Donnerstag, April 2, 2026
Start Blog Seite 10

Selfie, Sturz, Schreckmoment

0
Smartphone sichern mit Easy Protect Handysicherung gegen Sturz EasyProtect v. l.: Ralf Dümmel, Christopher Czellary. Bildcredit/Fotograf: RTL / Bernd Michael Maurer

Easy Protect schützt dein Smartphone vor dem freien Fall

So schnell kann es gehen: Eben noch ein Selfie auf der Skipiste gemacht und im nächsten Moment rutscht das Smartphone aus der Hand, verschwindet im Schnee und bleibt unauffindbar. Genau so ein Moment hat das Leben von Christopher Czellary verändert. Statt den Verlust einfach abzuhaken, hat der heute 17-Jährige, der die Handelsakademie (HAK) in Korneuburg, Österreich, besucht, beschlossen: So etwas darf nicht mehr passieren. Aus diesem Entschluss heraus entstand die Idee zu einer eigenen Handysicherung – und damit der Grundstein für Easy Protect.

Die Idee hinter Easy Protect

Was fehlte, war eine funktionale, sichere und zugleich preislich faire Handysicherung. Schutzhüllen und Versicherungen gibt es viele, aber kaum Lösungen, die das Smartphone aktiv vor Stürzen schützen und gleichzeitig alltagstauglich, flexibel und universell einsetzbar sind.

Aus diesem Erlebnis heraus entstand zunächst Peak Protect – und heute Easy Protect, eine Smartphone-Sicherung, die Verlust, Diebstahl und Sturzschäden von vornherein deutlich reduzieren soll.

So funktioniert die Smartphone-Sicherung

Das Herzstück von Easy Protect ist ein ausziehbares Metallseil, das sich auf bis zu rund 80 cm verlängern lässt und dank automatischem Rückzug den freien Fall des Smartphones stoppt.

An einem Ende sitzt ein stabiler Dreieckskarabiner, am anderen Ende eine flache Sicherungsplatte, die zwischen Smartphone und Hülle geklemmt wird. Die Montage ist bewusst einfach gehalten: Sicherungsplatte zwischen Handy und Hülle einlegen.

Für noch mehr Halt kann die Platte optional mit dem integrierten Klebepad an der Hülle fixiert werden und das Seil mit Karabiner oder Klemm Clip an Kleidung, Gürtel oder Rucksack befestigen – fertig. Das Smartphone bleibt vollständig bedienbar und problemlos aufladbar.

Robust für Alltag und Outdoor

Christopher war dabei besonders wichtig, dass Easy Protect keine Spielerei, sondern eine verlässliche Sicherung ist. Das ausziehbare Metallseil aus Edelstahl ist robust genug für Outdoor Einsätze, gleichzeitig leicht und flexibel im Handling.

Materialien wie Metall beziehungsweise Edelstahl und Nylon sorgen für Langlebigkeit, auch bei häufigem Gebrauch. Die werkzeuglose Montage stellt sicher, dass die Sicherung im Alltag wirklich genutzt wird – statt in der Schublade zu verschwinden.

So erhöht Easy Protect die Sicherheit des Smartphones im Alltag und bei Outdoor Aktivitäten spürbar und hilft, Sturzschäden und Verluste zu vermeiden.

Für wen Easy Protect gedacht ist

Die Hauptzielgruppe sind Menschen, die viel draußen unterwegs sind und ihr Smartphone auch in actionreichen Momenten sicher dabeihaben möchten: Outdoorfans, Sportler, Reisende und Touristen.

Grundsätzlich richtet sich Easy Protect aber an alle, die ihr Smartphone lieben und zuverlässig schützen wollen – im Alltag, in der Schule, im Studium, auf Reisen oder im Beruf.

Auftritt in der Höhle der Löwen

Mit dieser Idee wagt Christopher als einer der jüngsten Gründer den Schritt in die VOX Gründer Sendung Höhle der Löwen – damals noch unter dem Namen Peak Protect. Vor laufenden Kameras erzählt er die Geschichte vom verlorenen Handy, zeigt live, wie schnell ein Smartphone aus der Hand rutschen kann, und demonstriert, wie das ausziehbare Metallseil den Fall stoppt und das Gerät an seinem Platz hält.

Die Löwen sehen ein Produkt, das sofort verständlich ist, einen klaren Nutzen bietet und aus einem echten Alltagserlebnis heraus entstanden ist.

Deal mit Ralf Dümmel

Ralf Dümmel ist besonders beeindruckt von Christophers Ernsthaftigkeit, seinem unternehmerischen Mindset mit gerade einmal 17 Jahren und der Klarheit der Lösung. Er entscheidet sich für einen Deal, um das Produkt gemeinsam in den Handel zu bringen.

Mit der Ausstrahlung der Sendung wird aus Peak Protect offiziell Easy Protect – ein Name, der die Mission auf den Punkt bringt: eine einfache, alltagstaugliche Sicherungslösung für alle, die aktiv unterwegs sind.

Stimme des Gründers

„Easy Protect ist nicht in einem Schulprojekt entstanden, sondern im Tiefschnee: Eine Freundin verliert beim Skifahren ihr Handy, wir suchen ewig – und es bleibt weg. In dem Moment wurde mir klar: Wir haben unsere Smartphones ständig in der Hand, aber wir sichern sie kaum. Das war der Punkt, an dem ich beschlossen habe, eine echte Lösung zu entwickeln, statt mich nur zu ärgern.

Mir war wichtig, dass Easy Protect mehr ist als ein nettes Gadget: robustes Metallseil, einfache Montage, alltagstauglich vom Städtetrip bis zum Skifahren. Die Sicherung soll genau die Sekunde abfangen, in der das Handy aus der Hand rutscht – ob im Lift, in der U-Bahn oder auf einem Festival.

Für mich ist Easy Protect die Handysicherung für alle, die aktiv unterwegs sind und ihr Smartphone nicht dem Zufall überlassen wollen.“

Christopher Czellary, Gründer Easy Protect

Investor Ralf Dümmel über Easy Protect

„Easy Protect ist ein klassischer Problemlöser: ein klarer Mechanismus, ein klarer Nutzen. Ein ausziehbares Metallseil, das den freien Fall stoppt – mehr muss man fast nicht erklären, um zu verstehen, wie viel Geld und Nerven das sparen kann.

Was mich beeindruckt, ist, dass hinter dieser Lösung kein Konzern steht, sondern ein 17-jähriger Schüler, der ein echtes Problem erkannt und konsequent gelöst hat. Easy Protect verbindet Sicherheit mit Bewegungsfreiheit – beim Sport, auf Reisen und im Alltag.

Ich bin überzeugt: Diese Handysicherung hat das Potenzial, zum Standard für alle zu werden, die ihr Smartphone wirklich schützen wollen.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Easy Protect ist unter www.easy-protect.eu ab 9,99 Euro und im Handel erhältlich.

Bild EasyProtect v. l.: Ralf Dümmel, Christopher Czellary. Bildcredit/Fotograf: RTL / Bernd Michael Maurer

Quelle DS Unternehmensgruppe/ Easy Protect CZ GmbH 

Kann eine Mahlzeit wirklich in 90 Sekunden fertig sein?

0
Purora Mixer Mahlzeit Pitch bei Höhle der Löwen Beatrice Ilie und Heinz Pöttinger präsentieren mit „purora“ einfache und gesunde Ernährung mit dem „ThermoTwist“. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. RTL / Bernd-Michael Maurer

Purora aus Oberösterreich verbindet einen speziell entwickelten Mixer mit natürlichen Mahlzeiten im Glas und möchte damit gesunde Ernährung schneller und einfacher machen. Am 16. März 2026 stellt das Startup sein Konzept in der Höhle der Löwen vor.

Wie ist Purora entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Purora wurde in Oberösterreich (Raab) von Heinz Pöttinger gegründet.
Heinz Pöttinger: Bringt jahrzehntelange Erfahrung aus einem weltweit führenden Familienunternehmen für Landtechnik mit. Sein Fokus liegt auf der technischen Perfektion und der langfristigen, werteorientierten Unternehmensführung.
Beatrice Ilie: Ist die treibende Kraft hinter der Vision einer gesunden Lebensweise. Sie kombiniert unternehmerisches Denken mit einer tiefen Leidenschaft für Ernährung und Ästhetik.

Hinter Purora stehen wir beide, aber wir stützen uns auf ein Experten-Team von 15 Kolleginnen und Kollegen. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir trotz unserer schlanken Struktur die gesamte Wertschöpfungskette – von der Rezepturentwicklung in Raab bis zum technischen Service abdecken können.

In welcher Branche ist Purora tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Purora agiert an der Schnittstelle von Food-Tech, Health & Wellness und E-Commerce.

Das Modell: Es handelt sich um ein hybrides System aus Hardware (der Purora-Mixer) und Consumables (natürliche Mahlzeiten im Glas).

Vertrieb: Ein Omnichannel-Ansatz. Neben dem D2C-Geschäft (Onlineshop für Endkunden) wächst der B2B-Bereich stark an (Hotellerie, Gastronomie und Corporate Health/Büroverpflegung).

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand das persönliche Bedürfnis: Zeitmangel vs. kompromisslose Gesundheit.

Das Problem: Bestehende Convenience-Lösungen sind oft hochverarbeitet, voller Konservierungsstoffe oder geschmacklich enttäuschend.

Die Inspiration: Die Naturheilkunde und die Erkenntnis, dass Vitalstoffe am besten wirken, wenn sie frisch zubereitet, aber dennoch leicht verdaulich (leicht erwärmt, aber unter der Rohkostgrenze) sind. Die Marktlücke war ein System, das frische Bio-Qualität Mahlzeiten in wenigen Minuten ohne großen Reinigungsaufwand liefert.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Das Herzstück ist das geschützte Purora-Mixsystem, der TermóTwist.

Präzision: Der Mixer ist so kalibriert, dass er die Inhaltsstoffe in Sekundenschnelle zerkleinert, ohne sie durch Reibungswärme über 42 °C zu erhitzen (Erhalt der Enzyme und Vitamine).

Direct-in-Glass: Gemixt wird direkt im recycelbaren Glas. Das eliminiert den Reinigungsaufwand fast vollständig – ein massiver technologischer Vorteil gegenüber herkömmlichen Hochleistungsmixern oder Küchenmaschinen.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Was Purora vom Wettbewerb (wie Thermomix oder klassischen Meal-Prep-Anbietern) abhebt:

Geschwindigkeit: In bis zu 90 Sekunden ist die Mahlzeit fertig.
Zero Waste & Cleaning: Kein Abwasch von Mixbehältern.
Nährstoffdichte: Durch die spezielle Zubereitung bleibt die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe maximal hoch.
Portionierung: Ideal für Klein-Haushalte oder gezielte Ernährung am Arbeitsplatz, ohne Reste wegzuwerfen.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Das Produkt ist das Ergebnis jahrelanger F&E (Forschung und Entwicklung). Heinz Pöttinger nutzte sein technologisches Know-how, um die Mechanik zu perfektionieren. Erste Tests in der gehobenen Hotellerie zeigten schnell: Gäste lieben die Frische, und Hoteliers schätzen die Personaleinsparung und die Standardisierung der Qualität am Buffet.

Welche Vision verfolgt Purora? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Die Vision: Purora zum globalen Standard für „Smart Healthy Living“ zu machen.

