Mittwoch, September 30, 2026
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Im Kleinen starten und viel testen

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Thomas Krämer Forest Gum nachhaltiger Kaugummi Höhle der Löwen

Thomas Krämer Gründer von Forest Gum, pflanzlicher, biolgisch abbaubarer und nachhaltiger Kaugummi, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Forest Gum doch kurz vor!

Forest Gum bringt frischen Wind ins Kaugummiregal – mit einem Kaugummi, der nicht nur superlecker schmeckt, sondern auch 100 Prozent pflanzlich ist, biologisch abbaubar, nachhaltig und aus nachwachsenden Rohstoffen. Und wie der Name schon sagt: Bei Forest Gum geht es um den Wald, denn die Kaubasis unserer Kaugummis ist aus Chicle, dem Saft des Breiapfelbaums – ähnlich wie Kautschuk. In der Kaumasse von herkömmlichem Kaugummi steckt hingegen synthetische Kunststoffe auf Erdölbasis, kurz Plastik! 

Wer Forest Gum kaut, tut aber nicht nur sich selbst Gutes, sondern auch der Umwelt. Denn durch die nachhaltige Bewirtschaftung der Chicle-Bäume helfen wir, den Wald zu schützen. Und das ist nicht nur gut für eine langfristige Produktion unseres leckeren Kaugummis, sondern auch für den Klimaschutz und als Einkommensquelle für die Menschen vor Ort. Unterm Strich ist Forest Gum ein Gewinn für alle Beteiligten, ein kleines Dragee mit großer Wirkung! Oder wie wir sagen: Do good, chew good!

Wie ist die Idee zu Forest Gum entstanden?

Ökologische und soziale Themen haben mich schon immer bewegt. An mein BWL-Studium habe ich deshalb einen Master in Ressourcenmanagement und Nachhaltige Forst- und Landwirtschaft an der TU München angeschlossen. Und hier startet auch die Geschichte von Forest Gum. In einer Vorlesung erfuhr ich, dass Chicle bereits bei den Mayas als natürliche Kaumasse sehr beliebt war. Nachdem ich herausgefunden habe, dass herkömmliches Kaugummi heute aus Plastik besteht war ich perplex. Ich habe Jahrzehnte selbst darauf gekaut und hatte keine Ahnung! So geht es den meisten Menschen, denen ich von Forest Gum und meiner Idee eines nachhaltigen Kaugummis erzähle. Auf dem Markt gibt es aber kaum Alternativen und das Business ist fest in der Hand von wenigen Akteuren, die noch keine Antwort auf eines der wichtigsten Themen im Foodbereich haben: Vermeidung von Plastikmüll. Mit Forest Gum haben wir die Chance, diese Antwort zu geben und die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten zu bedienen. 

Welche Vision steckt hinter Forest Gum?

Wir sind die Kaugummirevolution. Forest Gum hat sich auf die Fahne geschrieben, die Kaugummiwelt von Plastik zu befreien und eine echte Alternative zu herkömmlichen Produkten zu sein. Auch wenn und gerade weil unsere Dragees ganz kleine Alltagsprodukte sind, wollen wir zeigen, was für eine große Wirkung für unsere Umwelt in ihnen steckt. Die Zahlen sprechen für sich: Weltweit werden jedes Jahr etwa 580.000 Tonnen Kaugummi konsumiert und ausgespuckt. Das sind 580.000 Tonnen Plastikmüll, der Jahrhunderte braucht, um zu verrotten! Auf der anderen Seite müssen wir den weltweiten Waldbestand erhalten, um unser Klima zu schützen. Aus diesen Gründen sollte nachhaltiger Konsum etwas völlig Normales sein. Forest Gum möchte dieses Umdenken vorantreiben und zeigen: Das macht sogar Spaß!

Wer ist die Zielgruppe von Forest Gum?

Von Jung bis Alt: Einfach alle, die Freude am Kaugummikauen haben. Und die einen nachhaltigen Konsum ohne Verzicht und ohne Kompromisse jeden Tag leben.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Auf einer Messe sind wir vom Team von „Die Höhle der Löwen“ angesprochen worden. Für uns war da sofort klar: Das ist eine große Chance! Und es ist auf jeden Fall auch klar, dass wir motivierte Partner brauchen, die an unser nachhaltiges Projekt glauben und anpacken.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Man bekommt viele detaillierte Fragen zur Firma gestellt. Um die zu beantworten, macht man automatisch eine kleine Bestandaufnahme. Zudem schreibt man einen Pitch und geht den mit den Profis von DHDL durch. Es gibt viele Tipps zur Präsentation und wie man etwas besser machen kann. Ich habe viel aus der Zeit mitgenommen!

Sie sind eines der wenigen Startup-Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es hat viel Spaß gemacht und ich bin sehr dankbar für diese Chance. Insbesondere das superpositive Feedback für unser Produkt und die Geschäftsidee ist extrem motivierend. Wir sind auf dem richtigen Weg und werden diesen auch erfolgreich weitergehen. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Forest Gum aufmerksam werden?

Es freut mich sehr, dass durch die Sendung viele Menschen vom Plastikproblem im Kaugummi erfahren. Es ist ein super wichtiges Thema und nur fair, dass die Konsumenten davon wissen. Und auch für uns als Team und für die Marke ist die Aufmerksamkeit natürlich Gold wert. So können wir wachsen und werden den Schwung von Montagabend an mitnehmen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Alle Löwen haben viel Erfahrung in der Betreuung von Startups, jeder mit einem anderen Fokus. Und die unterschiedlichen Perspektiven sind extrem bereichernd und wichtig. Besonders gespannt waren wir auf die Reaktion von Herrn Dümmel: Er ist Experte für Handels- und Konsumprodukte und hat in diesem Bereich ein starkes Netzwerk. Sein sehr positives Feedback hat uns deshalb wahnsinnig gefreut.

Thomas Krämer, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten mit Forest Gum viele Leute erreichen. In Deutschland und International. Unser Herzensanliegen, uns für den Umweltschutz stark zu machen und die Menschen in den Anbaugebieten zu unterstützen, ist und bleibt unsere treibende Kraft bei allem, was wir tun: Seien es neue Produkte oder auch Kooperationen mit spannenden Partnern. Ökologisch und sozial verantwortlich muss normal sein in der Wirtschaft. Wenn wir einen Teil zu dieser neuen Normalität beitragen können, bin ich superhappy. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich finde es vernünftig im Kleinen zu starten und viel zu testen. Man macht am Anfang Fehler. Das Team und auch das finale Konzept brauchen häufig Zeit und Praxis, um sich zu finden. Wenn es richtig losgeht, sollte das Produkt dann top sein. Einen sozialen und ökologischen Background zu haben ist großartig, aber es reicht nicht um am Markt zu bestehen. Leider bekommt man meist nur eine Chance. Und am Ende muss das Ganze viel Spaß machen. Dafür sollte man sorgen – für das Team und auch für sich selbst.

Bild: Thomas Krämer aus Köln präsentiert das plastikfreie Kaugummi „Forest Gum“. Er erhofft sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Forest Gum am 21. September in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Thomas Krämer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Als Händler bei Amazon: 5 Tipps für mehr Erfolg

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Wer Amazon als Verkaufsplattform verwenden möchte, hat hier einige Möglichkeiten – und dabei ist das Potential für Händler durchaus groß. Die Plattformen erzielt mittlerweile relevante Marktanteile in nahezu allen Branchen rund um den Einzelhandel. Doch wer hier Erfolge feiern möchte, muss verschiedene Aspekte beachten.

Aus diesem Grund gibt es im folgenden Text insgesamt 5 Tipps für mehr Erfolg als Händler bei Amazon, die direkt umgesetzt werden können. So lassen sich die Umsatzzahlen schnell steigern, was sich zudem auch positiv auf den eigenen Gewinn auswirkt.

Amazon Tipps für Händler – darauf kommt es an

Die nachfolgenden Tipps zeigen, wie man bei Amazon als Händler verstärkt auf sich aufmerksam machen und somit die Kunden für sich gewinnen kann. Dabei lassen sich einzelne Tipps ebenso umsetzen wie auch alle Tipps gemeinsam.

Hier die Erfolgsfaktoren im Einzelnen

Tipp 1: Die Optik als entscheidender Faktor

Je ansprechender ein Artikel bei Amazon präsentiert wird, desto eher wird er auch gekauft. Das bezieht sich allerdings nicht nur auf das Aussehen eines Produkts, sondern vor allem auch darauf, wie dieses dargestellt wird.

