Mittwoch, April 22, 2026
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Es ist wichtig zwischen ahnungslosen Nörglern und konstruktiven Kritikern zu unterscheiden

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Hannes Trautmann MINIATOURING Mini Camper Höhle der Löwen

Hannes Trautmann Gründer von MINIATOURING, ultraleichter kompakter Mini Camper, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup MINIATOURING doch kurz vor!

Wir stellen hier in der Nähe von Mainz den MINIATOURING ® her. Es handelt sich dabei um extrem kompakte Campinganhänger. Die Firma selbst würde ich als Handwerksunternehmen beschreiben, da wir nicht industriell fertigen. In unseren Produkten steckt echte Handarbeit.

Wie ist die Idee zu MINIATOURING entstanden?

Die Idee ist zunächst aus reinem Eigennutz entstanden. Da ich bereits diverse Campingkonzepte selbst getestet hatte, wollte ich zunächst einfach nur ein Fahrzeug für den Eigenbedarf bauen, welches genau meinen Ansprüchen entspricht. Daraus hat sich dann Stück für Stück die Idee entwickelt ein Geschäftsmodell daraus zu entwickeln.

Welche Vision steckt hinter MINIATOURING?

Das Ziel war es ein Campingtrailer, welcher Platz zum Schlafen und Kochen bietet herzustellen. Diese Attribute allein treffen allerdings auf fast alle Campingfahrzeuge zu und sind an sich nichts Besonderes. Der MINIATOURING ® bietet zusätzlich den Vorteil, dass er durch seine Bauweise dem Nutzer kaum Limits setzt, wohin die Reise gehen soll. Waldwege, Schotterwege oder extrem enge Gassen sind damit kein Problem. Außerdem ist das Fahrzeug von Hand rangierbar und setzt damit prinzipiell keinerlei Ansprüche an das eingesetzte Zugfahrzeug. Ein Kleinwagen ist völlig ausreichend um den MINIATOURING ® zu ziehen. Das alles macht die Nutzung sehr unkompliziert und reduziert den Stressfaktor zum Beispiel bei der Stellplatzsuche extrem. Auch zu Hause reicht eine herkömmliche Garage als Stellplatz aus. 

Wer ist die Zielgruppe von MINIATOURING?

Menschen, die den MINIATOURING kaufen sind in der Regel sportlich aktiv und nutzen das Fahrzeug, um unkompliziert aber komfortabel in die Natur zu kommen. Ihnen ist es wichtig das alles ohne große Vorbereitung und spontan tun zu können. Oft wird der MINIATOURING ® beispielsweise mit einem Fahrradträger ausgestattet, sodass auch gleich das passende Sportgerät dabei ist. Ansonsten ist unsere Zielgruppe sehr breit gestreut. Die Alterspanne bisheriger Käufer reicht von unter 20 bis über 60 Jahren.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Die Sendung kennt ja gefühlt jeder. Wann genau die Idee dazu kam kann ich gar nicht genau sagen. Es war eigentlich schon seit Gründung der Firma klar, dass die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ eine riesige Chance sein könnte. Eine Bewerbung hatte ich abgeschickt, nachdem die ersten Fahrzeuge verkauft waren.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Da die Firma zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch relativ jung war, waren viele wichtige Kennzahlen noch nicht erhoben. Sprich die Herstellungskosten konnten noch nicht vernünftig kalkuliert werden, da wir noch mitten in der Ausarbeitung der Herstellungsprozesse waren. Das hat die Vorbereitung etwas erschwert, aber das wichtigste war die Philosophie hinter dem MINIATOURING ® erklären zu können. Darauf lag dann auch der Fokus.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es ist natürlich motivierend, weil die Geschäftsidee Aufmerksamkeit bekommt. Gleichzeitig erhöht die steigende Aufmerksamkeit auch das Stresslevel im Arbeitsalltag, weil wir uns in der Firma einem viel größeren Druck ausgesetzt sehen mit Produktweiterentwicklungen und optimierten Prozessen der Aufmerksamkeit gerecht zu werden.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf MINIATOURING aufmerksam werden?

Die Aufmerksamkeit, die man durch die Sendung bekommt ist für ein Unternehmen unserer Größe normalerweise nicht zu finanzieren. Daher würde ich es als sehr wertvollen Werbeboost bezeichnen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wichtig ist mir die Sympathie eines Investors gegenüber dem Produkt. Da ich mir sicher bin, dass nicht das Fachwissen eines Investors das wichtigste ist, sondern seine Initiative am Unternehmensaufbau mitzuwirken, hat sich die Entscheidung nicht an einem Namen orientiert.  

MINIATOURING, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich sehe eine Firma, in die alle Beteiligten ihr Herzblut reinstecken. Der finanzielle Erfolg ist selbstverständlich die Voraussetzung für das Bestehen eines Unternehmens. Trotzdem ist das für mich nicht die einzige Kennzahl, mit der ich über Erfolg oder Misserfolg urteile. In einem kreativen Team zu arbeiten, welches voll hinter den Produkten steht, das es entwickelt und eine anhaltende Begeisterung für die Marke MINIATOURING ®. Dass ist das langfristige Ziel.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Manchmal hilft es auf Durchzug zu schalten. Üblicherweise kommentiert jeder dein Geschäftsmodell. Es ist wichtig zwischen ahnungslosen Nörglern und konstruktiven Kritikern zu unterscheiden. Weitere Tipps zu erteilen finde ich schwierig, da jede Geschäftsidee anders und unglaublich vielseitig ist.

Bild: Hannes Trautmann aus Hösbach präsentiert mit „MINIATOURING“ einen Ultraleichten Mini Camper. Er erhofft sich ein Investment von 95.000 Euro für 25 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen.Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie MINIATOURING am 13. September 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Hannes Trautmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

It’s never to late to start a company

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KOHPA Papier Strom leitet Höhle der Löwen

Die Gründer von KOHPA, das erste Papier das Strom leitet, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup KOHPA ® doch kurz vor!

Mein Name ist Peter Helfer, ich bin 55 Jahre alt und Papiermachermeister. Mit meinem Geschäfts- und Erfinderpartner Walter Reichel (76) habe ich das Start-up KOHPA® gegründet. Zusammen tüfteln wir seit 9 Jahren. KOHPA® ist das weltweit erste Papier, das Strom leitet. Nach vielen Experimenten ist dadurch KOHPA® entstanden mit seinen vielen Anwendungsmöglichkeiten. Der Name setzt sich zusammen aus KOhlefaserPApier.

Wie ist die Idee zu KOHPA ® entstanden?

Als Papiermacher beschäftigen wir uns schon sehr lange mit Fasern unterschiedlicher Materialien. Aufgrund des Recyclinggedankens ist uns die Idee gekommen, mit Kohlefasern zu experimentieren. Walter kam mit eine Kohlefaser-Spule um die Ecke und fragte, ob wir daraus etwas machen können. Denn die Kohlefaser-Spulen, die wir benutzen sind ein Abfallprodukt der Industrie und müssen als Sondermüll aufwendig verbrannt werden.

Am Anfang war es eher nur Neugierde beziehungsweise eher eine Spielerei. Einfach nur ein DIN-A-4 Blatt aus diesen beiden Faserstoffen herzustellen war unser Ansporn. Und nach dem es zuerst nicht so gelaufen ist wie wir es uns gedacht haben, ist der Ehrgeiz entstanden, es zu schaffen! Denn die Natur- und Kohlenstofffasern passen eigentlich chemisch gar nicht zusammen. Die Kohlenstofffasern haben auf ihrer Oberfläche keine elektrische Ladung und bilden in Verbindung mit Wasser Agglomerate. und das ist die Krux an der Geschichte. Denn die Papiermacherei mit Naturfasern beruht immer auf Ladung und die Kohlenstofffaseroberfläche hat eben keine Ladung. Nachdem das Blatt dann halbwegs brauchbar war, begannen wir mit verschiedenen Messungen der Eigenschaften. Das Ergebnis verblüffte uns. Das Papier konnte mehr als erwartet! Somit war der weitere Ehrgeiz geweckt und wir entwickelten das heutige KOHPA®.

Welche Vision steckt hinter KOHPA ®?

Die Vision ist, dass man KOHPA® in Bezug auf Strahlenschutz wirklich weltweit einsetzen kann. Ein Schutz von Mensch und Tier vor Elektrosmog der überall vorhanden ist. Ferner das Heizen so zu revolutionieren, dass man keine fossilen Brennstoffe (Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas, Erdöl) mehr benötigt. Und das im großen Stil.

Wer ist die Zielgruppe von KOHPA ®?

Für KOHPA® -therm und KOHPA® -protect In erster Linie B2B, heißt Großindustrie – Baubranche, Fertighausbau, Ökohäuser, Automobil, Elektromobil; Caravanbau, Schiffs- und Flugzeugbau. Sonderanwendungen darf man auch nicht außer Acht lassen. Denn die Beheizung schwer zugänglicher Stellen oder Nachbildung verschiedener Formen kann aus KOHPA® hergestellt werden.

