Montag, Mai 11, 2026
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Nicht alles was blinkt ist auch Gold

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Relevo Mehrwegsystem To-Go

Relevo Mehrwegsystem für Speisen und Getränke To-Go

Stellen Sie sich und das Startup Relevo doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, ich bin Matthias, Mit-Gründer von Relevo. Relevo ist das technologiegetriebene Mehrwegsystem zur Lösung der Einwegverpackungskrise bei Essen zum liefern und to-go. Seit unserem Go-Live im Sommer 2020 konnten wir auf bereits über 300 Partner-Restaurants wachsen und dürfen täglich tausende Einwegverpackungen einsparen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Im Sommer 2019 war ich in Indien auf einem Charity-Race und überwältigt von der Müllverschmutzung und Plastikflut vor Ort. Zurück in Deutschland war für mich klar, dass ich dieses globale Problem angehen wollte und habe mich im Herbst mit meinen Mit-Gründern Gregor und Aaron zusammen geschlossen. Gemeinsam eint uns die Motivation einen möglichst großen positiven Impact zu hinterlassen und dabei Nachhaltigkeit und Unternehmertum zu verbinden. 

Welche Vision steckt hinter Relevo?

Mit Relevo möchten wir möglichst viele Einwegverpackungen einsparen, damit unseren Planeten entlasten und KundenInnen einen nachhaltigen, urbanen Lifestyle ermöglichen. Wir sind der Überzeugung, dass viele kleine Schritte von vielen Menschen zusammen einen großen Effekt haben und wir somit gemeinsam die Welt verbessern können, eine Mehrwegverpackung nach der anderen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Mit Relevo wollten wir am 16. März 2020 starten und hatten alles für unseren Go-Live vorbereitet und waren entsprechend voller Vorfreude. Bis am Freitag dem 13. (März) der 1. Lockdown verkündet wurde und somit erst einmal alles auf Eis lag. Die folgenden Wochen waren sehr zäh und voller Ungewissheit, noch mehr als eh schon. Wir mussten also schon durch unser Worst-Case-Scenario durchgehen – wann sonst hatten alle Gastronomien geschlossen?!

Die „Ruhe-Phase“ hat uns allerdings zu einem Pivot gezwungen, in dem wir unser Geschäftsmodell entschlacken konnten und durften anschließend Anfang Juni mit voller Power richtig durchstarten, auf heute ein Team von über 30 MitarbeiterInnen innerhalb von nur 10 Monaten. 

Die ersten Monate und den Proof of Concept haben wir eigenfinanziert gestemmt, mittlerweile sind wir durch erste Business Angel finanziert und zur Zeit in unserer zweiten Finanzierungsrunde.

Wer ist die Zielgruppe von Relevo?

Mit Relevo adressieren wir all diejenigen, die sich hin und wieder Essen to-go holen und dabei keinen Müll produzieren wollen. Tatsächlich haben wir in unserer Kundengruppe Mitglieder von Friday for Future, viel beschäftigte Geschäftsleute oder junggebliebene RentnerInnen. Mit unserem Produkt sprechen wir eine ökosensible, digitale Zielgruppe an und diese wächst enorm.

Wie funktioniert Relevo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Scannen, genießen, zurückgeben – mit Relevo geht Müll einsparen kinderleicht und schmeckt aus unserem hochwertigen Mehrweggeschirr auch noch viel besser. 

Lade dir die Relevo-App herunter und hinterlege ein Profil. Im Restaurant bestellst Du dein Lieblingsessen in dem Relevo-Mehrweggeschirr und scannst auf diesem unseren QR-Code. Damit wird das Geschirr deinem Profil zugeordnet und Du kannst dein Essen müllfrei genießen, ganz ohne Pfandzahlung oder Mehrkosten. Nach spätestens 14 Tagen gibst Du das Mehrweggeschirr wieder bei jedem unserer gut 300 Partnern deutschlandweit zurück und genießt dein grünes Gewissen.

So hast Du nicht nur ein hochwertiges Food-Erlebnis, sondern sparst dabei auch noch Müll ein, und das völlig kostenlos. Und auch bei den Restaurants kommt Relevo an: Dank unseres Gastro-freundlichen Produktes greifen wir weder in die Prozesse des Restaurants ein (kein eigener Scan oder Pfandhandling notwendig), noch fallen Setup- oder Systemgebühren an. Gastronomen zahlen ausschließlich transaktionsbasiert via Pay per Use, und das zu Einwegverpackungskosten.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den vergangen Monaten konnten wir bereits spannend wachsen und hunderttausende Einwegverpackungen einsparen. Das steigert allerdings nur weiter unsere Motivation und Ambition. Wir sehen uns zukünftig als die klare Nummer 1 für Mehrwegsysteme in Europa. Und durch unsere digitale Lösung haben wir die Möglichkeit unseren NutzerInnen zukünftig diverse value-added Services anzubieten und somit einen urbanen, nachhaltigen Lifestyle noch einfacher zu gestalten. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nicht alles was blinkt ist auch Gold, nicht alle Ideen sind auch sinnvoll und nicht jeder der sich Experte nennt ist auch hilfreich. Fokussiere dich auf dein Kern-Geschäftsmodell, sag nein zu allem was nicht direkt auf deine First-Principles einzahlt und lass dich nicht von deiner klar definierten Vision ablenken. Und die besten Experten teilen häufig ihr Know-How und ihre Unterstützung auch ohne finanzielle Gegenleistung, Du musst dich nur trauen zu fragen.

Wir bedanken uns bei Matthias Potthast für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Relevo

Kontakt:

Relevo GmbH
Liebherrstraße 5
Innenhof links – Wintergarten
DE-80538 München

www.relevo.de
hallo@relevo.de

Ansprechpartner: Matthias Potthast

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/relevo.de/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/relevo-gmbh

Wichtig ist ein langer Atem

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Blue Farm Oat Base Haferpulver pflanzliche Hafermilch

Blue Farm: Oat Base löslicher Haferpulver Extrakt für frische pflanzliche Hafermilch

Stellen Sie sich und das Startup Iconic Drinks doch kurz unseren Lesern vor!

Katia: Mit Blue Farm wollen wir die Zukunft pflanzlicher Milch neu denken – denn pflanzliche Milch ist immer ein Konzentrat (wie Hafer, Mandel) angereichert mit Wasser. Und das geht unserer Meinung wesentlich frischer und nachhaltiger als im abgepackten Milchkarton aus dem Supermarkt: Mein Mitgründer Phil und ich haben das erste lösliche Haferpulver-Extrakt, unsere Oat Base, entwickelt, mit der Verbraucher*innen selbst in nur 10 Sekunden ihre eigene pflanzliche Milch bequem zu Hause anrühren können.

Zusammen mit einem sechsköpfigen Team haben wir im Januar aus Berlin heraus die erste vegane Direct-to-Consumer-Milchmarke gelauncht, die den Kund*innen direkt bis zu 8 Liter Hafermilch in den Briefkasten nach Hause liefert.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Phil: Ich hatte schon immer den Unternehmergeist in mir und wollte schon seit dem ersten Uni-Semester gründen. Vor einiger Zeit habe ich dann ein Kaffee-Startup gegründet und bin darüber zum Food-Bereich gekommen. Kaffee ist recht nah am Milchmarkt, und so habe ich aus erster Hand gesehen, wie sich dieser binnen von zwei bis drei Jahren extrem stark in die pflanzliche Richtung entwickelt hat. Dadurch ist dann 2019 die Idee für Blue Farm entstanden und 2020 habe ich dann meine Mitgründerin Katia mit an Bord geholt. 

Welche Vision steckt hinter Blue Farm?

Katia: Wir wollen mit Blue Farm und unseren Produkten die Industrie von pflanzlichen Milchalternativen überzeugen: von der Produktion über die Distribution bis hin zum Konsum. 

Im Vordergrund steht für uns die Vision, dass wir eine pflanzenbasierte Zukunft anstreben, die für alle nicht nur zugänglich, sondern auch schmackhaft ist. Also einfach, frisch und innovativ. Wir brauchen keine stark verarbeiteten Lebensmittel, um einer Wurst oder Kuhmilch nahe zu kommen. Vielmehr wollen wir durch innovative Produktideen den Geschmack und die Konsistenz natürlicher, pflanzlicher Lebensmittel hervorheben und zelebrieren. 

