Dienstag, Juli 14, 2026
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Wer setzt die Standards für den KI-Einsatz im Mittelstand?

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Inno KI: KI für den Mittelstand Timo Weigel

Inno KI entwickelt KI-Lösungen für den Mittelstand und unterstützt Unternehmen mit innoGPT dabei, Arbeitsprozesse produktiver und effizienter zu gestalten

Wie ist die Idee zu Inno KI entstanden und wer steckt hinter dem Unternehmen?

Die Inno KI GmbH ist Anfang 2024 als Joint Venture aus der Innovatisten GmbH und der Magic Labs GmbH von Mike Koene entstanden. Hinter den Innovatisten stehen vier Gründer, zu denen unter anderem auch die Online-Marketing-Agentur moin media gehört. Mike Koene ist unser Chefentwickler und KI-Mann der ersten Stunde, der bereits 2013 KI studiert hat, als sich noch wenige Menschen dafür begeistert haben. Den inhaltlichen Anstoß lieferte unser erstes Produkt InnoChat, ein KI-Chatbot für Websites. In den Gesprächen mit den ersten Anwendern wurde schnell klar: Unternehmen brauchen weniger einen weiteren externen ChatBot, sondern einen internen KI-Arbeitsplatz, der ihre eigenen Mitarbeitenden produktiver macht. Daraus entstand innoGPT.

Warum habt ihr euch bewusst gegen externe Investoren entschieden?

Unsere Kunden wollen einen langfristigen Partner an ihrer Seite. Venture Capital bringt zwangsläufig Exit-Druck mit, und das widerspricht dem, was Mittelständler von uns erwarten: Verlässlichkeit über viele Jahre. Dazu kommt die Geschwindigkeit unseres Marktes. Im KI-Bereich verändert sich alles im Monatstakt. Müssten wir jede strategische Drehung erst mit Investoren abstimmen, würden wir genau die Flexibilität verlieren, die uns aktuell stark macht. Bootstrapping ist für uns deshalb eine bewusste Entscheidung.

Inno KI hat jetzt die Marke von 1 Million Euro ARR erreicht. Wann wurde euch bewusst, dass euer Ansatz funktioniert?

Stand heute haben wir die Million geknackt. Bewusst wurde uns das aber schon viel früher. Unser erster großer Kunde waren die Böckmann Fahrzeugwerke aus Lastrup. Ende 2024 haben sie uns sehr klar kommuniziert, dass sie genau so eine Lösung brauchen. Wir haben innoGPT gemeinsam mit ihnen entwickelt und daraus dann die SaaS-Plattform gebaut. Als wir gesehen haben, wie schnell innoGPT bei Böckmann und den darauffolgenden Kunden vom Pilotprojekt zur systemrelevanten Software wurde, war klar: Der Bedarf ist riesig und wir treffen einen Nerv. Die Million ARR ist die logische Konsequenz daraus.

Welche Rolle spielen langfristige Kundenbeziehungen für euer Wachstum?

Eine sehr große. Unser Geschäftsmodell basiert auf wiederkehrenden Umsätzen durch Lizenzen, und unsere Kunden bleiben bei uns, weil innoGPT mit jedem Monat tiefer in ihre Prozesse hineinwächst. Wir investieren bewusst viel Zeit in die Begleitung nach dem Vertragsabschluss: gemeinsame Use-Case-Entwicklung, Schulungen, regelmäßiger Austausch zu neuen Funktionen. Daraus entsteht eine echte Partnerschaft, in der wir gemeinsam besser werden. Unser Wachstum ist also keine einmalige Verkaufsleistung, sondern das Ergebnis vieler langfristiger Beziehungen.

Inno KI: KI für den Mittelstand Team Bild

Wie schafft es Inno KI, in einem stark umkämpften KI-Markt nachhaltig zu wachsen?

Der Markt entsteht aktuell überhaupt erst, deshalb ist noch sehr viel Platz. Wir adressieren primär KMU und teilweise auch Enterprise-Kunden, statt uns ausschließlich auf eines der beiden Segmente festzulegen. Entscheidend für unser Wachstum ist die Art, wie wir mit unseren Kunden arbeiten: Wir gehen tief in die Unternehmen hinein, entwickeln gemeinsam Use Cases und begleiten die Einführung über die reine Software hinaus. Dazu kommt unsere Geschwindigkeit als bootstrapped Unternehmen. Wir entscheiden schnell, setzen schnell um und können flexibel auf das reagieren, was unsere Kunden brauchen.

Was unterscheidet euren Ansatz von vielen anderen KI-Startups?

Die naheliegenden Argumente, also alle führenden KI-Tools in einer Plattform zu bündeln und das Ganze DSGVO-konform aus Deutschland heraus anzubieten, teilen wir mit einigen anderen Anbietern. Was uns wirklich abhebt, ist die Art, wie wir mit unseren Kunden arbeiten: hohe Zugänglichkeit, intensive Begleitung tief in den Unternehmen, hohe Geschwindigkeit bei Features und Support und die Tatsache, dass wir bootstrapped sind und Entscheidungen ausschließlich am Kunden ausrichten. Technisch sind wir extrem gut, aber das gilt für andere Anbieter ebenfalls. Der Unterschied entsteht vor allem darüber, wie nah wir an den Unternehmen dran sind und wie schnell wir liefern.

Welche Herausforderungen begegnen euch aktuell beim weiteren Unternehmensaufbau?

Unsere größte Herausforderung ist, die aktuelle Wachstumsgeschwindigkeit zu halten und die Distribution weiter hochzufahren. Wir wachsen aktuell mit rund 30 Prozent pro Monat, und damit dieses Tempo nicht abreißt, müssen Vertrieb, Partnerinfrastruktur und Produktentwicklung im selben Takt mitziehen. Hiring ist dabei ein Thema, aber kein Engpass. Wir haben großes Glück mit den Leuten in der Region und stellen bewusst vor Ort ein, weil wir an das gemeinsame Arbeiten im Büro glauben. Die eigentliche inhaltliche Herausforderung sehen wir auf Seite unserer Kunden: die Adaption im Unternehmen und die Entwicklung der richtigen Use Cases. Genau das ist aber auch der Punkt, an dem wir mit unserer Begleitung ansetzen.

Wie wichtig ist Kundennähe für eure Produktentwicklung und strategischen Entscheidungen?

Sehr wichtig. Fast jede größere Funktion in innoGPT geht auf konkretes Kundenfeedback zurück. Ein gutes Beispiel ist unsere Meeting-Funktion: Damit lassen sich physische Meetings vor Ort aufzeichnen, Sprecher werden zugeordnet und am Ende stehen Transkript und Protokoll bereit. Diese Funktion war ein expliziter Wunsch eines Kunden, den wir gemeinsam in die Plattform eingebaut haben. Solche Beispiele finden sich bei uns regelmäßig. Wir sind eng dran, sitzen mit Teams in Workshops zusammen und sehen, wo es im Arbeitsalltag wirklich hakt. Das prägt sowohl die Produkt-Roadmap als auch unsere strategischen Entscheidungen.

Viele KI-Unternehmen setzen stark auf schnelles Wachstum durch Venture Capital. Warum verfolgt ihr bewusst einen anderen Weg?

Weil Wachstum um jeden Preis nicht zu unserem Anspruch passt. Unsere Kunden wollen einen Partner, der in fünf und zehn Jahren noch verlässlich da ist, kein Startup, das auf den nächsten Exit hinarbeitet. Ohne Investoren können wir Entscheidungen treffen, die mittelfristig richtig sind, statt auf die Quartalsmetriken einer Finanzierungsrunde zu optimieren. Mit rund 30 Prozent Wachstum pro Monat zeigen wir, dass kundennahes, eigenfinanziertes Wachstum im KI-Markt sehr gut funktioniert.

Welche Auswirkungen hat eure Unabhängigkeit auf Entscheidungen innerhalb des Unternehmens?

Wir entscheiden schneller und konsequenter aus Kundensicht. Wenn wir morgen sehen, dass eine Funktion priorisiert werden muss, ein neues Feature gebraucht wird oder ein Produktteil umgebaut gehört, setzen wir das um, ohne lange Abstimmungsschleifen mit einem Beirat. In einem Markt, der sich monatlich verändert, ist diese Geschwindigkeit ein echter Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig können wir konsequent in Themen investieren, die nicht sofort messbar sind, aber langfristig wichtig: Sicherheit, Support, gemeinsame Use-Case-Entwicklung mit Kunden und eine starke Partnerinfrastruktur.

Wie blickt ihr auf die Entwicklung des deutschen KI-Marktes in den kommenden Jahren?

