Dienstag, März 3, 2026
Start Blog Seite 2

Geht gesunde Routine wirklich ohne Aufwand und Müll?

0
Hansegrün Shots Nahrungsergänzungsmittel Lukas Jordan (l.) und Till Soll präsentieren mit „Hansegrün“ nachhaltige Bio-Shots zum Selbermachen. Sie erhoffen sich ein Investment von 350.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Hansegrün vertreibt Shots als biozertifizierte Nahrungsergänzungsmittel und wird am 02 März 2026 in der Höhle der Löwen pitchen

Wie ist Hansegrün entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Wir sind Till und Lukas, die Gründer von Hansegrün. Till kommt aus Hamburg, Lukas aus Lübeck. Uns verbindet nicht nur eine enge Freundschaft, sondern auch die Affinität zum gesunden Lebensstil. Wir kennen uns aus der gemeinsamen Studienzeit im Fitness- und Gesundheitsbereich und haben dort auch lange gemeinsam in einem Gesundheitsstudio gearbeitet. Entstanden ist die Idee für Hansegrün in Till’s Hamburger Altbauküche. Sie wollten eine Alternative für die Supermarkt-Einweg-Ingwer Shots entwickeln, die nicht nur teuer sind, sondern vor allem auch eine Menge Müll produzieren. Über die Ingwer Shots kamen über die Zeit weitere Gedankengänge, dass Menschen gesünder leben möchten, aber Routinen oftmals kompliziert und zeitaufwendig sind oder schlichtweg nicht gut schmecken. Unser Ansatz war es, bewährte Zutaten in einer einfachen, alltagstauglichen Form zu bündeln – hochwertig, durchdacht, transparent. Mit dem Ziel, gesunde Routinen einfacher, angenehmer und nachhaltiger zu machen.

In welcher Branche ist Hansegrün tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Hansegrün vertreibt in erster Linie Nahrungsergänzungsmittel. Der Fokus liegt auf biozertifizierten Superfoodpulvern im praktischen Shotformat. Der Hauptvertrieb läuft über den eigenen Onlineshop.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand das Problem, dass die Supermarkt Shots nicht nur sehr teuer sind, sondern vor allem auch viel Müll produzieren. Zusätzlich sind viele Nahrungsergänzungsmittel entweder kompliziert einzunehmen sind, wenig transparent in der Qualität oder nicht alltagstauglich. Hansegrün wollte eine Lösung schaffen, die gesund, bio-zertifiziert, transparent und gleichzeitig einfach in der Anwendung ist – z. B. als schnell zubereiteter Shot. Die Marktlücke lag in hochwertigen Bio-Superfood-Shots in Pulverform, die Funktionalität und Genuss verbinden.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Die Hansegrün Produkte sind einfach in den Alltag integrierbar, biozertifiziert und qualitativ hochwertig, schnell zubereitet und lecker. Im Alltag bedeutet das: Gesunde Routinen ohne großen Aufwand. Die Shots sind in unter 30 Sekunden zubereitet.

Welche Vision verfolgt Hansegrün? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Die Vision ist, dass Hansegrün eine führende Marke für funktionale Bio-Nahrungsergänzung wird. Geplante Meilensteine sind ein weiteres starkes Umsatzwachstum, der Ausbau der Sortiments, eine starke Präsenz im Handel, die Internationalisierung sowie den Aufbau einer langfristig starken Marke.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Höhle der Löwen bietet die Chance, Reichweite, Markenvertrauen und vor allem strategische Partner:innen zu gewinnen. Für Hansegrün steht weniger das Kapital als vielmehr der strategische Mehrwert und das Netzwerk im Vordergrund.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Angestrebt wird vor allem die strategische Unterstützung beim weiteren Markenaufbau, der Retail-Expansion und die Skalierung der Prozesse.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach der Ausstrahlung liegt der Fokus auf der Skalierung von Marketing und Fulfillment, der Sicherstellung der Lieferfähigkeit, der Ausbau des Teams sowie die Weiterentwicklung des Produktportfolios und die Vorbereitung auf ein weiteres starkes Wachstum.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Besonders wertvoll waren bisher die Kundennähe und das direkte Feedback, der Fokus auf die Produktqualität sowie die Geduld und das langfristige Denken beim Markenaufbau.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Hört früh auf echtes Kundenfeedback, die Qualität geht vor Geschwindigkeit und legt einen Fokus anstelle von Verzettelung auf zu viele Themen. Denkt eure Marke langfristig, versteht die Zahlen und entscheidet datenbasiert und nicht aus Gefühlen heraus.

Sehen Sie Hansegrün am 02. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild:Lukas Jordan (l.) und Till Soll präsentieren mit „Hansegrün“ nachhaltige Bio-Shots zum Selbermachen. Sie erhoffen sich ein Investment von 350.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Wir bedanken uns bei Lukas Jordan und Till Soll für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kann Lernen plötzlich so viel spannender sein?

0
AR-Physics Lern App für Naturwissenschaften Felix Lachtrup, Philipp Siedhoff und Jost Reelsen präsentieren den "Löwen" mit „AR-Physics“ eine Lernapp für Physikexperimente. Sie erhoffen sich ein Investment von 225.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

AR-Physics entwickelt eine Lern App für Naturwissenschaften mit Augmented Reality und wird am 02 März 2026 in der Höhle der Löwen pitchen

Wie ist AR-Physics entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Die Idee entstand bei uns im Physikunterricht in der Oberstufe. Viele Experimente waren kaputt oder konnten nicht durchgeführt werden, obwohl sie eigentlich das Spannendste am Unterricht sind. Da wir gut programmieren konnten, kamen wir auf die Idee, Experimente mit Augmented Reality digital nachzubauen und sie im Unterricht einzusetzen. Das Projekt hat sich dann weiterentwickelt und ist mit Startup Teens etc. immer weitergewachsen.
Gegründet wurde das Startup von Felix Lachtrup, Philipp Siedhoff und Jost Reelsen (nicht mehr Teil des Unternehmens).

In welcher Branche ist AR-Physics tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Wir sind im EdTech-Bereich tätig und entwickeln eine Lern-App für Naturwissenschaften mit interaktiven Inhalten und AR-Experimenten.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung?

Ein großes Problem war unser junges Alter. Wir wurden oft nicht ernst genommen und mussten viele bürokratische Hürden überwinden. Erst mit 18 konnten wir offiziell gründen.

Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Wir haben erkannt, dass es in Deutschland kaum Lern-Apps mit AR-Funktionen oder spannenden Gamification-Elementen für Naturwissenschaften gibt. Hier sehen wir eine große Marktlücke.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders?

Unsere App verbindet AR- und 3D-Experimente mit KI, die automatisch Lernmaterialien wie Karteikarten und Quizze erstellt. In Zukunft wollen wir auch Mixed und Virtual Reality nutzen.

Welche Vorteile bietet AR-Physics?

Durch Augmented Reality wird Lernen anschaulich und spielerisch. Inhalte lassen sich leicht verstehen und bleiben besser im Kopf.
Mit unserer Plattform kann Wissen einfach hochgeladen und auf verschiedene Arten gelernt werden. Unser Ziel ist es, das Duolingo der Naturwissenschaften zu werden.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet?

Am Anfang haben wir alles selbst entwickelt, später mit Unterstützung weiterer Mitarbeiter.
Getestet wurde die App an mehreren Schulen und durch App-Tester. Das Feedback hilft uns bis heute, die App ständig zu verbessern.

Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Es gab viel positives Feedback über ein besseres Lernerlebnis und mehr Spaß an der Physik. Aber natürlich auch Feedback über design, Leistung und anderen Problemen, an denen wir arbeiten oder schon gearbeitet haben.

Welche Vision verfolgt AR-Physics?

Wir wollen eine Lern-App für alle werden nicht nur für Physik. Kurzfristig richten wir uns an Schüler:innen und Eltern, langfristig an Lernende weltweit.
Unser Ziel ist es, mehr Begeisterung für Naturwissenschaften zu schaffen und das neue Duolingo zu sein.

Warum fiel die Entscheidung für Höhle der Löwen?

Naturwissenschaften sind bei vielen Jugendlichen nicht besonders beliebt, was sich auch in unseren Nutzerzahlen gezeigt hat. Mit „Die Höhle der Löwen“ wollen wir mehr Reichweite bekommen und zeigen, wie spannend die Welt der Naturwissenschaften und des Wissens sein kann.

Welche Form der Unterstützung wird angestrebt?

Wir wünschen uns neben Kapital vor allem Erfahrung, Kontakte und Unterstützung beim Wachstum.

Welche nächsten Schritte sind geplant?

Wir wollen unsere App als allgemeine Lernplattform positionieren und weiter in MR- und VR-Technologien, sowie KI investieren. Außerdem bauen wir Inhalte und Nutzerzahlen weiter aus.

Welche Erfahrungen waren besonders wertvoll?

Vor allem der Kontakt mit vielen anderen Unternehmern die einen immer Tipps geben und dich motivieren nie aufzugeben.

Welche Ratschläge geben Sie anderen Gründerinnen und Gründern?

