Mittwoch, Juni 10, 2026
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Startup baut Pilotfertigung für fehlerresistente Qubits auf

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Peak Quantum Quantenchips Quantencomputer Teambild @ Peak Quantum

Peak Quantum erreicht fünf Millionen Euro Gesamtfinanzierung für Quantenchips

Das Münchner Quantencomputer Startup Peak Quantum hat eine Pre Seed Finanzierungsrunde in Höhe von 2,2 Millionen Euro abgeschlossen. Lead Investor ist Cloudberry Ventures. Zu den weiteren Investoren zählen United Founders, QAI Ventures, Golden Egg Check sowie mehrere Business Angels mit Industrieerfahrung.

Damit steigt die Gesamtfinanzierung des Unternehmens auf mehr als fünf Millionen Euro an. Dazu gehören auch öffentliche Fördermittel, unter anderem aus dem EU Chips Act. Die Mittel fließen in die Weiterentwicklung der Technologie sowie den Aufbau einer europäischen Pilotfertigung für supraleitende Quantenprozessoren.

Wissenschaftliche Basis und Entwicklungskompetenz

Das Startup ging 2024 aus der Forschungsgruppe von Prof. Stefan Filipp am Walther Meißner Institut hervor, einer der führenden Forschungseinrichtungen für supraleitende Quantenchips in Europa. Das WMI gehört zur Bayerischen Akademie der Wissenschaften und ist auf dem Forschungscampus Garching der Technischen Universität München angesiedelt.

Das Team von Peak Quantum vereint Expertise entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Chipdesign über Fertigung bis zur Integration in Quantensysteme. Peak Quantum ist Teil des Munich Quantum Valley, einem bayerischen Forschungs und Innovationsverbund für Quantencomputing, der Wissenschaft und Industrie vernetzt. Zudem wird das Startup von UnternehmerTUM unterstützt, einem der größten europäischen Zentren für Innovation und Unternehmensgründung mit Sitz in München.

Im Zentrum des technologischen Ansatzes steht die Entwicklung von Quanten Bits, deren physikalische Architektur Fehler bereits auf Hardware Ebene unterdrückt. Herkömmliche Quantenprozessoren gelten als stark fehleranfällig und erfordern daher eine aufwändige nachträgliche Fehlerkorrektur. Peak Quantum verfolgt einen anderen Ansatz: Fehlerschutz wird direkt in das Design der Hardware integriert.

Robuste und skalierbare Quantenprozessoren

„Die Quantencomputer Branche hat sich zu lange darauf konzentriert, die Anzahl der Qubits zu skalieren“, sagt CEO Leon Koch. „Doch mehr Qubits helfen nicht, wenn jedes einzelne unzuverlässig ist. Wir entwickeln Prozessoren, bei denen Fehlerresistenz eine physikalische Eigenschaft der Hardware selbst ist.“

Ein zentraler Baustein ist die geplante europäische Quantenchip Pilotlinie SUPREME im Rahmen des EU Chips Act. Peak Quantum wurde ausgewählt, diese Linie zu betreiben. Der Start ist für April 2026 vorgesehen. Ziel ist es, eine industrielle Infrastruktur für die Entwicklung und Fertigung von Quantenchips in Europa zu schaffen.

COO Dr. Thomas Luschmann betont: „Wenn Europa im Quantencomputing eine führende Rolle spielen will, muss es die Hardware selbst entwickeln und produzieren.“

Mahir Sahin von Cloudberry Ventures ergänzt: „Peak Quantum baut nicht nur Chips, sondern die Grundlage für ein europäisches Ökosystem im Quantencomputing.“

Die Entwicklung leistungsfähiger Quantenprozessoren gilt als Schlüsseltechnologie für zahlreiche Branchen wie Materialforschung, Logistik, Sicherheit und industrielle Optimierung. Peak Quantum positioniert sich hier als Anbieter zentraler Hardwarekomponenten.

„Das Gründerteam zeichnet sich durch eine klare und leistungsorientierte Denkweise aus“, sagt Bettina Scheibe von United Founders. „Das ist die Basis für globale Marktführerschaft.“

Verwendung der Mittel und nächste Schritte

„Mit der aktuellen Finanzierung beschleunigen wir unsere technologische Entwicklung und schaffen die Grundlage für industrielle Fertigung“, sagt CEO Leon Koch. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Chipdesigns sowie auf ersten Pilotprojekten mit Industrie und Forschung.

Bild links nach rechts, oben nach unten: Kedar Honasoge (Head of Production), Dr. Max Werninghaus (CSO), Alexander Schult (CFO), Leon Koch (CEO), Daniil Bazulin (Quantum Engineer), Ivan Tsitsilin (Head of Design), Dr. Thomas Luschmann (COO) Bildcredits: Peak Quantum

Quelle PIABO PR GmbH

Vom TV Pitch zur neuen Mission?

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SCHARFENSTEIN Longevity Prävention neu gedacht die gründer Tim Scharfenstein und Kai Brehmer-Scharfenstein

SCHARFENSTEIN entwickelt alltagstaugliche Lösungen im Bereich Longevity und Prävention, um Gesundheit verständlich, bezahlbar und nachhaltig zugänglich zu machen

Wie ist SCHARFENSTEIN ursprünglich entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

Was als mutige Idee zweier Gründer begann, entwickelt sich heute zu einer deutlich größeren Vision.
Hinter SCHARFENSTEIN stehen Tim Scharfenstein und Kai Brehmer-Scharfenstein – zwei Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Stärken, aber einem gemeinsamen Antrieb: ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Während Kai, Medizinstudent im 9. Semester, seine Leidenschaft für Wissenschaft einbringt, kommt Tim aus der Praxis – mit einer Ausbildung in einem Pharmaunternehmen, einem ausgeprägten Zahlenverständnis und einem Gespür für Trends in der Modewelt.

Die ursprüngliche Idee entstand genau aus dieser Kombination: Duft nicht nur als flüchtiges Erlebnis zu begreifen, sondern ihn dauerhaft in Textilien zu integrieren – und gleichzeitig wieder aufladbar zu machen. Was zunächst visionär klang, wurde Realität: SCHARFENSTEIN gehörte zu den ersten, denen es gelang, Duft technologisch langfristig in Kleidung zu verankern.
Doch das Unternehmen entwickelte sich weiter. Mit dem zunehmenden Verbot von Mikroplastik standen die Gründer vor einer strategischen Entscheidung – und nutzten den Moment für einen konsequenten Pivot. Statt an der ursprünglichen Produktidee festzuhalten, rückten sie ein Thema in den Fokus, das sie schon lange begleitet: Longevity.
Heute verfolgt SCHARFENSTEIN eine größere Mission: die Entwicklung von Lösungen, die Gesundheit, Nachhaltigkeit und Lebensqualität langfristig verbessern. Der Wandel vom Produkt hin zur Vision zeigt, wie aus einer ersten Innovation ein zukunftsorientiertes Unternehmen entstehen kann.

Sie waren mit einem völlig anderen Produkt in der Höhle der Löwen zu sehen. Wie kam es damals zu der Idee rund um Duft-T-Shirts?

Die Idee ist tatsächlich aus einer ganz einfachen Beobachtung entstanden: Duft begleitet uns im Alltag überall, ist aber immer nur temporär.
Wir haben uns gefragt, warum es keine Möglichkeit gibt, Duft langfristig in etwas so Alltägliches wie Kleidung zu integrieren – also genau dort, wo man ihn den ganzen Tag bei sich trägt. Daraus ist Schritt für Schritt die Vision entstanden, Duft nicht nur aufzutragen, sondern ihn in Textilien zu speichern und kontrolliert wieder abzugeben.

In der Umsetzung haben wir dann unsere Stärken kombiniert: Kai hat sich stark mit den wissenschaftlichen Grundlagen beschäftigt, während Tim das Ganze aus einer marktorientierten Perspektive gedacht und weiterentwickelt hat. So konnten wir relativ schnell aus einer Idee ein konkretes Produkt entwickeln.
Unser Ziel war es von Anfang an, etwas zu schaffen, das es so noch nicht gibt: Kleidung, die Duft nicht nur enthält, sondern auch wiederaufladbar macht.
Der Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ war für uns dann ein wichtiger Meilenstein, weil wir unsere Idee erstmals einem breiten Publikum präsentieren konnten – und gezeigt haben, was technologisch möglich ist.

Ihr Auftritt in der Höhle der Löwen gilt als besonders emotional. Wie haben Sie diese Erfahrung persönlich erlebt?

Unser Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ wurde im Vorfeld selbst von RTL und VOX als einer der emotionalsten der bisherigen Staffeln angekündigt – und genau so hat es sich für uns auch angefühlt.
Wir sind mit einer klaren Mission in die Höhle gegangen: Wir wollten unbedingt einen Deal und waren zu 100 Prozent von unserer Idee überzeugt. Entsprechend hart war der Moment, als eine Absage nach der anderen kam. In diesen Sekunden wird einem bewusst, wie viel auf dem Spiel steht – und gleichzeitig, dass man jetzt noch mehr kämpfen muss.
Genau das haben wir getan. Wir haben weiter für unsere Vision gekämpft – und am Ende tatsächlich einen Deal mit Janna Ensthaler bekommen.

Für mich, Kai, ist in diesem Moment alles abgefallen. Nach diesem intensiven Tag, dieser Anspannung und den ganzen Emotionen war ich einfach überwältigt und unendlich glücklich. Als dann auch noch Frank Thelen aufgestanden ist und mich einen der besten Pitcher genannt hat, die er je gesehen hat, war das ein Moment, der mich tief berührt hat.
In diesem Augenblick waren wir einfach wir selbst. Ungefiltert, nicht verstellt – und es war uns egal, dass Millionen Menschen zuschauen. Ich war einfach Kai, und Tim war einfach Tim.
Für uns war es einer der emotionalsten Tage unseres Lebens – nach unserer Hochzeit. Die Intensität dieser Situation kann man kaum beschreiben, wenn man nicht selbst einmal vor den Löwen gestanden hat.

Nach der Sendung haben Sie einen radikalen Pivot vollzogen. Was war der entscheidende Moment, der zu dieser Neuausrichtung geführt hat?

Der entscheidende Moment war kein einzelner Augenblick, sondern ein Prozess, der direkt nach der Aufzeichnung begonnen hat. Wir haben uns intensiv mit Janna Ensthaler ausgetauscht, viele Gespräche geführt und den Markt sehr ehrlich analysiert.
Dabei sind wir gemeinsam zu einer klaren Erkenntnis gekommen: Unsere Technologie war zwar innovativ und spannend, aber am Ende eher ein „Nice-to-have“ – ohne echte, langfristige Relevanz für den Massenmarkt. Parallel dazu kam die neue Regulierung hinzu, durch die unser Material als Mikroplastik eingestuft wurde. Das hat uns natürlich hart getroffen.

Man muss sich vorstellen:

Wir haben ein ganzes Jahr lang täglich mehrere Stunden an diesem Projekt gearbeitet. Es war unser kompletter Fokus. Und dann kommt dieser Moment, in dem man sich eingestehen muss: So geht es nicht weiter.
Das zu akzeptieren, hat ein paar Tage gedauert. Aber wir sind immer wieder aufgestanden und haben uns gesagt: Das kann noch nicht alles gewesen sein.

Was uns dabei geholfen hat, war etwas, das uns schon lange begleitet:

Longevity. Wir beschäftigen uns seit Jahren intensiv mit dem Thema, kennen den Markt für Nahrungsergänzungsmittel sehr genau – und auch die Probleme: unterdosierte Produkte, unnötige Zusatzstoffe, zu viele Kapseln im Alltag und oft überhöhte Preise.
Hinzu kam ein sehr persönlicher Einschnitt: der Verlust von Kais Vater. Dieses Ereignis hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wertvoll Zeit – vor allem gesunde Zeit – mit der Familie ist.

All das zusammen hat zu einer klaren Entscheidung geführt:

Wir wollen unsere Energie in etwas stecken, das echten Impact hat. Unser Ziel ist es, Longevity und hochwertige Nahrungsergänzung für die breite Masse verständlich und zugänglich zu machen – unabhängig vom Geldbeutel. Prävention darf kein Luxus sein.
Der Pivot mag von außen radikal wirken, für uns war er die einzig logische Konsequenz. Und rückblickend haben wir erkannt, dass wir mit unserer Expertise in diesem Bereich deutlich mehr bewegen können, als wir es mit einem einzelnen Produkt je hätten tun können.

Viele Startups halten an ihrer ursprünglichen Idee fest. Warum haben Sie sich bewusst für diesen mutigen Schritt entschieden?

Wir glauben, dass der größte Fehler in der frühen Phase eines Startups sein kann, zu lange an einer Idee festzuhalten, nur weil man emotional investiert ist. Genau deshalb haben wir uns bewusst anders entschieden.
Nach intensiven Gesprächen – unter anderem auch mit Janna Ensthaler – und einer ehrlichen Marktanalyse wurde uns klar, dass unsere ursprüngliche Lösung zwar technologisch spannend war, aber langfristig nicht die Wirkung entfalten würde, die wir eigentlich erreichen wollen.

Für uns war entscheidend, dass wir nicht einfach ein Produkt bauen wollen, sondern etwas, das wirklich relevant ist und echten Mehrwert im Alltag der Menschen schafft. Als wir das mit den äußeren Rahmenbedingungen – insbesondere der regulatorischen Entwicklung rund um Mikroplastik – zusammengebracht haben, wurde die Entscheidung immer klarer.
Am Ende war es kein impulsiver Bruch, sondern eine sehr bewusste unternehmerische Entscheidung: lieber früh konsequent neu ausrichten, als später in einer Sackgasse zu landen.
Hinzu kam, dass wir uns schon seit Jahren intensiv mit dem Thema Longevity beschäftigen und den Markt sehr gut kennen. Dadurch hatten wir nicht nur eine neue Richtung, sondern auch eine klare Vision, wohin wir wollen: Prävention und hochwertige Nahrungsergänzung zugänglich zu machen – für möglichst viele Menschen, nicht nur für wenige.
Der Schritt war mutig, aber für uns logisch. Weil er nicht weg von etwas führte, sondern hin zu dem, was wir wirklich langfristig aufbauen wollen.

