Samstag, Oktober 31, 2026
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Serwas Technologies: GreenTech holt Pre-Seed für Server-Wärme

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Serwas: Rechenleistung und Wärme intelligent verbinden Teamfoto Serwas_(c) privat

Serwas Technologies sichert sich sechsstelliges Pre-Seed Investment

Innsbrucker GreenTech Startup verbindet Rechenleistung mit Wärmeversorgung und plant weiteres Closing im Oktober

Das Innsbrucker GreenTech Startup Serwas Technologies hat das erste Closing seiner Pre Seed Finanzierungsrunde über knapp 300.000 Euro erfolgreich abgeschlossen.

Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Gateway Ventures als Lead Investor. Beteiligt sind zudem Business Angels aus dem Pioneers Club sowie das MCI Innsbruck. Im Rahmen eines für Oktober geplanten Second Closings soll die Runde gezielt um weitere Investoren erweitert und zusätzliches Kapital für den weiteren Ausbau aufgenommen werden.

Serwas betreibt dezentrale Serverinfrastruktur und stellt die darauf verfügbare Rechenleistung externen Unternehmen zur Verfügung. Die beim Betrieb entstehende Abwärme wird gleichzeitig zur Wärmeversorgung von Gebäuden genutzt. Mit dem eingesammelten Kapital sollen weitere Standorte erschlossen und der erste Standort in einem Innsbrucker Hallenbad weiter ausgebaut werden.

Rechenleistung und Wärmeversorgung miteinander verbinden

Serwas platziert seine Server direkt in Gebäuden mit konstant hohem Wärmebedarf, etwa Schwimmbädern, Hotels, Pflegeeinrichtungen und größeren Wohnanlagen. Eine eigens entwickelte Kühltechnologie ermöglicht es, die beim Betrieb entstehende Wärme direkt aus den Servern abzuführen und für Heizung und Warmwasserbereitung zu nutzen.

Serwas betreibt die Server selbst und übernimmt die Integration in die bestehende Wärmeinfrastruktur der Gebäude. Die erzeugte Rechenleistung wird externen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Damit verbindet das Unternehmen zwei Bereiche, deren Bedeutung in den kommenden Jahren weiter zunehmen dürfte: den wachsenden Bedarf an Rechenleistung und die nachhaltige Wärmeversorgung von Gebäuden.

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die dabei entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Server sollen künftig nicht nur rechnen, sondern gleichzeitig Gebäude beheizen. Mit dem neuen Kapital wollen wir unseren ersten Standort weiter ausbauen und das Konzept auf weitere Gebäude übertragen“, sagt Timo Berkmann, Co Founder von Serwas Technologies.

„Serwas verbindet zwei Märkte, die in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen werden: Rechenleistung und nachhaltige Energieversorgung. Besonders überzeugt uns der dezentrale Ansatz, weil neue Rechenkapazitäten dort aufgebaut werden können, wo die entstehende Wärme unmittelbar genutzt wird. Wir sehen großes Potenzial in diesem Modell und freuen uns, Serwas als Lead Investor beim weiteren Wachstum zu begleiten“, sagt Markus Kainz, Gründer und CEO von Gateway Ventures.

Wachsender Bedarf an Rechenleistung

Insbesondere durch den zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz wächst der Bedarf an Rechenleistung stark. Gleichzeitig wird der Ausbau klassischer Rechenzentren durch hohe Anforderungen an Stromanschlüsse, begrenzte Netzkapazitäten und lange Planungszeiten zunehmend erschwert.

Serwas verfolgt deshalb einen dezentralen Ansatz und nutzt bestehende Gebäude als Standorte für Serverinfrastruktur. Dadurch können neue Rechenkapazitäten dort aufgebaut werden, wo bereits geeignete Infrastruktur und ein kontinuierlicher Wärmebedarf vorhanden sind. Das ermöglicht einen schnelleren Ausbau, ohne neue große Rechenzentren an wenigen zentralen Standorten errichten zu müssen.

Serverwärme für Heizung und Warmwasser

Ein weiterer Vorteil liegt in der Nutzung der beim Betrieb entstehenden Wärme. Während diese in klassischen Rechenzentren meist aufwendig abgeführt werden muss, wird sie bei Serwas direkt für Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt. Dadurch kann die eingesetzte Energie doppelt genutzt werden.

Für Gebäudebetreiber können so Heizkosten und CO₂ Emissionen reduziert werden. Gleichzeitig sinkt der zusätzliche Energiebedarf für die Kühlung der Server.

Weitere Standorte sollen erschlossen werden

Der erste Standort des Unternehmens befindet sich bereits in einem Innsbrucker Hallenbad. Mit dem Kapital aus dem ersten Closing soll dieser Standort weiter ausgebaut werden.

Parallel dazu will Serwas weitere geeignete Gebäude erschließen und das Modell schrittweise skalieren.

Serwas will Digitalisierung damit zu einem Teil der Energiewende machen: Rechenleistung soll dort entstehen, wo auch die dabei entstehende Wärme sinnvoll genutzt werden kann.

Teamfoto Serwas (c) privat

Quelle Serwas Technologies FlexCo

Der Auftritt nach dem Funding

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Gründer: Pitch und Team nach der Finanzierungsrunde Markus Czerner Speaker

Mit der Finanzierungsrunde ändert sich die Rolle, und zwar schneller, als den meisten lieb ist. Bis dahin sprach der Gründer mit Investoren, mit einzelnen Kunden und mit einem Team, das in einen Raum passt. Danach steht er vor der eigenen Belegschaft, auf Konferenzen und im Zweifel vor einer Kamera. Das sind drei verschiedene Aufgaben, und die meisten gehen sie mit demselben Foliensatz an, der beim Investor funktioniert hat.

Beim Investor funktioniert er, weil dort jemand sitzt, der ein Geschäftsmodell bewerten will. In den anderen Situationen sitzen Leute, die etwas anderes wissen wollen.

Die eigene Belegschaft ist die schwierigste Bühne

Nach außen wirkt eine Runde wie ein Erfolg, nach innen löst sie Fragen aus. Wird jetzt eingestellt, und wenn ja, über mir oder unter mir. Ändert sich, woran ich arbeite. Was passiert mit meinem Bereich, wenn das Geld in einen anderen fließt. Diese Fragen stellt niemand offen in der Runde, aber sie sind im Raum, und wer sie nicht beantwortet, hat trotzdem geantwortet.

Der häufigste Fehler ist eine Rede über Wachstum, Vision und die nächste Stufe. Sie ist nicht falsch, sie geht nur an der Sache vorbei. Was ein Team in dieser Situation hören muss, ist konkreter: was sich in den nächsten drei Monaten ändert, was gleich bleibt, und was noch nicht entschieden ist. Der letzte Punkt ist der wichtigste und wird fast immer weggelassen, weil offene Entscheidungen unangenehm klingen. Sie ehrlich zu benennen, wirkt aber verlässlicher als eine geschlossene Erzählung, an der nach vier Wochen sichtbar etwas nicht stimmt.

Auf Konferenzen zählt der Anlass, nicht das Produkt

Die zweite Bühne ist die Fachveranstaltung. Dort wird ein Gründer nicht eingeladen, damit er sein Produkt vorstellt, sondern weil er etwas erlebt hat, das andere interessiert. Wer trotzdem seinen Pitch hält, verliert das Publikum in der zweiten Minute.

Der Umbau ist weniger Aufwand, als es aussieht. Aus dem Pitch wird ein Vortrag, wenn er eine Frage beantwortet, die auch für jemanden gilt, der das Produkt nie kaufen wird. Wie wir in einem Markt ohne Vorbilder Preise gefunden haben. Was uns die ersten zwanzig Kunden über unsere eigenen Annahmen beigebracht haben. Was wir nach einem gescheiterten Start anders gemacht haben. Das Produkt kommt darin vor, es ist nur nicht das Thema.

Vor der Kamera zählt der erste Satz

Die dritte Situation ist die Presse. Journalisten haben in der Regel eine Frage, die sie beantwortet haben wollen, und wenig Zeit. Wer mit dem Gründungsjahr anfängt, verliert die Aufmerksamkeit, bevor er beim eigentlichen Punkt ankommt.

Hilfreich ist eine simple Vorbereitung. Drei Sätze aufschreiben, die man in jedem Fall gesagt haben will, und einen davon so formulieren, dass er ohne Kontext funktioniert. Wer das nicht tut, überlässt die Auswahl dem Schnitt.

Was in den ersten Wochen zu tun ist

Drei Dinge lohnen sich unmittelbar nach der Runde.

Erstens die interne Ansprache vorbereiten, bevor die Pressemitteilung draußen ist. Mitarbeiter, die von der Finanzierung aus den Nachrichten erfahren, ziehen daraus eine Information über ihren Stellenwert.

Zweitens den Vortrag vom Pitch trennen. Das sind zwei Formate mit unterschiedlichem Zweck, und wer sie mischt, macht beides schlechter.

