Donnerstag, Februar 12, 2026
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Omnipresent mitarbeiter

Omnipresent hilft Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter in über 150 Ländern weltweit gesetzeskonform zu beschäftigen

Stellen Sie sich und das Startup Omnipresent doch kurz unseren Lesern vor!

Zu mir: Zunächst habe ich viele Jahre bei den österreichischen Spezialeinsatzkräften Jagdkommando gedient und bin zum Major aufgestiegen. Meine Aufgaben führten mich mit Kampf-Elementen in den Balkankonflikt sowie nach Afghanistan und West-Afrika. Nach meinem militärischen Engagement habe ich ein Jahrzehnt im privaten internationalen Krisen- und Sicherheitsmanagement gearbeitet. In dieser Zeit habe ich auch ein eigenes Unternehmen gegründet und moderne Softwaretools für diesen Sektor entwickelt.

Insgesamt war ich in den letzten 20 Jahren in über 40 Ländern weltweit operativ tätig. Bei Omnipresent leite ich die Bereiche Operations, Legal, Finance, Customer Success, People & Talent, und International Expansion.  

Zu Omnipresent: Omnipresent hilft Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter in über 150 Ländern weltweit gesetzeskonform zu beschäftigen. Mithilfe unserer technologiegestützten Plattform können Unternehmen ihre Mitarbeiter schnell an Bord holen, die lokale Verträge, Gehaltsabrechnungen, Steuerbeiträge sowie maßgeschneiderte internationale und lokale Leistungspakete mit Krankenversicherung, Altersvorsorge und Aktienoptionen erhalten. Wir managen alle Komplexitäten der globalen Beschäftigung, damit sich Unternehmen auf ihr Wachstum und Kerngeschäft konzentrieren können. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich war bereits vor Omnipresent international unternehmerisch tätig. Daher kannte ich die Komplexität Mitarbeiter im Ausland zu beschäftigen. Für mich war sehr schnell klar, dass existierende Services – typisch traditionelles Consulting – veraltet waren, und dass man diesen Sektor mit Tech-basierten Lösungen transformieren kann. Als ich meinen jetzigen Geschäftspartner Matthew Wilson bei Entrepreneur First – dem weltweit führenden Talentinvestor – kennenlernte, und wir die gleiche Vision teilten, war die Entscheidung Omnipresent zu gründen leicht zu treffen. 

Welche Vision steckt hinter Omnipresent?

Die Vision hinter Omnipresent ist es, jedem Unternehmen, egal welcher Größe die Möglichkeit zu geben, globale Teams aufzubauen und rasch international tätig werden zu können. Unternehmen können unabhängig von Branche, Größe und Standort Zugriff auf den weltweiten Talent-Pool haben. Umgekehrt sollen Arbeitskräfte – ebenfalls unabhängig in welchem Land sie wohnen – Zugang zu weltweiten Jobangeboten haben. Wollte man ein trendiges Schlagwort benutzen könnte man sagen “we are democratising employment globally”. Wir ebnen das Spielfeld und vereinfachen gleichzeitig die Prozesse. Omnipresent gibt Unternehmen die Freiheit und Flexibilität, jeden an jedem Ort zu beschäftigen. Das gilt umgekehrt auch für Arbeitskräfte. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war sicherlich das Unternehmen während der weltweiten tiefgreifenden Rezession ausgelöst durch die globale Pandemie auf die Beine zu stellen. Wir hatten das Venture weit vor COVID gegründet. Dann, genau im verwundbarsten Moment eines Startups – dem Start der Seed Fundraising Initiative im März/April letzten Jahres – sind alle Märkte weltweit eingebrochen und so gut wie alle Kapitalgeber haben zunächst jegliche Investitionen eingestellt. Wir blieben hartnäckig, arbeiteten hart, blieben optimistisch und das hat sich ausgezahlt. Trotz der Umstände waren wir in der Lage, insgesamt 14 Millionen Euro zu sammeln und unser Team von 2 Mitarbeitern auf 28 zu vergrößern. Am Ende war 2020 für Omnipresent ein unglaublich erfolgreiches Jahr.  

Als wir im November 2019 aus Entrepreneur First hervorgingen, erhielten wir ein Startkapital von 90.000 Euro. Trotz der Pandemie konnten wir innerhalb von nur 6 Wochen 1,8 Mio. Euro in unserer Seed-Runde unter der Leitung von Playfair Capital und Episode 1 und mit Investitionen von Entrepreneur First, Truesight Ventures, Charlie Songhurst, Andrew Goodman, Akash Gupta, Srin Madipalli und Ian Hogarth aufstellen. Danach gelang es uns wiederum in Rekordzeit nach nur 5 Monaten eine Series A in Höhe von 12 Mio. Euro zu schließen. Das Kapital werden wir nutzen, um unser Team zu skalieren, die Tech Plattform zu etablieren und unseren Anteil am internationalen Beschäftigungsmarkt zu vergrößern.  

Wer ist die Zielgruppe von Omnipresent?

Unternehmen die internationale Teams aufbauen. Da immer mehr Unternehmen auf Remote- und flexible Arbeitsmodelle setzen, gehen wir davon aus, dass Omnipresent Unternehmen aller Größen und Branchen ansprechen wird. Eine kürzlich von uns in Deutschland durchgeführte Umfrage ergab, dass 88 % der Arbeitgeber in Erwägung ziehen, im Jahr 2021 Remote- oder internationale Mitarbeiter einzustellen. Die von uns befragten Unternehmen reichten von kleinen Betrieben bis hin zu multinationalen Konzernen und deckten über zwei Dutzend Branchen ab. 

Wie funktioniert Omnipresent? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der wesentliche Wettbewerbsvorteil liegt im technologie-gestützten Serviceansatz. Wir sind und wollen kein Consultingunternehmen sein. Ähnlich wie moderne Challenger Banken den Bankensektor revolutionieren werden wir die internationale Beschäftigungsbranche umkrempeln. Der Technologieansatz ermöglicht es uns natürlich auch rasch zu skalieren und günstiger anzubieten. 

Zudem sind wir einfach extrem schnell, um Entscheidungen zu treffen und diese dann umzusetzen. Hinter den Kulissen steht ein unglaublich starkes Team mit jahrelanger Erfahrung in allen relevanten Bereichen. Ergänzt wird dies durch unsere OmniPlatform, über die unsere Kunden alle arbeitsrechtlichen Belange für mehrere Mitarbeiter an einem Ort verwalten können. Und schließlich ist unsere Abdeckung wirklich global, wir sind in über 150 Ländern (nach nur 12 Monaten!) tätig und expandieren weiter. 

Omnipresent, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren werden wir das führende technologie-gestützte Unternehmen im internationalen Beschäftigungssektor weltweit sein. Wir werden diesen Bereich durch ständige Innovationen dominieren und wir werden Lösungen anbieten. Die sich die meisten Menschen heute noch nicht vorstellen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Dafür ist es noch zu früh. Fragen Sie mich in fünf Jahren wieder

Wir bedanken uns bei Günther Eisinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ihr seid euer erster und wichtigster Kunde

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foodlishes lifestyle app gastronomie

Foodlishes Lifestyle App für das kontaktlose bestellen in der Gastronomie

Stellen Sie sich und das Startup Foodlishes doch kurz unseren Lesern vor?

