LeadScraper.de entwickelt eine KI-gestützte Lösung für präzise B2B Leadgenerierung in Echtzeit
Was ist LeadScraper und wer steht hinter dem Unternehmen?
LeadScraper.de ist ein KI-gestütztes SaaS-Tool, mit dem B2B-Vertriebsteams sich ihren eigenen Lead-Algorithmus trainieren können. Die Kernidee: Statt auf statische Datenbanken oder eingekaufte Listen zu setzen, durchsuchen hunderte KI-Agents in Echtzeit das gesamte Internet nach passenden Firmenkontakten. Das Ergebnis sind individuelle Leadlisten, die exakt auf das jeweilige Angebot zugeschnitten sind – mit Firmenname, Website, E-Mail, Telefonnummer und dem richtigen Ansprechpartner.
Hinter LeadScraper.de steht die Deimann Com GmbH mit Sitz in Hamburg. Ich habe das Unternehmen im Februar 2026 gegründet, nachdem ich zuvor mit Leantree bereits Erfahrungen als Gründer gesammelt hatte. Mit meiner ersten Gründung Leantree habe ich eine Agentur mit Millionenumsätzen und über 1.000 Kundenprojekten aufgebaut, darunter einige der größten Unternehmen Deutschlands. Diese Erfahrung fließt jetzt in die Deimann Com GmbH.
LeadScraper.de ist Teil meiner übergeordneten Vision mit der Deimann Com GmbH: einen AI-first Company Builder aufzubauen, der im KI-Zeitalter operative Softwareprojekte entwickelt, betreibt und nach vorne bringt.
Wie ist die Idee zu LeadScraper entstanden und welches konkrete Problem in der B2B Leadgenerierung wollten Sie lösen?
Das Problem kennt jeder, der im B2B-Vertrieb arbeitet: Vertriebsteams investieren viel zu viel Zeit in die falschen Kontakte. Man ruft Unternehmen an, die keinen Bedarf haben, die kein Interesse haben, die genervt sind. Das frustriert auf beiden Seiten.
Der entscheidende Hebel für mehr Umsatz im B2B-Vertrieb sind nicht die Anzahl der Anrufe oder das beste Verkaufsskript, sondern wen man kontaktiert und wie gut dieser Kontakt wirklich zum eigenen Angebot passt.
Vertrieb wird um ein Vielfaches einfacher, wenn man mit Unternehmen spricht, die tatsächlich einen Bedarf haben und wo man sich im richtigen Moment meldet. Dann muss man nicht einmal der beste Vertriebler sein, denn wenn der Bedarf da ist, dann kaufen Unternehmen.
Genau dieses Problem wollte ich lösen: Vertriebsteams dabei helfen, diese Unternehmen systematisch zu identifizieren und zwar nicht über veraltete Datenbanken, sondern über eine KI, die in Echtzeit das Internet durchsucht.
Welche Vision verfolgt LeadScraper und wie soll diese Schritt für Schritt erreicht werden?
Unsere Vision ist, dass jeder Vertriebler Zugang zu Leads hat, die wirklich passen. Damit Vertrieb effizienter und für alle Beteiligten angenehmer wird.
Wir sind ein gebootstraptes Unternehmen, das heißt, es gab keine großen Finanzierungsrunden und es gibt keine marktschreierischen Ankündigungen à la „In zehn Jahren sind wir der globale Marktführer“. Stattdessen machen wir unsere Hausaufgaben: Wir arbeiten extrem eng mit unseren Kunden zusammen, implementieren Feedback schnell und machen das Produkt mit jeder Iteration besser. Unser Kernfokus liegt immer auf dem Produkt selbst, nicht auf aggressiver Skalierung.
Perspektivisch denken wir durchaus über eine Internationalisierung nach. Aber der nächste Schritt ist immer der gleiche: Nutzerfeedback einarbeiten, Qualität steigern, den Algorithmus noch präziser machen. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich daraus eine sehr gute Entwicklung ergibt.
An welche Zielgruppen richtet sich Ihr Produkt und welche Bedürfnisse stehen dabei im Fokus?
