Montag, Juli 27, 2026
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Verliert Berlin seine besten Gründer an andere Städte?

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BAD1 will Berlin mit KI wieder nach vorne bringen Photografer: Marc Angeloff

BAD1 bringt Gründer, KI und Politik zusammen, um Berlin wieder zum führenden Startup Standort Europas zu machen

Wie entstand bei Ihnen persönlich die Idee hinter „Berlin auf die 1″?

Die Idee ist in einem sehr konkreten Moment entstanden. Bürgermeister Wegner war zu Besuch auf dem The Delta Campus im Kalle in Neukölln. Wir liefen gemeinsam durch den Campus und ich habe ihm offen gesagt, was ich in den Wochen davor in vielen Gesprächen gehört hatte: Viele der talentiertesten jungen Gründer:innen dieser Stadt überlegen ernsthaft, Berlin zu verlassen. Das war kein Lamentieren, das war ein Befund.

Aus diesem Gespräch ist ein Termin im Roten Rathaus geworden. Ich bin dort mit fünf der talentiertesten jungen Gründer:innen Berlins zusammengekommen, und wir haben miteinander entschieden: Mit gut gemeinten Appellen kommen wir nicht weiter. Die lähmenden Strukturen in dieser Stadt lassen sich nicht von innen reformieren. Dafür braucht es eine Bewegung, die von außen Druck macht und gleichzeitig Lösungen liefert. So ist Berlin auf die Eins entstanden.

Heute stehen über 3000 Gründerinnen und Gründer hinter der Initiative und arbeiten aktiv an konkreten Verbesserungen mit.

Julian Teicke, wann hatten Sie das Gefühl, dass Berlin im internationalen Startup-Wettbewerb den Anschluss verliert?

Das ist in den letzten zwei Jahren schleichend, aber spürbar dramatischer geworden. Paris hat uns bei den VC-Investitionen überholt, London zieht weiter weg, und entscheidender als jede Statistik sind die Gespräche, die ich auf dem Delta Campus täglich führe.

Wenn die besten Köpfe der Stadt anfangen zu sagen „Ich gründe woanders“ oder „Ich verlagere mein Team in eine andere Hauptstadt“, ist das ein Signal, das man nicht ignorieren darf. Berlin war jahrelang die natürliche Default-Wahl in Kontinentaleuropa. Das sind wir heute nicht mehr automatisch. Genau hier setzt BAD1 an.

Was möchten Sie mit BAD1 konkret verändern, damit Berlin wieder zu den führenden Startup-Standorten Europas gehört?

BAD1 ist bewusst keine Top-Down-Liste von Forderungen, das gibt es seit Jahren in jeder Schublade. Wir gehen anders vor. Wir holen aus der Community die echten Reibungspunkte hoch: von Gründer:innen, Talenten, Investor:innen, aus Wissenschaft und Verwaltung selbst.

Aus diesen über 3000 Stimmen kondensieren wir fünf priorisierte Probleme mit dem größten Hebel für die nächsten 12 bis 24 Monate. Wir bearbeiten sie in drei aufeinander aufbauenden Schritten auf dem Delta Campus: am 29. April im Ideation Workshop mit 50 kuratierten Köpfen aus dem Ökosystem, am 30. Mai im viertägigen Hackathon mit über 100 Teilnehmenden, und am 12. Juni in der BAD1 Conference mit 500 handverlesenen Gründer:innen, Investor:innen und Buildern. Dort übergeben wir ein White Paper mit messbaren Maßnahmen an die Politik.

Die Themen sind klar benannt: Englisch als zweite Verwaltungssprache für wirtschaftliche Prozesse, schnellere Visa- und Genehmigungsverfahren, Öffnung der öffentlichen Vergabe für Startups, Aufbau eigener KI-Infrastruktur, internationale Direktflüge nach BER. Diese Punkte sind nicht ausgedacht. Sie kommen direkt aus der Praxis und werden mit der Stadt zusammen umgesetzt.

Warum wird Berlin aus Ihrer Sicht oft unter seinem eigentlichen Potenzial gehandelt?

Weil wir an unserer eigenen Erzählung sparen. Die Substanz ist längst da. Das Berliner Startup-Ökosystem trägt 10 bis 12 Prozent zur Wirtschaftsleistung der Stadt bei, schafft über 150.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt, und 2024 sind 2,2 Milliarden Euro VC nach Berlin geflossen. Das sind 31 Prozent des gesamten deutschen VC-Volumens. Wir haben 283 KI-Startups in der Stadt und 498 Neugründungen allein im letzten Jahr.

Das sind keine Potenzialzahlen, das ist Realität. Aber international sehen viele Berlin immer noch als coolen, kreativen Spielplatz statt als das, was es längst ist: ein ökonomischer Motor mit Tech- und KI-Tiefe. BAD1 will diese Erzählung gerade rücken. Faktenbasiert, selbstbewusst, ohne Schulterklopfen.

Welche Rolle spielt das Kalle Neukölln für die Vision hinter BAD1?

Das Kalle ist der physische Ort, an dem BAD1 stattfindet. Auf dem The Delta Campus im Kalle laufen alle drei Schlüsselveranstaltungen der Kampagne zusammen: Ideation Workshop, Hackathon und die Konferenz am 12. Juni. Auch der Auslöser für die Initiative liegt hier, an genau diesem Ort hat das Gespräch mit Bürgermeister Wegner stattgefunden.

Für mich ist das kein Zufall. Der Campus zeigt, wie Berlin im Kleinen längst funktioniert: international, vernetzt, ambitioniert, ohne den Reibungsverlust, den wir auf Stadtebene noch haben. Das Kalle ist im Grunde ein funktionierendes Modell. Die Aufgabe von BAD1 ist, diese Energie in die ganze Stadt zu tragen.

Sie sprechen häufig von einer fehlenden Macher-Mentalität in Politik und Verwaltung. Wo erleben Sie die größten Probleme aktuell?

Die größte Hürde ist eine Kultur, in der Prozess wichtiger ist als Ergebnis. Es wird abgestimmt, abgesichert, weitergereicht, und am Ende verantwortet niemand, dass etwas tatsächlich passiert.

Ganz praktisch sehe ich es bei internationalen Talenten, die Wochen auf einen Aufenthaltstitel warten. Bei Gründer:innen, die ein Geschäftskonto nicht eröffnen können, weil ein Formular nur auf Deutsch existiert. Bei öffentlichen Ausschreibungen, die so strukturiert sind, dass kleine, schnelle Unternehmen gar nicht erst teilnehmen können. Es liegt nicht an den einzelnen Menschen in der Verwaltung. Es liegt an einem System, das diese Menschen nicht ermächtigt, schnell und ergebnisorientiert zu entscheiden.

Warum ist Englisch als Sprache für wirtschaftliche Verwaltungsprozesse aus Ihrer Sicht längst überfällig?

Weil wir mit Städten konkurrieren, in denen eine indische KI-Forscherin oder ein brasilianischer Gründer innerhalb einer Woche operativ ist. In Berlin braucht es dafür heute oft Monate, Dolmetscher und eine gute Portion Glück.

Eine der am meisten unterstützten Ideen in der BAD1-Community kommt vom internationalen Gründer Louis Buys, der hier in Berlin skaliert. Sein Punkt ist einfach: Wer ein Unternehmen in Berlin aufbaut, sieht sofort, dass Englisch im Verwaltungsalltag fehlt. Eine zweite Idee, eingereicht von Mei Chi Lo, schlägt eine bilinguale Support-Plattform vor, die Newcomer mit lokalen Übersetzer:innen verbindet. Beides zeigt: Das Problem ist groß und die Lösungen liegen bereits auf dem Tisch. Es geht jetzt um Umsetzung, nicht mehr um die Frage, ob.

Julian Teicke, welche Chancen bietet die aktuelle KI-Entwicklung speziell für Berlin?

Die KI-Welle entscheidet, ob Europa technologisch souverän bleibt oder weiter in Abhängigkeit von US- und chinesischen Anbietern gerät. Berlin ist dafür der natürliche Hebel. Wir haben 283 KI-Startups in der Stadt, eine der höchsten Forschenden-Dichten Europas an TU, HU, Charité und Hasso-Plattner-Institut, und eine internationale Community, die freiwillig hier ist.

Was BAD1 sichtbar machen will: Europa braucht einen dritten Weg jenseits des hyperkapitalistischen Modells aus den USA und des Überwachungsmodells aus China. KI, die auf europäischen Werten basiert. Freiheit, Würde, Privatsphäre, Fairness. Berlin kann genau der Ort sein, an dem dieser dritte Weg gebaut wird. Dafür braucht es Rechenkapazität, regulatorische Klarheit und Kapital für Anwendungen, die über die reine Forschung hinausgehen.

Warum braucht Berlin aus Ihrer Sicht dringend ein internationales Startup- und KI-Event mit globaler Strahlkraft?

Weil Strahlkraft kein Selbstläufer ist. Slush hat Helsinki auf die Karte gesetzt, Bits & Pretzels München, VivaTech Paris, Web Summit Lissabon. Diese Städte sind durch ein einziges, fokussiertes Leuchtturm-Event nicht nur sichtbarer geworden, sondern auch wirtschaftlich stärker. Berlin hat objektiv die bessere Substanz als die meisten dieser Städte, aber bislang keinen jährlichen Anker, der die Welt hierher zieht.

Mit der BAD1 Conference am 12. Juni 2026 machen wir den ersten Schritt. 500 handverlesene Gründer:innen, Investor:innen und Builder, eine Bühne, ehrliche Gespräche, ein Abend auf dem Delta Rooftop, den die Teilnehmenden nicht vergessen werden. Das ist der Anfang. Langfristig braucht Berlin ein etabliertes Tech-Event, das jedes Jahr Kapital, Talent und Politik in die Stadt holt. Daran arbeiten wir.

Wie wichtig ist die Verbindung aus Universitäten, Talenten und Unternehmertum für die Zukunft Berlins?

Entscheidend. Jedes globale Tech-Cluster der Welt ist aus einer Universitäts-Industrie-Symbiose entstanden: Boston, die Bay Area, Tel Aviv, London. Berlin hat exzellente Universitäten und Forschungsinstitute, aber der Transfer von Forschung in Unternehmen ist zu langsam und zu vorsichtig.

Wir brauchen mehr Ausgründungen, schnellere Pfade aus dem Lehrstuhl in die Firma, Universitäten, die an Erfolgen beteiligt sind, und eine Kultur, in der eine Professorin stolz darauf ist, dass ihre Doktorandin gründet. Diese Brücke zu bauen ist ein zentrales Anliegen von BAD1. Genau deshalb sitzen in unseren Working Groups bewusst auch Wissenschaft, Konzerne und Verwaltung mit am Tisch, nicht nur Startups.

Mit BAD1 wollen Sie nicht nur Forderungen stellen, sondern auch Lösungen liefern. Was unterscheidet die Initiative von klassischen Wirtschaftsdebatten?

Wir arbeiten Bottom-Up, nicht Top-Down. Probleme werden nicht in einem Hinterzimmer definiert, sondern aus der Praxis hochgeholt, von den über 3000 Gründer:innen, die täglich an diesen Reibungspunkten arbeiten. Das ist der erste Unterschied.

Der zweite Unterschied: Wir liefern Lösungen, keine Forderungslisten. Aus 3000 Stimmen kondensieren wir wenige, hoch priorisierte Themen, und für jedes davon gibt es konkrete Vorschläge, Pilotprojekte, Indikatoren. Im Juni übergeben wir das Ergebnis als gemeinsames Mandat an die Politik.

