Montag, Januar 19, 2026
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Die Höhle der Löwen: Schockmoment und große Chancen

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Die Höhle der Löwen: Sendung 7 am 6. Oktober, 20:15 Uhr bei VOX Investor Frank Thelen nimmt die Nachrichtenverschlüsselungs-App „IRONDOTS“ genau unter die Lupe. Neben ihm Judith Williams (l.) und Janna Ensthaler. Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Innovation, Emotionen und Überraschungen: Die Höhle der Löwen am 6. Oktober

Wenn sich am 6. Oktober um 20:15 Uhr auf VOX die Türen zur „Höhle der Löwen“ öffnen – und bereits ab dem 29. September auf RTL+ ein Vorab-Blick möglich ist –, dürfen sich die Zuschauer auf eine besonders abwechslungsreiche Folge freuen. Von cleveren Ordnungssystemen über emotionale Familienprojekte bis hin zu außergewöhnlichen Beauty- und Food-Innovationen reicht die Bandbreite. Fünf Startups präsentieren ihre Ideen, Träume und Geschäftsmodelle – und hoffen auf einen Deal mit den Investoren.

Die Höhle der Löwen: Deckenwunder aus Oberösterreich am 6. Oktober

Ordnung über dem Kopf? Genau das wollen die Gründer Mario Jacobi (39) und Georg Pichler (30) mit ihrem Startup Deckenwunder ermöglichen. Ihr System nutzt ungenutzten Raum an der Zimmerdecke, um Boxen mit bis zu 30 Kilogramm Gewicht bequem und sicher zu verstauen. Egal ob Weihnachtsdeko, Aktenordner oder Sportequipment – alles findet einen Platz, ohne den Boden zu belasten.

Die Löwen Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen lauschen aufmerksam, erkennen den Alltagsnutzen, sehen aber auch die Herausforderungen. Vor allem der Preis von fast 100 Euro pro Box sorgt für Diskussionen. „Ihr löst ein echtes Problem, aber das ist schon ein stolzer Preis“, merkt Ensthaler kritisch an. Ralf Dümmel hingegen sieht Potenzial in jedem Abstellraum und Keller. Für 200.000 Euro bieten Jacobi und Pichler 20 Prozent Firmenanteile – ein Angebot, das über Erfolg oder Misserfolg der beiden Gründer entscheiden kann.

Sendung 7 am 6. Oktober: IRONDOTS sorgt für einen Totalausfall

Ein Pitch, wie man ihn noch nie gesehen hat, sorgt an diesem Abend für ungläubige Gesichter. Der polnische Gründer Michal Napiórkowski (44) will mit IRONDOTS zwei hochsichere Offline-Messenger-Apps präsentieren. Seine Erfahrung in der IT-Sicherheit und Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden hätte ihm eigentlich Rückenwind geben sollen. Doch in der „Höhle der Löwen“ passiert das Undenkbare: Er verliert komplett den Faden, vergisst seinen Vortrag und kann sein Produkt weder erklären noch verteidigen.

Die Löwen, darunter Judith Williams und Frank Thelen, zeigen zwar Geduld, doch am Ende bleibt der Eindruck, dass weder Produkt noch Gründer überzeugen. Statt eines Investments gibt es eine Überraschung, die die Sendung um eine ungewöhnliche Note bereichert – und einmal mehr zeigt, dass in der TV-Arena alles passieren kann.

Die Höhle der Löwen: Wichtelbox bringt Familienzauber zur besten Sendezeit

Mit ihrer Wichtelbox möchten Elena und Hannes Aigner aus Augsburg Familien die Weihnachtszeit verzaubern. Die Box enthält Geschichten, Briefe und kleine Überraschungen für 31 Tage – inspiriert von skandinavischen Traditionen. Vor allem für Kinder wird die Adventszeit so zu einer magischen Reise voller Fantasie und Vorfreude.

Die Gründer beeindrucken nicht nur mit ihrer Idee, sondern auch mit ihren Hintergründen: Hannes ist erfolgreicher Kajakfahrer mit olympischen Medaillen, Elena bringt kaufmännische Expertise und Marketing-Erfahrung mit. Gemeinsam bilden sie ein starkes Team, das mit seiner Mission überzeugt. Janna Ensthaler ist sichtlich bewegt und betont, wie wichtig es ist, Kindern Wunder und Werte zu vermitteln. Ob die Löwen dem Zauber nachgeben und investieren, bleibt spannend.

Sendung 7 am 6. Oktober: Tallow Naturals überzeugt mit Kosmetik aus Rindertalg

Ein Beauty-Startup sorgt an diesem Abend für besondere Aufmerksamkeit: Tallow Naturals aus Gerlingen. Niklas und Ece Spiegel setzen auf Rindertalg als Basis für ihre Hautpflegeprodukte – ein Inhaltsstoff, der zunächst ungewöhnlich klingt, aber große Wirksamkeit bei trockener Haut und Neurodermitis entfaltet.

Mit beeindruckenden Zahlen – 2,4 Millionen Euro Umsatz in nur 12 Monaten und 100.000 Bestellungen – demonstrieren die Gründer ihre Marktdurchdringung. Die Löwen zeigen sich beeindruckt, Judith Williams schwärmt vom „First-Mover-Potenzial“. Doch die Konkurrenz im Investorenteam ist groß, und am Ende kommt es zu einem regelrechten Bieterkampf. Ein Paradebeispiel dafür, wie die „Höhle der Löwen“ Startups in den Fokus rücken kann.

20:15 Uhr bei VOX und ab dem 29. September vorab auf RTL+: Pinù aus Berlin

Sport trifft Startup: Der ehemalige Fußballprofi Marvin Plattenhardt und seine Frau Sara haben mit Pinù das erste vegane Pistazien-Getränk Deutschlands entwickelt. Laktosefrei, glutenfrei und ohne zugesetzte Öle überzeugt es nicht nur geschmacklich, sondern auch durch bessere Umweltwerte im Vergleich zu Mandelmilch.

Für die Plattenhardts ist Pinù mehr als ein Geschäft – es ist eine Herzensangelegenheit. Inspiriert durch persönliche Leidenschaft wollen sie eine gesunde, nachhaltige Alternative im Kühlregal etablieren. Für 150.000 Euro bieten sie zehn Prozent Firmenanteile. Ob die Löwen das Potenzial erkennen und einen Ex-Fußballstar auf seiner neuen Karriereleiter begleiten, entscheidet sich am Ende dieser Sendung.

Die Höhle der Löwen: Fazit zur Sendung 7 am 6. Oktober

Die Sendung 7 am 6. Oktober bei VOX (vorab ab 29. September auf RTL+) vereint Innovation, Emotion und jede Menge Diskussionsstoff. Von Ordnungssystemen über Familienprojekte bis hin zu Kosmetik und Food-Innovationen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders spannend bleibt, welche Deals tatsächlich zustande kommen – und welche Ideen auch ohne Löwen-Unterstützung ihren Weg in die Märkte finden.

Einmal mehr zeigt die „Höhle der Löwen“, warum sie zu den beliebtesten Gründerformaten im deutschen Fernsehen zählt: Sie bringt nicht nur Geschäftsideen ins Rampenlicht, sondern erzählt Geschichten von Mut, Leidenschaft und der Hoffnung, Träume zu verwirklichen.

Bild Frank Thelen nimmt die Nachrichtenverschlüsselungs-App „IRONDOTS“ genau unter die Lupe. Neben ihm Judith Williams (l.) und Janna Ensthaler.
Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Besser schlafen dank hochwertiger Matratzen und individueller Beratung

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BeLaMa Matratzen Schlafsysteme besseren Schlaf Mit-Geschäftsführer Dawid Özkök

BeLaMa ist ein Fachhändler für Matratzen und Schlafsysteme, der online und im Berliner Fachgeschäft individuelle Lösungen für erholsamen Schlaf anbietet.

Was war bei der Gründung von BeLaMa der wichtigste Antrieb – der Wunsch nach besserem Schlaf oder der Aufbau eines kundenorientierten Online-Handels?

