Samstag, Juli 18, 2026
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Wir sollten die rosarote Brille abnehmen und den patriarchalen Bizeps entzaubern

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Marsmädchen: Frauen und Reichtum neu denken Bild Dr. Phil. Rebekka Reinhard Philosophin, SPIEGEL-Bestseller-Autorin, Keynote Speakerin Gründerin und Chefredakteurin von »human« © Sung-Hee Seewald

Nach „Die kleine Philosophie der Macht“ und „Die Zentrale der Zuständigkeiten“ ist „Zukunft ist kein Männerding” das dritte Buch von Rebekka Reinhard, das sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinandersetzt. Die Philosophin und Herausgeberin des Magazins “human” sieht eine große Gefahr im Zusammenspiel von Technokratie und Autoritarismus. Ob sich Frauen wieder mal selbst helfen müssen und wie das in ihren Augen funktionieren kann, teilt sie im Interview mit herCAREER.

„Wir müssen aufhören, so naiv zu sein, und erkennen, dass heute alles eine politische Dimension hat. Jetzt ist aktives Selbstdenken und Selbstfühlen angesagt …“

herCAREER: Rebekka, du wolltest eigentlich kein „Frauenbuch“ mehr schreiben. Nun hast du es doch wieder getan. Warum der Sinneswandel?

Rebekka Reinhard: Als Philosophin, die sich mit dem Magazin „human“ mit Mensch und KI beschäftigt, weiß ich, wie es ist, mit alter männlicher, längst überwunden geglaubter Macht zu tun zu haben. Da ich mich auch noch mit Genderfragen und sogenannten Frauenthemen beschäftige, werde ich sehr oft in eine Schublade gesteckt. Und als Philosophin und Freestyle-Feministin, wie ich mich bezeichne, hasse ich Schubladen. Darauf hatte ich keine Lust mehr.

Gleichzeitig habe ich in den letzten Jahren verstärkt beobachtet, wie sich insbesondere Beauty-Labels Themen wie Frauenpower und Gewalt gegen Frauen unter ihre manikürten Fingernägel reißen und für sich instrumentalisieren. Dabei geht es um die Aneignung echter, genuin sozialpolitischer Anliegen, die eigentlich allen marginalisierten Gruppen zugutekommen sollten – seien es Frauen, People of Color oder Menschen mit Behinderung. Letzten Endes dient dieser Pseudo-Feminismus dem Digitalkapitalismus, der natürlich männlich ist, und dem patriarchalen System. Dann kamen Trump II und Bro Culture und da dachte ich: Jetzt ist Schluss.

herCAREER: An wen richtet sich das Buch also?

Rebekka Reinhard: Das Buch ist für alle, die Lust auf Zukunft haben, Lust auf Trotz und „Jetzt erst recht” und auf echte Gestaltung im Sinne einer gemeinsamen „Power With“ statt der alten gewaltsamen „Power Over“ in den Händen eines einzelnen. Es ist für alle Fantasie- und Realismus-begabte Menschen, die gesunden Menschenverstand in sich tragen und ihn nutzen wollen.

herCAREER: Der gesunde Menschenverstand zieht sich implizit durch das gesamte Buch. Ironischerweise wird er von nicht-menschlichen Wesen verkörpert: den Marsmädchen. Was zeichnet diese Marsmädchen aus?

Rebekka Reinhard: In den Marsmädchen vereinen sich mehrere Referenzen und Inspirationen. Da wäre zunächst das Buch „Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“ aus den 1990er Jahren. Ich spiele aber auch auf Jeff Bezos mit seiner Mars-Mission an, der seine Ehefrau Lauren Sánchez Bezos und andere Celebrities für zehn Minuten ins All geschickt hat. Ich meine, diese Tech-Bros tun sehr viel, um unseren Planeten mit digitalem Müll zu fluten, seine natürlichen Ressourcen auszubeuten und uns letztlich die Lebensgrundlage zu nehmen. Unsere Jobs sind gefährdet, die Umwelt wird zerstört, das Wasser ist knapp – daher planen sie konsequenterweise einfach ihre Flucht auf den Mars – und lassen uns mit Problemen, die sie verursacht haben, allein.

Meine Marsmädchen wollen das umkehren, ironisieren und mit etwas Fantasie ausstatten. „Mädchen“ klingt dabei vielleicht verniedlichend, aber für mich sind es äußerst machtvolle Wesen voller Leichtigkeit und emotionaler und mentaler Unbeschwertheit. Diese Wesen sind anders als Menschenmädchen und -frauen. Sie haben eine Haltung, die wir jetzt gut gebrauchen können.

herCAREER: Marsmädchen kennen keinen vorauseilenden Gehorsam. Eine Eigenschaft, die du an Frauen beobachtest: Ich muss zum Sport, die Anweisungen meiner Vorgesetzten befolgen, rechtzeitig mit Botox beginnen und meine Eizellen einfrieren – just in case …

Rebekka Reinhard: Der Begriff „vorauseilender Gehorsam“ stammt aus dem politischen Kontext des Dritten Reichs. So fängt es an. Der US-Historiker Timothy Snyder warnt vor „vorauseilendem Gehorsam“ (anticipatory obedience) als Hilfsmittel autokratischer Bewegungen.

Ich glaube, gerade wir Frauen sind sehr anfällig dafür, weil wir wahnsinnig schnell lernen, automatisch multitasken und uns anpassen. Wir müssen aufhören, so naiv zu sein, und erkennen, dass heute alles eine politische Dimension hat. Jetzt ist aktives Selbstdenken und Selbstfühlen angesagt …

herCAREER: Naiv in welchem Kontext?

Rebekka Reinhard: Überlege dir gut, für welchen Arbeitgeber du tätig bist, und frage dich, wem deine Arbeit dient. Überlege dir, wer sich an deinen Daten bereichert und wem du in die Hände spielst, wenn du dir die Lippen aufspritzen lässt. Wir müssen unser Handeln hinterfragen – auch mit Blick auf die Frage, die dir deine Kinder in 10 oder 20 Jahren stellen werden: „Mami, was hast du damals gemacht?“

herCAREER: Hat wirklich jeder Mensch, jede Frau die Freiheit, sich diese Fragen zu stellen? Oder gilt das eher für privilegierte Frauen, die frei sind, sich einen „Job mit Sinn“ zu suchen?

Rebekka Reinhard: Es beginnt mit einem Innehalten. Im Buch erwähne ich auch die amerikanische Bestsellerautorin Mel Robbins und ihre Theorie „Let them“. Im Grunde geht ihre These auf die Stoiker und Buddhisten zurück, die wieder und wieder fragten: Was liegt jetzt, in diesem Moment in meiner Macht und was nicht? Ein Beispiel: Du gehst in die Drogerie, um noch Waschmittel zu holen. Deine Gedanken sind aber schon beim Abendessen, bei den Hausaufgaben der Kinder oder deinem Job oder bei deiner Schwiegermutter. Du siehst die Kassiererin, nimmst sie aber nicht richtig wahr. In diesem Moment hast du die Wahl: Du kannst der Kassiererin begegnen, sie ansehen, sie anlächeln, mit ihr in Resonanz treten, einfach, weil sie ein Mensch ist. Oder eben nicht. Lächelt die Frau zurück, bekommst du einen Perspektivwechsel, eine kleine Mikroveränderung, die dich vielleicht auf einen wichtigen Gedanken bringt. Der Tag besteht aus vielen solchen Momenten.

herCAREER: Ein Kapitel deines Buchs heißt „Werde reich“. Mit welcher Art von Reichtum lässt sich gegen destruktiven Superreichtum vorgehen?

Rebekka Reinhard: Wir leben in Zeiten des Digitalkapitalismus und bewegen uns gleichzeitig auf allen möglichen digitalen Kanälen. Sie alle sind auf die eine oder andere Weise KI- und sozial-medial durchwirkt. Wir sprechen immer vom „Age of AI“, aber ist es vielleicht fast mehr noch „The Age of Marketing“. Besonders Frauen werden darauf getrimmt, sich ständig selbst zu vermarkten. Wir sollen uns dieses männliche Erfolgsmodell aneignen und der Welt zeigen, wie reich und erfolgreich wir sind. Ich finde das traurig.

