Mittwoch, Februar 21, 2024
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Ergonomie am Arbeitsplatz: Diese Maßnahmen sorgen für zufriedene und gesunde Mitarbeiter

Ergonomie am Arbeitsplatz – ein Plus für Physis und Psyche

Stundenlanges Sitzen, ein eintöniger und zudem noch anstrengender Bewegungsablauf in der Produktion: Wer entgegen seiner natürlichen Körperhaltung verharren muss, belastet das Skelett und die Muskulatur einseitig. Das Ergebnis sind Beschwerden, wobei Rückenschmerzen am häufigsten sind. Mit ergonomischen Büromöbeln, Produktionshilfen, dem Wechsel der Sitz- oder Stehposition kann diesem Problem entgegengewirkt werden. Eine wertvolle zusätzliche Hilfe sind Fitness- und Entspannungsmöbel, wie sie beispielsweise unter www.relounge.club/de/ zu finden sind. 

Zusammenhänge – Arbeitsplatz und Erwerbsminderung
Treten körperliche Beschwerden auf, leidet früher oder später auch die Psyche. Insbesondere dauerhaften Schmerzen wie Rückenleiden beeinträchtigen Arbeitnehmer auf mehreren Ebenen. Sind Veränderungen im Skelett manifestiert, treten durch mangelhafte Durchblutung der unterschiedlichen Körperteile teils ernsthafte Folgen wie Taubheit der Beine, chronische Kopfschmerzen oder Sehstörungen auf.

Von diesem Zusammenhang wissen die Rentenversicherung zu berichten. Die Deutsche Rentenversicherung hat deshalb ein eigenes Präventionsprogramm zur Erhaltung und Wiederherstellung der Rückengesundheit entwickelt. Damit wirkt sie der dritthäufigsten Ursache für Erwerbsminderungen entgegen.

An erster Stelle bei der Ursache für frühen Renteneintritt stehen psychische Erkrankungen. Hier schließt sich ein Kreis: Nicht nur Schmerzen, sondern auch Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen können Ursachen für Depressionen sein.

Ergonomie am Arbeitsplatz – einfach und effizient
Viele der ergonomischen Tricks, die das Berufsleben erleichtern, sind verblüffend einfach. Weder muss ein Unternehmen immense Summen in die Einrichtung investieren, noch wird der Arbeitsfluss dadurch unterbrochen.

Arbeiten im Büro – perfekt für Abwechslung
Gerade für Schreibtischarbeiter ist es machbar, mit dem Laptop abwechselnd im Sitzen oder Stehen zu arbeiten. Stehhilfen und ein höhenverstellbarer Schreibtisch oder ein variables Schreibpult sollten Standardeinrichtung in jedem Büro sein. Zudem ist es wichtig, den Mitarbeitern im Homeoffice ebenfalls ein solches Equipment zu ermöglichen.

Größere Unternehmen setzen seit Längerem auf Polstergruppen, die nicht nur für Meetings, sondern auch zum Arbeiten dienen. Vom Stammarbeitsplatz wechseln die Mitarbeiter an das Pult am Fenster. Sind gemeinsame Aufgaben zu erledigen, sind die Loungemöbel im abgetrennten Bereich ideal.

Produktion und Ergonomie – Hilfen für die Gesundheit
Arbeitshilfen sind in der Produktion unerlässlich, wenn einseitige Belastungen und Überanstrengungen abgebaut werden sollen. Der Wechsel der Körperhaltung ist jedoch nicht in jedem Bereich möglich. Hier liegt es an der Unternehmensleitung, die notwendige Abhilfe zu schaffen, um die körperliche und geistige Gesundheit der Arbeitnehmer nicht zu gefährden.

Der regelmäßige Bereichswechsel kann eine Maßnahme sein. Die Möglichkeit, Montage der Körpergröße der Mitarbeitenden anzupassen, ist eine Weitere. Hilfreich ist es auch, die Produktionsabläufe zu hinterleuchten. Bauteile werden so deponiert, dass sie in natürlicher Körperhaltung in Montageprozesse eingefügt werden können. Berufsgenossenschaften und Arbeitsmediziner geben darüber hinaus wertvolle Tipps. Auch die Hinzuziehung von Spezialisten in Sachen Arbeitsschutz und Prävention zahlt sich aus.

Fitness im Betrieb – Motivation für Mitarbeiter
Was in Asien seit vielen Jahrzehnten praktiziert wird, nimmt auch bei uns zu: Gymnastikeinheiten am Arbeitsplatz, die professionell geleitet werden, sind in vielen Unternehmen bereits eine Selbstverständlichkeit. Wer seine Arbeitnehmer schätzt, lässt sogar Physiotherapeuten in den Betrieb kommen. Die Kopf- und Nackenmassage, Übungen gegen Rückenverspannungen und vieles mehr kann direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden.

Die Tischtennisplatte, die einst in Eigenregie von den Mitarbeitern in den Aufenthaltsraum gestellt wurde, wird nun vom Betrieb gesponsert. Auch einfach Fitnessgeräte wie Stepper, Expander oder das Balancepad gehören vielerorts zum Standard. Wer als Firmenleitung mehr für seine Mitarbeiter tun möchte, geht einen Schritt weiter. Empathische Vorgesetzte wissen, dass zum Wohlbefinden nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Entspannung gehört.

Massagesessel und verstellbare Rückenliegen mit Massagefunktion sind ein wertvolles Plus. Sie fördern das Wohlbefinden auf vielen Ebenen. Verspannungen werden gelöst und Stress abgebaut. Ein kleines Nickerchen auf der Liege baut zusätzlich Kräfte wieder auf. Ein Grund mehr, weshalb Arbeitgeber sich für solche Hilfen entscheiden sollten.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Arpit auf pixabay

Autor: Annabel Hauguth

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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