Montag, August 24, 2026
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Cyreen: Frankfurter Scaleup macht In-Store Retail Media messbar

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Cyreen: Datengetriebenes Retail Media für den Handel von links nach rechts zu sehen: Davide Scheidegger, Ciril Hofmann und Benedict Boos

Das Frankfurter Scaleup Cyreen bringt datengetriebene Präzision in den stationären Handel und setzt mit seiner C.A.P.-Technologie neue Maßstäbe im Bereich In-Store Retail Media.

Können Sie Cyreen kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee zur Gründung des Unternehmens entstanden ist?

Cyreen ist ein Frankfurter Scaleup, das In-Store Retail Media messbar macht. Wir haben Cyreen im März 2017 gegründet, damals noch während unseres Masterstudiums an der Rotterdam School of Management. Zusammen mit Herbert Boos, der die ursprüngliche Idee mitgebracht hat, haben Benedict Boos, Davide Scheidegger und ich, Ciril Hofmann, das Unternehmen aufgebaut. In der Anfangszeit sind wir wöchentlich von Rotterdam nach Frankfurt gefahren, um erste Gespräche mit Handelspartnern oder Vermarktern zu führen. Die Grundidee war von Anfang an dieselbe wie heute. Online-Werbung ist längst datengetrieben und messbar, im stationären Handel fehlte diese Präzision komplett. Genau diese Lücke wollten wir schließen und Werbetreibenden erstmals die Daten und Insights zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre Kampagnen fundiert auswerten und gezielt optimieren können.

Wer steht hinter Cyreen, und welche Erfahrungen haben die Entwicklung Ihrer C.A.P.-Technologie geprägt?

Cyreen wird von Benedict Boos, Davide Scheidegger und mir als Geschäftsführung geleitet. Die technologische Entwicklung verantwortet Werner Schubert und das Handelswissen fließt durch Kirsten Kiel ein. Ergänzt wird das Team durch ein Advisory Board mit Experten aus Handel, Media, KI und Wissenschaft.

Geprägt wurde die Entwicklung von C.A.P. vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit Handel, Marken und Marketingprofessoren über mehrere Jahre hinweg. Mehr als sechs Jahre Forschungsarbeit, 237 realisierte Kampagnen und rund 30 Millionen ausgewertete Customer Journeys steckten in dieser Technologie, bis wir sie in den Rollout gebracht haben.

Eine zentrale Erkenntnis aus den ersten Implementierungen war, dass eine zu starre Lösung den unterschiedlichen technischen Voraussetzungen im Handel nicht gerecht wird. Zu Beginn konnten wir ausschließlich unsere eigenen Screens mit der Technologie steuern. Gemeinsam mit unseren Handelspartnern haben wir C.A.P. deshalb schrittweise zu einer offenen und agnostischen Lösung entwickelt. Heute lassen sich beliebige Screens anbinden, auch bereits verbaute Systeme. Zudem können individuelle CMS und unterschiedliche Tracking-Lösungen integriert werden. Auch das Reporting hat sich grundlegend verändert: Was mit manuell erstellten PowerPoint-Reports begann, steht den Kunden heute als interaktives Dashboard zur Verfügung.

Welche Vision verfolgen Sie mit Cyreen, und wie möchten Sie In-Store Retail Media langfristig verändern?

Unsere Vision ist es, In-Store Retail als transparente, messbare und datengetriebene Mediengattung zu etablieren. Langfristig wollen wir einen neuen Standard setzen, der Industrie und Handel eine fundierte Steuerung und Optimierung ihrer Maßnahmen ermöglicht. Dafür möchten wir im stationären Handel Technologien und Datenströme intelligent vernetzen. So kann Werbung relevanter ausgespielt werden und Shopper genau dort inspirieren, wo Kaufentscheidungen entstehen.

An welche Zielgruppen richtet sich Cyreen hauptsächlich, und welche Herausforderungen lösen Sie für Handel und Marken?

Wir richten uns an zwei Zielgruppen gleichzeitig, den stationären Handel und die Markenhersteller, die dort werben. Für den Handel schaffen wir eine neue Einnahmequelle über Retail Media und mehr Transparenz über das Verhalten auf der eigenen Fläche. Für Marken lösen wir das Problem, dass In-Store-Kampagnen bisher kaum belastbar erfasst und bewertet werden konnten. Mit C.A.P. können sie erstmals nachweisen, welche Kampagne welchen Umsatz tatsächlich auslöst.

Mit Ihrer C.A.P.-Technologie machen Sie In-Store-Werbung messbar. Was macht diesen Ansatz aus Ihrer Sicht besonders?

C.A.P. steht für Connecting Ad Impressions with Purchase. Das Besondere ist die direkte Verknüpfung von Werbekontakt und tatsächlichem Kauf, und zwar auf Ebene einzelner Customer Journeys. Über intelligente Screens und ein RFID-gestütztes System erfassen wir, mit welcher Werbung ein Shopper in Kontakt gekommen ist, und gleichen das mit dem späteren Einkauf ab. Damit erreichen wir eine Präzision, die es im stationären Handel bisher nicht gab, um inkrementelle Werbeeffekte messbar zu machen und wirkungstreibende Faktoren zu identifizieren.

Warum ist die Verknüpfung von Werbekontakten mit anonymisierten Kassenbondaten ein wichtiger Schritt für den stationären Handel?

Weil sie zum ersten Mal einen echten Wirkungsnachweis liefert. Bisher konnte niemand genau sagen, ob eine In-Store-Kampagne tatsächlich zu mehr Verkäufen geführt hat. Durch die anonymisierte Verknüpfung mit Kassenbondaten können wir Shopper mit und ohne Werbekontakt innerhalb desselben Marktes, zur selben Zeit, vergleichen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit externer Kontrollmärkte und die Ergebnisse werden deutlich belastbarer.

Der Wirkungsnachweis wird von Werbetreibenden zunehmend auch gefordert, beispielsweise positioniert sich die OWM klar zu diesem Punkt. Zu Retail Media gehören Daten und diese müssen aktiv genutzt werden, um maximale Mehrwerte für Werbekunden, Händler und die Shopper zu ermöglichen.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen, wenn Sie die Messbarkeit von Onlinewerbung auf den Point of Sale übertragen?

Im Onlinebereich gibt es etablierte Mechanismen wie Cookies oder Pixel, die es offline schlicht nicht gibt. Wir mussten also eine eigene Hardware- und Datenerfassungsinfrastruktur aufbauen, von RFID-Chips an Einkaufswagen bis zu den Screens selbst. Das kommt mit gewissen Initialinvestitionen. Gleichzeitig gelten im physischen Raum besonders hohe Datenschutzanforderungen, da die Datenerfassung von Kunden dort weniger unmittelbar erkennbar ist. Und nicht zuletzt muss sich unsere Lösung nahtlos in sehr unterschiedliche IT-Systeme der Händler integrieren lassen.

Wie wichtig sind Datenschutz und Transparenz bei der Entwicklung Ihrer datengetriebenen Retail-Media-Lösung?

Datenschutz ist für uns kein nachträgliches Add-on, sondern von Beginn an Teil der Technologie. Unser Tracking-System ist vollständig DSGVO-konform und arbeitet ausschließlich mit anonymisierten Daten. Wir erzeugen First-Party-Daten für den Handel, ohne dabei die Privatsphäre einzelner Kunden zu berühren. Gerade weil Datenschutz im stationären Handel oft kritisch diskutiert wird, ist Transparenz für uns ein zentrales Vertrauenselement gegenüber Handel, Marken und Konsumenten.

Welche nächsten Entwicklungsschritte und Innovationen stehen bei Cyreen aktuell im Fokus?

Wir arbeiten gemeinsam mit Handelspartnern an konkreten Connected-Store-Konzepten, um die Verkaufsfläche insgesamt vernetzter und messbarer zu machen. Dazu zählen Integrationen von intelligenten Einkaufswagen, Handscannern oder Loyalty-Daten. Zudem nutzen wir zunehmend einen Mix an Tracking-Technologien. Von DSGVO-konformen Kameras über Sensoren bis zur etablierten RFID-Technologie, mit der Stand heute über 100.000 Einkaufswagen allein in Deutschland intelligent gemacht wurden.

Sie sind Teil des GS1 Germany Accelerators butterfly & elephant. Welche Erwartungen verbinden Sie mit dem Programm, und wie unterstützt es die Weiterentwicklung von Cyreen?

Mit butterfly & elephant verbinden wir vor allem den Zugang zu den GS1-Standards und zum breiten Netzwerk aus Handel und Industrie. Das Programm unterstützt uns dabei, unsere Technologie noch stärker auf einer standardisierten Basis wie der GTIN aufzubauen, damit unsere Lösung für den gesamten Markt funktioniert und nicht nur für einzelne Partner. Gleichzeitig gibt uns die Beteiligung Glaubwürdigkeit gegenüber größeren Handelsunternehmen. Als neutraler Player ist GS1 für uns hervorragend zwischen Handel und Industrie positioniert.

Welche Impulse oder Kontakte konnten Sie durch butterfly & elephant bereits gewinnen, und welchen Einfluss haben diese auf Ihr Unternehmen?

