Dienstag, Mai 19, 2026
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Pinterest Geld verdienen: Digistore24 Strategie 2026

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Pinterest Geld verdienen: Digistore24 Strategie 2026

Key Takeaways

  • Pinterest hat sich von einer Ideensammlung zu einer Suchmaschine entwickelt, die eine klare Nutzerabsicht verfolgt.
  • Das Monetarisierungsmodell erfordert eine Bridge Page und einen strukturierten Funnel für Vertrauen und Conversion.
  • Digistore24 ermöglicht Affiliates den Zugang zu digitalen Produkten mit hohen Provisionen.
  • Für erfolgreiches Pinterest Geld verdienen sind ein gutes Design und gezielte Keyword-Platzierungen entscheidend.
  • Anfänger sollten Geduld mitbringen und regelmäßig neue Inhalte erstellen, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Pinterest hat sich leise verändert. Was früher wie eine digitale Ideensammlung wirkte, ist heute eine Suchmaschine mit klarer Nutzerabsicht. Für Gründer, Einsteiger und Side-Hustler entsteht daraus ein Modell, das immer häufiger diskutiert wird: Pinterest Geld verdienen.

Doch zwischen Social-Media-Hype und Realität liegt ein klarer Unterschied. Wer sich ernsthaft damit beschäftigt, merkt schnell: Es geht nicht um schnelle Einnahmen, sondern um ein System aus Sichtbarkeit, Vertrauen und Conversion.

Pinterest Geld verdienen: Warum die Plattform unterschätzt wird

Pinterest ist keine klassische Social-Media-Plattform. Nutzer kommen nicht zum Scrollen, sondern zum Suchen.

Typische Suchanfragen:

  • „abnehmen ohne sport“
  • „online business starten“
  • „nebenbei geld verdienen“

Das Entscheidende: Diese Nutzer sind bereits im Problemlösungs-Modus.

Im Unterschied zu Instagram oder TikTok haben Inhalte auf Pinterest eine lange Lebensdauer. Ein gut optimierter Pin kann über Monate hinweg Traffic generieren. Genau das macht Pinterest Geld verdienen zu einem interessanten Modell für skalierbares passives Einkommen.

Pinterest Geld verdienen: So sieht der komplette Funnel aus

Um das Modell wirklich zu verstehen, hilft ein Blick auf den gesamten Prozess:

1. Nutzer sucht auf Pinterest
→ z. B. „abnehmen ohne sport“

2. Nutzer klickt auf einen Pin
→ visuell ansprechend, klares Versprechen

3. Weiterleitung auf eine Bridge Page
→ z. B. Blogartikel oder einfache Landingpage

4. Nutzer erhält Kontext und Vertrauen
→ Problem wird erklärt, Lösung aufgebaut

5. Klick auf Affiliate-Link (Digistore24)
→ Produktseite

6. Kauf → Provision

Dieser Funnel ist entscheidend. Wer ihn ignoriert, verliert entweder Reichweite oder Conversion.

Pinterest Geld verdienen: Wie Digistore24 ins System passt

Digistore24 ist die technische Grundlage für das Monetarisierungsmodell. Hier finden Affiliates digitale Produkte, die sie bewerben können.

Typische Kategorien:

  • Fitness & Abnehmen
  • Geld verdienen
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Content & Social Media

Digitale Produkte haben hohe Margen. Provisionen von 30 bis 70 Prozent sind üblich.

Ein realistisches Beispiel:

Ein Kurs kostet 100 €
Provision: 50 %
→ 50 € pro Verkauf

Ein Pin erreicht 10.000 Impressionen im Monat
→ 5 Verkäufe

Ergebnis: 250 € monatlich durch einen einzigen funktionierenden Pin

Wichtig dabei: Achte bei der Produktauswahl auf Kennzahlen wie Stornoquote, Conversion und EPC. Ein Produkt mit hoher Rückerstattungsrate kann trotz guter Provision langfristig unprofitabel sein.

Das Beispiel zeigt, warum Pinterest Geld verdienen wirtschaftlich interessant sein kann.

Viele Anfänger machen denselben Fehler: Sie verlinken direkt auf den Affiliate-Link.

