Samstag, März 28, 2026
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Kann KI wirklich Gespräche führen wie ein Mensch?

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HoloLogix.AI KI MIA für intelligente Kommunikation salim sahi credit holologix.ai

HoloLogix.AI entwickelt mit KI und MIA eine intelligente Plattform für automatisierte, menschlich wirkende Unternehmenskommunikation

Wie ist HoloLogix.AI entstanden, und welche Erfahrungen bringen die Gründerinnen und Gründer in den Bereichen KI und Voice Technologie mit?

HoloLogix.AI entstand auf ungewöhnliche Weise: Nach einem Skateboard-Unfall traf ich meinen behandelnden Arzt Dr. Thomas Fuchs. Die Genesung wurde von intensiven Gesprächen über KI im Gesundheitswesen begleitet – daraus entstand die Idee für unser Unternehmen. Dr. Fuchs wurde Mitgründer und leitet den Health-Care-Bereich. Unterstützt werden wir im Aufsichtsrat von Dr. Christof Kautzsch, ein erfahrener Rechtsexperte, und Dr. Marcel Klinge, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Hospitality-Profi. Ergänzt wird das Team durch einen multidisziplinären Beirat, der strategisches Know-how mit Begeisterung für KI und Voice Technology vereint.

Ich selbst bringe über 25 Jahre Erfahrung als CEO eines führenden deutschen Travel-Tech-Unternehmens mit und konzentriere mich seit vergangenem Jahr vollständig auf HoloLogix.AI. Meine Passion gehört der AI und meine Motivation ist es, moderne KI-Tools zu kreieren, mit einer neuen Generation von Entwicklern zusammenzuarbeiten, und die Interaktion mit Voice Technology neu zu gestalten. Mit HoloLogix.AI wollen wir greifbare KI-Lösungen schaffen, den Kunden eine Welt ohne Warteschleifen ermöglichen, dem Personalmangel entgegenwirken und den Service in vielen Bereichen spürbar verbessern.

Was genau macht die Plattform von HoloLogix.AI, und welches Problem in der Unternehmenskommunikation wollten Sie damit ursprünglich lösen?

Mit unserer MIA Service KI haben wir eine holistische KI-Plattform geschaffen, also ein Tool, das ganzheitlich agiert und eingesetzt werden kann. Mit MIA unterhalten sich die Anrufer wie mit einem Menschen. MIA versteht Gespräche, erledigt parallel dazu Aufgaben und verbindet Systeme – und zwar rund um die Uhr, in mehreren Sprachen und branchenübergreifend.

Dabei liegt unser Schwerpunkt derzeit auf den Bereichen Gesundheitswesen, Hospitality sowie allgemein auf Unternehmen und Institutionen. MIA ist nahezu überall einsetzbar, wo Kunden- oder Patientenkontakt herrscht.

MIA ist mehr als nur ein weiterer Chatbot: Mit universeller KI-Infrastruktur löst sie Probleme in Unternehmen und Organisationen, die damit ihren Service – vor allem in der Kommunikation – sowie interne Prozesse optimieren und dadurch unter anderem dem Personalmangel entgegenwirken können.

Ein wichtiger Teil unserer KI-Plattform ist MIA Protect, die die mit verschiedenen Health Watches wie z.B. auch Apple Watch kompatibel ist. Sie ist ein Assistenz- und Companion System und erkennt beispielsweise Stürze.

Was unterscheidet HoloLogix.AI von klassischen Chatbots oder anderen Anbietern im Bereich Sprach KI?

Unser Ansatz ist ein anderer: Statt starrer Skripte bieten wir echte Gesprächsintelligenz durch Conversational AI an. Unser System ist eine KI, die im Gespräch Aufgaben erledigt. Dies kann nur durch die Integration in bestehende Systeme erfolgen. Hier gehen wir ganz tief rein und verarbeiten Daten in Echtzeit. Wie dies funktioniert, zeigt die persönliche Live-Demo auf unserer Website.

Es werden über unser System jegliche Art von Aufgaben ausgeführt und damit wird auch das Zeitmanagement optimiert. Die Kommunikation kann über viele Kanäle erfolgen: Telefon, Website, Email, eine Watch oder bald auch über Robotik.

Gerade in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen spielen Datenschutz und Vertrauen eine große Rolle. Wie geht HoloLogix.AI mit diesen Anforderungen um?

Datenschutz und Integration in bestehende Systeme sind für uns absolute Kernpunkte. Wir orchestrieren auf die gängigen sowie auf eigene Modelle auf deutschen Servern, die in Europa bereits genutzt werden. Zudem arbeiten wir seit Beginn mit dem Frauenhofer Institut zusammen und lassen unsere Infrastruktur regelmäßig durch deren Experten prüfen.

Gerade im Bereich KI ist Vertrauen entscheidend. Genau deshalb stehen Transparenz, Datenschutz und verantwortungsvolle Entwicklung für uns an erster Stelle.

Wohin soll sich HoloLogix.AI in den kommenden Jahren entwickeln, und welche neuen Funktionen oder Märkte haben Sie dabei im Blick?

Wir streben eine schnelle Internationalisierung unserer KI-Plattform an, da wir ein enormes Potenzial für den globalen Einsatz unserer Lösungen sehen. Mit unserem UK-Sales-Team in London haben wir die Präsenz auf dem britischen Markt bereits ausgebaut. Diese Expansion ist Teil unserer internationalen Wachstumsstrategie und soll helfen, unsere Technologien gezielt bei Partnern, Kunden und Entscheidern im Vereinigten Königreich zu positionieren.

Gleichzeitig entwickeln wir unsere Plattform kontinuierlich weiter, um sie flexibel in unterschiedlichen Branchen, Regionen und Ländern einsetzen zu können. Unser Ziel ist es, HoloLogix.AI langfristig als international skalierbare Voice- und KI-Lösung zu etablieren, die über einzelne Märkte hinaus echten Mehrwert schafft. Wer uns auf dieser spannenden Reise begleiten möchte, sollte unser Investor Deck besuchen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern im KI-Umfeld mitgeben?

Wenn ich auf unsere bisherige Reise zurückblicke, sind es folgende:

Richtet Euren Fokus auf den echten Mehrwert: Entwickelt KI-Lösungen, die reale Probleme lösen, nicht nur Technologien, die cool klingen. Der Erfolg hängt davon ab, wie gut eure KI die Prozesse der Kunden tatsächlich unterstützt.

Umgebt euch mit Menschen, die euch fachlich ergänzen und verschiedene Perspektiven einbringen – sei es im technischen, rechtlichen oder strategischen Bereich. Gerade bei KI ist multidisziplinäres Know-how entscheidend.

Habt Mut zur Iteration und zum Lernen, denn KI-Projekte erfordern Geduld, Testen und kontinuierliches Anpassen. Scheut euch nicht, Hypothesen zu prüfen, Fehler zu machen und daraus schneller zu lernen als andere.

Kurz gesagt: Probleme lösen, das richtige Team aufstellen und agil bleiben – das sind die Schlüssel zum Aufbau einer erfolgreichen KI-Plattform.

Bildcredits: @HoloLogix.AI

Wir bedanken uns bei Salim Sahi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: HoloLogix.AI

HoloLogix.AI logo

Kontakt:

HoloLogix.AI SE
Europäische Aktiengesellschaft | Societas Europaea
Mollstraße 32
10249 Berlin
Germany

www.holologix.ai
salim@holologix.ai

Ansprechpartner: Salim Sahi, Chairman of the Board (CEO)

Social Media:
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Was hilft Menschen wirklich, wenn im Notfall jede Sekunde zählt?

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Heartbeat Revivel Erste Hilfe Notfall Pitch Höhle der Löwen Nicole Oudes präsentiert mit „Heartbeat Revivel“ den Erste-Hilfe Schlüsselanhänger mit Stimme. Investor Ralf Dümmel macht den Praxistest. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Heartbeat Revivel entwickelt eine Lösung für Erste Hilfe im Notfall und will Menschen dabei unterstützen, in kritischen Situationen sicher zu handeln. Das Startup wird am 16. März 2026 in der Sendung Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das Startup Heartbeat Revivel entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Ich bin Nicole Oudes und habe die Marke aus meiner bestehenden Firma „Nicht Helfen geht nicht!“ heraus gegründet. Als Dozentin für Erste Hilfe erlebe ich tagtäglich, wie groß die Unsicherheit vieler Menschen in Notfallsituationen ist obwohl sie helfen möchten. Die entscheidende Idee entstand nach einem Kundentermin. Ich saß auf meiner Terrasse und ließ den Kurs Revue passieren. Dort hatten Teilnehmende zu mir gesagt, sie wünschten sich im Ernstfall, ich würde ihnen auf der Schulter sitzen und ihnen sagen, was zu tun ist. Genau dieser Satz hat mich nicht mehr losgelassen. So wurde aus einem Gedanken Schritt für Schritt ein konkretes Konzept und schließlich die Marke „Heartbeat Revivel“. Hinter der Marke stehe ausschließlich ich mit meiner Erfahrung, meiner Überzeugung und meiner klaren Mission, Menschen die Angst vor dem Helfen zu nehmen und ihnen Sicherheit in entscheidenden Momenten zu geben.

In welcher Branche ist das Unternehmen rund um Heartbeat Revivel tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Mein Unternehmen ist in der Aus und Fortbildung im Bereich der Ersten Hilfe tätig. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die reine Wissensvermittlung, sondern vor allem die nachhaltige Befähigung von Menschen, in Notfallsituationen sicher und handlungsfähig zu bleiben. Was mein Geschäftsmodell besonders macht, ist die Verbindung aus langjähriger Praxiserfahrung, moderner Wissensvermittlung und einem klaren Fokus auf Selbstvertrauen. Ich lege großen Wert darauf, Hemmschwellen abzubauen und Teilnehmenden die Angst vor dem Helfen zu nehmen. Erste Hilfe soll nicht kompliziert oder einschüchternd wirken, sondern verständlich, greifbar und umsetzbar sein.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Entwicklung von Heartbeat Revivel? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand eine ganz einfache, aber wichtige Frage: Wie kann ich den Wunsch meiner Kundinnen und Kunden erfüllen, auch in einer realen Notsituation bei ihnen zu sein? In meinen Erste Hilfe Kursen habe ich immer wieder gehört: „Wir wünschten, Sie würden im Ernstfall auf unserer Schulter sitzen und uns sagen, was wir tun sollen.“ Dieser Satz hat mich tief berührt denn er zeigt, dass Wissen allein oft nicht ausreicht. In Stresssituationen fehlt vielen Menschen die Sicherheit, das Gelernte auch wirklich abzurufen. Mir wurde klar: Genau hier gibt es eine Lücke. Es gab kein Gerät, das Menschen im entscheidenden Moment unterstützt, anleitet und ihnen das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Also habe ich diese Marktlücke genutzt und meine Idee selbst umgesetzt. Die Gründung entstand somit aus echter Praxiserfahrung, einem konkreten Bedürfnis meiner Zielgruppe und dem starken Wunsch, Menschen auch dann Sicherheit zu geben, wenn jede Sekunde zählt.

