Donnerstag, April 3, 2025
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Die Zukunft des Haarschneidens – Sind Sie bereit?

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calligraphy cut® Gründer Philipp Tippkemper

calligraphy cut® bietet eine innovative Haarschneidetechnik, die feinem Haar mehr Volumen, Glanz und Gesundheit verleiht, indem es mit einem speziell entwickelten Calligraphen statt der klassischen Schere geschnitten wird

Wie würden Sie calligraphy cut® kurz vorstellen, und wer sind die Köpfe hinter diesem innovativen Unternehmen?

Philipp Tippkemper: Die revolutionäre und wissenschaftlich bewiesene Haarschneidetechnik calligraphy cut® wurde von Friseurunternehmer Frank Brormann (360° Haare GmbH, Oelde) entwickelt. Jan Hoberg, Frank Brormann und ich sind in der Geschäftsführung die Köpfe hinter calligraphy cut®. Visionär an calligraphy cut® ist, dass das Haar nicht mit einer Schere, sondern mit dem Calligraphen geschnitten wird. Dieser verfügt über eine 3 Grad geneigte, scharfe Kante, die im konstanten Winkel von 21° schneidet. Es entsteht dadurch ein bis zu 270° größerer Querschnitt, der für mehr Volumen, weniger Spliss, mehr Glanz und gesundes Haar sorgt.

Was war die ursprüngliche Vision hinter calligraphy cut®, und wie setzen Sie diese Vision heute um?

P.T.: Inspiriert von Rosen, die schräg angeschnitten deutlich länger frisch bleiben, war Frank Brormanns Idee des Calligraphen geboren. Seine Vision: Feinem Haar mehr Volumen zu verleihen und die Haargesundheit bestmöglich zu erhalten und somit dem Friseur ein Werkzeug an die Hand zu geben, welches ihm einen deutlichen Mehrwert im Salon bietet und zufriedene Kunden hinterlässt. Um diese Vision in die Zukunft zu tragen, geht calligraphy cut® neue Wege in der Friseurbranche und entwickelt zum Beispiel Eventreihen wie die „Playdates“, die es Hairstylisten ermöglicht, den Calligraphen spielerisch und unverbindlich zu testen. Ideal auch, um mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass es sich bei der Haarschneidetechnik lediglich um ein Messer handelt. Denn der Calligraph ist anders – und die Methode wissenschaftlich erwiesen.

Welche Zielgruppe spricht calligraphy cut® an, und wie stellen Sie sicher, dass deren spezifische Bedürfnisse und Erwartungen erfüllt werden?

P.T.: calligraphy cut® wurde für den Friseur entwickelt und bietet ihm eine überzeugende Alternative zur klassischen Schere. Die Aufgabe: Handwerkskunst mit unbändiger Kreativität zu vereinen und glückliche Kunden zu verabschieden. Erwartungen und Bedürfnisse können daher am besten erfüllt werden, wenn eine intensive Nähe zum Kunden besteht. calligraphy cut® setzt daher auf ein vielfältiges Schulungsprogramm und Events, bietet dem Friseur aber auch einzigartige Möglichkeiten, den Mehrwert seiner Dienstleistung nach außen zu tragen – zum Beispiel mit der aktuellen Anthony Mascolo Collection.

Mit welchen Herausforderungen sah sich calligraphy cut® seit seiner Gründung konfrontiert, und wie haben Sie diese erfolgreich gemeistert?

P.T.: Sicherlich waren die größten Herausforderungen, den Calligraphen als revolutionäres Novum zu implementieren und Vorurteile, dass es sich hierbei um ein Messer handelt, zu zerstreuen. Zudem arbeiten wir mit einem Abo-System. Das ist ebenfalls neu in der Branche. Denn der Friseur hat gelernt, sein Haarschneidewerkzeug zu besitzen und es nicht zu abonnieren. Auch hier konnten wir mit guten Argumenten überzeugen.

Welche zukünftigen Entwicklungen und Innovationen plant calligraphy cut®, um weiterhin an der Spitze der Branche zu bleiben?

P.T.: Wir arbeiten stetig an neuen Innovationen, lassen uns aber auch die notwendige Zeit, um nur mit Entwicklungen an den Markt zu gehen, die ihresgleichen suchen. Neu ist beispielsweise unsere Schulungssoftware „Applause“ – ein 360° Tool zur optimalen Unterstützung unserer Friseure. Weitere Ideen sind bereits in der Pipeline, Sie dürfen gespannt sein…

Wie sehen Sie die langfristige Ausrichtung von calligraphy cut®, und welche Ziele möchten Sie in den kommenden Jahren erreichen?

Die Internationalisierung zählt sicherlich zu den wichtigsten strategischen Unternehmenszielen. Wie bekommen überragendes Feedback aus UK und den USA und freuen uns Friseure in vielen weiteren Ländern mit calligraphy cut® zu begeistern.

Welche Werte und Prinzipien treiben das Team von calligraphy cut® an, um erfolgreich zu sein?

P.T.: Wir lieben das, was wir tun. Leidenschaft ist definitiv unser Motor, ebenso wie ein unbändiger Pioniergeist. Wir vereinen Handwerk und Technologie, um am Puls der Zeit zu agieren. Immer im Fokus dabei: Unser Team. Wir leben Ownership auf Augenhöhe mit unseren Mitarbeitern, Partnern und Kunden.

Gab es eine spezifische Herausforderung, die für calligraphy cut® entscheidend war, und wie haben Sie diese gemeistert?

P.T.: Generell haben Friseure einfach sehr viel zu tun. Zudem ist die Schere als Werkzeug gelernt. Die Offenheit sich Neuem zu öffnen ist am besten spielerisch und unverbindlich möglich. Daher haben wir mit den Playdates ein neues interaktives Eventkonzept kreiert, das Spaß macht und dem Friseur ermöglicht, den Calligraphen in entspannter Atmosphäre ohne großen Reiseaufwand ausprobieren.

Welche drei wesentlichen Ratschläge würden Sie anderen Gründern geben, die ein innovatives Startup im Beauty- oder Technikbereich gründen möchten?

P.T.: Auf jeden Fall im Technikbereich das Einplanen eines zeitlichen Puffers. Kalkulieren Sie ein, dass technologische Entwicklungen und Lösungen immer länger dauern, als sie ursprünglich geplant sind. Denn hier kann selbst das kleinste Problem einen Rattenschwanz nach sich ziehen. Grundsätzlich sollten Sie versuchen die Marktchancen zu evaluieren, noch bevor Sie das Produkt fertig entwickelt haben. Ich würde empfehlen hier mit Wartelisten vorzugehen, um den Bedarf zu ermitteln, noch bevor große Kosten entstehen.

Wie sorgt calligraphy cut® dafür, dass das Unternehmen auch in Zukunft nachhaltig und technologisch führend bleibt?

P.T.: Unser Pioniergeist ist hier sicherlich ein wertvoller Motor, zukunftsvisionär zu denken. Wichtig ist auch, sich immer wieder kritisch zu hinterfragen. Denn was heute dem Zeitgeist entspricht darf morgen vielleicht schon nachjustiert werden. Durch unser interdisziplinäres Team bekommen wir immer wieder neue Impulse. Sicherlich auch ein großer Vorteil.

Titelbild/ Bildquelle: calligraphy cut® Gründer Philipp Tippkemper @privat

Wir bedanken uns bei Philipp Tippkemper für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: calligraphy cut

Kontakt:

The Calligraphy Cut Company GmbH
Bahnhofstraße 30
59302 Oelde
Deutschland

www.calligraphy-cut.com
info@calligraphy-cut.com

Ansprechpartner: Annika Kühn

Social Media:
Instagram
Facebook

Wie schafft es ein kleines Unternehmen, ohne Werbung viral zu gehen?

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MetalCut Interior Gründer Sven Spicker

MetalCut Interior gestaltet individuelle Metallkunstwerke, die die Leidenschaften ihrer Kunden stilvoll in Szene setzen.

Könnten Sie uns MetalCut Interior und Ihre persönliche Reise als Gründer vorstellen? Wie sind Sie auf die Idee gekommen, individuelle Metallkunstwerke herzustellen?

Im August 2023 begann alles mit einer Idee und einer klaren Vision. Gründer Sven Spicker hatte den Wunsch, Metallsilhouetten von Autos zu entwerfen und herzustellen, um Autoliebhabern eine stilvolle Möglichkeit zu bieten, ihre Leidenschaft zu zeigen. Dabei war von Anfang an eines entscheidend: höchste Qualität und absolute Kundenzufriedenheit. Deshalb produzieren wir unsere Produkte ausschließlich in Deutschland, im Herzen des schönen Münsterlands.

Schon die ersten Videos auf TikTok und Instagram stießen auf großes Interesse. Bald erreichten uns zahlreiche Anfragen, ob wir nicht auch Silhouetten von Traktoren, Flugzeugen, Tieren oder sogar Personen umsetzen könnten. Unser Motto lautet: „Bei uns ist alles möglich.“ So haben wir uns daran gemacht, individuelle Designs für verschiedenste Bereiche zu entwickeln, damit jeder seine Leidenschaft stilvoll zum Ausdruck bringen kann.

Dank unserer engen Kundenbindung und der einzigartigen Arbeit konnten wir mittlerweile eine Community von über 50.000 Menschen aufbauen. Unsere Kurzvideos und Reels erreichen monatlich Millionen von Aufrufen.

Stillstand bedeutet Rückschritt – deshalb haben wir unser Sortiment kürzlich erweitert. Unser neuestes Highlight ist die wohl individuellste Feuertonne auf dem Markt. Doch Worte allein werden ihr nicht gerecht – am besten, Sie schauen selbst auf unserer Webseite oder unseren Social-Media-Kanälen vorbei.

Was war Ihre ursprüngliche Vision für MetalCut Interior, und wie hat sich diese im Laufe der Zeit weiterentwickelt?

Schon die ersten Videos auf TikTok und Instagram stießen auf großes Interesse. Bald erreichten uns zahlreiche Anfragen, ob wir nicht auch Silhouetten von Traktoren, Flugzeugen, Tieren oder sogar Personen umsetzen könnten. Unser Motto lautet: „Bei uns ist alles möglich.“ So haben wir uns daran gemacht, individuelle Designs für verschiedenste Bereiche zu entwickeln, damit jeder seine Leidenschaft stilvoll zum Ausdruck bringen kann.

Dank unserer engen Kundenbindung und der einzigartigen Arbeit konnten wir mittlerweile eine Community von über 50.000 Menschen aufbauen. Unsere Kurzvideos und Reels erreichen monatlich Millionen von Aufrufen.

Stillstand bedeutet Rückschritt – deshalb haben wir unser Sortiment kürzlich erweitert. Unser neuestes Highlight ist die wohl individuellste Feuertonne auf dem Markt. Doch Worte allein werden ihr nicht gerecht – am besten, Sie schauen selbst auf unserer Webseite oder unseren Social-Media-Kanälen vorbei.

Wer gehört zu Ihrer Hauptzielgruppe, und wie stellen Sie sicher, dass die individuellen Bedürfnisse Ihrer Kunden bei der Gestaltung der Metallkunstwerke erfüllt werden?

Tatsächlich gibt es bei uns mittlerweile keine klare Hauptzielgruppe mehr. Ursprünglich haben wir uns auf Autoliebhaber fokussiert, aber sehr schnell wurde uns klar, dass die Nachfrage weit über diesen Bereich hinausgeht. Heute wollen wir jede Person ansprechen und es jedem ermöglichen, ein individuelles Metallkunstwerk zu bekommen, das die eigene Leidenschaft, ein besonderes Hobby oder sogar persönliche Erinnerungen widerspiegelt.

Egal ob es sich um Autos, Traktoren, Flugzeuge, Tiere oder sogar Porträts handelt – wir bieten Designs in nahezu allen Bereichen an. Unser Ziel ist es, für jeden das perfekte, individuell gestaltete Kunstwerk zu schaffen. Diese Vielfalt macht MetalCut Interior so besonders, denn bei uns kann wirklich jeder seine eigenen Vorstellungen und Leidenschaften in Metall verewigen lassen.

Diese Offenheit für verschiedene Interessen und unsere Fähigkeit, maßgeschneiderte Produkte zu schaffen, ist auch der Grund, warum wir eine so vielfältige und wachsende Community haben. Wir hören immer genau hin, was unsere Kunden wünschen, und setzen alles daran, ihre Visionen umzusetzen.

Welche besonderen Herausforderungen sind Ihnen in der Anfangsphase Ihrer Gründung begegnet, insbesondere ohne großes Startkapital, und wie haben Sie diese überwunden?

