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Die Höhle der Löwen am 19. Oktober 2026: Fünf Gründerteams kämpfen um Millioneninvestments

Neue Geschäftsideen, innovative Produkte und ambitionierte Bewertungen prägen die siebte Folge der Gründershow auf VOX

Fünf Gründerteams präsentieren am 19. Oktober 2026 in „Die Höhle der Löwen“ ihre Geschäftsideen und innovative Produkte. Von nachhaltigen Rasierern über neue Lebensmittelkonzepte bis hin zu digitalen Anwendungen und moderner Sanitärtechnik reicht das Spektrum der Unternehmen, die auf ein Investment hoffen.

Am Montag, dem 19. Oktober 2026, um 20:15 Uhr zeigt VOX die siebte Folge der aktuellen Staffel von „Die Höhle der Löwen“. Fünf Unternehmen aus Deutschland und Österreich treten mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen vor die Investoren. Dabei geht es nicht nur um Kapital, sondern auch um Vertrieb, Markenaufbau und die Frage, wie sich neue Lösungen langfristig am Markt behaupten können.

Die Gründerinnen und Gründer bringen bereits erste Umsätze, bestehende Handelspartnerschaften oder Erfahrungen aus ihren jeweiligen Branchen mit. Gleichzeitig unterscheiden sich ihre finanziellen Forderungen erheblich. Während ein Unternehmen vergleichsweise bescheidene 30.000 Euro sucht, verlangt ein anderes 600.000 Euro für zehn Prozent seiner Firmenanteile.

Nachhaltige Rasierer: RAZECO setzt auf biobasierte Materialien

RAZECO – Victor Haisch, Ivo Lovric und Louisa Haisch

Wie lassen sich alltägliche Produkte umweltfreundlicher gestalten, ohne dass Verbraucher bei Funktionalität und Design Kompromisse eingehen müssen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Victor Haisch (27), Ivo Lovric (26) und Louisa Haisch (31). Das Gründerteam aus Berlin hat mit RAZECO eine Rasierermarke entwickelt, die den Einsatz fossiler Kunststoffe deutlich reduzieren möchte.

Das Unternehmen konzentriert sich auf nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen System- und Einwegrasierern. Dafür nutzt RAZECO nachwachsende Rohstoffe, die als Abfallprodukte anderer Industrien entstehen. Besonders bemerkenswert ist der Klingenkopf des Systemrasierers, der nach Unternehmensangaben zu 99 Prozent aus biobasiertem Material besteht. Das Material ist mit dem Zertifikat „OK biobased“ von TÜV Austria ausgezeichnet.

Ein langlebiger Stahlgriff und austauschbare Rasierköpfe sollen dazu beitragen, den Materialverbrauch zu reduzieren. Damit richtet sich RAZECO an Verbraucher, die Wert auf umweltbewusste Körperpflege legen, gleichzeitig aber eine zuverlässige Rasur erwarten.

Die Geschwister Louisa Haisch und Victor Haisch sowie ihr Mitgründer Ivo Lovric haben bereits erste Vertriebskanäle erschlossen. Ihre Produkte sind sowohl online als auch im stationären Handel erhältlich.

Für die weitere Entwicklung bietet das Team den Investoren zehn Prozent der Firmenanteile für 30.000 Euro an. Vor Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb müssen die Gründer zeigen, wie sich ihre Marke gegen etablierte Wettbewerber behaupten kann.

Innovative Produkte für die Gastronomie: Kölsche Koks will den Cocktailmarkt verändern

Kölsche Koks – Nicolas Lutz und Maximilian Koeser

Mit Kölsche Koks präsentieren Nicolas Lutz (35) und Maximilian Koeser (37) aus Köln ein Getränkekonzept, das aus ihrer eigenen Gastronomieerfahrung entstanden ist. Die beiden Unternehmer betreiben drei Gastronomiebetriebe und kennen die Herausforderungen, die mit der Zubereitung beliebter Cocktails verbunden sind.

Besonders Espresso Martini gehört zu den Getränken, deren Herstellung im laufenden Gastronomiebetrieb zeitaufwendig sein kann. Frischer Espresso muss zubereitet, abgekühlt und anschließend mit weiteren Zutaten verarbeitet werden.

Kölsche Koks soll diesen Prozess vereinfachen. Das Unternehmen bietet einen fertig gemischten Espresso-Martini-Likör mit 15 Prozent Alkohol, echtem Arabica-Kaffee und natürlichem Koffein an. Das Produkt kann direkt ausgeschenkt oder als Grundlage für weitere Cocktails verwendet werden.

