Samstag, April 4, 2026
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Bleibt euch selbst treu!

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Denisa Scundea Consulting: Digitale Beratung mit Herz und Hirn beim Social Media
Denisa Scundea: Digitale Beratung mit Herz und Hirn

Denisa Scundea: Digitale Beratung mit Herz und Hirn

Stellen Sie sich und das Startup Denisa Scundea Consulting doch kurz unseren Lesern vor!

Seit 2015 habe ich mich auf digitale strategische Beratung spezialisiert. Ich bin seit 9 Jahren selbständig, jedoch habe ich erst nach meinem Social Media Management Studium die Denisa Scundea Consulting gegründet. Kern der Firma ist die Entwicklung von maßgeschneiderten digitalen Konzepten, egal ob es darum geht bei null mit einem Social Media Kanal anzufangen oder komplexe Branding Kampagnen auszusteuern. Die drei Säulen der digitalen Dienstleistungen der Agentur umfassen: 1. Strategische Konzeption, 2. und das damit verbundene Branding sowie 3. Krisen-und-Shitstorm Management.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe in einigen Branchen Erfahrungen gesammelt und für mich entschieden: das Angestelltenverhältnis kommt für mich nicht in Frage. Ich glaube fest, dass sich Grenzen verschieben lassen und daran, dass man durch eine Unternehmensgründung über sich hinauswachsen kann und wird.

Denisa Scundea Consulting: Digitale Beratung mit Herz und Hirn beim Social Media

Was war bei der Gründung von Denisa Scundea Consulting die größte Herausforderung?

Dass mein Privatleben nicht darunter leidet.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, sicher. Auf dem Weg merkt man, was der Need des Marktes sich kontinuierlich verändert und man hierauf reagieren kann. Um los zu legen, muss ja nicht alles perfekt sein.

Welche Vision steckt hinter Denisa Scundea Consulting?

Die Vision ist zweifelsohne Wachstum und das international. Ich möchte optimal Unterstützung anbieten für KMUs aber auch einzelne Persönlichkeiten, die das eigene digital Branding nachschärfen wollen. Bisher waren Größere Unternehmen meine Zielgruppe und davon will ich weg, da die Entscheidungswege lang sind und ich der Meinung bin das im digitalen Bereich sowas massiv beeinträchtigt.

Wer ist die Zielgruppe von Denisa Scundea Consulting?

Die Zielgruppen der Agentur sind KMUs bis hin zu Mid-Size-Enterprises, z.B. eine Social Media Agentur; sowie aber auch öffentliche Personen oder Persönlichkeiten mit einem Personal Brand.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Schnelligkeit, mein wertvolles Netzwerk, Ehrlichkeit sowie Fairness, denn ich will niemandem etwas verkaufen, was er/sie nicht braucht. Besonders am Herzen liegt mir der persönliche Kontakt. Projekte sollen Spaß machen und bei mir zählt ein Handschlag auch heute noch.

Denisa Scundea Consulting, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Momentan sitze ich an meinem ersten Buch und freue mich bald hierzu mehr zu erzählen. Ich plane den Fokus mehr Richtung Krisenmanagement online zu setzen, da dieses Thema zunehmend relevant für Wachstum an sich, aber besonders meine internationale Kunden sein wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Bleibt euch selbst treu. Arbeitet hart und entscheidet konsequent. Hört nie auf zu lernen.

Foto: B2B Digital Day von eMinded @Google München

Wir bedanken uns bei Denisa Scundea für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Durch Rückschläge nicht unterkriegen lassen

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chili-feet

chili-feet innovative Einlegesohle die beim Gehen die Füße wärmt

Stellen Sie sich und das Startup chili-feet kurz unseren Lesern vor!

Ich wohne in der Schweiz im Kanton Zürich, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Nach dem Studium an der ETH Zürich als Elektroingenieur habe ich mich berufsbegleitend in einem Zweitstudium in technischen Betriebswissenschaften weitergebildet. Seit über 20 Jahren bin ich Inhaber eines Ingenieurbüros für technische Anlagen. Daneben interessiere ich mich für technische Probleme und habe dabei auch das Thema der kalten Füsse studiert. Daraus sind schliesslich die selbstwärmende Einlegesohle chili-feet und die zur Vermarktung dieser chili-feet gegründete Startup Firma Wafe Technology GmbH entstanden.  

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Der Entscheid kam sukzessive mit dem Entstehen des chili-feet Produktes. Ich habe die Idee mehrere Jahre lediglich  im Kopf gewälzt. Erst als ich nach dem Motte „ausser man tut es“ die Thematik wirklich aufgriff und konsequent verfolgte, reifte auch der Gedanke, dass es dazu eine Firme braucht. Und so gründete ich  die Startup-Firma parallel zur Produkteentwicklung.

Welche Vision steckt hinter chili-feet?

Die visionäre Idee bestand darin, ohne chemische Umwandlungen, Batterien oder andere technische Hilfsmittel die beim Gehen verfügbare Energie zu nutzen und in Wärme zu wandeln. Als Ingenieur wollte es mir nicht in den Kopf, dass weltweit noch kein Material erfunden worden war, mit dem sich die Energie beim Gehen in Wärme umwandeln liess. Eine erste Machbarkeitsprüfung hat gezeigt, dass ein derartiges Material zu entwickeln sei. Trotz einiger Skepsis  des Umfeldes haben wir dann die Entwicklung vorangetrieben.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben das Grundmaterial durch mehrere Teams parallel und voneinander unabhängig erforschen und entwickeln lassen. Unzählige Proben wurden getestet und verglichen. Ein Team unter der Leitung eines Professors meinte sogar, dass es praktisch nicht möglich sei, ein derartiges Material zu entwickeln. Schliesslich hat ein Team den erfolgversprechenden Weg identifiziert und in intensiven, iterativen Prozessen wurde das Material auf grösstmögliche Wärmeproduktion getrimmt. Nach ausgiebigen Tests erfolgte schlussendlich die Entwicklung vom Grundmaterial zur fertigen chili-feet in der Form, wie wir sie heute verkaufen. Kurz vor dem Verkaufsstart erlitten wir einen herben Rückschlag im Produktionsprozess beim Verkleben des Ober- und Untermaterials (Kaschierung). Das führte dazu, dass wir knapp 20’000 Stück chili-feet einzeln nach-kaschieren mussten. Aber auch dies meisterten wir!

Finanziert habe ich das gesamte Projekt aus privaten Mitteln, was mir einerseits Unabhängigkeit garantierte, anderseits natürlich auch gewisse Limitationen auferlegte.

Wer ist die Zielgruppe von chili-feet?

Die chili-feet werden von allen gerne genutzt, die im Winter kalte Füsse haben und dies zukünftig vermeiden wollen. Handwerker, Hündler, Winter-Outdoor-Sportler wie Langläufer oder Schneehschuh-Trecker. Eine im Frühling 2019  durchgeführte Marktstudie zeigt ein riesiges  Potential auf, leiden doch 40% der Bevölkerung manchmal  bis häufig unter kalten Füssen. Diverse bekannte Persönlichkeiten wie die Abenteurerin Evelyne Binsack nutzte bei ihrer Expedition zum Nordpol oder am Mount Everest die chili-feet. Und Susi Meinen vom schweizerischen Biathlon Nationalkader trägt stets chili-feet bei ihren Wettkämpfen. Seit 2019 schliesslich vertraut auch das Frauen-Curling Team Tirizoni auf chili-feet. Sie gewannen im März 2019 die Weltmeisterschaften.

