Donnerstag, April 3, 2025
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Delphine Remy-Boutang JFD GEN France

Delphine Remy-Boutang CEO von the Bureau & JFD und Präsidentin vom Global Entrepreneurship Network (GEN) France im Interview

Bitte stellen Sie sich unseren Lesern vor

Delphine Remy-Boutang: Ich bin Delphine Remy-Boutang, CEO von the Bureau & JFD und Präsidentin vom Global Entrepreneurship Network (GEN) France. Nachdem ich als Kommunikationsdirektorin im EMEA Raum und nachfolgend als Social Media Direktorin für IBM weltweit tätig war, gründete ich 2012 the Bureau, eine Kommunikationsgruppe, die für engagierte Kampagnen mit Einfluss steht. Im Jahr 2013 habe ich JFD mitgegründet, eine Organisation die Frauen ehrt und verbindet, welche die Welt durch Digitalisierung verändern. Durch verschiedene Aktionen in Europa und Afrika fördert JFD die Einbeziehung und gleichberechtigte Vertretung von Frauen im digitalen Unternehmertum und in digitalen Berufen.

2019 wurde ich zur Präsidentin des französischen Büros des GEN ernannt. GEN France ist Teil einer internationalen Initiative, die 2008 von der Kauffman Foundation ins Leben gerufen wurde, um ein globales Ökosystem von Unternehmern aufzubauen.

Ich gelte als Expertin für die Themen digitale Transformation von Unternehmen, digitale und strategische Kommunikation, weibliches Unternehmertum und die Vertretung von Frauen in der digitalen Welt. Regelmäßig werde ich zu öffentlichen Interventionen oder Anhörungen mit Abgeordneten und der Regierung hinzugezogen. Weiterhin bin ich Teil des Digital Board von Madame Valerie Pecresse, als Präsidentin der Région Ile-de-France und bin ebenso Mitglied des Amazon Future Engineer Advisory Committee. Kürzlich habe ich drei Vorschläge an die französische Regierung verteidigt, um die berufliche Gleichstellung zu beschleunigen und die Nudge-Technik einzusetzen, um schneller Ergebnisse zu erzielen: „Encourage and Enforce: The Winning Duo for Gender Equality“.

Bitte stellen Sie uns Ihr Unternehmen JFD vor

Delphine Remy-Boutang: JFD (Journée de la Femme Digitale) ist die führende internationale Bewegung zur Verbesserung der Darstellung von Frauen und Mädchen, die die Welt verändern. Seit 2013 inspirieren und ermutigen wir Frauen und Mädchen, sich zu trauen und innovativ zu sein. JFD mobilisiert aktiv und gezielt Wirtschaftsakteure und Medien als auch private und öffentliche Organisationen, um Frauen und Mädchen zu unterstützen, die im digitalen Bereich tätig sind. Wir dienen als Business Accelerator für Frauen und entwickeln Kampagnen, Events und Initiativen, um den Bedürfnissen einer inklusiven digitalen Welt gerecht zu werden. 

JFD hat die Bewegung der „White Shirts“ ins Leben gerufen, die zum Symbol für weibliches Unternehmertum und Intrapreneurship in Frankreich wurde. Anlass war ein Artikel über französische Startups in einem bekannten Magazin: Sie wählten 11 Männer in weißen Hemden und Jeans, um die Startup-Nation Frankreich zu porträtieren. JFD organisierte die Antwort, indem wir 13 weibliche Startup-Gründerinnen, ebenfalls in weißen Hemden und Jeans, zusammenbrachten, um die Unterrepräsentation von Frauen in der Szene in den Medien anzuprangern.

Der „White Shirts“-Bewegung folgte das JFD-Manifest für eine inklusive digitale Welt.

Mit dem JFD-Manifest rufen wir internationale Wirtschaftsakteure, Organisationen, Akademiker und Regierungen auf, jetzt zu handeln und sich Maßnahmen zu verpflichten, die die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern reduzieren. 

Unsere Kampagne für das Jahr 2020 lautete „2120: Nein, Parität wartet nicht!“ und folgt auf einen Bericht über die Geschlechterkluft des Weltwirtschaftsforum von 2020. In diesem wird davon ausgegangen, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Welt erst im Jahr 2120 erreicht sein würde. Die Kampagne hat es geschafft das Bewusstsein im öffentlichen Raum zu schärfen: Wir müssen jetzt handeln, um die Parität weit vor den angekündigten 100 Jahren zu erreichen.

Neben der Entwicklung von Kampagnen und Initiativen ist JFD auch ein Club: Der JFD Club ist ein Netzwerk von mehr als 400 einflussreichen Frauen. Wir sind in Paris (Frankreich) und seit 2019 in Libreville (Gabun) ansässig.

Jedes Jahr feiern wir Unternehmerinnen und Intrapreneurinnen in Europa und Afrika mit dem Les Margaret Awards und seit diesem Jahr feiern wir auch junge Mädchen mit der neuen Kategorie: Les Margaret Junior.

Können Sie uns und unseren Lesern etwas über die Les Margaret Awards erzählen?

Les Margaret Awards ist ein internationaler Preis mit 6 Kategorien: Entrepreneur Europa, Entrepreneur Afrika, Intrapreneur Europa, Intrapreneur Afrika, Junior Europa und Junior Afrika. 

Dies ist eine Hommage an Margaret Hamilton, die es Männern ermöglichte, auf dem Mond zu laufen, indem sie zum Apollo-Programm der NASA beitrug. Sie war eine der Pionierinnen in der IT Branche. 

Jedes Jahr ehren wir Frauen, und dieses Jahr werden wir zum ersten Mal junge Mädchen mit Les Margaret Junior feiern, unserer neuen Kategorie, die Mädchen zwischen 7 und 18 Jahren gewidmet ist. Dieser Preis steht unter der hohen Schirmherrschaft des französischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. 

Die Jury-Beratungen fanden am 12. Februar 2021 in La Sorbonne mit Digital-Experten, Entscheidungsträgern und Journalisten statt. Am 8. März werden wir die Kreativität, den Mut und die Innovation von vier europäischen und afrikanischen Frauen und zwei Mädchen auszeichnen.  

Die 2021 Margaret-Preisträgerinnen profitieren von einer Reichweite in verschiedenen Medienkanälen von über einer Million, einem diversen Netzwerk und finanzieller Unterstützung (5.000 Euro für die Unternehmerinnen und 1.000 Euro Stipendium für die Juniorinnen). 

Mit der Hilfe unserer Partner erhalten die Preisträgerinnen für die Entwicklung ihrer Projekte Unterstützung der größten F&E-Labore der Welt, (EDF, Idemia, Dassault Systèmes, Groupe La Poste, Microsoft, Paypal, Total, …), bekommen Mentoren und können an Coaching-Workshops mit Führungskräften (Groupe La Poste, Microsoft, Total, Mastercard, PayPal…) teilnehmen und werden mit digitaler Ausrüstung von Crédit Agricole ausgestattet.  

Ein weiteres Projekt derzeit ist der Start unserer allerersten JFD Entrepreneurship Expedition in den USA und in Afrika, auf den Spuren von Margaret Hamilton.

Wer kann sich für die Les Margaret Awards bewerben?

Delphine Remy-Boutang: Gesucht wurden europäische und afrikanische Gründerinnen oder Mitgründerinnen innovativer Startups, Mitarbeiterinnen in Unternehmen, die in Absprache mit ihren Arbeitgebern digitale Projekte entwickelt haben und Mädchen zwischen 7 und 18 Jahren, die innovativ sind. Die Bewerbungsfrist endete am 8. Februar. 

Für die Junioren-Kategorie werden wir zwei Arten von Profilen berücksichtigen: die aufstrebende Unternehmerin, die eine Idee hat, die einem gesellschaftlichen Problem (Gesundheit, Umwelt, Bildung…) durch die Anwendung einer Technologie begegnet; und die Kreative, die an einem Softwareprogramm, einer App, einem Spiel gearbeitet hat oder eine Technologie (IA, 3D, IoT…) bei der Entwicklung eines Prototyps verwendet hat. Auf joinjfd.com können sich Frauen und Mädchen bewerben. 

Was ist die Vision hinter den Les Margaret Awards?

Wenn wir uns für einen Moment auf Europa konzentrieren, machen Frauen 52 % der Bevölkerung aus, haben aber nur 15 % der Tech-Jobs inne, obwohl die Europäische Kommission sagt, dass ein größerer Anteil von Frauen in der digitalen Welt das europäische BIP um 16 Milliarden Euro steigern würden. 

Mit den Les Margaret Awards wollen wir den Wachstum und den internationalen Einfluss von Frauen-geführten Startups und Unternehmensinitiativen unterstützen. Wir wollen ihnen helfen, der Welt zu helfen. 