Der dritte Unterschied ist, dass wir koalitionsfähig sind. Bürgermeister Wegner trägt die Initiative aktiv mit. Founding Partner wie The Delta, Juni und Dentsu Creative stehen dahinter, dazu Unternehmen wie SAP und viele weitere. Wir bringen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an einen Tisch, statt gegeneinander zu lobbyieren.

Wie haben Politik und Wirtschaft bislang auf BAD1 reagiert?

Die Resonanz hat uns selbst überrascht. Innerhalb weniger Monate haben sich über 3000 Gründer:innen eingebracht. Dazu führende Partner aus der Wirtschaft und Stimmen aus Wissenschaft und Verwaltung. Bürgermeister Wegner trägt die Initiative aktiv mit, was nicht selbstverständlich ist und für uns ein wichtiges Signal war, weil es zeigt, dass Politik und Wirtschaft hier ausnahmsweise auf demselben Spielfeld stehen.

Es gibt auch Skepsis. Manche fragen, ob das wieder nur eine Bewegung mit Bühne ist. Genau dieser Skepsis begegnen wir mit dem Format: Workshop, Hackathon, Konferenz, White Paper, messbare Ziele. Spätestens nach dem 12. Juni wird man uns am Output messen können, und genau das ist das Ziel.

Was müsste sich in Berlin sofort verändern, damit internationale Gründer:innen und Fachkräfte die Stadt wieder als erste Wahl sehen?

Englisch als zweite Verwaltungssprache für wirtschaftliche Prozesse. GmbH-Gründung digital in 24 Stunden. Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnis in maximal vier Wochen. Ein One-Stop-Shop für internationale Talente, der von Visum bis Kita-Anmeldung alles abdeckt. Und Direktflüge zwischen Berlin und der US-Westküste, die aktuell aus standortpolitischen Gründen blockiert werden, obwohl Carrier wie Emirates längst Slots beantragt haben.

Wer aus São Paulo oder Bangalore am Montag in Berlin landet und am Freitag handlungsfähig ist, bleibt. Wer drei Monate auf einen Termin wartet, geht. So einfach ist die Rechnung.

Wo sehen Sie Berlin in fünf Jahren, wenn BAD1 erfolgreich wird?

Berlin steht in fünf Jahren als die führende europäische Stadt für Builder. KI-Hauptstadt Europas, faktisch und in der internationalen Wahrnehmung. Das Ökosystem ist deutlich größer, internationaler und sichtbarer, die Verwaltung funktioniert in Englisch, internationale Talente kommen zuerst nach Berlin, und die BAD1 Conference ist ein etablierter Termin im globalen Tech-Kalender.

Vor allem aber: Berlin ist wieder die selbstverständliche erste Wahl, wenn jemand in Tel Aviv, New York oder Singapur sagt „Ich gehe nach Europa“. Genau dahin arbeiten wir, gemeinsam mit der Community und mit der Stadt.

Welche drei Ratschläge würden Sie jungen Gründer:innen geben, die heute in Deutschland ein Unternehmen aufbauen möchten?

Erstens: Baut von Tag eins für den globalen Markt. Der deutsche Markt finanziert euch, aber er macht euch nicht groß. Denkt Produkt, Sprache und Team von Anfang an international.

Zweitens: Umgebt euch mit den besten Menschen, die ihr finden könnt. Eure Firma ist immer nur so stark wie die fünf, sechs Köpfe, mit denen ihr gründet, einstellt und finanziert. Wählt diese Menschen wie Lebensentscheidungen, nicht wie Stellenausschreibungen.

Drittens: Wartet nicht auf Erlaubnis. Nicht von der Politik, nicht von der Verwaltung, nicht vom Markt. Die größten Firmen Deutschlands sind nicht entstanden, weil jemand sie freigegeben hat. Sie sind entstanden, weil jemand angefangen hat. Macht das, am besten heute.

Bild Marc Angeloff

Wir bedanken uns bei Julian Teicke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

WeMeet App treibt Wachstum von WeRoad voran

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WeMeet App wächst mit WeRoad Expansion

Die WeMeet App entwickelt sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber für WeRoad. Das europäische Travel Startup will nach einer neuen Finanzierungsrunde über 58 Millionen Dollar seine Community Plattform und Reiseangebote in mehrere US Städte bringen. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach gemeinsamen Reiseerlebnissen und lokalen Events weiter.

WeMeet App unterstützt WeRoad Expansion

WeRoad sichert sich 58 Millionen Dollar Series C für die Expansion in die USA

Die Finanzierungsrunde unterstützt den Aufstieg von WeRoad als Pionier der IRL Economy und seine US Expansion, die im Jahr 2026 Reisen und kuratierte gesellschaftliche Veranstaltungen in mehrere amerikanische Städte bringen wird.

WeRoad hat eine Series C Runde über 58 Millionen Dollar abgeschlossen und damit das Gesamtfundraising auf über 100 Millionen Euro gebracht.

Das Kapital finanziert die erste Expansion von WeRoad über Europa hinaus und bringt das Community Reisemodell sowie die Plattform WeMeet 2026 in mehrere US Städte.

WeRoad hat letztes Jahr über 100.000 Reisende rund um die Welt begleitet und seit seiner Gründung 2017 mehr als 300.000 Reisende auf über 1.000 Reisezielen.

MAILAND, Italien (27. Mai 2026) – WeRoad, Europas am schnellsten wachsendes Adventure Travel Unternehmen, hat eine Series C Finanzierungsrunde über 58 Millionen Dollar abgeschlossen, die von Airbnb angeführt wird. Bestehende Investoren, darunter der Series B Lead Investor H14, haben ebenfalls teilgenommen.

Das Kapital finanziert die erste bedeutende Expansion von WeRoad über Europa hinaus und bringt sein gemeinschaftsorientiertes Reisemodell auf den US Markt. Gleichzeitig signalisiert dies einen tiefgreifenden Wandel in der Reisebranche. Immer mehr Menschen suchen echte Verbindungen, gemeinsame Erlebnisse und neue Gemeinschaften. Die neue Finanzierungsrunde bringt das Gesamtkapital des Unternehmens auf 100 Millionen Euro.

WeRoad baut Community Reisen weltweit aus

Die Series C ist eine bedeutende Bestätigung der Neuerfindung von Solo Travel und Community Building für WeRoad. Seit seiner Gründung in Italien im Jahr 2017 hat WeRoad mehr als 300.000 Reisende auf über 1.000 Reisen auf allen Kontinenten begleitet. Durch seinen digitalen und physischen Marketingansatz gewann das Unternehmen außerdem mehr als 3,5 Millionen Social Media Follower.

Rund 90 Prozent der Kunden reisen allein. Gleichzeitig werden sie von der Marke und ihrem Versprechen angezogen, echte Freundschaften zu fördern und Einsamkeit durch gemeinsame Reiseerlebnisse zu bekämpfen. Jede Reise wird von einem Travel Coordinator begleitet. Dieser kümmert sich um die Logistik und stärkt zugleich echte Verbindungen innerhalb der Gruppen. Die Travel Coordinator gehören zu einer Community von über 4.000 Reisenden aus Europa und weiteren Regionen.

WeRoad entwickelte sich vom Adventure Travel Veranstalter zu einem Pionier der schnell wachsenden IRL Economy. Millennials und die Generation Z suchen zunehmend tiefe und langlebige Verbindungen, die sich nur offline knüpfen lassen. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft, für reale Erlebnisse Geld auszugeben.

WeMeet App wächst stark in Deutschland

Im Jahr 2025 erweiterte WeRoad sein Community Modell über das Reisen hinaus mit dem WeMeet Launch. Die WeMeet App bietet lokale und kuratierte gesellschaftliche Veranstaltungen wie Tageswanderungen, After Work Drinks, Dinner Events, Sportveranstaltungen und Yoga Sessions. Die Angebote stehen allen offen und richten sich nicht nur an WeRoad Reisende.

Allein 2025 nahmen mehr als 50.000 Menschen in 35 Städten an 2.000 WeMeet Events teil. Außerdem wurde die offizielle WeMeet App rund 150.000 Mal heruntergeladen.

Besonders stark zeigt sich die Nachfrage in Deutschland. Mit 20.000 deutschen Reisenden, einem Marktwachstum von 75 Prozent im Jahr 2025 und einer Verdopplung des Wachstumstempos in Q1 2026 ist Deutschland der am schnellsten wachsende europäische Markt.

WeMeet entwickelt sich besonders erfolgreich in München, Köln, Hamburg und Berlin. Gleichzeitig wächst die Plattform auch in Stuttgart und Nürnberg weiter. Mehr als 5.000 Teilnehmer und 30.000 App Downloads unterstreichen das Potenzial des Modells.

Airbnb unterstützt Wachstum von WeRoad

WeMeet Events werden zentral für WeRoads US Rollout sein. Das Unternehmen will mit seiner digitalen Plattform und seinen Online Marketing Fähigkeiten gezielte Kampagnen und strategische Partnerschaften nutzen. Dadurch sollen starke Märkte identifiziert und aufgebaut werden.

Anschließend setzt WeRoad auf lokale Partnerschaften, Events und Offline Marketing Aktivitäten in mehreren Städten. Gleichzeitig baut das Unternehmen ein Netzwerk amerikanischer Travel Coordinator auf.

Parallel zur Series C und der US Expansion wird WeRoad CEO Andrea D’Amico nach San Francisco wechseln. Dort übernimmt er die Leitung des Hotel Geschäfts bei Airbnb. Gleichzeitig bleibt er als Mitglied des Board of Directors eng mit WeRoad verbunden.

Paolo De Nadai wird das Unternehmen weiterhin gemeinsam mit den Mitgründern Fabio Bin und Erika De Santi führen. Zusätzlich stellt WeRoad neue internationale Fachkräfte für den Eintritt in den US Markt ein.

WeRoad setzt auf echte Begegnungen

Paolo De Nadai, Gründer von WeRoad, sagt: „In einer Welt, die zunehmend von KI und sozialen Medien geprägt ist, werden echte menschliche Verbindungen immer seltener – und immer wertvoller. Bei WeRoad haben wir unser gesamtes Produkt darauf ausgerichtet, reale Verbindungen durch gemeinsame Reiseerlebnisse zu ermöglichen. Menschen suchen heute nicht nur neue Orte – sie suchen Zugehörigkeit. Die Expansion in die USA ist ein Meilenstein, auf den wir jahrelang hingearbeitet haben. Airbnb an unserer Seite zu haben ist sowohl eine starke Bestätigung für das, was wir aufgebaut haben, als auch ein kraftvolles Signal für die Chance, die vor uns liegt.“

Die IRL Economy nutzt Technologie, um reale Erlebnisse zu ermöglichen, statt langfristiges Online Engagement zu fördern. Gleichzeitig ist sie eine Antwort auf die zunehmende Einsamkeit vieler Menschen. Studien zeigen, dass junge Erwachsene besonders stark betroffen sind. Rund 30 Prozent der jungen Erwachsenen geben an, sich täglich einsam zu fühlen.

WeRoad begegnet diesem Thema direkt mit gemeinsamen Reiseerlebnissen und lokalen Community Angeboten. Mit der Unterstützung von Airbnb und einem bewährten Modell bringt WeRoad diese Mission nun auch in die USA.