Das Problem:

  • Pinterest kann solche Links als Spam werten
  • Accounts verlieren Reichweite
  • im schlimmsten Fall droht eine Sperrung

Die bessere Lösung ist eine Bridge Page.

Das bedeutet:

  • Der Pin führt auf eine eigene Seite
  • Dort wird das Problem erklärt
  • Der Affiliate-Link wird eingebettet

Vorteile:

  • mehr Vertrauen
  • bessere Conversion
  • geringeres Risiko

Für nachhaltiges Pinterest Geld verdienen ist das kein optionaler Schritt, sondern Standard.

Pinterest SEO: Wo Keywords wirklich wirken

Keywords sind das Fundament. Aber entscheidend ist ihre Platzierung.

Die vier wichtigsten Bereiche:

1. Profilname & Bio
→ erste thematische Einordnung

2. Pinnwände
→ strukturieren deine Inhalte

3. Pin-Titel & Beschreibung
→ direkt relevant für die Suche

4. Text im Bild
→ Pinterest erkennt visuelle Inhalte

Profi-Tipp: Pinterest-Autocomplete nutzen

Ein einfacher, aber extrem effektiver Trick:

Tippe ein Keyword in die Pinterest-Suche ein, z. B. „abnehmen“.

Pinterest zeigt automatisch Vorschläge wie:

  • „abnehmen ohne sport“
  • „abnehmen schnell“
  • „abnehmen rezepte“

Diese Vorschläge basieren auf echten Suchanfragen.

Das bedeutet:
Du bekommst direkt die Sprache deiner Zielgruppe.

Wer Pinterest Geld verdienen will, sollte genau diese Begriffe nutzen.

Content & Design: Warum Klicks visuell entschieden werden

Pinterest ist visuell. Der Pin entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.

Wichtige Faktoren:

  • klare Schrift
  • hoher Kontrast
  • kurze Aussagen

Tools wie Canva reichen völlig aus. Niemand braucht Design-Erfahrung.

Ein guter Pin beantwortet sofort:
„Warum sollte ich darauf klicken?“

Neue Accounts: Warum Video-Pins unterschätzt werden

Neben klassischen Pins gewinnen Video-Formate an Bedeutung.

Pinterest bevorzugt aktuell:

  • kurze Videos
  • animierte Pins
  • sogenannte Idea Pins

Diese Inhalte erreichen oft schneller Reichweite, besonders bei neuen Accounts.

Das bedeutet nicht, dass statische Pins verschwinden.
Aber eine Mischung erhöht die Chancen deutlich.

Chancen für Einsteiger im Online Business

Das Modell bietet klare Vorteile:

  • niedrige Einstiegskosten
  • kein eigenes Produkt notwendig
  • langfristiger Traffic möglich

Gerade für Anfänger ist Pinterest Geld verdienen ein realistischer Einstieg in ein digitales Geschäftsmodell.

Risiken und typische Fehler

Trotz der Chancen gibt es klare Risiken:

Ungeduld
Ergebnisse brauchen Zeit.

Zu wenig Content
Einzelne Pins reichen nicht.

Schlechte Produkte
Provision ist nicht alles.

Rechtliche Fehler
Affiliate-Links müssen gekennzeichnet werden.

Wichtig in Deutschland/EU:
Kennzeichnung wie #werbung oder #ad direkt am Anfang der Beschreibung.

Das wirkt klein, ist aber entscheidend.

Pinterest Geld verdienen: Quick-Start-Plan

Für den direkten Einstieg:

1. Nische wählen
z. B. Fitness, Geld verdienen, KI

2. Produkt auf Digistore24 auswählen

3. 10–15 Pins erstellen
verschiedene Headlines testen

4. Keywords gezielt einsetzen

5. Bridge Page erstellen

6. Ergebnisse analysieren und optimieren

Ziel ist nicht Perfektion, sondern Daten.

Ist Pinterest das Richtige für dich? Ein kurzer Realitäts-Check

Nicht jedes Modell passt zu jedem. Pinterest ist kein Sprint, sondern ein langfristiger Aufbau.

Beantworte dir diese Fragen ehrlich:

  • Hast du täglich 30–60 Minuten Zeit für Content und Optimierung?
  • Kannst du einfache Designs mit Tools wie Canva erstellen?
  • Hast du die Geduld, 4–8 Wochen auf erste Ergebnisse zu warten?

