Dienstag, Juni 16, 2026
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Trial and Error ist besser, als niemals zu wissen, was passiert wäre!

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wild

Wild: Deodorant nachhaltig, nachfüllbar aus natürlichen Zutaten mit im kompostierbaren Packaging

Stellen Sie sich und das Startup Wild doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein junges Start-up aus London, das nachhaltige Deodorants aus natürlichen Zutaten herstellt. Mit Wild wollen wir Menschen dazu inspirieren, bei ihrer täglichen Pflegeroutine auf natürliche Produkte zurückzugreifen und der Wegwerfkultur ein Ende setzen. Durch die Kombination von wiederverwendbaren Cases aus langlebigem Aluminium sowie recyceltem Kunststoff und den Deodorant-Refills im kompostierbaren Packaging sorgen wir mit unseren Produkten nicht nur für trockene, duftende Achseln, sondern auch für einen grünen Fußabdruck. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Fred und ich wollten ein Unternehmen im Nachhaltigkeitssektor gründen, da wir der Meinung waren – und immer noch sind – dass es sich hierbei um einen schnell wachsenden Sektor mit hoher Nachfrage handelt, in dem den Verbraucher:innen bisher kaum qualitativ hochwertige Angebote gemacht wurden. Der Begriff „Öko“ wurde nur mit einer kleinen Gruppe von Menschen in Verbindung gebracht, die belächelt wurden, weil sie in nachhaltigen Geschäften einkauften und sich für die Umwelt einsetzten. Wir wollten etwas für den gesamten Markt schaffen und wussten, dass wir dazu ein Produkt entwickeln mussten, das stylisch, hochwertig und genauso effektiv, wenn nicht sogar besser als die verfügbaren nicht nachhaltigen Produkte ist.

Welche Vision steckt hinter Wild? 

Die Vision hinter Wild besteht darin, Einwegplastik aus dem Badezimmer zu verbannen. In einem durchschnittlichen Badezimmer stehen Shampoo, Duschgel, Zahnpasta, Beauty-Produkte und Deodorants in Plastikflaschen, die oft nicht recycelt werden können, weil sie im Badmüll landen und nicht im gelben Sack. Wir haben ein natürliches, wiederbefüllbares Deodorant gelaunched, weil wir etwas, das in der Vergangenheit in vielerlei Hinsicht schlecht für die Umwelt war, mit etwas kombinieren wollten, das gleichzeitig besser für unseren Körper ist. Indem wir eine wirksame natürliche Formel konzipiert und sie in ein abfallfreies Outfit verpackt haben, lösten wir also gleich zwei Probleme auf einmal. Unser Ziel ist es, weiterhin clevere Wege zu finden, um mehr Zero-Waste Produkte für‘s Badezimmer zu entwickeln, die gut aussehen, noch besser riechen und 100 % wirksam sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Wie wohl bei jeder Gründung gab es einige Herausforderungen: Es war zum Beispiel viel schwieriger als gedacht, ein zu 100 % wirksames nachhaltiges Deodorant zu entwickeln und wir haben über 12 Monate gebraucht, um alles zu perfektionieren. Wir arbeiten noch immer rund um die Uhr daran, die Formel zu verbessern. Auch unser Anspruch, komplett auf Plastik zu verzichten, ist extrem fordernd. So drehen wir aktuell bereits die fünfte Runde, um unsere wiederverwendbaren Cases noch nachhaltiger zu machen und suchen immer nach Optimierungspotential. 

Abgesehen von den produktseitigen Herausforderungen sind wir kurz nach dem Brexit und mitten in einer globalen Pandemie auf den Markt gekommen und hatten dadurch mit zahlreichen Problemen in der Lieferkette und bei der Abwicklung zu kämpfen. Die Lieferung nach Europa hat sich unwahrscheinlich schwierig gestaltet, was natürlich zu frustrierten Kund:innen und einer suboptimalen Customer Experience geführt hat. Unser Betriebsteam war 24/7 auf den Beinen, um Lösungen für Probleme zu finden, die durch die Pandemie und den Brexit entstanden waren – aber so wurde es zumindest nie langweilig!

Ursprünglich waren wir bootstrapped, mittlerweile haben wir aber insgesamt 7.500.000 Pfund vom ehemaligen Innocent-Gründer JamJar und dem niederländischen VC „Slingshot“ erhalten – nur durch ihre Unterstützung und ihr Wissen war es uns möglich, so schnell zu wachsen.

Wer ist die Zielgruppe von Wild? 

Wild richtet sich an alle! Unsere ganze Philosophie dreht sich darum, die Produkte so (gut) zu konzipieren, dass sie jeder nutzen kann und möchte. Egal, ob es sich um einen 20-jährigen TikTok-Addict, eine 35-jährige Working Mum oder die 65-jährigen Großeltern handelt – wir haben etwas geschaffen, was für jeden geeignet ist.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Wir sind das erste nachfüllbare Deodorant der Welt mit kompostierbaren Nachfüllpackungen. Unser Case ist so konzipiert, dass es ein Leben lang hält und die Nachfüllpackungen bestehen aus Bambuszellulose, d. h. die Bambus-Hüllen sind recycelbar, kompostierbar und biologisch abbaubar. Es gibt also buchstäblich keinen Abfall. Darüber hinaus haben wir ein sehr hochwertiges, stylisches Produkt entwickelt, das die Menschen gerne nutzen, zeigen und darüber sprechen – was bei Deodorant nicht selbstverständlich ist!

Schließlich gehört Deodorant sonst doch eher zur Kategorie „darüber spricht man nicht“ und Körpergeruch galt lange als Tabuthema. Wir haben es geschafft, Deodorant spannend und frisch zu machen. Außerdem bestechen die Deodorants von Wild vor allem durch ihre Qualität. Zwar gibt es bereits unterschiedlichste natürliche Deodorants, aber bisher schien keines so richtig zu funktionieren. Wir haben einen Weg gefunden, eine 100 % wirksame Formel zu entwickeln (wir geben sogar eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie), die nicht nur unangenehmen Gerüchen vorbeugt, sondern auch die Schweißbildung reduziert und die Achsel mit Feuchtigkeit versorgt. Und das alles, ohne die Poren zu verstopfen.

Wild, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir sehen uns selbst als eine Art Revolution – eine DEOlution, wenn man so will. Wir wollen die Badezimmerschränke von Grund auf verändern. Kein Plastikmüll mehr, keine fiesen Chemikalien, deren Namen man nicht einmal aussprechen kann. Und die Wegwerfkultur beenden, an die wir uns so sehr gewöhnt haben. Der Clou: Wir können diesen Weg jetzt mit Stil gehen – jeder auf seine eigene Art, denn das Wild-Sortiment bietet einen Weggefährten für jeden Geschmack. Außerdem hoffen wir, dass wir im Sommer ein neues Produkt auf den Markt bringen können, dass eine weitere Weltneuheit sein wird – stay tuned!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Wenn ihr eine gute Idee habt, verbringt nicht Monate und Jahre damit, jedes einzelne Detail zu planen – legt einfach los und macht euch dann daran, Produkte und Prozesse zu perfektionieren. Es gibt unzählige Fast-Gründer, die für etwas brennen, aber nie den Schritt auf den Markt wagen. Trial and Error ist besser, als niemals zu wissen, was passiert wäre!

Bewahrt einen kühlen Kopf. Es gibt Momente, die sich anfühlen, als würde die Welt untergehen. Momente, in denen man weint, aber auch welche, in denen man denkt, man hätte die ganze Welt erobert. Für all diese Momente gilt: In ein paar Monaten erinnert ihr euch wahrscheinlich kaum noch daran. Wenn es bergab zu gehen scheint, versucht, einen klaren Kopf zu bewahren und eine logische Lösung zu finden. Und arbeitet an den kleinen Dingen, um sie stetig zu verbessern. Baby Steps are the Key.

Kämpft für den Profit! Heutzutage fließen überall riesige Summen und man tappt schnell mal in die Falle und versucht, so viel Geld wie möglich für riesige Bewertungen aufzubringen. Aus diesem Grund lernen viele Unternehmen nie, rentabel zu werden, weil sie ständig einem Wachstum mit miserablen Gewinnspannen hinterherjagen, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nämlich, ein langfristig funktionierendes Unternehmen zu werden, das sich selbst tragen kann. Wer profitabel ist (wir sind übrigens auch noch nicht so weit, aber das ist unsere oberste Priorität), kann eigene Pläne und Visionen verfolgen, ohne sich dabei auf fremde Finanzspritzen verlassen zu müssen, um sich über Wasser zu halten!

Wir bedanken uns bei Charlie Bowes-Lyon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Try out and find out

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dankeee charity online marktplatz

DANKEEE Charity Online Markplatz verbindet Verkaufen und Kaufen mit gesellschaftlichem Engagement

Stellen Sie sich und das Startup DANKEEE doch kurz unseren Lesern vor!

DANKEEE ist Deutschlands neuer Charity-Online Marktplatz und verbindet das Verkaufen & Kaufen von Artikeln aller Art im Internet mit gesellschaftlichem Engagement. Wir machen das Social Shopping salonfähig! Außerdem bieten wir allen gemeinnützigen Einrichtungen, Organisationen und Vereinen eine völlig neue Möglichkeit um Unterstützung/Aufmerksamkeit zu erhalten.