Die größte Herausforderung für uns war es zunächst, überhaupt die Leute zu erreichen. Da wir unser gesamtes Budget in die Produktentwicklung gesteckt haben, stand uns kein Geld für bezahlte Werbung zur Verfügung. Doch durch meine Erfahrung im Social Media Marketing konnten wir dieses Hindernis schneller überwinden, als erwartet. Unsere ersten Videos, in denen wir die Produkte vorgestellt haben, gingen viral und sorgten für eine schnelle Bekanntheit.

Dieser Erfolg hat uns gezeigt, wie kraftvoll organisches Wachstum durch soziale Medien sein kann, wenn man den richtigen Nerv trifft. Es war ein spannender Prozess zu erleben, wie unsere Idee plötzlich eine breite Zielgruppe erreicht hat, ohne dass wir klassisch in Werbung investieren mussten.

Was macht MetalCut Interior einzigartig im Vergleich zu anderen Anbietern von Metallkunstwerken, und was würden Sie als Ihr Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Point) beschreiben?

Was MetalCut Interior einzigartig macht, ist vor allem unser Ansatz, wirklich individuelle und maßgeschneiderte Kunstwerke für unsere Kunden zu schaffen. Wir bieten keine Massenware an, sondern konzentrieren uns darauf, jedes Projekt auf die persönlichen Wünsche und Leidenschaften der Kunden zuzuschneiden. Egal, ob es sich um ein Auto, ein Tier, ein Flugzeug oder ein ganz persönliches Motiv handelt – bei uns gibt es praktisch keine Grenzen.

Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus völliger Designfreiheit und der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Wir ermöglichen es, Metallkunstwerke zu erschaffen, die genau den Vorstellungen unserer Kunden entsprechen – von der Idee bis zum fertigen Produkt. Zudem produzieren wir ausschließlich in Deutschland, was uns erlaubt, höchste Qualität und kurze Lieferzeiten zu gewährleisten.

Hinzu kommt unsere starke Social Media Präsenz, die nicht nur als Vertriebskanal dient, sondern auch unsere Community aktiv mit einbezieht. Das Feedback unserer Follower fließt direkt in neue Designs und Produkte ein, was uns ermöglicht, schnell und flexibel auf Trends und Kundenwünsche zu reagieren. Diese Nähe zum Kunden, kombiniert mit unserer handwerklichen Präzision und kreativen Freiheit, hebt uns von anderen Anbietern ab.

Wie haben Sie es geschafft, Ihr Unternehmen ohne bezahlte Werbung zu skalieren, und welche Rolle haben Social Media und Ihre Community bei Ihrem Wachstum gespielt?

Der Schlüssel zu unserem Wachstum ohne bezahlte Werbung lag in der konsequenten Nutzung von Social Media und der engen Verbindung zu unserer Community. Durch meine Erfahrung im Social Media Marketing konnten wir von Anfang an authentische Inhalte erstellen, die die Menschen direkt ansprechen. Statt auf Werbung zu setzen, haben wir auf organisches Wachstum durch Plattformen wie TikTok und Instagram gesetzt, wo wir die Emotionen hinter unseren Produkten sichtbar machen konnten.

Unser Erfolg basierte auf der Viralkraft dieser Kanäle. Die ersten Videos, die unsere Metallkunstwerke zeigten, gingen schneller viral, als wir erwartet hatten. Das lag vor allem daran, dass wir unsere Produkte nicht nur als Gegenstände präsentieren, sondern als Ausdruck von Leidenschaft. Diese Authentizität hat bei den Zuschauern Resonanz gefunden, und sie begannen, unsere Inhalte zu teilen und zu kommentieren, was den viralen Effekt noch verstärkt hat.

Unsere Community spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie gibt uns direktes Feedback, inspiriert neue Designs und hilft uns, die Marke weiterzuentwickeln. Viele der Produkte, die wir heute anbieten, sind direkt durch die Wünsche und Anfragen unserer Follower entstanden. Dieser enge Austausch schafft nicht nur Vertrauen, sondern auch eine starke Bindung zwischen uns und unserer Kundschaft, die wiederum maßgeblich zum Wachstum von MetalCut Interior beigetragen hat.

Wie sehen Sie die zukünftige Ausrichtung von MetalCut Interior? Gibt es neue Produkte oder Erweiterungen, die in Planung sind?

In der Zukunft steht uns noch viel bevor, und wir hätten vor einem Jahr nie gedacht, dass wir heute schon so weit kommen würden, um überhaupt über diese Träume nachzudenken. Einer unserer nächsten großen Schritte ist die Überarbeitung unserer Webseite. Hier wollen wir unser Sortiment weiter ausbauen und es den Kunden ermöglichen, ihre Kunstwerke direkt im Shop selbst zu personalisieren – schnell, einfach und individuell.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Optimierung unserer Produktion. Derzeit arbeiten wir noch mit einem externen Partner in einem Nachbarort zusammen, doch langfristig planen wir, unsere eigene Produktionsstätte aufzubauen. Das wird uns ermöglichen, noch effizienter zu arbeiten, schneller neue Produkte zu entwickeln und vor allem die Lieferzeiten für unsere Kunden zu verkürzen. Durch die eigene Produktion werden wir zudem in der Lage sein, unsere Kunden noch näher in den gesamten Prozess einzubeziehen, damit sie den Entstehungsweg ihrer individuellen Kunstwerke hautnah miterleben können. Dieses Wachstumspotenzial gibt uns die Freiheit, weiter zu skalieren und gleichzeitig unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu bleiben.

Wie gehen Sie mit der zunehmenden Nachfrage und den betrieblichen Herausforderungen eines wachsenden Unternehmens um, und wie planen Sie, Ihr Team weiter auszubauen?

Die zunehmende Nachfrage und die damit verbundenen betrieblichen Herausforderungen sind definitiv spannend, aber auch anspruchsvoll. Eine der größten Prioritäten für uns ist es, trotz des Wachstums die Qualität und den individuellen Kundenservice aufrechtzuerhalten, die uns von Anfang an ausgemacht haben. Dafür setzen wir stark auf Effizienzsteigerung in unseren Prozessen und die kontinuierliche Optimierung unserer Abläufe, insbesondere im Bereich der Produktion und Logistik.

Der nächste logische Schritt ist, wie bereits erwähnt, die eigene Produktionsstätte aufzubauen, um flexibler auf die Nachfrage reagieren zu können und Engpässe zu vermeiden. Das wird uns nicht nur dabei helfen, schneller auf Kundenwünsche einzugehen, sondern auch die Lieferzeiten erheblich zu verkürzen.

Was den Ausbau des Teams betrifft, legen wir großen Wert darauf, Menschen mit der gleichen Leidenschaft und Kreativität an Bord zu holen, die unser Unternehmen voranbringen. Dabei achten wir darauf, sowohl im kreativen Bereich als auch in der Produktion und im Kundenservice personell aufzurüsten, um unsere Strukturen dem wachsenden Unternehmen anzupassen. Unser Ziel ist es, ein starkes Team zu entwickeln, das nicht nur fachlich, sondern auch kulturell zu uns passt, um gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Durch klare Visionen und die Bereitschaft, flexibel auf neue Situationen zu reagieren, stellen wir sicher, dass wir unser Wachstum nachhaltig gestalten und gleichzeitig die Werte und Prinzipien beibehalten, die MetalCut Interior so einzigartig machen.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit oder die Herkunft der Materialien in Ihrem Unternehmen, und wie integrieren Sie diese Aspekte in Ihre Produktion?

Nachhaltigkeit und die Herkunft der Materialien spielen eine zentrale Rolle bei MetalCut Interior. Von Anfang an war es uns wichtig, hochwertige Produkte zu schaffen, die nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch nachhaltig sind. Deshalb setzen wir bei der Materialbeschaffung auf regionale Lieferanten und verwenden ausschließlich Metall aus Deutschland. Das ermöglicht uns nicht nur eine gleichbleibend hohe Qualität, sondern reduziert auch den CO₂-Fußabdruck, da lange Transportwege vermieden werden.

In der Produktion arbeiten wir mit einem lokalen Partner zusammen, der ebenfalls großen Wert auf umweltfreundliche Prozesse legt. Zukünftig, wenn wir unsere eigene Produktionsstätte aufbauen, möchten wir diese Standards sogar noch weiter verbessern. Dabei planen wir, ressourcenschonende Techniken und modernste Maschinen einzusetzen, um den Materialverbrauch zu optimieren und Abfälle zu minimieren.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur, umweltbewusst zu handeln, sondern auch langlebige Produkte zu schaffen, die zeitlos sind und somit nicht ständig ersetzt werden müssen. So tragen wir dazu bei, dass unsere Kunden nicht nur ein individuelles Kunstwerk erhalten, sondern auch eines, das umweltfreundlich hergestellt wurde und viele Jahre Freude bereitet.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründern geben, die mit wenig Startkapital ein kreatives oder handwerkliches Unternehmen aufbauen möchten?

Man sollte niemals aufgeben, nur weil die erste Idee nicht sofort funktioniert oder der Anfang länger dauert als geplant. Es ist entscheidend, fest hinter seinem Produkt zu stehen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Mit Ausdauer und der Bereitschaft zur Weiterentwicklung wird man früher oder später seine Ziele erreichen.

Da wir eng mit unserer Community zusammenarbeiten und unser Team eine frische, junge Perspektive mitbringt, haben wir stets einen guten Überblick über neue Trends. Kunden können direkt über unsere Webseite ihre Wünsche, Motive oder Fotos hochladen, die wir dann in individuelle Metallsilhouetten umsetzen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass für jeden Kunden etwas Passendes dabei ist – unabhängig von der Zielgruppe. Dieser direkte und interaktive Ansatz ermöglicht es uns, aktuelle Design-Trends aufzugreifen und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die den individuellen Vorstellungen unserer Kunden entsprechen.

MetalCut Interior Gründer Sven Spicker @MetalCut Interior

Wir bedanken uns bei Sven Spicker für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Kann alkoholfreies Bier wirklich genauso gut schmecken?

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zeroLabs Gründer Moritz Keller und Max Wittrock Bildcredits: Moritz Kind

zeroLabs ist ein Startup, das sich auf die Herstellung von geschmackvollem, alkoholfreiem Bier ohne Zucker spezialisiert hat.

Könnten Sie uns zeroLabs und die Personen hinter dem Unternehmen, Moritz Keller und Max Wittrock, kurz vorstellen?

Max Wittrock: Klar. Wir sind beide Start-up-Unternehmer. Moritz ist Co-Founder von Keller Sports und hat dort sehr lange Sport-E-Commerce gemacht. Ich, Max, hab meine Start-up-Karriere mit mymuesli begonnen. Letztes Jahr haben wir uns dann entschieden, gemeinsam etwas zu gründen. Herausgekommen ist zeroLabs. 

Was war die ursprüngliche Motivation, zeroLabs zu gründen, und wie kam es zu der Idee, sich auf alkoholfreies Bier zu spezialisieren?

Moritz Keller: Wir haben 2023 mit Freunden Fußball gespielt und danach saßen wir bei einem, tatsächlich alkoholfreien Bier zusammen. Wir sind auf das Thema Gründen gekommen und haben Ideen ausgetauscht. Und hatten ein Match bei alkoholfreiem Bier. Was uns im Markt fehlt als Alkoholfrei-Fans: Eine Indy-Marke, die sich ausschließlich auf alkoholfreie Biere spezialisiert, die lecker schmecken, aber auch funktional sind: Wie zum Beispiel unser erste Produkt, das Unfiltered 0.0. Das schmeckt mega, aber hat auch 0,0% Alkohol und keinen Zucker.

Wie möchten Sie alkoholfreies Bier mit zeroLabs neu definieren, und was unterscheidet Ihr Produkt von anderen alkoholfreien Bieren auf dem Markt?

Max Wittrock: Alkoholfreie Biere fristen oft ein Nischendasein. „Muss man halt anbieten” – aber meist liegt wenig Fokus drauf und der Geschmack ist auch oft sehr, na ja. Das möchten wir ändern: Besserer Geschmack, mehr Funktionalität, schönes Design. So dass man am Ende nicht das Gefühl hat, alkoholfrei sei ein Kompromiss. Sondern im Gegenteil: Das soll sich nach einem Upgrade anfühlen.

Wer gehört zu Ihrer Hauptzielgruppe, und wie stellen Sie sicher, dass deren Bedürfnisse und Erwartungen im Hinblick auf Geschmack und Qualität erfüllt werden?