Das mittelfristige Ziel ist es die fertigen Heizungen, also das komplette System KOHPA® therm, für den B2C-Markt bereitzustellen. Baumärkte mit Abschirmung und Heizung das wäre großartig! Bezüglich der Abschirmung KOHPA® protect werden wir das Papier für den B2C-Markt bald in unserem Online-Shop auf www.kohpa.de anbieten! Hier laufen die letzten Vorbereitungen!

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Das war Zufall oder Fügung wie man es nimmt. Meine Mutter hat früher immer gesagt, dass wäre doch etwas für euch, weil sie „DIE HÖHLE DER LÖWEN“ selbst gerne angeschaut hat. Wir haben immer gesagt. „Na, dohin gema ned!“ Leider kann meine Mutter unseren Auftritt nicht mehr miterleben. Doch ein Spieleabend unter Freunden war ein Wink des Schicksals. Durch eine gute Seele der Sendung und Walters Sohn wurden wir zur Initiative gedrängt und hatten somit die Möglichkeit uns zu bewerben. Und diese Chance konnten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. Spontan und schnell haben wir zugesagt.

Doch wobei die Risiken relativ groß sind. Das heißt, wenn der Pitch eine Katastrophe ist, wenn aus irgendeinem Grund alles schiefläuft, dann kann man eigentlich das Produkt einstampfen. Doch wir waren überzeugt und die Entscheidung stand dann fest.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben einen Bewerbungsfilm gedreht und somit das Produkt vorgestellt. Bei dem Film haben wir uns nicht verstellt. Wir haben auch nichts doppelt gefilmt oder etwas in Szene gesetzt. Wir wollten KOHPA® zeigen, genauso wie unser Produkt und wir sind. Als das Skript geschrieben war, hatten wir, wie soll man es sagen „unseren Clown“ der uns zwei Tage lang vor der Sendung gecoacht hat. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir waren sehr motiviert. Denn wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig. Wir machen diesen Pitch nicht aus Jux so nebenbei. Wir haben uns darauf vorbereitet, um auf alles eine Antwort zu haben. Das Produkt muss jedem verständlich werden, auch wenn man nicht aus unserer Branche kommt. Denn schließlich wollten wir das Ding rocken. Man muss das Bestmögliche im Vorfeld tun, damit es zu einem Erfolg kommen kann. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf KOHPA ® aufmerksam werden?

Wir sind ein kleines Zwei-Mann-Unternehmen und brauchen natürlich einen Investor, um wirklich durchzustarten. Durch „DIE HÖHLE DER LÖWEN“ bekommt man als Start-up Unternehmen natürlich eine riesige Aufmerksamkeit, die man sonst nicht bekommt. Man kann zwar jahrelang Werbung machen, doch diese Reichweite ist in kürzester Zeit eigentlich nicht möglich.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Für uns war sehr klar, dass uns Carsten Maschmeyer für das Thema Zukunft und Nico Rosberg für das Thema Nachhaltigkeit interessierten! Da wir ein bayerisches Start-Up sind war aber auch Dagmar Wöhrl mit Ihren Kontakten in die bayerische Wirtschaft in unserem Fokus. 

KOHPA ®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren möchten wir durch unsere Innovation eine Rolle in der Energiewende spielen. KOHPA® als Marke soll eigentlich fast so bekannt werden, wie zum Beispiel Tesa. Das heißt, der Großteil der Bevölkerung weiß, KOHPA® ist das weltweit erste Papier, das Strom leitet. Unser Ziel ist es, dass sämtliche DAX-Unternehmen KOHPA® einsetzen.

KOHPA® ist ein Produkt wo uns keine Grenzen gesetzt werden. Wir können immer neue Kooperationen mit anderen Firmen eingehen, um die Innovation für die verschiedenen Branchen anzupassen und umzugestalten. Dem Erfindergeist in mir wird es definitiv nicht langweilig werden in den nächsten 5 Jahren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sparsamkeit, Durchhaltevermögen und objektive Meinungen von außen einholen. Ist die Idee wirklich gut? Auch wenn du selbst von der Idee überzeugt bist, können andere sie für den größten Mist halten. Bei uns war es nicht anders. Um herauszufinden, ob KOHPA ® potenzial hat, sind wir auf die verschiedensten Messen gefahren, um uns Meinungen einzuholen.

Denn wenn man als Team im Thema so tief drin ist, wird man oft betriebsblind. Das ist mitunter eine große Gefahr. Oder es gibt bereits etwas Ähnliches oder Effizienteres auf dem Markt, schließlich schläft die Konkurrenz bekanntlich nicht. 

Aufs Alter bezogen: Der Durchschnitt als Start-up-Gründer liegt zwischen 35-38 Jahre. Wenn man unser Alter als Gründer zusammenzählt und durch vierteilt, würden wir eine gute Mannschaft abgeben. „It’s never to late to start a company“.

Bild: Peter Helfer (l.) und Walter Reichel präsentieren mit „KOHPA“ Multifunktionales Papier. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie KOHPA am 13. September 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Peter Helfer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fokus bewahren!

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Tape Art Kit Kunst Klebeband Höhle der Löwen

Die Gründer von Tape Art Kit, buntes Kunst Klebeband, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und die Tape Art Kit GmbH doch kurz vor!

Wir sind Stephan & Nici vom Künstlerkollektiv „Tape That“ und Mo & Timm vom Klebeland. Gemeinsam haben wir die Tape Art Kit’s entwickelt.

Wie ist die Idee zu Tape Art Kit entstanden?

Mo hatte für das Klebeland schon vor einigen Jahren eine Tape Box entwickelt, die im Markt auch gut ankam. Nach längeren Gesprächen mit Stephan und Nici kamen wir zu der Überzeugung, dass es absolut Sinn macht, gemeinsam unsere Expertisen zusammenzuführen und die Tape Art Kits zu entwickeln. Das war die Geburtsstunde für dieses einzigartige Produkt. Am besten mal rumstöbern:  www.tapeartkit.com  und www.klebeland.de  

Welche Vision steckt dahinter?

Wir wollen den Tuschkasten revolutionieren. Kleben statt Tuschen. Ob im Kunstunterricht oder in der Pause. Tape Art wird so zum Tuschkasten von morgen. Jeder Schüler und jeder Kunstinteressierte wird begeistert sein, wie einzigartig und leicht es ist, mit diesem Medium künstlerisch zu arbeiten. Daher haben wir ein eigenes Ökosystem um Tape Art geschaffen: Die Sets in vielen Varianten und unsere Tape Art Academy: Nicht nur für Einsteiger und Schüler. 

Wer ist die Zielgruppe ?

Unsere Zielgruppen sind recht vielfältig: Familien mit Kindern, künstlerisch Interessierte, Schüler. Aber auch die Profis, wie Architekten, Interior Designer und natürlich Künstler aller Sparten!

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Als uns bewusst wurde, dass so ein Produkt nicht gibt, haben nicht lange überlegt, sondern uns einfach beworben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Da war nicht viel vorzubereiten. Tatsächlich haben wir in der Sendung nur erzählt, womit wir uns eh tagtäglich beschäftigen. Somit war die Frage viel wichtiger: „was ziehen wir an ?“

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Uns wurde klar, dass wir jetzt ein großes Publikum bekommen. Etwas Besseres konnte uns für die geplante Markeinführung nicht passieren.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Tape Art Kit aufmerksam werden?

Wir haben die Markeinführung ohne DHDL geplant. Von daher wirkt DHDL sicherlich wie ein Beschleuniger für unsere Tuschkastenreform. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Georg Kofler.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere Produktpalette wird sich enorm erweitert haben. Mo sagt immer, wenn in fünf Jahren unsere Kinder von der Schule kommen und sagen; „Wir hatten heute Tape Art im Kunstunterricht“, dann haben wir es geschafft. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fokus bewahren!

Gutes Team aufbauen!

Im Zweifel auch mal eine Idee sterben lassen. 

Bild: V.l.: Stephan Meissner, Nicolas Lawin, Mohamed Ghouneim und Timm Benjamin Zolpys präsentieren mit „Tape Art Kit“ buntes Kunst-Klebeband. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 12,5 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Tape Art Kit am 13. September 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Akzeptiere kreatives Chaos

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eisbrunnen veganes Eis

eisbrunnen veganes Eis ohne Kompromisse frei von Laktose, Cholesterin und tierischen Hormonen

Stellen Sie sich und das Startup eisbrunnen doch kurz unseren Lesern vor!

