VILAVIT entwickelt wissenschaftlich fundierte Lösungen für Kinderwunsch und Fruchtbarkeit und wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen
Wie ist VILAVIT entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?
VILAVIT ist aus einer zutiefst persönlichen Motivation heraus entstanden. Die Gründerin Claudia Gessler-Zwickl erhielt selbst die Diagnose „Unfruchtbarkeit!. Anstatt sich damit abzufinden, entschied sie sich bewusst, führende Kinderwunschexperten herauszufordern und „out of the box“ denken.
Die Erkenntnis war rasch klar: Gezielte Mikronährstoffe verbessern die weibliche und männliche Fruchtbarkeit, das ist wissenschaftlich bewiesen. Allerdings gab es kein Produkt am Markt, das überzeugte. Die Idee von VILAVIT war entstanden.
Gemeinsam mit führenden Reproduktionsmediziner:innen wurde VILAVIT entwickelt: Gezielt abgestimmte Kinderwunschpräparate zur Förderung der Eizell- und Spermienqualität. Die Präparate basieren auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, sind optimal dosiert und enthalten bioverfügbare Wirkstoffe, damit sie echte Wirkung erzeugen.
Was hat Sie dazu motiviert, sich auf das Thema Fruchtbarkeit und Mikronährstoffe zu spezialisieren?
Unsere Motivation geht weit über die Entwicklung rein wissenschaftlicher Lösungen hinaus. VILAVIT verfolgt das Ziel, Paare in einer oft sehr herausfordernden Phase ganzheitlich zu unterstützen, sowohl durch gezielte Kinderwunschpräparate als auch durch Aufklärung, Information und emotionale Begleitung.
Unerfüllter Kinderwunsch ist nach wie vor ein Tabuthema, über das häufig nur im Verborgenen gesprochen wird. Und dennoch ist jedes 6. Paar betroffen. Genau hier möchten wir ansetzen: Wir wollen dieses Schweigen durchbrechen und Raum für Offenheit schaffen. Denn nur durch einen offenen Umgang können wir Betroffenen Mut, Hoffnung und Zuversicht geben.
VILAVIT wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in den Pitch?
Unser Ziel ist es, die Plattform zu nutzen, um ein wichtiges gesellschaftliches Thema sichtbar zu machen. Unerfüllter Kinderwunsch ist noch immer ein Tabu obwohl rund jedes sechste Paar betroffen ist.
Wir möchten Aufmerksamkeit dafür schaffen, dass niemand auf dieser Reise allein ist, und gleichzeitig zeigen, dass es heute wissenschaftlich fundierte Möglichkeiten gibt, die weibliche und die männliche Fruchtbarkeit gezielt zu unterstützen.
Wenn es uns gelingt, das Thema zu enttabuisieren, Betroffenen Mut zu machen und Vertrauen in evidenzbasierte Lösungen zu stärken, dann ist das für uns bereits ein großer Erfolg.
Wie bereiten Sie sich aktuell auf Ihren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?
Die Vorbereitung ist sehr intensiv und umfasst mehr als den reinen Pitch. Neben einer klaren Storyline fokussieren wir uns insbesondere auf belastbare Kennzahlen, Marktpotenzial und Unit Economics für ein skalierbares Geschäftsmodell.
Gleichzeitig ist uns wichtig, authentisch zu bleiben und unsere persönliche Motivation spürbar zu machen, denn genau das macht VILAVIT aus.
Welche zentrale Botschaft möchten Sie mit VILAVIT vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?
Unerfüllter Kinderwunsch ist kein Randthema, sondern ein wachsendes gesellschaftliches Problem. Frauen bekommen zunehmend später Kinder, während gleichzeitig die Eizellqualität altersbedingt abnimmt. Parallel dazu ist die Spermienkonzentration seit den 1970er Jahren um mehr als 500% zurückgegangen.
Unsere zentrale Botschaft ist daher klar: Fruchtbarkeit ist weit mehr als ein wachsender Gesundheitsmarkt, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung mit tiefgreifendem Einfluss auf das Leben von Millionen Menschen.
Was wäre für Sie ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?
Ein persönlicher Erfolg wäre es für uns, möglichst viele Menschen auf ihrer Reise zu erreichen und ihnen zu zeigen: Ihr seid nicht allein. Unerfüllter Kinderwunsch betrifft so viele auch wenn oft nicht darüber gesprochen wird.
Wenn wir es schaffen, Betroffenen Mut und Hoffnung zu geben und gleichzeitig einen Beitrag dazu leisten, das Thema zu enttabuisieren und eine offene gesellschaftliche Diskussion anzustoßen, haben wir bereits viel erreicht, unabhängig davon, ob daraus direkt ein Investment entsteht.
