Mittwoch, Juli 8, 2026
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Steht der Mittelstand vor dem nächsten großen Wandel im Finanzbereich?

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Embat Treasury Mittelstand: KI verändert Finanzprozesse Embat Gründerteambild sitzend

Embat entwickelt eine Treasury-Plattform für den Mittelstand und automatisiert Finanzprozesse mit KI und Echtzeitdaten

Welche Erfahrungen aus Ihrer Zeit bei Pleo helfen Ihnen heute beim Aufbau von Embat im DACH Markt besonders weiter?

Bei Pleo habe ich gelernt, dass ein erfolgreicher Markteintritt in der DACH-Region nicht vom Produkt allein abhängt, sondern vom Vertrauen. Finance-Teams in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind gründliche Entscheider – sie adoptieren neue Technologie nicht wegen des Hypes, sondern weil sie nachweislich funktioniert. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es braucht: lokale Talente, lokale Beziehungen und ein Produkt, das die Sprache des CFOs spricht.

Wie will Embat den Treasury Bereich in mittelständischen Unternehmen langfristig verändern?

Unsere Vision ist es, Finance-Abteilungen im Mittelstand von Kostenstellen zu strategischen Werttreibern zu machen. Zu viele Treasury-Teams verlieren sich heute in manuellen Prozessen – Embat automatisiert bis zu 80 % dieser Routineaufgaben und gibt CFOs Echtzeit-Transparenz über ihre Liquidität. Der nächste Schritt ist agentenbasierte KI, die komplexe Workflows eigenständig ausführt und Ergebnisse direkt in ERP-Systeme wie SAP, DATEV oder Microsoft einspeist.

Antonio Berga, Carlos Serrano und Tomás Gil haben Embat 2021 gegründet. Welche gemeinsame Vision stand damals am Anfang?

Die Gründungsvision entstand aus einer echten Frustration: Antonio und Carlos sahen bei J.P. Morgan hautnah, wie Großkonzerne von moderner Treasury-Infrastruktur profitierten – und wie unzugänglich diese für den Mittelstand war. Tomás brachte als ehemaliger CTO von Fintonic das technologische Know-how mit. Ihre gemeinsame Frage war einfach, aber kraftvoll: Warum Treasury mit Excel verwalten, wenn bessere Technologie längst existiert? Embat wurde gebaut, um diese Lücke zu schließen.

Warum ist gerade der deutschsprachige Markt für Embat aktuell so wichtig?

DACH ist einer der bedeutendsten Treasury-Märkte Europas, mit einem anspruchsvollen Mittelstand, komplexen Bankenstrukturen und hohem ERP-Bedarf – insbesondere SAP und DATEV. Gleichzeitig hinkt die Digitalisierung im Treasury hier historisch hinterher, was die Chance umso größer macht. Mit Büros in München und Berlin sind wir gut positioniert, diese Nachfrage mit echter lokaler Expertise zu bedienen.

Viele Unternehmen kämpfen noch mit Datensilos und manuellen Finanzprozessen. Wo sehen Sie hier die größten Probleme in der Praxis?

Das Kernproblem ist fehlende Echtzeit-Transparenz. Wer mit mehreren Banken, Gesellschaften und ERP-Systemen arbeitet, verbringt enorm viel Zeit damit, ein klares Liquiditätsbild manuell zusammenzusetzen – und wenn es fertig ist, ist es oft schon veraltet. Hinzu kommt eine kulturelle Hürde: Veränderung erfordert echtes Vertrauen, dass der Wechsel kein Risiko darstellt. Deshalb sind Implementierungsgeschwindigkeit und lokaler Support so entscheidend.

Embat spricht von „Technologie von Finanzexperten für Finanzexperten“. Wie spiegelt sich dieser Ansatz konkret in der Plattform wider?

Es zeigt sich in Details, die nur Praktiker einbauen würden. Unsere Gründer kamen vom Investment Banking bei J.P. Morgan – die Plattform spiegelt echte Treasury-Praxis wider, nicht die Vorstellung eines Softwareentwicklers. Wir passen Finance-Teams nicht an unsere Software an, sondern haben die Software um ihre Prozesse herum gebaut. Das macht die Implementierung ungewöhnlich schnell und intuitiv.

Mit „TellMe“ entwickelt Embat einen agentenbasierten KI Treasury Analysten. Wie weit kann KI im Treasury Management künftig tatsächlich gehen?

TellMe steht für unsere Vision, wie Treasury-Management aussieht, wenn KI zum echten Teammitglied wird. Kurzfristig geht es um automatisierte Abstimmungen, präzise Cash-Flow-Prognosen und proaktive Liquiditätsempfehlungen. Langfristig ist die Perspektive transformativ: KI, die komplexe Workflows eigenständig ausführt und Ergebnisse direkt in ERPs einspeist – dabei aber in streng kontrollierten Umgebungen arbeitet, ausschließlich mit freigegebenen Kundendaten. Im Treasury gibt es keinen Spielraum für Fehler.

Wie schwierig ist es, Unternehmen von der Digitalisierung sensibler Finanzprozesse zu überzeugen?

Die meisten CFOs zweifeln nicht grundsätzlich an der Digitalisierung – sie zweifeln am Risiko. Was, wenn die Migration Zahlungsflüsse stört? Was, wenn die Datensicherheit nicht den gewohnten Standards entspricht? Unsere Antwort liegt im Produkt selbst: bankengrade Sicherheitsarchitektur und ein Onboarding-Prozess, der schnell und risikoarm ist. Vertrauen entsteht nicht durch Argumente, sondern durch Erfahrung.

Welche Rolle spielen die neuen Standorte in München und Berlin für die weitere Expansion von Embat?

München und Berlin sind operative Knotenpunkte, keine Symbolik. München gibt uns Zugang zum Mittelstandsherz Bayerns, Berlin zur Scale-up-Community. Entscheidend ist dabei die lokale Expertise: Teams, die die deutsche Bankenlandschaft kennen, die Sprache der CFOs sprechen und die regulatorischen Besonderheiten des DACH-Markts verstehen. Die Region ist der Eckpfeiler unserer europäischen Expansionsstrategie.

Embat integriert bereits mehr als 15.000 Banken und zahlreiche ERP Systeme. Wie komplex ist es, eine solche Infrastruktur europaweit aufzubauen?

Extrem komplex – und genau das ist einer unserer wesentlichen Wettbewerbsvorteile. Europas Banking-Infrastruktur ist stark fragmentiert: Jedes Land hat eigene Formate, Konnektivitätsstandards und Open-Banking-Implementierungen. Dasselbe gilt für ERP-Integrationen: SAP, DATEV und Microsoft Dynamics folgen jeweils eigenen Logiken. Diese Komplexität zu meistern erfordert jahrelange Investitionen – und genau die haben wir getätigt.

Was unterscheidet Embat aus Ihrer Sicht von klassischen Treasury oder Finanzsoftware Lösungen?

Klassische TMS-Lösungen wurden für Großkonzerne gebaut – für den Mittelstand sind sie meist zu teuer, zu komplex oder zu langsam. Einfache Banking-Portale liefern Daten, aber keine Intelligenz. Embat verbindet beides: Enterprise-Funktionalität mit der Agilität, die mittelständische Finance-Teams brauchen. Wir gehen in Wochen live, bündeln alle Banken an einem Ort und bieten mit TellMe eine KI-Schicht, die nicht nur analysiert, sondern aktiv handelt.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Fintech Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Vertrauen verdienen, bevor man Umsatz verdient. Im Finanzbereich – und besonders im DACH-Markt – ist Vertrauen die eigentliche Währung. Investiert in Sicherheit, Compliance und Kundenbeziehungen wie in eure wertvollsten Assets.

Zweitens: Lokal einstellen, bevor man lokal vermarktet. Eine übersetzte Website reicht nicht. Ihr braucht Menschen vor Ort, die Bankbeziehungen, regulatorisches Umfeld und Entscheidungskultur wirklich verstehen.

Drittens: Nah am Problem bleiben, nicht nur am Produkt. Die Gründer, die dauerhaft erfolgreiche Unternehmen bauen, fragen sich immer wieder ehrlich, ob sie den Schmerz ihrer Kunden wirklich lösen – oder nur technisch beeindrucken.

Bild: Gründerteam Copyright Embat

Wir bedanken uns bei André Reimers für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Embat Treasury Management erhält 30 Millionen Euro für Deutschland Expansion

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Embat Treasury Management wächst in Deutschland

Das Fintech Embat Treasury Management baut seine Präsenz im DACH Raum weiter aus. Das Unternehmen hat eine Series B Finanzierung über 30 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital investiert Embat in KI gestützte Treasury Lösungen, neue Technologien und den Ausbau der Teams in München und Berlin. Zudem will das Unternehmen seine Position im europäischen Markt weiter stärken.

Embat schließt 30 Millionen Euro Series-B-Finanzierungsrunde ab, um die deutsche Expansion im KI-gestützten Treasury Management zu beschleunigen

Die Finanzierungsrunde wird von Cathay Innovation sowie den bestehenden Investoren Creandum, Samaipata, 4Founders und Venture Friends angeführt. Zugleich setzt das KI gesteuerte Fintech seinen Wachstumskurs in Europa fort. Deshalb baut Embat seine Präsenz im DACH Raum mit Standorten in München und Berlin weiter aus.