Wir werden fortlaufend unterstützt. Von Pressearbeit über gezielte Kontakte bis zu Veranstaltungen wie den EHI tech days, dem Tag der Markenwirtschaft oder dem ECR Tag beziehungsweise ECR iN MOTiON, bei denen wir dabei sein dürfen. Das Team von butterfly & elephant ist sehr engagiert, hat stets ein offenes Ohr und unterstützt überall, wo wir Bedarf haben.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die mit einer technologischen Innovation eine etablierte Branche verändern möchten?

Erstens, lerne den Markt so schnell wie möglich wirklich kennen. Wer sind die relevanten Player, welche Interessen verfolgen sie, wie sind sie untereinander vernetzt und wie denken sie? Geh auf möglichst viele Branchenevents und sprich dort offen mit Leuten – das bringt oft mehr als jede Recherche am Schreibtisch.

Zweitens, such dir Experten, die den Markt seit Jahren kennen. Sie geben dir nicht nur Wissen, sondern auch Kredibilität, wenn du bei etablierten Playern an die Tür klopfst.

Drittens, erwarte im Handelsumfeld keine schnellen Entwicklungen. Der Markt bewegt sich langsam, Entscheidungswege sind lang. Man muss fortlaufend dranbleiben und Geduld mitbringen, um wirklich einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Bild: Davide Scheidegger, Ciril Hofmann und Benedict Boos Bildcredits Cyreen

Wir bedanken uns bei Ciril Hofmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Matchimize: KI-Plattform setzt auf authentische Dating-Bios

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Matchimize: Wie KI im Online-Dating Persönlichkeit zeigt

Mit einer Kombination aus psychologischer Persönlichkeitsanalyse und Künstlicher Intelligenz möchte das Startup Matchimize das Online-Dating revolutionieren und Singles dabei helfen, ihre wahre Persönlichkeit authentisch zu präsentieren

Können Sie Matchimize kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee zur Gründung des Unternehmens entstanden ist?

Die Idee zu Matchimize entstand aus einer ganz persönlichen Erfahrung. Nach meiner Trennung war ich selbst Single und meldete mich auf Tinder an. Dort wurde mir schnell bewusst, wie oberflächlich und rasant viele Entscheidungen im Online-Dating getroffen werden. Oft reichen wenige Sekunden, um über einen Menschen zu urteilen.

Gleichzeitig habe ich erkannt, dass viele Menschen großartige Persönlichkeiten mitbringen, diese jedoch in ihrem Profil, ihrer Kommunikation oder ihrer Außendarstellung nicht authentisch vermitteln können. Häufig scheitert es nicht am Menschen selbst, sondern daran, wie er sich präsentiert.

Wer steht hinter Matchimize, und welche Erfahrungen haben die Entwicklung Ihrer Plattform geprägt?

Hinter Matchimize stehen Julia Bajohr, Dr. Marike Bredow-Zeden und Leonard Behner – drei Gründer mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, aber einer gemeinsamen Vision: Online-Dating menschlicher, authentischer und erfolgreicher zu machen.

Julia Bajohr verantwortet die Bereiche Design, Kommunikation und Markenentwicklung und sorgt dafür, dass Menschen sich authentisch präsentieren können. Dr. Marike Bredow-Zeden bringt ihre wissenschaftliche Expertise, ihren medizinischen Hintergrund sowie ihre Erfahrung im Coaching und in der Persönlichkeitsentwicklung ein. Leonard Behner ergänzt das Team mit seiner langjährigen Erfahrung als Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein und zwischenmenschliche Kommunikation.

Uns verbindet die Überzeugung, dass hinter jedem Profil ein einzigartiger Mensch steckt. Deshalb entwickeln wir Matchimize mit Herz, wissenschaftlichem Denken und moderner Künstlicher Intelligenz – mit dem Ziel, Menschen nicht zu möglichst vielen Matches zu verhelfen, sondern zu den richtigen Begegnungen. Denn wir glauben: Die beste Beziehung beginnt mit einem Match, das wirklich passt.

Welche Vision verfolgen Sie mit Matchimize, und wie möchten Sie authentische Selbstdarstellung auf Dating-Apps langfristig verbessern?

Matchimize richtet sich an Menschen, die eine ernsthafte und passende Partnerschaft suchen, sowie an Singles, die ihre Chancen auf ein erfolgreiches Kennenlernen verbessern möchten. Gleichzeitig sprechen wir auch Personen an, die nach negativen Dating-Erfahrungen oder langen Phasen erfolgloser Partnersuche einen neuen, strukturierten und individuellen Ansatz suchen.

Die größte Herausforderung im heutigen Online-Dating ist aus unserer Sicht nicht der Mangel an Kontakten, sondern der Mangel an passenden Kontakten. Viele Menschen investieren viel Zeit in unpassende Matches, oberflächliche Entscheidungen oder Gespräche, die nie zu einer echten Verbindung führen.

Genau hier setzt Matchimize an. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz analysieren wir nicht nur Profile und Präferenzen, sondern berücksichtigen auch Persönlichkeit, Werte, Lebensziele und Kommunikationsstile. Dadurch schaffen wir die Grundlage für qualitativ hochwertigere Matches und ermöglichen es Menschen, schneller mit Personen in Kontakt zu kommen, mit denen eine echte Beziehung entstehen kann.

Unser Ziel ist es, den Dating-Prozess effizienter, persönlicher und erfolgreicher zu gestalten – damit weniger Zeit mit Frustration verloren geht und mehr Zeit für echte Begegnungen und glückliche Beziehungen bleibt.

An welche Zielgruppe richtet sich Matchimize, und welche Herausforderungen lösen Sie für Menschen, die Dating-Apps nutzen?

Viele KI-Tools können heute in wenigen Sekunden gut formulierte Texte erstellen. Das Problem ist jedoch, dass sie die Person dahinter nicht kennen. Ohne persönliche Informationen greifen sie häufig auf ähnliche Formulierungen, Klischees oder allgemeine Beschreibungen zurück. Das Ergebnis sind Texte, die zwar sprachlich gut klingen, aber oft austauschbar wirken und wenig über den Menschen aussagen.

Genau hier setzt Matchimize an. Unser Ansatz beginnt nicht mit dem Schreiben, sondern mit dem Verstehen. Bevor überhaupt eine Bio entsteht, analysiert unsere KI anhand eines psychologisch fundierten Fragenkatalogs die Persönlichkeit, Werte, Interessen und den Kommunikationsstil der Nutzer. Erst auf dieser Grundlage wird ein individueller Profiltext erstellt. Unser Ziel ist es, keine perfekte Werbebotschaft zu formulieren, sondern eine Bio zu entwickeln, in der sich Menschen wiederfinden und die ihre Persönlichkeit authentisch widerspiegelt.

Immer mehr Nutzer greifen auf generische KI-Texte zurück. Warum war es Ihnen wichtig, mit Matchimize einen anderen Weg einzuschlagen?

Viele KI-Tools können heute in wenigen Sekunden gut formulierte Texte erstellen. Das Problem ist jedoch, dass sie die Person dahinter nicht kennen. Ohne persönliche Informationen greifen sie häufig auf ähnliche Formulierungen, Klischees oder allgemeine Beschreibungen zurück. Das Ergebnis sind Texte, die zwar sprachlich gut klingen, aber oft austauschbar wirken und wenig über den Menschen aussagen.

Genau hier setzt Matchimize an. Unser Ansatz beginnt nicht mit dem Schreiben, sondern mit dem Verstehen. Bevor überhaupt eine Bio entsteht, analysiert unsere KI anhand eines psychologisch fundierten Fragenkatalogs die Persönlichkeit, Werte, Interessen und den Kommunikationsstil der Nutzer. Erst auf dieser Grundlage wird ein individueller Profiltext erstellt. Unser Ziel ist es, keine perfekte Werbebotschaft zu formulieren, sondern eine Bio zu entwickeln, in der sich Menschen wiederfinden und die ihre Persönlichkeit authentisch widerspiegelt.

Ihre KI analysiert zunächst die Persönlichkeit der Nutzer. Wie stellen Sie sicher, dass daraus authentische Dating-Bios entstehen und keine austauschbaren Texte?

Authentizität entsteht nicht durch geschickte Formulierungen allein, sondern durch ein echtes Verständnis der Person. Deshalb beginnt der Prozess bei Matchimize mit einer psychologisch fundierten Persönlichkeitsanalyse. Nutzer beantworten gezielte Fragen zu ihren Werten, Interessen, ihrer Art zu kommunizieren und dem, was sie als Menschen ausmacht.

Diese Informationen bilden die Grundlage für die KI. Statt auf vorgefertigte Textbausteine oder allgemeine Floskeln zurückzugreifen, verarbeitet sie die individuellen Antworten und entwickelt daraus eine persönliche Dating-Bio. Dabei achten wir bewusst darauf, dass die Texte natürlich klingen und die Persönlichkeit der Nutzer widerspiegeln – nicht die Handschrift einer KI. Unser Anspruch ist, dass Menschen ihre fertige Bio lesen und sagen: „Genau so würde ich mich beschreiben – nur besser formuliert.“

Was macht Matchimize aus Ihrer Sicht besonders im Vergleich zu anderen KI-Tools für Dating-Profile?

