Mittwoch, August 26, 2026
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Valuezon und metoda schließen sich zusammen

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Marktplatzmanagement: Valuezon und metoda bündeln Kompetenzen Die vier Geschäftsführer der neuen Averest Consulting GmbH: Dr. Hanno Deyle, Robert Schmidtke, Stefan Bures, Frieder Kuhn Geschäftsführer Averest

Neues Unternehmen Averest Consulting GmbH setzt auf technologie- und datenbasiertes Marktplatzmanagement

München, 29.07.2026 – Die beiden auf E-Commerce und Marktplätze spezialisierten Unternehmen Valuezon und metoda bündeln ihre Kräfte. Mit dem Zusammenschluss entsteht ein neuer Anbieter, der strategische Beratung, operative Marktplatzexpertise, proprietäre Daten und technologische Innovation miteinander verbindet. Das gemeinsame Ziel: Unternehmen künftig noch umfassender und erfolgreicher auf Amazon und weiteren Online-Marktplätzen zu begleiten.

Technologie und Beratung als Erfolgsfaktor für Marktplätze

„Wir glauben an die technologiebasierte Beratung der Zukunft“, erklärt Frieder Kuhn, Geschäftsführer und Gründer von Valuezon. „Erfolgreiches Marktplatzgeschäft braucht heute weit mehr als Erfahrung oder Software allein. Erst das Zusammenspiel aus fundierter Beratung, tiefem Plattformwissen und intelligenter Technologie schafft nachhaltigen Erfolg.“

Valuezon und metoda bündeln ihre Kompetenzen

Valuezon hat sich in den vergangenen Jahren als Beratung für datengetriebene Strategien und Full Service für Seller & Vendoren auf Amazon etabliert. Einzigartig an Valuezon ist, dass die beiden Gründer, Frieder Kuhn und Dr. Hanno Deyle, erst ihre eigene Schlafmarke auf Amazon auf mehr als 10 Millionen Euro Umsatz skalierten, bevor sie ihr Know-how in einer Agentur bündelten und seither an Kunden weitergeben.

metoda, gegründet 2012 von Stefan Bures und Robert Schmidtke, ergänzt diese Kompetenzen mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung datenbasierter Softwarelösungen und innovativer Analyseplattformen für den E-Commerce.

Daten, KI und Beratung für nachhaltiges Wachstum

„Im Mittelpunkt steht künftig ein Beratungsmodell, das menschliche Expertise mit datengetriebenen Analysen, intelligenten Tools und modernen Technologien verbindet. Ziel ist es, Kunden schneller zu besseren Entscheidungen zu verhelfen und nachhaltiges Wachstum auf Amazon und weiteren Online-Marktplätzen zu ermöglichen“, so Stefan Bures, CEO und Gründer von metoda.

Unternehmen profitieren künftig von einer noch engeren Verzahnung zwischen strategischer Beratung, operativer Umsetzung und technologischer Unterstützung. Datenanalysen, KI-gestützte Prozesse und eigens entwickelte Tools werden dabei helfen, Marktpotenziale schneller zu erkennen, Entscheidungen fundierter zu treffen und Wachstumschancen effizienter zu nutzen.

Gemeinsame Vision für den Ausbau der Marktplatzexpertise

Die gemeinsame Vision ist klar definiert: Valuezon und metoda wollen den führenden Marktplatzexperten in Deutschland aufbauen und Unternehmen ganzheitlich bei ihrer Entwicklung auf Amazon sowie weiteren internationalen Marktplätzen begleiten.

Bild Die vier Geschäftsführer der neuen Averest Consulting GmbH: Dr. Hanno Deyle, Robert Schmidtke, Stefan Bures, Frieder Kuhn

Quelle Valuezon

fieldbrain: KI-Plattform schließt Datenlücke im Außendienst

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fieldbrain: KI bringt Kundenwissen aus dem Vertrieb ins CRM Founder Team Bil

Das Münchner Startup fieldbrain bringt strukturierte Daten in den Außendienst und wandelt kurze Sprachnotizen aus dem Vertrieb automatisch in wertvolles Kundenwissen direkt im CRM um

Können Sie fieldbrain kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee zur Gründung des Unternehmens entstanden ist?

fieldbrain sorgt dafür, dass Wissen aus Kundengesprächen nicht verloren geht. Nach einem Kundentermin spricht der Vertriebsmitarbeiter ein bis zwei Minuten ins Handy. Daraus entstehen automatisch Besuchsbericht, offene Punkte und nächste Schritte, und alles landet strukturiert im CRM.

Der Ausgangspunkt war eine Beobachtung: Der Außendienst ist die letzte Fläche im Vertrieb, über die niemand Daten hat. Telefonate laufen über Systeme, E-Mails sind durchsuchbar, Videokonferenzen werden transkribiert. Aber das Gespräch, das ein Außendienstler beim Kunden vor Ort führt, existiert nur in einem Kopf. Und abends um neun in drei Stichpunkten im CRM.

Das ist kein Disziplinproblem. Es ist ein Konstruktionsfehler: Wir bitten Menschen um zwanzig Minuten Arbeit, deren Nutzen jemand anderes hat. Solange das so ist, gewinnt jedes Mal der nächste Kundentermin. Zu Recht.

Wer steht hinter fieldbrain, und welche Erfahrungen haben die Entwicklung Ihrer Voice-to-CRM-Plattform geprägt?

fieldbrain wurde 2026 in München von Patrick Maghazehi und Jonas Schindel gegründet. Patrick kommt aus der Produktentwicklung und hat zuvor bereits Software gebaut, Jonas aus dem Vertrieb und der Vertriebsorganisation.

Diese zweite Perspektive hat das Produkt stärker geprägt als jede technische Entscheidung. Wer selbst Besuchsberichte geschrieben hat, weiß, warum sie so ausfallen, wie sie ausfallen: nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil nach drei Tagen nur noch übrig ist, was ein Mensch sich merken kann. Der Nebensatz des Einkaufsleiters über einen möglichen Lieferantenwechsel im vierten Quartal steht in keinem Bericht. Nicht weil ihn niemand gehört hätte, sondern weil ihn am Freitagabend niemand mehr weiß.

Prägend war außerdem eine Grundhaltung: Der Vertriebsmitarbeiter ist bei uns nie der Gegenstand der Auswertung, sondern der erste Nutznießer. Ein System, das sich wie Kontrolle anfühlt, wird umgangen. Dann stimmt auch die Datenqualität nicht mehr, die man dem Unternehmen versprochen hat.

Welche Vision verfolgen Sie mit fieldbrain, und wie möchten Sie den Vertriebsalltag durch Künstliche Intelligenz langfristig verändern?

Unsere Vision ist, dass Kundenwissen im Unternehmen bleibt und nicht in einzelnen Köpfen. Wenn ein Außendienstmitarbeiter nach acht Jahren geht, verliert ein Unternehmen heute nicht eine Stelle, sondern das Wissen darüber, wer bei welchem Kunden wirklich entscheidet, welcher Einkäufer keine langen Angebote mag und warum ein Projekt vor drei Jahren gescheitert ist. Der Nachfolger fängt bei null an. Der Kunde merkt das sofort.

Wir verkaufen bewusst keine Künstliche Intelligenz. Wir lösen ein sehr konkretes Problem, und KI ist dafür das Mittel, nicht der Zweck. Der Maßstab ist nicht, wie beeindruckend die Technologie ist, sondern ob nach einem Kundentermin vollständige und brauchbare Informationen im System stehen, ohne dass jemand dafür abends noch Zeit aufwenden muss.

Langfristig soll jedes Gespräch das nächste besser machen. Das ist das eigentliche Ziel.

An welche Zielgruppen richtet sich fieldbrain hauptsächlich, und welche Herausforderungen lösen Sie für Vertriebsteams?

fieldbrain richtet sich an Unternehmen, deren Vertrieb beim Kunden vor Ort stattfindet und bei denen mehrere Personen denselben Kunden betreuen. Typisch sind Maschinen- und Anlagenbau, Industrie- und Automobilzulieferer, Medizintechnik, technischer Großhandel, Bauzulieferer, Elektrotechnik, Verpackungs- und Labortechnik.

Eine Mindestgröße gibt es nicht. fieldbrain ist ab einem einzelnen Außendienstmitarbeiter sinnvoll einsetzbar und funktioniert ebenso in größeren Vertriebsorganisationen. Entscheidend ist nicht die Zahl der Mitarbeiter, sondern wie komplex die Kundenbeziehungen sind.

Die Herausforderung, die wir lösen, hat zwei Seiten. Für den Vertriebsmitarbeiter fällt die manuelle CRM-Pflege weg, und nach einem Termin geht nichts mehr verloren. Für die Geschäftsführung und die Vertriebsleitung entstehen vollständige CRM-Daten, belastbarere Prognosen und Kundenwissen, das im Unternehmen bleibt. Beide Seiten sind wichtig, aber es sind zwei verschiedene Versprechen. Wir vermischen sie nicht.

