Dienstag, Juni 9, 2026
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6 Mio Dollar für KI Finanzrevolution

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KI-gestützte Plattform Round Automatisierung Teambild Round Reasury @ Round Treasury

Round erhält 6 Millionen US-Dollar, um eine KI-gestützte Plattform zur Automatisierung von Finanzprozessen für moderne Finance-Teams zu entwickeln

Londoner Fintech kombiniert Finanzinfrastruktur mit KI Agent zur Automatisierung von Treasury Management, Zahlungen und Payroll. Mit Agent Workflow Builder und Autonomous Payroll bringt Round zwei neue Lösungen auf den Markt.

Round, die KI gestützte Plattform zur Automatisierung von Finanzprozessen, die von schnell wachsenden Unternehmen Europas und Unicorns wie Cleo und PostHog genutzt wird, hat eine Seed Finanzierung in Höhe von 6 Millionen US Dollar abgeschlossen und gleichzeitig zwei neue Produkte vorgestellt.

Die Finanzierungsrunde wurde von Alstin Capital angeführt, mit Beteiligung von Backed VC und Love Ventures. Rund 10 Prozent der bestehenden Kunden haben ebenfalls investiert, ergänzt durch Angel Investoren wie Paul Forster, Gründer von Indeed. Auch bestehende Investoren wie Passion Capital haben ihre Beteiligung weiter ausgebaut.

Finance Teams arbeiten noch zu manuell

Trotz hoher Investitionen in Finanzsoftware arbeiten viele Finance Teams weiterhin zwischen isolierten Systemen. Rechnungen werden in einem Tool freigegeben, Zahlungen über Bankportale abgewickelt und Transaktionen manuell in Tabellen abgeglichen.

Ein Großteil dieser Aufgaben ist operativ und nicht strategisch. Jeder Zahlungslauf und jeder Payroll Zyklus erfordert menschliches Eingreifen, obwohl es sich oft nur um wiederkehrende Abläufe handelt.

„Jeder versucht derzeit, einen AI CFO zu bauen. Cursor ist nicht erfolgreich geworden, indem es den CTO ersetzt hat. Es ist erfolgreich geworden, indem es Arbeit automatisiert hat, die Entwickler nicht mehr selbst erledigen wollten. Wir verfolgen denselben Ansatz, aber für Finance“, sagt Pac O’Shea, Mitgründer von Round.

„Wir entwickeln für das Finance Team der Zukunft. Automatisierung ist entscheidend, um mit dem Tempo moderner Unternehmen Schritt zu halten“, ergänzt Hayyaan Ahmad.

Infrastruktur statt nur Software

Viele KI Lösungen im Finanzbereich beschränken sich auf Copiloten oder Chatbots. Round geht weiter und kombiniert KI mit echter Finanzinfrastruktur wie Wallets, Zahlungsfunktionen und Treasury Systemen, die direkt mit Banken und Buchhaltungssystemen integriert sind.

Finance Teams definieren Regeln wie Genehmigungen, Zahlungspläne oder Liquiditätsgrenzen. Round führt diese automatisch aus. Zahlungen werden abgewickelt, Liquidität optimiert und Payroll zuverlässig durchgeführt.

Die Plattform ist nach ISO 27001 zertifiziert und arbeitet mit FCA regulierten Partnern. Alle Transaktionen sind vollständig nachvollziehbar und transparent im Dashboard dokumentiert.

„Round hat verstanden, dass echte Automatisierung Infrastruktur braucht. Die Plattform orchestriert Geldflüsse in Echtzeit und verändert grundlegend, wie Unternehmen ihre Finance Operations steuern“, sagt Andreas Schenk von Alstin Capital.

Neue Produkte für automatisierte Workflows

Agent Workflow Builder

Mit dem Agent Workflow Builder können Finance Teams in einfacher Sprache definieren, welche Prozesse automatisiert werden sollen. Das System erstellt daraus Workflows, die nach Freigabe rund um die Uhr im Hintergrund laufen.

Teams werden nur benachrichtigt, wenn Eingriffe notwendig sind. Viele Aufgaben, die früher manuell erledigt wurden, laufen nun automatisch.

Autonomous Payroll

Mit Autonomous Payroll wird der gesamte Gehaltsprozess automatisiert. Round ruft Daten vom Payroll Anbieter ab, koordiniert Genehmigungen, stellt die Finanzierung sicher und führt die Auszahlung durch.

Manuelle Abstimmungen zwischen verschiedenen Systemen entfallen vollständig.

Starkes Wachstum und klare Ergebnisse

Seit der Einführung der ersten automatisierten Workflows vor weniger als einem Jahr hat Round Transaktionen im Wert von über 500 Millionen US Dollar verarbeitet.

Die Plattform adressiert einen zentralen Trend im Finanzbereich: die Automatisierung repetitiver Aufgaben. Ziel ist es nicht, Finance Führungskräfte zu ersetzen, sondern ihnen operative Arbeit abzunehmen.

Von der Rechnungserfassung bis zur Buchhaltung übernimmt Round den gesamten Prozess. Finance Teams behalten die Kontrolle, während die operative Arbeit verschwindet.

Verwendung der Mittel

Das frische Kapital soll in die Weiterentwicklung der Plattform, den Ausbau der Teams sowie tiefere Integrationen mit Banken und Finanzsystemen fließen.

Zudem plant Round, Community Formate wie Hackathons, Workshops und Webinare auszubauen, um Unternehmen beim Aufbau automatisierter Finanzprozesse zu unterstützen.

„Der Workflow Builder verändert, was für Finance Teams möglich ist. Prozesse werden einmal definiert und laufen dann dauerhaft im Hintergrund. Diese Finanzierung hilft uns, diesen Ansatz auf alle wiederkehrenden Finanzprozesse auszuweiten“, sagt Hayyaan Ahmad.

Bild Round Treasury Team Bildcredits: RoundTreasury

Quelle Maschmeyer Group/ MM Support GmbH

Warum mieten plötzlich einfacher ist als kaufen

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Renty Eventtechnik mieten einfach online renty eventtechnik team bild renty

Renty ermöglicht Eventtechnik mieten über eine digitale Plattform und vereinfacht den Zugang zu professioneller Veranstaltungstechnik

Wie ist Renty entstanden und wer sind die Menschen hinter dem Startup?

Renty ist aus einer ganz konkreten Frustration heraus entstanden. Graz, 2022: Drei Marketing-Studenten der FH Campus 02 wollen für ihre Party eine SOUNDBOKS mieten. Was sie auf Willhaben finden: anonyme Privatvermieter, null Versicherung, 500 Euro Kaution in bar und eine WhatsApp-Nachricht als einzigen Kundenservice. André Deutsch, Jakob Puck und Simon Illedits spüren sofort: Hier fehlt etwas Grundlegendes. Innerhalb weniger Monate bauen sie Renty auf, einen Online-Verleih, der Sicherheit, Transparenz und echten Service in eine Branche bringt, die sich seit Jahrzehnten nicht bewegt hat.

Hinter Renty stehen drei junge Gründer, die alle kurz vor ihrem Masterabschluss stehen und Renty komplett während des Studiums aufgebaut haben. André (25) ist Geschäftsführer, verantwortet die Produktrecherche, entwickelt Automatisierungen für den Kundenservice und betreibt den Renty Standort Graz. Sein Prinzip: Wenn sich ein Prozess manuell wiederholt, wird er automatisiert. Jakob (24) koordiniert das gesamte Partner-Netzwerk quer durch Österreich und Deutschland, steuert das Marketing und nimmt seine Community auf YouTube mit in den Renty-Alltag. Simon (24) verantwortet das Tagesgeschäft, die Buchungsabwicklung und die technische Weiterentwicklung der Website. Abseits von Renty steht er als DJ selbst hinter dem Pult und testet das eigene Equipment regelmäßig unter Realbedingungen.

Heute betreibt Renty 28 Standorte über ein Partner-Netzwerk in Österreich und Deutschland. Komplett eigenfinanziert. Ohne einen einzigen Investor. Renty stattet über 3.500 Events pro Jahr aus und hat sich vom Studenten-Projekt zum profitablen Scale-Up entwickelt, gebootstrapped und ausschließlich aus dem eigenen Cashflow gewachsen.

Welche Vision verfolgt Renty im Bereich Eventtechnik und wie soll diese langfristig erreicht werden?

Die Vision von Renty lässt sich auf einen Satz verdichten: Renty will das Airbnb der Veranstaltungstechnik werden. Professionelle Eventtechnik mieten soll so einfach sein wie Online-Shopping. Musikanlage, Licht, Fotobox und Spezialeffekte in 90 Sekunden online buchen, kautionsfrei, versichert und mit persönlichem Support. Langfristig möchte Renty die führende Plattform für hochwertige Mietprodukte in der gesamten DACH-Region werden.

Der Weg dorthin führt über ein hochskalierbares Partner-Netzwerk, ähnlich einem Franchise-System. Renty liefert die starke Marke, das digitale Ökosystem, den Kundenservice, die Buchhaltung und die Versicherung. Lokale Partner betreuen Equipment und Kunden vor Ort. Dieses Modell hat Renty bereits auf 28 Standorte gebracht und das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft.
Parallel dazu arbeitet Renty daran, neue Produktkategorien zu erschließen und das Ökosystem zu erweitern. Von B2B-Jahrespaketen über Event-Personal-Vermittlung bis hin zu kreativen Formaten wie „Party in a Box“. Renty baut konsequent an einer Zukunft, in der der Name Renty zum Synonym für unkompliziertes, faires Mieten wird. Eventuell sogar über Eventtechnik hinaus.

An wen richtet sich das Angebot und welche konkreten Probleme löst ihr für diese Zielgruppe?

Renty richtet sich an drei Hauptzielgruppen: Privatpersonen, die Hochzeiten, Geburtstage oder Gartenpartys planen. Unternehmen, die Firmenfeiern, Sommerfeste oder Messen organisieren. Und DJs sowie Eventagenturen, die zuverlässige Technik in jeder Stadt brauchen. Allen gemeinsam ist ein konkretes Problem: Professionelle Eventtechnik mieten war bisher ein Graus. Endlose Google-Suchen, veraltete Websites, keine Preise online, Kautionen in bar und dann die Hoffnung, dass die Technik funktioniert.

Renty löst dieses Problem auf ganzer Linie: Erstens durch eine digitale Plattform mit Echtzeit-Verfügbarkeit und transparenten Festpreisen. Zweitens durch das Versprechen 100% kautionsfrei, denn Renty verlangt keine Kaution und sichert alle Geräte über eine Allgefahrenversicherung ab, keine versteckten Kosten. Drittens durch eine Plug & Play-Philosophie mit Video-Tutorials, die sicherstellt, dass kein Vorwissen nötig ist. Und viertens durch persönlichen Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, von echten Menschen, keine Abholboxen und keine Chatbots.

Die Produktpalette von Renty deckt dabei alles ab, was Events bis 400 Personen brauchen: Musikanlagen, Lichttechnik, Fotoboxen mit Sofortdruck, DJ-Equipment von Pioneer, Spezialeffekte, Beamer und Powerstations. Optional bietet Renty sogar Lieferung inklusive Auf- und Abbau an. Renty ist bewusst nicht für Großfestivals oder Bühnenaufbauten positioniert, sondern für die Mehrheit der Veranstaltungen, bei denen professioneller Sound und stimmungsvolles Licht den Unterschied machen.

Wie schafft ihr es, Eventtechnik so einfach zugänglich zu machen, dass auch Menschen ohne Vorkenntnisse damit arbeiten können?

Das war von Anfang an unser zentrales Versprechen: Renty verfolgt eine konsequente Plug & Play-Philosophie. Simon, als aktiver DJ einer unserer Gründer, testet jedes Gerät regelmäßig unter Realbedingungen. Nur was intuitiv bedienbar und gleichzeitig professionell ist, kommt ins Renty Sortiment. Und André treibt parallel die Automatisierung voran: Jeder Prozess, der sich manuell wiederholt, wird bei Renty digitalisiert, damit der Kunde sich um nichts kümmern muss außer um sein Event.

Konkret stellt Renty für jedes Produkt verständliche Video-Tutorials bereit, die Schritt für Schritt durch Aufbau und Bedienung führen. Ob Musikanlage, Fotobox oder Nebelmaschine, Renty zeigt per Video genau, wie es geht. Kein Vorwissen nötig, keine Technik-Angst mehr. Dazu bietet Renty persönlichen Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, per Telefon, WhatsApp und E-Mail, sieben Tage die Woche. Keine automatische Hotline, keine Abholboxen: Bei Renty sprechen Kunden immer mit echten Menschen.

Darüber hinaus kuratiert Renty sein Sortiment in fertig geschnürten Paketen, etwa Hochzeitspakete mit Premium-Sound, Mikrofon, Fotobox und Bodennebel-Effekt. So müssen Kunden nicht selbst überlegen, welche Komponenten zusammenpassen. Renty demokratisiert damit den Zugang zu professioneller Eventtechnik: Ergebnisse wie vom Profi, ohne Techniker sein zu müssen. Und wer sich doch gar nicht damit beschäftigen möchte, bucht optional die Lieferung inklusive Auf- und Abbau durch Renty dazu.