Wir stehen wirklich am Anfang. Generative KI wird in den nächsten Jahren in nahezu jeden Wissensarbeitsplatz einziehen, und gerade im Mittelstand fängt diese Reise erst an. Gleichzeitig sind Datenschutz, digitale Souveränität und EU-AI-Act-Konformität für deutsche Unternehmen zentrale Themen. Genau hier braucht es starke europäische Anbieter, die Mittelständlern eine verlässliche Alternative bieten. In diesem Feld wird sich in den kommenden Jahren noch viel bewegen, und wir wollen einen relevanten Beitrag dazu leisten.

Welche nächsten Ziele und Entwicklungen plant Inno KI aktuell?

Wir wollen das aktuelle Wachstumstempo halten und dafür Vertrieb und Partnerinfrastruktur deutlich ausbauen. Das Team in Vechta wächst weiter, vor allem in Entwicklung, Vertrieb und Customer Success. Produktseitig stehen tiefere Integrationen in bestehende Systeme, neue Features auf Basis von Kundenwünschen und der Ausbau unserer mobilen App im Fokus. Langfristig wollen wir die Anlaufstelle für generative KI im deutschsprachigen Mittelstand werden.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Klassische Ratschläge wollen wir uns nicht anmaßen, eher eine Beobachtung mit drei Konsequenzen. Es ist unfassbar, was heute mit KI möglich ist. Unsere Plattform wurde bis zum heutigen Punkt im Wesentlichen von einem einzigen Entwickler vorangetrieben, unserem Chefentwickler Mike Koene, der KI konsequent als Hebel für seine eigene Arbeit nutzt. Daraus drei Dinge: Erstens, fangt an und baut etwas, das euch selbst begeistert. Zweitens, nutzt KI von Tag eins als Werkzeug in eurer eigenen Wertschöpfung; das verändert, was eine kleine Truppe leisten kann. Und drittens, arbeitet eng mit euren ersten Kunden zusammen, statt im stillen Kämmerlein zu entwickeln. Mit genau diesem Dreiklang sind wir innerhalb von 18 Monaten dahin gekommen, wo wir heute stehen.

Bildcredits Inno KI

Wir bedanken uns bei Timo Weigel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Inno KI

innoGPT Inno KI: KI für den Mittelstand

Kontakt:

Inno KI GmbH
Osloer Str. 6
49377 Vechta

www.innogpt.de
tw@inno-ki.de

Ansprechpartner: Timo Weigel

Social Media:
LinkedIn innoGPT
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LinkedIn Timo Weigel

Was steckt hinter dem Erfolg von NOMOO?

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NOMOO setzt bei Eis auf Geschmack statt Verzicht nomoo Gründerteambild Rebecca Göckel und Jan Grabow

NOMOO entwickelt pflanzliches Eis mit Fokus auf Geschmack und möchte den modernen Eisgenuss für eine neue Generation von Verbraucher prägen

Können Sie NOMOO kurz vorstellen und erzählen, wer das Unternehmen gegründet hat?

NOMOO wurde 2016 von meinem Mitgründer Jan Grabow und mir während unseres Studiums in Köln gegründet. Gestartet haben wir nachts in einer kleinen Gastroküche mit einer großen Vision: Eis neu zu denken. Heute ist NOMOO eine der bekanntesten Marken für modernes, kuhmilchfreies Eis im deutschsprachigen Raum. Unsere Produkte stehen für intensiven Geschmack, super cremige Textur, natürliche Zutaten und weniger Zucker – kurz gesagt: Eis mit All Wow.

Wie entstand die Idee, eine Marke für pflanzliches Bio-Eis aufzubauen?

Die Idee entstand durch die Netflix-Dokumentation „Cowspiracy“, die aufzeigte, welchen Einfluss Viehzucht und Agrarwirtschaft auf Klima und Umwelt haben. Mein Mitgründer Jan wollte daraufhin seine Ernährung umstellen. Schnell stellten wir jedoch fest: Viele pflanzliche Produkte waren damals zwar gut gemeint, geschmacklich aber nicht überzeugend.

Uns wurde klar, dass nachhaltiger Konsum nur dann funktioniert, wenn Genuss an erster Stelle steht. Also fragten wir uns: Warum nicht die Kuh aus dem Eis nehmen, aber den Geschmack behalten? Aus dieser Idee entstand NOMOO. Unser Anspruch war von Anfang an, Eis zu entwickeln, das nicht als Alternative wahrgenommen wird, sondern einfach als das bessere Eis.

Welche Vision verfolgen Sie mit NOMOO, und wie möchten Sie diese in den kommenden Jahren verwirklichen?

Unsere Vision ist es, die weltweit führende Marke für modernen Eisgenuss zu werden. Wir möchten dazu beitragen, dass künftig mehr Menschen zu kuhmilchfreiem Eis greifen als zu klassischem Milcheis – nicht aus Verzicht, sondern weil es einfach besser schmeckt.

Dabei sehen wir eine enorme Chance: Immer mehr Menschen möchten weniger Milch konsumieren oder vertragen sie nicht. Allein im deutschsprachigen Raum betrifft das rund 40 Millionen Menschen, weltweit sogar die Mehrheit der Bevölkerung. Diesen Wandel möchten wir aktiv mitgestalten und Eis für die nächste Generation von Konsument prägen.

An welche Zielgruppen richten sich Ihre Produkte hauptsächlich, und welche Erwartungen möchten Sie erfüllen?

Unsere Zielgruppe sind alle, die gutes Eis lieben. Dazu gehören Menschen mit Laktoseintoleranz genauso wie Flexitarier, Familien oder Konsument, die bewusster genießen möchten.

Uns ist wichtig, niemanden auszuschließen. Deshalb entwickeln wir Produkte, die geschmacklich überzeugen und für möglichst viele Menschen geeignet sind. Die Erwartung unserer Kund ist klar: außergewöhnlicher Geschmack, cremige Konsistenz, natürliche Zutaten und ein gutes Gefühl beim Genießen. Genau dafür steht NOMOO.

NOMOO setzt konsequent auf pflanzliche Zutaten. Welche Bedeutung hat dieser Ansatz für die Entwicklung neuer Produkte?

Pflanzliche Zutaten gehören seit dem ersten Tag zu unserer DNA.

Dafür haben wir eine eigene Rezepturbasis aus Kokosnuss und Cashew entwickelt, die für die besondere Cremigkeit sorgt. Gleichzeitig setzen wir auf einen außergewöhnlich hohen Anteil der jeweiligen Leitzutat – beispielsweise Mango, Kakao oder Beeren. Dadurch entstehen die intensive Geschmackswelt und die Natürlichkeit, für die NOMOO heute bekannt ist.

Was macht NOMOO aus Ihrer Sicht besonders im Vergleich zu anderen Anbietern von veganem Eis?

Wir vergleichen uns nicht mit anderen pflanzlichen Eismarken, sondern mit dem besten Eis überhaupt. Unser Anspruch ist es, das Erlebnis der besten Eisdiele der Stadt in den Supermarkt zu bringen.

Deshalb stehen bei uns Geschmack, Cremigkeit und hochwertige Zutaten immer an erster Stelle. Das Ergebnis ist ein Eis, das Menschen begeistert – unabhängig davon, ob sie Milch konsumieren oder nicht.

Wie gelingt es Ihnen, Verbraucher zu überzeugen, die bisher vor allem klassisches Milcheis bevorzugen?

Durch Probieren. Sobald Menschen NOMOO testen, ist die größte Hürde genommen. Viele schmecken keinen Unterschied zu klassischem Milcheis. Oft hören wir sogar, dass NOMOO intensiver und natürlicher schmeckt.

Deshalb positionieren wir uns nicht als Nischenprodukt, sondern als Eismarke für alle, die außergewöhnlichen Geschmack suchen.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Entwicklung von pflanzlichem Eis mit cremiger Konsistenz und intensivem Geschmack?

Die größte Herausforderung besteht darin, mit rein pflanzlichen Zutaten dieselbe Cremigkeit und Genussintensität zu erreichen, die Verbraucher von Premium-Eis erwarten.

Jede Sorte muss geschmacklich überzeugen, eine perfekte Textur mitbringen und gleichzeitig unseren Anspruch an Natürlichkeit erfüllen. Genau diese Balance macht die Produktentwicklung so anspruchsvoll – und gleichzeitig so spannend.

Wie hat sich die Nachfrage nach veganen Eisprodukten in den vergangenen Jahren verändert?

Der Markt hat sich stark verändert. Vor einigen Jahren waren pflanzliche Eisprodukte noch ein Nischenthema. Heute erwarten viele Verbraucher ganz selbstverständlich Angebote ohne Kuhmilch.

Gleichzeitig steigen die Ansprüche. Es reicht nicht mehr, pflanzlich zu sein – Geschmack entscheidet. Genau von dieser Entwicklung profitiert NOMOO.

