Montag, Februar 16, 2026
Start Blog Seite 364

Hab keine Angst, sei eine LÖWIN!

0
KULThashtag Digitalisierung Automatisierung

KULThastag unterstützt KMU´s auf dem Weg der Digitalisierung & Automatisierung mit einer weltverändernden Dienstleistung

Stellen Sie sich und das Start-up KULThashtag GmbH doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sabine Kirchner aus dem schönen Bayern. Ich habe die KULThashtag GmbH gegründet, um mit meinem Team KMU´s auf dem Weg der Digitalisierung & Automatisierung mit einer weltverändernden Dienstleistung zu unterstützen.Wir sorgen dafür, dass Unternehmer wieder mehr Zeit haben und dem nachgehen können, wofür Sie angetreten sind. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Mein unternehmerischer Alltag hat sich durch Automation & Digitalisierung vollkommen verändert! Dies möchten wir ab 2021 auch mit unseren Kunden teilen. Wir wurden oft darauf angesprochen, sodass wir unsere Fähigkeiten und unser Wissen über Automatisierung und Digitalisierung von Unternehmens und Betriebsabläufen jetzt gern unseren Kunden zur Verfügung stellen. 

Was war bei der Gründung von KULThashtag die größte Herausforderung?

Dies ist nicht mein erstes Unternehmen und Schwierigkeiten gibt es immer, leider ist diese Gründung genau in COVID-19 Zeit gefallen, so das dass das organisatorische das große Problem war, aber an Herausforderungen wächst man ja bekanntlich.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist? 

Natürlich bitte unbedingt! 100%ig perfekt ist es zum Start nie! Viel ergibt sich erst aus der Praxis. Das Wichtigste ist, ins Tun zu kommen. 

Welche Vision steckt hinter KULThashtag?

Digitalisierung und Automatisierung kleinen und mittelständischen Betrieben und Unternehmen zugänglich zu machen und aufzuzeigen, dass hinter diesem Thema mehr steckt als nur künstliche Intelligenz und unpersönliche Chatbots. Wir möchten damit das Problem der meisten Unternehmer lösen, den Mangel an Zeit. Mit unserem Angebot bekommen Unternehmer Lebenszeit zurück und können effektiver arbeiten, Kosten einsparen und ihre Mitarbeiter entlasten, also ein Win-win-Situation für alle Seiten und das war uns das wichtigste! 

Wer ist die Zielgruppe von KULThashtag?

Wir arbeiten ausschließlich im B2B Bereich und sind hier auf kleine und mittelständische Unternehmen und Betriebe spezialisiert. Oberste Priorität hat für uns die enormen Vorteile der Digitalisierung und Automatisierung den Unternehmern anzubieten, die diese am meisten brauchen vom Einzelunternehmer bis zum Mittelstand. Digitale und automatische Lösungen haben wir schon in vielen Unternehmen und Branchen erfolgreich etabliert.    

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Fokus liegt auf individuellen Service & Betreuung. Wir wissen, was es bedeutet, Unternehmer zu sein und haben unsere Dienstleistung darauf zugeschnitten. Wir bieten schnelle Lösungen, arbeiten individuell und diskret sowie 100 % DSGVO konform, für unsere Kunden sind wir 24/7 erreichbar.Vor allem aber behalten wir immer den Menschen dahinter und somit das persönliche und individuelle im Blick. 

KULThashtag, wo geht der Weg hin? 

Wir haben vor, den deutschen Mittelstand zu revolutionieren und einen wirklich sinnvollen Beitrag zu leisten. Wir möchten den Menschen die Angst vor digitalen und automatischen Lösungen nehmen und vor allem aufzeigen, welche enormen Vorteile für alle Seiten entstehen können.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Nun, diese Frage möchte ich noch nie und finde ich persönlich sehr schwer zu beantworten. Man weiß nie, was das Leben bringt, ich habe die Erfahrung machen müssen, dass sich das Leben von einem Augenblick auf den anderen komplett verändern kann, ob man will oder nicht. Von daher hoffe ich, wir dürfen unsere Mission erfüllen und mit unseren Kunden, Partnern und im Team eine tolle und erfolgreiche Zeit erleben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Hab keine Angst, sei eine LÖWIN! 

Hol dir nur Rat von den Menschen, die schon einen solchen Weg gegangen sind!

Vergleich dich nicht ständig, denn das Gras ist dort meist auch nicht grüner!

Wir bedanken uns bei Sabine Kirchner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Es gibt keinen Misserfolg

0
once slow dating app

Once Slow-Dating-App. Weil es Zeit braucht, die große Liebe zu finden, erhalten Nutzer*innen nur ein Match pro Tag

Stellen Sie sich und Once doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Clémentine Lalande, CEO der Slow-Dating-App Once. Meine professionelle Karriere begann zunächst als Strategieberaterin bei der Boston Consulting Group, wo ich mit verschiedenen Private-Equity- und Venture-Capital-Unternehmen zusammenarbeitete. Da ich mit der Zeit jedoch genug von den bestehenden Dating-Apps und dem Dating-Markt im Allgemeinen hatte, der patriarchale Stereotypen kontinuierlich reproduziert und stärkt, beschloss ich mit Once die Regeln des Online-Datings neu zu erfinden.

Once ist eine Slow-Dating-App. Weil es Zeit braucht, die große Liebe zu finden, erhalten Nutzer*innen auf Once nur ein Match pro Tag, welcher mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ausgewählt wird. Jedes Match hat 24 Stunden die ungeteilte Aufmerksamkeit des anderen. Gefallen sie sich gegenseitig, werden sie dauerhaft verbunden und können weiter miteinander chatten. Dabei nutzt die KI die Account-Informationen, Dating-Vorlieben und vergangene Aktivitäten, um das beste Match für eine Person zu finden.

Warum haben Sie sich entschlossen, Once zu übernehmen?

Das war eine Kombination aus persönlicher und professioneller Chance. Zum einen habe ich in Once sehr viel Potenzial gesehen. Ich habe die Geschichte der App schon seit ihrer Gründung sehr intensiv mitverfolgt, da sie von einem meiner Freunde gegründet wurde. Zum anderen finde ich den Dating-Markt sehr faszinierend. Es ist ein sich schnell wandelnder Markt, der nur von wenigen Big Playern besetzt ist. Dennoch mangelt es hier an Innovation für Frauen und bestehende Dating-Apps reproduzieren und verstärken die patriarchalen Stereotypen. Davon hatte ich genug. Ich wollte die Online-Dating Regeln neu erfinden und Frauen eine bessere Dating-Erfahrung ermöglichen, weswegen ich schon vor der Übernahme von Once die feministische Dating-App Pickable gründete, die ich dann an Once verkaufte. So ergab sich dann auch die tolle Möglichkeit, bei Once einzusteigen. 

Was war die größte Herausforderung als Sie bei Once eingestiegen sind?

Als ich Once übernahm, befand sich das Unternehmen in einer schlechten wirtschaftlichen Lage. Ich musste somit meine neue Position als CEO mit einer Umstrukturierung beginnen, was keine einfache und zugleich herausfordernde Aufgabe ist. Dabei lag der große Fokus auf Profitabilität, um ein gesundes Wachsen zu ermöglichen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich denke, das ist keine Frage des Könnens, sondern eine Frage des Müssens. Wenn man mit einer Idee wartet, bis alles perfekt ist, dann ist es meist zu spät und ein*e Andere*r hat die Idee bereits umgesetzt. Man sollte sich nicht an Perfektion klammern. Wenn man eine Idee hat, sollte man ein gesunden Grad an Dringlichkeit erzeugen und die Idee schnell umsetzen, bevor es jemand anderes tut. Dabei sollte man zwar nicht vorschnell handeln, aber immer flexibel  bleiben und Dinge stetig anpassen.

Welche Vision steckt hinter Once?

Die Vision von Once ist es, die Post-Swipe-Welt zu kreieren. Technologische Innovationen helfen uns dabei, unglaubliche Dinge zu tun – also warum nicht auch bei der Liebe? Aktuell sind Singles lediglich Teil eines riesengroßen Katalogs an Möglichkeiten. Das Swipen auf den verschiedensten Apps gleicht der Suche nach einer Nummer im Telefonbuch und macht Singles schlicht unglücklich. Wir müssen das ändern und brauchen Innovationen, die das Swipen beenden und der Suche nach Liebe wieder mehr Persönlichkeit und Relevanz verschaffen. Genau dafür ist Once angetreten. Um Dating wieder schön zu machen.

Wer ist die Zielgruppe von Once?

Singles, die nach echten Verbindungen und schönen Liebesgeschichten suchen sowie Menschen, die ein „Swiping-Burn-Out” haben.

Wie funktioniert Once?