Was macht das Konzept oder die Technologie von Heartbeat Revivel besonders und welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Es ist ein Gerät, das den potenziellen Ersthelfer dabei unterstützen soll, in einer Notsituation nicht in Panik zu verfallen. Es soll begleiten und unterstützen, die nötigen Schritte einer Erste Hilfe Maßnahme zu gehen, um dem Patienten die Möglichkeit zu geben, zu überleben.

Welche Vision verfolgen Sie mit Heartbeat Revivel und welche Meilensteine möchten Sie in den nächsten Jahren erreichen?

Ich möchte, dass dieses Gerät weltweit zum Einsatz kommt. Mein Wunsch wäre, dieses Gerät als Pflichtprodukt in jedem Erste Hilfe Kasten zu haben.

Warum fiel die Entscheidung, Heartbeat Revivel bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren und welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Ich erhoffe mir mit der Hilfe von „Die Höhle der Löwen“, das Produkt bestmöglich am Markt zu platzieren und das Thema der Ersten Hilfe mehr in den Fokus zu stellen. Denn jeder von uns kann diese Hilfe einmal nötig haben.

Welche Form der Unterstützung erhoffen Sie sich für Heartbeat Revivel durch die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ und wie soll eine mögliche Investition genutzt werden?

Ich wünsche mir vor allem mehr Aufmerksamkeit für die enorme Bedeutung der Ersten Hilfe in unserer Gesellschaft. Jeder kann plötzlich in eine Situation geraten, in der schnelles und richtiges Handeln Leben rettet und dennoch wird dieses Thema im Alltag oft unterschätzt oder verdrängt. Mein Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu stärken und Menschen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und sich sicher genug zu fühlen, um im Ernstfall zu handeln. Gleichzeitig wünsche ich mir einen starken Partner an meiner Seite, der meine Vision nicht nur versteht, sondern sie mitträgt und weiterentwickelt. Jemanden, der erkennt, welches Potenzial in der Idee steckt gesellschaftlich wie unternehmerisch.

Welche nächsten Schritte sind für Heartbeat Revivel nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Ich erhoffe mir Wachstum und Vertrieb europaweit. Mehr Aufmerksamkeit in der Politik für die Unterstützung der Thematik der Ersten Hilfe. Schon Schulen und Kitas sollten die Möglichkeit haben, sich mehr mit dem Thema der Ersten Hilfe auseinandersetzen zu dürfen durch spezielle Förderungen der Politik.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg mit Heartbeat Revivel als besonders wertvoll erwiesen?

Das Feedback der Personen, die den „Heartbeat Revivel“ bereits gekauft haben, war durchweg positiv und hat mich bestärkt, das Projekt weiterzuführen. Ebenso hat es mich auf die Idee gebracht, ein weiteres Projekt zu starten. Ich möchte einen Weltrekord aufstellen mit mindestens 14.000 Menschen, die gleichzeitig eine Reanimation im Olympiastadion durchführen. Ich sehe es als meine Aufgabe, so viele Menschen wie möglich mit Freude und Leichtigkeit an das Thema Erste Hilfe heranzuführen, damit sie in Notsituationen nicht von Angst, sondern von Mut getragen werden.

Welche Ratschläge lassen sich aus Ihren Erfahrungen mit der Entwicklung von Heartbeat Revivel ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Mein wichtigster Rat ist: Habt den Mut, an euch selbst und an eure Ideen zu glauben. Oft entstehen die besten Konzepte aus einem echten Bedürfnis heraus aus Gesprächen, Erfahrungen oder Momenten, die einen nicht mehr loslassen. Wenn euch eine Idee wirklich überzeugt, dann lohnt es sich, ihr nachzugehen. Natürlich wird es Herausforderungen, Zweifel und auch Rückschläge geben. Aber genau darin liegt Wachstum. Man kann auf diesem Weg nur gewinnen entweder an Erfahrung, an Klarheit, an Stärke oder im besten Fall auch unternehmerisch. Wer gründet, entwickelt sich persönlich enorm weiter. Und selbst wenn nicht alles sofort perfekt läuft, ist jeder Schritt eine Investition in die eigene Entwicklung. Deshalb: Traut euch, groß zu denken, bleibt dran und vertraut darauf, dass eure Idee einen Wert hat.

Sehen Sie Hearbeat Revivel am 16. März 2026 in der Höhle der Löwen

Bild: Nicole Oudes präsentiert mit „Heartbeat Revivel“ den Erste-Hilfe Schlüsselanhänger mit Stimme. Investor Ralf Dümmel macht den Praxistest.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Nicole Oudes für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Höhle der Löwen am 16. März 2026: Diese Startups sorgen für Aufsehen

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16. März 2026: Startups in der Höhle der Löwen Bild Die „Löwen“ (v.l.) Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Janna Ensthaler, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen den auswaschbaren Textildruck von "RE-SHIRT" genau unter die Lupe. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Der 16. März 2026, Höhle der Löwen und Startups stehen im Mittelpunkt einer neuen Folge der beliebten Gründershow. Mehrere Teams präsentieren ihre Ideen vor den Investorinnen und Investoren Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel. Von nachhaltigen Textillösungen über innovative Food Konzepte bis hin zu lebensrettender Technologie zeigt die Episode, wie vielfältig und ambitioniert die aktuelle Gründerszene ist.

Der 16. März 2026 bringt in der Höhle der Löwen eine Reihe spannender Unternehmenskonzepte auf die Bühne. Die Gründerinnen und Gründer kommen aus unterschiedlichen Branchen, verfolgen jedoch ein gemeinsames Ziel: mit ihren Ideen neue Märkte zu erschließen und Investoren von ihrem Potenzial zu überzeugen.

RE-SHIRT aus München denkt Textildruck neu

Ein besonders nachhaltiger Ansatz kommt aus München. Das Startup RE-SHIRT wird von Anna Hadzelek (36) und Emmy Schumacher (36) gegründet. Die beiden Unternehmerinnen haben sich mit einer ungewöhnlichen Frage beschäftigt: Was passiert eigentlich mit all den Event T Shirts, die nur einmal getragen werden?

Bei vielen Veranstaltungen entstehen Kleidungsstücke mit speziellen Aufdrucken für Messen, Abschlussfeiern oder Junggesellenabschiede. Häufig landen diese Shirts anschließend im Schrank oder werden kaum noch getragen, weil der Aufdruck zu spezifisch ist. Genau hier setzt das Konzept von RE-SHIRT an.

Die Gründerinnen haben eine Druckfarbe entwickelt, die sich nach dem Waschen vollständig aus dem Stoff entfernen lässt. Das bedeutet: Ein T Shirt kann zunächst für einen bestimmten Anlass bedruckt werden und danach wieder als normales Kleidungsstück im Alltag dienen.

Der Ansatz verbindet Nachhaltigkeit mit einem klaren geschäftlichen Nutzen. Unternehmen könnten künftig Event Shirts produzieren lassen, ohne dass diese anschließend unbrauchbar werden. Das reduziert Ressourcenverbrauch und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für Marketingaktionen oder Veranstaltungen.

Gerade im B2B Bereich sehen viele Beobachter Potenzial für solche Lösungen. Immer mehr Unternehmen achten darauf, wie ihre Werbematerialien produziert und genutzt werden. Ein Konzept, das Einweg Produkte vermeidet und gleichzeitig flexibel bleibt, könnte deshalb auf großes Interesse stoßen.

Heartbeat Revivel will Erste Hilfe einfacher machen

Ein ganz anderes Thema bringt Nicole Oudes (38) aus Berlin in die Höhle der Löwen. Mit ihrem Startup Heartbeat Revivel beschäftigt sie sich mit einer Frage, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann: Wie können Menschen im Notfall schneller und sicherer Erste Hilfe leisten?

Nicole Oudes arbeitet als Rettungssanitäterin und Erste Hilfe Ausbilderin. In ihrer täglichen Arbeit erlebt sie immer wieder, dass viele Menschen bei einem Herzstillstand zögern, weil sie unsicher sind, was genau zu tun ist.

Dabei ist schnelle Hilfe entscheidend. Jede Minute ohne Wiederbelebung verringert die Überlebenschance erheblich. Genau an dieser Stelle setzt ihre Entwicklung an.

Das von ihr entwickelte Gerät ist klein genug, um am Schlüsselbund getragen zu werden. Im Notfall gibt es klare, gesprochene Anweisungen, die Ersthelfer Schritt für Schritt durch die Wiederbelebung führen.

Die Anleitung umfasst unter anderem die Kontrolle der Atmung, den Notruf und die Durchführung der Herzdruckmassage. Ein integriertes Metronom sorgt dafür, dass der richtige Rhythmus eingehalten wird. Zusätzlich gibt es spezielle Einstellungen für Babys und Kinder.

Besonders bemerkenswert ist, dass Nicole Oudes viele Komponenten ihres Produkts bisher selbst produziert. Von der Entwicklung der Elektronik bis zum Gehäusebau arbeitet sie intensiv an der Weiterentwicklung ihres Geräts.

purora setzt auf moderne Bio Ernährung

Auch das Thema Ernährung spielt in dieser Folge der Höhle der Löwen eine Rolle. Mit purora präsentiert Heinz Pöttinger (38) ein Konzept, das gesunde Lebensmittel und Küchentechnologie miteinander verbindet.

Der Unternehmer stammt aus einer Familie mit landwirtschaftlichem Hintergrund. Aufgewachsen auf einem Biobauernhof entwickelte er früh ein Bewusstsein für frische und natürliche Lebensmittel.

Mit purora verfolgt er die Idee, gesunde Ernährung im Alltag einfacher zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht ein Gerät namens ThermoTwist, das Lebensmittel sowohl kalt mixen als auch schonend erwärmen kann.

Dazu kommen vorbereitete Bio Mahlzeiten im Glas. Das Sortiment umfasst verschiedene Smoothies, Porridges, Suppen und Proteinshakes. Die Produkte sollen ohne zugesetzten Zucker und ohne künstliche Zusatzstoffe auskommen.

Neben dem Verkauf an Endkunden richtet sich purora auch an Geschäftskunden. Büros, Hotels oder Fitnessstudios könnten solche Angebote nutzen, um ihren Mitarbeitern oder Gästen gesunde Mahlzeiten bereitzustellen.

BUTJER – DAS GRILLBRETT bringt ein neues Tool für Grillfans

Auch im Bereich Freizeit und Outdoor wird in der Höhle der Löwen gepitcht. Das Team hinter BUTJER – DAS GRILLBRETT besteht aus Enrico Krüger (50), Udo Mammone (38) und Tim Gollenstede (40).

Die Idee für das Produkt entstand aus einer improvisierten Situation bei einem Grill Event. Als plötzlich das passende Werkzeug fehlte, musste spontan eine Alternative gefunden werden. Aus dieser Erfahrung entwickelte sich schließlich ein eigenständiges Produkt.