Ziel der Erweiterung um Les Margaret Junior ist das Bereitstellen einer hervorragenden Plattform für junge Mädchen, die unsere Zukunft gestalten werden. Wir wollen zugängliche Vorbilder vermitteln und die technologischen Bereiche und Karrieren der digitalen Welt entmystifizieren, um das Talent und die Berufung von jungen Mädchen zu fördern. 

Bitte erzählen Sie uns etwas über die letzten Les Margaret Awards

Delphine Remy-Boutang: Unsere letzte Margaret Entrepreneur Europe war Aline Muylaert aus Belgien. Sie hat Wirtschaftsingenieurwesen in Brüssel studiert und als studentische Unternehmerin CitizenLab mitbegründet. CitizenLab ist eine E-Demokratie-Plattform, die es Regierungen ermöglicht, ihren Bürgern ein direktes Mitspracherecht bei den Themen zu geben, die ihnen wichtig sind. Heute wird die Bürgerbeteiligungsplattform von mehr als 200 Regierungen in 10 Ländern genutzt. Sie bringt lokale Demokratien in das digitale Zeitalter. 

Karen Vernet, die Entwicklungsleiterin beim E-Commerce Unternehmen Printemps.com, war unsere Margaret Intrapreneur Europe. Durch das Design und die Intrapreneur-Entwicklung von Printemps.com erweiterte sie ihre Fähigkeiten um den digitalen E-Commerce Bereich. Unter ihrem Vorstoß wurde Printemps.com im März 2020 mit einer bestimmten Vision von Luxusmodedesignern gegründet, die konsequent inklusiv, exklusiv und fürsorglich ist.

Unter unseren letzten Margarets haben wir auch Lucie Basch, Gründerin von Too Good To Go, Joséphine Goube, Gründerin von Techfugees, Roxanne Varza, Direktorin von Station F, usw. Ich habe jetzt nur ein paar erwähnt, aber Sie können alle unsere Margaret hier finden. 

Was denken Sie über die französische Startup-Szene?

Delphine Remy-Boutang: Die französische Startup-Szene ist sehr dynamisch. Das französische Ökosystem wird für Investoren immer attraktiver und mehr französische Startups erobern jetzt internationale Märkte. Trotz der Gesundheitskrise stellt 2020 einen neuen Rekord für Risikokapitalaktivitäten auf: 5,4 Mrd. € wurden von französischen Startups eingesammelt, ein Plus von 3 % im Vergleich zu 2019 (Quelle: Eldorado). Wir haben 10 Einhörner, die auf der globalen Bühne glänzen: Blablacar, Contentsquare, Dataiku, Doctolib, Kyriba, Ivalua, Meero, Mirakl, OVH, Voodoo. Aber es war festzustellen, dass keine Frau als Gründerin dazugehört oder als Mitgründerin in Sicht ist und das finden wir schade. 

Die Finanzierungslücke zwischen weiblichen und männlichen Unternehmern beträgt 1,4 Billionen Euro (Quelle: Global Invest Her). Aus diesem Grund denke ich, dass wir mehr tun sollten, um die Investitionen in weibliche und männliche Unternehmer auszugleichen. Bei dieser Verteilung und dem erheblichen Ungleichgewicht ist es unmöglich, den Erfolg und die Relevanz eines Startups anhand der erhaltenen Finanzierung zu bewerten.  

Es gibt einen Mangel an Vielfalt bei den Investmentfonds, der zu einem Mangel an Vielfalt bei den wachsenden Startups führt. Bei Investitionen geht es um Vertrauen. Ein 40-jähriger weißer Mann wird in einen 40-jährigen weißen Mann investieren. Man vertraut demjenigen, der so aussieht wie man selbst. 

Was tut die französische Regierung für die Startup-Szene?

Delphine Remy-Boutang: Im Jahr 2019 sagte Präsident Emmanuel Macron, dass er 5 Milliarden Euro für die Spätphasenfinanzierung bereitstellen würde, um im Jahr 2025 mindestens 25 Einhörner zu verzeichnen. Ein Ziel, das vor einigen Monaten von Cédric O, Staatssekretär für digitalen Wandel und elektronische Kommunikation, bekräftigt wurde. 

Unser Community-Partner, die French Tech Mission, ist eine Verwaltung unter der französischen Regierung, die sich um öffentliche Politik und Finanzierung sowie Marketing und Programmgestaltung kümmert, um das Wachstum der nationalen Startups zu unterstützen. Zu ihren Initiativen gehören French Tech for the Planet, das die Entwicklung von GreenTech-Startups in Frankreich und darüber hinaus beschleunigt… oder auch die F&E-Steuergutschriften, die die F&E-Aktivitäten von Unternehmen aller Größen und aus allen Branchen unterstützen.  

Auf dieser Ebene helfen auch wir der französischen Regierung, ihre ehrgeizigen Ziele mit unserer Diversity-Vision zu erreichen. Zum Beispiel mit den Les Margaret Awards und im weiteren Sinne die Initiativen von JFD (JFD Manifest, Vorschläge zur Verringerung arbeitsbedingter Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern…)

Welche 3 Tipps haben Sie für GründerInnen?

1. Niemals aufgeben! 

Xavier Dolan sagte einmal: „Alles ist möglich für diejenigen, die träumen, sich trauen, arbeiten und niemals aufgeben“. 

2. Finde die richtigen Leute, mit denen du dich umgeben möchtest, und die gleichen Werte vertreten. 

3. Baue dein Netzwerk weiter aus: Allein gehst du schnell, aber zusammen kommen wir weit. Ein afrikanisches Sprichwort! 

Wir bedanken uns bei Delphine Remy-Boutang für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sprecht über eure Ideen

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Protofy

Protofy Digitalisierung-as-a-service für die digitale Welt von morgen

Stellen Sie sich und Protofy doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Moritz, lebe in Hamburg, bin Ex-Leistungssportler und heute Gründer und Unternehmer. Ich habe gemeinsam mit meinem Team Protofy und STADTSALAT gegründet. Mit unserer Agentur Protofy wollen wir dafür sorgen, dass sich die Digitalisierung in Deutschland beschleunigt und damit unsere Gesellschaft zukunftsfähig machen.

Protofy ist die Essenz aus der Arbeitsweise erfolgreicher Startups. Um digitale Produkte und Geschäftsmodelle schnell und ressourcenfreundlich aufzuziehen, nutzen wir mit Protofy unsere Weiterentwicklung der „Lean Startup“-Methode. So brechen wir die Komplexität eines digitalen Geschäftsmodells auf einen einfachen und zeitsparenden Prozess herunter. Dabei fangen wir mit dem Kern-Mehrwert des Produkts, also einem minimalen Produktumfang an und erweitern das Produkt dann, nachdem es sich bewährt hat. So vermeiden wir das Risiko, am Bedürfnis der Zielgruppe unserer Kund*innen vorbei zu entwickeln. Aus unserer Erfahrung in hunderten Projekten schaffen wir so etwas wie eine “Wunderpille” zur digitalen Transformation. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zu Protofy entstand, nachdem ich mit meinem ersten Unternehmen Feelgood gescheitert war. Wir waren zu langsam – nicht mutig, schnell an den Markt zu gehen. Wir haben uns im Elfenbeinturm verkünstelt. Bricht man das Produkt herunter und geht mit einem MVP an den Markt, wird dadurch das Risiko gesenkt, da man früher echtes Feedback und echte Daten seiner Zielgruppe bekommt. Mit STADTSALAT haben wir unsere Idee, das MVP in seiner reinsten Form, ausprobiert und waren erfolgreich. Das war unsere Inspiration, mit Protofy Digitalisierung-as-a-service anzubieten. Durch unsere Arbeitsweise bei Protofy können wir unseren Kund*innen eine gewisse technologische Freiheit ermöglichen.

Dazu kommt, dass es mir wichtig ist, für mich selbst den größtmöglichen Grad an Wachstum und Freiheit zu erreichen. Die eigene Gründung ist wohl das größte Maß der Verantwortung – für die Idee, für die Mitarbeiter*innen, für das Geschäft. Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, an denen ich wachsen darf. Gleichzeitig fühle ich mich frei in meinen Entscheidungen und habe die Möglichkeit, mein Umfeld selbst zu gestalten.

Welche Vision steckt hinter Protofy?

Wir wollen den Mittelstand digitalisieren. Ich habe für mich selbst ein resilientes Setting aufgebaut und alle Zügel in der Hand, um das zu ermöglichen, was ich erreichen will. Genau das wollen wir für die Kund*innen von Protofy. Wir entwickeln gemeinsam mit ihnen erfolgreiche digitale Lösungen für eine vielfältige Welt von morgen und zeigen ihnen, wie sie ihre Ziele erreichen können. Ich glaube daran, dass jedes Unternehmen in der digitalen Welt erfolgreich sein kann!