Stefan und ich kennen uns seit gut 10 Jahren und sind beide selbständige Unternehmer. Stefan hat zum Beispiel das Les Halles, den Firmenlauf und die CYCLINGWORLD-EUROPE Messe in Düsseldorf gegründet. Ich selber habe die letzten 2 Jahre das Startup GRILLAXED, und vorher die Agentur event4wheels in Leipzig aufgebaut.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Durch die COVID-Krise wurden wir beide ziemlich hart getroffen und mussten umdenken. In dieser Zeit haben wir viel nachgedacht und telefoniert.

Uns wurde schnell klar, dass Covid-19 die Welt, in der wir alle leben sehr tiefgreifend verändern würde. Natürlich trifft es leider die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft wieder am härtesten. Wir fassten also den Beschluss dagegenzuhalten und das nicht nur einmalig, sondern dauerhaft, flächendeckend und nachhaltig…Durch private Verkäufe und Käufe im Internet kam dann die Idee, genau das mit mehr Purpose zu versehen, zustande. Außerdem waren wir von Anfang an von unserer Ost – West Synergie überzeugt☺

Mittlerweile gehören noch Janni (Chef-Programmierer), Katja, David und Denis (kümmern sich um alles Juristische) zu unserem kleinen aber feinen Team.

Welche Vision steckt hinter Dankeee?

Wir wollen mit DANKEEE zeigen, dass es möglich ist mit vielen kleinen „Guten Taten“ Großes in der Gesellschaft zu leisten. Gerade beim Verkauf von gebrauchten Dingen im Internet wird häufig um Kleinstbeträge gefeilscht. Aber macht der eine Euro am Ende wirklich den großen Unterschied? Ist es so relevant, ob ich für ein gebrauchtes Handy 250,00 Euro erhalte, oder vielleicht nur 230,00 Euro??? – Wir glauben nicht! Und möchten daher mit DANKEEE aufzeigen, dass genau diese kleine Differenz für die vielen Tausend gemeinnützigen Organisationen in Deutschland sehr wertvoll ist.   

Viele Einrichtungen, Organisation und Vereine hat es durch die Pandemie hart getroffen. Die Flutkatastrophe im Spätsommer 2021 hat ebenfalls verheerende menschliche Schicksale zur Folge. An all diesen und noch viel mehr Punkten will DANKEEE zukünftig aktiv ein Stück weit zur Linderung beitragen.

Warum nicht gesellschaftliches und soziales Engagement mit Konsum verbinden und damit das Helfen in die heutige Zeit adaptieren?

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir arbeiten jetzt seit gut 14 Monaten fieberhaft an diesem Projekt. Mittlerweile sind wir ein kleines aber feines und diverses Team von Menschen, die ganz fest an DANKEEE glauben und täglich alles dafür in die Waagschale werfen. Vor 7 Wochen sind wir endlich „On-Air“ gegangen und seitdem in den Weiten des Internets sichtbar

Seit unserem Launch konnten wir schon eine Vielzahl von Charity-Empfängern, unter anderem große Organisation wie z.B. SOS-Kinderdorf, Tafel-Deutschland, José-Carreras-Stiftung, die DKMS und viele andere, für unsere Idee gewinnen.

Täglich verzeichnen wir viele Neuanmeldungen von Usern und unser Marktplatz wird immer bunter! 

Ehrlich gesagt haben wir am Anfang den Programmieraufwand der Plattform zu gering eingeschätzt. Das passiert zwar auch den Allermeisten bei solchen Projekten, hat bei uns jedoch dazu geführt, dass wir deutlich später als gewünscht und geplant starten konnten. Das ärgert uns schon sehr, man kann es im Nachhinein jedoch nicht ändern. Und um diese Frage mal vom Grundsätzlichen aufzugreifen: In unserer Gesellschaft laufen an vielen Stellen Dinge schief. Die Pandemie macht uns das gerade sehr stark deutlich und uns allen stark zu schaffen.

Ob im eigenen Unternehmen, im persönlichen Mikrokosmos oder auch innerhalb der Gesellschaft etwas schiefläuft, die Essenz daraus ist fast immer dieselbe. Jammern bringt nichts, man muss die Dinge anpacken! 

Bisher finanzieren wir DANKEEE aus unseren eigenen Taschen. Jetzt sind wir natürlich auch an möglichen Investoren, die mit uns zusammen die Idee von DANKEEE in die Welt hinaustragen, interessiert. Wer sagt denn das es DANKEEE in Zukunft nur in Deutschland geben soll und wird…von daher denken wir auch global.

Wer ist die Zielgruppe von DANKEEE?

Glücklicherweise ist unsere Zielgruppe extrem breit. Jeder der etwas Verkaufen oder Kaufen möchte, ist bei uns Herzlich Willkommen. Natürlich sprechen wir eher die Leute an, die an ein bewusstes Konsumieren glauben. Zum einen wollen wir die Nachhaltigkeit fördern, in dem auf DANKEEE eher mit Second Hand Artikeln gehandelt wird. Und zum anderen wollen wir die Leute beim Shoppen zum Helfen bewegen.

Auf der anderen Ebene sprechen wir dann auch jede(n) gemeinnützige(n) Einrichtung, Organisation und Verein an. DANKEEE bietet diesen eine zusätzliche Möglichkeit wichtige Unterstützung für die alltägliche Arbeit und Projekte zu sammeln. 

Wie funktioniert DANKEEE? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben mit DANKEEE das berühmte Rad nicht neu erfunden, sondern eher die Dinge Shopping und Soziale Verantwortung miteinander kombiniert.

DANKEEE funktioniert eigentlich genauso gut (oder noch besser;) wie bereits vorhandene Online-Marktplätze. Mit dem kleinen und feinen Unterschied das jeder gekaufte/verkaufte Artikel, einen von den Usern selbstgewählten Charity-Beitrag an eine/n selbstgewählte(n) Organisation, Einrichtung oder Verein generiert. 

Dingen ein zweites Leben zu verschaffen ist ohnehin nachhaltig und sinnvoll. Durch den Besitzerwechsel dieser Dinge auf DANKEEE, entsteht ein zusätzlicher Mehrwert für unsere gesamte Gesellschaft. Unser Marktplatz vereint somit Sustainability und Social Responsibility auf eine einzigartige Art und Weise. Das dreifache E in unserem Namen steht dabei für Einfach, Ehrlich und Empathisch. 

Auch wollen wir unsere User zu einem freundlichen und ehrlichen Austausch ermutigen. Bei uns sollen zum Beispiel das Gefeilsche und Gepöbel, was man teilweise von anderen Plattformen kennt, außen vor bleiben. Durch unseren Verkäufer/Käuferschutz ist außerdem jeder User von möglichem Missbrauch extrem gut geschützt

DANKEEE, wo geht der Weg hin? Wo sehen sie sich in fünf Jahren?

In erster Linie wollen wir Menschen von unserer Idee begeistern und so vielen gemeinnützigen Einrichtungen, Organisationen und Vereinen eine Bühne bieten. Wenn wir jährlich unseren, auch gerne möglichst großen Beitrag leisten können, damit die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helden unterstützt wird, sind wir glücklich. 

DANKEEE soll ein großer, bunter Marktplatz werden, wo Dinge ein zweites Leben bekommen und somit die Nachhaltigkeit unterstützt wird. In fünf Jahren hoffen wir sagen zu können, dass wir Recht hatten unsere Idee vom „Social Shopping“ in die Tat umgesetzt zu haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründen ist wie eine Achterbahnfahrt, es geht ständig auf und ab. Ein gutes Team, was sich immer wieder gegenseitig aufbaut, ist daher unabdingbar. 

Versucht euren MVP nicht zu perfekt zu gestalten, „try out and find out“ mit der simpelsten Lösung ob die Idee ankommt oder nicht.

Einfach raus gehen und machen, manchmal ist es besser nicht zu viel nachzudenken

Wir bedanken uns bei Jonas Möslein für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: DANKEEE

Kontakt:

DANKEEE GmbH
Rubensstraße 3
D-40237 Düsseldorf

www.dankeee.de
info@dankeee.de

Ansprechpartner: Jonas Möslein

Social Media:
Instagram
Facebook

Einfach anfangen und machen

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Daily Five: Instant Smoothies Smoothie

Daily Five: Instant Smoothies aus schonend getrocknetem Obst und Gemüse- praktische, gesunde Alternative für deinen Smoothie

Stellen Sie sich und das Startup Daily Five doch kurz unseren Lesern vor!

Hi, wir sind Lennie und Christian – Gründer von Daily Five. Mit unseren Instant Smoothies aus schonend getrocknetem Obst und Gemüse wollen wir das Thema Smoothies neu denken. Im Vergleich zu herkömmlichen Smoothies bieten wir eine bequeme Lösung, die dir wichtige Vitamine und Mikronährstoffe, allein mit der natürlichen Kraft von Obst und Gemüse, liefert. Einfach Wasser oder Milch einfüllen, shaken, fertig. Kurz: eine praktische, gesunde Alternative für deinen Smoothie. Vor allem, wenn die Zeit mal wieder knapp ist.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zu Daily Five ist während unseres gemeinsamen dualen Studiums entstanden. Während wir zwischen Büro und Hörsaal wechselten, hatten wir gerade im Büroalltag Schwierigkeiten uns gesund zu ernähren: Am Ende des Tages geht man nach Hause und hatte gerade mal Zeit für ein Brötchen zwischendurch – an Obst und Gemüse nicht zu denken. Als Ausweg haben wir in der Mittagspause immer wieder zum Fertig-Smoothie aus dem Supermarkt gegriffen. Beim Blick auf das Etikett wurden wir allerdings meistens enttäuscht: oft mehr als 50% Saft, viel Zucker und kaum natürliche Vitamine. Auf der Suche nach einer anderen Lösung ist Daily Five entstanden. 