Neben einer 0,7-Liter-Flasche gibt es kleinere Shot-Fläschchen, die sich insbesondere für Veranstaltungen, Festivals und Messen eignen.

Die Geschäftsidee hat bereits wirtschaftliche Ergebnisse geliefert. Nach Angaben der Gründer wurde mit Kölsche Koks bislang ein Umsatz von mehr als einer Million Euro erzielt.

Für die weitere Expansion fordern Nicolas Lutz und Maximilian Koeser 600.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile. Daraus ergibt sich eine Unternehmensbewertung von sechs Millionen Euro nach dem Investment.

Eine zentrale Frage für Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb dürfte sein, wie sich die Marke über ihre Kölner Herkunft hinaus im nationalen Getränkemarkt positionieren lässt.

Digitale Geschäftsideen: move2pay belohnt Bewegung im Alltag

move2pay – Mia Allouche und Karim Allouche

Bewegung und Konsum miteinander zu verbinden, ist die Geschäftsidee hinter move2pay. Die 19-jährige Mia Allouche und ihr Vater Karim Allouche (49) haben eine Anwendung entwickelt, die körperliche Aktivität mit einem digitalen Belohnungssystem kombiniert.

Das Unternehmen mit Standorten in Lustenau und Wien verfolgt einen Ansatz, der auf bestehende Gesundheits- und Fitnessanwendungen aufbaut. Nutzer können move2pay mit entsprechenden Apps verbinden und für Schritte, Trainingseinheiten oder andere Aktivitäten Bewegungsguthaben sammeln.

Dieses Guthaben lässt sich anschließend bei verschiedenen Handelspartnern im move2pay-Shop einsetzen. Das Geschäftsmodell verbindet damit Elemente aus Fitness, Kundenbindung und digitalem Handel.

Die Idee entstand bereits vor rund fünf Jahren innerhalb der Familie. Mia Allouche und Karim Allouche wollten einen zusätzlichen Anreiz schaffen, um Menschen zu mehr Bewegung im Alltag zu motivieren.

Unterstützung erhält das Unternehmen von Steffen Baumgart. Der ehemalige Fußballprofi und bekannte Fußballtrainer begleitet move2pay nach Angaben der Gründer bereits seit fünf Jahren als Markenbotschafter.

Für die nächste Wachstumsphase suchen Mia Allouche und Karim Allouche 350.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile.

Im Mittelpunkt des Pitches vor Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen steht die Frage, ob sich aus dem Belohnungsmodell ein wirtschaftlich tragfähiges und skalierbares Geschäftsmodell entwickeln lässt.

Innovative Produkte aus der Lebensmittelbranche: FRYZZA bringt Pizza in den Air Fryer

FRYZZA – Dieter Könnes, Ronny Schreiber und Alexander Wulf

Mit FRYZZA verbindet ein Gründerteam aus Baesweiler zwei beliebte Bereiche der modernen Küche: Tiefkühlpizza und Heißluftfritteusen. Hinter dem Unternehmen stehen TV-Moderator Dieter Könnes (54), Sommelier Ronny Schreiber (44) und Sternekoch Alexander Wulf (43).

Die Geschäftsidee entstand bei einem gemeinsamen Abend im Restaurant TROYKA von Alexander Wulf. Ziel war es, eine Pizza zu entwickeln, die speziell auf die Anforderungen eines Air Fryers abgestimmt ist.

Anders als klassische runde Tiefkühlpizzen besitzt FRYZZA eine rechteckige Form. Dadurch soll sie in handelsübliche Heißluftfritteusen passen und innerhalb von etwa fünf bis sechs Minuten zubereitet werden können.

Die Rezeptur basiert auf Natursauerteig, handgezogenem und handbelegtem Teig, einer Steinofen-Zubereitung sowie einer eigens entwickelten Gewürzmischung.

Aktuell bietet FRYZZA vier Sorten an: Salami, Thunfisch, Veggie und Margherita.

Das Unternehmen kann bereits auf erste Vertriebserfolge verweisen. Nach eigenen Angaben ist FRYZZA in rund 700 Märkten und sieben Handelsketten in Deutschland und Österreich vertreten. Innerhalb der ersten sechs Monate soll ein Umsatz von mehr als 500.000 Euro erzielt worden sein.

Neben Dieter Könnes, Ronny Schreiber und Alexander Wulf gehören zwei weitere Gesellschafter mit Erfahrung in Handel und Distribution zum Unternehmen.