Embat hat seit seiner Gründung über 50 Millionen Euro an Kapital eingesammelt, beschäftigt ein Team von 150 Mitarbeitern und betreut mehr als 400 Firmenkunden. Dazu zählen Branchengrößen wie 1KOMMA5°, Pliant, sennder und Eraneos sowie internationale Marken wie Treatwell und Fever.

Embat Treasury Management wächst im DACH Markt

Berlin, 11. Mai 2026. Embat, das auf KI-gestütztes Treasury Management spezialisierte Fintech, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom internationalen Investmentfonds Cathay Innovation. Auch die bisherigen Investoren Creandum, Samaipata, 4Founders und Venture Friends haben sich erneut signifikant beteiligt.

Antonio Berga, Carlos Serrano und Tomás Gil gründeten Embat mit einer klaren Mission. Finanzteams sollen bessere Werkzeuge erhalten, um Treasury Prozesse einfacher und effizienter zu steuern. Dabei folgt Embat dem Prinzip „Technologie von Finanzexperten für Finanzexperten“.

Von Beginn an kombinierte das Unternehmen Know how im Corporate Banking mit moderner Technologie. Dadurch werden Datensilos reduziert und wichtige Prozesse automatisiert. Außerdem erhalten Unternehmen mehr Transparenz über ihre Liquidität in Echtzeit.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist seit dem ersten Tag Teil der Unternehmensstrategie. Embat war bereits 2022 Branchenvorreiter. Gemeinsam mit Google entwickelte das Unternehmen einen der ersten Use Cases für generative KI im europäischen Finanzsektor. Ziel war die Automatisierung von Buchhaltung und Bankabstimmung.

Heute integriert die Plattform mehr als 15.000 Banken sowie die wichtigsten ERP Systeme des Marktes. Damit setzt Embat auf ein intelligenteres und agileres Corporate Treasury.

Carlos Serrano, Co-Founder und Co-CEO von Embat: „Cathay Innovation als Hauptpartner für diese Series-B-Runde an Bord zu haben, ist ein natürlicher Schritt in unserer Ambition, der globale Standard für das Treasury Management zu werden. Ihr beeindruckendes internationales Netzwerk und ihr tiefes Verständnis für Go-to-Market-Strategien werden entscheidend sein, um unseren Markteintritt in neue Länder zu beschleunigen und unsere Präsenz in den anspruchsvollsten Märkten zu festigen.“

Embat: Marktführer mit 400 Kunden und 150 Mitarbeitern

Embat hat seit seiner Gründung im Jahr 2021 insgesamt mehr als 50 Millionen Euro eingesammelt. Seit dem DACH Launch vor zwölf Monaten hat sich das Unternehmen als wachstumsstarke Lösung für KI gestütztes Corporate Treasury etabliert.

Heute beschäftigt Embat 150 Fachkräfte und betreut mehr als 400 Firmenkunden. Dazu gehören bekannte Namen wie 1KOMMA5°, Pliant, sennder, Eraneos, Treatwell und Fever. Mit einem klaren Fokus auf die DACH Region hat Embat seine internationale Reichweite weiter ausgebaut. Deshalb ist das Unternehmen heute mit Teams in München und Berlin direkt vor Ort vertreten.

Embat Treasury Management investiert in KI Lösungen

Zwei Wachstumsachsen: Globale Expansion und Produktinvestitionen

Die Mittel der Series B Runde fließen in zwei zentrale Bereiche. Einerseits plant Embat den weiteren Ausbau im DACH Markt sowie die internationale Expansion. Andererseits investiert das Unternehmen in die Produktentwicklung. Damit will Embat seine Position bei agentenbasierter KI und neuen Treasury Technologien weiter stärken.

Diese Strategie basiert auf einer klaren Überzeugung des Gründerteams. Viele mittelständische Unternehmen verfügen noch nicht über die nötigen digitalen Werkzeuge. Deshalb fehlt oft die technische Basis, um Wachstum und Finanzprozesse effizient zu steuern.

Embat integriert KI weiterhin in alle Bereiche der Plattform. Ein wichtiger Bestandteil ist „TellMe“. Der agentenbasierte KI Treasury Analyst erkennt Cashflow Muster und automatisiert komplexe Kontoabstimmungen. Außerdem unterstützt er Unternehmen bei strategischen Entscheidungen zur Liquiditätsplanung.

André Reimers, Head of DACH von Embat: „Klassisches Liquiditätsmanagement ist für uns nur der Anfang. Unsere Vision für das nächste Jahrzehnt geht weit darüber hinaus: Wir definieren fundamental neu, wie der international agierende, komplexe Mittelstand Geld bewegt und steuert. Die Finanzinfrastruktur der Zukunft erfordert mehr als nur optimierte Treasury-Prozesse – sie verlangt nach einem intelligenten, autonomen Cockpit. Mit der Unterstützung dieser Series-B-Finanzierung und unserer agentenbasierten KI rüsten wir CFOs aus, um grenzüberschreitende Finanzströme nicht nur zu verwalten, sondern in Echtzeit zu orchestrieren. Wir transformieren die Finanzfunktion vom reinen Navigator zum strategischen Architekten, der die globale Resilienz und Wachstumsfähigkeit seines Unternehmens sichert.“

Embat Treasury Management treibt die Expansion voran

Jacky Abitbol, Managing Partner bei Cathay Innovation: „Embat zu unterstützen bedeutet, hinter einer Vision zu stehen, an die wir fest glauben: der Aufstieg von Technologieführern mit dem Ehrgeiz und der Fähigkeit, Europas Finanzlandschaft neu zu gestalten. Was uns neben einem außergewöhnlichen Team mit tiefen Wurzeln in der Finanzwelt besonders überzeugt hat, ist die Fähigkeit von Embat, einige der komplexesten Herausforderungen großer Unternehmen zu lösen. Gestützt auf fortschrittliche KI liefert Embat eine robuste, konkrete Antwort auf die Treasury-Anforderungen globaler Konzerne. Wir freuen uns sehr, sie in diesem nächsten Kapitel zu begleiten und dabei zu helfen, das zu beschleunigen, was unserer Überzeugung nach zum globalen Standard im Treasury Management werden kann.“

Über Embat

Embat ist ein Fintech für KI gestütztes Treasury Management. Das Unternehmen hilft mittelständischen und großen Firmen dabei, Finanzprozesse in Echtzeit zu zentralisieren. Gegründet wurde Embat von Antonio Berga und Carlos Serrano, zwei ehemaligen Führungskräften von J.P. Morgan, sowie Tomás Gil, dem früheren CTO von Fintonic.

Die Plattform verbindet sich mit mehr als 15.000 Banken und führenden ERP Systemen. Dadurch lassen sich Datensilos reduzieren und Prozesse vereinfachen. Ein zentrales Produkt ist „TellMe“. Der agentenbasierte KI Treasury Analyst erkennt Cashflow Muster, automatisiert Kontoabstimmungen und unterstützt Unternehmen bei Entscheidungen zur Liquiditätsoptimierung.

Mit Büros in München, Berlin, London und Madrid treibt Embat die Zukunft der Unternehmensfinanzen weiter voran.

Bild Gründerteambild Credit Embat

Quelle PIABO PR GmbH

moonshots & moneten 2026 bringt Start-ups nach Paderborn

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moonshots & moneten 2026 in Paderborn Bild Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Der „Fire Talk“ mit Investor Carsten Maschmeyer zählt zu den Highlights beim diesjährigen „moonshots & moneten“ in Paderborn.

moonshots & moneten 2026 bringt Start-ups nach Paderborn

moonshots & moneten 2026 bringt die deutsche Start-up-Szene erneut nach Paderborn. Der Summit der garage33 und der Factory33 vernetzt Gründerinnen, Investorinnen und Unternehmen und rückt innovative Start-ups aus OWL in den Mittelpunkt.

moonshots & moneten 2026 bringt Start-ups zusammen

Die deutsche Start-up-Szene trifft sich in Paderborn

Die garage33 der Universität Paderborn lädt ein zu „moonshots & moneten“

Die Start-up-Szene in Deutschland blickt erneut nach Paderborn: Am Freitag, 19. Juni, geht der Start-up Summit „moonshots & moneten“ in die dritte Runde. Die garage33, das Gründungszentrum der Universität Paderborn, organisiert das Event gemeinsam mit der Factory33, dem Start-up Hub für den Mittelstand. Der Summit bringt Gründerinnen, Unternehmerinnen, Investorinnen und Netzwerkpartnerinnen aus der deutschen Start-up-Szene zusammen. Gleichzeitig rückt die Veranstaltung aufstrebende Start-ups und Scale-ups aus Ostwestfalen-Lippe in den Fokus.

Auch in diesem Jahr setzt der Summit auf ein kompaktes Programm mit viel Raum für Ideen und Zukunftstechnologien. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich über moonshotsundmoneten.de registrieren. Die Zahl der Tickets ist begrenzt.

moonshots & moneten 2026 setzt auf Austausch

Impulse, Pitches und persönlicher Austausch

Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Einblicke in innovative Ideen aus der Start-up-Region OWL. Ein besonderes Highlight ist ein „Fire Talk“ mit Carsten Maschmeyer. Er zählt zu den bekanntesten Stimmen der deutschen Gründungsszene und ist Jury-Mitglied in der Höhle der Löwen. Das Format setzt auf ein lockeres Bühneninterview ohne klassischen Vortragscharakter.