Drittens sich selbst einmal zusehen. Eine Aufnahme von zehn Minuten reicht, und sie ist unangenehm. Die meisten entdecken dabei etwas, das ihnen nie jemand gesagt hat, weil es niemandem angenehm ist, so etwas zu sagen. Die Satzmelodie, die am Ende jedes Satzes nach oben geht und aus einer Aussage eine Frage macht. Das Füllwort, das dreißigmal vorkommt. Die Angewohnheit, den eigenen Punkt sofort abzuschwächen.

Der Grund, warum das zählt

In der Phase nach einer Runde entscheidet sich vieles über Vertrauen. Die Leute im Team fragen sich, ob die Person an der Spitze weiß, wohin es geht. Investoren fragen sich, ob der Gründer sein Unternehmen auch dann noch erklären kann, wenn es kompliziert wird. Beides wird an Auftritten abgelesen, nicht an Absichten.

Auftreten ist dabei kein Talent, sondern Handwerk. Wer eine Woche investiert, ändert mehr, als er glaubt. Es geht nicht darum, jemand anderes zu werden, sondern darum, verständlich zu sein, wenn es darauf ankommt.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Lagery: Neuer Marktplatz bringt Anbieter und freie Flächen zusammen

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Lagery: Marktplatz für Flächen und Anbieter Seckin Alkas Lagery

Lagery bringt Anbieter und Interessenten auf einem digitalen Marktplatz zusammen, um ungenutzte Flächen einfacher sichtbar, buchbar und wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Können Sie Lagery kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee für den digitalen Marktplatz für ungenutzte Flächen entstanden ist?

Lagery ist ein digitaler Marktplatz für Lager-, Abstell- und Parkflächen. Das Angebot reicht vom Kellerabteil über Garagen und Stellplätze bis zur gewerblichen Hallenfläche. Die Idee entstand aus einem eigenen Problem. Für unser damaliges Amazon-FBA-Geschäft hatten wir in Hilchenbach eine 142,5 Quadratmeter große Halle gemietet, obwohl wir weniger als die Hälfte davon benötigten. Kleinere oder teilbare Flächen waren auf den üblichen Portalen kaum zu finden. Gleichzeitig sahen wir überall ungenutzte Garagen, Scheunen und Gewerbeflächen. Statt weiter nach der passenden Halle zu suchen, begannen wir, die Plattform zu entwickeln, auf der solche Flächen sichtbar und buchbar werden.

Wer steht hinter Lagery, und welche Erfahrungen bringen Sie in den Aufbau der Plattform ein?

Hinter Lagery steht die BundS GmbH aus Kreuztal. Ich, Seckin Hikmet Alkas, verantworte als Geschäftsführer den Aufbau und die Weiterentwicklung von Lagery. Meine Erfahrungen stammen aus dem E-Commerce, dem Aufbau eigener digitaler Angebote sowie der praktischen Arbeit mit Lagerhaltung, Warenflüssen und digitalen Prozessen. Lagery wurde innerhalb der BundS GmbH von Grund auf selbst entwickelt und wird auch von uns betrieben. Dadurch verbinden wir kaufmännische Erfahrung mit technischer Produktentwicklung und einem direkten Verständnis für die Herausforderungen von Anbietern und Mietern.

Garagen, Stellplätze oder Lagerflächen bleiben vielerorts ungenutzt. Welches Potenzial sehen Sie darin, diese Kapazitäten digital verfügbar zu machen?

Das Potenzial liegt nicht nur in einzelnen großen Hallen, sondern in vielen dezentral verteilten Flächen. Eine freie Garage, ein Kellerraum oder ein ungenutzter Hallenbereich wirkt für sich genommen klein. Digital gebündelt entsteht daraus jedoch ein relevantes lokales Angebot. Anbieter können vorhandene Flächen wirtschaftlich nutzen, während Mieter näher an ihrem Wohn- oder Unternehmensstandort passenden Platz finden. Gleichzeitig wird bestehende Infrastruktur besser ausgelastet, anstatt für jeden zusätzlichen Bedarf neue Fläche schaffen zu müssen.

Welche Zielgruppen möchten Sie auf Anbieter- und Mieterseite besonders erreichen?

Auf Anbieterseite richten wir uns sowohl an Privatpersonen mit freien Garagen, Kellern, Dachböden oder Stellplätzen als auch an Unternehmen, Immobilienverwaltungen, landwirtschaftliche Betriebe und Logistikunternehmen mit ungenutzten Teilflächen oder mehreren Einheiten. Auf Mieterseite sprechen wir Menschen an, die beispielsweise wegen eines Umzugs, einer Renovierung oder saisonaler Gegenstände zusätzlichen Platz benötigen. Hinzu kommen Selbstständige und Unternehmen, die Lagerraum für Waren, Material, Werkzeuge, Retouren, Akten oder Fahrzeuge suchen.

Anbieter können ihre Flächen kostenlos inserieren. Warum haben Sie sich bewusst für eine möglichst niedrige Einstiegshürde entschieden?

Ein Marktplatz kann nur funktionieren, wenn ausreichend relevante Angebote sichtbar werden. Viele Eigentümer wissen jedoch noch nicht, ob es in ihrer Umgebung überhaupt Nachfrage nach ihrer Fläche gibt. Deshalb möchten wir ihnen ermöglichen, diese Nachfrage ohne Vorabkosten zu testen. Auch der Einstieg ist bewusst einfach gestaltet. Zunächst genügen wenige Angaben. Weitere Details und Zahlungsinformationen werden erst dann abgefragt, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Etwaige Gebühren werden im konkreten Buchungsprozess transparent ausgewiesen. Unser Modell soll an einer erfolgreichen Vermittlung ansetzen und nicht daran, dass jemand lediglich ein Inserat ausprobiert.

Von der Suche bis zur Zahlungsabwicklung läuft der Prozess über Lagery. Welche Vorteile bietet dieser Ansatz gegenüber einer klassischen Vermietung?

Bei einer klassischen Vermietung verteilen sich Inserat, E-Mails, Telefonate, Terminabsprachen, Überweisungen und Dokumente häufig auf verschiedene Kanäle. Lagery führt diese Schritte in einem nachvollziehbaren Prozess zusammen. Interessenten können Angebote strukturiert vergleichen, eine unverbindliche Anfrage senden oder, sofern angeboten, direkt buchen. Kommunikation, Buchungsstatus, Zahlung, Stornierung und Auszahlung bleiben für beide Seiten an einer Stelle einsehbar. Das reduziert den Abstimmungsaufwand und macht Vereinbarungen besser nachvollziehbar.

Garagen, Hallen und Container unterscheiden sich deutlich voneinander. Wie schaffen Sie es, diese unterschiedlichen Flächen auf einer Plattform sinnvoll abzubilden?

Wir arbeiten mit einem gemeinsamen Kern aus Standort, Größe, Preis, Verfügbarkeit und Buchungsart. Diesen ergänzen wir um Angaben, die für die jeweilige Fläche relevant sind. Dazu gehören beispielsweise Maße und Türbreiten, Zufahrtsmöglichkeiten, maximale Belastung, Zugangszeiten, Sicherheitsmerkmale, Klimatisierung, die Anzahl verfügbarer Einheiten und Regeln für erlaubte Gegenstände. Dadurch bleiben unterschiedliche Flächen vergleichbar, ohne ihre Besonderheiten in einem allgemeinen Beschreibungstext zu verstecken. Aktuell lassen sich unter anderem Keller, Garagen, Stellplätze, Dachböden, Zimmer, Schuppen, Container und Lagerhallen abbilden.

Ein Marktplatz funktioniert nur, wenn gleichzeitig genügend Anbieter und Interessenten vorhanden sind. Wie gehen Sie mit dieser Herausforderung beim Wachstum um?

Wir möchten nicht nur oberflächlich möglichst viele Orte abdecken, sondern in ausgewählten Regionen und Anwendungsfällen eine echte Angebotsdichte schaffen. Dafür sprechen wir Anbieter gezielt an und unterstützen sie bei Bedarf persönlich beim ersten Inserat. Gleichzeitig nutzen wir lokale Suchseiten, konkrete Kategorien und Suchbenachrichtigungen, um vorhandene Nachfrage sichtbar zu machen. Entscheidend ist, Angebot und Nachfrage in denselben Städten und Regionen aufzubauen. Suchanfragen ohne passendes Ergebnis zeigen uns außerdem, in welchen Orten und bei welchen Flächentypen wir als Nächstes weitere Anbieter gewinnen müssen.

Vertrauen spielt bei der Vermietung privater und gewerblicher Flächen eine wichtige Rolle. Wie möchten Sie dieses Vertrauen auf Lagery schaffen?