Flächendeckende Präsenz in DACH-Raum als „Health-Benefit“ für Haushalte wie auch Mitarbeiter.
Ausbau der Longevity-Sparte (Zusammenarbeit mit Ärzten und Kurhäusern).
Internationale Skalierung und technologische Weiterentwicklung des Mixers.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Entscheidung fiel nicht aus finanziellem Notstand (durch die Familien-Holding), sondern aus strategischen Gründen:

Markenbekanntheit: Die Show ist der größte Hebel für Brand-Awareness im deutschsprachigen Raum.
Sparringspartner: Suche nach einem strategisch starken „Löwen“, der Türen durch bestehende Netzwerke öffnen kann.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Das Ziel war ein strategisches Netzwerk. Purora suchte Expertise in:

Marketing & Storytelling: Um das komplexe Produkt einfach zu erklären.
Vertriebspower: Schnellerer Zugang zu Entscheidungsträgern in Großkonzernen oder im gehobenen Handel.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Auch wenn der Deal mit Dagmar Wöhrl im Nachgang nicht zustande kam, nutzt Purora das Momentum:

Fokus B2B: Aktive Ansprache von Firmen für „Healthy Office“-Konzepte.
Produktinnovation: Einführung neuer Rezepturen und Snacks, um die „Customer Journey“ zu verstärken.
Skalierung der Produktion: Automatisierung der Abfüllprozesse, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Werte-Match: Ein Investor muss nicht nur Geld bringen, sondern die DNA eines Familienunternehmens verstehen (langfristiges Denken vs. schneller Exit).

Komplexität killt: Die Herausforderung besteht darin, ein technologisch komplexes System (Mixer + Glas) dem Kunden so einfach wie möglich zu erklären.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Produktqualität ist nicht verhandelbar: In einem gesättigten Markt gewinnt auf Dauer nur das beste Produkt.

Geduld und Atem: Gerade Hardware-Startups brauchen Zeit. Lasst euch nicht zu schnellen Deals drängen, die nicht zu euren Werten passen.

Fokus auf den Nutzen: Verkaufe nicht den Mixer, sondern das Gefühl von Vitalität und die gesparte Zeit.

Sehen Sie Purora am 16. März 2026 in der Höhle der Löwen

Bild: Beatrice Ilie und Heinz Pöttinger präsentieren mit „purora“ einfache und gesunde Ernährung mit dem „ThermoTwist“. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Beatrice Ilie und Heinz Pöttinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ventech ernennt Nicolas Barthalon zum Partner

0
Ventech ernennt Nicolas Barthalon für Early Stage Investments

Ventech stärkt seine deutsche Präsenz mit der Ernennung von Nicolas Barthalon zum Partner

Ventech gibt die Ernennung von Nicolas Barthalon zum Partner bekannt. Die Beförderung unterstreicht die paneuropäische Investmentstrategie von Ventech und stärkt den strategischen Fokus auf die DACH-Region, Frankreich sowie die nordischen Länder.

Eine Organisation für paneuropäische Ambitionen

Mit der Ernennung von Nicolas Barthalon umfasst die europäische Investmentführung von Ventech nun drei Partner in Deutschland, drei in Frankreich und einen in den Nordics – ergänzt durch einen in Schweden ansässigen Principal.

Ventech verfolgt seit 1998 eine Early Stage Investmentstrategie mit Fokus auf Seed und Series A Finanzierung. In Deutschland ist Ventech seit 13 Jahren mit Standorten in München und Berlin aktiv, in den Nordics seit zehn Jahren. Ein Team von vier Investoren, darunter drei Partner, nutzt diese gewachsenen lokalen Netzwerke, um die zukünftigen Technologieführer Europas zu identifizieren. Nicolas Barthalons bikulturelles deutsch französisches Profil verkörpert dabei die Fähigkeit von Ventech, sich souverän in Europas dynamischsten Tech Ökosystemen zu bewegen.

Interne Beförderung als zentraler Bestandteil der Ventech DNA

Barthalons Ernennung unterstreicht Ventech‘s T.A.C.T. Wertekatalog (Team First, Ambition, Creativity, Trust), der die Entwicklung interner Talente in den Vordergrund stellt. In der Tradition von Audrey Soussan und Stephan Wirries ist auch Nicolas Barthalon auf Junior Level zu Ventech gestoßen und hat sich bis zum Partner entwickelt. Dieser Ansatz gewährleistet Managementstabilität und die langfristige Kontinuität der Vision und Fondsstrategie von Ventech. Qualitäten, die sowohl von Unternehmern als auch von LPs besonders geschätzt werden.

Stephan Wirries, General Partner bei Ventech: „Wir sind unglaublich stolz, Nicolas in den Kreis der Partner aufzunehmen. Sein Werdegang bei Ventech steht exemplarisch für unser Engagement, Talente aus den eigenen Reihen zu fördern. Nicolas ist zu einer zentralen Kraft unserer Deutschlandstrategie geworden. Seine Expertise und sein starkes Netzwerk werden eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung unseres neuen Fonds und der Unterstützung ambitionierter Unternehmer in der Region spielen.“

Starkes Engagement für Early Stage Tech Investments

Mit Sitz in München spielt Nicolas Barthalon eine Schlüsselrolle bei der Kapitalallokation im DACH Ökosystem. Er hat mehrere bedeutende Investments geleitet oder begleitet, darunter Prewave (Supply Chain Risiko Intelligenz und Resilienz), 7Learnings (Retail Optimierung), Amber (KI gestützte Software für KMU), Okapi Orbits (Weltraumverkehrsmanagement und orbitale Nachhaltigkeit) sowie Custom Surgical (digitale Ophthalmologie).

Er wird weiterhin die Investitionen des Fonds Ventech Capital VI vorantreiben, der sich auf technologische Durchbrüche in der Frühphase (Seed und Series A) entlang von vier strategischen Säulen konzentriert: Vertical AI Applications, Industrial Software, Digital Health sowie Cybersecurity und Tech Sovereignty.

Nicolas Barthalon, Partner bei Ventech: „Ich freue mich sehr, diesen neuen Meilenstein bei Ventech zu erreichen. Unsere Stärke liegt in der einzigartigen Balance zwischen Frankreich, Deutschland und den Nordics, die es uns ermöglicht, in jedem Markt als lokaler Partner zu agieren. Unternehmern bieten wir eine starke paneuropäische Plattform, um internationale Marktführer zu werden. Gestützt durch neue Ressourcen aus unserem jüngsten Fonds.“

Parallel dazu stärkt Ventech seine deutsche Plattform weiter mit der Beförderung von Ben Bieler vom Analysten zum Investment Associate im Münchner Büro. Zusammen mit der Ernennung von Nicolas Barthalon unterstreicht dies Ventechs Ambition, seine lokalen Wurzeln zu vertiefen und gleichzeitig seine Investmentkraft in der DACH Region weiter auszubauen.

Diese Ernennung erfolgt in einer Phase starker Dynamik für Ventech. Nach dem Final Closing seines 175 Millionen Euro Fonds im Laufe des Jahres 2025 hat das Team bereits 19 Investments abgeschlossen, darunter Vertesia, Inven, CeLLife, Starhive, amberSearch, Custom Surgical, Omaha Insights, DiappyMed und viele weitere.

Bildcredits: @ studio-alterego.com

Quelle Story Hype

Kann ein kleines Abenteuer in einer Box zum nächsten Freizeittrend werden?

0
MirakelBox Escape Room Box Escape Room bei 2 Minuten 2 Millionen Mirakelbox Bildcredits/ Fotograf PULS 4 / Gerry Franck

MirakelBox entwickelt mobile Escape Room Boxen und wird am 17. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wer steht hinter MirakelBox und wie hat sich euer Gründerteam formiert?

Die Gründer von MirakelBox sind Michael Walter und Hannes Mair. Kennengelernt haben wir uns ursprünglich als Beachvolleyball-Freunde. Neben dem Sport haben wir schnell eine weitere gemeinsame Leidenschaft entdeckt: Escape Rooms. Aus vielen gemeinsamen Spielsessions entstand schließlich der Wunsch, selbst ein solches Erlebnis zu schaffen – allerdings mit einem neuen Ansatz.

Wie entstand die Idee zur Entwicklung von MirakelBox und zu mobilen Escape Room Boxen?

Die ursprüngliche Idee war tatsächlich, einen klassischen Escape Room zu eröffnen. In der Planungsphase wurden wir jedoch schnell mit den typischen Herausforderungen dieser Branche konfrontiert: hohe Mietkosten, laufende Personalkosten und eine starke Standortabhängigkeit. Dadurch entstand die entscheidende Frage: Wie kann man dieses Erlebnis effizienter, flexibler und skalierbarer gestalten? Die Antwort darauf war MirakelBox – ein mobiler und vollständig autonomer Escape Room.

Welches konkrete Problem im Bereich Freizeit und Entertainment wollt ihr mit MirakelBox lösen?

Escape Rooms sind grundsätzlich eine fantastische Freizeitaktivität, weil sie Menschen zusammenbringen. Man spielt miteinander und nicht gegeneinander, löst gemeinsam Rätsel und taucht in eine Geschichte ein – etwas, das in unserer zunehmend digitalisierten Welt besonders wertvoll ist. Gleichzeitig sind klassische Escape Rooms oft relativ teuer, weil hohe Fixkosten gedeckt werden müssen. Genau hier setzt MirakelBox an: Durch eine stark automatisierte und mobile Lösung können wir die Kostenstruktur deutlich reduzieren und das Erlebnis für unsere Partner und Spieler gleichermaßen attraktiver machen.

Was unterscheidet MirakelBox von klassischen Escape Rooms oder anderen Freizeitattraktionen?

Der größte Unterschied zu klassischen Escape Rooms ist unsere vollständige Automatisierung. Vom Zutritt über die Spielbegleitung bis hin zum Zurücksetzen der Rätsel funktioniert alles autonom – ganz ohne Personal vor Ort. Zusätzlich bietet die Mobilität unserer Boxen enorme Flexibilität. Eine MirakelBox wird modular geliefert, passt durch jede Tür und kann in nur 4 Stunden betriebsbereit aufgestellt werden. Daher kann eine Box unkompliziert temporär in einem Einkaufszentrum, Hotel oder Museum stehen und dort für einige Monate ein neues Erlebnisangebot schaffen. Unsere Partner können so unkompliziert neue Attraktionen testen, ohne langfristige Infrastruktur oder Personal aufbauen zu müssen.

Welche Rolle spielen Automatisierung, Technologie und Benutzerfreundlichkeit bei der Entwicklung eurer Escape Room Boxen?

Automatisierung, Technologie und Benutzerfreundlichkeit spielen bei der Entwicklung unserer Boxen eine zentrale Rolle. Am Anfang dachten wir, das Projekt wäre technisch relativ einfach umzusetzen – im Nachhinein wissen wir, dass das eine sehr naive Einschätzung war. Eine vollständig autonome Spielerfahrung zu entwickeln, bei der Technik im Hintergrund arbeitet und für die Spieler praktisch unsichtbar bleibt, war eine große Herausforderung. Genau das ist aber unser Ziel: ein Erlebnis zu schaffen, bei dem sich die Spieler vollständig auf das Abenteuer konzentrieren können, ohne die Technik dahinter wahrzunehmen.

