Dienstag, März 3, 2026
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Noch bevor die Löwen sitzen, klebt alles

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9. März 2026 Die Höhle der Löwen Startups Amelie und Timo Sperber präsentieren den Nutbooster von „supernutural“. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 6,25 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Diese Startups sorgen am 9. März 2026 für Chaos, Gänsehaut und Millionenfantasien

Am 9. März 2026 wird es in der Höhle der Löwen, Folge 3, wieder spektakulär. Um 20:15 Uhr bei VOX und bereits ab dem 2. März vorab auf RTL+ kämpfen fünf Gründerteams um das Kapital und die Aufmerksamkeit der Investoren. Von einem Klebe Maßband, das einen Rekordpitch hinlegt, über nachhaltige Tee Extrakte, ein smartes Eisbad für Zuhause, eine internationale Food Tech Erfolgsgeschichte bis hin zu einem Trainingsgerät gegen Rückenschmerzen: Diese Episode verspricht Emotionen, Innovation und große Deals.

Die Höhle der Löwen am 9. März 2026: Rekordpitch und klebende Sessel

Gleich zu Beginn sorgt Klemab aus Leipzig für Chaos in der Höhle der Löwen. Noch bevor die Löwen Platz genommen haben, klebt plötzlich alles. Wände, Boden, sogar die Sessel. Hinter der Aktion steckt Produktdesigner Vick de Froz Jorge Manuel, 32 Jahre alt, der mit seinem Klebe Maßband nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern Geschichte schreiben will.

Sein Ziel am 9. März 2026: der schnellste Pitch in der Geschichte der Höhle der Löwen. Und tatsächlich schafft er es, sein Produkt in nur 47 Sekunden vorzustellen. Die Idee von Klemab ist ebenso simpel wie effektiv: aufkleben, Maß nehmen, markieren, zuschneiden und anschließend rückstandslos entfernen. Kein Verrutschen, kein umständliches Hantieren mit Zollstock oder klassischem Maßband.

Gedacht ist das Tool für Handwerker, Heimwerker und den Alltag. Die Skala ermöglicht theoretisch unbegrenztes Messen bei hoher Präzision. Laut Gründer soll Klemab sogar genauer sein als ein herkömmlicher Zollstock. Für 50.000 Euro bietet Manuel 20 Prozent der Firmenanteile an. Ob die Löwen nach diesem Blitzpitch ebenfalls blitzschnell zuschlagen?

Nachhaltige Getränke Revolution in der Höhle der Löwen 9. März 2026

Mit Wild&Water aus Berlin betreten zwei erfahrene Marketingexpertinnen die Bühne. Madlen Baetzgen und Christina Schwörbel kennen sich seit mehr als 20 Jahren aus ihrer Zeit in der Marketingabteilung eines globalen Getränkekonzerns. Nun wollen sie die Branche neu denken und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Ihre Lösung sind naturreine Tee Extrakte, die mit Leitungswasser gemischt werden. Das Ergebnis sind zuckerarme, kalorienarme Getränke ohne künstliche Zusätze und ohne Plastikflaschen. Vier Sorten sind bereits erhältlich, darunter Mate, ausgewogene Kräutermischungen und fruchtige Berry Varianten.

Eine Flasche Wild&Water ergibt bis zu zehn Liter fertiges Getränk und spart dabei bis zu 20 Plastikflaschen ein. Die Gründerinnen setzen bewusst auf die beste Quelle im Haushalt: Leitungswasser. Für 150.000 Euro bieten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Ihr Ziel ist es, stärker in Büros und Unternehmen präsent zu sein und so Reichweite und Impact zu erhöhen.

pool.down bringt Eisbaden in die Badewanne

Eisbaden gilt als Trend für mentale Stärke, Stressreduktion und bessere Regeneration. Doch bislang war es oft mit Outdoor Tonnen oder aufwendigen Lösungen verbunden. Genau hier setzen Aurel Hampl und Nicolai Trittmann mit pool.down an.

Das Startup aus Köln präsentiert das erste smarte Kühlgerät für die Badewanne. Mit pool.down lässt sich das Wasser auf rund drei Grad herunterkühlen. Gesteuert wird das System per App, inklusive Timer und Herzfrequenz Überwachung. So wird Kältetherapie komfortabel, sicher und messbar.

In der Höhle der Löwen beweist Gastlöwin Anne Lemcke Mut und steigt selbst ins Eisbad. Nach mehreren Sekunden im eiskalten Wasser zeigt sie sich überrascht, wie gut es sich anfühlt. Für 200.000 Euro bieten die Gründer zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Wird der Trend rund um Biohacking und Kältetherapie die Investoren überzeugen?

supernutural: Vom B2B Erfolg zur starken Endverbrauchermarke

Mit supernutural aus München betreten Amelie und Timo Sperber die Bühne. Vor zehn Jahren kündigten sie ihre Jobs, inspiriert von einer Erdnussmaschine in Kalifornien. Heute ist ihr Unternehmen in 40 Ländern aktiv, hat über fünf Millionen Euro Umsatz erzielt und beliefert Hotels, Unternehmen sowie internationale Top Clubs wie den FC Liverpool und mehrere Olympia Teams.

Das Prinzip ist einfach: Ganze Nüsse werden frisch zu 100 Prozent reiner Nusscreme verarbeitet, ohne Zusatzstoffe, ohne Zuckerzusatz, ohne Konservierung. Die feine Vermahlung sorgt dafür, dass der Körper wertvolle Fettsäuren, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe besonders gut aufnehmen kann.

Nach dem Erfolg im B2B Bereich folgt nun der nächste Schritt. Mit dem Nutbooster bringen sie ein kompaktes Gerät für Zuhause auf den Markt. Innerhalb von Sekunden entstehen streichzarte Mandel, Haselnuss oder Erdnusscremes. Für 500.000 Euro bieten sie 6,25 Prozent der Firmenanteile an. Die hohe Bewertung zeigt Selbstbewusstsein. Doch sehen die Löwen hier das nächste große Food Tech Investment?

BackDani kämpft gegen das Volksleiden Rückenschmerzen

Rund 80 Prozent der Deutschen leiden unter Rückenproblemen. Daniel Kappacher aus A Völs will das ändern. Der Physiotherapeut, Osteopath und Wirbelsäulenspezialist hat mit BackDani ein Trainingsgerät entwickelt, das gezielt die tiefe Rückenmuskulatur aktiviert.

Ein elastischer Stab mit speziellem Mittelteil erzeugt kontrollierte Rotationsbewegungen, die die kleinen stabilisierenden Muskeln entlang der Wirbelsäule ansprechen. Diese Muskeln sorgen dafür, dass Wirbel für Wirbel stabilisiert werden. Bereits nach wenigen Tagen Training sollen Nutzer mehr Beweglichkeit und Entspannung spüren.

Unterstützt wird der Gründer von seinen drei Töchtern, die sich um Logo, Social Media und Produktion kümmern. Sechs Wochen nach Markteinführung wurden bereits rund 400 Stück verkauft, ausschließlich direkt an Patienten in seiner Praxis. Für 80.000 Euro bietet er zehn Prozent der Firmenanteile an.

9. März 2026: Große Emotionen und harte Verhandlungen in der Höhle der Löwen

Die Höhle der Löwen am 9. März 2026 verspricht eine Mischung aus Show, Substanz und strategischen Entscheidungen. Ob Rekordpitch mit Klemab, nachhaltige Getränke von Wild&Water, smartes Eisbaden mit pool.down, internationale Food Tech Power durch supernutural oder Gesundheitsinnovation mit BackDani: Jedes Startup bringt eine klare Vision mit.

Am Ende entscheidet jedoch nicht nur die Idee, sondern auch Bewertung, Skalierbarkeit und Gründerpersönlichkeit. Wer verlässt die Höhle der Löwen mit einem Deal und wer muss ohne Investment nach Hause gehen? Folge 3 am 9. März 2026 dürfte für Gesprächsstoff sorgen – und vielleicht für das nächste große Erfolgsunternehmen.

Bild: Amelie und Timo Sperber präsentieren den Nutbooster von „supernutural“. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 6,25 Prozent der Firmenanteile.
Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Von der Millionen-Agentur zum KI-Startup: Gründer Janik Deimann über die neue Art der Leadgenerierung

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LeadScraper KI B2B Leadgenerierung Janik Deimann

LeadScraper.de entwickelt eine KI-gestützte Lösung für präzise B2B Leadgenerierung in Echtzeit

Was ist LeadScraper und wer steht hinter dem Unternehmen?

LeadScraper.de ist ein KI-gestütztes SaaS-Tool, mit dem B2B-Vertriebsteams sich ihren eigenen Lead-Algorithmus trainieren können. Die Kernidee: Statt auf statische Datenbanken oder eingekaufte Listen zu setzen, durchsuchen hunderte KI-Agents in Echtzeit das gesamte Internet nach passenden Firmenkontakten. Das Ergebnis sind individuelle Leadlisten, die exakt auf das jeweilige Angebot zugeschnitten sind – mit Firmenname, Website, E-Mail, Telefonnummer und dem richtigen Ansprechpartner.
Hinter LeadScraper.de steht die Deimann Com GmbH mit Sitz in Hamburg. Ich habe das Unternehmen im Februar 2026 gegründet, nachdem ich zuvor mit Leantree bereits Erfahrungen als Gründer gesammelt hatte. Mit meiner ersten Gründung Leantree habe ich eine Agentur mit Millionenumsätzen und über 1.000 Kundenprojekten aufgebaut, darunter einige der größten Unternehmen Deutschlands. Diese Erfahrung fließt jetzt in die Deimann Com GmbH.
LeadScraper.de ist Teil meiner übergeordneten Vision mit der Deimann Com GmbH: einen AI-first Company Builder aufzubauen, der im KI-Zeitalter operative Softwareprojekte entwickelt, betreibt und nach vorne bringt.

Wie ist die Idee zu LeadScraper entstanden und welches konkrete Problem in der B2B Leadgenerierung wollten Sie lösen?

Das Problem kennt jeder, der im B2B-Vertrieb arbeitet: Vertriebsteams investieren viel zu viel Zeit in die falschen Kontakte. Man ruft Unternehmen an, die keinen Bedarf haben, die kein Interesse haben, die genervt sind. Das frustriert auf beiden Seiten.
Der entscheidende Hebel für mehr Umsatz im B2B-Vertrieb sind nicht die Anzahl der Anrufe oder das beste Verkaufsskript, sondern wen man kontaktiert und wie gut dieser Kontakt wirklich zum eigenen Angebot passt.
Vertrieb wird um ein Vielfaches einfacher, wenn man mit Unternehmen spricht, die tatsächlich einen Bedarf haben und wo man sich im richtigen Moment meldet. Dann muss man nicht einmal der beste Vertriebler sein, denn wenn der Bedarf da ist, dann kaufen Unternehmen.
Genau dieses Problem wollte ich lösen: Vertriebsteams dabei helfen, diese Unternehmen systematisch zu identifizieren und zwar nicht über veraltete Datenbanken, sondern über eine KI, die in Echtzeit das Internet durchsucht.