Vertrauen entsteht für uns nicht durch ein einzelnes Siegel, sondern durch mehrere nachvollziehbare Maßnahmen. Dazu gehören bestätigte E-Mail-Adressen, die klare Kennzeichnung privater und gewerblicher Anbieter sowie geprüfte Identitätsangaben, sofern diese bereits vorliegen. Inserate sollen mit Fotos, Maßen, Informationen zum Zugang, Regeln und Ausstattung möglichst konkret beschrieben werden. Gebühren werden vor der Zahlung angezeigt. Die Kommunikation bleibt der jeweiligen Buchung zugeordnet und Zahlungen werden über einen spezialisierten Zahlungsdienstleister abgewickelt. Bewertungen sind erst nach einer bezahlten Buchung möglich. Hinzu kommen Melde- und Supportwege sowie versionierte Rechtstexte, deren jeweiliger Stand einer Buchung zugeordnet wird.

Was unterscheidet Lagery von klassischen Immobilienportalen oder anderen Möglichkeiten, freie Lager- und Stellflächen zu vermieten?

Klassische Immobilienportale enden häufig bei der Kontaktvermittlung und sind überwiegend auf vollständige Immobilien oder langfristige Mietverhältnisse ausgelegt. Lagery konzentriert sich dagegen auf Lager-, Abstell- und Parkflächen. Dazu gehören auch kleine Teilflächen und Angebote mit mehreren verfügbaren Einheiten. Die relevanten Merkmale werden strukturiert erfasst und durch Suche, Karte und Filter vergleichbar gemacht. Nach dem ersten Kontakt geht der Prozess auf Lagery mit Anfrage oder Sofortbuchung, Kommunikation, Zahlung und Statusverwaltung weiter. Damit ist Lagery nicht nur ein digitales Schwarzes Brett, sondern eine auf diesen Markt spezialisierte Vermittlungsplattform.

Lagery befindet sich aktuell im weiteren Aufbau. Welche Vision verfolgen Sie, und welche nächsten Entwicklungsschritte sind geplant?

Unsere Vision ist, ungenutzte Flächen so einfach auffindbar und buchbar zu machen wie andere digitale Dienstleistungen. Jeder geeignete Quadratmeter soll die Chance bekommen, genau dort gefunden zu werden, wo jemand zusätzlichen Platz benötigt. In der nächsten Phase konzentrieren wir uns vor allem auf mehr Angebotsdichte in konkreten Regionen, einen noch einfacheren Einstieg für Anbieter und bessere Such- und Vermittlungsprozesse. Gleichzeitig entwickeln wir die Abläufe rund um Vertrauen, Zahlung und den technischen Betrieb kontinuierlich weiter. Für gewerbliche Anbieter möchten wir insbesondere die Verwaltung mehrerer Flächen und Einheiten weiter vereinfachen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die einen digitalen Marktplatz aufbauen möchten?

Erstens sollte man mit einem klar abgegrenzten Markt beginnen, in dem sich eine echte Balance zwischen Angebot und Nachfrage schaffen lässt. Viele Registrierungen helfen wenig, wenn beide Seiten nicht zueinanderpassen.

Zweitens sollte man von Beginn an intensiv mit beiden Marktseiten sprechen. Anbieter und Interessenten haben unterschiedliche Probleme und Erwartungen. Beide Perspektiven müssen separat verstanden werden.

Drittens sollte man Vertrauen und die operativen Abläufe früh mitdenken. Zahlung, Stornierung, Support und die Prüfung von Inhalten sind keine späteren Zusatzfunktionen, sondern ein wesentlicher Teil des Produkts. Entscheidend sind am Ende erfolgreiche Vermittlungen und eine wiederkehrende Nutzung, nicht die Länge der Funktionsliste.

Fotocredits: privat

Wir bedanken uns bei Seckin Hikmet Alkas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Lagery

Lagery Logo grün weiss

Kontakt:

BundS GmbH
Marburger Str. 17
57223 Kreuztal
Deutschland

lagery.de
info@lagery.de

Ansprechpartner: Seckin Hikmet Alkas

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LinkedIn Seckin Hikmet Alkas

Teydra Lab: Wie ein 14-Jähriger die KI-Technik für Websites revolutioniert

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Teydra Lab: KI und Technik für eigene Chatbots Stanislaus Hees

Teydra Lab verbindet KI und Technik, um kleineren Unternehmen einen individuell konfigurierbaren Chatbot für ihre Websites zu ermöglichen.

Können Sie Teydra Lab kurz vorstellen und erzählen, welches Problem Sie mit Ihrer KI Lösung lösen möchten?

Teydra Lab entwickelt einen konfigurierbaren AI-Chatbot-Builder für Websites. Betreiber sollen Design, Ton, Wissensquellen, Sprachverhalten und Modellwahl selbst festlegen können. Das Ziel ist, kleineren Unternehmen mehr Kontrolle und Flexibilität zu geben, statt sie vollständig von einer festen KI-Blackbox abhängig zu machen. Das Produkt befindet sich noch in aktiver Entwicklung.

Sie sind erst 14 Jahre alt. Wie wurde aus Ihrer frühen Begeisterung für Technik die Idee, ein eigenes Projekt aufzubauen?

Ich bin inzwischen 14½. Angefangen hat es mit meinem Interesse an Drohnen. Ich wollte Geld für Drohnen verdienen und dachte zunächst über eine externe Erklärplattform oder einen entsprechenden Dienst nach. Dann wurde mir klar, dass ich die Technik mit KI selbst bauen kann. Dadurch kann ich Dinge individueller gestalten und bin nicht darauf angewiesen, wie jemand anderes ein Produkt festlegt.

Vom Reparieren von Handys bis zur Beschäftigung mit Drohnen und Flugzeugen. Was haben Sie dabei über Technik und das Entwickeln eigener Lösungen gelernt?

Ich habe mit FPV-Drohnen, Drohnenteilen, 3D-Druckern, Handyreparaturen und weiteren technischen Projekten gearbeitet. Dabei habe ich gelernt, dass man nicht nur fertige Produkte verwenden, sondern die dahinterliegenden Systeme verstehen und verändern kann. Fehler und unfertige Versuche gehören dabei zum Entwickeln dazu.

Welche Vision verfolgen Sie mit Teydra Lab, und wo möchten Sie mit dem Projekt langfristig hin?

Teydra Lab soll ein nützliches und ehrliches Werkzeug für kleinere Unternehmen und Organisationen werden. Ich möchte, dass Nutzer:innen KI einsetzen können, ohne Kontrolle, Transparenz und die Grenzen des Systems aus den Augen zu verlieren.

An welche Unternehmen richtet sich Teydra Lab, und warum soll gerade für sie der Einstieg in KI Assistenten einfacher werden?

Der Ansatz richtet sich vor allem an kleinere Unternehmen und Organisationen, die eine KI für ihre Website nutzen möchten, aber nicht über große technische Teams verfügen. Sie sollen wichtige Eigenschaften selbst konfigurieren können, ohne für jede Änderung ein großes Entwicklerteam zu benötigen.

Was unterscheidet Ihren Ansatz von anderen Lösungen für KI Chatbots auf Unternehmenswebsites?

Der Schwerpunkt liegt auf Konfigurierbarkeit und Kontrolle. Teydra Lab soll nicht nur eine allgemeine Antwortmaschine sein. Betreiber sollen beeinflussen können, wie der Chatbot gestaltet ist, welches Wissen er verwendet, wie er kommuniziert und welches Modell eingesetzt wird. Ich möchte dabei bewusst keine Behauptung aufstellen, dass das Produkt bereits fertig oder jeder anderen Lösung überlegen ist.

Sie beschäftigen sich nicht nur mit Technologie, sondern hinterfragen auch den aktuellen KI Hype. Wo sehen Sie derzeit übertriebene Erwartungen an künstliche Intelligenz?

Viele Menschen erwarten, dass KI automatisch jedes Problem löst. Ich glaube, dass dabei oft unterschätzt wird, wie wichtig gute Daten, klare Ziele, menschliche Verantwortung und einfache Bedienung sind. KI kann einem einzelnen Menschen ermöglichen, Dinge zu bauen, für die früher sehr viele Mitarbeiter und viel Geld nötig gewesen wären. Das bedeutet aber nicht, dass jede KI-Antwort richtig ist oder dass ein Produkt keine Grenzen hat.

Wie gehen Sie beim Entwickeln damit um, eigene Ideen und Annahmen immer wieder kritisch zu überprüfen?

Ich versuche, nicht nur zu fragen, ob etwas technisch möglich ist, sondern auch, ob es für die Nutzer:innen wirklich einfach und nützlich ist. Eine wichtige Marketing-Erkenntnis war für mich, dass ein gutes Produkt nicht automatisch Aufmerksamkeit bekommt. Man muss die richtigen Hebel finden, zum Beispiel über passende Inhalte und Social Media, und zuerst echten Wert geben. Gleichzeitig wollen Kunden möglichst wenig Aufwand haben. Deshalb arbeite ich aktuell auch daran, Teydra einfacher zu erklären und einfacher nutzbar zu machen.

