pro planche entwickelt nachhaltige Schneidbretter aus innovativem Material und wird am 17 März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen
Wer steht hinter pro planche und wie hat sich euer Gründerteam formiert?
Die beiden Gründer Roland Tiefnig und Armin Hofmann sind Cousins und kennen sich daher schon seit Kindheitstagen.
Wie entstand die Idee zu pro planche und zur Entwicklung nachhaltiger Schneidbretter aus Papierverbundmaterial?
Beim gemeinsamen Kochen stellten wir uns immer wieder die Frage, welches Material ist für ein Schneidbrett am besten geeignet, Holz oder Kunststoff. Wir haben beiden eine technische Ausbildung und arbeiteten im Bereich der Produktentwicklung und machten uns daher auf die Suche nach dem idealen Material für ein Schneidbrett und wurden fündig: PAPIER!
Welches konkrete Problem in der Küche wollt ihr mit pro planche lösen?
Holzbretter werden aus einem natürlichen Werkstoff hergestellt und sind besonders nachhaltig. Sie lassen sich aber selten im Geschirrspüler reinigen und zudem gibt es Probleme bei der Verarbeitung von saftenden, stark färbenden oder geruchsintensiven Lebensmitteln durch das Einziehen ins Material.
Kunststoffschneidbretter sind zwar einfach in der Handhabung und im Geschirrspüler reinigbar, jedoch stehen sie auch im Verdacht für einen Großteil des Mikroplastiks, das über die Nahrung aufgenommen wird, verantwortlich zu sein.
Wir wollten ein Schneidbrett entwickeln, das die positiven Eigenschaften von Holz und Kunststoff kombiniert.

Was unterscheidet eure Schneidbretter von klassischen Schneidbrettern aus Holz oder Kunststoff?
Unser Material lässt sich einfach und unkompliziert im Geschirrspüler reinigen, es können keine fremden Farb- oder Geruchsstoffe ins Material einziehen und werden zudem aus einen natürlichen und nachhaltigen Material gefertigt. Zudem sind die Schneidbretter antibakteriell und können durch die Temperaturfestigkeit auch als Topfuntersetzer eingesetzt werden. Ideal also für den Einsatz als unkomplizierte Schneidunterlage.
Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit, Hygiene und Langlebigkeit bei der Entwicklung eurer Produkte?
Nachhaltigkeit spielte in der Produktentwicklung eine zentrale Rolle. Für uns steht neben einem nachhaltigen Grundwerkstoff auch Regionalität im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit. Unsere Schneidbretter werden in Osttirol von einem sozial-ökonomischen Betrieb produziert. Hygiene ist in der Küche ohnehin oberstes Gebot und daher ist das Material nicht nur antibakteriell sondern natürlich auch nach strengsten Vorgaben als Lebensmittelkontaktmaterial zertifiziert.
Auch das Thema Langlebigkeit spielt eine zentrale Rolle. Das Material ist technisch bedingt extrem robust und widerstandsfähig. Unsere Schneidbretter lassen sich aber auch wie Holzbretter von Zeit zu Zeit nachschleifen um kleinere Schnittspuren wieder zu entfernen. Dadurch sind unsere Bretter extrem langlebig und stabil.
Wie funktioniert das Material eurer Schneidbretter genau und welche Vorteile bietet der mehrschichtige Papierverbund?
Der Werkstoff an sich ist eigentlich nichts neues. Papierverbundwerkstoffe werden schon seit Jahren im Möbel- oder Fassadenbau eingesetzt. Die bekannten Papierverbundwerkstoffe sind aber fast immer mit einer Deckschicht ummantelt und mit verschiedenen Additiven für den jeweiligen Einsatz optimiert.
Der Einsatz als Schneidbrett ist ein völlig neuer Einsatz. Wir verwenden nur das Kernelement von klassischen Papierverbundwerkstoffen und dies auch in einer besonderen und speziell für Lebensmittelkontakt angepassten Zusammensetzung.
Für welche Zielgruppen sind die Produkte von pro planche besonders interessant?
