Dienstag, April 7, 2026
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CleanTech Startup blue activity sichert 8,5 Mio. Euro Seed Finanzierung

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Kühlwasserbehandlung Wassertechnologie blue activity Michael Simon (CTO & Co-Founder) (links) und Lars Havighorst (CEO) (rechts) von blue activity Bildnachweis: blue activity

blue activity sichert 8,5 Mio. Euro für Kühlwasserlösung

Investoren setzen auf nachhaltige Kühlwasseraufbereitung

Heidelberg, Februar 2026 – Das CleanTech Wassertechnologieunternehmen blue activity, gegründet im Jahr 2021, hat eine Seed Finanzierungsrunde in Höhe von 8,5 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Runde wurde gemeinsam von Wind Capital Paris und Venture Stars München angeführt, unter Beteiligung von Angel Invest Berlin. Das Kapital soll genutzt werden, um die Produktentwicklung zu beschleunigen und die kommerziellen Aktivitäten in europäischen Industriemärkten auszubauen.

Starkes Investorenvertrauen in nachhaltige Wassertechnologie

Das frische Kapital ermöglicht es blue activity, seine innovative Technologie zur chemiefreien und nachhaltigen Behandlung industrieller Verdunstungskühlsysteme weiterzuentwickeln und zu skalieren. In einem Marktumfeld, das durch steigenden Kostendruck im Industriesektor geprägt ist, bietet die Lösung von blue activity signifikante OPEX Einsparungen bis zu 15 Prozent der gesamten Kosten der Kühlwasserbehandlung. Diese entstehen durch reduzierten Chemikalieneinsatz, geringeren Wartungsaufwand sowie eine verlängerte Lebensdauer der Anlagen.

Gleichzeitig bietet die Technologie eine zukunftssichere Alternative zu herkömmlichen, biozidbasierten Behandlungsprogrammen. Da Grenzwerte für Abwassereinleitungen zunehmend verschärft werden und regulatorische Anforderungen steigen, werden traditionelle chemische Verfahren immer kostenintensiver und komplexer in der Einhaltung von Vorschriften. Die Behandlungsmethode von blue activity reduziert den Einsatz von Bioziden deutlich, senkt Risiken im Zusammenhang mit Einleitungen und unterstützt eine langfristige regulatorische Compliance.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer Investoren, die unsere Vision einer nachhaltigen Transformation der industriellen Kühlwasserbehandlung klar unterstützen. Diese Finanzierungsrunde ist ein entscheidender Meilenstein, um unsere Technologie in den Markt zu bringen und einen echten Beitrag zu einer nachhaltigeren Industrie zu leisten. Mit der Finanzierung werden wir unser Team auf 15 Mitarbeitende erweitern, um unsere Kunden noch besser begleiten und unterstützen zu können.“
Lars Havighorst, CEO von blue activity

„blue activity bietet eine Lösung, die ökologischen Fortschritt mit wirtschaftlichem Mehrwert verbindet. Genau diese Kombination treibt die industrielle Transformation voran. Eine so hohe Problem Lösungs Passung bei einem Industry Tech Unternehmen ist nahezu einzigartig und genau das, wonach wir als Investoren gesucht haben.“
Raphael Budday, Principal bei Venture Stars

„blue activity adressiert eine der am meisten unterschätzten Ineffizienzen der industriellen Infrastruktur. Wir haben in das Team investiert, weil es tiefgehende Branchenexpertise mit einer wirklich skalierbaren Lösung kombiniert genau die Art von klimatechnologischer Innovation, die Wind unterstützen möchte.“
Thierry Vandewalle, Founding Partner von Wind Capital

Internationales Investorenkonsortium stärkt Wachstum

Das international aufgestellte Investorenkonsortium unterstreicht das wachsende Interesse an zukunftsweisenden Lösungen im Bereich der industriellen Wasseraufbereitung. Mit Venture Stars, Wind Capital und Angel Invest hat blue activity drei strategisch wertvolle Partner gewonnen, die neben Kapital auch umfangreiche Erfahrung sowie starke Netzwerke in den europäischen CleanTech und Industriemärkten einbringen.

Die erfolgreiche Seed Runde positioniert blue activity als einen der vielversprechendsten Akteure im Bereich nachhaltiger Industrietechnologien und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum sowie eine beschleunigte Marktdurchdringung in Europa.

Bild Michael Simon (CTO & Co-Founder) (links) und Lars Havighorst (CEO) (rechts) von blue activity Bildnachweis: blue activity

Quelle blue activity

Vom Blind Spot zum Branchenstandard: über 5 Millionen Euro für Logistikbude

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Ladungsträger Software LCMS Logistikbude Wachstum Das Team der Logistikbude: Mit über 5 Millionen Euro aus einer Series-A-Finanzierungsrunde treibt das Unternehmen die internationale Skalierung seiner Software für automatisiertes Ladungsträgermanagement voran. (Foto: Sina Sadegh Nadi / Logistikbude)

Erfolgreiche Series A Finanzierung für die Logistikbude

Durch das Etablieren einer komplett neuen Softwarekategorie in der Systemlandschaft von Produktions-, Logistik- und Handelsunternehmen überzeugt die Logistikbude ein namhaftes Investorenkonsortium und erhält über 5 Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierungsrunde. Das Dortmunder Tech-Unternehmen hat eine Softwarelösung entwickelt, mit der Unternehmen Ladungsträger wie Paletten, Behälter oder Gestelle einfach digital steuern können und damit eine Herausforderung gelöst, mit der sich nahezu jedes Unternehmen entlang der Lieferkette herumschlägt. Mit dem frischen Kapital beschleunigt die Logistikbude die Automatisierung von Ladungsträgerprozessen massiv und treibt ihre Internationalisierung weiter voran. Lead-Investor ist Capnamic, einer der führenden Venture-Capital-Investoren in Europa. Daneben beteiligt sich Moguntia Capital, ein renommierter Supply Chain-Investor mit Private Equity und US Footprint. Auch die Bestandsinvestoren der Logistikbude der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds FTTF, Rethink Ventures, der von der Fiege Familie ausgestattete Venture Capital Fonds XPRESS Ventures sowie Golzern erhöhen ihr Engagement und bekräftigen damit ebenfalls ihr Vertrauen.

„Die Logistikbude hat das Potenzial, die Systemlandschaft globaler Lieferketten umzukrempeln und ein Category Leader im B2B Vertical Software As A Service Bereich zu werden“, sagt Jörg Binnenbrücker, Managing Partner und Co-Founder von Capnamic. Dr. Nils Eiteneyer, Partner bei Capnamic, ergänzt: „Die Softwarelösung bildet eine neue Kategorie, die einen wesentlichen und gleichzeitig wenig digitalisierten Kostentreiber in den Prozessketten von Handel, Industrie und Logistik angeht. Wir sind begeistert von der tiefen Domainexpertise des Teams.“ Das Dortmunder Tech-Unternehmen verfolgt die Mission, die globale Verwaltung von Ladungsträgern, zum Beispiel von Europaletten, Gitterboxen oder Gestellen, zu revolutionieren.

10 Milliarden Ladungsträger als systemkritischer Blind Spot

Sie bilden das Rückgrat globaler Lieferketten. Weltweit sind rund 10 Milliarden Ladungsträger im Umlauf, jedes Jahr kommt es zu schätzungsweise 150 Milliarden Übergängen zwischen Unternehmen. Gleichzeitig sind Paletten, Behälter oder Gestelle keineswegs günstige Massenware. Sie stellen gebundenes Kapital dar und verursachen bei Verlust, Beschädigung oder ineffizienter Nutzung erhebliche Kosten. Jeder einzelne Tausch erzeugt Buchungen, Saldenabgleiche, Abstimmungsprozesse und Dokumentation, häufig noch manuell oder fragmentiert über E Mails, Excel Listen und isolierte Systeme hinweg. Diese administrativen Aufwände treiben neben dem gebundenen Kapital die Gesamtkosten in die Höhe. Obwohl Ladungsträger für Industrie, Handel und Logistik systemkritisch und kostenrelevant sind, werden sie in bestehenden IT Systemen trotzdem nur als Nebenprozess behandelt.

LCMS als neue Softwarekategorie für Ladungsträgermanagement

„Genau hier setzen wir an“, sagt Dr. Philipp Hüning, Co-Founder und CEO der Logistikbude. „Unser Ziel ist es, das Ladungsträgermanagement vollständig zu automatisieren und damit den Unternehmen dieses Thema abzunehmen.“ Dafür definiert das Tech-Unternehmen eine gänzlich neue Softwarekategorie. Die Logistikbude ist das erste Load Carrier Management System LCMS. „So wie ein Warehouse Management System Unternehmen bei der Steuerung ihrer Lagerprozesse unterstützt und ein Transport Management System ihre Transportabläufe organisiert, übernimmt ein LCMS das Management aller Paletten, Gestelle und Gitterboxen“, erklärt Hüning.

Dafür bündelt die Plattform Informationen aus bestehenden IT Systemen wie WMS, TMS und Enterprise Resource Planning Systemen. Gleichzeitig schließt sie bestehende Datenlücken, indem sie zusätzliche Informationen etwa über eine eigene App, Internet of Things Sensoren oder die KI gestützte Verarbeitung von Belegen integriert. Diese Daten bilden die Basis für die vollständige Automatisierung aller Prozesse rund um Ladungsträger. Die Kerntechnologie des LCMS dafür ist Künstliche Intelligenz. Sie ermöglicht es, beliebige PDFs und Excel Dokumente automatisiert auszulesen, zu verarbeiten und direkt zu verbuchen, ein bislang stark manueller und fehleranfälliger Prozess. Zudem prüft die KI externe Belege und gleicht sie mit eigenen Buchungen ab. „Dadurch automatisieren wir Arbeitsabläufe, die viele Mitarbeitende jedes Jahr hunderte Arbeitsstunden gekostet haben“, sagt Hüning.