Welche besonderen Herausforderungen entstehen, wenn man bereits in so jungen Jahren ein eigenes Technologieprojekt aufbauen möchte?

Eine Herausforderung ist, dass manche Menschen einen entweder als Wunderkind darstellen oder automatisch unterschätzen. Beides hilft nicht wirklich. Man muss lernen, die eigene Arbeit verständlich zu erklären und gleichzeitig offen zu sagen, was noch nicht fertig ist.

Was haben Sie durch Teydra Lab bisher über Unternehmertum gelernt, das Sie zu Beginn nicht erwartet hätten?

Ich habe gelernt, dass Entwicklung, Produkt, Marketing und Aufmerksamkeit sehr stark zusammenhängen. Es reicht nicht, etwas technisch Interessantes zu bauen. Man muss auch verstehen, welches Problem für andere wirklich relevant ist und wie man den Nutzen möglichst einfach vermittelt.

Welche nächsten Entwicklungsschritte haben Sie für Teydra Lab geplant?

Ich arbeite weiter an der Vereinfachung des Produkts und der Nutzerführung. Außerdem entwickle ich weitere technische Ideen und ein offeneres Unterprojekt im Umfeld von Teydra Lab. Parallel beschäftige ich mich weiter mit KI, FPV-Drohnen, 3D-Druck und anderen technischen Projekten.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen jungen Menschen geben, die eine technische Idee haben und daraus ein eigenes Projekt entwickeln möchten?

Erstens: Fang klein an und baue etwas Echtes, statt nur über die Idee zu sprechen.

Zweitens: Hinterfrage deine eigenen Annahmen und sei bereit, deine Richtung zu ändern.

Drittens: Warte nicht darauf, dass du bereits alles weißt. Lerne Schritt für Schritt, aber sei ehrlich darüber, was du noch nicht kannst.

Fotografin: Bella Lieberberg Bildcredits: Salissa-Sarah Nehrke/sanora

Wir bedanken uns bei Stanislaus Hees für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Höhle der Löwen Investoren 2026: Zwei neue Löwen für die Jubiläumsstaffel

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Höhle der Löwen Investoren 2026v.o.l.: Anderes W. Herb, Johannes Kliesch, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel. v.u.l.: Janna Ensthaler, Dagmar Wöhrl, Judith Williams und Frank Thelen.
v.o.l.: Anderes W. Herb, Johannes Kliesch, Carsten Maschmeyer und Ralf Duemmel. v.u.l.: Janna Ensthaler, Dagmar Woehrl, Judith Williams und Frank Thelen.

Am 7. September startet bei VOX die 20. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ – und zum Jubiläum wird es voller im Rudel. Mit Johannes Kliesch und Andreas W. Herb ziehen zwei weitere Investoren in die Höhle ein und bringen die Zahl der Löwen auf acht. Wer bei der Jubiläumsstaffel 2026 zu den Höhle der Löwen Investoren zählt, sorgt für besonders viel Spannung. Seit 2014 gilt das Format als erste Adresse für Gründergeist, Innovationen und Investments im deutschen Fernsehen – die Jubiläumsstaffel soll diesem Ruf mit einem verschärften Konkurrenzkampf zwischen den Investoren gerecht werden.

Die Höhle der Löwen Investoren 2026 im Überblick

Insgesamt acht Löwinnen und Löwen kämpfen künftig um die besten Deals: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Judith Williams, Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer und Frank Thelen werden durch die beiden Neuzugänge Johannes Kliesch und Andreas W. Herb ergänzt. Beide haben eigene Unternehmensgruppen mit dreistelligen Millionenumsätzen aufgebaut und gehören zu den prägenden Unternehmerpersönlichkeiten ihrer Branchen.

Die Neuzugänge bringen nicht nur frische Perspektiven mit, sondern auch beträchtliche Investitionskraft und große Unternehmernetzwerke. Da beide auch außerhalb ihrer Kernbranchen investieren, ist mit härteren Verhandlungen und intensiveren Bietergefechten um die spannendsten Start-ups zu rechnen.

Johannes Kliesch – der E-Commerce-Experte

Johannes Kliesch ist Gründer und CEO der Lifestyle-Marke SNOCKS. Mit gerade einmal 4.000 Euro Startkapital baute der heute 31-Jährige sein Unternehmen aus dem Kinderzimmer heraus zur SNOCKS Group auf – mit mehr als 150 Mitarbeitenden und über 130 Millionen Euro Jahresumsatz. Der Forbes-„30 Under 30“-Unternehmer gilt als gefragter Experte für E-Commerce, Markenaufbau und Künstliche Intelligenz und teilt seine Erfahrungen auch als Podcast-Host.

Zu seinem Einstieg sagt Kliesch: „Als Founder, der bei null angefangen hat, bringe ich eine ehrliche Perspektive mit, auf Augenhöhe und voller Leidenschaft für Brand Building und E-Commerce.“

Andreas W. Herb – der Marken- und Getränkeprofi

Andreas W. Herb, geboren 1970 in Trier, ist Gründer der MBG GROUP und seit über drei Jahrzehnten in der Entwicklung und Skalierung von Marken aus den Bereichen Getränke, Food und Konsumgüter aktiv. Aus einem nationalen Vertriebsunternehmen entstand eine international tätige Gruppe mit Aktivitäten in über 70 Ländern, mehr als 250 Mitarbeitenden und über 60.000 Kunden. Zu den bekanntesten Marken zählen SALITOS, effect Energy Drink, SCAVI & RAY und GOLDBERG.

Sein Anspruch an die neue Rolle: „Ich liebe Menschen, die den Mut haben, groß zu denken und einfach anzufangen. Bei ‚Die Höhle der Löwen‘ suche ich keine perfekten Gründer, sondern Persönlichkeiten mit Leidenschaft, Ausdauer und einer Idee, die das Potenzial hat, etwas zu verändern.“

Die etablierten Höhle der Löwen Investoren 2026

Neben den beiden Neuzugängen sitzen erneut sechs bekannte Gesichter im Rudel:

  • Ralf Dümmel – seit 2016 Investor, gilt mit den meisten abgeschlossenen Deals als Dealkönig der Show. Über seine DS Gruppe brachte er Start-ups wie Rokitta’s Rostschreck oder die Abfluss-Fee zu Handelsumsätzen im zweistelligen Millionenbereich.
  • Carsten Maschmeyer – seit 2016 in der Jury, investiert über mehrere Venture-Capital-Fonds in über 160 Technologie-Start-ups. Zu seinen bekanntesten Deals zählen Finanzguru und Presize, das später von Meta übernommen wurde.
  • Judith Williams – seit der ersten Staffel dabei, Gründerin von Judith Williams Cosmetics und aktuell unter anderem an Tallow Naturals und Pick’em beteiligt.
  • Dagmar Wöhrl – seit 2017 im Rudel, unterstützte unter anderem waterdrop und HappyPo und blickt auf mehr als 600 durch DHDL entstandene Arbeitsplätze zurück.
  • Janna Ensthaler – seit 2023 Investorin, Gründerin von Glossybox und EventInc, heute mit Fokus auf Zukunftstechnologien und Natural Health.
  • Frank Thelen – seit 2025 wieder dauerhaft dabei, Gründer und CEO von Freigeist Capital mit Investments in Start-ups wie RobCo, Xentral und YFood.

Was die Jubiläumsstaffel besonders macht

Zur 20. Staffel gibt es ein besonderes Wiedersehen: David Weyhe, Gründer von Mexican Tears, kehrt zurück in die Höhle – bereits in Staffel 1 hatte er mit seinen scharfen Soßen für einen legendären TV-Moment gesorgt. Auch prominente Gäste sind in dieser Staffel zahlreich vertreten, darunter Fußballtrainer Steffen Baumgart, Sternekoch Johann Lafer und Schauspieler Mike Leon Lichtenberg aus „Maxton Hall“. Erstmals pitcht zudem eine ehemalige Gastlöwin, Diana zur Löwen, mit ihrem eigenen Start-up vor dem Rudel.

Emotional wird es ebenfalls: Ein Gründer macht nach seinem Pitch seiner Partnerin einen Heiratsantrag mitten in der Höhle. Und zum ersten Mal dürfen Gründerinnen und Gründer die Löwen dazu einladen, sich ihre eigenen Dealkonditionen zu erspielen.

Rekorde aus 20 Staffeln

Zum Jubiläum blickt „Die Höhle der Löwen“ auch auf beeindruckende Zahlen zurück:

  • Mehr als 1.300 Gründerinnen und Gründer haben seit Staffel 1 vor den Löwen gepitcht, knapp 1.000 Pitches wurden aufgezeichnet.
  • Ralf Dümmel hält mit den meisten abgeschlossenen Deals den inoffiziellen Titel des Dealkönigs.
  • Der schnellste Deal der Sendungsgeschichte gelang dem Start-up „Topfi“: Nach nur 50 Sekunden Pitch und sieben Minuten Verhandlung stand die Einigung.
  • Der jüngste Gründer war erst 16 Jahre, fünf Monate und neun Tage alt (Philipp Hammerer, Staffel 19), die jüngste Gründerin Valeria Weingart war zum Zeitpunkt des Pitches 16 Jahre und sieben Monate alt.
  • Mit 98 Jahren war Heinz Schlechtingen der älteste Teilnehmer der Sendungsgeschichte, als er 2024 seinen Enkel beim Pitch unterstützte.

