Dienstag, Januar 20, 2026
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DevOps-Automatisierung für moderne Software-Teams

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Qovery – DevOps und Infrastruktur automatisieren Qovery cofounders

Qovery ist eine DevOps-Automatisierungsplattform, die Cloud-Infrastruktur vereinfacht und Software-Teams effiziente Deployments ermöglicht

Können Sie uns Qovery und das Team hinter dem Unternehmen kurz vorstellen?

Qovery ist eine DevOps-Automatisierungsplattform, die 2020 von Romaric Philogène, Pierre Mavro und Morgan Perry gegründet wurde. Unser vollständig remote arbeitendes Team von rund 20 Personen wächst schnell und bringt Expertise aus führenden Unternehmen wie AWS, Criteo, Doctolib und ManoMano mit. Gemeinsam verfolgen wir die Mission, Infrastruktur für moderne Software-Teams einfach und zugänglich zu machen.

Pierre und Romaric sind die technischen Visionäre hinter Qovery, die auf ihrer Erfahrung aufbauen, um die echten Schmerzpunkte des Infrastruktur-Managements zu lösen. Morgan ergänzt dies durch seinen Fokus auf den Aufbau und die Skalierung des Geschäfts, was das Trio zu einer ausgewogenen Kraft macht, die das Unternehmen vorantreibt.

Welche Idee stand am Anfang von Qovery und was hat Sie motiviert, eine DevOps-Automatisierungsplattform zu entwickeln?

Qovery entstand aus unseren eigenen Frustrationen mit Infrastruktur. Cloud-Plattformen sind komplex, DevOps-Talente sind rar und teuer, und Produktteams verlieren oft Zeit damit, nur eine neue Funktion oder ein Update auszurollen. Wir wollten dieses Nadelöhr beseitigen und Entwickler in die Lage versetzen, sich auf den Bau großartiger Produkte zu konzentrieren, statt Infrastruktur zu managen.

Das Timing hätte nicht besser sein können: Die Ausgaben für Public Cloud sollen bis 2025 auf 723 Milliarden Dollar steigen, und Automatisierungstools verzeichnen ein starkes Wachstum – ein klares Zeichen für ein enormes Potenzial. Gleichzeitig führt der Mangel an DevOps-Ressourcen zu einem Flaschenhals für Teams, die mit zunehmend komplexen Multi-Cloud-, Hybrid- und Edge-Umgebungen zu kämpfen haben. Diese Kombination aus Marktgröße, Fragmentierung und Talentknappheit macht deutlich, dass developer-first Automatisierung wie Qovery essenziell ist, um die Lücke zwischen operativer Komplexität und Produktivität zu schließen.

Wie sieht die Vision Ihres Unternehmens aus und welche Schritte gehen Sie, um diese Vision zu verwirklichen?

Diese Series-A-Finanzierungsrunde ist ein Meilenstein, der sowohl unser Produkt als auch unsere Vision bestätigt. Sie kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da wir eine erneuerte Marke und Positionierung vorstellen und Qovery als neuen Standard für DevOps-Automatisierung etablieren.

Unsere Vision ist es, DevOps so einfach zu machen, dass es sich fast unsichtbar anfühlt. Wir kombinieren die Benutzerfreundlichkeit einer PaaS mit der Flexibilität der eigenen Cloud eines Unternehmens und beseitigen Reibungen, sodass Teams sich auf die Entwicklung großartiger Produkte konzentrieren können. Wir haben bereits eine starke Nachfrage in den USA, die die Hälfte unseres Geschäfts ausmachen, und beschleunigen unsere globale Expansion, um diese Vision mehr Teams zugänglich zu machen. Deutschland ist ebenfalls ein Schlüsselfaktor, wo wir innovative Unternehmen aus den Bereichen Tech, Insurtech und Healthcare unterstützen, darunter Getsafe, Ninetailed by Contentful und Papershift.

Welche Zielgruppen sprechen Sie mit Qovery konkret an und wie erfüllen Sie deren Bedürfnisse im Alltag?

Wir bedienen schnell wachsende Softwareunternehmen – Startups, Scale-ups und Mid-Market-Firmen –, die über Entwicklungsteams verfügen, aber nicht immer über dedizierte DevOps-Ressourcen. Sie nutzen Qovery, um Deployments zu automatisieren, Infrastruktur effizient zu betreiben und Compliance sicherzustellen, während sie sich auf Innovation konzentrieren.

Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen im Umgang mit Cloud-Infrastruktur und wie gehen Sie als Team damit um?

Die größte Herausforderung ist die Komplexität: AWS, GCP und Azure bieten Tausende von Services, und Kubernetes ist zwar leistungsstark, aber schwer umzusetzen. Wir begegnen dem, indem wir den gesamten Lifecycle von Deployments automatisieren und gleichzeitig Transparenz, Kostenkontrolle und Flexibilität über verschiedene Clouds hinweg sicherstellen.

Was unterscheidet Qovery von anderen Lösungen im Bereich DevOps und macht Ihr Angebot einzigartig?

Im Gegensatz zu traditionellen PaaS- oder Beratungsansätzen bieten wir Automatisierung ohne Vendor-Lock-in oder Kontrollverlust. Unser developer-first Ansatz ist einfach, schnell und flexibel, gibt Teams volle Transparenz über Kosten und Sicherheit und ermöglicht es, Infrastruktur effizient zu skalieren.

Wie wichtig ist für Sie das Thema Kostenoptimierung in der Cloud und welchen Mehrwert bieten Sie Unternehmen dabei?

Sie ist entscheidend – Cloud-Kosten sind ein großes Problem. Qovery bietet Unternehmen volle Transparenz und Kontrolle über ihre Ausgaben, sodass sie effizient skalieren und den Bedarf an teuren DevOps-Mitarbeitern oder externen Beratern vermeiden können.

Welche Rolle spielen Sicherheit und Compliance in Ihrer Plattform und wie stellen Sie deren Einhaltung sicher?

Sicherheit und Compliance sind von Anfang an integriert. Qovery unterstützt Standards wie SOC 2 und HIPAA und ermöglicht es Kunden, auch in stark regulierten Branchen zu arbeiten, ohne eigene komplexe Compliance-Frameworks aufbauen zu müssen. Wir arbeiten eng mit zahlreichen Healthcare- und Fintech-Unternehmen zusammen, die strengen regulatorischen Anforderungen unterliegen.

Wohin möchten Sie Qovery in den kommenden Jahren entwickeln und welche neuen Funktionen oder Services sind geplant?

Wir wollen die bevorzugte Lösung für DevOps-Automatisierung werden. Heute deckt Qovery bereits rund 80 % der DevOps-Reise ab. Wir arbeiten an neuen Funktionen, die tiefere Observability, erweiterte Kostenkontrolle und breitere Unterstützung für Multi-Cloud- und Kubernetes-Umgebungen beinhalten.

Unser Ziel ist es, 100 % der DevOps-Reise abzudecken, indem wir KI einsetzen, um die verbleibenden manuellen Aufgaben – etwa im Cluster- und Infrastruktur-Management – zu übernehmen. So agiert Qovery wie der beste Teamkollege, der DevOps vollständig automatisiert, intelligenter und müheloser macht.

Wie gehen Sie bei der Skalierung Ihrer Plattform vor, damit sie sowohl Startups als auch große Unternehmen unterstützt?

Qovery lässt sich in fünf Minuten installieren und wächst mit den Anforderungen jedes Teams. Von kleinen, schnell agierenden Entwicklerteams bis hin zu großen Unternehmen mit komplexen Multi-Cloud-Setups – wir ermöglichen allen, sich auf großartige Produkte zu konzentrieren, während wir die Infrastruktur übernehmen.

Welche drei Ratschläge würden Sie jungen Gründerinnen und Gründern mitgeben, die im Tech-Bereich ein Startup starten möchten?

Drei wichtige Ratschläge, die ich jungen Gründern geben würde:

Löst ein echtes Problem, jagt keinen Trends hinterher
Baut nicht etwas, nur weil der Markt gerade „heiß“ ist oder Investoren es vielversprechend finden. Baut, weil ihr das Problem selbst erlebt habt und wisst, wie schmerzhaft es ist. Qovery entstand aus meinen eigenen Frustrationen mit Infrastruktur und dem Mangel an bezahlbarem DevOps-Talent. Diese Überzeugung hat uns durch die härtesten Zeiten getragen – wenn man ein Problem selbst kennt, gibt man nicht so schnell auf.