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wenn man auf meine Gründergeschichte schaut, gab es ja vorher schon Feelgood.  An dessen Ende stand eine Entscheidung: jetzt irgendwo anstellen lassen oder Unternehmer bleiben? Wir waren wie ein Phoenix, der aus der Asche aufersteht, haben das genutzt, was wir noch hatten: ein bisschen Geld und Tech-Know-how. Wir wollten aus unseren Fehlern lernen und zeigen, dass unsere neue Philosophie funktioniert. Also haben wir einen Prototypen für STADTSALAT gebaut und die Idee getestet. Mit ersten Agenturaufträgen bei Protofy haben wir das Ganze zu Beginn querfinanziert und gebootstrapped.

Nach einem Jahr haben wir STADTSALAT ausgegründet und mit unseren Investoren das Wachstum in Hamburg, Berlin und Frankfurt umgesetzt.

Protofy selbst ist aus dem eigenen Cashflow gewachsen. Wir haben heute etwa 30 Mitarbeiter*innen. Wenn man als Unternehmen wächst, gibt es aber natürlich immer wieder Herausforderungen. Wir haben zum Beispiel auch einmal eine echte Fehleinstellung gemacht, einen Mitarbeiter gehabt, der toxisch für unser Team war. Wir haben uns außerdem mal ein “Klumpenrisiko”, eine Abhängigkeit von einem großen Kunden, aufgebaut. Das ging nach hinten los. Wir haben daraus gelernt und uns sicherer aufgestellt.

Wer ist die Zielgruppe von Protofy?

Finanzierte Start-ups, die (noch) kein In-house-Tech-Team haben. Mittelständische Unternehmen, die sich digitalisieren. Große Unternehmen, die sich digital beschleunigen möchten.

Wie funktioniert Protofy genau, wie läuft eine Zusammenarbeit? Wo liegen die Vorteile?

Wenn sich ein*e Kund*in an uns wendet, dann durchleuchten wir gemeinsam die Idee von A-Z. Was für eine Idee ist es genau, wer ist die Zielgruppe, wie soll das Geschäftsmodell aussehen und für wann ist der Markteintritt geplant? Wir haben im Laufe der Zeit bestimmte, feststehende Erfolgsfaktoren ausgemacht, anhand derer wir das Potential einer Idee bewerten.

Wenn wir uns mit dem*der Kund*in einig sind, dass wir zusammenarbeiten, geht’s los: Wir erstellen ein Konzept und entwickeln einen Prototypen. Es erfolgt möglichst früh die erste Validierung mit der Zielgruppe. Danach lassen wir die Learnings, das direkte Feedback der Prototyp-Kund*innen, einfließen, entwickeln weiter und messen die Ergebnisse – build, measure, learn. Immer wieder. Erst wenn das Produkt auf soliden Beinen steht und vom Markt akzeptiert wird, skalieren wir es.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir ermutigen unsere Auftraggeber*innen, mit neuen Digitalprodukten früher in den Markt zu gehen. So früh, dass es unbequem ist. Wir glauben daran, dass dies die beste Form der Validierung mit der Zielgruppe ist.

Dadurch, dass wir früher im Markt sind, arbeiten wir 100 Prozent nutzerzentriert. Wir stellen User-Insights über alles, wirklich alles! Wir erheben Daten, an denen wir den Erfolg des Produktes messen können – und lernen dadurch, wo es noch nicht funktioniert und wo es verbessert werden kann. Entscheidungen, die getroffen werden, basieren bei uns nicht auf dem Bauchgefühl oder Geschmack von uns oder den Auftraggeber*innen, sondern auf diesen Daten.

Was macht Ihr Produkt und Ihren Ansatz so besonders?

Wir kennen die Methoden und Vorgehensweisen der erfolgreichsten Startups: von Lean-Startup-Strategien über Growth Hacking bis hin zu modernen Technologien. Wir haben diese in über 120 Digitalprojekten mit Unternehmen wie Die ZEIT Akademie, DEPOT, Siemens oder dem FC St. Pauli und in unserer erfolgreichen Ausgründung STADTSALAT angewendet. So sammeln wir Erfahrung in unterschiedlichsten Industrien und Branchen, können Annahmen bestätigen und rekombinieren. Wer mit Protofy arbeitet, profitiert von diesem Erfahrungsschatz. 

Wie hat sich Ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Protofy ist von einer remote-möglich zu einer remote-first Company geworden. Tatsächlich wäre es für uns vor einem Jahr unvorstellbar gewesen, dass wir neue Kolleg*innen oder Auftraggeber*innen onboarden, teils ohne uns jemals live gesehen zu haben – aber das funktioniert. Muss ja! 

Dabei haben wir davon profitiert, dass wir schon vor Corona einen außergewöhnlichen Zusammenhalt im Team aufgebaut haben. Das aufrecht zu erhalten, ist für uns die Herausforderung dieser Zeit. Arbeiten können wir remote, aber das Aufbauen und Pflegen von Verbindungen ist schwieriger.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir waren glücklicherweise gut vorbereitet, hatten alle Tools und Spielregeln, die wir brauchten, um gut als Remote-Team arbeiten zu können. Wir haben bestehende Rituale ins Virtuelle übertragen: Virtual Drinks, Frühstücksrunde, Lunch Dates unter Kolleg*innen, aber auch All-hands-Meetings mit Pizza, jede*r dann eben zu Hause. Selbst unsere Weihnachtsfeier hat remote super funktioniert.

Was wir gelernt haben: Nicht jedes Format ist für jede*n was. Man stellt sich auf einen neuen Tagesablauf ein, sodass es für viele zu unterschiedlichen Zeiten des Tages passt oder eben manchmal auch nicht passt.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die Krise ist eine Chance für die Digitalisierung. Viele Unternehmen erkennen den Druck, ihre Geschäftsmodelle verändern zu müssen. So ist die Corona-Krise der vielzitierte Beschleuniger für den digitalen Wandel, den unsere Wirtschaft in den letzten Jahren verschlafen hat. Was ich aber wirklich sehe: Unternehmen sind mutiger geworden, neue Dinge  auszuprobieren, ohne sich zu verkünsteln. Ich spüre einen extremen Aufbruchswillen.

Für uns als Digitalisierer ist das eine große Chance – wir können und möchten Unternehmen bei diesen Schritten unterstützen. Einer unserer Kunden sagte letztens, dass wir eine Art “Wunderpille” für die Digitalisierung seien. Daran glauben wir!

Protofy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sammeln Erfolgsmodelle und lernen aus Misserfolgen. Protofy und die Nutzerzentrierung sind letztlich eine sehr wissenschaftliche Vorgehensweisen. Ich möchte da hin, dass wir nicht nur ein Erfolgsrezept, sondern eine Erfolgsgarantie für Digitalisierung werden. Mir hat das Wort “Wunderpille” gefallen. Das sollte genau unser Ziel sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das wichtigste meiner Meinung nach: Sprecht über eure Ideen. Sammelt Feedback. Habt keine Angst, dass eure Idee geklaut wird. Der Austausch macht euch stärker, nicht angreifbarer.

Konzentriert euch auf den einen Kern-Mehrwert eures Produkts. Was ist es, das euch wirklich erforderlich und unersetzbar macht? Realisiert diesen Aspekt, nicht die anderen 100 Punkte eurer Vision. Das hilft euch, früher in den Markt zu gehen.

Und zuletzt: seid mutig. Traut euch, früh raus zu gehen. Früher als es euch bequem ist. Man muss sich eigentlich noch für die Idee schämen, dann ist es früh genug. Wenn ich mir heute “Version 1” von STADTSALAT anschaue, ist das so rudimentär, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass jemand dort etwas bestellt. Hat aber geklappt! (grinst)

Wir bedanken uns bei Moritz Mann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn du nicht gesehen wirst, weiß auch keiner, dass es dich gibt

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Voltfang verwertet gebrauchte Elektroautobatterien in Batteriespeicher

Voltfang verwertet gebrauchte Elektroautobatterien in Batteriespeicher

Stellen Sie sich und das Startup Voltfang doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein Aachener Startup, welches gebrauchte Elektroautobatterien in Batteriespeichern weiterverwendet. Wir bieten nachhaltige Stromspeicher für den stationären Gebrauch zuhause oder im Unternehmen an. Damit können die wiederaufbereiteten Batterien verschiedener Hersteller in einem Komplettsystem den von Photovoltaikanlagen produzierten Strom zum zeitversetzten Verbrauch speichern.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Es sind mehrere Gründe gewesen, die zusammengekommen sind. Zunächst einmal, haben wir uns gefragt, was überhaupt mit den gebrauchten Elektroautobatterien passiert. Als wir erfahren haben, dass die größtenteils entsorgt werden, wollten wir an dieser Tatsache etwas ändern. Wir wollten nicht auf die Politik warten müssen, um Klimathemen anzupacken, sondern glauben, dass wir durch Innovation und Motivation unseren Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten können.

Welche Vision steckt hinter Voltfang?

