Mittwoch, April 8, 2026
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Warum mieten plötzlich einfacher ist als kaufen

Renty ermöglicht Eventtechnik mieten über eine digitale Plattform und vereinfacht den Zugang zu professioneller Veranstaltungstechnik

Wie ist Renty entstanden und wer sind die Menschen hinter dem Startup?

Renty ist aus einer ganz konkreten Frustration heraus entstanden. Graz, 2022: Drei Marketing-Studenten der FH Campus 02 wollen für ihre Party eine SOUNDBOKS mieten. Was sie auf Willhaben finden: anonyme Privatvermieter, null Versicherung, 500 Euro Kaution in bar und eine WhatsApp-Nachricht als einzigen Kundenservice. André Deutsch, Jakob Puck und Simon Illedits spüren sofort: Hier fehlt etwas Grundlegendes. Innerhalb weniger Monate bauen sie Renty auf, einen Online-Verleih, der Sicherheit, Transparenz und echten Service in eine Branche bringt, die sich seit Jahrzehnten nicht bewegt hat.

Hinter Renty stehen drei junge Gründer, die alle kurz vor ihrem Masterabschluss stehen und Renty komplett während des Studiums aufgebaut haben. André (25) ist Geschäftsführer, verantwortet die Produktrecherche, entwickelt Automatisierungen für den Kundenservice und betreibt den Renty Standort Graz. Sein Prinzip: Wenn sich ein Prozess manuell wiederholt, wird er automatisiert. Jakob (24) koordiniert das gesamte Partner-Netzwerk quer durch Österreich und Deutschland, steuert das Marketing und nimmt seine Community auf YouTube mit in den Renty-Alltag. Simon (24) verantwortet das Tagesgeschäft, die Buchungsabwicklung und die technische Weiterentwicklung der Website. Abseits von Renty steht er als DJ selbst hinter dem Pult und testet das eigene Equipment regelmäßig unter Realbedingungen.

Heute betreibt Renty 28 Standorte über ein Partner-Netzwerk in Österreich und Deutschland. Komplett eigenfinanziert. Ohne einen einzigen Investor. Renty stattet über 3.500 Events pro Jahr aus und hat sich vom Studenten-Projekt zum profitablen Scale-Up entwickelt, gebootstrapped und ausschließlich aus dem eigenen Cashflow gewachsen.

Welche Vision verfolgt Renty im Bereich Eventtechnik und wie soll diese langfristig erreicht werden?

Die Vision von Renty lässt sich auf einen Satz verdichten: Renty will das Airbnb der Veranstaltungstechnik werden. Professionelle Eventtechnik mieten soll so einfach sein wie Online-Shopping. Musikanlage, Licht, Fotobox und Spezialeffekte in 90 Sekunden online buchen, kautionsfrei, versichert und mit persönlichem Support. Langfristig möchte Renty die führende Plattform für hochwertige Mietprodukte in der gesamten DACH-Region werden.

Der Weg dorthin führt über ein hochskalierbares Partner-Netzwerk, ähnlich einem Franchise-System. Renty liefert die starke Marke, das digitale Ökosystem, den Kundenservice, die Buchhaltung und die Versicherung. Lokale Partner betreuen Equipment und Kunden vor Ort. Dieses Modell hat Renty bereits auf 28 Standorte gebracht und das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft.
Parallel dazu arbeitet Renty daran, neue Produktkategorien zu erschließen und das Ökosystem zu erweitern. Von B2B-Jahrespaketen über Event-Personal-Vermittlung bis hin zu kreativen Formaten wie „Party in a Box“. Renty baut konsequent an einer Zukunft, in der der Name Renty zum Synonym für unkompliziertes, faires Mieten wird. Eventuell sogar über Eventtechnik hinaus.

An wen richtet sich das Angebot und welche konkreten Probleme löst ihr für diese Zielgruppe?

