Samstag, Juni 13, 2026
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Arrow Electronics und Ignite Next stärken Deep Tech

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Arrow Electronics stärkt Deep Tech Startups Bild Jörg Strughold Bildcredits Arrow Electronics

Arrow Electronics und Ignite Next stärken Deep Tech

Arrow Electronics und Ignite Next bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich Deep Tech Innovation aus. Gemeinsam wollen beide Partner europäische Startups auf dem Weg vom ersten Prototyp bis zur Serienproduktion begleiten. Dadurch sollen neue Technologien schneller den Markt erreichen und zugleich bessere Wachstumschancen erhalten.

Arrow Electronics und Ignite Next geben strategische Zusammenarbeit bekannt

Skalierung von Deep Tech Innovation

Neu-Isenburg, 21. Mai 2026 – Arrow Electronics gab heute eine neue strategische Allianz mit Ignite Next bekannt, dem unabhängigen europäischen Scale-up-Programm für Deep-Tech-Innovationen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Startup-Unternehmen den Weg von neuen Ideen bis zum Markterfolg zu erleichtern. Gleichzeitig sollen junge Firmen schneller wachsen und einfacher skalieren.

Arrow Electronics erweitert Deep Tech Netzwerk

Durch die Teilnahme an dem Programm stärkt Arrow das unabhängige Netzwerk mit mehreren Partnern. Dazu gehören bereits Unternehmen wie Infineon, Intel und Synopsys. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf wichtigen Technologien. Dazu zählen Halbleiter, physische KI und moderne Computertechnik.

Arrow bringt strategisches Industrie Know-how und geschäftliche Erfahrung ein. Dadurch sollen Gründer den Übergang vom ersten Prototypen bis zur Serienproduktion besser meistern. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen Zugang zu einem starken Netzwerk und zusätzlicher Unterstützung. Außerdem sollen neue Ideen schneller in marktfähige Produkte umgesetzt werden.

Ignite Next unterstützt europäische Startups

Jörg Strughold, Chief Growth Officer von Arrow Electronics, sagte: „Die nächste Generation transformativer Technologien wird von Deep Tech Startups vorangetrieben, und diese benötigen einen soliden Weg hin zu einem entsprechenden Industrialisierungsgrad. Arrow bringt seine globale Reichweite und seine kommerzielle Kompetenz in die strategische Zusammenarbeit mit Ignite Next ein, um Innovatoren einen nahtlosen Übergang vom Prototyping zur Massenproduktion zu ermöglichen und so zukunftsweisenden europäischen Produktneuheiten zum Durchbruch auf der globalen Bühne zu verhelfen.“

Fokus auf KI und Halbleiter Technologien

Alois Eder, CTO und Mitbegründer von Ignite Next, sagte: „Wir haben Ignite Next mit dem Ziel gegründet, Europas vielversprechendsten Gründern fundierte und relevante Expertise zur Verfügung zu stellen. Die Beteiligung von Arrow Electronics ist eine eindrucksvolle Bestätigung unseres unabhängigen, auf mehreren Partnern basierenden Konzepts.“

Außerdem erklärte Eder: „Der Beitrag von Arrow ist von entscheidender Bedeutung. Durch geschäftliches Know-how, Kompetenzen im Bereich Prototyping und Fachwissen beim Übergang zur Serienproduktion können wir die technologische Bandbreite unseres Netzwerks erweitern. Gleichzeitig bieten wir einen tieferen Marktzugang und verbessern die Erfolgsaussichten unserer Gründer.“

Deep Tech Innovation soll schneller wachsen

Die strategische Zusammenarbeit soll vor allem Deep Tech Startups in Europa stärken. Gleichzeitig wollen Arrow Electronics und Ignite Next den Zugang zu Industrie Know-how, Produktion und internationalen Netzwerken verbessern. Dadurch sollen junge Unternehmen schneller wachsen und einfacher skalieren. Zudem wollen beide Partner neue Chancen für europäische Innovationen schaffen.

Weitere Informationen zu Arrow Electronics gibt es unter https://www.arrow.com

Bild Jörg Strughold Bildcredits Arrow Electronics

Quelle Arrow Electronics

NRW.BANK stärkt Venture Capital für Tech Start-ups

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NRW.BANK stärkt Tech Start-ups Bild Image by Gerd Altmann from Pixabay

NRW.BANK stärkt Venture Capital für Tech Start-ups

Die NRW.BANK baut ihr Engagement im Venture-Capital-Markt weiter aus und investiert zehn Millionen Euro in den zweiten Fonds von neoteq ventures. Damit will die Förderbank technologieorientierte Start-ups im Rheinland gezielt stärken und den Zugang zu Frühphasenkapital verbessern.

NRW.BANK stärkt Tech-Start-ups im Rheinland

10 Millionen Euro für zweiten Fonds von neoteq ventures

Die NRW.BANK investiert 10 Millionen Euro in den zweiten Fonds des Kölner Venture-Capital-Investors neoteq ventures. Beim aktuellen First Closing hat der Fonds mehr als 25 Millionen Euro für technologieorientierte Start-ups insbesondere aus dem Rheinland eingesammelt. Weitere Ankerinvestoren neben der NRW.BANK sind unter anderem die Kreissparkasse Köln und die Sparkasse KölnBonn.

„Technologieorientierte Gründungen entwickeln Lösungen für morgen – wir unterstützen sie mit Kapital, Erfahrung und einem starken Netzwerk“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit unserem erneuten Engagement stärken wir das erfahrene Team von neoteq ventures und stellen sicher, dass Gründerinnen und Gründer im Rheinland aktiv unterstützt werden.“

NRW.BANK unterstützt junge Tech Unternehmen

Der zweite Fonds von neoteq ventures knüpft an die Strategie der ersten Fondsgeneration an. Der Fokus liegt auf Start-ups in der Frühphase von Pre-Seed bis Series A. Im Mittelpunkt stehen technologieoffene Geschäftsmodelle, die flexibel auf neue Entwicklungen reagieren können – besonders auf Künstliche Intelligenz und schnelle Marktveränderungen.

Das Fondsmanagement übernehmen erneut die beiden Founding Partner von neoteq ventures, B.J. Park und Simon Schneider. Beide haben zusammen mehr als 25 Jahre Venture-Capital-Erfahrung und sind sehr gut in der nationalen und internationalen Start-up-Community vernetzt.

Venture Capital Fonds setzt auf KI und Innovation

Der Startzeitpunkt des neuen Fonds ist aus Sicht der beiden optimal. „Wir erleben gerade mit KI, wie schnell es möglich ist, ganze Branchen grundlegend zu verändern“, führt B.J. Park aus.

„Daraus ergeben sich für Gründerteams unglaublich spannende Möglichkeiten, in wenigen Jahren neue Tech-Unternehmen aufzubauen. Und genau hier wollen wir als Investor unterstützen“, ergänzt Simon Schneider.

Rheinland bleibt wichtiger Standort für Start-ups

Kapital für junge Technologieunternehmen

Der erste Fonds von neoteq ventures umfasst 17 Portfolio-Unternehmen, von denen rund 80 Prozent aus dem Rheinland stammen. Zu den Portfolio-Unternehmen zählen unter anderem Jumingo aus Köln, Detechgene aus Köln, Innovative Robot Delivery aus Bonn und OMMM aus Leverkusen.

Der zweite Fonds soll im April 2027 final schließen. Bis Frühjahr nächsten Jahres können weitere Investoren einsteigen. Zielgröße ist ein Final Closing von ca. 50 Millionen Euro.

Weitere Informationen zur NRW.BANK gibt es unter https://www.nrwbank.de. Informationen zu neoteq ventures finden Interessierte unter https://www.neoteq.vc.

NRW.BANK baut Engagement im Frühphasenkapital aus

Kontinuität im Venture-Capital-Markt

Mit dem Investment baut die NRW.BANK ihr Engagement in Regionalfonds weiter aus. Damit ermöglicht die Förderbank jungen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen kontinuierlichen Zugang zu Frühphasenkapital und verfolgt gleichzeitig das Ziel, private Investierende für den Markt zu gewinnen.

Neben den Ankerinvestoren NRW.BANK, Kreissparkasse Köln und Sparkasse KölnBonn beteiligen sich Corporates, Family Offices und Privatinvestoren am Fonds. Der hohe Anteil an Bestandsinvestoren unterstreicht das Vertrauen in die Performance und den Ansatz von neoteq ventures.