Mein Name ist Sebastian und ich bin der CEO & Co-founder von Foodlishes, welches wir letztes Jahr im August 2020 gegründet haben.

Wir sind dabei eine Lifestyle App für das kontaktlose bestellen in der Gastronomie zu entwickeln. Mit Foodlishes kann der User endlich kontaktlos in der Gastronomie bestellen, sowie direkt in der App bezahlen. Seid ihr gerade mit eurer Freundin / Freund unterwegs könnt ihr zusammen bestellen, jedoch getrennt bezahlen ohne am Ende noch Centbeträge zu überweisen.

Eines der coolsten Features welches ich feiere ist unsere Map. Stellt euch vor ihr seid gerade in London und möchtet nur Pubs angezeigt bekommen, wo ihr was trinken könnt oder ihr sucht spezifische Restaurants, welche nur veganes Essen anbieten. Das wird euch direkt in der App angezeigt. Welches Feature auch noch extreme Vorteile bietet ist die pre-order Funktion. Angenommen, heute Abend geht ihr in den neuesten Blockbuster und möchtet keine 20 Minuten in der Warteschlange stehen, bestellt euer Popcorn und die Drinks einfach per Foodlishes vor und spart euch die Zeit.

Aus dem anfänglichen User-case entstand noch ein sehr großes Potential für die Gastronomie. Foodlishes ist der erste Anbieter der eine all-in-one Plattform für die Gastronomie entwickelt hat, anstatt 10 verschiedene Programme (Payment, Menü, Reservierungen etc.) läuft alles nur noch über unser Tool, damit kann die Gastronomie Geld einsparen, mehr Umsatz erwirtschaften und erhält endlich richtige real-time Reports, um zu schauen wo noch Verbesserungspotential ist.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte schon immer etwas eigenes machen und habe durch Zufall ein Problem gefunden. Außerdem hat es uns genervt das wir immer noch so bestellen wie vor 200 Jahren.

Welche Vision steckt hinter Foodlishes?

Wir möchten das einmal ganz Europa oder auch Übersee unsere Dienste anbietet. Dies würde nicht nur die User unterstützen, sondern auch die Gastronomen und natürlich die Umwelt. Weniger Takeaway-Müll bzw. keine Karten müssen mehr gedruckt und in Plastik verpackt werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das Gründen allgemein. Es gibt so viele Herausforderungen als CEO, um welche man sich kümmern muss. Aber man lernt daraus. Herausforderungen gibt es jeden Tag, man muss sich Gedanken machen um das Marketing, Sales, Investorengelder etc. Die erste Finanzierung, also der Start kam natürlich aus eigener Sache. Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt auch schon ein paar Investoren für uns interessieren können. 

Wer ist die Zielgruppe von Foodlishes?

Wir unterscheiden zwischen Kunden und Usern. Kunden (Gastronomie): Kinos, Hotels, Cafés, Restaurants, Clubs, Bar. Also alles was mit der Gastronomie zu tun hat. Dabei liegt unser Fokus zuerst auf große Betriebe die in den Metropolen liegen. User: Jeder der auswärts etwas trinken und essen geht.

Wie funktioniert Foodlishes? 

Hier werde ich mich kurz halten und nur auf die User beziehen, da wir unsere Beta-Version bald vorstellen werden. Im Grunde kann gesagt werden, dass ihr mit Foodlishes z.B. in eurem Lieblingsrestaurant smart bestellen könnt, ohne auf jemanden warten zu müssen. Ihr könnt gemeinsam eure Bestellung teilen, bezahlen und auf eure Bedürfnisse anpassen. Seit gespannt auf: QRLishes – Paylishes – Maplishes

Wo liegen die Vorteile? 

User:

  • Weniger Wartezeit
  • Smartes ordering
  • Mit Freunden eine schöne Zeit geniessen
  • Virale Features
  • Rechnungen können in der App geteilt werden
  • Kontaktlos und hygienisch bezahlen
  • Neue Orte entdecken
  • App kann auf den User angepasst werden (z.B. Vegan, mit oder ohne Terrasse etc.)

Kunden:

  • Nur noch ein Tool anstatt 10
  • Keine teure Hardware mehr
  • Und keine Mindestvertragslaufzeit
  • Keine Lizenzgebühren
  • Kostenloses Tool
  • Kein Verkaufsgespräch mit einem Berater
  • Innerhalb von ein paar Minuten einsetzbar

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben keine direkte Konkurrenz, wir können uns nur mit indirekten Mitbewerbern vergleichen. Unser Vorteil liegt im All-in-one Tool und der Lifestyle App. Alle neueren Tools für die Gastronomie haben sich noch auf Hardware spezialisiert und teuren Verträgen.

Kurz gesagt wir sind smarter, günstiger und disruptiver. 

Zudem haben sich Apps derzeit nur auf delivery spezialisiert (in Zeiten von Covid-19 auch verständlich) oder eine kleine Anzahl von Restaurants haben ihre eigene App entwickelt (welche im Unterhalt viel zu teuer ist und dem User keinen Mehrwert bringt). Wir sehen uns als erste Plattform an, welche die ganze Gastronomie vereint, dass sowohl User und Kunden nur noch ein Programm benötigen. 

Foodlishes, wo geht der Weg hin? 

Ohne Marketing konnten wir bereits 50 Restaurants und Cafés auf die Warteliste setzen. Anhand dieser traction werden wir demnächst mit Marketing starten um die grossen Ketten und Franchise Gastronomie für uns gewinnen zu können. Unsere Vision ist es die gesamte Gastronomie zu revolutionieren und zu digitalisieren, sprich jedes Restaurant soll unseren Service in Europa nutzen. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das der gesamte Prozess durch uns geändert worden ist und wir als Game-Changer angesehen werden. Foodlishes hat definitiv das Potenzial weltweit als top Start-up mitzuspielen.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Auch wenn Absagen von Investoren kommen, nicht unterkriegen lassen
  • Niemals aufgeben, wenn eure Idee gut ist, ihr an sie glaubt, dann wird sie funktionieren
  • Ihr seid euer erster und wichtigster Kunde, wenn ihr überzeugt seid, werdet ihr auch alle anderen überzeugen.

Wir bedanken uns bei Sebastian Kirsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wem möchtest du gefallen? 

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Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung

Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung Betreuungspakete mit jeweils unterschiedlichen Leistungen

Stellen Sie sich und das Startup Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin 33 Jahre alt und habe mein Unternehmen in meiner Heimatstadt Pforzheim gegründet. Seit vielen Jahren bin ich erfolgreich in der Immobilienbranche in Pforzheim und Umgebung tätig und habe nun mein Immobilien – und Hausverwaltungsbüro im Oktober 2020 eröffnet. Meine langjährige Erfahrung zeigt, dass Kunden am meisten davon profitieren, wenn Lösungen individuell sind und dem Kundenwunsch entsprechen. Genau an diesem Punkt setzte ich an: Betreuungspakete mit persönlichen Leistungsinhalten – sozusagen ein Baukasten mit jeweils unterschiedlichen Leistungen, zugeschnittenen auf die Bedürfnisse des Kunden.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Um meine Vision voranzutreiben und starre Strukturen aufzubrechen, habe ich mich dazu entschlossen mein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich war in einem anerkannten Unternehmen in einer sichern Position tätig. Die Kehrseite dabei war, dass man leider selbst wenig Einfluss auf häufig veraltetet Prozesse hat. Diese Situation wollte ich auf jeden Fall ändern. 

