velpTEC gestaltet Weiterbildung neu, indem der Fokus klar auf Kompetenzentwicklung und anwendbare Fähigkeiten gelegt wird. Ziel ist es, Lernen stärker an realen Anforderungen auszurichten und Menschen nachhaltig für die Arbeitswelt zu befähigen.
Wie ist velpTEC entstanden und welche fachlichen Hintergründe bringt das Team hinter dem Unternehmen mit?
velpTEC ist aus dem Anspruch heraus entstanden, digitale Weiterbildung wirksamer, praxisnäher und wissenschaftlich fundierter zu gestalten. Das Gründungsteam bringt viele Jahre Erfahrung im Bereich digitaler Weiterbildung sowie teilweise auch im pädagogischen Umfeld mit. Über die Jahre haben wir uns intensiv mit Bildungsinnovationen, Zukunftstrends und insbesondere mit den Erkenntnissen der Didaktikforschung der letzten zehn bis fünfzehn Jahre auseinandergesetzt.
Dabei wurde uns immer deutlicher, dass zwischen dem Wissen darüber, wie Menschen effektiv lernen, und der tatsächlichen Umsetzung in der Bildungspraxis häufig eine große Lücke besteht.
Wir wollten uns bewusst von starren Curricula, reiner Wissensvermittlung und einem erzwungenen „Gleichschritt“ im klassischen Frontalunterricht lösen. Stattdessen setzen wir auf kompetenzorientierte, personalisierte und praxisnahe Lernformate, die individuelle Entwicklung ermöglichen und sich an realen Anforderungen orientieren.
velpTEC ist somit aus dem Wunsch entstanden, Weiterbildung neu zu denken – wissenschaftlich fundiert, technologisch zeitgemäß und konsequent auf die Zukunft ausgerichtet.
Welche Vision verfolgen Sie mit velpTEC im Bereich digitaler Weiterbildung und Qualifizierung?
Unsere Vision ist eine Zukunft, in der Bildung Menschen befähigt, technologische und gesellschaftliche Veränderungen aktiv mitzugestalten..
Mit velpTEC bereiten wir insbesondere berufstätige Menschen auf die sich wandelnden Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft vor. Dazu stärken wir gezielt Zukunftskompetenzen – von technologischem Verständnis über digitale Souveränität bis hin zu Transformations- und Handlungskompetenz. Unser Ziel ist es, Menschen nicht nur mit neuen Technologien vertraut zu machen, sondern sie in die Lage zu versetzen, diese sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen.
Angesichts rasanter technologischer Entwicklungen und vielfältiger gesellschaftlicher Perspektiven erleben viele Menschen Orientierungslosigkeit oder Unsicherheit. Hier setzen wir an: Wir unterstützen sie dabei, Bildung als zukunftsgerichteten Prozess zu verstehen, neue berufliche Perspektiven zu entwickeln und möglichen Ängsten oder Vorbehalten gegenüber Innovationen konstruktiv zu begegnen.
Im Mittelpunkt steht für uns eine personalisierte und kompetenzorientierte Weiterbildung. Lernen muss sich an individuellen Potenzialen und realen Anforderungen orientieren. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass Menschen nicht nur auf Veränderungen reagieren, sondern die Zukunft aktiv mitgestalten können.
An wen richten sich Ihre Weiterbildungsangebote konkret und welche Bedürfnisse stehen bei Privatpersonen und Unternehmen im Mittelpunkt?
Unsere Weiterbildungsangebote richten sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen, die ihre Kompetenzen im Zuge der Transformation der Arbeitswelt gezielt weiterentwickeln möchten.
Bei Privatpersonen stehen häufig berufliche Neuorientierung, Spezialisierung oder der Einstieg in neue technologische Themenfelder im Mittelpunkt. Viele unserer Teilnehmenden möchten ihre beruflichen Perspektiven erweitern, sich in wachstumsstarken Bereichen qualifizieren oder sich gezielt auf neue Anforderungen in ihrem Beruf vorbereiten. Dabei geht es nicht nur um den Erwerb von Fachwissen, sondern vor allem um den Aufbau konkreter Handlungskompetenz und die Fähigkeit, das Gelernte unmittelbar im beruflichen Kontext anzuwenden.
