Montag, März 30, 2026
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Warum greifen wir ständig zum Smartphone obwohl wir es eigentlich gar nicht wollen?

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Amba hilft bewusste Smartphone Nutzung zu lernen Teambild Bastian Fischer und Yves Maurice Clever 

Amba entwickelt eine Lösung für bewusste Smartphone Nutzung und hilft Menschen, ihre digitale Nutzung im Alltag gezielt zu reduzieren

Was steckt hinter der Idee zu Amba und wer sind die Menschen, die das Startup gegründet haben?

Amba ist aus einer sehr persönlichen Beobachtung entstanden: Wir haben gemerkt, wie oft wir selbst unbewusst zum Handy greifen und wie schwer es ist, dieses Verhalten nur mit Disziplin oder App-Limits zu ändern. Gegründet wurde Amba von Bastian Fischer und mir, Yves Maurice Clever. Wir kommen beide aus dem digitalen Umfeld und haben jahrelang mit Plattformen gearbeitet, die auf maximale Aufmerksamkeit optimiert sind. Genau deshalb wollten wir eine Lösung entwickeln, die im Alltag wirklich funktioniert – nicht theoretisch, sondern praktisch.

Wie entstand der Ansatz, eine App zur Reduzierung digitaler Ablenkung mit einem physischen Tag zu kombinieren?

Wir haben früh gemerkt, dass reine Softwarelösungen selten nachhaltig greifen, weil sie sich jederzeit wegklicken lassen. Die Idee war deshalb, eine bewusste Handlung einzubauen: Mit dem physischen Tag muss man kurz innehalten, bevor man Apps freischaltet. Diese kleine Unterbrechung verändert den Moment entscheidend, aus einem impulsiven Reflex wird eine Entscheidung. Genau dort setzt Amba an.

Welche Vision verfolgt Amba im Bereich Digital Wellbeing und wie möchten Sie Menschen langfristig zu einem bewussteren Umgang mit dem Smartphone motivieren?

Unsere Vision ist nicht, Smartphones zu verteufeln, sondern ihren Einsatz wieder bewusster zu machen. Wir glauben, dass Technologie funktionieren kann, ohne permanent Aufmerksamkeit zu fordern. Langfristig wollen wir Amba als Werkzeug etablieren, das Menschen hilft, Routinen zu verändern, durch klare Strukturen, Feedback, Gamification-Ansätze und soziale Komponenten, die Motivation im Alltag aufrechterhalten.

An welche Zielgruppen richtet sich Amba besonders und welche alltäglichen Probleme dieser Nutzer wollen Sie konkret lösen?

Amba richtet sich an alle, die merken, dass sie zu viel Zeit auf Social Media verbringen – von Studierenden über Kreative bis hin zu Berufstätigen. Besonders stark sehen wir das Bedürfnis bei Menschen, die konzentriert arbeiten wollen, sich abends bewusst offline nehmen möchten oder generell weniger in automatisches Scrollen verfallen wollen. Unser Fokus liegt darauf, unbewusste Nutzung sichtbar zu machen und gezielt zu reduzieren.

Viele Apps versuchen bereits, Bildschirmzeit zu reduzieren. Was macht den Ansatz von Amba dabei besonders?

Der größte Unterschied liegt in der Kombination aus Software und physischer Interaktion. Während viele Lösungen rein digital bleiben, schafft Amba eine echte Verhaltensbarriere. Statt Limits nur zu sehen, muss man aktiv handeln, um sie zu überschreiten. Das macht die Nutzung greifbarer und deutlich wirksamer im Alltag.

Die Nutzung Ihres Produkts setzt eine bewusste Handlung voraus. Welche Rolle spielt diese „Hürde“ für eine nachhaltige Veränderung von Gewohnheiten?

Diese Hürde ist zentral. Gewohnheiten entstehen oft automatisiert, deshalb braucht es einen klaren Moment der Unterbrechung. Der physische Schritt zwingt dazu, kurz nachzudenken: Brauche ich das gerade wirklich? Genau dieser Moment sorgt langfristig für Veränderung.

Welche Herausforderungen begegnen einem Startup, das Menschen helfen will, weniger Zeit mit ihrem Smartphone zu verbringen?

Die größte Herausforderung ist, gegen Systeme anzutreten, die darauf ausgelegt sind, möglichst viel Aufmerksamkeit zu binden. Gleichzeitig muss man eine Lösung entwickeln, die konsequent ist, aber nicht frustriert. Die Balance zwischen Kontrolle und Flexibilität zu finden, ist einer der schwierigsten Punkte.

Wie reagieren Nutzer auf das Konzept von Amba, bei dem ein physischer Tag gescannt werden muss, um eine blockierte App zu öffnen?

Viele reagieren zunächst überrascht, weil es ungewohnt ist. Im Alltag wird genau das aber schnell zum Vorteil. Nutzer berichten häufig, dass sie Apps seltener öffnen, weil der zusätzliche Schritt sie zum Nachdenken bringt. Genau das bestätigt unseren Ansatz.

Welche Rolle spielt das Thema Produktivität und Konzentration für die Weiterentwicklung Ihrer Lösung?

Produktivität und Konzentration sind für uns eher ein positiver Nebeneffekt als der eigentliche Ausgangspunkt. Amba wurde nicht primär für mehr Output entwickelt, sondern um unbewusste Nutzung zu reduzieren. Gleichzeitig merken wir, dass viele Nutzer genau dadurch automatisch fokussierter arbeiten und sich leichter auf eine Sache einlassen können. Deshalb achten wir bei der Weiterentwicklung darauf, dass unsere Lösung Fokus unterstützt, ohne sich wie ein klassisches Produktivitätstool anzufühlen.

Wohin soll sich Amba in den kommenden Jahren entwickeln und welche Funktionen oder Erweiterungen planen Sie für die Zukunft?

Wir wollen Amba zu einer umfassenden Plattform für bewusste Smartphone-Nutzung ausbauen. Dazu gehören stärkere Community-Features, Gamification-Elemente sowie personalisierte Insights zur eigenen Nutzung. Gleichzeitig arbeiten wir daran, das Produkt technisch weiter zu skalieren und breiter zugänglich zu machen.

Welche Erfahrungen aus dem Aufbau von Amba würden Sie heute anders angehen, wenn Sie noch einmal ganz am Anfang stehen würden?

Wir würden noch früher mit echten Nutzern testen und schneller iterieren. Gerade bei Verhaltensprodukten lernt man am meisten aus realem Feedback. Außerdem würden wir manche Dinge weniger perfektionistisch angehen und stärker auf Geschwindigkeit setzen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein Produkt entwickeln möchten, das echte Verhaltensänderungen bewirken soll?

Erstens: So früh wie möglich mit echten Nutzern testen.
Zweitens: Lösungen einfach halten – Komplexität verhindert Veränderung.
Drittens: Den Alltag der Nutzer verstehen, nicht nur ihre Probleme beschreiben.

Bildcredits/Fotograf: Patrick Schönhofen

Wir bedanken uns bei Bastian Fischer und Yves Maurice Clever für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

heycare erhält 4 Millionen Euro für weiteres Wachstum

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heycare Gesundheit Employee Assistance Program EAP Finanzierung Bild heycare Bildrechte/Fotograf:© Tribunalova

heycare sichert sich rund 4 Millionen Euro für weiteres Wachstum

Münchner Scaleup gewinnt mit Scalehouse Capital und Swiss Post Ventures strategische Partner

Das Münchner Scaleup heycare hat seine Extended Seed Runde erfolgreich abgeschlossen. Angeführt von Scalehouse Capital als Lead Investor und Swiss Post Ventures als Co Investor, fließt dem Unternehmen frisches Kapital für das weitere Wachstum zu. Die Gründerinnen Anna Schneider und Julia Kahle investieren die Mittel in den Ausbau ihres Teams. Damit reagieren sie auf die gestiegene Nachfrage im Bereich operative Teams.

Zu den Kunden von heycare zählen bereits Branchengrößen wie Daimler Truck, Douglas, Vaillant und VW Retail.