Bildcredits WeRoad

Quelle getpress

Legal Tech Startup nu:legal erhält 1,3 Millionen Euro

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nu:legal erhält 1,3 Millionen Euro Finanzierung Teambild @nulegal

Das Legal Tech Startup nu:legal will Rechtsprozesse für deutsche KMU einfacher und schneller machen. Dafür erhält das Unternehmen jetzt 1,3 Millionen Euro frisches Kapital. Die Plattform verbindet KI Technologie mit anwaltlicher Prüfung und fokussiert sich zunächst auf Arbeitsrecht und Datenschutz.

Deutschlands KMU verlieren Milliarden an Bürokratie: nu:legal sichert sich 1,3 Millionen Euro für schnellere Rechtsprozesse

Gegründet von einem ehemaligen Freshfields Anwalt, entwickelt die Plattform gemeinsam mit führenden europäischen Anwält:innen und Kanzleien spezialisierte Rechtsdienstleistungen für Unternehmen.

Berlin/Potsdam, 27.05.2026 – Viele deutsche Unternehmen stehen bei Rechtsfragen vor derselben Wahl: langsame und teure Kanzleiprozesse oder generative KI, der sie bei sensiblen Themen nicht vollständig vertrauen. Gleichzeitig wächst der regulatorische Aufwand.

Deutsche KMU verbringen inzwischen durchschnittlich rund 32 Stunden pro Monat mit rechtlichen und Compliance bezogenen Aufgaben. Laut KfW kostet dieser Aufwand die deutsche Wirtschaft jedes Jahr rund 61 Milliarden Euro. Genau hier setzt das Legal Tech Startup nu:legal an.

Das Unternehmen startet heute die öffentliche Beta seiner Plattform auf nulegal.eu und gibt eine Gesamtfinanzierung in Höhe von 1,3 Millionen Euro bekannt. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Caesar Ventures. Zu den Investoren zählen außerdem Unternehmer:innen, KI Operatoren, weitere VC Investoren sowie Partner von Freshfields und anderen führenden europäischen Kanzleien.

„nu:legal baut keine weitere Insellösung, sondern eine integrierte Plattform für moderne juristische Dienstleistungen. Das Unternehmen verbindet die Erfahrung eines ehemaligen Freshfields Teams mit KI gestützter Technologie und anwaltlicher Prüfung und könnte damit Rechtsprozesse im Mittelstand nachhaltig verändern“, sagt Carolin Gabor, Managing Partner bei Caesar Ventures.

Zum Marktstart konzentriert sich nu:legal auf Arbeitsrecht und Datenschutz. Beide Bereiche gehören zu den größten operativen rechtlichen und regulatorischen Herausforderungen für deutsche KMU. Weitere Bereiche wie Wirtschaftsverträge sollen in den kommenden Monaten folgen.

Unternehmen sollen Prozesse wie Arbeitsverträge, Kündigungen, Datenschutzerklärungen oder Auftragsverarbeitungsverträge künftig deutlich effizienter abwickeln können. Die Technologie von nu:legal übernimmt dabei standardisierte Routineaufgaben. Gleichzeitig prüfen spezialisierte Anwält:innen die Ergebnisse zusätzlich, wenn fachliche Einschätzung und Verantwortung gefragt sind.

„Viele Unternehmen nutzen bereits KI Systeme für rechtliche Fragestellungen. Für sensible juristische Aufgaben bleiben generische Modelle jedoch oft unzuverlässig, insbesondere dann, wenn sie mit großer Selbstsicherheit falsche Antworten liefern. Für Unternehmen entsteht dadurch ein reales Risiko“, sagt Bork Morfaw, Gründer und CEO von nu:legal. „Und genau diese Lücke wollen wir schließen.“

Vom Freshfields Juristen zum Legal Tech Gründer

Gegründet wurde nu:legal von Bork Morfaw, einem ehemaligen Juristen bei Freshfields, einer der führenden internationalen Wirtschaftskanzleien Europas. Dort arbeitete er an Legal Tech und GenAI Projekten für internationale Großunternehmen. Gleichzeitig beobachtete er, wie Gründer, HR Teams und mittelständische Unternehmen immer wieder an denselben Problemen scheiterten: hohe Kosten, langsame Prozesse und fehlender Zugang zu pragmatischer Rechtsunterstützung.

Anfang 2025 verließ Morfaw die Kanzlei, um sich vollständig auf den Aufbau von nu:legal zu konzentrieren.

Bereits zuvor entwickelte er mit „LegalGPT“ eines der bekanntesten Legal AI Produkte Europas mit über 200.000 Nutzer:innen. Das Projekt zeigte die hohe Nachfrage nach schneller und zugänglicher Rechtsunterstützung. Gleichzeitig machte es die Grenzen von KI im Rechtsbereich sichtbar, besonders bei Haftung, Transparenz und europäischer Regulierung.

„Das Problem ist nicht mangelnder Bedarf an Rechtsberatung“, sagt Morfaw. „Das Problem ist, dass das bestehende System nie für die Geschwindigkeit moderner Unternehmen entwickelt wurde. Wir möchten dazu beitragen, dass Unternehmen weniger Zeit mit Bürokratie verbringen und sich stärker auf Aufbau, Innovation und Wachstum konzentrieren können.“

Technologie für Rechtsarbeit statt generischer KI

nu:legal versteht sich bewusst weder als klassische Kanzlei noch als reines KI Tool. Die Plattform wurde speziell für den deutschen Markt entwickelt und arbeitet eng mit erfahrenen Anwält:innen und Kanzleien zusammen. Gemeinsam entwickeln sie juristische Workflows, Vorlagen und digitale Dienstleistungen.

Jeder Workflow entsteht in Zusammenarbeit mit Fachanwält:innen mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung und wird kontinuierlich anhand von Praxiserfahrungen weiterentwickelt.

„Wir glauben nicht daran, Anwälte zu ersetzen“, sagt Morfaw. „Wir glauben daran, juristische Expertise mithilfe von Technologie skalierbar zu machen. Viele juristische Standardprozesse werden bis heute weitgehend manuell bearbeitet. Das kostet Unternehmen Zeit und bindet gleichzeitig Kapazitäten in Kanzleien.“

Anders als viele internationale Wettbewerber konzentriert sich nu:legal gezielt auf deutsche und europäische Rechtssysteme. Die Plattform wurde speziell für arbeitsrechtliche und datenschutzrechtliche Geschäftsprozesse entwickelt und ist vollständig auf DSGVO sowie europäische Datenschutzanforderungen ausgelegt.

Sämtliche Daten werden innerhalb der EU verarbeitet und gespeichert. Zusätzlich setzt nu:legal technische und organisatorische Schutzmaßnahmen um, die auf anwaltliche Vertraulichkeit und deutsche Datenschutzstandards ausgelegt sind.

„Recht ist extrem lokal“, sagt Morfaw. „Man kann US Produkte nicht einfach übersetzen und erwarten, dass sie deutsche Arbeitsgerichte oder europäische Datenschutzanforderungen zuverlässig verstehen.“

Langfristig plant nu:legal den Ausbau zu einer Plattform, auf der Anwält:innen eigene technologiegestützte Rechtsdienstleistungen entwickeln und skalieren können. Ein entsprechendes Modell befindet sich bereits im Aufbau.

Der öffentliche Start erfolgt zunächst über ein kontrolliertes Waitlist Modell auf nulegal.eu. Die Plattform soll schrittweise geöffnet werden, um Produktqualität und Nutzererfahrung gezielt weiterzuentwickeln. Mittelfristig plant nu:legal zudem die Expansion in weitere europäische Märkte.

Bildcredits nu:legal

Quelle Laetitia Delorme

Firmenportrait: So hilft die JURAPORT.SH Rechtsanwalts-GmbH & Co. KG mit ihrer Marke “Die Bewertungslöscher” Unternehmen

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Image by Tumisu from Pixabay

Das eigene Online-Image entscheidet heute maßgeblich über den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Ein einziger unberechtigter negativer Kommentar auf Portalen wie Google, Kununu oder Trustpilot kann ausreichen, um potenzielle Auftraggeber nachhaltig abzuschrecken. Wenn unwahre Tatsachenbehauptungen oder offene Schmähkritik den mühsam aufgebauten Ruf gefährden, ist schnelles und vor allem rechtlich fundiertes Handeln gefragt. Genau an diesem Punkt setzt das Angebot unter https://bewertungsloescher.de/ an. Die Bewertungslöscher sind keine Marketingagentur, sondern eine Marke der JURAPORT.SH Rechtsanwalts-GmbH & Co. KG. Diese Kanzlei fokussiert sich seit vielen Jahren auf das IT-Recht sowie den gewerblichen Rechtsschutz. Durch diese klare Struktur wird von Beginn an deutlich: Die Beseitigung rechtswidriger Einträge ist eine komplexe juristische Aufgabe, die am besten in die Hände von Fachleuten gehört.

Warum anwaltliche Expertise den Markt dominiert

Der Markt für Reputationsmanagement ist groß und mitunter unübersichtlich. Viele Anbieter versprechen schnelle Ergebnisse, arbeiten jedoch oft ohne die notwendige rechtliche Legitimation. Diverse Gerichte haben reinen Agenturen die Bearbeitung solcher Fälle mittlerweile gerichtlich untersagt, da es sich um eine klassische Rechtsdienstleistung handelt. Ein Betrieb, der sich gegen unfaire Kritik wehren möchte, benötigt fundierte Schriftsätze, die auf der aktuellen Rechtsprechung basieren und gegenüber den Rechtsabteilungen der großen Tech-Konzerne Bestand haben. Einfache Standardformulare oder emotionale Beschwerden werden von den Plattformen fast immer automatisiert abgewiesen.

Hier positioniert sich die schleswig-holsteinische Kanzlei bewusst als Premium-Partner für die Wirtschaft. Geleitet wird das Team von Philipp Gabrys, Kanzleiinhaber und erfahrener Fachanwalt für IT-Recht. Die tiefe Spezialisierung auf dieses Fachgebiet garantiert ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz. Um Plattformen wie Google zur Löschung zu bewegen, muss juristisch exakt dargelegt werden, warum ein Eintrag gegen geltendes Recht verstößt. Dies betrifft häufig Fälle, in denen ein Verfasser nachweislich niemals Kunde war oder gezielt falsche Tatsachen verbreitet. Die anwaltliche Herangehensweise sichert den Mandanten eine professionelle Vertretung auf Augenhöhe mit den internationalen Portalbetreibern.

Qualität und Verlässlichkeit „Made in Germany“

Ein weiterer Aspekt, der bei der Wahl des passenden rechtlichen Beistands zählt, ist der Unternehmensstandort. Während einige Mitbewerber aus dem Ausland agieren, setzt die Kanzlei kompromisslos auf das Prädikat „Made in Germany“. Dies schafft Vertrauen und stellt sicher, dass sensible Unternehmensdaten nach strengen nationalen Datenschutzstandards behandelt werden. Die gesamte Kommunikation sowie die juristische Aufarbeitung erfolgen lokal durch qualifizierte Fachkräfte, die mit dem deutschen Rechtssystem bestens vertraut sind.

