Freitag, Juli 17, 2026
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Linq Photonic gewinnt Start-up BW Elevator Pitch der IHK Rhein-Neckar

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Linq Photonic gewinnt Start-up BW Elevator Pitch Bildcredits: Stephan Deuser, IHK Rhein-Neckar

Mit dem Gründungswettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg in der Wettbewerbsrunde 2025/26 erneut nach den besten Geschäftsideen und engagiertesten Gründerinnen und Gründern im Land. Die Regional Cups dienen dabei als Vorentscheide für das Landesfinale.

Beim Regional Cup der IHK Rhein-Neckar, der am 17. Juni 2026 in Mannheim stattfand, setzte sich das Heidelberger Startup Linq Photonic gegen acht weitere Teams durch und sicherte sich damit die Teilnahme am Landesfinale.

Linq Photonic überzeugt mit Technologie für Quantencomputer

Linq Photonic entwickelt eine Lösung für eine zentrale Herausforderung im Bereich der Quantencomputer. Das Startup adressiert die skalierbare Lichtsteuerung, die bislang als Hürde für den breiten Einsatz von Quantencomputern gilt.

Mit einem kompakten photonischen Chip will das Unternehmen die praktische Nutzung von Quantencomputern ermöglichen und deren Skalierung vorantreiben. Die Jury überzeugte dieser Ansatz und kürte das Team zum Sieger des Regional Cups.

Neun Teams präsentierten ihre Geschäftsideen

Insgesamt stellten neun Teams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury sowie dem Publikum vor.

Die Teilnehmenden hatten nur wenige Minuten Zeit, um ihre Konzepte zu präsentieren und die Jury von ihrem Innovationspotenzial, ihrer Umsetzbarkeit und ihren Marktchancen zu überzeugen.

Ministerin Hoffmeister-Kraut gratuliert dem Siegerteam

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte dem Gewinnerteam und betonte die Bedeutung von Formaten wie dem Start-up BW Elevator Pitch für die Gründungskultur in Baden-Württemberg.

„Herzlichen Glückwunsch an Linq Photonic! Ich freue mich, dass die IHK Rhein-Neckar Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Möglichkeit bietet, ihre innovativen Geschäftsideen einem breiten Publikum zu zeigen. Gründerinnen und Gründer prägen mit ihren Ideen die Zukunft unserer Wirtschaft. Mit unserer Landeskampagne Start-up BW möchten wir sie dabei bestmöglich unterstützen – von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Geschäftsmodell.“

Plattform für junge Unternehmen

Der Start-up BW Elevator Pitch bietet jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen frühzeitig vorzustellen, wertvolles Feedback zu erhalten und neue Kontakte zu Investoren, Unternehmen und Netzwerkpartnern zu knüpfen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Regional Cups qualifizieren sich jeweils für das Landesfinale, das einmal jährlich stattfindet.

Start-up BW Elevator Pitch als Teil der Landeskampagne

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg veranstaltet den Wettbewerb seit 2013 im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW.

Ziel ist es, innovative Geschäftsideen sichtbar zu machen und Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg zum erfolgreichen Unternehmen zu unterstützen.

Voraussetzungen für das Landesfinale

Für die Teilnahme am Landesfinale gelten verschiedene Kriterien. Die Teilnehmenden müssen mindestens 18 Jahre alt sein, dürfen maximal fünf Jahre an ihrer Geschäftsidee arbeiten und müssen eine reale Gründungsidee verfolgen.

Darüber hinaus muss sich der Unternehmensstandort in Baden-Württemberg befinden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.startupbw.de/elevatorpitch verfügbar.

Bildcredits: Stephan Deuser, IHK Rhein-Neckar

Quelle Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus

Käpsele Innovation Festival bringt KI, Startups und Industrie nach Freiburg

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Käpsele Innovation Festival bringt Startups zusammen Bildcredits FWTM

Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität, Resilienz, nachhaltige Innovation und die Zukunft des Industriestandorts Europa stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Käpsele Innovation Festivals. Unter dem Motto „Zukunft braucht Zündstoff“ treffen am 16. Juli in der Messe Freiburg Startups, Mittelstand, Industrie, Wissenschaft und Politik aufeinander, um konkrete Lösungen für die drängenden Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren.

Startup Challenges bringen reale Probleme auf die Bühne

Ein besonderer Schwerpunkt des Festivals liegt auf den Startup Challenges. Unternehmen präsentieren reale Herausforderungen aus Bereichen wie Künstliche Intelligenz, GreenTech, Healthcare, Robotik sowie Sicherheit und Resilienz.

Startups stellen dazu ihre Lösungsansätze live vor Industrievertreterinnen und Industrievertretern, Investorinnen und Investoren sowie dem Mittelstand vor. Ziel ist es, Technologien sichtbar zu machen, die bereits heute in Unternehmen getestet und eingesetzt werden.

Zukunftsfragen Europas im Fokus

Auf den Bühnen diskutieren renommierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie über zentrale Zukunftsfragen Europas.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Geschäftsmodelle, die erfolgreiche Umsetzung neuer Technologien in die Praxis sowie die Wettbewerbsfähigkeit Europas als Innovationsstandort.

Zu den Speakerinnen und Speakern zählen unter anderem Joe Kaeser, Aya Jaff, Robin Rombach von Black Forest Labs, Christian Miele sowie Bonita Grupp von Trigema.

Handelsblatt Podcast Disrupt kommt nach Freiburg

Mit Disrupt gastiert auch eines der bekanntesten deutschen Wirtschafts- und Technologieformate auf dem Festival.

Moderatorin Larissa Holzki spricht mit Robin Rombach über den Aufstieg von Black Forest Labs, Europas Chancen im internationalen KI-Wettbewerb und die Zukunft einer Technologie, die Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändert.

Masterclasses erstmals an zwei Tagen

Erstmals finden die Masterclasses des Festivals an zwei Tagen statt.

In kleinen Gruppen arbeiten Expertinnen und Experten gemeinsam mit den Teilnehmenden an konkreten Fragestellungen rund um KI-Integration, Transformation, Resilienz und nachhaltige Innovation. Der Fokus liegt auf Methoden und Ansätzen, die sich direkt auf Unternehmen übertragen lassen.

Innovationen zum Anfassen

Technologie wird beim Käpsele Innovation Festival nicht nur diskutiert, sondern auch erlebbar gemacht.

An zahlreichen Erlebnisstationen präsentieren Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Startups aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Robotik, MedTech und GreenTech. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei die Möglichkeit, direkt mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen.

Trinationale Innovationsplattform wächst weiter

Das Festival entwickelt sich zunehmend zu einer internationalen Plattform für Innovationen.

Mit Gästen und Netzwerkpartnern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz entsteht eine grenzüberschreitende Innovationsplattform, die unterschiedliche Märkte, Perspektiven und Innovationskulturen zusammenführt.

Internationale Speaker sowie englischsprachige Programmpunkte unterstreichen den europäischen Anspruch der Veranstaltung.

Innovationsökosystem im Dreiländereck

Das Käpsele Innovation Festival zeigt, wie sich das Dreiländereck zwischen Schwarzwald, Elsass und Nordwestschweiz zu einem sichtbaren Innovationsökosystem entwickelt.