Was unterscheidet Renty von klassischen Vermietern für Veranstaltungstechnik?

Die Eventtechnik-Branche läuft vielerorts noch mit PDF-Preislisten, Bargeld-Kautionen und Fax-Anfragen. Renty hat diesen Prozess grundlegend digitalisiert. Renty positioniert sich nicht als klassischer Verleih, sondern als Tech-Unternehmen, oder anders gesagt: als das Airbnb der Veranstaltungstechnik.

Die Unterschiede im Detail: Renty ermöglicht die komplette Buchung in 90 Sekunden online, mit Echtzeit-Verfügbarkeit, transparenten Festpreisen und sofortiger Bestätigung. Renty ist 100% kautionsfrei und sichert jedes Gerät über eine Allgefahrenversicherung ab, keine versteckten Kosten. Renty bietet persönliche Übergabe durch lokale Partner statt anonymer Abholboxen oder Paketversand. Und Renty betreibt ein flächendeckendes Partner-Netzwerk mit 28 Standorten, während klassische Verleiher in der Regel nur einen einzigen Standort bedienen.

Besonders bemerkenswert: Renty hat das alles ohne einen einzigen Investor aufgebaut. Während viele Startups ihre Skalierung über Fremdkapital finanzieren, wächst Renty ausschließlich aus dem eigenen Cashflow. 3.500 Events pro Jahr, 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen. Renty hat den Markt nicht nur digitalisiert, sondern auch bewiesen, dass Kunden genau diese Lösung gebraucht haben.

Welche Rolle spielt die digitale Plattform bei euch und wie wichtig ist Geschwindigkeit im Buchungsprozess?

Die digitale Plattform ist das Herzstück von Renty und der größte Unterschied zu allen anderen Anbietern in der Branche. Renty versteht sich als Tech-Unternehmen, nicht als herkömmlicher Verleihbetrieb. Simon, unser Gründer für Operations und Web, treibt die technische Weiterentwicklung der Plattform täglich voran. Er denkt analytisch, arbeitet schnell und findet Fehler, bevor sie beim Kunden ankommen.

Geschwindigkeit ist dabei kein Nice-to-have, sondern das zentrale Differenzierungsmerkmal. Renty ermöglicht die vollständige Buchung eines Technikpakets in nur 90 Sekunden, während klassische Anbieter oft Tage für eine Rückmeldung brauchen. Renty zeigt Verfügbarkeiten in Echtzeit an. Die gesamte Customer Journey, von Produktauswahl über Verfügbarkeitsprüfung bis zu Buchung und Bezahlung, läuft digital und sofort.

Im Hintergrund übernimmt die Renty Plattform außerdem das komplette Auftragsmanagement: Kundenservice, Marketing, Webauftritt, Buchhaltung und Versicherungsabwicklung laufen zentral. Aufträge werden automatisch an den passenden lokalen Partner vermittelt. So kombiniert Renty die Skalierbarkeit einer digitalen Plattform mit der Persönlichkeit eines lokalen Service. Andrés Leidenschaft für Automatisierung treibt dieses System ständig weiter: Jeder Prozess, der manuell läuft, wird bei Renty zum Kandidaten für die nächste Optimierung.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr beim Aufbau eures Netzwerks aus lokalen Partnern konfrontiert und wie geht ihr damit um?

28 Standorte in Österreich und Deutschland aufzubauen, das passiert nicht über Nacht. Jakob, der bei Renty das Partner-Management verantwortet, koordiniert das gesamte Netzwerk. Die größte Herausforderung ist, in jeder neuen Stadt zuverlässige Partner zu finden, die zur Marke passen und den Qualitätsanspruch von Renty teilen. Renty setzt dabei bewusst auf niedrige Eintrittsbarrieren und eine kurze Einarbeitungszeit, damit auch Quereinsteiger ohne tiefes technisches Vorwissen ins Partnermodell einsteigen können.
Renty liefert den Partnern das komplette System: Marke, Kunden, Buchungssoftware, Marketing, Buchhaltung und Versicherung. Der Partner konzentriert sich voll auf den Service vor Ort. Ein echtes „Business in a Box“. Dieses Modell macht Renty für lokale Unternehmer attraktiv und ermöglicht gleichzeitig eine schnelle Expansion, ohne dass Renty selbst an jedem Standort operativ präsent sein muss.

Mit steigender Partnerzahl wächst natürlich auch der Koordinationsaufwand. Jakob löst das über strukturiertes Partnermanagement: regelmäßige Calls, Best-Practice-Austausch und Monitoring der Standort-Performance. Auf YouTube nimmt er seine Community sogar mit in den Renty-Alltag und zeigt transparent, wie das Partner-Netzwerk wächst. Renty hat damit ein Modell geschaffen, das ohne Investoren skaliert, weil das System sich selbst trägt.

Wie stellt ihr sicher, dass Qualität und Service an allen Standorten gleichbleibend hoch sind?

Qualitätssicherung über 28 Standorte hinweg ist eine der Kernaufgaben von Renty. Das fängt beim Sortiment an: Renty kuratiert die Produktpalette zentral. Nur Geräte, die den Qualitätsanspruch erfüllen, kommen ins Sortiment, von Musikanlagen und Lichttechnik bis zu Pioneer DJ-Equipment und Fotoboxen mit Sofortdruck. André verantwortet die Produktrecherche und stellt sicher, dass neue Produkte den Renty Standard erfüllen.
Renty setzt auf einheitliche Festpreise, die auf regelmäßiger Marktrecherche basieren. Kunden in München erhalten denselben Preis und dieselbe Leistung wie in Wien oder Hamburg. Zusätzlich läuft der gesamte Kundenservice zentral über Renty, nicht über die einzelnen Partner. Das garantiert, dass jede Anfrage denselben professionellen Standard erfährt. Die Allgefahrenversicherung auf alle Geräte ist ebenfalls zentral organisiert, ein weiterer Baustein der gleichbleibenden Qualität.

Das wichtigste Steuerungsinstrument ist Kundenfeedback. Renty hat 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen, ein Score, der beweist, dass das System funktioniert. Jakob überwacht die Performance jedes einzelnen Standorts. Wenn die Qualität irgendwo abweicht, wird eingegriffen. Namhafte Referenzkunden wie Porsche, BMW, Adidas und Siemens unterstreichen zusätzlich, dass Renty nicht nur für Privatfeiern funktioniert, sondern auch für anspruchsvolle Firmenveranstaltungen. Die Customer Experience muss standortübergreifend top bleiben, das ist für Renty nicht verhandelbar.

Welche Bedeutung hat das Thema Sicherheit und Vertrauen für eure Kunden, gerade bei Mietprozessen ohne Kaution?

Sicherheit und Vertrauen sind für Renty der Kern der gesamten Positionierung. Die Gründer kennen das Problem aus eigener Erfahrung: Als sie 2022 eine SOUNDBOKS auf Willhaben mieten wollten, fanden sie anonyme Privatvermieter, null Versicherung und 500 Euro Kaution in bar. Genau dieses Trust-Problem hat Renty systematisch gelöst.
Renty ist 100% kautionsfrei. Stattdessen sind alle Geräte bei Renty über eine Allgefahrenversicherung abgesichert, jedes einzelne Gerät, bei jeder Buchung. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Dazu kommen transparente Festpreise, die online sofort sichtbar sind, und eine sofortige Buchungsbestätigung. Für Kunden bedeutet das: null Risiko. Bei Renty weiß man vorher, was man zahlt und was man bekommt.

Vertrauen baut Renty außerdem über echten menschlichen Kontakt auf. Die Geräte werden persönlich vom lokalen Partner übergeben, keine anonymen Abholboxen, kein Paketversand. Renty bietet Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, sieben Tage die Woche. Und die Zahlen sprechen für sich: 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen und über 3.500 erfolgreich ausgestattete Events pro Jahr schaffen eine Vertrauensbasis, die Neukunden überzeugt.

Wie möchtet ihr Renty in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche neuen Angebote oder Märkte sind denkbar?

Die Weiterentwicklung von Renty folgt einer klaren Roadmap: Kurzfristig steht die Verdichtung des Partner-Netzwerks im DACH-Raum im Fokus, von aktuell 28 Standorten in Richtung flächendeckende Abdeckung in allen Ballungsräumen. Mittelfristig geht es um neue Produktkategorien und Serviceangebote. Langfristig evaluiert Renty die Expansion in weitere europäische Märkte.
Auf der Produktseite plant Renty die strategische Erweiterung des Sortiments: professionelle Kameras, Drohnen, Konferenztechnik und Streaming-Equipment sind denkbar. Renty testet neue Kategorien über Pilotprojekte in einzelnen Städten, bevor ein Rollout erfolgt. Auch kreative Formate wie „Party in a Box“, also komplette Erlebnispakete mit Technik, Playlist-Empfehlungen und Deko-Ideen, passen perfekt zur Renty DNA. Optional bietet Renty bereits jetzt Lieferung inklusive Auf- und Abbau an, ein Service, der perspektivisch noch weiter ausgebaut werden könnte.

Auf der Geschäftsmodell-Seite arbeitet Renty an B2B-Jahrespaketen für Unternehmen, die regelmäßig Eventtechnik benötigen, sowie an einem Abo-Modell für Vielmieter. Auch die Integration von Event-Personal, etwa DJ-Vermittlung als Zusatzoption, steht auf der Agenda. Was die Gründer antreibt, ist der Gedanke, dass Renty nicht nur Technik vermietet, sondern den gesamten „Dein Event wird perfekt“-Prozess abdecken kann.

Renty beobachtet mehrere Schlüsseltrends, die das Geschäft direkt beeinflussen. Der wichtigste: die Digitalisierung der Mieterfahrung. Kunden erwarten heute dieselbe Convenience beim Mieten von Eventtechnik wie beim Online-Shopping. Sofortbuchung, transparente Preise, mobile Nutzung. Renty hat diesen Trend nicht nur erkannt, sondern zur Grundlage des gesamten Geschäftsmodells gemacht. Die Branche lief vorher noch mit PDF-Preislisten.

Ein zweiter Trend, den Renty früh aufgegriffen hat: Hochzeit ohne DJ. Immer mehr Paare setzen auf Spotify in Kombination mit einer Profi-Musikanlage statt auf einen klassischen DJ. Renty hat dazu konkrete Daten und positioniert sich als idealer Partner für diesen Wandel. Drittens beobachtet Renty den Aufstieg der Sharing Economy im Eventbereich, Mieten statt Kaufen, aus Nachhaltigkeitsgründen und aus Kostenbewusstsein. Und viertens der Trend zu hybriden Eventformaten: Konferenzen mit Streaming, Firmenevents mit professioneller Licht- und Tontechnik, Outdoor-Events mit akkubetriebenen Systemen.
Renty reagiert auf diese Trends, indem wir frühzeitig neue Themen besetzen und sichtbar werden. Jakob baut auf YouTube mit dem Renty-Kanal gezielt eine Community auf, die die Marke authentisch weiterträgt. Renty positioniert sich als First Mover in einem Markt, der gerade erst beginnt, sich zu digitalisieren.

Welche drei konkreten Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erster Ratschlag: Baut aus dem Cashflow, nicht aus dem Hype. Renty hat bewiesen, dass profitables Wachstum ohne Venture Capital möglich ist. Drei Marketing-Studenten der FH Campus 02 haben Renty während des Studiums auf 28 Standorte und über 3.500 Events pro Jahr skaliert, komplett eigenfinanziert, ohne einen einzigen Investor. Das zwingt zu disziplinierten Entscheidungen und schafft ein Geschäftsmodell, das wirklich trägt. Bootstrapping funktioniert, wenn das Produkt stimmt.

Zweiter Ratschlag: Löst ein Problem, das ihr selbst kennt. Renty ist entstanden, weil André, Jakob und Simon selbst eine SOUNDBOKS mieten wollten und auf Will haben nur Frust fanden. Anonyme Vermieter, 500 Euro Kaution, null Versicherung. Dieses tiefe Verständnis für die Kundenperspektive ist unbezahlbar. Wer ein echtes Problem löst, trifft fast automatisch die richtigen Produktentscheidungen. Simon testet das eigene Equipment regelmäßig als DJ unter Realbedingungen, näher am Kunden geht es kaum.

Dritter Ratschlag: Skaliert über Systeme, nicht über Einzelpersonen. Renty hat früh den Schritt von operativen Gründern zu strategischen Managern eines Partner-Netzwerks gemacht. André automatisiert Prozesse, Jakob baut Partnerstrukturen, Simon optimiert die Plattform. Das System läuft, weil jeder seinen Bereich verantwortet und Renty das gesamte Modell replizierbar gemacht hat. Traut euch, Verantwortung abzugeben, baut Prozesse die skalieren, dann wachst ihr schneller als ihr denkt.

Bildcredits Renty

Wir bedanken uns bei André Deutsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


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Weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme: Sun Matters pitcht im Staffelfinale von „Die Höhle der Löwen“

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Stella Hinderer (l.) und Karla Emcke präsentieren mit „Sun Matters“ einen Sonnenschutz der die Haut pflegt. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Stella Hinderer und Karla Emcke verfolgen mit Sun Matters das Ziel, täglichen Sonnenschutz neu zu denken. Inzwischen sind ihre Produkte bereits in über 400 Douglas Filialen erhältlich. Im Gespräch erklärt Stella Hinderer, welche Vorurteile rund um Sonnencreme bestehen und warum UV Schutz genauso selbstverständlich sein sollte wie das tägliche Zähneputzen.