Zusätzlich präsentieren Gründer*innen bei den „two minute moonshots“ ihre Geschäftsideen in kurzen Pitches. Der „OWL Start-up Pitch“ findet in Kooperation mit der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter bereits zum elften Mal statt. Hier stehen innovative Geschäftsmodelle im Fokus, die aktiv Kapital suchen.

Das Programm ergänzt die Vorstellung der Factory33 und ihrer Rolle in der regionalen Innovationslandschaft. Außerdem erwarten die Teilnehmenden praxisnahe Masterclasses zu unterschiedlichen Gründungsthemen sowie zahlreiche Networking-Möglichkeiten.

moonshots & moneten 2026 stärkt die Szene

Rückblick auf zwei erfolgreiche Vorjahre

„moonshots & moneten“ hat sich in kurzer Zeit als wichtige Plattform für Austausch und Vernetzung etabliert. Bereits die Premiere im Jahr 2024 zog rund 1000 Teilnehmende in den neu eröffneten Start-up Campus OWL. Vorträge, Panels und Pitch-Formate lieferten zahlreiche Impulse für die Gründungsszene.

Auch 2025 baute das Event seine Rolle als zentraler Treffpunkt der in OWL weiter aus.

„Unser Start-up Summit ‚moonshots & moneten‘ bringt Gründerinnen und Gründer mit Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft und Investment zusammen und schafft so den Rahmen für erste Gespräche und konkrete Kooperationen. Genau das zeigt sich auch in den Ergebnissen der vergangenen Jahre: Neben neuen Kontakten entstanden sowohl erfolgreiche Finanzierungen als auch Pilotprojekte zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Umso mehr freuen wir uns, dass die Veranstaltung in diesem Jahr bereits in die dritte Runde geht“, sagt Prof. Dr. Sebastian Vogt, Direktor des Technologietransfer- & Existenzgründungs-Centers (TECUP) der Universität Paderborn.

Bild Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Der „Fire Talk“ mit Investor Carsten Maschmeyer zählt zu den Highlights beim diesjährigen „moonshots & moneten“ in Paderborn.

Quelle Universität Paderborn

Chimney Awards 2026 zeichnen Zukunftsthemen aus

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Chimney Awards 2026 für KI und Innovation Die Freude ist unübersehbar: Die diesjährige Awards Verleihung am FH Oberösterreich Campus Steyr v.l.n.r.: FH-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Andreas Auinger, Dekan des FH OÖ Campus Steyr; FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl, MBA, Hochschulpräsident und Geschäftsführer FH OÖ; KommR. Markus Achleitner, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat OÖ; Christoph Harald Benda, BSc; Ing. Florian Stotz, BA; Hannah Grestenberger, BA; Matthias Klinser, BA MA; Sarah Theresa Wallner, BA MA; Eva Maria Schillhuber, BA MA; Maximilian Bernhard Anleitner, BA MA; NR STR Mag. Katrin Auer, Stadträtin Stadt Steyr Bildrechte: Story3

Chimney Awards 2026 zeichnen Zukunftsthemen aus

Die Chimney Awards 2026 zeigen, wie praxisnah und zukunftsorientiert an der FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management in Steyr geforscht wird. Ausgezeichnet wurden innovative Abschlussarbeiten zu Themen wie KI im Rettungsdienst, Predictive Analytics, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Chimney Awards 2026 für praxisnahe Zukunftsthemen

Von KI im Rettungsdienst bis Predictive Analytics für Insolvenzen: Abschlussarbeiten liefern Lösungen für aktuelle Zukunftsfragen

Die prämierten Abschlussarbeiten zeigen die praxisnahe und zukunftsorientierte Forschung an der FH OÖ in Steyr.

Die ausgezeichneten Absolvent*innen beschäftigten sich unter anderem mit Künstlicher Intelligenz im österreichischen Rettungsdienst, Predictive Analytics zur Früherkennung von KMU-Insolvenzen und der Risikobewertung bei IT-Ausfällen. Weitere Themen waren die Akzeptanz von Insekten als verarbeitetes Lebensmittel, Qualitätsverbesserung in der Fertigung, nachhaltiger B2B-Sales sowie Dynamic Marketing Capabilities.

Insgesamt zeichnete die FH OÖ 17 Absolventinnen aus. Sieben von ihnen erhielten den Chimney Award, die bedeutendste Auszeichnung der Management-Fakultät am FH OÖ Campus Steyr.

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner würdigt die Leistungen der Preisträgerinnen. Und streicht die internationale Ausrichtung der Steyrer Fakultät hervor: „Die FH Oberösterreich setzt auf wichtige Zukunftsthemen wie KI und Internationalisierung. Ihre Absolventinnen bringen dazu frisches Know-how in die Unternehmen, die ihrerseits das Studium durch Insights aus der Praxis bereichern. Bei den Chimney Awards spiegelt sich genau diese Symbiose aus Studium und Praxis wider. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen die Innovationskraft der prämierten Absolventinnen. Als exportintensives Industriebundesland brauchen wir Expertinnen, die wissen, wie man im Geschäftsleben global agiert. Die FH Oberösterreich vermittelt an ihrem Campus in Steyr genau dieses Know-how.“

Dekan Priv.-Doz. Mag. Dr. Andreas Auinger betont: „Unsere Absolvent*innen zeigen mit ihren Abschlussarbeiten, wie Managementausbildung heute wirkt: wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mit klarem Blick auf die Zukunft. Die ausgezeichneten Arbeiten beschäftigen sich mit Themen, die Wirtschaft und Gesellschaft aktuell bewegen – von KI und Digitalisierung bis zu Nachhaltigkeit und Transformation. Genau diese Verbindung aus Lehre, Forschung und Praxis macht die Management-Fakultät der FH OÖ in Steyr aus und wird auch regelmäßig durch hervorragende Ranking-Ergebnisse bestätigt.“

Chimney Awards 2026 würdigen Innovation und Forschung

Der Chimney Award: 115 Preisträger*innen seit dem Jahr 1999

Der Chimney Award ist die bedeutendste Auszeichnung der FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management und wurde heuer das 27. Mal an herausragende Absolvent*innen vergeben. Von einer hochkarätigen Jury nach wissenschaftlichen, praxisrelevanten und innovativen Aspekten beurteilt, werden jedes Jahr Abschlussarbeiten der Bereiche Controlling und Finanzen, Marketing und Sales, Produktion, Logistik, Digital Business, Prozess- und Agrarmanagement bewertet. Der Preis wird von der Sparkasse OÖ und dem FH Förderverein Steyr gestiftet. Die feierliche Preisverleihung fand im Museum Arbeitswelt in Steyr statt.

Die FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management im Wehrgraben in Steyr – dem ehemaligen Zentrum für Industrie – lehrt und forscht in den Mauern der ehemaligen HACK-Werke. Die Schornsteine der Fabrik sind bis heute erhalten und bilden ein markantes Erkennungsmerkmal des Campus Steyr – und damit auch die Vorlage für die Skulptur des Chimney Awards.

Chimney Awards 2026 zeichnen Studierende aus

Awards 2026: Best of Automotive und Finance sowie Digital Business Award

Zusätzlich zu den Chimney Awards prämierte der Fachverband der Fahrzeugindustrie bei der Awards-Gala 2026 die besten Arbeiten aus dem Bereich Automotive. Heuer erhielten sechs Studierende aus den Themenfeldern Logistik und Produktion eine Auszeichnung.

KPMG und die Porsche Holding vergaben Preise für herausragende Arbeiten aus dem Finanzbereich und der Alumni-Club. Der FH-Förderverein Steyr und die Sparkasse OÖ zeichneten Studierende für ihr besonderes Engagement aus. Zum zweiten Mal wurde heuer bei den Awards der Digital Business Preis vergeben.

Zusätzlich zu den Awards wurden 14 Studierende für besonderes Engagement in Themen rund um den Studiengang geehrt.

Bild : Die diesjährige Awards Verleihung am FH Oberösterreich Campus Steyr v.l.n.r.: FH-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Andreas Auinger, Dekan des FH OÖ Campus Steyr; FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl, MBA, Hochschulpräsident und Geschäftsführer FH OÖ; KommR. Markus Achleitner, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat OÖ; Christoph Harald Benda, BSc; Ing. Florian Stotz, BA; Hannah Grestenberger, BA; Matthias Klinser, BA MA; Sarah Theresa Wallner, BA MA; Eva Maria Schillhuber, BA MA; Maximilian Bernhard Anleitner, BA MA; NR STR Mag. Katrin Auer, Stadträtin Stadt Steyr

Bildrechte: Story3

Quelle FH-Oberösterreich

Was passiert wenn Gründer rechtzeitig die Reißleine ziehen?

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Biohacking Base: Zwischen Biohacking, KI und Burnout Gründer Jan Bruckner

Biohacking Base entwickelte eine KI gestützte Plattform für personalisierte Prävention, Biohacking und digitale Gesundheit mit Fokus auf Schlaf, Stressmanagement und mentale Leistungsfähigkeit.