„Wir freuen uns, mit Scalehouse Capital und der Swiss Post Ventures zwei strategisch versierte Partner an unserer Seite zu haben“, erklärt Julia Kahle, Co CEO und Gründerin von heycare. „Als bereits profitables Unternehmen war es uns wichtig, Investoren zu finden, die unsere Vision teilen. Wir haben bewusst selektiert und Partner gewählt, die uns bei der Skalierung unserer Plattform optimal unterstützen können.“

„Anna Schneider und Julia Kahle kombinieren eine klare Vision für die Zukunft von Employee Assistance mit beeindruckender Umsetzungsstärke. In kurzer Zeit haben sie mit heycare eine starke Kundenbasis aufgebaut und ein Produkt entwickelt, das bei Unternehmen echten Mehrwert schafft. Wir bei Scalehouse Capital freuen uns darauf, heycare als Lead Investor beim nächsten Wachstumsschritt begleiten zu dürfen!“, sagt Manuel Böhringer, Managing Partner bei Scalehouse Capital.

Ganzheitliche Gesundheit alles aus einer Hand

Gegründet im Jahr 2022 ehemals heynanny hat sich das Unternehmen aus Bayern innerhalb kurzer Zeit vom spezialisierten Care Anbieter zum umfassenden Gesundheitsdienstleister entwickelt. Heute bietet heycare eine digitale Plattform, die als ganzheitliches Employee Assistance Program EAP und Familienservices fungiert.

Die heycare App löst ein zentrales Problem der modernen Arbeitswelt: Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Durch die Vermittlung von Betreuungslösungen für Kinder, Pflegebedürftige und sogar Haustiere werden Mitarbeitende spürbar entlastet, was die Ausfallzeiten in Unternehmen nachweislich reduziert.

Zusätzlich setzt heycare auf Prävention im Bereich mentaler Gesundheit. Über Trainings, Webinare und anonyme 1:1 Beratungen mit Psycholog:innen wird die psychische Widerstandskraft gestärkt. Seit Anfang 2026 integriert die Plattform zudem das Sport und Wellness Netzwerk von Urban Sports Club, um Firmenkunden ein lückenloses Gesundheits Ökosystem zu bieten.

Bild Voller Kurs auf Wachstum: heycare-Gründerinnen Anna Schneider (links) und Julia Kahle (rechts) freuen sich über neue Investoren Scalehouse Capital und Swiss Post Ventures  Bildrechte/Fotograf:© heycare/Tribunalova

Quelle heynannyly GmbH

260 Glatzköpfe, 40 Tattoos und eine klare Botschaft

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BOLD INK DAY zeigt Selbstbewusstsein mit Glatze

Beim BOLD INK DAY setzt DHDL Glatzen Startup eine Botschaft

Ein Tattoostudio, 260 Glatzköpfe und eine Botschaft, die vielen unter die Haut ging: Beim BOLD INK DAY verwandelte die Glatzenpflegemarke BETTER BE BOLD das Berliner Tattoostudio Rose of No Man’s Land in eine Bühne für Selbstbewusstsein – und gegen ein hartnäckiges Klischee.

Denn noch immer werden Männer mit Glatze häufig mit negativen Stereotypen verbunden. Mit der Aktion wollte die Marke zeigen: Glatzenträger sind keine Rechtsradikalen.

40 Tattoos und über 200 Besucher

40 Tattoos wurden an diesem Tag kostenlos gestochen – exklusiv für Männer mit Glatze. Über 200 Besucher kamen ins Studio, um Teil des Events zu sein oder die besondere Atmosphäre mitzuerleben. Einige Teilnehmer reisten dafür quer durch den deutschsprachigen Raum an: aus Hamburg, Kassel, Wuppertal, Nürnberg und sogar aus Österreich.

„Viele Männer erleben Haarausfall immer noch als Unsicherheit oder Tabuthema“, sagt Dennis Baltzer, Gründer von BETTER BE BOLD. „Mit dem BOLD INK DAY wollten wir zeigen, dass eine Glatze heute genauso für Selbstbewusstsein, Stil und Persönlichkeit stehen kann.“

Gründer greift selbst zur Tätowiermaschine

Der Gründer stellte sich dabei selbst der Herausforderung: Baltzer ließ sich nicht nur selbst tätowieren, sondern griff erstmals auch selbst zur Tätowiermaschine – und durfte unter Anleitung ein Tattoo stechen.

Wie stark sich viele Teilnehmer mit der Aktion identifizierten, zeigte auch Jürgen aus Kassel. Er entschied sich spontan dafür, das BETTER BE BOLD Logo direkt auf seinen Hinterkopf tätowieren zu lassen.

Der BOLD INK DAY war damit weit mehr als ein Tattoo Event: Er war ein Statement gegen Vorurteile – und für mehr Selbstbewusstsein bei Männern mit Glatze.

Bild @ BETTER BE BOLD GmbH

Quelle BETTER BE BOLD GmbH

Löwenkind startet neues Kapitel

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Hunde Produktlinie von Löwenkind nach Höhle der Löwen Simone Gründerin Portrait Bild

Rückkauf der Anteile und neue Marke für Hunde

Löwenkind, bekannt aus der VOX-Gründershow Höhle der Löwen, vollzieht einen strategischen Schritt: Die Gründerfamilie hat die Anteile der bisherigen Investorin Dagmar Wöhrl, die über ihre Beteiligungsgesellschaft INTRO Verwaltungs GmbH in Löwenkind investiert war, zurückgekauft. Nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit ist das Unternehmen damit wieder vollständig in Familienhand.

Gegründet wurde Löwenkind von Simone Hilble. Aus einer Idee entwickelte sich über die Jahre eine etablierte Marke im deutschsprachigen Raum. Zu den wichtigsten Meilensteinen der Zusammenarbeit mit Dagmar Wöhrl zählen die gezielte Sortimentsausweitung für den Handel, die Expansion in mehrere europäische Märkte sowie der Aufbau eines Experten und Hebammennetzwerks.

„Löwenkind hat sich in den vergangenen Jahren beeindruckend entwickelt. Simone Hilble hat aus einer starken Idee Schritt für Schritt eine Marke aufgebaut, die heute bei vielen Familien fest etabliert ist. Ich freue mich sehr über diesen Weg und bin stolz, ein Teil dieser Entwicklung gewesen zu sein. Für das nächste Kapitel wünsche ich dem gesamten Team weiterhin viel Erfolg“, sagt Investorin Dagmar Wöhrl.

Löwenkind Dogs Wenn die Community den Weg weist

Parallel zum Rückkauf der Anteile geht Löwenkind den nächsten Schritt in seiner strategischen Entwicklung. Mit Löwenkind Dogs bringt das Unternehmen erstmals eine eigenständige Produktlinie speziell für Hunde auf den Markt.

Der Impuls kam direkt aus dem Austausch mit der eigenen Community: Über Jahre berichteten immer wieder Hundebesitzer, dass sie die Löwenkind Produkte erfolgreich bei ihren Hunden im Einsatz hatten. Diese Rückmeldungen gaben schließlich den Ausschlag, die neue Produktlinie gezielt zu entwickeln.

Die Löwenkind Dogs Produkte unterstützen Hunde insbesondere in stressigen Situationen sowie bei Reiseübelkeit. Die neue Linie ist bewusst als eigene Marke positioniert und aktuell online erhältlich, unter anderem über Amazon sowie den eigenen Shop.

Etablierte Marke mit zunehmender Präsenz im Einzelhandel

Heute ist die Kernmarke Löwenkind nicht nur online präsent, sondern auch stationär breit aufgestellt. Die Produkte sind in Deutschland und Österreich bei führenden Drogerie und Einzelhandelsketten erhältlich, darunter dm, Müller, BIPA, BILLA und BabyOne. Diese Präsenz bildet die Grundlage für weitere Partnerschaften und unterstreicht die Relevanz der Marke auch für den Handel.

Der erneute TV Beitrag bei Höhle der Löwen am 16. März und vorab im Stream auf RTL+ zeigt den Weg von Löwenkind – von der Gründeridee zur etablierten Familienmarke.

Bildcredits Löwenkind GmbH

Quelle Löwenkind GmbH

Legora erhält 550 Mio. US‑Dollar

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Legora erhält 550 Mio Dollar für KI Expansion USA Max Junestrand, CEO und Mitgründer von Legora

Legora erhält 550 Mio. US Dollar in Series D Finanzierung für den US Marktausbau

Legora, die kollaborative KI Plattform für Juristinnen und Juristen, hat in einer Series D Finanzierungsrunde 550 Millionen US Dollar bei einer Bewertung von 5,55 Milliarden US Dollar eingesammelt, um die Expansion in den Vereinigten Staaten voranzutreiben. Die Runde wurde von Accel angeführt. Beteiligt waren auch die bestehenden Investoren Benchmark, Bessemer Venture Partners, General Catalyst, ICONIQ, Redpoint Ventures und Y Combinator sowie neue Investoren, darunter Alkeon Capital, Bain Capital, Firstmark Capital, Menlo Ventures, Salesforce Ventures, Sands Capital und Starwood Capital.