Wie funktionierten die Wärmesohlen? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Dank der speziell optimierten Materialbearbeitung produziert chili-feet aktiv Wärme durch den Druck, der bei den Gehbewegungen auf die Sohle ausgeübt wird. Damit wird ein maximaler Teil der mechanischen Leistung des Gehens in Wärme umgewandelt. Dies ist absolut einzigartig und kein anderes Produkt produziert Wärme nach diesem Prinzip. Die chili-feet sind dank dem Optimierung der Materialeigenschaften in der Lage, pro Sohle bis zu 2,5 Watt (5mm Dicke) Wärmeleistung zu erzeugen, was einen Temperaturanstieg von bis zu 10 Grad ergibt.  Die Sohlen sind waschbar, robust und halten sehr lange. Zudem ist die chili-feet mit einer sanften Mikrofaseroberfläche ausgestattet, die für einen angenehmen und bequemen Tragekomfort sorgt. Die Grössen sind passend zum gewünschten Schuh, in zwei Dicken (3mm / 5mm) erhältlich und auf die  Grössen 35 bis 47 zuschneidbar.

Wie ist das Feedback?

Wir erhalten  viele positive Feedbacks. Stellvertretend sei folge Rückmeldung einer Kundin zitiert, welche die chili-feet beim Winterwandern, Langlaufen und Schneeschuh-Laufen ausgiebig getestet hat. „Bin absolut begeistert!!! Und zwar nicht nur während des Sports, sondern auch danach! Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die schnell ganz erbärmlich an die Zehen friert. Das ist nun wirklich Schnee von gestern! Ich habe ausserdem herausgefunden, dass die Sohle viel eher als nach den von Ihnen beschriebenen 10 Minuten wirkt. Bereits nach 4-5 Minuten spürt man die Wärme deutlich. Das ist jetzt wirklich mal eine sinnvolle und taugliche Erfindung gegen Eiszapfen an den Füssen. Das kann ich 100% unterschreiben!“

Chili-feet, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir müssen nun weitere Vertriebspartner und Vertriebskanäle erschliessen, denn nur mit einer massiven Volumenausweiterung können wir am Markt langfristig bestehen. Dabei helfen auch immer wieder spezielle Marktaktivitäten. So haben wir uns für den Auftritt bei der Sendung «Die Höhle der Löwen Schweiz» beworben und nach einem erfolgreichen Test-Pitch konnten wir uns  schliesslich im  Frühling 2019 bei fünf  Investoren vorstellen. Leider biss keiner der «Löwen» an, unter anderem mit der Begründung „dass ich eigentlich alles richtig gemacht hätte und Sie auch nicht wüssten, was sie zu meinem Unternehmen noch beitragen könnten.“ Der Pitch ist unter folgendem Link zu sehen: https://www.tv24.ch/hoehle-der-loewen/startups/chili-feet-die-selbstwaermende-schuhsohle-134347265

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Wenn man eine Idee hat und von ihr überzeugt ist, dann darf man sich durch nichts abhalten lassen, sondern muss unbeirrt seinen Weg gehen. Und zwar auch nicht, wenn Skeptiker einem das Vorhaben ausreden wollen oder wie in meinem Fall ein Fachhochschulprofessor wissenschaftlich versucht nachzuweisen, dass die Idee nicht umsetzbar sei. 

Und als Tipp 2 sollte man an sich glauben und sich auch durch Rückschläge nicht unterkriegen lassen. Mich begleitet seit vielen Jahren das Zitat von Walt Disney „Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, Ihnen zu folgen“.

Als Tipp 3 schliesslich sollte der Work-Life-Balance ausreichend Beachtung geschenkt werden.  Gerade bei Innovationsprozessen und Neugründungen sind die Arbeitstage lang und intensiv. Mal was anderes tun wie Sport, Meditation oder was auch immer gibt einem nicht nur Ausgleich, sondern regt zu neuen Ideen an und fördert den Kreativitätsprozess, beides Unverzichtbar für erfolgreiche Gründer. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Roland Brüniger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lieber Step by Step

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INASKA nachhaltige, funktionale Bade- und Sportmode aus recyceltem Nylon

INASKA nachhaltige, funktionale Bade- und Sportmode aus recyceltem Nylon

Stellen Sie sich und das Startup INASKA doch kurz unseren Lesern vor!

Wir bei INASKA designen und produzieren nachhaltige, funktionale Bade- und Sportmode aus recyceltem Nylon. Das Nylon besteht aus recycelten Fischernetzen, Teppichflusen und anderem Plastikmüll. Der Treibhauseffekt ist dabei bis zu 80% geringer als bei der Herstellung von Nylon aus Rohöl. Seit Gründung haben wir die Meere von umgerechnet 1,7 Tonnen Plastikmüll befreit und damit einen wichtigen ökologischen Beitrag geleistet. Wir produzieren zu 100% in Europa, versenden plastikfrei, müllreduziert und klimaneutral.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Mit der Geburt meiner Kinder hat sich mein Blick auf die Bedeutung von Umweltproblemen dramatisch verändert. Ich bin an der Ostsee aufgewachsen, deshalb ist mir das Meer als Lebensgrundlage besonders wichtig. Als Sportlerin wollte ich Produkte schaffen, die Funktionalität mit Ästhetik vereinen und zugleich die Meere von Plastikmüll befreien.

Was war bei der Gründung von INASKA die größte Herausforderung?

Vor allem das erste Gründungsjahr war eine enorme Herausforderung. Bei der Gründung im Januar 2016 war mein Sohn gerade drei Monate jung. Wäre ich vor der Geburt unseres Sohnes nicht so naiv gewesen, dass man ein Startup parallel mit Baby locker stemmen kann, dann würde es INASKA heute vielleicht nicht geben.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Man braucht auf jeden Fall eines: Mut. Eine Gründungsidee wird nie für jeden perfekt sein, aber solange man sich selbst mit ihr identifizieren kann und eine Philosophie dahintersteckt, ist das die beste Grundlage, die ein Unternehmen haben kann.

Welche Vision steckt hinter INASKA?

INASKA Produkte sitzen wie deine zweite Haut, werden nachhaltig in Portugal produziert und schonen natürliche Ressourcen durch die Verwendung von recycelten Fischernetzen. Unser Ziel ist es, mit unseren Werten und unseren Eco Produkten ein Umdenken der Gesellschaft herbeizuführen. Wir möchten bewusst machen, dass jeder einzelne von uns einen enormen Einfluss auf die Umwelt hat und dass jeder aktiv zu einem Wandel in der Modebranche beitragen kann.

Wer ist die Zielgruppe von INASKA?