Die Gründerin vom eisbrunnen bin ich, Lucy, 29 Jahre jung – und leidenschaftliche Eisliebhaberin. Wir vom eisbrunnen möchten der Welt zeigen, dass veganer Eisgenuss ohne Kompromisse und mit positivem Einfluss auf den Planeten möglich ist. Unser Eis schmeckt wie feinstes Milcheis, ist jedoch deutlich nachhaltiger, gesünder, komplett frei von Laktose, Cholesterin und tierischen Hormonen. In unserer Manufaktur in München bieten wir köstliche Eisbecher und Eis-Erlebnissboxen an. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen? 

Ich bin Eisfan und ernähre mich vegan. Ein Creme-Eis, wie ich es aus Kindheitstagen kenne, war weit und breit nur mit tierischen Produkten auffindbar. Als leidenschaftliche Genießerin wurde ich immer wieder von wässerigen oder mehligen Konsistenzen und faden Geschmackssorten enttäuscht. So beschloss ich, zu versuchen, es in veganer Variante selbst zu kreieren. Da ich mich seit einigen Jahren pflanzlich ernähre und Tierschutz mir sehr am Herzen liegt, hat ein nachhaltiges, veganes Produkt zu meinen persönlichen Werten gepasst. 

Ernährung ist ein bedeutsames, emotionales Thema, manchmal scheint es vergleichbar mit einer Religion und hat dabei einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unseren Planeten. Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, Menschen etwas aufzuzwingen oder zu versuchen ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Da kommt Eis ins Spiel: diese kalte Köstlichkeit hat so etwas magisches, unschuldiges und erlaubt es Menschen jeden Alters an eine pflanzliche Ernährung heranzuführen. Eine positive vegane Erfahrung mit einem „Glücklich-Mach-Produkt“ wie Eis, kann im besten Fall weitere Türen öffnen und kleine aber wichtige Veränderungen herbeiführen. 

Was war bei der Gründung von eisbrunnen die größte Herausforderung?

Als junge Frau ernst genommen zu werden. Die Eisbranche ist so männerdominiert, dass ich auf Messen oft übersehen oder bewusst ignoriert wurde. Teilweise musste ich auch mehrmals erklären, dass ich die Inhaberin bin und ich die Rechnungen bezahle. Mein Vorname wird im Emailaustausch auch gerne von Lucy in Herr Luca umgewandelt, so oft, dass es kein Zufall sein kann. Einige Rohstofflieferanten haben sogar Marketingmails in denen ausschließlich „sehr geehrte Herren“ steht. Da kann man manchmal wirklich nur lachen. 

Auf der anderen Seite bringt es auch Vorteile mit, unterschätzt zu werden, es öffnet Türen. Mehrmals ist es mir passiert, dass ich an bestimmte Orte gekommen bin oder Tipps erhalten habe, weil ich nicht als Konkurrenz wahrgenommen wurde. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist? 

Aus meiner Erfahrung heraus sollte man das sogar! Perfektionismus hemmt die Kreativität und kann zu Stillstand führen. Mit Freude experimentieren und sich nicht zu viel Druck machen, hilft um in Bewegung zu bleiben. Natürlich sollte man sich bestmöglich vorbereiten und agieren, aber Fehler gehören zum Leben und auch zu einem Startup dazu. Grundsätzlich glaube ich, dass gründen sehr viel mit mentaler Stärke zu tun hat und wie man mit Unsicherheiten, Fehlern oder auch Rückschlägen umgeht.  

Welche Vision steckt hinter eisbrunnen?

Die Vision hinter eisbrunnen ist es, neue Standards für Eis zu setzen und den Markt zu revolutionieren. Mit unserem „Eis der Zukunft“ möchten wir andere inspirieren und zeigen, dass vegane Ernährung kein Verzicht, sondern ein Zugewinn ist. 

Wer ist die Zielgruppe von eisbrunnen?

Unser Eis ist für Eisliebhaber, die auf Geschmack, Qualität und Nachhaltigkeit der beliebtesten Geschmacksrichtungen setzen. Durch unsere Erlebnisssorten wie zum Beispiel Provence (Marzipan-Lavendel-Blaubeere) und Mrs. Grey (Earl-Grey Blutorange) sprechen wir auch experimentierfreudige Gourmets an.  

Was ist das Besondere an dem Eis?

Da unsere innovativen Rezepturen wie feinstes Premium-Milcheis schmecken, können die meisten Eistester kaum glauben, dass es rein pflanzlich ist! Wir sind quasi das „Beyond Eis“ auf dem Markt. Mit jeder einzelnen Kugel beweisen wir auf spielerische Weise, dass vegane Ernährung kein Verzicht, sondern ein Zugewinn ist. Und ganz nebenbei kann man jede Menge CO2 einsparen und verantwortungsloses Tierleid vermeiden.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Fokus sind keine Sorbets, sondern pflanzliches Milcheis, welches sich deutlich durch seine Cremigkeit, das Mundgefühl und die Konsistenz von den „Ersatzprodukten“ großer Marken unterscheidet. Unsere Sorten sind kein Ersatz, sondern eine gänzlich neue Qualität. Wir erhalten oft das Feedback, dass unsere Sorten besser schmecken als Premium Kuhmilcheis. Mit dem Ziel das Beste Eis überhaupt herzustellen gehen wir bei Geschmack und Qualität keine Kompromisse ein. Um unseren hohen Standards gerecht zu werden, arbeiten wir mit wenigen, handverlesenen Händlern und Lieferanten zusammen. Wann immer möglich beziehen wir unsere Zutaten regional, in Bio- und Fairtrade-Qualität und achten auch beim Thema Verpackung auf Nachhaltigkeit.

Eisbrunnen, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Nach der geplanten Eröffnung unserer Eis-Boutique in München planen wir den Einzug in den LEH und möchten deutschlandweit vertreten sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1.    Such dir eine Mission, die größer (und wichtiger) ist als du selbst. Ein starkes warum, hilft dabei, in Krisen weiter zu machen und niemals aufzugeben.

2.    Akzeptiere kreatives Chaos, als Teil des Start-Up Prozess und versuche auch die verrückten Momente zu genießen.

3.    Immer wieder Prioritäten überprüfen und den Fokus behalten 

Wir bedanken uns bei Lucy Allary für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sich über die derzeitigen Trends auf dem Laufenden halten

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Cam.TV: All-In-One Social Plattform direkten Monetarisierung von Inhalten

Cam.TV : All-In-One Social Plattform, die es dir ermöglicht, deine Leidenschaften und Fähigkeiten durch die Veröffentlichung von Posts, Artikeln, Kursen, Videos, Live-Übertragungen und Beratungen zu Geld zu machen

Stellen Sie sich und das Startup Cam.TV doch kurz unseren Lesern vor!

Ich heiße Gabriele Visintini, bin seit über 25 Jahren ein digitaler Unternehmer und Gründer sowie CEO von Cam.TV. Im Jahr 2019 habe ich mein erstes Buch veröffentlicht: „Internet macht unabhängig – Wie man mit der digitalen Revolution wirtschaftliche Sicherheit und persönliche Freiheit erreicht“.

Mein Motto ist „lebe, was du liebst“, ein Slogan, der mit der Gründung von Cam.TV Wirklichkeit wurde: Die erste „All-In-One“ Social Plattform, die es dir ermöglicht, deine Leidenschaften und Fähigkeiten durch die Veröffentlichung von Posts, Artikeln, Kursen, Videos, Live-Übertragungen und Beratungen zu Geld zu machen. Eine Gemeinschaft, die auf dem Modell der Kreislaufwirtschaft „Peer-to-Peer“ basiert, in der die Nutzer ihr Wissen teilen und damit Einkommen generieren können. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Dahinter steckt eine einzigartige Geschichte, über die ich im ersten Kapitel meines Buches erzähle. Ich komme aus einer bescheidenen Familie. Mein Vater war ein einfacher Arbeiter und meine Mutter eine Hausfrau. Wir hatten zu Hause nicht viel Geld, und in der kleinen Stadt, in der wir lebten, gab es nicht viele Möglichkeiten und Vorbilder, denen wir folgen konnten. Ich verspürte jedoch den starken Wunsch, etwas Eigenes zu erreichen und so schnell wie möglich einer Zukunft zu entkommen, die bereits vorbestimmt ist: studieren, einen Abschluss machen und einen festen Job finden.

Im Sommer 1993 entdeckte ich in einer Zeitschrift das Internet, und ein Jahr später beschloss ich, mein erstes Unternehmen zu gründen, um Abonnements und Websites zu verkaufen. Das war nicht einfach, denn damals war niemandem klar, welche Vorteile diese Technologie für Unternehmen und Familien in der ganzen Welt bringen würde.

Heute leben wir in einer ständig vernetzten Welt. Dank der Erfindung von Smartphones können wir auf das gesamte weltweite Wissen zugreifen, etwas, das vor 25 Jahren noch undenkbar war. 

