Donnerstag, April 23, 2026
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Kann ein Spiel zum echten Gruppenerlebnis werden?

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Boller Battle Event Gameshow Höhle der Löwen Die "Löwen" (v.l.) Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Judith Williams unterziehen die Bollerwagen Gameshow von "Boller Battle" direkt dem Praxistest. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Boller Battle bietet eine mobile Gameshow als Event für Gruppen und wird am 06. April in der Sendung Die Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das Boller Battle entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Das Boller Battle ist aus einer Mischung aus Kreativität, Unternehmergeist und ganz viel Spielfreude entstanden. Wir kommen ursprünglich aus der Escape Room Branche und haben mit Big Break Hamburg einen der erfolgreichsten Escape Rooms Deutschlands aufgebaut. Irgendwann kam bei uns die Frage auf: Wie können wir ein ähnlich einzigartiges Erlebnis nach draußen bringen und für Gruppen noch zugänglicher machen?
Daraus ist die Idee entstanden, eine mobile Gameshow zu entwickeln – und so wurde das Boller Battle geboren. Hinter dem Unternehmen stehen wir als Gründerteam, aber auch unsere Familie ist stark eingebunden. Gerade unser Standort in Essen wird beispielsweise von meinem Vater betrieben – was das Ganze für uns zu etwas sehr Persönlichem macht.

In welcher Branche ist Boller Battle tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Wir sind im Bereich Freizeit, Events und Teambuilding tätig. Unser Geschäftsmodell kombiniert klassische Eventformate mit einem skalierbaren Lizenzsystem.
Das Besondere: Unsere Events funktionieren komplett ohne Gamemaster. Das bedeutet für uns und unsere Partner eine extrem effiziente Struktur mit gleichzeitig hoher Nachfrage und sehr guten Margen.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung?

Wir haben gemerkt, dass viele Gruppen nach Erlebnissen suchen, die sie gemeinsam machen können – aber oft sind diese entweder sehr aufwendig organisiert oder fühlen sich nicht wirklich besonders an.
Unser Ziel war es, ein Event zu schaffen, das sich wie eine eigene kleine Gameshow anfühlt – aber gleichzeitig flexibel, einfach zugänglich und bezahlbar bleibt.

Was macht das Konzept besonders?

Das Boller Battle verbindet mehrere Dinge, die es so in dieser Kombination kaum gibt: Bewegung an der frischen Luft, Wettbewerb, Teamgefühl und eine komplett eigenständig spielbare Struktur.
Die Teilnehmer erleben ihre eigene Gameshow – ohne Anleitung, ohne Zeitdruck von außen, aber mit klarer Struktur und echtem Wettkampf.
Alle Einzelteile des Konzepts sowie der Bollerwagen sind in Handarbeit geschaffen und von der Platine und Programmierung der Technik im Bollerwagen bis hin zur Fertigung entsteht alles bei uns Inhouse.

Welche Vorteile bietet das Produkt den Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Für die Teilnehmer ist es ein Erlebnis, das sofort verbindet. Man lacht zusammen, misst sich miteinander und erlebt echte Momente – das bleibt hängen.
Für Unternehmen ist es ein extrem effektives Teamevent, weil es Kommunikation, Strategie und Zusammenarbeit ganz automatisch fördert.
Das Konzept ist absolut einzigartig und gibt es in dieser Form kein zweites Mal.

Wie wurde das Produkt von Boller Battle entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Wir haben sehr viel ausprobiert, verworfen und immer wieder optimiert. Gerade durch unsere Erfahrung aus dem Escape Room Bereich wussten wir, wie wichtig Details sind.
Das Feedback aus den ersten Gruppen war für uns extrem wertvoll – und auch heute entwickeln wir das Konzept ständig weiter. Bei einer komplett neuen Veranstaltung, die es in dieser Form noch nicht gab, musste man viel ausprobieren und entwickeln, um am Ende ein langlebiges und qualitativ extrem hochwertiges Produkt zu haben. Auch die Preisgestaltung musste sich erst finden und bedurfte einige Testgruppen.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist es, das Boller Battle in jeder größeren Stadt zu etablieren und ein starkes Netzwerk an Partnern aufzubauen.
Langfristig möchten wir eines der bekanntesten Outdoor Eventkonzepte im deutschsprachigen und vielleicht sogar internationalem Raum werden.

Warum Höhle der Löwen? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Für uns ist die Höhle der Löwen eine einmalige Chance, unser Konzept einem großen Publikum zu präsentieren und gleichzeitig von erfahrenen Unternehmern zu lernen.
Es geht uns nicht nur um das Investment, sondern auch um Reichweite und strategische Weiterentwicklung.

Welche Unterstützung wird angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Wir suchen vor allem Partner, die uns beim weiteren Wachstum unterstützen – sei es im Marketing, bei der Skalierung, beim Aufbau unseres Lizenzsystems oder beim Bau der einzigartigen Bollerwagen.

Welche nächsten Schritte sind geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach der Ausstrahlung wollen wir gezielt neue Standorte aufbauen und unser Partnernetzwerk weiter ausbauen. Im Moment bauen wir neben den aktuellen Standorten (Hamburg, Essen, Köln, Bamberg und Mainz) noch die neuen Standorte Bottrop, Berlin und München auf. Gleichzeitig investieren wir stark in Marketing und Markenaufbau. Zudem wurden bereits Gespräche mit potenziellen ausländischen Partnern geführt, um dieses Konzept auch über die deutschen Grenzen hinweg anbieten zu können.

Welche Erfahrungen waren besonders wertvoll?

Die wichtigste Erkenntnis für uns: Erfolg kommt nicht über Nacht. Es ist ein ständiges Testen, Anpassen und Dranbleiben.
Und vor allem: Die Menschen, mit denen man arbeitet, sind entscheidend.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Einfach machen – aber bewusst. Nicht alles zerdenken, sondern ins Handeln kommen.
Und: Baut etwas, hinter dem ihr wirklich steht. Denn genau das spüren am Ende auch eure Kunden.

Sehen Sie Boller Battle am 6. April 2026 in der Sendung die Höhle der Löwen

Bild: Die „Löwen“ (v.l.) Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Judith Williams unterziehen die Bollerwagen Gameshow von „Boller Battle“ direkt dem Praxistest. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Caroline und Philip Kirchhof für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Unterschätzen wir die einfachsten Ideen viel zu oft?

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BOGGL Beschäftigung Gesundheit Höhle der Löwen Bild: Beim Battle treten "DavyBarkmo" mit den Gründern Morice Ziegler (l.) und David Tenné gegen „BOGGL“ mit den Gründerinnen Cornelia Puffer und Julia Davids (r.) an. Wer kann die „Löwen“ mit ihrer Geschäftsidee überzeugen und darf weiter pitchen ? Bildcredits/Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

BOGGL® entwickelt ein innovatives Beschäftigungssystem für Hunde mit Fokus auf gesunde Beschäftigung und unterstützt damit die Gesundheit im Alltag, und wird am 06. April in der Sendung Die Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das Startup BOGGL entstanden und welche Personen stehen dahinter?

BOGGL® ist aus einem sehr persönlichen Problem entstanden.
Meine Hündin Smilla war krank und ich habe keine passende, gesunde Beschäftigung für sie gefunden.
Also habe ich entschieden, selbst eine Lösung zu entwickeln.
Hinter BOGGL® stehe ich als Gründerin – mit einer klaren Mission: sinnvolle, gesunde Beschäftigung für Hunde neu zu denken.

In welcher Branche ist BOGGL tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

BOGGL® ist im Heimtiermarkt tätig, im Bereich Beschäftigung und Enrichment.

Das Besondere ist:
BOGGL® ist kein klassisches Spielzeug, sondern ein Beschäftigungssystem mit gesundheitlichem Mehrwert – auf Wasserbasis.
Ein Produkt, das täglich genutzt werden kann, sich immer wieder neu einsetzen lässt und bei dem der Halter selbst entscheidet, was hineinkommt.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von BOGGL?

Das Problem war simpel – aber ungelöst:
Es gab keine wirklich durchdachte, gesunde Beschäftigung für Hunde.
Zu viele Produkte waren unhygienisch, zu kompliziert, nicht hochwertig oder basierten auf kalorienreichen Snacks.
Und vor allem: Ich wollte kein Wegwerfprodukt.
Ich wollte eine wasserbasierte gesunde Lösung, die einfach ist, im Alltag wirklich funktioniert ohne schlechtes Gewissen zu haben.

Was macht das Konzept oder die Technologie von BOGGL besonders?

BOGGL® basiert auf einem einfachen, aber neuen Ansatz: Wasser statt Kalorien.

Dazu kommt ein durchdachtes System aus Form, Funktion und Anwendung:
hygienisch, nachfüllbar und so gestaltet, dass der Hund eigenständig und ohne Frust beschäftigt ist – mit einem klaren Erfolgserlebnis.

Das patentierte Klicksystem ist dabei ein zentrales Element der Innovation.

Welche konkreten Vorteile bietet BOGGL im Alltag?

BOGGL® beruhigt, beschäftigt und belohnt gleichzeitig – auf eine sehr gesunde Weise.
Er ist einfach in der Anwendung, sauber, kostengünstig und individuell befüllbar.
Im Vergleich zu klassischen Produkten entsteht kein Spielstopp, kein Schmutz und kein schlechtes Gewissen.

Wie wurde das Produkt von BOGGL entwickelt und getestet?