Max Wittrock: Schon bei mymuesli hat sich gezeigt: Es gibt oftmals nicht die eine Zielgruppe, sondern viele verschiedene: Sportler, Autofahrer, Menschen, die einfach nicht oder wenig trinken wollen … was aber alle gemeinsam haben: Primär muss ein alkoholfreies Bier erstmal gut schmecken. Daran haben wir lange gearbeitet. Was uns für unser erstes Produkt außerdem wichtig war: Dass es wirklich gar keinen Alkohol hat, also 0.0%, und dass es zuckerfrei ist. Denn viele alkoholfreie Biere enthalten unserer Meinung nach zu viel Zucker und in der Konsequenz auch zu viele Kalorien.

Welche besonderen Herausforderungen sind Ihnen in der Gründungsphase begegnet, insbesondere in Bezug auf Produktentwicklung und Markenaufbau, und wie haben Sie diese gemeistert?

Moritz Keller: Gründen ist immer verrückt. In einem Moment denkst du: Mega, jetzt haben wir’s. Und dann kommt alles doch wieder ganz anders. Weil dir zum Beispiel plötzlich ein Partner absagt. Das gehört dazu. Bei uns war die Produktentwicklung insofern herausfordernd, weil Änderungen in der Rezeptur ja immer mit einem neuen Brauvorgang oder Probesud, wie wir das technisch nennen, einhergehen. Du weißt also erst Wochen später, wie sich deine Änderung auswirkt. Wie meistert man das? Mit Geduld. Und indem man sich gute Partner sucht. Aber auch das dauert.

Was macht zeroLabs einzigartig im Vergleich zu anderen Anbietern, und wie trägt das außergewöhnliche Design Ihrer Flaschen zur Markenidentität bei?

Max Wittrock:Das für eine Biermarke ungewöhnliche Design ist für uns super wichtig, weil es auch mit vielen Klischees im Biermarkt bricht. Und so doof das klingt: Wir mögen es auch selbst sehr gerne. Daraus kann man als Gründer*in viel Motivation ziehen. Die braucht man auch, denn Gründen ist immer anstrengend. Aber am wichtigsten ist der Geschmack. Und natürlich sind wir nicht ganz objektiv, aber ich traue mich schon zu sagen: Man schmeckt nicht, dass es ein Bier mit 0.0% Alkohol und ohne Zucker ist. Die lange Entwicklungszeit hat sich gelohnt, denn herausgekommen ist ein sehr leckeres Bier, bei dem man nie denkt: Also mit Alkohol wär das aber geiler.

Wie gehen Sie mit dem organischen Wachstum um, auf das Sie setzen, und welche Rolle spielen Social Media und Mundpropaganda in Ihrer Marketingstrategie?

Moritz Keller: Ich glaube für uns und viele andere Start-ups sind organisches Wachstum und Word-of-Mouth entscheidend. Denn sonst tappt man schnell zu früh in eine Paid-Advertising-Falle, gibt immer mehr Geld für Neukunden aus. Und Marketing braucht es, klar. Aber ein Produkt, eine Marke muss auch intrinsisch eine gute Story erzählen, Anknüpfungspunkte bieten. Deswegen versuchen wir zum Beispiel, sehr offen unsere Geschichte und unseren Weg zu schildern. Auch um andere Gründerinnen und Gründer zu motivieren.

Welche zukünftigen Entwicklungen und Kooperationen, insbesondere im Gastronomie- und Einzelhandelsbereich, sind für zeroLabs geplant?

Moritz Keller: Das machen wir Schritt für Schritt. Wir möchten auch gerne offline verfügbar sein, aber sind ein kleines Team, haben kein Millionen-Budget für unsere Markteinführung. Wir möchten langsam wachsen und werden uns geografisch erstmal auf ein paar Städte konzentrieren.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Bier nicht nur kalorienarm und zuckerfrei ist, sondern auch geschmacklich ein echtes Highlight bleibt?

Max Wittrock:Wie schon erwähnt: Das ist am wichtigsten. Denn ein kühles Bier nach einer langen Radfahrt, beim Grillen oder am Badesee muss vor allem gut schmecken. Mit unserer Partnerbrauerei und in der gesamten Entwicklungsphase lag der Fokus deswegen immer erst auf dem Geschmack. Und der ist uns gut gelungen, finde ich!

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründern geben, die eine Idee im Bereich Getränke oder Genussmittel umsetzen möchten?

Moritz Keller: Da gibt es sicher andere, die mehr Erfahrung haben. Aber allgemein gesprochen: Geduld haben, es dauert immer länger, als man denkt. Unterwegs den Spaß nicht verlieren
Und darauf gefasst sein, dass es in einem Startup selten eine emotionale Baseline gibt, also eine Grundschwingung. Es ist entweder absolut super. Oder man denkt: Krass, was machen wir denn jetzt?

Gab es einen Moment oder ein Kundenfeedback, das Ihnen gezeigt hat, dass Sie mit zeroLabs auf dem richtigen Weg sind?

Max Wittrock: Ja, nach den ersten Tastings waren alle begeistert. Das war ein sehr schöner Moment. Auch als wir mit dem Brauerei-Team verkostet haben und alle wussten: Jetzt haben wir’s. Diese Momente muss man auch festhalten, denn es wartet schon die nächste Instagram-Nachricht, wo dich jemand anmotzt, weil dein Bier ein rosa Etikett hat.

Wie sehen Sie die langfristige Vision für zeroLabs, und welche Rolle möchten Sie in der alkoholfreien Bierlandschaft in Deutschland und international spielen?

Moritz Keller: Wir möchten uns einen festen Platz als Premium-Biermarke sichern. Uns geht es nicht um Weltherrschaft, sondern erstmal darum, ein profitables Unternehmen zu bauen, das richtig leckeres, alkoholfreies Bier macht. Wir sehen auch international viel Potenzial. Aber jetzt erstmal: Schritt für Schritt. 

zeroLabs Gründer Moritz Keller und Max Wittrock Bildcredits: Moritz Kind

Wir bedanken uns bei Moritz Keller und Max Wittrock für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Die wichtigsten Strategien für Startups zur Vergrößerung ihrer Reichweite

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Strategien für Startups zur Vergrößerung ihrer Reichweite

Startups stehen vor der Herausforderung, ihre Marke in einem stark umkämpften Markt zu etablieren und eine breite Zielgruppe zu erreichen. Die Vergrößerung der Reichweite ist entscheidend, um sich langfristig zu positionieren, Kunden zu gewinnen und die eigene Marktpräsenz zu stärken. Angesichts vielfältiger digitaler Optionen stehen zahlreiche Methoden zur Verfügung, um die Sichtbarkeit zu steigern. Im Folgenden werden die wichtigsten Strategien erläutert, die Startups nutzen können, um ihre Reichweite nachhaltig zu vergrößern.

Social Media als Katalysator

Social-Media-Plattformen wie Instagram, LinkedIn oder TikTok geben Startups die Möglichkeit, eine große Zielgruppe mit relativ geringem Budget zu erreichen. Durch gezieltes Content-Marketing baut das Startup eine persönliche Bindung zu seinen Followern auf, was Vertrauen schafft und die Reichweite erhöht. Regelmäßige und qualitativ hochwertige Beiträge sind dabei entscheidend und insbesondere das Storytelling ist ein kraftvolles Werkzeug, um die eigene Markenbotschaft auf Social Media zu transportieren. Geschichten über die Gründung, Erfolge und Herausforderungen schaffen emotionale Bindungen und machen das Unternehmen nahbar. Virale Inhalte, die sich rasch verbreiten, bewirken zudem eine enorme Reichweitensteigerung.

Influencer-Marketing als Verstärker

Influencer-Marketing ist eine effektive Strategie, um die Reichweite durch Kooperationen mit Meinungsführern zu vergrößern. Influencer besitzen eine etablierte Community, die ihnen vertraut, was die Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit eines Startups schnell erhöht. Diese Strategie eignet sich besonders für Konsumgüter und Lifestyle-Produkte, da authentische Empfehlungen die Kaufbereitschaft erhöhen. 

Die Auswahl des richtigen Influencers ist dabei entscheidend. Es sollte nicht nur auf Reichweite, sondern auch auf die Werte und das Image des Influencers geachtet werden, um eine authentische Partnerschaft zu gewährleisten. Mikro-Influencer sind hier oft effektiver als bekannte Prominente, da ihre Zielgruppe spezifischer und ihr Engagement höher ist.

Content-Marketing: Relevanz durch Mehrwert schaffen

Content-Marketing ist eine langfristige Strategie zur Reichweitensteigerung, die auf der Bereitstellung von wertvollen und relevanten Inhalten basiert. Indem ein Startup hilfreiche Informationen oder interessante Geschichten teilt, gewinnt es das Vertrauen der Zielgruppe und stellt die eigene Expertise unter Beweis. Blogbeiträge, Whitepapers oder Videos bieten hier viele Möglichkeiten. Suchmaschinenoptimierter (SEO) Content sorgt dafür, dass die Inhalte langfristig gefunden werden und organischen Traffic auf die Website bringen. Regelmäßige Aktualisierungen und die Anpassung der Inhalte an neue Trends sind notwendig, um die Reichweite kontinuierlich zu vergrößern und sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten.

Partnerschaften und Netzwerke aufbauen


pixabay.de © Gerd Altmann CCO Public Domain
Partnerschaften und Netzwerke sind hilfreich, wenn es darum geht, die eigene Reichweite zu erhöhen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder Organisationen stellt für ein Startup eine wichtige Wachstumsstrategie dar. Durch Partnerschaften werden Synergien geschaffen, von denen beide Seiten profitieren. Gemeinsame Marketingkampagnen oder Cross-Promotion erlauben es, die Reichweite zu vergrößern, ohne große finanzielle Ressourcen aufwenden zu müssen. Ferner öffnet ein starkes Netzwerk in der Branche Türen. Die Teilnahme an Branchenevents, Messen oder Meetups gibt die Chance, wertvolle Kontakte zu knüpfen, die langfristig die Reichweite und den Erfolg des Startups unterstützen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) gezielt einsetzen

Eine durchdachte SEO-Strategie ist unerlässlich, um die Online-Sichtbarkeit eines Startups zu erhöhen. Durch die Optimierung der eigenen Website für Suchmaschinen stellen Gründer schließlich sicher, dass ihre Inhalte von potenziellen Kunden gefunden werden. Hierzu gehören sowohl eine technische Optimierungen der Website als auch die Erstellung von hochwertigen Inhalten, die auf relevante Keywords ausgerichtet sind. Neben On-Page-SEO sollten auch Off-Page-Strategien wie der Aufbau von Backlinks nicht vernachlässigt werden. Verlinkungen von vertrauenswürdigen externen Seiten erhöhen nämlich die Autorität der eigenen Website und verbessern das Ranking bei Suchmaschinen, was die Reichweite langfristig vergrößert. Weitere SEO-Strategien sind:

  • Meta-Title und Meta-Beschreibungen überarbeiten
  • Website für mobile Endgeräte optimieren
  • kurze Ladezeiten sicherstellen
  • interne Verlinkungen setzen
  • lokale SEO nutzen
  • User Experience (UX) verbessern
  • Bilder und Videos optimieren
  • Sprachsuche verbessern
  • Social Signals beachten

Werbung gezielt schalten

Bezahlte Werbemaßnahmen, darunter Google Ads oder Social-Media-Anzeigen, sind eine schnelle Möglichkeit, um die Reichweite eines Startups zu vergrößern. Im Gegensatz zu organischem Content ermöglicht es Werbung, gezielt potenzielle Kunden zu erreichen, die sich für die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Hierbei minimiert präzises Targeting die Streuverluste. Jedoch sollte die Werbestrategie gut durchdacht sein, da die Kosten für bezahlte Anzeigen schnell steigen. Eine Analyse der Zielgruppe und eine ständige Optimierung der Anzeigen sind notwendig, um das Beste aus dem Werbebudget herauszuholen und die Reichweite effizient zu vergrößern. Damit dies professionell geschieht und keine Ressourcen vom Tagesgeschäft abzieht, ist zum Beispiel eine Zusammenarbeit mit einer Google-Ads-Agentur empfehlenswert.

Viralität durch innovative Kampagnen

Innovative und kreative Marketingkampagnen verschaffen Startups im Bestfall eine schnelle und enorme Reichweitensteigerung. Virale Kampagnen, die sich durch soziale Netzwerke und Mundpropaganda verbreiten, erreichen in kürzester Zeit eine große Anzahl von Menschen. Oft reicht bereits eine ausgefallene Idee, um große Aufmerksamkeit zu erlangen. Dabei ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt und das passende Medium für die Kampagne zu wählen. Besonders Videos und interaktive Inhalte bieten sich an, da sie häufig geteilt und kommentiert werden. Auch die Einbindung der Community in die Entwicklung einer Kampagne beeinflusst deren Erfolg maßgeblich.