Ich hatte das Glück, das Internet kennenzulernen, als noch kaum jemand darüber sprach, und dank des Beitrags einiger sehr guter Mitarbeiter konnte ich Unternehmen mit Millionenumsätzen aufbauen. Ich erzähle diese Geschichte nicht aus Prahlerei, sondern in der Hoffnung, dass sich jemand, der meine Geschichte kennt, von ihr inspirieren lässt und beschließt, seine Träume zu verwirklichen, indem er die immensen Möglichkeiten nutzt, die uns diese Technologie noch bietet.

Welche Vision steckt hinter Cam.TV?

Wir möchten eine Welt schaffen, in der Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrem sozialen Status, die Freiheit und die Möglichkeit haben, ihr Leben sowohl materiell als auch persönlich zu verbessern. Wir möchten das Konzept der Arbeit verändern, indem wir einen virtuellen Raum schaffen, in dem jeder seine Unabhängigkeit erlangen kann.

Ein Raum, in dem Menschen Erfahrungen, Leidenschaften und wertvolle Inhalte teilen können, die das Leben anderer Nutzer verbessern können. Bei Cam.TV stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt: Wir arbeiten an der Entwicklung einer Plattform, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Sie ist einfach und schnell zu bedienen und bietet alle nötigen Tools an, um das eigene Talent mit anderen zu teilen, zu positionieren und zu vermarkten. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Im Februar 2017 erzählte ich meinen jetzigen Partnern, Ivan Prez und Marco Minin, von meiner Idee. Uns war sofort klar, dass Cam.TV ein sehr ambitioniertes Ziel darstellte, und so begannen wir, nachdem wir den Projektentwurf verfasst hatten, ebendiesen Freunden und Bekannten zu präsentieren, um ein erstes Feedback zu erhalten. Bei diesen Treffen fragten uns die Leute oft, ob sie sich an unserem Projekt beteiligen könnten, und dank dieses Enthusiasmus beschlossen wir, die erste Fundraising-Kampagne zu starten.

Die damaligen Crowdfunding-Plattformen waren jedoch nicht geeignet, ein so komplexes Projekt wie das unsere zu präsentieren. Deshalb haben wir eine eigene Fundraising-Website eingerichtet, das sofort auf großes Interesse stieß.

So hat Cam.TV im Jahr 2018 über 3 Millionen Euro gesammelt und ist damit die größte Crowdfunding-Kampagne in Italien und eine der größten in Europa, die das ursprüngliche Ziel von 500.000 Euro weit übertroffen hat.

Im Jahr 2019, noch vor der Umsetzung der Plattform, haben wir eine zweite Runde von „Lifetime-Abonnements“ im Wert von fast weiteren 3 Millionen Euro zum Verkauf angeboten.

Dank dieser Kampagnen wurde unser Projekt von mehr als 5.400 Kleinanlegern bestätigt, die an unsere Vision glaubten und uns finanziell unterstützten. Dies gab uns die Möglichkeit, die soziale Plattform ins Leben zu rufen, die auf www.cam.tv zugänglich ist und derzeit mehr als 400.000 Abonnenten hat.

Wer ist die Zielgruppe von Cam.TV?

Cam.TV richtet sich in erster Linie an Ersteller von Inhalten, ob Begeisterte oder Freiberufler, die ihre eigenen Erfahrungen mit anderen Nutzern teilen möchten. Jeder kann sich kostenlos auf der Plattform registrieren, mit anderen Nutzern interagieren und interessante Creators, durch kostenlose Spenden oder den Kauf der Inhalte und Beratungen, die verkauft werden, unterstützen.

Die Idee dahinter ist, ein innovatives Ökosystem zu schaffen, in dem es möglich ist, wertvolle Inhalte zu finden, die spezifische Probleme lösen können. Die Creators teilen ihr Know-how mit der Community über ihren eigenen digitalen Kanal und alle Inhalte werden von Cam.TV selbst in den wichtigsten Suchmaschinen indiziert.

Wie funktioniert Cam.TV und wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Internet bietet zahlreiche Plattformen für die Veröffentlichung von Beiträgen, Artikeln, Videos und Live-Übertragungen an, aber wenn es darum geht, mit dem Teilen digitaler Inhalte Geld zu verdienen, profitieren in der Regel vor allem die großen Social-Media-Unternehmen. Ihr Geschäftsmodell ist sehr einfach: Sie erfassen die Vorlieben der Nutzer, um gezielte Werbebotschaften inmitten der Inhalte zu schalten. Letztlich gibt der Nutzer seine persönlichen Daten unwissentlich preis und ist gegenüber den Plattformen, auf denen er aktiv ist, im Nachteil.

Der Konsum von Online-Inhalten geht einen grundlegenden Wandel durch, so dass es immer wichtiger wird, kreative und rentable Lösungen zu finden. Cam.TV möchte ein anderes Modell anbieten, das genau auf diese Probleme und Bedürfnisse eingeht und eine soziale „Peer-to-Peer“-Plattform anbietet, die alle Funktionen in voller Übereinstimmung mit den europäischen GDPR-Vorschriften vereint. Die Besonderheit von Cam.TV ist das Ermöglichen der direkten Monetarisierung von Inhalten und die Funktionsweise basierend auf der Blockchain-Technologie, die die Dezentralisierung des Werteaustauschs zwischen Nutzern und die Umwandlung von Likes in Geld durch ein Kryptowährung-Zahlungssystem (LKSCOIN), erlaubt.

Cam.TV, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren enorm gewandelt und die Pandemie hat diesen Prozess sicherlich beschleunigt. Heute nutzen immer mehr Menschen Videokonferenzsysteme für Fernberatungen, organisieren Webinare, um Kurse und Konferenzen in der ganzen Welt anzubieten und veröffentlichen Artikel, Videos und Kurse, um ihr Wissen online weiterzugeben. Natürlich kann nichts den direkten Kontakt zwischen Menschen ersetzen, aber wenn wir wissen, wie man sie einsetzt, können digitale Instrumente eine große Hilfe sein.

Cam.TV möchte den Weg für eine digitale Revolution ebnen, die bereits im Gange ist, und die Bezugsplattform für die Verwertung und Monetarisierung digitaler Inhalte sein.

Ein Schlüsselprojekt, an dem wir derzeit arbeiten, ist die Generierung von NFTs (Non-fungible Tokens). Das sind echte digitale Eigentumszertifikate, die den Urheberrechtsschutz von Online-Inhalten ermöglichen. Wie alle Token, sind auch NFTs verkäuflich und tauschbar: Autoren können dann Eigentumszertifikate ihrer Werke versteigern, die dank der Blockchain frei und sicher verkauft und gekauft werden können.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Zunächst einmal würde ich Ihnen raten, sich über die wichtigsten derzeitigen Trends auf dem Laufenden zu halten…

Die Blockchain-Technologie, dank ihres auf der Dezentralisierung basierenden Prinzips, weckt das Interesse der wichtigsten multinationalen Unternehmen und Bankinstitute der Welt. Mehrere Wirtschaftswissenschaftler behaupten, dass wir bereits vor einigen Jahren in die vierte industrielle Revolution eingetreten sind und dass die Sharing Economy eine grundlegende Rolle bei der Veränderung der Gewohnheiten von Millionen von Menschen spielen wird.

Ferner stellt der Markt für den Online-Verkauf von Wissen laut Forbes eine der größten Chancen des nächsten Jahrzehnts dar und wird von derzeit 400 Millionen Dollar pro Tag bis 2025 auf mehr als 1 Milliarde Dollar pro Tag anwachsen. Ich würde sagen, es gibt keinen Mangel an Möglichkeiten!

Denjenigen, die das Gefühl haben, dass sie etwas Wichtiges mit anderen zu teilen haben, würde ich sagen, dass sie nicht zögern und den ersten Schritt machen sollten. Es gibt Platz für alle, und das Internet bietet viele Möglichkeiten, eine eigene Online-Präsenz zu schaffen.

Bei Cam.TV ist die Registrierung völlig kostenlos und wir haben einen schnellen und einfachen Weg entwickelt, der es jedem ermöglicht, sein Talent zu verbessern und seine Fähigkeiten zu Geld zu machen. Mit nur wenigen Klicks kann man einen Artikel, ein Video oder eine Live-Übertragung veröffentlichen und dafür eine Vergütung in Form von kostenlosen Spenden oder Sofortzahlungen erhalten. Dies kann eine Möglichkeit sein, das eigene Gehalt aufzubessern, aber auch ein Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Wir bedanken uns bei Gabriele Visintini für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Cam.TV

Kontakt:

3Technology S.r.l. / Digital Fastlane GmbH
via Trieste
122 Gonars (UD)
ITALY

https://www.cam.tv/
barabino.camtv@barabino.de

Ansprechpartner für Deutschland: Barabino & P. Deutschland

Findet euren Weg!