Die Entwicklung basierte auf Beobachtung und Praxis.
Über mehrere Jahre hinweg habe ich gemeinsam mit Ingenieuren Prototypen entwickelt und direkt an dutzenden Hunden getestet.
Zusätzlich wurde BOGGL® von Tierärzten und Fachleuten geprüft, getestet und bewertet.
Darüber hinaus wurde eine chemische Prüfung durch den TÜV Rheinland durchgeführt – alle Ergebnisse sind transparent einsehbar.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen BOGGL?

BOGGL® wird eine neue Kategorie im Heimtiermarkt etablieren.
Unser Fokus: Gesundheit und Prävention.

Wir denken konsequent weiter und erweitern das Beschäftigungssystem durch ergänzende, innovative Produkte, die sich sehr einfach in den BOGGL® integrieren lassen.

BOGGL® ist ein Gamechanger, weil er erstmals ermöglicht, Beschäftigung, Belohnung und Gesundheit ohne Frustration miteinander zu verbinden – einfach, kontrolliert und alltagstauglich.

Das ist das Ziel:
Gesunde Beschäftigung muss einfach sein.

Mit dem BOGGL® L und BOGGL® 2.0 stehen bereits die nächsten Innovationen in den Startlöchern.

Warum fiel die Entscheidung, sich mit BOGGL bei Höhle der Löwen zu präsentieren?

Um Sichtbarkeit zu schaffen und das Thema breiter zu platzieren.
BOGGL® ist sehr einfach in der Anwendung, aber aufgrund seiner Vielseitigkeit erklärungsbedürftig.
Menschen sollen sehen und verstehen:
Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, kann unglaublich viel.

Wir vergleichen den BOGGL® oft mit einem Ball.
So simpel in der Form – und gleichzeitig extrem vielseitig im Einsatz.
Und genau dafür braucht es Raum.
Und genau dafür braucht es eine Bühne.

Welche Form der Unterstützung wird für BOGGL angestrebt?

Vertrieb und Internationalisierung.
Erfahrung, Struktur und Netzwerk.

Welche nächsten Schritte sind für BOGGL geplant?

Internationaler Ausbau, Aufbau eines Händlernetzwerks und kontinuierliche Produktweiterentwicklung.
Mit BOGGL® 2.0 und weiteren Varianten wird das System konsequent weitergedacht.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich bei BOGGL als besonders wertvoll erwiesen?

Dass man sehr genau unterscheiden muss, von wem man sich Feedback holt.

Es gibt viele Meinungen – auch von Menschen mit großer Reichweite.
Aber Reichweite ist nicht gleich Expertise.
Gerade bei einem Produkt wie BOGGL®, das funktional und gesundheitlich gedacht ist, sind fundierte Einschätzungen entscheidend.

Unsere Aussagen basieren nicht auf Vermutungen, sondern auf jahrelanger Entwicklung, Tests und fundiertem Feedback von Fachleuten – darunter Tierärzte, Trainer, Therapeuten, Händler und weitere Experten.

Wir sprechen nur dann öffentlich über Wirkungen und Nutzen, wenn diese auch fachlich bestätigt und praktisch erprobt sind.

Denn Transparenz ist für uns kein Marketing – sondern Haltung.

Welche Ratschläge lassen sich daraus für andere Gründer:innen ableiten?

Hört nicht auf jede Meinung.
Vor allem nicht auf die lautesten.
Sondern auf die richtigen.

Wenn euch jemand sagt, euer Produkt sei „nicht innovativ genug“, stellt euch eine einfache Frage:
Hat diese Person wirklich die fachliche Grundlage, das beurteilen zu können?

Ich habe gelernt:
Echte Innovation wird oft zuerst unterschätzt.

Deshalb mein Rat:
Holt euch Feedback von Expert:innen, testet euer Produkt in der Praxis und vertraut euren eigenen Beobachtungen.

Und dann: bleibt dran.

Wenn ihr ein echtes Problem löst, wird sich das durchsetzen.

„BOGGL® ist Liebe auf den zweiten Blick. Was unscheinbar wirkt, ist oft das Durchdachteste.“

Sehen Sie BOGGL am 6. April 2026 in der Sendung die Höhle der Löwen

Bild: Beim Battle treten „DavyBarkmo“ mit den Gründern Morice Ziegler (l.) und David Tenné gegen „BOGGL“ mit den Gründerinnen Cornelia Puffer und Julia Davids (r.) an. Wer kann die „Löwen“ mit ihrer Geschäftsidee überzeugen und darf weiter pitchen ? Bildcredits/Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Wir bedanken uns bei Cornelia Puffer und Julia Davids für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bühne frei für Innovation

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Start up BW Elevator Pitch ELASTheal Tübingen Sieg Bild Gewinnerteams Tübingen Bildcredits Startup Center Uni Tübingen

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des Start up BW Elevator Pitch 2025 26 und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Mit dem Gründungswettbewerb Start up BW Elevator Pitch sucht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden Württemberg in der neuen Wettbewerbsrunde 2025 26 wieder nach den besten Geschäftsideen und engagiertesten Gründerinnen und Gründern im Land. In ganz Baden Württemberg finden dazu Cups statt, die von engagierten Partnern vor Ort organisiert werden und als Vorentscheide für das Landesfinale dienen.

Regional Cup Tübingen im Rahmen der Startup con Tübingen

Der Regional Cup Tübingen fand am 26.03.2026 im Rahmen der Veranstaltung Startup con Tübingen 15 statt. Das Team ELASTheal setzte sich mit seiner Geschäftsidee für eine synthetische mRNA basierte Technologie zur Förderung der Elastinsynthese, welche die körpereigene Wiederherstellung der Hautelastizität bewirkt und damit die Wundheilung verbessert und Narbenbildung deutlich reduziert, gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich damit das Ticket für das Landesfinale.

Stimmen aus der Politik

Dr. Nicole Hoffmeister Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betont: „Ich freue mich, dass das Startup Center der Universität Tübingen Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid eine Bühne für ihre innovativen Ideen bietet. Formate wie der Start up BW Elevator Pitch zeigen, wie viel Kreativität und Unternehmergeist in Baden Württemberg stecken.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut gratuliert dem Siegerteam:
„Herzlichen Glückwunsch an ELASTheal! Ich freue mich, dass das Startup Center der Universität Tübingen Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Möglichkeit bietet, ihre innovativen Geschäftsideen einem breiten Publikum zu zeigen. Gründerinnen und Gründer prägen mit ihren Ideen die Zukunft unserer Wirtschaft. Mit unserer Landeskampagne Start up BW möchten wir sie dabei bestmöglich unterstützen von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Geschäftsmodell.

Der Start up BW Elevator Pitch schafft dafür eine ideale Plattform. Hier können junge Unternehmen ihre Konzepte frühzeitig präsentieren, Feedback erhalten und wertvolle Kontakte für ihre weitere Entwicklung knüpfen.“

Zehn Teams präsentierten ihre Ideen

Beim Regional Cup Tübingen präsentierten zehn Teams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und dem Publikum.

Zum Start up BW Elevator Pitch

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden Württemberg richtet den Wettbewerb Start up BW Elevator Pitch seit 2013 als Teil der Landeskampagne Start up BW aus. Die Teilnehmenden haben wenige Minuten Zeit, Jury und Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Regional Cups qualifizieren sich für das Landesfinale, das einmal jährlich stattfindet.

Kriterien für die Teilnahme am Landesfinale

Mindestalter 18 Jahre am Tag des Vorentscheids
Aktive Arbeit an der Geschäftsidee nicht länger als fünf Jahre
Reale Geschäftsidee, keine fiktive Gründung
Standort des Unternehmens in Baden Württemberg
Teilnahme mit einer neuen Idee

Weitere Informationen

www.startupbw.de/elevatorpitch

Bild Gewinnerteams Tübingen Startup Center Uni Tübingen

Quelle Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Warum scheitert die Energiewende am Arbeitsmarkt?

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GREENGANY Energiewende Fachkräfte effizient verbinden Bild: Ganimete Scholz und David Rennert Gründer Copyright GREENGANY

GREENGANY ist eine KI gestützte Plattform, die Fachkräfte und Unternehmen in der Energiewende gezielt zusammenbringt und den Zugang zu passenden Jobs neu denkt

Was ist GREENGANY, und welche persönliche Motivation steckt hinter der Gründung des Startups?

GREENGANY ist die KI-gestützte Jobplattform für Erneuerbare Energien und GreenTech – der Ort, an dem die Energiewende ihre Fachkräfte findet.
Mich treibt die Überzeugung an, dass der Ausbau erneuerbarer Energien entscheidend für unsere Zukunft ist – und durch meinen persönlichen Werdegang habe ich den Fachkräftemangel in diesem Bereich besonders stark wahrgenommen und darin das Feld erkannt, in dem ich mit GREENGANY einen konkreten Beitrag leisten kann.
Die Ausgangslage ist klar: Bis 2030 fehlen allein in Deutschland rund 160.000 Fachkräfte für die Energiewende. Gleichzeitig verlieren Menschen im Strukturwandel ihre Jobs und finden keinen Zugang zu genau diesen Zukunftsbranchen – obwohl ihre Kompetenzen gebraucht werden. Dieses Matching-Problem löst der Markt bislang nicht.

GREENGANY setzt genau hier an: Wir erkennen reale Fähigkeiten statt nur Lebenslauf-Keywords und machen übertragbare Kompetenzen sichtbar. Der GANY-Score zeigt sofort die Passung, die Skills-Gap-Analyse konkrete Entwicklungspfade. Unser Ziel ist es, ungenutztes Potenzial zu aktivieren – für mehr Geschwindigkeit, Unabhängigkeit und wirtschaftliche Stärke in der Energiewende.