Public Relations (PR) gezielt nutzen

Public Relations (PR) spielt für Startups eine bedeutende Rolle bei der Reichweitensteigerung. Durch gezielte Pressearbeit werden Startups in relevanten Medien platziert, was die Sichtbarkeit bei der Zielgruppe erhöht und die Glaubwürdigkeit der Marke stärkt. Der Aufbau von Beziehungen zu Journalisten und die aktive Verbreitung von Pressemitteilungen sind hierbei zentrale Elemente. Auch die Teilnahme an Interviews und Gastbeiträge in Blogs und Magazinen tragen dazu bei, das Startup bekannter zu machen. Dabei sollte der Fokus immer darauf liegen, echte Neuigkeiten oder besondere Geschichten zu erzählen, um das Interesse der Medien zu wecken und die Reichweite zu maximieren.

Eine klare Strategie für mehr Reichweite erarbeiten

Die Vergrößerung der Reichweite ist für Startups eine Herausforderung, die mit einer klugen Kombination aus verschiedenen Strategien gemeistert wird. Ob Social Media, Influencer-Marketing, SEO oder PR – der Schlüssel liegt in einer klaren Planung und der kontinuierlichen Anpassung an neue Trends und Entwicklungen. Eine ausgewogene Mischung aus organischen und bezahlten Maßnahmen hilft dabei, langfristig eine breite Zielgruppe zu erreichen und das Wachstum des Startups zu fördern. Mit Kreativität, Ausdauer und strategischem Denken bestreitet jedes Startup den Weg zu einer größeren Reichweite erfolgreich.

Titelbild: pixabay.de © Gerd Altmann CCO Public Domain Startups haben viele Möglichkeiten, um ihre Online-Reichweite zu erhöhen.

Autor: Marianne Schwarz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Was KMUs wissen sollten, wie KI dabei hilft, schneller an gewünschte Inhalte zu gelangen

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Von Grant Farhall, Chief Product Officer bei iStock 

Künstliche Intelligenz und maschinelle Lernmodelle haben weiterhin einen tiefgreifenden Einfluss auf die Erstellung von Content – daran führt kein Weg vorbei. Sie verändern nicht nur die Art und Weise, wie Menschen online Informationen suchen und entdecken, sondern auch, wie wir mit visuellen Inhalten für das Marketing interagieren und diese erstellen. 

Unsere VisualGPS-Studie beweist: 60 % der kleinen und mittleren Unternehmen weltweit erstellen ihre Inhalte selbst. KMUs müssen jetzt handeln, denn KI entwickelt sich rasant. Sie müssen lernen, wie sie diese Technologie nutzen, um relevante Inhalte zu finden, das Erscheinungsbild ihrer Marke aufzufrischen und Kunden auf neue und kostengünstige Weise anzusprechen.

KI-gestützte Erstellung von Inhalten

Starten wir mit der generativen KI. Mit Generativer KI können Unternehmen auf einfache Weise Bilder erstellen, die ihre Ideen und Produkte auf kreative Weise präsentieren. Die Generatoren eignen sich ideal für die Ideenfindung, Iteration und Erstellung von Bildern für Websites, Social-Media-Beiträge und weitere Marketingmaterialien.

Mit KI-generierten Bildern und kreativen Prompts, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Es ist die perfekte Lösung, um Szenarien zu visualisieren, die sonst schwer zu reproduzieren wären. Und es ist die ideale Möglichkeit, schnell einzigartige und maßgeschneiderte Inhalte für Ihr Unternehmen zu erstellen. Achten Sie bei der Suche nach einem geeigneten Tool unbedingt darauf, ob das Modell auf der Grundlage einer transparenten, sicheren und genehmigten Datenquelle trainiert wurde. Andernfalls riskieren Sie später wohlmöglich rechtliche Fragen z.B. wegen der Verletzung von Rechten an geistigem Eigentum. Sie sollten auch wissen, ob und wie Sie rechtlich entschädigt werden. Das muss in den von Ihnen erstellten Grafiken berücksichtigt (oder ausgeschlossen) werden.  

Sie sollten auch unbedingt daran denken, Ihr Publikum in die Integration von KI-generierten Inhalten in Ihr Merchandising miteinzubeziehen. Die iStock-Studie zeigt: Deutsche Verbraucher erwarten Transparenz. Schließlich sind Fehlinformationen und Deepfakes im Internet und in den sozialen Medien weit verbreitet. Die klare Mehrheit von 89 % der Befragten erwartet, dass Marken offenlegen, ob ein Bild mit KI erstellt oder manipuliert wurde. 

Ich empfehle, einen maßgeschneiderten Ansatz zu wählen. Wählen Sie das richtige Bildmaterial (KI-generiert, nutzergenerierte Inhalte oder vorproduziertes Stock-Material) und das richtige Format (Bild oder Video), um Ihre Unternehmensbotschaft und Markenidentität am besten zu vermitteln. Wenn Sie sich dafür entscheiden, ein KI-generiertes Bild auf Ihrer Website oder in Ihrer endgültigen Kampagne zu verwenden, müssen Sie das Bild als KI-generiert kennzeichnen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Publikum nicht in die Irre geführt wird.

KI-gestützte Modifizierung von Inhalten

Manchmal zeigt die Suche zwar das gewünschte Bild an, aber es könnte ein paar Anpassungen vertragen, damit es genau Ihren Bedürfnissen entspricht. Hier kommt die KI ins Spiel. 

In einigen Kreativbibliotheken können Sie die KI-Technologie nutzen, um ein vorhandenes Bild individuell anzupassen. Benutzer können ähnlich wie bei der Erstellung von Inhalten mit einem generativen KI-Tool Prompts verwenden, um dem Bild ein neues Element hinzuzufügen, ein Objekt zu ersetzen, ein Objekt oder einen Hintergrund zu entfernen und das Bild auf die gewünschte Höhe und Breite zu erweitern – ohne dass ein Fotoeditor erforderlich ist.

KI-unterstützte Suche

Für alle, die in ihren Marketing- oder Produktkampagnen auf Preshots (Bild oder Video) zurückgreifen, gibt es jetzt eine Möglichkeit, die Suche nach Online-Inhalten mit Hilfe von KI zu verbessern. 

Viele Jahre lang mussten Nutzer in Bildbibliotheken suchen, sich auf eine kleine Anzahl von Schlüsselwörtern beschränkten, die dem Bild, das sie im Kopf hatten, entsprechen sollten. Dienste wie Enhanced Search auf iStock verändern die Art und Weise, wie Menschen relevante Bilder und Videos finden. Sie ermöglichen umfänglichere Suchanfragen mit einer natürlicheren und aussagekräftigeren Sprache.  

Unsere eigenen Suchdaten und Analysen zeigen klar: Kleine und mittlere Unternehmen setzen bei der Suche nach Stock-Bildern und -Videos zunehmend auf natürliche Sprache. Mit der verbesserten Suche können Sie spezifische visuelle Deskriptoren – wie z. B. Motivdetails, Schauplatz und Tageszeit – in Ihren Abfragen verwenden. Damit finden Sie ganz einfach die richtigen Inhalte für Ihr Projekt. 

KI hat bereits dazu beigetragen, die Suche nach Inhalten und den kreativen Prozess für KMUs zu automatisieren und zu optimieren. Dadurch können Zeit und Geld gespart werden. KMUs können diese Innovationen in ihrem Content-Workflow nutzen, um besser mit ihren Kunden in Kontakt zu treten und sich von der Masse abzuheben. Gleichzeitig vermeiden sie rechtliche Risiken und Probleme. Mit einem durchdachten Ansatz ist das möglich!

Titelbild Picture Credits: @ PrettyVectors / iStock by Getty Images

Autor: Grant Farhall Chief Product Officer

Getty Images_Grant Farhall_CPO @Getty Images

Als Chief Product Officer ist Grant Farhall für die allgemeine Produktstrategie und Vision von Getty Images verantwortlich. In seiner Funktion ist Grant Farhall für die E‑Commerce‑Plattform und die Webseiten des Unternehmens, die User Experience, die Kundenforschung und die SEO‑Strategie zuständig. Kunden von Getty Images sollen damit noch einfacher aussagekräftige Inhalte entdecken, lizenzieren und teilen können, um ihre Zielgruppen an sich zu binden und letztlich den Erfolg ihres Unternehmens zu steigern.

Er arbeitet bereits seit zehn Jahren bei Getty Images und war zuletzt als Vice President of E‑Commerce tätig. Darüber hinaus bekleidete Grant Farhall mehrere Positionen bei iStock, unter anderem als General Manager, wo er an der Entwicklung und Umsetzung einer Turnaround‑Strategie für das Unternehmen mitwirkte, indem er das Produkt vereinfachte und besser auf die Kundenbedürfnisse ausrichtete.

Vor seiner Zeit bei Getty Images arbeitete Grant Farhall im Rundfunkjournalismus und als Studio Manager für verschiedene Werbe‑ und Webentwicklungsagenturen. Er hat einen Bachelor of Commerce der University of Calgary und ein Diplom in Rundfunkwissenschaften der Mount Royal University. In seiner Freizeit widmet sich Grant Farhall seiner achtjährigen Tochter, sagt in der National Lacrosse League Spielzüge für die Calgary Roughnecks an und fotografiert verlassene Gebäude in Westkanada.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Prompting the Future

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dmexco startupvalley Start-up of the Year Award powered by DMEXCO

DMEXCO 2024 festigt Position als zentraler Treffpunkt für internationale Marketing-Entscheider:innen

Unter dem Motto „Prompting the Future“ festigte die DMEXCO ihre Rolle als führende Veranstaltung für die Digitalwirtschaft. Mit über 850 internationalen Speaker:innen auf 16 Bühnen und 680 Ausstellern und Partnern aus aller Welt präsentierte die DMEXCO am 18. und 19. September in Köln die neuesten Entwicklungen in Marketing und Kommunikation. Künstliche Intelligenz zog sich als Leitthema durch die gesamte Veranstaltung, ergänzt um Schwerpunkte wie Retail Media, Total Video, DOOH, Programmatic Advertising, Sustainability, Social Media und Influencer Marketing. Sieben Formate feierten in diesem Jahr auf der DMEXCO Premiere, darunter der CMO Summit, ein hochkarätig besetztes Forum für internationale Marketingverantwortliche. 2025 findet die DMEXCO am 17. und 18. September in Köln statt.

Die globale Relevanz von Europas führendem Digital Marketing & Tech Event wurde eindrucksvoll durch über 40.000 Teilnehmende aus rund 90 Ländern untermauert. „Ich war dieses Jahr zum ersten Mal auf der DMEXCO, und was mich wirklich beeindruckt hat, war, wie lebendig und international diese Veranstaltung ist”, resümierte Milka Privodanova, VP, Head of EMEA bei Pinterest. „Unsere Mission bei Pinterest ist es, Menschen dazu zu inspirieren, sich ein Leben zu schaffen, das sie lieben. Da sich die gesamte Branche weiterentwickelt und vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten steht, ist es wichtiger denn je, Partnerschaften und Beziehungen aufzubauen und zu pflegen – deshalb habe ich die Gespräche, die ich geführt habe, und die neuen Kontakte, die wir während der zwei Tage geknüpft haben, sehr genossen.”

Künstliche Intelligenz zieht sich wie ein Base Layer durch die gesamte Veranstaltung

Brendon Kraham (Vice President, Search & Commerce Global Ads Solutions, Google) setzte mit seiner Keynote den Ton der Veranstaltung: Aus seiner Sicht eröffnet die Ära der Künstlichen Intelligenz neue Möglichkeiten, Menschen und Unternehmen auf aufregende Weise zusammenzubringen. Laut Kraham wird KI die Websuche und die Onlinewerbung grundlegend verändern. Susanne Franz (CMO, Volkswagen) ergänzte: „Der menschliche Faktor ist immer noch der Schlüssel, um die richtige Synergie zu erzielen, nicht die Maschine selbst. Sie wird den kreativen Prozess verändern, daran besteht kein Zweifel. Aber sie wird ihn nicht ersetzen.”

Die Speaker:innen betonten, wie schnell die Veränderungen durch Künstliche Intelligenz fortschreiten und warum es so bedeutsam ist, die Potenziale disruptiver Technologien frühzeitig zu erkennen und einzusetzen. Die Grenzen des Marketings müssen kontinuierlich erweitert werden. Sascha Lobo (Autor, Vortragsredner, Podcaster und Digitalunternehmer) ging noch einen Schritt weiter und forderte dazu auf, nicht nur KI-Strategien in Unternehmen einzubauen, sondern insbesondere auch die Arbeitskultur stetig weiterzuentwickeln. Es brauche eine Kultur des Ausprobierens.