Ausgründung aus dem Fraunhofer Umfeld

„Als wir gemeinsam am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML gearbeitet haben, wurde uns schnell klar, wie komplex und ineffizient das Management von Ladungsträgern in vielen Unternehmen noch organisiert ist“, erzählt Michael Koscharnyj, Co-Founder und COO der Logistikbude. „Gleichzeitig waren bestehende Lösungen oft unnötig kompliziert und ließen viele neue technologische Möglichkeiten ungenutzt.“ Diese Beobachtung ließ das Gründerteam nicht mehr los. 2021 gründete Koscharnyj gemeinsam mit Dr. Philipp Hüning, Patrik Elfert und Jan Möller die Logistikbude. Seit der Ausgründung aus dem Fraunhofer IML hat sich das Unternehmen vom Tech Startup zu einem Anbieter entwickelt, der das Ladungsträgermanagement als eigenständige Softwarekategorie im Markt etabliert.

Nächste Wachstumsphase mit Fokus auf Internationalisierung

Bereits 2023 konnte das Unternehmen im Rahmen einer Seed Finanzierung überzeugen und erhielt über 2 Millionen Euro von verschiedenen VCs und Angel Clubs. Mit diesem Kapital entwickelte das Team die Lösung weiter, wuchs von 4 auf 25 Mitarbeitende und verbucht mittlerweile mehr als 50 Millionen Ladungsträger pro Monat für namhafte Kunden wie die Nagel Group und DACHSER. Die Series A Finanzierung knüpft damit an eine Phase validierten Wachstums an und markiert nun den nächsten Meilenstein in der Wachstumsgeschichte der Logistikbude. „Mit dem frischen Kapital skalieren wir unser LCMS international und bauen unsere Führungsposition in dieser neu entstehenden Softwarekategorie konsequent aus. Damit etablieren wir das LCMS als festen Bestandteil in der B2B Systemlandschaft über den DACH Raum hinaus“, erklärt Koscharnyj.

Bild Das Team der Logistikbude: Mit über 5 Millionen Euro aus einer Series-A-Finanzierungsrunde treibt das Unternehmen die internationale Skalierung seiner Software für automatisiertes Ladungsträgermanagement voran. (Foto: Sina Sadegh Nadi / Logistikbude)

Quelle Sputnik GmbH/Logistikbude GmbH

Warum bleiben viele Geldanlagen Privatanlegern verborgen?

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Mintos Investitionen für Anleger auf einer Plattform Martins Sulte CEO Mintos

Mintos betreibt eine digitale Plattform für Investitionen und ermöglicht Anlegern Zugang zu verschiedenen Anlageklassen

Wie ist Mintos entstanden, und wer sind die zentralen Personen, die das Unternehmen aufgebaut und geprägt haben?

Mintos wurde 2015 von Martins Valters (COO) und mir gegründet. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete ich im Finanzbereich und erkannte eine deutliche Lücke im europäischen Markt: Privatanlegern war der Zugang zu Kreditinvestitionen, die typischerweise Institutionen vorbehalten waren, sehr eingeschränkt. Das wollten wir ändern.

Was war die ursprüngliche Idee hinter Mintos, und wie hat sich das Geschäftsmodell seit der Gründung weiterentwickelt?

Die ursprüngliche Idee war es, einen digitalen Marktplatz zu schaffen, der Investoren direkt mit Kreditunternehmen verbindet und Privatpersonen Zugang zu Kreditinvestitionen ermöglicht, die traditionell eher schwer zugänglich waren.

Seitdem hat sich Mintos erheblich weiterentwickelt. So wurden wir im Jahr 2021 zu einer lizenzierten Wertpapierfirma gemäß MiFID II und haben damit unsere regulatorische Grundlage in der gesamten EU gestärkt. Zudem haben wir unser Angebot über Kredite hinaus auf Teilanleihen, ETFs, Immobilieninvestitionen und Cash-Management-Produkte ausgeweitet.

Heute ist Mintos eine regulierte Multi-Asset-Investmentplattform, die sich auf einkommensgenerierende Vermögenswerte und den langfristigen Vermögensaufbau in ganz Europa konzentriert.

Mintos verbindet Anleger direkt mit Kreditvergaben – welche Vision verfolgen Sie mit diesem Ansatz langfristig?

Unsere langfristige Vision ist es, Investitionen – nicht nur in Kredite – für Privatanleger auf dem gesamten Kontinent zugänglicher und transparenter zu machen. Unser Ziel ist es außerdem, verschiedene Anlageklassen unter einem Dach zu vereinen und einen einfachen, sicheren und digitalen Zugang zu Investitionsmöglichkeiten zu bieten. Technologie, Risikomanagement und Regulierung bilden die Grundlage für transparente Produkte, die sich für langfristige Investitionen eignen.

An wen richtet sich Mintos konkret, und wie stellen Sie sicher, dass sowohl private als auch institutionelle Anleger die Plattform verstehen und nutzen können?

Mintos richtet sich in erster Linie an Privatanleger. Unternehmen haben jedoch ebenfalls die Möglichkeit, ein Konto zu erstellen.

Wir legen Wert darauf, Investitionen einfach und transparent zu gestalten. Unsere Plattform bietet automatisierte und manuelle Investitionsoptionen, intuitive Tools, klare Gebührenstrukturen sowie detaillierte Informationen zu Produkten und Risiken. Durch die Einhaltung der EU-Vorschriften wird zusätzlich sichergestellt, dass die Standards für Eignung und Anlegerschutz erfüllt werden.

Unser Ziel ist es, sowohl erfahrene Anleger als auch diejenigen, die sich zu selbstbewussten, diversifizierten Anlegern entwickeln möchten, zu unterstützen.

Was unterscheidet Mintos von klassischen Banken und anderen Investmentplattformen im Bereich Kredite und alternative Anlagen?

Traditionelle Banken bieten Privatkunden in der Regel nur eingeschränkten Zugang zu Privatkrediten oder alternativen einkommensgenerierenden Anlagen.

Mintos hingegen bringt mehrere Anlageklassen wie Kredite, Anleihen, ETFs und Immobilien auf einer regulierten digitalen Plattform zusammen. Im Hinblick auf unsere Vision erweitern wir unser Produktangebot kontinuierlich, sodass künftig noch mehr hinzukommen wird.

Wir legen großen Wert auf Diversifikation, Automatisierung, Flexibilität und Transparenz. Anleger können je nach Präferenz zwischen einem eher passiven und einem aktiveren Ansatz wählen. Diese Kombination aus Zugang, Einfachheit und regulatorischer Aufsicht ist es, die uns von anderen im europäischen Markt unterscheidet.

Das Thema Risiko spielt bei P2P Krediten eine große Rolle – wie begegnet Mintos möglichen Bedenken und schafft Vertrauen bei Anlegern?

Ursprünglich haben wir Mintos als reinen Peer-to-Peer-Kreditmarktplatz gegründet, heute agieren wir jedoch als regulierte Multi-Asset-Investmentplattform. Kredite sind nach wie vor ein wichtiger Teil unseres Angebots, stellen jedoch nur noch eine von mehreren Anlageklassen innerhalb eines breiten, diversifizierten Investment-Umfelds dar.

Da das Investieren immer mit Risiken verbunden ist, sind wir der Überzeugung, dass Anleger unbedingt das von ihnen eingegangene Risikoniveau verstehen sollten. Deshalb legen wir großen Wert auf Transparenz über alle Anlageklassen hinweg. Wir führen Due-Diligence-Prüfungen und eine laufende Überwachung unserer Partner durch, stellen klare und detaillierte Produktinformationen bereit und bieten Tools, die Anlegern dabei helfen, genau zu diversifizieren – über verschiedene Anlageklassen und Risikostufen hinweg.

Welche Herausforderungen bringt es mit sich, eine digitale Investmentplattform in einem stark regulierten Finanzumfeld zu betreiben?

Die Tätigkeit im Finanzsektor der EU erfordert eine starke Unternehmensführung, die Einhaltung von Vorschriften, Berichterstattung sowie Produktaufsicht. Jedes neue Produkt muss mit den regulatorischen Standards und Anforderungen zum Anlegerschutz im Einklang stehen.

Die Herausforderung besteht darin, Innovation und Verantwortung bestmöglich zu vereinen. Wir betrachten Regulierung jedoch nicht als Einschränkung, sondern als Grundlage für Vertrauen und langfristige Nachhaltigkeit.

Mintos hat sein Angebot über reine Kredite hinaus erweitert – was steckt strategisch hinter diesem Multi Asset Ansatz?

Die Strategie basiert auf Diversifikation und langfristigen Vermögensaufbau. Anleger profitieren davon, dass sie Zugang zu verschiedenen einkommensgenerierenden Anlagen auf einer einzigen Plattform haben. Dadurch können sie Risiko und Rendite über unterschiedliche Anlageklassen hinweg ausbalancieren.

Im Februar 2026 haben wir außerdem öffentlich bekannt gegeben, dass wir den Prozess zur Beantragung einer Banklizenz bei der Europäischen Zentralbank (EZB) eingeleitet haben. Dieser Schritt spiegelt unser langfristiges Ziel wider, die europäische Finanzinfrastruktur und regulatorische Grundlage weiterhin zu stärken.

Sollte uns die Banklizenz erteilt werden, hätten wir die Chance, unsere Möglichkeiten zu erweitern und unser Dienstleistungsangebot noch weiter auszubauen.

Wie gelingt es Mintos, Renditechancen und Risikomanagement in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen?