Schnell liefern, noch schneller lernen
Perfektionismus tötet junge Unternehmen. Bringt euer Produkt so schnell wie möglich in die Hände echter Nutzer, auch wenn es noch unausgereift ist. Hört auf ihr Feedback, iteriert und macht weiter. Bei Qovery haben wir frühe Versionen an Startups gegeben, die bereits mit Infrastrukturproblemen kämpften. Ihr Feedback hat die Plattform zu dem gemacht, was sie heute ist. Die Geschwindigkeit des Lernens ist wichtiger als die Geschwindigkeit der Umsetzung.

Verlangt so früh wie möglich Geld von euren Nutzern
Der schnellste Weg, den eigenen Wert zu validieren, ist, wenn Kunden dafür bezahlen. Während kostenlose Nutzer gut für den Community-Aufbau sind, signalisiert ein zahlender Kunde echten Bedarf und gibt ungefiltertes Feedback darüber, was wirklich zählt. Wir haben bei Qovery zu lange gewartet, um Geld zu verlangen – und als wir es schließlich taten, waren die gewonnenen Erkenntnisse ein echter Game-Changer. Wartet nicht mit diesem entscheidenden Schritt.

Für die Zukunft von DevOps sehen wir drei Trends, die für die Mission von Qovery besonders entscheidend sind: der anhaltende Mangel an DevOps-Talenten, der Aufstieg von Multi-Cloud- und Hybrid-Umgebungen sowie die steigende Nachfrage nach Automatisierung.

Qovery ist strategisch genau an diesem Schnittpunkt positioniert. Wir adressieren den Talentmangel direkt, indem wir eine Plattform bieten, die komplexe DevOps-Aufgaben automatisiert und es Entwicklern ermöglicht, Infrastruktur zu managen, ohne DevOps-Experten sein zu müssen. Das erleichtert auch den Umgang mit der Komplexität von Multi-Cloud-Setups.

Zusätzlich sehen wir KI als entscheidenden Treiber. Wir integrieren KI aktiv in unsere Plattform, um Systeme nicht nur zu automatisieren, sondern auch intelligent zu optimieren und selbstständig zu korrigieren. Damit festigen wir unsere Rolle in der Gestaltung der Zukunft von DevOps und machen sie für alle zugänglicher und effizienter.

Bild @Qovery

Wir bedanken uns bei Romaric Philogenè für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kann digitale Prävention unsere Arbeitswelt wirklich gesünder machen?

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Bloom: Innovationsführer im Gesundheits- und Arbeitsschutz. Bild: Viktoria Lindner und Leonie Ellerbrock @Bloom

Bloom bietet digitale Lösungen für Gesundheits- und Arbeitsschutz und unterstützt Unternehmen dabei, Prozesse effizient, sicher und mit Fokus auf mentale Gesundheit zu gestalten.

Können Sie uns Bloom kurz vorstellen und erzählen, wer die Köpfe hinter dem Unternehmen sind?

Bloom wurde 2021 von Leonie Ellerbrock und mir, Viktoria Lindner, in Berlin gegründet. Wir sind als Venture-Capital-finanziertes Startup gestartet, mit Investor:innen wie YZR Capital und Robin Capital, aber auch großartigen Angel-Investoren wie Jens Bender und Sebastian Detmers. Im Sommer 2025 wurde Bloom nach 4 Jahren an die Arsipa-Gruppe verkauft, dem Marktführer im Bereich Arbeitsschutz in Deutschland und Österreich.

Welche Vision verfolgt Bloom im Bereich Gesundheits- und Arbeitsschutz und wie wollen Sie diese umsetzen?

Gemeinsam mit der Arsipa-Gruppe wollen wir Innovationsführer im Gesundheits- und Arbeitsschutz in Deutschland und Österreich sein. Konkret bedeutet das: Wir verbinden die klassische Vor-Ort-Betreuung durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzt:innen mit einer starken digitalen Komponente. Für HR-, HSE- und Office-Management-Teams wollen wir die oft sehr bürokratischen Prozesse – die durch ständig neue Gesetze und Regularien geprägt sind – möglichst einfach gestalten, automatisieren und auch mit KI unterstützen. So helfen wir Unternehmen, mit minimalem Aufwand compliant zu werden und gleichzeitig hochwertigen Gesundheitsschutz für ihre Mitarbeitenden zu gewährleisten.

An welche Zielgruppe richtet sich Ihr Angebot besonders und wie stellen Sie sicher, dass deren Bedürfnisse im Arbeitsalltag abgedeckt werden?

Wir richten uns vor allem an Unternehmen zwischen 50 und 1.000 Mitarbeitenden in Deutschland, insbesondere an Bürobetriebe mit vielen Bildschirmarbeitsplätzen. Diese Unternehmen sind meist schon digitalisiert, nutzen HR-Tools wie Personio und sind offen für digitale Lösungen. Genau dort passen wir mit unserem Angebot optimal hinein: digital affine Unternehmen, die den Arbeitsschutz effizient und zeitgemäß gestalten möchten.

Was unterscheidet Bloom von klassischen Employee-Assistance-Programmen oder anderen Dienstleistern im Arbeitsschutz?

Wir kombinieren die persönliche Betreuung durch Fachkräfte vor Ort mit einer umfassenden SaaS-Lösung. In unserer Plattform können Unternehmen Vorsorgen managen, Gefährdungsbeurteilungen durchführen, Ersthelfer- und Brandschutzhelfer-Ausbildungen sowie Unterweisungen komplett digital abbilden. Zusätzlich bieten wir den Bereich Arbeitspsychologie mit unserer Mental-Health-Plattform an – also ein EAP, das eng mit Arbeitsschutz verknüpft ist. Damit decken wir nicht nur die klassischen Arbeitsschutz-Themen ab, sondern auch die steigende Relevanz von psychischer Gesundheit.

Wie gelingt es Ihnen, sensible Themen wie mentale Gesundheit oder psychische Gefährdungsbeurteilungen in Unternehmen professionell und zugleich empathisch anzusprechen?

Der Schlüssel ist Anonymität und Niedrigschwelligkeit. Mitarbeitende müssen sicher sein, dass ihre Daten vertraulich behandelt werden – ohne Angst, dass ihr Chef etwas mitbekommt. Darum betonen wir klar, dass unsere Plattform anonym funktioniert. Zudem bieten wir verschiedene Zugangswege: von Coachings über Videoformate bis hin zu Therapieangeboten. Bei psychischen Gefährdungsbeurteilungen ist es ebenso entscheidend, dass Mitarbeitende sich anonym äußern können. Nur so entstehen ehrliche Rückmeldungen, die Unternehmen wiederum ein realistisches Bild geben, um Verbesserungen gezielt umzusetzen.

Welche Rolle spielen Daten und Analysen in Ihrem Konzept und welchen Mehrwert schaffen Sie damit für Personalabteilungen?

Daten sind ein zentraler Bestandteil unseres Ansatzes. Wir führen Audits durch, um zu analysieren, wie gut der Arbeitsschutz im Unternehmen aufgestellt ist und wo Lücken bestehen. Im Gesundheitsbereich stellen wir anonymisierte Reportings bereit, die zeigen, ob Initiativen – etwa Mental-Health-Programme – tatsächlich Wirkung entfalten. So erhalten HR-Abteilungen nicht nur eine Übersicht, sondern auch konkrete Handlungsimpulse, um ihre Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln.

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für Bloom im aktuellen Marktumfeld und wie gehen Sie im Team damit um?

Wir haben tatsächlich das große Glück, dass wir in einem rechtlich vorgegebenen Bereich arbeiten. Unternehmen müssen sich mit Arbeitsschutz beschäftigen – es ist keine Option. Deshalb sind sie stark daran interessiert, Lösungen zu finden, die praktikabel, effizient, zeitsparend und kostengünstig sind. Genau das bieten wir mit Bloom. Für uns ist das Marktumfeld daher eher eine Chance als eine Herausforderung. Hinzu kommt: Berufsgenossenschaften prüfen immer häufiger, ob Unternehmen saubere Arbeitsschutzkonzepte haben. Bei Verstößen drohen Strafen bis hin zur Betriebsschließung. Das sorgt für einen enormen Andrang, gerade bei Unternehmen, die das Thema bisher unterschätzt haben. Sie wollen dann von Tag eins an eine Lösung, die langfristig hält, skalierbar ist und digital funktioniert – und da sind wir der richtige Partner.

Welche Entwicklungen und neuen Features planen Sie in naher Zukunft, um Ihr Angebot weiter auszubauen?