Was war bei der Gründung von Katrin Troisi Immobilien die größte Herausforderung?

Vom sicheren Nest den Absprung ins kalte Wasser zu schaffen war sicherlich die größte Hürde. Außerdem war und ist die größte Herausforderung immer noch, an den Markt zu kommen bzw. sich dort zu etablieren. Berater gibt es auch in meinem Bereich viele. Der Preisdruck ist spürbar und die großen Qualitätsunterschiede sind für den Kunden im Vorfeld kaum wahrnehmbar. Ich begegne dem mit Präsenz, Persönlichkeit und einem sehr kundenorientierten und hochflexiblen Angebot.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Nein, du bist nicht gewappnet für alles, was auf dich zukommt. Und das ist in Ordnung. Geh einfach einen Schritt nach dem anderen und vertraue darauf, dass du das hinbekommst. Außerdem habe ich verstanden, dass ich in dem Bereich, in dem ich mich bewege, meinen Kunden nicht meilenweit voraus sein muss, um einen Mehrwert zu liefern. Es reicht, wenn ich einen Schritt weiter bin. 

Ich glaube, dass Frauen oft einen deutlich längeren Vorlauf als Männer in Anspruch nehmen, bevor sie mit einer Geschäftsidee in die Existenzgründungsphase gehen. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass sie dann vorsichtiger und perfektionistischer sind und sich sehr gründlich auf den Sprung in die Selbständigkeit vorbereiten. 

Ich hatte mir vor meiner Gründung einen perfekten Businessplan aufgebaut. Selbstverständlich ist es wichtig sich mit verschiedenen Themen wie Finanzen, Steuern etc. auseinanderzusetzen. Einzelne Punkte konnte ich der damaligen Phase jedoch überhaupt nicht einschätzen. Meinen Businessplan habe ich daher bereits angepasst. Er begleitet mich immer noch meinem täglich Do-ing. Dieser Drang nach Perfektionismus stand mir anfangs im Weg.

Durch die IHK-Nordschwarzwald wurde ich von Anfang an sensationell begleitet. Bezüglich meines Businessplanes oder der Beantragung von diversen Fördermitteln wurde ich wahnsinnig toll unterstützt. Hierfür bin ich sehr dankbar. Wir stehen immer noch in Verbindung. Solche wertvollen Kontakte sind wahnsinnig toll. 

Welche Vision steckt hinter Katrin Troisi Immobilien?

Ich habe es mir zum Ziel gemacht, die wahren Bedürfnisse meiner Klienten zu entdecken und in den Mittelpunkt zu stellen. Daher beruht mein Unternehmenskonzept auf der individuellen Betreuung. Im Januar habe ich meinen ersten Ratgeber veröffentlicht, welcher die Basics der Immobilienbranche klar und verständlich erläutert. 

Wer ist die Zielgruppe von Katrin Troisi Immobilien?

Von der Premium Variante meiner Leistungspakete gestaffelt bis zur reinen Werteinschätzung profitiert der möglicherweise noch unerfahrene Kunde durch die persönliche Begleitung von A-Z. Der erfahrene Kunde wird auf Wunsch bei der abschließenden Verkaufsabwicklung begleitet, damit bis zum Ende der Abwicklung des Immobiliengeschäftes auch alles reibungslos läuft. Jede Situation erfordert eine angepasste Betreuung, was sich dann in einer Leistungsangepassten und gerechten Vergütung widerspiegelt. 

Im Bereich der Hausverwaltung betreue ich gerne sowohl die kleineren als auch die größeren Eigentümergemeinschaften. Die Hausverwaltung ist essenziell, wenn es um den Erhalt der Immobilienwerte geht. Regelmäßige Begehungen, ordentliche Finanzverwaltung und ein offener Austausch mit den Eigentümern sind mir sehr wichtig und sind die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Eigentümer und Verwalter. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich berate meine Kunden in vielen verschiedenen Lebenssituationen. Häufig sind die Kenntnisse von Immobilienbesitzern über die eigene Immobilie sehr gering. Einen objektiven Berater an der Seite zu haben ist sehr wichtig. Ein Makler ist immer am Verkauf einer Immobilie interessiert. Erst dann hat er sein Honorar verdient. 

Anders als beim 08/15-Makler, kann deshalb auch der Ratschlag von mir heißen: Besser Sie behalten Ihre Immobilie! Im Rahmen der Hausverwaltung begleitet ich gerne kleinere Einheiten. Viele Verwalter lehnen diese von vornherein ab. Die entgegengebrachte Wertschätzung in kleinen Einheiten ist häufig eine ganz besondere. 

Katrin Troisi Immobilien, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mein Unternehmen befindet sich gerade in der klassischen Anfangsphase. Dazu gehört es, Ziele zu setzen, klare Strukturen und Prozesse einzuführen und laufend zu optimieren. In 5 Jahren hat sich mein Unternehmen durch meine kompetente und objektive Beratung in der Branche und in der Region etabliert. Da bin ich mir sehr sicher.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Schau so schnell wie möglich, ob dein Produkt oder deine Dienstleistung auf positive Resonanz stößt. Nur so kannst du auf den Markt reagieren.

Wir können nicht von allen gemocht werden. Die Ablehnung gehört deshalb wahrscheinlich einfach dazu. Die Frage, die du dir stellen kannst: Wem möchtest du gefallen?  

Du musst nicht alles alleine machen-hole dir Berater und Helfer: Steuerberater, Marketing, IHK, Coach. 

Wir bedanken uns bei Katrin Troisi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kein Vertrieb bedeutet kein Umsatz

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TAAG SOLUTIONS MyTaag NFC Digitalisierung Visitenkarten

TAAG SOLUTIONS: MyTaag NFC Lösungen Digitalisierung von Visitenkarten

Stellen Sie sich und das Startup TAAG SOLUTIONS doch kurz unseren Lesern vor!

Berkay Cankiran (18) programmiert seit seinem 12. Lebensjahr und ist der eigentliche IT-Head hinter dem Unternehmen MyTaag. Nachdem er ein soziales Netzwerk mit der NFC-Technologie kombinieren wollte, lernte er mich (Davis Zöllner, 17) auf einem Unternehmer-Event in Berlin kennen und wir tauschten direkt unsere Kontaktinformationen aus. Doch anstatt sich auf altmodische Art und Weise Visitenkarten zu reichen, hielt Berkay einfach sein Smartphone an das von mir und schon waren die Kontaktdaten übertragen. 

Bei TAAG SOLUTIONS sind wir ein Tech-Startup, was sich auf NFC-Lösungen fokussiert; kurz gesagt konzentrieren wir uns auf die Digitalisierung von Visitenkarten für Mittelständer und Großkonzerne. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Seit meiner Kindheit wollte ich schon immer mein eigenes Ding machen. Alles fängt mit einer Idee an. Und wenn man dann auch noch 6 Monate später sieht, dass diese Idee immer realer wird, dann fühlt es sich an, als würde der langersehnte Traum in Erfüllung gehen. Berkay und ich haben mit genau solch einer Idee im Kopf angefangen. 

Uns geht es um die Flexibilität und die Freiheit Projekte selber umsetzen zu können und vor allem zu dürfen. Für uns ist es keine Selbstverständlichkeit so positiv nach außen hin auftreten zu können. Wir wissen woran wir arbeiten, warum wir daran arbeiten und weshalb wir so lange daran arbeiten. Ganz nach dem Motto: Zwei Gründer, eine Vision!