Um Chancen und Risiken in Einklang zu bringen, kombinieren wir Partner-Screening, Diversifikation, strukturierte Produkte, Transparenz und regulatorische Sicherheit. So können Anleger fundierte Entscheidungen treffen, während die Risiken über verschiedene Länder, Kreditarten und Produkte hinweg gestreut werden.

Welche nächsten Entwicklungsschritte planen Sie für Mintos, um die Plattform weiter auszubauen und neue Zielgruppen zu erreichen?

Unser Fokus liegt darauf, die Plattform kontinuierlich zu stärken, unser Angebot an Anlageprodukten zu erweitern und zu optimieren und gleichzeitig die allgemeine Benutzererfahrung zu verbessern. Mit der geplanten EZB-Banklizenz möchten wir unser Produktangebot um traditionelle Bankprodukte erweitern und Mintos als führende digitale Multi-Asset- und Banking-Plattform in Europa etablieren.

Wenn Sie auf Ihre unternehmerische Reise mit Mintos zurückblicken, welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern im Fintech Bereich mitgeben?

Meiner Erfahrung nach ist es entscheidend, Technologie und Benutzerfreundlichkeit von Anfang an zu integrieren, sich auf eine sorgfältige Partnerauswahl zu konzentrieren und Regulierung sowie Compliance ernst zu nehmen. Nach diesem Grundsatz lässt sich Vertrauen aufbauen, Partnerschaften ermöglichen und der Grundstein für nachhaltigen Erfolg im Fintech-Sektor legen.

Bild Martins Sulte CEO Mintos Bildcredits: Mintos

Wir bedanken uns bei Martins Sulte für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum scheitern so viele Menschen an der Selbstständigkeit bevor sie überhaupt anfangen?

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FREI App hilft beim Start in die Selbstständigkeit für Gründer Luis Zauchner

FREI ist eine App, die Menschen strukturiert beim Einstieg in die Selbstständigkeit unterstützt und angehende Gründer Schritt für Schritt durch den Weg zur eigenen Gründung begleitet

Wie ist die Idee zu FREI entstanden und was hat Sie persönlich dazu motiviert, eine App für den Weg in die Selbstständigkeit zu entwickeln?

Mit 15 hatte ich einen Impfschaden. Chronische Urtikaria, anaphylaktischer Schock, 50% Behinderung. Meine gesamte Sportkarriere war von einem Tag auf den anderen weg. Ich konnte meine Lehre als Vermessungstechniker nicht abschließen. Und ich hatte keine Ersparnisse, kein Netzwerk, extreme finanzielle Sorgen — und keinen klaren Weg nach vorne. Ich hab stundenlang im Internet nach einem einfachen, strukturierten Einstieg in die Selbstständigkeit gesucht. Den hab ich nicht gefunden. Also hab ich ihn gebaut.

Wer steht hinter dem Startup FREI und welche Erfahrungen aus Ihrem bisherigen Werdegang prägen heute Ihre Arbeit als Gründer?

Ich bin Luis Zauchner, 20 Jahre, aus Klagenfurt. Ich bin der Gründer und mache gerade alles alleine — Entwicklung, Marketing, Vertrieb. Davor war ich Profi-Athlet: Eishockey und ÖSV-Skikader. Beides gleichzeitig. Der Leistungssport hat mir beigebracht, dass Ergebnisse nichts mit Talent zu tun haben, sondern mit Disziplin und der Bereitschaft, länger durchzuhalten als alle anderen. Das ist heute mein stärkstes Werkzeug als Gründer. Und ehrlich gesagt — ohne meine Familie und meine Freundin wäre FREI nicht möglich gewesen. Sie haben mich in den härtesten Phasen komplett getragen. Ich hab Monate lang 16 bis 18 Stunden am Tag gearbeitet, Montag bis Sonntag. Diese Unterstützung war kein Luxus. Sie war die Grundlage.

Sie waren früher Profi-Athlet. Inwiefern haben Erfahrungen aus dem Leistungssport Ihren Blick auf Unternehmertum und Durchhaltevermögen geprägt?

Im Leistungssport lernst du, Schmerz und Fortschritt gleichzeitig zu akzeptieren. Du weißt, dass der Weg lang ist, und du machst es trotzdem. Genau das ist Unternehmertum. Der größte Unterschied: Im Sport gibt es klare Regeln. In der Selbstständigkeit schreibst du die Regeln selbst. Das macht es schwerer — und gleichzeitig freier.

Sie haben FREI bereits mit 20 Jahren gegründet. Wie erleben Sie den Weg als sehr junger Gründer und welche Reaktionen bekommen Sie aus der Startup-Szene?

Viele nehmen mich zuerst nicht ernst. Das ist okay. Ich hab gelernt, dass Glaubwürdigkeit nicht aus dem Alter kommt, sondern aus dem was man tut. Die Reaktionen aus der Startup-Szene sind mittlerweile sehr positiv — weil FREI eine echte Lücke schließt, die offensichtlich ist, wenn man einmal darauf aufmerksam gemacht wird.

Welche Vision verfolgen Sie mit FREI für junge Menschen, die über eine eigene Gründung nachdenken?

Ich will, dass kein junger Mensch im DACH-Raum mehr sagt: Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. FREI soll der erste Schritt sein — niedrigschwellig, klar strukturiert, motivierend. Nicht ein weiterer Ratgeber. Sondern ein Begleiter der einen wirklich durch den Prozess führt.

Wie soll die App Nutzer konkret dabei unterstützen, die ersten Schritte in Richtung Selbstständigkeit zu gehen?

FREI führt Nutzer in 12 konkreten Schritten durch alles, was am Anfang wichtig ist — von der Idee über die rechtliche Struktur bis zum ersten Kunden. Ein KI-Assistent beantwortet Fragen in Echtzeit. Ein XP-System und Gamification-Elemente sorgen dafür, dass man dranbleibt. Es fühlt sich nicht wie Bürokratie an. Es fühlt sich an wie ein Game, das man gewinnen kann.

An wen richtet sich FREI genau und welche Bedürfnisse dieser Zielgruppe möchten Sie besonders ansprechen?

FREI richtet sich an 18- bis 35-Jährige im DACH-Raum, die das Gefühl haben, dass da mehr in ihnen steckt — aber noch nicht wissen wie und wo sie anfangen sollen. Die größte Hürde dieser Zielgruppe ist nicht fehlende Motivation. Es ist Überforderung. Zu viel Information, zu wenig Struktur. Genau das löst FREI.

Der Weg in die Selbstständigkeit ist für viele mit Unsicherheit verbunden. Wie versucht FREI, diese Hürden durch Struktur, Gamification und KI-Unterstützung zu senken?

Struktur nimmt die Überforderung. Gamification nimmt die Schwere. KI nimmt die Einsamkeit. Wenn man mit 20 nicht weiß ob man ein Gewerbe oder eine GmbH braucht, will man keine 40-seitige Anleitung lesen. Man will eine Antwort in einem Satz. Genau das liefert der KI-Assistent in FREI. Sofort. Persönlich. Verständlich.

Was unterscheidet FREI von klassischen Gründungsratgebern, Onlinekursen oder anderen Lernplattformen?

Ein Buch liest man, schließt es, und macht nichts. Ein Kurs kostet 500 Euro, man schaut drei Videos und gibt auf. FREI begleitet aktiv. Es gibt Fortschrittsanzeigen, Aufgaben, Belohnungen. Man sieht täglich, wie weit man schon ist. Das ist der Unterschied zwischen Wissen und echtem Fortschritt.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen aktuell beim Aufbau von FREI und wie gehen Sie damit um?

Die größte Herausforderung ist Reichweite mit null Marketingbudget aufzubauen. Ich arbeite deshalb intensiv an Kooperationen mit Creators und Medien im DACH-Raum, die dieselbe Zielgruppe ansprechen. Und ich vertraue darauf, dass ein Produkt das wirklich hilft, sich von selbst verbreitet — wenn man es in die richtigen Hände bringt.

FREI ist seit März 2026 im Apple App Store verfügbar. Welche nächsten Entwicklungsschritte planen Sie für die Plattform?

Android-Version, Community-Features damit Gründer sich untereinander vernetzen können, und weitere Integrationen mit Partnerplattformen. Mittelfristig soll FREI nicht nur eine App sein, sondern das erste echte Ökosystem für den Einstieg in die Selbstständigkeit im DACH-Raum.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen jungen Menschen geben, die mit dem Gedanken spielen, selbst ein Startup zu gründen?

Fang heute an, nicht wenn du bereit bist — du wirst nie bereit sein. Bau etwas, das du selbst gebraucht hättest. Und akzeptiere, dass der Weg schwerer ist als du denkst und gleichzeitig lohnenswerter als du dir vorstellen kannst.

Bildcredits/Fotograf: privat

Wir bedanken uns bei Luis Zauchner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie verändert künstliche Intelligenz die Entscheidungen in der Versicherungsbranche?

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de:hub Köln – InsurTech Versicherer KI Innovationen InsurLab Teamfoto Bildrechte: © InsurLab Germany e.V.

Der de:hub Köln – InsurTech vernetzt Versicherer, Startups und Technologieanbieter, um Innovationen rund um KI in der Versicherungsbranche schneller in marktfähige Lösungen zu überführen

Wie würden Sie den de:hub Köln – InsurTech unseren Leserinnen und Lesern vorstellen und welche besondere Rolle spielt dieser Hub im deutschen Digital Hub Netzwerk sowie für die Weiterentwicklung der Versicherungsbranche?

