{"id":90344,"date":"2022-08-12T12:04:47","date_gmt":"2022-08-12T10:04:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=90344"},"modified":"2026-06-13T10:22:44","modified_gmt":"2026-06-13T08:22:44","slug":"krintervent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/krintervent\/","title":{"rendered":"Nutze die Angebote von Wirtschaftsf\u00f6rderungen und erfolgreichen Gr\u00fcndern"},"content":{"rendered":"\n
Mein Name ist Andreas Schulz und ich besch\u00e4ftige mich seit 20 Jahren mit Wachstum und Krisen in Unternehmen. Ich durfte fr\u00fch in meiner Laufbahn eine Unternehmenskrise miterleben. Mit 23 Jahren wurde ich Abteilungsleiter und sechs Monate sp\u00e4ter durfte ich 30 % meiner Mitarbeiter entlassen. Ich habe versucht herauszufinden, wie es dazu kam und warum man es nicht verhindern konnte.<\/p>\n\n\n\n
Von diesem Zeitpunkt an, hat mich das Thema Unternehmenskrise nicht mehr losgelassen und ich will heute noch alles dar\u00fcber wissen. So wurde ich in meinem Berufsleben zum Probleml\u00f6ser und habe viele unterschiedliche Bereich f\u00fchren d\u00fcrfen. Wenn alles lief, dauerte es nicht lange und mein Telefon klingelte. Entweder mein Chef oder ein externer Headhunter, der eine Herausforderung hatte.<\/p>\n\n\n\n
Anfang 2021 traf ich den Entschluss, dies nicht mehr als Angestellter machen zu wollen. Ich wusste, es gibt viele Unternehmen, die von meinem Know-how profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n
Durch mein Interesse an Krisen, bin ich mit vielen Unternehmer*innen in Kontakt gekommen, die sich in einer solchen Situation befanden. Sie suchten h\u00e4ufig nach Rat, wollten oder konnten sich aber nicht keinen Unternehmensberater leisten.<\/p>\n\n\n\n
Kleine Unternehmen haben nicht das Geld, dass ein klassischer Unternehmensberater verlangt. Oftmals sind das 5 \u2013 50-tausend Euro f\u00fcr ein Mandat. Au\u00dferdem funktionieren Sie komplett anders als mittelst\u00e4ndische oder gro\u00dfe Unternehmen. Mit Best-Practice-L\u00f6sungen a la Google oder Apple k\u00f6nnen die nichts anfangen. Nicht jedes Unternehmen kann seine Produkte dar\u00fcber hinaus einfach im Internet verkaufen.<\/p>\n\n\n\n
Diese sehr engagierten Unternehmer*innen sollten jedoch auch eine Chance bekommen, in Krisenzeiten zu wachsen. Aus diesem Grund entschied ich mich, meinen Job zu k\u00fcndigen und mein Wissen insbesondere Selbst\u00e4ndigen und kleinen Unternehmen anzubieten.<\/p>\n\n\n\n
In Deutschland haben 99,8 % aller angemeldeten Unternehmen weniger als 50 Mitarbeiter. Sie sind das R\u00fcckgrat unseres Wohlstands und Innovationsmotor. Wir brauchen zwingend diese Unternehmen, wenn wir auch in Zukunft in Wohlstand leben wollen.<\/p>\n\n\n\n
Ich m\u00f6chte m\u00f6glichst viele dabei begleiten, aus ihren vorhandenen, gro\u00dfartigen Ideen, dauerhaft erfolgreiche Unternehmen zu machen. Mit schnellen Verbesserungen und einfachen L\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n
In Deutschland zu gr\u00fcnden, ist alles andere als unkompliziert. Ich habe fast sechs Monate vor dem Start begonnen, mich schlau zu machen, alles Notwendige in die Wege zu leiten und den Start gut vorzubereiten.<\/p>\n\n\n\n
Nichtsdestotrotz habe auch ich Fehler gemacht und Lehrgeld zahlen m\u00fcssen. Leider ist unser Staatsystem so komplex und \u00fcberreguliert, dass selbst die eigenen Mitarbeiter in den Beh\u00f6rden falsche Informationen weitergeben.<\/p>\n\n\n\n