Wie ist das Startup Sun Matters entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Die Idee zu Sun Matters entstand während meiner Zeit in Brasilien, wo ich bei FORMEL Skin am Aufbau eines digitalen Dermatologie-Startups beteiligt war. Dort zeigte sich, wie viele Menschen mit empfindlicher Haut trotz besseren Wissens auf Sonnenschutz verzichten. Der Grund war meist derselbe: unangenehme Texturen, sichtbare Rückstände auf der Haut oder mangelnde Verträglichkeit.

Diese Beobachtung ließ mich nicht los. Über 2,2 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Hautkrebsdiagnose, die Fallzahlen haben sich seit 2005 verdoppelt bis verdreifacht (BARMER Arztreport 2025). Trotzdem verzichten viele im Alltag auf Sonnenschutz. Für mich, die zuvor im Venture Capital tätig war und systematisch Märkte auf Disruptionspotenzial analysiert hatte, wurde schnell klar: Hier liegt eine echte Marktlücke. Die Nachfrage nach hautverträglichem, modernem Sonnenschutz ist da, aber das Angebot hat nicht Schritt gehalten. Das war der Moment, in dem ich wusste: Das mache ich selbst.

Mit dem Ziel, Sonnenschutz neu zu denken, habe ich gemeinsam mit Expert:innen der Charité und von Harvard an einer neuen Formulierung gearbeitet. Das Ergebnis ist das Sun Matters Light Serum SPF 50, die weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme.

Hinter Sun Matters stehen zwei Personen: Stella Hinderer (29) als Gründerin mit Fokus auf Strategie und Business sowie Karla Emcke (28), die für Produktdesign und Markenwelt verantwortlich ist. Kennengelernt haben wir uns über ein Business-Blind-Date, vermittelt durch eine gemeinsame Freundin aus der Startup-Szene, seitdem arbeiten wir eng und eingespielt zusammen.

In welcher Branche ist Sun Matters tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Sun Matters ist im Bereich Skincare und Sonnenschutz tätig und verbindet dermatologisch fundierten UV-Schutz mit moderner Hautpflege. Mit dem Light Serum SPF 50 haben wir die weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme auf den Markt gebracht. Im Mittelpunkt steht nicht die Pflicht, sondern die Freude an der täglichen Anwendung.

Sonnenschutz soll sich wie ein selbstverständlicher Teil der Pflegeroutine anfühlen, eher wie ein kurzer Moment der Selfcare als wie eine lästige Aufgabe. Unsere Formulierung fühlt sich leicht wie ein Serum an, schützt zuverlässig und lässt sich nahtlos in jede Routine integrieren, auch ideal in Kombination mit Make-up, ohne zu beschweren oder zu stören.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von Sun Matters? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Die Klassiker kennt jeder: Sonnencreme, die fettet, weißelt, Poren verstopft oder sich wie eine Maske anfühlt. Viele Produkte sind zwar wirksam, aber im Alltag will sie niemand wirklich benutzen. Und genau da liegt das Problem: Der beste Schutz nützt nichts, wenn er in der Schublade bleibt.

Gleichzeitig ist der Markt von starken Vorurteilen geprägt: Fehlannahmen über Inhaltsstoffe, Verträglichkeit oder die Notwendigkeit von Sonnenschutz beeinflussen das Nutzungsverhalten bis heute. Aus meiner Zeit im Venture Capital wusste ich: Genau solche Kategorien, in denen es zwar viele Produkte gibt, aber kein einziges das Kernproblem wirklich löst, bieten das größte Potenzial.

Unser Anspruch war deshalb, nicht einfach eine weitere Sonnencreme zu entwickeln, sondern eine Formulierung, die hohen Schutz mit einem angenehmen Hautgefühl verbindet. Sonnenschutz, der gleichzeitig hochwertige Skincare ist, nicht nur ein funktionales Produkt. Die Entwicklung war entsprechend anspruchsvoll und erforderte zahlreiche Iterationen.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Drei Dinge. Erstens: Wir sind die weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme. Unsere Formulierung schützt nicht nur vor UV-Strahlung, sondern bewahrt aktiv das natürliche Gleichgewicht der Haut. Kein Spannen, kein Jucken, keine Irritationen – auch bei sensibler oder zu Unreinheiten neigender Haut.

Zweitens: Die Textur. Federleicht wie ein Serum, unsichtbares Finish, kein Weißeln, kein Fetten. Man vergisst, dass man Sonnenschutz trägt.

Drittens: Der ganzheitliche Ansatz. Wir verbinden äußeren Schutz mit innerem Support durch unser Supplement Barrier Boost – formuliert mit Vitamin D, Selen, Zink und essentiellen Fettsäuren. Die Marke steht für Hautgesundheit, wissenschaftlich fundierte Innovation und einen modernen, verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne.

Auf der Inhaltsstoff-Bewertungsplattform Yuka erreicht das Light Serum die Bestnote von 100 von 100 Punkten, da die Formulierung konsequent auf bedenkliche Inhaltsstoffe verzichtet. Alle Produkte sind zudem vegan, reef-safe und nicht komedogen.

Dr. Sarah Bechstein, Gründerin von FORMEL Skin und Fachärztin für Dermatologie, sagt dazu zB.: „Die weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme zu entwickeln, ist nicht nur eine Innovation, sondern ein echter Durchbruch für die Hautgesundheit. Während viele Marken daran gescheitert sind, zeigt Sun Matters, was heute möglich ist. Gerade für Menschen mit empfindlicher oder zu Unreinheiten neigender Haut ist das ein absoluter Gamechanger: weniger Irritationen, mehr Balance und ein Schutz, der mit der Haut arbeitet und nicht gegen sie. In dieser Form gibt es das bisher auf dem Markt noch nicht.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Von Anfang an war klar: Wir wollten einen Sonnenschutz, der besonders gut verträglich ist und das natürliche Gleichgewicht der Haut bewahrt. Dafür haben wir mit Hautärzt:innen, Chemiker:innen, Expert:innen der Charité und Harvard an der Formulierung gearbeitet.

Wir setzen auf vier moderne, photostabile UV-Filter – Uvinul A Plus, Tinosorb S, Enzulisole und Uvinul T 150 – kombiniert mit pflegenden Wirkstoffen wie Ectoin, Hyaluronsäure, Niacinamid und unserem Photobiome-Wirkkomplex. Keine Parabene, kein Alkohol, kein Parfüm.

Zur Überprüfung der Hautfreundlichkeit haben wir das Produkt dem unabhängigen Testverfahren von MyMicrobiome unterzogen – fünf wissenschaftliche Tests, alle bestanden. Bisher hat das kein anderes Sonnenschutzprodukt weltweit geschafft.

Parallel dazu haben wir eine klinische Studie durchgeführt, in der wir die Wirkung unseres Light Serums in Kombination mit dem Barrier Boost Sun Support Supplement untersucht haben. Das Ergebnis: Äußerer Schutz und innere Unterstützung verstärken sich gegenseitig – bereits nach 28 Tagen wird die Hautabwehr nachweislich gestärkt, sichtbare Zeichen der Hautalterung reduziert und das Hautbild wirkt ebenmäßiger und strahlender.

Das Feedback unserer Anwenderinnen bestätigt genau das: Besonders Menschen mit sensibler oder unreiner Haut berichten, dass sie endlich einen Sonnenschutz gefunden haben, den sie wirklich gerne täglich benutzen.

Welche Vision verfolgt Sun Matters? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Wenn jemand an Sonnenschutz denkt, soll Sun Matters das Erste sein, was einem in den Kopf kommt, so wie Tempo für Taschentücher. Wir wollen, dass täglicher UV-Schutz so selbstverständlich wird wie Zähneputzen. Kein Nachdenken, keine Ausreden, einfach ein Moment der Selfcare, der sich gut anfühlt und die Haut schützt.

In den kommenden Jahren liegt der Fokus auf der Erweiterung des Produktportfolios, dem Ausbau der Marke im internationalen Handel und gezielter Aufklärung rund um Hautgesundheit und Prävention. Unser Ziel: Sun Matters als die internationale Marke für modernen, hautfreundlichen Sonnenschutz zu etablieren.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

„Die Höhle der Löwen“ ist für uns eine riesige Chance auf zwei Ebenen: Erstens mit erfahrenen Investor:innen ins Gespräch zu kommen, die Sun Matters mit Expertise und Netzwerk weiterentwickeln können. Zweitens ein Thema in den Fokus zu rücken, das im Alltag oft unterschätzt wird: täglicher Sonnenschutz.

Wir wollten zeigen, dass Sonnenschutz nicht nur funktional ist, sondern sich als angenehmer Teil der täglichen Hautpflege etablieren kann, auch für empfindliche und anspruchsvolle Haut. We love the sun!

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Im Mittelpunkt stand die strategische Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner, der uns in der nächsten Wachstumsphase begleitet, insbesondere mit Expertise im Markenaufbau und Vertrieb.

Wie baut man eine starke, wiedererkennbare Marke in einem hochkompetitiven Umfeld auf? Und wie schaffen wir es, dass Verkaufsteams unsere Produkte aktiv empfehlen? Wie differenzieren wir uns am Point of Sale?

Eine mögliche Investition würden wir gezielt nutzen, um die internationale Expansion zu beschleunigen, unsere Präsenz im Handel auszubauen und das Produktportfolio strategisch zu erweitern.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Drei neue Produkte stehen an: Das SPF 50 Glow Serum in zwei natürlich getönten Nuancen. Das ist eine Hybrid-Formel aus Sonnenschutz und Skincare, die als Make-up-Base oder -Ersatz funktioniert.

Und das Body Bounce SPF 50, eine pflegende Bodylotion mit integriertem Lichtschutzfaktor 50.

Parallel dazu die internationale Expansion mit Douglas in zwölf weitere Länder und der starke Ausbau unseres Direct-to-Consumer-Kanals durch Performance Marketing, Influencer-Kooperationen und digitale Markenkommunikation.

Im stationären Handel geht es darum, die Sichtbarkeit weiter zu stärken, damit Sun Matters im Verkaufsteam präsent ist, aktiv empfohlen wird und am Point of Sale klar heraussticht.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Dass Wirksamkeit allein nicht reicht. Entscheidend ist, ob ein Produkt gerne benutzt wird. Der beste UV-Schutz nützt nichts, wenn die Tube in der Schublade bleibt.

Nur wenn Produktqualität und Nutzererlebnis Hand in Hand gehen, wird Sonnenschutz wirklich Teil des Alltags.

Genauso wichtig: konsequent an der eigenen Überzeugung festhalten, gerade in einer Kategorie, in der es schon viele Produkte gibt und ein neuer Ansatz zunächst erklärt werden muss. Schnell lernen, Feedback aufnehmen, Entscheidungen konsequent umsetzen. Und das geht nur mit einem Team, das diesen Weg mit Leidenschaft mitgeht.

Denn die vielleicht wertvollste Lektion habe ich von meinem Großvater mitbekommen: Nur im Team ist man wirklich stark. Er hat mir vorgelebt, mit Herz und Verstand zu handeln, loyal zu sein und menschlich zu bleiben. Und er hat mir gezeigt, dass Durchhaltevermögen der Schlüssel ist, wenn man wirklich etwas erreichen will.

Am Ende sind es die Menschen, die deine Vision teilen, von deinem Produkt überzeugt sind und mit Begeisterung bereit sind, gemeinsam eine Marke aufzubauen. Das macht den Unterschied.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Sich nicht verunsichern lassen. In etablierten Kategorien hört man ständig „Das gibt es doch schon alles.“ Genau dort liegt aber oft das größte Potenzial für echte Innovation.

Produkte konsequent aus der Perspektive der Nutzer:innen denken. Und sich immer wieder fragen: Würde ich das selbst jeden Tag benutzen? Wenn die Antwort nicht sofort „Ja“ ist, weiterentwickeln.

Ganz wichtig: die richtigen Partner früh ins Boot holen. Ob Dermatolog:innen, Chemiker:innen oder Handelspartner. Die Bereitschaft, sich Expertise von außen zu holen und wirklich zuzuhören, hat uns enorm weitergebracht.

Und vor allem: Von Anfang an in das Team investieren. Wir haben das Glück, ein Team zu haben, das nicht nur unglaublich gut zusammenarbeitet, sondern auch richtig viel Spaß dabei hat. Wenn alle an derselben Mission arbeiten, Sonnenschutz für jeden zugänglich und so intuitiv wie Zähneputzen zu machen, dann spürt man das in jedem Detail. Diese Energie ist ansteckend.

Sehen Sie Sun Matters am 13. April 2026 um 20:15 in der Höhle der Löwen

Bild: Stella Hinderer (l.) und Karla Emcke präsentieren mit „Sun Matters“ einen Sonnenschutz der die Haut pflegt. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Stella Hinderer und Karla Emcke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein kleines Alltagsproblem mit größerer Wirkung?

