Montag, Februar 9, 2026
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Seid bereit Expertise und Kritik anzunehmen

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benfit nutrition

BenFit Nutrition gesundes und sättigendes High-Protein Weißbrot

Stellen Sie sich und das Startup BenFit doch kurz unseren Lesern vor!

Das Düsseldorfer Start-up BenFit Nutrition von Gründer Benjamin Jakob revolutioniert den Backwaren-Markt: Mit den weltweit ersten High-Protein Backwaren aus hochwertigem und nachhaltigem Eiweiß, die kalorienreduziert und ohne Zuckerzusatz hergestellt werden, vereint die innovative Brand ihre Vision für Brot und die Leidenschaft für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Gestartet mit dem Ziel, die Weißbrot-Revolution einzuläuten, bietet BenFit Nutrition seit 2018 gesundes und sättigendes High-Protein Weißbrot an. In Zukunft wächst das Sortiment des Unternehmens um weitere spannende Alternativen zu herkömmlichen Weizenprodukten und mehr: vegane Bio-Produkte sowie eine Vollkornlinie sollen schon bald das innovative Portfolio erweitern.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

BenFit-Nutrition resultiert aus dem Instagram-Account @benfit und wurde von Gründer Benjamin Jakob ins Leben gerufen. Neben seinem Studium im Bereich Finance/BWL ist er ausgebildeter Fitnesscoach und Ernährungsberater. Gesunde Rezepte mit detaillierten Nährwertangaben füllten seit Beginn den Instagram-Feed von @benfit und gaben der Community wertvolle Tipps, um sich nachhaltig gesund ernähren zu können.

Gesunde, leckere Sandwich- & Panini-Rezepte waren besonders beliebt und @benfit wurde im Jahr 2018 zum reichweitenstärksten Food-Account in Deutschland. Daraus resultierte die Idee eine gesunde und nachhaltige Brotvariante zu entwickeln, die anders als „normale“ Eiweißbrote nicht mit minderwertigem Sojaprotein versetzt ist, sondern einen sehr geringen Fettanteil besitzt und damit deutlich kalorienreduziert ist. Backwaren wie Bagels, Toast, Laugenstangen & Co. mit Mehrwert wurden auf den Markt gebracht. Zusätzlich verfolgte BenFit-Nutrition das Ziel, Unverträglichkeiten und Trends wie high-protein, glutenfreie, vegetarische und auch vegane Ernährung sowie Bio-Ernährung zu bedienen.  Gestartet mit dem Ziel, die Weißbrot-Revolution einzuläuten, bietet BenFit-Nutrition seit 2018 gesundes und sättigendes High-Protein Weißbrot an. Die sogenannte #weissbrotrevolution war geboren und der eigene Webshop www.getbenfit.com  gelauncht. 

Welche Vision steckt hinter BenFit?

Gesunde Ernährung ist unsere Leidenschaft. Unsere Kunden wünschen sich erstklassige Produkte und Services, die ihren individuellen Bedürfnissen und informierten Wertvorstellungen entsprechend zu einer nachhaltigen und gesunden Ernährung beitragen. Diese Bedürfnisse wollen und können wir langfristig bedienen. Neben gesunden und ausgewogenen Brot- und Backwaren revolutionieren wir ebenfalls den Snack-Bereich und werden unser Portfolio gezielt um weitere Substitutionsprodukte für eigentlich „ungesunde“ Lebensmittel mit Mehrwert erweitern. Im Zuge der diesjährigen Biofach erweitern wir unser bisheriges „high-protein“ und „glutenfreies“ Sortiment um unsere umfangreiche Biolinie und werden dieses Jahr ebenfalls weitere vegane Produkte auf den Markt bringen. Eine nachhaltige vegane und vegetarische Ernährung im Bereich Frühstück und „Snacking“ ist mit unseren Produkten nachhaltig möglich.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Grundsätzlich ist eine der größten Herausforderungen zu Beginn der Gründung die richtige Finanzierungsform und Finanzierungshöhe zu wählen. Es sollte mit ausreichend Kapital für mindestens zwei Jahre geplant werden und dabei einfach auf den richtigen Partner gesetzt werden. Erfahrungsgemäß gibt es gute Möglichkeiten für Gründungsfinanzierungen, die erste Wachstumsfinanzierung ist Richtung FK aber sehr viel schwieriger zu bekommen. Wir konnten uns früh renommierte Top-Partner ins Boot holen (NRW.Bank & Dr. Michael Kern) und mit deren EK stark skalieren und wachsen. Glücklicherweise liegt ein Großteil der Anteile bei uns und unsere Gesellschafter bereichern unseren Cap-Table um Smart Money und Know-How.

Andere Start-Ups haben aufgrund fehlender liquider Mittel aus FK leider oft die Problematik, dass Anteile zu niedrigen Bewertungen zu früh abgegeben werden müssen. Wir sind jetzt glücklicherweise an einem Punkt, dass wir aufgrund der Unternehmensentwicklung FK bekommen. Dieser Schritt ist allerdings nicht einfach gewesen und hat viel Zeit, Geduld und einen sehr starken Wachstums-Case gebraucht.

Wer ist die Zielgruppe von BenFit?

Wir bedienen verschiedene Zielgruppen. Klar im Fokus ist unsere weibliche Zielgruppe von 16-56 Jahren. Erfahrungsgemäß achten Frauen noch bewusster auf ihre Ernährung und verstehen die Einzigartigkeit und die Mehrwerte unserer Produkte sehr gut. Die Zielgruppe achtet gezielt auf den nachweislich, sättigenden Effekt unserer Produkte und den ausgewogenen Geschmack in Kombination als Substitutionsprodukt. Wir haben bei unserer weiblichen Zielgruppe eine wiederkehrende Kundschaft von über 50 Prozent. Ein Großteil auch als Abo-Kunden.

Aufgrund unserer Zusammenarbeit mit Profisportlern und u.a. dem Sponsoring für Werder Bremen entdecken auch immer mehr Männer unser BenFit-Portfolio und sind besonders von den Mehrwerten in Kombination mit sportlicher Aktivität begeistert. 

Wie funktioniert BenFit? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

BenFit bietet einen nachweislichen Mehrwert im Bereich Brot- und Backwaren, Frühstück sowie Snacks. All unsere Produkte fördern die eigene Sättigung und sind mit einem hohen Proteingehalt angereichert. Wir haben z.B. die einzigen Produkte im Bereich Backwaren auf dem Markt, die zugleich glutenfrei und high-protein sind. Mit den BenFit-Produkten ist es leicht eine gesunde Ernährung nachhaltig zu verfolgen. In Zukunft werden wir neben der vegetarischen Ernährungsform auch noch verstärkt das vegane Portfolio ausbauen sowie um Bio-Produkte erweitern.

BenFit, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind dabei eine stark wachsende Consumer Brand aufzubauen, die dafür bekannt ist nachhaltige und gesunde Produkte im Bereich Frühstück, Backwaren und Snacks anzubieten. Dort setzen wir gezielt auf die Mehrwerte high-protein, vegetarisch, vegan, glutenfrei und bio. Wir planen für dieses Jahr den weiteren Ausbau unserer eigenen Kanäle (2019-2020 / 2500% Umsatzwachstum) und weitere Platzierungen im Bereich LEH, Drogerie und BtoB. Unser gesundes Delivery-Konzept „BenFit-Eats“ ist sehr erfolgreich gestartet und für 2021 Q3 gehen wir mit einem sehr spannenden digitalen Projekt für die BenFit-Community an den Start. Da wir bereits heute viele internationale Kunden haben, streben wir in fünf Jahren natürlich die weitere Internationalisierung über die D-A-CH Region hinaus an sowie die Erweiterung unseres Produktportfolios um viele innovative Produkte. Hier bietet der Lebensmittelmarkt noch sehr viel Potential. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Glaubt zu 100 % an eure Idee und lasst euch von Rückschlägen und Zweiflern nicht entmutigen. Es wird einige davon geben. 

2. Sucht euch ein fähiges und motiviertes Gründerteam mit unterschiedlichen Experten. Als einzelner Gründer stößt man schnell an seine Grenzen. Erweitert euer Team möglichst um „Smart-Money“ und seid bereit Expertise und Kritik anzunehmen.  

3. Überblickt immer eure Finanzen, fangt früh an gezielt zu budgetieren und plant gezielt und früh genug die nächsten Wachstumsschritte.

Fotograf: Andreas-Endermann

Wir bedanken uns bei Benjamin Jakob für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei mutig und offen

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StartUp MOM accelerator mütter

StartUp MOM unterstützt gründungsinteressierte Mütter- MOM ACCELERATOR dreimonatiges Programm

Stellen Sie sich und das Startup Start Up MOM doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Ekaterina Arlt-Kalthoff, ich bin Gründerin von StartUp MOM. Meine neue Plattform unterstützt gründungsinteressierte Mütter bei der Entwicklung ihrer neuen Geschäftsidee mit wertvollen Tipps und Informationen. Ich habe selbst vor sechs Jahren, als unser Sohn noch klein war, mein Unternehmen MAMI POPPINS gegründet und bin seitdem Ansprechpartnerin für Familien, wenn es um das Thema „Babyausstattung mieten, testen, kaufen“ geht. Als studierte Marketing-Expertin habe ich mich damals in der Elternzeit innerhalb von drei Monaten selbstständig gemacht.