Professionelle Fotos sind daher unerlässlich und spielen eine immens wichtige Rolle, wenn man bei Amazon als Händler Erfolge erzielen möchte. Im besten Fall kommt dabei nicht nur ein einzelnes Foto zum Einsatz, welches das Produkt allgemein zeigt. Stattdessen empfiehlt es sich, auch Fotos von Details oder beispielsweise den Anschlüssen eines Artikels zu machen und diese den potentiellen Kunden zu präsentieren. Zusätzlich sollte eine entsprechende Größe gewählt werden, damit Amazon die Bilder im Zoom darstellt. Dabei gelten 1.200 Pixel Kantenlänge als Minimum – je mehr, desto besser.

Darüber hinaus sollte auch das Listing im Ganzen attraktiv und ansprechend gestaltet werden. Statt einfach nur einen Fließtext zu verwenden, ist es effektiver, mit Stichpunkten oder Bulletlists zu arbeiten. Dort sehen die Interessenten direkt die wichtigsten Details.

Tipp 2: Amazon SEO: Auch Keywords spielen eine wichtige Rolle

Ebenfalls sollte man auch bei den Amazon Listings durchaus auf das Thema Suchmaschinenoptimierung achten. Amazon SEO ist insofern ein wichtiger Aspekt, bei dem vor allem auf die passenden Keywords geachtet werden sollte. Diese sollten

  • passend zum Artikel sein,
  • Relevanz zeigen und zudem
  • von potentiellen Kunden mit dem Produkt assoziiert werden können.

Mit den richtigen und effektiven Keywords hat man als Händler bei Amazon die Gelegenheit, die eigenen Rankings in den Suchergebnissen zu verbessern. Auch das sorgt letzten Endes dafür, dass die Kunden eher auf die Artikel aufmerksam werden und somit verstärkt Verkäufe zustande kommen.

Tipp 3: Produkttitel optimieren: So geht es

Bereits ganz am Anfang kann man bei Amazon als Händler die eigenen Chancen steigern. Und zwar beim Produkttitel. Dieser sollte passend und prägnant gewählt werden und sofort deutlich machen, was für einen Artikel der Kunde erwarten kann.

So sollten hier Angaben zum Produkt an sich zu finden sein, eventuell aber auch Aspekte wie Größe, Einheiten und Co. Durch die präzise Angabe und Optimierung des Produkttitels kann die Conversion bei Amazon ebenfalls gesteigert werden und es besteht auch hierdurch die Gelegenheit, die eigenen Verkaufszahlen zu verbessern.

Mit einem an das Produkt angepassten Produkttitel ist bereits viel gewonnen und es wirkt sich auch hier positiv auf das gesamte Listing und auf das Produkt Ranking bei Amazon aus. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, auch relevante Keywords im Titel zu integrieren. 

Tipp 4: Die Produktbeschreibung optimieren

Optimierungsarbeit kann man zudem auch in der Beschreibung des Produkts leisten. Hier besteht die Möglichkeit, einen ansprechenden Text mit passenden Keywords, Bulletpoints und anderen Faktoren zu kreieren, durch den die möglichen Kunden die Vorteile und Besonderheiten des Produkts schnell erfassen können – auch dies kann dabei helfen, die Verkaufszahlen zu steigern und in den Amazon Suchergebnissen ein besseres Ranking zu erzielen.

Dabei sollte die Produktbeschreibung möglichst alle Aspekte und Details des Produkts auflisten, am Ende aber auch nicht übertrieben lang sein. Wichtig ist zudem, nicht nur Features darzustellen, sondern die daraus resultierenden Vorteile hervorzuheben. Zusätzlich gilt hier: Keine Versprechungen machen, die das Produkt am Ende nicht halten kann. Dies führt im schlimmsten Fall zu Verärgerung und negativen Rezensionen. 

Solange alle wichtigen Aspekte zu finden sind, kann sich auch dies auf die Umsatzzahlen auswirken und zu mehr Amazon Erfolg führen. 

Tipp 5: Externen Traffic beschaffen

Durch verstärkte Aufrufe eines Produkts steigt dieses in der Relevanz bei Amazon. Somit ist externer Traffic für die Produkte nie verkehrt und führt dazu, dass diese besser gelistet werden.

Externer Traffic kann einerseits über das Amazon PPC-Programm in Form von Werbung „beschafft“ werden oder auch über eigene Kampagnen auf eigenen Webseiten oder mittels Werbeanzeigen.

Hierbei sollte darauf geachtet werden, möglichst hochwertigen Traffic zu erzeugen, sodass die Relevanz des Artikels bei Amazon tatsächlich auch gesteigert wird. Nur wenn die Besucher am Ende auch in ausreichender Zahl kaufen, steigt die Konversionsrate und damit das Listing bei Amazon. Unter Umständen können hierfür auch Google AdSense Anzeigen in Frage kommen oder Werbeanzeigen anderer Portale. 

Abbildung 2: Auch die Beschaffung von externem Traffic kann sinnvoll sein. allerdings sollten die Werbeausgaben und die Conversionrate dabei genau im Auge behalten werden. Bildquelle: @ Campaign Creators / Unsplash.com

Fazit: Optimierungsarbeit ist das A und O

Wenn es um den Erfolg für Händler bei Amazon gibt, hat man durchaus einige Möglichkeiten und kann diesen ein Stück weit steuern. Vor allem die Optimierung der eigenen Produkte in unterschiedlicher Form ist hierbei von großer Bedeutung. Die optische Darstellung, die Beschreibung der Artikel und auch der Titel für die Produkte sind hierbei vor allem in den Fokus zu rücken. Darüber hinaus zählt aber auch der externe Traffic ein Stück weit mit und kann dabei helfen, mehr Erfolg bei Amazon zu erzielen. Wer all diese Maßnahmen exakt einsetzt und zudem gut koordiniert, hat gute Chancen, bei Amazon ein gutes Listung zu erreichen. Dies bedeutet im Normalfall große Umsatzsteigerungen.

Titelbild: Erfolg auf dem Amazon Marketplace erfordert im Vorhinein eine sorgfältige Planung sowie die Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen zur Optimierung. Bildquelle: @ Bryan ANgelo / Unsplash.com

 Autor: Marianne Schwarz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Opfer oder Schöpfer?

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gehirn

Wir haben die Wahl.

Wollen wir Opfer der Umstände sein, oder wollen wir Schöpfer sein und unser Leben selbst erschaffen?

Und da sind wir schon direkt beim Thema: Unser Gehirn.

Die Hirnforschung weiß heute, dass unser Gehirn aus evolutionären Gründen immer in den Zustand will, der am wenigsten Energie verbraucht. Das heißt, dass unser Gehirn jede Veränderung vermeidet.
Es ist viel energiesparender immer auf den selben neuronalen Autobahnen unterwegs zu sein. Das ist alles Bekannte, alle Gewohnheiten, alles was wir automatisch tun ohne viel darüber nachzudenken.

Ein Beispiel dafür ist Autofahren. Am Anfang, wenn wir den Führerschein machen, ist es total anstrengend Arme und Beine zu koordinieren und gleichzeitig noch auf die Verkehrsregeln, Schilder, andere Autos etc. zu achten. Unser Gehirn ist maximal gefordert das umzusetzen. Wenn wir es dann aber jeden Tag machen, das heißt oft genug wiederholen, läuft es automatisch ab, ohne das wir noch Bewusst darüber nachdenken müssen. Und so ist es mit Allem. Sobald es zur Gewohnheit wird ist es nicht mehr anstrengend.

Aber was bedeutet das jetzt?

Zum einen dürfen wir unserem Gehirn nicht alles glauben was es uns erzählt, denn ist es immer auf Energiesparen aus und will NIE von sich aus eine Veränderung. Stellen wir es uns wie einen Papagei auf der Schulter vor, der uns ständig ins Ohr redet. Nicht alles was der sagt ist auch sinnvoll. Wir als Gehirnbesitzer und Gehirnbenutzer sind verantwortlich dafür wie wir handeln und wie wir fühlen.

Veränderung ist am Anfang anstrengend, aber sobald wir es regelmäßig machen, wird es zur neuen Gewohnheit und wir müssen nichtmal mehr darüber nachdenken, das Unterbewusstsein übernimmt. E-MOTIONEN (da steckt das Wort Bewegung schon drin) helfen dabei, uns leichter aus der Komfortzone zu bewegen. Verbinden wir den Wunsch nach Veränderung noch mit starken Bildern, die positive Emotionen auslösen, wird der Wille noch viel stärker. Fragen wie: „Wer will ich sein?“ oder „Wo will ich hin?“ können dabei helfen.

Mein Tipp: Wir dürfen nicht zu viel auf unseren Denker, unser Ego hören, dass nur Energie sparen will, sondern wir dürfen uns wieder führen lassen von unserem Herz, unserer Intuition, unserem Bauchgefühl, unserer inneren Stimme oder wie auch immer wir es nennen wollen. Lasst uns nicht als Opfer der äußeren Umstände fühlen, sondern entscheiden wir uns dafür Schöpfer unseres Lebens zu sein!