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frischluft Fensterbrett Fenster Produkt bei Die Höhle der Löwen Benedikt Hartmann (r.) und Lukas Benkhoff präsentieren „frischluft Fensterbrett“, das mobile Fensterbrett. Sie erhoffen sich ein Investment von 170.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

frischluft Fensterbrett entwickelt ein innovatives Produkt für das Fenster im Alltag und wird am 13. April in der Sendung Die Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen hinter dem frischluft Fensterbrett?

Das frischluft Fensterbrett ist tatsächlich aus einer ganz typischen Alltagssituation entstanden. Bene lebt im ersten Stock in einer technisch begeisterten WG, in der regelmäßig Pakete mit Material und Werkzeug ankommen. Wenn der Postbote klingelt, will er oft schnell das Fenster öffnen und nach unten rufen, dass die Pakete einfach abgestellt werden können. Gleichzeitig stehen bei mir viele Zimmerpflanzen auf dem Fensterbrett. In diesen Momenten wird es jedes Mal hektisch: Pflanzen zur Seite räumen, Fenster öffnen – und am Ende ist es dann doch oft schon zu spät. Dieses kleine, aber immer wiederkehrende Ärgernis ließ mich nicht los.

Als ich Lukas davon erzählte, wurde schnell klar, wie vertraut sich diese Situation anfühlt. Denn das kennt man aus dem Alltag nur zu gut: Auf dem Fensterbrett stehen Pflanzen oder andere Dinge – und sobald man das Fenster öffnen möchte, muss erst alles zur Seite geräumt werden. Aus dieser Idee heraus begann ein längerer Weg, auf dem das frischluft Fensterbrett Schritt für Schritt Gestalt annahm.

Über mehrere Monate hinweg haben wir ausprobiert, verändert und verbessert, bis die Lösung wirklich stimmig war. Die finale Version haben wir schließlich gemeinsam bei einem lokalen Metallproduzenten in Auftrag gegeben. Besonders wichtig war uns dabei, dass die Konstruktion ohne Kleben oder Bohren auskommt und trotzdem stabil und möglichst einfach bleibt. Genau dieser Anspruch hat den Entwicklungsprozess geprägt und macht das frischluft heute zu dem Produkt, auf das wir stolz sind.

In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell rund um das frischluft Fensterbrett aus?

Wir sind mit dem mobilen frischluft Fensterbrett im Bereich Home & Living tätig – genauer gesagt an der Schnittstelle zwischen Produktinnovation und praktischer Alltagslösung für den Wohnbereich. Mit dem frischluft Fensterbrett haben wir eine echte Neuerung auf den Markt gebracht, die es in dieser Form bislang nicht gab. Gleichzeitig ist es uns gelungen, viel Aufmerksamkeit für das Produkt zu schaffen und über unseren Onlineshop viele Kundinnen und Kunden zu erreichen. So haben wir früh wertvolle Rückmeldungen aus dem Markt bekommen und unser Produkt und unseren Auftritt gezielt weiterentwickelt. Genau diese Kombination aus innovativem Produkt, klarem Nutzen und direktem Kontakt zur Zielgruppe macht unser Geschäftsmodell aus.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung des frischluft Fensterbretts? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand ein ganz konkretes Alltagsproblem: Fensterbänke sind oft mit Pflanzen, Dekoration oder anderen Dingen vollgestellt. Sobald man lüften möchte, muss man erst alles wegräumen. Das ist umständlich, kostet Zeit und nervt – vor allem, weil es im Alltag ständig passiert. Uns hat überrascht, dass es für dieses so naheliegende Problem noch keine einfache und überzeugende Lösung gab. Eine direkte Inspiration durch ein anderes Produkt oder eine Marke gab es deshalb nicht. Das frischluft Fensterbrett ist aus unserem eigenen Alltag heraus entstanden und hat die Idee des mobilen Fensterbretts überhaupt erst geschaffen. Im Nachhinein haben wir gemerkt, dass die eigentliche Herausforderung nicht nur darin lag, das Problem zu erkennen, sondern eine Lösung zu entwickeln, die auch wirklich funktioniert: stabil, einfach anzubringen und alltagstauglich. Gerade dieser Weg von der ersten Idee bis zum marktreifen Produkt hat uns gezeigt, wie viel Entwicklungsarbeit in einer scheinbar einfachen Lösung steckt.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Innovativ ist unser Konzept vor allem deshalb, weil es für ein weit verbreitetes Alltagsproblem erstmals eine wirklich marktfähige Lösung bietet. Im Internet findet man zwar vereinzelt Ideen mit ähnlicher Zielrichtung, aber keine ausgereifte Lösung, die im Alltag wirklich funktioniert. Mit dem frischluft Fensterbrett haben wir genau das geschaffen. Uns war von Anfang an wichtig, dass das Produkt ohne Bohren oder Kleben auskommt. Stattdessen wird es über eine formschlüssige Verbindung am Fenster angebracht. Dadurch hält es sicher, bewegt sich beim Öffnen mit und hinterlässt keine Rückstände. Das macht es auch für Mietwohnungen besonders interessant.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist es, dass das frischluft Fensterbrett für möglichst viele Menschen zu einem ganz selbstverständlichen Begleiter im Alltag wird. Ein wichtiger Meilenstein ist deshalb die Verstellbarkeit des Produkts. Wir möchten das frischluft Fensterbrett so weiterentwickeln, dass es sich noch flexibler an unterschiedliche Fenster anpassen lässt und damit für noch mehr Menschen nutzbar wird. Für uns ist das der logische nächste Schritt, weil wir die Idee konsequent weiterdenken und einem noch größeren Kreis zugänglich machen wollen. Gleichzeitig sehen wir auch darüber hinaus viel Potenzial – besonders im Bereich der Mietwohnungen und in der Zusammenarbeit mit Hausverwaltungen. Denn dort geht es häufig nicht nur um mehr Komfort im Alltag, sondern auch um ein sehr praktisches Thema: regelmäßiges Lüften. Wenn das Lüften einfacher wird, kann das ebenfalls dazu beitragen, Schimmel vorzubeugen. Genau dieser zusätzliche Nutzen macht das Produkt für uns auch in diesem Bereich so spannend.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Entscheidung, uns bei „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben, ist tatsächlich ganz spontan entstanden. An einem Sonntagnachmittag saßen wir zusammen und haben darüber gesprochen, was für frischluft die nächsten sinnvollen Schritte sein könnten. In diesem Gespräch kam plötzlich die Idee auf, uns einfach bei der Show zu bewerben. Damals war das kein lange ausgearbeiteter Plan, sondern eher ein Gedanke, bei dem wir uns gesagt haben: Eigentlich können wir dabei nur etwas gewinnen. Also haben wir es einfach gemacht. Im Rückblick passt das auch gut zu unserer Geschichte, weil bei frischluft vieles aus dem Ausprobieren und einfach Loslegen entstanden ist. Umso besonderer ist es für uns jetzt, die Chance zu bekommen, unsere Idee vor so einem großen Publikum zu präsentieren. Im Vordergrund steht dabei für uns vor allem, zu zeigen, wie viel Potenzial in einer einfachen Alltagsidee stecken kann, wenn daraus ein echtes Produkt wird.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Bei der Bewerbung hatten wir tatsächlich noch keinen konkreten Plan, inwiefern uns die Show helfen kann oder welches Ziel wir damit genau erreichen wollen. Mit der Zusage zum Auftritt hat sich das natürlich verändert. Ab diesem Moment haben wir uns intensiv damit beschäftigt, was „Die Höhle der Löwen“ für frischluft wirklich bedeuten kann.

Wir sind dann mit dem klaren Ziel in die Show gegangen, einen strategischen Partner zu finden, der uns auf dem weiteren Weg unterstützt. Dabei ging es uns nicht nur um ein Investment, sondern vor allem um Erfahrung, Know-how und die richtigen Strukturen, um die nächsten Meilensteine zu erreichen. Dazu gehören für uns vor allem die Weiterentwicklung hin zu einer verstellbaren Version des frischluft Fensterbretts, der Zugang zu größeren Kunden wie Hausverwaltungen und die Möglichkeit, auch in Zukunft gemeinsam an neuen Produkten zu arbeiten. Gerade hier kann die Erfahrung eines Löwen und seines Teams einen enormen Unterschied machen. Für uns war deshalb schnell klar, dass die Sendung dann besonders wertvoll ist, wenn daraus nicht nur Aufmerksamkeit entsteht, sondern eine Partnerschaft, mit der wir frischluft gezielt weiterentwickeln können.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Im Rahmen von „Die Höhle der Löwen“ gibt es für uns tatsächlich einen ziemlich klaren Plan für die Zeit danach: Ein zentraler Meilenstein ist die Entwicklung einer vollumfänglich verstellbaren Version des frischluft Fensterbretts. Das ist für uns ein wichtiger nächster Schritt, weil wir das Produkt damit an noch mehr gängige Fenster anpassen können. Außerdem beschäftigt uns die Frage, welche Möglichkeiten sich daraus künftig noch ergeben. Besonders spannend finden wir dabei ein mögliches B2B-Geschäft, zum Beispiel mit Hausverwaltungen oder auch für Bürokomplexe. Gerade dort könnte das frischluft Fensterbrett nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch helfen, das Lüften einfacher zu machen und so Schimmel vorzubeugen. Langfristig finden wir auch die Frage spannend, ob frischluft international funktionieren kann. Konkrete Pläne gibt es dazu aktuell noch nicht, aber als Perspektive für die Zukunft ist das Thema auf jeden Fall interessant.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Besonders wertvoll war für uns die Erfahrung, dass man ein Produkt nicht am Schreibtisch allein entwickelt, sondern im echten Alltag. Schon sehr früh haben wir angefangen, unsere Idee mit Menschen aus unserem Umfeld zu teilen und erste Versionen testen zu lassen. Später kamen dann natürlich auch die Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden dazu. Genau dadurch haben wir verstanden, wie das frischluft Fensterbrett wirklich genutzt wird, was sofort gut ankommt und an welchen Stellen wir noch nachschärfen müssen. Diese direkte Nähe zum Nutzer war für uns wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis auf dem bisherigen Weg. Gleichzeitig haben wir gelernt, dass Produktentwicklung selten geradlinig verläuft.

Viele Dinge, die auf den ersten Blick einfach wirken, werden in der Umsetzung deutlich anspruchsvoller. Gerade das hat uns aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, geduldig zu bleiben und Schritt für Schritt zu verbessern. Oft sind es die kleinen Anpassungen, die am Ende den größten Unterschied machen. Für uns war es deshalb unglaublich wertvoll, immer wieder offen auf Feedback zu schauen und daraus konkrete Verbesserungen abzuleiten. Eine weitere wichtige Erkenntnis war, dass man vieles lernen kann, wenn man sich wirklich darauf einlässt. Themen, die anfangs weit weg wirken, werden plötzlich greifbar, sobald man anfängt, sich damit zu beschäftigen. Genau dieses Lernen im Prozess war für uns ein großer Teil der Reise. Rückblickend war es vor allem die Mischung aus Neugier, Ausprobieren und engem Austausch mit anderen, die uns am meisten weitergebracht hat.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Unser wichtigster Rat wäre, mit einer Idee so früh wie möglich rauszugehen und mit den Menschen darüber zu sprechen. Man selbst ist oft schnell begeistert von einer Lösung, aber ob sie im Alltag wirklich funktioniert, zeigt sich erst dann, wenn andere sie sehen, testen und ehrlich darauf reagieren. Genau in diesem Austausch liegen oft die wertvollsten Hinweise. Deshalb würden wir jeder Gründerin und jedem Gründer empfehlen, nicht zu lange nur zu planen, sondern möglichst früh in die Praxis zu kommen. Außerdem würden wir raten, sich nicht zu sehr von Dingen einschüchtern zu lassen, die am Anfang kompliziert oder technisch wirken. Vieles erscheint größer, als es am Ende ist. Sobald man beginnt, sich einzuarbeiten, mit anderen spricht und die ersten Schritte macht, wird vieles plötzlich machbar.

Man muss nicht von Anfang an alles können oder jeden Schritt perfekt kennen.

Viel wichtiger ist die Bereitschaft, sich Stück für Stück hineinzudenken und dranzubleiben. Und vielleicht der schönste Rat aus unserer eigenen Erfahrung: Gute Ideen müssen nicht immer aus großen Masterplänen entstehen. Manchmal steckt in einem ganz alltäglichen Problem schon der Kern für ein starkes Produkt. Entscheidend ist dann, dass man diesen Gedanken ernst nimmt, ihn ausprobiert und den Mut hat, daraus etwas zu machen. Oft beginnt etwas Gutes eben nicht mit einem perfekten Plan, sondern einfach damit, dass man anfängt.

Sehen Sie frischluft Fensterbrett am 13. April 2026 um 20:15 in der Höhle der Löwen

Bild: Benedikt Hartmann (r.) und Lukas Benkhoff präsentieren frischluft Fensterbrett, das mobile Fensterbrett. Sie erhoffen sich ein Investment von 170.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Benedikt Hartmann und Lukas Benkhoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kostet die Suche nach der richtigen Weiterbildung immer noch zu viel Zeit?