Welche Vision steckt hinter MyTaag ?

Uns sind Zukunft und Innovation am aller wichtigsten. Wie einer unserer Partner einmal sagte:”Innovation muss gefördert werden, denn heute gibt’s keine Walkmans mehr, sondern Spotify.” Und genau diese Innovation wollen wir mit TAAG SOLUTIONS in Bezug auf die Digitalisierung von Visitenkarten fördern. Deswegen wollen wir uns mit so vielen Mittelständlern und Konzernen wie möglich zusammentun; papiersparend, simpel, innovativ!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Von der Idee bis zum Start hat man diverse Hürden. Während Berkay bereits voller Freude 18 geworden ist, musste ich mich als Minderjähriger 6 Monate lang vor der Schule, Jugendamt und Gericht durchsetzen, um als geschäftsfähig erklärt zu werden. Nicht nur hat dieser Prozess viele Nerven gekostet, sondern auch viel Zeit; und Berkay und ich sind alles andere als geduldig was unsere Gründung angeht. Außerdem war es eine große Herausforderung zu lernen, wie genau man selber aktiv auf potentielle Kunden zugeht. Es braucht ein unglaubliches Maß an Ausdauer um den Stein im Vertrieb zum Rollen zu kriegen und sich ein eigenes Netzwerk zu schaffen. 

Rückblickend auf unsere Anfangsmonate, kann ich einigen interessierten Investoren nur folgendes ans Herz legen: “Nur weil ihr einen 17- und 18-Jährigen vor euch habt, heißt es nicht, dass ihr machen könnt was ihr wollt! Verträge sollten nicht kurz vor Unterzeichnung heimlich geändert werden.” Wir sprechen da aus eigener Erfahrung. Weder ist dieser geschäftliche Umgang transparent, noch fördert es die Zusammenarbeit. 

Die bisherige Finanzierung ergibt sich ausschließlich aus Eigenkapital. Gerade weil wir noch so jung sind, haben wir nicht wirklich viel zu verlieren. Wir sammeln in so jungem Alter bereits so viel Erfahrung; und das ist viel mehr wert, als wenn wir ein paar Tausend Euro verlieren würden.

Wer ist die Zielgruppe von MyTaag?

Unsere Zielgruppe ist jedes Unternehmen, das Visitenkarten benutzt. Hierbei findet unser Produkt insbesondere bei Vertrieblern und Maklern Anwendung. Generell ist MyTaag jedoch auch für Konzerne interessant. Wer hunderte oder tausende von Mitarbeitern hat, der kann sich die Kosten an normalen Papiervisitenkarten durch uns sparen und einen innovativen Eindruck beim Gegenüber hinterlassen. 

Wie funktioniert MyTaag ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Produkt gibt es als Karte oder Aufkleber fürs Handy gibt. Innerhalb von Sekunden können Kontaktinformationen über NFC geteilt werden. Hierbei lassen sich nicht nur Nummer und Email hinterlegen, sondern auch direkt alle möglichen sozialen Medien und Standorte. Berührt man mit dem Taag ein anderes Smartphone, so bekommt der Besitzer ein Popup und hat direkt den vollständigen Kontakt vom Gegenüber.

Somit werden alle Papiervisitenkarten durch einen einzigen Taag ersetzt, worüber sich alle möglichen Informationen teilen lassen. Dies ist nicht nur für kosteneffizient für Unternehmen, weil sie keine Visitenkarten mehr kaufen müssen, sondern auch umweltfreundlich, weil Papier gespart wird. 

In diesem Sinne ist unser eigentliches Alleinsteilungsmerkmal nicht einfach nur der NFC-Chip, sondern die gesamte Software die dahinter steckt. Falls ein Mitarbeiter die Position im Unternehmen ändert oder sich Kontaktdaten ändern, dann muss kein neuer Taag bestellt werden. Stattdessen können die Daten einfach kurz online angepasst werden; diese werden dann automatisch auf dem Taag gespeichert.

TAAG SOLUTIONS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Berkay und ich werden vorab strategisch und sehr offensiv den ersten Geschäftszweig ausbauen; und zwar die Digitalisierung von Visitenkarten für Mittelständler und Großkonzerne. Hierbei werden sich die nächsten Wochen sehr große Kooperationen ergeben. Um welche Unternehmen es sich genau handelt, dürfen wir leider noch nicht sagen.

Das langfristige Ziel in fünf Jahren liegt jedoch deutlich dabei, dass wir unsere NFC-Softwarelösungen nicht nur für die Digitalisierung von Visitenkarten einsetzen, sondern auch für weitere Bereiche. Somit sind bereits einige Konzepte in Bezug auf Universitäten, die Gesundheitsbranche oder den Einzelhandel in Planung. Die genaue Umsetzung dieser Konzepte ist jedoch erstmal Zukunftsmusik. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wer vor hat zu gründen, muss auf ein sehr schnelllebiges Leben eingestellt sein. Deswegen rate ich angehenden Gründern folgende 3 Dinge:

Habt unbedingt einen IT-Head. Ihr braucht definitiv jemanden, der sich um die gesamte technische Umsetzung kümmern kann. Das vereinfacht sämtliche interne Prozesse. Ein “Marketing-Freak” ist genauso unabdingbar wie ein IT-Head. Kein Vertrieb bedeutet kein Umsatz. Deswegen muss Netzwerken gerade am Anfang eine der Haupt-Prioritäten sein. Ein hervorragender Steuerberater wird euch viel Zeit und Geld sparen. Diesen solltet ihr auch niemals vernachlässigen!

Wir bedanken uns bei Davis Zöllner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei sichtbar

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made of air

Alumni des RESPOND Accelerators: Interview im GründerTalk mit Allison Dring, Mitgründerin und CEO von Made of Air

Stellen Sie sich und das Startup Made of Air doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Allison Dring, Mitgründerin und CEO von Made of Air. Made of Air liefert kohlenstoffnegative Materialien und hilft Herstellern, sich von fossilen Baustoffen zu lösen und den Klimawandel umzukehren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mein Hintergrund ist die Bauindustrie, wo ich mir zunehmend bewusst wurde, welche Rolle Materialien für den CO2-Fußabdruck eines Gebäudes spielen. Darüber hinaus wird der Materialverbrauch in der Bauindustrie dank der wachsenden Weltbevölkerung und Urbanisierungsrate in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Bis zum Jahr 2050 werden die Rohstoffe, die wir bei der Herstellung für die Baubranche und damit verbundene Industrien verwenden, einen immensen Einfluss auf unser CO2-Budget haben. Wir bei Made of Air wollen all dieses bevorstehende Wachstum stattdessen nutzen, um CO2 aus der Atmosphäre zu verbrauchen und so langfristig zu binden.

Welche Vision steckt hinter Made of Air?

Hinter Made of Air steckt die Vision, eine Welt zu erschaffen, in der Produkte und die Bauindustrie einen positiven Einfluss auf das Klima haben.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten das Glück, schon früh in unserer Entwicklung einige wichtige Preise zu gewinnen, mit denen wir unsere Forschung und Laborverifizierung finanzieren konnten. Außerdem haben wir Partnerschaften mit großen Verbrauchermarken geschlossen, die mit unserer Mission übereinstimmen. Zusätzlich haben wir von unserer Teilnahme am RESPOND Accelerator der BMW Foundation Herbert Quandt und UnternehmerTUM sowie dem dortigen Austausch und der Zusammenarbeit mit anderen nachhaltigen Startups profitiert.