Wer sind die Menschen hinter GREENGANY, und welche Kompetenzen bringen sie in das Unternehmen ein?

Ich bin Volkswirtin mit Berufserfahrung in IT-Unternehmen und der Energiewirtschaft. Den Fachkräftemangel in Zukunftsbranchen habe ich aus erster Hand erlebt – auf Unternehmens- wie auf Bewerber:innenseite – und weiß, wo bestehende Plattformen versagen.
Mein Geschäftspartner David Rennert ist Informatiker und Tech-Experte mit langjähriger Erfahrung in Softwareentwicklung, Plattformarchitektur und KI-gestützten Anwendungen. Er verantwortet bei GREENGANY die technische Umsetzung: Matching-Logik bis Plattformarchitektur, Stabilität und Sicherheit.
Gemeinsam verbinden wir Branchenverständnis, wirtschaftliche Perspektive und technologische Tiefe.

Welche Vision verfolgt GREENGANY im Kontext der Energiewende, und wie soll KI konkret dazu beitragen, diese Realität werden zu lassen?

Wir bauen die führende Jobplattform für Erneuerbare Energien und GreenTech, der zentrale Ort, an dem die Energiewende ihre Fachkräfte findet.
KI ist dabei kein Buzzword, sondern unser Kern: Sie erkennt Fähigkeiten von Fachkräften, ordnet sie kontextbezogen ein, identifiziert Lücken und zeigt konkrete Entwicklungsschritte.
Unser Anspruch: Menschen sichtbar machen, auch diejenigen, die bisher übersehen wurden – und Unternehmen Zugang zu allen Potenzialen geben.

An wen richtet sich GREENGANY primär. Unternehmen, Talente oder beide Seiten gleichermaßen, und wie bringen Sie diese Interessen zusammen?

An beide Seiten – Unternehmen und Talente. Unternehmen erhalten passgenaue Profile, schnellere Entscheidungsgrundlagen und neue Wege wie Hire-&-Upskill. Talente gewinnen Transparenz, Orientierung und konkrete Entwicklungsperspektiven.
Der Mehrwert entsteht aus dem Zusammenspiel beider Seiten – und genau dieses Netzwerk bauen wir gezielt auf.

Wie stellen Sie sicher, dass die Bedürfnisse von Fachkräften im GreenTech- und Erneuerbare-Energien-Bereich wirklich verstanden und abgebildet werden?

Durch eigene Erfahrung und kontinuierliche Einbindung der Zielgruppen. Ich komme aus der Branche, habe auf beiden Seiten gearbeitet und die Ineffizienz des Arbeitsmarktes in diesem Bereich live erlebt – nicht weil die Menschen fehlen, sondern weil die Systeme versagen, die sie zusammenbringen sollen. Genau dieses Wissen hat GREENGANY geformt – nicht als Theorie, sondern aus der Praxis. Wir arbeiten in der Beta-Phase eng mit Unternehmen und Talenten zusammen. So stellen wir sicher, dass GREENGANY reale Probleme löst – nicht theoretische Annahmen.

Der Fachkräftemangel ist ein zentrales Problem der Branche. Wo stößt GREENGANY dabei aktuell an Grenzen, und wie gehen Sie damit um?

GREENGANY optimiert das Matching, macht Potenziale sichtbar, gibt Orientierung und zeigt Perspektiven – aber löst nicht allein strukturelle Probleme wie fehlende Ausbildungskapazitäten oder politische Rahmenbedingungen.
Was GREENGANY leistet – und das ist nicht wenig – ist vorhandenes Potenzial sichtbar machen, Quereinstiege erleichtern und Unternehmen für neue Denkweisen im Recruiting öffnen.

Was unterscheidet GREENGANY aus Ihrer Sicht von klassischen Jobplattformen oder Recruiting-Dienstleistern?

Über 1.000 Jobplattformen gibt es in Deutschland. Fast alle funktionieren gleich: Schlagwörter abgleichen, fertig. Wer die richtigen Keywords hat, wird gesehen – wer nicht, fällt raus, egal wie anschlussfähig die Person fachlich wäre.
GREENGANY bricht dieses Prinzip auf. Wir matchen wer heute perfekt passt und machen sichtbar, wer das Potenzial dazu hat. Die KI identifiziert übertragbare Kompetenzen aus anderen Branchen und bewertet sie im Kontext der Unternehmen. GANY-Score und Skills-Gap-Analyse zeigen konkret: Was passt bereits? Was fehlt noch? Wo lohnt sich Qualifizierung?
Das Ergebnis: Mehr Menschen finden den richtigen Job. Mehr Unternehmen finden die richtigen Menschen. Und die Energiewende bekommt die Fachkräfte, die sie braucht.

Welche Rolle spielt der GANY-Score für Transparenz und Vertrauen im Recruiting-Prozess?

Der GANY-Score schafft Transparenz. Was klassische Prozesse verbergen: wie gut jemand wirklich zu einer Stelle passt – und warum. Unternehmen treffen schnellere, gezieltere Entscheidungen. Bewerbende verstehen ihre Stärken und wissen, wo Entwicklungsbedarf besteht.
Entscheidend: Alle erkannten Skills sind im Profil einsehbar und editierbar. Keine Black Box, kein Rätselraten. Talente können überprüfen, ob die KI alles richtig erfasst hat – und bei Bedarf korrigieren. Genau diese Offenheit ist die Grundlage für echtes Vertrauen auf beiden Seiten.

Wie entwickelt sich GREENGANY aktuell, und welche nächsten Schritte oder Produktentwicklungen stehen im Fokus?

Wir haben jetzt Anfang April, der Launch steht unmittelbar bevor.
Als nächster Schritt folgt der KI-Buddy: ein dialogbasierter Assistent, der Unternehmen und Talente aktiv zu passenden Matches führt und Score-Ergebnisse verständlich erklärt und perspektivisch die klassische Suche ablöst.

Welche langfristige Rolle möchte GREENGANY im europäischen Arbeitsmarkt für grüne Technologien einnehmen?

GREENGANY will die zentrale Plattform für Fachkräfte in der Energiewende werden – zunächst in Deutschland, dann in ganz Europa. Dabei verstehen wir uns nicht als eine weitere Jobbörse, sondern als ein Ökosystem, das gezielt Verbindungen schafft und Synergien freisetzt: zwischen Unternehmen, die qualifizierte Talente suchen, und Menschen, die ihre berufliche Zukunft in der Energiewirtschaft gestalten möchten.
Unser Ziel ist es, die Wertschöpfungsketten der Energiewende nachhaltig zu stärken und einen aktiven Beitrag zur technologischen Unabhängigkeit Europas im Bereich grüner Technologien zu leisten.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben, die ein technologiegetriebenes Startup aufbauen wollen?

Erstens: Startet mit dem Problem, nicht mit der Technologie. Eine noch so gute Tech-Lösung trägt nicht weit, wenn sie kein wirklich relevantes Problem adressiert. Findet ein Thema, mit dem ihr die Welt ein Stück besser machen könnt – und überlegt dann, wie Technologie dieses Ziel unterstützt.
Zweitens: Gründen ist ein Marathon. Holt euch Mitgründer:innen, Mentor:innen und ein Umfeld, das euch fachlich und mental stärkt. Rückschläge gehören dazu – entscheidend ist, lernfähig und anpassungsbereit zu bleiben.
Drittens: Holt echte Nutzer:innen so früh wie möglich ins Boot und hört wirklich zu. Je eher ihr mit Menschen testet, die euer Produkt später nutzen und bezahlen sollen, desto kleiner ist das Risiko, an ihren Bedürfnissen vorbeizubauen – und desto größer die Chance, etwas zu schaffen, das wirklich gebraucht wird.

Bild: Ganimete Scholz und David Rennert Gründer Copyright GREENGANY

Wir bedanken uns bei Ganimete Scholz und David Rennert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum Jobglück zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Startups wird

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Unternehmen und Startups setzen auf Jobglück Bildcredits: Lutz Tölle, Tölle Studios GmbH

Lange Zeit galt Zufriedenheit bei der Arbeit als „weicher Faktor“. Unternehmen konzentrierten sich auf Ziele, Kennzahlen und Produktivität. Mitarbeitende sollten funktionieren und Ergebnisse liefern. Viele etablierte Unternehmen arbeiten noch heute so und genau darin liegt ihre größte Herausforderung. Denn dieses Denken lässt sich nicht von heute auf morgen verändern.
Startups hingegen haben eine einmalige Chance: Sie können es von Anfang an anders und zwar glücklicher machen.

Warum fehlende Zufriedenheit Unternehmen ausbremst

Menschen lassen sich dauerhaft nicht zu Spitzenleistungen treiben. Wer ständig unter Druck steht, arbeitet irgendwann nur noch aus Pflichtgefühl oder erschöpft sich im Stress. Kreativität, Engagement und echte Leistungsbereitschaft gehen verloren. Etablierte Unternehmen müssen diese Strukturen oft mühsam umbauen. Startups dagegen können bewusst entscheiden, gar nicht erst so zu starten.

Jobglück von Anfang an richtig aufsetzen

Erfolgreiche Startups der Zukunft entwickeln nicht einfach nur ein Produkt oder ein Geschäftsmodell.
Sie entwickeln ein glückliches Unternehmen. Das bedeutet: Sie installieren von Beginn an eine glückliche Art der Zusammenarbeit, in der Menschen wirkliches Jobglück erleben. Und das Ganze explizit. Also sehr bewusst, authentisch und mit großer Glaubwürdigkeit.