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kursmap Weiterbildung Kurse Anbieter Vergleich kursmap Gründer Dariusz Opitek

kursmap ist eine Plattform für Weiterbildung und Kurse und erleichtert den Vergleich von Anbietern und Angeboten

Wie ist kursmap entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

kursmap ist aus einer klaren Marktbeobachtung entstanden: Wer in Deutschland eine berufliche Weiterbildung sucht, braucht dafür heute viel zu viele Klicks und viel zu viel Zeit. Ich bin Dariusz Opitek, Softwareentwickler mit Erfahrung in der Produktentwicklung, und habe kursmap als Soloprojekt neben meinem Hauptjob aufgebaut, vollständig bootstrapped und ohne externe Investoren. Heute steckt hinter der Plattform ein kleines, engagiertes Team, das den deutschen Weiterbildungsmarkt transparenter machen will.

Was hat euch dazu motiviert, den Weiterbildungsmarkt mit kursmap neu zu denken?

Der Markt für berufliche Weiterbildung ist riesig, aber die Suche nach dem richtigen Kurs ist unnötig aufwendig. Anbieter sind über das ganze Web verstreut, Kursdetails sind schwer vergleichbar und aktuelle Termine kaum auf einen Blick zu finden. Wir wollten etwas schaffen, das Nutzern die Entscheidung wirklich erleichtert, kein einfaches Verzeichnis, sondern ein echtes Vergleichswerkzeug mit strukturierten und aktuellen Daten.

Welche Vision verfolgt kursmap langfristig im Bereich berufliche Weiterbildung?

Unsere Vision ist es, die zentrale Anlaufstelle für berufliche Weiterbildung im deutschsprachigen Raum zu werden, so selbstverständlich wie eine Flugsuchmaschine für Reisen. Kein Weiterbildungssuchender soll mehr stundenlang recherchieren müssen, sondern in wenigen Minuten den passenden Kurs finden, vergleichen und buchen. Langfristig denken wir auch an datengestützte Empfehlungen, die auf individuelle Karriereziele zugeschnitten sind.

Wie wollt ihr diese Vision konkret erreichen und welche Schritte stehen aktuell im Fokus?

Aktuell liegt unser Fokus auf der Qualität und Aktualität unserer Kursdaten sowie der Sichtbarkeit der Plattform in den Suchmaschinen. Wir wollen sicherstellen, dass Weiterbildungssuchende kursmap genau dann finden, wenn sie konkret nach einer Schulung suchen. Mit über 150.000 Kursterminen ist die Datenbasis bereits solide, und wir bauen sie kontinuierlich aus.

Wer ist die zentrale Zielgruppe von kursmap und welche Probleme löst ihr für sie besonders gut?

Unsere Hauptzielgruppe sind Berufstätige, die sich gezielt weiterentwickeln wollen, ob für eine neue Verantwortung, einen Karriereschritt oder einfach um fachlich auf dem Stand zu bleiben. Ein konkretes Problem, das wir lösen: Viele wissen gar nicht, welche Anbieter in ihrer Stadt eine bestimmte Schulung anbieten. kursmap bringt alle Angebote an einem Ort zusammen und macht den Vergleich nach Preis, Termin, Format und Anbieter endlich einfach.

Wie stellt kursmap sicher, dass Nutzer schnell die passenden Kurse finden und vergleichen können?

Wir setzen auf strukturierte Kursdaten und eine Suche, die nach Thema, Ort und Format filtert, also ob jemand eine Präsenzschulung, ein In-house-Training oder einen Online-Kurs sucht. Die Plattform ist so aufgebaut, dass man als Nutzer in wenigen Minuten einen klaren Überblick bekommt, ohne sich durch viele verschiedene Anbieter-Websites klicken zu müssen. Qualität der Daten hat für uns dabei höchste Priorität, denn veraltete Informationen schaden dem Vertrauen der Nutzer mehr als eine kleinere Auswahl.

Der Markt für Weiterbildungen ist sehr fragmentiert. Welche Herausforderungen begegnen euch dabei im Alltag?

Die größte Herausforderung ist die Datenqualität: Jeder Anbieter pflegt seine Kursinformationen anders, in unterschiedlichen Formaten und mit unterschiedlicher Verlässlichkeit. Viele kleinere Anbieter haben noch keine strukturierten Schnittstellen, was zusätzlichen Aufwand auf unserer Seite bedeutet. Daran arbeiten wir gerade aktiv, damit dieser Prozess künftig für alle Beteiligten einfacher wird.

Was unterscheidet kursmap klar von anderen Plattformen oder klassischen Kursverzeichnissen?

Klassische Kursverzeichnisse sind oft statisch und kaum auf dem neuesten Stand. kursmap denkt von der Nutzerperspektive aus und ermöglicht echten Vergleich nach den Kriterien, die wirklich relevant sind. Ein weiterer wichtiger Unterschied: Kursanbieter können sich bei kursmap selbstständig ein Profil anlegen und sofort loslegen, ohne lange Abstimmungsprozesse mit uns. Das macht den Einstieg deutlich schneller und unkomplizierter.

Wie überzeugt ihr Kursanbieter davon, ihre Angebote über kursmap sichtbar zu machen?

Solange wir uns in der Aufbauphase befinden, können Anbieter ihre Kurse kostenlos auf kursmap listen. Sie gewinnen damit schneller zusätzliche Sichtbarkeit, ohne Risiko und ohne versteckte Kosten. Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten, weil wir überzeugt sind, dass Anbieter, die erste Anfragen über kursmap erhalten, den Wert der Plattform aus eigener Erfahrung erkennen.

Welche Rolle spielen Digitalisierung und Nutzererlebnis für die Weiterentwicklung von kursmap?

Beide Aspekte sind für uns keine Schlagworte, sondern tägliche Arbeit. Technisch investieren wir in strukturierte Datenimporte, damit die Plattform immer aktuell bleibt, denn das ist die Grundlage für jedes gute Nutzererlebnis. Auf der UX-Seite schauen wir kontinuierlich, wo Nutzer länger suchen als nötig, und passen die Oberfläche entsprechend an. Am Ende entscheiden Sekunden darüber, ob jemand findet was er sucht oder zur Suchmaschine zurückkehrt.

Wohin soll sich kursmap in den kommenden Jahren entwickeln und welche Features oder Expansionen plant ihr?

In den nächsten Jahren wollen wir die DACH-Region vollständig abdecken und die Anbieterbasis weiter ausbauen. Konkret planen wir personalisierte Kursempfehlungen auf Basis von Berufsfeld sowie Bewertungen und Erfahrungsberichte von echten Kursteilnehmern. Mittel- bis langfristig sehen wir auch Potenzial für B2B-Lösungen, bei denen Unternehmen Weiterbildungsbudgets direkt über kursmap verwalten können.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Fang mit einem echten Problem an, nicht mit einer Idee, die sich gut anhört. Bau so früh wie möglich etwas Nutzbares und hol dir echtes Feedback, auch wenn es unbequem ist. Und unterschätze nicht, wie viel Zeit es braucht, Vertrauen bei Nutzern und Partnern aufzubauen. Das ist oft langwieriger als die technische Umsetzung.

Bildcredits @PicturePeople GmbH

Wir bedanken uns bei Dariusz Opitek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


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Startklar für Wachstum

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Steuer Start-ups Gewinn richtig planen Tomas Aksöz @ Steuerberatung Tomas Aksöz

Wie Gründer sich vor zu hohen Abgaben schützen können

Das Jahr 2025 markierte einen Höchststand für Neugründungen in Deutschland: 3.568 neue Start-ups und ein Wachstum von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Deutsche Startups Verband berichtet. Während sich viele Gründer in der Anfangsphase zunächst auf Finanzierungsfragen und andere Themen rund um den Aufbau des Betriebs fokussieren, geraten steuerliche Fragen häufig in den Hintergrund. Doch gerade hier werden entscheidende Weichen für künftige Abgaben an den Fiskus gestellt. Bereits die Wahl der Rechtsform, erste Umsätze, Investitionen und selbst Verluste haben konkrete steuerliche Auswirkungen. Sie beeinflussen Liquidität, Finanzierungsspielräume und die langfristige Planungssicherheit eines Start-ups. Wer diese Zusammenhänge frühzeitig berücksichtigt, schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und vermeidet spätere strukturelle Nachteile. 

Unternehmensform entscheidet

Wesentlich für die steuerliche Belastung eines Start-ups ist die gewählte Unternehmensform. So zahlen Einzelunternehmer Einkommen- und Gewerbesteuer direkt auf ihren Gewinn und haften mit ihrem gesamten Vermögen, während Personengesellschaften nach dem Transparenzprinzip die Rendite anteilig den Gesellschaftern zurechnen und diese die Einkommensteuer tragen. Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG hingegen unterliegen der Körperschaft- und Gewerbesteuer, bieten dafür Haftungsbeschränkung und die Möglichkeit, Gewinne steuerlich vorteilhaft zu reinvestieren.

Kapitalgesellschaften bieten zudem die Chance auf gezieltes Thesaurieren von Gewinnen, was die Steuerlast langfristig senken kann. Besonders attraktiv kann eine Holdingstruktur sein, denn Dividenden aus Beteiligungen sind unter bestimmten Voraussetzungen zu 95 Prozent abgabenfrei, ebenso beim Verkauf von Unternehmensanteilen. Auch die Flexibilität bei der Gewinnentnahme unterscheidet sich: Bei Kapitalgesellschaften hängt sie von Beschluss und Ausschüttung ab, während Einzelunternehmer und Personengesellschaften Gewinne frei entnehmen können, was steuerliche Planungsspielräume beeinflusst. Schon in der Gründungsphase lohnt sich also ein genaues Abwägen, welche Rechtsform langfristig die passende Kombination aus Steuerlast, Haftung und finanzieller Flexibilität bietet. 

Fristen clever managen

Frühzeitig die steuerlichen Pflichten im Blick zu behalten, ist für junge Unternehmen entscheidend, um Nachzahlungen, Zinsen oder Sanktionen zu vermeiden. Neben der jährlichen Einkommen-, Körperschaft- oder Gewerbesteuererklärung müssen Start-ups regelmäßig Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben – monatlich, wenn die Umsatzsteuerzahllast des Vorjahres über 9.000 Euro lag, oder vierteljährlich bei 2.000 bis 9.000 Euro – und entsprechende Vorauszahlungen leisten. Die früher geltende Pflicht zur monatlichen Abgabe im Gründungs- und im Folgejahr ist für den Zeitraum von 2021 bis 2026 ausgesetzt, weswegen auch bei Neugründungen in der Regel die allgemeinen Schwellenwerte nach § 18 UStG gelten.

Wer Mitarbeiter beschäftigt, ist zusätzlich zur fristgerechten Lohnsteueranmeldung verpflichtet, die spätestens bis zum zehnten Tag des Folgemonats nach der Lohnzahlung eingereicht werden muss. Auch weitere Fristen dürfen nicht übersehen werden: Minijobber müssen innerhalb von sechs Wochen angemeldet werden, und Vorsteuervergütungsanträge aus dem Vorjahr sind spätestens bis zum 30. September einzureichen. Darüber hinaus sind auch Fristen bezüglich der Sozialversicherung zu beachten, beispielsweise Beitragsnachweise und die Fälligkeit der Beiträge. Verspätungen können schnell zu Säumniszuschlägen, Zinsen oder Schätzungen durch das Finanzamt führen. Eine klare Struktur bei Abgaben und Fristen verschafft nicht nur Planungssicherheit, sondern legt auch den Grundstein für ein nachhaltiges Wachstum des Betriebs. 

Liquidität im Unternehmen sichern

Start-ups können Verluste aus der Anlaufphase oder frühen Investitionen auf verschiedene Weise steuerlich nutzen, um Liquidität zu sichern und die Steuerlast gezielt zu reduzieren. Klassisch kommen Verlustrücktrag (§ 10d Absatz 1 EStG) und Verlustvortrag (§ 10d Absatz 2 EStG, § 10a GewStG) zum Einsatz: Fehlbeträge lassen sich auf das Vorjahr übertragen oder in künftige Jahre mitnehmen, um mit späteren Gewinnen verrechnet zu werden. Allerdings ist nach der Mindestbesteuerung der Verlustrücktrag betragsmäßig begrenzt und der Vortrag ab bestimmten Größen nur eingeschränkt nutzbar. Zusätzlich können Gründer geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abschreiben (§ 6 Absatz 2 EStG), wodurch kleine Investitionen sofort als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Der Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG) hingegen erlaubt es, bereits vor der Anschaffung geplanter Sachwerte bis zu 50 Prozent der voraussichtlichen Kosten steuerlich geltend zu machen. Auch Verluste aus Beteiligungen, insbesondere in Personengesellschaften, können mit positiven Einkünften der Gesellschafter verrechnet werden, soweit das Kapitalkonto dies zulässt (§ 15a EStG). Hinzu kommt die Möglichkeit, Forschungs- und Entwicklungskosten als Betriebsausgaben abzusetzen, wodurch der steuerpflichtige Gewinn sinkt, oder über die Forschungszulage (§ 3 Nummer 44 EStG, § 7 FZulG) bis zu 25 Prozent der förderfähigen Kosten direkt als Steuergutschrift zu erhalten. Zusätzlich können Unternehmen Geld für Verpflichtungen zurücklegen, die schon entstanden sind, auch wenn noch nicht genau feststeht, wann oder wie viel sie zahlen müssen.