Herausforderungen in der Logistik und der Lieferkette zu überwinden, war letztlich der Schlüssel zu unserer Entwicklung. Wenn wir in der Lieferkette vor Herausforderungen standen, lag das oft am traditionellen Denken oder am Standardverhalten der Industrie. In jedem Fall lag die Lösung darin, dass wir an unserer Vision festgehalten und das Klima in den Mittelpunkt gestellt haben. 

Wer ist die Zielgruppe von Made of Air?

Unsere ersten Compounds sind für die Möbel-, Bau- und Automobilindustrie bestimmt.

Wie funktioniert Made of Air? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hinter dem Baustoff „Made of Air“ steht eine Strategie zur CO2-Reduzierung bei Rohstoffen. Wir bieten Verbrauchermarken die Möglichkeit, den Ursprung und die Zukunft der Rohstoffe, die sie beziehen, selbst in die Hand nehmen. Unser Vorteil besteht darin, dass wir eine kohlenstoffnegative Lösung anbieten, um Lieferketten mit dem Klima in Einklang zu bringen, und dass wir einen Beitrag zur Forderung des Weltklimarates (IPCC) nach mehr Technologien für negative Emissionen leisten. Solche Innovationen werden dringend benötigt, um der Klimakrise entgegenzuwirken. 

Made of Air, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Zukunft der Werkstoffe ist die Kohlenstoffspeicherung. Wir haben eine immense Kapazität, CO2 aus der Atmosphäre in unseren hergestellten Gütern zu speichern und die Produkte damit zu Kohlenstoffsenken zu machen. In fünf Jahren werden wir eine Fabrik und einen Prozess haben, um globale Bedürfnisse zu erfüllen, und eine Marke, die für kohlenstoffnegative Materialien steht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sei sichtbar, fordere die etablierten Akteure heraus und ordne nicht alles deiner Mission unter

Wir bedanken uns bei Allison Dring für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleibt unabhängig

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upper hand

Upper Hand: Maske, die bis zu 99.9% an Sars-CoV-2 Viren auf der Oberfläche eliminiert

Stellen Sie sich und Upper Hand doch kurz unseren Lesern vor!

Upper Hand macht High-Tech Apparel und Accessoires, mit denen man sicherer und entspannter durchs 21. Jahrhundert kommt. Dabei bringen wir technologische und wissenschaftliche Innovationen aus dem Labor schnell in Umlauf: in Form von nützlichen und ästhetischen Alltagsprodukten. Unser erstes Produkt ist die Upper Hand Maske, die bis zu 99.9% an Sars-CoV-2 Viren auf der Oberfläche eliminiert. Außerdem haben wir neue Produkte in der Entwicklung, wie z.B. Kleidung und Taschen, die Bakterien und Viren aus der Umwelt wegblocken.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Upper Hand ist aus einem EU-Forschungsprojekt entstanden, welches antimikrobielle Textilien erforscht hat. Während der Forschung haben wir gemerkt, dass diese Technologien nicht nur im Labor funktionieren, sondern auch im Alltag einen echten Beitrag leisten können. Da gab es Mitte 2020 nur wenig am Markt. Und um eine hohe Akzeptanz für die neue antivirale Technologie zu schaffen, haben wir mit Upper Hand eine neue direct-to-consumer Marke geschaffen, die Wert auf Ästhetik, Komfort und ein wissenschaftliches Fundament legt. 

Welche Vision steckt hinter Upper Hand?

Wir machen es möglich, dass Kleidung innovativer und funktionaler wird, um Menschen zu helfen. Wir arbeiten daran, eine stärkere Verbindung zwischen Forschung und Konsumenten zu kreieren. So können wir den Menschen bessere Produkte als Alltagsbegleiter  an die Hand geben. Am Beispiel der Upper Hand Maske: Man muss sich nicht ständig damit beschäftigen, ob man noch genug Einwegmasken zu Hause hat oder seine Maske andauernd zu waschen. Das gibt mehr Zeit und Fokus auf andere wichtige Dinge im Leben.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben Upper Hand vorwiegend aus eigenen Mitteln finanziert. Zudem haben wir über unser Forschungsprojekt eine Förderung durch den EU-Fonds EIT-Health erhalten. Die größte Herausforderung für uns als neue Marke war es, ein Produkt in hoher Qualität schnell und flexibel herzustellen. Außerdem sind potentielle Marketingkanäle wie Instagram und Facebook aktuell nicht offen für Produkte wie Masken. Das hat es schwerer gemacht, Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Wer ist die Zielgruppe von Upper Hand?

Unsere jüngsten Kunden sind Kinder, die ältesten über 80. Egal ob Millionenstadt oder 50-Seelendorf, wir haben Kunden aus jeder Ecke Deutschlands.  Woran das liegt? Hoher Komfort, gutes Aussehen und wissenschaftlich zertifizierte Sicherheit ergeben eben nicht nur ein Nischenprodukt, sondern sind auch der breiten Masse wichtig. 

Wie funktioniert Upper Hand genau? Wo liegen die Vorteile?

Die Materialien, die wir bei Upper Hand verwenden, haben viele Vorteile für Konsumenten. Es geht nicht nur darum, irgendwie Mund und Nase zu „bedecken”. Unser Maskenmaterial desinfiziert sich durch spezielle Moleküle stetig selbst. Diese sind fest an der textilen Oberfläche verankert und haben die Fähigkeit, die Hüllen von Bakterien und Viren aufzubrechen. Auch die der SARS-CoV-2 Viren. Das funktioniert zum einen über langkettige Kohlenstoffverbindungen, die an den Lipiden der Viren-Hüllen ansetzen, zum anderen über stark positiv geladene Stickstoffionen. Diese ziehen die negativ geladenen Protein-Spikes der Viren so stark an, dass aus der runden, ballonartigen Hülle der Viren ein platter Ballon wird.  Durch die Anziehungskraft zerreißen die Viren-Hüllen letztlich in alle Richtungen. Wir arbeiten außerdem an Themen wie Temperatur- und Feuchtigkeitsmanagement, um den Komfort und die Nutzbarkeit von Kleidung zu erhöhen. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir setzen auf die Verbindung von Wissenschaft und Nutzern. Dafür arbeiten wir intensiv mit Professoren und Teams führender Universitäten und Institute zusammen. Das gibt uns die Möglichkeit effektiv neue Materialien zu entwickeln und auch direkt zu nutzen, die klare Mehrwerte bieten. „Straight from the Lab into your life” ist bei uns gelebte Praxis. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Corona hat natürlich den Impuls gegeben das Unternehmen zu gründen. Wir hatten schließlich eine Lösung für den aktuellen Bedarf direkt parat. Wir glauben, dass wir durch neue funktionale und ästhetische Alltagsprodukte mit wissenschaftlichem Mehrwert auch nach der Pandemie weiterhin eine wichtige Rolle spielen werden. Es bleibt also spannend. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die Corona-Krise hat neue Bedürfnisse geschaffen. Zum einen ist da das Bedürfnis nach mehr Sicherheit im Alltag. Das bedienen wir durch unsere High-Tech Masken. Auf der  anderen Seite steigt das Bedürfnis  alles online bestellen zu können. Auch das bedienen wir durch unseren Fokus auf den eigenen Online Vertrieb.