Welche Vision steckt hinter Daily Five?

Mit Daily Five wollen wir es schaffen, dass unsere Gesellschaft die natürliche Kraft von Obst und Gemüse neu entdeckt. Denn die tägliche Portion Obst und Gemüse ist nicht nur ein notwendiger Teil unserer Ernährung, sondern ein wichtiger Baustein für die körperliche und mentale Gesundheit. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass es keine Vitaminpräparate oder Superfood-Kapseln braucht. Wir wollen hier bewusst back to the roots gehen – oder wie wir sagen back to the fruits.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Nachdem die Idee der Instant Smoothies geboren war, starteten wir mit der Produktentwicklung und kreierten voller Zuversicht die ersten Rezepturen. Allerdings hatten wir immer wieder die Herausforderung, die Konsistenz und Textur eines frisch gemachten Smoothies sicherzustellen, ohne dabei auf Zusatz- und Trägerstoffe zurückzugreifen. Wir mussten dutzende Male unsere Rezepturen überarbeiten, bis wir alle Zutaten in Bio-Qualität und hundertprozentigen Obst- und Gemüsepulvern verfügbar hatten. Viele Produzenten bieten ihre Pulver oft nur mit Trägerstoffen wie Reismehl oder Maltodextrin an, welche für unsere Smoothies allerdings ein absolutes No-Go waren.

Wer ist die Zielgruppe von Daily Five?

Unsere Instant Smoothie sind besonders spannend für smarte Menschen, die wissen, welche Bedeutung die körperliche und mentale Gesundheit hat. Allerdings fehlt ihnen im Alltag die Zeit oder die Lust, ausreichend Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Durch die leckere und bequeme Lösung verringern wir genau für diese Menschen, zu denen wir selbst übrigens auch gehören, die Hürde für eine gesunde Routine. Wir haben festgestellt, dass dieser Zielgruppe vor allem der Nachweis des Vitamin- und Nährstoffgehalts, ökologische Rohstoffe und eine nachhaltige Verpackung wichtig sind.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit unseren Instant Smoothies gibt es endlich eine echte Alternative für bequeme und einfache vitaminreiche Ernährung. Ein Smoothie deckt 3 der 5 empfohlenen Portionen Obst und Gemüse am Tag und enthält dabei nicht nur deutlich mehr Vitamine und Mikronährstoffe, sondern auch bis zu 50% weniger Zucker als herkömmliche Smoothies aus dem Kühlregal. Dank des praktischen Portionsbeutels kann der Smoothie jederzeit in Sekundenschnelle gemixt werden – einfach Wasser einfüllen, shaken, fertig. Lange haltbar, auch ganz ohne Kühlung. 

Daily Five, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen das Original für Instant Smoothies werden. Wir glauben fest an die neu geschaffene Produktkategorie und sind davon überzeugt, dass in Zukunft alle Kunden, die eine schnelle Lösung für das Thema gesunde Ernährung suchen und keine Abstriche bei Vitaminen und Mikronährstoffen machen wollen, zum Instant Smoothie greifen werden. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren im Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkten vertreten zu sein und gleichzeitig eine attraktive D2C-Marke zu bleiben.

Um unsere Vision, die natürliche Kraft von Obst und Gemüse wiederzuentdecken, zu realisieren, werden wir in den nächsten Jahren weitere Smoothies und andere Produkte entwickeln. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Einfach anfangen und machen 

Jeden Tag haben tausende Menschen gute Ideen, aber nur die Wenigsten gehen den nächsten Schritt und erwecken sie zum Leben. Während unserer Gründungsphase hat uns das Buch von den mymuesli-Gründern geholfen: einfach anfangen und machen. Es gibt selten einen Aha-Moment oder einen perfekten Augenblick – wichtig ist nur, dass man ins Handeln kommt. 

Trete mit deiner Idee nach außen.

Mach nicht den Fehler zu denken, dein Produkt müsste perfekt sein, bevor du mit anderen darüber sprichst. Insbesondere im Entwicklungsprozess sind Feedback und andere Blickwinkel besonders wichtig, um deine Zielgruppe besser zu verstehen und dein Geschäftsmodell sowie dein Produkt stetig optimieren zu können.

Was ist wirklich wichtig, um den nächsten Schritt zu gehen

Gerade am Anfang hat man als Gründer/in unzählige Jobs: von der Produktentwicklung über Marketing bis hin zur Buchhaltung und Kundensupport. Für uns war es eine Herausforderung, uns dabei nicht in Details zu verlieren, sondern auf das zu konzentrieren, was für die nächsten Schritte notwendig ist. Ansonsten verbringt man den ganzen Tag damit, darüber zu diskutieren, welche Farbe der Team-Hoodie haben soll. Deshalb setz dir klare Prioritäten.

Wir bedanken uns bei Lennie und Christian für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Daily Five

Kontakt:

Daily Five GmbH
Gornauer Straße 124a
D-09125 Chemnitz

www.daily-five.de
lennie@daily-five.de

Ansprechpartner: Lennie Schlund

Social Media:
Instagram
LinkedIn

Die Reise als Gründer ist lang und intensiv

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Forget.finance Finanz-App hybrides Finanzcoaching

Forget.finance ist die erste Finanz-App, die hybrides Finanzcoaching mit integrierter Vermögensverwaltung kombiniert

Stellen Sie sich und das Start-up Forget.finance doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Konradin Breyer und gemeinsam mit meinem Co-Founder Jurek Herwig habe ich 2020 das FinTech in Berlin gegründet. Forget.finance ist die erste Finanz-App, die hybrides Finanzcoaching mit integrierter Vermögensverwaltung kombiniert. Unsere Mission ist, jedem ein einfacheres Finanzleben und mehr Unabhängigkeit zu ermöglichen. Unser Beratungsmix aus einem personalisierten KI-Bot und echten Finanzcoaches hilft Nutzer:innen direkt über die Forget.finance App ohne Vorkenntnisse sinnvoll für ihr Ziele zu sparen und zu investieren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Mein Co-Founder Jurek Herwig und ich sind seit 2017 Freunde. Jurek war damals CTO von Neugelb und baute mit mehreren Teams die Commerzbank App auf. Ich verantwortete als Produktchef von Freeletics eine der erfolgreichsten Fitness-Coaching-Apps der Welt. Die App hat damals Millionen Menschen mit unterschiedlichen Fitness-Levels durch personalisierte Trainingspläne zum Sport motiviert. 

Mit einem Hintergrund in VWL und meiner Leidenschaft für Finanzthemen wurde ich (mittlerweile zertifizierter) Finanzexperte und habe immer mehr Freunden und Freundesfreunden bei ihren Finanzen geholfen. Angesichts der massiven Beratungslücke in der digitalen Finanzwelt beschlossen Jurek und ich, unsere Expertisen zusammenzuschließen. 2020 entstand die Idee, den digitalen Coaching-Ansatz von Freeletics in die Finanzwelt zu übertragen. Mit Forget.finance läuten wir eine neue Finanzberatungs-Ära ein, die transparent, personalisiert und automatisiert ist.

Welche Vision steckt hinter Forget.finance?

Unsere Vision ist es, dass jeder Mensch unabhängig von Finanzwissen und Vermögen seine bzw. ihre finanzielle Zukunft mit gutem Gefühl planen kann. Dafür bauen wir eine Plattform, die empathisch berät und das Finanzleben durch intelligente Integrationen von Finanzprodukten ganzheitlich automatisiert.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Trotz Gründung während einer globalen Pandemie haben wir ein Spitzenteam aus Finanz-, Tech-, Marketing- & Produkt-Expert:innen auf die Beine stellen können. Mit unserem kleinen Team haben wir in wenigen Monaten einen neuen, personalisierten Ansatz zum Sparen & Investieren auf den Markt gebracht, der nicht nur gut für die finanzielle Zukunft der Nutzer:innen ist, sondern auch nachhaltig ist und Spaß macht – davon können klassische Banken und Vermögensverwalter nur träumen und schauen sich unsere Entwicklung ganz genau an.

Um das zu schaffen, mussten wir Nutzer:innen intensiv in unsere Konzeption einbeziehen und die App in mehreren Iterationen entwickeln. Erst haben wir nur Finanzcoaching angeboten, mittlerweile investieren Kunden automatisch, indem sie ihr Konto verbinden und über uns ein Depot eröffnen. Dabei profitieren wir von meinem Produkt-Hintergrund von Freeletics, wo ich mehrere Hundert Entwicklungsschritte verantwortet habe. Das ist im FinTech-Bereich eher unüblich und herausfordernd. Wir müssen bei jedem Schritt die Regulatorik und Sicherheit bedenken, da wir schließlich wichtige Finanzentscheidungen beeinflussen und echtes Geld bewegen. 

