Sonntag, Juni 7, 2026
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Fühlt sich Gesundheit heute oft komplizierter an als nötig?

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Bee People: Gesundheit mit Bienenprodukten neu gedacht Founders Daniel Meyer und Marie So

Bee People entwickelt natürliche Gesundheitslösungen mit Bienenprodukten und verbindet wissenschaftlich fundierte Prävention mit verantwortungsvoller Imkerei.

Wie ist Bee People entstanden und wer steht hinter dem Startup?

Hinter Bee People stehen die Gründer Marie So und Daniel Meyer. Wir sind ein kleines Team aus Menschen und Bienen mit der Mission, das Leben von beiden nachhaltig zu verbessern. Unsere gemeinsame Reise begann 2015 mit der Gründung eines Startups im Bereich Elektromobilität, das wir bis 2021 aufgebaut und erfolgreich verkauft haben. So spannend diese Zeit auch war – sie war gleichzeitig sehr intensiv, und über Jahre hinweg stand unsere Gesundheit eher im Hintergrund. Das wollten wir bewusst ändern, insbesondere mit der Geburt unserer Tochter im Jahr 2023. Gleichzeitig verbindet uns seit unserer Kindheit eine große Faszination für Bienen. Wir sind mit Bienenprodukten aufgewachsen, arbeiten selbst als Imker und haben vor einigen Jahren die Imkerausbildung in der Schweiz abgeschlossen. So ist das Ganze Schritt für Schritt zusammengekommen. Aus unserem neuen Fokus auf Gesundheit und unserer Leidenschaft für Bienen ist Bee People entstanden.

Was hat euch dazu inspiriert, euch auf Bienenprodukte und natürliche Gesundheit zu fokussieren?

Unsere Inspiration kam aus dem Gefühl, dass viele Menschen heute ständig versuchen, sich zu optimieren und dabei oft eher gestresst und ausgelaugt sind. Wir haben uns deshalb gefragt, ob es nicht einen natürlicheren Weg gibt und sind dabei wieder bei den Bienen gelandet, die uns schon lange begleiten. So ist die Idee entstanden, uns intensiver mit Bienenprodukten und ihrem Potenzial für Gesundheit zu beschäftigen.

Welche Vision verfolgt Bee People im Bereich Prävention und Ernährung?

Schon unsere Großeltern haben uns Bienenprodukte gegeben wenn wir sie besucht haben, daher sind wir sehr früh damit in Kontakt gekommen. Generell sind wir seit je her Fans von natürlicher Gesundheit und dem Motto „Food is medicine“. Wir wollen führend sein für Gesundheitslösungen welche auf Bienenprodukten basieren – angetrieben von Wissenschaft und dafür geschätzt, das Leben von Menschen und Bienen auf natürliche und nachhaltige Weise zu verbessern.

Wie möchtet ihr diese Vision in den kommenden Jahren konkret umsetzen?

Working hard, buzzing like a bee!

Wer gehört zur Zielgruppe von Bee People und welche Bedürfnisse adressiert ihr konkret?

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die großen Wert auf ihre Gesundheit legen, im Alltag aber stark gefordert sind und sich Ausfälle kaum leisten können, gleichzeitig jedoch bewusst in ihre langfristige Gesundheit investieren möchten. Darüber hinaus sprechen wir auch Menschen an, die sich in besonders fordernden Lebensphasen befinden, zum Beispiel Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern, Führungskräfte oder Vielreisende.

Unsere Produkte sind so entwickelt, dass sie sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig einen klaren funktionalen Mehrwert bieten. Sie unterstützen das Immunsystem, können das Risiko von Ausfällen reduzieren und wirken sich positiv auf das Mikrobiom aus.

Wie stellt ihr sicher, dass eure Produkte wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig natürlich bleiben?

Eines muss das andere ja nicht ausschließen: es gibt einen Grund warum es Naturwissenschaften gibt Spaß beiseite: wir formulieren unsere Produkte so dass sie so nahe wie nur möglich an der Natur bleiben. Heißt es sind Clean Label-Produkte ohne unnötige Zusatzstoffe und wir verwenden wo wir auch nur können bio-zertifizierte Inhaltsstoffe. Dann standardisieren wir die Produkte, diese werden durch klinische Studien gestützt und wir testen diese rigoros in führenden Labors.

Was macht Bee People im Vergleich zu anderen Anbietern von Nahrungsergänzungsmitteln besonders?

Was uns besonders macht ist, dass wir die einzige Firma sind, die Nahrungsergänzungsmittel mit Bienenprodukten in den Schweizer Alpen herstellt. Auch unsere Honig- und Propolis-Blends sind in dieser Form sehr innovativ und aktuell einzigartig in der Schweiz. Grundsätzlich sehen wir, dass viele Marken entweder stark funktional oder sehr naturgetrieben sind. Wir verbinden bewusst beides und setzen dabei auf klare, reduzierte Formulierungen. Unser Anspruch ist es nicht, einfach ein weiteres Supplement zu sein, sondern eine Marke, die man versteht und der man vertraut.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr als Health Startup konfrontiert und wie geht ihr damit um?

Gerade am Anfang steht man als neue Marke im Bereich Nahrungsergänzungsmittel vor der Herausforderung, dass einen erstmal niemand kennt und auch niemand auf einen gewartet hat. Entsprechend war es nicht nur wichtig, online sichtbar zu werden, sondern uns auch in verschiedenen Vertriebskanälen zu positionieren. Gelöst haben wir das ziemlich pragmatisch. Ich (Daniel) bin mit unseren Produkten unter dem Arm in genau die Apotheken gegangen, in denen wir präsent sein wollten, habe nach den Inhabern gefragt und unsere Produkte persönlich vorgestellt. Am Ende war es viel Groundwork, harte Arbeit und klassischer Vertrieb mit vielen direkten Gesprächen.

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Imkerei in eurem Geschäftsmodell?

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Marke und unser Mindset. Wir sind ja selber Imker und uns liegt am Herzen wie mit den Bienen gearbeitet wird. Nur verantwortungsvolle Imkerei wird diesen unglaublich wertvollen, komplexen und von den Bienen mit so viel harter Arbeit erzeugten Rohstoffen gerecht!

Welche nächsten Schritte und Entwicklungen plant Bee People aktuell?

Wir sind aktuell in der Schweiz gut etabliert, bauen aber unsere Distribution vor allem außerhalb des Großraums Zürich und des Engadins wo wir herkommen weiter aus. Die nächsten Schritte sind eine stärkere Internationalisierung wie unser Markteintritt in Deutschland und China sowie der Ausbau unseres Produktportfolios. Wir haben mehrere neue, spannende Produkte in der Pipeline.

Welche Bedeutung hat Aufklärung über Prävention und Gesundheit für eure Marke?

Aufklärung ist für uns ein zentraler Bestandteil der Marke. Wir sind überzeugt, dass Prävention nur dann wirklich funktioniert, wenn Menschen verstehen, was sie tun und warum. Deshalb sehen wir unsere Rolle nicht nur darin, Produkte zu entwickeln, sondern auch komplexe Gesundheitsthemen verständlich zu machen und Orientierung zu geben. So entsteht Vertrauen – und genau das ist langfristig entscheidend.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben?

Drei sind wohl zu wenig, hier sind meine 5 wichtigsten:

Großartige Produkte entwickeln

Agil bleiben, d. h. schnell Prototypen entwickeln, den Markt testen und daraus lernen und sich anpassen

Durchhaltevermögen und harte Arbeit zahlt sich immer aus

Ein starkes Team aufbauen, das die gleiche Vision teilt

Der eigenen Leidenschaft treu bleiben

Bild Bildcredits @ Bee People 

Wir bedanken uns bei Daniel Meyer und Marie So für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Bee People

Kontakt:

Bee People AG
Piazza da Scoula 12
CH-7500 St. Moritz
Switzerland

https://beepeople.com/
charlotte@blackbirdberlin.com

Ansprechpartner: Charlotte Serbruch

Social Media:
Instagram
LinkedIn

Brad Pitt wird Markenbotschafter von Trade Republic

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Brad Pitt startet Kampagne mit Trade Republic Brad Pitt mit karte

Brad Pitt Trade Republic steht im Mittelpunkt der größten internationalen Kampagne des Fintechs. Mit der europaweiten Werbung hebt das Unternehmen 2 Prozent Zinsen, ein kostenloses Konto und Investieren ab einem Euro hervor.

Trade Republic ernennt Brad Pitt zum Markenbotschafter.

Trade Republic startet mit Brad Pitt als Markenbotschafter die größte internationale Kampagne der Unternehmensgeschichte.