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Bio-Zutaten für die strategische Ausrichtung von NOMOO?

Nachhaltigkeit ist unser Fundament. Wir richten unsere Entscheidungen konsequent nach ökologischen Maßstäben aus – von den Zutaten über die Verpackung bis hin zu unseren langfristigen Unternehmenszielen.

Bei Bio betrachten wir differenziert, wo es für Produktqualität, Lieferketten und Handelspartner einen echten Mehrwert schafft. Deshalb ist heute rund die Hälfte unseres Sortiments biozertifiziert.

Welche nächsten Produktentwicklungen oder Wachstumspläne stehen bei NOMOO aktuell im Fokus?

Wir wollen die DACH-Region weiter erobern und NOMOO danach Schritt für Schritt in Europa ausbauen. Produktseitig fokussieren wir uns weiter auf unsere Kernsegmente: Becher und Stieleis.

Gleichzeitig bleiben wir innovationsfreudig. Neue Trends prüfen wir sehr genau und übersetzen sie in unseren eigenen NOMOO-Stil. Aktuelle Beispiele sind Sorten wie Matcha und Matcha-Berry am Stiel. Auch Snackartikel im Eisbereich können künftig eine spannende Rolle spielen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die mit nachhaltigen Food-Innovationen neue Märkte erschließen möchten?

Erstens: Durchhalten. Gerade im Food-Bereich dauert vieles länger als geplant. Mein Motto lautet: Stay longer than others.

Zweitens: Fokus. Gründer gewinnen über Konzentration. Wer zu viele Dinge gleichzeitig macht, verliert Kraft. Wer fokussiert bleibt, schafft echte Differenzierung.

Drittens: Beharrlichkeit. Vor allem im Vertrieb siegt Ausdauer. Am Ende geht es oft um das Gesetz der großen Zahlen, Wahrscheinlichkeit und den Mut, immer wieder aufzustehen.

Bildcredits NRDS GmbH

Wir bedanken uns bei Rebecca Göckel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Was plant Docusign für die Zukunft des Vertragsmanagements?

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Docusign setzt auf Vertragsmanagement mit IAM Jakob Sprenger

Docusign entwickelt Lösungen für digitales Vertragsmanagement und setzt mit Intelligent Agreement Management auf mehr Effizienz, Transparenz und Automatisierung in Unternehmen

Wie würden Sie Docusign und Ihre Rolle als Lead Product Manager DACH kurz vorstellen?

Docusign ist vor über 20 Jahren bekannt geworden als Pionier für elektronische Signaturen – inzwischen verstehen wir uns als Plattform für Intelligent Agreement Management (IAM): Wir helfen Unternehmen dabei, Vereinbarungen Ende-zu-Ende zu erstellen, zu verhandeln, zu unterschreiben und deren Inhalte im Geschäftsbetrieb nutzbar zu machen. In meiner Rolle als Lead Product Manager DACH bin ich die Schnittstelle zwischen unseren globalen Produktteams und Kundinnen und Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich bringe Anforderungen aus dem Markt – vom StartuUp bis zum Großunternehmen – in die Produktentwicklung ein und unterstütze gleichzeitig unsere Go-to-Market-Teams dabei, neue Funktionen wie Agreement Desk oder AI-Assisted Review praxisnah in der Region zu verankern.

Welche zentralen Probleme im Vertragsmanagement adressiert Docusign aus Ihrer Sicht besonders erfolgreich?

Docusign adressiert vor allem fragmentierte Vertragsprozesse, in denen Erstellung, Prüfung, Freigabe, Unterschrift und Ablage historisch in getrennten Systemen oder Teams stattfinden. Das führt zu Medienbrüchen, manuellen Übergaben und wenig Transparenz. Ein zentrales Problem ist, dass oft unklar ist, wo ein Vertrag gerade „festhängt“, wer entscheiden muss und welche Risiken oder Sonderklauseln enthalten sind. Zusätzlich wird der Informationsgehalt von Verträgen – etwa zu Fristen, Verpflichtungen oder Umsatzrelevanz – selten systematisch erfasst und in andere Systeme zurückgespielt. Docusign positioniert sich hier mit dem Anspruch, Verträge nicht nur digital abzuwickeln, sondern sie als Datenquelle zu verstehen, die sich auswerten, automatisieren und steuern lässt.

Docusign spricht von enormen wirtschaftlichen Verlusten durch ineffiziente Vertragsprozesse. Wo liegen aus Ihrer Erfahrung die größten Pain Points in Unternehmen?

Die größten Pain Points sehen wir in drei Bereichen: Erstens in der Koordination: zu viele Abstimmungen laufen per E-Mail oder Chat, der aktuelle Stand ist unklar, und es existieren mehrere Versionen eines Dokuments parallel. Zweitens bei Freigaben und Prüfungen: Interne Genehmigungen, juristische Reviews und Rückfragen zwischen Fachbereich, Einkauf, Vertrieb und Legal ziehen sich oft über Tage oder Wochen. Drittens beim Nutzungspotenzial der Vertragsdaten: Obwohl Vertragsinhalte entscheidend für Fristen, Service-Level, Risiken oder Umsatzrealisierung sind, bleiben sie häufig in PDFs „eingeschlossen“ und werden weder analysiert noch mit anderen Systemen verknüpft. Das Ergebnis sind verlängerte Deal-Zyklen, verpasste Chancen und vermeidbare Risiken – genau hier setzt IAM (Intelligent Agreement Management) an. Statt nur das reine Unterschreiben zu digitalisieren, macht diese Technologie den gesamten Lebenszyklus von Verträgen durch Automatisierung und KI-gestützte Transparenz effizienter

Ein B2B-Vertrag dauert oft mehrere Wochen bis zur Unterschrift. Wie verändert Docusign diesen Prozess konkret?

Wir sehen den gesamten Lebenszyklus – vom ersten Vertragsentwurf bis zur Verlängerung. Standardisierte Workflows, digitale Freigaben und transparente Statusverfolgung verkürzen die Wartezeiten zwischen den beteiligten Funktionen deutlich. Als zentrales Tool der Plattform bündelt Agreement Desk alle Anfragen rund um Verträge an einem zentralen Ort, statt dass unterschiedliche Teams eigene Excel-Listen oder Postfächer pflegen. Mit AI-Assisted Review lassen sich Entwürfe schneller prüfen und anhand Playbooks, also festgelegter Prüf- und Korrekturregeln, automatisch anpassen, sodass weniger Abstimmungsschleifen zwischen Fachbereich und Legal notwendig sind. Und schließlich sorgt Docusigns e-Signature dafür, dass der eigentliche Signaturprozess rechtssicher und nutzerfreundlich in Minuten statt Tagen ablaufen kann. In Summe verkürzen viele Kunden ihre Vertragslaufzeiten deutlich – und gewinnen zudem Klarheit darüber, wo Engpässe entstehen.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz bei Docusign und warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt?

Künstliche Intelligenz ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um repetitive, fehleranfällige Aufgaben rund um Verträge zu automatisieren. Mit Docusign Iris, unserer Agreement-AI-Engine, bringen wir KI gezielt in Funktionen wie AI-Assisted Review, Agreement Preparation oder dem zentralen Agreements-Repository ein.

Gerade jetzt sehen wir zwei Trends, die zeigen, warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, KI wirklich wertstiftend zu nutzen: Zum einen steigt der Druck auf Unternehmen, effizienter zu arbeiten und trotzdem Governance und Compliance zu stärken. Außerdem können KI-Technologien juristische Texte heute sinnvoll unterstützen — vorausgesetzt, sie arbeiten mit vertragsspezifischen Daten und klar definierten Regeln. Wir glauben, dass KI bei Verträgen dort Mehrwert stiftet, wo sie Assistenz leistet: Sie beschleunigt Analysen, schlägt Anpassungen vor und macht Abweichungen sichtbar – die finale Entscheidung bleibt aber beim Menschen.

Mit dem AI Assisted Review automatisieren Sie Vertragsprüfungen. Wie genau funktioniert das im Alltag von Unternehmen?

Im Alltag sieht das oft so aus: Eine Juristin oder ein Commercial Manager öffnet den Vertragsentwurf in Microsoft Word und startet AI-Assisted Review. Die KI prüft den Vertrag gegen die hinterlegte Playbook-Logik des Unternehmens – also definierte „Do’s & Don’ts“ und bevorzugte Formulierungen – und markiert Stellen, die vom Standard abweichen. Für diese Abweichungen macht das System konkrete Redline-Vorschläge oder alternative Klauseln. In einer Chat-ähnlichen Oberfläche können Nutzende in natürlicher Sprache Fragen stellen („Welche Haftungsbegrenzung gilt?“) oder neue Klauseln generieren lassen. Besonders bei wiederkehrenden Vertragstypen wie NDAs oder Standard-MSAs reduziert das den Prüfaufwand erheblich und sorgt für konsistente Bewertungen – ohne dass man jedes Mal bei Null anfangen muss. Wichtig ist: Jede Änderung bleibt transparent, und der Prüfende behält die volle Kontrolle über Annahme oder Ablehnung der Vorschläge.

