Mittwoch, Juli 8, 2026
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KOYI bringt Lemon Gin mit 90 Prozent weniger Alkohol

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KOYI Lemon Gin erweitert die Micro Spirits Familie Neu bei KOYI: Der Lemon Gin verbindet die Frische sonnengereifter Zitronen mit dem Micro-Spirits-Prinzip: voller Geschmack bei zehn Mal weniger Alkohol.

Gin-Weltmeister bringen Sommer ins Glas: Neuer KOYI Lemon Gin mit zehn Mal weniger Alkohol

Frische Zitrone, voller Geschmack, minimaler Alkohol: Die Hamburger Innovationsmarke KOYI erweitert ihr Sortiment um eine neue Sorte. Mit dem neuen KOYI Lemon Gin bringen die Gründer Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther die spritzige Frische sonnengereifter Zitronen in die Welt der Micro Spirits.

Erst vor wenigen Wochen hatte das Gründerduo mit KOYI in der Höhle der Löwen überzeugt. Nun folgt der nächste Schritt: Mit dem KOYI Lemon Gin erweitert die Marke ihre Micro-Spirits-Familie um eine sommerliche neue Sorte.

Der KOYI Lemon Gin verbindet intensive Zitrusnoten mit dem bewährten KOYI-Prinzip: voller Geschmack bei minimalem Alkoholkonsum. Bereits wenige Dashes genügen, um Tonic Water oder andere Filler in einen aromatischen Longdrink zu verwandeln.

„Mit dem Lemon Gin wollten wir einen Geschmack entwickeln, der nach Sommer schmeckt – leicht, frisch und unkompliziert“, sagt Yuka Suzuki. „Viele Menschen wünschen sich heute bewussten Genuss, möchten aber nicht auf Geschmack oder besondere Momente verzichten. Genau dafür haben wir KOYI entwickelt.“

Sommerlicher Genuss mit zehn Mal weniger Alkohol

KOYI steht für eine neue Generation von Spirituosen. Die sogenannten Micro Spirits werden hochkonzentriert hergestellt und nur in minimalen Mengen dosiert. Dadurch enthalten fertige Drinks bis zu 90 Prozent weniger Alkohol als klassische Longdrinks, ohne auf den charakteristischen Geschmack einer Spirituose zu verzichten.

Der neue KOYI Lemon Gin setzt dabei auf die natürliche Frische sonnengereifter Zitronen. Das Ergebnis ist ein lebendiger, fruchtig-herber Geschmack, der sich besonders für sommerliche Drinks eignet.

„Zitrone gehört zu den beliebtesten Aromen überhaupt. Uns hat gereizt, daraus etwas Eigenständiges zu entwickeln, das nicht künstlich schmeckt, sondern authentisch und erwachsen“, erklärt Dr. Hauke Günther. „Der KOYI Lemon Gin zeigt zudem, wie vielseitig das Konzept unserer Micro Spirits sein kann.“

Vom Weltmeister-Gin zur neuen Getränkekategorie

Hinter KOYI stehen die Gründer der Hamburger Destille Hamburg-Zanzibar. Mit ihren Gins gewannen Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther bereits zwei Mal die World Gin Awards und wurden als einzige Destille weltweit sowohl in der Kategorie „Flavoured Gin“ als auch „Classic Gin“ zum Weltmeister gekürt.

Mit KOYI verfolgen die beiden nun eine neue Mission: bewussteren Genuss ohne Verzicht. Die Micro Spirits verzichten auf Zusatzstoffe, Zucker und künstliche Aromen und ermöglichen Drinks mit deutlich weniger Alkohol bei vollem Geschmack.

Bild Neu bei KOYI: Der Lemon Gin verbindet die Frische sonnengereifter Zitronen mit dem Micro-Spirits-Prinzip: voller Geschmack bei zehn Mal weniger Alkohol.

Quelle Stadtrand & Co. GmbH

Bielefeld startet Gründung in 24 Stunden für Startups

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Bielefelder Shortcut macht Startups in 24 Stunden fit Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts bei der offiziellen Verkündung auf der Hinterland of Things Konferenz am 18.06.2026 (v.l.n.r.): Thomas Mühlhausen (Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG), Dominik Gross (Mitgründer und CEO der Founders Foundation), Dr. Christiana Bauer (Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld), Hanna Drabon (Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets), Francesca Seidensticker (Co-Lead von The Trailblazers) und Marek Lehmann (Vorstand des Teuto Seed Clubs). © Founders Foundation

Bielefeld startet den Shortcut für Startups

Zum operativ handlungsfähigen Startup in nur 24 Stunden – einmaliges Modell stärkt den Wirtschaftsstandort Bielefeld

Bielefeld, 18. Juni 2026 – Während Gründungen in Deutschland häufig mehrere Tage oder sogar Monate dauern, soll es in Bielefeld künftig schon in 24 Stunden gehen. Auf der heutigen Hinterland of Things Konferenz haben fünf Partner des Bielefelder Startup-Ökosystems erstmals den „Bielefelder Shortcut“ vorgestellt – ein deutschlandweit einzigartiges Modell, das Startups innerhalb eines Tages operativ handlungsfähig macht.

Der Bielefelder Shortcut überspringt bürokratische Hürden und bündelt zentrale Schritte einer Unternehmensgründung in einem Prozess. Statt sich durch Termine, Formalitäten und Abstimmungen zu arbeiten, erhalten Gründer:innen innerhalb eines Arbeitstages eine einsatzbereite Unternehmensstruktur inklusive operativer Gesellschaft, Geschäftskonto und Haftungsschutz in Form einer geförderten Vorratsgesellschaft.

Von der Idee zum handlungsfähigen Unternehmen

Innerhalb eines Termins wird die Holdingstruktur aufgesetzt, mit Gesellschaftsverträgen für Investments die passende Grundstruktur gelegt und am selben Tag die Zusage für eine langfristige Förderung erteilt.

Für Startups bedeutet das vor allem eines: weniger Bürokratie und mehr Zeit für Produktentwicklung, Kund:innen und Wachstum. Zugleich werden sie auch noch kostenseitig unterstützt.

Der Start des Projektes wurde auf der Hinterland of Things Konferenz in Bielefeld verkündet.

„In Bielefeld wollen wir, dass Gründerinnen und Gründer sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: ihre Idee, ihre Kunden, ihr Unternehmen. Nicht auf Bürokratie. Mit der Förderung im Bielefelder Startup Paket sorgen wir heute schon dafür, dass Startups nachts besser schlafen können. Mit dem Bielefelder Shortcut gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter und nehmen weiteren Stress rund um die Gründung ab“, sagt Hanna Drabon, Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets.

Weniger Bürokratie und langfristige Förderung

Der Bielefelder Shortcut reduziert den organisatorischen Aufwand einer Gründung erheblich. Während klassische Gründungsprozesse häufig mehrere Tage bis Wochen Abstimmung zwischen Bank, Notariat und weiteren Beteiligten erfordern, sind in dem Bielefelder Modell Steuernummer und Konto bereits ab Tag eins verfügbar.

Gleichzeitig entsteht eine professionelle Unternehmensstruktur mit Vertragswerk, die von Beginn an auf Wachstum und spätere Finanzierungsrunden ausgelegt ist. Auch die sonst langwierige Zusage zu einem Förderprogramm erfolgt am selben Tag.

Startups im Shortcut werden im Anschluss mit einem Mietkostenzuschuss von bis zu 64.000 Euro auf die nächsten vier Jahre unterstützt und erhalten so eine langfristige Perspektive am Standort.

Fünf koordinierte Partner für eine praxisnahe Lösung

Möglich wird der Bielefelder Shortcut durch die Zusammenarbeit zentraler Akteure des Bielefelder Startup-Ökosystems: Die Volksbank in Ostwestfalen stellt die operative Gesellschaft und das kostenlose Geschäftskonto, die Founders Foundation unterstützt die Startups in den standardisierten Abläufen.

Der Teuto Seed Club konzipiert den Prozess, das Bielefelder Startup Paket der WEGE mbH fördert Kauf- und Mietkosten mit bis zu 64.000 Euro, während The Trailblazers die Kommunikation und Sichtbarkeit der Startups unterstützen.

Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Baustein, sondern das Zusammenspiel aller Beteiligten. Erst dadurch entsteht ein Prozess, der Gründer:innen innerhalb von 24 Stunden operativ handlungsfähig macht.

Bielefelder Modell setzt neue Maßstäbe

„Der Bielefelder Shortcut ist das Ergebnis von zehn Jahren konsequentem Ökosystem-Aufbau. Gemeinsam haben wir gezeigt: Durch Kollaboration, den Willen neue Wege zu gehen und Geschwindigkeit lassen sich auch schwierige Rahmenbedingungen verändern“, sagt Dominik Gross, Mitgründer und CEO der Founders Foundation.

Der Bielefelder Shortcut ist ein weiterer Baustein eines Startup-Ökosystems, das in den vergangenen Jahren weit über die Region hinaus Strahlkraft entwickelt hat.

Startup-Ökosystem in OWL wächst weiter

Aktuelle Zahlen des OWL Startup Monitors 2025 der Founders Foundation und des Startup Verbands zeigen, dass sich die Zahl der Startup-Neugründungen in OWL in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat. Insbesondere das Startup-Ökosystem in OWL wird von Gründer:innen positiv bewertet.

Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts verstehen das Projekt als konsequente Weiterentwicklung des Standorts. Gründungen sollen nicht nur gefördert, sondern konkret beschleunigt werden – mit weniger Bürokratie, geringeren Kosten und einer Struktur, die vom ersten Tag an auf Wachstum ausgelegt ist.

Stimmen der Projektpartner

„Weniger Bürokratie, einfache und schnelle Abläufe sowie echte Wertschätzung für unternehmerisches Engagement bringen einen Standort voran. In Bielefeld entwickeln wir mit klugen Ideen, Fachwissen und Ehrgeiz Lösungen für Start-ups, die nur in einem starken, in sich greifenden Ökosystem möglich sind“, sagt Dr. Christiana Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld.

Marek Lehmann, Vorstand des Teuto Seed Clubs, betont: „Für Investoren ist entscheidend, dass Startups von Beginn an sauber strukturiert sind. Der Bielefelder Shortcut schafft genau das: eine standardisierte, investorenfähige Grundlage innerhalb kürzester Zeit.“

Thomas Mühlhausen, Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG, erklärt: „Wer gründen will, braucht Tempo. Wir wollen, dass Menschen mit einer guten Idee direkt ins Machen kommen.“

Francesca Seidensticker, Co-Lead von The Trailblazers, ergänzt: „Fünf Partner aus Bielefeld bündeln ihre Stärken und schaffen gemeinsam etwas, das keiner allein hätte aufbauen können. Das ist gelebtes Ökosystem – und aus unserer Sicht ein Modell, von dem auch andere Startup-Standorte in Deutschland lernen können.“

Bild Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts bei der offiziellen Verkündung auf der Hinterland of Things Konferenz am 18.06.2026 (v.l.n.r.): Thomas Mühlhausen (Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG), Dominik Gross (Mitgründer und CEO der Founders Foundation), Dr. Christiana Bauer (Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld), Hanna Drabon (Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets), Francesca Seidensticker (Co-Lead von The Trailblazers) und Marek Lehmann (Vorstand des Teuto Seed Clubs). © Founders Foundation

Quelle The Trailblazers GmbH

ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards 2026: Das sind die Gewinner

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Young Entrepreneurs Awards 2026: Die Gewinner Bild Bild aller Award-Gewinner, sowie Vertretern von ODDO BHF und der Jury @ODDO BHF Gruppenbild

ODDO BHF prämiert die Sieger der Young Entrepreneurs Awards 2026

Frankfurt am Main, 18. Juni 2026. 100 deutsche Startups – unterstützt durch die Startup-Factories sowie UnternehmerTUM – haben sich im Oktober 2025 beworben. In zehn Städten fanden von Februar bis April 2026 vor insgesamt 100 Expertinnen, Experten, Unternehmerinnen und Unternehmern die Vorausscheidungen statt. Zehn junge Unternehmen haben es ins Finale geschafft und dort eine hochkarätige Jury aus Business Angels und hochrangigen Wirtschaftsführern überzeugt.

Am Dienstagabend wurden zum dritten Mal in Deutschland die Sieger der ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards (OYEA) vor etwa 400 geladenen Gästen in Frankfurt am Main gekürt und Preisgelder in Höhe von 50.000 Euro vergeben.

Philippe Oddo, geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der ODDO BHF Gruppe, betonte bei seiner Begrüßungsrede: „Erfolg ist kein Zufall. Wir alle sind aufgerufen, ein starkes Ökosystem für Startups in Deutschland, Frankreich und Europa zu schaffen. Mit den OYEA Awards möchten wir zur Förderung der Startups aktiv beitragen und nicht nur herausragende Leistungen anerkennen, sondern die Startups auch ein Stück auf ihrem Weg begleiten.“

Vier Auszeichnungen für innovative Startups

Insgesamt wurden vier Awards vergeben.

Jury’s Award geht an Linque

Der mit 20.000 Euro dotierte Jury’s Award geht an Linque aus München. Linque ist ein DeepTech-Startup, das energieeffiziente photonische Chips entwickelt, um Cloud- und KI-Infrastrukturen für nächste Generationen von Algorithmen schneller, skalierbarer und nachhaltiger zu machen.

„Linque entwickelt photonische Hardware, die Licht statt Elektronen für die Datenverarbeitung nutzt und so KI- und Cloud-Infrastrukturen deutlich schneller und energieeffizienter macht als klassische Chip-Architekturen“, sagt Gründer Dr. Samarth Vadia von Linque.

Purpose and Impact Award für Vivalyx

Vivalyx aus Köln erhält den mit 10.000 Euro dotierten Purpose and Impact Award. Vivalyx ist ein MedTech-Unternehmen, das eine neuartige, synthetische und blutfreie Lösung zur Erhaltung und Revitalisierung von Spenderorganen entwickelt.

„Mit unserer patentierten, blutfreien Perfusionslösung adressieren wir einen der zentralen Engpässe in der Transplantationsmedizin – die Organerhaltung – und schaffen die Grundlage dafür, mehr Spenderorgane in besserer Qualität für Patientinnen und Patienten verfügbar zu machen“, erläutert Gründer Dr. Andreas Schumacher.

Innovation and Disruption Award für VitaSeq

Das Hamburger Startup VitaSeq ist Sieger des ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten Innovation and Disruption Awards. VitaSeq entwickelt präventive Diagnostik, indem frühe molekulare und epigenetische Veränderungen analysiert werden, um Krankheitsrisiken lange vor dem Auftreten klinischer Symptome zu erkennen.

„Wir entwickeln präventive Diagnostikansätze, indem wir die biologischen Signale entschlüsseln, die Krankheiten lange vor ihrem Ausbruch ankündigen und eine frühzeitige Risikobewertung ermöglichen“, sagt Mitgründerin und CEO Dr. Sanaz Bahari Javan.

People’s Choice Award für Histomography

Der vom Publikum am Abend direkt gewählte People’s Choice Award, ebenfalls mit 10.000 Euro dotiert, geht an Histomography aus Göttingen.

Histomography macht biologische Gewebeproben erstmals schnell, zerstörungsfrei und automatisiert in 3D sichtbar. Die Technologie erweitert die klassische Gewebeanalyse um eine digitale dritte Dimension und ermöglicht bessere Forschung, präzisere Diagnosen und wirksamere Therapien.

„Krankheiten sind dreidimensional. Diagnosen in der Pathologie und Entscheidungen in der Medikamentenentwicklung basieren jedoch bis heute meist auf zweidimensionalen Gewebeschnitten. Wir machen die dritte Dimension für Forschung und Medizin nutzbar und helfen damit langfristig, Krankheiten besser zu verstehen und präziser zu behandeln“, sagt CEO Dr. Matthias Bartels.