Bild Image by Gerd Altmann from Pixabay

Quelle NRW.BANK

UV Energy bringt KI und Solarenergie für Unternehmen zusammen

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UV Energy entwickelt Solar Carports Bild Installation von drei Solarcarports in Böblingen @ UV Energy

UV Energy bringt KI und Solarenergie für Unternehmen zusammen

Das GreenTech Startup UV Energy aus Böblingen entwickelt Lösungen für Parkplatz Photovoltaik und setzt dabei auf KI gestützte Planung. Unternehmen sollen dadurch schneller und einfacher eigene Solarkraftwerke nutzen können. Gleichzeitig will das Unternehmen die Energiewende im Mittelstand voranbringen und Stromkosten langfristig senken.

Böblingen zeichnet „Gründer des Monats“ aus – UV Energy verbindet Solarenergie, KI und Innovationsimpulse

Eine große Fläche – beispielsweise einen Firmenparkplatz – binnen weniger Tage mit Solarkraftwerken überdachen. Geplant per KI, schnell installiert und ohne Tiefbau. Was nach Zukunft klingt, ist bereits Realität.

Das GreenTech Startup erhielt dafür bereits Anerkennung von Umweltministerin Thekla Walker als Vorzeigeprojekt. Jetzt zeichnete die Stadt Böblingen Steffen Theurer, CEO des Unternehmens, als Gründer des Monats Mai aus.

Dezentrale Energieerzeugung gehört zu den wichtigsten Themen für den Mittelstand. Steigende Stromkosten, höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit und die regionale Stromlücke betreffen Unternehmen vieler Branchen. Das Unternehmen zeigt dafür einen konkreten Lösungsweg und bietet verschiedene Modelle vom Kauf bis zum Stromliefervertrag, dem sogenannten PPA.

Weitere Informationen zur Energiewende und zu Photovoltaik Lösungen für Unternehmen finden Interessierte beispielsweise beim Umweltbundesamt unter https://www.umweltbundesamt.de sowie auf der offiziellen Webseite des Unternehmens unter https://uv-energy.de.

Gründer Steffen Theurer erhielt die Auszeichnung am gestrigen Mittwoch aus den Händen von Landrat Roland Bernhard und Dominic Schaudt, Leiter des Liegenschafts und Wirtschaftsförderungsamts der Stadt Böblingen, im AI xpress Startup Zentrum Böblingen.

UV Energy vereinfacht Solarplanung mit KI

„Unser Bestreben ist es, den Unternehmenskunden die Entscheidung für ein Solarkraftwerk so einfach wie möglich zu machen. Unsere Software benötigt lediglich die Information über den Standort. Danach verknüpft sie diese automatisch mit geografischen und meteorologischen Daten sowie Satellitenbildern. Dann ermittelt das System autonom, wie viel Fläche überdacht werden kann und was diese erwirtschaften wird. So haben wir binnen Minuten ein Angebot, eine potenzielle Planung und eine Wirtschaftlichkeitsanalyse auf Knopfdruck“, fasst Steffen Theurer zusammen.

Das Unternehmen bietet eine Lösung für die Energiewende. Die Idee folgt einem klaren Ansatz: Energie dort erzeugen, wo sie benötigt wird. Wo viel Energie gebraucht wird, gibt es oft auch Parkplätze. Dort arbeiten, leben oder einkaufen Menschen. Diese versiegelten Flächen für die Energieerzeugung zu nutzen und gleichzeitig die Stromnetze zu entlasten, liegt deshalb nahe.

Außerdem ergänzt das Startup diesen Ansatz mit dem Ziel, bestehende Parkplätze mit möglichst geringem Aufwand mit Photovoltaik auszustatten.

UV Energy setzt auf Parkplatz Photovoltaik

Vor Kurzem gab das Unternehmen den erfolgreichen Start seines ersten PPA Projekts im sogenannten Utility Modell bekannt. Dabei übernimmt das Startup die Investition in Hardware und Installation. Der Kunde verpflichtet sich im Gegenzug über ein PPA, den Strom zu einem festen Preis abzunehmen.

Dadurch eignet sich die Lösung auch für Unternehmen mit geringem Budget. Gleichzeitig können diese ihren Firmenparkplatz mit Solarkraftwerken überdachen und günstigen Strom beziehen.

Mit dem ebenfalls in Böblingen ansässigen Hightech Unternehmen Synapticon unterschrieb das Startup inzwischen eine solche Vereinbarung.

UV Energy präsentiert neue Lösungen auf der INTERSOLAR

Auf der Fachmesse INTERSOLAR, die Ende Juni in München stattfindet, wird das Unternehmen neue Lösungen und Partner vorstellen.

KI Plattform

Die Software Plattform UV 360° analysiert Flächen per Satellit, um innerhalb weniger Minuten Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Parkplatz Photovoltaik zu erstellen. Die Plattform arbeitet nun vollautomatisiert mit 100 Prozent Genauigkeit. Außerdem laufen Netzanfragen und Bauplanungen inzwischen teilautomatisiert. Angebote verschickt das System ebenfalls vollautomatisch.

Produkt Pipeline

Das Startup treibt die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen voran. Dazu zählen Angebote für Unternehmen aus Einzelhandel und Logistik. Zusätzlich entwickelt das Team autarke und netzunabhängige Energieversorgungslösungen für Flughäfen, die Bahn, Baustellen, kommunale Versorger und Krankenhäuser.

Mehr zur Fachmesse INTERSOLAR gibt es unter https://www.intersolar.de.

UV Energy erweitert Angebot für Ladeinfrastruktur

Pulsatrix begleitet das Unternehmen als neuer offizieller Partner für Ladeinfrastruktur Lösungen. Künftig wollen beide Unternehmen ein gemeinsames Produkt für halböffentliches Laden anbieten. Dieses Produkt kombinieren die Partner direkt mit den Carports.

Auf der Messe zeigt das Startup auf der Freifläche das fertige Pulsatrix Produkt sowie die zugehörige Web Oberfläche. Der Vorteil für Nutzer liegt in der komplett vorinstallierten Infrastruktur ohne zusätzlichen Aufwand.

Bild Installation von drei Solarcarports in Böblingen @ UV Energy

Quelle tech2com UG (haftungsbeschränkt)

The Green Deal bringt grüne Startups auf YouTube

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The Green Deal startet auf YouTube Der entscheidende Moment: Das Startup Phaeosynt um Mitgründerin Stephanie Pfeil-Coenen (Mitte) präsentiert in der neuen YouTube-Show The Green Deal den von ihnen entwickelten ersten veganen Schwangerschaftstest. © Melanie Vogelpohl/DBU

Mit The Green Deal startet eine neue YouTube Show, die grüne Startups und bekannte Influencer zusammenbringt. Statt klassischer Investments stehen Reichweite, Kooperationen und nachhaltige Ideen im Mittelpunkt. Dadurch sollen junge Unternehmen mehr Aufmerksamkeit erhalten und neue Zielgruppen erreichen.

Neue Startup-Show: Grüne Firmen wollen Influencer begeistern

DBU fördert YouTube-Projekt mit rund 90.000 Euro

Osnabrück/Berlin. Regelmäßig suchen junge Unternehmen in der Fernsehsendung Höhle der Löwen vor einem Millionenpublikum finanzkräftige Investoren. Ein ähnliches Konzept startet nun auch für grüne Startups. Dabei sitzen bekannte deutsche Internet Persönlichkeiten in der Jury. Statt um finanzielle Unterstützung werben die Firmen bei The Green Deal um Reichweite und Kooperationen. Morgen startet die erste Folge auf der Video Plattform YouTube. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, kurz DBU, unterstützt das Projekt mit rund 90.000 Euro. Außerdem nehmen mehrere von der DBU geförderte Startups teil.

The Green Deal bringt grüne Startups und Influencer zusammen

Neues YouTube Format mit bekannten Gesichtern aus der Influencer Szene

Grüne Startups stärken laut DBU Generalsekretär Alexander Bonde die Wirtschaftskraft von Branchen mit grünen Technologien, auch GreenTech genannt. Dieser Industriezweig ist für Deutschland eine Erfolgsgeschichte. „Seit 2010 hat der Sektor die Bruttowertschöpfung jedes Jahr um rund fünf Prozent gesteigert und stellt mehr als acht Prozent der Exporte“, so Bonde. Das zeigt der Green Tech Atlas 2025 des Umweltbundesamts.