Die Kampagne stellt die besten Konditionen bei Trade Republic in den Mittelpunkt: Kostenloses Konto mit Karte, 2 Prozent Zinsen, Investieren ab einem Euro. Viele Kunden zahlen in Europa zu hohe Gebühren für zu wenig Leistung von ihrer Bank. Trade Republic bringt dies einfach auf den Punkt und fragt: „Was bietet deine Bank?”

Der Spot läuft ab sofort im Fernsehen, auf Streaming Plattformen sowie auf allen relevanten digitalen Kanälen. Die Kampagne markiert die nächste Wachstumsphase des Unternehmens.

Brad Pitt Trade Republic startet europaweite Kampagne

Berlin, 12. Mai 2026 – Trade Republic startet die größte Kampagne der Unternehmensgeschichte. Das Gesicht der Kampagne ist Brad Pitt, zweifacher Oscar Preisträger und einer der weltweit bekanntesten und am meisten geschätzten Schauspieler.

Gemeinsam mit Brad Pitt bringt das Unternehmen seine Produktvorteile mit einem bewusst einfachen Kreativkonzept zu den Menschen in ganz Europa. Zudem setzt Trade Republic nach dem Ausbau des persönlichen 24/7 Kundenservices den nächsten Meilenstein.

Brad Pitt Trade Republic setzt auf klare Botschaften

Der neue Spot folgt einem radikal einfachen Prinzip. Brad Pitt betritt einen leeren schwarzen Raum, blickt direkt in die Kamera und sagt kein Wort.

Statt großer Inszenierung stellt eine Erzählstimme drei klare Vorteile in den Mittelpunkt: kostenloses Konto mit Karte, 2 Prozent Zinsen und Investieren ab einem Euro. Die Kampagne endet mit einer direkten Frage an den Zuschauer: Was bietet deine Bank?

„Die meisten Menschen in Europa sind heute noch bei einer Bank mit zu hohen Gebühren und zu niedrigen Zinsen. Wir bieten den Menschen heute mehr für ihr Geld. Genau das wollen wir so einfach und klar wie möglich zeigen”, sagt Christian Hecker, Co Founder von Trade Republic.

„Keine leeren Versprechen, keine komplizierten Botschaften, sondern starke Produktvorteile, die Millionen Menschen sofort verstehen und sie dazu bringen, ihre bisherige Bank zu hinterfragen.“

Brad Pitt Trade Republic stärkt Wachstum in Europa

Mehr als 10 Millionen Kunden in Europa vertrauen bereits auf Trade Republic. Mit kostenfreien Sparplänen, einem kostenlosen Konto mit Karte, 2 Prozent Zinsen, Investieren ab einem Euro und persönlichem Kundenservice rund um die Uhr positioniert sich das Unternehmen als moderne Alternative zu traditionellen Banken.

Wie alle Kampagnen von Trade Republic wurde auch diese intern entwickelt. Der Spot startet ab sofort europaweit im Fernsehen, auf Streaming Plattformen sowie auf allen relevanten digitalen Kanälen.

Bildcredits Trade Republic

Quelle Trade Republic – PR Solution

Skalieren heißt auch reisen können

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Business-Trips Startups und Geschäftsreisen

Was Startups bei Business-Trips oft zu spät beachten

Wachstum wird in Startups meist über Produkt, Finanzierung, Teamaufbau oder Marktzugang gedacht. Deutlich seltener geht es um die praktische Frage, wie Reisen eigentlich in diese Entwicklung hineinpassen. Dabei zeigt sich gerade ab einer bestimmten Phase, dass Geschäftsreisen mehr sind als ein organisatorisches Nebenthema. Wer häufiger zu Events, Partnergesprächen, Kundenterminen oder Pitches unterwegs ist, merkt schnell, dass schlechte Abläufe Zeit, Energie und Konzentration kosten. Viele Teams unterschätzen genau diesen Punkt. Solange nur gelegentlich ein Termin in einer anderen Stadt ansteht, lässt sich vieles spontan lösen. Sobald Reisen aber regelmäßiger werden, entstehen neue Anforderungen. 

Wachstum zeigt sich oft zuerst im Kalender

In vielen jungen Unternehmen verändert sich der Alltag nicht schlagartig, sondern Stück für Stück. Erst kommen einzelne Konferenzen dazu, dann Kundentermine vor Ort, später Messebesuche, Netzwerkabende oder Gespräche mit neuen Partnern. Irgendwann ist Reisen nicht mehr Ausnahme, sondern Teil der normalen Arbeitsrealität. Genau an diesem Punkt lohnt es sich, die Qualität dieser Abläufe genauer anzusehen.

Nicht jede Reibung fällt sofort auf. Manchmal zeigt sie sich erst am Ende eines langen Tages, wenn zwischen Anreise, Gespräch, Event und Rückzug kaum noch Konzentration übrig ist. Manchmal wird sie daran sichtbar, dass ein Termin zwar stattfindet, aber die Vorbereitung darunter leidet. Und manchmal summiert sich der Aufwand einfach über Wochen, weil jede Reise wieder neu improvisiert wird.

Wer regelmäßig zwischen Pitches, Konferenzen und Netzwerkterminen unterwegs ist, behält Abläufe oft besser im Griff, wenn auch Startup Events frühzeitig in die eigene Reise- und Terminplanung einbezogen werden.

Business-Trips sind im Startup-Alltag selten klassische Geschäftsreisen

Der Begriff Geschäftsreise klingt oft nach festen Uhrzeiten, klarem Ablauf und einem einzelnen Termin. Im Startup-Kontext sieht die Realität meist anders aus. Ein Tag kann aus Anreise, Calls, spontanen Abstimmungen, einem Event, einem Abendessen mit Kontakten und der Vorbereitung auf den nächsten Morgen bestehen. Genau deshalb greifen klassische Routinen oft zu kurz.

Was in solchen Situationen hilft, ist kein überladener Komfortgedanke, sondern Verlässlichkeit. Teams brauchen Abläufe, die funktionieren, ohne zusätzliche Aufmerksamkeit zu fordern. Das betrifft die Planung genauso wie den Aufenthalt selbst. Wenn Reisen regelmäßig stattfinden, wird schnell sichtbar, wie stark gute oder schlechte Rahmenbedingungen auf die Arbeitsfähigkeit wirken. Ein passend gewähltes Hotel Frankfurt wird in solchen Fällen nicht nur zur Übernachtung, sondern Teil eines Ablaufs, der konzentriertes Arbeiten unterwegs besser unterstützen kann.

Professioneller wirken heißt oft: weniger improvisieren müssen

Viele Startups arbeiten an einem professionellen Auftritt nach außen, während intern noch erstaunlich viel spontan gelöst wird. Das ist in frühen Phasen normal, wird mit zunehmender Taktung aber anstrengend. Gerade bei Business-Trips zeigt sich das deutlich. Wer jede Reise neu zusammensetzt, verliert Zeit in Details, die eigentlich längst standardisiert werden könnten.

Dazu gehören einfache Fragen: Welche Art von Aufenthalt passt zu welchem Anlass? Wann lohnt sich eine zusätzliche Nacht? Wie lassen sich Abendtermine und frühe Folgetermine besser kombinieren? Welche Orte unterstützen konzentriertes Arbeiten zwischen zwei Programmpunkten? Solche Fragen wirken klein, entscheiden aber darüber, ob Reisen produktiv bleiben oder unnötig Kraft ziehen.

Skalierung zeigt sich deshalb auch in der Fähigkeit, wiederkehrende Muster zu erkennen und sauberer zu organisieren. Das betrifft nicht nur Tools, Prozesse oder Teamrollen, sondern auch alles, was rund um Außentermine passiert.

Internationale Kontakte brauchen funktionierende Routinen

Sobald Geschäftsbeziehungen über mehrere Städte oder Länder hinweg laufen, steigt die Bedeutung solcher Routinen weiter. Dann kommen neue Taktungen, fremde Abläufe und engere Zeitfenster dazu. Gerade in diesem Umfeld wirkt es schnell unprofessionell, wenn Reisen zu improvisiert ablaufen oder zu viel Energie auf Nebensachen geht. Auch im Rahmen internationaler Geschäftskontakte kann ein gut darauf abgestimmtes Hotel Wien dazu beitragen, dass Reisen weniger improvisiert wirken. 

Damit ist nicht gemeint, dass jede Geschäftsreise perfekt durchinszeniert sein muss. Es geht eher darum, Reibung zu reduzieren. Wer unterwegs klarer planen kann, hat mehr Kapazität für Gespräche, Entscheidungen und Nachbereitung. Genau das wird wichtiger, wenn aus einzelnen Kontakten belastbare geschäftliche Beziehungen werden sollen.