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TADA Ramen traditionelle Ramen Suppe

TADA Ramen traditionelle Ramen Suppe nachhaltig, lecker, einfach- unbegrenzten Möglichkeiten

Stellen Sie sich und das Startup TADA Ramen doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, Jessica und Matthias, stammen eigentlich aus dem Ruhrgebiet, aus Mülheim an der Ruhr. Aufgrund der Nähe zu Düsseldorf, konnten wir im japanischen Viertel unserer Ramen Leidenschaft nachgehen. Seit sechs Jahren wohnen wir in Lampertheim, das liegt nördlich von Mannheim. Von hier aus müssen wir nach Frankfurt fahren, um eine traditionelle Ramen Suppe zu essen. Wir haben einige Male selbst Ramen Suppe gekocht, doch wir haben es dann  schnell wieder aufgegeben. Brühe, die Tag und Nacht kocht, ein halber Asia Shop an Zutaten, das war nicht unser Ziel. Aber im Supermarkt oder Online ist eine Ramen Suppe nach unseren Vorstellungen nicht zu finden. Somit sind wir mit der Idee gestartet, eine gehaltvolle und ehrliche Ramen Suppe für jeden erhältlich zu machen und in Restaurantqualität für zu Hause anzubieten.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben uns dazu entscheiden, ein Produkt auf den Markt zu bringen von dessen Marktchancen wir überzeugt sind. Die Gründung eines Unternehmens ist die bürokratische Notwendigkeit, welche uns zwei zu Gründern und Unternehmern macht. Mit der Entscheidung mit TADA Ramen in die Selbstständigkeit zu gehen, haben wir unser kleines Familienunternehmen gegründet.

Welche Vision steckt hinter TADA Ramen?

Bei TADA Ramen kombinieren wir Komplexität mit Simplizität, die komplexe Zubereitung einer aufwendig gekochten Ramen mit frischen Zutaten mit der einfachen Zubereitung eines Fertiggerichtes. Zum Abschluss die Toppings individuell auswählen und deine Ramen der unbegrenzten Möglichkeiten genießen. In diesem Monat steht unser Markteintritt mit unseren ersten beiden Ramen Sorten an, der veganen Miso Ramen auf Gemüsebrühen Basis und der würzigen Tantan Ramen auf Hühnerknochenbrühe Basis. Eine Erweiterung der Ramen Varianten steht genauso an, wie weitere spannende Ideen. TADA, das ist Ramen mit höchster Qualität!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Produktentwicklung ist ein stetiger Prozess und niemals am Ende, dies ist einer der entscheidenden Herausforderungen. Denn eine ehrliche und traditionelle Ramen Suppe gibt es so im Handel noch nicht. Jedoch müssen wir sagen, dass insbesondere die Auswahl geeigneter Produzenten und Lieferanten sowie der bürokratische Gründungsaufwand die größten Herausforderungen waren, welche wir aber bisher erfolgreich gemeistert haben. Wir haben uns bis zum jetzigen Zeitpunkt 100% selbst finanziert. Selbstverständlich sind wir auf externe Expertisen in unterschiedlichen Bereichen angewiesen, welche wir bei Bedarf mit einbinden. Mit dem Markteintritt in diesem Monat öffnet sich unsere Bereitschaft für Gespräche mit externen Investoren, für diesen Weg haben wir uns bei der Gründung entschieden.

Wer ist die Zielgruppe von TADA Ramen?

Wir erreichen mit unseren Ramen unterschiedliche Menschen, was auch einen besonderen Reiz ausmacht. Ramen Liebhaber, die es gewohnt sind in der Warteschlange ihrer Lieblings Ramen Bar zu stehen. Sie kennen bereits die Besonderheiten traditioneller Ramen, oftmals auch den Aufwand der Zubereitung. Reisebegeisterte Menschen, mit einem Interesse an Asien, zeigen nicht nur bei Ihren Reisen Interesse an entsprechender Kultur, insbesondere das Essen ist immer eine Erinnerung, welche auf das Fernweh eingehen kann. Die japanische Kultur mit Mangas und Cosplay hat eine enge Comunity, auch hier ist das japanische Essen ein Teil.

Generell erlebt Ramen eine stark wachsende Bekanntheit und Beliebtheit, dies wird auch durch Eröffnung einer großen Anzahl neuer Ramen Bars unterstützt. Die Menschen aus unseren Zielgruppen legen Wert auf ehrliche und verständliche Inhaltsstoffe, also auf bewusste Ernährung. Sie sind neugierig und offen, sowohl beim Thema Reisen als auch bei der kulinarischen Reise zu Hause. Gemeinsames Essen mit seiner Partnerin / seinem Partner oder mit Freunden bei einer Ramen Party, Ramen ist in Gesellschaft aufgrund der Individualität ein besonderes Erlebnis.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Um darauf einzugehen, sollte man den aktuellen Markt beschreiben. In den Supermärkten stehen Regalmeter voller asiatischer Nudelsuppen als “Cup” oder “Package Noodles“. Diese Produkte sind die am häufigsten verkauften Fertigessen der Welt. Die Inhaltsstoffe gehen über Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Zucker und weiteren Zusatzstoffen bis hin zu den vorfrittierten Nudeln, die einzelnen Komponenten sind mehrfach in Kunststoff verpackt. Ist das ein Lebensmittel der heutigen Zeit? Unsere Antwort ist nein, Ramen-Suppe geht auch anders! Wir bringen die traditionelle Ramen-Suppe mit Nachhaltigkeit und Gesundheitsbewusstsein in eure Schüsseln.

TADA Ramen, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

TADA steht für besondere Suppen mit Gelinggarantie, welche aus ehrlichen Zutaten besteht und man unbegrenzt individualisieren kann. Unsere Ansprüche an die Qualität der Zutaten und die Nachhaltigkeit steigen, genauso wie die Größe des Produktportfolio. Wir starten in Deutschland, aber wissen, wie beliebt Ramen auch in anderen Ländern ist. Wir werden TADA in 5 Jahren weiterhin mit Begeisterung und Stolz weiterführen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Findet euren Weg! Sucht auch die Unterstützung von erfahrenen Personen, nehmt Erfahrungen auf, aber passt sie individuell nach euren Bedürfnissen und Persönlichkeiten an.
Raus mit euch! Versteckt nicht eure Idee, sondern geht raus uns lasst andere an eurer Story und der Startup- und Produktentwicklung teil haben, ihr werdet tolle Unterstützung erhalten.

Und der letzte Tipp ist, dass es bei jedem Start up, bei jeder Gründungsgeschichte auch immer Mal wieder Rückschläge gibt. Dann den Kopf nicht hängen lassen, es gibt immer eine neue Lösung, nichts passiert ohne Grund und frische Kraft, Inspiration und innovative Lösungen findet man am besten bei einer guten Schüssel Ramen. ITADAkimas – Guten Appetit.

Wir bedanken uns bei Jessica und Matthias Bruckhoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Give-aways – Kleine Gegenstände mit großer Wirkung

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give-away

So wichtig sind give-aways

Individualisierte give-aways sind heute, in Zeiten von Streaming-Diensten und Werbe-Blockern, eine wirksame Marketingstrategie, die Unternehmen neben hohem Werbeeffekt zusätzliche Sympathiepunkte einbringen. Was ist ein give-away, wie kann es sinnvoll eingesetzt werden und welche Kriterien muss es erfüllen?

Was sind eigentlich give-aways?

Wie der englische Name „give away“ also „hergeben“ oder auch „verschenken“ bereits sagt, handelt es sich bei give-aways um kleine Werbegeschenke, die Kunden und Interessenten von einem Unternehmen erhalten.

In der Regel sind auf Werbeartikeln ein Logo oder Claim (Werbespruch) des Unternehmens aufgebracht. Je nach Material des Artikels werden dafür verschiedene Techniken verwendet. Für Textilien werden vorwiegend Siebdruck oder Stickerei ausgewählt, für Kunststoff-Artikel eignet sich neben dem Siebdruck auch der Tampondruck. Auf Metalloberflächen werden die Logos meist mit einer Lasergravur oder durch eine chemische Einätzung aufgebracht. 

Wie werden give-aways sinnvoll eingesetzt?

Give-aways werden häufig bei bestimmten Veranstaltungen, auf Messen oder zu speziellen Anlässen an Kunden oder Interessenten ausgeteilt. Das richtige Timing bei der Ausgabe von Werbegeschenken ist gerade für neu gegründete Unternehmen besonders wichtig. Ein Geschäftsmodell sollte schon bestehen und das Unternehmen sollte bereits erkennbar am Markt tätig sein. Weiterhin sind auch ein Internettauftritt und Corporate Design wichtig. Denn wo noch keine Marke besteht, nutzten auch die tollsten Werbemittel nicht dabei, den Bekanntheitsgrad zu steigern. 

Was sollte ein give-away können?