Die Umstände plus unsere Reaktion darauf führen zum Ergebnis. Nochmal: UNSERE Reaktion macht den Unterschied. Und wir können jederzeit entscheiden wie wir reagieren. Es ist unsere Macht. Und wer sich gegen seine Macht entscheidet, entscheidet sich für die Ohnmacht und für die Opferrolle. Es ist unsere Wahl.

Wir sind viel mächtiger als wir es oft für möglich halten. Und wir können lernen, unser Gehirn optimal zu bedienen, um eine perfekte Symbiose aus Herz und Verstand zu bilden.

Sandra Neumaier: Expertin für Gehirnbedienung Ingolstadt, 18.09.2020

Sandra Neumaier hat es sich zur Mission gemacht, die Menschen dabei zu unterstützen, ihr Potenzial zu entdecken und zu leben. Nach 16 Jahren in der freien Wirtschaft und Tätigkeiten wie Controlling, Projektmanagement, NewWork und agilen Methoden sowie einer lebensverändernden Reise 2017 nach Neuseeland war der Schritt in die Selbstständigkeit unumgänglich. Coaching mit Herz und Verstand ist zu ihrem Lebensmotto geworden.

sandra-neumaier.de

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wenn Unternehmen Branchen durcheinanderwirbeln: Schutz vor Disruption

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Disruption Unternehmen Branchen

Manchmal geschieht es, dass sich die Unternehmenswelt quasi über Nacht förmlich auf den Kopf stellt. Gründe für die Disruption einer ganzen Branche gibt es dabei viele. Mal kommen neue Unternehmen auf den Markt, die die alten Betriebe in den Schatten stellen, mal ziehen sich wichtige Dienstleister – und Partner – aus einer Branche zurück. Was bleibt, sind offene Fragen und die Suche nach einem Schutzkonzept, das ein solches Beben künftig verhindert. Dieser Artikel zeigt einige Beispiele für disruptive Verwerfungen auf und erklärt, worauf es beim Schutz ankommt. 

Disruption Unternehmen Branchen
Bildquelle unsplash.com/Photos Hobby

Beispiele für die Disruption

Branchen werden nicht erst in den letzten Jahren durcheinandergewirbelt. Die Disruption ist, wenn auch im geringeren Maß, so alt, wie der Handel an sich. Die Erfindung des Rades brachte den örtlichen, sehr regional begrenzten Handel durcheinander, mit der Dampfmaschine kam ebenfalls eine Phase und als Amazon auf den Markt kam, erfolgte insbesondere im Verlagswesen eine Disruption, deren Nachbeben heute noch spürbar sind. 

Doch es gibt durchaus aktuellere Beispiele: 

– Uber – mit der Einführung von Uber wurde eine ganze Branche völlig durcheinandergewirbelt. Die Taxiunternehmen und selbstständige Taxifahrer fürchteten um ihr finanzielles Überleben, da die Uberfahrer Fahrten wesentlich günstiger anbieten konnten. Bis heute ist die Taxibranche nicht über diese Problematik hinausgewachsen. 

– Flixbus – wobei das Unternehmen nur beispielhaft für das neue Angebot steht. Vor Flixbus waren Bahn und Flugzeug die einzigen Mittel, um weitere Strecken zu überbrücken. Reisebusse konnten nur in Gruppen angemietet werden. Mit Flixbus wurden lange Strecken quer durch die Republik extrem günstig, sodass kein anderer Fahrgastbetrieb preislich mithalten konnte. 

– Online-Casinos – mitunter lässt sich dieser Bereich zweifach aufführen. Auf der einen Seite machen Online-Casinos natürlich dem regulären, in Spielbanken ausgeübten Glücksspiel mächtig Konkurrenz. Online-Casinos sind einfach erreichbar, sind immer mit dabei und bieten eine enorme Spielauswahl, die ein örtlicher Betrieb nicht anbieten kann. Auf der anderen Seite mussten Online-Casinos ebenfalls einen disruptiven Einschlag verarbeiten: PayPals Rückzug aus dem Online-Glücksspiel. Bis zu diesem Zeitpunkt galt die Zahlungsmöglichkeit per PayPal als sehr zuverlässige Hilfe, mit einem Mal brach dieses Siegel weg. Zugleich bot PayPal das Ein- und Auszahlungsmodell für Glücksspieler an, viele andere Onlinezahlungsdienstleister damals jedoch nicht. 

Was kann man dagegen tun? 

Grundsätzlich ist es schwieriger, sich vor den Auswirkungen eines Unternehmens auf eine Branche zu schützen, als vor einem Umbruch, der mit Produkten vonstattengeht. Im ersten Fall gilt: 

– Abhängigkeit verringern – an dem Beispiel der Online-Casinos und PayPal wird deutlich, wie problematisch es ist, sich vor allem auf einen Partner zu verlassen und sich mit diesem zu rühmen. Bricht der Partner weg, bricht nun auch ein Qualitätszeichen weg. Um Glücksspiel als Beispiel zu nehmen: Es ist schlecht, sich auf einen Rennstall zu verlassen, wenn dieser nur ein einziges Pferd oder Auto im Stall hat. 

– Eigene Qualitäten bewerben – jedes Unternehmen einer Branche muss seine eigenen, speziellen Qualitätsmerkmale haben. Sie sind es, die verbleiben, wenn Partner wegfallen oder sich die Umstände ändern. Taxifahrer können mit ihrer Qualifikation werben, denn sie sind es, die einen Personenbeförderungsschein haben. 

– Innovativ sein – die Glücksspielbranche wurde schnell tätig und fand neue Zahlungsanbieter, die teils erst durch das Glücksspiel weiter bekannt wurden. Mittlerweile existieren beste PayPal Alternativen für Online-Casinos wie zum Beispiel Trustly, ecoPayz oder Paysafecard. Disruption lässt sich immer abschwächen, wenn selbst fortwährend an innovativen Lösungen gearbeitet wird. Im Ernstfall sind so mehrere Eisen im Feuer.

Zeichen der Zeit

Allgemein betrifft die Disruption ständig Branchen, oft schlichtweg durch innovative Techniken oder Ideen. Dies ist kein Zeichen der Moderne, sondern ein stets da gewesener Prozess: 

– Schreibmaschine – sie wurde durch den Computer förmlich vom Markt gefegt. Die Branche selbst litt natürlich an den Folgen und viele Betriebe konnten sich nicht auf die damalige Moderne einstellen. Der Umstieg auf die Herstellung von Computern gelang den Schreibmaschinenherstellern ebenfalls nicht. 

– Filmkameras – die Geschichte der Filmkameras ist eine, die von Verwerfungen nur so geprägt ist. Zuerst erlangten die Fotomacher durch die Filmkamera einen Aufstieg, sie waren es, die die Geräte besaßen. Dann kamen Heimmodelle und das Foto wurde alltäglicher. Mit Aufsatzblitzen, Polaroidlösungen und simpel zu händelnden Filmrollen konnte bald jeder Fotos machen. Die Fotostudios waren nur noch zur Entwicklung und für offizielle Fotos gedacht. Kaum hatte sich die Branche beruhigt, kam das nächste Beben: die Digitalkamera. Nun konnte auch noch jeder seine Fotos zu Hause selbst ausdrucken, das Papier gab und gibt es überall zu kaufen. Wobei der größte Knall schließlich von einem Unternehmen ausgeführt wurde, welches die Branche bis heute belastet: Apple mit dem ersten iPhone. 

Selten wird die Disruption rein von einem Unternehmen aus gesteuert, meist sind spezielle Produkte mit im Spiel. Durch Produkte eines Unternehmens hervorgerufene Disruptionen lassen sich jedoch wiederum durch die eigene Innovation abdecken. Jedes Unternehmen einer Branche muss an Lösungen für morgen arbeiten. 

Das bedeutet natürlich auch, über den eigenen Tellerrand zu blicken und verstehen zu wollen, weshalb ein Produkt oder eine Idee bei der breiten Masse Gefallen findet. Das leider zu häufig vorherrschende Mindset »So etwas brauchen wir nicht, niemand kauft Bücher im Internet« war und ist mitunter der Grund, weshalb der deutsche Buchhandel weiterhin die Rückstände des Bebens von vor zwanzig Jahren vor sich herschiebt. 