Wir merken, dass es hier noch viele Herausforderungen in den Köpfen der Menschen gibt. Diese Hürden wollen wir senken und unsere Oat Base zum Mainstream machen – wir freuen uns sehr auf diesen Weg und bekommen bereits jetzt viel positive Resonanz. Dadurch ergeben sich auch immer wieder neue Ideen, wie wir das Ziel erreichen wollen. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Katia: Die bisher größte Herausforderung war tatsächlich – wie in so vielen anderen Bereichen auch – die Corona Pandemie. Zum einen war unser Entwicklungslabor für mehrere Monate geschlossen, wodurch die ersten Produktproben verspätet ankamen. Zum anderen hat sich durch die hohe Unsicherheit in den Finanzmärkten im Frühjahr / Sommer 2020 unsere erste Finanzierung bis in den Frühherbst gezogen. Nachdem die Produktproben aber im August 2020 angekommen waren, haben wir dann recht schnell sowohl einen US Fund als auch eine internationale Gruppe von Business Angels für Blue Farm gewinnen können.

Wer ist die Zielgruppe von Blue Farm?

Phil: Die Zielgruppe von Blue Farm ist recht heterogen, was uns freut. Pflanzliche Milchdrinks werden von vielen Menschen zu unterschiedlichen Tageszeiten und Gelegenheiten konsumiert, wodurch wir recht breit aufgestellt sind: Für Familien, die morgens für sich und die Kinder frische Hafermilch zubereiten, steht besonders der „Convenience-Aspekt” und die Natürlichkeit unseres Produktes im Vordergrund. Dann sind da die Kunden, für die der Nachhaltigkeits-Aspekt unseres Produkts wichtig ist.

Hier spielt der Müllreduzierungsgedanke (bis zu 90 % im Vergleich zum Milchkarton) eine starke Rolle. Zu guter Letzt gibt es noch diejenigen, die vor allem vom Produkt selbst, also dem Geschmack, der Frische und Natürlichkeit – Stichwort Clean-Label – überzeugt sind, ob beim Kaffee mit Freunden, beim Backen und Kochen oder auch auf Reisen. Aufgrund der Einfachheit und Produktbeschaffenheit ist die Base für viele auch der perfekte Reisebegleiter und lässt sich sehr einfach in den Alltag integrieren.

Unsere Zielgruppen holen wir also unterschiedlich ab. Alle haben aber eins gemeinsam: Für alle steht ein nachhaltiger Lebensstil im Vordergrund, der Gesundheitsbewusstsein und Umweltschutz vereint und zudem noch gut schmeckt.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Katia: Wir sind der erste Anbieter in Deutschland, der pflanzliche Milch im reinen Direct-to-Consumer-Modell anbietet und somit bis zu 8 Liter Hafermilch bequem in den Briefkasten nach Hause liefert (gerne auch mehr – dann kommt es aber im Paket). Das besondere an unserem Produkt ist, dass wir durch die pulverbasierte Form nicht nur 90 % Verpackungsmüll, sondern auch viele unnötige Transportemissionen einsparen können, die durch Milchkartons entstehen, welche mit 90 % Wasseranteil durch die Gegend gefahren werden.

Da der Haferdrink zu Hause ganz frisch angerührt wird, können wir auf jegliche Zusatzstoffe verzichten, die normalerweise die lange Haltbarkeit und Konsistenz herkömmlicher Drinks sicherstellen. Ein weiterer Vorteil ist, dass insgesamt weniger Lebensmittelabfälle entstehen, weil der Haferdrink immer frisch und nach Bedarf angemischt werden kann. Zudem ist die Oat Base vegan, glutenfrei und hat keinen Zusatz von Zucker. 

Blue Farm, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Phil: Unser primäres Ziel ist, dass pflanzliche Milchalternativen auf Pulverbasis in spätestens fünf Jahren weltweit im Mainstream angekommen und eine ernstzunehmende Alternative zu Milch sind.

Wenn wir ein bisschen in die nähere Zukunft gucken, ist uns bewusst, dass es noch sehr viele Menschen gibt, die sich an diese Art des Milchkonsums noch gewöhnen müssen. Daher ist es zunächst unser größtes Anliegen, noch weiter über das Produkt, die Anwendung, die Inhaltsstoffe und die Produktion aufzuklären – und das an ganz unterschiedlichen Stellen. Es gibt uns bereits in ausgewählten Unverpacktläden. Die Resonanz hier ist überwältigend, sodass wir nun auch den Vertrieb im LEH anstreben, um unser Produkt noch mehr zum Mainstream zu machen.

Außerdem stehen weitere Produktentwicklungen an: Ab Juli 2021 wird es unsere Oat Base auch in Bio-Qualität geben, da wir hier eine erhöhte Nachfrage festgestellt haben. Des Weiteren werden wir bald unsere „Oat Base Barista” auf den Markt bringen. Um unseren Kund*innen das Warten zu verkürzen, haben wir in der Zwischenzeit unseren ersten eigenen Kaffee, den „Farmer’s Roast”, gelauncht, der perfekt zu unserer Hafermilch passt. Den Kaffee haben wir zusammen mit der Spezialitäten-Rösterei 19grams aus Berlin entwickelt. Wir haben noch viele weitere Ideen – es bleibt also spannend bei Blue Farm!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Wenn man eine Vision und erste Anhaltspunkte oder ein gutes Bauchgefühl hat, das diese aufgehen könnte, sollte man den Schritt wagen. Dabei nicht zu viel darauf hören, was andere sagen, schließlich ist es nicht ihre Vision und sie haben weniger Einblicke als man selbst.

2. Wichtig ist ein langer Atem. Rückschläge kommen bestimmt und man darf sich davon nicht aus der Bahn werfen lassen. 

3. Wähle die ersten Partner, Mitarbeiter und Investoren gründlich aus. Du wirst eine lange Zeit mit ihnen arbeiten. Ein guter Fit ist wichtig.

Wir bedanken uns bei Katia Helf und Philip von Have für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Iconic Drinks

Kontakt:

Iconic Drinks UG (haftungsbeschränkt)
Sophienstraße 26-27
DE-10178 Berlin

www.bluefarm.co
hey@bluefarm.co

Ansprechpartner: Philip von Have

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/bluefarmco
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Naughty Nuts steigt mit fünf Nussmus-Sorten in den Handel ein.

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Naughty Nuts Nussmus

Das Kölner Nussmus-Startup Naughty Nuts bietet seine fünf Bio-Nussmus-Sorten nun auch im Einzelhandel  an. Die Erdnuss- und Mandelmus-Sorten werden ab dem 07. Mai in insgesamt 120 Märkten zu finden sein, unter anderem Edeka, Denn’s und Rewe.

Damit knüpft Naughty Nuts an den erfolgreichen Launch des Online Shops Anfang des Jahres an. Vor allem mit dem Mandelmus Blueberry Bash hat das  Startup  ins Schwarze getroffen: Diese Sorte war bereits nach einer Woche ausverkauft.

Der Fokus für den Einstieg in den Einzelhandel liegt auf Nordrhein-Westfalen, aber auch in der Region um München wird das Nussmus angeboten, da “wir so eine  starke  Betreuung  der Märkte gewährleisten und nachhaltig wachsen können”, so Lorenz Greiner, Gründer und Geschäftsführer, der den Einstieg in den Handel verantwortet.

Bis Ende des Jahres soll das Nussmus von Naughty Nuts flächendeckend in Deutschland zu erhalten sein. Weitere Regionen wie etwa Berlin, Hamburg oder Frankfurt stehen auf  der Agenda.

Damit verfolgt das Startup weiterhin die Mission, die erste Love Brand für Nussmus in Deutschland zu werden. Und mit 100% natürlichen Zutaten die breite Masse von gesundem Nussmus zu begeistern.