Wie funktioniert das Konzept der MirakelBox genau und wie kann ein Escape Room ohne Personal betrieben werden?

Das Konzept ist bewusst einfach gestaltet. Eine Gruppe von zwei bis vier Personen bucht ihr Spiel online über unsere Website. Zum gebuchten Zeitpunkt kommen die Spieler zur jeweiligen MirakelBox, die beispielsweise in einem Einkaufszentrum, Hotel oder einer anderen öffentlich zugänglichen Location stehen kann. Über einen persönlichen Zugangscode öffnen sie die Tür, betreten die Box und starten das Spiel per Knopfdruck. Anschließend werden sie durch Audio- und visuelle Elemente in die Geschichte eingeführt. Während des Spiels lösen sie Rätsel, während Sensoren und Aktuatoren im Hintergrund jeden Fortschritt automatisch erfassen. So kann das System zur richtigen Zeit passende Hinweise geben – eingebettet in die Story, sodass sie nicht als klassische Hinweise wahrgenommen werden. Nach dem Spiel verlassen die Teilnehmer die Box und das gesamte System setzt sich automatisch wieder in den Ausgangszustand zurück.

Für welche Zielgruppen ist MirakelBox besonders interessant?

Bei MirakelBox sprechen wir zwei Zielgruppen an. Auf der einen Seite stehen die Endkunden – vor allem Menschen zwischen etwa 16 und 50 Jahren, die eine spannende Gruppenaktivität suchen und Spaß an Rätseln, Abenteuern und gemeinsamen Erlebnissen haben. Auf der anderen Seite richten wir uns an Institutionen im B2B-Bereich welche den Standort der MirakelBox zur Verfügung stellen. Dazu zählen beispielsweise Einkaufszentren, Hotels, Erlebnisparks oder Museen, die ihren Besuchern eine zusätzliche Attraktion bieten möchten. Auch Unternehmen können MirakelBox nutzen, etwa für kreative Onboarding-Programme oder Teambuilding-Formate.

Über welche Modelle oder Vertriebskanäle arbeitet ihr aktuell mit Partnern oder Standorten zusammen?

Aktuell arbeiten wir mit zwei Partnermodellen. Beim Betriebspartnermodell stellen wir die MirakelBox an einem geeigneten Standort wie beispielsweise einem Einkaufszentrum auf und betreiben sie selbst. Für den Standort entsteht dabei kein operativer Aufwand. Im Gegenteil: Abhängig vom Standort können auch Umsatzbeteiligungen möglich sein. Zudem können Betreiber durch unsere mobile Lösung temporär Leerflächen attraktiv nutzen.
Das zweite Modell ist das Verkaufspartnermodell. Dabei erwerben beispielsweise Hotels oder Erlebnisanbieter eine eigene MirakelBox und betreiben sie selbst. So können sie ihren Gästen ein exklusives Erlebnis anbieten – etwa als besonderes Freizeitangebot oder als inkludierte Attraktion.

Plant ihr künftig weitere Spielkonzepte, Missionen oder neue Erlebnisformate für eure MirakelBox?

Langfristig planen wir selbstverständlich weitere Missionen und Spielkonzepte. Aktuell haben wir bereits rund zehn unterschiedliche Story- und Spielideen entwickelt, die wir in den kommenden Jahren schrittweise in neuen MirakelBox-Missionen umsetzen möchten. Dadurch können wir Spielern immer wieder neue Abenteuer bieten

Am 17 März 2026 wird MirakelBox in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Welche Erwartungen verbindet ihr mit diesem Auftritt?

Die Teilnahme an „2 Minuten 2 Millionen“ ist für uns bereits ein großer Erfolg. Allein die Möglichkeit, unser Konzept auf dieser Bühne präsentieren zu dürfen, bedeutet sehr viel für uns. Gerade bei einem neuen Produkt, das viele Menschen noch nicht kennen, ist Sichtbarkeit enorm wichtig. Alles, was darüber hinaus entsteht, sehen wir als zusätzlichen Bonus.

Welche Kernbotschaft möchtet ihr den Investorinnen und Investoren in der Sendung vermitteln?

Unsere wichtigste Botschaft an die Investorinnen und Investoren ist, dass etablierte Geschäftsmodelle enormes Potenzial haben, wenn man sie neu denkt. Escape Rooms sind ein bewährtes Konzept – durch Automatisierung und Mobilität entsteht daraus jedoch ein völlig neues und skalierbares Geschäftsmodell.

Welche Form der Unterstützung erhofft ihr euch durch ein mögliches Investment aus 2 Minuten 2 Millionen?

Ein mögliches Investment würde uns vor allem dabei helfen, die für 2026 geplanten MirakelBox-Standorte schneller umzusetzen und neue Boxen vorzufinanzieren. Zusätzlich kann das Netzwerk eines Investors oder einer Investorin sehr wertvoll sein, um schneller mit Entscheidern aus Tourismus, Handel oder Freizeitindustrie in Kontakt zu kommen.

Welche nächsten Schritte plant ihr für MirakelBox nach der Ausstrahlung der Sendung?

Nach der Ausstrahlung der Sendung liegt unser Fokus klar auf dem weiteren Ausbau. Eine MirakelBox wird im Einkaufs- und Erlebniscenter M4 in Wörgl für die Öffentlichkeit verfügbar sein. Parallel dazu arbeiten wir daran, weitere Standorte aufzubauen und zusätzliche Boxen zu produzieren, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Wo seht ihr MirakelBox in den nächsten drei bis fünf Jahren im europäischen Markt für Freizeit und Erlebnisangebote?

In den nächsten drei bis fünf Jahren sehen wir MirakelBox als einen der führenden Anbieter für Escape-Room-Erlebnisse in Österreich. Durch die einfache Replizierbarkeit unserer Boxen möchten wir stark wachsen und den DACH-Raum erschließen. Unser langfristiges Ziel ist es, MirakelBox als neue Kategorie im europäischen Erlebnis- und Freizeitmarkt zu etablieren.

Bild Mirakelbox Bildcredits/ Fotograf PULS 4 / Gerry Franck

Sehen Sie Mirakelbox am 17. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Wir bedanken uns bei Michael Walter und Hannes Mair für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kann ein alltäglicher Gegenstand in der Küche ganz neu gedacht werden?

0
Gründer Roland Tiefnig (l.) und Armin Hofmann (r.) Fotograf PeterMärkl pro planche Schneidbretter aus nachhaltigem Material

pro planche entwickelt nachhaltige Schneidbretter aus innovativem Material und wird am 17 März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wer steht hinter pro planche und wie hat sich euer Gründerteam formiert?

Die beiden Gründer Roland Tiefnig und Armin Hofmann sind Cousins und kennen sich daher schon seit Kindheitstagen.

Wie entstand die Idee zu pro planche und zur Entwicklung nachhaltiger Schneidbretter aus Papierverbundmaterial?

Beim gemeinsamen Kochen stellten wir uns immer wieder die Frage, welches Material ist für ein Schneidbrett am besten geeignet, Holz oder Kunststoff. Wir haben beiden eine technische Ausbildung und arbeiteten im Bereich der Produktentwicklung und machten uns daher auf die Suche nach dem idealen Material für ein Schneidbrett und wurden fündig: PAPIER!

Welches konkrete Problem in der Küche wollt ihr mit pro planche lösen?

Holzbretter werden aus einem natürlichen Werkstoff hergestellt und sind besonders nachhaltig. Sie lassen sich aber selten im Geschirrspüler reinigen und zudem gibt es Probleme bei der Verarbeitung von saftenden, stark färbenden oder geruchsintensiven Lebensmitteln durch das Einziehen ins Material.
Kunststoffschneidbretter sind zwar einfach in der Handhabung und im Geschirrspüler reinigbar, jedoch stehen sie auch im Verdacht für einen Großteil des Mikroplastiks, das über die Nahrung aufgenommen wird, verantwortlich zu sein.
Wir wollten ein Schneidbrett entwickeln, das die positiven Eigenschaften von Holz und Kunststoff kombiniert.

pro planche schneidbretter feige mit messer

Was unterscheidet eure Schneidbretter von klassischen Schneidbrettern aus Holz oder Kunststoff?

Unser Material lässt sich einfach und unkompliziert im Geschirrspüler reinigen, es können keine fremden Farb- oder Geruchsstoffe ins Material einziehen und werden zudem aus einen natürlichen und nachhaltigen Material gefertigt. Zudem sind die Schneidbretter antibakteriell und können durch die Temperaturfestigkeit auch als Topfuntersetzer eingesetzt werden. Ideal also für den Einsatz als unkomplizierte Schneidunterlage.

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit, Hygiene und Langlebigkeit bei der Entwicklung eurer Produkte?

Nachhaltigkeit spielte in der Produktentwicklung eine zentrale Rolle. Für uns steht neben einem nachhaltigen Grundwerkstoff auch Regionalität im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit. Unsere Schneidbretter werden in Osttirol von einem sozial-ökonomischen Betrieb produziert. Hygiene ist in der Küche ohnehin oberstes Gebot und daher ist das Material nicht nur antibakteriell sondern natürlich auch nach strengsten Vorgaben als Lebensmittelkontaktmaterial zertifiziert.
Auch das Thema Langlebigkeit spielt eine zentrale Rolle. Das Material ist technisch bedingt extrem robust und widerstandsfähig. Unsere Schneidbretter lassen sich aber auch wie Holzbretter von Zeit zu Zeit nachschleifen um kleinere Schnittspuren wieder zu entfernen. Dadurch sind unsere Bretter extrem langlebig und stabil.

Wie funktioniert das Material eurer Schneidbretter genau und welche Vorteile bietet der mehrschichtige Papierverbund?

Der Werkstoff an sich ist eigentlich nichts neues. Papierverbundwerkstoffe werden schon seit Jahren im Möbel- oder Fassadenbau eingesetzt. Die bekannten Papierverbundwerkstoffe sind aber fast immer mit einer Deckschicht ummantelt und mit verschiedenen Additiven für den jeweiligen Einsatz optimiert.
Der Einsatz als Schneidbrett ist ein völlig neuer Einsatz. Wir verwenden nur das Kernelement von klassischen Papierverbundwerkstoffen und dies auch in einer besonderen und speziell für Lebensmittelkontakt angepassten Zusammensetzung.

Für welche Zielgruppen sind die Produkte von pro planche besonders interessant?

Das Schneidbrett ist eines der zentralsten Elemente in der Küche. Vom Frühstück bis zum Abendessen kommt fast immer ein Schneidbrett zum Einsatz. Unser Produktportfolio richtet sich an Personen, die hochwertige Küchenutensilien schätzen und besonders großen Wert auf Nachhaltigkeit, Design und Funktionalität legen.

Über welche Vertriebswege vertreibt ihr eure Schneidbretter aktuell?

Unser Hauptabsatzmarkt ist unser eigener Onlineshop. Wir haben auch ein kleines Handelsnetz im stationären Handel in Österreich und dem Süddeutschen Raum. Diese Vertriebskanäle wollen wir weiter ausbauen.

Plant ihr neben Schneidbrettern weitere Produkte oder Erweiterungen für eure Küchenlinie?