Der de:hub Köln – InsurTech, das ist das InsurLab Germany. Wir sind eine von der Branche getragene und für die Branche agierende Initiative der Versicherungswirtschaft, die Versicherer, Start- und Scale-ups sowie Technologie- und Beratungsanbieter strukturiert und mehrwertorientiert zusammenbringt. Unser Anspruch ist es, Austausch in Orientierung, Befähigung und Wirkung zu übersetzen und damit konkrete Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit in den Unternehmen zu stärken.
Im de:hub Ökosystem bringen wir die Perspektive einer stark regulierten, kapitalintensiven und innovationsfähigen Branche ein, die zugleich unter hohem Transformationsdruck steht. Wir helfen, strategische Fragen und operative Veränderungen so aufzubereiten, dass Unternehmen konkrete Entscheidungen treffen können. Dazu bündeln wir Erfahrungen, machen Entwicklungen vergleichbar und schaffen belastbare Entscheidungsgrundlagen, damit Unternehmen neue Technologien nicht nur testen, sondern wirksam in ihre Organisation überführen können.
In unserem Ökosystem sind zudem bereits Start- und Scale-ups wie Nect, Parloa oder Cognigy eng mit der Branche gewachsen. Sie stehen exemplarisch für eine neue Generation von Technologieanbietern, die aus dem Austausch mit Versicherern heraus marktfähige Lösungen entwickelt haben.

Was macht Köln als Standort für InsurTech-Innovationen attraktiv und welche strukturellen oder wirtschaftlichen Stärken der Region kommen der digitalen Transformation der Versicherungsmärkte zugute?

Köln ist der zweitgrößte Versicherungsstandort Deutschlands. Mehr als 50 Hauptsitze und rund 60 Niederlassungen prägen die Stadt, fast 25.000 Menschen arbeiten hier in der Branche. Diese Konzentration schafft nicht nur wirtschaftliche Bedeutung, sondern vor allem eine hohe Nachfrage nach technologischen Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Für InsurTechs bedeutet das: kurze Wege zu potenziellen Kunden, Pilotpartnern und strategischen Entscheidern.
Hinzu kommen mit der Universität zu Köln und der TH Köln zwei starke wissenschaftliche Anker. Wo Unternehmen, Forschung und Technologieanbieter auf engem Raum zusammenkommen, entstehen belastbare Innovationszyklen. Genau diese strukturelle Dichte macht Köln zu einem Standort, an dem Innovationen – auch unter Beteiligung von Start-ups – nicht nur entwickelt, sondern schnell in reale Marktbedarfe gespiegelt werden können.

Künstliche Intelligenz verändert viele Bereiche der Versicherungswirtschaft. In welchen Segmenten sehen Sie für KI den größten Mehrwert?

KI entfaltet entlang der gesamten Wertschöpfungskette Wirkung. Besonders greifbar ist der Nutzen aktuell bereits in der Schadenbearbeitung, in der automatisierten Dokumentenverarbeitung, in der Betrugserkennung und im Kundenservice. Auch im Underwriting und Pricing entstehen neue Möglichkeiten datenbasierter Risikobewertung.
Der entscheidende Hebel liegt jedoch in der Skalierung. Viele Häuser verfügen über funktionierende Prototypen. Die strategische Frage lautet: Wie werden daraus belastbare Fähigkeiten im Unternehmen und wie entstehen daraus wirtschaftlich tragfähige, profitable Business Cases? KI muss in Prozesse, Datenarchitekturen und Verantwortlichkeiten integriert werden. Erst wenn Effizienzgewinne messbar sind, Kostenquoten sinken oder zusätzliche Ertragspotenziale entstehen, wird aus Technologie nachhaltige Wertschöpfung.

Wie unterstützt der de:hub Köln – InsurTech Startups dabei, KI-basierte Lösungen für reale Herausforderungen in der Versicherungswelt zu entwickeln, zu testen und in bestehende Wertschöpfungsketten zu integrieren?

Wir setzen bei konkreten Pain Points der Versicherer an und betrachten diese im Kontext von Datenverfügbarkeit, Prozessintegration und Reifegrad der Organisation. KI-Lösungen entfalten nur dann Wirkung, wenn sie in bestehende Entscheidungs- und Steuerungslogiken eingebettet werden. Deshalb bringen wir Problemstellungen in klare Anforderungsprofile, sodass sichtbar wird, wo Datenqualität, Governance oder Skalierbarkeit mitgedacht werden müssen.
Darüber hinaus schaffen wir Räume für Validierung und Pilotierung, in denen Lösungen unter realen Bedingungen getestet werden können. Unser Ziel ist es, Anschlussfähigkeit an bestehende Wertschöpfungsprozesse herzustellen, damit neue Technologien nicht isoliert bleiben, sondern nachhaltig integriert werden. Zugleich schaffen wir Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen technologischen Ansätzen. Der Dialog zwischen etablierten Versicherern und jungen Technologieanbietern wird so faktenbasiert und priorisierbar.

Welche Bedeutung haben Datenstrategien und Datenökosysteme im InsurTech-Kontext – und wie helfen Sie Gründern, mit Themen wie Datenqualität, Datenhoheit oder Datenschutz rechtssicher umzugehen?

Daten sind das essenzielle Gut der Versicherungswirtschaft. Risikobewertung, Pricing, Schadenregulierung oder Betrugserkennung basieren seit jeher auf Daten – KI verstärkt diese Logik noch einmal erheblich. Wer über strukturierte, qualitativ hochwertige und verantwortungsvoll genutzte Daten verfügt, besitzt einen strategischen Wettbewerbsvorteil.
Ohne klare Datenarchitekturen, Governance-Strukturen und Zuständigkeiten bleibt das Potenzial moderner Technologien begrenzt. Gleichzeitig bewegen wir uns in einem stark regulierten Umfeld mit hohen Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit. Gerade für Gründerinnen und Gründer ist es entscheidend, diese regulatorischen Rahmenbedingungen frühzeitig mitzudenken. Wir unterstützen dabei, relevante Anforderungen transparent zu machen, typische Fallstricke sichtbar zu machen und den Dialog mit etablierten Unternehmen auf eine rechtssichere Grundlage zu stellen. So können Unternehmen fundierter priorisieren und ihre Datenstrategie als echten Wettbewerbsfaktor entwickeln.

Versicherer und Start-ups arbeiten zunehmend zusammen. Wie fördert der Hub diese Kooperationen und welche Formate, Initiativen oder Partnerschaften haben sich dabei als besonders wirkungsvoll erwiesen?

Versicherer und Start-ups unterscheiden sich fundamental in Tempo, Risikoverständnis und Organisationslogik. Kooperation gelingt nur, wenn diese Unterschiede offen adressiert werden. Genau hier setzen wir an: Wir schaffen Transparenz über Erwartungen, Entscheidungswege und Reifegrade auf beiden Seiten.
Besonders bewährt haben sich strukturierte Journeys, thematische Austauschformate sowie Venture-Clienting-Ansätze, in denen Innovationsbedarfe klar definiert und Lösungen systematisch geprüft werden. Start-ups verstehen dadurch besser, welche regulatorischen, technischen und prozessualen Anforderungen tatsächlich relevant sind. Versicherer gewinnen ein klareres Bild davon, wo Technologie echten Mehrwert liefert.
In unserem Netzwerk sind inzwischen mehr als 250 Start-ups aktiv und seit unserer Gründung sind über das InsurLab Germany mehr als 110 konkrete Kooperationen entstanden. Die Zusammenarbeit endet also nicht im Austausch, sondern in konkreter Umsetzung.

Nachhaltigkeit, Fairness und regulatorische Anforderungen stellen die Branche vor neue Anforderungen. Welche Rolle spielt KI dabei?

Versicherer übernehmen eine zentrale Rolle für wirtschaftliche Stabilität und Resilienz. Nachhaltigkeit, Klimarisiken und regulatorische Entwicklungen verändern Geschäftsmodelle und Steuerungslogiken.
KI kann helfen, Risiken präziser zu modellieren und Prozesse transparenter zu gestalten. Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Nachvollziehbarkeit und Explainability. Wir unterstützen Unternehmen dabei, diese Entwicklungen strukturiert einzuordnen und strategisch zu priorisieren.

Wie messen Sie den Impact der Aktivitäten des de:hub Köln – InsurTech – sowohl hinsichtlich der Startups, die Sie begleiten, als auch im Hinblick auf Innovationswirkungen für etablierte Versicherer und Kundenerfahrungen?

Impact messen wir strukturiert und formatbezogen. Für unsere Wertangebote definieren wir klare KPIs und erheben regelmäßig Net-Promoter-Scores, um Nutzen und Relevanz transparent zu machen. Entscheidend ist dabei nicht nur Zufriedenheit, sondern ob Unternehmen in ihren strategischen Themen nachvollziehbar vorankommen.
Wir schauen darauf, ob Entscheidungsprozesse klarer werden, Schwerpunkte klarer gesetzt werden und Umsetzungsschritte konsequent in die Organisation getragen werden. Für Start-ups zeigt sich Wirkung daran, ob sie Zugang zu relevanten Entscheidern erhalten und ihre Lösungen unter realen Bedingungen validieren können. Für etablierte Versicherer wird Impact sichtbar, wenn neue Technologien Prozesse beschleunigen, Transparenz erhöhen und die Kundenerfahrung messbar verbessern – etwa durch schnellere Schadenbearbeitung oder personalisierte Interaktion.

Im KI-Bereich erleben wir derzeit einen deutlichen Qualitätssprung. Generative AI wird produktiv eingesetzt – etwa in der Kundenkommunikation, bei der Analyse komplexer Dokumente oder in der Schadenbearbeitung. Gleichzeitig entstehen mit Agentic AI erste Systeme, die nicht nur unterstützen, sondern eigenständig Prozessschritte übernehmen. Mit Agentic Commerce zeichnet sich zudem ab, dass künftig autonome Systeme Angebote vergleichen, auswählen und Transaktionen vorbereiten oder auslösen. Das hat direkte Auswirkungen auf Vertrieb, Produktlogik und Kundenschnittstelle.
Parallel dazu verändert sich die Logik des Geschäftsmodells. Echtzeitdaten und Predictive Analytics ermöglichen es, Risiken früher zu erkennen und präventiv zu steuern. Versicherungsschutz wird zunehmend kontextuell in digitale Services eingebettet.
Wir adressieren diese Entwicklungen, indem wir sie nicht isoliert als Technologiethema betrachten, sondern im Kontext realer Geschäfts- und Organisationsfragen diskutieren. Dafür schaffen wir geschützte Räume, in denen neue Ansätze kritisch reflektiert und mit praktischen Erfahrungen gespiegelt werden können. Dadurch wird schnell klar, was tragfähig ist und was nicht.