Damit give-aways auch beim (potenziellen) Kunden wirklich gut ankommen, müssen die drei folgenden Faktoren berücksichtigt werden: Qualität, Nützlichkeit und Originalität. 

Qualität

Für das Image eines Unternehmens ist die Qualität von hoher Bedeutung. Verteilt ein Unternehmen minderwertige Werbeartikel, kann dies bei den Empfängern den Eindruck erwecken, dass auch die eigenen Produkte und Dienstleistungen von geringer Qualität sind. Es ist wichtig, dass die ausgewählten Werbeartikel hochwertig sind, denn sie werden von potenziellen Kunden direkt mit dem Unternehmen assoziiert. 

Nützlichkeit

Sobald ein Werbeartikel benutzt wird, bringt er das Unternehmen ins Gedächtnis und macht es in der Gegenwart des (potenziellen) Kunden präsent. Damit das so häufig, wie möglich passiert, ist es wichtig, dass ein give-away auch wirklich nützlich ist. USB-Sticks und Kugelschreiber gehören zu den meistgenutzten Werbegeschenken und befinden sich oftmals auf dem Tisch oder in der Handtasche. Der Empfänger greift auf diese Artikel immer wieder zurück und hat sie vor Augen. Die Marke oder das aufgedruckte Logo prägen sich somit langfristig beim Empfänger ein. Wie wichtig die Nutzbarkeit eines give-aways ist, zeigt diese Studie

Originalität

Erwiesen ist, dass originelle give-aways die Aufmerksamkeit der Empfänger wecken und ihre Botschaft langfristig ins Gedächtnis haften. Dennoch sind die Qualität und die Nützlichkeit wichtig und sollten keinesfalls vernachlässigt werden. Denn ein origineller Werbeartikel, der in der Schublade liegt, bringt kaum den erwünschten Werbeeffekt. Die Kombination aus allen drei Faktoren bringt give-aways zum Erfolg.

Jedes Unternehmen sollte für sich selbst entscheiden, welches Werbemittel das geeignetste ist, wie originell, hochwertig und zielgruppenspezifisch es sein darf und ob es zum Image passt. Bei der Auswahl muss natürlich ebenfalls das Budget berücksichtigt werden, eine Finanzplanung kann bei der Entscheidung durchaus hilfreich sein. 

Die beliebtesten give-aways

Bei den beliebtesten Werbeartikeln handelt es sich um:
  1. USB-Sticks
  2. Regenschirme
  3. Schlüsselanhänger mit Münzhalter
  4. Notizbücher und Blöcke
  5. Einkaufstaschen
  6. Kugelschreiber
  7. Trinkflaschen
  8. Trinkbecher und Tassen
  9. Feuerzeuge
  10. Smartphone-Hüllen

Bild: pixabay

Autor: Thomas Meier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sucht euch Power-Kunden

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Optiwiser A.I. Solutions: Supply-Chain

Optiwiser A.I. Solutions: Supply-Chain-Planungstools für klein-und mittelständische Unternehmen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden

Stellen Sie sich und das Startup Optiwiser A.I. Solutions doch kurz unseren Lesern vor!

Optiwiser A.I. Solutions ist eine deutsch-brasilianische Koproduktion. Ediz kommt aus München und ist CEO und besitzt einen Master-Abschluss in Technology & Management mit Schwerpunkt Operations und Supply Chain Management der TU München. Ich selbst, Maximilian Köhler, zuständig für Finanzen, Vertrieb und Marketing, habe an der RWTH Aachen ein Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und war schon selber bei einem Logistik Start-up in Tel-Aviv tätig. Enrico ist unser CTO und gebürtiger Brasilianer. Er besitzt einen Master in KI und Robotik und verfügt bereits über 10 Jahre Industrieerfahrung.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Da Ediz früher große Veranstaltungen in München organisiert hat, bestand schon immer ein guter Draht zur Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Durch einen gemeinsamen Freund, der erfolgreich Smoothies vertreibt und bei allen großen Supermarktketten gelistet ist, stießen wir auf das Problem, dass vor allem kleine und mittelständische Unternehmen immer noch Excel-Tabellen für die Bedarfsplanung verwenden, auch weil es keine bezahlbare und leistungsfähige Prognose-Software auf dem Markt gibt, die auf die Bedürfnisse der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zugeschnitten ist.

Nach weiterer Recherche wurde auch klar, dass in der Lebensmittelindustrie nach wie vor viel zu viel weggeworfen wird. Oftmals ist das mangelhafte Demand Planning der Grund dafür. Es wird schlicht falsch prognostiziert, d.h. in den Prognosen werden deutlich mehr Verkäufe eingeplant, als tatsächlich gebucht werden. Mangelhaftes Demand Planning zeigt sich aber auch anders. Werden weniger Artikel bereitgestellt als nachgefragt, kann dies in hohen Umsatzverlusten resultieren und das Markenimage nimmt Schaden. Die schlechte Planung lässt sich durch fehlende finanzielle Mittel sowie fehlendem technischen Knowhow erklären.

Wir haben uns dann mit Enrico zusammengetan, der zuvor mit Ediz an einem IT-Projekt gearbeitet hatte und uns für sein Fachwissen im Bereich KI bekannt war. So begannen wir, für unseren ersten Kunden eine KI-basierte, vollautomatisierte Software zu entwickeln, die Unternehmen hilft, ihre Nachfrage optimal zu planen, um Verschwendung und Lieferengpässe zu vermeiden.

Welche Vision steckt hinter Optiwiser A.I. Solutions?

Mittelfristig wollen wir Marktführer bei Supply-Chain-Planungstools für klein-und mittelständische Unternehmen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden. Der nächste große Schritt ist hierbei das Inventory-management Modul, das unser Bedarfsplanungs Tool perfekt ergänzen wird und derzeit in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Logistik der Technischen Universität München entwickelt wird. Langfristig wollen wir unser Tool natürlich auch über die FMCG-Industrie hinaus anderen Unternehmen zugänglich machen, da wir bspw. in der Automobilindustrie ein großes Potenzial für unsere Technologie sehen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Drei Punkte fallen mir sofort ein, die verdeutlichen, wie herausfordernd es ist, ein Softwareunternehmen von Grund auf aufzubauen. 

Erstens, die Entwicklung eines Proof-of-Concept für unsere Bedarfsplanungssoftware zusammen mit unserem ersten Kunden, I-DO Biosaft. Zum anderen der Aufbau einer Marke, die sich deutlich von anderen Wettbewerbern abhebt und die Vorteile unserer Lösung sichtbar macht. Und nicht zuletzt der Aufbau eines verlässlichen Partnernetzwerks, das uns eine breitere Basis verschafft und uns den direkten Kontakt zu unseren Kunden ermöglicht.

Wer ist die Zielgruppe von Optiwiser A.I. Solutions?

Unsere Zielgruppe sind klein- und mittelständische Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Wie funktioniert Optiwiser A.I. Solutions? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Zwar gibt es schon einige KI-basierte Softwarelösungen, allerdings kann sich Optiwiser A.I. Solutions durch die Performance, den Preis, die Implementierungsdauer sowie die einfache Bedienbarkeit des Tools von anderen Wettbewerbern klar absetzen. Wir haben unser Produkt basierend auf den „Pain-Points“ unserer Kunden entwickelt, die mit den auf dem Markt vorhandenen Softwarelösungen unzufrieden waren. Von der Idee bis hin zur Umsetzung war Kreativität und technisches Knowhow gefragt. Enrico Miranda (CTO) besitzt einen Master of Science in Artificial Intelligence and Robotics und ist seit über 10 Jahren in der Industrie tätig. Sein ganzes Know-how ist in die Entwicklung des Tools eingeflossen und das macht es so einzigartig. Das Geschäftsmodell ist bereits klar definiert: das Demand Planning Tool Predictwiser.cloud™ wird als SaaS (Software-as-a-Service) vertrieben. Das bedeutet die Kunden lizensieren die Software durch eine monatliche Rate. Durch die einfache Bedienung ist keine Integration und Coaching von Unternehmensseite aus nötig.

Optiwiser A.I. Solutions, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns als führenden Anbieter von Bedarfs- und Bestandsprognose-Software für mittelständische Unternehmen in der Lebensmittel-und Getränkeindustrie.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Zu Beginn müsst ihr euch auf einen Nischenbereich eines Marktes konzentrieren, in dem der Bedarf für eine neue Lösung am größten ist, und aus diesem Bereich heraus wachsen. Sucht euch „Power-Kunden“, die bereit sind, das Produkt gemeinsam mit euch zu entwickeln. Das Feedback ist am Anfang das Wichtigste.

Auch die klare Aufgabenteilung zu Beginn, z.B. in Entwicklung, Kundenerfolg und Vertrieb, ist entscheidend, um wirklich effizient arbeiten zu können.

Sucht euch außerdem zu Beginn Partner, von denen ihr lernen, mit denen ihr wachsen und auf die ihr euch verlassen könnt. Ein solides Partnernetzwerk ist absolut entscheidend, ob in der Entwicklung oder im Vertrieb.