Was unterscheidet den Agreement Desk von bisherigen Lösungen im Vertragsmanagement?

Viele klassische Contract Lifecycle Management-Lösungen setzen erst an, wenn der Vertrag bereits als Dokument existiert. Agreement Desk setzt früher an: Es bündelt eingehende Anfragen zu Verträgen – etwa aus Vertrieb, Einkauf oder Fachbereichen – in einem zentralen „Request Hub“ und orchestriert den gesamten Ablauf von der Intake-Phase über die Erstellung bis zur finalen Signatur. KI-gestützte Agenten können E-Mails analysieren, automatisch die richtigen Formulare vorschlagen, Daten vorbefüllen und Redline Zusammenfassung erzeugen. Das unterscheidet Agreement Desk von vielen Lösungen, die primär als Dokumentenablage oder reines Workflow-Tool fungieren. Unser Ansatz ist, den gesamten Agreement Lifecycle zu orchestrieren – und zwar dort, wo Teams ohnehin arbeiten, etwa über Integrationen in CRM- oder Beschaffungssysteme.

Welche Zielgruppen stehen aktuell im Fokus und welche Anforderungen haben diese an moderne Vertragsprozesse?

Im Fokus stehen vor allem Unternehmen mit hohem Vertragsvolumen, komplexen Freigabestrukturen oder erhöhten Compliance-Anforderungen – typischerweise in Branchen wie SaaS, Fertigung oder Finanzdienstleistungen. Auf Fachbereichsseite sehen wir drei große Erwartungshaltungen: Sales wünscht sich schnellere Deal-Zyklen und weniger Reibungsverluste zwischen Vertrieb und Legal. Procurement braucht klare Governance für Lieferantenverträge und bessere Transparenz über Risiken und Verpflichtungen. Legal und Legal Operation wollen Kapazität für strategische Themen gewinnen, indem sie Standardfälle stärker automatisieren, ohne Kontrollverlust zu riskieren. Übergreifend wünschen sich alle mehr Self-Service, klare Workflows und nachvollziehbare Audit-Trails. Wir unterstützen aber auch viele kleine Unternehmen, die keine komplexe Systemlandschaft haben und für viele Aufgaben kein spezialisiertes Tool brauchen. Hier kann Docusign IAM viele Aufgaben übernehmen, denn alle Unternehmen haben Verträge, egal wie klein sie sind.

Was macht Docusign im Vergleich zu anderen Anbietern besonders?

Zum einen ist Docusign nach wie vor der Marktführer für e-Signature und wird von Millionen Nutzenden weltweit eingesetzt – das schafft Vertrauen in Bezug auf Sicherheit, Compliance und Benutzerfreundlichkeit. Gleichzeitig differenzieren wir uns heute über die Verbindung von Signatur, Workflow, Vertragsmanagement und KI: Docusign verfolgt den Ansatz eines durchgängigen Agreement Lifecycles, während viele Wettbewerber nur einzelne Schritte optimieren. Mit Docusign Iris setzen wir zudem auf eine KI, die speziell für Verträge trainiert ist und auf einem „Trust-first“-Ansatz basiert – inklusive strenger Datenkontrollen, Mandantentrennung und klaren AI Data Controls für Kundinnen und Kunden. Diese Kombination aus Plattformbreite, vertragsfokussierter KI und Fokus auf Vertrauen unterscheidet uns von anderen Anbietern.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Einführung von KI in einem traditionell manuellen Bereich wie dem Vertragsmanagement?

Eine der größten Herausforderungen ist Vertrauen: Nutzerinnen und Nutzer müssen nachvollziehen können, warum die KI eine Empfehlung gibt, und die Grenzen automatisierter Bewertungen müssen klar sein. Gerade Vertragsmanagement ist ein sensibler Bereich mit hohen Anforderungen an Governance, Haftung und Verantwortlichkeit. KI muss deshalb so eingeführt werden, dass menschliche Kontrolle erhalten bleibt und sich die Technologie in bestehende Regelwerke und Entscheidungsprozesse einfügt – etwa über Playbooks, Freigabestufen und klare Rollenmodelle. Praktisch bedeutet das: Wir positionieren KI explizit als Assistenzsystem, nicht als autonome Instanz. Menschen prüfen die Ergebnisse, entscheiden über Annahme oder Ablehnung und können Feedback geben, um Playbooks und Modelle kontinuierlich zu verbessern.

Wie fügt sich die Plattform Intelligent Agreement Management in die langfristige Strategie von Docusign ein?

Intelligent Agreement Management ist der Kern unserer langfristigen Strategie. Wir sehen Verträge nicht mehr als „Endpunkt“ eines Prozesses, sondern als kontinuierliche Informationsquelle, die in viele Geschäftsentscheidungen einfließt. IAM bringt dafür alle Teams an eine gemeinsame Plattform – von der ersten Anfrage über die Verhandlung bis zur Verlängerung oder Beendigung eines Vertrags. Gerade im deutschsprachigen Raum spielen Themen wie Datenschutz, digitale Souveränität und Compliance eine zentrale Rolle; hier investieren wir in transparente Governance, klare Kontrollmechanismen und ein Partnerökosystem, das diese Anforderungen versteht. Im Umgang mit KI wollen wir gemeinsam mit Kunden und Partnern messbare Ergebnisse erzielen — und die Technologie dabei verantwortungsvoll einsetzen.

Welche drei Ratschläge würden Sie Gründerinnen und Gründern mitgeben, die komplexe Prozesse digitalisieren wollen?

Starten Sie nicht mit der Frage „Welche KI setzen wir ein?“, sondern mit einer ehrlichen Analyse der größten Pain Points – beispielsweise Durchlaufzeiten, Fehleranfälligkeit oder Transparenz. Eine klare Problemdefinition hilft, Prioritäten zu setzen und den Business Case zu schärfen.

Zweitens: Klein anfangen, schnell lernen. Statt einen gesamten End-to-End-Prozess in einem Schritt zu digitalisieren, lohnt es sich, mit einem klar umrissenen Use Case zu starten – etwa einem bestimmten Vertragstyp oder einer Abteilung – und daraus zu lernen. Kurze Feedbackschleifen, Pilotkunden und iteratives Vorgehen sind oft wertvoller als der „perfekte“ Großentwurf. Wir haben auch ‘nur’ mit der Signatur angefangen.

Drittens: Governance mitdenken. Je komplexer der Prozess, desto wichtiger sind klare Rollen, Richtlinien und Kontrollen. Das gilt besonders, wenn KI im Spiel ist. Definieren Sie früh, wer Entscheidungen trifft, wie Ausnahmen behandelt werden und wie Sie Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherstellen. So schaffen Sie die Basis, um aus einem erfolgreichen Pilotprojekt eine skalierbare Plattform zu machen – und vermeiden, dass Digitalisierung nur neue Schattenprozesse produziert.

Bildcredits Docusign

Wir bedanken uns bei Jakob Sprenger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Innovationen aus Europa: KI-Start-ups auf der GITEX AI EUROPE 2026

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GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin

Gehirninspiriertes Computing, automatisierte Auftragsbearbeitung und KI für die Notfallmedizin: Diese Start-ups zeigen in Berlin, wohin sich Europas KI-Wirtschaft entwickelt

Künstliche Intelligenz war laut Crunchbase-Daten 2025 der am stärksten finanzierte Start-up-Sektor Europas. 58 Milliarden US-Dollar an Wagniskapital flossen in europäische Gründerteams in diesen Sektor. Erstmals lag KI damit an der Spitze der europäischen Start-up-Investitionen.

Diesem Trend will die GITEX AI EUROPE 2026 weiteren Schub geben. Die zweitägige Veranstaltung findet vom 30. Juni bis 1. Juli statt. Mehr als 950 Aussteller und Start-ups aus über 80 Ländern, darunter 33 europäische Nationen, treffen auf dem Gelände der Messe Berlin auf Investor:innen und andere Kapitalgeber. Die Start-up-Szene präsentiert sich über North Star Europe, die Start-up- und Investorenplattform der Messe. Laut Veranstalter werden mehr als 600 Investor:innen in Berlin erwartet, die gemeinsam ein Anlagevermögen von rund einer Billion US-Dollar verwalten.

Mit dabei sind auch Unternehmen aus Deutschland, Österreich und Italien, die mit ihren Technologien etablierte Ansätze herausfordern und neue Impulse für die europäische KI-Landschaft setzen wollen.

GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
Marina Brittner, Principal International GTM Lead, Workist Bildcredits Workist

Workist: KI-Agent übernimmt die lästige Büroarbeit

„Wir beenden die Ära der gedankenlosen manuellen Dateneingabe, indem wir Unternehmen einen autonomen digitalen Kollegen geben, der Zeit für Kundenkontakt und Wachstum schafft“, sagt Marina Brittner, Principal International GTM Lead beim Berliner Start-up Workist. Das Unternehmen hat mit WorKI einen Agenten entwickelt, der B2B-Vertriebsteams mühsame Backoffice-Arbeit abnehmen will: Sein Einsatzbereich ist das E-Mail-Postfach des Unternehmens. Dort liest er eingehende Aufträge, Rechnungen und Anfragen, prüft und validiert sie und verarbeitet sie direkt im ERP-System.

Die Zahlen, die Workist nennt, sind beachtlich: bis zu 90 Prozent weniger manuelle Bearbeitungszeit, 80 Prozent weniger Dokumentationsfehler. Insgesamt soll der Agent bereits ein jährliches Handelsvolumen von 15 Billionen US-Dollar für mehr als 100.000 Unternehmen in 60 Ländern abgewickelt haben.

Hinweise auf den Erfolg ihrer Entwicklung liefern auch mehrere internationale Auszeichnungen: Vergangenes Jahr gewann Workist den südkoreanischen NextRise Innovator Prize und schaffte es auch unter die drei Finalisten des German American Chamber of Commerce Newcomer of the Year Award.

Xephor Solutions: KI, die wie ein Gehirn denkt

GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
Isabell Kunst, CEO & Co-Founder of Xephor Solutions Bildcredits Xephor Solutions

Die meisten großen KI-Modelle beruhen auf demselben Prinzip: enorme Mengen an Rechenleistung und Daten, verteilt auf tausende Grafikkarten. Das österreichische Start-up Xephor Solutions geht einen anderen Weg. Sein System XEPHOR orientiert sich am Aufbau des menschlichen Gehirns, genauer an der Arbeitsteilung zwischen Cortex und Thalamus. Das sind die Hirnregionen, die für komplexes Denken zuständig sind und Informationen filtern.

Das Versprechen: Komplexe Probleme lösen, ohne dafür riesige Datenmengen und Rechenzentren zu brauchen. Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstriert Xephor Solutions auf der Messe an einem Beispiel aus dem Krankenhausalltag: Das System wandelt ärztliche Notizen automatisch und in Echtzeit in die Abrechnungscodes um, die Kliniken für die Dokumentation gegenüber Krankenkassen brauchen – eine Aufgabe, die bislang viel Zeit und manuelle Arbeit kostet.

Nach Ansicht von CEO Isabell Kunst könnte Europas Stärke künftig weniger in der schieren Größe von KI-Modellen liegen als in deren Effizienz. „Europa hat die einzigartige Chance, die nächste KI-Welle anzuführen“, sagt sie. Voraussetzung sei jedoch, dass sich Forschung und Industrie nicht allein daran orientieren, KI-Systeme durch immer mehr Daten und Rechenleistung weiter zu skalieren.

Mit XEPHOR verfolgt das Unternehmen einen alternativen Ansatz: Die Architektur soll komplexe Aufgaben mit deutlich geringerem Ressourcenbedarf bewältigen und gleichzeitig nachvollziehbarer arbeiten. Für Kunst sind solche Ansätze ein möglicher Baustein für KI-Systeme, die nicht nur leistungsstark, sondern auch transparent, nachhaltig und technologisch unabhängig sind.

GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
George Gesek, Founder & CEO of NOVARION Systems Bildcredits NOVARION Systems

NOVARION: Die erste souveräne KI-Kollegin Europas

Das österreichische Unternehmen NOVARION hat mit NOVARA eine KI-Plattform entwickelt, die es als Europas erste souveräne virtuelle KI-Kollegin bezeichnet. Die Begründung dafür liegt im Kern der europäischen KI-Debatte: Es geht längst nicht mehr nur darum, ob KI im Unternehmen funktioniert, sondern ob sie das nach europäischen Maßstäben tut – souverän, vertrauenswürdig und DSGVO-konform.

Genau das soll NOVARA von Beginn an sicherstellen. Die Plattform basiert auf der hauseigenen Software-Defined-Brain-Technologie. Auf der GITEX AI EUROPE stellt NOVARION zusätzlich einen KI-Agenten für E-Mail-Kampagnen vor, der laut Start-up Reichweite und Personalisierung in einer Größenordnung ermöglicht, die ein menschliches Team allein nicht leisten könnte.

„Wir zeigen, wie technologische Intelligenz und menschlicher Erfindungsreichtum in echter Symbiose zusammenwirken können“, erklärt Gründer und CEO George Gesek.

NoxAvis Tech Solutions: KI für den Noteinsatz

build! Gründungszentrum Lakesidepark klagenfurt, NoxAvis. GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
Magdalena Druml, Co-Founder & CEO, NoxAvis Tech Solutions FlexCo Bildcredits NoxAvis Tech Solutions

In der Notfallmedizin bleibt für Dokumentation oft keine Zeit. Details müssen Sanitäter und Ärzte später aus dem Gedächtnis rekonstruieren. NoxAvis Tech Solutions will das mit HeliDoc ändern: einer Software, die gesprochene Informationen während des Einsatzes direkt in strukturierte klinische Aufzeichnungen umwandelt, Daten aus medizinischen Geräten einbindet und Patientendaten schon vor der Ankunft an das aufnehmende Krankenhaus schickt. Das soll Klinikteams mehr Vorbereitungszeit für ihren Einsatz geben, den Informationsfluss zwischen Rettungsdienst und Krankenhaus verbessern und Sanitätern einen Teil der Dokumentationslast abnehmen. Laut NoxAvis ist es die erste Lösung dieser Art, die vollständig offline funktioniert.

Auf der Messe präsentiert NoxAvis das System live und spricht über die geplante Erweiterung in Richtung klinischer Traumaversorgung im Krankenhaus.

WhoTeach: Weiterbildung, die sich aus dem eigenen Unternehmenswissen speist

Während die anderen Start-ups eher Prozesse automatisieren, geht das italienische Unternehmen WhoTeach einen anderen Weg: Es nutzt generative KI, um aus dem internen Wissen eines Unternehmens – etwa Handbüchern, Dokumentationen oder Schulungsunterlagen – interaktive Lerninhalte zu erstellen. Ein Mitarbeiter lädt vorhandenes Material hoch, ein KI-gestützter Assistent macht daraus personalisierte Trainingsformate.

GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
Francesco Epifania, CEO, WhoTeach (AITech4T s.r.l) Bildcredits WhoTeach

Das Ziel: Auch Unternehmen ohne großes Schulungsbudget sollen ihren Mitarbeiter:innen hochwertige Weiterbildungen bieten können. WhoTeach kann bereits mit Partnerschaften mit Microsoft, Cisco Webex und TIM aufwarten und zielt mit Corporate Training auf einen Markt, der laut eigenen Angaben weltweit 360 Milliarden US-Dollar wert ist.

Europas KI-Sektor setzt auf technologische Spezialisierung

Die vorgestellten Innovationen reichen von gehirninspirierten KI-Architekturen und souveränen digitalen Kolleg:innen bis hin zu spezialisierten Anwendungen für die Notfallmedizin und die betriebliche Weiterbildung.

Diese Vielfalt macht deutlich, dass Europas Rolle im KI-Wettbewerb künftig wohl weniger von immer größeren Standardmodellen geprägt sein wird. Stattdessen könnten neue technologische Ansätze für konkrete Herausforderungen in Medizin, Bildung und Wirtschaft zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil der europäischen KI-Branche werden.

Bildcredits Titelbild: GITEX AI EUROPE

Quelle PIABO PR GmbH

EnBW startet Treueprogramm für das Laden von E-Autos

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EnBW collect für E-Mobilitätskund*innen mit Ladeguthaben Mit dem neuen Treueprogramm EnBW collect können E-Mobilitäts-Kund*innen der EnBW beim Laden Punkte sammeln und diese in Ladeguthaben umwandeln. Bild: EnBW

Mit EnBW collect können E-Mobilitätskund*innen beim Laden Punkte sammeln und in Guthaben umwandeln

Karlsruhe. Die EnBW führt mit EnBW collect ein neues, kostenloses Treueprogramm für das Laden von E-Autos ein. Es gehört zu den ersten Treueprogrammen seiner Art für E-Mobilität am Markt. Private E-Mobilitätskundinnen der EnBW sammeln automatisch Punkte bei jedem Ladevorgang an EnBW-Ladestationen und können diese in Ladeguthaben umwandeln. Das Programm ermöglicht es B2C-Kundinnen, durch das Sammeln von Punkten ihre Ladekosten zu reduzieren.

