Donnerstag, Mai 21, 2026
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Nur wer für etwas brennt kann auch entfachen

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Steve Müller DeWok innovatives Kochsystem in der Höhle der Löwen

Steve Müller Gründer von DeWok, innovatives Kochsystem ohne Strom überall kochen, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Mein Name ist Steve Müller und ich bin Gründer der DeWok GmbH. Wir sind ein junges Kölner Startup-Unternehmen, das innovative und außergewöhnliche Ideen, in Erfindungen für den Alltag umwandelt. Wir entwickeln mit großer Leidenschaft, Hingabe und vor allem mit herausragender Kompetenz Produkte. Produkte, die nachhaltig produziert und dazu noch ein frisches, modernes Design bieten. Unser erstes Produkt, unser DeWok, ist ein innovatives Tischkochgerät. Der DeWok läuft ohne Strom und ist die erste flexible Kochinsel und die perfekte Ergänzung beim Grillen, beim Campen, Zuhause, Garten, am See oder beim Picknick. Der Aufbau und die Auswahl der hochwertigen Materialien ermöglicht es, in verschiedensten Temperaturebenen zu kochen, um eine vitamin- und nährstoffreiche Zubereitung zu gewährleisten. Kochen ohne Strom, egal wann, egal wo, egal was.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Ein Freund erweckte in mir, den Entwickler, den Drang etwas Neues zu kreieren, nach dem er sich über die für ihr eher langweilige „Fondue- und Raclette-Kultur“ in Deutschland ausgelassen hat. Ich wollte etwas Innovatives, ein Ganzjahres-Produkt am besten ohne Strom, es muss flexibel sein, eine schonende Zubereitung von Nahrungsmitteln garantieren und ein modernes Design bietet. 

Nach vielen Stunden des Zeichnens, Rechnens und Ausprobierens war ein neues Kochsystem geboren, für den nur noch der richtige Name fehlte. Der fiel schließlich meiner Frau ein, die feststellte: „Dat ist ne kölsche Erfindung und wird in Köln hergestellt , das heißt „DäWok“ und steht in der rheinländischen Mundart für „der Wok“ , internationaler gedacht änderte ich nur noch das Ä in E und schon war DeWok geboren.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Kochen wird immer wichtiger in Deutschland – und das bestenfalls frisch, lecker, knackig und gesund. Und Kochen soll auch etwas Geselliges sein. DeWok steht für gesundes kochen und Gemeinschaft. DeWok ist ein Küchengerät und Kochsystem was die Menschen zusammenbringt – zuhause oder unterwegs. Schon beim Zubereiten der Speisen soll man gemeinsam Spaß haben. Er vereint alle diese Anforderungen in einem zeitlosen Design mit edlen Materialien und er ist nicht an eine Steckdose gebunden. Das neue Tisch-Kochsystem erfüllt fast jeden Kundenwunsch, gesunde und leckere Gerichte sind mithilfe abgestimmter Temperaturverteilung in der Pfanne möglich.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

DeWok ist für alle da – vom Studenten über den flotten Großstadt-Hipster bis hin zum eingefleischten Grillfan, Camper und Designverliebte, ein Ganzjahresprodukt für alle. Mit dem raffinierten System lassen sich selbst dort noch köstliche Gerichte zaubern, wo gar keine Küche vorhanden ist. Da es außerdem keine Steckdose benötigt, sind Sie damit auch nicht ans Haus gebunden. DeWok ist funktional, auch junge Menschen versuchen wir zu begeistern. Wir besuchen sogar Schulen und Sport-Leistungszentren um bei Kindern und Jugendlichen die Lust zum „Selber-Kochen“ zu wecken. Ihnen zu zeigen, dass Gemüse „ yummy“ schmecken kann, wenn durch eine schonende Zubereitung Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben können.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Die VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen ist eine gute Chance, sein Produkt weiter nach vorne zu bringen und als begeisterter Zuschauer war mir direkt klar, dass ich mit DeWok in die Sendung muss. Da ich bei der Bewerbung überzeugt habe, wurde ich eingeladen – es war ein tolles Gefühl!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich lebe mein Produkt und war mir sehr sicher, die Fragen der Löwen gut beantworten zu können. Ich bekam jedoch auch super Tipps vom Team von Sony im Vorweg, um die Aufregung in den Griff zu bekommen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie? 

„Nur wer für etwas brennt, kann auch entfachen“. Als Unternehmer durchläuft man mehrere Ebenen zum Erfolg. Wichtig ist: weitermachen, auch wenn es schmerzt. Auch wenn man denkt, es geht nicht mehr: weitermachen! Es ist eine Probe und in den meisten Fällen wird man belohnt und das ist genügend Motivation.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf DeWok aufmerksam werden? 

Vielleicht einer der entscheidendsten Schritte für mein Startup, man bekommt sehr viel Aufmerksamkeit und Feedback, jetzt heißt es weitermachen und die Erfahrung mitnehmen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Im Fokus habe ich Ralf Dümmel, Nico Rosberg und Dagmar Wöhrl.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

DeWok steht für „Qualität, Lifestyle, funktionales und formschönes Design. DeWok wird neben allen hochwertigen Marken stehen. Es ist ein neuer Trend, das neue Kocherlebnis heute hat man DeWok, heute „wokken“ wir! Es gibt weitere Produkte und vor allem Zubehör und auch die Markenbildung ist für uns ganz wichtig.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

1. Als Unternehmer durchlaufen Sie mehrere Ebenen zum Erfolg. Wichtig ist: Weitermachen, auch wenn es schmerzt. Auch wenn man denkt, es geht nicht mehr. Weitermachen! Es ist eine Probe. Sind Sie dafür gemacht?

2.Die eigene Gesundheit darf man nicht vernachlässigen. Sie gibt die entsprechende Power, die man für den Erfolg und das Durchhalten braucht.

3. Jeder Unternehmer braucht ein Motto, ein Mantra. Etwas woraus man Kraft schöpft. 

Mein beiden Motto´s:

1. „Nur wer für etwas brennt kann auch entfachen“.

2. „Gesund bin ich und aus dem Rest muss ich was machen“.  

Steve Müller (r.) aus Köln präsentiert die Fondue-Revolution DeWok. Er erhofft sich ein Investment von 100.000 Euro für 12,5 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen. Zum Pitch hat er seinen Freund, den Sterne-Koch Christian Lohse, mitgebracht. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

DeWok ist am 25. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Steve Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Be your own muse!

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muse BEAUTY BEAUTY Lifestyle kosmetik

muse BEAUTY BEAUTY- und Lifestyle-Shop für hochwertige und luxuriöse Kosmetik- und Pflegeprodukte

Stellen Sie sich und das Startup muse BEAUTY doch kurz unseren Lesern vor!

muse BEAUTY ist ein 2021 gegründeter BEAUTY- und Lifestyle-Shop für hochwertige und luxuriöse Kosmetik- und Pflegeprodukte sowie spannende Nischenmarken, die bisher nur Beauty- und Fashion-Insidern bekannt sind. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf tierversuchsfreie, vegane und nachhaltige Marken im Sortiment. Die Schönheitswünsche und Pflegebedürfnisse der Männer werden selbstverständlich ebenfalls berücksichtigt. Einen besonderen Platz im Portfolio nehmen die medizinischen Beauty-Produkte der Marke MBR® ein. Diese setzen dort an, wo normale Hautpflege endet. Sie können somit durchaus als Hautpflege an der Grenze zur Medizin bezeichnet werden. Darüber hinaus haben wir Home- und Lifestyle-Accessoires wie Duftkerzen im Sortiment. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

muse BEAUTY ins Leben zu rufen war eigentlich vorhersehbar. Durch meine Jobs in der Fashion-Branche für BOSS und s.Oliver kam ich immer wieder in Berührung mit der Beauty-Szene. Mein Beruf als Fotografin hat meine Begeisterung für die Welt der Kosmetik- und Pflegeprodukte zusätzlich gesteigert. Den entscheidenden Ausschlag für die Entscheidung, ein Unternehmen im Beauty-Bereich zu gründen, war dann aber ein völlig anderer, ein sehr persönlicher. 

Ich litt jahrelang unter akuten Hautproblemen. Das führte soweit, dass ich vor einigen Jahren mit starken Entzündungsreaktionen der Haut stationär im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Diagnose war ein chronisch atopisches Ekzem. Langfristig bei der Heilung geholfen hat mir die richtige Auswahl von Beauty-Produkten, ein bewusster Lebensstil und die Zufuhr von Nährstoffen über eine gesunde Ernährung sowie ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel. Heute ist dieses Hauptproblem bei mir weitestgehend unter Kontrolle. Seitdem verfolge ich den Beauty-Markt mit anderen Augen und maximalem Interesse. Der Weg zu einem eigenen Online-Beauty-Shop mit überzeugenden Pflegeprodukten war im Grunde die logische Konsequenz.