Warum haben Sie sich entschlossen StartUp MOM zu gründen?

Als im Frühjahr die Welt still stand und alle zuhause bleiben mussten, wurde ich von vielen anderen Müttern kontaktiert, die planten ein eigenes E-Commerce-Business aufzubauen. Sie baten mich um Rat, da zahlreiche von ihnen befürchteten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Kurzerhand habe ich ein eigenes Online-Portal aufgebaut, das meine Erfahrungen aus 15 Jahren Selbstständigkeit bündelt und den Gründerinnen zur Verfügung stellt: Start Up MOM.

Was war bei der Gründung von StartUp MOM die größte Herausforderung?

Bei diesem Projekt gab es zu Beginn kaum Herausforderungen für mich. Ich habe einfach einen Blog gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung an andere Mütter, weiter zu geben. Dann reifte die Idee von dem ersten MOM Business Accelerator. Die von mir angefragten Expertinnen waren sofort begeistert und haben mir zugesagt als Mentorinnen zur Verfügung zu stehen. Wie bei jedem schnell wachsenden Team gab es nun einige organisatorische Herausforderungen. Wir mussten uns auf zuverlässige Tools und passende Methoden für uns und für unsere Teilnehmerinnen verständigen. Dank der voranschreitenden Digitalisierung konnten wir dies aber schnell koordinieren.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Meiner Meinung nach sollten Gründer/-innen so früh wie möglich von der eigenen Gründungsidee erzählen. Nur so kann man echtes und ungefiltertes Feedback bekommen, um das eigene Produkt oder die Dienstleitung zu verbessern. Ich selbst gehe recht schnell mit meiner Idee raus in die Welt und hole mir aktiv Feedback ein. So habe ich es sowohl bei Mami Poppins als auch mit StartUp MOM praktiziert. Dadurch entwickle ich meine Geschäftsmodelle stets mit meinen Kunden gemeinsam weiter.

Welche Vision steckt hinter StartUp MOM?

Meine Vision ist es, Mütter, die gerne ihr eigenes Unternehmen gründen möchten, bestmöglich zu unterstützen. Auf diese Weise versuche ich, einen Beitrag gegen Arbeitslosigkeit und Altersarmut in Bezug auf die Zielgruppe „Mütter“, zu leisten. Sie sollen im Rahmen unseres dreimonatigen Programms „MOM ACCELERATOR“ nicht nur gründen, sondern Methoden erlernen, wie sie flexibel auf Marktgeschehnisse reagieren können, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Dafür werden sie durch professionelle Mentorinnen aus verschiedenen Fachbereichen, für ihren Unternehmensstart perfekt vorbereitet. Mit dem MOM ACCELERATOR, einem 12-Wochen-Online-Gründungsprogramm, der zahlreiche Vorträge, Unterlagen und den persönlichen Kontakt zu den Expertinnen beinhaltet, sollen Mütter ihren Traum von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich verwirklichen lernen.

Wer ist die Zielgruppe von StartUp MOM?

Die Zielgruppe von StartUp MOM sind Mütter zwischen 25 und 45, die sich endlich etwas Eigenes aufbauen möchten, fundiert und mit Fokus auf die erfolgreiche Vermarktung.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich finde, dass es unzählig viele und ausgezeichnete Möglichkeiten gibt, sich über das Thema „Unternehmensgründung“ zu informieren. Nach meinen Recherchen habe ich aber bisher keine Plattform gefunden, die sich speziell mit den besonderen Anliegen von Müttern, die sich selbstständig machen möchten, beschäftigt. Hier schließen wir eine Lücke.

StartUp MOM, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

„Mütter gründen anders“ lautet der Slogan von StartUP MOM, und so haben wir auch unser Programm MOM ACCELERATOR konzipiert. Das Programm startet am 1. März 2021. Mütter aus ganz Deutschland können es unkompliziert nutzen. Wir haben den MOM ACCELERATOR so konzipiert, dass die einzelnen Themen jederzeit abrufbar sind. Ein Beispiel: Unsere Kurse dauern nur ein bis zwei Stunden. Wenn eine Mutter nicht live teilnehmen kann, weil sie beispielsweise ein krankes Kind zuhause hat, kann sie die Stunden einfach später und zeitlich unabhängig als Mitschnitt nachholen.

Mit unseren erfahrenen Mentorinnen, bieten wir Coachings für folgende Bereiche an: Marketing-Strategien, Online-Marketing, Fördergelder und Finanzierung, Entwicklung von Corporate Design, rechtliche Fragestellungen, Unternehmenskommunikation und PR, Entwicklung von Video, Podcast u.v.m. Auch rund um die Themen Zeit- und Projektmanagement sowie Berufshaftpflicht haben wir Fachleute in unserem Netzwerk. Wir coachen in Einzelgesprächen und Teams. Durch den Austausch unter Gleichgesinnten in einer eigenen Facebookgruppe, bietet StartUp MOM den Teilnehmerinnen außerdem an, das Wissen der Mehrheit für sich nutzen. Auch nach Abschluss des MOM ACCELERATOR bleiben die Teilnehmerinnen als Alumni im Netzwerk.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren?

In fünf Jahren, ist StartUp MOM mit ihrem Accelerator Programm DER Ansprechpartner für selbständige Mütter und die, die es werden möchten. Hier finden Mütter Expertinnen-Wissen, Netzwerk und Unterstützung auf deutschlandweiter Ebene.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Hole dir frühzeitig einen Sparringspartner. Mütter gründen oft im Alleingang und ohne professionelle Begleitung. Das kann manches schwieriger machen.
Tipp 2: Sei mutig und offen auch Geld in die Hand zu nehmen. Eine erfolgreiche Selbstständigkeit muss professionell aufgestellt werden.
Tipp 3: Zum Unternehmertum gehören Erfolg und Misserfolg: Trau dich, weiter zu machen und dein Geschäftsmodell stets weiter zu entwickeln.

Foto : Meike Wirsel

Wir bedanken uns bei Ekaterina Arlt-Kalthoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: StartUp MOM

Kontakt

StartUp MOM
Luegplatz 2
DE-40545 Düsseldorf
https://startup-mom.de
info@startup-mom.de

Ansprechpartner: Ekaterina Arlt-Kalthoff

Social Media
Instagram: www.instagram.com/startupmom_official/
Facebook: www.facebook.com/startupmom
Xingwww.xing.com/profile/Ekaterina_ArltKalthoff/portfolio
LinkedInwww.linkedin.com/in/ekaterina-arlt-kalthoff-987b4b12/

Rückschläge sind Lernprozesse

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DESI

DESI: Desinfektion auf Wasserbasis- Viren bekämpfen

Stellen Sie sich und DESI doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, das ist die Herrmann Lack-Technik GmbH, www.l-tec.com sind eigentlich ein seit Jahrzehnten etabliertes, mittelständiges Unternehmen im Bereich Lösungen für Lacke und Lackieranwendungen in der Kfz-Branche. In der Herrmann Group, www.herrmann.de  werden außerdem Hebebühnen mit den neuesten technischen Ansprüchen hergestellt und weltweit vermarktet. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das ist Corona geschuldet. Unser CEO, Johannes Herrmann, ist ein Selfmade Man, der für anstehende komplexe Probleme einfache Lösungen sucht. Natürlich ist er mit seinen Unternehmen und den dort arbeitenden Mitarbeitern auch von Corona betroffen, und so sann er über Lösungen nach. Im Laufe der Jahrzehnte, in denen es die Herrmann Group gibt, haben sich so einige Kontakte weltweit aufgebaut und durch seine vielen Reisen in alle Welt konnte er nun genau diese Kontakte nutzen, um zu sehen, was in anderen Ländern getan wird, speziell in Asien, um der Pandemie Herr zu werden, bzw. einen guten Schutz zu entwickeln.

Welche Vision steckt hinter DESI?

Hinter DESI www.desi-s.com steckt die Vision, aber auch der Anspruch, eine Produktfamilie entwickelt zu haben, die die Bedürfnisse der Menschen erkennt, aufgreift und Lösungen bietet. Das Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit verknüpft mit der Hoffnung auf etwas Normalität und Schutz ließ Johannes Herrmann nach Produkten suchen, die in jedem Bereich anwendbar sind – vom Privathaushalt bis zur Produktionsstätte. Zudem spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle in seinen Überlegungen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, gute und bewährte Produkte zu finden, die auch tun, was sie versprechen. Eine ganz andere Art der Herausforderung war es, eine Lieferkette aufzubauen. Dank seiner motivierten Mitarbeiter, die Erfahrung im Bereich internationaler Lieferketten haben, ist dies aber gelungen. 