Welche strategischen Perspektiven und Entwicklungsziele verfolgt der de:hub Köln – InsurTech in den kommenden Jahren, um den Wandel in der Versicherungsbranche aktiv mitzugestalten und neue Innovationspotenziale zu erschließen?

Wir fokussieren uns konsequent auf drei priorisierte Themenfelder: Scaling AI in Insurance, Venture Clienting for Insurance und Future of Insurance. In den kommenden Jahren wird entscheidend sein, KI flächendeckend in Organisationen zu verankern, Innovationspartnerschaften professionell zu strukturieren und weiterzuentwickeln sowie zentrale Entwicklungen frühzeitig strategisch einzuordnen.
Branche steht vor einer Phase, in der inkrementelle Optimierung nicht ausreicht. Es geht darum, neue Fähigkeiten nachhaltig im Unternehmen zu etablieren, strategische Positionen in digitalen Ökosystemen zu sichern und neue Innovationspotenziale entlang bestehender und zukünftiger Wertschöpfungslogiken zu erschließen. Gleichzeitig arbeiten wir mit unterschiedlichen möglichen Entwicklungspfaden und denken Auswirkungen systematisch in Szenarien. Damit verbinden wir Orientierung, Befähigung und Wirkung auch unter unsicheren Rahmenbedingungen.

Bildrechte: © InsurLab Germany e.V.

Wir bedanken uns bei Thomas Kuckelkorn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie wird aus einer persönlichen Erfahrung ein Unternehmen?

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Löwenkind Kräuterpads für Kinder und Hunde entdecken Simone Hilble Löwenkind Gründerin

Löwenkind entwickelt Kräuterpads für Kinder und Hunde und begleitet Familien mit natürlichen Produkten im Alltag

Stellen Sie sich und das Startup Löwenkind doch kurz vor.

Ich bin Simone Hilble, Gründerin und Geschäftsführerin von Löwenkind. Wir entwickeln natürliche Kräuterpads zur Duftanwendung, die das Wohlbefinden von Babys, Kindern und inzwischen auch Hunden sanft unterstützen. Entstanden ist die Idee zu Löwenkind vor über zehn Jahren aus einer ganz persönlichen Situation heraus – heute sind wir ein familiengeführtes Unternehmen aus Oberschwaben mit eigenem Onlineshop und einer wachsenden Präsenz im stationären Handel.

Wie entstand ursprünglich die Idee zu Löwenkind und den Kräuterpads für Kinder?

Die Idee entstand, als meine einjährige Tochter Emma und ich krank nebeneinander im Bett lagen. Ich hatte mir ein Lavendelkräutersäckchen ans Kopfkissen gelegt, dessen Duft mir beim Einschlafen spürbar guttat. In diesem Moment dachte ich: Das wünsche ich mir auch für mein Kind – aber sicher und alltagstauglich. Noch am nächsten Morgen nähte ich den ersten Prototyp, und mein Vater, Heilpraktiker, entwickelte schon bald die erste passende Kräutermischung.

Welche Rolle spielte Ihre persönliche Erfahrung als Mutter bei der Entwicklung der ersten Produkte?

Eine sehr große. Als Mutter weiß man, wie sensibel Kinder sind – und wie wichtig Vertrauen, Sicherheit und einfache Anwendung sind. Diese Perspektive prägt unsere Produkte bis heute: keine komplizierten Anwendungen, keine unnötigen Zusätze, sondern alltagstaugliche Lösungen, die Eltern ein gutes Gefühl geben.

Welche Vision verfolgen Sie mit Löwenkind, wenn es um natürliche Unterstützung für Kinder geht?

Unsere Vision ist es, Familien von Anfang an natürlich zu begleiten und ihnen mit unserem Sortiment eine Alternative zu chemischen Produkten zu bieten. Wir möchten Eltern damit eine bewusste, natürliche Wahl im Alltag ermöglichen.

Wer gehört heute zur wichtigsten Zielgruppe Ihrer Produkte?

Unsere Hauptzielgruppe sind junge Familien mit Babys und Kleinkindern, insbesondere in den ersten Lebensjahren. Gleichzeitig sehen wir, dass unsere Produkte auch von Großeltern, Hebammen oder als Geschenk sehr geschätzt werden.

Löwenkind war in der Höhle der Löwen zu sehen. Welche Bedeutung hatte dieser TV-Auftritt für Ihr Unternehmen?

Der Auftritt war ein wichtiger Meilenstein. Er hat uns enorme Sichtbarkeit verschafft und Türen geöffnet – sowohl im Handel als auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Gleichzeitig war es für uns der Startpunkt einer sehr wertvollen Partnerschaft.

Sie haben mehrere Jahre mit Investorin Dagmar Wöhrl zusammengearbeitet. Was hat diese Partnerschaft ermöglicht?

Dagmar Wöhrl hat uns nicht nur finanziell unterstützt, sondern gemeinsam mit ihrem Team vor allem strategisch begleitet. Durch ihre Erfahrung konnten wir schneller wachsen, professioneller werden und den Schritt in den stationären Handel erfolgreich gehen.

Die Gründerfamilie hat nun die Anteile zurückgekauft. Warum war jetzt der richtige Zeitpunkt?

Dagmar ist zu einem Zeitpunkt eingestiegen, als Löwenkind noch in einem relativ frühen Stadium war. Gemeinsam mit ihr und ihrem Team konnten wir aus diesen Anfängen Schritt für Schritt ein echtes Unternehmen aufbauen, dazu zählt die Einführung neuer Tools und fest definierte Prozesse. Mit dem Einstieg meines Bruders in die Geschäftsführung und dem Aufbau eines starken Teams waren wir schließlich so aufgestellt, dass wir diesen Weg eigenständig weitergehen konnten. Für beide Seiten war klar: Die gemeinsame Mission ist erfüllt – Dagmars Investment hat sich gelohnt, und wir schlagen als unabhängiges Familienunternehmen das nächste Kapitel auf.

Welche Meilensteine konnte Löwenkind in den vergangenen Jahren erreichen?

Zu den wichtigsten Meilensteinen zählen der Einstieg in große Drogerieketten, der Ausbau unseres eigenen Onlineshops sowie die internationale Expansion, etwa nach Österreich und in weitere europäische Märkte. Gleichzeitig haben wir unsere Prozesse professionalisiert und unser Sortiment stetig weiterentwickelt.

Parallel dazu starten Sie mit Löwenkind Dogs eine Produktlinie für Hunde. Wie kam es dazu? Welche Rolle spielte dabei das Feedback Ihrer Community?

Das Feedback unserer Kunden ist für uns seit jeher ein wichtiger Treiber für neue Produkte. Auch in diesem Fall kam die Idee direkt aus der Community: Einige Kunden haben unsere Baby-Pads für ihre Hunde genutzt und ihre Erfahrungen in den sozialen Medien geteilt. Was wir anfangs eher amüsant fanden, zeigte schnell, dass hier ein echter Bedarf besteht. Daraus entstand Löwenkind Dogs – als eigenständige Produktlinie, speziell auf die Bedürfnisse von Hunden abgestimmt.

Worin unterscheiden sich die Produkte von Löwenkind Dogs von den ursprünglichen Löwenkind Produkten?

Die Produkte von Löwenkind Dogs basieren grundsätzlich auf dem gleichen Prinzip wie unsere ursprünglichen Löwenkind-Produkte: Wir arbeiten mit getrockneten Kräutern, ohne den Zusatz ätherischer Öle, die über den Duft wahrgenommen werden. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Anwendung und den Einsatzbereichen. Hunde haben andere Bedürfnisse, einen sehr feinen Geruchssinn und erleben andere Alltagssituationen als Kinder. Deshalb sind die Produkte von Löwenkind Dogs speziell auf Hunde abgestimmt – sowohl in der Anwendung als auch in den Situationen, in denen sie eingesetzt werden.

Welche Situationen sollen die Produkte von Löwenkind Dogs besonders unterstützen?

Sie sind für Situationen gedacht, in denen sich Hunde gelegentlich unwohl fühlen – etwa bei neuen Umgebungen, Reisen, Veränderungen im Alltag oder ungewohnten Momenten. Ziel ist es, das Wohlbefinden sanft zu begleiten.

Welche Bedeutung hat der stationäre Handel für Ihr Wachstum?

Der stationäre Handel ist für uns neben dem eCommerce zu einem wichtigen zweiten Standbein geworden. Wir erleben, dass viele Kunden unsere Produkte gerne sehen, anfassen und sich vor Ort beraten lassen möchten. Die Präsenz im Handel stärkt daher nicht nur den Abverkauf, sondern auch Vertrauen und Markenbekanntheit spürbar.

Wie möchten Sie die Marke Löwenkind in den kommenden Jahren weiterentwickeln?

Wir möchten Löwenkind als starke, vertrauensvolle Marke weiterentwickeln, die Familien von Anfang an natürlich begleitet. Dabei setzen wir konsequent auf hochwertige Produkte, eine empathische Kommunikation sowie einen engen Austausch mit unseren Kunden. Strategisch wollen wir nachhaltig wachsen – sowohl im stationären Handel als auch international – und gleichzeitig unsere Organisation stetig verbessern.