50.000 Euro Preisgeld für die Startup-Szene

Mit den ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards werden junge Unternehmen ausgezeichnet, die mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen adressieren. Die diesjährigen Gewinner zeigen die Bandbreite der europäischen Startup-Szene – von DeepTech über MedTech bis hin zu Biotechnologie und digitaler Diagnostik.

Bild Bild aller Award-Gewinner, sowie Vertretern von ODDO BHF und der Jury @ODDO BHF

Quelle NewMark Finanzkommunikation GmbH

Sächsischer Gründerpreis 2026: Das sind die Gewinner

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Sächsischer Gründerpreis 2026 auf Sächsische Innovationskonferenz 2026

Die Sieger des Sächsischen Gründerpreises 2026 stehen fest

Am 17. Juni 2026 wurde die Messe Dresden erneut zum zentralen Treffpunkt für das gesamte sächsische Innovationsökosystem. Zur Sächsischen Innovationskonferenz 2026 kamen über 2.000 Innovationsbegeisterte aus Start-ups, Mittelstand, Wissenschaft, Kapital, Politik, Verwaltung, Partnerökosystemen und der NextGen zusammen, um #InnovationmadeinSaxony sichtbar zu machen und die nächste Stufe der Transformation zu diskutieren. Highlight war die Prämierung des Sächsischen Staatspreises für Gründen am Abend.

Next Level Transformation im Fokus der Innovationskonferenz

Unter dem Motto „Next Level Transformation“ richtete die #IK26 den Blick auf aktuelle und künftige Entwicklungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Auf sechs Bühnen erwartete die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm mit Keynotes, Panels, Pitches, Deep Talks und Workshops in deutscher und englischer Sprache. Mehr als 100 Speakerinnen und Speaker gaben Impulse zu Zukunftstechnologien, unternehmerischer Transformation, Innovations- und Transfernetzwerken, Wachstum, Kapital und internationaler Vernetzung. Rund 200 Ausstellende machten Innovationen aus Sachsen unmittelbar erlebbar.

Zu den Programmhöhepunkten gehörten unter anderem Beiträge von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wirtschaftsminister Dirk Panter, Staatssekretär Sebastian Scheel, Brainlab-CEO Rainer Birkenbach, TRUMPF-CIO Thomas Speck, Tech-Leaderin und Autorin Annahita Esmailzadeh, SPRIN-D-Podcast-Host Dr. Thomas Ramge sowie weiteren Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kapital und Gründungsszene.

Vernetzung als Schlüssel für Innovation

Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf der Verbindung unterschiedlicher Innovationsökosysteme. Mit dem Partnerökosystem Bayern, internationalen Impulsen und zahlreichen Vernetzungsformaten zeigte die Sächsische Innovationskonferenz, wie Transformation durch Zusammenarbeit über Branchen-, Disziplin- und Landesgrenzen hinweg beschleunigt werden kann.

Sächsischer Gründerpreis 2026 als Höhepunkt des Abends

Höhepunkt des Abends war die Prämierung des Sächsischen Gründerpreises 2026. Der Freistaat Sachsen zeichnete zum 26. Mal die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte aus. Der branchen- und technologieoffene Wettbewerb würdigt Gründerinnen und Gründer, die mit ihren Ideen das Potenzial haben, die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Sachsen mitzugestalten.

Wirtschaftsminister Panter würdigt Sachsens Innovationskraft

Dazu Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter: „Innovation entsteht dort, wo Menschen den Mut haben, neue Ideen in konkrete Lösungen zu übersetzen. Genau diese Gründerinnen und Gründer brauchen wir für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Sachsens. Unser diesjähriger Gründerpreis zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft, Unternehmergeist und technologisches Know-how in Sachsen steckt. Der Staatspreis macht Erfolgsgeschichten sichtbar und würdigt Menschen, die mit Mut, Ausdauer und Kreativität die wirtschaftliche Zukunft Sachsens mitgestalten.“

Susanne Stump, Geschäftsführerin der futureSAX GmbH, ergänzt: „Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sächsischen Gründerpreises 2026 stehen stellvertretend für eine Gründungsszene, die mit Kreativität, technologischem Know-how und großem unternehmerischem Engagement die Zukunft gestaltet. Besonders beeindruckend ist die Qualität und Vielfalt der Geschäftsideen – von wissenschaftsbasierten DeepTech-Innovationen bis hin zu praxisnahen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft.“

Die Preistragenden des Sächsischen Staatspreises für Gründen 2026

Den Preis gab es in den Kategorien Newcomer des Jahres, Start-up des Jahres und erstmals Scale-up des Jahres. Daneben wurde erneut der NextGen-Sonderpreis für junge Gründende unter 18 Jahren vergeben. Aus 116 eingegangenen Bewerbungen wählte eine Fachjury die Nominierten sowie in einer zweiten Wertungsrunde die Preistragenden aus.

Kategorie Newcomer des Jahres

Gewinner: Oxaphil GmbH aus Dresden

Projekt: Das Team entwickelt und produziert Polyoxazoline als neuartige Lösungsvermittler für Pharma und Kosmetik. Die Materialien verbessern die Löslichkeit und Stabilität von Inhaltsstoffen und ermöglichen leistungsfähigere Produkte.

Kategorie Start-up des Jahres

Gewinner: Meliodays Medical GmbH aus Leipzig

Projekt: Das Start-up entwickelt eine lokal wirkende, nicht-hormonelle Therapie, die starke Menstruationsschmerzen langfristig lindert und Betroffenen eine wirksame Behandlung direkt am Entstehungsort bietet.

Kategorie Scale-up des Jahres

Gewinner: DEMECAN GmbH aus Ebersbach

Projekt: Das Unternehmen produziert in Sachsen medizinisches Cannabis in pharmazeutischer Qualität und sorgt für eine unabhängige, verlässliche Versorgung.

Sonderpreis NextGen

Gewinner: Elbklar GmbH aus Coswig

Projekt: Elbklar bietet professionelle Reinigungen von Fassaden, Fenstern, Solaranlagen und Schildern mit modernster Drohnentechnologie an. Das spart Zeit, ist sicher und beeinträchtigt den Alltagsbetrieb kaum.

Bildcredits: mio motion GmbH

Quelle futureSAX GmbH

Porsche Taycan erhält virtuelles Getriebe und bis zu 700 km Reichweite

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Taycan mit Porsche Update und Manthey Kit ab Werk

Virtuelles Getriebe, bis zu 700 km Reichweite und Manthey Kit erstmals ab Werk

Mit allen Sinnen erlebbar: E-Shift mit virtuellen Gangwechseln und noch emotionalerem Porsche Electric Sport Sound

Erstmals für einen Elektro-Sportwagen und nun auch direkt ab Werk erhältlich: Manthey Kit mit Aerodynamik-, Fahrwerks- und Antriebsmodifikationen

Intuitiv bedienbar: Neue Infotainment-Generation mit KI-Sprachsteuerung, intelligenter Navigation und Themes-App

Zum neuen Modelljahr intensiviert Porsche das Fahrerlebnis aller Taycan-Modelle: Das neue E-Shift-System mit virtuellen Gangwechseln und der noch emotionalere Electric Sport Sound sorgen für eine intensive Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug. Für das Topmodell Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket steht ein Manthey Kit mit tiefgreifenden Modifikationen bereit, auf Wunsch erstmals auch direkt ab Werk. Eine neue Infotainment-Generation mit modernem Bedienkonzept, erweiterter Smartphone-Integration und Sprachsteuerung mit künstlicher Intelligenz ergänzt das Update.

Stuttgart. „Zum Modelljahreswechsel stärken wir den Taycan mit umfassenden Neuerungen in allen relevanten Dimensionen: So bieten die jüngsten Modelle mehr Emotionalität im Fahrerlebnis, mehr Performance auf der Rundstrecke sowie eine intuitivere und personalisierbare Bedienung“, sagt Kevin Giek, Leiter der Modellreihe.

Fahrspaß für alle Sinne: neue E-Shift-Option

Mit der neuen Option E-Shift erweitert Porsche das emotionale Fahrerlebnis aller Taycan-Modelle. Virtuelle Gangwechsel mit spürbaren Schaltrucken, ein neu interpretierter Porsche Electric Sport Sound und ein virtueller Drehzahlmesser garantieren ein multisensorisches Fahrgefühl. Über Paddles am GT-Sportlenkrad kann zwischen acht virtuellen Gängen gewechselt werden.