Für den nächsten Wachstumsschritt bietet das Team zehn Prozent der Firmenanteile für 350.000 Euro an.

Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen müssen beurteilen, ob FRYZZA das Potenzial besitzt, sich langfristig als eigenständige Produktkategorie im Lebensmittelhandel zu etablieren.

Nachhaltige Sanitärtechnik: MISSOIR entwickelt ein Frauenurinal

MISSOIR – Lena Olvedi

Lange Warteschlangen vor Frauentoiletten gehören bei Konzerten, Festivals und anderen Großveranstaltungen häufig zum Alltag. Die Berliner Unternehmerin Lena Olvedi (44) möchte mit MISSOIR eine praktische Alternative schaffen.

Ihr Unternehmen hat ein Frauenurinal entwickelt, das speziell auf die natürliche Hockhaltung ausgerichtet ist. Die Konstruktion ermöglicht eine kontaktlose Nutzung und soll insbesondere an stark frequentierten Veranstaltungsorten für eine schnellere Abwicklung sorgen.

MISSOIR wird fest im Boden installiert und verfügt über Haltegriffe sowie einen Spritzschutz. Mehrere Anlagen können nebeneinander eingebaut werden, um die vorhandenen Sanitärkapazitäten zu erweitern.

Ein weiterer Aspekt ist der Wasserverbrauch. Da das System ohne Spülung auskommt, können Betreiber nach Angaben des Unternehmens Wasser und damit verbundene Kosten einsparen.

Die Idee entstand bereits 2018. Nach ersten erfolgreichen Einsätzen auf Festivals und Veranstaltungen wurde das Produkt in die Serienproduktion überführt.

Mit MISSOIR richtet sich Lena Olvedi insbesondere an Betreiber von Clubs, Konzerthallen, Stadien und Veranstaltungsstätten.

Für den weiteren Ausbau ihres Unternehmens sucht die Gründerin 180.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

Vor Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Johannes Kliesch möchte Lena Olvedi zeigen, dass sich mit einer verbesserten Sanitärinfrastruktur nicht nur ein alltägliches Problem lösen, sondern auch ein wirtschaftlich interessantes Geschäftsmodell entwickeln lässt.

Geschäftsideen zwischen Wachstum, Wettbewerb und hohen Unternehmensbewertungen

Die siebte Folge von „Die Höhle der Löwen“ zeigt, wie unterschiedlich die Voraussetzungen junger Unternehmen sein können. Während RAZECO auf nachhaltige Materialien setzt, konzentriert sich Kölsche Koks auf die Vereinfachung gastronomischer Abläufe. move2pay verbindet Bewegung mit digitalen Kaufanreizen, FRYZZA erschließt neue Möglichkeiten für die Zubereitung von Tiefkühlpizza und MISSOIR möchte bestehende Sanitärkonzepte verbessern.

Auch die Bewertungen verdeutlichen die unterschiedlichen Erwartungen der Gründerteams. Die angebotenen Beteiligungen entsprechen Unternehmensbewertungen nach Investment zwischen 300.000 Euro bei RAZECO und sechs Millionen Euro bei Kölsche Koks.

Insgesamt suchen die fünf Unternehmen 1,51 Millionen Euro Kapital. Ob die Investoren bereit sind, diese Summen zu den angebotenen Konditionen bereitzustellen, bleibt bis zur Ausstrahlung offen.

Entscheidend dürfte dabei nicht allein die Originalität der Geschäftsideen sein. Auch die bisherigen Umsätze, die Vertriebsmöglichkeiten, die Wettbewerbssituation und die wirtschaftliche Skalierbarkeit spielen eine wichtige Rolle.

Die siebte Folge von „Die Höhle der Löwen“ läuft am Montag, 19. Oktober 2026, um 20:15 Uhr bei VOX.

Bild Die „Löwen“ (v.l.) Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Janna Ensthaler, Andreas W. Herb und Ralf Dümmel. Bildcredits RTL / Bernd-Michael Maurer

Sabine Elsässer
Sabine Elsässer
Sabine Elsaesser is an experienced entrepreneur and media/startup expert. Since 2016, she has served as the Chief Editor and CEO of StartupValley Media & Publishing. In this role, she is responsible for managing the company and providing strategic direction for its media and publishing activities. Sabine Elsaesser takes great pleasure in assisting individuals and businesses in reaching their full potential. Her expertise in establishing sales organizations and her passion for innovation make her a valuable advocate for startups and entrepreneurs.

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