Dadurch verringern sie den Gewinn. Allerdings dürfen für Ausgaben, die erst in der Zukunft geplant sind und somit keine echte Verpflichtung darstellen, keine Rückstellungen gebildet werden. Investiert ein Start-up beispielsweise 200.000 Euro in die Entwicklung eines neuen Produkts, können davon 50.000 Euro direkt als Forschungszulage genutzt werden, während die gesamten 200.000 Euro als Betriebsausgaben den Gewinn mindern. Eine zusätzliche Entlastung über Rückstellungen ist nur möglich, wenn bereits konkrete Verpflichtungen bestehen – etwa aus Verträgen oder Gewährleistungen.

Autor Tomas Aksöz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Stehen wir kurz davor, komplexe Probleme völlig neu zu lösen?

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Kvantify Qrunch Quantencomputing im Fokus Dr. Jörg Weiser Copyright Kvantify

Kvantify entwickelt mit Qrunch innovative Lösungen im Quantencomputing für komplexe molekulare Berechnungen

Wie ist Kvantify entstanden und welche Erfahrungen oder Hintergründe bringen die Gründer hinter dem Unternehmen mit?

Kvantify ist ein dänisches Softwareunternehmen, das 2022 mit dem Ziel gegründet wurde, die molekulare Forschung durch die Verbindung von Quanten- und klassischen Rechenmethoden zu revolutionieren. Allan Grönlund, Gründer und CTO, ist führender Experte für maschinelles Lernen und angewandte Algorithmen. Allan hat an der Universität Aarhus in Informatik promoviert und verfügt über 15 Jahre Erfahrung in Wissenschaft und Industrie, wobei er Pionierarbeit bei der Anwendung mathematischer Modelle und Algorithmen geleistet hat. Nikolaj Zinner, Gründer und CSO, hat in Physik promoviert und ist Professor für Physik an der Universität Aarhus. Er ist Experte für Quantentechnologie, Quanteninformation und physikalische Modellierung. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Leitung groß angelegter Innovationsprojekte und Forschungskonsortien.

Jörg Weiser ist Executive Chairperson bei Kvantify. Er ist promovierter Chemiker und hat über 25 Jahre Erfahrung in der Gründung, dem Aufbau und der Leitung von Unternehmen in Europa und Asien in den Bereichen computergestützte Molekularforschung und Hochleistungsrechnen.

Welche Vision verfolgt Kvantify im Bereich Quantencomputing und welche Rolle soll das Unternehmen künftig in diesem technologischen Ökosystem spielen?

Kvantify konzentriert sich insbesondere auf die Life-Science-Branche, vor allem auf die frühe Arzneimittelforschung. Die Gewährleistung von Gesundheit und Wohlstand durch Technologie ist wichtiger denn je, und ein Schlüsselbereich ist die Suche nach den Molekülen von morgen – für bessere Medikamente und bessere Materialien. Die Quantentechnologie ist eine der besten Möglichkeiten, genau das zu erreichen, d. h. diese neuen Moleküle zu finden. Unsere Software, Qrunch, ist unsere Plattform für innovatives Moleküldesign mit Quantencomputern. Die Quantenchemie ist dabei die Schlüsselkomponente, da es für klassische Computer äußerst schwierig ist, groß angelegte chemische Berechnungen durchzuführen. Der Quantencomputer ist daher die Maschine der Wahl, um zu ermöglichen, was klassische Computer niemals leisten könnten. Qrunch ist die Plattform, die dies für Endnutzer in den Bereichen Biowissenschaften und Chemie zugänglich macht. Man soll und muss kein Quantencomputing Experte sein, um die Software zu nutzen.

Viele verbinden Quantencomputing noch mit Zukunftstechnologie. Wie gelingt es Kvantify, diese Möglichkeiten bereits heute für Forschung und Industrie nutzbar zu machen?

Mit Qrunch müssen Endnutzer chemische Probleme nicht mehr in Programmcode umwandeln, den ein Quantencomputer versteht. Dies ist die Aufgabe eines Quantenalgorithmus; Qrunch basiert auf Kvantifys eigenen Algorithmen, die nicht nur hinsichtlich ihrer Leistung auf der tatsächlichen Hardware branchenführend sind, sondern auch so programmiert sind, dass die Nutzer ihre Zeit damit verbringen können, die für sie interessante Chemie zu spezifizieren, anstatt sich mit den Details der Funktionsweise eines Quantencomputers zu beschäftigen. Quantencomputing wird klassische Computerarchitekturen basierend auf GPUs und CPUs nicht ablösen, im Gegenteil – Ergebnisse aus dem Quantencomputing werden auf klassischer Architektur weiterverarbeitet.

Die Kunst besteht darin, auf jeder Architektur die jeweils optimalen Algorithmen einzusetzen. Unsere Software läuft sowohl auf CPUs, GPUs und Quantencomputern – erst die sinnvolle Kombination und Integration ergibt den Gesamtvorteil. Ein wichtiger Kooperationspartner in diesem Zusammenhang ist für uns NVIDIA, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, die eigenen Hochleistungs-GPUs für KI mit Quantencomputing zu integrieren. Im März 2026 haben wir über die erfolgreiche Portierung von Qrunch auf NVIDIA KI GPUs berichtet.

Technologien wie Quantencomputing entwickeln sich rasant, sind aber noch jung. Mit welchen Herausforderungen ist Kvantify derzeit konfrontiert und wie gehen Sie damit um?

Der routinierte Einsatz unserer Software ist erst dann möglich, wenn Hochleistungsrechenzentrumsinfrastruktur standardisiert wird und skaliert werden kann. Für KI passiert das, für Quantencomputing wird das noch erfolgen müssen. Daher arbeiten wir aktuell mit frühen Anwendern und Innovatoren zusammen, die es grandios finden, neue Technologien auszuprobieren. Langfristig kommt ein Technologiegeschäftsmodell aber erst dann zum Tragen, wenn die Mehrheit der pragmatischen Nutzer eine Technologie ohne große Umstände anwenden kann. Um den Übergang von frühen Anwendern zur pragmatischen Mehrheit zu realisieren, beteiligen wir uns aktiv am Aufbau eines Ökosystems in Quantencomputing als Voraussetzung für den Erfolg einer neuen Branche.

Die Simulation von Molekülen und chemischen Prozessen gilt als besonders rechenintensiv. Welche Chancen sehen Sie hier für neue Anwendungen oder wissenschaftliche Durchbrüche?

In 2025 sind wir über 50 Qubits im Bereich Quantenchemie hinausgegangen. In 2026 werden wir auf den neuen Quantencomputerrechnerarchitekturen mit weit über 100 Qubits rechnen. Wir nähern uns dann allmählich dem Bereich, in dem Rechnungen auf Quantencomputern Rechnern auf klassischen Architekturen überlegen sein werden. Das eröffnet die Möglichkeit, chemische Komplexität präzise zu berechnen. Damit werden chemische Simulationen einen zentralen Stellenwert in der Forschung einnehmen und Experimente im Nachgang als Validierung der Simulation erfolgen – nicht aber mehr als primäre Datenquelle dienen. Das verändert auch den Stellenwert von Quantencomputing für KI: die Daten der Simulation werden primär zum Training der KI verwendet, nicht das Experiment.

Was unterscheidet Kvantify von anderen Unternehmen im Bereich Quantum Software und Quantenchemie?

Wir produzieren Software gezielt für den chemischen Anwender um ihn frühzeitig mit Quantencomputing vertraut zu machen – wir versuchen nicht, in allen anderen Industrien mit Quantenalgorithmen dabei zu sein. Qrunch verfügt über Algorithmen, die vergleichbare Ansätze übertreffen, aber deutlich weniger Ressourcen und Rechenzeit benötigen. Das führt zu einer erheblichen Kostenersparnis. Zudem ist Qrunch derzeit die einzige Technologie, die auf molekulare Systemgrößen skalieren kann, die für industrielle Anwendungen relevant sind. Wir sind die ersten, die diese Skalierbarkeit praktisch demonstrieren. Wie bereits erwähnt besteht der Wert von komplexen Rechenoperationen nicht in Orthodoxien, sondern in kluger Integration verschiedener Algorithmen in einem Hochleistungsrechenzentrum mit diverser Computerarchitektur. Und genau diese Optimierungsarbeit ist von Anbeginn Kernansatz der Arbeit von Kvantify.

Wie sieht die strategische Roadmap für Kvantify aus. Welche Entwicklungen oder Meilensteine stehen in den kommenden Jahren im Fokus?

Wir fügen neue Funktionen hinzu, die Nutzern mehr Einblick geben, wie sich Genauigkeit gegen Rechenzeit austauschen lässt – ein entscheidender Zukunftsfaktor. Vor allem aber kooperieren wir mit industriellen Anwendern, um deren konkrete Probleme zu lösen. Unsere Software verbessert sich damit, nicht basierend auf Spekulationen aus dem Elfenbeinturm. Darüber hinaus erweitern wir die Anzahl unserer Hardwarepartner, um sicherzustellen, dass Anwender auf der jeweiligen Plattform ihrer Wahl rechnen können. Derzeit haben wir Quantum Cloud Computing Partnerschaften mit AWS und IQM. Anwender sind grundsätzlich an erstens zuverlässigen Ergebnissen, die zweitens nutzerfreundlich für drittens verschiedene Problemstellungen erzielt werden, interessiert. Unsere Softwareplattform wird in diese drei Richtungen ausgebaut werden. Zur Steigerung der Performance wird unsere Software so integriert werden, dass Rechnungen auf jeweils geeigneter klassischer oder Quanten Architektur laufen. Zur besseren Bedienbarkeit der Plattform wird menschliche Sprache mittels Agentic AI Technologie verwendet werden.

Wenn Sie auf die bisherige Entwicklung von Kvantify blicken. Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Bestimmen Sie Ihren Schwerpunktbereich sorgfältig. „Alles abdecken“ führt schnell zur Überforderung und wird nicht dazu führen, zunächst in einem Bereich Marktführer zu werden. Zweitens: Sehr gute Ergebnisse sind nur mit einem sehr guten Team möglich. Drittens: Schließen Sie die Lücke zwischen Anwendung und Technologie. Suchen Sie reale Anwendungsfälle und starke Partner, um Ihre Technologie sinnvoll zu entwickeln.

Bild: Bildrechte: © Kvantify

Wir bedanken uns bei Dr. Jörg Weiser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Was braucht es, damit Marken wirklich relevant werden?

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PIERCE Marken Kultur strategische Kollaborationen Verena Sudarić-Hefner und Philipp Zwez Bildcrechte PIERCE

Wie PIERCE Marken über strategische Kollaborationen kulturell anschlussfähig macht

Wie ist PIERCE entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?

Philipp Zwez: PIERCE wurde von Verena Sudarić-Hefner und mir, Philipp Zwez gegründet. Verena und ich haben viele Jahre in leitenden Positionen an der Schnittstelle zwischen Marken, Kultur und Entertainment gearbeitet. Zuletzt gemeinsam bei Universal Music Deutschland, wo ich als Managing Director Universal Music Group For Brands tätig war und Verena als Senior Director Brand Strategy & Creation. Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir die Culture Connection Agentur PIERCE gegründet, mit dem Ziel, unsere Expertise für strategische Kollaborationen außerhalb der Konzernstruktur und über die Musik hinaus weiterzuentwickeln.

Welche Vision verfolgt PIERCE im Spannungsfeld von Marken und Popkultur?

Verena Sudarić-Hefner: Unsere Vision ist es, Marken und kulturelle Akteure so zusammenzubringen, dass daraus echter Mehrwert auf beiden Seiten entsteht. Wir glauben, dass die spannendsten Ideen dort entstehen, wo unterschiedliche Perspektiven, Reichweiten und Erzählweisen aufeinandertreffen. Wenn Kollaborationen gut gemacht sind, entsteht nicht nur Aufmerksamkeit, sondern etwas Drittes: neue Relevanz, neue Kontexte und ein kultureller Mehrwert, der über klassische Kommunikation hinausgeht.

Philipp Zwez:: Wir beschäftigen uns sehr intensiv mit nationalen und internationalen kulturellen Dynamiken, Communitys und Codes. Gleichzeitig haben wir durch unser globales Netzwerk und die strategischen Partnerschaften mit Universal Music und Activision Blizzard sehr früh Einblicke in Entwicklungen, kommende Releases oder aufstrebende Artists, die die Menschen bewegen werden. Entscheidend ist dabei auch die Einordnung: Nicht jeder Trend ist relevant für jede Marke.

Welche Zielgruppen stehen bei euren Projekten im Fokus und wie sprecht ihr diese authentisch an?

Verena Sudarić-Hefner: Je nach Projekt arbeiten wir mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen – von Gen Z bis hin zu älteren, sehr klar interessengeleiteten Communitys. Entscheidend ist für uns, diese nicht nur demografisch zu betrachten, sondern zu verstehen, was sie bewegt, wofür sie stehen und in welchen kulturellen Räumen sie sich verorten. Letztendlich ist jede Zielgruppe auf ihre Weise Fan von etwas.