Alternativ zum Automatik-Modus können Fahrer über die Paddles des GT-Sportlenkrads zwischen insgesamt acht virtuellen Gängen wechseln. Die Gangwechsel werden dabei realitätsnah simuliert: Spürbare Schaltrucke, ein gangspezifisches Schleppmoment sowie ein virtueller Drehzahlbegrenzer sorgen für eine authentische Rückmeldung. Parallel passt sich der Innen- und Außensound des Porsche Electric Sport Sound last- und drehzahlabhängig der jeweiligen Fahrsituation an. Ergänzt wird das System durch einen virtuellen Drehzahlmesser sowie eine Ganganzeige mit Schaltempfehlung im Kombiinstrument.

Manthey Kit erstmals für einen Elektro-Sportwagen

Porsche bietet seit Längerem für zahlreiche GT-Modelle Manthey Kits für die Rundstrecke an. Nun wird das Angebot erstmals auch auf einen Elektro-Sportwagen ausgeweitet. Das neue Manthey Kit mit umfangreichen Aerodynamik-, Fahrwerks- und Antriebsoptimierungen steigert die Performance des Porsche Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket nochmals deutlich.

Auf der Nordschleife des Nürburgrings erzielte Lars Kern damit eine neue Bestzeit für Elektrofahrzeuge der Oberklasse von 6:55,533 Minuten. Das Manthey Kit ist entweder als Nachrüst-Satz oder direkt ab Werk erhältlich.

Bis zu 700 Kilometer WLTP-Reichweite

Auch in puncto Effizienz erreicht der Taycan eine neue Bestmarke: Für die heckgetriebenen Modelle stehen nun besonders rollwiderstandsarme Sommerreifen zur Verfügung. In Kombination mit der Performance-Batterie Plus ermöglichen sie erstmals bis zu 700 Kilometer WLTP-Reichweite. Damit wird der Taycan langstreckentauglicher denn je.

Die 20-Zoll-Reifen sind für die Langstrecke und die Stadt optimiert. Die Option „Sommerreifen Reichweite Plus“ ist in Europa sowie den EU-Anwenderstaaten erhältlich.

Mehr Intuition und Personalisierung mit Porsche Digital Interaction

Abgerundet wird der Modelljahreswechsel durch die Einführung der neuen Infotainment-Generation. Das Bedien- und Anzeigeerlebnis Porsche Digital Interaction bietet ein modernes Design, ein 3D-Fahrzeugmodell in der tatsächlichen Farbe des Kundenfahrzeugs, frei konfigurierbare Widgets sowie eine verbesserte Sprachsteuerung mit KI-gestütztem Voice Pilot.

Die Integration von Apple CarPlay® und Android Auto wurde erweitert. Die Navigation setzt mit präziser Online-Routenberechnung, 3D-Gebäudedarstellung und optimiertem Charging Planner neue Maßstäbe. Zudem können Updates für das Infotainmentsystem vollständig over the air installiert werden.

Neue Sprachsteuerung und digitale Funktionen

Die erweiterte Sprachsteuerung erlaubt die Bedienung von Navigation, Fahrzeugfunktionen, Medien und ausgewählten Apps. Ergänzt wird sie durch den KI-unterstützten Voice Pilot mit natürlicher Konversation, Google-gestützter POI-Suche und der Möglichkeit, Folgefragen ohne erneutes „Hey Porsche“ zu stellen.

Smartphones lassen sich in der Ablage kabellos rund 1,5-mal schneller als bisher laden. Die Ladeleistung beträgt nun bis zu 25 Watt.

Taycan Modelljahr 2027 ab sofort bestellbar

Der Taycan des Modelljahres 2027 ist ab sofort in allen Porsche Zentren bestellbar. Mit virtuellem Getriebe, bis zu 700 Kilometern Reichweite, Manthey Kit ab Werk und einer neuen KI-gestützten Infotainment-Generation erhält der Elektro-Sportwagen ein umfassendes Technologie-Update.

Quelle Bild und Text: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Mercedes CLA erhält fünf Sterne von Green NCAP

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CLA erhält Green NCAP Auszeichnung von Mercedes-Benz

Der neue vollelektrische CLA ergänzt seine Erfolgsgeschichte mit Fünf-Sterne-Bewertung von Green NCAP

Mercedes-Benz CLA 250+ mit EQ Technologie wurde von Green NCAP mit der Höchstbewertung von fünf Sternen ausgezeichnet

Gesamtwertung von 91 Prozent im aktuellen Green-NCAP-Rating

Auszeichnung für niedrigen Energieverbrauch, hohe Reichweite und einen vergleichsweise geringen CO₂-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus

Stuttgart. Der Mercedes-Benz CLA 250+ mit EQ Technologie wurde von Green NCAP mit der Höchstbewertung von fünf Sternen ausgezeichnet und fügt damit der Erfolgsgeschichte des neuen vollelektrischen CLA ein weiteres Kapitel hinzu. Im aktuellen Bewertungsprogramm der Organisation erreichte das Fahrzeug eine Gesamtwertung von 91 Prozent. Das Ergebnis folgt auf die bereits erzielte Höchstwertung im Euro-NCAP-Sicherheitstest sowie die Auszeichnung als „Best Performer“ seiner Klasse und unterstreicht die vielfältigen Stärken des neuen CLA.

Anerkennung für Umweltleistung und Effizienz

Die Auszeichnung ist eine weitere Anerkennung für den Bestseller, der einen geringen Stromverbrauch mit einem reduzierten Umwelteinfluss über den gesamten Lebenszyklus hinweg verbindet. Green NCAP bewertet Fahrzeuge danach, inwieweit sie Schadstoff- und Treibhausgasemissionen minimieren, mit geringem Energieverbrauch betrieben werden und ihre Auswirkungen über die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus reduzieren.

Das Erreichen eines hohen Nachhaltigkeitsergebnisses unterstreicht, dass sich Umweltauswirkungen durch eine fortschrittliche Aerodynamik mit einem cw-Wert von 0,21 und einen hocheffizienten Elektroantrieb wirksam reduzieren lassen. Zu den zentralen Effizienzbausteinen des von Mercedes-Benz entwickelten und produzierten Antriebs gehören das Zweiganggetriebe und das 800-Volt-System. Mit DC-Schnellladen mit bis zu 320 kW ist das Laden nahezu so schnell wie Tanken: Bis zu 325 Kilometer Reichweite lassen sich in nur zehn Minuten nachladen. Laut Green NCAP erreicht der neue vollelektrische CLA vergleichsweise niedrige Lebenszyklus-CO₂-Emissionen von rund 119 g CO₂-Äquivalent pro Kilometer.

Weitere Auszeichnungen für den neuen CLA

Der neue vollelektrische CLA knüpft nahtlos an seine bisherigen Erfolge an. Nach dem Fünf-Sterne-Ergebnis im Euro-NCAP-Sicherheitstest und der Auszeichnung als „Best Performer“ seiner Klasse liefert die Fünf-Sterne-Bewertung von Green NCAP einen weiteren starken Beleg für seine Erfolgsgeschichte. Sie zeigt, dass der CLA dort überzeugt, wo es zählt: mit hoher Effizienz, Langstreckentauglichkeit, Komfort, Sicherheit und reduziertem Umwelteinfluss über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Mercedes-Benz Jubiläumsjahr „140 Jahre Innovation“

Seit Carl Benz vor 140 Jahren das Patent für das erste Automobil angemeldet hat und Gottlieb Daimler kurz darauf die Motorkutsche baute, hat sich Mercedes-Benz der stetigen Innovation verschrieben, um die begehrtesten Autos der Welt für seine Kundinnen und Kunden zu bauen. Dieser Anspruch hat jede Innovation vorangetrieben – vom ersten Automobil der Welt im Jahr 1886 bis hin zur aktuell laufenden, größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte.