Damit nachhaltige Ideen bekannter werden, entwickelte die Berliner Produktionsfirma Quintus Studios die YouTube Sendung The Green Deal. Showrunner Philipp Lippert erklärt das Konzept so: „Die Startups wollen mit ihren Ideen die in der Jury sitzenden Influencerinnen und Influencer begeistern. Das sind bekannte Persönlichkeiten mit großer Reichweite und vielen Followern in den sozialen Medien. Gegen eine prozentuale Beteiligung am Umsatz unterstützen sie die jungen Firmen mit gemeinsamen Veröffentlichungen in den sozialen Medien.“

The Green Deal setzt auf Reichweite für nachhaltige Ideen

Mediale Bekanntheit als zusätzliche Währung für den Erfolg

Die erste Staffel umfasst laut Lippert drei Folgen mit jeweils 45 bis 60 Minuten Länge. „Pro Folge präsentieren vier bis fünf Startups ihre Ideen einer wechselnden Jury aus drei bekannten deutschsprachigen Influencerinnen und Influencern“, so Lippert.

Wenn ein Jurymitglied überzeugt ist, kann daraus eine Zusammenarbeit mit dem Startup entstehen. Lippert erklärt außerdem: „Für den Erfolg der Startups ist Reichweite in den sozialen Medien heute ebenso wichtig wie finanzielle Investitionen.“

Der Umfang der Zusammenarbeit bleibt offen. „Von einzelnen gemeinsamen Veröffentlichungen bis hin zu langfristigen Kooperationen ist vieles möglich. Entscheidend ist, worauf sich Influencer und Startup gemeinsam einigen“, sagt Lippert.

Magda Stefely moderiert die erste Staffel der Show. Die Österreicherin arbeitet als Journalistin unter anderem für ARD und ZDF. Außerdem entwickelt sie neue Medienformate und arbeitet als Moderatorin.

In der Jury sitzen laut Lippert unter anderem der Wissenschafts Influencer Cedric Engels, bekannt als Doktor Whatson, die Standup Komikerin Saskia Fröhlich, die Schauspielerin und Podcasterin Marie Nasemann sowie der Politik Influencer Alexander Prinz, bekannt als Der dunkle Parabelritter.

Die acht Jurymitglieder erreichen laut Lippert zusammen mehrere Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer auf verschiedenen Plattformen der sozialen Medien.

DBU geförderte Startups treten bei The Green Deal an

YouTube Show: DBU geförderte Startups nehmen teil

Auch mehrere von der DBU geförderte Unternehmen treten bei The Green Deal an. Das Hannoveraner Startup Phaeosynt präsentiert in der Sendung den ersten veganen Schwangerschaftstest. Dabei ersetzt das Team die üblichen tierischen Antikörper durch Alternativen auf Algenbasis. Das Unternehmen vertreibt das Produkt unter dem Namen Hey Mela.

Auch die Firma Fainin stellt ihre digitale Plattform zum sicheren Verleihen, Vermieten und Teilen von Alltagsgegenständen in der Nachbarschaft vor. Dazu gehören Werkzeuge, Technik oder Fahrräder. Dadurch sollen übermäßiger Konsum und unnötige Entsorgung verringert werden. Beide Unternehmen waren bereits Teil des DBU Green Startup Programms.

Außerdem tritt die Firma Moot aus Berlin bei The Green Deal an. Das Unternehmen produziert Kleidung vollständig aus entsorgten Textilien. Auch Moot erhielt in der Vergangenheit Unterstützung von der DBU.

Lippert erklärt: „Uns begeistert vor allem die große Themenvielfalt der Startups. Es haben sich deutlich mehr Unternehmen beworben, als wir in der ersten Staffel zeigen können. Trotzdem freuen wir uns weiterhin über neue Anmeldungen für unsere Warteliste.“

Vor der Teilnahme prüften die Ecosign Akademie für nachhaltiges Design und das Impact Hub Berlin die teilnehmenden Startups auf Nachhaltigkeit und die Eignung ihrer Geschäftsmodelle. Das erklärt die zuständige DBU Referentin Melanie Vogelpohl.

The Green Deal will neue Zielgruppen für Nachhaltigkeit begeistern

Niedrigschwellige Lösungen motivieren zum Umweltschutz

Das neue Format bringt laut Vogelpohl frische Impulse für die Kommunikation rund um Nachhaltigkeit. „The Green Deal ist eine vielversprechende Mischung aus Bildung und Unterhaltung.“

Außerdem könnten Influencer und Format neue Zielgruppen für nachhaltige Ideen und Lösungen begeistern. Vogelpohl erklärt weiter: „Die Startup Show zeigt konkrete Möglichkeiten für den Umweltschutz. Dadurch kann sie Menschen motivieren, sich stärker für gesunde Gewässer, saubere Luft und gute Böden einzusetzen.“

Bild Der entscheidende Moment: Das Startup Phaeosynt um Mitgründerin Stephanie Pfeil-Coenen (Mitte) präsentiert in der neuen YouTube-Show The Green Deal den von ihnen entwickelten ersten veganen Schwangerschaftstest. © Melanie Vogelpohl/DBU

Quelle Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Digitale Unternehmensgründung gewinnt in Europa an Bedeutung

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Digitale Unternehmensgründung in Europa Liina Vahtras, Managing Director e-Residency-Programms / Bildrechte: e-Residency

Digitale Unternehmensgründung gewinnt in Europa an Bedeutung

Die digitale Unternehmensgründung wird für viele Gründerinnen und Gründer in Deutschland immer wichtiger. Eine aktuelle Studie von Civey im Auftrag von e-Residency of Estonia zeigt, dass viele Menschen wegen bürokratischer Hürden sogar eine Gründung in einem anderen EU Land in Betracht ziehen.

Civey-Studie im Auftrag von e-Residency of Estonia

Zwei Drittel der Gründungswilligen in Deutschland würden ihr Unternehmen in einem anderen EU-Land gründen

Bürokratie ist das größte Gründungshemmnis – Mehrheit wünscht sich vollständig digitale Prozesse

Tallinn/Berlin, 21. Mai 2026. Bürokratische Hürden sind das größte Hindernis für Menschen in Deutschland auf dem Weg zum eigenen Unternehmen – noch vor dem finanziellen Risiko. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von e-Residency of Estonia. Befragt wurden 1.500 Personen in Deutschland, die konkret planen, in den kommenden zwei Jahren ein Unternehmen zu gründen oder dies ernsthaft in Erwägung ziehen.

Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild. Die Mehrheit der Befragten wünscht sich digitale und einfache Gründungsprozesse. Gleichzeitig sind viele Menschen bereit, dafür auch über nationale Grenzen hinaus zu denken.

Digitale Unternehmensgründung soll Bürokratie verringern

Bürokratie schlägt Finanzrisiko als größtes Gründungshemmnis

Auf die Frage, welche Aspekte sie derzeit am meisten von einer Unternehmensgründung abhalten, nennen 35,6 Prozent der Befragten bürokratische Hürden als entscheidenden Faktor. Damit liegt Bürokratie noch vor dem finanziellen Risiko mit 33,3 Prozent.

Weitere Hemmnisse sind fehlende Zeit durch private Verpflichtungen mit 12,8 Prozent, eine fehlende Geschäftsidee mit 12,1 Prozent sowie mangelnde Erfahrung mit 11,8 Prozent. Rund jeder Fünfte mit 22,3 Prozent sieht aktuell keine der genannten Hürden.

Digitale Unternehmensgründung wird für Gründer wichtiger

Zwei Drittel wollen vollständig digital gründen

65,5 Prozent der gründungswilligen Befragten halten es für wichtig, ein Unternehmen vollständig digital und ohne physische Behördentermine gründen zu können. Nur knapp 30 Prozent stufen dies als weniger oder gar nicht wichtig ein.

Das Signal ist deutlich. Digitale Prozesse gelten für eine klare Mehrheit nicht mehr als Zusatz, sondern als wichtige Grundlage moderner Gründungsbedingungen.

Studie zeigt hohe Offenheit für digitale Gründung im EU Ausland

Knapp 70 Prozent offen für Gründung in einem anderen EU-Land

Das vielleicht bemerkenswerteste Ergebnis der Studie: 68,7 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ihr Unternehmen in einem anderen europäischen Land zu gründen – vollständig digital und ohne ihren Wohnsitz in Deutschland aufzugeben. Nur 26,7 Prozent schließen dies aus.

Diese Zahl zeigt, dass viele potenzielle Gründerinnen und Gründer die Standortwahl zunehmend funktional betrachten. Nicht die nationale Zugehörigkeit entscheidet, sondern die Qualität der Rahmenbedingungen.