Marketing-Elite diskutiert Weichenstellungen für digitale Transformation

Erstmals veranstaltete die DMEXCO einen CMO Summit. Hochrangige internationale Marketing-Entscheider:innen kamen zusammen, um zentrale Themen wie Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Datenanalyse und Corporate Branding zu diskutieren. Mit Beiträgen von prominenten Marketingköpfen wie Dr. Christian Hahn (Vice President Marketing Communications & Media, Deutsche Telekom AG), Elisa Gregori (Perrier Global Business Director – French Brands International Business Director, Nestlé), Artjem Weissbeck (Founder, Kapten & Son / Charles) und Rik Strubel (CMO, Westwing) bot der Summit eine exklusive Plattform für den Austausch über die strategischen Herausforderungen der Branche. Kerstin Köder (CMO of Middle and Eastern Europe, SAP SE) unterstrich dabei die Bedeutung der stetigen Transformation. Dabei betonte sie, dass ein Change nie abgeschlossen ist, sondern fortwährt. Unternehmenskultur und die Bedeutung des Teams rücken dabei stärker in den Vordergrund. Es gehe mehr um Fortschritt als Perfektion.

Innovations-Offensive in der Conference und auf der Expo

Der CMO-Summit ist Teil einer groß angelegten Innovations-Offensive im Conference-Programm sowie auf der Expo. Insgesamt wurde hier die zunehmende Konvergenz der einzelnen Media-Gattungen deutlich: Die Grenzen zwischen klassischen und digitalen Formaten verschwimmen im Programmatic- und erst recht im KI-Zeitalter zunehmend. Zu den neuen Formaten zählen:

Screenforce Day mit Future TV Stage:

In Kooperation mit Screenforce, der Gattungsinitiative der TV-Vermarkter der DACH-Region, setzte die DMEXCO erstmals einen Schwerpunkt zur Weiterentwicklung des Fernsehens. In Keynotes, Talks und Best-Cases-Präsentationen diskutierte die Branche zentrale Themen wie Werbewirkung und Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter. Für Malte Hildebrandt (Geschäftsführer, Screenforce Gattungsmarketing) ist es besonders wichtig, „dass wir immer wieder den Fokus darauf legen, dass wir nicht die Old Boys und Girls sind, sondern dass wir am Puls der Zeit arbeiten. Das Fernsehen, so wie wir es verstehen, ist extrem innovativ. […] ATV, CTV – wir vereinen das Beste aus beiden Welten, aus der digitalen Welt und der Seite.“

DOOH-Summit:

Die DMEXCO 2024 belebte den DOOH wieder: Als eine der wachstumsstärksten Gattungen im Werbemarkt greift sie immer stärker auf die technologische Infrastruktur der Digitalbranche zurück. Die Zukunft der Außenwerbung etwa liege laut Björn Kaspring (Vice President Product Management Digital, Ströer Media Solutions) in Mixed-Format-Kampagnen, wodurch nicht nur Reichweite, sondern auch Präzision maximiert wird. Diederick Ubels (Managing Director, EMEA, Vistar Media) sieht die Problematiken vor allem bei mangelnder Datenkreativität, Vorbehalten gegen gerechtfertigte TKPs und Fehler in der Mediaplanung.

Creativity Summit:

Präsentiert vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., dem Deutschen Digital Award und der DMEXCO, gab der Creativity Summit praxisnahe Einblicke und Impulse, wie Kreative und Markenverantwortliche die neuesten Trends und Innovationen der Branche erfolgreich umsetzen können. Speaker:innen wie Dora Osinde (Chief Creative Officer, Ogilvy Group Germany), Marjorieth Sanmartin (CCO, Philipp und KIeuntje. fischerAppelt) und DAvide Colla (Founder & Creative Director, 150UP) diskutierten anhand aktueller Fallstudien die Herausforderungen rund um Künstliche Intelligenz und die damit verbundene Verschiebung der Wertschöpfungsketten.

Corporate Influencer Summit:

„The People Branding Company” präsentierte hier Hacks und Neuheiten rund um die Plattform LinkedIn. „Um eine Arbeitgebermarke aufzubauen, sind Corporate Influencer das effektivste Mittel – momentan erleben wir hier einen neuen Peak: Mit 15 Corporate Influencern von Henkel haben wir etwa 1 Mio. Views innerhalb weniger Wochen erzielt. Das zeigt, dass die Mitarbeitenden die besten Markenbotschafter sind”, sagt Céline Flores Willers (Gründerin und CEO, The People Branding Company).

Immersive Experience Area:

Der in Partnerschaft mit dem BVDW ins Leben gerufene Playground stellte zukunftsweisende Technologien wie AR und VR in den Mittelpunkt. Ikeas Virtual Reality Showroom, das Interactive Museum von Discovery Dock und die 360°-Fotografien und -Videos gaben eindrucksvolle Einblicke in die Zukunft der digitalen Interaktion von Marken.

Video Days:

Auf der Experience Stage am 19. September diskutierten Creator:innen und Markenverantwortliche über die Zukunft der Creator-Economy und der Zusammenarbeit mit Brands. Fabian Grischkat, Influencer und Aktivist, hat dabei die heutige Arbeit von Influencern mit der einer Redaktion verglichen: Werbung und Inhalte sollten strikt getrennt werden, um authentisch und transparent zu bleiben.

Zum zweiten Mal fand der Next Agency Summit statt. Die Sessions widmeten sich den Veränderungen der Agenturwelt, insbesondere durch den Einfluss von KI, Nachhaltigkeit und Datenschutz. Um die KI-Transformation als Agentur zu meistern, müssen sie laut Jasper Börnssen (Innovation & Marketing Lead, Justaddsugar) „keine Techbude sein”, aber Verantwortung übernehmen, indem „kleine Gruppen von AI-Ambassadors das Thema in einzelne Abteilungen tragen.” Auf diese grundlegende Veränderung sollten Agenturen sich laut Börnssen einstellen: „Der Creative Spark muss im Zentrum stehen, aber das Pareto Prinzip wird sich grundlegend verändern: 99 % AI und 1 % ‘Human Spark’.”

Retail Media Summit: Bereits zum dritten Mal veranstaltete die DMEXCO einen eigenen Programmschwerpunkt für die Publisheraktivitäten des Handels. In Diskussionen und mit Cases wurden unter anderem Themen wie Datenkreativität, aktuelle TKPs und die Verbindung von Retail Media in den stationären Handel adressiert. Sabine Juenger (Vice President Advertising Services, OTTO) etwa hob die Bedeutung von Retail Media für den E-Commerce hervor.

Innovationen im Fokus: Global Player und Start-ups auf der DMEXCO Expo

Auch in diesem Jahr präsentierte sich die DMEXCO Expo als zentrale Plattform für führende Unternehmen der Digitalbranche und aufstrebende Innovatoren. Zu den Ausstellern zählten unter anderem Google, Amazon Ads, Salesforce, United Internet Media, Shopify, Microsoft Advertising, Taboola, Pubmatic sowie Schwarz Media (Lidl Kaufland). Die DMEXCO etabliert sich hier zunehmend als Event für Produktlaunches der digitalen Wirtschaft. So präsentierte Google beispielsweise neue Funktionen und Steuerungsmöglichkeiten für KI-gestützte Kampagnen, die AGF gab die Aufnahme von Amazon Prime Video in ihr strategisches Planungstool (AGF Reach Planner) bekannt und HASE & IGEL präsentierte den neuen Markenauftritt von Neutrum, eine analytische KI Plattform für Marketing und Sales.

Die DMEXCO war zudem Bühne für Start-ups, darunter ParcelDealz, Refluenced, und WebinarGeek. Exemplarisch für die Innovationskraft und die Fähigkeit zur schnellen Adaption neuer Technologien, pitchten ausgewählte Start-ups in Kooperation mit StartupValley ihre Ideen. In diesem Rahmen wurde auch der Start-up of the Year Award powered by DMEXCO an die Promodoro GmbH verliehen. Das Unternehmen schaltet Marketing auf Pizzakartons und verbindet so effektiv Guerilla Marketing und multisensuale Wahrnehmung.

dmexco 2024 startup of the year award powerd by dmexco

Köln bleibt Hotspot der Digitalindustrie

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse: „Die DMEXCO hat erneut ihre Strahlkraft als zentraler Treffpunkt für die globale Digitalwirtschaft bewiesen. Mit einem klaren Fokus auf die neuesten Technologien und Trends wie Künstliche Intelligenz und die Zukunft des Marketings setzen wir Maßstäbe für die Branche und bieten eine unvergleichliche Plattform für Networking und Innovation. Zusätzlich haben wir es durch die erneute erfolgreiche Kooperation mit der Digital X geschafft, an zwei Tagen die wichtigsten Multiplikatoren der Tech- und Marketing-Community in Köln zu versammeln und die Stadt wieder zum digitalen Hotspot Europas zu machen.”

Verena Gründel, Director Brand & Communications DMEXCO:

„680 Aussteller und Partner sowie über 850 Speaker:innen haben eindrucksvoll gezeigt, wie die digitale Wirtschaft den rasanten technologischen Wandel vorantreibt. Der Megatrend der Branche, Künstliche Intelligenz, wurde in allen Facetten diskutiert. Die DMEXCO als Innovationsplattform hat den Aufbruchgeist der Branche weiter angefacht. Unsere Gäste fahren voller neuer Kontakte, Inspirationen, Know-how und Geschäftsabschlüsse nach Hause. Auch unsere neue Strategie, die CMOs der Werbetreibenden unter anderem mit dem CMO Summit in den Fokus zu stellen, ging auf. Wir haben bewiesen: Die DMEXCO ist der zentrale Treffpunkt für Marketing-Entscheider:innen. Die DMEXCO ist Chefsache.”

Dirk Freytag, Präsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V.:

„Mit der diesjährigen Ausgabe haben wir die DMEXCO auf ein neues Level gehoben. Wir sind facettenreicher, inhaltsstark und fördern noch deutlicher den Austausch für Businessentscheider:innen. Das unterstreicht auch das positive Feedback der Aussteller:innen über die konkreten Abschlüsse vor Ort. Gleichzeitig bin ich stolz, was wir aus der Digitalen Wirtschaft für die Digitale Wirtschaft auf die Beine gestellt haben. Mehr BVDW war noch nie. Wir haben mit dem Motto zum einen das Thema der vergangenen zwei Jahre und vor allem der Zukunft intensiv beleuchtet und parallel an die Industrie appelliert: gestaltet die Zukunft. Als BVDW gehen wir mit gutem Beispiel voran. Dabei wird die DMEXCO der Ort für die Zukunftsgestalter:innen in Deutschland, Europa und darüber hinaus bleiben.”

Zusätzlich brachte die parallel stattfindende Digital X, die europäische Digitalisierungsinitiative der Deutschen Telekom AG, internationale Prominenz wie Dirk Nowitzki, Meredith Whittaker, Matt Garman und Dominic Liechti auf die Bühne. Damit bot Köln durch die Kooperation beider Events eine ideale Plattform für internationale Tech- und Digitalexpert:innen in Köln.

Weitere Stimmen von ausgewählten Ausstellern und Partnern finden Sie hier: https://dmexco.com/de/statements/

Bild © Koelnmesse

Quelle Koelnmesse GmbH

Was steckt hinter dieser Idee, die alles verändert?

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ich parke billiger gideon reymann

ICH PARKE BILLIGER ist ein Vergleichsportal, das Nutzern hilft, schnell und einfach die besten und günstigsten Parkmöglichkeiten zu finden

Könnten Sie uns die Entstehungsgeschichte von ICH PARKE BILLIGER erzählen?

Die Expertise in der Vermarktung und Softwareentwicklung von Juliane Roß und Gideon Reymann traf 2008 auf die Kompetenzen in der Parkplatzwirtschaft von Dein Stellplatz. Recherchen ergaben, dass die damals bestehenden Vergleichsportale für Flughafenparkplätze erhebliche Defizite aufwiesen und die Bedürfnisse sowohl der Kunden als auch der Betreiber von Parkplätzen nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Diese Erkenntnis motivierte dazu, ein neues, innovatives Produkt zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Im Jahr 2014 wurde die Idee ausgesprochen, ein Vergleichsportal zu erstellen, und 2015 wurde die SOFTPUNK GmbH gegründet, eine Gesellschaft, um das Projekt zu starten. Die Entwicklung der Software und die dazugehörigen Prozesse dauerten ein Jahr bis zum Launch. Nach der Markteinführung hatten wir weder Parkplätze noch Kunden. Es dauerte drei Monate, bis wir die erste Buchung verzeichnen konnten.