Heute steht SCHARFENSTEIN für einen neuen Ansatz im Bereich Longevity. Was genau verstehen Sie unter „Longevity zugänglich gedacht“?

Für uns bedeutet „Longevity zugänglich gedacht“ vor allem, dass Gesundheit und Prävention nicht kompliziert, elitär oder teuer sein dürfen.
Wir haben im Bereich Nahrungsergänzung und Longevity über Jahre hinweg gesehen, dass viele Produkte zwar versprechen, lange und gesund zu leben zu unterstützen, in der Realität aber oft überladen, teuer oder im Alltag schwer umzusetzen sind – zu viele Kapseln, unklare Dosierungen und häufig eine starke Fokussierung auf Premium-Zielgruppen.
Genau dort wollen wir ansetzen. Unser Ansatz ist es, Longevity so zu denken, dass es im echten Leben funktioniert: verständlich, reduziert und alltagstauglich. Produkte sollen nicht überfordern, sondern sich nahtlos in Routinen integrieren lassen.

„Zugänglich“ bedeutet für uns aber auch eine gesellschaftliche Dimension: Prävention darf kein Luxus sein. Wir sind überzeugt, dass hochwertige, evidenzbasierte Unterstützung für Gesundheit nicht vom Geldbeutel abhängen sollte.
Gleichzeitig ist es für uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein langfristiges Thema. Wir kommen selbst aus einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Bereich Longevity und wissen, wie groß der Bedarf ist – aber auch, wie viel Potenzial noch ungenutzt bleibt.
SCHARFENSTEIN steht deshalb für einen Ansatz, der wissenschaftliche Ansprüche mit Alltagstauglichkeit verbindet – und Longevity aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft bringt.

Welche Vision verfolgen Sie mit SCHARFENSTEIN und wie möchten Sie das Thema Longevity für eine breite Zielgruppe greifbar machen?

Unsere Vision mit SCHARFENSTEIN ist es, Longevity aus einer sehr klinischen, oft schwer zugänglichen Nische herauszuholen und für die breite Gesellschaft verständlich und alltagstauglich zu machen.
Aktuell ist es so, dass sich viele hochwertige Lösungen im Bereich Gesundheit und Prävention vor allem Menschen mit höherem Einkommen leisten können. Gleichzeitig wirkt das Thema nach außen oft sehr medizinisch, komplex und teilweise sogar abschreckend – als müsste man wissenschaftliche Studien lesen oder ein tiefes Fachverständnis mitbringen, um überhaupt mitreden zu können.

Genau da setzen wir an. Wir wollen Longevity „menschlich“ machen. Das bedeutet: verständlich, bezahlbar und so gestaltet, dass es in den Alltag passt – ohne Hürden.
Ein großes Problem im Markt ist aus unserer Sicht außerdem die sogenannte „Pillen-Fatigue“. Viele Menschen müssen heute eine Vielzahl an Kapseln einnehmen, um überhaupt auf sinnvolle Dosierungen zu kommen. Das ist im Alltag weder praktikabel noch nachhaltig. Dazu kommt, dass viele Präparate unterdosiert sind oder unnötige Zusatzstoffe enthalten.
Wir wollen genau diese Punkte lösen – durch durchdachte, reduzierte und sinnvoll kombinierte Lösungen, die sich einfach integrieren lassen.

Dabei arbeiten wir eng mit unseren Partnern und Händlern zusammen und achten sehr genau auf Qualität und Reinheit. Unsere Produkte werden unter anderem mit hochpräzisen Analyseverfahren wie der NMR-Methode geprüft, um eine Qualität auf einem sehr hohen Niveau sicherzustellen.
Unser Ziel ist klar: Longevity darf kein Luxuskonzept für wenige bleiben. Wir wollen es in die Mitte der Gesellschaft bringen – bezahlbar, verständlich und im echten Leben anwendbar.

Welche Rolle spielt Ihre persönliche Geschichte beim Aufbau der Marke und beim Vertrauen Ihrer Community?

Unsere persönliche Geschichte spielt eine zentrale Rolle – sie ist im Grunde der Ausgangspunkt für alles, was wir heute mit SCHARFENSTEIN tun.
Ein sehr prägender Moment war der Verlust von Kais Vater. Diese Erfahrung hat uns noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt, wie zerbrechlich Gesundheit ist – und wie viel früher man eigentlich ansetzen müsste, bevor überhaupt Krankheiten entstehen. Gerade auch durch die Zeit im Krankenhaus haben wir gesehen, wie viele Menschen dort sind, bei denen sehr oft nicht nur Schicksal, sondern auch Lebensstil eine entscheidende Rolle spielt.
Diese Erkenntnis hat unser Verständnis von Gesundheit nachhaltig verändert. Für uns ist klar geworden: Ein großer Teil unserer Gesundheit – oft wird von bis zu 80 % gesprochen – wird durch unseren Lebensstil beeinflusst. Genau dort wollen wir ansetzen, bevor es überhaupt so weit kommt.

Auch unsere beruflichen Hintergründe prägen diesen Ansatz stark. Tim bringt seine Erfahrung aus der Pharmaindustrie mit, insbesondere aus der Herstellung und dem Verständnis für Qualität und Prozesse. Dieses Wissen hilft uns dabei, Produkte nicht nur zu denken, sondern auch auf einem hohen technischen und qualitativen Niveau umzusetzen.
Gleichzeitig sind wir als Gründer selbst sehr nahbar und bewusst sichtbar. Wir stehen mit unseren Namen hinter SCHARFENSTEIN und treten auch öffentlich dafür ein. Für uns ist das kein anonymes Produkt, sondern etwas sehr Persönliches.
Diese Offenheit schafft Vertrauen – weil Menschen sehen, wer dahintersteht, welche Erfahrungen uns geprägt haben und warum wir das tun. SCHARFENSTEIN ist deshalb nicht nur eine Marke, sondern auch ein persönliches Versprechen von uns beiden.

Sie kombinieren Ihr Angebot mit einem Podcast. Wie ergänzt dieses Format Ihr Geschäftsmodell und Ihre Mission?

Unser Podcast „SCHARFENSTEIN – zwischen 2,02 m und 1,65 m“ ist für uns weit mehr als nur ein Begleitformat – er ist ein zentraler Teil unserer Mission.
Darin sprechen wir nicht nur über Longevity und Gesundheit, sondern auch sehr offen über die Realität hinter dem Aufbau eines Startups. Es geht um unsere persönlichen Erfahrungen, unsere Zweifel, Ängste, aber auch um Konflikte, Streit und die Momente, in denen es nicht rund läuft. Genau diese Offenheit macht das Format für uns so wichtig.
Wir zeigen bewusst, dass Unternehmertum nicht nur aus Erfolgen besteht, sondern aus vielen Höhen und Tiefen – und dass auch hinter einer Marke echte Menschen stehen. Damit machen wir das Thema greifbarer und nahbarer für unsere Community.

Gleichzeitig ergänzt der Podcast unser Geschäftsmodell perfekt: Er schafft Vertrauen, baut eine direkte Verbindung zu den Menschen auf und ermöglicht es uns, unsere Vision von Longevity und Prävention nicht nur über Produkte, sondern auch über Geschichten zu vermitteln.
Am Ende geht es uns darum, Wissen, Gesundheit und Unternehmertum menschlich zu machen – und genau das passiert in unserem Podcast auf eine sehr ehrliche und ungefilterte Weise.

Welche Zielgruppe möchten Sie heute erreichen und welche konkreten Bedürfnisse stehen dabei im Fokus?

Unsere Zielgruppe ist bewusst breit gedacht – weil wir Longevity nicht als Nischenkonzept für wenige verstehen, sondern als Thema, das alle betrifft.
Im Kern sprechen wir Menschen an, die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen wollen, aber sich im aktuellen Markt oft nicht richtig abgeholt fühlen. Viele sind interessiert an Gesundheit, Prävention und Leistungsfähigkeit, haben aber weder die Zeit noch die Lust, sich tief in wissenschaftliche Studien einzuarbeiten oder komplexe Systeme zu verstehen.
Gleichzeitig sehen wir, dass hochwertige Longevity-Produkte heute häufig sehr teuer sind und damit vor allem einer einkommensstärkeren Zielgruppe zugänglich bleiben. Genau diese Barriere wollen wir aufbrechen.

Im Fokus stehen deshalb konkrete Bedürfnisse aus dem Alltag: einfache Integration in Routinen, verständliche Produkte ohne Überforderung und eine spürbare Verbesserung der eigenen Gesundheit ohne komplizierte Anwendungen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Vertrauen. Menschen wollen wissen, wer hinter einem Produkt steht und ob es ehrlich entwickelt wurde. Deshalb spielen wir als Gründer selbst eine große Rolle – wir sind sichtbar, ansprechbar und stehen persönlich hinter dem, was wir tun.
Am Ende geht es uns darum, eine Lösung zu schaffen, die nicht exklusiv oder elitär wirkt, sondern praktisch, bezahlbar und menschlich ist – für alle, die ihre Gesundheit aktiv gestalten wollen, unabhängig von Hintergrund oder Einkommen.

Was unterscheidet SCHARFENSTEIN von anderen Anbietern im Bereich Gesundheit und Longevity?

Der größte Unterschied zu vielen anderen Anbietern im Bereich Gesundheit und Longevity ist für uns die Kombination aus radikaler Ehrlichkeit, wissenschaftlichem Anspruch und echter Alltagstauglichkeit.
Viele Produkte im Markt sind entweder sehr klinisch und schwer zugänglich oder stark marketinggetrieben, ohne wirklich konsequent auf Dosierung, Qualität und Anwendung im Alltag zu achten. Genau dort setzen wir an: Wir wollen nicht nur „Health-Produkte“ bauen, sondern Lösungen, die Menschen wirklich nutzen können – jeden Tag, ohne Hürden.
Ein zentrales Problem, das wir immer wieder sehen, ist die sogenannte „Pillen-Fatigue“: Menschen müssen viele verschiedene Kapseln einnehmen, oft mit fragwürdiger Dosierung oder unnötigen Zusatzstoffen. Wir denken deshalb stärker in integrierten, reduzierten und sinnvollen Lösungen, die einfacher funktionieren und gleichzeitig einen hohen Anspruch an Qualität erfüllen.

Dazu kommt unser Anspruch an Transparenz und Qualitätssicherung. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen und setzen auf sehr präzise Analyseverfahren wie die NMR-Methode, um sicherzustellen, dass unsere Produkte auf einem hohen, nachvollziehbaren Niveau sind.
Ein weiterer Unterschied ist, dass wir selbst als Gründer extrem nah an der Marke stehen. SCHARFENSTEIN ist keine anonyme Marke – wir sind die Gesichter dahinter, wir sprechen offen über unsere Entscheidungen, unsere Fehler und unsere Entwicklung. Auch über Formate wie unseren Podcast machen wir die Marke bewusst menschlich und greifbar.
Am Ende geht es uns nicht nur darum, Produkte zu verkaufen, sondern Longevity verständlich, bezahlbar und wirklich alltagstauglich zu machen – und damit den Zugang zu Prävention deutlich zu erweitern.

Welche Herausforderungen bringt ein so grundlegender Neustart für ein Startup mit sich und wie sind Sie damit umgegangen?

Ein so grundlegender Neustart ist für ein Startup eine der größten Herausforderungen überhaupt, weil er nicht nur das Geschäftsmodell betrifft, sondern auch die eigene Identität infrage stellt.
Für uns war dieser Moment besonders intensiv, weil wir nach sehr viel Arbeit, Zeit und emotionaler Energie an einem Punkt standen, an dem wir ehrlich feststellen mussten: So wie wir gestartet sind, wird es langfristig nicht funktionieren. Das anzuerkennen, ist im ersten Schritt schmerzhaft – vor allem, wenn man bereits öffentlich sichtbar war und viel Herzblut in die ursprüngliche Idee gesteckt hat.
Eine der größten Herausforderungen war deshalb nicht nur die unternehmerische Entscheidung, sondern auch der mentale Prozess dahinter: loslassen zu müssen und gleichzeitig den Mut zu finden, neu zu denken.

Hinzu kam die Unsicherheit nach außen – die Frage, wie Partner, Community und auch wir selbst mit dieser Neuausrichtung umgehen. Gerade in solchen Phasen ist es entscheidend, ehrlich zu bleiben und nicht an einem Konzept festzuhalten, nur um Kontinuität zu zeigen.
Gleichzeitig hat uns der Neustart auch gezwungen, sehr klar zu werden: Was wollen wir wirklich langfristig bauen? Welche Probleme sind wirklich relevant? Und wo können wir mit unserer Erfahrung tatsächlich den größten Impact schaffen?
Ein wichtiger Anker in dieser Phase war unsere gemeinsame Überzeugung für das Thema Longevity. Wir haben uns schon lange intensiv mit Prävention, Gesundheit und Lebensstil beschäftigt und wussten deshalb relativ schnell, in welche Richtung es für uns gehen kann.
Rückblickend war der Neustart zwar herausfordernd, aber auch extrem wertvoll. Er hat uns gezwungen, fokussierter zu werden, ehrlicher mit uns selbst umzugehen und eine klarere Vision zu entwickeln, die heute die Grundlage von SCHARFENSTEIN ist.

Wie hat sich die Wahrnehmung Ihres Unternehmens seit dem Pivot verändert?