Wenn du hier überwiegend mit „ja“ antwortest, hast du eine gute Grundlage.

Fazit: Kein Hype, sondern ein System

Pinterest Geld verdienen funktioniert. Aber nicht automatisch.

Es ist ein Zusammenspiel aus:

  • Suchintention
  • Content
  • Strategie
  • Geduld

Digistore24 ist dabei ein Werkzeug, kein Erfolgsversprechen.

Der entscheidende Faktor ist die Umsetzung. Wer strukturiert arbeitet, kann sich eine stabile Traffic-Quelle aufbauen. Wer auf schnelle Ergebnisse hofft, wird scheitern.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – deagreez

Omegga Kükentöten vermeiden: KI-Lösung für Brütereien

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Omegga Kükentöten vermeiden mit KI

Das Startup Omegga will Kükentöten vermeiden und setzt dafür auf eine KI-basierte Technologie zur Geschlechtsbestimmung im Ei.

Wie ist Omegga entstanden und wer sind die Gründer hinter dem Unternehmen, das Kükentöten vermeiden will?

Omegga wurde 2022 von Katharina Hesseler, Till Nöllgen und Paul Günther gegründet. Zum erweiterten Gründer:innenkreis gehören zudem Moritz Eder, Kyle Hiroyasu und Clara Kaufhold. Katharina (CEO) bringt Erfahrung aus dem Impact-Startup-Bereich mit, Till (CTO) und Paul kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei ProGlove – einem der erfolgreichsten deutschen Hardware-enabled Software Startups. Wir wollten etwas mit echtem Impact bauen und fanden in der Geschlechtsbestimmung im Ei einen der größten ungelösten Bedarfe.

Welche Motivation stand am Anfang von Omegga, Kükentöten zu vermeiden?

Wir wollten etwas bauen, das wirklich zählt – keine reine Prozessoptimierung für Großkonzerne. Bei der Geschlechtsbestimmung im Ei sahen wir ein Thema mit echtem gesellschaftlichem Impact und gleichzeitig einem klaren Marktbedarf, den bestehende Lösungen nicht ausreichend adressieren.

Welches konkrete Problem in der Geflügelindustrie will Omegga lösen, um Kükentöten zu vermeiden?

Jedes Jahr werden weltweit rund 7 Milliarden männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet, weil sie keine Eier legen. In Deutschland und Frankreich ist das bereits verboten, Italien folgt 2027. Gleichzeitig öffnen sich auch ohne Regulierung neue Märkte proaktiv, etwa in Norwegen, der Schweiz oder den USA, getrieben durch gesellschaftlichen Druck. Der Handlungsbedarf ist riesig und wächst kontinuierlich.

Wie funktioniert die Technologie zur Geschlechtsbestimmung im Ei und was macht diesen Ansatz besonders?

Unsere Hardware ist direkt in den Inkubator integriert, das unterscheidet unsere Technologie grundlegend von anderen Ansätzen. Während der Inkubation durchleuchten wir jedes Ei mehrmals und messen das absorbierte Spektrum. Unsere selbst entwickelte KI analysiert diese Daten und bestimmt daraus das Geschlecht. Nicht-invasiv, ohne Einfluss auf den Embryo. Das Ergebnis: Geschlechtsbestimmung bereits vor dem 7. Bruttag – früher als jede andere Lösung am Markt. Das schafft sowohl Effizienzvorteile als auch mehr Kapazität für Brütereien.

Was unterscheidet Omegga von anderen Lösungen, die Kükentöten vermeiden wollen?

Wir vereinen mehrere entscheidende Vorteile in einer Lösung: Omegga ermöglicht die früheste Geschlechtsbestimmung am Markt – bereits vor dem 7. Bruttag. Unsere Technologie arbeitet vollständig nicht-invasiv, das Ei bleibt unversehrt und eröffnet dadurch zusätzliches Wiederverwendungspotenzial für weitere Anwendungen. Gleichzeitig ist unser System besonders ressourceneffizient: Die Technologie ist direkt in den Brutschrank integriert, der Scanprozess läuft vollautomatisiert ohne manuelle Eingriffe und es werden keine zusätzlichen Flächen, Labore oder personellen Ressourcen benötigt. Hinzu kommt die hohe Modularität unserer Lösung – sie lässt sich flexibel an die unterschiedlichen Anforderungen und Prozesse von Brütereien anpassen. Damit bieten wir nicht nur eine ethische, sondern auch eine wirtschaftlich skalierbare Lösung für den Markt.