Was hat dich ursprünglich dazu motiviert, 10XBiohacking zu gründen und welche Vision stand am Anfang im Mittelpunkt?

Ich wollte meine Leidenschaft für Biohacking, Longevity, Prävention und KI in ein eigenes Unternehmen übersetzen. Die ursprüngliche Vision war eine KI-gestützte Plattform, die Menschen dabei hilft, gesünder, leistungsfähiger und bewusster zu leben.

Es ging mir nicht um Selbstoptimierung um jeden Preis, sondern um Orientierung. Viele Menschen wollen etwas für ihre Gesundheit tun, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Genau dort wollte ich ansetzen.

Wie hat sich diese Vision im Laufe der Zeit verändert insbesondere mit der Weiterentwicklung hin zu Biohacking Base?

Am Anfang war 10XBiohacking stark von Aufbruch, Energie und Performance geprägt. Später wurde mir klar, dass Gesundheit mehr Vertrauen, Seriosität und Verantwortung braucht.

Aus 10XBiohacking wurde Biohacking Base. Der Fokus verschob sich von reiner Performance hin zu personalisierter Prävention, Schlaf, Stressmanagement und mentaler Leistungsfähigkeit. Die Idee wurde reifer, aber auch deutlich komplexer.

Welche konkreten Probleme wolltest du mit deiner Plattform im Bereich Biohacking und Gesundheitsprävention lösen?

Der Markt ist unübersichtlich. Es gibt Apps, Wearables, Supplements, Tests, Coaches und sehr viele Meinungen. Für Einsteiger ist schwer zu erkennen, was sinnvoll ist und was wirklich zu ihnen passt. Biohacking Base sollte Menschen strukturiert abholen: erst verstehen, wo jemand steht, dann passende Inhalte, Routinen, Produkte oder Experten empfehlen. Im Businessplan war die Plattform als digitales System für personalisierte Prävention mit Quiz-Modulen, Tracker-Bots, Wissensprodukten, Supplements und optionaler Expertenbegleitung angelegt.

Du hast früh Momentum aufgebaut was waren die wichtigsten Meilensteine in der Anfangsphase deines Startups?

Die Gründung im Mai 2025 war der erste große Schritt. Danach kamen schnell Fördergespräche, Netzwerkaufbau und erste Partnerkontakte.

Besonders wichtig waren die Gespräche mit Seewald Ortho, Novogenia und auch neuroVIZR. Dazu kamen Kontakte in die deutsche und österreichische Biohacking-Szene, unter anderem beim FlowFest in München. Von außen sah das nach starkem Momentum aus. Und das war es auch. Aber Momentum ersetzt keine stabile Struktur.

Gab es einen bestimmten Moment an dem du gemerkt hast dass sich die Entwicklung in eine kritische Richtung bewegt?

Es war kein einzelner Moment, sondern ein schleichender Prozess. Am Anfang bin ich morgens früh aufgewacht, weil ich voller Energie war. Später lag ich nachts wach, weil ich Risiken durchdacht habe. Mir wurde klar, dass ich als Solopreneur sehr viele Themen allein tragen müsste: Markenrecht, Datenschutz, Health Claims, KI-Regulierung, Finanzierung, Technik, Partner und Vertrieb. Aus Begeisterung wurde Druck.

Du sprichst offen über deinen persönlichen Breakdown was genau ist in dieser Phase passiert und welche Faktoren haben dazu geführt?

Ich bin in eine Phase gekommen, in der mir sehr viel Energie verloren gegangen ist. Die Kombination aus finanziellem Risiko, Existenzdruck, Verantwortung für meine Tochter, regulatorischer Komplexität und Einzelgründertum wurde zu viel.

Ich war 43, hatte einen guten beruflichen Weg verlassen und fragte mich irgendwann sehr ehrlich: Kann ich davon in drei Jahren wirklich leben? Das war keine theoretische Business-Frage mehr. Das wurde sehr persönlich.

Welche Rolle haben Druck Erwartungen und vielleicht auch eigene Ansprüche in dieser Entwicklung gespielt?

Eine große Rolle. Ich hatte den Anspruch, etwas Sinnvolles, Seriöses und Verantwortungsvolles aufzubauen. Gerade im Gesundheitsbereich wollte ich nicht einfach ein weiteres Hype-Produkt machen. Gleichzeitig erzeugt positives Feedback Druck. Wenn viele Menschen sagen, dass eine Idee spannend ist, fühlt man sich fast verpflichtet weiterzumachen. Heute weiß ich: Begeisterung von außen bedeutet nicht automatisch, dass das Setup für einen selbst tragfähig ist.

Rückblickend betrachtet welche Entscheidungen würdest du heute anders treffen?

Ich würde früher die harten Risiken prüfen: Markenrecht, Datenschutz, Health Claims, EU-AI-Act, Haftung und technische Komplexität.

Außerdem würde ich viel kleiner starten. Ein Problem, eine Zielgruppe, ein sehr schlankes Angebot und echte Zahlungsbereitschaft. Erst danach würde ich über Plattform, Partner, Community und Skalierung nachdenken.

Du hast Förderungen vorbereitet und teilweise bereits zugesagt bekommen warum hast du dich dennoch entschieden den aws Preseed Antrag zurückzuziehen?

Weil ich gespürt habe, dass ich innerlich nicht mehr bereit war, diesen Weg in der geplanten Form zu gehen.

Der Förderung hatte eine sah einen Kapitalbedarf von rund 90.000 Euro vor, ergänzt durch Eigenmittel und eine geplante aws Preseed Förderung. Auf dem Papier war das nachvollziehbar. Aber eine Förderung nimmt einem nicht das unternehmerische Risiko. Sie kann einen sogar noch stärker an einen Weg binden. Für mich war das Risiko am Ende zu groß.

Wie schwierig war es für dich das Projekt in der ursprünglich geplanten Form nicht weiterzuführen?

Sehr schwierig. Das Projekt war längst mehr als eine Geschäftsidee. Es war Teil meiner Identität geworden.

Ich hatte Logo, Domains, Business Cards, Pläne, Partnergespräche und sehr viel Energie investiert. Dann zu akzeptieren, dass es so nicht weitergeht, war schmerzhaft. Heute sehe ich es anders: Ich habe nicht einfach aufgegeben. Ich habe rechtzeitig gestoppt.

Viele Gründerinnen und Gründer haben Angst vor dem Scheitern wie hat sich deine Perspektive auf das Thema durch diese Erfahrung verändert?

Ich sehe Scheitern heute weniger theoretisch. „Fail fast“ klingt leicht, bis man selbst betroffen ist.

Trotzdem glaube ich: Früh zu stoppen kann besser sein, als aus Stolz zu lange weiterzumachen. Scheitern ist nicht automatisch das Gegenteil von Erfolg. Entscheidend ist, ob man ehrlich hinschaut und daraus lernt.

Was waren die wichtigsten Learnings die du aus dem Aufbau und dem Ende von 10XBiohacking und Biohacking Base mitgenommen hast?

Leidenschaft ist ein starker Motor, aber sie ersetzt kein Risikomanagement.

Eine gute Idee ist noch kein gutes Geschäftsmodell. Momentum ist noch kein Beweis. Und KI ist ein großartiges Werkzeug, aber kein Ersatz für kritisches Denken, Expertenrat und aktuelle Daten. Mein wichtigstes Learning: Ein Startup muss nicht nur zum Markt passen. Es muss auch zum Gründer, zur Lebensphase und zur persönlichen Belastbarkeit passen.

Welche Fehler siehst du besonders häufig bei ambitionierten Gründern gerade in stark gehypten Bereichen wie Biohacking oder Longevity?

Viele verlieben sich zu früh in die große Vision und zu spät in das konkrete Problem.

Biohacking, Longevity und KI klingen groß und attraktiv. Aber Kunden kaufen keine Buzzwords. Sie kaufen Lösungen für echte Probleme. Gerade im HealthTech-Bereich sind Vertrauen, Regulierung und klare Kommunikation entscheidend.

Du hast den Namen bewusst von 10XBiohacking zu Biohacking Base weiterentwickelt welche strategischen Überlegungen standen dahinter?

Der Hauptgrund war Markenrecht. 10XBiohacking war ein starker Name, aber es gab Nähe zu 10X Health in einem ähnlichen Themenfeld.

Für einen Solopreneur kann ein Markenrechtskonflikt existenzbedrohend werden. Biohacking Base war breiter, ruhiger und seriöser. Der Name passte besser zu einer Plattform, die Orientierung, Wissen und Vertrauen bieten sollte.

Inwiefern hat dich die Erfahrung auch persönlich verändert jenseits der beruflichen Perspektive?

Ich bin demütiger geworden. Ich habe gelernt, wie schnell Begeisterung kippen kann, wenn Druck und Unsicherheit zu groß werden.

Gleichzeitig bin ich stärker geworden. Mir haben am Ende keine extremen Biohacks geholfen, sondern die Basics: Schlaf, Natur, Meditation, Freunde, Ruhe und einfache Routinen.

Du bist heute im Bereich digitale Transformation und KI tätig wie kam es zu diesem Neustart?