Denn der größte Reichtum liegt direkt vor oder neben uns. Und in uns selbst. Vielleicht ist unsere Aufgabe, nach unserer 80-jährigen Nachbarin zu schauen, die wir schon seit drei Tagen nicht mehr gesehen haben. Vielleicht ist unsere Aufgabe, Liebe zu schenken und in Verbundenheit zu leben. Wir denken oft nur an romantische Liebe, aber wir können auch unsere Arbeit oder grundsätzlich Menschen und alle Lebewesen lieben. „Gut“ zu sein, das ganz banale Gute im Allag zu vermehren, das macht glücklich und macht resilient.

herCAREER: Soll ein gutes Herz wirklich mächtiger sein als die superreichen Tech-Bros?

Rebekka Reinhard: Ich glaube, das ist die einzige Möglichkeit, der Ideologie des „Überlebens der Reichsten” entgegenzuwirken. Meine Inspiration für diese Sichtweise ist der Medientheoretiker und Humanist Douglas Rushkoff, der die Mächtigen des Silicon Valley persönlich kennt und der das Buch „Survival of the Richest“ geschrieben hat. Er ist der Meinung, dass die einzige Chance, die wir haben, darin besteht, uns mit anderen Kulturen und Menschen zu verbinden und eine neue Definition von Reichtum zu entwickeln. Für uns Frauen bedeutet das auch Sisterhood. Ein echtes, authentisches Wir. Wir sollten gemeinsam inneren Reichtum anhäufen – und zwar genau jetzt! Und nicht erst, wenn wir alle Aufgaben im vorauseilenden Gehorsam erledigt haben. Dann ist es zu spät.

herCAREER: Die in den letzten Wochen und Monaten publik gewordenen Fälle digitaler und sexualisierter Gewalt sorgen verständlicherweise für viel Angst und Wut unter Frauen. Die 4B-Bewegung in Korea, der Buchtitel „Mit Männern leben” von Manon Garcia sowie ein viraler Vogue-Artikel mit dem Titel „Is having a boyfriend embarrassing?” verdeutlichen eine zunehmende Distanzierung. Wo liegt die Grenze zwischen Selbstschutz und Verbindung?

Rebekka Reinhard: Das ist eine sehr wichtige Frage. Ich denke, der Grund, warum Männer sich in unserer Wahrnehmung oft enttäuschend verhalten, hängt stark mit ihren Privilegien zusammen. Als Mann bist du qua Geschlecht und Physis privilegiert. Und es ist oft die schwierigste, komplexeste Aufgabe für Frauen – insbesondere für Gewaltbetroffene –, diesen inneren Reichtum aufzubringen, wieder Leichtigkeit zu finden und Männern neue Chancen zu geben. Die Chance, die Welt anders zu sehen, anders zu fühlen und sich selbst anders zu betrachten. Wie viele Chancen ich als Frau zu vergeben habe, liegt bei mir. Wir müssen lernen, erwachsen zu sein, und selbstverantwortlich handeln. Das bedeutet einerseits, keine gesellschaftliche Gruppe vorzuverurteilen, und andererseits, als erwachsene, mündige Frauen über unser Leben zu entscheiden.

herCAREER: Wie werden wir zu selbstverantwortlichen Marsmädchen, die sich der Technokratie und Bro Culture entgegenstellen?

Rebekka Reinhard: Da muss ich zurück zu den Stoikern gehen: Bewahre deinen Fokus. Überlege dir in diesem Augenblick, was jetzt in deiner Macht liegt und was nicht. Unabhängig von anderen Themen und Umständen. Was kann ich beeinflussen? Darin liegt meiner Meinung nach die Zukunft und damit auch die Leichtigkeit. Das umfasst auch alles, was ich vorhin gesagt habe: Dinge mit Liebe angehen, Menschen wirklich ansehen, sie ernst nehmen. Wir sollten unsere rosarote Brille abnehmen und den patriarchalen Bizeps entzaubern! Und uns trotzdem unsere Leichtigkeit bewahren.

herCAREER: Was meinst du damit?

Rebekka Reinhard: Es geht um eine neue Art weiblicher Stärke. Das bedeutet zu erkennen, wie die vermeintlich hypermaskulinen Bros mit ihren Milliardeninvestitionen unser Leben, die KI und die globale Sicherheit gefährden und beeinflussen. Und auch anzuerkennen, dass Starksein nicht männlich, sondern neutral ist. Baue auf eine Zukunft, die nicht auf Dominanz und Kontrolle basiert, sondern auf Verbundenheit und Freiheit. Marsmädchen setzen sich für das Leben kommender Generationen ein – mit Common Sense und Realismus, aber auch mit Fantasie.

Das Interview führte herCAREER-Redakteurin Kristina Appel.

Bild Dr. Phil. Rebekka Reinhard Philosophin, SPIEGEL-Bestseller-Autorin, Keynote Speakerin Gründerin und Chefredakteurin von »human« © Sung-Hee Seewald

Quelle messe.rocks GmbH

Enterprise KI Startup Unframe erreicht 100 Millionen Dollar TCV

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Enterprise KI Startup Unframe wächst rasant Bild: Larissa Schneider, Shay Levi und Ari Azarya unframe founders

Das Berliner Enterprise KI Startup Unframe hat innerhalb von zwölf Monaten ein Auftragsvolumen von 100 Millionen Dollar erreicht. Gleichzeitig erhält das Unternehmen weitere 50 Millionen Dollar Kapital für den Ausbau seiner KI Plattform.

Unframe erreicht 100 Millionen Dollar TCV

Unframe knackt $100 Mio. Auftragsvolumen innerhalb von zwölf Monaten und wird eines der weltweit schnellst wachsenden Enterprise-KI-Unternehmen.

Zusätzlich kündigt das Unternehmen eine weitere Finanzierungsrunde über $50 Mio. unter der Führung von Highland Europe an. Die Gesamtfinanzierung steigt damit auf $100 Mio.

Berlin, 19. Mai 2026 – Unframe, die Managed-AI-Delivery-Plattform für Enterprise Unternehmen, gibt heute bekannt, innerhalb von zwölf Monaten ein Auftragsvolumen (Total Contract Value, TCV) von $100 Mio. erreicht zu haben.

Damit zählt das Startup zu den am schnellsten skalierenden Enterprise-KI-Unternehmen weltweit. Außerdem unterstreicht das Unternehmen einen grundlegenden Wandel darin, wie Fortune-500-Unternehmen KI erstmals erfolgreich von Pilotprojekten in den Einsatz überführen.

Zur weiteren Beschleunigung dieses Wachstums hat Unframe zudem eine Series-B-Finanzierungsrunde über $50 Mio. abgeschlossen. Die Runde wurde von Highland Europe angeführt.

Auch die bestehenden Investoren Bessemer Venture Partners, Craft Ventures, TLV Partners, Third Point Ventures, Cerca Partners und Vintage Investment Partners beteiligten sich erneut. Damit erhöht sich die Gesamtfinanzierung des Unternehmens auf insgesamt $100 Mio.

Warum viele KI Projekte scheitern

Der Markt für Enterprise-KI ist derzeit laut, überfüllt und geprägt von großen Versprechen.

Unternehmen investieren massiv in Transformation, Pilotprojekte und neue Tools. Dennoch schaffen die meisten KI-Initiativen nie den Sprung in den produktiven Einsatz.

Zwischen generischen Plattformen, Agenten-Demos und kurzfristigen Effizienzgewinnen geht oft verloren, worauf es wirklich ankommt: messbarer Wandel im operativen Geschäft.

KI Lösungen für Unternehmen

Unframe adressiert genau dieses Problem mit einer Managed-AI-Delivery-Plattform, die Unternehmensanforderungen und konkrete Anwendungsfälle innerhalb weniger Tage in vollständig maßgeschneiderte KI-Lösungen überführt.

Unterstützt durch eine leistungsstarke technologische Infrastruktur und die offene Plattform „The Framery“ integriert sich Unframe nahtlos in bestehende KI-Programme und Kernsysteme seiner Kunden.

„Jedes Unternehmen, mit dem wir sprechen, verfügt über einen Rückstau an hochwirksamen KI-Anwendungsfällen, doch nur ein Bruchteil davon ist tatsächlich produktiv im Einsatz“, sagt Shay Levi, CEO und Co-Gründer von Unframe.

