Sonntag, Mai 3, 2026
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LEA singt jetzt auf der Toniebox

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lea tonie toniebox

Sie ist derzeit eine der wohl bekanntesten Sängerinnen Deutschlands: LEA. Am 13. Mai erhält sie als erster deutscher Popstar ihren eigenen Tonie. Fans dürfen sich auf 15 ihrer größten Hits freuen.

„LEA ist unser erster Popstar-Tonie, mit dem wir definitiv neues Terrain betreten”, so Markus Langer, Chief Product Officer bei den Tonies. „Dieser Schritt zeigt, dass wir sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf die Altersgruppen Potenzial in vielen weiteren Bereichen sehen und unseren Kosmos stetig erweitern werden.“

Der LEA-Tonie versammelt all ihre großen Hits wie etwa „110“, „Treppenhaus“ oder „Leiser“, Songs, mit denen sie teilweise wochenlang in den deutschen Charts rangierte und Millionen von Clicks auf YouTube oder Spotify eingesammelt hat. Insgesamt finden Fans 15 der Lieblingssongs auf dem neuen Tonie mit einer Gesamtlänge von etwa 60 Minuten.

„Viele meiner Freunde mit Kindern sind richtige Tonie-Fans und lieben die Toniebox. Es ist daher ein unglaubliches Gefühl, mich nun selbst als Tonie in der Hand zu halten. Natürlich ist es auch eine besondere Ehre, als erste Sängerin überhaupt als Tonie produziert zu werden. Umso gespannter bin ich nun auf das Feedback meiner Fans“, sagt LEA.

Seit ihrer Kindheit spielte die in Kassel geborene Sängerin Klavier und belegte oft tagelang das heimische Wohnzimmer, um erste Songs zu schreiben. Ihre Texte erzählen von Tagebucheinträgen und sind dadurch sehr persönlich, verletzlich und vor allem eins: authentisch.

Der LEA-Tonie ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet und ab dem 13. Mai im Handel und Online erhältlich. Der UVP liegt bei 14,99 Euro. Mehr zu den Tonies unter: www.tonies.de.

Quelle Boxine GmbH

Nur wer hinfällt und wieder aufsteht, lernt aus seinen Fehlern

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P&C - PEOPLECONNECT

P&C – PEOPLECONNECT vermittelt professionelle B2B-Geschäftskunden

Stellen Sie sich und P&C – PEOPLECONNECT doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Stephan Hiller von Gaertringen, gebürtiger Rheinländer und lebe seit 2015 in München. Vor dem Aufbau von P&C München arbeitete ich unter anderem bei Beratungsunternehmen wie Michael Page International und USG Finance in Frankfurt. Meine berufliche Karriere sollte sich bei der Firma IBM in Dublin fortsetzen. Ich entschied mich gegen IBM und für ein Münchner Start-Up. Rückblickend war dies die richtige Entscheidung!

Wir von P&C vermitteln professionelle B2B-Geschäftskunden.

Unsere Kunden haben in aller Regel eine erklärungsbedürftige Dienstleistung oder ein solches Produkt und sind in einem höchst kompetitiven Markt unterwegs. So verbinden wir unsere Kunden mit dem gewünschten Entscheider und zwar nur mit dem, der auch ein Interesse an einem Austausch hat. Wir filtern also aus dem Meer möglicher Geschäftspartner genau diejenigen für unseren Kunden, die für Ihn interessant sind.

So bringen wir aus den Bereichen Private Equity und M&A Kunden mit interessierten geschäftsführenden Gesellschaftern zusammen, im Bereich Corporate Finance mit CFOs und CEOs oder z.B. einen Payment-Dienstleister entsprechend mit dem Head of Payment oder Head of E-Commerce. Je nachdem, wen der Kunde als zielführend erachtet.

Wir sind der Türöffner zu den potentiellen Zielkunden auf CxO Level.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Kommend aus einer Unternehmerfamilie, trug ich in mir stets den Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen und anderen eine Perspektive zu bieten! Das Businessmodell der professionellen Geschäftskundenvermittlung bereitete mir immer große Freude und bot sich hierfür an. Ich war überzeugt von meinem Können und dies konnte über kurz oder lang nur ins Unternehmertun führen. Nach einem Jahr der Selbstständigkeit in 2016 gründete ich P&C und habe mein Team aufgebaut. Natürlich brauchte ich für unser hochsensibles Geschäft Mitarbeiter, die meine Passion für die professionelle Leadgenerierung ebenfalls transportieren können.

Welche Vision steckt hinter P&C?

Wir wollen die Geschäftskundenvermittlung professionalisieren. Was bedeutet dies? Wir bei P&C haben ein Modell entwickelt, das es uns ermöglicht, fokussiert auf den Punkt gebracht die direkten Ansprechpartner unserer Mandanten zu kontaktieren. Kurzum: die Entscheider, die wir im Auftrag unseres Mandanten kontaktieren, bekommen meist gar nicht mit, dass ein externer Dienstleister dazwischengeschaltet ist. Dies ist unser Anspruch und ganz im Sinne unserer Kunden. Die Herausforderung und Kunst in der Kaltakquise ist es, kurz und prägnant dem Zielkunden ein Bild zu vermitteln, worum es geht. Durch unsere Tätigkeit wächst unser Erfahrungsschatz Tag für Tag und wir bündeln dieses Wissen und entwickeln uns peu à peu weiter.

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist es potentiellen Kunden von unserer Dienstleistung zu überzeugen sowie die Suche nach den passenden Mitarbeitern und diese langfristig mit einer Perspektive an P&C zu binden. Wir bieten in dem Kontext unseren Neukunden einen Testballon (Pilotphase) von 4-8 Wochen an. Während dieser Pilotphase werden die Ziele gemeinsam definiert. Unsere Kunden kommen aus der Beratungsbranche und legen großen Wert auf Diskretion und eine enge Abstimmung mit uns. P&C – PEOPLECONNECT ist zu 100 % Prozent eigenfinanziert.

Wer ist die Zielgruppe von P&C?

Grundsätzlich richtet sich unsere Dienstleistung branchenübergreifend an alle Unternehmen mit einer anspruchsvollen Dienstleistung oder einem solchen Produkt. Aktuell sind wir auf drei Säulen aufgestellt, d.h. Finanzbranche (Private Equity, Corporate Finance, M&A, Banken, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Payment Anbieter). Die zweite Säule umschließt Unternehmensberatung, Management Consulting und die dritte Säule Unternehmen aus dem Bereich Transformation (Digitale Transformation).

Wie funktioniert P&C? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Kaltakquise ist zeitintensiv, anspruchsvoll und wird häufig unterschätzt. In kurzen Worten das Anliegen beim Entscheider verständlich zu platzieren und die richtigen Fragen zu stellen, ist aber für viele eine sehr große Herausforderung. Nicht jeder besitzt das Talent, zum Entscheider vorzudringen. Mit uns ist dies möglich.

Wir sind kein Callcenter, sondern vereinbaren sehr erfolgreich qualifizierte Leads mit Entscheidern. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst, die Erwartungen unserer Kunden zu erreichen und zu übertreffen. Die Mitarbeiter von P&C haben einen akademischen Hintergrund und sind in der Lage, auf Augenhöhe mit dem oft hochrangigen Entscheider in den Dialog zu gehen. Unsere Kunden bewegen sich in einem höchst kompetitiven, teilweise auch in einem sehr beratungsintensiven Umfeld.

Unsere Mandanten benötigen mehr Aufträge und möchten gerne mittelständische bis hin große Neukunden für sich gewinnen. Wir sind der Türöffner zu den Entscheidern und qualifizieren den Termin nach vorab gemeinsam festgelegten Kriterien.

Wir definieren mit unseren Kunden die Zielsetzung, die Botschaften in der Ansprache der Zielkunden und legen den gemeinsamen Fahrplan fest. Mit unserem Reporting erhalten unsere Kunden den genauen Überblick, wie weit wir in der Ansprache mit den potentiellen Neukunden gekommen sind. 

P&C, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Gegensatz zu vielen anderen empfinden wir große Freude an Cold Calls und leben auch von Empfehlungen. Wichtig sind ein stabiles, gesundes und nachhaltiges Wachstum sowie ein motiviertes Team aufzubauen. Ich habe inzwischen ein Kernteam von rund fünf Mitarbeitern aufgebaut.