FAQ

Wann startet die 20. Staffel „Die Höhle der Löwen“?

Die Jubiläumsstaffel startet am 7. September bei VOX.

Welche neuen Investoren sind 2026 dabei?

Neu im Rudel sind Johannes Kliesch, Gründer der Lifestyle-Marke SNOCKS, und Andreas W. Herb, Gründer der MBG GROUP mit Marken wie SALITOS und effect Energy Drink.

Wie viele Löwen sitzen insgesamt in Staffel 20?

Insgesamt acht Investorinnen und Investoren: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Judith Williams, Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen sowie die Neuzugänge Johannes Kliesch und Andreas W. Herb.

Wer produziert „Die Höhle der Löwen“?

Die Sendung wird von EndemolShine Germany im Auftrag von VOX produziert.

Fazit zu den Höhle der Löwen Investoren 2026

Mit acht Investorinnen und Investoren, prominenten Gästen und einem besonderen Wiedersehen startet „Die Höhle der Löwen“ ambitioniert in ihre 20. Staffel. Die beiden neuen Löwen Johannes Kliesch und Andreas W. Herb bringen frisches Kapital, neue Netzwerke und zusätzlichen Wettbewerbsdruck ins Rudel – für Gründerinnen und Gründer bedeutet das mehr Auswahl an Investoren, aber auch härtere Verhandlungen um die besten Deals. Ab 7. September zeigt sich bei VOX, wie sich das neu formierte Rudel schlägt.

Bild v.o.l.: Anderes W. Herb, Johannes Kliesch, Carsten Maschmeyer und Ralf Duemmel.
v.u.l.: Janna Ensthaler, Dagmar Woehrl, Judith Williams und Frank Thelen. Foto: RTL / Boris Breuer

Foto/Quelle: RTL / Boris Breuer

VisionAward 2026: cylib und decyte als Gewinner ausgezeichnet

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VisionAward: cylib und decyte gewinnen 2026 Julia Stachowiak und Hanna Roeschke von decyte © VisionAward

VisionAward2026: Zwei innovative Preisträger mit hohem gesellschaftlichen Nutzen ausgezeichnet

München, 4. September 2026 – Zwei Startups mit verheißungsvoller Zukunft wurden in diesem Jahr von der Jury des VisionAwards aus rund 50 Kandidaten ausgewählt. Die diesjährigen Gewinner eines VisionAward_26, eines der ältesten (seit 2006) Start-up-Preise in Deutschland, sind cylib und decyte.

cylib setzt auf ganzheitliches Batterierecycling

cylib ist ein deutsches Cleantech-Startup aus Aachen, das sich auf ganzheitliches Batterierecycling, also die Rückgewinnung aller Wertstoffe aus Lithium-Ionen-Batterien, spezialisiert hat. Die Rückgewinnung von Lithium und Graphit erfolgt wasserbasiert, wodurch deutlich weniger Säuren und Chemikalien nötig sind als bei herkömmlichen Verfahren. Derzeit entsteht im Chempark Dormagen bei Köln die erste Großfabrik, deren Inbetriebnahme für 2027 geplant ist, mit einer Reycling-Kapazität rund 60.000 Fahrzeugbatterien pro Jahr. Das Unternehmen wurde 2022 von Lilian Schwich, Paul Sabarny und Dr. Gideon Schwich in Aachen gegründet als Spin-off der RWTH Aachen. Überreicht wurde der VisionAward_26 an Daniel Dietz, CFO von cylib.

decyte entwickelt KI-gestützten Bluttest zur Krebsfrüherkennung

decyte ist ein junges Startup aus Göttingen im Bereich Health-Tech/KI-Diagnostik, gegründet von Julia Stachowiak und Hanna Roetschke. decyte entwickelt einen hochsensitiven, blutbasierten Test, der mithilfe künstlicher Intelligenz Krebs, insbesondere Darmkrebs, bereits in sehr frühen Stadien erkennen soll, indem subtile Signale des Immunsystems entschlüsselt werden – bevor Symptome auftreten, die zwar von Koloskopien, aber nicht von herkömmlichen blutbasierten Screeningtests erkannt werden.

Gesellschaftlicher Nutzen als wichtiges Auswahlkriterium

„2026 hatten wir zahlreiche Kandidaten für einen VisionAward, die K.I.-Anwendungen jeder Art widerspiegelten. Unsere Jury hat bei der Auswahl der Preisträger auch in diesem Jahr wieder besonderen Wert daraufgelegt, dass auch die Gewinner eines VisionAward_26 nicht nur technisch top sind und wirtschaftliche Perspektiven haben, sondern auch einen hohen gesellschaftlichen Nutzen erwarten lassen“, kommentiert Juryvorsitzender Ulrich Clef die Arbeit die Entscheidung der zwölf Jurymitglieder. „Wir wünschen den beiden Preisträgern, dass sie in die Fußstapfen einiger unserer erfolgreichen Preisträger der letzten zwanzig Jahre treten.“

Weitere Informationen sowie Anmeldung unter: www.visionaward.de. Dort sehen Sie auch die einzelnen Jurymitglieder.

Bild Julia Stachowiak und Hanna Roeschke von decyte © VisionAward

Quelle schoesslers GmbH

 

BIG UP Startup Summit 2026: GAIA Aerospace, Anori Tech und enerbeat siegen

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BIG UP bringt in Braunschweig Startups und Investoren zusammen Die Startups enerbeat aus Braunschweig (1.+2. von links, Sieger im Schwerpunkt Clean Tech und Green Mobility), Anori Tech aus Hamburg (Mitte, Sieger im Schwerpunkt High Tech und Deep Tech) sowie GAIA Aerospace aus Braunschweig (Sieger im Schwerpunkt Dual Use) durften sich über jeweils 5.000 Euro Preisgeld freuen. Fotos: Braunschweig Zukunft GmbH/Philipp Ziebart

BIG UP Startup Summit verdeutlicht die Rolle des Kapitalzugangs für erfolgreiche Gründungen

GAIA Aerospace, Anori Tech und enerbeat gewinnen den BIG UP Startup Summit 2026

Beim BIG UP Startup Summit am 2. September war Braunschweig erneut Treffpunkt der deutschen Startup- und Investorenszene. 17 junge Unternehmen präsentierten ihre Technologien und Geschäftsmodelle vor acht Investorinnen und Investoren aus ganz Deutschland – und vor rund 250 Gästen im Braunschweiger westand. Unter ihnen waren Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum, die unter anderem die Potenziale von Dual Use Technologien diskutierten. Drei Startups durften sich über ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro freuen.

Kapital und starke Standortfaktoren für erfolgreiche Startups

„Gute Ideen und gute Forschung sollen keine zeitlich begrenzten Projekte bleiben, sie sollen wachsen und im besten Fall Arbeitsplätze und neue Wertschöpfung hervorbringen“, so Ministerpräsident Olaf Lies, Schirmherr von BIG UP, das die Braunschweig Zukunft GmbH seit 2024 in Kooperation mit der CorpPearls GmbH aus Berlin ausrichtet. „Braunschweig und Niedersachsen können selbstbewusst die Forschungsstärke und industrielle Kompetenz herausstellen, die eine ideale Grundlage für Innovationen und erfolgreiche Startups bieten“, so Lies.

In der Diskussionsrunde mit dem Ministerpräsidenten, Oberbürgermeister Kornblum, Moderator Tobias Verlende von CorpPearls sowie der gebürtigen Braunschweigerin Christine Garburg von der Europäischen Investitionsbank (EIB), Moritz Pichler von Join Capital und Dirk Seewald von eCapital ging es auch um die Frage, welche Standortfaktoren erfolgreiche Startups benötigen.