Der wichtigste Antrieb war und ist für uns der bessere Schlaf. Von Anfang an stand im Mittelpunkt, Menschen die passende Matratze für ihre individuellen Bedürfnisse und ihr Budget anzubieten. Ob online oder stationär – es geht uns immer darum, für jeden Kunden die bestmögliche Lösung zu finden, damit er langfristig gesünder und erholsamer schläft.

Welche Philosophie verfolgt BeLaMa bei der Produktauswahl?

Unsere Philosophie ist klar: Wir bieten ausschließlich hochwertige, ergonomische Lösungen an, die den Schlaf wirklich verbessern. Dabei setzen wir bewusst auf deutsche, regionale Produkte – „Made in Germany“ – und arbeiten mit Manufakturen zusammen, deren Qualität sonst oft nur einer kleinen Elite vorbehalten ist. Diese Qualität wollen wir für alle zugänglich machen. Schadstofffreiheit und Langlebigkeit sind für uns ebenso selbstverständlich wie faire Preise.

Wie gelingt es BeLaMa, individuelle Schlafbedürfnisse auch online so gut zu erfüllen wie im stationären Geschäft?

Online haben Kunden die große Auswahl – aber das allein reicht nicht. Deshalb haben wir digitale Werkzeuge entwickelt, die echte Mehrwerte bieten, wie unseren Matratzenfinder, der anhand der individuellen Bedürfnisse Empfehlungen gibt. Hinzu kommt unsere persönliche Beratung: telefonisch, per Mail oder direkt im Fachgeschäft. Wir vermitteln Manufakturqualität online genauso wie im Laden, mit Produkten, die nicht nur gut beschrieben sind, sondern deren ergonomische Funktionen wie Schulter-, Lenden- und Beckenkomfort tatsächlich spürbar vorhanden sind.

Worin unterscheidet sich BeLaMa von anderen Anbietern im Bereich Matratzen und Schlafsysteme?

Wir arbeiten ausschließlich mit etablierten Markenprodukten und bieten zusätzlich Sonderanfertigungen sowie individuelle Größen und Anpassungen an. Damit können wir auf spezifische Kundenwünsche eingehen, die viele andere Anbieter gar nicht bedienen. Der Mix aus Qualität, Individualisierung und echter Fachberatung macht den Unterschied.

Mit welchen Herausforderungen sind Sie im E-Commerce bei beratungsintensiven Produkten konfrontiert?

Die größte Herausforderung ist, dass Kunden Matratzen online nicht anfassen oder ausprobieren können. Hier ist Vertrauen entscheidend – in die Marke, in die Beratung und in uns als Händler. Deshalb haben wir den Produktfinder entwickelt und bieten immer persönliche Beratungsmöglichkeiten an – telefonisch, online oder vor Ort im Laden. So stellen wir sicher, dass auch im digitalen Bereich eine individuelle Lösung gefunden wird.

Welche Rolle spielt das Berliner Fachgeschäft im Gesamtkonzept von BeLaMa?

Das Fachgeschäft in Berlin-Treptow ist für uns ein Herzstück. Hier können Kunden Produkte anfassen, testen, sich hinlegen und wir können gemeinsam die ergonomischen Aspekte direkt prüfen – zum Beispiel die Lage der Wirbelsäule. Unsere Schlafexperten bieten eine Beratung, die online nicht vollständig ersetzbar ist. Gleichzeitig schafft der Laden Vertrauen: Kunden wissen, dass hinter dem Onlineshop ein echtes Fachgeschäft mit Expertenwissen steht.

Welche Entwicklungen oder Erweiterungen sind für die kommenden Monate geplant?

Wir möchten unsere Reichweite im Social-Media-Bereich deutlich ausbauen, um Fragen unserer Kunden aufzugreifen und mehr Transparenz zu schaffen. So zeigen wir, dass hinter dem Onlineshop echte Menschen stehen, die zuhören und Antworten geben. Außerdem werden wir unsere Produktpalette erweitern, um noch mehr individuelle Lösungen anbieten zu können.

Wie stellen Sie sicher, dass trotz Online-Vertrieb die Beratungsqualität auf höchstem Niveau bleibt?

Regelmäßige Schulungen unseres Teams sind dabei zentral. Außerdem arbeiten wir eng mit Herstellern zusammen, um die neuesten Entwicklungen im Bereich Schlafsysteme zu kennen und an unsere Kunden weiterzugeben. So garantieren wir, dass unsere Beratung stets aktuell, fachkundig und individuell ist.

Was bedeutet Qualität für Sie konkret und wie garantieren Sie diese dauerhaft für Ihre Kunden?

Qualität bedeutet für uns, dass der Kunde und seine Bedürfnisse an erster Stelle stehen. Wir setzen bewusst auf Markenprodukte statt No-Name-Ware, weil wir nur so dauerhaft Sicherheit, Langlebigkeit und eine nachweislich gute Ergonomie gewährleisten können. Qualität heißt für uns: der Kunde kann sich verlassen – heute, morgen und in vielen Jahren.

Welche drei persönlichen Tipps würden Sie Gründern mitgeben, die sich im Bereich Handel oder Nischen positionieren möchten?

Fokus statt Breite: Konzentrieren Sie sich auf ein klar abgegrenztes Problem oder Bedürfnis, das Sie besser lösen können als andere.
Kundennähe: Hören Sie Ihren Kunden wirklich zu – ihre Fragen und Probleme sind die beste Quelle für neue Ideen und Verbesserungen.
Langfristigkeit: Setzen Sie von Anfang an auf Qualität und Vertrauen. Schnell verkaufen kann jeder, aber echte Marken entstehen durch Beständigkeit und Verlässlichkeit.

Bild: Dawid Özkök Bildcredit: BeLaMa

Wir bedanken uns bei Dawid Özkök für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Revolution der Blutzuckermessung ohne Nadelstich

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DiaMonTech Blutzuckermessung Diabetes. DiaMonTech_Co-Founder_Thorsten_Lubinski_Prof. Dr. Werner Mäntele_c_DiaMonTech

DiaMonTech ist ein Medizintechnik-Unternehmen, das innovative Lösungen für die nicht-invasive Blutzuckermessung entwickelt.

Können Sie uns zu Beginn erzählen, wie DiaMonTech entstanden ist und wer die Köpfe hinter dem Unternehmen sind?

Die Idee entstand aus persönlicher Motivation: Nach einem Aufenthalt in den USA wollte ich gesünder leben und meinen Blutzucker im Blick behalten. Dabei war ich überrascht, dass dieser zentrale Biomarker ausschließlich invasiv oder minimal-invasiv gemessen wird. Bei meiner Recherche stieß ich auf Prof. Dr. Werner Mäntele, der an der Goethe-Universität Frankfurt ein nicht-invasives, aber noch kühlschrankgroßes Gerät entwickelt hatte. Aus dem Austausch entstand 2015 die Gründung von DiaMonTech mit dem Ziel, seine Forschung in ein marktreifes Produkt zu überführen.

Welche Vision verfolgt DiaMonTech mit der nicht-invasiven Blutzuckermessung und wie wollen Sie diese in den nächsten Jahren umsetzen?

Unsere Vision ist, das erste zugelassene Medizinprodukt für nicht-invasive Blutzuckermessung auf den Markt zu bringen. Anders als viele Mitbewerber haben wir bereits klinische Daten, die unsere Technologie bestätigen. In den nächsten Jahren liegt der Fokus auf der Zulassung und Markteinführung unseres handlichen Geräts, des D-Pockets, parallel entwickeln wir Lösungen für Wearables wie eine Smartwatch.

Was macht Ihre Technologie im Vergleich zu klassischen Messmethoden so einzigartig und warum ist das ein Gamechanger für Betroffene?

Unsere Methode misst Glukose durch die Haut, ohne diese zu verletzen. Sie basiert auf photothermaler Spektroskopie mit Hilfe eines Quantenkaskadenlasers, mit dem wir den molekularen Fingerabdruck von Glukose erfassen. Damit unterscheiden wir uns von Lanzetten, Teststreifen und auch den minimal-invasiven CGM-Sensoren. Für die Nutzerinnen und Nutzer ist die Messung so einfach wie das Entsperren eines Smartphones per Fingerabdruck.

Welche Zielgruppen möchten Sie mit Geräten wie dem D-Pocket oder dem D-Sensor erreichen und wie passen Sie die Produkte an deren Bedürfnisse an?