Hier treffen Mittelstand, Technologieunternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen aufeinander und schaffen neue Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft.

Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitch

Ein weiterer Höhepunkt des Festivals ist das Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitch 2026.

Die erfolgreichsten Gründerinnen und Gründer Baden-Württembergs präsentieren ihre Geschäftsideen und konkurrieren um den Landessieg sowie Preisgelder der L-Bank. Die Preisverleihung auf der Haufe Group Bühne bildet den Abschluss des Wettbewerbs und geht direkt in die Networking Party über.

Veranstalter und Termin

Das Käpsele Innovation Festival wird von der Haufe Group präsentiert und von der IHK Südlicher Oberrhein sowie der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH veranstaltet.

Termin: 16. Juli 2026

Ort: Messe Freiburg, SICK-Arena

Motto: Zukunft braucht Zündstoff

Bildcredits FWTM

Quelle IHK Südlicher Oberrhein

Zeekr 7GT startet in Europa mit bis zu 655 Kilometern Reichweite

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Zeekr 7GT startet in Europa mit 655 km Reichweite

Der neue Zeekr 7GT bringt die für Zeekr charakteristische Technologie, hochwertige Verarbeitung und starke Performance in das Segment der elektrischen Grand Tourer. Das Modell wurde speziell für Europa entwickelt und kombiniert eine GT-Karosserie mit moderner 800-Volt-Architektur, bis zu 655 Kilometern WLTP-Reichweite und bis zu 646 PS Leistung.

Der Zeekr 7GT wurde in Göteborg, Schweden, designt und entwickelt. Er ist das vierte europäische Modell von Zeekr innerhalb von drei Jahren. Die Marke ist inzwischen in 16 europäischen Märkten vertreten und verfolgt das Ziel, bis Ende 2026 rund 90 Prozent des europäischen Marktes abzudecken.

Seit seiner Premiere auf dem Brüsseler Autosalon im Januar 2026 wurden bereits mehr als 3.800 Kundenbestellungen verzeichnet.

Zeekr setzt Wachstum in Europa fort

Lothar Schupet, CEO von Zeekr Europe, betont die dynamische Entwicklung der Marke und die Kombination aus europäischem Design, lokaler Entwicklung und Technologiekompetenz der Geely Holding Group.

Nach Angaben des Unternehmens verkörpert der Zeekr 7GT die neue Generation von Premium-Fahrzeugen, bei denen Performance, Technologie und hochwertige Verarbeitung gleichermaßen im Mittelpunkt stehen.

Markantes GT Design mit europäischer Handschrift

Das äußere Erscheinungsbild des Zeekr 7GT wird von einem flachen GT-Profil geprägt. Dazu gehören ein kurzer vorderer Überhang, eine niedrige Motorhaube, eine weit hinten positionierte Kabine und eine markante Dachlinie, die in einen Heckspoiler übergeht.

Mit einem Radstand von 2.900 Millimetern und einer Fahrzeughöhe von lediglich 1.456 Millimetern soll der Grand Tourer bereits im Stand Dynamik vermitteln.

Matrix-LED-Scheinwerfer, integrierte Sensorik, rahmenlose Türen und ein Luftwiderstandsbeiwert von 0,25 unterstreichen den Fokus auf Effizienz und Design.

Hochwertiges Interieur mit Fahrerfokus

Im Innenraum setzt Zeekr auf eine konsequent fahrerorientierte Gestaltung. Ein 13-Zoll-Digitalinstrument, ein 15-Zoll-OLED-Zentraldisplay und individuell belegbare physische Bedienelemente bilden das Zentrum des Cockpits.

Elektrisch verstellbare Sitze mit Heiz-, Belüftungs- und Massagefunktion gehören ebenso zur Ausstattung wie kabellose Smartphone-Ladeflächen und zahlreiche USB-C-Anschlüsse.

Im Fond bietet das Fahrzeug laut Hersteller bis zu 953 Millimeter Beinfreiheit sowie elektrisch verstellbare Sitze mit Lounge-Charakter.

Viel Platz für Alltag und Reisen

Trotz seiner sportlichen Ausrichtung soll der Zeekr 7GT auch im Alltag überzeugen. Hinter der elektrisch öffnenden Heckklappe stehen bis zu 456 Liter Gepäckraumvolumen zur Verfügung.

Bei umgeklappten Rücksitzen wächst das Ladevolumen auf bis zu 1.390 Liter. Ergänzt wird das Raumangebot durch einen Frunk mit bis zu 65 Litern Stauraum unter der Fronthaube.

Digitale Technologien im Mittelpunkt

Im Zentrum der digitalen Architektur arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 8295 Chip. Das System steuert das Infotainment, Fahrerassistenzfunktionen sowie die Fahrzeugbedienung.

Ein 35,5 Zoll großes Augmented-Reality-Head-up-Display projiziert Fahrinformationen direkt ins Sichtfeld des Fahrers.

Das Zeekr Entertainment System basiert auf Android Automotive OS und bietet Zugriff auf Streamingdienste, Live-TV und weitere digitale Inhalte.

Fahrerassistenz für den europäischen Markt

Mit dem Zeekr Assisted Drive System führt die Marke ein umfangreiches Paket an Fahrassistenzfunktionen ein. Dazu gehören unter anderem adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurzentrierung, Spurwechselassistenten und automatische Parkfunktionen.

Die Entwicklung und Erprobung erfolgte laut Zeekr auf mehr als 200.000 Kilometern in 15 europäischen Ländern.

Bis zu 655 Kilometer Reichweite

Der Zeekr 7GT basiert auf der 800-Volt-Sustainable Experience Architecture (SEA) und wird mit unterschiedlichen Batterievarianten angeboten.

Die Version mit 100-kWh-NMC-Batterie erreicht eine Reichweite von bis zu 655 Kilometern nach WLTP. Das Topmodell verfügt über zwei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 646 PS und 710 Nm Drehmoment.

Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 3,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h.

Ultraschnelles Laden mit bis zu 450 kW

Die zweite Generation der Zeekr Golden Battery ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 450 kW bei der LFP-Batterie. Die NMC-Variante unterstützt bis zu 420 kW.

An einer Wechselstrom-Ladestation kann der Zeekr 7GT mit bis zu 22 kW geladen werden.

Fahrdynamik im Fokus

Für die Fahrwerksabstimmung wurde der Zeekr 7GT speziell auf europäische Straßen ausgelegt. Eine Doppelquerlenker-Vorderachse, eine Fünflenker-Hinterachse sowie eine aktive Luftfederung sollen Komfort und Dynamik verbinden.

Vier Fahrmodi ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Einsatzbereiche – von komfortorientierten Langstrecken bis hin zu sportlicher Fahrweise.

Drei Modellvarianten zum Marktstart

Zum Marktstart bietet Zeekr den 7GT in drei Varianten an.

Das Basismodell verfügt über Hinterradantrieb, eine 75-kWh-Batterie und 421 PS Leistung.

Der Long Range RWD kombiniert denselben Antrieb mit einer größeren 100-kWh-Batterie und erreicht bis zu 655 Kilometer Reichweite.