Durch den Zusammenschluss mit der Arsipa-Gruppe haben wir großartige Ressourcen gewonnen, um unsere Software noch schneller weiterzuentwickeln. Ein spannendes neues Feature ist unser KI-Copilot: Er unterstützt HR-, HSE- und Office-Management-Teams dabei, Arbeitsschutzlücken zu erkennen, Handlungsschritte vorzuschlagen und Prozesse effizient zu steuern. Ein weiterer Schwerpunkt ist das betriebliche Wiedereingliederungsmanagement (BEM), das wir in der nächsten Zeit stark ausbauen werden.

Inwiefern trägt Bloom dazu bei, Fehlzeiten in Unternehmen nicht nur zu verwalten, sondern präventiv zu reduzieren?

Mit unserer Lösung können Unternehmen ihr Gesundheitsmanagement gezielter und ganzheitlicher gestalten – auch datenbasiert. Wir versprechen nicht, dass durch Arbeitsschutzmaßnahmen automatisch alle Fehlzeiten sinken. Aber wir sehen klar: Unternehmen, die ein professionelles BEM aufsetzen oder ihren Mitarbeitenden eine Mental-Health-Plattform anbieten oder ein gutes Vorsorgekonzept haben, sind langfristig gesünder aufgestellt. In der Folge sinken dort Fehlzeiten in der Regel deutlich.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher in der Zusammenarbeit mit HR-Abteilungen gesammelt und was lernen Sie daraus für die Weiterentwicklung?

Wir arbeiten sehr eng mit HR-Abteilungen, aber auch mit Office-Management und HSE-Teams zusammen. Besonders in Unternehmen zwischen 50 und 1.000 Mitarbeitenden liegt das Thema Arbeitsschutz oft bei HR – obwohl diese keine Fachkräfte in diesem Bereich sind. Das führt zu einer Wissenslücke: Viele wissen gar nicht, welche rechtlichen Anforderungen existieren. Genau da setzen wir an. Mit unserer Lösung nehmen wir HR Leiter an die Hand, begleiten sie end-to-end durch die komplexen Compliance-Anforderungen und sind jederzeit als Partner für Rückfragen verfügbar.

Was motiviert Sie persönlich, das Thema mentale Gesundheit und Prävention in den Mittelpunkt Ihrer Arbeit zu stellen?

Ich bin selbst Psychologin, deshalb war das Thema für mich schon immer spannend. Gleichzeitig bin ich eher zufällig in den Bereich Arbeitsschutz hineingerutscht – und war überrascht, wie undigital teilweise die Anbieter dort noch aufgestellt sind. Für mich ist das eine riesige Chance: Aus einem oft als trocken oder langweilig empfundenen Thema etwas Besonderes zu machen, eine starke Marke aufzubauen und eine Software zu entwickeln, die Unternehmen und HR-Abteilungen wirklich begeistert.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründer:innen mit auf den Weg geben, die ebenfalls im Bereich HR-Tech oder Gesundheit starten wollen?

Der Markt ist aktuell herausfordernd. Viele Unternehmen haben wenig Budget für HR, und solche Themen fallen oft hinten runter. Mein erster Rat: Hinterfragt sehr genau, wie groß der Pain Point wirklich ist. Es braucht ein Problem, das auch in schwierigen Zeiten relevant bleibt, für das Unternehmen weiterhin Budget freigeben. Zweitens: Sprecht viel mit Nutzer:innen und potenziellen Kund:innen. Nur weil man ein Thema selbst wichtig findet, heißt das nicht automatisch, dass andere bereit sind, dafür zu zahlen. Und drittens: Setzt auf Bereiche, die langfristig Bestand haben, wo die Relevanz klar ist – so erhöht ihr eure Chancen, ein nachhaltiges Business aufzubauen.

Bild: Viktoria Lindner und Leonie Ellerbrock

Wir bedanken uns bei Viktoria Lindner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


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Charlottenstraße 4
D- 10969 Berlin

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Die Höhle der Löwen: Schockmoment und große Chancen

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Die Höhle der Löwen: Sendung 7 am 6. Oktober, 20:15 Uhr bei VOX Investor Frank Thelen nimmt die Nachrichtenverschlüsselungs-App „IRONDOTS“ genau unter die Lupe. Neben ihm Judith Williams (l.) und Janna Ensthaler. Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Innovation, Emotionen und Überraschungen: Die Höhle der Löwen am 6. Oktober

Wenn sich am 6. Oktober um 20:15 Uhr auf VOX die Türen zur „Höhle der Löwen“ öffnen – und bereits ab dem 29. September auf RTL+ ein Vorab-Blick möglich ist –, dürfen sich die Zuschauer auf eine besonders abwechslungsreiche Folge freuen. Von cleveren Ordnungssystemen über emotionale Familienprojekte bis hin zu außergewöhnlichen Beauty- und Food-Innovationen reicht die Bandbreite. Fünf Startups präsentieren ihre Ideen, Träume und Geschäftsmodelle – und hoffen auf einen Deal mit den Investoren.

Die Höhle der Löwen: Deckenwunder aus Oberösterreich am 6. Oktober

Ordnung über dem Kopf? Genau das wollen die Gründer Mario Jacobi (39) und Georg Pichler (30) mit ihrem Startup Deckenwunder ermöglichen. Ihr System nutzt ungenutzten Raum an der Zimmerdecke, um Boxen mit bis zu 30 Kilogramm Gewicht bequem und sicher zu verstauen. Egal ob Weihnachtsdeko, Aktenordner oder Sportequipment – alles findet einen Platz, ohne den Boden zu belasten.

Die Löwen Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen lauschen aufmerksam, erkennen den Alltagsnutzen, sehen aber auch die Herausforderungen. Vor allem der Preis von fast 100 Euro pro Box sorgt für Diskussionen. „Ihr löst ein echtes Problem, aber das ist schon ein stolzer Preis“, merkt Ensthaler kritisch an. Ralf Dümmel hingegen sieht Potenzial in jedem Abstellraum und Keller. Für 200.000 Euro bieten Jacobi und Pichler 20 Prozent Firmenanteile – ein Angebot, das über Erfolg oder Misserfolg der beiden Gründer entscheiden kann.

Sendung 7 am 6. Oktober: IRONDOTS sorgt für einen Totalausfall

Ein Pitch, wie man ihn noch nie gesehen hat, sorgt an diesem Abend für ungläubige Gesichter. Der polnische Gründer Michal Napiórkowski (44) will mit IRONDOTS zwei hochsichere Offline-Messenger-Apps präsentieren. Seine Erfahrung in der IT-Sicherheit und Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden hätte ihm eigentlich Rückenwind geben sollen. Doch in der „Höhle der Löwen“ passiert das Undenkbare: Er verliert komplett den Faden, vergisst seinen Vortrag und kann sein Produkt weder erklären noch verteidigen.

Die Löwen, darunter Judith Williams und Frank Thelen, zeigen zwar Geduld, doch am Ende bleibt der Eindruck, dass weder Produkt noch Gründer überzeugen. Statt eines Investments gibt es eine Überraschung, die die Sendung um eine ungewöhnliche Note bereichert – und einmal mehr zeigt, dass in der TV-Arena alles passieren kann.

Die Höhle der Löwen: Wichtelbox bringt Familienzauber zur besten Sendezeit

Mit ihrer Wichtelbox möchten Elena und Hannes Aigner aus Augsburg Familien die Weihnachtszeit verzaubern. Die Box enthält Geschichten, Briefe und kleine Überraschungen für 31 Tage – inspiriert von skandinavischen Traditionen. Vor allem für Kinder wird die Adventszeit so zu einer magischen Reise voller Fantasie und Vorfreude.

Die Gründer beeindrucken nicht nur mit ihrer Idee, sondern auch mit ihren Hintergründen: Hannes ist erfolgreicher Kajakfahrer mit olympischen Medaillen, Elena bringt kaufmännische Expertise und Marketing-Erfahrung mit. Gemeinsam bilden sie ein starkes Team, das mit seiner Mission überzeugt. Janna Ensthaler ist sichtlich bewegt und betont, wie wichtig es ist, Kindern Wunder und Werte zu vermitteln. Ob die Löwen dem Zauber nachgeben und investieren, bleibt spannend.