„Als Nussmus-Fan hat mir schon immer ein authentisches Produkt ohne  Schnickschnack  gefehlt. Mit Naughty Nuts möchten  wir  diese Lücke im Regal schließen. Zusätzlich sorgen wir mit unseren neuen Sorten für Innovation im Regal.” sagt Greiner.

Zum Produkt

Die Alleinstellungsmerkmale des Naughty Nuts-Nussmus: Kein zugesetzter Zucker, kein Palmöl, Bio-Zutaten und ausgefallene Sorten.

Mittlerweile werden fünf verschiedene Erdnuss-  und Mandelmuse angeboten, weitere Sorten  sind in Planung. Die UVPs liegen je nach Sorte zwischen 5-8€. Vor allem mit den “fancy” Sorten Mandelmus Blueberry Bash und Erdnussmus Cacao Crunch versuchen Naughty Nuts, auch die letzten Skeptiker:innen von leckerem Bio-Nussmus zu überzeugen. Das ab jetzt nicht mehr nur online, sondern auch im Supermarkt um die Ecke zu finden sein wird.

Quelle Naughty Nuts GmbH

Nachhaltigkeit ist ein Gebot der Stunde

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KistenKrämer Nahversorgung ländlichen Regionen

KistenKrämer verbessert mit Selbstbedienungsshops die Nahversorgung in ländlichen Regionen

Stellen Sie sich und das Startup KistenKrämer doch kurz vor!

Mein Name ist Christoph Mayer, ich bin Gründer des österreichischen Startups KastlGreissler und Geschäftsführer unserer in Deutschland tätigen KistenKrämer GmbH. Das Problem fehlender Nahversorger am Land gibt es da wie dort – in Österreich genauso wie in Deutschland. Unsere Lösung, mit modernen Selbstbedienungsshops die Nahversorgung in ländlichen Regionen zu verbessern und den Einkauf direkt um die Ecke wieder attraktiv zu machen, funktioniert in beiden Ländern. Für unseren Markteintritt in Deutschland gab es eine logische sprachliche Anpassung. Denn was in Österreich als Greißler bezeichnet wird, ist in Deutschland der gute alte Krämer.

Der KistenKrämer versteht sich als Antwort auf das Nahversorger-Sterben in kleinen, infrastrukturschwachen Gemeinden. Gleichzeitig können wir durch unsere dezentrale Struktur bei Kleinstbetrieben aus der unmittelbaren Umgebung einkaufen und bieten so einen attraktiven Vertriebsweg für Bauernhöfe und Manufakturen. Am grundsätzlichen Angebot frischer und regionaler Lebensmittel mangelt es hier ja nicht. Unser Konzept lautet daher, diese gemeinsam mit weiteren wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs in kleinen (knapp 15m2 Fläche) und dennoch ein komplettes Vollsortiment bietenden Shops (bis zu 500 Produkte) zu vereinen.

Wie ist die Idee zu KistenKrämer entstanden?

Insbesondere in ländlichen Regionen wird für den Einkauf leider viel zu oft das Auto benötigt. Ein Widerspruch an sich, wenn man bedenkt, dass die Produkte sprichwörtlich vor der Haustüre liegen. Und dennoch ist – oder hoffentlich war – es in der Realität vielfach so, dass der nächste Supermarkt viele Kilometer entfernt liegt oder auch das Abklappern einzelner Direktvermarkter mit dem Auto unnötig Ressourcen verbraucht. Kurzum braucht es eine Einkaufsmöglichkeit, wo du Gutes aus deiner Umgebung und alles, was du täglich brauchst, vor der eigenen Haustür bekommst. Aber auch die Inbound-Logistik der großen Supermärkte sorgt auf Grund der großen Einkaufsorganisationen für unnötige Transport-Kilometer. Tatsächlich gibt es in ganz Deutschland keinen Ort, an dem ein Ei mehr als 30 Kilometer vom Huhn zum Eiskasten zurücklegen muss.

Mindestens genauso wichtig ist bei unserer Idee aber auch, dass wir zwischen den Konsumenten und Produzenten wieder eine Verbindung herstellen möchten, die es seit Anbeginn der Menschheit immer gab. In den letzten Jahrzehnten ist hier durch die anonymisierende Kraft der Supermärkte eine Entfremdung entstanden. Es ist einfach schade, dass die Konsumenten oft wenig bis gar nichts über die Produzenten wissen, sozusagen anonyme Produkte kaufen. Bei wirklich regionalen Produkten – also solchen, die aus der unmittelbaren Umgebung aus der eigenen oder aus benachbarten Gemeinden stammen – sind der Bezug, aber auch Wertschätzung und Wertschöpfung jedenfalls ganz anders.

Welche Vision steckt hinter KistenKrämer?

Mit jedem KistenKrämer mehr verhindern wir, dass Menschen für 2 Liter Milch 2 Tonnen Autoblech 20 Kilometer weit bewegen müssen. Durch eine Verbesserung der Nahversorgung wollen und können wir auch die Umweltsituation positiv beeinflussen. Und genau dafür haben wir eine neue Möglichkeit geschaffen, die noch dazu den Anteil regionaler Produkte deutlich steigert.

Wer ist die Zielgruppe von KistenKrämer?

Wenn wir von den Konsumenten sprechen, sind das natürlich all jene, die möglichst viele regionale Produkte in ihrem Einkaufskorb haben möchten. Es geht aber auch darum jene zu versorgen, die weniger mobil sind. Genauso wie um jene, die sich bewusst dafür entscheiden beim täglichen Einkauf auch mal gerne auf das Auto zu verzichten.

Da der KistenKrämer als Franchisesystem funktioniert, wollen wir viele weitere Mitstreiter finden, die unsere Vision teilen und diese mit ihrem eigenen Selbstbedienungsshop Realität werden lassen.

Wir freuen uns aber selbstverständlich auch darüber, wenn kleinbäuerliche Betriebe und regionale Manufakturen mit uns Kontakt aufnehmen, die mit einem unserer KistenKrämer kooperieren möchten.

Zu guter Letzt ist uns aber auch der direkte und gute Draht zu Bürgermeistern und Gemeinden sehr wichtig. Viele sind hier bereits auf der Suche nach einer modernen und zukunftsträchtigen Lösung und wollen in Sachen Nahversorgung aktiv eine Verbesserung für die eigene Bevölkerung herbeiführen. Es gibt hier bereits schöne Beispiele aus Österreich, wie gemeinsam der richtige Franchisenehmer gefunden wurde.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Hierzu gibt es eine Geschichte dahinter: Jener Mann, der bei „2 Minuten 2 Millionen“ teilnahm, heißt Markus Wegerth und ist Mitgründer von KistenKrämer. Mit seinem Vorgängerprojekt war er auf Bundeslandebene bereits sehr erfolgreich. Um das Konzept jedoch darüber hinaus, sprich österreichweit verbreiten zu können, brauchte es einen Investor und ein Team, das von der Idee genauso überzeugt war wie er selbst.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Diese Frage müsste Markus Wegerth beantworten. Feststeht, dass er hervorragend vorbereitet war und so meinen Geschäftspartner und „2 Minuten 2 Millionen“ Jury-Mitglied Martin Rohla überzeugt hat. Woraufhin wir entschieden haben, uns mit unserem Unternehmen Goodshares am KistenKrämer zu beteiligen. Oberste Prämisse bei Goodshares ist, dass wir ausschließlich in nachhaltig agierende Unternehmen investieren.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „2 Minuten 2 Millionen“ viele Interessenten und auch Medien auf KistenKrämer aufmerksam werden?