Wir bedanken uns bei Maximilian Köhler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei stets bereit dazuzulernen

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LAUFMAUS ergonomisch geformtes Griffelement Höhle der Löwen

Die Gründer von LAUFMAUS, ergonomisch geformtes Griffelement für die Hände, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup LAUFMAUS ® doch kurz vor!

Unsere LAUFMAUS® ist ein ergonomisch geformtes Griffelement für die Hände, das den Körper aufrichtet. Erfunden wurde es von Dr. med. Horst Schüler. 

Durch die spezielle Form der LAUFMAUS® werden Stellreflexe in den Armen und Oberkörper ausgelöst – und die Haltung des Nutzers optimal verbessert. Mit LAUFMAUS® läuft man ökonomischer, also mit weniger Gelenkbelastungen und einer verbesserten Atmung. Dadurch steigen Leistungsfähigkeit und Vitalität. Die LAUFMAUS® nutzt jedem: Laufeinsteigern, Genuss- und Gesundheitsläufer, aber auch Trailrunnern, Walkern oder Wettkampfathleten.


Wie ist die Idee zu LAUFMAUS ® entstanden?

Die LAUFMAUS ® ist eng verknüpft mit dem Schicksal des Münsteraner Arztes Dr. med. Horst Schüler. Bei einem schweren Autounfall 2007 wird das Rückenmark seiner Halswirbelsäule massiv geschädigt. Chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind für ihn jahrelang an der Tagesordnung – doch Aufgeben keine Option. Schüler therapiert sich selbst, tüftelt in seiner Garage, experimentiert mit Prototypen aus Knete – bis er ein Element entwickelt, dass ihn wieder völlig beschwerdefrei laufen lässt. Die Geburtsstunde der LAUFMAUS®.  

Welche Vision steckt hinter der LAUFMAUS ®?

Jeder einzelne ist besser, wenn er Teil eines Teams ist. Daran glauben wir. Mittlerweile sind wir ein bunter Haufen: weiblich, männlich, jung, alt, mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Schwerpunkten und Leidenschaften. Für die LAUFMAUS® arbeiten Zahlenjongleure und Wortakrobaten, kreative Geister und Realisten, Laufenthusiasten und Wettkämpfer, Mediziner und Sportwissenschaftler, Netzwerker und Produktspezialisten. 

Die LAUFMAUS® hat aus Skeptikern in unserem Team begeisterte Überzeugungstäter gemacht. Gemeinsam haben wir eine Idee entwickelt, die in ihrer Einfachheit Großes bewegen kann. Was wir tun, tun wir aus Leidenschaft und Überzeugung. Die Idee hinter der LAUFMAUS® hat uns gereizt und treibt uns an. Wir wollen nicht nur unseren Horizont erweitern, sondern auch den unserer Kunden. Mit Pioniergeist und Wissensdurst. Von der Evolution inspiriert und von der Wissenschaft motiviert.

Wir möchten, dass jeder das Potential entfaltet, das in ihm steckt. Unsere Vision heißt: „Menschen bewegen – räumlich und emotional!“ Wir wollen Menschen motivieren, sich zu bewegen und zwar möglichst gesund. #EinfachBesserLaufen 

Wer ist die Zielgruppe von der LAUFMAUS ®?

Die LAUFMAUS® bietet Laufeinsteigern sowie Genuss- und Gesundheitsläufer, aber auch Trailrunnern, Walkern oder Wettkampfathleten Vorteile. Frauen wie Männern, jungen wie älteren Sportlern. Es gibt also nicht die EINE Zielgruppe. Unsere Zielgruppe sind die, die ihren Laufstil verbessern und ab sofort gesünder unterwegs sein wollen. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Jeder, der irgendwie im Bereich Startup unterwegs ist, kennt die Sendung. Nach unseren Informationen bewerben sich rund tausende Unternehmen pro Staffel. Natürlich haben auch wir uns mit dem Gedanken getragen, unsere LAUFMAUS® in den Ring zu werfen. In unserem Fall haben wir allerdings nicht den ersten Schritt gemacht, sondern die Produktionsfirma hat sich bei uns gemeldet. Auch „Die Höhle der Löwen“ ist stetig auf der Suche nach innovativen Produkten – und dabei auf uns gestoßen. Es war also Liebe auf den ersten Blick. Trotzdem haben wir den Bewerbungsprozess wie jeder andere Bewerber durchlaufen und das Glück gehabt, am Ende zum Pitch vor die Löwen eingeladen zu werden. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Nachdem die Zusage kam,  haben wir das Büro zu einer Art Studio umgebaut und Abend für Abend trainiert. Nicht nur die vier Akteure vor der Kamera, sondern das gesamte Team. Wir haben uns über alle Löwen informiert. Wir haben mögliche Fragen erörtert und geprobt, wie wir antworten. Am Tag vor der Aufnahme sind wir als Team nach Köln gereist, haben uns ein Hotel genommen und gemeinsam einen schönen Abend verbracht. Natürlich nicht ohne Generalprobe, die reichlich in die Hose ging. Wie es für Generalproben so üblich ist. Entsprechend nervös sind wir am nächsten Morgen zum Aufnahmestudio gefahren. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Zusage zur Aufnahme war Motivation pur. Die Proben und die Reise nach Köln hat das Team sehr eng zusammengeschweißt. Die Zeit danach und die Vorbereitung zur Ausstrahlung haben noch mal alles von uns gefordert. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf die LAUFMAUS ®? aufmerksam werden?

Als Startup kann man keine größere Reichweite bekommen. Das hat Vor- und Nachteile. Was passiert, wenn die Löwen das Produkt zerreißen!? Wenn es zum Deal und einem positiven Votum kommt, kann einem dagegen nichts Besseres passieren. Mit den Löwen als Investoren bekommt man nicht nur neue Mittel, mit denen man arbeiten kann, sondern auch deren Expertise, Knowhow und Netzwerk. Ein Pfund, das nicht zu unterschätzen ist. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Für uns waren direkt mehrere Investoren interessant. Zum einen Nico Rosberg mit seiner Sportexpertise. Dann sicherlich Nils Glagau, der mit seiner Firma Orthomol ebenfalls im Sport- und Gesundheitsmarkt über ein großes Netzwerk verfügt. Auch über Carsten Maschmeyer ist bekannt, dass er gern in Gesundheitsprodukte investiert. An Dr. Georg Kofler reizte uns die große Reichweite. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zunächst wollen wir den deutschsprachigen Raum erobern und das Thema der Laufökonomie, die man maßgeblich über die Hände beeinflussen kann, bekannt machen. Dann denken wir über eine Internationalisierung der LAUFMAUS® nach. Warum sollten nicht auch in den USA und anderen Ländern Menschen offen dafür sein, leichter und gesünder zu laufen? Das Prinzip der LAUFMAUS® ist sicherlich auch im Rehabereich wirksam. Hier haben wir Ideen für weitere Produkte nach dem LAUFMAUS-Prinzip. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ganz wichtig: Als Gründer muss man an sein Produkt glauben und dafür brennen. Und wie ein Sportler immer weiterlaufen, auch wenn es mal Schwierigkeiten gibt. Hinfallen, aufrichten, niemals aufgeben. Egal, wie lang der Weg ist. 

Man kann nicht alles allein machen. Das Unternehmen ist immer nur so gut, wie jedes einzelne Teammitglied. Behandle dein Team wie deine Familie und du wirst alles, was du gibst, auch zurückbekommen. 

Sei nicht überheblich. Höre auf dein Team und dein Umfeld und sei stets bereit dazuzulernen. 

Bild: V.l.: Martin Rutemöller, Oliver Baumgärtel, Dr. med. Horst Schüler und Thomas Pieper präsentieren mit „LAUFMAUS“ eine Laufhilfe für Jogger. Sie erhoffen sich ein Investment von 280.000 Euro für 17,5 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie LAUFMAUS am 6. September 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei authentisch!

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Osmans Töchter Meze Glas Höhle der Löwen

Die Gründerinnen von Osmans Töchter, täglich frisch hergestellter Meze im Glas, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Osmans Töchter doch kurz vor!

2012 gründeten Lale Yanik und ich gemeinsam unser erstes Restaurant in Berlin Prenzlauer Berg. Seitdem stehen in der Küche türkische Hausmütter, die gemeinsam mit jungen Köchen aus Istanbul das facettenreiche Angebot von Osmans auf die Beine stellen. Osmans Töchter legt besonderen Wert auf die Unterstützung der Frauen in der Arbeitswelt. Wir docken am Können der Hausmütter an und geben Ihnen gemeinsam mit den kreativen Jungköchen aus Istanbul eine Bühne.