Die Finanzierungsrunde fällt mit dem ersten Jahrestag von Legora in den USA zusammen und folgt auf eine Reihe bedeutender Kundenabschlüsse und Partnerschaften, darunter White & Case, Cleary Gottlieb und Goodwin. Dies unterstreicht die Bedeutung des US Markts, in dem Rechtsabteilungen KI zunehmend breit in ihre Arbeitsprozesse integrieren.

CEO Max Junestrand zur Finanzierung und Expansion

Zum Funding und zur Expansion in den USA sagte Max Junestrand, CEO und Mitgründer von Legora:

„Im vergangenen Jahr hat das Einführungstempo in den USA unsere Erwartungen übertroffen. Führende Kanzleien und Rechtsabteilungen gehen inzwischen entschlossen den Schritt von ersten Tests hin zur umfassenden Integration von KI in ihre Organisationen. Diese Finanzierung ermöglicht es uns, unser Wachstum in den USA zu beschleunigen. Sie erlaubt uns, in Talente und Infrastruktur zu investieren, unsere Präsenz in wichtigen Märkten auszubauen und Kundinnen und Kunden vor Ort zu unterstützen, während sie KI in ihre zentralen Arbeitsprozesse integrieren.“

Neue Standorte in Houston und Chicago geplant

Weniger als ein Jahr nach Eröffnung des ersten US Standorts in New York im März 2025 erweitert Legora seine Präsenz um neue Büros in Houston und Chicago, zwei der bedeutendsten juristischen und wirtschaftlichen Zentren des Landes. Diese ergänzen die bestehenden Standorte in New York und Denver.

Das Unternehmen plant, weitere lokale Hubs zu eröffnen und bis Ende 2026 auf mehr als 300 Mitarbeitende in den US Büros zu wachsen.

Accel sieht Legora als Betriebssystem für KI in der Rechtsbranche

„Max und sein Team arbeiten mit unermüdlichem Fokus daran, das Betriebssystem für KI in der Rechtsbranche aufzubauen“, sagt Arun Mathew, Partner bei Accel.

„Wie in anderen Dienstleistungsbranchen verlagert sich die Arbeit zunehmend hin zu vollständig von Agenten gesteuerten Workflows und immer mehr davon findet auf Legora statt. Wir freuen uns, Legora in dieser nächsten Wachstumsphase zu begleiten.“

Getragen wird Legoras Wachstum von einem stark kollaborativen Ansatz bei der Entwicklung und Implementierung von KI. Das Unternehmen arbeitet eng mit seinen Kundinnen und Kunden zusammen, von den ersten Überlegungen bis zum umfassenden Rollout und der laufenden Optimierung.

So positioniert sich Legora als langfristiger Partner, wenn Kanzleien und Rechtsabteilungen KI in zentrale Arbeitsprozesse integrieren.

Starkes Wachstum und globale Präsenz

Im vergangenen Jahr ist Legora von 40 auf 400 Mitarbeitende gewachsen und an den Standorten Stockholm, London, New York, Denver, Sydney und Bengaluru vertreten.

Die Legora Plattform unterstützt täglich Zehntausende Juristinnen und Juristen bei 800 Kunden in mehr als 50 Märkten.

Max Junestrand, CEO und Mitgründer von Legora, sagt:

„Wir sind den Rechtsabteilungen, die uns bei einigen ihrer wichtigsten Aufgaben vertrauen, und den Investorinnen und Investoren, die unsere langfristige Vision unterstützen, außerordentlich dankbar. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, weiterhin Technologien zu entwickeln, die Juristinnen und Juristen durch nahtlose Zusammenarbeit von menschlicher Expertise und maschineller Intelligenz stärken.“

Bild Legora

Quelle Adel & Link Public Relations GmbH & Co. KG

Finperks erhält 4 Mio. USD Pre Seed Finanzierung

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Prepaid Infrastruktur finperks API Infrastruktur Finanzierung Bild finperks Team Bildcredits/Fotograf: Lina Retzlaf

finperks sichert sich 4 Mio. USD Pre Seed Finanzierung unter der Führung von Motive Partners und seed+speed Ventures mit dem Ziel das Stripe für Prepaid zu werden

Berliner Fintech baut API Infrastruktur für den globalen Prepaid Markt auf

finperks hat eine Pre Seed Finanzierungsrunde in Höhe von 4 Millionen US Dollar bekannt gegeben, angeführt von Motive Partners und seed+speed Ventures.

Das Berliner Unternehmen entwickelt die API Infrastrukturschicht für den globalen Prepaid Markt umfasst Geschenkkarten, eCash und Prepaid Karten einem Sektor, der bis 2035 ein Volumen von 4,24 Billionen US Dollar erreichen soll.

Während die Nachfrage nach digitalen Prämien, Cashback und Mitarbeiterbenefits auf Verbraucherseite stetig wächst, bleibt die zugrundeliegende Infrastruktur fragmentiert und veraltet. Banken, FinTechs und HR Plattformen, die heute Prepaid Produkte anbieten möchten, müssen mehrere Anbieter in den Bereichen Ausgabe, Markenbeziehungen, Abrechnung und Compliance integrieren mit der Folge langsamer, regional begrenzter Markteinführungen und schlechter Nutzererfahrung.

finperks ersetzt diese Komplexität durch eine einzige API. Über eine einzige Integration erhalten Partner Zugang zu mehr als 1.000 Marken in ganz Europa und können damit folgende Leistungen anbieten

Markenfinanziertes Cashback, das direkt auf Bankkonten ausgezahlt wird.

Digitale Mitarbeiterbenefits, wie den in Deutschland steuerfreien 50 Euro pro Monat Sachbezug.

Sofortige digitale Geschenkkarten, eingebettet in Finanzprodukte.

Das Gründerteam verfügt über umfangreiche Erfahrung im Aufbau von Finanzinfrastrukturen. Achim Bönsch, Sebastian Seifert und Andreas Veller haben zuvor Barzahlen viafintech aufgebaut, das größte bankenunabhängige Bargeldnetzwerk in Europa und den USA, das 2021 in einem neunstelligen Exit an den an der NYSE notierten Konzern Paysafe veräußert wurde.

Sechs Monate nach dem Launch ist finperks bereits auf mehreren Plattformen aktiv. Die Payment App Flizpay nutzt finperks, um markenfinanziertes Cashback von durchschnittlich 5 Prozent anzubieten, das zum Zeitpunkt des Kaufs sofort auf die Bankkonten der Nutzer ausgezahlt wird. Die HR Plattformen Recardy und Paylo setzen finperks ein, um die steuerfreien Mitarbeiterbenefits in Deutschland bereitzustellen, ohne eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen.

„Banken brauchen Cashback, um Nutzer zu binden und zu begeistern. HR Plattformen brauchen Benefits als logische Erweiterung, um Kunden weiterzuentwickeln. Keiner von ihnen möchte Prepaid Infrastruktur selbst aufbauen. Sie wollen sich einfach einklinken“, sagt Sebastian Seifert, Co Founder und Co CEO.

„Achim, Sebastian und Andreas sind erfahrene Serienunternehmer, die seit den Anfängen des FinTech in der Branche tätig sind“, sagt Ramin Niroumand, Partner Investments und Head of Venture bei Motive Partners. „Ich kenne sie seit dieser Zeit und bin stets beeindruckt von ihrer klaren Vision und ihrer Umsetzungsstärke. Mit finperks adressieren sie einen großen Prepaid Markt, der nach wie vor auf veralteter Infrastruktur basiert und moderne API first Grundlagen vermissen lässt. Wir freuen uns darauf, sie beim Aufbau der nächsten Generation von Prepaid Rails zu unterstützen und diesen wichtigen Teil des Finanzökosystems zu modernisieren.“

„In der Prepaid Welt scheiterte die Skalierung von Cashback und Benefit Programmen bisher oft an der unübersichtlichen und komplexen Infrastruktur. Das finperks Team löst dieses Problem mit einem effizienten Ansatz, der uns sofort beeindruckt hat eine einzige Schnittstelle, über die Partner europaweit auf ein großes Markenangebot zugreifen und Programme schnell ausrollen können. Dass finperks kurz nach dem Launch bereits bei mehreren Plattformen live ist, zeigt die Umsetzungsstärke des erfahrenen Barzahlen viafintech Teams. Wir freuen uns, finperks als Investor dabei zu unterstützen, der neue globale Standard für Prepaid Infrastruktur zu werden“, sagt Alexander Kölpin, Managing Partner bei seed + speed Ventures.