Ohne „2 Minuten 2 Millionen“ gäbe es den KistenKrämer in dieser bereits erprobten und optimierten Form heute wohl noch nicht. Denn natürlich hat uns auch das unglaublich positive Feedback vorangetrieben. Innerhalb kürzester Zeit haben sich die ersten interessierten Franchisenehmer gemeldet, die das Konzept mittragen wollten. Enormen Zuspruch und Bestätigung gab es aber auch von Seiten der Konsumenten ebenso wie von den Medien. Und zu guter Letzt konnten wir durch diese Aufmerksamkeit in zwei Crowdfundings mit Greenrocket in Rekordzeit über 400 Menschen motivieren, in unsere Idee zu investieren.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ob Markus Wegerth in Martin Rohla von Anfang an den bevorzugten Geschäftspartner gesehen hat, hat er uns nie verraten und wird wohl ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. Wir gehen aber davon aus.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Schlag auf Schlag. Im April 2020 erfolgte die erste erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne und damit die Finanzierung für den österreichweiten Start. Es galt den Container samt Ladenbau, Warenwirtschafts- und Kassensystem und Sicherheitssystem zu professionalisieren. Aber natürlich auch die Strukturen für ein funktionierendes Franchisesystem auf die Beine zu stellen. Bereits im Oktober 2020 konnten wir unseren ersten Selbstbedienungsshop eröffnen. Heute stehen wir bei insgesamt 10 Standorten in 5 Bundesländern und die nächsten Container sind bereits in Auslieferung.

Aufgrund dieses erfolgreichen Starts in Österreich haben wir uns dazu entschlossen, bereits 2021 mit unserem modernen Nahversorgungskonzept auch nach Deutschland zu kommen. Gestützt wurden wir dabei einmal mehr von der Crowd, die uns dafür sage und schreibe 250.000 Euro für die Expansion zur Verfügung gestellt hat. Wie sehr die KistenKrämer Fans an uns glauben, zeigt auch, dass die Kampagne in weniger als 36 Stunden ausfinanziert war. Die Eröffnung des ersten KistenKrämer in Deutschland steht übrigens kurz bevor.

KistenKrämer, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Richtung hin zu mehr gesunden, hochwertigen und regionalen Lebensmitteln stimmt schon mal. Das sieht man auch an den aktuellen Konsumentenwünschen. Deshalb haben wir auch für Deutschland ambitionierte Ziele: Diesem steigenden Interesse Rechnung tragend sind rund 400 solcher Selbstbedienungsshops keine Utopie.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nachhaltigkeit ist ein Gebot der Stunde. Dementsprechend sollten sich auch Startups ganz genau überlegen, ob sie mit ihren Produkten oder Dienstleistungen eine soziale und/oder ökologische Verantwortung übernehmen.
Geschäftspartnern auf Augenhöhe zu begegnen, macht Sinn und Spaß! Wir sehen das in der täglichen partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Franchisenehmern und unseren bereits mehr als 200 Lieferanten in Österreich.
Suche ein Team, das die Werte deines Unternehmens nicht nur einfach gut findet, sondern diese tatsächlich selbst lebt. Und vor allem umgib dich im Team mit Menschen, die dir Energie geben und dich stets offen hinterfragen.

Wir bedanken uns bei Christoph Mayer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Durchhalten – gut Ding will Weile haben!

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Novaheal interaktive Lernplattform

Novaheal – Die interaktive Lernplattform für angehende Pflegerinnen und Pfleger

Stellen Sie sich und das Startup Novaheal doch kurz unseren Lesern vor!

Novaheal ist eine Lernplattform, die Auszubildende sicher und praxisnah auf dem Weg zur Pflegekraft begleitet. Unser Team besteht aktuell aus uns drei Gründern Valentin Johannsen, Turan Tahmas und Samuel Bongartz. Valentin hat bei uns den Hut in Sachen Produktentwicklung und Marketing auf. Ich, Turan, verantworte den Bereich Finanzen und Strategie und Samuel ist für Kooperationen und Partner sowie Personal und das Team verantwortlich. Außerdem unterstützen uns aktuell Pflegewissenschaftlerin Sophia und Gesundheits- und Präventionsmanagement-Studentin Veronika im Bereich Redaktion. Dazu kommt ein bunter Haufen an Freelancern aus dem UX/UI- und AI-Bereich, aber auch Pädagoginnen und Pädagogen sowie Psychologinnen und Psychologen. Wir hoffen weiter auf baldigen Zuwachs in weiteren Bereichen. 

Was macht Novaheal? 

Novaheal ist eine intuitiv bedienbare, moderne Lernapp, die Pflegeazubis vom ersten Tag der Ausbildung bis zum Examen begleitet. Das gilt sowohl für die theoretischen Blöcke als auch die praktischen Einsätze. Die App dient als digitales Nachschlagewerk. Außerdem werden Auszubildende über fallbasierte Simulationen verschiedener Patientensituationen und praxisnahe Videos auch für die Praxis vorbereitet. Bei der Anwendung nutzen wir Ansätze der Gamification – Auszubildende können somit sich selbst, aber auch andere Teilnehmende herausfordern und so spielerisch ihr aktuelles Wissen überprüfen.  

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Valentin und Samuel sind beides gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger und haben während der Ausbildung unabhängig voneinander gemerkt, dass es in vielen Bereichen in der Ausbildung noch Hürden gibt. Dazu gehören z.B. angemessene digitale Lernmedien, ansprechende und vernetzte Lerninhalte, die wirklich eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen sowie die praktische Auseinandersetzung mit Berufspolitik und Ethik. Also viele Dinge, die im Endeffekt dabei helfen, ein professionelles eigenes Pflegebild zu entwickeln und diesen unfassbar bereichernden Beruf zu erlernen. Im Studium haben sie sich kennengelernt und schnell festgestellt, dass sie die gleiche Vorstellung von einer modernen Ergänzung der Pflegeausbildung haben. Sie haben dann angefangen, andere Azubis zu fragen, wie es ihnen in der Ausbildung geht, wo ihre größten „Painpoints“ liegen und was ihnen helfen würde. So wurde schnell klar, dass es vielen Pflege-Azubis so ergeht, wie Valentin und Samuel.

Ich bin seit der Oberstufe mit Samuel befreundet und kam über ihn zu Novaheal. Ich habe einen Master in International Management und treibe vor allem die strategische Weiterentwicklung der App voran. 

Welche Vision steckt dahinter?

Die letzten Monate haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Gesundheitssystem ist! Die Verbesserung dieser wichtigen Säule der Gesellschaft fängt bei der Bildung an. Mit Novaheal wollen wir die Profession nachhaltig stärken und den Pflege-Azubis mehr Sicherheit im Praxisalltag vermitteln. Gleichzeitig wollen wir die Hohe Abbrecherquote von bis zu 30 Prozent in der Pflegeausbildung senken. Der Mangel an Fachkräften in diesem Bereich ist eklatant. Hier braucht es jeden motivierten Kopf. Wenn wir mit Novaheal dazu beitragen können, dass der Beruf für Azubis allgemein attraktiver wird, haben wir einen wichtigen Beitrag geleistet. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil es gefühlt immer wieder „die größte Herausforderung“ gibt. Für uns war eine besondere Challenge, den Spagat zwischen Studium und Startup zu meistern. Wir sind sehr froh, dass wir uns jetzt in Vollzeit für Novaheal einsetzen können. Wir konnten uns bisher über einige Förderprogramme und privaten Einlagen finanzieren. Aktuell werden wir beispielsweise durch das Media Innovation Fellowships des Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW unterstützt.  

Wer ist die Zielgruppe?

Wir richten uns mit der Lernplattform vor allem an Pflege-Azubis. Schnell haben wir aber gemerkt, dass auch examinierte Pflegekräfte unsere Lernplattform zum Auffrischen ihres Wissens nutzen möchten. Unser Ziel ist es, unsere Lernplattform den Pflegeschulen zur Verfügung stellen, damit eine große Menge an Auszubildenden davon profitieren können.

Wie funktioniert Novaheal? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Vor allem der hohe Praxisbezug ist einer unserer Besonderheiten. Auch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerkliniken und deren Azubis sowie Dozentinnen und Dozenten aber auch der Mix aus Gamification, didaktischem Konzept und individuellen Lernempfehlungen sind wichtige Vorteile. Lernen mit unserer App wird einfach, macht Spaß und man sieht seinen Fortschritt!

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?  

Kurz- bis Mittelfristig: Anfang des Jahres wollen wir unser MVP fertig entwickelt und getestet haben. Außerdem wollen wir weitere Vorverkaufsverträge abschließen, unser redaktionelles Team erweitern und in die erste Finanzierungsrunde gehen, um dann in einem Jahr die App offiziell auf den Markt zu bringen.