Die Topversion Privilege AWD liefert 646 PS, Allradantrieb und aktive Luftfederung.

Preise und Verfügbarkeit

In Deutschland startet der Zeekr 7GT als Business Edition RWD bei 47.990 Euro.

Der neue elektrische Grand Tourer ist ab sofort konfigurierbar. Für bestimmte Launch-Editionen bietet Zeekr zum Marktstart einen Preisvorteil von bis zu 2.500 Euro.

Zeekr plant weitere Expansion

Fünf Jahre nach dem globalen Markenstart hat Zeekr weltweit bereits elf vollelektrische Premium-Modelle in mehr als 40 Märkten eingeführt und nach eigenen Angaben über 800.000 Kunden gewonnen.

Bis Ende 2026 soll die Marke rund 90 Prozent aller europäischen Märkte abdecken.

Garantie von bis zu zehn Jahren

Alle Zeekr Modelle werden mit einer Garantie von bis zu zehn Jahren beziehungsweise 200.000 Kilometern angeboten.

Für die Hochvoltbatterie gilt zusätzlich eine separate Garantie von acht Jahren oder 200.000 Kilometern.

Quelle Bild und Text Zeekr

tado° integriert Smart Charging für Elektroautos in seine App

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tado°: Smart Charging für Elektroautos in der App

tado°, Europas Marktführer für Energiemanagement für Privathaushalte, kündigt die Integration seiner Lademanagement-Lösung für Elektroautos in die tado° App an. tado° Smart Charging hilft Besitzern von E-Autos, diese automatisch dann zu laden, wenn die Strompreise am niedrigsten sind. Dies spart ihnen jährlich durchschnittlich 300 Euro ein. Die Funktion ist mit mehr als 15 E-Auto-Marken kompatibel, darunter Audi, BMW/Mini, Mercedes, Tesla und Volkswagen.

Mehr Flexibilität, weniger Abhängigkeit

Im Gegensatz zu vielen Lademanagement-Optionen, die an eine bestimmte Fahrzeugmarke, einen Wallbox-Hersteller oder einen Energieanbieter gebunden sind, ist tado° Smart Charging die unabhängige Lösung für alle. Die Funktion arbeitet mit verschiedenen kompatiblen Fahrzeugen, Wallboxen und dynamischen Stromtarifen zusammen, sodass Haushalte vom intelligenten Laden profitieren können, ohne an ein einziges Ökosystem gebunden zu sein.

Dynamische Tarife und Smart EV Charging – so funktioniert es

Da die Erzeugung erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraft natürlichen Schwankungen unterliegt, ändern sich die Strompreise stündlich. Dynamische Tarife ermöglichen es Haushalten, ihren Energieverbrauch in Zeiten zu verlagern, in denen viel Wind- und Solarenergie vorhanden ist und die Preise niedrig sind. Besitzer von Elektrofahrzeugen profitieren besonders, indem ihre Autos nur dann laden, wenn Strom günstig und grün ist.

tado° Smart Charging automatisiert diesen kostensparenden Prozess vollständig. Nutzer wählen in der tado° App einfach ihre Fahrzeugmarke aus und legen ihre gewünschte Abfahrtszeit fest. Ein intelligenter Algorithmus analysiert dann die Preise der kommenden Tage und plant den Ladevorgang automatisch während der günstigsten und grünsten Zeitfenster.

Durch die intelligente Umgehung der teuersten Stunden im Stromnetz sparen Nutzer durchschnittlich 30 Prozent ihrer jährlichen Ladekosten zu Hause und fördern gleichzeitig ihre Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Die neue Funktion der tado° App umfasst außerdem einen übersichtlichen Ladeplan, damit der Nutzer im Voraus weiß, wann das Auto geladen wird.

Um die Vorteile dieser schwankenden Marktpreise voll auszuschöpfen, können Kunden diese Funktion mit dem tado° HOURLY Tarif kombinieren, der aktuell in Deutschland und Österreich verfügbar ist.

Eine App für intelligentes Energiemanagement zu Hause

Die Integration von Smart Charging in die tado° App ist ein weiterer Schritt in der Unternehmensentwicklung vom Pionier für intelligentes Heizen zur umfassenden Plattform für Energiemanagement zu Hause. Die Lösung ermöglicht es Nutzern, Heizen, Kühlen und das Laden von Elektroautos an einem Ort effizient zu verwalten, während gleichzeitig die lokale Photovoltaik-Produktion und schwankende Strompreise berücksichtigt werden.

Christian Deilmann, Mitgründer und Geschäftsführer von tado°, sagt:

„In den letzten Jahrzehnten hat sich tado° zum klaren Marktführer für intelligentes Klimamanagement entwickelt. Unsere Kunden fragen jedoch zunehmend nach einer integrierten All-in-One-Lösung für das Energiemanagement. Heute machen wir mit unserem neuen Smart-Charging-Angebot innerhalb der tado° App einen weiteren Schritt in diese Richtung.“

Verfügbarkeit und Preise

Die Smart-Charging-Funktion ist ab sofort über die tado° App für iOS und Android verfügbar. Der Preis beträgt 2,99 Euro pro Monat, inklusive einer sechsmonatigen kostenlosen Testphase.

Für Kunden von tado° Energy und aWATTar ist die Funktion bereits kostenlos enthalten.

Bis zu 300 Euro Ersparnis pro Jahr

Laut tado° ergibt sich die durchschnittliche Ersparnis von rund 300 Euro aus dem Vergleich der jährlichen Ladekosten eines Elektroautos bei einem herkömmlichen Stromvertrag gegenüber der Nutzung eines dynamischen Tarifs in Kombination mit tado° Smart Charging.

Quelle Bild und Text:tado GmbH

Cyberangriffe Mittelstand: 65 Prozent der Unternehmen bereits von KI-Angriffen betroffen

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65 % der Mittelständler in der DACH-Region waren bereits von KI-basierten Cyberangriffen betroffen. DXC zeigt Defizite bei der Cyberabwehr.

Cyberangriffe Mittelstand werden zunehmend zur strategischen Herausforderung für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine aktuelle Sonderauswertung des DXC Digital Future Monitor 2026 zeigt, dass bereits 65 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen von KI-basierten Cyberangriffen betroffen waren. Gleichzeitig plant die Mehrheit der Unternehmen deutlich höhere Investitionen in Cybersicherheit und Datenschutz.

Cyberangriffe Mittelstand: KI verändert die Bedrohungslage

65 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben an, dass ihr Unternehmen bereits KI-basierten Cyberangriffen ausgesetzt ist. Drei von vier der befragten Entscheider bewerten Cyberkriminalität als wichtige bis sehr wichtige Herausforderung für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das zeigt die Sonderauswertung „Mittelstand“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem DXC Digital Future Monitor 2026, für den N=147 Geschäftsführer und IT-Entscheider mittelständischer Unternehmen befragt wurden.