Das Schneidbrett ist eines der zentralsten Elemente in der Küche. Vom Frühstück bis zum Abendessen kommt fast immer ein Schneidbrett zum Einsatz. Unser Produktportfolio richtet sich an Personen, die hochwertige Küchenutensilien schätzen und besonders großen Wert auf Nachhaltigkeit, Design und Funktionalität legen.
Über welche Vertriebswege vertreibt ihr eure Schneidbretter aktuell?
Unser Hauptabsatzmarkt ist unser eigener Onlineshop. Wir haben auch ein kleines Handelsnetz im stationären Handel in Österreich und dem Süddeutschen Raum. Diese Vertriebskanäle wollen wir weiter ausbauen.
Plant ihr neben Schneidbrettern weitere Produkte oder Erweiterungen für eure Küchenlinie?
Ja, eine wesentliche Wachstumsstrategie für uns ist der Ausbau unseren Produktportfolios. Wir haben neben klassischen Schneidbrettern auch beispielsweise bereits praktische Herdabdeckungen im Programm. Wir wollen uns aber auch rund ums Schneidbrett herum weiterentwickeln – immer mit dem Ziel durch einen nachhaltigen und innovative Werkstoff, sowie ein funktionales und elegantes Design gewöhnliche Haushaltswarenprodukte zu verbessern.
Am 17 März 2026 wird pro planche in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Welche Erwartungen verbindet ihr mit diesem Auftritt?
Für uns bietet die Sendung eine super Gelegenheit unser Unternehmen und unsere Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren. Zudem lernten wir auch durch die intensive Vorbereitung und das Feedback der Investoren unser Unternehmen aus einer neuen Perspektive kennen.
Welche Kernbotschaft möchtet ihr den Investorinnen und Investoren in der Sendung vermitteln?
Wir beide haben unser Unternehmen aus einem Angestelltenverhältnis heraus gegründet und betreiben es immer noch nebenberuflich. Wir wollen zeigen, dass nebenberufliches Gründen und der nebenberufliche nachhaltige Aufbau eines Unternehmens auch ein erfolgreicher und mit weniger Risiko verbundener Weg sein kann.
Welche Form der Unterstützung erhofft ihr euch durch ein mögliches Investment aus 2 Minuten 2 Millionen?
In unserem Segment der Haushaltswaren befinden wir uns in einem klassischen Verdrängungsmarkt. Schnelligkeit und hohe Sichtbarkeit sind für uns also entscheidend. Ein Investment würden wir also nutzen um schneller wachsen zu können.
Welche nächsten Schritte plant ihr für pro planche nach der Ausstrahlung der Sendung?
Wir möchten natürlich den Schwung und die Aufmerksamkeit die uns die Show gibt mitnehmen und weiter unser Geschäft skalieren. Zudem planen wir planen für das Jahr 2026 noch einige neue Produkte zu launchen bei denen wir schon in den Startlöchern stehen.
Wo seht ihr pro planche in den nächsten drei bis fünf Jahren im europäischen Markt für Küchenprodukte?
In drei bis fünf Jahren sehen wir uns mit einem vergrößerten und stimmigen Produktportfolio und möchten auch über den deutschsprachigen Raum hinaus erfolgreich Fuß fassen. Wir möchten pro planche als Marke für innovative und hochwertige Haushaltswarenprodukte etablieren und Holz- und Kunststoffschneidbretter endgültig aus der Küche verbannen!
Sehen Sie pro planche am 17. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen
Bild Gründer Roland Tiefnig (l.) und Armin Hofmann (r.) Fotograf PeterMärkl
Wir bedanken uns bei Roland Tiefnig und Armin Hofmann für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder
Premium Start-up: pro planche

Kontakt:
pro planche GesbR
Rosengasse 13
9900 Lienz
Österreich
www.proplanche.com
info@proplanche.com
Ansprechpartner: Roland Tiefnig & Armin Hofmann
