Die Marktdurchdringung der Elektromobilität ist im vollen Gange. Immer mehr Hersteller produzieren eine Vielzahl an Elektrofahrzeugen. Generell unterstützen wir natürlich die Elektromobilität, wollen jedoch auch auf die ganzheitliche Umweltverträglichkeit ein Augenmerk legen. Die reine Produktion, vor allem die der Traktionsbatterien, ist nun einmal nicht sonderlich ressourcenschonend. Mit Voltfang wollen wir genau hier ansetzen und die Lebensdauer der Batterie deutlich erweitern und damit den ökologischen Fußabdruck reduzieren. Zum einen verbessern wir damit die Nachhaltigkeit in der Mobilitätsbranche und zum anderen ermöglichen wir dem Endkunden den Erwerb eines nachhaltigen Speichers.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die rechtliche Lage rund um das Thema 2nd Life ist noch nicht vollständig erneuert worden. Deswegen nehmen wir momentan die Gesetzte von anderen Ländern und projizieren das auf deutsches Recht. Außerdem ist die Zertifizierung noch im Gange, aber diese werden wir auch bis April beenden können. Bisher haben wir alles selbst finanziert, aber möchten im April unsere erste Finanzierung starten.

Wer ist die Zielgruppe von Voltfang?

Im Allgemeinen richtet sich Voltfang an alle Kunden, die auf Nachhaltigkeit und Umwelt Wert legen, jedoch kann der Batteriespeicher von allen Interessenten genutzt werden//Doppelt gemoppelt?. Grundsätzlich wird zwischen 2 Zielgruppen unterschieden. Einerseits kann der Voltfang-Batteriespeicher in gewerblichen Anwendungen in Unternehmen mit hohen Stromverbräuchen und hohen Lastspitzen seine Vorteile klar ausspielen. Der Voltfang stellt zu Zeiten hoher Lastspitzen Energie zur Verfügung und kann diese somit abfangen. Durch diese sogenannte Lastspitzenkappung können hohe Strompreise eingespart werden. Zudem ist der Voltfang in der Heimvariante ebenso für Privatanwender gedacht. Hier kann der von einer PV-Anlage produzierte Strom tagsüber erzeugt, gespeichert und beispielsweise abends oder nachts zur Eigenverbrauchsoptimierung genutzt werden. Dadurch kann man als Solaranlagenbetreiber auf die unrentable Einspeisevergütung verzichten und die eigene Autarkie erhöhen. Überdies dient der Voltfang als Notstromaggregat bei Stromausfällen und gewährleistet auch dann eine Weiterversorgung des Haushaltes.

Wie funktioniert Voltfang? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Natürlich liegt der erste Unterschied in der Nachhaltigkeit des Voltfang. Während andere Hersteller und auch die Automobilhersteller Konfliktmaterialien abbauen, um die Batterien zu produzieren, setzen wir auf die Kreislaufwirtschaft. Dieser Punkt wird vor allem noch dadurch verstärkt, dass es derzeit kein flächendeckenden Recycling-Konzept der gebrauchten Elektroautobatterien gibt, sodass ein Großteil der Batterien einfach entsorgt werden. An diesem Punkt setzt Voltfang an und gibt den Batterien einen 2nd-Life Use-Case, der die Lebenszeit der Batterien mehr als verdoppeln soll. Dabei bieten wir durch die Volltfang Batterieflat einen Service an, der garantiert, dass man die nächsten Jahre immer eine bestimme Restkapazität verfügbar hat. Das ist vergleichbar mit Ihrem Handy: bei unserem Service würden wir den Akku immer dann austauschen, wenn die Batterie aufgrund von natürlichen Kapazitätsverlusten zu schnell entlädt. 

Voltfang, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Verkauf des Voltfang ist für uns nur der erste Schritt in unserer Vision. Auf lange Sicht wollen wir die Energiewende unterstützen. Aktuell besteht das Problem, dass in Deutschland produzierter Strom aus erneuerbaren Energien ungenutzt bleibt, da nicht ausreichend Speichermöglichkeiten und Transportkapazitäten zur Verfügung stehen. Der Voltfang soll dafür Stabilität in Form von Primärregelleistung garantieren und erneuerbaren Strom speichern. Dazu werden alle in Betrieb genommene Voltfang-Einheiten in einem virtuellen Kraftwerk miteinander vernetzt und die Energie intelligent verteilt, sodass bei einer Nachfrage die Energie aus einem Speicher stammt, der im Moment nicht benötigt wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Niemals von Rückschlägen demotivieren lassen, Gründer*innen sollten sich eher auf möglichen Erfolg freuen

Wenn du nicht gesehen wirst, weiß auch keiner, dass es dich gibt

Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft – Seneca

Wir bedanken uns bei Afshin, David und Roman für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Man wird nicht über Nacht erfolgreich

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Miriam Ernst Consulting Marketing- und PR Beratung und Strategie

Miriam Ernst Consulting Marketing- und PR Beratung und Strategie

Stellen Sie sich und ihr Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor!

Ja, gerne! Ich bin Miriam Ernst, Gründerin von Miriam Ernst Consulting, einer Marketing- und PR Beratung. Wir unterstützen Unternehmen beim Aufsetzen einer Marketing- und PR Strategie, definieren also welche Kanäle zum Unternehmensziel und der Zielgruppe passen und auf welche Art diese genutzt werden müssen, um Erfolge zu erzielen. Oftmals setzen wir viele der Strategien auch im Anschluss um, da die meisten Unternehmer auch nach Erhalt einer Strategie gar nicht so richtig wissen, wie sie loslegen müssen. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Das ist eine schwierige Frage, ich habe ja bereits vier Jahre vor meiner Beratung schon einen Blog gegründet und liebe das freie Arbeiten einfach. Ich mag es, Ideen voranzubringen und Lücken, die ich finde zu schließen. Es gibt viel zu wenig Agenturen, die wirklich etwas vom Handwerk aller Marketingformen/ -Aktivitäten verstehen. Gerade im Beratungsumfeld ist es oft zu theoretisch und eine Strategie ist oftmals nicht so umsetzbar. 

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

Ich dachte immer, ich würde hier mal sagen, Kunden zu finden. Aber das war es in der Tat nicht. Die größte Herausforderung für mich war es, mich zu vergrößern, den Schritt zu wagen, eine erste Mitarbeiterin einzustellen und zu lernen, wie genau das Führen geht. Das ist zu Beginn mit viel Risiko verbunden, aber ist auch der einzige Weg, um weiter zu kommen. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut! Wenn man darauf wartet, dass alles perfekt ist, bevor man startet, startet man nie! Unternehmen entwickeln sich, die Arbeit entwickelt sich und man als Mensch ja auch. Es ist oft wichtiger, irgendwo zu starten, als penibel an jedem Detail zu feilschen. Gerade zu Beginn kommen so viele Dinge auf dich zu: Kunden an Land ziehen, eine Webseite aufbauen, dein Produktportfolio definieren, ein Büro finden usw. da kann und darf nicht alles perfekt sein, sonst beginnt man nie mit der eigentlichen Arbeit. 

Welche Vision steckt dahinter?

Hinter Miriam Ernst Consulting steckt die Vision, mittelständischen Unternehmen beim Marketing und in der PR zu helfen. Oftmals werde ich kontaktiert mit einer Aussage wie „Wir wollen jetzt Instagram!“, aber ob die Zielgruppe und das Ziel zum Kanal passt, wurde gar nicht geprüft. Da betrachten wir den Kunden ganzheitlich und führen ihn auf den richtigen Weg. 

Nicht jeder kann es sich leisten, alle Kanäle im idealen Marketing Mix zu bespielen. Daher ist es wichtig zu verstehen, welche die wirklich Wichtigen sind, auf welche man sich konzentrieren sollte, wie man diese erfolgreich nutzt, um dann den Marketing Mix Schritt für Schritt auszuweiten. Ich möchte Marketing einfach machen und Strategien schreiben, die wirklich umsetzbar sind und Menschen berühren. Emotionales Marketing, wenn man so will!

Wer ist die Zielgruppe?

Ich weiß, jeder sagt, man sollte eine Nische finden, ich habe keine. Mir macht es Spaß, heute in einem Modeunternehmen zu beraten, morgen im SAS Unternehmen und am dritten Tag in einem Technikkonzern. Jeder Bereich funktioniert unterschiedlich, aber alle können voneinander lernen. Die Technikkonzerne müssen kreativer und lockerer werden und Modeunternehmen brauchen einen roten Faden. Zu meiner Zielgruppe gehören daher alle Unternehmen, die nicht so richtig wissen, wo und mit was sie im Marketing starten sollen. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich glaube, das meiste habe ich oben bereits erwähnt: Strategien, die umsetzbar sind, die ganzheitliche Betrachtung, Kommunikation, die Menschen berührt, das Wissen über Branchen hinweg und natürlich ganz viel Spaß beim Arbeiten mit Kunden. 