Das Grillbrett vereint mehrere Funktionen in einem einzigen Werkzeug. Es kann zum Wenden von Grillgut, zum Servieren und auch zur Reinigung des Grillrosts eingesetzt werden.

Das Produkt besteht aus Holz und enthält eine integrierte Edelstahlkomponente. Ziel ist es, Grillfans ein praktisches Werkzeug zu bieten, das mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt.

Unterstützt wird das Team von Boxer Axel Schulz, der das Produkt bereits bei verschiedenen Grillveranstaltungen eingesetzt hat und das Projekt begleitet.

Junge Gründer sorgen für besondere Dynamik am 16. März 2026 in der Höhle der Löwen

Neben den etablierten Gründerteams sorgt auch ein Gründer Battle für Aufmerksamkeit. Dabei treten zwei sehr junge Unternehmer gegeneinander an.

Christopher Czellary (17) aus A Leobendorf präsentiert Peak Protect, eine ausziehbare Sicherung für Smartphones. Sein Konkurrent Philipp Hammerer (16) aus Königsmoos stellt mit Jimmy eine Plattform vor, die sich mit Ausbildungsmöglichkeiten beschäftigt.

Solche Duelle gehören zu den besonderen Momenten der Sendung, weil sie zeigen, wie früh unternehmerisches Denken entstehen kann. Gleichzeitig geben sie Einblick in die Ideen der nächsten Gründer Generation.

Höhle der Löwen zeigt am 16. März 2026 erneut die Vielfalt der Startup Szene

Die Folge der Höhle der Löwen am 16. März 2026 zeigt einmal mehr, wie breit das Spektrum der Startup Szene geworden ist. Nachhaltige Materialien, Gesundheitslösungen, Ernährungskonzepte und praktische Alltagsprodukte stehen nebeneinander und verdeutlichen, wie unterschiedlich Innovation entstehen kann.

Für die Gründerinnen und Gründer bedeutet der Auftritt vor den Investorinnen und Investoren vor allem eine große Chance. Neben Kapital können sie hier auch von Erfahrung, Netzwerken und strategischer Unterstützung profitieren.

Für das Publikum bietet die Sendung wiederum einen spannenden Einblick in neue Ideen, die möglicherweise schon bald Teil unseres Alltags werden könnten.

Bild Die „Löwen“ (v.l.) Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Janna Ensthaler, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen den auswaschbaren Textildruck von „RE-SHIRT“ genau unter die Lupe.
Bildcredits/ Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Führung ist genauso wichtig wie das Produkt

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Führung im Startup: Autorität und klare Entscheidungen Annette dold

Startups starten mit Tempo. Entscheidungen fallen schnell. Gründerinnen und Gründer sind nah am Produkt und oft auch nah am Team. In dieser Phase trägt Vision. Energie und Begeisterung reichen, um andere mitzuziehen.

Doch ab einer bestimmten Größe verändert sich die Dynamik. Neue Mitarbeitende kommen hinzu. Rollen entstehen erst im Prozess. Erwartungen steigen. Spätestens dann reicht Gründercharisma nicht mehr aus. Jetzt trägt Führung.
Viele junge Unternehmen scheitern nicht am Produkt, sondern an Führung. Talente gehen. Konflikte bleiben ungelöst. Entscheidungen werden aufgeschoben oder informell getroffen. Wachstum erzeugt Reibung statt Klarheit.

Vom Gründer zur Führungskraft

Der Übergang passiert meist schleichend. Aus fünf werden zehn Mitarbeitende. Aus einem Kernteam wird eine Organisation.
Operative Stärke wird häufig mit Führungskompetenz verwechselt. Wer fachlich gut ist, führt nicht automatisch gut. Führung ist eine eigene Aufgabe. Sie bedeutet, Prioritäten zu setzen, Verantwortung klar zu verteilen und auch unbequeme Gespräche zu führen.

Viele Gründerinnen und Gründer möchten die Kultur der Nähe bewahren. Doch Führung verlangt Rollenklarheit. Wer führt, ist nicht mehr nur Kollegin oder Kollege. Nähe bleibt möglich. Verantwortung bleibt verbindlich.

Autorität ohne Hierarchie?

Gerade in flachen Strukturen fehlt oft die formale Hierarchie. Das kann befreiend wirken. Gleichzeitig entstehen Unsicherheiten. Wer entscheidet im Zweifel? Wer trägt die letzte Verantwortung?

Gerade in hierarchiearmen Organisationen entsteht ein Paradox. Formal gibt es wenig Gefälle. Informell wächst der Orientierungsbedarf.
Es geht nicht nur um Entscheidungen, sondern vielmehr auch um die Fragen, wie wollen wir künftig zusammenarbeiten? Was heißt Erfolg für uns und wie wird Leistung gemessen?

Autorität entsteht nicht durch Titel oder Ownership. Sie entsteht durch Haltung.
In meiner eigenen Führungsverantwortung für 22 Mitarbeitende habe ich erlebt, wie sensibel Teams auf Inkonsistenz reagieren. Wenn Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind oder Erwartungen nicht klar formuliert werden, sinkt das Vertrauen.

Autorität wächst aus drei Faktoren:
Klarheit in Entscheidungen.
Transparenz in Kommunikation.
Verlässlichkeit im Handeln.

Scaling ohne Führungsprinzipien?

Informelle Absprachen funktionieren nur bis zu einer bestimmten Teamgröße. Sobald das erste Führungsteam entsteht, braucht es gemeinsame Leitplanken.

Wie geben wir Feedback?
Wie gehen wir mit Konflikten um?
Wer entscheidet was?

Fehlen diese Standards, entwickeln Mitarbeitende und Führungskräfte ihren eigenen Stil. Für das Team entsteht Widersprüchlichkeit. Reibungsverluste sind die Folge.

Struktur bedeutet nicht Bürokratie. Struktur bedeutet Orientierung.

Talente halten statt verlieren

Gerade jüngere Mitarbeitende erwarten Klarheit und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie wollen wissen, woran sie gemessen werden und wie sie wachsen können.

Unklare Führung erzeugt Frust. Wenn Feedback nur situativ erfolgt oder Leistung nicht eingeordnet wird, entsteht Unsicherheit.

Führung heißt, regelmäßig Gespräche zu führen. Erwartungen konkret zu formulieren. Konflikte frühzeitig anzusprechen.

Autorität zeigt sich nicht in Dominanz. Sie zeigt sich in der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn es unangenehm wird.

Führung im Dauerwandel

Startups befinden sich selten im stabilen Zustand. Neue Märkte, neue Investoren, neue Anforderungen. Veränderung ist Normalität.

Führungskräfte müssen Unsicherheit aushalten. Sie dürfen offen benennen, was noch unklar ist. Gleichzeitig müssen sie Richtung geben.

Diese Balance ist keine Frage des Typs. Sie ist lernbar. Führung ist kein Talent. Sie ist eine Kompetenz.

Gerade in wachsenden Organisationen lohnt es sich, einige Grundlagen früh bewusst zu klären. Fünf Schritte können dabei helfen:

  1. Rollen klären, bevor Konflikte sie erzwingen
    Definieren Sie schriftlich, wer wofür verantwortlich ist – nicht nur operativ, sondern auch auf Entscheidungsebene.
  2. Entscheidungsprinzipien festlegen
    Gerade in flachen Strukturen hilft es, transparent zu machen, wie entschieden wird: Konsens, Mehrheitsentscheid oder klare Letztverantwortung. Entscheidend ist nicht das Modell, sondern seine Klarheit.
  3. Führungsdialoge etablieren
    Regelmäßige Gespräche zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden schaffen Orientierung. Erwartungen, Prioritäten und Entwicklung werden dadurch sichtbar.
  4. Feedback professionalisieren
    Feedback sollte nicht situativ oder aus dem Bauch heraus erfolgen. Ein gemeinsames Verständnis darüber, wie Leistung eingeordnet und Kritik formuliert wird, schützt vor persönlichen Verletzungen und stärkt die Professionalität im Team.
  5. Die eigene Rolle bewusst annehmen
    Wer führt, gestaltet Rahmenbedingungen. Nähe zum Team bleibt möglich. Verantwortung bleibt unverzichtbar.

Autorität durch Haltung bedeutet, die eigene Rolle bewusst anzunehmen. Klarheit vor Beliebtheit zu stellen. Und Verantwortung nicht an Hierarchie zu knüpfen, sondern an innere Haltung.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie entsteht aus Forschung, Startups und Industrie ein echtes Innovationsökosystem?

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de:hub Leipzig Startups Energie Innovationen Martin-Richter Bildcredits/Fotograf SpinLab/ Fabian Thürhoff

Der de:hub Leipzig vernetzt Startups, Industrie und Wissenschaft, um Innovationen rund um Energie, Infrastruktur und digitale Technologien schneller in marktreife Anwendungen zu überführen

Können Sie unseren Leserinnen und Lesern den de:hub Leipzig kurz vorstellen und erläutern, welche Rolle dieser Hub innerhalb des deutschen Digital Hub Netzwerks sowie im regionalen Innovationsökosystem einnimmt?

Der Smart Infrastructure Hub Leipzig ist das Zentrum für die Digitalisierung und Automatisierung kritischer Infrastrukturen. Als Teil der bundesweiten Digital Hub Initiative (25 Standorte) agieren wir als nationaler Ankerpunkt für Energie, Smart City, E-Health und Bauwirtschaft. Wir fungieren als strategischer Matchmaker, der über 200 Startups mit Industrie und Wissenschaft vernetzt, um technologische Konzepte in marktreife, industrielle Anwendungen zu überführen.

Was macht Leipzig als Standort für einen Digital Hub besonders attraktiv und welche wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder strukturellen Stärken bringt die Region mit, die für Startups und digitale Innovation relevant sind?

Leipzig bietet die ideale Kombination aus akademischer Exzellenz (u.a. HHL Leipzig Graduate School of Management) und industrieller Anwendungsreife. Die Region ist ein historischer Knotenpunkt der Energie- und Logistikwirtschaft und entwickelt sich aktuell zum Zentrum für modernes Bauen. Dieses Umfeld dient als industrielles Reallabor, in dem Startups ihre Lösungen, insbesondere in der Robotik – unter Realbedingungen mit Partnern wie der VNG oder der Leipziger Gruppe validieren können.

Auf welche technologischen Schwerpunkte und Branchen fokussiert sich der de:hub Leipzig und warum sind diese Themen für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gerade hier von Bedeutung?

Unser Fokus liegt auf Sektoren mit dem größten Hebel für Effizienzgewinne: Energie, Smart City, E-Health und Bauwirtschaft. Angesichts von Fachkräftemangel und Kostendruck ist Effizienz hier die zentrale Währung. Wir setzen auf Technologien, die Prozesse nicht nur digitalisieren, sondern durch Automatisierung und Robotik physisch beschleunigen und Fehlerquoten drastisch senken.