„Ob Mobilität, Energie, Quantentechnologien, Digitale Produktion, Luft- und Raumfahrt, Sensorik oder Sicherheit – Braunschweig vereint Schlüsseltechnologien, die für die großen Herausforderungen unserer Zeit relevant sind. Startups brauchen darüber hinaus aber auch Kapital und erste Anwendungspartner – dafür schaffen wir mit den Unterstützungsangeboten der Wirtschaftsförderung, aktiver Netzwerkarbeit und einem deutschlandweit ausstrahlenden Event wie BIG UP das passende Umfeld“, so Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „BIG UP beweist, welche Strahlkraft aus einem lebendigen Gründungsökosystem heraus entstehen kann. Dass neben vielen aufstrebenden Startups so viele renommierte Investorinnen und Investoren hier nach Braunschweig gekommen sind und dass Ministerpräsident Olaf Lies die Schirmherrschaft übernommen hat, ist eine Anerkennung der Arbeit hier am Standort.“

Investorinnen und Investoren geben Einblicke

Mit Felix Franke von World Fund, Gernot Berger vom High-Tech Gründerfonds, Lia Hruby von Futury Capital, Fares Agua von Leap4 und Ralf Borchers von der NBank Capital boten weitere Risikokapitalgeber in den Investor Talks Einblicke in ihre Investitionsentscheidungen und fühlten den Startups im Anschluss an die Pitches auf den Zahn. Gemeinsam mit dem Publikum bestimmten die Investorinnen und Investoren die Sieger in den drei Themenschwerpunkten.

GAIA Aerospace gewinnt im Bereich Dual Use

Im Themenschwerpunkt Dual Use hat das Braunschweiger Startup GAIA Aerospace mit seiner weltweit ersten wiederverwendbaren AirLaunch-Rakete überzeugt, die Kleinsatelliten innerhalb von 72 Stunden direkt von deutschen Flughäfen in den niedrigen Erdorbit transportieren soll.

Anori Tech überzeugt mit Batterie-Management-System

In der Kategorie High Tech und Deep Tech gewann Anori Tech aus Hamburg. Das Team entwickelt ein individuell konfigurierbares Batterie-Management-System, mit dem Batteriehersteller die Markteinführung neuer Batterien beschleunigen können.

enerbeat gewinnt in Clean Tech und Green Mobility

Den Preis in der Kategorie Clean Tech und Green Mobility, gesponsert von der Braunschweigischen Landessparkasse, erhielt das Startup enerbeat aus Braunschweig. Das Startup macht die Steuerung industrieller Lüftungsanlagen intelligenter und will mit seiner Technologie den Energieverbrauch um 20 bis 40 Prozent senken, während die Raumbedingungen stabil bleiben.

Alle drei Teams erhielten jeweils 5.000 Euro Preisgeld sowie eines der begehrten BIG UP Skateboards.

Weitere Infos zu den Startups und Investoren, die am BIG UP Startup Summit 2026 teilgenommen haben sowie Impressionen des Tages sind unter www.bigup.de zu finden.

Der BIG UP Startup Summit wurde gesponsert von:

Braunschweigische Landessparkasse |
BS|ENERGY |
Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank |
PSD Bank Braunschweig eG

Die Startups enerbeat aus Braunschweig (1.+2. von links, Sieger im Schwerpunkt Clean Tech und Green Mobility), Anori Tech aus Hamburg (Mitte, Sieger im Schwerpunkt High Tech und Deep Tech) sowie GAIA Aerospace aus Braunschweig (Sieger im Schwerpunkt Dual Use) durften sich über jeweils 5.000 Euro Preisgeld freuen.

Fotos: Braunschweig Zukunft GmbH/Philipp Ziebart

Quelle Braunschweig Zukunft GmbH

Ding Dong Ping Pong: Indoor-Tischtennis in Die Höhle der Löwen

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Ding Dong Ping Pong: Tischtennis bei Die Höhle der Löwen Bild (v.li.) Kian Pariwar und Waldemar Zeiler, Gründer-Duo von Ding Dong Ping Pong aus Berlin. Foto: RTL

Ding Dong Ping Pong bringt Tischtennis in moderne Indoor-Clubs und wird am 7. September 2026 in Die Höhle der Löwen pitchen.

Wie ist die Idee entstanden, wer steht hinter Ding Dong Ping Pong und welcher Moment hat euch zur Gründung inspiriert?

Hinter Ding Dong Ping Pong stecken Kian und Waldemar, zwei langjährige Freunde. Wir sind beide Väter, leben in Berlin und kennen uns seit über 20 Jahren. Die Idee entstand aus einem ganz simplen Bedürfnis: Wir wollten einfach den ganzen Tag Tischtennis spielen. Nach über zehn Jahren, in denen vorallem Waldemar sprichwörtlich richtig dicke Bretter gebohrt und für eine neue Wirtschaft gekämpft hat, hatten beide eine extreme Sehnsucht nach Leichtigkeit. Eir wollten einen Ort in Nachbarschaft kreieren, an dem man einfach zusammenkommt und Spaß hat.

In welcher Branche seid ihr tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell eures Startups aus?

Wir bewegen uns im Bereich IRL Freizeit, Sport und Community-Building. Wir bauen moderne, 24/7 geöffnete Indoor-Tischtennis-Clubs. Das Geschäftsmodell ist super digitalisiert: Du buchst deinen Tisch einfach per App. Wir bieten absolute Top-Bedingungen mit Wettkampftischen, speziellem Sportboden und geiler Beleuchtung. Dazu kommen digitale Features wie automatische Punktezähler und Video-Replay-Buttons, mit denen du dir deine besten Ballwechsel direkt aufs Handy schicken lassen kannst. Wir verdienen an der Tischmiete, Memberships, Coaching-Vermittlung und Firmenevents.

Welches konkrete Problem löst ihr und welche Marktlücke habt ihr damit geschlossen?

Wir lösen direkt zwei Probleme. Erstens: das Wetter und der Platzmangel. Es gibt in Deutschland zwar 15.000 Outdoor-Platten, aber kaum Möglichkeiten, drinnen zu spielen, wenn man nicht extra in einen klassischen Verein eintreten will. Bei uns heißt es: „Schmettern bei allen Wettern“.

Zweitens, und das ist noch viel wichtiger: Wir bekämpfen die Einsamkeit. Berlin ist die Hauptstadt der Einsamkeit, und Einsamkeit ist so ungesund, als würdest du 15 Zigaretten am Tag rauchen. Tischtennis ist der perfekte Eisbrecher, um Leute zusammenzubringen, völlig egal wie alt sie sind oder woher sie kommen.

Warum habt ihr euch für die Teilnahme an Die Höhle der Löwen entschieden und welche Aspekte standen dabei im Vordergrund?

Wir haben in Berlin gezeigt, dass das Konzept extrem gut anläuft und die Leute den Laden lieben. Aber andere Nachbarschaften in ganz Deutschland sind schon neidisch. Um das Ganze groß zu machen und unser Franchise-Konzept, wir nennen es „Friendchise“, auszurollen, brauchen wir Reichweite und starkes Kapital. Die Höhle der Löwen ist der perfekte Ort, um ganz Deutschland zu zeigen, dass Tischtennis wieder richtig cool ist.

Wer war von Anfang an euer absoluter Wunschlöwe bei Die Höhle der Löwen und warum passt dieser Investor perfekt zu eurer Vision?

Frank Thelen, denn er liebt Tischtennis genauso wie wir! Und Dagmar Wöhrl, weil sie sich mit Real Estate und Einzelhandel auskennt.

Welche Form der Unterstützung durch die Investoren bei Die Höhle der Löwen erhofft ihr euch neben dem Kapital am meisten?

Ein starkes Netzwerk in der Immobilienbranche! Um Ding Dong Ping Pong in andere Städte zu bringen, brauchen wir geile, zentrale Locations mit großen Schaufenstern, idealerweise mitten in den lebendigsten Kiezen.

Welche nächsten Schritte sind nach eurem Auftritt bei Die Höhle der Löwen geplant und gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Wir denken ambitioniert: Deutschland verträgt locker mindestens 100 Ding Dong Ping Pong Standorte. Der Plan ist, in den nächsten ein bis zwei Jahren etwa zehn Clubs selbst zu eröffnen und den Rest über unser „Friendchise“-Modell mit Partnern auszurollen.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf eurem bisherigen Gründerweg als besonders wertvoll erwiesen?

Dass ein einfaches, analoges Produkt, das pure Freude auslöst, unfassbar mächtig ist. Bei meinen früheren Projekten wie Balkonkraftwerken musste ich den Leuten stundenlang erklären, wie das funktioniert. Wenn ich heute erzähle, dass ich einen Tischtennis-Club aufmache, gehen bei jedem sofort die Mundwinkel nach oben und die Leute haben ein Leuchten in den Augen. Über 70 Prozent der Deutschen kennen und können Tischtennis, das ist eine gigantische Basis.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen leiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Sucht nach Leichtigkeit und Dingen, die Menschen verbinden. In einer Zeit, in der alle nur noch auf Bildschirme starren und Vereinsamung ein echtes gesellschaftliches Problem ist, sind analoge Begegnungsstätten Gold wert. Ihr müsst nicht immer die komplexeste Tech-Innovation bauen. Manchmal reicht es, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen zusammenkommen, schwitzen, lachen und einfach eine gute Zeit haben.