Matchimize geht über klassisches Matching hinaus. Während viele Plattformen vor allem Profile, Schlagwörter oder einfache Kriterien miteinander vergleichen, betrachten wir den Menschen als Ganzes. Unsere KI kombiniert datenbasierte Analysen mit Faktoren wie Persönlichkeit, Werten, Interessen, Kommunikationsstil und individuellen Zielen.

Im Bereich Dating bedeutet das: Wir möchten nicht möglichst viele Matches erzeugen, sondern die richtigen. Deshalb unterstützen wir unsere Nutzerinnen und Nutzer bereits vor dem eigentlichen Matching – durch professionelle Profiloptimierung, KI-gestützte Analysen und individuelle Empfehlungen. So entsteht eine authentische und überzeugende Darstellung der eigenen Persönlichkeit.

Was Matchimize besonders macht, ist die Verbindung aus moderner Technologie und menschlichem Verständnis. Wir glauben, dass erfolgreiche Beziehungen nicht durch Zufall entstehen, sondern durch echte Kompatibilität.

Unsere Vision ist es, Online-Dating nachhaltiger, persönlicher und erfolgreicher zu gestalten – mit weniger Frust, besseren Begegnungen und mehr echten Chancen auf eine glückliche Partnerschaft.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Entwicklung einer KI, die Persönlichkeit möglichst authentisch widerspiegeln soll?

Die größte Herausforderung besteht darin, Technologie mit Menschlichkeit zu verbinden. Liebe und zwischenmenschliche Beziehungen lassen sich nicht allein durch Daten oder Algorithmen erklären. Deshalb ist es unser Anspruch, Künstliche Intelligenz so einzusetzen, dass sie Menschen unterstützt, ohne ihre Individualität zu verlieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Datenschutz, Transparenz und ein verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Informationen. Gerade im Dating-Bereich vertrauen uns Menschen sehr persönliche Einblicke in ihr Leben an. Dieses Vertrauen möchten wir durch höchste Sicherheitsstandards und einen ethischen Einsatz von KI rechtfertigen.

Außerdem entwickeln sich Kommunikation, Dating-Trends und die Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer ständig weiter. Unsere Aufgabe ist es daher, Matchimize kontinuierlich weiterzuentwickeln, damit unsere KI nicht nur technisch intelligent ist, sondern auch menschliche Bedürfnisse versteht und authentische Begegnungen fördert.

Wie erleben Sie die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz im Bereich Dating, und welche Chancen und Risiken sehen Sie dabei?

Wir glauben, dass sich Online-Dating in den kommenden Jahren deutlich stärker auf Qualität statt Quantität konzentrieren wird. Statt endlosem Swipen und zufälligen Matches werden intelligente Matching-Technologien Menschen dabei unterstützen, schneller echte Gemeinsamkeiten und kompatible Persönlichkeiten zu entdecken.

Künstliche Intelligenz wird dabei helfen, authentische Profile zu erstellen, die Kommunikation zu verbessern und passende Partnerinnen und Partner auf Basis von Persönlichkeit, Werten und Lebenszielen vorzuschlagen – nicht nur anhand von Fotos oder wenigen Stichworten.

Unsere Vision ist ein Online-Dating, das wieder Freude macht und echte Verbindungen schafft. Die Technologie übernimmt dabei die zeitaufwendige Analyse und Optimierung, während der Mensch im Mittelpunkt bleibt. Denn am Ende entscheidet nicht die KI über die Liebe – sie hilft lediglich dabei, Menschen zusammenzubringen, die eine deutlich größere Chance haben, glücklich miteinander zu werden.

Welche nächsten Funktionen oder Weiterentwicklungen stehen bei Matchimize aktuell im Fokus?

Unser aktueller Fokus liegt auf der Weiterentwicklung unserer KI, damit sie Persönlichkeiten, Kommunikationsstile und individuelle Bedürfnisse noch besser verstehen und berücksichtigen kann. Ziel ist es, Singles nicht nur bei der Profilerstellung zu unterstützen, sondern sie entlang ihrer gesamten Dating-Reise zu begleiten – von der authentischen Selbstdarstellung bis hin zu erfolgreichen Matches und wertschätzender Kommunikation.

Darüber hinaus bauen wir unser Angebot kontinuierlich aus. Neben der KI-gestützten Profiloptimierung entwickeln wir weitere intelligente Funktionen, die die Chancen auf echte und langfristige Beziehungen erhöhen. Gleichzeitig möchten wir Matchimize als innovative Dating-Plattform im deutschsprachigen Raum etablieren und unsere Community kontinuierlich vergrößern.

Unser langfristiges Ziel ist klar: Wir möchten dazu beitragen, dass Menschen weniger Zeit mit frustrierendem Swipen verbringen und stattdessen mehr echte Begegnungen erleben. Denn wir glauben, dass jeder Mensch die Chance auf eine erfüllte Partnerschaft verdient.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die eine KI-basierte Plattform entwickeln und erfolgreich am Markt etablieren möchten?

Erstens: Entwickeln Sie keine Technologie um der Technologie willen. Lösen Sie ein echtes Problem, das Unternehmen und Menschen tatsächlich haben.

Zweitens: Hören Sie konsequent auf Ihre Nutzer. Die besten Innovationen entstehen aus kontinuierlichem Feedback und enger Zusammenarbeit mit dem Markt.

Drittens: Denken Sie langfristig. Vertrauen entsteht nicht allein durch gute KI, sondern durch Transparenz, Datenschutz und einen klaren Mehrwert für alle Beteiligten.

Bildcredits Peak Quantum

Wir bedanken uns bei Leonard Behner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

1 Mio. Euro vom Bund für KI-Startup alugha

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alugha erhält Forschungszulage für KI-Video Bernd Korz CEO at alugha

Bund fördert deutsche Videotechnologie: Rund eine Million Euro Forschungszulage für alugha

Mannheim, 6. Juli 2026 – Die alugha GmbH erhält für die Entwicklung ihrer mehrsprachigen Videoplattform eine Forschungszulage des Bundes in Höhe von rund einer Million Euro. Die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt beauftragte Bescheinigungsstelle Forschungszulage hat das Vorhaben nach dem Forschungszulagengesetz anerkannt und förderfähige Aufwendungen von insgesamt 4,74 Millionen Euro bestätigt.

Gegenstand der geprüften Forschungsarbeit ist eine vollautomatisierte Echtzeit-Dubbing-Lösung, die Videotranskription, Übersetzung, Stimmenklonung, Emotionsübertragung und Postproduktion erstmals in einem durchgängigen Prozess vereint. Das Entwicklungsvorhaben läuft seit Januar 2020 und wird im Oktober 2026 abgeschlossen. Die Zulage wird rückwirkend für bereits geleistete Entwicklungsaufwendungen gewährt.

Eine europäische Antwort auf die Dominanz der US-Plattformen

Der Markt für professionelle Videotechnologie wird international von US-Anbietern geprägt. In Mannheim entsteht seit mehreren Jahren eine europäische Alternative: alugha bündelt KI-gestützt in einer einzigen Plattform, wofür Unternehmen bislang mehrere, meist außereuropäische Dienstleister benötigten. Videos werden in beliebige Sprachen übersetzt und mit authentischen sowie geklonten Stimmen neu vertont – vollautomatisch und innerhalb von Sekunden.

Angepasst wird dabei dank Segmentierung ausschließlich der Ton; das Videomaterial selbst bleibt unverändert, was ein entscheidender Vorteil für den Datenschutz ist. Der gesamte alugha-Stack ist europäisch, vom Server bis zur KI: Anders als bei den Angeboten großer US-Konzerne verlassen die Daten Europa nicht.

Für Unternehmen in regulierten Branchen, von Finanzdienstleistern über die Industrie bis zum Gesundheitswesen, ist das mehr als eine Komfortfrage. Wer Schulungs-, Produkt- oder Kundenvideos mehrsprachig anbieten will, musste bislang entweder die Kontrolle über Inhalte und Daten an außereuropäische Anbieter abgeben oder auf Reichweite verzichten. alugha löst diesen Widerspruch auf.

Minuten statt Stunden: Rund 90 Prozent geringere Kosten

Der wirtschaftliche Nutzen ist für Anwender unmittelbar messbar. Produktionszeiten für mehrsprachige Videos, die bislang Stunden oder Tage beanspruchten, verkürzen sich auf wenige Minuten. Synchronstudios, externe Übersetzungsdienstleister und manuelle Nachbearbeitung entfallen weitgehend. Nach statistischen Erhebungen sinken die Produktionskosten dadurch um rund 90 Prozent.

Datenhoheit, Urheberrechte und ein einheitlicher Markenauftritt bleiben zugleich unter europäischer Kontrolle. Angesichts des EU AI Act und wachsender regulatorischer Anforderungen an den Umgang mit Unternehmensdaten wird genau das zunehmend geschäftsentscheidend.

