BETTERTRUST ist eine PR Boutique, die mit starkem Fokus auf Team und Führung Unternehmen strategisch sichtbar macht
Wie hat sich Ihr persönlicher Weg vom Einstieg in die Agenturwelt bis zur Rolle als CEO von BETTERTRUST entwickelt?
„Ich wusste schon früh, dass ich den Drang in mir trage, Teams zu führen und gemeinsam mit Menschen etwas bewegen zu wollen. Deswegen bin ich zu Bettertrust gekommen. PR und Kommunikationsberatung hat mich fasziniert, also hab ich versucht, schnell von allen Kolleginnen und Kollegen zu lernen.
Dann kamen erste richtige Führungsaufgaben in kleinen Teams mit Werkstudenten und Praktikanten dazu, ehe ich erst die Hälfte und dann das gesamte PR-Team als Führungskraft übernahm. Seit meiner Funktion als Prokurist habe ich parallel die übergeordneten Themen, das Wachstum und die strategische Ausrichtung unserer Agentur zusammen mit unseren Co-CEOs Dr. Christopher Runge und Allan Grap lenken können.“
Was hat Sie in der Anfangsphase 2021, mitten in der Coronazeit, dazu motiviert, Verantwortung zu übernehmen und den Aufbau aktiv mitzugestalten?
„Es gab die Chance, bei Bettertrust eine neue Sparte aufzubauen und bei guter Arbeit ein Team dabei zu formen. Das war meine größte Motivation. Endlich mehr Verantwortung übernehmen, mich beweisen und etwas aufbauen zu dürfen.
Bettertrust war damals noch sehr anders als heute. Jung, dynamisch, wild und auch etwas chaotisch. Da wollte ich dabei sein und im Best Case auch etwas Struktur und Entwicklung reinbringen. Jung, dynamisch und wild sind wir zwar immernoch. Dafür aber ein ordentliches Stück strukturierter.“
Welche entscheidenden Wendepunkte haben BETTERTRUST in den vergangenen fünf Jahren geprägt?
„Wendepunkte per se gab es eher wenige. Viel mehr war es Mut. Mut neue Wege zu gehen. Mut Menschen und Ideen eine Chance zu geben. Das in Verbindung mit dem stetigen Drive hier, sich nie zufriedenzugeben, sondern immer ein Stückchen besser zu werden, sind seit meiner ersten Sekunde hier prägend!“
Was unterscheidet BETTERTRUST heute als Full Service PR Boutique von anderen Agenturen im Markt?
„Wir wollen uns unmittelbar und direkt an Ergebnissen messen lassen. Positive, zielgerichtete Sichtbarkeit ist das, was wir leisten wollen und mit unseren Kompetenzen, unserem Team und unserem stetig wachsenden, facettenreichen Produktportfolio Tag für Tag umsetzen. Für mich persönlich ist die Kombination aus kompetenter Beratung und dem anschließenden direkten Anpacken und Umsetzen dieser Strategien und Ideen unschlagbar.“
Wie gehen Sie als CEO mit den Spannungsfeldern zwischen wirtschaftlichem Druck, Teamführung und unternehmerischer Verantwortung um?
„Wirtschaftlicher Druck kann nur begrenzt beeinflusst werden. In erster Linie verspüre ich Verantwortung dem Team und der Agentur gegenüber dafür zu sorgen, dass wir ein Umfeld und eine Struktur schaffen und wahren, die nachhaltiges Wachstum ermöglicht. Nicht nur im wirtschaftlichen Sinn, sondern auch im persönlichen Wachstum von jeder einzelnen Person bei uns im Team. Gemeinschaft in Verbindung mit Eigenverantwortung ist dabei ein ganz wesentlicher Punkt. Wenn man zusammen Erfolge feiert, aber dabei selbst für sich immer etwas Neues mitnimmt, wird das langfristig zu positivem Wachstum und Zufriedenheit führen.“
Der Alltag als Geschäftsführer bringt Licht und Schatten mit sich. Welche Situationen fordern Sie persönlich am meisten?
„Die richtige Mischung aus Empathie und Klarheit zu finden. Klare, transparente Kommunikation muss der Grundstein sein. Egal, ob es in der internen Kommunikation oder der Kundenkommunikation ist. Hierbei aus Empathie oder Fürsorge manchmal die auch mal unangenehme Wahrheit abzuschwächen oder zu umgehen, steht dem im Weg.“
Wie gelingt es Ihnen, ein Team aus introvertierten und extrovertierten Persönlichkeiten gleichermaßen zu führen und zu motivieren?
„Ob es mir immer gelingt, müssen andere bewerten und sehen sicherlich auch nicht alle gleich. Im Grunde versuche ich die einzelnen Personen auch als solche wahrzunehmen und zu verstehen. Jeder hat andere Bedürfnisse, die gleichermaßen erstmal zu respektieren sind. Ich versuche vor allem klarzumachen, dass das Wichtigste ist, die Sicherheit zu haben, sich zu trauen. Auf eigene Instinkte hören, sich ausprobieren, voneinander lernen aber auch von sich und auch den eigenen Fehlern, die passieren, lernen. Das ist es, was ich allen bei uns mitgeben und vorleben möchte.“
Welche konkreten Strategien helfen Ihnen dabei, in einem zunehmend angespannten PR-Umfeld nachhaltig erfolgreich zu bleiben?
„Beratung und das Verstehen der unternehmerischen Herausforderungen unserer Kunden ist das A und O. Dabei darf auch nicht zu kurz kommen, warum Strategien empfohlen, Maßnahmen umgesetzt oder Themen vorgeschlagen werden. Wenn man dies damit verbindet, dass man trotzdem immer echte, greifbare Ergebnisse im Blick hat und auch erreicht, hat man eine Mischung geschaffen, die jedem Unternehmen hilft.“
Was sind Ihre wichtigsten Learnings aus fünf Jahren Führung in einer besonders dynamischen und fordernden Branche?
„Man darf nie unterschätzen, wie wichtig es ist, sich Zeit zur Reflektion zu geben. Besonders wenn man gerade auf verschiedenen Baustellen Erfolg haben möchte. Frag dich immer selbst erstmal: Habe ich alles getan, damit wir als Team erfolgreich sein können? Schiebe in schweren Phasen nicht die Verantwortung auf andere, sondern fang bei dir selbst an.“
Welche drei Ratschläge würden Sie jungen Führungskräften geben, die in stressintensiven Branchen Verantwortung übernehmen möchten?
„Du bist in den seltensten Fällen die wichtigste Person.
Lerne zu verstehen, welche Stärken Menschen um dich herum einbringen können und gib ihnen den Raum diese einzusetzen und selbst zu wachsen. Ziehe eigene Anerkennung und Motivation aus dem Erfolg deiner Kolleginnen und Kollegen.
Es ist nicht deine eigene Leistung, die dich zur guten Führungskraft machen, sondern deine Fähigkeit Menschen in deinem Team ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich selbst weiterentwickeln und entfalten können.“
Bildcredits BETTERTRUST
Wir bedanken uns bei Lukas Knochel für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.