EU Inc soll digitale Unternehmensgründung erleichtern

Ergebnisse im Kontext der EU-Inc.-Debatte

Die Studienergebnisse erscheinen in einer Zeit, in der auf europäischer Ebene intensiv über eine optionale und EU weit einheitliche Unternehmensform diskutiert wird. Am 18. März 2026 hat die Europäische Kommission ihren Legislativvorschlag für EU Inc. vorgestellt. Die einheitliche europäische Rechtsform soll vollständig digitale Gründungen innerhalb von 48 Stunden ermöglichen und zentrale Regeln für Start ups europaweit vereinheitlichen.

Die Civey Daten zeigen, dass diese Reformansätze auf eine reale und messbare Nachfrage unter gründungswilligen Menschen in Deutschland treffen.

e-Residency zeigt Wege für digitale Unternehmensgründung

Estland hat mit e-Residency bereits seit 2014 eine digitale Infrastruktur aufgebaut, die vieles von dem operativ umsetzt, was EU Inc. als Ziel formuliert. Dazu zählen vollständig digitale Unternehmensgründungen, grenzüberschreitende Nutzungsmöglichkeiten und schnelle Prozesse innerhalb weniger Stunden. Über 41.000 Unternehmen wurden so von Gründerinnen und Gründern aus 185 Ländern gegründet.

+++ Weitere Einordnungen sowie zusätzliche Hintergrundinformationen zur EU-Inc.-Debatte finden Sie hier. +++

„Wenn mehr als zwei Drittel der Gründungswilligen in Deutschland offen dafür sind, ihr Unternehmen in einem anderen EU-Land zu gründen, signalisiert das einen grundlegenden Wandel: Unternehmer:innen wählen einen Unternehmensstandort nicht mehr aus Gewohnheit, sondern sind bereit, digital fortschrittliche Alternativen zu suchen, die für sie funktionieren. Estland bietet genau das: eine schnelle, einfache und vollständig digitale Unternehmensgründung, ein transparentes regulatorisches Umfeld und ein florierendes Start-up-Ökosystem – alles remote zugänglich. Deutschland ist unser am schnellsten wachsender Markt. Die Anträge stiegen 2025 um 49 Prozent. Das zeigt: Die Nachfrage ist da – und sie wächst stetig“, sagt Mats Kuuskemaa, Country Manager DACH & Polen bei e-Residency.

„Die grenzüberschreitende Infrastruktur für Unternehmensgründungen, die die EU Inc. anstrebt, funktioniert in Estland bereits seit über einem Jahrzehnt. Die Hälfte der e-Residents kommt aus der EU, und bereits knapp die Hälfte aller estnischen Start-ups hat einen e-Residenten an Bord. Wir begrüßen die EU Inc. als Bestätigung des von Estland eingeschlagenen Weges und als Chance, das estnische Modell als funktionierendes Vorbild zu präsentieren, das digitales Unternehmertum zum europäischen Standard machen kann“, sagt Liina Vahtras, Managing Director des e-Residency-Programms.

Digitale Unternehmensgründung gewinnt auch für deutsche Gründer an Bedeutung

Über e-Residency

Das estnische e-Residency-Programm startete Ende 2014 mit dem Ziel, ausländischen Staatsangehörigen einen sicheren Zugang zu den elektronischen Behördendiensten Estlands zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das Programm grenzüberschreitendes Unternehmertum fördern und zusätzliche Einnahmen für den Staatshaushalt schaffen.

Für Gründer bedeutet dies, dass sie ein Unternehmen in Estland remote aufbauen und führen können. Seit dem Start des Programms im Jahr 2014 haben mehr als 140.000 Personen aus 185 Ländern den e-residenten Status erhalten und zusammen etwa 41.000 Firmen gegründet. Bis heute haben mehr als 8.600 deutsche e-residenten fast 3.000 Firmen mit e-Residency gegründet. https://www.e-resident.gov.ee/de/

Studie untersucht digitale Unternehmensgründung in Deutschland

Über die Studie

Die Umfrage führte das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag von e-Residency of Estonia durch. Befragt wurden 1.500 Personen in Deutschland, die planen, in den nächsten 24 Monaten ein Unternehmen zu gründen oder dies ernsthaft in Erwägung ziehen.

Der Befragungszeitraum lief vom 31. März bis 17. April 2026. Der statistische Fehler liegt bei rund 5 Prozent. Mehrfachantworten waren bei der Frage zu Gründungshemmnissen möglich.

Bild Liina Vahtras, Managing Director e-Residency-Programms / Bildrechte: e-Residency

Quelle Agentur Frau Wenk +++ GmbH

EnBW Strom FlexBonus erleichtert Laden zuhause und unterwegs

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EnBW Strom FlexBonus für E Autos Bild Verlässlichkeit und Planbarkeit aus einer Hand: Das vernetzte Angebot der EnBW für Privatkund*innen wächst weiter. Der neue Stromtarif EnBW Strom FlexBonus ist für Haushalte mit E-Auto ohne Smart Meter. (Bild: EnBW)

EnBW Strom FlexBonus erleichtert Laden zuhause und unterwegs

Die EnBW erweitert ihr Angebot für Haushalte mit E Auto und setzt dabei auf intelligente Stromtarife, transparente Ladepreise und digitale Lösungen. Mit EnBW Strom FlexBonus sollen Kund*innen ihre Stromkosten einfacher steuern und gleichzeitig zuhause sowie unterwegs günstiger laden können.

Stromkosten zuhause und unterwegs im Blick: EnBW erweitert Angebot für Haushalte mit E-Auto

Neuer Haushaltsstromtarif für E-Autofahrer*innen / stabile Ladepreise unterwegs auf Niveau von Haushaltsstrom / neue Funktionen für EnBW Mavi / kostenloser Smart-Meter-Einbau

Karlsruhe. Viele Haushalte beschäftigen sich aktuell stärker mit der Frage, wie sie ihren Stromverbrauch besser planen und im Alltag gezielt steuern können. Dank der langfristigen Beschaffungsstrategie sind bestehende Stromverträge der EnBW weiterhin gegen kurzfristige, geopolitisch bedingte Preisschwankungen abgesichert. Intelligente Stromtarife bieten aber schon heute die Möglichkeit, Stromkosten zu reduzieren, indem Kund*innen ihren Stromverbrauch zeitlich verlagern. Deshalb erweitert die EnBW ab sofort ihr Angebot.

„Viele Haushalte möchten ihren Stromverbrauch transparenter nachvollziehen, Kosten reduzieren und gleichzeitig ihr E-Auto automatisch und intelligent laden. Mit dem neuen Tarif EnBW Strom FlexBonus bieten wir auch Haushalten ohne Smart Meter einen Übergang in die Nutzung von intelligenten Stromtarifen“, sagt Volker Bloch, Leiter Sales, Marketing und Operations bei der EnBW. „Wir vernetzen Stromtarif, E Mobilität und digitale Angebote so intelligent und einfach miteinander, dass unsere Kundinnen und Kunden ihre Kosten jederzeit im Blick haben und unter dem Strich Geld sparen können.“

EnBW mobility+ erleichtert das Laden unterwegs

Zuhause und unterwegs laden mit EnBW

Das Laden zuhause ergänzt die EnBW mit Ladetarifen für das Laden unterwegs. „Wir machen E-Autofahrer*innen ein Angebot: mit EnBW mobility+ ab 35 Cent pro Kilowattstunde an öffentlich zugänglichen Ladestationen der EnBW laden“, sagt Martin Roemheld, verantwortlich für die E Mobilität bei der EnBW.

Der Preis von 35 Cent pro Kilowattstunde gilt für alle, die sowohl einen EnBW Strom oder Gasvertrag als auch den EnBW mobility+ Ladetarif L nutzen. Roemheld erklärt weiter: „Mit diesem Preis liegen wir annähernd bei dem Preis, den Kund*innen an der heimischen Wallbox bezahlen. Der Preis ist transparent, stabil und gilt an mehr als 8.000 Schnellladepunkten der EnBW in ganz Deutschland.“

Parallel führt die EnBW neue Funktionen in ihrem Heim Energie Management System EnBW Mavi ein. Dazu zählen die Anbindung weiterer E Automodelle sowie eine erweiterte Schnittstelle zur EnBW mobility+ App. Kosten für Ladevorgänge an öffentlichen Ladepunkten sind künftig zusätzlich auch in der EnBW zuhause+ App sichtbar. Dadurch sehen Nutzer*innen Kosten und Details zu einzelnen Ladevorgängen zuhause und unterwegs künftig in einer App.

