Mittwoch, Februar 28, 2024
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TIMIFY Anbieter für Online-Terminbuchungen und Ressourcenverwaltung

Stellen Sie sich und das Startup TIMIFY doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind TIMIFY aus München, einer der führenden Anbieter für Online-Terminbuchungen und Ressourcenverwaltung. Unternehmen sämtlicher Größe und aus allen Branchen können mit uns ihre gesamten Terminbuchungen vornehmen – vom Friseur um die Ecke bis zur globalen Handelskette mit Hunderten Filialen. Damit gehören nicht nur Anrufe und Warteschlangen der Vergangenheit an: Wir bieten auch detaillierte Analysen zu Buchungsverhalten und Auslastungen und ermöglichen es, Mitarbeiter und Ressourcen einfach zu verwalten.

Die Lösung lässt sich einfach an die bestehende Infrastruktur und an sämtliche gängige Kalendersysteme anbinden. Außerdem haben wir einen eigenen App-Marketplace mit zahlreichen Erweiterungen, zum Beispiel für Buchungen im Gesundheitswesen. Wir – Andreas Knürr (CEO), Boyan Tanchev (CPO) und Hristo Hristakiev (CTO) – haben TIMIFY 2012 gegründet. Inzwischen haben wir über 45.000 Unternehmen in 28 Ländern als Kunden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich (Andreas) war damals neu an einem Physiotherapie-Unternehmen beteiligt und wir haben nach einer Online-Lösung zur Terminvergabe gesucht. Aber wir konnten kein System finden, das gut genug war – also habe ich zusammen mit Boyan und Hristo, mit denen ich schon eine andere Firma aufgebaut hatte, ein eigenes gebaut. Zunächst orientierte sich die Funktionalität von TIMIFY an den Bedürfnissen der ursprünglichen Kunden. Diese persönliche Note und die maßgeschneiderten Funktionen waren ein Hit. Mit dem Wachstum von TIMIFY wuchsen auch die Anzahl und Größe der Kunden, der ursprüngliche Ansatz wurde jedoch beibehalten – der absoluter Fokus auf die Kundenbedürfnisse. 

Welche Vision steckt hinter TIMIFY?

Wir ermöglichen es Unternehmen, ihr Endkundengeschäft auf ein neues Level zu heben, indem wir Terminbuchungen für beide Seiten so einfach wie möglich gestalten, Wartezeiten eliminieren und wertvolle Einblicke zum Kundenverhalten bieten, ermöglichen wir das bestmögliche Kundenerlebnis. Außerdem lassen sich mit unserer Lösung auch Ressourcen und Mitarbeiter managen. Unsere Vision ist es, die weltweit führende Buchungssoftware für Unternehmen und den öffentlichen Sektor zu werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Einige Male ist uns fast das Geld ausgegangen. Gerade am Anfang war es finanziell sehr knapp. Aber am Ende zählt, dass wir trotzdem an uns geglaubt haben und Investoren gefunden haben, die das auch tun. Und so haben wir es geschafft – wir haben den Punkt erreicht, an dem TIMIFY abgehoben ist.

Wer ist die Zielgruppe von TIMIFY?

Wir richten uns an Unternehmen jeglicher Größe und in jedem Sektor, die Termine anbieten – zum Beispiel im Einzelhandel, im Gesundheits- und Immobilienwesen, aber auch im öffentlichen Sektor. Unsere besondere Stärke sind Lösungen für große Unternehmen, da TIMIFY sich einfach an sämtliche bestehende IT-Infrastrukturen anbinden lässt.

Wir haben langjährige Erfahrung in der Integration von Drittanbietersoftware wie Marketing-, Automatisierungs- oder CRM-Tools. Zu unseren Kunden gehört zum Beispiel ein globaler Konzern im Gesundheitswesen mit tausenden Mitarbeitern und Kunden – er nutzt unser Online-Buchungssystem in 60 Ländern, in mehreren Sprachversionen und über verschiedene Zeitzonen hinweg. 

Wie funktioniert TIMIFY? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten unsere SaaS-Lösung in unterschiedlichen Paketen an: von kostenlosen Services für Einsteiger und Kleinunternehmen bis zu Diensten für große Unternehmen mit komplexen Bedürfnissen und individuellen Anforderungen. Von anderen Anbietern unterscheidet uns vor allem die Vielzahl an Services. Wir bieten nicht nur Online-Terminbuchungen, sondern auch Statistiken, Ressourcen-Management, Filialmanager und zahlreiche Erweiterungen. Wenn wir einen speziellen Service einmal nicht anbieten, können User über die Developer-Plattform sogar selbst Erweiterungen entwickeln – zur Eigennutzung oder um sie weiteren Kunden anzubieten und darüber mit zu verdienen. 

TIMIFY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die weltweit führende Buchungssoftware für im Enterprise-Bereich werden. Dafür sehe ich uns heute auf dem besten Weg. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg 

1.) Auch wenn die Idee noch nicht ganz ausgereift ist: Einfach starten – und dann weiter justieren.

2.) Nehmt nicht den erstbesten Investor oder VC – überlegt euch gut, wen Ihr in die „Family“ reinlasst – schließlich bleibt dieser Partner im Idealfall bis zum Schluss dabei.

3.) Glaubt immer an euch und an euer Produkt. Unternehmer müssen positiv denken – ansonsten scheitern sie von Anfang an.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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