Wir sprechen Frauen mit einem aktiven Lifestyle und ökologischem Bewusstsein an. Funktionalität und Ästhetik ist unseren Kundinnen genauso wichtig wie eine hohe Qualität –dafür sind sie bereit auch mehr auszugeben. INASKA möchte, dass man sich in den Produkten wohl und sicher zugleich fühlt. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir wollen mit unserer Marke eine neue Generation repräsentieren, die sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzt und Produkte erwirbt, die ganzheitlich hinter fairem Business und Nachhaltigkeit stehen. Für uns ist Nachhaltigkeit schon lange kein Trend mehr, sondern ein MUSS, damit auch die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde erleben. Unser Sportbikini wurde explizit von uns für den Beachvolleyball-Sport entwickelt, weil es in dieser Sparte bisher keinen Bikini gab, der einen perfekten Halt beim Sport gab. Unser Ziel war es deshalb etwas zu kreieren, dass nachhaltig und gleichzeitig innovativ ist.

INASKA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir immer noch das repräsentieren, was wir jetzt schon sind. Außerdem wollen wir mehr Präsenz zeigen und deshalb unser Firmenkundengeschäft stark ausbauen. Wir möchten weitere Kategorien in unser Sortiment aufnehmen und neue innovative Eco-Materialien. Außerdem wollen wir eine Upcycling-Kollektion integrieren, die Verschnitt, defekte Artikel und Stoffreste verarbeitet. Diesen Teilen wollen wir ein zweites Leben schenken, indem wir etwas Neues aus ihnen kreieren. Zusätzlich wollen wir eine Tauschbörse starten, auf der Kundinnen nicht passende Teile unter sich tauschen können. Auch in der Umweltbildung wollen wir vorangehen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Gemeinsam gründen: ein Partner oder Partnerin erhöht die Kreativität, Kompetenz und verteilt das Risiko.

An die Frauen: Lieber Step by Step. Baby und Business parallel kostet viel Kraft, lieber ein Jahr warten.

Vielen von der Idee erzählen: dadurch ergibt sich sehr viel Input, spannender Austausch und es entsteht eine tolle Dynamik.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Franziska Hannig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ohne Barrieren und lange Wartezeiten

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testalize medizinische STI Labortests auf Chlamydien und Gonorrhoe

testalize medizinische STI-Labortests auf Chlamydien und Gonorrhoe online und anonym

Stellen Sie sich und das Startup testalize.me kurz unseren Lesern vor!

Seit 2014 begann die Idee, Ferndiagnosen anzubieten. Die Zahl der Geschlechtskrankheiten/STIs steigt weiter und das Testen auf die Geschlechtskrankheiten bleibt für viele Menschen eine große Barriere und verursacht Scham. Nach der Zusammenarbeit mit einem Labor in den Niederlanden konnte ich, der Gründer und Geschäftsführer Hubert Mooren, mit testalize.me ab 2015 STI-Tests auf dem niederländischen Markt anbieten. 

Die STI-Tests oder Geschlechtskrankheiten-Tests, die testalize.me über die Plattform anbietet, testen den Nutzer anonym und schnell mit einem Swab oder Urin an den am häufigsten vorkommenden Geschlechtskrankheiten Chlamydien und Gonorrhoe. Dies ist ein zertifizierter Labortest, der für jeden zugänglich ist.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Bevor ich testalize.me gründete, hatte ich eine Internetfirma gegründet. Es war das Ende des Wachstums und ich suchte nach einer neuen Herausforderung. Dann entdeckte ich die wachsende Nachfrage nach anonymer und zugänglicher Pflege in den Niederlanden. Die Zahl der STI-Infektionen seit Jahren steigt und dass es zu diesem Thema immer noch ein großes Tabu gibt. So begann die Entwicklung des Konzepts für anonyme Selbsttests mit Laboranalyse. 

Welche Vision steckt hinter testalize.me?

Die STIs, auf die wir testen, Chlamydien und Gonorrhoe, sind die häufigsten unter den verschiedenen STIs. Oft wissen die Menschen nicht einmal, dass sie eine Infektion haben, was es einfacher macht, andere damit wieder zu infizieren. Die Zugänglichkeit der Tests wird die Zahl der Infizierten verringern und Barrieren wie Scham und lange Wartezeiten auf die Ergebnisse aus dem Weg räumen. Darüber hinaus versuchen wir auch, das Tabu zu diesem Thema zu durchbrechen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Herausforderung für uns war, ein Labor zu finden, in dem unsere Nutzer ihre Probe versenden können. Oftmals sind Labors nicht in der Lage, digital und innovativ zu analysieren, wobei die Kontaktdaten unserer Kunden nicht verwendet werden dürfen. Dies garantiert die Anonymität, wo wir für stehen. Im Jahr 2015 werden wir ein Labor gefunden haben, mit dem wir zusammenarbeiten konnten. 

Darüber hinaus war die Finanzierung eine Herausforderung, da neue Techniken und Systeme eingesetzt werden mussten. Dank der Unterstützung unserer Gesellschafter, die einen finanziellen Beitrag in testalize.me leisteten, konnten unsere Ideen und Konzepte umgesetzt werden.

Wer ist die Zielgruppe von testalize.me?

Wir testen jährlich 30.000 Menschen in den Niederlanden. Die Zielgruppe besteht aus Männern und Frauen und wird in der Altersgruppe zwischen 18 und 34 Jahren liegen. Das sind vor allem die Schüler, die nach dem Ausgehen oder nach einem Urlaub einmal ungeschützter Geschlechtsverkehr hatten und sicher wissen wollen, ob sie eine Chlamydien- und/oder Gonorrhoe-Infektion haben. Sie bevorzugen so schnell wie möglich getestet zu werden und ohne Scham auf eine Geschlechtskrankheit getestet zu werden. 

Wie funktioniert testalize.me? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Nutzer füllen zuerst die Online-Beratung auf unserer Website aus, um herauszufinden, welche Art des Testes sie benötigen. Sie erhalten dann ein diskretes Paket per Post mit Packungsbeilage. Sobald sie die notwendige Probe gesammelt haben, senden sie die Retourbox an unser akkreditierte Labor. Dort wird es von einem Mikrobiologen analysiert und innerhalb von 72 Stunden nach Erhalt kann der Nutzer die Ergebnisse online und anonym mit dem persönlichen Code überprüfen.

Im Falle eines positiven Ergebnisses kann man zum Arzt gehen, um sich mit dem Ergebnis unseres Labors behandeln zu lassen. Dies ist ein Bericht, der vom Mikrobiologen genehmigt wurde, damit der Allgemeinmediziner den Ergebnissen vertrauen kann. Er oder sie wird dann ein Rezept ausstellen, mit dem Sie Medikamente in der Apotheke abholen können.

Obwohl die Tests die gleichen wie bei Ärzten und Gesundheitsämtern sind, zeichnen zeichnet sich unsereTests durch die Anonymität und die Geschwindigkeit aus, mit der wir testen können. 

Über das Internet werden auch viele Heimtests für STIs angeboten. Nach einigen Minuten zeigen die Tests dem Benutzer die Ergebnisse an. Die Probe unserer Tests werden tatsächlich in einem zertifizierten Labor analysiert und von einem Mikrobiologen überprüft. Diese Zuverlässigkeit spielt hier eine wichtige Rolle.

Wie ist das Feedback?