Letztes Jahr erhielten wir bei unserer Pre-Seed Finanzierung  700.000 Euro von namhaften Gründern aus der Startup-Szene, darunter Marcus Wolsdorf (HW Capital) und Hanno Renner (Personio). Die Seed-Finanzierung  steht für dieses Jahr schon in den Startlöchern.

Wer ist die Zielgruppe von Forget.finance?

Altersarmut betrifft vor allem Millennials. Deshalb ist unsere App speziell auf die Bedürfnisse dieser Generation zugeschnitten. Es ist ungerecht, dass sich nur diejenigen optimal für die Zukunft aufstellen und Vermögen aufbauen, die durch ihr Umfeld einen Wissensvorsprung haben oder sich selbst tief in Finanzthemen eingraben – und selbst dann noch Fehler machen. Wir richten uns deshalb an alle, die ihre Finanzen mit einer digitalen, einfachen User Experience und mit Finanzcoaches an ihrer Seite regeln möchten. Das Vertrauen in klassische Finanzberater:innen ist bei jungen Menschen minimal. Wir wollen diese Branche mit unserem digitalen und empathischen Beratungsansatz revolutionieren.

Wie funktioniert Forget.finance? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Durch unseren Beratungsmix aus KI-Bot direkt in der App und menschlichen Finanzcoaches im Chat, motivieren wir junge Menschen, nachhaltig für ihre Zukunft zu sparen und zu investieren. Dabei vereinfachen wir das Thema Finanzen maximal, indem unsere App Nutzer:innen intelligente Spartöpfe und automatisierte Sparpläne zur Verfügung stellt. 

Sobald die Forget-App geöffnet wird, leitet der Finanzbot Coin Nutzer:innen personalisiert durch die Planung verschiedener Bereiche ihres Finanzlebens: vom Notgroschen, über konkrete Sparziele, bis hin zu langfristigen Investments für die finanzielle Zukunft. Auf spielerische Art und Weise lernen Sie dabei relevantes Finanzwissen und treffen mit dem Finanzbot Coin an ihrer Seite wichtige Finanzentscheidungen. 

Wer zusätzlich von realen Finanzexpert:innen beraten werden möchte, kann über den WhatsApp-Chat mit den Forget.coaches in Kontakt treten. Uund sich alle Finanzfragen beantworten lassen. Die Coaches geben Empfehlungen zu der ganz individuellen Situation und zu den besten Finanzprodukten am Markt. Und das ganz ohne Fachjargon und auf Augenhöhe.

Forget.finance, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den nächsten 5 Jahren werden wir zu der ersten digitalen Bank mit Beratung und Automatisierung des ganzen Finanzlebens. Ganz nach unserem Motto “Less Finance – More Life” werden unsere Kunden ein Leben mit mehr Freiheit und Unabhängigkeit leben, da wir ihre Finanzen ganzheitlich optimal regeln. Um die Hürden von Finanzprodukten maximal zu reduzieren, werden wir in unsere Plattform weitere Finanzprodukte mit unserem Coaching-Layer on top integrieren, etwa Versicherungen, Krypto und Immobilien. Das Forget-Team von aktuell 10 Mitarbeiter:innen wird sich bereits dieses Jahr verdreifachen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Die Reise als Gründer ist lang und intensiv. Ich würde deshalb Entrepreneurs empfehlen, an einem Thema zu arbeiten, das Sinn stiftet und für das man sich viele Jahre begeistern kann.

Am Anfang haben mein Mitgründer Jurek und ich alles zu zweit gemacht, jetzt müssen wir uns beim Skalieren voll vertrauen, dass jeder seine Bereiche top aufbaut. Deshalb mein Tipp: Seid geduldig bei der Co-Founder Suche. Es zahlt sich aus. Wir hatten eine Probezeit von 3 Monaten vereinbart, in der wir geprüft haben, ob wir komplementär sind, Ergebnisse erzielen und es auch Freude macht, gemeinsam zu arbeiten

Ein Netzwerk aus anderen Gründer:innen, Business Angels und Expert:innen in verschiedenen Bereichen sollte man früh und kontinuierlich aufbauen, bevor man diese wirklich “braucht”. Dann hat man schon ein Vertrauensverhältnis und es wird deutlich einfacher, wenn man später Finanzierung sucht, vor komplexen Fragen steht oder top Talente für’s Team sucht.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Forget.finance

Kontakt:

Forget X GmbH
Zeughofstraße 20
D-10997 Berlin

www.forget.finance
hello@forget.finance

Ansprechpartner: Konradin Breyer

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An sich glauben!

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fayrganic apparel faire, vegane und nachhaltige Periodenunterwäsche

fayrganic apparel: Faire, vegane und nachhaltige Periodenunterwäsche

Stellen Sie sich und das Startup fayrganic apparel doch kurz unseren Lesern vor!

Der Name fayrganic ist aus den Worten „fair“ und „organic“ zusammengesetzt und stellt zwei der wichtigsten Grundsätze des Unternehmens dar. Wir sind ein nachhaltiges Startup aus Berlin. Wir möchten Menstruierenden ein nachhaltiges, faires, veganes und natürliches Periodenprodukt bieten, dass sich ihren Bedürfnissen anpassen lässt. Deshalb haben wir die modulare Periodenunterhose entwickelt.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Uns liegt das Thema Nachhaltigkeit am Herzen und vor allem im Bereich nachhaltige Periode gibt es noch einiges zu tun. Nachhaltigkeit liegt im Trend und viele Unternehmen springen auf den Zug mit auf. Dabei entsteht viel Greenwashing. Der Begriff Nachhaltigkeit ist leider nicht geschützt. Das bedeutet, jedes Unternehmen legt ihn anders aus. Wir möchten es besser machen und ganzheitlich nachhaltig handeln!

Was war bei der Gründung von fayrganic apparel die größte Herausforderung?

Durchhalten und jeden Stein im Weg beiseite räumen! Da wir hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Fairness haben, kamen für die Herstellung unseres Produkts nur GOTS-zertifizierte Unternehmen in Frage. Hier passende Partner*innen zu finden, die unsere Ansprüche erfüllen können, war nicht leicht!

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Jain. Das kommt ganz auf die eigenen Ansprüche an. Natürlich ist noch nicht alles perfekt wenn wir starten, aber es gibt Punkte, vor allem im Bereich Nachhaltigkeit, auf die wir nicht verzichten wollten. Darunter z.B. die GOTS-Zertifizierung. In anderen Bereichen können wir bestimmt noch besser werden und streben die Erfüllung dieser Ziele, nach dem Verkaufsstart, nach und nach an.

Welche Vision steckt hinter fayrganic apparel?

Wir möchten nachhaltige und faire Produkte entwickeln, die den Käufer*innen das Leben leichter machen und neue Maßstäbe im Bereich nachhaltige Periode setzten. Ganz nach dem Motto: „fair für alle!“

Wer ist die Zielgruppe von fayrganic apparel?

Zielgruppe sind erst einmal alle Menstruierenden Personen aber auch Menschen die gerne nachhaltige Unterwäsche kaufen. Personen die sich für einen nachhaltigen und fairen Lebensstil interessieren und diejenigen die im Bereich Periode einfach mal etwas Neues probieren wollen!

Was ist das Besondere an der Periodenunterwäsche?

Unsere Periodenunterwäsche ist die erste GOTS-zertifizierte auf dem Markt! Sowohl die Einlage als auch die Unterhose bestehen aus Bio-Baumwolle. Das wirklich besondere ist aber die Modularität. Die Einlage lässt sich fest und verrutsch-sicher in die Unterhose integrieren. Nach Belieben kann die Einlage ausgetauscht oder die Unterhose ohne Einlage getragen werden. Das heißt die Unterhose ist auch außerhalb der Periode tragbar.

Die Einlage wird es in verschiedenen Saugstärken geben, aus denen die Kund*innen wählen können. Wichtig ist uns vor allem der Begriff „vulvafriendly“. Das bedeutet keine Biozide wie Silberionen, keine Pestizide und keine synthetischen Materialien in der Einlage. Außerdem ist das Produkt rein vegan!

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wie gesagt, bieten wir die erste GOTS-zertifizierte Periodenunterwäsche auf dem Markt an. Auch die Modularität unterscheidet uns stark von unseren Wettbewerber*innen. Dadurch ist unser Produkt individualisierbar und vielseitig einsetzbar. Unser Produkt ist nicht nur durch die Wiederverwendbarkeit nachhaltig, sondern auch durch die Wahl der Materialien (Bio-Baumwolle). Die GOTS-Zertifizierung umfasst die gesamte Wertschöpfungskette sowie soziale Standards und unterliegt strengen Bestimmungen und Kontrollen. Auch verwenden wir, im Gegensatz zu vielen anderen Wettbewerbern, keine synthetischen Materialien in der Einlage und setzen hier ganz auf natürliche Stoffe.

fayrganic apparel, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ziel ist es, ein etabliertes Fair Fashion Unternehmen zu schaffen und unsere Ressourcen in die Entwicklung von nachhaltigen Innovationen zu stecken. Außerdem möchten wir eine Plattform schaffen, sich konstruktiv zum Thema nachhaltige und faire Bekleidung auszutauschen. Wir möchten uns dafür einsetzen im Bereich nachhaltige Mode mehr Transparenz zu schaffen und dem Begriff Nachhaltigkeit klarer zu definieren!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

-Durchhalten

-Hilfe holen

-An sich glauben!