Wir wachsen gemeinsam mit unseren Mandanten und lernen mit jedem von Ihnen und seinen Themen hinzu. Mit unserer Art, unserem Erfolg für die Kunden und dem damit erzielten Nutzen für unsere Mandanten geht es weiter nach vorne.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Francois Truffaut hat mal gesagt: „Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt“. Dies trifft auch auf uns zu.

Allen Ursprung ist die Idee! Setzt Euch hin, seid ehrgeizig und verbissen zugleich und impft Eure Mitarbeiter mit Eurer DNA. Geht die extra Meile, glaubt an Euch. Nur wer hinfällt und wieder aufsteht, lernt aus seinen Fehlern. Orientiert Euch an Vorbildern. Ich höre häufig, “das können wir selbst” oder “unsere Dienstleistung ist zu komplex”. Ich kassiere am Tag 100 Neins, aber nein bedeutet auch „noch ein Impuls notwendig“.

Und ja, am Ende steht der Wille, die Überzeugung, dass man es eben doch besser kann! Ein Start-Up braucht nicht viele Mitarbeiter, es braucht das richtige Team, welche mit Euch an einem Strang ziehen.

Und, natürlich ganz im Sinne von P&C, denkt über make-or-buy nach. Ihr könnt nicht alles und müsst auch nicht alles selbst können. Baut das beste Team intern und mit externer Hilfe auf.

Abschließend – und dies ist mir ein besonderes Anliegen: Auch soziales Engagement liegt uns von P&C gerade in dieser Zeit sehr am Herzen, obgleich sie bei den meisten von uns knapp bemessen ist.

Wir bedanken uns bei Stephan Hiller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: P&C – PEOPLECONNECT GmbH

Kontakt:

P&C – PEOPLECONNECT GmbH
Zeppelinstraße 73
DE-81669 München

www.pc-peopleconnect.de
kontakt@pc-peopleconnect.de

Ansprechpartner: Stephan Hiller von Gaertringen

Social Media:
LinkedIn: https://de.linkedin.com/company/peopleconnect-expertsinqualifiedleadgeneration

Wer sich nicht bewegt, erreicht auch nichts

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everphone Smartphones Phone as a Service (PaaS)

everphone stellt Unternehmen und Institutionen mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets zur Nutzung zur Verfügung: Phone as a Service (PaaS)

Stellen Sie sich und everphone doch kurz unseren Lesern vor!

everphone stellt Unternehmen und Institutionen mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets zur Nutzung zur Verfügung. Wir nennen das „Phone as a Service“ (PaaS). Unternehmen müssen sich so nicht mit dem Kauf und Handling der teuren Geräte herumschlagen. Das setzt einerseits Investitionskapital frei und andererseits (und oft noch wichtiger) wertvolle zeitliche Ressourcen des typischerweise zuständigen IT-Teams. Unter dem Stichwort „Choose Your Own Device“ (CYOD) können sich die Mitarbeiter*innen unserer Kunden die Telefone aussuchen, die sie wirklich möchten und können diese – dank Mobile Device Management – dann auch uneingeschränkt privat nutzen. Denn Geschäftsdaten und private Daten sind streng getrennt.

Unsere internationale Kundschaft besteht aus großen Konzernen, Mittelstand und Start-ups. Insbesonder letztere schätzen unsere Geschwindigkeit, die häufig entscheidend für den Geschäftserfolg ist. Beispiele sind die Hyperscaler TIER mit ihrem Mobility-Angebot und der Lieferservice Gorillas. Beide expandieren, auch mit unserer Hilfe, rasant in sehr viele Märkte. Denn genau darum geht es: IT-Infrastruktur (mobile first) flexibel und ortsunabhängig und in großen Zahlen zu liefern – direkt nutzbar weil die richtige Software (Apps) schon aufgespielt ist.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

everphone ist nicht meine erste Gründung. Ich war vorher mit Check24 recht erfolgreich. Zur Gründung von everphone habe ich mich entschieden, weil ich ganz konkret etwas für die Umwelt tun wollte. Die Ressourcenverschwendung in Zusammenhang mit Smartphones ist kaum zu ertragen: Allein in Deutschland werden pro Jahr rund 22 Millionen Geräte neu gekauft (ca. 20 Prozent davon sind aktuell Firmengeräte), weltweit sind es sogar deutlich mehr als eine Milliarde Smartphones. Eine Wahnsinnszahl. Es ist kein Geheimnis, dass Smartphones in der Produktion energieintensiv sind und wertvolle Ressourcen wie zum Beispiel Seltene Erden verbrauchen.

Mit unserem Service befinden sich nur noch die Geräte im Unternehmen, die tatsächlich genutzt werden – momentan landen ausgemusterte oder defekte Handys noch zu oft in irgendeiner Schublade und oxidieren dort vor sich hin, weil die Firmen sie gekauft oder geleast haben.  Ein Abverkauf oder die vorzeitige Rückgabe ist dann oft nicht möglich. Damit verschwendet man nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Rohstoffe, die brachliegen.

Welche Vision steckt hinter everphone?

Wir wollen, dass nur noch die Geräte in Benutzung sind, die tatsächlich gebraucht werden und diejenigen, die defekt oder älter sind, einer weiteren Nutzung oder dem Recycling zugeführt werden. Außerdem wollen wir dafür sorgen, dass Menschen nur noch ein einziges Gerät für Beruf und Privates haben müssen. Daher können sich Mitarbeiter*innen unserer Unternehmenskunden ihr Lieblingsgerät aussuchen und das nutzen sie dann auch gerne privat. Dank intelligentem Mobile Device Management ist das heute kein Problem mehr.

Zudem bin ich begeistert von der Idee, in der Zukunft alles „as-a-Service“ nur noch zu nutzen anstatt zu besitzen. Ich denke, wenn man dieses Konzept auf alles vom Auto zur Waschmaschine ausweitet, können wir den Wegwerftrend und den Konsumwahn unserer Gesellschaft aufhalten. Reparaturen und Recycling müssenfester Bestandteil jeglicher Produkte und Geschäftsmodelle sein – und mit der As-a-Service-Idee ist das denkbar.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ich hatte ja schon etwas Gründungserfahrung, aber jede neue Firma hat ihre eigenen Herausforderungen. Wir haben teilweise das Rad wirklich neu erfunden und mussten auch unser Angebot immer wieder etwas verändern, bis wir den Sweet Spot gefunden haben. Solche Pivots sind aber normal und gehören gerade bei Start-ups dazu. 

In meinem Netzwerk sind einige erfahrene Angel-Investoren, die ich für everphone gewinnen konnte. Mit den ersten Points of Proof kamen dann auch institutionelle Investoren wie die Telekom an Bord. Aber da wir wachsen wollen, gilt auch bei uns: nach der Investmentrunde ist vor der Investmentrunde.

Wer ist die Zielgruppe von everphone?

Unternehmen und Institutionen, also klassisch B2B-Kunden, die unnötigen Ballast abwerfen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wollen. Bei uns gibt es ja nicht nur die Hardware (Smartphones und Tablets). Wir bieten einen kompletten Service inklusive der passenden Apps, die in Absprache oder häufig auch auf unseren Vorschlag hin vorinstalliert werden. Die eigentliche Zielgruppe sind aber die Mitarbeiter*innen unserer (Ziel-)Kunden: Sie sollen immer das Smartphone bekommen, das sie auch privat verwenden würden. Falls es kaputt oder verloren geht, gibt es über uns innerhalb eines Werktags ein neues Gerät und zwar dorthin, wo die einzelne Person gerade ist. Das kann auch im Hotel auf einer Geschäftsreise sein. 