Die Positionierung am Markt ist klar definiert: Der Auftritt entspricht der Qualität einer hochspezialisierten Rechtsanwaltskanzlei und distanziert sich bewusst von aggressiven Billigangeboten. Kostentransparenz steht dabei an erster Stelle. Anstatt unübersichtliche Stundenhonorare abzurechnen, erhalten Mandanten klare Pakete zu Festpreisen. Dies bietet mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Großbetrieben verlässliche Planungssicherheit. Modelle, bei denen Auftraggeber vermeintlich nur im Erfolgsfall zahlen, sucht man hier vergeblich, da derartige Gebührenstrukturen Anwälten berufsrechtlich schlichtweg untersagt sind. Die hohe rechtliche Expertise der Kanzlei macht riskante Lockangebote ohnehin überflüssig.

Branchenspezifische Lösungen für den Mittelstand

Die Mandantschaft der Kanzlei ist breit aufgestellt, wobei der Fokus strikt auf dem B2B-Bereich liegt. Ob Handwerksbetrieb, Steuerbüro, Hotel oder gastronomischer Betrieb – jede Branche hat mit ganz spezifischen Ausprägungen von Online-Kritik zu kämpfen. Ein Arzt sieht sich anderen Vorwürfen ausgesetzt als ein Einzelhändler. Besonders stark vertreten ist die Immobilienbranche. Die Kanzlei ist offizieller Partner des Immobilienverbandes Deutschland (IVD). Diese exklusive Partnerschaft unterstreicht das hohe Ansehen und die fachliche Spezialisierung auf die Bedürfnisse von Immobilienmaklern und Hausverwaltungen, deren Geschäftsgrundlage extrem stark von Vertrauen und einem makellosen Ruf abhängt.

Darüber hinaus richtet sich das Angebot an Marketingexperten, die für ihre eigenen Kunden rechtssichere Reputationslösungen suchen, sowie an Großbetriebe mit vielen Filialen. Wenn ein bundesweites Standortnetz permanent überwacht und bereinigt werden muss, stoßen interne Ressourcen schnell an ihre Grenzen. Die Auslagerung an eine spezialisierte Kanzlei schafft die notwendigen Freiräume, damit sich die Geschäftsführung wieder voll und ganz dem eigenen Kerngeschäft widmen kann.

Moderne Kanzleiprozesse und direkte Kommunikation

Das Bild der verstaubten Anwaltskanzlei trifft auf Die Bewertungslöscher in keiner Weise zu. Die Abläufe sind stark digitalisiert und auf maximale juristische Effizienz getrimmt. Jede eingereichte Anfrage durchläuft zunächst eine kostenlose Ersteinschätzung, bei der die objektiven rechtlichen Erfolgsaussichten geprüft werden. Sobald das Mandat erteilt ist, profitiert der Auftraggeber von extrem kurzen Wegen. Ein fester persönlicher Ansprechpartner begleitet den gesamten Vorgang, sodass Firmen jederzeit über den aktuellen Stand ihrer Angelegenheit informiert sind. Technische Lösungen wie ein spezieller Tracking-Link zur genauen Statusverfolgung der Löschanträge sorgen für ein Höchstmaß an Transparenz im Prozessablauf.

Einen massiven Mehrwert bietet die professionelle Abwicklung über die gewerbliche Rechtsschutzversicherung. Die Beseitigung von rechtswidrigen und rufschädigenden Inhalten ist oftmals durch entsprechende Policen abgedeckt. Die Kanzlei übernimmt in diesen Fällen die komplette Korrespondenz mit der zuständigen Assekuranz – angefangen bei der ersten Deckungsanfrage bis hin zur finalen Abrechnung. Dies reduziert den bürokratischen Aufwand für den Mandanten auf ein absolutes Minimum.

Ein starkes und sauberes Online-Profil ist heutzutage ein unverhandelbarer Faktor für wirtschaftliche Stabilität und gesundes Wachstum. Wenn dieses Profil durch unwahre Behauptungen von außen beschädigt wird, bietet der rechtliche Weg die sicherste Lösung. Die klare Kombination aus fundiertem IT-Recht, transparenten Festpreisen und effizienten digitalen Prozessen macht das Angebot der JURAPORT.SH Rechtsanwalts-GmbH & Co. KG zu einem starken strategischen Partner für die deutsche Wirtschaft.

Bild: Image by Tumisu from Pixabay

Autor Hannes Graubohm

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Soul of Concrete gewinnt Münchener Businessplan Wettbewerb

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Soul of Concrete gewinnt BayStartUP Wettbewerb Bild Sieger MBPW Phase 2 -Gruppe - Foto by Bert Willer

Soul of Concrete gewinnt Phase 2 im Münchener Businessplan Wettbewerb 2026. Der Wettbewerb von BayStartUP zeigt, wie stark Technologie Startups in Bayern wachsen. Besonders gefragt sind Lösungen für Bauwirtschaft, Industrie, Gesundheit und Robotik. Genau dort setzen die ausgezeichneten Teams mit ihren Innovationen an. Gleichzeitig entstehen viele neue Ideen auch außerhalb großer Städte, weshalb Bayern seine Rolle als Startup Standort weiter stärkt.

Soul of Concrete gewinnt Münchener Businessplan Wettbewerb

Startups liefern Lösungen für Industrien unter Druck: Soul of Concrete gewinnt Phase 2 des Münchener Businessplan Wettbewerbs

BayStartUP zeichnet fünf Technologie Startups aus. Insgesamt nahmen 192 Teams an der zweiten Wettbewerbsphase teil, und viele davon kommen aus dem Bereich KI und Industrie.

Soul of Concrete aus Schwaben gewinnt Phase 2 im Münchener Businessplan Wettbewerb vor helmit und FORMOVE.

Die Siegerteams setzen auf industrielle KI, Robotik und einen widerstandsfähigen Umbau wichtiger Infrastruktur. Gleichzeitig wollen die Teams bestehende Probleme schneller und effizienter lösen.

München, 21.05.2026 – Viele interessante Startup Ideen entstehen derzeit dort, wo etablierte Branchen stark unter Druck stehen. Dazu zählen die Bauwirtschaft, das Gesundheitswesen, die industrielle Produktion und die Automatisierung. Genau diese Entwicklung zeigt die zweite Phase des Münchener Businessplan Wettbewerbs 2026. BayStartUP zeichnet fünf Teams aus, die technologische Lösungen für konkrete Probleme entwickeln. Dazu gehören langlebiger und ressourcenschonender Betonbau, digitale Kindersicherheit und Trainingsdaten für intelligente Robotik.

Der Wettbewerb ist Teil des bayernweiten Engagements von BayStartUP. Gründerteams sollen von der Idee bis zur Skalierung begleitet werden. Außerdem erhielt BayStartUP von der Financial Times eine Auszeichnung als einer der Top 3 Startup Hubs Europas. Ausschlaggebend waren die starke Unterstützung und das breite Investorennetzwerk. Dadurch erhalten viele Teams früh Zugang zu Kapital und wichtigen Kontakten.

Den ersten Platz sicherte sich Soul of Concrete aus Nördlingen in Bayerisch Schwaben. Das Team entwickelt eine Technologie, die Betonbau schneller, langlebiger und ressourcenschonender machen soll. Platz zwei geht an helmit aus Höhenkirchen Siegertsbrunn. Deren KI Software soll Kinder vor digitalen Gefahren auf Social Media schützen. FORMOVE aus Garching bei München erreicht mit seiner Trainingsplattform für intelligente Robotik Platz drei. Außerdem zeichnete BayStartUP die Teams dehaze und iNSyT Solutions aus München aus.

BayStartUP stärkt innovative Startups in Bayern

192 Teams nahmen an der zweiten Wettbewerbsphase teil. Besonders stark vertreten waren technologieorientierte Gründungen aus den Bereichen KI, Industrie, Life Science und Software. Außerdem entstanden 59 Teams aus Hochschulen, weshalb viele Ideen direkt aus Forschung und Wissenschaft kommen.

Die ausgezeichneten Teams kommen nicht nur aus dem Münchener Innenstadt Ökosystem. Auch Garching, Höhenkirchen Siegertsbrunn und Nördlingen sind vertreten. Das zeigt, wie stark technologieorientierte Gründungen inzwischen in vielen Teilen Bayerns entstehen. Gleichzeitig wächst die Startup Szene auch außerhalb der großen Städte weiter.

Barbara Dombay, Geschäftsführerin von BayStartUP, sagt: „Die fünf ausgezeichneten Teams zeigen, wie breit technologische Innovation derzeit in Bayern entsteht. Die Ideen kommen aus Universitäten, Forschungsumfeldern, mittelständischen Unternehmen und regionalen Startup Ökosystemen innerhalb wie außerhalb von München. Genau in dieser Verbindung liegt großes Potenzial für starke europäische Technologieunternehmen.“

Soul of Concrete entwickelt nachhaltige Beton Technologie

Die Siegerteams der zweiten Wettbewerbsphase

Platz 1: Soul of Concrete | Nördlingen in Bayerisch Schwaben

Soul of Concrete entwickelt ein automatisiert produzierbares 3D Faser Bewehrungssystem für den Betonbau. Ziel ist es, klassischen korrosionsanfälligen Bewehrungsstahl zu ersetzen. Gleichzeitig sollen Bauprozesse schneller, industrieller und ressourcenschonender werden. Dadurch könnte die Bauwirtschaft langfristig Kosten und Material sparen.

Die Technologie löst mehrere Probleme der Bauwirtschaft gleichzeitig. Dazu zählen steigende Baukosten, Fachkräftemangel, langsame Baustellenprozesse und hohe CO₂ Emissionen. Durch die korrosionsfreie Faserstruktur sollen Bauwerke langlebiger werden und weniger Wartung benötigen. Gleichzeitig industrialisiert das Team den bisher stark manuellen Bewehrungsprozess. Laut Team können Baukosten um bis zu 40 Prozent und CO₂ Emissionen um bis zu 80 Prozent sinken.

KI und Robotik prägen den Münchener Businessplan Wettbewerb

Platz 2: helmit | Höhenkirchen Siegertsbrunn bei München

helmit entwickelt eine KI gestützte Software zum Schutz von Kindern und Jugendlichen auf Social Media. Die Lösung analysiert Inhalte in Text, Bild, Audio und Video. Außerdem erkennt sie Risiken wie Cybermobbing, Grooming oder problematische Kommunikation. Eltern sollen dadurch bei akuten Gefahren in Echtzeit gewarnt werden, sodass Familien schneller reagieren können.

Technologisch setzt helmit bewusst auf Datenschutz. Die Analyse läuft lokal auf dem Gerät. Persönliche Daten verlassen das System deshalb nicht. Damit reagiert das Team auf das wachsende Spannungsfeld zwischen digitaler Sicherheit und Privatsphäre. Gleichzeitig möchte helmit die Medienkompetenz in Familien stärken.

Platz 3: FORMOVE | Garching bei München

FORMOVE entwickelt eine Datenplattform für Robotersysteme. Die Systeme sollen anhand realer menschlicher Bewegungs und Interaktionsdaten trainiert werden. Damit adressiert das Team eine zentrale Herausforderung moderner Robotik, denn hochwertige Trainingsdaten sind häufig schwer verfügbar.

Die Plattform soll unabhängig von einzelnen Herstellern funktionieren. Gleichzeitig sollen unterschiedliche Robotiksysteme trainiert werden können. Ziel ist es, die Entwicklung flexibler Robotiklösungen zu beschleunigen. Außerdem möchte das Team technologische Abhängigkeiten Europas in diesem Bereich reduzieren. FORMOVE entstand im Umfeld der Technischen Universität München und erhält Unterstützung durch den EXIST Forschungstransfer.