Wir bedanken uns bei Lucie Vollmeyer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleib flexibel bei der Umsetzung

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Crossoak Lounge App Kontakte Umgebung

Crossoak mit der Lounge App neue Kontakte in deiner Umgebung finden

Stellen Sie sich und das Startup Crossoak doch kurz unseren Lesern vor!

Wir (Christian, Mario, Kristijan und Oliver) sind vier Teilhaber der im Juli gegründeten Crossoak GmbH. Zwei von uns leben in Reutlingen, einer in Zürich und einer in New York. Jeder Unternehmer der Crossoak GmbH hat langjährige, internationale Berufserfahrung in den verschiedensten Industrien (Fashion, Sport, Entertainment, Consulting, Automotive, Gastronomie) und Funktionen (IT, Projektmanagement, Eventmanagement, Marketing, und weitere). 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Mit der Idee der App kam auch die Idee der Firmengründung. Wir waren überzeugt von unserem Konzept der App und wollten unsere Vision in unserem eigenen Unternehmen realisieren.

Welche Vision steckt hinter Crossoak?

Wir wollen es Leuten mit der Lounge App erleichtern neue Kontakte in ihrer unmittelbaren Umgebung zu knüpfen und zugleich versichern, dass die Privatsphäre der User respektiert wird, indem keine persönlichen Daten mit Dritten geteilt werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung ist es die Aufmerksamkeit für unsere Lounge App zu schaffen. Als Produkt „Made in Germany“ möchten wir die App zuerst in Deutschland auf den Markt bringen und erhoffen uns Unterstützung bei der Erstellung von Kooperationen mit FHs, Unis und anderen Partnern. Eines der Hauptziele wird sein, dass die notwendige User-Dichte von Beginn an erreicht wird. Wir finanzieren uns bisher nur durch Eigenkapital der vier Teilhaber.

Wer ist die Zielgruppe von Crossoak?

Im ersten Schritt sind Studenten aller Geschlechter im Alter von 18-29 Jahren die Zielgruppe unserer Lounge App. Generell gibt es keine Einschränkung für Personen ab 18.

Wie funktioniert die App? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Lounge ermöglicht es spontan und live neue Leute aus der direkten Umgebung kennenzulernen. Anders als bei gängigen Dating Apps wird der Nutzer dazu aufgefordert, aktiv zu sein um Kontakte live und in Echtzeit im nahen Umfeld zu knüpfen – es reicht nicht auf der Couch zu sitzen und links und rechts zu „swipen“, sondern man muss sich im wahren Leben über den Weg laufen. Die App „connected“ einander nur bei gegenseitigem Interesse. Da die andere Person sich in unmittelbarer Nähe (Bluetooth-Range) befindet, werden somit auch Fake-Profile eliminiert. Zusätzlich legen wir höchsten Wert auf das Thema Privatsphäre: Profildaten bleiben auf dem Smartphone und werden nicht auf Servern gespeichert. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser erstes Ziel ist es die Lounge App in Deutschland auf den Markt zu bringen und zu etablieren. Wir möchten aktiv Feedback von unseren Usern einholen und auf deren Bedürfnisse eingehen. Später möchten wir die App in verschiedenen internationalen Märkten anbieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Bleib flexibel bei der Umsetzung – versteife Dich nicht zu sehr auf Deine Idee, sondern reagiere auf die Anforderungen, die Dir Deine Kundschaft vermittelt

2. Spreche lieber über Deine Idee mit anderen, anstatt sie geheim zu halten und hole Dir möglichst viel Feedback aus Deinem Umfeld

3. Fokussiere dich auf die Umsetzung und den Prototypen und verliere dich nicht zu sehr in Details

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Crossoak

Kontakt:

Crossoak GmbH
Deilinger Str. 45
D-78564 Wehingen

https://www.lounge-app.eu
info@lounge-app.eu

Ansprechpartner: Mario Wolf

Social Media:
TikTok
LinkedIn

Zwei Dinge sind besonders wichtig: Mut und Vertrauen

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kernique Nuss Bites bio vegan zuckerfrei

kernique Nuss Bites: 100% bio, vegan und zuckerfrei -glutenfrei, laktosefrei und sojafrei

Stellen Sie sich und das Startup kernique doch kurz unseren Lesern vor!

Hi, wir sind Katja & Marcel und wir sind die beiden Gründer von kernique. Wir sind ein Social Impact Food-Startup, das bio-vegane & zuckerfreie Nuss Bites entwickelt hat. Mit jedem verkauften Snack setzen wir uns dafür ein, dass Ernährungs- und Umweltwissen endlich auch fester Teil unseres Bildungssystems werden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Themen Gesundheit & Ernährung liegen uns persönlich sehr am Herzen, denn Marcel hat seit über 20 Jahren selbst Typ-1 Diabetes. Dadurch erleben wir jeden Tag, welche essenzielle Rolle Ernährung für langanhaltende Gesundheit spielt. Wir sind aber auch überzeugt, dass gesunde Ernährung Spaß machen und Bereicherung statt Verzicht sein sollte. 

Nach unserem Studium haben wir uns entschieden, dass wir die Themen, die uns wichtig sind, selbst anpacken & unsere Zukunft aktiv gestalten möchten. Außerdem glauben wir, dass Nüsse das Superfood schlechthin sind, aber ein echt angestaubtes Image haben. Das wollten wir unbedingt ändern. Aus diesen Überzeugungen heraus ist schließlich unser Start-up „kernique“ entstanden, mit dem wir Nuss-KERNE einzigartig (unique) machen (falls sich jemand fragt, wofür der Markenname wohl steht ).

Welche Vision steckt hinter kernique?

Wir kämpfen für eine Gesellschaft, die Gesundheit wertschätzt – ihre eigene & die ihrer Umwelt. Für diese Vision möchten wir Verantwortung übernehmen und Menschen Möglichkeiten bieten, sich im Alltag gesund & nachhaltig zu ernähren. Für uns ist aber klar, dass dies mehr als nur einen Snack braucht. Deshalb sind wir gleichzeitig auch Ratgeber und engagieren uns in der Wissensvermittlung.

Unsere Vision ist es, mit jedem Bissen einen Mehrwert für sich selbst und unsere Gesellschaft zu schaffen – frei nach dem Motto „jeder Bissen für mehr Wissen!“ Dabei verstehen wir uns selbst nicht als anonymes Unternehmen, sondern als Menschen, die für Ihre Werte einstehen und diese durch ihre Marke nach außen tragen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es gab auf jeden Fall einige Herausforderungen für uns und wir haben uns auch sicher nicht den einfachsten Weg ausgesucht. Zunächst einmal entsprechen unsere selbst entwickelten Rezepturen, so ganz ohne Zucker, Stabilisatoren und künstliche Zusatzstoffe, nicht gerade den Industriestandards. Entsprechend war es für uns eine riesige Herausforderung, einen Produktionspartner zu finden, der unsere Werte teilt – vor allem, weil wir in diesem Punkt keine Kompromisse eingehen. 

Eine große Herausforderung für Start-ups ist auch die Sichtbarkeit. Es gibt jeden Tag unzählige neue Produkte, sodass man leicht in der Masse untergehen kann. Deshalb ist unser Anspruch, bei allem, was wir tun, eben ein BISSEN anders zu sein und die Menschen zu überraschen – sei es bei unserem Produktnamen oder bei unserer aktuell laufenden Crowdfunding-Kampagne.  

Dabei sind wir bislang komplett eigenfinanziert und haben an vielen langen Tagen & kurzen Nächten unsere Rezepturen, Website, Design & Markenauftritt selbst auf die Beine gestellt. Achja, ein besonderes Highlight letztes Jahr war für uns die Unterlassungserklärung eines großen Konzerns, durch die wir gezwungen waren, den offiziell angemeldeten Produktnamen und das gesamte Verpackungsdesign komplett neu aufzubauen.

Wer ist die Zielgruppe von kernique?

Unsere Nuss Bites sind für alle Menschen, die kompromisslos lecker snacken wollen – und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Egal, ob jemand einfach seinen Zuckerkonsum reduzieren möchte, sich vegan oder low carb ernährt oder eine Unverträglichkeit gegen Soja, Laktose oder Gluten hat: Unsere Snacks passen immer!

Wir sprechen auch bewusst Menschen an, die Lust haben, mit Snacks nicht nur ihrer eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun, sondern auch einen sozial-ökologischen Mehrwert zu schaffen.

P.S.: Unsere Nuss Bites sind auch für alle, die mal etwas anderes snacken wollen als den klassischen Riegel. Deshalb haben wir unsere Bites auch mit einem Augenzwinkern „KEIN RIEGEL“ genannt.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Besondere liegt bei uns sowohl in den Produkten selbst als auch im Impact, der durch sie generiert wird. Wir haben uns bewusst vom klassischen Riegelformat abgewendet und uns stattdessen für mundgerechte Bites entschieden, die man pur oder als Topping genießen kann.