Welche Tipps geben Sie anderen Gründerinnen und Gründern?

Unser Vater, ein großer Fußballfan, hat meinem Bruder und mir früh beigebracht: Ein guter Stürmer läuft sich zehnmal frei, um einmal den Ball zu bekommen. Für mich heißt das als Gründerin: Man muss dranbleiben, Gelegenheiten schaffen und Geduld haben – dann kann Erfolg überhaupt erst entstehen.

Bildcredits Löwenkind GmbH

Wir bedanken uns bei Simone Hilble für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premum Start-up: Löwenkind

Kontakt:

Löwenkind GmbH
Ludwig-Bölkow-Straße 5
88471 Laupheim

www.loewenkind.net
www.loewenkind-dogs.de
matthias@loewenkind.net

Ansprechpartner: Matthias Hilble
0176/20101400

Social Media:
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LinkedIn

Warum geben wir so viel Geld für Dinge aus, die viel länger halten könnten?

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NYLAM Strumpfhosen Schutzspray bei Höhle der Löwen Arta (l.) und Mergim Klimenta präsentieren das Strumpfhosen-Schutzspray „Nylam“. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

NYLAM entwickelt ein Schutzspray für Strumpfhosen und wird seine Lösung gegen Laufmaschen am 23. März 2026 in der Höhle der Löwen präsentieren

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

NYLAM wurde von Arta und Mergim gegründet. Gemeinsam bilden sie nicht nur ein starkes Gründerduo, sondern sind auch im echten Leben ein Paar. Die Idee entstand aus einem alltäglichen Problem: Viele Frauen kennen es – eine neue Strumpfhose ist angezogen und schon nach kurzer Zeit entsteht eine Laufmasche. Wir haben uns gefragt, warum es zwar unzählige Pflegeprodukte für Kleidung gibt, aber keine Lösung, die Strumpfhosen präventiv schützt. Aus dieser Überlegung entstand schließlich die Idee zu NYLAM, dem ersten Strumpfhosen Schutzspray.

In welcher Branche ist NYLAM tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

NYLAM bewegt sich im Bereich Fashion Care und Textilpflege. Unser Fokus liegt darauf, empfindliche Kleidungsstücke – insbesondere Strumpfhosen – länger haltbar zu machen. Unser Geschäftsmodell basiert auf dem Vertrieb unseres Schutzsprays über unseren Online Shop. Dabei sprechen wir eine sehr große Zielgruppe an, denn Strumpfhosen werden täglich von Millionen Frauen getragen. Unser Ansatz verbindet Mode, Nachhaltigkeit und Alltagstauglichkeit, indem wir helfen, Produkte länger zu nutzen und weniger wegzuwerfen.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von NYLAM? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Der Auslöser war ein Problem, das fast jede Frau kennt: Strumpfhosen gehen unglaublich schnell kaputt. Wir haben festgestellt, dass Frauen dadurch jedes Jahr sehr viele Strumpfhosen kaufen müssen. Das ist nicht nur teuer, sondern auch nicht nachhaltig. Unsere Idee war deshalb, eine einfache Lösung zu entwickeln, die Strumpfhosen widerstandsfähiger macht. Daraus entstand schließlich das NYLAM Strumpfhosen Schutzspray.

Was macht das Konzept oder die Technologie von NYLAM besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

NYLAM ist der erste speziell entwickelte Schutzspray für Strumpfhosen, der die Fasern stabilisiert und so die Entstehung von Laufmaschen reduziert. Das Produkt wird einfach aufgesprüht und bildet eine unsichtbare Schutzschicht, die die empfindlichen Nylonfasern stärkt. Das Besondere ist, dass wir ein Produkt geschaffen haben, das extrem einfach anzuwenden ist und sofort in den Alltag integriert werden kann.

Welche Vision verfolgt NYLAM? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist es, NYLAM zur führenden Marke im Bereich Strumpfhosen Pflege und Schutz zu entwickeln. Langfristig möchten wir unsere Produktlinie erweitern und weitere innovative Lösungen für empfindliche Textilien entwickeln. Unser Ziel ist es, nicht nur Frauen im Alltag zu helfen, sondern auch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Modebranche zu leisten.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

„Die Höhle der Löwen“ bietet eine einmalige Möglichkeit, innovative Produkte einer großen Öffentlichkeit vorzustellen. Für uns war die Teilnahme eine Chance, NYLAM bekannter zu machen und von der Erfahrung der Investoren zu profitieren.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Neben einer möglichen Investition wünschen wir uns vor allem strategische Unterstützung beim Wachstum unserer Marke. Ein erfahrener Investor kann uns helfen, den Vertrieb auszubauen, neue Märkte zu erschließen und unsere Marke schneller zu skalieren.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Wir möchten unsere Produktion und den Vertrieb weiter ausbauen. Ein wichtiger Fokus liegt für uns darauf, NYLAM in den Einzelhandel zu bringen und international zu wachsen.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Die wichtigste Erfahrung war für uns, dass Durchhaltevermögen und Leidenschaft entscheidend sind, wenn man ein eigenes Produkt entwickelt. Der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt ist oft länger und herausfordernder als man denkt. Doch gerade diese Erfahrungen haben uns als Gründerteam stärker gemacht.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Unser wichtigster Rat ist: Einfach anfangen und an die eigene Idee glauben. Man sollte sich nicht von Zweifeln oder Rückschlägen entmutigen lassen. Wenn man ein echtes Problem löst und mit Leidenschaft daran arbeitet, kann aus einer einfachen Idee ein erfolgreiches Unternehmen entstehen.

Sehen Sie NYLAM am 23. März 2026 in der Höhle der Löwen

Bild: Arta (l.) und Mergim Klimenta präsentieren das Strumpfhosen-Schutzspray „Nylam“. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Wir bedanken uns bei Arta und Mergim Klimenta für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fünf Pitches, ein Battle und harte Fragen: Was passiert am 23. März 2026 in der Höhle der Löwen?

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23. März 2026 Höhle der Löwen Startups Folge 5 Die "Löwen" Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen „Rootery Coffee“ genau unter die Lupe. +++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++ RTL / Bernd-Michael Maurer

Am 23. März 2026 wird es in der Höhle der Löwen wieder spannend: In der fünften Folge der aktuellen Staffel treten mehrere Gründerteams mit innovativen Ideen an, darunter After Inject, ANABOX smart, Nylam und ROOTERY Coffee. Sie alle hoffen darauf, die Investoren mit ihren Konzepten zu überzeugen und einen Deal zu sichern. Die Folge läuft um 20:15 Uhr bei VOX und ist bereits ab dem 16. März vorab auf RTL+ verfügbar.

Höhle der Löwen am 23. März 2026: Beauty Startup After Inject sorgt für Diskussionen

Einen besonders mutigen Schritt wagt Laura Valentin aus Berlin. Die 29-Jährige hat ihren sicheren Job als Kriminalpolizistin aufgegeben, um mit ihrem Kosmetik Startup After Inject in der Beauty Branche durchzustarten. In der Höhle der Löwen präsentiert sie ein Produkt, das eine natürliche Alternative zu Botox darstellen soll.

Im Mittelpunkt steht ein Natur Botulinum Serum, das Falten sichtbar reduzieren soll, ganz ohne Spritzen. Der von ihr entwickelte Wirkstoffkomplex besteht aus drei Komponenten, die laut Gründerin die Haut glätten und straffen sollen. Eine Wirksamkeitsstudie soll die Effekte belegen.

Der Markt für Anti Aging Produkte ist groß und umkämpft. Doch Laura Valentin kann bereits beeindruckende Zahlen vorweisen. Im vergangenen Jahr erzielte sie mit ihrer Anti Aging Linie rund zwei Millionen Euro Umsatz, und das profitabel. Der Vertrieb läuft aktuell vor allem über den eigenen Online Shop sowie Plattformen wie Amazon.

Trotz dieser Zahlen wollen die Investoren in der Höhle der Löwen genau wissen, wie belastbar das Konzept tatsächlich ist. Besonders kritisch hinterfragen sie das Produktwissen der Gründerin sowie die langfristige Strategie hinter ihrem stark marketinggetriebenen Geschäftsmodell.

Für 200.000 Euro bietet Laura Valentin zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Ob sie die Löwen mit ihrer Mischung aus Beauty Innovation und Performance Marketing überzeugen kann, bleibt bis zum Pitch spannend.

Medizinische Unterstützung im Alltag: ANABOX smart in der Höhle der Löwen am 23. März 2026

Ein ganz anderes Problem nehmen die Gründer von ANABOX smart aus Leipzig ins Visier. Chris Walter, Robert Gühne, Daniel Böber und Jürgen Burkert möchten älteren Menschen helfen, ihre Medikamente zuverlässig einzunehmen.

Viele Familien kennen die Sorge: Hat Oma ihre Tabletten wirklich genommen? Und was passiert, wenn eine wichtige Dosis vergessen wird?

Die Lösung der Gründer ist ein intelligenter Medikamentenspender. Die Box signalisiert durch ein Blinklicht, wann Medikamente eingenommen werden müssen. Sensoren erfassen anschließend, ob die Tabletten tatsächlich entnommen wurden.

Über eine App können Angehörige in Echtzeit nachvollziehen, ob alles planmäßig läuft. Wird eine Einnahme vergessen, erfolgt automatisch eine Benachrichtigung.

Besonders praktisch: Das System funktioniert komplett eigenständig ohne WLAN oder komplizierte Einrichtung. Gerade für ältere Nutzer kann dies ein entscheidender Vorteil sein.

Die gesellschaftliche Bedeutung des Problems ist enorm. Laut Weltgesundheitsorganisation nimmt etwa die Hälfte aller Patienten ihre Medikamente nicht korrekt ein. Genau hier setzt ANABOX smart an.