Reisemanagement ist kein Nebenthema mehr

Startups sprechen viel über Skalierung, aber deutlich seltener über die Strukturen, die diese Entwicklung im Alltag tragen. Business-Trips gehören dazu. Sie kosten Geld, Zeit und Aufmerksamkeit. Werden sie zu lange nebenbei organisiert, entsteht unnötiger Aufwand. Werden sie früh als operatives Thema ernst genommen, lassen sich Abläufe stabiler, ruhiger und professioneller gestalten.

Der praktische Mehrwert liegt auf der Hand: weniger Improvisation, bessere Vorbereitung, klarere Tagesstrukturen und mehr Energie für die eigentlichen Termine. Genau in solchen Abläufen werden moderne Häuser wie The Cloud One relevant, weil sie sich als Teil einer professionelleren Reiseorganisation verstehen lassen und nicht nur als reine Übernachtung.

Autor Steffi Kilbe

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Prostock-studio

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Elephant Wissenstransfer erhält über 5 Millionen Euro

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Elephant Wissenstransfer erhält 5 Millionen Euro Gruender Portrait Elephant Company

Elephant Wissenstransfer will operative Teams im Arbeitsalltag besser unterstützen. Dafür hat das Berliner Startup mehr als 5 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem frischen Kapital baut Elephant seine KI Plattform weiter aus und investiert zugleich in neue Mitarbeiter sowie zusätzliche Funktionen für Frontline Teams.

Elephant schließt Wissenslücken in operativen Teams und sichert sich über 5 Mio. €

EnBW New Ventures und Wepa führen die Finanzierungsrunde an. Angel Investoren aus dem Umfeld von Flix, Home24, Quentic, SB21 und Topi ebenfalls beteiligt.

Berlin, 11.05.2026 – Elephant, die KI gestützte Plattform für Frontline Excellence und Wissenstransfer in operativen Organisationen, hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde über 5 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von den Lead Investoren EnBW New Ventures und Wepa. Ergänzt wird die Finanzierung durch Angel Investoren aus dem Umfeld von Flix, Home24, Quentic, SB21 und Topi.

Das frische Kapital fließt in den Ausbau des Teams und die Weiterentwicklung der Plattform.

Elephant Wissenstransfer stärkt operative Teams

Frontline Teams als echter Wettbewerbsvorteil

Operative Teams im Service, in der Produktion, in der Logistik, im Handel oder in der Dienstleistung sind das Rückgrat vieler Unternehmen. Gleichzeitig gehören diese Bereiche oft zu den am wenigsten digitalisierten Teilen der Organisation.

Wissen wird häufig nur mündlich weitergegeben. Schulungsunterlagen sind oft veraltet. Außerdem fehlen wichtige Informationen genau in dem Moment, in dem Mitarbeitende sie benötigen.

Elephant Wissenstransfer setzt auf KI im Arbeitsalltag

Genau hier setzt Elephant an. Mit einem KI gestützten Coursebuilder lassen sich komplexe Prozesse und internes Wissen in wenigen Klicks in interaktive Micro Learning Inhalte umwandeln.

Die mobile App integriert Trainings direkt in den Arbeitsalltag. Gleichzeitig liefert ein KI Assistent Mitarbeitenden genau die Informationen, die sie in der jeweiligen Situation benötigen.

Das Ergebnis sind Teams, die Prozesse sicherer umsetzen und schneller auf Veränderungen reagieren. Zudem verlieren Mitarbeitende weniger Zeit durch unnötige Rückfragen.

Stimmen zur Runde

„Wissen, das in PDFs oder Powerpoints verstaubt, nützt niemandem. Wir bringen es dorthin, wo es gebraucht wird: direkt zu den Menschen, die operativ den Unterschied machen. Mit EnBW New Ventures und Wepa haben wir Partner gewonnen, die dieses Problem täglich selbst lösen müssen und uns daher helfen, unsere Lösung stetig zu verbessern.”

Maurice Zomorrodi, Co CEO & Co Founder, Elephant

„Elephant adressiert eines der zentralen Probleme moderner Unternehmen: den Verlust von Wissen bei gleichzeitig steigendem Effizienzdruck. Mit tief integrierten AI Agenten wird das Lernen erstmals prozessnah, personalisiert und direkt am Point of Need möglich.”

Pascal Beckers Jaleta, Investment Principal, EnBW New Ventures

Elephant Wissenstransfer gewinnt starke Investoren

Investoren mit operativer Perspektive

Mit EnBW New Ventures und Wepa Ventures beteiligen sich zwei erfahrene CVC Einheiten. Die Mutterkonzerne steuern selbst große operative Belegschaften und kennen die täglichen Herausforderungen aus der Praxis.

Die Rolle der Investoren geht dabei über die Finanzierung hinaus. Sie fungieren als strategische Partner und ermöglichen Elephant Company den direkten Zugang zu Konzernstrukturen. Zudem erhält das Startup kontinuierliches Feedback aus der operativen Anwendung.

Zusätzlich zeigt die Beteiligung zahlreicher Business Angels aus dem Kreis erfahrener Gründerinnen und Gründer die wachsende Bedeutung von KI gestütztem Wissenstransfer.

Bild Gruender Portrait Elephant Company

Quelle Elephant Technologies GmbH

Steht der Mittelstand vor dem nächsten großen Wandel im Finanzbereich?

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Embat Treasury Mittelstand: KI verändert Finanzprozesse Embat Gründerteambild sitzend

Embat entwickelt eine Treasury-Plattform für den Mittelstand und automatisiert Finanzprozesse mit KI und Echtzeitdaten

Welche Erfahrungen aus Ihrer Zeit bei Pleo helfen Ihnen heute beim Aufbau von Embat im DACH Markt besonders weiter?

Bei Pleo habe ich gelernt, dass ein erfolgreicher Markteintritt in der DACH-Region nicht vom Produkt allein abhängt, sondern vom Vertrauen. Finance-Teams in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind gründliche Entscheider – sie adoptieren neue Technologie nicht wegen des Hypes, sondern weil sie nachweislich funktioniert. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es braucht: lokale Talente, lokale Beziehungen und ein Produkt, das die Sprache des CFOs spricht.

Wie will Embat den Treasury Bereich in mittelständischen Unternehmen langfristig verändern?

Unsere Vision ist es, Finance-Abteilungen im Mittelstand von Kostenstellen zu strategischen Werttreibern zu machen. Zu viele Treasury-Teams verlieren sich heute in manuellen Prozessen – Embat automatisiert bis zu 80 % dieser Routineaufgaben und gibt CFOs Echtzeit-Transparenz über ihre Liquidität. Der nächste Schritt ist agentenbasierte KI, die komplexe Workflows eigenständig ausführt und Ergebnisse direkt in ERP-Systeme wie SAP, DATEV oder Microsoft einspeist.

Antonio Berga, Carlos Serrano und Tomás Gil haben Embat 2021 gegründet. Welche gemeinsame Vision stand damals am Anfang?

Die Gründungsvision entstand aus einer echten Frustration: Antonio und Carlos sahen bei J.P. Morgan hautnah, wie Großkonzerne von moderner Treasury-Infrastruktur profitierten – und wie unzugänglich diese für den Mittelstand war. Tomás brachte als ehemaliger CTO von Fintonic das technologische Know-how mit. Ihre gemeinsame Frage war einfach, aber kraftvoll: Warum Treasury mit Excel verwalten, wenn bessere Technologie längst existiert? Embat wurde gebaut, um diese Lücke zu schließen.

Warum ist gerade der deutschsprachige Markt für Embat aktuell so wichtig?

DACH ist einer der bedeutendsten Treasury-Märkte Europas, mit einem anspruchsvollen Mittelstand, komplexen Bankenstrukturen und hohem ERP-Bedarf – insbesondere SAP und DATEV. Gleichzeitig hinkt die Digitalisierung im Treasury hier historisch hinterher, was die Chance umso größer macht. Mit Büros in München und Berlin sind wir gut positioniert, diese Nachfrage mit echter lokaler Expertise zu bedienen.

Viele Unternehmen kämpfen noch mit Datensilos und manuellen Finanzprozessen. Wo sehen Sie hier die größten Probleme in der Praxis?

Das Kernproblem ist fehlende Echtzeit-Transparenz. Wer mit mehreren Banken, Gesellschaften und ERP-Systemen arbeitet, verbringt enorm viel Zeit damit, ein klares Liquiditätsbild manuell zusammenzusetzen – und wenn es fertig ist, ist es oft schon veraltet. Hinzu kommt eine kulturelle Hürde: Veränderung erfordert echtes Vertrauen, dass der Wechsel kein Risiko darstellt. Deshalb sind Implementierungsgeschwindigkeit und lokaler Support so entscheidend.

Embat spricht von „Technologie von Finanzexperten für Finanzexperten“. Wie spiegelt sich dieser Ansatz konkret in der Plattform wider?