Was unterscheidet euren Ansatz von klassischen Marketing oder Kreativagenturen?

Verena Sudarić-Hefner: Wir beginnen nicht bei der Werbeidee, sondern stets bei kultureller Anschlussfähigkeit und denken Kollaborationen dabei konsequent als zentrales Prinzip. Gleichzeitig bewegen wir uns bewusst zwischen den Welten: Wir verbinden strategische Tiefe und Konzernverständnis mit kreativer Denke, Agilität und echter Nähe zu kulturellen Räumen.

Wie entwickelt ihr Kampagnen, die nicht wie Werbung wirken, sondern Teil von Kultur werden?

Verena Sudarić-Hefner: Für uns beginnt alles mit der Frage: Warum sollte sich überhaupt jemand dafür interessieren? Wenn wir darauf keine gute Antwort haben, entsteht auch keine relevante Arbeit. Deshalb entwickeln wir Formate nicht aus einer klassischen Werbelogik heraus, sondern aus Communitys, Interessen und kulturellen Kontexten. Im besten Fall entstehen daraus Inhalte, Erlebnisse oder Produkte mit echtem Wert für die Menschen. Wenn sie freiwillig teilnehmen, teilen oder sich damit identifizieren, fühlt es sich nicht wie Werbung an.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr in der Zusammenarbeit zwischen Marken und Communities konfrontiert und wie geht ihr damit um?

Verena Sudarić-Hefner: Die größte Herausforderung ist Glaubwürdigkeit. Communitys und Fans merken schnell, wenn etwas aufgesetzt wirkt oder ein Kontext nicht wirklich verstanden wurde. Gleichzeitig bleibt eine Marke in solchen Räumen ohnehin immer nur ein Gast. Entscheidend ist deshalb, Marken so einzubinden, dass sie anschlussfähig sind, ohne sie als etwas auszugeben, das sie nicht sind. Dafür braucht es ein gutes Gespür für Sprache, Timing, Partnerwahl und den Mehrwert, den die Marke in dem Kontext liefern kann.

Welche Rolle spielen Partnerschaften mit Künstlern oder Plattformen in eurer täglichen Arbeit?

Philipp Zwez: Sie spielen eine große Rolle, aber nicht im Sinne von „Access als Selbstzweck“. Künstler:innen, Plattformen oder IPs bringen kulturelle Legitimität und eine Fanbase mit sich. Unser Anspruch ist es, daraus Kollaborationen zu entwickeln, die für alle Beteiligten sinnvoll sind.

Philipp Zwez: Wir hinterfragen sehr bewusst, ob etwas nur kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugt oder wirklich anschlussfähig ist. Oft entwickeln wir deshalb Formate oder Plattformen, die über einzelne Kampagnen hinaus funktionieren und sich weiterentwickeln können.

Wohin möchte sich PIERCE in den kommenden Jahren entwickeln?

Philipp Zwez: Wir wollen unsere Position an der Schnittstelle von Marken, Kultur und Entertainment weiter ausbauen und zusätzliche Partnerschaften über Musik und Gaming hinaus schließen. Gleichzeitig geht es uns um nachhaltiges Wachstum unseres Teams und langfristige Zusammenarbeit mit unseren Kund:innen.

Welche Learnings aus eurer bisherigen Arbeit würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben?

Philipp Zwez: Co-Gründungen funktionieren besonders gut, wenn man in dieselbe Richtung schaut, aber aus unterschiedlichen Perspektiven. Das bringt Tempo in Prozesse, erweitert den Blick und macht die Zusammenarbeit am Ende oft stärker.

Welche drei konkreten Ratschläge würdet ihr Menschen geben, die heute ein Unternehmen im Bereich Marketing oder Kultur aufbauen möchten?

Verena Sudarić-Hefner: 1. Nicht alles selbst aufbauen, sondern die richtigen Netzwerke bauen. Die Stärke liegt heute oft nicht darin, alles intern abzudecken, sondern darin, die richtigen Menschen, Perspektiven und Partner zusammenzubringen. 2. Man muss nicht von allem Fan sein, aber fanatisch darin, Fans zu verstehen. Wer in Bereich Marketing oder Kultur arbeitet, muss nicht jede Szene selbst leben, sollte aber bereit sein, sich wirklich für Communitys, ihre Codes und das, was sie begeistert, zu interessieren. 3. Baut auf echte menschliche Bedürfnisse. Alles, was echte Bedürfnisse berührt, Menschen verbindet oder ihnen das Herz aufgehen lässt, wird immer relevant bleiben.

Bildcredit PIERCE

Wir bedanken uns bei Verena Sudarić-Hefner und Philipp Zwez für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie entsteht Innovation in einer der komplexesten Branchen der Welt?

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Versicherungsbranche Startups Innovation InsurTech Estefanía Rodríguez Migliarini: Programme & Startup Relations Manager, Project Manager One Mission

Versicherungsbranche, Startups und Innovation stehen im Fokus des InsurTech Hub Munich und treiben die digitale Transformation der Branche entscheidend voran.

Wie würden Sie den InsurTech Hub Munich unseren Leserinnen und Lesern vorstellen und welche zentrale Rolle nimmt dieser Hub im deutschen Digital Hub Netzwerk sowie im InsurTech-Ökosystem ein?

Dr. Jesper Heide: Der InsurTech Hub Munich ist die zentrale Plattform für Versicherungsinnovationen in Deutschland und Teil der de:hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Wir verbinden Startups, etablierte Versicherer, Investoren und Forschungseinrichtungen zu einem lebendigen Ökosystem. Als einer von zwölf Digital Hubs in Deutschland haben wir uns auf die digitale Transformation der Versicherungsbranche spezialisiert. Unsere Mission ist es, Deutschland als führenden Standort für InsurTech-Innovationen zu stärken und den Austausch zwischen allen Akteuren der Branche zu fördern. Wir schaffen die Infrastruktur und das Netzwerk, damit innovative Ideen schnell in marktfähige Lösungen überführt werden können.

Was macht München als Standort für InsurTech-Innovationen besonders attraktiv und welche strukturellen, wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Stärken bringt die Region für die Transformation der Versicherungsbranche mit?

Estefanía Rodríguez Migliarini: München vereint ideale Voraussetzungen für InsurTech-Innovationen. Die Stadt ist Sitz führender Versicherungskonzerne wie Allianz, Generali, MunichRe und anderen Rückversicherern, aber auch vieler regionaler Champions und mittelständischer Unternehmen. Diese Dichte an Branchenexpertise ist weltweit einzigartig. Hinzu kommen exzellente Forschungseinrichtungen wie die TU München und LMU, die Spitzentalente für die Versicherungswirtschaft und technologische Innovationen, insbesondere in KI, ausbilden. Die starke Startup-Szene, verfügbares Venture Capital und eine hohe Lebensqualität machen München zum Magneten für Gründer und Fachkräfte. Die geografische Nähe zwischen Startups und Versicherern ermöglicht kurze Wege und schnelle Kooperationen. Diese Kombination aus Tradition und Innovation schafft ein fruchtbares Umfeld für die digitale Transformation der Versicherungsbranche.

Der InsurTech-Bereich entwickelt sich rasch weiter. Welche aktuellen Herausforderungen der Versicherungswelt adressiert der InsurTech Hub Munich und wie tragen Ihre Aktivitäten dazu bei, diese zu lösen?

Dr. Jesper Heide: Die Versicherungsbranche steht vor fundamentalen Herausforderungen. Kunden erwarten heute digitale, personalisierte Erlebnisse. Gleichzeitig müssen Versicherer ihre Prozesse effizienter gestalten und neue Risiken wie Cyberbedrohungen oder Klimawandel bewältigen. Wir adressieren these Themen durch gezielte Programme und Veranstaltungen. In unseren Formaten bringen wir Startups mit konkreten Lösungen und Versicherer mit spezifischen Problemen zusammen. Wir organisieren Workshops zu Zukunftsthemen, fördern Pilotprojekte und schaffen Räume für Experimente. Durch den Wissensaustausch im de:hub Netzwerk können wir Best Practices teilen und gemeinsam an Standards arbeiten. So beschleunigen wir die Entwicklung von Lösungen, die echten Mehrwert schaffen.

Künstliche Intelligenz, Datenanalytics und Automatisierung sind starke Treiber in der Branche. Wie unterstützt der Hub Startups dabei, diese Technologien in Versicherungsprozesse zu integrieren — etwa in Underwriting, Schadenmanagement oder Kundenkommunikation?

Dr. Jesper Heide: Wir verstehen uns gleichermaßen als Brückenbauer zwischen Technologie und Versicherungspraxis. Startups erhalten bei uns Zugang zu Branchenexperten, die ihnen helfen, ihre Lösungen auf reale Anforderungen zuzuschneiden. In unseren Veranstaltungen zeigen wir konkrete Anwendungsfälle, von KI-gestützter Risikoprüfung bis zur automatisierten Schadensabwicklung. Wir vermitteln Pilotprojekte, in denen Startups ihre Technologien in echten Prozessen testen können. Zudem organisieren wir Tech-Sessions und Hackathons, bei denen gemeinsam an Lösungen gearbeitet wird. Der Austausch mit etablierten Versicherern hilft Startups, die spezifischen Anforderungen an Genauigkeit, Compliance und Integration zu verstehen. So entstehen Lösungen, die nicht nur technologisch überzeugen, sondern auch praktisch umsetzbar sind.

Wie begleitet der InsurTech Hub Munich Gründerinnen und Gründer ganz konkret bei der Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung, der Markteinführung und beim Aufbau nachhaltiger Kundenbeziehungen?

Estefanía Rodríguez Migliarini: Wir bieten ein umfassendes Begleitprogramm entlang der gesamten Gründungsreise. Startups erhalten Zugang zu Mentoring durch erfahrene Versicherungsmanager und erfolgreiche Gründer. Wir organisieren Feedback-Sessions, in denen Produkte auf Herz und Nieren geprüft werden. Bei der Markteinführung helfen wir durch Sichtbarkeit auf unseren Events und in unserem Netzwerk. Wir stellen Kontakte zu potenziellen Pilotkunden und Investoren her. Regelmäßige Austauschformate ermöglichen es Gründern, voneinander zu lernen und gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Durch die Anbindung an das de:hub Netzwerk können wir auch überregionale Kontakte vermitteln. Unser Fokus liegt darauf, nachhaltige Beziehungen aufzubauen, von denen beide Seiten langfristig profitieren.

In der InsurTech-Szene sind Partnerschaften zwischen Startups und etablierten Versicherern essenziell. Wie fördern Sie solche Kooperationen und welche Formate oder Initiativen haben sich dabei als besonders wirkungsvoll erwiesen?

Estefanía Rodríguez Migliarini: Kooperationen gelingen am besten, wenn beide Seiten einander verstehen. Wir schaffen strukturierte Begegnungsformate, in denen Startups ihre Lösungen präsentieren und Versicherer ihre Herausforderungen teilen. Besonders bewährt haben sich Innovation Challenges, bei denen Versicherer konkrete Problemstellungen ausschreiben. Auch unsere Matchmaking-Events bringen gezielt die richtigen Partner zusammen. Wir moderieren Pilotprojekte und helfen bei der Definition realistischer Ziele. Wichtig ist uns, dass Kooperationen auf Augenhöhe stattfinden. Deshalb sensibilisieren wir beide Seiten für die unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Kulturen. Erfolgsgeschichten aus unserem Netzwerk zeigen wir als Best Practices, um andere zu inspirieren. Die persönlichen Beziehungen, die bei uns entstehen, sind oft die Basis für langfristige Partnerschaften.

Welche Bedeutung haben regulatorische Anforderungen und Datenschutz im Kontext von InsurTech-Innovation und wie unterstützen Sie Startups, diese Compliance-Hürden erfolgreich zu meistern?

Dr. Jesper Heide: Regulierung und Datenschutz sind zentrale Erfolgsfaktoren im Versicherungsbereich. Viele innovative Ideen scheitern nicht an der Technologie, sondern an mangelndem Verständnis für regulatorische Anforderungen. Wir bieten regelmäßig Workshops mit Experten von BaFin, Datenschutzbehörden und Compliance-Spezialisten an. Startups lernen, wie sie DSGVO-konform arbeiten und welche Lizenzanforderungen gelten. Wir vermitteln Rechtsberatung und helfen bei der Navigation durch den Regulierungsdschungel. Besonders wertvoll ist der Austausch mit etablierten Versicherern, die ihre Compliance-Expertise teilen. Durch frühzeitige Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen vermeiden Startups teure Umwege. Wir setzen uns zudem für innovationsfreundliche Rahmenbedingungen ein und bringen die Perspektive von Startups in regulatorische Diskussionen ein.

Versicherungsbranche Startups Innovation InsurTech  Dr. Jesper Heide: Director Strategy & Programme
Dr. Jesper Heide: Director Strategy & Programme

Wie fördert der InsurTech Hub Munich den Wissenstransfer zwischen Forschung, etablierten Unternehmen und jungen Innovatoren, um neue Ideen schneller in marktfähige Produkte zu überführen?