Unternehmen verfolgen häufig eine andere, aber eng verwandte Zielsetzung. Für sie steht vor allem die gezielte Weiterentwicklung von Teams und Organisationen im Fokus – etwa im Kontext von Digitalisierung, technologischer Transformation oder neuen Arbeitsformen. Hier geht es darum, Mitarbeitende nicht nur fachlich weiterzubilden, sondern sie auch dazu zu befähigen, Veränderungen aktiv mitzugestalten und neue Technologien souverän in den Arbeitsalltag zu integrieren.
In beiden Fällen steht für uns die gleiche Grundidee im Mittelpunkt: Weiterbildung sollte sich an realen Anforderungen orientieren und Menschen dazu befähigen, konkrete Herausforderungen in ihrem beruflichen Umfeld besser zu bewältigen.
Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Programme praxisnah bleiben und echten Mehrwert für den Berufsalltag liefern?
Praxisnähe entsteht für uns vor allem durch die enge Verzahnung von Fachwissen, Didaktik und realer Berufserfahrung. Unsere Lerninhalte entwickeln wir daher bewusst in interdisziplinären Teams: Lehrkräfte mit didaktischer Expertise arbeiten eng mit Trainern und Trainerinnen zusammen, die überwiegend in der Wirtschaft tätig sind und ihren fachlichen Schwerpunkt klar in der praktischen Anwendung haben – nicht primär in der Lehre.
Diese Kombination stellt sicher, dass unsere Programme didaktisch fundiert sind und gleichzeitig nah an den realen Anforderungen der Arbeitswelt bleiben.
Die Praxisexperten und -expertinnen bringen konkrete Projekte, typische Herausforderungen und reale Fallbeispiele aus ihrem Berufsalltag ein. Dadurch spiegeln unsere Inhalte die tatsächlichen Arbeitsbedingungen und Entscheidungsprozesse wider, mit denen unsere Teilnehmenden konfrontiert sind.
Zudem verstehen wir Praxisnähe nicht nur als inhaltliche Aktualität, sondern als Anwendbarkeit: Unsere Lernformate sind so konzipiert, dass Teilnehmende das Gelernte direkt auf ihre eigenen beruflichen Kontexte übertragen können – sei es durch projektbasierte Aufgabenstellungen, individuelle Coachings oder die Bearbeitung konkreter Fragestellungen aus dem eigenen Arbeitsumfeld.
So stellen wir sicher, dass unsere Programme nicht nur Wissen vermitteln, sondern unmittelbar relevanten Mehrwert für den Berufsalltag schaffen.
Welche Rolle spielen digitale Lernformate und individuelle Betreuung im Konzept von velpTEC?
Digitale Lernformate sind für uns kein Selbstzweck, sondern ermöglichen Flexibilität, Individualisierung und zeitgemäße Kompetenzentwicklung. Sie schaffen den Rahmen, in dem Lernen orts- und zeitunabhängig stattfinden kann – angepasst an die berufliche und persönliche Situation unserer Teilnehmenden. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, digitale Formate mit persönlicher Begleitung zu verbinden.
Ein zentrales Element unseres Konzepts ist die individuelle fachliche Betreuung. Statt standardisierter Lernprozesse setzen wir auf persönliche 1:1 Coachings, in denen fachliche Fragen vertieft, individuelle Schwerpunkte gesetzt und konkrete berufliche Herausforderungen bearbeitet werden können.
Darüber hinaus bieten wir eine kostenfreie flankierende Betreuung im überfachlichen Bereich an. Dazu gehören begleitende 1:1 Coachings durch erfahrene Business Coaches oder auch durch eine Sozialpädagogin. Themen wie Selbstorganisation, berufliche Neuorientierung, Self-Empowerment oder der konstruktive Umgang mit Veränderungsprozessen spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir betrachten berufliche Weiterbildung ganzheitlich. Fachliche Entwicklung und persönliche Stabilität gehen für uns Hand in Hand.