BayStartUP begleitet Startups beim Wachstum

Platz 4: dehaze | München

dehaze entwickelt KI basierte digitale Zwillinge für die Gesundheitsversorgung. Die Technologie analysiert Gesundheitsdaten, darunter Freitexte und genomische Informationen. Dadurch sollen individuelle Risikoprofile für chronische Erkrankungen entstehen. Krankheiten sollen so früher erkannt und Behandlungen besser gesteuert werden. Zielgruppe sind Gesundheitsnetzwerke und Versorgungseinrichtungen, die medizinische Entscheidungen datenbasiert verbessern wollen.

Platz 5: iNSyT Solutions | München

iNSyT Solutions entwickelt eine Plattform zur Qualitätskontrolle von Nanomaterialien. Statt nur Durchschnittswerte auszuwerten, analysiert die Technologie Tausende einzelne Nanopartikel in Echtzeit. Dadurch werden Schwankungen sichtbar, die bisher oft verborgen blieben. Die Lösung soll Herstellern helfen, fehlerhafte Chargen früher zu erkennen. Außerdem sollen Entwicklungsprozesse schneller und Produktionsqualität besser werden. Einsatzbereiche sind unter anderem Elektronik, Medizintechnik und Materialforschung.

Wettbewerb als Arbeitsphase für Geschäftsmodell und Wachstum

Der Münchener Businessplan Wettbewerb begleitet Gründungsteams über mehrere Monate hinweg. Im Mittelpunkt stehen Marktvalidierung, Finanzierung, Vertrieb und Skalierung. Die Teams erhalten Feedback von Unternehmern, Investoren und Branchenexperten. Außerdem bekommen sie Zugang zu einem breiten Netzwerk aus Kapitalgebern und Industriepartnern. Dadurch verbessern viele Teams ihre Marktchancen bereits früh.

Viele erfolgreiche Technologieunternehmen in Bayern bereiteten ihre ersten Finanzierungsschritte im Umfeld der BayStartUP Wettbewerbe vor. Dazu zählen air up, Flix, EGYM, NaVvis und Quantum Systems.

BayStartUP versteht den Wettbewerb als Arbeitsphase für technologieorientierte Gründungen. Gerade wissenschaftsnahe Teams stehen häufig vor der Herausforderung, technologische Stärke in belastbare Geschäftsmodelle und skalierbare Marktstrategien zu übersetzen. Deshalb begleitet BayStartUP die Teams über mehrere Entwicklungsphasen hinweg.

Nächste Phase im Münchener Businessplan Wettbewerb

Nächste Etappe: Phase 3

Mit Abschluss der zweiten Wettbewerbsphase beginnt für viele Teams die Vorbereitung auf Phase 3 des Münchener Businessplan Wettbewerbs. Dort stehen Wachstumsstrategie, Go to Market, Finanzierung und Skalierung im Mittelpunkt. Die Teams müssen zeigen, wie aus technologischer Innovation belastbare Unternehmen entstehen können. Neueinsteiger können noch bis zum 9. Juni 2026 in den Wettbewerb einsteigen.

Bild Sieger MBPW Phase 2 -Gruppe – Foto by Bert Willer

Quelle BayStartUp GmbH

Nect Wallet Schleswig Holstein stärkt digitale Verwaltung

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Nect Wallet stärkt Schleswig Holsteins Verwaltung Benny Bennet Jürgens business1 ©Matthias Friel

Die Nect Wallet Schleswig Holstein wird ein wichtiger Teil der digitalen Verwaltung im Norden. Das Land erweitert damit sein digitales Serviceportal. Bürgerinnen und Bürger erhalten dadurch einen einfachen und sicheren Zugang zu Online Verwaltungsleistungen. Außerdem soll die Nutzung digitaler Dienste im Alltag leichter werden.

Nect Wallet Schleswig Holstein erweitert digitales Serviceportal

Schleswig-Holstein erweitert digitales Serviceportal: Nect wird Schlüsseltechnologie für sichere Identifizierung

Hamburg/ Kiel, 26.05.2026 Das Land Schleswig-Holstein erweitert sein digitales Serviceportal durch die Integration der Identifikationslösung Nect. Die Lösung dient als sichere und nutzerfreundliche Technologie für digitale Identifizierung und Authentifizierung. Dadurch erhalten Bürgerinnen und Bürger jederzeit einen einfachen Zugang zu Verwaltungsleistungen. Das gilt besonders auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

Mit der Nect Wallet bietet das Land zusätzlich eine praxiserprobte Alternative zur BundID. Die Lösung kann sowohl für die erste Registrierung als auch für den Login über die App genutzt werden. Dataport übernimmt die technische Umsetzung. Der IT-Dienstleister arbeitet neben Schleswig-Holstein auch für Hamburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Benny Bennet Jürgens, CEO und Gründer von Nect, erklärt: „Die Zusammenarbeit ist ein bedeutender Schritt zur Weiterentwicklung digitaler Identitäten in Deutschland. Damit schaffen wir eine vertrauenswürdige Grundlage für skalierbare digitale Verwaltungsprozesse und die künftige Anbindung europäischer Identitätslösungen wie der EUDI-Wallet.“

Digitale Verwaltung in Schleswig Holstein wird bürgerfreundlicher

Konsequente Digitalisierung mit digitaler Teilhabe verbinden

„Die Verwaltung in Schleswig-Holstein wird künftig digitaler, schneller und bürgerfreundlicher. Eine zukunftsfähige digitale Verwaltung stärkt das Vertrauen in unsere Demokratie. Außerdem sichert sie die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Unser Ziel sind vollständig digitale Prozessketten von der Antragstellung bis zur Entscheidung. Künftig sollen diese ausschließlich über das digitale Servicekonto laufen und durch Nect sicher identifiziert werden. Dabei gilt das klare Versprechen: Wir lassen niemanden zurück. Wer den digitalen Zugang nicht allein nutzen kann, erhält gezielte Unterstützung“, sagt Digitalisierungsminister Dirk Schrödter.

Nect Wallet stärkt Schleswig Holsteins Verwaltung   Schroedter Dirk ®Staatskanzlei SH
Schroedter Dirk ®Staatskanzlei SH

Nect Wallet stärkt digitale Identifizierung in Schleswig Holstein

Nect stärkt digitale Identifizierung: 300.000 User profitieren bereits

In Schleswig-Holstein leben rund 2,89 Millionen Menschen. Gleichzeitig gibt es durchschnittlich zwei Behördengänge pro Person und Jahr. Deshalb bietet die Ausweitung digitaler Identifikationsmöglichkeiten großes Potenzial für mehr Effizienz. Bereits 2025 registrierte das Land mehr als 150.000 Zugriffe auf das Servicekonto. Im Jahr 2026 kamen bislang 60.000 weitere Zugriffe hinzu.

Durch die zusätzliche Identifizierungsoption mit der Nect Wallet erwartet das Land einen deutlichen Anstieg bei digitalen Verwaltungsangeboten. Die Integration ergänzt bestehende Identitätsverfahren um eine KI-basierte Lösung. Dadurch treibt Schleswig-Holstein die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen weiter voran. Außerdem erleichtert die Lösung den Zugang zu Online Diensten. Zugleich bereitet sich das Land auf die ab 2027 verpflichtende Akzeptanz der European Digital Identity Wallet vor. So soll die europäische digitale Identität nahtlos eingebunden werden.

Schleswig Holstein setzt auf sichere digitale Infrastruktur

Schleswig-Holstein setzt auf technologische Souveränität und Sicherheit

Schleswig-Holstein setzt mit dieser Kooperation seine Modernisierung der digitalen Infrastruktur konsequent fort. Das Land möchte dabei auf souveräne und nutzerfreundliche Lösungen setzen. Gleichzeitig sollen Abhängigkeiten von externen Drittanbietern vermieden werden.

Nect erfüllt diesen Anspruch durch eine vollständige Eigenentwicklung. Sämtliche Technologien und auch die eingesetzte künstliche Intelligenz entstehen im eigenen Unternehmen. Das ePass-Verfahren von Nect ist das einzige im Gesundheitswesen zugelassene Fernidentifikationsverfahren dieser Art. Zudem basiert die Lösung auf einer ISO 27001-zertifizierten Technologie ohne Drittanbieter. Darüber hinaus ermöglicht sie das sichere Auslesen von Ausweisdokumenten aus mehr als 180 Ländern.

Der Verzicht auf Cloud-Lösungen von Drittanbietern sowie die Datenverarbeitung ohne externe Auftragsverhältnisse sorgen für vollständige technologische Kontrolle. Diese Souveränität passt zum Anspruch Schleswig-Holsteins, ein Vorbild für ein sicheres digitales Ökosystem zu sein. Gleichzeitig möchte das Land die öffentliche Verwaltung mit modernen und vertrauenswürdigen Identifikationslösungen ausstatten.

Link zur Anmeldung

Titelbild Benny Bennet Jürgens business1 ©Matthias Friel

Quelle Maschmeyer Group/ MM Support GmbH

Hamburg Innovation Summit Programm: Wie Hamburg seine Innovationsstrategie schärfen will

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Der Hamburg Innovation Summit 2026 bringt Startups, Forschung und Unternehmen zu KI, Quantencomputing und Innovation zusammen.

Key Takeaways

  • Der Hamburg Innovation Summit Programm vernetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und findet am 18. Juni 2026 im Oberhafenquartier statt.
  • Thematische Schwerpunkte sind Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und digitale Transformation.
  • Interaktive Formate wie Science Slams und Matchmaking-Sessions fördern den Austausch zwischen Startups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
  • Der Summit bietet eine Plattform für konkrete Anwendungen und wirtschaftliche Auswirkungen, statt nur den KI-Hype zu bedienen.
  • Hamburg strebt an, sich als wichtiger Innovationsstandort zu positionieren, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen.

Innovationsevents gibt es viele. Doch nur wenige Formate schaffen es, Wirtschaft, Wissenschaft, Startups, Politik und Mittelstand so eng miteinander zu vernetzen wie der Hamburg Innovation Summit Programm. Genau darin liegt die besondere Rolle des Formats, das sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Treffpunkt der norddeutschen Innovationsszene entwickelt hat.

Am 18. Juni 2026 soll das Hamburger Oberhafenquartier erneut zum Schauplatz für Zukunftstechnologien, neue Geschäftsmodelle und wirtschaftspolitische Debatten werden. Bereits die ersten veröffentlichten Programmpunkte zeigen, wohin die Reise geht: Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Life Science und die digitale Transformation traditioneller Branchen stehen klar im Mittelpunkt.

Der Hamburg Innovation Summit Programm positioniert sich damit weniger als klassische Messe, sondern vielmehr als Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Unternehmertum und konkreter wirtschaftlicher Anwendung. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und zunehmenden internationalen Wettbewerbs gewinnt diese Art von Vernetzung an Bedeutung. Auf mehr als 1.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche und mindestens fünf Bühnen sollen Unternehmen, Wissenschaft und Innovationsakteure zusammenkommen.

Der Hamburg Innovation Summit 2026 bringt Startups, Forschung und Unternehmen zu KI, Quantencomputing und Innovation zusammen.

Warum der Hamburg Innovation Summit Programm für den Standort relevant ist

Hamburg konkurriert längst nicht mehr nur mit anderen deutschen Städten um Talente, Investitionen und Startups. Der Wettbewerb findet international statt. Regionen wie Kopenhagen, Amsterdam oder Stockholm haben in den vergangenen Jahren gezeigt, wie gezielte Innovationsförderung ganze Wirtschaftsstandorte verändern kann.