Das frische Kapital wird eingesetzt, um das Engineering Team zu erweitern, Markenpartnerschaften zu vertiefen und den Betrieb auf weitere europäische Märkte auszudehnen.

Quelle Marktdaten
https://www.precedenceresearch.com/gift-cards-market

Bild finperks Team Bildcredits/Fotograf: Lina Retzlaf

Quelle Maschmeyer Group/ MM Support GmbH

Wie verändert Technologie die Zukunft der Finanzwelt?

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de:hub Berlin FinTech Startups Innovationen. Katarzyna Grajner

Der de:hub Berlin vernetzt Startups, Finanzinstitute und Investoren, um Innovationen und neue Technologien im FinTech Bereich zu entwickeln und zu skalieren

Können Sie unseren Leserinnen und Lesern den de:hub Berlin kurz vorstellen und erläutern, welche Rolle dieser Hub sowohl im deutschen Digital Hub Netzwerk als auch im internationalen Innovationsökosystem einnimmt?

Der de:hub Berlin ist Teil der bundesweiten Digital Hub Initiative und der offizielle FinTech-Hub Deutschlands. Koordiniert wird er von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, der Wirtschaftsförderung des Landes Berlin. Gemeinsam mit der Berlin Finance Initiative (BFI) als Ecosystem Builder und dem House of Finance & Tech Berlin (HoFT Berlin) als zentraler Anlaufstelle für das FinTech-Ökosystem bilden wir ein Dreieck aus Standortförderung, Community-Aufbau und konkreter FinTech-Förderung. HoFT Berlin fungiert dabei als Europas Financial-Wellbeing-Ökosystem – eine Plattform, die FinTechs, Banken, Investoren, Aufsichtsbehörden und politische Entscheidungsträger zusammenführt. International ist Berlin damit einer der wenigen Standorte, der Startup-Förderung, regulatorischen Dialog und Branchenvernetzung unter einem Dach vereint.

Was macht Berlin als Standort für einen Digital Hub besonders attraktiv und warum ist die Hauptstadt für Startups, etablierte Unternehmen, Talente und Investoren gleichermaßen relevant?

Berlin ist Deutschlands führender FinTech-Standort. Die Anzahl aktiver FinTechs variiert je nach Definition – konservative Erhebungen wie die der Investitionsbank Berlin identifizieren rund 190 aktive Unternehmen, andere Quellen zählen über 300. Klar ist: Berlin vereint mit Abstand die meisten FinTechs, die meisten Beschäftigten in der Branche und den größten Anteil am Risikokapital. Allein 2025 flossen laut EY Startup Barometer 334 Millionen Euro VC-Finanzierung in Berliner FinTech- und InsurTech-Startups – ein Marktanteil von 61 Prozent in Deutschland. Entscheidend ist aber die Dichte des Ökosystems: Von Community-Formaten wie dem FinTech Stammtisch und dem Finance & Tech BBQ über das FIBE – Europas führendes Finance & Tech Festival am 15. und 16. April – bis hin zur DigiFin, der Digital Finance Conference von Bitkom und Payment & Banking im November, findet hier ganzjährig relevanter Austausch statt.

Der de:hub Berlin deckt eine Vielzahl an Themenfeldern ab. Welche technologischen Schwerpunkte stehen aktuell im Fokus und welchen Beitrag leisten sie zur digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft?

Ein strategischer Schwerpunkt des Berliner Hubs ist Financial Wellbeing als neue Zielgröße für Finanzinnovation. HoFT Berlin hat mit dem Financial Wellbeing Score eine wissenschaftlich fundierte Messgröße für finanzielle Gesundheit etabliert, basierend auf der Methodik des US Consumer Financial Protection Bureau. Deutschland erreicht im Financial Wellbeing Score nur 52,86 von 100 Punkten. Das Ergebnis zeigt klaren Handlungsbedarf.
Der Beitrag zur digitalen Transformation liegt damit nicht nur in neuen Technologien, sondern in einer strukturellen Verschiebung: Banking wird von einem transaktionalen Modell hin zu einem wirkungsorientierten, datenbasierten Serviceansatz weiterentwickelt. KI-gestützte Empfehlungen, datenbasierte Benchmarks und Open-Finance-Infrastrukturen ermöglichen personalisierte, präventive Finanzlösungen statt reiner Produktdistribution.

Wie unterstützt der de:hub Berlin Gründer konkret bei der Entwicklung, Validierung und Skalierung ihrer Geschäftsmodelle – insbesondere in frühen Wachstumsphasen? Welche Programme, Initiativen oder Formate bieten Sie an, um Startups gezielt mit Unternehmen, Investoren und relevanten Akteuren zu vernetzen und echte Mehrwerte zu schaffen?

Die Unterstützung erfolgt auf mehreren Ebenen. Berlin Partner vermittelt als de:hub-Koordinator den Zugang zum Gesamtökosystem und verbindet Startups mit Förderprogrammen, Industriepartnern und internationalen Netzwerken. HoFT Berlin bietet mit Scale-up-Förderprogrammen gezielte Wachstumsunterstützung für FinTechs, organisiert Executive Roundtables mit der BaFin und Branchenvertretern und ermöglicht über den C-Level Club kuratierten Peer-Austausch – etwa mit dem SumUp-Mitgründer Marc-Alexander Christ. Außerdem verfügt es über eine proprietäre Datenbank mit 8000+ europäischen FinTechs mit Lösungen im Bereich Financial Wellbeing geclustert nach konkreten Bedarfsfeldern.
Die Berlin Finance Initiative (BFI) steht hinter vielen Initiativen, die Berlin heute besonders macht. Das HoFT Berlin und die FIBE zählen zu den prominentesten Beispielen. Und die BFI schließt Lücken, die außerhalb des klassischen Aufgabenbereichs von HoFT Berlin oder Berlin Partner liegen – gerade an der Schnittstelle der traditionellen und der neuen Finanzwelt.

Berlin gilt als besonders vielfältiger Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Wie gestalten Sie die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, etablierten Unternehmen, dem Mittelstand und internationalen Partnern und welche Synergien entstehen daraus?

Der de:hub Berlin agiert als Orchestrator zwischen Startups, Banken, Investoren, Politik und Wissenschaft. Im Forschungsbereich arbeitet HoFT Berlin eng mit der Financial Health Initiative zusammen und veröffentlicht aktuell die Employee Financial Wellbeing Studie. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit Roland Berger sowie akademische Partnerschaften mit der Goethe-Universität Frankfurt, dem Leibniz Institute for Financial Research SAFE, der ESMT Berlin und der HWR Berlin. Internationale Impulse kommen unter anderem durch Beiträge von Prof. Annamaria Lusardi von der Stanford University.
Etablierte Akteure wie Deutsche Bank, IBB Ventures, Scalable Capital und Luther engagieren sich als Mentoren, Speaker oder Sparringspartner. So entstehen Synergien aus Forschung, Kapital, Regulierung und unternehmerischer Praxis – mit dem Ziel, Finanzinnovation strukturell und nachhaltig im Markt zu verankern.

Zwei Trends stehen im Zentrum: das Potenzial von KI, Finanzwissen und Finanzberatung zu demokratisieren, und die zunehmende finanzielle Unsicherheit breiter Bevölkerungsgruppen. Unsere Studie mit Roland Berger zeigt: 52% geben an, sich mindestens einmal pro Woche um ihre finanzielle Situation zu sorgen. 27% haben keinen Überblick über ihre Finanzen.
KI-gestützte Tools können hier einen enormen Hebel bieten: Sie machen individuelle Finanzbegleitung erstmals für breite Bevölkerungsschichten zugänglich und schaffen neue Möglichkeiten in der Finanzbildung. Gleichzeitig integriert Embedded Finance Finanzdienstleistungen direkt in Alltagsplattformen. Im Ökosystem greifen wir diese Themen auf unterschiedlichen Wegen auf – etwa über den Financial Wellbeing Score als gemeinsame Datengrundlage, über fokussierte Roundtables und Webinare, oder über Formate wie das FIBE und die DigiFin, die Forschung, Finanzinstitute, FinTechs und Politik zusammenbringen.