Glaubt an eure Idee und gebt nicht auf, auch wenn andere am Anfang nicht daran glauben. Mit Ausdauer und Leidenschaft kann viel erreicht werden. Außerdem Networking ist dein größter Freund

Sehen Sie AR-Physics am 02. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

V.l.: Felix Lachtrup, Philipp Siedhoff und Jost Reelsen präsentieren den „Löwen“ mit „AR-Physics“ eine Lernapp für Physikexperimente. Sie erhoffen sich ein Investment von 225.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.
Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Felix Lachtrup, Philipp Siedhoff und Jost Reelsen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum genau hier die Zukunft der Industrie entschieden wird?

0
de:hub Mannheim – Ludwigshafen Startups Innovation Gruppenbild

de:hub Mannheim – Ludwigshafen vernetzt Startups und Industriepartner, um Innovation in Chemie, Health und Prozessautomation gezielt in marktfähige Lösungen zu überführen

Können Sie unseren Leserinnen und Lesern den de:hub Mannheim – Ludwigshafen kurz vorstellen und erklären, welche Rolle dieser Hub innerhalb des deutschen Digital Hub Netzwerks einnimmt?

Der de:hub Mannheim – Ludwigshafen (5-HT Chemistry & Health) ist einer der spezialisierten Standorte im bundesweiten Digital Hub Netzwerk, initiiert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Sein Profil ist klar: Chemie, Health und industrielle Digitalisierung.
Er fungiert als Brücke zwischen Deep-Tech-Startups, Konzernen, Mittelstand und Forschung. Gerade für technologiegetriebene Geschäftsmodelle ist diese strukturierte Vernetzung ein echter Beschleuniger.

Was macht die Region Mannheim – Ludwigshafen als Standort für einen Digital Hub besonders attraktiv?

Die Region Rhein-Neckar gehört zu den stärksten Industrie- und Wissenschaftsstandorten Europas. Hier treffen Chemieindustrie, Gesundheit, Life-Sciences, Biotechnologie, IT, Anlagen- und Maschinenbau, Automotive, sowie exzellente Forschungseinrichtungen und Hochschulen aufeinander.
Für Startups bedeutet das: kurze Entscheidungswege, reale Anwendungsszenarien und direkten Zugang zu Pilotkunden. Diese Nähe von Forschung, Mittelstand und Konzernen schafft ideale Bedingungen für skalierbare Innovation.

Auf welche technologischen Schwerpunkte fokussiert sich der Hub – und warum sind diese relevant?

Der Fokus liegt auf der Digitalisierung einschließlich KI für die Bereiche Chemie, Health, Prozessautomation.
Die Digitale Transformation definiert auch in diesen Bereichen die Wertschöpfung neu. Ziel ist es dabei, effizienter, nachhaltiger und datengetriebener zu werden. Für uns ist insbesondere die Kombination aus naturwissenschaftlicher Expertise und digitaler Infrastruktur entscheidend.

Wie unterstützt der Hub Startups konkret bei Entwicklung, Validierung und Skalierung?

Der Hub schafft reale Marktbedingungen statt theoretischer Programme.
Startups erhalten Zugang zu Industriepartnern für Pilotprojekte, strukturiertes Mentoring und direkten Austausch mit Entscheiderinnen und Entscheidern. Dadurch werden Geschäftsmodelle früh validiert und schneller marktfähig.
Gerade in regulierten Branchen wie Health oder Chemie ist dieser Praxisbezug in allen Phasen essenziell.

Welche Angebote und Matchmaking-Formate helfen Gründerinnen und Gründern konkret beim Wachstum?

Besonders wertvoll sind kuratierte Matchmaking-Formate, Pitch-Events und Workshops zwischen Corporates und Startups mit dem Ziel, konkrete Innovations- und Pilotprojekte umzusetzen.
Der entscheidende Faktor ist jedoch die Qualität der Kontakte. Es geht nicht um Eventdichte, sondern um belastbare Partnerschaften mit Umsetzungspotenzial.

Wie arbeiten Sie mit etablierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen?

Der Hub fördert gezielte Co-Innovation.
Wir sind der festen Überzeugung, dass Co-Innovation der richtige Weg ist, um die Innovation an der Schnittstelle zwischen Industrie, Mittelstand, Startups und Forschung schnell und erfolgreich zu gestalten.
Etablierte Unternehmen bringen Markt- und Prozesswissen ein, Forschung liefert wissenschaftliche Tiefe und Startups sorgen für Geschwindigkeit und Technologie. Diese Konstellation reduziert Entwicklungsrisiken und verkürzt Innovationszyklen erheblich.

Wir sehen eine starke Dynamik bei KI in Forschung und Entwicklung, datengetriebener Prozessoptimierung, nachhaltiger Chemie, aber auch Quantentechnologie und Bioökonomie.
Zudem gewinnen Plattform- und Ökosystem-Ansätze an Bedeutung. Unternehmen denken zunehmend in kollaborativen Wertschöpfungsnetzwerken statt in isolierten Geschäftsmodellen. Eine schnelle Umsetzung von Innovation mit direkter Wirkung in die Wertschöpfungskette ist für die deutsche Industrie essenziell.
Wir sehen aber auch einen zunehmenden Rückzug von Unternehmen aus der Zusammenarbeit mit Startups, was insbesondere für DeepTech Startups aufgrund langer Entwicklungszyklen und hohem Kapitalbedarf schwierig ist.

Woran messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten?

Erfolg zeigt sich in umgesetzten Projekten und strategischen Partnerschaften.
Wirkung zählt mehr als reine Aktivität. Entscheidend ist, dass Innovationen tatsächlich in marktfähige Lösungen überführt werden.

Welchen Mehrwert bietet die Vernetzung mit anderen de:hub-Standorten?

Das Netzwerk erweitert den regionalen Fokus um nationale und internationale Perspektiven.
Startups profitieren vom Zugang zu neuen Märkten, Investoren und branchenspezifischem Know-how. Dieser überregionale Austausch erhöht die Skalierungsgeschwindigkeit deutlich.
Industriepartner profitieren von flächendeckendem Zugang zu dem vielfältigen und branchenspezifischen Know-How innerhalb des Netzwerks.

Welche strategischen Ziele verfolgt der Hub in den kommenden Jahren?

Der de:hub Mannheim – Ludwigshafen wird seine Position als führender Standort für digitale Chemie- und Health-Innovationen weiter ausbauen.
Dazu gehört die aktive Gestaltung einer Open Innovation Plattform, die eine intensivere Kooperationen zwischen Industrie, Mittelstand und Startups fördert.
Ziel ist es, aus wissenschaftlicher Exzellenz schneller unternehmerische Wertschöpfung entstehen zu lassen – und damit das Innovationspotenzial der Region und der Fokusbranchen nachhaltig zu heben.

Bildcredits de:hub Mannheim

Wir bedanken uns bei Corinna Herrmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Schluss mit Zettelwirtschaft im Außendienst?

0
VoiceLine für Außendienst und Frontline Teams copyright Voiceline

VoiceLine ist eine Enterprise Voice AI Plattform für Außendienst und Frontline Teams, die Sprachberichte automatisch in strukturierte CRM Einträge und Aufgaben überführt.

Was genau macht VoiceLine als Enterprise Voice AI Plattform für Außendienst und Serviceteams und welches Kernproblem im Arbeitsalltag wollten Sie damit lösen?

Wir adressieren drei Kernprobleme im Arbeitsalltag von Außendienst-Teams: Frontline-Teams verlieren wertvolle Zeit für Kunden und Verkauf durch manuelle Dokumentation und Administration, Führungskräften fehlen relevante Insights aus Felddaten, und Prozesse werden im Alltag oft nicht konsequent eingehalten. VoiceLine löst das, indem Außendienst-Mitarbeitende nach dem Kundentermin einfach per Sprachnotiz oder Anruf berichten und VoiceLine daraus automatisch strukturierte CRM-Einträge, Besuchsberichte und Aufgaben erstellt und an CRM/ERP synchronisiert. Kunden berichten dadurch von bis zu 82% weniger Administrationsaufwand, 400% mehr strukturierten Felddaten und dass bis zu 96 % der Folgeaufgaben innerhalb weniger Minuten weitergeleitet werden, sodass Teams definierte Prozesse und Zeitpläne einhalten können.

Wer steht hinter VoiceLine und welche Erfahrungen aus Vertrieb, Technologie oder Enterprise Software sind in die Entwicklung eingeflossen?

VoiceLine wurde von Dr. Nicolas Höflinger (CEO & Co-Founder) und Sebastian Pinkas (CTO & Co-Founder) gegründet. Nicolas hat die Herausforderungen von Frontline-Teams fünf Jahre bei McKinsey & Company aus erster Hand erlebt und war 4–5 Tage pro Woche bei Enterprise Kunden vor Ort. Sebastian war Personios erster Mitarbeiter und Head of BI und hat zuvor Phyr7 mitgegründet, das später erfolgreich von Liva übernommen wurde. Heute sind wir ein stark internationales Team mit rund 30 Mitarbeitenden aus über 10 Nationen – mit Rollen in Tech ebenso wie in kommerziellen bzw. Business-Funktionen.

