Key Takeaways
- KI in der Crashsimulation gewinnt für die Automobilindustrie an Bedeutung, insbesondere durch die Partnerschaft zwischen BMW Group und Mistral AI.
- Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Verbesserung von Qualität, Genauigkeit und Geschwindigkeit in der Fahrzeugentwicklung.
- Die BMW Group nutzt enorme Mengen an Engineering-Daten, die eine Grundlage für das Training von spezialisierten KI-Modellen bilden.
- Large Industry Models (LIM) integrieren branchenspezifisches Wissen und werden auf spezifische Ingenieur- und Simulationsdaten trainiert.
- Die Partnerschaft stärken das KI- und Innovationsökosystem der BMW Group in der Crashsimulation.
Inhaltsverzeichnis
KI in der Crashsimulation gewinnt für die Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung. Die BMW Group und Mistral AI bündeln ihre Kompetenzen, um mithilfe spezialisierter künstlicher Intelligenz die Qualität, Geschwindigkeit und Präzision von Entwicklungsprozessen zu steigern. Die Partnerschaft gilt als wichtiger Schritt für den Einsatz industrieller KI in der Fahrzeugentwicklung und entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
BMW und Mistral AI entwickeln die Crashsimulation weiter
Die BMW Group und Mistral AI gehen eine Partnerschaft ein, um den Einsatz von KI in der Crashsimulation weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Qualität, Genauigkeit und Geschwindigkeit komplexer Entwicklungsaufgaben zu verbessern. KI-Technologien, die für Crashsimulation zum Einsatz kommen, besitzen enormes Potenzial. Die Zusammenarbeit ist ein erster Schritt, um anwendungsspezifische KI auf weitere Bereiche der Fahrzeugentwicklung und entlang der Wertschöpfungskette der BMW Group zu skalieren.
„Für die BMW Group ist die Nutzung industrieller Daten ein zentraler Faktor, um künstliche Intelligenz in Wertschöpfung zu übersetzen“, sagt Dr. Franz Decker, CIO und Senior Vice President der BMW Group. „Durch die Kombination unserer Engineering-Datensätze mit den Trainingsfähigkeiten von Mistral AI entwickeln wir spezialisierte KI, die komplexe Entwicklungsaufgaben unterstützt und insbesondere Crashsimulation mit KI revolutioniert.“
KI in der Crashsimulation nutzt enorme Mengen an Engineering-Daten
Der Umfang und die Komplexität der Crashsimulation bei der BMW Group unterstreichen den Bedarf an anwendungsspezifischer KI. Während KI in der Crashsimulation immer wichtiger wird, führt das Unternehmen jede Woche tausende virtuelle Crashsimulationen durch und erzeugt dabei große Mengen an Engineering-Daten. Über die Zeit ist so ein historischer Datensatz von mehr als einem Petabyte entstanden. Dieser enthält hochdetaillierte Informationen über Fahrzeugstrukturen und Materialverhalten und bildet eine einzigartige Grundlage für das Training eines industriellen KI-Modells.
„Industrielle KI gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung und wir sind stolz, mit der BMW Group zusammenzuarbeiten“, sagt Marjorie Janiewicz, Chief Revenue Officer von Mistral AI. Diese Kooperation zeigt den Weg, wie KI speziell in der Crashsimulation zur Bewältigung komplexer technischer Herausforderungen genutzt werden kann.“
Large Industry Models skalieren KI in der Crashsimulation und Fahrzeugentwicklung
Für die Skalierung setzt die BMW Group auf sogenannte Large Industry Models (LIM). Diese KI-Systeme werden auf branchenspezifischen Engineering- und Simulationsdaten aus Fahrzeugentwicklung und Sicherheitstests trainiert. Dabei hat die KI in der Crashsimulation dank LIMs eine einzigartige Chance, von domänenspezifischem Wissen zu profitieren. Im Unterschied zu generischen KI-Systemen integrieren LIMs Domänenwissen direkt in das Modell. Dafür sind neben industriellen Daten auch tiefgehende Expertise sowie technische Umgebungen erforderlich, in denen KI-Systeme direkt aus Entwicklungsprozessen lernen können.
Die Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung industrieller Daten für die nächste Phase datengetriebener Wertschöpfung. Außerdem birgt die Verbindung von KI und Crashsimulation neue Innovationsmöglichkeiten für die BMW Group.
Foto/Quelle: BMW AG






