Viele Informationen aus Kundengesprächen gehen verloren oder werden erst später dokumentiert. Wie begegnet fieldbrain diesem Problem?

Der entscheidende Punkt ist der Zeitpunkt. Wer direkt nach dem Termin im Auto zwei Minuten spricht, gibt etwas völlig anderes wieder als jemand, der drei Tage später aus dem Gedächtnis tippt. Nicht nur mehr, sondern anderes: Zwischentöne, Andeutungen, die Reaktion auf einen Preis, die Bemerkung, dass ein Wettbewerber letzte Woche da war.

Deshalb setzen wir am Aufwand an. Sprechen dauert zwei Minuten, Tippen zwanzig. Was zwei Minuten kostet, wird gemacht, und zwar sofort.

Wichtig ist uns dabei: Es wird nichts aufgezeichnet. Der Mitarbeiter spricht seine eigene Notiz nach dem Termin, nicht das Gespräch mit dem Kunden. Das ist im deutschen Markt ein wesentlicher Unterschied, denn die Aufzeichnung eines vertraulichen Gesprächs würde die Einwilligung aller Beteiligten voraussetzen. Bei einer eigenen Sprachnotiz stellt sich diese Frage nicht.

Was macht fieldbrain aus Ihrer Sicht besonders im Vergleich zu anderen Lösungen für CRM und Vertriebsunterstützung?

Die meisten Lösungen in diesem Feld beantworten die Frage: Was wurde in diesem Gespräch gesagt? Wir nennen unseren Ansatz Sales Memory, weil er die Fragen beantwortet, die zwischen den Gesprächen liegen.

Warum kauft dieser Kunde noch nicht? Wer beeinflusst die Entscheidung tatsächlich? Welcher Einwand kam wiederholt? Worüber wurde vor neun Monaten gesprochen, das heute wieder relevant wird? Was muss ein Mitarbeiter wissen, bevor er morgen früh zu diesem Kunden fährt?

Keine dieser Antworten steht in einem einzelnen Gespräch. Sie entstehen aus der Verbindung vieler Gespräche über Monate hinweg und über mehrere Ansprechpartner. Genau dort liegt bei komplexen Kunden das eigentliche Problem: Ein Kollege spricht mit dem Einkauf, eine Kollegin drei Wochen später mit der technischen Leitung, die Geschäftsführung war vor einem halben Jahr da. Alles ist dokumentiert. Und trotzdem kann niemand sagen, wie dieser Kunde eigentlich zum Unternehmen steht.

Ihre Plattform wandelt Sprachnotizen automatisch in CRM-Einträge um. Welche Vorteile ergeben sich daraus für Vertriebsmitarbeitende und Unternehmen?

Für den Vertriebsmitarbeiter verschwindet Arbeit, die niemand gern macht: keine Besuchsberichte am Abend, keine manuelle CRM-Pflege, kein Nachtragen am Wochenende. Vor allem aber muss er sich vor einem Termin nicht mehr durch E-Mails und Notizen arbeiten, um zu rekonstruieren, was beim letzten Mal war. Das ist mehr Zeit für das, wofür er eingestellt wurde.

Für das Unternehmen sind die Daten zum ersten Mal vollständig und aktuell. Daraus folgen bessere Prognosen, ein realistischeres Bild vom Stand eines Deals und die Sicherheit, dass Kundenwissen nicht mit einer Kündigung verschwindet.

Der Innendienst profitiert oft am unmittelbarsten. Er weiß plötzlich, was beim Kunden tatsächlich besprochen wurde, statt nachfragen zu müssen. Und der Kunde muss Dinge nicht mehrfach erklären. Der teuerste Satz im Vertrieb ist nicht „zu teuer“, sondern „das hatte ich Ihrem Kollegen schon erklärt“.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Entwicklung einer KI-Lösung, die Vertriebswissen zuverlässig erfasst und strukturiert verarbeitet?

Die technisch schwierigste Aufgabe ist nicht die Spracherkennung, sondern die Einordnung. Aus einer Sprachnotiz zu erkennen, dass eine beiläufige Bemerkung ein Kaufsignal ist, während eine ausführlich beschriebene Anfrage keines ist, verlangt Verständnis für den Vertriebskontext, nicht nur für Sprache.

Die zweite Herausforderung ist Zuverlässigkeit. Ein System, das ein Gespräch falsch einordnet, richtet mehr Schaden an als eines, das gar nichts einordnet, weil sich jemand auf eine falsche Information verlässt. Wir sind an vielen Stellen bewusst zurückhaltend und geben lieber weniger Interpretation aus als eine, die nicht trägt.

Die dritte ist die Verbindung über Zeit hinweg. Ein einzelnes Gespräch zu strukturieren, ist heute vergleichsweise gut lösbar. Aus zwanzig Gesprächen über zwei Jahre mit fünf verschiedenen Ansprechpartnern ein widerspruchsfreies Bild eines Kunden zu bauen, ist die eigentliche Arbeit. Genau daran entscheidet sich, ob Sales Memory mehr ist als ein Begriff.

Wie wichtig ist die Integration in bestehende CRM-Systeme für die Akzeptanz Ihrer Plattform?

Sie ist die Voraussetzung. Ein Vertriebssystem, das ein weiteres Werkzeug neben dem CRM ist, wird nicht benutzt. Der Nutzen entsteht erst, wenn die Informationen dort ankommen, wo ohnehin gearbeitet wird.

Deshalb ersetzen wir kein CRM. fieldbrain schreibt in Salesforce, HubSpot, Microsoft Dynamics, SAP, Pipedrive, Zoho und Slack. Wer eines dieser Systeme im Einsatz hat, behält es.

Diese Haltung ist auch strategisch: Kundenwissen sollte nicht davon abhängen, welches CRM ein Unternehmen gerade nutzt. Wer in fünf Jahren das System wechselt, sollte sein Gedächtnis behalten. Ein Anbieter, der beides besitzt, hat kein Interesse daran.

Welche neuen Funktionen oder Weiterentwicklungen stehen bei fieldbrain aktuell im Fokus?

Unser Schwerpunkt liegt derzeit auf der Kundenansicht. Sie soll fünf Fragen auf einem Bildschirm beantworten: Wie ist der vollständige Verlauf dieses Kunden? Wer sind alle Ansprechpartner und in welcher Rolle? Welche Themen sind offen? Wo bestehen Risiken? Und was sollte ein Mitarbeiter wissen, bevor er morgen dorthin fährt?

Der Maßstab, an dem wir uns messen, ist konkret: Kann ein neuer Vertriebsmitarbeiter nach fünf Minuten einen komplexen Bestandskunden übernehmen? Wenn ja, funktioniert Sales Memory. Wenn er stattdessen gut strukturierte Gesprächsnotizen sieht, haben wir nur Dokumentation gebaut.

Parallel arbeiten wir an der Tiefe der Branchenlogik. Ein Gespräch in der Medizintechnik verläuft anders als eines im technischen Großhandel, und ein System, das den Unterschied kennt, ordnet besser ein.

Wo soll fieldbrain in den kommenden Jahren stehen, und welche Rolle möchten Sie im Bereich KI-gestützter Vertriebslösungen einnehmen?

Wir wollen im deutschsprachigen Raum die Lösung sein, an die man denkt, wenn Kundenwissen im Außendienst verloren geht. Nicht die größte Plattform mit den meisten Funktionen, sondern diejenige, die dieses eine Problem am besten löst.

Konkret für die nächsten zwölf Monate: eine überschaubare Zahl von Kunden, bei denen das System täglich genutzt wird und die bereit sind, mit Zahlen darüber zu sprechen. Wir halten fünfzehn Unternehmen mit belegbaren Ergebnissen für wertvoller als tausend Registrierungen ohne Nutzung. Das ist die unbequemere, aber ehrlichere Messgröße.

Längerfristig sehen wir Sales Memory als Grundlage für ein Betriebssystem des Vertriebs, in dem Prognose, Coaching und Kundenbetreuung auf derselben Wissensbasis aufsetzen. Aber das ist eine Konsequenz, kein Startpunkt. Zuerst muss das Gedächtnis funktionieren.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die eine KI-basierte Softwarelösung für Unternehmen entwickeln möchten?

Erstens: Bauen Sie für den, der es benutzt, nicht für den, der unterschreibt. Im B2B kauft fast nie die Person, die täglich damit arbeitet. Bei uns kauft die Vertriebsleitung Transparenz und Prognosesicherheit – benutzen muss es der Außendienstmitarbeiter. Wenn Sie nur für den Käufer bauen, bekommen Sie den Abschluss und verlieren die Nutzung. Und ohne Nutzung ist der zweite Vertrag weg. Beide Seiten brauchen ein eigenes, ehrliches Versprechen. Vermischen Sie die beiden nie in derselben Botschaft.