Direkt nach unserem Pivot war die Reaktion zunächst gemischt. Viele konnten nicht sofort nachvollziehen, wie der Schritt von Duft- und Textiltechnologie hin zu Nahrungsergänzung und Longevity zusammenpasst. Von außen wirkt dieser Wechsel im ersten Moment sehr groß.
Für uns war dieser Zusammenhang jedoch klar, weil sich unser übergeordnetes Thema nie verändert hat: Es geht immer um Gesundheit, Lebensqualität und einen modernen Zugang zu Prävention – nur der konkrete Ansatz hat sich weiterentwickelt.
Mit der Zeit hat sich die Wahrnehmung deshalb auch spürbar verändert. Je mehr wir unsere Beweggründe erklärt und unsere Vision transparent gemacht haben, desto besser wurde verstanden, dass es kein „Abbruch“ war, sondern eine bewusste Weiterentwicklung hin zu einem größeren, relevanteren Thema.

Besonders geholfen hat dabei, dass wir sehr offen über den Prozess sprechen – auch über Unsicherheiten und Entscheidungen im Hintergrund. Dadurch entsteht mehr Verständnis dafür, warum wir diesen Schritt gegangen sind.
Heute nehmen viele uns nicht mehr als klassisches „Produkt-Startup“ wahr, sondern als Unternehmen mit einer klaren Haltung zum Thema Longevity und Prävention. Der Pivot wird rückblickend oft nicht mehr als Bruch gesehen, sondern als konsequente Weiterentwicklung unserer ursprünglichen Idee.

Wenn Sie nach vorne blicken: Welche nächsten Schritte planen Sie für SCHARFENSTEIN?

Wenn wir nach vorne blicken, denken wir SCHARFENSTEIN bewusst nicht in einzelnen Produkten, sondern als langfristige Longevity-Marke mit einer klaren Mission: Gesundheit und Prävention aus der Nische heraus in den Alltag der Menschen zu bringen.
Ein erster wichtiger Schritt ist der konsequente Ausbau unserer Produktpalette. Wir wollen Lösungen entwickeln, die nicht isoliert funktionieren, sondern sich sinnvoll ergänzen und den Alltag der Menschen wirklich einfacher machen. Dabei steht immer im Fokus: weniger Komplexität, mehr Wirkung und eine klare, verständliche Anwendung.

Parallel dazu ist unser Ziel, SCHARFENSTEIN stärker im stationären Einzelhandel zu etablieren. Wir wollen dort präsent sein, wo Menschen täglich Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen – und Longevity aus der reinen Online- oder Expertenwelt in die Mitte der Gesellschaft holen.
Langfristig sehen wir uns als Marke, die es schafft, das Thema Longevity neu zu definieren: weg vom klinischen, abstrakten Bild hin zu etwas Menschlichem, Zugänglichem und Selbstverständlichem im Alltag.
Unser Anspruch ist dabei sehr klar: Wir wollen nicht nur Teil eines wachsenden Marktes sein, sondern ihn aktiv mitgestalten und prägen. SCHARFENSTEIN soll eine Marke werden, die dafür steht, dass moderne Prävention verständlich, bezahlbar und selbstverständlich wird.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die vor schwierigen Entscheidungen stehen?

Unsere Geschichte zeigt sehr deutlich, dass schwierige Entscheidungen im Gründen unvermeidbar sind – und manchmal sogar der entscheidende Wendepunkt.
Erstens: Habt den Mut zur Ehrlichkeit mit euch selbst.
Wir mussten irgendwann akzeptieren, dass unsere ursprüngliche Idee zwar spannend war, aber langfristig nicht die Wirkung entfalten würde, die wir uns erhofft hatten. Das war kein einfacher Moment, aber ein notwendiger.

Zweitens: Seid bereit, euch komplett neu zu erfinden, wenn es die Situation erfordert.
In unserer gesamten „Die Höhle der Löwen“-Geschichte gibt es kaum ein Beispiel für einen so radikalen Pivot. Am Anfang wurden wir stark auf unser ursprüngliches Produkt reduziert – das war nicht immer leicht auszuhalten. Aber genau daraus ist für uns die Erkenntnis entstanden, dass man Chancen konsequent nutzen muss, wenn sie sich zeigen.
Und drittens: Aufgeben ist keine Option, wenn ihr wirklich an eure Vision glaubt.
Es geht nicht darum, stur an einer einzelnen Idee festzuhalten, sondern an dem größeren Ziel dahinter. Für uns war klar: Wir wollen etwas aufbauen, das langfristig Bedeutung hat – und dafür lohnt es sich, auch schwierige Wege zu gehen.
Am Ende zeigt unsere Reise vor allem eines: Die besten Entwicklungen entstehen oft genau dann, wenn man bereit ist, bekannte Pfade zu verlassen und neu zu denken.

Bildcredits Renty

Wir bedanken uns bei Tim Scharfenstein und Kai Brehmer-Scharfenstein für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: SCHARFENSTEIN

Kontakt:

SCHARFENSTEIN Innovation & Health GmbH
Pirmasenserstr. 35
66919 Obernheim-Kirchenarnbach

www.scharfenstein.eu
Kontakt@scharfenstein.eu

Ansprechpartner:
Tim Scharfenstein
Kai Brehmer-Scharfenstein

Social Media:
LinkedIn Tim Scharfenstein
LinkedIn Kai Brehmer-Scharfenstein
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Was steckt hinter dem wachsenden Trend zu flexiblem Reisen und mobilen Lösungen?

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ebicos Camping Flexibilität bei 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: ebicos in 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits / Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

ebicos entwickelt modulare Camping Lösungen mit Fokus auf Flexibilität und wird am 14. April in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist ebicos entstanden und wer sind die Gründer hinter dem Startup?

Die Motivation dahinter war klar: Camping und Vanlife sollten für mehr Menschen zugänglich werden. Viele schrecken vor hohen Kosten, langen Umbauzeiten oder fehlender Alltagstauglichkeit zurück. Genau hier setzt ebicos an, indem es Systeme entwickelt, die sich einfach handhaben lassen und sowohl für spontane Ausflüge als auch für längere Reisen geeignet sind.

Was hat euch dazu motiviert, modulare Campinglösungen für Fahrzeuge zu entwickeln?

Die Motivation dahinter war klar: Camping und Vanlife sollten für mehr Menschen zugänglich werden. Viele schrecken vor hohen Kosten, langen Umbauzeiten oder fehlender Alltagstauglichkeit zurück. Genau hier setzt ebicos an, indem es Systeme entwickelt, die sich einfach handhaben lassen und sowohl für spontane Ausflüge als auch für längere Reisen geeignet sind.

ebicos wird am 14. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen geht ihr in den Pitch?

Mit Blick auf den Pitch bei „2 Minuten 2 Millionen“ am 14. April 2026 geht das Team mit einer Mischung aus Vorfreude, Respekt und klaren Erwartungen in die Sendung. Ziel ist es nicht nur, Investorinnen und Investoren zu überzeugen, sondern auch die Marke bekannter zu machen und möglichst viele Menschen für die Idee zu begeistern. Der Auftritt wird als große Chance gesehen, die Vision einem breiten Publikum zu präsentieren.

Wie bereitet ihr euch aktuell auf euren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Die Vorbereitung auf die Sendung läuft intensiv: Der Pitch wird geschärft, Zahlen werden präzise aufbereitet und mögliche Fragen der Investorinnen und Investoren werden durchgespielt. Gleichzeitig wird großer Wert darauf gelegt, die eigene Begeisterung und Authentizität nicht zu verlieren – denn genau das macht die Idee greifbar.

Welche zentrale Botschaft möchtet ihr mit ebicos vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Die zentrale Botschaft, die ebicos vermitteln möchte, ist, dass Camping nicht kompliziert oder unflexibel sein muss. Mit den modularen Lösungen kann nahezu jedes Fahrzeug in kürzester Zeit zum Camper werden – und genauso schnell wieder zurück. Es geht um Freiheit, Einfachheit und darum, neue Möglichkeiten des Reisens zu schaffen.

Was wäre für euch ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

Ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme wäre für das Team nicht nur ein Investment, sondern auch wertvolles Feedback, neue Kontakte und eine gesteigerte Sichtbarkeit. Wenn es gelingt, Menschen für das Konzept zu begeistern und Vertrauen in die Marke aufzubauen, wäre bereits viel erreicht.

Welche Vision verfolgt ihr mit ebicos für die Zukunft von Camping und Vanlife?

Langfristig verfolgt ebicos die Vision, Camping und Vanlife neu zu definieren. Statt starrer Ausbauten soll es flexible Systeme geben, die sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen. Ziel ist es, eine Lösung zu etablieren, die sowohl für Abenteuerlustige als auch für den Alltag geeignet ist.

Was macht eure modularen Slide-Out-Systeme besonders und wie unterscheiden sie sich von klassischen Camper-Umbauten?

Die modularen Slide-Out-Systeme zeichnen sich vor allem durch ihre einfache Handhabung und Vielseitigkeit aus. Im Gegensatz zu klassischen Camper-Umbauten, die oft dauerhaft und aufwendig sind, lassen sich die Systeme von ebicos schnell einbauen, herausnehmen und individuell konfigurieren. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die ihr Fahrzeug multifunktional nutzen möchten.

Welche Rolle spielt euer patentiertes System für Funktionalität und Nutzererlebnis?

Eine zentrale Rolle spielt dabei das patentierte System, das für Stabilität, Funktionalität und ein durchdachtes Nutzererlebnis sorgt. Es ermöglicht eine effiziente Raumnutzung und sorgt dafür, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind.

Welche Vorteile bieten eure Lösungen im Alltag, insbesondere in Bezug auf Flexibilität, Kosten und einfache Nutzung?

Im Alltag bieten die Lösungen zahlreiche Vorteile: Sie sind kostengünstiger als komplette Umbauten, sparen Zeit und ermöglichen maximale Flexibilität. Nutzerinnen und Nutzer können ihr Fahrzeug je nach Bedarf nutzen – sei es für den Alltag, den Wochenendtrip oder längere Reisen.

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit euren Produkten besonders an und welche Probleme löst ihr konkret?

Die Zielgruppe umfasst vor allem Menschen, die spontan reisen möchten, Outdoor-affin sind und Wert auf Flexibilität legen. Gleichzeitig spricht ebicos auch jene an, die bisher vor den Hürden eines klassischen Camper-Ausbaus zurückgeschreckt sind. Das Startup löst konkret Probleme wie hohe Kosten, mangelnde Alltagstauglichkeit und fehlende Flexibilität.

Welche Herausforderungen begegnen euch bei der Entwicklung und Produktion eurer Campinglösungen?

Bei der Entwicklung und Produktion stehen die Gründer jedoch auch vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Materialwahl, Produktionsprozesse und Skalierbarkeit. Gleichzeitig müssen Qualität und Benutzerfreundlichkeit jederzeit gewährleistet sein.

Was unterscheidet ebicos von anderen Anbietern im Bereich Vanlife und Camper-Ausbau?

Was ebicos von anderen Anbietern unterscheidet, ist die klare Fokussierung auf Modularität, Einfachheit und Alltagstauglichkeit. Während viele Lösungen entweder zu komplex oder zu spezialisiert sind, setzt ebicos auf ein durchdachtes System, das sich an die Bedürfnisse der Nutzer anpasst.

Welche Bedeutung haben Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit für eure Marke und eure Kunden?

Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Produkte sollen nicht nur funktional, sondern auch robust und umweltbewusst sein. Kunden erwarten Lösungen, die sie über viele Jahre hinweg begleiten – und genau darauf legt ebicos großen Wert.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Abschließend würde das Team anderen Gründerinnen und Gründern drei Dinge mit auf den Weg geben: Erstens, ein echtes Problem zu lösen, das man selbst versteht. Zweitens, früh Feedback einzuholen und die Idee kontinuierlich weiterzuentwickeln. Und drittens, dran zu bleiben – denn der Weg ist oft herausfordernd, aber genau darin liegt auch die größte Chance.

Sehen Sie ebicos am 14. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: ebicos in 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits / Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Marcel Graf für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einkaufen rund um die Uhr als neuer Alltag?

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marktzeit Store Roboter bei 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: marktzeit in 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits / Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

marktzeit betreibt automatisierte Store Lösungen mit Roboter Technologie und wird am 14. April in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist marktzeit entstanden und wer sind die Gründer hinter dem Startup?

marktzeit ist aus einer ganz konkreten Beobachtung entstanden: In Wien gibt es nach 20 Uhr und am Sonntag praktisch keine Nahversorgung. Wer Milch, Gemüse oder ein Gebäck braucht, hat Pech. Wir haben 2024 beschlossen, das zu ändern: mit einem vollautomatischen Roboter-Store, der 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche geöffnet ist, ohne Personal vor Ort. Heute versorgt marktzeit tausende Haushalte in Wien-Landstraße und 5km Umgebung über Lieferdienste.

Was hat euch dazu motiviert, den Einzelhandel mit einem vollautomatisierten Store-Konzept neu zu denken?

Wir wollten den Einzelhandel nicht „neu denken“. Wir wollten eine konkrete Versorgungslücke schließen. In unserem Einzugsgebiet leben über 1.200 Familien, und der nächste Supermarkt hat klassische Öffnungszeiten. Die Idee war: Was wäre, wenn du um 23 Uhr im Pyjama runtergehen und einkaufen könntest oder (wenn du weiter weg wohnst) dir über Foodora und Lieferando liefern lässt? Die Automatisierung ist das Mittel, nicht der Zweck. Sie ermöglicht einen Store, der wirtschaftlich funktioniert, wo ein bemannter Laden es nicht würde.

marktzeit wird am 14. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen geht ihr in den Pitch?

Mit realistischen. Wir haben einen laufenden Betrieb, echte Umsätze und ein Modell, das funktioniert. Unser Ziel war es, vor den Investorinnen und Investoren zu zeigen, dass automatisierter Convenience-Retail kein Zukunftsprojekt ist, sondern bereits Realität und skalierbar. Was daraus entsteht, werden wir sehen.