Bei unseren Zutaten sind wir kompromisslos: Wir verwenden ausschließlich natürliche Geschmackskomponenten, wie Kakao & Kokos und verzichten nicht nur auf Industriezucker, sondern wirklich auf JEDE Form von Zucker. Stattdessen gibt es bei uns Bio-Süße aus fermentierter Maisstärke. Diese hält den Blutzuckerspiegel stabil, wirkt antioxidativ & ist auch noch gut für die Zähne. Das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal! Zudem sind unsere Nuss-Bites zertifiziert glutenfrei, laktosefrei & sojafrei. Wir bieten also all das Gute aus naturbelassenen Nüssen mit einer Geschmacksexplosion on-Top. 

Mit jedem verkauften Snack unterstützen wir außerdem Projekte zur Ernährungsbildung in regionalen Schulen & Kitas. Dabei lernen Kinder, was in unserem Essen steckt und wie viel Spaß es macht, selbst Gemüse anzubauen. So macht snacken doch gleich doppelt Spaß!

kernique, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen unsere Nuss Bites als einen wunderbaren Startpunkt und ein Medium, durch das wir unsere Werte transportieren. Entsprechend ist der Lebensmitteleinzelhandel für uns sehr wichtig, um möglichst viele Menschen zu erreichen und damit auch mehr Impact schaffen zu können. Wir sind aber auch überzeugt, dass es passend zu unserer Vision noch viele weitere Produkte geben wird, die Gesundheit ohne Verzicht, dafür mit richtig viel Impact schaffen. Hierfür werden wir uns auch über unser Start-up hinaus persönlich einsetzen: laut, bunt & ehrlich!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als Start-up sollte man so früh wie möglich mit dem Community-Building beginnen, denn es ist unfassbar wertvoll, Supporter*innen hinter sich zu haben. Ohne Menschen, die sich schon früh für das Produkt interessieren und vor allem die Menschen hinter dem Produkt unterstützen möchten, ist es sehr schwer sich von der Masse abzusetzen. Nur durch möglichst viele Unterstützer*innen können erste große Meilensteine, wie bei uns gerade die anstehende Erstproduktion, gemeinsam erreicht werden.

Außerdem sollte man sich möglichst früh möglichst viel ehrliches Feedback einholen – abseits von Family & Friends. Auch wenn das manchmal echt schmerzen kann, führt gerade Kritik oft zu völlig neuen Erkenntnissen und erspart unnötige Arbeit. Wichtig ist es, immer wieder die eigenen Annahmen und Wünsche, mit denen der potenziellen Kund*innen abzugleichen. Das zu akzeptieren und andere Perspektiven wertzuschätzen, ist sowohl in der beruflichen als auch der persönlichen Entwicklung ein großer Schritt.

Bei all den Herausforderungen, die auf einen warten, sind aber zwei Dinge besonders wichtig: Mut & Vertrauen. Wir sind überzeugt, dass nur durch Mut Neues entstehen kann und dass das Vertrauen in den eigenen Weg letztlich auch an das Ziel führt.

Wir bedanken uns bei Katja & Marcel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: kernique

Kontakt:

NU STEP GmbH
Kirschenstraße 10
D-73035 Göppingen

www.kernique.de
hi@kernique.de

Ansprechpartner: Marcel Fortwingel

Social Media :
Crowdfunding auf Startnext

Instagram
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LinkedIn

Die Mischung machts

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ionotech SilverStrike maske

ionotech SilverStrike Maske, die Viren, Bakterien und Pilze sofort bei Kontakt mit der Außenseite vernichtet- made in Germany

Stellen Sie sich und das Startup ionotech doch kurz unseren Lesern vor!

Seit Gründung der ionotech GmbH im Mai 2020 haben wir folgende Ziele: Medizinprodukte, Filtertechnik sowie weitere zukünftige Entwicklungen auf höchstem Niveau umzusetzen. Das Unternehmen greift auf 23 Jahre Erfahrung im Bereich der Produktion und dem Vertrieb von medizinischen Gesichtsmasken zurück. Außerdem auf 35 Jahre in den Gebieten der Umwelt-, Medizin- und Filtertechnik. Der Fokus der ionotech GmbH liegt auf Forschung und Entwicklung.

Stephan Spanner, der Erfinder der SilverStrike Technologie und Mitgründer, war bereits vor der jetzigen Pandemie einer der wenigen Menschen, welcher sich mit medizinischen Masken in Europa beschäftigte. Er entwickelte bereits vor über 20 Jahren goldbeschichtete OP-Masken und vertreibt diese seither mit seiner Firma prophy-dent an Zahnärzte. Die Goldmasken schützen Zahnärzte vor Quecksilber, welches beim Arbeiten mit Amalgamfüllungen austreten kann.


Die SilverStrike Technologie ist eine Beschichtung aus Kupfer und Silber, welche speziell bearbeitet wird, um den Ionenfluss zwischen den beiden Metallen zu erhöhen. Die SilverStrike Beschichtung wurde erfolgreich auf medizinische Masken appliziert und so entstand die erste Innovation der ionotech die SilverStrike ONE, eine antivirale OP-Maske. Mittlerweile wird auch die SilverStrike TWO eine antivirale FFP2-Maske produziert.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Der Grundgedanke der Weiterentwicklung und die Beschichtung von Masken mit anderen Metallen, hatte Herr Spanner bereits länger in seiner Sammlung zahlreicher Erfindungen. Mit den ersten aufkommenden Schlagzeilen über das sich zunächst noch in Asien verbreitende SARS-CoV-2 Virus wurde ihm jedoch schnell klar, dass es nun an der Zeit war, seine Idee in ein real existierendes Fabrikat umzuwandeln. Aus diesem Grund holte er sich jüngere Unterstützung ins Boot und gründete die Firma ionotech GmbH.

Da im Bereich medizinische Masken seit Jahrzenten Innovationen ausblieben und ein Mangel an deutschen Fabrikaten zu Beginn der Pandemie herrschte, sahen wir den optimalen Zeitpunkt gekommen, ein Unternehmen zu gründen, welches diesen Faktoren entgegenwirkt.

Welche Vision steckt hinter ionotech?

Unser Ziel war es von Anfang an Krankheiten einzudämmen. Die Krankenhausinfektion ist eine nicht vernachlässigbare Belastung des Gesundheitswesens. Wir sehen unsere Produkte in Zukunft vermehrt in Bereichen, in denen sie dringend benötigt werden. Beispiele hierfür sind eben Krankenhäuser oder andere Umgebungen, in denen Infektionen große Schäden anrichten können, wie Altenheime, Pflegeheime, Onkologien, Transplantationszentren o.ä.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Gerade zu Beginn der Pandemie waren wir mit vielen zwielichtigen Angeboten und Personen konfrontiert. Man könnte hier von einer Wildwest-Stimmung sprechen. Zu dieser Zeit galt es sich nicht vom Weg abbringen zu lassen und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

Die größte Herausforderung, vor der wir heute stehen ist, die niedrige Bekanntheit unserer Produkte. Wir haben bemerkt, dass wir enorme Absatzsteigerung generieren können, wenn z.B. Zeitungen über unsere Innovation berichten. Als Start-Up fehlen uns jedoch bisher die Mittel große Werbekampagnen zu fahren.

Finanziert wurde die Gründung durch ein Bankdarlehen und dem bayerischen Staat, der die Entwicklung einer viruziden Maske mit dem Förderprogramm „Bayern Innovativ“ unterstützte.

Wer ist die Zielgruppe von ionotech?

Unsere Zielgruppe ist im Moment recht unspezifisch, da unsere SilverStrike Masken durch COVID-19 in öffentlichen Räumen erfolgreich zum Einsatz kommen. Dabei zählen wir Ärzte, Unternehmen und Privatkunden zu unseren Kunden. Unsere Produkte können telefonisch, online oder über den Großhandel bezogen werden.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die SilverStrike Maske ist die erste Maske, die Viren, Bakterien und Pilze sofort bei Kontakt mit der Außenseite vernichtet. Damit bieten sie einen optimalen Schutz. Bei anderen handelsüblichen OP- und FFP2-Masken werden Erreger lediglich gefiltert. Außerdem ist die Funktion der Beschichtung bis zu drei Wochen aktiv. Somit sind die Masken mehrfachverwendbar und tragen zum Umweltschutz bei. 

Im Vergleich zu importieren Masken aus Fernost schaffen wir mit der deutschen Produktion Arbeitsplätze unter fairen Bedingungen.

ionotech, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die SilverStrike Masken sollen als neuer Standard für Schutzausrüstung gelten, damit künftige Pandemien rasch eingedämmt werden können. Die Technologie lässt sich auch auf weitere Oberflächen applizieren. Im nächsten Schritt können auch andere Stoffe beschichtet werden, um zum Beispiel Kissenbezüge in Zügen oder Flugzeugen, Vorhänge oder Handschuhe antiviral ausrüsten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Halten Sie auch bei Widerständen an Ihrer Idee und Vision fest.

Lassen Sie sich von verschiedenen Perspektiven inspirieren. Die Mischung machts.

Tragen Sie SilverStrike und bleiben Sie gesund!

