Dienstag, Juni 2, 2026
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Hamburg Innovation Summit Programm: Wie Hamburg seine Innovationsstrategie schärfen will

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Der Hamburg Innovation Summit 2026 bringt Startups, Forschung und Unternehmen zu KI, Quantencomputing und Innovation zusammen.

Key Takeaways

  • Der Hamburg Innovation Summit Programm vernetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und findet am 18. Juni 2026 im Oberhafenquartier statt.
  • Thematische Schwerpunkte sind Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und digitale Transformation.
  • Interaktive Formate wie Science Slams und Matchmaking-Sessions fördern den Austausch zwischen Startups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
  • Der Summit bietet eine Plattform für konkrete Anwendungen und wirtschaftliche Auswirkungen, statt nur den KI-Hype zu bedienen.
  • Hamburg strebt an, sich als wichtiger Innovationsstandort zu positionieren, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen.

Innovationsevents gibt es viele. Doch nur wenige Formate schaffen es, Wirtschaft, Wissenschaft, Startups, Politik und Mittelstand so eng miteinander zu vernetzen wie der Hamburg Innovation Summit Programm. Genau darin liegt die besondere Rolle des Formats, das sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Treffpunkt der norddeutschen Innovationsszene entwickelt hat.

Am 18. Juni 2026 soll das Hamburger Oberhafenquartier erneut zum Schauplatz für Zukunftstechnologien, neue Geschäftsmodelle und wirtschaftspolitische Debatten werden. Bereits die ersten veröffentlichten Programmpunkte zeigen, wohin die Reise geht: Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Life Science und die digitale Transformation traditioneller Branchen stehen klar im Mittelpunkt.

Der Hamburg Innovation Summit Programm positioniert sich damit weniger als klassische Messe, sondern vielmehr als Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Unternehmertum und konkreter wirtschaftlicher Anwendung. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und zunehmenden internationalen Wettbewerbs gewinnt diese Art von Vernetzung an Bedeutung. Auf mehr als 1.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche und mindestens fünf Bühnen sollen Unternehmen, Wissenschaft und Innovationsakteure zusammenkommen.

Der Hamburg Innovation Summit 2026 bringt Startups, Forschung und Unternehmen zu KI, Quantencomputing und Innovation zusammen.

Warum der Hamburg Innovation Summit Programm für den Standort relevant ist

Hamburg konkurriert längst nicht mehr nur mit anderen deutschen Städten um Talente, Investitionen und Startups. Der Wettbewerb findet international statt. Regionen wie Kopenhagen, Amsterdam oder Stockholm haben in den vergangenen Jahren gezeigt, wie gezielte Innovationsförderung ganze Wirtschaftsstandorte verändern kann.

Vor diesem Hintergrund wird der Hamburg Innovation Summit Programm auch zu einer Art Standortbestimmung. Die zentrale Frage lautet: Welche Rolle kann Hamburg künftig in Bereichen wie KI, Deep Tech oder nachhaltiger Industrie spielen?

Der politische Rückhalt für diese Strategie wird bereits zum Auftakt sichtbar. Eröffnet wird die Veranstaltung von Hamburgs Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation, Dr. Melanie Leonhard. Das unterstreicht, welchen Stellenwert Innovationspolitik inzwischen für die wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt einnimmt.

Die Veranstalter setzen dabei bewusst auf Themen, die wirtschaftlich besonders relevant sind. Quantencomputing etwa gilt weltweit als Schlüsseltechnologie der kommenden Jahrzehnte. Während heutige Computer bestimmte komplexe Berechnungen nur langsam lösen können, versprechen Quantencomputer enorme Fortschritte etwa in Materialforschung, Logistik, Medikamentenentwicklung oder Finanzanalysen.

Noch steckt die Technologie in vielen Bereichen in einer frühen Phase. Dennoch investieren Staaten und Unternehmen bereits Milliardenbeträge in Forschung und Entwicklung. Dass dieses Thema auf dem Summit prominent platziert wird, zeigt, dass Hamburg den Anschluss an internationale Technologietrends nicht verlieren möchte.

Hamburg Innovation Summit Programm rückt Quantencomputing in den Fokus

Besonders auffällig ist die starke Präsenz hochrangiger Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie. Nach der Eröffnung durch Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard stehen Akteure auf den Bühnen, die direkt an technologischen Entwicklungen arbeiten.

Mit Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Lars Reger von NXP Semiconductors sowie Dr. Jan Claas-von Jachmann, CEO von PROVIREX, ist das Panel hochkarätig besetzt.

Gerade diese Mischung aus Wissenschaft und Wirtschaft könnte entscheidend sein. Denn Deutschland gilt zwar weiterhin als starker Forschungsstandort, tut sich jedoch oft schwer damit, aus technologischen Entwicklungen erfolgreiche Unternehmen aufzubauen.

Genau hier setzt die Debatte rund um sogenannte Deep-Tech-Startups an. Anders als klassische Software-Startups benötigen sie meist hohe Investitionen, lange Entwicklungszeiten und enge Kooperationen mit Universitäten oder Forschungseinrichtungen. Gleichzeitig entstehen dort häufig Technologien mit enormem wirtschaftlichem Potenzial.

Hamburg versucht seit einigen Jahren, sich stärker in diesem Bereich zu positionieren. Der Fokus auf Life Science, Datenverarbeitung und industrielle Innovationen passt zu dieser Strategie. Vor allem die Verbindung aus Logistik, Luftfahrt, Industrie und Wissenschaft macht die Region grundsätzlich attraktiv für technologiegetriebene Unternehmen.

Ob daraus tatsächlich ein international sichtbares Innovationsökosystem entsteht, hängt allerdings nicht nur von Veranstaltungen ab. Entscheidend bleiben Kapitalzugang, Fachkräfte und regulatorische Rahmenbedingungen.

Das Hamburg Innovation Summit Programm 2026 bringt Startups, Forschung und Unternehmen zu KI, Quantencomputing und Innovation zusammen.

Zwischen KI-Hype und realem Nutzen

Kaum ein Branchentreffen kommt derzeit ohne das Thema Künstliche Intelligenz aus. Auch in Hamburg spielt KI eine zentrale Rolle. Interessant ist jedoch, dass der Summit offenbar versucht, stärker auf konkrete Anwendungen und wirtschaftliche Auswirkungen zu schauen, statt nur den allgemeinen Hype zu bedienen.

Das zeigt sich etwa an der Auswahl der Speakerinnen und Speaker. Lara Sophie Bothur soll Einblicke in Entwicklungen rund um Data Science und Space Tech geben. Gleichzeitig wird mit Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons die gesellschaftliche Dimension technologischer Transformation thematisiert. Ihr Fokus liegt auf nachhaltigem Wirtschaften und sozialer Innovation.

Gerade dieser Perspektivwechsel wird für Unternehmen zunehmend relevant. Denn viele Firmen stehen aktuell vor der Herausforderung, KI nicht nur als Effizienzwerkzeug zu betrachten, sondern auch Fragen zu Regulierung, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz mitzudenken.

Vor allem Mittelständler kämpfen häufig mit einem ganz praktischen Problem: Es fehlt weniger an Interesse als an konkreten Anwendungsfällen und Ressourcen. Formate wie der Summit können deshalb vor allem dann Mehrwert liefern, wenn sie Wissen greifbar und umsetzbar machen.

Hamburg Innovation Summit Programm und die Zukunft des Handwerks

Bemerkenswert ist zudem, dass der Hamburg Innovation Summit Programm nicht ausschließlich auf Hightech setzt. Mit Panels zum Thema Handwerk 4.0 richtet sich die Veranstaltung bewusst auch an klassische Branchen.

Das ist strategisch sinnvoll. Denn die Digitalisierung des Handwerks gehört zu den großen, oft unterschätzten Transformationsfeldern der deutschen Wirtschaft. Viele Betriebe stehen vor Problemen wie Fachkräftemangel, steigenden Kosten und wachsender Bürokratie. Gleichzeitig entstehen durch digitale Prozesse, Plattformmodelle und Social Media neue Möglichkeiten.

Die Handwerksbrüder Yannes und Laurin Bock sollen auf dem Summit zeigen, wie sich Unternehmertum, Reichweite und moderne Kommunikation im Handwerk verbinden lassen.

Das mag auf den ersten Blick wie ein Randthema wirken, ist wirtschaftlich aber hochrelevant. Denn gerade traditionelle Branchen müssen lernen, digitale Sichtbarkeit aufzubauen und junge Fachkräfte anzusprechen. Wer heute als Handwerksbetrieb keine Online-Präsenz hat, verliert zunehmend Wettbewerbsfähigkeit.

Der Begriff „Handwerk 4.0“ steht deshalb weniger für futuristische Roboterwerkstätten als für die praktische Digitalisierung bestehender Geschäftsmodelle.

Das Hamburg Innovation Summit Programm 2026 bringt Startups, Forschung und Unternehmen zu KI, Quantencomputing und Innovation zusammen.