VoiceLine hat kürzlich 10 Millionen Euro in einer Series A Runde eingesammelt. Welche strategischen Prioritäten verfolgen Sie mit diesem Kapital?

Wir skalieren unsere End-to-End KI-Plattform für Frontline-Teams, treiben die internationale Expansion voran und erweitern die Plattform auf zusätzliche Frontline-Use-Cases. Gleichzeitig bauen wir das Team gezielt aus, mit Fokus auf Produkt, Vertrieb, Customer Success, und Partnerschaften.

Wie funktioniert der Voice KI Assistent konkret nach einem Kundentermin und wie werden aus gesprochenen Notizen strukturierte CRM Einträge und Aufgaben?

Nach dem Termin erfassen Mitarbeitende Inhalte per Sprachnotiz oder Anruf – z.B. aus dem Auto. VoiceLine wandelt das Gesagte automatisch in strukturierte Besuchsberichte, CRM-Einträge, Folgeaufgaben und Besuchsvorbereitungen um und synchronisiert diese nahtlos mit CRM/ERP und weiteren Enterprise-Systemen.

Welche Zielgruppen und Branchen adressieren Sie aktuell besonders stark, etwa in Pharma, Medtech oder Finanzdienstleistungen?

Wir fokussieren aktuell besonders Branchen mit hohem Außendienst- und Service-Anteil wie beispielsweise Chemicals, Construction & Building Materials, Consumer Goods & Electronics, Healthcare & Medtech, Manufacturing & Industrial Goods sowie Wholesale, Distribution & Logistics. Perspektivisch weiten wir den Fokus weiter aus, u.a. auf Pharma und Finanzdienstleistungen.

Was unterscheidet VoiceLine von klassischen CRM Projekten oder internen KI Initiativen großer Unternehmen?

VoiceLine ist typischerweise in wenigen Tagen implementiert und häufig in unter einer Woche live. Unsere proprietäre Implementierungs-Engine ermöglicht maßgeschneiderte Assistenten mit minimalem IT-Aufwand und ohne Kosten, Komplexität und Risiken einer Eigenentwicklung.

Viele Unternehmen kämpfen mit unvollständigen oder verspäteten Berichten aus dem Außendienst. Wie schafft VoiceLine hier Transparenz in Echtzeit?

Wir überführen Sprache unmittelbar in strukturierte Berichte, CRM-Daten und Aufgaben und synchronisieren diese direkt in die bestehenden Systeme. So stehen qualitativ hochwertige Felddaten, Aktivitäten, Kundenbedürfnisse und Marktsignale in Echtzeit zur Verfügung.

Wohin entwickelt sich VoiceLine in den kommenden Jahren, insbesondere im Hinblick auf internationale Expansion und neue Frontline Anwendungsfälle?

Wir werden international weiter skalieren und die Plattform konsequent auf zusätzliche Frontline-Anwendungsfälle ausbauen.

Bildcopyright VoiceLine

Wir bedanken uns bei Nicolas Höflinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Muss man wirklich alleine reisen, nur weil man niemanden findet, der ähnlich unterwegs ist?

0
Velout Reisen Matching App Community co founders

Velout ist eine App für Reisen, die mit intelligentem Matching Solo Reisende miteinander verbindet

Wie ist Velout entstanden, und welche persönlichen Erfahrungen mit Solo Reisen haben die Gründerinnen und Gründer zur Entwicklung der App bewegt?

Velout ist aus sehr persönlichen Erfahrungen entstanden, weil ich selbst seit über zehn Jahren alleine reise und dabei immer wieder gemerkt habe, dass Solo Reisen zwar unglaublich frei macht, aber gleichzeitig auch Momente von Einsamkeit und Unsicherheit mit sich bringen kann. Ich hatte oft Situationen, in denen ich gerne jemanden kennengelernt hätte, der ähnlich reist wie ich, aber die vorhandenen Möglichkeiten waren entweder zufällig, unsicher oder einfach nicht passend. Besonders als junge Frau und auch als queere Reisende habe ich gemerkt, dass Vertrauen eine große Rolle spielt. Aus dieser eigenen Erfahrung heraus ist der Wunsch entstanden, eine Lösung zu bauen, die Menschen wirklich verbindet und Reisen wieder mehr zu einem gemeinsamen Erlebnis macht.

Was genau macht Velout anders als klassische Reise oder Dating Apps, wenn es um das Matching von Reisenden geht?

Der größte Unterschied ist, dass wir nicht nach Zufall oder Oberflächlichkeiten matchen, sondern nach Reisepersönlichkeit und gemeinsamen Erwartungen. Viele Apps zeigen dir einfach Menschen in deiner Nähe, aber das sagt nichts darüber aus, ob ihr wirklich zusammenpasst. Bei Velout geht es darum, wie jemand reist, welches Tempo er oder sie hat, welche Interessen wichtig sind und welche Werte eine Rolle spielen, sodass Verbindungen entstehen, die natürlicher wirken und langfristig besser funktionieren. Dadurch verschiebt sich der Fokus weg vom schnellen Kontakt hin zu echten gemeinsamen Erlebnissen.

Welche Vision verfolgt Velout für die Zukunft des Solo Reisens, und welche Rolle spielt KI dabei?

Unsere Vision ist, dass niemand mehr alleine reisen muss, wenn er oder sie es nicht möchte, und dass Technologie Menschen näher zusammenbringt statt weiter voneinander entfernt. KI spielt dabei eine wichtige Rolle, weil sie hilft, kompatible Menschen zu finden und bessere Empfehlungen zu geben, aber der Fokus bleibt immer auf der menschlichen Verbindung. Wir sehen KI als Werkzeug, um Begegnungen einfacher und sicherer zu machen, nicht als Ersatz für echte Erfahrungen. Langfristig möchten wir eine Plattform schaffen, die Reisen persönlicher, bewusster und verbindender macht.

An welche Zielgruppe richtet sich Velout in erster Linie, und welche Bedürfnisse von Solo Reisenden stehen im Mittelpunkt?

Velout richtet sich vor allem an junge Erwachsene, Gen Z und Millennials, die gerne unabhängig reisen, aber nicht immer alleine unterwegs sein wollen. Viele Menschen haben Freunde mit anderen Zeitplänen oder Budgets und reisen deshalb alleine, obwohl sie gerne Gesellschaft hätten. Im Mittelpunkt stehen deshalb Bedürfnisse wie Sicherheit, Vertrauen, gemeinsame Erlebnisse und das Gefühl, sich irgendwo zugehörig zu fühlen, auch wenn man weit weg von zuhause ist. Gleichzeitig sehen wir auch, dass viele Nutzer offen für neue Kontakte sind, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen.

Wie sorgt Velout dafür, dass Begegnungen nicht nur zufällig, sondern auf Basis von Reisepersönlichkeit und gemeinsamen Werten entstehen?

Wir arbeiten mit einem Matching Ansatz, der verschiedene Faktoren berücksichtigt, wie Interessen, Reiseverhalten, Erwartungen und Persönlichkeitsmerkmale, sodass Menschen zusammengebracht werden, die wirklich ähnliche Vorstellungen haben. Dadurch entsteht weniger Zufall und mehr Passung, was wiederum dazu führt, dass Treffen angenehmer sind und sich natürlicher entwickeln können. Gleichzeitig geht es uns nicht nur um das Kennenlernen an sich, sondern um Begegnungen, die Potenzial für echte Freundschaften oder gemeinsame Erlebnisse haben. Viele Nutzer:innen wünschen sich genau das, nämlich Menschen zu treffen, mit denen sie wirklich auf einer Wellenlänge sind und sich wohlfühlen.

Sicherheit ist bei Treffen mit Fremden ein sensibles Thema. Wie begegnet Velout möglichen Vorbehalten und schafft Vertrauen innerhalb der Community?

Sicherheit ist für uns ein zentrales Thema, weil wir wissen, dass genau das viele Menschen davon abhält, neue Leute kennenzulernen. Deshalb haben wir Velout von Anfang an mit klaren Sicherheitsmechanismen aufgebaut. Dazu gehören eine Telefonverifizierung beim Anmelden, ein eigener Verifizierungsprozess für Profile, die Möglichkeit, Nutzer:innen jederzeit zu blockieren oder zu melden, und vor allem unser Matching System. Bei uns kann man keine zufälligen Nachrichten schicken, sondern Kontakte entstehen nur, wenn beide Seiten zueinander passen. Dadurch entsteht automatisch mehr Vertrauen und Begegnungen fühlen sich sicherer und natürlicher an, weil man weiß, dass beide Seiten bewusst Interesse haben.

Welche Herausforderungen bringt es mit sich, eine KI basierte Matching Plattform im Reisesegment aufzubauen und zu skalieren?

Eine große Herausforderung ist, dass man am Anfang sowohl Technologie als auch Community gleichzeitig aufbauen muss, weil die Plattform nur funktioniert, wenn Menschen aktiv sind. Außerdem braucht es Zeit, Daten und Feedback, um Matching wirklich gut zu machen. Für uns bedeutet das, ständig zu lernen, zu testen und anzupassen, während wir gleichzeitig wachsen und unsere Vision weiterentwickeln. Gerade als kleines Team erfordert das viel Priorisierung und Geduld, weil man nicht alles gleichzeitig umsetzen kann.