Die meisten Beratungen können nur die Strategie, dank meiner Erfahrung in allen Bereichen des Marketings bzw. der PR weiß ich genau, welche Informationen jemand an die Hand braucht, um die einzelnen Aktivitäten zu verstehen und erfolgreich umzusetzen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Weiterhin in Frankfurt, vielleicht mit zwei bis drei Mitarbeitern mehr. Definitiv mit noch mehr Wissen und Erfahrungen, denn Marketing wandelt sich jeden Tag. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Eigentlich habe ich nur zwei Tipps, die wirklich, wirklich wichtig sind. Erstens: Einfach machen, es ist viel einfacher als man denkt. Und zweitens: Die Kaltakquise: Man wird nicht erfolgreich über Nacht. Viele scheuen sich davor, auf gut Glück E-Mails zu verschicken oder das Telefon in die Hand zu nehmen, doch wer sich nicht vermarkten kann, die eigene Firma oder das Produkt nicht gut verkaufen kann, wird nicht erfolgreich werden. Jeder muss zu Beginn mal Klinkenputzen.

Wir bedanken uns bei Miriam Ernst für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sci-Fi zum Leben erwecken

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Mymanu Sci-Fi Mymanu Clik S

One Man Show Mymanu – der Kopf hinter der Marke

Stellen Sie sich und das Startup Mymanu doch kurz unseren Lesern vor! 

Mein Name ist Danny Manu und ich bin der Kopf hinter Mymanu. Mein Antrieb war es schon immer, über den Tellerrand hinauszuschauen, Neues zu entdecken und den Status quo herauszufordern. Mit Mymanu wollte ich ein innovatives Consumer-Tech-Startup aufbauen, dass sich darauf konzentriert neue Produkte zu entwickeln, die es so noch nicht gibt – Sci-Fi zum Leben zu erwecken sozusagen. Es geht darum Menschen zu ermutigen sie selbst zu sein und sie zu befähigen neue Dinge zu tun. Dafür schaffen wir die Basis.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich war schon immer interessiert daran neue Dinge zu entdecken und mich selbst zu challengen. So war ich unter anderem in der Softwareentwicklung bei Rolls Royce tätig, habe als Produzent und Sounddesigner aber auch andere Facetten kennengelernt. Daher weiß ich welche Rolle exzellente Qualität spielt. Für mich ist Musik Freiheit. Diese Freiheit will ich mit dem Ökosystem von Mymanu fördern und Menschen dazu bewegen ihre Potentiale voll zu entfalten. Angefangen mit der ersten wasserdichten Bluetooth Box bis hin zu unseren neuesten Innovationen zahlt alles auf diesen Anspruch ein. Die Gründung war sozusagen ein fließender Prozess aus dem eigenen Antrieb. 

Welche Vision steckt hinter Mymanu? 

Die Vision hinter Mymanu ist die kontinuierliche Innovation zur Entwicklung neuer bahnbrechender Produkte und Dienstleistungen. Wir glauben daran, dass Menschen ihr volles Potential entfalten können. Dazu schaffen wir hochwertige Hard- und Software, voll mit revolutionären Lösungen, die eine unbegrenzte Vernetzung ermöglichen und beseitigen alltägliche Hindernisse – beispielsweise kann unsere aktuelle Kopfhörer Generation auf Basis unserer eigens entwickelten Software auf Knopfdruck live in über 37 Sprachen kommunizieren, was einfachste Dinge in verschiedenen Bereichen des Lebens erleichtert.

Mit Mymanu wollen wir zum führenden Anbieter von innovativem Consumer-Tech, der die Attribute Passion, Freiheit, Ermutigung und Konnektivität vereint, werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Auf jeden Fall die verschiedenen Entwicklungsstufen im Prozess. Gerade die Finanzierung durch Bootstrapping im Vergleich zu festem Kapital ist herausfordernd, allerdings können wir dadurch auch unabhängiger agieren. Unser erstes Produkt war schlussendlich eigentlich nur dazu gedacht Geld einzusammeln, welches direkt zurück investiert wurde. Besonders stolz sind wir auf eine Crowdfunding Kampagne, in der wir 500.000 Pfund einsammeln konnten, um unsere Träume zu verwirklichen. Das hat uns gezeigt, dass trotz Menschen, die nie an uns geglaubt haben Dinge möglich sind. Im Grunde war es immer ein Spiel mit neuen Ansätzen, dem Scheitern und dem damit verbundenen Weiterkommen.

Wer ist die Zielgruppe von Mymanu?

Du sprichst eine Fremdsprache nicht? Wir haben dieses Problem gelöst. Du willst lange Sport machen, ohne dass der Akku des Kopfhörers leer ist? Wir haben dieses Problem gelöst. Du musst mehrsprachige Teams koordinieren oder mit Lieferanten auf der ganzen Welt verhandeln und willst trotzdem problemlos mit allen kommunizieren? Wir haben das Problem gelöst.

Wir richten uns an alle die neue, qualitativ hochwertige, innovative Technik mit einem Gespür für Ästhetik wollen. Gerade in den Bereichen Reise, Fitness und Business können wir mit unserem Gesamtkonzept viele Alltagsprobleme lösen und so Menschen zu neuem Komfort und Freiheit verhelfen.

Wo liegen die Vorteile Ihrer Produkte? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Ich denke es ist, dass das gesamte Ökosystem, sprich sowohl Hard- als auch Software aus einer Hand kommt. Gerade die Funktion der Live-Gruppenübersetzung trennt uns klar von der Konkurrenz. Wir verschieben die Grenzen in Bezug auf was Technologie uns erlaubt. Als Startup sind wir darüber hinaus deutlich agiler als große Player und können schneller Innovationen auf den Markt bringen. Unsere Entwicklungszyklen sind deutlich kürzer.

Mymanu, wo geht der Weg hin? Was planen Sie in nächster Zeit? 

Am 15. Februar ist mit Mymanu CLIK S unser neuester Earbud auf den Markt gekommen. Erstmalig haben wir damit auch explizit den deutschen Markt adressiert und expandieren. Im neuen und schlankeren Design können unsere Kunden das gesamte Portfolio der Mymanu Familie nutzen und ihr Potential entfalten. 

Außerdem arbeiten wir an einer Marktneuheit, über die ich Stand jetzt noch nicht viel verraten darf. In Kooperation mit einem der größten deutschen Tech-Konzerne können alle gespannt sein, was in Q2 passieren wird. Stellen sie sich vor, dass man das digitale Gefängnis verlassen könnte ohne die Vorzüge zu verlieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Widerstandsfähig sein. Man sollte immer an seiner Vision festhalten und sich nicht von Gegenwind aus der Ruhe bringen lassen. Der Weg eines Unternehmens ist immer mit auf und abs verbunden. Am Ende wird man für das Geleistete bewertet.

Glaubt an euch selbst. Oft werden irgendwelche Leute im Umfeld sagen, warum etwas nicht funktioniert. Kritisieren ist einfach. Konstruktive Kritik zu üben und Veränderungen zu implementieren ist die Kunst. Jede Idee hat eine Daseinsberechtigung und kann helfen, den Status quo in irgendeiner Weise zu verändern.

Entwickle etwas was die Leute wollen. Völlig branchenunabhängig ist immer Raum für Innovation und Verbesserung. Findet man diesen Soft Spot kann man es weit bringen. Höre deinem Umfeld zu und nutze den Input den man eigentlich täglich bekommt, um die eigene Idee, das eigene Business weiter voranzubringen.

Wir bedanken uns bei Danny Manu für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Mymanu

Kontakt:

CEH Technology | Mymanu

www.mymanu.com
m.buck@bettertrust.de

Ansprechpartner: Matthias Buck

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Twitter: https://twitter.com/mymanutranslate
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/mymanu/
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Diese 6 Fehler vermeiden, die auf fast jeder Website zu finden sind

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webseiten fehler

Ein perfekter Internetauftritt kann in Krisenzeiten überlebenswichtig für ein Unternehmen sein. Doch viele Webseiten können ihr volles Potenzial nicht annähernd ausschöpfen, was eine zu niedrige Conversion Rate zur Folge hat. Besucher verlassen die Seite, anstatt das Angebot zu nutzen. Das liegt an 6 Fehlern, auf die Jonas Eisert, Experte für Videomarketing von der Loft Film GmbH, bei seinen Analysen von Webseiten gestoßen ist. Er zeigt hier, wie diese Fehler schnell und erfolgreich vermieden werden können.

Tipp: Floskeln und Abstraktes vermeiden

Das Gehirn des Menschen arbeitet bildhaft und assoziativ. Doch erstaunlich wenige Webseiten nutzen das aus. Stattdessen lassen sich  Floskeln und abstrakte Begriffe auf den Webseiten wiederfinden. Zum Beispiel Begriffe wie “Digitalisierung“ oder “Innovation“ sind eben solche, die nichts aussagen und bei dem Kunden Fragen aufwerfen . Auch abgenutzte Formulierungen wie: “Wir machen Sie reich!“ oder “Mit uns bekommen Sie mehr Kunden“, taugen nichts. Was man dagegen tun sollte, ist die Fantasie des Menschen anzusprechen. Erzählte Geschichten voller Bilder und Sinneseindrücke wirken greifbar.

