Das Diskettenwerk ist ein Spezialbetrieb für die sichere Wiederaufbereitung und Wiederverwendung alter Disketten
Was ist Das Diskettenwerk und wer sind die Menschen, die das Startup gegründet haben und heute prägen?
Das Diskettenwerk ist ein Spezialbetrieb für sichere Wiederaufbereitung alter Disketten. Gegründet wurde es von Technikern und Archivliebhabern, die sich mit Legacy-Systemen und Datensicherheit beschäftigen. Heute verbindet das Team IT-Know-how mit Nachhaltigkeitsdenken.
Wie ist die Idee zu Das Diskettenwerk entstanden und welches konkrete Problem wolltet ihr damit lösen?
Viele Organisationen vernichten alte Datenträger aus Angst vor Datenlecks. Gleichzeitig fehlt es an funktionierenden Disketten für kritische Systeme. Die Idee war, sichere Löschung und Wiederverwendung zu verbinden.
Welche Vision verfolgt Das Diskettenwerk im Umgang mit alten Datenträgern und nachhaltiger Datenlöschung?
Datenträger sollen nicht pauschal Müll sein. Sie sollen nachweisbar gelöscht, geprüft und weiter genutzt werden. Ziel ist ein geschlossener Kreislauf statt Wegwerfmentalität.
Wie erklärt ihr eure Arbeit Menschen, die Disketten nur noch aus der Vergangenheit kennen?
Viele Maschinen arbeiten noch immer mit Technologien aus den 1990er-Jahren. Diese Systeme brauchen Disketten, so wie moderne Geräte USB-Sticks brauchen. Wir sorgen dafür, dass diese Medien sicher und verfügbar bleiben.
Wer gehört zur Zielgruppe von Das Diskettenwerk und welche Bedürfnisse stehen dabei im Mittelpunkt?
Zu unseren Kunden gehören Industrie, Luftfahrt, Schifffahrt, Archive und Sammler. Sie benötigen zuverlässige, sichere und geprüfte Datenträger. Vertrauen und technische Qualität stehen im Mittelpunkt.
Wie stellt ihr sicher, dass Datenlöschung und Wiederverwendung bei euch vertrauenswürdig und verantwortungsvoll ablaufen?
Jede Diskette durchläuft ein mehrstufiges Überschreib- und Prüfverfahren. Die Daten werden vollständig ersetzt, nicht nur gelöscht. Danach wird jede Diskette technisch getestet.
Welche Herausforderungen begegnen euch im Alltag zwischen Nachhaltigkeit, Technik und Aufklärung?
Viele halten Disketten für veraltet, während sie in kritischen Systemen noch täglich gebraucht werden. Diese Lücke zwischen Wahrnehmung und Realität zu erklären ist eine ständige Aufgabe.
Was unterscheidet Das Diskettenwerk von klassischen Entsorgungs oder Recyclinglösungen für Datenträger?
Wir zerstören keine funktionierenden Medien. Wir erhalten sie. Unser Fokus liegt auf Wiederverwendung mit geprüfter Datensicherheit.
Wie reagiert ihr auf den Spagat zwischen wachsendem Datenvolumen und dem Wunsch nach Ressourcenschonung?
Nicht jeder Datenträger muss neu produziert werden. Bestehende Medien können sicher wiederverwendet werden. Das spart Ressourcen und reduziert Elektroschrott.
Welche nächsten Schritte plant Das Diskettenwerk für die kommenden Monate und Jahre?
Wir bauen unsere Aufbereitungskapazitäten weiter aus. Zusätzlich arbeiten wir an der Dokumentation historischer Datenträgerformate. Ziel ist der langfristige Erhalt dieser Infrastruktur.
Welche Rolle spielt Aufklärung über digitale Altlasten für eure zukünftige Entwicklung?
Sie ist entscheidend. Wer versteht, wie lange digitale Systeme genutzt werden, erkennt den Wert alter Datenträger. Aufklärung schafft Vertrauen.
Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?
Ein echtes Problem lösen. Nachhaltigkeit und Technik gemeinsam denken. Und den Mut haben, auch Nischen ernst zu nehmen.
Bildcredits @ privat
Wir bedanken uns bei Daniel Wesseling für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
