Welche Vision verfolgt LeadScraper und wie soll diese Schritt für Schritt erreicht werden?

Unsere Vision ist, dass jeder Vertriebler Zugang zu Leads hat, die wirklich passen. Damit Vertrieb effizienter und für alle Beteiligten angenehmer wird.
Wir sind ein gebootstraptes Unternehmen, das heißt, es gab keine großen Finanzierungsrunden und es gibt keine marktschreierischen Ankündigungen à la „In zehn Jahren sind wir der globale Marktführer“. Stattdessen machen wir unsere Hausaufgaben: Wir arbeiten extrem eng mit unseren Kunden zusammen, implementieren Feedback schnell und machen das Produkt mit jeder Iteration besser. Unser Kernfokus liegt immer auf dem Produkt selbst, nicht auf aggressiver Skalierung.
Perspektivisch denken wir durchaus über eine Internationalisierung nach. Aber der nächste Schritt ist immer der gleiche: Nutzerfeedback einarbeiten, Qualität steigern, den Algorithmus noch präziser machen. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich daraus eine sehr gute Entwicklung ergibt.

An welche Zielgruppen richtet sich Ihr Produkt und welche Bedürfnisse stehen dabei im Fokus?

LeadScraper.de richtet sich ausschließlich an den B2B-Bereich, konkret an Geschäftsführer, Vertriebsleiter und Vertriebsmitarbeitende, die einen komplexeren Leadbedarf haben.
Um das greifbar zu machen: Wer allgemeine Leads von der Stange braucht, zum Beispiel eine Liste aller Zahnarztpraxen in Deutschland, für den ist LeadScraper.de nicht unbedingt das richtige Tool. Aber wenn jemand Zahnarztpraxen sucht, die auf Privatpatienten spezialisiert sind, ein bestimmtes Gerät einsetzen oder sich in einer bestimmten Region befinden – wenn es also konkreter und spezifischer wird – dann kann LeadScraper.de seine volle Stärke ausspielen.
Im Fokus steht das Bedürfnis, den manuellen Rechercheaufwand drastisch zu reduzieren und gleichzeitig die Leadqualität deutlich zu steigern. Viele Vertriebsorganisationen stellen ihre Listen noch händisch zusammen, mit zeitintensiver Online-Recherche und ineffizienten Prozessen. Das automatisieren wir und das ist genau der Ansatz, den wir innerhalb der Deimann Com GmbH verfolgen: Probleme identifizieren, die mit KI deutlich besser lösbar sind als mit herkömmlichen Methoden

Viele Vertriebsteams kämpfen mit veralteten Kontaktdaten. Wie sorgt LeadScraper für aktuelle und relevante Leads?

Genau das war einer der Hauptgründe, warum wir LeadScraper.de so gebaut haben, wie es heute funktioniert. Und vor allem auch, warum das Feedback von unseren Kunden so extrem positiv ist. Viele sagen uns, dass sie ein Tool wie LeadScraper vorher schlicht nicht kannten – weil es so am Markt nicht existiert hat. Klassische Datenbanken arbeiten mit statischen Datensätzen, die schnell veralten. Vertriebsteams arbeiten dann mit Kontaktdaten, die weder aktuell noch relevant sind und die im schlimmsten Fall auch noch die Konkurrenz längst abgegrast hat.
LeadScraper.de geht einen komplett anderen Weg: Unsere KI-Agents durchsuchen das Internet in Echtzeit. Dadurch entstehen keine vorgefertigten Listen, sondern individuelle Leadlisten, die frisch generiert werden, vergleichbar mit dem, was ein Mensch bei einer gründlichen manuellen Recherche finden würde, nur deutlich schneller und skalierbarer.
Zusätzlich zeigen wir bei jedem Kontakt transparent, woher die Daten stammen. So kann jeder Nutzer die Aktualität selbst nachvollziehen.

Was unterscheidet LeadScraper am stärksten von klassischen Leaddatenbanken und ähnlichen Tools?

Der größte Unterschied liegt im Ansatz selbst. LeadScraper.de ist keine Datenbank, kein Lead-Broker und kein Marktplatz für eingekaufte Leads. Wir generieren Leads dynamisch in Echtzeit.

Drei Punkte heben uns besonders ab:
Erstens die Freitext-Prompts: Statt sich durch starre Dropdown-Filter und begrenzte Branchencluster zu klicken, beschreiben unsere Nutzer in fünf Freitextfeldern mit eigenen Worten, wen sie suchen. Das System interpretiert diese Beschreibung semantisch und generiert passende Leads. Dadurch lassen sich auch sehr spezifische Nischen-Zielgruppen identifizieren, die mit klassischen Filtern schlicht nicht auffindbar wären.

Zweitens die lernende KI: Nach jeder Lead-Anfrage können Nutzer einzelne Leads mit Daumen hoch oder Daumen runter bewerten. Dieses Feedback fließt direkt in die weitere Lead-Generierung ein. Der Algorithmus erkennt Muster in den Bewertungen und passt zukünftige Such- und Filterlogiken automatisch an. So entsteht ein individuell trainierter Lead-Algorithmus, der mit jeder Nutzung präziser wird.

Drittens die Individualität: Jede generierte Leadliste ist einzigartig – als hätte ein Mensch sie zusammengestellt, nur dass es kein Mensch macht, sondern die KI. Niemand sonst hat Zugriff auf genau diese Liste. Und genau deshalb funktioniert das für unsere Kunden so gut: Unsere KI liefert in Minuten Ergebnisse, für die ein Mensch Tage oder Wochen recherchieren müsste.

Welche Herausforderungen bringt die Arbeit mit Echtzeit Webdaten und Automatisierung mit sich?

Ehrlich gesagt: Es ist technisch extrem anspruchsvoll. Wir haben am Anfang sehr viel Zeit und sehr viel Geld investiert, um dieses System erstmals aufzubauen. Relevante Daten sind im Internet nicht immer am selben Ort. Mal finden sich die entscheidenden Informationen auf der Unternehmenswebsite, mal in einem Branchenverzeichnis, mal in einem Social-Media-Profil. Das System so flexibel zu gestalten, dass es für jeden B2B-Vertriebsfall funktioniert, war eine der größten Herausforderungen.
Dazu kommt die Qualitätssicherung: Bei Echtzeit-Daten muss das System zuverlässig zwischen relevanten und irrelevanten Informationen unterscheiden. Und natürlich muss der gesamte Prozess DSGVO-konform ablaufen, was zusätzliche Anforderungen an die Architektur stellt.

Wie wichtig ist das Thema DSGVO für LeadScraper und wie wird es im Produkt berücksichtigt?

DSGVO-Konformität ist für uns kein Nice-to-have, sondern ein zentraler Bestandteil des Produkts. LeadScraper.de arbeitet ausschließlich mit öffentlich zugänglichen Datenquellen, Unternehmenswebsites, Branchenverzeichnisse und öffentlichen Profilen. Es findet kein Ankauf oder Weiterverkauf personenbezogener Daten statt.
Besonders wichtig: Wir zeigen bei jedem generierten Kontakt transparent, woher die Daten stammen. Datenschutz und rechtliche Sicherheit stehen bei uns im Mittelpunkt, weil wir wissen, dass unsere Kunden genau darauf angewiesen sind. Wer im B2B-Vertrieb mit Kontaktdaten arbeitet, braucht die Gewissheit, dass er sich auf rechtlich sicherem Boden bewegt. Das stellen wir sicher.

Welche Rolle spielt das Feedback von Vertriebs und Marketingteams bei der Weiterentwicklung?

Eine riesige. Ich würde sogar sagen: Kundenfeedback ist Kern der Deimann Com GmbH.
Wir arbeiten sehr intensiv mit unseren Kunden zusammen und jedes Feedback wird schnellstmöglich umgesetzt. Wir bekommen tatsächlich regelmäßig fast schon verdutztes Feedback, wie schnell wir bestimmte Anregungen implementiert haben. Das liegt daran, dass wir alles entlang der Kunden entwickeln. Nicht nach einem internen Masterplan, der losgelöst vom echten Nutzungsalltag entsteht, sondern direkt aus der Praxis heraus.
Dieser enge Draht zu unseren Nutzern spiegelt sich auch im Produkt selbst wider: Das Daumen-hoch-/Daumen-runter-Bewertungssystem für Leads ist im Grunde institutionalisiertes Kundenfeedback. Jede Bewertung macht das System besser, für den einzelnen Nutzer und perspektivisch für alle.

Sie waren zuvor Gründer von Leantree. Was hat letztlich den Ausschlag gegeben, dieses Kapitel zu beenden und mit LeadScraper noch einmal neu zu starten?

Bei Leantree hatte ich eine gute Zeit, auch eine sehr erfolgreiche, aber irgendwann kam das ehrliche Gefühl, dass ich meine persönlichen Stärken im Agenturgeschäft nicht mehr voll ausspielen konnte. Gleichzeitig habe ich gesehen, welche Möglichkeiten sich durch das gesamte KI-Thema auftun. Themen, die mich deutlich mehr fasziniert haben und die mir auch besser liegen.
Es war keine leichte Entscheidung. Ich habe an dieser Stelle auf Geld verzichtet, um meine größere Vision mit der Deimann Com GmbH umzusetzen. Ich habe Jahre meines Lebens in Leantree gesteckt, mit allem, was dazugehört. Auf das aufzugeben, was funktioniert, und auf sicheres Geld zu verzichten, war alles andere als leicht.
Aber ich bin davon überzeugt, dass man als Gründer ehrlich mit sich selbst sein muss: Was kann ich gut? Was liegt mir? Und wo kann ich den größten Hebel ansetzen? Die Antworten auf diese Fragen haben mich zu LeadScraper.de und zur Deimann Com GmbH geführt.

Welche Learnings aus der Zeit bei Leantree sind direkt in die Entwicklung von LeadScraper eingeflossen – und was würden Sie heute bewusst anders machen?