Unser intelligenter Algorithmus sucht ein Mal am Tag nach dem besten Match für die User*innen und verbindet diese zwei Menschen dann miteinander. In den darauffolgenden 24 Stunden können die Nutzer*innen entscheiden, ob sie den anderen gerne kennenlernen möchten und ihrem Match ein Like geben. Wenn sie einander mögen, werden sie langfristig per Chat verbunden. Verbundene Matches können in der App chatten oder sich per Videocall virtuell kennenlernen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Andere Anbieter setzen auf Masse. Der Katalog an Singles scheint endlos zu sein, wenn man als Nutzer*in durchswiped. Bei Once werden die Matchvorschläge speziell für jede*n User*in ausgewählt und mit jeder Entscheidung, die die Nutzer*innen treffen, lernt der Algorithmus und verbessert die Matchqualität. 

Wohin geht der Weg von Once? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren soll Once die Post-Swipe-Ära eingeläutet und dafür gesorgt haben, dass Singles sich wieder mehr Zeit zum Kennenlernen nehmen. Die kürzliche Akquisition durch die Dating Group ist dabei jetzt schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir können die enormen Synergien, die zwischen Once und der Dating Group bestehen, nutzen, um dem Swipen in den nächsten Jahren ein Ende zu bereiten. In einem so konzentrierten und wettbewerbsintensiven Markt einen großen Partner zu haben, ermöglicht es uns, unsere Reichweite zu vergrößern und die geografische Expansion zu beschleunigen, um Dating wieder persönlich zu gestalten und zu entschleunigen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Erstens: Habt keine Scheu davor, laut zu sein und für euch selbst einzustehen. Andere müssen und sollen euch wahrnehmen, sehen und hören, was ihr zu sagen habt.

Zweitens: Entschuldigt oder rechtfertigt euch nicht und findet nicht von vornherein Ausreden, die eure Meinungen und Handlungen neutralisieren. Ich habe während meiner Karriere gemerkt, dass Frauen dies oft tun und nicht selbstbewusst zu ihren Meinungen und Vorschlägen stehen. Um dies zu ändern und in der Gründer*innen-Welt wirklich ernst genommen zu werden, sollte man sich bei jeder Handlung fragen, ob die Leute anders mit einem umgehen würden und man sich selbst anders verhalten würde, wenn man ein Mann wär. Denn wenn man sich als Frau immer entschuldigt oder rechtfertigt, nehmen andere einen nicht ernst. 

Drittens: Wenn ihr eine Idee habt, setzt diese einfach um und wartet nicht auf Perfektion. So sammelt ihr wertvolle Erfahrungen, die euch persönlich sowie das Business weiterbringen und lernt dabei immer weiter dazu. Es gibt keinen Misserfolg, sondern nur stetige Weiterentwicklung. 

Wir bedanken uns bei Clémentine Lalande  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Geht einfach los!

0
Workstation24-7 Sharing Gewerbeflächen

Workstation24-7 Sharing-Portal für Gewerbeflächen

Stellen Sie sich und das Startup workstation24-7 doch kurz unseren Lesern vor!

Workstation24-7 ist DAS Sharing-Portal für Gewerbeflächen. Ob der Friseurstuhl in einem bestehenden Salon, ein Büroarbeitsplatz, Lagerfläche oder Regalfläche im Einzelhandel – Auf workstation24-7.de kann man suchen, finden und buchen. All das flexibel und bedarfsgerecht stunden-, tage-, wochen- oder monatsweise. Ich selbst heiße Alexandra Felde, bin 32 Jahre alt, die Gründerin von workstation24-7, Maschinenbauingenieurin und beschäftige mich bereits seit Jahren mit der Ressourcen- und Kapazitätsplanung von Arbeitsbereichen, Personal und Betriebsmitteln in der Produktion.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Tatsächlich war es kein richtiger Entschluss. Ich habe ein Problem erkannt und eine Lösung entwickelt. Diese will ich möglichst vielen Menschen zur Verfügung stellen. Das bedeutet: Ich benötige Mitarbeiter, die das Portal weiterentwickeln und Marketing betreiben. Dafür benötige ich Kapital, sodass die Suche nach Investoren unumgänglich war. Um Beteiligungen umzusetzen, muss eine Kapitalgesellschaft gegründet werden. Es war also weniger ein Entschluss, als ein notwendiger Schritt auf meinem Weg.

Was war bei der Gründung von workstation24-7 die größte Herausforderung?

Die größten Herausforderungen waren und sind die Vorurteile und Stereotypen. Ich bin eine Frau, die alleine ein digitales Unternehmen gründet. Ich weiß nicht wie viele Weltbilder ich damit zerstört habe und kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich Sätze, wie „Erfahrungsgemäß braucht es ein Team zur Gründung…“ oder „Das ist uns ein zu großes Risiko…“ gehört habe. Natürlich behinderte und erschwerte dies die Investorensuche und jedes Mal frage ich mich, ob sich ein Mann mit meiner Ausbildung, Berufserfahrung und Vita den selben Herausforderungen stellen müsste oder ob er als der Nächste Elon Musk gefeiert werden würde.

Innovative Ideen entstehen in den Köpfen außergewöhnlicher Menschen, Menschen, die eben in kein Erfahrungsmuster passen. Menschen, die leistungsstärker, lernbereiter und ausdauernder sind als der Durchschnitt. Da kann man nicht nach „Schema F“ vorgehen. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Gerade dann ist der ideale Zeitpunkt zu starten. Denn eine Idee kommt einem vielleicht plötzlich in den Sinn, aber ein Produkt oder eine Dienstleistung, entsteht in einem iterativen Prozess. Probieren, Fehler machen, aus Fehlern lernen, probieren. In meinem Fall hat dieser Prozess 2,5 Jahre gedauert und wird so schnell nicht enden.

Welche Vision steckt hinter workstation24-7?

In erster Linie will ich die Auslastung von Gewerbeflächen erhöhen, denn wir werden nicht weniger Menschen auf diesem Planeten, da müssen wir langsam anfangen an eine effizientere Nutzung von Flächen zu denken, bevor wir ein Platzproblem bekommen. Zudem erlaubt workstation24-7 den einfachen und bequemen Zugang zu professioneller Infrastruktur, wodurch Projekte und Talente gefördert werden können.

Wer ist die Zielgruppe von workstation24-7?

Workstation24-7 ist eine Matchingplattform, sodass es hier zwei Zielgruppen gibt. Auf der einen Seite die Unternehmen, welche ungenutzte voll ausgestattete Arbeitsbereiche haben und auf der anderen Seite Selbstständige, Geschäftsreisende und Privatpersonen, die bedarfsgerecht (stunden-, tage-, wochen-, monatsweise) eine professionelle Arbeitsumgebung benötigen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Vor allem der branchenübergreifende Ansatz ist einzigartig. Weiterhin ist auf workstation24-7 eine Ressourcen- und Kapazitätsplanung möglich. Dies ist bei konventionellen Abo-Modellen nicht umsetzbar oder muss durch gesonderte Software und Personal kontrolliert werden (z.B. Cobot). Das flexible Mietmodell und die hohe Fragmentierung der Mietdauer erlaubt eine hohe Auslastung von Gewerbeflächen. Dafür sorgt auch die bedarfsgerechte und automatisierte Onlinebuchung.

workstation24-7, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Hauptsächlich liegt der Fokus nun darauf,  ein starkes Team aufzubauen, welches meinen Kunden den bestmöglichen Service bietet, sei es in der Usability des Portals, den Prozessen bei der Buchung und Abwicklung und den zur Verfügung gestellten Informationen auf verschiedenen Kanälen. Meine Kunden sollen einen starken und zuverlässigen Partner beim Mieten und Vermieten ihrer Gewerbeflächen erhalten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Erstens: Geht einfach los! Fakt ist: Ihr habt ein Problem erkannt und eine Lösung dafür entwickelt. Eine Lösung, die es in der Form noch nicht gibt. Damit beschreitet ihr komplett neue Wege. Auch wenn viele Investoren das gerne hätten, diese Wege sind nicht gepflastert, ausgeleuchtet und mit netten Einfamilienhäusern gesäumt. Vielmehr haben diese etwas von Urwald. Diesen versucht man, bewaffnet mit einem Buttermesser, zu bezwingen, begleitet von der Hoffnung, dass man keinen, von Lianen überwucherten, Abgrund übersieht. Was ich damit sagen will: Ihr könnt nicht abschätzen wie sich der Markt verhält, welche Risiken auf euch lauern oder wisst gar, ob eure Finanzplanung so hinkommt. Und selbst wenn eure Planung einfach nur perfekt ist, kommt eine Pandemie um die Ecke und ein todsicheres Geschäftsmodell ist plötzlich nichts mehr wert. Also geht einfach los und löst jedes Problem, sobald es auftritt und dann so schnell wie möglich!

Und da sind wir schon bei zweitens:

Glaubt an euch! Denn in dem Urwald mit Gefahren, von denen ihr noch absolut keine Vorstellung habt, könnt ihr euch nur auf eines verlassen und zwar auf eure eigenen Fähigkeiten. Ihr seid ehrgeizig und ausdauernd und könnt damit jede Krise meistern? Perfekt! Ihr seid ein Kommunikationstalent und könnt strategisch wichtige Kooperationen schließen? Einwandfrei. Die Hauptsache ist, dass ihr euch dessen bewusst seid und an euch und eure Fähigkeiten glaubt.

