Mittwoch, Februar 8, 2023
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Gemeinsam erreicht man mehr als alleine

innoBlock Implementierung von Blockchain-Lösungen

Stellen Sie sich und das Startup innoBlock kurz unseren Lesern vor!

Hallo, mein Name ist Timo Straten und ich bin Co-Founder von innoBlock. Zunächst fing ich an Rechtswissenschaften an der JGU in Mainz zu studieren. Im Dezember 2017 lernte ich meine Co-Founder Felix Green & Phuong Nguyen über einen Chinesisch-Sprachkurs kennen. Direkt im Januar 2018 gründeten wir innoBlock. Wir waren uns schnell einig, dass wir das Thema Digitalisierung gemeinsam vorantreiben wollen. 

innoBlock ist ein Industrial Digitalization Unternehmen mit Sitz in Mainz. Einen unserer Schwerpunkte bildet die Implementierung von Blockchain-Lösungen. Wir bieten unseren Kunden die Services Education, Consulting und Software Development an. Unsere Vision ist es, das Potenzial von neuen Technologien in den Bereichen Supply Chain, Sustainability, Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0 gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern zu entfalten. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich selbst hatte schon des Öfteren mit diesem Gedanken gespielt, doch ich ging nicht davon aus, dass es dann so schnell geht. Deshalb kam es für mich persönlich eher überraschend. Doch wir verkörpern hier allesamt dieselben Einstellungen. Wir wollen sowohl im unternehmerischen Bereich als auch in unserer Gesellschaft Dinge vorantreiben. Aus unserer Sicht ist dies gut möglich mit einem eigenen Unternehmen. Ein großer Vorteil ist, dass wir so eine viel größere Reichweite haben. Jedoch reizt uns auch die Herausforderung, die dabei entsteht. Mit leeren Händen anzufangen und sich hocharbeiten zu müssen hat einen gewissen Charme. Wir haben seit unserer Gründung sehr viel lernen können und sind dadurch vor allem auch persönlich gereift. 

Welche Vision steckt hinter innoBlock?

Wir möchten Ansprechpartner für alle Unternehmen in der Industrie sein, die sich dem Thema Digitalisierung annehmen wollen. Unternehmen sollen ihre Prozesse mit uns effizienter gestalten können. Dadurch entstehen sodann Mehrwerte wie Kosteneinsparung, schnellere und einfachere betriebliche Abläufe, Nachhaltigkeit oder auch eine effektivere Kommunikation. Das Thema Digitalisierung hängt bei uns in Deutschland noch etwas hinterher. Jedoch erfordert es, um im Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben, dass sich unsere Unternehmen anfangen in Bewegung zu setzen und digitale Strategien umzusetzen. Besonders mit der Implementierung von Blockchain-Lösungen ist es uns gelungen Mehrwerte zu schaffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen, die wir Anfangs hatten, war der Aufbau von innoBlock parallel zum Studium. Lediglich Phuong hatte sein Studium schon vollständig abgeschlossen, stand aber schon mit einem Bein bei seinem neuen Arbeitgeber in der Tür. Felix war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Thesis beschäftigt und ich begann mit der Examensvorbereitung. Dementsprechend zeitintensiv waren die Monate damals, sind es aber auch noch heute. Eine weitere Herausforderung war die Kommunikation. Die ersten Monate nach der Gründung waren wir nicht alle physisch am selben Ort, sodass es teilweise schwierig war, wenn wir schnelle Entscheidungen treffen mussten. 

Wir konnten mit unserer Auftragslage stetig wachsen und waren deshalb nie auf eine externe Finanzierung angewiesen. Aus diesem Grund finanzierten wir uns bisher immer aus unserer eigenen Arbeitsleistung heraus. 

Wer ist die Zielgruppe von innoBlock?