Das wichtigste Learning: Kundennähe schlägt alles. Bei Leantree habe ich gelernt, wie wertvoll es ist, direkt am Kunden zu entwickeln und Feedback ernst zu nehmen. Das haben wir bei LeadScraper.de von Tag eins an zum Prinzip gemacht.
Außerdem habe ich gelernt, rigoros zu priorisieren. Im Agenturgeschäft kann man sich schnell verzetteln, weil es an allen Ecken brennt. Bei LeadScraper.de fokussieren wir uns bewusst auf das Produkt und machen nicht den Fehler, zu viele Baustellen gleichzeitig aufzumachen.
Was ich heute anders mache: Ich bin ehrlicher mit mir selbst, was meine Stärken und Schwächen angeht, und setze mich dort ein, wo ich den größten Hebel habe. Das klingt simpel, ist aber im Gründeralltag eine der schwersten Übungen.

Wohin soll sich LeadScraper künftig entwickeln und welche nächsten Schritte sind geplant?

Wir sind bewusst kein Unternehmen, das mit großen Ankündigungen arbeitet. Als gebootstraptes Unternehmen gehen wir Schritt für Schritt. Der Fokus liegt auf dem Produkt: mehr Nutzerfeedback implementieren, den Algorithmus noch präziser machen, die Lead-Qualität kontinuierlich steigern.
Perspektivisch denken wir über eine Internationalisierung nach. Aber der Kern bleibt: Wir wachsen nicht aggressiv, sondern arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen und machen das Produkt jeden Tag ein Stück besser. Wenn das Produkt stimmt, bin ich sehr zuversichtlich, dass sich alles andere von selbst ergibt.
LeadScraper.de ist dabei Teil eines größeren Bildes: Mit der Deimann Com GmbH baue ich einen AI-first Company Builder auf, der im KI-Zeitalter verschiedene SaaS-Projekte und Plattformen entwickelt, betreibt und nach vorne bringt. LeadScraper.de ist das erste große Projekt, aber nicht das letzte.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Priorisiere radikal. Ich sehe zu viele Gründer, die sich mit den falschen Themen beschäftigen und denken, sie wären produktiv. Viel arbeiten bringt nichts, wenn man an den falschen Sachen arbeitet. Zwing dich dazu, wirklich gut zu priorisieren – das ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man als Gründer entwickeln kann. Das heißt übrigens nicht, dass du es dir erlauben kannst wenig zu arbeiten, erst recht nicht am Anfang.

Zweitens: Sei besessen von Kundenzufriedenheit. Retention ist wichtiger denn je. Marketing wird im B2B-Kontext immer teurer, die Konkurrenz wird durch KI-Möglichkeiten immer größer. Sorge dafür, dass deine Kunden zufrieden sind und wieder kaufen. Das ist langfristig die wichtigste Metrik für jedes Unternehmen.

Drittens: Finde deinen eigenen Weg. Jeder Gründer hat ein anderes Profil, andere Stärken, andere Interessen. Man wird im Business-Kontext ständig mit Tipps und Ratschlägen bombardiert, in Podcasts, Büchern, Interviews.
Teste Sachen aus, vertraue auch mal deinem Bauchgefühl und sei vor allem ehrlich mit dir selbst: Was kannst du gut? Was nicht? Fokussiere dich nicht darauf, deine Schwächen auszugleichen, sondern darauf, deine Stärken zu hebeln. Das klingt nach einer Binsenweisheit, aber die wenigsten setzen es wirklich um.

Bildcredits : privat

Wir bedanken uns bei Janik Deimann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: LeadScraper

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Eine Marke der Deimann Com GmbH
Randstraße 75
22525 Hamburg

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Ansprechpartner: Janik Deimann

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Warum einfache Regeln oft den größten Spielspaß bringen?

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ANZEN Spiele mit modernen Spiele und Partyspiele

ANZEN Spiele entwickelt moderne Spiele und Partyspiele, die mit einfachen Regeln schnelle Interaktion und gemeinsamen Spielspaß ermöglichen

Wer steht hinter ANZEN Spiele und wie hat sich Ihr Gründerteam formiert?

Hinter ANZEN Spiele stehe in erster Linie ich als Gründer – mir gehören 90 % der Firma.

Bevor es offiziell losging, haben mich zehn Freunde bei den ersten Hürden unterstützt: von rechtlichen Themen über Texte und Design bis hin zu Spieltests. Ohne sie wäre der Start definitiv schwieriger gewesen.

Als Dankeschön habe ich diese zehn Personen mit jeweils 1 % beteiligt – so ist ANZEN zwar klar geführt, aber trotzdem ein echtes Gemeinschaftsprojekt.

Wie entstand die Idee, einen eigenen Spieleverlag für moderne Karten und Partyspiele aufzubauen?

Wir bringen Trends und Ideen schnell und unkompliziert als Spiel auf den Tisch – ohne dickes Regelheft. Unsere Spiele sollen in zwei Minuten erklärt sein und sofort Spaß machen.

Der Fokus liegt nicht auf komplizierten Mechaniken, sondern auf dem Zwischenmenschlichen. Es geht darum, gemeinsam zu lachen, zu diskutieren und einfach eine richtig gute Zeit miteinander zu haben.

Der Markt für Gesellschaftsspiele ist stark umkämpft. Welches konkrete Problem lösen Sie mit ANZEN Spiele?

Wir bringen Trends und Ideen schnell und unkompliziert als Spiel auf den Tisch – ohne dickes Regelheft. Unsere Spiele sollen in zwei Minuten erklärt sein und sofort Spaß machen.

Der Fokus liegt nicht auf komplizierten Mechaniken, sondern auf dem Zwischenmenschlichen. Es geht darum, gemeinsam zu lachen, zu diskutieren und einfach eine richtig gute Zeit miteinander zu haben.

Mit unserem „LOL“-Spiel hatten wir zusätzlich das perfekte Timing: Wir waren zeitgleich mit der Amazon-Serie „Last One Laughing“ von Michael „Bully“ Herbig am Markt. Manchmal gehört eben auch dazu, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Sie setzen stark auf Interaktion und Gruppendynamik. Welche Rolle spielt Community in Ihrem Geschäftsmodell?

Ganz ehrlich: Den Aufbau einer eigenen, aktiven Community haben wir bisher noch nicht so geschafft, wie wir uns das wünschen. Unser Fokus lag stark auf Produktentwicklung und Markteintritt.

Aber genau das ist einer der nächsten Schritte: Wir wollen näher an unsere Spieler ran, Feedback stärker einbinden und rund um unsere Spiele mehr Austausch entstehen lassen. Denn am Ende lebt unser Produkt von den Menschen, die es spielen.

Ihre Spiele sind sowohl online als auch im stationären Handel erhältlich. Wie gestalten Sie diese Vertriebsstrategie in der Praxis?

Online spielt bei uns vor allem rund ums Weihnachtsgeschäft eine große Rolle. In den letzten zwei Jahren lag unser klarer Fokus aber auf dem B2B-Bereich und dem stationären Handel.

Hier konnten wir im vergangenen Jahr einen richtig großen Schritt machen. Das Feedback und die Verkaufszahlen sind sehr positiv – unsere Spiele funktionieren im Regal einfach gut.

Jetzt geht es darum, noch mehr Handelspartner zu gewinnen. Viele kennen uns noch gar nicht – und genau das wollen wir ändern und sie von unseren Produkten überzeugen.

Gesellschaftsspiele erleben seit einigen Jahren ein Revival. Wie positioniert sich ANZEN Spiele in diesem wachsenden Markt?

Das Revival merken wir definitiv – Menschen wollen wieder echte gemeinsame Erlebnisse statt nur Bildschirmzeit.

Genau da positionieren wir uns: mit modernen, schnellen Karten- und Partyspielen, die ohne lange Erklärung funktionieren und sofort Stimmung reinbringen.

Wichtig ist uns dabei auch eine ansprechende Gestaltung und eine hochwertige, voll gefüllte Box. Wir haben uns ganz bewusst gegen überdimensionierte Verpackungen entschieden, die im Regal größer wirken sollen, aber innen halb leer sind. Bei uns ist drin, was draufsteht – und die Box ist wirklich voll.

So eignen sich unsere Spiele perfekt als originelle Geschenkidee oder Mitbringsel. Kurz gesagt: auspacken, loslegen, gemeinsam lachen.

An welche Zielgruppen richten sich Ihre Spiele – Familien, Freundesgruppen oder Eventformate – und wie unterscheiden sich deren Erwartungen?

Wir wollen grundsätzlich keine einzelne Zielgruppe ausschließen. Deshalb sind unsere Themen und Spielarten bewusst breit aufgestellt.

Von Sport, Musik und Kochen bis hin zu Wort- oder Quizspielen – wir haben ganz unterschiedliche Ansätze im Portfolio. Genauso bei den Spielarten: Gesellschaftsspiele, Partyspiele, Familienspiele, Strategiespiele, Kinderspiele oder Gruppenspiele.

Die Erwartungen unterscheiden sich natürlich: Familien wollen einfache Regeln und gemeinsamen Spaß, Freundesgruppen eher Dynamik und Humor, bei Events darf es auch mal lauter und kompetitiver sein.

Den größten Anklang finden bisher allerdings ganz klar unsere Partyspiele – schnelle Regeln, viel Interaktion und sofort gute Stimmung kommen einfach am besten an.

Am 3 März 2026 präsentieren Sie ANZEN Spiele in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen. Welche Erwartungen verbinden Sie mit diesem Auftritt?

Am 3. März 2026 dürfen wir ANZEN Spiele bei 2 Minuten 2 Millionen präsentieren – und allein die Reichweite und Sichtbarkeit im Fernsehen ist für uns eine riesige Chance.

Natürlich hoffen wir auch auf einen passenden Investor. Für uns ist dabei weniger die reine Investmentsumme entscheidend, sondern vor allem das Netzwerk und die strategische Unterstützung für unser weiteres Wachstum.

Uns war außerdem wichtig, Gesicht zu zeigen. Wir haben bewusst viel Persönliches preisgegeben, damit die Zuschauer sehen, wer hinter ANZEN Spiele steckt. Am Ende investieren Menschen schließlich nicht nur in Produkte, sondern in Personen.

Welche Kernbotschaft möchten Sie den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Eine einstudierte Kernbotschaft haben wir tatsächlich nicht.

Wir wollen uns so zeigen, wie wir wirklich sind – offen, transparent und realistisch. Wir sagen klar, was wir wissen, wo wir stehen und wo wir hinwollen. Ohne Show, ohne uns zu verstellen.

Am Ende soll der Investor entscheiden, ob wir zueinander passen und ob er uns mit seinem Netzwerk und seiner Erfahrung wirklich weiterbringen kann. Für uns geht es um ein langfristiges Match – nicht nur um einen Deal.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Spiele leicht verständlich sind und gleichzeitig einen hohen Wiederspielwert bieten?