Sendung 7 am 6. Oktober: Tallow Naturals überzeugt mit Kosmetik aus Rindertalg

Ein Beauty-Startup sorgt an diesem Abend für besondere Aufmerksamkeit: Tallow Naturals aus Gerlingen. Niklas und Ece Spiegel setzen auf Rindertalg als Basis für ihre Hautpflegeprodukte – ein Inhaltsstoff, der zunächst ungewöhnlich klingt, aber große Wirksamkeit bei trockener Haut und Neurodermitis entfaltet.

Mit beeindruckenden Zahlen – 2,4 Millionen Euro Umsatz in nur 12 Monaten und 100.000 Bestellungen – demonstrieren die Gründer ihre Marktdurchdringung. Die Löwen zeigen sich beeindruckt, Judith Williams schwärmt vom „First-Mover-Potenzial“. Doch die Konkurrenz im Investorenteam ist groß, und am Ende kommt es zu einem regelrechten Bieterkampf. Ein Paradebeispiel dafür, wie die „Höhle der Löwen“ Startups in den Fokus rücken kann.

20:15 Uhr bei VOX und ab dem 29. September vorab auf RTL+: Pinù aus Berlin

Sport trifft Startup: Der ehemalige Fußballprofi Marvin Plattenhardt und seine Frau Sara haben mit Pinù das erste vegane Pistazien-Getränk Deutschlands entwickelt. Laktosefrei, glutenfrei und ohne zugesetzte Öle überzeugt es nicht nur geschmacklich, sondern auch durch bessere Umweltwerte im Vergleich zu Mandelmilch.

Für die Plattenhardts ist Pinù mehr als ein Geschäft – es ist eine Herzensangelegenheit. Inspiriert durch persönliche Leidenschaft wollen sie eine gesunde, nachhaltige Alternative im Kühlregal etablieren. Für 150.000 Euro bieten sie zehn Prozent Firmenanteile. Ob die Löwen das Potenzial erkennen und einen Ex-Fußballstar auf seiner neuen Karriereleiter begleiten, entscheidet sich am Ende dieser Sendung.

Die Höhle der Löwen: Fazit zur Sendung 7 am 6. Oktober

Die Sendung 7 am 6. Oktober bei VOX (vorab ab 29. September auf RTL+) vereint Innovation, Emotion und jede Menge Diskussionsstoff. Von Ordnungssystemen über Familienprojekte bis hin zu Kosmetik und Food-Innovationen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders spannend bleibt, welche Deals tatsächlich zustande kommen – und welche Ideen auch ohne Löwen-Unterstützung ihren Weg in die Märkte finden.

Einmal mehr zeigt die „Höhle der Löwen“, warum sie zu den beliebtesten Gründerformaten im deutschen Fernsehen zählt: Sie bringt nicht nur Geschäftsideen ins Rampenlicht, sondern erzählt Geschichten von Mut, Leidenschaft und der Hoffnung, Träume zu verwirklichen.

Bild Frank Thelen nimmt die Nachrichtenverschlüsselungs-App „IRONDOTS“ genau unter die Lupe. Neben ihm Judith Williams (l.) und Janna Ensthaler.
Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Besser schlafen dank hochwertiger Matratzen und individueller Beratung

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BeLaMa Matratzen Schlafsysteme besseren Schlaf Mit-Geschäftsführer Dawid Özkök

BeLaMa ist ein Fachhändler für Matratzen und Schlafsysteme, der online und im Berliner Fachgeschäft individuelle Lösungen für erholsamen Schlaf anbietet.

Was war bei der Gründung von BeLaMa der wichtigste Antrieb – der Wunsch nach besserem Schlaf oder der Aufbau eines kundenorientierten Online-Handels?

Der wichtigste Antrieb war und ist für uns der bessere Schlaf. Von Anfang an stand im Mittelpunkt, Menschen die passende Matratze für ihre individuellen Bedürfnisse und ihr Budget anzubieten. Ob online oder stationär – es geht uns immer darum, für jeden Kunden die bestmögliche Lösung zu finden, damit er langfristig gesünder und erholsamer schläft.

Welche Philosophie verfolgt BeLaMa bei der Produktauswahl?

Unsere Philosophie ist klar: Wir bieten ausschließlich hochwertige, ergonomische Lösungen an, die den Schlaf wirklich verbessern. Dabei setzen wir bewusst auf deutsche, regionale Produkte – „Made in Germany“ – und arbeiten mit Manufakturen zusammen, deren Qualität sonst oft nur einer kleinen Elite vorbehalten ist. Diese Qualität wollen wir für alle zugänglich machen. Schadstofffreiheit und Langlebigkeit sind für uns ebenso selbstverständlich wie faire Preise.

Wie gelingt es BeLaMa, individuelle Schlafbedürfnisse auch online so gut zu erfüllen wie im stationären Geschäft?

Online haben Kunden die große Auswahl – aber das allein reicht nicht. Deshalb haben wir digitale Werkzeuge entwickelt, die echte Mehrwerte bieten, wie unseren Matratzenfinder, der anhand der individuellen Bedürfnisse Empfehlungen gibt. Hinzu kommt unsere persönliche Beratung: telefonisch, per Mail oder direkt im Fachgeschäft. Wir vermitteln Manufakturqualität online genauso wie im Laden, mit Produkten, die nicht nur gut beschrieben sind, sondern deren ergonomische Funktionen wie Schulter-, Lenden- und Beckenkomfort tatsächlich spürbar vorhanden sind.

Worin unterscheidet sich BeLaMa von anderen Anbietern im Bereich Matratzen und Schlafsysteme?

Wir arbeiten ausschließlich mit etablierten Markenprodukten und bieten zusätzlich Sonderanfertigungen sowie individuelle Größen und Anpassungen an. Damit können wir auf spezifische Kundenwünsche eingehen, die viele andere Anbieter gar nicht bedienen. Der Mix aus Qualität, Individualisierung und echter Fachberatung macht den Unterschied.

Mit welchen Herausforderungen sind Sie im E-Commerce bei beratungsintensiven Produkten konfrontiert?

Die größte Herausforderung ist, dass Kunden Matratzen online nicht anfassen oder ausprobieren können. Hier ist Vertrauen entscheidend – in die Marke, in die Beratung und in uns als Händler. Deshalb haben wir den Produktfinder entwickelt und bieten immer persönliche Beratungsmöglichkeiten an – telefonisch, online oder vor Ort im Laden. So stellen wir sicher, dass auch im digitalen Bereich eine individuelle Lösung gefunden wird.

Welche Rolle spielt das Berliner Fachgeschäft im Gesamtkonzept von BeLaMa?

Das Fachgeschäft in Berlin-Treptow ist für uns ein Herzstück. Hier können Kunden Produkte anfassen, testen, sich hinlegen und wir können gemeinsam die ergonomischen Aspekte direkt prüfen – zum Beispiel die Lage der Wirbelsäule. Unsere Schlafexperten bieten eine Beratung, die online nicht vollständig ersetzbar ist. Gleichzeitig schafft der Laden Vertrauen: Kunden wissen, dass hinter dem Onlineshop ein echtes Fachgeschäft mit Expertenwissen steht.

Welche Entwicklungen oder Erweiterungen sind für die kommenden Monate geplant?

Wir möchten unsere Reichweite im Social-Media-Bereich deutlich ausbauen, um Fragen unserer Kunden aufzugreifen und mehr Transparenz zu schaffen. So zeigen wir, dass hinter dem Onlineshop echte Menschen stehen, die zuhören und Antworten geben. Außerdem werden wir unsere Produktpalette erweitern, um noch mehr individuelle Lösungen anbieten zu können.

Wie stellen Sie sicher, dass trotz Online-Vertrieb die Beratungsqualität auf höchstem Niveau bleibt?

Regelmäßige Schulungen unseres Teams sind dabei zentral. Außerdem arbeiten wir eng mit Herstellern zusammen, um die neuesten Entwicklungen im Bereich Schlafsysteme zu kennen und an unsere Kunden weiterzugeben. So garantieren wir, dass unsere Beratung stets aktuell, fachkundig und individuell ist.

Was bedeutet Qualität für Sie konkret und wie garantieren Sie diese dauerhaft für Ihre Kunden?

Qualität bedeutet für uns, dass der Kunde und seine Bedürfnisse an erster Stelle stehen. Wir setzen bewusst auf Markenprodukte statt No-Name-Ware, weil wir nur so dauerhaft Sicherheit, Langlebigkeit und eine nachweislich gute Ergonomie gewährleisten können. Qualität heißt für uns: der Kunde kann sich verlassen – heute, morgen und in vielen Jahren.

Welche drei persönlichen Tipps würden Sie Gründern mitgeben, die sich im Bereich Handel oder Nischen positionieren möchten?