Den Beginn meiner Selbst\u00e4ndigkeit finanzierte ich ausschlie\u00dflich mit Eigenmitteln. F\u00fcr Werbekosten habe ich sp\u00e4ter ganz bewusst eine KfW-Gr\u00fcnderf\u00f6rderung in Anspruch gekommen. Zu dem Zeitpunkt waren die Zinsen aber auch noch sehr g\u00fcnstig.<\/p>\n\n\n\n
Meine Kunden sind Selbst\u00e4ndige und kleine Unternehmen, deren Erfolgswelle abgeebbt ist oder bei denen das Wachstum stagniert. Ich lege den Fokus auf Umsatzsteigerungen, um die aktuelle Situation zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n
Restrukturierungen und Sanierungen sind nicht mehr mein Thema. Das k\u00f6nnte ich zwar theoretisch auch, aber das will ich nicht.<\/p>\n\n\n\n
Meine Methodik funktioniert branchenunabh\u00e4ngig. Meine Kunden sind sehr divers. Da waren bereits Einzelh\u00e4ndler, IT-Firmen bis hin zu hoch spezialisierten Produzenten dabei. Selbst mit Beh\u00f6rden und Vereinen bin ich zurzeit im Austausch.<\/p>\n\n\n\n
Anders als die klassische Unternehmensberatung. Ich komme nicht um lange zu bleiben, sondern m\u00f6chte m\u00f6glichst schnell meine Kunden auf den richtigen Weg bringen. Meine Beratung ist auf eine schnelle Umsetzung ausgelegt ist.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr den schnellen Erfolg ist es wichtig, mit dem was da ist und den F\u00e4higkeiten der Beteiligten zu arbeiten. Ich vermeide deshalb teure oder langwierige Investitionen und versuche erst gar nicht dem Unternehmen eine neue Ausrichtung zu verkaufen.<\/p>\n\n\n\n
Ziel ist es, nach 6 Beratungsstunden ein fertiges Wachstumskonzept zu haben. Durchschnittlich liegen zwischen dem strategischen Erstgespr\u00e4ch und dem Abschlussgespr\u00e4ch, \u00fcber die praktische Umsetzung des Konzeptes, sechs Wochen. Bei sehr engagierten Kunden oder hohem Handlungsdruck geht es auch mal in vier Wochen. Die Abrechnung erfolgt nach Beratungsstunden und nicht nach einem pauschalen Tagessatz.<\/p>\n\n\n\n
6 Beratungsstunden reichen meistens auch aus, um das praktisch durchf\u00fchrbare Konzept zu erstellen. Bei der Umsetzung kann ich nichts mehr machen, da ich keine Entscheidungen f\u00fcr meine Kunden treffe oder ausf\u00fchre. Das bekommen die Unternehmer*innen auch gut ohne mich hin. Andernfalls w\u00e4re ich ein Interim Manager und das bin ich nicht.<\/p>\n\n\n\n
Nach vorne. Egal, wie sehr uns die n\u00e4chsten Jahre herausfordern werden, meine Kunden werden auf der Gewinnerseite stehen. Davon bin ich \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n
Im Idealfall bin ich in f\u00fcnf Jahren auf einer Veranstaltung von vielen Hidden Champions. Die Veranstaltung wird von mir ausgerichtet und meine ehemaligen Kunden sind die G\u00e4ste.<\/p>\n\n\n\n
Ansonsten werde ich immer da zu finden sein, wo Gr\u00fcnder, Jungunternehmer und Inhaber von kleinen Unternehmen anzutreffen sind.<\/p>\n\n\n\n
Nutze die Angebote von Wirtschaftsf\u00f6rderungen und erfolgreichen Gr\u00fcndern f\u00fcr eine gute Startvorbereitung.<\/p>\n\n\n\n
Deine Gesch\u00e4ftsidee muss deinem Kunden einen Mehrwert bieten und nicht blo\u00df gro\u00dfartig sein.<\/p>\n\n\n\n
Glaube nicht alles, was dir auf Social Media Plattformen erz\u00e4hlt wird. Am Ende braucht es viel Engagement und Flei\u00df, um ein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n
Wir bedanken uns bei Andreas Schulz f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n