Es zeigt sich in Details, die nur Praktiker einbauen würden. Unsere Gründer kamen vom Investment Banking bei J.P. Morgan – die Plattform spiegelt echte Treasury-Praxis wider, nicht die Vorstellung eines Softwareentwicklers. Wir passen Finance-Teams nicht an unsere Software an, sondern haben die Software um ihre Prozesse herum gebaut. Das macht die Implementierung ungewöhnlich schnell und intuitiv.

Mit „TellMe“ entwickelt Embat einen agentenbasierten KI Treasury Analysten. Wie weit kann KI im Treasury Management künftig tatsächlich gehen?

TellMe steht für unsere Vision, wie Treasury-Management aussieht, wenn KI zum echten Teammitglied wird. Kurzfristig geht es um automatisierte Abstimmungen, präzise Cash-Flow-Prognosen und proaktive Liquiditätsempfehlungen. Langfristig ist die Perspektive transformativ: KI, die komplexe Workflows eigenständig ausführt und Ergebnisse direkt in ERPs einspeist – dabei aber in streng kontrollierten Umgebungen arbeitet, ausschließlich mit freigegebenen Kundendaten. Im Treasury gibt es keinen Spielraum für Fehler.

Wie schwierig ist es, Unternehmen von der Digitalisierung sensibler Finanzprozesse zu überzeugen?

Die meisten CFOs zweifeln nicht grundsätzlich an der Digitalisierung – sie zweifeln am Risiko. Was, wenn die Migration Zahlungsflüsse stört? Was, wenn die Datensicherheit nicht den gewohnten Standards entspricht? Unsere Antwort liegt im Produkt selbst: bankengrade Sicherheitsarchitektur und ein Onboarding-Prozess, der schnell und risikoarm ist. Vertrauen entsteht nicht durch Argumente, sondern durch Erfahrung.

Welche Rolle spielen die neuen Standorte in München und Berlin für die weitere Expansion von Embat?

München und Berlin sind operative Knotenpunkte, keine Symbolik. München gibt uns Zugang zum Mittelstandsherz Bayerns, Berlin zur Scale-up-Community. Entscheidend ist dabei die lokale Expertise: Teams, die die deutsche Bankenlandschaft kennen, die Sprache der CFOs sprechen und die regulatorischen Besonderheiten des DACH-Markts verstehen. Die Region ist der Eckpfeiler unserer europäischen Expansionsstrategie.

Embat integriert bereits mehr als 15.000 Banken und zahlreiche ERP Systeme. Wie komplex ist es, eine solche Infrastruktur europaweit aufzubauen?

Extrem komplex – und genau das ist einer unserer wesentlichen Wettbewerbsvorteile. Europas Banking-Infrastruktur ist stark fragmentiert: Jedes Land hat eigene Formate, Konnektivitätsstandards und Open-Banking-Implementierungen. Dasselbe gilt für ERP-Integrationen: SAP, DATEV und Microsoft Dynamics folgen jeweils eigenen Logiken. Diese Komplexität zu meistern erfordert jahrelange Investitionen – und genau die haben wir getätigt.

Was unterscheidet Embat aus Ihrer Sicht von klassischen Treasury oder Finanzsoftware Lösungen?

Klassische TMS-Lösungen wurden für Großkonzerne gebaut – für den Mittelstand sind sie meist zu teuer, zu komplex oder zu langsam. Einfache Banking-Portale liefern Daten, aber keine Intelligenz. Embat verbindet beides: Enterprise-Funktionalität mit der Agilität, die mittelständische Finance-Teams brauchen. Wir gehen in Wochen live, bündeln alle Banken an einem Ort und bieten mit TellMe eine KI-Schicht, die nicht nur analysiert, sondern aktiv handelt.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Fintech Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Vertrauen verdienen, bevor man Umsatz verdient. Im Finanzbereich – und besonders im DACH-Markt – ist Vertrauen die eigentliche Währung. Investiert in Sicherheit, Compliance und Kundenbeziehungen wie in eure wertvollsten Assets.

Zweitens: Lokal einstellen, bevor man lokal vermarktet. Eine übersetzte Website reicht nicht. Ihr braucht Menschen vor Ort, die Bankbeziehungen, regulatorisches Umfeld und Entscheidungskultur wirklich verstehen.

Drittens: Nah am Problem bleiben, nicht nur am Produkt. Die Gründer, die dauerhaft erfolgreiche Unternehmen bauen, fragen sich immer wieder ehrlich, ob sie den Schmerz ihrer Kunden wirklich lösen – oder nur technisch beeindrucken.

Bild: Gründerteam Copyright Embat

Wir bedanken uns bei André Reimers für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Embat Treasury Management erhält 30 Millionen Euro für Deutschland Expansion

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Embat Treasury Management wächst in Deutschland

Das Fintech Embat Treasury Management baut seine Präsenz im DACH Raum weiter aus. Das Unternehmen hat eine Series B Finanzierung über 30 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital investiert Embat in KI gestützte Treasury Lösungen, neue Technologien und den Ausbau der Teams in München und Berlin. Zudem will das Unternehmen seine Position im europäischen Markt weiter stärken.

Embat schließt 30 Millionen Euro Series-B-Finanzierungsrunde ab, um die deutsche Expansion im KI-gestützten Treasury Management zu beschleunigen

Die Finanzierungsrunde wird von Cathay Innovation sowie den bestehenden Investoren Creandum, Samaipata, 4Founders und Venture Friends angeführt. Zugleich setzt das KI gesteuerte Fintech seinen Wachstumskurs in Europa fort. Deshalb baut Embat seine Präsenz im DACH Raum mit Standorten in München und Berlin weiter aus.

Embat hat seit seiner Gründung über 50 Millionen Euro an Kapital eingesammelt, beschäftigt ein Team von 150 Mitarbeitern und betreut mehr als 400 Firmenkunden. Dazu zählen Branchengrößen wie 1KOMMA5°, Pliant, sennder und Eraneos sowie internationale Marken wie Treatwell und Fever.

Embat Treasury Management wächst im DACH Markt

Berlin, 11. Mai 2026. Embat, das auf KI-gestütztes Treasury Management spezialisierte Fintech, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom internationalen Investmentfonds Cathay Innovation. Auch die bisherigen Investoren Creandum, Samaipata, 4Founders und Venture Friends haben sich erneut signifikant beteiligt.

Antonio Berga, Carlos Serrano und Tomás Gil gründeten Embat mit einer klaren Mission. Finanzteams sollen bessere Werkzeuge erhalten, um Treasury Prozesse einfacher und effizienter zu steuern. Dabei folgt Embat dem Prinzip „Technologie von Finanzexperten für Finanzexperten“.

Von Beginn an kombinierte das Unternehmen Know how im Corporate Banking mit moderner Technologie. Dadurch werden Datensilos reduziert und wichtige Prozesse automatisiert. Außerdem erhalten Unternehmen mehr Transparenz über ihre Liquidität in Echtzeit.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist seit dem ersten Tag Teil der Unternehmensstrategie. Embat war bereits 2022 Branchenvorreiter. Gemeinsam mit Google entwickelte das Unternehmen einen der ersten Use Cases für generative KI im europäischen Finanzsektor. Ziel war die Automatisierung von Buchhaltung und Bankabstimmung.

Heute integriert die Plattform mehr als 15.000 Banken sowie die wichtigsten ERP Systeme des Marktes. Damit setzt Embat auf ein intelligenteres und agileres Corporate Treasury.

Carlos Serrano, Co-Founder und Co-CEO von Embat: „Cathay Innovation als Hauptpartner für diese Series-B-Runde an Bord zu haben, ist ein natürlicher Schritt in unserer Ambition, der globale Standard für das Treasury Management zu werden. Ihr beeindruckendes internationales Netzwerk und ihr tiefes Verständnis für Go-to-Market-Strategien werden entscheidend sein, um unseren Markteintritt in neue Länder zu beschleunigen und unsere Präsenz in den anspruchsvollsten Märkten zu festigen.“

Embat: Marktführer mit 400 Kunden und 150 Mitarbeitern

Embat hat seit seiner Gründung im Jahr 2021 insgesamt mehr als 50 Millionen Euro eingesammelt. Seit dem DACH Launch vor zwölf Monaten hat sich das Unternehmen als wachstumsstarke Lösung für KI gestütztes Corporate Treasury etabliert.

Heute beschäftigt Embat 150 Fachkräfte und betreut mehr als 400 Firmenkunden. Dazu gehören bekannte Namen wie 1KOMMA5°, Pliant, sennder, Eraneos, Treatwell und Fever. Mit einem klaren Fokus auf die DACH Region hat Embat seine internationale Reichweite weiter ausgebaut. Deshalb ist das Unternehmen heute mit Teams in München und Berlin direkt vor Ort vertreten.