Wie unterstützt der de:hub Leipzig Gründerinnen und Gründer konkret bei der Entwicklung, Validierung und Skalierung ihrer Geschäftsmodelle – etwa in Bezug auf Markteintritt, Kundenakquise und Finanzierung?

Mit SpinLab – The HHL Accelerator bieten wir ein 6-monatiges, Equity-Free Programm und Themenchallenges an. Der Fokus liegt auf zwei Säulen: Venture Clienting: Direkter Marktzugang durch Pilotprojekte mit Ökosystem Partnern wie Porsche, VNG AG, Leipziger Gruppe, oder AOK PLUS. Finanzierung: Zugang zum SI Ventures Fonds und einem Netzwerk aus über 200 Investoren für die Skalierung von Hard- und Software.

Welche Angebote, Programme oder Vernetzungsformate bieten Sie Startups, um echte Fortschritte zu erzielen, strategische Partnerschaften zu schließen und Wachstum zu beschleunigen?

Zentral ist unser Venture Clienting Modell, das Startups zu Lieferanten etablierter Unternehmen macht. International agieren wir als Brücke: Durch Softlanding-Programme, etwa mit Kanada (z. B. Hydrogen oder PropTech Challenge), forcieren wir den globalen Technologietransfer und bringen internationale Expertise in die regionale Bau- und Energiewirtschaft.

Wie arbeiten Sie mit etablierten Unternehmen, dem Mittelstand, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region zusammen und welche Synergien entstehen daraus für alle Beteiligten?

Wir transformieren Forschung in industrielle Produktivität. Wir moderieren den Austausch zwischen Hochschulen, Mittelstand und Startups. Ein Beispiel: Eine an der Hochschule entwickelte Lösung für autonome Baumaschinen wird im SpinLab geschäftlich skaliert und bei einem regionalen Bauunternehmen direkt im operativen Betrieb implementiert.

Wir beobachten den Durchbruch von Agentic AI in Verbindung mit Robotik. Es geht weg von reiner Datenanalyse hin zu autonomen Systemen, die Aufgaben selbstständig ausführen, ob bei der dynamischen Steuerung von Energienetzen oder durch Roboter auf der Baustelle. Diese „handelnde Intelligenz“ ist der Schlüssel, um bestehende Infrastrukturen ohne massiven Personalaufwand höher auszulasten.

Woran messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten – sowohl im Hinblick auf die unterstützten Startups als auch auf die Entwicklung des regionalen Innovationsökosystems?

Unser Erfolg misst sich an der Marktdurchdringung: Über 200 Startups, eine Survival-Rate von fast 90 % und mehr als 650 Millionen Euro eingeworbenes Kapital sprechen für sich. Der wahre Gradmesser ist jedoch der messbare ROI bei unseren Partnerunternehmen durch die implementierten Innovationen.

Wie profitieren Startups vom Austausch und der Vernetzung mit anderen de:hub Standorten und internationalen Partnern und welchen konkreten Mehrwert bringt dieses Netzwerk für die Akteure in Leipzig?

Das Netzwerk ist eine nationale Skalierungs-Plattform. Ein Startup findet über die 25 Hubs sofort Anschluss an Experten für zum Beispiel Fintech in Frankfurt oder Logistik in Hamburg. International wirkt die Marke „de:hub“ als deutsches Qualitätssiegel, das Vertrauen bei globalen Investoren und Kunden schafft.

Abschließend gefragt: Welche strategischen Ziele verfolgt der de:hub Leipzig für die kommenden Jahre und wie soll sich der Hub weiterentwickeln, um noch mehr Innovations- und Startup-Potenzial freizusetzen

Wir etablieren Leipzig als führenden europäischen Standort für Smart Infrastructure. Ziel ist es, das Venture Clienting Modell so weit zu skalieren, dass jede bauliche oder energetische Herausforderung in der Region durch eine automatisierte Technologielösung beantwortet werden kann. Wir bauen das Ökosystem für die hochproduktive Infrastruktur der Zukunft.

Bildcredits SpinLab/ Fabian Thürhoff

Wir bedanken uns bei Martin Richter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bewegung in die Wirbelsäule – sanft, einfach, alltagstauglich 

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Wirbelsäule trainieren mit BackDani für einen starken Rücken BackDani v l Daniel Kappacher Ralf Dümmel Bildcredit/Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden unserer Zeit: langes Sitzen, Bildschirmarbeit, Handy, Tablet – die Wirbelsäule leidet im modernen Alltag fast pausenlos. Genau hier setzt BackDani an. Der speziell entwickelte Rückentrainer hilft dabei, die Wirbelsäule in nur wenigen Minuten am Tag zu mobilisieren, die Rückenmuskulatur zu lockern und die Beweglichkeit zu fördern – sanft, einfach und ohne Vorkenntnisse.

Ein Rückentrainer für wenige Minuten tägliche Bewegung

BackDani ist ein ergonomisch geformtes Trainingsgerät, mit dem im Sitzen präzise Rotationsbewegungen der Wirbelsäule ausgeführt werden. In aufrechter, korrekter Haltung werden alle drei Wirbelsäulenabschnitte angesprochen, ohne dass das Training anstrengend oder unangenehm ist. Schon zwei Einheiten von jeweils nur zwei Minuten täglich – ideal morgens und abends, etwa direkt nach dem Zähneputzen im Querbettsitz – reichen aus, um die Feinmotorik der Wirbelsäule zu aktivieren und chronischen Fehlbelastungen entgegenzuwirken.

Das Prinzip: In sitzender Position werden saubere Rumpfrotationen ausgeführt, die die tief liegende Rückenmuskulatur entspannen – genau jene Muskulatur, die so häufig zu schmerzhaften Verspannungen und Blockaden führt.

Training, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt

Das Training mit BackDani ist alltagstauglich und flexibel: Es findet im Sitzen statt, auf einem normalen Stuhl oder der Bettkante, braucht kein zusätzliches Equipment und lässt sich im Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Büro durchführen. Ideal auch für zwischendurch oder nach einem langen Bürotag: BackDani bringt Bewegung in den Rücken und unterstützt dabei, fit und beweglich zu bleiben.

Rutschfeste Moosgummigriffe gewährleisten sicheren Halt, die ergonomische Form ermöglicht eine präzise und kontrollierte Anwendung. Das Training ist sanft und effektiv zugleich und eignet sich für jedes Alter und jedes Fitnesslevel. Ein praktisches Trainingsposter mit „Danis täglichen 5“ liefert fünf Übungsideen für den direkten Einstieg.

Entwickelt von einem Physiotherapeuten aus der Praxis

Entwickelt wurde BackDani von Daniel „Dani“ Kappacher aus Völs. Der Physiotherapeut ist seit vielen Jahren Fitnessenthusiast und Wirbelsäulenspezialist. In seiner Praxis begleitet er täglich Menschen mit Rückenproblemen – von akuten Schmerzen bis hin zu chronischen Beschwerden.

Immer wieder sah er dasselbe Muster: Der moderne Alltag mit seiner einseitigen Belastung macht die Wirbelsäule steif, und vielen fällt es schwer, zu Hause regelmäßig zu üben. Ein einfaches, wirksames Hilfsmittel, das fast jeder anwenden kann, fehlte. Also erfand er es selbst.

In einer mehrmonatigen Testphase mit Anwenderinnen und Anwendern zeigte sich die Wirkung: Mit seinem eigens entwickelten Moosgummi Mittelteil setzt BackDani einen klaren Unterschied zu klassischen Gymnastikstäben. Das Element hält den Stab zuverlässig in der optimalen Position und unterstützt Übungen in physiologisch korrekter Wirbelsäulenstreckung.

Entscheidend ist dabei die präzise Führung des Auflagepunkts: Bei jeder Rotation liegt er paravertebral – abwechselnd am linken und rechten Querfortsatz des jeweiligen Wirbels. Dadurch lässt sich das jeweilige Wirbelsegment angenehm, gezielt und sehr effektiv mobilisieren.

Eine derart exakte Segmentansprache ist mit herkömmlichen Gymnastikstäben nicht erreichbar – und bildet das funktionale Alleinstellungsmerkmal von BackDani. Der speziell konzipierte Fitnessstab unterstützt gezielt den Aufbau einer starken Rückenmuskulatur, erhält die Beweglichkeit der Wirbelsäule und trägt zu mehr Stabilität sowie gesteigertem Wohlbefinden im Alltag bei.

Der Auftritt in der Höhle der Löwen

Mit dieser Idee wagt Dani den Schritt in die VOX Gründer Sendung Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras zeigt er, wie leicht BackDani in den Alltag integrierbar ist: 2 x 2 Minuten täglich, im Sitzen, ohne Umziehen, ohne Studio – verblüffend einfach, verblüffend wirkungsvoll.

Dabei überzeugt er nicht nur mit seiner langjährigen Erfahrung als Physiotherapeut, sondern auch mit seiner ruhigen Art und seiner klaren Botschaft: „Trainierst du schon – oder leidest du noch?“

Dieser Mix aus Fachwissen, Alltagstauglichkeit und echter Leidenschaft für die Wirbelsäule überzeugt schließlich auch Investor Ralf Dümmel. Er erkennt in BackDani einen Problemlöser für Millionen Rücken und entscheidet sich für ein Investment. Gemeinsam wollen sie dafür sorgen, dass wirksames Wirbelsäulentraining so selbstverständlich wird wie Zähneputzen.

BackDani steht damit für eine neue, einfache Art, Verantwortung für den eigenen Rücken zu übernehmen – direkt zu Hause, im Büro oder wo immer zwei Minuten Zeit sind.

Die Vision hinter BackDani

Sein Ziel ist klar: Menschen dabei zu unterstützen, selbst Verantwortung für ihren Rücken zu übernehmen – mit einem Hilfsmittel, das so einfach in den Alltag passt, dass es wirklich genutzt wird. Oder wie Dani es formuliert: „Trainierst du schon – oder leidest du noch?“

„Die Wirbelsäule ist mein Leben – seit über 20 Jahren begleite ich Menschen mit Rückenschmerzen. Immer wieder habe ich gesehen, wie sehr der moderne Alltag mit Sitzen, Handy und Laptop unserem Rücken zusetzt – und wie schwierig es vielen fällt, regelmäßig etwas dagegen zu tun. Mit BackDani wollte ich ein Trainingsgerät entwickeln, das wirklich in den Alltag passt: 2 x 2 Minuten am Tag, im Sitzen, ohne Umziehen, ohne Studio – verblüffend einfach und verblüffend wirkungsvoll. Mein Wunsch ist, dass möglichst viele Menschen ihren Rücken wieder selbst in die Hand nehmen. Trainierst du schon – oder leidest du noch?“

Daniel Kappacher, Physiotherapeut und Entwickler von BackDani

„Was mich an BackDani sofort begeistert hat, ist die Klarheit der Lösung: zwei Mal zwei Minuten im Sitzen – das kann wirklich jeder in seinen Alltag einbauen. Wir reden hier nicht von einem Hightech Gerät, das im Eck verstaubt, sondern von einem einfachen Trainingsstab, der die Wirbelsäule gezielt in Bewegung bringt und der tiefen Rückenmuskulatur guttut.