Zwei Beispiele, wie man die oben genannten Phrasen besser gestalten kann: „Malen Sie sich aus, im Sterne-Restaurant Platz zu nehmen. Die Köstlichkeiten auf der Karte lassen Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Doch anders als früher brauchen sie nun nicht mehr zaghaft nach rechts zu schielen und sich vor dem Preis zu schrecken. Er ist Ihnen egal. Guten Appetit!“ . Eine ebenfalls gute Alternative: “Morgens beim E-Mail-Check poppen mindestens 5 Anfragen zu Ihrem Angebot auf.“ Eines, gilt es noch zu beachten: Wenn eine Headline genauso gut auf die Webseite der Konkurrenz passt, weg damit!

Tipp: Zu wenig „für den Kunden“, zu viel „über uns“

Ein Interessent, der auf die Webseite kommt, möchte meistens nur wissen, was er von diesem Unternehmen bekommen kann. Er soll genau dieses Angebot in aller Klarheit präsentiert bekommen, und sich nicht damit befassen müssen, wie „toll“ oder “jung und dynamisch“ (auch das noch) die Firma ist. Das könnte ihn schnell vertreiben.

Tipp: Welches Video verkauft am besten

Wer sich fragt: „ozu ein Video?“ , findet hier schnell überzeugende Argumente. Videos, wenn sie gut gemacht sind, verkaufen mittlerweile besser als die Texte einer Webseite. Die potenziellen Kunden möchten nicht lang lesen, sondern möglichst schnell wissen, wie sie ihre Bedürfnisse befriedigen können. Zudem verlängern die Videos die Verweildauer der Interessierten auf der Webseite, was wiederum das SEO Ranking positiv beeinflusst. Jedoch ist natürlich Video nicht gleich Video. Imagefilme dienen weniger dem Verkauf, als viel mehr dem Image des Unternehmens. Große Brands greifen gern auf diese Varianten zurück. Sehr gut geeignet, um Vertrauen zu schaffen, sind Videos, bei denen der Produzent selbst vor die Kamera tritt und die Vorteile seines Produktes bewirbt. Allerdings verfügt nicht jeder über die nötige Erfahrung vor der Kamera oder möchte sich in den Mittelpunkt stellen. In einem solchen Fall sind animierte Filme und Erklärvideos die beste Variante. Ein gutes Beispiel dazu finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=aXbahESzS28 

Tipp: Schnelle Ladezeit

Schnelle Ladezeiten zeichnen eine gute Webseite aus.. Länger als 3 Sekunden auf die Seite zu warten, ist für viele User ein Grund, den Anbieter zu wechseln.

Tipp: Call to Action wirkt

Der Call to Action kann Interessenten mit einem Klick zu Käufern machen. Aber nur, wenn er richtig angelegt ist. Eine Überflutung an Handlungsaufforderungen, die den Kunden animieren soll, seine E-Mail-Adresse und Telefonnummer zu hinterlassen und außerdem ein Video anzusehen und sich ein Hörbuch herunterzuladen, kann schnell nerven. Ein klarer Call to Action, der mehrmals auf der Seite auftaucht, genügt, um den Kunden beispielsweise dazu zu animieren, sich für ein kostenfreies Beratungsgespräch einzutragen.

Tipp: Nicht zu viele Details

Zu viele und zu detailreiche Informationen verwirren den Interessenten bloß. An dieser Stelle sollen dessen Fragen beantwortet und ihm eine Lösung zu seinem Problem präsentiert werden. Einziges Ziel in diesem Moment: Der nächste Schritt auf dem Weg zum zufriedenen Kunden.

Autor: Jonas Eisert

Jonas Eisert ist der Geschäftsführer der Loft Film GmbH, einer Agentur für Erklärfilme aus München. Sein Job ist es, komplexe Produkte und Dienstleistungen kompakt zu erklären, so dass die Zielgruppe sie sofort versteht. Eisert und seine Kollegen haben bereits über 1.000 animierte Filme erstellt, die insgesamt mehr als zehn Millionen Mal angeschaut wurden. Sie wissen daher genau, was online Kunden überzeugt.

www.loftfilm.de

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein guter Zeitpunkt, um in Ethereum zu investieren?

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Ethereum

Kryptowährungen sind seit einigen Jahren nicht mehr vom Wertpapier Markt wegzudenken – zu groß waren die Erfolge vor allem bei der Blockchain Koryphäe Bitcoin. Doch auch andere digitale Währungen konnten nachziehen und große Kurssteigerungen verzeichnen. Ethereum zählt neben Bitcoin und Ripple zu den meistgehandelten Kryptowährungen, doch sollte man auch jetzt noch Ether kaufen?

Dieses Jahr konnte Ethereum die Bitcoin-Rally nutzen und sich über einen starken Aufwärtstrend freuen. Die Wertsteigerung zwischen März 2020 und jetzt betrug dabei fast 2.000% – wer damals in Ethereum investieren konnte, hatte also richtig Glück. Doch jedem Aufwärtstrend folgt ein Abschwung – so auch bei Ethereum?

Ethereum – Kryptowährung mit Potenzial

Der Trend des letzten Jahres zeigt eines ganz deutlich: Der Altcoin Ethereum hat sehr viel Potenzial. Während viele Anleger befürchten, dass dieses Potenzial bald an seine Grenzen kommen wird, sind einige Experten anderer Meinung. Laut ihnen ist ein Ende der Erfolgskurve von Ether noch nicht in Sicht. Wer jetzt in Ethereum investieren möchte, sollte zwar die Kurslinien stets im Blick behalten, hat aber erst einmal nichts zu befürchten. Vor allem größere Wertverluste zeichnen sich derzeit in den Prognosen nicht ab.

Es lohnt sich, in Ethereum zu investieren – aber wie?

Ethereum kaufen oder nicht? Der Name Ethereum stammt vom griechischen Begriff für „reine Himmelsluft / strahlendes Sonnenlicht“ und bezeichnet den Ort, an dem die Götter leben. Und wie Gott in Eden dürfen sich diejenigen fühlen, die jetzt strategisch klug Ether kaufen. Die Betonung liegt dabei aber wirklich auf der Strategie. Vor allem Ethereum CFD kann derzeit ziemlich erfolgsversprechend sein. Mit Verweis auf das Metcalfe´sche Gesetz erklären Experten, dass der Aufwärtstrend durch das zunehmende Ethereum-Netzwerk überproportional zunehmen wird, während die Kosten netzwerkintern kaum steigen – ähnlich wie Bitcoin könnte Ethereum deshalb weiter massiv an Wert gewinnen.

CFD handeln

Da die Preislinie von Ether aktuell wirklich hoch liegt, gilt es für Anleger, den maximalen Gewinn aus den kommenden Wertsteigerungen mitzunehmen. Dabei kann es sogar ratsam sein, bereits vorhandene Coins von Ethereum verkaufen zu wollen. Stattdessen bringt der Kauf von Ethereum CFD nämlich bessere Chancen. Dabei besitzt man keine Coins im eigentlichen Sinne, hat aber dennoch Anteil am Wertzuwachs. Gleichzeitig ermöglichen einem die CFDs eine Hebelfunktion von bis zu 30 Mal. Dieser Hebel wirkt dann wie ein Multiplikator auf zukünftige Gewinne, denn auch diese sind dann 30-mal so hoch wie die eigentliche Rendite.

Ethereum kaufen

Wer Ethereum kaufen möchte, sollte sich einen guten Exchange dafür suchen und dabei auch die Bitpanda Gebühren beachten. Die österreichische Trading Plattform bietet Anlegern einen guten Überblick über Finanzprodukte aller Art und ermöglicht eine schnelle Abwicklung, wenn man Ethereum verkaufen oder kaufen möchte. Der Vorteil: Der Prozess ist denkbar unkompliziert und geht schnell. Der Anleger muss lediglich per Kreditkarte oder Maestro Geld einzahlen und den Vorgang absenden. Schon kann er in seinem Krypto Wallet über sein Ethereum CFD oder seine Coins verfügen, damit traden, sie liegen lassen oder auch im Internet damit zahlen.

Aktien und Mining

Eine andere Möglichkeit ist die Investition in Ethereum Aktien. Dabei kauft man keine Coins, kann aber dennoch maßgeblich von einem weiteren Erfolg des Ether-Netzwerks profitieren. Doch auch wenn man fit im Krypto Mining ist, bietet einem das bei Ethereum große Möglichkeiten. Wer in der Blockchain selbst Coins schürft, kann seinen Wallet füllen und ohne hohes Risiko auf den Wertzuwachs warten.