Langfristig: Wenn alles gut läuft, hat sich die Lernplattform von Novaheal in fünf Jahren als hilfreicher Helfer für die Pflegeausbildung erwiesen. Weitere Ansätze Richtung VR und AR in der Lehre haben wir auf der Agenda, allerdings denken wir: das Wichtigste zuerst! 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Kommt in die Umsetzung und versucht in der Anfangsphase viel über Euch und Eure Kunden zu lernen und deren Feedback umzusetzen. Geht nach dem Lean-Prinzip vor: Schnelle Anpassungen des Produktes anhand der Erfahrungen sowie des Feedbacks der Kunden!
  2. Durchhalten – gut Ding will Weile haben! Fehler machen ist nicht schlimm und kann sogar wertvoll sein, solange man daraus lernt und seine Schlüsse für die Zukunft zieht.
  3. Externe Meinungen sind wichtig und können hilfreich sein. Andere Sichtweisen motivieren einen dazu, Dinge zu hinterfragen und bessere Entscheidungen zu treffen. Lasst Euch nicht von Eurer Vision abbringen, insbesondere wenn Ihr fest daran glaubt.

Wir bedanken uns bei Turan Tahmas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sprich ganz viel über deine Idee

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liff broschen outfit taschen schuhe

Die funkelnden Broschen von LIFF verwandeln Schuhe und Taschen passend zum Outfit

Stellen Sie sich und das Startup LIFF doch kurz unseren Lesern vor!

Ein Klick verändert alles: Damenschuhe und Taschen verwandeln sich mit den funkelnden Broschen von LIFF in Sekunden und passen so zu jedem Outfit. Ausgestattet mit einem besonderen Verschlusssystem lassen sich die Glanzstücke aus Swarovski-Kristallen und 935er Silber im Handumdrehen tauschen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wusste schon in jungen Jahren, dass ich einmal ein Unternehmen gründen möchte. Bereits mit 15 Jahren habe ich Zuhause verschiedenste Ideen gepitcht. Ich bin eine absolute Macherin und wenn ich ganz ehrlich bin…. Autoritäten sind nicht so meins. LIFF entstand aus einem Mangel an Angebot. Ich wollte unbedingt die Broschen auf meinen Sandalen an jedes meiner Outfits anpassen können. Das gab es in der Form aber noch nicht. So entstand aus Lindas Flip Flops LIFF.

Was war bei der Gründung von LIFF die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist immer noch Markenbekanntheit zu schaffen. In der heutigen Zeit bekannt zu werden, ist eine wahre Challenge, denn bei Instagram und Co wird so unglaublich viel beworben. Vertrauen zu schaffen und sich step by step ein gutes Unternehmensimage aufzubauen, ist für uns die größte Herausforderung.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Wann ist schonmal alles perfekt? Ein Unternehmen zu gründen bzw. zu führen ist ein stetiger Prozess. Daher empfehle ich unbedingt zu starten, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Während der Gründung lernt man extrem viel und die Idee entwickelt sich weiter. Nicht zu lange planen und zerdenken, sondern einfach mal MACHEN.

Welche Vision steckt hinter LIFF ?

Mit LIFF wollen wir es unseren Kunden/innen ermöglichen jedes Outfit mit unseren einzigartigen Produkten individuell und nachhaltig zu vollenden.

Wer ist die Zielgruppe von LIFF ?

Die Zielgruppe sind Frauen, die großen Wert auf Exklusivität, Individualität und Liebe zum Detail legen. Modische Extravaganz und vor allem ein gehobenes, selbstbewusstes Auftreten sind für sie von hoher Bedeutung.

Was ist das Besondere an den Produkten ?

Das Besondere an LIFF ist das Verschlusssystem über welches jedes unserer Produkte verfügt. Durch LIFF haben die Kunden/innen, die Möglichkeit jede unserer Broschen mit unseren Lederwaren zu kombinieren. Durch das einfache Klick-System kann Frau z.B. tagsüber im Büro mit unserer Business Tasche „Miranda“ glänzen. Sollte sie abends noch verabredet sein, klickt sie ihre Brosche einfach von der „Miranda“ auf unsere Crossbody Tasche „Mini Miranda“ und schon hat sie einen ganz neuen Look kriiert. Je mehr Broschen ihr besitzt, desto vielfältiger könnt ihr eure LIFF Produkte in Szene setzen und eure Outfits vollenden.

Welche Produkte haben Sie im Portfolio?

Derzeit verkaufen wir Boots sowie Flip-Flops, Sandalen und Slider, Taschen in zwei verschiedenen Größen und unsere Broschen in ovaler, eckiger und runder Form. Unsere Schuhe werden in Italien produziert, die Taschen in Rumänien und unsere Broschen werden in liebevoller Handarbeit in Berlin gefertigt.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Uns unterscheidet das einzigartige Verschlusssystem. Das gibt es in der Ausführung bisher noch nicht in der Modewelt. Einige Fashion Unternehmen haben ähnliche Systeme, wo z.B. am Schuh etwas ausgetauscht werden kann. Bei uns kann die Brosche jedoch auf all unsere Lederwaren raufgedreht werden. Und ich verspreche, es wird nicht bei Schuhen und Taschen bleiben.

LIFF, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

LIFF gehört in jeden Sommerurlaub. In den nächsten 5 Jahren möchte ich die Marke in den Hauptzielmärkten (Emirate, Russland, Europa) etablieren und Bekanntheit schaffen. Ferner plane ich in bestimmten Urlaubsorten kleine Boutiquen anzumieten bzw. Pop-up Stores. Die Kollektion wird auch auf jeden Fall stetig erweitert.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Glaub an dich und deine Idee, egal wie schwer die Zeiten sind und wie viel Gegenwind du bekommst. Sei dankbar für das was du bereits geschaffen hast.
  2. Sprich ganz viel über deine Idee bzw. dein Unternehmen, denn so können ganz neue Synergien, Kontakte oder Idee entstehen, die essenziell für dich sein können.
  3. Mach dir bewusst welche Themen du selbst nicht abdecken kannst und überlege dir wer in deinem Netzwerk helfen könnte oder frage Freunde/Bekannte wer wen kennt. Vitamin B ist das halbe Leben.

Wir bedanken uns bei Linda Tulke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: LIFF

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LIFF UG (haftungsbeschränkt)
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Nicht aufgeben

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n8n Tool Automatisierung Arbeitsabläufen

n8n ist ein erweiterbares Tool zur Automatisierung von Arbeitsabläufen

Stellen Sie sich und das Startup n8n doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Jan Oberhauser und ich bin der Gründer und CEO von n8n. n8n ist ein erweiterbares Tool zur Automatisierung von Arbeitsabläufen. Der Name ist eine Abkürzung von “nodemation”: Unser Node-basierter Ansatz ermöglicht es Ihnen, einfach komplexe Workflows zu erstellen. n8n verwendet ein Fair-Code Lizenzmodell, das viele Vorteile von Open Source bietet und uns dabei unterstützt, ein nachhaltiges Unternehmen mit einer langlebigen Community aufzubauen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und war Sequoias erstes Seed-Stage-Investment in Deutschland.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Bevor ich n8n gegründet habe, habe ich in verschiedenen VFX-Unternehmen weltweit gearbeitet und Effekte für Werbespots, Serien und Spielfilme wie Maleficent und Happy Feet Two erstellt. Ein Teil dieser Rollen bestand darin, die Arbeit der Künstler durch Automatisierung zu verbessern und zu vereinfachen. Hierdurch entstand meine Leidenschaft für die Automatisierung. In meinem damaligen Job stellte ich schnell fest, dass ich zwar das Leben der anderen viel effizienter machte, meines aber nicht, da ich am Ende immer wieder den gleichen Code schrieb. Das galt nicht nur für meine Arbeit dort, sondern auch nachdem ich die VFX Branche verließ. Um dieses Problem zu lösen, habe ich mich entschlossen n8n zu programmieren. 

Welche Vision steckt hinter n8n?