Estefanía Rodríguez Migliarini: Wissenstransfer ist das Herzstück unserer Arbeit. Wir organisieren regelmäßig Veranstaltungen, bei denen Forscher ihre neuesten Erkenntnisse vorstellen und mit Praktikern diskutieren. Unsere Community umfasst Universitäten, Forschungsinstitute, Startups und Konzerne. In gemeinsamen Projekten arbeiten diese Akteure Hand in Hand. Wir fördern angewandte Forschung, die auf reale Marktbedürfnisse einzahlt. Studenten und Doktoranden erhalten Einblick in die Praxis und können ihre Abschlussarbeiten an echten Problemstellungen ausrichten. Etablierte Unternehmen profitieren von frischen Perspektiven und wissenschaftlicher Expertise. Startups erhalten Zugang zu Forschungsergebnissen und können auf wissenschaftlichen Grundlagen aufbauen. Diese Vernetzung beschleunigt Innovation erheblich und stärkt den Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb.

Dr. Jesper Heide: Wir sehen mehrere Trends, die die Branche fundamental verändern werden. KI-gestützte Risikobewertung ermöglicht präzisere und individuellere Tarife. Predictive Analytics hilft, Schäden zu verhindern, bevor sie entstehen. Dieser Wandel von reaktiver zu präventiver Versicherung ist revolutionär. Einer der größten Hebel ist derzeit die Automatisierung – nicht selten mit Hilfe auch von KI – von Prozessen, die diese deutlich schneller und kundenfreundlicher macht und den Mitarbeitenden Freiräume für die direkte Kundenbetreuung schafft. Agentic AI ist erst in der Entstehung, zeigt aber schon vereinzelt, welches Potenzial in dieser KI-Architektur steckt. Embedded Insurance integriert Versicherungsschutz nahtlos in andere Produkte und Dienstleistungen. Wir beobachten auch das Potenzial von Blockchain für transparente und effiziente Prozesse. Parametrische Versicherungen, die automatisch bei definierten Ereignissen zahlen, gewinnen an Bedeutung. Diese Technologien ermöglichen neue Geschäftsmodelle, von Pay-per-Use, über die Versicherung von bisher nicht versicherbaren Risiken bis zu Ökosystem-Plattformen. Die Versicherer der Zukunft werden stärker als Risikomanagement-Partner und Schadenverhinderer agieren.

Welche strategischen Ziele verfolgt der InsurTech Hub Munich für die kommenden Jahre, und wie möchten Sie den Hub weiterentwickeln, um noch mehr Innovations- und Wachstumspotenzial im InsurTech-Bereich zu entfalten?

Dr. Jesper Heide: Unser Ziel ist es, den InsurTech Hub Munich als Europas führende Plattform für Versicherungsinnovationen zu etablieren. Wir wollen die Versicherer enablen, die üblichen Innovationsbremsen, wie Legacy-Systeme oder fehlende Innovationskultur im Unternehmen, zu überwinden und stattdessen Lust auf und Freude an Veränderung und Verbesserung zu generieren. Wir wollen mehr internationale Startups nach München bringen und deutschen Startups den Weg ins Ausland ebnen. Die Zusammenarbeit innerhalb des de:hub Netzwerks werden wir intensivieren, um Synergien zu heben. Wir planen, unsere Programme stärker auf einen konkreten Outcome auszurichten und mehr Pilotprojekte zu realisieren. Der Ausbau unserer Community und die Vertiefung bestehender Partnerschaften haben Priorität. Zudem wollen wir neue Themen wie EUDI-Wallet und die Steigerung der Vertriebseffizienz durch KI in diesem Jahr stärker adressieren. Durch strategische Partnerschaften und innovative Formate werden wir den Hub kontinuierlich weiterentwickeln. Unsere Vision, unser Ziel ist, dass jeder, der in Europa an Versicherungsinnovation arbeitet, die Nähe zum InsurTech Hub Munich sucht!

Bildrechte: InsurTech Hub Munich

Wir bedanken uns bei Dr. Jesper Heide und Estefanía Rodríguez Migliarini für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Die EU Inc. – Der Zaubertrank Europas im Wettbewerb der Rechtsformen

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EU Inc., Rechtsform, Start-ups in Europa Kulenkampff Charlotte Forvis Mazars

Wettbewerb um attraktive Gründungsstandorte

Seitdem Start-ups international zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Innovationsfaktor geworden sind, gibt es einen intensiven Wettbewerb um die Attraktivität für Gründung und Finanzierung weltweit. In letzter Zeit kann man feststellen, dass junge Start-ups ihre Gründung immer häufiger außerhalb der EU, vor allem in den USA und in UK, vollziehen. Dies hat unterschiedliche Gründe, aber im Regelfall sind ausschlaggebend der Zugang zu Finanzmitteln von Investoren aus dem jeweiligen Land, die Einfachheit der Steuerung der Gesellschaft und nicht zuletzt auch der Zeit- und Kostenaufwand für Änderungen im Cap Table. Gerade bei Letzterem hat sich Deutschland inzwischen durch die Notwendigkeit der Beglaubigung bzw. Beurkundung für die Durchführung von Finanzierungsrunden oder Anteilsübertragungen international einen zweifelhaften Ruf erworben.

Fragmentierte Rechtslandschaft in Europa

Aber auch im europäischen Vergleich sind die Rechtssysteme mit ca. 60 nationalen Rechtsformen wie GmbH, B.V, S.à.r.l oder S.r.l zersplittert und die Unterschiede zwischen den 27 europäischen Ländern lassen Gründer und Investoren an ihre Grenzen kommen. Die EU wagt nunmehr den Versuch, mit der Rechtsform der EU Inc. eine europäische Rechtsform mit einheitlichem, modernem Regelwerk ins Leben zu rufen, welche die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen verbessern soll.

Frühere Ansätze einer europäischen Rechtsform

Ganz neu ist die Idee einer europäischen Privatrechtsform nicht: Mit der Societas Europaea existiert zwar bereits seit 2004 eine europäische Rechtsform, diese ist jedoch für große, bereits international tätige und häufig börsennotierte Unternehmen konzipiert und mit einem erforderlichen Stammkapital von EUR 120.000 für Start-ups weder gedacht noch geeignet. Bereits 2009 gab es daher den Versuch, mit der Europäischen Privatgesellschaft eine auf kleinere Unternehmen zugeschnittene Rechtsform zu etablieren, der jedoch 2013 wegen Streitigkeiten über Arbeitnehmerbeteiligung und Sitzverlegung aufgegeben wurde.

Die EU Inc. als neuer Anlauf der EU

Am 18. März 2026 hat die EU-Kommission einen Vorschlag über die EU Inc. als 28. gesellschaftsrechtliches Regime mit 109 Artikeln vorgelegt mit dem Ziel, bis Ende 2026 zu einer Einigung in Parlament und Rat zu kommen. Ziel der EU Inc. ist es grundsätzlich, Gründungen und Skalierung im Binnenmarkt zu erleichtern und so den zunehmenden Wegzug von innovativen Unternehmen und Start-ups zu verhindern, wobei die Nutzung der EU Inc. für jeden Unternehmer zugänglich ist. Dabei geht die EU tatsächlich einen für ihre Verhältnisse radikalen Weg.

Gründung und Struktur der EU Inc.

Die EU Inc. ist eine Privatgesellschaft mit beschränkter Haftung. Satzungssitz und Hauptgeschäftssitz müssen in der EU liegen. Sie soll innerhalb von 48 Stunden mit Maximalkosten von EUR 100 durch Neugründung oder grenzüberschreitende Umwandlung errichtet werden können und zwar standardisiert, das heißt insbesondere mit einer Mustervorlage für den Gesellschaftsvertrag und vollständig digital. Herzstück der Verwaltung ist das neue EU Inc. Register, welches die Unternehmensinformationen zentral bündeln soll. Die EU Inc. hat kein Mindestkapital. Wenn ein Mindestkapital in bestimmter Höhe gewählt wird, kann dieses durch Bar oder Sacheinlage erbracht werden und unterliegt Kapitalerhaltungsregelungen. Ungewohnt aus deutscher Sicht ist, dass Ausschüttungen einer Nettovermögensprüfung sowie zusätzlich einer Fortbestehensprognose für die nächsten 12 Monate unterliegen.

Digitale Anteile und vereinfachte Übertragungen

Die Anteile an der EU Inc. sind digital verbrieft und werden im digitalen Anteilsregister geführt. In Artikel 59 Abs. 5 der Verordnung hat die EU die Mitgliedstaaten explizit aufgefordert, keine zusätzlichen Formalitäten, insbesondere die einer Beurkundung, für eine wirksame Anteilsübertragung auf nationalem Level zu implementieren.

Organe und Entscheidungsprozesse

Organe der EU Inc. sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsleitung sowie optional ein Aufsichtsrat bzw. Beirat. Die Willensbildung und Einflussnahme der Gesellschafter hält keine größeren Überraschungen bereit. Gesellschafterversammlungen können vollständig digital oder hybrid durchgeführt werden. Aber auch schriftliche oder digitale Beschlussfassungen sind ohne Weiteres möglich. Je nach Beschlussgegenstand gilt eine einfache oder qualifizierte Mehrheit. Vergleichsweise unerwartet aus deutscher Sicht kommt das Recht eines Gesellschafters, die Einziehung seiner Anteile durch ein Gericht anordnen zu lassen, wenn die Geschäfte der Gesellschaft für ihn belastend geführt worden sein sollen.

Integration moderner Finanzierungsinstrumente

Dass die EU-Verordnung den Zeitgeist aufnimmt, sieht man schon daran, dass sie verschiedene aus dem Venture Capital Bereich bekannte Finanzierungsinstrumente wie SAFE und KISS sowie das in Deutschland immer noch in der Entwicklung befindliche Thema Mitarbeiterbeteiligung ausdrücklich adressiert. Darüber hinaus werden Investorenrechte auch zukünftig in den vertraglichen Beteiligungsvereinbarungen geregelt sein, ohne Vorgabe der EU-Verordnung. Ihre rechtliche Durchsetzbarkeit richtet sich daher nach dem jeweils anwendbaren nationalen Recht.

Offene Fragen und mögliche Herausforderungen

Auch ansonsten sieht die EU-Verordnung die EU Inc. als höchst flexible Rechtsform vor. Mit Spannung erwartet werden darf, wie die europäischen Länder ihr Hoheitsrecht der arbeitsrechtlichen Regelungen, insbesondere zur Mitbestimmung, ausgestalten. Die steuerlichen Regelungen richten sich weiterhin nach nationalem Recht. Der rein digitale Charakter der EU Inc. wird daher zusätzliche steuerliche Abgrenzungsfragen zu Ansässigkeit, Substanz und Besteuerungsrechten aufwerfen, insbesondere in Ländern, in denen es auf physische Präsenz und lokale Leitung ankommt. Aber auch grundlegende Fragen wie die Prüfung von Gründungsvoraussetzungen durch Behörden sowie die Geldwäscheprävention können noch zu Stolpersteinen werden.

Wettbewerb innerhalb der EU

Die EU Inc. könnte in der Tat die Wirkung eines Zaubertranks im Wettbewerb der Rechtsformen entfalten. Das wird auch davon abhängen, ob und welche zusätzlichen Beschränkungen und Hürden die Länder in der nationalen Umsetzung vorsehen. Hier muss Deutschland gerade wegen der Arbeitnehmermitbestimmung und zusätzlicher Formalia aufpassen, nicht abgehängt zu werden. Innerhalb der EU ist zu erwarten, dass es ein Race to the Bottom geben wird und Länder, die traditionell sehr freiheitliche gesellschaftsrechtliche Regime haben, an Attraktivität gewinnen werden.

Ausblick für Unternehmer

Insofern ist man als Unternehmer gut beraten, die weitere Entwicklung und die Handlungsoptionen genau zu verfolgen. Gründung und laufender Betrieb einer EU Inc. setzen eine sorgfältige rechtliche und steuerliche Prüfung im Einzelfall voraus. Bis zur tatsächlichen Nutzbarkeit dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen: Die EU-Verordnung tritt 12 Monate nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

EU Inc., Rechtsform, Start-ups in Europa Philipp Wüllrich Forvis Mazars
Dr. Philipp Wüllrich Fotograf Forvis Mazars

Charlotte Kulenkampff, LL.M. (Auckland), ist Rechtsanwältin und Partnerin bei der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Forvis Mazars am Standort Hamburg und leitet die Praxisgruppe Corporate der Rechtsberatung in Deutschland. Sie berät umfassend in allen Fragen des Gesellschaftsrechts, mit besonderem Schwerpunkt auf die Gründung und rechtliche Strukturierung von Unternehmen, Kapitalmaßnahmen sowie Corporate Governance-Themen und Transaktionen.

Dr. Philipp Wüllrich, LL.M. (Edinburgh), ist Rechtsanwalt und Partner bei der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Forvis Mazars am Standort Köln und leitet die Praxisgruppe M&A der Rechtsberatung in Deutschland. Er ist spezialisiert auf die Beratung von Gründern, Start-ups und Venture Capital-Investoren insbesondere bei rechtlichen Strukturierungsfragen, Expansionsvorhaben sowie Technologietransaktionen.

Titelbild Charlotte Kulenkampff Fotograf Forvis Mazars

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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