Ist die Investition in Ethereum sicher?

Die Investition in Wertpapiere ist nie vollkommen sicher. Ein Abschwung in der Weltwirtschaft oder auch in einzelnen Branchen kann jederzeit dazu führen, dass ein Wert absackt. Vor allem unvorhersehbare Vorfälle wie Naturkatastrophen oder plötzliche Server-Ausfälle können Anleger überraschen. Dennoch kann man den Börsenmarkt in stabile und instabile Werte unterteilen. Der Altcoin konnte sich über Jahre etablieren und hatte nach dem Absacken im März 2020 sogar die Gelegenheit, zu beweisen, dass er wieder ganz oben mitspielen kann – wie Phoenix aus der Asche. Oder eben wie die griechischen Götter in der reinen Himmelsluft. Im Gegensatz zu neuen und stark volatilen Coins also ein sicheres Investment.

Bildquelle Pexels

Autor: Ina Geißler

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mitarbeitermotivation in Zeiten von Corona und Home-Office

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mitarbeitermotivation corona home office

Krisen steigern die Mitarbeitermotivation – wenn man es richtig macht!

Viele Unternehmen haben zu Corona-Zeiten mit fehlender Mitarbeitermotivation zu kämpfen. Wer kann es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verdenken: Home-Office, Kurzarbeit und oftmals eine fehlende Perspektive. Zudem müssen sich viele mit der Frage auseinandersetzen, ob der eigene Arbeitgeber Corona wirtschaftlich übersteht. Natürlich sind das Faktoren, die so gut wie jedem von uns aufs Gemüt und somit auch auf die Motivation schlagen würden. Aber das Problem der fehlenden Mitarbeitermotivation zu Krisenzeiten nur auf die Krise an sich zu schieben ist zu einfach. Es ist angenehm und für jeden nachvollziehbar. Aber am Ende des Tages einfach nur eine Ausrede.

Motivation ist nur ein Symptom 

Um das zu verstehen, lass uns doch einmal einen Blick darauf werfen, was Motivation eigentlich ist und wie genau sie entsteht. Einfach gesagt ist Motivation ein Gefühl, dass uns sagt, etwas Bestimmtes zu tun. Motivation ist also nichts anderes als die Beweggründe, die unser Handeln bestimmen. Ein Blick ins Wirtschaftslexikon genügt, um eine noch etwas detaillierte Definition zu erhalten: „Zustand einer Person, der sie dazu veranlasst, eine bestimmte Handlungsalternative auszuwählen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen und der dafür sorgt, dass diese Person ihr Verhalten hinsichtlich Richtung und Intensität beibehält“ (Springer Gabler Verlag 2017). An dieser Definition ist schön zu sehen, dass wir ohne Ziele keine Motivation aufbringen können. Viel wichtiger ist hier aber das Wort „Beweggründe“. Motivation entsteht dann, wenn wir einen Grund haben, etwas zu tun. Motivation erklärt, wofür wir uns anstrengen und aus welchem Grund wir handeln.

Wer seinen Job liebt hat keine Motivationsprobleme

Merkst du, worauf ich hinausmöchte? Für viele Menschen ist der Beweggrund arbeiten zu gehen Geld zu verdienen. Also das monatliche Gehalt. Durch Corona ist dieses entweder in Gefahr oder bereits gekürzt worden. Das schlägt sich natürlich negativ auf die Motivation aus. Und genau hier ist das eigentliche Problem verborgen. Es fehlt der wirkliche Grund dafür zu arbeiten: Spaß und Leidenschaft. Wer seinen Job über alles liebt, der hat keine Motivationsprobleme. Was hat sich durch Corona denn geändert? Ja, wir sind größtenteils im Home-Office. Sehen unsere Kolleginnen und Kollegen nur virtuell. Sind nicht auf Geschäftsreise. Müssen vielleicht auf einen Teil unseres Gehalts verzichten. Aber die eigentliche Tätigkeit ist doch die gleiche geblieben. Nur, dass wir dieser jetzt eben von zu Hause aus nachgehen und nicht mehr in ein Büro fahren. 

Unternehmen, die zu Corona-Zeiten mit fehlender Mitarbeitermotivation zu kämpfen haben, hatten es vor der Pandemie auch schon. Nur war es ihnen nicht klar oder sie haben weggeschaut. Corona zeigt einfach nur die Defizite auf, die eh schon da waren. 

Der Mitarbeiter als Mensch muss mehr im Vordergrund stehen

Ein modernes Unternehmen darf in einem Mitarbeiter nicht nur jemanden sehen, der einen Job macht und dafür honoriert wird. Ein Mitarbeiter ist ein Mensch, der Ziele im Leben hat. Ein modernes Unternehmen muss sich die Frage stellen, wie es den Mitarbeitern dabei helfen kann, sich selbst zu verwirklichen. Nur dann kann Motivation wirklich funktionieren. Natürlich können wir weiter versuchen, Mitarbeiter mit Gehalt, Bonuszahlungen oder tollen Firmenwagen zu motivieren. Das wird auch funktionieren. Aber nur so lange, wie auch das Gehalt, der Bonus und der Firmenwagen da sind. Sind sie es nicht, ist auch die Motivation nicht mehr da. Bemerkbar macht sich das vor allem in Krisenzeiten.

Krisen steigern die Motivation – eigentlich

Liebt ein Mitarbeiter seinen Job und kann sich mit seinem Arbeitgeber zu 100 Prozent identifizieren, ist er in Krisenzeiten sogar noch ein paar Prozentpunkte extra motiviert. Immerhin möchte er nicht, dass das Unternehmen an der Krise zerbricht und er seinen Job verliert. Haben diese Einstellung die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens, ist fehlende Mitarbeitermotivation kein Thema. Ganz im Gegenteil: die Mitarbeitermotivation steigt in der Krise. Nur dafür müssen Arbeitgeber vor einer Krise die Voraussetzungen schaffen. In der Krise selbst zu reagieren ist fast unmöglich. Denn hier ist bekanntlich das Kind bereits in den Brunnen gefallen.

Der ehemalige Tennisprofi Markus Czerner ist Motivationstrainer und coacht Unternehmen in der DACH-Region. Er verzichtet auf das übliche »Tschaka-du-schaffst-das«, sondern fokussiert sich auf die intrinsische Motivation der Mitarbeiter. Markus ist zudem Bestseller Autor und regelmäßig als Redner für Motivation auf den großen Bühnen in Deutschland zu Gast.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wage den Blick in dein Inneres

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vimini fashion Partnerlook-Outfits Familie

vimini fashion aufeinander abgestimmte Partnerlook-Outfits für die gesamte Familie

Stellen Sie sich und das Startup vimini fashion doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Victoria, 28 Jahre alt, alleinerziehende Mama und Gründerin von vimini fashion. Im Juli 2020 habe ich das Modelabel vimini fashion – my family | our look gegründet. Wir bieten aufeinander abgestimmte Partnerlook-Outfits für die gesamte Familie an. Unser Fokus liegt auf Qualität und Langlebigkeit. Damit wirken wir gezielt dem Boom der „Billig-Textilien“ entgegen. Wir vertreiben ausschließlich fair produzierte, teilweise sogar handgefertigte und regionale Kleidungsstücke und Accessoires an. Dabei reise ich regelmäßig zu unseren Produzenten des Vertrauens, suche die Stoffe und Garne selbst aus und überzeuge mich von den Arbeitsbedingungen vor Ort. Uns ist es besonders wichtig, dass sich jeder in unseren Outfits wohlfühlt, egal ob Groß oder Klein. Mit unserer Mini Me-Mode möchten wir somit äußerliche Verbundenheit schaffen und für Wohlbefinden sorgen.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee kam mir bereits vor 3 Jahren, als meine Tochter geboren ist und ich für ein Familienfotoshooting erfolglos nach passenden harmonischen Outfits gesucht habe. Den Schritt der Unternehmensgründung habe ich jedoch erst 2 Jahre später gewagt, da mir die Idee nicht mehr aus dem Kopf ging und mir das fehlende Angebot in diesem Bereich immer wieder bewusst wurde. Zudem stieg der Wunsch seitens Freunden und Bekannten ebenfalls. Als ich in coronabedingter Kurzarbeit war, habe ich dies als Chance gesehen: jetzt oder nie. Die Entscheidung traf ich quasi über Nacht und ab da gab es kein Zurück mehr.

Was war bei der Gründung von vimini fashion die größte Herausforderung?