In den Niederlanden hören wir viele positive Bewertungen von unseren Nutzern, dies können sie anonym auf unserer Webseite hinterlassen. Viele mögen uns, da es diese Möglichkeit besteht und dass sie sich nicht unnötig schämen müssen, wenn sie keine Chlamydien und Gonorrhoe haben. 

Diese positiven Geschichten gelten auch für Deutschland. Seit diesem Sommer sind die Tests auch in Deutschland erhältlich und wir stellen fest, dass sie auch mit dieser Möglichkeit zufrieden sind. Wir hoffen, damit noch viel mehr Menschen zufrieden zu stellen.

testalize.me, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Deutschland ist das erste Land neben den Niederlanden, unsere Heimat, in der wir auch unsere Tests anbieten. Bislang scheint der Bedarf auch hier sehr groß zu sein. Wir möchten dies in Zukunft in mehreren europäischen Ländern versuchen und vielleicht andere Tests für Geschlechtskrankheiten anzubieten. Und das alles mit dem Ziel, die Anzahl der Geschlechtskrankheiten zu reduzieren.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Hubert Mooren für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Niemals das große Ziel aus dem Auge verlieren!

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vivenu Full Service Ticketing Tickets einfach schneller verkaufen

vivenu Full Service Ticketing ermöglicht es Veranstaltern Tickets einfach und schneller zu vermarkten, verkaufen und auszuwerten

Stellen Sie sich und das Startup vivenu doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, das sind Jens, Simon und Simon haben vivenu 2018 als drei Studenten aus Frankfurt gegründet. Wir sind angetreten um als Ticketingunternehmen den Markt rund um Eventim, Ticketmaster & Co. einmal etwas aufzumischen! vivenu ist die Lösung für die gesamte Event Wertschöpfungskette, die es Veranstaltern ermöglicht Tickets einfacher und schneller zu vermarkten, zu verkaufen und auszuwerten. Hierbei setzen wir auf Full-Service, Customizability und innovativste Technologien. Das Prinzip ist ganz einfach: Veranstalter erhalten von uns einen Systemzugang, legen ihre Events und Tickettypen an und können direkt loslegen Ihre Tickets zu verkaufen. Hierbei unterstützen wir Veranstalter gerne bei der Einrichtung, um das Beste aus den Shops herauszuholen und die Anforderungen unserer Kunden optimal umzusetzen. Mit diesem Ansatz haven wir bereits verschiedenste Veranstalter mit 10 bis mehr als 150.000 Besuchern erfolgreich abgewickelt.  

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben uns lange mit der Ticketingbranche beschäftigt, um zu verstehen, welche Bedürfnisse Veranstalter haben und uns zu überlegen, welche Lösungen der Markt benötigt. Hieraus entstand eine Leidenschaft für den Markt, die Wettbewerbsdynamik und unser Produkt. Seitdem arbeiten wir jeden Tag hart daran, dieses noch besser zu machen, es weiter zu verbreiten und unsere Kunden hoch zufrieden zu stellen. Die Freiheit, die eine Gründung mit sich bringt, erlaubt es uns schneller und agiler zu handeln und unsere Ideen für eine dynamische Branche optimal umzusetzen.

Welche Vision steckt hinter vivenu?

Wir haben uns als Technologie Plattform featuretechnisch breit aufgestellt. Es gibt kaum ein Use Case, den wir nicht abbilden können. Demnach ist unsere Vision ganz klar: Möglichst vielen Veranstaltern verschiedenster Bereiche unsere Lösung zur Verfügung zu stellen. Was wir mittelfristig geplant haben und wie auch Gäste zukünftig enorm von unseren Produkten profitieren werden, das wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten; gerne in unserem nächsten Interview!  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als kleines und junges Unternehmen ist es immer schwierig sich in einem Markt zu etablieren, bei dem Referenzen eine wichtige Rolle spielen. Fokus auf unser Produkt und was wir noch besser machen können, war hierbei immer unsere Strategie. Daher haben wir uns auch, trotz Anfragen, bisher bewusst gegen eine externe Finanzierung entschieden. Wir haben immer größere Veranstaltungen gewinnen und uns dadurch finanziell bootstrappen können. Nun ist unser Produkt eine Phase weiter und an einem Punkt, an dem wir noch mehr erreichen wollen. Vielleicht ändert sich daher auch in unserer Finanzierungsstrategie etwas … 

Wer ist die Zielgruppe von vivenu?

vivenu ist in der Event Branche sehr breit aufgestellt und kann mit seinem Ansatz alle Veranstaltungsarten abwickeln. Wir haben sensationelle Features für den Sportbereich, arbeiten aber auch mit führenden Nachtclubs, Festivals, Theatern, Märkten und Partyveranstaltern zusammen. Alle Kunden, die hohe technische Anforderungen und ein Wunsch an Design und Customizability haben und gleichzeitig faire Konditionen und einzigartigen Service wünschen, sind bei uns wohl am besten aufgehoben. 

Wie funktioniert vivenu? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ganz einfach: wir sind modern, informiert und überlegt in die Branche eingestiegen und bauen auf den innovativsten Technologien auf. Die Vorteile für Kunden liegen hierbei bereits in unserem Ansatz: Full-Service und Full-Customizability. Wir bieten höchste Transaktionssicherheit, absolute Skalierbarkeit und entwickeln gleichzeitig jeden Tag neue Features. Veranstalter können bei uns in Ihrem Zugang alles selber einstellen und müssen nicht wie bei Konkurrenzunternehmen auf Änderungen warten, dafür zahlen oder sie erst gar nicht umgesetzt bekommen. Gleichzeitig haben wir für (fast) alle Fragestellungen eine Antwort und verhelfen Veranstaltern zu Ihrer optimalen Ticketinglösung.

Wie ist das Feedback?

Es könnte nicht besser sein! Veranstalter schätzen unseren Ansatz, setzen auf unsere Lösungen und empfehlen uns weiter. Wir werden zunehmend gefragt, ob man nicht Lizenznehmer bei uns werden, die Lösung selber vertreiben oder anderweitig mit uns noch enger arbeiten kann. Wir stehen bereits mit führenden Festival- und Erstliga-Sportvereinen im engen Austausch und können viele Kunden von unseren Leistungen überzeugen. Dies ist eine tolle Bestätigung unserer Leistung und lässt uns jeden morgen noch früher anfangen und jeden Abend noch länger im Büro bleiben. 

vivenu, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind auf dem Weg unser Team zu vergrößern, uns technisch führend aufzustellen, unser Sales Team weiter auszubauen und Verträge mit Großveranstaltern abzuschließen. Wir starten Kooperationen mit führenden Sportvereinen, um gemeinsame Entwicklungen durchführen zu können und einzigartige Features auf den Markt zu bringen. Diese gehen weit über traditionelles Ticketing hinaus und setzen in vielen Punkten neue Standards. Wenn wir uns in den nächsten fünf Jahren weiter so entwickeln wie bisher, dann ist es schwer zu sagen, was in 5 Jahren ist. Was wir aber versprechen können, ist das wir uns noch weiter in Richtung Fan Engagement und B2C entwickeln werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Niemals das große Ziel aus dem Auge verlieren, selbst wenn Enttäuschungen emotional als Gründer besonders belastend sind. 