EnBW Strom FlexBonus unterstützt intelligentes Laden zuhause

Neuer Ökostromtarif für Haushalte mit E-Auto

Mehr als zwei Millionen zugelassene E Autos gibt es aktuell laut Kraftfahrt Bundesamt in Deutschland. Mit der steigenden Zahl der E Autos wächst auch die Bedeutung des Ladens zuhause. Kund*innen mit einem dynamischen oder zeitvariablen Stromtarif können mit EnBW Mavi bereits die Funktion „intelligentes Laden“ nutzen und dadurch automatisch sparen.

Auch der neue Tarif EnBW Strom FlexBonus, der für Haushalte ohne Smart Meter gedacht ist, setzt auf diese Funktion. Der Tarif kombiniert einen festen Strompreis mit einem Bonusmodell. Voraussetzung für den FlexBonus in Höhe von einmalig 100 Euro pro Jahr ist, dass Kund*innen ihr E Auto mit EnBW Mavi verbinden und die Funktion „intelligentes Laden“ aktivieren.

Werden mindestens zwei Ladevorgänge pro Monat über EnBW Mavi gesteuert, sparen Kund*innen Geld. Der Bonus wird automatisch mit der ersten Jahresrechnung gutgeschrieben. Gleichzeitig verlagert das System das Laden automatisiert in passende Zeitfenster und berücksichtigt dabei die PV Erzeugung oder einen gewünschten Mindestladestand des Akkus.

Smart Meter schaffen die Grundlage für flexible Stromkosten

Smart Meter als Grundlage für intelligente Stromnutzung

Wer seinen Stromverbrauch flexibel in günstige Zeiten verlagert, kann mit intelligenten Tarifen seine Kosten aktiv steuern und sparen. Gerade in Zeiten mit stark schwankenden Strompreisen ist das interessant. Voraussetzung dafür ist ein Smart Meter, also ein intelligenter Stromzähler.

Die EnBW bietet bei ihren dynamischen und zeitvariablen Tarifen den benötigten Smart Meter inklusive kostenlosem Einbau an. Dadurch können Kund*innen einfach auf intelligente Stromtarife umsteigen.

Bild Verlässlichkeit und Planbarkeit aus einer Hand: Das vernetzte Angebot der EnBW für Privatkund*innen wächst weiter. Der neue Stromtarif EnBW Strom FlexBonus ist für Haushalte mit E-Auto ohne Smart Meter. (Bild: EnBW)

Quelle EnBW Energie Baden-Württemberg AG

rayne disc bringt Schweizer Innovation in den Periodenalltag

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rayne disc aus der Schweiz vorgestellt

rayne disc bringt Schweizer Innovation in den Periodenalltag

Das Zürcher Startup rayne bringt mit der rayne disc eine neue Menstruationsdisc auf den Markt. Dabei verbindet das Unternehmen Schweizer Präzision mit Komfort, Design und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig soll das Produkt den Alltag einfacher und angenehmer machen.

rayne disc setzt auf Komfort und Design

Menstruationsprodukte standen jahrzehntelang vor allem für Funktion. Das Zürcher Startup rayne will das ändern und stellt die erste in der Schweiz entwickelte und gefertigte Menstruationsdisc vor. Bei der Entwicklung standen Komfort, Körpergefühl und Design im Mittelpunkt. Hinter der Marke steht Gründerin Ramona Schwarz. Sie überträgt ihre Erfahrung aus dem Lingerie Design erstmals auf ein Produkt, das bisher kaum aus einer körpernahen und ästhetischen Sicht gedacht wurde.

Mit der rayne disc verbindet das Startup patentierte Innovation, medizinisches Silikon und Schweizer Präzision. Gleichzeitig verfolgt rayne einen klaren Anspruch. Menstruationsprodukte sollen nicht nur funktionieren. Sie sollen sich gut anfühlen, leicht nutzbar sein und sich einfach in den Alltag einfügen.

„Bei rayne sind Design, Ästhetik und Nachhaltigkeit fest in unserer DNA verankert“, erklärt Gründerin Ramona Schwarz. „Wir entwickeln Produkte, die das Leben erleichtern, hohen Komfort bieten und zugleich die Umwelt schonen.“

rayne disc verbindet Erfahrung und Innovation

Vom Lingerie Design zur Perioden Revolution

Hinter rayne steht die Designerin Ramona Schwarz. Viele Jahre entwickelte sie im Bereich Lingerie Produkte, die direkt am Körper getragen werden. Dabei legte sie besonderen Wert auf Passform, Material und Tragekomfort. Dieses Wissen floss direkt in die Entwicklung der rayne disc ein.

„Komfort ist kein Zusatz, sondern die Grundlage jedes guten Produkts“, sagt Schwarz. Nach zwei Jahren Entwicklung, vielen Tests und zahlreichen Prototypen entstand eine Menstruationsdisc, die bekannte Schwächen anderer Produkte neu denkt und zugleich hochwertiges Design bietet.

Innovation mit Schweizer Präzision

Die rayne disc ist die erste Menstruationsdisc, die komplett in der Schweiz entsteht und gefertigt wird. Das Herzstück ist das patentierte Design mit integrierter Fingerlasche. Dadurch lässt sich die Disc einfach und intuitiv entfernen. Anders als bei klassischen Menstruationstassen entsteht kein Unterdruck. Deshalb eignet sich die rayne disc auch für Trägerinnen einer Spirale.

Das Unternehmen reinigt jede Disc vor dem Versand hygienisch und verpackt sie sicher. Dadurch ist das Produkt nach der Lieferung sofort einsatzbereit.

rayne disc als nachhaltige Alternative

Design trifft Nachhaltigkeit

Neben Komfort und Funktion spielt auch Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Der ökologische Fußabdruck klassischer Periodenprodukte ist hoch. Eine menstruierende Person nutzt im Laufe ihres Lebens durchschnittlich zwischen 10.000 und 17.000 Einwegprodukte wie Tampons oder Binden. Dadurch entsteht jedes Jahr viel Müll. Außerdem enthalten viele herkömmliche Produkte Kunststoffbestandteile, die sich nur langsam abbauen. 1

Die rayne disc setzt deshalb auf eine langlebige und wiederverwendbare Lösung mit deutlich geringerer Umweltbelastung. Mit einem Fassungsvermögen von 50 ml ersetzt sie fünf bis sieben herkömmliche Tampons und kann über Jahre genutzt werden.

Studien und Marktanalysen zeigen zudem, dass nachhaltige Produkte wie Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche in Deutschland immer wichtiger werden. 2 Gleichzeitig will rayne diesen Wandel aktiv vorantreiben und eine moderne Alternative zu klassischen Einwegprodukten bieten. 3

Vorteile der rayne disc im Überblick

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick

Die rayne disc bietet bis zu zwölf Stunden Schutz. Nutzerinnen müssen sie in dieser Zeit nicht wechseln, auch nicht beim Toilettengang. Außerdem ist sie frei von Schadstoffen, BPA und Latex. Das Unternehmen fertigt die Disc aus medizinischem Silikon.

Zusätzlich ergänzt der disc Cleaner das System sinnvoll. Dadurch wird Menstruation einfacher, hygienischer und alltagstauglicher.

Preise und Verfügbarkeit der rayne disc

Preis und Verfügbarkeit

● Die rayne disc ist für 45 Euro erhältlich.
● Der disc Cleaner kostet 14,90 Euro.
● Das Starter Kit mit rayne disc und disc Cleaner kostet 55 Euro.

Bild @ rayne

Quelle Contcept Communication GmbH

Community first. Mentessa und Mentimeter starten strategische Partnerschaft

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Leadership Circle stärkt Mentessa Zusammenarbeit Tina Ruseva @ Ammy Berent

Was für Menschen gilt, gilt auch für Unternehmen

Die Zukunft der Arbeit ist kollaborativ – und diese Partnerschaft lebt genau das vor.

München / Stockholm, 21. Mai 2026 Mentessa GmbH (München) und Mentimeter AB (Stockholm) gehen eine strategische Partnerschaft ein – mit Fokus auf den DACH-Raum. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen: Kooperation ist keine Methode, sondern Haltung – für Teams genauso wie für Unternehmen. Im Mittelpunkt steht der Ausbau der Leadership Circle Community, die Mentimeter in Deutschland als aktives Netzwerk rund um moderne Führung und inklusive Zusammenarbeit gegründet hat.