Dann ging man daran, die erhaltenen Produkte für den Markt hier zu testen und so aufzubereiten, dass sie auch den höchsten Ansprüchen der Verbraucher Rechnung tragen. Wieder konnte Johannes Herrmann sich auf sein Team, diesmal aus Technikern und Ingenieuren, verlassen. Viele Produkte wurden getestet. Ideen aufgegriffen und wieder verworfen, weiterentwickelt bis schließlich ein Produktportfolio entstand, das die hohen Ansprüche an Wirksamkeit, Effektivität, Nachhaltigkeit und Schutz erfüllt.

Nun kam sein Marketing/Verkaufsteam zum Einsatz. Es galt Marktforschung zu betreiben, Vertriebswege aufzutun, Werbemaßnahmen zu entwickeln. Hier setzt man teils auf klassische Werbemaßnahmen in den Printmedien, aber auch Facebook und Instagram, eine Webseite werden bedient und mit Beiträgen versorgt. Finanziert wurde das ganze über die Firma selbst. Erlöse aus anderen Bereichen der Herrmann Lack-Technik GmbH wurden eingesetzt.

Wer ist die Zielgruppe von DESI?

Die Zielgruppe von DESI? – Jeder, der eine gutes in sich greifendes Desinfektionssystem anwenden möchte, angefangen bei der Luftdesinfektion bei Aerosolgefahr, bis hin zur Oberflächendesinfektion von Mensch, Tier, Möbel etc.

Wie funktioniert DESI? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das DESI-System funktioniert auf zweierlei Weise:

Luftdesinfektion

Immer wieder hören wir davon, dass Covid durch Aerosole in der Luft übertragen werden. Aus diesem Grund wird Lüften unheimlich propagiert. Doch das, so mussten viele feststellen, ist gar nicht so einfach. Wann lüfte ich, wie lange? Wann weiß ich, wann ich genug gelüftet habe. Und manche Räumlichkeiten eignen sich gar nicht, etwa weil die Fenster fehlen, nicht zu öffnen sind oder es zu laut ist. 

Da kommt nun unser DESI MONITOR ins Spiel. Er misst die Raumluftqualität auf mehrfache Weise in einem einfachen Ampelsystem (TVOC, CO2, Luftfeuchtigkeit,…) Grüne Anzeige – alles super, gelbe Anzeige – immer noch ok, rote Anzeige – jetzt musst du lüften. Springen die Werte von rot wieder auf grün, kann man die Fenster wieder schließen. So einfach – und doch so effektiv.

Da aber wo lüften nicht möglich ist, gibt es Luftreinigungsgeräte, die zum Einsatz kommen, je nach Raumgröße. Das komplette Luftvolumen sollte 5-6 mal in der Stunde umgewälzt werden, um eine gute aerosolfreie Luft zu gewährleisten.

Oberflächendesinfektion/Luftaufbereitung:

Zuerst einmal wird normales Leitungswasser in einem PLASMA FLUIDER aufbereitet und in ein H2O2-Fluid mit einer Konzentration von 80ppm verwandelt. Das angewandte Verfahren ist unglaublich simpel. H2O2 ist schon seit 200 Jahren bekannt in der Medizin als Desinfektionsmittel.

Über verschiedene Vernebler, je nach Raumgröße und Anwendungsbereich, wird das Fluid dann sehr fein kaltvernebelt. Der Nebel steigt in die Luft und senkt sich wieder ab. Somit werden Oberflächen fein benetzt, ohne nass zu sein und das H2O2 kann seine desinfizierende Wirkung entfalten. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass das sich niedersinkende H2O2 in seine Bestandteile, Sauerstoff und Wasser, zerfällt und somit die Raumluft mit Sauerstoff anreichert. Auch das ist wunderbar messbar mit dem MONITOR. Ein Nachwischen ist nicht nötig. Und da es sich um einen sehr feinen Nebel handelt, bleicht er auch nicht aus oder greift Oberflächen wie Haut, Stoffe, Lacke an. Die Nachhaltigkeit ist also wieder gewährleistet, zumal Reste des Fluids einfach über den Ausguss entsorgt werden können, ohne die Umwelt zu belasten. Und mit dem Preis von 5-10 Cent pro Liter Desinfektionsmittel ist der Preis unschlagbar.

Was uns von anderen Anbietern unterscheidet? Wir bieten eine komplette Versorgung der Bedürfnisse des Verbrauchers an. Nicht nur ein Produkt. Wir haben daraus ein System entwickelt und uns wirklich Gedanken gemacht, welche Branche welche Produkte benötigt. Wie wir dem Privathaushalt weiterhelfen können. Wie aber auch das Großunternehmen seine Produktion am Laufen halten kann.

DESI, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Covid wird uns noch eine lange Zeit begleiten. Wir denken, die Menschen sind jetzt sensibilisiert. Wir müssen einen Weg finden uns nachhaltig so zu schützen, dass wir wieder zu einer neuen Normalität finden können. Mit unserer Produktfamilie können wir diesen Weg gut beschreiten. In fünf Jahren? Wir werden weiterhin die Augen offenhalten für gute Produkte, Ideen, Nachhaltigkeit und Innovationen. Wenn es den Menschen um uns hilft, ist uns auch geholfen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Seien Sie überzeugt von Ihren Vorstellungen, von Ihrer Vision
  • Machen Sie sich auf einen Lernprozess gefasst – Rückschläge sind Lernprozesse
  • Verlieren Sie über allen Herausforderungen nicht den Nutzen für die Menschen aus den Augen, die Ihr Produkt, Ihre Idee den Menschen bringen kann

Wir bedanken uns bei Johannes Herrmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: DESI

Kontakt:

Vertriebsbüro DESI
In der Leiten 16
DE-97633 Großeibstadt

Zentrale Herrmann Lack-Technik GmbH
Bahnhofstr. 32
DE-93483 Pösing
https://desi-s.shop/de
info@desi.de

Ansprechpartner: Michaela Lynes (Leitung Vertrieb DESI) und Johannes Herrmann ( CEO)

Social Media
Instagram: www.instagram.com/desisystem.de
Facebook:  www.facebook.com/desisystem.de

Disruptiv denken

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Northern Data

Northern Data: Rechenzentren für High Performance Computing (HPC)

Stellen Sie sich und das Startup Northern Data doch kurz unseren Lesern vor!

Die Northern Data AG hat sehr früh als Bitcoin-Miner auf eigene Rechnung angefangen, und dabei haben wir in knapp acht Jahren immenses Knowhow gesammelt, insbesondere, was Bau und Betrieb von Rechenzentren für High Performance Computing (HPC) angeht. Heute entwickeln und betreiben wir auf breiter Basis HPC-Infrastrukturlösungen und zählen unter anderem globale Konzerne zu unseren Kunden.

Das Wachstum von Northern Data ist deshalb so stark, weil wir zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Konzept an den Markt gegangen sind und heute auf eine massive Nachfrage nach HPC-Rechenkapazität treffen. 2020 war das erste Geschäftsjahr der neuen Gesellschaft, die aus dem Zusammenschluss zweier Vorläufergesellschaften hervorgegangen ist. Investoren, die heute aufgrund dieser Leistung an uns glauben, schätzen wir sehr als zuverlässige Partner und große Unterstützer. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? Welche Idee steckt hinter Northern Data?

Northern Data ist mit dem Ziel angetreten, dem Kunden schnell und zuverlässig genau die maßgeschneiderte HPC-Lösung anzubieten, die auf seine Aufgabenstellung zugeschnitten ist. Dabei stehen Zeit- sowie Kosteneffizienz im Mittelpunkt. Diese Prämisse gilt als permanenter Gradmesser für unser unternehmerisches Handeln.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Ganz klar: Die beiden größten Herausforderungen bestanden zum einem im Management der großen Wärmemengen sowie parallel dazu der ständigen Optimierung unserer Hardware. Dabei sollte man wissen, dass HPC-Rechenzentren besonders viel Abwärme erzeugen. Zu hohe Temperaturen beziehungsweise eine mangelhafte Kühlung des Rechenzentrums aber können Rechner lahmlegen, weil die Chips durchbrennen. Um dies zu verhindern braucht es effiziente Kühltechniken, die wir sehr erfolgreich selbst entwickelt haben, denn gleichzeitig soll dafür nur wenig oder gar keine Energie verbraucht werden, um das Rechenzentrum so energieeffizient wie möglich zu betreiben.

Ein Maß dafür ist der PUE-Wert. PUE steht für Power Use Effectiveness. Dieser Wert gibt das Verhältnis der für das Rechenzentrum insgesamt eingesetzten Energie zu der Energiemenge an, die nur für die Rechenleistung verwendet wird. Wir erreichen mit unserer Kühlung bereits PUE-Werte von 1,1 und darunter. Das bedeutet, dass bei uns weit über 90 Prozent der Energie direkt in die Rechenleistung fließen, das entspricht im internationalen Vergleich einer Spitzenposition. 

Wer ist die Zielgruppe von Northern Data?

