March entwickelt Naturkosmetik auf Basis von Lavendel und wird am 21. April in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen
Wie ist March entstanden und wer sind die Gründer hinter dem Startup?
Wir sind Julia und Matthias, Geschwister und Gründer aus der Steiermark. March ist aus dem Wunsch entstanden, unseren über 100 Jahre alten Bauernhof wieder zum Leben zu erwecken. 2020 haben wir den damaligen Viehbetrieb Schritt für Schritt in einen Lavendelbetrieb umgestellt. Was als Neuanfang für den Hof gedacht war, wurde zur Grundlage für unsere Marke.
Was hat euch dazu motiviert, Naturkosmetik auf Basis von Lavendel zu entwickeln?
Uns ist aufgefallen, dass Lavendel eine unterschätzte Heilpflanze ist. Viele verbinden Lavendel nur mit Duft, doch der Lavendel wirkt beruhigend, pflegend und hat eine lange Tradition in der Naturheilkunde. Gleichzeitig ist er etwas sehr Besonderes in seiner Gesamtheit: die lila Felder, der Duft, die Wirkung, und auch die Rolle für die Natur, etwa für Bienen während der Blütezeit.
March wird am 21. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen geht ihr in den Pitch?
Wir freuen uns sehr auf die Sendung und sind selbst ganz gespannt. Für uns war es definitiv ein großer Schritt raus aus der Komfortzone. Gleichzeitig sehen wir es als besondere Chance, unsere Geschichte und unsere Produkte zu zeigen.
Wie bereitet ihr euch aktuell auf euren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?
Auf der einen Seite bereiten wir uns inhaltlich so gut wie möglich vor, wir aktualisieren unsere Website mit dem Feedback aus der Sendung und bringen auch ein neues Lavendel Starterset in den Onlineshop. Auf der anderen Seite wissen wir, dass man solche Momente nie komplett planen kann. Den Abend selbst werden wir daher bewusst ruhig verbringen, gemeinsam mit der Familie, vor dem Fernseher.
Welche zentrale Botschaft möchtet ihr mit March vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?
Wir möchten zeigen, dass Qualität und Herkunft wieder mehr Bedeutung bekommen sollten. Gleichzeitig ist uns wichtig zu vermitteln, dass genau das auch seinen Preis hat. Und wir wollen aufzeigen, dass es möglich ist, regionale Alternativen zu bestehenden Produkten zu schaffen.
Was wäre für euch ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?
Für uns wäre es ein persönlicher Erfolg, zu zeigen, dass man bestehende Strukturen neu denken kann. Dass es möglich ist, alte Strukturen komplett neu auszurichten.
Welche Vision verfolgt ihr mit March für die Zukunft nachhaltiger Pflege und bewusster Konsumgewohnheiten?
Uns geht es darum, mehr Bewusstsein im Alltag zu schaffen. Über Produkte, die ganz selbstverständlich Teil davon werden, die Flüssigseife im Badezimmer, ein Raumspray im Wohnraum oder ein Lavendelkissen im Kleiderschrank.
Welche Rolle spielen Regionalität, Nachhaltigkeit und Transparenz in eurer Produktion?
Sie spielen für uns eine sehr große Rolle. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass wir nie perfekt sind. Wir sehen das Ganze als laufenden Prozess, wir lernen ständig dazu, hinterfragen unsere Entscheidungen und versuchen, uns Schritt für Schritt zu verbessern.
Welche Vorteile bieten eure Produkte im Vergleich zu herkömmlicher Kosmetik?
Wir setzen auf wenige, ausgewählte Inhaltsstoffe und bewusst reduzierte Rezepturen. Unser Anspruch ist es, eine vegane, regionale und in Österreich hergestellte Alternative zu bestehenden Produkten zu schaffen.
Welche Zielgruppe sprecht ihr mit euren Produkten besonders an und welche Bedürfnisse stehen dabei im Fokus?
Wir sprechen Menschen an, die bewusst konsumieren möchten. Also alle, die Wert auf Qualität, Herkunft und Inhaltsstoffe legen, ohne dabei auf Ästhetik zu verzichten. Gleichzeitig ist auch der Hotelbereich für uns sehr spannend. Hier sehen wir großes Potenzial für regionale Alternativen in Zimmern und Badezimmern.
Welche Herausforderungen begegnen euch beim Aufbau einer nachhaltigen Kosmetikmarke?
Eine der größten Herausforderungen ist die Komplexität in vielen Details. Gerade bei Verpackungen sehen wir oft, dass nachhaltigere Lösungen erst ab größeren Mengen verfügbar sind, während herkömmliche Alternativen deutlich früher zugänglich sind. Das bedeutet, dass man sich bewusst Zeit nehmen muss, um Optionen abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, die langfristig Sinn machen.
Was unterscheidet March von anderen Anbietern im Bereich Naturkosmetik und Lifestyle Produkte?
Unsere Nähe zum Ursprung. Wir arbeiten direkt mit dem, was in unseren Produkten steckt, und kennen die Pflanzen nicht nur als Inhaltsstoff, sondern aus der Natur selbst. Wenn man draußen unterwegs ist, Pflanzen wie Lavendel oder Schafgarbe sieht und genau diese auch in unseren Produkten wiederfindet, entsteht eine andere Verbindung dazu.
Welche Bedeutung haben Qualität, Design und Nachhaltigkeit für eure Marke und eure Kunden?
Für uns gehört das untrennbar zusammen. Auch bei unseren Kundinnen und Kunden sehen wir, dass Qualität, Design und Nachhaltigkeit nicht als einzelne Aspekte betrachtet werden, sondern als Ganzes.
Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?
Geduld haben. Viele Entwicklungen brauchen Zeit, oft mehr, als man anfangs erwartet.
Nah an den Kundinnen und Kunden bleiben. Direktes Feedback und persönliche Gespräche helfen, das eigene Produkt wirklich zu verstehen und weiterzuentwickeln.
Und der Austausch mit anderen Gründerinnen und Gründern. Viele Herausforderungen ähneln sich, auch branchenübergreifend, und genau dieser Austausch bringt oft neue Perspektiven und Lösungen.
Sehen Sie die Gründer von Marche am 21. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen
Bildcredits/Fotograf: Christina Supanz
Wir bedanken uns bei Julia Anna Wünscher und Matthias Martin Wünscher für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder
Premium Start-up: Marche

Kontakt:
MARCHCARE Naturkosmetik Handels GmbH
Göttelsberg 278
8160 Mortantsch
Österreich
www.march.care
hello@march.care
Ansprechpartner: Julia Wünscher


