Wie funktioniert everphone? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Mitarbeiter*innen unserer Unternehmenskunden suchen sich über eine Webseite (oder mit der everphone-App) das Smartphone aus, welches sie möchten. Sie bekommen es direkt von uns zugeschickt. Alle arbeitgeberspezifischen Apps sind direkt vorinstalliert, man kann sofort loslegen. Dank Mobile Device Management können und sollen die Mitarbeiter*innen ihr Smartphone auch privat verwenden. Alle Daten sind dabei strikt getrennt. Sollte etwas kaputtgehen, gibt es wiederum über everphone ein neues Gerät. Das alte schicken die Nutzer zu uns zurück und wir arbeiten es auf. So wird fast nichts mehr verschwendet, 95 Prozent der Rückläufer setzen wir instand. Natürlich sorgen wir auch für eine datenschutzkonforme Datenlöschung, damit weder Geschäftsgeheimnisse noch privates nach außen dringen.

everphone, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben in Deutschland angefangen und haben inzwischen weltweit Kunden. Ziel ist es, noch mehr Unternehmen davon zu überzeugen, dass sie ihr mobilen Endgeräte über everphone zur Nutzung buchen statt sie zu kaufen. Die eigene Finanzabteilung, die IT-Abteilung und ganz wichtig die Belegschaft werden es ihren Arbeitgebern danken.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sucht euch nach Möglichkeit einen Mentor. Ohne meinen Mentor, der bei everphone auch Angel-Investor wurde, wäre ich mit Sicherheit nicht dort, wo ich heute bin.

Nutzt euer Netzwerk. Ich bin immer wieder erstaunt, über welche Leute hilfreiche Kontakte zustande kommen.

„Move fast and break things.“ Wer sich nicht bewegt, erreicht auch nichts. Wir bewegen uns lieber schnell – auch wenn dabei manchmal etwas „zerbricht“ .

Bildquelle: Severin Messenbrink

Wir bedanken uns bei Jan Dzulko für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Worauf wartest Du? Fang an!

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Aurora Nutrio das smarte Schneidebrett

Aurora: Nutrio das smarte und intelligente Schneidebrett

Stellen Sie sich und das Startup Aurora Nutrio doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Jonathan und Philo, die Gründer von Aurora Life Science Wir haben das erste smarte Schneidebrett erfunden, welches Dein Essen automatisch erkennt, wiegt und die Informationen in einer App speichert, damit Du immer den Überblick über Deine Ernährung hast. Wir haben quasi  den Fitnesstracker für deine Ernährung erfunden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind nicht nur Ingenieure, sondern auch Sportler und das von ganzem Herzen. Gesunde Ernährung und Fitness spielen in unseren Leben eine zentrale Rolle. Wir haben uns eigentlich nie als Gründer eines Unternehmens gesehen, aber als uns die Idee zu Nutrio kam, da mussten wir einfach diesen Weg gehen. Wenn man eine starke Vision hat, dann folgt man dieser.

Welche Vision steckt hinter Aurora Nutrio?

Hinter Aurora und Nutrio steckt die Vision, die Art und Weise, mit der wir unsere Ernährung und unseren Körper verstehen, zu revolutionieren. Wir glauben daran, dass Wissen der Schlüssel ist um gute Entscheidungen zu treffen und um besser zu verstehen, was wir brauchen und wollen. Nur wenn ich weiß was ich zu mir nehme, kann ich auch entscheiden und meine Gesundheit, meine Fitness und mein Wohlbefinden wirklich selbst in die Hand nehmen. Mit Nutrio wollen wir den Menschen die Freiheit geben all das Wissen zu erhalten, dass sie brauchen um nachhaltig gesund zu leben, sowohl für sich selbst als auch für die Umwelt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist nicht aufzugeben, weiter zu machen auch wenn es manchmal sehr frustrierend und kein Ende in Sicht ist. Man darf sich nicht entmutigen lassen wenn mal etwas nicht klappt oder eine Hürde unüberwindbar scheint. Ganz nach dem Motto: “Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!”. Finanzierung ist ein wichtiges Thema und wir haben die gesamten letzten 3 Jahre aus eigener Tasche finanziert, für unsere Werbekampagne zum Crowdfunding haben wir einen 50.000€ Kredit aufgenommen. Wir planen nach unserem Crowdfunding auch eine Investitionsrunde und suchen derzeit nach unseren ersten Investoren.

Wer ist die Zielgruppe von Aurora Nutrio?

Unsere Zielgruppe lässt sich grob in drei Gruppen unterteilen. Zum einen ist Nutrio für Menschen gedacht, die Ihre Performance maximieren wollen. Die ihr Körpergewicht, ihre sportliche Leistung und Fitness verbessern wollen oder generell leistungsfähig und gesund sein wollen. Zum Anderen ist es für Menschen gedacht, die einfach gesund leben wollen und sich über Ernährung nicht allzu große Gedanken mehr machen wollen. Sie möchten gut essen, keine Mangel haben und sich in ihrem Körper wohl fühlen. Die dritte Gruppe sind die Menschen, die auf Grund einer Krankheit gezwungen sind auf ihre Ernährung zu achten, besonders deutlich und verständlich wird das bei Diabetikern, aber auch schon eine einfache Nahrungsmittelunverträglichkeit kann einem das Leben schwer machen und besondere Achtsamkeit erfordern.

Wie funktioniert Aurora Nutrio? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

zitrone auf brett schneiden

Nutrio ist das weltweit erste intelligente Schneidebrett. Nutrio macht es möglich den Trackingprozess der persönlichen Ernährung weitestgehend zu automatisieren und nahtlos in den Kochprozess zu integrieren. Die Handhabung ist extrem einfach. Man platziert das Essen auf das Schneidebrett, durch die eingebauten Sensoren erkennt Nutrio die Lebensmittel, wiegt sie ab und zeigt alle relevanten Nährwertangaben auf dem Display an. Mit einem klick leitet Nutrio dann die getrackten Informationen an unsere App weiter.

Die Vorteile sind ganz eindeutig: Du hast endlich die Hände frei beim Kochen und musst nicht ständig zwischen Kochlöffel und Handy hin und her wechseln, Du sparst dir nicht nur eine Menge Zeit sondern auch zusätzliche Handgriffe.  Mit Nutrio bekommst Du auf einfachstem Weg einen Einblick in Deinen Körper, ob deine Makronährstoffe passen, welche Vitamine dir fehlen und ob du genug oder ggf. zu viel isst.  Wir sind zur Zeit das einzige Unternehmen mit einer solchen Lösung. Wir unterscheiden uns massiv von anderen Anbietern in diesem Bereich, da wir tatsächlich die Einzigen sind, die eine automatisierte Lösung bieten, die sich nahtlos in den Kochprozess einfügt.

Aurora Nutrio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Nach unserem Crowdfunding, das am 13.04.2021 auf Indiegogo beginnt, streben wir unsere erste Finanzierungsrunde an. Wir wollen Aurora möglichst schnell auf ein stabiles Fundament stellen und zügig den europäischen Markt erschließen. Gemäß unserem Motto: “Improving people’s lives through technology” soll Aurora in 5 Jahren DAS Unternehmen sein, an das die Leute denken, wenn es um Smart Health & Nutrition geht. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nehmt euch am Anfang die Zeit genau zu schauen, welche Förderungen es gibt und wo ihr Kapital und Hilfe erhalten könnt. Wir haben das am Anfang versäumt und uns damit das Leben erheblich schwerer gemacht. 

Tut das, worin IHR gut seid und Expertise habt und sucht euch für die anderen Dinge Menschen, die diese Dinge gut können. Fragt nach Hilfe, das kostet euch nichts und meistens werden andere euch gerne helfen wenn sie sehen, wie sehr ihr für eure Sache brennt.

Redet mit den Menschen für die eure Idee gedacht ist. Findet raus, was sie wirklich stört und wo tatsächlich der Schuh drückt. Jede Idee und jedes Feature das euch einfällt solltet ihr schnellstmöglich überprüfen, ob es auch wirklich den Pain eurer Zielgruppe löst, oder nur fancy daher kommt.

Und am wichtigsten: Gebt niemals auf, glaubt an Euch und haltet durch. Eine gute Erfindung ist meistens zum Greifen nah, die Umsetzung ist vielleicht schwer, aber niemals unmöglich und es gibt kein besseres Gefühl im Leben, als seinen Traum zu realisieren. Worauf wartest Du? Fang an!