Unsere Mission ist es, jedem, der einen Computer benutzt, technische Superkräfte zu geben. Wir sind der festen Überzeugung, dass in Zukunft jeder ein „Citizen Developer“ sein wird. Wir sehen bereits jetzt, dass die technischen Fähigkeiten in der Bevölkerung massiv zunehmen. Daher macht es Sinn, eine leistungsfähigere Lösung zu bauen, die sich an technische Anwender richtet.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen war es, ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen und gleichzeitig ein frei verfügbares Produkt anzubieten. Ich habe n8n als Fair-Code Projekt gestartet, bei dem die Community und die Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen. Unsere Community steht immer an erster Stelle. Während des letzten Jahres mussten wir ein Gleichgewicht finden zwischen unserem Wunsch, unsere leidenschaftliche Community zu unterstützen und ihr etwas zurückzugeben, und gleichzeitig als Unternehmen Einnahmen zu generieren. 

Ursprünglich habe ich n8n finanziert indem ich 2-3 Tage die Woche bei anderen Startups gearbeitet habe. Später kamen dann die Investments von VCs und Angels. Insgesamt haben wir 13.5 Mio. Dollar (1,5 Mio. Dollar Seed + 12 Mio. Dollar Series A) von Investoren wie Felicis Ventures , Sequoia Capital, firstminute Capital, Harpoon Ventures, System.One, Runa Capital und verschiedenen Angels erhalten. 

Wer ist die Zielgruppe von n8n?

Unser Tool richtet sich an Entwickler und Citizen Developer, die mit n8n Prozesse in Unternehmen automatisieren. Zu unseren Kunden zählen Startups bis hin zu Fortune-500-Unternehmen und Regierungsbehörden. 

Wie funktioniert n8n? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Tool bietet Anbindungen zu mehr als 200 verschiedenen Apps und Programmen. Benutzer können darüber hinaus über den zugänglichen Quellcode eigene Anbindungen hinzufügen oder bestehende erweitern. Neben der Automatisierung von Geschäftsprozessen kann das Produkt auch als Backend für Low-Code Produkte oder Dienstleistungen verwendet werden. Einer der Faktoren, die n8n von anderen Tools zur Workflow-Automatisierung abhebt und es leistungsfähiger macht, ist seine Erweiterbarkeit: Benutzer können eigene Funktionen, Logik und Apps hinzufügen, um komplexe Aufgaben und Geschäftsprozesse zu automatisieren. Zudem bietet unser Fair-Code Lizenzmodell viele Vorteile von Open-Source. So kann n8n z.B. auf einem eigenen Server gehostet werden, was viele Sicherheitsvorteile bietet. Neben der Funktionalität macht natürlich unsere leidenschaftliche Community von mittlerweile 16.000 Mitgliedern n8n einzigartig.

n8n, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Erfahrungen und das Feedback aus dem vergangenen Jahr zeigen uns, dass die Welt bereit ist für No-Code Lösungen und ermutigen uns, diesen Weg weiterzugehen. Die neue Finanzierungsrunde hilft uns, in den nächsten Monaten zwei Hauptziele zu verfolgen: unser Team mit Top-Talenten zu vergrößern und unser Produkt weiterzuentwickeln. Hierfür stellen wir insbesondere in den Bereichen Entwicklung, Developer Relations, Vertrieb und Marketing neue Mitarbeiter ein. Unsere oberste Priorität bleibt natürlich, ein hochwertiges Produkt zu entwickeln, das jedem, der einen Computer nutzt technische Superkräfte gibt. 

Ich sehe mich in 5 Jahren genau da, wo ich momentan auch bin. Ich mann mir einfach gerade nichts vorstellen was ich lieber machen würde, wie jeden Tag mit dem gesamten n8n Team zusammenzuarbeiten und näher dazu zu kommen, unsere Mission zu erfüllen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben

Nicht aufgeben. Was wichtig ist sind nicht die vielen Projekte, Startups etc., die nicht funktioniert haben, sondern nur das eine welches funktioniert hat.

Arbeite an etwas an dem du wirklich interessiert bist und stelle sicher, dass das auch für alle Leute, die du einstellst der Fall ist.

Anstatt viel Zeit in Pitch-Deck Erstellung oder Investor-Outreach zu stecken, verbringe sie besser damit dein Produkt zu verbessern. Ein Produkt mit Traktion ist 10x mehr Wert wie das beste Pitch-Deck.

Wir bedanken uns bei Jan Oberhauser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nimm so viele Möglichkeiten mit, wie es geht

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taismo online marketing agentur

taismo Online Marketing Agentur: Transparenz, Flexibilität und Innovation

Stellen Sie sich und das Startup taismo doch kurz unseren Lesern vor!

Online Marketing Pioniere, die sich gerne als Nerds bezeichnen. Das trifft das Team von taismo ganz gut. Als ich aus der Schule kam und andere Ihren ersten Nebenjob suchten, habe ich ein Kleingewerbe angemeldet und Marketing Abteilungen darin unterstützt, physische Reichweite zu generieren.

Das begann mit Flyer-Aktionen, ging über Gewinnspiel Aktionen im POI bis hin zu Marktanalysen und Käuferanalysen für Firmen, wie Disney, Ferrero oder Johnny Walker. Da das Studium der Wirtschaftswissenschaften mehr Anwesenheit verlangte, habe ich diese Arbeit fortan online fortgesetzt. Zeitnah bekam ich ein gutes Angebot in einer etablierten Online Marketing Agentur als Online Marketing Manager. Da gutes Online Marketing gleichermaßen IT-Skills, wie Marketingkenntnisse voraussetzt, habe ich per Fernstudium mit Informatik begonnen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte es besser machen! Während meiner Zeit als Angestellter in großen, bekannten Online Marketing Agenturen sind mir folgende Punkte übel aufgestoßen: Kunden wurden gleichbleibend nach Schema F abgearbeitet, innovative Ideen der Mitarbeiter wurden abgeblockt und das Vertriebsteam war unverhältnismäßig größer, als das umsetzende Marketing Team. Das führte zu viel Frust auf beiden Seiten. Die Mitarbeiter sollten quasi Fließbandarbeit verrichten und die Kunden waren gefangen in langen Knebelverträgen, worin nicht viel passierte.

Da ich mich schon immer sehr fürs Marketing interessierte und anderen einen Schritt voraus sein wollte, habe ich die Online Marketing Agentur taismo gegründet.

Welche Vision steckt hinter taismo?

Taismo soll eine Marke werden, die bekannt für ihre avantgardistische Denkweise ist und nur zufriedene Kunden hat. (Man soll sich stets hohe Ziele setzen ) Wir möchten regelmäßig auf Messen, durch Podcasts und Videos nicht nur eventuelle Kunden ansprechen, sondern gleichermaßen die Online Marketing Branche elementar mitentwickeln, indem wir Denkanstöße geben und innovative Ideen äußern sowie Leitfäden und Anleitungen präsentieren. Das Ziel der positiven Markenbekanntheit steht über dem Ziel, Umsatz zu generieren. Das merken Kunden selbstverständlich auch. Bereits bei Themen, wie Kulanzleistungen und den flexiblen Verträgen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu Beginn hat taismo sehr viele Aufträge White Lable für andere Online Marketing Agenturen bearbeitet. Diese Kooperationen bestehen auch heute noch. So konnte bereits ein wenig Vorarbeit und Investition geleistet werden. Mit der Zeit kamen eigene Kunden, die ersten Mitarbeiter und das Büro. Die größte Herausforderung bestand anfangs darin, Neukundenakquise als alleiniger Mitarbeiter zu betreiben. Ich war Mitglied in Netzwerken, wie dem BNI, nahm an Startup Veranstaltungen in München teil und entwickelte ein Online Meeting über die Plattform Meetup. Das war sehr zeitintensiv und der vertriebliche Aspekt hat ein wenig Überwindung gekostet.

Wer ist die Zielgruppe von taismo?