Wir möchten vor allem Unternehmen ansprechen, die sich in der Industrie wiederfinden. Wir wollen für diese sowohl neue Impulse setzen, als auch als Antrieb dienen. Speziell kleine und mittelständische Unternehmen benötigen hierbei Hilfe. Oftmals ist der Wissensstand bei Führungskräften zu gering, die Marktübersicht fehlt oder sie finden keinen Zugang zu Technologielösungen, sodass dessen Marktposition mittel- bis langfristig gefährdet ist. Mit innoBlock können wir diesen Unternehmen dabei helfen am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Jedoch konnten wir auch schon für Großunternehmen beraten, entwickeln und erfolgreich Technologielösungen in deren betrieblichen Ablauf einpflegen. 

Wie funktioniert innoBlock? Wo liegen die Vorteile?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

innoBlock funktioniert vor allem als Team. Wir sind sehr vertraut im Umgang miteinander und jeder soll wissen, dass er oder sie ein wichtiges Puzzlestück von uns ist. 

Unsere Vorteile sind gleichzeitig die Punkte, die uns von anderen unterscheiden. Wir haben eine Dynamik entwickelt, die wir auch in unsere Projektarbeit mit einfließen lassen. Dadurch gelingt es uns die Dinge effektiv voranzubringen. Weiter merkt man uns an, dass wir unserem Beruf mit viel Leidenschaft nachgehen. Dies verkörpern wir auch dadurch, dass wir viele ehrenamtliche Tätigkeiten angehen, wie z.B. Vorträge an Universitäten oder anderen Bildungseinrichtungen, Mitgründung der Mainzer Crypto Community mit unserem Freund und Partner Tri Nhan Vu sowie vieles mehr. Es geht nicht darum irgendetwas zu tun, sondern das Richtige und damit nachhaltige Effekte zu erzielen. 

Wie ist das Feedback?

Allgemein ist das Feedback stets positiv. Ich würde aber zwischen dem Feedback mit den Kunden und dem aus dem privaten Umfeld unterscheiden. 

Das Feedback von den Kunden ist für uns ein wichtiger Bestandteil in den Projekten, da wir nur so eng zusammenarbeiten können. Hier geht es in der Regel um das jeweilige Projekt. Wir arbeiten mit wiederkehrenden Review- und Planungsphasen, sodass der Kunde das Projekt immer im Auge hat, er versteht was innerhalb der Projektumsetzung aktuell passiert und den Werdegang des Projekts erkennt. Durch das Feedback können wir direkt agieren, falls der Kunde Änderungen wünscht. Doch auch auf der zwischenmenschlichen Ebene konnten wir bisher immer überzeugen.

Die Äußerungen aus dem privaten Umfeld waren zu Anfang teilweise eher verhalten. Wir durchlebten eine Phase, in der man uns noch nicht richtig ernst genommen hat und die Leute eher skeptisch reagierten. Dies änderte sich schlagartig als erkannt wurde, dass wir voranschreiten. Das erste richtige Büro, die ersten Mitarbeiter oder große Aufträge von Kunden waren da oftmals Punkte, die den Blick auf uns änderten. Wir haben aber auch Personen hinter uns stehen, die uns schon direkt zu Anfang tatkräftig unterstützten. Dafür sind wir sehr dankbar.

innoBlock, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen uns als Unternehmen noch weiter am Markt stabilisieren. Uns sind jedoch auch die gesellschaftlichen Faktoren sehr wichtig, sodass wir vor allem in der ehrenamtlichen Zusammenarbeit mit Anderen weiter Mehrwerte schaffen wollen. Unter anderem wollen wir das Thema Nachhaltigkeit in Verbindung mit Technologien fördern. Hier besteht noch viel Potential für die Unternehmen und die Gesellschaft selbst. Gerne klären wir hierzu auch auf.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich würde zu einem gemischten Team mit unterschiedlichen Hintergründen raten. Dadurch fließen diverse Erfahrungen und Ansichten in Entscheidungsprozesse und Lösungsentwicklungen ein. 

Gemeinsam erreicht man mehr als alleine. Deshalb sollte man sein Netzwerk von Anfang an ausbauen und pflegen. 

Man sollte das was man macht mit Leidenschaft machen und von seiner Idee überzeugt sein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei  Timo Straten für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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