Ja, eine wesentliche Wachstumsstrategie für uns ist der Ausbau unseren Produktportfolios. Wir haben neben klassischen Schneidbrettern auch beispielsweise bereits praktische Herdabdeckungen im Programm. Wir wollen uns aber auch rund ums Schneidbrett herum weiterentwickeln – immer mit dem Ziel durch einen nachhaltigen und innovative Werkstoff, sowie ein funktionales und elegantes Design gewöhnliche Haushaltswarenprodukte zu verbessern.

Am 17 März 2026 wird pro planche in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Welche Erwartungen verbindet ihr mit diesem Auftritt?

Für uns bietet die Sendung eine super Gelegenheit unser Unternehmen und unsere Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren. Zudem lernten wir auch durch die intensive Vorbereitung und das Feedback der Investoren unser Unternehmen aus einer neuen Perspektive kennen.

Welche Kernbotschaft möchtet ihr den Investorinnen und Investoren in der Sendung vermitteln?

Wir beide haben unser Unternehmen aus einem Angestelltenverhältnis heraus gegründet und betreiben es immer noch nebenberuflich. Wir wollen zeigen, dass nebenberufliches Gründen und der nebenberufliche nachhaltige Aufbau eines Unternehmens auch ein erfolgreicher und mit weniger Risiko verbundener Weg sein kann.

Welche Form der Unterstützung erhofft ihr euch durch ein mögliches Investment aus 2 Minuten 2 Millionen?

In unserem Segment der Haushaltswaren befinden wir uns in einem klassischen Verdrängungsmarkt. Schnelligkeit und hohe Sichtbarkeit sind für uns also entscheidend. Ein Investment würden wir also nutzen um schneller wachsen zu können.

Welche nächsten Schritte plant ihr für pro planche nach der Ausstrahlung der Sendung?

Wir möchten natürlich den Schwung und die Aufmerksamkeit die uns die Show gibt mitnehmen und weiter unser Geschäft skalieren. Zudem planen wir planen für das Jahr 2026 noch einige neue Produkte zu launchen bei denen wir schon in den Startlöchern stehen.

Wo seht ihr pro planche in den nächsten drei bis fünf Jahren im europäischen Markt für Küchenprodukte?

In drei bis fünf Jahren sehen wir uns mit einem vergrößerten und stimmigen Produktportfolio und möchten auch über den deutschsprachigen Raum hinaus erfolgreich Fuß fassen. Wir möchten pro planche als Marke für innovative und hochwertige Haushaltswarenprodukte etablieren und Holz- und Kunststoffschneidbretter endgültig aus der Küche verbannen!

Sehen Sie pro planche am 17. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bild Gründer Roland Tiefnig (l.) und Armin Hofmann (r.) Fotograf PeterMärkl

Wir bedanken uns bei Roland Tiefnig und Armin Hofmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: pro planche

Kontakt:

pro planche GesbR
Rosengasse 13
9900 Lienz
Österreich

www.proplanche.com
info@proplanche.com

Ansprechpartner: Roland Tiefnig & Armin Hofmann

Social Media:
Facebook
Instagram
YouTube
Pinterest

Warum sprechen so viele Frauen über dieses Problem, aber kaum jemand löst es wirklich?

0
ByeByeToe Unterwäsche Sport Pitch bei 2 Minuten 2 Millionen Gründerin Marie Marion Müller,

ByeByeToe entwickelt funktionale Unterwäsche für Sport und Alltag und wird am 17. März 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wer steht hinter ByeByeToe und wie hat sich euer Gründerteam formiert?

Hinter ByeByeToe® steht vor allem Gründerin Marie Marion Müller, die sich gemeinsam mit einem Kompetenzteam zur Aufgabe gemacht hat, funktionale Damenunterwäsche neu zu denken. Ausgangspunkt war die Überzeugung, dass Frauen im Bereich Unterwäsche und Activewear noch immer zu oft zwischen Komfort, Ästhetik und Funktion wählen müssen. Genau daraus entstand der Anspruch, eine Marke aufzubauen, die diese drei Aspekte konsequent miteinander verbindet.

Wie entstand die Idee zu ByeByeToe und zur Entwicklung funktionaler Damenunterwäsche, die ein häufiges Problem beim Tragen enger Kleidung lösen soll?

Die Idee zu ByeByeToe® entstand aus einem alltäglichen, bislang aber kaum gelösten Problem: Viele Frauen kennen das unangenehme Abzeichnen unter engen Hosen – sei es im Alltag, beim Sport oder bei figurbetonten Outfits. Obwohl sehr viele betroffen sind und dies teilweise sogar als unangenehm oder schmerzhaft empfinden, fehlte bislang eine wirklich durchdachte, funktionale und zugleich ästhetische Lösung. ByeByeToe® entstand aus dem Anspruch, genau diese Lücke mit einem innovativen Produkt zu schließen.

Welches konkrete Problem im Alltag und beim Sport wollt ihr mit ByeByeToe lösen?

Mit ByeByeToe® möchten wir Frauen mehr Wohlbefinden, Komfort und Bewegungsfreiheit im Alltag und beim Sport geben. Unser Fokus liegt auf einem Problem, das viele kennen, aber selten offen ansprechen: sichtbare, unangenehme Abzeichnungen im Intimbereich unter enger Kleidung. Wir wollen, dass Frauen sich auf ihre Bewegung, ihren Tag und ihr Körpergefühl konzentrieren können – und nicht auf ihre Unterwäsche.

Was unterscheidet eure Unterwäsche von klassischen Slips oder Sportunterwäsche auf dem Markt?

ByeByeToe® unterscheidet sich von klassischer Unterwäsche vor allem durch den funktionalen Produktansatz. Unsere Modelle wurden nicht nur unter modischen Gesichtspunkten entwickelt, sondern gezielt dafür, ein konkretes Trageproblem zu lösen. Dabei verbinden wir technische Funktionalität mit femininer Optik, hohem Komfort und moderner Verarbeitung. Genau diese Kombination macht ByeByeToe® besonders.

Welche Rolle spielen Komfort, Funktionalität und Materialauswahl bei der Entwicklung eurer Produkte?

Komfort, Funktionalität und Materialauswahl stehen bei uns im Zentrum jeder Produktentwicklung. Denn eine funktionale Lösung überzeugt nur dann, wenn sie sich auch im Alltag und beim Sport wirklich angenehm trägt. Deshalb legen wir großen Wert auf hochwertige, performante Materialien, eine präzise Passform und eine Verarbeitung, die sich möglichst unsichtbar und leicht anfühlt. Unser Anspruch ist, dass Funktion niemals zulasten des Tragegefühls geht. Im Zuge unserer Sortimentserweiterung haben wir beispielsweise einen passenden BH entwickelt, der so bequem konzipiert ist, dass er täglich getragen werden kann, zugleich aber funktional so ausgestattet ist, dass er auch ein Sport BH ist.

Wie funktioniert das spezielle Design von ByeByeToe genau und wie verhindert es das Abzeichnen unter enger Kleidung?

Das spezielle Design von ByeByeToe® basiert auf einer geschützten verstärkten Konstruktion im sensiblen Schrittbereich, kombiniert mit einer nahtlosen, innovativen Bonding-Verarbeitung. Dadurch entsteht unter enger Kleidung ein glattes Gesamtbild, und zugleich wird verhindert, dass sich Hosen unangenehm in den Schritt ziehen. Das Produkt ist so konzipiert, dass es diskret unterstützt, ohne aufzutragen oder den Tragekomfort einzuschränken – im Gegenteil: Es ist so bequem, dass es sogar von Reiterinnen geschätzt wird, um Wundscheuern vorzubeugen.

Für welche Zielgruppen sind die Produkte von ByeByeToe besonders interessant?

ByeByeToe® richtet sich an Frauen, die beim Sport oder im Alltag enge, figurbetonte Kleidung tragen und dabei nicht auf Komfort und Wohlbefinden verzichten möchten. Besonders relevant sind unsere Produkte für Kundinnen, die eine diskrete und funktionale Lösung für das beschriebene Problem suchen. Gleichzeitig wurde unser Tanga als funktionelle Sportunterwäsche so entwickelt, dass er heute auch von Profiathletinnen getragen und empfohlen wird. Weiterhin statten wir Deutsche Hockey-und Beachvolleyball National Teams aus. Gerade in diesem Bereich steht weniger die optische Problematik im Vordergrund als vielmehr der außergewöhnlich hohe Tragekomfort.

Über welche Vertriebswege vertreibt ihr eure Produkte aktuell?

Aktuell vertreibt ByeByeToe® seine Produkte vor allem über den eigenen Online-Shop. Dieser direkte Vertriebsweg ermöglicht uns einen engen Austausch mit unserer Community und ein unmittelbares Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kundinnen. Gleichzeitig beobachten wir weitere Vertriebsmöglichkeiten sehr genau und prüfen gezielt Partnerschaften, die zu Marke, Positionierung und Wachstumskurs passen.

Plant ihr neben der aktuellen Kollektion weitere Produkte oder Erweiterungen im Bereich funktionale Unterwäsche oder Activewear?

Ja, wir verstehen ByeByeToe® klar als wachsende Marke mit weiterem Entwicklungspotenzial. Neben unserem ersten Produkt, dem Tanga beziehungsweise Slip, gibt es mittlerweile den passenden BH mit der beschriebenen Funktion, eine komplette Spitzenkollektion sowie eine Beachkollektion – natürlich ebenfalls mit unserer funktionalen verstärkten Konstruktion im Schrittbereich ausgestattet.

Am 17. März 2026 wird ByeByeToe in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Welche Erwartungen verbindet ihr mit diesem Auftritt?

Der Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen ist für uns eine große Chance, ByeByeToe® einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Wir möchten zeigen, dass hinter unserer Marke nicht nur eine starke Idee, sondern auch ein klarer Kundennutzen und relevantes Marktpotenzial stehen. Natürlich verbinden wir mit der Ausstrahlung auch die Hoffnung auf zusätzliche Sichtbarkeit, wertvolle Kontakte und einen nachhaltigen Impuls für unser weiteres Wachstum – sei es durch einen Deal oder durch strategisch wertvolle Kooperationen.

Welche Kernbotschaft möchtet ihr den Investorinnen und Investoren in der Sendung vermitteln?

Unsere zentrale Botschaft ist, dass ByeByeToe® ein reales, weit verbreitetes Problem mit einer innovativen und markenfähigen Lösung adressiert. Wir bauen nicht einfach nur eine weitere Wäschemarke auf, sondern entwickeln eine funktionale Kategorie mit echtem Mehrwert für Frauen. Genau darin sehen wir die Stärke des Konzepts – sowohl aus Kundinnen- als auch aus Unternehmensperspektive.

Welche Form der Unterstützung erhofft ihr euch durch ein mögliches Investment aus 2 Minuten 2 Millionen?

Für uns wäre ein Investment besonders wertvoll, wenn es über Kapital hinausgeht. Wir wünschen uns strategische Unterstützung in den Bereichen Skalierung, Markenaufbau, Produktion, Distribution und Internationalisierung. Entscheidend ist für uns ein Partner, der nicht nur finanziert, sondern die Marke aktiv auf dem nächsten Wachstumsschritt begleitet.

Welche nächsten Schritte plant ihr für ByeByeToe nach der Ausstrahlung der Sendung?