Nach dem Ende von Biohacking Base wusste ich, dass ich neu starten möchte, aber nicht zurück in die alte Komfortzone.

Technologie und KI haben mich schon lange fasziniert. Durch das Startup hatte ich mich noch intensiver mit KI, Plattformlogik und digitalen Geschäftsmodellen beschäftigt. Heute arbeite ich bei iteratec im Business Development für AI und digitale Transformation. Das fühlt sich wie ein sehr stimmiges neues Kapitel an.

Was macht diesen neuen Job für dich zu einem echten Traumjob?

Ich arbeite an einem Zukunftsthema, das Unternehmen stark verändern wird. Gleichzeitig bin ich Teil eines erfahrenen Teams und nicht mehr allein als Solopreneur unterwegs.

iteratec ist ein deutsches Unternehmen mit rund 500 Mitarbeitenden und Büro in Wien. Für mich passt das sehr gut, weil ich ursprünglich aus Deutschland komme, in Dresden und Berlin gelebt habe und beruflich weiterhin eng mit Deutschland verbunden bin.

Inwiefern helfen dir deine Startup Erfahrungen heute in deiner aktuellen Rolle?

Sehr stark. Ich verstehe heute besser, wie sich Unsicherheit, Veränderung und Entscheidungsdruck anfühlen.

Wenn ich mit Unternehmen über KI und digitale Transformation spreche, sehe ich nicht nur Technologie. Ich sehe auch Menschen, Prozesse, Risiken und Erwartungen. Meine Startup-Erfahrung hat mich pragmatischer gemacht.

Welche Parallelen siehst du zwischen Biohacking und deiner heutigen Arbeit im Bereich KI und digitale Transformation?

Beides beginnt mit der Frage: Was soll sich wirklich verbessern?

Im Biohacking bringt es wenig, einfach Trends zu kopieren. Bei KI ist es genauso. Unternehmen sollten KI nicht einführen, weil alle darüber sprechen, sondern weil ein konkretes Problem gelöst werden soll. In beiden Bereichen braucht es Klarheit, Messbarkeit und Verantwortung.

Du bist weiterhin Teil der Biohacking Community welche Rolle spielt das Thema heute in deinem Leben?

Biohacking bleibt eine private Leidenschaft. Nur ohne den Druck, daraus ein Unternehmen machen zu müssen.

Ich bin weiterhin eng mit der Szene in Deutschland und Österreich verbunden und Teil des Organisationsteams des Biohacking Netzwerks. Das Netzwerk hat mehr als 1.500 Mitglieder, ist kostenlos und organisiert regelmäßig Veranstaltungen in Deutschland und Österreich. Für mich ist das heute die richtige Rolle: verbunden bleiben, beitragen und weiter lernen.

Wie blickst du heute auf den Markt rund um Biohacking Longevity und digitale Gesundheit?

Ich sehe großes Potenzial, aber auch viel Hype. Am Ende geht es nicht um extreme Routinen oder teure Protokolle. Die Basics zählen: Schlaf, Ernährung, Bewegung, soziale Beziehungen und Stressmanagement. Wenn diese Säulen stimmen, ist schon sehr viel gewonnen. Für mich ist Schlaf besonders wichtig. Ich nenne ihn manchmal meinen „heiligen Gral“. Alles Weitere kann spannend sein, sollte aber nie dogmatisch werden.

Glaubst du dass dein ursprüngliches Konzept heute unter anderen Rahmenbedingungen funktionieren könnte?

Ja, grundsätzlich schon. Aber nicht in dem Setup, in dem ich es versucht habe. Mit einem starken technischen Co-Founder, ausreichend Kapital, rechtlicher Begleitung und einem kleineren MVP hätte das Konzept Potenzial gehabt. Der Businessplan zeigte einen relevanten Markt, klare Zielgruppen und sinnvolle Partneransätze im DACH-Raum. Die Idee war nicht falsch. Das Setup war es.

Was würdest du jemandem raten der heute ein Startup im Bereich HealthTech oder Biohacking aufbauen möchte?

Starte kleiner, als du möchtest. Prüfe zuerst ein konkretes Problem mit echten Kunden und echter Zahlungsbereitschaft. Hole dir früh juristische Beratung zu Datenschutz, Health Claims, Markenrecht und KI. Und frage dich ehrlich, ob du dieses Thema drei bis fünf Jahre tragen kannst. Ein Startup ist nicht nur eine Vision. Es ist Alltag.

Welche Bedeutung haben aus deiner Sicht Geschichten über gescheiterte Startups für die Gründerszene?

Sie sind wichtig, weil sie ein ehrlicheres Bild zeigen. Wir sprechen viel über Finanzierungen, Wachstum und Exits. Aber viele Gründer erleben auch Zweifel, Überforderung und Rückschläge. Wenn solche Geschichten geteilt werden, können andere daraus lernen und sich weniger allein fühlen.

Nicht jedes gescheiterte Startup ist ein Fehler. Manchmal ist es eine sehr intensive Ausbildung über sich selbst.

Wenn du deine Reise in einem Satz zusammenfassen müsstest was ist die wichtigste Erkenntnis die bleibt?

Manchmal ist nicht das Festhalten an einer Idee der mutigste Schritt, sondern der ehrliche Moment, in dem man loslässt und neu anfängt.

Bild: Jan Bruckner Bildcredits Jan Bruckner

Wir bedanken uns bei Jan Bruckner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

NanoStruct entwickelt schnelle Bakterienerkennung für Lebensmittel

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NanoStruct erhält Seed Funding von Bayern Kapital Das Team von NanoStruct, v.l.n.r.: Enno Schatz (CTO), Kai Leibfried (CFO) und Henriette Maaß (CEO). Copyright: NanoStruct GmbH

NanoStruct entwickelt schnelle Bakterienerkennung für Lebensmittel

Die NanoStruct Bakterienerkennung Lebensmittel soll Analyseprozesse in der Lebensmittelindustrie deutlich beschleunigen. Das Würzburger Bio und Nanotechnologie Startup erhält dafür eine Seed-Finanzierung über 2,6 Millionen Euro unter Beteiligung von Bayern Kapital, HTGF und Auxxo.

NanoStruct Bakterienerkennung Lebensmittel erhält Seed Funding

Eine zuverlässige Plattform für die Erkennung pathogener Bakterien in Lebensmitteln: Bayern Kapital beteiligt sich an NanoStruct

Bayern Kapital, die Venture- und Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern, beteiligt sich mit dem Innovationsfonds EFRE II an NanoStruct, einem Bio- und Nanotechnologie-Startup mit Sitz in Würzburg, das eine Analyseplattform für die schnelle Identifizierung pathogener Bakterien in Lebensmitteln entwickelt. NanoStruct hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2,6 Millionen Euro abgeschlossen, an der sich Bayern Kapital gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Auxxo Female Catalyst Fund beteiligt hat. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde wird das Unternehmen nutzen, um den Markteintritt seiner Plattform voranzutreiben.

NanoStruct Bakterienerkennung Lebensmittel verkürzt Analysezeiten

Lebensmittelhersteller und Labore prüfen Lebensmittel umfassend auf gefährliche Bakterien wie Listerien oder Salmonellen sowie auf weitere Schadstoffe. Nur so schützen sie Verbraucher zuverlässig und stellen die Lebensmittelsicherheit sicher.

Der Analyseprozess ist bislang jedoch zeitaufwändig. Ergebnisse liegen häufig erst nach mehreren Tagen vor. Im schlimmsten Fall müssen deshalb ganze Chargen zurückgerufen werden. Das bedeutet ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher und hohe finanzielle Belastungen für Lebensmittelhersteller.

Zugleich steigen die regulatorischen Anforderungen im Bereich Verbraucherschutz kontinuierlich. Lebensmittelproduzierende Unternehmen und Analyselabore benötigen daher effizientere und schnellere Analyseverfahren.

NanoStruct ist ein Startup mit Hauptsitz in Würzburg. Das Unternehmen wurde 2021 als Ausgründung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gegründet. Ziel des Startups ist es, Analyseprozesse schneller, effizienter und präziser zu gestalten.

Dafür hat NanoStruct ein Verfahren entwickelt, das optische Messungen mit hochpräziser Nanotechnologie, Biotechnologie und KI gestütztem Machine Learning kombiniert. So lassen sich selbst kleinste Rückstände von Bakterien und anderen Schadstoffen zuverlässig identifizieren. Zudem können verschiedene Bakterienspezies eindeutig voneinander unterschieden werden.

Die gewonnenen Daten werden automatisiert über ein eigens entwickeltes portables Tool bereitgestellt. Der Analyseprozess wird dadurch deutlich verkürzt. Ergebnisse stehen noch am selben Tag zur Verfügung.

NanoStruct Bakterienerkennung Lebensmittel mit KI Technologie

„Wir freuen uns, mit dem HTGF, Bayern Kapital und Auxxo ein erfahrenes, renommiertes und starkes Investorenkonsortium an unserer Seite zu haben, das uns dabei unterstützen wird, unsere Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Gemeinsam mit unseren Investoren sind wir bereit, mit unserer Plattform einen Beitrag dazu zu leisten, Lebensmittel für alle sicherer und gesünder zu machen. Die Mittel aus unserer erfolgreichen Seed-Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe werden deshalb primär in den Aufbau unserer Vertriebsstrukturen und das Vorantreiben von Pilotprojekten in der Lebensmittelindustrie fließen”, sagt Dr. Henriette Maaß, Gründerin und CEO von NanoStruct.