Das Produkt sollte im Fokus stehen, nicht ein einzelnes Projekt. 

Nicht anderen Anbietern folgen, sondern die Branche verstehen und selber bessere Lösungen entwickeln. 

Wir bedanken uns bei Jens, Simon und Simon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Erfolg fängt im Kopf an! So startest Du als Unternehmer durch!

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Pro Charisma Beratungs- und Coaching-Unternehmen

Die Gründer von Pro Charisma Beratungs- und Coaching-Unternehmen im Interview

Frau Sobainsky, Sie sind erfolgreicher als je zuvor und haben es geschafft, sich Ihr Traumleben zu erfüllen. Uns drängt sich die Frage auf: Was macht man, wenn man sein Ziel erreicht hat?

Julia: Ganz einfach – man setzt sich neue Ziele! Ich sehe das Leben als eine Reise und wenn ich ein bestimmtes Ziel erreicht oder mir einen Traum erfüllt habe, dann nehme ich mir etwas Neues vor.

Daniel: Ich finde auch, dass man eigentlich nie wirklich am Ziel ist. Es wird immer irgendetwas geben, wonach man streben kann. Genau das ist Persönlichkeitsentwicklung, denn mit jedem erreichten Ziel steigt die eigene Erfahrung, die Haltung gegenüber sich selbst und seiner Umwelt verändert sich ebenfalls nach und nach zum Positiven. 

Fynn, wie siehst Du es: Kann wirklich jeder seinen Traum vom großen Geld und Erfolg verwirklichen?

Fynn: Ja, ich denke, wenn man an sich glaubt und sich etwas wirklich vornimmt, manifestiert es sich mit der Zeit. Das ist eben das Gesetz der Anziehung.

Julia: Tatsächlich ist es so, dass Erfolg im Kopf beginnt. Sobald man beschlossen hat, dass etwas funktionieren wird, verwirklicht es sich. Sollte man täglich an sich zweifeln, manifestiert sich das Negative. Es kommt immer nur auf unsere persönliche Einstellung an. 

Wie haben Sie es geschafft, sich als Mutter erfolgreich selbstständig zu machen?

Julia: Diese Frage höre ich immer wieder und auf sie gibt es nur eine Antwort: Familie hindert Dich nicht daran, Karriere zu machen! Nur weil eine Frau Kinder hat, bedeutet es nicht, dass sie nicht in der Lage ist, beruflich erfolgreich zu werden. Natürlich ist es anfangs etwas schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Mit der richtigen Strategie und dem passenden Zeitmanagement ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf jedoch überhaupt kein Problem. Frauen können in unserer Gesellschaft so viel erreichen, meist fehlt nur jemand, der ihnen den Weg zeigt. Genau dafür sind unsere Coachings gedacht!

Fynn: Heutzutage ist eigentlich die perfekte Zeit, um sich selbstständig zu machen. Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran, verdrängt zahlreiche „alte“ Berufsfelder und schafft neue Jobs und Perspektiven. 

Wieso hat die Digitalisierung Ihrer Meinung nach einen großen Einfluss auf die Selbstständigkeit?

Fynn: Man kann heutzutage im Homeoffice sein eigenes Geschäft aufbauen. Es ist nicht mehr zwingend notwendig, sich Büroräume oder Ähnliches zu mieten – alles passiert online. Unabhängiges Arbeiten von überall auf der Welt und zu jeder Tageszeit – das ist die große Erleichterung für Gründer der heutigen Zeit.

Julia: Die Digitalisierung macht es vor allem Frauen möglich, beruflich erfolgreich zu werden. Im Homeoffice lassen sich Familie und Beruf viel besser vereinen. Wahrscheinlich gibt es unter anderem deswegen immer mehr Gründerinnen. 

Was würdet Ihr unseren Lesern gerne mit auf den Weg geben – gibt es den ultimativen Tipp für Erfolg?

Fynn: Mein Tipp wäre, an sich selbst zu glauben. Je positiver man durch das Leben schreitet, desto mehr Positives zieht man an. Andersherum verhält es sich aber genauso – wenn man dauerhaft negativ eingestellt und voller Zweifel ist, wird man Schlechtes anziehen und sich selbst Steine in den Weg legen. 

Daniel: Ich würde jedem empfehlen, ein Coaching zu absolvieren. Dort kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und findet Lösungen für bestimmte Probleme. 

Ein Coach sieht Dich von der Seite und kann Dir sagen, wie Du auf andere wirkst – das ist ein entscheidender Vorteil.

Julia: Meine 3 Tipps, die jeder erfolgsorientierte Mensch berücksichtigen sollte, lauten:

1. Setze Dir ein Ziel und mehrere Zwischenziele.

2. Belohne Dich, sobald Du ein Ziel erreichst.

3. Setze Dir neue Ziele, wenn Du die alten erreicht hast – man lernt nie aus!

„Was immer der menschliche Geist sich vorstellen und woran immer er glauben kann, das kann er auch vollbringen!“ – Napoleon Hill

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Julia, Fynn und Daniel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

MitgründerIn suchen

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Ooshi Periodenunterwäsche Slip Membran
Ooshi

Ooshi Periodenunterwäsche nachhaltig und waschbar statt Tampons und Binden

Stellen Sie sich und das Startup Ooshi doch kurz vor!

Wir sind Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller und wir haben letztes Jahr ooshi gegründet. ooshi ist eine Female Health Company aus Berlin. Wir etablieren ein neues Periodenprodukte in Deutschland: Periodenunterwäsche – eine ooshi sieht von außen aus wie ein schöner Slip, hat jedoch eine von uns entwickelte Membran, die Binden, Tampons, oder Cups ersetzen kann. Vor der Gründung war ich, Kati, über 10 Jahre bei McKinsey & Co. unterwegs, hauptsächlich im Bereich Luxus und Mode. Kristine war stets der Modebranche treu, hat Textilwirtschaft studiert und zuletzt mehrere Einkaufsabteilungen bei Zalando geleitet, u.a. die der Damenunterwäsche.

Wie ist die Idee zu Ooshi entstanden? 

Eigentlich hat die Idee uns gefunden – ich saß bei einem Mädels-Dinner und eine Freundin berichtete von dieser neuen Produktkategorie „Periodenunterwäsche“ in den USA. Ich wollte welche kaufen, und merkte, dass es sie in Deutschland garnicht gibt. Und irgendwie kam mir plötzlich der Gedanken: Dann mache ich das eben!

Wir wollten beide nie Unternehmerinnen werden – es ist eher so, dass uns die Idee der Period Panty gefunden und nicht mehr losgelassen hat. Und das zu einem günstigen Zeitpunkt: Wir suchten beide einen Neuanfang nach vielen Jahren in Konzernstrukturen. Es sollte ein Aufgabe sein mit gesellschaftlichen Mehrwert, großer persönlicher Herausforderung, aber auch Flexibilität für unseren Alltag mit unseren Familien. Da passte die ooshi-Gründung dann doch unerwartet gut!

Welche Vision steckt hinter Ooshi?