Nach der Ausstrahlung möchten wir die erhöhte Aufmerksamkeit gezielt nutzen, um unsere Marke insbesondere in Österreich weiter zu stärken und die nächsten Wachstumsschritte umzusetzen. Dazu zählen vor allem der Ausbau unserer Sichtbarkeit sowie die Vertiefung strategisch sinnvoller Vertriebspartnerschaften. Unser Fokus liegt darauf, die mediale Reichweite in nachhaltiges Markenwachstum zu übersetzen.

Wo seht ihr ByeByeToe in den nächsten drei bis fünf Jahren im europäischen Markt für funktionale Damenunterwäsche?

In den nächsten drei bis fünf Jahren sehen wir ByeByeToe® als klar positionierte europäische Marke im Bereich funktionaler Damenunterwäsche. Unser Ziel ist es, eine feste Größe für Frauen zu werden, die innovative Lösungen suchen und bei denen Komfort im Fokus steht. Langfristig möchten wir ByeByeToe® als relevante Marke etablieren, die in diesem Segment neue Maßstäbe setzt.

Sehen Sie ByeByeToe am 17. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: ByeByeToe

Wir bedanken uns bei Marie Marion Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ideen die den Alltag verändern könnten

0
17. März 2026: 2 Minuten 2 Millionen PULS 4 Startups Bild GetFitApp Bilcredits/Fotograf: PULS 4 / Gerry Franck

17. März 2026: ByeByeToe und Pro Planche sorgen bei 2 Minuten 2 Millionen für Aufmerksamkeit

Am 17. März 2026 stehen bei 2 Minuten 2 Millionen gleich mehrere außergewöhnliche Startup Ideen im Rampenlicht. Mit ByeByeToe bringt eine Gründerin aus München ein gesellschaftliches Tabuthema auf die große Bühne, während das Tiroler Startup Pro Planche den Markt für Schneidebretter neu denken möchte. Beide Teams präsentieren ihre Innovationen vor der Investor:innenrunde und hoffen auf ein Investment.

Die aktuelle Folge zeigt einmal mehr, wie vielfältig die Ideen der europäischen Startup Szene sind. Von funktionaler Bekleidung über nachhaltige Küchenprodukte bis hin zu digitalen Fitnesslösungen reicht das Spektrum der vorgestellten Konzepte. Besonders zwei Unternehmen sorgen in dieser Ausgabe jedoch für Aufmerksamkeit, weil sie alltägliche Herausforderungen auf ungewöhnliche Weise lösen wollen. Während ByeByeToe ein Problem adressiert, über das bislang kaum öffentlich gesprochen wird, setzt Pro Planche auf nachhaltige Materialien und hochwertiges Design für den Küchenalltag.

17. März 2026 bringt ein Tabuthema auf die Bühne von 2 Minuten 2 Millionen

Mit ByeByeToe tritt bei 2 Minuten 2 Millionen ein Startup an, das ein Thema anspricht, das viele Frauen kennen, über das jedoch selten offen gesprochen wird. Gründerin Marie Marion Mueller aus München hat einen speziellen Slip entwickelt, der den sogenannten Cameltoe verhindern soll. Dabei handelt es sich um eine sichtbare Verformung der Kleidung im Schrittbereich, die nicht nur unangenehm wirken kann, sondern häufig auch ein störendes Ziehen im Schritt verursacht.

Mueller hat dieses Problem aus eigener Erfahrung kennengelernt und begann, nach einer technischen Lösung zu suchen. Das Ergebnis ist ein innovatives Produkt, das auf einer speziellen Lasercut Bonding Technologie basiert. Durch diese Verarbeitung entsteht eine besonders flache und gleichzeitig stabile Struktur des Materials, die sich optimal an den Körper anpasst.

Der Slip von ByeByeToe soll maximalen Tragekomfort bieten und gleichzeitig verhindern, dass sich Stoff im Schrittbereich ungünstig verformt. Besonders für sportlich aktive Frauen könnte dies eine praktische Lösung darstellen. Beim Training, beim Yoga oder beim Laufen verrutscht Unterwäsche häufig oder verursacht Druckstellen. Genau hier setzt die Idee der Gründerin an.

Für die Entwicklung ihres Produkts ist Marie Marion Mueller ein großes persönliches Risiko eingegangen. Sie investierte ihr gesamtes Erspartes in die Produktion und den Aufbau ihres Unternehmens. Nun hofft sie bei 2 Minuten 2 Millionen auf Unterstützung durch erfahrene Investor:innen, die ihr helfen können, ByeByeToe weiter auszubauen.

Der Pitch sorgt im Studio für Aufmerksamkeit. Investorin Eveline Steinberger zeigt sich überrascht von dem Thema und betont, dass man ein solches Produkt lange nicht mehr in der Sendung gesehen habe. Für die Gründerin steht besonders Investor Christian Jäger im Fokus, den sie als möglichen strategischen Partner sieht. Ob es tatsächlich zu einem Deal kommt, bleibt jedoch bis zum Ende der Präsentation spannend.

2 Minuten 2 Millionen zeigt mit Pro Planche eine Innovation für den Küchenalltag

Während ByeByeToe ein gesellschaftliches Tabu anspricht, setzt das Tiroler Startup Pro Planche bei 2 Minuten 2 Millionen auf Innovation im Küchenbereich. Die Gründer Armin Hofmann und Roland Tiefnig aus Lienz wollen Schneidebretter neu denken und präsentieren ein Produkt, das Design, Nachhaltigkeit und Funktionalität miteinander verbindet.

Die Idee entstand bei einem gemeinsamen Kochabend. Die beiden Gründer stellten sich die Frage, ob es möglich sei, die Vorteile von Holz und Kunststoff in einem einzigen Material zu vereinen. Holz gilt als natürlich und antibakteriell, ist jedoch häufig nicht spülmaschinenfest. Kunststoff wiederum ist hygienisch und pflegeleicht, wird jedoch aus ökologischer Sicht kritisch betrachtet.

Die Lösung von Pro Planche basiert auf einem nachhaltigen Papierverbundmaterial. Dieses Material ist besonders robust, langlebig und gleichzeitig hitzebeständig. Die Schneidebretter können Temperaturen von bis zu 170 Grad Celsius standhalten und lassen sich daher auch als Topfuntersetzer verwenden.

Ein weiterer Vorteil liegt in der materialbedingten Schonung von Messerklingen. Während viele Kunststoffbretter dazu führen, dass Messer schneller stumpf werden, soll die Oberfläche der Pro Planche Bretter deutlich messerschonender sein. Gleichzeitig reduziert die Materialstruktur das Risiko von Bakterienbildung.

Neben den funktionalen Eigenschaften spielt auch das Design eine wichtige Rolle. Die Schneidebretter wirken minimalistisch und hochwertig und könnten problemlos auch als dekoratives Element in modernen Küchen eingesetzt werden.

Im Studio sorgt das Produkt für Begeisterung. Investorin Eveline Steinberger zeigt sich besonders angetan vom Design der Bretter. Auch Investor Alexander Schütz reagiert positiv und bezeichnet das Produkt sogar als das schönste Schneidebrett, das er in seinen 58 Jahren gesehen habe.

Doch trotz der positiven Reaktionen bleibt offen, ob die Gründer am Ende auch ein Investment erhalten. Neben der Produktidee sind für die Investor:innen vor allem Marktpotenzial, Produktionskosten und Skalierbarkeit entscheidend.

2 Minuten 2 Millionen präsentiert weitere Startup Ideen

Neben ByeByeToe und Pro Planche treten in der aktuellen Folge von 2 Minuten 2 Millionen noch weitere Unternehmen an. Aus Innsbruck kommt die Mirakelbox, ein mobiles Escape Room Konzept, das flexible Unterhaltung für Events und Veranstaltungen ermöglichen soll.

Ebenfalls dabei ist GetFitApp aus München. Das Startup entwickelt eine Fitness App, die personalisierte Workouts und Ernährungstipps anbietet. Die Inhalte werden von Creator:innen gestaltet, wodurch Nutzer:innen individuelle Trainingsprogramme erhalten.

Damit zeigt die Sendung erneut, wie breit die Themen der Startup Szene inzwischen gefächert sind. Von Mode Innovation über nachhaltige Küchenprodukte bis hin zu digitalen Fitnesslösungen reicht die Bandbreite der Ideen.

Die aktuelle Ausgabe von 2 Minuten 2 Millionen wird am 17. März 2026 um 20:15 Uhr auf JOYN und PULS 4 ausgestrahlt. Für die teilnehmenden Startups ist der Auftritt eine wichtige Chance, ihre Produkte einem breiten Publikum vorzustellen und möglicherweise einen entscheidenden Schritt in ihrer Unternehmensentwicklung zu machen.

Bild GetFitApp Bilcredits/Fotograf: PULS 4 / Gerry Franck

Warum ein einfacher Flohmarkt plötzlich ganze Nachbarschaften zusammenbringt

0
HofFloh Plattform für Hofflohmarkt in Nachbarschaft Sebastian Schmitz Fotograf Lukas Schulze

HofFloh ist eine digitale Plattform, über die Menschen Hofflohmärkte organisieren und Nachbarschaften miteinander vernetzen

Was steckt hinter der Idee zu HofFloh und wer sind die Menschen, die das Startup gegründet haben?

HofFloh ist eine digitale Plattform, mit der Nachbarinnen und Nachbarn ganz einfach eigene Hofflohmärkte organisieren und daran teilnehmen können. Die Idee dahinter ist simpel: Dinge weitergeben, statt wegwerfen und dabei Menschen aus der direkten Umgebung zusammenbringen.
Gegründet wurde HofFloh 2025 in Köln von Sebastian Schmitz, Martin Müller und Andrea Schmitz. Wir kommen aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, teilen aber die Überzeugung, dass digitale Lösungen Menschen im echten Leben zusammenbringen sollten. Mit HofFloh wollten wir eine Plattform schaffen, die Nachbarschaften aktiviert und nachhaltigen Konsum einfacher macht.

Wie entstand die Idee, Hofflohmärkte über eine digitale Plattform sichtbar und einfacher organisierbar zu machen?

Wir haben beobachtet, dass viele Hofflohmärkte in Vierteln entstehen, aber oft nur über Zettel, WhatsApp Gruppen oder Zufall sichtbar werden. Für Außenstehende ist es schwer zu wissen, wann und wo etwas stattfindet.
Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen der Wunsch, Dinge weiterzugeben, statt wegzuschmeißen und sich im eigenen Viertel stärker zu vernetzen. Daraus entstand die Idee, eine einfache digitale Infrastruktur zu schaffen, die genau das unterstützt.
Mit HofFloh können Menschen ihren eigenen Hofflohmarkt auf einer Karte eintragen und Teil eines größeren Nachbarschaftsevents werden. Dadurch entstehen sichtbare Flohmarkt Routen im Viertel und Besuchende können gezielt von Hof zu Hof gehen.

Welche Vision verfolgt HofFloh für Nachbarschaften und lokale Gemeinschaften?