„KI verändert die Bedrohungslage grundlegend — Angriffe werden schneller, zielgenauer und schwerer zu erkennen“, sagt Matthias Bauhammer, Titel DXC. „Dass der Mittelstand in der DACH-Region das ernst nimmt und Cybersicherheit zur Investitionspriorität macht, ist die richtige Reaktion.“

Cyberangriffe Mittelstand: Defizite bei Schulungen und Notfallplänen

Status Cyberabwehr im Mittelstand

Beim Blick auf grundlegende Maßnahmen der Cyberabwehr zeigen sich jedoch Lücken: 27 Prozent der Unternehmen bieten ihren Beschäftigten keine regelmäßigen Schulungen zur IT-Sicherheit an. Jedem vierten Mittelständler fehlt ein aktuelles Sicherheitslagebild über die eigenen Cyberrisiken. Gut jeder fünfte Mittelständler hat noch keinen Notfallplan für Hackerangriffe erstellt (22 Prozent).

Cyberangriffe Mittelstand werden zunehmend zur strategischen Herausforderung für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine aktuelle Sonderauswertung des DXC Digital Future Monitor 2026 zeigt, dass bereits 65 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen von KI-basierten Cyberangriffen betroffen waren. Gleichzeitig plant die Mehrheit der Unternehmen deutlich höhere Investitionen in Cybersicherheit und Datenschutz.

Unternehmen erhöhen Investitionen in Cybersicherheit

Cybersicherheit bis 2029

59 Prozent der Mittelständler planen, mehr oder sehr viel mehr in Cybersicherheit und Datenschutz zu investieren — damit ist es das Technologiefeld mit dem höchsten Anteil an Unternehmen, die ihre Ausgaben deutlich steigern wollen. 29 Prozent wollen sehr viel mehr investieren, 30 Prozent mehr als bisher. Ein weiteres Drittel plant, auf dem aktuellen Ausgabenstand zu bleiben.

„Investitionsbereitschaft allein schützt kein Unternehmen. Wer Millionen in neue Technologien steckt, aber keinen Notfallplan in der Schublade hat, baut auf einem unsicheren Fundament. Die Grundlagen müssen stimmen — erst dann entfaltet auch die nächste Generation der Cyberabwehr ihre Wirkung“, sagt Matthias Bauhammer.

DXC Digital Future Monitor 2026 zu Cyberangriffen im Mittelstand

DXC Digital Future Monitor 2026

DXC Technology hat im März 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt N=147 Geschäftsführer und IT-Entscheider mittelständischer Unternehmen (250 bis 9.999 Beschäftigte) befragt, die über die digitale Transformation ihres Unternehmens entscheiden. Die Umfrage wurde von dem Marktforschungsinstitut Toluna auf Basis von Expertenpanels online durchgeführt.

Foto/Quelle: DXC Digital Future Monitor 2026.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Indastial Max

Tsuga sammelt 35 Millionen US-Dollar für KI-Observability ein

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Observability für KI-Agenten: Tsuga erhält 35 Mio Teambild

Tsuga sammelt 35 Millionen US-Dollar in Series-A-Runde ein

Paris, 23. Juni 2026 – Tsuga, führender Anbieter für „AI-Native Resilient Observability“, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 35 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wird die Runde vom Bestandsinvestor Singular; General Catalyst beteiligt sich ebenfalls erneut. Neu hinzu kommen DST Global Partners und Quantumlight. Weitere Investoren der Runde sind Picus und Databricks Ventures. Mit dem frischen Kapital will Tsuga sein internationales Wachstum beschleunigen und die Einführung seiner Plattform vorantreiben, die Unternehmen mehr Transparenz und Kontrolle über KI-Agenten, KI-Workloads und die zugrunde liegende Infrastruktur ermöglicht.

Warum klassische Observability-Lösungen im KI-Zeitalter an ihre Grenzen stoßen

Seit Jahrzehnten basiert die Observability-Branche auf demselben Geschäftsmodell: Telemetriedaten aus Anwendungen, Systemen und Cloud-Infrastrukturen werden erfasst, in einer externen Cloud gespeichert und mit wachsendem Datenvolumen zunehmend teurer. Über viele Jahre hinweg haben Kunden dies akzeptiert. Das Zeitalter der KI macht dies jedoch unhaltbar. Jeder Agent-Loop, jede autonome Bereitstellung und jede Interaktion mit Token generiert Observability-Daten in einem Umfang, für den ältere Plattformen nie ausgelegt waren. Die Erfassungskosten steigen dadurch exponentiell an. Die Stichprobenahme nimmt zu, da die Anbieter ihre eigene Infrastrukturauslastung verwalten müssen. Es entstehen Governance-Lücken, wenn sensible KI-Interaktionsdaten in Clouds von Drittanbietern fließen. Die Plattformen, die die letzte Ära dominierten, kämpfen nicht wegen fehlender Funktionen. Sie haben zu kämpfen, weil ihre gesamte Architektur auf einer Annahme beruhte, die das KI-Zeitalter überholt hat.

Tsuga setzt auf eine Plattform innerhalb der Cloud des Kunden

Tsuga stellt dieses Modell grundsätzlich in Frage. Die Plattform wird innerhalb des Cloud-Kontos des Kunden bereitgestellt – auf Microsoft Azure, AWS oder Google Cloud –, sodass die Telemetriedaten die Umgebung des Kunden nie verlassen. Integrierte Compliance-Funktionen gewährleisten die Einhaltung von Vorschriften zum Datenstandort, zum Umgang mit personenbezogenen Daten (PII) sowie regulatorischer Anforderungen einschließlich der DSGVO – ohne zusätzlichen Aufwand. Es fallen keine Infrastrukturgebühren an, keine Kosten durch doppelte Datenspeicherung und es sind keine Stichproben erforderlich. Die Preisgestaltung basiert auf einem einheitlichen, transparenten Tarif pro Gigabyte. Gleichzeitig sinken die Kosten im Laufe der Zeit, da die technischen Experten von Tsuga die Konfiguration und Datennutzung gemeinsam mit den Kunden kontinuierlich optimieren.

„Die etablierten Anbieter haben erfolgreiche Unternehmen auf einem Modell aufgebaut, das nicht mehr funktioniert. Die Übermittlung ihrer Telemetriedaten an die Cloud eines Anbieters war sinnvoll, als das Datenvolumen noch überschaubar war und KI ihren Code noch nicht selbst schrieb und bereitstellte. Beides trifft heute nicht mehr zu. Jeder Kunde, mit dem wir sprechen, zahlt heute mehr für Observability als noch vor zwei Jahren und erhält eine weniger zuverlässige Abdeckung. Wir haben Tsuga entwickelt, um dem ein Ende zu setzen“, sagt Gabriel-James Safar, Mitgründer und Geschäftsführer von Tsuga.

Mehr Transparenz und Kontrolle für KI-Agenten und KI-Workloads

Da die Telemetriedaten die Umgebung des Kunden nie verlassen, verbleibt auch die darauf aufbauende KI vollständig innerhalb dieser Umgebung. Tsuga bietet eine einheitliche Ansicht klassischer Anwendungs- und Infrastruktur-Traces sowie KI-Agenten-Traces. Darüber hinaus bietet die Plattform Transparenz über Prompts und Tokens, Konfidenzwerte sowie Agenten-Call-Graphs – und das vollständig innerhalb der Sicherheitsgrenzen des Kunden. Die automatisierte Ursachenanalyse basiert auf vollständigen Daten ohne Stichproben. Mithilfe des Tsuga-MCP-Servers und der CLI können Entwicklerteams eigene Agenten innerhalb ihrer Sicherheitsgrenzen entwickeln, ohne Daten an Orte zu senden, an die sie nicht gelangen sollten.