Gemeint ist keine oberflächliche Wohlfühlkultur, sondern echte Zufriedenheit: ganzheitlich, mit der Aufgabe, mit der Zusammenarbeit und mit der Führung.

Der entscheidende Punkt:
Was etablierte Unternehmen später transformieren müssen, können Startups von Anfang an integrieren.

Die Generation Z verstärkt den Druck und die Chance

Die Generation Z akzeptiert mehrheitlich Arbeit nicht mehr als Pflicht. Sie will ihre Arbeitszeit als sinnvollen Teil ihres Lebens erleben. Diese Haltung wirkt längst generationsübergreifend. Immer mehr Menschen wollen nicht mehr nur funktionieren, sondern sinnvoll arbeiten. Startups, die das früh verstehen und bewusst darauf aufbauen, werden für genau diese Menschen hochattraktiv.

Der strukturelle Vorteil von Startups

Die Machtverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt haben sich verschoben: Heute können Fachkräfte wählen. Und genau hier entsteht der Unterschied: Etablierte Unternehmen müssen Kultur verändern. Startups können und sollten so eine glückliche Kultur von Anfang an gestalten. Sie können sich bewusst entscheiden: Wollen wir ein Unternehmen sein, in dem Menschen funktionieren
oder eines, in dem Menschen gerne arbeiten?

Diese Entscheidung fällt nicht später. Sie fällt am Anfang.

Fazit Der größte Hebel liegt im Start

Jobglück ist kein Add-on. Es ist ein Fundament.
Wenn Menschen ihre Arbeit gerne machen, machen sie sie gut. Und daraus entsteht Erfolg.

Startups haben die einmalige Chance, genau dieses Fundament von Beginn an zu legen und sich damit einen massiven Wettbewerbsvorteil zu sichern. Denn während andere Unternehmen aufwendig ihr Mindset zu einem glücklicheren Mindset transformieren müssen, können sie direkt richtig starten.

Oder einfacher gesagt:
Etablierte Unternehmen müssen lernen, glücklich zu werden.
Startups können sich entscheiden, es von Anfang an zu sein.

Was unter Jobglück genau zu verstehen ist, was es bewirkt und was es keinesfalls bedeutet, ist hier erläutert:
https://drpothmann.de/faq-jobglueck-und-glueckliche-unterehmen/

Bildcredits: Lutz Tölle, Tölle Studios GmbH

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kann ein kleines Detail wirklich unseren Alltag spürbar verändern?

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VENTICROSS Nasendilatator Nasenatmung im Fokus Heidi Depner (l.), Ignasi und Carolin Selga präsentieren den unsichtbaren Nasendilatator „VENTICROSS“. Sie erhoffen sich ein Investment von 50.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

VENTICROSS entwickelt einen Nasendilatator zur Verbesserung der Nasenatmung und wird am 06. April in der Höhle der Löwen pitchen

Wie ist VENTICROSS entstanden und welche Personen stehen dahinter?

VENTICROSS wurde 2020 gegründet und ist aus einer persönlichen Erfahrung heraus entstanden. Gründer und CEO ist Ignasi Selga (46), Maschinenbauingenieur mit über 18 Jahren Erfahrung als Entwicklungsingenieur in einer Führungsposition. Er nutzt selbst seit mehr als 15 Jahren Nasenspreizer und hat während der Corona-Pandemie festgestellt, wie stark eine verbesserte Sauerstoffzufuhr Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinflusst – und dass es keine unauffällige Lösung am Markt gab. Also hat er selbst eine entwickelt.
Zum Gründerteam gehört Dr. med. Carolin Abraham (44), promovierte Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie. Sie bringt die medizinische Expertise ein und hat bereits während ihres Studiums in einem Labor für Schlafmedizin und Schnarchtherapie gearbeitet. Carolin und Ignasi haben sich vor 22 Jahren in einer Straßenbahn in Würzburg kennengelernt und sind seit 16 Jahren verheiratet.

Ergänzt wird das Team durch Heidi Depner (41), die seit über 20 Jahren in der Automobilindustrie tätig ist und bei VENTICROSS Markenauftritt, Website, Packaging und eine Crowdfunding-Kampagne mitaufgebaut hat. Heidi kam über ihren Mann dazu, einen ehemaligen Arbeitskollegen von Ignasi. Die drei verbindet eine enge, langjährige Freundschaft.

In welcher Branche ist VENTICROSS tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

VENTICROSS ist im Bereich Gesundheit und Atemwegsoptimierung tätig. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Vertrieb eines physischen Consumer Health Produkts eines Nasendilatators aus medizinischem Silikon. Das Silikonmaterial von VENTICROSS stammt aus Deutschland und verfügt über eine medizinische Zulassung. Der Verkauf läuft über die eigene Website, Amazon und künftig auch über den stationären Handel.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Millionen Menschen in Deutschland haben Probleme mit der Nasenatmung sei es durch verengte Nasengänge, kollabierte Nasenflügel, eine Nasenscheidewandverkrümmung oder Allergien. Die Folgen kennen viele unruhiger Schlaf, Mundatmung, trockener Rachen, Schnarchen und tagsüber weniger Leistungsfähigkeit. Nasenspreizer gibt es zwar seit Langem, aber alle sichtbaren Lösungen am Markt hatten einen auffälligen Verbindungssteg und waren im Alltag unpraktisch oder störend. Die Marktlücke war ein Nasendilatator, der wirksam ist, aber dabei so diskret, dass man ihn problemlos tagsüber im Büro oder in der Öffentlichkeit tragen kann.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Der zentrale Unterschied VENTICROSS kommt ohne sichtbaren Verbindungssteg aus. Stattdessen besteht er aus zwei separaten, ergonomisch geformten Silikoneinsätzen, die unauffällig in den Nasenöffnungen sitzen. Das macht das Produkt nahezu unsichtbar. Das verwendete Material ist hochwertiges, medizinisches Silikon aus Deutschland. Die Entwicklung verbindet Ingenieurswissen mit medizinischem Verständnis der Nasenanatomie Ignasi als Maschinenbauingenieur und Carolin als Ärztin haben sich hier ideal ergänzt. Nach mehreren Iterationsschleifen und Tests mit Probanden ist die aktuelle zweite Generation seit Ende 2024 auf dem Markt, mit verbessertem Tragekomfort und optimierter Passform.

Welche Vision verfolgt VENTICROSS? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist, dass VENTICROSS der Nasendilatator Nr. 1 auf dem Markt wird die erste Empfehlung für Menschen mit eingeschränkter Nasenatmung oder Schnarchen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir in Europa expandieren und weitere Produkte rund um die Themen Schlaf und Longevity entwickeln und auf den Markt bringen. Ein konkretes Ziel ist die Entwicklung eines unsichtbaren Nasenfilters für Allergiker.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei der VOX Gründer Show Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Uns war klar, dass VENTICROSS als Produkt großes Potenzial hat aber für den nächsten Wachstumsschritt brauchten wir Unterstützung im Vertrieb. Als Gründerteam bringen wir starke technische, medizinische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen mit, aber klassischer Vertrieb und Skalierung im stationären Handel sind nicht unsere Kernexpertise. Bei der VOX Gründer Show Höhle der Löwen sahen wir die Möglichkeit, genau den richtigen Partner dafür zu finden. Dass Ignasi und Carolin treue Fans der Show sind und seit Staffel 1 keine Folge verpasst haben, hat die Entscheidung zusätzlich leicht gemacht.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Im Vordergrund steht die Vertriebskompetenz. Wir wollten einen Partner, der VENTICROSS in den stationären Handel bringt und uns bei Skalierung und Markenaufbau unterstützt. Darüber hinaus suchten wir ein Vorbild und einen Mentor, von dem wir im Unternehmertum lernen können. Das Investment selbst soll primär in Vertrieb und Marketing fließen.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach der Ausstrahlung steht der Roll out im stationären Handel im Fokus Produktseitig denken wir bereits über weitere Lösungen nach insbesondere einen unsichtbaren Nasenfilter für Allergiker. Und selbstverständlich werden wir weiter an der Optimierung und Weiterentwicklung von VENTICROSS arbeiten.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse Nicht alles läuft nach Plan und das ist in Ordnung. Bei einer Produktentwicklung gibt es Hürden, die man erst im Prozess erkennt, und Entscheidungen, die man unter Zeitdruck treffen muss. Was uns immer getragen hat, ist die Stärke unseres Teams und die Überzeugung, dass unser Produkt Menschen wirklich hilft. Außerdem haben wir gelernt, dass man als Gründer flexibel bleiben muss und bereit sein sollte, Kritik anzunehmen und umzusetzen.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Seid wirklich vorbereitet auf alles. Kennt all eure Zahlen, eure Argumente und eure Geschichte in und auswendig. Glaubt dabei nicht nur an euer Produkt, sondern auch an euch selbst. Investoren investieren nicht nur in Produkte, sondern in die Menschen dahinter. Und bei all der Aufregung Seht es als Chance und habt auch Spaß. Wenn ihr euch mal versprecht, dann lacht darüber, atmet tief durch und macht weiter. Die Kombination aus Vorbereitung, Authentizität und Gelassenheit hat uns am meisten geholfen.

Sehen Sie VENTICROSS am 6. April 2026 in der Sendung die Höhle der Löwen

Bild: Heidi Depner (l.), Ignasi und Carolin Selga präsentieren den unsichtbaren Nasendilatator „VENTICROSS“. Sie erhoffen sich ein Investment von 50.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Heidi Depner, Ignasi und Carolin Selga für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kestra sichert sich 25 Millionen Dollar und setzt neuen Standard

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Kestra Orchestrierung Workflows Plattform wächst Gründerteam Bildcredits Kestra

Die Runde wurde von RTP Global angeführt. Unternehmen wie JPMorgan Chase, Toyota, BHP und Crédit Agricole setzen Kestra bereits als Standard für die Koordination geschäftskritischer Workflows in den Bereichen Daten, KI und Infrastruktur ein.