LeadScraper.de richtet sich ausschließlich an den B2B-Bereich, konkret an Geschäftsführer, Vertriebsleiter und Vertriebsmitarbeitende, die einen komplexeren Leadbedarf haben.
Um das greifbar zu machen: Wer allgemeine Leads von der Stange braucht, zum Beispiel eine Liste aller Zahnarztpraxen in Deutschland, für den ist LeadScraper.de nicht unbedingt das richtige Tool. Aber wenn jemand Zahnarztpraxen sucht, die auf Privatpatienten spezialisiert sind, ein bestimmtes Gerät einsetzen oder sich in einer bestimmten Region befinden – wenn es also konkreter und spezifischer wird – dann kann LeadScraper.de seine volle Stärke ausspielen.
Im Fokus steht das Bedürfnis, den manuellen Rechercheaufwand drastisch zu reduzieren und gleichzeitig die Leadqualität deutlich zu steigern. Viele Vertriebsorganisationen stellen ihre Listen noch händisch zusammen, mit zeitintensiver Online-Recherche und ineffizienten Prozessen. Das automatisieren wir und das ist genau der Ansatz, den wir innerhalb der Deimann Com GmbH verfolgen: Probleme identifizieren, die mit KI deutlich besser lösbar sind als mit herkömmlichen Methoden
Viele Vertriebsteams kämpfen mit veralteten Kontaktdaten. Wie sorgt LeadScraper für aktuelle und relevante Leads?
Genau das war einer der Hauptgründe, warum wir LeadScraper.de so gebaut haben, wie es heute funktioniert. Und vor allem auch, warum das Feedback von unseren Kunden so extrem positiv ist. Viele sagen uns, dass sie ein Tool wie LeadScraper vorher schlicht nicht kannten – weil es so am Markt nicht existiert hat. Klassische Datenbanken arbeiten mit statischen Datensätzen, die schnell veralten. Vertriebsteams arbeiten dann mit Kontaktdaten, die weder aktuell noch relevant sind und die im schlimmsten Fall auch noch die Konkurrenz längst abgegrast hat.
LeadScraper.de geht einen komplett anderen Weg: Unsere KI-Agents durchsuchen das Internet in Echtzeit. Dadurch entstehen keine vorgefertigten Listen, sondern individuelle Leadlisten, die frisch generiert werden, vergleichbar mit dem, was ein Mensch bei einer gründlichen manuellen Recherche finden würde, nur deutlich schneller und skalierbarer.
Zusätzlich zeigen wir bei jedem Kontakt transparent, woher die Daten stammen. So kann jeder Nutzer die Aktualität selbst nachvollziehen.
Was unterscheidet LeadScraper am stärksten von klassischen Leaddatenbanken und ähnlichen Tools?
Der größte Unterschied liegt im Ansatz selbst. LeadScraper.de ist keine Datenbank, kein Lead-Broker und kein Marktplatz für eingekaufte Leads. Wir generieren Leads dynamisch in Echtzeit.
Drei Punkte heben uns besonders ab:
Erstens die Freitext-Prompts: Statt sich durch starre Dropdown-Filter und begrenzte Branchencluster zu klicken, beschreiben unsere Nutzer in fünf Freitextfeldern mit eigenen Worten, wen sie suchen. Das System interpretiert diese Beschreibung semantisch und generiert passende Leads. Dadurch lassen sich auch sehr spezifische Nischen-Zielgruppen identifizieren, die mit klassischen Filtern schlicht nicht auffindbar wären.
Zweitens die lernende KI: Nach jeder Lead-Anfrage können Nutzer einzelne Leads mit Daumen hoch oder Daumen runter bewerten. Dieses Feedback fließt direkt in die weitere Lead-Generierung ein. Der Algorithmus erkennt Muster in den Bewertungen und passt zukünftige Such- und Filterlogiken automatisch an. So entsteht ein individuell trainierter Lead-Algorithmus, der mit jeder Nutzung präziser wird.
Drittens die Individualität: Jede generierte Leadliste ist einzigartig – als hätte ein Mensch sie zusammengestellt, nur dass es kein Mensch macht, sondern die KI. Niemand sonst hat Zugriff auf genau diese Liste. Und genau deshalb funktioniert das für unsere Kunden so gut: Unsere KI liefert in Minuten Ergebnisse, für die ein Mensch Tage oder Wochen recherchieren müsste.