Mit Leidenschaft für Leistung und Pioniergeist, Exzellenz und konsequenter Kundenorientierung hat die Marke mit dem Stern stets die Zukunft der Mobilität geprägt. Das Ergebnis geht weit über technische Errungenschaften hinaus und schafft das unverwechselbare Gefühl, für das Mercedes-Benz in seinem ganzen Wirken steht: Willkommen zu Hause.

Mercedes-Benz feiert 140 Jahre Innovation und schickt drei neue S-Klasse Limousinen auf eine transkontinentale Reise zu 140 Zielen weltweit. Jeder Ort stellt die Technologie, das Erbe, den Pioniergeist und die weltweite Präsenz der Marke heraus. Unterwegs können Kundinnen und Kunden, Fans sowie Kolleginnen und Kollegen an den Feierlichkeiten teilhaben – auf einer Reise, die bis Oktober dauert. Verfolgen Sie die „140 Years. 140 Places“-Tour über sechs Kontinente in den Mercedes-Benz Medienkanälen und der Mercedes-Benz Community.

Bildtext: Fahrveranstaltung Mercedes-Benz CLA mit EQ Technologie in Kopenhagen, 2025;
Mercedes-Benz CLA 250+ mit EQ Technologie | Energieverbrauch kombiniert: 14,1‒ 12,2 kWh/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km | CO2-Klasse: A

Quelle Bild und Text: Mercedes‑Benz AG

Thea Care: Wird KI Hautberatung zum neuen Standard im Onlinehandel?

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Thea Care: KI Hautanalyse für digitale Hautberatung Team Foto

Thea Care entwickelt eine KI gestützte Hautanalyse, die digitale Hautberatung für Online Shops personalisiert und Produktempfehlungen auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abstimmt

Wie entstand die Idee zu Thea Care, und welches Problem im Bereich der Hautanalyse wollten Sie damit lösen?

Online-Kosmetikkäufer wissen oft nicht, welche Produkte wirklich zu ihrer Haut passen – das führt zu Fehlkäufen, Retouren und Unsicherheit. Wir haben Thea Care 2023 in Berlin gegründet, um genau diese Lücke zu schließen: eine KI-gestützte Hautanalyse, die Konsument ihre Haut verständlich macht und ihnen dann passende Produkte empfiehlt. Aus einer Consumer-Idee wurde schnell ein B2B-Geschäft, weil Marken denselben Bedarf hatten.

Welche Vision verfolgt Thea Care für die Zukunft der digitalen Hautberatung?

Wir wollen die qualifizierte Hautberatung, die man sonst nur vor Ort bekommt, für jeden Online-Shop verfügbar machen – skalierbar, markenspezifisch und messbar. Langfristig soll digitale Hautberatung so selbstverständlich zum Online-Kauf gehören wie heute eine Produktbewertung.

Wie hat sich das Unternehmen seit der Gründung bis zur Zusammenarbeit mit Marken wie Physiogel, Weleda und Sebamed entwickelt?

Seit der Gründung 2023 haben wir unsere KI-Hautanalyse von einer Einzellösung zu einer White-Label-Plattform ausgebaut, die heute von rund 20 Marken aus Kosmetik, Pharma und Hautpflege eingesetzt wird – darunter Weleda, Sebamed und Physiogel. Parallel haben wir Standard-Integrationen für Shopify, WooCommerce, Shopware und Klaviyo entwickelt, damit Marken die Analyse ohne großen Aufwand in ihren Shop einbinden können.

Welche Anforderungen haben Ihre Kunden an eine moderne KI-gestützte Hautanalyse?

Marken erwarten drei Dinge: nahtlose Integration in ihren bestehenden Shop, ein Erlebnis im eigenen Branding statt einer Fremdlösung – und vor allem nachweisbaren Geschäftswert. Anders als viele Anbieter, die bei „Add-to-Cart“ stehen bleiben, messen wir den Effekt bis zum tatsächlichen Kauf.

Was sind die größten Vorteile einer White-Label-Lösung für Marken im Vergleich zu klassischen digitalen Beratungsangeboten?

Die Beratung läuft komplett im Look-and-feel der Marke, die Marke besitzt die Kundenbeziehung und die Daten, und die Lösung ist in Tagen statt Monaten live. Statt einer generischen Beratung bekommt jede Marke eine auf ihr Sortiment zugeschnittene Empfehlungslogik.

Wie gelingt es, dermatologisches Fachwissen und künstliche Intelligenz in einer Plattform zu vereinen?

Unsere KI wurde gemeinsam mit fachärztlicher dermatologischer Expertise entwickelt – eine unserer Mitgründerinnen, Dr. Suzan Stürmer, ist Fachärztin für Dermatologie. Die KI bewertet auf Basis von über 50.000 Bildern mehrere Hautparameter; die fachliche Einordnung stellt sicher, dass Logik und Empfehlungen seriös und nachvollziehbar bleiben.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Entwicklung einer KI-Lösung für den sensiblen Bereich Hautgesundheit?

Die größten Themen sind Datenschutz, Verlässlichkeit über unterschiedliche Hauttypen und Lichtverhältnisse hinweg und eine klare Kommunikation: Wir geben eine kosmetische Hauteinschätzung, keine medizinische Diagnose. Diese Grenze sauber zu ziehen, hat für uns hohe Priorität.

Wie stellen Sie sicher, dass die Analyseergebnisse für Nutzerinnen und Nutzer möglichst präzise und vertrauenswürdig sind?

Wir prüfen vor der Analyse automatisch die Bildqualität, trainieren unsere Modelle auf einem großen, vielfältigen Bilddatensatz und entwickeln die Bewertungslogik mit fachärztlicher Begleitung. So bekommen Nutzer konsistente, nachvollziehbare Ergebnisse statt zufälliger Einschätzungen.

Was unterscheidet Thea Care heute von anderen Anbietern im Bereich KI-basierter Hautanalysen?

Drei Punkte: Wir sind echtes White-Label im Branding der Marke, wir sind tief in europäische Shop- und Marketing-Systeme integriert, und wir sind der Anbieter, der den Erfolg an echten Verkäufen misst – nicht nur an Klicks oder Warenkorb-Hinzufügungen. Gerade im DACH-Raum sind wir damit besonders stark aufgestellt.

Wie verändert künstliche Intelligenz aus Ihrer Sicht die Beratung und Produktempfehlung in der Hautpflegebranche?

KI macht aus einem statischen Produktkatalog eine individuelle Beratung in Sekunden – skalierbar für Millionen Nutzer. Für die Branche heißt das: weniger Fehlkäufe und Retouren, höhere Zufriedenheit und Empfehlungen, die zur tatsächlichen Haut der Person passen.

Welche neuen Entwicklungen oder Funktionen dürfen Kunden von Thea Care in Zukunft erwarten?

Wir vertiefen die Anbindung an weitere Shop- und CRM-Systeme und erweitern das Analytics-Dashboard, mit dem Marken den Umsatzbeitrag der Hautanalyse direkt nachverfolgen können.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die eine innovative Technologie erfolgreich am Markt etablieren möchten?

Erstens: Verkauft den messbaren Geschäftsnutzen, nicht die Technologie – Kunden zahlen für Ergebnisse. Zweitens: Geht früh mit echten Kunden live und iteriert mit ihnen, statt im stillen Kämmerlein zu perfektionieren. Drittens: Sucht euch eine Nische, in der ihr klar besser seid als alle anderen, bevor ihr breiter werdet.

Bildcredits Thea Care GmbH

Wir bedanken uns bei Markus Hinsche für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


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Winterfeldtstraße 21
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https://www.theacare.de/

Ansprechpartner: Markus Hinsche

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Vintage.com: Verändert sich der Markt für gebrauchte Wertgegenstände?

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Vintage.com: Recommerce in Deutschland auf Wachstumskurs Tobias Hinteregger CEO

Vintage.com bietet einen unkomplizierten Ankaufsservice für gebrauchte Wertgegenstände und setzt dabei auf den wachsenden Recommerce-Markt in Deutschland

Wie entstand die Idee hinter dem Ankaufsservice, der heute unter dem Namen Vintage.com auftritt?