Wir sehen ooshi als unseren Beitrag zum Thema Female Empowerment. Wir wollen Frauen* helfen jeden Tag des Monats genau das tun zu können auf was sie gerade Lust haben – große Präsentation, Abend auf der Couch, wilder Nachmittag auf dem Spielplatz mit den Kindern. Durch eine komfortable und auslaufsichere (und nachhaltigere) Periode stärken wir Frauen* und vor allem Teenies in ihrem Selbstbewusstsein. Auch die Themen Body Positivity und Selbstliebe sind ein integraler Bestandteil unserer Arbeit und Kommunikation

Wer ist die Zielgruppe von Ooshi?

Eigentlich der Viertel der Weltbevölkerung der monatlich menstruiert. Jetzt in den ersten Schritten als erste Nutzer*innen Frauen* zwischen 25 und 40, die neben ihrem trubeligen Alltag Möglichkeiten suchen eine komfortable und nachhaltige Periode zu haben. Hinzu kommen Teens, und auch Frauen rund um die Wechseljahre, wo auch Themen wie leichte Inkontinenz hinzukommen, für die ooshi auch super einsetzbar ist.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir wurden tatsächlich sehr oft darauf angesprochen! Da wir eben ein etwas außergewöhnliches Produkt haben, und zudem noch viel dazu zu erzählen ☺ Tausende Menschen schauen uns auf Instagram täglich in unseren Stories zu (www.instagram.com/ooshi.period.underwear) und sagten „Hey Mädels, ihr solltet da hin!“. Als wir dann auch noch auf Investorensuche waren, passte das perfekt!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben viele alten Folgen geguckt, und unseren Pitch und mögliche Fragen viel geübt. Auf der Autofahrt nach Köln haben wir alles hoch und runter diskutiert – das hat sogar Spaß gemacht. Mein – Katis – Mann war selber mal in der Sendung mit seiner Firma Xletix. Das ist zwar einige Jahre her, aber einige Tipps für den Tag hatte er!

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Für uns ist das wahnsinnig motivierend! Gerade weil ooshi aus einem tabuisierten Bereich kommt, war es toll diese Anerkennung zu bekommen. Das ganze Erlebnis und der Prozess über das gesamte Jahr hinweg haben uns als Gründerinnen noch enger zusammen rücken lassen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Ooshi aufmerksam werden?

Für unser Produkt ooshi und vor allem unsere gesellschaftspolitischen Ziele als Firma ist der Auftritt in der Höhle von super großer Bedeutung – die Strahlkraft der Sendung ist ja kaum zu überbieten. Wir haben die letzten Monate so diesem Tag entgegengefiebert, wir sind so froh, dass es bald kommt!

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Judith Williams stand ganz oben auf unserer Liste – sie ist eine wahnsinnig beeindruckende Geschäftsfrau, mit einem tollem Gespür für Trends, Marktchancen und super viel Power und Schlagkraft und Liebe zu qualitativ hochwertigen Produkten. Zudem sieht man beim Schauen der Sendung, dass sie neben den Zahlen auch immer ihr Herz mit entscheiden lässt – und wertegetriebenes Arbeiten ist uns sehr wichtig. Daher dachten wir im Vorhinein, dass das sicher gut passen würde.

Ooshi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben viel vor – Ziel für 2019 war es, dass jede Frau in Deutschland ooshi kennt – dem sind wir durch den Auftritt bei den Löwen ein ganzes Stück näher gekommen! Wenn man erst seit 12 Monaten verkauft ist der Blick fünf Jahre nach vorne sehr abenteuerlich – aber wir sehen uns weiterhin als Market Builder im Bereich Female Health, in ganz Zentraleuropa. Und jedes Mädchen* soll, wenn es seine Tage bekommt, die Auswahl von einer Vielzahl verschiedener Produkte vorgestellt bekommen – dafür ist gesellschaftlicher Wandel notwendig.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

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Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der ewige Kampf mit der Angst

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angst Startup-Szene Frauen
Group of multiracial businesswomen in casuals together at office desk and looking at camera. Female startup business team portrait.

Warum die Startup-Szene mehr (weiblichen) Mut braucht

Dienstagabend zur besten Sendezeit. Auch ich freue mich auf eine neue Folge der „Höhle der Löwen“ und fühle mich hierbei wie ein zusätzliches Jury-Mitglied, wenn ich mir die einzelnen Geschäftsideen der Bewerber/-innen anhöre.

Obwohl ich das Gefühl habe, das nicht nur bei den Investorenpaaren auf Geschlechterausgleich geachtet wird, finde ich es doch bemerkenswert, dass diese Fernsehsendung im Prinzip ein Spiegel der Gründerszene ist, in welcher Gründerinnen durchaus unterrepräsentiert sind.

Ich wollte mir das Ganze jedoch ein wenig genauer ansehen und stieß hierbei auf die erst kürzlich veröffentlichte Studie, dem sogenannten „Female Founders Monitor“.

Dieser wird in Kooperation mit Google for Startups und dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. erstellt. Er basiert auf einer Untersuchung von 1.547 Startups in Deutschland und fokussiert sich vor allem auf Motive und Herausforderungen von Gründerinnen.

Auffällig ist hierbei, dass der Anteil von Gründerinnen in der Startup-Szene aktuell bei 15,1% liegt, nur 13,7% der Frauen sind hierbei in der IT- oder Softwareentwicklung tätig. 

Doch woran liegt es, dass mehr Männer als Frauen den „Sprung in die Selbstständigkeit“ wagen?

Eine der Gründe könnte das Gefühl der Angst sein. Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard schrieb in seinem Werk „Der Begriff der Angst“ im Jahre 1844 hierzu folgendes:

„Angst kann man vergleichen mit Schwindel. Wessen Auge in eine gähnende Tiefe hinunterschaut, der wird schwindelig. Der Grund seines Schwindels aber ist ebensosehr sein Auge wie der Abgrund; denn gesetzt, er hätte nicht hinuntergestarrt! So ist die Angst der Schwindel der Freiheit, der aufsteigt, wenn (…) die Freiheit nun hinunterschaut in ihre eigene Möglichkeit und dabei die Endlickeit ergreift, um sich daran zu halten.“

Wer in Philosophie gerade so die Augen aufhalten konnte, dem sei diese auf das Unternehmertum übertragene Kurzfassung gegönnt:

Um frei zu sein, müssen wir den Sprung ins Ungewisse wagen. Viele (und darunter vor allem Frauen) haben jedoch nicht nur Angst vor dem Sprung an sich, sondern auch vor dem, was danach folgt (das Ungewisse – die Selbstständigkeit). Ihre Angst ist letztlich so stark, dass sie in ihrer Komfortzone verbleiben und sich dadurch ihrer eigenen Freiheit berauben.

Sichtbar wird dies oftmals an Aussagen wie: „Ich weiß nicht, ob ich qualifiziert genug bin“, „Ich fürchte das finanzielle Risiko“, „Was werden Andere denken?“ oder „Mein Job ist ja nicht der schlechteste…“.

Diese Aussagen könnte man endlos fortführen und man findet sie durchaus auch bei Männern wieder. Frauen neigen jedoch oftmals dazu, Prozesse zunächst zu „zerdenken“ und sich letztlich aus Unsicherheit gegen den Sprung zu entscheiden.