Ergänzt wird dieses Angebot durch eine persönliche Betreuung im organisatorischen Bereich, sodass Teilnehmende auch bei administrativen Fragen verlässliche Ansprechpersonen haben.
Unser Ansatz verbindet somit digitale Flexibilität mit intensiver individueller Begleitung und schafft damit einen Lernraum, der sowohl effizient als auch menschlich nahbar ist.
Welche Herausforderungen erleben Sie aktuell im stark wachsenden Weiterbildungsmarkt?
Der Weiterbildungsmarkt wächst stark und das ist grundsätzlich positiv. Gleichzeitig beobachten wir zwei zentrale Herausforderungen.
Zum einen halten viele Anbieter weiterhin an klassischen Bildungskonzepten fest. Häufig dominieren starre Curricula, standardisierte Lernpfade und Formate, die stark auf Frontalunterricht oder rein digitale Wissensvermittlung setzen. Der Fokus liegt dabei oft auf der Vermittlung und Abfrage von lexikalischem Wissen und weniger auf der tatsächlichen Anwendung oder Kompetenzentwicklung.
Zum anderen gibt es Anbieter, die Weiterbildung bewusst „anders“ gestalten möchten und innovative Ansätze verfolgen. Allerdings fehlt hier mitunter die fundierte didaktisch-methodische oder pädagogische Expertise. Insbesondere im Hinblick auf die Erkenntnisse der Bildungs- und Didaktikforschung der vergangenen Jahre. Innovation allein reicht nicht aus; sie muss wissenschaftlich fundiert und lernwirksam umgesetzt werden.
Insgesamt sehen wir im Markt noch zu selten eine konsequente Kompetenzorientierung. Aus unserer Sicht geht es nicht primär darum, Wissen anzuhäufen oder Zertifikate zu erwerben, sondern darum, Fähigkeiten zu entwickeln und Handlungskompetenz zu stärken. Weiterbildung sollte Menschen befähigen, das Gelernte souverän in realen beruflichen Kontexten anzuwenden.
Die Herausforderung besteht also darin, Qualität, wissenschaftliche Fundierung und echte Praxisorientierung miteinander zu verbinden und Weiterbildung konsequent vom Lernenden und seinen Kompetenzen her zu denken.
Was unterscheidet velpTEC aus Ihrer Sicht von klassischen Bildungsanbietern oder reinen Online Kursplattformen?
Der zentrale Unterschied liegt für uns im Bildungsverständnis. Während klassische Bildungsanbieter häufig mit starren Curricula und festen Lernstrukturen arbeiten und reine Online-Kursplattformen vor allem auf skalierbare Wissensvermittlung setzen, stellen wir konsequent die individuelle Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt.
Wir verstehen Weiterbildung nicht als Konsum von Inhalten, sondern als begleiteten Entwicklungsprozess. Unsere Programme sind hochgradig modularisiert und ermöglichen personalisierte Lernpfade statt standardisierter „One-size-fits-all“-Lösungen. Ergänzt wird dies durch intensive 1:1 Coachings im fachlichen Bereich, ohne das Gießkannenprinzip des klassischen Frontalunterrichts.
Ein weiterer Unterschied ist die enge Verbindung von Didaktik, Praxis und individueller Betreuung. Unsere Inhalte entstehen in der Zusammenarbeit von pädagogisch erfahrenen Lehrkräften und Expert:innen, die überwiegend aktiv in der Wirtschaft tätig sind. So verbinden wir wissenschaftlich fundierte Lernkonzepte mit realen beruflichen Anforderungen.
Darüber hinaus betrachten wir Weiterbildung ganzheitlich: Neben der fachlichen Qualifizierung bieten wir auch überfachliche Begleitung sowie eine persönliche organisatorische Betreuung. Digitale Lernformate schaffen dabei Flexibilität, werden jedoch stets durch individuelle Begleitung ergänzt.