Disruption Unternehmen Branchen
Bildquelle pixabay.com

Fazit – nicht Branchen, Unternehmen sind gefragt

Unternehmen innerhalb einer Branche können sich bei einschlagenden Neuerungen und Änderungen nicht darauf berufen, Teil einer Branche zu sein und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Stattdessen müssen sie selbst aktiv vorgehen und zugleich schon im Vorfeld Probleme erkennen und lösen. Oft entstehen daraus attraktive Synergien, die sicherlich ebenfalls Wellen schlagen, doch von denen wiederum eine Branche profitieren kann. Generell bedeutet jeder Stillstand schließlich den Tod, den es nur zu verhindern gelingt, wenn Unternehmen aktiv sind und sich durch ihre Anpassungsfähigkeit herausstellen. 

Titelbild:  unsplash.com/Scott Graham.

Autor: Marianne Schwarz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bereit sein an Herausforderungen zu wachsen

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Sustaco Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte

Sustaco Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte

Stellen Sie sich und das Startup Sustaco doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, mein Name ist Timo Platen, ich bin 28 Jahre alt und der Gründer der Sustaco UG (Haftungsbeschränkt). Die Sustaco UG entwickelt den gleichnamigen Onlinemarktplatz Sustaco. Der ein Portal für nachhaltige Produkte wird, an dem umweltbewusste Kunden die Möglichkeit erhalten, Produkte für ihren Alltag zu kaufen. 

Die Formale Gründung der Sustaco UG erfolgte im Jahr 2019 . Seither arbeiten wir daran, unseren Kunden einen Marktplatz mit einer vielfältigen Auswahl an nachhaltigen Produkten anzubieten. Der Launch wird voraussichtlich im Oktober 2020 erfolgen. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Da ich selbst das Glück hatte bisher viele schöne Orte zu bereisen, ist mir aufgefallen, dass die Orte die wir als paradiesisch empfinden, jene sind die hauptsächlich von Umweltschäden betroffen sind.Wir in Europa sind uns dieser Folgen leider nicht bewusst, da  wir bisher von Waldbränden wie sie in Portugal, Australien oder aktuell in Kalifornien stattfinden verschont bleiben. Unser alltäglicher Konsum und die dadurch verursachten Emissionen als auch die Müllberge tragen dazu bei, dass solche Ereignisse häufiger auftreten und die Natur an den Folgen unseres Verhaltens massiv leidet.  

Ich habe mich dazu entschieden selbst umweltbewusster zu leben und mehr darauf zu achten, welche Produkte ich mir kaufe. Mir ist aufgefallen, dass dieser Lebensstil mit sehr viel Recherche und Zeitaufwand einhergeht, da man jedes Produkt mühsam suchen muss. Hier wollte ich Abhilfe schaffen und alle Produkte auf einer Plattform bündeln um es dem Endverbraucher einfacher zu machen diese zu finden.

Welche Vision steckt hinter Sustaco?

Der Marktplatz soll ein Portal für einen nachhaltigen Lebensstill werden, auf dem zum einen Produkte bedenkenlos gekauft werden können. Die Idee hinter der Gründung von Sustaco ist jedoch etwas weiter gedacht. Wir möchten uns schnellstens daran machen, eine B2B Variante anzubieten in der es Unternehmen möglich wird alle Produkte, die Sie für Ihren Betrieb benötigen zentral einzukaufen. Wir möchten langfristig unser B2B Angebot erweitern und Unternehmen auch aktiv dabei unterstützen nachhaltiger zu agieren in dem wir ihre Prozesse analysieren und gemeinsam mit Ihnen Lösungen erarbeiten, die dazu beitragen die Umweltbelastung zu senken. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die bisherige Finanzierung von Sustaco erfolgte bisher aus eigenen Mitteln, die ich in das Unternehmen eingezahlt habe. Ich bin aktuell noch an 3-4 Tagen in der Woche als Kellner in einem gehobenen Münchener Lokal tätig und zahle den Großteil meiner Trinkgelder als Kapitalrücklage in das Unternehmen ein. Aktuell haben wir eine Crowdfunding Kampagne gestartet, bei der wir die Finanzierung für die weiteren Monate sichern möchten. Sobald der Marktplatz Launch möchten wir möglichst schnell kostendeckend werden um so aus eigener Kraft wachsen zu können. 

Die größte Herausforderung für mich persönlich ist es Sustaco mit meiner Tätigkeit in der Gastronomie so unter einen Hut zu bekommen, dass ich den Fokus nicht auf das wesentliche verliere. Hier hatte ich Anfangs große Schwierigkeiten mit dem Zeitmanagement als auch mit der Selbstorganisation.Ich denke jedoch, dass man sich hier nicht entmutigen lassen sollte und sich auf den Prozess einlassen muss um an den Aufgaben zu wachsen und aus Fehlern die begangen werden zu lernen.

Wer ist die Zielgruppe von Sustaco?

In erster Linie sind die zukünftigen Kunden von Sustaco, Konsumenten die durch einen bewussten Konsum einen nachhaltigen Lebensstil anstreben. Man darf hier nicht von dem Klischee ausgehen, dass dies nur auf “Hippies” zutrifft. Das Thema Nachhaltigkeit ist in den vergangenen Jahren massiv in den Mainstream gerückt und dieMenschen zeigen eine höhere Bereitschaft diese Produkte zu konsumieren. Dies geht aus unterschiedlichen Studien hervor. Nimmt man zum Beispiel die letzte Studie von Utopia.de aus dem Jahr 2017 zeigt sich, dass sich ein nachhaltiger Lebensstil durch alle Gruppen und Altersgruppen hinweg entwickelt.

Die Ausrichtung unseres Produktportfolios erfolgt so, dass es hauptsächlich die Altersgruppen zwischen 18-25, 26-34 und 35-50 anspricht, jedoch sind ebenfalls Produkte enthalten die sowohl von jüngeren als auch von älteren Konsumenten genutzt werden. Dies ist auf die Vielfalt der angebotenen Branchen zurückzuführen.

Wie funktioniert Sustaco? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Einkaufen auf Sustaco ist total easy, der Kunde sucht sich die Produkte aus die er möchte, wählt im Warenkorb aus wie er diese Produkte zahlen möchte und bekommt diese bequem nach Hause geliefert. Wir arbeiten bereits dran unseren Händlern die Möglichkeit zu bieten ihre Produkte bei einem Logistikpartner einlagern zu lassen um so für den Kunden die Möglichkeit zu bieten in einem Paket seine Bestellungen zu erhalten, dies ist die nachhaltigste Möglichkeit für den Versand der Produkte. Wir stehen hier jedoch ganz am Anfang und möchten einen Schritt nach dem anderen gehen um sicherzustellen, dass alles was wir umsetzen möchten, das Einkaufserlebnis für den Kunden steigert. 

Der Vorteil von Sustaco ist, das wir mit unseren Händlern gemeinsam wachsen und die Kunden in unsere karitativen Tätigkeiten einbinden. Jeder Kunde entscheidet nach seinem Einkauf selbst, an welche Umweltorganisation die Spenden, die durch seinen Einkauf entstehen, geschickt werden. Wir haben uns hier verpflichtet absolut transparent zu sein und alle Spenden mit uns

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Die Coronakrise hatte im Hinblick auf die Unternehmensfinanzierung die größte Auswirkung, da mir jegliches Einkommen aus meiner angestellten Tätigkeit weggefallen ist. Hierdurch mussten wir zwangsläufig unseren Launch verschieben und uns Gedanken machen wie wir das Projekt weiterführen können. Das positive an dem Lockdown war jedoch, die Möglichkeit sich mit administrativen Themen zu befassen wie z.B. Business- und Finanzplan. Ebenfalls haben wir die Zeit genutzt um alle Unterlagen für unsere Kunden aufzubereiten, alle Prozesse durchzugehen und alle Funktionen auf dem Marktplatz zu testen. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir waren zu dem Zeitpunkt mitten in der Vorbereitung für unseren Launch und drauf und dran alle Händler die wir  bis dahin gefunden hatten zu kontaktieren. Durch den Lockdown haben wir uns dazu entschieden abzuwarten, da die damalige Situation bis Dato so noch nie vorgekommen ist und auch wir erst einmal realisieren mussten was gerade abgeht. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Ich bin der Meinung, dass viele Menschen gerade im Hinblick auf Hygiene dazu neigen werden mehr Online zu bestellen um volle Einkaufszentren und Menschenaufläufe zu meiden. Dies wird unserer Meinung nach das Wachstum im E-Commerce weiter verstärken. Ebenfalls hat man gemerkt, dass von vielen Menschen während des Lockdowns der Status Quo hinterfragt wurde im Hinblick auf Essverhalten und Lifestyle. Hier hat man gesehen, dass sich die Menschen vermehrt Gedanken um ihre Umwelt und die Auswirkungen von ihrem Lebensstil machen. 

