Das Startup Kölsche Koks bringt fertig gemixte Cocktail-Kreationen auf den Markt und wird am 19. Oktober 2026 in der Höhle der Löwen pitchen, um seine Getränkemarke und die Pläne für weiteres Wachstum vorzustellen.
Wie ist die Idee zu Kölsche Koks entstanden, wer steht hinter dem Startup und welcher Moment hat euch zur Gründung inspiriert?
Kölsche Koks ist aus unserer eigenen Gastronomie entstanden. Unser Espresso Martini Shot kam bei den Gästen so gut an, dass wir schnell gemerkt haben: Daraus kann eine eigenständige Marke werden. Heute treibe ich, Nicolas Lutz, als geschäftsführender Gesellschafter die Weiterentwicklung von Kölsche Koks voran.
In welcher Branche seid ihr tätig und was zeichnet euer Geschäftsmodell aus?
Wir sind in der Spirituosen- und Getränkebranche tätig sowie sehr aktiv in der Eventszene unterwegs. Unser Geschäftsmodell verbindet eine starke Marke mit unkomplizierten Cocktail- und Shot-Produkten, die wir über Gastronomie, Handel, Events und unseren Online-Shop vertreiben.
Welches konkrete Problem löst Kölsche Koks und welche Marktlücke habt ihr damit geschlossen?
Ein klassischer Espresso Martini oder Pornstar Martini ist aufwendig zuzubereiten. Wir machen beide einfach und überall verfügbar: fertig gemixt, direkt trinkbar und trotzdem mit echtem Cocktail-Charakter.
Warum habt ihr euch entschieden, mit Kölsche Koks in der Höhle der Löwen zu pitchen?
Für uns war es die Chance, Kölsche Koks einem Millionenpublikum zu zeigen und gleichzeitig einen starken strategischen Partner für die nächste Wachstumsphase zu gewinnen.
Wer war von Anfang an euer absoluter Wunschlöwe und warum?
Uns war besonders wichtig, einen Löwen zu gewinnen, der Erfahrung im Aufbau von Konsumgütermarken, starke Handelskontakte und echtes Vertriebs-Know-how mitbringt. Genau diese Kombination passt zu unserem nächsten Wachstumsschritt. Spannend wäre, wenn Andreas W. Herb als Gastlöwe dabei ist.
Welche Unterstützung erhofft ihr euch neben dem Kapital am meisten?
Vor allem Unterstützung beim Vertrieb, beim Ausbau unserer Handelspräsenz und beim strategischen Markenaufbau.
Welche nächsten Schritte plant ihr nach eurem Auftritt in der Höhle der Löwen?
Wir wollen unsere Präsenz im Lebensmitteleinzelhandel weiter ausbauen, neue Handelspartner gewinnen und unser Produktsortiment gezielt erweitern. Langfristig soll Kölsche Koks deutschlandweit als starke Getränkemarke im Premium Cocktail Segment etabliert werden.
Welche Erfahrungen waren auf eurem bisherigen Gründerweg besonders wertvoll?
Dass ein gutes Produkt allein nicht reicht. Vertrieb, Geschwindigkeit, konsequente Umsetzung und die Bereitschaft, ständig dazuzulernen, sind mindestens genauso wichtig.
Welche Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern geben?
Schnell starten, früh echtes Kundenfeedback einholen und den Vertrieb von Anfang an mitdenken. Und vor allem: bei Rückschlägen dranbleiben.
Was unterscheidet eure Produkte optisch und inhaltlich von der Konkurrenz?
Kölsche Koks fällt durch den Namen und den eigenständigen Markenauftritt sofort auf. Gleichzeitig ist das Produkt extrem unkompliziert: fertig gemixt, direkt trinkbar und sowohl als Shot als auch als Cocktail einsetzbar.
Wie bereitet ihr euch auf den möglichen Nachfrageansturm nach der Ausstrahlung in der Höhle der Löwen vor?
Wir haben frühzeitig höhere Warenbestände aufgebaut und Produktion, Fulfillment, Logistik und unseren Online-Shop auf deutlich höhere Bestellmengen vorbereitet.
Sehen Sie Kölsche Koks am 19. Oktober 2026 in der Höhle der Löwen
Bild Maximilian Koeser (l.) und Nicolas Lutz präsentieren mit „Kölsche Koks“ einen Espresso-Martini-Shot und Premix. Sie erhoffen sich ein Investment von 600.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer
Wir bedanken uns bei Maximilian Koeser und Nicolas Lutz für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.















