Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gr\u00fcnden? <\/strong><\/h3>\n\n\n\nIch mag alles, was mit Organisationsaufbau zu tun hat: Die Erarbeitung von Gesch\u00e4ftsmodellen, die Arbeit mit Menschen, das Schaffen und Erweitern von Strukturen, das L\u00f6sen von Problemen.<\/p>\n\n\n\n
In meinem vorherigen Berufsleben habe ich mit Gr\u00fcndungsteams Unternehmen entwickelt, da war die eigene Gr\u00fcndung logische Konsequenz und ein langer Wunsch von mir. Der Investor, f\u00fcr den ich damals Portfolio-Unternehmen strukturiert habe, wusste das und gab den Ansto\u00df, wof\u00fcr ich sehr dankbar bin. <\/p>\n\n\n\n
Welche Vision steckt hinter Finstep? <\/strong><\/p>\n\n\n\nJunge Menschen haben unfassbar viel Motivation und Potenzial. Sie haben viel vor auf der Welt und f\u00fcr die Gesellschaft. Zur erfolgreichen Umsetzung fehlt es ihnen aber leider h\u00e4ufig an grundlegenden Voraussetzungen. Diese werden ihnen einfach nicht ausreichend mitgegeben.<\/p>\n\n\n\n
Seit Sch\u00fclergenerationen h\u00e4lt sich der Vorwurf, dass dort zu wenig auf die Lebensrealit\u00e4t vorbereitet wird. Elternh\u00e4user k\u00f6nnen das nicht immer kompensieren und auf Social Media zug\u00e4ngliche Informationen sind nicht immer vertrauensw\u00fcrdig. Gleichzeitig steigen die Gefahren im finanziellen Alltag z.B. durch BNPL-Produkte oder in-App K\u00e4ufe. <\/p>\n\n\n\n
Unsere Vision ist es, Jugendliche finanziell selbstbewusst zu machen, damit sie selbstbestimmt ihre individuellen Lebensziele erreichen und nicht durch \u201cDummheiten\u201d scheitern. Es wird immer wieder bildlich ein Finanz-F\u00fchrerschein gefordert. In diesem Beispiel sind wir die Fahrschule. <\/p>\n\n\n\n
Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? <\/strong><\/h3>\n\n\n\nDie Liste an Herausforderungen ist nat\u00fcrlich lang. Spontan denke ich daran, genau den Content Style zu entwickeln, der f\u00fcr Jugendliche unterhaltsam aber eben auch f\u00fcr informativ ist. Urspr\u00fcnglich waren wir davon ausgegangen, dass Erkl\u00e4rvideos mit echten Menschen am besten funktionieren. Am Ende sind wir bei 2D-animierten Erkl\u00e4rvideos gelandet. Das hat dazu gef\u00fchrt, dass wir den gesamten Content-Prozess neugestalten mussten.<\/p>\n\n\n\n
Wir arbeiten zum Gl\u00fcck seit Anfang an sehr eng mit der Zielgruppe zusammen, weshalb wir sehr gut iterieren und uns damit verbessern konnten. Selbstverst\u00e4ndlich sorgt das Marktumfeld ebenfalls f\u00fcr Herausforderungen. Uns hat das dazu gebracht, noch modularer vorzugehen und die Grundlagen zu testen, bevor wir gro\u00dfe finanzielle Ressourcen auf ein Thema verwenden. Vergangenes Jahr konnten wir eine Angel-Runde im mittleren sechsstelligen Bereich abschlie\u00dfen. <\/p>\n\n\n\n
Wer ist die Zielgruppe von Finstep? <\/strong><\/h3>\n\n\n\nDie Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Unsere Kernzielgruppe befindet sich im Alter von 14 und 16 Jahren und ist damit die junge GenZ. Je mehr ich aber Freunden davon erz\u00e4hle, dass wir Wissen wie das Vermeiden der Lifestyle-Inflation, Steuergrundlagen und Spartipps vermitteln, desto mehr habe ich das Gef\u00fchl, dass auch \u00e4ltere Zielgruppen von unseren Lerninhalten profitieren. <\/p>\n\n\n\n
Wie funktioniert Finstep? Wo liegen die Vorteile? <\/strong><\/h3>\n\n\n\nFinstep funktioniert letztendlich wie Duolingo f\u00fcr Finanzbildung. In einer klar strukturierten App finden User verschiedene Kurse zu finanziellen Grundlagen wie Einkommens- und Sparm\u00f6glichkeiten, Informationen zu Studium und Ausbildung, wie Vertr\u00e4ge funktionieren, was Steuern sind und so weiter. Das Wissen wird in kurzen Lerneinheiten in Form von Animationsvideos vermittelt und in Quizzen und Spielen abgefragt. Gamification sorgt f\u00fcr langanhaltende Lernmotivation. <\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr die User liegt der Vorteil darin, dass wir die notwendige Bildung einfach, unterhaltsam und zielgerichtet praktikabel vermitteln. Dadurch verliert Finanzwissen das Stigma der verstaubten, \u201cekligen\u201d Komplexit\u00e4t, mit der man sich lieber nicht besch\u00e4ftigt. <\/p>\n\n\n\n