Und zu guter Letzt:

Etwas Arroganz schadet nicht, ganz nach dem Motto „fake it, unitl you make it“ schätzt eure Persönlichkeit, eure Fähigkeiten und euren Wert ruhig über dem tatsächlichen, realistischen Punkt ein und kommuniziert es! Vergleicht euch ruhig mit Elon Musk, Bill Gates oder Jeff Bezos. So entsteht psychologisch ein Gradient, der euch genau dahin bringt, wo ihr euch sowieso schon seht.

Wir bedanken uns bei Alexandra Felde für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Try and Error

0
airtango: Live- und Video-Content Sport Entertainment Travel

airtango: Live- und Video-Content in den Bereichen Sport, Entertainment und Travel

Stellen Sie sich und das Startup airtango doch kurz unseren Lesern vor!

Die airtango AG mit Sitz in Crailsheim wurde 2016 von Gerhard Borchers und Steffen Knödler gegründet. Wir produzieren und distribuieren Live- und Video-Content in den Bereichen Sport, Entertainment und Travel. Die Inhalte werden sowohl über die eigene Livestreaming-Plattform als auch über TV-Screens in Fitnessstudios ausgespielt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Seit mehr als 20 Jahren sind wir in der Start-Up Szene mit skalierbaren Digitalprodukten unterwegs. Man wird konstant mit neuen Ideen konfrontiert und lernt Gleichgesinnte kennen. Der Zeitpunkt für etwas Neues ist irgendwann reif. Als dann das Team gepasst hat, haben wir uns entschieden loszulegen.

Welche Vision steckt hinter airtango?

Wir optimieren das Entertainment in Fitnessstudios und bieten Marken eine relevante und regional steuerbare Platzierungsmöglichkeit.

Von der Idee bis zum Start. Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Vor einigen Jahren haben wir eine Chance im Fitnesssegment identifiziert und so eine Nische für uns gefunden. Fitnessstudios möchten ihren Mitglieder:innen auf den bereits installierten Monitoren eine passende und motivierende Unterhaltung bieten. Herkömmliche TV-Sender sind durch die tonlose Nutzung aber ungeeignet und verursachen zudem erhebliche Gebühren. Danach stellte sich uns die Herausforderung, das passende Team dafür zusammenzustellen. Ein funktionierendes Team, in dem sich die Mitglieder:innen aufeinander verlassen und vertrauensvoll miteinander arbeiten können, ist für uns einer der wichtigsten Faktoren bei einer Gründung.

Möchte man in Deutschland ein Start-Up gründen und benötigt von Beginn an mehrere Millionen Kapital, ist man ziemlich auf sich allein gestellt. Es gibt wenige Start-Ups wie uns, die aus dem Kreis der Gründer:innen sowie von Familie und Freund:innen in mehreren Kapitalrunden selbst mehrere Millionen Euro in das eigene Unternehmen investieren. Das verbindet so tief, dass der einzige Weg nach vorne führt. Wie bei vielen Start-Ups ist es auch bei uns so, dass weitere Investor:innen anklopfen und mitmachen möchten, sobald der erste Erfolg zu sehen ist.

Wer ist die Zielgruppe von airtango?

Die Zielgruppe sind auf der einen Seite die Fitness- und Sportcenter, denen wir unsere Entertainment- und Werbecontent zur Ausstrahlung auf ihren Screens anbieten, und zum anderen sind es Marken als Werbepartner für den Inhalt, der in unseren hochwertigen Content eingebunden wird. Wir gehen zudem weitere Branchen an, in denen Menschen sich länger aufhalten und gerne unterhalten werden wollen. Geografisch wollen wir uns von der DACH-Region auf den europäischen Markt ausweiten.

Wie funktioniert airtango? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

airtango bietet den Fitnessstudios einen Online-TV-Sender mit maßgeschneiderten, tonlosen Inhalten an, der sich über zielgruppenspezifische Werbung für alle Seiten profitabel monetarisieren lässt. Das individuelle Programm mit Content aus den Bereichen Sport, Entertainment und Travel wird auf speziellen Live-Boxen smart zwischengespeichert und zusammen mit der Werbung auf den Screens der Studios wiedergegeben. Die Studios erhalten die Inhalte kostenlos und übertragen airtango im Gegenzug die Vermarktungsrechte auf ihren Bildschirmen. Die Studiobetreiber:innen sparen so dauerhaft die hohen Mediennutzungsgebühren für die TV-Screens und können zusätzlich bei der Vermittlung von Werbekund:innen mitverdienen.

Es gibt einige Big Player im DOOH-Markt, von denen wir uns durch unsere Content-Strategie und die Konzentration auf sog. Premium Screens absetzen. Diese zeichnen sich vor allem durch die Einbindung der Werbung in hochwertigen Content und eine breite Zielgruppe mit langer Verweildauer aus.

airtango, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Corona hat die Welt eingebremst, die Digitalisierung in Deutschland jedoch in großen Schritten vorangebracht. Unser Geschäftsbereich Livestreaming von Sport- und Entertainment-Veranstaltungen wurde durch die Pandemie plötzlich auf null heruntergefahren. Alle Künstler:innen und Sportveranstaltungen finden Ihre Zuschauer:innen nun im Netz, aber kaum einer verdient damit Geld. Die Eigentümer:innen all dieses werthaltigen Contents überlegen nun, wie sie damit Geld verdienen können. Dieser Sinneswandel kommt uns sehr entgegen.

airtango hat mit renommierten Partner:innen alle technischen Voraussetzungen und das Know-How und den Support, um werthaltigen Content mit einer Vielfalt von Pay-Lösungen in nachhaltige Erlöse zu wandeln. Jede Woche entstehen aktuell neue Kooperationen, damit dieses Geschäftsmodell in Fahrt kommt. Die Zusammenarbeit mit den Künstler:innen und Vereinen ist einfach. Jeder bringt seine Leistung mit ein und der Erfolg wird aufgeteilt. Das transferieren wir nun zur Unterstützung der Studios auch in die Fitness-Branche. Wenn dieses Geschäftsmodell auf gesunden Füßen steht, dann ist es nicht nur komplementär zu unserem DOOH-Netzwerk, sondern es entwickelt sich zu einem zweiten starken Triebwerk für airtango.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sei immer du selbst und lass dich nicht von anderen auf eine andere Schiene setzen, in der du dich nicht wohl fühlst. Es holt dich ein, du wirst unsicher, du performst nicht, es macht keinen Spaß und du verlierst viel Geld. Wir haben dadurch wahrscheinlich siebenstellig Geld in den Sand gesetzt. Aber wer vermag schon genau zu sagen, was letztendlich nicht hätte sein sollen auf dem Weg zum Erfolg. 

Außerdem ist es wichtig, mit den richtigen Personen zusammenzuarbeiten, denn ein funktionierendes Team ist alles und unabdingbar.

Wenn deine Idee nicht funktioniert, musst du sie solange verändern, bis du das passende gefunden hast. Lass dich dadurch nicht entmutigen. Try and Error ist auch unser täglicher Begleiter.

Fotograf: C Sauermann

Wir bedanken uns bei Gerhard Borchers und Steffen Knödler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Stets ehrlich sein

0
Biobaula nachhaltige umweltfreundliche Reinigungsmittel Tab

Biobaula nachhaltige und umweltfreundliche Reinigungsmittel in Tab-Form

Stellen Sie sich und das Startup Biobaula doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Markus Winkler und ich bin Inhaber von Biobaula, einer jungen Firma aus Bruckmühl in Oberbayern. Wir entwickelten als erstes Unternehmen wirklich nachhaltige und umweltfreundliche Reinigungsmittel in Tab-Form und bieten diese seit 2018 auf dem Markt an. Unsere Produkte sind rundum natürlich, von den Inhaltsstoffen über die Verarbeitung bis hin zur Verpackung. Mit nachhaltigen und zugleich wirkungsvollen Reinigungstabs setzt sich Biobaula gegen die Umweltverschmutzung und für eine Lösung des weltweiten Plastikproblems ein – ganz nach unserem Motto „für eine bessere Welt“.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee für ökologische Reinigungs-Tabs kam mir bei einem Familienurlaub in Thailand. Während eines Strandspaziergangs fand ich eine leere Plastik-Sprühflasche, die noch einwandfrei funktionierte. Als ich daraufhin für meinen eigenen Bio-Laden Auwaldbio in Bruckmühl nach Alternativen für Reinigungsmittel ohne Plastik suchte, wurde ich nicht fündig. Aus diesem Erlebnis entsprang die Idee für plastikfreie, natürliche Tabs, die sich einfach im Wasser auflösen und ein vollwertiges Reinigungsmittel ergeben.