Vor diesem Hintergrund wird der Hamburg Innovation Summit Programm auch zu einer Art Standortbestimmung. Die zentrale Frage lautet: Welche Rolle kann Hamburg künftig in Bereichen wie KI, Deep Tech oder nachhaltiger Industrie spielen?

Der politische Rückhalt für diese Strategie wird bereits zum Auftakt sichtbar. Eröffnet wird die Veranstaltung von Hamburgs Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation, Dr. Melanie Leonhard. Das unterstreicht, welchen Stellenwert Innovationspolitik inzwischen für die wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt einnimmt.

Die Veranstalter setzen dabei bewusst auf Themen, die wirtschaftlich besonders relevant sind. Quantencomputing etwa gilt weltweit als Schlüsseltechnologie der kommenden Jahrzehnte. Während heutige Computer bestimmte komplexe Berechnungen nur langsam lösen können, versprechen Quantencomputer enorme Fortschritte etwa in Materialforschung, Logistik, Medikamentenentwicklung oder Finanzanalysen.

Noch steckt die Technologie in vielen Bereichen in einer frühen Phase. Dennoch investieren Staaten und Unternehmen bereits Milliardenbeträge in Forschung und Entwicklung. Dass dieses Thema auf dem Summit prominent platziert wird, zeigt, dass Hamburg den Anschluss an internationale Technologietrends nicht verlieren möchte.

Hamburg Innovation Summit Programm rückt Quantencomputing in den Fokus

Besonders auffällig ist die starke Präsenz hochrangiger Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie. Nach der Eröffnung durch Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard stehen Akteure auf den Bühnen, die direkt an technologischen Entwicklungen arbeiten.

Mit Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Lars Reger von NXP Semiconductors sowie Dr. Jan Claas-von Jachmann, CEO von PROVIREX, ist das Panel hochkarätig besetzt.

Gerade diese Mischung aus Wissenschaft und Wirtschaft könnte entscheidend sein. Denn Deutschland gilt zwar weiterhin als starker Forschungsstandort, tut sich jedoch oft schwer damit, aus technologischen Entwicklungen erfolgreiche Unternehmen aufzubauen.

Genau hier setzt die Debatte rund um sogenannte Deep-Tech-Startups an. Anders als klassische Software-Startups benötigen sie meist hohe Investitionen, lange Entwicklungszeiten und enge Kooperationen mit Universitäten oder Forschungseinrichtungen. Gleichzeitig entstehen dort häufig Technologien mit enormem wirtschaftlichem Potenzial.

Hamburg versucht seit einigen Jahren, sich stärker in diesem Bereich zu positionieren. Der Fokus auf Life Science, Datenverarbeitung und industrielle Innovationen passt zu dieser Strategie. Vor allem die Verbindung aus Logistik, Luftfahrt, Industrie und Wissenschaft macht die Region grundsätzlich attraktiv für technologiegetriebene Unternehmen.

Ob daraus tatsächlich ein international sichtbares Innovationsökosystem entsteht, hängt allerdings nicht nur von Veranstaltungen ab. Entscheidend bleiben Kapitalzugang, Fachkräfte und regulatorische Rahmenbedingungen.

Das Hamburg Innovation Summit Programm 2026 bringt Startups, Forschung und Unternehmen zu KI, Quantencomputing und Innovation zusammen.

Zwischen KI-Hype und realem Nutzen

Kaum ein Branchentreffen kommt derzeit ohne das Thema Künstliche Intelligenz aus. Auch in Hamburg spielt KI eine zentrale Rolle. Interessant ist jedoch, dass der Summit offenbar versucht, stärker auf konkrete Anwendungen und wirtschaftliche Auswirkungen zu schauen, statt nur den allgemeinen Hype zu bedienen.

Das zeigt sich etwa an der Auswahl der Speakerinnen und Speaker. Lara Sophie Bothur soll Einblicke in Entwicklungen rund um Data Science und Space Tech geben. Gleichzeitig wird mit Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons die gesellschaftliche Dimension technologischer Transformation thematisiert. Ihr Fokus liegt auf nachhaltigem Wirtschaften und sozialer Innovation.

Gerade dieser Perspektivwechsel wird für Unternehmen zunehmend relevant. Denn viele Firmen stehen aktuell vor der Herausforderung, KI nicht nur als Effizienzwerkzeug zu betrachten, sondern auch Fragen zu Regulierung, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz mitzudenken.

Vor allem Mittelständler kämpfen häufig mit einem ganz praktischen Problem: Es fehlt weniger an Interesse als an konkreten Anwendungsfällen und Ressourcen. Formate wie der Summit können deshalb vor allem dann Mehrwert liefern, wenn sie Wissen greifbar und umsetzbar machen.

Hamburg Innovation Summit Programm und die Zukunft des Handwerks

Bemerkenswert ist zudem, dass der Hamburg Innovation Summit Programm nicht ausschließlich auf Hightech setzt. Mit Panels zum Thema Handwerk 4.0 richtet sich die Veranstaltung bewusst auch an klassische Branchen.

Das ist strategisch sinnvoll. Denn die Digitalisierung des Handwerks gehört zu den großen, oft unterschätzten Transformationsfeldern der deutschen Wirtschaft. Viele Betriebe stehen vor Problemen wie Fachkräftemangel, steigenden Kosten und wachsender Bürokratie. Gleichzeitig entstehen durch digitale Prozesse, Plattformmodelle und Social Media neue Möglichkeiten.

Die Handwerksbrüder Yannes und Laurin Bock sollen auf dem Summit zeigen, wie sich Unternehmertum, Reichweite und moderne Kommunikation im Handwerk verbinden lassen.

Das mag auf den ersten Blick wie ein Randthema wirken, ist wirtschaftlich aber hochrelevant. Denn gerade traditionelle Branchen müssen lernen, digitale Sichtbarkeit aufzubauen und junge Fachkräfte anzusprechen. Wer heute als Handwerksbetrieb keine Online-Präsenz hat, verliert zunehmend Wettbewerbsfähigkeit.

Der Begriff „Handwerk 4.0“ steht deshalb weniger für futuristische Roboterwerkstätten als für die praktische Digitalisierung bestehender Geschäftsmodelle.

Das Hamburg Innovation Summit Programm 2026 bringt Startups, Forschung und Unternehmen zu KI, Quantencomputing und Innovation zusammen.

Innovation soll erlebbar werden

Neben Panels und Keynotes setzt die Veranstaltung erneut auf interaktive Formate. Dazu gehören Science Slams, immersive Erlebnisräume und sogenannte „Future Provocations“.

Diese Formate verfolgen ein klares Ziel: Innovation verständlicher und greifbarer machen. Gerade technologische Themen scheitern oft daran, dass sie außerhalb von Fachkreisen schwer vermittelbar sind.

Beim Science Slam etwa präsentieren Nachwuchswissenschaftler komplexe Inhalte in wenigen Minuten möglichst verständlich und unterhaltsam. Das Konzept funktioniert seit Jahren erfolgreich, weil es Wissenschaft aus der akademischen Nische holt.

Die „Future Provocations“ des Cross Innovation Hub beschäftigen sich mit spekulativen Zukunftsszenarien rund um Mobilität, Energie und Infrastruktur. Solche Formate wirken zunächst experimentell, erfüllen aber eine wichtige Funktion: Sie helfen Unternehmen und Gesellschaft dabei, technologische Entwicklungen frühzeitig gedanklich durchzuspielen.

Auch das ligeti zentrum mit seiner „Sonic Exploration Box“ verfolgt dieses Ansatz. Hier geht es um die Verbindung von Kunst, Klang und Technologie.

Gerade diese Schnittstelle zwischen Kreativität und Innovation wird in Deutschland oft unterschätzt. Internationale Innovationszentren wie London oder San Francisco zeigen seit Jahren, dass kreative Branchen häufig wichtige Impulsgeber technologischer Entwicklungen sind.

Matchmaking statt reiner Netzwerk-Show

Viele Innovationsveranstaltungen kämpfen mit einem grundlegenden Problem: Sie produzieren Aufmerksamkeit, aber wenig konkrete Ergebnisse. Der Summit versucht deshalb stärker auf Matchmaking und direkte Zusammenarbeit zu setzen.

Das klingt zunächst unspektakulär, könnte aber einer der wichtigsten Bestandteile der Veranstaltung sein. Denn gerade kleine und mittlere Unternehmen suchen häufig konkrete Partner, Technologien oder Lösungsansätze – nicht nur Inspiration.

Wenn Startups, Handwerksbetriebe, Mittelständler und Forschungseinrichtungen tatsächlich gezielt zusammengebracht werden, kann daraus wirtschaftlicher Nutzen entstehen. Besonders relevant wird das in Bereichen wie Industrieautomatisierung, KI-Anwendungen oder nachhaltiger Produktion.

Für Startups bieten solche Formate zudem Zugang zu potenziellen Kunden und Pilotprojekten. Gerade junge Technologieunternehmen scheitern oft nicht an ihrer Idee, sondern an fehlenden ersten Referenzkunden. Gleichzeitig können Mittelständler schneller Zugang zu neuen Technologien erhalten, ohne eigene Entwicklungsabteilungen massiv ausbauen zu müssen.

Die Hamburg Innovation Awards als Gradmesser für die Region

Ein Höhepunkt der Veranstaltung bleibt die Verleihung der Hamburg Innovation Awards, die in diesem Jahr von Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, überreicht werden.

Die Auszeichnung soll innovative Ideen, Startups und Gründerinnen und Gründer aus der Metropolregion sichtbar machen. Solche Preise haben zwar häufig symbolischen Charakter, erfüllen aber dennoch eine wichtige Funktion. Sie schaffen Aufmerksamkeit für junge Unternehmen und können Investoren, Partner oder Kunden auf neue Technologien aufmerksam machen.

Entscheidend wird allerdings sein, welche Projekte tatsächlich ausgezeichnet werden. Wenn Innovationspreise nur Bekanntes bestätigen, verlieren sie schnell an Relevanz. Spannend wird es deshalb vor allem dann, wenn mutige oder ungewöhnliche Ansätze sichtbar gemacht werden.

Gerade im internationalen Wettbewerb braucht Deutschland mehr Unternehmen mit technologischer Differenzierung und globalem Skalierungspotenzial.

Zwischen Anspruch und Realität

Der Hamburg Innovation Summit Programm zeigt deutlich, wie stark sich Innovationspolitik und Wirtschaftsförderung inzwischen verändert haben. Es geht längst nicht mehr nur um klassische Startup-Förderung oder einzelne Technologietrends. Im Mittelpunkt stehen zunehmend Fragen wie:

  • Wie entstehen aus Forschung marktfähige Produkte?
  • Wie bleibt der Mittelstand wettbewerbsfähig?
  • Wie können Regionen internationale Talente und Investitionen anziehen?
  • Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Akceptanz?

Der Summit versucht, genau diese Themen zusammenzubringen. Ob daraus langfristig echte wirtschaftliche Dynamik entsteht, wird sich allerdings erst in den kommenden Jahren zeigen. Denn Innovationsökosysteme entstehen nicht durch einzelne Veranstaltungen. Sie entstehen durch kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Kapital, Politik und Unternehmertum.