Link zum Crowdfunding

Wir bedanken uns bei Jonathan und Philo für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der Blick von außen ist enorm wertvoll

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Clinomic: Mona intelligente Assistenzsystem für die Intensivmedizin

Mona, das erste intelligente Assistenzsystem für die Intensivmedizin von Clinomic

Stellen Sie sich und das Startup Clinomic doch kurz unseren Lesern vor!

Clinomic ist ein Medtech-Startup, das wir 2019 als Spin-Off der Uniklinik RWTH Aachen gegründet haben. Mit Mona haben wir das erste intelligente Assistenzsystem für die Intensivmedizin entwickelt, das Ärzt:innen und Pflegepersonal dabei unterstützt, kritisch Kranke schnell, sicher und evidenzbasiert zu behandeln. Durch leistungsstarke Algorithmen der KI und telemedizinische Module agiert das System wie eine sehr erfahrene Kollegin direkt am Bett der Patient:innen. Daher kommt übrigens auch der Name: Mona steht für „Medical On-Site Assistant“.  

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als Intensivmediziner haben wir selbst festgestellt, dass es einen ganz gravierenden Bruch zwischen der Forschung und der klinischen Praxis gibt. Die Expertise aus den Universitäten schafft es leider nicht oder nur sehr schwer zu den Patient:innen. Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, im Sinne der translationalen Forschung diese Verbindung herzustellen und das Wissen direkt am Patientenbett verfügbar zu machen.  

Welche Vision steckt hinter Clinomic?

Unsere Vision ist es, die Intensivmedizin vollkommen neu zu denken. Denn es gibt ein ganz grundlegendes Problem: Geräte, die auf den Intensivstationen wortwörtlich überlebenswichtig sind, generieren pro Patient:in und Stunde bis zu 1.000 Datenpunkte. Das ist enorm und bei einer Summe von durchschnittlich 14 bis 20 Patient:innen auf einer Station wird schnell klar, dass diese Datenmenge überwältigend ist. Ärzt:innen und Pflegepersonal verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit vor Monitoren und großen Excel-Tabellen, um Labordaten und Messwerte auszulesen. Statt also weitere Geräte hinzuzufügen, haben wir es uns mit Clinomic zur Aufgabe gemacht, die Komplexität zu reduzieren. Statt mit allen Daten konfrontiert zu werden, hilft das System Mona KI-gestützt bei der schnellen, sicheren und evidenzbasierten Behandlung der Patient:innen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, die unterschiedlichen Disziplinen zusammenzubringen und das Know-How der Expert:innen zu bündeln. Bei Clinomic vereinen wir unter anderem Spezialist:innen aus der translationalen medizinischen Forschung, Datenwissenschaft und Computational Intelligence in einem Team – das ist einerseits unser Erfolgsgeheimnis, andererseits erfordert das auch Fingerspitzengefühl und viel Kommunikation. 

Als Spin-Off der RWTH Aachen konnten wir anfangs auf Förderungen unterschiedlicher Institutionen setzen, unter anderem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Land NRW oder dem EIT Health (European Institute of Innovation and Technology) unterstützt. Zuletzt hat ein Konsortium aus Privatinvestoren und Family Offices aus Deutschland und Österreich eine Summe von rund 7 Millionen Euro investiert

Wer ist die Zielgruppe von Clinomic?

Anwender:innen von Mona sind die sogenannten „Medical Professionals”, also Ärzt:innen und Pflegepersonal auf den Intensivstationen, die durch das Assistenzsystem direkt am Bett der Patient:innen unterstützt werden sollen. 

Wie funktioniert Clinomic? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mona ist das erste Assistenzsystem speziell für den Use-Case in der Intensivmedizin. Bislang gab es nur Teillösungen für einzelne Funktionen, beispielsweise digitale Hilfen für die Dokumentation oder für die Telemedizin. Mona vereint diese und noch weitere Features in einem System, das letztlich wie ein:e zusätzliche:r Kolleg:in agieren kann.

Clinomic, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere Vision ist es, dass Mona in fünf Jahren europaweit im Einsatz ist. Denn die Notwendigkeit für ein solches Tool wird immer deutlicher: Gerade Kliniken außerhalb der Ballungszentren fehlen die Expert:innen, die Datenmenge steigt jährlich an. Mit unserem System können wir diese Entwicklung zwar nicht umkehren, aber ihr echte Lösungen entgegenstellen. Clinomic entwickelt sich dafür zum Plattformanbieter, der auch Drittanbietern die Anbindung an das eigene System ermöglicht.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass die nüchternen Regeln der BWL auch für Startups gelten. Kurz gesagt: Egal wie innovativ oder bahnbrechend die Idee ist, die  Zahlen müssen stimmen. 

Wer gründet, wird zudem auch schnell feststellen, dass man nicht alles selbst wissen kann. Deshalb ist es wichtig, sich Rat zu holen und auch von ihm leiten zu lassen. Der Blick von außen ist enorm wertvoll. 

Und auch wenn es abgedroschen klingt: Einer der wichtigsten Tipps für Gründer:innen ist es, durchzuhalten! Gründen ist nicht immer ein Zuckerschlecken, da kann es hin und wieder Durststrecken geben. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Glaubt an eure Idee

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Mariam Vollmar lucky loop reitdynamische Sitzfläche Höhle der Löwen

Mariam Vollmar Gründerin lucky loop, reitdynamische Sitzfläche bringt Bewegung ins Sitzen, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup lucky loop doch kurz vor!

Mariam Vollmar / lucky loop: Meine  Innovation ist eine reitdynamische Sitzfläche. Als ich vor Jahren mit meinen damals 7-jährigen Zwillingen in einem zehntägigen Pferdetrail durch Irland machte, fiel mir nach einigen Tagen auf, dass die Kinder nach acht Stunden sitzen auf dem Pferd topfit, energiegeladen und gleichzeitig entspannt vom Pferd hüpften. Nach dem Sitzen auf einem wie auch immer gearteten Sitzmöbel ist spätestens nach einer halben Stunde Schluss mit lustig. Und nicht nur bei den Kindern.

Warum ist also das Sitzen auf einem Pferd insbesondere in der Gangart Schritt so ein Unterschied zu dem Sitzen auf allem anderen Sitzen?

Mariam Vollmar / lucky loop: Der Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe die nächsten zwei Jahre nebenbei in jeder freien Minute recherchiert und massenhaft Studien zu dem Thema gefunden. Das Reiten/Sitzen auf einem schreitenden Pferd ist kein still sitzen. Man sitzt ruhig, aber nicht still. Das Becken ist in ständiger Bewegung, der Rumpf gleicht diese Bewegung unmerklich, aber effizient aus und Rumpf, Rücken und Beinmuskeln werden trainiert. 

Der Körper richtet sich durch den nach vorne verlagerten Schwerpunkt automatisch auf und auch Balance und Koordination werden signifikant verbessert. 

Mariam Vollmar / lucky loop: Das Bewegungsmuster ist dem menschlichen Gehen ähnlich und sendet entspannende und stimulierende Impulse an das Gehirn. Hieraus resultiert der Spruch: „ Das Glück der Erde.” Es hat aber nicht jeder ein Pferd/Pony – um nicht zu sagen nahezu niemand.

Wie also kann ich es schaffen, diese muskelstärkende, fitnesssteigernde, haltungsfördernde und ermüdungsarme Sitzform mit gleicher Wirkung auf ein Allerweltmöbel zu übertragen? Und jedem zugänglich zu machen?

Mit dieser Frage habe ich mich dann während eines dreijährigen Neuseeland-Aufenthaltes -mittlerweile in Vollzeit- intensiv auseinandergesetzt und dann endlich das “ HORSE GEHACKT “. Ich habe eine Sitzfläche gestaltet, welche viergeteilt die exakten Bewegungen eines schreitenden Pferdes simuliert. Wir haben das Sitzen neu erfunden und sind jetzt bereit, eine aufrechte Welt mit starkem Rückgrat zu gestalten. 

Wer ist die Zielgruppe von lucky loop?

Jeder, der mehr als drei Stunden am Tag sitzt.  