Und dies völlig unberechtigt! Denn Frauen sind, sobald sie den Sprung wagen, beeindruckende Gründerinnen, welche die Startup-Szene bereichern. 

Ob als Speakerinnen, Trainerinnen, Coaches, in der Technologie-Branche, in der Entwicklung oder Pharmaindustrie – Wo Frauen führen, folgen außergewöhnliche Ergebnisse.

Was können Frauen also tun, um den „Sprung“ zu wagen?

  1. Holt euch Unterstützung: Vorbilder, Netzwerke, Sparringpartner – Wer mit offenen Augen durch die Businesswelt schreitet, entdeckt zahlreiche Möglichkeiten, miteinander in Verbindung zu treten und voneinander zu lernen. Ist die Unternehmensgründung das Ziel, dann sucht euch Mitgründer. 
  2. Redet über eure Idee: Egal ob auf dem Spielplatz oder auf einer Unternehmensveranstaltung – redet über eure Ideen und euer Business! Holt euch Feedback und das auch außerhalb der Familie, denn diese ist entweder zu kritisch oder zu wohlwollend. Ihr braucht jedoch eine Meinung, die sachlich und klar auf den Punkt gerichtet ist. Lernt von denen, die bereits weiter sind als ihr.
  3. Kommt ins Handeln: Wer über seine Idee redet, hat bereits den ersten Schritt getan, doch der „Sprung“ erfolgt erst, wenn nach der Ankündigung eine konkrete Handlung erfolgt. Das kann die Verschriftlichung des Businessplans sein, die Erstellung der eigenen Website oder letztlich die Anmeldung der Selbstständigkeit.
  4. Gebt nicht auf: Viele Unternehmensgründungen scheitern nicht, weil die Idee schlecht war oder die Gründer nicht gut genug waren. Es hat am Ende einfach der „lange Atem“ gefehlt. Der Markt hat nicht mit offenen Armen gewartet, also schafft Vertrauen, macht euch sichtbar und das so lange, bis ihr ein Magnet für eure Zielgruppe werdet.
  5. Glaubt an euch und eure Idee: Es wird immer Menschen geben, die euch oder eure Ideen verspotten. DAS sind jedoch nicht eure Kunden/Kundinnen. Ihr werdet als Unternehmerinnen nicht „everybodys darling“ werden, denn dann hättet ihr (und hier bringe ich gerne Steve Jobs an) „Eisverkäufer/-innen“ werden sollen. Zeigt Mut und Entscheidungsfreude und steht zu den Konsequenzen, denn es gibt es kein Scheitern, am Ende heißt es nur: „win or learn“!

Letztlich geht es nicht darum, ob Frauen bessere Unternehmerinnen sind oder Männer eine dominante Vormachtstellung in der Startup-Szene einnehmen.

Ein klares Ziel sollte es sein, dass zukünftig mehr weibliche Gründerinnen in allen Branchen zum Vorschein kommen und nicht mehr über Quoten, Dominanz oder Know-how gestritten werden muss. Schließlich schätzen wir alle den Mehrwert einer heterogenen und mutigen Gründerszene und inspirieren uns so gegenseitig.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Leidenschaft ist das Wichtigste, was du mitbringen musst

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Beautyself Hautpflege Community

Beautyself steht für Hautpflege, Smart Data & Community

Stellen Sie sich und das Startup Beautyself kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Olivia, eine leidenschaftliche Hautpflege-Enthusiastin mit dem großen Bedürfnis, die Welt für Konsumenten einfacher zu gestalten. Kurz gesagt ist Beautyself die erste Inspirations- & Shopping-Plattform für Hautpflege, die Community & Technologie in ein personalisiertes Einkaufserlebnis integriert. Wir transformieren das Kundenerlebnis im digitalen Hautpflege-Universum.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich selbst litt jahrelang unter Akne nachdem ich die Pille abgesetzt haben. Bei der Suche nach den passenden Produkten ist mir ein großes Problem aufgefallen: Ich hatte gefühlt 100 Tabs offen. Darunter veraltete Foren, verschiedene Onlineshops, Facebook-Gruppen zu dem Thema (bei denen ich zunächst den Beitritt anfordern musste) und Preisvergleichsseiten. Ich habe quasi das komplette Internet und unzählige Rezensionen (von denen ich mir bis zum Schluss nicht sicher war, ob sie echt sind) durchforstet, um die richtige Hautpflege für mich zu finden.

Dieser Prozess war einfach nur mühsam und stressig, weil es in diesem überfluteten Markt keine Übersicht und Transparenz gibt. Ich habe viel Geld verschwendet für Produkte, die vielversprechendes Marketing mit bekannten Testimonials betrieben haben. Da erfolgte bei mir der Entschluss, eine Plattform zu gründen, die authentische Informationen bereitstellt, persönliche Erfahrungen und Geschichten zeigt und einen Preisvergleich für so viele Hautpflegeprodukte wie nur irgendwie möglich anbietet. Quasi: Von einem Verbraucher für Verbraucher! 

Welche Vision steckt hinter Beautyself?

Wir möchten, dass Beautyself in ein paar Jahren die europäische Nummer 1 Go-to Plattform für alle Hautpflegekonsumenten sein wird, wo Nutzer hinkommen, wenn sie offen, intentions-getrieben und nachdenklich über ihre Hautpflege sind. Menschen nutzen Beautyself, um zu entdecken, sich inspirieren zu lassen, Antworten zu finden und sich mit Gleichgesinnten für ihre Hautbedürfnisse zu verbinden. 

Wenn sie Beautyself nutzen, fühlen sie sich sicherer und aufgeklärter – Beautyself vermittelt den Kunden ein Gefühl von Authentizität und Realität. Durch die Kombination des Zugangs zu Informationen über das Verhalten und die Wünsche der Verbraucher mit intelligenter Technologie, leitet Beautyself die Verbraucher auf den Kaufpfad und baut eine langfristige Beziehung zu ihnen auf. 

Letztendlich schafft Beautyself ein Einkaufserlebnis, das frisch, relevant und intelligent für die Verbraucher ist.

Beautyself steht für Hautpflege, Smart Data & Community.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Beautyself wird bisher mit Eigenkapital finanziert. Das allein ist schon eine große Herausforderung, denn wir sind an ein begrenztes Budget, einen engen Zeitplan und knappe Ressourcen gebunden. Nachdem wir unseren MVP Anfang 2019 gelauncht haben, ging es dann um die technische Weiterentwicklung der Website. Hier gab es immer wieder Herausforderungen, da wir auf externe Unterstützung angewiesen waren. Das war vor allem für mich persönlich schwierig, weil ich jemand bin, der gerne alles selbst in die Hand nimmt.

Wer ist die Zielgruppe von Beautyself?

Die Zielguppe von Beautyself sind (bisher) überwiegend Frauen zwischen 20 und 45, die Hautpflege online kaufen und preissensibel sind. Wir haben mehrere Persona für uns klar definiert, welche wir bei jeder Entscheidung berücksichtigen.