Embat Treasury Management investiert in KI Lösungen

Zwei Wachstumsachsen: Globale Expansion und Produktinvestitionen

Die Mittel der Series B Runde fließen in zwei zentrale Bereiche. Einerseits plant Embat den weiteren Ausbau im DACH Markt sowie die internationale Expansion. Andererseits investiert das Unternehmen in die Produktentwicklung. Damit will Embat seine Position bei agentenbasierter KI und neuen Treasury Technologien weiter stärken.

Diese Strategie basiert auf einer klaren Überzeugung des Gründerteams. Viele mittelständische Unternehmen verfügen noch nicht über die nötigen digitalen Werkzeuge. Deshalb fehlt oft die technische Basis, um Wachstum und Finanzprozesse effizient zu steuern.

Embat integriert KI weiterhin in alle Bereiche der Plattform. Ein wichtiger Bestandteil ist „TellMe“. Der agentenbasierte KI Treasury Analyst erkennt Cashflow Muster und automatisiert komplexe Kontoabstimmungen. Außerdem unterstützt er Unternehmen bei strategischen Entscheidungen zur Liquiditätsplanung.

André Reimers, Head of DACH von Embat: „Klassisches Liquiditätsmanagement ist für uns nur der Anfang. Unsere Vision für das nächste Jahrzehnt geht weit darüber hinaus: Wir definieren fundamental neu, wie der international agierende, komplexe Mittelstand Geld bewegt und steuert. Die Finanzinfrastruktur der Zukunft erfordert mehr als nur optimierte Treasury-Prozesse – sie verlangt nach einem intelligenten, autonomen Cockpit. Mit der Unterstützung dieser Series-B-Finanzierung und unserer agentenbasierten KI rüsten wir CFOs aus, um grenzüberschreitende Finanzströme nicht nur zu verwalten, sondern in Echtzeit zu orchestrieren. Wir transformieren die Finanzfunktion vom reinen Navigator zum strategischen Architekten, der die globale Resilienz und Wachstumsfähigkeit seines Unternehmens sichert.“

Embat Treasury Management treibt die Expansion voran

Jacky Abitbol, Managing Partner bei Cathay Innovation: „Embat zu unterstützen bedeutet, hinter einer Vision zu stehen, an die wir fest glauben: der Aufstieg von Technologieführern mit dem Ehrgeiz und der Fähigkeit, Europas Finanzlandschaft neu zu gestalten. Was uns neben einem außergewöhnlichen Team mit tiefen Wurzeln in der Finanzwelt besonders überzeugt hat, ist die Fähigkeit von Embat, einige der komplexesten Herausforderungen großer Unternehmen zu lösen. Gestützt auf fortschrittliche KI liefert Embat eine robuste, konkrete Antwort auf die Treasury-Anforderungen globaler Konzerne. Wir freuen uns sehr, sie in diesem nächsten Kapitel zu begleiten und dabei zu helfen, das zu beschleunigen, was unserer Überzeugung nach zum globalen Standard im Treasury Management werden kann.“

Über Embat

Embat ist ein Fintech für KI gestütztes Treasury Management. Das Unternehmen hilft mittelständischen und großen Firmen dabei, Finanzprozesse in Echtzeit zu zentralisieren. Gegründet wurde Embat von Antonio Berga und Carlos Serrano, zwei ehemaligen Führungskräften von J.P. Morgan, sowie Tomás Gil, dem früheren CTO von Fintonic.

Die Plattform verbindet sich mit mehr als 15.000 Banken und führenden ERP Systemen. Dadurch lassen sich Datensilos reduzieren und Prozesse vereinfachen. Ein zentrales Produkt ist „TellMe“. Der agentenbasierte KI Treasury Analyst erkennt Cashflow Muster, automatisiert Kontoabstimmungen und unterstützt Unternehmen bei Entscheidungen zur Liquiditätsoptimierung.

Mit Büros in München, Berlin, London und Madrid treibt Embat die Zukunft der Unternehmensfinanzen weiter voran.

Bild Gründerteambild Credit Embat

Quelle PIABO PR GmbH

moonshots & moneten 2026 bringt Start-ups nach Paderborn

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moonshots & moneten 2026 in Paderborn Bild Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Der „Fire Talk“ mit Investor Carsten Maschmeyer zählt zu den Highlights beim diesjährigen „moonshots & moneten“ in Paderborn.

moonshots & moneten 2026 bringt Start-ups nach Paderborn

moonshots & moneten 2026 bringt die deutsche Start-up-Szene erneut nach Paderborn. Der Summit der garage33 und der Factory33 vernetzt Gründerinnen, Investorinnen und Unternehmen und rückt innovative Start-ups aus OWL in den Mittelpunkt.

moonshots & moneten 2026 bringt Start-ups zusammen

Die deutsche Start-up-Szene trifft sich in Paderborn

Die garage33 der Universität Paderborn lädt ein zu „moonshots & moneten“

Die Start-up-Szene in Deutschland blickt erneut nach Paderborn: Am Freitag, 19. Juni, geht der Start-up Summit „moonshots & moneten“ in die dritte Runde. Die garage33, das Gründungszentrum der Universität Paderborn, organisiert das Event gemeinsam mit der Factory33, dem Start-up Hub für den Mittelstand. Der Summit bringt Gründerinnen, Unternehmerinnen, Investorinnen und Netzwerkpartnerinnen aus der deutschen Start-up-Szene zusammen. Gleichzeitig rückt die Veranstaltung aufstrebende Start-ups und Scale-ups aus Ostwestfalen-Lippe in den Fokus.

Auch in diesem Jahr setzt der Summit auf ein kompaktes Programm mit viel Raum für Ideen und Zukunftstechnologien. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich über moonshotsundmoneten.de registrieren. Die Zahl der Tickets ist begrenzt.

moonshots & moneten 2026 setzt auf Austausch

Impulse, Pitches und persönlicher Austausch

Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Einblicke in innovative Ideen aus der Start-up-Region OWL. Ein besonderes Highlight ist ein „Fire Talk“ mit Carsten Maschmeyer. Er zählt zu den bekanntesten Stimmen der deutschen Gründungsszene und ist Jury-Mitglied in der Höhle der Löwen. Das Format setzt auf ein lockeres Bühneninterview ohne klassischen Vortragscharakter.

Zusätzlich präsentieren Gründer*innen bei den „two minute moonshots“ ihre Geschäftsideen in kurzen Pitches. Der „OWL Start-up Pitch“ findet in Kooperation mit der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter bereits zum elften Mal statt. Hier stehen innovative Geschäftsmodelle im Fokus, die aktiv Kapital suchen.

Das Programm ergänzt die Vorstellung der Factory33 und ihrer Rolle in der regionalen Innovationslandschaft. Außerdem erwarten die Teilnehmenden praxisnahe Masterclasses zu unterschiedlichen Gründungsthemen sowie zahlreiche Networking-Möglichkeiten.

moonshots & moneten 2026 stärkt die Szene

Rückblick auf zwei erfolgreiche Vorjahre

„moonshots & moneten“ hat sich in kurzer Zeit als wichtige Plattform für Austausch und Vernetzung etabliert. Bereits die Premiere im Jahr 2024 zog rund 1000 Teilnehmende in den neu eröffneten Start-up Campus OWL. Vorträge, Panels und Pitch-Formate lieferten zahlreiche Impulse für die Gründungsszene.

Auch 2025 baute das Event seine Rolle als zentraler Treffpunkt der in OWL weiter aus.

„Unser Start-up Summit ‚moonshots & moneten‘ bringt Gründerinnen und Gründer mit Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft und Investment zusammen und schafft so den Rahmen für erste Gespräche und konkrete Kooperationen. Genau das zeigt sich auch in den Ergebnissen der vergangenen Jahre: Neben neuen Kontakten entstanden sowohl erfolgreiche Finanzierungen als auch Pilotprojekte zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Umso mehr freuen wir uns, dass die Veranstaltung in diesem Jahr bereits in die dritte Runde geht“, sagt Prof. Dr. Sebastian Vogt, Direktor des Technologietransfer- & Existenzgründungs-Centers (TECUP) der Universität Paderborn.

Bild Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Der „Fire Talk“ mit Investor Carsten Maschmeyer zählt zu den Highlights beim diesjährigen „moonshots & moneten“ in Paderborn.