Fokus statt Breite: Konzentrieren Sie sich auf ein klar abgegrenztes Problem oder Bedürfnis, das Sie besser lösen können als andere.
Kundennähe: Hören Sie Ihren Kunden wirklich zu – ihre Fragen und Probleme sind die beste Quelle für neue Ideen und Verbesserungen.
Langfristigkeit: Setzen Sie von Anfang an auf Qualität und Vertrauen. Schnell verkaufen kann jeder, aber echte Marken entstehen durch Beständigkeit und Verlässlichkeit.

Bild: Dawid Özkök Bildcredit: BeLaMa

Wir bedanken uns bei Dawid Özkök für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Revolution der Blutzuckermessung ohne Nadelstich

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DiaMonTech Blutzuckermessung Diabetes. DiaMonTech_Co-Founder_Thorsten_Lubinski_Prof. Dr. Werner Mäntele_c_DiaMonTech

DiaMonTech ist ein Medizintechnik-Unternehmen, das innovative Lösungen für die nicht-invasive Blutzuckermessung entwickelt.

Können Sie uns zu Beginn erzählen, wie DiaMonTech entstanden ist und wer die Köpfe hinter dem Unternehmen sind?

Die Idee entstand aus persönlicher Motivation: Nach einem Aufenthalt in den USA wollte ich gesünder leben und meinen Blutzucker im Blick behalten. Dabei war ich überrascht, dass dieser zentrale Biomarker ausschließlich invasiv oder minimal-invasiv gemessen wird. Bei meiner Recherche stieß ich auf Prof. Dr. Werner Mäntele, der an der Goethe-Universität Frankfurt ein nicht-invasives, aber noch kühlschrankgroßes Gerät entwickelt hatte. Aus dem Austausch entstand 2015 die Gründung von DiaMonTech mit dem Ziel, seine Forschung in ein marktreifes Produkt zu überführen.

Welche Vision verfolgt DiaMonTech mit der nicht-invasiven Blutzuckermessung und wie wollen Sie diese in den nächsten Jahren umsetzen?

Unsere Vision ist, das erste zugelassene Medizinprodukt für nicht-invasive Blutzuckermessung auf den Markt zu bringen. Anders als viele Mitbewerber haben wir bereits klinische Daten, die unsere Technologie bestätigen. In den nächsten Jahren liegt der Fokus auf der Zulassung und Markteinführung unseres handlichen Geräts, des D-Pockets, parallel entwickeln wir Lösungen für Wearables wie eine Smartwatch.

Was macht Ihre Technologie im Vergleich zu klassischen Messmethoden so einzigartig und warum ist das ein Gamechanger für Betroffene?

Unsere Methode misst Glukose durch die Haut, ohne diese zu verletzen. Sie basiert auf photothermaler Spektroskopie mit Hilfe eines Quantenkaskadenlasers, mit dem wir den molekularen Fingerabdruck von Glukose erfassen. Damit unterscheiden wir uns von Lanzetten, Teststreifen und auch den minimal-invasiven CGM-Sensoren. Für die Nutzerinnen und Nutzer ist die Messung so einfach wie das Entsperren eines Smartphones per Fingerabdruck.

Welche Zielgruppen möchten Sie mit Geräten wie dem D-Pocket oder dem D-Sensor erreichen und wie passen Sie die Produkte an deren Bedürfnisse an?

Das D-Pocket richtet sich vor allem an Menschen mit Typ-2- oder Prä-Diabetes, die bisher mit Lanzette und Teststreifen messen. Unsere Technologie senkt die Hemmschwelle, öfter zu messen und unterstützt so ein besseres Blutzuckermanagement. Menschen mit Typ-1-Diabetes benötigen eine kontinuierliche Lösung, die wir perspektivisch mit dem D-Sensor anbieten.

Wie groß sehen Sie den Markt für nicht-invasive Blutzuckermessung und welche Rolle möchte DiaMonTech darin langfristig spielen?

Über 530 Millionen Menschen weltweit leben mit Diabetes, und der Markt für Blutzuckermessung liegt bei über 16 Milliarden US-Dollar. Wir wollen zu den ersten Anbietern einer klinisch validierten, nicht-invasiven Lösung gehören und uns langfristig als führender Player im Diabetesmanagement etablieren.

Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei der Entwicklung von Medizintechnik, die ohne Nadelstich funktioniert, und wie gehen Sie damit um?

Die größte Hürde ist die Skepsis, weil viele Ansätze zuvor gescheitert sind. Deshalb setzen wir konsequent auf klinische Studien und unabhängige Validierung. Hinzu kommt die Komplexität von Hardwareentwicklung, die wir mit einem interdisziplinären Team aus Wissenschaft, Technik und Regulierung bewältigen.

Wie schaffen Sie den Spagat zwischen wissenschaftlicher Präzision und einer benutzerfreundlichen Anwendung im Alltag?

Wir vereinen höchste Genauigkeit mit einer sehr einfachen Bedienung. Ein Finger auf den Sensor genügt, wenige Sekunden später erscheint der Wert. Regelmäßiges Feedback von Betroffenen hilft uns, die Geräte so zu gestalten, dass sie sich nahtlos in den Alltag einfügen.

Was unterscheidet DiaMonTech von anderen Anbietern, die ebenfalls an Lösungen im Bereich Blutzuckermessung arbeiten?

Wir sind bislang die Einzigen, die klinisch validierte Ergebnisse mit einem nicht-invasiven Verfahren zeigen konnten. Unsere Technologie ist breit patentiert, unser Team bringt wissenschaftliche Tiefe und unternehmerische Erfahrung zusammen, und wir arbeiten bereits mit Partnern wie Samsung und deutschen Krankenkassen.

Können Sie uns einen Einblick geben, welche Weiterentwicklungen oder Produktneuheiten in den kommenden Jahren geplant sind?

Zunächst geht es um die Zulassung und Markteinführung des D-Pockets. Danach folgen Wearables wie der D-Sensor sowie eine begleitende App, die Messwerte analysiert und Trends sichtbar macht. Langfristig wollen wir auch weitere Stoffwechselparameter nicht-invasiv erfassen.

Wie möchten Sie die Verbindung zwischen Hardware wie dem D-Sensor und digitalen Lösungen wie der App Diamoki weiter ausbauen?

Diamoki macht aus Messwerten verständliche Informationen und bietet Analysen sowie Empfehlungen. In Kombination mit dem D-Sensor können Daten kontinuierlich erfasst werden. So entsteht ein digitales Ökosystem, das Patientinnen, Angehörige und Ärztinnen miteinander verbindet.

Welche drei Ratschläge würden Sie jungen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die in einem hochregulierten Markt wie der Medizintechnik starten möchten?

Wählt ein großes Problem, das den Aufwand lohnt. Validiert eure Technologie früh und gründlich, um Glaubwürdigkeit zu schaffen. Baut ein starkes Netzwerk aus Expertinnen, Investoren und Nutzerinnen auf – alleine schafft das niemand. Und habt keine Angst vor der Regulierung – das kostet zwar Ressourcen, ist aber ein sehr beherrschbarer Prozess.

Was bedeutet Ihnen persönlich der Erfolg von DiaMonTech jenseits der wirtschaftlichen Seite?

Es ist unglaublich erfüllend, wenn uns Menschen mit Diabetes oder ihre Familien sagen, dass sie auf unsere Lösung warten. Das zeigt, dass wir echte Veränderungen bewirken können. Wirtschaftlicher Erfolg ist wichtig, doch der gesellschaftliche Nutzen ist unser eigentlicher Antrieb.

Bild @DiaMonTech AG

Wir bedanken uns bei Thorsten Lubinski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Innovation greifbar machen: Wie 3D-Druck und KI neue Zugänge schaffen

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Statyours 3D-Druck Innovation mit Touchprint Die Höhle der Löwen Dyveke und Linus Walden präsentieren zusammen mit Max Winkler „Touchprint“ - Foto-Reliefs für Menschen mit Seheinschränkung. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bild @ RTL / Bernd-Michael Maurer

Statyours wird am 29. September 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen pitchen. Das Startup präsentiert dort seine innovativen Produkte, die mit 3D-Druck und KI neue Wege für Erinnerungen und Inklusion eröffnen.