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Mariam Vollmar / lucky loop: Die Redaktion von „Die Höhle der Löwen” kam nach einer Messe auf mich zu. Sie fragten mich, ob ich mir vorstellen könne, mich für die Sendung zu bewerben. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das hat uns zunächst sehr gefreut und war sicherlich ein Motivationsschub. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Nils Glagau.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mariam Vollmar / lucky loop: In fünf Jahren sehe ich die HESTEKIN Technologie, die auslizenzierbare und patentierte Technik hinter unseren Sitzflächen als etabliert und verbaut in diversen Sitzmöbeln und als verfügbare Alternative zum Therapiepferd in der Medizin weitläufig genutzt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Glaubt an eure Idee, egal was andere denken.

Fragt dennoch so viele verschiedene Leute, wie ihr könnt, was sie für eure Idee bereit wären zu bezahlen.

Sucht euch etwas, was in dieser Form kein anderer macht. 

Bild: Mariam Vollmar und Moritz Ernicke präsentieren mit lucky loop eine reitdynamische Sitzfläche. Sie erhoffen sich ein Investment von 650.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie lucky loop am 12. April 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Mariam Vollmar für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Keep calm and carry on

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Streamdust Streaming- und VoD-Plattform mit Player und Pay-per-view

Streamdust weltweit verfügbare Streaming- und VoD-Plattform mit einem innovativen Player und Pay-per-view-System

Stellen Sie sich und das Startup Streamdust doch kurz unseren Lesern vor!

Streamdust ist eine hoch skalierbare, weltweit verfügbare Streaming– und VoD-Plattform mit einem innovativen Player und Pay-per-view-System und weiteren hervorragenden interaktiven Funktionen. 

Ich arbeite seit über 20 Jahren in der Medienbranche und ich fand technische Entwicklungen im Bereich Broadcasting schon immer interessant. 

Als wir unseren ersten Streaming-Prototypen 2015 gebaut haben, mussten wir den Leuten erstmal erklären, was Streaming überhaupt ist, jetzt wissen es die meisten, aber viele wissen noch nicht, wie Sie Streaming-Content richtig vermarkten können und wir bieten hier eine ganze Reihe von hervorragenden Marketingmöglichkeiten an. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als Unternehmer versuche ich nach vorne zu schauen und zu beobachten, wie sich die Technologie im Bereich Streaming weiterentwickelt.  

Streaming-Plattform sind nicht einfach in der Programmierung und ich fand die Idee, jedem noch so kleinen Publisher eine Technologie zur Verfügung zu stellen, die eigentlich nur große Produzenten, Veranstalter oder Broadcasting-Unternehmen nutzen können, sehr spannend und genau das machen wir. 

Welche Vision steckt hinter Streamdust?

Die jetzige Plattform ist technologisch schon sehr anspruchsvoll und sie wurde so gebaut, dass wir sehr einfach weitere Währungen, Zahlungsmöglichkeiten und Sprachen hinzufügen können. Die Zukunft von Streamdust wird also international sein und eine Vielzahl an interaktiven Funktionen wird hinzukommen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Bei den Herausforderungen haben wir alles richtig gemacht: die Zahlungsübersichten bzw. die Darstellung der weltweiten Zahlungsein- und ausgänge. Es wird bei Medien-Content die Umsatzsteuer aus dem Land benötigt, in dem der Zuschauer seinen Wohnsitz hat. Diesen Service bieten wir den Veranstaltern mit an. 

Unsere Unternehmen ist durch ein KFW-Kredit und Eigenkapital finanziert. 

Wer ist die Zielgruppe von Streamdust?

Unsere Zielgruppen sind Kongresse, Messen, Unternehmen mit Inhouse Streaming, Musikkonzerte, Sport- und Eventveranstaltungen, aber auch Magazine, Verlage und Zeitschriften. Vor allem bei den Verlagen wird sich viel verändern. Viele Sachverlage werden Medien-Content benötigen, um das junge Publikum zu erreichen. Die Anzahl der Zeitschriftenkäufer wird immer geringer, also muss Content vor allem für das Netz produziert werden und hier bieten Livestreams natürlich sehr hohe interaktive Möglichkeiten an.

Ein kleines, einfaches Livestream-Studio einzurichten, ist heute nicht mehr teuer und in vielen amerikanischen Unternehmen absoluter Standard. Wir arbeiten selbst mit einem Unternehmen zusammen, das mittlerweile alle Inhouse Livestreams komplett selbst produziert. 

Letztendlich sind wir eine offene Plattform. Jeder Publisher kann sich bei uns anmelden und Livestreams und Videos streamen oder hochladen. 

Wie funktioniert Streamdust? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das innovative an unserem System ist, dass alles in dem Player integriert ist und ganz einfach in die eigene Webseite eingebettet werden kann. Dafür mussten wir komplizierte Veränderungen an dem Player durchführen, die so bei anderen Anbietern nicht vorhanden sind: das Pay-Fenster im Player, der Chat, die interaktive Weltkarte der aktuellen Zuschauerzahl, interaktive PDF´s, die im Player abrufbar sind und vom Zuschauer vor- und zurückgeklickt werden können und ein Spenden-Button. 

Bei uns kann der Publisher auch ganz einfach selbst Werbeclips oder Preview-Teaser vor jeden Livestream oder Video schalten und dann erscheint erst die Paywall vor dem eigentlichen Content. Es sind aber auch kostenlose Streams und Videos mit allen Funktionen möglich. Teaser, Clips und Banner können auch mit Links versehen werden, so dass der Zuschauer direkt zu den Produkten geleitet wird. 

Das Großartige ist wie gesagt, dass der Player mit den ganzen Funktionen sehr einfach per Iframe in die eigene Webseite integriert werden kann. Für wenig Geld hat jeder Publisher also ein interaktives Streaming-System, das weltweit in Broadcasting-Qualität mit HQ-Audio funktioniert. Der Veranstalter muss sich nur noch um seinen Content kümmern. 

Unsere aktuelles Top-Feature ist sicherlich, dass die Werbebanner-Funktion zusätzlich mit GEO-Targets versehen werden kann. 

Diese Funktion bietet die Möglichkeit der gleichzeitigen Ausspielung von verschiedenen Werbebannern in Streams und Videos, die sich je nach ausgewählten Städten, Ländern oder Regionen unterscheiden. Diese Banner können auch mit Links unterlegt werden. 

So kann man Werbeplätze mehrfach monetarisieren und länder- oder ortsspezifische Werbung schalten. Zum Beispiel können Publisher Zuschauern in Düsseldorf Werbung von Altbier anzeigen, während für Kölner Zuschauer Werbung für Kölsch angezeigt und in Australien Werbung für Fosters ausgespielt wird. Ein anderes Beispiel wäre, dass man für jeden Ort Anzeigen von jeweils örtlichen Biobauern ausstrahlt.      

Das größte Problem von vielen Online-Events ist es auch, dass man sie nicht sieht. Vor jedem Konzert oder Online-Event gibt es ellenlange Anmeldeseiten. Ich habe Online-Events gesehen, da war die Online-Anmeldung so abschreckend, dass ich frustriert abgebrochen habe. So funktioniert Broadcasting und Pay-per-view nicht. Ein anderes Beispiel ist, dass der Zuschauer erst ein Code kaufen und dieser dann eingelöst werden muss, auch das ist viel zu kompliziert.

Die Livestreams wurden dann noch nicht einmal gespeichert, so dass sich der Zuschauer die Events nicht mehr im Nachhinein anschauen konnte. Wenn man ein großartiges Event hat, dann müssen die Opportunitätskosten so gering wie möglich gehalten werden und das machen die meisten gerade falsch. 

Das muss wie bei Sky laufen: frei verfügbarer Content, dann Preview-Teaser, Werbetrailer, Paywall im Player, keine Anmeldung und direkter Start des Contents. Der Zuschauer muss das Gefühl haben, den Content sofort sehen zu können. So verkauft man viele Tickets und dieses System bieten wir an. 

Der Vorteil bei uns ist auch, dass der Livestream im gleichen Iframe gespeichert wird, und zwar sofort. Man kann also sehr einfach den Content auch im Nachhinein noch monetarisieren.   