Was war bei der Gründung von muse BEAUTY die größte Herausforderung?

Die letzten anderthalb Jahre waren stark von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf Arbeitsprozesse geprägt. So standen auch wir vor der Herausforderung, sämtliche Brainstormings und Meetings über Videocall- und Messenger-Tools zu bewältigen. Obwohl wir alle Digital Natives sind, pushen aber persönliche Treffen, insbesondere beim Aufbau eines Teams, dieses wichtige Wir-Gefühl natürlich viel stärker. 

Eine weitere Herausforderung war sicherlich die finale Sortimentszusammenstellung für den Launch. Wir haben alle Marken vorher persönlich getestet und dabei viele großartige Brands entdeckt. Natürlich war es nicht möglich, zum Start alle Marken ins Portfolio zu nehmen. Aber unser Sortiment wird regelmäßig aufgestockt und so dürfen sich muse BEAUTY-Kunden immer wieder auf spannende, neue Pflegeprodukte freuen. 

Und natürlich stehen wir vor der spannenden Aufgabe, den dynamischen Prozess der Digitalisierung auch im e-Commerce-Bereich aktiv mitzugestalten. Beauty-Unternehmen erweitern gerade massiv ihre Technik-Units. Und wenn man die unfassbar große Technikmesse „Consumer Electronic Show“ in Las Vegas besucht, erschlägt einen die Menge an neuen Beauty-Technologien. Es gibt smarte Make-up-Drucker, 3D-Drucker für Gesichtsmasken oder intelligente Spiegel, die Frisuren auf den Kopf der Kunden projizieren und gleichzeitig die Kommunikation mit einem Stylisten ermöglichen. Nicht zu vergessen die virtuellen Influencer, die ins Rennen geschickt werden.

Insbesondere die „Try before you buy“-Technologien werden boomen.

Dieser Bereich ist schon sehr weit vorangeschritten. So funktioniert virtuelle Schminke zum Beispiel auch, wenn sich die Kunden bewegen oder die Lichtverhältnisse abrupt wechseln. Für den Nutzer hat das natürlich einen hohen Nutzwert: Erst durch Augmented Reality-Tools den perfekten Look kreieren, dann das Produkt shoppen. Kosmetik ist somit für den Endkunden auf einen völlig neue Art und Weise erlebbar. Mit diesen digitalen Innovationen, die durch Künstliche Intelligenzen, Augmented Reality und weiteren digitalen Lösungen erst ermöglicht werden, wird die gesamte Kosmetik-Branche auf eine ganz neue Ebene gehoben und optimal zukunftsfähig gestaltet. Das betrifft auch den Kundenservice. Hier stehen massive digitale Veränderungen an, zum Beispiel der verstärkte Einsatz von Bots, KIs oder Sprachsoftware.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Wenn man auf den Zeitpunkt wartet, dass alles perfekt ist, startet man mit großer Wahrscheinlichkeit nie. Wer von seiner Idee überzeugt ist und diese anderen glaubhaft präsentieren kann, sollte den Start wagen und den Weg bestreiten. Wenn der erste Schritt gegangen ist, ergeben sich oft weitere Ideen und Möglichkeiten. Man sollte seine Idee auf diesem Weg als dynamisches Innovation Lab betrachten und nicht als starres Konstrukt. 

Welche Vision steckt hinter muse BEAUTY?

Unser Slogan „Be Your Own Muse” steht für die Vision, jede Frau und jeden Mann darin zu stärken, sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen, an sich zu glauben und sich selbst zu inspirieren. Mit den ausgewählten Nischenprodukten, die muse BEAUTY bietet, möchten wir das unterstützen. Natürlich ist eine gepflegte Haut nur der äußerliche Aspekt, aber die bewusste Pflege und das Einräumen der täglichen Me-Time über eine Pflege-Routine kann ein Schritt in diese Richtung sein. 

Selbstverständlich berücksichtigen wir auch die aktuellen Trends im digitalen Bereich. muse BEAUTY soll mit sinnvoll eingesetzten, digitalen Innovationen eine emotionale, stark nutzwertige und personalisierte Erlebniswelt bieten. 

Was uns wichtig ist: Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt. Wir agieren mit ihm auf Augenhöhe. Auch über den Kundenservice und die Kommunikation mit dem Kunden möchten wir ein positives Nutzererlebnis garantieren. Diese Nähe, zum Beispiel über ein persönliches Gespräch bei Kundenfragen, schafft Vertrauen und wird von unserer Zielgruppe wertgeschätzt.

Wer ist die Zielgruppe von muse BEAUTY?

muse BEAUTY richtet sich weder an eine bestimmte Altersgruppe noch an ein bestimmtes Geschlecht. Die Zielgruppe von muse BEAUTY verbindet ein bestimmtes Lebensgefühl und den Anspruch an Beauty- und Lifestyle-Produkte abseits der gängigen Marken und Kosmetik-Brands. muse BEAUTY-Kunden suchen bewusst Produkte für ihren jeweiligen Hautanspruch und setzen sich mit diesen intensiv auseinander. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Alle der außergewöhnlichen Make up-, Pflege- und Duftmarken in unserem Shop haben wir vorher über einen langen Zeitraum selbst getestet und nur die überzeugendsten Brands in unser Kosmetik-Portfolio aufgenommen. 

Wir möchten uns zudem über ein einzigartiges Kundenerlebnis von der Konkurrenz abheben. Dieses wird an allen sogenannten Customer Touchpoints regelmäßig neu mit emotionalen, individuellen Erlebnissen angereichert werden. Der persönliche Kontakt und die direkte Interaktion, zum Beispiel in eigenen muse BEAUTY-Communities und -Gruppen, wird in unserer Omnichannel-Strategie eine zentrale Rolle einnehmen. 

muse BEAUTY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, muse BEAUTY als feste Adresse für ausgesuchte Nischenprodukte und -marken zu etablieren und eine zufriedene, stetig wachsende Community aufzubauen. Das Angebot des Shops soll dabei stetig erweitert werden. Der nächste Schritt in Hinblick auf Expansion ist eine Brand Extension mit Sitz in Deutschland. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Go for it! And: Be your own muse!

Betrachte deine Idee als dynamisches Konstrukt und erlaube Abwandlungen und Veränderungen.

Bleibe flexibel! Gerade in der Covid 19-Pandemie haben wir gelernt, dass wir uns immer wieder flexibel auf neue Situationen, die durchaus auch Rückschläge nach sich ziehen können, reagieren und kreativ Lösungen finden müssen.

Wir bedanken uns bei  Geraldine Khakshouri für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Eine positive Fehlerkultur ist für die Innovation sehr wichtig

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Motesque biomechanik

Motesque kombiniert Biomechanik mit KI für die Erfassung von Bewegung und Körperformen

Stellen Sie sich und das Startup Motesque doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Kai Oberländer. Ich bin Professor für Biomechanik und CEO von Motesque.

Zusammen mit dem renommierten Biomechaniker Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, dem Experten für Computer Vision, Tobias Lang, sowie dem Industriedesigner Tobias Fink habe ich 2015 das Startup in New York City gegründet. Wir entwickeln biomechanische Technologien und Lösungen, mit denen wir zur Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlbefindens aller Menschen beitragen. 

Viele Unternehmen bieten eine riesige Produktauswahl an, die Konsumenten oft überfordert. Vor allem beim Kauf von beratungsintensiven Produkten wie Matratzen, Laufschuhen oder Fahrrädern merken sie häufig erst erst im Nachhinein, dass diese nicht zu ihrem Bewegungsapparat passen und den Körper eher strapazieren als entlasten. Das wollen wir ändern. 

Wir haben unser langjähriges Know-How aus der Biomechanik mit modernsten KI-Ansätzen kombiniert und damit Lösungen entwickelt, mit denen wir menschliche Körperformen und -proportionen sowie menschliche Bewegungen detailgenau erfassen können. Daraus können wir datengestützte Empfehlungen im Health-Tech- und E-Commerce-Bereich erstellen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Meine Entscheidung, Motesque zu gründen, basierte auf der Tatsache, dass es in der Biomechanikbranche einen hohen Bedarf an innovativen Lösungen gibt.  Als Berater für führende Unternehmen in den USA und Europa habe ich die Erfahrung gemacht, dass die etablierten Unternehmen neue Konzepte zwar gerne hören, aber immer wieder daran scheitern, sie technisch umzusetzen. Vor allem dauert die Entwicklung meistens extrem lange. Wir sprechen hier von etlichen Jahren. Als agiles Startup sind wir da wesentlich schneller. 

Das war der Hauptgrund, der mich zur Gründung von Motesque veranlasste. Dafür habe ich ein interdisziplinäres Team aus Industriedesignern, Softwareentwicklern und Biomechanikern, wie mir, zusammengestellt. 