„Wir haben Unframe entwickelt, um die Lücke zwischen KI-Ambition und operativer Umsetzung zu schließen. Dieser Meilenstein von 100 Millionen US-Dollar TCV innerhalb von zwölf Monaten beweist, dass Unternehmen schnell handeln, wenn sie ein Delivery-Modell haben, das auf ihre tatsächliche Arbeitsweise ausgelegt ist.“

Kunden treiben das Wachstum voran

Das Wachstum von Unframe basiert auf einem klar erkennbaren Muster.

Unternehmen identifizieren einen kritischen operativen Engpass, bringen den Anwendungsfall zu Unframe und erhalten innerhalb weniger Tage eine maßgeschneiderte, produktionsreife KI-Lösung, die direkt in ihrer bestehenden Infrastruktur betrieben wird.

Von dort aus skalieren die Implementierungen schrittweise über weitere Teams und Geschäftsbereiche hinweg. Das ist ein zentraler Treiber hinter der Net Revenue Retention von 400 Prozent.

„Die Skalierung von KI erfordert einen intelligenten Mix aus ‚Build, Buy oder Borrow‘. Für uns bietet Unframe einen klaren ‚Buy‘-Ansatz mit wiederverwendbaren Grundlagen, die den Weg zu echtem Business-Impact erheblich verkürzen“, sagt Phillip Lockhard, Chief Digital Officer & Partner bei Credera.

„Was Unframe besonders macht, ist die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Sie liefern nicht einfach nur ein Tool, sondern begleiten Unternehmen mit der nötigen Sorgfalt und Expertise, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.“

„Dass wir innerhalb eines Jahres die Marke von 100 Millionen US-Dollar TCV überschritten haben, zeigt, dass Unternehmen bereit sind, großflächig in KI zu investieren, wenn die Lösung tatsächlich zu ihrer operativen Realität passt“, sagt Larissa Schneider, COO und Co-Gründerin von Unframe.

„Jeder Kunde hinter diesem Meilenstein stand vor einem konkreten geschäftskritischen Engpass, benötigte eine individuell zugeschnittene Lösung und konnte diese innerhalb weniger Tage produktiv einsetzen. Genau dieses Modell skalieren wir jetzt weiter.“

Neue Finanzierung soll Wachstum beschleunigen

Die neue Finanzierungsrunde unterstreicht, was der TCV-Meilenstein bereits deutlich macht.

Die Nachfrage nach maßgeschneiderten, produktionsreifen KI-Lösungen wächst schneller als das bestehende Angebot. Gleichzeitig positioniert sich Unframe, um dieser Nachfrage in der Geschwindigkeit gerecht zu werden, die Unternehmen heute erwarten.

„Nahezu jede Führungskraft, mit der wir sprechen, kann mehrere KI-Anwendungsfälle benennen, die für ihr Unternehmen enormes Potenzial hätten“, sagt Jacob Bernstein, Principal bei Highland Europe.

„Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch nach der Idee. Der Schritt von einer Vision hin zu einer Lösung, die im produktiven Betrieb tatsächlich funktioniert, ist genau der Punkt, an dem die meisten Initiativen scheitern.“

„Unframe schließt diese Lücke, indem das Unternehmen Ideen innerhalb weniger Wochen in vollständig einsatzfähige Lösungen überführt. Von Kunden hören wir immer wieder denselben Satz: ‚Zuerst konnte ich es kaum glauben. Dann habe ich es gesehen. Und jetzt rollen wir bereits die nächsten zehn Use Cases aus.‘“

Mit dem frischen Kapital wird Unframe seine Delivery-Kapazitäten weiter ausbauen. Zusätzliche Investitionen in die Plattform vornehmen und das Senior-Leadership-Team stärken, um die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu beschleunigen.

Bild: Larissa Schneider, Shay Levi und Ari Azarya

Quelle COHORT GmbH

Wird echtes Feuer zum neuen Wohntrend?

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FEUERGLASKLAR Tischfeuer mit SAFE-LIQUID

FEUERGLASKLAR entwickelt sichere Tischfeuer mit SAFE-LIQUID und verbindet echtes Feuer mit Design, Atmosphäre und moderner Wohnkultur

Wie ist die Idee zum FEUERGLASKLAR Tischfeuer entstanden, und wer steckt hinter dem Konzept?

Günther Droste und Annabelle Droste-Stengel – Vater und Tochter, beide mit einem Sinn fürs Praktische, ästehtischebund einem Auge fürs Detail.
Wir teilen die Überzeugung, dass gute Produkte aus echtem Leben entstehen – aus dem Wunsch, Dinge einfacher, besser und angenehmer zu machen.

Die Idee kam ursprünglich von Anna, die sich ein echtes, sicheres und zugleich stilvolles Feuererlebnis für Zuhause wünschte. Günther war sofort überzeugt – vor allem, weil das Konzept auf Sicherheit und einfache Handhabung setzte.

Während herkömmliche Ethanol-Tischfeuer oft gefährlich und instabil sind, bietet das FEUERGLASKLAR Tischfeuer dank des eigens entwickelten Sicherheitsbrennstoffs SAFE-LIQUID eine sichere Alternative ohne Flammenrückschlag oder Brandgefahr, sollte es umfallen.

Gemeinsam haben Anna und Günther das Produkt mit der gleichen Leidenschaft entwickelt, mit der FEUERGLASKLAR schon seit Jahren Innovationen rund ums Feuer schafft.

Gab es ein persönliches Erlebnis, das euch dazu inspiriert hat, ein Tischfeuer zu entwickeln, das Feuer und Design so harmonisch verbindet?

Aus dem Wunsch heraus, das warme, beruhigende Gefühl eines echten Feuers auch ohne Kamin zu erleben, entstand das Tischfeuer.

Viele Menschen schätzen die Atmosphäre von Flammen – besonders gerne draussen auf der Terasse oder Balkon, oder in der dunklen Jahreszeit!

Meist scheuen Aufwand, Schmutz oder Sicherheitsrisiken klassischer Feuerstellen.

Dieses Bedürfnis aufzugreifen, war der Startschuss für die Entwicklung eines sicheren, dekorativen und sauberen Tischfeuers, das sich für Wohnzimmer, Balkon oder Terrasse gleichermaßen eignet.

Was motiviert euch, mit dem FEUERGLASKLAR Tischfeuer Wärme, Stimmung und Stil in den Alltag der Menschen zu bringen?

Für uns ist Feuer mehr als nur Licht und Wärme – es ist Emotion, Ruhe und Gemeinsamkeit. Mit dem Tischfeuer möchten wir genau dieses Gefühl greifbar machen, aber modern interpretiert: kein Rauch, kein Ruß, keine Sorge um Brennstoffe. Stattdessen bekommen Nutzer reines, echtes Feuer, das Sicherheit, Stil und Gemütlichkeit vereint – ein Stück Lagerfeueratmosphäre für jeden Tisch.

Welche Vision verfolgt ihr mit FEUERGLASKLAR – wohin soll sich das Tischfeuer und die Marke in den nächsten Jahren entwickeln?

Unsere Vision ist es, das Erlebnis von Feuer noch zugänglicher und nachhaltiger zu machen. FEUERGLASKLAR steht für durchdachte Produkte, die Menschen den Alltag verschönern – ob Kamin- oder Tischfeuerlösungen. Zukünftig wollen wir das Portfolio weiter ausbauen, etwa mit neuen Designs, Materialien und noch effizienteren Brenntechnologien. Sicherheit, Qualität und Made in Germany bleiben dabei feste Grundprinzipien.

Für wen habt ihr das Tischfeuer entwickelt – wer ist euer typischer Nutzer oder eure ideale Zielgruppe?

Das FEUERGLASKLAR Tischfeuer richtet sich an Menschen, die das echte Feuers lieben, aber keinen Kamin besitzen oder eine unkomplizierte Lösung suchen. Ob romantischer Abend zu zweit, entspannter Sommerabend mit Freunden oder gemütliche Stunden im Wohnzimmer: Das Tischfeuer schafft Atmosphäre, ohne Aufwand oder Risiko – für alle, die Wert auf Design und Sicherheit legen.

Wie schafft ihr es, das FEUERGLASKLAR Tischfeuer so einfach, sauber und sicher in der Anwendung zu gestalten?

Das Herzstück ist der Sicherheitsbrennstoff SAFE-LIQUID. Er unterscheidet sich von Ethanol grundlegend: Er ist nicht explosiv, geruchlos und kann sogar in eine brennende Flamme nachgefüllt werden. Dazu kommen robuste Materialien – ein stabiler Metallrahmen, hitzebeständige Glasscheiben und ein speziell entwickeltes Brennelement. Kein Schornstein, kein Ruß, kein Rauch – reine Handhabungsfreude.