Woran messen Sie den Erfolg Ihrer Arbeit – sowohl für die unterstützten Startups als auch für das Berliner Innovationsökosystem insgesamt?

Auf der quantitativen Seite betrachten wir Entwicklungen wie erfolgreiche Finanzierungsrunden, geschaffene Arbeitsplätze, erste Pilotprojekte mit etablierten Marktteilnehmern oder internationale Markteintritte von Startups. Diese Indikatoren zeigen, ob Unternehmen in Berlin nicht nur gründen, sondern auch wachsen und sich im Markt behaupten können. Ein Beispiel dafür ist die Kooperation zwischen zwei Mitgliedsunternehmen des HoFTs der Berliner Volksbank und Beatvest. Sie arbeiten gemeinsam an neuen Formaten zum Thema finanzielle Bildung. Solche Partnerschaften zeigen, dass junge Unternehmen im Austausch mit etablierten Playern echte Wirkung entfalten können.

Genauso wichtig ist jedoch die qualitative Dimension: Fühlen sich Gründerinnen und Gründer in Berlin gut aufgehoben? Wissen sie, an wen sie sich wenden können? Finden sie Sparringspartner, offene Türen, ehrliches Feedback und eine Community, die sie trägt? Ein gesundes Innovationsökosystem erkennt man nicht nur an Zahlen, sondern daran, dass Menschen sich gern und bewusst dafür entscheiden, Teil davon zu sein. Langfristig geht es für uns immer um eine Balance aus beidem: messbarer Wirkung und einem Standort, an dem Innovation aus Überzeugung entsteht.

Welche Rolle spielt die internationale Vernetzung für den de:hub Berlin und wie profitieren Startups konkret vom Austausch mit anderen de:hub-Standorten und globalen Partnern?

Internationale Vernetzung ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Über Delegationsprogramme nach Paris, London zur UK FinTech Week und in die nordischen Märkte erhalten Startups direkten Zugang zu lokalen Finanzinstituten, Investoren und Ökosystempartnern. Das FIBE 2026 setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die FinTech-Hubs Frankreichs, des UK und der Nordics und bringt über 2.000 Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern zusammen.
Der Austausch mit anderen de:hub-Standorten ermöglicht darüber hinaus branchenübergreifenden Wissenstransfer und Cross-Industrie-Kooperationen. Für Startups bedeutet das: schnellere Validierung, breitere Investorenkontakte und höhere Skalierungsfähigkeit.

Welche strategischen Ziele verfolgt der de:hub Berlin in den kommenden Jahren und wie soll sich der Hub weiterentwickeln, um noch mehr Innovations- und Startup-Potenzial freizusetzen?

Unser strategisches Ziel ist es, das Momentum des Berliner FinTech-Standorts weiter zu steigern und Gründerinnen und Gründern die bestmöglichen Bedingungen für Wachstum und Skalierung zu bieten. Konkret treiben wir die internationale Expansion mit Programmen in Richtung UK und Nordics voran und stärken den Austausch auf Leitformaten wie dem FIBE und der DigiFin. HoFT Berlin entwickelt seinen Space als zentralen Meetingpoint und Workspace für FinTech-Teams weiter, und mit der Employee Financial Wellbeing Study 2025 setzen wir neue inhaltliche Impulse.
Financial Wellbeing ist dabei aktuell der thematische Schwerpunkt – doch das Ökosystem ist so angelegt, dass in Zukunft weitere Innovationsfelder gezielt ausgebaut werden können. Der verbindende Gedanke: Finanzinnovation soll nicht nur wirtschaftlichen Erfolg ermöglichen, sondern auch einen messbaren Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Wenn Startups wachsen, Institutionen sich öffnen und Menschen finanziell gesünder leben, entsteht ein Gewinn für alle Beteiligten.

Bildcredits de:hub Mannheim

Wir bedanken uns bei Katarzyna Grajner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum verlieren so viele Menschen ihr Smartphone im Alltag – und gibt es endlich eine einfache Lösung?

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Easy Protect Smartphone Sicherung Sicherheit Höhle der Löwen im Battle treten "Peak Protect“ mit Gründer Christopher Czellary (Foto) gegen „Jimmy“ mit Gründer Phillip Hammerer gegeneinander an. Wer kann die „Löwen“ mit seiner Geschäftsidee überzeugen und darf weiter pitchen ? Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Easy Protect entwickelt eine Smartphone Sicherung, die Smartphones im Alltag schützt und wird am 16 März 2026 in der Höhle der Löwen pitchen

Wie ist Easy Protect entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Peak Protect wurde von mir, Christopher Czellary, gegründet. Die Idee entstand aus einer persönlichen Erfahrung beim Skifahren, als einer Freundin das Handy vom Skilift herunterfiel. Dieses Erlebnis zeigt, wie schnell ein Smartphone verloren gehen oder beschädigt werden kann. Ein solcher Sturz kann nicht nur teuer werden, sondern in manchen Situationen auch gefährlich sein. Nach diesem Vorfall suchte ich nach einer Lösung, die einfach, sicher und gleichzeitig bezahlbar ist. Da es keine passende und günstige Sicherung auf dem Markt gab, entwickelte ich selbst eine Lösung, die Sicherheit und Flexibilität verbindet. So entstand anfangs Peak Protect. Mit der Weiterentwicklung der Idee und des Produkts wurde daraus schließlich Easy Protect.
Am Anfang wurde ich von meinem Vater Rainer Czellary unterstützt, insbesondere bei organisatorischen und rechtlichen Themen. Mittlerweile führe ich Easy Protect eigenständig und trifft alle unternehmerischen Entscheidungen selbst.

In welcher Branche ist Easy Protect tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell von Easy Protect aus?

Easy Protect ist in der Smartphone-Zubehörbranche tätig und spezialisiert sich auf Sicherheitslösungen für mobile Endgeräte. Das Produkt richtet sich an Menschen, die ihr Smartphone im Alltag, beim Sport oder auf Reisen zuverlässig schützen möchten. Durch die Verbindung des Geräts mit einem Sicherungsseil bietet Easy Protect nicht nur zusätzlichen Halt, sondern reduziert auch das Risiko von Verlust oder Diebstahl. Das Geschäftsmodell basiert derzeit auf dem Direktvertrieb über digitale Kanäle, insbesondere in Verbindung mit Social-Media-Marketing. Ergänzend dazu ist der Ausbau des Einzelhandels ein wichtiger nächster Schritt für weiteres Wachstum.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von Easy Protect? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang der Gründung stand ein konkretes Problem: Smartphones sind im Alltag und bei Aktivitäten wie Skifahren, Radfahren oder Reisen ständig der Gefahr ausgesetzt herunterzufallen oder gestohlen zu werden. Der Auslöser war ein persönliches Erlebnis beim Skifahren, als einer Freundin das Handy vom Lift heruntergefallen ist. In diesem Moment wurde klar, wie schnell ein teures Gerät verloren gehen kann. Bei der anschließenden Suche nach einer einfachen und leistbaren Lösung zeigte sich, dass es keine praktische Sicherung gab, die flexibel, unauffällig und gleichzeitig zuverlässig ist. Genau hier lag die Marktlücke. Die Inspiration war also ein reales Problem aus dem eigenen Umfeld. Aus dieser Situation heraus entstand die Idee zu meinem Startup: eine einfache, sichere und bezahlbare Lösung zur Befestigung des Smartphones.

Was macht das Konzept oder die Technologie von Easy Protect besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Das Konzept von Easy Protect ist besonders, weil es aktuell keine andere Handysicherung gibt, die sich so schnell und so einfach befestigen lässt. Das Produkt kombiniert eine stabile Schutzplatte mit einem ausziehbaren Metallseil, das Sicherheit bietet und gleichzeitig volle Flexibilität bei der Nutzung des Smartphones ermöglicht.
Ein innovativer Ansatz ist die einfache Montage ohne komplizierte Installation. Zusätzlich wurde ein spezieller Clip entwickelt, mit dem die Sicherung noch leichter und bequemer an Kleidung, Rucksack oder Ausrüstung befestigt werden kann. Dadurch ist das Smartphone jederzeit gesichert und trotzdem sofort griffbereit. Easy Protect verbindet somit Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Alltagstauglichkeit in einem kompakten System.