Welche Vision steckt hinter Motesque?

Unser Gründerteam hat die Vision, die Gesundheit der Menschen so lange wie möglich zu erhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Leider wird das heutzutage immer schwerer. Abgesehen von stetig wachsendem Stress und seinen Folgen tragen auch unpassende Produkte wie zum Beispiel eine falsche Matratze zur Belastung unserer Gesundheit bei. In einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts berichten über 60 Prozent der Befragten von Rückenschmerzen. Dieser Befund betrifft alle Geschlechter und zieht sich durch fast alle Altersgruppen. Unsere Überzeugung lautet: Das lässt sich vermeiden!  

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Seit 2015 haben wir uns intensiv mit der Idee befasst, eine KI-gestützte SaaS-Lösung für biomechanische Anwendungen auf den Markt zu bringen. Der eigentliche „Startschuss“ kam dann im Jahr 2018, als wir unter anderem unsere Series-A-Finanzierungsrunde abgeschlossen haben. Der Inhaber des Prothesenherstellers Ottobock, Prof. Hans Georg Näder, unterstützt uns dabei als Investor und Partner der ersten Stunde. 

Eine der größten Herausforderung war für uns von Anfang an, unsere Lösungen an große Unternehmen mit eingefahrenen Prozessen zu vertreiben. Speziell unsere IoT-basierte Sensor-Plattform wurde in der Vergangenheit häufig als zu visionär empfunden. Da muss dann besonders viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Außerdem werden wir auch heute noch von großen IT-Abteilungen als Konkurrenz empfunden, weil wir mit unserem vergleichsweise kleinen Team wesentlich agiler sind.

Wer ist die Zielgruppe von Motesque?

Mit unserer 3D-Avatar-Lösung sprechen wir Hersteller und Händler an, die ihren Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis bieten wollen. Sie erhöht die Zufriedenheit der Endkunden, da diese auf Anhieb das richtige Produkt finden und dadurch Retouren vermeiden. Im Zuge dessen wird auch die Umwelt nicht unnötig belastet.

Im medizinischen Bereich unterstützt unser Sensor-System Personen mit Prothesen oder Orthesen dabei, ihre Therapie zu verbessern und gegebenenfalls die Genesungszeit zu verkürzen. Sporttreibenden können wir mit unseren IMU-Sensoren im Geschäft den perfekten Laufschuh empfehlen. Dadurch können Verletzungen verhindert und gleichzeitig die Performance gesteigert werden. 

Unsere Lösungen sind also breit einsetzbar. Ich bin überzeugt, dass wir erst einen Teil dessen realisiert haben, was damit eigentlich möglich ist.

Wie funktioniert Motesque? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben wie gesagt zwei Produktbereiche. Bei dem einen handelt es sich um unsere Sensoren, die sich am Körper befestigen lassen und menschliche Bewegungen zuverlässig messen. Maßgeschneiderte, intelligente Software-Anwendungen liefern schnelle und leicht verständliche Ergebnisse innerhalb von Sekunden. Unsere Geräte sind mobil, schnell einsatzbereit und einfach zu bedienen, beispielsweise in einem Laden, in einer Klinik oder im Haus des Patienten. Durch eine Cloud-Integration erfolgen Produktaktualisierungen und kontinuierliche Überwachung automatisch im Hintergrund. Das System kann in der jeweiligen CI unserer Kunden gebrandet werden.

Unser zweites Produkt ist die KI-basierte Lösung, mit deren Hilfe die Kunden von Online-Shops oder Einzelhandelsgeschäften anhand ihrer Körperdaten einen 3D-Avatar erstellen lassen können. Während die Sensoren beispielsweise von Ottobock bei der Anpassung von Prothesen verwendet werden oder in Sportgeschäften wie Asics dabei helfen, den idealen Laufschuh zu finden, simuliert unsere 3D-Avatar-Lösung die Interaktion der jeweiligen Person mit unterschiedlichen Produkten wirklichkeitsgetreu. 

Am Ende läuft beides darauf hinaus, optimale Produkte oder Produkteinstellungen für den individuellen Bedarf und Gebrauch ausfindig zu machen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen am Markt stehen bei uns die Gesundheit und die optimale Nutzung der gewonnen Daten im Vordergrund. All unsere Lösungen sind cloudbasiert und als Whitelabel erhältlich. Zudem ist die Technik auch ohne akademisches Know-how in Biomechanik verständlich und auf sämtlichen Endgeräten leicht anwendbar. 

Motesque, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit unseren beiden Standorten in Deutschland und den USA sind wir bereits heute international aufgestellt und werden diesen Weg konsequent weiter gehen. Unsere Lösungen sollen allen Unternehmen bereitstehen, die ihren Endkunden oder Patienten mehr bieten wollen als nur halbwegs passende Standardlösungen.Wir finden es wichtig, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Mit Blick auf die Zukunft wollen wir, dass wissenschaftlich fundierte und entsprechend individualisierte Produktempfehlungen in den nächsten Jahren zum Standard in vielen Bereichen werden. Bis dahin ist es zugegebenermaßen noch ein weiter Weg. Aber wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit unseren Lösungen die ersten Schritte in diese Richtung getan haben.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Wichtigste für den Erfolg eines Startups ist aus meiner Erfahrung mit Motesque, dass die Lösung einen absoluten Mehrwert für die Anwender haben muss. In unserem Fall geht es um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen, um optimierte Einkaufserlebnisse und eine geringere Umweltbelastung.

Es passiert vor allem am Anfang häufig, dass der eingeschlagene Weg in einer Sackgasse endet. Dann ist es wichtig, nicht den Mut zu verlieren, sondern nach einem Ausweg zu suchen. Dazu gehört auch, aus Fehlern zu lernen, die beim Aufbau eines Startups unweigerlich passieren. Eine positive Fehlerkultur ist für die Innovation sehr wichtig.

Außerdem halte ich einen starken Kampfgeist für unverzichtbar. Dabei ist es wichtig, Risiken einzugehen und immer wieder Neues auszuprobieren. Denn das Alt-Bekannte gibt es ja schon. Und die Gründung eines Startups geschieht nicht in der Wohlfühlzone. 

Wir bedanken uns bei Kai Oberländer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie Menschen zum Lebenskünstler werden

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leben

Die wichtigste Aufgabe, die wir im Leben haben, ist es, unser eigenes Leben zu führen.

Das ist viel weniger egoistisch, als es sich für viele zunächst anhören mag. Es ist sogar das genaue Gegenteil davon. Denn viele halten es für unmöglich, „ihr“ Leben zu leben, es so zu gestalten, wie sie es möchten und richten sich stattdessen jahrzehntelang nach den Vorschriften der anderen und irgendwelchen von der Gesellschaft aufoktroyieren Pflichten. Doch dieser Lifestyle führt nicht zum Glück. Wer denkt, das Glück nur für die oberen Zehntausend bestimmt ist, befindet sich ohnehin auf dem Holzweg.

Damit aus unserem Leben das wird, was wir uns vorstellen, müssen wir es wie ein Kunstwerk betrachten. Denn nicht das Leben ist Vorbild für die Kunst, sondern es ist genau andersherum. Lebenskünstler Bernd Luz kann wahrlich ein Lied davon singen. Der bildende Künstler und studierte Designer versteht seinen Beruf wahrlich als Berufung.

Als Künstler lebt man oft etwas anders, unkonventioneller. Warum nicht einmal das eigene Lebensmodell in Frage stellen und womöglich ändern.

Tipp 1: Tue das, was dich glücklich macht

Passion und Leidenschaft. Das was leider den meisten fehlt. Und zwar in allen Lebensbereichen. Bei jeder Tätigkeit, die wir ausüben, ist im Grunde nur eine Frage entscheidend: wie fühlen wir uns damit? Legen Sie Ihr „Herzblut” in all Ihre Tätigkeiten.  Können wir diese Frage mit gut, sehr gut oder gar fantastisch beantworten, dann haben wir unsere Berufung im Grunde schon gefunden. Mit ein wenig Geschick, Kalkül und Zielstrebigkeit kann diese Berufung sogar zum Beruf werden. Ein Raster durchzugehen mit der Zielsetzung, irgendwo schon das passende zu finden, ist ein passiver Ansatz, der uns nicht zum Lebenskünstler macht. Wir suchen uns unser Leben selber aus, freilich ohne die Freiheit der anderen dabei zu gefährden. Nur auf diejenigen, die uns von unserem Weg abbringen wollen, nehmen wir natürlich keine Rücksicht. 