Zweitens: Sprechen Sie früher mit Kunden, als es sich richtig anfühlt. Wir haben Positionierung und Texte aus guten Annahmen entwickelt. Gute Annahmen sind trotzdem Annahmen. Jedes echte Gespräch ist mehr wert als eine weitere interne Diskussion.

Drittens: Verkaufen Sie keine KI, verkaufen Sie ein Ergebnis. Im Mittelstand interessiert niemanden, welches Modell im Hintergrund arbeitet. Interessant ist, ob nach einem Kundentermin die richtigen Informationen im System stehen. Wer über Technologie spricht statt über das Problem, verliert die Aufmerksamkeit in den ersten dreißig Sekunden.

Bildcredits privat

Wir bedanken uns bei Patrick Maghazehi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

kjello: Hamburger Managed-IT-Plattform ersetzt eigene IT-Abteilung

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kjello: Die digitale IT-Abteilung für den Mittelstand Bildcredits hagel IT-Services GmbH

Die Hamburger hagel IT-Services GmbH bringt mit ihrer Plattform kjello eine vollständige IT-Abteilung als Service auf den Markt, die speziell den Mittelstand entlastet.

Können Sie kjello kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee zur Entwicklung Ihrer Managed-IT-Plattform entstanden ist?

kjello ist die IT-Abteilung als Service. Mitarbeitende bestellen Geräte, Software und Zugänge über ein Self-Service-Portal, On- und Offboarding laufen in Minuten statt in Tagen, dahinter liegen automatische Inventarisierung, ein Passwort-Tresor und ein Helpdesk aus echten Menschen. Die Idee ist nicht am Whiteboard entstanden, sondern im Tagesgeschäft: Wir betreuen seit 2004 mittelständische Unternehmen und haben über die Jahre immer wieder dieselben Reibungspunkte gesehen. Ein neuer Kollege startet am Montag, aber Laptop, Lizenzen und Zugänge sind über fünf Stellen verteilt. Irgendwann war klar, dass man das nicht mit mehr Personal löst, sondern mit einem Produkt.

Wer steht hinter kjello, und welche Erfahrungen haben die Entwicklung Ihrer Lösung geprägt?

Hinter kjello steht die hagel IT-Services GmbH aus Hamburg, seit 2004 am Markt, heute 32 Kolleginnen und Kollegen, über 150 betreute Unternehmen. Geprägt hat uns vor allem, dass wir die Plattform nicht für einen theoretischen Kunden gebaut haben, sondern für die Unternehmen, die wir seit Jahren im Betrieb begleiten. Jede Funktion musste sich an der Frage messen lassen: Spart das im Alltag wirklich Zeit oder ist es nur ein weiteres Tool?

Welche Vision verfolgen Sie mit kjello, und wie möchten Sie den IT-Alltag in Unternehmen langfristig vereinfachen?

Unternehmens-IT soll sich für Mitarbeitende so selbstverständlich anfühlen wie eine gute App auf dem Smartphone. Kein Ticket-Ping-Pong, keine Rückfragen, wer welche Lizenz freigeben darf. Langfristig soll IT im Mittelstand kein Projekt mehr sein, um das man sich kümmern muss, sondern eine Grundversorgung, die einfach da ist und funktioniert.

An welche Zielgruppen richtet sich kjello hauptsächlich, und welche Herausforderungen lösen Sie für diese Unternehmen?

Wir richten uns an Unternehmen mit 20 bis 250 Mitarbeitenden. Typischerweise ist die IT-Landschaft historisch gewachsen, es gibt keine eigene IT-Abteilung, und die Verantwortung liegt nebenbei bei der Geschäftsführung oder einem technikaffinen Kollegen. Wir lösen genau diese Lücke: Betrieb, Sicherheit und Beschaffung laufen über eine Plattform, ohne dass intern eine Abteilung aufgebaut werden muss.

Viele kleine und mittelständische Unternehmen verfügen nicht über eine eigene IT-Abteilung. Wie unterstützt kjello sie im Arbeitsalltag?

Über das Self-Service-Portal können Mitarbeitende selbst anstoßen, was sie brauchen, mit klaren Freigabewegen. Neue Kolleginnen und Kollegen sind in Minuten eingerichtet, austretende Mitarbeitende sauber und nachvollziehbar abgemeldet. Alle Geräte und Lizenzen sind inventarisiert, Passwörter liegen in einem Tresor statt in Tabellen. Wenn doch etwas hakt, gibt es einen Helpdesk mit im Schnitt vier Minuten Erstreaktionszeit.

Was macht kjello aus Ihrer Sicht besonders im Vergleich zu klassischen IT-Dienstleistern?

Der Unterschied ist, dass wir kein Projektgeschäft verkaufen, sondern einen laufenden Service mit Produktcharakter. Zwei Jahrzehnte Betriebserfahrung sind in eine Plattform geflossen, die Standardabläufe automatisiert. Und die Menschen dahinter bleiben dieselben, wir sind ein Hamburger Team und kein anonymes Callcenter. Die Kundenbewertung von 4,9 von 5 ist für uns der wichtigste Gradmesser.

Welche Bedeutung hat die Kombination aus Self-Service-Portal und persönlichem IT-Support für Ihre Kunden?

Sie ist der Kern. Self-Service allein führt dazu, dass Menschen bei Sonderfällen alleingelassen werden. Reiner persönlicher Support allein skaliert nicht und ist langsam. Die Kombination bedeutet: Neunzig Prozent der Standardfälle erledigen Mitarbeitende in wenigen Klicks selbst, und für den Rest ist ein Mensch erreichbar, der das Unternehmen kennt.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Entwicklung einer Plattform, die unterschiedlichste IT-Prozesse in einer Lösung bündelt?

Die größte Herausforderung ist die Balance zwischen Standard und Realität. Kein Mittelständler ist wie der andere, jede gewachsene Umgebung hat ihre Eigenheiten. Wir müssen genug standardisieren, damit Automatisierung überhaupt möglich ist, und gleichzeitig genug Spielraum lassen, damit niemand seine Prozesse umbauen muss. Dazu kommt die Integrationsarbeit über Firewall, Netzwerk, Backup, Server, Telefonie, EDR und die Microsoft- beziehungsweise Google-Welt hinweg.

Wie wichtig sind Themen wie Datenschutz, IT-Sicherheit und einfache Bedienbarkeit für die Weiterentwicklung von kjello?

Sie sind nicht verhandelbar. Wir hosten in Deutschland, arbeiten DSGVO-konform und setzen Mehrfaktor-Authentifizierung verpflichtend durch. Wichtig ist uns aber, dass Sicherheit nicht als Bremse erlebt wird. Wenn eine Sicherheitsmaßnahme den Arbeitsalltag zu umständlich macht, wird sie umgangen. Deshalb entwickeln wir Sicherheit und Bedienbarkeit immer zusammen.

Welche neuen Funktionen oder Entwicklungen stehen bei kjello aktuell im Fokus?

Aktuell arbeiten wir vor allem daran, die Self-Service-Abläufe weiter zu automatisieren, insbesondere rund um On- und Offboarding und die Integration in Microsoft 365 und Google Workspace. Ein zweiter Schwerpunkt ist mehr Transparenz für die Geschäftsführung: Wer nutzt welche Lizenzen, wo liegen Risiken, wo lässt sich Geld sparen.

Wo soll kjello in den kommenden Jahren stehen, und welche Rolle möchten Sie bei der Digitalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen einnehmen?

Wir möchten für den Mittelstand die naheliegende Antwort auf die Frage sein, wie man IT organisiert, ohne eine eigene Abteilung aufzubauen. Unsere Rolle sehen wir sehr bodenständig: nicht als Digitalisierungsberater mit Folienpaket, sondern als Betreiber, der dafür sorgt, dass die Grundlagen sitzen. Digitalisierung scheitert im Mittelstand selten an der Vision, sondern an Geräten, Zugängen und Zuständigkeiten.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die eine Softwarelösung für Unternehmen entwickeln möchten?

Erstens: Baut das Produkt aus einem echten Betriebsproblem heraus, nicht aus einer Marktanalyse. Wer den Alltag der Zielgruppe selbst erlebt hat, trifft bessere Entscheidungen.

Zweitens: Unterschätzt den Support nicht. Im B2B-Geschäft ist Erreichbarkeit ein Produktmerkmal, keine Kostenstelle.

Drittens: Habt den Mut, Dinge wegzulassen. Jede zusätzliche Option macht die Software für den Anwender langsamer, und im Mittelstand gewinnt die Lösung, die man ohne Schulung bedienen kann.