Quelle Universität Paderborn

Chimney Awards 2026 zeichnen Zukunftsthemen aus

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Chimney Awards 2026 für KI und Innovation Die Freude ist unübersehbar: Die diesjährige Awards Verleihung am FH Oberösterreich Campus Steyr v.l.n.r.: FH-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Andreas Auinger, Dekan des FH OÖ Campus Steyr; FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl, MBA, Hochschulpräsident und Geschäftsführer FH OÖ; KommR. Markus Achleitner, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat OÖ; Christoph Harald Benda, BSc; Ing. Florian Stotz, BA; Hannah Grestenberger, BA; Matthias Klinser, BA MA; Sarah Theresa Wallner, BA MA; Eva Maria Schillhuber, BA MA; Maximilian Bernhard Anleitner, BA MA; NR STR Mag. Katrin Auer, Stadträtin Stadt Steyr Bildrechte: Story3

Chimney Awards 2026 zeichnen Zukunftsthemen aus

Die Chimney Awards 2026 zeigen, wie praxisnah und zukunftsorientiert an der FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management in Steyr geforscht wird. Ausgezeichnet wurden innovative Abschlussarbeiten zu Themen wie KI im Rettungsdienst, Predictive Analytics, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Chimney Awards 2026 für praxisnahe Zukunftsthemen

Von KI im Rettungsdienst bis Predictive Analytics für Insolvenzen: Abschlussarbeiten liefern Lösungen für aktuelle Zukunftsfragen

Die prämierten Abschlussarbeiten zeigen die praxisnahe und zukunftsorientierte Forschung an der FH OÖ in Steyr.

Die ausgezeichneten Absolvent*innen beschäftigten sich unter anderem mit Künstlicher Intelligenz im österreichischen Rettungsdienst, Predictive Analytics zur Früherkennung von KMU-Insolvenzen und der Risikobewertung bei IT-Ausfällen. Weitere Themen waren die Akzeptanz von Insekten als verarbeitetes Lebensmittel, Qualitätsverbesserung in der Fertigung, nachhaltiger B2B-Sales sowie Dynamic Marketing Capabilities.

Insgesamt zeichnete die FH OÖ 17 Absolventinnen aus. Sieben von ihnen erhielten den Chimney Award, die bedeutendste Auszeichnung der Management-Fakultät am FH OÖ Campus Steyr.

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner würdigt die Leistungen der Preisträgerinnen. Und streicht die internationale Ausrichtung der Steyrer Fakultät hervor: „Die FH Oberösterreich setzt auf wichtige Zukunftsthemen wie KI und Internationalisierung. Ihre Absolventinnen bringen dazu frisches Know-how in die Unternehmen, die ihrerseits das Studium durch Insights aus der Praxis bereichern. Bei den Chimney Awards spiegelt sich genau diese Symbiose aus Studium und Praxis wider. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen die Innovationskraft der prämierten Absolventinnen. Als exportintensives Industriebundesland brauchen wir Expertinnen, die wissen, wie man im Geschäftsleben global agiert. Die FH Oberösterreich vermittelt an ihrem Campus in Steyr genau dieses Know-how.“

Dekan Priv.-Doz. Mag. Dr. Andreas Auinger betont: „Unsere Absolvent*innen zeigen mit ihren Abschlussarbeiten, wie Managementausbildung heute wirkt: wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mit klarem Blick auf die Zukunft. Die ausgezeichneten Arbeiten beschäftigen sich mit Themen, die Wirtschaft und Gesellschaft aktuell bewegen – von KI und Digitalisierung bis zu Nachhaltigkeit und Transformation. Genau diese Verbindung aus Lehre, Forschung und Praxis macht die Management-Fakultät der FH OÖ in Steyr aus und wird auch regelmäßig durch hervorragende Ranking-Ergebnisse bestätigt.“

Chimney Awards 2026 würdigen Innovation und Forschung

Der Chimney Award: 115 Preisträger*innen seit dem Jahr 1999

Der Chimney Award ist die bedeutendste Auszeichnung der FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management und wurde heuer das 27. Mal an herausragende Absolvent*innen vergeben. Von einer hochkarätigen Jury nach wissenschaftlichen, praxisrelevanten und innovativen Aspekten beurteilt, werden jedes Jahr Abschlussarbeiten der Bereiche Controlling und Finanzen, Marketing und Sales, Produktion, Logistik, Digital Business, Prozess- und Agrarmanagement bewertet. Der Preis wird von der Sparkasse OÖ und dem FH Förderverein Steyr gestiftet. Die feierliche Preisverleihung fand im Museum Arbeitswelt in Steyr statt.

Die FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management im Wehrgraben in Steyr – dem ehemaligen Zentrum für Industrie – lehrt und forscht in den Mauern der ehemaligen HACK-Werke. Die Schornsteine der Fabrik sind bis heute erhalten und bilden ein markantes Erkennungsmerkmal des Campus Steyr – und damit auch die Vorlage für die Skulptur des Chimney Awards.

Chimney Awards 2026 zeichnen Studierende aus

Awards 2026: Best of Automotive und Finance sowie Digital Business Award

Zusätzlich zu den Chimney Awards prämierte der Fachverband der Fahrzeugindustrie bei der Awards-Gala 2026 die besten Arbeiten aus dem Bereich Automotive. Heuer erhielten sechs Studierende aus den Themenfeldern Logistik und Produktion eine Auszeichnung.

KPMG und die Porsche Holding vergaben Preise für herausragende Arbeiten aus dem Finanzbereich und der Alumni-Club. Der FH-Förderverein Steyr und die Sparkasse OÖ zeichneten Studierende für ihr besonderes Engagement aus. Zum zweiten Mal wurde heuer bei den Awards der Digital Business Preis vergeben.

Zusätzlich zu den Awards wurden 14 Studierende für besonderes Engagement in Themen rund um den Studiengang geehrt.

Bild : Die diesjährige Awards Verleihung am FH Oberösterreich Campus Steyr v.l.n.r.: FH-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Andreas Auinger, Dekan des FH OÖ Campus Steyr; FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl, MBA, Hochschulpräsident und Geschäftsführer FH OÖ; KommR. Markus Achleitner, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat OÖ; Christoph Harald Benda, BSc; Ing. Florian Stotz, BA; Hannah Grestenberger, BA; Matthias Klinser, BA MA; Sarah Theresa Wallner, BA MA; Eva Maria Schillhuber, BA MA; Maximilian Bernhard Anleitner, BA MA; NR STR Mag. Katrin Auer, Stadträtin Stadt Steyr

Bildrechte: Story3

Quelle FH-Oberösterreich

Was passiert wenn Gründer rechtzeitig die Reißleine ziehen?

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Biohacking Base: Zwischen Biohacking, KI und Burnout Gründer Jan Bruckner

Biohacking Base entwickelte eine KI gestützte Plattform für personalisierte Prävention, Biohacking und digitale Gesundheit mit Fokus auf Schlaf, Stressmanagement und mentale Leistungsfähigkeit.

Was hat dich ursprünglich dazu motiviert, 10XBiohacking zu gründen und welche Vision stand am Anfang im Mittelpunkt?

Ich wollte meine Leidenschaft für Biohacking, Longevity, Prävention und KI in ein eigenes Unternehmen übersetzen. Die ursprüngliche Vision war eine KI-gestützte Plattform, die Menschen dabei hilft, gesünder, leistungsfähiger und bewusster zu leben.

Es ging mir nicht um Selbstoptimierung um jeden Preis, sondern um Orientierung. Viele Menschen wollen etwas für ihre Gesundheit tun, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Genau dort wollte ich ansetzen.

Wie hat sich diese Vision im Laufe der Zeit verändert insbesondere mit der Weiterentwicklung hin zu Biohacking Base?

Am Anfang war 10XBiohacking stark von Aufbruch, Energie und Performance geprägt. Später wurde mir klar, dass Gesundheit mehr Vertrauen, Seriosität und Verantwortung braucht.

Aus 10XBiohacking wurde Biohacking Base. Der Fokus verschob sich von reiner Performance hin zu personalisierter Prävention, Schlaf, Stressmanagement und mentaler Leistungsfähigkeit. Die Idee wurde reifer, aber auch deutlich komplexer.

Welche konkreten Probleme wolltest du mit deiner Plattform im Bereich Biohacking und Gesundheitsprävention lösen?

Der Markt ist unübersichtlich. Es gibt Apps, Wearables, Supplements, Tests, Coaches und sehr viele Meinungen. Für Einsteiger ist schwer zu erkennen, was sinnvoll ist und was wirklich zu ihnen passt. Biohacking Base sollte Menschen strukturiert abholen: erst verstehen, wo jemand steht, dann passende Inhalte, Routinen, Produkte oder Experten empfehlen. Im Businessplan war die Plattform als digitales System für personalisierte Prävention mit Quiz-Modulen, Tracker-Bots, Wissensprodukten, Supplements und optionaler Expertenbegleitung angelegt.

Du hast früh Momentum aufgebaut was waren die wichtigsten Meilensteine in der Anfangsphase deines Startups?

Die Gründung im Mai 2025 war der erste große Schritt. Danach kamen schnell Fördergespräche, Netzwerkaufbau und erste Partnerkontakte.