Upper Hand, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen Upper Hand zu einer Marke entwickeln, die es unseren Nutzern ermöglicht, sicherer und entspannter durchs 21. Jahrhundert zu kommen. Mit nützlichen Alltagsprodukten, die wissenschaftlich zertifizierte und praktisch erfahrbare Benefits bieten und dabei super komfortabel sind und gut aussehen – ohne zu viel dafür ausgeben zu müssen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fokussiert euch auf die wichtigen Dinge, bleibt unabhängig und vergesst nie, dass ihr als Team unschlagbar seid.

Wir fokussieren uns auf ein Thema mit kurzfristig, aber auch nachhaltig hoher Relevanz. Unabhängigkeit ist uns wichtig, denn es gibt uns die Flexibilität, auf neue Entwicklungen schnell zu reagieren. Eigene Finanzierung bedeutet, dass wir niemanden um Erlaubnis bitten müssen wenn wir etwas verändern wollen. Der eigentliche Schlüssel ist aber unser unschlagbares Team aus Wissenschaftlern und Marketeers – genau die Kombination, die wir brauchen, um alltagsrelevante High Tech schnell in attraktive Produkte zu übersetzen. 

Wir bedanken uns bei David Schmelzeisen und Jan Wilmking für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut zur Idee

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DAKOSTOCK Gründern Lukas Kovačević

DAKOSTOCK Online-Marktplatz für Templates und Textvorlagen aller Art

Stellen Sie sich und das Startup DAKOSTOCK doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Lukas Kovačević. Ich bin 28 Jahre alt und bin der Gründer von DAKOSTOCK. DAKOSTOCK.com ist ein Online-Marktplatz für Unternehmen aus allen Branchen. Hier verkaufen Anbieter Vorlagen jeglicher Art und in allen gängigen Softwareformaten. Auf DAKOSTOCK werden vom Ernährungsplan des Fitnesscoaches bis hin zum komplexen Projektmanagement Template, Vorlagen aller Art verkauft und angeboten. DAKOSTOCK ermöglicht ihnen auf neue Art und Weise ihr Wissen zu verkaufen und ein weiteres Nebeneinkommen zu generieren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe DAKOSTOCK gegründet, weil ich Menschen die Suche nach guten Vorlagen (auch genannt Templates) erleichtern möchte. Jeder kennt das, man googelt und sucht nach einer guten Textvorlage – danach muss man sie abschreiben oder versucht sie über Umwege zu bekommen. Bei uns findet man alles auf einem Online-Marktplatz zu allen Bereichen und allen Branchen.

Welche Vision steckt dahinter?

DAKOSTOCK wird weltweit die Nummer 1 in Sachen Vorlagen. Wir bieten jedem Kunden das richtige Produkt in sämtlichen Dateiformaten an. Uns ist wichtig, eine Vielfältigkeit der Anbieter zu bekommen, damit die Interessen der Kunden abgedeckt sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war, die technische Lösung zum Bau eines sehr speziellen Online-Marktplatzes. Dadurch, dass DAKOSTOCK die einzige Plattform mit dieser Ausrichtung auf Vorlagen ist, mussten wir alles selber programmieren. Dabei ist der Datenschutz, Systemsicherheit und Bedienerfreundlichkeit sehr wichtig.

Wer ist die Zielgruppe?

Alle Branchen ob groß oder klein, jeder hat die Möglichkeit über uns seine Templates zu verkaufen oder zu kaufen. Schnell auf die richtige Vorlage zugreifen können, ob beruflich oder privat. Dadurch, dass jeder Anbieter seinen eigenen Stil und Fachwissen hat, kann eine große Zielgruppe erreicht werden. Mit dieser Vielfältigkeit sollen alle finden was sie brauchen.

Wie funktioniert DAKOSTOCK? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

DAKOSTOCK ist ein Online-Marktplatz für alle Branchen und Unternehmen. Textvorlagen und Grafiken einfach hochladen und verkaufen. Der Anbieter bei DAKOSTOCK hat sein eigenes Profil, auf dem der Kunde durchstöbern kann. Als Kunde kann man Vorlagen und Anbieter vergleichen und bewerten. Jede Vorlage wird mit mindestens einer Software angeboten. Der Kunde erkennt sofort, ob die Vorlage in der richtigen Software verfügbar ist. Nur bei uns auf DAKOSTOK sieht der Kunde das Produkt vor dem Kauf. Es ist lediglich durch ein Wasserzeichen geschützt. Der Kunde sieht was er kauft.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

DAKOSTOCK wird ein Globalplayer in Sachen E-Commerce. Wir werden in weitere Länder und Sprachen expandieren. DAKOSTOCK wird demnächst in englischer Sprache verfügbar sein. Weltweit helfen wir unseren Kunden die besten Vorlagen zu erhalten und das schnell und einfach.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mut zur Idee – das Leben besteht daraus Erfahrungen zu sammeln.

Glaubt an euch selber, denn wenn Ihr selber nicht an euch glaubt, tut das keiner!

Erfindet nicht das Rad neu. Nutzt eure Umgebung und versucht einen Mehrwert zu schaffen.

Wir bedanken uns bei Lukas Kovacevic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: DAKOSTOCK

DAKOSTOCK  logo

Kontakt:

DAKOSTOCK
Stubenwald-Allee 21a
D-64625 Bensheim
www.dakostock.com

Ansprechpartner: Lukas Kovacevic

Social Media:
Instagram: www.instagram.com/dakostock
LinkedIn: www.linkedin.com/company/dakostock

Es ist Dein Herz für Deine Sache, die alles möglich macht!

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bomocha terminals

bomocha Terminals unterstützen dokumentationspflichtige Unternehmen und Institutionen bei der Erhebung von Gäste- und Besucherdaten in der Covid-19-Krise

Stellen Sie sich und das Startup bomocha doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo liebe Sabine, erst einmal danke für die Möglichkeit, bomocha® und mich hier vorzustellen.

Die bomocha®-Terminals unterstützen dokumentationspflichtige Unternehmen und Institutionen bei der Erhebung von Gäste- und Besucherdaten in der Covid-19-Krise. Es gibt ja nun einige Kolleginnen und Kollegen, die hervorragende Apps zur digitalen Erfassung entwickelt haben, und das ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch setzen sie allesamt ein Endgerät der Besucher*Innen voraus. Mit den bomocha® Terminals machen Betreiber*Innen den Prozess autark für alle Alters- und Personengruppen zugänglich.

Besonders einfach macht es das implementierte Ausweissystem, das es den Besuchern nach Erstellen ermöglicht, mit nur einem Scan einzuchecken. Die Terminals laufen autark und erheben die Daten anonym für alle Beteiligten. Kommt es zum Infektionsfall und einer Nachverfolgung, so erhält die zuständige Gesundheitsbehörde die Besucherlisten direkt und ohne Umwege übermittelt. In Zukunft, soweit es die Politik zulässt, auch direkt in Systeme wie SORMAS.