Welche Zielgruppen spricht Omegga konkret an und wie wird die Technologie in bestehende Brutprozesse integriert?

Unsere Kunden sind Brütereien. Die Integration ist bewusst einfach gehalten: Ein Teil der bestehenden Inkubatoren wird mit unserer Messtechnik ausgestattet – der restliche Brutprozess bleibt unverändert.

Mit welchen Herausforderungen sieht sich Omegga aktuell bei der Weiterentwicklung und Skalierung der Technologie konfrontiert?

Die größte Herausforderung ist die Skalierung: Mehr Kunden auszustatten bedeutet, Team, Prozesse und Produktion parallel wachsen zu lassen. Genau dafür nutzen wir unser Funding – um die Organisation aufzubauen, die es für nachhaltiges Wachstum braucht.

Wie geht Omegga mit regulatorischen Anforderungen um, wenn es darum geht, Kükentöten zu vermeiden?

Wir beobachten regulatorische Entwicklungen sehr genau und stehen im engen Austausch mit Politik, Verbänden und Branchenakteuren. Dabei bringen wir uns als aktiver Player ein, um neue Märkte zu öffnen und verlässliche Rahmenbedingungen mitzugestalten. Gleichzeitig stellen wir uns so auf, dass unser Erfolg nicht von einzelnen Gesetzgebungen abhängt. Entscheidend sind für uns der wirtschaftliche Nutzen für Brütereien, höhere Effizienz und zukunftsfähige Prozesse. Regulatorische Entwicklungen können diesen Wandel beschleunigen, sind aber nicht die einzige Grundlage.

Welche Rolle spielen Daten und KI ?

Daten und KI sind das Fundament unserer Technologie – ohne sie wäre eine präzise Geschlechtsbestimmung nicht möglich. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Modelle mit neuen Daten zu trainieren und die Technologie weiter zu verbessern.

Welche Vision verfolgt Omegga langfristig für die Geflügelindustrie?

Unser Ziel ist es, In-Ovo Sexing für jede Brüterei weltweit zugänglich zu machen. Langfristig denken wir darüber hinaus: Spektroskopie ist eine etablierte Basistechnologie, und die darauf aufgebaute KI-Plattform lässt sich auch auf weitere Anwendungsbereiche übertragen.

Wo steht Omegga heute und welche nächsten Meilensteine sind geplant?

Ein Kunde ist bereits vollständig operativ, zwei weitere Kunden befinden sich im Aufbau. Unser Team wächst, das Funding ist gesichert. Die nächsten Schritte sind klar: Team verdoppeln, weitere Kunden live bringen und die Technologie weiter skalieren.

Welche drei Ratschläge geben Sie Gründerinnen und Gründern, die mit Innovationen gesellschaftliche Probleme wie Kükentöten vermeiden wollen?

Erstens: radikal kundenorientiert arbeiten. Auch bei gesellschaftlich relevanten Themen entscheidet am Ende der Markt, ob sich eine Lösung durchsetzt. Deshalb früh mit Anwendern sprechen, testen und echtes Feedback einholen.
Zweitens: Wirkung und Wirtschaftlichkeit zusammen denken. Eine Technologie löst nur dann nachhaltig Probleme, wenn sie auch wirtschaftlich tragfähig und skalierbar ist. Idealerweise profitieren Kunden und Gesellschaft gleichzeitig.
Drittens: einen langen Atem mitbringen. Gerade in regulierten Branchen oder bei tiefen technologischen Innovationen dauern Entwicklungen oft länger als geplant. Entscheidend sind Ausdauer, Lernfähigkeit und die Bereitschaft, den Kurs immer wieder pragmatisch anzupassen.

Bild: Omegga Gründerteam von links nach rechts: Moritz Eder (Co-Founder, Head of Software), Till Nöllgen (Co-Founder, CTO), Katharina Hesseler (Co-Founder, CEO), Kyle Hiroyasu (Co-Founder, Head of Data) & Clara Kaufhold (Co-Founder, Head of Science). Nicht im Bild: Paul Günther (Co-Founder) © Omegga

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wer geht eigentlich ans Telefon, wenn niemand mehr rangeht?