Man merkt bei jeder Erklärung, dass Dani seit über 20 Jahren mit Menschen arbeitet, die unter Rückenproblemen leiden. Diese Erfahrung, verbunden mit einem bezahlbaren, alltagstauglichen Produkt – das hat mich überzeugt. Ich bin sicher, dass BackDani für viele Menschen der Einstieg in ein neues Rückengefühl wird.“

Ralf Dümmel Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

BackDani ist unter www.backdani.com ab 19,99 € und im Handel erhältlich.

Bild BackDani v l Daniel Kappacher Ralf Dümmel Bildcredit/Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Quelle DS Produkte GmbH/BackDani GmbH

Nie wieder krumme Kanten

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Klebemaßband klemab macht Maßband Arbeit einfacher Klemab v l Vick De Froz Jorge Manuel Ralf Dümmel Bildcredit/ Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Wenn das Maßband endlich dort bleibt, wo man es braucht

Ein Werkzeug, das Heimwerken einfacher machen soll

Ein Bild, das viele Heimwerker kennen: Zollstock in der einen Hand, Bleistift irgendwo verschwunden, Kreppband am Ärmel, das Maßband rollt von selbst wieder ein – und am Ende ist die Linie trotzdem schief. Genau solche Momente wollte Vick Manuel nicht länger hinnehmen. Der Gründer, der in Startups und im Handwerk gearbeitet hat, suchte nach einer Lösung, die Messen, Markieren und Abkleben in einem Schritt verbindet.

Die Idee entstand 2018: Vick stellte fest, dass sich ein klassischer Zollstock oder ein normales Maßband nur bedingt eignen, wenn es um komplexe Formen, Rundungen oder ungerade Flächen geht. Gerade bei Umfangmessungen, Säulen, Möbelkanten oder schrägen Wänden stößt man schnell an Grenzen. Also entwickelte er einen Zollstock und Maßband Ersatz, der sich wie ein flexibles Lineal an nahezu jede Form anpasst – und gleichzeitig klebt. So wurde das klemab Klebemaßband geboren: ein Maßband zum Aufkleben.

Das klemab Klebemaßband verbindet mehrere Arbeitsschritte

Das klemab Klebemaßband vereint die Vorteile eines flexiblen Lineals mit der Funktion eines Abdeckbands. Auf der 50 Meter Rolle befindet sich eine fortlaufende 10 cm Blockskala, mit der sich millimetergenau arbeiten lässt – bei minimalem Verschnitt. Die beschreibbare Oberfläche bietet Platz für Notizen direkt auf dem Band: Maße, Markierungen, Hinweise oder Schnittkanten können einfach aufgeschrieben werden.

Die Anwendung ist bewusst einfach gehalten: Rolle in den mitgelieferten Abroller mit Klingenschutz einsetzen, gewünschte Länge abziehen, aufkleben, bei Bedarf markieren – und nach der Arbeit wieder abziehen. klemab haftet zuverlässig auf Untergründen wie Holz, Beton, Metall, Glas, Folie oder Stoff und lässt sich rückstandslos entfernen. Ideal für Mietwohnungen, wechselnde Arbeitsflächen oder temporäre Projekte.

Für Heimwerker, Kreative und Profis gedacht

Ob beim Bilder aufhängen, Regale montieren, Tapeten anbringen, Stoffe zuschneiden, Böden verlegen, Möbel bauen oder Bastel und Nähprojekten: klemab dient gleichzeitig als Lineal, Abstandsband und Umfangmaß. Selbst runde Objekte, Säulen oder unregelmäßige Formen lassen sich damit leicht vermessen und markieren, ohne dass das Maßband verrutscht.

Praktisch: Beim Sägen oder Bohren kann direkt durch das Band gearbeitet werden – das spart zusätzliche Markierungsschritte und Zeit.

klemab richtet sich an Heim und Handwerker, DIY Fans, Kreative und Profis, die präzise arbeiten wollen, ohne ständig zwischen Maßband, Klebeband und Stift zu jonglieren. Vom gelegentlichen Heimwerker, der endlich gerade Bilder aufhängen möchte, bis zum Profi, der täglich mit exakten Abständen und Zuschnitten arbeitet: Das Klebemaßband soll überall dort unterstützen, wo viel gemessen, markiert und abgeklebt wird.

Für Vick ist klemab auch ein Symbol für seine Art zu arbeiten: wirtschaftlicher Hintergrund, kombiniert mit praktischer Erfahrung im Handwerk und einem Blick für Alltagssituationen, in denen es „einfacher gehen müsste“. Anstatt sich über unhandliche Werkzeuge zu ärgern, hat er ein Produkt entwickelt, das viele einzelne Arbeitsschritte in einem Band bündelt: abreißen, aufkleben, messen, markieren – fertig.

Der Auftritt in der Höhle der Löwen

Der nächste große Schritt: der Auftritt in der VOX Gründer Sendung Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras zeigt Vick, wie aus dem Frust über Zollstock und Maßband eine einfache, aber geniale Lösung geworden ist. Er demonstriert, wie schnell sich das Klebemaßband abreißen, aufkleben und direkt zum Messen, Markieren, Bohren oder Sägen nutzen lässt – ohne Jonglieren mit verschiedenen Werkzeugen.

Für die Löwen ist sofort klar: Hier geht es um ein alltägliches Problem, das viele Heimwerker kennen – und um ein Tool, das man sich rückblickend schon viel früher gewünscht hätte.

Ralf Dümmel erkennt das Potenzial von klemab als echten Alltagshelfer für Millionen von Hobby und Profi Handwerker:innen: ein Produkt, das simpel zu erklären ist, vielseitig einsetzbar und zu einem fairen Preis im Handel funktionieren kann. Er entscheidet sich für einen Deal mit Vick.

Mit Dümmels Erfahrung im Handel und seinem starken Netzwerk hat klemab nun den idealen Partner, um vom kreativen Nischenprodukt zum festen Begleiter in Werkstatt, Bastelzimmer und auf Baustellen zu werden.

Gründerstimme

„Ich habe viele Jahre gebaut, geschraubt, renoviert und an kreativen Projekten gearbeitet – und mindestens genauso lange über Zollstock, Maßband und Kreppband geflucht. Ständig musste ich zwischen Werkzeugen hin und herwechseln, und je komplexer die Form war, desto größer wurde die Fehlerquelle. Aus der Praxis weiß ich: Die klassischen Messwerkzeuge passen oft nicht zu dem, wie wir heute wirklich arbeiten.

Mit klemab wollte ich ein Werkzeug entwickeln, das sich genau an diese Realität anpasst: ein Band, das dort bleibt, wo gearbeitet wird, und direkt an der Stelle misst, wo ich klebe, säge, bohre oder streiche. Du reißt ein Stück ab, klebst es hin und hast auf einen Blick Maß, Linie und Notizfläche. Für mich ist klemab das Maßband, das endlich so flexibel ist wie unsere Projekte im Alltag – auf geraden Wänden, um Säulen, an Möbelkanten oder auf Stoff. Einfach abreißen, aufkleben, loslegen – und am Ende stimmt das Ergebnis.“

Vick Manuel, Gründer von klemab

Investorstimme

„Bei klemab sehe ich einen Problemlöser, der unglaublich klar ist: Eine Rolle, ein Produkt, unzählige Einsatzmöglichkeiten. Du musst niemandem lange erklären, was es macht – man sieht es, reißt ein Stück ab und versteht sofort den Mehrwert. Genau so muss ein Produkt sein, wenn es im Handel funktionieren soll.

Was mich an Vick beeindruckt, ist seine Konsequenz: Er hat nicht das nächste Gimmick gebaut, sondern ein Werkzeug, das Abläufe vereinfacht – vom Heimwerker bis zur professionellen Baustelle. klemab spart Zeit, reduziert Fehler und macht präzises Arbeiten für viele Menschen leichter.

Ich bin überzeugt, dass dieses Klebemaßband das Potenzial hat, ein Standardprodukt in Werkstatt, Haushalt und Kreativbereich zu werden – etwas, das man einmal kauft und danach nicht mehr missen möchte.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

klemab ist aktuell unter www.klemab.de ab 7,99 Euro – und im Handel – erhältlich. 

Bild Klemab v l Vick De Froz Jorge Manuel Ralf Dümmel Bildcredit/ Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Quelle DS Produkte GmbH/ VM Produkt UG (haftungsbeschränkt)

Kann eine Pflanze die Zukunft des Bauens verändern?

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Pure Materials setzt auf Hanf für nachhaltige Materialien Antonia Thüring Günderin Credit/Fotograf PULS 4 Gerry Frank

Pure Materials entwickelt nachhaltige Materialien aus Hanf für die Bau und Möbelbranche und wird am 10. März 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wer steht hinter Pure Materials AG und wie hat sich euer Gründerteam formiert?

Pure Materials wurde von mir, Antonia, gegründet – aus der Überzeugung heraus, dass die Bau- und Möbelbranche dringend neue Materialien braucht, die sowohl ökologisch als auch gesundheitlich verantwortungsvoll sind.
Zusammen mit Dave, Marko & Elias vereint unser Team unterschiedliche Kompetenzen: Materialkompetenz und Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb und strategische Unternehmensentwicklung. Uns verbindet eine gemeinsame Herzensangelegenheit – Materialien zu entwickeln und verfügbar zu machen, die nicht nur weniger Schaden verursachen, sondern aktiv zur Regeneration unserer Umwelt beitragen.
Pure Materials versteht sich deshalb nicht nur als Materialanbieter, sondern als Teil einer Bewegung hin zu zukunftsfähigem Bauen und Produzieren.

Wie entstand die Idee, Hanf als Grundlage für nachhaltige Holz Alternativen zu nutzen?

Die Idee entstand aus meiner Arbeit im Bereich Innenraumgestaltung und Materialberatung. Dort wird sehr schnell sichtbar, wie viele Materialien im Bau und Innenausbau problematisch sind – sowohl ökologisch als auch gesundheitlich.
Bei der Recherche nach Alternativen bin ich auf Hanf gestoßen. Hanf wächst extrem schnell, benötigt kaum Pestizide, verbessert Böden und bindet große Mengen CO₂. Gleichzeitig besitzt die Pflanze hervorragende technische Eigenschaften.
Die Kombination aus ökologischer Stärke und technischer Leistungsfähigkeit hat mich sofort überzeugt. Daraus entstand die Vision, Hanf als Basis für eine neue Generation von Materialien zu nutzen.

Welches konkrete Problem in der Bau und Möbelbranche löst ihr mit euren Hanfholz Platten?

Die Bau- und Möbelbranche steht vor mehreren Herausforderungen gleichzeitig: Ressourcenknappheit, steigende Holzpreise, CO₂-Emissionen und zunehmend strengere Umweltanforderungen.