Innovation soll erlebbar werden

Neben Panels und Keynotes setzt die Veranstaltung erneut auf interaktive Formate. Dazu gehören Science Slams, immersive Erlebnisräume und sogenannte „Future Provocations“.

Diese Formate verfolgen ein klares Ziel: Innovation verständlicher und greifbarer machen. Gerade technologische Themen scheitern oft daran, dass sie außerhalb von Fachkreisen schwer vermittelbar sind.

Beim Science Slam etwa präsentieren Nachwuchswissenschaftler komplexe Inhalte in wenigen Minuten möglichst verständlich und unterhaltsam. Das Konzept funktioniert seit Jahren erfolgreich, weil es Wissenschaft aus der akademischen Nische holt.

Die „Future Provocations“ des Cross Innovation Hub beschäftigen sich mit spekulativen Zukunftsszenarien rund um Mobilität, Energie und Infrastruktur. Solche Formate wirken zunächst experimentell, erfüllen aber eine wichtige Funktion: Sie helfen Unternehmen und Gesellschaft dabei, technologische Entwicklungen frühzeitig gedanklich durchzuspielen.

Auch das ligeti zentrum mit seiner „Sonic Exploration Box“ verfolgt dieses Ansatz. Hier geht es um die Verbindung von Kunst, Klang und Technologie.

Gerade diese Schnittstelle zwischen Kreativität und Innovation wird in Deutschland oft unterschätzt. Internationale Innovationszentren wie London oder San Francisco zeigen seit Jahren, dass kreative Branchen häufig wichtige Impulsgeber technologischer Entwicklungen sind.

Matchmaking statt reiner Netzwerk-Show

Viele Innovationsveranstaltungen kämpfen mit einem grundlegenden Problem: Sie produzieren Aufmerksamkeit, aber wenig konkrete Ergebnisse. Der Summit versucht deshalb stärker auf Matchmaking und direkte Zusammenarbeit zu setzen.

Das klingt zunächst unspektakulär, könnte aber einer der wichtigsten Bestandteile der Veranstaltung sein. Denn gerade kleine und mittlere Unternehmen suchen häufig konkrete Partner, Technologien oder Lösungsansätze – nicht nur Inspiration.

Wenn Startups, Handwerksbetriebe, Mittelständler und Forschungseinrichtungen tatsächlich gezielt zusammengebracht werden, kann daraus wirtschaftlicher Nutzen entstehen. Besonders relevant wird das in Bereichen wie Industrieautomatisierung, KI-Anwendungen oder nachhaltiger Produktion.

Für Startups bieten solche Formate zudem Zugang zu potenziellen Kunden und Pilotprojekten. Gerade junge Technologieunternehmen scheitern oft nicht an ihrer Idee, sondern an fehlenden ersten Referenzkunden. Gleichzeitig können Mittelständler schneller Zugang zu neuen Technologien erhalten, ohne eigene Entwicklungsabteilungen massiv ausbauen zu müssen.

Die Hamburg Innovation Awards als Gradmesser für die Region

Ein Höhepunkt der Veranstaltung bleibt die Verleihung der Hamburg Innovation Awards, die in diesem Jahr von Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, überreicht werden.

Die Auszeichnung soll innovative Ideen, Startups und Gründerinnen und Gründer aus der Metropolregion sichtbar machen. Solche Preise haben zwar häufig symbolischen Charakter, erfüllen aber dennoch eine wichtige Funktion. Sie schaffen Aufmerksamkeit für junge Unternehmen und können Investoren, Partner oder Kunden auf neue Technologien aufmerksam machen.

Entscheidend wird allerdings sein, welche Projekte tatsächlich ausgezeichnet werden. Wenn Innovationspreise nur Bekanntes bestätigen, verlieren sie schnell an Relevanz. Spannend wird es deshalb vor allem dann, wenn mutige oder ungewöhnliche Ansätze sichtbar gemacht werden.

Gerade im internationalen Wettbewerb braucht Deutschland mehr Unternehmen mit technologischer Differenzierung und globalem Skalierungspotenzial.

Zwischen Anspruch und Realität

Der Hamburg Innovation Summit Programm zeigt deutlich, wie stark sich Innovationspolitik und Wirtschaftsförderung inzwischen verändert haben. Es geht längst nicht mehr nur um klassische Startup-Förderung oder einzelne Technologietrends. Im Mittelpunkt stehen zunehmend Fragen wie:

  • Wie entstehen aus Forschung marktfähige Produkte?
  • Wie bleibt der Mittelstand wettbewerbsfähig?
  • Wie können Regionen internationale Talente und Investitionen anziehen?
  • Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Akceptanz?

Der Summit versucht, genau diese Themen zusammenzubringen. Ob daraus langfristig echte wirtschaftliche Dynamik entsteht, wird sich allerdings erst in den kommenden Jahren zeigen. Denn Innovationsökosysteme entstehen nicht durch einzelne Veranstaltungen. Sie entstehen durch kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Kapital, Politik und Unternehmertum.

Dennoch kann der Hamburg Innovation Summit 2026 ein wichtiger Baustein sein – vor allem dann, wenn aus Panels und Networking konkrete Kooperationen, Investitionen und neue Geschäftsmodelle hervorgehen. Fest steht: Hamburg will sich stärker als Innovationsstandort positionieren. Der Summit macht sichtbar, wie die Stadt diesen Anspruch künftig mit Leben füllen möchte.

HHIS 2026: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wann: 18. Juni 2026, ab 10:00 Uhr
  • Wo: Oberhafenquartier, Hamburg
  • Größe: Mehr als 1.800 Quadratmeter Ausstellungsfläche und mindestens fünf Bühnen
  • Highlights: Matchmaking-Sessions für KMU und Startups, Science Slam, Future Provocations, Hamburg Innovation Awards
  • Eintritt: Kostenfrei
  • Wichtig: Eine vorherige Online-Anmeldung über die offizielle Website ist zwingend erforderlich.

Foto/Quelle: Hamburg Innovation Summit / Andreas Schwarz Photography

Deutscher Startup Award 2026 geht an Pia Wülfing für Engagement gegen Brustkrebs

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Der Deutsche Startup Award 2026 geht an Prof. Dr. Pia Wülfing für ihr Engagement gegen Brustkrebs und die App PINK! Coach.

Key Takeaways

  • Prof. Dr. Pia Wülfing erhält den Deutschen Startup Award 2026 als „Impact Entrepreneurin des Jahres“ für ihr Engagement gegen Brustkrebs.
  • Die Preisverleihung fand am 21. Mai in Berlin vor 700 Gästen statt, und der Award wurde von Arne Friedrich überreicht.
  • Pia Wülfing widmet den Award den Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren.
  • Die deutschen Startup Awards zeichnen Gründer:innen aus, die sich gesamtgesellschaftlich engagieren, wobei 64 Prozent der Stimmen auf Wülfing fielen.
  • Ihre App „PINK! Coach“ unterstützt Brustkrebs-Betroffene und ist als digitale Gesundheitsanwendung zertifiziert.

Prof. Dr. Pia Wülfing wurde beim Deutschen Startup Award als „Impact Entrepreneurin des Jahres“ ausgezeichnet. Die Gründerin von PINK! Aktiv gegen Brustkrebs wurde als „Impact Entrepreneurin des Jahres“ ausgezeichnet und überzeugte mit ihrem gesellschaftlichen Engagement sowie ihrer digitalen Gesundheitslösung für Brustkrebs-Betroffene. Damit erhält Pia Wülfing beim Deutschen Startup Award 2026 eine besondere Anerkennung.

Deutscher Startup Award 2026 zeichnet Pia Wülfing aus

In der Kategorie beste Impact Entrepreneurin ging der begehrte Preis des Jahres 2026 an Prof. Dr. Wülfing. Es ist bemerkenswert zu sehen, wie der Deutsche Startup Award 2026 innovative Unternehmer:innen würdigt.

Prof. Dr. Pia Wülfing für ihr Engagement gegen Brustkrebs

Auf der Verleihung der Deutschen Startup Awards wurde Prof. Dr. Pia Wülfing am 21. Mai mit dem Preis für die „Impact Entrepreneurin des Jahres“ ausgezeichnet. Die Gründerin von PINK! Aktiv gegen Brustkrebs nahm den Award sichtlich gerührt vor 700 hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und dem Startup-Ökosystem im Palais am Funkturm in Berlin entgegen. Überreicht wurde der Award vom ehemaligen Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich. An dieser Stelle wurde klar, wie einzigartig der Deutsche Startup Award 2026 für gesellschaftliches Engagement ist.