Welche Vision steckt hinter Biobaula?

Seit Jahrzenten stehen wir bei der Suche nach Reinigungsmitteln vor einer Wand aus Plastik – Kunststoff-Behältnisse, soweit das Auge reicht. Wir möchten ein Umdenken in der Gesellschaft hervorrufen und die Plastikflut eindämmen. Biobaula bringt Produkte erst auf den Markt, wenn bei der Entwicklung alle Möglichkeiten im Bereich Umweltschutz ausgeschöpft wurden und diese wirklich natürlich sind. Uns ist es wichtig, dass wir von den Rohwaren über die Produktion bis hin zum Versand nachhaltig verfahren. So gelangen schließlich keine Plastikteile oder bedenklichen Inhaltsstoffe in unsere Gewässer und Umwelt. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung für uns waren die Zertifizierungsprozesse, die uns aber gleichzeitig sehr wichtig sind. Denn wir wollen unseren Kunden nachweisliche Qualität bieten können. Heute sind alle Biobaula Produkte ECOCERT- und mikroplastikfrei-zertifiziert sowie die Karton-Verpackungen mit dem FSC-Siegel versehen. Finanziert hat sich Biobaula zunächst durch Eigenkapital.

Wer ist die Zielgruppe von Biobaula?

Zielgruppe sind alle, die sich für die Umwelt einsetzen und ihren Haushalt nachhaltiger gestalten möchten. 

Wie funktioniert Biobaula? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Biobaula Tabs werden einfach in Leitungswasser in einer Sprühflasche aufgelöst und ergeben so ein vollwertiges, ökologisches Putzmittel – ohne hierfür jedes Mal eine neue Flasche kaufen zu müssen. Je nach Sorte sind die Reinigungsmittel zum Beispiel für Böden, Bäder, Glasoberflächen oder als Allzweck-Reiniger, aber auch zur Reinigung des Autos anwendbar. Ein Tab reicht für 750 ml Flüssigkeit. Wir bieten außerdem ein ökologisches Vollwaschmittel in Tab-Form an, das ebenso leicht zu dosieren ist. Pro Waschgang wird ein Waschtaler mit zur Wäsche in die Trommel gegeben.

Wir legen großen Wert auf Transparenz und haben uns deshalb alle wichtigen Qualitätsmerkmale zertifizieren lassen. Das Besondere an Biobaula ist, dass unsere Produkte keinerlei Plastikverpackung benötigen. Alle Tabs kommen in kompakten FSC-Kartonverpackungen. Die zur Herstellung genutzten natürlichen Inhaltsstoffe sind von ECOCERT bestätigt und das Flustix-Siegel garantiert, dass unsere Produkte frei von Mikroplastik sind. Die Öko Wasch Tabs befinden sich zudem in Beuteln aus Holzzellstoff, die kompostierbar sind. Wir bieten also handliche, wirksame und vor allem nachhaltige Reinigungsmittel, made in Germany, an.

Biobaula, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir forschen ständig weiter, um für immer mehr Lebensbereiche nachhaltige Lösungen zu schaffen. Unser Ziel ist es, weitere Produkte auf den Markt zu bringen und somit einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Stets ehrlich sein, immer nach vorne blicken und sich offen für Verbesserungsvorschläge zeigen.

Wir bedanken uns bei Markus Winkler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid bereit Expertise und Kritik anzunehmen

0
benfit nutrition

BenFit Nutrition gesundes und sättigendes High-Protein Weißbrot

Stellen Sie sich und das Startup BenFit doch kurz unseren Lesern vor!

Das Düsseldorfer Start-up BenFit Nutrition von Gründer Benjamin Jakob revolutioniert den Backwaren-Markt: Mit den weltweit ersten High-Protein Backwaren aus hochwertigem und nachhaltigem Eiweiß, die kalorienreduziert und ohne Zuckerzusatz hergestellt werden, vereint die innovative Brand ihre Vision für Brot und die Leidenschaft für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Gestartet mit dem Ziel, die Weißbrot-Revolution einzuläuten, bietet BenFit Nutrition seit 2018 gesundes und sättigendes High-Protein Weißbrot an. In Zukunft wächst das Sortiment des Unternehmens um weitere spannende Alternativen zu herkömmlichen Weizenprodukten und mehr: vegane Bio-Produkte sowie eine Vollkornlinie sollen schon bald das innovative Portfolio erweitern.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

BenFit-Nutrition resultiert aus dem Instagram-Account @benfit und wurde von Gründer Benjamin Jakob ins Leben gerufen. Neben seinem Studium im Bereich Finance/BWL ist er ausgebildeter Fitnesscoach und Ernährungsberater. Gesunde Rezepte mit detaillierten Nährwertangaben füllten seit Beginn den Instagram-Feed von @benfit und gaben der Community wertvolle Tipps, um sich nachhaltig gesund ernähren zu können.

Gesunde, leckere Sandwich- & Panini-Rezepte waren besonders beliebt und @benfit wurde im Jahr 2018 zum reichweitenstärksten Food-Account in Deutschland. Daraus resultierte die Idee eine gesunde und nachhaltige Brotvariante zu entwickeln, die anders als „normale“ Eiweißbrote nicht mit minderwertigem Sojaprotein versetzt ist, sondern einen sehr geringen Fettanteil besitzt und damit deutlich kalorienreduziert ist. Backwaren wie Bagels, Toast, Laugenstangen & Co. mit Mehrwert wurden auf den Markt gebracht. Zusätzlich verfolgte BenFit-Nutrition das Ziel, Unverträglichkeiten und Trends wie high-protein, glutenfreie, vegetarische und auch vegane Ernährung sowie Bio-Ernährung zu bedienen.  Gestartet mit dem Ziel, die Weißbrot-Revolution einzuläuten, bietet BenFit-Nutrition seit 2018 gesundes und sättigendes High-Protein Weißbrot an. Die sogenannte #weissbrotrevolution war geboren und der eigene Webshop www.getbenfit.com  gelauncht. 

Welche Vision steckt hinter BenFit?

Gesunde Ernährung ist unsere Leidenschaft. Unsere Kunden wünschen sich erstklassige Produkte und Services, die ihren individuellen Bedürfnissen und informierten Wertvorstellungen entsprechend zu einer nachhaltigen und gesunden Ernährung beitragen. Diese Bedürfnisse wollen und können wir langfristig bedienen. Neben gesunden und ausgewogenen Brot- und Backwaren revolutionieren wir ebenfalls den Snack-Bereich und werden unser Portfolio gezielt um weitere Substitutionsprodukte für eigentlich „ungesunde“ Lebensmittel mit Mehrwert erweitern. Im Zuge der diesjährigen Biofach erweitern wir unser bisheriges „high-protein“ und „glutenfreies“ Sortiment um unsere umfangreiche Biolinie und werden dieses Jahr ebenfalls weitere vegane Produkte auf den Markt bringen. Eine nachhaltige vegane und vegetarische Ernährung im Bereich Frühstück und „Snacking“ ist mit unseren Produkten nachhaltig möglich.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Grundsätzlich ist eine der größten Herausforderungen zu Beginn der Gründung die richtige Finanzierungsform und Finanzierungshöhe zu wählen. Es sollte mit ausreichend Kapital für mindestens zwei Jahre geplant werden und dabei einfach auf den richtigen Partner gesetzt werden. Erfahrungsgemäß gibt es gute Möglichkeiten für Gründungsfinanzierungen, die erste Wachstumsfinanzierung ist Richtung FK aber sehr viel schwieriger zu bekommen. Wir konnten uns früh renommierte Top-Partner ins Boot holen (NRW.Bank & Dr. Michael Kern) und mit deren EK stark skalieren und wachsen. Glücklicherweise liegt ein Großteil der Anteile bei uns und unsere Gesellschafter bereichern unseren Cap-Table um Smart Money und Know-How.

Andere Start-Ups haben aufgrund fehlender liquider Mittel aus FK leider oft die Problematik, dass Anteile zu niedrigen Bewertungen zu früh abgegeben werden müssen. Wir sind jetzt glücklicherweise an einem Punkt, dass wir aufgrund der Unternehmensentwicklung FK bekommen. Dieser Schritt ist allerdings nicht einfach gewesen und hat viel Zeit, Geduld und einen sehr starken Wachstums-Case gebraucht.

Wer ist die Zielgruppe von BenFit?

Wir bedienen verschiedene Zielgruppen. Klar im Fokus ist unsere weibliche Zielgruppe von 16-56 Jahren. Erfahrungsgemäß achten Frauen noch bewusster auf ihre Ernährung und verstehen die Einzigartigkeit und die Mehrwerte unserer Produkte sehr gut. Die Zielgruppe achtet gezielt auf den nachweislich, sättigenden Effekt unserer Produkte und den ausgewogenen Geschmack in Kombination als Substitutionsprodukt. Wir haben bei unserer weiblichen Zielgruppe eine wiederkehrende Kundschaft von über 50 Prozent. Ein Großteil auch als Abo-Kunden.