Rückenwind für den Technologiestandort Deutschland

Die Forschungszulage ist für alugha mehr als eine Anerkennung – sie ist die Grundlage für die weitere Expansion. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, eine der führenden europäischen Infrastrukturen für mehrsprachige Videokommunikation im B2B-Bereich zu sein. Gründer und Geschäftsführer Bernd Korz engagiert sich zudem in der Bundesfachkommission Künstliche Intelligenz und Wertschöpfung 4.0 des Wirtschaftsrats der CDU und bringt dort die Perspektive deutscher Technologieunternehmen in die Debatte um europäische KI-Souveränität ein.

„Dass der Bund unser Vorhaben als förderfähig anerkennt, ist ein starkes Signal – nicht nur für uns, sondern für den gesamten deutschen Technologiestandort. Wir zeigen, dass Europa Weltklasse-Technologie im Bereich Video und Künstliche Intelligenz entwickeln kann, mit dem entscheidenden Unterschied, dass unsere Kundinnen und Kunden die volle Kontrolle über ihre Daten behalten. Und wir haben noch einiges vor.“

— Bernd Korz, Gründer und CEO der alugha GmbH

Abschluss des Vorhabens für Oktober 2026 geplant

Die Ergebnisse des Entwicklungsvorhabens fließen in neue und wesentlich verbesserte Produkte ein und bilden die Basis für den weiteren Ausbau der Plattform. Schon heute nutzen Unternehmen aus Industrie, Medien und Bildung die alugha-Infrastruktur, um ihre Inhalte international skalierbar zu machen, ohne ihre digitale Souveränität aus der Hand zu geben.

Die Förderung im Überblick

  • Förderinstrument: Forschungszulage nach dem Forschungszulagengesetz (FZulG)
  • Fördervolumen: Rund eine Million Euro
  • Geprüfte FuE-Aufwendungen: 4,74 Millionen Euro
  • Vorhaben: Vollautomatisierte Echtzeit-Dubbing-Lösung mit integriertem End-to-End-Workflow
  • Laufzeit: Januar 2020 bis Oktober 2026 (Förderung auch rückwirkend gewährt)

Bild Bernd Korz CEO

Quelle Alugha GmbH

Shirakawa jetzt auf Sylt

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Shirakawa im Concept Store bei FASMAS auf Sylt

Shirakawa jetzt im Concept Store von Syltexklusiv bei FASMAS

Die Lifestyle- und Designmarke Shirakawa ist ab sofort auf Sylt erhältlich. Im neuen Concept Store von Syltexklusiv bei FASMAS in der Neuen Mitte in Westerland finden Besucherinnen und Besucher eine kuratierte Auswahl der Marke direkt auf der Insel.

Concept Store als Bühne für besondere Marken

Der Concept Store versteht sich als Plattform für besondere Marken, Manufakturen und innovative Produkte. Statt einer klassischen Verkaufsfläche entsteht ein Ort, an dem Produkte erklärt, ausprobiert und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Ziel ist es, Marken sichtbar zu machen und ihnen den direkten Kontakt zu einer anspruchsvollen Zielgruppe auf Sylt zu ermöglichen.

Shirakawa erweitert das Sortiment

Mit Shirakawa hält eine Marke Einzug, die für hochwertiges Design, sorgfältige Verarbeitung und zeitlose Lederaccessoires steht. Die Kollektion umfasst unter anderem Taschen, Reiseaccessoires und ausgewählte Home-Living-Produkte. Sie richtet sich an Menschen, die Wert auf Qualität, Langlebigkeit und stilvolle Gestaltung legen.

Gemeinsame Werte verbinden Shirakawa und FASMAS

Die Zusammenarbeit mit FASMAS liegt auf der Hand. Während FASMAS seit Jahren für hochwertige Einrichtung und skandinavisch geprägtes Design steht, ergänzt Shirakawa dieses Konzept mit langlebigen Lederaccessoires und ausgewählten Home-Living-Produkten. Gemeinsam entsteht ein Ort, an dem Qualität, Ästhetik und bewusstes Konsumieren im Mittelpunkt stehen.

Auch Jens Dybdahl von FASMAS sieht in der Kooperation eine konsequente Ergänzung des bestehenden Angebots:

„Unsere Kunden legen großen Wert auf Qualität, gutes Design und Produkte, die viele Jahre Freude bereiten. Shirakawa passt deshalb hervorragend zu unserem Sortiment und erweitert unser Einrichtungskonzept um hochwertige Accessoires, die dieselbe Philosophie verfolgen.“

Nachfrage nach weiteren Marken wächst

Das Concept-Store-Konzept wird bereits gut angenommen. Zahlreiche Besucher haben den neuen Bereich entdeckt, und auch auf Unternehmensseite wächst die Nachfrage. Die verfügbaren Regalplätze für weitere ausgewählte Marken und Manufakturen sind gefragt. Gesucht werden Produkte mit hoher Qualität, klarer Markenidentität und einer Geschichte, die zum Konzept des Stores passen.

„Wir möchten Marken nicht einfach nur präsentieren, sondern sie erlebbar machen. Der persönliche Kontakt, kompetente Beratung und das Erzählen der Geschichten hinter den Produkten sind zentrale Bestandteile unseres Konzepts“, erklären Christine Arnoldt und Stefan Kny.

Concept Store in Westerland wächst weiter

Der Concept Store befindet sich bei FASMAS, Neue Straße 6, in der Neuen Mitte von Westerland. Das Sortiment soll kontinuierlich um weitere ausgewählte Anbieter aus den Bereichen Lifestyle, Design und Manufaktur erweitert werden.

Mit der Aufnahme von Shirakawa wächst das Angebot des Concept Stores weiter. Besucherinnen und Besucher können die Kollektion im Store bei FASMAS in Westerland entdecken. Wer nicht auf Sylt ist, findet eine Auswahl der Produkte auch im Onlineshop von FASMAS

Bildcredits Stefan Kny

Pressekontakt

Stefan Kny
E-Mail: redaktion@syltexklusiv.com
Internet: www.syltexklusiv.com

Max Wittrock kehrt als CEO zu mymuesli zurück

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mymuesli: Max Wittrock setzt auf Personalisierung

Max Wittrock übernimmt erneut den Vorstandsvorsitz

Mitgründer Max Wittrock übernimmt den Vorstandsvorsitz von mymuesli. Er folgt auf Tom Mayer, der in den vergangenen Monaten wichtige Impulse für die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens sowie den Ausbau der KI-gestützten Personalisierung gesetzt hat. Mit der Rückkehr des Co-Founders knüpft mymuesli bei den nächsten Wachstumsschritten an die Stärken seiner Gründungsidee an: Pioniergeist, eine starke Markenkommunikation und die enge Verbindung zur Community. Gleichzeitig sind die digitale Kundengewinnung, CRM sowie der Ausbau von Data-&-Insights-Funktionen zentrale Bestandteile der Unternehmensstrategie.

Marke, Pioniergeist und Community im Fokus

Max Wittrock hat mymuesli 2007 gemeinsam mit Hubertus Bessau und Philipp Kraiss gegründet und das Unternehmen bis Ende 2019 als Co-CEO geprägt. Mit seiner Rückkehr übernimmt er nun erneut die operative Führungsverantwortung.

Sein Ziel ist es, die Marke im nächsten Schritt aus dem Ursprung heraus weiterzuentwickeln. Das Unternehmen fokussiert sich damit konsequent auf seine Position als führende digitale Marke für personalisierte Ernährung. Storytelling, Unternehmergeist und die direkte Beziehung zu mittlerweile mehr als einer Million aktiven Kundinnen und Kunden werden den Charakter von mymuesli noch stärker prägen.

Max Wittrock setzt auf Innovation und Wachstum

„Die Besonderheit von mymuesli liegt darin, dass wir nah an unseren Kundinnen und Kunden sind und den Mut haben, eigene und unkonventionelle Ideen umzusetzen“, sagt Max Wittrock. „Genau daran werden wir weiter anknüpfen. Mit viel Innovationskraft, denn besonders die macht mymuesli neben der Individualisierung einzigartig. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam daran arbeiten und das weiter ausbauen, was mymuesli ausmacht: Personalisierung, eine starke Markenkommunikation und digitale Exzellenz. Und vor allem wieder ins Wachstum kommen!“

Offener Dialog mit der Community

Wittrock kündigt zudem eine offene Kommunikation über die anstehenden Entwicklungsschritte an: „Wir haben einige spannende Herausforderungen zu bewältigen. Darüber wollen wir auf meinen und auf unseren eigenen Kanälen sprechen, ebenso wie im Dialog mit unserer Community. Denn Offenheit und Ehrlichkeit gehören seit der Gründung zur mymuesli-DNA.“

Aufsichtsrat unterstützt den Führungswechsel

Auch der Aufsichtsrat sieht in der Rückkehr des Mitgründers die richtige Weichenstellung für die nächste Entwicklungsphase. „Max Wittrock steht als Mitgründer für die Idee und die Werte von mymuesli. Mit seiner Rückkehr geben wir der Marke wieder das unternehmerische Gesicht, das unsere Kundinnen und Kunden und unser Team gleichermaßen verbindet“, sagt Tobias Bachmüller, Aufsichtsratsvorsitzender von mymuesli.