Sustaco, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten einen Schritt nach dem anderen gehen, hier liegt unser Fokus aktuell auf dem Launch der Plattform und der aktuell laufenden Crowdfunding Kampagne. Im nächsten Schritt möchten wir gemeinsam mit unseren Händlern einen Weg erarbeiten, bei dem wir den Versandprozess so optimieren das in naher Zukunft alle bestellten Produkte in einem Paket versendet werden können. Hiermit werden wir unserem Anspruch an Nachhaltigkeit gerecht und der Kunde hat ein verbessertes Einkaufserlebnis. Wir möchten aus den Erfahrungen die wir machen werden lernen und uns kontinuierlich verbessern. 

In 5 Jahren sehe ich Sustaco als einen ganzheitlichen Anbieter von nachhaltigen Produkten und einem Dienstleister für nachhaltiges Change Management für Unternehmen. Dies ist jedoch ein weiter Weg und eine Vision die wir langfristig verfolgen. Daher möchten wir uns auch nicht unnötig Druck machen und wie bereits erwähnt Schritt für Schritt vorgehen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich kann jedem nur empfehlen an seine Vision zu glauben. Sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen und immer bereit zu sein an Herausforderungen zu wachsen und hierdurch dazu zu lernen für die Zukunft. Es ist bis heute kein erfolgreicher Gründer vom Himmel gefallen. 

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Timo Platen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Vom Popstar zum Gründer

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mondarella piero brunetti mandelkäse popstar gründer

Mandelkäse Mondarella toppt Goldene Schallplatte

Eines wusste Piero Brunetti mit fünf Jahren schon sehr genau – er würde eines Tages Popstar werden. Dass das Leben ihn dann schlussendlich zum veganen Startup Gründer machen würde, hätten 1974 jedoch noch weniger Menschen gedacht als die Wahrscheinlichkeit, Brunetti als Popstar auf der Bühne zu sehen. So wird an Italiens Tischen nicht nur gut und gern gegessen, sondern auch gesungen und getanzt.

Im Fall von Piero Brunetti auch gerne auf dem Tisch:

Mit gerade einmal fünf Jahren stand dieser auf seiner eigenen kleinen Bühne und beglückte die anwesende Familie mit seinem ersten eigens erdachten Song. Dass diesen damals niemand verstand, lag wohl an der eigenen Sprache, in welcher Brunetti seine Komposition vortrug. Er wollte eine Sprache erfinden, die jeder versteht. Dass hier die weltliche englische Sprache schon etabliert war, war ihm zu dem Zeitpunkt noch so fremd, wie die vegane Ernährung so manchem Erdenbürger heute. Gehört hatte man mal davon, ja, aber vom grundlegenden Wissen war man noch weit entfernt.

Und so schrieb er im Alter von neun Jahren seinen ersten eigenen Song. In der Schule dann nach seinem späteren Berufswunsch gefragt, antwortete Brunetti mit voller Überzeugung: Popstar und Musiker. Eine für seinen bürgerlichen Lehrer unsagbare Vorstellung. Um das übereifrig träumende Kind auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, fragte er nach einem realistischeren Berufswunsch. Brunetti erklärte daraufhin die mögliche Realität des Jobs als Popstar, zweifelnd zurück blieb dabei am Ende nur Brunettis Lehrer.

Träumende soll man nicht aufhalten

Brunetti textete, komponierte und musizierte über Jahre hinweg seine eigenen Lieder und Werke. Nicht nur in seiner Kindheit, auch in seiner Jugend träumte er von einem Leben als musikalische Koryphäe. 1990 ging er nach Hamburg, um an der Hochschule für Musik und Theater Music Composing and Producing zu studieren. Zu dem Zeitpunkt war Brunetti als Solo Künstler und Autor sowie Komponist beim Musiklabel Polydor unter Vertrag, welches heute unter dem Major-Label Universal Music wiederzufinden ist, als er Mathias Reim bei seiner erfolgreichen „Verdammt ich lieb‘ Dich“-Tour 1990 begleitete und unterstützte. Die große Überraschung jedoch wartete eines Tages hinter der Bühne: Brunettis ehemaliger Lehrer hatte von dem Konzertauftritt des jungen Musikers erfahren und staunte nicht schlecht als dieser von der Bühne herab auf ihn zukam. Der junge Brunetti hatte recht behalten – Musiker ist ein realistischer Beruf.

Seinen durchschlagenden Erfolg erzielte Brunetti 1997, bis heute eine seiner denkwürdigsten Erinnerungen. Drei Jahre lang hatte er damals bereits selbst nicht mehr am Mikrofon gestanden. Immer wieder kämpfte er mit Erkältungen, die seine Stimmbänder angriffen und den jungen Musiker in seiner Schaffenskraft immer deutlicher dämpften. Doch das Leben als Musiker endet nicht, wenn man einfach mit dem Singen aufhört. Zu vielfältig sind die Schaffensmöglichkeiten der Branche. Brunetti etablierte sich als Produzent. Und als dieser brachte er 1997 den Song „Oh la la la“ raus.

Eine goldene Schallplatte ist nicht alles: Der Bruch zwischen Traum und Realität

In Spanien und Italien stürmte „Oh la la la“ die Charts als Nummer-1-Hit und allein in England verkaufte sich dieser rund 250.000-mal. Als Ehrung für den Song erhielt Brunetti seine erste goldene Schallplatte. Aus seinem Traum war Realität geworden, auch wenn diese tatsächlich etwas anders aussah als in seinen Vorstellungen. Und wofür andere gewöhnlich in Jubelschreie ausbrechen und teure Champagnerflaschen köpfen, hatte Brunetti nur ein müdes Lächeln übrig. Zu oberflächlich erschien ihm die Musikwelt, denn auch hier ist es wie in vielen anderen Branchen: Nur die Reichen werden immer reicher. Nicht hingegen zwangsläufig derjenige, der am begabtesten ist.

Brunetti flog nach London, holte seine goldene Schallplatte freundlich nickend ab und spazierte mit eben dieser zurück ins Hotel. Die große Party blieb aus, stattdessen gab es Tee an der Bar – auf dem Tisch liegend die Ehrung seines Meisterwerks. Zum wiederholten Mal war Brunetti an einem Infekt erkrankt, der große Alkoholgenuss kam also ohnehin nicht in Frage.

Endstation Musik und eine lebensverändernde Begegnung

Und während er an der Londoner Hotelbar über Sinn und Unsinn des Lebens philosophierte, gesellte sich ein älterer Herr zu ihm, seines Zeichens Arzt für Lungen- und Bronchienheilkunde. Nicht alltäglich sieht man auf dem Tisch einer Hotelbar eine goldene Schallplatte funkeln. Noch viel weniger sieht man den Geehrten Tee trinkend davorsitzen. So gratulierte er Brunetti zu seinem Erfolg und fragte im nächsten Atemzug, warum man diese Ehrung wohl nicht feiern würde. Brunetti erzählte von der Oberflächlichkeit seiner Branche, die ihn zusehends nervte. Doch viel mehr als diese Oberflächlichkeit verdarb ihm seine stagnierende Gesundheit die Freude am Erfolg. Denn was bringt einem all der Ruhm, wenn man sich rundum unwohl fühlt und das Leben nicht in vollen Zügen genießen kann?

Ob nun Zufall oder Schicksal:

Brunettis neuer Bekannter, war Teil eines Teams aus Ärzten und Wissenschaftlern, die an der „China Studie“ arbeiteten. Diese sollte abbilden, inwieweit sich die Ernährung mit tierischen Produkten auf die Gesundheit auswirkt. Er empfahl Brunetti aufgrund seiner Forschungen eine tierfreie Ernährung, da sich so seine Gesundheit verbessern würde. Doch Brunetti als wesensfester Italiener mit der Liebe zur italienischen Küche winkte dankend ab.

Not macht erfinderisch: Die Entwicklung von Mondarella

Die beiden Herren diskutierten einen ganzen Abend angeregt über die vielfältigen Möglichkeiten der Ernährung und verabschiedeten sich letztendlich als neugewonnene Freunde. Gesundheitlich ging es Brunetti allerdings nicht besser und somit probierte er nach einiger Zeit doch die vegane Ernährung aus. Und siehe da: Er war das erste Mal seit langem wirklich beschwerde- und krankheitsfrei. Nachdem dieser Test funktioniert hatte, fasste sich Brunetti 2004 ein Herz und nahm an der sechsmonatigen Studie seines Londoner Arzt- Freundes teil.