„NanoStruct ist ein tolles Beispiel für eine gelungene Uni-Ausgründung. Die Plattform-Technologie ist sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in weiteren Bereichen wie Wasserversorgung, Medizintechnologie oder Diagnostik anwendbar. Zeitaufwändige Analyseprozesse in diesen sensiblen Anwendungsfeldern werden mit der disruptiven NanoStruct-Technologie deutlich schneller und effizienter und liefern zugleich zuverlässigere Ergebnisse, wie Pilotkunden bestätigen. Gerade vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender regulatorischer Anforderungen an Hygiene und gesundheitliche Unbedenklichkeit in verschiedenen Bereichen schafft die NanoStruct-Plattform einen klaren Mehrwert für Unternehmen. In Kombination mit einem starken Gründerteam mit fundierter fachlicher Expertise verfügt NanoStruct damit über beste Voraussetzungen, sich in einem Wachstumsmarkt ideal zu positionieren und ist ein spannendes Investment in Würzburg für uns“, sagt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital.

Bild: Das Team von NanoStruct, v.l.n.r.: Enno Schatz (CTO), Kai Leibfried (CFO) und Henriette Maaß (CEO). Copyright: NanoStruct GmbH

Quelle Schwartz Public Relations GmbH

NanoStruct erhält Seed Finanzierung für schnelle Lebensmittelanalyse

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NanoStruct erhält 2,6 Mio. Euro Seed Funding Bild NanoStruct Team Copyright NanoStruct

NanoStruct erhält Seed Finanzierung für schnelle Lebensmittelanalyse

Die NanoStruct Seed Finanzierung markiert einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung schneller Lebensmittelanalysen. Das Würzburger DeepTech Startup erhält 2,6 Millionen Euro, um seine Technologie zur Identifikation gefährlicher Bakterien in Lebensmitteln weiter zu industrialisieren und den Markteintritt zu beschleunigen.

NanoStruct Seed Finanzierung stärkt Lebensmittelanalyse

Mehr Lebensmittelsicherheit durch DeepTech:
Würzburger Startup NanoStruct sichert sich 2,6 Mio. Euro Seed-Finanzierung mit Unterstützung von BayStartUP
Investoren sind HTGF, Bayern Kapital, AUXXO Female Catalyst Fund sowie Business Angels aus dem BayStartUP-Netzwerk
Technologie verkürzt den Nachweis gefährlicher Bakterien in Lebensmitteln von mehreren Tagen auf wenige Stunden
Businessplan Wettbewerb Nordbayern von BayStartUP ermöglichte erste Investorenkontakte

Würzburg/Nürnberg, 11.05.2026 – Das Würzburger DeepTech-Startup NanoStruct entwickelt eine Analyseplattform, die den Nachweis gefährlicher Bakterien in Lebensmitteln wie Salmonellen oder Listerien von mehreren Tagen auf wenige Stunden verkürzt. Dafür kombiniert das Unternehmen optische Messtechnik mit Nanotechnologie, Biotechnologie und KI-gestützter Datenauswertung. Nun sichert sich NanoStruct eine Seed-Finanzierung über 2,6 Millionen Euro. Die Runde wird angeführt vom HTGF, Bayern Kapital und dem AUXXO Female Catalyst Fund. Ergänzt wird das Investment durch drei Business Angels aus dem BayStartUP-Investorennetzwerk.

Klassische mikrobiologische Verfahren benötigen häufig mehrere Tage bis zum Ergebnis – insbesondere bei frischen Lebensmitteln ein erhebliches Risiko. NanoStruct adressiert dieses Problem mit einer technologischen Plattform für deutlich schnellere und effizientere Analysen.

BayStartUP unterstützte NanoStruct bei der Vorbereitung der Finanzierungsrunde sowie beim Zugang zu relevanten Investoren.

„NanoStruct steht exemplarisch für eine starke Generation technologiegetriebener Startups aus Nordbayern: wissenschaftlich exzellent, mit klarem Marktbedarf und international skalierbar“, sagt Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUP. „Die Fähigkeit, bakterielle Belastungen in Lebensmitteln innerhalb weniger Stunden statt erst nach Tagen nachzuweisen, kann entlang der gesamten Lieferkette enorme Auswirkungen haben – wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Besonders freut uns, dass aus ersten Kontakten im Businessplan Wettbewerb nun eine starke Investorengruppe entstanden ist. Genau dafür bauen wir bei BayStartUP Brücken zwischen Forschung, Gründung und Wachstumskapital.“

NanoStruct Seed Finanzierung beschleunigt Markteintritt

Mit dem frischen Kapital will NanoStruct seine Technologie weiter industrialisieren und den Eintritt in den Lebensmittelanalysemarkt beschleunigen. Geplant sind Pilotprojekte mit Kunden, der Ausbau des Vertriebs sowie die Erweiterung des Teams.

Dr. Henriette Maaß, CEO von NanoStruct, sagt: „Mit dem HTGF, Bayern Kapital und AUXXO haben wir sehr starke Partner gewonnen. Sie ergänzen optimal unser bestehendes Netzwerk. Dazu gehört auch BayStartUP, die uns bei der Investorensuche unterstützt haben. Mit dem starken Konsortium sind wir nun bestens gerüstet und in den Startlöchern, um mit unserem System zur schnellen Bakterienidentifikation unseren ersten Zielmarkt, die Lebensmittelindustrie, zu erobern.“

„NanoStruct ist ein tolles Beispiel für eine gelungene Uni-Ausgründung”, sagt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital. „Die Plattform-Technologie ist sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in weiteren Bereichen wie Wasserversorgung, Medizintechnologie oder Diagnostik anwendbar. In Kombination mit einem starken Gründerteam mit fundierter fachlicher Expertise verfügt NanoStruct damit über beste Voraussetzungen, sich in einem Wachstumsmarkt ideal zu positionieren und ist ein spannendes Investment in Würzburg für uns.“

Dr. Stephan Ruck, Investment Analyst beim HTGF, ergänzt: „Der technologische Durchbruch, den NanoStruct bei der Entwicklung der Sensoren erreicht hat, ist bemerkenswert. Neben der Plattformtechnologie hat uns das starke Netzwerk im Eintrittsmarkt und vor allem das Team überzeugt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Henriette und dem gesamten Gründerteam.“

NanoStruct Seed Finanzierung für DeepTech aus Würzburg

NanoStruct wurde 2021 als Ausgründung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gegründet. Das Gründerteam vereint Expertise aus Biotechnologie, Sensorik und Unternehmensentwicklung: Dr. Henriette Maaß verantwortet als CEO die Strategie und Unternehmensentwicklung. CTO Enno Schatz bringt umfassende Expertise im Bereich Nano-Optik und Sensorik mit. CFO Kai Leibfried verantwortet Finanzierung, Geschäftsmodellentwicklung und kaufmännische Prozesse.

Bild: Das Team von NanoStruct, v.l.n.r.: Enno Schatz (CTO), Kai Leibfried (CFO) und Henriette Maaß (CEO). Copyright: NanoStruct GmbH

Quelle BayStartUp GmbH

Pitch Deck 2026: Inhalte, Struktur und Investor Readiness

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Pitch Deck 2026: Welche Inhalte Investoren 2026 erwarten und warum Profitabilität, KI-Moat und Unit Economics entscheidend sind.

Key Takeaways

  • Die Anforderungen an Startup-Präsentationen haben sich verschärft; Investoren erwarten belastbare Geschäftsmodelle und realistische Finanzierungspläne.
  • Ein modernes Pitch Deck 2026 muss sich auf Unit Economics, Burn Rate und den Path to Profitability konzentrieren.
  • Regulatorische Faktoren wie ESG-Kriterien und der AI Act gewinnen an Bedeutung für die Due Diligence.
  • Ein professionelles Pitch Deck 2026 sollte klare Marktanalysen und nachvollziehbare Umsatzprognosen enthalten.
  • Investoren achten auf technologische Defensibility, insbesondere bei KI-Startups, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Die Anforderungen an Startup-Präsentationen haben sich deutlich verändert. In einem Umfeld aus höheren Zinsen, vorsichtiger Kapitalvergabe und wachsendem Fokus auf Profitabilität erwarten Investoren heute belastbare Geschäftsmodelle statt reiner Wachstumsvisionen. Ein modernes Pitch Deck 2026 dient deshalb nicht mehr nur der Unternehmenspräsentation. Es wird zum strategischen Dokument für Investor Readiness.

Besonders in frühen Finanzierungsrunden prüfen Kapitalgeber deutlich genauer, ob ein Startup wirtschaftlich tragfähig werden kann. Themen wie Unit Economics, Burn Rate und Runway stehen häufig früher im Mittelpunkt als Produktdetails oder Designfragen.