Bild Max Wittrock CEO mymuesli

Quelle mymuesli AG

metr sichert sich 10,5 Millionen Euro Wachstumskapital

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metr erhält Series-B-Finanzierung für Bestandsgebäude Das Management-Team von metr (v.l.n.r.): Maximilian Thumfart, Dr. Franka Birke und Samuel Billot

Series-B-Finanzierung über 10,5 Millionen Euro abgeschlossen

Das PropTech-Unternehmen metr hat seine Series-B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und rund 10,5 Millionen Euro akquiriert. Mit der SBG-Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH gewinnt metr einen neuen Investor. Darüber hinaus beteiligen sich erneut die Kachel GmbH (Tochtergesellschaft der WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG), IBB Capital GmbH, BRAWO Capital GmbH, Next Big Thing AG sowie bestehende Business Angels an der Finanzierungsrunde.

Starkes Wachstum überzeugt Investoren

Die Finanzierung folgt auf eine Phase starken Wachstums: metr steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 80 Prozent, erreichte im selben Jahr eine Net Retention Rate von über 140 Prozent und betreut heute mehr als 80 Kunden aus den Bereichen Wohnungswirtschaft, Asset Management und Corporate Real Estate. Ausschlaggebend für das Investment waren neben starken Kennzahlen insbesondere der nachgewiesene Product-Market-Fit, die etablierte Technologie sowie das Wachstumspotenzial des Marktes.

Ausbau der Plattform und internationale Expansion

Das frische Kapital wird metr nutzen, um seine Technologie weiterzuentwickeln, seine operative Infrastruktur auszubauen und die Skalierung weiter voranzutreiben. Dazu gehört insbesondere der Aufbau eines Hubs in Sachsen, der maßgeblich zur Optimierung der Lieferketten und zu einer noch engeren Kundenbetreuung beitragen wird. Das langfristige Ziel des Unternehmens ist es, die führende europäische Plattform für energieeffiziente Bestandsgebäude zu werden.

KI-Plattform für energieeffiziente Bestandsgebäude

Steigende Energiekosten, regulatorische Anforderungen und der zunehmende Wertverlust ineffizienter Bestandsgebäude stellen Eigentümer und Bestandshalter vor große Herausforderungen. Gleichzeitig müssen sie häufig unterschiedliche Anbieter für Energiemanagement und Heizungsoptimierung koordinieren. metr vereint beides auf seiner KI-basierten Plattform. Dank der universellen Anbindung an bestehende Heizungsanlagen lassen sich Energieverbräuche senken, Energieeffizienzklassen verbessern und Immobilienwerte langfristig sichern – ohne kostenintensive Sanierungsmaßnahmen.

Das Management-Team von metr (v. l. n. r.): Maximilian Thumfart, Dr. Franka Birke und Samuel Billot.

CEO Dr. Franka Birke sieht die Weichen für weiteres Wachstum gestellt

Die Finanzierungsrunde ist für Dr. Franka Birke, Mitgründerin und CEO von metr, vor allem ein Auftrag für die kommenden Jahre:

„Mit der Series-B-Finanzierung schaffen wir die Voraussetzungen, um metr auf das nächste Level zu heben. Wir werden unsere Plattform weiter skalieren, unsere operative Exzellenz ausbauen und die Grundlage für unsere internationale Expansion legen. Dass unsere bestehenden Investoren erneut investieren und wir mit der SBG einen weiteren starken Partner gewinnen konnten, bestätigt unseren Kurs und unser langfristiges Wachstumspotenzial.“

Neuer Investor setzt auf den Innovationsstandort Sachsen

Frank Tappert, Geschäftsführer der SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH, sieht in metr großes Potenzial für den Wirtschaftsstandort Sachsen:

„metr verbindet innovative Technologie mit einem überzeugenden Geschäftsmodell und adressiert einen Markt mit erheblichem Wachstumspotenzial. Besonders freut uns, dass das Unternehmen seine Präsenz in Leipzig weiter ausbaut und damit ein klares Bekenntnis zum Innovationsstandort Sachsen abgibt. Wir freuen uns darauf, metr auf seinem weiteren Wachstumskurs als Partner zu begleiten.“

Bestehende Investoren bekräftigen ihr Vertrauen

Auch für Alexander Wiegand, Vorstand der WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, ist die weitere Beteiligung Ausdruck einer langfristigen Partnerschaft:

„Die Digitalisierung und Optimierung von Bestandsgebäuden wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. metr hat die technologische Kompetenz und die Innovationskraft, diesen Markt nachhaltig mitzugestalten. Wir freuen uns darauf, das Unternehmen auf seinem weiteren Wachstumskurs zu begleiten.“

Gregory Pitl verstärkt den Beirat

Seit dem Abschluss der Finanzierungsrunde unterstützt zudem Gregory Pitl, ehemaliger Director Innovation & Technology bei PATRIZIA, das Unternehmen mit seiner Expertise in den Bereichen Organisationsentwicklung, Wachstumsstrategie und Finanzen als erstes externes Beiratsmitglied.

Bild Das Management-Team von metr (v.l.n.r.): Maximilian Thumfart, Dr. Franka Birke und Samuel Billot Bildcredits metr

Quelle metr Building Management Systems GmbH

Pitchdeck Magic: Was nach tausenden DeckReviews wirklich überzeugt

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Pitchdeck erstellen: So überzeugt dein Startup

Direkt ins Problem führen

Nach dem Einstieg muss sofort klar werden, worum es eigentlich geht. Eine klare Aussage reicht oft aus, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Alles, was erklärt, darf später kommen. Alles, was neugierig macht, gehört nach vorne.

Das Problemfeld ist der Anker des gesamten Pitchdecks. Es sollte einfach formuliert, klar verständlich und unmittelbar relevant sein. Technische Details, abstrakte Marktannahmen oder zu frühe Produktbeschreibungen helfen an dieser Stelle selten weiter.

Entscheidend ist, dass das Publikum das Problem erkennt und innerlich zustimmt: Ja, das ist relevant. Ja, das ist teuer, langsam, ineffizient, riskant oder schlicht ungelöst. Ohne dieses Verständnis entsteht keine Dringlichkeit. Und ohne Dringlichkeit entsteht kein echtes Interesse.

Die Lösung logisch aufbauen

Die Lösung sollte unmittelbar aus dem Problem heraus entstehen. Sie darf nicht wie ein Produkt wirken, das zufällig auf ein Problem gesetzt wurde. Jeder zentrale Aspekt der Lösung muss klar auf den beschriebenen Pain Point einzahlen.

Zu viele Features, zu viele Use Cases oder zu viel Zukunftsvision verwässern die Kernbotschaft. Statt abstraktem „Mehrwert“ sollte konkret werden, was das Produkt besser macht: Spart es Zeit? Senkt es Kosten? Erhöht es Qualität? Reduziert es Komplexität? Ermöglicht es etwas, das vorher nicht möglich war?

Genau diese Effekte müssen verständlich benannt werden. Nicht als Marketingversprechen, sondern als nachvollziehbare Antwort auf ein echtes Problem.

Das Geschäftsmodell überzeugend darstellen

Spätestens beim Geschäftsmodell wird es ernst. Hier zeigt sich, ob aus einer guten Idee ein skalierbares Unternehmen werden kann.

Ein starkes Pitchdeck macht nachvollziehbar, wie Geld verdient wird, wer zahlt, wie regelmäßig Umsätze entstehen und in welcher Größenordnung das Modell funktionieren kann. Gerade in der Pre-Seed-Phase müssen Zahlen noch nicht perfekt sein. Sie müssen aber logisch, konsistent und plausibel wirken.

Unklare Monetarisierung ist einer der häufigsten Punkte, an denen Pitchdecks an Überzeugung verlieren. Nicht, weil jedes Detail schon final sein muss. Sondern weil sichtbar werden sollte, dass das Team verstanden hat, wo der wirtschaftliche Hebel liegt.

Gleichzeitig braucht es einen relevanten Markt. Zielgruppe, Marktgröße und Wachstum sollten realistisch und verständlich dargestellt werden. Besonders wichtig ist das Timing: Warum ist gerade jetzt der richtige Moment für diese Lösung? Warum ist der Markt heute aufnahmebereit?

Diese „Why now?“-Frage wird oft unterschätzt. Dabei kann sie den Unterschied machen zwischen einer spannenden Idee und einem überzeugzenden Investment Case.

Wettbewerb realistisch einordnen

Wettbewerb existiert immer. Auch dann, wenn er indirekt ist. Wer behauptet, keine Konkurrenz zu haben, zeigt selten Stärke. Meist zeigt es, dass der Markt noch nicht sauber verstanden wurde.

Ein gutes Pitchdeck zeigt deshalb, dass bestehende Alternativen bekannt sind und realistisch eingeordnet werden. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Wettbewerber aufzulisten. Entscheidend ist die eigene Positionierung.

Was unterscheidet diese Lösung konkret von bestehenden Angeboten? Und warum ist genau dieser Unterschied relevant?