Doch vegane Lebensmittel und eine vegane Ernährung entsprachen 2004 eher der Seltenheit und geschmacklich bedeutete dies für den genussgewohnten Italiener erheblich zurückstecken zu müssen. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch und um weiterhin Caprese, Parmesan und Co. essen zu können, forschte Piero Brunetti an geschmackvollen und gesunden Lebensmitteln auf veganer Basis. Hauptzutat: Mandeln. Diese gelten als Superfood, wirken sehr schnell sättigend und sind reich an Nährstoffen. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit in Italien und Deutschland, launchte das von Brunetti gegründete gleichnamige Food Startup nun zum Sommer dieses Jahres sein erstes marktreifes Produkt: Die Mondarella.

Brunettis neuer Popstar

Der cremig nussige Mandelkäse gleicht rein äußerlich einem herkömmlichen Mozzarella und hat somit nicht nur wortwörtlich etwas mit der bekannten Milchkäsevariante gemein. Einen Vergleich kann man dennoch nicht ziehen, denn im Gegensatz zum herkömmlichen Mozzarella ist die Mondarella deutlich vielschichtiger einsetzbar. Ist sie also der neue Popstar der veganen Szene? Das wird man wohl nur herausfinden, wenn man sich vermandeln lässt.

Bildquelle ©Mondarella

Quelle Ziegfeld Enterprise GmbH

Kleine machbare Schritte definieren

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KEINACHTSBAUM tannengrün

KEINACHTSBAUM modularer Ständer für Tannengrün – der echte Weihnachtsbaum, der keiner ist.

Stellen Sie sich und das Startup KEINACHTSBAUM doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Nico Stisser, ich bin 38 Jahre alt und ich lebe im Landkreis Osnabrück. Der KEINACHTSBAUM ist meine Antwort auf die über 40 Millionen abgeholzten Tannen jährlich in Deutschland. Warum den ganzen Baum fällen, wenn man einem Baum auch über Jahrzehnte ein paar Äste entnehmen kann? So kann der Baum weiter wachsen und seinen wichtigen Beitrag für die Umwelt leisten. 

Der KEINACHTSBAUM ist ein modularer Ständer für Tannengrün, in den diese Zweige dann gesteckt werden können. Das Ergebnis ist eine (fast) echte Tanne in Premium Optik. Und die 30-70% Ausschuss einer Weihanchtsbaumplantage können so auch sinnvoll verwendet werden.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Nach dem ich die letzten 10 Jahre anderen Gründern im Bereich Markenbildung und Grafikdesign zur Seite stand, hatte ich dieses Jahr einfach Lust selber ein Unternehmen zu gründen.

Welche Vision steckt hinter KEINACHTSBAUM?

Meine persönliche Vision ist es, dass immer mehr Menschen auf einen KEINACHTSBAUM umsteigen und sich dadurch der Markt für Tannengrün weiter etabliert. Ich träume davon, dass  Schnittgrünplantagen nach dem Waldgartenprinzip die aktuellen pestizidverseuchten Monokulturen ablösen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Hürde war bisher einen Produzenten zu finden. Ich habe völlig unterschätzt wie anspruchsvoll Holzbearbeitung ist.  Die Finanzierungsphase läuft gerade über Crowdfunding auf startnext

Wer ist die Zielgruppe von KEINACHTSBAUM?

Wir wenden uns an alle Menschen die nicht auf einen alten Brauch verzichten möchten und denen die Natur am Herzen liegt.

KEINACHTSBAUM

Wie funktioniert der KEINACHTSBAUM? Wo liegen die Vorteile? 

Der Keinachtsbaum lässt sich in 4 verschiednen Größen zusammenbauen. Ringsherum sind Löcher eingefräst in die dann das Schnittgrün gesteckt wird. So kann man sich seine individuelle Traumtanne gestalten. Buschig oder filigran oder nur vordersetig bestückt als Eckbaum – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.Das ist auf lange Sicht nicht nur nachhaltiger sonder auch günstiger. Dazu kommt, dass der Transport und die Entsorgung des Schnittgrüns wesentlich einfacher ist, als der eines ganzen Baumes.

KEINACHTSBAUM, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell bauen wir gerade ein Erzeuger-Netzwerk auf, mit dem wir dann einen lokalen Lieferservice für nachhaltiges Schnittgrün aufbauen möchten. In 5 Jahren sollen„Stecktannen“ dann eine ganz normale Alternative zum herkömmlichen Baum oder der Plastiktanne sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Kleine machbare Schritte definieren und dabei die große Vision nicht aus den Augen verlieren.

2. Gleichgesinnte suchen.

3. Einfach machen!

Link zum Crowdfunding auf Startnext

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Nico Stisser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut, um den eigenen Weg zu gehen

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Sandy Glückstein PoBeau Masken Po Höhle der Löwen

Dr.Sandy Glückstein Gründerin von PoBeau, Masken für einen straffen und glatten Po, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup PoBeau doch kurz vor!

Dr. Glueckstein Beautiful SkinCare ist ein Nischenkosmetikanbieter und PoBeau ist die erste Produktlinie: Po-Pflege und Masken für einen schönen, straffen und glatten Po. Damit sind wir die erste deutsche Brand in dieser Nische. Wir haben PoBeau gelauncht, weil hinten bei uns ganz vorne steht und bisher gänzlich vernachlässigt wurde.

Wir vereinen gleich zwei große Beauty-Trends: „Doktor-Brands“ und G-Beauty, also Labels, die aus Deutschland stammen. Unsere Produkte haben eine exzellente Qualität und effektive Wirkung und sind dabei clean und ohne Parabene, Silikone und Mineralöle.

Wir sind vor ein paar Monaten mit 5 PoBeau-Masken in Serum Qualität gestartet:

  • BUTT PIMPLES RESCUE & PURIFIFYING MASK : die Po-Maske gegen Pickel und Unreinheiten
  • INTENSIVE HYDRATING & MOISTURIZING MASK: die Po-Maske für glatte Haut und verbesserte Spannkraft
  • MAGIC ANTI CELLULITE & TONING MASK – Die Po-Maske gegen Cellulite und für ein glattes Hautbild
  • BOOTY CONTOURING & FIRMING MASK – die Po-Maske zur Straffung der Bananenfalte
  • WHITENING & NOURISHING INTIMATE MASK – die Po-Intimmaske hellt  den Analbereich auf 

Wie ist die Idee zu  PoBeau entstanden?

Sandy Glückstein: Der Po ist eines der begehrtesten Körperteile und so in den letzten Jahren unbestritten DAS TREND-KÖRPERTEIL schlechthin geworden und bekommt weltweit so viel Aufmerksamkeit wie nie zuvor: Kim Kardashian verdankt ihren Internet-Ruhm ihrem opulenten Hinterteil, J-Lo und Shakira schütteln ihre Booties beim Superbowl medienwirksam in die Kameras, und berühmte Sängerinnen wie Nicki Minaj inszenieren ihren Po in ihren Musikvideos minutenlang im Großformat… 

Dass ein „instagramfähiger“ Popo für Frauen immer wichtiger wird, schlägt sich derzeit auch bereits in Schönheits-OP Statistiken nieder: Weltweit liegen die USA, China und Indien einer internationalen Studie nach mit jeweils rund 15.000 Eingriffen pro Jahr insgesamt weit vorn. Deutschland folgt nach Brasilien, Mexiko, Japan und Südkorea mit rund 5.000 Operationen – Tendenz steigend!

Der Po leistet auch noch täglich Schwerstarbeit: stundenlanges Sitzen, Radfahren oder zu enge Kleidung. Es ist an der Zeit, den Po ins rechte Licht zu rücken und ihm die Aufmerksamkeit zu schenken, die er verdient hat. Ich habe die Regale gescreent und festgestellt, dass es keine Produkte gegen Hänge-Popöchen oder Pickel gibt, so sind wir gestartet

Welche Vision steckt hinter PoBeau?

Wir möchten vielen Menschen mehr Lebensqualität zu schenken, ein gesunder, knackiger Po steht für Gesundheit, Attraktivität und Lebensfreude. Wir möchten der Marktführer für das Thema Po-Pflege werden. 

Wer ist die Zielgruppe von PoBeau

Sandy Glückstein: Alle Menschen, die eine Herausforderung an Ihrem Po haben und sich selbst etwas Gutes tun möchten und sich pflegen wollen. Es gibt ein Produkte gegen Pickel, dass sich hauptsächlich für Sportler eignet, die durch Schwitzen beim Laufen oder Radfahren Pickel bekommen. Oder Frauen, die sich bikini-fit machen möchten und die Bananenfalte straffen möchten – das ist die kleine Falte unter dem Po, die normalerweise nie richtig braun wird.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Ich wurde öfter darauf angesprochen, dass ich mich doch dort bewerben sollte. Sowas gab es noch nie, dass müssen die Löwen kennenlernen und ich habe mir auch erhofft, so ein erstes Funding für das weitere Wachstum von PoBeau zu bekommen

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Sandy Glückstein: Wir wurden vom DHDL-Team gut betreut und unterstützt, dass hat mir Sicherheit gegeben. Ich habe mir die letzten Staffeln von DHDL nochmals angesehen und mich auch intensiv mit Markt- und eigenen Zahlen vertraut gemacht .