Das Sprichwort „Aller Anfang ist schwer“ passt bei mir perfekt. Die schwierigste Phase für mich war der Start: Wo fange ich an? Wie finde ich einen vertrauenswürdigen Produzenten? Wie heißt das Label? Und wie finanziere ich es? Fragen über Fragen. Als alleinige Gründerin sitzt niemand neben dir, der dich motiviert und pusht. Alles geschieht aus Eigenantrieb. Viel Herzblut, Schweiß und Tränen stecken in diesem Meilenstein. Wenn man einmal im Prozess ist, läuft es irgendwie. Trotzdem gehen einige Sachen schief.  Es ist also eine ständige Achterbahnfahrt der Gefühle. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall. Meine Devise: einfach mal starten. Die Erfahrung zeigt, dass die anfänglichen Pläne eines Start-ups während des Prozesses sowieso noch einmal umgeschmissen oder zumindest adaptiert werden. Die Idee sollte natürlich vom Umfeld und fremden Stimmen auch kritisch betrachtet werden. Eine Markt- und Konkurrenzanalyse ist unabdingbar.

Welche Vision steckt hinter vimini fashion?

Wir möchten ein Premium-Modelabel sein, welches in Zeiten von Anonymität und Distanz äußerliche Verbundenheit und Harmonie schafft. Die Familie und der dortige Zusammenhalt zählen zu den wichtigsten Werten für die Menschen – derzeit mehr denn je. Dies möchten wir mit unserer Mode unterstreichen.

Wer ist die Zielgruppe von vimini fashion?

Von Jung bis Alt – die Zielgruppe von vimini ist breit gefächert. In erster Linie sprechen wir modebewusste Mütter an, da diese meist für das „Kleidershopping“ zuständig sind. Die Produkte eignen sich für Männer hervorragend als Geschenkidee, aber auch Oma und Enkel oder beste Freundinnen können etwas bei uns finden.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Definitiv in erster Linie die Qualität. Die Produkte der Konkurrenz bestehen hauptsächlich aus Chemiefasern, die Passformen sind nicht altersgerecht oder unpraktisch. Die Alleinstellungsmerkmale von vimini sind demnach die Qualität, Funktionalität in Kombination mit den transportieren Emotionen. Zudem bedienen wir ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

vimini fashion, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Trotz meiner Organisations- und Perfektionsleidenschaft mache ich für mich persönlich keine großen Pläne mehr, da ich selbst schon erlebt habe, dass oftmals alles ganz anders kommt als man es voraussieht. Natürlich gibt es eine definierte Richtung, in die ich mit meinem Start-up gehen möchte. Meiner Meinung nach sind die bedeutendsten Ziele im Leben allerdings nicht messbar. Ich möchte über mich hinauswachsen, Arbeitsplätze schaffen, zufriedene Kundenstimmen, leuchtende Kinderaugen und mit Stolz erfüllte Mütter, wenn sie zu ihren Kindern passende Outfits tragen. Das sind alles Dinge, die mich antreiben. In 5 Jahren würde ich mich über eine erweiterte Produktpalette, eine größere Reichweite, tolle neue Kontakte und die Präsenz in vielen Shops des stationären Handels sehr freuen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Sei mutig: Im Absicherungsmodus möchte man nicht nach vorne gehen, sondern bewahren, was man hat. Jede Veränderung macht einem Angst, aber es lohnt sich! Es gibt kein lineares Wachstum im Leben. Gerade die Höhen und Tiefen formen und prägen uns und bringen uns weiter.

Höre auf dein Bauchgefühl: Wage den Blick in dein Inneres und horche in dich hinein. „Was will ICH eigentlich?“ Lass dich nicht ablenken von dem, was von deinem Umfeld oder der Gesellschaft von dir erwartet wird. Was kannst du besonders gut? Welche verborgenen Talente oder für dich typischen Charaktereigenschaften kannst du dir zunutze machen? Wenn du etwas gefunden hast, wofür du brennst, fühlt es sich auch nicht mehr wie „Arbeit“ an.

Vergleiche dich nicht: Gerade am Anfang hat man große Visionen und Erwartungen. Man kennt Erfolgsgeschichten und misst sich daran. Sei dir darüber bewusst, dass die ersten 1-2 Jahre eines Start-ups in der Regel nichts „abschütten“ und es erst einmal um finanzielle, emotionale und zeitliche Investitionen geht. „Cherish the little moments.“ Das Gefühl, das erste Mal dein eigenes Produkt in den Händen zu halten oder der erste Verkauf ist nicht mit Geld bzw. Ertrag zu messen.

Wir bedanken uns bei Victoria Aydin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Du musst für Deine Idee brennen

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LIEBESTOLL Yoga Mode

LIEBESTOLL Yoga Mode: Yoga Outfits bunt, fröhlich und individuell kombinierbar- nachhaltig, regional und fair

Stellen Sie sich und das Startup LIEBESTOLL doch kurz unseren Lesern vor!

LIEBESTOLL ist ein junges Startup, das sich mit viel Liebe zum Detail auf nachhaltig und in Europa produzierte Yoga-Mode fokussiert hat – bunt, fröhlich, leicht und von höchster Qualität versprüht das österreichische Label positive Lebensenergie. Bei der ersten Kollektion bestehend aus Leggings, Yogahosen, Pullover, Shirts und Overalls, kann die modebewusste Yoga-Liebhaberin aus insgesamt elf Einzelstücken und fünf Basisfarben wählen und somit ihren ganz persönlichen Wohlfühl-Look kreieren und individuell kombinieren. Das Jungunternehmen setzt bei der Produktion insbesondere auf Nachhaltigkeit, Regionalität und faire Arbeitsbedingungen – die Basis seiner Markenwerte.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte meine Liebe, die Mode, zum Beruf machen. Das kreative Schaffen und Schöpfen liegt mir im Blut und drängt seit meiner Kindheit nach außen. Es ist meine Form der Selbstverwirklichung. 

Welche Vision steckt hinter LIEBESTOLL?

Meine Vision ist es Design und nachhaltige Stoffe in den Sportbereich zu integrieren. Da ich selbst Yoga und einige andere Sportarten ausübe, habe ich schon lange die Idee, mich auch im Fashionbereich dort niederzulassen. Der Vorteil liegt natürlich auch darin, dass ich als aktive Yogini genau weiß, welche Funktionen eine Yogawear benötigt. Durch meine langjährige Erfahrung als Damenkleidermacherin und Modedesignerin konnte ich viel Erfahrung sammeln, die ich jetzt auch in meine Yogakollektion einfließen lasse.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Rein auf die Firma bezogen lagen die größten Herausforderungen in der Ablauforganisation und Koordination im Bereich Produktion.

Generell betrachtet ist eine Firmengründung mitten in einer gesundheitlichen und wirtschaftlichen Krise natürlich eine besondere Herausforderung, da man als Unternehmer mit vollkommen anderen Rahmenbedingungen konfrontiert wird. So ist Yoga etwa ein Gemeinschaftssport, der in Studios ausgeübt wird. Mit geschlossenen Studios fallen nicht nur potenzielle Kunden und Präsentationsmöglichkeiten für uns weg. Wir mussten daher unseren Marketingplan kurzfristig ändern.

Wer ist die Zielgruppe von LIEBESTOLL?

Frauen im Alter von 35-65 Jahren, mit Begeisterung für Yoga UND Mode.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Alle Designs sind aus öko-zertifizierten Stoffen gefertigt. Sämtliche Stoffe und Schnitte werden von mir in meiner Werkstatt getestet. Erst, wenn ich zufrieden bin, geht ein Prototyp in die Serienfertigung. Jedes Stück, das für die Yogamatte entwickelt wird, unterläuft auch einem praktischen Test. Die Mode soll nicht nur schön für den Betrachter sein, sondern auch den Anforderungen des Yogas entsprechen.

Wir setzen auf Qualität und nicht Quantität. Beginnend bei der hochwertigen Mode selbst, über die liebevolle Verpackung bis hin zum persönlichen Kundenservice. Zudem ist uns Nachhaltigkeit und Achtsamkeit in der gesamten Produktions- und Wertschöpfungskette wichtig. Wir betrachten sowohl unsere Lieferanten als auch unsere Kundinnen als Partner, denn nur in einer echten Community kann man gemeinsam wachsen und auch profitieren. Ein besonderes Merkmal an unserer Mode ist das „Mix & Match“-Prinzip, d.h. dass alle Teile innerhalb einer Kollektion miteinander kombinierbar sind und unsere Kundinnen also völlig freie Hand haben, so ihren individuellen Look zu erstellen.

LIEBESTOLL, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Organisches, gesundes Wachstum und das schrittweise Erschließen von neuen Märkten ist unser Ziel. Zudem erweitern wir unser Sortiment auch in Richtung Fashion und Lifestyle.

Langfristig sprechen wir von einem mittelständischen Unternehmen, dass sich erfolgreich am Markt etabliert hat. Das Sortiment deckt weitere Sportarten und Leisure-Aktivitäten ab und bietet exklusive Designer-Wear aus nachhaltigen Fasern an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Du musst für Deine Idee brennen.

2. Du brauchst Erfahrung, Durchhaltevermögen und viel Power.

3. Das Wichtigste sind zuverlässige Partner!

Wir bedanken uns bei  Petra Grassel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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