Gleiche Werte und gemeinsame Richtung

Mentessa und Mentimeter eint mehr als ein geteiltes Themenfeld. Beide Unternehmen glauben daran, dass die Arbeitswelt nur dann besser wird, wenn Menschen – und Unternehmen – aufhören, alles allein machen zu wollen. Mentessa hilft Organisationen dabei, Lernkulturen aufzubauen, in denen Mentoring und Zusammenarbeit gedeihen. Mentimeter gibt Menschen in Meetings und Workshops eine Stimme, unabhängig von Hierarchie oder Standort. Dass beide nun kooperieren, ist mehr als eine Partnerschaft – es ist eine gelebte Aussage.

Leadership Circle stärkt Mentessa Zusammenarbeit

„Organisationen verändern sich, wenn die richtigen Menschen ins Gespräch kommen. Dafür braucht es mutige Formate – und Führungskräfte, die sich trauen. Der Leadership Circle ist beides. Genau deshalb ist diese Partnerschaft so stimmig.“
Dr. Tina Ruseva, CEO Mentessa

„KI verändert, wie wir arbeiten. Aber was Menschen im Job wirklich brauchen, hat sich nicht verändert: gehört werden, echte Verbindung, sinnvolle Zusammenarbeit. Genau das treiben Mentessa und wir gemeinsam im DACH-Raum voran – und ich freue mich sehr darauf.“
Angela Wiesenmüller, Director DACH, Mentimeter

Leadership Circle stärkt aktive Community

Ein zentrales Element der Partnerschaft ist die Mitwirkung von Mentessa im Leadership Circle – Mentimeters Community für Führungskräfte und People Leader, die Arbeitskultur aktiv mitgestalten wollen. Die Events finden in Person und online statt, mit dem Fokus auf echtem Austausch statt einseitiger Beschallung. Das Ziel ist es, Zusammenarbeit zur neuen Normalität zu machen – für Teams, für Unternehmen, allgemein.

Titelbild Tina Ruseva @ Ammy Berent

Quelle : Mentessa GmbH

Was passiert mit Kindern, wenn das Smartphone nie Pause macht?

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OMNI-Bags: Smartphones an Schulen im Unterricht Joscha Tümmler Gründer OMNI-Bags

OMNI-Bags entwickelt verschließbare Handytaschen für Schulen, um Smartphones im Unterricht kontrollierbar zu machen und den Schulalltag ruhiger und konzentrierter zu gestalten

Wie ist OMNI BAGS entstanden und wer steht hinter der Idee?

Mein Name ist Joscha Tümmler und ich habe vor über 6 Jahren die IT-Consulting-Firma TOPFLOOR gegründet. In der Beratung arbeiten wir primär mit dem öffentlichen Sektor zusammen und stehen dadurch im engen Kontakt mit vielen öffentlichen Trägern und auch Schulen. In Gesprächen mit Vertretern von Schulen wurde uns immer wieder berichtet, welch ein großes Problem Handys im Schulalltag darstellen und wie schwierig es ist, dieses zu lösen. Im Kontext der vor kurzer Zeit neu aufflammenden Debatte über Handyverbote an Schulen habe ich mich gefragt, wie man die Problematik lösen kann, ohne noch mehr Streit und Unmut zwischen Schülern und Lehrkräften zu schaffen. Die zündende Idee kam mir durch ein Produkt einer amerikanischen Firma, welche verschließbare Taschen für den Live-Entertainment-Bereich anstelle von Stickern zur Abdeckung von Handykameras anbietet. Ich dachte mir, dass sich diese Lösung mit einigen Anpassungen auch auf Schulen anwenden lässt, und gründete OMNI-Bags.

Was hat Sie dazu motiviert, sich mit der Smartphone-Nutzung im Schulalltag zu beschäftigen?

Der Auslöser war die Kommunikation mit einigen öffentlichen Kunden von uns, die mediale Berichterstattung zu Handyverboten bzw. Handyregelungen in Schulen, sowie der Austausch mit Lehrer:innen und Eltern in meinem privaten Umfeld. Die Probleme schienen enorm und weitverbreitet zu sein. Alle haben sich beschwert, aber Lösungsvorschläge machte niemand. Ich dachte mir, anstatt sich nur aufzuregen, sollte man eine Lösung finden, die hilft, dem Thema zu begegnen und das Problem zu lösen. Dabei muss man Schülern zwar auf Augenhöhe begegnen, doch am Ende des Tages sind sie eben Kinder und Jugendliche, die sich nicht gerne sagen lassen, was sie tun oder lassen sollen, also muss man einen Kompromiss finden. Wenn wir mit OMNI-Bags einen Beitrag zur Verbesserung des Umgangs mit Smartphones und damit zur Verbesserung der Verhältnisse an Schulen leisten können, macht mich das sehr glücklich.

Welche Vision verfolgt OMNI BAGS für den Umgang mit digitalen Geräten in Schulen?

Smartphones sind zu einem fundamentalen Teil unserer Gesellschaft geworden und werden so schnell nicht wieder verschwinden. Wir müssen lernen, damit bewusst umzugehen. Ein reines Verbot löst das Problem nicht. Schüler werden immer versuchen, bestehende Systeme und Regeln zu testen und zu umgehen. Es muss aber eine Möglichkeit geben, einen klar geregelten und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones zu etablieren – ein bisschen muss man die Schüler zu ihrem Glück zwingen. Wir glauben, mit OMNI-Bags eine vielversprechende Kompromisslösung gefunden zu haben, auf die sich die Schüler einlassen – unsere Pilotprojekte laden derzeit diesbezüglich zu Optimismus ein.

Wie soll sich der Unterricht durch Lösungen wie die von OMNI BAGS konkret verbessern?

Ein zentrales Problem, das durch die übermäßige Nutzung von Handys entsteht, ist der unbewusste Griff zum Gerät sowie der gefühlte Zwang, ständig online sein zu müssen, um nichts zu verpassen. Heutzutage sind nahezu alle Schüler mit Smartphones aufgewachsen, bzw. wachsen mit diesen auf. Sie sind mit den Geräten extrem gekoppelt und verbringen einen Großteil ihrer Freizeit in ihnen, wodurch enorme Abhängigkeiten entstehen. Indem Schüler keinen Zugriff auf ihre privaten Handys auf dem Schulgelände haben, sind Störungen durch die Geräte von vornherein ausgeschlossen. Durch das Wegfallen der allzeit verfügbaren Ablenkungsquelle können Schüler nach und nach ihre Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne wieder verbessern und sich von Smartphones als primärer Unterhaltungsquelle emanzipieren.

An welche Zielgruppen richtet sich OMNI BAGS und wie reagieren Schulen auf Ihr Konzept?

OMNI-Bags richtet sich an alle Schulen, in denen Handys einen Faktor für Störung oder Täuschung darstellen können. Nach unserer Erfahrung aus Gesprächen mit mehreren Hundert Schulen gibt es eigentlich so gut wie keine Schule, bei der der Umgang der Schüler mit dem Handy kein Problem ist. Unsere ersten Pilotprojekte an Schulen laufen bereits vielversprechend: Während Verbote zuvor vor allem Streit auslösten, sind viele Schüler den OMNI-Bags gegenüber zu Beginn zumindest ein wenig aufgeschlossener – was vermutlich auch auf die Novelität des Konzepts und das Gefühl, Teil von etwas Neuem und Ungewöhnlichem zu sein, zurückzuführen ist. Bei konsequenter Adaption in Deutschland bietet sich sogar die Chance, den Umgang mit Handys an Schulen nachhaltig zu beeinflussen. So könnte man erreichen, ein richtiges Bewusstsein und eine Achtsamkeit für den Umgang mit Handys zu schaffen, welche für eine langfristige Linderung des Problems so wichtig sind – und heute noch weitestgehend fehlen.

Welche zentralen Probleme im Unterricht lösen Ihre verschließbaren Handytaschen?

Die Probleme, die durch Smartphones im Unterricht entstehen, wirken auf mehreren Ebenen. Unmittelbar spürbar ist die ständige Ablenkung: Sobald das Handy griffbereit ist, werden Schüler durch Benachrichtigungen oder den Drang nach dem nächsten Blick auf den Bildschirm aus ihrer Konzentration gerissen. Das führt zu Unruhe, einem höheren Geräuschpegel und wiederkehrenden Störungen, sodass sowohl Lehrkräfte als auch Schüler wertvolle Zeit verlieren.

Mindestens genauso schwer wiegen die Inhalte, mit denen die Schüler konfrontiert werden. Cybermobbing über Messenger-Gruppen oder soziale Medien, unerreichbare Schönheitsideale und gefährliche Social-Media-Trends gefährden Kinder und Jugendliche psychisch wie physisch. Betroffene haben oft Angst, in die Schule zu kommen, oder können sich nicht auf den Unterricht konzentrieren, und Lehrkräfte bemerken solche Dynamiken häufig erst, wenn sie sich bereits verfestigt haben.