Kestra, die Open Source Orchestrierungsplattform für Daten, KI, Infrastruktur und Geschäftsprozesse, hat heute den Abschluss einer Series A Finanzierungsrunde über 25 Millionen US Dollar bekannt gegeben. Die Runde wurde von RTP Global angeführt, mit erneuter Beteiligung von Alven, ISAI und Axeleo. Die Gesamtfinanzierung von Kestra beläuft sich damit auf 36 Millionen US Dollar. Seit der Seed Finanzierungsrunde vor 18 Monaten hat Kestra seinen Umsatz um das 25 Fache gesteigert. 2025 wurden über zwei Milliarden Workflows ausgeführt, zwanzigmal so viele wie im Vorjahr. Mit über 26.000 GitHub Stars und mehr als 30.000 Organisationen weltweit ist Kestra die am schnellsten wachsende Open Source Orchestrierungsplattform der Branche. Die Finanzierung treibt die Einführung von Kestra 2.0 voran, dem bislang wichtigsten Produktmeilenstein des Unternehmens, und beschleunigt die Expansion in Nordamerika und Europa.

Die Orchestrierungskrise im Kern des Unternehmens

Die Unternehmensautomatisierung hat einen Wendepunkt erreicht. Unternehmen betreiben Workflows über Cloud und On Premises Infrastrukturen, KI Agenten, Echtzeit Datenpipelines und verteilte Microservices hinweg. Zusammengehalten werden sie von Schedulern, Cron Jobs und selbst entwickelten Skripten, die für diese Komplexität nie ausgelegt waren. Das Ergebnis: stille Ausfälle, wochenlange Compliance Prüfungen und geschäftskritische Logik, die nur in den Köpfen einzelner Mitarbeiter existiert. KI hat diese Situation unhaltbar gemacht. Ein einzelner Produktions KI Workflow umfasst Datenabruf, Modellversionierung, Human in the Loop Schritte, Retry Logik und Rückkopplung an Live Systeme, multipliziert über Teams und Umgebungen hinweg. Kestra begegnet diesem Problem mit einer einheitlichen Orchestrierungs Steuerungsebene: deklarativ im Design, erweiterbar über mehr als 1.200 Plugins und entwickelt für die hybriden und isolierten Umgebungen, in denen Unternehmen tatsächlich arbeiten.

Bewährt wo es zählt

Die Einführung von Kestra folgt einem klaren Muster: Ingenieure entscheiden sich für Kestra, weil es unter komplexen Produktionsbedingungen funktioniert. Unternehmen standardisieren darauf, sobald dieser Vorteil strategisch relevant wird.
Apple: Hunderte von KI Ingenieuren orchestrieren Pipelines zwischen Data Warehouse und KI Plattform und verarbeiten kontinuierlich Daten aus dem App Store, Apple Music und der Gerätediagnose, ohne die zugrunde liegende Infrastruktur verwalten zu müssen.

Toyota: Kestra vereinheitlichte Daten und KI Pipelines, die zuvor in Silos liefen, und schuf eine zentrale Steuerungsebene über alle Plattformen und Umgebungen hinweg.
ITZBund: Kestra löste eine fragile proprietäre On Prem Automatisierungssuite ab. An ihre Stelle trat eine selbst gehostete Orchestrierungsplattform, die zuvor unzuverlässige und intransparente Prozesse in stabile überprüfbare IT Abläufe überführt.
Dataport: Kestra ersetzte fragile Skript und CI basierte Automatisierung durch eine selbst gehostete Orchestrierungsplattform. Und machte intransparente Infrastrukturprozesse zu vollständig kontrollierten überprüfbaren Cloud Operationen im öffentlichen Sektor.
Bauhaus: Kestra zentralisierte fragmentierte Terraform Workflows und etablierte eine IaC Kontrollschicht, die Standardisierung und operative Autonomie in hybriden Infrastrukturen sicherstellt.

Ein Blick in die Zukunft

Die Series A Finanzierung treibt drei zentrale Prioritäten voran, beginnend mit dem wichtigsten Produktmeilenstein in der Geschichte von Kestra.
Kestra 2.0: In Kürze stellt das Unternehmen eine neue verteilte Execution Engine vor, die auf unternehmenskritische Zuverlässigkeit in jeder Größenordnung ausgelegt ist und umfassende Echtzeit Überwachung für jede Integration bietet.
Kestra Cloud: Ein vollständig verwaltetes SaaS Angebot mit nutzungsbasierter Preisgestaltung für Teams ohne eigenes Hosting.
Expansion: Ausbau der Präsenz in Nordamerika und Europa mit deutlichem Personalaufbau in den kommenden Monaten.
Open Source Investment: Weiterentwicklung der Kernfunktionen, Verbesserung der Entwicklererfahrung und Ausbau des Plugin Ökosystems.

Bild Gründer Bildcredits Kestra

Quelle WorkingWords

EnerVenue holt 300 Millionen und neuen CEO

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EnerVenue Energiespeicherlösungen Finanzierungsrunde EnerVenue CEO Henning Rath

EnerVenue, Pionier für lithiumfreie Energiespeicher, ernennt den international renommierten Technologie Manager Henning Rath zum CEO und schließt die Aufstockung seiner Series B Finanzierungsrunde um 300 Mio. US Dollar unter der Führung von Full Vision Capital ab. EnerVenue Holdings Ltd Anbieter von Energiespeicherlösungen, die als langlebige Infrastruktur konzipiert sind, ernennt Henning Rath zum Chief Executive Officer und gibt die Aufstockung seiner Series B Vorzugsaktienfinanzierung um 300 Mio. US Dollar bekannt. Die Finanzierungsrunde, bei der ein weiterer neuer Investor hinzukommt, wurde von Full Vision Capital geleitet. Sie unterstreicht das Vertrauen in den Innovator für Energiespeichertechnologie.

Neuer CEO und erfolgreiche Finanzierungsrunde

Rath ist ein international anerkannter Technologie Manager, der sich durch den Aufbau von Milliardenunternehmen ausgezeichnet hat und über fundierte Fachkenntnisse im globalen Energiesektor verfügt. Unter seiner Leitung gelang EnerVenue dieser bedeutende Finanzierungserfolg. Das Kapital wird den Ausbau des Unternehmens vom Hersteller fortschrittlicher Technologien zu einem führenden Industriehersteller mit Großserienfertigung beschleunigen.

„Unter Hennings Führung konnte sich EnerVenue optimal für diese Wachstumsphase positionieren“, sagt EnerVenue Vorstand Dr Yi Cui. „Seine strategische Weitsicht und starke operative Kompetenz trugen entscheidend dazu bei, das Vertrauen der Investoren zu gewinnen und diese wichtige Finanzierungsrunde erfolgreich abzuschließen. Seine umfassende Expertise bei industrieller Skalierung und globaler Markteinführung ist genau das, was EnerVenue benötigt, um seine ehrgeizigen Fertigungs und Einsatzziele zu erreichen.“

Ausbau der Produktion und globale Skalierung

Das Kapital dient der weiteren Umsetzung der bisherigen Unternehmensstrategie und wird den raschen Ausbau der Großserienfertigung in Changzhou China unterstützen einer Stadt, die als globales Kompetenzzentrum für Batterietechnologie bekannt ist. Diese Entwicklung ermöglicht es dem Unternehmen, seine Kostenstrukturen zu optimieren, das einzigartige Batterie Know how der Region zu nutzen und den wachsenden globalen Kundenstamm effizienter zu bedienen. Die Finanzierung wird zudem den Ausbau der Lieferkette und die Marktexpansion beschleunigen.

Fokus auf Forschung und neue Batterietechnologien

Die Forschungs und Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens im kalifornischen Silicon Valley Hochburg technologischer Innovationen konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung der nächsten Generation von Metall Wasserstoff Batterien. Sie bieten eine einzigartige Kombination aus Langlebigkeit, Sicherheit und niedrigen Gesamtbetriebskosten. Damit sorgen sie für eine starke Nachfrage nach Energiespeicherlösungen im Versorgungs Gewerbe und Industriesektor.

Internationale Expansion und starke Investoren

Beim Ausbau seiner globalen Präsenz kann EnerVenue auf eine solide Basis strategischer Investoren zählen darunter Aramco Ventures. In den kommenden Monaten plant das Unternehmen zudem seine Geschäftsaktivitäten auf Asien den Nahen Osten und Europa auszuweiten. „Wir sehen in der bahnbrechenden Energiespeichertechnologie von EnerVenue großes Potenzial zur Verbesserung der Zuverlässigkeit und Sicherheit kritischer Infrastrukturen und Versorgungsunternehmen“, erläutert Ionel Nechiti Investment Director bei Aramco Ventures.