Eine ehrliche Einordnung wirkt oft deutlich glaubwürdiger. Die beste Wettbewerbsfolie ist nicht die, auf der alle anderen schlecht aussehen. Es ist die, auf der klar wird, wo das Startup wirklich anders und besser ist.

Den richtigen Deck Typ für die Zielgruppe wählen

Ein Pitchdeck ist kein universelles Dokument. Es macht einen großen Unterschied, ob es eigenständig gelesen, live präsentiert, bei einem Wettbewerb eingereicht oder in einem Kundengespräch eingesetzt wird.

Ein Read Deck muss ohne Erklärung funktionieren. Es landet häufig im Posteingang von Investorinnen und Investoren. Inhalte müssen selbsterklärend sein, Zusammenhänge klar beschrieben und Zahlen sauber eingeordnet.

Ein Presentation Deck funktioniert anders. Es unterstützt einen Live-Pitch, ist visueller, reduzierter und lebt von der gesprochenen Story. Details werden erklärt, nicht gelesen.

Daneben gibt es weitere Varianten, etwa für Startup-Wettbewerbe, Förderprogramme oder Kundentermine. Die Grundlogik bleibt ähnlich. Aber wer Audience und Deck-Typ bewusst wählt, vermeidet einen der häufigsten Fehler: ein Deck für alle Situationen bauen zu wollen.

KI als Werkzeug sinnvoll einsetzen

Künstliche Intelligenz macht es heute einfacher denn je, in kurzer Zeit ein professionell wirkendes Pitchdeck zu erstellen.

Gleichzeitig entsteht dadurch ein neues Problem: Viele KI-generierte Pitchdecks sehen inzwischen erstaunlich ähnlich aus. Gleiche Layoutlogiken, ähnliche Grafiken, austauschbare Icons und Formulierungen, die zwar professionell klingen, aber wenig über das eigentliche Startup verraten.

Für Investorinnen, Investoren, Jurys oder potenzielle Partner wirkt das schnell austauschbar. Nicht weil KI genutzt wurde, sondern weil die individuelle Geschichte verloren geht.

Die eigentliche Denkarbeit kann KI jedoch nicht ersetzen. Ein starkes Pitchdeck entsteht nicht durch schöne Folien, sondern durch ein tiefes Verständnis von Problem, Markt, Kunde, Lösung und eigener Differenzierung.

Kurz gesagt: Nutze KI als Werkzeug. Aber achte darauf, dass dein Pitchdeck nicht wie das nächste generische 08/15-Template aussieht.

Die besondere Magic sichtbar machen

Jedes starke Startup hat etwas, das es besonders macht. Diese Magic ist selten ein Buzzword. Sie ist meist sehr konkret.

Das kann langjährige Forschung an genau diesem Problem sein. Tiefe Branchenexpertise aus früheren Rollen. Ein einzigartiger Zugang zu Daten, Kunden oder Infrastruktur. Ein Team, das einen Markt von innen kennt. Oder ein technologischer Vorsprung, der nicht leicht kopierbar ist.

Diese Underlying Magic sollte klar benannt werden. Nicht abstrakt, sondern greifbar. Sie ist der Teil, der erklärt, warum genau dieses Team genau dieses Problem besonders gut lösen kann.

Team, Fortschritt und der nächste Schritt

Ein starkes Team ist oft wichtiger als die ursprüngliche Idee. Ideen verändern sich. Märkte verändern sich. Produkte entwickeln sich weiter. Was bleiben muss, ist die Fähigkeit des Teams, zu lernen, Entscheidungen zu treffen und konsequent umzusetzen.

Klare Rollen, komplementäre Fähigkeiten und relevante Erfahrung schaffen Vertrauen. Ergänzt wird das durch realistische Meilensteine, erste Traction und eine nachvollziehbare Go-to-Market-Strategie.

Auch der Abschluss sollte konkret sein. Was sucht das Startup gerade? Kapital? Pilotkunden? Strategische Partner? Feedback? Introductions?

Am Ende braucht ein Pitchdeck selten mehr als zehn bis fünfzehn Folien. Fokus schlägt Vollständigkeit. Und genau diese Klarheit entscheidet oft darüber, ob aus einem ersten Interesse ein echtes Gespräch wird.

Bildcredits privat

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Startup im Nebenerwerb: Der sichere Weg zum eigenen Unternehmen?

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Startup im Nebenerwerb: Chancen, Risiken, rechtliche Aspekte und Praxistipps für eine erfolgreiche Gründung neben dem Hauptberuf. Junge Frau sitzt auf Tisch mit einem Lapptop auf den Beinen und im Hintergrund ist einen WQeisse Backsteinwadn auf die eine Rakete gemalt ist

Tagsüber im Unternehmen arbeiten, abends am eigenen Produkt tüfteln und am Wochenende die ersten Kunden gewinnen – für viele Gründer beginnt genau so der Weg zum eigenen Startup im Nebenerwerb und damit in die Selbstständigkeit. Statt sofort alle Sicherheiten aufzugeben, setzen sie auf einen schrittweisen Einstieg. Das reduziert finanzielle Risiken und ermöglicht es, eine Geschäftsidee unter realen Marktbedingungen zu testen.

Ein Startup im Nebenerwerb verbindet wirtschaftliche Sicherheit mit unternehmerischer Freiheit. Gleichzeitig verlangt dieses Modell ein hohes Maß an Disziplin, eine realistische Planung und ein gutes Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen. Wer typische Stolperfallen kennt und den Übergang strategisch vorbereitet, schafft eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum.

Key Takeaways

  • Ein Startup im Nebenerwerb ermöglicht Gründern finanzielle Sicherheit und Flexibilität, während sie ihre Geschäftsidee entwickeln.
  • Das Modell erfordert sorgfältige Planung und Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen, um Risiken zu minimieren.
  • Hybride Gründungen gewinnen an Bedeutung; fast 70 Prozent der Gründer starten im Nebenerwerb, um ihre Ideen zu validieren.
  • Erfolgsfaktoren sind konsequente Marktvalidierung und die rechtzeitige Klärung von arbeitsvertraglichen Regelungen und steuerlichen Fragen.
  • Trends wie Remote Work und digitale Technologien fördern den Aufbau von Startups im Nebenerwerb.

Startup im Nebenerwerb: Definition und Grundlagen

Ein Startup im Nebenerwerb bezeichnet eine innovative Unternehmensgründung, die parallel zu einer bestehenden Festanstellung aufgebaut wird. Anders als klassische Nebengewerbe verfolgen Startups meist das Ziel, ein skalierbares Geschäftsmodell mit langfristigem Wachstumspotenzial zu entwickeln.

Besonders häufig entstehen solche Unternehmen in Bereichen wie Softwareentwicklung, Künstliche Intelligenz, E-Commerce, Plattformökonomie oder digitalen Dienstleistungen. Moderne Cloud-Infrastrukturen, No-Code-Plattformen und KI-Tools ermöglichen heute einen Markteintritt mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz.

Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Gründer können ihre Idee validieren, ohne sofort auf ihr regelmäßiges Einkommen verzichten zu müssen.

Trotzdem ersetzt der Nebenberuf keine sorgfältige Planung. Rechtsform, Gewerbeanmeldung, steuerliche Registrierung, Finanzierung und Sozialversicherung müssen ebenso früh geklärt werden wie Fragen zur Haftung oder zum Datenschutz.

Der größte Fallstrick lauert häufig im eigenen Arbeitsvertrag. Viele Unternehmen verlangen die Anzeige oder Genehmigung einer Nebentätigkeit. Zudem gilt das gesetzliche Wettbewerbsverbot. Wer seinem Arbeitgeber Konkurrenz macht oder seine Arbeitsleistung im Hauptberuf beeinträchtigt, riskiert arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Startup im Nebenerwerb im Startup-Kontext

Die Bedeutung hybrider Gründungen wächst seit Jahren. Der aktuelle KfW-Gründungsmonitor 2026 zeigt, dass 2025 rund 70 Prozent aller Existenzgründungen zunächst im Nebenerwerb entstanden – ein neuer Höchstwert. Gleichzeitig führten knapp 60 Prozent der Nebenerwerbsgründer ihre bisherige Festanstellung zunächst weiter. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass der schrittweise Unternehmensaufbau heute für viele Gründer zum bevorzugten Weg geworden ist.

Digitale Technologien haben diese Entwicklung erheblich beschleunigt. Produkte lassen sich schneller entwickeln, Kunden einfacher erreichen und Geschäftsmodelle kostengünstiger testen als noch vor wenigen Jahren.

Auch Investoren betrachten diese Entwicklung differenzierter. Venture-Capital-Gesellschaften erwarten zwar häufig den vollständigen Fokus des Gründerteams. Business Angels bewerten eine erfolgreiche Marktvalidierung dagegen zunehmend positiv. Ein funktionierendes Produkt mit zahlenden Kunden liefert häufig überzeugendere Argumente als eine Präsentation mit ambitionierten Wachstumsprognosen.

Praxisbeispiele: So gelingt der Einstieg

Erfolgreiche Gründungen beginnen selten mit einem perfekten Produkt. Meist steht zunächst die Lösung eines konkreten Problems im Mittelpunkt.