Welche Vision verfolgt Easy Protect? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Die Vision von Easy Protect ist es, in Zukunft Marktführer im Bereich Smartphone Sicherung zu werden. Wir wollen uns als starke und bekannte Marke etablieren, die für Sicherheit, Qualität und einfache Anwendung steht.
In den nächsten Jahren soll das Geschäft deutlich erweitert werden. Geplant ist die Entwicklung mehrerer neuer Produkte und Add-Ons, um das Sortiment auszubauen und noch mehr Anwendungsbereiche abzudecken. Außerdem soll Easy Protect in verschiedene Einzelhandelsketten aufgenommen werden, um eine breite Verfügbarkeit im stationären Handel zu erreichen. Langfristig ist auch eine internationale Expansion vorgesehen.

Warum fiel die Entscheidung, Easy Protect bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Entscheidung, bei „Die Höhle der Löwen“ aufzutreten, war für uns eine bewusste Chance, Easy Protect auf einer großen Bühne zu präsentieren und das Potenzial des Produkts sichtbar zu machen. Gleichzeitig war uns klar, dass ein Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ weit mehr sein kann als nur eine Finanzierungsmöglichkeit. Im Mittelpunkt stand für uns vor allem die Aussicht, einen starken Partner zu gewinnen, der nicht nur investiert, sondern seine Erfahrung, sein Netzwerk und seine strategische Expertise einbringt. Genau diese Kombination ist für uns besonders wertvoll, um Easy Protect nachhaltig weiterzuentwickeln und die nächsten Wachstumsschritte erfolgreich zu gehen.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Höhle der Löwen für Easy Protect angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Mit der Teilnahme an der Show verbinde ich vor allem die Hoffnung, einen starken Mentor und strategischen Partner zu gewinnen. Neben Kapital geht es mir insbesondere um Erfahrung, Marktkenntnis und ein belastbares Netzwerk, das dabei hilft, Easy Protect gezielt weiterzuentwickeln. Ein zentraler Schwerpunkt ist für mich der Zugang zum stationären Handel, da hier für das Produkt großes Wachstumspotenzial liegt.
Eine mögliche Investition würde deshalb vor allem in den Ausbau des Vertriebs, die Etablierung im Einzelhandel, höhere Produktionskapazitäten sowie in professionelles Marketing investiert werden. So soll Easy Protect nachhaltig wachsen und sich langfristig erfolgreich am Markt positionieren.

Welche nächsten Schritte sind für Easy Protect nach der Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach der Show sind konkrete Wachstumsschritte geplant. Ein zentraler Punkt ist die Entwicklung neuer Produkte, um das Sortiment von Easy Protect weiter auszubauen. Geplant sind zusätzliche Varianten sowie sinnvolle Add-Ons, die das bestehende System erweitern und noch mehr Einsatzmöglichkeiten bieten.
Parallel dazu soll die Produktion skaliert werden, um größere Stückzahlen effizient herstellen zu können. Außerdem ist der Eintritt in den stationären Handel ein wichtiger nächster Schritt, um die Marke breiter zu positionieren. Ziel ist es, Easy Protect nachhaltig wachsen zu lassen und die Marktpräsenz deutlich zu steigern.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg von Easy Protect als besonders wertvoll erwiesen?

Auf meinem bisherigen Weg haben sich vor allem die praktischen Erfahrungen als besonders wertvoll erwiesen. Als Gründer lernt man, mit Unsicherheiten umzugehen, auch unter Druck klare Entscheidungen zu treffen und in schwierigen Momenten lösungsorientiert zu bleiben. Darüber hinaus habe ich gelernt, wie entscheidend Durchhaltevermögen, Marktverständnis und die Nähe zum Kunden sind. Gerade das direkte Feedback aus der Praxis liefert oft die wichtigsten Impulse für die Weiterentwicklung eines Produkts und des gesamten Geschäftsmodells. Diese Erfahrungen haben mich sowohl unternehmerisch als auch persönlich stark geprägt.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer im Kontext von Easy Protect hilfreich sein könnten?

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es als Gründer vor allem auf Durchhaltevermögen, Disziplin und Entscheidungsstärke ankommt. Da nicht immer alles planbar ist, ist es wichtig, auch in herausfordernden Phasen ruhig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und konsequent nach Lösungen zu suchen.
Ebenso entscheidend ist der Mut, ins Handeln zu kommen. Perfektion sollte gerade am Anfang nicht im Vordergrund stehen. Viel wichtiger ist es, ein relevantes Problem zu lösen, den Markt früh einzubeziehen und das eigene Produkt auf Basis von Feedback kontinuierlich weiterzuentwickeln. Wer mit Überzeugung, Ausdauer und Klarheit an seiner Idee arbeitet, legt den Grundstein für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.

Sehen Sie Easy Protect am 16. März 2026 in der Höhle der Löwen

Bild: Beim Battle treten „Peak Protect“ mit Gründer Christopher Czellary (Foto) gegen „Jimmy“ mit Gründer Phillip Hammerer gegeneinander an. Wer kann die „Löwen“ mit seiner Geschäftsidee überzeugen und darf weiter pitchen ?
Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Christopher Czellary für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum transportieren wir unsere Ski eigentlich noch immer so umständlich?

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znow-motion Skiträger Adapter Fahrradträger 2 Minuten 2 Millionen 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: PULS 4/ Gerry Frank

znow-motion entwickelt einen Skiträger-Adapter für Fahrradträger, der den Skitransport einfacher macht und am 10 März 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen gepitcht wird

Wer steht hinter znow-motion und wie hat sich euer Gründerteam formiert?

Hinter znow-motion stehe ich, Andreas Zitzenbacher als begeisterter Wintersportler und Vater von drei Kindern. Unterstützt werde ich von meiner Frau, meinen Kindern und einem erfahrenen Netzwerk aus Partnern in Konstruktion, Produktion und Marketing.

Die Idee begann als persönliches Projekt für uns selbst. Mein Anspruch an Qualität und Sicherheit war hoch, deshalb brauchte es mehrere Entwicklungsstufen, bis die Lösung marktreif war. Heute vereine ich technische Entwicklung, Produktstrategie und Vertrieb, bewusst schlank organisiert und mit klarer Umsetzungskraft.

Wie entstand die Idee, ein Add-on zu entwickeln, das handelsübliche Fahrradträger in sichere Skiträger verwandelt?

Die Idee entstand kurz vor einem Skiurlaub, als wir plötzlich das geplante Fahrzeug nicht zur Verfügung hatten und aus Not vor der Frage standen, wohin mit dem gesamten Ski-Equipment im normalen Familienauto? Spontan nutzten wir einen vorhandenen Fahrradträger und befestigten die Ski daran. Das funktionierte grundsätzlich super und war absolut sicher im Straßenverkehr. Die Fixierung der Ski war nicht ganz einfach und es war einfach nicht gut genug für meine Ansprüche.

Genau daraus entstand znow-motion. Wir haben diese improvisierte Idee zu einem sicheren, durchdachten Adapter weiterentwickelt und machen jetzt damit Millionen bestehender Fahrradträger wintertauglich.

Welches konkrete Problem für Wintersportler löst znow-motion?

Znow-motion löst mehrere zentrale Probleme:

Mühseliges montieren von Dachlösungen, die im Normalfall nicht einfach für einen Skitag montiert werden
das ständig mühsame Be- und Entladen der Ski/Snowboards vom Autodach, bei modernen SUV wird’s noch mühsamer
Erhöhter Kraftstoffverbrauch oder reduzierte Reichweite für Elektroautos bei einer Dachtransportlösung
Sicherheitsrisiken durch unzureichende Befestigung bei Transport im Innenraum
Erhöhen der Saison-Nutzung eines Fahrradträgers über das ganze Jahr
Reduziertes Lagervolumen über das ganze Jahr im Vergleich zu Dachboxen

Unser System ermöglicht einen komfortablen, aerodynamischen und sicheren Transport auf Auto-Heck-Höhe (=Arbeitshöhe).