Prof. Dr. Pia Wülfing sagt: „Die Auszeichnung als beste Impact Entrepreneurin des Jahres ist eine ganz besondere Ehre für mich. Ich möchte mich von ganzem Herzen bei der Jury und der Online-Community bedanken, die damit auch die Bedeutung des Themas Brustkrebs unterstreichen. Besonders im Sinne meines Teams bei PINK!, ist der Deutsche Startup Award 2026 eine Anerkennung für die Arbeit an Frauen weltweit, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren.“

Deutscher Startup Award 2026 würdigt Engagement gegen Brustkrebs

Die Deutschen Startup Awards gelten als “Oscars” des deutschen Startup-Ökosystems und wurden zum siebten Mal verliehen. Besonders in diesem Jahr stand der Deutsche Startup Award 2026 für nachhaltigen Impact im Vordergrund. In der Kategorie Impact werden Gründer:innen ausgezeichnet, die sich mit ihrem Unternehmen besonders für die Belange der Gesellschaft engagieren. Die Auswahl der Preisträger:in aus den vorher von einer Jury ausgewählten Finalisti:innen erfolgt in dieser Kategorie über die Online-Community. Von den knapp 6.000 Stimmen, die abgegeben wurden, fielen 64 Prozent auf Prof. Dr. Pia Wülfing.

PINK! Coach stärkt die digitale Brustkrebs-Begleitung

Die Gynäkologin und Brustkrebs-Spezialistin Prof. Dr. Pia Wülfing gründete PINK! Aktiv gegen Brustkrebs im Jahr 2020 in Hamburg und widmet sich insbesondere der Aufklärung zum Thema Brustkrebs. Die von ihr entwickelte App „PINK! Coach“ begleitet Brustkrebs-Betroffene bei der Bewältigung ihrer Krankheit. Im Rahmen des Deutschen Startup Award 2026 wurde die App als innovative Gesundheitsanwendung hervorgehoben. Das zertifizierte Medizinprodukt ist als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) für Brustkrebs dauerhaft beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet und kann insofern auf Rezept verordnet werden und die Kosten werden vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Foto/Quelle: Startup-Verband

Steuer-Turbo im Baltikum: Wie funktioniert die Körperschaftsteuer in Lettland?

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Körperschaftsteuer in Lettland erklärt: Warum Gewinne oft erst bei Ausschüttung besteuert werden und welche Risiken Unternehmer beachten müssen.

Key Takeaways

  • Die Körperschaftsteuer in Lettland ermöglicht es Unternehmen, Gewinne steuerfrei im Betrieb zu reinvestieren, was die Liquidität und das Wachstum fördert.
  • Im lettischen Modell zahlen Unternehmen erst Steuern, wenn sie Gewinne ausschütten oder für private Zwecke verwenden, was einen klaren Vorteil bietet.
  • Der Vergleich zwischen Deutschland und Lettland zeigt, dass Unternehmen in Lettland mehr Kapital für Investitionen zur Verfügung haben, da keine sofortige Steuerlast anfällt.
  • Jedoch müssen deutsche Unternehmer die steuerlichen Implikationen ihres Wohnsitzes beachten, da die deutsche Finanzbehörde unter bestimmten Umständen Ansprüche erheben kann.
  • Das lettische Steuersystem ist besonders attraktiv für Firmen, die ihre Gewinne langfristig im Unternehmen halten und investieren, wie Software- oder E-Commerce-Unternehmen.

Unternehmensgewinne jahrelang im Betrieb halten, ungeschmälert investieren und erst viel später versteuern: Was in Deutschland wie ein steuerliches Spezialmodell klingt, gehört in Lettland seit Jahren zum Kern der Unternehmensbesteuerung. Die Körperschaftsteuer in Lettland macht dieses System besonders attraktiv und rückt das baltische Land zunehmend in den Fokus von Gründern, digitalen Unternehmern und Investoren aus ganz Europa.

Besonders in Unternehmer-Communities und Steuerforen taucht dabei immer wieder dieselbe Frage auf: Stimmt es wirklich, dass man in Lettland erst Steuern zahlt, wenn Geld aus dem Unternehmen herausgenommen wird?

Die kurze Antwort lautet: teilweise ja. Das lettische System funktioniert grundlegend anders als die klassischen Steuersysteme der meisten EU-Staaten. Gewinne, die im Unternehmen verbleiben und reinvestiert werden, bleiben nach den geltenden Regelungen grundsätzlich zunächst steuerfrei. Erst bei Ausschüttungen oder bei bestimmten nicht geschäftlichen Ausgaben wird die Steuer fällig. Damit verfolgt Lettland ein Modell, das Liquidität und Unternehmenswachstum gezielt fördern soll. Für wachstumsorientierte Unternehmen kann das ein echter Standortvorteil sein.

Warum die Körperschaftsteuer in Lettland international Aufmerksamkeit bekommt

Die Diskussion über die Körperschaftsteuer in Lettland hat in den vergangenen Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen. Hintergrund ist ein System, das sich fundamental von der klassischen Gewinnbesteuerung unterscheidet. Während Unternehmen in Deutschland, Frankreich oder Österreich laufende Gewinne unmittelbar am Jahresende versteuern müssen, setzt Lettland auf ein anderes Prinzip: Nicht der Gewinn selbst löst die Steuer aus, sondern erst die tatsächliche Ausschüttung an die Gesellschafter.

Internationale Steuerkanzleien sowie die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) beschreiben das Modell deshalb als sogenannte Ausschüttungsbesteuerung. Gewinne, die im Unternehmen bleiben und reinvestiert werden, werden laut offiziellen Informationen mit einem effektiven Satz von null Prozent behandelt.

Das verschafft Unternehmen vor allem einen entscheidenden Vorteil: maximale Liquidität. Wer Gewinne nicht sofort versteuern muss, kann das Kapital direkt wieder einsetzen für:

  • Neue Mitarbeiter und Talent-Akquise
  • Marketing und Vertrieb zur Skalierung
  • Produktentwicklung und technische Innovationen
  • Internationale Expansion in neue Märkte
  • Rücklagen und Krisenzeiten zur finanziellen Absicherung

Gerade Startups und digitale Geschäftsmodelle profitieren davon. Viele junge Unternehmen scheitern in der Praxis nicht an mangelnder Nachfrage, sondern daran, dass wichtiges Wachstumskapital zu früh durch die Steuerlast gebunden wird.

Hinzu kommt die administrative Komponente: Lettland hat sich in den vergangenen Jahren bewusst als digitalfreundlicher Wirtschaftsstandort innerhalb der EU positioniert. Eine Unternehmensgründung lässt sich vergleichsweise schnell und unkompliziert umsetzen, fast alle Prozesse laufen vollständig digital ab und internationale Dienstleistungen gehören längst zum Standard. Für Remote-Unternehmer und digitale Gründer wird die Körperschaftsteuer in Lettland damit zu einem extrem attraktiven Gesamtpaket.

Wie die Körperschaftsteuer in Lettland in der Praxis funktioniert

Die Grundidee klingt einfach, wird in der Praxis aber häufig missverstanden. Der entscheidende Punkt ist die strikte Trennung zwischen dem Vermögen des Unternehmens und der privaten Nutzung durch den Gründer.

Solange die Gewinne in einer lettischen Kapitalgesellschaft (SIA) verbleiben, fällt keine unmittelbare Körperschaftsteuer an. Erst wenn Geld an die Gesellschafter fließt oder für unternehmensfremde Zwecke genutzt wird, wird die Steuer relevant. Dabei unterscheiden die Behörden sehr genau zwischen den verschiedenen Formen der Entnahme:

  • Klassische Dividenden
  • Geschäftsführer-Gehälter
  • Darlehen an Gesellschafter
  • Private Nutzung von Firmenvermögen (z. B. PKW oder Immobilien)
  • Verdeckte Gewinnausschüttungen

Gerade der Punkt der verdeckten Gewinnausschüttung ist in der Praxis hochkritisch. Wenn private Ausgaben über die Firma laufen oder Verträge zwischen dem Unternehmen und seinen Eigentümern nicht zu marktüblichen Konditionen gestaltet sind, stufen die Finanzbehörden dies als verdeckte Ausschüttung ein – und die Steuerpflicht wird sofort ausgelöst.

Der mathematische Fallstrick: 20 % sind effektiv 25 %

Wer die harten Zahlen analysiert, muss die lettische Rechenmethode verstehen. Die Körperschaftsteuer von 20 % wird nämlich auf den Bruttobetrag der Ausschüttung angewendet.

Das konkrete Rechenbeispiel:

Möchte ein Unternehmen 80.000 Euro netto an die Gesellschafter auszahlen, müssen dafür insgesamt 100.000 Euro Gewinn verwendet werden. Die Differenz von 20.000 Euro geht als Steuer an den lettischen Staat.

Bezogen auf die tatsächlich ausgezahlten 80.000 Euro, die am Ende auf dem privaten Konto landen, liegt die effektive Steuerbelastung somit bei 25 Prozent.