Inwiefern unterscheidet sich euer Tischfeuer von herkömmlichen Deko- oder Ethanol-Feuern?

Der entscheidende Unterschied ist die Sicherheit und Qualität.

Während Ethanol-Feuerstellen Verbrennungs- und Verpuffungsrisiken bergen, arbeitet das FEUERGLASKLAR Tischfeuer mit SAFE-LIQUID auf einem völlig anderen Sicherheitsniveau.

Es entsteht keine Rauchentwicklung oder Rußbildung, was es auch für den Innenbereich ideal macht. Dazu überzeugt es durch zeitloses Design, einfache Bedienung und hochwertige Fertigung in Deutschland.

Mit welchen Herausforderungen hattet ihr bei der Entwicklung oder Markteinführung zu kämpfen – technisch, gestalterisch oder kommunikativ?

Die größte Herausforderung war es, Sicherheit und Emotion zusammenzubringen. Viele assoziieren offenes Feuer mit Risiko – deshalb war es uns wichtig, durch Materialwahl und Brennstofftechnologie Vertrauen zu schaffen. Außerdem sollte das Design edel, aber schlicht sein, damit es sich harmonisch in jedes Zuhause einfügt. Das Team hat intensiv getestet, um eine Lösung zu entwickeln, die technisch sicher, emotional ansprechend und langfristig haltbar ist.

Wie wichtig ist euch die Verbindung von Funktionalität und Atmosphäre – also zwischen praktischer Nutzung und emotionalem Erlebnis?

Sie ist der Kern unseres Denkens. Funktionalität, Sicherheit, Sauberkeit und einfache Bedienung. Atmosphäre bedeutet Ruhe, Harmonie und Wärme. Erst beides zusammen ergibt ein Produkt, das wirklich begeistert – etwas, das man gern nutzt, weil es wirklich Freude macht.

Welche Rolle spielt das Zusammenspiel der Materialien – etwa Glas, Edelstahl oder Brennstoff – für die Ästhetik und Qualität des Tischfeuers?

Das Zusammenspiel ist entscheidend: Glas schafft Transparenz und Schutz, Metall verleiht Stabilität und Eleganz, und SAFE-LIQUID sorgt für die ruhige, goldene Flamme. Nur durch das perfekte Zusammenspiel dieser Komponenten entsteht das typische FEUERGLASKLAR-Erlebnis – echtes Feuer mit Leichtigkeit und Stil. Es oll für jedes Ambiente passend sein.

Welche nächsten Produktideen oder Weiterentwicklungen plant ihr innerhalb der FEUERGLASKLAR-Reihe?

Wir arbeiten kontinuierlich daran, neue Varianten und Größen unseres Tischfeuers zu entwickeln – angepasst an unterschiedliche Wohnstile und Einsatzorte. Neue Ideen sind bereits in Arbeit..

Was würdet ihr Gründerinnen und Gründern raten, die ebenfalls aus einer einfachen Idee oder Alltagsbeobachtung ein Lifestyle-Produkt schaffen möchten?

Hört auf eure Intuition und bleibt nah am echten Leben. FEUERGLASKLAR entstand aus einem persönlichen Bedürfnis, nicht aus einer Marktlücke. Und: Verliert nie den Fokus auf Qualität. Ein Produkt, das Alltag und Emotion verbindet, braucht Leidenschaft, Ehrlichkeit und Geduld.

Bild: v.l.n.r.: Nikolai Jäger, Philipp Wagmann, Fabian Löhmer, Nikolaus Thomale und Moritz Vossenberg

Wir bedanken uns bei Annabelle Droste-Stengel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Welche Ideen setzen sich im globalen Startup-Wettbewerb wirklich durch?

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Gründerinnen beim Female Founder Award im Fokus Francois Bitouzet General Manager von VivaTech

Gründerinnen treiben weltweit immer stärker technologische Innovationen voran und setzen neue Impulse in Bereichen wie DeepTech, künstlicher Intelligenz und ClimateTech.

Welche Bedeutung hat der Female Founder Award von VivaTech für die Unterstützung von Gründerinnen im globalen Startup-Ökosystem?

Der Female Founder Award ist für uns weit mehr als eine symbolische Auszeichnung. Er ist ein gezieltes Instrument, um Gründerinnen international sichtbar zu machen und ihnen Zugang zu wichtigen Netzwerken zu verschaffen. In einem Ökosystem, in dem Frauen weiterhin unterrepräsentiert sind, möchten wir gezielt Strukturen stärken, die Reichweite, Kapitalzugang und Vernetzung ermöglichen. Genau darin liegt seine besondere Bedeutung.

Warum ist es trotz wachsender Aufmerksamkeit weiterhin so schwierig für von Frauen gegründete Startups, Venture Capital zu erhalten?

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur rund zwölf Prozent des weltweiten Venture Capitals fließen an Teams mit Gründerinnen. Das liegt weniger an der Qualität der Startups, sondern vielmehr an historisch gewachsenen Strukturen. Investitionsentscheidungen entstehen oft in Netzwerken, die über viele Jahre sehr homogen geblieben sind. Gleichzeitig erkennen immer mehr Investoren Vielfalt als Erfolgsfaktor. Trotzdem braucht dieser Wandel Zeit, um sich auch bei den Kapitalflüssen deutlich zu zeigen.

Welche Kriterien waren entscheidend bei der Auswahl der fünf Finalistinnen aus 444 Bewerbungen?

Die Auswahl basiert immer auf mehreren Faktoren. Besonders wichtig sind Innovationskraft, Skalierungspotenzial und die Relevanz für gesellschaftliche oder industrielle Herausforderungen. In diesem Jahr fiel außerdem auf, dass rund drei Viertel der Bewerberinnen bereits in aktiven Finanzierungsrunden waren. Das zeigt, wie reif und ambitioniert viele dieser Unternehmen bereits sind.

Wir sehen einen starken Fokus auf DeepTech, künstliche Intelligenz, Klima- und Energielösungen sowie HealthTech und GovTech. Besonders spannend ist dabei, dass diese Bereiche immer stärker miteinander verschmelzen. Technologie wird zunehmend genutzt, um komplexe gesellschaftliche Probleme datenbasiert zu lösen.

Inwiefern stehen Ark Climate und ExoMatter exemplarisch für diesen datengetriebenen Wandel?

Beide Unternehmen zeigen sehr gut, wohin sich Innovation entwickelt. Ark Climate entwickelt Software, mit der Städte Klimaschutzmaßnahmen datenbasiert planen und umsetzen können. Dadurch wird kommunaler Klimaschutz messbar und besser steuerbar.

ExoMatter verbindet Materialwissenschaft mit künstlicher Intelligenz. Das Unternehmen beschleunigt die Entwicklung neuer Materialien, indem digitale Methoden Leistung, Kosten und Nachhaltigkeit gleichzeitig optimieren. Beide Beispiele zeigen, wie wichtig Daten inzwischen für Innovation geworden sind.

Was bedeutet es für Deutschland, gleich zwei Finalplätze im Female Founder Award zu stellen?

Das ist ein starkes Signal. Zwei der fünf Finalistinnen kommen aus Deutschland, beide aus München und beide aus technologisch anspruchsvollen Bereichen. Das zeigt, dass Deutschland vor allem im Bereich DeepTech und nachhaltiger Technologien eine wichtige Rolle in Europa spielt. Gleichzeitig wird deutlich, wie stark einzelne Innovationsstandorte geworden sind.

Wie bewerten Sie die Rolle von Städten wie München als Innovationsstandorte?

München zeigt sehr gut, wie Wissenschaft, Industrie und Startups voneinander profitieren können. Die Nähe zu starken Forschungseinrichtungen und internationalen Unternehmen schafft ideale Bedingungen für DeepTech-Innovationen. Gerade bei Technologien mit langen Entwicklungszeiten ist diese Verbindung besonders wichtig.

Welche Chancen und Herausforderungen sehen Sie speziell für ClimateTech und Materialinnovation?

Die größte Chance liegt in der hohen gesellschaftlichen Relevanz. Klimaschutz und nachhaltige Industrieprozesse gehören weltweit zu den wichtigsten Themen. Dadurch wächst auch die Nachfrage nach neuen Lösungen. Gleichzeitig sind diese Bereiche technisch komplex und oft sehr kapitalintensiv. Deshalb benötigen sie lange Entwicklungszeiten und starke Partnerschaften mit Industrie und Investoren.