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Famulor KI Telefonie automatisierte Kundenkommunikation Iman Koma Famulor Gründer

Famulor entwickelt KI für Telefonie und automatisiert die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden

Wie ist Famulor entstanden und wer sind die Menschen hinter dem Startup?

Famulor wurde 2024 von einem Team aus KI-Experten und Telekommunikations-Spezialisten gegründet. Wir sind ein junges, leidenschaftliches Team aus Entwicklern, Produktmanagern und Kundenservice-Experten, die gemeinsam eine Vision verfolgen: Die Art und Weise, wie Unternehmen telefonisch mit ihren Kunden kommunizieren, grundlegend zu verbessern. Unser Gründerteam bringt jahrelange Erfahrung aus der Softwareentwicklung, der KI-Forschung und dem Kundenservice mit.

Welche persönliche Erfahrung oder Marktbeobachtung hat euch dazu gebracht, Famulor im Bereich KI-basierter Telefonie und Kundenkommunikation aufzubauen?

Die Idee entstand aus eigener Frustration. Wir haben beobachtet, wie Unternehmen massive Ressourcen in Callcenter stecken, während Kunden oft in Warteschleifen hängen oder mit unflexiblen Sprachcomputern kämpfen. Gleichzeitig explodierte die KI-Technologie gerade in Richtung natürlicher Sprachverarbeitung. Wir erkannten die Chance, diese beiden Welten zu verbinden: Echte KI, die echte Telefonate führen kann – nicht als lästiger Roboter, sondern als hilfreicher Assistent.

Was genau löst Famulor für Unternehmen im Alltag und welche typischen Probleme im Kundenservice oder Vertrieb wollt ihr damit beseitigen?

Famulor löst das klassische Dilemma zwischen Verfügbarkeit und Kosten. Unsere KI Voice Agents sind 24/7 erreichbar, skalieren bei Spitzenlasten automatisch und sprechen mehrere Sprachen fließend. Typische Probleme, die wir eliminieren: Lange Wartezeiten für Kunden, hohe Personalkosten im Callcenter, schwierige Skalierung bei saisonalen Schwankungen und die Herausforderung, außerhalb der Geschäftszeiten erreichbar zu sein. Unsere Lösung nimmt Anrufe entgegen, qualifiziert Leads, beantwortet Fragen und leitet komplexe Anliegen nahtlos an menschliche Mitarbeiter weiter.

Welche Vision verfolgt ihr mit Famulor für die Zukunft der automatisierten Telefonkommunikation zwischen Unternehmen und Kunden?

Wir glauben an eine Zukunft, in der KI und Mensch Hand in Hand arbeiten. Unsere Vision ist, dass KI die Routine-Anfragen übernimmt und menschliche Mitarbeiter sich auf wirklich komplexe, emotionale oder wertschöpfende Gespräche konzentrieren können. Die Technologie soll unsichtbar werden – Kunden sollen ein natürliches, angenehmes Gesprächserlebnis haben, egal ob sie mit einer KI oder einem Menschen sprechen. Langfristig wollen wir die führende Voice AI Plattform für den deutschsprachigen Raum werden.

Für welche Zielgruppen ist die Plattform von Famulor besonders interessant und wie stellt ihr sicher, dass deren Bedürfnisse wirklich erfüllt werden?

Besonders interessant ist Famulor für mittelständische Unternehmen mit hohem Telefonaufkommen – E-Commerce Shops, Service-Unternehmen, Callcenter, Marketing-Agenturen und SaaS-Unternehmen. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen: Individuelle Einrichtung, Schulung der Teams, kontinuierliches Feedback und regelmäßige Optimierung. Unsere KI lernt aus jedem Gespräch und wird mit der Zeit immer besser. Wir bieten auch umfassende Analytics, damit Unternehmen genau sehen, wie die KI performt und wo noch Potenzial liegt.

Viele Unternehmen experimentieren derzeit mit Voice AI. Was macht Famulor in diesem Umfeld besonders und wo liegt euer klarer Wettbewerbsvorteil?