Welche Herausforderungen bringt die Arbeit mit Echtzeit Webdaten und Automatisierung mit sich?
Ehrlich gesagt: Es ist technisch extrem anspruchsvoll. Wir haben am Anfang sehr viel Zeit und sehr viel Geld investiert, um dieses System erstmals aufzubauen. Relevante Daten sind im Internet nicht immer am selben Ort. Mal finden sich die entscheidenden Informationen auf der Unternehmenswebsite, mal in einem Branchenverzeichnis, mal in einem Social-Media-Profil. Das System so flexibel zu gestalten, dass es für jeden B2B-Vertriebsfall funktioniert, war eine der größten Herausforderungen.
Dazu kommt die Qualitätssicherung: Bei Echtzeit-Daten muss das System zuverlässig zwischen relevanten und irrelevanten Informationen unterscheiden. Und natürlich muss der gesamte Prozess DSGVO-konform ablaufen, was zusätzliche Anforderungen an die Architektur stellt.
Wie wichtig ist das Thema DSGVO für LeadScraper und wie wird es im Produkt berücksichtigt?
DSGVO-Konformität ist für uns kein Nice-to-have, sondern ein zentraler Bestandteil des Produkts. LeadScraper.de arbeitet ausschließlich mit öffentlich zugänglichen Datenquellen, Unternehmenswebsites, Branchenverzeichnisse und öffentlichen Profilen. Es findet kein Ankauf oder Weiterverkauf personenbezogener Daten statt.
Besonders wichtig: Wir zeigen bei jedem generierten Kontakt transparent, woher die Daten stammen. Datenschutz und rechtliche Sicherheit stehen bei uns im Mittelpunkt, weil wir wissen, dass unsere Kunden genau darauf angewiesen sind. Wer im B2B-Vertrieb mit Kontaktdaten arbeitet, braucht die Gewissheit, dass er sich auf rechtlich sicherem Boden bewegt. Das stellen wir sicher.
Welche Rolle spielt das Feedback von Vertriebs und Marketingteams bei der Weiterentwicklung?
Eine riesige. Ich würde sogar sagen: Kundenfeedback ist Kern der Deimann Com GmbH.
Wir arbeiten sehr intensiv mit unseren Kunden zusammen und jedes Feedback wird schnellstmöglich umgesetzt. Wir bekommen tatsächlich regelmäßig fast schon verdutztes Feedback, wie schnell wir bestimmte Anregungen implementiert haben. Das liegt daran, dass wir alles entlang der Kunden entwickeln. Nicht nach einem internen Masterplan, der losgelöst vom echten Nutzungsalltag entsteht, sondern direkt aus der Praxis heraus.
Dieser enge Draht zu unseren Nutzern spiegelt sich auch im Produkt selbst wider: Das Daumen-hoch-/Daumen-runter-Bewertungssystem für Leads ist im Grunde institutionalisiertes Kundenfeedback. Jede Bewertung macht das System besser, für den einzelnen Nutzer und perspektivisch für alle.
Sie waren zuvor Gründer von Leantree. Was hat letztlich den Ausschlag gegeben, dieses Kapitel zu beenden und mit LeadScraper noch einmal neu zu starten?
Bei Leantree hatte ich eine gute Zeit, auch eine sehr erfolgreiche, aber irgendwann kam das ehrliche Gefühl, dass ich meine persönlichen Stärken im Agenturgeschäft nicht mehr voll ausspielen konnte. Gleichzeitig habe ich gesehen, welche Möglichkeiten sich durch das gesamte KI-Thema auftun. Themen, die mich deutlich mehr fasziniert haben und die mir auch besser liegen.
Es war keine leichte Entscheidung. Ich habe an dieser Stelle auf Geld verzichtet, um meine größere Vision mit der Deimann Com GmbH umzusetzen. Ich habe Jahre meines Lebens in Leantree gesteckt, mit allem, was dazugehört. Auf das aufzugeben, was funktioniert, und auf sicheres Geld zu verzichten, war alles andere als leicht.