Der direkte Vergleich: Deutschland vs. Körperschaftsteuer in Lettland

Wie massiv dieser Liquiditätsvorteil in der Praxis ist, zeigt der direkte Vergleich bei einem angenommenen Unternehmensgewinn von 100.000 Euro:

Szenario (100.000 € Gewinn)Deutschland (GmbH)*Lettland (SIA) – ReinvestiertLettland (SIA) – Ausgeschüttet
Steuerlast auf Unternehmensebeneca. 30.000 € (KöSt, GewSt, Soli)0 €20.000 €
Für Reinvestitionen verfügbares Kapitalca. 70.000 €100.000 €0 €
Zusätzliche Steuer bei Ausschüttungca. 17.500 € (Abgeltungsteuer + Soli)0 €0 € (bereits auf Firmenebene bezahlt)
Netto beim Gesellschafter (Auszahlung)ca. 52.500 €0 € (keine Entnahme)80.000 €

*Hinweis zu Deutschland: Angenommen wurde eine typische GmbH-Besteuerung von ca. 30 % auf Unternehmensebene sowie die anschließende private Versteuerung der Dividende mit dem Abgeltungsteuersatz von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag (effektiv ca. 26,375 % auf den Ausschüttungsbetrag). Ggf. genutzte Modelle wie das Teileinkünfteverfahren oder Holdingstrukturen können die Beträge verschieben.

Der zentrale Unterschied liegt also nicht zwingend in einer pauschal niedrigeren Gesamtbesteuerung am Ende der Kette, sondern im Zeitpunkt der Besteuerung.

Während in Deutschland nach der laufenden Besteuerung oft nur rund 70.000 Euro für das operative Wachstum übrig bleiben, stehen bei der Körperschaftsteuer in Lettland die vollen 100.000 Euro im Unternehmen zur Verfügung. Wer Entwickler einstellen, Werbebudgets skalieren oder die Expansion finanzieren will, arbeitet mit spürbar mehr Hebel.

Wohnsitz, Außensteuergesetz und die Realität deutscher Unternehmer

Der vielleicht wichtigste Aspekt wird in vielen Internetdiskussionen allerdings gefährlich stark vereinfacht: Eine lettische Firma schützt nicht automatisch vor der deutschen Besteuerung.

Wer dauerhaft in Deutschland lebt und von dort aus per Laptop die Geschäfte steuert, läuft Gefahr, dass die deutschen Finanzbehörden den sogenannten Ort der Geschäftsleitung in Deutschland sehen. In diesem Fall wird die Gesellschaft trotz ihrer Registrierung in Riga in Deutschland voll steuerpflichtig.

Hinzu kommt das deutsche Außensteuergesetz (AStG). Es enthält die Regeln zur sogenannten Hinzurechnungsbesteuerung, mit denen der deutsche Fiskus unter bestimmten Voraussetzungen direkt auf passive Auslandseinkünfte zugreifen kann. Entscheidend für den Erfolg des Modells ist daher immer die Frage nach der echten wirtschaftlichen Substanz vor Ort. Dazu gehören unter anderem:

  • Ein tatsächliches, festes Büro in Lettland
  • Lokale Mitarbeiter (Angestellte vor Ort)
  • Operative, nachvollziehbare Geschäftsprozesse im Land
  • Eine reale, physische unternehmerische Präsenz

Eine reine Briefkastenfirma reicht in der modernen Steuerwelt längst nicht mehr aus. Internationale Steuerberater warnen deshalb regelmäßig davor, das lettische System als billige Steuervermeidungsstrategie zu betrachten. Ohne saubere, rechtssichere Struktur kann das Konstrukt im Zuge einer Betriebsprüfung extrem teuer werden.

Für wen ist das lettische Modell wirklich interessant?

Die Körperschaftsteuer in Lettland eignet sich nicht für jedes Geschäftsmodell gleichermaßen. Besonders attraktiv ist das System für Firmen, die ihre Gewinne langfristig im Unternehmen halten und investieren wollen. Dazu zählen vor allem:

  • Software-Unternehmen und SaaS-Startups
  • Agenturen mit internationaler Kundschaft
  • E-Commerce-Unternehmen mit hohem Lager- und Logistikbedarf
  • Technologieorientierte Wachstumsfirmen

Weniger sinnvoll ist das Modell dagegen für Unternehmer, die nahezu sämtliche Gewinne monatlich direkt für den privaten Konsum verbrauchen möchten – denn dann wird die Steuerbelastung sofort fällig und der zeitliche Stundungseffekt verpufft.

Interessant ist zudem die psychologische Komponente. In klassischen Steuersystemen entsteht zum Jahresende oft ein enormer Druck, Gewinne künstlich zu reduzieren oder steuerlich zu optimieren, um die Last zu drücken. Das lettische System belohnt stattdessen den langfristigen Substanzaufbau. Es wird von vielen Gründern als deutlich planbarer und unternehmerfreundlicher wahrgenommen.

Fazit

Lettland hat innerhalb Europas eines der modernsten und ungewöhnlichsten Modelle zur Unternehmensbesteuerung geschaffen. Nicht der rein rechnerische, laufende Gewinn steht im Fokus der Behörden, sondern erst der Abfluss an die Gesellschafter. Der eigentliche Vorteil liegt daher weniger in „steuerfreiem Geld“, sondern im massiven zeitlichen Vorteil der Besteuerung. Gewinne dürfen im Betrieb arbeiten, bevor der Fiskus zugreift.

Dennoch bleibt steuerliche Vorsicht das oberste Gebot. Wohnsitz, der tatsächliche Ort der Geschäftsleitung und die wirtschaftliche Substanz entscheiden in der Realität darüber, ob das Modell für deutsche Gründer funktioniert. Wer sich ernsthaft mit einer lettischen Gesellschaft beschäftigt, sollte nicht nur auf die nackten Steuerersparnisse schauen, sondern die Struktur exakt an der langfristigen Unternehmensstrategie ausrichten.

Lenabo erhält Follow on Investment von DIGITALHUB.DE

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Lenabo erhält Investment von DIGITALHUB.DE Von links nach rechts: Sven Wittich (Vorstand DIGITALHUB.DE), Lilly Hammerschmidt (Communications-Koordinatorin DIGITALHUB.DE), Fabian Leinweber (Co-Founder Lenabo), Stefan Nanzig (Co-Founder Lenabo), Selma Dzankovic (LEVELHUB-Programm-KoordinatorinDIGITALHUB.DE), Malte Gooß (Investment- & KMU-Manager DIGITALHUB.DE), Sarah Mahlmann (Head of Marketing & Business Development DIGITALHUB.DE) Copyright: DIGITALHUB.DE (2026)

Das Lenabo Follow on Investment durch DIGITALHUB.DE ist der nächste Schritt für das Bonner EdTech Startup. Lenabo erweitert sein Produktangebot und bereitet sich früh auf das Weihnachtsgeschäft 2026 vor.

Lenabo Follow on Investment bringt weiteres Wachstum

Erstes Follow-on Investment: Lenabo skaliert weiter mit finanzieller Unterstützung von DIGITALHUB.DE

· Erstmalig verdoppeltes Investment durch DIGITALHUB.DE in EdTech-Startup Lenabo
· Smarte Audiolösung schafft nachhaltige Erlebniswelten für Kinder
· Nächster Schritt: Ausbau des Produktportfolios und Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft 2026

Bonn, 21.05.2026 – DIGITALHUB.DE setzt mit einem erstmaligen Follow-on Investment in das EdTech-Startup Lenabo ein Zeichen für nachhaltiges Wachstum. Lenabo entwickelt ein smartes Audiosystem für Kinder. Ein intelligenter Lautsprecher wird dabei in verschiedene Plüschfiguren eingesetzt. Die Inhalte sind altersgerecht und umfassen Schlafmelodien, Geschichten und Lerninhalte.

Lenabo baut sein Smart Toy Angebot aus

Erfolgreiche Entwicklung seit dem Erstinvestment

Seit dem ersten Investment im Jahr 2024 konnte Lenabo mit Unterstützung des Accelerator-Programms des Hubs, “HUBGRADE”, sein Smart-Toy-Ökosystem aufbauen und wichtige Partnerschaften erweitern. Gleichzeitig setzte das Startup die Idee eines nachhaltigen und mitwachsenden Spielzeugs erfolgreich um.
Im Jahr 2025 startete Lenabo mit der Serienproduktion und brachte die sogenannten Lenabies erfolgreich auf den Markt. Im Laufe dieses Jahres plant das Unternehmen zudem eine Seed-Runde.

Neue Produkte für 2026

„Das erneute Investment von DIGITALHUB.DE ist für uns ein starkes Vertrauenssignal und ein wichtiger Schritt für unsere weitere Entwicklung. Mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft treiben wir bereits die nächsten Produkteinführungen voran. Außerdem haben wir die Produktion frühzeitig gestartet, um die steigende Nachfrage aus dem Handel bedienen zu können.“, sagt Stefan Nanzig, Geschäftsführer und Mitgründer von Lenabo.

DIGITALHUB.DE investiert erneut

Starkes Signal für den Startup-Standort NRW
„Lenabo hat eine sehr positive Entwicklung gezeigt und überzeugt uns weiterhin sehr. Mit dem erneuten Investment möchten wir die Entwicklung von Lenabo weiter stärken. Zudem wollen wir den Hub als zentralen Investor und Accelerator in NRW ausbauen“, sagt Sven Wittich, Vorstand des DIGITALHUB.DE.