Unsere Hanfholzplatten bieten eine Lösung, indem sie:

Holzressourcen teilweise ersetzen können
CO₂ langfristig binden
eine stabile und hochwertige Alternative zu klassischen Holzwerkstoffen darstellen

Damit schaffen wir eine Möglichkeit, nachhaltiger zu bauen, ohne auf Qualität oder Ästhetik verzichten zu müssen.

Was unterscheidet eure Produkte technisch und ökologisch von konventionellen Holzwerkstoffen?

Technisch besitzt unser Hanfholz eine sehr hohe Dichte und Stabilität, wodurch sie besonders langlebig und robust sind.
Ökologisch liegt der größte Unterschied im Rohstoff selbst: Hanf wächst innert 120 Tagen nach und bindet während des Wachstums große Mengen CO₂.
Während viele Holzprodukte auf langsam wachsende Bäume angewiesen sind, basiert unser Material auf einer jährlich erneuerbaren Pflanze.
Zudem legen wir großen Wert auf möglichst biobasierte Inhaltsstoffe und transparente Lieferketten.

Ihr sprecht von CO₂ negativen Materialien. Wie funktioniert dieses Prinzip konkret in eurer Produktion?

Das Prinzip beginnt beim Rohstoff: Hanf wächst sehr schnell und nimmt während seines Wachstums große Mengen CO₂ aus der Atmosphäre auf. Dieser Kohlenstoff bleibt in der Pflanzenstruktur gespeichert und wird in unseren Materialien langfristig gebunden.
Auch die Lieferkette ist bewusst regional organisiert: Der Hanf stammt von Feldern im Umkreis von rund 150 Kilometern um die Produktionsstätte, wodurch Transportwege bereits beim Rohstoff stark reduziert werden.
In der Produktion wird der Hanf zu hochverdichteten Holzalternativen verarbeitet und mit biobasierten Bindemitteln verbunden. Gleichzeitig nutzen wir erneuerbare Energie, unter anderem Strom aus Wasserkraft, und verwerten Produktionsreste energetisch. Hanf- und Holzreste aus der Produktion werden beispielsweise in einem Biobrenner genutzt, um Prozessenergie zu erzeugen. Dadurch reduzieren wir Abfall und senken den externen Energiebedarf.

Bereits heute ist das Material CO₂-negativ – selbst unter Berücksichtigung des aktuellen Transports nach Europa. Gleichzeitig investieren wir in Biofuel und Elektro-LKWs, um die Klimabilanz weiter zu verbessern.
Der nächste logische Schritt ist deshalb der Aufbau regionaler Produktionsstandorte im DACH-Raum. Wenn Anbau, Verarbeitung und Markt näher zusammenrücken, lassen sich Transportwege weiter reduzieren und die Klimawirkung unserer Materialien nochmals deutlich verbessern.

Welche Rolle spielen Gesundheit und Raumklima bei der Entwicklung eurer Produkte?

Wohngesundheit ist neben der Nachhaltigkeit mein absolutes Herzensanliegen und spielt bei unseren Materialien eine zentrale Rolle. Gerade im Innenraum verbringen Menschen rund 90 % ihrer Zeit – deshalb ist es entscheidend, aus welchen Materialien Möbel, Böden oder Innenausbauten bestehen.
Viele der Materialien in unseren Räumen enthalten Klebstoffe oder Zusatzstoffe, die flüchtige organische Verbindungen (VOCs) emittieren können und damit die Raumluft belasten und unsere Gesundheit gefährden können.
Hanfholz verfolgt hier einen anderen Ansatz: 96% biobasiert und ohne zugesetztem Formaldehyd. Für Architekt:innen, Planer:innen und Bauherr:innen, die auf wohngesunde, nachhaltige Materialien setzen möchten, ist das ein entscheidender Mehrwert.
Nachhaltigkeit endet für uns nicht beim CO₂-Fußabdruck – sie beginnt schon bei der Luft, die wir täglich einatmen.

Für welche Zielgruppen sind eure Hanfholz Platten besonders interessant, etwa Architekturbüros, Bauunternehmen oder Möbelhersteller?

Unsere Materialien sind besonders interessant für Architekturbüros, Innenarchitekt:innen, Möbelhersteller und Bauunternehmen, die in ihren Projekten nachhaltige und wohngesunde Materialien einsetzen möchten.
Gerade im professionellen Architektur- und Designbereich wächst das Interesse stark, weil Planer zunehmend Materialien suchen, die sowohl ökologisch als auch technisch überzeugen.
Darüber hinaus sehen wir auch großes Potenzial im Handwerk – zum Beispiel bei Schreinereien, Holzmanufakturen oder Produktdesignern, die mit innovativen Materialien arbeiten möchten. Hanfholz eignet sich beispielsweise hervorragend für kleinere hochwertige Produkte wie Messergriffe, Kugelschreiber, Gitarren oder andere Designobjekte.
Und nicht zuletzt richtet sich Hanfholz auch an private Bauherr:innen und Menschen, die bewusst nachhaltig und gesund bauen oder wohnen möchten und großen Wert auf natürliche Materialien sowie ein gutes Raumklima legen.
Damit verbinden wir Architektur, Handwerk und private Wohnprojekte – alle vereint durch den Wunsch nach nachhaltigeren Materialien.

Am 10 März 2026 wird Pure Materials in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Welche Erwartungen verbindet ihr mit diesem Auftritt?

Für uns ist der Auftritt eine große Chance, das Thema nachhaltige Materialien einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Viele Menschen wissen noch gar nicht, welche innovativen Lösungen heute bereits existieren.
Wir hoffen natürlich auf Interesse von Investorinnen und Investoren, aber ebenso wichtig ist für uns die Sichtbarkeit für das Thema nachhaltiges und gesundes Bauen &Wohnen.

Welche Kernbotschaft möchtet ihr den Investorinnen und Investoren in Bezug auf nachhaltiges Bauen vermitteln?

Nachhaltiges Bauen ist kein Nischenthema mehr – es wird zu einer der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte.
Der Gebäudesektor verursacht weltweit einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen.
Neue Materialien sind deshalb ein entscheidender Hebel, um diese Emissionen zu reduzieren. Unternehmen, die heute in innovative Materialien investieren, investieren damit gleichzeitig in einen riesigen Zukunftsmarkt.

Wie ist euer Geschäftsmodell aufgebaut und wie plant ihr Skalierung im europäischen Markt?

Pure Materials verfolgt die Vision, langfristig eine der führenden Plattformen und Handelsstrukturen für rein nachhaltige und gesunde Bau- & Wohnmaterialien in Europa aufzubauen.
Aktuell liegt der Fokus darauf, innovative Hanfmaterialien in den Markt einzuführen und Architekt:innen, Bauunternehmen sowie Herstellern zugänglich zu machen.
Mit der Pure Factory planen wir künftig regionale Produktionsstandorte, um Hanfmaterialien lokal zu verarbeiten, Transportwege deutlich zu verkürzen und gleichzeitig neue Produkte auf Basis dieses Rohstoffs zu entwickeln – zum Beispiel die bereits patentierten, weltweit ersten tragenden Bauplatten aus Hanf. So erweitern wir Schritt für Schritt unser Sortiment rund um nachhaltige Materialien aus Hanf.
Parallel dazu baut Pure Materials ein Netzwerk aus Produktionspartnern, Herstellern und Vertriebspartnern auf, um diese Materialien effizient im europäischen Markt zu skalieren.

Welche Herausforderungen gibt es aktuell bei Produktion, Lieferkette oder Zertifizierungen?

Wie bei vielen innovativen Materialien besteht eine der größten Herausforderungen zunächst darin, dass sich Märkte und Planer an neue Lösungen herantasten. Gerade in der Bau- und Möbelbranche werden Materialien oft über Jahrzehnte hinweg verwendet, weshalb es Zeit braucht, bis neue Alternativen in größeren Projekten eingesetzt werden.
Wir erleben jedoch, dass das Interesse stark wächst und immer mehr Architekt:innen und Hersteller bereit sind, neue nachhaltige Materialien auszuprobieren und in ihre Projekte zu integrieren.
Auf der Produktions- und Rohstoffseite konnten wir in den letzten Monaten bereits wichtige Schritte machen und eine stabile Lieferkette für Hanf im DACH-Raum aufbauen.
Im Bereich Zertifizierungen liegt die Herausforderung vor allem darin, dass viele zusätzliche Zulassungen und Prüfungen länderabhängig organisiert werden müssen und entsprechend hohe Kosten verursachen. Mit zunehmendem Wachstum wollen wir deshalb weitere Zertifizierungen Schritt für Schritt ausbauen, um unsere Materialien noch breiter im europäischen Markt verfügbar zu machen.

Was unterscheidet Pure Materials klar von anderen Anbietern im Bereich nachhaltiger Baustoffe?

Unser Fokus liegt auf einer neuen Materialgeneration auf Basis von Hanf, kombiniert mit einem starken Design- und Architekturanspruch.
Wir wollen nicht nur nachhaltige Materialien entwickeln, sondern Produkte, die auch ästhetisch und technisch überzeugen.
Unser Ziel ist es, mit der lokalen Produktion die Preise um 40-50% zu senken und Nachhaltigkeit vom Nischenprodukt zum neuen Standard zu machen.

Welche nächsten Entwicklungsschritte plant ihr nach einem möglichen Investment?

Mit zusätzlichem Kapital möchten wir vor allem drei Bereiche beschleunigen:

Ausbau der Produktionskapazitäten
Weiterentwicklung unserer Materialtechnologien
Expansion in weitere europäische Märkte

Unser langfristiges Ziel ist es, Hanf als Rohstoff in der Materialindustrie deutlich stärker zu etablieren.

Sehen Sie Pure Materials am 10. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: PULS 4/ Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Antonia Thüring für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Pure Materials

pure materials logo

Kontakt:

Pure Materials AG
Längenbold 20
6037 Root
Schweiz

https://www.pure-materials.ch/
hello@pure-materials.ch

Ansprechpartner: Antonia Thüring

Social Media:
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LinkedIn

Würdest du in einem Haus wohnen, das fast komplett unter der Erde liegt?

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Pneumo Planet: aufblasbare Erdhäuser aus Österreich Thomas Herzig

Pneumo Planet entwickelt aufblasbare Erdhäuser und zeigt das nachhaltige Baukonzept am 10 März 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Wer steht hinter Pneumo Planet und wie hat sich euer Gründerteam formiert?

Der Gründer und Erfinder ist Architekt Thomas Herzig, der in Wien lebt und sich auf aufblasbare Architektur und Design spezialisiert hat. Seit 18 Jahren bietet er unter dem Markennamen pneumocell Design, Entwicklung und Produktion technisch und ästhetisch anspruchsvoller aufblasbarer Gebäude und Objekte für Kunden weltweit.

Im Zuge einer vorangegangenen Kooperation bei der Entwicklung eines aufblasbaren Mondhabitats für die ESA vor 3 Jahren, mit dem Physiker Norbert Kömle und dem Architektur-Mitarbeiter Daniil Zhiltssov wurde das Team für PneumoPLanet formiert.