Tipp 2: Leuten, die uns als Entscheidungsträger helfen können, ruhig mal auf die Nerven gehen

In den letzten sechs Jahren hatte ich über 100 Ausstellungen weltweit. Anfangs klopften Museen und Galeristen natürlich nicht von selber an die Tür meines Ateliers. Wie auch, kein Mensch wusste, was ich mache! Dies ist bei anderen Berufen ähnlich, kein bekannter Sportler wäre ohne gute Trainer oder ein gutes Team da, wo er ist. Das heißt, wenn man bekannt werden und von dem leben möchte, was man liebt, kommt man oft um die Unterstützung derjenigen, die diesen Schritt bereits gegangen sind, nicht umhin.

Die gute Nachricht: diese Menschen wissen Bescheid darüber, dass es von alleine nicht geht. Was nicht heißen soll, dass man sich auf fremde Hilfe immer verlassen kann. Die wichtigste Arbeit kommt stets von einem selbst. Aber man muss gerade zu Anfang Übung daran finden, die Einflussreichen von der Qualität des eigenen Tuns zu überzeugen. Und ganz wichtig: Lassen Sie sich niemals von den ersten Rückschlägen entmutigen sondern bleiben Sie am Ball.

Tipp 3: Nicht mit dem Sonderstatus hausieren gehen

Leider Gottes leben wir in einer Gesellschaft mit unglaublich vielen Neidern. Seien Sie daher auf der Hut, wem Sie erzählen, dass Sie einen anderen Weg gehen wollen als viele andere, nämlich einzig und allein Ihren Weg. Sie werden auf Menschen treffen (manchmal sogar aus der eigenen Familie, auch wenn ich Ihnen das weiß Gott nicht wünsche), die sie um Ihre Freiheiten beneiden und Ihnen daher Steine in den Weg zu legen trachten. Hier ist Vorsicht geboten. Halten Sie nach einem Umfeld Ausschau, das Ihre Werte teilt. Außerdem werden Ihnen Mitmenschen, die Interesse an Ihren Arbeiten haben, auch den nötigen Ansporn liefern.

Tipp 4: Bleiben Sie fokussiert!

Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich jede wache Sekunde mit der Verwirklichung meiner künstlerischen und beruflichen Ziele (die ja im Grunde miteinander identisch sind) verbracht. Zugegeben, waren die Risiken der Ablenkung damals noch etwas geringer, als sie heute sind. Aber seien Sie sich bewusst, dass viele Dinge, die mit Fernsehen, Smartphone und Social Media zusammenhängen, wahre Zeitfresser sind, die Ihnen bei der Verwirklichung Ihrer Ziele nicht helfen. Minimieren Sie daher die Zeit unbedingt, die Sie mit diesen Medien verbringen.

Fazit

Sei Du selbst und nicht derjenige, den die Gesellschaft von Dir erwartet.

Vielleicht werden Sie denken, dass ich gut reden habe, nur weil mir die Selbstverwirklichung geschafft habe. Aber warum ist mir das gelungen? Weil ich stets „mein Leben gelebt habe“. Konventionen in Frage gestellt und mich davon gelöst. Ich möchte Ihnen sagen, dass auch Sie, dass jeder ein Lebenskünstler werden kann, wenn er zu seiner/ihrer Freiheit steht und diese voll und ganz bejaht. Es ist ein anstrengender, aber in jeder Hinsicht lohnender Weg. 

Autor Bernd Luz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid schlagfertig

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wryte app digital höhle der löwen

Matthias Schadhauser und Philipp Kramer Gründer von wryte, iPad App macht Bücher, Hefte und Stundenplan digital, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup wryte doch kurz vor!

Wir sind Philipp (26) aus München und Matthias (27) aus München, wo wir auch beide studiert haben. Philipp kommt dabei aus der Marketing-Richtung und Matthias ist mit Elektroingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen eher technischer begabt. Gemeinsam haben wir vor zwei Jahren beschlossen, Schülern mit wryte das ultimative Tool zu bieten. Mit wryte haben wir eine iPad App erschaffen, die das handschriftliche Führen von Heften auf dem Tablet ermöglicht und dabei ein Feuerwerk an digitalen Mehrwerten bietet. Beispielsweise sorgen der Aufbau und das Design von wryte dafür, dass automatisiert Ordnung gehalten wird. Das integrierte Stundenplan Feature ist außerdem intelligent mit allen Fächern und Heften verlinkt und öffnet immer das richtige Heft im richtigen Moment.

Abseits der stylischen Benutzeroberfläche arbeiten wir mit unserem Team derzeit an Features, die eine Echtzeit Zusammenarbeit mit Klassenkameraden oder Nachhilfelehrern ermöglichen. Passende Nachhilfelehrer werden dabei On Demand auch für nur wenige Minuten bereitgestellt und können live mit Schülern parallel im selben Heft arbeiten. Außerdem arbeiten wir an der Integration von eBook-Schulbüchern, um das Gewicht der Schultasche auf ein Minimum zu reduzieren.


Wie ist die Idee zu wryte entstanden?

[Matthias]: Seit mehr als zehn Jahren gebe ich in meinem Institut matherezepte.de Nachhilfe und bereite Schüler auf das Abitur vor. Dabei beobachte ich täglich wie Schüler arbeiten, was sich über die Zeit an der Arbeitsweise verändert, was dabei gut funktioniert und was vielleicht nicht so gut klappt. Der ganz klare Trend zum handschriftlichen Mitschreiben auf dem Tablet war ohne Frage zu erkennen. Parallel habe ich jedoch beobachtet, dass die meisten Schüler, die mit dem Tablet arbeiten, tausende Dokumente in vielen Ordnern und Unterordnern gespeichert hatten, oftmals verteilt auf verschiedene Apps. Das Chaos war allgegenwärtig, oftmals wurde in Nachhilfeeinheiten minutenlang nach den passenden digitalen Mitschriften gesucht. Außerdem wurde das volle Potential des Tablets nicht ausgeschöpft, schwere Bücher wurden nach wie vor in die Schule geschleppt, Zettelchaos wurde parallel weiterbetrieben. Philipp und mir war schnell klar, das geht definitiv besser!

Welche Vision steckt hinter wryte?

wryte möchte jedem Schüler einfachen Zugang zu einer 100% Digitalisierung seines Bildungsalltags ermöglichen. In nur einer App soll dabei nicht nur alles enthalten sein, was der Schüler zum Arbeiten benötigt, sondern auch alles, was das Schülerleben um ein Vielfaches leichter machen kann, aber bisher ungenutzt liegengeblieben ist. Beispielsweise lassen sich handschriftlich geführte Vokabelhefte automatisiert von einem Sprachassistenten abfragen, die dafür nötige Handschrifterkennung gibt es schon lange, ein Leichtes also Schülern mit wryte einen absoluten Mehrwert zu bieten. Derartige Möglichkeiten gibt es unbegrenzt, diese möchten wir gebündelt an alle Schüler weltweit weitergeben.

Wer ist die Zielgruppe von wryte?

Die Zielgruppe von wryte sind ganz klar Schüler weiterführender Schulen. Alle Apps für handschriftliche Notizen, die derzeit auf dem Markt sind, haben sich nicht auf eine Zielgruppe spezialisiert und lassen dabei eine Vielzahl an Features liegen, die für manche Zielgruppen ein absoluter Game Changer wären. wryte hat beispielsweise ein Stundenplan-Feature nur für Schüler integriert, dass zu jeder Zeit von selbst das richtige Heft öffnet.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Da wir die Digitalisierung von Schülern vorantreiben möchten und dabei nicht das Tempo der Bundesregierung und der Kultusministerien gehen wollten, war uns von Anfang an klar, dass wir Speed brauchen. Dabei war uns auch klar, wer könnte sich für die schnelle Vermarktung und das Wachstum eines Startups mehr eignen als ein erfahrener, finanzstarker Löwe. Deshalb beschlossen wir, uns für die Show zu bewerben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Dadurch, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt seit knapp einem Jahr fast täglich mit unserem Produkt auseinandergesetzt haben, gab es kaum eine Information, die wir nicht sofort parat gehabt hätten. Die Vorbereitung auf die Sendung beschränkte sich also eher darauf, die Löwen und ihre Stärken aber auch Schwächen kennenzulernen. Dazu gehört auch, sich auf Fragen vorzubereiten, die von verschiedenen Löwen gerne und häufig gestellt werden. Um auch wirklich auf alle Fragen die passenden Antworten bereit zu halten, sammelten wir Fragen aus vorangegangenen Folgen von DHDL und ließen uns zusätzlich von Family & Friends löchern. Das Ergebnis gab uns ein sehr gutes Gefühl und viel Selbstvertrauen für die Show.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Zu Beginn unserer Reise als Startup waren wir, wie vermutlich alle anderen Gründer auch, fest davon überzeugt, dass wryte die absolute Hammerlösung für Schüler ist und sich in logischer Konsequenz eigentlich jeder dafür interessieren muss.