Hinzu kommt, dass die ständige Smartphone-Nutzung nachweislich Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeitsspanne reduziert. Schon die bloße Anwesenheit eines Handys auf dem Tisch wirkt sich negativ auf die Leistungsfähigkeit aus. Indem die Geräte während des Schultags sicher verwahrt sind, entsteht ein ruhigeres Miteinander, und Schüler können ihre Konzentration nach und nach wieder aufbauen – eine Fähigkeit, die weit über die Schule hinaus von zentraler Bedeutung ist.

Was unterscheidet OMNI BAGS von anderen Ansätzen im Umgang mit Smartphones an Schulen?

Ansätze zur Reduzierung von Handy-Störungen im Schulalltag gibt es bereits, sie bringen jedoch oft neue Probleme mit sich. Ein striktes Handyverbot führt etwa häufig dazu, dass Schüler ihre Geräte heimlich weiter nutzen, das Problem wird dadurch meist nur verlagert. Außerdem zeigt der Alltag: Auch Bundesländer, welche ein offizielles Handyverbot haben, kämpfen mit den gleichen Problemen. Solche Handyverbote sind ein politisches Signal, welches die Schulen bei der Umsetzung letztlich alleine lässt. Die Wahrheit ist, dass Schulen Hilfe brauchen, um die Regeln in der Praxis auch angemessen umsetzen zu können. Auch das Einsammeln von Smartphones ist nicht ideal, da dabei schnell Unsicherheiten oder Verlustängste entstehen. Schließlich handelt es sich um persönliche und oft wertvolle Gegenstände.

Neben OMNI-Bags existiert bereits eine Handvoll ähnlicher Produkte auf dem Markt, welche das gleiche Problem zu lösen versuchen. Nach unserem jetzigen Kenntnisstand lassen sich deren Schlösser jedoch alle durch Öffner von Drittanbietern umgehen. OMNI-Bags setzt bei all diesen Problemen an: Die Geräte bleiben im Besitz der Schüler, werden jedoch sicher verwahrt. Der Öffnungsmechanismus kann ausschließlich von Lehrkräften oder autorisierten Aufsichtspersonen gesteuert werden. So entsteht eine klare, praktikable und vertrauenswürdige Lösung.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Lösung im Schulalltag praktikabel bleibt?

Wir haben unser Produkt bewusst so konzipiert, dass sich die Lösung ohne großen Aufwand in den Schulalltag integrieren lässt. Zu Beginn des Schultags legen die Schüler ihr Smartphone in die OMNI-Bag und behalten es weiterhin bei sich. Der anschließende Verschluss erfolgt schnell und unkompliziert durch die Schüler, sodass keine wertvolle Unterrichtszeit verloren geht. Ein zentraler Vorteil ist, dass die Geräte durchgehend im Besitz der Schüler bleiben. Dadurch werden organisatorischer Aufwand reduziert und typische Konflikte, wie sie bei Sammelboxen oder dem Einsammeln entstehen, vermieden. Gleichzeitig sind die Smartphones während des Unterrichts und in Prüfungssituationen zuverlässig unzugänglich.

Am Ende des Schultags werden die OMNI-Bags zentral durch die Lehrkraft geöffnet. Der integrierte Verschlussmechanismus stellt sicher, dass ausschließlich autorisierte Personen Zugriff haben. So entsteht eine einfache, sichere und alltagstaugliche Lösung, die sowohl Lehrkräfte entlastet als auch für klare Strukturen im Unterricht sorgt.

Mit welchen Herausforderungen waren Sie beim Aufbau von OMNI BAGS konfrontiert?

Das größte Problem liegt in den langen Entscheidungswegen für die Finanzierung der OMNI-Bags durch Bürokratie und fehlende Zuständigkeiten in Kommunen und Ländern, sowie fehlende Zugänglichkeit zu den richtigen Budgets. Deshalb ist ein Teil unserer Leistung auch die Beratung von Schulen im Hinblick auf die Finanzierungswege.

Welche nächsten Schritte plant OMNI BAGS für die Weiterentwicklung oder Expansion?

Wir wollten uns zunächst auf den deutschen und europäischen Markt fokussieren und sicherstellen, dass das Konzept trägt. Unser Ziel ist, dass jede Schule in Deutschland OMNI-Bags verwendet – so sehr sind wir von dem Konzept überzeugt.

Wie sehen Sie die Rolle von Smartphones im Unterricht in den kommenden Jahren?

Wie bereits zuvor angesprochen, werden Smartphones in den nächsten Jahren nicht verschwinden, im Gegenteil. Unser Leben wird immer vernetzter. Smartphones sind heute schon nicht mehr wegzudenken und werden künftig ein noch integralerer Bestandteil unseres Lebens sein. Wir sind keine Gegner von Handynutzung, Social Media, AI und Co. Im Gegenteil – wir sind ein IT-Consulting-Unternehmen und glauben, dass man das Problem rund ums Thema Handy zuallererst einmal regulieren muss, beziehungsweise ein Werkzeug liefern muss, um es zu regulieren. Dann sollte man in den nächsten Schritten einen kontrollierten und zeitgemäßen Umgang mit digitalen Technologien in den Unterrichtsalltag integrieren. AI, Social Media und Technologie allgemein sind Dinge, mit welchen Schüler sich in ihrem zukünftigen Lebens- und Berufsalltag allgegenwärtig konfrontiert sehen. Im derzeitigen Setting, welches durch Probleme, Konflikte und Chaos geprägt ist, ist ein solcher Umgang aber aktuell nicht zu gewährleisten.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben?

Löst ein Problem mit eurem Produkt/eurer Dienstleistung für eine klare Zielgruppe! Nur wenn das gegeben ist, habt ihr überhaupt eine Existenzgrundlage.

Geht ins Gespräch mit den Menschen, für die ihr glaubt, ein Problem zu lösen, und entwickelt im Austausch mit eurer Zielgruppe eure Lösung immer weiter.

Fokussiert euch auf eine Lösung, die gut funktioniert, und steckt da 100 % eures Fokus rein.

Titelbild @OMNI-Bags

Wir bedanken uns bei Joscha Tümmler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Was verrät ein Hoodie heute über die Stärke einer Marke?

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Sunday: Merchandise für Marken und Communitys Niels Vandecasteele

Sunday entwickelt Merchandise Lösungen für Marken, Communitys und modernes Employer Branding mit datenbasierten Kampagnen und globalen Prozessen

Wie entstand die Idee zu Sunday und warum wollten Sie Merchandise völlig neu denken?

Die Idee entstand vor zehn Jahren wegen einem Missverständnis bei einem Konzert. Ich sah einen DJ namens Audiophonic auflegen und war fest davon überzeugt, dass er ein weltweiter Superstar sein musste, weil jeder im Publikum seine T-Shirts trug. Wie sich herausstellte, war er gar kein Weltstar, sondern einfach nur unglaublich gut darin, Merchandise zu nutzen, um damit eine sichtbare Community aufzubauen. Dieser DJ wurde später der Mitgründer von Sunday. Die Erkenntnis, dass Merch meine Wahrnehmung so positiv beeinflussen und sofort ein Gefühl von Zugehörigkeit schaffen konnte, wurde schließlich zum Fundament von Sunday. Genau deshalb wollte ich die Branche neu denken: Weil Unternehmen Merchandise viel zu lange als Nebenprodukt und nicht als strategischen Marketingkanal behandelt haben.

Was hat Sie an der Wirkung von Merchandise und Markenwahrnehmung besonders fasziniert?

Es geht um die Macht der physischen Sichtbarkeit in einer digitalen Welt. Ich habe erlebt, wie durchdachter Merch die Wahrnehmung einer Marke verändern kann – von einem „Nice-to-have“ hin zu einem vollständig integrierten Markenerlebnis. Wenn Unternehmen verstehen, welche Kollektionen Menschen tatsächlich gerne tragen und nutzen, müssen sie nicht länger ins Blaue hinein entscheiden. Stattdessen können sie gezielt in Produkte investieren, die echtes Wachstumspotenzial haben. Es geht darum, wegzukommen von billigen Werbegeschenken und hin zu kuratierten Kollektionen, die so hochwertig sind, dass sie zu einem strategischen Hebel für die Marke werden. Am Ende werden physische Produkte so zu echten Wachstumsfaktoren mit klar messbarem ROI.

