Dein Webherz unterstützt Mamas dabei, ihre Website klar, authentisch und ohne Überforderung umzusetzen
Wie ist Dein Webherz entstanden und wer sind die Menschen, die hinter dem Unternehmen stehen?
Dein Webherz ist ganz leise entstanden. Ohne großen Plan, eher aus dem Moment heraus. Jemand hat mich gefragt, ob ich bei einer Website helfen kann – und ich habe gemerkt: Das fühlt sich richtig an.
Ich komme aus dem Marketing, habe viele Jahre in Agenturen gearbeitet und später ein Team geleitet. Aber erst durch meine Zeit als Mama hat sich mein Blick auf Arbeit komplett verändert.
Hinter Dein Webherz stehe ich – Vanessa. Mit meiner Erfahrung aus dem Marketing, aber auch mit dem echten Leben zwischen Kindern, Alltag und dem Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen.
Welche persönliche Erfahrung oder Beobachtung hat Sie dazu motiviert, Dein Webherz zu gründen?
Ich habe schnell gemerkt, dass es bei Websites nie nur um Technik geht.
Es geht um Zweifel. Um die Frage: Darf ich mich wirklich zeigen? Und bin ich gut genug dafür? Gerade bei Mamas habe ich gesehen, wie viel da ist – und wie viel gleichzeitig zurückgehalten wird.
Und ich kannte das Gefühl selbst sehr gut. Genau deshalb wollte ich einen Raum schaffen, in dem beides Platz hat: das Können und die Unsicherheit.
Welche Vision verfolgen Sie mit Dein Webherz und welche Rolle soll das Unternehmen langfristig spielen?
Ich wünsche mir, dass selbstständige Mamas sich nicht mehr verbiegen müssen, um sichtbar zu sein. Dass eine Website sich nicht nach Druck anfühlt und schon gar nicht nach einem Technik-Projekt das nur glanzvollen Online-Agenturen vorbehalten ist.
Langfristig soll Dein Webherz ein Ort sein, an dem Frauen ihren eigenen Weg gehen dürfen – ohne sich ständig zu fragen, ob sie es „richtig“ machen.
An welche Zielgruppe richtet sich Dein Webherz besonders und welche Herausforderungen haben diese Menschen?
Ich arbeite vor allem mit selbstständigen Mamas, die gerade ihr Business aufbauen oder sich neu sortieren.
Viele wissen, dass sie sichtbar werden wollen, aber sie fühlen sich schnell überfordert. Im Mama-Alltag bleibt meistens auch gar kein Platz für noch ein „Projekt“.
Sie wissen oft nicht, wo sie bei einer Website anfangen sollen und verzetteln sich dann mit Canva, ChatGPT und anderen Details. Sie haben Angst, sich falsch zu zeigen. Und wenn man eine offizielle Website hat, heißt das ja auch, dass man es wirklich ernst meint mit seinem Unternehmen. Und das Gefühl überrennt viele.
Ganz oft fehlt einfach die Zeit, sich in alles alleine einzuarbeiten.
Wie unterstützt Dein Webherz dabei, den Website-Prozess verständlich zu machen?
Ich mache das Ganze erstmal langsamer.
Wir starten nicht mit Technik, sondern mit Klarheit. Was willst du wirklich zeigen? Wofür gehst du los? Für wen bietest du welche Lösung an?
Dann gehen wir Schritt für Schritt. So, dass meine Kundinnen verstehen, was wir tun – und sich nicht überrollt fühlen.
Mir ist wichtig, dass sie sich am Ende sicher fühlen. Nicht nur mit der Website, sondern auch mit sich selbst. Und so, dass es zeitlich zwischen Brotdosen packen, Wäsche waschen und Kinder abholen passt.
Was unterscheidet Dein Webherz von klassischen Webdesign-Agenturen?
Ich baue keine Website „einfach nur fertig“. Wir kreieren die Website gemeinsam.
Bei mir geht es darum, dass sich jemand wirklich darin wiederfindet. Und, dass meine Kundinnen diesen Weg ganz bewusst selbst gestalten. Ich bin dabei keine Website-Designerin sondern Website-Mentorin.
Ich arbeite viel mit Gefühl, mit Gesprächen, mit Zwischentönen. Gerade bei Mamas, die oft sehr viel gleichzeitig tragen.
Und ich verbinde meine eigene Erfahrungen als Mama mit meiner Marketing-Expertise. Diese Mischung macht den Unterschied.
Welche Fehler beobachten Sie häufig bei der ersten Website?
Viele starten zu früh. Sie bauen eine Website, bevor sie wirklich klar sind. Und dann fühlt sich am Ende alles irgendwie unfertig an.
Ein anderer Punkt ist, dass sie versuchen, es allen recht zu machen. Dadurch wird die Website oft sehr allgemein. Und ganz oft sehe ich, dass sie sich verstecken. Hinter perfekten Formulierungen oder hübschen Canva-Templates, statt sich wirklich zu zeigen.
Mit welchen Herausforderungen waren Sie selbst konfrontiert?
Die größte Herausforderung war für mich, mich selbst ernst zu nehmen. Zu sagen: Ich mache das jetzt wirklich. Ich habe viele Entscheidungen lange vor mir hergeschoben und viel gezweifelt. Was ich gelernt habe: Klarheit kommt nicht durch Nachdenken. Sie kommt, wenn man losgeht.
Welche Entwicklungsschritte planen Sie für Dein Webherz?
Zukünftig möchte ich eine Kombination aus Kursen und gemeinschaftlicher Begleitung aufbauen. Mamas bekommen nicht nur das Wissen an die Hand, sondern auch einen Raum, in dem sie gemeinsam umsetzen, sich austauschen und motivieren können.
Ich sehe mich dabei als Begleiterin, die Struktur gibt und den Rahmen hält.
Wie sehen Sie die Bedeutung von Websites in Zukunft?
Ich glaube, sie werden immer wichtiger. Gerade weil Social Media so schnelllebig ist. Die eigene Website ist der Ort, der wirklich dir gehört. Und der bleibt. Für mich ist Social Media wie ein Appetizer und die eigene Website der Hauptgang. Und genau dort entsteht Vertrauen.
Welche drei Ratschläge geben Sie anderen Gründerinnen?
Warte nicht darauf, dass du dich bereit fühlst. Dieses Gefühl kommt meistens erst später.
Mach es dir nicht unnötig schwer. Du musst nicht alles alleine schaffen.
Und vor allem: Nimm dich selbst ernst. Deine Idee ist nicht zufällig da.
Bildcredits @Michaela Schäfer Fotografie
Wir bedanken uns bei Vanessa Lagnach für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder
Premium Start-up: Dein Webherz

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Dein Webherz
Vanessa Lagnach
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