HAWARA bringt typisch österreichische Aromen in die Flasche – als moderne, regionale Premiumliköre. Am 25. März hat das Startup seine Idee in der TV-Show 2 Minuten 2 Millionen vorgestellt
Wer steckt hinter HAWARA und wie ist die Idee zum Unternehmen entstanden?
Die Idee ist 2018 entstanden, um erstmals einen Österreichischen Premiumlikör am Markt zu etablieren. Gestartet haben Fabian Heinrich und Ralph Gänsdorfer mit dem Apfel-Zimt Likör, der an die beliebteste Mehlspeise in Österreich, den Apfelstrudel, erinnert.
Was ist die zentrale Vision von HAWARA und wie wollt ihr diese langfristig umsetzen?
Unser langfristiges Ziel ist es eine umfangreiche Likörmarke mit einem breiten Produkt-Portfolio aufzubauen. Zentrale Rolle spielen dabei typische Österreichische Liköre mit Zutaten, die bei uns in der Region wachsen.
Wen möchtet ihr mit HAWARA erreichen – und wie trefft ihr den Geschmack eurer Zielgruppe?
Die Hauptzielgruppe sind junge Leute, die gerne, aber bewusst Alkohol konsumieren.
Low ABV, das heißt der Trend zu weniger Alkohol in den Getränken ist enorm und stark im kommen. Gerade hier spielen Liköre eine wichtige Rolle. Unsere HAWARA Liköre haben um die 20% vol Alkohol. Das heißt wenn man z.B. unseren HAWARA Kirsch Likör mit Tonic mischt und auf Eis serviert, hat der Longdrink rund 5% Alkohol. Das ist deutlich weniger als ein Gin Tonic.
Was macht euer Konzept so besonders im Vergleich zu anderen Gastro- oder Food-Startups?
Die Serviceorientierung ist eines unserer zentralen Kernelemente. Wir haben lieber wenige Kunden und Partner, die dafür langfristig und im besten Fall für immer. Wir versuchen sehr nachhaltig zu wachsen und unsere Kunden an die Marke HAWARA zu binden. Ich glaube das gelingt nur ganz wenigen Gastro-Start-Ups.
Welche Werte und Überzeugungen prägen eure tägliche Arbeit bei HAWARA?
Die Marke HAWARA steht für Freundschaft und wir versuchen mit allen Partnern und Stakeholdern umzugehen, wie mit guten Freunden. Das betrifft Kunden, Lieferanten, aber auch die Umwelt. Behandle jeden so, wie du gerne selber behandelt werden möchtest.
Was war bisher die größte Herausforderung auf eurem Weg – und wie habt ihr sie gemeistert?
Sicherlich die Corona Krise gleich zu beginn, wo wir nicht wussten, wie alles weiter geht. Das ist für junge Unternehmer sicher die schwierigste Situation, aber was einen nicht umbringt mach einen härter. Wir konnten die Zeit nutzen, um uns und unsere Brand besser aufzustellen. Die Teuerungswelle nach dem Krieg gegen die Ukraine macht den Markt natürlich nicht leichter, aber wir geben jeden Tag unser bestes, um weiter gut zu wachsen.
Wie hat sich euer Angebot seit der Gründung weiterentwickelt?
Mittlerweile haben wir neben dem Apfel-Zimt Likör noch einen Haselnuss Likör und einen Kirsch Likör gelauncht. Die beiden neuen Sorten kommen extrem gut an und wir werden nächstes Jahr weitere zwei Sorten auf den Markt bringen. Ihr dürft gespant sein.
Was hat euch motiviert, bei 2 Minuten 2 Millionen mitzumachen?
Unabhängig vom Ausgang ist das eine Erfahrung, die wir jedem jungen Unternehmen nahelegen können. Man bekommt noch einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf das eigene Unternehmen.
Wie war die Vorbereitung auf den Pitch – und was habt ihr aus der Erfahrung gelernt?
Die Vorbereitung war sehr strukturiert, da wir mit einer hervorragenden Kommunikationsexpertin gearbeitet haben, die uns gecoacht hat. Präsentationstechnisch hat uns das viel geholfen, auch für zukünftige Präsentationen.
Gab es im Studio eine Reaktion oder ein Feedback, das euch besonders überrascht oder berührt hat?
Uns hat es extrem stolz gemacht, dass unsere Liköre bei der Jury so gut angekommen sind und allen sehr gut geschmeckt haben.
Was wünscht ihr euch, wie es nach der Ausstrahlung der Sendung für HAWARA weitergeht?
Wir hoffen, dass die Marke weiter wachsen kann und über die Österreichischen Grenzen bekannt wird.
Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?
Machen; dran bleiben und an sich selber glauben.
Bild: Gründerteam Bild Bildcredits HAWARA
Wir bedanken uns bei Fabian Heinrich und Ralph Gänsdorfer für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.