Das D-Pocket richtet sich vor allem an Menschen mit Typ-2- oder Prä-Diabetes, die bisher mit Lanzette und Teststreifen messen. Unsere Technologie senkt die Hemmschwelle, öfter zu messen und unterstützt so ein besseres Blutzuckermanagement. Menschen mit Typ-1-Diabetes benötigen eine kontinuierliche Lösung, die wir perspektivisch mit dem D-Sensor anbieten.

Wie groß sehen Sie den Markt für nicht-invasive Blutzuckermessung und welche Rolle möchte DiaMonTech darin langfristig spielen?

Über 530 Millionen Menschen weltweit leben mit Diabetes, und der Markt für Blutzuckermessung liegt bei über 16 Milliarden US-Dollar. Wir wollen zu den ersten Anbietern einer klinisch validierten, nicht-invasiven Lösung gehören und uns langfristig als führender Player im Diabetesmanagement etablieren.

Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei der Entwicklung von Medizintechnik, die ohne Nadelstich funktioniert, und wie gehen Sie damit um?

Die größte Hürde ist die Skepsis, weil viele Ansätze zuvor gescheitert sind. Deshalb setzen wir konsequent auf klinische Studien und unabhängige Validierung. Hinzu kommt die Komplexität von Hardwareentwicklung, die wir mit einem interdisziplinären Team aus Wissenschaft, Technik und Regulierung bewältigen.

Wie schaffen Sie den Spagat zwischen wissenschaftlicher Präzision und einer benutzerfreundlichen Anwendung im Alltag?

Wir vereinen höchste Genauigkeit mit einer sehr einfachen Bedienung. Ein Finger auf den Sensor genügt, wenige Sekunden später erscheint der Wert. Regelmäßiges Feedback von Betroffenen hilft uns, die Geräte so zu gestalten, dass sie sich nahtlos in den Alltag einfügen.

Was unterscheidet DiaMonTech von anderen Anbietern, die ebenfalls an Lösungen im Bereich Blutzuckermessung arbeiten?

Wir sind bislang die Einzigen, die klinisch validierte Ergebnisse mit einem nicht-invasiven Verfahren zeigen konnten. Unsere Technologie ist breit patentiert, unser Team bringt wissenschaftliche Tiefe und unternehmerische Erfahrung zusammen, und wir arbeiten bereits mit Partnern wie Samsung und deutschen Krankenkassen.

Können Sie uns einen Einblick geben, welche Weiterentwicklungen oder Produktneuheiten in den kommenden Jahren geplant sind?

Zunächst geht es um die Zulassung und Markteinführung des D-Pockets. Danach folgen Wearables wie der D-Sensor sowie eine begleitende App, die Messwerte analysiert und Trends sichtbar macht. Langfristig wollen wir auch weitere Stoffwechselparameter nicht-invasiv erfassen.

Wie möchten Sie die Verbindung zwischen Hardware wie dem D-Sensor und digitalen Lösungen wie der App Diamoki weiter ausbauen?

Diamoki macht aus Messwerten verständliche Informationen und bietet Analysen sowie Empfehlungen. In Kombination mit dem D-Sensor können Daten kontinuierlich erfasst werden. So entsteht ein digitales Ökosystem, das Patientinnen, Angehörige und Ärztinnen miteinander verbindet.

Welche drei Ratschläge würden Sie jungen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die in einem hochregulierten Markt wie der Medizintechnik starten möchten?

Wählt ein großes Problem, das den Aufwand lohnt. Validiert eure Technologie früh und gründlich, um Glaubwürdigkeit zu schaffen. Baut ein starkes Netzwerk aus Expertinnen, Investoren und Nutzerinnen auf – alleine schafft das niemand. Und habt keine Angst vor der Regulierung – das kostet zwar Ressourcen, ist aber ein sehr beherrschbarer Prozess.

Was bedeutet Ihnen persönlich der Erfolg von DiaMonTech jenseits der wirtschaftlichen Seite?

Es ist unglaublich erfüllend, wenn uns Menschen mit Diabetes oder ihre Familien sagen, dass sie auf unsere Lösung warten. Das zeigt, dass wir echte Veränderungen bewirken können. Wirtschaftlicher Erfolg ist wichtig, doch der gesellschaftliche Nutzen ist unser eigentlicher Antrieb.

Bild @DiaMonTech AG

Wir bedanken uns bei Thorsten Lubinski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Innovation greifbar machen: Wie 3D-Druck und KI neue Zugänge schaffen

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Statyours 3D-Druck Innovation mit Touchprint Die Höhle der Löwen Dyveke und Linus Walden präsentieren zusammen mit Max Winkler „Touchprint“ - Foto-Reliefs für Menschen mit Seheinschränkung. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bild @ RTL / Bernd-Michael Maurer

Statyours wird am 29. September 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen pitchen. Das Startup präsentiert dort seine innovativen Produkte, die mit 3D-Druck und KI neue Wege für Erinnerungen und Inklusion eröffnen.

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Unser Startup, die Statyours GmbH, besteht aus den Geschwistern Linus Walden (24) und Dyveke Walden (29) sowie Max Winkler (24). Mittlerweile ist unser Team auf insgesamt 6 Personen angewachsen. Für unser erstes Produkt, den Bodyprint (www.statyours.com/bodyprint), haben wir ein wachsendes Partner-Netzwerk aus aktuell 17 Fotostudios in ganz Deutschland aufgebaut, mit dem wir unsere Produkte gemeinsam vertreiben.
Für unser neues Produkt, den Touchprint (www.statyours.com/touchprint), werden wir zusätzlich über den Studierendenverein Enactus durch ein Team von Freiwilligen unterstützt.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Bei Statyours machen wir wichtige Momente greifbar. Mit unserem Bodyprint bieten wir durch unsere Zusammenarbeit mit Fotostudios in ganz Deutschland bereits erfolgreich eine Möglichkeit für werdende Eltern, diesen tollen Moment auf eine ganz besondere Art festzuhalten – wir fertigen kleine, personalisierte Skulpturen in unserer 3D-Druck Manufaktur in Berlin.
Durch unsere Erfahrung im 3D-Bereich konnten wir nun ein besonders spannendes Produkt entwickeln: Nursen Draeger (55, vor zehn Jahren fast vollständig erblindet) hörte durch Zufall von unserem Unternehmen und bat uns, für sie 3D-Tastbilder der Gesichter ihrer Söhne anzufertigen.
So entstand der Touchprint – ein taktiles 3D-Bild, welches blinden Menschen einen neuen Zugang zu Bildern und Kunstwerken ermöglicht. Mittlerweile erstellen wir unsere 3D-Reliefbilder mit Hilfe von KI aus einem einzigen Foto und können so auch Momente aus der Vergangenheit neu aufleben lassen.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Unsere Kombination von modernsten KI-Techniken, 3D-Druck, und traditionellem Kunsthandwerk ermöglicht es uns, wunderschöne, hochwertige Einzelstücke zu fertigen, die gleichzeitig für den Endkunden preiswert bleiben.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Nach ersten Tests mit blinden Personen wurde ein Kontakt zum Staatlichen Museum Schwerin hergestellt – zusammen haben wir zwei Pilotprojekte umgesetzt, welche es blinden Besuchern ermöglichen, Kunstwerke über den Tastsinn besser zu verstehen. Wir planen, unsere Tastmodelle zukünftig zusätzlich zu unserem Webshop für Privatpersonen auch als Dienstleistung für Institutionen zu fertigen.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Mit dem Touchprint möchten wir es blinden Menschen weltweit ermöglichen, wieder Zugang zu Bildern zu erhalten.
Eine interaktive Smartphone-App welche sich aktuell im Entwicklungsstadium befindet soll es den Nutzern des Touchprints ermöglichen, ihre Bilder noch besser zu verstehen. Die App beschreibt per Sprachausgabe mit Hilfe von KI in Echtzeit die Elemente des Bildes, die der Nutzer berührt.
Wir möchten unser Partner-Netzwerk für den Bodyprint innerhalb der nächsten zwei Jahre weiter vergrößern. So möchten wir neben Deutschland auch international in ausgewählten Städten präsent sein.
Zusätzlich möchten wir mittelfristig auch weitere Zielgruppen ansprechen (z.B. Fitness-Fans, Paare, etc.) und so unseren Markt weiter vergrößern. Mit unserem brandneuen Papaprint und Mamaprint verewigen wir beispielsweise seit kurzem auch Eltern mit ihrem neugeborenen Kind.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Unser Ziel ist es, dass so viele Menschen wie möglich von unseren neuartigen Dienstleistungen erfahren. Wir sind überzeugt von der Qualität und dem Nutzen unserer Produkte – aber um wachsen zu können, müssen Menschen sie auch kennenlernen können. Und dafür brauchen wir einen starken Partner.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Unsere Erfahrung aus der Arbeit im IT-Bereich und dem 3D-Druck hilft uns sehr, unsere Produkte in-House zu entwickeln und marktreif zu machen.
Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Verein Enactus konnten wir ein großes Netzwerk aus Freiwilligen, Multiplikatoren und Experten in unterschiedlichsten Bereichen aufbauen – das hilft uns natürlich sehr.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Da wir mit dem Touchprint im Inklusionsbereich arbeiten ist es für uns enorm wichtig, während der Entwicklung im engen Kontakt zu den Käufern und Nutzern zu stehen.
Das lässt sich allerdings auch auf jedes andere Produkt anwenden: Man sollte so nahe und so oft wie möglich mit seiner Zielgruppe in Kontakt stehen, damit das Endergebnis und die Kommunikation schlussendlich auch dem entspricht, was die Nutzenden sich wünschen.