Starkes Signal für Startups in NRW

DIGITALHUB.DE verdoppelt damit sein Investment und erweitert sein Engagement für wachstumsstarke Startups. Das ist zugleich ein starkes Signal für nachhaltiges Wachstum in der Region.

Bild Von links nach rechts: Sven Wittich (Vorstand DIGITALHUB.DE), Lilly Hammerschmidt (Communications-Koordinatorin DIGITALHUB.DE), Fabian Leinweber (Co-Founder Lenabo), Stefan Nanzig (Co-Founder Lenabo), Selma Dzankovic (LEVELHUB-Programm-KoordinatorinDIGITALHUB.DE), Malte Gooß (Investment- & KMU-Manager DIGITALHUB.DE), Sarah Mahlmann (Head of Marketing & Business Development DIGITALHUB.DE) Copyright: DIGITALHUB.DE (2026) 

Quelle Digitaler Hub Region Bonn AG

NEXIDA startet als Beratung für Datenstrategie

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NEXIDA startet Beratung für Datenstrategie Cristopher Reher und Martin Possekel_Copyright Rebekka Schnell.png

Mit NEXIDA Datenstrategie Beratung startet ein neues Beratungsunternehmen für Datenschutz, digitale Monetarisierung und datenbasierte Geschäftsmodelle. Die Gründer Christopher Reher und Martin Possekel setzen dabei auf ein flexibles Expertennetzwerk und einen praxisnahen Ansatz für die Digitalwirtschaft.

NEXIDA Datenstrategie Beratung startet in Hamburg

++++ NEXIDA startet als spezialisierte Beratung für Datenstrategie, Datenschutz und digitale Monetarisierung ++++

Hamburg, 21.Mai 2026 – Mit dem Start des spezialisierten Beratungsunternehmen NEXIDA positionieren sich die Gründer Christopher Reher und Martin Possekel mit einem neuen Ansatz und setzen auf ein kuratiertes Expertennetzwerk, das komplexe Fragestellungen im digitalen Marketing schneller und nah an der tatsächlichen Wertschöpfung löst.

NEXIDA verbindet Datenstrategie und Datenschutz

Der Beratungs-Ansatz von NEXIDA kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Digitalwirtschaft zunehmend unter Druck steht, Daten wirtschaftlich zu nutzen und gleichzeitig steigende regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Zwischen Datenschutz im Marketing, Plattformlogiken und neuen digitalen Erlösmodellen im gesamten Ökosystem entstehen zunehmend komplexe Spannungsfelder. Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich NEXIDA als orchestrierende Beratungs-Instanz zwischen unterschiedlichen Disziplinen: mit dem Anspruch, Datenstrategie, Legal Design und Monetarisierungsmodelle wirksam zusammenzuführen.

Christopher Reher und Martin Possekel gründen NEXIDA

Hinter NEXIDA stehen zwei Gründer, die unterschiedliche Perspektiven auf Daten zusammenbringen. Christopher Reher ist Experte für Datenmonetarisierung und Datenstrategie und als Vorsitzender der Working Group Data Tech & Economy im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) beschäftigt er sich mit den strukturellen Rahmenbedingungen der Datenökonomie. Martin Possekel bringt mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in Entwicklung und Umsetzung von Daten- und Kundenbindungsstrategien sowie innovativen MarTech-Architekturen ein bei Unternehmen wie KPMG, Lufthansa, OTTO und Future Marketing (Serviceplan Group).

Gemeinsam verbindet beide strategische, regulatorische und unternehmerische Perspektiven und genau darin liegt der Kern des NEXIDA-Ansatzes. Statt auf feste Teams zu setzen, orchestriert das Unternehmen ein Netzwerk aus unabhängigen Spezialist:innen und unternehmerisch geführten Beratungen.

Netzwerkansatz für die Digitalwirtschaft

„Mit unserer Erfahrung und unserem Netzwerk schaffen wir unmittelbar Mehrwerte“, sagt Christopher Reher, Gründer und Managing Partner von NEXIDA. „Wir verstehen uns nicht als Gegenmodell zu bestehenden Beratungen, sondern als verbindendes Element. Unser Fokus liegt darauf, strategische Ansätze in funktionierende Strukturen zu überführen.“

„Wir sehen in nahezu allen Unternehmen die gleichen Herausforderungen – steigende Komplexität, hoher Handlungsdruck und gleichzeitig der Anspruch, Daten strategisch zu nutzen“, sagt Martin Possekel, Mitgründer und Managing Partner von NEXIDA. „Klassische Modelle stoßen hier oft an ihre Grenzen. Was es braucht, ist ein Ansatz, der Fachwissen verschiedener Disziplinen flexibel zusammenführt und gleichzeitig unternehmerisch denkt.“

NEXIDA setzt auf datenbasierte Geschäftsmodelle

Langfristig versteht sich NEXIDA nicht als klassische Beratung, sondern als strategischer Partner für die Entwicklung und Umsetzung zukunftsorientierter, datenbasierter Geschäftsmodelle in der Digitalwirtschaft. Ziel ist es, strategische, technologische und regulatorische Perspektiven zusammenzuführen und neue Wertschöpfungspotenziale nachhaltig und wirksam zu erschließen.

Bild Christopher Reher und Martin Possekel Copyright Rebekka Schnell

Quelle schoesslers GmbH

Start-up BW Elevator Pitch Heilbronn Franken gewinnt Nils Krumm

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Nils Krumm gewinnt Elevator Pitch Heilbronn Elevator Pitch Heilbronn Franken @ IHK Heilbronn

Der Start-up BW Elevator Pitch Heilbronn Franken brachte erneut junge Ideen und innovative Gründungskonzepte auf die Bühne. Beim Wettbewerb in Heilbronn setzte sich Nils Krumm mit einer neuen Batterietechnologie gegen neun weitere Teams durch und qualifizierte sich damit für das Landesfinale.

Start-up BW Elevator Pitch Heilbronn Franken in Heilbronn

Nils Krumm aus Heilbronn gewinnt den Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Mit dem Gründungswettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg in der neuen Wettbewerbsrunde 2025/26 wieder nach den besten Geschäftsideen und engagiertesten Gründerinnen und Gründern im Land. In ganz Baden-Württemberg finden dazu Cups statt, die von engagierten Partnern vor Ort organisiert werden und als Vorentscheide für das Landesfinale dienen.

Nils Krumm gewinnt mit neuer Batterietechnologie

Der Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken fand am 21.05.2026 im GRAVITY der Campus Founders in Heilbronn statt. Nils Krumm /Krumm Engineering UG (haftungsbeschränkt) setzte sich mit seiner Geschäftsidee, der neuen Batterietechnologie zur Verbesserung von Lebensdauer, Sicherheit und Effizienz von Lithium-Ionen-Zellen gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich damit das Ticket für das Landesfinale.

Ministerin Hoffmeister Kraut gratuliert dem Siegerteam

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Ich freue mich, dass die IHK Heilbronn-Franken gemeinsam mit den Campus Founders gGmbH Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid eine Bühne für ihre innovativen Ideen bietet. Formate wie der Start-up BW Elevator Pitch zeigen, wie viel Kreativität und Unternehmergeist in Baden-Württemberg stecken.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratuliert dem Siegerteam:

„Herzlichen Glückwunsch an Nils Krumm! Ich freue mich, dass die IHK Heilbronn-Franken gemeinsam mit den Campus Founders gGmbH Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Möglichkeit bietet, ihre innovativen Geschäftsideen einem breiten Publikum zu zeigen. Gründerinnen und Gründer prägen mit ihren Ideen die Zukunft unserer Wirtschaft. Mit unserer Landeskampagne Start-up BW möchten wir sie dabei bestmöglich unterstützen – von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Geschäftsmodell.

Der Start-up BW Elevator Pitch schafft dafür eine ideale Plattform. Hier können junge Unternehmen ihre Konzepte frühzeitig präsentieren, Feedback erhalten und wertvolle Kontakte für ihre weitere Entwicklung knüpfen.“

Zehn Teams präsentieren ihre Ideen

Beim Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken präsentierten zehn Teams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und dem Publikum.

Start-up BW Elevator Pitch als Plattform für Gründer

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg richtet den Wettbewerb Start-up BW Elevator Pitch seit 2013 als Teil der Landeskampagne Start-up BW aus. Die Teilnehmenden haben wenige Minuten Zeit, Jury und Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Regional Cups qualifizieren sich für das Landesfinale, das einmal jährlich stattfindet.