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Unser Startup, die Statyours GmbH, besteht aus den Geschwistern Linus Walden (24) und Dyveke Walden (29) sowie Max Winkler (24). Mittlerweile ist unser Team auf insgesamt 6 Personen angewachsen. Für unser erstes Produkt, den Bodyprint (www.statyours.com/bodyprint), haben wir ein wachsendes Partner-Netzwerk aus aktuell 17 Fotostudios in ganz Deutschland aufgebaut, mit dem wir unsere Produkte gemeinsam vertreiben.
Für unser neues Produkt, den Touchprint (www.statyours.com/touchprint), werden wir zusätzlich über den Studierendenverein Enactus durch ein Team von Freiwilligen unterstützt.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Bei Statyours machen wir wichtige Momente greifbar. Mit unserem Bodyprint bieten wir durch unsere Zusammenarbeit mit Fotostudios in ganz Deutschland bereits erfolgreich eine Möglichkeit für werdende Eltern, diesen tollen Moment auf eine ganz besondere Art festzuhalten – wir fertigen kleine, personalisierte Skulpturen in unserer 3D-Druck Manufaktur in Berlin.
Durch unsere Erfahrung im 3D-Bereich konnten wir nun ein besonders spannendes Produkt entwickeln: Nursen Draeger (55, vor zehn Jahren fast vollständig erblindet) hörte durch Zufall von unserem Unternehmen und bat uns, für sie 3D-Tastbilder der Gesichter ihrer Söhne anzufertigen.
So entstand der Touchprint – ein taktiles 3D-Bild, welches blinden Menschen einen neuen Zugang zu Bildern und Kunstwerken ermöglicht. Mittlerweile erstellen wir unsere 3D-Reliefbilder mit Hilfe von KI aus einem einzigen Foto und können so auch Momente aus der Vergangenheit neu aufleben lassen.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Unsere Kombination von modernsten KI-Techniken, 3D-Druck, und traditionellem Kunsthandwerk ermöglicht es uns, wunderschöne, hochwertige Einzelstücke zu fertigen, die gleichzeitig für den Endkunden preiswert bleiben.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Nach ersten Tests mit blinden Personen wurde ein Kontakt zum Staatlichen Museum Schwerin hergestellt – zusammen haben wir zwei Pilotprojekte umgesetzt, welche es blinden Besuchern ermöglichen, Kunstwerke über den Tastsinn besser zu verstehen. Wir planen, unsere Tastmodelle zukünftig zusätzlich zu unserem Webshop für Privatpersonen auch als Dienstleistung für Institutionen zu fertigen.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Mit dem Touchprint möchten wir es blinden Menschen weltweit ermöglichen, wieder Zugang zu Bildern zu erhalten.
Eine interaktive Smartphone-App welche sich aktuell im Entwicklungsstadium befindet soll es den Nutzern des Touchprints ermöglichen, ihre Bilder noch besser zu verstehen. Die App beschreibt per Sprachausgabe mit Hilfe von KI in Echtzeit die Elemente des Bildes, die der Nutzer berührt.
Wir möchten unser Partner-Netzwerk für den Bodyprint innerhalb der nächsten zwei Jahre weiter vergrößern. So möchten wir neben Deutschland auch international in ausgewählten Städten präsent sein.
Zusätzlich möchten wir mittelfristig auch weitere Zielgruppen ansprechen (z.B. Fitness-Fans, Paare, etc.) und so unseren Markt weiter vergrößern. Mit unserem brandneuen Papaprint und Mamaprint verewigen wir beispielsweise seit kurzem auch Eltern mit ihrem neugeborenen Kind.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Unser Ziel ist es, dass so viele Menschen wie möglich von unseren neuartigen Dienstleistungen erfahren. Wir sind überzeugt von der Qualität und dem Nutzen unserer Produkte – aber um wachsen zu können, müssen Menschen sie auch kennenlernen können. Und dafür brauchen wir einen starken Partner.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Unsere Erfahrung aus der Arbeit im IT-Bereich und dem 3D-Druck hilft uns sehr, unsere Produkte in-House zu entwickeln und marktreif zu machen.
Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Verein Enactus konnten wir ein großes Netzwerk aus Freiwilligen, Multiplikatoren und Experten in unterschiedlichsten Bereichen aufbauen – das hilft uns natürlich sehr.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Da wir mit dem Touchprint im Inklusionsbereich arbeiten ist es für uns enorm wichtig, während der Entwicklung im engen Kontakt zu den Käufern und Nutzern zu stehen.
Das lässt sich allerdings auch auf jedes andere Produkt anwenden: Man sollte so nahe und so oft wie möglich mit seiner Zielgruppe in Kontakt stehen, damit das Endergebnis und die Kommunikation schlussendlich auch dem entspricht, was die Nutzenden sich wünschen.

Sehen Sie KassenKompass am 29. September 2025 um 20:15 Uhr in der Höhle der Löwen

Bild: V.l.: Dyveke und Linus Walden präsentieren zusammen mit Max Winkler „Touchprint“ – Foto-Reliefs für Menschen mit Seheinschränkung. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bild @ RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Linus Walden, Max Winkler und Dyveke Walden für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Clever sparen bei Krankenkassen: Ein Blick hinter die Gründungsidee

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KassenKompass: Krankenkasse & Versicherung vergleichen Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst präsentieren mit „KassenKompass“ eine Plattform für einfache Krankenkassenwechsel. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

KassenKompass wird am 29. September 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen pitchen und dabei zeigen, wie ihr innovativer Ansatz den Vergleich und Wechsel gesetzlicher Krankenkassen revolutioniert

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

KassenKompass wurde von Ole Walkenhorst und Fiona Jasmut gegründet. Wir beide kommen ursprünglich aus der Versicherungsberatung und der Auslöser für die Gründung war, dass wir gemerkt haben, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen gesetzlichen Krankenkassen wirklich sind. Ein Beispiel hat uns gezeigt: Manche Kassen übernehmen sogar Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung – ohne Mehrkosten für den Kunden. Da war uns klar: Es braucht einen einfachen, transparenten Rechner, der zeigt, ob sich ein günstiger Beitrag, mehr Leistungen oder Bonusprogramme mehr lohnen. Genau deshalb haben wir KassenKompass gestartet – damit jeder die Krankenkasse findet, die am besten passt.

In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Wir bewegen uns im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen und stehen auf der Seite der Versicherten. Unser Modell hat dabei zwei Seiten: Zum einen sind wir eine B2C-Plattform, über die jeder einfach und unkompliziert seine Krankenkasse vergleichen, wechseln und im Nachgang eine Anleitung für sein Bonusprogramm erhält. Zum anderen sind wir ein Hilfstool für Versicherungsberatenden: Sie können mit unserer Lösung in der Beratung ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten – und gleichzeitig ihren eigenen Umsatz steigern.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Wie bei vielen Startups standen auch wir am Anfang vor der großen Frage: Wie sollen wir das Ganze eigentlich finanzieren? Programmierung, Marketing, erste Mitarbeiter – das alles kostet viel Geld. Wir haben uns deshalb gemeinsam mit rund 100 anderen FinTechs für eine Förderung der Stadt Hamburg (IFB) beworben. Die Zeit bis zur Entscheidung war für uns unglaublich aufregend, wir haben wirklich gezittert. Als wir die Zusage bekamen, war das wie ein echter Durchbruch: Endlich konnten wir die Idee von KassenKompass in die Tat umsetzen. Ohne diese Unterstützung gäbe es uns wahrscheinlich gar nicht – und genau deshalb sind wir dafür bis heute unendlich dankbar.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Natürlich gibt es schon Vergleichsportale – aber die meisten konzentrieren sich ausschließlich auf den Preis. Bei KassenKompass gehen wir einen Schritt weiter: Neben den Beiträgen spielen bei uns vor allem auch die Leistungen eine große Rolle. Viele Menschen wissen zum Beispiel gar nicht, dass sie 300 € jedes Jahr für ihre Sportmitgliedschaft zurückbekommen können. Wir machen diese Vorteile transparent und möchten mit Krankenkassen digitale Lösungen entwickeln, damit Bonusprogramme direkt über uns eingelöst werden können. So entsteht ein modernes, leicht verständliches System, das weit über einen reinen Preisvergleich hinausgeht. Zudem sind wir ein junges, dynamisches und diverses Team, dass die Herausforderungen von allen Generationen gut versteht.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Das Herzstück von KassenKompass ist die individuelle Empfehlung. Nutzer:innen beantworten bei uns ein paar einfache Fragen – und erhalten daraufhin eine Krankenkassen-Empfehlung, die wirklich zu ihrer persönlichen Situation passt. Nach dem Wechsel fängt bei uns der Service erst an und wir sind über diverse Social-Media-Kanäle erreichbar und setzen und aktiv für die Versicherten ein!