Inwiefern trägt Velout dazu bei, Einsamkeit beim Reisen zu reduzieren und echte, nachhaltige Verbindungen zu fördern?

Velout hilft Menschen, schneller Kontakte zu finden, die wirklich passen, sodass aus Begegnungen oft Freundschaften entstehen statt nur kurze Bekanntschaften. Viele Nutzer:innen berichten, dass sie sich sicherer fühlen und mehr erleben, weil sie nicht mehr alles alleine machen müssen. Genau das ist für uns der Kern, nämlich Reisen als verbindende Erfahrung zu gestalten und Menschen miteinander zu verbinden. Wenn jemand am Ende einer Reise sagt, dass er neue Freunde gefunden hat, ist das für uns der größte Erfolg.

Was war bisher der prägendste Moment in der Entwicklung von Velout, und was haben Sie daraus gelernt?

Ein sehr prägender Moment war der Launch unserer App, weil wir gesehen haben, dass Menschen aus verschiedenen Ländern sie tatsächlich nutzen und miteinander in Kontakt treten. Das hat uns bestätigt, dass das Problem real ist und unsere Idee gebraucht wird. Gleichzeitig haben wir gelernt, wie wichtig Geduld und Durchhaltevermögen sind, weil ein Startup selten so schnell wächst, wie man es sich am Anfang vorstellt. Diese Erfahrung hat uns auch gezeigt, dass kleine Fortschritte oft genauso wichtig sind wie große Meilensteine.

Welche Weiterentwicklungen oder neuen Funktionen planen Sie für Velout in den kommenden Jahren?

Wir arbeiten aktuell daran, unsere Plattform weiter auszubauen, zum Beispiel mit einer Partner Map, die bald veröffentlicht wird und Orte, Unterkünfte sowie Aktivitäten weltweit sichtbar macht, sodass Nutzer noch einfacher Inspiration finden können. Gleichzeitig möchten wir mehr für unsere Community tun, durch Events, Programme und Möglichkeiten, sich auch offline zu vernetzen. Weitere Schritte sind Reiseplanungsfunktionen innerhalb der App, eigene Retreats zu organisieren und ein Ambassador Programm aufzubauen, damit Nutzer:innen aktiv Teil der Community werden können. Ziel ist es, dass Velout nicht nur eine App bleibt, sondern eine echte Community wird.

Wenn Sie anderen Gründerinnen und Gründern drei konkrete Ratschläge mitgeben könnten. Welche wären das?

Mein erster Rat wäre, wirklich ein Problem zu lösen, das man selbst versteht, weil das langfristig Motivation gibt und auch durch schwierige Phasen trägt. Der zweite wäre, auf die Beziehung zu den Co Foundern zu achten, offen für unterschiedliche Perspektiven zu bleiben und sich bewusst zu machen, dass man nicht alles besser weiß, denn genau daraus entstehen oft die besten Entscheidungen. Und der dritte wäre, auf die eigene mentale Gesundheit zu achten, weil ein Startup ein Marathon ist und Energie genauso wichtig ist wie Ideen. Pausen, Grenzen und ein realistischer Umgang mit Druck sind kein Luxus, sondern notwendig, um langfristig durchzuhalten und Freude an dem zu behalten, was man aufbaut.

Bildcredits: @Velout / privat

Wir bedanken uns bei Theodora Chatzipavlidis und Bhupendra Singh für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum spricht kaum jemand über dieses alltägliche Thema?

0
Vinzent Samuel Kirchberger-Puechlong präsentiert den "Löwen" mit SMARTWAXX eine Lösung für die schmerzfreie Nasen- und Ohrenhaar Entfernung. Er erhofft sich ein Investment von 90.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits / Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

SMARTWAXX entwickelt ein spezialisiertes Haarentfernung Produkt und wird am 2. März 2026 in der Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

SMARTWAXX ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern aus einer echten unternehmerischen Situation heraus. Ein enger Freund von mir hatte sich selbstständig gemacht und schnell gemerkt, wie herausfordernd es ist, als Einzelunternehmer dauerhaft profitabel zu arbeiten. Während ich ihn strategisch unterstützte, wurde klar, dass vielen Barbieren, Friseuren und Kosmetikern rentable, unkomplizierte Zusatzleistungen fehlen. Genau an diesem Punkt begann die Reise von SMARTWAXX. Hinter dem Unternehmen stehe ich als Gründer, unterstützt von Produktspezialisten, Laborpartnern und erfahrenen Zulieferern, die die Idee technisch auf ein professionelles Niveau gebracht haben.

In welcher Branche ist SMARTWAXX tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

SMARTWAXX bewegt sich in der Kosmetikbranche, genauer im Bereich spezialisierter Haarentfernung. Unser Geschäftsmodell verbindet B2B und B2C. Wir arbeiten mit Großhändlern und professionellen Anwendern zusammen und vertreiben gleichzeitig direkt an Endkunden über unseren Onlineshop. Dadurch bleiben wir nah am Markt, erhalten direktes Feedback und können schnell weiterentwickeln.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand ein alltägliches, aber unterschätztes Problem: Die bestehenden Methoden zur Entfernung von Nasen- und Ohrenhaaren waren oft umständlich oder an spezielle Geräte gebunden. Für viele Dienstleister bedeutete das zusätzliche Kosten und wenig Flexibilität. Gleichzeitig fehlte eine einfache Möglichkeit, das Angebot zu erweitern und unkompliziert zusätzlichen Umsatz zu erzielen. Genau hier setzte die Idee an: ein System zu entwickeln, das professionell funktioniert, leicht integrierbar ist und sowohl Unternehmern mehr Ertrag ermöglicht als auch Männern eine praktische Lösung für zu Hause bietet.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Das Besondere am Konzept von SMARTWAXX liegt in der konsequenten Vereinfachung eines bisher unnötig komplizierten Prozesses. Auf dem Stick befindet sich bereits eine vorgeformte Wachsglocke, die lediglich mit einem handelsüblichen Haartrockner erwärmt wird. Sie wird kurz eingeführt, härtet kontrolliert aus und entfernt beim Herausziehen gezielt die unerwünschten Haare. Es braucht kein spezielles Gerät und keine zusätzliche Vorbereitung. Innovativ ist dabei vor allem das Zusammenspiel aus Anwendungssystem und Wachszusammensetzung. Das Wachs wurde so entwickelt, dass es primär an den Haaren haftet und nicht an der empfindlichen Haut. Gleichzeitig hält das Ergebnis in der Regel länger an als bei klassischen Methoden wie Trimmern oder Scheren. Bei der Entwicklung wurde zudem bewusst darauf geachtet, die natürliche Schutzfunktion der Nasenhaare nicht zu beeinträchtigen.

Die Innovation liegt somit nicht in einer einzelnen technischen Komponente, sondern in einer durchdachten Gesamtlösung, die Funktionalität, Hygiene und Wirtschaftlichkeit in einem einfachen System vereint.