Als Online Marketing Agentur helfen wir im B2B Bereich Unternehmen, die ihre Marke Online etablieren möchten, um mehr Sichtbarkeit und damit Umsätze zu generieren. Das sind größtenteils KMU, also kleine und mittelständische Unternehmen, können aber auch Inhouse Marketing Abteilungen von größeren Firmen sein. Mit beiden Fällen haben wir bereits positive Erfahrungen sammeln können. Vom typischen KMU, wie Rechtsanwälte, Immobilienmakler oder Maschinenbauer bis zu nationalen oder internationalen Unternehmen, die Ihre Kundenansprache und Umsatzzahlen verbessern möchten.

Wie funktioniert taismo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser oberstes Ziel, positive Markenbekanntheit zu entwickeln, spiegelt sich in unseren USPs unweigerlich wider. Transparenz, Flexibilität und Innovation sind unsere obersten Gebote. Mithilfe einer eigens programmierten App (desktop und mobil), ermöglichen wir 100 %ige Transparenz für den Kunden. Über das Dashboard sehen die Kunden auf einen Blick, was gerade ansteht, warum was wann gemacht wird, wer dafür zuständig ist und vieles mehr.

Sie können direkt mit ihrem Ansprechpartner chatten, ein Online Marketing Wiki aufrufen und sogar Punkte für Mitarbeit sammeln, die dann gegen weitere Leistungen, wie Blogbeiträge oder Social Media Postings eingetauscht werden können.

Unsere Kunden zahlen bei uns für ihr Ziel, nicht für den Weg. Das heißt, dass „Upsells“ häufig einfach im Vertrag mit abgedeckt sind. In den ersten drei Monaten eines Vertrages findet bei SEO beispielsweise die Optimierung der Website statt und danach befinden wir uns in einer flexibleren Phase, worin genau das gemacht wird, was nötig ist. Kein Schema F und kein hindernden Begrenzungen.

taismo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren soll taismo bereits allgemeine Bekanntheit unter den Online Marketing Gurus aufgebaut haben und sich evtl. sogar selbst dazuzählen dürfen. Ich rechne mit ca. 15-20 Mitarbeitern und möchte mindestens einen weiteren Standort in Deutschland eröffnen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nimm so viele Möglichkeiten mit, wie es geht. Bilde Netzwerke, frage Bekannte, ob sie jemanden kennen, der dich empfehlen kann oder schaue nach Magazinen und in Social Media.

Traue dich auch in deiner Gemeinde nach Unterstützungen zu fragen. Es gibt fast immer zahlreiche ideelle sowie finanzielle Unterstützungen. Der Staat und vor allem der Kreis, in dem du ansässig bist, lebt von Unternehmern, wie dir.

Nutze Suchmaschinen, wie Google. Für Fortbildungen, Anleitungen, Tipps und Tricks. Im Zeitalter der Digitalisierung steht alles irgendwo – ausnahmslos. Damit auch du dort gefunden wirst, hole dir gute Unterstützung im Online Marketing.

Wir bedanken uns bei Dominik Breitbach für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: taismo

Kontakt:

taismo GmbH
Talanger 4a
DE-82041 Oberhaching

https://taismo.de
d.breitbach@taismo.de

Ansprechpartner: Dominik Breitbach

Social Media:
LinkedIN: https://www.linkedin.com/company/taismo
Instagram: https://www.instagram.com/taismo_online_marketing/
Facebook: https://www.facebook.com/TaismoOnlineMarketing
ProvenExpert: https://www.provenexpert.com/taismo-online-marketing/

Macht eure Hausaufgaben!

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Good News Magazin positven journalismus

Good News Magazin crossmediale Marke für positiven Journalismus

Stellen Sie sich und das Startup Good News Magazin doch kurz unseren Lesern vor!

Das Good News Magazin besteht derzeit aus uns drei Gründer:innen – David Gaedt, Lucia Lehmann und mir, Florian Vitello. Dazu kommt ein etwa 50-köpfiges Team aus freien, ehrenamtlichen Redakteur:innen David hat die Marke zunächst als reines Social-Media-Projekt gegründet. Über ein Stipendium habe ich ihn dann kennengelernt und wir haben beschlossen, das Good News Magazin gemeinsam weiter auszubauen. Ich selbst war bereits als Digitalberater für Non-Profit-Organisationen tätig, von daher hatte ich natürlich von Anfang an eine hohe Affinität zu Innovationen im Medienbereich.

Was macht das Good News Magazin? 

Das Good News Magazin ist die erste crossmediale Marke für positiven Journalismus. Wir bereiten erfreuliche und inspirierende Nachrichten auf und veröffentlichen diese über unser eigenes Onlinemagazin sowie in den sozialen Netzwerken. „Positiver Journalismus“ heißt dabei nicht, dass wir ausschließlich über rosarote Wolken berichten und alles Schlechte aus der Welt ausklammern. Wir beschäftigen uns beim Good News Magazin genauso mit der Realität wie andere Medien auch, versuchen jedoch in den Geschichten stets positive Aspekte herauszustellen und näher zu beleuchten. Kürzlich haben wir beispielsweise eine Reportage zum ehemaligen Flüchtlingscamp Moria veröffentlicht. Wir konzentrieren uns jedoch nicht darauf, ausschließlich die grausamen Umstände der Flucht darzustellen, sondern rücken in den Fokus, wie sich Menschen engagieren und versuchen, vor Ort zu helfen und zu unterstützen. Wir bieten dazu bewusst eine Ergänzung zu der bereits bestehenden Medienwelt, in der die Realität oft zu einer Dystopie verzerrt wird.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir im Gründerteam haben uns schon seit vielen Jahren ehrenamtlich für unterschiedliche Projekte engagiert. Dabei haben wir festgestellt: Wenn man wirklich etwas verändern möchte, muss man sein Ehrenamt zum Beruf machen. So können wir unsere Visionen nicht nur am Feierabend und somit quasi „nebenbei“ erfüllen, sondern uns gänzlich darauf konzentrieren. 

Welche Vision steckt dahinter?

Das Good News Magazin ist ein „Social Impact Business“. Uns geht es darum, eine echte Veränderung herbeizuführen, bestimmte Werte zu vermitteln und die Medienlandschaft zu bereichern sowie mitzugestalten. Bislang ist die Berichterstattung in Deutschland leider noch allzu häufig von Katastrophen und negativen Superlativen bestimmt – das wollen wir ändern. Wir beweisen schon jetzt: Nicht nur mit Terror, Tragödien und dem dritten T-Wort lassen sich große Reichweiten erzielen. Wir Menschen sehnen uns, von positiven Dingen umgeben zu sein – aus diesem Grund ist unsere Vision von dieser neuen Art des Journalismus kein Wunschdenken. Das Marktpotenzial ergibt sich sozusagen aus unserer Natur heraus.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir konnten von Anfang an sehr viele Menschen erreichen und haben viele positive Rückmeldungen bekommen. Für ein Unternehmen reicht das alleine aber natürlich noch nicht aus, denn die Reichweite muss auch genutzt werden, um positiven Journalismus als Genre zu etablieren. Die größte Herausforderung ist es dabei, ein breites B2B-Netzwerk aufzubauen und unsere Community im B2C-Bereich in zahlende Kund:innen zu konvertieren.  Zum Glück haben wir jedoch vom Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW erfahrene und fähige Mentor:innen und Coaches mit an die Hand bekommen, die uns dabei unterstützen, unser Geschäftsmodell tragfähiger und innovativer zu gestalten.

Wer ist die Zielgruppe?

Durch unsere langjährigen Erfahrungen mit unserer Marke in den sozialen Medien verfügen wir über ein recht genaues Bild von unserer Zielgruppe. Hauptsächlich sprechen wir mit unserem Angebot junge Frauen an, die gleichzeitig am Thema Nachhaltigkeit interessiert sind. Für die Zukunft ist es jedoch unsere Strategie, diese Zielgruppe auszuweiten. Wir wollen raus aus der Nische und rein in den Mainstream – denn positive Nachrichten sind für uns alle da!