Ein Softwareentwickler entwickelt beispielsweise abends eine spezialisierte Projektmanagement-Software für Handwerksbetriebe. Erste Pilotkunden liefern wertvolles Feedback. Das Produkt wird kontinuierlich verbessert, bis wiederkehrende Umsätze entstehen. Erst danach erfolgt der Wechsel in die Vollzeitgründung.

Ähnlich gehen viele E-Commerce-Unternehmen vor. Produkte werden zunächst mit kleinen Stückzahlen getestet. Erst wenn Nachfrage und Marge überzeugen, folgen größere Investitionen in Lager, Marketing oder Personal.

Auch Beratungsunternehmen, KI-Agenturen oder B2B-Dienstleister entstehen häufig zunächst als Nebenerwerbsgründung. Berufserfahrung, bestehende Netzwerke und Branchenkenntnisse werden dabei zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen.

Der wichtigste Erfolgsfaktor ist nicht Geschwindigkeit, sondern konsequente Marktvalidierung.

Startup im Nebenerwerb: Vorteile und Herausforderungen

Das Modell verbindet wirtschaftliche Sicherheit mit unternehmerischer Flexibilität. Gleichzeitig bringt es eine doppelte Belastung mit sich.

Vorteile

  • regelmäßiges Einkommen bleibt erhalten
  • geringeres finanzielles Risiko
  • schrittweise Marktvalidierung
  • Aufbau erster Kundenbeziehungen
  • bessere Planbarkeit von Investitionen

Herausforderungen

  • Doppelbelastung durch Beruf und Unternehmen
  • begrenzte Zeit für Produktentwicklung
  • langsamere Skalierung
  • mögliche Konflikte mit dem Arbeitgeber
  • eingeschränkte Verfügbarkeit für Kunden und Investoren

Viele Gründer unterschätzen den tatsächlichen Zeitaufwand. Neben der Produktentwicklung beanspruchen Buchhaltung, Vertrieb, Marketing, Kundensupport und Administration erhebliche Ressourcen.

Ebenso wichtig ist ein realistischer Businessplan. Er schafft Transparenz über Liquidität, Finanzierung und Investitionen und erleichtert später Gespräche mit Banken oder Kapitalgebern.

Die häufigsten Fehler beim Gründen neben dem Hauptjob

Nicht die Geschäftsidee entscheidet über Erfolg oder Misserfolg, sondern häufig vermeidbare Fehler.

Zu den häufigsten gehören:

  • Kündigung des Hauptjobs vor einer erfolgreichen Marktvalidierung
  • fehlende Prüfung arbeitsvertraglicher Regelungen
  • unrealistische Umsatz- und Kostenplanung
  • Vernachlässigung steuerlicher Pflichten
  • fehlende Priorisierung der verfügbaren Zeit
  • zu spätes Kundenfeedback

Gerade in der Anfangsphase gilt: Erst validieren, dann skalieren.

Die Rahmenbedingungen für Startup im Nebenerwerb verbessern sich kontinuierlich.

Remote Work, flexible Arbeitsmodelle und digitale Kollaborationsplattformen erleichtern den Aufbau eines Unternehmens außerhalb klassischer Bürozeiten erheblich. Gleichzeitig unterstützen öffentliche Förderprogramme innovative Geschäftsideen mit Beratungsleistungen, Zuschüssen oder Gründungsstipendien.

Auch Hochschulen investieren verstärkt in Inkubatoren und Accelerator-Programme. Dadurch gelangen wissenschaftliche Innovationen schneller in den Markt.

Parallel verändert sich das Investitionsverhalten. Kapitalgeber achten heute stärker auf belastbare Kennzahlen als auf spektakuläre Geschäftsideen. Produkt-Markt-Fit, wiederkehrende Umsätze und nachweisbare Kundennachfrage gewinnen gegenüber reinen Wachstumsversprechen an Bedeutung.

Checkliste für den erfolgreichen Start

Vor der Gründung sollten folgende Punkte geklärt sein:

  • ✓ Arbeitsvertrag geprüft
  • ✓ Geschäftsidee validiert
  • ✓ Businessplan erstellt
  • ✓ Finanzierung kalkuliert
  • ✓ Zeitbudget realistisch geplant
  • ✓ Steuerliche Fragen geklärt
  • ✓ Geeignete Rechtsform gewählt

Experten-Tipp

Viele erfolgreiche Unternehmen entstehen nicht durch eine mutige Kündigung, sondern durch eine belastbare Marktvalidierung. Wer zunächst zahlende Kunden gewinnt und wiederkehrende Umsätze erzielt, reduziert das unternehmerische Risiko erheblich und verbessert gleichzeitig die Ausgangsposition gegenüber Banken und Investoren.

FAQ: Häufige Fragen zum Startup im Nebenerwerb

Muss ich meinem Chef sagen, dass ich nebenbei gründe?

In vielen Fällen ja. Zwar ist die Berufsfreiheit durch das Grundgesetz geschützt, dennoch enthalten zahlreiche Arbeitsverträge Regelungen zu Nebentätigkeiten. Entscheidend ist, dass keine Konkurrenz zum Arbeitgeber entsteht und die Arbeitsleistung im Hauptberuf nicht beeinträchtigt wird. Eine schriftliche Genehmigung schafft zusätzliche Rechtssicherheit.

Ab wann gilt mein Nebenerwerb als Hauptberuf?

Die gesetzliche Krankenkasse beurteilt anhand der Grundsätze des GKV-Spitzenverbandes, ob eine Selbstständigkeit haupt- oder nebenberuflich ausgeübt wird. Wichtige Kriterien sind insbesondere der zeitliche Aufwand, die wirtschaftliche Bedeutung der Tätigkeit und die erzielten Einkünfte. Als Orientierung gilt häufig eine regelmäßige Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden pro Woche. Maßgeblich bleibt jedoch immer die Gesamtbetrachtung des Einzelfalls.

Kann ich auch neben dem Hauptjob Investoren überzeugen?

Ja. Venture-Capital-Fonds erwarten häufig den vollständigen Fokus des Gründerteams. Business Angels sehen eine erfolgreiche Marktvalidierung dagegen oft als Vorteil. Entscheidend ist, dass ein klarer Plan für den späteren Wechsel in die Vollzeitgründung besteht.

Gilt für mein Startup auch die Kleinunternehmerregelung?

Grundsätzlich ja, sofern die jeweils geltenden Voraussetzungen des § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG) erfüllt werden. Die Regelung reduziert den bürokratischen Aufwand, schließt jedoch den Vorsteuerabzug aus. Gerade technologieorientierte Startups sollten daher sorgfältig prüfen, ob diese Option wirtschaftlich sinnvoll ist.

Fazit

Ein Startup im Nebenerwerb ist heute für viele Gründer der strategisch sinnvollste Einstieg in die Selbstständigkeit. Das Modell verbindet finanzielle Stabilität mit der Möglichkeit, Geschäftsideen unter realen Marktbedingungen zu entwickeln und schrittweise zu skalieren.

Langfristiger Erfolg entsteht jedoch nicht zufällig. Entscheidend sind eine realistische Planung, ein belastbares Zeitmanagement, rechtliche Klarheit und die konsequente Validierung des Geschäftsmodells. Wer erst den Markt überzeugt und anschließend den Schritt in die Vollzeitgründung wagt, reduziert Risiken und schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum.

Die erfolgreichsten Startups beginnen oft nicht mit einer Kündigung – sondern mit den ersten zahlenden Kunden.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – peshkova

Batteriegarantie für E-Autos: AVILOO startet in Norwegen und Dänemark

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Batteriegarantie für E-Autos Tisch mit abegbildeten Batterie Garantie Zertifikat

AVILOO erweitert seine Batteriegarantie für E-Autos auf Norwegen und Dänemark. Käufer gebrauchter Elektrofahrzeuge erhalten damit Zugang zur AVILOO Batteriegarantie, einer unabhängigen und finanziell abgesicherten Batteriegarantie, die vollständig auf objektiven Diagnosedaten basiert. Die Expansion stärkt das Vertrauen in den Gebrauchtwagenmarkt, erweitert die Präsenz von AVILOO in zwei der führenden E-Auto-Märkte Europas und zeigt die Bedeutung der E Auto Batteriegarantie für den Markt.

Key Takeaways

  • AVILOO erweitert seine Batteriegarantie für E-Autos auf Norwegen und Dänemark für Käufer gebrauchter Elektrofahrzeuge.
  • Die Garantie basiert auf unabhängigen Diagnosedaten, nicht auf Herstellerangaben, und bietet finanzielle Sicherheit.
  • Käufer erhalten beim Unterschreiten des Grenzwertes für den State of Health eine Entschädigung sowie Erstattung der FLASH Test-Kosten.
  • Der AVILOO FLASH Test ist für etwa 96 Prozent der E-Auto-Modelle verfügbar und bewertet die Batteriekapazität und -leistung.
  • Mit dieser Expansion festigt AVILOO seine Präsenz in wichtigen E-Auto-Märkten Europas.