Lars Jacobs, Chief Commercial Officer E-Mobility bei der EnBW: „Treueprogramme sind in vielen Branchen etabliert. Mit EnBW collect übertragen wir dieses Prinzip auf die E-Mobilität und ergänzen unser Angebot um einen weiteren Baustein. Damit verzahnen wir Ladeinfrastruktur, Tarife und digitale Services noch stärker miteinander und entwickeln unser Angebot systematisch weiter.“

Funktionsweise des Treueprogramms

Mit EnBW collect profitieren B2C-Kund*innen direkt von ihrem Ladeverhalten und können dies einfach in ihren Alltag integrieren. Bei jedem Ladevorgang an EnBW-Ladepunkten werden zwei Punkte pro geladene Kilowattstunde gesammelt. Für eine Akkufüllung von 60 kWh werden also 120 Treuepunkte auf das Punktekonto gutgeschrieben. Ab 500 Punkten ist die Umwandlung in Ladeguthaben direkt in der EnBW mobility+ App möglich. Das entspricht fünf Euro, die für den nächsten Ladevorgang genutzt werden können.

Die Teilnahme steht allen EnBW-Kund*innen mit gebuchtem EnBW mobility+ Ladetarif offen. Dabei erfolgt die Registrierung einmalig mit dem Login, der bereits für die EnBW mobility+ App verwendet wird. Das Sammeln der Punkte läuft automatisch, der Punktestand ist jederzeit über ein Online-Portal einsehbar und wird regelmäßig per E-Mail kommuniziert. In der Startphase können die Punkte ausschließlich in Ladeguthaben umgewandelt werden. Künftig sind auch zeitlich begrenzte Aktionen für Teilnehmende geplant, zum Beispiel mehr Punkte zu bestimmten Uhrzeiten oder an ausgewählten Standorten.

Lars Jacobs: „EnBW collect hat bereits eine Testphase mit rund 5.000 Nutzerinnen durchlaufen. In dieser Zeit haben wir Feedback gesammelt, das Programm optimiert und besser auf die Anforderungen der Nutzerinnen zugeschnitten. Jetzt freuen wir uns, dass wir EnBW collect und damit das automatische Punktesammeln für alle E-Mobilitätskund*innen ausrollen können.“

Punkte sammeln im größten Schnellladenetz Deutschlands

Die EnBW betreibt mit dem EnBW HyperNetz das größte Schnellladenetz Deutschlands mit mehr als 8.000 Schnellladepunkten. Im Schnitt steht damit alle 50 Kilometer ein Schnellladepunkt der EnBW zur Verfügung. Alle Ladepunkte werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Mit dem neuen Treueprogramm unterstreicht die EnBW ihren Anspruch, als verlässliche Partnerin die Bedürfnisse ihrer Kund*innen in den Mittelpunkt zu stellen und alltagstaugliche, qualitativ hochwertige Lösungen für die Elektromobilität zu bieten.

Bild Mit dem neuen Treueprogramm EnBW collect können E-Mobilitäts-Kund*innen der EnBW beim Laden Punkte sammeln und diese in Ladeguthaben umwandeln. Bild: EnBW

Quelle EnBW Energie Baden-Württemberg AG

INMerge feiert Europapremiere und startet in Berlin

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INMerge feiert Europapremiere im Berliner Startup-Ökosystem

Europapremiere in Berlin und expandiert nach Europa

INMerge Summit in Berlin bringt Gründer:innen, Investor:innen, Unternehmen und Innovationsführer im Herzen des europäischen Startup-Ökosystems zusammen

INMerge, eine führende Innovationsplattform, feiert mit INMerge Berlin 2026 seine Europapremiere und setzt damit einen wichtigen Meilenstein in seiner internationalen Expansion.

Berlin wird zum Treffpunkt für Startups und Investoren

Die Veranstaltung im AXICA Convention Center in Berlin bringt Gründer:innen, Investor:innen, Unternehmensvertreter:innen sowie Akteur:innen des Berliner und europäischen Startup-Ökosystems und aufstrebender Innovationsmärkte zusammen.

Als offizielles Side-Event von GITEX Europe und Teil der INMerge 2026 Roadshow verfolgt das Event das Ziel, neue Verbindungen, Partnerschaften und Investitionsmöglichkeiten über Länder- und Marktgrenzen hinweg zu schaffen.

Fokus auf Innovation, KI und internationale Zusammenarbeit

Im Rahmen des Programms diskutieren führende Branchenexpert:innen zentrale Zukunftsthemen der Innovation. Dazu zählen grenzüberschreitende Investitionen, Vertrauen und finanzielle Vernetzung zwischen Europa und aufstrebenden Märkten, die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf wirtschaftliches Wachstum sowie die Rolle von Unternehmenskultur und Wellbeing für nachhaltigen Geschäftserfolg.

Startup Showcase bietet Zugang zu Investoren

Ein weiterer Höhepunkt ist das Startup Showcase, bei dem ausgewählte Gründer:innen ihre Unternehmen Investor:innen und Branchenexpert:innen präsentieren. Gleichzeitig können sie sich für die INBattle Startup Competition im Rahmen des INMerge Innovation Summit in Baku qualifizieren.

INMerge stärkt globale Innovationsökosysteme

Mit der Veranstaltung in Europa unterstreicht INMerge seine Mission, globale Innovationsökosysteme miteinander zu verbinden, internationale Zusammenarbeit zu stärken und neue Wachstumschancen zwischen etablierten und aufstrebenden Märkten zu schaffen.

Quelle: Pasha Holding für InMerge Summit

crowdfoods startet New Food Zone auf dem IMPACT FESTIVAL 2026

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IMPACT FESTIVAL mit crowdfoods und NEWFOOD X Bild IF26 - INNOVATION STAGE Bildquelle: IMPACT FESTIVAL / Techquartier

crowdfoods ist Partner des IMPACT FESTIVALS 2026

NEWFOOD X erhält eigene Messezone für nachhaltige Food-Innovationen

Zweiter großer Auftritt für NEWFOOD X auf der wichtigsten deutschen B2B-Messe für digitale und nachhaltige Transformation: crowdfoods, der Verband für Startups und Innovatoren in Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, in Gastronomie und Handel, organisiert erstmals eine eigene Messezone für New Food auf dem IMPACT FESTIVAL.

Auf der Intergastra im Februar 2026 feierte das Eventformat NEWFOOD X Premiere, nun kommt es auf dem IMPACT FESTIVAL in Frankfurt am Main zum Einsatz. Als Partner der größten Messe für digitale und nachhaltige Transformation legt crowdfoods seine NEWFOOD X Area im Rahmen des IMPACT FESTIVALS am 25. und 26. November 2026 in Frankfurt am Main zum zweiten Mal auf.

Mit der neuen Zone bietet der Verband eine Bühne für Startups und Innovatoren, die sich nachhaltigen Produkten und Konzepten entlang der Nahrungsmittelkette verschrieben haben – von Herstellern neuer Lebensmittel und Getränke über No-Food-Waste-Konzepte bis hin zu digitalen Lösungen für die Agrar- und Lebensmittelbranche, Gastronomie und den Handel.

Bühne für Startups, Investoren und Entscheider

Die ausstellenden Startups präsentieren ihre innovativen Produkte und Lösungen einem branchenübergreifenden Fachpublikum der Geschäftsleitungs- und Entscheiderebene von Konzernen und Mittelstand sowie rund 350 Investor:innen.

Ausstellende und Teilnehmende können neue Geschäfts- und Investmentkontakte knüpfen und den Austausch mit Startups und Lösungsanbietern aus anderen Bereichen pflegen. Für Inspiration mit Impact stehen weitere Innovation Areas der B2B-Messe sowie Masterclasses, Panels und Keynote-Speaker wie Robert Habeck oder Prof. Dr. Johan Rockström.

NEWFOOD X auf dem IMPACT FESTIVAL

Das IMPACT FESTIVAL findet am 25. und 26. November 2026 in der Messe Frankfurt statt. Die Veranstaltung im Vorjahr zählte über 330 Aussteller und mehr als 4.000 Teilnehmende, davon rund zehn Prozent Investorinnen und Investoren.

Das Programm komplettierten 45 Masterclasses und über 280 Speaker. Durch die Partnerschaft mit crowdfoods unterstreicht das IMPACT FESTIVAL die Bedeutung neuer Technologien und nachhaltiger Ansätze für zukunftsfähige Agrar- und Ernährungssysteme, die einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen fördern.