Wie bereitet ihr euch aktuell auf euren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Flyer für die Bewohner unseres Wohnkomplexes, Updates auf unseren Delivery-Plattformen, Social-Media-Kampagne. Wir wollen den Moment nutzen, um marktzeit in Wien sichtbarer zu machen.

Welche zentrale Botschaft möchtet ihr mit marktzeit vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Dass Nahversorgung rund um die Uhr funktionieren kann. Wirtschaftlich, Mit kaum Personal vor Ort, direkt dort wo die Menschen wohnen. Und dass das kein Prototyp ist, sondern ein laufender Betrieb.

Was wäre für euch ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

Wenn Menschen in Wien, die marktzeit noch nicht kennen, nach der Sendung verstehen, was wir machen und sich vorstellen können, so einen Store auch in ihrem Wohnhaus zu haben. Investorengeld wäre schön, aber Reichweite und neue Standort-Anfragen wären langfristig wertvoller.

Welche Vision verfolgt ihr mit marktzeit für die Zukunft des Einkaufens?

Jeder größere Wohnkomplex sollte einen marktzeit haben. Nicht als Ersatz für den Supermarkt, sondern als Ergänzung: für die Abendstunden, den Sonntag, die vergessene Zutat. Unser Modell ist darauf ausgelegt, standortübergreifend zu skalieren mit schlanker Logistik und zentraler Steuerung.

Was macht euer Konzept aus automatisierten Stores und Robotik besonders?

Unser Roboter befüllt den Store automatisch, hält die Kühlung, sortiert nach Mindesthaltbarkeit. Das heißt: frische Ware, kein Personal, das ständig vor Ort sein muss, und trotzdem ein Sortiment, das von Frühstück bis Feierabendbier alles abdeckt. Dazu kommen alle gängigen Lieferplattformen über die man auch von zuhause bestellen kann.

Welche Rolle spielt euer Roboter-System bei der Effizienz und Kundenerfahrung?

Eine zentrale. Der Roboter ermöglicht, dass wir einen Store betreiben, der 168 Stunden pro Woche geöffnet ist ohne Personalkosten pro Öffnungsstunde. Für Kunden bedeutet das: immer verfügbar, immer frisch sortiert, kein Warten an der Kasse. Der Einkauf dauert unter einer Minute.

Welche Vorteile bietet euer Modell im Vergleich zu klassischen Supermärkten, insbesondere in Bezug auf Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Komfort?

Verfügbarkeit: 24/7, also Sonntag und Feiertag. Geschwindigkeit: Produkt auswählen, bezahlen, entnehmen unter 60 Sekunden. Komfort: Der Store ist im Erdgeschoss des Wohnkomplexes, nicht zehn Gehminuten entfernt. Und wer gar nicht runtergehen will, bestellt über eine der drei Delivery-Plattformen.

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit marktzeit besonders an und welche Probleme löst ihr im Alltag eurer Kundinnen und Kunden?

Unsere Kernzielgruppe sind Bewohnerinnen und Bewohner großer Wohnkomplexe, Berufstätige, die spät heimkommen, Familien, denen am Sonntagvormittag die Milch ausgeht, Studierende, die um Mitternacht Snacks brauchen. Das Problem ist immer dasselbe: Der Supermarkt hat zu. marktzeit hat offen.

Welche Herausforderungen begegnen euch bei der Entwicklung und dem Betrieb automatisierter Retail-Lösungen?

Ein Automat verzeiht keine Fehler im Sortiment. Du hast begrenzte Plätze und kein Verkaufspersonal, das Kunden beraten oder Alternativen vorschlagen kann. Jedes Produkt muss sich seinen Platz verdienen. Dazu kommt, dass sich Regulierung laufend ändert. Als kleiner Betreiber musst du genauso compliant sein wie ein großer Supermarkt, hast aber nicht die Rechtsabteilung dafür. Die eigentliche Herausforderung ist aber, Convenience wirklich convenient zu machen: Das Einkaufserlebnis muss so einfach sein, dass die Leute den Store dem Supermarkt vorziehen. Nicht nur wenn der Retailer zu hat, sondern auch wenn er offen ist.

Was unterscheidet marktzeit von anderen Smart Store oder Retail Tech Anbietern?

Die meisten Smart-Store-Konzepte in Österreich sind Automaten aneinandergereiht. Wir haben einen vollintegrierten Roboter, der den Store eigenständig bewirtschaftet, drei Delivery-Plattformen angebunden und ein HACCP-Konzept, das uns erlaubt, frische, portioniertierte Produkte zu verkaufen, nicht nur abgepackte Markenware. Das gibt uns volle Kontrolle über Sortiment, Qualität und Kundenerfahrung.

Welche Bedeutung haben Regionalität, Nachhaltigkeit und Technologie für eure Marke und eure Kunden?

Unser Kaffee kommt von der Kaffeefabrik Wien. Direkthandel, Bio, die Gründer haben unsere Maschine persönlich kalibriert. Aber wir sind ehrlich: Unsere Kunden kaufen bei uns, weil wir offen haben, wenn andere zu haben. Regionalität und Nachhaltigkeit sind uns wichtig, aber wir stellen sie nicht als Marketing-Versprechen in den Vordergrund, das wir nicht bei jedem Produkt einlösen können. Technologie ist für uns Mittel zum Zweck: Sie macht den Store wirtschaftlich und den Einkauf bequem.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Löst ein echtes Problem, kein konstruiertes. Wenn du dein Produkt in drei Sätzen erklären musst, ist es wahrscheinlich keines. Zweitens: Startet mit einem Standort und macht den richtig. Skalierung auf dem Papier ist wertlos, wenn der Betrieb am ersten Store nicht funktioniert. Drittens: Unterschätzt die Bürokratie nicht. In Österreich bist du als Lebensmittel-Startup schneller im Regulierungsdschungel als im Markt.

Sehen Sie marktzeit am 14. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: marktzeit in 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits / Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Dragan Komsic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Was steckt wirklich hinter dem neuen Hype um gesunde Drinks?

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THOZI natürliche Inhaltsstoffe Drink bei 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: THOZI in 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits / Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Thozi entwickelt einen Vital-Drink mit natürliche Inhaltsstoffe und Drink Fokus und wird am 14. April in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist Thozi entstanden und wer sind die Gründer hinter dem Startup?

Thozi ist aus einer ursprünglich geheimen Rezeptur eines Vorarlberger Apotheker-Serums entstanden. Die Basis ist rote Beete, Aroniabeere, Johannisbeere und Zitrone. Das Thozi Gesellschafter-Team besteht aus 5 Personen.

Was hat euch dazu motiviert, einen funktionalen Vital-Drink auf Basis natürlicher Zutaten zu entwickeln?

Es gibt wenig vergleichbare gut schmeckende natürliche Produkte, welche zur Verringerung von Müdigkeit und zur Aktivierung der roten Blutkörperchen führt. Wir möchten unserem Mitmenschen einen gesunden Drink zu Verfügung stellen, welcher vegan und sogar Diabetikergeeignet ist.

Thozi wird am 14. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen geht ihr in den Pitch?

Wir suchen einen strategischen Investor, welcher mit uns die Thozi-Produktfamilie erweitern möchte.

Wie bereitet ihr euch aktuell auf euren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Wir trainieren schon seit Längerem unseren Auftritt und trinken für den natürlichen Energie-Schub regelmäßig Thozi!

Welche zentrale Botschaft möchtet ihr mit Thozi vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Lokale nachhaltige und gesunde Produkte ermöglichen unseren Mitmenschen ein noch gesünderes Leben und sind auch gute Investments.

Was wäre für euch ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

Die Zusage eines Investors.

Welche Vision verfolgt ihr mit Thozi für die Zukunft gesunder Getränke und Functional Drinks?

Wir möchten unsere Produktpallette mit speziellen Kinder-Drinks erweitern und die Expansion in andere Länder voran treiben.

Was macht euren Vital-Drink besonders und wie unterscheidet er sich von klassischen Softdrinks und Energy Drinks?

Der Drink schmeckt erfrischend gut und ist dennoch Diabetikergeeignet. Die natürlichen Inhaltsstoffe und die rechtsdrehende Milchsäure verringert die Müdigkeit und sorgt für gesunde Energie.

Welche Rolle spielen eure natürlichen Inhaltsstoffe und die spezielle Rezeptur für die Wirkung eures Produkts?

Unsere natürlichen Inhaltsstoffe und die geheime Rezeptur sind unser USP.

Welche Vorteile bietet Thozi im Alltag, insbesondere in Bezug auf Energie, Wohlbefinden und Verträglichkeit?

Thozi ist ein gesunder und erfrischender Drink, welcher Müdigkeit verringert und für mehr Vitamin B12 und Vitamin C sorgt.

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit eurem Produkt besonders an und welche Probleme löst ihr konkret?

Wir sprechen Frauen, gesundheitsbewusste Menschen und Sportler an.

Welche Herausforderungen begegnen euch bei der Entwicklung und Produktion eines funktionalen Getränks?

Bürokratische Hürden in der Kommunikation.

Was unterscheidet Thozi von anderen Anbietern im Bereich Functional Drinks?

Wir sind ein Produkt aus Vorarlberg und verwenden rein natürliche Inhaltsstoffe. Noch dazu sind wir Diabetikergeeignet.

Welche Bedeutung haben Qualität, Natürlichkeit und Gesundheit für eure Marke und eure Kunden?

Die Qualität unseres Produkts und die natürlichen Inhaltsstoffe sind die Basis unseres Produkts.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Mit der richtigen Vision, intrinsischer Motivation und einer klaren Strategie sind die Hürden einfacher zu überwinden.

Sehen Sie Thozi am 14. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: Thozi in 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits / Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Marco Trupp für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Dieser Pitch bringt die Investoren völlig aus dem Konzept

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14. April 2026: 2 Minuten 2 Millionen Startups Bild THOZI 2 Minuten 2 Millionen Pitch Bildcredits/ Fotograf PULS 4 Gerry Frank

Der 14. April 2026, 2 Minuten 2 Millionen und Startups Österreich markieren einen weiteren spannenden Meilenstein für die deutschsprachige Gründerszene. In der aktuellen Ausgabe der beliebten TV Sendung treffen visionäre Geschäftsideen auf erfahrene Investor:innen – und zeigen einmal mehr, wie stark Innovation, Technologie und Unternehmergeist miteinander verschmelzen.

14. April 2026 zeigt Zukunftstrends bei 2 Minuten 2 Millionen

Am 14. April 2026 steht bei 2 Minuten 2 Millionen alles im Zeichen von technologischen Innovationen und neuen Geschäftsmodellen. Besonders im Fokus: ein Wiener Start-Up, das den Einzelhandel grundlegend verändern möchte. Mit seinem Konzept eines KI gestützten Robotik-Supermarkts trifft Marktzeit genau den Nerv der Zeit.

Gründer Dragan Komsic präsentiert eine Vision, die weit über klassische Supermärkte hinausgeht. Rund um die Uhr einkaufen, ganz ohne Kassa oder Personal – möglich gemacht durch automatisierte Warenwirtschaft und intelligente Robotik. Damit adressiert Marktzeit nicht nur Effizienz und Kosten, sondern auch ein verändertes Konsumverhalten.

Der sogenannte Marketagent-Check zeigt, dass insbesondere jüngere Österreicher:innen großes Interesse an solchen Konzepten haben. Auch innerhalb der Jury von 2 Minuten 2 Millionen stößt die Idee auf positive Resonanz. Katharina Schneider bringt es auf den Punkt: „Ich finde die Idee und das Konzept außerordentlich.“ Doch die entscheidende Frage bleibt: Kann Marktzeit am 14. April 2026 auch einen Deal sichern?

Startups Österreich setzen auf KI und Automatisierung

Die Ausgabe von 2 Minuten 2 Millionen am 14. April 2026 unterstreicht erneut, wie stark Startups Österreich auf Zukunftstechnologien setzen. Marktzeit steht exemplarisch für eine neue Generation von Unternehmen, die mithilfe von künstlicher Intelligenz bestehende Branchen transformieren wollen.

Der Einzelhandel befindet sich im Wandel, und Konzepte wie automatisierte Supermärkte könnten eine zentrale Rolle spielen. Für Startups Österreich bedeutet das enorme Chancen, aber auch Herausforderungen. Denn neben der technologischen Umsetzung müssen auch Akzeptanz, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit überzeugen.

Gerade hier zeigt sich die Stärke von 2 Minuten 2 Millionen: Die Investor:innen prüfen die Ideen nicht nur auf Innovationsgrad, sondern auch auf ihre Markttauglichkeit. Der 14. April 2026 liefert dafür ein besonders eindrucksvolles Beispiel.

2 Minuten 2 Millionen bringt Bewegung in den Markt

Neben Marktzeit sorgt ein weiteres Unternehmen für Aufsehen: Feschd aus Deutschland. Die Gründer Simon Josenhans, Alexander Trautwein und Mike Obermeier präsentieren eine patentierte Fahrrad-Handyhalterung, die Smartphones schnell und sicher fixiert.

Die Besonderheit liegt in der einzigartigen Form, die sowohl Stabilität als auch einfache Handhabung verspricht. Doch nicht nur das Produkt sorgt für Gesprächsstoff, sondern auch die Bewertung: 150.000 Euro für 9 Prozent der Firmenanteile.

Erich Falkensteiner kommentiert trocken: „Bist halt dabei, aber fährst nicht mit.“ Trotz anfänglicher Zurückhaltung der Investor:innen kann das Start-Up überzeugen. Alexander Schütz bringt zusätzliche Dynamik in die Verhandlungen: „Was seid’s ihr für Weicheier?“ – und sorgt damit für Bewegung in der Runde.

Die Folge: Angebote, die deutlich über den Erwartungen der Gründer liegen. „Das ist crazy“, sagt Pitcher Alexander Trautwein. Ob es am 14. April 2026 tatsächlich zu einem Deal kommt, bleibt bis zur finalen Entscheidung spannend.