Spaß beiseite, die Tatsache, dass wir es in die Show geschafft haben, bestätigt uns in unserem Glauben, dass wryte etwas ist, was für eine breite Bevölkerungsgruppe sehr interessant ist, da DHDL natürlich so viele Zuschauer wie möglich mit den Auftritten der Gründer begeistern möchte. Ausgewählt zu werden heißt außerdem die sehr große Chance auf ein Investment zu erhalten, welches das Wachstum des Unternehmens stark beschleunigen könnte.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf wryte aufmerksam werden?

Dieser Schritt hat uns definitiv Antrieb verliehen. Als seriöse Gründer hängt unser Business jedoch nicht von der Teilnahme an einer Show ab. Unsere Strategie und unser Business Modell sind so konzipiert, dass wir in jeder noch so abwegigen Situation unseres Werdegangs einen Weg zum Ziel finden. Gleichzeitig waren wir auch vor der Show überzeugt, mit unserem Geschäftsmodell jede Sorte Investor begeistern zu können, auch wenn ein Löweninvestment in seinen Facetten natürlich nochmal etwas ganz eigenes ist. Diese Einstellung hat uns in der Show die nötige Ruhe und das nötige Selbstbewusstsein verliehen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Als Investoren hatten wir Nico Rosberg und Carsten Maschmeyer im Fokus. Nico begeistert sich für Nachhaltigkeit und da wir mit unserer Lösung jährlich Unmengen Papier sparen, bietet sich hier ein Anknüpfungspunkt. Carsten ist absoluter Profi, wenn es um Technologie, vor allem Software, geht.

wryte, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist wryte einer der Topanbieter für EdTech weltweit, der Schülern auf dem ganzen Globus das Schulleben der Zukunft bietet.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Seid in der Konversation mit den Löwen direkt und ehrlich
  2. Seid schlagfertig, nicht alle Argumente der Löwen ergeben auf Anhieb Sinn und müssen so hingenommen werden
  3. Und seid einfach nur ihr selbst. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht läuft es im Leben doch immer besser.

Matthias Schadhauser (r.) und Philipp Kramer aus München präsentieren mit „wryte“ eine All-In-One Schul-App. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

wryte ist am 18. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Matthias Schadhauser und Philipp Kramer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Machen ist wie wollen – nur geiler

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Scooper Koffeinschub f Backentasche Höhle der Löwen

Patrick Fuchs und Michael Gueth Gründer von Scooper, frischer und schneller, natürlicher Koffeinschub für Deine Backentasche, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup SCOOPER doch kurz vor!

SCOOPER ist der frische und schnelle, natürliche Koffeinschub für Deine Backentasche.

Wir möchte nicht mehr und nicht weniger als den Energymarkt revolutionieren. Nein, wir sind nicht größenwahnsinnig. Wir haben SCOOPER mit Herz und Verstand entwickelt und sind davon überzeugt, dass unsere neuartige Darreichungsform und unsere natürliche Energiequelle – mit Koffein aus echten Kaffeebohnen – eine echte alternative für alle Energyjunkies darstellt. 

Bei unseren vier Geschmacksrichtungen ist für jeden etwas dabei: Cool Grapefruit, Fresh Mint, Iced Caramel Coffee und Iced Cola, angereichert mit Vitamin B5 und dem natürlichen Zuckerersatzstoff Xylitol aus der Birkenrinde. Dadurch ist SCOOPER zuckerfrei und ein SCOOP hat weniger als 1 kcal. 

GRÜNDER MIT HERZ & VERSTAND:

Zwei Freunde mit ein und derselben Vision: Das Zusammenspiel aus Liebe für echte Brands, Koffein und leidenschaftlichem Unternehmertum. 

Wir, die beiden Gründer der wohl neuartigsten Form rascher Energiezufuhr, sind besser bekannt unter den Namen Michael Gueth (46) und Patrik Fuchs (44). Der ursprünglich studierte Betriebswirt und gelebte Fashion-Fotograf Michael, der durch ein bereits erfolgreiches Startup eine Menge nützliches Knowhow und großes Netzwerk mit bringt und sein Pendant der gelernte Bankkaufmann Patrik, der in über 20 Jahren Sales und Leadership – in der Finanzbranche und für den größten Lebensmittelkonzern der Welt – seine Passion darin gefunden hat Unternehmensstrategien zu entwickeln und erfolgreiche Teams aufzubauen. 


Wie ist die Idee zu SCOOPER entstanden?

Wir- zwei übermüdete Freunde- auf einer langen Autofahrt zwischen Düsseldorf und Frankfurt, waren verzweifelt auf der Suche nach einer Alternative zu dem üblichen Energydrinks, Kaffees & Co., die in der Regel nur gekühlt oder heiß schmecken, ebenso oft viele unnatürliche Inhaltsstoffe oder viel Zucker vorweisen und zuletzt alle getrunken werden müssen.

Welche Vision steckt hinter SCOOPER?

Wir wollen eine echte Brand aufbauen – ein neues Segment eröffnen und unsere kleinen weißen Energybeutel in die Welt hinaustragen. 

Wer ist die Zielgruppe von SCOOPER?

SCOOPER ist ein Lifestyle Produkt. Unsere Zielgruppe erstreckt sich vom Nachtleben, Festivals über Sportler, Studenten bis hin zum Manager und darf auch bei niemandem im Auto in der Mittelkonsole fehlen. Kurz – für alle die eine echte Alternative zu den bekannten Wachmachern suchen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir haben uns von Anfang an ganz bewusst dafür entschieden SCOOPER in DHDL zu pitchen. Durch das Format erhalten wir eine nationale Aufmerksamkeit, das ist unbezahlbar. Durch einen starken Löwen und sein gesamtes Team bekommen wir die Power, die wir brauchen, um SCOOPER schnell skalieren zu können.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir hatten nur 30 Tage Zeit uns auf unseren Pitch vorzubereiten – Setdesign inklusive. Es ging alles ganz schnell. Definitiv eine spannende und schlaflose Zeit. SCOOPER war unser ständiger Begleiter. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Eine riesige Motivation. Wir verfolgen seit Jahren das Format DHDL – sind echte Fans. Wir glauben, dass „Die Höhle der Löwen“ definitiv ein Stück weit dazu beigetragen hat, dass in Deutschland der Startup Spirit stark zugenommen hat. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf SCOOPER aufmerksam werden?

DHDL hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt und ist selbst zu einer Marke geworden. Das Gütesiegel „Die Höhle der Löwen“ ist für viele Produkte ein Verkaufsgarant. Mit SCOOPER setzen wir auf einen nachhaltigen Brandaufbau. Wir wollen nicht den schnellen Euro, sondern ein neues Segment eröffnen und die Marke ständig weiterentwickeln.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Dagmar Wöhrl und Nils Glagau

SCOOPER wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben die Brand so aufgestellt, dass sie schnell skalierbar ist. Wir streben für ein internationales Wachstum kurzfristig eine SERIE A Finanzierung an. Wenn wir unsere Darreichungsform etablieren können, soll in fünf Jahren niemand mehr fragen, was das für kleine weiße Beutelchen sind. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der „Klassiker“ fasst alles zusammen: „Machen ist wie wollen – nur geiler.“

Patrick Fuchs (l.) und Michael Gueth präsentieren mit „SCOOPER“ ein Energy-Pad für die Mundhöhle. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 50 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Scooper ist am 18. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Patrick Fuchs und Michael Gueth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Findet euer warum!

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ASPHALTKIND Dachbox aus Naturfasern in der Höhle der Löwen

Nils Freyberg und Tiado Janis Pieperhoff Gründer von ASPHALTKIND, Dachbox aus Naturfasern, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und die Cropfiber GmbH mit der Marke ASPHALTKIND doch kurz vor!

Im Sommer 2019 von mir, Nils Freyberg, in Dortmund gegründet, hat sich die Cropfiber GmbH mittlerweile zu einem Experten für Naturfasern im Leichtbausektor entwickelt. Für großes Aufsehen sorgt dabei unser Technologie- und Werkstoffträger: eine Dachbox aus Naturfasern. Diese wird unter der Marke ASPHALTKIND auf den Markt gebracht.

Wie ist die Idee zu ASPHALTKIND entstanden?

Ich schaffte mir Mitte 2018 einen Sportwagen an und schwebte dadurch eine Zeit lang auf Wolke 7. Nur wenige Wochen später wurde ich aber auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt, indem meine Freundin anmerkte: „Wenn mal ein Kind kommt, muss das Auto wieder weg. Da passt ja gar kein Kinderwagen rein!“. 

Somit musste eine Lösung gefunden werden, welche zwei Jahre später in Form eines Faserverbund-Dachbox-Prototypen mit Fokus auf Aerodynamik, Stabilität, Gewicht und Design präsentiert werden konnte.

