Green Club übernimmt mit Tobias Drabiniok wieder vollständig die Kontrolle über das Unternehmen. Nach dem Ausstieg von Dirk Schneider befindet sich der Bowl-Spezialist erneut komplett in Gründerhand
- Green-Club-Gründer Tobias Drabiniok und Peter Falk übernehmen 100 Prozent der Geschäftsanteile
- Beide halten künftig je 50 Prozent; Green Club ist wieder vollständig in Gründerhand
- Langjähriger Investor Dirk Schneider bleibt dem Unternehmen als Mentor verbunden
- Green Club behauptet sich trotz schwieriger Gastro-Konjunktur bei Qualität, Lieferung und Kosten
Zurück an der eigenen Saladette: Der auf gesunde Bowls und Salate spezialisierte Lieferdienst Green Club ist wieder vollständig in der Hand seiner Gründer. Die beiden Geschäftsführer und Mitgründer Tobias Drabiniok und Peter Falk übernehmen die Geschäftsanteile ihres langjährigen Investors Dirk Schneider und führen das Essener Unternehmen künftig als alleinige Gesellschafter. Beide halten zukünftig je 50 Prozent an Green Club. Die Anteile wurden im Rahmen eines Notartermins am Mittwoch, 24. Juni, offiziell übertragen und die Gesellschafterstruktur neu geordnet. Über die Konditionen des Deals wurde Stillschweigen vereinbart.
„Green Club ist unser Herzensprojekt. Dass wir die Geschicke jetzt wieder voll in den eigenen Händen halten, ist für uns ein besonderer Moment“, sagt Tobias Drabiniok, Mitgründer und Geschäftsführer der Green Club GmbH.
Das Unternehmen wurde im Oktober 2016 in einer alten Pommesbude in Essen unter dem Namen Pottsalat gegründet und fusionierte später mit dem Kölner Mitbewerber Make Food zur Green Club GmbH. Aktuell liefert der Bowl-Spezialist von neun Standorten in ganz Deutschland: Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Köln, zwei in München sowie Stuttgart.
Dank an einen langjährigen Wegbegleiter
So sehr sich die Gründer über die volle Eigenständigkeit freuen, so deutlich betonen sie den Anteil, den Dirk Schneider daran hat. Der „BackWerk“-Macher und „Hans im Glück“-Gesellschafter war seit seinem Einstieg im Jahr 2021 nicht nur Kapitalgeber, sondern auch Wegbegleiter. Schneiders Engagement war maßgeblich bei der Fusion von Pottsalat und MaKE Food zum Marktführer sowie auch bei der erfolgreichen Sanierung in Eigenverwaltung, die das Unternehmen im vergangenen Jahr abschloss. Nach seinem Ausstieg als Gesellschafter bleibt Schneider dem Unternehmen als Mentor und Ratgeber freundschaftlich verbunden.
„Ohne Dirk Schneider wären wir nie so weit gekommen“, sagt Tobias Drabiniok. „Er hat in entscheidenden Phasen an uns geglaubt und uns den Rücken gestärkt. Dafür sind wir ihm außerordentlich dankbar“, so der Green-Club-Chef weiter.
Von der Fusion zur vollständigen Eigenständigkeit
Der Spezialist für frische Bowls und Salate blickt auf bewegte Jahre zurück. Green Club war Anfang 2024 aus der Fusion der Pottsalat GmbH mit dem Mitbewerber MaKE Food hervorgegangen. Es folgte das Rebranding beider Marken unter dem gemeinsamen Namen Green Club. Ende 2024 stellte sich das Unternehmen einer umfassenden Neuausrichtung und Sanierung in Eigenverwaltung, die es im August 2025 nach rund acht Monaten erfolgreich abschloss. Seitdem hat der Bowl-Spezialist in München einen zweiten Standort eröffnet und seinen Lieferbetrieb in Stuttgart wieder aufgenommen.
Green Club setzt auf Wachstum trotz schwieriger Marktbedingungen
Die Übernahme fällt in eine anhaltend angespannte Lage für die Gastronomie. Trotz dieses Umfelds ist man vorsichtig optimistisch.
„Das wirtschaftliche Umfeld in der Gastronomie bleibt herausfordernd. Umso mehr freut uns, dass wir bei Qualität, Lieferung, Kosten und Absatz aktuell gut aufgestellt sind“, sagt Drabiniok. „Auf dieser Basis gestalten wir Green Club jetzt konstant weiter“, so der Green-Club-Geschäftsführer.
Bildunterschrift: Die Green-Club-Geschäftsführer und Mitgründer Tobias Drabiniok und Peter Falk.
Quelle Green Club GmbH