Aufgrund unserer Zusammenarbeit mit Profisportlern und u.a. dem Sponsoring für Werder Bremen entdecken auch immer mehr Männer unser BenFit-Portfolio und sind besonders von den Mehrwerten in Kombination mit sportlicher Aktivität begeistert. 

Wie funktioniert BenFit? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

BenFit bietet einen nachweislichen Mehrwert im Bereich Brot- und Backwaren, Frühstück sowie Snacks. All unsere Produkte fördern die eigene Sättigung und sind mit einem hohen Proteingehalt angereichert. Wir haben z.B. die einzigen Produkte im Bereich Backwaren auf dem Markt, die zugleich glutenfrei und high-protein sind. Mit den BenFit-Produkten ist es leicht eine gesunde Ernährung nachhaltig zu verfolgen. In Zukunft werden wir neben der vegetarischen Ernährungsform auch noch verstärkt das vegane Portfolio ausbauen sowie um Bio-Produkte erweitern.

BenFit, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind dabei eine stark wachsende Consumer Brand aufzubauen, die dafür bekannt ist nachhaltige und gesunde Produkte im Bereich Frühstück, Backwaren und Snacks anzubieten. Dort setzen wir gezielt auf die Mehrwerte high-protein, vegetarisch, vegan, glutenfrei und bio. Wir planen für dieses Jahr den weiteren Ausbau unserer eigenen Kanäle (2019-2020 / 2500% Umsatzwachstum) und weitere Platzierungen im Bereich LEH, Drogerie und BtoB. Unser gesundes Delivery-Konzept „BenFit-Eats“ ist sehr erfolgreich gestartet und für 2021 Q3 gehen wir mit einem sehr spannenden digitalen Projekt für die BenFit-Community an den Start. Da wir bereits heute viele internationale Kunden haben, streben wir in fünf Jahren natürlich die weitere Internationalisierung über die D-A-CH Region hinaus an sowie die Erweiterung unseres Produktportfolios um viele innovative Produkte. Hier bietet der Lebensmittelmarkt noch sehr viel Potential. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Glaubt zu 100 % an eure Idee und lasst euch von Rückschlägen und Zweiflern nicht entmutigen. Es wird einige davon geben. 

2. Sucht euch ein fähiges und motiviertes Gründerteam mit unterschiedlichen Experten. Als einzelner Gründer stößt man schnell an seine Grenzen. Erweitert euer Team möglichst um „Smart-Money“ und seid bereit Expertise und Kritik anzunehmen.  

3. Überblickt immer eure Finanzen, fangt früh an gezielt zu budgetieren und plant gezielt und früh genug die nächsten Wachstumsschritte.

Fotograf: Andreas-Endermann

Wir bedanken uns bei Benjamin Jakob für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei mutig und offen

0
StartUp MOM accelerator mütter

StartUp MOM unterstützt gründungsinteressierte Mütter- MOM ACCELERATOR dreimonatiges Programm

Stellen Sie sich und das Startup Start Up MOM doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Ekaterina Arlt-Kalthoff, ich bin Gründerin von StartUp MOM. Meine neue Plattform unterstützt gründungsinteressierte Mütter bei der Entwicklung ihrer neuen Geschäftsidee mit wertvollen Tipps und Informationen. Ich habe selbst vor sechs Jahren, als unser Sohn noch klein war, mein Unternehmen MAMI POPPINS gegründet und bin seitdem Ansprechpartnerin für Familien, wenn es um das Thema „Babyausstattung mieten, testen, kaufen“ geht. Als studierte Marketing-Expertin habe ich mich damals in der Elternzeit innerhalb von drei Monaten selbstständig gemacht.

Warum haben Sie sich entschlossen StartUp MOM zu gründen?

Als im Frühjahr die Welt still stand und alle zuhause bleiben mussten, wurde ich von vielen anderen Müttern kontaktiert, die planten ein eigenes E-Commerce-Business aufzubauen. Sie baten mich um Rat, da zahlreiche von ihnen befürchteten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Kurzerhand habe ich ein eigenes Online-Portal aufgebaut, das meine Erfahrungen aus 15 Jahren Selbstständigkeit bündelt und den Gründerinnen zur Verfügung stellt: Start Up MOM.

Was war bei der Gründung von StartUp MOM die größte Herausforderung?

Bei diesem Projekt gab es zu Beginn kaum Herausforderungen für mich. Ich habe einfach einen Blog gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung an andere Mütter, weiter zu geben. Dann reifte die Idee von dem ersten MOM Business Accelerator. Die von mir angefragten Expertinnen waren sofort begeistert und haben mir zugesagt als Mentorinnen zur Verfügung zu stehen. Wie bei jedem schnell wachsenden Team gab es nun einige organisatorische Herausforderungen. Wir mussten uns auf zuverlässige Tools und passende Methoden für uns und für unsere Teilnehmerinnen verständigen. Dank der voranschreitenden Digitalisierung konnten wir dies aber schnell koordinieren.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Meiner Meinung nach sollten Gründer/-innen so früh wie möglich von der eigenen Gründungsidee erzählen. Nur so kann man echtes und ungefiltertes Feedback bekommen, um das eigene Produkt oder die Dienstleitung zu verbessern. Ich selbst gehe recht schnell mit meiner Idee raus in die Welt und hole mir aktiv Feedback ein. So habe ich es sowohl bei Mami Poppins als auch mit StartUp MOM praktiziert. Dadurch entwickle ich meine Geschäftsmodelle stets mit meinen Kunden gemeinsam weiter.

Welche Vision steckt hinter StartUp MOM?

Meine Vision ist es, Mütter, die gerne ihr eigenes Unternehmen gründen möchten, bestmöglich zu unterstützen. Auf diese Weise versuche ich, einen Beitrag gegen Arbeitslosigkeit und Altersarmut in Bezug auf die Zielgruppe „Mütter“, zu leisten. Sie sollen im Rahmen unseres dreimonatigen Programms „MOM ACCELERATOR“ nicht nur gründen, sondern Methoden erlernen, wie sie flexibel auf Marktgeschehnisse reagieren können, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Dafür werden sie durch professionelle Mentorinnen aus verschiedenen Fachbereichen, für ihren Unternehmensstart perfekt vorbereitet. Mit dem MOM ACCELERATOR, einem 12-Wochen-Online-Gründungsprogramm, der zahlreiche Vorträge, Unterlagen und den persönlichen Kontakt zu den Expertinnen beinhaltet, sollen Mütter ihren Traum von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich verwirklichen lernen.

Wer ist die Zielgruppe von StartUp MOM?

Die Zielgruppe von StartUp MOM sind Mütter zwischen 25 und 45, die sich endlich etwas Eigenes aufbauen möchten, fundiert und mit Fokus auf die erfolgreiche Vermarktung.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich finde, dass es unzählig viele und ausgezeichnete Möglichkeiten gibt, sich über das Thema „Unternehmensgründung“ zu informieren. Nach meinen Recherchen habe ich aber bisher keine Plattform gefunden, die sich speziell mit den besonderen Anliegen von Müttern, die sich selbstständig machen möchten, beschäftigt. Hier schließen wir eine Lücke.

StartUp MOM, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

„Mütter gründen anders“ lautet der Slogan von StartUP MOM, und so haben wir auch unser Programm MOM ACCELERATOR konzipiert. Das Programm startet am 1. März 2021. Mütter aus ganz Deutschland können es unkompliziert nutzen. Wir haben den MOM ACCELERATOR so konzipiert, dass die einzelnen Themen jederzeit abrufbar sind. Ein Beispiel: Unsere Kurse dauern nur ein bis zwei Stunden. Wenn eine Mutter nicht live teilnehmen kann, weil sie beispielsweise ein krankes Kind zuhause hat, kann sie die Stunden einfach später und zeitlich unabhängig als Mitschnitt nachholen.

Mit unseren erfahrenen Mentorinnen, bieten wir Coachings für folgende Bereiche an: Marketing-Strategien, Online-Marketing, Fördergelder und Finanzierung, Entwicklung von Corporate Design, rechtliche Fragestellungen, Unternehmenskommunikation und PR, Entwicklung von Video, Podcast u.v.m. Auch rund um die Themen Zeit- und Projektmanagement sowie Berufshaftpflicht haben wir Fachleute in unserem Netzwerk. Wir coachen in Einzelgesprächen und Teams. Durch den Austausch unter Gleichgesinnten in einer eigenen Facebookgruppe, bietet StartUp MOM den Teilnehmerinnen außerdem an, das Wissen der Mehrheit für sich nutzen. Auch nach Abschluss des MOM ACCELERATOR bleiben die Teilnehmerinnen als Alumni im Netzwerk.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren?