Unsere Spiele testen wir von Anfang an in ganz unterschiedlichen Gruppen – mit Freunden, Familien, Vielspielern und Gelegenheitsspielern. Wenn man etwas länger erklären muss, wird es nochmal vereinfacht. Unser Ziel ist: in zwei Minuten startklar sein.

Der hohe Wiederspielwert entsteht durch unterschiedliche Fragen, Aufgaben oder Dynamiken innerhalb des Spiels. Jede Runde läuft ein bisschen anders, weil die Gruppe jedes Mal anders reagiert.

Am Ende machen nicht komplizierte Regeln den Reiz aus, sondern die Menschen am Tisch – und genau das sorgt dafür, dass man unsere Spiele immer wieder spielen kann.

Was unterscheidet ANZEN Spiele klar von anderen Karten und Partyspiel Anbietern?

Wir denken Spiele vom Moment her – nicht vom Regelheft.

Während viele Anbieter auf komplexe Mechaniken oder große Verpackungen setzen, konzentrieren wir uns auf schnelle Einstiegshürden, aktuelle Themen und echte Gruppendynamik. Unsere Spiele sollen innerhalb von zwei Minuten startklar sein und sofort Interaktion erzeugen.

Dazu kommt: Wir reagieren schnell auf Trends und bringen Ideen unkompliziert auf den Markt. ANZEN steht für moderne, direkte Spiele, die nicht lange erklärt werden müssen – sondern einfach gespielt werden.

Wie ist Ihr Geschäftsmodell aufgebaut und wie generieren Sie nachhaltiges Wachstum?

Wir setzen bewusst auf unsere Bestseller, die nachweislich bereits im Handel funktionieren. Diese Spiele wollen wir noch stärker im stationären Handel positionieren und weiter ausbauen.

Wichtig ist: Das sind keine kurzfristigen Hype-Produkte, sondern Titel mit einem längeren Lebenszyklus, die sich über mehrere Saisonen hinweg gut verkaufen.

Parallel dazu bleibt unsere Stärke, Trends früh zu erkennen und schnell als Kartenspiel umzusetzen. So kombinieren wir stabile Dauerbrenner mit neuen Impulsen im Markt – und genau daraus entsteht nachhaltiges Wachstum.

Welche nächsten Entwicklungsschritte planen Sie nach einem möglichen Investment?

Wir hatten in der Vergangenheit öfter Out-of-Stock-Phasen. Mit einem Investment könnten wir bei vielversprechenden Neuheiten etwas mutiger sein und mit einer größeren Erstproduktion starten, um solche Engpässe zu vermeiden.

Außerdem wollen wir unser Online-Marketing wieder stärker vorantreiben. Durch den starken B2B-Fokus ist hier in den letzten zwei Jahren einiges liegen geblieben – dabei steckt dort enormes Potenzial.

Und ganz wichtig: Wir wollen ein kleines, schlagkräftiges Team aufbauen. Nicht mehr alles selbst machen, sondern Strukturen schaffen, um ANZEN Spiele nachhaltig und professionell weiterzuentwickeln.

Wo sehen Sie ANZEN Spiele in drei bis fünf Jahren im deutschsprachigen und internationalen Spielemarkt?

In drei bis fünf Jahren sehen wir ANZEN Spiele als feste Größe im deutschsprachigen Handel – mit mehreren etablierten Titeln, die sich über Jahre hinweg gut verkaufen.

International ist es definitiv unser Ziel, erste Märkte zu erschließen und erfolgreiche Spiele zu lokalisieren. Gerade bei Party- und Kartenspielen sehen wir hier großes Potenzial.

Langfristig wollen wir als Marke für moderne, unkomplizierte Spiele stehen – wenn jemand an schnelle, interaktive Kartenspiele denkt, soll ANZEN Spiele automatisch mitgedacht werden.

Sehen Sie ANZEN Spiele am 3. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits ANZEN Spiele

Wir bedanken uns bei Thomas Hüllmayer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ANZEN Spiele

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ANZEN UG (haftungsbeschränkt)
Thomas Hüllmayer
Tannenring 3
84371 Triftern

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Ansprechpartner: Thomas Hüllmayer

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Versteckte Kamera oder Businessidee

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3. März 2026: Happy Stone bei 2 Minuten 2 Millionen Happy Stone 2 Minuten 2 Millionen Fotograf/ Bildquelle PULS 4 Gerry Frank

3. März 2026 bei 2 Minuten 2 Millionen: Happy Stone sorgt für Diskussionen

Am 3. März 2026 wird es bei 2 Minuten 2 Millionen besonders emotional. Ein Startup aus Kärnten sorgt mit einem bemalten Flussstein für Verwirrung, Schmunzeln und große Fragezeichen im Studio. Kann Happy Stone tatsächlich ein Investment Case sein oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Mit Happy Stone will Gründer Benjamin Keitel aus dem Lavanttal die mentale Gesundheit stärken, analog und digital zugleich. Das Konzept ist ebenso schlicht wie ungewöhnlich. Ein mit einem Lächeln bemalter Flussstein aus dem Lavanttal wird mit einem QR Code kombiniert. Dieser führt zu einem KI gesteuerten Chat Bot, der positive Impulse und motivierende Botschaften liefern soll

Die Idee entstand während eines Urlaubs in Hallstatt. Dort kaufte Keitel Hallstätter Luft aus dem Automaten. Für ihn war das ein Schlüsselmoment. Wenn selbst Luft verkauft werden kann, dann ist alles möglich. Aus dieser Inspiration entwickelte sich Happy Stone als Lifestyle Produkt und zugleich als augenzwinkernde Kritik an der Konsumgesellschaft.

3. März 2026: Ratlosigkeit rund um Happy Stone bei 2 Minuten 2 Millionen

Im Studio von 2 Minuten 2 Millionen reagieren die Investorinnen und Investoren zunächst skeptisch.

„Uns macht der Stein gerade traurig“, bringt Eveline Steinberger ihre Irritation auf den Punkt.
Mathias Muther fragt ungläubig: „Ihr wollt’s wirklich ein Investment von uns haben?“
Christian Jäger fasst zusammen: „Ich finde es lustig, cool. Investment Case ist es jetzt keiner.“

Die Stimmung schwankt zwischen Humor und echter Ratlosigkeit. Ist Happy Stone ein ernst gemeintes Geschäftsmodell, eine kreative Unterstützung für karitative Einrichtungen oder vielleicht doch Konsum Satire oder ein Kunstprojekt?

Sogar die Frage nach einer versteckten Kamera steht im Raum. Doch dann überrascht Erich Falkensteiner mit einer klaren Ansage: „Ich glaube an die Steine.“ Ob sich das Blatt am 3. März 2026 bei 2 Minuten 2 Millionen noch wendet, bleibt spannend.

3. März 2026: Anzen Spiele setzt bei 2 Minuten 2 Millionen auf analoge Unterhaltung

Neben Happy Stone präsentiert sich am 3. März 2026 ein weiteres Startup bei 2 Minuten 2 Millionen.

Thomas Hüllmayer aus Deutschland stellt mit Anzen Spiele ein Portfolio aus 24 analogen Spielen vor. Die Titel verbinden Live Sport, Geselligkeit und Humor. Unterstützt wird das Startup vom Kabarettisten Fonse Doppelhammer. Das Konzept setzt bewusst auf analoge Spielfreude statt auf digitale Trends.

Für 200.000 Euro bietet Hüllmayer zehn Prozent seiner Firmenanteile an und lädt die Investorinnen und Investoren direkt zum Mitspielen ein. Mathias Muther zeigt sich begeistert: „Genau das ist Unternehmertum, Schnapsidee und dann macht man was draus.“

Ob es zu einem Investment kommt, zeigt die Folge von 2 Minuten 2 Millionen am 3. März 2026 um 20:15 Uhr auf JOYN und PULS 4.

Happy Stone 2 Minuten 2 Millionen Fotograf/ Bildquelle PULS 4 Gerry Frank

Technologie für starke Muskeln

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Noxon Muskelaktivität Medizintechnik Finanzierung. Team Noxon (Foto Location: Deutsches Museum, Fotograf: Sergen Demiroglu)

Medizintechnik Startup Noxon schließt mit Hilfe von BayStartUP Finanzierung in Millionenhöhe ab

Lead Investor der Seed Runde ist der High Tech Gründerfonds.
Das Kapital ermöglicht den Übergang von Forschung zu klinischer Anwendung und Markteintritt.

Starke und gesunde Muskeln gelten heute als zentraler Faktor für Mobilität, Lebensqualität und gesundes Altern. Doch während sich viele Prozesse im menschlichen Körper inzwischen präzise messen lassen, arbeiten Muskeln bislang weitgehend im Dunkeln. Das Münchner Medizintechnik Startup Noxon will das mit einem innovativen Ansatz ändern. Das Unternehmen hat ein nicht invasives Muscle Computer Interface entwickelt, das es erstmals ermöglicht, Muskeln gezielt zu steuern und therapeutisch zu behandeln: personalisiert und auch außerhalb von Rehazentren oder Krankenhäusern. Für die Weiterentwicklung der Technologie und den Markteintritt hat Noxon nun eine mehrere Millionen Euro schwere Seed Finanzierungsrunde abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom High Tech Gründerfonds HTGF. Zudem beteiligen sich Bayern Kapital, Auxxo sowie ein weiterer institutioneller Investor. Zustande kommt die Finanzierung mit Unterstützung des BayStartUP Investorennetzwerks.

Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leben mit Muskelerkrankungen.

Dennoch wird Muskelaktivität bislang meist nur punktuell und unter klinischen Bedingungen erfasst. Ob bei Parkinson, Skoliose oder in der Rehabilitation nach Unfall oder Schlaganfall: Es fehlen kontinuierliche Daten aus dem Alltag. Dadurch bleibt oft unklar, ob Muskeln zum richtigen Zeitpunkt, mit angemessener Intensität und im Zusammenspiel mit anderen Muskeln arbeiten.

Genau hier setzt Noxon an. Das Unternehmen macht Muskelaktivität kontinuierlich und im Alltag erfassbar. Mit seinem nicht invasiven Muscle Computer Interface, unauffällig in Kleidung integrierten Sensoren, werden Muskelsignale direkt gemessen und in verwertbare Daten übersetzt. So wird Muskelarbeit erstmals systematisch außerhalb der Klinik zugänglich und zur Grundlage für Therapie, Training und Prävention. Behandlungen lassen sich dadurch individualisieren und über den gesamten Verlauf hinweg anpassen, nicht nur während einzelner Termine.