Kriterien für das Landesfinale

Kriterien für die Teilnahme am Landesfinale:

  • Mindestalter 18 Jahre am Tag des Vorentscheids
  • Aktive Arbeit an der Geschäftsidee nicht länger als fünf Jahre
  • Reale Geschäftsidee, keine fiktive Gründung
  • Standort des Unternehmens in Baden-Württemberg
  • Teilnahme mit einer neuen Idee

Bildcredits: IHK Heilbronn

Quelle Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus

ClearOps sichert sich 8,6 Millionen Euro Series A Finanzierung

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ClearOps erhält 8,6 Millionen Euro Funding ClearOps Teambild @ ClearOps

ClearOps schließt Series-A-Finanzierung über 8,6 Millionen Euro ab

Das Münchener Tech-Unternehmen baut seine KI-Plattform für den industriellen Service aus. Die Runde wird von Hitachi Ventures angeführt.

ClearOps hat seine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen erhält dabei 8,6 Millionen Euro. Da ClearOps eine schlaue Software für den industriellen Service baut, ist das Interesse groß. Die Runde wurde nun von Hitachi Ventures angeführt. Zudem beteiligten sich die Schoeller Group und die Barkawi Group.

Diese Finanzierung ist die erste große Kapitalspritze für das Start-up. Das frische Geld beschleunigt die Mission von ClearOps. Das Unternehmen will nämlich das führende KI-Betriebssystem für den weltweiten Service-Markt werden.

Warum der industrielle Service unter Druck steht

Wenn große Maschinen ausfallen, zählt jede Stunde. Doch oft funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Händlern und Werkstätten nicht reibungslos. Deshalb fehlen in der Praxis oft wichtige Ersatzteile oder Techniker. Die Folgen von solchen Stillständen sind erheblich. Zum Beispiel stoppen Baustellen, Ernten verzögern sich oder Logistikzentren stehen still. Das verursacht schnell sehr hohe Kosten. Zudem sinkt die Zufriedenheit der Kunden drastisch.

Ein guter Service sorgt jedoch dafür, dass Maschinen immer einsatzbereit bleiben. Er stärkt die Kundenbindung und sichert gleichzeitig die Gewinne der Händler. Dennoch arbeitet die Branche häufig noch mit getrennten Systemen. Viele Abläufe laufen bis heute komplett manuell ab.

Hier setzt ClearOps mit einer Lösung an. Die Plattform verbindet Hersteller, Händler, Servicepartner und Maschinen in einem zentralen System. Die alten Programme der Firmen müssen dafür nicht einmal gelöscht werden. Die Software bündelt stattdessen die Daten entlang der Lieferkette. Dadurch können Händler den Bedarf an Teilen präzise vorhersagen. Infolgedessen lassen sich viele Abläufe automatisch steuern.

„Die Netzwerke im Service stehen massiv unter Druck. Weil Maschinen immer stärker vernetzt sind, steigen auch die Erwartungen der Kunden an die Laufzeiten“, sagt William Barkawi, Gründer und CEO von ClearOps. „Unsere Vision ist daher klar: Wir wollen die Maschinen der Welt am Laufen halten. Deshalb liefern wir ein intelligentes System für den Service-Bereich. Die richtigen Teile müssen schließlich da sein, bevor ein Ausfall entsteht.“

Starke Zahlen und bekannte Kunden

Heute unterstützt ClearOps weltweit bereits tausende Händler. Millionen von Maschinen sind schon an das System angebunden. Zu den Kunden gehören bekannte Branchengrößen wie AGCO, Terex, Jungheinrich und Lippert.

Auch die Ergebnisse bei den Kunden überzeugen. ClearOps konnte die Verfügbarkeit von Teilen bereits um bis zu 40 Prozent steigern. Der Umsatz mit Ersatzteilen stieg um 5 bis 15 Prozent. Zudem verkürzten sich die Zeiten für Reparaturen um bis zu zwei Tage.

Investoren sehen großes Potenzial im Markt

Die Geldgeber sehen in der Digitalisierung von Service-Prozessen einen riesigen Markt. Daher bietet der Sektor ein enormes Wachstum für die Zukunft.

„Wir glauben, dass der industrielle Service vor einem großen Wandel steht. Alte, langsame Ansätze reichen künftig nicht mehr aus“, erklärt Pete Bastien, Partner bei Hitachi Ventures. „ClearOps entwickelt die notwendige Logik für diese neue Phase. Die Plattform verbindet Daten und echte Abläufe optimal.“

Hitachi Ventures bringt als Partner sehr viel Erfahrung mit. Das umfasst große Industrie-Projekte und weltweite Lieferketten. Unterstützung erhält ClearOps zudem von der Schoeller Group.

„Die weltweiten Liefernetzwerke werden immer komplexer. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass schlaue Plattformen wie ClearOps diese Netzwerke künftig in Echtzeit steuern“, betont Christoph Schoeller, CEO der Schoeller Group.

Die Barkawi Group sieht den Sektor ebenfalls als großen Hebel für die Industrie. „Der Service gehört seit Jahren zu den größten Chancen für Firmen. Hier treffen gute Gewinne und schnelle Abläufe aufeinander“, ergänzt Robert Kunze, Geschäftsführer bei Barkawi Technologies.

Pläne für die Zukunft: Wachstum und neue Funktionen

Mit dem neuen Geld wird ClearOps vor allem das weltweite Wachstum vorantreiben. Deshalb investiert das Unternehmen in den Vertrieb und in neue Partnerschaften. Auch die Software wird weiter verbessert.

Durch neue Funktionen sollen Händler die zukünftige Nachfrage nicht mehr nur schätzen. Vielmehr sollen sie komplexe Abläufe bei Ersatzteilen vollautomatisch steuern können. Das gilt selbst dann, wenn sich die Märkte schnell verändern.

Bild Teambild @ClearOps

Quelle ClearOps

IW JUNIOR Schülerfirma gewinnt Landeswettbewerb

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Die IW JUNIOR Schülerfirma WonderBall gewinnt den Landeswettbewerb Baden Württemberg 2026 in Stuttgart Wonderball platz 1 Bildcredits IW Junior

IW JUNIOR Schülerfirma gewinnt Landeswettbewerb

Die IW JUNIOR Schülerfirma WonderBall und das Team Dorfgemeinschaftsladen haben den Landeswettbewerb Baden Württemberg 2026 gewonnen. In Stuttgart überzeugten die Jugendlichen mit nachhaltigen Geschäftsideen und starkem Unternehmergeist. Gleichzeitig sammelten sie wichtige Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft.

Schülerfirmen „WonderBall“ und „Dorfgemeinschaftsladen“ gewinnen den IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden Württemberg

Die Schülerfirma „WonderBall“ vom Lichtenstern Gymnasium in Sachsenheim und „Dorfgemeinschaftsladen“ von der Realschule Eberbach in Eberbach haben den IW JUNIOR Landeswettbewerb und damit den Titel „Beste IW JUNIOR Schülerfirma Baden Württemberg 2026“ am 21. Mai in Stuttgart gewonnen.

IW JUNIOR Schülerfirma begeistert mit Unternehmergeist

Dr. Nicole Hoffmeister Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus: „Schülerfirmen fördern soziale Fähigkeiten und wirtschaftliches Verständnis. Außerdem bieten sie jungen Menschen die Chance, praktische Erfahrungen zu sammeln und Begeisterung für unternehmerisches Denken sowie eigenständiges Handeln zu entwickeln.“

„Unternehmertum bereits in der Schule erlebbar zu machen und zugleich Raum für eigenes Ausprobieren zu schaffen, ist aus meiner Sicht von großer Bedeutung. Damit leisten Schulen einen wichtigen Beitrag zu einer starken und lebendigen Gründungskultur in Baden Württemberg.“

Kultusminister lobt praxisnahes Lernen

Auch für Kultusminister Andreas Jung ist der IW JUNIOR Landeswettbewerb ein spannendes Format: „Schülerfirmen sind eine hervorragende Spielwiese für potenzielle Firmenchefinnen und Firmenchefs von morgen.“

„Junge Menschen bekommen dadurch ein Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge. Gleichzeitig wird ihr Unternehmergeist wach gekitzelt. Die Jugendlichen lernen, ökonomisch klug zu entscheiden, und der Praxisbezug gibt ihnen wichtige Impulse für ihre berufliche Zukunft.“

„Eine hervorragende Art des lebensnahen Lernens und ein wichtiger Wettbewerb für das Unternehmerland Baden Württemberg.“

Nachhaltige Ideen überzeugen die Jury

Die Freude war groß, als die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Bildung und Wirtschaft die Sieger im Haus der Wirtschaft in Stuttgart verkündete.

„Der Wettbewerb zeigt, wie viele kreative Projekte und ausgefallene Ideen es im Bereich der Schülerfirmen gibt. Deshalb gratuliere ich den Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihrem Erfolg. WonderBall und Dorfgemeinschaftsladen wünsche ich für das Bundesfinale gutes Gelingen“, sagte Hoffmeister Kraut.

Nun dürfen die zwei Jungunternehmen am 16. Juni 2026 auf dem JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln für Baden Württemberg antreten. Dort haben sie die Chance, „Deutschlands beste IW JUNIOR Schülerfirma 2026“ zu werden. Außerdem können sie sich für das Gen E Festival vom 7. bis 10. Juli in Riga qualifizieren.