In fünf Jahren, ist StartUp MOM mit ihrem Accelerator Programm DER Ansprechpartner für selbständige Mütter und die, die es werden möchten. Hier finden Mütter Expertinnen-Wissen, Netzwerk und Unterstützung auf deutschlandweiter Ebene.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Hole dir frühzeitig einen Sparringspartner. Mütter gründen oft im Alleingang und ohne professionelle Begleitung. Das kann manches schwieriger machen.
Tipp 2: Sei mutig und offen auch Geld in die Hand zu nehmen. Eine erfolgreiche Selbstständigkeit muss professionell aufgestellt werden.
Tipp 3: Zum Unternehmertum gehören Erfolg und Misserfolg: Trau dich, weiter zu machen und dein Geschäftsmodell stets weiter zu entwickeln.

Foto : Meike Wirsel

Wir bedanken uns bei Ekaterina Arlt-Kalthoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: StartUp MOM

Kontakt

StartUp MOM
Luegplatz 2
DE-40545 Düsseldorf
https://startup-mom.de
info@startup-mom.de

Ansprechpartner: Ekaterina Arlt-Kalthoff

Social Media
Instagram: www.instagram.com/startupmom_official/
Facebook: www.facebook.com/startupmom
Xingwww.xing.com/profile/Ekaterina_ArltKalthoff/portfolio
LinkedInwww.linkedin.com/in/ekaterina-arlt-kalthoff-987b4b12/

Rückschläge sind Lernprozesse

0
DESI

DESI: Desinfektion auf Wasserbasis- Viren bekämpfen

Stellen Sie sich und DESI doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, das ist die Herrmann Lack-Technik GmbH, www.l-tec.com sind eigentlich ein seit Jahrzehnten etabliertes, mittelständiges Unternehmen im Bereich Lösungen für Lacke und Lackieranwendungen in der Kfz-Branche. In der Herrmann Group, www.herrmann.de  werden außerdem Hebebühnen mit den neuesten technischen Ansprüchen hergestellt und weltweit vermarktet. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das ist Corona geschuldet. Unser CEO, Johannes Herrmann, ist ein Selfmade Man, der für anstehende komplexe Probleme einfache Lösungen sucht. Natürlich ist er mit seinen Unternehmen und den dort arbeitenden Mitarbeitern auch von Corona betroffen, und so sann er über Lösungen nach. Im Laufe der Jahrzehnte, in denen es die Herrmann Group gibt, haben sich so einige Kontakte weltweit aufgebaut und durch seine vielen Reisen in alle Welt konnte er nun genau diese Kontakte nutzen, um zu sehen, was in anderen Ländern getan wird, speziell in Asien, um der Pandemie Herr zu werden, bzw. einen guten Schutz zu entwickeln.

Welche Vision steckt hinter DESI?

Hinter DESI www.desi-s.com steckt die Vision, aber auch der Anspruch, eine Produktfamilie entwickelt zu haben, die die Bedürfnisse der Menschen erkennt, aufgreift und Lösungen bietet. Das Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit verknüpft mit der Hoffnung auf etwas Normalität und Schutz ließ Johannes Herrmann nach Produkten suchen, die in jedem Bereich anwendbar sind – vom Privathaushalt bis zur Produktionsstätte. Zudem spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle in seinen Überlegungen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, gute und bewährte Produkte zu finden, die auch tun, was sie versprechen. Eine ganz andere Art der Herausforderung war es, eine Lieferkette aufzubauen. Dank seiner motivierten Mitarbeiter, die Erfahrung im Bereich internationaler Lieferketten haben, ist dies aber gelungen. 

Dann ging man daran, die erhaltenen Produkte für den Markt hier zu testen und so aufzubereiten, dass sie auch den höchsten Ansprüchen der Verbraucher Rechnung tragen. Wieder konnte Johannes Herrmann sich auf sein Team, diesmal aus Technikern und Ingenieuren, verlassen. Viele Produkte wurden getestet. Ideen aufgegriffen und wieder verworfen, weiterentwickelt bis schließlich ein Produktportfolio entstand, das die hohen Ansprüche an Wirksamkeit, Effektivität, Nachhaltigkeit und Schutz erfüllt.

Nun kam sein Marketing/Verkaufsteam zum Einsatz. Es galt Marktforschung zu betreiben, Vertriebswege aufzutun, Werbemaßnahmen zu entwickeln. Hier setzt man teils auf klassische Werbemaßnahmen in den Printmedien, aber auch Facebook und Instagram, eine Webseite werden bedient und mit Beiträgen versorgt. Finanziert wurde das ganze über die Firma selbst. Erlöse aus anderen Bereichen der Herrmann Lack-Technik GmbH wurden eingesetzt.

Wer ist die Zielgruppe von DESI?

Die Zielgruppe von DESI? – Jeder, der eine gutes in sich greifendes Desinfektionssystem anwenden möchte, angefangen bei der Luftdesinfektion bei Aerosolgefahr, bis hin zur Oberflächendesinfektion von Mensch, Tier, Möbel etc.

Wie funktioniert DESI? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das DESI-System funktioniert auf zweierlei Weise:

Luftdesinfektion

Immer wieder hören wir davon, dass Covid durch Aerosole in der Luft übertragen werden. Aus diesem Grund wird Lüften unheimlich propagiert. Doch das, so mussten viele feststellen, ist gar nicht so einfach. Wann lüfte ich, wie lange? Wann weiß ich, wann ich genug gelüftet habe. Und manche Räumlichkeiten eignen sich gar nicht, etwa weil die Fenster fehlen, nicht zu öffnen sind oder es zu laut ist. 

Da kommt nun unser DESI MONITOR ins Spiel. Er misst die Raumluftqualität auf mehrfache Weise in einem einfachen Ampelsystem (TVOC, CO2, Luftfeuchtigkeit,…) Grüne Anzeige – alles super, gelbe Anzeige – immer noch ok, rote Anzeige – jetzt musst du lüften. Springen die Werte von rot wieder auf grün, kann man die Fenster wieder schließen. So einfach – und doch so effektiv.

Da aber wo lüften nicht möglich ist, gibt es Luftreinigungsgeräte, die zum Einsatz kommen, je nach Raumgröße. Das komplette Luftvolumen sollte 5-6 mal in der Stunde umgewälzt werden, um eine gute aerosolfreie Luft zu gewährleisten.

Oberflächendesinfektion/Luftaufbereitung:

Zuerst einmal wird normales Leitungswasser in einem PLASMA FLUIDER aufbereitet und in ein H2O2-Fluid mit einer Konzentration von 80ppm verwandelt. Das angewandte Verfahren ist unglaublich simpel. H2O2 ist schon seit 200 Jahren bekannt in der Medizin als Desinfektionsmittel.

Über verschiedene Vernebler, je nach Raumgröße und Anwendungsbereich, wird das Fluid dann sehr fein kaltvernebelt. Der Nebel steigt in die Luft und senkt sich wieder ab. Somit werden Oberflächen fein benetzt, ohne nass zu sein und das H2O2 kann seine desinfizierende Wirkung entfalten. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass das sich niedersinkende H2O2 in seine Bestandteile, Sauerstoff und Wasser, zerfällt und somit die Raumluft mit Sauerstoff anreichert. Auch das ist wunderbar messbar mit dem MONITOR. Ein Nachwischen ist nicht nötig. Und da es sich um einen sehr feinen Nebel handelt, bleicht er auch nicht aus oder greift Oberflächen wie Haut, Stoffe, Lacke an. Die Nachhaltigkeit ist also wieder gewährleistet, zumal Reste des Fluids einfach über den Ausguss entsorgt werden können, ohne die Umwelt zu belasten. Und mit dem Preis von 5-10 Cent pro Liter Desinfektionsmittel ist der Preis unschlagbar.

Was uns von anderen Anbietern unterscheidet? Wir bieten eine komplette Versorgung der Bedürfnisse des Verbrauchers an. Nicht nur ein Produkt. Wir haben daraus ein System entwickelt und uns wirklich Gedanken gemacht, welche Branche welche Produkte benötigt. Wie wir dem Privathaushalt weiterhelfen können. Wie aber auch das Großunternehmen seine Produktion am Laufen halten kann.

DESI, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Covid wird uns noch eine lange Zeit begleiten. Wir denken, die Menschen sind jetzt sensibilisiert. Wir müssen einen Weg finden uns nachhaltig so zu schützen, dass wir wieder zu einer neuen Normalität finden können. Mit unserer Produktfamilie können wir diesen Weg gut beschreiten. In fünf Jahren? Wir werden weiterhin die Augen offenhalten für gute Produkte, Ideen, Nachhaltigkeit und Innovationen. Wenn es den Menschen um uns hilft, ist uns auch geholfen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Seien Sie überzeugt von Ihren Vorstellungen, von Ihrer Vision
  • Machen Sie sich auf einen Lernprozess gefasst – Rückschläge sind Lernprozesse
  • Verlieren Sie über allen Herausforderungen nicht den Nutzen für die Menschen aus den Augen, die Ihr Produkt, Ihre Idee den Menschen bringen kann

Wir bedanken uns bei Johannes Herrmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: DESI

Kontakt:

Vertriebsbüro DESI
In der Leiten 16
DE-97633 Großeibstadt

Zentrale Herrmann Lack-Technik GmbH
Bahnhofstr. 32
DE-93483 Pösing
https://desi-s.shop/de
info@desi.de

Ansprechpartner: Michaela Lynes (Leitung Vertrieb DESI) und Johannes Herrmann ( CEO)

Social Media
Instagram: www.instagram.com/desisystem.de
Facebook:  www.facebook.com/desisystem.de

Disruptiv denken

0
Northern Data

Northern Data: Rechenzentren für High Performance Computing (HPC)

Stellen Sie sich und das Startup Northern Data doch kurz unseren Lesern vor!