Kurz gesagt: Wir kombinieren digitale Möglichkeiten mit persönlicher Nähe, wissenschaftlicher Fundierung und konsequenter Kompetenzorientierung. Das unterscheidet uns sowohl von klassischen Bildungsinstitutionen als auch von rein digitalen Kursplattformen.
Wie gehen Sie mit unterschiedlichen Lernniveaus und beruflichen Zielsetzungen Ihrer Teilnehmenden um?
Wir gehen davon aus, dass es in der Weiterbildung keine zwei identischen Ausgangssituationen gibt. Menschen bringen unterschiedliche berufliche Erfahrungen, Lernvoraussetzungen und Zielsetzungen mit – entsprechend individuell muss auch Weiterbildung gestaltet sein.
Deshalb setzen wir konsequent auf Kompetenzorientierung und Personalisierung. Unsere Inhalte sind hochgradig modularisiert, sodass Lernpfade flexibel zusammengestellt und an das jeweilige Kompetenzniveau angepasst werden können. Je nach Bedarf integrieren wir ergänzende individuelle Inhalte sowie vertiefende oder spezialisierende Exkurse. Perspektivisch bauen wir diese Personalisierung weiter aus, um Lernangebote noch gezielter auf individuelle Entwicklungsziele abzustimmen.
Ein zentraler Baustein sind zudem fachliche 1:1 Coachings – ohne starre Begrenzung in Anzahl, Dauer oder Schwerpunktsetzung. Statt eines Frontalunterrichts nach dem Gießkannenprinzip steht bei uns die individuelle Begleitung im Mittelpunkt. So können wir gezielt auf persönliche Fragen, konkrete berufliche Kontexte und spezifische Entwicklungsfelder eingehen.
Die Spannbreite unserer Teilnehmenden reicht dabei von Menschen, die einen vollständigen Quereinstieg in ein neues Fachgebiet anstreben, bis hin zu erfahrenen Fachkräften, die seit Jahren in ihrem Bereich tätig sind und für eine berufliche Neuorientierung oder Weiterentwicklung einen anerkannten Kompetenznachweis benötigen. Unsere Struktur ermöglicht es, beide Extreme – und alle Szenarien dazwischen – passgenau zu begleiten.
Unser Anspruch ist es, Weiterbildung so flexibel und differenziert zu gestalten, wie es die berufliche Realität unserer Teilnehmenden erfordert.
Welche Entwicklungen beobachten Sie derzeit besonders aufmerksam im Bereich Weiterbildung und Qualifizierung?
Wir beobachten derzeit eine durchaus ambivalente Entwicklung. Auf der einen Seite gibt es beeindruckende technologische Fortschritte und neue didaktische Möglichkeiten, insbesondere durch digitale Tools und Künstliche Intelligenz. Auf der anderen Seite erkennen wir in Teilen des Bildungsmarktes eine Rückbesinnung auf sehr klassische Methoden.
Teilweise erleben wir eine Tendenz zurück zu stark lehrkraftzentrierten Formaten, mit Fokus auf Frontalunterricht und primär wissensorientierter Vermittlung. Häufig steht weiterhin das Abprüfen von lexikalischem Wissen im Vordergrund, anstatt die Entwicklung von Handlungskompetenz und Problemlösungsfähigkeit systematisch zu fördern.
Besonders aufmerksam verfolgen wir den Umgang mit neuen Technologien, insbesondere mit KI. In einigen Kontexten werden diese eher verboten oder sanktioniert, statt ihren sinnvollen und verantwortungsvollen Einsatz didaktisch zu begleiten. Aus unserer Sicht ist das eine verpasste Chance. Denn diese Technologien werden die Arbeitswelt nachhaltig prägen. Lernende sollten daher nicht von ihrer Nutzung ausgeschlossen, sondern dazu befähigt werden, reflektiert, kritisch und kompetent mit ihnen umzugehen.
Die zentrale Frage ist für uns nicht, ob neue Technologien eingesetzt werden, sondern wie. Weiterbildung sollte Menschen in die Lage versetzen, technologische Entwicklungen zu verstehen, einzuordnen und produktiv zu nutzen, statt sie davon fernzuhalten. Nur so entsteht echte Zukunftsfähigkeit.