Sehen Sie KassenKompass am 29. September 2025 um 20:15 Uhr in der Höhle der Löwen

Bild: V.l.: Dyveke und Linus Walden präsentieren zusammen mit Max Winkler „Touchprint“ – Foto-Reliefs für Menschen mit Seheinschränkung. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bild @ RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Linus Walden, Max Winkler und Dyveke Walden für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Clever sparen bei Krankenkassen: Ein Blick hinter die Gründungsidee

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KassenKompass: Krankenkasse & Versicherung vergleichen Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst präsentieren mit „KassenKompass“ eine Plattform für einfache Krankenkassenwechsel. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

KassenKompass wird am 29. September 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen pitchen und dabei zeigen, wie ihr innovativer Ansatz den Vergleich und Wechsel gesetzlicher Krankenkassen revolutioniert

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

KassenKompass wurde von Ole Walkenhorst und Fiona Jasmut gegründet. Wir beide kommen ursprünglich aus der Versicherungsberatung und der Auslöser für die Gründung war, dass wir gemerkt haben, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen gesetzlichen Krankenkassen wirklich sind. Ein Beispiel hat uns gezeigt: Manche Kassen übernehmen sogar Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung – ohne Mehrkosten für den Kunden. Da war uns klar: Es braucht einen einfachen, transparenten Rechner, der zeigt, ob sich ein günstiger Beitrag, mehr Leistungen oder Bonusprogramme mehr lohnen. Genau deshalb haben wir KassenKompass gestartet – damit jeder die Krankenkasse findet, die am besten passt.

In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Wir bewegen uns im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen und stehen auf der Seite der Versicherten. Unser Modell hat dabei zwei Seiten: Zum einen sind wir eine B2C-Plattform, über die jeder einfach und unkompliziert seine Krankenkasse vergleichen, wechseln und im Nachgang eine Anleitung für sein Bonusprogramm erhält. Zum anderen sind wir ein Hilfstool für Versicherungsberatenden: Sie können mit unserer Lösung in der Beratung ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten – und gleichzeitig ihren eigenen Umsatz steigern.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Wie bei vielen Startups standen auch wir am Anfang vor der großen Frage: Wie sollen wir das Ganze eigentlich finanzieren? Programmierung, Marketing, erste Mitarbeiter – das alles kostet viel Geld. Wir haben uns deshalb gemeinsam mit rund 100 anderen FinTechs für eine Förderung der Stadt Hamburg (IFB) beworben. Die Zeit bis zur Entscheidung war für uns unglaublich aufregend, wir haben wirklich gezittert. Als wir die Zusage bekamen, war das wie ein echter Durchbruch: Endlich konnten wir die Idee von KassenKompass in die Tat umsetzen. Ohne diese Unterstützung gäbe es uns wahrscheinlich gar nicht – und genau deshalb sind wir dafür bis heute unendlich dankbar.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Natürlich gibt es schon Vergleichsportale – aber die meisten konzentrieren sich ausschließlich auf den Preis. Bei KassenKompass gehen wir einen Schritt weiter: Neben den Beiträgen spielen bei uns vor allem auch die Leistungen eine große Rolle. Viele Menschen wissen zum Beispiel gar nicht, dass sie 300 € jedes Jahr für ihre Sportmitgliedschaft zurückbekommen können. Wir machen diese Vorteile transparent und möchten mit Krankenkassen digitale Lösungen entwickeln, damit Bonusprogramme direkt über uns eingelöst werden können. So entsteht ein modernes, leicht verständliches System, das weit über einen reinen Preisvergleich hinausgeht. Zudem sind wir ein junges, dynamisches und diverses Team, dass die Herausforderungen von allen Generationen gut versteht.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Das Herzstück von KassenKompass ist die individuelle Empfehlung. Nutzer:innen beantworten bei uns ein paar einfache Fragen – und erhalten daraufhin eine Krankenkassen-Empfehlung, die wirklich zu ihrer persönlichen Situation passt. Nach dem Wechsel fängt bei uns der Service erst an und wir sind über diverse Social-Media-Kanäle erreichbar und setzen und aktiv für die Versicherten ein!

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Wir sind klassisch gestartet: Mit Social-Media-Ads haben wir Menschen angesprochen, die von ihrer Krankenkasse aktive Leistungen wie z. B. eine Sportmitgliedschaft erstattet bekommen wollten. Interessierte konnten sich direkt einen persönlichen Beratungstermin am Telefon buchen und somit konnten wir viele Learnings sammeln für unseren Algorithmus. Feedback war durchmischt, denn viele Menschen haben zum ersten Mal in ihrem Leben über die Möglichkeit nachgedacht, die Krankenkasse transparent zu vergleichen, die sie meist, ohne zu hinterfragen von ihren Eltern übernommen haben. Gleichzeitig waren sie begeistert, wie einfach sie mehr Leistung oder bessere Konditionen bekommen konnten. Diese Erfahrungen haben wir dann genutzt, um KassenKompass nutzerzentriert zu optimieren und die Erkenntnisse einfließen zu lassen.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Bis 2030 möchten wir 1 Million Menschen zu einer passenderen Krankenkasse verholfen haben. Stellen wir uns mal vor, dass wir 280.000 € in unserem gesamten Leben für die Krankenkasse ausgeben, ohne sie ein einziges Mal zu hinterfragen. Wie kann das sein? Wir möchten für mehr Präventionsleistungen im Gesundheitsmarkt sorgen und die Leistungen transparenter für jeden gestalten. Jede Person die Krankenkasse findet, die wirklich zu ihr passt – sei es durch bessere Leistungen, clevere Bonusprogramme oder einfach ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. In jeder Versicherungsberatung soll die gesetzliche Krankenkasse ein Teil werden.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Wir sind selber große Fans von der Show, denn es gibt kein direkteres Feedback als von fünf erfahrenen Löwen und die Resonanz der Zuschauenden der Show. Wir möchten die Wissenslücke beim Thema gesetzliche Krankenkassen füllen. Viele Menschen vergleichen regelmäßig Strom- oder Handytarife, um ein paar Euro zu sparen – aber das man durch den richtigen Kassenwechsel mehrere Hundert Euro im Jahr sparen oder bessere Leistungen bekommen kann, wissen nur die wenigsten. Mit KassenKompass können wir genau das ändern. Die Sendung war für uns eine einmalige Chance, die Idee einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, das Thema sichtbar zu machen und Menschen wirklich zu helfen.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Mit einem Löwen an unserer Seite erhoffen wir uns vor allem schnellere Wachstumsmöglichkeiten dank seinem Netzwerk und Trust. 90 % der Deutschen sind gesetzlich versichert und wir möchten unser System gerne auf das nächste Level bringen. Eine Investition soll nicht nur finanziell helfen, sondern uns auch strategisch und operativ ermöglichen, mehr Menschen zu erreichen und echte Mehrwerte im Alltag zu schaffen.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach Höhle der Löwen stehen bei KassenKompass einige spannende Entwicklungen an. Wir planen, die Plattform weiter auszubauen und noch mehr Menschen zu erreichen, und arbeiten an neuen Features, die den Krankenkassenvergleich noch einfacher und transparenter machen. Außerdem stehen große Schritte im Bereich Kooperationen und Partnerschaften bevor – hier wird in den kommenden Monaten viel passieren. Details möchten wir noch nicht zu früh verraten, aber es bleibt spannend!