Sehen Sie Ding Dong Ping Pong am 07. September 2026 in der Höhle der Löwen

Bild (v.li.) Kian Pariwar und Waldemar Zeiler, Gründer-Duo von Ding Dong Ping Pong aus Berlin. Foto: RTL

Wir bedanken uns bei Kian Pariwar und Waldemar Zeiler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

WHYNOT.limited: KI-gestützte Produkte für Design- und Genussliebhaber

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WHYNOT.limited: Produkte treffen auf KI Gründer Falko Diener Collage

WHYNOT.limited verbindet besondere Produkte mit KI und macht daraus ein ungewöhnliches Markenkonzept rund um Design, Wissen und Genuss.

Können Sie WHYNOT.limited kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee entstanden ist, Trinkgläser mit gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fragen zu verbinden?

Persönlich habe ich schon lange eine Vorliebe für rare Produkte und schöne Gläser. Und als Hobby-Wissenschaftler haben mich auch schon immer bestimmte Thesen und Statistiken interessiert. Zudem fand ich manche (Verschwörungs-) Theorien schon immer abstrus und trotzdem irgendwie interessant, so skurril manche auch zu sein scheinen. Sich also über bestimmte Thesen Stats und Theorien Gedanken zu machen – beispielweise bei einem leckeren Getränk aus seinem Lieblingsglas – war und ist quasi eine Leidenschaft von mir. Und als heavy User von KIs wurde mir schnell klar, dass hier eine interessante, neuartige Verbindung entstehen könnte. Denn KIs werden – zumindest scheinbar – früher oder später so gut wie jedes Rätsel von uns Menschen lösen.
Und so kreierten wir schließlich WHYNOT.limited.

Wer steht hinter WHYNOT.limited, und welche Erfahrungen haben die Entwicklung der Marke geprägt?

Hinter WHYNOT.limited steht Falko Diener. Der Aufbau der Marke und der Produkte hat sehr lange gedauert, denn nicht nur das Kommunikationskonzept, sowohl inhaltlich wie visuell, hat viel Liebe zum Detail erfordert. Sondern auch die Entwicklung der Produkte, insbesondere der Flagschiff-Produktlinie der GMTJ Trinkgläser mit einer speziellen Produktionsweise hat viel Zeit und Energie für Experimente und – bei so einer neuartigen Entwicklungsarbeit ganz normal – Rückschläge gefordert.

Welche Vision verfolgen Sie mit WHYNOT.limited, und warum soll ein Trinkglas mehr sein als ein reines Designprodukt?

WHYNOT.limited soll zu einer Art Insider-Marke für besondere Produkte werden. Produkte, die in streng limitierten Serien verfügbar sind, und die inhaltlich und umfassend von KI Wissen & Analysen begleitet und unterfüttert werden und so der Markenbotschaft einen ganz besonderen Touch geben. Bei den Produkten dreht es sich dabei primär um Behälter und „Vehikel“ für Genußmittel.

Im Boden Ihrer Gläser befinden sich unterschiedliche Icons und Zeichen. Wie entstehen die Themen, Thesen und Geschichten hinter diesen Symbolen?

Die Thesen Stats und Theorien entspringen grundsätzlich den folgenden mehr oder weniger geheimnisvollen oder good vibes Themen: Außerirdisches, Antarktis, Mond, Jupiter, Spielspaß, Genußtrieb, Mathematische Faszination, Glaube, Mythische Kräfte, Wahre Liebe.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz für das Markenkonzept?

ChatGPT und Claude analysieren die jeweiligen Themen bzw. Thesen & Theorien aus unterschiedlichen Perspektiven. Die KIs werden wahrscheinlich schon bald alle Rätsel und Geheimnisse von uns Menschen lösen. Und so uns Menschen eine gewisse Klarheit liefern. Was seine Vor- und Nachteile haben wird.

Warum haben Sie sich bewusst dafür entschieden, unterschiedliche KI Perspektiven nebeneinander stehen zu lassen, statt eine eindeutige Antwort zu präsentieren?

Der kritische Austausch zweier oder mehrerer KIs zu einem Thema reduziert die Wahrscheinlichkeit von Halluzinationen. Und ist zudem auch noch interessant und zeigt ein bisschen den „Charakter“ einer KI 😉

An welche Menschen richtet sich WHYNOT.limited, und was möchten Sie bei ihnen mit Ihren Produkten auslösen?

An visuelle wie „inhaltliche“ Genußmenschen mit einer gewissen Neugier und Offenheit für Neuartiges. Und Liebhaber und Sammler rarer Produkte.

Design, Genuss, Neugier und KI Kultur treffen bei WHYNOT.limited aufeinander. Was macht diese Verbindung aus Ihrer Sicht besonders?

Die neuartigen und positiven Vibes der entstandenen Markenprodukte!

Die Gläser werden in Deutschland produziert und verfügen über ein spezielles Bodendesign. Welche Herausforderungen gab es bei der Entwicklung des physischen Produkts?

Sowohl der Anspruch an die Bodenform mit ihrer Ebenheit & Gradlinigkeit als auch die hochauflösende Designanbringung hat viele Test- und Produktionsrunden erfordert, bis die gewünschte Qualität erreicht wurde.

GMTJ-Universalglas-Deep-BLack-Series-Collage

Wie lässt sich ein ungewöhnliches Konzept erklären und vermarkten, das weder klassische Glasmarke noch reine Content Plattform sein möchte?

Generisch. Wir haben eine Vision. Und machen einfach mit dieser Vision im Blick. Und das eher mit einem Contrarian Ansatz als mit einem Marshallplan. Dafür ist die Marke und das Konzept zu außergewöhnlich und neuartig. Und die Zeiten mit KI sind zu dynamisch und schnelllebig.

Wie soll sich das Markenuniversum von WHYNOT.limited künftig weiterentwickeln, und welche Rolle könnten neue Produkte und Themen dabei spielen?

Auf der Produktseite werden weitere Produkte und Editionen entstehen, primär aus dem Bereich Behälter und Container für Genuß- und Sammelprodukte. Gegebenenfalls auch früher als später aus dem Bereich Spielen. Gerne auch mit passenden Collabs, we will see. Inhaltlich wird sukzessive ein Universum an Informationen, Wissen und Analysen zu den genannten Themen entstehen, und so die Marke unterfüttern.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die mit einer ungewöhnlichen Produktidee eine neue Marke aufbauen möchten?

Jeder Gründer/in sollte sich am Anfang selbst die Fragen ehrlich beantworten, was das Ziel des Ventures ist (bspw. schnelle Skalierung oder nachhaltiger Markenaufbau oder einfach nur schnell Umsatz oder Profit machen) 2) Vorabanalyse: wer und wie groß ist die Zielgruppe. Das ist bei neuartigen Produkt- und Business-Ideen manchmal schwierig. Aber auch hier sollte jeder Gründer/in stets eine Vorabanalyse betreiben. 3) Und dann einfach loslegen und dabei bleiben und sich möglichst wenig verzetteln (sprich nicht auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig versuchen zu tanzen).

Bildcredits OSS Group GmbH

Wir bedanken uns bei Falko Diener für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: WHYNOT.limited

QHYNOT limited logo  WHYNOT.limited: Produkte treffen auf KI

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Rabot Energy: Wie dynamische Strom-Tarife die Energiewende vorantreiben

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Rabot Energy: Wenn sich Strom automatisch dem Markt anpasst Bild: (von li. nach re.): Tobias Mogge (COO), Jan Matysik (CTO), Konrad Schade (CCO+MD), Konrad Schürmann (MD), Jan Rabe (Co-Founder+CEO). Fotocredits: © Rabot Energy

Rabot Energy will mit dynamischen Tarifen und intelligent gesteuertem Strom die Energiewende vorantreiben und Haushalte automatisch von günstigen Preisen profitieren lassen.

Können Sie Rabot Energy kurz vorstellen und erzählen, mit welcher Idee Sie das Unternehmen gegründet haben?

Rabot Energy ist ein digitaler und smarter Energieanbieter aus Hamburg, gegründet 2021 gemeinsam mit meinem langjährigen Mitgründer Maximilian Both – unser drittes gemeinsames Unternehmen in der Energiewirtschaft.

Die Idee dahinter: Durch den Ausbau der Erneuerbaren schwanken die Strompreise an der Börse immer stärker. Gleichzeitig gibt es immer mehr Haushalte, die mit E-Auto, Wärmepumpe oder Speicher flexibel reagieren können. Das klassische Festpreismodell lässt Chancen liegen. Wir hingegen geben die stündlichen Börsenpreise transparent an unsere Kundinnen und Kunden weiter und automatisieren den Verbrauch im Hintergrund. So profitieren sie, ohne sich täglich damit beschäftigen zu müssen.

Der Energiemarkt wurde lange von großen etablierten Unternehmen geprägt. Welche Lücke wollten Sie mit Rabot Energy schließen?

Der klassische Energievertrieb ist um ein statisches Produkt gebaut: fester Preis, eine Abrechnung im Jahr, kaum Interaktion. Das passte zu einem System zentraler Kraftwerke, nicht aber zu einem Stromsystem, das dezentral, volatil und datengetrieben ist.