Startups Österreich zeigen Vielfalt bei 2 Minuten 2 Millionen

Die Sendung am 14. April 2026 macht deutlich, wie breit die Landschaft der Startups Österreich aufgestellt ist. Neben technologischen Innovationen sind auch Produkte aus den Bereichen Food, Outdoor und Mobilität vertreten.

Thozi aus Vorarlberg bringt mit seinem Gründer Marco Trupp einen vitalisierenden Drink aus Superfoods auf die Bühne und setzt damit auf den anhaltenden Trend zu gesunder Ernährung. Nomadic aus Wien präsentiert eine tragbare Kompressor-Kühlbox, die insbesondere für Outdoor-Enthusiasten interessant ist.

Ebicos aus Deutschland wiederum verfolgt einen ganz anderen Ansatz: Das Unternehmen verwandelt Alltagsfahrzeuge in geräumige Camper und trifft damit den Nerv einer mobilen, flexiblen Lebensweise.

Diese Vielfalt zeigt, dass Startups Österreich und der gesamte deutschsprachige Raum längst nicht mehr nur auf digitale Geschäftsmodelle setzen. Vielmehr entstehen innovative Lösungen in unterschiedlichsten Branchen.

14. April 2026 als Gradmesser für Innovation

Der 14. April 2026 wird damit zu einem echten Gradmesser für die Innovationskraft von Startups Österreich und darüber hinaus. 2 Minuten 2 Millionen bietet den Gründer:innen nicht nur eine Bühne, sondern auch die Möglichkeit, ihre Ideen unter realen Marktbedingungen zu testen.

Die Reaktionen der Investor:innen geben wertvolle Einblicke in Chancen und Risiken der jeweiligen Geschäftsmodelle. Gleichzeitig profitieren die Start-Ups von der medialen Aufmerksamkeit, die oft weit über die Sendung hinaus Wirkung zeigt.

2 Minuten 2 Millionen bleibt zentrale Plattform für Startups Österreich

Auch mit dieser Ausgabe bestätigt 2 Minuten 2 Millionen seine Rolle als zentrale Plattform für Startups Österreich. Der 14. April 2026 steht exemplarisch für die Dynamik und Innovationskraft der Szene.

Ob KI gestützte Supermärkte, clevere Fahrrad-Gadgets oder neue Food-Konzepte – die Bandbreite der Ideen zeigt, wie vielfältig Unternehmertum heute gedacht wird. Für Zuschauer:innen bietet die Sendung nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen Blick in die Zukunft.

Wenn sich am Dienstag um 20:15 Uhr auf JOYN und PULS 4 die Türen öffnen, wird einmal mehr deutlich: Startups Österreich sind bereit, neue Wege zu gehen – und 2 Minuten 2 Millionen bleibt die Bühne, auf der diese Visionen Realität werden können.

Bild THOZI 2 Minuten 2 Millionen Pitch Bildcredits/ Fotograf PULS 4 Gerry Frank

6 Mio Dollar für KI Finanzrevolution

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KI-gestützte Plattform Round Automatisierung Teambild Round Reasury @ Round Treasury

Round erhält 6 Millionen US-Dollar, um eine KI-gestützte Plattform zur Automatisierung von Finanzprozessen für moderne Finance-Teams zu entwickeln

Londoner Fintech kombiniert Finanzinfrastruktur mit KI Agent zur Automatisierung von Treasury Management, Zahlungen und Payroll. Mit Agent Workflow Builder und Autonomous Payroll bringt Round zwei neue Lösungen auf den Markt.

Round, die KI gestützte Plattform zur Automatisierung von Finanzprozessen, die von schnell wachsenden Unternehmen Europas und Unicorns wie Cleo und PostHog genutzt wird, hat eine Seed Finanzierung in Höhe von 6 Millionen US Dollar abgeschlossen und gleichzeitig zwei neue Produkte vorgestellt.

Die Finanzierungsrunde wurde von Alstin Capital angeführt, mit Beteiligung von Backed VC und Love Ventures. Rund 10 Prozent der bestehenden Kunden haben ebenfalls investiert, ergänzt durch Angel Investoren wie Paul Forster, Gründer von Indeed. Auch bestehende Investoren wie Passion Capital haben ihre Beteiligung weiter ausgebaut.

Finance Teams arbeiten noch zu manuell

Trotz hoher Investitionen in Finanzsoftware arbeiten viele Finance Teams weiterhin zwischen isolierten Systemen. Rechnungen werden in einem Tool freigegeben, Zahlungen über Bankportale abgewickelt und Transaktionen manuell in Tabellen abgeglichen.

Ein Großteil dieser Aufgaben ist operativ und nicht strategisch. Jeder Zahlungslauf und jeder Payroll Zyklus erfordert menschliches Eingreifen, obwohl es sich oft nur um wiederkehrende Abläufe handelt.

„Jeder versucht derzeit, einen AI CFO zu bauen. Cursor ist nicht erfolgreich geworden, indem es den CTO ersetzt hat. Es ist erfolgreich geworden, indem es Arbeit automatisiert hat, die Entwickler nicht mehr selbst erledigen wollten. Wir verfolgen denselben Ansatz, aber für Finance“, sagt Pac O’Shea, Mitgründer von Round.

„Wir entwickeln für das Finance Team der Zukunft. Automatisierung ist entscheidend, um mit dem Tempo moderner Unternehmen Schritt zu halten“, ergänzt Hayyaan Ahmad.

Infrastruktur statt nur Software

Viele KI Lösungen im Finanzbereich beschränken sich auf Copiloten oder Chatbots. Round geht weiter und kombiniert KI mit echter Finanzinfrastruktur wie Wallets, Zahlungsfunktionen und Treasury Systemen, die direkt mit Banken und Buchhaltungssystemen integriert sind.

Finance Teams definieren Regeln wie Genehmigungen, Zahlungspläne oder Liquiditätsgrenzen. Round führt diese automatisch aus. Zahlungen werden abgewickelt, Liquidität optimiert und Payroll zuverlässig durchgeführt.

Die Plattform ist nach ISO 27001 zertifiziert und arbeitet mit FCA regulierten Partnern. Alle Transaktionen sind vollständig nachvollziehbar und transparent im Dashboard dokumentiert.

„Round hat verstanden, dass echte Automatisierung Infrastruktur braucht. Die Plattform orchestriert Geldflüsse in Echtzeit und verändert grundlegend, wie Unternehmen ihre Finance Operations steuern“, sagt Andreas Schenk von Alstin Capital.

Neue Produkte für automatisierte Workflows

Agent Workflow Builder

Mit dem Agent Workflow Builder können Finance Teams in einfacher Sprache definieren, welche Prozesse automatisiert werden sollen. Das System erstellt daraus Workflows, die nach Freigabe rund um die Uhr im Hintergrund laufen.

Teams werden nur benachrichtigt, wenn Eingriffe notwendig sind. Viele Aufgaben, die früher manuell erledigt wurden, laufen nun automatisch.

Autonomous Payroll

Mit Autonomous Payroll wird der gesamte Gehaltsprozess automatisiert. Round ruft Daten vom Payroll Anbieter ab, koordiniert Genehmigungen, stellt die Finanzierung sicher und führt die Auszahlung durch.

Manuelle Abstimmungen zwischen verschiedenen Systemen entfallen vollständig.

Starkes Wachstum und klare Ergebnisse

Seit der Einführung der ersten automatisierten Workflows vor weniger als einem Jahr hat Round Transaktionen im Wert von über 500 Millionen US Dollar verarbeitet.

Die Plattform adressiert einen zentralen Trend im Finanzbereich: die Automatisierung repetitiver Aufgaben. Ziel ist es nicht, Finance Führungskräfte zu ersetzen, sondern ihnen operative Arbeit abzunehmen.

Von der Rechnungserfassung bis zur Buchhaltung übernimmt Round den gesamten Prozess. Finance Teams behalten die Kontrolle, während die operative Arbeit verschwindet.

Verwendung der Mittel

Das frische Kapital soll in die Weiterentwicklung der Plattform, den Ausbau der Teams sowie tiefere Integrationen mit Banken und Finanzsystemen fließen.

Zudem plant Round, Community Formate wie Hackathons, Workshops und Webinare auszubauen, um Unternehmen beim Aufbau automatisierter Finanzprozesse zu unterstützen.

„Der Workflow Builder verändert, was für Finance Teams möglich ist. Prozesse werden einmal definiert und laufen dann dauerhaft im Hintergrund. Diese Finanzierung hilft uns, diesen Ansatz auf alle wiederkehrenden Finanzprozesse auszuweiten“, sagt Hayyaan Ahmad.

Bild Round Treasury Team Bildcredits: RoundTreasury

Quelle Maschmeyer Group/ MM Support GmbH

Warum mieten plötzlich einfacher ist als kaufen

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Renty Eventtechnik mieten einfach online renty eventtechnik team bild renty

Renty ermöglicht Eventtechnik mieten über eine digitale Plattform und vereinfacht den Zugang zu professioneller Veranstaltungstechnik

Wie ist Renty entstanden und wer sind die Menschen hinter dem Startup?

Renty ist aus einer ganz konkreten Frustration heraus entstanden. Graz, 2022: Drei Marketing-Studenten der FH Campus 02 wollen für ihre Party eine SOUNDBOKS mieten. Was sie auf Willhaben finden: anonyme Privatvermieter, null Versicherung, 500 Euro Kaution in bar und eine WhatsApp-Nachricht als einzigen Kundenservice. André Deutsch, Jakob Puck und Simon Illedits spüren sofort: Hier fehlt etwas Grundlegendes. Innerhalb weniger Monate bauen sie Renty auf, einen Online-Verleih, der Sicherheit, Transparenz und echten Service in eine Branche bringt, die sich seit Jahrzehnten nicht bewegt hat.

Hinter Renty stehen drei junge Gründer, die alle kurz vor ihrem Masterabschluss stehen und Renty komplett während des Studiums aufgebaut haben. André (25) ist Geschäftsführer, verantwortet die Produktrecherche, entwickelt Automatisierungen für den Kundenservice und betreibt den Renty Standort Graz. Sein Prinzip: Wenn sich ein Prozess manuell wiederholt, wird er automatisiert. Jakob (24) koordiniert das gesamte Partner-Netzwerk quer durch Österreich und Deutschland, steuert das Marketing und nimmt seine Community auf YouTube mit in den Renty-Alltag. Simon (24) verantwortet das Tagesgeschäft, die Buchungsabwicklung und die technische Weiterentwicklung der Website. Abseits von Renty steht er als DJ selbst hinter dem Pult und testet das eigene Equipment regelmäßig unter Realbedingungen.

Heute betreibt Renty 28 Standorte über ein Partner-Netzwerk in Österreich und Deutschland. Komplett eigenfinanziert. Ohne einen einzigen Investor. Renty stattet über 3.500 Events pro Jahr aus und hat sich vom Studenten-Projekt zum profitablen Scale-Up entwickelt, gebootstrapped und ausschließlich aus dem eigenen Cashflow gewachsen.

Welche Vision verfolgt Renty im Bereich Eventtechnik und wie soll diese langfristig erreicht werden?

Die Vision von Renty lässt sich auf einen Satz verdichten: Renty will das Airbnb der Veranstaltungstechnik werden. Professionelle Eventtechnik mieten soll so einfach sein wie Online-Shopping. Musikanlage, Licht, Fotobox und Spezialeffekte in 90 Sekunden online buchen, kautionsfrei, versichert und mit persönlichem Support. Langfristig möchte Renty die führende Plattform für hochwertige Mietprodukte in der gesamten DACH-Region werden.

Der Weg dorthin führt über ein hochskalierbares Partner-Netzwerk, ähnlich einem Franchise-System. Renty liefert die starke Marke, das digitale Ökosystem, den Kundenservice, die Buchhaltung und die Versicherung. Lokale Partner betreuen Equipment und Kunden vor Ort. Dieses Modell hat Renty bereits auf 28 Standorte gebracht und das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft.
Parallel dazu arbeitet Renty daran, neue Produktkategorien zu erschließen und das Ökosystem zu erweitern. Von B2B-Jahrespaketen über Event-Personal-Vermittlung bis hin zu kreativen Formaten wie „Party in a Box“. Renty baut konsequent an einer Zukunft, in der der Name Renty zum Synonym für unkompliziertes, faires Mieten wird. Eventuell sogar über Eventtechnik hinaus.

An wen richtet sich das Angebot und welche konkreten Probleme löst ihr für diese Zielgruppe?

Renty richtet sich an drei Hauptzielgruppen: Privatpersonen, die Hochzeiten, Geburtstage oder Gartenpartys planen. Unternehmen, die Firmenfeiern, Sommerfeste oder Messen organisieren. Und DJs sowie Eventagenturen, die zuverlässige Technik in jeder Stadt brauchen. Allen gemeinsam ist ein konkretes Problem: Professionelle Eventtechnik mieten war bisher ein Graus. Endlose Google-Suchen, veraltete Websites, keine Preise online, Kautionen in bar und dann die Hoffnung, dass die Technik funktioniert.

Renty löst dieses Problem auf ganzer Linie: Erstens durch eine digitale Plattform mit Echtzeit-Verfügbarkeit und transparenten Festpreisen. Zweitens durch das Versprechen 100% kautionsfrei, denn Renty verlangt keine Kaution und sichert alle Geräte über eine Allgefahrenversicherung ab, keine versteckten Kosten. Drittens durch eine Plug & Play-Philosophie mit Video-Tutorials, die sicherstellt, dass kein Vorwissen nötig ist. Und viertens durch persönlichen Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, von echten Menschen, keine Abholboxen und keine Chatbots.

Die Produktpalette von Renty deckt dabei alles ab, was Events bis 400 Personen brauchen: Musikanlagen, Lichttechnik, Fotoboxen mit Sofortdruck, DJ-Equipment von Pioneer, Spezialeffekte, Beamer und Powerstations. Optional bietet Renty sogar Lieferung inklusive Auf- und Abbau an. Renty ist bewusst nicht für Großfestivals oder Bühnenaufbauten positioniert, sondern für die Mehrheit der Veranstaltungen, bei denen professioneller Sound und stimmungsvolles Licht den Unterschied machen.