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Wir sind klassisch gestartet: Mit Social-Media-Ads haben wir Menschen angesprochen, die von ihrer Krankenkasse aktive Leistungen wie z. B. eine Sportmitgliedschaft erstattet bekommen wollten. Interessierte konnten sich direkt einen persönlichen Beratungstermin am Telefon buchen und somit konnten wir viele Learnings sammeln für unseren Algorithmus. Feedback war durchmischt, denn viele Menschen haben zum ersten Mal in ihrem Leben über die Möglichkeit nachgedacht, die Krankenkasse transparent zu vergleichen, die sie meist, ohne zu hinterfragen von ihren Eltern übernommen haben. Gleichzeitig waren sie begeistert, wie einfach sie mehr Leistung oder bessere Konditionen bekommen konnten. Diese Erfahrungen haben wir dann genutzt, um KassenKompass nutzerzentriert zu optimieren und die Erkenntnisse einfließen zu lassen.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Bis 2030 möchten wir 1 Million Menschen zu einer passenderen Krankenkasse verholfen haben. Stellen wir uns mal vor, dass wir 280.000 € in unserem gesamten Leben für die Krankenkasse ausgeben, ohne sie ein einziges Mal zu hinterfragen. Wie kann das sein? Wir möchten für mehr Präventionsleistungen im Gesundheitsmarkt sorgen und die Leistungen transparenter für jeden gestalten. Jede Person die Krankenkasse findet, die wirklich zu ihr passt – sei es durch bessere Leistungen, clevere Bonusprogramme oder einfach ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. In jeder Versicherungsberatung soll die gesetzliche Krankenkasse ein Teil werden.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Wir sind selber große Fans von der Show, denn es gibt kein direkteres Feedback als von fünf erfahrenen Löwen und die Resonanz der Zuschauenden der Show. Wir möchten die Wissenslücke beim Thema gesetzliche Krankenkassen füllen. Viele Menschen vergleichen regelmäßig Strom- oder Handytarife, um ein paar Euro zu sparen – aber das man durch den richtigen Kassenwechsel mehrere Hundert Euro im Jahr sparen oder bessere Leistungen bekommen kann, wissen nur die wenigsten. Mit KassenKompass können wir genau das ändern. Die Sendung war für uns eine einmalige Chance, die Idee einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, das Thema sichtbar zu machen und Menschen wirklich zu helfen.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Mit einem Löwen an unserer Seite erhoffen wir uns vor allem schnellere Wachstumsmöglichkeiten dank seinem Netzwerk und Trust. 90 % der Deutschen sind gesetzlich versichert und wir möchten unser System gerne auf das nächste Level bringen. Eine Investition soll nicht nur finanziell helfen, sondern uns auch strategisch und operativ ermöglichen, mehr Menschen zu erreichen und echte Mehrwerte im Alltag zu schaffen.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach Höhle der Löwen stehen bei KassenKompass einige spannende Entwicklungen an. Wir planen, die Plattform weiter auszubauen und noch mehr Menschen zu erreichen, und arbeiten an neuen Features, die den Krankenkassenvergleich noch einfacher und transparenter machen. Außerdem stehen große Schritte im Bereich Kooperationen und Partnerschaften bevor – hier wird in den kommenden Monaten viel passieren. Details möchten wir noch nicht zu früh verraten, aber es bleibt spannend!

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse war das Feedback aus der persönlichen Beratung. Zudem bauen wir nur neue Features, wenn Kunden aktiv danach fragen. Die wohl wichtigste Erkenntnis ist aber, dass mit einem starken Team, das wahrscheinlich den Altersdurchschnitt der Versicherungsbranche mehr als halbiert, alles machbar ist. Wir denken und handeln anders, daher freuen uns auf die nächsten Schritte!

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Erfolg bedeutet Fokus. Stell dir die Frage: Welchen echten Mehrwert biete ich meinen Kunden? Wenn du das klar beantworten kannst, hast du ein Ziel und bleibst auch an schlechten Tagen motiviert. Wichtig ist außerdem, das Produkt schnell zu testen und Feedback der Kunden einzubauen. Wer von Anfang an echten Nutzen liefert, hat die besten Chancen auf Erfolg.

Sehen Sie KassenKompass am 29. September 2025 um 20:15 Uhr in der Höhle der Löwen

Bild: V.l.: Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst präsentieren mit „KassenKompass“ eine Plattform für einfache Krankenkassenwechsel. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Smarte Lösung gegen Lebensmittelverschwendung

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FreshTimer reduziert Lebensmittelverschwendung frimero adrian zitzelsberger

FreshTimer entwickelt smarte Produkte gegen Lebensmittelverschwendung

Können Sie uns FreshTimer und Ihr Gründerteam vorstellen?

Ich bin Adrian Zitzelsberger, Gründer der Frimero GmbH. Unterstützt werde ich von meiner Frau Nadine und Benedikt, einem guten Freund und Verwandten, der mich auf dem Weg begleitet, der gerade selbst in Gründung seines eigenem Start-Ups steckt.

Was war der konkrete Auslöser für die Entwicklung des FreshTimer/FreshTimerPro?

Es waren diese typischen Momente: Meine Frau fragte oft, ob sie etwas noch essen kann oder ob ich mich darum kümmern möchte (Wer kennts nicht, der Familienvater als Biotonne im Haushalt^^), da Sie angebrochenen Lebensmitteln gegenüber skeptischer als ich ist. Auch bei Nutzung von WG Kühlschränken fehlt die Transparenz und Klarheit einzelner angebrochender Produkte. Wir haben das irgendwann Produkte mit dem imaginären „roten Punkt“ genannt, wo ich wusste, wenn ich es die nächsten Tage nicht esse wird es verderben – und genau daraus wurde der blinkende Alarm unseres Freshtimers, erkennbar als roter BlinkButton.

Wie möchten Sie mit dem FreshTimer und dem FreshTimer Pro konkret Lebensmittelverschwendung reduzieren?

Beide helfen, angebrochene Lebensmittel im Blick zu behalten. Der FreshTimer erinnert an den Öffnungszeitpunkt, der Pro kann zusätzlich Temperatur-Schwellen überwachen. So landen weniger Produkte unnötig im Müll.

Ihr Produkt ist bewusst als hochwertiges Lifestyle-Produkt konzipiert. Welche Rolle spielen Design und nachhaltige Materialien?

Sehr große. Wir wollten kein Wegwerfteil, sondern ein langlebiges Produkt, das man gerne nutzt. Nachhaltige Materialien und ein wertiges Design waren von Anfang an Pflicht.

Welche intelligenten Funktionen zeichnen den FreshTimer aus?

Er funktioniert ohne App oder Abo, als klarer Daytracker mit Countup/Countdown inkl. verschiedener Blinkfrequenzierungen. Der Pro bringt zusätzlich Temperaturschwellen-Alarmierung mit – praktisch und vielseitig einsetzbar in vielen verschiedenen Bereichen.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Produkte hohen Standards entsprechen?

Wir lassen alle Materialien und Bauteile nach den strengen EU-Anforderungen prüfen: LFGB für Lebensmittelsicherheit, CE und RoHS für Technik und Umwelt.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen aktuell bei der Produktion?

Neben Technik und Materialien vor allem die Bürokratie: Verpackungsauflagen, Entsorgungswege, Markenschutz – alles kostet enorm Zeit, Geld und Energie. Hier braucht man langen Atem und das nötige Kleingeld.

Sie planen den Marktstart im Januar 2026. Wie bereiten Sie sich vor?

Wir finalisieren Prototypen, bauen die Produktion auf und steigern unsere Markenbekanntheit über Social Media und unsere Webseite. So können wir pünktlich skalieren.

Wer gehört zu Ihrer Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe ist sehr vielfältig: von bewussten Konsumenten und Familien über Gastronomie, Einzelhandel und Food-Service-Betriebe bis hin zu Herstellern und Produzenten, die Reifeprozesse überwachen. Kurz gesagt: überall dort, wo es auf das richtige Timing von Lebensmitteln ankommt. Für uns bedeutet der FreshTimer, dass Lebensmittelverschwendung kein Verzicht ist, sondern smarte Vereinfachung im Alltag.

Wo sehen Sie FreshTimer in fünf Jahren?

In vielen Haushalten, aber auch in Gastronomie und Handel. Und daneben neue smarte Küchenprodukte mit demselben Anspruch: hochwertig, innovativ, nachhaltig und nützlich.