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse war das Feedback aus der persönlichen Beratung. Zudem bauen wir nur neue Features, wenn Kunden aktiv danach fragen. Die wohl wichtigste Erkenntnis ist aber, dass mit einem starken Team, das wahrscheinlich den Altersdurchschnitt der Versicherungsbranche mehr als halbiert, alles machbar ist. Wir denken und handeln anders, daher freuen uns auf die nächsten Schritte!

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Erfolg bedeutet Fokus. Stell dir die Frage: Welchen echten Mehrwert biete ich meinen Kunden? Wenn du das klar beantworten kannst, hast du ein Ziel und bleibst auch an schlechten Tagen motiviert. Wichtig ist außerdem, das Produkt schnell zu testen und Feedback der Kunden einzubauen. Wer von Anfang an echten Nutzen liefert, hat die besten Chancen auf Erfolg.

Sehen Sie KassenKompass am 29. September 2025 um 20:15 Uhr in der Höhle der Löwen

Bild: V.l.: Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst präsentieren mit „KassenKompass“ eine Plattform für einfache Krankenkassenwechsel. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Smarte Lösung gegen Lebensmittelverschwendung

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FreshTimer reduziert Lebensmittelverschwendung frimero adrian zitzelsberger

FreshTimer entwickelt smarte Produkte gegen Lebensmittelverschwendung

Können Sie uns FreshTimer und Ihr Gründerteam vorstellen?

Ich bin Adrian Zitzelsberger, Gründer der Frimero GmbH. Unterstützt werde ich von meiner Frau Nadine und Benedikt, einem guten Freund und Verwandten, der mich auf dem Weg begleitet, der gerade selbst in Gründung seines eigenem Start-Ups steckt.

Was war der konkrete Auslöser für die Entwicklung des FreshTimer/FreshTimerPro?

Es waren diese typischen Momente: Meine Frau fragte oft, ob sie etwas noch essen kann oder ob ich mich darum kümmern möchte (Wer kennts nicht, der Familienvater als Biotonne im Haushalt^^), da Sie angebrochenen Lebensmitteln gegenüber skeptischer als ich ist. Auch bei Nutzung von WG Kühlschränken fehlt die Transparenz und Klarheit einzelner angebrochender Produkte. Wir haben das irgendwann Produkte mit dem imaginären „roten Punkt“ genannt, wo ich wusste, wenn ich es die nächsten Tage nicht esse wird es verderben – und genau daraus wurde der blinkende Alarm unseres Freshtimers, erkennbar als roter BlinkButton.

Wie möchten Sie mit dem FreshTimer und dem FreshTimer Pro konkret Lebensmittelverschwendung reduzieren?

Beide helfen, angebrochene Lebensmittel im Blick zu behalten. Der FreshTimer erinnert an den Öffnungszeitpunkt, der Pro kann zusätzlich Temperatur-Schwellen überwachen. So landen weniger Produkte unnötig im Müll.

Ihr Produkt ist bewusst als hochwertiges Lifestyle-Produkt konzipiert. Welche Rolle spielen Design und nachhaltige Materialien?

Sehr große. Wir wollten kein Wegwerfteil, sondern ein langlebiges Produkt, das man gerne nutzt. Nachhaltige Materialien und ein wertiges Design waren von Anfang an Pflicht.

Welche intelligenten Funktionen zeichnen den FreshTimer aus?

Er funktioniert ohne App oder Abo, als klarer Daytracker mit Countup/Countdown inkl. verschiedener Blinkfrequenzierungen. Der Pro bringt zusätzlich Temperaturschwellen-Alarmierung mit – praktisch und vielseitig einsetzbar in vielen verschiedenen Bereichen.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Produkte hohen Standards entsprechen?

Wir lassen alle Materialien und Bauteile nach den strengen EU-Anforderungen prüfen: LFGB für Lebensmittelsicherheit, CE und RoHS für Technik und Umwelt.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen aktuell bei der Produktion?

Neben Technik und Materialien vor allem die Bürokratie: Verpackungsauflagen, Entsorgungswege, Markenschutz – alles kostet enorm Zeit, Geld und Energie. Hier braucht man langen Atem und das nötige Kleingeld.

Sie planen den Marktstart im Januar 2026. Wie bereiten Sie sich vor?

Wir finalisieren Prototypen, bauen die Produktion auf und steigern unsere Markenbekanntheit über Social Media und unsere Webseite. So können wir pünktlich skalieren.

Wer gehört zu Ihrer Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe ist sehr vielfältig: von bewussten Konsumenten und Familien über Gastronomie, Einzelhandel und Food-Service-Betriebe bis hin zu Herstellern und Produzenten, die Reifeprozesse überwachen. Kurz gesagt: überall dort, wo es auf das richtige Timing von Lebensmitteln ankommt. Für uns bedeutet der FreshTimer, dass Lebensmittelverschwendung kein Verzicht ist, sondern smarte Vereinfachung im Alltag.

Wo sehen Sie FreshTimer in fünf Jahren?

In vielen Haushalten, aber auch in Gastronomie und Handel. Und daneben neue smarte Küchenprodukte mit demselben Anspruch: hochwertig, innovativ, nachhaltig und nützlich.

Drei Ratschläge für Gründerinnen und Gründer?

Viiiel Geduld haben, offen und fair bleiben, und immer den eigenen Werten treu sein und das Ziel nicht außer acht lassen.

Wie möchten Sie erreichen, dass der FreshTimer ein Statement gegen Verschwendung wird?

Indem er praktisch und sichtbar macht, was sonst unsichtbar bleibt: Wertschätzung für Lebensmittel. Wer ihn nutzt, setzt ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit im Alltag.

Bild @Frimero GmbH

Wir bedanken uns bei Adrian Zitzelsberger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


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Die Millionenidee – mit Ralf Dümmel

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Ralf Dümmel: Die Millionenidee bei SAT.1 – neue Show 2026 Ralf Dümmel Credit Fotograf Joyn Marc Rehbeck

Mit nur einer Produktidee zum Millionär? SAT.1 und Joyn suchen mit Ralf Dümmel Die Millionenidee

Manchmal braucht es nur eine Idee – und jemanden, der an sie glaubt: Ralf Dümmel!  Sie entstehen im Kopf, am Küchentisch, in der Werkstatt oder in der Mittagspause. Aber wie schafft man es, mit nur einer Idee, ein Erfolgsprodukt zu landen? Die Antwort hat SAT.1 gemeinsam mit Joyn in der neuen Sendung Die Millionenidee: Ralf Dümmel, einer der erfolgreichsten Investoren und Unternehmer des Landes, gibt jedem die Chance, mit nur einer Idee zum Millionär zu werden. 

Das ist Die Millionenidee – mit Ralf Dümmel:

Die große Bühne für Deutschlands Erfinderinnen und Erfinder. Hier zählt nicht, wer man ist – hier zählt nur die Idee. Ralf Dümmel und sein Expertenteam geben Menschen mit Visionen die Chance ihres Lebens. Die einmalige Möglichkeit, aus einem Gedanken etwas ganz Großes zu machen. Von der Auswahl über die Weiterentwicklung, den Praxistest bis hin zum Sprung in den Handel – die Zuschauerinnen und Zuschauer sind hautnah bei jedem Schritt dabei. Ralf Dümmel geht all in – und trägt allein das volle Risiko. Der Gewinn wird nach Abzug aller Kosten gerecht 50:50 geteilt. Für wen wird aus einer Idee der große Durchbruch? Wer hat sie – die eine Idee, die alles verändert?