Schlussendlich ersetzen die Terminals Personal, das für Wichtigeres eingesetzt werden könnte.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Im Herzen war ich schon immer Unternehmer -oder anders formuliert, ich wusste früh, dass ich niemals ein guter Angestellter sein werde. Ich möchte etwas verändern, Verantwortung übernehmen, etwas bewegen, und wenn ich falle, wieder aufstehen und daran wachsen. Diese Möglichkeiten hast Du als Angestellter einfach nicht – oder zumindest nur selten.

Welche Vision steckt hinter bomocha?

Meine Vision ist es, mit bomocha® ein System weiter zu entwickeln, das zukünftig weitere Restriktionen des öffentlichen und privaten Lebens überflüssig macht. Ich wünsche mir ein breites Vertrauen in die Sicherheit des Systems, um sowohl die Wirtschaft als auch die Politik davon zu überzeugen, freiwillig eine Art CheckPoints zu implementieren und es somit den Menschen frei zu stellen, diese CheckPoints aufzustellen – im Tausch gegen wieder gewonnene Freiheit. Ich glaube fest daran, dass eine breite Mehrheit der Menschen durchaus bereit wären einen kurzen Scan in einem Geschäft gegen Freiheit zu „tauschen“.  Also eine hybride Lösung auf freiwilliger Basis zu bieten, statt totaler Überwachung mittels GPS-Apps. Wie sie durchaus bereits diskutiert werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als zwischen März und April 2020 feststand, dass die Gastronomie wieder unter bestimmten Voraussetzungen öffnen darf, startete ich mit meinem Team sofort mit der Entwicklung einer ersten Web-App für Gastronomen. Hierbei gab es keinerlei Vorüberlegungen, Recherchen oder Marktanalysen. Ich sah einen Bedarf und handelte umgehend – selbst noch etwas verdaddelt von dieser Krise. Die App wurde kostenfrei angeboten und gut genutzt. 

Die wohl größte Herausforderung war und ist bis jetzt, den Datenschutz mit einem angenehmen Handling für die Nutzer*Innen und Effizienz in der Sache zu vereinen.

Über die letzten Monate habe ich so viel über Nutzerverhalten und die Probleme im Umgang mit Apps gelernt, dass daraufhin die Entscheidung hin zu den Terminals gefallen ist. Und dabei habe ich mich nun so sehr in die Idee verbissen, etwas für einen guten Zweck zu entwickeln, dass ich mir über die Finanzierung keinerlei Gedanken machte und alles aus eigener Kraft stemmte.

Um nun aber auch die Vermarktung und die Produktion stemmen zu können, habe ich mir drei sehr angenehme Angel-Investoren mit ins Boot geholt. 

Wer ist die Zielgruppe von bomocha?

Unser Hauptaugenmerk liegt in der Gesundheitsversorgung, also Pflege- und Altenheime sowie Krankenhäuser und Arztpraxen. Hier sind die Personalressourcen streng limitiert und unsere Terminals können direkt zu einer Entlastung beitragen. Weiter sind einfach alle Unternehmen und Institutionen, die per Verordnung zur Dokumentation verpflichtet sind, unsere Zielgruppe, wie z.B. die Hotellerie, Gastronomie und Veranstalter.

Wie funktioniert bomocha? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die bomocha® Terminals werden konfiguriert und mit einer Datenkarte an unsere Kunden geliefert und sind sofort startklar. Lediglich eine Stromversorgung muss gewährleistet werden. Dank integriertem Akku, können aber auch Stromausfälle von einigen Stunden überbrückt werden. Nun können Besucher*Innen in wenigen einfachen Schritten am übersichtlichen Display die geforderten Daten eingeben und erhalten dann eine Zugangsquittung ausgedruckt.

Die Daten sind nun anonym und verschlüsselt gespeichert und werden nach der vorgegebenen Vorhaltefrist wieder gelöscht sowie bei Bedarf direkt an die dafür zugelassenen Gesundheitsbehörden übermittelt. Die Vorteile für unsere Kunden liegen darin, dass die Terminals ganz autark den gesamten Prozess des Check-Ins übernehmen. Und eine Zugänglichkeit für nahezu alle Alters- und Personengruppen bieten. 

Darüber hinaus können Besucher*Innen vorab oder bei Wiederkehr mit einem Besucherausweis, innerhalb von Sekunden einchecken. Dies wird maßgeblich zur Entzerrung der Eingangsbereiche führen. Anbieter von digitalen Kontaktlisten setzen im Gegensatz zu uns auf mobile Technologien wie native- oder Web Apps. Dies führt zwangsläufig zu einer Art „doppelter Buchführung“ oder gar einem Ausschluss der Personen, die kein passendes Endgerät besitzen oder schlicht den Umgang mit den neuen Technologien nicht verstehen. Für all diejenigen müssen dann Alternativen geboten werden diese führen zu Mehraufwand, bzw. Aufklärungsaufwand.

Mit den bomocha® Terminals schließen wir genau diese Lücke und hoffen so, zu einer echten Entlastung beizutragen.

bomocha, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Auch wenn wir im Moment von Tag zu Tag denken, sehen wir in bomocha® zum einen eine schnell ausrollbare Möglichkeit für künftige Krisen dieser Art, zum anderen denken wir aber auch daran unser System als Zugangs- und Besucherausweissystem weiter zu entwickeln. Aber, und das sage ich nun mal mit einem Augenzwinkern, werden wir vorab sicherlich den Markt dafür analysieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gute Tipps? Gleich drei? Ich fasse es mal zusammen:

Meine Tipps bringen Dich nicht weiter – es ist Dein Herz für Deine Sache, die alles möglich macht!

Wir bedanken uns bei Steffen Lauth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fähigkeit zu lernen

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rlaxx TV Streaming Fernsehen Video-on-Demand

rlaxx TV werbefinanziertes Streaming Angebot verknüpft Fernsehen mit Video-on-Demand

Stellen Sie sich und das Startup rlaxx TV doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Ronny Lutzi, ich komme aus der Schweiz, lebe mit meiner Familie in Kiel und ich habe mit meinem Geschäftspartner Dirk Wittenborg letztes Jahr rlaxx TV gegründet. rlaxx TV ist ein werbefinanziertes Streaming Angebot, das die bequemen Funktionen des linearen Fernsehens mit der Flexibilität von Video-on-Demand verknüpft. Unsere Inhalte beziehen wir von internationalen Content Partnern und bereiten diese in auf spezielle Zielgruppen zugeschnittenen Kanälen auf. Dabei können wir eine Vielzahl an Interessensbereichen abdecken, wie z.B. Extremsport, Musik, Motorsport, Filmklassiker, Abenteuer oder Comedy. Wir nennen diesen konsequent zielgruppenorientierten Ansatz Premium Nische. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Dirk und ich sind mit der Schwesterfirma Foxxum schon lange erfolgreich in der Smart TV-Branche unterwegs. Mit Foxxum entwickeln wir sogenannte White Label-Plattformen für Smart TV-Hersteller und Apps für Content Partner, die ihre Inhalte auf Smart TVs und anderen Geräten anbieten wollen. Dadurch hatten wir bereits das notwendige Know-how und die Erfahrung, um eine hochwertige Streaming App zu entwickeln. 

Außerdem haben wir damit die besten Voraussetzungen, um für rlaxx TV eine hervorgehobene Platzierung auf den wichtigsten Smart TV-Plattformen sicherzustellen. Basierend auf 10 Jahren Erfahrung in der weltweiten Content-Lizenzierung haben wir eine ideale Grundlage, um die besten Inhalte für rlaxx TV zu gewinnen.