Welche Vision verfolgen Sie mit VILAVIT für die Zukunft der reproduktiven Gesundheit?
Unsere Vision ist es, die führende wissenschaftlich fundierte Fertility & Women’s Health Care Brand im DACH-Raum aufzubauen und langfristig neue Standards in Prävention, Aufklärung und persönlicher Begleitung zu setzen.
Wie unterstützen Ihre Produkte Paare konkret auf dem Weg zum Wunschkind?
Unsere Produkte fördern gezielt die Qualität der Eizellen und Spermien, um die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen.
Sie wirken antioxidativ und schützen die Zellen vor oxidativem Stress, unterstützen die mitochondriale Funktion als zentrale Energiequelle für Eizellen und Spermien, verbessern die Insulinsensitivität und helfen, entzündliche Prozesse im Körper zu regulieren.
Welche Rolle spielen wissenschaftliche Studien und Daten bei der Entwicklung Ihrer Produkte?
Wissenschaft ist die Basis von VILAVIT. Unsere Präparate basieren auf aktuellen Studien und werden gemeinsam mit führenden Kinderwunschexpert:innen entwickelt. Unser Anspruch ist es, nur Inhaltsstoffe einzusetzen, deren Wirkung evidenzbasiert nachvollziehbar ist.
Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Wirkstoffe optimal aufeinander abgestimmt und wirksam sind?
Wir setzen auf bioverfügbare Mikronährstoffe, die in ihrer Kombination gezielt auf die Bedürfnisse des Körpers abgestimmt sind. Dabei achten wir besonders auf Synergien zwischen den Wirkstoffen sowie auf höchste Qualitäts- und Produktionsstandards.
Welche Zielgruppe sprechen Sie mit VILAVIT besonders an und welche Probleme lösen Sie im Alltag konkret?
Unsere Hauptzielgruppe sind alle Paare mit Kinderwunsch sowohl in einer frühen Planungsphase als auch bereits in medizinischer Behandlung.
Wir adressieren ein zentrales gesellschaftliches Problem: die steigende Unfruchtbarkeit. VILAVIT unterstützt gezielt die Qualität von Eizellen und Spermien auf zellulärer Ebene und schafft gleichzeitig Orientierung in einem oft unübersichtlichen Umfeld.
Welche Herausforderungen begegnen Ihnen im sensiblen Bereich der Fruchtbarkeit und Gesundheit?
Die zentrale Herausforderung liegt darin, Vertrauen aufzubauen insbesondere in einem emotional sehr sensiblen Umfeld wie dem Kinderwunsch.
Gerade deshalb ist es entscheidend, konsequent auf wissenschaftlich fundierte Lösungen zu setzen und diese transparent und verständlich zu kommunizieren.
Was unterscheidet VILAVIT von klassischen Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen Kinderwunsch-Produkten am Markt?
VILAVIT setzt gezielt auf die Unterstützung der Fruchtbarkeit auf zellulärer Ebene und geht damit deutlich über klassische Nahrungsergänzung hinaus.
Unsere Präparate basieren auf klar differenzierten, wissenschaftlich untersuchten Wirkstoffen, die in optimaler Dosierung und hoher Bioverfügbarkeit eingesetzt werden. Statt standardisierter Vitaminmischungen verfolgen wir einen evidenzbasierten Ansatz, der gezielt auf die Verbesserung der Eizell- und Spermienqualität abzielt.
Zudem wurden unsere Produkte in enger Zusammenarbeit mit führenden Reproduktionsmediziner:innen entwickelt und stehen für höchste Qualität und Wirksamkeit.
Welche Bedeutung hat das Thema Aufklärung und Transparenz für Ihre Kundinnen und Kunden?
Aufklärung ist ein zentraler Bestandteil unserer Marke. Wir setzen bewusst auf Education, um Vertrauen aufzubauen und nachhaltige Entscheidungen zu ermöglichen.
Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?
Ich würde drei Dinge mitgeben: Entscheidend ist, ein echtes Problem zu lösen. Gleichzeitig sollte man immer nah an seinen Kund:innen bleiben, denn sie liefern die wertvollsten Insights. Und nicht zuletzt braucht es Resilienz, denn Unternehmertum ist kein Sprint, sondern ein Marathon.
Sehen Sie VILAVIT am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen
Bildcredits/Fotograf: Fotostudio Wetzikon Yannik Scrugli
Wir bedanken uns bei Claudia Gessler-Zwickl für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


