Dennoch kann der Hamburg Innovation Summit 2026 ein wichtiger Baustein sein – vor allem dann, wenn aus Panels und Networking konkrete Kooperationen, Investitionen und neue Geschäftsmodelle hervorgehen. Fest steht: Hamburg will sich stärker als Innovationsstandort positionieren. Der Summit macht sichtbar, wie die Stadt diesen Anspruch künftig mit Leben füllen möchte.

HHIS 2026: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wann: 18. Juni 2026, ab 10:00 Uhr
  • Wo: Oberhafenquartier, Hamburg
  • Größe: Mehr als 1.800 Quadratmeter Ausstellungsfläche und mindestens fünf Bühnen
  • Highlights: Matchmaking-Sessions für KMU und Startups, Science Slam, Future Provocations, Hamburg Innovation Awards
  • Eintritt: Kostenfrei
  • Wichtig: Eine vorherige Online-Anmeldung über die offizielle Website ist zwingend erforderlich.

Foto/Quelle: Hamburg Innovation Summit / Andreas Schwarz Photography

Deutscher Startup Award 2026 geht an Pia Wülfing für Engagement gegen Brustkrebs

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Der Deutsche Startup Award 2026 geht an Prof. Dr. Pia Wülfing für ihr Engagement gegen Brustkrebs und die App PINK! Coach.

Key Takeaways

  • Prof. Dr. Pia Wülfing erhält den Deutschen Startup Award 2026 als „Impact Entrepreneurin des Jahres“ für ihr Engagement gegen Brustkrebs.
  • Die Preisverleihung fand am 21. Mai in Berlin vor 700 Gästen statt, und der Award wurde von Arne Friedrich überreicht.
  • Pia Wülfing widmet den Award den Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren.
  • Die deutschen Startup Awards zeichnen Gründer:innen aus, die sich gesamtgesellschaftlich engagieren, wobei 64 Prozent der Stimmen auf Wülfing fielen.
  • Ihre App „PINK! Coach“ unterstützt Brustkrebs-Betroffene und ist als digitale Gesundheitsanwendung zertifiziert.

Prof. Dr. Pia Wülfing wurde beim Deutschen Startup Award als „Impact Entrepreneurin des Jahres“ ausgezeichnet. Die Gründerin von PINK! Aktiv gegen Brustkrebs wurde als „Impact Entrepreneurin des Jahres“ ausgezeichnet und überzeugte mit ihrem gesellschaftlichen Engagement sowie ihrer digitalen Gesundheitslösung für Brustkrebs-Betroffene. Damit erhält Pia Wülfing beim Deutschen Startup Award 2026 eine besondere Anerkennung.

Deutscher Startup Award 2026 zeichnet Pia Wülfing aus

In der Kategorie beste Impact Entrepreneurin ging der begehrte Preis des Jahres 2026 an Prof. Dr. Wülfing. Es ist bemerkenswert zu sehen, wie der Deutsche Startup Award 2026 innovative Unternehmer:innen würdigt.

Prof. Dr. Pia Wülfing für ihr Engagement gegen Brustkrebs

Auf der Verleihung der Deutschen Startup Awards wurde Prof. Dr. Pia Wülfing am 21. Mai mit dem Preis für die „Impact Entrepreneurin des Jahres“ ausgezeichnet. Die Gründerin von PINK! Aktiv gegen Brustkrebs nahm den Award sichtlich gerührt vor 700 hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und dem Startup-Ökosystem im Palais am Funkturm in Berlin entgegen. Überreicht wurde der Award vom ehemaligen Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich. An dieser Stelle wurde klar, wie einzigartig der Deutsche Startup Award 2026 für gesellschaftliches Engagement ist.

Prof. Dr. Pia Wülfing sagt: „Die Auszeichnung als beste Impact Entrepreneurin des Jahres ist eine ganz besondere Ehre für mich. Ich möchte mich von ganzem Herzen bei der Jury und der Online-Community bedanken, die damit auch die Bedeutung des Themas Brustkrebs unterstreichen. Besonders im Sinne meines Teams bei PINK!, ist der Deutsche Startup Award 2026 eine Anerkennung für die Arbeit an Frauen weltweit, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren.“

Deutscher Startup Award 2026 würdigt Engagement gegen Brustkrebs

Die Deutschen Startup Awards gelten als “Oscars” des deutschen Startup-Ökosystems und wurden zum siebten Mal verliehen. Besonders in diesem Jahr stand der Deutsche Startup Award 2026 für nachhaltigen Impact im Vordergrund. In der Kategorie Impact werden Gründer:innen ausgezeichnet, die sich mit ihrem Unternehmen besonders für die Belange der Gesellschaft engagieren. Die Auswahl der Preisträger:in aus den vorher von einer Jury ausgewählten Finalisti:innen erfolgt in dieser Kategorie über die Online-Community. Von den knapp 6.000 Stimmen, die abgegeben wurden, fielen 64 Prozent auf Prof. Dr. Pia Wülfing.

PINK! Coach stärkt die digitale Brustkrebs-Begleitung

Die Gynäkologin und Brustkrebs-Spezialistin Prof. Dr. Pia Wülfing gründete PINK! Aktiv gegen Brustkrebs im Jahr 2020 in Hamburg und widmet sich insbesondere der Aufklärung zum Thema Brustkrebs. Die von ihr entwickelte App „PINK! Coach“ begleitet Brustkrebs-Betroffene bei der Bewältigung ihrer Krankheit. Im Rahmen des Deutschen Startup Award 2026 wurde die App als innovative Gesundheitsanwendung hervorgehoben. Das zertifizierte Medizinprodukt ist als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) für Brustkrebs dauerhaft beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet und kann insofern auf Rezept verordnet werden und die Kosten werden vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Foto/Quelle: Startup-Verband

Steuer-Turbo im Baltikum: Wie funktioniert die Körperschaftsteuer in Lettland?

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Körperschaftsteuer in Lettland erklärt: Warum Gewinne oft erst bei Ausschüttung besteuert werden und welche Risiken Unternehmer beachten müssen.

Key Takeaways

  • Die Körperschaftsteuer in Lettland ermöglicht es Unternehmen, Gewinne steuerfrei im Betrieb zu reinvestieren, was die Liquidität und das Wachstum fördert.
  • Im lettischen Modell zahlen Unternehmen erst Steuern, wenn sie Gewinne ausschütten oder für private Zwecke verwenden, was einen klaren Vorteil bietet.
  • Der Vergleich zwischen Deutschland und Lettland zeigt, dass Unternehmen in Lettland mehr Kapital für Investitionen zur Verfügung haben, da keine sofortige Steuerlast anfällt.
  • Jedoch müssen deutsche Unternehmer die steuerlichen Implikationen ihres Wohnsitzes beachten, da die deutsche Finanzbehörde unter bestimmten Umständen Ansprüche erheben kann.
  • Das lettische Steuersystem ist besonders attraktiv für Firmen, die ihre Gewinne langfristig im Unternehmen halten und investieren, wie Software- oder E-Commerce-Unternehmen.

Unternehmensgewinne jahrelang im Betrieb halten, ungeschmälert investieren und erst viel später versteuern: Was in Deutschland wie ein steuerliches Spezialmodell klingt, gehört in Lettland seit Jahren zum Kern der Unternehmensbesteuerung. Die Körperschaftsteuer in Lettland macht dieses System besonders attraktiv und rückt das baltische Land zunehmend in den Fokus von Gründern, digitalen Unternehmern und Investoren aus ganz Europa.

Besonders in Unternehmer-Communities und Steuerforen taucht dabei immer wieder dieselbe Frage auf: Stimmt es wirklich, dass man in Lettland erst Steuern zahlt, wenn Geld aus dem Unternehmen herausgenommen wird?

Die kurze Antwort lautet: teilweise ja. Das lettische System funktioniert grundlegend anders als die klassischen Steuersysteme der meisten EU-Staaten. Gewinne, die im Unternehmen verbleiben und reinvestiert werden, bleiben nach den geltenden Regelungen grundsätzlich zunächst steuerfrei. Erst bei Ausschüttungen oder bei bestimmten nicht geschäftlichen Ausgaben wird die Steuer fällig. Damit verfolgt Lettland ein Modell, das Liquidität und Unternehmenswachstum gezielt fördern soll. Für wachstumsorientierte Unternehmen kann das ein echter Standortvorteil sein.

Warum die Körperschaftsteuer in Lettland international Aufmerksamkeit bekommt

Die Diskussion über die Körperschaftsteuer in Lettland hat in den vergangenen Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen. Hintergrund ist ein System, das sich fundamental von der klassischen Gewinnbesteuerung unterscheidet. Während Unternehmen in Deutschland, Frankreich oder Österreich laufende Gewinne unmittelbar am Jahresende versteuern müssen, setzt Lettland auf ein anderes Prinzip: Nicht der Gewinn selbst löst die Steuer aus, sondern erst die tatsächliche Ausschüttung an die Gesellschafter.

Internationale Steuerkanzleien sowie die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) beschreiben das Modell deshalb als sogenannte Ausschüttungsbesteuerung. Gewinne, die im Unternehmen bleiben und reinvestiert werden, werden laut offiziellen Informationen mit einem effektiven Satz von null Prozent behandelt.

Das verschafft Unternehmen vor allem einen entscheidenden Vorteil: maximale Liquidität. Wer Gewinne nicht sofort versteuern muss, kann das Kapital direkt wieder einsetzen für:

  • Neue Mitarbeiter und Talent-Akquise
  • Marketing und Vertrieb zur Skalierung
  • Produktentwicklung und technische Innovationen
  • Internationale Expansion in neue Märkte
  • Rücklagen und Krisenzeiten zur finanziellen Absicherung

Gerade Startups und digitale Geschäftsmodelle profitieren davon. Viele junge Unternehmen scheitern in der Praxis nicht an mangelnder Nachfrage, sondern daran, dass wichtiges Wachstumskapital zu früh durch die Steuerlast gebunden wird.

Hinzu kommt die administrative Komponente: Lettland hat sich in den vergangenen Jahren bewusst als digitalfreundlicher Wirtschaftsstandort innerhalb der EU positioniert. Eine Unternehmensgründung lässt sich vergleichsweise schnell und unkompliziert umsetzen, fast alle Prozesse laufen vollständig digital ab und internationale Dienstleistungen gehören längst zum Standard. Für Remote-Unternehmer und digitale Gründer wird die Körperschaftsteuer in Lettland damit zu einem extrem attraktiven Gesamtpaket.

Wie die Körperschaftsteuer in Lettland in der Praxis funktioniert

Die Grundidee klingt einfach, wird in der Praxis aber häufig missverstanden. Der entscheidende Punkt ist die strikte Trennung zwischen dem Vermögen des Unternehmens und der privaten Nutzung durch den Gründer.

Solange die Gewinne in einer lettischen Kapitalgesellschaft (SIA) verbleiben, fällt keine unmittelbare Körperschaftsteuer an. Erst wenn Geld an die Gesellschafter fließt oder für unternehmensfremde Zwecke genutzt wird, wird die Steuer relevant. Dabei unterscheiden die Behörden sehr genau zwischen den verschiedenen Formen der Entnahme:

  • Klassische Dividenden
  • Geschäftsführer-Gehälter
  • Darlehen an Gesellschafter
  • Private Nutzung von Firmenvermögen (z. B. PKW oder Immobilien)
  • Verdeckte Gewinnausschüttungen

Gerade der Punkt der verdeckten Gewinnausschüttung ist in der Praxis hochkritisch. Wenn private Ausgaben über die Firma laufen oder Verträge zwischen dem Unternehmen und seinen Eigentümern nicht zu marktüblichen Konditionen gestaltet sind, stufen die Finanzbehörden dies als verdeckte Ausschüttung ein – und die Steuerpflicht wird sofort ausgelöst.