Letztlich handelt es sich um einen Transformationsprozess, der die Wirtschaftskreisläufe und das Konsumverhalten der Zukunft entscheidend prägen wird.

crowdfoods sieht Startups als Treiber der Transformation

Dazu erklärt Mark Leinemann, Gründer und Präsident von crowdfoods:

„Wir freuen uns sehr, erstmals als Partner beim IMPACT FESTIVAL mit einer eigenen Zone für Food Startups und Innovationen präsent sein zu dürfen. Auch im Foodsektor sind Startups der wesentliche Treiber einer nachhaltigen Transformation der Nahrungsmittelwertkette.

Egal ob pflanzenbasierte Proteine, gesündere und funktionale Lebensmittel, alternative Rohstoffe oder smarte Technologien in der Gastronomie und dem Foodhandel – Startups bieten innovative Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Nahrungsmittelsektor. Sei es nun bei Kostenexplosionen durch Ernteausfälle und Lieferengpässe, bei Personalmangel in der Gastronomie oder für effizientere und nachhaltigere Arbeitsabläufe sowie Logistik- und Beschaffungsprozesse.“

Bild IF26 – INNOVATION STAGE Bildquelle: IMPACT FESTIVAL / Techquartier

Quelle crowdfoods

KOYI bringt Lemon Gin mit 90 Prozent weniger Alkohol

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KOYI Lemon Gin erweitert die Micro Spirits Familie Neu bei KOYI: Der Lemon Gin verbindet die Frische sonnengereifter Zitronen mit dem Micro-Spirits-Prinzip: voller Geschmack bei zehn Mal weniger Alkohol.

Gin-Weltmeister bringen Sommer ins Glas: Neuer KOYI Lemon Gin mit zehn Mal weniger Alkohol

Frische Zitrone, voller Geschmack, minimaler Alkohol: Die Hamburger Innovationsmarke KOYI erweitert ihr Sortiment um eine neue Sorte. Mit dem neuen KOYI Lemon Gin bringen die Gründer Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther die spritzige Frische sonnengereifter Zitronen in die Welt der Micro Spirits.

Erst vor wenigen Wochen hatte das Gründerduo mit KOYI in der Höhle der Löwen überzeugt. Nun folgt der nächste Schritt: Mit dem KOYI Lemon Gin erweitert die Marke ihre Micro-Spirits-Familie um eine sommerliche neue Sorte.

Der KOYI Lemon Gin verbindet intensive Zitrusnoten mit dem bewährten KOYI-Prinzip: voller Geschmack bei minimalem Alkoholkonsum. Bereits wenige Dashes genügen, um Tonic Water oder andere Filler in einen aromatischen Longdrink zu verwandeln.

„Mit dem Lemon Gin wollten wir einen Geschmack entwickeln, der nach Sommer schmeckt – leicht, frisch und unkompliziert“, sagt Yuka Suzuki. „Viele Menschen wünschen sich heute bewussten Genuss, möchten aber nicht auf Geschmack oder besondere Momente verzichten. Genau dafür haben wir KOYI entwickelt.“

Sommerlicher Genuss mit zehn Mal weniger Alkohol

KOYI steht für eine neue Generation von Spirituosen. Die sogenannten Micro Spirits werden hochkonzentriert hergestellt und nur in minimalen Mengen dosiert. Dadurch enthalten fertige Drinks bis zu 90 Prozent weniger Alkohol als klassische Longdrinks, ohne auf den charakteristischen Geschmack einer Spirituose zu verzichten.

Der neue KOYI Lemon Gin setzt dabei auf die natürliche Frische sonnengereifter Zitronen. Das Ergebnis ist ein lebendiger, fruchtig-herber Geschmack, der sich besonders für sommerliche Drinks eignet.

„Zitrone gehört zu den beliebtesten Aromen überhaupt. Uns hat gereizt, daraus etwas Eigenständiges zu entwickeln, das nicht künstlich schmeckt, sondern authentisch und erwachsen“, erklärt Dr. Hauke Günther. „Der KOYI Lemon Gin zeigt zudem, wie vielseitig das Konzept unserer Micro Spirits sein kann.“

Vom Weltmeister-Gin zur neuen Getränkekategorie

Hinter KOYI stehen die Gründer der Hamburger Destille Hamburg-Zanzibar. Mit ihren Gins gewannen Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther bereits zwei Mal die World Gin Awards und wurden als einzige Destille weltweit sowohl in der Kategorie „Flavoured Gin“ als auch „Classic Gin“ zum Weltmeister gekürt.

Mit KOYI verfolgen die beiden nun eine neue Mission: bewussteren Genuss ohne Verzicht. Die Micro Spirits verzichten auf Zusatzstoffe, Zucker und künstliche Aromen und ermöglichen Drinks mit deutlich weniger Alkohol bei vollem Geschmack.

Bild Neu bei KOYI: Der Lemon Gin verbindet die Frische sonnengereifter Zitronen mit dem Micro-Spirits-Prinzip: voller Geschmack bei zehn Mal weniger Alkohol.

Quelle Stadtrand & Co. GmbH

Bielefeld startet Gründung in 24 Stunden für Startups

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Bielefelder Shortcut macht Startups in 24 Stunden fit Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts bei der offiziellen Verkündung auf der Hinterland of Things Konferenz am 18.06.2026 (v.l.n.r.): Thomas Mühlhausen (Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG), Dominik Gross (Mitgründer und CEO der Founders Foundation), Dr. Christiana Bauer (Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld), Hanna Drabon (Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets), Francesca Seidensticker (Co-Lead von The Trailblazers) und Marek Lehmann (Vorstand des Teuto Seed Clubs). © Founders Foundation

Bielefeld startet den Shortcut für Startups

Zum operativ handlungsfähigen Startup in nur 24 Stunden – einmaliges Modell stärkt den Wirtschaftsstandort Bielefeld

Bielefeld, 18. Juni 2026 – Während Gründungen in Deutschland häufig mehrere Tage oder sogar Monate dauern, soll es in Bielefeld künftig schon in 24 Stunden gehen. Auf der heutigen Hinterland of Things Konferenz haben fünf Partner des Bielefelder Startup-Ökosystems erstmals den „Bielefelder Shortcut“ vorgestellt – ein deutschlandweit einzigartiges Modell, das Startups innerhalb eines Tages operativ handlungsfähig macht.

Der Bielefelder Shortcut überspringt bürokratische Hürden und bündelt zentrale Schritte einer Unternehmensgründung in einem Prozess. Statt sich durch Termine, Formalitäten und Abstimmungen zu arbeiten, erhalten Gründer:innen innerhalb eines Arbeitstages eine einsatzbereite Unternehmensstruktur inklusive operativer Gesellschaft, Geschäftskonto und Haftungsschutz in Form einer geförderten Vorratsgesellschaft.

Von der Idee zum handlungsfähigen Unternehmen

Innerhalb eines Termins wird die Holdingstruktur aufgesetzt, mit Gesellschaftsverträgen für Investments die passende Grundstruktur gelegt und am selben Tag die Zusage für eine langfristige Förderung erteilt.

Für Startups bedeutet das vor allem eines: weniger Bürokratie und mehr Zeit für Produktentwicklung, Kund:innen und Wachstum. Zugleich werden sie auch noch kostenseitig unterstützt.

Der Start des Projektes wurde auf der Hinterland of Things Konferenz in Bielefeld verkündet.

„In Bielefeld wollen wir, dass Gründerinnen und Gründer sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: ihre Idee, ihre Kunden, ihr Unternehmen. Nicht auf Bürokratie. Mit der Förderung im Bielefelder Startup Paket sorgen wir heute schon dafür, dass Startups nachts besser schlafen können. Mit dem Bielefelder Shortcut gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter und nehmen weiteren Stress rund um die Gründung ab“, sagt Hanna Drabon, Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets.

Weniger Bürokratie und langfristige Förderung

Der Bielefelder Shortcut reduziert den organisatorischen Aufwand einer Gründung erheblich. Während klassische Gründungsprozesse häufig mehrere Tage bis Wochen Abstimmung zwischen Bank, Notariat und weiteren Beteiligten erfordern, sind in dem Bielefelder Modell Steuernummer und Konto bereits ab Tag eins verfügbar.

Gleichzeitig entsteht eine professionelle Unternehmensstruktur mit Vertragswerk, die von Beginn an auf Wachstum und spätere Finanzierungsrunden ausgelegt ist. Auch die sonst langwierige Zusage zu einem Förderprogramm erfolgt am selben Tag.

Startups im Shortcut werden im Anschluss mit einem Mietkostenzuschuss von bis zu 64.000 Euro auf die nächsten vier Jahre unterstützt und erhalten so eine langfristige Perspektive am Standort.

Fünf koordinierte Partner für eine praxisnahe Lösung

Möglich wird der Bielefelder Shortcut durch die Zusammenarbeit zentraler Akteure des Bielefelder Startup-Ökosystems: Die Volksbank in Ostwestfalen stellt die operative Gesellschaft und das kostenlose Geschäftskonto, die Founders Foundation unterstützt die Startups in den standardisierten Abläufen.