Später kam noch die Medienkünstlerin Verena Tscherner hinzu, welche elektonische Komponenten für die Klimasteuerung des aufblasbaren Erdhauses plant und anfertigt.

Wie entstand die Idee, aufblasbare Erdhäuser zu entwickeln, und welche Vision verfolgt ihr damit?

Im Jahr 2022 entwickelte Thomas Herzig zusammen mit den Astrophysikern Gabor Bihari und Norbert Kömle ein aufblasbares Mondhabitat für die ESA im Zuge des OSIP-Programms. Das Habitat besteht aus ultraleichten aufblasbaren Raummodulen, die zum Schutz vor kosmischer Strahlung, Meteoriten und Kälte mehrere Meter dick mit Regolith (Mondsand) beschüttet sind. Natürliches Sonnenlicht speist integrierte Gewächshäuser für die autarke Produktion von Nahrung und Sauerstoff.

Dabei kam eine entscheidende Erkenntnis:

„Wenn diese Baumethode unter den schwierigen Bedungen am Mond sinnvoll ist und funktioniert, dann hat diese hier auf der Erde einen noch größeren Nutzen und ist zudem auch deutlich leichter umsetzbar.“

Es wurde daher kurz darauf rein durch Thomas Herzigs Eigenmittel und Eigenleistung getragen mit der Planung und Entwicklung begonnen.

Im Jahr 2024 gründete Thomas Herzig extra für dieses Produkt die „PneumoPlanet Kg“ und errichtete mit neuen Fördermitteln und Unterstützung der ESA einen funktionsfähigen Prototypen in Niederösterreich.

Unsere Vision ist es das Wohnen und Bauen ökologisch deutlich verträglicher und kostengünstiger zu machen.

Euer Konzept basiert auf pneumatischen Strukturen und Erdüberdeckung. Welches konkrete Problem im Bau und Wohnsektor löst ihr damit?

70% der europäischen Bürger wünschen sich oder besitzen bereits ein Einfamilienhaus im Grünen. Massenhaft umgesetzt führt diese Bauweise aber zu exzessiver Flächenversiegelung und hohem Ressourcenbedarf. 37% der globalen CO2- Emissionen gehen auf das Konto der Bauwirtschaft. Um einen Kubikmeter Stahlbetonwand zu errichten werden z.B. 1400 kWh an Primärenergie benötigt.

Zudem ist das Bauen extrem teuer geworden seit der Corona Pandemie und dem Krieg in der Ukraine. Die Immobilienpreise sind bereits zuvor extrem gestiegen, was vor allem Familien, selbst jene mit relativ hohem Haushaltseinkommen, dazu treibt auf billigere Immobilien weit außerhalb der Stadt am Land auszuweichen.

Unser Pneumo Planet Haus löst dieses Problem auf folgende Weise.

Ein Pneumo Planet Haus braucht keine, oder nahezu keine Energie zum Heizen oder Kühlen

Es benötigt ein Minimum an Ressourcen für Baumaterial

Es integriert sich sehr unauffällig in die Landschaft, da es überwiegend unterirdisch und mit Gras überwachsen ist

Und es ist ca. ein Drittel billiger in der Errichtung als ein konventionelles Gebäude.

Was unterscheidet eure aufblasbaren Erdhäuser technisch und ökologisch von konventionellen Gebäuden?

Anstatt Ziegel , Beton, Stahl, Aluminium und Glas , besteht unsere Bausubstanz vorwiegend aus einer dünnen doppellagigen Membran, die kaum Masse hat und daher kaum Ressourcen braucht.

Die nötige Masse für Schallschutz und ein moderates Temperaturumfeld bietet hingegen die Natur in Form natürlichen Erdreichs.

Die Membran wird durch einen relativ geringen Luftdruck gegen verfestigtes Erdreich gedrückt.

Das hilft enorm Energie zu sparen in der Errichtung, und auch während in der Nutzung

Wand und Decke bilden eine Einheit. Sie bestehen aus dreieckigen weichen aufblasbaren Kissen, mit einem textilen Gewebe an der Innenseite. Es sind in regelmäßigen Abständen Ösen eingearbeitet, über die Bilder und Lampen abgehängt werden können. Zudem verlaufen entlang der Kanten der Dreiecke Klettbänder an denen Modulare Einbauschränke und Regale angebracht werden können. Auch elektrische Leitungen können dort versteckt verlegt werden, ohne Stemmarbeiten und ohne Leerverrohrung, rasch und sauber.

Diese weichen Runden unterirdischen Räume bieten ein einzigartiges Wohnerlebnis: Einerseits fühlt man sich darin wie in einem richtigen Mars-Habitat. Andererseits fühlt man sich auch unglaublich geborgen darin – Es ist ein ideales Nest für Liebespaare um sich dorthin zurück zu ziehen.

Ihr sprecht davon, dass eure Häuser ohne zusätzliche Energie für Heizung oder Kühlung auskommen können. Wie funktioniert dieses Prinzip konkret?

Je tiefer man unter die Erde geht, desto geringer werden die Temperaturunterschiede im Sommer und im Winter. Ab 3 Meter tiefer sinkt auch im Winter die Temperatur nicht unter 10°C in Mitteleuropa. Zudem sind die Minima und Maxima der jährlichen Temperaturkurve im Winter und Sommer um ca. 2 -3 Monate nach hinten verschoben. Wir nutzen diesen Effekt um den Großteil des Heizenergiebedarfs und des Kühlbedarfs im Sommer einzusparen.

Hinzu komme eine gute Wärmedämmung um das Gebäude herum ins Erdreich eingelegt ist und lange in die Erde verlegte Rohe über die Zuluft angesaugt wird und somit im Winter vorgewärmt und im Sommer vorgekühlt ins Gebäude strömt.

Wenn nun im Sommer und im Herbst das Sonnenlicht über die Fensterflächen die Innenräume aufheizt, wird die überschüssige Wärme im umliegenden Erdreich absorbiert, und dort bis in den Winter gespeichert.

Inwiefern trägt eure Bauweise dazu bei, Ressourcen zu schonen und Flächenversiegelung zu minimieren?

Anstatt aus Ziegel, Beton, Stahl, Aluminium und Glas , besteht unsere Bausubstanz vorwiegend aus einer dünnen doppellagigen Membran, die kaum Masse hat und daher kaum Ressourcen braucht.

Die nötige Masse für Schallschutz und ein moderates Temperaturumfeld bietet hingegen die Natur in Form natürlichen Erdreichs.

Bis auf die Fensterflächen und die Luftschleuse kann fast das gesamte Gebäude mit Erde und Gras bedeckt werden oder zumindest mit Kletterpflanzen überwachsen werden.

Inder Landschaft treten nur ein paar Hügel in Erscheinung mit Gras bewachsen oder als weiche Fläche um darauf zu sitzen und zu liegen

Wie läuft die modulare Vorfertigung in der Praxis ab und welche Vorteile ergeben sich daraus für Bauzeit und Kostenstruktur?

Die Raummodule können in Fabrikhallen unter kontrollierten Bedingungen auf Vorrat produziert werden. Eine teilweise Computergesteuerte Automatisierung des Produktionsprozesses fließt bereits jetzt ein und kann in Zukunft noch weiter integriert werden.

Die Modularität verknüpft die Vorteile kostengünstiger Serienfertigung mit individuellen maßgeschneiderten Gebäuden.

Ein Modul für einen gesamten Raum wiegt je nach Größe zwischen 50 kg und 200 kg und kann auf 0,4 -2 m3 gelagert oder transportiert werden. Der Transport von einer global optimalen Produktionsstätte zu selbst weit entfernten Bauplätzen ist daher sehr leicht zu bewerkstelligen.

Die aufblasbaren Module haben fertige Wandoberflächen, die nicht mehr verputzt oder gestrichen werden brauchen. Auch Ankerpunkte für Möbel und Bilder sowie Kanäle für elektrische Leitungen sind bereits integriert.

Sie haben bereits eine fertige wasserdichte Gebäudehülle und brauchen keine nachträgliche Isolierung oder Dachdecker und Spenglerarbeiten.

Das hilft viel Zeit und Geld auf der Baustelle zu sparen

Am 10 März 2026 wird Pneumo Planet in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Welche Erwartungen verbindet ihr mit diesem Auftritt?

Ich erhoffe mir weiteres Interesse in den Medien und infolge auch seitens weiterer Investoren oder Pilotprojektkunden. Denn die technische Entwicklung bis zu einem Markteintritt für Fertighäuser ist noch nicht abgeschlossen. Dafür brauchen wir weitere Mittel.

Welche Kernbotschaft möchtet ihr den Investorinnen und Investoren in Bezug auf nachhaltiges Bauen vermitteln?

Es ist ein sehr innovatives Produkt, das sicher großes Anklang finden wird in den anvisierten Einstiegsmärkten Erlebnistourismus, Glamping und Analog-Marshabitate. Langfristig haben im im Bereich Einfamilienhäuser ein riesigen globales Marktpotential von mehreren Milliarden Euro jährlich.

Vor allem ist es ein Wichtiger Betrag für die Zukunft des Wohnens für eine Zukunft, in der Menschen in Harmonie mit der Natur leben.

Die Erkenntnisse aus dieser Entwicklung werden auch in die Raumfahrttechnologie zurückfließen, und können somit wegbereitend dafür sein, dass dereinst Menschen im Dienste der Wissenschaft auf dem Mond und auf dem Mars nachhaltig leben können

Für welche Zielgruppen sind eure aufblasbaren Erdhäuser besonders geeignet, etwa private Bauherren, Gemeinden oder touristische Projekte?

Nachdem es ein sehr neues Produkt ist zu dem der Konsument erst Vertrauen aufbauen muss, sehen wir als Einstiegsmarkt die besten Chancen im Tourismus für ein besonderes Wohnerlebnis. Das könnte z.B. die Simulation eines Marshabitats sein, eine besonders ökologische Ferienwohnung, oder ein Liebesnest, in dem Paare ein spezielles Wochenende verbringen.

Es könnte aber auch als spezieller Konferenzraum dienen für Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen, die damit einen starken Bezug zu innovativer Technologie und/oder ökologischem Bewusstsein demonstrieren wollen.

Wenn unsere Häuser sich als temporäre Behausung bewährt haben, werden zunehmend Kunden für Einfamilienhäuser von den praktischen und ideellen Vorzügen eines Pneumo Planet Hauses überzeugt werden.

Pneumo Planet: aufblasbare Erdhäuser aus Österreich livingroom
Livingroom

Wie stellt ihr sicher, dass eure Gebäude sowohl baurechtlichen Anforderungen als auch Sicherheitsstandards entsprechen?