Bildcredits hagel IT-Services GmbH

Wir bedanken uns bei Jens Hagel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Mitbestimmung im wachsenden Start-up: 5 Prinzipien für einen funktionierenden Mitarbeiterrat

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Mitarbeiterrat stärkt Mitbestimmung in Start-ups Ursula Vranken

Wachstum verändert die Anforderungen an Start-ups

Wachstum verändert Start-ups schneller, als vielen Gründerteams bewusst ist. Aus einem kleinen Kernteam werden in kurzer Zeit hundert Mitarbeitende. Mit zunehmender Größe entstehen neue Rollen, Teams und Führungsebenen. Entscheidungen, die früher im Gründerkreis getroffen wurden, müssen nun abgestimmt, dokumentiert und erklärt werden. Entscheidungswege verlängern sich, Informationen versanden, spontane Abstimmungen geschehen in Meetings, an denen längst nicht mehr alle teilnehmen.

Parallel dazu wächst die Vielfalt der Erwartungen: Während einige Mitarbeitende Stabilität suchen, wünschen andere mehr Einfluss oder Transparenz. Wenn Strukturen nicht rechtzeitig nachgezogen werden, führt dies zu Missverständnissen. Genau in dieser Phase kippt in schnell wachsenden Start-ups die Stimmung: Mitarbeitende fühlen sich nicht mehr ausreichend gehört, Veränderungen werden unklar kommuniziert und aus anfänglicher Euphorie entsteht Frustration. Oft reicht bereits eine schlecht erklärte Umstrukturierung, um wochenlange Unruhe auszulösen.

Mitarbeiterräte ermöglichen Mitbestimmung auf kurzen Wegen

Für viele junge Unternehmen kommt ein klassischer Betriebsrat noch nicht infrage, da die formalen Vorgaben für eine Kultur, die auf Tempo und kurze Wege setzt, zu schwerfällig wirken. Gleichzeitig wächst der Bedarf an echter Mitsprache meist ab einer Größe von rund 80 bis 100 Mitarbeitenden. Neben Formaten wie All-Hands-Meetings oder Mitarbeiterbefragungen hat sich ein Modell besonders bewährt: der Mitarbeiterrat, oft auch Kulturrat genannt. Er bündelt die wichtigsten Themen der Belegschaft, schafft einen direkten Draht zur Geschäftsführung und verhindert, dass sich aus einzelnen Unmutsäußerungen ein Vertrauensbruch entwickelt.

Gerade in jungen Unternehmen ist es entscheidend, Stimmungen früh sichtbar zu machen, bevor sie sich in informellen Gruppen oder Slack-Channels verfestigen. Ein Mitarbeiterrat schafft einen klaren, verlässlichen Kanal, über den Anliegen strukturiert aufgenommen und priorisiert werden. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis darüber, welche Themen wirklich drängen und welche nur punktuell auftreten. Das Gremium wirkt wie ein Frühwarnsystem, das Entwicklungen erkennt, bevor sie eskalieren.

Mitarbeiterrat als agile Alternative zum Betriebsrat

Wichtig ist: Mitarbeitende sind nicht „rechtlos“, nur weil sie sich für ein alternatives Modell zum Betriebsrat entscheiden. Demokratische Mitbestimmung bedeutet, dass das Team selbst aktiv wird. Es baut den Mitarbeiterrat eigenständig auf, definiert Spielregeln, wählt Vertreterinnen und Vertreter und vereinbart mit der Unternehmensleitung klare Verfahren und transparente Prozesse. Wahlfreiheit bedeutet nicht Beliebigkeit, sondern echte Mitsprache, Verbindlichkeit und Schutz für die gewählten Mitglieder.

Die fünf Prinzipien wirksamer Mitbestimmung

1. Vertrauen vor Struktur

Ein Mitarbeiterrat funktioniert nur, wenn er vom Team gewollt ist. Die Geschäftsführung stellt die Idee offen vor, die Belegschaft entscheidet selbst über die Einführung. Ein Gremium, das aus Überzeugung entsteht, trägt auch durch schwierige Phasen.

2. Freiwillige, demokratische Beteiligung

Mitglieder melden sich freiwillig und werden idealerweise gewählt. So entsteht Legitimität. Eine Ernennung durch die Geschäftsführung untergräbt das Vertrauen und macht den Mitarbeiterrat zum Instrument des Managements, statt zur Stimme der Mitarbeitenden.

3. Klare, einfache Spielregeln

Ein Team aus Freiwilligen legt fest, wie der Mitarbeiterrat arbeitet: Sitzungsrhythmus, Themenaufnahme, Entscheidungswege, Abstimmungen mit der Geschäftsführung. Die Regeln müssen nicht komplex sein, aber verbindlich. Ohne klare Prozesse verliert das Gremium schnell an Ernsthaftigkeit.

4. Transparente Kommunikation

Ein Mitarbeiterrat wirkt nur, wenn seine Arbeit sichtbar ist. Ergebnisse, offene Fragen und Konflikte gehören regelmäßig zurück ins Unternehmen, zum Beispiel durch kurze Updates im All-Hands-Meeting oder im Intranet. Transparenz schafft Glaubwürdigkeit.

5. Geduld und Ausdauer

Ein funktionierender Mitarbeiterrat entsteht nicht in wenigen Wochen. Er braucht Zeit, Begleitung, Weiterbildung und regelmäßige Wahlen, damit er sich mit dem Unternehmen weiterentwickelt. Wer hier Abkürzungen sucht, wird enttäuscht. Wer investiert, gewinnt langfristig echte Mitbestimmung auf Augenhöhe.

Fazit: Früh investieren und Vertrauen stärken

All-Hands-Meetings, Mitarbeiterbefragungen und regelmäßige Mitarbeitergespräche sind und bleiben wichtige Feedbackinstrumente. Sie können die kontinuierliche Arbeit eines Mitarbeiterrats jedoch nicht ersetzen. Für wachsende Start-ups lohnt sich der Aufbau eines solchen Gremiums. Wenn Mitbestimmung frühzeitig ermöglicht wird, entwickelt sich aus stillem Unmut kein überraschender Widerstand. Zudem wird eine Kultur gestärkt, in der sich alle als Mitgestalter verstehen. Die Erfahrung zeigt: Der Aufwand zahlt sich in Form von Vertrauen, Stabilität und echter Zusammenarbeit zwischen Führung und Team aus.

Bildcredits Ursula Vranken, IPA Institut für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie Startups mit Pressearbeit ihre KI-Sichtbarkeit stärken

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Pressearbeit macht Startups in KI-Antworten sichtbar Kommunikation mit Impact Anna Ferdinand

Wer heute ein neues Business aufbaut und Kunden gewinnen will, sollte auch in den Antworten von ChatGPT, Claude und Co. sichtbar sein. Rund 27 Prozent der Quellen, die KI-Systeme in ihren Antworten zitieren, sind journalistische Inhalte. Für Startups gewinnt Pressearbeit damit eine neue Bedeutung: Earned Media trägt nicht nur dazu bei, Reputation, Glaubwürdigkeit und Vertrauen in junge Marken zu stärken, sondern auch in den Antworten von KI-Modellen sichtbar zu werden.

Warum Gründer GEO mitdenken sollten

Generative Engine Optimization, kurz GEO, beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen in den Antworten generativer KI-Systeme sichtbar werden. Für Gründer bedeutet das: Sie sollten von Anfang an darauf achten, welche Informationen über ihr Unternehmen außerhalb der eigenen Kanäle zu finden sind.

Wie wichtig externe Quellen dabei sind, zeigt die Studie „What Is AI Reading?“ von Muck Rack. Dafür wurden mehr als 25 Millionen Quellenverweise in Antworten von ChatGPT, Claude und Gemini untersucht. Rund 84 Prozent der zitierten Quellen entfielen auf sogenannte Earned Media. Dazu zählt die Studie neben journalistischen Beiträgen auch wissenschaftliche Veröffentlichungen, Wikis, Enzyklopädien und Social Media-Inhalte.

Besonders aussagekräftig für die Pressearbeit: Rund 27 Prozent aller untersuchten Quellenverweise führten zu journalistischen Inhalten. Bezahlte oder werbliche Inhalte machten dagegen nur 0,3 Prozent aus.

Für Startups reicht es daher nicht, Ads zu schalten und Marketingslogans zu verbreiten. Gefragt sind relevante, glaubwürdige und unabhängig veröffentlichte Inhalte. GEO ersetzt dabei nicht die klassische Suchmaschinenoptimierung. Es ergänzt sie um die Frage, welche Quellen KI-Systeme heranziehen, wenn sie Unternehmen und Märkte einordnen.

Mit Pressearbeit zur relevanten Quelle werden

Eine Platzierung in der Presse garantiert nicht, dass ein Startup anschließend in einer KI-Antwort genannt wird. Pressearbeit erweitert aber die öffentlich zugängliche Informationsbasis. Sie sorgt dafür, dass Aussagen über ein Unternehmen nicht nur auf der eigenen Website stehen.