Welche Tipps und von wem erhält man auf Beautyself?  Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei uns stehen ganz klar die User und die Community im Vordergrund. Deshalb veröffentlichen wir regelmäßig die Hautpflegeroutinen von Menschen mit unterschiedlichen Hautproblemen und -bedürfnissen. Dazu schicken sie uns einen kurzen Text inkl. Informationen zum Hauttyp und Hautproblem sowie ein Selfie und ein Foto ihrer Produkte. Nicht wir geben also vor, welche Produkte „die besten“ sind, sondern unsere Community. 

Des Weiteren haben wir das Glück, dass meine Mutter Teil unseres Teams ist. Sie ist selbstständige medizinisch-dermatologische Kosmetikerin und versorgt uns mit spezifischem Fachwissen. Außerdem kooperieren wir mit Ärzten, bspw. eine Allgemeinmedizinerin, die sich auf Ayurveda spezialisiert hat. Hautgesundheit hat nämlich auch viel mit dem „Inneren“ zu tun. 

Unser Vorteil ist, dass wir die Produkte so zeigen wie sie in der realen Welt auch genutzt werden. Fernab von bezahlten Influencern, die eine Marke nach der nächsten angeblich nutzen, und perfekt bearbeiteten Bildern. Unser Credo ist Authentizität und Realität. Und das ist auch genau das, was uns von anderen Onlineshops unterscheidet. 

Wie ist das Feedback?

Bisher haben wir nur positives Feedback erhalten, was mit Sicherheit daran liegt, dass sich die Verbraucher ernst genommen fühlen und jeder von ihnen bei uns eine Stimme erhält, die auch gehört wird. Auf Instagram werden wir von vielen Usern getagged zusammen mit Hashtags wie #siehabenesverstanden. Instagram ist generell ein wichtiges Kommunikationstool für uns. Wir informieren uns regelmäßig bei unserer Community was ihnen gefällt und was sie interessiert. So merken wir immer direkt wie das Feedback ist und können schnell reagieren.  

Uns ist es sehr wichtig, Education zu betreiben durch relevanten Content zu bestimmten Themen. Das können beispielsweise erklärende Schaubilder zu verschiedenen Wirkstoffen sein. Unser Ziel dabei ist, unsere Community mit Wissen zu versorgen.   

Wir bauen eine persönliche Beziehung zu unserer Community auf und pflegen diese mit großer Sorgfalt. Gerade an stressigen Tagen oder wenn mal etwas nicht ganz rund läuft, sind die vielen positiven Nachrichten wie das Benzin, das den Motor wieder zum Laufen bringt.

Beautyself, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir befinden uns auf dem Weg eine personalisierte Customer Experience mit Hilfe von Technologie und Community zu kreieren – mit dem Ziel, das Einkaufserlebnis noch persönlicher und einfacher zu gestalten. Dafür wollen wir die Technologien in Richtung Personalisierung & Künstliche Intelligenz (z.B. biometrische Gesichtserkennung) weiter ausbauen. Wir möchten Teil der Customer Journey jedes Hautpflegekonsumenten werden und die Zukunft des Commerce mitgestalten. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Lass dich nicht entmutigen von Menschen, die an deiner Idee zweifeln.

Leidenschaft ist das Wichtigste, was du mitbringen musst. Denn die Leidenschaft hilft dir, große Herausforderungen und harte Arbeitsnächte durchzustehen.

Versuch nicht alles selber zu machen und bitte um Rat.

Wir bedanken uns bei Olivia Janus für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit Coaching zum Erfolg

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Unternehmensgründer ihre Ziele

So erreichen Unternehmensgründer ihre Ziele

Sich nicht mehr mit dem Chef herumschlagen müssen, eigene Ideen realisieren, mehr Geld verdienen – all dies sind gute Gründe für den Schritt in die Selbstständigkeit. Doch was in der Theorie so einfach klingt, bringt in der Realität Verantwortung und ein gewisses Risiko mit sich. „Insbesondere am Anfang haben Gründer viel Arbeit vor sich und sind mit den neuen Aufgaben oftmals überfordert. Um den optimalen Einstieg zu gewährleisten, können angehende Unternehmer zum Beispiel einen professionellen Coach engagieren oder eine Lizenz für ein bereits bestehendes Geschäftskonzept erwerben“, weiß Mike Warmeling, Speaker und Erfolgstrainer aus Osnabrück sowie Gründer von Warmeling Consulting.

Guter Coach, schlechter Coach

Wer den Aufbau seines eigenen Unternehmens wagt, muss zu Beginn viele Hürden überwinden. „Grundlegende Voraussetzungen bei neuen Selbstständigen sind fachliche Qualifikationen und Persönlichkeitsmerkmale wie soziale Kompetenz, Kompromissfähigkeit oder Verhandlungsgeschick“, verrät Mike Warmeling. Je nach individuellem Bedarf gibt es inzwischen für jeden Bereich passende Coachingangebote. Einige Gründer benötigen beispielsweise Unterstützung zur Verbesserung ihres Führungsstils, andere bei der Entwicklung und Optimierung interner Prozesse.

Aber auch Marketing- und Vertriebsstrategien lassen sich mit einem erfahrenen Trainer aufbauen und perfektionieren. Da externe Beratung derzeit ein lukratives Geschäftsmodell darstellt, stellen viele Anbieter ihre Dienstleistungen zur Verfügung. Bei der Auswahl gilt es zu beachten, dass Coaching keinen eigenständigen Ausbildungsberuf darstellt. Deshalb sollten Selbstständige beim Berater auf einen guten Grundlagen-Mix aus praxiserprobtem und wirtschaftlichem Know-how achten. „Sehr günstige Dumpingangebote sollten Misstrauen beim Kunden erregen“, warnt der Experte und erklärt: „Seriöse Coaches besprechen im Vorfeld eventuelle Maßnahmen und geben erst danach ein detailliertes Angebot ab“.

Teil eines Ganzen

Wer sich mehr Unterstützung wünscht, kann sich durch den Erwerb einer Lizenz eines bereits bestehenden Geschäftskonzepts selbstständig machen. Dies funktioniert ähnlich wie Franchising, bietet dem Gründer allerdings mehr unternehmerische Freiheit. „Bei uns entscheiden sich Selbstständige zu Beginn der Kooperation für eine Position auf Führungsebene oder im Vertrieb. Zudem wählen sie zwischen verschiedenen Geschäftskonzepten, wie beispielsweise einer Laufbahn im Bereich des Online Marketings oder einer Karriere als Datenschutzbeauftragter. Anschließend versorgen wir sie mit allen Instrumenten, die sie für den Aufbau ihres Unternehmens in diesem Bereich brauchen“, erklärt Mike Warmeling.

In einer zweitägigen Ausbildung erlernen Gründer in mehreren Seminaren die Grundlagen der Unternehmensführung und Methoden, mit denen sie ihrem Geschäft zum Erfolg verhelfen. Neben spezialisierten Mentoren stehen zusätzlich Onlineschulungsportale für regelmäßige Weiterbildungen zur Verfügung. Gründer erlangen so die Möglichkeit, ihr Unternehmen selbstbestimmt zu leiten und eigene Ideen zu realisieren, aber dennoch von bereits bestehenden Konzepten zu profitieren und sich mit einem kompetenten Coach zu beraten.

Bild Warmeling Consulting

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