Welche Vision verfolgt SMARTWAXX? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Die Vision von SMARTWAXX ist es, sich langfristig als fester Bestandteil der täglichen Pflege zu etablieren und nicht als kurzfristiges Trendprodukt wahrgenommen zu werden. Ziel ist es, dass SMARTWAXX genauso selbstverständlich genutzt wird wie klassische Pflegeartikel. In den kommenden Jahren soll das Produkt als Standardlösung in möglichst vielen Badezimmern sowie bei Barbern und Friseuren etabliert werden. Gleichzeitig steht die internationale Expansion im Fokus, insbesondere der Ausbau der Präsenz in ganz Europa. Ein weiterer zentraler Meilenstein ist die Erweiterung des Produktsortiments. SMARTWAXX soll nicht bei einem einzelnen Produkt bleiben, sondern schrittweise um weitere einfache und effektive Lösungen im Bereich spezialisierter Pflege ergänzt werden.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Entscheidung, SMARTWAXX in der VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren, fiel ganz bewusst. Die Sendung steht für innovative Lösungen mit echtem Mehrwert und genau dafür steht auch SMARTWAXX. Es geht nicht um ein austauschbares Produkt, sondern um eine klare Verbesserung eines bestehenden Prozesses. Gleichzeitig bietet die Plattform jungen Unternehmern die Möglichkeit, ihre Vision einem breiten Publikum vorzustellen und Vertrauen aufzubauen. Für mich war das eine große Chance, SMARTWAXX sichtbar zu machen und die Marke strategisch zu positionieren. Im Vordergrund stand jedoch vor allem eines: Die Löwen sind nicht nur Kapitalgeber, sondern erfahrene Unternehmer mit starken Netzwerken in den relevanten Branchen. Für ein Produkt wie SMARTWAXX ist genau das entscheidend, um schnell, strukturiert und nachhaltig in den Markt zu wachsen.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Es geht mir nicht nur um Kapital, sondern um eine strategische Unterstützung. Im Mittelpunkt steht der Aufbau gemeinsamer Visionen und die langfristige Umsetzung klar definierter Ziele. Eine mögliche Zusammenarbeit soll dazu dienen, SMARTWAXX strukturiert weiterzuentwickeln und die Marke nachhaltig im Markt zu verankern. Die eingebrachten Mittel würden gezielt in Skalierung, Vertriebsausbau, Markenaufbau und Internationalisierung fließen. Ziel ist es, aus einer erfolgreichen Idee mit erster Testphase im Verkauf ein vollwertiges, international ausgerichtetes Unternehmen zu formen, das langfristig Bestand hat.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Konkrete Planungen für Wachstum und Skalierung liegen bereits vor. Gleichzeitig hängt der genaue Verlauf der nächsten Schritte natürlich davon ab, wie der Auftritt in der VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ ausgeht und welche Partnerschaften sich daraus ergeben. Unabhängig vom Ergebnis steht jedoch eines fest: Ich werde konsequent weiter an der Vision von SMARTWAXX arbeiten. Ob mit oder ohne Investment, das Ziel bleibt, die Marke nachhaltig aufzubauen, weiterzuentwickeln und Schritt für Schritt zu skalieren, bis sie fest im Markt etabliert ist.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Eine der wertvollsten Erkenntnisse auf meinem bisherigen Weg ist, dass gute Dinge Zeit brauchen. Wir leben in einer Welt, in der gerade jungen Menschen über Social Media oft Abkürzungen und schnelle Erfolge vorgelebt werden. Unternehmertum sieht in der Realität jedoch anders aus. Es bedeutet, über lange Zeit an etwas dranzubleiben, auch wenn Ergebnisse noch nicht klar messbar sind. Es bedeutet, an eine Vision zu glauben, selbst wenn zunächst nur man selbst daran glaubt, und bereit zu sein, Zeit, Energie und Kapital zu investieren, ohne Garantie auf unmittelbare Amortisation. Was mir in dieser Phase besonders geholfen hat, war emotionale Intelligenz. Vor allem die 5 Fähigkeiten, die sich hinter ihr verbergen haben mir Stabilität gegeben. Sie helfen, mit Unsicherheit umzugehen, Rückschläge einzuordnen und trotz Druck klar und handlungsfähig zu bleiben.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Aus meinen Erfahrungen lässt sich vor allem eines ableiten: Die persönliche Entwicklung als Unternehmer ist wichtiger als reines kognitives Lernen. Fachwissen kann man sich aneignen, Strategien kann man kopieren, aber die innere Stabilität, Disziplin und Klarheit entstehen nur durch persönliche Reife. Wer sich entscheidet, Unternehmer zu sein, sollte diese Rolle nicht nur spielen, sondern leben. Verantwortung, Ausdauer und langfristiges Denken gehören dazu. Der Rest entwickelt sich mit der Zeit, wenn man bereit ist, dranzubleiben und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Wer Schwierigkeiten hat, diesen Weg ohne klaren Rahmen zu gehen, sollte sich intensiv mit emotionaler Intelligenz beschäftigen, insbesondere mit den fünf zentralen Fähigkeiten dahinter. Sie geben Struktur, Orientierung und mentale Stärke.
Bei Fragen oder Austausch dazu freue ich mich jederzeit über Nachrichten über meinen Social Media Kanal. (https://www.instagram.com/sams.mission)

Sehen Sie SMARTWAXX am 02. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild:Vinzent Samuel Kirchberger-Puechlong präsentiert den „Löwen“ mit „SMARTWAXX“ eine Lösung für die schmerzfreie Nasen- und Ohrenhaar Entfernung. Er erhofft sich ein Investment von 90.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits / Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Christopher Zöllner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum geben sich so viele mit Möbeln zufrieden, die nicht mit dem Leben mithalten?

0
Livom modulare Sofas Sofa Showrooms Europa Livom Founder Sandro und Tamara Haag Copyright Livom

Livom entwickelt modulare Sofas mit Fokus auf langlebige Sofa Konzepte und erlebbare Showrooms in ganz Europa

Bitte stellen Sie Livom vor: Wie ist die Idee zu modularen, nachhaltigen Sofas entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?

Wir haben Livom 2021 in der Schweiz gegründet. Die Initialzündung kam während der Pandemie, als wir parallel noch unsere Digital-Marketing-Agentur betrieben. In dieser Zeit wurde vielen bewusst, wie wichtig das eigene Zuhause ist. Uns fiel auf, dass gerade beim Sofa – diesem zentralen Möbelstück, auf dem man so viel Zeit verbringt – kaum jemand wirklich alltagstaugliche und gleichzeitig nachhaltige Lösungen anbot. Der Markt war voll von Produkten, die entweder wenig flexibel oder ökologisch fragwürdig waren. Mit unserer Erfahrung im E-Commerce und dem Wunsch, ein eigenes Produkt zu schaffen, entwickelten wir ein Konzept für modulare Sofas, die Design, Komfort und Nachhaltigkeit zusammenbringen. Damit war Livom geboren.

Welche persönlichen Erfahrungen oder Marktbeobachtungen haben Sie zur Gründung von Livom motiviert?

In der Zeit, als plötzlich alle mehr zuhause waren, haben auch wir unseren Wohnraum mit anderen Augen gesehen. Es wurde uns bewusst, wie sehr Möbel unser Wohlbefinden beeinflussen – besonders das Sofa als Rückzugsort und Treffpunkt. Parallel dazu stellten wir fest, dass der Möbelmarkt hier echte Lücken hatte: wenig Flexibilität, kaum Nachhaltigkeit. Wir wollten schon länger ein eigenes Produkt entwickeln und sahen hier die perfekte Gelegenheit. Unser Anspruch war klar: Wenn wir etwas auf den Markt bringen, dann nur ein Produkt, das den Alltag wirklich einfacher macht und dabei nachhaltig produziert ist.

Livom setzt auf modulare Sofas mit austauschbaren und waschbaren Bezügen. Welche Vision verfolgen Sie damit für die Möbelbranche?

Wir möchten zeigen, dass Möbel nicht nach wenigen Jahren auf dem Sperrmüll landen müssen. Das Sofa ist das Herzstück des Zuhauses – und genau hier setzen wir an, um die Branche aufzurütteln. Unsere Vision ist ein System, das sich dem Leben anpasst, nicht umgekehrt. Wenn sich Wohnsituationen ändern, können unsere Sofas mitwachsen indem Elemente sich ergänzen oder umstellen lassen. Ein neuer Look? Einfach den Bezug wechseln. Flecken? Ab in die Waschmaschine. Wir wollen beweisen, dass modernes Wohnen und ökologische Verantwortung sich nicht ausschließen, sondern perfekt ergänzen.

Wie genau soll diese Vision Realität werden. Welche strategischen Schritte stehen dabei im Mittelpunkt?

Unser strategischer Ansatz ist bewusst konzentriert: Wir fokussieren uns komplett auf Sofas. Statt das Sortiment schnell auszuweiten, wollen wir in dieser Kategorie die Nummer eins werden. Das Sofa ist komplex genug – in Herstellung, Logistik und Kundenbedürfnissen. Wir sind überzeugt, dass echte Innovation nur durch absoluten Fokus entsteht. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere modularen Systeme zu verfeinern, neue Modelle anzubieten und noch nachhaltigere Materialien zu entwickeln. Unser Ziel: Wenn Menschen an modulare, nachhaltige Sofas denken, soll Livom die erste Assoziation sein. Diese Strategie hat uns bereits in vier Jahren ermöglicht, komplett eigenfinanziert über die Schweiz hinaus zu expandieren.

An welche Zielgruppe richten sich Ihre modularen Wohnlösungen und welche Bedürfnisse stehen bei der Produktentwicklung im Fokus?

Unsere Zielgruppe sind alle Menschen, die Wert auf ein schönes, durchdachtes Zuhause legen – unabhängig von ihrer aktuellen Lebenssituation. Ob Singles in der ersten eigenen Wohnung, Paare, die zusammenziehen, oder Familien mit Kindern: Unser modulares System passt sich jeder Lebensphase an. Das ist genau der Kern unserer Produktentwicklung – wir wollen ein Sofa schaffen, das mit dem Leben mitwächst. Das bedeutet konkret: Das Sofa, das heute in einer Einzimmerwohnung steht, kann Jahre später mit zusätzlichen Modulen und neuen Bezügen zum Herzstück einer geräumigen Familienwohnung werden.

Im Fokus unserer Entwicklung stehen Menschen, die bewusst leben möchten – die Qualität über Quantität stellen und Gemütlichkeit zuhause schätzen. Menschen, die nicht alle paar Jahre neu kaufen wollen, sondern in etwas investieren möchten, das bleibt. Die Flexibilität unseres Systems bedeutet, dass sich unsere Kund:innen nie wieder von ihrem Sofa trennen müssen, nur weil sich ihre Lebensumstände ändern. Das ist Nachhaltigkeit, die im Alltag funktioniert – ohne Kompromisse bei Design oder Komfort.

Viele Menschen ersetzen Möbel nach wenigen Jahren. Wie gelingt es Livom, Kundinnen und Kunden für Langlebigkeit und Reparierbarkeit zu sensibilisieren?