„Diese Aufstockung der Series B Vorzugsaktienfinanzierung um 300 Millionen Dollar zeugt ganz klar von der Stärke der EnerVenue Technologie und von der Leistungsfähigkeit des gesamten Teams“, so Rath. „Dieses Kapital schafft die Grundlage für gezielte Investitionen in unsere technologische Weiterentwicklung sichert die Lieferkette für die Gigawatt Produktion und hilft uns dabei einen soliden globalen Kundenstamm aufzubauen. Damit sind unsere kurz und mittelfristigen Kapazitätsziele von 250 MWh und 1 GWh nun vollständig finanziert.“

Erfahrener CEO mit internationalem Hintergrund

„Wir investieren in herausragende Führungskräfte und grundlegende Technologien“, sagt Alan Chan Managing Partner bei Full Vision Capital und Mitgründer von EnerVenue der die Investition in dieser Finanzierungsrunde angeführt hat. „Raths starke Erfolgsbilanz und seine klare operative Strategie für den Ausbau von EnerVenue waren wichtige Faktoren für unsere Investitionsentscheidung. Diese Partnerschaft und das neue Kapital ermöglichen die entscheidenden Investitionen um EnerVenue als globalen Akteur im Bereich der Langzeit Energiespeicherlösungen zu etablieren.“

Vor seiner Tätigkeit bei EnerVenue war Rath Geschäftsführer und Chief Supply Chain Officer beim erfolgreichen Greentech Einhorn Enpal Deutschlands führendem Anbieter erneuerbarer Energielösungen für Privathaushalte und eine der wichtigsten Plattformen für nachhaltige Energien in Europa. Vor seiner Tätigkeit bei Enpal gründete Rath das renommierte E Scooter Start up CIRC das später von Bird übernommen wurde dort war er für die asiatischen Märkte verantwortlich. Rath begann seine Karriere als Ingenieur nachdem er an der FH Münster einen Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen und einen Master of Business Administration erworben hatte. Während Rath internationale Markterfahrung sammelte unter anderem in Deutschland Australien Indien und China setzte er sein Studium an den Universitäten Stanford und Harvard fort.

Bild EnerVenue CEO Henning Rath

Quelle Influence Emobility Limited

Warum greifen so viele noch zu Kaffee oder Energy Drinks, obwohl es längst Alternativen gibt?

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Neuroblends funktionale Getränke Energy Drinks Alternative Oliver und Lukas

Neuroblends entwickelt funktionale Getränke als bewusste Alternative zu klassischen Energy Drinks für den modernen Alltag

Wie ist Neuroblends entstanden und wer sind die Menschen hinter dem Unternehmen?

Neuroblends Functional Drinks sind aus persönlichen Erfahrungen von uns beiden Gründern entstanden: Oliver und ich kennen uns schon seit Kindheitstagen, vom Schulhof über Studium und Job bis in die Höhen und Tiefen des modernen Erwachsenenalltags. Irgendwann steckten wir beide in einem Strudel, den viele nur allzu gut kennen: volle Kalender, Termine im Minutentakt, ständiger Leistungsdruck, persönliche Beziehungen pflegen, zu wenig Schlaf und kaum Zeit zum Abschalten.

Unsere Tage waren geprägt von zu viel Kaffee und Energy Drinks, um leistungsfähig zu bleiben. Die Wirkung hielt selten lange an und das Energietief danach war umso schlimmer. Nach der Arbeit dann noch auf einen Afterwork-Drink mit dem Team oder Freunden. Zum Feierabend oder Dinner das Glas Aperitif zum Runterkommen oder um locker werden.

Selbst kleine Mengen Alkohol machten sich bemerkbar: schlechter Schlaf, ein schwerer Kopf am nächsten Tag, schlechte Konzentration.

Die bestehenden Lösungen haben uns nicht überzeugt. Klassische Energy-Drinks schmecken für uns künstlich, haben viel Zucker, viele Kalorien und beinhalten stark verarbeitete Inhaltsstoffe. Zu viel Kaffee führte bei uns zu innerer Unruhe und man brauchte immer mehr über die Zeit, um wach zu bleiben. Gleichzeitig waren Supplements wie Kapseln oder Pulver zum Runterkommen zwar funktional, aber im Alltag einfach unpraktisch und wenig genussvoll. Die Nachteile von Alkohol erklären sich von selbst…
Also haben wir uns gefragt: Warum gibt es keine Getränke, die spürbare Funktion, natürlichen Geschmack und Alltagstauglichkeit vereinen? Ohne Zucker, ohne Kalorien und ohne künstliche Süßstoffe.

Auf dieser Suche sind wir auf das Thema pflanzliche Extrakte, Nootropika und Adaptogene aufmerksam geworden, ein Bereich, der vor allem in den USA und auch in UK bereits in ersten einigen Getränkekonzepten aufgegriffen wird. Was uns daran überzeugt hat: der Ansatz, mentale Zustände nicht über Extreme zu pushen, sondern über ausgewählte Inhaltsstoffe balancierter zu unterstützen. Die Marken sind in der Regel aber sehr fokussiert auf einzelne Use Cases wie Energie, Entspannung oder alkoholfreie Social Drinks. Genau dieses Prinzip wollten wir weiterdenken und in Produkte übersetzen, die ganzheitlich im Alltag funktionieren, als Getränke, die erfrischen und richtig gut schmecken.
Genau daraus ist Neuroblends entstanden: funktionale Getränke für mentale Erfrischung im modernen Alltag. Entwickelt mit dem Anspruch, bewusst formulierte Alternativen zu bestehenden Gewohnheiten zu schaffen.

Welche Idee stand am Anfang von Neuroblends und warum habt ihr euch auf funktionale Getränke spezialisiert?

Die Grundidee war, mentale Zustände gezielt im Alltag zu unterstützen, nicht mit extremen Stimuli, sondern mit balancierten, natürlichen Pflanzenextrakten wie L-Theanin, Panax-Ginseng, Ashwagandha, GABA oder Baldrianwurzel.
Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist unsere Entscheidung, bewusst mit pflanzlichen Extrakten und ausgewählten Mikronährstoffen zu arbeiten. Viele klassische Produkte setzen auf isolierte oder stark verarbeitete Inhaltsstoffe. Wir wollten stattdessen Lösungen entwickeln, die sich harmonischer anfühlen und besser in den Alltag integrieren lassen.
Wir haben gemerkt, dass sich viele Menschen in wiederkehrenden Situationen befinden: Konzentration bei der Arbeit oder beim Lernen, Runterkommen in der Pause oder nach einem intensiven Tag, gute Stimmung in geselligen Momenten, ohne Alkohol.

Genau dafür haben wir drei spezifische Varianten entwickelt, die jeweils auf eine dieser Alltagssituationen abgestimmt sind:

SHARP für Fokus & Konzentration: Erfrischender Zitrone-Minze Geschmack, entwickelt für produktive Phasen wie Arbeit oder Lernen.

RELAX zum Runterkommen & Entspannen: Sanfter Honig-Lavendel Geschmack, ideal für Pausen oder Feierabende.

VIBE für soziale Momente & gute Stimmung: Fruchtiger Orange-Rosmarin Geschmack, als alkoholfreie Alternative zum Anstoßen.
Uns Unsere funktionalen Drinks sind dafür ideal, weil sie sich einfach in bestehende Routinen integrieren lassen, perfekt dosiert und direkt konsumierbar sind. Neuroblends verbindet erfrischenden Geschmack mit Funktion – auf einer bewusst formulierten Basis: 0 Kalorien, 0 Zucker und ohne künstliche Süßstoffe.

Was uns im Markt gefehlt hat, war genau diese Kombination: Getränke, die gut schmecken, funktional sind und gleichzeitig auf ausgewählten, hochwertigen Inhaltsstoffen basieren. Entweder waren Produkte funktional, aber wenig genussvoll mit Supplement-Charakter. Oder sie haben gut geschmeckt, aber keinen echten Mehrwert geboten, wie klassische Softdrinks. Unser Ziel war es, genau diese Lücke zu schließen: Drinks zu entwickeln, die Geschmack, Funktion und bewusste Formulierung miteinander verbinden und sich dabei intuitiv in den Alltag einfügen und je nach Situation den passenden Moment unterstützen.

Was treibt euch an, den Markt für Energy-Drinks mit Neuroblends neu zu denken?

Der klassische Energy-Drink-Markt ist stark auf kurzfristige Stimulation ausgelegt. Die Getränke enthalten in der Regel viel Zucker, viele Kalorien und stark verarbeitete Inhaltsstoffe wie Taurin. Viele kennen den bekannten „Zucker-Crash“ danach, der einen oft noch müder macht als zuvor. Wir glauben, dass das nicht mehr zeitgemäß ist und ein moderner Ansatz anders aussieht.

Gleichzeitig geht es uns um mehr als nur den Energy-Drink-Markt. Wir hinterfragen grundsätzlich, wie wir im modernen, oft hektischen Alltag konsumieren. Viele greifen in bestimmten Situationen automatisch zu gewohnten Lösungen: Kaffee für Fokus, Süßigkeiten oder Snacks bei Stress, Alkohol zum Abschalten oder für soziale Momente.
Unser Anspruch ist es, hier bewusstere Alternativen zu schaffen.
Unsere Motivation ist es, Produkte zu entwickeln, die nachhaltiger im Effekt sind, sich perfekt in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig lecker schmecken und bewusst konsumiert werden können.

Mit Neuroblends denken wir Konsum situationsbasiert neu:
SHARP ist unsere bewusstere Alternative zum klassischen Energy-Drink – für Fokus und produktive Phasen ohne extreme Peaks und Crashes.
RELAX bietet eine Alternative zu Supplements oder typischen Stressritualen wie Süßigkeiten oder zuckerhaltigen Soft Drinks, als einfacher, genussvoller Weg, um im Alltag runterzukommen und sich gesund zu belohnen.
VIBE ist eine alkoholfreie Alternative zum Aperitif für soziale Momente und gute Stimmung ohne Alkohol.

Welche Vision verfolgt Neuroblends im Bereich mentale Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden?