„Datenbasiert, personalisiert und alltagstauglich: Unsere Vision ist es, Muskeltherapie so transparent und steuerbar zu machen wie andere medizinische Prozesse“, erklärt Maria Neugschwender, Geschäftsführerin bei Noxon. „Erst wenn wir sehen, was Muskeln wirklich tun, können wir Therapie wirksam personalisieren und langfristig verbessern.“

BayStartUP als wichtiger Türöffner

BayStartUP begleitete Noxon während des gesamten Fundraising Prozesses, von der Vorbereitung der Pitches über strategisches Sparring bis hin zur gezielten Vernetzung mit relevanten Investorinnen und Investoren. Maria Neugschwender, Geschäftsführerin bei Noxon, sagt: „Die Unterstützung durch BayStartUP war für uns ein entscheidender Türöffner. Das Netzwerk hat nicht nur Kontakte hergestellt, sondern uns strukturiert durch den gesamten Finanzierungsprozess begleitet und maßgeblich dazu beigetragen, die richtigen Investoren für die nächste Wachstumsphase zu gewinnen.“

Noxon wurde 2022 als Spin off dreier renommierter Universitäten, darunter das Karlsruher Institut für Technologie, TUM und die Hochschule München, gegründet. Das Gründerteam bestehend aus Maria Neugschwender, Jan Merker, Marius Neugschwender und Ka Hou Leong vereint Expertise in Neurowissenschaften, Medizintechnik, Hardware und Softwareentwicklung, KI basierter Signalverarbeitung und klinischer Translation.

Investoren sehen Paradigmenwechsel in der Muskeltherapie

Aus Investorensicht adressiert Noxon einen strukturellen Wandel im Reha und Neurotechnologie Markt.

Dr. Lena Sophie Schütter, Investment Managerin beim High Tech Gründerfonds HTGF, betont das disruptive Potenzial der Lösung: „Mich überzeugt an Noxon, dass wirksame Therapie so einfach wird wie das Anlegen einer Bandage. Die Plattform eröffnet Patientinnen und Patienten die Chance, Mobilität zurückzugewinnen und ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten: von der Prävention von Muskelatrophie bis zur Reduktion von Tremor bei Parkinson. Das ist ein echter Fortschritt für die Lebensqualität.“

BayStartUP Geschäftsführer Dr. Carsten Rudolph sagt: „Noxon vereint in seinem jungen Gründerteam außergewöhnliche interdisziplinäre Expertise von Neurowissenschaften und Medizintechnik bis hin zu Hardware, Software und KI basierter Signalverarbeitung. Wir begleiten das Unternehmen seit den frühen Tagen und sind beeindruckt, wie konsequent diese Kompetenz in ein marktfähiges Produkt überführt wurde und dabei in kurzer Zeit ein starkes Team aus erfahrenen Branchenexperten entstanden ist.“

Die Seed Finanzierung schafft nun die Basis für den Markteintritt. Im Fokus stehen die klinische Validierung und regulatorische Zulassung der Plattform sowie der Ausbau standardisierter Therapie Module als Voraussetzung für eine breite Anwendung.

Großer Markt, skalierbare Plattform

Der Markt für Rehabilitation und Neurotechnologie entwickelt sich zunehmend hin zu digitalen, ambulanten und personalisierten Lösungen. Getrieben durch demografischen Wandel und steigende chronische Erkrankungen wächst der Bedarf an Therapien, die unabhängig von stationären Strukturen funktionieren.

Noxon positioniert sich in diesem Umfeld mit seiner Wearable Plattform, die kontinuierliche Messung und Stimulation von Muskeln verbindet und damit eine skalierbare, alltagstaugliche Therapie ermöglicht. Adressiert werden große Patientengruppen, etwa Menschen mit neurologischen oder muskuloskelettalen Erkrankungen. Perspektivisch eröffnet die Plattform zusätzliches Wachstumspotenzial in angrenzenden Bereichen wie Prävention und Leistungsoptimierung.

Bild Team Noxon (Foto Location: Deutsches Museum, Fotograf: Sergen Demiroglu)

Quelle BayStartUp GmbH

Warum bleibt so viel wertvoller Raum ungenutzt, obwohl der Bedarf ständig wächst?

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storabble Lagerräume Lagerraum Vergleichsplattform Europa Founder Team Bild stehend

storabble ist eine europäische Vergleichsplattform für Lagerräume und Lagerraum, die verfügbare Flächen transparent bündelt und exklusiv zugängliche Angebote digital sichtbar macht

Bitte stellen Sie storabble kurz vor und erzählen Sie, wer hinter dem Unternehmen steht.

storabble ist die größte Vergleichsplattform für Lagerräume in ganz Europa. Auf der storabble Vergleichsplattform können alle verfügbaren Lagerräume gefunden und miteinander verglichen werden können. Auf der storabble-Plattform werden professionell betriebene Self-Storage Lagerräume sowie exklusive Lagerräume, die direkt über storabble vermietet werden, angeboten.

storabble DIRECT gibt ungenutzten Räumen in der bestehenden Immobilien Infrastruktur ein zweites Leben als Lagerraum und vertreibt diese exklusiv über die storabble-Vergleichsplattform. So können grosse Immobilienbesitzer (Pensionskassen, Immobilienfonds, Versicherungen, Immobilienaktien, Länder und Städte) chronisch leerstehende Flächen monetarisieren. Nutzer und Nutzerinnen von storabble exklusiven Zugang zu diesen Lagerräumen, die auf keiner anderen Plattform gefunden werden können.

Wie ist die Idee entstanden, eine Vergleichsplattform für Lagerraum zu gründen?

Ich habe mich im Rahmen eines Projektes an der Universität St. Gallen intensiv mit dem Markt für Lagerräume auseinandergesetzt und dabei festgestellt, dass es mühsam und aufwändig war, die unterschiedlichen Anbieter von Lagerräumen zu finden und miteinander zu vergleichen. So entstand die Idee, eine zentrale Vergleichsplattform zu schaffen, auf der sämtliche Lagerräume eingezeichnet sind und miteinander verglichen werden können. Bei der Suche nach einem Hotelzimmer suchen wir schließlich auch nicht stundenlang nach den verfügbaren Hotels und vergleichen deren Webseiten dann manuell. Die Suche nach Lagerraum muss nicht mühsam sein, mit der storabble Vergleichsplattform findet man die verfügbaren Lagerräume mit wenigen Klicks.

Während des Aufbaus der storabble Vergleichsplattform haben wir festgestellt, dass in der bestehenden Immobilien Infrastruktur über ganz Europa verteilt hunderttausende kleine Lagerräume leerstehen. Diese vergessenen Lagerräume machen wir für unsere Nutzer und Nutzerinnen wieder zugänglich. Durch die exklusive Verfügbarkeit dieser Lagerräume wird der Besuch der storabble Vergleichsplattform unerlässlich für Personen, die auf der Suche nach Lagerraum sind.

Welche Vision verfolgt storabble im Markt für Self Storage und Lagerflächen in der Schweiz?

Mit storabble DIRECT werden sämtliche vergessenen Lagerräume Europas wieder zurück an den Markt gebracht. Die storabble Vergleichsplattform wird für ganz Europa zur ersten und besten Anlaufstelle bei der Suche nach Lagerraum.

An wen richtet sich Ihr Angebot konkret, und welche Bedürfnisse von Privatpersonen und Unternehmen möchten Sie besonders adressieren?

Privatpersonen und Unternehmen auf der Suche nach Lagerraum finden auf storabble die verfügbaren Lagerräume in ihrer Umgebung. Grosse Immobilieneigentümer können stranded assets über storabble ohne Aufwand wieder aktivieren und monetarisieren.

Was unterscheidet storabble von klassischen Inserateportalen oder direkten Anbietern von Lagerraum?

Klassische Inserateportale fokussieren sich auf besonders lukrative Produkte (z.B. Wohnungen) oder versuchen möglichst breit aufgestellt zu sein. Entsprechend werden Nischenprodukte wie Lagerräume vernachlässigt. Das sieht man auf den ersten Blick, wenn man auf den großen Immobilienportalen nach Lagerräumen sucht. Direkte Anbieter von Lagerräumen mieten Flächen, bauen Lagerboxen und vertreiben diese dann. Diese Lagerboxen können dann auf storabble gefunden werden, aber die Firma storabble baut keine Lagerboxen. Die storabble Vergleichsplattform tritt als Data Layer zwischen Anbietern und Endkunden auf und steht nicht in direktem Wettbewerb mit Self Storage Anbietern.

Wie stellen Sie sicher, dass Nutzerinnen und Nutzer schnell und transparent den passenden Lagerraum finden?

Personen und Unternehmen auf der Suche nach Lagerraum finden auf storabble sämtliche verfügbaren Lagerräume. Sämtliche professionellen Lagerräume werden von Anfang an auf der Vergleichsplattform eingezeichnet, um den Suchenden ein ideales Nutzererlebnis zu bieten. Anbieter können ihre Inserate gegen eine Gebühr mit Bildern, Beschreibungen, Details etc. ausstatten aber die Reihenfolge der angezeigten Inserate wird ausschließlich durch ihre geographische Nähe zum eingegebenen Ort bestimmt. So stellen wir sicher, dass das Suchergebnis neutral und relevant ist.

Welche Herausforderungen ergeben sich beim Aufbau eines Marktplatzes, der Angebot und Nachfrage digital zusammenbringt?

Im ersten Schritt muss sichergestellt werden, dass die Nutzer und Nutzerinnen zufrieden sind mit dem angezeigten Suchergebnis. Gleichzeitig müssen die Erwartungen von Anbietern an die Plattform jederzeit erfüllt sein. Das heißt, entweder müssen die Erwartungen am Anfang tief gehalten werden (z.B. durch gleichermaßen tiefe Preise) oder der Service muss von Anfang an top sein. Letzteres ist kapitalintensiver.

Wie gewinnen Sie Lagerraum Anbieter für Ihre Plattform, und welchen Mehrwert bieten Sie ihnen?

Im Idealfall lernen uns Lagerraum Anbieter durch ihr Google Analytics kennen, da wir dort bereits als Traffic Quelle auftauchen. Self Storage Anbieter können auf der storabble Plattform genau die Leute und Unternehmen erreichen, die gerade auf der Suche nach einem externen Lagerraum sind. Mit bezahlten Inseraten auf storabble können Self Storage Anbieter ihre Zielgruppe günstig und ohne Marketingaufwand über die verfügbaren Lagerboxen informieren.