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„Die Menschen haben so viele verrückte, geniale Ideen – und ich liebe das! Egal, ob’s nur ein paar hingekritzelte Worte auf ’nem Zettel sind oder ein schief zusammengebauter Prototyp aus der Garage: Wenn da Herzblut drinsteckt, bin ich dabei. Aus einer richtig guten Idee kann ein echter Kassenschlager werden. Mein Team und ich – wir gehen diesen Weg mit dir, mit voller Power und ganzem Herzen. Du bringst deine Idee, ich geh ins Risiko – und du bleibst ein Leben lang am Gewinn beteiligt. Bei „Die Millionenidee“ machen wir zusammen was ganz Großes.“ Ralf Dümmel 
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe


Seit 2016 bei „Die Höhle der Löwen“:
„Ich bleibe definitiv bei „Die Höhle der Löwen“. Das Format ist und bleibt mein absolutes Herzensprojekt – eine geniale Sendung und eine echte Erfolgsgeschichte, die mich bis heute begeistert. Ich bin ‚Die Höhle der Löwen‘ sehr dankbar und liebe es, im Löwensessel zu sitzen. Mit „Die Millionenidee“ habe ich nun ein weiteres Herzensprojekt. Egal ob bei „Die Höhle der Löwen“ oder bei „Die Millionen-Idee“ – ich freue mich riesig auf alles, was kommt, und ganz besonders darauf, viele starke Ideen gemeinsam groß zu machen.“

„Die Millionenidee – mit Ralf Dümmel“, produziert von Endemol Shine Germany, ab 2026 in SAT.1 und auf Joyn.

Ralf Dümmel Credit Fotograf Joyn Marc Rehbeck

Quelle DS Unternehmensgruppe

Gesunde Snacks neu gedacht: Bio Beef Sticks als Food-Innovation

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Whacky: Bio Beef Sticks und Snacks als gesunde Protein-Alternative V.l.: Dr. Peter Stiller, Gregor Schleicher und Daniel Stadtmann präsentieren „Whacky“, den gesunden Bio Beef Stick. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Whacky wird am 29. September 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen pitchen und dort seine gesunden Bio Beef Sticks vorstellen

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Begonnen hat alles im Jahr 2021 mit innovativen Snackideen, bevor Daniel Stadtmann, Dr. Peter Stiller und Gregor Schleicher im Jahr 2024 mit den Bio Beef Sticks das Erfolgsprodukt von Whacky entwickelt haben.

In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Wir sind in der Food-Branche aktiv. Unser Ziel ist es, das Segment der gesunden Fleisch-Snacks in Europa zu schaffen und anzuführen. Schon jetzt freuen wir uns über das Vertrauen und die Treue von tausenden von Kunden.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Wir haben beobachtet, dass Snacks eine immer wichtigere Rolle in der Ernährung spielen. Es wird auch von Snackification gesprochen. Viele Snacks sind jedoch stark verarbeitet oder sehr zuckerhaltig. Uns fehlte eine proteinreiche und zugleich natürliche Alternative – und genau diese Lücke schließen wir mit unseren Bio Beef Sticks.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Wir verwenden ausschließlich Bio-Rindfleisch aus der EU und natürliche Bio-Zutaten. Unsere Bio Beef Sticks enthalten keinen Zucker, kein Gluten und v.a. kein Nitritpökelsalz. Nitritpökelsalz wird von Wettbewerbern zur Haltbarmachung verwendet und ist gesundheitlich umstritten. Wir setzen stattdessen auf Fermentation.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Jeder Bio Beef Stick enthält 10g Bio-Protein, sind lecker und 100% natürlich. Damit sind sie nicht nur ein willkommener Snack sondern eignen sich auch perfekt für Ernährungstrends wie Paleo, Keto, Carnivore oder Low Carb. Zudem befinden sich die Bio Beef Sticks in einer recycelbaren Verpackung und sind auch ohne Kühlung monatelang haltbar. Ob unterwegs, nach dem Training, beim Hiken, auf dem Weg ins Office oder einfach zwischendurch: Whacky geht immer!

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Wir haben in kleinen Chargen gestartet und früh Feedback eingeholt. Unsere Sorte Chili Vibes haben wir z. B. auf Kundenwunsch hin zweimal nachgeschärft. Bei allen Sorten schätzen unsere Kunden den natürlichen Geschmack und die Transparenz der Zutaten. Inzwischen freuen wir uns über 4,6 / 5 Sternen aus über 194 Bewertungen auf unserer Internetseite

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Bis 2030 möchten wir, dass Whacky in ganz Europa für Bio Beef Sticks steht. Dafür werden wir unser Sortiment erweitern, in weitere europäische Länder expandieren und starke Partnerschaften im Handel aufbauen.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Wir wollten die Gelegenheit nutzen, unsere Bio Beef Sticks einem großen Publikum vorzustellen und wertvolles Feedback von erfahrenen Investoren zu bekommen.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Uns geht es vor allem um strategische Unterstützung: Zugang zu Handelspartnern, Marketingexpertise und das Netzwerk der Investoren.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Wir werden unser Produktportfolio erweitern, die Distribution im Einzelhandel ausbauen und neue Märkte erschließen.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Dass Durchhaltevermögen und Fokussierung entscheidend sind. Erfolg kommt nicht über Nacht, sondern durch konsequente Umsetzung und schnelles Lernen.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Starte früh mit echten Kunden, sammle Feedback, passe dich schnell an – und verliere dein Ziel nie aus den Augen.

Sehen Sie Whacky am 29. September 2025 um 20:15 Uhr in der Höhle der Löwen

Bild: V.l.: Dr. Peter Stiller, Gregor Schleicher und Daniel Stadtmann präsentieren „Whacky“, den gesunden Bio Beef Stick. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Daniel Stadtmann, Dr. Peter Stiller und Gregor Schleicher für das Interview

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Rum neu gedacht: Female Empowerment im Glas

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Sheers – Rum und Startup mit fruchtiger Innovation Bild: Beim Battle präsentieren Laura Walter (l.) und Tatjana Peters mit „Sheers“ Rum für Frauen. BildL @RTL / Bernd-Michael Maurer

Sheers ist ein Startup, das fruchtige Rumgetränke und eine 0,0% Alternative anbietet und am 29. September 2025 um 20:15 Uhr im Battle in der Höhle der Löwen pitchen wird.

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Das StartUp ist zunächst aus einer Schnappsidee entstanden, die die Gründerinnen Tatjana Peters und Laura Walter beim Mixen von Cocktails in ihrer Studierenden-Küche hatten. Als sie einige Jahre später feststellten, dass der Rummarkt noch eine Männerdomäne ist, Frauen aber gerne rumhaltige Cocktails, wie Mojitos, Daiquiris oder Piña Coladas trinken, entstand die Idee für Sheers.