Unsere Vision ist es, Nachbarschaften wieder ein Stück lebendiger zu machen. In vielen Städten werden Wohnviertel zunehmend anonymer. Viele Menschen kennen ihre direkten Nachbarn kaum noch, obwohl gleichzeitig das Bedürfnis nach echter Begegnung und Austausch im eigenen Umfeld wächst.
Genau hier setzen Hofflohmärkte an. Sie schaffen einen einfachen Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen. Menschen sehen sich wieder, lernen neue Nachbarn kennen und verbringen gemeinsam Zeit im Viertel. Für viele wird daraus ein kleines Nachbarschaftsevent, bei dem auch Kinder ihre Spielsachen verkaufen oder einfach Teil des Geschehens sind.
Langfristig sehen wir HofFloh als Plattform, die genau diese Form von lokaler Vernetzung unterstützt. Eine einfache digitale Infrastruktur, die Menschen dabei hilft, vor ihrer eigenen Haustür aktiv zu werden. Damit schaffen wir eine Win Win Situation für Nachbarschaften, Besucher und Verkäufer schafft.

An welche Zielgruppen richtet sich HofFloh in erster Linie und welche Bedürfnisse dieser Nutzer möchten Sie mit Ihrer Plattform erfüllen?

Unsere Plattform richtet sich vor allem an Nachbarschaften, Familien, Einzelpersonen und Initiativen, die unkompliziert einen Flohmarkt im eigenen Umfeld organisieren möchten.
Viele Menschen mögen Flohmärkte, haben aber weder Zeit noch Lust, früh morgens mit dem Auto zu einem großen Markt zu fahren, hohe Standgebühren zu zahlen und den ganzen Tag unter Verkaufsdruck zu stehen. Gerade für Familien mit Kindern ist das oft unpraktisch.
Hofflohmärkte funktionieren anders. Man verkauft direkt vor der eigenen Haustür, gemeinsam mit anderen Nachbarn im Viertel. Die Atmosphäre ist entspannter, persönlicher und deutlich niedrigschwelliger.
Mit HofFloh machen wir diese Veranstaltungen sichtbar und leicht organisierbar. Teilnehmer können ihren Hof einfach eintragen und Besucher sehen auf einer Karte, wo im Viertel Flohmärkte stattfinden. So entsteht ein lokales Event, das Nachbarschaft, Nachhaltigkeit und gemeinsames Erleben verbindet.

Viele Flohmärkte entstehen spontan im Viertel. Wie hilft HofFloh dabei, solche Veranstaltungen besser zu koordinieren und sichtbar zu machen?

Das Herzstück ist unsere interaktive Live Karte. Dort werden alle teilnehmenden Höfe in einem Viertel angezeigt, sodass Besucher sofort sehen können, wo Flohmärkte stattfinden und ihre Route planen können.
Teilnehmende Verkäufer können ihren Stand zusätzlich beschreiben und Kategorien angeben, zum Beispiel Schallplatten, Kinderkleidung oder Spielzeug. Besucher können gezielt nach diesen Kategorien filtern und sehen sofort, welche Stände für sie interessant sind. Das schafft Transparenz und erhöht gleichzeitig die Sichtbarkeit für die Verkäufer.
Neu in dieser Saison ist außerdem die Möglichkeit, digitale Bezahlung anzubieten.

Verkäufer können optional einen PayPal Link hinterlegen, sodass auch spontane Käufe möglich sind, wenn gerade kein Kleingeld mehr vorhanden ist. Die Bezahlung erfolgt direkt zwischen Käufer und Verkäufer, HofFloh stellt lediglich die technische Möglichkeit bereit.
Darüber hinaus unterstützen wir die Sichtbarkeit der Märkte aktiv. Für jede Veranstaltung stellen wir automatisch gestaltete Poster und Flyer zum Download bereit, die im Viertel verteilt werden können. Zusätzlich bieten wir WhatsApp Vorlagen an, damit Nachbarn die Veranstaltung einfach teilen können. Auch über unsere eigenen Kanäle, Newsletter und lokale Eventplattformen machen wir auf die Märkte aufmerksam.

Was unterscheidet HofFloh von klassischen Flohmarktplattformen oder Kleinanzeigenportalen?

Der größte Unterschied ist, dass HofFloh auf reale Begegnungen im Viertel setzt. Klassische Kleinanzeigenportale funktionieren in der Regel über Versand oder individuelle Abholtermine. Dort stellt man einzelne Artikel online ein, wartet auf Anfragen und organisiert den Verkauf Schritt für Schritt.
Das ist für viele Menschen aufwendig und teilweise auch mit Unsicherheit verbunden. In den letzten Jahren sind immer neue Betrugsmaschen aufgetaucht, die für viele Nutzer eine zusätzliche Hemmschwelle darstellen.

Bei Hofflohmärkten funktioniert das anders. Man stellt mehrere Dinge gleichzeitig vor die eigene Haustür und wird Teil eines gemeinsamen Nachbarschaftsevents. Besucher schlendern von Hof zu Hof, kommen ins Gespräch und entdecken Dinge, die sie online vielleicht nie gesucht hätten.
Natürlich geht es auch hier darum, Platz zu schaffen oder etwas Geld einzunehmen. Gleichzeitig entsteht aber eine ganz andere Atmosphäre. Menschen begegnen sich im echten Leben, lernen ihre Nachbarschaft besser kennen und erleben Flohmärkte als gemeinsames Ereignis.
Online Plattformen zum Verkauf einzelner Artikel sehen wir deshalb eher als Ergänzung zu unserem Konzept.

Welche Rolle spielt die interaktive Karte auf Ihrer Plattform für Besucher und Verkäufer?

Die Karte ist das zentrale Element der Plattform. Sie zeigt alle teilnehmenden Höfe in einem Viertel auf einen Blick. Für Besucher entsteht dadurch eine klare Orientierung. Man kann sehen, wo Flohmärkte stattfinden und sich eine eigene Route durch das Viertel zusammenstellen. Für Verkäufer sorgt die Karte dafür, dass ihr Standort sichtbar wird und sie Teil eines größeren Events werden.

Mit welchen Herausforderungen ist HofFloh beim Aufbau einer Plattform für lokale Nachbarschaftsevents konfrontiert?

Eine Herausforderung ist, dass selbst das Konzept von Hofflohmärkten teilweise noch erklärungsbedürftig ist. Viele Menschen kennen klassische Flohmärkte, aber nicht unbedingt das Prinzip, dass mehrere Höfe in einem Viertel gemeinsam einen Flohmarkt organisieren.
Hinzu kommt, dass jedes Viertel anders funktioniert. Ob ein Flohmarkt in einem dicht bebauten urbanen Stadtteil stattfindet oder in einem eher ländlich geprägten Gebiet, macht einen großen Unterschied. Auch Faktoren wie Altersstruktur oder Nachbarschaftskultur spielen eine Rolle.
Neben organisatorischen Fragen gibt es auch rechtliche Rahmenbedingungen. Themen wie Sonntagsöffnungen oder lokale Veranstaltungsregelungen werden von Städten unterschiedlich gehandhabt. Deshalb stehen wir regelmäßig im Austausch mit Verwaltungen und Kommunen.

Ein Beispiel ist die Diskussion um das Sonntagsverbot für Hofflohmärkte in Köln und später auch in Leverkusen. Hier haben wir uns aktiv in den Dialog eingebracht, um praktikable Lösungen zu finden. In Leverkusen wurde das Verbot inzwischen gelockert, sodass Hofflohmärkte dort jetzt auch sonntags stattfinden können.
Wir haben dabei gelernt, dass eine digitale Plattform allein nicht ausreicht. Wer lokale Nachbarschaftsevents organisiert, muss auch die lokalen Strukturen verstehen und gemeinsam mit Städten und Initiativen Lösungen entwickeln.

Wie reagieren Menschen in den Vierteln auf das Konzept der digital organisierten Hofflohmärkte?

Die Resonanz in den Vierteln ist überwiegend sehr positiv. Viele Menschen freuen sich über die einfache Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und im eigenen Umfeld etwas auf die Beine zu stellen.
Ein großer Vorteil ist, dass es keinen zentralen Organisator braucht. Früher mussten einzelne Nachbarn Listen führen, Teilnehmer koordinieren oder mühsam Informationen sammeln. Diese organisatorischen Aufgaben übernimmt bei uns die Plattform. Dadurch können viele Haushalte unkompliziert teilnehmen und gemeinsam einen Hofflohmarkt im Viertel entstehen lassen.
Diese Erfahrungen zeigen uns, dass der Bedarf nach solchen Formaten wirklich vorhanden ist und digitale Werkzeuge helfen können, lokale Gemeinschaft wieder sichtbarer und aktiver zu machen.

Welche Entwicklungen planen Sie für HofFloh in den kommenden Jahren?

In den kommenden Jahren möchten wir HofFloh Schritt für Schritt weiter ausbauen und in noch mehr Städten und Ortschaften sichtbar machen. Unser Ziel ist es, dass immer mehr Nachbarschaften die Plattform nutzen, um eigene Hofflohmärkte zu organisieren.
Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich daran, die Plattform weiter zu verbessern. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist das Feedback unserer Nutzer. Viele Teilnehmende geben uns konkrete Hinweise, was gut funktioniert und wo sich Abläufe noch vereinfachen lassen. Dieses Feedback ist für uns sehr wertvoll und wir konnten bereits einige Verbesserungen direkt umsetzen.
Unser Fokus liegt darauf, die Organisation für Teilnehmer möglichst einfach zu gestalten und gleichzeitig die Sichtbarkeit der Veranstaltungen weiter zu erhöhen.

Welche Erfahrungen aus dem Aufbau von HofFloh haben Sie als Gründerteam besonders geprägt?

Eine wichtige Erfahrung war, dass man nicht mit perfekten Strukturen starten muss. Entscheidend ist, ein reales Problem zu lösen und mit Menschen in den Austausch zu gehen. Viele unserer besten Ideen sind aus Gesprächen mit Teilnehmern und Besuchern entstanden. Außerdem haben wir gelernt, wie wichtig es ist, als Gründerteam unterschiedliche Perspektiven zuzulassen und Entscheidungen gemeinsam zu tragen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die Plattformen für lokale Communities entwickeln möchten?

Erstens: Sprecht früh mit den Menschen, für die ihr die Plattform baut. Lokale Communities funktionieren oft anders, als man es am Schreibtisch erwartet. Viele unserer wichtigsten Erkenntnisse sind aus direkten Gesprächen mit Teilnehmern und Besuchern entstanden. Wer früh zuhört, versteht schneller, welche Funktionen wirklich gebraucht werden und welche eher theoretisch sind.
Zweitens: Denkt nicht nur digital. Wenn eure Plattform reale Begegnungen organisiert, müsst ihr auch verstehen, wie diese vor Ort stattfinden. Jedes Viertel hat eigene Strukturen, Dynamiken und Herausforderungen. Erfolgreiche Community Plattformen verbinden deshalb digitale Werkzeuge mit einem guten Verständnis für lokale Gegebenheiten.
Drittens: Startet mit einer einfachen Lösung und entwickelt sie Schritt für Schritt weiter. Gerade bei Community Plattformen ist Vertrauen entscheidend. Es braucht Zeit, bis Menschen ein neues Format ausprobieren und sich daran beteiligen. Wichtig ist, früh zu starten, Feedback ernst zu nehmen und die Plattform kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Bildcredits/ Fotograf: Lukas Schulze

Wir bedanken uns bei Andrea und Sebastian Schmitz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wer schützt unsere digitale Zukunft vor den nächsten Cyberangriffen?