Wir lösen ein Problem, das jeder kennt: Das Leben ist im Fluss – Umzüge, Familienzuwachs, neue Wohnsituationen. Normalerweise bedeutet das jedes Mal ein neues Sofa kaufen zu müssen. Bei uns nicht. Unsere Sofas passen sich an, weil man Module beliebig kombinieren kann. Das ist gelebte Nachhaltigkeit statt Theorie. Auch bei alltäglichen Missgeschicken wie verschüttetem Rotwein oder Spuren von Schokoladenfingern bleibt man entspannt: Bezug ab, in die Maschine, fertig. Und wer nach Jahren einfach Lust auf Veränderung hat, kauft einen neuen Bezug statt eines neuen Sofas. Wir setzen bewusst auf Materialien, die Jahrzehnte halten – nicht nur ein paar Saisons. Livom soll das letzte Sofa sein, das man kauft.

Was unterscheidet Livom klar von klassischen Möbelherstellern oder großen Einrichtungsketten?

Der entscheidende Unterschied beginnt schon bei der Produktion: Wir fertigen ausschließlich in Europa, während die meisten Mitbewerber auf Massenware aus Asien setzen. Für uns war das keine Option, denn echte Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch kurze Transportwege und hohe Qualitätsstandards. Außerdem sind wir konsequent digital aufgestellt. Unser Ansatz ist grundsätzlich anders: Statt geplanter Obsoleszenz bauen wir auf Langlebigkeit durch Modularität. Wir verwenden zertifizierte Materialien – OEKO-TEX® bei den Bezügen, FSC-zertifiziertes Holz für den Rahmen. Unser Steck- und Klicksystem ermöglicht stabile Verbindungen, die trotzdem flexibel bleiben. Das ist das Gegenteil von Fast Furniture.

Der Möbelmarkt ist stark umkämpft. Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich aktuell konfrontiert und wie gehen Sie damit um?

In einem Markt voller Fast Furniture besteht die Kunst darin, Qualität sichtbar zu machen. Wir lassen uns nicht auf einen Preiskampf nach unten ein, der am Ende zu Lasten der Haltbarkeit geht. Stattdessen setzen wir auf Haptik vor Optik: Durch unsere kostenlosen Stoffmuster und persönlichen Beratungen in den SHowrooms machen wir den Qualitätsunterschied von Livom physisch spürbar, noch bevor das Sofa im Wohnzimmer steht.

Wie wichtig sind Nachhaltigkeit und Serviceleistungen wie Lieferung, Montage oder Probesitzen für Ihr Geschäftsmodell?

Nachhaltigkeit ist bei uns gelebte Überzeugung – privat wie geschäftlich. Von Beginn an haben wir Livom komplett digital aufgebaut. Papier sucht man bei uns vergeblich. Wir hinterfragen permanent unsere Prozesse, vom Verpackungsmaterial bis zur Versandlogistik, um unseren ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Unser Produkt selbst ist bereits ein Statement gegen Wegwerfmentalität – diese Einstelung zieht sich durch alles, was wir tun.
Beim Service setzen wir auf Einfachheit: Dank unseres Steck- und Klicksystems lassen sich die Sofas werkzeugfrei aufbauen – das gibt Kund:innen Autonomie und Flexibilität. Gleichzeitig sind unsere 15 Showrooms extrem wichtig. Ein Sofa ist eine Investition, die man vor Kauf erleben muss. Deshalb bieten wir die Möglichkeit, vor Ort Probe zu sitzen, Materialien anzufassen und sich in Ruhe zu entscheiden. Dieser Mix aus digitalem Komfort und haptischem Erlebnis ist zentral für unser Geschäftsmodell.

Livom modulare Sofas Sofa Showrooms Europa livom sofa harvey modern minimal copyright livom

Welche Rolle spielen Ihre Showrooms im Zusammenspiel mit dem Onlinegeschäft?

Mittlerweile haben wir 15 Showrooms in vier Ländern – Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien – alle in zentralen Lagen. Die Showrooms sind für uns weit mehr als reine Verkaufsflächen – sie sind ein essentieller Teil unserer Customer Journey. Ein Sofa kauft man nicht wie ein T-Shirt online. Menschen wollen spüren, wie sich die Polsterung anfühlt, wie tief die Sitzfläche ist, ob der Stoff zu ihrem Alltag passt.
Gleichzeitig sind wir digital aufgestellt. Viele Kund:innen informieren sich zunächst online, konfigurieren ihr Wunsch-Sofa auf unserer Website und besuchen dann den Showroom zur Bestätigung. Andere entdecken uns erst vor Ort und kaufen dann bequem von zuhause aus. Diese nahtlose Verzahnung von online und offline gibt unseren Kund:innen die Freiheit, so zu kaufen, wie es für sie am besten passt – die Showrooms schaffen Vertrauen und machen Qualität greifbar, während die digitale Plattform Flexibilität bietet.

Wo soll Livom in fünf Jahren stehen. Welche Entwicklungen oder Erweiterungen planen Sie?

Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Kategorie modulare Sofas in ganz Europa prägen. Erst wenn wir das erreicht haben und jeder bei diesem Thema automatisch an Livom denkt, würden wir über andere Möbelbereiche nachdenken. Aktuell investieren wir unsere gesamte Energie ins Wohnzimmer – hier wollen wir nicht nur mitspielen, sondern führen.

Welche drei konkreten Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Einfach machen & KI nutzen: Wartet nicht auf Perfektion. Dank moderner Tools und KI lassen sich Geschäftsmodelle heute mit minimalem Investment in Rekordzeit testen und validieren.
Wachsen aus eigener Kraft: Setzt auf Bootstrapping. Die finanzielle Unabhängigkeit schärft den Fokus auf echte Profitabilität und hilft dabei, die volle Kontrolle über die eigene Vision zu bewahren.
Social Media als Motor begreifen: Unterschätzt niemals die Macht der sozialen Kanäle. Für uns ist Social Media kein „Nice-to-have“, sondern einer der Haupttreiber unserer gesamten Erfolgsgeschichte.

Bildcredits: @Livom

Wir bedanken uns bei Tamara und Sandro Haag für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum entscheidet sich hier, welche Innovationen morgen den Markt prägen?

0
de:hub Düsseldorf stärkt Start-ups im GreenTech Bereich Bildcredits Copyright Sabrina Weniger
Digihub, 2025

de:hub Düsseldorf unterstützt Start-ups als GreenTech Hub mit maßgeschneiderten Programmen, Netzwerkzugang und Skalierungsangeboten für nachhaltige Innovationen

Können Sie unseren Leserinnen und Lesern den de:hub Düsseldorf kurz vorstellen und erläutern, welche Rolle dieser Hub im Netzwerk der deutschen Digital Hubs übernimmt?

Lisa Brauer: Wir sind mehr als ein klassisches Gründungszentrum. Wir verstehen uns als Matchmaker. Seit über zehn Jahren arbeiten wir eng mit Gründungsteams aus NRW zusammen. Daraus sind passgenaue Angebote für unterschiedliche Phasen entstanden. Von der ersten Validierung (Gründungstipendium), Pre-Seed (igntion Accelerator) bis zur Skalierung (Scale-up.NRW). Darüber hinaus haben wir noch unsere Community “SHE Innovates Tech Club” für Female Founder. Was uns wirklich auszeichnet, ist unsere Individualität. Wer Teil unserer Community ist, hat immer eine direkte Ansprechperson. Ein Anruf genügt. Wir öffnen Türen zu Hochschulen, Mittelstand und Konzernen. Im Netzwerk der deutschen Digital Hubs bringen wir diese Stärke in eine der wirtschaftlich relevantesten Regionen Deutschlands ein. Als GreenTech Hub treiben wir nachhaltige Innovationen voran, unterstützen visionäre Start-ups und setzen uns dafür ein, dass GreenTech in Deutschland noch stärker in den Fokus rückt.

Was macht Düsseldorf als Standort für einen Digital Hub besonders attraktiv – und welche regionalen Stärken bringt die Region mit?

Lisa Brauer: Düsseldorf liegt im Herzen von Nordrhein-Westfalen und im Zentrum Europas. Die Wege sind kurz und die Anbindung an andere Bundesländer sowie Metropolen ist hervorragend. Für Start-ups bedeutet das schnellen Zugang zu (potenziellen) KundInnen und neue Märkte. In der Region sitzen internationale Konzerne, Familienunternehmen und zahlreiche Hidden Champions. Gleichzeitig verfügen wir über exzellente Hochschulen und eine hohe Talentdichte. Diese Kombination macht unsere geliebte Region aus. Und die aktuellen Zahlen des Startup Verbands zeigen klar: Nordrhein-Westfalen gehört zu den dynamischsten Start-up Regionen Deutschlands, Düsseldorf ist die top 3 Start-up Metropole. Darauf sind wir stolz. Und wir wissen, dass konsequente Vernetzung ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.

Auf welche technologischen Schwerpunkte und Branchen fokussiert sich der de:hub Düsseldorf und warum sind diese Themen für die digitale Transformation entscheidend?

Marina Krawczack: Unser Schwerpunkt liegt auf B2B-Geschäftsmodellen und besonders auf GreenTech. Über viele Jahre haben wir Innovationen im Bereich nachhaltiger Technologien begleitet. 2024 haben wir uns bewusst entschieden, GreenTech klar zu positionieren. Das ist kein Etikett, sondern eine logische Entwicklung. Energie, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion sind keine Zukunftsthemen mehr. Sie sind wirtschaftliche Realität. Gerade in Nordrhein-Westfalen mit seiner industriellen Struktur entstehen hier enorme Marktchancen für Start-ups.