Welche Rolle spielt Europa im globalen Wettbewerb um technologische Innovation?

Europa positioniert sich immer stärker als Standort für verantwortungsvolle und nachhaltige Innovation. Veranstaltungen wie VivaTech zeigen, dass Europa über ein starkes internationales Netzwerk aus Startups, Investoren und Unternehmen verfügt. Gleichzeitig bleibt der globale Wettbewerb sehr intensiv, besonders bei Geschwindigkeit und Kapitalverfügbarkeit.

Wie trägt VivaTech konkret zur Sichtbarkeit und Vernetzung von Gründerinnen bei?

Wir bieten Gründerinnen eine internationale Plattform, auf der sie direkt mit Investoren, Medien und Unternehmen in Kontakt kommen können. Der Female Founder Award spielt dabei eine zentrale Rolle. Er verbindet öffentliche Sichtbarkeit mit dem Zugang zu wichtigen Netzwerken für Wachstum und Skalierung.

Welche konkreten Vorteile haben die Finalistinnen über die Auszeichnung hinaus?

Neben medialer Aufmerksamkeit erhalten die Finalistinnen Zugang zu Investoren, Mentoringprogrammen und internationaler Reichweite. Genau diese Faktoren entscheiden oft über die nächste Finanzierungsrunde oder den erfolgreichen Markteintritt.

Welche Rolle spielen Partner und Netzwerke im Rahmen des Awards?

Partner und Netzwerke spielen eine zentrale Rolle. Investorennetzwerke, Medienpartner und Industrieunternehmen schaffen die Infrastruktur, die Startups für Wachstum benötigen. Ohne dieses Ökosystem wäre die Wirkung eines solchen Awards deutlich geringer.

Wie wichtig ist Diversität für Innovation und wirtschaftlichen Erfolg?

Diversität ist weit mehr als ein „Nice-to-have“. Unterschiedliche Perspektiven führen häufig zu besseren Entscheidungen, neuen Ideen und stärkeren Geschäftsmodellen. Besonders in technologiegetriebenen Märkten ist Vielfalt ein wichtiger Faktor für langfristigen Erfolg.

Welche Entwicklungen erwarten Sie im Bereich Female Entrepreneurship in den kommenden Jahren?

Wir sehen bereits eine stärkere Internationalisierung und Professionalisierung. Immer mehr Gründerinnen bringen technologisch anspruchsvolle Geschäftsmodelle auf den Markt, vor allem in den Bereichen KI, ClimateTech und HealthTech. Gleichzeitig entstehen mehr Programme und Plattformen, die den Zugang zu Kapital und Netzwerken verbessern.

Zum Abschluss: Was war für Sie persönlich der prägendste Moment im diesjährigen Auswahlprozess?

Besonders beeindruckend waren die technologische Tiefe der Projekte und die Klarheit, mit der viele Gründerinnen globale Herausforderungen angehen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um einzelne Produkte, sondern um umfassende systemische Lösungen. Genau das zeigt, wie stark sich das globale Startup-Ökosystem verändert hat.

Bild Bildcredits @ Noreja

Wir bedanken uns bei Francois Bitouzet für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Invertix baut KI Workforce für den Energiesektor

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Invertix baut KI Workforce für Energie Team Bild

Invertix baut mit seiner neuen Invertix KI Workforce Energiesektor eine Plattform für autonome KI Mitarbeiter in der Energiebranche auf. Das Münchner Startup will damit Betreiber erneuerbarer Energien entlasten und zugleich die Energiewende beschleunigen.

Invertix KI Workforce Energiesektor unterstützt Betreiber erneuerbarer Anlagen

nvertix sichert sich 1,7 Millionen Euro für Europas erste KI-Workforce für den Energiesektor

Die Pre-Seed-Runde wird von Vireo Ventures geführt, mit Beteiligung des Italian Founders Fund. Das Startup managt bereits mehr als 1.8GW Solarkapazität mit Hilfe seiner KI-Agenten.

München, 19. Mai 2026 – Invertix, ein Münchner Startup, das autonome KI-Mitarbeiter für die Branche der erneuerbaren Energien entwickelt, hat sich 1,7 Millionen Euro in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde gesichert. Angeführt wurde die Runde von Vireo Ventures mit Beteiligung des Italian Founders Fund sowie eines Syndikats von Business Angels aus den Bereichen Energie und Künstliche Intelligenz.

Invertix wurde 2026 gegründet und ist bereits mit Standorten in Italien und Deutschland aktiv. Das Unternehmen entwickelt First-of-a-Kind (FOAK) autonome KI-Agenten, also sogenannte „KI-Mitarbeiter“, die operative, analytische und Compliance-Aufgaben im erneuerbaren Energie Bereich übernehmen. Das sind Aufgaben, die bislang fast ausschließlich von Mitarbeitenden erledigt werden.

Schon heute managt Invertix mit Hilfe seiner autonomen KI-Agenten mehr als 1,8 GW Solarkapazität. Die aktuelle kommerzielle Pipeline umfasst weitere Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 10 GW erneuerbarer Energie. Damit ist Invertix das weltweit erste Unternehmen, das KI-Agenten in diesem Maßstab im erneuerbaren Energie Bereich einsetzt.

Personalmangel bremst die Energiewende aus

Eine Personallücke hinter der Energiewende

Das Geschäftsmodell von Invertix basiert auf mehr als 5.000 Fachgesprächen, die das Gründerteam mit Energiebetreibenden, Asset Managern und unabhängigen Stromerzeugern (IPPs) in ganz Europa geführt hat. Das Ergebnis ist eindeutig: Solar- und Windanlagen werden europaweit so schnell ans Netz gebracht, dass die Betreiber mit der Einstellung und Ausbildung von Fachpersonal nicht Schritt halten können.

Aufgaben wie die Bewertung von Anlagenalarmen, die Erstellung von Leistungsberichten, die Koordination von Wartungseinsätzen und die Sicherstellung der regulatorischen Compliance bleiben deshalb immer häufiger liegen.

„Wir bauen keine KI, um Mitarbeitende zu ersetzen. Wir bauen sie, um eine Lücke zu schließen, die die Energiewende heute schon ausbremst“, sagt Joseph Perrotta, Mitgründer und CEO von Invertix.

„Europa nimmt Solar-, Wind- und Speicheranlagen schneller in Betrieb, als es Ingenieurinnen und Ingenieure einstellen und ausbilden kann. Qualifiziertes Betriebspersonal ist knapp und die Arbeitslast für die Teams wächst stetig. Die KI-Mitarbeiter von Invertix übernehmen die repetitiven operativen Aufgaben, so dass sich Mitarbeitenden auf die Entscheidungen konzentrieren können, die ein menschliches Urteil erfordern.“

KI Mitarbeiter übernehmen operative Aufgaben

Anders als klassische Monitoring- und Analysesoftwares setzt Invertix nicht auf „ein weiteres Dashboard“, sondern auf autonome KI-Mitarbeiter, die operative Tätigkeiten ausführen. Diese werden heute zum großen Teil noch manuell von Mitarbeitende erledigt.

Die Lösung von Invertix wird direkt in SCADA-, CMMS-, ERP- sowie Energie- und Wetterdatenplattformen integriert und ist innerhalb von rund 60 Tagen nach Vertragsabschluss vollständig einsatzbereit.

Invertix erweitert seine Plattform in Europa

Verwendung des Pre-Seed-Kapitals

Das frische Kapital fließt in die Weiterentwicklung der Plattform, in den Ausbau des Teams sowie in weitere Markteintritte in ganz Europa. Darüber hinaus plant Invertix, seine KI-Agenten über die Solarenergie hinaus im Bereich Windenergie, Batteriespeicher und Netzbetrieb einzusetzen.

„Der Sektor der erneuerbaren Energien braucht mehr als nur oberflächliche Software Optimierungen“, kommentiert Felix Krause, Managing Partner bei Vireo Ventures.

„Invertix geht diese Herausforderung mit einem Team an, das hungrig, ambitioniert und konsequent auf den Kundennutzen ausgerichtet ist und liefert bereits erste belastbare Ergebnisse. Genau deshalb haben wir investiert.“

Mit dem frischen Kapital stellt Invertix außerdem neue Leute in den Bereichen KI-Engineering, Software-Engineering, Produkt und Vertrieb ein. Der Großteil dieser Stellen entsteht in Italien, wo das Unternehmen sein technisches Herzstück aufbaut.