Was ist die langfristige Vision von ICH PARKE BILLIGER und wie planen Sie, diese zu erreichen?

ICH PARKE BILLIGER strebt an, das führende Vergleichsportal für Flughafenparkplätze zu werden, indem es kostengünstige und nachhaltige Parklösungen mit hohem Kundenservice und Komfort bietet. Auf unserer Plattform heben wir umweltfreundliche Parkplätze hervor und arbeiten mit geprüften Anbietern zusammen. Wir optimieren kontinuierlich die Benutzerfreundlichkeit unserer Website und App sowie die Transparenz bei Kundenbewertungen. Durch den Einsatz von Datenanalyse und künstlicher Intelligenz verbessern wir die Benutzererfahrung. Rabatte und Treueprogramme fördern wiederholte Buchungen, während spezielle Angebote für Elektrofahrzeuge nachhaltige Mobilität unterstützen. Mit diesen Maßnahmen wollen wir langfristig als Marktführer für nachhaltige Flughafenparkplätze etabliert sein.

Auf welche spezifischen Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe konzentrieren Sie sich und wie stellen Sie sicher, dass diese durch Ihre Dienstleistungen erfüllt werden?

Wir konzentrieren wir uns darauf, die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zu erfüllen und die Parkplatzsuche am Flughafen so komfortabel wie möglich zu gestalten. Ein zentrales Anliegen ist der Preisvergleich, um den günstigsten Parkplatz zu finden. Dafür bieten wir umfangreiche Preisvergleiche und Sonderangebote an. Wir informieren auch über Sicherheitsmerkmale wie Überwachungskameras und eingezäunte Bereiche sowie über die Entfernung der Parkplätze vom Terminal, verfügbare Shuttle-Services und Valet-Angebote.

Unsere Nutzer schätzen zudem flexible Buchungsoptionen, weshalb wir bis zu 24 Stunden vor Anreise flexible Stornierungs- und Änderungsbedingungen anbieten. Für Last-Minute-Stornierungen steht das Storno-Plus-Paket zur Verfügung. Zusätzliche Dienstleistungen wie das Aufladen von Elektrofahrzeugen oder die Fahrzeugreinigung sind ebenfalls integriert. Schließlich legen wir großen Wert auf eine nutzerfreundliche Gestaltung, die eine einfache und intuitive Bedienung ermöglicht. So gewährleisten wir eine stressfreie und effiziente Parkplatzsuche.

Welche Herausforderungen sind für ICH PARKE BILLIGER am schwierigsten zu bewältigen und welche Strategien haben Sie entwickelt, um diese Herausforderungen zu meistern?

Der starke Wettbewerbsdruck erfordert eine kontinuierliche Verbesserung unserer Plattform durch innovative Funktionen und gezieltes Marketing. Preis- und Verfügbarkeitsänderungen begegnen wir mit einem robusten System zur Aktualisierung, um stets aktuelle Informationen zu liefern. 

Die Servicequalität sichern wir durch die Zusammenarbeit mit verifizierten und persönlich geprüften Anbietern sowie ein integriertes Bewertungssystem, das die besten Anbieter hervorhebt. Um den Erwartungen an Benutzerfreundlichkeit und Technologie gerecht zu werden, optimiert unser Entwicklungsteam die Plattform kontinuierlich.

Flexible Buchungsoptionen und exzellenter Kundensupport sind ebenfalls zentral. Deshalb bieten wir flexible Stornierungs- und Änderungsbedingungen bis 24 Stunden vor Anreise sowie zuverlässigen Support an. Investitionen in skalierbare Cloud-Technologien und robustes Hosting garantieren eine stabile und performante Plattform. Mit diesen Maßnahmen meistern wir die Herausforderungen und bieten unseren Nutzern erstklassigen Service.

Was unterscheidet ICH PARKE BILLIGER von anderen Anbietern von Parkplätzen in Flughafennähe und wie hat dies zum Gewinn des Deutschen Service Preises 2024 beigetragen?

ICH PARKE BILLIGER hebt sich durch zentrale Merkmale von anderen Anbietern ab, was maßgeblich zu unserem Gewinn des Deutschen Service Preises 2024 beigetragen hat. Ein herausragendes Merkmal unseres Angebots ist unser umfassender Preis- und Leistungsvergleich. Dieser ermöglicht es Nutzern, die beste Option basierend auf verschiedenen Kriterien wie Preis, Lage und Zusatzleistungen zu finden. Dazu gehören zum Beispiel Shuttle-Transfer, Valet-Parking oder überdachtes Parken. Dies ist besonders hilfreich für beliebte Standorte wie das Parken am Flughafen Frankfurt oder das Parken am Flughafen München. Ein weiterer Vorteil ist unser exzellenter Kundenservice, der schnell und effizient auf Anfragen reagiert. Wir arbeiten ausschließlich mit verifizierten und bewerteten Parkplatzanbietern zusammen, wobei ein Bewertungssystem die Qualität kontinuierlich überwacht. Die benutzerfreundliche Gestaltung unserer Plattform sorgt für eine angenehme Buchungserfahrung. Regelmäßige Usability-Tests und technologische Innovationen gewährleisten eine einfache Bedienung. Diese Kombination aus erstklassigem Service und technischer Exzellenz hat uns den Deutschen Service Preis 2024 eingebracht.

Wie hat die Auszeichnung mit dem Deutschen Service Preis 2024 die Wahrnehmung Ihres Unternehmens durch Kunden und in der Branche verändert?

Die Auszeichnung mit dem Deutschen Service Preis 2024 hat die Wahrnehmung von ICH PARKE BILLIGER bei Kunden und in der Branche erheblich verändert. Bei unseren Kunden hat sie das Vertrauen in unsere Dienstleistungen gestärkt, was zu höherer Kundenbindung und einem positiven Image geführt hat. Die erhöhte Sichtbarkeit hat uns neue Kunden gebracht und die Loyalität bestehender Kunden gestärkt. In der Branche hat die Anerkennung uns als Branchenführer etabliert und unsere Innovationskraft und Servicequalität unterstrichen. Dies hat unsere Attraktivität für potenzielle Partnerschaften gesteigert und zu wertvollen Kooperationen geführt. Die Auszeichnung motiviert uns, weiterhin höchste Standards zu halten und unsere Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern, was unsere Position als führender Anbieter von Flughafenparkplätzen weiter festigt.

Wie geht ICH PARKE BILLIGER mit der zunehmenden Digitalisierung und den sich ändernden Anforderungen der Kunden an Bequemlichkeit und Effizienz um?

ICH PARKE BILLIGER begegnet der zunehmenden Digitalisierung und den wachsenden Kundenanforderungen an Bequemlichkeit und Effizienz mit gezielten Maßnahmen und kontinuierlichen Verbesserungen. Wir integrieren moderne Technologien wie KI und maschinelles Lernen, um unsere Plattform leistungsfähiger und benutzerfreundlicher zu gestalten. Regelmäßige Updates unserer Website und Web-App sorgen für eine intuitive und nahtlose Nutzung, während ein smarter Buchungsvorgang die Effizienz bei der Parkplatzsuche verbessert.

Unsere Plattform ist für die mobile Nutzung optimiert, sodass Kunden bequem von unterwegs buchen und auf alle Informationen zugreifen können. Wir erweitern unseren Kundenservice um digitale Kanäle wie Chatbots und Live-Chat, um schnelle Unterstützung zu bieten. Im E-Mail-Marketing setzen wir auf personalisierte Angebote, die genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind, und legen großen Wert auf den Schutz ihrer Daten durch moderne Sicherheitsmaßnahmen.

Mit diesen Maßnahmen stellt ICH PARKE BILLIGER sicher, dass wir den Anforderungen der digitalen Ära gerecht werden und den Komfort und die Effizienz bieten, die unsere Kunden erwarten.

Können Sie einige der zukünftigen Entwicklungen teilen, die bei ICH PARKE BILLIGER geplant sind?

Wir arbeiten kontinuierlich an innovativen Entwicklungen, um unser Angebot zu verbessern und den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. In naher Zukunft planen wir, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen weiter auszubauen, um Preisprognosen und Verfügbarkeiten zu optimieren sowie die Nutzererfahrung zu personalisieren. Ein Fokus liegt auf der Weiterentwicklung unserer mobilen Angebote, einschließlich neuer Funktionen für die Buchung und Verwaltung von Parkplätzen sowie einer Offline-Version. Wir erweitern unsere Partnerschaften mit Parkplatzanbietern, um innovative Services wie E-Ladestationen und Angebote für Langzeitparker einzubinden. Unsere firmeneigene Betreibersoftware wird ebenfalls smarter und benutzerfreundlicher. Zusätzlich investieren wir in den Kundenservice durch den Einsatz von Chatbots, die auf natürlicher Sprachverarbeitung basieren, um Anfragen schneller und präziser zu beantworten. Schließlich erweitern wir unsere Plattform um Funktionen, die den Buchungsprozess weiter vereinfachen. Mit diesen Entwicklungen wollen wir die Benutzerfreundlichkeit erhöhen, die Servicequalität verbessern und unseren Kunden ein noch besseres Erlebnis bei der Parkplatzsuche bieten.

Welche Rolle spielt die Nachhaltigkeit in der Zukunftsstrategie Ihres Unternehmens?

Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle in der Zukunftsstrategie unseres Vergleichsportals für Flughafenparkplätze. Da immer mehr Verbraucher umweltfreundliche Optionen bevorzugen, bieten wir gezielt nachhaltige Parkmöglichkeiten an, wie Ladestationen für Elektrofahrzeuge, und gewinnen so die Loyalität dieser Kundengruppe. Dies verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil und hebt uns von der Konkurrenz ab.

Durch die proaktive Berücksichtigung strengerer Emissionsanforderungen und die Zusammenarbeit mit umweltfreundlichen Anbietern erweitern wir unser Angebot und steigern unsere Attraktivität. Nachhaltigkeit führt auch zu Kosteneinsparungen und stärkt unsere gesellschaftliche Verantwortung. Langfristig sichert uns dieser Fokus eine bessere Marktposition und fördert die Kundenbindung.

Wie gehen Sie mit dem Wettbewerb im Markt um und welche Schritte unternehmen Sie, um Ihre Marktposition zu stärken?

Wir nehmen den Wettbewerb im Markt ernst und haben Maßnahmen ergriffen, um unsere Marktposition zu stärken. Dabei setzen wir auf Technologien wie Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um präzise Preisprognosen und Verfügbarkeiten zu bieten und gleichzeitig unsere Plattform benutzerfreundlich zu gestalten. Um uns von der Konkurrenz abzuheben, bieten wir nicht nur Parkraumvergleiche, sondern auch zusätzliche Services wie flexible Stornierungsbedingungen und eine erweiterte Kundenbetreuung. Dank unserer Partnerschaften können wir ein breites Angebot an Parkmöglichkeiten anbieten, einschließlich exklusiver Services wie E-Ladestationen und Valet-Parking.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf exzellentem Kundenservice, den wir über traditionelle und moderne Kommunikationskanäle wie Live-Chat und Chatbots bereitstellen. Zudem investieren wir in gezielte Marketingkampagnen, um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen. Dazu zählen Online-Werbung, SEO, Social-Media-Kampagnen und Kooperationen mit Reiseplattformen und Influencern. Unser Angebot wird kontinuierlich erweitert, um den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden.

Was sind die drei wichtigsten Ratschläge, die Sie anderen Gründern auf der Basis Ihrer Erfahrungen mit ICH PARKE BILLIGER geben würden?

Erstens, legen Sie besonderen Wert auf die kontinuierliche Optimierung Ihrer Technologie. Halten Sie Ihre Plattform stets auf dem neuesten Stand, um eine verbesserte Benutzererfahrung zu bieten und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Zweitens, investieren Sie in exzellenten Kundenservice. Ein herausragender Kundenservice kann den Unterschied zwischen einem einmaligen und einem treuen Kunden ausmachen. Nutzen Sie moderne Kommunikationskanäle, um schnell und effizient zu unterstützen.

Drittens, bleiben Sie flexibel und offen für Veränderungen. Reagieren Sie auf Marktentwicklungen und Kundenfeedback, um relevant zu bleiben und Ihren Service zu verbessern. Anpassungsfähigkeit ist entscheidend, um Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen.