Wir konnten im Zuge der letzten Jahre einen enormen und noch nie dagewesenen Bedarf an Lösungen im Bereich High Performance Computing identifizieren. Parallel gab es immer neue Anwendungsfelder, wobei HPC nicht mehr nur in der Forschung, sondern auch vermehrt in der Industrie angewendet wird. Damit einher gingen immer mehr Abnehmer aus allen Bereichen von HPC, vor allem große Unternehmen und Konzerne, die zuverlässige, sichere und kosteneffiziente HPC-Rechenleistung brauchen.

Unsere Rolle liegt schlussendlich in der Anwendung von Know-how in technisch anspruchsvollen Umfeldern, in denen für diese Zielgruppen hohe Rechenleistung in kürzester Zeit benötigt wird. Technologien wie Rendering, autonomes Fahren, Kryptowährungen oder Künstliche Intelligenz fordern dabei unsere HPC-Infrastruktur sowie unsere Expertise. Wir helfen damit unseren Kunden, in der Regel international agierende Konzerne.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das fängt gleich beim Erstkontakt mit den Kunden an. Wir beraten unsere meist global agierenden Partner schon bei der Konfiguration der Hardware und können auf Sonderwünsche eingehen bis hin zur Wahl der Region des Standorts.  Ist dieser erste Schritt gemacht, installieren wir die technologisch höchst anspruchsvolle Infrastruktur. Anhand unseres Fachwissens und einer eigenen Managementsoftware können wir die Installation und Inbetriebnahme von Hardware in einem Bruchteil der Zeit abschließen, die unsere Mitbewerber dafür bräuchten. Das ist Fakt. 

Außerdem beweisen wir uns mit nachhaltigen Wirtschaftskonzepten. Wo immer es geht, greifen wir in unserer Strategie auf die Versorgung mit regenerativen Energien zurück, das ist insbesondere in Skandinavien der Fall. Dort nutzen wir bevorzugt regional überschüssigen Strom aus Wasserkraft. Darin sehen wir auch einen unserer wichtigsten Unternehmensaufträge: Wirtschaft und Nachhaltigkeit miteinander verknüpfen. Umweltverantwortung ist für uns insofern ein gelebtes Motto. 

Northern Data wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser know-how-basiertes Geschäftsmodell hat sich bewährt. Und wir wachsen schnell. Wir sind heute schon einer der führenden Anbieter im Bereich HPC-Rechenleistung. Mit Blick auf die kommenden fünf Jahre wollen wir diese Position stetig weiter ausbauen. Das bedeutet, neue Standorte zu erschließen und auszubauen sowie unsere Kundenbasis zu verbreitern. Das bedeutet auch, sich nicht auszuruhen, sondern auch das eigene Knowhow im Sinne der Innovationsführerschaft stetig weiter zu entwickeln. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Jeder Gründer muss wissen, dass sich unterschiedliche Rahmenbedingungen am Markt gegenseitig ergänzen. Das bedeutet, dass der Standort Deutschland neben seiner Attraktivität zugunsten der etablierten Schlüsselindustrien auch offen für hochtechnologische Geschäftsmodelle ist. Insofern profitiert jedes scheinbar noch so traditionelle wirtschaftliche Umfeld von Innovationen. Wir bei Northern Data wollen Beispielgeber für dieses Prinzip sein. 

Das führt mich auch gleich zum zweiten Punkt: Gründer müssen disruptiv denken. Mit Produkten oder Services zu reüssieren, die es bereits gibt, ist schwierig. Ein Gründer muss daher idealerweise ein Konzept haben, das eine komplette Branche revolutionieren kann.

Der wichtigste Tipp ist allerdings, keine Angst vor Fehlern oder Scheitern zu haben. Erfolgreiche Gründer machen Fehler, aber sie brauchen sie, um zu lernen und sich stetig zu verbessern. Richtig analysiert, signalisieren Fehler das Optimierungspotenzial, das ein Gründer heben kann.

Wir bedanken uns bei Aroosh Thillainathan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Northern Data

Kontakt:

Northern Data AG
Thurn-und-Taxis-Platz 6
DE-60313 Frankfurt am Main
https://northerndata.de/de/
info@northerndata.de

Ansprechpartner: Aroosh Thillainathan (CEO)

Social Media
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/northerndataag/

Arbeitet mit erfahrenen Leuten zusammen

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Superchat Kundenkommunikation

Mit Superchat sind KMUs auf die Anforderungen an digitaler Kundenkommunikation bestens gerüstet

Stellen Sie sich und das Startup Superchat doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Yilmaz Köknar und Mika Hally und haben im Sommer 2020 Superchat gegründet. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder schlechte Erfahrung in der Kommunikation mit Unternehmen und Dienstleistern gemacht, deren Arbeit und Leistung wir aber eigentlich wirklich schätzen. Dabei sind Kundenkommunikation über digitale Kanäle und aktuelle, authentische Online-Rezensionen der Schlüssel, um bestehende Kundenbeziehungen zu stärken und neue Kunden zu akquirieren. Unsere Software-Lösung Superchat ermöglicht es kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre Kundenkommunikation schnell, einfach und kosteneffizient auf digitale Kanäle wie WhatsApp, Facebook Messenger oder Google Business Chat ausrollen und mehr Kunden zu Online-Rezensionen zu motivieren.

Die Lösung ist in der Corona-Pandemie besonders gefragt, denn aufgrund der weitreichenden Kontakte Beschränkungen ist der physische Austausch zwischen Unternehmen und Kunden fast komplett weggebrochen. Auch die Bedeutung von Online-Rezensionen steigt: 93% der Verbraucher informieren sich laut einer Studie* via Online-Rezensionen, bevor sie sich für einen Dienstleister entscheiden. Aufgrund der Pandemie checken nun rund 30% sogar öfter als sonst mit Hilfe von Online-Rezensionen, welche lokalen Dienstleister und Unternehmen aktuell aktiv sind und ausreichende Hygienemaßnahmen anbieten. Mit Superchat sind KMUs auf die heutigen Anforderungen an digitale Kundenkommunikation bestens gerüstet und können mehr Kunden zur Abgabe von Online-Rezensionen motivieren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ideen für Startups entstehen ja ganz oft, weil jemand eine schlechte Kundenerfahrung macht und sich denkt: Das kann man doch viel besser gestalten. So kamen wir auf die Idee zu Superchat. Bei einem gemeinsamen Projekt waren Mika und ich sehr unzufrieden mit der Kommunikation mit unserer Steuerberaterin. Sie hat wirklich einen super Job gemacht aber wir konnten sie einfach nie erreichen. Das Telefon war immer besetzt und Emails wurden nur langsam beantwortet. Wir fragten uns, ob man die Kommunikation mit Kunden nicht deutlich vereinfachen und verbessern könnte – mit Hilfe einer Plattform, die es den Unternehmen ermöglicht über Kanäle wie SMS, Whatsapp, Facebook Messenger oder Google Chat mit Kunden zu kommunizieren. Wir haben die Idee dann gemeinsam mit unseren Founding Investoren Feliks Eyser (RegioHelden) und Stefan Tietze (gebraucht.de), die bereits Erfahrungen im KMU-Sektor gemacht haben, weiterentwickelt und Superchat gegründet.

Welche Vision steckt hinter Superchat?

Die Vision von Superchat ist es, die Kommunikation zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen und Verbrauchern nachhaltig zu verändern und zu vereinfachen. In Zukunft werden KMUs Dank Superchat jeden Schritt ihrer Customer Journey, von der ersten Google-Suche über den Payment Prozess, so unkompliziert und nahtlos gestalten können, wie das Versenden einer WhatsApp-Nachricht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Bereits wenige Wochen nach der Gründung von Superchat im Sommer 2020 konnten wir eine Pre-Seed Finanzierung über 500k EUR von namhaften Unternehmern wie Tim Stracke (Chrono24), Rolf Schrömgens (Trivago), Benjamin Bak (Fastic), Kai Hansen (Lieferando), Tom Bachem (CODE University) und anderen raisen. Besonders stolz macht uns, dass wir jetzt, nur wenige Monate nach Gründung, schon internationale Top-Investoren überzeugen konnten: Wir haben gerade eine Seed-Runde in Höhe von 2.8 Millionen Euro abgeschlossen, die von 468 Capital angeführt wird. Der Wagniskapitalgeber ist auf hochtechnische Investments  weltweit spezialisiert. Mit an Board sind auch namhafte Angel-Investoren wie Mato Perić, Matt Robinson, Rolf Schrömgens (Trivago) und Kai Hansen (Lieferando). Die Finanzierungsrunde ist ein wichtiger Schritt, um unsere Vision ein großes Stück näher zu kommen. Mit dem Geld werden wir unser Team ausbauen und unsere Softwarelösung weiterentwickeln, um zusätzliche Branchen zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen.