In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Sheers ist eine Consumer Lifestyle Marke in der Getränkebranche und wird primäre über den Einzelhandel und den Onlineshop des StartUps sheers-drinks.de vertrieben.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Es gab vor der Gründung kein vergleichbares Getränk, weder einen sinnlich, fruchtigen und leichten alkoholhaltigen Rum, noch eine leckere alkoholfreie 0,0% Rumalternative. Diese zu entwickeln und an einen typischen Geschmack von Frauen anzupassen, war eine große Herausforderung, besonders bei der alkoholfreien Variante, die am 29.09. frisch an den Markt geht und rund ein Jahr Entwicklung gekostet hat.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Auf den ersten Blick hat Sheers einen neuen Look und Farbe ins Rumregal gebracht und auch geschmacklich überzeugt Sheers mit einem neuartigen Geschmack. Der rosafarbene Rum ist weder holzig-schwer, noch caramellig-süß, wie herkömmlicher Rum. Die natürlichen Aromen von Limette und Grapefruit und der spritzig-sinnliche Geschmack machen den Rum momentan einzigartig. Auch die 0,0% Alternative überzeugt durch einen Alkoholgeschmack und fruchtig-spritzige Limette- und Grapefruit Noten.
Außerdem ist das gesamte Konzept der Marke neuartig: Einen „Rum für Frauen“ hat es bisher nicht gegeben und schon gar kein Getränk, das für Female Empowerment und Soziales Engagement in Sachen Geschlechtergleichheit steht. Denn durch ihr Marketing betreiben die Sheers Gründerinnen nicht nur jede Menge Aufklärung und soziales Bewusstsein für das Thema, sie spenden ebenfalls mit jeder verkauften Flasche an der Frauenberatungszentrum Köln e.V., einem gemeinnützigen Verein, der Frauen hilft, die Opfer von Gewalt geworden sind und Geschlechtergleichheit in der Gesellschaft aktiv fördert.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Sheers überzeugt auf den ersten Blick durch ein farbenfrohes, zeitgemäßes und weibliches Design. Aber auch der Geschmack ist innovativ und überrascht positiv – nicht nur Frauen. „Wir sind immer wieder erstaunt darüber, wie viele männliche Kunden wir dann doch haben, denen die spritzig-fruchtige Citrusnoten des Rums genauso gut schmeckt, wie den Frauen.“, so Sheers Gründerin Tatjana.
Der Rum ist außerdem sehr vielseitig nutzbar – vom Spritz, über Cocktailvarianten bis hin zu Longdrinks.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Die Rezeptur und auch das Konzept, eine 0,0% alkoholfreie Alternative zu den Rums anzubieten, entstand durch eine Marktforschung. Darin wurden besonders Frauen nach dem herkömmlichen Rum-Angebot, ihren Getränkepräferenzen, ihrem Konsumverhalten und Lieblingsgeschmäckern befragt. Dazu wurden sowohl persönliche Pannel Befragungen, als auch eine digitale Umfrage durchgeführt.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Sheers soll das Female Drink Imperium werden, mit Getränken, die für Weiblichkeit und Fortschritt stehen. Der aktuelle Meilenstein ist der Go Live der Sheers 0,0% Rumalternative mit Limette und Grapefruit – dem alkoholfreien Pendant zur ersten Sorte. Es sollen weitere Sorten und auch Ready to Drink Getränke folgen.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Bereits bei der Gründung entstand die Idee, sich eines Tages in die Höhle der Löwen zu wagen, denn die Show verfolgen Gründerinnen Tatjana und Laura bereits seit einigen Jahren und haben selber viel Motivation und Inspiration aus der Show geschöpft. Dies war zunächst aus einer unvorstellbaren Idee für die beiden Kölnerinnen. Als sich das Businessmodell nach wenigen Monaten als erfolgreich herausstellte und Wachstumspläne geschmiedet wurden, wurde aus der mutigen Idee, sich bei der Show zu bewerben, der erste TV-Auftritt des Startups.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Die Unterstützung sollte besonders für Marketing und Vertriebswachstum genutzt werden, und die ersten Produkte skalieren zu können und eine nächste Sorte Rum zu entwickeln.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Sheers ist ein Genussprodukt, das besonders gut verkauft wird, wenn es verkostet wird. Das Startup ist deshalb mehrmals wöchentlich auf Events und Verkostungen unterwegs, um die leckere Innovation an Frau (und Mann) zu verkaufen und Markenbekanntheit zu entwickeln.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Sprich über deine Idee und gehe auf Netzwerkveranstaltungen/ Gründungsevents
Machen – setz dich hin und arbeite die wichtigsten Aufgaben und Kernelemente deines Businesses aus.
Sheers Insider Tipp: Gründe mit jemandem zusammen und pusht euch gegenseitig, das hilft dabei dran zu bleiben und macht deutlich mehr Spaß, als den Weg alleine zu bestreiten.

Sehen Sie Sheers am 29. September 2025 um 20:15 Uhr im Battle in der Höhle der Löwen

Bild: Beim Battle präsentieren Laura Walter (l.) und Tatjana Peters mit „Sheers“ Rum für Frauen. BildL @RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Laura Walter und Tatjana Peters für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kreative Geschichten mit KI neu erzählt

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Anna di Luce – KI und Film kreativ neu gedacht Anna Göhring vor Gebäude Fotografin Miriam Stahnke

Anna di Luce ist eine Kreativdirektorin, die Videos komplett mit KI produziert.

Könnten Sie uns Anna di Luce kurz vorstellen und erzählen, welche Personen hinter dem Unternehmen stehen?

Anna di Luce ist eine freiberufliche Kreativdirektorin, die Videos rein mit KI-Tools produziert – das heißt, keine echten Schauspieler, keine echten Sets. Als Einzelunternehmerin entwickle ich zusammen mit meinen Kunden eine Story und einen Stil, der zu deren Produkt, Marke und Zielgruppe passt und setze die Vision dann mit KI-Tools um: Von der Bildgeneration, über die Integration des realen Produktes, bis hin zu Video-Generation, Schnitt, Sounddesign, Musik, Farbkorrektur.

Anna di Luce ist mein Künstlername als KI-Produzentin, da ich schon lange meinen Nachnamen Anna Göhrig loswerden wollte, den man gerne und oft falsch schreibt.

Was war die Motivation, Anna di Luce zu gründen, und wie hat Ihr beruflicher Hintergrund diesen Schritt beeinflusst?

Ich war über 10 Jahre in der Werbebranche als Texterin und Konzepterin tätig, bis die Aufträge letztes Jahr durch ChatGPT spürbar einbrachen. Mir war sofort klar, dass das kein Zukunftsbusiness mehr ist. Ich war aber auch bereits als Drehbuchautorin tätig und habe ursprünglich ein Diplomstudium an der Filmakademie Ludwigsburg im Fach Kamera abgeschlossen. Damals konnte ich in diesem Beruf nicht durchstarten, weil ich Mutter wurde.

Als ich dann in einem Video sah, was man mit KI bereits produzieren kann, war das wie eine Art “Full Circle Moment”. Meine unverhoffte Chance, an meine ursprüngliche Leidenschaft anzuknüpfen und mein ganzes Wissen aus dem Filmstudium endlich auf die Strecke zu bringen. Es kostete dann tatsächlich Überwindung, als alleinerziehende Mutter plötzlich sichtbar zu werden und der Welt eigene Geschichten präsentieren. Die KI hat mir quasi Flügel verliehen – von Zuhause aus kann ich Filme produzieren, die dank meiner fundierten Ausbildung und Arbeitserfahrung gleich eine besondere cineastische Qualität haben und auch die Tonalität der Marke treffen. Ich habe jetzt gerade einen unbändigen Schaffensdrang, das kreative Biest will nach den vielen Jahren im Käfig jetzt ganz energiegeladen raus – und damit kann ich Unternehmen helfen und auch inspirieren.

Welche Vision verfolgen Sie mit Anna di Luce und wie möchten Sie diese in den kommenden Jahren realisieren?

Ich finde es vor allem spannend, mit KI-Videos menschlichen und nahbaren Geschichten Ausdruck zu verleihen,, die früher an Budget-Hürden gescheitert wären. Gerne absurd, witzig, mit einem “Touch of Magic.” Mein Antrieb war immer: Wie berühre ich Menschen noch im Zeitalter der Reizüberflutung? Von daher ist meine Vision nicht, eine Massen-Content-Maschine zu werden oder nur auf Effekte zu setzen, sondern eine KI-Produktionsfirma, zu der man geht, wenn man eine coole, differenzierende Idee glaubhaft umgesetzt haben möchte. Und das ist das Schöne: Man kann direkt morgen mit einem Pilotprojekt starten, ohne gleich einen Mercedes an Geld zu investieren.

Welche Zielgruppen sprechen Sie mit Ihren KI-gestützten Videoproduktionen an und wie stellen Sie sicher, dass deren Bedürfnisse erfüllt werden?

Meine kleinsten Kunden sind Design-Unternehmen mit 10-20 Mitarbeitern, meine größten Kunden sind Großproduzenten von Waren. Was sie alle vereint: Sie haben Lust, KI offensiv witzig, absurd, originell, auf jeden Fall befreit von den Limitationen eines Realdrehs einzusetzen.
Es ist wichtig, im ersten Gespräch die Erwartungshaltung klar zu definieren und gut zu beraten, was möglich ist und was eben nicht. Mein Workflow sehr strukturiert und transparent: Von ersten Moodshots, die abgenommen werden, über Storyboard zum Film. Wie bei einer klassischen Produktion – nur viel schneller und mit weniger Aufwand.