Renty richtet sich an drei Hauptzielgruppen: Privatpersonen, die Hochzeiten, Geburtstage oder Gartenpartys planen. Unternehmen, die Firmenfeiern, Sommerfeste oder Messen organisieren. Und DJs sowie Eventagenturen, die zuverlässige Technik in jeder Stadt brauchen. Allen gemeinsam ist ein konkretes Problem: Professionelle Eventtechnik mieten war bisher ein Graus. Endlose Google-Suchen, veraltete Websites, keine Preise online, Kautionen in bar und dann die Hoffnung, dass die Technik funktioniert.

Renty löst dieses Problem auf ganzer Linie: Erstens durch eine digitale Plattform mit Echtzeit-Verfügbarkeit und transparenten Festpreisen. Zweitens durch das Versprechen 100% kautionsfrei, denn Renty verlangt keine Kaution und sichert alle Geräte über eine Allgefahrenversicherung ab, keine versteckten Kosten. Drittens durch eine Plug & Play-Philosophie mit Video-Tutorials, die sicherstellt, dass kein Vorwissen nötig ist. Und viertens durch persönlichen Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, von echten Menschen, keine Abholboxen und keine Chatbots.

Die Produktpalette von Renty deckt dabei alles ab, was Events bis 400 Personen brauchen: Musikanlagen, Lichttechnik, Fotoboxen mit Sofortdruck, DJ-Equipment von Pioneer, Spezialeffekte, Beamer und Powerstations. Optional bietet Renty sogar Lieferung inklusive Auf- und Abbau an. Renty ist bewusst nicht für Großfestivals oder Bühnenaufbauten positioniert, sondern für die Mehrheit der Veranstaltungen, bei denen professioneller Sound und stimmungsvolles Licht den Unterschied machen.

Wie schafft ihr es, Eventtechnik so einfach zugänglich zu machen, dass auch Menschen ohne Vorkenntnisse damit arbeiten können?

Das war von Anfang an unser zentrales Versprechen: Renty verfolgt eine konsequente Plug & Play-Philosophie. Simon, als aktiver DJ einer unserer Gründer, testet jedes Gerät regelmäßig unter Realbedingungen. Nur was intuitiv bedienbar und gleichzeitig professionell ist, kommt ins Renty Sortiment. Und André treibt parallel die Automatisierung voran: Jeder Prozess, der sich manuell wiederholt, wird bei Renty digitalisiert, damit der Kunde sich um nichts kümmern muss außer um sein Event.

Konkret stellt Renty für jedes Produkt verständliche Video-Tutorials bereit, die Schritt für Schritt durch Aufbau und Bedienung führen. Ob Musikanlage, Fotobox oder Nebelmaschine, Renty zeigt per Video genau, wie es geht. Kein Vorwissen nötig, keine Technik-Angst mehr. Dazu bietet Renty persönlichen Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, per Telefon, WhatsApp und E-Mail, sieben Tage die Woche. Keine automatische Hotline, keine Abholboxen: Bei Renty sprechen Kunden immer mit echten Menschen.

Darüber hinaus kuratiert Renty sein Sortiment in fertig geschnürten Paketen, etwa Hochzeitspakete mit Premium-Sound, Mikrofon, Fotobox und Bodennebel-Effekt. So müssen Kunden nicht selbst überlegen, welche Komponenten zusammenpassen. Renty demokratisiert damit den Zugang zu professioneller Eventtechnik: Ergebnisse wie vom Profi, ohne Techniker sein zu müssen. Und wer sich doch gar nicht damit beschäftigen möchte, bucht optional die Lieferung inklusive Auf- und Abbau durch Renty dazu.

Was unterscheidet Renty von klassischen Vermietern für Veranstaltungstechnik?

Die Eventtechnik-Branche läuft vielerorts noch mit PDF-Preislisten, Bargeld-Kautionen und Fax-Anfragen. Renty hat diesen Prozess grundlegend digitalisiert. Renty positioniert sich nicht als klassischer Verleih, sondern als Tech-Unternehmen, oder anders gesagt: als das Airbnb der Veranstaltungstechnik.