Der mathematische Fallstrick: 20 % sind effektiv 25 %

Wer die harten Zahlen analysiert, muss die lettische Rechenmethode verstehen. Die Körperschaftsteuer von 20 % wird nämlich auf den Bruttobetrag der Ausschüttung angewendet.

Das konkrete Rechenbeispiel:

Möchte ein Unternehmen 80.000 Euro netto an die Gesellschafter auszahlen, müssen dafür insgesamt 100.000 Euro Gewinn verwendet werden. Die Differenz von 20.000 Euro geht als Steuer an den lettischen Staat.

Bezogen auf die tatsächlich ausgezahlten 80.000 Euro, die am Ende auf dem privaten Konto landen, liegt die effektive Steuerbelastung somit bei 25 Prozent.

Der direkte Vergleich: Deutschland vs. Körperschaftsteuer in Lettland

Wie massiv dieser Liquiditätsvorteil in der Praxis ist, zeigt der direkte Vergleich bei einem angenommenen Unternehmensgewinn von 100.000 Euro:

Szenario (100.000 € Gewinn)Deutschland (GmbH)*Lettland (SIA) – ReinvestiertLettland (SIA) – Ausgeschüttet
Steuerlast auf Unternehmensebeneca. 30.000 € (KöSt, GewSt, Soli)0 €20.000 €
Für Reinvestitionen verfügbares Kapitalca. 70.000 €100.000 €0 €
Zusätzliche Steuer bei Ausschüttungca. 17.500 € (Abgeltungsteuer + Soli)0 €0 € (bereits auf Firmenebene bezahlt)
Netto beim Gesellschafter (Auszahlung)ca. 52.500 €0 € (keine Entnahme)80.000 €

*Hinweis zu Deutschland: Angenommen wurde eine typische GmbH-Besteuerung von ca. 30 % auf Unternehmensebene sowie die anschließende private Versteuerung der Dividende mit dem Abgeltungsteuersatz von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag (effektiv ca. 26,375 % auf den Ausschüttungsbetrag). Ggf. genutzte Modelle wie das Teileinkünfteverfahren oder Holdingstrukturen können die Beträge verschieben.

Der zentrale Unterschied liegt also nicht zwingend in einer pauschal niedrigeren Gesamtbesteuerung am Ende der Kette, sondern im Zeitpunkt der Besteuerung.

Während in Deutschland nach der laufenden Besteuerung oft nur rund 70.000 Euro für das operative Wachstum übrig bleiben, stehen bei der Körperschaftsteuer in Lettland die vollen 100.000 Euro im Unternehmen zur Verfügung. Wer Entwickler einstellen, Werbebudgets skalieren oder die Expansion finanzieren will, arbeitet mit spürbar mehr Hebel.

Wohnsitz, Außensteuergesetz und die Realität deutscher Unternehmer

Der vielleicht wichtigste Aspekt wird in vielen Internetdiskussionen allerdings gefährlich stark vereinfacht: Eine lettische Firma schützt nicht automatisch vor der deutschen Besteuerung.

Wer dauerhaft in Deutschland lebt und von dort aus per Laptop die Geschäfte steuert, läuft Gefahr, dass die deutschen Finanzbehörden den sogenannten Ort der Geschäftsleitung in Deutschland sehen. In diesem Fall wird die Gesellschaft trotz ihrer Registrierung in Riga in Deutschland voll steuerpflichtig.

Hinzu kommt das deutsche Außensteuergesetz (AStG). Es enthält die Regeln zur sogenannten Hinzurechnungsbesteuerung, mit denen der deutsche Fiskus unter bestimmten Voraussetzungen direkt auf passive Auslandseinkünfte zugreifen kann. Entscheidend für den Erfolg des Modells ist daher immer die Frage nach der echten wirtschaftlichen Substanz vor Ort. Dazu gehören unter anderem:

  • Ein tatsächliches, festes Büro in Lettland
  • Lokale Mitarbeiter (Angestellte vor Ort)
  • Operative, nachvollziehbare Geschäftsprozesse im Land
  • Eine reale, physische unternehmerische Präsenz

Eine reine Briefkastenfirma reicht in der modernen Steuerwelt längst nicht mehr aus. Internationale Steuerberater warnen deshalb regelmäßig davor, das lettische System als billige Steuervermeidungsstrategie zu betrachten. Ohne saubere, rechtssichere Struktur kann das Konstrukt im Zuge einer Betriebsprüfung extrem teuer werden.

Für wen ist das lettische Modell wirklich interessant?

Die Körperschaftsteuer in Lettland eignet sich nicht für jedes Geschäftsmodell gleichermaßen. Besonders attraktiv ist das System für Firmen, die ihre Gewinne langfristig im Unternehmen halten und investieren wollen. Dazu zählen vor allem:

  • Software-Unternehmen und SaaS-Startups
  • Agenturen mit internationaler Kundschaft
  • E-Commerce-Unternehmen mit hohem Lager- und Logistikbedarf
  • Technologieorientierte Wachstumsfirmen

Weniger sinnvoll ist das Modell dagegen für Unternehmer, die nahezu sämtliche Gewinne monatlich direkt für den privaten Konsum verbrauchen möchten – denn dann wird die Steuerbelastung sofort fällig und der zeitliche Stundungseffekt verpufft.

Interessant ist zudem die psychologische Komponente. In klassischen Steuersystemen entsteht zum Jahresende oft ein enormer Druck, Gewinne künstlich zu reduzieren oder steuerlich zu optimieren, um die Last zu drücken. Das lettische System belohnt stattdessen den langfristigen Substanzaufbau. Es wird von vielen Gründern als deutlich planbarer und unternehmerfreundlicher wahrgenommen.

Fazit

Lettland hat innerhalb Europas eines der modernsten und ungewöhnlichsten Modelle zur Unternehmensbesteuerung geschaffen. Nicht der rein rechnerische, laufende Gewinn steht im Fokus der Behörden, sondern erst der Abfluss an die Gesellschafter. Der eigentliche Vorteil liegt daher weniger in „steuerfreiem Geld“, sondern im massiven zeitlichen Vorteil der Besteuerung. Gewinne dürfen im Betrieb arbeiten, bevor der Fiskus zugreift.

Dennoch bleibt steuerliche Vorsicht das oberste Gebot. Wohnsitz, der tatsächliche Ort der Geschäftsleitung und die wirtschaftliche Substanz entscheiden in der Realität darüber, ob das Modell für deutsche Gründer funktioniert. Wer sich ernsthaft mit einer lettischen Gesellschaft beschäftigt, sollte nicht nur auf die nackten Steuerersparnisse schauen, sondern die Struktur exakt an der langfristigen Unternehmensstrategie ausrichten.

Lenabo erhält Follow on Investment von DIGITALHUB.DE

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Lenabo erhält Investment von DIGITALHUB.DE Von links nach rechts: Sven Wittich (Vorstand DIGITALHUB.DE), Lilly Hammerschmidt (Communications-Koordinatorin DIGITALHUB.DE), Fabian Leinweber (Co-Founder Lenabo), Stefan Nanzig (Co-Founder Lenabo), Selma Dzankovic (LEVELHUB-Programm-KoordinatorinDIGITALHUB.DE), Malte Gooß (Investment- & KMU-Manager DIGITALHUB.DE), Sarah Mahlmann (Head of Marketing & Business Development DIGITALHUB.DE) Copyright: DIGITALHUB.DE (2026)

Das Lenabo Follow on Investment durch DIGITALHUB.DE ist der nächste Schritt für das Bonner EdTech Startup. Lenabo erweitert sein Produktangebot und bereitet sich früh auf das Weihnachtsgeschäft 2026 vor.

Lenabo Follow on Investment bringt weiteres Wachstum

Erstes Follow-on Investment: Lenabo skaliert weiter mit finanzieller Unterstützung von DIGITALHUB.DE

· Erstmalig verdoppeltes Investment durch DIGITALHUB.DE in EdTech-Startup Lenabo
· Smarte Audiolösung schafft nachhaltige Erlebniswelten für Kinder
· Nächster Schritt: Ausbau des Produktportfolios und Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft 2026

Bonn, 21.05.2026 – DIGITALHUB.DE setzt mit einem erstmaligen Follow-on Investment in das EdTech-Startup Lenabo ein Zeichen für nachhaltiges Wachstum. Lenabo entwickelt ein smartes Audiosystem für Kinder. Ein intelligenter Lautsprecher wird dabei in verschiedene Plüschfiguren eingesetzt. Die Inhalte sind altersgerecht und umfassen Schlafmelodien, Geschichten und Lerninhalte.

Lenabo baut sein Smart Toy Angebot aus

Erfolgreiche Entwicklung seit dem Erstinvestment

Seit dem ersten Investment im Jahr 2024 konnte Lenabo mit Unterstützung des Accelerator-Programms des Hubs, “HUBGRADE”, sein Smart-Toy-Ökosystem aufbauen und wichtige Partnerschaften erweitern. Gleichzeitig setzte das Startup die Idee eines nachhaltigen und mitwachsenden Spielzeugs erfolgreich um.
Im Jahr 2025 startete Lenabo mit der Serienproduktion und brachte die sogenannten Lenabies erfolgreich auf den Markt. Im Laufe dieses Jahres plant das Unternehmen zudem eine Seed-Runde.

Neue Produkte für 2026

„Das erneute Investment von DIGITALHUB.DE ist für uns ein starkes Vertrauenssignal und ein wichtiger Schritt für unsere weitere Entwicklung. Mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft treiben wir bereits die nächsten Produkteinführungen voran. Außerdem haben wir die Produktion frühzeitig gestartet, um die steigende Nachfrage aus dem Handel bedienen zu können.“, sagt Stefan Nanzig, Geschäftsführer und Mitgründer von Lenabo.

DIGITALHUB.DE investiert erneut

Starkes Signal für den Startup-Standort NRW
„Lenabo hat eine sehr positive Entwicklung gezeigt und überzeugt uns weiterhin sehr. Mit dem erneuten Investment möchten wir die Entwicklung von Lenabo weiter stärken. Zudem wollen wir den Hub als zentralen Investor und Accelerator in NRW ausbauen“, sagt Sven Wittich, Vorstand des DIGITALHUB.DE.

Starkes Signal für Startups in NRW

DIGITALHUB.DE verdoppelt damit sein Investment und erweitert sein Engagement für wachstumsstarke Startups. Das ist zugleich ein starkes Signal für nachhaltiges Wachstum in der Region.

Bild Von links nach rechts: Sven Wittich (Vorstand DIGITALHUB.DE), Lilly Hammerschmidt (Communications-Koordinatorin DIGITALHUB.DE), Fabian Leinweber (Co-Founder Lenabo), Stefan Nanzig (Co-Founder Lenabo), Selma Dzankovic (LEVELHUB-Programm-KoordinatorinDIGITALHUB.DE), Malte Gooß (Investment- & KMU-Manager DIGITALHUB.DE), Sarah Mahlmann (Head of Marketing & Business Development DIGITALHUB.DE) Copyright: DIGITALHUB.DE (2026) 

Quelle Digitaler Hub Region Bonn AG

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