Batteriegarantie für E-Autos jetzt auch in Norwegen und Dänemark verfügbar

AVILOO Batteriegarantie jetzt in Norwegen und Dänemark verfügbar

Branchenweit erste finanziell abgesicherte Batteriegarantie für E-Autos wird auf zwei weitere europäische Märkte ausgeweitet – und damit wächst die Bedeutung dieser Batteriegarantie für E-Autos europaweit.

Oslo/Kopenhagen, 20. Juli 2026 – AVILOO, weltweit führender Anbieter unabhängiger Batteriediagnostik für Elektrofahrzeuge, gab heute bekannt, dass seine AVILOO Batteriegarantie ab sofort für Käufer gebrauchter Elektrofahrzeuge in Norwegen und Dänemark verfügbar ist. Zudem sorgt die E Auto Batteriegarantie dort für mehr Vertrauen beim Gebrauchtwagenkauf. Hinzu kommt: Viele Autobesitzer interessieren sich zunehmend für eine Batteriegarantie für E-Autos, die ihnen Sicherheit auf dem Markt bietet.

Die AVILOO Batteriegarantie bietet Käufern gebrauchter Elektrofahrzeuge eine echte, finanziell abgesicherte Garantie auf den Gesundheitszustand der Batterie. Grundlage sind ausschließlich unabhängige Diagnosedaten und keine Angaben oder Prognosen der Fahrzeughersteller.

Batteriegarantie basiert auf unabhängigen Batteriedaten

Für jedes Fahrzeug berechnet AVILOO mithilfe seiner globalen Diagnosedatenbank einen individuellen Grenzwert für den State of Health. Dieser Wert beschreibt den Mindestzustand, den die Batterie nach bis zu 20.000 gefahrenen Kilometern innerhalb des einjährigen Garantiezeitraums aufweisen muss. Gerade für die Bewertung der Batteriegarantie für E-Autos sind diese exakten Diagnosedaten entscheidend.

Fällt der State of Health der Batterie unter diesen Grenzwert, erhalten Käufer in Dänemark eine Entschädigung in Höhe von 23.000 dänischen Kronen beziehungsweise in Norwegen 34.000 norwegische Kronen. Zusätzlich werden die Kosten für den FLASH Test vollständig erstattet. Auch hierbei wird der Fokus stets auf der Batteriegarantie für E-Autos gehalten.

Die Garantie basiert auf dem AVILOO FLASH Test, einem dreiminütigen, herstellerunabhängigen Batterietest. Dieser überprüft die tatsächlich verfügbare Batteriekapazität, das Thermomanagement und die Ladeleistung. Der Test deckt derzeit 96 Prozent der Elektrofahrzeugmodelle ab, die sich auf den Straßen befinden und unterstützt so die E Auto Batteriegarantie im Alltag. Im Kontext einer Batteriegarantie für E-Autos ist diese Testabdeckung von großem Vorteil.

Norwegen und Dänemark ergänzen die wachsende Liste europäischer Märkte, in denen die AVILOO Batteriegarantie bereits verfügbar ist. Dazu zählen das Vereinigte Königreich, Deutschland, die Niederlande, Finnland, Österreich, Belgien, Irland, die Schweiz, Frankreich und Schweden. Die Batteriegarantie für E-Autos macht dadurch einen entscheidenden Sprung in der Marktabdeckung.

Batteriegarantie schafft mehr Sicherheit beim Kauf gebrauchter Elektroautos

Marcus Berger, CEO von AVILOO, erklärt: Die E Auto Batteriegarantie sorgt für ein neues Sicherheitsniveau auf dem Markt. Dies verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die Batteriegarantie für E-Autos beim Fahrzeugkauf heute ist.

„Norwegen und Dänemark gehören zu den am weitesten entwickelten E-Auto-Märkten der Welt. Daher ist die Einführung unserer Batteriegarantie in diesen Ländern ein logischer nächster Schritt. Käufer verdienen echte Sicherheit bei der teuersten Komponente ihres Fahrzeugs – auf der Grundlage von Daten und nicht von Vermutungen. Unser Ziel ist es, nordischen Händlern und Fahrern dasselbe Maß an Schutz und Vertrauen zu bieten, das wir bereits in anderen Teilen Europas aufgebaut haben.“

Wie funktioniert die Batteriegarantie für E-Autos von AVILOO?

Was ist die AVILOO Batteriegarantie?

Die AVILOO Batteriegarantie ist eine unabhängige und finanziell abgesicherte Batteriegarantie für E-Autos für gebrauchte Elektrofahrzeuge. Sie basiert auf objektiven Diagnosedaten des AVILOO FLASH Tests und nicht auf Schätzungen oder Angaben der Fahrzeughersteller. Käufer erhalten dadurch mehr Transparenz über den tatsächlichen Zustand der Antriebsbatterie.

Wie funktioniert die E Auto Batteriegarantie von AVILOO?

Für jedes Fahrzeug wird mithilfe der globalen AVILOO-Diagnosedatenbank ein individueller Mindestwert für den State of Health berechnet. Unterschreitet die Batterie diesen Grenzwert innerhalb des einjährigen Garantiezeitraums und einer Fahrleistung von bis zu 20.000 Kilometern, erhält der Käufer eine finanzielle Entschädigung gemäß den Garantiebedingungen.

Für welche Elektrofahrzeuge ist der AVILOO FLASH Test verfügbar?

Der AVILOO FLASH Test ist derzeit für rund 96 Prozent der Elektrofahrzeugmodelle verfügbar, die sich auf europäischen Straßen befinden. Er analysiert unter anderem die nutzbare Batteriekapazität, das Thermomanagement und die Ladeleistung – unabhängig vom jeweiligen Fahrzeughersteller.

BLÆK Decaf: Voller Genuss, ohne Koffein

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BLÆK Decaf: Instant Kaffee ohne Koffein BLAEK Decaf Mood

Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee gehört für viele zu den schönsten Genussmomenten des Tages. Doch wer abends entspannen möchte, ohne den Schlaf zu gefährden, oder bewusst auf Koffein verzichten will, muss oft Abstriche beim Geschmack machen.

Mit dem BLÆK Instant Kaffee NØ.4 Decaf schließt sich diese Lücke. Die Hamburger Marke, bekannt für ihren kompromisslosen Anspruch an Qualität und Geschmack, hat einen entkoffeinierten Instantkaffee kreiert, der sich aromatisch nicht hinter seinen koffeinhaltigen Varianten verstecken muss. Das Ergebnis ist ein ausgewogener Medium Roast mit feinen Noten von Kakao, Hafer und roten Beeren, der auch ohne Wachmacher-Effekt ein vollwertiges Kaffeeerlebnis bietet.

Schonende Entkoffeinierung für vollen Geschmack

BLÆK NØ.4 Decaf wird schonend mit CO₂ entkoffeiniert – einer umweltbewussten Methode, die ohne chemische Zusätze auskommt. Damit ist der Kaffee der ideale Begleiter für alle, die ihren Kaffeekonsum bewusst steuern möchten.

Schwangere und stillende Mütter müssen nicht länger auf ihren geliebten Kaffeemoment verzichten, um sich und ihr Kind zu schonen. Menschen mit einer hohen Koffeinempfindlichkeit finden in NØ.4 einen vollmundigen Genuss, der zugleich magenfreundlich ist. Und wer den Tag gerne mit einer Tasse Kaffee ausklingen lässt, ohne anschließend hellwach im Bett zu liegen, findet im koffeinfreien Instantkaffee von BLÆK die passende Alternative.

Schnell zubereitet – jederzeit genießen

Wie alle BLÆK-Produkte überzeugt auch der NØ.4 Decaf durch seine besonders einfache Zubereitung. Technisches Equipment oder lange Wartezeiten sind nicht nötig. Einfach das Pulver mit heißem Wasser aufgießen, kurz umrühren und genießen.

Die passende Vorratsdose im BLÆK Design

Für alle, die ihren Kaffee stilvoll aufbewahren möchten, bietet BLÆK die passende Vorratsdose aus 100 Prozent Edelstahl an. Sie fasst genau eine 150-Gramm-Packung BLÆK Kaffee – das entspricht rund 50 Tassen.

Der Edelstahldeckel mit abnehmbarem Silikondeckel verschließt die Dose luftdicht und sorgt dafür, dass das Aroma lange erhalten bleibt.

Produktinformationen

BLÆK Instant Kaffee NØ.4 Decaf (aus Bio- und Fairtrade-zertifiziertem Anbau)

  • Mild und rund
  • Aromen von Kakao, Hafer und roten Beeren
  • Koffeinfreier Genuss mit voller Aromentiefe

Preise:

  • Box (7 Sachets × 3 g): 4,79 €
  • 60-g-Beutel: 10,49 €
  • 150-g-Beutel: 22,99 €

BLÆK Vorratsdose

  • 100 % Edelstahl (304)
  • Spülmaschinenfest
  • Luftdicht verschließbar
  • Für 150 g Kaffee (ca. 50 Tassen)
  • Abnehmbarer Silikondeckel

Preis: 29,95 €

Weitere Informationen:
www.blaek.coffee

Bild: BLAEK Decaf Mood BildcreditsBLÆK

Quelle Blume PR GmbH & Co. KG

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