Auch wenn es Superchat erst seit einem halbes Jahr gibt, haben wir schon so manche Hürde überwunden. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Fundraising komplett digital abgelaufen. Das mag zwar easy und bequem klingen, aber ein persönliches Treffen Face to Face macht es leichter, Investoren davon zu überzeugen, dass man wirklich für eine Idee brennt. Wir mussten uns auf jeden Fall nochmal richtig ins Zeug legen, damit unsere Begeisterung, unser starker Wille und unsere Expertise auch via Zoom richtig rüberkommen aber wir konnten sie am Ende für uns gewinnen.
Eine weitere Herausforderung war auch der Stand der Digitalisierung in der KMU-Branche. Millionen europäischer KMUs sind weitgehend unter digitalisiert. Für uns hieß das: jede Menge Aufklärung betreiben. Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind sich nämlich gar nicht dessen bewusst, welche Erwartungen und Anforderungen ihre Kunden an die Kundenkommunikation von heute haben.

Wer ist die Zielgruppe von Superchat?

Die über 20 Mio. europäischen KMUs sind weitgehend unter digitalisiert. Seit letztem Jahr hat COVID-19 den Bedarf an digitalen Kommunikationslösungen deutlich verstärkt. Superchat bietet eine Softwarelösung, die sich speziell an lokale Unternehmen wie bspw. Zahnärzte, Immobilienmakler oder Rechtsanwälte richtet. Das Geld aus unserer gerade abgeschlossenen Finanzierungsrunde werden wir nutzen, um unsere Software-Lösung weiterzuentwickeln und zusätzliche Branchen zu erschließen.

KMUs sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – in keiner anderen großen Wirtschaftsnation ist der Anteil dieser Unternehmensgruppe so groß. 2018 zählten rund 2,59 Millionen Unternehmen in Deutschland zu KMUs – das sind immerhin 99% aller Unternehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie stehen viele KMUs im Moment leider vor großen Herausforderungen. Wir bei Superchat haben es uns zur Aufgabe gemacht, KMUs mit unserer Softwarelösung dabei zu unterstützen, die Pandemie mit Hilfe digitaler Innovation zu überstehen und gestärkt aus der Krise zu kommen

Wie funktioniert Superchat? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Anders als in den USA, gab es in Europa bis vor Kurzem noch keine Lösung, die den Anforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Sachen Kundenkommunikation entsprach. Kleine Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen in der Kundenkommunikation. Im Schnitt wird mehr als ein Drittel der eingehenden Kundenanfragen nicht zeitnah beantwortet. Das Ergebnis: Verlorenes Neugeschäft Potential und unzufriedene Kunden! Das wollten wir ändern und haben mit Superchat eine Lösung gelauncht, die die Kundenkommunikation auf digitale Kanäle überträgt. Unsere Plattform bündelt Kanäle wie Email, SMS, Whatsapp, Facebook Messenger sowie Google Business Chat und ermöglicht es Unternehmen so, ihre komplette Kundenkommunikation aus einem System heraus zu steuern – entweder über Desktop oder ganz bequem über die mobilen Superchat-App.

Das spart Zeit und verbessert die Kundenzufriedenheit. Ein besonders beliebter Anwendungsfalls der Messaging Lösung: Kunden aktiv dazu auffordern Online Bewertungen (z.B. bei Google) abzugeben. Schließlich sind Online-Bewertungen einer der wichtigsten Treiber für die Kundenakquise von KMUs. Doch Kunden zu Online-Bewertungen zu motivieren kann viel Zeit und Mühe kosten. Unternehmen, die das per Email tun, haben eine Erfolgsquote von gerade mal 2%. Bittet man Kunden hingegen per SMS um eine Rezension, steigt die Erfolgsquote auf 20%.

Superchat, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In ein paar Jahren werden KMUs dank Superchat mit ihren Kunden so schnell, einfach und nahtlos kommunizieren, wie man das bereits heute mit Freunden und Familie per Whatsapp oder Facebook Messenger macht. Egal ob Kaufberatung, Payment Prozess oder Umtausch – KMUs können dann alle Schritte einer modernen Customer Journey mit nur wenigen Klicks über digitalen Kanäle wie bspw. WhatsApp, E-Mail, Facebook oder SMS in einer einfach zu bedienenden Plattform und App managen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich kann allen, die an einer Softwarelösung arbeiten nur raten! Probiert sie so früh es geht mit einem MVP am Markt aus, um zu sehen, ob es wirklich einen Need dafür gibt. Dafür ist es hilfreich, sich selbst mit der Zeit zu einer Art “Schweizer Taschenmesser” auszubilden. Als Generalist, der Sales, Engineering und Design versteht, kann man schnell auch selbst mal ein MVP bauen, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, ob es sich lohnt weiter in die Idee zu investieren. Arbeitet mit erfahrenen Leuten zusammen. Uns hat es sehr geholfen, direkt von Anfang an erfahrene Leute sowohl als Founding Investoren, als auch in unserem Advisory Board zu haben. 

Wir bedanken uns bei Yilmaz Köknar und Mika Hally für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Entscheidungen treffen

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Omnipresent mitarbeiter

Omnipresent hilft Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter in über 150 Ländern weltweit gesetzeskonform zu beschäftigen

Stellen Sie sich und das Startup Omnipresent doch kurz unseren Lesern vor!

Zu mir: Zunächst habe ich viele Jahre bei den österreichischen Spezialeinsatzkräften Jagdkommando gedient und bin zum Major aufgestiegen. Meine Aufgaben führten mich mit Kampf-Elementen in den Balkankonflikt sowie nach Afghanistan und West-Afrika. Nach meinem militärischen Engagement habe ich ein Jahrzehnt im privaten internationalen Krisen- und Sicherheitsmanagement gearbeitet. In dieser Zeit habe ich auch ein eigenes Unternehmen gegründet und moderne Softwaretools für diesen Sektor entwickelt.

Insgesamt war ich in den letzten 20 Jahren in über 40 Ländern weltweit operativ tätig. Bei Omnipresent leite ich die Bereiche Operations, Legal, Finance, Customer Success, People & Talent, und International Expansion.  

Zu Omnipresent: Omnipresent hilft Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter in über 150 Ländern weltweit gesetzeskonform zu beschäftigen. Mithilfe unserer technologiegestützten Plattform können Unternehmen ihre Mitarbeiter schnell an Bord holen, die lokale Verträge, Gehaltsabrechnungen, Steuerbeiträge sowie maßgeschneiderte internationale und lokale Leistungspakete mit Krankenversicherung, Altersvorsorge und Aktienoptionen erhalten. Wir managen alle Komplexitäten der globalen Beschäftigung, damit sich Unternehmen auf ihr Wachstum und Kerngeschäft konzentrieren können. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich war bereits vor Omnipresent international unternehmerisch tätig. Daher kannte ich die Komplexität Mitarbeiter im Ausland zu beschäftigen. Für mich war sehr schnell klar, dass existierende Services – typisch traditionelles Consulting – veraltet waren, und dass man diesen Sektor mit Tech-basierten Lösungen transformieren kann. Als ich meinen jetzigen Geschäftspartner Matthew Wilson bei Entrepreneur First – dem weltweit führenden Talentinvestor – kennenlernte, und wir die gleiche Vision teilten, war die Entscheidung Omnipresent zu gründen leicht zu treffen. 

Welche Vision steckt hinter Omnipresent?

Die Vision hinter Omnipresent ist es, jedem Unternehmen, egal welcher Größe die Möglichkeit zu geben, globale Teams aufzubauen und rasch international tätig werden zu können. Unternehmen können unabhängig von Branche, Größe und Standort Zugriff auf den weltweiten Talent-Pool haben. Umgekehrt sollen Arbeitskräfte – ebenfalls unabhängig in welchem Land sie wohnen – Zugang zu weltweiten Jobangeboten haben. Wollte man ein trendiges Schlagwort benutzen könnte man sagen “we are democratising employment globally”. Wir ebnen das Spielfeld und vereinfachen gleichzeitig die Prozesse. Omnipresent gibt Unternehmen die Freiheit und Flexibilität, jeden an jedem Ort zu beschäftigen. Das gilt umgekehrt auch für Arbeitskräfte. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war sicherlich das Unternehmen während der weltweiten tiefgreifenden Rezession ausgelöst durch die globale Pandemie auf die Beine zu stellen. Wir hatten das Venture weit vor COVID gegründet. Dann, genau im verwundbarsten Moment eines Startups – dem Start der Seed Fundraising Initiative im März/April letzten Jahres – sind alle Märkte weltweit eingebrochen und so gut wie alle Kapitalgeber haben zunächst jegliche Investitionen eingestellt. Wir blieben hartnäckig, arbeiteten hart, blieben optimistisch und das hat sich ausgezahlt. Trotz der Umstände waren wir in der Lage, insgesamt 14 Millionen Euro zu sammeln und unser Team von 2 Mitarbeitern auf 28 zu vergrößern. Am Ende war 2020 für Omnipresent ein unglaublich erfolgreiches Jahr.  