Software und Services als neues Modell für Observability

Tsuga verbindet Software und Dienstleistungen – das neue SaaS. Die Ingenieure arbeiten als Erweiterung der jeweiligen Kundenteams, optimieren kontinuierlich deren Observability-Umgebungen und identifizieren Potenziale, um das Volumen der verarbeiteten und gespeicherten Daten zu reduzieren.

„Weil Tsuga die Daten seiner Kunden nicht über eine eigene Plattform verarbeitet, entfallen die strukturellen Nachteile, auf denen viele bestehende Observability-Lösungen beruhen. Zusätzliche Infrastrukturaufschläge entfallen. Unternehmen müssen sich nicht länger zwischen Kostenkontrolle und vollständiger Transparenz entscheiden. Gleichzeitig behalten sie die volle Kontrolle über Daten und KI-Workloads in ihrer eigenen Umgebung. Übrig bleibt eine bessere Plattform zu geringeren Kosten – direkt in der Cloud-Umgebung des Kunden“, sagt Henri Tilloy, Partner bei Singular.

Millionenumsätze und namhafte Kunden nach der Stealth-Phase

Sechs Monate nach dem Ende der Stealth-Phase erzielt Tsuga bereits Umsätze von mehreren Millionen US-Dollar bei durchschnittlichen Vertragswerten im sechsstelligen Bereich. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Black Forest Labs, die moderne KI-Modelle entwickeln, sowie Unternehmenskunden wie Camunda, Le Monde und Buk.

Bild Tsuga Teambild@Tsuga

Quelle The PR Network

JUPUS erhält 13 Millionen Euro für KI in Kanzleien

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Kanzleien: JUPUS erhält 13 Millionen Euro für KI Bild: René Fergen, Mitgründer vom Kölner LegalTech-Start-up JUPUS © JUPUS

Das Kölner LegalTech Startup JUPUS hat 13 Millionen Euro in einer Series A Finanzierungsrunde eingesammelt. JUPUS entwickelte Europas erstes KI-Sekretariat speziell für Anwaltskanzleien. Das Unternehmen wächst rasant: Im Jahr 2025 vervierfachte es seinen wiederkehrenden Umsatz (ARR). Die Beschäftigtenzahl hat sich in diesem Zeitraum verdreifacht, die Zahl der Nutzer und verarbeiteten Fälle mehr als verdoppelt.

Semapa Next führt die Runde als Lead-Investor an, die NRW.BANK beteiligt sich über ihren Venture Capital Fonds NRW.Venture als Co-Investorin. Bestandsinvestoren Acton Capital und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren erneut. Mit dem Kapital will das Unternehmen die juristische Arbeits-KI weiterentwickeln, im deutschen Markt skalieren und europaweit expandieren.

Ein KI-Kollege für die Kanzlei

In europäischen Anwaltskanzleien wächst eine Lücke, die keine Stellenanzeige schließen kann: Die Zahl neu ausgebildeter Rechtsanwaltsfachangestellter ist in den vergangenen 30 Jahren um über 70 Prozent eingebrochen, während die Zahl der Anwält sich verdreifacht hat. Gleichzeitig steigt die administrative Last weiter. Besonders kleine und mittelgroße Kanzleien, die 90 Prozent des europäischen Marktes ausmachen, stoßen zunehmend an Kapazitätsgrenzen. JUPUS richtet sich genau an sie.

Das LegalTech Startup definiert eine neue Generation von Arbeitswerkzeugen für die Rechtsbranche: KI, die nicht assistiert, sondern selbst arbeitet. Die künstliche Intelligenz nimmt Mandantäche an, strukturiert Anfragen, bereitet Fälle vor und erstellt juristische Dokumente. Kanzleien können mit der Lösung über 70 Stunden pro Monat sparen. Damit verändert sich, wofür Anwält ihre Zeit verwenden: weg von administrativer Last, hin zu Zeit für Mandant und kernjuristische Arbeit.

Über die JUPUS KI werden jeden Tag mehr als 2.000 neue Fälle bearbeitet. Mehr als 2.000 Anwält nutzen die Lösung bereits.

Investor sehen JUPUS als europäischen Pionier

Mit Semapa Next gewinnt JUPUS einen kapitalstarken, paneuropäisch ausgerichteten Investor, der umfassende Erfahrung darin mitbringt, wachstumsstarke Unternehmen bei der Skalierung über ihre Heimatmärkte hinaus in Europa zu unterstützen.

„Andere LegalTech Lösungen assistieren, während JUPUS arbeitet. Das ist der entscheidende Unterschied“, sagt Hugo Augusto, CEO von Semapa Next. „Der europäische Rechtsmarkt steht vor einem strukturellen Engpass in den Legal Operations, den viele Kanzleien bislang lediglich umgehen, statt ihn grundlegend zu lösen. Was uns an JUPUS überzeugt hat, ist die Tiefe der Integration, die Nutzungsdaten und ein Team, das bewiesen hat, dass es skalieren kann. Wir investieren in Unternehmen mit dem Potenzial, Marktführer in ihrer Kategorie zu werden und sind überzeugt, dass JUPUS genau dieses Potenzial mitbringt.“

Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, ergänzt: „Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, Fachkräfte zu entlasten und Prozesse effizienter zu gestalten. JUPUS zeigt, wie innovative Technologie konkrete Herausforderungen einer Branche löst. Mit unserem Investment unterstützen wir das Wachstum eines jungen Unternehmens aus Nordrhein-Westfalen, das digitale Lösungen für den Legal-Markt entwickelt.“

Europa Expansion und Weiterentwicklung der KI

Diplom-Jurist René Fergen, Mitgründer von JUPUS, setzt sich für den Zugang aller zum deutschen Rechtssystem ein: „Recht ist eine der ältesten Branchen der Welt und steht vor ihrem größten Wandel. In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der Anwält verdreifacht, während die der neu ausgebildeten Rechtsanwaltsfachangestellten um über 70 Prozent eingebrochen ist. Kanzleien stehen vor einer existenziellen Frage: Wer übernimmt die Arbeit, für die bald niemand mehr da ist? Mit JUPUS bauen wir die erste KI, die diese Aufgaben eigenständig erledigt. Damit leiten wir ein neues Verständnis der Kanzleiarbeit speziell für hunderttausende kleine und mittlere Kanzleien in Europa ein, die die Basis des Rechtsstaats bilden. Wir freuen uns, mit Semapa Next, der NRW.BANK, Acton Capital, dem HTGF und unseren Business Angels die Partner zu haben, die diese Ambition teilen.“

Mit dem frischen Kapital will JUPUS seine KI-Technologie weiter ausbauen, die Marktposition in Deutschland stärken und die Expansion in weitere europäische Märkte vorantreiben.