„Energie hat mittlerweile eine geopolitische, wirtschaftliche und strategische Bedeutung erreicht wie nie zuvor. Erneuerbare Assets auf Höchstleistung zu bringen, ist längst keine reine Effizienzfrage mehr, sondern eine existenzielle“, ergänzt Irene Mingozzi, Partnerin beim Italian Founders Fund.

„Invertix baut die Intelligenzschicht, um genau das möglich zu machen. Mit einem Gründerteam, das sowohl die Branchenerfahrungen als auch die KI-Tiefe mitbringt, um ein ein solches Unternehmen aufzubauen.“

Bild Teambild @ Invertix

Quelle Elevate2Impact

Lightyear erweitert Portfolio um Kryptowährungen

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Lightyear startet Krypto Handel in Europa

Mit Lightyear Kryptowährungen Portfolio erweitert die europäische Investmentplattform ihr Angebot um digitale Vermögenswerte. Anleger können Kryptowährungen jetzt gemeinsam mit Aktien, ETFs und Sparprodukten in einem einzigen Portfolio verwalten.

Lightyear Kryptowährungen Portfolio startet in Europa

LIGHTYEAR BRINGT KRYPTOWÄHRUNGEN INS PORTFOLIO: 12 COINS, EINE GEBÜHR, KEIN SPREAD

75 % der europäischen Lightyear-Nutzer haben direkten Krypto-Zugang auf der Plattform gefordert – ab sofort ist er verfügbar.

12 der meistgehandelten digitalen Währungen – darunter Bitcoin, Ethereum und Solana – mit einer einzigen Gebühr von 0,45 % pro Transaktion, ohne versteckten Spread.

Lightyear ist bereits MiCA-lizenziert und damit einer der wenigen regulierten Krypto-Anbieter in allen 24 EU-Märkten.

Berlin, 08:00 (CEST), 14. Mai 2026. Die europäische Investitionsplattform Lightyear bietet ab sofort direkten Zugang zu 12 Kryptowährungen, darunter Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Solana (SOL).

Anleger in allen 24 EU-Märkten können diese Vermögenswerte erstmals gemeinsam mit Aktien, ETFs und Sparprodukten in einem einzigen Portfolio verwalten.

Grundlage ist eine Umfrage unter 2.000 europäischen Nutzern¹. Sie zeigt, dass Kryptowährungen die meistgewünschte Anlageklasse auf der Plattform sind.

Anleger fordern transparenten Krypto Handel

Das Problem: zu teuer, zu intransparent, zu isoliert

Wer Kryptowährungen bisher in ein langfristiges Portfolio integrieren wollte, stand oft vor einer schwierigen Wahl. Viele Trading-Apps arbeiten mit versteckten Spreads oder lassen sich nicht sinnvoll mit anderen Vermögenswerten verbinden.

36 % der befragten Lightyear-Nutzer halten bereits Kryptowährungen. Das gilt auch für Anleger mit geringerer Risikobereitschaft.

Die Hälfte plant, diese Positionen länger als fünf Jahre zu halten. Die Nachfrage ist deshalb nicht nur spekulativ, sondern langfristig orientiert.

Lightyear kombiniert Krypto mit Aktien und ETFs

Das Angebot: 12 Coins, eine Gebühr, kein Spread

Die ausgewählten Assets decken etablierte Märkte und neue Protokolle ab:

Langfristige Kernanlagen: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Solana (SOL)

Etablierte Namen: Cardano (ADA), Litecoin (LTC), XRP, Chainlink (LINK), Dogecoin (DOGE), Uniswap (UNI)

Emerging Layer-1 & DeFi-Protokolle: SUI, Bittensor (TAO), Hyperliquid (HYPE)

Alle Coins sind als Handelspaare in USD und EUR über Kraken erhältlich. Das gilt auch in volatilen Marktphasen und bei hohem Handelsvolumen.

Die Gebühr beträgt einheitlich 0,45 % pro Transaktion. Zusätzliche Spreads fallen nicht an.

Der Handel ist rund um die Uhr möglich. Außerdem stehen die KI-gestützten Analyse-Tools von Lightyear auch für Krypto-Positionen zur Verfügung.

„Europa hat 500 Millionen Menschen, aber nur ein Bruchteil davon investiert“, sagt Martin Sokk, CEO und Mitgründer von Lightyear.

„Das Interesse fehlt nicht. Viele Produkte waren bisher jedoch zu teuer, zu kompliziert oder falsch aufgebaut. Kryptowährungen gehören inzwischen zu langfristigen Portfolios. Was fehlte, war ein transparentes und reguliertes Angebot gemeinsam mit Aktien und ETFs. Genau das bieten wir jetzt.“

MiCA Regulierung stärkt Vertrauen in die Plattform

Regulierung: Lightyear ist bereits MiCA-konform

Lightyear besitzt bereits eine MiCA-Lizenz. Der neue EU-Regulierungsrahmen für Krypto-Asset-Dienstleister wird ab dem 1. Juli 2026 verpflichtend.

Nicht lizenzierte Anbieter müssen den Markt dann verlassen.

Für Nutzer bedeutet das dauerhaft regulierten und rechtssicheren Zugang zu Kryptowährungen.

Das Angebot steht Privat- und Geschäftskunden zur Verfügung. Geschäftskonten benötigen dafür einen LEI-Code.

Außerdem können Nutzer Kryptowährungen als Prämie in Empfehlungs- und Partnerprogrammen auswählen.

Bildcredits@ Lightyear

Quelle Lightyear

techfactory Hannover Garbsen startet als Innovationsstandort

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techfactory Hannover Garbsen startet

Mit der techfactory Hannover Garbsen entsteht ein neuer Innovationsstandort für Startups, Wissenschaft und Unternehmen in der Region Hannover. Direkt am Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover soll ein modernes Ökosystem für Technologie, Forschung und Gründungen wachsen.

techfactory Hannover Garbsen wächst am ONE TechCampus

Startschuss für die techfactory Hannover-Garbsen – Neuer Technologie- und Start-Up-Hot-Spot entsteht

Die Region Hannover treibt den Aufbau eines neuen Innovationsstandorts weiter voran. Mit dem Abschluss eines Gewerbemietvertrags für die zukünftige techfactory am ONE TechCampus Garbsen nimmt der neue Technologie- und Startup-Hot-Spot konkrete Formen an.

Ziel ist es, ein modernes Ökosystem für Start-ups, Wissenschaft, High-Tech-Unternehmen und innovative Kooperationen zu schaffen. Der Standort entsteht direkt am Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover.

Neue Räume für Startups und Forschung

Wichtiger Meilenstein für den Technologiepark

Die Technologiepark Region Hannover GmbH hat letzte Woche einen Mietvertrag über rund 4.600 Quadratmeter Fläche mit der ONE TechCampus Garbsen GmbH & Co. KG abgeschlossen.

„Die angemieteten Flächen werden Teil des entstehenden One TechCampus mit einer Fläche von insgesamt rund 62.000 Quadratmetern in sieben Gebäuden. Der Standort entsteht unmittelbar westlich des Campus Maschinenbau in Garbsen und soll künftig ein zentraler Ort für Innovation, Forschung und Unternehmensgründungen in der Region werden“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover.

Die Technologiepark Region Hannover GmbH ist als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Region Hannover künftig Betreiberin der techfactory.

Ihre Aufgabe besteht darin, Räume und Angebote für Start-ups, Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und wirtschaftsfördernde Projekte bereitzustellen.

Geplant sind unter anderem:

Arbeits- und Entwicklungsräume für Start-ups und Scale-ups,
Projekträume für Kooperationen zwischen Studierenden und Unternehmen,
Flächen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte,
Werkstätten, Makerspaces und Experimental-Labore,
moderne Veranstaltungs- und Seminarräume.

Damit entsteht ein kreatives Umfeld für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gründungsszene. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die sogenannte „Third Mission“ der Leibniz Universität Hannover. Gemeint ist damit der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Wirtschaft und Gesellschaft.

Region Hannover stärkt Innovation und Wirtschaft

Zur finanziellen Absicherung des Projekts stellt die Region Hannover der Technologiepark Region Hannover GmbH ab 2028 bis 2037 einen jährlichen Zuschuss von maximal 1,35 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Budget steht jeweils unter dem Vorbehalt der entsprechenden Haushaltsbeschlüsse.