Wie unterstützt Ihr Hub Startups konkret bei der Entwicklung, Validierung und Skalierung ihrer Geschäftsmodelle?

Marina Krawczack: Wir setzen sehr früh an und hören genau zu. Jedes Start-up hat andere Bedürfnisse und die müssen wir verstehen. Mit unserem Seed Accelerator ignition begleiten wir Teams von der ersten Pilotkundenphase bis in den Markt zu zahlenden Kunden. Dabei arbeiten wir praxisnah und eng am Produkt. Wir schärfen das Angebot. Und wir prüfen das Geschäftsmodell. Wir bringen Start-ups mit potentiellen Kunden zusammen. Und wir bereiten sie gezielt auf Investorengespräche vor. Entscheidend ist unser individueller Ansatz. Start-ups durchlaufen ähnliche Phasen, aber die Herausforderungen sind nie gleich. Ein Hardware Start-up hat andere Anforderungen als ein Software Team, selbst wenn beide am selben Punkt stehen.

Durch das Mentoring, welches die Start-ups bei uns im Programm erhalten, wird dieser individuelle Ansatz umgesetzt. Deshalb arbeiten wir nicht nach Schema F. Wir passen unser Angebot konsequent an das reale Entwicklungsstadium und die konkreten Hürden der Teams an. Keine Gruppenworkshops, sondern individuelles Mentoring. Unser Anspruch ist klar: maßgeschneiderte Unterstützung, die zu messbarer Skalierung führt.

Welche Angebote, Programme oder Matchmaking-Formate bieten Sie Gründerinnen und Gründern, um echte Fortschritte zu erzielen?

Marina Krawczack: Wir begleiten Start-ups entlang der gesamten Gründungsreise. Von der Idee bis zur internationalen Skalierung. Am Anfang steht häufig das Gründungsstipendium. Hierfür sind wir Akkreditierungsstelle und führen Jurysitzungen mit potenziellen StipendiatInnen durch. In unserem Seed Accelerator ignition geht es dann um Validierung, Marktzugang und echte Umsätze. Wenn das Geschäftsmodell trägt, unterstützen wir mit Scale-up.NRW beim nächsten Wachstumsschritt und bei der Internationalisierung. Was uns wichtig ist: echter Fortschritt statt kurze Pitchmomente. Wir bringen Gründerinnen und Gründer gezielt mit InvestorInnen, Corporates und Wissenschaft zusammen. Als offizieller GreenTech Hub legen wir einen klaren Fokus auf nachhaltige Transformation. Gleichzeitig schaffen wir mit dem SHE Innovates Tech Club einen geschützten Raum für Gründerinnen, um Sichtbarkeit und Austausch zu fördern. Mit unserem Flagship-Event Future Tech Fest bieten wir Start-ups eine große Bühne, mit der größten B2B Tech Startup Messe deutschlandweit. Hier bieten wir Strat-ups, Corporates, Mittelstand, InvestorInenn und Poilitik einen Raum für konstruktiven Austausch.

Wie arbeitet der de:hub Düsseldorf mit etablierten Unternehmen, Mittelstand und Forschungseinrichtungen zusammen, und welche Synergien entstehen daraus?

Lisa Brauer: Wir verstehen die Bedarfe beider Seiten. Unternehmen suchen konkrete Lösungen. Start-ups suchen Marktzugang. Wir bringen beides strukturiert zusammen. Daraus entstehen Pilotprojekte, strategische Partnerschaften und langfristige Kooperationen. Wir sind hierbei das Netzwerk in der Mitte, das alle zusammenbringt und -hält. So wird Innovation nicht nur besprochen, sondern direkt umgesetzt.

Welche Innovations- und Technologietrends beobachten Sie aktuell im Hub-Umfeld – und welche treiben Sie besonders aktiv voran?

Marina Krawczack: Wir sehen eine starke Verbindung von GreenTech und künstlicher Intelligenz. Datenbasierte Effizienzlösungen gewinnen massiv an Bedeutung. Auch im Bereich Energie Infrastruktur und industrielle Digitalisierung entsteht viel Dynamik. Wir treiben besonders Lösungen voran, die messbaren Impact für Klima und Wirtschaft verbinden.

Woran messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten – sowohl für Startups als auch für die regionale Wirtschaft?

Lisa Brauer: Erfolg für unsere Start-ups zeigt sich in Wachstum, Umsätzen, (Folge-) Finanzierungen und Arbeitsplätzen. Außerdem freuen wir uns, dass sie Gründungsdichte in Düsseldorf durch unsere Arbeit und Sichtbarkeit und das entstandene Ökosystem stetig wächst. Für die Region messen wir Erfolg an konkreten Kooperationen zwischen Start-ups und Unternehmen. Wenn Innovation in Wertschöpfung mündet, haben wir unseren Auftrag erfüllt.

Bildcredits Sabine Weniger

Wir bedanken uns bei Lisa Brauer und Marina Krawczack für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Secfix schließt eine Series-A-Finanzierung über 12 Millionen US-Dollar ab

0
Security Compliance Secfix ISO 27001 Series A Secfix Teambild Bildcredits Secfix

Series A Finanzierung für Europas End to End Plattform für Security Compliance

Was als GRC Automatisierung begann, ist heute eine KI native End to End Plattform für Security Compliance in Europa. Sie vereint Compliance Automatisierung, CISO as a Service und kontinuierliches Monitoring für europäische KMU und Mid Market Unternehmen.

Secfix, eine der führenden End to End Security Compliance Plattformen Europas, gibt den erfolgreichen Abschluss einer überzeichneten Series A Finanzierungsrunde in Höhe von 12 Millionen US Dollar bekannt. Die Runde wurde von Alstin Capital angeführt, unter Beteiligung von Bayern Kapital sowie mit weiterer Unterstützung des bestehenden Investors neosfer, dem Frühphaseninvestor der Commerzbank Gruppe. Mit dem Kapital treibt Secfix die Expansion in ganz Europa voran und baut seine KI nativen Funktionen sowie das CISO as a Service Angebot weiter aus.

Bereits heute betreut Secfix Hunderte Kunden in über 15 europäischen Ländern, darunter renommierte Unternehmen wie WorkMotion, Veremark, Trafigura und Orianda ein Unternehmen der Valantic Group sowie Banken, Öl und Energieunternehmen und multinationale Konzerne. Die Finanzierung markiert einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung von Secfix: vom GRC Automatisierungstool hin zu einer der führenden KI gestützten End to End Security Compliance Plattformen Europas.

Der Anfang Defekte Compliance Prozesse neu gedacht

Europäische Unternehmen standen vor einem massiven Problem: Zertifizierungen dauerten bis zu 18 Monate, erforderten enormen manuellen Aufwand und führten währenddessen zu Millionenverlusten durch verzögerte Abschlüsse. Der Prozess war langsam, teuer und hemmte Wachstum.

Secfix automatisierte Compliance Prozesse für ISO 27001, EU AI Act, NIS2, GDPR, SOC 2 und weitere Standards. Dadurch sparen KMU Hunderte Stunden manueller Arbeit und machen Informationssicherheit sowie Compliance zugänglich und umsetzbar.

Die Weiterentwicklung Vom Tool zum strategischen Partner

Nach der ISO 27001 Zertifizierung wurde vielen Kunden klar: Die Zertifizierung ist nur der Anfang. Mit dem Wachstum steigen auch die Anforderungen an Security und Compliance. Gefragt war nicht nur ein Tool, sondern ein langfristiger Partner.

Security und Compliance sind komplexer geworden und erfordern sowohl Expertenwissen als auch effiziente Werkzeuge. Unternehmen benötigen kontinuierliche Unterstützung, unabhängig davon, ob sie ihre Sicherheitsfunktion neu aufbauen oder bestehende Strukturen professionalisieren.

Secfix entwickelte sich zu einer End to End Security Compliance Plattform, die Compliance Automatisierung mit KI nativem CISO as a Service kombiniert. Dazu gehören kontinuierliches Monitoring, Incident Management, Security Fragebögen, Gap Analysen, Policy Reviews, Access Management, Cloud Security Scanning, Penetrationstests sowie umfassende Security Führung.

Die Dynamik Führend in der europäischen Transformation

Secfix hat sich im DACH Raum eine starke Marktposition aufgebaut und beschleunigt nun die Expansion in ganz Europa.

Die Auswirkung der Plattform ist messbar: Unternehmen reduzieren ihre Zertifizierungsdauer um bis zu 90 Prozent. Gleichzeitig erreichen Kunden eine Audit Erfolgsquote von 100 Prozent und bauen echte Sicherheitskultur auf. Statt reiner Checkbox Compliance etablieren sie nachhaltige Sicherheitspraktiken, die ihr Unternehmen schützen, Enterprise Deals beschleunigen und mit dem Wachstum skalieren.