In nahezu jedem Haushalt gibt es Schubladen, Keller oder Dachböden voller Gegenstände, die nicht mehr genutzt werden, aber durchaus einen Wert haben. Gleichzeitig verkaufen viele Menschen diese Dinge nie, weil der Aufwand zu groß erscheint. Die Idee hinter Vintage.com entstand aus genau dieser Beobachtung. Deshalb haben wir einen Service entwickelt, der den Prozess deutlich vereinfacht und es ermöglicht, mehrere Gegenstände in einer Sendung einzuschicken und gemeinsam bewerten zu lassen.

Warum haben Sie sich entschieden, Arcavindi in Deutschland künftig unter der europaweiten Marke Vintage.com zu führen?

Was einst als bequeme Lösung für britische Haushalte begann, nicht mehr benötigte Gegenstände zu verkaufen, hat sich mittlerweile zu einer globalen Marke entwickelt. Mit Vintage.com bündeln wir nun unsere europäischen Aktivitäten unter einer gemeinsamen Marke und schaffen so die Grundlage für weiteres Wachstum und die Expansion in neue Märkte.

Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Namenswechsel und dem europaweiten Auftritt?

Wir möchten Vintage.com als starke globale Marke etablieren und unser Wachstum in bestehenden und neuen Märkten weiter vorantreiben. Wir stehen noch am Anfang einer größeren Entwicklung im Recommerce-Markt und sind überzeugt, dass Verbraucher zunehmend nach einfacheren Lösungen suchen werden und Bequemlichkeit dabei eine immer wichtigere Rolle spielen wird.

Deutschland gilt als wichtiger Wachstumsmarkt für Vintage.com. Welche Chancen sehen Sie hier besonders?

Deutschland ist für uns einer der spannendsten und wichtigsten Märkte und wir sehen großes Wachstumspotenzial. Seit dem Markteintritt Anfang letzten Jahres hat sich die Zahl unserer Kund bereits verneunfacht. Bis heute haben wir in Deutschland 30.000 Konsument betreut – und das mit hoher Kundenbindung. Knapp jede/r vierte Kund in Deutschland hat den Service bereits mehrfach genutzt.

Welche Veränderungen beobachten Sie aktuell im Verhalten von Verbraucher beim Verkauf gebrauchter Wertgegenstände?

Wir sehen immer stärker, dass sich die Frage „Wie viel bekomme ich dafür?“ verändert. Heute geht es immer häufiger um die Frage: „Lohnt sich der Aufwand überhaupt?“

Gerade bei gebrauchten Gegenständen ist es oft schwer einzuschätzen, welchen Wert sie tatsächlich haben und ob sich der Verkauf über klassische Wege lohnt. Inserate zu erstellen, Preise zu verhandeln und den Versand zu organisieren, kostet Zeit und Energie. Deshalb werden einfache und bequeme Verkaufsprozesse immer wichtiger. Viele Menschen möchten schnell und unkompliziert zu einem Ergebnis kommen, ohne sich intensiv mit dem Verkaufsprozess beschäftigen zu müssen.

Viele Menschen scheuen den Aufwand von Kleinanzeigen und privaten Verkaufsplattformen. Wie begegnet Vintage.com diesem Bedürfnis nach mehr Komfort?

Indem wir ihnen diesen Aufwand abnehmen. Die Verbraucher können mehrere Gegenstände in einem Paket einschicken. Der Service ist kostenlos, umfasst einen versicherten Versand und bietet ein Gesamtangebot für alle eingesendeten Artikel. Wird das Angebot nicht angenommen, werden die Gegenstände kostenlos zurückgesendet.

Zu den am häufigsten eingesendeten Gegenständen deutscher Kund gehören Schmuck und Uhren. Der Anteil eingesendeter Uhren ist in Deutschland höher als in jedem anderen Markt von Vintage.com. Zu weiteren häufig eingeschickten Wertgegenständen gehören Gold und Silber, Münzen, Vintage-Elektronik, Kameras und Spielzeug.

Was unterscheidet Vintage.com von klassischen Online-Marktplätzen und anderen Anbietern im Recommerce-Bereich?

Marktplätze richten sich an Menschen, die den Verkauf selbst übernehmen möchten – wir adressieren Konsument, die genau diese Prozesse abgeben möchten und Bequemlichkeit und Zeitersparnis schätzen.

Welche Herausforderungen bringt der Ankauf von Antiquitäten, Sammlerstücken und Wertgegenständen in großem Maßstab mit sich?

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, dass jedes Stück einzigartig ist. Die Bewertung von Antiquitäten, Sammlerstücken und Wertgegenständen erfordert fundiertes Fach- und Marktwissen, das oft über viele Jahre hinweg aufgebaut wird. Deshalb stehen unsere gutachtenden Expert im Mittelpunkt unseres Geschäfts. Dank ihrer Erfahrung können wir eine enorme Bandbreite an Objekten zuverlässig identifizieren, bewerten und einordnen und unseren Kund faire und nachvollziehbare Angebote machen.

Wie entwickelt sich der europäische Recommerce-Markt aus Ihrer Sicht, und welche Rolle wird Vintage.com dabei künftig spielen?

Der Secondhandmarkt wächst seit Jahren. Was wir jetzt erleben, ist die nächste Entwicklungsstufe: Menschen möchten Dinge verkaufen, ohne selbst den Verkauf zu organisieren. Wir sind davon überzeugt, dass bequeme Wiederverkaufslösungen in den kommenden fünf Jahren zu den am schnellsten wachsenden Segmenten des europäischen Recommerce-Marktes gehören werden. Unser Ziel ist es, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten und eine führende Rolle in diesem Bereich einzunehmen.

Welche Wachstumsschritte und Weiterentwicklungen stehen für Vintage.com in den kommenden Jahren im Fokus?

Unser Fokus liegt auf der weiteren Expansion, dem Ausbau unserer operativen Infrastruktur und der kontinuierlichen Verbesserung des Kundenerlebnisses. Darüber hinaus investieren wir in Technologie und Prozesse, um Wiederverkauf noch einfacher, transparenter und effizienter zu gestalten.

Welche drei Ratschläge würden Sie Gründerinnen und Gründern geben, die ein Geschäftsmodell im Bereich Recommerce oder Kreislaufwirtschaft aufbauen möchten?

Erstens: Lösen Sie ein echtes Alltagsproblem Ihrer Zielgruppe. Der Anspruch, allein die Welt nachhaltiger machen zu wollen, reicht selten aus. Erfolgreiche Geschäftsmodelle im Recommerce verbinden ökologische Vorteile mit einem klaren Nutzen für Kund.

Zweitens: Bauen Sie zuerst einen funktionierenden Prozess und dann das Wachstum darauf auf. Gerade im Recommerce-Bereich treffen digitale Kundenerlebnisse auf sehr reale Abläufe wie Logistik, Bewertung, Lagerung und Kundenservice. Wachstum wird schnell zum Problem, wenn die operativen Prozesse nicht mithalten können.

Drittens: Hören Sie Ihren Kund aufmerksam zu. Viele der besten Ideen entstehen nicht im Konferenzraum, sondern in Gesprächen mit Menschen, die Ihnen ehrlich erzählen, was sie frustriert, was sie aufhält oder was ihnen im Alltag fehlt.

Titelbild: @ Vintage .com

Wir bedanken uns bei Tobias Hinteregger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

toern erhält 1 Million Euro von Top-Investoren aus Fashion und E-Commerce

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Retouren: toern erhält 1 Million Euro für E-Commerce Gründerteam Bild Jonas zeuner und Alena Schneck

Renommierte Branchenexperten setzen auf die Zukunft des KI-gestützten Retourenmanagements

Das Hamburger Startup toern hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und eine Million Euro für seine Retourenmanagement-Lösung eingesammelt. Die Runde wird vom Hamburger Investoren-Netzwerk Venture League als Lead-Investor angeführt. Zu den neuen Gesellschaftern zählen außerdem die Superangels gemeinsam mit Volker Rofalski, E-Commerce-Größen wie Arndt Brockmann, ehemaliger Managing Director von Inditex und Esprit, Jens Schumann, ehemaliger Mitgründer der Online-Lottoplattform Tipp24, sowie Martina Pfeifer, Co-Founderin von Encourage Ventures.