Drei Ratschläge für Gründerinnen und Gründer?

Viiiel Geduld haben, offen und fair bleiben, und immer den eigenen Werten treu sein und das Ziel nicht außer acht lassen.

Wie möchten Sie erreichen, dass der FreshTimer ein Statement gegen Verschwendung wird?

Indem er praktisch und sichtbar macht, was sonst unsichtbar bleibt: Wertschätzung für Lebensmittel. Wer ihn nutzt, setzt ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit im Alltag.

Bild @Frimero GmbH

Wir bedanken uns bei Adrian Zitzelsberger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Frimero

frimero logo

Kontakt:

Frimero GmbH
Adalbert-Stifter-Str. 32
D- 94508 Schöllnach

frimero.com
fresh-timer.com
mail@frimero.com
mail@fresh-timer.com

Ansprechpartner: Adrian Zitzelsberger

Die Millionenidee – mit Ralf Dümmel

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Ralf Dümmel: Die Millionenidee bei SAT.1 – neue Show 2026 Ralf Dümmel Credit Fotograf Joyn Marc Rehbeck

Mit nur einer Produktidee zum Millionär? SAT.1 und Joyn suchen mit Ralf Dümmel Die Millionenidee

Manchmal braucht es nur eine Idee – und jemanden, der an sie glaubt: Ralf Dümmel!  Sie entstehen im Kopf, am Küchentisch, in der Werkstatt oder in der Mittagspause. Aber wie schafft man es, mit nur einer Idee, ein Erfolgsprodukt zu landen? Die Antwort hat SAT.1 gemeinsam mit Joyn in der neuen Sendung Die Millionenidee: Ralf Dümmel, einer der erfolgreichsten Investoren und Unternehmer des Landes, gibt jedem die Chance, mit nur einer Idee zum Millionär zu werden. 

Das ist Die Millionenidee – mit Ralf Dümmel:

Die große Bühne für Deutschlands Erfinderinnen und Erfinder. Hier zählt nicht, wer man ist – hier zählt nur die Idee. Ralf Dümmel und sein Expertenteam geben Menschen mit Visionen die Chance ihres Lebens. Die einmalige Möglichkeit, aus einem Gedanken etwas ganz Großes zu machen. Von der Auswahl über die Weiterentwicklung, den Praxistest bis hin zum Sprung in den Handel – die Zuschauerinnen und Zuschauer sind hautnah bei jedem Schritt dabei. Ralf Dümmel geht all in – und trägt allein das volle Risiko. Der Gewinn wird nach Abzug aller Kosten gerecht 50:50 geteilt. Für wen wird aus einer Idee der große Durchbruch? Wer hat sie – die eine Idee, die alles verändert?

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„Die Menschen haben so viele verrückte, geniale Ideen – und ich liebe das! Egal, ob’s nur ein paar hingekritzelte Worte auf ’nem Zettel sind oder ein schief zusammengebauter Prototyp aus der Garage: Wenn da Herzblut drinsteckt, bin ich dabei. Aus einer richtig guten Idee kann ein echter Kassenschlager werden. Mein Team und ich – wir gehen diesen Weg mit dir, mit voller Power und ganzem Herzen. Du bringst deine Idee, ich geh ins Risiko – und du bleibst ein Leben lang am Gewinn beteiligt. Bei „Die Millionenidee“ machen wir zusammen was ganz Großes.“ Ralf Dümmel 
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe


Seit 2016 bei „Die Höhle der Löwen“:
„Ich bleibe definitiv bei „Die Höhle der Löwen“. Das Format ist und bleibt mein absolutes Herzensprojekt – eine geniale Sendung und eine echte Erfolgsgeschichte, die mich bis heute begeistert. Ich bin ‚Die Höhle der Löwen‘ sehr dankbar und liebe es, im Löwensessel zu sitzen. Mit „Die Millionenidee“ habe ich nun ein weiteres Herzensprojekt. Egal ob bei „Die Höhle der Löwen“ oder bei „Die Millionen-Idee“ – ich freue mich riesig auf alles, was kommt, und ganz besonders darauf, viele starke Ideen gemeinsam groß zu machen.“

„Die Millionenidee – mit Ralf Dümmel“, produziert von Endemol Shine Germany, ab 2026 in SAT.1 und auf Joyn.

Ralf Dümmel Credit Fotograf Joyn Marc Rehbeck

Quelle DS Unternehmensgruppe

Gesunde Snacks neu gedacht: Bio Beef Sticks als Food-Innovation

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Whacky: Bio Beef Sticks und Snacks als gesunde Protein-Alternative V.l.: Dr. Peter Stiller, Gregor Schleicher und Daniel Stadtmann präsentieren „Whacky“, den gesunden Bio Beef Stick. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Whacky wird am 29. September 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen pitchen und dort seine gesunden Bio Beef Sticks vorstellen

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Begonnen hat alles im Jahr 2021 mit innovativen Snackideen, bevor Daniel Stadtmann, Dr. Peter Stiller und Gregor Schleicher im Jahr 2024 mit den Bio Beef Sticks das Erfolgsprodukt von Whacky entwickelt haben.

In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Wir sind in der Food-Branche aktiv. Unser Ziel ist es, das Segment der gesunden Fleisch-Snacks in Europa zu schaffen und anzuführen. Schon jetzt freuen wir uns über das Vertrauen und die Treue von tausenden von Kunden.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Wir haben beobachtet, dass Snacks eine immer wichtigere Rolle in der Ernährung spielen. Es wird auch von Snackification gesprochen. Viele Snacks sind jedoch stark verarbeitet oder sehr zuckerhaltig. Uns fehlte eine proteinreiche und zugleich natürliche Alternative – und genau diese Lücke schließen wir mit unseren Bio Beef Sticks.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Wir verwenden ausschließlich Bio-Rindfleisch aus der EU und natürliche Bio-Zutaten. Unsere Bio Beef Sticks enthalten keinen Zucker, kein Gluten und v.a. kein Nitritpökelsalz. Nitritpökelsalz wird von Wettbewerbern zur Haltbarmachung verwendet und ist gesundheitlich umstritten. Wir setzen stattdessen auf Fermentation.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Jeder Bio Beef Stick enthält 10g Bio-Protein, sind lecker und 100% natürlich. Damit sind sie nicht nur ein willkommener Snack sondern eignen sich auch perfekt für Ernährungstrends wie Paleo, Keto, Carnivore oder Low Carb. Zudem befinden sich die Bio Beef Sticks in einer recycelbaren Verpackung und sind auch ohne Kühlung monatelang haltbar. Ob unterwegs, nach dem Training, beim Hiken, auf dem Weg ins Office oder einfach zwischendurch: Whacky geht immer!

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Wir haben in kleinen Chargen gestartet und früh Feedback eingeholt. Unsere Sorte Chili Vibes haben wir z. B. auf Kundenwunsch hin zweimal nachgeschärft. Bei allen Sorten schätzen unsere Kunden den natürlichen Geschmack und die Transparenz der Zutaten. Inzwischen freuen wir uns über 4,6 / 5 Sternen aus über 194 Bewertungen auf unserer Internetseite

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Bis 2030 möchten wir, dass Whacky in ganz Europa für Bio Beef Sticks steht. Dafür werden wir unser Sortiment erweitern, in weitere europäische Länder expandieren und starke Partnerschaften im Handel aufbauen.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Wir wollten die Gelegenheit nutzen, unsere Bio Beef Sticks einem großen Publikum vorzustellen und wertvolles Feedback von erfahrenen Investoren zu bekommen.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Uns geht es vor allem um strategische Unterstützung: Zugang zu Handelspartnern, Marketingexpertise und das Netzwerk der Investoren.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Wir werden unser Produktportfolio erweitern, die Distribution im Einzelhandel ausbauen und neue Märkte erschließen.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Dass Durchhaltevermögen und Fokussierung entscheidend sind. Erfolg kommt nicht über Nacht, sondern durch konsequente Umsetzung und schnelles Lernen.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Starte früh mit echten Kunden, sammle Feedback, passe dich schnell an – und verliere dein Ziel nie aus den Augen.

Sehen Sie Whacky am 29. September 2025 um 20:15 Uhr in der Höhle der Löwen

Bild: V.l.: Dr. Peter Stiller, Gregor Schleicher und Daniel Stadtmann präsentieren „Whacky“, den gesunden Bio Beef Stick. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bild@ RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Daniel Stadtmann, Dr. Peter Stiller und Gregor Schleicher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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