Das ist auch unabhängig von KI wertvoll. Auf der Unternehmenswebsite kann jedes Startup behaupten, innovativ, nachhaltig oder die beste Lösung zu sein. Redaktionen hingegen prüfen Informationen, stellen Rückfragen und ordnen ein Unternehmen in einen größeren Kontext ein.

Diese unabhängige Einordnung schafft Vertrauen. Sie zeigt potenziellen Kunden, Investoren, Geschäftspartnern und Bewerbern, wofür ein Unternehmen steht und welche Expertise die Gründer besitzen. Gleichzeitig entstehen öffentlich auffindbare Inhalte, auf die Menschen und KI-Systeme bei einer Recherche stoßen können.

Aber: Pressearbeit ist dabei nicht mit dem Versand von Pressemitteilungen im Gießkannen-Prinzip gleichzusetzen. Um in den Medien zu landen, braucht es relevante Stories mit Nachrichtenwert und die gezielte Ansprache der richtigen Journalisten. Ein Produktlaunch beispielsweise mag für die Gründer ein großer Meilenstein sein, ist für eine Redaktion aber nicht automatisch eine News.

Was Medien wollen und wie Startups davon profitieren

Journalisten fallen nicht auf Marketingslogans herein. Sie suchen Geschichten, die für ihr Publikum relevant, neu oder überraschend sind. Startups müssen ihre Story und Expertise daher so darstellen, dass sie für ein journalistisches Format anschlussfähig sind.

Ein Beispiel: Ein Gründer entwickelt als Student zunächst ein Produkt gegen den Kater nach langen Partynächten. Später richtet er das Unternehmen neu aus, nutzt seine Erfahrung als Eishockeyspieler und macht daraus eine Marke für Supplements für ambitionierte Athleten. Interessant für Medien war nicht nur das Produkt, sondern die Geschichte dahinter: die ungewöhnliche Gründungsidee, der Pivot und die Entwicklung eines Supplements mit einem Profi aus dem Leistungssport.

Mit gezielten Pitches bei ausgewählten Redaktionen entstanden daraus Beiträge in Podcasts sowie Startup- und Lokalmedien. Je nach Medium wurde das Unternehmen unterschiedlich erzählt: als Gründergeschichte, als regionales Startup oder als Beispiel für den Wandel im Supplement-Markt.

Startups sollten daher nicht nur fragen, was sie verkaufen wollen, sondern welche Geschichte sie erzählen können. Eine ungewöhnliche Gründerstory, Branchenkenntnis, ein neuer Lösungsansatz oder eine fundierte Perspektive auf ein aktuelles Problem können bereits einen relevanten Ansatz für Redaktionen bieten.

Auch bei der Medienauswahl muss es nicht sofort das große Wirtschaftsmedium sein. Startup-Magazine, Fachmedien, Podcasts und regionale Redaktionen liegen häufig näher an der eigenen Zielgruppe und bieten einen guten Einstieg in die Pressearbeit.

Pressearbeit Schritt für Schritt aufbauen

Es braucht keine 3-Jahres-Strategie, um mit Pressearbeit zu beginnen. Aber glaubwürdige Sichtbarkeit entsteht auch nur selten durch einen einzelnen Sprint. Pitches müssen durchdacht und bei Redaktionen relevanter Medien getestet werden. Außerdem ist es hilfreich, Expertise im eignen Themenfeld zu zeigen und Beziehungen zu Journalisten aufzubauen.

Startups sollten Pressearbeit deshalb Schritt für Schritt angehen und als kontinuierlichen Aufbau von Expertise, Medienkontakten und Reputation verstehen. Dazu gehört, Entwicklungen im eigenen Markt zu beobachten, regelmäßig neue Perspektiven anzubieten und Anfragen von Journalisten verlässlich zu beantworten.

Mit glaubwürdigen Quellen in KI-Antworten sichtbar werden

Pressearbeit schafft so kontinuierlich aktuelle und glaubwürdige Quellen. Je besser ein Startup darin mit seiner Expertise vertreten ist, desto größer ist seine Chance, auch in KI-Antworten sichtbar zu werden.

Bildrechte: Kommunikation mit Impact

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

YouBega: Neue Plattform verbindet Marktplatz, Kommunikation und Nachhaltigkeit

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YouBega: Neuer E-Commerce-Marktplatz mit KI und Messenger Teambild 2026

Das Startup YouBega verbindet nachhaltigen Handel mit moderner Kommunikation und schafft einen digitalen Marktplatz, der neue Maßstäbe im E-Commerce setzt

Welche Idee hat Sie zur Gründung von YouBega bewegt und wie hat Ihr beruflicher Weg Sie zu diesem Schritt geführt?

Die Idee zu YouBega entstand aus der Überzeugung, dass Onlinehandel einfacher, fairer und nachhaltiger sein sollte. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich viele Jahre im Bereich E-Commerce, digitale Plattformen und Onlinehandel gearbeitet. Dabei wurde mir immer deutlicher, dass viele Marktplätze für Verkäufer zunehmend kompliziert und teuer geworden sind. Hohe Verkaufsprovisionen, eingeschränkte Möglichkeiten und fehlende Innovationen haben uns dazu motiviert, einen anderen Weg zu gehen.

Unser Ziel war es, eine Plattform zu schaffen, die nicht nur modern und benutzerfreundlich ist, sondern den Menschen echten Mehrwert bietet. Eine Plattform, auf der Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung miteinander verbunden werden. So entstand YouBega.

Wie ist YouBega entstanden und welches Problem im Onlinehandel wollten Sie von Anfang an lösen?

Von Anfang an wollten wir mehrere Probleme gleichzeitig lösen. Zum einen werden jedes Jahr unzählige Produkte entsorgt, obwohl sie noch vollkommen funktionstüchtig sind. Zum anderen müssen viele Händler ihre Produkte auf verschiedenen Plattformen pflegen und dafür oftmals hohe Gebühren bezahlen.

Mit YouBega möchten wir den Verkauf so einfach wie möglich gestalten. Privatpersonen können ihre gebrauchten oder neuen Artikel verkaufen, Unternehmen ihre Produkte automatisiert über Schnittstellen einstellen und Dienstleister ihre Leistungen anbieten. Unser Ziel ist es, möglichst viele Hürden im Onlinehandel zu beseitigen und gleichzeitig nachhaltigen Konsum zu fördern.

YouBega wirbt mit dem Motto „Lieber verkaufen statt wegwerfen“. Welche Bedeutung hat dieser Ansatz für Ihr Unternehmen?

Dieser Leitsatz beschreibt unsere Philosophie perfekt. Nachhaltigkeit beginnt nicht erst bei der Produktion, sondern bereits beim verantwortungsvollen Umgang mit vorhandenen Produkten. Jeder Artikel, der verkauft statt entsorgt wird, spart Ressourcen, reduziert Müll und verlängert den Lebenszyklus eines Produkts.

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit aber noch mehr. Ein besonders wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie ist die Unterstützung von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Wir möchten diesen Einrichtungen eine kostenlose Möglichkeit bieten, ihre Produkte und Dienstleistungen einem großen Publikum zu präsentieren. Dadurch können sie neue Kunden gewinnen und ihre wichtige Arbeit sichtbarer machen.

Wir möchten mit YouBega nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein, sondern auch etwas Gutes bewirken. Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg gehören für uns zusammen.

An welche Zielgruppen richtet sich YouBega besonders und welche Bedürfnisse möchten Sie mit Ihrer Plattform erfüllen?

YouBega richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen und Dienstleister.

Privatpersonen können gebrauchte oder neue Artikel unkompliziert verkaufen. Händler profitieren von professionellen Schnittstellen zu Shopsystemen und Warenwirtschaften sowie automatisierten Produktimporten. Dienstleister können ihre Leistungen ebenfalls präsentieren und neue Kunden gewinnen.

Gleichzeitig möchten wir soziale Einrichtungen wie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dabei unterstützen, ihre Angebote sichtbar zu machen und neue Absatzmöglichkeiten zu schaffen.

Unser Ziel ist eine Plattform, auf der jeder – unabhängig von Unternehmensgröße oder Branche – erfolgreich handeln kann.

Auf YouBega können sowohl Produkte als auch Dienstleistungen angeboten werden. Warum haben Sie sich für dieses Konzept entschieden?

Wir beobachten seit Jahren, dass Nutzer heute nicht nur Produkte suchen, sondern häufig gleichzeitig passende Dienstleistungen benötigen. Wer beispielsweise Baumaterial kauft, sucht oft auch einen Handwerker. Wer Möbel kauft, benötigt vielleicht einen Montageservice.

Warum sollte man dafür mehrere Plattformen besuchen? Mit YouBega vereinen wir Produkte und Dienstleistungen auf einer Plattform. Das macht die Suche einfacher und eröffnet Verkäufern zusätzliche Möglichkeiten.

Unser langfristiges Ziel ist es, einen zentralen digitalen Marktplatz für nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens zu schaffen.