Die Unterschiede im Detail: Renty ermöglicht die komplette Buchung in 90 Sekunden online, mit Echtzeit-Verfügbarkeit, transparenten Festpreisen und sofortiger Bestätigung. Renty ist 100% kautionsfrei und sichert jedes Gerät über eine Allgefahrenversicherung ab, keine versteckten Kosten. Renty bietet persönliche Übergabe durch lokale Partner statt anonymer Abholboxen oder Paketversand. Und Renty betreibt ein flächendeckendes Partner-Netzwerk mit 28 Standorten, während klassische Verleiher in der Regel nur einen einzigen Standort bedienen.

Besonders bemerkenswert: Renty hat das alles ohne einen einzigen Investor aufgebaut. Während viele Startups ihre Skalierung über Fremdkapital finanzieren, wächst Renty ausschließlich aus dem eigenen Cashflow. 3.500 Events pro Jahr, 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen. Renty hat den Markt nicht nur digitalisiert, sondern auch bewiesen, dass Kunden genau diese Lösung gebraucht haben.

Welche Rolle spielt die digitale Plattform bei euch und wie wichtig ist Geschwindigkeit im Buchungsprozess?

Die digitale Plattform ist das Herzstück von Renty und der größte Unterschied zu allen anderen Anbietern in der Branche. Renty versteht sich als Tech-Unternehmen, nicht als herkömmlicher Verleihbetrieb. Simon, unser Gründer für Operations und Web, treibt die technische Weiterentwicklung der Plattform täglich voran. Er denkt analytisch, arbeitet schnell und findet Fehler, bevor sie beim Kunden ankommen.

Geschwindigkeit ist dabei kein Nice-to-have, sondern das zentrale Differenzierungsmerkmal. Renty ermöglicht die vollständige Buchung eines Technikpakets in nur 90 Sekunden, während klassische Anbieter oft Tage für eine Rückmeldung brauchen. Renty zeigt Verfügbarkeiten in Echtzeit an. Die gesamte Customer Journey, von Produktauswahl über Verfügbarkeitsprüfung bis zu Buchung und Bezahlung, läuft digital und sofort.

Im Hintergrund übernimmt die Renty Plattform außerdem das komplette Auftragsmanagement: Kundenservice, Marketing, Webauftritt, Buchhaltung und Versicherungsabwicklung laufen zentral. Aufträge werden automatisch an den passenden lokalen Partner vermittelt. So kombiniert Renty die Skalierbarkeit einer digitalen Plattform mit der Persönlichkeit eines lokalen Service. Andrés Leidenschaft für Automatisierung treibt dieses System ständig weiter: Jeder Prozess, der manuell läuft, wird bei Renty zum Kandidaten für die nächste Optimierung.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr beim Aufbau eures Netzwerks aus lokalen Partnern konfrontiert und wie geht ihr damit um?

28 Standorte in Österreich und Deutschland aufzubauen, das passiert nicht über Nacht. Jakob, der bei Renty das Partner-Management verantwortet, koordiniert das gesamte Netzwerk. Die größte Herausforderung ist, in jeder neuen Stadt zuverlässige Partner zu finden, die zur Marke passen und den Qualitätsanspruch von Renty teilen. Renty setzt dabei bewusst auf niedrige Eintrittsbarrieren und eine kurze Einarbeitungszeit, damit auch Quereinsteiger ohne tiefes technisches Vorwissen ins Partnermodell einsteigen können.
Renty liefert den Partnern das komplette System: Marke, Kunden, Buchungssoftware, Marketing, Buchhaltung und Versicherung. Der Partner konzentriert sich voll auf den Service vor Ort. Ein echtes „Business in a Box“. Dieses Modell macht Renty für lokale Unternehmer attraktiv und ermöglicht gleichzeitig eine schnelle Expansion, ohne dass Renty selbst an jedem Standort operativ präsent sein muss.

Mit steigender Partnerzahl wächst natürlich auch der Koordinationsaufwand. Jakob löst das über strukturiertes Partnermanagement: regelmäßige Calls, Best-Practice-Austausch und Monitoring der Standort-Performance. Auf YouTube nimmt er seine Community sogar mit in den Renty-Alltag und zeigt transparent, wie das Partner-Netzwerk wächst. Renty hat damit ein Modell geschaffen, das ohne Investoren skaliert, weil das System sich selbst trägt.

Wie stellt ihr sicher, dass Qualität und Service an allen Standorten gleichbleibend hoch sind?