Ich gebe auch immer ein Merkblatt zum Thema KI-Nutzung mit: Wenn jemand zum Beispiel nicht möchte, dass ein Foto des eigenen Produktes in ein öffentliches Tool geladen wird, kann ich die Produktshots auf meiner betriebsinterner Rechnerstruktur generieren.
Generell finde ich, eignet sich KI-Film aber sehr gut für Unternehmen mit nicht greifbaren Produkten, digitalen Services, Versicherungen etc.. bei denen man das Produkt über eine wie auch immer geartete Story mit Menschen erzählt. Mit KI kann man nämlich durchaus Emotionen erzählen.

Viele Unternehmen setzen bereits auf Bewegtbild. Was unterscheidet Anna di Luce von klassischen Filmproduktionen?

Ich sage immer: Bei mir zahlen die Kunden nur eine Person statt ein ganzes Team. Das bedeutet: Viel kürzere Wege, viel weniger Absprachen, weniger organisatorischer Aufwand, weniger Menschen, die bezahlt werden müssen. Ich kann von der Strategie und dem Konzept bis hin zum finalen Film alles mit wirklich fundierter Expertise abdecken.
Wenn es dann um Felder geht, die ich nicht beherrsche – wie etwa aufwendige Analysen, Multichannel-Betreuung, 3D-Modelle bauen, komplexere Motion Graphics, professionelle Sprecherstimmen, aufwendige VFX – dann hole ich mir aus meinem Netzwerk entweder die Fachleute hinzu oder ich bin für manche vielleicht auch stilistisch nicht die richtige Wahl.

Wie gelingt es Ihnen, trotz des Einsatzes von KI menschliches Storytelling in den Vordergrund zu stellen?

Ich gehe immer vom Menschen aus, der diesen Film sieht. Mich interessiert nicht die Technologie, auch nicht krasse Effekte (auch wenn man diese als Hook manchmal braucht). Schöne Bilder und Effekte verpuffen schnell., also: Wie treffe ich die Menschen in ihrer Lebenswelt, was berührt sie? Was ist eine interessante, unterhaltsame Geschichte für diese Menschen? Nur wenn wir mit etwas mitfühlen können, berührt es uns emotional.
Daher baue ich gerne Imperfektionen im Erscheinungsbild der Charaktere ein, ich erzähle von Herausforderungen und Sehnsüchten, die Menschen aus der entsprechenden Zielgruppe wirklich haben. Ich mache die Charaktere sympathisch, indem sie Fehler haben und mit dem Leben zu kämpfen haben. Auch ein bisschen ungeschickt vielleicht. Wie wir alle. Nur eben “larger than life” und in einem überraschenden Kontext.
Aber manchmal darf es auch bei mir einfach nur ästhetisch richtig krachen.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen aktuell im Bereich KI-gestützte Markenkommunikation und wie gehen Sie damit um?

Ich musste erst einmal in einen teuren Rechner investieren, da ich davon ausgehe, dass manche Unternehmen vielleicht besorgt sind, ihre Produktbilder in ein öffentliches KI-Tool zu füttern. Und ich muss quasi täglich neue, teils komplexe Technologien wie ComfyUI lernen, am Ball bleiben, viel investieren in Themen und Tools, die wahrscheinlich in einem halben Jahr schon niemanden mehr interessieren, da sich alles rasant weiterentwickelt. Ich will auch auf alle datenschutzrechtlichen Fragen eine fundierte Antwort zu haben, daher besitze ich auch ein Zertifikat in KI-Recht und verfolge immer die News.

Was mich perspektivisch besorgt ist unsere Abhängigkeit von US-Technologien und US-Dateninfrastruktur. Jetzt kann ich Bilder auf meinem Rechner selbst generieren – aber für die Top-Video-Modelle muss ich aktuell dennoch auf Google oder den chinesischen Anbieter ByteDance (Seedance) zurückgreifen, die das Rennen gerade unter sich entscheiden. Mir wäre eine europäische Lösung natürlich lieber – aber die ist nicht in Sicht und ich habe ja auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit, mit der Innovation und den besten Tools mitzugehen.

Was war bisher der größte Meilenstein, den Anna di Luce erreicht hat, und was hat er für Sie persönlich bedeutet?

Die Videoproduktion existiert erst seit Juni. Am meisten freut mich, dass mein Können und meine Fähigkeiten zunehmend gesehen werden und ich viel positive Resonanz bekomme: Einer meiner Filme wurde in einem weltweiten US-amerikanischen KI-Wettbewerb unter die Best-Of der Jury gewählt. Die besten KI-Werbeagenturen Deutschlands wollen mit mir arbeiten. Und die Kunden, für die ich bereits Test-Projekte mache, sind hellauf begeistert von dem Ergebnis und der Zusammenarbeit.
Dass neben den vielen, bombastischen KI-Filmen mit Explosionen, Kampf und Cyberspace meine doch eher feinfühligere Herangehensweise gefragt ist, stärkt mich darin, dass dies der für mich richtige Weg ist.

Wie möchten Sie Ihr Leistungsangebot in Zukunft weiterentwickeln. Gibt es geplante Neuerungen oder besondere Schwerpunkte?

Ich baue gerade einen effizienten Workflow für meine Kunden auf, mit dem ich monatliche Content-Pakete zu einem attraktiven Preis anbieten kann. Die nächsten Monate werden zeigen, welche Angebote die Kunden brauchen und da möchte ich mich ganz flexibel nach der tatsächlichen Nachfrage richten.

Wo sehen Sie langfristig die Rolle von KI in der kreativen Filmproduktion und welche Chancen ergeben sich daraus für Anna di Luce?

In den USA werden schon erste 90-Minüter mit KI produziert. Vodafone, Air B’n’B und Haribo haben schon KI-Werbespots gesendet. Die KI-Videos werden immer mehr in unsere Medienwelt einsickern und schneller zur Normalität werden, als wir glauben.
Ich denke, da können sich mit meiner filmischen Vorbildung noch viele Möglichkeiten ergeben, auch bei großen Filmproduktionen, aber im Moment ist dies gar nicht mein Ziel:

Ich persönlich möchte keinen reinen KI-Kinofilm sehen, man will sich ja emotional tief mit der Hauptfigur verbinden und 90 Minuten mit ihr mitgehen, da bin ich noch nicht so weit. Aber in Werbekampagnen, bei denen jeder weiß, dass man hier eine Illusion verkauft – warum nicht? Da geht es um schnelle Hooks, einen Moment der emotionalen Verbindung, aber am Ende eben doch wieder um das Produkt.
Ich möchte also gerne bei Werbung bleiben und mache cineastische Filme nur zum Spaß und, um mich künstlerisch weiter zu entwickeln. Demnächst wird zum Beispiel ein lustiges Halloween-Video von mir herauskommen.

Welche drei Ratschläge würden Sie Gründerinnen und Gründern geben, die gerade am Anfang stehen?

Erstens: Springt über euren eigenen Schatten und traut euch, Leute anzuschreiben. Gerade als Frau hat man oft das Gefühl, man will niemandem auf die Nerven gehen – aber geht den Leuten auf die Nerven, sonst sehen sie euch nicht! Ihr müsst euch die Chancen schaffen, das macht keiner für euch.

Zweitens – investiert in eine gute Psychotherapie, am besten schon vor der Gründung. Sonst bricht man bei Unwegsamkeiten zu schnell ein, verkauft sich unterm Wert, bezieht alles Scheitern auf sich und gibt auf. Man muss aber immer wieder aufstehen können, bei jedem Rückschlag.

Drittens: Nehmt Absagen nie persönlich. Irgendwo da draußen gibt es Leute, die genau das brauchen, was ihr seid. Ihr habt sie nur noch nicht getroffen.

Wenn Sie die Entwicklung von Anna di Luce in einem Satz beschreiben müssten – wie würde er lauten?

“Wer nicht am Abgrund stand, dem wachsen auch keine Flügel.”

Bild @ Fotografin Miriam Stahnke 

Wir bedanken uns bei Anna Göhring für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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