Der Markt für Online-Marktplätze ist stark umkämpft. Was macht YouBega aus Ihrer Sicht besonders?

Wir verstehen YouBega nicht nur als Marktplatz, sondern als digitales Ökosystem.

Natürlich können Verkäufer ihre Produkte kostenlos einstellen oder diese automatisiert über Integrationen wie Base.com, Sellasist, CSV-, Excel- oder andere Produktfeeds übertragen. Doch wir gehen deutlich weiter.

Mit der YB Talk App haben wir eine eigene Kommunikationsplattform entwickelt. Nutzer können sicher miteinander chatten, Sprach- und Videoanrufe führen, Gruppengespräche erstellen und direkt miteinander kommunizieren. Gerade in Zeiten, in denen Datenschutz und sichere Kommunikation immer wichtiger werden, möchten wir eine Alternative zu externen Messengern bieten.

Zusätzlich verfügen wir über einen integrierten Kalender, in dem Termine geplant und verwaltet werden können.

Ergänzt wird dies durch unser Meeting Center, mit dem Nutzer direkt Online-Meetings durchführen können – ähnlich wie bei Microsoft Teams. So können Geschäftspartner Besprechungen organisieren, Einladungen verschicken und zusammenarbeiten, ohne die Plattform verlassen zu müssen.

Außerdem setzen wir auf künstliche Intelligenz, automatische Übersetzungen, internationale Schnittstellen und moderne Technologien.

Diese Kombination aus Marktplatz, Kommunikation, Organisation und Zusammenarbeit macht YouBega einzigartig.

Welche Herausforderungen haben Sie beim Aufbau von YouBega bislang am meisten gefordert?

Der Aufbau eines Marktplatzes gehört sicherlich zu den anspruchsvollsten digitalen Projekten überhaupt. Man muss gleichzeitig Verkäufer und Käufer überzeugen und eine Plattform entwickeln, die technisch zuverlässig, sicher und international funktioniert.

Hinzu kommen Themen wie Skalierbarkeit, Datenschutz, Sicherheit und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, ständig neue Innovationen umzusetzen und gleichzeitig auf das Feedback der Nutzer zu hören. Genau dieses Feedback hilft uns dabei, YouBega jeden Tag ein Stück besser zu machen.

Wie wichtig sind Funktionen wie automatische Übersetzungen und die direkte Kommunikation zwischen Nutzern für den Erfolg von YouBega?

Diese Funktionen sind für uns von zentraler Bedeutung.

Internationale Verkäufe scheitern häufig an Sprachbarrieren oder komplizierter Kommunikation. Deshalb verfügen wir über automatische Übersetzungen, sodass Käufer und Verkäufer einfacher miteinander kommunizieren können.

Mit unserer YB Talk App bieten wir zusätzlich eine sichere Kommunikationsplattform mit Chat, Sprach- und Videoanrufen sowie Gruppengesprächen.

Darüber hinaus können Nutzer Termine über den integrierten Kalender koordinieren und im Meeting Center direkt Online-Besprechungen durchführen.

Wir möchten nicht nur einen Ort schaffen, an dem Produkte verkauft werden, sondern einen Ort, an dem Menschen sicher kommunizieren, zusammenarbeiten und Geschäfte abwickeln können.

YouBega: Neuer E-Commerce-Marktplatz mit KI und Messenger

Gab es einen Moment, in dem Sie gespürt haben, dass Ihre Idee am Markt tatsächlich gebraucht wird?

Ja, diesen Moment gab es mehrfach.

Besonders deutlich wurde es, als immer mehr Händler aktiv nach Integrationen mit ihren Shopsystemen fragten und ihre Produktkataloge automatisiert auf YouBega veröffentlichen wollten.

Auch das positive Feedback von privaten Nutzern sowie von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen hat uns bestätigt, dass der Bedarf nach einer modernen, fairen und nachhaltigen Plattform vorhanden ist.

Das motiviert uns jeden Tag, YouBega weiterzuentwickeln.

Welche Vision verfolgen Sie mit YouBega und wie möchten Sie diese in den kommenden Jahren verwirklichen?

Unsere Vision ist es, YouBega zu einer der führenden internationalen Plattformen für Produkte, Dienstleistungen und digitale Zusammenarbeit zu entwickeln.

Wir möchten den grenzüberschreitenden Handel so einfach wie möglich gestalten und gleichzeitig eine Plattform schaffen, auf der Menschen sicher kommunizieren, Termine organisieren, Online-Meetings durchführen und gemeinsam arbeiten können.

Ebenso wichtig ist uns der gesellschaftliche Mehrwert. Wir möchten insbesondere Werkstätten für Menschen mit Behinderungen unterstützen und ihnen helfen, ihre Produkte und Dienstleistungen bekannter zu machen.

Wenn wir mit YouBega gleichzeitig Nachhaltigkeit fördern, digitale Innovationen vorantreiben und Menschen miteinander verbinden können, haben wir unser Ziel erreicht.

An welchen neuen Entwicklungen oder Funktionen arbeiten Sie derzeit?

Wir entwickeln YouBega kontinuierlich weiter.

Aktuell arbeiten wir unter anderem an weiteren KI-gestützten Funktionen zur automatischen Erstellung und Optimierung von Anzeigen, neuen internationalen Schnittstellen zu Shopsystemen und Warenwirtschaften sowie zusätzlichen Marketingmöglichkeiten für Verkäufer.

Auch die YB Talk App, unser Kalender und das Meeting Center werden kontinuierlich erweitert. Unser Ziel ist es, sämtliche wichtigen Werkzeuge für den digitalen Handel und die Zusammenarbeit auf einer Plattform bereitzustellen.

Dabei legen wir großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und internationale Skalierbarkeit.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Lösen Sie ein echtes Problem. Erfolgreiche Unternehmen entstehen nicht aus einer Idee allein, sondern weil sie Menschen einen echten Mehrwert bieten.

Zweitens: Geben Sie niemals zu früh auf. Der Aufbau eines Unternehmens ist ein Marathon. Rückschläge gehören dazu, entscheidend ist, daraus zu lernen und weiterzumachen.

Drittens: Hören Sie auf Ihre Kunden. Viele unserer besten Ideen und Weiterentwicklungen sind durch das Feedback unserer Nutzer entstanden. Wer offen bleibt, sich kontinuierlich verbessert und langfristig denkt, schafft Vertrauen – und genau daraus entsteht nachhaltiger Erfolg.

Bildcredits Youbega Marktplace GmbH

Wir bedanken uns bei Jörg Friedrich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: YouBega

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Kontakt:

YouBega Marktplace GmbH
Richtstr. 36
45359 Essen
Deutschland

www.youbega.com
team@youbega.com

Ansprechpartner: Jörg Friedrich

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Sechsstellige Forschungszulage: One Data baut vertrauenswürdige KI-Plattform weiter aus

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Eine europäische Software-Plattform für vertrauenswürdige Daten

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) hat die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der One Data GmbH erneut als förderfähig anerkannt. Mit dem aktuellen Verlängerungsbescheid bestätigt der Bund die Weiterführung eines mehrjährigen Forschungsvorhabens, mit dem das Unternehmen seine Software technologisch ausbaut. Auf dieser Grundlage konnte sich One Data eine Forschungszulage in sechsstelliger Höhe sichern. Bei der Strukturierung und Durchführung des komplexen Förderprozesses wurde das Unternehmen von der spezialisierten Beratung re:fund begleitet.

One Data wurde 2013 in Passau gegründet und zählt heute mit rund 150 Mitarbeitenden an den Standorten Passau, München, Frankfurt und Berlin zu den europäischen Anbietern im Bereich Datenmanagement und Künstliche Intelligenz. Die Plattform ermöglicht es Datenteams, über verschiedene Datensilos hinweg verlässliche Datenprodukte automatisiert und qualitätsgesichert aufzubauen. Damit schaffen Unternehmen die notwendige Grundlage, um moderne KI-Anwendungen auf einer vertrauenswürdigen Datenbasis zu betreiben.

Forschungsergebnisse fließen direkt in die Produktentwicklung ein

Genau an dieser Schnittstelle aus Datenqualität, Automatisierung und KI setzt das geförderte Forschungsvorhaben an. Die Ergebnisse fließen bereits heute zu großen Teilen in die Software ein und bilden das Fundament für den nächsten strategischen Ausbauschritt der Plattform.

Das staatliche Förderinstrument der Forschungszulage ermöglicht es Unternehmen, gezielt in innovative, aber risikobehaftete Entwicklungsthemen zu investieren, deren Ausgang zu Beginn der Arbeiten nicht feststeht.