Das kam an. Nicht nur die lokale, auch die internationale Presse berichtete immer wieder von uns, Osmans Töchtern. Plötzlich war unser Konzept mitsamt unserem Essen und der Location so beliebt, dass wir kaum hinterherkamen, die Anfragen zu bedienen. Wir mussten uns erweitern. Im Oktober 2019 starteten wir daher unser zweites Restaurant in West-Berlin. An beiden Standorten ist unsere moderne türkische Küche mit unseren lokal beliebten „Meze“ (das sind kleine kalte und warme Vorspeisen) gefragt.

Mit unseren Gerichten zeigen wir unseren Gästen die bunten Facetten der türkischen Küche, diese bestehen aus Gemüse, Fisch und Fleisch. Die Vegetarier und Veganer erleben bei uns auch die große Vielfalt der türkischen Tapas und kommen auf Ihre Kosten. Seit bereits über 9 Jahren dürfen wir nun schon glückliche und anspruchsvolle Gäste bei uns begrüßen. Weil wir alle Reservierungsanfragen nicht bedienen konnten, haben wir letztes Jahr begonnen, einige unserer kulinarischen Favoriten in Schraubgläser zu füllen und über unseren Onlineshop zum Sofortverzehr bundesweit bereitzustellen. 

Wie ist die Idee zu Osmans Töchter entstanden?

Die Geschäftsidee kam eines Abends im Kreise von guten engen Freunden im Restaurant, das war Ende November 2019. Wir stellten uns die Frage, warum wir unsere türkischen Meze auch nicht Online bundesweit anbieten und machten uns Gedanken, wie das aussehen und umgesetzt werden kann. Dabei erzählte eine Freundin von einem Trend aus Istanbul. Denn dort gab es inzwischen Anbieter, die die türkischen warmen und kalten Speisen in Gläser für den Online-Verkauf anboten. Dies überzeugte uns noch mehr darin, dass sich dieser Trend auch hier in Deutschland in naher Zukunft durchsetzen und etablieren könnte.

Als dann schließlich nach einigen Monaten die Pandemie kam, war uns klar, dass der Moment für die Umsetzung der Idee „Jetzt“ war. Im Lockdown schrieben wir unser Konzept und entwickelten unsere Vision und machten erste konkrete Pläne. Schließlich zum zweiten Lockdown haben wir unseren Onlineshop live geschaltet. Wir verkaufen bundesweit an private Haushalte seit 01.12.2020 aus unserer eigenen Produktionsküche die täglich frisch hergestellten Meze. 

Welche Vision steckt hinter Osmans Töchter?

Mit unseren Meze in Gläsern möchten wir auch einen neuen Trend für Deutschland setzen und die türkische Mezekultur abseits der bisher hier bekannten türkischen Esskultur bekannt machen und die Vielfalt der türkischen Küche weit über unsere Stadtgrenzen hinausbringen. Die Idee unserer Esskultur ist, alle Speisen in der Mitte der Tafel zu servieren und diese mit unseren Mitmenschen zu teilen. Wir lieben den Austausch auf Augenhöhe, zelebrieren Vielfalt und Inspiration

Bei der Vorbereitung des kulinarischen Osmans Töchter Erlebnisses für Zuhause wahren wir weiterhin unser Niveau: frische und erlesene Zutaten, hausgemacht von unseren Mamis, frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern oder sonstigen künstlichen Zutaten und garniert mit einer Dosis Liebe. Unsere Vision: Ein kulinarisches Highlight in den eigenen vier Wänden in Restaurantqualität!

Wer ist die Zielgruppe von Osmans Töchter?

Qualitätsbewusste Konsumenten/Bewusstsein für hochwertiges Essen

Kenner von Frische, die industrielle Lebensmittel meiden

Weltoffen

Gesunde und bewusste Ernährung

Regionalität, Qualität und Frische

Kein Verzicht auf genussvolles & hochwertiges Essen trotz Zeitmangels

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir haben wohl das Interesse der Produktionsfirma geweckt und wurden kurz nach der Liveschaltung unseres Onlineshops (in der ersten Woche) von ihnen per Email angefragt, ob wir nicht Lust hätten unsere Geschäftsidee und Produkte vor den Löwen in der Show zu präsentieren. Wir haben fast zwei Monate gebraucht, um uns zu entscheiden, aber am 29. Januar haben wir schließlich die Bewerbungsunterlagen eingereicht.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

In unserem Dreier-Team haben wir angefangen beim Bühnenbild bis zur Aufteilung der Fragen, die von den Investoren kommen können, alles geplant. Es war uns an dieser Stelle besonders wichtig auf alles eine Antwort zu haben. So hatte jede von uns Ihren Fokus mit ihrem bestimmten Aufgabenbereich. Das hat Spaß gemacht – weil wir eine Story zu erzählen haben. Die Geschichte von Osmans Töchter, unsere Zahlen, Produktinformationen, Stärken und Schwächen kannten wir bis zum Dreh inn- und auswendig. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir gehen einer Leidenschaft nach. Diese Leidenschaft lässt uns an unseren Produkten sehr feinfühlig arbeiten. Wir glauben an unsere Produkte – das ist ein sehr wichtiger Motivationspunkt! Mit der Sendung Die Höhle der Löwen haben wir die Möglichkeit erhalten Investoren für unsere Idee begeistern zu können und auch unsere Produkte einer breiteren Masse zu präsentieren. Das ist schon ein sehr spannender Moment, wenn man diese Chance durch so eine Sendung bekommt. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Osmans Töchter aufmerksam werden?

Das ist für uns sehr spannend. Über die vergangenen Jahre waren wir mit unseren Restaurants im Fokus der Medien – Osmans Töchter Story kommt bei der Presse gut an.  Seit der ersten Restauranteröffnung 2012 waren wir z.B. ca. 127 Mal in den verschiedensten Medien vertreten. Dazu kommen noch weitere ca. 20 Berichte exklusiv für den Onlineshop in 2021-Mit der Live – Schaltung des Onlineshops entstand ein weiterer Schritt für Osmans Töchter. Höhle der Löwen bietet diesem Projekt die Erreichung einer größeren Reichweite. Wir sind es gewohnt Fragen zu unseren Produkten zu beantworten, Gespräche mit Interessenten zu fühlen, Journalisten über uns zu berichten und Gesicht zu zeigen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir haben uns Anfangs, bevor wir wussten welche Löwen vor Ort sein würden, ein Frauenduo vorgestellt – Judith Williams und Dagmar Wöhrl. Nils Glagau hatten wir auch während unseren Vorbereitungen vor dem Stichtag im Fokus. Wir haben uns mit allen Löwen befasst, uns Ihren „Lebenslauf“ angeschaut, welche Investments bereits vorliegen usw. Diese drei, empfanden wir, hätten am besten zu Osmans Töchter gepasst.

Osmans Töchter, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind nach wie vor voller Tatendrang und stehen motiviert hinter Osmans Töchter. Wir sehen sehr viel Potenzial und Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Gerade rückblickend auf die vergangenen Jahre ist es doch sehr zu bemerken was wir alles bereits erreicht haben. Genau auf diesem Weg wollen wir weiterhin bleiben. An diesem Punkt sind wir offen für neue Kooperationen und tüfteln bereits an einer Franchise-Idee. Wir haben noch viele Ideen, Pläne und Gedanken, die wir weiterhin mit Osmans Töchter erreichen wollen. Und zwischenzeitlich laufen ja auch meine Restaurants in Berlin sehr erfolgreich weiter.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sie sollten mit Leidenschaft dabei sein. Ein Gründer, der für sein Produkt und für seine Geschäftsidee brennt, hat es einfacher die angehenden Investoren emotional anzustecken und sie dafür zu begeistern. Hier kommt es natürlich auch stark auf die Persönlichkeit des Gründers an. Sie sollten die Geschichte hinter der Idee erzählen und was sie persönlich dazu bewegt hat. Und meist hat es immer mit seiner eigenen Story zu tun, die dann eher glaubhafter bei Investoren ankommt. Also: sei authentisch!

Gründer sollten alles rund um das eigene Produkt gut kennen. Die Unternehmenszahlen müssen sitzen. Der Markt und dazugehörige Prognosen sollten den Gründern bestens bekannt sein um Antworten liefern zu können.

Jeder sollte stets sein Bestes geben, indem was er tut. Denn hat er sein Bestes gegeben, so kann er sich nichts vorwerfen.  Der Gründer behält den Blick vorne und bleibt optimistisch. Misserfolge und Fehlentscheidungen gehören auch zum Unternehmertum. Man muss lernen damit umzugehen. 

Bild:V.l.: Yudum Korkut, Arzu Bulut und Constanza Hörrmann aus Berlin präsentieren mit Osmans Töchter Meze im Glas. Sie erhoffen sich ein Investment von 170.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Osmans Töchter am 6. September 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Yudum Korkut, Arzu Bulut und Constanza Hörrmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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