Qualitätssicherung über 28 Standorte hinweg ist eine der Kernaufgaben von Renty. Das fängt beim Sortiment an: Renty kuratiert die Produktpalette zentral. Nur Geräte, die den Qualitätsanspruch erfüllen, kommen ins Sortiment, von Musikanlagen und Lichttechnik bis zu Pioneer DJ-Equipment und Fotoboxen mit Sofortdruck. André verantwortet die Produktrecherche und stellt sicher, dass neue Produkte den Renty Standard erfüllen.
Renty setzt auf einheitliche Festpreise, die auf regelmäßiger Marktrecherche basieren. Kunden in München erhalten denselben Preis und dieselbe Leistung wie in Wien oder Hamburg. Zusätzlich läuft der gesamte Kundenservice zentral über Renty, nicht über die einzelnen Partner. Das garantiert, dass jede Anfrage denselben professionellen Standard erfährt. Die Allgefahrenversicherung auf alle Geräte ist ebenfalls zentral organisiert, ein weiterer Baustein der gleichbleibenden Qualität.

Das wichtigste Steuerungsinstrument ist Kundenfeedback. Renty hat 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen, ein Score, der beweist, dass das System funktioniert. Jakob überwacht die Performance jedes einzelnen Standorts. Wenn die Qualität irgendwo abweicht, wird eingegriffen. Namhafte Referenzkunden wie Porsche, BMW, Adidas und Siemens unterstreichen zusätzlich, dass Renty nicht nur für Privatfeiern funktioniert, sondern auch für anspruchsvolle Firmenveranstaltungen. Die Customer Experience muss standortübergreifend top bleiben, das ist für Renty nicht verhandelbar.

Welche Bedeutung hat das Thema Sicherheit und Vertrauen für eure Kunden, gerade bei Mietprozessen ohne Kaution?

Sicherheit und Vertrauen sind für Renty der Kern der gesamten Positionierung. Die Gründer kennen das Problem aus eigener Erfahrung: Als sie 2022 eine SOUNDBOKS auf Willhaben mieten wollten, fanden sie anonyme Privatvermieter, null Versicherung und 500 Euro Kaution in bar. Genau dieses Trust-Problem hat Renty systematisch gelöst.
Renty ist 100% kautionsfrei. Stattdessen sind alle Geräte bei Renty über eine Allgefahrenversicherung abgesichert, jedes einzelne Gerät, bei jeder Buchung. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Dazu kommen transparente Festpreise, die online sofort sichtbar sind, und eine sofortige Buchungsbestätigung. Für Kunden bedeutet das: null Risiko. Bei Renty weiß man vorher, was man zahlt und was man bekommt.

Vertrauen baut Renty außerdem über echten menschlichen Kontakt auf. Die Geräte werden persönlich vom lokalen Partner übergeben, keine anonymen Abholboxen, kein Paketversand. Renty bietet Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, sieben Tage die Woche. Und die Zahlen sprechen für sich: 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen und über 3.500 erfolgreich ausgestattete Events pro Jahr schaffen eine Vertrauensbasis, die Neukunden überzeugt.

Wie möchtet ihr Renty in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche neuen Angebote oder Märkte sind denkbar?

Die Weiterentwicklung von Renty folgt einer klaren Roadmap: Kurzfristig steht die Verdichtung des Partner-Netzwerks im DACH-Raum im Fokus, von aktuell 28 Standorten in Richtung flächendeckende Abdeckung in allen Ballungsräumen. Mittelfristig geht es um neue Produktkategorien und Serviceangebote. Langfristig evaluiert Renty die Expansion in weitere europäische Märkte.
Auf der Produktseite plant Renty die strategische Erweiterung des Sortiments: professionelle Kameras, Drohnen, Konferenztechnik und Streaming-Equipment sind denkbar. Renty testet neue Kategorien über Pilotprojekte in einzelnen Städten, bevor ein Rollout erfolgt. Auch kreative Formate wie „Party in a Box“, also komplette Erlebnispakete mit Technik, Playlist-Empfehlungen und Deko-Ideen, passen perfekt zur Renty DNA. Optional bietet Renty bereits jetzt Lieferung inklusive Auf- und Abbau an, ein Service, der perspektivisch noch weiter ausgebaut werden könnte.