„Die Forschungszulage ist ein gutes Mittel, um betriebliche Forschungsvorhaben und Forschungsaufwände zu refinanzieren und zugleich die Bestätigung zu bekommen, dass man als innovatives Unternehmen tätig ist. Der Prozess dahin ist mit dem zweistufigen Verfahren durchaus komplex. Ein Partner wie re:fund ist hier sehr wertvoll, um eine saubere Datengrundlage zu schaffen, im zweiten Schritt die Forschungszulage mit unserem Steuerberater festzusetzen und für etwaige Prüfungen gut aufgestellt zu sein.“

Andreas Freund, Head of Operations bei One Data

Prüfungs- und revisionssichere Dokumentation als Erfolgsfaktor

Die Beantragung der Forschungszulage erfolgt über ein zweistufiges Verfahren: Nach der inhaltlichen Prüfung durch die BSFZ wird der Antrag auf Festsetzung der Zulage beim zuständigen Finanzamt eingereicht. Um den hohen Anforderungen an die Präzision, die lückenlose Nachweisführung und die förderkonforme Dokumentation gerecht zu werden, setzte One Data auf die Unterstützung der F&E-Experten von re:fund.

Durch die strukturierte Bündelung der Forschungsaktivitäten entstand eine lückenlose Nachweiskette, die auch der behördlichen Prüfung standhielt. Für One Data schafft der Förderbescheid nun den finanziellen und strategischen Freiraum, die technologische Infrastruktur für datengetriebene KI-Systeme am Standort Deutschland weiter voranzutreiben.

Bildcredits © re:fund

5U AI erhält 3,2 Millionen US-Dollar Pre-Seed-Finanzierung

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Digitale Mitarbeiter: 5U AI skaliert Speditionen Teambild

MÜNCHNER TECH-START-UP 5U AI ERHÄLT 3,2 MILLIONEN US-DOLLAR PRE-SEED-FINANZIERUNG UND SKALIERT SEINE DIGITALE-MITARBEITER-PLATTFORM FÜR EUROPÄISCHE SPEDITIONSTEAMS

München, Mittwoch, 28. Juli 2026: 5U AI, der auf agentenbasierte KI für die Fracht- und Logistikbranche spezialisierte Anbieter einer Digitale-Mitarbeiter-Plattform für europäische Speditionsteams, hat 3,2 Millionen US-Dollar Pre-Seed-Finanzierung erhalten, um sein Softwareangebot zu skalieren.

Die Plattform setzt digitale Mitarbeiter ein, die operative Aufgaben in der Luft-, See- und Straßenfracht übernehmen – darunter Angebotserstellung, Buchungen, Sendungsverfolgung, Rechnungsabgleich, Dateneingabe und wiederkehrende Verwaltungsaufgaben.

Dabei erfassen die digitale Mitarbeiter die Begründung hinter jeder Frachtentscheidung. So bauen Teams Wissen auf, das künftige Prozesse verbessert, statt nur isolierte Aufgaben zu automatisieren.

„Die Spedition ist voller Entscheidungen, relevante Information geht noch immer in den Postfächern, Tabellen und den Köpfen der Mitarbeitenden verloren“, sagt Yagiz Abik, Chief Executive Officer von 5U AI.

„Wir bauen nicht bloß einen weiteren Chatbot, der passiv Fragen beantwortet. Wir bauen digitale Mitarbeiter, die Speditionsabläufe verstehen, die Arbeit tatsächlich ausführen und die Logik hinter jeder Entscheidung festhalten – damit Teams nicht nur ihre Kapazität, sondern auch ihr Wissen skalieren können.“

Finanzierung unterstützt Produktentwicklung und Marktausbau

Die Pre-Seed-Runde wurde vom Londoner Investor Emerge Capital angeführt und fließt in die Produktentwicklung sowie das europäische Go-to-Market-Programm von 5U AI.

Digitale Mitarbeiter automatisieren komplexe Logistikprozesse

5U AI arbeitet innerhalb bestehender Frachtsysteme und nutzt Multi-Agenten-KI, die auf Logistik-Workflows trainiert ist – einschließlich der komplexen Ausnahmefälle und manuellen Entscheidungen, die Speditionsprozesse mit generischen KI-Tools oder klassischer Automatisierung so schwer automatisierbar machen.

Die sogenannte Entscheidungskomponente im Produkt des Unternehmens dokumentiert, wie jeder digitale Mitarbeiter zu einer Entscheidung kommt. Operations-Teams sehen jederzeit, was getan wurde, warum es getan wurde und wie ähnliche Entscheidungen künftig verbessert werden können.

Bereits bei Speditionen und Carriern im Einsatz

Das Unternehmen ist bereits bei Spediteuren und Carriern in ganz Europa im Einsatz, unter anderem bei TCI International Logistics, wo die digitale Mitarbeiter in der Luft- und Seefracht arbeiten.

5U AI baut sein Team weiter aus

Im Zuge der Skalierung baut 5U AI sein Team aus – mit geplanten Einstellungen in Produkt, Engineering, Operations, Vertrieb und Customer Success.

„KI ist eine der spannendsten Entwicklungen, die die Logistik seit einer Generation gesehen hat. Ihr Wert hängt aber von Menschen ab, die die Branche verstehen und praktische Werkzeuge für echte operative Probleme bauen wollen“, so Abik. „Wir suchen aktiv nach Menschen, die in dieser frühen Phase zu uns stoßen und das nächste Kapitel der Spedition mitgestalten wollen.“

Gegründet von TUM Absolventen in München

5U AI wurde 2025 von den TUM-Absolventen Yagiz Abik und Fehmi Şener in München gegründet und wird von erfahrenen Logistikmanagern unterstützt, darunter ehemalige Führungskräfte von DHL, GEODIS, DSV, Maersk und Ceva Logistics.

KI Lösungen für die Spedition der Zukunft

Die Lösungen von 5U AI richten sich an Spediteure, Carrier und 3PLs, die manuelle Verwaltungsarbeit reduzieren, operative Entscheidungen verbessern und ihren Kundenservice skalieren wollen – ohne ihre bestehenden Systeme zu ersetzen.

Picture 5U AI

Source 5U AI

TWONATURALS denkt Functional Nutrition neu

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Functional Nutrition: TWONATURALS setzt auf Vegan Protein+

Functional Nutrition mit Lifestyle-Faktor

Proteinpulver, Elektrolyte, Supplements – der Markt für Functional Nutrition wächst rasant. Doch während viele Produkte entweder stark auf Performance oder auf reine Gesundheitsversprechen ausgerichtet sind, entsteht eine neue Generation von Marken, die beide Welten miteinander verbinden möchte. Eine davon ist TWONATURALS aus Berlin.

Gesunde Ernährung ist heute weit mehr als die Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen. Sie ist Teil eines Lebensstils geworden, der Bewegung, Wohlbefinden und bewusste Routinen miteinander verbindet. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen Produkte, die funktional sind, ohne kompliziert zu sein – und die sich nahtlos in einen aktiven Alltag integrieren lassen.

Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich TWONATURALS. Die Berliner Functional-Nutrition-Marke verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Ernährung, Fitness und Wellbeing nicht als getrennte Bereiche betrachtet werden, sondern als Bestandteile eines modernen Lebensgefühls. Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die körperliches und mentales Wohlbefinden gleichermaßen unterstützen und dabei möglichst unkompliziert in den Alltag passen.

Von der eigenen Erfahrung zur Gründung von TWONATURALS

Hinter TWONATURALS stehen die Zwillingsschwestern Gioia und Chiara Bandholz, die nicht nur Gründerinnen, sondern auch begeisterte Sportlerinnen sind. Bewegung und bewusste Ernährung spielten für beide schon immer eine wichtige Rolle. Gleichzeitig erlebten sie aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es sein kann, Beruf, Training und gesunde Routinen langfristig miteinander in Einklang zu bringen.

Auf der Suche nach hochwertigen Produkten stellten sie fest, dass viele Angebote entweder sehr stark aus der klassischen Fitnesswelt stammen oder ausschließlich auf Muskelaufbau fokussiert sind. Was ihnen fehlte, war eine moderne Lösung, die funktional, natürlich und gleichzeitig alltagstauglich ist. Aus dieser Beobachtung entstand schließlich die Idee für TWONATURALS.

Der Anspruch der Gründerinnen: Functional Nutrition soll sich nicht wie ein weiteres To-do auf der täglichen Liste anfühlen, sondern selbstverständlich Teil eines aktiven und bewussten Lebens werden.

Vegan Protein+ verbindet Protein und Funktionalität

Das erste Produkt der Marke trägt den Namen Vegan Protein+ und verdeutlicht bereits die Philosophie hinter TWONATURALS. Statt ausschließlich auf den Proteingehalt zu setzen, verbindet die Rezeptur verschiedene funktionelle Komponenten miteinander.

Die Basis bildet eine pflanzliche Proteinmischung aus Erbsen-, Reis- und Mandelprotein, die ein vollständiges Aminosäureprofil liefern soll. Ergänzt wird die Formulierung durch probiotische Kulturen sowie ausgewählte Vitamine und Mineralstoffe. Damit richtet sich das Produkt nicht nur an Menschen, die ihre Proteinzufuhr erhöhen möchten, sondern auch an diejenigen, die Darmgesundheit, Regeneration und allgemeines Wohlbefinden stärker in den Fokus rücken wollen.