Auch regulatorische Entwicklungen beeinflussen die Bewertung. ESG-Kriterien, Datenschutz und der europäische AI Act gehören inzwischen in vielen Branchen zur Standardprüfung während der Due Diligence. Gleichzeitig gewinnt die Frage nach technologischer Defensibility an Bedeutung. Gerade KI-Startups müssen erklären, warum ihr Geschäftsmodell langfristig verteidigbar bleibt.

Pitch Deck 2026: Was Investoren heute erwarten

Die Zeit des „Growth at all Costs“ gilt in vielen Bereichen als beendet. Investoren achten stärker auf operative Effizienz und den sogenannten Path to Profitability. Ein professionelles Pitch Deck 2026 muss deshalb nachvollziehbar erklären, wann ein Unternehmen profitabel arbeiten kann und wie hoch der Kapitalbedarf bis zu diesem Punkt ausfällt.

Besonders relevant sind heute folgende Faktoren:

  • belastbare Unit Economics
  • realistischer Kapitalbedarf
  • klare Marktsegmentierung
  • nachweisbare Nachfrage
  • operative Skalierbarkeit
  • erfahrene Gründerteams

Im Fokus stehen vor allem Kennzahlen wie CAC, Churn Rate und Customer Lifetime Value. Viele Fonds erwarten bereits in frühen Phasen erste Daten aus Pilotprojekten oder Testmärkten. Letter of Intents und zahlende Pilotkunden gewinnen ebenfalls an Bedeutung.

Zudem prüfen Investoren die Burn Rate deutlich kritischer als noch vor einigen Jahren. Entscheidend ist, wie lange die vorhandene Finanzierung reicht und welche Meilensteine innerhalb dieser Zeit erreichbar sind. Der verfügbare Runway gilt deshalb häufig als zentrale Kennzahl in Seed-Runden.

Auch das Team-Slide hat sich verändert. Akademische Titel allein reichen selten aus. Entscheidend ist der Founder-Market-Fit. Investoren möchten erkennen, warum genau dieses Team das Problem besser lösen kann als andere Marktteilnehmer.

Im Bereich künstliche Intelligenz achten Kapitalgeber außerdem auf den technologischen Burggraben. Ein überzeugendes Pitch Deck 2026 sollte klar darstellen, ob das Unternehmen lediglich bestehende Large Language Models integriert oder über proprietäre Daten, eigene Modelle oder besondere Infrastruktur verfügt. Genau diese Defensibility entscheidet häufig über langfristige Wettbewerbsvorteile.

Pitch Deck 2026: Aufbau und Struktur der Präsentation

Der grundsätzliche Aufbau eines Startup-Decks bleibt erhalten. Allerdings hat sich die Gewichtung einzelner Inhalte verschoben. Ein professionelles Pitch Deck 2026 konzentriert sich stärker auf wirtschaftliche Tragfähigkeit und Marktvalidierung.

Der Industriestandard umfasst meist zehn bis fünfzehn Folien. Häufig orientieren sich Gründer an etablierten VC-Modellen aus den USA, passen diese jedoch an die aktuellen Anforderungen europäischer Investoren an.

Wichtige Bestandteile sind:

  1. Problem und wirtschaftlicher Schmerz
  2. Lösung und Produkt
  3. Marktpotenzial
  4. Geschäftsmodell
  5. Wettbewerb und Defensibility
  6. Go-to-Market-Strategie
  7. Traktion und Kennzahlen
  8. Team und Founder-Market-Fit
  9. Finanzplanung
  10. Kapitalbedarf und Mittelverwendung

Besonders wichtig ist die Frage „Why Now?“. Investoren erwarten eine klare Erklärung, warum gerade jetzt ein günstiger Zeitpunkt für das Geschäftsmodell besteht. Das kann durch regulatorische Veränderungen, technologische Entwicklungen oder Marktverschiebungen begründet werden.

Auch die Marktanalyse verändert sich. Statt unrealistisch großer Milliardenmärkte achten viele Kapitalgeber inzwischen stärker auf den tatsächlich erreichbaren SOM, also den Serviceable Obtainable Market. Ein kleiner, klar definierter Markt wirkt oft glaubwürdiger als überdimensionierte Globalprognosen.

Die Finanzplanung erhält ebenfalls deutlich mehr Aufmerksamkeit. Umsatzannahmen müssen nachvollziehbar sein und zu den vorhandenen Ressourcen passen. Ein gutes Pitch Deck 2026 zeigt deshalb nicht nur Wachstumsziele, sondern auch Kostenstruktur, Margenentwicklung und Liquiditätsplanung.

Visuell dominieren klare und reduzierte Designs. Überladene Animationen oder dekorative Grafiken verlieren an Bedeutung. Gleichzeitig erwarten Investoren professionelle Datenvisualisierungen, sofern diese einen echten Informationswert bieten.

Pitch Deck 2026: Häufige Fehler und neue Risiken

Viele Startup-Präsentationen scheitern weiterhin an denselben Schwächen. Besonders kritisch wirken unrealistische Wachstumsannahmen oder fehlende Marktvalidierung. Ein überzeugendes Pitch Deck 2026 benötigt belastbare Daten statt allgemeiner Visionen.

Häufig problematisch sind:

  • unpräzise Marktdefinitionen
  • fehlende Wettbewerbsanalyse
  • zu optimistische Umsatzprognosen
  • fehlende Angaben zu Burn Rate und Runway
  • unklare Eigentümerstrukturen
  • fehlende regulatorische Einordnung

Vor allem im KI-Bereich reagieren Investoren sensibel auf austauschbare Geschäftsmodelle. Viele Startups basieren technisch auf denselben externen Modellen und APIs. Ohne proprietäre Datenbasis oder klar erkennbare Defensibility sinkt die Wahrscheinlichkeit für langfristige Wettbewerbsvorteile erheblich.

Auch regulatorische Risiken spielen eine größere Rolle. Der europäische AI Act sowie strengere ESG-Vorgaben beeinflussen inzwischen zahlreiche Finanzierungsentscheidungen. Ein professionelles Pitch Deck 2026 sollte deshalb zeigen, wie Datenschutz, Compliance und Nachhaltigkeitsanforderungen umgesetzt werden.

Zudem prüfen Kapitalgeber Geschäftsmodelle heute deutlich genauer als noch vor wenigen Jahren. Besonders im Venture-Capital-Umfeld stehen operative Stabilität und effizientes Wachstum im Vordergrund. Ein modernes Pitch Deck 2026 muss daher nachvollziehbar erklären, wie Wachstum finanziert werden soll und wann ein Unternehmen unabhängig von externem Kapital arbeiten kann.

Fazit

Die Anforderungen an Startup-Präsentationen sind 2026 deutlich anspruchsvoller geworden. Investoren erwarten keine reinen Zukunftsvisionen mehr, sondern belastbare Geschäftsmodelle mit realistischer Finanzplanung und klarer Marktvalidierung.

Profitabilität, Defensibility und operative Effizienz stehen im Mittelpunkt vieler Finanzierungsrunden. Besonders wichtig bleiben transparente Kennzahlen, ein plausibler Path to Profitability und nachvollziehbare Wettbewerbsvorteile.

Ein Pitchdeck ist 2026 deshalb kein reines Design-Projekt mehr. Es ist ein strategisches Dokument zur Bewertung der Investitionsreife eines Unternehmens.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – DC Studio

INDIA DESK Germany offiziell in Berlin gestartet

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INDIA DESK Germany stärkt Markteintritt INDIA DESK Germany Launch GIIC NLND Launch Group Photo Berlin 06May2026

Neue Plattform stärkt deutsch-indische Innovationszusammenarbeit und Markteintritt in Deutschland

Initiative von GIIC und NLND Berlin, unterstützt von Berlin Partner, bietet indischen Startups, Scale-ups und innovationsgetriebenen Unternehmen strukturierten Zugang zum deutschen Markt und zum Berliner Innovationsökosystem

Der GIIC e.V. German Indian Innovation Corridor und NLND Berlin haben heute mit Unterstützung von Berlin Partner offiziell INDIA DESK Germany in Berlin gestartet. Die neue Plattform soll indische Startups, Scale-ups und innovationsgetriebene Unternehmen beim Markteintritt in Deutschland unterstützen und ihnen Zugang zu physischer Ansiedlungsinfrastruktur, strukturierten Markteintrittsprogrammen, Prototyping-Möglichkeiten sowie zum Berliner Innovationsökosystem bieten.

Der Launch fand bei NLND Neuland, Neuköllnische Allee 80, 12057 Berlin, statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Industrie, Innovationsökosystemen, Unternehmen und grenzüberschreitenden Netzwerken zusammen.

Strukturierter Zugang zum deutschen und europäischen Markt

INDIA DESK Germany schafft einen strukturierten Einstiegspunkt für indische Unternehmen, die den deutschen und europäischen Markt erschließen, validieren und skalieren möchten. Die Plattform verbindet die physische Innovationsinfrastruktur von NLND Berlin, die kuratierte Pipeline aus Indien und die Markteintrittsprogramme von GIIC sowie die Unterstützung von Berlin Partner in den Bereichen öffentliche Wirtschaftsförderung, Ansiedlung, Fachkräftegewinnung, Workforce Integration sowie Zugang zu öffentlichen Förder- und Finanzierungsinstrumenten.

Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft beim Launch

Die offizielle Eröffnung umfasste Redebeiträge von Franziska Giffey, Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Wirtschaft, Abhishek Dubey, Deputy Chief of Mission, Embassy of India sowie Dr. Jochen Neumeyer, stellvertretender Leiter des Referats Indien, Bhutan, Regionalorganisationen Südasien im Auswärtigen Amt.

Vorgestellt wurde INDIA DESK Germany von Martin Eyerer, General Lead NLND und CEO von Green City Development Berlin, Jobst Schumacher, Manager Strategic Projects and Public Affairs bei Philip Morris GmbH (PMI) und Siddharth Bhasin, Managing Director, GIIC e.V. German Indian Innovation Corridor.

Fokus auf Innovationszusammenarbeit und industrielle Transformation

Im Rahmen einer Paneldiskussion wurden Chancen der deutsch-indischen Innovationszusammenarbeit, industrielle Transformation, Markteintrittsstrategien sowie Partnerschaften zwischen Startups und etablierten Unternehmen diskutiert. An der Diskussion nahmen Upen Barve, GIIC, Martin Eyerer, NLND, Dr. Stefan Franzke, CEO Berlin Partner, und Dr. Şilan Hun, Head of Startup Partnering bei Siemens Mobility, teil. Die Schlussworte hielten Jan Lachenmayer, Chair of the Executive Board GIIC, und Jobst Schumacher, PMI.

„INDIA DESK Berlin ist mehr als eine Launch-Plattform – es ist eine langfristige Brücke für bilaterale Geschäftsbeziehungen, Handel und Innovation zwischen Indien und Deutschland. Unser Ziel ist es, INDIA DESK Berlin zur ersten Anlaufstelle für indische Unternehmen zu machen, die in den deutschen Markt eintreten möchten – ebenso wie für deutsche Unternehmen und Institutionen, die eine substanzielle Zusammenarbeit mit Indiens Innovationsökosystem suchen.“

Siddharth Bhasin, GIIC e.V. German Indian Innovation Corridor

„Indien ist aktuell eine der größten Chancen für Deutschland und kann in den kommenden Jahren zu einem entscheidenden strategischen Partner werden. Nach meiner Teilnahme an der Delegationsreise von Berlin Partner nach Indien im vergangenen Jahr wurde mir schnell klar, dass NLND perfekt als Landing Pad für Unternehmen und Talente positioniert ist, die sich zwischen Europa und Indien bewegen. GIIC ist dafür der richtige Partner: Unser Campus-Angebot und unsere physische Infrastruktur ergänzen ihr starkes Industrie- und Innovationsnetzwerk ideal.“

Martin Eyerer, General Lead NLND und CEO GCD Berlin

Drei Ebenen für erfolgreichen Markteintritt

Das Angebot von INDIA DESK Germany basiert auf drei zentralen Ebenen. Die Soft-Landing-Ebene umfasst Arbeitsflächen, Onboarding, erste Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung sowie gezielte Orientierung im Berliner Ökosystem. Die Markteintrittsebene bietet ein einmonatiges, strukturiertes Kohortenprogramm mit Zugang zu Unternehmen, Partnern und Pilotmöglichkeiten. Die Prototyping- und Build-Ebene eröffnet Zugang zu Makerspace-Angeboten, Laboren und Pilotentwicklungen bei NLND Berlin.

Gemeinsam sollen diese Ebenen Unternehmen dabei unterstützen, den Weg von der Ankunft in Deutschland bis zur ersten Marktdynamik zu gehen. Von der Ansiedlung über Prototyping und Partnerzugang bis hin zu Pilotprojekten und Marktvalidierung.

Ausbau der deutsch-indischen Innovationszusammenarbeit geplant

Nach dem offiziellen Launch wird INDIA DESK Germany indische Unternehmen, Corporate-Partner, Ökosystemakteure und institutionelle Partner ansprechen, die an Markteintritt, Pilotentwicklung und deutsch-indischer Innovationszusammenarbeit interessiert sind.

Bild INDIA DESK Germany Launch GIIC NLND Launch Group Photo Berlin 06May2026

Quelle GIIC e.V. German Indian Innovation Corridor

Mannheimer Team baut europäische Alternative zu US-Videoplattformen

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alugha erhält Forschungszulage für Videoplattform Bernd Korz CEO at alugha

Bund fördert deutsche Videotechnologie: Rund eine Million Euro Forschungszulage für alugha

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert die Mannheimer alugha GmbH mit einer Forschungszulage von rund einer Million Euro. Anerkannt wurden die Arbeiten an einer mehrsprachigen Videoplattform, die Videotranskription, Übersetzung, Stimmenklonung, Emotionsübertragung und Postproduktion in einem automatisierten Prozess bündelt – und Unternehmen damit eine souveräne europäische Alternative zu US-Anbietern liefert. Das Entwicklungsvorhaben läuft seit Januar 2020 und soll bis Oktober 2026 abgeschlossen sein. Das Prüfverfahren nach dem Forschungszulagengesetz bestätigte förderfähige Aufwendungen in Höhe von insgesamt 4,74 Millionen Euro.

Eine europäische Antwort auf die Dominanz der US-Plattformen

Während international vor allem US-Anbieter den Markt für professionelle Videotechnologie prägen, entsteht in Mannheim seit mehreren Jahren eine europäische Alternative. alugha bündelt in einer einzigen Plattform, wofür Unternehmen bislang mehrere, meist amerikanische Dienstleister einsetzen mussten. Videos werden in beliebige Sprachen übersetzt, mit authentisch klingenden Stimmen neu vertont und lippensynchron angepasst – in einem durchgängigen, automatisierten Prozess und innerhalb von Sekunden. Anders als bei Angeboten von Google, Amazon oder spezialisierten US-Dienstleistern verlassen die Daten dabei Europa nicht.

Für Unternehmen in regulierten Branchen – von Finanzdienstleistern über die Industrie bis zum Gesundheitswesen – ist das weit mehr als eine Komfortfrage. Wer Schulungs-, Produkt- oder Kundenvideos in mehreren Sprachen anbieten will, steht heute regelmäßig vor der Wahl: entweder die Kontrolle über Inhalte und Daten an außereuropäische Anbieter abgeben oder auf Reichweite verzichten. alugha zeigt, dass dieser Widerspruch auflösbar ist.

Minuten statt Stunden, bei rund 90 Prozent geringeren Kosten

Der wirtschaftliche Nutzen ist für Anwender unmittelbar greifbar. Produktionszeiten für mehrsprachige Videos, die bislang Stunden oder Tage in Anspruch nahmen, verkürzen sich auf wenige Minuten. Aufwendige Synchronstudios, externe Übersetzungsdienstleister und manuelle Nachbearbeitung entfallen weitgehend. Nach Unternehmensangaben reduzieren sich die Produktionskosten dadurch um rund 90 Prozent. Datenhoheit, Urheberrechte und der einheitliche Markenauftritt bleiben dabei unter europäischer Kontrolle – ein Aspekt, der angesichts des EU AI Act und verschärfter regulatorischer Anforderungen an den Umgang mit Unternehmensdaten zunehmend geschäftsentscheidend wird. Zumal der Datenabfluss in die USA – wie die letzten Nachrichtenanlässe rund um Google, Microsoft, Perplexity, OpenAI und Anthropic zeigen – mehr und mehr zum geopolitischen Problem wird.

Ambitionierte Agenda für den Technologiestandort Deutschland

Die Forschungszulage ist für alugha mehr als eine Anerkennung – sie ist Rückenwind für eine Expansion. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, zu einer der führenden europäischen Infrastrukturen für mehrsprachige Videokommunikation im B2B-Bereich zu werden. Gründer und Geschäftsführer Bernd Korz engagiert sich zudem in der Bundesfachkommission Künstliche Intelligenz des Wirtschaftsrats der CDU und bringt dort die Perspektive deutscher Technologieunternehmen in die Debatte um europäische KI-Souveränität ein.

„Dass der Bund unser Vorhaben als förderfähig anerkennt, ist ein starkes Signal – nicht nur für uns, sondern für den gesamten deutschen Technologiestandort. Wir zeigen, dass Europa Weltklasse-Technologie im Bereich Video und Künstliche Intelligenz entwickeln kann – mit dem entscheidenden Unterschied, dass unsere Kundinnen und Kunden die volle Kontrolle über ihre Daten behalten.

Wir haben in den vergangenen Jahren eine Plattform aufgebaut, die technologisch mit den großen US-Anbietern mithält und gleichzeitig europäische Werte in ihrer DNA trägt. Und wir haben noch einiges vor.“

Bernd Korz, Gründer und CEO der alugha GmbH

Abschluss des Vorhabens für 2026 geplant

Das geprüfte Entwicklungsvorhaben soll bis Oktober 2026 abgeschlossen werden. Die Ergebnisse fließen in neue und wesentlich verbesserte Produkte des Unternehmens ein und bilden die Grundlage für den weiteren Ausbau der Plattform. Schon heute nutzen Unternehmen aus Industrie, Medien und dem Bildungssektor die alugha-Infrastruktur, um ihre Inhalte international skalierbar zu machen. Ohne ihre digitale Souveränität aus der Hand zu geben.

Bild Bernd Korz @alugha

Quelle Primus Inter Pares GmbH

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