Wie schafft ihr es, Eventtechnik so einfach zugänglich zu machen, dass auch Menschen ohne Vorkenntnisse damit arbeiten können?

Das war von Anfang an unser zentrales Versprechen: Renty verfolgt eine konsequente Plug & Play-Philosophie. Simon, als aktiver DJ einer unserer Gründer, testet jedes Gerät regelmäßig unter Realbedingungen. Nur was intuitiv bedienbar und gleichzeitig professionell ist, kommt ins Renty Sortiment. Und André treibt parallel die Automatisierung voran: Jeder Prozess, der sich manuell wiederholt, wird bei Renty digitalisiert, damit der Kunde sich um nichts kümmern muss außer um sein Event.

Konkret stellt Renty für jedes Produkt verständliche Video-Tutorials bereit, die Schritt für Schritt durch Aufbau und Bedienung führen. Ob Musikanlage, Fotobox oder Nebelmaschine, Renty zeigt per Video genau, wie es geht. Kein Vorwissen nötig, keine Technik-Angst mehr. Dazu bietet Renty persönlichen Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, per Telefon, WhatsApp und E-Mail, sieben Tage die Woche. Keine automatische Hotline, keine Abholboxen: Bei Renty sprechen Kunden immer mit echten Menschen.

Darüber hinaus kuratiert Renty sein Sortiment in fertig geschnürten Paketen, etwa Hochzeitspakete mit Premium-Sound, Mikrofon, Fotobox und Bodennebel-Effekt. So müssen Kunden nicht selbst überlegen, welche Komponenten zusammenpassen. Renty demokratisiert damit den Zugang zu professioneller Eventtechnik: Ergebnisse wie vom Profi, ohne Techniker sein zu müssen. Und wer sich doch gar nicht damit beschäftigen möchte, bucht optional die Lieferung inklusive Auf- und Abbau durch Renty dazu.

Was unterscheidet Renty von klassischen Vermietern für Veranstaltungstechnik?

Die Eventtechnik-Branche läuft vielerorts noch mit PDF-Preislisten, Bargeld-Kautionen und Fax-Anfragen. Renty hat diesen Prozess grundlegend digitalisiert. Renty positioniert sich nicht als klassischer Verleih, sondern als Tech-Unternehmen, oder anders gesagt: als das Airbnb der Veranstaltungstechnik.

Die Unterschiede im Detail: Renty ermöglicht die komplette Buchung in 90 Sekunden online, mit Echtzeit-Verfügbarkeit, transparenten Festpreisen und sofortiger Bestätigung. Renty ist 100% kautionsfrei und sichert jedes Gerät über eine Allgefahrenversicherung ab, keine versteckten Kosten. Renty bietet persönliche Übergabe durch lokale Partner statt anonymer Abholboxen oder Paketversand. Und Renty betreibt ein flächendeckendes Partner-Netzwerk mit 28 Standorten, während klassische Verleiher in der Regel nur einen einzigen Standort bedienen.

Besonders bemerkenswert: Renty hat das alles ohne einen einzigen Investor aufgebaut. Während viele Startups ihre Skalierung über Fremdkapital finanzieren, wächst Renty ausschließlich aus dem eigenen Cashflow. 3.500 Events pro Jahr, 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen. Renty hat den Markt nicht nur digitalisiert, sondern auch bewiesen, dass Kunden genau diese Lösung gebraucht haben.

Welche Rolle spielt die digitale Plattform bei euch und wie wichtig ist Geschwindigkeit im Buchungsprozess?

Die digitale Plattform ist das Herzstück von Renty und der größte Unterschied zu allen anderen Anbietern in der Branche. Renty versteht sich als Tech-Unternehmen, nicht als herkömmlicher Verleihbetrieb. Simon, unser Gründer für Operations und Web, treibt die technische Weiterentwicklung der Plattform täglich voran. Er denkt analytisch, arbeitet schnell und findet Fehler, bevor sie beim Kunden ankommen.

Geschwindigkeit ist dabei kein Nice-to-have, sondern das zentrale Differenzierungsmerkmal. Renty ermöglicht die vollständige Buchung eines Technikpakets in nur 90 Sekunden, während klassische Anbieter oft Tage für eine Rückmeldung brauchen. Renty zeigt Verfügbarkeiten in Echtzeit an. Die gesamte Customer Journey, von Produktauswahl über Verfügbarkeitsprüfung bis zu Buchung und Bezahlung, läuft digital und sofort.

Im Hintergrund übernimmt die Renty Plattform außerdem das komplette Auftragsmanagement: Kundenservice, Marketing, Webauftritt, Buchhaltung und Versicherungsabwicklung laufen zentral. Aufträge werden automatisch an den passenden lokalen Partner vermittelt. So kombiniert Renty die Skalierbarkeit einer digitalen Plattform mit der Persönlichkeit eines lokalen Service. Andrés Leidenschaft für Automatisierung treibt dieses System ständig weiter: Jeder Prozess, der manuell läuft, wird bei Renty zum Kandidaten für die nächste Optimierung.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr beim Aufbau eures Netzwerks aus lokalen Partnern konfrontiert und wie geht ihr damit um?

28 Standorte in Österreich und Deutschland aufzubauen, das passiert nicht über Nacht. Jakob, der bei Renty das Partner-Management verantwortet, koordiniert das gesamte Netzwerk. Die größte Herausforderung ist, in jeder neuen Stadt zuverlässige Partner zu finden, die zur Marke passen und den Qualitätsanspruch von Renty teilen. Renty setzt dabei bewusst auf niedrige Eintrittsbarrieren und eine kurze Einarbeitungszeit, damit auch Quereinsteiger ohne tiefes technisches Vorwissen ins Partnermodell einsteigen können.
Renty liefert den Partnern das komplette System: Marke, Kunden, Buchungssoftware, Marketing, Buchhaltung und Versicherung. Der Partner konzentriert sich voll auf den Service vor Ort. Ein echtes „Business in a Box“. Dieses Modell macht Renty für lokale Unternehmer attraktiv und ermöglicht gleichzeitig eine schnelle Expansion, ohne dass Renty selbst an jedem Standort operativ präsent sein muss.

Mit steigender Partnerzahl wächst natürlich auch der Koordinationsaufwand. Jakob löst das über strukturiertes Partnermanagement: regelmäßige Calls, Best-Practice-Austausch und Monitoring der Standort-Performance. Auf YouTube nimmt er seine Community sogar mit in den Renty-Alltag und zeigt transparent, wie das Partner-Netzwerk wächst. Renty hat damit ein Modell geschaffen, das ohne Investoren skaliert, weil das System sich selbst trägt.

Wie stellt ihr sicher, dass Qualität und Service an allen Standorten gleichbleibend hoch sind?

Qualitätssicherung über 28 Standorte hinweg ist eine der Kernaufgaben von Renty. Das fängt beim Sortiment an: Renty kuratiert die Produktpalette zentral. Nur Geräte, die den Qualitätsanspruch erfüllen, kommen ins Sortiment, von Musikanlagen und Lichttechnik bis zu Pioneer DJ-Equipment und Fotoboxen mit Sofortdruck. André verantwortet die Produktrecherche und stellt sicher, dass neue Produkte den Renty Standard erfüllen.
Renty setzt auf einheitliche Festpreise, die auf regelmäßiger Marktrecherche basieren. Kunden in München erhalten denselben Preis und dieselbe Leistung wie in Wien oder Hamburg. Zusätzlich läuft der gesamte Kundenservice zentral über Renty, nicht über die einzelnen Partner. Das garantiert, dass jede Anfrage denselben professionellen Standard erfährt. Die Allgefahrenversicherung auf alle Geräte ist ebenfalls zentral organisiert, ein weiterer Baustein der gleichbleibenden Qualität.

Das wichtigste Steuerungsinstrument ist Kundenfeedback. Renty hat 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen, ein Score, der beweist, dass das System funktioniert. Jakob überwacht die Performance jedes einzelnen Standorts. Wenn die Qualität irgendwo abweicht, wird eingegriffen. Namhafte Referenzkunden wie Porsche, BMW, Adidas und Siemens unterstreichen zusätzlich, dass Renty nicht nur für Privatfeiern funktioniert, sondern auch für anspruchsvolle Firmenveranstaltungen. Die Customer Experience muss standortübergreifend top bleiben, das ist für Renty nicht verhandelbar.

Welche Bedeutung hat das Thema Sicherheit und Vertrauen für eure Kunden, gerade bei Mietprozessen ohne Kaution?

Sicherheit und Vertrauen sind für Renty der Kern der gesamten Positionierung. Die Gründer kennen das Problem aus eigener Erfahrung: Als sie 2022 eine SOUNDBOKS auf Willhaben mieten wollten, fanden sie anonyme Privatvermieter, null Versicherung und 500 Euro Kaution in bar. Genau dieses Trust-Problem hat Renty systematisch gelöst.
Renty ist 100% kautionsfrei. Stattdessen sind alle Geräte bei Renty über eine Allgefahrenversicherung abgesichert, jedes einzelne Gerät, bei jeder Buchung. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Dazu kommen transparente Festpreise, die online sofort sichtbar sind, und eine sofortige Buchungsbestätigung. Für Kunden bedeutet das: null Risiko. Bei Renty weiß man vorher, was man zahlt und was man bekommt.

Vertrauen baut Renty außerdem über echten menschlichen Kontakt auf. Die Geräte werden persönlich vom lokalen Partner übergeben, keine anonymen Abholboxen, kein Paketversand. Renty bietet Techniksupport von 08 bis 22 Uhr, sieben Tage die Woche. Und die Zahlen sprechen für sich: 4,92 Google-Sterne bei über 500 Bewertungen und über 3.500 erfolgreich ausgestattete Events pro Jahr schaffen eine Vertrauensbasis, die Neukunden überzeugt.

Wie möchtet ihr Renty in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche neuen Angebote oder Märkte sind denkbar?

Die Weiterentwicklung von Renty folgt einer klaren Roadmap: Kurzfristig steht die Verdichtung des Partner-Netzwerks im DACH-Raum im Fokus, von aktuell 28 Standorten in Richtung flächendeckende Abdeckung in allen Ballungsräumen. Mittelfristig geht es um neue Produktkategorien und Serviceangebote. Langfristig evaluiert Renty die Expansion in weitere europäische Märkte.
Auf der Produktseite plant Renty die strategische Erweiterung des Sortiments: professionelle Kameras, Drohnen, Konferenztechnik und Streaming-Equipment sind denkbar. Renty testet neue Kategorien über Pilotprojekte in einzelnen Städten, bevor ein Rollout erfolgt. Auch kreative Formate wie „Party in a Box“, also komplette Erlebnispakete mit Technik, Playlist-Empfehlungen und Deko-Ideen, passen perfekt zur Renty DNA. Optional bietet Renty bereits jetzt Lieferung inklusive Auf- und Abbau an, ein Service, der perspektivisch noch weiter ausgebaut werden könnte.

Auf der Geschäftsmodell-Seite arbeitet Renty an B2B-Jahrespaketen für Unternehmen, die regelmäßig Eventtechnik benötigen, sowie an einem Abo-Modell für Vielmieter. Auch die Integration von Event-Personal, etwa DJ-Vermittlung als Zusatzoption, steht auf der Agenda. Was die Gründer antreibt, ist der Gedanke, dass Renty nicht nur Technik vermietet, sondern den gesamten „Dein Event wird perfekt“-Prozess abdecken kann.

Renty beobachtet mehrere Schlüsseltrends, die das Geschäft direkt beeinflussen. Der wichtigste: die Digitalisierung der Mieterfahrung. Kunden erwarten heute dieselbe Convenience beim Mieten von Eventtechnik wie beim Online-Shopping. Sofortbuchung, transparente Preise, mobile Nutzung. Renty hat diesen Trend nicht nur erkannt, sondern zur Grundlage des gesamten Geschäftsmodells gemacht. Die Branche lief vorher noch mit PDF-Preislisten.

Ein zweiter Trend, den Renty früh aufgegriffen hat: Hochzeit ohne DJ. Immer mehr Paare setzen auf Spotify in Kombination mit einer Profi-Musikanlage statt auf einen klassischen DJ. Renty hat dazu konkrete Daten und positioniert sich als idealer Partner für diesen Wandel. Drittens beobachtet Renty den Aufstieg der Sharing Economy im Eventbereich, Mieten statt Kaufen, aus Nachhaltigkeitsgründen und aus Kostenbewusstsein. Und viertens der Trend zu hybriden Eventformaten: Konferenzen mit Streaming, Firmenevents mit professioneller Licht- und Tontechnik, Outdoor-Events mit akkubetriebenen Systemen.
Renty reagiert auf diese Trends, indem wir frühzeitig neue Themen besetzen und sichtbar werden. Jakob baut auf YouTube mit dem Renty-Kanal gezielt eine Community auf, die die Marke authentisch weiterträgt. Renty positioniert sich als First Mover in einem Markt, der gerade erst beginnt, sich zu digitalisieren.

Welche drei konkreten Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erster Ratschlag: Baut aus dem Cashflow, nicht aus dem Hype. Renty hat bewiesen, dass profitables Wachstum ohne Venture Capital möglich ist. Drei Marketing-Studenten der FH Campus 02 haben Renty während des Studiums auf 28 Standorte und über 3.500 Events pro Jahr skaliert, komplett eigenfinanziert, ohne einen einzigen Investor. Das zwingt zu disziplinierten Entscheidungen und schafft ein Geschäftsmodell, das wirklich trägt. Bootstrapping funktioniert, wenn das Produkt stimmt.