Welche Vision verfolgt Sunday heute im Bereich modernes Merchandise und Employer Branding?

Unsere Vision ist es, sich vom reinen Verkauf von T-Shirts hin zum Verkauf von „Kampagnen“ zu bewegen. Wir sind die Infrastruktur, die es einem Unternehmen ermöglicht, eine Onboarding-Kampagne oder eine Rekrutierungsinitiative ganz einfach durchzuführen. Wir rücken Merch in den Vordergrund und geben Unternehmen volle Transparenz über ihre Budgets und den Vertrieb.

Warum gewinnen physische Markenmomente aus Ihrer Sicht gerade wieder an Bedeutung?

In einer zunehmend digitalen Welt werden physische Berührungspunkte zur letzten greifbaren Verbindung zwischen einer Marke und einer Person. Hochwertige, aufmerksam ausgewählte physische Geschenke geben Menschen das Gefühl, etwas Besonderes zu sein – in einer Art und Weise, wie es digitale Interaktionen oft nicht schaffen.

Wie unterstützt Sunday Unternehmen dabei, Zugehörigkeit und Community sichtbar zu machen?

Wir bieten die führende Infrastruktur, um interne Unternehmenskultur in greifbare und wirkungsvolle Markenerlebnisse zu verwandeln. Unsere Plattform lässt sich über das gesamte Unternehmens-Ökosystem hinweg skalieren: Das reicht von Bitpanda, die automatisierte Workflows nutzen, um Mitarbeiterjubiläen zu feiern, über kuratierte „C-Level-Stores“ für hochkarätiges Networking, bis hin zur Unterstützung großer Events wie den Firmenläufen von Zalando. Durch die Strukturierung dieser Touchpoints helfen wir Unternehmen, Markenvertrauen und einen „Social Proof“ aufzubauen, den die Menschen auch gerne tragen.

Welche Erwartungen haben Unternehmen heute an hochwertiges Merchandise im Vergleich zu früher?

Die größte Veränderung in den letzten zwei Jahren liegt im Bereich der Effizienz. Vor zehn Jahren wollten Kunden noch 50 Muster sehen und mussten Stunden mit der Designstrategie verbringen. Heute wollen sie, dass das System die Arbeit für sie erledigt. Sie schätzen inzwischen vorgefertigte Vorlagen, Kontrolle und Geschwindigkeit mehr als einen langen, manuellen Designprozess. Außerdem erwarten sie Transparenz. CFOs wollen genau sehen, wohin das Budget fließt.

Sunday arbeitet inzwischen mit tausenden Unternehmen zusammen. Welche Entwicklungen beobachten Sie aktuell besonders stark?

Wir sehen einen starken Trend hin zur Nutzung von Daten anstelle von Bauchgefühl. Unternehmen nutzen unsere Plattform, um Engagement-Raten, Zufriedenheits-Feedback und sogar die Tragehäufigkeit zu erfassen. Wir sehen auch, dass Merch im Account-Based Marketing (ABM) hervorragende Ergebnisse erzielt. Cloudflare hat beispielsweise eine 35.000-Euro-Kampagne in 3 Millionen Euro abgeschlossenen Umsatz verwandelt.

Wie gelingt es Sunday, Merchandise von einem einfachen Giveaway zu einem strategischen Markeninstrument weiterzuentwickeln?

Durch Messbarkeit. Unsere Plattform erfasst die Markenimpressionen und quantifiziert den ROI. Wenn ein Brand Manager sieht, welche Kollektionen tatsächlich getragen werden, kann er datenbasierte Entscheidungen treffen.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen beim Aufbau einer international sichtbaren Merchandise Plattform?

Die größte Herausforderung ist nicht die Technologie selbst. Sondern die Tatsache, dass die meisten Unternehmen ihr Merchandise immer noch lokal organisieren – genau so, wie sie es seit Jahrzehnten tun.

Das hat funktioniert, als Merchandise noch unkompliziert war: ein paar Produkte, ein lokaler Lieferant, ein Event, ein Büro, ein Budget. Aber die Anforderungen haben sich geändert. Heute benötigen Unternehmen Merchandise für globales Onboarding, Events, Kundenkampagnen, Employer Branding, Partner-Aktivierungen, Lagerhaltung, Einzelversand, Reporting, Zoll, Bestandstransparenz und Markenkonsistenz über Ländergrenzen hinweg.

Die Komplexität ist gewachsen, doch in vielen Unternehmen bleibt der eigentliche Aufwand unsichtbar. Er versteckt sich in E-Mail-Verläufen, Excel-Dateien, Lagerräumen, lokalen Lieferantenbeziehungen, verstreuten Rechnungen, doppelten Bestellungen, ungenutzten Beständen und Teams, die dasselbe Problem in verschiedenen Märkten unabhängig voneinander lösen.

Ein großer Teil beim Aufbau einer international sichtbaren Plattform besteht deshalb darin, Unternehmen dabei zu helfen, diese Realität überhaupt sichtbar zu machen. Die ersten Gespräche drehen sich selten um Features. Es geht vielmehr darum zu verstehen, wie Merchandise aktuell verwaltet wird, wo versteckte Kosten entstehen, wie viel Zeit verloren geht und was möglich wird, wenn man Prozesse zentralisiert.

Early Adopter haben das bereits erkannt. Sie sehen Merchandise als strategischen Markenkanal, der Struktur, Sichtbarkeit und Skalierbarkeit braucht. Der Großteil des Marktes befindet sich jedoch noch in der Orientierungsphase.

Eine weitere Herausforderung ist, dass die Merchandise-Branche nach wie vor sehr stark auf den Produktpreis fixiert ist. Das Gespräch beginnt oft mit „Was kostet dieser Hoodie?“ statt mit „Wie hoch sind die Gesamtkosten für die Verwaltung des Merchandise im gesamten Unternehmen?“ oder „Welchen Ertrag bringt diese Kampagne?“.

Das ist der Wandel, den wir herbeiführen wollen: vom lokalen Produktkauf zum zentralisierten Merchandise-Management. Vom Stückpreis zum Gesamtwert. Von der verstreuten Abwicklung zu einer einzigen Plattform, auf der Unternehmen ihr Merchandise weltweit entwerfen, produzieren, lagern, versenden und messen können.

Was unterscheidet Sunday aus Ihrer Sicht von klassischen Merchandise oder Werbeartikelanbietern?

Wir decken den gesamten Lebenszyklus ab: Wir lagern die Artikel, übernehmen den weltweiten Versand zu Konditionen, die 50–60 % günstiger als der Standard sind, und bieten Tools wie „Redeem Links“ (Einlöselinks) an. So können Marken Geschenke an Kunden senden, die sie auf Events treffen, ohne physischen Bestand mit sich herumtragen zu müssen.

Welche nächsten Ziele und Entwicklungen stehen bei Sunday aktuell im Fokus?

Unser unmittelbares Ziel ist es, unseren Kunden den Übergang zu einem vollständig digitalen, kollaborativen Bestellprozess zu erleichtern. Damit holen wir den Merch aus dem Büroschrank und bringen ihn in ein professionelles Marketing-Dashboard.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben?

  1. Rigoros fokussieren. Es gibt immer zu viele Ideen, Chancen, Märkte, Features und Kundenanfragen. Die größte Herausforderung besteht nicht darin, Dinge zu finden, die man tun könnte, sondern zu entscheiden, was man bewusst nicht tut. Echter Fortschritt entsteht, wenn sich das gesamte Unternehmen auf wenige Prioritäten konzentriert und diese konsequent verfolgt, bis sie funktionieren.
  2. Immer weitermachen. Ein Unternehmen aufzubauen ist deutlich härter und langwieriger, als die meisten erwarten. Es wird Phasen geben, in denen die Strategie unklar ist, sich der Markt träge anfühlt oder das Timing falsch erscheint. In genau diesen Momenten zählt Beständigkeit. Lernen Sie weiter, verbessern Sie sich kontinuierlich, sprechen Sie mit Kund:innen und gehen Sie weiter voran.
  3. Technologie als skalierbaren Motor verstehen. Menschen schaffen Qualität und Vertrauen, aber Technologie ermöglicht Skalierung, ohne dass die Komplexität im gleichen Maß wächst. Wenn Sie etwas aufbauen wollen, das international wachsen kann, müssen Ihre Prozesse, das Kundenerlebnis, das Reporting und die Operations durch eine starke Technologiebasis gestützt werden. Andernfalls führt Wachstum nur zu mehr manueller Arbeit.

Titelbild: @ Sunday

Wir bedanken uns bei Niels Vandecasteele für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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