Was fehlte, war die intelligente Schicht zwischen Markt und Haushalt. Und die entscheidende Lücke ist nicht der dynamische Tarif an sich – den bieten inzwischen mehrere an –, sondern die Optimierung dahinter: dass der Verbrauch automatisch dem Preis folgt, ohne dass jemand auf eine Preiskurve schauen muss. Genau darauf sind wir gebaut.

Dynamische Stromtarife sind für viele Verbraucher noch erklärungsbedürftig. Was muss passieren, damit sie tatsächlich im Massenmarkt ankommen?

Drei Dinge. Erstens die Infrastruktur: Ohne intelligente Messsysteme funktioniert keine finanzielle Optimierung durch Lastverschiebung, und Deutschland ist beim Smart-Meter-Rollout deutlich langsamer als die europäischen Nachbarn. Zweitens die Regulierung: Preissignale müssen bis zum Endkunden durchgereicht werden, auch bei den Netzentgelten. Drittens – und das ist unsere Aufgabe – das Produkt: Niemand sollte Strommarkt-Expert:in werden müssen, um zu profitieren. Unser Anspruch ist: einmal einstellen, dann läuft es.

Strom soll sich vom klassischen Versorgungsprodukt zum digitalen Consumer-Produkt entwickeln. Was verändert dieser Wandel für die Verbraucher konkret?

Strom war jahrzehntelang etwas, worüber man nur bei der Jahresrechnung nachgedacht hat. Wenn Verbrauch, Preis und Ersparnis in Echtzeit sichtbar werden, ändert sich das Verhältnis zum Produkt grundlegend: Man sieht, was das E-Auto pro 100 Kilometer wirklich kostet und wann sich das Laden lohnt.

Und um ehrlich zu sein: Ein dynamischer Tarif kennt auch teure Stunden. Entscheidend ist nicht die einzelne Preisspitze, sondern das Ergebnis über den Monat. Und genau dafür ist die Automatisierung gut, da diese die teuren Stunden umgeht und den Stromverbrauch in Zeiten mit sehr günstigen Preisen lenkt.

Rabot Energy belegt Platz 2 in der Kategorie „Environment & Energy“ und Platz 8 bei den „Rising Stars“ des German Startup Brand Ranking 2026. Welche Bedeutung hat diese Markenwahrnehmung für Sie?

Wir freuen uns als Team sehr darüber. In einem Markt, der lange von großen, etablierten Namen geprägt war, als innovative Marke wahrgenommen zu werden, zeigt, dass unser Ansatz ankommt.

Gleichzeitig ist eine Platzierung eine Momentaufnahme, eine Bestätigung von außen für Arbeit, die woanders passiert: im Produkt, in der Abrechnung, im Support. Der Anspruch bleibt, das Produkt jeden Tag besser zu machen.

Gerade beim Thema Energie spielen Vertrauen und Verlässlichkeit eine zentrale Rolle. Wie baut eine junge Marke dieses Vertrauen gegenüber etablierten Wettbewerbern auf?

Vertrauen entsteht bei Energie nicht durch Kampagnen, sondern durch Verhalten über Zeit.

Für uns heißt das erstens Transparenz im Modell: Bei uns erhalten die Kunden Strom zum Einkaufspreis. Zweitens Verlässlichkeit im Betrieb: Abrechnung, Wechselprozess, Erreichbarkeit – die unspektakulären Dinge, an denen sich entscheidet, ob jemand bleibt. Und drittens Haltung: Wir stehen für die Energiewende ein weil sie das wirtschaftlich sinnvolle mit dem ökologisch notwendigen verbindet.

Eine starke Marke muss komplexe Themen verständlich machen, ohne sie zu stark zu vereinfachen. Wie gelingt Ihnen dieser Spagat bei Börsenstrom und dynamischen Tarifen?

Indem wir die Komplexität dort lassen, wo sie hingehört: in der Technologie. Unsere Kundinnen und Kunden müssen nicht wissen, wie Day-Ahead- und Intraday-Märkte funktionieren – nur, was sie einstellen können und was es ihnen bringt.

Wichtig ist, dass Vereinfachung nicht in Intransparenz kippt. Deshalb sind Preiskurve, Verbrauch und Ersparnis jederzeit einsehbar. Wer verstehen will, kann nachvollziehen; wer nur nutzen will, muss nicht. Das ist übrigens kein Kommunikations-, sondern ein Produktthema.

Wie verhindern Sie, dass dynamische Tarife ein Angebot vor allem für besonders technikaffine Haushalte werden?

Der Schlüssel ist Automatisierung. Solange ein dynamischer Tarif bedeutet, selbst auf Preise zu schauen, bleibt er ein Nischenprodukt für Enthusiasten. Bei uns setzen Nutzerinnen und Nutzer einmal ihre Präferenzen, dann übernimmt das System. Dazu gehört, mit möglichst viel bestehender Hardware zu funktionieren, statt neue Investitionen zu erzwingen.

Ganz ehrlich: Am meisten profitieren heute Haushalte mit steuerbaren Geräten – und das sind überproportional Eigenheime. Damit Flexibilität auch im Mehrfamilienhaus ankommt, haben wir eine holistische Lösung mit einem Plug&Play Heimspeicher gebaut. Dieser lädt sich automatisch voll, wenn der Strom sehr günstig ist, und nutzt diesen Strom im Haushalt, wenn die Preise teuer sind. Damit bringen wir die Energiewende in die Stadt.

Speicher und intelligentes Energiemanagement sollen künftig eine größere Rolle spielen. Wie verändert sich dadurch das Geschäftsmodell eines Stromanbieters?

Fundamental. Das klassische Modell war ein Handelsmodell: Strom beschaffen, mit Marge verkaufen. Das neue ist ein Optimierungsmodell: Wer viele Speicher, Wärmepumpen und E-Autos intelligent steuert, schafft ein virtuelles Kraftwerk – mit Wert für Kunden (niedrigere Kosten) und System (entlastete Netze, mehr Erneuerbare).

Der Wettbewerbsvorteil liegt damit nicht in Erzeugungskapazität, sondern in Prognosequalität, Datenzugang und Produkterfahrung. Deshalb bieten wir unsere Technologie auch als Whitelabel-Lösung an, unter anderem für Stadtwerke – die sehen wir ausdrücklich als Partner.

Wo liegen derzeit noch die größten Hürden?

Nicht in der Technologie – die ist da. Erstens der Smart-Meter-Rollout, der weiter zu langsam läuft; ohne Messung ist Flexibilität nicht vergütbar. Zweitens die Netzentgelte: Mit §14a EnWG gibt es erste zeitvariable Elemente, aber die Anreize sind noch zu komplex und die Umsetzung zu zögerlich, um Verhalten wirklich zu verändern. Solange das so bleibt, bauen wir Netze für Spitzen aus, die man intelligent hätte glätten können – bezahlt von allen Verbraucherinnen und Verbrauchern. Drittens der Datenzugang: Wer Verbrauch optimieren soll, braucht Messwerte in ausreichender Auflösung und Geschwindigkeit. Andere europäische Märkte sind hier deutlich weiter.

Optimistisch macht mich, dass Flexibilität inzwischen als Systemfrage verstanden wird, nicht mehr als Spielerei.

Welche Vision verfolgen Sie mit Rabot Energy?

Ein Energiesystem, in dem Verbrauch der Erzeugung folgt und nicht umgekehrt, in dem Haushalte automatisch dann Strom nutzen, wenn viel erneuerbare Energie verfügbar ist, und dafür belohnt werden.

Für uns heißt das: Wir wollen der relevanteste digitale Energieanbieter im deutschen Markt werden – mit einer klaren europäischen Perspektive. Und wir verstehen uns als Impulsgeber: als jemand, der zeigt, was technisch längst möglich ist, und beim Regulierungsrahmen unbequeme Fragen stellt.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern in stark regulierten Märkten geben?

Verstehe den Markt besser als alle anderen – wer die Mechanik durchdringt, erkennt Chancen früher als der Wettbewerb.

Baue dein Geschäftsmodell so, dass deine Interessen und die deiner Kunden gleichgerichtet sind. In Märkten mit wenig Vertrauen ist das der stärkste Differenzierer – und schwer kopierbar, weil er Konsequenzen für die Marge hat.

Rechne mit langen Zyklen und bleib hartnäckig. In der Energiewirtschaft passieren Dinge nicht in Quartalen, sondern über Jahre. Wer nach zwei Jahren aufgibt, scheitert meist genau vor dem Punkt, an dem der Markt gekippt wäre.

Bild: (von li. nach re.): Tobias Mogge (COO), Jan Matysik (CTO), Konrad Schade (CCO+MD), Konrad Schürmann (MD), Jan Rabe (Co-Founder+CEO). Fotocredits: © Rabot Energy

Wir bedanken uns bei Jan Rabe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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