Sie ergänzen einen bestehenden Kreis renommierter Business Angels, zu dem unter anderem Alexander Gedat zählt, ehemaliger CEO von Marc O’Polo.

Mit dem Investment setzen erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer aus Fashion, E-Commerce und Technologie ein deutliches Signal: Intelligentes Retourenmanagement entwickelt sich zunehmend von einer operativen Notwendigkeit zu einem strategischen Erfolgsfaktor für den E-Commerce.

Starke Marktvalidierung für ein lange unterschätztes Problem

Retouren gehören zu den größten Kosten- und Effizienztreibern im E-Commerce. Für die Investoren liegt genau darin eine der größten ungenutzten Chancen der Branche.

„Allein im DACH-Modehandel wird durchschnittlich jede zweite Bestellung retourniert – mit erheblichen Auswirkungen auf Kosten, Prozesse und Kundenzufriedenheit. Gleichzeitig werden noch immer große Teile der Retourenprozesse manuell abgewickelt. Genau hier setzt toern an: Die KI-gestützte Retourenplattform analysiert Kundenverhalten in Echtzeit und hilft Händlern dabei, aus einem klassischen Kostenfaktor einen echten Werttreiber zu machen. Die bisherigen Zeit- und Kosteneinsparungen bei den Kunden haben uns überzeugt. Wir sind begeistert von der Zusammenarbeit mit Alena Schneck und Jonas Zeuner und freuen uns darauf, die weitere Entwicklung von toern aktiv zu begleiten“, sagt Manuel Brunckhorst, Managing Partner von Venture League.

Für Gründerin Alena Schneck ist die Finanzierungsrunde vor allem eine Bestätigung der Unternehmensentwicklung der vergangenen Jahre:

„Dass sich erfahrene Investoren und Branchenexperten aus Fashion und E-Commerce an toern beteiligen, ist für uns eine starke Bestätigung unseres Weges. Das Thema Retouren wird im Handel zunehmend strategisch betrachtet. Unser Produkt und unser Team sind gut aufgestellt, um jetzt für zahlreiche Onlineshops manuelle Arbeit zu automatisieren und die Customer Journey nach dem Kauf aktiver und positiver zu gestalten.“

Der strategische Pivot: Vom Peer-to-Peer-Modell zur KI-gestützten Retourenplattform

toern wurde 2023 in Hamburg gegründet und startete zunächst mit einem innovativen Peer-to-Peer-Modell für Retouren. Ziel war es, Rücksendungen direkt zwischen Konsumentinnen und Konsumenten zu vermitteln und dadurch unnötige Transportwege zu vermeiden.

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse führten 2025 zu einem strategischen Pivot. Kunden, die den innovativen Service nutzten, hatten einen noch größeren Bedarf nach einer automatisierten Retourenlösung, die sie im Alltag entlastet und Prozesse automatisiert. Aus dem Peer-to-Peer-Ansatz entstand eine KI-gestützte Plattform für Retourenmanagement, die heute den gesamten Retourenprozess digitalisiert und Händlern gleichzeitig wertvolle Daten für bessere Geschäftsentscheidungen liefert.

Heute ist toern ein Self-Service-Retourenportal, das Kunden befähigt, ihre Retourenanmeldung, automatisierte Labelerstellung sowie Umtausch- und Gutscheinprozesse selbstständig zu managen. Händler sparen sich die manuelle Kommunikation mit Kunden, Fulfillment-Dienstleistern und ERP-Systemen durch automatisierte Workflows zwischen den Systemen.

Darüber hinaus sind Echtzeit-Analytics sowie intelligente Datenanalysen ein zentraler Bestandteil der Lösung. Händler erhalten dadurch nicht nur ein funktionales Retourenportal, sondern ein Betriebssystem für den gesamten Post-Purchase-Prozess.

Heute vertrauen bereits zahlreiche wachstumsstarke E-Commerce- und Fashion-Brands auf die Lösung von toern, darunter Saint Sass, iPuro, Nordesign, by Aylin Koenig, der 1. FC Köln und Badesofa.

Fokus auf DACH-Expansion und das Shopify-Ökosystem

Das frische Kapital soll vor allem für die weitere Expansion im deutschsprachigen Raum eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der Vertriebsaktivitäten, die stärkere Marktdurchdringung im Shopify-Ökosystem sowie die Weiterentwicklung der Plattform.

Dabei verfolgt toern bewusst einen fokussierten Wachstumskurs.

„Wir werden gezielt Schlüsselpositionen besetzen, möchten unser Team aber bewusst schlank halten. Unser Fokus liegt darauf, unsere Technologie weiter auszubauen und möglichst vielen E-Commerce-Brands dabei zu helfen, Retouren zu reduzieren, bessere Entscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten zu treffen und die Customer Journey nachhaltig zu verbessern“, so Schneck.

Die Vision: Aus Retouren einen Wachstumstreiber machen

Während Retouren im Onlinehandel bislang überwiegend als notwendiges Übel betrachtet wurden, verfolgt toern einen anderen Ansatz: Jede Retoure enthält wertvolle Informationen über Produkte, Kundenbedürfnisse und Kaufverhalten.

Mit seiner KI-gestützten Operating-Plattform verwandelt das Unternehmen diese Daten in konkrete Handlungsempfehlungen für Händler. Dadurch entstehen bessere Einkaufserlebnisse, effizientere Prozesse und langfristig höhere Profitabilität.

Mit der erfolgreichen Seed-Finanzierung schafft toern nun die Grundlage, diese Vision im gesamten DACH-Raum zu skalieren und seine Position als führende Plattform für automatisiertes Retourenmanagement weiter auszubauen.

Bild Gründerteam Bild toern

Quelle toern GmbH

Datenchaos frisst KI-Strategie: Warum Startups zuerst aufräumen sollten

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Datenqualität: Warum Automatisierung Housekeeping braucht Bild Lisa Catena Gyger Fotocredits : Susanne Goldschmid

Datenchaos frisst KI-Strategie: Warum Startups vor dem nächsten KI-Tool zuerst aufräumen sollten

KI ist für Startups derzeit das grosse Hebel-Versprechen: Mehr Output mit kleineren Teams, automatisierte Prozesse auf Konzernniveau, schnellere Kundenkommunikation, bessere Entscheidungen. Oder kurz gesagt, smarte Workflows, die Gründerinnen und Gründer von repetitiven Aufgaben entlasten und Wachstum beschleunigen.

Genau deshalb wird in vielen jungen Unternehmen gerade intensiv über KI gesprochen. Welche Tools sollen wir einsetzen? Welche Prozesse lassen sich automatisieren? Wie bauen wir KI in unser Produkt, unser Pitchdeck, unseren Kundensupport oder unser Marketing ein?

Die wichtigere Frage wird dabei oft zu spät gestellt: Auf welcher Datenbasis soll diese KI eigentlich arbeiten?

Denn KI scheitert in der Praxis oft an der Datenqualität. Zum Beispiel doppelten Kundendaten, unvollständigen CRM-Einträgen oder Notion-Seiten, die niemand mehr pflegt. An Dokumenten, die irgendwo zwischen Slack, Google Drive, E-Mail und Projektordnern liegen.

Der Startup-Vorteil wird oft leichtfertig verspielt

Startups hätten eigentlich einen grossen Vorteil: Sie starten nicht mit jahrzehntelang gewachsenen IT-Landschaften und historisch verkrusteten Prozessen mit alten Systemen. Sie könnten Daten von Anfang an sauber strukturieren, Verantwortlichkeiten klären und Wissensablagen so aufbauen, dass sie später skalieren.

In der Realität passiert häufig das Gegenteil. Gerade weil alles schnell gehen muss, entstehen provisorische Lösungen. Am Anfang funktioniert das oft sogar gut. Aber bereits beim Wachstum auf ein Team von rund 7 Leuten kommen diese «ad Hock-Syteme» an ihre Grenzen.

Was in der Frühphase pragmatisch war, wirkt beim Wachstum zur Bremse. Und spätestens wenn KI ins Spiel kommt, wird daraus ein strategisches Risiko.

