Donnerstag, April 25, 2024
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Disziplin, Durchhaltevermögen und Fokus

Smaints: Vitalpilze für deinen Alltag wirksam, natürlich und ganzheitlich

Stellen Sie sich und das Startup Smaints doch kurz unseren Lesern vor!

Hi, wir sind Christian und Max – die Pilzboys von Smaints. Smaints ist das Vitalpilz-Startup! Der Name “Smaints” kommt von “small saints”, also kleine Heilige. Das war schon bei den Azteken die Bezeichnung für Pilze aufgrund ihrer großartigen gesundheitlichen Potenziale. Wir sprechen hier nicht von Magic Mushrooms oder Speisepilzen, sondern von Vitalpilzen bzw. Heilpilzen, die schon in vielen Teilen der Welt seit Jahrhunderten gesundheitlich angewendet werden. 

Unsere Mission ist es, die “kleinen Heiligen” wieder ganz groß zu machen und auch bei uns in den Alltag zu bringen. Dafür setzen wir auf einfach verständliche, wirkungsvolle und vor allem leckere Produkte mit Vitalpilzen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unser erster Schritt in die Selbstständigkeit war eine E-Commerce-Agentur. Diese haben wir neben unserem Studium und Nebenjobs gegründet. Eine stressige und fordernde Zeit, wie du dir sicher vorstellen kannst. Folglich haben wir nach Möglichkeiten gesucht, auf natürlichem Weg stressresistent, gesund und leistungsfähig zu bleiben. Nach ausgiebigen Recherchen und etwas durch Zufall sind wir dann auf die Vitalpilze gekommen und haben gemerkt, das dort ein unglaubliches Potenzial und eine lange Tradition liegen, die hierzulande nahezu unbekannt sind, aber viele gesellschaftliche Gesundheitsprobleme lösen können.

Welche Vision steckt hinter Smaints?

Wir machen Vitalpilze wieder alltagstauglich. Dieses uralte Wissen über die kleinen Heiligen stammt ursprünglich und vor allem aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und ist über die Jahre hier bei uns in Vergessenheit geraten. 

Selbst Hildegart von Bingen und Ötzi kannten die gesundheitlichen Potenziale von Pilzen – Frag mal Google. Da wir Vitalpilze selbst genutzt haben und von den Wirkungen absolut überzeugt sind, wollen wir sie für die breite Masse in leckerer und einfach in den Alltag integrierbarer Form zur Verfügung stellen. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung war sicherlich der Produktentwicklungs-Prozess. Vitalpilze an sich sind sicherlich kein Hochgenuss, deswegen werden sie meist als Kapseln verkauft. Doch noch mehr Kapseln zu schlucken finden wir unsexy. Deswegen haben wir lange an guten Rezepturen und Möglichkeiten gefeilt. 

Letztendlich war auch die Suche nach geeigneten Lieferanten für die Rohstoffe, Verpackungen und für das Abfüllen nicht einfach, da man als Startup erstmal nur mit kleineren Mengen anfangen kann. Finanziert haben wir unsere Idee anfangs aus Eigenkapital. Eine Bankfinanzierung und kleinere spezifische Starthilfen für Gründer vom Land Thüringen helfen uns nun beim Wachstum. Damit die kleinen Heiligen auch wieder ganz groß werden können!

Wer ist die Zielgruppe von Smaints?

Eigentlich sind unsere Produkte für alle Menschen gedacht, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen wollen und mehr aus sich herausholen möchten. Unsere Zielgruppe ist offen für neue Food-Trends und interessiert an Naturheilkunde und Gesundheit. Wir haben aktuell viele Fans in der Biohacking-Szene, wo Vitalpilze schon etwas bekannter sind. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit einem Wort: “Alltagstauglichkeit”. 

Vitalpilze werden klassischerweise als Kapseln oder Pulver eingenommen. Davon lösen wir uns: Unsere Produkte sind schmackhaft und man nimmt sie einfach und gerne zu sich z.B. in der Morgenroutine. Dank der Anwendungs-Säulen sind sie einfach verständlich und man muss sich nicht einlesen, um zu wissen, was man wofür nimmt. 

Besonders ist auch, dass wir nur Vitalpilze aus kontrolliert biologischen Anbau in Europa verwenden! Außerdem verzichten wir auf jeglichen Schnickschnack wie z.B. Zucker.  Unsere Kunden wissen, dass unsere Produkte ganzheitlich gesund und zielgerichtet wirksam sind.

Smaints, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zunächst möchten wir unser Produktsortiment und unseren Content weiter ausbauen, denn es gibt noch so viele Ideen und Anwendungsbereiche für Vitalpilze. In 5 Jahren möchten wir, dass jeder in Deutschland zumindest schon einmal vom gesundheitlichen Potenzial der Pilze gehört hat und sie nicht nur als Speisepilze oder Magic Mushrooms kennt. 

Wir möchten Menschen bei Ihren Herausforderungen und Problemen helfen. Dieses positive Feedback und unsere Mission treiben uns an. Und natürlich möchten wir auch Marktführer im Bereich Vitalpilze werden. Eine Überlegung ist auch eine eigene, innovative Pilzzucht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Team

Nicht nur aus eigener Erfahrung wissen wir, wie wichtig es ist, ein harmonierendes und sich ergänzendes Team zu bilden. Auch Banken, Investoren, Kunden & co. legen extrem großen Wert auf die persönlichen Beweggründe und Kompetenzen der Gründer.

Fokus und Durchhaltevermögen

Hart aber wahr, die meisten werden anfangs nicht an deine Idee glauben. Der einzige Unterschied zwischen denen, die es geschafft haben und all den anderen, ist Disziplin, Durchhaltevermögen und Fokus auf dein Produkt oder Projekt. Du musst daran glauben und dir das Ziel visualisieren. Fokussiere dich darauf und lass dich nicht von unnötigen Dingen ablenken. Dabei helfen kann dir ein ungefährer Plan, wie du deine Idee umsetzen willst.

Minimum viable product (MVP) 

Hast du einen groben Fahrplan entwickelt, gilt es, die PS auf die Straße zu bringen. Dies kannst du mit einem Minimum viable product (MVP) tun. Das MVP ist die minimal funktionsfähige Version deiner Produktidee, für die deine Zielgruppe bereit wäre, Geld auszugeben. 

Diese Version deines Produktes dient nur dafür, Feedback von deinen Kunden zu bekommen und darauffolgend das ideale Produkt zu entwickeln. Es gibt nichts schlimmeres, aus deiner Sichtweise heraus Produkte zu entwickeln, die am Ende keiner kauft. Viel sinnvoller ist es, aus Kundensicht, d.h. auf Grundlage von direktem Kundenfeedback zu arbeiten.

Wir bedanken uns bei Christian Jung und Maximilian Endter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: smaints

Kontakt:

smaints UG
Obere Mühlgasse 10
D-98587 Steinbach-Hallenberg

www.smaints.de
service@smaints.de

Ansprechpartner: Christian Jung und Maximilian Endter

Social Media:
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