Wie funktioniert das Good News Magazin? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Eine gleiche Marke hat es vorher im D-A-CH-Raum noch nicht gegeben, wir sind also Pioniere im Bereich positiver Journalismus. Unser klarer Vorteil ist, dass wir einen Journalismus anbieten, der über bloße Nachrichten hinausgeht, weil es den Menschen besser gehen soll, nachdem sie unser Medienangebot genutzt haben. Das Produkt, das wir anbieten, ist somit ein Kognitives! Ein wichtiger Faktor, der das Good News Magazin besonders macht, ist zudem unser crossmedialer Ansatz. Anders als viele etablierte Medien, die sich erst nach und nach verschiedene Kanäle erschlossen haben, wird unsere Marke von Anfang an so gedacht, dass sie über alle Ausspielwege funktioniert. So bieten wir mit „Weltaufgang“ einen eigenen Podcast, haben unsere Onlineplattform und nutzen die sozialen Netzwerke ausgiebig – und das nicht nur zur Zweitverwertung unserer Inhalte, sondern mit Unique Content explizit für die dort zu erreichende Zielgruppe,

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?  

In fünf Jahren wollen wir DIE Anlaufstelle für positive Nachrichten sein – nicht nur in Deutschland, sondern international. Dazu erarbeiten wir bereits ein Konzept, um das Good News Magazin künftig in weiteren Sprachen anbieten zu können. Unternehmerisch werden wir eine Plattform sein, die vielen ökologisch und sozial nachhaltigen Menschen, Marken und Produkten eine Stimme gibt. Zudem träumen wir davon, neben unseren digitalen Inhalten langfristig auch ein hochwertiges Print-Magazin auf den Markt zu bringen. Auch wenn immer wieder vom Ende der Printprodukte die Rede ist, sind wir fest davon überzeugt, dass es einen großen Markt für qualitative Magazine mit einem klaren Fokus und deutlichen USPs gibt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Tut euch mit Leuten zusammen, die etwas ähnliches machen! Kooperiert, erschafft gemeinsam und helft euch gegenseitig dabei, eure Visionen in die Tat umzusetzen.
  2. Macht eure Hausaufgaben! Informiert euch über eure Branche, macht eine gründliche Marktanalyse und findet alles heraus – von der Beschaffenheit der Zielgruppe bis hin zum richtigen Pricing.
  3. Habt Geduld! Wer wirklich Erfolg haben will, braucht einen langen Atem. Ich bin selbst ein extrem ungeduldiger Mensch und weiß daher, wovon ich rede. Mit großer Wahrscheinlichkeit kommen auch magere Zeiten. Das ist ganz normal. Aber wenn du ein gutes Bauchgefühl hast, dann bleib am Ball und du wirst für diene Ausdauer belohnt werden.

Wir bedanken uns bei Florian Vitello für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kosteneffizienz im Business: Stellschrauben für Gründer

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Kosteneffizienz Business: Stellschrauben Gründer

Die Rechnung ist einfach: Nimmt das eigene Unternehmen mehr Geld ein als es ausgibt, ist das gut. Was in der Theorie stimmig klingt, ist in der Praxis nicht immer umsetzbar. Vor allem in den ersten Monaten nach der Gründung muss das Startup seine Kosten tragen, kann aber häufig noch keine großartigen Geldeingänge verbuchen. Dieses Time Lag will ebenso überwunden werden, wie eventuelle Ausfälle nach dem ersten großen Erfolg. Vor allem die Fixkosten sind es, die regelmäßig zu Buche schlagen – unabhängig davon, wie viel Geld wieder in die Kasse gespült wird. Auch wenn das Business richtig gut läuft, lohnt sich deshalb ein Blick auf diese regelmäßigen Betriebsausgaben.

Verträge mit Bedacht abschließen

Als Gründer möchte man von allem das Beste für sein Unternehmen – das ist nachvollziehbar und gut so. Doch das, was am besten ist, muss nicht immer das sein, was am teuersten ist.

Geschäftskonto: Vergleichen lohnt sich

Wer beispielsweise beste Business Konten im Vergleich recherchiert, stellt schnell fest: Immer mehr Banken bieten auch Geschäftskunden ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren. Beim Blick auf die enthaltenen Dienstleistungen sind viele Unternehmer überrascht – Abstriche muss man auch bei vielen gratis Geschäftskonten nicht machen. Es muss also nicht immer das teure Business Konto bei der hiesigen Hausbank sein. Viel wichtiger ist es, dass der Gründer Angebote vergleicht und diejenigen herausfiltert, welche Services beinhalten, auf die er im Geschäftsalltag nicht verzichten kann.

Gastronomen und Einzelhändler sollten dabei zum Beispiel großes Augenmerk darauflegen, dass die kostenlose Bargeldabhebung in der Nähe möglich ist, dass die Möglichkeit besteht, Wechselgeld zu bekommen und regelmäßige Einzahlungen unkompliziert abzuwickeln. Für Betreiber von Online Shops liegt der Fokus hingegen darauf, dass Geldtransaktionen wie Zahlungseingänge von Kunden, kostenfrei sind. Ein Geschäftskonto sollte immer so individuell sein wie das Startup, welches es nutzt.

Freelancer: Flexible Mitarbeiter

In vielen Betrieben schlagen Lohn- und Gehaltszahlungen ordentlich zu Buche. Diese Ausgaben sollten sich im besten Fall durch Einnahmen wieder relativieren. Doch gerade im Anfangsstadium nach der Gründung bleibt dieser Relativierungsprozess noch aus. Wer dennoch Arbeit auf Dritte ausverlagern muss, diesen aber noch keine feste Auslastung bieten kann, tut deshalb oft gut daran, motivierte Personen als Freiberufler zu engagieren. Der Vorteil: Im Wettbewerb um einen guten Auftrag finden sich meist viele Profis, so dass der Gründer von der Expertise seines Freelancers profitiert. Fällt weniger Arbeit an, verursacht der Freelancer keine Kosten, dennoch besteht aber häufig die Option, diesen als freien Mitarbeiter vertraglich an das Unternehmen zu binden – beispielsweise indem man ihm eine gewisse Mindestauslastung zusichert oder Stunden bei ihm reserviert.

Der Vorteil: Der Gründer kann sich überlegen, welche Arbeiten er auslagern möchte, ohne dabei auf Biegen und Brechen eine klare Stelle zu definieren und zu schaffen.

Besonders gerne verlagern Startups die folgenden Bereiche aus und vergeben diese an sogenannte VAs, virtuelle Assistenten:
  • Backoffice, Terminplanung, Geschäftsreiseplanung, vorbereitende Buchhaltung
  • Auftragsabwicklung mit Angebotserstellung, Auftragserfassung, Versandvorbereitung und Rechnungsstellung
  • Kunden Service mit Beantworten von Kundenanfragen per E-Mail, Telefon oder Social Media
  • Website Spezialisten für die Erstellung von Grafiken, Layouts und der gesamten Homepage
  • Experten für Online Shop Aufbau und Pflege
  • SEO Texter für das Erstellen werbewirksamer Texte auf eigener Homepage oder auf anderen Websites (Stichwort Linkbuilding)
  • Social Media Manager für die Erstellung von Content und die Community Pflege, teilweise samt Anbahnung von Influencer Kampagnen

Coworking und Homeoffice statt Mietbüro

Zugegeben, es ist toll, eine feste Base für sein Startup zu haben – idealerweise passt der Stil der Einrichtung perfekt zur Message des Unternehmens. Viele Gründer machen sich deshalb schon früh auf die Suche nach passenden Räumlichkeiten – diese verursachen dann Kosten, unabhängig davon, wie viele Mitarbeiter tatsächlich arbeiten oder wie gut das Business gerade läuft.

Durch die Krise nutzen immer mehr Unternehmen ohnehin Office – vor allem in jungen und volatilen Startups kann man diesen Trend gut beibehalten. Natürlich kann eine enge Zusammenarbeit den kreativen Prozess stark fördern – in diesem Rahmen kommt beispielsweise das Anmieten von Büroplätzen in einem Coworking Space in Frage. Wer die starke Motivation von Mitarbeitern und Freelancern fördern möchte, kann ortsunabhängige Remote Jobs anbieten und es Mitarbeitern ermöglichen, auf Reisen zu gehen

Bildquelle: pexels

Autor: Ina Geißler

Kosteneffizienz im Business: Stellschrauben für Gründer

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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