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war grossartig, dass ich die Chance bekommen habe, mein Produkt einem Millionen-Publikum vorzustellen und zeitgleich von den Löwen, die wahre Profis in der Start-Up Welt sind, Feedback zu bekommen. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf PoBeau aufmerksam werden?

Sandy Glückstein: Es war ein wichtiger Schritt für PoBeau, auch wenn ich vorher schon in vielen Frauen-Magazinen redaktionell vertreten war, ist die Show nochmal eine tolle Gelegenheit viele neue potentiellen Kunden zu begeistern und auch mit ihnen in Kontakt zu treten, ich freue mich auch auf Feedback über meine Webseite oder meine Social Media Kanäle.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Alle Investoren haben ihre Vorteile und mit jeder/ jedem von ihnen könnte ich einen spannenden und lehrreichen Weg einschlagen. Ich hatte Ralf Dümmel insbesondere im Fokus, da er viele Türen zum Handel öffnen könnte.

PoBeau, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich bin überzeugt, dass wir ein sehr großes Potential haben und ich wünsche mir, dass wir in fünf Jahren der Marktführer für Po-Pflege sind und auch schon den Markteintritt nach Brasilien, Arabische Emirate und andere Länder geschafft haben.  Außerdem möchten wir noch weitere Zielgruppen mit speziellen Produkten begeistern: u.a. Senioren mit einer Pflegeserie für den wunden Po. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Meines Erachtens sind diese Eigenschaften für Gründer essenziell

Mut, um den eigenen Weg zu gehen

Empathie, um den Kunden und die Partner zu verstehen 

Und Risikobereitschaft, Entscheidungen zu treffen, deren Tragweite man oft noch nicht abschätzen kann

Bild: Dr. Sandy Glückstein aus München präsentiert mit „PoBeau“ Masken für den Po für jegliche Hautprobleme. Sie erhofft sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie PoBeau am 14. September in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dr. Sandy Glückstein für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einen Businessplan erstellen

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Green MNKY Schutzfolien für SmartphonesTablets Höhle der Löwen

Ziya Orhan und Oliver Klingenbrunn Gründer von Green MNKY, individuelle Schutzfolien für Smartphones, Tablets und Co. in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Green MNKY doch kurz vor!

Wir heißen Ziya Orhan und Oliver Klingenbrunn und gemeinsam mit unserem Mitgründer Björn Salg sind wir Green MNKY. Wir ermöglichen, dass Schutzfolien für Smartphones, Tablets und Co. erst dann hergestellt werden, wenn der Kunde im Laden tatsächlich danach fragt und machen damit die Welt grüner und nachhaltiger und tragen zum Schutz der natürlichen Ressourcen bei und revolutionieren mit dieser Idee den stationären Mobilfunkeinzelhandel.

Wie ist die Idee zu Green MNKY entstanden?

Oliver und ich sind kombiniert seit über 40 Jahren im Mobilfunkmarkt tätig. Der Mobilfunkmarkt ist typischerweise gekennzeichnet durch eine große Modellvielfalt aber kurze Produktlebenszyklen. Die Fachhändler mussten also bis jetzt immer sehr viele Zubehörartikel auf Lager haben, von denen aber ein Großteil irgendwann nicht mehr nachgefragt wurde. Es ist eher die Regel, als die Ausnahme, dass man einen großen Teil des Warenlagers einfach wegwirft um Platz für Neues zu schaffen, der Kreislauf wiederholt sich immer wieder.

Umso bedauerlicher, wenn man sich einmal anschaut wie die meisten Zubehörartikel verpackt sind:

Üppige Umverpackungen / Blister für den Schutz von relativ wenig Inhalt. Eine Katastrophe für die Umwelt! Wir haben durch unsere eigene Arbeit jahrelang die Berge an Verpackungsmüll im Mobilfunkeinzelhandel gesehen und gedacht, das sei unvermeidbar. Wir wissen, wie viele Zubehörteile sich ein Händler auf Lager legen muss, um einigermaßen die Nachfrage bedienen zu können, nur um am Jahresende festzustellen, dass er einen Großteil der Zubehörartikel wegwerfen muss, weil sie nicht mehr nachgefragt werden und er dabei doch nicht jeden Kunden bedienen kann – irgendetwas fehlt immer.

Wenn man sich vorstellt, was da bei 20.000 bis 30.000 Mobilfunkshops allein in Deutschland herauskommt, ist das Wahnsinn.  Wir waren der Ansicht, dass es möglich sein muss, dem Kunden im Laden genau dann die passende Schutzfolie herstellen zu können, wenn er sie auch nachfragt. Wir waren uns auch sicher, dass es bei dieser Lösung nur Gewinner gibt: Der Händler, der Kunde und die Umwelt. Unser Ziel war es also, das Ende der Werkbank mit Hilfe der Digitalisierung von China (wo die meisten Zubehörartikel hergestellt werden) direkt in den Laden, also den Point of Sale zu verlagern. 

Welche Vision steckt hinter Green MNKY?

Unsere Vision war, den stationären Mobilfunkeinzelhandel zu revolutionieren und ihn „grüner“ zu machen, ohne dass der Mobilfunkhändler oder dessen Kunden dabei Einschränkungen haben. Wir wollten vielmehr mit unserer Lösung einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen: Der Händler hat mit einer geringeren Kapitalbindung und geringeren Lagerhaltung ein größeres Angebot an Schutzfolien, er kann nämlich für über 5.000 Geräte Schutzfolien anbieten und zwar sowohl für die Vorderseite (Display) als auch für die Rückseite. Die Modellvielfalt ist grenzenlos und nicht auf Handys begrenzt.- Auch für Gamingkonsolen, Kopfhörer, Kameralinsen und vieles mehr lassen sich beispielsweise Schutzfolien herstellen.

Bei der Rückseite bieten wir optional sogar spezielle Designfolien an, die wir „Skins“ nennen und sich wie eine zweite Haut um das Handy schmiegen. Kein Kunde im Laden muss mehr weggeschickt werden, weil das Handy noch zu neu, oder schon zu alt ist, d.h. die Kundenwünsche können immer und sofort erfüllt werden. Die Umwelt profitiert, weil kein unnötiger Lagerbestand mehr aufgebaut werden muss und Verpackungsmüll um bis zu 90% (im Vergleich zu Standardschutzfolien in Blisterverpackung) reduziert wird. 

Wer ist die Zielgruppe von Green MNKY?

Einerseits sind stationäre Mobilfunkeinzelhändler (inkl. Elektronikmärkte) unsere Zielgruppe im Bereich B2B, denen wir ein Hochpräzisionsschneidegerät und die benötigten Folienrohlinge zur Verfügung stellen, damit diese direkt im Laden für ihre eigenen Kunden die benötigten Schutzfolien herstellen können. Andererseits bieten wir im B2C auch privaten Endkunden über unseren eigenen Onlineshop Schutzfolien in perfekter Qualität und halten für die Geräterückseite über 140 verschiedene Skins bereit, so dass der Kunde sein Gerät individualisieren kann.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Uns gibt es mittlerweile seit einem knappen Jahr und wir konnten unseren Kundenstamm in dieser Zeit stetig weiter ausbauen und viel positives Feedback bekommen. Wir waren uns aber sicher, dass wir durch die Teilnahme an der Gründershow unseren Bekanntheitsgrad innerhalb kurzer Zeit stark steigern und dadurch die ohnehin schon sehr rege Neukundengewinnung nochmal auf ein anderes Niveau bringen können. Die Show sollte einerseits also für uns eine Art Schaufenster sein, damit uns einerseits viele Händlerkunden, aber auch Endkunden besser auf dem Schirm haben. Wenn nun also Kunden in die Mobilfunkshops strömen und nach den Green MNKY Schutzfolien fragen, hätte es für uns und unsere Händler eigentlich nicht besser laufen können. 