Streamdust, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Streamdust ist international aufgestellt. Unsere Plattform ist aktuell in Englisch und in Deutsch abrufbar und als Publisher können Sie zwischen Euro und Dollar als Bezahlmöglichkeit für Ihren Zuschauer wählen. Des Weiteren können wir auf ein weltweit verfügbares Cloud-Streaming-System zugreifen. Unser Ziel ist also nicht nur international aufgestellt zu sein, sondern auch eine internationale Streaming-Plattform zu werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Einen erfahrenen Unternehmer an der Seite zu haben, bei dem man sich immer einen Ratschlag holen kann. 
  • Es wird sehr wahrscheinlich wesentlich länger dauern als geplant. Die Anzahl der Details, die vielleicht bei der Planung gar nicht so ersichtlich sind, machen am Ende die Qualität des Produktes aus. 
  • Keep calm and carry on.  

Wir bedanken uns bei Lukas Best für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Streamdust.tv

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Besser unperfekt starten, als perfekt warten

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PowUnity BikeTrax GPS-Tracker-System E-Bikes

PowUnity: BikeTrax smartes GPS-Tracker-System für E-Bikes

Stellen Sie sich und das Startup PowUnity doch kurz unseren Lesern vor!

PowUnity hat im Wintersportbereich gestartet. Wir haben eine IoT-Lösung für Ski und Snowboards auf den Markt gebracht. Immer mehr Handels-Partner haben uns dann gebeten, ein ähnliches Produkt für E-Bikes zu entwickeln. 2018 haben wir folglich BikeTrax  lanciert. Ein smartes GPS-Tracker-System für E-Bikes. Der Verkauf ist ab dem 1. Monat so rasant angestiegen, dass wir entschieden haben uns 100 % dem E-Bike-Markt zu verschreiben. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das PowUnity Gründerteam verbindet eine sehr große Leidenschaft für Sport und Technik sowie eine stark ausgeprägte Macher-Mentalität. Die Konsequenz daraus war die Gründung einer IoT-Unternehmung im Sportbereich. Der Funke ist auf das gewachsene PowUnity Team übergesprungen.  

Welche Vision steckt dahinter?

E-Bikes sind eine tragende Säule der Verkehrswende. Ganze Stadtbilder werden verändert,  wenn sich die Menschen dazu entscheiden mit dem E-Bike anstatt dem Auto zur Arbeit zu fahren, den Einkauf zu erledigen oder Pakete auszuliefern (E-Cargo-Bike). Diese positive Trendwende forciert PowUnity durch intelligente Konnektivitätslösungen für E-Bikes mit größtmöglicher Geschwindigkeit und Professionalität.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu Beginn war die größte Herausforderung die Hard- und Software-Entwicklung für Schnee und Eis. Diese Herausforderung hat gleichzeitig zu einer extrem steilen Lernkurve geführt , die uns jetzt im E-Bike-Bereich einen immensen  Wettbewerbsvorteil verschafft. Ein mittelständisches, österreichisches Unternehmen hat in PowUnity investiert. Somit profitieren wir von der Geschwindigkeit eines Start-Ups und der Stabilität eines 50 Jahre alten Mittelständers. 

Wer ist die Zielgruppe ?

Unsere Zielgruppe sind E-Bike-Hersteller, Flottenbetreiber und Fahrer. Zu Beginn haben wir das BikeTrax System ausschließlich dem E-Bike-Fahrer als Nachrüst-Produkt angeboten. Somit konnten wir durch den direkten Endkunden-Kontakt schnellstmöglich unser Produkt und Service weiterentwickeln und die wahren Probleme der E-Bike-Besitzer verstehen lernen. Dieses Know-How geben wir jetzt an die E-Bike Hersteller weiter, um mit ihnen vollintegrierte und ausgereifte „Connected E-Bike Lösungen“ zu lancieren. 

Wie funktioniert PowUnity? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

PowUnity BikeTrax wird im und nicht am E-Bike angebracht. Über eine motorspezifische Kabelschnittstelle wird es direkt mit dem E-Bike verbunden. Über die PowUnity App verbindet sich der Besitzer mit seinem E-Bike. In der PowUnity App sieht der Besitzer den Standort des E-Bikes in Echtzeit, erhält einen Alarm bei unbefugter Bewegung, kann seine E-Bike-Daten im digitalen Fahrradpass abspeichern und eine automatisch erstellte Diebstahlmeldung inklusive den Standort-Daten an die Polizei übermitteln.

Zusätzlich kann er seine gefahrenen Routen im Routen-Tagebuch einsehen und verwalten. Sollte der E-Bike Akku entwendet werden, dann wird BikeTrax über einen eigenen Zusatz-Akku mit Energie versorgt und später wieder vom E-Bike-Akku aufgeladen. 

Des Weiteren bieten wir eine eigene Flottenplattform zur Verwaltung von größeren E-Bike-Flotten an sowie eine API-Schnittstelle (Programmier-Schnittstelle), um das PowUnity BikeTrax System in bestehende Systeme zu integrieren. 

Die Zusammenarbeit mit E-Bike Herstellern geht noch viel weiter in die Tiefe und beinhaltet bspw. auch eine herstellerspezifische Co-Branded App. Der größte Wettbewerbsvorteil ist, dass wir im B2C- und B2B-Bereich gleichermaßen tätig sind. Durch den direkten Endkunden-Kontakt perfektionieren wir unser PowUnity BikeTrax System. Durch den B2B-Bereich skalieren wir. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Der E-Bike-Markt boomte bereits vor Corona. Durch Corona ist das Wachstum weiter explodiert. Wir schätzen uns sehr glücklich, dass wir Teil der Fahrradindustrie sind und hoffen, dass Industrien, die nicht zur Gewinnerseite gehören, sich schnellstmöglich erholen. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Aufgrund des starken Wachstums und gleichzeitig global auftretender Lieferengpässe (Komponenten) führen wir einen deutlich höheren Lagerbestand.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sehen wir uns als Industrie-Standard für Connected E-Bike Services. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Besser unperfekt starten, als perfekt warten. Sich mit der Lean-Startup Herangehensweise zu befassen. Erfahrene Mentoren für sich gewinnen, die selbst schon einmal einen ähnlichen Weg bestritten haben. 

Titelbild: ©Maria Kirchner

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: PowUnity

Kontakt:

PowUnity GmbH
Feldstrasse 9d
6020 Innsbruck
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www.powunity.com
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Ansprechpartner: Katharina Haak

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Verliert euch nicht in Dingen, die ihr nicht beherrscht

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KAMORA RHEINSCHORLE: Bio-Weinschorle aus Mainz BIO VEGAN

KAMORA RHEINSCHORLE: Bio-Weinschorle aus Mainz BIO. VEGAN. REGIONAL

Stellen Sie sich und das Startup KAMORA doch kurz unseren Lesern vor!

KAMORA hat nichts mit Bandenkriminalität zu tun, sondern setzt sich aus unseren Namen zusammen: Katharina, Moritz und Rade. Wir sind drei Freunde aus Mainz und setzen seit 2019 als kreatives Team unsere Ideen um. Dabei lassen wir uns täglich von unserer Region und den Menschen inspirieren. Unser aktueller Fokus liegt auf KAMORA Drinks. Mit der RHEINSCHORLE produzieren wir unsere eigenen Bio-Weinschorlen mit erlesenen ökologischen Qualitätsweinen aus Rheinhessen. Und mit unserem Haselnusslikör VOLL AUF DIE NUSS packen wir das Beste aus der Haselnuss in die Flasche.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Eigentlich hat alles mit unserer gemeinsamen Leidenschaft für Tischtennis angefangen, die uns drei als Freunde auch zusammengeführt hat. Unter dem Titel THE TABLES organisierten wir Rundlauf-Events in entspannter Atmosphäre an unterschiedlichsten Orten in Mainz und kamen dabei auf die Idee, dazu passende Getränke zu entwickeln. So kam eins zum anderen, wir gründeten eine GbR und quasi aus einer „Schnapsidee“ hat sich nach und nach unser Unternehmenskonzept entwickelt.

Welche Vision steckt hinter KAMORA?