KI automatisiert nicht nur Prozesse, sie automatisiert auch Chaos.

Viele Unternehmen hoffen, dass ein neues KI-Tool die bestehenden Probleme löst. Doch KI kann nur mit dem arbeiten, was vorhanden ist. Wenn Daten unvollständig, veraltet, widersprüchlich oder schlecht strukturiert sind, werden auch die Ergebnisse unzuverlässig.

Ein KI-Assistent im Vertrieb hilft wenig, wenn im CRM drei verschiedene Versionen derselben Kundin existieren. Eine automatisierte Kundenansprache wird riskant, wenn Branchen, Kaufhistorien oder Zuständigkeiten falsch gepflegt sind. Eine interne Wissenssuche klingt attraktiv, solange die Wissensbasis aktuell ist. Wenn aber alte Preislisten, überholte Produktbeschreibungen und nicht mehr gültige Prozessdokumente nebeneinander liegen, liefert KI zwar Antworten, aber nicht unbedingt die richtigen.

Die typischen Datenfallen junger Unternehmen

Datenprobleme sehen in Startups selten dramatisch aus. Sie beginnen unspektakulär.

Ein CRM wird eingeführt, aber niemand definiert, welche Felder wirklich gepflegt werden müssen. Notion wächst organisch, aber ohne klare Struktur. Tabellen werden erstellt, um kurzfristig etwas zu lösen, bleiben danach aber als Schatten-System bestehen. Marketing, Sales und Customer Success arbeiten mit unterschiedlichen Kundendefinitionen. Niemand weiss genau, welche Quelle führend ist. Und für wichtige Daten gibt es keine verantwortliche Person.

Besonders kritisch sind fünf Muster:

Erstens: doppelte Wahrheiten. Wenn dieselbe Information in mehreren Tools existiert, aber unterschiedlich gepflegt wird, entsteht Unsicherheit. Welche Zahl stimmt? Welcher Status gilt? Welche Kundendaten sind aktuell?

Zweitens: fehlende Data Owner. Wenn niemand für eine Datenquelle verantwortlich ist, wird sie mit der Zeit zwangsläufig schlechter.

Drittens: ungepflegte Wissensablagen. Wissen wird gesammelt, aber nicht kuratiert. Veraltete Inhalte bleiben liegen und werden später von Menschen oder KI-Systemen wiederverwendet.

Viertens: verwaiste Excel-Listen. Sie entstehen schnell, sind flexibel und praktisch. Doch sie werden gefährlich, wenn sie geschäftskritische Informationen enthalten, aber nicht mehr in klare Prozesse eingebunden sind.

Fünftens: fehlende Standards. Unterschiedliche Schreibweisen, freie Textfelder, unklare Kategorien und lückenhafte Pflichtangaben machen Daten später schwer auswertbar.

Diese Probleme sind nicht nur IT-Themen. Sie betreffen Strategie, Wachstum, Kundenbeziehungen und Investorenfähigkeit.

Was Verschieben kostet

Daten-Housekeeping klingt für viele Gründerinnen und Gründer nicht nach Priorität und wird im hektischen Alltag gerne schnell aussortiert. Doch genau dieses Verschieben kann mit KI teuer werden.

Unsaubere Daten bremsen Skalierung, weil Teams mehr Zeit mit Suchen, Abstimmen und Korrigieren verbringen. Sie verschlechtern KI-Ergebnisse, weil Automatisierungen auf falschen oder unvollständigen Informationen basieren. Sie erschweren Reporting, weil Kennzahlen nicht konsistent berechnet werden. Und sie können bei Investoren Fragen auslösen, wenn zentrale Metriken nicht belastbar sind.

Gerade in Finanzierungsrunden zählt nicht nur die grosse Vision. Es zählt auch die Fähigkeit, das eigene Geschäft sauber zu verstehen und steuerbar zu machen. Wer nicht zeigen kann, welche Daten verlässlich sind, wo sie liegen und wer dafür verantwortlich ist, wirkt weniger reif, als das Produkt vielleicht schon ist.

Warum jetzt der richtige Moment ist

Der Druck steigt von mehreren Seiten. Einerseits wächst die Erwartung, dass Startups KI produktiv einsetzen: in internen Prozessen, im Produkt, im Kundensupport, im Vertrieb oder im Marketing. Andererseits verändern sich die regulatorischen Anforderungen. Seit August 2025 verlangt der AI Act von Unternehmen, die KI-Systeme anbieten oder einsetzen, ein angemessenes Mass an KI-Kompetenz bei den beteiligten Personen.

KI-Kompetenz bedeutet auch, zu verstehen, welche Daten in ein System einfliessen, welche Risiken daraus entstehen und welche organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Wer KI verantwortungsvoll nutzen will, braucht deshalb auch Datenkompetenz. Für Startups ist es eine Chance, früh eine professionelle Datengrundlage zu schaffen.

Daten-Housekeeping in fünf Schritten

Der Einstieg ins Aufräumen muss nicht kompliziert sein. Wichtig ist, rasch und pragmatisch zu beginnen und nicht zu warten, bis Zeit da ist, das perfekte Datenprojekt zu starten.

1. Zentrale Datenquellen inventarisieren

Welche Systeme enthalten geschäftskritische Informationen? Dazu gehören CRM, ERP oder Buchhaltung, Produktdaten, Kundendienst-Tools, Marketingdaten, Wissensablagen, Projektmanagement-Systeme und wichtige Tabellen. Ziel ist nicht Vollständigkeit bis ins letzte Detail, sondern ein klares Bild der wichtigsten Quellen.

2. Datenqualität prüfen

Wo gibt es Dubletten? Welche Pflichtfelder fehlen? Welche Informationen sind veraltet? Und welche Daten widersprechen sich zwischen verschiedenen Systemen? Schon eine einfache Qualitätsprüfung zeigt oft, wo die grössten Risiken liegen.

3. Geschäftskritische Daten priorisieren

Nicht alle Daten sind gleich wichtig. Startups sollten zuerst dort aufräumen, wo der Geschäftsnutzen am höchsten ist: Kundendaten, Umsatzdaten, Prozessdaten, Produktinformationen und internes Wissen. Dort entsteht der grösste Hebel für KI, Automatisierung und Reporting.

4. Verantwortlichkeiten festlegen

Für jede wichtige Datenquelle braucht es eine klare verantwortliche Person. Ein Data Owner muss nicht alles selbst pflegen, aber er oder sie stellt sicher, dass Standards definiert, eingehalten und regelmässig überprüft werden.

5. Datenpflege zur Routine machen

Das Wichtigste zum Schluss: Daten-Housekeeping darf kein einmaliges Aufräumprojekt bleiben. Es braucht einfache Routinen: regelmässige Clean-ups, klare Namenskonventionen, definierte Pflichtfelder, Archivierungsregeln und kurze Reviews. Je früher diese Routinen entstehen, desto leichter lassen sie sich skalieren.

Der eigentliche Wettbewerbsvorteil

KI allein schafft noch keinen Wettbewerbsvorteil. Die meisten Tools sind für alle zugänglich. Der Unterschied entsteht dort, wo Technologie auf sauberes Wissen, gute Prozesse und verlässliche Daten trifft.

Startups, die ihre Datenbasis früh ernst nehmen, können KI schneller, sicherer und wirkungsvoller einsetzen. Sie reduzieren Reibung im Team, verbessern Entscheidungsgrundlagen, schaffen bessere Kundenerlebnisse und erhöhen die Qualität ihrer Automatisierungen.

Der erste Schritt in eine wirksame KI-Strategie ist deshalb oft unspektakulär: aufräumen. Nicht, weil Datenpflege spannender ist als KI. Sondern weil KI ohne Datenpflege ihr Potenzial nicht entfalten kann.

Wer heute sein digitales Housekeeping macht, kauft morgen nicht einfach das nächste Tool. Er baut ein Unternehmen, das überhaupt erst in der Lage ist, KI sinnvoll zu nutzen.

Bild Lisa Catena Gyger Fotocredits : Susanne Goldschmid

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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