Was unterscheidet euer System von klassischen Dach-Skiträgern oder separaten Winterlösungen?

Es gab über Jahrzehnte nur zwei Lösungen, um die Ski zu transportieren. Aufs Dach oder ins Auto. Wir entwickelten nun, nach jahrzehntelangem Stillstand, die Möglichkeiten des Skitransports mit einer effizienteren, praktischen und sicheren Lösung.

Dach-Skiträger oder Dach-Box:

erhöhen die Fahrzeughöhe
verschlechtern Aerodynamik
Montage ist sehr mühsam und zeitaufwendig
wiederkehrendes zusätzliches Investment bei Fahrzeugwechsel

Innenraum:

lebensgefährlich bei einem Unfall bei ungesichertem Transport
mit normalen Familien-PKW nicht möglich bei drei Kinder und teilweise schwierig bereits ab 2 Kinder
außerordentliche Verschmutzung des Innenraums

Znow Motion:

nutzt vorhandene Fahrradträger und ermöglicht dadurch eine Ganzjahresnutzung
absolut sicher in jeder Situation
einfaches und schnelles montieren und ergonomisches beladen, in wenigen Minuten montiert und demontiert.
eine Lösung passt für alle Fahrradträger und für alle Autos (kein wiederkehrendes Investment)

Wir schaffen kein weiteres Produkt – wir erweitern ein bestehendes System.

Ihr sprecht von weniger Luftwiderstand und geringerem Kraftstoffverbrauch. Wie wirkt sich euer Produkt konkret auf Effizienz und Nachhaltigkeit aus?

Dachmontierte Skiträger erzeugen signifikanten Luftwiderstand, insbesondere bei Autobahngeschwindigkeiten. Das wirkt sich direkt auf den Kraftstoffverbrauch aus.

Durch die Positionierung im Windschatten des Fahrzeugs reduziert unser System diesen Effekt deutlich. Das bedeutet:

geringerer Mehrverbrauch
reduzierte CO₂-Emissionen
Langlebigkeit durch hohe Qualität und Verwendung korrosionsgeschützten Materialien
1 Lösung für den Rest des Lebens da unser Adapter für alle Fahrradträger geeignet sind und durch die Anhängerkupplung nicht abhängig von einem Fahrzeugtypen ist

Zusätzlich vermeiden wir Doppelanschaffungen, ein Produkt für zwei Einsatzzwecke bedeutet weniger Materialverbrauch insgesamt.

Wie stellt ihr sicher, dass euer Add-on mit Millionen bestehender Fahrradträger kompatibel ist?

Bereits in der Entwicklungsphase war Kompatibilität eines der zentralen Kriterien.

Der znow-motion Skiträger-Adapter passt sich in alle Richtungen an, dadurch ist es egal welchen Fahrradträger man verwendet.
Unser System ist so flexibel aufgebaut und orientiert sich an jeden handelsüblicher Fahrradträgerhersteller.

Welche Rolle spielen Sicherheit und Zertifizierung bei der Produktentwicklung?

Sicherheit im Straßenverkehr steht natürlich an oberster Stelle.

Unser Produkt wurde unter allen realen Belastungs- und Verkehrsbedingungen getestet, inklusive Fahrdynamik, Bremsmanöver und Witterungseinflüsse.
Des weiteren entspricht unser Skiträger-Adapter allen notwendigen Anforderungen der Straßenverkehrsordnung in Europa.

Im Mobilitätsbereich gibt es keine Kompromisse, das gilt besonders für uns als technische Zubehör im Straßenverkehr.

Am 10. März 2026 wird znow-motion in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Welche Erwartungen verbindet ihr mit diesem Auftritt?

2 Minuten 2 Millionen ist für uns als Start-up eine enorme Chance. Mit unserem Skiträger-Adapter für Fahrradträger hinterfragen wir eine jahrzehntelange Gewohnheit des Skitransports und genau dafür braucht es Sichtbarkeit.

Die größte Herausforderung für junge Unternehmen ist es, mit einer neuen Idee möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Sendung bietet uns die Möglichkeit, unser Produkt einem breiten Publikum vorzustellen und zu zeigen, wie einfach, praktisch und hochwertig unsere Lösung ist.

Natürlich hoffen wir auch auf einen starken Investor, der uns mit Erfahrung, Netzwerk und strategischen Kontakten unterstützt, um znow-motion über Österreich hinaus in den Wintersportmärkten Europas zu etablieren.
Unser Ziel ist es, nationale Bekanntheit aufzubauen, neue Partnerschaften zu knüpfen und zu zeigen, dass aus einer einfachen Alltagsidee ein skalierbares Produkt entstehen kann, das einen lange unveränderten Markt neu denkt.

Welche Kernbotschaft möchtet ihr den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Unsere zentrale Botschaft ist klar: Wir verwandeln eine jahrzehntelang bestehende Skitransportlösung in eine moderne, einfache und ergonomische Lösung.

Mit znow-motion lösen wir ein Problem, das über Jahre hinweg akzeptiert, aber nie wirklich hinterfragt wurde. Wintersportler investierten doppelt, in Fahrradträger für den Sommer und separate Lösungen für den Winter. Diese Ineffizienz wurde zum Standard, weil es keine durchdachte Alternative gab.

Genau hier setzen wir an. Unser Adapter ermöglicht es, bestehende Fahrradträger ganzjährig zu nutzen. Das entspricht exakt dem realen Nutzungsverhalten unserer Zielgruppe. Im Sommer werden Fahrräder transportiert und im Winter mit demselben System die Ski. Keine neue Gewohnheit, kein Mehraufwand.

Allein in Europa sind Millionen von Fahrradträgern im Umlauf, ein vorhandener, aber unerschlossener Markt mit enormem Skalierungspotenzial.

Wir verkaufen kein isoliertes Produkt, sondern erschließen einen bestehenden Bestand neu.

Znow Motion steht dabei für:

intelligente Ressourcennutzung
hohe Sicherheitsstandards
durchdachte Ingenieursqualität
leistbare Innovation

Unser Anspruch ist es, Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit in einem Produkt zu vereinen und damit den Wintersport-Transport neu zu definieren.
Denn wir sind überzeugt: Der Skispaß beginnt nicht erst am Berg, sondern bereits bei der Anreise.

Wie ist euer Geschäftsmodell aufgebaut und über welche Kanäle vertreibt ihr euer Produkt aktuell?

Aktuell vertreiben wir znow-motion direkt über unseren eigenen Onlineshop (B2C). Unsere Kundinnen und Kunden erhalten das Produkt innerhalb weniger Tage, schnell, unkompliziert und auf dem Niveau etablierter E-Commerce-Plattformen.

Plant ihr Kooperationen mit Herstellern von Fahrradträgern oder Automobilunternehmen?

Ja, mittelfristig planen wir strategische B2B-Partnerschaften mit führenden Fahrradträgerherstellern und Automotive-Zulieferern. Unser Ziel ist es, znow-motion als intelligente Ergänzung zu bestehenden Trägersystemen in den wintersportstarken Ländern Europas zu etablieren. Wir verstehen uns nicht als Ersatz, sondern als Upgrade, damit Fahrradträger das ganze Jahr über genutzt werden können. Unser Produkt ergänzt bestehende Systeme, das macht Kooperationen wirtschaftlich sehr attraktiv.

Welche Zielgruppen sprecht ihr primär an und wie erreicht ihr diese?

Unsere Kernzielgruppen sind:

Wintersportbegeisterte Familien
umweltbewusste Skifahrer
Die typischen österreichischen Sportler die im Sommer Radfahren und Winter Skifahren
Alle Menschen die Wert auf ihr Fahrzeug legen und eine ergonomische Lösung suchen

Wir erreichen unsere Kunden über gezielte Social-Media-Kampagnen und hoffentlich Mundpropaganda.

Was unterscheidet znow-motion klar von anderen Lösungen im Bereich Transport für Wintersportausrüstung?

Wir denken nicht saisonal, wir denken systemisch.

Während Dach-Lösungen sperrig und unpraktisch sind, maximieren wir den Nutzen vorhandener Infrastruktur.
Das reduziert Kosten, Ressourcenverbrauch und Komplexität für den Kunden.

Znow-motion ist kein weiteres Zubehör, sondern ein intelligentes Upgrade.

Welche nächsten Entwicklungsschritte plant ihr nach einem möglichen Investment?