Das Besondere ist, neben dem elektrischen Schließsystem und der Freigabe für höhere Geschwindigkeiten, das Material: Statt Carbon werden, ganz im Sinne einer kompromisslosen Nachhaltigkeit, Naturfasern verwendet. Denn leicht spart Energie. Aber leicht und CO2-neutral spart Energie und entschleunigt den Klimawandel. Demnach entstand die Idee, die Dachbox zu einem Technologie- und Werkstoffträger zu machen. Es werden darüber Herausforderungen des neuartigen Werkstoffs gelöst und das dabei erlangte Know-How im Bereich Engineering und Fertigung für beanspruchte Exterieur-Bauteile im B2B-Bereich eingesetzt. 

Welche Vision steckt hinter eurem Startup?

Wir sind davon überzeugt, dass Ingenieure die Welt retten. Spätestens durch die Einführung der Klimaziele ist jedem bewusst, dass es zwei Wege gibt: Verzicht oder Innovation. Wir entscheiden uns für letzteres. Denn wenn es uns in Deutschland gelingt, CO2-neutrale Werkstoffe und Technologien zu entwickeln, die weltweit zum Einsatz kommen, erschaffen wir eine Win-Win-Situation.

Wer ist die Zielgruppe von ASPHALTKIND?

Speziell mit unserer Marke ASPHALTKIND haben wir neben autobegeisterten Menschen, eigentlich jeden Autofahrer im Fokus. Denn das Auto ist der Inbegriff für unabhängige Mobilität. Leider steht es umwelttechnisch immer wieder in der Kritik, wofür wir Lösungen entwickeln und vermarkten, um ohne Kompromisse machen zu müssen, ans Ziel zu kommen. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Als Gründer verfolgen wir die Sendung natürlich schon einige Jahre und hatten es demnach auch auf unserer To-Do-Liste uns zu bewerben, wenn wir ein serienreifes Produkt haben. Das Redaktionsteam kam uns aber zuvor, indem sie sich bei uns meldeten. Daraufhin haben wir den üblichen Bewerbungsprozess durchlaufen und wurden erfreulicherweise für das Pitchen vor den Löwen letztendlich auch eingeladen. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Kern des Ganzen ist der Pitch. Der muss einfach sitzen und demnach geht man den sehr oft durch. Zudem wappnet man sich für sämtliche Fragen der kritischen Investoren und bereitet alles bis in kleinste Detail vor. 

Viel Aufwand haben wir auch in unsere Websites cropfiber.de und asphaltkind.de, sowie unseren Onlineshop gesteckt. Neben hoher Nutzerfreundlichkeit steht dabei im Fokus, hohen Zugriffszahlen in einem kurzem Zeitraum standzuhalten. Quasi „nebenbei“ wartet dann natürlich auch das Daily Business und die Fertigstellung der Dachbox bis zur Aufzeichnung. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Dass wir es tatsächlich geschafft haben, motiviert uns natürlich sehr. Die Hürden und Auswahlkriterien sind selbstverständlich recht hoch und es freut uns, dass wir mit der Cropfiber GmbH und unserer Marke ASPHALTKIND ausgewählt wurden. Wie auch schon bei verschiedenen vorherigen Gründungswettbewerben, bei denen wir recht gut abgeschnitten haben, fühlen wir uns sehr bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein und Großes bewegen zu können. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Cropfiber und ASPHALTKIND aufmerksam werden?

Ein wenig Medienerfahrung haben wir tatsächlich schon durch eine Ausstrahlung bei den Tagesthemen Anfang 2021. Das hat uns bereits gezeigt, was medien- und reichweitentechnisch erzielt werden kann. Schön ist natürlich, dass mit dem Interesse durch die Höhle der Löwen Ausstrahlung wir möglichst viele Personen an unserer Mission teilhaben lassen können. Zudem ermöglicht einem die Reichweite selbstverständlich auch das Finden von Unterstützern, Mitarbeitern und
Kunden. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Im Bereich Leichtbau und Werkstoffe haben Carsten und Nico bereits einmal zugeschlagen, indem sie in Hyconnect mit Fausst investiert haben. Demnach waren vor allem die Beiden unsere Wunsch-Löwen. Aber wir waren auch offen für andere Investoren, wie beispielsweise Georg Kofler, der mit seiner medialen Reichweite sehr interessant für uns war.

Wo geht der Weg mit der Cropfiber GmbH hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, durch neue Technologien und vor allem marktreifen umweltschonenden Werkstoffen, die Welt wieder grüner zu machen. Ohne dabei Kompromisse machen zu müssen. In fünf Jahren haben wir bestenfalls einen Teil dieses Ziels bereits erreicht und unser Know-How im Bereich Engineering und Fertigung von CO2-neutralen Leichtbau-Komponenten kommt in verschiedenen Branchen zum Einsatz. Denn bereits heute merken wir, dass unser Technologie- und Werkstoffträger „Dachbox“ viele Türen in die Windkraft-, Nutzfahrzeug und PKW-Branche öffnet, indem hierfür bereits Projekte geplant oder sogar, wie im Tagesthemen-Beitrag erwähnt, mit dem Energiekonzern RWE abgeschlossen sind. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als Erstes: Findet euer „warum“! Bei uns hat es mit der Suche nach einer Dachbox angefangen, beeinflusst von einem etwas schlechtem Gewissen durch den etwas höheren CO2-Ausstoß bei einem Sportwagen endet es bestenfalls in einer Erfolgsstory, die den Kohlefaserausstieg einläutet. Einfach mit der Mission, dass man auch ohne Kompromisse machen zu müssen, ans Ziel kommt. 

Tipp Nummer zwei ist: „Erzählt anderen von eurer Idee, um Feedback zu bekommen.“ Beherzigt dabei aber auf jeden Fall Tipp Nummer drei: „Lasst euch dabei nichts ausreden. Denn die Ideen, die alle gut finden, sind keine guten Ideen mehr.“

Nils Freyberg (l.) und Tiado Janis Pieperhoff aus Dortmund präsentieren mit ASPHALTKIND eine Dachbox aus Naturfasern. Sie erhoffen sich ein Investment von 230.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

ASPHALTKIND ist am 18. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Nils Freyberg und Tiado Janis Pieperhoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nutzt das Feedback eurer Kunden

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casimum Nackenkissen schlafen kopf nacken

casimum® – Besser schlafen und erholt aufwachen mit dem richtigen Nackenkissen

Stellen Sie sich und das Startup casimum doch kurz unseren Lesern vor! 

Wir, Robert Wincierz und Daniel Gegner, teilen eine gemeinsame Idee: Erholsame Nächte für jeden Menschen. Unser Ziel ist es, das wohl wichtigste Drittel im Leben zu revolutionieren – Schlaf. Unsere innovativen casimum® Nackenkissen bieten dabei die optimale Unterstützung für Kopf und Nacken und fördern eine wohltuende Schlafhaltung.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Robert: Nach langen Bürotagen fand ich immer schwieriger in den Schlaf und wachte morgens mit verspanntem Nacken auf. Mir wurde klar, dass das nicht der erholsame Schlaf ist, den ich mir wünschte. Oft kommt man auf die offensichtlichsten Dinge erst recht spät. In diesem Fall die Ursachen, welche meine Nackenschmerzen und den unruhigen Schlaf begünstigten. Mein altes Kissen mit Flockenfüllung war einfach plattgelegen und unbequem. Nun war ich auf der Suche nach einem funktionalen Kissen, das mir den Schlaf erleichtern sollte. Schnell wurde mir bewusst, dass die Kissen-Angebote oftmals nicht hielten, was sie versprachen. Es war an der Zeit, dies zu ändern! Zusammen mit einem familiären Handwerksbetrieb entwickelte ich über ein Jahr hinweg innovative Schlafkissen. Daniel ist etwas später hinzugestoßen und liefert bis heute entscheidende Impulse, um das Erlebnis mit casimum® so unvergesslich und individuell wie nur möglich zu machen.

Welche Vision steckt hinter casimum? 

Unsere Vision ist einfach und simpel: Wir möchten allen Menschen dabei helfen, ein rundum erholsames Schlafgefühl zu erleben. Dabei legen wir viel Wert auf hochwertige Verarbeitung, Funktionalität, Komfort sowie einfache Anwendung und Pflege unserer Kissen. Das oberste Gebot allerdings, ist die Langlebigkeit der Produkte. Erst wenn wir ein Lächeln am Morgen ins Gesicht unserer Anwender zaubern konnten, ist unsere Vision und auch Mission komplett. Vorher gehen wir selbst nicht zu Bett.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Hürden war tatsächlich die Entwicklung des ersten marktreifen Produkts. Bis das Kissen den gewünschten Anspruch erfüllen konnte, war es ein langer Weg. Umso mehr erfüllt es uns jetzt mit Stolz, wenn wir das viele positive Feedback unserer Kunden und Partner wahrnehmen. Wir freuen wir uns über konstruktive Kritik, die es uns ermöglicht, jeden Berührungspunkt mit casimum® noch besser zu machen und dazu zu lernen.

