admark.ai entwickelt eine KI gestützte Social Media Software und wird am 23 Februar 2026 in der Höhle der Löwen pitchen
Wie ist admark.ai entstanden und welche Personen stehen dahinter?
Der erste „Prototyp“ entstand aus einer persönlichen Notwendigkeit heraus, als ich selbst Social Media Seiten mit mehreren Hunderttausenden Followern aufbaute. Da ich regelmäßig um 5 Uhr morgens Inhalte veröffentlichen musste, brachte ich mir mit 15 Jahren das Programmieren bei und baute ein Tool zur Automatisierung. Während meines Abiturs wollte ich diese Prozesse weiter professionalisieren. Hinter admark.ai stehen primär Jan Jacob Holst (CTO) und ich, Christopher Luis Zoellner (19), als Gründer.
In welcher Branche ist admark.ai tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?
Wir sind im Bereich Software-as-a-Service (SaaS) und Künstliche Intelligenz für das Marketing tätig. Unser Geschäftsmodell ist Abo-basiert: Kunden erhalten Zugriff auf eine KI-gestützte Suite zur Verwaltung ihrer Social Media Kanäle. Mit unserem neuesten Produkt, „Admark Go“, bieten wir zudem eine hocheffiziente Lösung an, bei der Kunden allein durch Eingabe ihrer E-Mail-Adresse innerhalb von 15 Minuten fertige, optimierte Posts für ihre Betriebe erhalten.
Es ist praktisch „Marketing-Agentur-as-a-Service“.
Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?
Das Hauptproblem war der enorme zeitliche Aufwand neben dem Abitur. Als 18 Jähriger Gründer ist es schwierig Feedback vom Markt zu kriegen, wenn man keinen Türöffner hat und noch nie mit Enterprise Kunden zusammen gearbeitet hat.
Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?
Wir setzen auf die Kombination von generischer KI und prädiktiver KI. Das bedeutet, dass wir viele Daten und Analysen sammeln, um im Anschluss mittels generischer KI die Social Media Posts unserer Kunden zu optimieren.
Bei Admark Go ist das Konzept etwas simpler. Hier haben wir ein Team von Social Media Experten die selbst admark.ai für die Kunden bedienen. Sobald der Kunde uns seine Email-Adresse gegeben hat, können wir durch Automatisierung sofort markenkonforme Social Media Posts generieren und optimieren. Zudem unterliegt jeder Post einer menschlichen Compliance-Prüfung.
Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?
Es gibt kaum eine Branche mit so vielen Daten wie Social Media. Mit admark.ai ermöglichen wir datengestützte Optimierung und sparen dem Kunden Zeit bei der manuellen Auswertung von Analysen und bei der Erstellung von Inhalten. Allerdings kann admark.ai auch als klassisches Management-Tool eingesetzt werden. Hier sind vor allem Content-Planung sowie Review- & Compliance-Prozesse im Vordergrund.
Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?
Das Produkt wird kontinuierlich basierend auf Feedback der Kunden weiterentwickelt.
Welche Vision verfolgt admark.ai? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?
Unsere aktuellen Entwicklungen, lassen mich optimistisch in die Zukunft blicken. In den nächsten Jahren wollen wir einen großen Marktanteil in Deutschland erobern und auch international wachsen.
Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?
Bei meinem Bruder Davis Julian Zoellner habe ich aus erster Hand miterleben können, welche Türen „Die Höhle der Löwen“ für seine Firma öffneten. Unabhängig davon, ob man in der Sendung einen Deal ergattern kann oder nicht, überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile immens. Es ist nicht nur medial sondern auch unternehmerisch ein großes Sprungbrett, wofür ich sehr dankbar bin.
Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?
Wir suchten vor allem strategische Unterstützung im Vertrieb und im Netzwerk-Ausbau zu Unternehmenskunden. Eine Investition sollte primär in die Weiterentwicklung der Software und in das Marketing fließen, um admark.ai schneller im Markt zu etablieren.
Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?
Unmittelbar nach der Ausstrahlung liegt unser Fokus primär auf dem Roll-out von „Admark Go“. Wir wollen das Team punktuell verstärken und unsere Prozesse so skalieren, dass wir dem erwarteten Ansturm an Neukunden gerecht werden und gleichzeitig die Qualität unserer KI-gestützten Posts halten.
Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?
Dass Praxis über Theorie geht. Ich habe mir Programmieren, Vertrieb und Recruiting selbst beigebracht, weil ich ein konkretes Ziel hatte.
Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?
Einfach machen und sich nicht von bürokratischen Hürden oder dem Alter bremsen lassen. Man kann auch als Minderjähriger gründen, wenn man hartnäckig bleibt. Und: Nutzt jede Bühne – man kann die Höhle nie als Verlierer verlassen, denn entweder bekommt man einen Deal oder unbezahlbares Feedback.
Sehen Sie admark.ai am 23. Februar 2023 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen
Bild:Christopher Zöllner präsentiert „admark.ai“, das KI Social Media tool für Konzerne. Er erhofft sich ein Investment von 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer
Wir bedanken uns bei Christopher Zöllner für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder
