Unsere Vision ist es, eine neue Kategorie im Getränkesegment zu etablieren: funktionale Getränke für mentale Erfrischung im modernen Alltag. Wir glauben, dass Menschen heute nicht einfach nur „Energie“ brauchen, sondern je nach Situation unterschiedliche mentale Zustände: Fokus, Entspannung oder soziale Leichtigkeit. Getränke sollten genau darauf eine Antwort geben. Langfristig sehen wir Neuroblends als festen Bestandteil moderner Routinen, ähnlich selbstverständlich wie Kaffee, Energy Drinks oder ein Drink am Abend. Mit dem Unterschied, dass der Konsum bewusster, situationsspezifischer und besser auf den Alltag abgestimmt ist. Unser Ziel ist es, eine neue Art des Konsums zu etablieren: Weg von Zucker, unnötigen Kalorien und standardisierten Lösungen für alle Situationen, hin zu gezielten, intuitiven Entscheidungen je nach Moment ohne Verzicht auf Genuss.
Oder anders gesagt: Nicht mehr einfach irgendetwas trinken, sondern das Richtige für den jeweiligen Moment wählen.

Wer gehört zu eurer Zielgruppe und welche konkreten Bedürfnisse adressiert ihr mit euren Produkten?

Unsere Zielgruppe sind gesundheitsbewusste Menschen mit einem aktiven, anspruchsvollen Alltag: Studierende, Berufstätige, Kreative und alle, die bewusst mit ihrer Energie, ihrem Körper und ihrem Wohlbefinden umgehen. Kurz gesagt: Menschen, die funktionieren wollen, aber nicht auf Kosten ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens.

Genau aus diesem Verständnis heraus sprechen wir unsere Community als Alltagshelden an. Denn wir glauben, dass echte Leistung nicht in Extremen entsteht, sondern im täglichen Umgang mit den vielen kleinen Herausforderungen: konzentriert arbeiten, Entscheidungen treffen, präsent sein, Beziehungen pflegen und dabei trotzdem auf sich selbst achten. Alltagshelden sind für uns Menschen, die genau das jeden Tag leisten, ohne große Bühne, aber mit hoher Verantwortung für sich selbst und ihr Umfeld.

Mit Neuroblends wollen wir Alltagshelden nicht nur unterstützen, sondern auch ein Gefühl von Zugehörigkeit schaffen. Eine Community, die bewusst lebt, bewusst konsumiert und sich gegenseitig darin bestärkt, den Alltag mit Klarheit, Balance und Energie zu meistern. Der Begriff ist für uns deshalb mehr als ein Claim, er ist Ausdruck unserer Haltung: Leistung und Wohlbefinden müssen kein Widerspruch sein.

Wie entwickelt ihr die Rezepturen bei Neuroblends und welche Rolle spielen Nootropika und Pflanzenextrakte dabei?

Unsere Rezepturen haben wir gemeinsam mit einem fantastischen Team aus Neurowissenschaftlern, Getränketechnologen und Lebensmittelchemikern in der Schweiz entwickelt. Dabei haben wir über viele Monate hinweg hunderte verschiedener Pflanzenextrakte, deren Kombinationen und Synergien getestet und unzählige Iterationen durchlaufen. Unser Ziel war es, Rezepturen zu schaffen, die drei Dinge vereint: Erfrischender, leckerer Geschmack, kombiniert mit spürbarer Funktion und sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffen. Wir sind der Meinung, dass uns das gelungen ist.

Was unterscheidet Neuroblends von klassischen Energy-Drinks und anderen Functional-Drink-Marken?

Der größte Unterschied liegt in unserem grundsätzlichen Ansatz.
Klassische Energy-Drinks sind meist auf kurzfristige Stimulation ausgelegt. Sie liefern schnell Energie, häufig über hohe Zuckermengen oder isolierte Inhaltsstoffe, und zielen primär auf einen einzigen Anwendungsfall ab: „wach werden“ oder „pushen“.
SHARP, was wir als klar bessere Alternative zum klassischen Energy-Drink sehen, kombiniert natürliches Koffein aus pflanzlichen Quellen, L-Theanin (aus Grüntee), Panax Ginseng-Extrakt, Mangoblatt-Extrakt und Vitamin B12.

Natürliches Koffein ist vielen bekannt, um Wachheit und Aufmerksamkeit zu unterstützen. In SHARP kombinieren wir es bewusst mit L-Theanin, einer Aminosäure aus Grüntee. Diese Kombination wird in der Wissenschaft oft geschätzt, weil sie sich im Vergleich zu reinem Koffein als ausgeglichener und weniger „nervös“ anfühlt.
Ergänzt wird die Rezeptur durch ausgewählte pflanzliche Extrakte wie Panax-Ginseng und Mangoblatt-Extrakt (Mangifera indica). Beide sind Teil unseres Ansatzes, auf pflanzenbasierte Inhaltsstoffe mit langer Anwendungsgeschichte zu setzen und werden häufig im Kontext von Fokus, mentaler Leistungsfähigkeit und Wachheit eingesetzt.
Vitamin B12 rundet die Rezeptur ab und trägt dazu bei, Müdigkeit und Ermüdung zu reduzieren.

Was uns außerdem sehr wichtig ist: Das Thema Zucker. Viele der neuen, sogenannten „zuckerfreien“ Energy-Varianten lösen das Problem aus unserer Sicht nicht und wir halten das nur für Marketing. Anstatt Zucker kommen hier in der Regel künstlich hergestellte Süßstoffe wie Acesulfam-K oder Sucralose zum Einsatz. Für uns ist das nur eine Verschiebung des Problems, aber keine eine echte Lösung. Wir haben uns deshalb bewusst für einen anderen Weg entschieden: Wir süßen mit Steviolglycoside aus der Stevia-Pflanze. Der Unterschied: Steviolglycoside werden aus einer Pflanze gewonnen und sind vielen Menschen als pflanzliche Alternative zu Zucker oder künstlichen Süßstoffen bekannt. Gleichzeitig ermöglichen sie es, komplett auf Zucker und Kalorien zu verzichten, ohne auf Süße zu verzichten. Das ist aus unserer Sicht echte Innovation.

Welche Herausforderungen begegnen euch bei der Entwicklung und Positionierung solcher Produkte im Markt?

Eine der größten Herausforderungen für uns ist, dass wir eine Kategorie aufbauen, die viele Menschen so noch nicht kennen. Das bedeutet vor allem, viel Aufklärungsarbeit zu leisten und verständlich zu machen, wofür Neuroblends steht und in welchen Situationen unsere Produkte eine sinnvolle Alternative sein können.
Dabei geht es nicht nur darum, ein neues Produkt zu erklären, sondern auch bestehende Gewohnheiten zu hinterfragen. Viele Menschen greifen im Alltag automatisch zu Kaffee, klassischen oder zuckerfreien Energy-Drinks, Alkohol oder kleinen Stressritualen wie Süßigkeiten oder zuckerhaltigen Soft Drinks. Unser Anspruch ist es, zu zeigen, dass es bewusstere Alternativen gibt, die sich besser in einen modernen, gesundheitsorientierten Lebensstil integrieren lassen.

Gleichzeitig ist es uns wichtig, klar zu kommunizieren, ohne dabei zu übertreiben oder falsche Erwartungen zu wecken. Wir bewegen uns bewusst in einem Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Anspruch und Alltagstauglichkeit. Inhalte müssen fundiert sein, aber gleichzeitig einfach verständlich und nahbar bleiben.
Auch die Produktentwicklung selbst ist anspruchsvoll, weil wir mehrere Dimensionen und Rohstofflieferanten gleichzeitig in Einklang bringen müssen. Unser Ziel ist es, Getränke zu entwickeln, die funktional sind, geschmacklich überzeugen und gleichzeitig allen regulatorischen Anforderungen entsprechen. Genau diese Balance aus Wirkung, Geschmack und sauberer Formulierung macht den Kern unserer Arbeit aus.

Wie geht ihr mit dem Spannungsfeld zwischen Wirkung, Geschmack und gesundheitlichen Ansprüchen um?

Das Spannungsfeld zwischen Wirkung und Geschmack ist tatsächlich der Kern unserer Arbeit. Viele funktionale Produkte scheitern genau daran, dass sie entweder gut wirken, aber geschmacklich nicht überzeugen, oder umgekehrt gut schmecken, aber keinen echten Mehrwert bieten.
Unser Anspruch war von Anfang an klar: Beides ist nicht verhandelbar. Wir haben über Monate hinweg verschiedenste Rezepturen, Inhaltsstoffe und Kombinationen getestet, iteriert und immer wieder angepasst, bis wir Lösungen gefunden haben, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern sich auch im Gesamtgefühl stimmig anfühlen. Denn am Ende entscheidet der Moment: Ein Produkt muss nicht nur funktionieren, sondern auch Spaß machen, sonst wird es kein Teil des Alltags. Genau diese Balance aus Genuss und Funktion ist das, worauf wir bei Neuroblends den größten Fokus legen.

Welche Rolle spielt das Thema Lifestyle bei Neuroblends neben der reinen Funktionalität der Drinks?