Bereits in den vergangenen Jahren schuf die Region wichtige Grundlagen für das Projekt. Nach einem erfolgreichen Investorenauswahlverfahren wurde die ONE TechCampus Garbsen GmbH & Co. KG als Projektentwicklerin ausgewählt.

Zusätzlich gründete die Region die Technologiepark Region Hannover GmbH und stattete sie mit einer Kapitalrücklage von rund vier Millionen Euro aus.

Einzug in die techfactory Hannover Garbsen ab 2028

Der Einzug in die neuen Flächen ist für das dritte Quartal 2028 geplant.

Vorher werden die Räume umfangreich ausgestattet. Dazu gehören Möblierung sowie moderne Veranstaltungs- und Medientechnik. Außerdem beginnt bereits in diesem Jahr der Aufbau des notwendigen Personals.

Mit dem ONE TechCampus Garbsen entsteht ein neuer Innovationsstandort für die gesamte Region Hannover. Das Projekt verbindet Wissenschaft, Unternehmertum und Technologieentwicklung.

Gleichzeitig schafft der Standort attraktive Bedingungen für Forschung, Gründungen und wirtschaftlichen Erfolg durch kreative Zusammenarbeit.

Bild Carpsen Camp

Quelle hannover context.de

Lexroom baut KI Plattform für Europas Zivilrecht

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Lexroom erhält 50 Millionen Dollar v.l.: Andrea Lonza, Paolo Fois, Martina Domenicali

Lexroom entwickelt mit Lexroom KI Zivilrecht eine Plattform für europäische Kanzleien und Rechtsabteilungen. Das Startup will juristische Arbeit schneller, präziser und einfacher machen und expandiert nun weiter in Europa.

Lexroom KI Zivilrecht erweitert den europäischen Rechtsmarkt

Lexroom sichert sich 50 Millionen US-Dollar in Series B – KI für das europäische Zivilrecht

Die Runde wird von Left Lane Capital angeführt, gemeinsam mit Base10 Partners, Eurazeo, Acurio Ventures und weiteren Bestandsinvestoren. Sie folgt acht Monate auf die 19-Millionen-Series-A und finanziert die Expansion in den kontinentaleuropäischen Rechtsmarkt. Dort arbeitet die Mehrheit der über eine Million Anwälte Europas täglich.

Mailand, 19. Mai 2026 – Lexroom gibt heute den Abschluss einer Series-B-Finanzierungsrunde über 50 Millionen US-Dollar bekannt. Angeführt wird die Runde von Left Lane Capital. Außerdem beteiligen sich Base10 Partners, Eurazeo, Acurio Ventures sowie die Early Investors Entourage und View Different.

Die Finanzierung folgt acht Monate nach der Series A über 19 Millionen US-Dollar. Damit steigt das insgesamt eingeworbene Kapital auf mehr als 73 Millionen US-Dollar. Die Plattform zählt inzwischen mehr als 8.000 Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen zu ihren Nutzern.

Fehlerhafte KI Lösungen sorgen für Probleme in Kanzleien

Hinter der Finanzierung steht eine klare These: KI für Juristen funktioniert nur mit einer starken Datenbasis.

Viele Anbieter verfolgen aktuell einen anderen Ansatz. Sie passen allgemeine Sprachmodelle an juristische Inhalte an und kombinieren diese mit einer entsprechenden Oberfläche. Allerdings lassen sich die Ergebnisse oft weder prüfen noch sauber zitieren.

Deshalb verlieren viele Anwälte das Vertrauen in solche Systeme. Bereits mehr als 1.300 Gerichtseingaben mit KI-generierten Fehlern wurden dokumentiert. Dazu zählen erfundene Urteile, nicht existierende Paragraphen und falsch wiedergegebene Quellen.

Mehrere führende Kanzleien mussten sich deshalb bereits öffentlich bei Richtern entschuldigen.

Lexroom setzt auf verlässliche juristische Daten

„Als wir Lexroom gegründet haben, war uns von Anfang an klar: Anwälte brauchen bessere Werkzeuge, und Sprachmodelle können sie liefern“, sagt Paolo Fois, CEO und Mitgründer von Lexroom.

„Was bislang fehlte, war die Datengrundlage – aktuelle Gesetze, einschlägige Urteile und juristische Verfahren. Eine KI für das kontinentaleuropäische Recht muss zuerst in Daten denken. Genau das bauen wir jetzt gemeinsam mit Left Lane auf: das KI-Rückgrat der Rechtsbranche.“

Die Nutzungsdaten zeigen bereits deutliche Ergebnisse. Zwei Drittel der Lexroom-Anwender sind täglich aktiv. 94 Prozent nutzen die Plattform jede Woche. Solche Werte erreichen meist nur zentrale Arbeitswerkzeuge wie E-Mail oder Word.

Auch im Kanzleialltag zeigt sich der Effekt deutlich. Recherchen dauern heute oft nur noch Minuten statt Stunden. Schriftsätze entstehen in Stunden statt in Tagen.

Dadurch können Anwälte mehr Mandate gleichzeitig betreuen, ohne an Qualität zu verlieren.

Expansion nach Deutschland und Spanien startet

Die Auswirkungen reichen über einzelne Kanzleien hinaus. In Europa arbeiten mehr als eine Million Anwälte. Die meisten davon sind in Einzelkanzleien oder kleinen Sozietäten tätig.

Diese Kanzleien übernehmen einen großen Teil der juristischen Arbeit. Oft sind sie außerdem die erste Anlaufstelle für Bürger mit rechtlichen Fragen.

Schnellere Kanzleien bedeuten deshalb auch ein schnelleres Rechtssystem. Mandanten erhalten schneller fundierte Antworten und der Zugang zum Recht wird einfacher.

Die mehr als 8.000 Kanzleien auf der Plattform profitieren bereits davon. Mit der neuen Series B will Lexroom diesen Vorteil nun im gesamten europäischen Rechtsmarkt ausbauen.

„Paolo, Martina und Andrea haben etwas geschafft, das in diesem Markt selten ist“, sagt Paddy Dillon, VP bei Left Lane Capital.

„Lexroom hat ein B2B-Produkt entwickelt, das Nutzer wirklich begeistert und täglich verwenden. Gleichzeitig macht die Plattform Anwälte besser und nicht überflüssig. KI wird hier zum Partner und nicht zur Bedrohung.“

Den Anfang machte Italien. Das Land zählt rund 250.000 zugelassene Anwälte und gilt als eines der anspruchsvollsten Rechtssysteme Europas.

Mit der Series B startet Lexroom jetzt den Markteintritt in Spanien und Deutschland. Lokale Teams entwickeln dort gemeinsam mit Kanzleien neue Funktionen für die jeweiligen Rechtssysteme.

Bild v.l.: Andrea Lonza, Paolo Fois, Martina Domenicali@Lexroom

Quelle akima

GridCARE baut neue Kategorie für KI Energieversorgung

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GridCARE sichert 64 Millionen Dollar Gridcare founders picture

GridCARE entwickelt mit GridCARE Power Acceleration eine neue Lösung für die Energieversorgung von KI Rechenzentren. Das Startup will vorhandene Netzkapazitäten schneller nutzbar machen und damit die wachsende KI Infrastruktur unterstützen.

GridCARE Power Acceleration beschleunigt KI Infrastruktur

GridCARE sammelt 64 Millionen Dollar Series A Finanzierung ein, um eine neue Kategorie für KI Infrastruktur aufzubauen.

Die überzeichnete Finanzierungsrunde wurde von Sutter Hill Ventures und John Doerr angeführt. Beide investierten bereits früh in Unternehmen wie NVIDIA, Google und Amazon. Die Investoren sehen Energieversorgung heute als größten Engpass für die KI Branche.

REDWOOD CITY, Kalifornien — GridCARE gab den Abschluss einer überzeichneten Series A Finanzierung über 64 Millionen Dollar bekannt. Die Bewertung stieg damit deutlich gegenüber der vorherigen Finanzierungsrunde vor weniger als einem Jahr.

Die Runde wurde von Sutter Hill Ventures angeführt. Das Unternehmen zählt zu den bekanntesten Venture Capital Firmen im Silicon Valley. Frühere Investments umfassen NVIDIA, Snowflake und Astera Labs.