Als wir im November 2019 aus Entrepreneur First hervorgingen, erhielten wir ein Startkapital von 90.000 Euro. Trotz der Pandemie konnten wir innerhalb von nur 6 Wochen 1,8 Mio. Euro in unserer Seed-Runde unter der Leitung von Playfair Capital und Episode 1 und mit Investitionen von Entrepreneur First, Truesight Ventures, Charlie Songhurst, Andrew Goodman, Akash Gupta, Srin Madipalli und Ian Hogarth aufstellen. Danach gelang es uns wiederum in Rekordzeit nach nur 5 Monaten eine Series A in Höhe von 12 Mio. Euro zu schließen. Das Kapital werden wir nutzen, um unser Team zu skalieren, die Tech Plattform zu etablieren und unseren Anteil am internationalen Beschäftigungsmarkt zu vergrößern.  

Wer ist die Zielgruppe von Omnipresent?

Unternehmen die internationale Teams aufbauen. Da immer mehr Unternehmen auf Remote- und flexible Arbeitsmodelle setzen, gehen wir davon aus, dass Omnipresent Unternehmen aller Größen und Branchen ansprechen wird. Eine kürzlich von uns in Deutschland durchgeführte Umfrage ergab, dass 88 % der Arbeitgeber in Erwägung ziehen, im Jahr 2021 Remote- oder internationale Mitarbeiter einzustellen. Die von uns befragten Unternehmen reichten von kleinen Betrieben bis hin zu multinationalen Konzernen und deckten über zwei Dutzend Branchen ab. 

Wie funktioniert Omnipresent? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der wesentliche Wettbewerbsvorteil liegt im technologie-gestützten Serviceansatz. Wir sind und wollen kein Consultingunternehmen sein. Ähnlich wie moderne Challenger Banken den Bankensektor revolutionieren werden wir die internationale Beschäftigungsbranche umkrempeln. Der Technologieansatz ermöglicht es uns natürlich auch rasch zu skalieren und günstiger anzubieten. 

Zudem sind wir einfach extrem schnell, um Entscheidungen zu treffen und diese dann umzusetzen. Hinter den Kulissen steht ein unglaublich starkes Team mit jahrelanger Erfahrung in allen relevanten Bereichen. Ergänzt wird dies durch unsere OmniPlatform, über die unsere Kunden alle arbeitsrechtlichen Belange für mehrere Mitarbeiter an einem Ort verwalten können. Und schließlich ist unsere Abdeckung wirklich global, wir sind in über 150 Ländern (nach nur 12 Monaten!) tätig und expandieren weiter. 

Omnipresent, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren werden wir das führende technologie-gestützte Unternehmen im internationalen Beschäftigungssektor weltweit sein. Wir werden diesen Bereich durch ständige Innovationen dominieren und wir werden Lösungen anbieten. Die sich die meisten Menschen heute noch nicht vorstellen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Dafür ist es noch zu früh. Fragen Sie mich in fünf Jahren wieder

Wir bedanken uns bei Günther Eisinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ihr seid euer erster und wichtigster Kunde

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foodlishes lifestyle app gastronomie

Foodlishes Lifestyle App für das kontaktlose bestellen in der Gastronomie

Stellen Sie sich und das Startup Foodlishes doch kurz unseren Lesern vor?

Mein Name ist Sebastian und ich bin der CEO & Co-founder von Foodlishes, welches wir letztes Jahr im August 2020 gegründet haben.

Wir sind dabei eine Lifestyle App für das kontaktlose bestellen in der Gastronomie zu entwickeln. Mit Foodlishes kann der User endlich kontaktlos in der Gastronomie bestellen, sowie direkt in der App bezahlen. Seid ihr gerade mit eurer Freundin / Freund unterwegs könnt ihr zusammen bestellen, jedoch getrennt bezahlen ohne am Ende noch Centbeträge zu überweisen.

Eines der coolsten Features welches ich feiere ist unsere Map. Stellt euch vor ihr seid gerade in London und möchtet nur Pubs angezeigt bekommen, wo ihr was trinken könnt oder ihr sucht spezifische Restaurants, welche nur veganes Essen anbieten. Das wird euch direkt in der App angezeigt. Welches Feature auch noch extreme Vorteile bietet ist die pre-order Funktion. Angenommen, heute Abend geht ihr in den neuesten Blockbuster und möchtet keine 20 Minuten in der Warteschlange stehen, bestellt euer Popcorn und die Drinks einfach per Foodlishes vor und spart euch die Zeit.

Aus dem anfänglichen User-case entstand noch ein sehr großes Potential für die Gastronomie. Foodlishes ist der erste Anbieter der eine all-in-one Plattform für die Gastronomie entwickelt hat, anstatt 10 verschiedene Programme (Payment, Menü, Reservierungen etc.) läuft alles nur noch über unser Tool, damit kann die Gastronomie Geld einsparen, mehr Umsatz erwirtschaften und erhält endlich richtige real-time Reports, um zu schauen wo noch Verbesserungspotential ist.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte schon immer etwas eigenes machen und habe durch Zufall ein Problem gefunden. Außerdem hat es uns genervt das wir immer noch so bestellen wie vor 200 Jahren.

Welche Vision steckt hinter Foodlishes?

Wir möchten das einmal ganz Europa oder auch Übersee unsere Dienste anbietet. Dies würde nicht nur die User unterstützen, sondern auch die Gastronomen und natürlich die Umwelt. Weniger Takeaway-Müll bzw. keine Karten müssen mehr gedruckt und in Plastik verpackt werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das Gründen allgemein. Es gibt so viele Herausforderungen als CEO, um welche man sich kümmern muss. Aber man lernt daraus. Herausforderungen gibt es jeden Tag, man muss sich Gedanken machen um das Marketing, Sales, Investorengelder etc. Die erste Finanzierung, also der Start kam natürlich aus eigener Sache. Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt auch schon ein paar Investoren für uns interessieren können. 

Wer ist die Zielgruppe von Foodlishes?

Wir unterscheiden zwischen Kunden und Usern. Kunden (Gastronomie): Kinos, Hotels, Cafés, Restaurants, Clubs, Bar. Also alles was mit der Gastronomie zu tun hat. Dabei liegt unser Fokus zuerst auf große Betriebe die in den Metropolen liegen. User: Jeder der auswärts etwas trinken und essen geht.

Wie funktioniert Foodlishes? 

Hier werde ich mich kurz halten und nur auf die User beziehen, da wir unsere Beta-Version bald vorstellen werden. Im Grunde kann gesagt werden, dass ihr mit Foodlishes z.B. in eurem Lieblingsrestaurant smart bestellen könnt, ohne auf jemanden warten zu müssen. Ihr könnt gemeinsam eure Bestellung teilen, bezahlen und auf eure Bedürfnisse anpassen. Seit gespannt auf: QRLishes – Paylishes – Maplishes

Wo liegen die Vorteile? 

User:

  • Weniger Wartezeit
  • Smartes ordering
  • Mit Freunden eine schöne Zeit geniessen
  • Virale Features
  • Rechnungen können in der App geteilt werden
  • Kontaktlos und hygienisch bezahlen
  • Neue Orte entdecken
  • App kann auf den User angepasst werden (z.B. Vegan, mit oder ohne Terrasse etc.)

Kunden:

  • Nur noch ein Tool anstatt 10
  • Keine teure Hardware mehr
  • Und keine Mindestvertragslaufzeit
  • Keine Lizenzgebühren
  • Kostenloses Tool
  • Kein Verkaufsgespräch mit einem Berater
  • Innerhalb von ein paar Minuten einsetzbar

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben keine direkte Konkurrenz, wir können uns nur mit indirekten Mitbewerbern vergleichen. Unser Vorteil liegt im All-in-one Tool und der Lifestyle App. Alle neueren Tools für die Gastronomie haben sich noch auf Hardware spezialisiert und teuren Verträgen.

Kurz gesagt wir sind smarter, günstiger und disruptiver. 

Zudem haben sich Apps derzeit nur auf delivery spezialisiert (in Zeiten von Covid-19 auch verständlich) oder eine kleine Anzahl von Restaurants haben ihre eigene App entwickelt (welche im Unterhalt viel zu teuer ist und dem User keinen Mehrwert bringt). Wir sehen uns als erste Plattform an, welche die ganze Gastronomie vereint, dass sowohl User und Kunden nur noch ein Programm benötigen. 

Foodlishes, wo geht der Weg hin? 

Ohne Marketing konnten wir bereits 50 Restaurants und Cafés auf die Warteliste setzen. Anhand dieser traction werden wir demnächst mit Marketing starten um die grossen Ketten und Franchise Gastronomie für uns gewinnen zu können. Unsere Vision ist es die gesamte Gastronomie zu revolutionieren und zu digitalisieren, sprich jedes Restaurant soll unseren Service in Europa nutzen. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das der gesamte Prozess durch uns geändert worden ist und wir als Game-Changer angesehen werden. Foodlishes hat definitiv das Potenzial weltweit als top Start-up mitzuspielen.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Auch wenn Absagen von Investoren kommen, nicht unterkriegen lassen
  • Niemals aufgeben, wenn eure Idee gut ist, ihr an sie glaubt, dann wird sie funktionieren
  • Ihr seid euer erster und wichtigster Kunde, wenn ihr überzeugt seid, werdet ihr auch alle anderen überzeugen.