Diese drei Ratschläge – technologische Optimierung, exzellenter Kundenservice und Flexibilität – sind entscheidend für den langfristigen Erfolg und nachhaltiges Wachstum eines Unternehmens.

Welche Bedeutung hat das Kundenfeedback für die Weiterentwicklung Ihrer Dienstleistungen und wie integrieren Sie dieses Feedback in Ihre Betriebsprozesse?

Kundenfeedback spielt bei uns eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung und ist fest in unsere Betriebsprozesse integriert. Wir betrachten es als entscheidenden Impulsgeber für kontinuierliche Verbesserungen und Innovationen. Um das Feedback effektiv zu nutzen, sammeln wir systematisch Rückmeldungen über verschiedene Kanäle und analysieren diese, um Muster und häufige Anliegen zu identifizieren. Basierend auf diesen Analysen arbeiten unsere Entwicklungsteams an gezielten Anpassungen, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen und bewährte Funktionen weiter auszubauen.

Kritik und Anregungen zu den Angeboten vor Ort nehmen wir ernst und suchen aktiv den Dialog mit den Parkplatzbetreibern, um gemeinsam Lösungen zu finden. Kundenwünsche fließen direkt in die Planung zukünftiger Funktionen und Dienstleistungen ein, sodass unser Angebot stets den aktuellen Bedürfnissen entspricht. Das Feedback wird regelmäßig in Team-Meetings und strategischen Besprechungen eingebracht, um als Grundlage für konkrete Verbesserungsmaßnahmen und die langfristige Unternehmensstrategie zu dienen. Durch diesen integrativen Ansatz stellen wir sicher, dass Kundenfeedback aktiv in die Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen einfließt, was die Benutzererfahrung optimiert, die Kundenzufriedenheit erhöht und unsere Marktposition stärkt.

Bildcredits Foto: Thomas Ecke / DISQ / ntv

Wir bedanken uns bei Gideon Reymann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: ICH PARKE BILLIGER

Kontakt:

SOFTPUNK GmbH
Kremmener Straße 43
D-16515 Oranienburg

Kann ein persönlicher KI-Lehrer das Bildungssystem retten?

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RocketTutor Gründer V.l.: Lionel Rühlemann, Yue Wu und Komaldeep Chahal präsentieren die KI-Mathenachhilfe „RocketTutor“. Sie erhoffen sich ein Investment von 400.000 Euro für 4,2 Prozent der Firmenanteile. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

RocketTutor stellt am 23. September in der „Höhle der Löwen“ sein innovatives Startup vor, das mit einem KI-basierten Lernassistenten Schülern hilft, ihre Mathenoten durch individuelle Unterstützung zu verbessern

Kannst du uns eine kurze Einführung in dein Startup geben? Wer seid ihr als Gründer? 

Wir bei RocketTutor wollen das Bildungssystem retten. 

Wir geben jedem einzelnen Lernenden seinen persönlichen KI-Lehrer, der in der Schule und zu Hause jedem Kind individuell bei Mathe hilft. Der KI-Tutor stellt passende Übungen, versteht genau, wo die Schwächen des Einzelnen liegen und kann dann alles, was der Lernende nicht versteht, nochmal genau erklären und in Echtzeit gezielte Übungen stellen und Kompetenzen fördern. 

Unsere Mitgründer Yue stellt sicher, dass unsere KI didaktisch und mathematisch die besten Antworten gibt und genau die Lernmaterialien empfiehlt, die der Lernende gerade braucht.  Unser Mitgründer Lio designend unsere neuen Features und sorgt dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler von uns wissen. 

Komal ist das Tech-Genie und sorgt dafür, dass RocketTutor dir die beste Lernerfahrung bietet. 

In welcher Branche ist euer Startup tätig und was ist euer Kernprodukt oder eure Kern-Dienstleistung? 

RocketTutor ist eine KI-Lernplattform, die Schülerinnen und Schülern effektiv hilft, schneller zu besseren Mathenoten zu kommen. 

Wie und wann ist die Idee für euer Startup entstanden? Gab es ein spezifisches Problem oder eine Marktlücke, die ihr adressieren wolltet? 

Unser Mitgründer Yue ist als Kind zurück nach China gezogen und musste innerhalb von Wochen eine komplett neue Schrift und Sprache lernen.  Er hatte das riesengroße Glück, dass seine Oma nur für ihn in den Ruhestand gegangen ist, um ihm dabei zu helfen. Durch die täglichen privaten Lernsessions, die Motivation und Energie seiner Großmutter hat er es auch in kürzester Zeit geschafft Anschluss in der neuen Schule zu finden. Seitdem wollte er dieses riesengroße Privileg mit allen teilen! Mitgründer Lio kommt aus einer Lehrkräftefamilie und kennt Yue übers Wirtschaftsinformatik-Studium. Die aktuellen Probleme von Lehrkräften, Schüler:innen und dem aktuellen Bildungssystem und mögliche Problemlösungen waren deshalb permanent Diskussionsstoff zu Hause.  Mitgründer Komal brennt genauso für Bildung. Er hat schon in Indien erfolgreich eine Bildungsapp entwickelt und ist jetzt das Tech-Brain hinter RocketTutor. 

Was macht euer Produkt oder eure Dienstleistung im Vergleich zu bestehenden Lösungen einzigartig? Welche innovativen Technologien oder Ansätze verwendet ihr? 

RocketTutor ist die erste Lernplattform, die Schülerinnen und Schüler so genau versteht und so individuell helfen kann wie ein echter (teurer) KI-Nachhilfelehrer. Dadurch, dass die KI genau weiß, wo die Schwächen des Einzelnen liegen und bei welchem Schritt er gerade hängt, kann sie genau die wichtigen Dinge nochmal genau erklären und in Echtzeit gezielte Übungen stellen. So kommen Schülerinnen und Schüler effektiv, schneller zu besseren Mathenoten. Wir nutzen generative KI. 

Was ist die langfristige Vision eures Startups? Welche spezifischen Ziele wollt ihr in den nächsten 1-5 Jahren erreichen? 

Bildung ist aktuell unfair. Kinder von Akademikern gehen sehr wahrscheinlich aufs Gymnasium, Kinder aus bildungsarmen Verhältnissen eher nicht. Grund dafür ist, dass unser Bildungssystem darauf ausgelegt ist, dass Kinder außerhalb der Schule Unterstützung bekommen. Können die Eltern diese Unterstützung nicht geben, weil sie z.B. die Sprache nicht können, beide Vollzeit arbeiten und keine teure private Nachhilfe bezahlen können, bleibt das Kind oft in der Schule zurück. 

Wir wollen das ändern. Mit RocketTutor bekommt jedes Kind einen bezahlbaren, persönlichen Nachhilfelehrer. 

Warum habt ihr euch entschieden, bei „Die Höhle der Löwen“ zu pitchen? Welche Aspekte eures Startups möchtet ihr besonders hervorheben, um die Investoren zu überzeugen? 

Wir suchen einen starken Löwen, der genauso für Bildung brennt wie wir.  

Wir erhoffen uns, dass uns ein Löwe hilft, unsere Vision hinauszutragen und eine öffentliche und politische Debatte aufnimmt, wie wir unser Bildungssystem mit KI-Assistenten wie unseren retten können.   

Wie sieht euer Fahrplan für die Entwicklung des Startups nach „Die Höhle der Löwen“ aus? Gibt es bereits konkrete Pläne für Expansion, Skalierung oder neue Produkte/Dienstleistungen? 

Nach der Höhle der Löwen wollen wir RocketTutor für alle Klassen und alle Schulformen ausrollen (bisher gibt es nur die Klassen 8-13 am Gymnasium). Zudem wollen wir unsere KI-Technologie weiter ausbauen, sodass wir auch automatisch in Echtzeit in hochgeladenen Aufgaben Fehler erkennen können und diese korrigieren können. 

Was sind die wichtigsten Lektionen, die ihr auf eurem Weg als Gründer gelernt habt?  

Als Start-up gibt es immer zu viele To-dos für zu wenige Leute. 

Viele Start-ups versuchen dann alles zu machen. Das klappt aber meistens nicht und ist meistens auch gar nicht nötig. Fokussiert euch auf die Dinge, die wirklich wichtig für eure User sind und löst deren Haupt Pain-Points. Wenn ihr das tut, ist es egal, wenn die UI nicht 100 % perfekt ist oder es viele Zusatzfunktionen noch nicht gibt.  

Aber auch nach der ersten Bestätigung durch die ersten User, sollte man nie aufhören, so eng an den Usern zu sein wie möglich. Das Gefährlichste ist, wenn Gründer anfangen, neue Lösungen zu bauen, ohne mit den Nutzern zu sprechen. Das bedeutet: Ihr solltet jede Woche mindestens mit 2 eurer User sprechen und sie beim Benutzen eurer Produkte begleiten. 

Bild: V.l.: Lionel Rühlemann, Yue Wu und Komaldeep Chahal präsentieren die KI-Mathenachhilfe „RocketTutor“. Sie erhoffen sich ein Investment von 400.000 Euro für 4,2 Prozent der Firmenanteile. 
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie RocketTutor am 23. September 2024 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Lionel Rühlemann, Yue Wu und Komaldeep Chahal für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie kann ein außergewöhnlicher Spürsinn Leben retten?

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Dogscan GründerAli Bouklloua, Florian Wienen und Alexander Maßen präsentieren mit "Aki" „DOGSCAN“, die Lungenkrebsfrüherkennung mit Hilfe von Hunden. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Am 23. September stellt Dogscan in der „Höhle der Löwen“ sein Startup vor, das mit speziell ausgebildeten Spürhunden eine innovative Methode zur Früherkennung von Lungenkrebs entwickelt hat

Kannst du uns eine kurze Einführung in dein Startup geben? Wer seid ihr als Gründer?

Dogscan ist ein innovatives Startup, das auf die Früherkennung von Lungenkrebs spezialisiert ist. Wir nutzen speziell ausgebildete Hunde, deren außergewöhnlicher Geruchssinn es ermöglicht, Lungenkrebs in seinen frühen Stadien zu erkennen, noch bevor Symptome auftreten. Dies erhöht die Heilungschancen erheblich, da eine frühzeitige Behandlung oft entscheidend ist. Hinter Dogscan stehen Alexander Maßen und Florian Wienen, die das Startup gegründet haben. Unterstützt werden sie mittlerweile von einem engagierten Team, das sich mit Leidenschaft dem Ziel verschrieben hat, Leben zu retten.

In welcher Branche ist euer Startup tätig und was ist euer Kernprodukt oder eure Kern-Dienstleistung?

Dogscan GmbH ist ein junges Startup, das sich auf die Entwicklung einer zuverlässigen und innovativen Methode zur Lungenkrebsvorsorge spezialisiert hat, insbesondere für die Früherkennung. Unser Kernprodukt basiert auf der Analyse von Atemproben, die von speziell ausgebildeten Tumorspürhunden auf Anzeichen von Lungenkrebs untersucht werden.

Der Ablauf ist einfach: Der Kunde erhält ein Paket mit einem Probenset, das eine von uns entwickelte Maske enthält. Mit dieser Maske wird die Atemluft des Kunden zu Hause aufgefangen und anschließend in einem beigefügten Umschlag an uns zurückgesendet. Nach Eingang der Probe wird sie von fünf speziell trainierten Hunden auf mögliche Anzeichen von Lungenkrebs untersucht. Zeigt kein Hund die Probe an, ist das Ergebnis negativ. Werden ein bis zwei Hunde auf die Probe aufmerksam, wird der Test kostenlos wiederholt, bis ein klares Ergebnis vorliegt. Zeigen drei bis fünf Hunde die Maske an, wird das Ergebnis als positiv gewertet.

Der Kunde erhält das Resultat innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Probe, entweder per Post, E-Mail oder in einem persönlichen Gespräch mit unserem Facharzt. In diesem Fall wird empfohlen, dass der Kunde seinen Arzt aufsucht, um die weiterführende Diagnostik einzuleiten.

Wie und wann ist die Idee für euer Startup entstanden? Gab es ein spezifisches Problem oder eine Marktlücke, die ihr adressieren wolltet?

Die Idee entstand aus einem sehr persönlichen Antrieb: Nachdem Alexander Maßen seinen Vater an Lungenkrebs verlor, wurde ihm bewusst, wie groß der Bedarf an frühzeitiger Diagnose ist. Lungenkrebs wird oft erst in späten Stadien diagnostiziert, was die Heilungschancen stark mindert. Zusammen mit Florian Wienen, einem Experten für die Ausbildung von Spürhunden, entwickelte er die Idee, die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Hunden für die medizinische Früherkennung zu nutzen. Die Hunde durchlaufen ein intensives Training, um den spezifischen Geruch von Krebszellen zu identifizieren und ermöglichen so eine Frühdiagnose, die bisher in Deutschland in dieser Form nicht verfügbar ist.