Der Teuto Seed Club konzipiert den Prozess, das Bielefelder Startup Paket der WEGE mbH fördert Kauf- und Mietkosten mit bis zu 64.000 Euro, während The Trailblazers die Kommunikation und Sichtbarkeit der Startups unterstützen.

Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Baustein, sondern das Zusammenspiel aller Beteiligten. Erst dadurch entsteht ein Prozess, der Gründer:innen innerhalb von 24 Stunden operativ handlungsfähig macht.

Bielefelder Modell setzt neue Maßstäbe

„Der Bielefelder Shortcut ist das Ergebnis von zehn Jahren konsequentem Ökosystem-Aufbau. Gemeinsam haben wir gezeigt: Durch Kollaboration, den Willen neue Wege zu gehen und Geschwindigkeit lassen sich auch schwierige Rahmenbedingungen verändern“, sagt Dominik Gross, Mitgründer und CEO der Founders Foundation.

Der Bielefelder Shortcut ist ein weiterer Baustein eines Startup-Ökosystems, das in den vergangenen Jahren weit über die Region hinaus Strahlkraft entwickelt hat.

Startup-Ökosystem in OWL wächst weiter

Aktuelle Zahlen des OWL Startup Monitors 2025 der Founders Foundation und des Startup Verbands zeigen, dass sich die Zahl der Startup-Neugründungen in OWL in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat. Insbesondere das Startup-Ökosystem in OWL wird von Gründer:innen positiv bewertet.

Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts verstehen das Projekt als konsequente Weiterentwicklung des Standorts. Gründungen sollen nicht nur gefördert, sondern konkret beschleunigt werden – mit weniger Bürokratie, geringeren Kosten und einer Struktur, die vom ersten Tag an auf Wachstum ausgelegt ist.

Stimmen der Projektpartner

„Weniger Bürokratie, einfache und schnelle Abläufe sowie echte Wertschätzung für unternehmerisches Engagement bringen einen Standort voran. In Bielefeld entwickeln wir mit klugen Ideen, Fachwissen und Ehrgeiz Lösungen für Start-ups, die nur in einem starken, in sich greifenden Ökosystem möglich sind“, sagt Dr. Christiana Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld.

Marek Lehmann, Vorstand des Teuto Seed Clubs, betont: „Für Investoren ist entscheidend, dass Startups von Beginn an sauber strukturiert sind. Der Bielefelder Shortcut schafft genau das: eine standardisierte, investorenfähige Grundlage innerhalb kürzester Zeit.“

Thomas Mühlhausen, Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG, erklärt: „Wer gründen will, braucht Tempo. Wir wollen, dass Menschen mit einer guten Idee direkt ins Machen kommen.“

Francesca Seidensticker, Co-Lead von The Trailblazers, ergänzt: „Fünf Partner aus Bielefeld bündeln ihre Stärken und schaffen gemeinsam etwas, das keiner allein hätte aufbauen können. Das ist gelebtes Ökosystem – und aus unserer Sicht ein Modell, von dem auch andere Startup-Standorte in Deutschland lernen können.“

Bild Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts bei der offiziellen Verkündung auf der Hinterland of Things Konferenz am 18.06.2026 (v.l.n.r.): Thomas Mühlhausen (Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG), Dominik Gross (Mitgründer und CEO der Founders Foundation), Dr. Christiana Bauer (Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld), Hanna Drabon (Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets), Francesca Seidensticker (Co-Lead von The Trailblazers) und Marek Lehmann (Vorstand des Teuto Seed Clubs). © Founders Foundation

Quelle The Trailblazers GmbH

ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards 2026: Das sind die Gewinner

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Young Entrepreneurs Awards 2026: Die Gewinner Bild Bild aller Award-Gewinner, sowie Vertretern von ODDO BHF und der Jury @ODDO BHF Gruppenbild

ODDO BHF prämiert die Sieger der Young Entrepreneurs Awards 2026

Frankfurt am Main, 18. Juni 2026. 100 deutsche Startups – unterstützt durch die Startup-Factories sowie UnternehmerTUM – haben sich im Oktober 2025 beworben. In zehn Städten fanden von Februar bis April 2026 vor insgesamt 100 Expertinnen, Experten, Unternehmerinnen und Unternehmern die Vorausscheidungen statt. Zehn junge Unternehmen haben es ins Finale geschafft und dort eine hochkarätige Jury aus Business Angels und hochrangigen Wirtschaftsführern überzeugt.

Am Dienstagabend wurden zum dritten Mal in Deutschland die Sieger der ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards (OYEA) vor etwa 400 geladenen Gästen in Frankfurt am Main gekürt und Preisgelder in Höhe von 50.000 Euro vergeben.

Philippe Oddo, geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der ODDO BHF Gruppe, betonte bei seiner Begrüßungsrede: „Erfolg ist kein Zufall. Wir alle sind aufgerufen, ein starkes Ökosystem für Startups in Deutschland, Frankreich und Europa zu schaffen. Mit den OYEA Awards möchten wir zur Förderung der Startups aktiv beitragen und nicht nur herausragende Leistungen anerkennen, sondern die Startups auch ein Stück auf ihrem Weg begleiten.“

Vier Auszeichnungen für innovative Startups

Insgesamt wurden vier Awards vergeben.

Jury’s Award geht an Linque

Der mit 20.000 Euro dotierte Jury’s Award geht an Linque aus München. Linque ist ein DeepTech-Startup, das energieeffiziente photonische Chips entwickelt, um Cloud- und KI-Infrastrukturen für nächste Generationen von Algorithmen schneller, skalierbarer und nachhaltiger zu machen.

„Linque entwickelt photonische Hardware, die Licht statt Elektronen für die Datenverarbeitung nutzt und so KI- und Cloud-Infrastrukturen deutlich schneller und energieeffizienter macht als klassische Chip-Architekturen“, sagt Gründer Dr. Samarth Vadia von Linque.

Purpose and Impact Award für Vivalyx

Vivalyx aus Köln erhält den mit 10.000 Euro dotierten Purpose and Impact Award. Vivalyx ist ein MedTech-Unternehmen, das eine neuartige, synthetische und blutfreie Lösung zur Erhaltung und Revitalisierung von Spenderorganen entwickelt.

„Mit unserer patentierten, blutfreien Perfusionslösung adressieren wir einen der zentralen Engpässe in der Transplantationsmedizin – die Organerhaltung – und schaffen die Grundlage dafür, mehr Spenderorgane in besserer Qualität für Patientinnen und Patienten verfügbar zu machen“, erläutert Gründer Dr. Andreas Schumacher.

Innovation and Disruption Award für VitaSeq

Das Hamburger Startup VitaSeq ist Sieger des ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten Innovation and Disruption Awards. VitaSeq entwickelt präventive Diagnostik, indem frühe molekulare und epigenetische Veränderungen analysiert werden, um Krankheitsrisiken lange vor dem Auftreten klinischer Symptome zu erkennen.

„Wir entwickeln präventive Diagnostikansätze, indem wir die biologischen Signale entschlüsseln, die Krankheiten lange vor ihrem Ausbruch ankündigen und eine frühzeitige Risikobewertung ermöglichen“, sagt Mitgründerin und CEO Dr. Sanaz Bahari Javan.

People’s Choice Award für Histomography

Der vom Publikum am Abend direkt gewählte People’s Choice Award, ebenfalls mit 10.000 Euro dotiert, geht an Histomography aus Göttingen.

Histomography macht biologische Gewebeproben erstmals schnell, zerstörungsfrei und automatisiert in 3D sichtbar. Die Technologie erweitert die klassische Gewebeanalyse um eine digitale dritte Dimension und ermöglicht bessere Forschung, präzisere Diagnosen und wirksamere Therapien.

„Krankheiten sind dreidimensional. Diagnosen in der Pathologie und Entscheidungen in der Medikamentenentwicklung basieren jedoch bis heute meist auf zweidimensionalen Gewebeschnitten. Wir machen die dritte Dimension für Forschung und Medizin nutzbar und helfen damit langfristig, Krankheiten besser zu verstehen und präziser zu behandeln“, sagt CEO Dr. Matthias Bartels.

50.000 Euro Preisgeld für die Startup-Szene

Mit den ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards werden junge Unternehmen ausgezeichnet, die mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen adressieren. Die diesjährigen Gewinner zeigen die Bandbreite der europäischen Startup-Szene – von DeepTech über MedTech bis hin zu Biotechnologie und digitaler Diagnostik.

Bild Bild aller Award-Gewinner, sowie Vertretern von ODDO BHF und der Jury @ODDO BHF

Quelle NewMark Finanzkommunikation GmbH

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