Das Thema Finanzierung ist sensibel, aber so viel verraten wir: Unser Ziel war und ist es, das Start-Up aus eigener Kraft erwachsen zu lassen. Erfolgreicher Markenaufbau braucht einen langen Atem. Unser Team ist absolut motiviert und eines der Besten, wenn es darum geht, Lösungen auch für schwierige und neue Herausforderungen zu finden.

Wer ist die Zielgruppe von casimum?

casimum® ist für jede erwachsene Frau und für jeden erwachsenen Mann – egal welche Interessen, Berufsgruppe oder welcher Familienstand. In erster Linie, sprechen wir Menschen im tendenziell mittleren Alter an, die z.B. unter Verspannungen leiden, oder nach einem stressigen Tag schwerer abschalten können. casimum® Kissen machen erholsamen Schlaf zu einem Erlebnis und verwandeln jedes Schlafzimmer in eine Oase der Ruhe und Entspannung. Bei uns, steht das spezifische Eingehen auf die verschiedenen Bedürfnisse der einzelnen Schlafpositionen eine tragende Rolle. Nur so, findet jeder, wirklich jeder sein optimales casimum® Nackenkissen.

Was ist das Besondere an den Kissen? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

casimum® Nackenkissen sind aus reaktivem Material gefertigt. Der bequeme und gleichzeitig stützende Kissenkern aus Memory Schaum kann dazu beitragen durch Verspannungen bedingte Kopfschmerzen und Nackenschmerzen vorzubeugen. Durch die sanfte Stabilisierung von Kopf und Nacken kann die nächtliche Bewegungsintensität verringert werden, was wiederum eine positive Wirkung auf die Tiefschlafphase haben kann. casimum® Kissen sind in Deutschland entwickelt und werden in einem traditionellen Familienunternehmen sorgfältig von Hand hergestellt. Eine angenehme Verträglichkeit ist durch die Verwendung von unabhängig zertifizierten Stoffen gewährleistet. Zudem werden casimum® Kissen von namhaften Schlafexperten, Schlaf-Coaches sowie Physiotherapeuten empfohlen.

Das Allerwichtigste ist, dass man keinerlei Risiko beim Kauf von unseren Kissen eingeht. Dank „30 Tage Probeschlafen“ erhält jeder Kunde die Möglichkeit, das Kissen in aller Ruhe zu Hause zu testen. Wer nicht überzeugt ist, erhält den Kaufbetrag zurück – Ohne Wenn und Aber.

casimum®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn wir das jetzt schon vorhersehen könnten, würden wir Nostradamus sehr unglücklich machen. Tatsächlich sehen wir unser Startup wie ein großes Schiff auf einer Reise durch die Welt und hoffen natürlich, möglichst viele Passagiere mitreisen zu können in die Wellen des guten Schlafs. Unser großer Traum ist es, dass sich casimum® zu einer weltweit-agierenden Schlafmarke entwickelt, die neben Kissen und Online-Ratgeber, das Thema „besser schlafen“ vollumfänglich abdeckt. Auf der Produktebene, aber auch im weiterführenden Bereich wie z.B. Schlaf-Coachings.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Habt keine Angst zu scheitern. Wenn ihr nicht für eure Idee kämpft, habt ihr schon verloren. Wenn ihr kämpf, könnt ihr verlieren, aber auch gewinnen. Und wenn es „nur“ Erfahrungen sind, die euch beim nächsten Versuch besser machen.

2. Fokus! Versucht nicht zu Anfang die „eierlegende Wollmilchsau“ zu erschaffen. Gerade, wenn ihr im Bereich „Online-Business“ eine Existenz aufbauen möchtet, werdet ihr sehr schnell merken, wie begrenzt eure Ressourcen sind. Vor allem Zeit und eigene Leistungsfähigkeit sind kein Gummiband, was sich endlos strecken lässt. Daher fokussiert euch auf die wesentlichen Dinge und stellt Detail-Verliebtheit und Perfektionismus etwas hinten an. Höchstwahrscheinlich werden es eure Kunden gar nicht merken.

3. Haltet durch, verwerft und erschafft neu! Am Anfang kennt euch keiner und es wird eine ganze Weile dauern, bis ihr euch ein stückweit positioniert habt und Menschen euch Vertrauen. Also seid geduldig und nutzt das Feedback eurer Kunden. Wenn euer Produkt bereits ein Problemlöser ist: prima. Wenn die Mehrzahl an Anwendern nicht zufrieden ist, dann verbessert es, verwerft es oder erschafft es neu, so dass es eure Interessenten anspricht und überzeugt. Jeder Schöpfungsprozess ist ein Stück Kunst und Kreativität und kein Künstler der Welt konnte auf Anhieb eine perfekte „Mona Lisa“ malen.

Wir bedanken uns bei Robert Wincierz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: casimum

Kontakt:

Innovations2U UG (haftungsbeschränkt)
Stresemannstraße 84
D-22769 Hamburg

https://casimum.de
service@casimum.de

Ansprechpartner: Robert Wincierz

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/casimum
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC9JZqfvBsVQW-a8mr9zag2Q
Instagram: https://www.instagram.com/casimum_pillow/
Pinterest: https://www.pinterest.de/casimum/

Potentielle Kunden analysieren und verstehen

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axytos Buy Now Pay Later

axytos innovativer Buy Now Pay Later-Enabler

Stellen Sie sich und das Startup axytos doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Karsten von Diemar, ich bin promovierter Physiker. Im Laufe meines Berufslebens habe ich eine Menge Erfahrung im Produkt- und Projektmanagement sowie im Vertrieb von Zahlungsverkehrslösungen für Handels- und Dienstleistungsunternehmen sammeln dürfen. Das Fintech axytos ist ein innovativer Buy Now Pay Later-Enabler.

axytos unterstützt mit seiner cloudbasierten Plattform ganzheitlich den E-Commerce durch die Bereitstellung einer substanziell weiterentwickelten White Label-Lösung für den zahlungsgarantierten Rechnungskauf. Online-Händler können ihren Käufern ganz individuell einen optimierten Kauf auf Rechnung anbieten, ohne die Beziehung zu Ihren Käufern zu verlieren. Darüber hinaus bleiben Payment Service Provider Herr über ihr Kerngeschäft und bewahren ihre Beziehung zur eigenen Händlerbasis. Mit axytos Embedded Financial Services sind wir Partner der Banken und versetzen diese durch BNPL-Enabling in die Lage, verlorene Marktanteile im E-Commerce-Umfeld zurückzuerobern. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Um die Frage mit einem Zitat von Victor Hugo zu beantworten: „Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Wir sind Praktiker und sprechen jeden Tag mit Banken, Online-Händlern, PSPs, Agenturen und Marktplatzbetreibern, die unzufrieden sind mit den bestehenden Systemen und Lösungen im Bereich Buy Now Pay Later. Insofern war die Entscheidung zur Unternehmensgründung kein Zufall. Der Markt hat faktisch auf die axytos-Lösungen gewartet, was uns bereits in vielen Gesprächen bestätigt wurde. Das zeigen auch die steigenden Umsatzzahlen der Kunden, die zu axytos gewechselt sind.

Welche Vision steckt dahinter?

Tatsache ist, dass unsere Gründungs-Vision schneller Wirklichkeit geworden ist, als wir uns das vorstellen konnten: Namhafte Online-Händler, unter anderem aus den Bereichen Bekleidung, Ernährung und Pflege, nutzen bereits sehr erfolgreich den axytos Rechnungskauf 3.0. Ergebnisse sind eine deutlich gestiegene Conversion-Rate und größere Warenkörbe, also erhebliche Umsatzsteigerungen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Herausforderungen waren tatsächlich sehr vielfältig, denn wir haben es bei axytos nicht mit einem einzelnen Produkt oder einer spezifischen Dienstleistung zu tun, sondern mit einer ganzheitlichen IT-Infrastruktur. Daher mussten wir uns mit einer Vielzahl komplexer Themen und interdisziplinären Aufgabenstellungen beschäftigen, um die Nutzung für den End-User so convenient wie möglich auszugestalten. Wenn man eine Technologie entwickeln möchte, die neue Maßstäbe setzt, benötigt man die Unterstützung vieler Experten aus ganz unterschiedlichen Disziplinen, von Datenschutzexperten über Fachjuristen bis hin zu Steuerberatern, Analysten und natürlich absoluten IT-Koryphäen. Wir haben all dies bisher aus Eigenmitteln finanziert und einen Millionenbetrag in die Hand genommen, Nun suchen wir Investoren, die mit uns gemeinsam die Expansion der fertigen Lösungen erheblich beschleunigen. Denn wir wissen, dass unser hochskalierbares Geschäftsmodell nachhaltig hohe Renditen einspielt und erhebliche Wachstumsperspektiven bietet.