0
ATHENE Digital Hub Cybersecurity stärkt Startups Team ATHENE Digital Hub Cybersecurity_Darmstadt (1)F otograf:Catharina Frank

ATHENE Digital Hub Cybersecurity stärkt Cybersecurity Startups durch Forschung, Netzwerk und Innovation im deutschen Sicherheitsökosystem

Wie würden Sie den de:hub Darmstadt – Cybersecurity unseren Leserinnen und Lesern vorstellen und welche besondere Rolle nimmt dieser Hub im deutschen Digital Hub Netzwerk sowie im nationalen und internationalen Cybersecurity Ökosystem ein?

Der ATHENE Digital Hub Cybersecurity ist der einzige Hub Deutschlands mit einem klaren Fokus auf Cybersicherheit. Das macht uns zum nationalen Knotenpunkt für alle, die in diesem Bereich gründen, investieren oder kooperieren wollen. Wir sind Teil von ATHENE, dem nationalen Zentrum für angewandte Cybersicherheitsforschung.

Wir begleiten Deep tech Gründungen von der ersten Idee bis zum Scale up mit Netzwerk, Fachkompetenz und Ökosystem. Denn Cybersecurity hat ihre eigenen Spielregeln: lange Entwicklungszyklen, hohe Regulierungsanforderungen und eine Eigenlogik der Absatzmärkte. Kaufentscheidungen basieren stark auf Reputation und Compliance Erwägungen, nicht nur auf Kosten Nutzen Erwägungen der tatsächlichen Sicherheitseigenschaften – das ist eine Herausforderung für Innovation. Wer hier erfolgreich gründen will, braucht mehr als einen generischen Startup Support.

Gleichzeitig denken wir weit über Deutschland hinaus. Als Leuchtturm im europäischen Cybersecurity Ökosystem sind wir eng vernetzt mit europäischen Partnern und Initiativen, mit der israelischen Startup Szene und dem US amerikanischen Markt. Denn die Cyberabwehr funktioniert nicht im Silo, sie ist Teamsport.

Unser Ziel: Forschung, Industrie, Politik und Startups zusammenzubringen. Wir sind der Ansprechpartner für alle, die die Cybersicherheit von morgen aktiv gestalten wollen.

Darmstadt ist als IT und Sicherheitsstandort bekannt. Welche regionalen Stärken und Strukturen machen die Stadt und die Umgebung zu einem besonders geeigneten Standort für Innovationen im Bereich Cybersecurity?

Das Darmstadt als IT Sicherheitsstandort weltweit bekannt ist, kommt nicht von ungefähr: Das Herzstück ist ATHENE, das größte Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit in Europa. Bei ATHENE arbeiten über 700 Forscherinnen und Forscher aus Fraunhofer SIT, Fraunhofer IGD, TU Darmstadt, Goethe Universität Frankfurt und der Hochschule Darmstadt zusammen. Für Startups bedeutet das: direkte Nähe zu den aktuellsten Forschungsergebnissen und zu den Menschen, die sie entwickeln.

Darmstadt hat als Wissenschaftsstadt eine hohe Dichte an relevanten Akteuren für Cybersicherheitsgründungen. Im bundesweiten Städteranking liegt Darmstadt mit 11,5 Startup Neugründungen pro 100.000 Einwohner auf Rang 4.

Dazu kommt eine Unternehmenslandschaft, die Cybersecurity Startups Kunden und Partner bietet. Die Region Rhein Main Neckar verbindet den Technologiestandort Darmstadt mit dem Finanzplatz Frankfurt, SAP in Walldorf und einer Vielzahl an Industrieunternehmen, die alle einen wachsenden Bedarf an Sicherheitslösungen haben. De CIX, der größte Internetknoten Europas, sitzt ebenfalls in unmittelbarer Nähe.

Auch für Talente ist der Standort attraktiv: Die TU Darmstadt bildet seit Jahrzehnten Fachkräfte im Bereich IT Sicherheit aus und zieht internationale Studierende und Forschende an. Und praktisch: Der Flughafen Frankfurt ist 20 Minuten entfernt – Darmstadt liegt geografisch im Herzen Europas.

Das Ergebnis sind kurze Wege und funktionierende Netzwerke. Genau das, was Deep tech Gründungen brauchen.

Künstliche Intelligenz verändert auch die Sicherheitslandschaft grundlegend. Wo sehen Sie die größten Chancen und Herausforderungen beim Einsatz von KI in der Cyberabwehr – zum Beispiel zur Angriffserkennung, Risikoanalyse oder zur Automatisierung von Abwehrmaßnahmen?

KI verändert die Bedrohungslage tatsächlich grundlegend. Cyberkriminelle nutzen beispielsweise Sprachmodelle für zielgenaues Phishing, zur Generierung von Schadsoftware und zur Systemanalyse. Hinzu kommen neue Schwachstellen in KI Systemen selbst – Prompt Injections, Poisoning Angriffe.

Auf der Verteidiger Seite bietet KI aber auch neue Hebel, sie kann Millionen von Ereignissen in Echtzeit analysieren und Muster erkennen, die für Menschen kaum erfassbar wären. KI kann Sicherheitsteams entlasten und hilft schneller reagieren zu können.

ATHENE forscht hier am Puls der Zeit zusammen mit Top Partnern – mit dem Hessischen Zentrum für Künstliche Intelligenz hessian.ai und dem Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI, das in Darmstadt einen eigenen Standort hat.

Wie unterstützt der de:hub Darmstadt – Cybersecurity Startups dabei, hochsensible Technologien wie KI gestützte Sicherheitstools marktreif zu entwickeln, unter realen Bedingungen zu testen und in produktive Umgebungen zu bringen?

ATHENE ist eine Anlaufstelle für das Förderprogramm StartUpSecure des Bundesforschungsministeriums. Bei erfolgreichem Drittmittelantrag gibt StartUpSecure den Gründungsteams Mittel und Raum, ihre Technologie zur Marktreife zu entwickeln und durch das Valley of Death zu kommen. Besonders bei Ausgründungen aus der Forschung können wir dabei die Transfererfahrung und das Netzwerk von Fraunhofer direkt einbringen. Ein Beispiel aus dem Netzwerk: Unser Partner hessian.ai bietet eine hochmoderne KI Infrastruktur, auf der Startups ihre Lösungen hosten und weiterentwickeln können.

Parallel dazu sorgen wir für Vernetzung: In unseren Veranstaltungen bringen Startups, Investoren und Expertinnen und Experten zusammen und greifen aktuelle Themen auf – von KI in der Cyberabwehr bis hin zu regulatorischen Entwicklungen. Sie sind ein niedrigschwelliger Einstieg ins Netzwerk. Ergänzt wird das durch ein Mentoring Programm, in dem Gründerteams mit erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern zusammengebracht werden, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Netzwerk einbringen.

Wer einen höheren Reifegrad erreicht hat, kann beim ATHENE Startup Award UP@it sa antreten – dem wichtigsten Gründerpreis für Cyber Startups in der DACH Region, vergeben jährlich auf der it sa in Nürnberg vor einer hochkarätigen Expertenjury.

Cybersecurity erfordert Vertrauen – insbesondere im Umgang mit Daten und im Betrieb kritischer Infrastrukturen. Wie helfen Sie Gründern, ihre Lösungen sicher, regelkonform und vertrauenswürdig aufzubauen und zu validieren?

Wir unterstützen Startups methodisch bei der sicheren und regelkonformen Entwicklung ihrer Lösungen, von der strukturierten Validierung von Proof of Concepts bis hin zur Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen und Markteintrittsstrategien. Dabei vermitteln wir die Besonderheiten des Cybersecurity Marktes: lange Sales Zyklen, komplexe Beschaffungsprozesse, hohe Compliance Anforderungen sowie die Bedeutung belastbarer Referenzen und Partnerschaften.

Durch unsere Markt und Branchenkompetenz eröffnen wir Zugang zu relevanten Kunden Unternehmen, Pilotpartnern und attraktiven Marktplätzen. Zudem ermöglichen wir die gezielte Teilnahme an nationalen und internationalen Cybersecurity und Startup Events sowie an branchenspezifischen Vernetzungsformaten für die jeweiligen Zielgruppen.

Diesen Wissens und Netzwerkvorsprung nutzen unsere betreuten Startups für ein beschleunigtes, nachhaltiges Wachstum.

Welche Formate, Testumgebungen oder Kooperationen nutzt der Hub, um Startups mit Behörden, etablierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der öffentlichen Hand zusammenzubringen?

Der Hub setzt auf kuratierte Formate, gezielte Testumgebungen und starke Partnerschaften, um Startups systematisch mit Mittelstand, Großindustrie, Forschungseinrichtungen und der öffentlichen Hand zu vernetzen.

Ein zentrales Leuchtturmformat ist der ATHENE UP Award – der wichtigste Cybersecurity Startup Award der DACH Region. Er schafft hohe Sichtbarkeit und ermöglicht direkten Zugang zu den richtigen Entscheidungsebenen der Wirtschaft.

Darüber hinaus organisieren wir gezielte Matching Events mit Partnerorganisationen im Rahmen des Darmstädter Modells. In diesen Formaten bringt der Hub seine ausgewiesene Cybersecurity Kompetenz ein und schafft strukturierte Austauschformate zwischen Startups und potenziellen Anwender Unternehmen – von Pilotprojekten bis hin zu strategischen Kooperationen.

Ergänzend nutzen wir etablierte Fachformate wie Workshops des CAST Vereins, um Startups in den direkten fachlichen Dialog mit Industrie, Forschung und öffentlicher Hand zu bringen.

Über die StartUpSecure Förderung erhalten ausgewählte Teams zudem strukturierte Beratung, Coaching sowie Zugang zu Test und Validierungsumgebungen im wissenschaftlichen Kontext. So entstehen belastbare Referenzen und anwendungsnahe Validierungen – eine zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Marktzugang im Cybersecurity Bereich.

Wie unterstützen Sie bei der Entwicklung von Lösungen, die speziell auf die Resilienz von Unternehmen, kritischen Infrastrukturen oder digitalen Plattformen abzielen – und wie trägt der Hub dazu bei, dass Innovationen auch wirklich operational greifen?

Die Resilienz von Unternehmen, kritischen Infrastrukturen und digitalen Plattformen ist in ATHENE ein zentrales Forschungsthema. Dieses Wissen nutzen wir als Hub gezielt im Forschungstransfer, um Startups fachlich fundiert und anwendungsnah zu begleiten.

Ein wesentlicher Hebel ist die strukturierte Risikobetrachtung der jeweiligen Zielgruppe: Welche Bedrohungsszenarien sind realistisch? Welche regulatorischen Anforderungen gelten? Wo bestehen operative Schwachstellen? Und vor allem: Adressiert die Innovation tatsächlich ein relevantes, priorisiertes Risiko?

Gerade bei technologiegetriebenen Innovationen Technology Push sind die Effektivität und Effizienz der Lösung in der Praxis die Kernfrage. Damit die Gründungsteams hier punkten können, müssen sie die Nachfrageseite Market Pull tiefgehend verstehen – inklusive Budgetlogiken, Beschaffungsprozessen, Compliance Vorgaben und Integrationsanforderungen in bestehende Systeme.

Wir unterstützen Startups dabei, ihre Technologien konsequent entlang realer Anforderungen auszurichten, Pilotanwendungen frühzeitig zu validieren und belastbare Anwendungsfälle aufzubauen. So entstehen Lösungen, die nicht nur technologisch exzellent sind, sondern im operativen Alltag von Unternehmen und kritischen Infrastrukturen tatsächlich wirksam werden.