Wir bedanken uns bei Sebastian Kirsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wem möchtest du gefallen? 

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Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung

Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung Betreuungspakete mit jeweils unterschiedlichen Leistungen

Stellen Sie sich und das Startup Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin 33 Jahre alt und habe mein Unternehmen in meiner Heimatstadt Pforzheim gegründet. Seit vielen Jahren bin ich erfolgreich in der Immobilienbranche in Pforzheim und Umgebung tätig und habe nun mein Immobilien – und Hausverwaltungsbüro im Oktober 2020 eröffnet. Meine langjährige Erfahrung zeigt, dass Kunden am meisten davon profitieren, wenn Lösungen individuell sind und dem Kundenwunsch entsprechen. Genau an diesem Punkt setzte ich an: Betreuungspakete mit persönlichen Leistungsinhalten – sozusagen ein Baukasten mit jeweils unterschiedlichen Leistungen, zugeschnittenen auf die Bedürfnisse des Kunden.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Um meine Vision voranzutreiben und starre Strukturen aufzubrechen, habe ich mich dazu entschlossen mein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich war in einem anerkannten Unternehmen in einer sichern Position tätig. Die Kehrseite dabei war, dass man leider selbst wenig Einfluss auf häufig veraltetet Prozesse hat. Diese Situation wollte ich auf jeden Fall ändern. 

Was war bei der Gründung von Katrin Troisi Immobilien die größte Herausforderung?

Vom sicheren Nest den Absprung ins kalte Wasser zu schaffen war sicherlich die größte Hürde. Außerdem war und ist die größte Herausforderung immer noch, an den Markt zu kommen bzw. sich dort zu etablieren. Berater gibt es auch in meinem Bereich viele. Der Preisdruck ist spürbar und die großen Qualitätsunterschiede sind für den Kunden im Vorfeld kaum wahrnehmbar. Ich begegne dem mit Präsenz, Persönlichkeit und einem sehr kundenorientierten und hochflexiblen Angebot.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Nein, du bist nicht gewappnet für alles, was auf dich zukommt. Und das ist in Ordnung. Geh einfach einen Schritt nach dem anderen und vertraue darauf, dass du das hinbekommst. Außerdem habe ich verstanden, dass ich in dem Bereich, in dem ich mich bewege, meinen Kunden nicht meilenweit voraus sein muss, um einen Mehrwert zu liefern. Es reicht, wenn ich einen Schritt weiter bin. 

Ich glaube, dass Frauen oft einen deutlich längeren Vorlauf als Männer in Anspruch nehmen, bevor sie mit einer Geschäftsidee in die Existenzgründungsphase gehen. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass sie dann vorsichtiger und perfektionistischer sind und sich sehr gründlich auf den Sprung in die Selbständigkeit vorbereiten. 

Ich hatte mir vor meiner Gründung einen perfekten Businessplan aufgebaut. Selbstverständlich ist es wichtig sich mit verschiedenen Themen wie Finanzen, Steuern etc. auseinanderzusetzen. Einzelne Punkte konnte ich der damaligen Phase jedoch überhaupt nicht einschätzen. Meinen Businessplan habe ich daher bereits angepasst. Er begleitet mich immer noch meinem täglich Do-ing. Dieser Drang nach Perfektionismus stand mir anfangs im Weg.

Durch die IHK-Nordschwarzwald wurde ich von Anfang an sensationell begleitet. Bezüglich meines Businessplanes oder der Beantragung von diversen Fördermitteln wurde ich wahnsinnig toll unterstützt. Hierfür bin ich sehr dankbar. Wir stehen immer noch in Verbindung. Solche wertvollen Kontakte sind wahnsinnig toll. 

Welche Vision steckt hinter Katrin Troisi Immobilien?

Ich habe es mir zum Ziel gemacht, die wahren Bedürfnisse meiner Klienten zu entdecken und in den Mittelpunkt zu stellen. Daher beruht mein Unternehmenskonzept auf der individuellen Betreuung. Im Januar habe ich meinen ersten Ratgeber veröffentlicht, welcher die Basics der Immobilienbranche klar und verständlich erläutert. 

Wer ist die Zielgruppe von Katrin Troisi Immobilien?

Von der Premium Variante meiner Leistungspakete gestaffelt bis zur reinen Werteinschätzung profitiert der möglicherweise noch unerfahrene Kunde durch die persönliche Begleitung von A-Z. Der erfahrene Kunde wird auf Wunsch bei der abschließenden Verkaufsabwicklung begleitet, damit bis zum Ende der Abwicklung des Immobiliengeschäftes auch alles reibungslos läuft. Jede Situation erfordert eine angepasste Betreuung, was sich dann in einer Leistungsangepassten und gerechten Vergütung widerspiegelt. 

Im Bereich der Hausverwaltung betreue ich gerne sowohl die kleineren als auch die größeren Eigentümergemeinschaften. Die Hausverwaltung ist essenziell, wenn es um den Erhalt der Immobilienwerte geht. Regelmäßige Begehungen, ordentliche Finanzverwaltung und ein offener Austausch mit den Eigentümern sind mir sehr wichtig und sind die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Eigentümer und Verwalter. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich berate meine Kunden in vielen verschiedenen Lebenssituationen. Häufig sind die Kenntnisse von Immobilienbesitzern über die eigene Immobilie sehr gering. Einen objektiven Berater an der Seite zu haben ist sehr wichtig. Ein Makler ist immer am Verkauf einer Immobilie interessiert. Erst dann hat er sein Honorar verdient. 

Anders als beim 08/15-Makler, kann deshalb auch der Ratschlag von mir heißen: Besser Sie behalten Ihre Immobilie! Im Rahmen der Hausverwaltung begleitet ich gerne kleinere Einheiten. Viele Verwalter lehnen diese von vornherein ab. Die entgegengebrachte Wertschätzung in kleinen Einheiten ist häufig eine ganz besondere. 

Katrin Troisi Immobilien, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mein Unternehmen befindet sich gerade in der klassischen Anfangsphase. Dazu gehört es, Ziele zu setzen, klare Strukturen und Prozesse einzuführen und laufend zu optimieren. In 5 Jahren hat sich mein Unternehmen durch meine kompetente und objektive Beratung in der Branche und in der Region etabliert. Da bin ich mir sehr sicher.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Schau so schnell wie möglich, ob dein Produkt oder deine Dienstleistung auf positive Resonanz stößt. Nur so kannst du auf den Markt reagieren.

Wir können nicht von allen gemocht werden. Die Ablehnung gehört deshalb wahrscheinlich einfach dazu. Die Frage, die du dir stellen kannst: Wem möchtest du gefallen?  

Du musst nicht alles alleine machen-hole dir Berater und Helfer: Steuerberater, Marketing, IHK, Coach. 

Wir bedanken uns bei Katrin Troisi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kein Vertrieb bedeutet kein Umsatz

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TAAG SOLUTIONS MyTaag NFC Digitalisierung Visitenkarten

TAAG SOLUTIONS: MyTaag NFC Lösungen Digitalisierung von Visitenkarten

Stellen Sie sich und das Startup TAAG SOLUTIONS doch kurz unseren Lesern vor!

Berkay Cankiran (18) programmiert seit seinem 12. Lebensjahr und ist der eigentliche IT-Head hinter dem Unternehmen MyTaag. Nachdem er ein soziales Netzwerk mit der NFC-Technologie kombinieren wollte, lernte er mich (Davis Zöllner, 17) auf einem Unternehmer-Event in Berlin kennen und wir tauschten direkt unsere Kontaktinformationen aus. Doch anstatt sich auf altmodische Art und Weise Visitenkarten zu reichen, hielt Berkay einfach sein Smartphone an das von mir und schon waren die Kontaktdaten übertragen. 

Bei TAAG SOLUTIONS sind wir ein Tech-Startup, was sich auf NFC-Lösungen fokussiert; kurz gesagt konzentrieren wir uns auf die Digitalisierung von Visitenkarten für Mittelständer und Großkonzerne. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Seit meiner Kindheit wollte ich schon immer mein eigenes Ding machen. Alles fängt mit einer Idee an. Und wenn man dann auch noch 6 Monate später sieht, dass diese Idee immer realer wird, dann fühlt es sich an, als würde der langersehnte Traum in Erfüllung gehen. Berkay und ich haben mit genau solch einer Idee im Kopf angefangen. 

Uns geht es um die Flexibilität und die Freiheit Projekte selber umsetzen zu können und vor allem zu dürfen. Für uns ist es keine Selbstverständlichkeit so positiv nach außen hin auftreten zu können. Wir wissen woran wir arbeiten, warum wir daran arbeiten und weshalb wir so lange daran arbeiten. Ganz nach dem Motto: Zwei Gründer, eine Vision!

Welche Vision steckt hinter MyTaag ?