Wohin soll sich velpTEC in den kommenden Jahren entwickeln und welche Themen wollen Sie weiter ausbauen?
In den kommenden Jahren möchten wir insbesondere das personalisierte und konsequent kompetenzorientierte Lernen weiter ausbauen. Unser Ziel ist es, individuelle Entwicklungsprozesse noch präziser zu begleiten und Lernangebote stärker an tatsächlichen Handlungskompetenzen auszurichten.
Ein zentrales Zukunftsthema ist dabei die Weiterentwicklung von Prüfungs- und Bewertungsformaten. Gerade vor dem Hintergrund technologischer Entwicklungen, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, müssen klassische Prüfungsformen neu gedacht werden. Wenn Informationen jederzeit verfügbar sind und KI-Tools unterstützend eingesetzt werden können, stellt sich die Frage, wie echte Kompetenz, Transferfähigkeit und Problemlösungskompetenz valide erfasst werden können. Hier sehen wir erheblichen Entwicklungsbedarf und gleichzeitig große Gestaltungsmöglichkeiten.
Darüber hinaus möchten wir den Lern- und Lehrprozess im tertiären Bildungsbereich insgesamt neu gestalten. Basierend auf den technologischen, didaktischen und pädagogischen Erkenntnissen der vergangenen Jahre verfolgen wir das Ziel, Bildungsstrukturen von Grund auf weiterzuentwickeln, nicht erst auf Ebene der Weiterbildung, sondern bereits vorgelagert im Hochschulkontext.
Aus diesem Grund befinden wir uns aktuell in der finalen Phase der Gründung einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Damit möchten wir einen Raum schaffen, in dem innovative, kompetenzorientierte und zukunftsgerichtete Bildungsmodelle systematisch umgesetzt und weiterentwickelt werden können.
Unsere Vision ist es, Bildung ganzheitlich zu transformieren – von der akademischen Ausbildung bis zur beruflichen Weiterbildung – und so nachhaltige, zukunftsfähige Bildungsstrukturen mitzugestalten.
Welche drei Ratschläge würden Sie Gründerinnen und Gründern geben, die ein Startup im Bildungs oder EdTech Bereich aufbauen möchten?
- Bildung zuerst verstehen – Technologie danach einsetzen. Technologie ist ein kraftvolles Werkzeug, aber kein Selbstzweck. Wer im EdTech-Bereich gründet, sollte sich intensiv mit Lernprozessen, Didaktik und pädagogischen Grundlagen auseinandersetzen. Entscheidend ist die Frage: Wie lernen Menschen wirksam? Erst wenn dieses Fundament klar ist, sollte Technologie gezielt eingesetzt werden, um Lernprozesse zu unterstützen.
- Konsequent vom Kompetenzaufbau her denken – nicht vom Content. Viele Angebote scheitern daran, dass sie Inhalte skalieren, statt Kompetenzen zu entwickeln. Erfolgreiche Bildungsangebote orientieren sich daran, was Lernende am Ende tatsächlich können sollen – also an Handlungskompetenz, Problemlösungsfähigkeit und Transfer. Inhalte sind Mittel zum Zweck, nicht das Ziel.
- Den Menschen in den Mittelpunkt stellen – nicht das Produkt. Gerade im Bildungsbereich geht es um individuelle Entwicklungsprozesse. Unterschiedliche Ausgangssituationen, Motivationen und Lebensrealitäten erfordern flexible und personalisierte Ansätze. Wer Bildung anbietet, trägt Verantwortung. Deshalb sollte neben wirtschaftlichen Überlegungen immer auch der gesellschaftliche Impact mitgedacht werden. Zusammengefasst: Wer im EdTech-Bereich gründet, sollte Technologie, pädagogische Fundierung und echte gesellschaftliche Wirkung zusammendenken. Bildung ist kein schneller Markt, sondern ein langfristiges Gestaltungsfeld.
Bildcredits velpTEC
Wir bedanken uns bei Robin Marsch für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

