Aber ich bin davon überzeugt, dass man als Gründer ehrlich mit sich selbst sein muss: Was kann ich gut? Was liegt mir? Und wo kann ich den größten Hebel ansetzen? Die Antworten auf diese Fragen haben mich zu LeadScraper.de und zur Deimann Com GmbH geführt.
Welche Learnings aus der Zeit bei Leantree sind direkt in die Entwicklung von LeadScraper eingeflossen – und was würden Sie heute bewusst anders machen?
Das wichtigste Learning: Kundennähe schlägt alles. Bei Leantree habe ich gelernt, wie wertvoll es ist, direkt am Kunden zu entwickeln und Feedback ernst zu nehmen. Das haben wir bei LeadScraper.de von Tag eins an zum Prinzip gemacht.
Außerdem habe ich gelernt, rigoros zu priorisieren. Im Agenturgeschäft kann man sich schnell verzetteln, weil es an allen Ecken brennt. Bei LeadScraper.de fokussieren wir uns bewusst auf das Produkt und machen nicht den Fehler, zu viele Baustellen gleichzeitig aufzumachen.
Was ich heute anders mache: Ich bin ehrlicher mit mir selbst, was meine Stärken und Schwächen angeht, und setze mich dort ein, wo ich den größten Hebel habe. Das klingt simpel, ist aber im Gründeralltag eine der schwersten Übungen.
Wohin soll sich LeadScraper künftig entwickeln und welche nächsten Schritte sind geplant?
Wir sind bewusst kein Unternehmen, das mit großen Ankündigungen arbeitet. Als gebootstraptes Unternehmen gehen wir Schritt für Schritt. Der Fokus liegt auf dem Produkt: mehr Nutzerfeedback implementieren, den Algorithmus noch präziser machen, die Lead-Qualität kontinuierlich steigern.
Perspektivisch denken wir über eine Internationalisierung nach. Aber der Kern bleibt: Wir wachsen nicht aggressiv, sondern arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen und machen das Produkt jeden Tag ein Stück besser. Wenn das Produkt stimmt, bin ich sehr zuversichtlich, dass sich alles andere von selbst ergibt.
LeadScraper.de ist dabei Teil eines größeren Bildes: Mit der Deimann Com GmbH baue ich einen AI-first Company Builder auf, der im KI-Zeitalter verschiedene SaaS-Projekte und Plattformen entwickelt, betreibt und nach vorne bringt. LeadScraper.de ist das erste große Projekt, aber nicht das letzte.
Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?
Erstens: Priorisiere radikal. Ich sehe zu viele Gründer, die sich mit den falschen Themen beschäftigen und denken, sie wären produktiv. Viel arbeiten bringt nichts, wenn man an den falschen Sachen arbeitet. Zwing dich dazu, wirklich gut zu priorisieren – das ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man als Gründer entwickeln kann. Das heißt übrigens nicht, dass du es dir erlauben kannst wenig zu arbeiten, erst recht nicht am Anfang.
Zweitens: Sei besessen von Kundenzufriedenheit. Retention ist wichtiger denn je. Marketing wird im B2B-Kontext immer teurer, die Konkurrenz wird durch KI-Möglichkeiten immer größer. Sorge dafür, dass deine Kunden zufrieden sind und wieder kaufen. Das ist langfristig die wichtigste Metrik für jedes Unternehmen.
Drittens: Finde deinen eigenen Weg. Jeder Gründer hat ein anderes Profil, andere Stärken, andere Interessen. Man wird im Business-Kontext ständig mit Tipps und Ratschlägen bombardiert, in Podcasts, Büchern, Interviews.
Teste Sachen aus, vertraue auch mal deinem Bauchgefühl und sei vor allem ehrlich mit dir selbst: Was kannst du gut? Was nicht? Fokussiere dich nicht darauf, deine Schwächen auszugleichen, sondern darauf, deine Stärken zu hebeln. Das klingt nach einer Binsenweisheit, aber die wenigsten setzen es wirklich um.
Bildcredits : privat
Wir bedanken uns bei Janik Deimann für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder
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Kontakt:
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Ansprechpartner: Janik Deimann