Nach einem Investment fokussieren wir uns auf:

Professionalisierung von Marketing und Vertrieb
Produktionsskalierung
Produktweiterentwicklungen und zusätzlichen Anwendungsbereichen

Wo seht ihr znow-motion in drei bis fünf Jahren im europäischen und internationalen Markt?

In drei bis fünf Jahren sehen wir znow-motion als:

etabliertes Zubehörsystem im europäischen Wintersportmarkt
strategischen Partner führender Fahrradträgerhersteller
skalierbare Marke mit internationaler Distribution

Sehen Sie znow-motion am 10. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: PULS 4/ Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Andreas Zitzenbacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: znow-motion

Kontakt:

znow-motion e.U.
Blindenmarkter Straße 56
3300 Amstetten
Österreich

www.znow-motion.at
mail@znow-motion.at

Ansprechpartner: Andreas Zitzenbacher

Social Media:
Instagram
Facebook

Kann KI wirklich Gespräche führen wie ein Mensch?

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HoloLogix.AI KI MIA für intelligente Kommunikation salim sahi credit holologix.ai

HoloLogix.AI entwickelt mit KI und MIA eine intelligente Plattform für automatisierte, menschlich wirkende Unternehmenskommunikation

Wie ist HoloLogix.AI entstanden, und welche Erfahrungen bringen die Gründerinnen und Gründer in den Bereichen KI und Voice Technologie mit?

HoloLogix.AI entstand auf ungewöhnliche Weise: Nach einem Skateboard-Unfall traf ich meinen behandelnden Arzt Dr. Thomas Fuchs. Die Genesung wurde von intensiven Gesprächen über KI im Gesundheitswesen begleitet – daraus entstand die Idee für unser Unternehmen. Dr. Fuchs wurde Mitgründer und leitet den Health-Care-Bereich. Unterstützt werden wir im Aufsichtsrat von Dr. Christof Kautzsch, ein erfahrener Rechtsexperte, und Dr. Marcel Klinge, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Hospitality-Profi. Ergänzt wird das Team durch einen multidisziplinären Beirat, der strategisches Know-how mit Begeisterung für KI und Voice Technology vereint.

Ich selbst bringe über 25 Jahre Erfahrung als CEO eines führenden deutschen Travel-Tech-Unternehmens mit und konzentriere mich seit vergangenem Jahr vollständig auf HoloLogix.AI. Meine Passion gehört der AI und meine Motivation ist es, moderne KI-Tools zu kreieren, mit einer neuen Generation von Entwicklern zusammenzuarbeiten, und die Interaktion mit Voice Technology neu zu gestalten. Mit HoloLogix.AI wollen wir greifbare KI-Lösungen schaffen, den Kunden eine Welt ohne Warteschleifen ermöglichen, dem Personalmangel entgegenwirken und den Service in vielen Bereichen spürbar verbessern.

Was genau macht die Plattform von HoloLogix.AI, und welches Problem in der Unternehmenskommunikation wollten Sie damit ursprünglich lösen?

Mit unserer MIA Service KI haben wir eine holistische KI-Plattform geschaffen, also ein Tool, das ganzheitlich agiert und eingesetzt werden kann. Mit MIA unterhalten sich die Anrufer wie mit einem Menschen. MIA versteht Gespräche, erledigt parallel dazu Aufgaben und verbindet Systeme – und zwar rund um die Uhr, in mehreren Sprachen und branchenübergreifend.

Dabei liegt unser Schwerpunkt derzeit auf den Bereichen Gesundheitswesen, Hospitality sowie allgemein auf Unternehmen und Institutionen. MIA ist nahezu überall einsetzbar, wo Kunden- oder Patientenkontakt herrscht.

MIA ist mehr als nur ein weiterer Chatbot: Mit universeller KI-Infrastruktur löst sie Probleme in Unternehmen und Organisationen, die damit ihren Service – vor allem in der Kommunikation – sowie interne Prozesse optimieren und dadurch unter anderem dem Personalmangel entgegenwirken können.

Ein wichtiger Teil unserer KI-Plattform ist MIA Protect, die die mit verschiedenen Health Watches wie z.B. auch Apple Watch kompatibel ist. Sie ist ein Assistenz- und Companion System und erkennt beispielsweise Stürze.

Was unterscheidet HoloLogix.AI von klassischen Chatbots oder anderen Anbietern im Bereich Sprach KI?

Unser Ansatz ist ein anderer: Statt starrer Skripte bieten wir echte Gesprächsintelligenz durch Conversational AI an. Unser System ist eine KI, die im Gespräch Aufgaben erledigt. Dies kann nur durch die Integration in bestehende Systeme erfolgen. Hier gehen wir ganz tief rein und verarbeiten Daten in Echtzeit. Wie dies funktioniert, zeigt die persönliche Live-Demo auf unserer Website.

Es werden über unser System jegliche Art von Aufgaben ausgeführt und damit wird auch das Zeitmanagement optimiert. Die Kommunikation kann über viele Kanäle erfolgen: Telefon, Website, Email, eine Watch oder bald auch über Robotik.

Gerade in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen spielen Datenschutz und Vertrauen eine große Rolle. Wie geht HoloLogix.AI mit diesen Anforderungen um?

Datenschutz und Integration in bestehende Systeme sind für uns absolute Kernpunkte. Wir orchestrieren auf die gängigen sowie auf eigene Modelle auf deutschen Servern, die in Europa bereits genutzt werden. Zudem arbeiten wir seit Beginn mit dem Frauenhofer Institut zusammen und lassen unsere Infrastruktur regelmäßig durch deren Experten prüfen.

Gerade im Bereich KI ist Vertrauen entscheidend. Genau deshalb stehen Transparenz, Datenschutz und verantwortungsvolle Entwicklung für uns an erster Stelle.

Wohin soll sich HoloLogix.AI in den kommenden Jahren entwickeln, und welche neuen Funktionen oder Märkte haben Sie dabei im Blick?

Wir streben eine schnelle Internationalisierung unserer KI-Plattform an, da wir ein enormes Potenzial für den globalen Einsatz unserer Lösungen sehen. Mit unserem UK-Sales-Team in London haben wir die Präsenz auf dem britischen Markt bereits ausgebaut. Diese Expansion ist Teil unserer internationalen Wachstumsstrategie und soll helfen, unsere Technologien gezielt bei Partnern, Kunden und Entscheidern im Vereinigten Königreich zu positionieren.

Gleichzeitig entwickeln wir unsere Plattform kontinuierlich weiter, um sie flexibel in unterschiedlichen Branchen, Regionen und Ländern einsetzen zu können. Unser Ziel ist es, HoloLogix.AI langfristig als international skalierbare Voice- und KI-Lösung zu etablieren, die über einzelne Märkte hinaus echten Mehrwert schafft. Wer uns auf dieser spannenden Reise begleiten möchte, sollte unser Investor Deck besuchen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern im KI-Umfeld mitgeben?

Wenn ich auf unsere bisherige Reise zurückblicke, sind es folgende:

Richtet Euren Fokus auf den echten Mehrwert: Entwickelt KI-Lösungen, die reale Probleme lösen, nicht nur Technologien, die cool klingen. Der Erfolg hängt davon ab, wie gut eure KI die Prozesse der Kunden tatsächlich unterstützt.

Umgebt euch mit Menschen, die euch fachlich ergänzen und verschiedene Perspektiven einbringen – sei es im technischen, rechtlichen oder strategischen Bereich. Gerade bei KI ist multidisziplinäres Know-how entscheidend.

Habt Mut zur Iteration und zum Lernen, denn KI-Projekte erfordern Geduld, Testen und kontinuierliches Anpassen. Scheut euch nicht, Hypothesen zu prüfen, Fehler zu machen und daraus schneller zu lernen als andere.

Kurz gesagt: Probleme lösen, das richtige Team aufstellen und agil bleiben – das sind die Schlüssel zum Aufbau einer erfolgreichen KI-Plattform.

Bildcredits: @HoloLogix.AI

Wir bedanken uns bei Salim Sahi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: HoloLogix.AI

HoloLogix.AI logo

Kontakt:

HoloLogix.AI SE
Europäische Aktiengesellschaft | Societas Europaea
Mollstraße 32
10249 Berlin
Germany

www.holologix.ai
salim@holologix.ai

Ansprechpartner: Salim Sahi, Chairman of the Board (CEO)

Social Media:
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