„Vor einem Jahr sprach kaum jemand über Stromversorgung als Engpass für KI. Heute ist sie der limitierende Faktor für die gesamte Branche“, sagte Vic Miller, Managing Director bei Sutter Hill Ventures.

„GridCARE löst genau dieses Problem mit einem starken Team, tiefem Branchenwissen und hoher Kundennachfrage. Stromversorgung bildet die Grundlage der gesamten KI Infrastruktur. Deshalb glauben wir, dass Power Acceleration eine zentrale Technologie für die Zukunft der KI Wirtschaft wird.“

Auch John Doerr beteiligte sich an der Finanzierungsrunde. Der bekannte Investor unterstützte bereits Unternehmen wie Amazon, Google und Netscape.

„KI beschleunigt Fortschritte in Medizin, Wissenschaft und Klimaschutz. Gleichzeitig bleibt Energieversorgung ein Engpass“, sagte John Doerr. „GridCARE schafft bezahlbare und nachhaltige Energie, indem bestehende Netzkapazitäten besser genutzt werden.“

Weitere Investoren sind National Grid Partners, Future Energy Ventures, Emerson Collective, die Stanford University sowie bestehende Investoren wie Xora, Aina Ventures, Overture, Acclimate Ventures und Clearvision Ventures.

Stromnetze bremsen den Ausbau von KI Rechenzentren

Eine Analyse der Stanford University zeigt, dass Stromnetze durchschnittlich nur zu rund 30 Prozent ausgelastet sind. Große Teile der vorhandenen Infrastruktur bleiben deshalb ungenutzt.

Trotzdem dauert die Stromversorgung neuer Großprojekte wie KI Rechenzentren oft sechs bis zehn Jahre. Zusätzlich entstehen Kosten in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar.

„Die Lücke zwischen Strombedarf und tatsächlicher Bereitstellung entwickelt sich zu einem der größten Wachstumshemmnisse für die KI Wirtschaft“, sagte Amit Narayan, Mitgründer und CEO von GridCARE.

„Wir nennen dieses Problem die Time to Energize Crisis. KI Fabriken warten auf Strom, obwohl sie Innovationen in Gesundheit, Bildung und Klimaschutz vorantreiben könnten.“

GridCARE nutzt bestehende Netzkapazitäten effizienter

Mit dem neuen Kapital baut GridCARE die neue Kategorie Power Acceleration weiter aus. Im Mittelpunkt steht die Plattform GridCARE Energize.

Die KI Plattform analysiert in Echtzeit Billionen möglicher Netzsituationen. Dabei berücksichtigt sie Netzengpässe, Ausfälle, Wetterdaten und schwankende Nachfrage gleichzeitig.

Dadurch erkennt GridCARE freie Kapazitäten, die klassische Netzprüfungen oft nicht sichtbar machen. Die Plattform verkürzt Netzanschlüsse von mehreren Jahren auf wenige Monate.

„Die größte neue Energiequelle für die KI Wirtschaft muss nicht erst gebaut werden“, sagte Ram Rajagopal, Mitgründer und CTO von GridCARE.

„Sie existiert bereits im Stromnetz. Unsere Aufgabe ist es, diese Kapazitäten sichtbar zu machen und innerhalb weniger Monate nutzbar zu machen.“

Neue Finanzierung unterstützt weiteres Wachstum

GridCARE arbeitet eng mit Energieversorgern zusammen. Das Unternehmen will bestehende Stromnetze effizienter nutzen und gleichzeitig Versorgungssicherheit gewährleisten.

„Der schnellste und günstigste Weg für mehr Netzkapazität besteht darin, bereits vorhandene Megawatt sichtbar zu machen“, sagte Steve Smith, President von National Grid Partners.

Ein gemeinsames Projekt mit Portland General Electric bestätigte diesen Ansatz bereits im Jahr 2025. Das Projekt erschloss mehr als 400 MW zusätzlicher Kapazität in Hillsboro im US Bundesstaat Oregon.

Die ersten 80 MW sollen bereits 2026 verfügbar sein.

GridCARE arbeitet inzwischen an Projekten in mehr als einem Dutzend Märkten. Zusammen umfassen diese Projekte mehr als 2 GW neue KI Rechenkapazität.

Zusätzlich plant das Unternehmen den ersten GridCARE Power Acceleration Summit im September 2026. Dort sollen führende Unternehmen aus KI und Energie gemeinsam neue Lösungen für die Energieversorgung der KI Wirtschaft entwickeln.

Bild GridCARE Teambild @GRIDCARE

Quelle Future Energy Ventures GmbH

Tokenize.it startet Agentic Fundraising mit KI

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Tokenize.it startet Agentic Fundraising Christoph Jentzsch,_Founder & CEO of Tokenize.it_(c)Tokenize.it

Tokenize.it erweitert seine Plattform um das neue Angebot Tokenize.it Agentic Fundraising. Durch die direkte Verbindung mit KI-Systemen wie Claude sollen Gründerinnen und Gründer Fundraising-Prozesse schneller, einfacher und effizienter umsetzen können.

Tokenize.it Agentic Fundraising verbindet KI und Startup Finanzierung

Tokenize.it startet Agentic-Fundraising

Claude und andere KI-Systeme sind aus der Startup-Szene nicht mehr wegzudenken. Das belegen auch die Zahlen hinsichtlich Neugründungen und dem KI-Anteil aus dem neuen Startupdetector Report. Um in diesem wachsenden KI-Umfeld das Fundraising noch einfacher zu machen, hat Tokenize.it einen eigenen MCP-Konnektor gelauncht, mit dem KI-Systeme wie etwa Claude direkt mit der Plattform verbunden werden können.

Das ermöglicht den Gründerinnen und Gründern direkt in Claude Private Offer zu erstellen oder Mitarbeiterbeteiligungen anzulegen. Darüber hinaus sind über eine Anbindung an den Datenprovider Dealroom und eigens erstellte Claude-Skills folgende Funktionen verfügbar:

KI Integration erleichtert Investorenansprache

Analyse des eigenen Startups und darauf aufbauend die Suche nach passenden Investoren in Dealroom (ein zusätzlicher Check auf mögliche warme Intros ist verfügbar), die anschließend als Leads in der Web-App von Tokenize.it angelegt werden können

Verwaltung des eigenen Unternehmensprofils und Erstellung eines Pitch-Decks basierend auf diesen Daten

Zusätzlich zur Erstellung von Private Offers kann auch ein Anschreiben per E-Mail als Draft in Gmail erstellt werden

„Mit unserer KI-Integration machen wir den Fundraising-Prozess von Gründerinnen und Gründern noch einfacher und schneller, indem wir nun auch bei der Suche und dem Outreach behilflich sind. Damit können sich die Founder ganz auf die Überzeugung der Investoren fokussieren und den Rest der Tokenize.it-Plattform überlassen“, kommentiert Christoph Jentzsch den Start.

Christoph Jentzsch steht auf Anfrage für Interviews zur Verfügung.

Tokenize.it baut digitale Fundraising Plattform weiter aus

Über Tokenize.it: Die Fundraising-Plattform ermöglicht Startups kontinuierliches Fundraising über den Invest-Now-Button. Die Innovation liegt dabei in speziell ausgestalteten Genussrechten, die Investoren wirtschaftlich mit Gesellschaftern gleichstellen. So können Startups jederzeit Investoren onboarden – komplett digital, ohne Notar und bereits ab 50 Euro.

Die Startups geben dabei keinerlei Kontrolle ab und bleiben ein VC-Investmentcase, da die Genussrechts-Investoren nicht Teil der Gesellschafterliste im Handelsregister werden.

Blockchain Technologie ermöglicht digitales Fundraising

Im Hintergrund sind die Genussrechte als Token auf der Blockchain abgebildet – dies ermöglicht die Handelbarkeit auf Sekundärmärkten. Neben Fundraising können auch Mitarbeiterbeteiligungen über die Plattform abgebildet werden und es existiert ein eigener Sekundärmarkt, über den die Genussrechte gehandelt werden können.

Die Tokenize.it GmbH ist ein vertraglich gebundener Vermittler im Sinne des § 3 Abs. 2 WpIG und wird bei der Anlagevermittlung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG ausschließlich auf Rechnung und unter Haftung der Concedus GmbH, Nürnberg, tätig

Bild Christoph Jentzsch,Founder & CEO of Tokenize.it Bildcredits: Tokenize.it

Quelle Maschmeyer Group MM Support GmbH

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