Zusätzlich können professionelle Anbieter von Lagerräumen über storabble ein kostenloses Gütesiegel beziehen, falls ihre Lagerboxen gewisse Qualitätsanforderungen erfüllen. Mit dem storabble Zertifikat werden qualitativ hochwertige Lagerboxen auf den ersten Blick erkennbar.

Der Markt für Lagerflächen ist regional geprägt. Wie gehen Sie mit unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten um?

Der größte Teil der Lagerflächen, die auf der storabble Plattform inseriert werden, sind Räume zwischen einem Quadratmeter und fünfhundert Quadratmeter. Diese Räume unterscheiden sich regional kaum und sind europaweit alle sehr ähnlich. Die Lagerräume, die auf storabble vermietet werden, müssen trocken, zugänglich und von einem professionellen Unternehmen angeboten werden. Diese Art von Lagerraum in Hamburg unterscheidet sich nicht von einem Lagerraum der gleichen Art in München.

Wo sehen Sie storabble in den nächsten Jahren, und welche Weiterentwicklungen sind geplant?

Die storabble Vergleichsplattform wird in den nächsten Jahren Land für Land ganz Europa erschließen. Wir die Suche nach Lagerraum für unsere Nutzern und Nutzerinnen in jedem europäischen Land zu einer Sache von wenigen Minuten machen. Ebenfalls werden wir den storabble Nutzern und Nutzerinnen in jedem Europäischen Land Zugang zu exklusiven Lagerraum Angeboten geben. Das heißt, in ganz Europa werden wir Zehntausende vergessene, leerstehende Lagerräume wieder an den Markt zurückbringen.

Gab es einen Moment in Ihrer bisherigen Entwicklung, der für storabble besonders richtungsweisend war?

Die Erkenntnis, dass wir den fragmentierten Markt für Self Storage praktisch ohne Grenzkosten mit unserer Technologie Land für Land aggregieren können und Realisierung, dass wir mit der Wiederbelebung von toten Flächen (vergessenen Lagerräumen) einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen können: unsere Plattform Nutzerinnen und Nutzer durch exklusiven Zugang zu top Räumen, die Immobilieneigentümer, deren Leerstandsquoten wir senken, die Verwaltungen, denen bei der Vermietung von Kleinstflächen viel zu viel Aufwand entstehen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die eine digitale Plattform aufbauen möchten?

Gründerinnen und Gründer, die beim Aufbau einer digitalen Plattform, dem typischen modernen Startup-Playbook folgen wollen (über Jahre Verluste zu schreiben bis die dominante Marktposition dank Netzwerkeffekten gesichert ist) brauchen drei Dinge: Zugang zu viel Kapital, einen Markt, der groß genug ist, um die Verluste in den Anfangsjahren wieder auszugleichen und der Mehrwert für die Anbieter muss messbar und offensichtlich sein.

Wir haben uns explizit gegen dieses Vorgehen entschieden, da wir den Markt als zu klein und die jeweiligen Anbieter als zu unabhängig einschätzen, um eine dominante Marktposition voll ausschöpfen zu können. Deshalb liegt unser strategischer Fokus auf der Maximierung des Mehrwerts der storabble Vergleichsplattform, den Mehrwert für die Self Storage Anbieter, Immobilieneigentümer und unsere Nutzerinnen und Nutzer. Wir können eine Win-Win-Win Situation für alle Beteiligten schaffen. Die dominante Marktposition der storabble Vergleichsplattform ist abhängig davon, dass sämtliche beteiligten Parteien weiterhin von der Existenz unseres Marktplatzes profitieren.

Bildcredits storabble Group AG

Wir bedanken uns bei Oliver Meyer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Weniger Alkohol, voller Geschmack – funktioniert das?

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KOYI MICRO SPIRITS Alkohol Spirituosen Genuss Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther präsentieren mit „KOYI MICRO SPIRITS“ Spirituosen zur Herstellung von stark alkoholreduzierten Longdrinks. Sie erhoffen sich ein Investment von 120.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

KOYI MICRO SPIRITS entwickelt hochkonzentrierte Spirituosen für reduzierten Alkoholgenuss und wird am 02. März 2026 in Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das KOYI entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Hinter KOYI MICRO SPIRITS stehen Yuka und Hauke, ein Gründerpaar aus Hamburg. Gemeinsam betreiben wir die kleinste Destille der Stadt und produzieren seit 2020 Gin und andere Spirituosen. 2021 und 2023 wurden wir international mit dem World Gin Award ausgezeichnet – als „World’s Best Flavoured Gin“ und „World’s Best Classic Gin“. KOYI entstand aus einem persönlichen Bedürfnis heraus: Genuss neu zu denken – mit deutlich weniger Alkohol, aber vollem Geschmack.

In welcher Branche ist KOYI tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

KOYI ist im Bereich Spirituosen und alkoholarme Genussprodukte tätig. Unser Geschäftsmodell basiert auf hochkonzentrierten, echten destillierten Micro-Spirits, die in minimaler Dosierung eingesetzt werden. Dadurch entsteht ein authentisches Geschmackserlebnis bei stark reduziertem Alkoholgehalt im fertigen Drink. Wir verbinden klassisches Destillationshandwerk mit einem neuen Dosierungsansatz.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand die Frage: Wie kann man weniger Alkohol trinken, ohne auf Geschmack und Ritual zu verzichten? Viele alkoholfreie Alternativen ersetzen Alkohol durch Aromamischungen. Wir wollten stattdessen mit echter Destillation arbeiten – nur konzentrierter. Daraus entstand die Idee, eine Spirituose so hoch zu konzentrieren, dass wenige Milliliter ausreichen, um einem Drink Charakter zu geben.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

KOYI ist keine Aromalösung, sondern eine echte destillierte Spirituose. Wir nutzen ausschließlich natürliche Zutaten und arbeiten mit klassischen, jedoch von uns weiterentwickelten Destillationsmethoden zur Aufkonzentrierung. Das Ergebnis ist effizient, geschmacklich authentisch und frei von Zusatzstoffen oder Konservierungsmitteln.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Nutzerinnen und Nutzer können ihren Alkoholkonsum deutlich reduzieren, ohne geschmackliche Kompromisse eingehen zu müssen. Ein Drink mit KOYI enthält nur einen Bruchteil des Alkohols eines klassischen Cocktails, behält jedoch die Aromatik einer echten Spirituose. Das macht KOYI besonders für Menschen interessant, die bewusster konsumieren möchten.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Die Entwicklung begann bereits 2018 mit ersten Experimenten. Wir haben unterschiedliche Konzentrationsstufen, Botanicals und Destillationsverfahren getestet. In ersten Anwendungen zeigte sich, dass das Dosierungsprinzip erklärungsbedürftig ist, aber sehr gut funktioniert, sobald es verstanden wird. Besonders positiv war das Feedback aus der Barszene, die das Prinzip schnell adaptieren konnte.

Welche Vision verfolgt KOYI? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist es, Genuss neu zu definieren – nicht durch Verzicht, sondern durch intelligente Dosierung. Wir möchten KOYI als eigenständige Kategorie im Bereich alkoholarmer Spirituosen etablieren und langfristig eine Produktwelt rund um bewusst reduzierten Alkoholkonsum aufbauen.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

KOYI ist ein erklärungsbedürftiges Produkt. Die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ bietet die Möglichkeit, ein großes Publikum zu erreichen und das Konzept verständlich zu vermitteln. Im Vordergrund steht für uns die Sichtbarkeit und die Chance, strategische Unterstützung für den nächsten Wachstumsschritt zu erhalten.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Neben Kapital ist uns insbesondere strategische Expertise wichtig – vor allem im Bereich Markenaufbau, Skalierung und Distribution. Eine mögliche Zusammenarbeit soll dazu beitragen, das Produkt strukturiert weiterzuentwickeln und neue Marktsegmente zu erschließen.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Unabhängig vom Ausgang der Sendung arbeiten wir an der Weiterentwicklung unserer Produktlinie und prüfen zusätzliche Anwendungsformen unserer Micro-Spirit-Technologie. Der Fokus liegt auf nachhaltigem Wachstum und einer klaren Positionierung im Markt für reduzizierten Alkoholkonsum.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, ein Konzept immer wieder zu hinterfragen, waren entscheidend. Innovation bedeutet oft, gegen etablierte Denkweisen zu arbeiten.

Welche Ratschläge lassen sich daraus für andere Gründerinnen und Gründer ableiten?

Ein Produkt sollte ein echtes Problem lösen und nicht nur eine Idee sein. Gleichzeitig braucht Innovation Zeit, Geduld und die Bereitschaft, komplexe Dinge verständlich zu erklären. Qualität setzt sich langfristig durch.

Sehen Sie Hansegrün am 02. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild: Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther präsentieren mit „KOYI MICRO SPIRITS“ Spirituosen zur Herstellung von stark alkoholreduzierten Longdrinks. Sie erhoffen sich ein Investment von 120.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Wir bedanken uns bei Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Zeit ist Geld: 7 versteckte Zeitdiebe, die Finanzteams viel Geld kosten

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Zeitdiebe im Finance: Finanzteams entlasten Michael Rap

Sie tragen keine Masken und knacken keine Schlösser, richten aber erheblichen Schaden an. In Gesprächen mit CFOs und Finanzteams zeigt sich: Die größten Zeitdiebe sitzen in der eigenen Finanzabteilung. Gemeint sind kleine, scheinbar harmlose manuelle Aufgaben, ineffiziente Prozesse und unübersichtliche Workflows. Einzeln banal, entziehen sie Finanzteams wertvolle Zeit.

Studien zeigen: Finance Teams verbringen rund 26 Stunden pro Woche mit manuellen Routinetätigkeiten. Zeit, die für Analysen und strategische Entscheidungen fehlt. Dabei hat sich die Rolle von Finance längst gewandelt. Heute erwarten Geschäftsführung und Fachbereiche, dass Finance als strategischer Sparringspartner agiert und Wachstum mitgestaltet. Bleibt der Großteil der Arbeitszeit operativen Pflichtaufgaben vorbehalten, bleibt dieser Anspruch Theorie. Genau hier liegen die sieben größten Zeitdiebe:

Die Suche nach den Belegen

Fehlende oder unklare Belege gehören zu den Klassikern im Finanzalltag. Quittungen werden zu spät eingereicht, sind unleserlich oder gehen ganz verloren. Finanzteams müssen nachfragen, erinnern und recherchieren. Auch Mitarbeitende investieren Zeit, um Belege erneut zu suchen oder einzureichen.