Besonders wichtig waren die Gespräche mit Seewald Ortho, Novogenia und auch neuroVIZR. Dazu kamen Kontakte in die deutsche und österreichische Biohacking-Szene, unter anderem beim FlowFest in München. Von außen sah das nach starkem Momentum aus. Und das war es auch. Aber Momentum ersetzt keine stabile Struktur.

Gab es einen bestimmten Moment an dem du gemerkt hast dass sich die Entwicklung in eine kritische Richtung bewegt?

Es war kein einzelner Moment, sondern ein schleichender Prozess. Am Anfang bin ich morgens früh aufgewacht, weil ich voller Energie war. Später lag ich nachts wach, weil ich Risiken durchdacht habe. Mir wurde klar, dass ich als Solopreneur sehr viele Themen allein tragen müsste: Markenrecht, Datenschutz, Health Claims, KI-Regulierung, Finanzierung, Technik, Partner und Vertrieb. Aus Begeisterung wurde Druck.

Du sprichst offen über deinen persönlichen Breakdown was genau ist in dieser Phase passiert und welche Faktoren haben dazu geführt?

Ich bin in eine Phase gekommen, in der mir sehr viel Energie verloren gegangen ist. Die Kombination aus finanziellem Risiko, Existenzdruck, Verantwortung für meine Tochter, regulatorischer Komplexität und Einzelgründertum wurde zu viel.

Ich war 43, hatte einen guten beruflichen Weg verlassen und fragte mich irgendwann sehr ehrlich: Kann ich davon in drei Jahren wirklich leben? Das war keine theoretische Business-Frage mehr. Das wurde sehr persönlich.

Welche Rolle haben Druck Erwartungen und vielleicht auch eigene Ansprüche in dieser Entwicklung gespielt?

Eine große Rolle. Ich hatte den Anspruch, etwas Sinnvolles, Seriöses und Verantwortungsvolles aufzubauen. Gerade im Gesundheitsbereich wollte ich nicht einfach ein weiteres Hype-Produkt machen. Gleichzeitig erzeugt positives Feedback Druck. Wenn viele Menschen sagen, dass eine Idee spannend ist, fühlt man sich fast verpflichtet weiterzumachen. Heute weiß ich: Begeisterung von außen bedeutet nicht automatisch, dass das Setup für einen selbst tragfähig ist.

Rückblickend betrachtet welche Entscheidungen würdest du heute anders treffen?

Ich würde früher die harten Risiken prüfen: Markenrecht, Datenschutz, Health Claims, EU-AI-Act, Haftung und technische Komplexität.

Außerdem würde ich viel kleiner starten. Ein Problem, eine Zielgruppe, ein sehr schlankes Angebot und echte Zahlungsbereitschaft. Erst danach würde ich über Plattform, Partner, Community und Skalierung nachdenken.

Du hast Förderungen vorbereitet und teilweise bereits zugesagt bekommen warum hast du dich dennoch entschieden den aws Preseed Antrag zurückzuziehen?

Weil ich gespürt habe, dass ich innerlich nicht mehr bereit war, diesen Weg in der geplanten Form zu gehen.

Der Förderung hatte eine sah einen Kapitalbedarf von rund 90.000 Euro vor, ergänzt durch Eigenmittel und eine geplante aws Preseed Förderung. Auf dem Papier war das nachvollziehbar. Aber eine Förderung nimmt einem nicht das unternehmerische Risiko. Sie kann einen sogar noch stärker an einen Weg binden. Für mich war das Risiko am Ende zu groß.

Wie schwierig war es für dich das Projekt in der ursprünglich geplanten Form nicht weiterzuführen?

Sehr schwierig. Das Projekt war längst mehr als eine Geschäftsidee. Es war Teil meiner Identität geworden.

Ich hatte Logo, Domains, Business Cards, Pläne, Partnergespräche und sehr viel Energie investiert. Dann zu akzeptieren, dass es so nicht weitergeht, war schmerzhaft. Heute sehe ich es anders: Ich habe nicht einfach aufgegeben. Ich habe rechtzeitig gestoppt.

Viele Gründerinnen und Gründer haben Angst vor dem Scheitern wie hat sich deine Perspektive auf das Thema durch diese Erfahrung verändert?

Ich sehe Scheitern heute weniger theoretisch. „Fail fast“ klingt leicht, bis man selbst betroffen ist.

Trotzdem glaube ich: Früh zu stoppen kann besser sein, als aus Stolz zu lange weiterzumachen. Scheitern ist nicht automatisch das Gegenteil von Erfolg. Entscheidend ist, ob man ehrlich hinschaut und daraus lernt.

Was waren die wichtigsten Learnings die du aus dem Aufbau und dem Ende von 10XBiohacking und Biohacking Base mitgenommen hast?

Leidenschaft ist ein starker Motor, aber sie ersetzt kein Risikomanagement.

Eine gute Idee ist noch kein gutes Geschäftsmodell. Momentum ist noch kein Beweis. Und KI ist ein großartiges Werkzeug, aber kein Ersatz für kritisches Denken, Expertenrat und aktuelle Daten. Mein wichtigstes Learning: Ein Startup muss nicht nur zum Markt passen. Es muss auch zum Gründer, zur Lebensphase und zur persönlichen Belastbarkeit passen.

Welche Fehler siehst du besonders häufig bei ambitionierten Gründern gerade in stark gehypten Bereichen wie Biohacking oder Longevity?

Viele verlieben sich zu früh in die große Vision und zu spät in das konkrete Problem.

Biohacking, Longevity und KI klingen groß und attraktiv. Aber Kunden kaufen keine Buzzwords. Sie kaufen Lösungen für echte Probleme. Gerade im HealthTech-Bereich sind Vertrauen, Regulierung und klare Kommunikation entscheidend.

Du hast den Namen bewusst von 10XBiohacking zu Biohacking Base weiterentwickelt welche strategischen Überlegungen standen dahinter?

Der Hauptgrund war Markenrecht. 10XBiohacking war ein starker Name, aber es gab Nähe zu 10X Health in einem ähnlichen Themenfeld.

Für einen Solopreneur kann ein Markenrechtskonflikt existenzbedrohend werden. Biohacking Base war breiter, ruhiger und seriöser. Der Name passte besser zu einer Plattform, die Orientierung, Wissen und Vertrauen bieten sollte.

Inwiefern hat dich die Erfahrung auch persönlich verändert jenseits der beruflichen Perspektive?

Ich bin demütiger geworden. Ich habe gelernt, wie schnell Begeisterung kippen kann, wenn Druck und Unsicherheit zu groß werden.

Gleichzeitig bin ich stärker geworden. Mir haben am Ende keine extremen Biohacks geholfen, sondern die Basics: Schlaf, Natur, Meditation, Freunde, Ruhe und einfache Routinen.

Du bist heute im Bereich digitale Transformation und KI tätig wie kam es zu diesem Neustart?

Nach dem Ende von Biohacking Base wusste ich, dass ich neu starten möchte, aber nicht zurück in die alte Komfortzone.

Technologie und KI haben mich schon lange fasziniert. Durch das Startup hatte ich mich noch intensiver mit KI, Plattformlogik und digitalen Geschäftsmodellen beschäftigt. Heute arbeite ich bei iteratec im Business Development für AI und digitale Transformation. Das fühlt sich wie ein sehr stimmiges neues Kapitel an.

Was macht diesen neuen Job für dich zu einem echten Traumjob?

Ich arbeite an einem Zukunftsthema, das Unternehmen stark verändern wird. Gleichzeitig bin ich Teil eines erfahrenen Teams und nicht mehr allein als Solopreneur unterwegs.

iteratec ist ein deutsches Unternehmen mit rund 500 Mitarbeitenden und Büro in Wien. Für mich passt das sehr gut, weil ich ursprünglich aus Deutschland komme, in Dresden und Berlin gelebt habe und beruflich weiterhin eng mit Deutschland verbunden bin.

Inwiefern helfen dir deine Startup Erfahrungen heute in deiner aktuellen Rolle?

Sehr stark. Ich verstehe heute besser, wie sich Unsicherheit, Veränderung und Entscheidungsdruck anfühlen.

Wenn ich mit Unternehmen über KI und digitale Transformation spreche, sehe ich nicht nur Technologie. Ich sehe auch Menschen, Prozesse, Risiken und Erwartungen. Meine Startup-Erfahrung hat mich pragmatischer gemacht.

Welche Parallelen siehst du zwischen Biohacking und deiner heutigen Arbeit im Bereich KI und digitale Transformation?

Beides beginnt mit der Frage: Was soll sich wirklich verbessern?

Im Biohacking bringt es wenig, einfach Trends zu kopieren. Bei KI ist es genauso. Unternehmen sollten KI nicht einführen, weil alle darüber sprechen, sondern weil ein konkretes Problem gelöst werden soll. In beiden Bereichen braucht es Klarheit, Messbarkeit und Verantwortung.