Für 180.000 Euro bieten die Gründer 15 Prozent ihres Unternehmens und hoffen auf Unterstützung durch einen Investor mit Vertriebserfahrung.

Gründer Battle in der Höhle der Löwen am 23. März 2026

In der fünften Folge erwartet die Zuschauer zudem ein besonderes Highlight. Beim Gründer Battle treten zwei Unternehmer in einem 60 Sekunden Pitch gegeneinander an.

Christian Nowak präsentiert sein Produkt Brot Stöcki. Sein Konkurrent Daniel Muntean tritt mit dem Butterboard an.

Die Entscheidung fällt schnell, doch sie sorgt im Anschluss für Diskussionen. Während der Verlierer sichtlich enttäuscht ist, reagiert der Gewinner zunächst erleichtert.

Doch die Freude hält nicht lange. Tech Investor Frank Thelen äußert deutliche Kritik am Siegerprodukt und rät dem Gründer sogar, das Projekt sofort einzustellen. Damit stellt sich die Frage, ob die Investoren im Battle möglicherweise auf den falschen Gründer gesetzt haben.

Nachhaltige Strumpfhosen Lösung in der Höhle der Löwen am 23. März 2026

Mit Nylam betreten Arta und Mergim Klimenta aus Heilbronn die Bühne der Höhle der Löwen. Ihr Produkt richtet sich an ein Problem, das viele Frauen kennen: Laufmaschen in Strumpfhosen.

Ein kleiner Riss reicht oft aus, um das Kleidungsstück unbrauchbar zu machen. Millionen Strumpfhosen landen deshalb jedes Jahr im Müll.

Die Lösung des Gründerpaares ist ein spezielles Spray, das die Fasern der Strumpfhose stabilisieren soll. Nach dem Aufsprühen und Trocknen soll das Material widerstandsfähiger gegen Reibung und Belastung werden.

Vor den Löwen demonstrieren sie den Effekt direkt. Während unbehandelte Strumpfhosen schnell reißen, zeigt sich die behandelte Variante deutlich robuster.

Neben dem praktischen Nutzen steht für die Gründer auch ein Nachhaltigkeitsaspekt im Fokus. Weniger kaputte Strumpfhosen könnten langfristig Ressourcen sparen und Müll reduzieren.

Für 100.000 Euro bieten Arta und Mergim Klimenta 30 Prozent ihres Unternehmens an.

Junge Gründerin überrascht die Höhle der Löwen am 23. März 2026

Zum Abschluss sorgt eine besonders junge Gründerin für Aufmerksamkeit. Angelina Widmann aus Österreich steht mit gerade einmal 18 Jahren vor den Investoren.

Ihr Startup ROOTERY Coffee verfolgt einen ungewöhnlichen Ansatz. Statt klassischer Kaffeebohnen verwendet sie geröstete Zichorienwurzel.

Das daraus entstehende Getränk soll ein kaffeeähnliches Aroma bieten, ist koffeinfrei und enthält zusätzlich Ballaststoffe sowie Antioxidantien.

Der Produktionsprozess ist bewusst nachhaltig gestaltet. Die Rohstoffe stammen aus Europa, Transportwege bleiben kurz und die Kapseln sind kompostierbar.

Zusätzlich verfolgt das Startup einen sozialen Ansatz. Für jede verkaufte Packung wird eine Mahlzeit für ein Kind in Not finanziert.

Für 85.000 Euro bietet Angelina Widmann 25 Prozent ihres Unternehmens. Nun bleibt abzuwarten, ob sie das Löwenrudel nicht nur mit ihrer Vision, sondern auch geschmacklich überzeugen kann.

Die fünfte Folge der Höhle der Löwen am 23. März 2026 verspricht damit eine Mischung aus starken Persönlichkeiten, innovativen Produkten und kritischen Investorendiskussionen. Ob es am Ende tatsächlich zu Deals kommt, entscheidet sich wie immer erst in der Höhle.

Bild Die „Löwen“ Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen „Rootery Coffee“ genau unter die Lupe. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Kleine Box, große Hilfe

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Erste Hilfe leicht gemacht mit Heartbeat Revivel bei Reanimation Bild Heartbeat Revival v. l. Nicole Oudes, Ralf Dümmel Bildcredit/Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Heartbeat Revivel führt Schritt für Schritt durch die Reanimation – für Erwachsene und Kinder

Du bist unterwegs, ein Mensch bricht zusammen, liegt bewusstlos am Boden. Menschen bleiben stehen, jemand ruft „Weiß jemand, was zu tun ist?“. Du weißt, wie wichtig Erste Hilfe ist – aber dein Herz klopft, dein Kopf ist leer, die Angst, etwas falsch zu machen, ist riesig. Genau in solchen Momenten entscheidet sich, ob jemand Hilfe bekommt oder ob alle wie erstarrt zuschauen.

Gerade bei einem Herz Kreislauf Stillstand zählen die ersten Minuten. Doch viele trauen sich im Notfall nicht zu handeln – aus Unsicherheit, Stress und Überforderung.

Eine Sprachanleitung für den entscheidenden Moment

Heartbeat Revivel setzt genau hier an: eine kompakte Erste Hilfe Sprachanleitung, die Menschen in einer Erste Hilfe Situation Schritt für Schritt durch die kardiopulmonale Reanimation (CPR) führt. Mit einem einzigen Schiebeschalter wird das Gerät aktiviert, die Audio Anleitung startet sofort.

Heartbeat Revivel erklärt in klarer, ruhiger Sprache die wichtigsten Maßnahmen – vom Ansprechen der betroffenen Person über die Atemkontrolle bis hin zur Herzdruckmassage und Beatmung im richtigen Rhythmus. Die einzelnen Schritte orientieren sich an den grundlegenden Abläufen einer Reanimation.

Direkt am Gerät kann gewählt werden, ob die Anleitung für einen Erwachsenen oder ein Kind gelten soll. So erhalten Helfende genau die Hinweise, die zur Situation passen – ohne App, ohne Handy, ohne Internetverbindung und ohne vorher lange überlegen zu müssen.

Einfach, intuitiv und immer griffbereit

Der Heartbeat Revivel ist bewusst einfach und intuitiv konzipiert: kein Menü, keine komplizierte Technik, sondern ein Schiebeschalter und eine klare Stimme, die durch die einzelnen Schritte führt.

Das Gerät ist kompakt, robust und leicht, passt in die Hosentasche, Handtasche oder in jedes Erste Hilfe Set – ideal für zu Hause, im Büro, in der Schule, im Verein oder unterwegs im Auto.

Sein Ziel: Menschen in einer extrem stressigen Ausnahmesituation Struktur zu geben, Ängste zu reduzieren und sie in die Lage zu versetzen, überhaupt ins Handeln zu kommen.

Die Idee hinter Heartbeat Revivel

Hinter Heartbeat Revivel steht die Gründerin Nicole, die vor rund zehn Jahren ihr eigenes Erste Hilfe Unternehmen aufgebaut hat. In unzähligen Kursen hat sie erlebt, wie groß der Wille ist, Erste Hilfe zu lernen – und wie groß gleichzeitig die Unsicherheit im Ernstfall bleibt.

Der Schlüsselmoment kam in einem Kurs, als Teilnehmer:innen zu ihr sagten:

„Nicole, das ist alles toll – aber in so einer Notsituation sitzt du nicht auf unserer Schulter. Gibt es nicht irgendetwas, das uns dann hilft?“

Für Nicole war klar: „Da muss etwas passieren.“

Aus diesem Gedanken entstand Heartbeat Revivel – ein Gerät, das im Ernstfall so etwas wie ihre Stimme auf der Schulter sein kann und Schritt für Schritt an die richtigen Maßnahmen erinnert.

Auftritt in der Höhle der Löwen

Mit dieser Idee wagt Nicole den Schritt in die VOX Gründer Sendung Höhle der Löwen. Dort erzählt sie von den vielen Menschen, die zwar einen Kurs besucht haben, sich im Ernstfall aber trotzdem nicht trauen zu handeln – und zeigt, wie Heartbeat Revivel genau in diesem Moment Orientierung geben kann.

Die Löwen erleben ein Produkt, das nicht nur praktisch ist, sondern im Zweifel über Leben und Tod entscheiden kann. Besonders Ralf Dümmel ist von der Kombination aus klarer Mission, einfacher Technik und großer gesellschaftlicher Relevanz berührt.

Er entscheidet sich für einen Deal mit Nicole, um Heartbeat Revivel gemeinsam in die Breite zu bringen – in Haushalte, Unternehmen, Schulen und Vereine.

Heartbeat Revivel macht deutlich: Erste Hilfe ist keine Profisache. Mit der richtigen Unterstützung können auch Laien im Notfall lebenswichtige Maßnahmen einleiten. Das kompakte Gerät soll helfen, die Hemmschwelle zu senken, Panik in klare Schritte zu übersetzen und mehr Menschen zu befähigen, im entscheidenden Moment nicht wegzuschauen, sondern zu helfen.

Wichtiger Hinweis

Heartbeat Revivel ersetzt keine Erste Hilfe Ausbildung und keinen Notruf. Im Notfall sollte immer zuerst der Rettungsdienst alarmiert werden.

Stimme der Gründerin

„In meinen Erste Hilfe Kursen habe ich immer wieder denselben Satz gehört: ‚Ich hatte so Angst, etwas falsch zu machen – und habe dann gar nichts gemacht.‘ Das hat mich nicht mehr losgelassen. Denn bei einem Herzstillstand entscheiden oft Minuten – und genau in diesen Minuten stehen zu viele Menschen wie gelähmt daneben.

Ich wollte nicht akzeptieren, dass Wissen im Kopf bleibt, wenn es im echten Leben gebraucht wird. Mit Heartbeat Revivel wollte ich eine Stimme schaffen, die genau dann da ist, wenn ich es nicht sein kann – auf der Schulter, mitten im Chaos, mit klaren, ruhigen Anweisungen.