Unsere aktuelle Vision ist es vor allem, geile qualitative Drinks auf den Markt zu werfen, die man gerne wiederkauft und die eine schöne Erinnerung bei den Leuten hervorrufen. Und speziell im Bio-Weinschorlen-Sektor soll kein Weg an uns vorbeigehen – hier wollen wir nicht nur qualitativ die besten Produkte anbieten, sondern auch ein gewisses Lebensgefühl transportieren.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Gute Frage und schwierig, in der Kürze zu beantworten. Man wird in der Unternehmensgründung bzw. Selbständigkeit natürlich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt und das wird auch nie aufhören. An jeder Herausforderung wächst man und entwickelt sich und das Unternehmen weiter. Von der Idee bis zum Start gab es bei uns eigentlich wenige Herausforderungen. Nach unserer Gründung hat jede*r Gesellschafter*in überschaubares Startkapital eingezahlt und davon haben wir zunächst die erste – wirklich kleine Charge – Drinks produziert.

Seitdem wachsen wir stetig ausschließlich aus dem Cashflow. Das ist auf jeden Fall die größte Herausforderung. Ein Unternehmen ohne hohes Startkapital aufzuziehen erfordert sehr viel Feingefühl und immer wieder die richtigen Stellschrauben. Sascha (Rade) ist als studierter Wirtschaftswissenschaftler unser Finanzprofi, der die Zahlen immer im Blick hat. Ohne große Summen Fremdkapital wächst man langsamer, aber dafür auch gesünder, wie wir finden. Bisher geben wir nur Geld aus, das wir schon verdient haben, denken aber auch darüber nach, das Wachstum jetzt mit neuem Geld zu beschleunigen.

Wer ist die Zielgruppe von KAMORA?

Wir möchten Menschen erreichen, die Wert auf Qualität legen und uns von günstigen Produkten auf dem Massenmarkt abheben. Unser KAMORA Drinks Angebot richtet sich vor allem an alle Schorle- und Likörliebhaber*innen, welche wie wir, hochwertige regionale Zutaten schätzen. Unser Design und Marketing ist dementsprechend nicht zwingend auf Jung oder Alt ausgerichtet, wir möchten niemanden ausgrenzen. Wir gehen keinem aktuellen Trend nach, sondern gestalten und produzieren aus Leidenschaft und Liebe, die unsere Kunden sehr schätzen. Qualität, die schmeckt.  

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die RHEINSCHORLE ist nicht „irgendeine Weinschorle“, sondern die neue „ehrliche“ Bio-Weinschorle aus Mainz – BIO. VEGAN. REGIONAL. Jeder weiß, was drin ist!  Wir machen uns ständig auf die Suche nach der perfekten Bio-Traube für unsere Schorlen, in die nur reine Rebsorten kommen. Wichtig ist uns dabei, dass wir mit der RHEINSCHORLE vor allem die regionalen Öko-Weingüter unterstützen und diese sowohl auf dem Etikett als auch in der Öffentlichkeit kommunizieren. Die Rieslingschorle ist zum Beispiel klassisch trocken und kräftig ­– so wie die Mainzer ihren Schoppe gerne trinken. Dieses Lebensgefühl möchten wir mit unserer Marke RHEINSCHORLE auch überregional vermitteln.

Generell setzen wir auf kurze Wege und Qualität. Uns ist es wichtig, regionale Winzer und Händler zu unterstützen und freuen uns auch über deren Support ­­– vom Kiosk nebenan bis zum Lebensmitteleinzelhandel.

Die ausgereifte Rezeptur unseres Haselnusslikör VOLL AUF DIE NUSS ist in Zusammenarbeit mit der regionalen Brennerei unseres Vertrauens entstanden. Auch hier liegt das Besondere darin, dass wir auf kurze Wege und den persönlichen Kontakt setzen. Der Likör schmeckt extrem nussig und besteht zu 100% aus natürlichen Zutaten, ist vegan und kommt ohne künstliche Aromen aus. Es gibt viele ähnliche Produkte auf dem Markt, aber unsere Kunden spiegeln uns, dass ihnen kein anderer Haselnusslikör mehr schmeckt, seitdem sie einmal unseren probiert haben. Unsere Empfehlung übrigens: Eiskalt und mit einem Spritzer Limette schmeckt VOLL AUF DIE NUSS besonders hervorragend.

KAMORA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten unsere Getränke überregional bekannt machen und im deutschsprachigen Raum etablieren. Die Produktpalette soll stetig weiterwachsen. Dabei sind wir offen, Dinge auszuprobieren, die vielleicht auch mal nicht klappen. Vor allem wollen wir den Spaß nicht aus den Augen verlieren und in naher Zukunft ist es Ziel, dass wir uns alle drei davon ernähren können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.    Wartet nicht zu lange bis ihr etwas auf den Markt werft – Dinge ausprobieren, Fehler machen, Fehler erkennen, Dinge besser machen.

2.    Redet über das, was ihr macht und vergrößert euer Netzwerk.

3.    Verliert euch nicht in Dingen, die ihr nicht beherrscht – nicht jeder muss ein guter Buchhalter sein, dafür gibt’s Hilfe!

Foto copyright: Florian Lipp

Wir bedanken uns bei Sascha Radewald und Katharina Bahne für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Schnell und richtig reagieren

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Holidu Suchmaschine für Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Holidu Suchmaschine für Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Stellt euch doch kurz unseren Lesern vor

Johannes: Als Geschwister haben wir schon lange den Plan gehegt, selbst ein Unternehmen zu gründen. Michaels technischer Hintergrund und meine Erfahrungen aus dem Venture-Capital-Bereich ergänzen sich sehr gut. Manche denken vielleicht: Wie kann man bloß mit seinem Bruder gründen? Wir denken: Wie könnte man nicht!

Wie ist die Idee zu Holidu entstanden?

Michael: Die Idee für Holidu kam uns bei der Suche nach einem Ferienhaus für einen gemeinsamen Urlaub in Portugal. Während der Recherche hatten wir festgestellt, dass oft ein und dasselbe Ferienhaus auf mehreren Buchungsplattformen auftaucht – jedoch zu unterschiedlichen Preisen und Verfügbarkeiten. Wenn ein transparenter Preisvergleich für Flüge und Hotels schon lange möglich ist, warum dann nicht auch für Ferienhäuser und -wohnungen? Uns war klar: Diese Marktlücke müssen wir schließen. 

Habt ihr Investoren an Bord?

Johannes: Wir freuen uns sehr, großartige Partner gefunden zu haben, die unsere Vision teilen. Im Herbst 2019 hat Holidu eine Series-C-Finanzierungsrunde über 40 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Prime Ventures. Neu eingestiegen sind außerdem die Kapitalgeber coparion und MairDuMont Ventures. Alle bestehenden Investoren, darunter EQT Ventures, Venture Stars, Senovo und Business Angel Chris Hitchen, investierten ebenfalls erneut in der Runde. Die Series C wurde im August 2020 um 5 Millionen Euro erweitert, davon 4 Millionen als privates Investment von Kees Koolen, ehemaliger Booking.com-CEO. 

Das Investment von Kees Koolen zeigt uns, dass erfolgreiche Investoren weiterhin an Travel-Tech-Start-ups mit guten Strategien glauben. Seine Investition sowie seine kontinuierliche Beratung und Unterstützung als Beiratsmitglied sind für uns ein großer Vertrauensbeweis, sowohl in unser Unternehmen als auch in die Branche. Auch andere Investoren sind durch unser Wachstum im Krisenjahr 2020 auf uns aufmerksam geworden.

Wie hat sich euer Unternehmen in der Coronakrise entwickelt?

Michael: In Summe: sehr gut, aber es war auch eine Achterbahnfahrt. Im April letzten Jahres gingen die Buchungen gegen Null und in den nächsten Wochen folgten zahlreiche Stornierungen. Als dann im Frühsommer der Lockdown aufgehoben wurde und Reisen wieder erlaubt war, stieg das Buchungsvolumenen explosionsartig an. Dank unseres großartigen Teams und unseren eigenen Technologien waren wir in der Lage, schnell zu reagieren und so Millionen von Reisenden einen langersehnten Urlaub im Sommer und Herbst 2020 zu ermöglichen. Aufgrund des erneuten Lockdowns ging die Nachfrage nach Ferienhäusern im Winter wieder zurück, aber aktuell sehen wir wieder stark wachsende Buchungszahlen und viel Zuversicht, dass Reisen im Sommer 2021 möglich sein wird.