Was macht euer Produkt oder eure Dienstleistung im Vergleich zu bestehenden Lösungen einzigartig? Welche innovativen Technologien oder Ansätze verwendet ihr?

Dogscan bietet eine innovative, nicht-invasive Methode der Krebsfrüherkennung. Die einfache Handhabung – Atemprobe von zu Hause – und die schnelle, zuverlässige Auswertung durch unsere Hunde machen unsere Dienstleistung einzigartig. Darüber hinaus bietet unser Ansatz eine sehr frühe Erkennung von Lungenkrebs, die oft das Leben unserer Kunden retten kann. Die Hunde können selbst kleinste Spuren von Krebs wahrnehmen, lange bevor bildgebende Verfahren oder andere Tests Anomalien entdecken würden.

Was ist die langfristige Vision eures Startups? Welche spezifischen Ziele wollt ihr in den nächsten 1-5 Jahren erreichen?

Unsere Vision ist es, Dogscan zu einem etablierten Bestandteil der medizinischen Vorsorge zu machen. Unsere aktuelle Genauigkeit in Bezug auf die Trefferquote liegt in allen vier Stadien bei 99 %. Um diese Ergebnisse unabhängig zu validieren, wird das Lungenkrebszentrum Berlin Havelhöhe in Zusammenarbeit mit der Charité eine entsprechende Studie durchführen. Dies soll eine Referenzstudie auf diesem Gebiet werden umso jeden Zweifel erhaben zu sein und den Weg für eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen zu ebnen.

Warum habt ihr euch entschieden, bei „Die Höhle der Löwen“ zu pitchen? Welche Aspekte eures Startups möchtet ihr besonders hervorheben, um die Investoren zu überzeugen?

Die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ bietet uns eine großartige Plattform, um unsere innovative Idee einem breiten Publikum vorzustellen. Wir möchten die Investoren von der Wirksamkeit und den lebensrettenden Potenzialen unserer Methode überzeugen. Besonders hervorheben möchten wir die Einfachheit, den nicht-invasiven Charakter und die beeindruckende Präzision unserer Technologie.

Welche Art von Unterstützung oder Investition erhofft ihr euch durch die Show? Wie plant ihr, die Investition oder die Expertise der Löwen zu nutzen?

Wir suchen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch strategische Partnerschaften. Die Expertise der Löwen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Unternehmensführung wäre für uns von unschätzbarem Wert, um unsere Dienstleistungen deutschlandweit und international bekannt zu machen und unsere Methode in der medizinischen Vorsorge fest zu etablieren. Die Investition würden wir primär für die Skalierung und Automatisierung unserer Prozesse sowie für Marketingkampagnen einsetzen.

Wie sieht euer Fahrplan für die Entwicklung des Startups nach „Die Höhle der Löwen“ aus? Gibt es bereits konkrete Pläne für Expansion, Skalierung oder neue Produkte/Dienstleistungen?

Nach der Show planen wir eine Expansion sowohl national als auch international. Zudem streben wir an eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen zu gewährleisten, da Gesundheit kein Luxusgut sein sollte.

Was sind die wichtigsten Lektionen, die ihr auf eurem Weg als Gründer gelernt habt?

Wir haben gelernt, dass es entscheidend ist, eine Vision zu haben und trotz Rückschlägen fokussiert zu bleiben. Flexibilität und der Mut, neue Wege zu gehen, sind in der Startup-Welt unverzichtbar. Vor allem aber haben wir erfahren, dass ein starkes und engagiertes Team der Schlüssel zum Erfolg ist.

Welche Tipps würdet ihr anderen Gründern geben, die in der Startup-Welt Fuß fassen möchten?

Unser wichtigster Rat an andere Gründer: Glaube an deine Idee, auch wenn andere skeptisch sind. Finde ein Problem, das dich persönlich bewegt, und arbeite hart daran, eine Lösung zu entwickeln. Sei bereit, zu lernen und dich ständig weiterzuentwickeln. Und vor allem: Gib niemals auf.

Bild V.l.: Ali Bouklloua, Florian Wienen und Alexander Maßen präsentieren mit „Aki“ „Dogscan“, die Lungenkrebsfrüherkennung mit Hilfe von Hunden. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Dogscan am 23. September 2024 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Alexander Maßen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie wurde aus einer Abschlussarbeit die perfekte Lösung für Motorradfahrer?

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calimoto Geschäftsführer: Sebastian Dambeck  drei ursprünglichen Gründer: v.l. Luca Osten und Sebastian Dambeck (heutige Geschäftsführung) sowie Hans-Joachim Allenfort. 

calimoto bietet Motorradfahrern eine spezialisierte Navigations- und Tourenplanungs-App, die kurvenreiche Strecken und unvergessliche Fahrerlebnisse ermöglicht

Könnten Sie uns einen Einblick in die Gründungsgeschichte von calimoto geben und wer die treibenden Köpfe hinter dem Unternehmen sind?

Auf meinen Motorradtouren merkte ich schnell, dass die richtige Planung und Navigation der Schlüssel zum Motorraderlebnis sind. Auf meiner Suche fand ich jedoch keine App, die beides vereinte. Deshalb beschäftigte ich mich in meiner Abschlussarbeit mit einem Routenalgorithmus für Motorradfahrer und stellte in ersten Umfragen schnell fest, dass es weitere Biker gab, die sich nach einer besseren Tourenplanung sehnten.

Für die praktische Umsetzung der Idee, die man heute als calimoto kennt, war weitere Expertise gefragt: Mit Luca Osten fand ich zunächst einen erfahrenen Softwareentwickler. Etwas später ergänzte Hans-Joachim Allenfort mit seinem betriebswirtschaftlichen Hintergrund unser Gründerteam. 

Mit dem Start 2016 war calimoto die erste Motorradnavigationslösung auf dem Smartphone und ich konnte mit meinem Team ein relevantes Biker-Problem lösen. 

Was war die ursprüngliche Vision von calimoto und wie hat sich diese im Laufe der Zeit entwickelt?

Unsere Vision “Jede Tour ist ein Erlebnis” zieht sich seit Beginn wie ein roter Faden durch alle Entwicklungen von calimoto. Wir möchten Motorradtouren in unvergessliche Erlebnisse verwandeln und bleibende Erinnerungen schaffen. Auch in Zukunft wird calimoto ein treuer Begleiter eines jeden Bikers sein. Wir sind mehr als eine App – wir sind der digitale Companion auf jeder Reise.

Wie definieren Sie Ihre Zielgruppe und welche besonderen Bedürfnisse erfüllen Sie mit calimoto?

Zu unserer Zielgruppe gehören alle Motorradfahrer jeglicher Altersgruppe, die zum Spaß fahren, Freiheit erleben und neue Eindrücke sammeln möchten. Für uns bei calimoto bedeutet das vor allem, auf kurvenreichen, landschaftlich schönen Straßen unterwegs zu sein – alleine oder mit unseren besten Freunden. Und genau diese Erlebnisse ermöglichen wir Bikern in aller Welt.

Welche Herausforderungen haben Sie beim Aufbau von calimoto erlebt und wie haben Sie diese gemeistert?

Zu den klassischen Herausforderungen einer Gründung zählen die Entwicklung eines Produkts, das genau auf die Bedürfnisse von Nutzern zugeschnitten ist, sowie das Einwerben von Fremdkapital. Auch die Skalierung unseres Teams von drei auf 51 Mitarbeiter war eine Hürde, der wir uns stellen mussten. Dabei waren harte Arbeit, offene und konstruktive Diskussionen sowie klare Verantwortlichkeiten von zentraler Bedeutung – und vor allem Mut, sich immer wieder neuen, unbekannten Herausforderungen zu stellen, um calimoto und auch uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Was unterscheidet calimoto von anderen Navigations- und Tourenplanungs-Apps auf dem Markt?

Unsere Navigation hebt sich durch innovative Funktionen ab, die speziell für Motorradfahrer entwickelt wurden. Dank unseres einzigartigen Kurvenalgorithmus, auf Motorradfahrer optimierten Karten und unserer voll funktionalen Offline-Navigation finden Biker die besten Strecken und kommen zuverlässig ans Ziel.

Die Routenplanung ist intuitiv und flexibel, mit unendlich vielen Via-Punkten und verschiedenen Routenprofilen innerhalb einer Tour. Außerdem können Motorradfahrer ihre Tour sowohl im Web als auch in der App planen und haben diese auf jedem Gerät direkt startbereit.

Wie stellen Sie sicher, dass calimoto kontinuierlich innovativ bleibt und auf die sich ändernden Bedürfnisse der Nutzer eingeht?

Wir pflegen einen kontinuierlichen Austausch mit unseren Kunden. Nur so können wir die Bedürfnisse und Wünsche von leidenschaftlichen Motorradfahrern besser verstehen und calimoto vorantreiben. Zusätzlich dazu führen wir regelmäßig Tests durch. 

Welche neuen Funktionen oder Entwicklungen können die Nutzer in der nahen Zukunft von calimoto erwarten?

Ein großer Aspekt, der unser Hobby ausmacht, ist das gemeinsame Motorradfahren. Daher arbeiten wir derzeit intensiv an Gruppenfahrfunktionen, um diese stärker in den Fokus zu rücken. Unser Ziel ist es, das Gruppenerlebnis auf ein neues Level zu heben und unser gemeinsames Hobby noch spannender und verbindender zu gestalten.

Welche Rolle spielt das Feedback der Nutzer bei der Weiterentwicklung von calimoto?

Nutzerfeedback spielt für calimoto eine elementare Rolle. Wir möchten uns stetig weiterentwickeln und setzen dafür bei den Wünschen unserer treuen Community an. Nur so können wir ihr und auch neuen Nutzern das bestmögliche Fahrerlebnis bieten.

Was war bisher die größte Herausforderung für calimoto und wie haben Sie diese bewältigt?

Die größte Hürde für calimoto war, als einer von drei Gründern das Unternehmen verlassen hatte. Die Aufgaben neu zu verteilen und den Teams weiterhin gerecht zu werden, waren große Herausforderungen für uns. Gemeinsam konnten wir diese jedoch meistern.

Welche Tipps würden Sie anderen Gründern geben, die gerade erst am Anfang stehen?

Springt einfach ins kalte Wasser und baut euch ein Netzwerk auf. Es gibt unzählige Fördertöpfe und Coaching-Förderungen, die euch helfen. Stellt euch darauf ein, dass es hart wird und ihr zu Beginn nicht viel Geld verdienen werdet. Doch bleibt dran!

Wichtig ist, einen Bereich und Need zu finden, für den Menschen bereit sind, zu zahlen. Die Einstellung, zu gründen, um reich zu werden, ist für mich allerdings ein absolutes No-Go – und meines Erachtens nach zum Scheitern verurteilt.

Wie sehen Sie die Zukunft der Motorradnavigation und welchen Platz wird calimoto darin einnehmen?

Derzeit gibt es viele unterschiedliche Ansätze. Auf lange Sicht wird es allerdings unumgänglich sein, dass Software und Hardware enger miteinander verknüpft werden, um echten Mehrwert zu schaffen. Das bedeutet konkret: calimoto wird künftig direkt im Motorrad-Display laufen, ganz ohne Smartphone.

Wie hat sich das Unternehmen im Laufe der Jahre verändert und wo sehen Sie calimoto in fünf Jahren?

Ein Wort: Professionalität. In den ersten sechs Monaten haben wir aus meinem Wohnzimmer heraus gearbeitet und Code geschrieben. Heute setzen wir auf das Prinzip „Homeoffice First“ und verfügen über ein modernes Büro in zentraler Lage in Potsdam. Es ist unglaublich bereichernd, mit so vielen Experten zusammenzuarbeiten und dabei sowohl beruflich als auch persönlich zu wachsen.

In fünf Jahren werden wir weiterhin als Marktführer für Motorradabenteuer an der Spitze stehen. Was die Zukunft bringt und wie sich calimoto bis dahin weiterentwickeln wird, bleibt spannend. Eines ist sicher: Es wartet noch eine Menge auf uns, und wir sind bereit, jede Hürde anzunehmen!

Bild: calimoto Geschäftsführer: Sebastian Dambeck  drei ursprünglichen Gründer: v.l. Luca Osten und Sebastian Dambeck (heutige Geschäftsführung) sowie Hans-Joachim Allenfort. Bildcredits: privat

Wir bedanken uns bei Sebastian Dambeck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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