Erhältlich ist Vegan Protein+ aktuell in den Varianten Creamy Vanilla und Creamy Chocolate. Die Rezeptur ist vegan, soja- und glutenfrei, kommt ohne künstliche Süßstoffe oder Zuckerzusatz aus und wird in Deutschland produziert.

TWONATURALS verbindet Functional Nutrition und Lifestyle

Auffällig ist dabei, dass TWONATURALS nicht ausschließlich über Inhaltsstoffe kommuniziert. Die Marke verbindet den wissenschaftlichen Anspruch funktioneller Ernährung mit einer klaren Ästhetik und einem modernen Lifestyle-Verständnis.

Das spiegelt einen Wandel wider, der derzeit in der Wellnessbranche zu beobachten ist: Gesundheit wird nicht mehr nur als Optimierung verstanden, sondern zunehmend als Zusammenspiel aus Ernährung, Bewegung, Regeneration und persönlichem Wohlbefinden. Produkte sollen unterstützen, ohne den Alltag komplizierter zu machen.

Ganzheitliche Ernährung als Konzept für den Alltag

TWONATURALS steht exemplarisch für eine neue Generation von Functional-Nutrition-Marken, die sich zwischen Fitness, Wellness und Lifestyle bewegen. Mit ihrer persönlichen Gründerstory, dem Fokus auf pflanzliche Inhaltsstoffe und einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit möchten Gioia und Chiara Bandholz Ernährung neu denken – nicht als kurzfristigen Trend, sondern als nachhaltigen Begleiter für den Alltag.

In einer Zeit, in der viele Menschen nach mehr Balance suchen, trifft dieser Ansatz einen Nerv: funktional, bewusst und gleichzeitig angenehm unkompliziert.

Bildcredits TWONATURALS

Quelle SPApress

Caro Daur investiert in Joony’s

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Natural Soda: Caro Daur investiert in Joony's Unternehmerin und Schauspielerin Caro Daur (Mitte) mit den Joony’s-Gründern Bijan Mashagh (l.) und Josa Rödiger (r.)

Unternehmerin und Schauspielerin Caro Daur investiert in die neue Getränkekategorie „Natural Soda“ – weil Verbraucherinnen und Verbraucher heute nicht mehr nur Getränke kaufen, sondern bessere Alltagsroutinen.

Hamburg, 28. Juli 2026 – Caro Daur beteiligt sich als Investorin und strategische Partnerin am Hamburger Getränke-Start-up Joony’s. Gemeinsam mit den Gründern Bijan Mashagh und Josa Rödiger verfolgt sie ein ambitioniertes Ziel: Mit Natural Soda eine neue Getränkekategorie im deutschen Markt zu etablieren. Neben ihrem Investment wird sie Joony’s künftig mit ihrer unternehmerischen Erfahrung sowie ihrem Netzwerk in den Bereichen Marke, Handel und strategische Partnerschaften beim weiteren Wachstum unterstützen. Joony’s verbindet echten Fruchtsaft mit 100 Prozent natürlichen Zutaten, verzichtet vollständig auf Zuckerzusatz und Süßstoffe und steht für eine neue Generation von Erfrischungsgetränken, die Genuss und bewusste Ernährung miteinander verbindet.

Natural Soda als neue Getränkekategorie

Natural Soda steht dabei für einen grundlegenden Wandel im Getränkemarkt: Verbraucherinnen und Verbraucher suchen zunehmend Produkte, die natürlich sind, weniger Zucker enthalten und sich selbstverständlich in einen bewussten Lebensstil integrieren. Nicht Verzicht, sondern die bessere Alternative rückt in den Mittelpunkt und wird zur neuen Kategorie.

Das Investment folgt einem klaren Konsumtrend und dem wachsenden Wunsch nach Getränken, die Natürlichkeit und Geschmack miteinander verbinden.

„Natural Sodas treffen den Zeitgeist, weil sie den alltäglichen Konsum mit echtem Mehrwert verbinden. Menschen kaufen heute nicht mehr einfach Getränke – sie kaufen Routinen, Wohlbefinden und bewusstere Entscheidungen. Genau das macht Joony’s aus – und setzt damit deutlich Wachstumsimpulse im Getränkemarkt“, sagt Josa Rödiger, Gründer von Joony’s und Ex-Director of Sales DACH bei LemonAid & ChariTea sowie ehemaliger Vertriebsleiter bei Krombacher.

Caro Daur setzt auf bewussten Genuss

Caro Daur kennt dieses Bedürfnis aus ihrem Alltag: „Ich achte darauf, was ich konsumiere, möchte dabei aber auch nicht komplett den Spaß verlieren. Man möchte etwas Leckeres, Erfrischendes und Prickelndes, nur eben ohne direkt eine Zuckerbombe zu trinken oder auf künstliche Süßstoffe auszuweichen. Genau das schafft Joony’s: natürliche Zutaten, gute Nährwerte und vor allem einen Geschmack, der wirklich überzeugt. Ich trinke es selbst gerne und glaube an die Idee dahinter, deshalb war für mich ziemlich schnell klar, dass ich investieren möchte.“

Joony’s will den Getränkemarkt verändern

Für Joony’s geht das Investment weit über prominente Unterstützung hinaus: „Caro investiert nicht in ein Getränk. Sie investiert in eine neue Kategorie. Natural Soda steht für eine Generation von Konsumentinnen und Konsumenten, die bewusst leben möchte, ohne ständig verzichten zu müssen“, so Joony’s-Gründer Bijan Mashagh, der sich als Serial Founder zuvor unter anderem für das Matratzen-Start-up Snooze Project verantwortlich zeichnete.

Der Getränkemarkt befindet sich im Wandel

Der Getränkemarkt befindet sich im Wandel: Immer mehr Menschen achten bei ihrer Ernährung auf Natürlichkeit, bewusst ausgewählte Zutaten und einen geringeren Zuckergehalt. Gleichzeitig gewinnt die politische Debatte um Maßnahmen zur Reduktion des Zuckerkonsums – darunter auch eine mögliche Zuckersteuer – zunehmend an Bedeutung. Die Nachfrage nach Erfrischungsgetränken, die von Natur aus weniger Zucker enthalten, ohne künstliche Süßstoffe auskommen und danach schmecken, wächst kontinuierlich. Natural Sodas treffen genau diesen Zeitgeist und etablieren sich international als eigenständige Getränkekategorie zwischen klassischer Limonade und Wasser.

„Die Diskussion über eine mögliche Zuckersteuer zeigt exemplarisch, wohin sich der Getränkemarkt entwickelt. Verbraucherinnen und Verbraucher suchen nicht nach Verzicht, sondern nach besseren Alternativen. Natural Soda ist unsere Antwort auf diesen Wandel – mit natürlichen Zutaten, gutem Geschmack und ohne Zuckerzusatz oder Süßstoffe“, sagt Josa Rödiger.

Joony’s definiert Natural Soda neu

Joony’s basiert auf einem kohlensäurehaltigen Near Water, geht mit dem Konzept Natural Soda jedoch bewusst einen Schritt weiter. Die Marke verbindet die Leichtigkeit eines Near Waters mit dem Geschmack einer Limonade – jedoch ohne Zuckerzusatz, Süßstoffe oder künstliche Aromen. So schafft Joony’s eine eigenständige Kategorie: Natural Soda. Eine Kategorie, die das Unternehmen im deutschen Getränkemarkt maßgeblich mitgestalten und besetzen will.

Was ist Natural Soda?

Keine Limo. Kein Wasser. Einfach Natural Soda.

Joony’s verbindet prickelndes Wasser mit echtem Fruchtsaft und 100 Prozent natürlichen Zutaten.

Das Getränk enthält:

  • keinen zugesetzten Zucker
  • keine Süßstoffe
  • keine künstlichen Aromen

Mit 9 kcal, maximal 2 Gramm Zucker pro 100 ml sowie einem Fruchtsaftanteil von 15 bis 20 Prozent trifft Joony’s den sogenannten Natural Sweet Spot: voller Geschmack bei natürlichen Nährwerten.

Erhältlich ist Joony’s in den Sorten:

  • Zitrone
  • Grapefruit
  • Maracuja
  • Pfirsich

Bundesweiter Start im Handel

Nach dem Launch im eigenen Onlineshop im Juni 2026 ist Joony’s seit Juli bundesweit in teilnehmenden EDEKA-Märkten sowie unter anderem bei WOLT Market, in ausgewählter Gastronomie, im Travel Retail und in der Betriebsverpflegung erhältlich.

Bild Unternehmerin und Schauspielerin Caro Daur (Mitte) mit den Joony’s-Gründern Bijan Mashagh (l.) und Josa Rödiger (r.)

Quelle ease PR

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