Marktbestätigung durch große KI Anbieter

Dass globale KI Anbieter inzwischen eigene Legal-Produkte ankündigen, wertet JUPUS als Bestätigung seiner Strategie.

René Fergen sagt: „Künstliche Intelligenz in der Kanzlei entwickelt sich vom Experiment zum Standard. Der Unterschied liegt in der Tiefe der Integration. Generische Sprachmodelle bieten Kanzleien Werkzeuge. JUPUS dagegen ist speziell auf die juristische Arbeit zugeschnitten und übernimmt ganze Prozesse mit dem Wissen aus Millionen von echten Fällen. Für kleine und mittlere Kanzleien in Deutschland und Europa, die unter berufsrechtlichen Anforderungen, DSGVO-Konformität und dem Mandatsgeheimnis operieren, ist das wesentlich.“

Bild: René Fergen, Mitgründer vom Kölner LegalTech-Start-up JUPUS © JUPUS

Quelle Cléo Public Relations UG

Kyrok erhält 3,1 Millionen Euro für KI-Betriebssystem in Pharma und Chemie

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ERP-Systeme: Kyrok bringt KI ins Supply-Chain-Management Bild Kyrok Gründer Daniel Hofinger und Lukas Bierfreund Bildcredits/ Fotograf Guido Schwarz

Kyrok legt sich ohne Systemmigration über bestehende ERP-Systeme und überwindet so gewachsene Daten-Silos

Das Berliner Industrie-KI-Startup Kyrok hat eine Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 3,1 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen entwickelt ein KI-Betriebssystem für das Supply-Chain-Management im europäischen Pharma- und Chemie-Mittelstand. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde vom europäischen Venture-Capital-Investor Speedinvest.

Zu den weiteren Investoren zählen Arve Capital, das Family Office des Marktführers für aktive Pharmaverpackungen Sanner sowie renommierte Persönlichkeiten aus Industrie und Technologie. Mit dabei sind unter anderem Dr. Marcell Vollmer, ehemaliger Chief Procurement Officer von SAP, Dr. André Heeg, Managing Director & Partner Pharma & Healthcare bei BCG, Dr. Stephan Rohr, CEO von TWAICE, die Langdock-Gründer Jonas Beisswenger, Tobias Kemkes und Lennard Schmidt sowie Rodrigo Martinez über HelloWorld.

Kyrok wurde 2025 von Daniel Hofinger und Lukas Bierfreund gegründet. Das Unternehmen entwickelt das erste KI-Betriebssystem für Supply-Chain-Teams in der Pharma- und Chemieindustrie und möchte damit eine der größten Digitalisierungsherausforderungen des industriellen Mittelstands lösen.

Industrieunternehmen arbeiten häufig noch mit gewachsenen Systemlandschaften

Während in Europa über digitale Souveränität, KI-Standorte und resiliente Lieferketten diskutiert wird, basieren viele Prozesse in Pharma- und Chemieunternehmen weiterhin auf ERP-Systemen aus den 1990er Jahren, Excel-Tabellen und manuell gepflegtem Erfahrungswissen.

Gleichzeitig verschärfen Fachkräftemangel, demografischer Wandel und internationale Konkurrenz den Druck auf die Unternehmen. Besonders mittelständische Betriebe stehen vor der Herausforderung, wertvolles Prozesswissen zu sichern und ihre Produktivität zu steigern.

KI-Agenten unterstützen Mitarbeitende im Tagesgeschäft

Kyroks Betriebssystem wird als zusätzliche Anwendungsebene über bestehende ERP-Systeme gelegt. Unternehmen müssen ihre vorhandenen Systeme nicht austauschen oder aufwendig migrieren. Stattdessen verbindet die Lösung unterschiedliche Datenquellen und unterstützt dabei, gewachsene Daten-Silos aufzubrechen.

Supply-Chain-Teams arbeiten in einer modernen Benutzeroberfläche, in der spezialisierte KI-Agenten Routineaufgaben übernehmen und Mitarbeitende durch Prozesse führen. Die finale Entscheidung verbleibt dabei stets beim Menschen.

Mit jeder Interaktion lernt das System die individuellen Arbeitsweisen der Nutzer besser kennen. Auf diese Weise wird wertvolles Erfahrungswissen schrittweise digitalisiert und langfristig im Unternehmen verfügbar gemacht.

Schritt für Schritt soll das Betriebssystem sämtliche zentralen Bereiche des Supply-Chain-Managements abdecken. Den Anfang machen Kundenservice, Auftragserfassung und weitere branchenspezifische Workflows. Produktionsplanung, Materialplanung und Einkauf sollen folgen. Die Daten werden DSGVO-konform auf europäischer Infrastruktur in Frankfurt am Main verarbeitet.

„Wir sind in Produktionswerken, in denen Auftragslisten morgens ausgedruckt, in den nächsten Raum getragen und dort wieder eingetippt werden. Die Menschen dort leisten Erstaunliches und halten verschiedene Systeme manuell zusammen. Sie verdienen Werkzeuge aus diesem Jahrhundert“, sagt Daniel Hofinger, CEO und Mitgründer von Kyrok. „Mit unserer Lösung möchten wir gezielt einen Beitrag für einen wettbewerbsfähigen Mittelstand leisten.“

Pilotkunden berichten von hohem Zeitgewinn und geringerer Fehlerquote

Mehrere mittelständische Pharma- und Chemieunternehmen nutzen die Lösung bereits in der Pilotphase. Nach Angaben des Unternehmens werden mehr als 80 Prozent komplexer Aufträge fehlerfrei erfasst. Bei Routineaufgaben ergeben sich deutliche Zeitgewinne sowie eine spürbar reduzierte Fehlerquote.

Christoph Staub, CEO des Schweizer Pharmaunternehmens Konapharma, sieht insbesondere den Human-in-the-Loop-Ansatz als Vorteil: „Für uns bedeutet Kyrok eine massive Arbeitserleichterung. Wir gewinnen Zeit für die Themen, die für unsere Kunden wirklich zählen. Überzeugt hat mich, dass das System Vorschläge macht, die letzte Entscheidung aber beim Mitarbeiter bleibt, der die Verantwortung trägt.“

Mehr als 200 Gespräche mit der Branche vor dem Produktstart

Noch bevor die erste Zeile Code geschrieben wurde, führten Daniel Hofinger und Lukas Bierfreund nach eigenen Angaben mehr als 200 Interviews mit Entscheidern aus Pharma- und Chemieunternehmen. Ergänzt wurden diese Erkenntnisse durch Werksbesuche und Workshops in mittelständischen Betrieben.

„Kyrok liefert eine beeindruckende Branchentiefe. Ich habe in 14 Jahren bei SAP gesehen, wie selten Software-Teams diese wirklich erreichen. Was Daniel und sein Team in den ersten Monaten geliefert haben, zeigt ein enormes Potenzial für unseren Industriestandort in Europa“, sagt Dr. Marcell Vollmer.