Das Genehmigungslabyrinth

Freigabeprozesse sind in vielen Unternehmen unnötig kompliziert. Anträge wandern durch mehrere Instanzen, oft per E Mail. Es fehlt Transparenz, denn weder Antragstellende noch Finance wissen, wo ein Vorgang hängt. Entscheidungen verzögern sich, Rückfragen nehmen zu, Frust entsteht auf allen Seiten.

Die Daten verdoppeln sich konstant

Rechnungen, Belege und Kontoauszüge werden in verschiedene Systeme übertragen. Häufig noch per Hand. Diese doppelte oder dreifache Datenerfassung kostet Zeit und erhöht das Fehlerrisiko. Schon kleine Ungenauigkeiten können spätere Auswertungen verfälschen und zusätzlichen Korrekturaufwand verursachen.

Der monatliche Abstimmungsstress

Zum Monatsende verdichtet sich die Arbeit. Transaktionen müssen abgeglichen, Abweichungen erklärt und fehlende Informationen eingeholt werden. Dieser Prozess ist notwendig, aber oft aufwendig. Kaum ist alles erledigt, beginnt der nächste Monat und damit derselbe Ablauf erneut.

Planung mit veralteten Daten

Wenn Ausgabeninformationen in unterschiedlichen Systemen liegen oder zeitlich verzögert vorliegen, leidet die Qualität der Planung. Forecasts basieren dann auf Annahmen statt auf aktuellen Zahlen. Entscheidungen werden im Nachhinein bewertet, statt aktiv gesteuert. Das ist besonders in dynamischen Wachstumsphasen ein Risiko.

Der Budgetengpass

In vielen Unternehmen wird erst spät sichtbar, ob Budgets überschritten wurden. Wenn Finance reagiert, ist das Geld meist bereits ausgegeben. Proaktive Steuerung ist kaum möglich. Das erschwert nicht nur die Finanzplanung, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen.

Die Endlosschleife der Rückfragen

Fragen zu Ausgabenregeln, Genehmigungen oder dem Status von Erstattungen landen regelmäßig beim Finance Team. Die Informationen sind oft vorhanden, aber nicht zentral oder verständlich zugänglich. Jede Anfrage wirkt harmlos. In der Summe binden sie jedoch viel Zeit und unterbrechen konzentriertes Arbeiten.

Diese Situationen sind in vielen Finanzabteilungen Alltag. Problematisch wird es, wenn sie als unvermeidbar gelten, denn Zeitverluste entstehen weniger durch einzelne Aufgaben als durch fehlende Struktur im Umgang mit ihnen. Um effizienter zu werden und die Rolle von Finance strategisch weiterzuentwickeln, braucht es daher einen klaren, ganzheitlichen Ansatz.

Vier Schritte mit denen Finanzteams Zeit zurückgewinnen können

Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme des Arbeitsalltags. Finanzteams sollten systematisch erfassen, welche Aufgaben täglich, wöchentlich und monatlich anfallen und wer sie verantwortet. Wichtig ist eine realistische Einschätzung des Zeitaufwands. Oft zeigt erst diese Analyse, wie viele Stunden in kleinteilige Routinen fließen. Transparenz ist die Voraussetzung, um gezielt gegensteuern zu können.

Im nächsten Schritt gilt es, besonders zeitintensive manuelle Aufgaben in den Fokus zu rücken. Nicht jede Tätigkeit lässt sich sofort optimieren, doch häufig konzentrieren sich Zeitverluste auf wenige wiederkehrende Routinen. Diese Prozesse sollten kritisch hinterfragt werden: Warum werden sie so ausgeführt, welche Abhängigkeiten bestehen und welchen Mehrwert liefern sie? Ziel ist es, Prioritäten zu setzen und dort anzusetzen, wo der größte Effekt liegt.

Zudem entstehen viele Ineffizienzen nicht durch fehlende Tools, sondern durch unklare Strukturen und Medienbrüche. Wiederkehrende Abläufe sollten so gestaltet sein, dass sie möglichst wenig manuelle Eingriffe erfordern und Informationen dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden. Es geht nicht um Technologie, sondern um eine Arbeitsweise, die Finance entlastet und Fehlerquellen reduziert. Je klarer Prozesse abgebildet sind, desto weniger Zeit geht für Nachfragen und Korrekturen verloren.

Effizienz ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Unternehmen verändern sich, Teams wachsen und Anforderungen entwickeln sich weiter. Deshalb sollten Finanzteams ihre Abläufe regelmäßig überprüfen und an den aktuellen Bedarf anpassen. Nur so lässt sich verhindern, dass sich neue Zeitdiebe einschleichen.

Zeit für strategische Arbeit schaffen

Wenn Finanzteams weniger Zeit mit Suchen, Nachfragen und Korrigieren verbringen, entsteht Raum für wertschöpfende Aufgaben. 26 zusätzliche Stunden pro Woche können genutzt werden, um Forecasts zu schärfen, Budgets enger zu steuern und finanzielle Auswirkungen von Entscheidungen früher zu bewerten.

Dadurch agiert Finance weniger reaktiv und entwickelt sich stärker zum strategischen Sparringspartner für Management und Fachbereiche. Zugleich steigt die Analysequalität, operative Ad hoc Aufgaben treten in den Hintergrund und es entsteht mehr Spielraum für strategische Weiterentwicklung.

Alles in allem lässt sich sagen, dass Zeitdiebe sich nicht ignorieren lassen, sondern systematisch beseitigt werden müssen. Unternehmen, die ihre Prozesse gezielt verschlanken, gewinnen nicht nur Effizienz, sondern stärken Finance als aktiven Treiber unternehmerischer Entscheidungen.

Bild Michael Rap

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum Besitz plötzlich keinen festen Ort mehr braucht

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SaveSpace im Self Storage Markt als Plattform

SaveSpace ist eine digitale Plattform im Self Storage Markt, die Lagerung europaweit neu organisiert und Prozesse vollständig digital abwickelt

Bitte stellen Sie SaveSpace kurz vor und erzählen Sie, wer die Köpfe hinter dem Unternehmen sind.

SaveSpace ist die All-in-One Plattform für den europäischen Lagermarkt. Das Gründerteam besteht aus Max Bieri (CEO), Tamara Krauss (CMO) und Kelvin Kassis (CTO).

Wie ist die Idee zu SaveSpace entstanden und welches Problem im Bereich Lagerung wollten Sie konkret lösen?

Wir lösen die drei größten Probleme im Markt: hohe Preise, komplizierte Prozesse und ungenutzte Kapazitäten. Unser CTO Kelvin entwickelte das Konzept aus der Notwendigkeit eines Pivots heraus: Als COVID sein erstes Unternehmen hart traf, erkannte er das Potenzial im Self Storage Bereich. Diese Krisenerfahrung führte indirekt zu unserer heutigen Architektur.

Welche Vision verfolgt SaveSpace im stark umkämpften Self Storage Markt, und wie soll diese langfristig umgesetzt werden?

Unsere Vision ist es bis 2030 Nr. 1 Plattform im europäischen Lagermarkt zu sein Dank unserer aktuellen Kapitalbasis und dem bewährten Skalierungskonzept setzen wir diesen Plan konsequent um.

An welche Zielgruppen richtet sich Ihr Service insbesondere, und welche Bedürfnisse dieser Kundinnen und Kunden stehen für Sie im Mittelpunkt?

Wir adressieren Expats, Familien, digitale Nomaden und KMUs. Im Mittelpunkt stehen das Bedürfnis nach einer schnellen digitalen Abwicklung und dem logistische Aufwand.

Was unterscheidet SaveSpace grundlegend von klassischen Self Storage Anbietern, bei denen Kundinnen und Kunden ihre Sachen selbst einlagern müssen?

Im Gegensatz zu klassischen Anbietern findet der Kunde genau das was er sucht. Zudem ermöglichen wir eine vollständig digitale Einlagerung in wenigen Minuten. Somit bieten bis zu 40 Prozent Preisvorteil und der Kunde zahlt effektiv, was er braucht.

Ihr Modell basiert auf Abholung, digitaler Verwaltung und Rücklieferung. Welche Rolle spielt Technologie für Ihr Geschäftsmodell?

Technologie ist unser unfairer Wettbewerbsvorteil. Unser Betriebssystem monetarisiert jeden Lead und integriert externe Partner nahtlos in unser Netzwerk.

Mit welchen operativen oder logistischen Herausforderungen sind Sie im Alltag konfrontiert, und wie begegnen Sie diesen?

Die größte Herausforderungen im Self Storage Markt sind die Geschwindigkeit der digitalen Skalierung, wie die Kundenakquise. Wir begegnen dieser mit automatisierten Prozessen und einem asset lighten Modell.

Wie stellen Sie sicher, dass Sicherheit, Transparenz und Vertrauen bei der Einlagerung sensibler oder persönlicher Gegenstände gewährleistet sind?

Sicherheit und Transparenz sind in unsere Plattform fest eingebaut. Durch ein lückenloses digitales Inventar behalten unsere Kunden via App jederzeit die volle Kontrolle über ihren Besitz. Wir arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Partnern zusammen, deren Standorte videoüberwacht, trocken und brandschutzfest sind.

Inwiefern verändert ein Service wie SaveSpace das Konsum und Platzverständnis in urbanen Räumen?

Wir adressieren die strukturelle Angebotsknappheit in Städten und machen ungenutzte Flächen wieder wirtschaftlich nutzbar. Auf der anderen Seite ermöglichen wir ein modernes Leben auf begrenzter Fläche ohne Verzicht auf persönlichen Besitz.

Welche nächsten Entwicklungsschritte planen Sie für SaveSpace, etwa in Bezug auf Expansion, neue Services oder zusätzliche Angebote?

Nach der jetzigen erfolgreichen Finanzierungsrunde expandieren wir in die Schweiz. Später im Jahr werden wir eine weitere Phase des Wachstums einläuten, auf dem Weg zur Nr. 1 in Europa.

Welche strategischen Entscheidungen waren rückblickend besonders wichtig für den Aufbau Ihres Unternehmens?

Die Entscheidung für ein radikales Asset light Modell war fundamental. Unsere Unit Economics lassen uns skalieren und sehr schnell Stadt zu Stadt wachsen.

Welche drei konkreten Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Fokussiert euch frühzeitig auf belastbare Economics statt auf reines Volumenwachstum. Nutzt Technologie um bestehende Markteffizienzen radikal aufzubrechen. Baut ein komplementäres Team auf das tiefes Fachwissen mit operativer Exzellenz verbindet.

Bildcredits SaveSpace

Wir bedanken uns bei Max Bieri für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wo entstehen die Technologien, die morgen den Markt prägen?