Wer ist die Zielgruppe ?

Man könnte unser Geschäftsmodell industrie-agnostisch nennen. Prinzipiell profitieren von der axytos-Plattform alle Unternehmen, die sich in irgendeiner Form mit der Financial Customer Journey beschäftigen. In der Old-Economy sind das zum Beispiel Banken, Versicherungen, Energieversorger oder Telekommunikationsanbieter. In der New-Economy unter anderem Startups, der E-Commerce, Payment Service Provider oder Mobilitätsdienstleister. Die dynamische axytos-Plattform lässt sich in ganz unterschiedlichen Ausprägungen an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der jeweiligen Branche anpassen.

Wie funktioniert axytos? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die cloudbasierte Plattform ermöglicht es über eine einzige API und nach dem Plug & Play-Prinzip, digitale Geschäftsmodelle einfach aufzusetzen, flexibel anzupassen und unmittelbar zu monetarisieren. Und das entlang des gesamten Financial Lifecycle: von Adressvalidierung und Risikobewertung über Bonitätsprüfung und aktive Zahlartensteuerung bis hin zu dynamischer Vertragsgestaltung, Debitorenmanagement, Mahnwesen und Inkasso. Unternehmen, die die Plattform nutzen, profitieren von einer deutlichen Reduzierung der Entwicklungskosten und verkürzen ihre Time-to-Market bei der Gestaltung neuer Geschäftsmodelle. Mit den Lösungen der axytos-Plattform steigern sie so letzten Endes ihre gesamte Wirtschaftlichkeit. Uns unterscheidet, dass axytos der einzige Anbieter mit einer fertigen und umfassenden cloudbasierten BNPL-Enabling Plattform ist, was insbesondere Banken und Payment Service Provider bisher beeindruckt hat.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen uns auf einem sehr guten Weg als Fintech zum wichtigen Player im internationalen Buy Now Pay Later-Enabling. In fünf Jahren sehe ich uns als zuverlässigen Partner von Payment Service Providern, Banken, großen Handelsunternehmen und Herstellern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich fasse mich kurz: Angehende Gründer müssen den Markt, den potentiellen Kunden und seine Anforderungen analysieren und verstehen. Und dann die Geschäftsidee schnell und agil umsetzen.

Wir bedanken uns bei Karsten von Diemar für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: axytos

Kontakt:

axytos GmbH
Pittlerstraße 47
D-63225 Langen

info@axytos.com
www.axytos.com

Ansprechpartner: Dr. Karsten von Diemar

Social Media:
LinkedIn: www.linkedin.com/company/axytos/
Xing: www.xing.com/pages/axytos-gmbh

Der Weg ist das Ziel

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MAMA BUSINESS community frauen

MAMA BUSINESS ® Community für Frauen: Podcast, Social Media und viel kostenlosen Content zu den Themen Businessaufbau, Website und Branding

Stellen Sie sich und das Startup MAMA BUSINESS ® doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Nadine Quosdorf, Baujahr 83 und im schönen Nordschwarzwald aufgewachsen. Direkt nach der Schule zog es mich in die (große) Stadt. Glücklicherweise begleitete mein Mann mich bei all meinen beruflichen Umzügen von Beginn an. Heute leben wir gemeinsam mit unserem Sohn wieder in meiner alten Heimat Bühl bei Baden-Baden.  

Mein Werdegang auf einen Blick
  • BWL Studium an der Berufsakademie Mannheim
  • Mode-Einkäuferin (Breuninger Stuttgart & ESPRIT Düsseldorf) 
  • Global E-Commerce Managerin (ESPRIT)
  • Leitung Onlineshop (DEPOT Frankfurt). 

2015 kam dann der Nachwuchs zur Welt.  Und damit änderte sich so ziemlich Alles. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Es kam, wie es (in Deutschland) kommen musste. Mir standen alle (Vollzeit)Türen offen. Die ersten Jahre nach der Geburt erhielt ich noch regelmäßig Anrufe von HeadhunterInnen. Doch mit Kind (und damit nicht mehr bereit Vollzeit zu arbeiten und umzuziehen) wurde ich für Führungspositionen langsam aber sicher uninteressant. 

Da ich mich auf der Angestellten-Ersatzbank nicht wohl fühlte, entschied ich mich für den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete die Marketingagentur Q13. Von Beginn an war die Auftragslage gut und ich erweitere mein Portfolio von Websites ( Wix / WordPress) auf Brandings und Workshops. 

Was war bei der Gründung von MAMA BUSINESS ® die größte Herausforderung?

So viele Themen gleichzeitig anpacken zu müssen und noch niemanden an meiner Seite zu haben, die/der mich im operativen Business  unterstützt. Ich musste lernen, nicht auf allen Hochzeiten tanzen zu können und Aufgaben Stück für Stück anzupacken. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Man MUSS sogar! „Better done than perfect“ ist seit der Selbstständigkeit mein Motto. Genau wie „MEHR MUT MAMAS!“.  Es gibt nämlich niemals den perfekten Zeitpunkt. Nicht fürs Heiraten, nicht für Kinder und schon dreimal nicht für eine Gründung. 

Gerade für uns Perfektionistinnen ist das ein sehr harter Weg. Heute kann ich jedoch sagen: Ich bin keine mehr (manchmal zum Leid meines Mannes, denn auch Zuhause habe ich den Perfektionismus aufgegeben).

Welche Vision steckt hinter MAMA BUSINESS ®?

Mamas zum empowern. Ihnen Mut zuzusprechen, in die Selbstständigkeit zu gehen. Sofern dies die äußeren (meist finanziellen) Rahmendaten zulassen. Doch meine größte Vision ist es, MAMA BUSINESS® zu einer offiziellen Bildungsplattform für selbstständige Mamas zu machen, in der sie neben dem Businessaufbau auch genug Auswahl an Selfcare-Themen zum Ausgleich finden! Vereinbarkeit ist schließlich unser allerwichtigstes Gut als Mama, Partnerin, Kollegin und vor allem als eigenständige Frau. 

Wer ist die Zielgruppe von MAMA BUSINESS ®?

Mamas, die darüber nachdenken, in Teil-oder Vollzeit zu gründen. 

Wie funktioniert MAMA BUSINESS ®?

In erster Linie als Community. Wir liefern über den MAMA BUSINESS® Podcast, Social Media und die Website viel kostenlosen Content zu den Themen Businessaufbau, Website und Branding. Aber genauswo wichtig ist uns das Thema Selfcare. Deshalb habe ich regelmäßig wunderbare Interviews mit vielen Mehrwerten zu beiden Themen (Business & Selfcare). 

Da wir nicht nur Anleitungen liefern sondern die Frauen unbedingt auch in die Umsetzung bringen möchten, bieten wir nahezu alle Dienstleistungen, über die wir sprechen, als Fullservice-Agentur auch selbst an. Vom Marketingkonzept bis zu den ersten Ads oder der Einrichtung von Google Analytics. Das alles funktioniert über ein Dienstleisternetzwerk im Hintergrund. Meine KollegInnen sind nicht bei mir angestellt, sondern einfach seit Beginn an Teil des festen Teams. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ganz klar das Thema „ins Tun kommen und gemeinsam umsetzen“. Wir geben nicht nur die Tipps, wie es geht, sondern wir packen mit an. In unserem 10 wöchigen Bootcamp lernen die Teilnehmerinnen z.B. alles, was sie für den Start ins Onlinebusiness brauchen: Zielgruppe, Positionierung, Recht, aber eben auch, wie sie ihr Branding und die Website selbst erstellen können. Denn was bei den meisten Gründerinnen anfangs wirklich noch nicht allzu sehr locker sitzt, ist das liebe Geld. Deshalb bieten wir Hilfe zur Selbsthilfe. 

MAMA BUSINESS ®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sind wir offizieller Bildungspartner der IHK und des Landes Baden-Württemberg. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Einfach mal starten. „Better done than perfect“ ist die Devise. Der Weg ist das Ziel und auf diesem wird ohnehin nicht alles so laufen, wie geplant

Nicht zu viele Aufgaben gleichzeitig erledigen und nicht andauernd (vom Handy) ablenken lassen. Sonst brennst du aus! Du kannst 100% geben. Versuche diese 100% die meiste Zeit auf exakt EINE Aufgabe zu setzen. Und zwar auf die, die dir am meisten Umsatz und dein Business nach vorne bringen wird. 

Hole dir Unterstützung (zum Beispiel in Form einer virtuellen Assistenz) – auch wenn du dafür „eigentlich“ noch kein Budget hast. Sieh es als Investition und nicht als Kostenblock!

Wir bedanken uns bei Nadine Quosdorf für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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