Was ist euer USP?

Johannes: Die Mission von Holidu ist es, das Suchen und Buchen von Ferienwohnungen endlich einfach zu machen. Mit einem synergetischen Zusammenwirken zweier Geschäftsmodelle deckt Holidu die komplette Wertschöpfung ab: Die gleichnamige Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen ermöglicht Reisenden, Ferienhäuser auf mehr als tausend Portalen weltweit zum niedrigsten Preis zu finden. 

Unter der Marke Bookiply bietet das Unternehmen eine Software- und Servicelösung für Ferienhausvermieter an und unterstützt diese, indem Ferienhäuser auf den größten Reise-Internetseiten inseriert, Kalender synchronisiert und mehrsprachige Beschreibungstexte sowie professionelle Fotos erstellt werden.  

Wie wichtig ist das Gründerteam für den Erfolg?

Michael: Wenn man uns fragt, was das wichtigste bei der Gründung war, sind wir uns einig: das Vertrauen zueinander. Etwas Eigenes auf die Beine zu stellen hat uns schon immer fasziniert. Und wir wussten, dass wir das zusammen machen wollen. Als Brüder vertrauen wir uns blind und wissen, wir können uns 100%-ig aufeinander verlassen. Im Wagnis der Unternehmensgründung ist das nicht zu unterschätzen.

Johannes: In einem Start-up kommt es ständig zu komplizierten und unvorgesehenen Problemen, die in kurzer Zeit gelöst werden müssen. Festes Vertrauen sowie eine schnelle und direkte Kommunikation sind da sehr hilfreich. Als Brüder sind wir immer und zu jeder Zeit sehr ehrlich. Wir verstehen schnell, was der andere meint – und wie er es meint.

In welchen Ländern seid ihr aktiv?

Johannes: Holidu hat 21 Länderdomains. Wir sind also aktiv in 21 Märkten mit lokalen Websites. Zu 95 Prozent sind wir bisher auf dem europäischen Markt aktiv. In diesem Jahr wollen wir ausgehend von New York und einem Mitarbeiter dort mit der Ferienhaus-Suchmaschine Holidu auf dem US-amerikanischen expandieren. 

Unser Hauptsitz ist in München, daneben haben wir mit unserer Tochtergesellschaft Bookiply auch acht lokale Niederlassungen, beispielsweise in Bozen, Hamburg und Tirol, aber auch auf Mallorca, Teneriffa und in Portugal. Im Frühjahr kommen drei weitere Büros in Mailand, auf Sardinien und in Malaga hinzu. Mit diesen Büros betreuen wir die Gastgeber vor Ort und stellen so sicher, dass wir die schönsten Häuser vor Ort akquirieren und auf unserer Plattform anbieten können.

Wie hat sich euer Unternehmen seit der Gründung verändert?

Michael: Seit der Gründung 2014 rasant. Wir beschäftigen mittlerweile über 220 Mitarbeiter aus mehr als 40 Nationen. 2016 ging die Tochtergesellschaft Bookiply an den Start, die sich mit Software und Service an Ferienhausvermieter richtet. 

Wie kommen die Kunden zu euch?

Johannes: Wir setzen auf Suchmaschinen-Marketing, TV-Werbung und PR. Zudem haben wir viele wiederkehrende Kunden und Empfehlungen. Monatlich verzeichnet die Suchmaschine Holidu jeden Monat über 25 Millionen Besucher. 

Für Bookiply setzen wir zusätzlich auf regionales Offline-Marketing und persönlichen Kontakt mit unseren Ansprechpartnern vor Ort, um unsere Zielgruppe bestmöglich zu erreichen. Selbstverständlich nutzen wir auch Social-Media-Kanäle für unsere Marken und Unternehmenskommunikation. 

Welche sozialen Medien nutzt ihr für euer Geschäft?

Michael: Wir sind auf allen wichtigen Kanälen aktiv: Instagram, Facebook, LinkedIn und Twitter. Auf Instagram haben wir sogar zwei verschiedene Accounts: Holidu richtet sich mit Reisetipps an Urlaubsinteressierten, mit lifeatholidu geben wir spannende Einblicke in die Arbeitswelt bei Holidu. Auch auf Youtube kann man uns folgen, hier sind wir Spots und Erklärvideos online, wie etwa zur neuen Filtersuche “Kostenlose Stornierung”.   

Wie wichtig sind Messen, Events und Workshops für den persönlichen Erfolg?

Johannes: Unser HR-Team ist regelmäßig auf Messen und Career-Events unterwegs, auch international. Derzeit nutzen wir Online-Formate. In unserem Office hatten wir vor Corona auch regelmäßig Hackathons veranstaltet. Networking ist auch wichtig, etwa auf der Reisemesse ITB. 2020 waren wir als Speaker bei der Bits & Pretzel dabei, die erstmals virtuell stattfand. 

Welche Bücher kannst du persönlich für die Weiterbildung empfehlen?

Michael: Management-Bücher helfen uns zu reflektieren, zu lernen und auf neue Ideen zu kommen. Als Start-up muss man innovativ sein, aber man sollte nicht versuchen, an jeder Stelle das Rad neu zu erfinden. Wir haben uns bei unseren Unternehmensprozessen an erfolgreichen Beispielen orientiert. So konnten wir viele der typischen Probleme schnell wachsender Start-ups vermeiden. 

Diese Bücher kann ich persönlich empfehlen:  Trillion Dollar Coach, The Hard Thing About Hard Things, The Five Dysfunctions of a Team Principles, 21 Lessons for the 21st Century

Welche 3 Tipps hast du für junge Unternehmen?

Johannes: Wenn man zusammen gründet, muss man in dieselbe Richtung blicken. Vor dem Launch der Suchmaschine haben wir Michael und ich uns quasi ein Jahr lang eingesperrt und am Konzept gearbeitet. Das funktioniert nur mit einem Geschäftspartner, mit dem man sich auf allen Ebenen verbunden fühlt. 

Wer in der Tourismusbranche gründen möchte: Das ist eine millionenschwere und emotional überaus positiv besetzte Branche. Doch sie ist auch sehr volatil. Da steht man schnell vor Problemen, mit denen man nie gerechnet hat. Besonders für eine Herausforderung wie die Corona-Pandemie gibt es kein Playbook. Da heißt es: Schnell und richtig reagieren. Oft ist es sinnvoll, Kontakt zu den Behörden oder Stakeholdern vor Ort aufzunehmen – oder im besten Fall schon aufgebaut zu haben. Ein starkes, internationales Team mit lokalem Know-how ist hier unverzichtbar.

Michael: Die Branche ist auch unglaublich kompetitiv. Da ist ein technologischer Vorteil essentiell. Seien es der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die stetige Optimierung der Such-Algorithmen oder die Kommunikation via Chatbots – die gesamte Branche ist technologisch im Aufbruch. 

Wo seht ihr euch in den nächsten fünf Jahren? 

Johannes: Was Corona angeht: Mit den Impfungen sehe ich Licht am Ende des Tunnels und bin auch zuversichtlich, dass es keinen dritten Lockdown geben wird. Falls doch: Wir sind finanziell gut aufgestellt und sind optimistisch, dass wir im Sommer und Herbst bei Holidu wieder Rekordzahlen bei den Buchungen verzeichnen werden. Wir glauben und sind optimistisch, dass viele Menschen auf den Geschmack gekommen sind auf Ferienhausurlaub. Wir möchten unseren Nutzern das bestmögliche Suchergebnis bieten. Und mit Bookiply Gastgebern den bestmöglichen Vermietungsservice. 

Michael: Es macht Spaß, zu wachsen. Aber das ist zweitranging. Für uns ist es wichtig, eine gute Firma aufzubauen und einen Mehrwert zu schaffen für Reisende und Gastgeber. Dabei ist es uns auch enorm wichtig, dass sich die die Firma für Investoren und Mitarbeiter auszahlt. Wir möchten einen tollen Arbeitsplatz bieten, wo das Team an spannenden Projekten arbeiten kann. Und dass wir einen Beitrag zur Nachhaltigkeiten geschaffen haben. 

Wir bedanken uns bei Johannes und Michael Siebers für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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