Du bist weiterhin Teil der Biohacking Community welche Rolle spielt das Thema heute in deinem Leben?

Biohacking bleibt eine private Leidenschaft. Nur ohne den Druck, daraus ein Unternehmen machen zu müssen.

Ich bin weiterhin eng mit der Szene in Deutschland und Österreich verbunden und Teil des Organisationsteams des Biohacking Netzwerks. Das Netzwerk hat mehr als 1.500 Mitglieder, ist kostenlos und organisiert regelmäßig Veranstaltungen in Deutschland und Österreich. Für mich ist das heute die richtige Rolle: verbunden bleiben, beitragen und weiter lernen.

Wie blickst du heute auf den Markt rund um Biohacking Longevity und digitale Gesundheit?

Ich sehe großes Potenzial, aber auch viel Hype. Am Ende geht es nicht um extreme Routinen oder teure Protokolle. Die Basics zählen: Schlaf, Ernährung, Bewegung, soziale Beziehungen und Stressmanagement. Wenn diese Säulen stimmen, ist schon sehr viel gewonnen. Für mich ist Schlaf besonders wichtig. Ich nenne ihn manchmal meinen „heiligen Gral“. Alles Weitere kann spannend sein, sollte aber nie dogmatisch werden.

Glaubst du dass dein ursprüngliches Konzept heute unter anderen Rahmenbedingungen funktionieren könnte?

Ja, grundsätzlich schon. Aber nicht in dem Setup, in dem ich es versucht habe. Mit einem starken technischen Co-Founder, ausreichend Kapital, rechtlicher Begleitung und einem kleineren MVP hätte das Konzept Potenzial gehabt. Der Businessplan zeigte einen relevanten Markt, klare Zielgruppen und sinnvolle Partneransätze im DACH-Raum. Die Idee war nicht falsch. Das Setup war es.

Was würdest du jemandem raten der heute ein Startup im Bereich HealthTech oder Biohacking aufbauen möchte?

Starte kleiner, als du möchtest. Prüfe zuerst ein konkretes Problem mit echten Kunden und echter Zahlungsbereitschaft. Hole dir früh juristische Beratung zu Datenschutz, Health Claims, Markenrecht und KI. Und frage dich ehrlich, ob du dieses Thema drei bis fünf Jahre tragen kannst. Ein Startup ist nicht nur eine Vision. Es ist Alltag.

Welche Bedeutung haben aus deiner Sicht Geschichten über gescheiterte Startups für die Gründerszene?

Sie sind wichtig, weil sie ein ehrlicheres Bild zeigen. Wir sprechen viel über Finanzierungen, Wachstum und Exits. Aber viele Gründer erleben auch Zweifel, Überforderung und Rückschläge. Wenn solche Geschichten geteilt werden, können andere daraus lernen und sich weniger allein fühlen.

Nicht jedes gescheiterte Startup ist ein Fehler. Manchmal ist es eine sehr intensive Ausbildung über sich selbst.

Wenn du deine Reise in einem Satz zusammenfassen müsstest was ist die wichtigste Erkenntnis die bleibt?

Manchmal ist nicht das Festhalten an einer Idee der mutigste Schritt, sondern der ehrliche Moment, in dem man loslässt und neu anfängt.

Bild: Jan Bruckner Bildcredits Jan Bruckner

Wir bedanken uns bei Jan Bruckner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

NanoStruct entwickelt schnelle Bakterienerkennung für Lebensmittel

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NanoStruct erhält Seed Funding von Bayern Kapital Das Team von NanoStruct, v.l.n.r.: Enno Schatz (CTO), Kai Leibfried (CFO) und Henriette Maaß (CEO). Copyright: NanoStruct GmbH

NanoStruct entwickelt schnelle Bakterienerkennung für Lebensmittel

Die NanoStruct Bakterienerkennung Lebensmittel soll Analyseprozesse in der Lebensmittelindustrie deutlich beschleunigen. Das Würzburger Bio und Nanotechnologie Startup erhält dafür eine Seed-Finanzierung über 2,6 Millionen Euro unter Beteiligung von Bayern Kapital, HTGF und Auxxo.

NanoStruct Bakterienerkennung Lebensmittel erhält Seed Funding

Eine zuverlässige Plattform für die Erkennung pathogener Bakterien in Lebensmitteln: Bayern Kapital beteiligt sich an NanoStruct

Bayern Kapital, die Venture- und Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern, beteiligt sich mit dem Innovationsfonds EFRE II an NanoStruct, einem Bio- und Nanotechnologie-Startup mit Sitz in Würzburg, das eine Analyseplattform für die schnelle Identifizierung pathogener Bakterien in Lebensmitteln entwickelt. NanoStruct hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2,6 Millionen Euro abgeschlossen, an der sich Bayern Kapital gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Auxxo Female Catalyst Fund beteiligt hat. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde wird das Unternehmen nutzen, um den Markteintritt seiner Plattform voranzutreiben.

NanoStruct Bakterienerkennung Lebensmittel verkürzt Analysezeiten

Lebensmittelhersteller und Labore prüfen Lebensmittel umfassend auf gefährliche Bakterien wie Listerien oder Salmonellen sowie auf weitere Schadstoffe. Nur so schützen sie Verbraucher zuverlässig und stellen die Lebensmittelsicherheit sicher.

Der Analyseprozess ist bislang jedoch zeitaufwändig. Ergebnisse liegen häufig erst nach mehreren Tagen vor. Im schlimmsten Fall müssen deshalb ganze Chargen zurückgerufen werden. Das bedeutet ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher und hohe finanzielle Belastungen für Lebensmittelhersteller.

Zugleich steigen die regulatorischen Anforderungen im Bereich Verbraucherschutz kontinuierlich. Lebensmittelproduzierende Unternehmen und Analyselabore benötigen daher effizientere und schnellere Analyseverfahren.

NanoStruct ist ein Startup mit Hauptsitz in Würzburg. Das Unternehmen wurde 2021 als Ausgründung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gegründet. Ziel des Startups ist es, Analyseprozesse schneller, effizienter und präziser zu gestalten.

Dafür hat NanoStruct ein Verfahren entwickelt, das optische Messungen mit hochpräziser Nanotechnologie, Biotechnologie und KI gestütztem Machine Learning kombiniert. So lassen sich selbst kleinste Rückstände von Bakterien und anderen Schadstoffen zuverlässig identifizieren. Zudem können verschiedene Bakterienspezies eindeutig voneinander unterschieden werden.

Die gewonnenen Daten werden automatisiert über ein eigens entwickeltes portables Tool bereitgestellt. Der Analyseprozess wird dadurch deutlich verkürzt. Ergebnisse stehen noch am selben Tag zur Verfügung.

NanoStruct Bakterienerkennung Lebensmittel mit KI Technologie

„Wir freuen uns, mit dem HTGF, Bayern Kapital und Auxxo ein erfahrenes, renommiertes und starkes Investorenkonsortium an unserer Seite zu haben, das uns dabei unterstützen wird, unsere Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Gemeinsam mit unseren Investoren sind wir bereit, mit unserer Plattform einen Beitrag dazu zu leisten, Lebensmittel für alle sicherer und gesünder zu machen. Die Mittel aus unserer erfolgreichen Seed-Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe werden deshalb primär in den Aufbau unserer Vertriebsstrukturen und das Vorantreiben von Pilotprojekten in der Lebensmittelindustrie fließen”, sagt Dr. Henriette Maaß, Gründerin und CEO von NanoStruct.

„NanoStruct ist ein tolles Beispiel für eine gelungene Uni-Ausgründung. Die Plattform-Technologie ist sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in weiteren Bereichen wie Wasserversorgung, Medizintechnologie oder Diagnostik anwendbar. Zeitaufwändige Analyseprozesse in diesen sensiblen Anwendungsfeldern werden mit der disruptiven NanoStruct-Technologie deutlich schneller und effizienter und liefern zugleich zuverlässigere Ergebnisse, wie Pilotkunden bestätigen. Gerade vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender regulatorischer Anforderungen an Hygiene und gesundheitliche Unbedenklichkeit in verschiedenen Bereichen schafft die NanoStruct-Plattform einen klaren Mehrwert für Unternehmen. In Kombination mit einem starken Gründerteam mit fundierter fachlicher Expertise verfügt NanoStruct damit über beste Voraussetzungen, sich in einem Wachstumsmarkt ideal zu positionieren und ist ein spannendes Investment in Würzburg für uns“, sagt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital.

Bild: Das Team von NanoStruct, v.l.n.r.: Enno Schatz (CTO), Kai Leibfried (CFO) und Henriette Maaß (CEO). Copyright: NanoStruct GmbH

Quelle Schwartz Public Relations GmbH

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