Da die Expansion natürlich Geld kostet, war die Möglichkeit, einen Kapitalgeber zu gewinnen, zusätzlich zur Steigerung unseres Bekanntheitsgrades das zweite, genauso wichtige Argument für eine Teilnahme an der Show. Uns war aber klar, dass es nicht nur ums Geld ging, sondern dass für uns nur ein Investor in Frage kam, der uns auch anderweitig, also bei strategischen Fragestellungen weiterbringt und unterstützt. Geld alleine gibt es ja auch von der Bank, noch dazu sehr zinsgünstig.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir sind im Digitalen Gründerzentrum in Aschaffenburg ansässig. Das ist im Wesentlichen auch durch ein Open Space Konzept gekennzeichnet. Dass niemand (auch nicht unsere Mitarbeiter) etwas von der Teilnahme an der Show und unseren Vorbereitungsarbeiten mitbekommen sollte, war dabei eine gewisse Herausforderung. Wir hatten aber auch nicht viel Zeit zur Vorbereitung, da zwischen Kontaktaufnahme der Produktionsfirma bis zum Aufzeichnungstermin nur wenige Tage vergingen. Wir mussten also viel improvisieren und uns neben dem normalen Tagesgeschäft eben bestmöglich vorbereiten. Natürlich legt man sich Fragen und Antworten zurecht und überlegt, auf was die Löwen wohl besonders Wert legen und wir stellten die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zusammen. Auch die Produktionsfirma hat uns den einen oder anderen Tipp gegeben. Die Argumente für unsere Lösung, die wir letztendlich auch in der Show kommuniziert haben sind im Grunde aber die gleichen Argumente, mit denen wir auch Neukunden gewinnen. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Als wir nach unserer Bewerbung so schnell von der Produktionsfirma kontaktiert und zur Show eingeladen wurden, hat uns das natürlich sehr gefreut. Eine solche Chance, sich vor einem Millionenpublikum zu präsentieren, gibt es ja nicht alle Tage. Das hat uns auch darin bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und war für uns eine zusätzliche Motivation, unseren Weg auch weiter zu gehen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Green MNKY aufmerksam werden?

Einerseits war es für uns als Unternehmen natürlich wichtig, da es unsere Bekanntheit und die Wahrnehmbarkeit unserer Marke Green MNKY steigert. Insbesondere bei den Endkunden, die wir über unseren eigenen Onlineshop gewinnen wollen, sehen wir ein attraktives Kundenpotential. Den gesteigerten Bekanntheitsgrad sehen wir aber auch in Hinblick auf unsere Händlerkunden als wichtig an, da deren Absatz an Green MNKY Schutzfolien gesteigert werden kann. 

Andererseits finden wir es aber auch gut, dass auf diese Art und Weise die Themen, die uns besonders wichtig sind, nämlich Müllvermeidung und Nachhaltigkeit, besser in die Breite transportiert werden können. Wir wollen allen Stakeholdern verdeutlichen, dass wir wirklich etwas für die Umwelt tun und nicht nur eine Umweltstory verkaufen wollen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir waren der Meinung, dass Carsten Maschmeyer für uns der perfekte Partner wäre. Unsere Lösung ist top. Aber gute Produkte und Dienstleistungen sind kein Selbstläufer und so manche gute Idee ist einfach an Marketing und Vertrieb gescheitert. Wer wäre also besser geeignet, Türen zu öffnen, die uns sonst verschlossen bleiben würden, und unseren Vertrieb zu stärken, als Carsten Maschmeyer mit seinem Netzwerk?

Green MNKY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg geht hoffentlich so weiter, wie er momentan verläuft. Wir erfreuen uns an einem regen Kundenzuspruch und wollen natürlich unsere Marktanteile weiter steigern. Wenn wir in 5 Jahren mit unserer Lösung dazu beigetragen haben, die Mobilfunkbranche nachhaltiger zu machen und das sowohl im Inland als auch im Ausland, haben wir vieles richtig gemacht. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Auch wenn es lange dauert, einen Businessplan zu erstellen, sehen wir in diesem doch einen wichtigen Kompass zur Realisierung eines Gründungsvorhabens, auf den man nicht verzichten sollte.

Wenn man dann den Gründungsentschluss getroffen hat, sollte man stets an sich glauben, dranbleiben und einfach machen. 

Man sollte aber auch in der euphorischen Gründungs- und Anlaufphase stets auf dem Teppich bleiben und sich bewusst werden, dass so manches Problem und so manche Herausforderung auf einen zukommt – und zwar genau dann, wenn man am wenigsten damit rechnet und es dann darum geht, den eigenen Weg auch gegen Widerstände weiter zu gehen und nicht in Problemen, sondern in Lösungen zu denken.

Bild: Ziya Orhan (l.) und Oliver Klingenbrunn präsentieren mit „GreenMNKY“ ein System aus Datencloud, App und Foliencutter welches die modellspezifische Konfektionierung von Handyfolien auf Anfrage ermöglicht. Sie erhoffen sich ein Investment von 400.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Green MNKY am 14. September in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Ziya Orhan und Oliver Klingenbrunn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wer einen Plan B hat, der ist kein richtiger Gründer.

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richtiggutbewerben.de Bewerbungen von Experten Höhle der Löwen

Bilal und Adil Zafar Gründer richtiggutbewerben.de, fertige Bewerbungen von Experten, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup richtiggutbewerben.de doch kurz vor!

Meinen ersten Laptop habe ich mir von der Uni geliehen. richtiggutbewerben.de ist darauf entstanden. Vor 5 Jahren in einem Studenten-WG-Zimmer in Düsseldorf. Bewerbungen zu schreiben kostet meist viel Zeit und Nerven. Wer möchte schon gerne am Wochenende stundenlang an einem Anschreiben sitzen und dann klappt es doch nicht mit dem Wunschjob? richtiggutbewerben.de übernimmt das komplette Erstellen der Bewerbung – alles ist bequem online buchbar. Bewerbung von Profis aus seiner Branche schreiben lassen statt diese selbst zu schreiben. 

Wie ist die Idee zu richtiggutbewerben.de entstanden?

Ich habe oft Freunden mit ihren Bewerbungen geholfen. Aber ein bisschen Korrekturlesen reichte meist nicht. Die meisten Bewerbungen sind schlecht. Und viele Menschen haben zudem einfach keine Lust und Zeit, sich damit zu beschäftigen. Wieso also nicht eine Online-Plattform anbieten, über die alles online buchbar ist und die einem diese lästige Arbeit abnimmt? 

Welche Vision steckt hinter richtiggutbewerben.de?

Für sich selbst: Mit richtiggutbewerben.de frei und unabhängig zu sein.
Für Kunden: Menschen -ganz egal, welchen Beruf sie ausüben oder wo sie leben- das Schreiben von lästigen Bewerbungen abnehmen. 

Wer ist die Zielgruppe von richtiggutbewerben.de?

Die Zielgruppe ist sehr breit. Alle Erwerbstätigen in Deutschland (16-65 Jahre) gehören aktuell zu unseren anvisierten Kunden. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Mein kleiner Bruder Adil und ich (Bilal) haben eine interessante Geschichte zu erzählen und ein Produkt, das eine echte Hilfe für jeden sein kann. Gerade auch in den gegenwärtig bewegten Zeiten!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Jeder Löwe hat Beeindruckendes geleistet. Daher ist es gut, wenn man sich Lebensläufe und die Unternehmen der Löwen genau anschaut, damit man weiß, wer da einem gegenübersitzt und wie ein Löwe einem potentiell helfen könnte.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Sendung ist eine außergewöhnliche Chance für jedes Startup. Wir könnten motivierter nicht sein.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf richtiggutbewerben.de aufmerksam werden?

Wir möchten, dass uns ganz Deutschland kennt. Daher ist es ein wichtiger Schritt. Unsere Geschichte und unser Produkt sprechen für sich.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir hatten Carsten Carsten Maschmeyer im Fokus, da er exzellentes Wissen für den Online-Markt mitbringt.

richtiggutbewerben.de, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

richtiggutbewerben.de gibt es seit 2014 – wir wachsen weiter und sehen uns in fünf Jahren auf Augenhöhe mit ganz großen Playern im Jobmarkt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Plan B ist nicht nötig: „Was, wenn ich scheitere?“ „Was ist mein Plan B?“ – das sind überflüssige Fragen. Wer einen Plan B hat, der ist kein richtiger Gründer. Außerdem wer immer einen Plan B haben möchte oder abgesichert sein will, der soll nicht gründen. Wer nicht ins Risiko gehen kann, der soll das Gründen vergessen. 
  2. Du hast das Wissen: Du weißt mehr über dein Produkt als die meisten Experten, also glaube an dein Wissen. Lass dich von vermeintlichem „Expertenwissen“ nicht ablenken
  3. Du bist pragmatisch: Viele Probleme lassen sich besser lösen, wenn man die einfache, pragmatische Lösung sucht. Als Gründer muss man Dinge & Prozesse immer vereinfachen, nicht noch komplizierter machen. Viele Gründer vergessen das.

Bild: Bilal (l.) und Adil Zafar aus Düsseldorf präsentieren mit „richtiggutbewerben.de“ fertige Bewerbungen von Branchenexperten. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie richtiggutbewerben am 14. September in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Bilal Zafar für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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