Die Northern Data AG hat sehr früh als Bitcoin-Miner auf eigene Rechnung angefangen, und dabei haben wir in knapp acht Jahren immenses Knowhow gesammelt, insbesondere, was Bau und Betrieb von Rechenzentren für High Performance Computing (HPC) angeht. Heute entwickeln und betreiben wir auf breiter Basis HPC-Infrastrukturlösungen und zählen unter anderem globale Konzerne zu unseren Kunden.

Das Wachstum von Northern Data ist deshalb so stark, weil wir zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Konzept an den Markt gegangen sind und heute auf eine massive Nachfrage nach HPC-Rechenkapazität treffen. 2020 war das erste Geschäftsjahr der neuen Gesellschaft, die aus dem Zusammenschluss zweier Vorläufergesellschaften hervorgegangen ist. Investoren, die heute aufgrund dieser Leistung an uns glauben, schätzen wir sehr als zuverlässige Partner und große Unterstützer. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? Welche Idee steckt hinter Northern Data?

Northern Data ist mit dem Ziel angetreten, dem Kunden schnell und zuverlässig genau die maßgeschneiderte HPC-Lösung anzubieten, die auf seine Aufgabenstellung zugeschnitten ist. Dabei stehen Zeit- sowie Kosteneffizienz im Mittelpunkt. Diese Prämisse gilt als permanenter Gradmesser für unser unternehmerisches Handeln.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Ganz klar: Die beiden größten Herausforderungen bestanden zum einem im Management der großen Wärmemengen sowie parallel dazu der ständigen Optimierung unserer Hardware. Dabei sollte man wissen, dass HPC-Rechenzentren besonders viel Abwärme erzeugen. Zu hohe Temperaturen beziehungsweise eine mangelhafte Kühlung des Rechenzentrums aber können Rechner lahmlegen, weil die Chips durchbrennen. Um dies zu verhindern braucht es effiziente Kühltechniken, die wir sehr erfolgreich selbst entwickelt haben, denn gleichzeitig soll dafür nur wenig oder gar keine Energie verbraucht werden, um das Rechenzentrum so energieeffizient wie möglich zu betreiben.

Ein Maß dafür ist der PUE-Wert. PUE steht für Power Use Effectiveness. Dieser Wert gibt das Verhältnis der für das Rechenzentrum insgesamt eingesetzten Energie zu der Energiemenge an, die nur für die Rechenleistung verwendet wird. Wir erreichen mit unserer Kühlung bereits PUE-Werte von 1,1 und darunter. Das bedeutet, dass bei uns weit über 90 Prozent der Energie direkt in die Rechenleistung fließen, das entspricht im internationalen Vergleich einer Spitzenposition. 

Wer ist die Zielgruppe von Northern Data?

Wir konnten im Zuge der letzten Jahre einen enormen und noch nie dagewesenen Bedarf an Lösungen im Bereich High Performance Computing identifizieren. Parallel gab es immer neue Anwendungsfelder, wobei HPC nicht mehr nur in der Forschung, sondern auch vermehrt in der Industrie angewendet wird. Damit einher gingen immer mehr Abnehmer aus allen Bereichen von HPC, vor allem große Unternehmen und Konzerne, die zuverlässige, sichere und kosteneffiziente HPC-Rechenleistung brauchen.

Unsere Rolle liegt schlussendlich in der Anwendung von Know-how in technisch anspruchsvollen Umfeldern, in denen für diese Zielgruppen hohe Rechenleistung in kürzester Zeit benötigt wird. Technologien wie Rendering, autonomes Fahren, Kryptowährungen oder Künstliche Intelligenz fordern dabei unsere HPC-Infrastruktur sowie unsere Expertise. Wir helfen damit unseren Kunden, in der Regel international agierende Konzerne.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das fängt gleich beim Erstkontakt mit den Kunden an. Wir beraten unsere meist global agierenden Partner schon bei der Konfiguration der Hardware und können auf Sonderwünsche eingehen bis hin zur Wahl der Region des Standorts.  Ist dieser erste Schritt gemacht, installieren wir die technologisch höchst anspruchsvolle Infrastruktur. Anhand unseres Fachwissens und einer eigenen Managementsoftware können wir die Installation und Inbetriebnahme von Hardware in einem Bruchteil der Zeit abschließen, die unsere Mitbewerber dafür bräuchten. Das ist Fakt. 

Außerdem beweisen wir uns mit nachhaltigen Wirtschaftskonzepten. Wo immer es geht, greifen wir in unserer Strategie auf die Versorgung mit regenerativen Energien zurück, das ist insbesondere in Skandinavien der Fall. Dort nutzen wir bevorzugt regional überschüssigen Strom aus Wasserkraft. Darin sehen wir auch einen unserer wichtigsten Unternehmensaufträge: Wirtschaft und Nachhaltigkeit miteinander verknüpfen. Umweltverantwortung ist für uns insofern ein gelebtes Motto. 

Northern Data wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser know-how-basiertes Geschäftsmodell hat sich bewährt. Und wir wachsen schnell. Wir sind heute schon einer der führenden Anbieter im Bereich HPC-Rechenleistung. Mit Blick auf die kommenden fünf Jahre wollen wir diese Position stetig weiter ausbauen. Das bedeutet, neue Standorte zu erschließen und auszubauen sowie unsere Kundenbasis zu verbreitern. Das bedeutet auch, sich nicht auszuruhen, sondern auch das eigene Knowhow im Sinne der Innovationsführerschaft stetig weiter zu entwickeln. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Jeder Gründer muss wissen, dass sich unterschiedliche Rahmenbedingungen am Markt gegenseitig ergänzen. Das bedeutet, dass der Standort Deutschland neben seiner Attraktivität zugunsten der etablierten Schlüsselindustrien auch offen für hochtechnologische Geschäftsmodelle ist. Insofern profitiert jedes scheinbar noch so traditionelle wirtschaftliche Umfeld von Innovationen. Wir bei Northern Data wollen Beispielgeber für dieses Prinzip sein. 

Das führt mich auch gleich zum zweiten Punkt: Gründer müssen disruptiv denken. Mit Produkten oder Services zu reüssieren, die es bereits gibt, ist schwierig. Ein Gründer muss daher idealerweise ein Konzept haben, das eine komplette Branche revolutionieren kann.

Der wichtigste Tipp ist allerdings, keine Angst vor Fehlern oder Scheitern zu haben. Erfolgreiche Gründer machen Fehler, aber sie brauchen sie, um zu lernen und sich stetig zu verbessern. Richtig analysiert, signalisieren Fehler das Optimierungspotenzial, das ein Gründer heben kann.

Wir bedanken uns bei Aroosh Thillainathan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Northern Data

Kontakt:

Northern Data AG
Thurn-und-Taxis-Platz 6
DE-60313 Frankfurt am Main
https://northerndata.de/de/
info@northerndata.de

Ansprechpartner: Aroosh Thillainathan (CEO)

Social Media
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/northerndataag/

Arbeitet mit erfahrenen Leuten zusammen

0
Superchat Kundenkommunikation

Mit Superchat sind KMUs auf die Anforderungen an digitaler Kundenkommunikation bestens gerüstet

Stellen Sie sich und das Startup Superchat doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Yilmaz Köknar und Mika Hally und haben im Sommer 2020 Superchat gegründet. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder schlechte Erfahrung in der Kommunikation mit Unternehmen und Dienstleistern gemacht, deren Arbeit und Leistung wir aber eigentlich wirklich schätzen. Dabei sind Kundenkommunikation über digitale Kanäle und aktuelle, authentische Online-Rezensionen der Schlüssel, um bestehende Kundenbeziehungen zu stärken und neue Kunden zu akquirieren. Unsere Software-Lösung Superchat ermöglicht es kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre Kundenkommunikation schnell, einfach und kosteneffizient auf digitale Kanäle wie WhatsApp, Facebook Messenger oder Google Business Chat ausrollen und mehr Kunden zu Online-Rezensionen zu motivieren.