Wenn am Ende nur ein Mensch den Mut fasst, auf Start zu schieben, hinzuknien und zu helfen, dann hat sich jede Stunde Entwicklung gelohnt. Auch du kannst Leben retten – nicht helfen geht nicht.“

Nicole, Gründerin von Heartbeat Revivel

Unterstützung durch Investor Ralf Dümmel

„Heartbeat Revivel ist ein Produkt, das im Ernstfall zum Lebensretter werden kann. Man merkt sofort, dass hier keine Idee am Schreibtisch entstanden ist, sondern aus jahrelanger Erfahrung mit echten Menschen in echten Notfallsituationen.

Nicole hat mich mit ihrer jahrelangen Erfahrung sofort begeistert. Sie weiß, wie groß die Angst ist, etwas falsch zu machen, und sie hat daraus keine Schlagzeile gemacht, sondern eine Lösung.

Heartbeat Revivel nimmt niemandem die Verantwortung ab, aber es gibt Orientierung, Sicherheit und Mut. Eine klare Stimme, die im richtigen Moment sagt: Du bist nicht allein, ich zeige dir jetzt Schritt für Schritt, was zu tun ist.

Ich bin sehr stolz darauf, Nicole auf diesem Weg zu begleiten – weil ich überzeugt bin, dass dieses Produkt Leben retten kann.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Prominente Unterstützung

„Als ich von Heartbeat Revival hörte, war mein erster Gedanke sofort: Ja! Ein wertvolles Projekt mit echtem Sinn. Ich habe keine Sekunde gezögert, Nicole zu unterstützen.

Für mich ist es zu einem Herzensprojekt geworden – weil es im Ernstfall Leben retten kann. Unsere stimmliche Begleitung soll klar und unmissverständlich sein, aber zugleich Ruhe und Sicherheit vermitteln. In einer Notsituation braucht man nicht nur Anweisungen, sondern auch das Gefühl: Du bist nicht allein.

Ich bewundere Nicole für ihre Vision und ihr unermüdliches Engagement, Menschen zu befähigen, einander zu helfen. Und ich wünsche mir, dass wir verstehen: Es geht nicht darum, perfekt zu helfen – jede Hilfe ist besser als keine.“

Gisa Zach
Schauspielerin und Sprecherin (bekannt aus Gute Zeiten schlechte Zeiten)

Heartbeat Revivel ist unter www.heartbeatrevivel.de ab 19,99 € und im Handel erhältlich.

Bild Heartbeat Revival v. l. Nicole Oudes, Ralf Dümmel Bildcredit/Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Quelle DS Unternehmensgruppe/HEARTBEAT REVIVEL

Selfie, Sturz, Schreckmoment

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Smartphone sichern mit Easy Protect Handysicherung gegen Sturz EasyProtect v. l.: Ralf Dümmel, Christopher Czellary. Bildcredit/Fotograf: RTL / Bernd Michael Maurer

Easy Protect schützt dein Smartphone vor dem freien Fall

So schnell kann es gehen: Eben noch ein Selfie auf der Skipiste gemacht und im nächsten Moment rutscht das Smartphone aus der Hand, verschwindet im Schnee und bleibt unauffindbar. Genau so ein Moment hat das Leben von Christopher Czellary verändert. Statt den Verlust einfach abzuhaken, hat der heute 17-Jährige, der die Handelsakademie (HAK) in Korneuburg, Österreich, besucht, beschlossen: So etwas darf nicht mehr passieren. Aus diesem Entschluss heraus entstand die Idee zu einer eigenen Handysicherung – und damit der Grundstein für Easy Protect.

Die Idee hinter Easy Protect

Was fehlte, war eine funktionale, sichere und zugleich preislich faire Handysicherung. Schutzhüllen und Versicherungen gibt es viele, aber kaum Lösungen, die das Smartphone aktiv vor Stürzen schützen und gleichzeitig alltagstauglich, flexibel und universell einsetzbar sind.

Aus diesem Erlebnis heraus entstand zunächst Peak Protect – und heute Easy Protect, eine Smartphone-Sicherung, die Verlust, Diebstahl und Sturzschäden von vornherein deutlich reduzieren soll.

So funktioniert die Smartphone-Sicherung

Das Herzstück von Easy Protect ist ein ausziehbares Metallseil, das sich auf bis zu rund 80 cm verlängern lässt und dank automatischem Rückzug den freien Fall des Smartphones stoppt.

An einem Ende sitzt ein stabiler Dreieckskarabiner, am anderen Ende eine flache Sicherungsplatte, die zwischen Smartphone und Hülle geklemmt wird. Die Montage ist bewusst einfach gehalten: Sicherungsplatte zwischen Handy und Hülle einlegen.

Für noch mehr Halt kann die Platte optional mit dem integrierten Klebepad an der Hülle fixiert werden und das Seil mit Karabiner oder Klemm Clip an Kleidung, Gürtel oder Rucksack befestigen – fertig. Das Smartphone bleibt vollständig bedienbar und problemlos aufladbar.

Robust für Alltag und Outdoor

Christopher war dabei besonders wichtig, dass Easy Protect keine Spielerei, sondern eine verlässliche Sicherung ist. Das ausziehbare Metallseil aus Edelstahl ist robust genug für Outdoor Einsätze, gleichzeitig leicht und flexibel im Handling.

Materialien wie Metall beziehungsweise Edelstahl und Nylon sorgen für Langlebigkeit, auch bei häufigem Gebrauch. Die werkzeuglose Montage stellt sicher, dass die Sicherung im Alltag wirklich genutzt wird – statt in der Schublade zu verschwinden.

So erhöht Easy Protect die Sicherheit des Smartphones im Alltag und bei Outdoor Aktivitäten spürbar und hilft, Sturzschäden und Verluste zu vermeiden.

Für wen Easy Protect gedacht ist

Die Hauptzielgruppe sind Menschen, die viel draußen unterwegs sind und ihr Smartphone auch in actionreichen Momenten sicher dabeihaben möchten: Outdoorfans, Sportler, Reisende und Touristen.

Grundsätzlich richtet sich Easy Protect aber an alle, die ihr Smartphone lieben und zuverlässig schützen wollen – im Alltag, in der Schule, im Studium, auf Reisen oder im Beruf.

Auftritt in der Höhle der Löwen

Mit dieser Idee wagt Christopher als einer der jüngsten Gründer den Schritt in die VOX Gründer Sendung Höhle der Löwen – damals noch unter dem Namen Peak Protect. Vor laufenden Kameras erzählt er die Geschichte vom verlorenen Handy, zeigt live, wie schnell ein Smartphone aus der Hand rutschen kann, und demonstriert, wie das ausziehbare Metallseil den Fall stoppt und das Gerät an seinem Platz hält.

Die Löwen sehen ein Produkt, das sofort verständlich ist, einen klaren Nutzen bietet und aus einem echten Alltagserlebnis heraus entstanden ist.

Deal mit Ralf Dümmel

Ralf Dümmel ist besonders beeindruckt von Christophers Ernsthaftigkeit, seinem unternehmerischen Mindset mit gerade einmal 17 Jahren und der Klarheit der Lösung. Er entscheidet sich für einen Deal, um das Produkt gemeinsam in den Handel zu bringen.

Mit der Ausstrahlung der Sendung wird aus Peak Protect offiziell Easy Protect – ein Name, der die Mission auf den Punkt bringt: eine einfache, alltagstaugliche Sicherungslösung für alle, die aktiv unterwegs sind.

Stimme des Gründers

„Easy Protect ist nicht in einem Schulprojekt entstanden, sondern im Tiefschnee: Eine Freundin verliert beim Skifahren ihr Handy, wir suchen ewig – und es bleibt weg. In dem Moment wurde mir klar: Wir haben unsere Smartphones ständig in der Hand, aber wir sichern sie kaum. Das war der Punkt, an dem ich beschlossen habe, eine echte Lösung zu entwickeln, statt mich nur zu ärgern.

Mir war wichtig, dass Easy Protect mehr ist als ein nettes Gadget: robustes Metallseil, einfache Montage, alltagstauglich vom Städtetrip bis zum Skifahren. Die Sicherung soll genau die Sekunde abfangen, in der das Handy aus der Hand rutscht – ob im Lift, in der U-Bahn oder auf einem Festival.

Für mich ist Easy Protect die Handysicherung für alle, die aktiv unterwegs sind und ihr Smartphone nicht dem Zufall überlassen wollen.“

Christopher Czellary, Gründer Easy Protect

Investor Ralf Dümmel über Easy Protect

„Easy Protect ist ein klassischer Problemlöser: ein klarer Mechanismus, ein klarer Nutzen. Ein ausziehbares Metallseil, das den freien Fall stoppt – mehr muss man fast nicht erklären, um zu verstehen, wie viel Geld und Nerven das sparen kann.

Was mich beeindruckt, ist, dass hinter dieser Lösung kein Konzern steht, sondern ein 17-jähriger Schüler, der ein echtes Problem erkannt und konsequent gelöst hat. Easy Protect verbindet Sicherheit mit Bewegungsfreiheit – beim Sport, auf Reisen und im Alltag.

Ich bin überzeugt: Diese Handysicherung hat das Potenzial, zum Standard für alle zu werden, die ihr Smartphone wirklich schützen wollen.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Easy Protect ist unter www.easy-protect.eu ab 9,99 Euro und im Handel erhältlich.

Bild EasyProtect v. l.: Ralf Dümmel, Christopher Czellary. Bildcredit/Fotograf: RTL / Bernd Michael Maurer

Quelle DS Unternehmensgruppe/ Easy Protect CZ GmbH 

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