WonderBall und Dorfgemeinschaftsladen gewinnen

Die IW JUNIOR Unternehmen „WonderBall“ und „Dorfgemeinschaftsladen“ setzten sich gegen ihre Konkurrenz in Baden Württemberg durch.

Mit ihren Geschäftsideen alte Bälle zu Blumentöpfen, kleinen Wandregalen und Mäppchen upzucyceln sowie der Eröffnung eines Dorfgemeinschaftsladens in Schollbrunn beeindruckten sie die Jury besonders stark.

Über Platz 2 freute sich das Unternehmen „Captain Hooks“ vom Johannes Kepler Gymnasium. Die Geschäftsidee umfasst selbst produzierte Taschenhaken aus Holz sowie Taschen aus aussortierten Schulwandkarten.

Bronze darf das Unternehmen „Glaswächter“ vom Richard Wagner Gymnasium Baden Baden nach Hause nehmen.

Landeswettbewerb begleitet die Unternehmensphase

Der IW JUNIOR Landeswettbewerb findet in der Mitte der Unternehmenstätigkeit der baden württembergischen IW JUNIOR Schülerfirmen statt. Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer starteten bereits nach den Sommerferien, entwickelten ein Produkt oder eine Dienstleistung und führten monatlich Buch über ihre Geschäftsvorfälle.

Beim Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in den vier Kategorien Geschäftsidee, Pitch Deck, Interview und Unternehmenspräsentation auf der Bühne bewertet.

Jury bewertet Ideen und Teamarbeit

Ausgezeichnet werden die IW JUNIOR Schülerfirmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team sowie die Fähigkeit, potenzielle Kundinnen und Kunden und Förderinnen und Förderer zu begeistern.

Neben den Unternehmenspräsentationen und Jury Interviews stellten die Jugendlichen auf dem Landeswettbewerb ihre Ideen und Produkte am eigenen Messestand vor. Gleichzeitig erhielten sie die Möglichkeit, sich untereinander sowie mit Bildungs und Wirtschaftsvertreterinnen und vertretern auszutauschen.

IW JUNIOR wächst in Baden Württemberg weiter

Der Wettbewerb IW JUNIOR findet in Baden Württemberg seit dem Jahr 2000/2001 statt. Seitdem haben sich in Baden Württemberg über 2.240 IW JUNIOR Schülerfirmen mit 23.495 Schülerinnen und Schülern gegründet.

Im aktuellen Schuljahr gibt es 96 aktive IW JUNIOR Schülerfirmen in Baden Württemberg. Davon wurden 72 im Schuljahr 2025/2026 neu gegründet. Das sind knapp 854 Schülerinnen und Schüler.

Partner unterstützen den Wettbewerb

Die Veranstaltung wird unterstützt von:

Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden Württemberg im Rahmen von Start up BW

Ministerium für Kultus Baden Württemberg

Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH

In Baden Württemberg wird JUNIOR unterstützt von:

Arbeitgeberverband Südwestmetall

SCHULEWIRTSCHAFT Baden Württemberg

IW JUNIOR bringt Wirtschaft in die Schulen

Weitere Informationen zu den IW JUNIOR Schülerfirmen

Wie schafft man es, jungen Menschen das Thema Wirtschaft realitätsnah zugänglich zu machen? Ganz einfach, man lässt sie ein eigenes Unternehmen gründen.

Mit dem bundesweiten Angebot der IW JUNIOR Schülerfirmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH werden junge Menschen zu Unternehmerinnen und Unternehmern.

Im Sinne von Entrepreneurship Education entwickeln Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen eine eigene Geschäftsidee und setzen diese nach der Gründung einer Schülerfirma um.

Jugendliche lernen unternehmerisches Denken

Wichtige Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung greifen die Jugendlichen selbstständig auf und gestalten diese aktiv mit. Außerdem erproben sie im Team unternehmerisches Handeln und lernen, verantwortlich Entscheidungen zu treffen.

So werden wichtige Kompetenzen gestärkt, die junge Menschen fit für die Zukunft machen.

Seit 1994 bringt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH Entrepreneurship Education sowie berufliche und finanzielle Bildung in die Schulen. Weitere Informationen finden Sie auf www.iwjunior.de.

Bildcredits IW Junior

Quelle Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus

Marvelous Scito Fund stärkt DeepTech Startups

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Marvelous Scito Fund für DeepTech Startups Chris Heyer credit Marvelous

Marvelous Scito Fund stärkt DeepTech Startups

Der Marvelous Scito Fund soll DeepTech Startups in Deutschland gezielt beim Wachstum unterstützen. Dafür investiert die Joachim Herz Stiftung 20 Millionen Euro in die neue Plattform von Marvelous.

Neuer Marvelous Scito Fund: Joachim Herz Stiftung setzt als Ankerinvestor auf DeepTech

Stiftung investiert 20 Millionen Euro und adressiert mit Marvelous eine der größten Finanzierungslücken im deutschen Innovationssystem

Fokus des Marvelous Scito Fund: die industrielle Skalierung wissenschaftlicher Durchbrüche in Deutschland

Joachim Herz Stiftung investiert künftig auch in Venture Capital

Marvelous Investment Plattform überzeugt vor allem durch zwei sich ergänzende Einheiten: Marvelous Capital und Marvelous Catalyst.

Berlin / Hamburg, 22. Mai 2026 – Deutschland forscht auf Weltklasseniveau. Doch zwischen Labor und Markt scheitern viele Technologien nicht an ihrer Qualität, sondern am fehlenden Kapital. Genau diese Lücke adressieren die Joachim Herz Stiftung und die Berliner Investmentplattform Marvelous mit dem neuen Marvelous Scito Fund mit einem Volumen von 20 Millionen Euro.

Marvelous Scito Fund schließt Finanzierungslücken

Das Closing markiert einen wichtigen Meilenstein für Marvelous als spezialisierte Investment Plattform. Ziel ist es, DeepTech Ausgründungen aus der Wissenschaft gezielt auf dem Weg in den Markt zu begleiten.

Das deutsche Wagniskapitalvolumen ist seit 2021 von 24,7 Milliarden US Dollar auf 9,8 Milliarden US Dollar im Jahr 2025 gefallen. Bis 2030 könnte die Wachstumskapitallücke im DeepTech Segment auf jährlich rund zehn Milliarden Euro anwachsen.

Klassische Venture Capital Fonds meiden diese Frühphasen häufig. Gründe dafür sind technologische, marktbezogene und operative Unsicherheiten. Besonders kritisch sind die Übergänge vom Labor zum Prototyp sowie von der Pilotphase zur industriellen Skalierung.

DeepTech Startups sollen schneller wachsen

Genau hier setzen die Joachim Herz Stiftung und Marvelous an. Stiftungskapital mit langfristigem Anlagehorizont und gesellschaftlichem Auftrag kann in diesen Phasen Stabilität und Anschub geben.

Die Joachim Herz Stiftung möchte mit ihrem Investment einen Impuls im deutschen Innovationsökosystem setzen. Gleichzeitig soll das Projekt zeigen, wie gemeinnütziges Kapital in Deutschland stärker als Innovationsmotor wirken kann.

Marvelous verbindet Kapital und Industriepartner

Marvelous Capital steuert das Fondsmanagement und kombiniert dabei zwei Ansätze. Erstens investiert Marvelous mit dem eigenen Frühphasenfonds Marvelous Ventures direkt in junge DeepTech Startups in der Pre Seed und Seed Phase.

Zweitens managt das Unternehmen mit dem Marvelous Scito Fund einen Fonds für die Joachim Herz Stiftung. Dieser investiert sowohl in ausgewählte DeepTech Fonds als auch gemeinsam mit ihnen in Startups. Dadurch entsteht ein breiter, aber gezielter Zugang zu Deutschlands DeepTech Ökosystem.

Marvelous Catalyst ergänzt den Investmentansatz strukturell und vernetzt wissenschaftliche Einrichtungen und Startups gezielt mit Industriepartnern. Dadurch sollen Marktvalidierung, erste Kundenbeziehungen und frühe Skalierungsschritte erleichtert werden. Diese operative Begleitung unterscheidet den Ansatz von klassischen Venture Capital Modellen.

Joachim Herz Stiftung investiert in Venture Capital

Marvelous Scito Fund kommerzialisiert deutsche Spitzenforschung

Der Marvelous Scito Fund investiert in Teams, die Technologien mit klarem Potenzial für industrielle Skalierung, gesellschaftlichen Nutzen und ökologische Wirkung entwickeln und kommerzialisieren.

Der Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Advanced Materials, Waste Valorization und Robotics. Diese Themen passen zur Venture Capital Strategie der Joachim Herz Stiftung und von Marvelous.