Zweiter Ratschlag: Löst ein Problem, das ihr selbst kennt. Renty ist entstanden, weil André, Jakob und Simon selbst eine SOUNDBOKS mieten wollten und auf Will haben nur Frust fanden. Anonyme Vermieter, 500 Euro Kaution, null Versicherung. Dieses tiefe Verständnis für die Kundenperspektive ist unbezahlbar. Wer ein echtes Problem löst, trifft fast automatisch die richtigen Produktentscheidungen. Simon testet das eigene Equipment regelmäßig als DJ unter Realbedingungen, näher am Kunden geht es kaum.

Dritter Ratschlag: Skaliert über Systeme, nicht über Einzelpersonen. Renty hat früh den Schritt von operativen Gründern zu strategischen Managern eines Partner-Netzwerks gemacht. André automatisiert Prozesse, Jakob baut Partnerstrukturen, Simon optimiert die Plattform. Das System läuft, weil jeder seinen Bereich verantwortet und Renty das gesamte Modell replizierbar gemacht hat. Traut euch, Verantwortung abzugeben, baut Prozesse die skalieren, dann wachst ihr schneller als ihr denkt.

Bildcredits Renty

Wir bedanken uns bei André Deutsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


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8010 Graz
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Weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme: Sun Matters pitcht im Staffelfinale von „Die Höhle der Löwen“

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Stella Hinderer (l.) und Karla Emcke präsentieren mit „Sun Matters“ einen Sonnenschutz der die Haut pflegt. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Stella Hinderer und Karla Emcke verfolgen mit Sun Matters das Ziel, täglichen Sonnenschutz neu zu denken. Inzwischen sind ihre Produkte bereits in über 400 Douglas Filialen erhältlich. Im Gespräch erklärt Stella Hinderer, welche Vorurteile rund um Sonnencreme bestehen und warum UV Schutz genauso selbstverständlich sein sollte wie das tägliche Zähneputzen.

Wie ist das Startup Sun Matters entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Die Idee zu Sun Matters entstand während meiner Zeit in Brasilien, wo ich bei FORMEL Skin am Aufbau eines digitalen Dermatologie-Startups beteiligt war. Dort zeigte sich, wie viele Menschen mit empfindlicher Haut trotz besseren Wissens auf Sonnenschutz verzichten. Der Grund war meist derselbe: unangenehme Texturen, sichtbare Rückstände auf der Haut oder mangelnde Verträglichkeit.

Diese Beobachtung ließ mich nicht los. Über 2,2 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Hautkrebsdiagnose, die Fallzahlen haben sich seit 2005 verdoppelt bis verdreifacht (BARMER Arztreport 2025). Trotzdem verzichten viele im Alltag auf Sonnenschutz. Für mich, die zuvor im Venture Capital tätig war und systematisch Märkte auf Disruptionspotenzial analysiert hatte, wurde schnell klar: Hier liegt eine echte Marktlücke. Die Nachfrage nach hautverträglichem, modernem Sonnenschutz ist da, aber das Angebot hat nicht Schritt gehalten. Das war der Moment, in dem ich wusste: Das mache ich selbst.

Mit dem Ziel, Sonnenschutz neu zu denken, habe ich gemeinsam mit Expert:innen der Charité und von Harvard an einer neuen Formulierung gearbeitet. Das Ergebnis ist das Sun Matters Light Serum SPF 50, die weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme.

Hinter Sun Matters stehen zwei Personen: Stella Hinderer (29) als Gründerin mit Fokus auf Strategie und Business sowie Karla Emcke (28), die für Produktdesign und Markenwelt verantwortlich ist. Kennengelernt haben wir uns über ein Business-Blind-Date, vermittelt durch eine gemeinsame Freundin aus der Startup-Szene, seitdem arbeiten wir eng und eingespielt zusammen.

In welcher Branche ist Sun Matters tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Sun Matters ist im Bereich Skincare und Sonnenschutz tätig und verbindet dermatologisch fundierten UV-Schutz mit moderner Hautpflege. Mit dem Light Serum SPF 50 haben wir die weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme auf den Markt gebracht. Im Mittelpunkt steht nicht die Pflicht, sondern die Freude an der täglichen Anwendung.

Sonnenschutz soll sich wie ein selbstverständlicher Teil der Pflegeroutine anfühlen, eher wie ein kurzer Moment der Selfcare als wie eine lästige Aufgabe. Unsere Formulierung fühlt sich leicht wie ein Serum an, schützt zuverlässig und lässt sich nahtlos in jede Routine integrieren, auch ideal in Kombination mit Make-up, ohne zu beschweren oder zu stören.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von Sun Matters? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Die Klassiker kennt jeder: Sonnencreme, die fettet, weißelt, Poren verstopft oder sich wie eine Maske anfühlt. Viele Produkte sind zwar wirksam, aber im Alltag will sie niemand wirklich benutzen. Und genau da liegt das Problem: Der beste Schutz nützt nichts, wenn er in der Schublade bleibt.

Gleichzeitig ist der Markt von starken Vorurteilen geprägt: Fehlannahmen über Inhaltsstoffe, Verträglichkeit oder die Notwendigkeit von Sonnenschutz beeinflussen das Nutzungsverhalten bis heute. Aus meiner Zeit im Venture Capital wusste ich: Genau solche Kategorien, in denen es zwar viele Produkte gibt, aber kein einziges das Kernproblem wirklich löst, bieten das größte Potenzial.

Unser Anspruch war deshalb, nicht einfach eine weitere Sonnencreme zu entwickeln, sondern eine Formulierung, die hohen Schutz mit einem angenehmen Hautgefühl verbindet. Sonnenschutz, der gleichzeitig hochwertige Skincare ist, nicht nur ein funktionales Produkt. Die Entwicklung war entsprechend anspruchsvoll und erforderte zahlreiche Iterationen.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Drei Dinge. Erstens: Wir sind die weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme. Unsere Formulierung schützt nicht nur vor UV-Strahlung, sondern bewahrt aktiv das natürliche Gleichgewicht der Haut. Kein Spannen, kein Jucken, keine Irritationen – auch bei sensibler oder zu Unreinheiten neigender Haut.

Zweitens: Die Textur. Federleicht wie ein Serum, unsichtbares Finish, kein Weißeln, kein Fetten. Man vergisst, dass man Sonnenschutz trägt.

Drittens: Der ganzheitliche Ansatz. Wir verbinden äußeren Schutz mit innerem Support durch unser Supplement Barrier Boost – formuliert mit Vitamin D, Selen, Zink und essentiellen Fettsäuren. Die Marke steht für Hautgesundheit, wissenschaftlich fundierte Innovation und einen modernen, verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne.

Auf der Inhaltsstoff-Bewertungsplattform Yuka erreicht das Light Serum die Bestnote von 100 von 100 Punkten, da die Formulierung konsequent auf bedenkliche Inhaltsstoffe verzichtet. Alle Produkte sind zudem vegan, reef-safe und nicht komedogen.

Dr. Sarah Bechstein, Gründerin von FORMEL Skin und Fachärztin für Dermatologie, sagt dazu zB.: „Die weltweit erste mikrobiomfreundlich zertifizierte Sonnencreme zu entwickeln, ist nicht nur eine Innovation, sondern ein echter Durchbruch für die Hautgesundheit. Während viele Marken daran gescheitert sind, zeigt Sun Matters, was heute möglich ist. Gerade für Menschen mit empfindlicher oder zu Unreinheiten neigender Haut ist das ein absoluter Gamechanger: weniger Irritationen, mehr Balance und ein Schutz, der mit der Haut arbeitet und nicht gegen sie. In dieser Form gibt es das bisher auf dem Markt noch nicht.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Von Anfang an war klar: Wir wollten einen Sonnenschutz, der besonders gut verträglich ist und das natürliche Gleichgewicht der Haut bewahrt. Dafür haben wir mit Hautärzt:innen, Chemiker:innen, Expert:innen der Charité und Harvard an der Formulierung gearbeitet.

Wir setzen auf vier moderne, photostabile UV-Filter – Uvinul A Plus, Tinosorb S, Enzulisole und Uvinul T 150 – kombiniert mit pflegenden Wirkstoffen wie Ectoin, Hyaluronsäure, Niacinamid und unserem Photobiome-Wirkkomplex. Keine Parabene, kein Alkohol, kein Parfüm.

Zur Überprüfung der Hautfreundlichkeit haben wir das Produkt dem unabhängigen Testverfahren von MyMicrobiome unterzogen – fünf wissenschaftliche Tests, alle bestanden. Bisher hat das kein anderes Sonnenschutzprodukt weltweit geschafft.

Parallel dazu haben wir eine klinische Studie durchgeführt, in der wir die Wirkung unseres Light Serums in Kombination mit dem Barrier Boost Sun Support Supplement untersucht haben. Das Ergebnis: Äußerer Schutz und innere Unterstützung verstärken sich gegenseitig – bereits nach 28 Tagen wird die Hautabwehr nachweislich gestärkt, sichtbare Zeichen der Hautalterung reduziert und das Hautbild wirkt ebenmäßiger und strahlender.

Das Feedback unserer Anwenderinnen bestätigt genau das: Besonders Menschen mit sensibler oder unreiner Haut berichten, dass sie endlich einen Sonnenschutz gefunden haben, den sie wirklich gerne täglich benutzen.

Welche Vision verfolgt Sun Matters? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Wenn jemand an Sonnenschutz denkt, soll Sun Matters das Erste sein, was einem in den Kopf kommt, so wie Tempo für Taschentücher. Wir wollen, dass täglicher UV-Schutz so selbstverständlich wird wie Zähneputzen. Kein Nachdenken, keine Ausreden, einfach ein Moment der Selfcare, der sich gut anfühlt und die Haut schützt.

In den kommenden Jahren liegt der Fokus auf der Erweiterung des Produktportfolios, dem Ausbau der Marke im internationalen Handel und gezielter Aufklärung rund um Hautgesundheit und Prävention. Unser Ziel: Sun Matters als die internationale Marke für modernen, hautfreundlichen Sonnenschutz zu etablieren.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

„Die Höhle der Löwen“ ist für uns eine riesige Chance auf zwei Ebenen: Erstens mit erfahrenen Investor:innen ins Gespräch zu kommen, die Sun Matters mit Expertise und Netzwerk weiterentwickeln können. Zweitens ein Thema in den Fokus zu rücken, das im Alltag oft unterschätzt wird: täglicher Sonnenschutz.

Wir wollten zeigen, dass Sonnenschutz nicht nur funktional ist, sondern sich als angenehmer Teil der täglichen Hautpflege etablieren kann, auch für empfindliche und anspruchsvolle Haut. We love the sun!

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Im Mittelpunkt stand die strategische Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner, der uns in der nächsten Wachstumsphase begleitet, insbesondere mit Expertise im Markenaufbau und Vertrieb.

Wie baut man eine starke, wiedererkennbare Marke in einem hochkompetitiven Umfeld auf? Und wie schaffen wir es, dass Verkaufsteams unsere Produkte aktiv empfehlen? Wie differenzieren wir uns am Point of Sale?

Eine mögliche Investition würden wir gezielt nutzen, um die internationale Expansion zu beschleunigen, unsere Präsenz im Handel auszubauen und das Produktportfolio strategisch zu erweitern.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Drei neue Produkte stehen an: Das SPF 50 Glow Serum in zwei natürlich getönten Nuancen. Das ist eine Hybrid-Formel aus Sonnenschutz und Skincare, die als Make-up-Base oder -Ersatz funktioniert.

Und das Body Bounce SPF 50, eine pflegende Bodylotion mit integriertem Lichtschutzfaktor 50.

Parallel dazu die internationale Expansion mit Douglas in zwölf weitere Länder und der starke Ausbau unseres Direct-to-Consumer-Kanals durch Performance Marketing, Influencer-Kooperationen und digitale Markenkommunikation.

Im stationären Handel geht es darum, die Sichtbarkeit weiter zu stärken, damit Sun Matters im Verkaufsteam präsent ist, aktiv empfohlen wird und am Point of Sale klar heraussticht.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Dass Wirksamkeit allein nicht reicht. Entscheidend ist, ob ein Produkt gerne benutzt wird. Der beste UV-Schutz nützt nichts, wenn die Tube in der Schublade bleibt.

Nur wenn Produktqualität und Nutzererlebnis Hand in Hand gehen, wird Sonnenschutz wirklich Teil des Alltags.

Genauso wichtig: konsequent an der eigenen Überzeugung festhalten, gerade in einer Kategorie, in der es schon viele Produkte gibt und ein neuer Ansatz zunächst erklärt werden muss. Schnell lernen, Feedback aufnehmen, Entscheidungen konsequent umsetzen. Und das geht nur mit einem Team, das diesen Weg mit Leidenschaft mitgeht.

Denn die vielleicht wertvollste Lektion habe ich von meinem Großvater mitbekommen: Nur im Team ist man wirklich stark. Er hat mir vorgelebt, mit Herz und Verstand zu handeln, loyal zu sein und menschlich zu bleiben. Und er hat mir gezeigt, dass Durchhaltevermögen der Schlüssel ist, wenn man wirklich etwas erreichen will.

Am Ende sind es die Menschen, die deine Vision teilen, von deinem Produkt überzeugt sind und mit Begeisterung bereit sind, gemeinsam eine Marke aufzubauen. Das macht den Unterschied.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Sich nicht verunsichern lassen. In etablierten Kategorien hört man ständig „Das gibt es doch schon alles.“ Genau dort liegt aber oft das größte Potenzial für echte Innovation.

Produkte konsequent aus der Perspektive der Nutzer:innen denken. Und sich immer wieder fragen: Würde ich das selbst jeden Tag benutzen? Wenn die Antwort nicht sofort „Ja“ ist, weiterentwickeln.

Ganz wichtig: die richtigen Partner früh ins Boot holen. Ob Dermatolog:innen, Chemiker:innen oder Handelspartner. Die Bereitschaft, sich Expertise von außen zu holen und wirklich zuzuhören, hat uns enorm weitergebracht.