Auf der Geschäftsmodell-Seite arbeitet Renty an B2B-Jahrespaketen für Unternehmen, die regelmäßig Eventtechnik benötigen, sowie an einem Abo-Modell für Vielmieter. Auch die Integration von Event-Personal, etwa DJ-Vermittlung als Zusatzoption, steht auf der Agenda. Was die Gründer antreibt, ist der Gedanke, dass Renty nicht nur Technik vermietet, sondern den gesamten „Dein Event wird perfekt“-Prozess abdecken kann.

Renty beobachtet mehrere Schlüsseltrends, die das Geschäft direkt beeinflussen. Der wichtigste: die Digitalisierung der Mieterfahrung. Kunden erwarten heute dieselbe Convenience beim Mieten von Eventtechnik wie beim Online-Shopping. Sofortbuchung, transparente Preise, mobile Nutzung. Renty hat diesen Trend nicht nur erkannt, sondern zur Grundlage des gesamten Geschäftsmodells gemacht. Die Branche lief vorher noch mit PDF-Preislisten.

Ein zweiter Trend, den Renty früh aufgegriffen hat: Hochzeit ohne DJ. Immer mehr Paare setzen auf Spotify in Kombination mit einer Profi-Musikanlage statt auf einen klassischen DJ. Renty hat dazu konkrete Daten und positioniert sich als idealer Partner für diesen Wandel. Drittens beobachtet Renty den Aufstieg der Sharing Economy im Eventbereich, Mieten statt Kaufen, aus Nachhaltigkeitsgründen und aus Kostenbewusstsein. Und viertens der Trend zu hybriden Eventformaten: Konferenzen mit Streaming, Firmenevents mit professioneller Licht- und Tontechnik, Outdoor-Events mit akkubetriebenen Systemen.
Renty reagiert auf diese Trends, indem wir frühzeitig neue Themen besetzen und sichtbar werden. Jakob baut auf YouTube mit dem Renty-Kanal gezielt eine Community auf, die die Marke authentisch weiterträgt. Renty positioniert sich als First Mover in einem Markt, der gerade erst beginnt, sich zu digitalisieren.

Welche drei konkreten Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erster Ratschlag: Baut aus dem Cashflow, nicht aus dem Hype. Renty hat bewiesen, dass profitables Wachstum ohne Venture Capital möglich ist. Drei Marketing-Studenten der FH Campus 02 haben Renty während des Studiums auf 28 Standorte und über 3.500 Events pro Jahr skaliert, komplett eigenfinanziert, ohne einen einzigen Investor. Das zwingt zu disziplinierten Entscheidungen und schafft ein Geschäftsmodell, das wirklich trägt. Bootstrapping funktioniert, wenn das Produkt stimmt.

Zweiter Ratschlag: Löst ein Problem, das ihr selbst kennt. Renty ist entstanden, weil André, Jakob und Simon selbst eine SOUNDBOKS mieten wollten und auf Willhaben nur Frust fanden. Anonyme Vermieter, 500 Euro Kaution, null Versicherung. Dieses tiefe Verständnis für die Kundenperspektive ist unbezahlbar. Wer ein echtes Problem löst, trifft fast automatisch die richtigen Produktentscheidungen. Simon testet das eigene Equipment regelmäßig als DJ unter Realbedingungen, näher am Kunden geht es kaum.

Dritter Ratschlag: Skaliert über Systeme, nicht über Einzelpersonen. Renty hat früh den Schritt von operativen Gründern zu strategischen Managern eines Partner-Netzwerks gemacht. André automatisiert Prozesse, Jakob baut Partnerstrukturen, Simon optimiert die Plattform. Das System läuft, weil jeder seinen Bereich verantwortet und Renty das gesamte Modell replizierbar gemacht hat. Traut euch, Verantwortung abzugeben, baut Prozesse die skalieren, dann wachst ihr schneller als ihr denkt.

Bildcredits Renty

Wir bedanken uns bei André Deutsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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