Auch Frank Fürst, General Manager bei AnalytiChem, sieht großes Potenzial in dem Ansatz: „Während klassische ERP-Systeme vor allem Daten verwalten, ermöglicht Kyrok die intelligente Verknüpfung von Daten, Prozessen und Wissen. Dadurch wird wertvolles Erfahrungswissen aus den Köpfen der Mitarbeitenden in skalierbare und KI-gestützte Abläufe überführt.“

Frisches Kapital soll Wachstum und Produktentwicklung beschleunigen

Mit der Finanzierung will Kyrok die Entwicklung weiterer Module vorantreiben und das Berliner Team gezielt erweitern. Gleichzeitig soll das Betriebssystem um zusätzliche Funktionen für das Supply-Chain-Management ergänzt werden.

„Daniel und Lukas haben bereits bewiesen, dass sie Industrieunternehmen mit Technologie wettbewerbsfähiger machen. Mit Kyrok modernisieren sie eine ganze Branche, ohne sie für die Modernisierung stillzulegen. Das ist exakt der Hebel, den Europa braucht: für die Wettbewerbsfähigkeit seines Mittelstands und die Resilienz seiner Lieferketten in Pharma und Chemie“, sagt Florian Obst, Partner bei Speedinvest.

Bild Kyrok Gründer Daniel Hofinger und Lukas Bierfreund Bildcredits/ Fotograf Guido Schwarz

Quelle Breforth Communications

Timefold erhält 13 Millionen US-Dollar für KI-gestützte Planungssoftware

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Timefold Founders
Screenshot

Timefold, die Entwicklerplattform für APIs zur Routenplanung und Schichtplanung, hat den Abschluss einer Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 13 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Runde wurde von Alstin Capital angeführt, mit Kompas VC als Co-Investor sowie weiterer Unterstützung der bestehenden Investoren Lakestar und Smartfin. Das Unternehmen unterstützt Softwareteams dabei, Planungsoptimierung auf Unternehmensniveau in Außendienst- und Personalmanagementlösungen zu integrieren.

Die Finanzierungsrunde folgt auf ein Jahr mit starkem Wachstum. Im Jahr 2025 vervierfachte Timefold seinen jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR), da Unternehmen und Softwareanbieter die APIs des Unternehmens zunehmend in geschäftskritische Planungsprozesse integrierten.

Starkes Wachstum durch steigende Nachfrage nach Planungsoptimierung

Unternehmen wie NEC Software Solutions (NECSWS), CBRE, Lufthansa, Thales und Subaru setzen die Lösungen von Timefold bereits ein, um komplexe Planungsaufgaben effizienter zu gestalten. Die neue Finanzierung soll insbesondere die Expansion in den USA vorantreiben und die Weiterentwicklung der Plattform beschleunigen.

„Zeitpläne regieren die Welt“, sagt Maarten Vandenbroucke, CEO von Timefold. „Wir alle sind auf funktionierende Planung angewiesen. Das gilt besonders für Millionen von Frontline-Beschäftigten, deren Arbeitstag davon abhängt, dass Zeitpläne richtig funktionieren. Da Software zunehmend autonom wird, entwickelt sich Optimierung zu einer grundlegenden Infrastruktur. Die Timefold-Plattform gibt Softwareentwicklern die Möglichkeit, Entscheidungsintelligenz auf Unternehmensniveau in ihre Anwendungen einzubetten. Das führt gleichermaßen zu besseren Ergebnissen für Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden.“

KI-Agenten benötigen verlässliche Planungslogik

Mit dem Aufstieg von KI-Agenten entsteht eine neue Generation von Software, die Anfragen verstehen und eigenständig Zeitpläne erstellen kann. Allerdings stoßen große Sprachmodelle bei komplexen Planungsaufgaben häufig an ihre Grenzen, da die erzeugten Ergebnisse nicht immer den praktischen Anforderungen entsprechen.

Timefold kombiniert KI mit deterministischen Optimierungsalgorithmen, um komplexe Terminplanungsprobleme zuverlässig zu lösen. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Entscheidungen wie die Zuweisung von Technikern zu Kunden, die Reaktion auf kurzfristige Ausfälle oder die Erstellung fairer und regelkonformer Schichtpläne zu automatisieren.

Außendienst und Personalplanung als zentrale Anwendungsfelder

Besonders im Außendienst zeigt sich die Bedeutung intelligenter Planung. Unternehmen müssen täglich Tausende Einsätze koordinieren und dabei Faktoren wie Qualifikationen, Service-Level-Vereinbarungen, arbeitsrechtliche Vorgaben, Fahrtzeiten, Kundenverfügbarkeiten und kurzfristige Änderungen berücksichtigen.

Timefold verarbeitet diese komplexen Rahmenbedingungen und optimiert die Planung in Echtzeit. Dadurch können Unternehmen operative Abläufe effizienter gestalten und Ressourcen besser einsetzen.

Messbare Ergebnisse für Unternehmenskunden

Die Plattform liefert bereits heute nachweisbare Effekte. Ein internationales Immobilienunternehmen konnte mithilfe der Routing-Lösung von Timefold die Fahrzeiten um bis zu 33 Prozent reduzieren, die gefahrenen Strecken um 43 Prozent verkürzen und Überstunden vollständig vermeiden. Ein großer US-Personaldienstleister für den Einzelhandel verkürzte einen zuvor zehn Wochen dauernden Planungsprozess auf lediglich zehn Minuten.

Zu den Kunden von Timefold zählen unter anderem NECSWS, CBRE, Orange Telecom, ADP und Lufthansa. Sie nutzen die Technologie, um Planungsprozesse zu optimieren, deren Effizienz direkten Einfluss auf Rentabilität, Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterproduktivität hat.

„Wir haben uns für Timefold entschieden, weil es uns einen praxistauglichen Weg eröffnet hat, fortschrittliche Planungs-KI in den realen Betrieb zu bringen, ohne die Lieferzeiten zu verlangsamen“, erklärt Kay Aston von NECSWS. „Ihre Technologie hat uns geholfen, schneller voranzukommen, einen klaren operativen Mehrwert zu schaffen und unsere Fähigkeit zu stärken, Optimierungslösungen für unsere Kunden bereitzustellen.“

Investoren sehen Optimierung als zentrale Infrastruktur der KI-Ära

Timefold verfolgt die Vision, zur Standardplattform für die Entwicklung, Bereitstellung und den Betrieb von Planungsoptimierungsmodellen zu werden. Das Unternehmen sieht Optimierungstechnologien als unverzichtbaren Bestandteil moderner Softwarearchitekturen.