Die Lösung ist in der Corona-Pandemie besonders gefragt, denn aufgrund der weitreichenden Kontakte Beschränkungen ist der physische Austausch zwischen Unternehmen und Kunden fast komplett weggebrochen. Auch die Bedeutung von Online-Rezensionen steigt: 93% der Verbraucher informieren sich laut einer Studie* via Online-Rezensionen, bevor sie sich für einen Dienstleister entscheiden. Aufgrund der Pandemie checken nun rund 30% sogar öfter als sonst mit Hilfe von Online-Rezensionen, welche lokalen Dienstleister und Unternehmen aktuell aktiv sind und ausreichende Hygienemaßnahmen anbieten. Mit Superchat sind KMUs auf die heutigen Anforderungen an digitale Kundenkommunikation bestens gerüstet und können mehr Kunden zur Abgabe von Online-Rezensionen motivieren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ideen für Startups entstehen ja ganz oft, weil jemand eine schlechte Kundenerfahrung macht und sich denkt: Das kann man doch viel besser gestalten. So kamen wir auf die Idee zu Superchat. Bei einem gemeinsamen Projekt waren Mika und ich sehr unzufrieden mit der Kommunikation mit unserer Steuerberaterin. Sie hat wirklich einen super Job gemacht aber wir konnten sie einfach nie erreichen. Das Telefon war immer besetzt und Emails wurden nur langsam beantwortet. Wir fragten uns, ob man die Kommunikation mit Kunden nicht deutlich vereinfachen und verbessern könnte – mit Hilfe einer Plattform, die es den Unternehmen ermöglicht über Kanäle wie SMS, Whatsapp, Facebook Messenger oder Google Chat mit Kunden zu kommunizieren. Wir haben die Idee dann gemeinsam mit unseren Founding Investoren Feliks Eyser (RegioHelden) und Stefan Tietze (gebraucht.de), die bereits Erfahrungen im KMU-Sektor gemacht haben, weiterentwickelt und Superchat gegründet.

Welche Vision steckt hinter Superchat?

Die Vision von Superchat ist es, die Kommunikation zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen und Verbrauchern nachhaltig zu verändern und zu vereinfachen. In Zukunft werden KMUs Dank Superchat jeden Schritt ihrer Customer Journey, von der ersten Google-Suche über den Payment Prozess, so unkompliziert und nahtlos gestalten können, wie das Versenden einer WhatsApp-Nachricht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Bereits wenige Wochen nach der Gründung von Superchat im Sommer 2020 konnten wir eine Pre-Seed Finanzierung über 500k EUR von namhaften Unternehmern wie Tim Stracke (Chrono24), Rolf Schrömgens (Trivago), Benjamin Bak (Fastic), Kai Hansen (Lieferando), Tom Bachem (CODE University) und anderen raisen. Besonders stolz macht uns, dass wir jetzt, nur wenige Monate nach Gründung, schon internationale Top-Investoren überzeugen konnten: Wir haben gerade eine Seed-Runde in Höhe von 2.8 Millionen Euro abgeschlossen, die von 468 Capital angeführt wird. Der Wagniskapitalgeber ist auf hochtechnische Investments  weltweit spezialisiert. Mit an Board sind auch namhafte Angel-Investoren wie Mato Perić, Matt Robinson, Rolf Schrömgens (Trivago) und Kai Hansen (Lieferando). Die Finanzierungsrunde ist ein wichtiger Schritt, um unsere Vision ein großes Stück näher zu kommen. Mit dem Geld werden wir unser Team ausbauen und unsere Softwarelösung weiterentwickeln, um zusätzliche Branchen zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen.

Auch wenn es Superchat erst seit einem halbes Jahr gibt, haben wir schon so manche Hürde überwunden. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Fundraising komplett digital abgelaufen. Das mag zwar easy und bequem klingen, aber ein persönliches Treffen Face to Face macht es leichter, Investoren davon zu überzeugen, dass man wirklich für eine Idee brennt. Wir mussten uns auf jeden Fall nochmal richtig ins Zeug legen, damit unsere Begeisterung, unser starker Wille und unsere Expertise auch via Zoom richtig rüberkommen aber wir konnten sie am Ende für uns gewinnen.
Eine weitere Herausforderung war auch der Stand der Digitalisierung in der KMU-Branche. Millionen europäischer KMUs sind weitgehend unter digitalisiert. Für uns hieß das: jede Menge Aufklärung betreiben. Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind sich nämlich gar nicht dessen bewusst, welche Erwartungen und Anforderungen ihre Kunden an die Kundenkommunikation von heute haben.

Wer ist die Zielgruppe von Superchat?

Die über 20 Mio. europäischen KMUs sind weitgehend unter digitalisiert. Seit letztem Jahr hat COVID-19 den Bedarf an digitalen Kommunikationslösungen deutlich verstärkt. Superchat bietet eine Softwarelösung, die sich speziell an lokale Unternehmen wie bspw. Zahnärzte, Immobilienmakler oder Rechtsanwälte richtet. Das Geld aus unserer gerade abgeschlossenen Finanzierungsrunde werden wir nutzen, um unsere Software-Lösung weiterzuentwickeln und zusätzliche Branchen zu erschließen.

KMUs sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – in keiner anderen großen Wirtschaftsnation ist der Anteil dieser Unternehmensgruppe so groß. 2018 zählten rund 2,59 Millionen Unternehmen in Deutschland zu KMUs – das sind immerhin 99% aller Unternehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie stehen viele KMUs im Moment leider vor großen Herausforderungen. Wir bei Superchat haben es uns zur Aufgabe gemacht, KMUs mit unserer Softwarelösung dabei zu unterstützen, die Pandemie mit Hilfe digitaler Innovation zu überstehen und gestärkt aus der Krise zu kommen

Wie funktioniert Superchat? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Anders als in den USA, gab es in Europa bis vor Kurzem noch keine Lösung, die den Anforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Sachen Kundenkommunikation entsprach. Kleine Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen in der Kundenkommunikation. Im Schnitt wird mehr als ein Drittel der eingehenden Kundenanfragen nicht zeitnah beantwortet. Das Ergebnis: Verlorenes Neugeschäft Potential und unzufriedene Kunden! Das wollten wir ändern und haben mit Superchat eine Lösung gelauncht, die die Kundenkommunikation auf digitale Kanäle überträgt. Unsere Plattform bündelt Kanäle wie Email, SMS, Whatsapp, Facebook Messenger sowie Google Business Chat und ermöglicht es Unternehmen so, ihre komplette Kundenkommunikation aus einem System heraus zu steuern – entweder über Desktop oder ganz bequem über die mobilen Superchat-App.

Das spart Zeit und verbessert die Kundenzufriedenheit. Ein besonders beliebter Anwendungsfalls der Messaging Lösung: Kunden aktiv dazu auffordern Online Bewertungen (z.B. bei Google) abzugeben. Schließlich sind Online-Bewertungen einer der wichtigsten Treiber für die Kundenakquise von KMUs. Doch Kunden zu Online-Bewertungen zu motivieren kann viel Zeit und Mühe kosten. Unternehmen, die das per Email tun, haben eine Erfolgsquote von gerade mal 2%. Bittet man Kunden hingegen per SMS um eine Rezension, steigt die Erfolgsquote auf 20%.

Superchat, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In ein paar Jahren werden KMUs dank Superchat mit ihren Kunden so schnell, einfach und nahtlos kommunizieren, wie man das bereits heute mit Freunden und Familie per Whatsapp oder Facebook Messenger macht. Egal ob Kaufberatung, Payment Prozess oder Umtausch – KMUs können dann alle Schritte einer modernen Customer Journey mit nur wenigen Klicks über digitalen Kanäle wie bspw. WhatsApp, E-Mail, Facebook oder SMS in einer einfach zu bedienenden Plattform und App managen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich kann allen, die an einer Softwarelösung arbeiten nur raten! Probiert sie so früh es geht mit einem MVP am Markt aus, um zu sehen, ob es wirklich einen Need dafür gibt. Dafür ist es hilfreich, sich selbst mit der Zeit zu einer Art “Schweizer Taschenmesser” auszubilden. Als Generalist, der Sales, Engineering und Design versteht, kann man schnell auch selbst mal ein MVP bauen, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, ob es sich lohnt weiter in die Idee zu investieren. Arbeitet mit erfahrenen Leuten zusammen. Uns hat es sehr geholfen, direkt von Anfang an erfahrene Leute sowohl als Founding Investoren, als auch in unserem Advisory Board zu haben. 

Wir bedanken uns bei Yilmaz Köknar und Mika Hally für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Neueste Beiträge

Hamburg Innovation Summit 2026 stärkt Innovation Fotocredit ©Hamburg Innovation Summit / Andreas Schwarz Photography

Hamburg Innovation Summit 2026

0
Der Hamburg Innovation Summit findet am 18. Juni 2026 im Oberhafenquartier statt und startet am 16. Februar mit dem kostenlosen Ticketing. Der HHIS bringt Innovation, Gründerinnen, Unternehmen und Vordenkerinnen zusammen, um praxisnahe Lösungen für zentrale Zukunftsthemen zu präsentieren.