Angesichts wachsender Bedrohungen sind Fachkräfte ein kritischer Erfolgsfaktor. Wie adressiert der Hub Themen wie Talententwicklung, Weiterbildung oder die Vernetzung von Experten und Talenten im Cybersecurity Bereich?

Talente sind der kritische Erfolgsfaktor für Cybersecurity Startups, und hier spielen wir unsere einzigartige Position zwischen Forschung und Wirtschaft voll aus. Konkret unterstützen wir auf mehreren Ebenen:

Erstens gehören die TU Darmstadt, Goethe Universität Frankfurt am Main und Hochschule zu den Mitwirkenden von ATHENE, so dass Startups Zugang zu exzellent ausgebildeten Master Studierenden über Promovierenden bis hin zu Postdocs haben, die den Sprung in die Wirtschaft suchen. Wir organisieren gezielt Matching Formate, bei denen Startups ihre technischen Herausforderungen präsentieren und potenzielle Mitarbeitende oder wissenschaftliche Kooperationspartner finden.

Zweitens bieten wir Weiterbildungsformate an, die speziell auf die Bedürfnisse von Cybersecurity Gründerteams zugeschnitten sind – von technischen Deep Dives zu neuen Sicherheitstechnologien bis hin zu Business Skills wie Go to Market Strategien für Security Produkte oder dem Umgang mit Zertifizierungsanforderungen. Dabei greifen wir auf die interdisziplinäre Expertise der über 700 ATHENE Forschenden zurück.

Drittens schaffen wir systematisch Vernetzungsmöglichkeiten: in vielfältigen Veranstaltungen bringen wir Gründerteams, erfahrene Unternehmerpersönlichkeiten, Investoren, Industriepartner und Forschende zusammen. Diese Community Building Aktivitäten sind entscheidend, denn Cybersecurity lebt vom Wissensaustausch und gegenseitigem Lernen.

Unser Ziel ist es, ein Ökosystem zu schaffen, in dem Talente nicht nur gefunden, sondern kontinuierlich weiterentwickelt werden – und in dem die besten Köpfe bleiben wollen, weil sie hier die spannendsten Herausforderungen und das stärkste Netzwerk finden.

Die genannten Themen sind definitiv aktuelle Trends. Das volle Potenzial hiervon können wir heben, wenn wir verstehen und nachvollziehen können, wie generative KI tatsächlich funktioniert. Wir arbeiten in ATHENE an Fragen der Erklärbarkeit und Steuerung von großen Sprachmodellen. Ebenfalls entscheidend, um die KI für Cybersicherheit vollständig nutzen zu können, ist die sichere Kooperation zwischen Menschen und KI – auch hier gehören wir gemeinsam mit unseren Partnern zu den führenden Forschungseinrichtungen und geben den Gründungsteams einschlägige Impulse.

Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten – sowohl mit Blick auf die Startups, die Sie begleiten, als auch hinsichtlich der Stärkung der Cyber Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft?

Wir messen den Erfolg auf zwei Ebenen: Bei den Startups selbst schauen wir auf klassische Wachstumsindikatoren wie eingeworbenes Venture Capital, Mitarbeiterentwicklung, gewonnene Enterprise Kunden, Innovationsparameter wie erfolgreiche Drittmittelakquise und angemeldete Patente, entwickelte Cybersecurity Lösungen, Zertifizierungen und Auszeichnungen – natürlich tracken wir zudem die langfristige Überlebensrate und Exits.

Hinsichtlich der Cyber Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft schauen wir auf den konkreten Impact des Transfers: inwiefern werden insbesondere kritische Infrastrukturen durch unsere Startup Lösungen besser geschützt als vorher, welche Beiträge zur digitalen Souveränität und zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen unterstützen sie. Letztlich geht es uns darum, nicht nur wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen aufzubauen, sondern nachhaltig zur Stärkung der Cybersecurity Landschaft in Deutschland beizutragen.

Welche strategischen Ziele verfolgen Sie für den de:hub Darmstadt – Cybersecurity in den kommenden Jahren und wie soll sich der Hub weiterentwickeln, um noch mehr Innovations und Sicherheitsimpulse zu setzen?

Unser strategisches Ziel ist klar: Wir bauen ATHENE als die führende Einrichtung für Cybersecurity Innovationen aus – gerade auch durch erfolgreiche Startups, die echte Sicherheitsprobleme lösen und international skalieren.

In den kommenden Jahren konzentrieren wir uns auf drei Stoßrichtungen: Erstens wollen wir die Anzahl und Qualität der Ausgründungen weiter steigern, indem wir noch früher in der akademischen Pipeline ansetzen. Hier kommt uns zugute, dass in ATHENE die beiden Welten der universitären und außeruniversitären Forschung vereint sind. Unser Ziel sind mehr erfolgreiche Exits und Scale ups, die als Leuchtturm Beispiele neue Talente und Investoren in die Region ziehen.

Zweitens stärken wir unsere Rolle als Brückenbauer zwischen Forschung und Wirtschaft: Wir werden noch mehr Transfer Projekte als bisher initiieren, bei denen ATHENE Forschungsergebnisse direkt in marktfähige Produkte überführt werden. Gleichzeitig helfen wir Industriepartnern, ihre Sicherheitsherausforderungen durch innovative Startup Lösungen zu adressieren und begleiten dies aktiv.

Drittens führen wir die internationale Sichtbarkeit und Vernetzung fort: Durch Partnerschaften mit führenden europäischen, israelischen und US amerikanischen Cybersecurity Hubs, die Teilnahme an internationalen Konferenzen und die gezielte Ansprache von Investoren wollen wir Darmstadt und Frankfurt am Main als Destination für globale Cybersecurity Talente und Kapital positionieren.

Als Hub sind wir hierbei nicht nur eine Begleitung, sondern wir bringen aktiv die nächste Generation von Cybersecurity Champions hervor und leisten damit einen messbaren Beitrag zur digitalen Souveränität und Sicherheit Europas.

Bildcredits/Fotograf: Catharina Frank Kafanke

Wir bedanken uns bei Clara Pfeuffer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

WeSort.AI sichert sich 10 Mio. Euro Finanzierung

0
Kritische Rohstoffe: WeSort.AI stärkt Recycling v. l. Gründer von WeSort.AI – Johannes Laier & Nathanael Laier

WeSort.AI sichert sich 10 Mio. Euro Finanzierung für KI-gestützte Rückgewinnung kritischer Rohstoffe

Das Würzburger Deep Tech Startup WeSort.AI hat sich Finanzierungsmittel in Höhe von 10 Mio. Euro gesichert, um seine KI-basierte Technologie zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe aus Recycling-Anlagen weiter zu skalieren. Das Kapital stammt von führenden europäischen Impact-Investoren wie Infinity Recycling, Green Generation Fund und Vent.io, der SPRIND-Agentur und weiteren öffentlichen Förderungen. Zustande kommt die Finanzierung mit Unterstützung des BayStartUP-Investorennetzwerks. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen die Marktpräsenz seines KI-Sortiersystems ausbauen und die europäische Rohstoff-Souveränität stärken.

Kritische Rohstoffe aus dem Restmüll zurück ins Recycling

Ein massives Problem der Kreislaufwirtschaft: Über 50 Prozent aller entsorgten Elektrogeräte und Batterien landen nicht bei spezialisierten Recyclern, sondern im Restmüll oder der gelben Tonne. Dadurch entstehen zahlreiche Brände im Recyclingprozess und wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden gehen verloren – Materialien, die die EU als Critical Raw Materials (CRM) klassifiziert und deren Verfügbarkeit entscheidend für die Unabhängigkeit von Drittstaaten ist.

Das KI-Sortiersystem von WeSort.AI erkennt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, Spezialkameras und Röntgen Batterien und Elektroschrott automatisch in falschen Abfallfraktionen und sortiert sie zurück ins fachgerechte Recycling. Doch das ist nur ein Anwendungsfall. Die Technologie kann verschiedenste gefährliche oder wertvolle kritische Rohstoffe aus diversen Abfallarten wie Altfahrzeugen, Elektronik, Bauabfällen, Industrie und Haushalt aussortieren. Das System ist seit 2024 bei führenden Entsorgungsunternehmen wie KORN Recycling und PreZero, Teil der Schwarz Gruppe, im Einsatz und verhindert nicht nur Brände in Müllverarbeitungsanlagen, sondern sichert auch die Rückgewinnung strategisch wichtiger Rohstoffe.

EU Critical Raw Material Act als Treiber

Der EU Critical Raw Material Act setzt ambitionierte Ziele für die europäische Rohstoffunabhängigkeit. Europa ist heute stark abhängig von Importen kritischer Materialien – Seltene Erden aus China, Lithium aus Chile, Kobalt aus Afrika. Diese Abhängigkeiten bergen wirtschaftliche und geopolitische Risiken.

„Unsere Technologie adressiert genau dieses Problem“, erklärt Nathanael Laier, neben Johannes Laier Gründer von We.Sort.AI. „Indem wir bisher ungenutzte kritische Rohstoffe aus dem Abfall zurückgewinnen, erschließen wir eine bisher ungenutzte urbane Mine und tragen direkt zur Umsetzung der EU-Vorgaben bei.”

Mit seiner Recycling-Innovation gewann das Unternehmen kürzlich die Tech Metal Transformation Challenge der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), sowie weitere Zuschüsse von BMWE, BMFTR und vom Land Bayern. Die Förderungen in Höhe von mehreren Millionen Euro dienen dazu, die Sortiertechnologie weiter zu optimieren und in neue Anwendung zu skalieren.

„Unsere Investition spiegelt unser starkes Vertrauen in das Geschäftsmodell und die innovative Technologie von WeSort.AI wider. Durch die Vermeidung von Bränden und die Rückgewinnung kritischer Rohstoffer löst WeSort.AI eines der größten Probleme der Branche. Diese Investition, unsere erste Investition in Deutschland, zeigt unser Engagement für den Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Europa“, erklärt Nicky van ‚t Hof, Investments at Infinity Recycling.

„Besonders überzeugt hat uns“, ergänzt Peter Dorfner, Partner beim Green Generation Fund, „dass die Battery-Sort-Lösung weltweit in ihrer Form einzigartig ist und mit ihrem Patent auf dem internationalen Markt stark vor Wettbewerb geschützt ist.“

Die jüngste Finanzierungsrunde soll die weitere Skalierung der Technologie ermöglichen und WeSort.AI als führenden Anbieter für KI-gestützte Rückgewinnung kritischer Rohstoffe in Europa positionieren.

Bild v. l. Gründer von WeSort.AI – Johannes Laier & Nathanael Laier

Quelle : Cléo Public Relations UG

Neueste Beiträge

Mahlgrad Kaffee Geschmack richtig einstellen Bildquelle pexels.com

Der Mahlgrad von Espresso vs. Filterkaffee: Warum nicht jeder Mahlgrad für...

0
Der richtige Mahlgrad ist entscheidend für den Geschmack von Kaffee und beeinflusst, wie viele Inhaltsstoffe beim Aufbrühen gelöst werden. Je nach Zubereitungsmethode kann ein falscher Mahlgrad schnell zu bitterem oder zu schwachem Kaffee führen.