Und vor allem: Von Anfang an in das Team investieren. Wir haben das Glück, ein Team zu haben, das nicht nur unglaublich gut zusammenarbeitet, sondern auch richtig viel Spaß dabei hat. Wenn alle an derselben Mission arbeiten, Sonnenschutz für jeden zugänglich und so intuitiv wie Zähneputzen zu machen, dann spürt man das in jedem Detail. Diese Energie ist ansteckend.

Sehen Sie Sun Matters am 13. April 2026 um 20:15 in der Höhle der Löwen

Bild: Stella Hinderer (l.) und Karla Emcke präsentieren mit „Sun Matters“ einen Sonnenschutz der die Haut pflegt. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Stella Hinderer und Karla Emcke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein kleines Alltagsproblem mit größerer Wirkung?

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frischluft Fensterbrett Fenster Produkt bei Die Höhle der Löwen Benedikt Hartmann (r.) und Lukas Benkhoff präsentieren „frischluft Fensterbrett“, das mobile Fensterbrett. Sie erhoffen sich ein Investment von 170.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

frischluft Fensterbrett entwickelt ein innovatives Produkt für das Fenster im Alltag und wird am 13. April in der Sendung Die Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen hinter dem frischluft Fensterbrett?

Das frischluft Fensterbrett ist tatsächlich aus einer ganz typischen Alltagssituation entstanden. Bene lebt im ersten Stock in einer technisch begeisterten WG, in der regelmäßig Pakete mit Material und Werkzeug ankommen. Wenn der Postbote klingelt, will er oft schnell das Fenster öffnen und nach unten rufen, dass die Pakete einfach abgestellt werden können. Gleichzeitig stehen bei mir viele Zimmerpflanzen auf dem Fensterbrett. In diesen Momenten wird es jedes Mal hektisch: Pflanzen zur Seite räumen, Fenster öffnen – und am Ende ist es dann doch oft schon zu spät. Dieses kleine, aber immer wiederkehrende Ärgernis ließ mich nicht los.

Als ich Lukas davon erzählte, wurde schnell klar, wie vertraut sich diese Situation anfühlt. Denn das kennt man aus dem Alltag nur zu gut: Auf dem Fensterbrett stehen Pflanzen oder andere Dinge – und sobald man das Fenster öffnen möchte, muss erst alles zur Seite geräumt werden. Aus dieser Idee heraus begann ein längerer Weg, auf dem das frischluft Fensterbrett Schritt für Schritt Gestalt annahm.

Über mehrere Monate hinweg haben wir ausprobiert, verändert und verbessert, bis die Lösung wirklich stimmig war. Die finale Version haben wir schließlich gemeinsam bei einem lokalen Metallproduzenten in Auftrag gegeben. Besonders wichtig war uns dabei, dass die Konstruktion ohne Kleben oder Bohren auskommt und trotzdem stabil und möglichst einfach bleibt. Genau dieser Anspruch hat den Entwicklungsprozess geprägt und macht das frischluft heute zu dem Produkt, auf das wir stolz sind.

In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell rund um das frischluft Fensterbrett aus?

Wir sind mit dem mobilen frischluft Fensterbrett im Bereich Home & Living tätig – genauer gesagt an der Schnittstelle zwischen Produktinnovation und praktischer Alltagslösung für den Wohnbereich. Mit dem frischluft Fensterbrett haben wir eine echte Neuerung auf den Markt gebracht, die es in dieser Form bislang nicht gab. Gleichzeitig ist es uns gelungen, viel Aufmerksamkeit für das Produkt zu schaffen und über unseren Onlineshop viele Kundinnen und Kunden zu erreichen. So haben wir früh wertvolle Rückmeldungen aus dem Markt bekommen und unser Produkt und unseren Auftritt gezielt weiterentwickelt. Genau diese Kombination aus innovativem Produkt, klarem Nutzen und direktem Kontakt zur Zielgruppe macht unser Geschäftsmodell aus.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung des frischluft Fensterbretts? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand ein ganz konkretes Alltagsproblem: Fensterbänke sind oft mit Pflanzen, Dekoration oder anderen Dingen vollgestellt. Sobald man lüften möchte, muss man erst alles wegräumen. Das ist umständlich, kostet Zeit und nervt – vor allem, weil es im Alltag ständig passiert. Uns hat überrascht, dass es für dieses so naheliegende Problem noch keine einfache und überzeugende Lösung gab. Eine direkte Inspiration durch ein anderes Produkt oder eine Marke gab es deshalb nicht. Das frischluft Fensterbrett ist aus unserem eigenen Alltag heraus entstanden und hat die Idee des mobilen Fensterbretts überhaupt erst geschaffen. Im Nachhinein haben wir gemerkt, dass die eigentliche Herausforderung nicht nur darin lag, das Problem zu erkennen, sondern eine Lösung zu entwickeln, die auch wirklich funktioniert: stabil, einfach anzubringen und alltagstauglich. Gerade dieser Weg von der ersten Idee bis zum marktreifen Produkt hat uns gezeigt, wie viel Entwicklungsarbeit in einer scheinbar einfachen Lösung steckt.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Innovativ ist unser Konzept vor allem deshalb, weil es für ein weit verbreitetes Alltagsproblem erstmals eine wirklich marktfähige Lösung bietet. Im Internet findet man zwar vereinzelt Ideen mit ähnlicher Zielrichtung, aber keine ausgereifte Lösung, die im Alltag wirklich funktioniert. Mit dem frischluft Fensterbrett haben wir genau das geschaffen. Uns war von Anfang an wichtig, dass das Produkt ohne Bohren oder Kleben auskommt. Stattdessen wird es über eine formschlüssige Verbindung am Fenster angebracht. Dadurch hält es sicher, bewegt sich beim Öffnen mit und hinterlässt keine Rückstände. Das macht es auch für Mietwohnungen besonders interessant.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist es, dass das frischluft Fensterbrett für möglichst viele Menschen zu einem ganz selbstverständlichen Begleiter im Alltag wird. Ein wichtiger Meilenstein ist deshalb die Verstellbarkeit des Produkts. Wir möchten das frischluft Fensterbrett so weiterentwickeln, dass es sich noch flexibler an unterschiedliche Fenster anpassen lässt und damit für noch mehr Menschen nutzbar wird. Für uns ist das der logische nächste Schritt, weil wir die Idee konsequent weiterdenken und einem noch größeren Kreis zugänglich machen wollen. Gleichzeitig sehen wir auch darüber hinaus viel Potenzial – besonders im Bereich der Mietwohnungen und in der Zusammenarbeit mit Hausverwaltungen. Denn dort geht es häufig nicht nur um mehr Komfort im Alltag, sondern auch um ein sehr praktisches Thema: regelmäßiges Lüften. Wenn das Lüften einfacher wird, kann das ebenfalls dazu beitragen, Schimmel vorzubeugen. Genau dieser zusätzliche Nutzen macht das Produkt für uns auch in diesem Bereich so spannend.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Entscheidung, uns bei „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben, ist tatsächlich ganz spontan entstanden. An einem Sonntagnachmittag saßen wir zusammen und haben darüber gesprochen, was für frischluft die nächsten sinnvollen Schritte sein könnten. In diesem Gespräch kam plötzlich die Idee auf, uns einfach bei der Show zu bewerben. Damals war das kein lange ausgearbeiteter Plan, sondern eher ein Gedanke, bei dem wir uns gesagt haben: Eigentlich können wir dabei nur etwas gewinnen. Also haben wir es einfach gemacht. Im Rückblick passt das auch gut zu unserer Geschichte, weil bei frischluft vieles aus dem Ausprobieren und einfach Loslegen entstanden ist. Umso besonderer ist es für uns jetzt, die Chance zu bekommen, unsere Idee vor so einem großen Publikum zu präsentieren. Im Vordergrund steht dabei für uns vor allem, zu zeigen, wie viel Potenzial in einer einfachen Alltagsidee stecken kann, wenn daraus ein echtes Produkt wird.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Bei der Bewerbung hatten wir tatsächlich noch keinen konkreten Plan, inwiefern uns die Show helfen kann oder welches Ziel wir damit genau erreichen wollen. Mit der Zusage zum Auftritt hat sich das natürlich verändert. Ab diesem Moment haben wir uns intensiv damit beschäftigt, was „Die Höhle der Löwen“ für frischluft wirklich bedeuten kann.

Wir sind dann mit dem klaren Ziel in die Show gegangen, einen strategischen Partner zu finden, der uns auf dem weiteren Weg unterstützt. Dabei ging es uns nicht nur um ein Investment, sondern vor allem um Erfahrung, Know-how und die richtigen Strukturen, um die nächsten Meilensteine zu erreichen. Dazu gehören für uns vor allem die Weiterentwicklung hin zu einer verstellbaren Version des frischluft Fensterbretts, der Zugang zu größeren Kunden wie Hausverwaltungen und die Möglichkeit, auch in Zukunft gemeinsam an neuen Produkten zu arbeiten. Gerade hier kann die Erfahrung eines Löwen und seines Teams einen enormen Unterschied machen. Für uns war deshalb schnell klar, dass die Sendung dann besonders wertvoll ist, wenn daraus nicht nur Aufmerksamkeit entsteht, sondern eine Partnerschaft, mit der wir frischluft gezielt weiterentwickeln können.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Im Rahmen von „Die Höhle der Löwen“ gibt es für uns tatsächlich einen ziemlich klaren Plan für die Zeit danach: Ein zentraler Meilenstein ist die Entwicklung einer vollumfänglich verstellbaren Version des frischluft Fensterbretts. Das ist für uns ein wichtiger nächster Schritt, weil wir das Produkt damit an noch mehr gängige Fenster anpassen können. Außerdem beschäftigt uns die Frage, welche Möglichkeiten sich daraus künftig noch ergeben. Besonders spannend finden wir dabei ein mögliches B2B-Geschäft, zum Beispiel mit Hausverwaltungen oder auch für Bürokomplexe. Gerade dort könnte das frischluft Fensterbrett nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch helfen, das Lüften einfacher zu machen und so Schimmel vorzubeugen. Langfristig finden wir auch die Frage spannend, ob frischluft international funktionieren kann. Konkrete Pläne gibt es dazu aktuell noch nicht, aber als Perspektive für die Zukunft ist das Thema auf jeden Fall interessant.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Besonders wertvoll war für uns die Erfahrung, dass man ein Produkt nicht am Schreibtisch allein entwickelt, sondern im echten Alltag. Schon sehr früh haben wir angefangen, unsere Idee mit Menschen aus unserem Umfeld zu teilen und erste Versionen testen zu lassen. Später kamen dann natürlich auch die Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden dazu. Genau dadurch haben wir verstanden, wie das frischluft Fensterbrett wirklich genutzt wird, was sofort gut ankommt und an welchen Stellen wir noch nachschärfen müssen. Diese direkte Nähe zum Nutzer war für uns wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis auf dem bisherigen Weg. Gleichzeitig haben wir gelernt, dass Produktentwicklung selten geradlinig verläuft.

Viele Dinge, die auf den ersten Blick einfach wirken, werden in der Umsetzung deutlich anspruchsvoller. Gerade das hat uns aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, geduldig zu bleiben und Schritt für Schritt zu verbessern. Oft sind es die kleinen Anpassungen, die am Ende den größten Unterschied machen. Für uns war es deshalb unglaublich wertvoll, immer wieder offen auf Feedback zu schauen und daraus konkrete Verbesserungen abzuleiten. Eine weitere wichtige Erkenntnis war, dass man vieles lernen kann, wenn man sich wirklich darauf einlässt. Themen, die anfangs weit weg wirken, werden plötzlich greifbar, sobald man anfängt, sich damit zu beschäftigen. Genau dieses Lernen im Prozess war für uns ein großer Teil der Reise. Rückblickend war es vor allem die Mischung aus Neugier, Ausprobieren und engem Austausch mit anderen, die uns am meisten weitergebracht hat.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Unser wichtigster Rat wäre, mit einer Idee so früh wie möglich rauszugehen und mit den Menschen darüber zu sprechen. Man selbst ist oft schnell begeistert von einer Lösung, aber ob sie im Alltag wirklich funktioniert, zeigt sich erst dann, wenn andere sie sehen, testen und ehrlich darauf reagieren. Genau in diesem Austausch liegen oft die wertvollsten Hinweise. Deshalb würden wir jeder Gründerin und jedem Gründer empfehlen, nicht zu lange nur zu planen, sondern möglichst früh in die Praxis zu kommen. Außerdem würden wir raten, sich nicht zu sehr von Dingen einschüchtern zu lassen, die am Anfang kompliziert oder technisch wirken. Vieles erscheint größer, als es am Ende ist. Sobald man beginnt, sich einzuarbeiten, mit anderen spricht und die ersten Schritte macht, wird vieles plötzlich machbar.

Man muss nicht von Anfang an alles können oder jeden Schritt perfekt kennen.

Viel wichtiger ist die Bereitschaft, sich Stück für Stück hineinzudenken und dranzubleiben. Und vielleicht der schönste Rat aus unserer eigenen Erfahrung: Gute Ideen müssen nicht immer aus großen Masterplänen entstehen. Manchmal steckt in einem ganz alltäglichen Problem schon der Kern für ein starkes Produkt. Entscheidend ist dann, dass man diesen Gedanken ernst nimmt, ihn ausprobiert und den Mut hat, daraus etwas zu machen. Oft beginnt etwas Gutes eben nicht mit einem perfekten Plan, sondern einfach damit, dass man anfängt.

Sehen Sie frischluft Fensterbrett am 13. April 2026 um 20:15 in der Höhle der Löwen

Bild: Benedikt Hartmann (r.) und Lukas Benkhoff präsentieren frischluft Fensterbrett, das mobile Fensterbrett. Sie erhoffen sich ein Investment von 170.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Benedikt Hartmann und Lukas Benkhoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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