„Was bei der Planung unternehmenskritischer Abläufe zählt, ist nicht Kreativität, sondern Korrektheit“, sagt Alexander Meyer-Scharenberg, Partner bei Alstin Capital. „Ein Schichtplan oder eine Fahrtroute muss jedes Mal korrekt, vorschriftsmäßig und reproduzierbar sein. Timefold hat eine praxiserprobte Open-Source-Optimierungs-Engine in modulare Produkte verwandelt, die Unternehmen ohne ein Team von Mathematikern einsetzen können. Wir sind überzeugt, dass das Unternehmen hervorragend positioniert ist, um diese Kategorie zu dominieren.“

Bild Timefold Founders

Quelle Cosmyc Partners

VivaTech 2026: Über 200.000 Besucher feiern Rekordjahr für Europas größte Startup Messe

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VivaTech 2026: Startups und Innovation in Paris

Mit der Anwesenheit des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des indischen Premierministers Narendra Modi

Paris, 22. Juni 2026 – Vom 17. bis 20. Juni 2026 begrüßte VivaTech, Europas größte Veranstaltung für Innovation, Technologie und Start-ups, auf dem Messegelände Paris Porte de Versailles mehr als 200.000 Besucher aus 165 Ländern. Zum zehnjährigen Jubiläum wurde die Veranstaltung nochmals erweitert: mehr Fläche, mehr Innovationen und mehr Inspiration. Damit festigte VivaTech ihre Position als unverzichtbarer globaler Treffpunkt für Technologie und Innovation. Zu diesem Anlass übernahm VivaTech zudem am 14. Juni 2026 die Champs-Élysées.

Mehr als 15.000 Start-ups, 4.500 Aussteller, 1.155 Rednerinnen und Redner sowie eine kumulierte Reichweite von über fünf Milliarden Kontakten in sozialen Medien unterstreichen die Bedeutung des Events für die internationale Technologiebranche.

Das weltweit führende Technologie Event seit zehn Jahren

Die Jubiläumsausgabe bot ein umfangreiches Programm rund um die wichtigsten Zukunftsthemen:

Künstliche Intelligenz und Produktivität

Cybersicherheit und Verteidigung

GreenTech

Raumfahrt

DeepTech

Zu den prominenten Gästen gehörten unter anderem Jeff Bezos, Gründer von Amazon und Blue Origin sowie Co CEO von Prometheus, Dave Limp, CEO von Blue Origin, der ehemalige NASA Astronaut Mike Massimino, Yann LeCun von AMI Labs, Adobe CEO Shantanu Narayen, OpenAI Manager Thibault Sottiaux sowie Sir Tim Berners Lee, der Erfinder des World Wide Web.

Auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren vertreten. Deutschland trat als „Land des Jahres 2026“ mit einer hochrangigen Delegation auf, darunter Karsten Wildberger, Bundesminister für digitale Transformation und Staatsmodernisierung, sowie Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Indien war als „AI Country Partner 2026“ präsent und wurde von Premierminister Narendra Modi vertreten.

VivaTech treibt Geschäftsentwicklung und Vernetzung voran

Mehr als 4.500 Unternehmen präsentierten ihre Innovationen auf der Messe, davon 61 Prozent aus dem Ausland. Erstmals waren auch Samsung, Envision, SAP und Adobe mit eigenen Auftritten vertreten.

Über 15.000 Start-ups nutzten die Veranstaltung, um Kontakte zu Unternehmen aus mehr als 30 Branchen zu knüpfen und neue Partnerschaften aufzubauen.

Neue Formate wie die „Business Plaza“ sowie die „Investors Office Hours“ sollten gezielt Geschäftsmöglichkeiten schaffen und den Austausch zwischen Start-ups, Investoren und Konzernen fördern.

Innovationen und Produktpremieren im Fokus

VivaTech hat sich in den vergangenen Jahren zu einer zentralen Bühne für technologische Innovationen entwickelt. Auch 2026 wurden zahlreiche neue Technologien und Produkte vorgestellt.

Zu den bemerkenswertesten Innovationen gehörten:

XPANCEO präsentierte intelligente Kontaktlinsen, die langfristig klassische Bildschirme ersetzen sollen.

Lifepods stellte eine autonome Schutzkapsel für Gefahrensituationen vor.

Lattice Medical entwickelt biologisch abbaubare 3D gedruckte Implantate für die Rekonstruktion von Weichgewebe.

Tetmet zeigte eine automatisierte Robotiklösung zur Herstellung von Edelstahlgewebe für die Automobil-, Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.

Unitree x HABS präsentierte einen humanoiden Roboter, der über menschliche Gehirnaktivität gesteuert werden kann.

VivaTech x Bloomberg Awards zeichnen Technologie Pioniere aus

Im Rahmen der Veranstaltung wurden erstmals die VivaTech x Bloomberg Awards verliehen.

Ausgezeichnet wurden:

Visionary Award: Sir Tim Berners Lee

Leadership Award: Joe Tsai

Momentum Award: Yann LeCun

Breakthrough Award: Peter Steinberger

Investor Award: Jeannette zu Fürstenberg

Rising Star Award: May Habib

CitizenTech Award: Ukraine

Start-up Preise für Innovation und gesellschaftliche Wirkung

Auch gesellschaftlicher Nutzen und technologische Wirkung standen erneut im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Folgende Gründerinnen und Gründer wurden ausgezeichnet:

Female Founder Award: Liz Dennett (Endolith)

Tech for Change Award: Fanny Giannou (Alithea Biotechnology)

AfricaTech Award: Ahmed Yahia (Surgia)

Next Startupper Challenge: Sasha Ovalle (AssisTech Smart Shower)

Innovation of the Year: Karim Boussetta (Hodor)

Technologie für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht

Zum zehnjährigen Jubiläum öffnete sich VivaTech noch stärker für die breite Öffentlichkeit.

Bereits am 14. Juni verwandelte die Veranstaltung gemeinsam mit dem Comité Champs Élysées die berühmte Pariser Prachtstraße in eine große Open Air Plattform für Innovation und Technologie.

Am 20. Juni konnten Besucherinnen und Besucher die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik entdecken sowie an Karriere- und Bildungsangeboten teilnehmen. Zu den Gästen gehörte auch der französische ESA Astronaut Thomas Pesquet.

Veranstalter ziehen positives Fazit

„VivaTech macht Paris zur Welt Hauptstadt für Innovation, Technologie und Start-ups, indem sie all jene zusammenbringt, die die Zukunft gestalten. Besonders beeindruckt hat uns die Energie und die positive, konstruktive Stimmung aller Beteiligten. Wir danken unseren Partnern und allen Teams, die diese zehnjährige Entwicklung zu einem globalen Event von höchstem Niveau gemacht haben. Diese zehnte Ausgabe hat die zentrale Rolle der Veranstaltung erneut bestätigt: den Austausch zwischen internationalen Akteuren zu fördern, Innovationen sichtbar zu machen, die unsere Gesellschaft verändern, Verbindungen zwischen Start-ups und Investoren zu schaffen sowie französische und europäische Innovationen hervorzuheben. Dieses Jubiläum war nicht nur ein Rückblick auf die vergangenen neun Jahre, sondern der Beginn eines neuen, vielversprechenden Jahrzehnts der Innovation.“

Maurice Lévy, Co Präsident von VivaTech und Ehrenvorsitzender der Publicis Groupe, Michèle Benbunan, Co Präsidentin von VivaTech und CEO der Pressesparte von LVMH sowie François Bitouzet, Geschäftsführer von VivaTech.

VivaTech 2027 bereits terminiert

Die nächste Ausgabe der VivaTech findet vom 16. bis 19. Juni 2027 auf dem Messegelände Paris Expo Porte de Versailles statt. Damit setzt Europas größte Startup und Technologiemesse ihre Erfolgsgeschichte fort.

Bild @ VivaTech 2026

Quelle Red Lorry Yellow Lorry

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