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de:hub Berlin – DeepTech Startups Deep Tech René Giese de:hub Berlin Bildrechte Janosch Weiss

de:hub Berlin – DeepTech unterstützt Startups im Bereich Deep Tech mit Infrastruktur, Industrieanbindung und Programmen zur Skalierung technologischer Innovationen

Wie positioniert sich der de:hub Berlin – DeepTech innerhalb des deutschen Digital Hub Netzwerks? Welche Rolle spielt der Hub für DeepTech und Hardtech Innovationen in Deutschland?

Als Teil der de:hub-Initiative ist der Deep Tech Hub bei MotionLab.Berlin angesiedelt und baut auf unserem Fokus auf Hardware, Prototyping und industrielle Innovation auf. Innerhalb der de:hub-Initiative sind wir der zentrale Ansprechpartner für technologiegetriebene Startups, die physische Produkte und skalierbare industrielle Lösungen entwickeln.
Unsere Rolle ist es, die praktische Anwendung von Deep Tech-Innovationen zu beschleunigen, indem wir Zugang zu Infrastruktur, Industriepartnern, dem Mittelstand und Kapital bieten. So stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität Deutschlands ganz konkret aus Berlin heraus.

Der de:hub Berlin – DeepTech richtet sich gezielt an Hardtech Startups. Welche besonderen infrastrukturellen Angebote machen den Hub für diese Zielgruppe attraktiv?

Wir unterstützen Unternehmen in allen Bereichen von Deep Tech, aber unsere Wurzeln im Hardware-Bereich geben uns besondere Expertise in der Zusammenarbeit mit Hardtech-Startups.
Hardtech-Startups brauchen mehr als nur Büroflächen – sie brauchen Werkstätten, Maschinen, Testumgebungen und direkten Zugang zu Industrie-Know-how. Genau das bieten wir bei MotionLab.Berlin: professionelle Prototyping-Infrastruktur, Maschinenwerkstätten mit über 30 verschienden 3D-Drucker, Laser Cuttern, voll ausgestatterter Holz- und Metallwerkstääten und, eine Elektronikwerkstatt – 24 Stunden 7 Tage die Woche zugänglich. Im Zentrum davon – eine Community aus Makers, Ingenieur:innen, Industrieexpert:innen und Fertigungspartnern.
Ergänzt wird das durch gezieltes Matchmaking mit Mittelstand, Corporates und Investor:innen. So schaffen wir ein Umfeld, in dem Hardware- und Deep-Tech-Startups ihre Technologien nicht nur entwickeln, sondern auch schneller validieren und skalieren können.

Wie unterstützt der Hub Hardtech Startups bei der Entwicklung, dem Prototyping und der Industrialisierung ihrer Technologien?

Wir unterstützen Hardtech-Startups entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der ersten Idee bis zur Industrialisierung. Bei MotionLab.Berlin stellen wir Prototyping-Infrastruktur, Werkstätten, technisches Fachwissen und Zugang zu Industriepartnern bereit, um Technologien effizienter zu entwickeln und zu testen. Zudem ermöglichen wir Pilotprojekte mit Mittelstand und Corporates, gezieltes Matchmaking sowie Kontakte zu Investor:innen, Fertigungspartner, Materiallieferanten und Maschinenhersteller, sodass Startups ihre Entwicklungszyklen verkürzen und schneller marktreif werden können.
Unsere Programme richten sich an Deep Tech- und hardwarefokussierte Unternehmen in unterschiedlichen Phasen – von frühen Berliner Startups bis zu fortgeschrittenen Scale-ups und Mittelstandsunternehmen.

So konzentriert sich zum Beispiel der Hardtech Innovation Accelerator auf die Erreichung des Product-Market-Fit, ein entscheidender Schritt für Startups mit transformativen Technologien. Aus den letzten Kohorten konnten sich zahlreiche Startups – bspw. NeoCarbon, ENGEL Systems und CIYANO – EXIST-Gründerstipendien sichern oder erfolgreich Seed Investments aufnehmen, die ihnen zusätzliche Unterstützung für die nächste Wachstumsphase bieten.Weiterhin haben Startups aus.

Wir unterstützen unsere Scale-ups auch in unserem Tech Talent Program. So werde bspw. Ucaneo oder alcemy im Rahmen des Programms dabei unterstützt, junge Talente aus der Berliner Hochschullandschaft zu gewinnen, um bei der weiteren Produktentwicklung zu unterstützen.
Für fortgeschrittene Deep Tech-Unternehmen unterstützt das Deep Tech Global Program die internationale Expansion, indem es Kontakte und Investitionsmöglichkeiten im Ausland vermittelt. Im vergangenen Jahr organisierten wir Delegationsreisen nach New York und Japan, und in diesem Jahr bereiten wir einen Call für Berliner Deep Tech-Unternehmen vor, um sie zur Teilnahme an einer neuen Runde von Reisen nach Amsterdam und New York einzuladen.

Welche Rolle spielen Testlabore, Werkstätten, Pilotprojekte oder Produktionspartner für den Erfolg von DeepTech Gründungen?

Testlabore, Werkstätten, Pilotprojekte und Produktionspartner sind für Deep Tech-Startups entscheidend, weil sie die Lücke zwischen der Idee und einem marktfähigen Produkt schließen. Sie ermöglichen frühes Prototyping, iterative Tests und die Validierung unter realen Bedingungen.
Nur mit dieser Infrastruktur können Deep Tech-Startups ihre Technologien zuverlässig skalieren, Produktionsprozesse optimieren und Marktreife erreichen – ohne sie würde die Entwicklung deutlich länger dauern und risikoreicher sein.

Wie fördert der de:hub Berlin – DeepTech die Zusammenarbeit zwischen Startups, Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Investoren?

Als Deutschlands Deep Tech Hub im Rahmen der de:hub-Initiative bringen wir Menschen durch Formate wie Workshops, Pilotprojekte, Matchmaking- und Networking-Events sowie gemeinsame Innovationsprogramme zusammen. Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Startups, Industrie, Forschung und Investor:innen einfacher und wirkungsvoller zu gestalten – damit Ideen schneller aus der Entwicklung in die Anwendung kommen. So geben wir unseren Startups die Gelegenheit, an zahlreichen nationalen und internationalen Veranstaltungen teilzunehmen und sich vor Ort zu präsentieren.

Eine Initiative, die wir im vergangenen Jahr gestartet haben, ist das Meetup-Format Berlin Deep Tech Nexus. Die Idee dahinter ist bewusst einfach: Gründer:innen, Forschende, Investor:innen, Studierende und Deep-Tech-Interessierte auf Augenhöhe zusammenzubringen und einen offenen Austausch zu ermöglichen. Jede Ausgabe umfasst sechs Speaker auf der Bühne, während das Publikum aktiv in die Diskussion eingebunden ist. Das erste Meetup fand im MotionLab.Berlin statt, seitdem ist das Format organisch gewachsen – mit wechselnden Gastgebern und Partnern, die ihre Perspektiven, Räume und Unterstützung einbringen.

Innerhalb eines Jahres hat Deep Tech Nexus bereits über 1.000 Teilnehmende zusammengebracht. Die Ausgabe im Dezember etwa wurde von zwei besonderen Gästen geprägt: Katrin Robeck, CEO von IBB Ventures, und Philipp Buddemeier, General Partner beim Marvelous DeepTech Fund. Beide gaben praxisnahe Einblicke in den Zugang zu Kapital und zeigten auf, wie dieser für Deep-Tech-Gründer:innen konkret aussehen kann.

Welche Herausforderungen begegnen Hardtech Startups besonders häufig und wie hilft der Hub dabei, lange Entwicklungszyklen und hohe Kapitalbedarfe zu bewältigen?

Hardtech-Startups stehen oft vor langen Entwicklungszyklen, hohen Produktions- und Materialkosten sowie dem Zugang zu spezialisierter Infrastruktur und Industriepartnern.
Wir bieten gezielte Unterstützung durch Prototyping-Infrastruktur, Werkstätten, technisches Know-how sowie Netzwerke zu Industrie und Investor:innen. So können Startups schneller testen, iterieren und Pilotprojekte realisieren—und sowohl den Kapitalbedarf als auch die Entwicklungszeiten deutlich reduzieren. Auf der anderen Seite unterstzützen wir ebenfalls bei der Suche nach den richtigen Investoren und Förderprogrammen.

Welche Bedeutung haben Themen wie Skalierung, Serienfertigung und Markteintritt für DeepTech Unternehmen und wie werden diese im Hub adressiert?

Für Deep-Tech-Unternehmen sind Skalierung, Serienfertigung und Markteintritt entscheidende Erfolgsfaktoren. Ohne die Fähigkeit, Technologien zuverlässig in Serie zu produzieren und auf den Markt zu bringen, entfalten selbst die vielversprechendsten Innovationen keine Wirkung.
Als Deep Tech Hub ermöglichen wir Startups den Zugang zu Produktionspartnern, Pilotprojekten und Industrieexpertise bei MotionLab.Berlin. Wir unterstützen sie bei Prozessoptimierung, Validierung und Markteintritt – so können Startups ihre Prototypen schneller zu marktfähigen Produkten entwickeln.
Wir messen den Erfolg auf mehreren Ebenen. Für Startups zählen Fortschritte in der Technologieentwicklung, abgeschlossene Pilotprojekte, Finanzierungserfolge und Markteintritte als zentrale Indikatoren.
Für den Standort Berlin erfassen wir die Anzahl neu gegründeter Hardtech-Startups, geschaffene Arbeitsplätze, Industriekooperationen sowie die Sichtbarkeit Berlins als führender Deep Tech Hub in Deutschland und Europa. Anhand dieser Kennzahlen entwickeln wir kontinuierlich unsere Infrastruktur, Programme und Netzwerke weiter.

Welche Ziele verfolgt der de:hub Berlin – DeepTech in den kommenden Jahren, um Deutschland als führenden Standort für DeepTech Innovationen weiter zu stärken?

Wir wollen dies erreichen, indem wir den Technologietransfer weiter beschleunigen, Startups bei Skalierung und Industrialisierung unterstützen und internationale Kooperationen ausbauen.
Bei MotionLab.Berlin liegt der Fokus darauf, Infrastruktur, Expertise und Netzwerke weiterzuentwickeln, Pilotprojekte mit Industriepartnern zu fördern und Talente sowie Investor:innen eng mit Startups zu vernetzen – so entsteht gemeinsam ein nachhaltiges, innovationsstarkes Ökosystem.

Bild René Giese de:hub Berlin Bildrechte Janosch Weiss

Wir bedanken uns bei René Giese für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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