Uns sind Zukunft und Innovation am aller wichtigsten. Wie einer unserer Partner einmal sagte:”Innovation muss gefördert werden, denn heute gibt’s keine Walkmans mehr, sondern Spotify.” Und genau diese Innovation wollen wir mit TAAG SOLUTIONS in Bezug auf die Digitalisierung von Visitenkarten fördern. Deswegen wollen wir uns mit so vielen Mittelständlern und Konzernen wie möglich zusammentun; papiersparend, simpel, innovativ!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Von der Idee bis zum Start hat man diverse Hürden. Während Berkay bereits voller Freude 18 geworden ist, musste ich mich als Minderjähriger 6 Monate lang vor der Schule, Jugendamt und Gericht durchsetzen, um als geschäftsfähig erklärt zu werden. Nicht nur hat dieser Prozess viele Nerven gekostet, sondern auch viel Zeit; und Berkay und ich sind alles andere als geduldig was unsere Gründung angeht. Außerdem war es eine große Herausforderung zu lernen, wie genau man selber aktiv auf potentielle Kunden zugeht. Es braucht ein unglaubliches Maß an Ausdauer um den Stein im Vertrieb zum Rollen zu kriegen und sich ein eigenes Netzwerk zu schaffen. 

Rückblickend auf unsere Anfangsmonate, kann ich einigen interessierten Investoren nur folgendes ans Herz legen: “Nur weil ihr einen 17- und 18-Jährigen vor euch habt, heißt es nicht, dass ihr machen könnt was ihr wollt! Verträge sollten nicht kurz vor Unterzeichnung heimlich geändert werden.” Wir sprechen da aus eigener Erfahrung. Weder ist dieser geschäftliche Umgang transparent, noch fördert es die Zusammenarbeit. 

Die bisherige Finanzierung ergibt sich ausschließlich aus Eigenkapital. Gerade weil wir noch so jung sind, haben wir nicht wirklich viel zu verlieren. Wir sammeln in so jungem Alter bereits so viel Erfahrung; und das ist viel mehr wert, als wenn wir ein paar Tausend Euro verlieren würden.

Wer ist die Zielgruppe von MyTaag?

Unsere Zielgruppe ist jedes Unternehmen, das Visitenkarten benutzt. Hierbei findet unser Produkt insbesondere bei Vertrieblern und Maklern Anwendung. Generell ist MyTaag jedoch auch für Konzerne interessant. Wer hunderte oder tausende von Mitarbeitern hat, der kann sich die Kosten an normalen Papiervisitenkarten durch uns sparen und einen innovativen Eindruck beim Gegenüber hinterlassen. 

Wie funktioniert MyTaag ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Produkt gibt es als Karte oder Aufkleber fürs Handy gibt. Innerhalb von Sekunden können Kontaktinformationen über NFC geteilt werden. Hierbei lassen sich nicht nur Nummer und Email hinterlegen, sondern auch direkt alle möglichen sozialen Medien und Standorte. Berührt man mit dem Taag ein anderes Smartphone, so bekommt der Besitzer ein Popup und hat direkt den vollständigen Kontakt vom Gegenüber.

Somit werden alle Papiervisitenkarten durch einen einzigen Taag ersetzt, worüber sich alle möglichen Informationen teilen lassen. Dies ist nicht nur für kosteneffizient für Unternehmen, weil sie keine Visitenkarten mehr kaufen müssen, sondern auch umweltfreundlich, weil Papier gespart wird. 

In diesem Sinne ist unser eigentliches Alleinsteilungsmerkmal nicht einfach nur der NFC-Chip, sondern die gesamte Software die dahinter steckt. Falls ein Mitarbeiter die Position im Unternehmen ändert oder sich Kontaktdaten ändern, dann muss kein neuer Taag bestellt werden. Stattdessen können die Daten einfach kurz online angepasst werden; diese werden dann automatisch auf dem Taag gespeichert.

TAAG SOLUTIONS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Berkay und ich werden vorab strategisch und sehr offensiv den ersten Geschäftszweig ausbauen; und zwar die Digitalisierung von Visitenkarten für Mittelständler und Großkonzerne. Hierbei werden sich die nächsten Wochen sehr große Kooperationen ergeben. Um welche Unternehmen es sich genau handelt, dürfen wir leider noch nicht sagen.

Das langfristige Ziel in fünf Jahren liegt jedoch deutlich dabei, dass wir unsere NFC-Softwarelösungen nicht nur für die Digitalisierung von Visitenkarten einsetzen, sondern auch für weitere Bereiche. Somit sind bereits einige Konzepte in Bezug auf Universitäten, die Gesundheitsbranche oder den Einzelhandel in Planung. Die genaue Umsetzung dieser Konzepte ist jedoch erstmal Zukunftsmusik. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wer vor hat zu gründen, muss auf ein sehr schnelllebiges Leben eingestellt sein. Deswegen rate ich angehenden Gründern folgende 3 Dinge:

Habt unbedingt einen IT-Head. Ihr braucht definitiv jemanden, der sich um die gesamte technische Umsetzung kümmern kann. Das vereinfacht sämtliche interne Prozesse. Ein “Marketing-Freak” ist genauso unabdingbar wie ein IT-Head. Kein Vertrieb bedeutet kein Umsatz. Deswegen muss Netzwerken gerade am Anfang eine der Haupt-Prioritäten sein. Ein hervorragender Steuerberater wird euch viel Zeit und Geld sparen. Diesen solltet ihr auch niemals vernachlässigen!

Wir bedanken uns bei Davis Zöllner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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made of air

Alumni des RESPOND Accelerators: Interview im GründerTalk mit Allison Dring, Mitgründerin und CEO von Made of Air

Stellen Sie sich und das Startup Made of Air doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Allison Dring, Mitgründerin und CEO von Made of Air. Made of Air liefert kohlenstoffnegative Materialien und hilft Herstellern, sich von fossilen Baustoffen zu lösen und den Klimawandel umzukehren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mein Hintergrund ist die Bauindustrie, wo ich mir zunehmend bewusst wurde, welche Rolle Materialien für den CO2-Fußabdruck eines Gebäudes spielen. Darüber hinaus wird der Materialverbrauch in der Bauindustrie dank der wachsenden Weltbevölkerung und Urbanisierungsrate in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Bis zum Jahr 2050 werden die Rohstoffe, die wir bei der Herstellung für die Baubranche und damit verbundene Industrien verwenden, einen immensen Einfluss auf unser CO2-Budget haben. Wir bei Made of Air wollen all dieses bevorstehende Wachstum stattdessen nutzen, um CO2 aus der Atmosphäre zu verbrauchen und so langfristig zu binden.

Welche Vision steckt hinter Made of Air?

Hinter Made of Air steckt die Vision, eine Welt zu erschaffen, in der Produkte und die Bauindustrie einen positiven Einfluss auf das Klima haben.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten das Glück, schon früh in unserer Entwicklung einige wichtige Preise zu gewinnen, mit denen wir unsere Forschung und Laborverifizierung finanzieren konnten. Außerdem haben wir Partnerschaften mit großen Verbrauchermarken geschlossen, die mit unserer Mission übereinstimmen. Zusätzlich haben wir von unserer Teilnahme am RESPOND Accelerator der BMW Foundation Herbert Quandt und UnternehmerTUM sowie dem dortigen Austausch und der Zusammenarbeit mit anderen nachhaltigen Startups profitiert.

Herausforderungen in der Logistik und der Lieferkette zu überwinden, war letztlich der Schlüssel zu unserer Entwicklung. Wenn wir in der Lieferkette vor Herausforderungen standen, lag das oft am traditionellen Denken oder am Standardverhalten der Industrie. In jedem Fall lag die Lösung darin, dass wir an unserer Vision festgehalten und das Klima in den Mittelpunkt gestellt haben. 

Wer ist die Zielgruppe von Made of Air?

Unsere ersten Compounds sind für die Möbel-, Bau- und Automobilindustrie bestimmt.

Wie funktioniert Made of Air? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hinter dem Baustoff „Made of Air“ steht eine Strategie zur CO2-Reduzierung bei Rohstoffen. Wir bieten Verbrauchermarken die Möglichkeit, den Ursprung und die Zukunft der Rohstoffe, die sie beziehen, selbst in die Hand nehmen. Unser Vorteil besteht darin, dass wir eine kohlenstoffnegative Lösung anbieten, um Lieferketten mit dem Klima in Einklang zu bringen, und dass wir einen Beitrag zur Forderung des Weltklimarates (IPCC) nach mehr Technologien für negative Emissionen leisten. Solche Innovationen werden dringend benötigt, um der Klimakrise entgegenzuwirken. 

Made of Air, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Zukunft der Werkstoffe ist die Kohlenstoffspeicherung. Wir haben eine immense Kapazität, CO2 aus der Atmosphäre in unseren hergestellten Gütern zu speichern und die Produkte damit zu Kohlenstoffsenken zu machen. In fünf Jahren werden wir eine Fabrik und einen Prozess haben, um globale Bedürfnisse zu erfüllen, und eine Marke, die für kohlenstoffnegative Materialien steht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sei sichtbar, fordere die etablierten Akteure heraus und ordne nicht alles deiner Mission unter

Wir bedanken uns bei Allison Dring für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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