Wir bedanken uns bei Ruben Salomon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ionotech

Kontakt:

ionotech GmbH
Königsberger Straße 2a
D-85386 Eching

www.ionotech.de
servus@ionotech.de

Ansprechpartner: Ruben Salomon

Social Media:

LinkedIN https://www.linkedin.com/company/ionotech-gmbh
Instagram: https://www.instagram.com/ionotechgmbh/
Facebook: https://www.facebook.com/ionotechGmbH

Jeder Kunde ist König

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HyHyve Networkingplattform

HyHyve ist eine innovative Networkingplattform, die aus Deutschland kommt

Stellen Sie sich und das Startup HyHyve doch kurz unseren Lesern vor!

HyHyve ist eine innovative Networkingplattform, die aus Deutschland kommt und bereits mehr als 1 Million Teilnehmerminuten gehostet hat. Ob in einem Virtual Workplace oder auf einer Messeveranstaltung – 50, 500 oder 5000 Menschen können sich in einem virtuellen 2D-Raum begegnen. Dabei können sie aufeinandertreffen, spontan ins Gespräch kommen, Ideen austauschen, sich besprechen oder miteinander Netzwerken – wie im echten Leben auch.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Thomas Schäfer ist Digitalberater und arbeitete in einem Reisebüro, als Corona diese Branche in eine Krise stürzte. Daher entschied er sich dazu, sich ein neues Geschäftsfeld zu suchen und virtuelle Veranstaltungen für Unternehmen zu organisieren. Dabei stieß er auf das Problem, dass es kaum gute Lösungen für virtuelle Räume auf dem Markt gab, die der DSGVO entsprachen. Die wenigen, geeigneten Networkingplattformen, mit denen er zu kooperieren versuchte, wollten nicht mit ihm zusammenarbeiten. Kurzerhand gründete er also mit Enrico Scherlies selbst eine Networkingplattform namens HyHyve.

Welche Vision steckt hinter HyHyve?

Hinter HyHyve steckt die Vision, Menschen online wie im echten Leben zusammenzubringen. Dabei sollen die virtuellen Begegnungen Emotionen erzeugen, die bleibende Erinnerungen hinterlassen. Dafür haben wir einen virtuellen Raum geschaffen, der das beste aus der realen und digitalen Welt miteinander verbinden soll. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Interaktionen zwischen Menschen neu zu denken und Wege zu finden, Networking zwischen Menschen auch virtuell wertvoll zu gestalten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung für HyHyve war es auf Venture Capital in der Frühphase und bis zum Product-Market-Fit zu verzichten. Wir sind der Meinung, dass ein nachhaltiges Geschäft nur mit einem funktionierenden Geschäftsmodell einhergeht. Die Gründer haben also die Plattform HyHyve nur mithilfe von Eigenkapital aufgebaut. Trotz der üblichen Herausforderungen in der Gewinnung erster Kunden und den Marktschwankungen aufgrund der Corona-Krise konnten wir im ersten Jahr ausreichend Umsatz erwirtschaften, um aus eigener Kraft auf ein Team von 11 wunderbaren Menschen heranzuwachsen.

Wer ist die Zielgruppe von HyHyve?

Mit unserer Networkingplattform sprechen wir große und mittlere Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen und Lehrinstutionen wie Universitäten an. Mit der Möglichkeit der freien Gestaltung der Räume und der DSGVO-Konformität sind wir für den B2B-Bereich als virtuelle Veranstaltungsplattform oder Virtual Worksplace besonders interessant.

Wie funktioniert HyHyve? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die virtuellen Räume auf HyHyve können als Veranstaltungsort, Messehalle, Hörsaal oder Büro genutzt werden. Eine beliebig große Zahl an Teilnehmern kann sich frei im 2D-Raum bewegen, sich spontan begegnen, gemeinsam brainstormen und diskutieren. Als B2B-Lösung stehen bei uns anders als bei anderen Anbietern auf dem Markt vor allem Enterprise-Themen im Vordergrund, wie etwa die DSGVO der EU, die hohe Kompatibilität der Plattform mit vielen Browsern und Geräten, die intuitive Handhabung des Tools und das Custom-Branding des virtuellen Raumes. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen und passen den virtuellen Raum den Wünschen des Auftraggebers an. Dafür entwickeln wir regelmäßig neue Features, um die User-Experience unserer Plattform zu verbessern.

HyHyve, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In diesem Jahr wollen wir unsere Plattform um weitere Features ergänzen und die User Experience und Nutzungsmöglichkeiten mithilfe unserer Partnerschaften verbessern. In den nächsten fünf Jahren wird das Metaverse, also die Verschmelzung der realen und virtuellen Welt, eine immer größere Rolle spielen. Digitale Kommunikation und ihre Entwicklung werden mehr und mehr im Fokus stehen und mit HyHyve wollen wir einen Ort schaffen, wo Menschen sich virtuell wie im echten Leben begegnen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erzähl jedem von deiner Idee.

Eine Idee ist nutzlos, solange sie nicht kommuniziert wird. Erst wenn du dich mit anderen austauschst und ihnen von deiner Idee berichtest, wird sie auch Gestalt annehmen und tatsächlich in die Tat umgesetzt werden können.

Jeder Kunde ist König.

Am Anfang ist jeder Kunde entscheidend. In den meisten Fällen kann dein Startup noch nicht auf Referenzen oder andere Trust-Elemente zugreifen. Ein erster Kunde bringt dir also ein Vertrauen entgegen, das du nicht für selbstverständlich halten solltest. Daher ist es wichtig, die ersten Kunden und ihre Wünsche mit besonderer Sorgfalt zu behandeln.

Fokussiere dich auf eine Nische.

Als Gründer wirst du dir wahrscheinlich ehrgeizige Zielsetzungen für dein Produkt oder deine Dienstleistung gesetzt haben. Gerade zu Beginn ist es jedoch besser, Schritt für Schritt dein Produkt zu entwickeln und zuerst eine Nische deines Marktes zu bedienen. So baust du Vertrauen in dich und deine Brand auf und kannst dein Startup schrittweise weiter ausbauen.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Begeistert eure Mitmenschen mit eurer Idee

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locawo mehl weniger kohlenhydrate

Locawo: Low-Carb ohne Getreideprodukte war gestern! Lüneburger Bäcker entwickelt leckeres Mehl mit 80% weniger Kohlenhydraten.

Stellen Sie sich und das Startup Locawo doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Thomas Wiechel, CEO und Co-Founder von Locawo. Ich habe ein Mehl entwickelt, welches über 80% weniger Kohlenhydrate enthält aber dank seiner rd. 60% Ballaststoffe trotzdem lange satt hält. Der große Unterschied ist, dass unser Locawo-Mehl überwiegend aus Getreidebestandteilen besteht. Damit revolutionieren wir die Low-Carb-Welt. Endlich sind Produkte am Markt verfügbar, die lecker nach Getreide schmecken und dennoch solch interessante Nährwerte liefern. Mit Locawo wollen wir unseren Kunden und Kundinnen die Umstellung auf eine kohlenhydratarme Ernährungsweise erleichtern. 

Neben meiner Familie ist meine große Leidenschaft das Bäckersein. Dies ist wohl der Grund warum ich meine zweite Ausbildung als Bankkaufmann gerne unberücksichtigt lasse. In meinem beruflichen Alltag als Betriebsleiter einer mittelständischen Handwerksbäckerei mit rd. 150 Mitarbeitenden sind Getreide und Mehl nicht wegzudenken. Mein eigenes Übergewicht war der Antrieb für mich, dringend etwas in meinem Leben umzustellen. Während meiner beruflichen Laufbahn konnte ich wertvolle Kontakte zu Lebensmitteltechnologen, Produktentwicklern und Lieferanten knüpfen. Mit meiner Entwicklung fortschreitend habe ich im Oktober 2021 die Firma Locawo gegründet. 

Warum haben Sie sich dazu entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Ich bin selber betroffen von der Stoffwechselerkrankung Adipositas und leide darum an starkem Übergewicht. Dies, gepaart mit dem innigen Wunsch etwas an meiner Situation ändern zu wollen, führten dazu, dass ich mich intensiv mit dem Thema kohlenhydratreduzierte Ernährung beschäftigte. 

Dabei stellte ich fest, dass es bis heute keinerlei geeignete Getreidealternative am Markt gibt. Und mit geeignet meine ich ein Produkt, was sich auch annährend so verhält wie Getreidemehl und insbesondere so durftet und schmeckt. Dies wollte ich als bekennender Getreideliebhaber und leidenschaftlicher Bäcker zwingend ändern, denn eine nachhaltige Ernährungsumstellung ohne leckere Nudeln oder Brot war für mich schier undenkbar. 

Nachdem mein Mehl fertig entwickelt war und ich die ersten Leckereien hieraus gezaubert hatte, wurde mein Umfeld darauf aufmerksam. So bemerkte ich sukzessive, wie groß das Interesse an den Produkten aus meinem Mehl wurde und machte mich auf den Weg Locawo zu gründen. Mein Ziel mit Locawo ist es, den leckeren Getreidegeschmack mit einer ernährungsbewussten Lebensweise zu kombinieren. 

Welche Vision steckt hinter Locawo? 

Bisherige Versuche Getreidemehl und seine Back- und Kocheigenschaften zu simulieren scheinen gescheitert zu sein. Zumindest nehme ich dies an, da bisher kein vergleichbares Produkt am Markt verfügbar ist. 