Wir haben Sicherheitsstandards und die baurechtliche Lage bereits in unseren Überlegungen berücksichtigt. Allerdings kann es durchaus sein, dass die Mitarbeiter einer Baubehörde ratlos sind wie sie mit einem derart unkonventionellen Gebäude bei einem Bauansuchen umgehen sollen. Daher werden wir im Zuge der kommenden Entwicklungsarbeit den Kontakt mit höheren Vertretern der Baubehörden und auch aus der Politik suchen um uns Abzustimmen und im Detail noch an nationale und regionale gesetzliche Anforderungen anpassen.

Grundsätzlich ist es ein großer Vorteil, dass so ein Gebäude überwiegend unterirdisch ist. Denn unterirdische Bauten zählen meistens nicht zur bebauten Fläche. Dadurch dürfen auch Teile eines Grundstücks bebaut werden, die laut Bebauungsplan oder Bauordnung mit einem Oberirdischen Gebäude nicht bebaut werden dürften.

Es könnte auch bevorzugt in Gebieten genehmigt werden in denen der Landschaftsschutz besonders wichtig ist.

Was unterscheidet Pneumo Planet klar von anderen Anbietern im Bereich nachhaltiges oder modulares Bauen?

Unser patentiertes System beruht auf einem völlig radikal neuartigen konzeptionellen und konstruktiven Ansatz. Es gibt nichts Vergleichbares.

Drinnen fühlt man sich sehr geschützt und geborgen und es ist zugleich hell und sonnig. Wie der jetzt errichtete Prototyp erfahrbar macht, lässt sich das auf Fotos alleine gar nicht darstellen. Man muss den Raum erleben und fühlen.

Wer einen ungewöhnlichen großen Fortschritt erzielen möchte, muss dafür auch radikal neue Lösungen finden.

Wie ist euer Geschäftsmodell aufgebaut und wie plant ihr, Serienfertigung wirtschaftlich skalierbar umzusetzen?

Wir als Kernunternehmen Pneumo Planet fokussieren und auf die Entwicklung . Planung und Überwachung des Bauprozesses. Die Produktion der Aufblasbaren Module ist an ein paar optimal eingeschulte Produktionspartner weltweit ausgelagert. Die Erdarbeiten und die Installation werden an regional verfügbare Professionisten vergeben, die diese Arbeiten unter unserer Leitung und Betreuung ausführen.

Damit können wir unsere eigene Infrastruktur schlank halten, halten unsere Investitionskosten gering. Und können rasch international expandieren und haben auch bei schwankender Auftragslage ein geringeres geschäftliches Risiko.

Welche Rolle spielt die Weiterentwicklung eurer pneumatischen Technologie für zukünftige Projekte?

Wir machen natürlich weiterhin aufblasbare Objekte und Gebäude für andere Zwecke, so wie seit 18 Jahren zuvor. Die Erfahrungen aus jedem Projekt können anderen Projekten zugutekommen.

Beim Pneumo Planet Erdhaus speziell können diese Erfahrungen aber in der Raumfahrt bei der Entwicklung von Mond-Habitaten und Marshabitaten nützlich sein. Von dort her stammt ja das Konzept ursprünglich und neue Erkenntnisse können wieder dorthin zurückfließen.

Welche nächsten Entwicklungsschritte plant ihr nach einem möglichen Investment?

Wir möchten unseren Prototypen weiter ausbauen mit einem Sanitärmodul und einem ganz großen Wohnraummodul, sobald die finanziellen Mittel dafür bereitgestellt sind.

Aber wir sind auch für Pilotprojekte offen, die wir mit den gewonnenen Erkenntnissen bereit umsetzen können.

Wo seht ihr Pneumo Planet in drei bis fünf Jahren im deutschsprachigen und internationalen Markt für innovative Baukonzepte?

Wir sehen uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht riesengroß, aber solide im Einstiegmarkt für Erlebnistourismus und Spezialanwendungen, unter starkem öffentlichen Interesse. Wir werden auch bereits einige progressiv denkende Kunden im Einfamilienhausmarkt haben. Nachdem wir bisher immer global in Nischenmärkten agiert haben, werden diese Kunden wohl ebenso global verteilt sein.

Sehen Sie Pneumo Planet am 10. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits Thomas Herzig

Wir bedanken uns bei Thomas Herzig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Leben wie am Mars

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10 März 2026: 2 Minuten 2 Millionen auf JOYN Bild Kiddy Clip in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf PULS 4 Gerry Frank

Am 10 März 2026 bringt die Startup Sendung 2 Minuten 2 Millionen erneut außergewöhnliche Ideen auf die Bühne. Mehrere Gründerteams präsentieren ihre Innovationen vor einer erfahrenen Runde von Investorinnen und Investoren. Mit dabei sind diesmal unter anderem Pneumo Planet, Kiddy Clip und znow-motion.

Die Pitches versprechen eine spannende Mischung aus visionärer Technologie, praktischen Alltagslösungen und nachhaltigen Materialien. Für die Startups geht es dabei nicht nur um Kapital, sondern auch um Aufmerksamkeit und strategische Unterstützung für ihr weiteres Wachstum.

10 März 2026: Visionäres Wohnen von Pneumo Planet

Besonders viel Aufmerksamkeit erhält am 10 März 2026 das Wiener Startup Pneumo Planet. Das Unternehmen bringt ein ungewöhnliches Wohnkonzept zu 2 Minuten 2 Millionen: ein aufblasbares Erdhaus, das ursprünglich für die europäische Raumfahrt entwickelt wurde.

Die Idee hinter Pneumo Planet verbindet Weltraumtechnologie mit nachhaltigem Wohnen. Die Häuser werden als aufblasbare Struktur aufgebaut und anschließend mit Erde bedeckt. Dadurch entsteht ein Wohnraum, der ohne zusätzliche Energie für Heizung oder Kühlung auskommen soll. Gleichzeitig werden nur minimale Ressourcen benötigt.

Investor:innen reagieren im Studio unterschiedlich auf das Konzept. Eveline Steinberger zeigt sich begeistert und beschreibt die Idee als besonders außergewöhnlich. „Ich lieb’s, es ist so superschräg“, kommentiert sie das visionäre Wohnprojekt.

Skeptischer äußert sich hingegen Katharina Schneider, die sich nur schwer vorstellen kann, freiwillig in einem solchen Haus zu leben. Auch Mathias Muther setzt sich kritisch mit der Idee auseinander, dauerhaft unter der Erde zu wohnen. Christian Jäger erkennt dagegen das kreative Potenzial und bezeichnet das Konzept als „coole Geschichte“.

Der sogenannte Marketagent Check zeigt ebenfalls ein gemischtes Bild. Während der Innovationsgrad der Idee sehr hoch bewertet wird, bleibt die Kaufbereitschaft der potenziellen Kunden deutlich niedriger. Genau diese Spannung macht den Pitch besonders interessant.

Ein erster Prototyp des aufblasbaren Erdhauses steht bereits in Niederösterreich. Für das Startup geht es nun darum, Investor:innen zu finden, die das Projekt weiter vorantreiben.

Kiddy Clip bringt praktische Lösung für Familien

Neben visionären Wohnkonzepten präsentiert die Sendung 2 Minuten 2 Millionen auch alltagstaugliche Produkte. Ein Beispiel dafür ist Kiddy Clip aus Niederösterreich.

Das Startup hat eine einfache, aber praktische Lösung für ein häufiges Problem entwickelt. Der Kiddy Clip ist ein kindersicherer Clip für den Hosenbund, der zu große Kinderhosen schnell und einfach anpassen kann.

Viele Eltern kennen die Situation: Kinder wachsen schnell, während Kleidung oft noch in gutem Zustand ist. Mit dem Clip können Hosen kurzfristig enger gemacht werden, sodass sie besser passen und länger getragen werden können.

Der Clip wird einfach am Bund befestigt und verhindert, dass Hosen rutschen oder zur Stolperfalle werden. Gleichzeitig unterstützt die Lösung einen nachhaltigen Umgang mit Kleidung, weil Lieblingsstücke länger genutzt werden können.

Investorinnen und Investoren achten bei solchen Produkten nicht nur auf die Idee selbst, sondern auch auf das Engagement der Gründerinnen und Gründer. Eveline Steinberger erkennt im Pitch vor allem die Leidenschaft hinter dem Projekt. Für sie ist genau diese Begeisterung ein wichtiger Faktor für den langfristigen Erfolg eines Startups.

znow-motion erweitert Fahrradträger für Wintersport

Ein weiteres Unternehmen aus Niederösterreich ist znow-motion, das ebenfalls bei 2 Minuten 2 Millionen am 10 März 2026 seine Idee präsentiert.

Das Startup entwickelt ein Add on für bestehende Fahrradträger. Mit diesem Zusatz können handelsübliche Fahrradträger schnell und einfach in Skiträger umgewandelt werden.

Gerade für Wintersportler könnte diese Lösung interessant sein. Viele Autofahrer besitzen bereits Fahrradträger, müssen jedoch im Winter zusätzlich spezielle Halterungen für Skier kaufen. Znow Motion möchte genau dieses Problem lösen, indem ein bestehendes System flexibel erweitert wird.

Damit verbindet das Unternehmen zwei wichtige Aspekte moderner Produktentwicklung: praktische Anwendung und effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen.

Weitere Innovationen bei 2 Minuten 2 Millionen

Neben den österreichischen Startups treten auch internationale Unternehmen bei 2 Minuten 2 Millionen an. Dazu gehört Pure Materials Hanfholz aus der Schweiz. Das Unternehmen arbeitet mit nachhaltigem Holz aus Hanf und möchte neue Möglichkeiten im Bereich umweltfreundlicher Materialien eröffnen.

Ebenfalls dabei ist Smartsy aus Serbien. Das Startup entwickelt ein intelligentes Hundehaus, das vor Einkaufszentren oder Supermärkten installiert werden kann. Die Station ist mit Klimaanlage, Heizung, UV Sterilisation und einer Livestream Funktion ausgestattet, damit Besitzer ihre Hunde während des Einkaufs im Blick behalten können.

10 März 2026 zeigt Vielfalt der Startup Szene

Die Folge von 2 Minuten 2 Millionen am 10 März 2026 zeigt eindrucksvoll, wie breit die Startup Szene inzwischen aufgestellt ist. Von futuristischen Wohnkonzepten über Familienprodukte bis hin zu Mobilitätslösungen und nachhaltigen Materialien reicht das Spektrum der Ideen.

Für die Gründerinnen und Gründer geht es im Studio um mehr als nur ein Investment. Der Auftritt bietet die Chance, ihre Vision einem großen Publikum zu präsentieren und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Gleichzeitig erleben Zuschauerinnen und Zuschauer, wie Investorinnen und Investoren Entscheidungen treffen, Chancen abwägen und Geschäftsmodelle hinterfragen.

Damit bleibt 2 Minuten 2 Millionen eine wichtige Bühne für Innovation, Unternehmergeist und neue Ideen.

Die Sendung läuft immer dienstags um 20:15 Uhr auf JOYN und PULS 4.

Bild Kiddy Clip in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf PULS 4 Gerry Frank

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