„Die Vermögensanlage der Joachim Herz Stiftung ist von Beginn an unternehmerisch ausgerichtet und wird konsequent weiterentwickelt. Mit der Erweiterung um Venture Capital ergänzen wir unsere bestehende Anlagestrategie um ein weiteres Investitionsfeld, mit dem Anspruch, auch hier langfristig marktgerechte Renditen zu erzielen. Gleichzeitig investieren wir damit verstärkt einen Teil des Stiftungskapitals unter Berücksichtigung wirkungsorientierter Aspekte“, so Ulrich Müller, Finanzvorstand der Joachim Herz Stiftung.

Chris Heyer, General Partner von Marvelous, sieht darin den Kern der Plattformstrategie: „Der Marvelous Scito Fund ist ein konsequenter Schritt der Umsetzung unserer Vision einer Plattform. Marvelous Capital und Marvelous Catalyst arbeiten Hand in Hand: Während wir über die verschiedenen Fonds gezielt in Startups investieren, begleiten wir diese mit dem Catalyst operativ dabei, Marktreife zu erreichen.”

Bild Chris Heyer Bildcredit: Marvelous

Quelle Niklas Benzenberg PR

Wie KI die Autofabrik neu organisiert

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Stellantis und Accenture planen KI-gestützte digitale Zwillinge mit NVIDIA-Technologie für effizientere und flexiblere Werke.

Key Takeaways

  • Die Autoindustrie durchläuft massive Veränderungen, insbesondere durch Elektromobilität und Wettbewerbsdruck.
  • Stellantis und Accenture starten eine Initiative zur Nutzung von KI-gesteuerten digitalen Zwillingen, um Produktionsprozesse zu optimieren.
  • Digitale Zwillinge ermöglichen eine Simulation von Fabriken und die Analyse von Produktionsdaten in Echtzeit, um Probleme frühzeitig zu erkennen.
  • NVIDIA spielt eine Schlüsselrolle, indem es eine Plattform bereitstellt, die verschiedenen Produktionsdaten integriert und analysiert.
  • Die Partnerschaft könnte STD-Standards etablieren und den Druck auf Zulieferer erhöhen, um sich an moderne digitale Anforderungen anzupassen.

Die Autoindustrie steckt mitten im größten Umbau seit Jahrzehnten. Hersteller müssen gleichzeitig Elektromobilität finanzieren, Lieferketten stabilisieren und Produktionskosten senken. Hinzu kommt der steigende Wettbewerbsdruck aus China und den USA. Vor diesem Hintergrund wollen Stellantis und Accenture gemeinsam neue Technologien für die industrielle Fertigung evaluieren.

Geplant ist eine strategische Initiative rund um KI-gesteuerte digitale Zwillinge. Dabei werden reale Produktionsstätten als virtuelle Modelle nachgebildet und mit Echtzeitdaten verknüpft. Unterstützt wird das Vorhaben von NVIDIA. Ziel ist eine Fertigung, die Probleme früher erkennt, Prozesse schneller anpasst und Produktionsabläufe effizienter steuert.

Die Initiative zeigt, wie stark sich die Industrie inzwischen an Software- und Datenmodellen orientiert. Früher investierten Autobauer vor allem in Maschinenparks und Fertigungsstraßen. Heute fließen Milliarden in Cloud-Infrastruktur, KI-Systeme und digitale Plattformen. Für Stellantis und Accenture ist die Zusammenarbeit deshalb Teil einer langfristigen Modernisierung ihrer globalen Produktionsnetzwerke.

Warum Stellantis und Accenture auf digitale Zwillinge setzen

Digitale Zwillinge gelten seit Jahren als eines der wichtigsten Werkzeuge moderner Industrieproduktion. Vereinfacht gesagt entsteht dabei ein virtuelles Abbild einer Fabrik, das permanent mit Daten aus dem laufenden Betrieb versorgt wird. Produktionsschritte lassen sich simulieren, Materialflüsse analysieren und Wartungen planen, bevor es zu Ausfällen kommt.

Gerade in der Automobilindustrie kann das enorme wirtschaftliche Auswirkungen haben. Schon kurze Produktionsstopps verursachen hohe Kosten. Wenn ein Werk mehrere Stunden stillsteht, geraten häufig ganze Lieferketten unter Druck. Genau an diesem Punkt sehen Stellantis und Accenture einen entscheidenden Hebel. Mithilfe von KI sollen Produktionssysteme flexibler reagieren und Engpässe frühzeitig erkennen.

In der Praxis könnte ein digitaler Zwilling beispielsweise feststellen, dass eine Schweißanlage in Kürze auszufallen droht. Statt eines ungeplanten Stillstands würde die Wartung automatisch vorgezogen. Gleichzeitig könnten alternative Produktionsabläufe simuliert werden, um Verzögerungen zu minimieren.

Der Zeitpunkt der Initiative kommt nicht zufällig. Stellantis steht wie andere große Hersteller unter erheblichem Margendruck. Der Konzern muss die Transformation zur Elektromobilität finanzieren und gleichzeitig seine Werke effizienter auslasten. Besonders Nordamerika gilt als wichtiger Markt, weil dort die Profitabilität zuletzt stärker in den Fokus gerückt ist. Erste Pilotprojekte sollen dort ab 2026 starten.

Wie Stellantis mit NVIDIA die Fabrik vernetzen wollen

Eine Schlüsselrolle spielt NVIDIA. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren vom Grafikkartenhersteller zu einem der wichtigsten Anbieter für KI-Infrastruktur entwickelt. Besonders die Omniverse-Plattform gilt als zentrale Technologie für industrielle Simulationen.

Die Software basiert auf offenen Standards wie OpenUSD. Dadurch lassen sich Daten aus Robotik, Fabrikplanung und Produktionssteuerung in einer gemeinsamen virtuellen Umgebung zusammenführen. Die Idee dahinter: Virtuelle und reale Fabriken sollen dauerhaft miteinander kommunizieren.

Im Zentrum stehen sogenannte Closed-Loop-Systeme. Sie analysieren Produktionsdaten in Echtzeit und passen Prozesse automatisch an. Materialflüsse könnten dynamisch optimiert, Wartungsarbeiten frühzeitig geplant und Qualitätsprobleme schneller erkannt werden. Genau darin sehen Stellantis und Accenture das Potenzial für widerstandsfähigere Produktionssysteme.

Besonders relevant ist dabei der Trend zur sogenannten „Physical AI“. Gemeint sind KI-Systeme, die physische Abläufe verstehen und simulieren können. In virtuellen Umgebungen lassen sich dadurch Roboter oder Fertigungsprozesse trainieren, bevor sie in realen Werken eingesetzt werden.

Der Markt wächst entsprechend schnell. Analysten erwarten, dass digitale Zwillinge in den kommenden Jahren zu einem Standardwerkzeug in der Industrie werden. Vor allem die Automobilbranche investiert massiv, weil dort hochkomplexe Produktionsprozesse mit Tausenden Bauteilen koordiniert werden müssen.

Welche Folgen Stellantis und Accenture für die Industrie haben könnten

Die Initiative könnte weit über die beteiligten Unternehmen hinaus Wirkung entfalten. Wenn große Hersteller Standards wie OpenUSD stärker etablieren, geraten auch Zulieferer und Softwareanbieter unter Zugzwang. Produktionsdaten müssen künftig kompatibel bereitgestellt werden, damit sie sich in digitale Zwillinge integrieren lassen.

Davon könnten vor allem spezialisierte Software-Startups profitieren. Unternehmen, die Schnittstellen, Simulationslösungen oder KI-Tools für industrielle Anwendungen entwickeln, bewegen sich in einem schnell wachsenden Markt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an klassische Zulieferer, ihre Datenstrukturen zu modernisieren.

Der Weg zur intelligenten Fabrik bleibt allerdings komplex. Viele Werke arbeiten noch mit älteren Maschinenparks, die nur schwer in moderne Plattformen eingebunden werden können. In der Industrie spricht man dabei von sogenannten Brownfield-Umgebungen. Der Erfolg neuer Systeme wird sich deshalb auch daran messen, ob sie mit bestehenden Anlagen funktionieren oder nur in neu aufgebauten Werken effizient arbeiten.

Hinzu kommen Fragen rund um Cybersicherheit und Datenschutz. Wer Produktionsdaten in Echtzeit verarbeitet, schafft zwangsläufig neue Angriffsflächen für Sabotage oder Industriespionage. Auch der Faktor Mensch bleibt entscheidend. KI kann Prozesse unterstützen, ersetzt aber nicht automatisch erfahrene Fachkräfte. Beschäftigte müssen lernen, datenbasierte Systeme zu überwachen und mit neuen digitalen Werkzeugen zu arbeiten.

Trotz dieser Risiken dürfte der Druck zur Transformation weiter steigen. Hersteller aus China und den USA investieren bereits massiv in automatisierte Produktionssysteme und softwaregesteuerte Fabriken. Für Stellantis und Accenture ist die Zusammenarbeit deshalb auch ein strategisches Signal an die Branche: Die Fabrik der Zukunft entsteht nicht mehr nur auf dem Werksgelände, sondern zunehmend als Simulation im Rechenzentrum.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Gorodenkoff

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