Entscheidend für die Unternehmensgründung war, dass wir durch unsere Vorarbeit bei Foxxum an einem bestimmten Punkt festgestellt haben, dass uns sämtliche Bausteine für eine erfolgreiche Streaming-App zur Verfügung stehen. Gepaart mit der Gründerleidenschaft, die uns verbindet, war es konsequent, rlaxx TV ins Leben zu rufen.

Welche Vision steckt hinter rlaxx TV?

Wir möchten das Fernseherlebnis wieder unkompliziert machen. Momentan versucht jeder der großen Content-Anbieter wie Disney, Viacom, Paramount etc. ein eigenes bezahlpflichtiges Direct-to-Consumer Angebot aufzubauen. Das führt dazu, dass NutzerInnen auf immer mehr Plattformen nach interessanten Inhalten suchen müssen, die dann auch noch kostenpflichtig sind. Der entspannende Effekt, sich nach Feierabend spontan auf der Couch berieseln zu lassen, ist damit stark in den Hintergrund gerückt. 

Wir setzen auf ein kostenfreies Angebot, das wir weltweit je nach Region mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten aufbauen. Wenn wir das bis Ende 2021 erreicht haben, werden wir allen bezahlpflichtigen Direct-to-Consumer Anbietern eine für den  Zuschauer kostenfreie Zweitvermarktung ihrer Inhalte auf rlaxx TV vorschlagen. Da rlaxx TV derzeit das einzige von Inhalte- oder Geräteanbietern unabhängige Unternehmen am Markt ist, haben wir eine nahezu perfekte Ausgangsposition, der erste wirklich weltweite TV-Anbieter zu werden.  

Etwas weiter in die Zukunft gegriffen kann man sagen, dass wir mit Foxxum und rlaxx TV die Treiber einer sich veränderten Medienwertschöpfungskette sein wollen. 

Im bisherigen Konkurrenzkampf der großen Streamingdienste, die zugleich auch die größten Produktionshäuser geworden sind, wird die Zweitvermarktung oft außer Acht gelassen. Um die aktuellen Produktionen allerdings längerfristig lukrativ zu machen, ist diese unverzichtbar. Genau da kommen wir als unabhängiger Partner ins Spiel. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Rlaxx TV wird ausschließlich von Dirk und mir finanziert. Nichtsdestotrotz werden wir uns in Kürze in eine Finanzierungsrunde begeben, um rlaxx TV mit den nötigen Mitteln für die Zeit nach 2021 auszustatten.  

Wer ist die Zielgruppe von rlaxx TV?

Der Albtraum jedes Marketers: Alle! Alle, die Zugang zu einem Smart TV, Smartphone oder einen Internet-Browser haben. Durch die Kanäle, die in der Regel bestimmten Interessen beziehungsweise Genres nachkommen, ist das Targeting allerdings einfacher und wir können Werbung gezielt gestalten. Wir möchten langfristig für viele Interessengruppen Unterhaltung anbieten und sind stetig dabei, unser Portfolio zu erweitern. Natürlich schließen wir Inhalte aus, die nicht unseren Unternehmenswerten entsprechen wie zum Beispiel Gewaltverherrlichung, Antisemitismus oder Pornografie.  

Wie funktioniert rlaxx TV? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wenn ZuschauerInnen die App öffnen, läuft bereits ein Programm. Sie können einfach durch die Kanäle zappen, bis ihnen der Inhalt zusagt oder innerhalb eines Kanals Sendungen auswählen, stoppen oder vor- und zurückspulen. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht lange durch Bibliotheken klicken muss, um eine Sendung oder einen Film zu finden, auf die man gerade Lust hat. Zusätzlich bietet der On-Demand-Bereich einen Katalog mit weiteren Inhalten, die zu jeder Zeit abgerufen werden können. 

Die kuratierten Kanäle zeigen Inhalte, die sonst im TV nicht zu finden sind. Wir bieten zum einen Nischen-Content-Anbietern die Möglichkeit, ihre Inhalte großflächig auf dem Fernseher stattfinden zu lassen und zum anderen ermöglichen wir ZuschauerInnen, ihre Interessen bequem vom Sofa aus zu konsumieren.

Aus Unternehmersicht gestaltet sich die Sachlage wie folgt:

Während in den letzten 80 Jahren die Kontrolle des Wohnzimmers klassisch bei Fernsehsendern und Signalanbietern wie beispielsweise Kabel Deutschland oder SES Astra lagen, haben wir nun mit Foxxum und rlaxx TV die Möglichkeit dies zu verändern. Eine Internetverbindung am TV reicht aus, um über die Foxxum Plattform an alle Inhalte zu gelangen, die ursprünglich über Signalanbieter verteilt wurden. rlaxx TV stellt im Grunde nichts anderes als einen klassischen Fernsehsender dar – eine Endkundenmarke, die lizensierte oder eigene Produktionen an Zuschauer verteilt und diese in Programmen und Zeitplänen aufbereitet. Jedoch mit einem großen Unterschied. Wir können für jeden Endkunden ein eigenes Programm zusammenstellen und müssen, um einen neuen Kanal auszustrahlen, nicht gleich einen Satelliten ins Weltall schießen, sondern setzen nur einen Haken im Backend. 

rlaxx TV, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Innerhalb weniger Monate haben wir die App entwickelt, interessante Content Partner wie Endemol Shine oder Spiegel TV für uns gewinnen können und sind unter anderem auf Geräten von Medion, Hisense, Sharp, Toshiba, Android TV oder Amazon Fire TV verfügbar. In diesem Tempo streben wir auch weiterhin an rlaxx TV zu vergrößern. Aktuell sind wir in Österreich, Deutschland, der Schweiz und im Vereinigten Königreich abrufbar. In den nächsten Monaten werden wir in weitere internationale Märke expandieren. Im ersten Quartal 2021 werden wir unsere App auf Samsung, LG, Panasonic und Apple TV-Geräte bringen. Bis Ende 2021 werden wir auf jeder Plattform verfügbar sein. Spätestens dann sind wir ein relevanter Spieler im AVoD-Business, der weltweit für die beste Nischen-Unterhaltung bekannt ist. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wir haben an zahlreichen Unternehmensgründungen oder -finanzierungen mitgewirkt. Es läuft nie wie geplant. Immer kommen Probleme auf Gründer zu, die man vorher nicht gesehen hat und die unlösbar erscheinen. Wenn Unternehmen später erfolgreich sind, hat man oft den Eindruck, dass sie einfach besser waren, mehr Geld oder eine smartere Idee hatten. Das ist nur selten der Grund für den Erfolg.

Aus unserer Sicht gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen den erfolgreichen Gründern und denen, die scheitern. Sie halten einfach ein paar Tage länger durch und sind unerschütterlich in ihrem Glauben, dass sich einfach jedes Problem lösen lässt. Auch wenn das bedeutet, die ursprüngliche Idee zu vergessen und Dinge über den Haufen zu werfen, die man seinen Investoren zuvor als die „Garantie zum Erfolg“ verkauft hat. Für den Erfolg ist, unserer Meinung nach, die Fähigkeit zu lernen, sich anzupassen und etwas mehr als andere leiden zu können wesentlich. 

Wir bedanken uns bei Ronny Lutzi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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