Eine sehr große. Neuroblends ist für uns nicht nur ein funktionales Produkt, sondern Teil eines modernen Lebensstils.
Wir beobachten, dass sich der Umgang mit Konsum verändert. Immer mehr Menschen hinterfragen bewusst, was sie trinken und wann sie es trinken. Es geht nicht mehr nur darum, schnell Energie zu bekommen oder abzuschalten, sondern darum, den eigenen Alltag aktiver zu gestalten und bessere Entscheidungen für sich selbst zu treffen.
Genau hier sehen wir unsere Rolle. Neuroblends steht für bewussteren Konsum, für neue Routinen und für Alternativen zu bestehenden Gewohnheiten, sei es der klassische Energy-Drink, der Kaffee oder zuckerhaltige Soft-Drink am Nachmittag oder der Alkohol am Abend.
Lifestyle ist für uns deshalb der Kontext, in dem Funktion überhaupt erst relevant wird. Ein Produkt kann noch so funktional sein, wenn es sich nicht natürlich in den Alltag integrieren lässt und nicht zu den Lebensgewohnheiten der Menschen passt, wird es langfristig keine Rolle spielen.

Welche nächsten Schritte und Entwicklungen plant Neuroblends für die kommenden Jahre?

Kurzfristig liegt unser Fokus ganz klar auf dem Markenaufbau in Deutschland, insbesondere im digitalen Bereich. Gleichzeitig treiben wir den Aufbau unserer „Alltagshelden“-Community voran, weil wir davon überzeugt sind, dass starke Marken immer auch von einer starken Community getragen werden.

Parallel dazu bauen wir unser B2B-Geschäft weiter aus, zum Beispiel in Offices, Co-Working Spaces oder bei Events. Gerade im Arbeitsumfeld und in sozialen Kontexten sehen wir großes Potenzial, weil sich unsere Produkte sehr natürlich in den Alltag integrieren lassen.
Ein wichtiger Teil unserer nächsten Schritte sind auch Partnerschaften. Wir sind immer offen für spannende Kooperationen und neue Ideen, egal ob im Bereich Events, Community, Content oder Vertrieb. Wir freuen uns über jeden, der gemeinsam mit uns neue Wege gehen möchte und Neuroblends in neue Kontexte bringt.
Mittelfristig planen wir, unser Portfolio zu erweitern, sowohl durch neue Produktformate als auch durch zusätzliche Varianten. Darüber hinaus ist die internationale Expansion ein wichtiger nächster Schritt für uns, ebenso wie der Einstieg in den Einzelhandel, um die Marke breiter zugänglich zu machen.

Langfristig verfolgen wir das Ziel, Neuroblends als führende Marke im Bereich mentale Erfrischung zu etablieren und eine neue Kategorie im Getränkemarkt nachhaltig zu prägen.

Welche drei Ratschläge würdet ihr Gründerinnen und Gründern geben, die im Food- und Beverage-Bereich ein Unternehmen aufbauen möchten?

Der erste und wichtigste Punkt ist: Geschmack ist alles. Wenn das Produkt geschmacklich nicht überzeugt, wird Marketing das langfristig nicht ausgleichen können. Gerade im Food- und Beverage-Bereich entscheidet am Ende immer die Wiederkaufsrate.
Der zweite Punkt ist Geduld. Diese Branche ist kapitalintensiv, operativ komplex und oft langsamer, als man es aus anderen Bereichen kennt. Es braucht Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, viele Iterationen zu durchlaufen, bis wirklich alles zusammenpasst.
Und der dritte Punkt ist ein klarer Fokus in der Positionierung. Es ist deutlich effektiver, ein konkretes Problem für eine klar definierte Zielgruppe zu lösen, als zu versuchen, von Anfang an zu breit zu denken. Starke Marken entstehen aus Klarheit, nicht aus Kompromissen.

Bildcredits @ Neuroblends

Wir bedanken uns bei Oliver Kremer und Lukas von Eyb für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Neuroblends

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Ansprechpartner: Oliver Kremer, Lukas von Eyb

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Dieses Hautproblem betrifft viele und wird trotzdem oft übersehen

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Tanera Skin Reibeisenhaut Hautpflege Lösung Bild: Isabelle Stortz präsentiert mit „Tanera Skin“ Hautpflege gegen Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris). Sie erhofft sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Tanera Skin entwickelt spezialisierte Hautpflege für Reibeisenhaut und wird am 6. April in der Sendung Die Höhle der Löwen pitchen

Wie ist Tanera Skin entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Tanera Skin wurde in Berlin von Isabelle Stortz gegründet, nachdem sie selbst lange nach einer wirksamen Lösung für Reibeisenhaut gesucht hatte. Trotz eines großen Angebots an Hautpflegeprodukten fehlte es an spezialisierten Lösungen für dieses konkrete Hautbild. Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand der Antrieb, es besser zu machen. Heute steht Tanera Skin für gezielte, wirksame Hautpflege, die Betroffenen hilft, sich wieder wohl in ihrer Haut zu fühlen.

In welcher Branche ist das Startup tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Tanera Skin ist in der Kosmetikbranche tätig und konzentriert sich auf funktionale Skincare für spezifische Hautprobleme wie Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris) und unreine Haut. Aktuell sind unsere Produkte direkt über den eigenen Online-Shop (www.taneraskin.com) und auf Amazon erhältlich. Darüber hinaus planen wir, unsere Marke auch im stationären Handel, insbesondere in Drogerien, zu etablieren. Unser Fokus liegt auf klar verständlichen, wirksamen Produkten mit echter Problemlösung.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von Tanera Skin? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Etwa 30–40 % der Bevölkerung ist von Reibeisenhaut betroffen, die sich als kleine rote Punkte oder Unebenheiten an Oberarmen und Beinen zeigt. Es gab aber keine spezialisierten Produkte, die tatsächlich geholfen haben. Diese Diskrepanz hat uns eine klare Marktlücke aufgezeigt. Unsere Inspiration kam aus der eigenen Betroffenheit und dem Wunsch, eine Lösung zu schaffen, die nicht nur verspricht, sondern sichtbar wirkt.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen bei Tanera Skin zum Einsatz?

Wir sind die erste Hautpflege Marke, die sich auf Reibeisenhaut spezialisiert hat. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der effektive Wirkstoffe wie AHA, BHA und Niacinamide mit mechanischer Exfoliation kombiniert, etwa durch unseren speziell entwickelten Tanera Skin Peeling Handschuh. Statt nur kurzfristig Symptome zu kaschieren, zielen wir darauf ab, die Hautstruktur langfristig zu verbessern. Gleichzeitig legen wir großen Wert auf einfache Routinen, die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Unsere Produkte sorgen für sichtbar glattere, ebenmäßigere Haut und helfen dabei, verstopfte Poren und Unreinheiten zu reduzieren. Besonders ist die Kombination aus sofort spürbarem Effekt und langfristiger Verbesserung des Hautbilds. Im Alltag bedeutet das: weniger Unsicherheit und mehr Wohlbefinden. Wir lieben es, wenn unsere Kundinnen uns sagen, dass sie sich endlich wieder in ihrer eigenen Haut wohl fühlen.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Die Entwicklung unserer Produkte basierte auf intensiver Recherche zu Wirkstoffen sowie zahlreichen Testphasen. Unsere Gründerin hat selbst jahrelang verschiedenste Kombinationen von Inhaltsstoffen ausprobiert, bevor die finalen Produkte entstanden sind. Besonders wertvoll war das Feedback aus der Tanera Community: Viele Kundinnen berichten nach der Nutzung unserer Produkte von deutlich glatterer Haut bereits nach kurzer Zeit und sehen erstmals echte Verbesserungen ihrer Reibeisenhaut.

Welche Vision verfolgt Tanera Skin? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision für Tanera Skin ist es, die führende Marke für spezialisierte Hautpflege bei Reibeisenhaut und unreiner Haut zu werden. In den kommenden Jahren möchten wir unser Sortiment gezielt erweitern, unsere Marke international ausbauen und insbesondere den Eintritt in den stationären Handel, vor allem in Drogerien, erfolgreich umsetzen.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Wir sehen „Die Höhle der Löwen“ als ideale Plattform, um unsere Marke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und das Bewusstsein für Reibeisenhaut zu erhöhen. Gleichzeitig bietet die Show die Möglichkeit, starke Partner zu gewinnen, die uns beim nächsten Wachstumsschritt unterstützen. Insbesondere bei der Entwicklung unserer ersten Skincare Linie haben wir Expertise und Know-how im Bereich R&D gesucht.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Wir suchen für Tanera Skin gezielt nach strategischer Unterstützung, insbesondere im Bereich Markenaufbau, Produktentwicklung und Retail-Expansion. Eine Investition würden wir vor allem in Marketing und den Ausbau unserer Vertriebsstrukturen investieren, um Tanera Skin noch leichter für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach der Ausstrahlung planen wir vor allem, unser Produktportfolio gezielt zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Skalierung unseres Online-Geschäfts sowie dem Einstieg in den stationären Handel.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse für uns war, wie entscheidend es ist, ein echtes Problem zu lösen, das viele Menschen betrifft. Zudem haben wir gelernt, wie wertvoll direktes Kundenfeedback ist, um Produkte kontinuierlich zu verbessern und nah an den Bedürfnissen der Zielgruppe zu bleiben.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Wir würden anderen Gründerinnen und Gründern raten, sich auf ein echtes Problem zu fokussieren und eine Lösung zu entwickeln, die klaren Mehrwert bietet. Gleichzeitig ist es wichtig, früh Feedback einzuholen, schnell zu testen und konsequent umzusetzen. Durchhaltevermögen und ein klarer Fokus sind entscheidend, um langfristig erfolgreich zu sein.

Sehen Sie Isabelle Stortz mit Tanera Skin am 6. April 2026 in der Sendung die Höhle der Löwen

Bild: Isabelle Stortz präsentiert mit „Tanera Skin“ Hautpflege gegen Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris). Sie erhofft sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Isabelle Stortz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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