Die Vision Europas Marktführer für Security Compliance

Mit ISO 27001, NIS2, DORA und dem EU AI Act steigt der regulatorische Druck auf europäische Unternehmen erheblich. Secfix liefert die passende Infrastruktur: eine Plattform, die Automatisierung mit KI Expertise kombiniert. Grundlage sind Hunderte Audits, Kundenfeedback und über 20 Jahre kombinierte Erfahrung in Cybersecurity und Compliance.

Die Series A Finanzierung beschleunigt Secfix Positionierung als eine der führenden End to End Security Compliance Plattformen Europas. Aufbauend auf der starken Marktstellung im DACH Raum expandiert das Unternehmen nun gezielt europaweit, investiert in die Weiterentwicklung seiner KI gestützten Automatisierung. Und skaliert sein CISO as a Service Angebot für die wachsende Nachfrage im Mid Market.

Stimmen von Gründern und Investoren

„Wir haben damit begonnen, Unternehmen schnell und unkompliziert zur Zertifizierung zu bringen“, sagt Fabiola Munguia, CEO und Co Founder von Secfix. „Heute werden wir zu ihrem langfristigen Security und Compliance Partner für alles, was danach kommt. Unsere Vision ist es, Secfix als führende End to End Security Compliance Plattform Europas zu etablieren, die Unternehmen von der ersten ISO 27001 Zertifizierung an durch ihre gesamte Security und Compliance Reise begleitet.“

„Mit NIS2, DORA und dem EU AI Act kommt auf Unternehmen eine Compliance Welle zu, die viele unterschätzen. Secfix hat die Infrastruktur gebaut, um diese Komplexität zu managen – nicht einmalig, sondern permanent. Die Plattform kombiniert AI native Automation mit echtem CISO Expertenwissen und wächst mit den regulatorischen Anforderungen. Als Lead Investor überzeugt uns diese Positionierung als unverzichtbare Compliance Infrastruktur für europäische Wachstumsunternehmen“, sagt Andreas Schenk, Partner bei Alstin Capital.

Bild Secfix Teambild Bildcredits Secfix

Quelle Maschmeyer Group MM Support GmbH

KI trifft auf Neurologie

0
myReha: nyra health erhält 20 Mio für KI co founders

nyra health erhält 20 Millionen Euro für den Ausbau zur führenden KI Plattform für Neurotherapie

nyra health, führender Anbieter einer KI basierten Plattform für neurologische Therapie, gibt den erfolgreichen Abschluss einer Series A Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro bekannt. Die Runde wird von Armira Growth, einem führenden europäischen Wachstumsinvestor mit starkem Netzwerk im Healthcare und Technologiebereich, angeführt. Bestehende Investoren wie Wellington Partners, Crane Venture Partners, die nun die Investments von MassMutual Ventures verwalten, und EVER Pharma beteiligen sich erneut.

Mit dem Kapital baut das Wiener Unternehmen seine Technologieplattform im DACH Raum weiter aus, beschleunigt die Expansion in die USA und verfolgt das Ziel, einen neuen Standard für datengetriebene Neurorehabilitation zu etablieren.

Von 100 Kliniken bis 40 Millionen Versicherten: nyra health bildet die gesamte Patient Journey in der Neurotherapie ab

Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Demenz oder Schädel Hirn Trauma verursachen jährlich 65 Mrd. Euro an Kosten alleine in Deutschland, vor allem, weil die Versorgung nach der Entlassung aus der Klinik häufig abbricht oder deutlich an Intensität verliert. Die Folge sind Versorgungslücken für Betroffene und steigende Kosten durch unzureichende Nachsorge und vermeidbare Langzeitfolgen für Kassen und Kostenträger.

nyra health schließt diese Lücke und ermöglicht eine durchgängige Therapie vom stationären Aufenthalt bis in die langfristige ambulante Versorgung.

Der Ansatz hat breite Akzeptanz gefunden: Die KI basierte Plattform myReha ist heute in über 100 neurologischen Kliniken im Einsatz und erhöht dort die verfügbare Therapiedichte bereits während des Aufenthalts. Mit der Entlassung endet die Behandlung nicht. nyra health ist als anerkannte digitale Anwendung Teil der Regelversorgung der Deutschen Rentenversicherung, dem größten Reha Träger Europas, und sichert eine strukturierte Weiterbehandlung über mehrere Monate.

Zudem zeigt sich, dass sich mit myReha ambulant deutlich mehr Therapiezeit mit starken Kosteneinsparungen verbinden lässt. Schon jetzt erstatten 28 gesetzliche und private Krankenkassen myReha automatisch. Mehr als 40 Millionen Versicherte erhalten damit bereits heute Zugang zu strukturierter, KI basierter Heimtherapie mit Echtzeit Feedback und entlasten damit das kostenintensive Gesundheitssystem.

Adaptive Therapie auf Basis multimodaler KI

Die Plattform von nyra health verbindet Patient:innen und klinische Fachkräfte in einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur.

Im Zentrum steht das MDR Klasse IIa zertifizierte Medizinprodukt myReha. Patient:innen trainieren Sprache, Kognition, Feinmotorik und alltagsrelevante Fähigkeiten mit KI gestütztem Echtzeit Feedback. Eigens entwickelte Sprachmodelle analysieren pathologische Sprache auf Ebene von Aussprache, Wortabruf, Syntax und semantischer Struktur. Gleichzeitig werden Reaktionszeiten, Fehlerprofile und Trainingsdynamiken kontinuierlich ausgewertet.

Auf dieser Datenbasis passt sich die Therapie automatisch an Leistungsniveau, Ermüdung und Fortschritt an. Die Wirksamkeit der myReha Therapielösung ist klinisch belegt. In einer randomisiert kontrollierten Studie zeigte die zusätzliche Nutzung von myReha signifikant stärkere Verbesserungen kognitiver und sprachlicher Funktionen im Vergleich zur Standardtherapie.

Parallel strukturiert nyra insights die Steuerung durch Fachkräfte. Therapeut:innen sehen Sprachentwicklungen, Therapieintensität und Verlaufskurven in Echtzeit, passen Programme an und erstellen Dokumentation automatisiert. Ergänzt wird dies durch das KI gestützte Content Studio, das speziell für Therapie Praxen auf Basis individueller Leistungsdaten personalisierte Therapieinhalte dynamisch generiert. So entsteht ein kontinuierlicher Kreislauf aus Analyse, Inhaltsanpassung und Trainingssteuerung.

Internationale Expansion und KI Ausbau

Mit der Series A Finanzierung setzt nyra health seinen Wachstumskurs konsequent fort und fokussiert sich zunächst auf die weitere Marktdurchdringung. Im DACH Raum werden zusätzliche Klinikgruppen angebunden und bestehende Erstattungsmodelle in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezielt ausgebaut. Parallel dazu bereitet das Unternehmen den Eintritt in den US Markt vor. Gemeinsam mit einem internationalen Pharmaunternehmen, mit dem eine Markteinführung in den Vereinigten Staaten geplant ist.

Außerdem investiert nyra health in die technologische Weiterentwicklung seiner Plattform. Im Zentrum steht der Ausbau multimodaler KI Modelle für therapeutische Interaktion und Diagnostik. Diese werden im Rahmen eines geförderten Forschungsprojekts mit einem Volumen von 4,2 Millionen Euro entwickelt und gemeinsam mit führenden US Forschungsuniversitäten wissenschaftlich validiert.

Stimmen zur Finanzierung

Christian Figge, Managing Partner, Armira Growth: Neurologische Rehabilitation kann durch digitale Lösungen, besonders im Bereich des Sprachvermögens, deutlich effektiver gestaltet werden. Hier gilt nyra health als echter Category Creator mit einer proprietären KI basierten Lösung, die erstmals die gesamte Versorgungskette von der stationären Therapie über die ambulante Nachsorge bis zur Heimanwendung nahtlos digital verbindet. Besonders überzeugt hat uns zudem die starke klinische Evidenz und die tiefe Integration in die deutsche Regelversorgung, die nyra health bereits heute Zugang zu über 40 Millionen Versicherten verschafft. Auf dieser Basis ist das Unternehmen ideal positioniert, um auch international den Markt für digitale Neurorehabilitation zu definieren.

Moritz Schöllauf, CEO und Mitgründer, nyra health: „Unser Ziel war von Anfang an breite Verfügbarkeit für Betroffene. Jeder Mensch, der nach einem Schlaganfall oder einer anderen neurologischen Erkrankung Therapie benötigt, soll Zugang zu wirksamer, individueller Versorgung haben, unabhängig davon, wo man lebt oder wie gut das eigene Versorgungssystem aufgestellt ist. Mit dieser Finanzierungsrunde gehen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung.“

Bild Co Founders Bildquelle: @nyra.health 

Quelle nyra health

Neueste Beiträge

9. März 2026 Die Höhle der Löwen Startups Amelie und Timo Sperber präsentieren den Nutbooster von „supernutural“. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 6,25 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Noch bevor die Löwen sitzen, klebt alles

0
Am 9. März 2026 wird Die Höhle der Löwen zur Bühne für Klemab, Wild&Water, pool.down, supernutural und BackDani. Folge 3 zeigt mutige Gründer, starke Ideen und emotionale Verhandlungen um Millionenbewertungen.