Das Locawo-Mehl kann 1:1 in jede vorhandene Rezeptur eingesetzt werden. Wir haben es so konzipiert, dass es ohne lästiges Umrechnen das im Rezept vorhandene Mehl ersetzen kann. Wenn man diesen Umstand berücksichtigt, kann faktisch jede erdenkliche Rezeptur mit unserem Mehl nachgebacken bzw. -gekocht werden. Auch deswegen, weil unser Mehl ganz nach Belieben mit natürlichen Getreidemehlen kombinierbar ist. Damit bleibt es unseren Kundinnen und Kunden frei überlassen, wie viele Kohlenhydrate sie tatsächlich einsparen wollen und bleiben völlig frei in ihrem Backen und Kochen. 

Locawo möchte aber seine Kunden nicht prinzipiell zum Abnehmen motivieren, sondern vielmehr bietet Locawo jedermann die Möglichkeit, jedes erdenkliche Lebensmittel aus Getreide in kohlenhydratarmer Weise nach zu backen bzw. zu kochen und somit Kalorien nachhaltig einzusparen, ohne dabei auf den leckeren Genuss von getreidehaltigen Lebensmitteln zu verzichten. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu allererst war da die Idee zum kohlenhydratarmen Mehl selbst. Denn im Ursprung kam der Gedanke zu Locawo und einem eigenen Vertrieb erst später. Im Fokus stand für mich meine persönliche Ernährungsumstellung, bei der ich nicht auf den Genuss von Getreide verzichten wollte. Der tiefe Wunsch etwas in meinem Leben zu verändern, war der Motor, der mich immer weiter antrieb, am Ball zu bleiben. 

Nachdem ich mich in meiner heimischen Küche mit den ersten Rohstoffen versorgt hatte, kamen die ersten Brötchen aus dem Ofen. Sie waren ungenießbar! Mit einem Schmunzeln muss ich zugeben: „Ein Stein wäre leckerer gewesen!“ Aber genau dies macht den großen Reiz aus, immer weiter zu machen. Fehler zu erkennen, das Rezept erneut anzupassen, Rohstoffe auszutauschen, Herangehensweisen zu verändern und immer wieder neue Ideen zu suchen, um das eine kleine Problem jetzt zu lösen. 

Nach unzähligen Versuchen war es dann soweit. Der unbändige Mut, nicht aufzugeben, hatte sich ausgezahlt. Das erste Weizenbrot kam aus dem Ofen. Es duftete lecker nach Getreide. Es glänzte. Und wenn man das Ohr ganz nah an die noch warme Kruste hielt, hörte man, wie die Kruste durch das Abkühlen begann zu krachen. Dann glitt das Messer durch das Brot und schnitt die ersten Scheiben ab. Ich und meine Frau schauten uns in die Augen. Keiner sagte etwas. Stille! Und nach wenigen Sekunden intensiven Kauens zogen sich unsere Mundwinkel deutlich nach oben und unsere Augen begannen zu strahlen. Es war ein wirklich leckeres Brot, was gleich an dem Abend noch zusammen mit unserer Tochter verzehrt wurde.

Das probierte Weizenbrot brachte lediglich nur 11g Kohlenhydrate und dabei knapp 38g Ballaststoffe auf 100g mit und dabei war es softig weich und fluffig, wie jeder von uns ein Weizenbrot kennt.

Zum Vergleich: Ein herkömmliches Weizenbrot liefert auf 100g über 52g Kohlenhydrate und bringt gerade einmal nur 3g Ballaststoffe mit. Dies entspricht einer Reduzierung von über 3⁄4 der Kohlenhydrate und einer Ballaststoffanreicherung um den Faktor 12 im Vergleich zu einem Brot, welches mit dem gleichen Rezept jedoch mit herkömmlichen Rohstoffen hergestellt wurde. 

Auf diesen ersten gelungenen Test folgten dutzende weitere und das Locawo-Mehl verfeinerte sich zunehmend. Es folgten Toastbrot und Co., bis die Frage im Raum stand: „Warum eigentlich nur Brot?“ Gingen auch Nudeln? Was ist mit einem Croissant oder Muffin? Was ist mit Pfannkuchen und ganz Interessant auch Dönertaschen, Burgerbuns oder Wraps/Dürüm? Ab diesem Zeitpunkt wurde mir erst bewusst, was das Locawo-Mehl für ein Potential hat. Die Idee für einen eigenen Vertrieb war geboren. 

Die Entwicklungskosten sind aus Eigenmitteln finanziert worden. Zu einem späteren Zeitpunkt war geplant, die Produktion der Waren an eine bestehende regionale Bäckerei auszulagern. Von diesem Plan mussten wir jedoch Anfang 2022 abweichen und konzentrieren uns nun darauf, die Produktion vorerst in eigener kleiner Bäckerei durchzuführen. Um diese zu realisieren ruft Locawo auf der Crowdfunding-Plattform Startnext unter www.startnext.com/locawo dazu auf, Vorbestellungen abzugeben und das junge Startup zu unterstützen. 

Wer ist die Zielgruppe von Locawo? 

Wir sprechen mit unserer Marke jede/jeden an, der/die abnehmen oder auf eine kohlenhydratarme Ernährung umsteigen möchten, ohne auf den Genuss von Getreideprodukten zu verzichten. 

In eigenen Versuchen konnten wir messbar nachweisen, dass der Blutzuckerspiegel beim Verzehr von Locawo-Produkten deutlich flacher ausfällt und langgezogener daherkommt. Dies bedeutet, dass unsere Produkte insbesondere auch Diabetes- und Adipositaserkrankten dabei helfen kann ein normales und weniger eingeschränktes Leben führen zu können. Hierzu möchte Locawo in einen engen Austausch mit unabhängigen Prüfinstituten und Krankenkassen gehen, um die eigenen gesammelten Erkenntnisse extern bestätigen zu lassen. 

Was macht Locawo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Locawo bietet vollen Getreidegeschmack bei 80% weniger Kohlenhydraten und rd. 60% Ballaststoffen im Vergleich zu natürlichen Getreidemehlen. Wir wollen mit dem Verkauf der Mehle selbst sowie mit daraus hergestellter/m Pasta und Toastbrot starten. Die Produktpallette soll in den kommenden Jahren stark ausgebaut werden. So sind beispielsweise auch TK-Produkte wie Pizzen und auch Frischeprodukte vorgesehen. Das Füllhorn an Möglichkeiten ist schier unendlich. 

Unsere Mehle sind 100% pflanzlich und darum für eine vegane Ernährung bestens geeignet. Beim Verwenden, sprich beim Backen oder Kochen, verhält es sich nahezu identisch zu natürlichen Getreidemehlen. So ist die Anwendung spielend einfach. Der Einsatz ist faktisch in jeder vorhandenen Rezeptur denkbar. 

Nach Ablauf unserer Crowdfunding-Kampagne auf Startnext werden wir die Produktionsräume herrichten und einrichten als auch den Onlineshop auf www.locawo.com veröffentlichen. Bis es soweit ist, versorgen wir unserer Follower auf unseren Social-Media-Kanälen mit neuem Content, um unser Produkt und den Nutzen hieraus für unsere Kundinnen und Kunden erlebbarer zu machen. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance? 

Aufgrund der weltweiten pandemischen Lage, die damit einhergehenden Einschränkungen der sozialen Kontakte und dem Wegfall vieler Freizeitbeschäftigungen, haben sich viele Menschen mehr und mehr mit ihrem Körper und Geist auseinandergesetzt. Viele Menschen streben nach Veränderungen und einem gesünderen Leben. Mit den Produkten von Locawo möchten wir diesen Mensche auf ihrem Weg nicht nur begleiten, sondern aktiv unterstützen. 

Locawo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Unser Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren das Sortiment stark auszubauen und interessierte Partner zu gewinnen, für die eine Kooperation mit Locawo eine Wertvolle Erweiterung ihres Portfolios darstellt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ihr seid das Unternehmen mit Haut und Haaren. Habt unbedingt Freude dabei. Steht hinter dem was ihr tut. Mit jeder Faser eures Seins. Wagt es und seid mutig. Packt es an! Jetzt! Warum warten? Niemand versteht eure Idee so gut wie ihr selbst. 

Begeistert eure Mitmenschen mit eurer Idee. Zeigt Ihnen, wie überzeugt ihr seid, von dem was ihr schaffen wollt/geschaffen habt. Ihr seid die besten Verkäufer, die euer Unternehmen zu bieten hat. Ihr verkörpert eure Idee am authentischsten. 

Nur durch das Hinfallen erlernen wir als Kinder das Laufen! Ja, ihr werdet sicherlich hin und wieder mal auf die Nase fallen. Ihr werdet sicherlich auch nicht immer die besten Entscheidungen treffen. Aber dies gehört unbedingt dazu! Diese Erkenntnisse hat jeder Gründer gesammelt. Gebt eure Vision dennoch nicht auf deswegen. Ihr werdet mit jedem Mal besser und besser, stärker und stärker. Bleibt am Ball. Steht wieder auf, wenn ihr fallt. Seit mutig. Holt euch wertvollen Rat von anderen. Glaubt an euch. Ihr schafft das. 

Wir bedanken uns bei Thomas Wiechel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Locawo

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