Unser größter Unterschied ist die Kombination aus Geschwindigkeit und Natürlichkeit. Wir haben eine Reaktionszeit von unter 600 Millisekunden erreicht – das ist schneller als die meisten Menschen reagieren. Gleichzeitig klingt unsere KI natürlich und kann Kontext verstehen, Pausen interpretieren und sogar kleine Gesprächspausen einbauen. Wir sind auch streng DSGVO-konform und hosten alles in Deutschland. Zusätzlich bieten wir die Kombination aus Voice und WhatsApp AI an – ein echter Omnichannel-Ansatz.

Welche Herausforderungen begegnen euch aktuell beim Aufbau eines Startups im Bereich KI und automatisierter Telefonie?

Die größte Herausforderung ist das Vertrauen der Unternehmen. Viele haben schlechte Erfahrungen mit alten Sprachcomputern gemacht oder fürchten, dass KI unpersönlich wirkt. Wir investieren viel Zeit in Aufklärung und Demos, damit potenzielle Kunden die Technologie selbst erleben können. Technisch ist die Latenz eine ständige Herausforderung – KI muss schnell sein, um ein natürliches Gespräch zu ermöglichen. Außerdem navigieren wir durch ein komplexes regulatorisches Umfeld, besonders was Datenschutz und Telekommunikationsrecht angeht.

Welche Rolle spielt Vertrauen, Datenschutz und Gesprächsqualität, wenn Unternehmen KI-Telefonagenten einsetzen?

Das ist absolut kritisch. Unternehmen vertrauen uns ihre Kundenkommunikation an – das ist ein riesiges Vertrauensvotum. Deshalb hosten wir alle Daten in Deutschland, sind vollständig DSGVO-konform und bieten transparente Analytics. Die Gesprächsqualität ist unser Aushängeschild: Wir testen jede neue Version intensiv, bevor sie live geht. Unsere KI muss nicht nur funktional sein, sondern auch empathisch klingen und Kunden wirklich verstehen. Wir bieten auch die Möglichkeit, Gespräche jederzeit an menschliche Mitarbeiter zu übergeben.

Wie entwickelt ihr die Technologie hinter Famulor weiter, damit Gespräche mit KI möglichst natürlich und hilfreich wirken?

Wir arbeiten kontinuierlich an unseren Sprachmodellen und trainieren sie mit echten Gesprächsdaten. Unser Fokus liegt auf der Reduzierung der Latenz und der Verbesserung des Kontextverständnisses. Wir experimentieren mit neuen Ansätzen für Stimmsynthese, damit die KI noch natürlicher klingt. Ein großer Teil unserer Entwicklung ist auch die Integration mit bestehenden Systemen – CRMs, Ticketing-Systeme, Kalender. Je besser die KI in die bestehende Infrastruktur eingebunden ist, desto hilfreicher kann sie sein.

Wohin soll sich Famulor in den nächsten Jahren entwickeln und welche neuen Funktionen oder Märkte habt ihr im Blick?

In den nächsten zwei Jahren wollen wir Marktführer im deutschsprachigen Raum werden und dann in weitere europäische Märkte expandieren. Neue Funktionen, die wir entwickeln: Noch tiefere Integration mit WhatsApp Business, erweiterte Analytics mit Sentiment-Analyse, automatische Zusammenfassungen von Gesprächen und noch mehr Sprachen. Wir arbeiten auch an einer Self-Service-Plattform, mit der kleinere Unternehmen ihre Voice Agents einfacher konfigurieren können. Langfristig träumen wir davon, die Art und Weise zu verändern, wie Menschen mit Unternehmen kommunizieren – hin zu einer Welt, in der jeder Anruf angenehm und produktiv ist.

Wenn ihr auf eure bisherigen Erfahrungen zurückblickt: Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Löse ein echtes Problem. Nicht ein Problem, das du denkst, dass es existiert, sondern eines, das du selbst erlebt hast oder von potenziellen Kunden validiert hast. Wir haben Monate mit potenziellen Kunden gesprochen, bevor wir die erste Zeile Code geschrieben haben.

Zweitens: Baue das richtige Team. Ideen sind wichtig, aber die Ausführung macht den Unterschied. Suche nach Menschen, die komplementäre Skills haben, die gleiche Vision teilen und bereit sind, durch harte Zeiten zu gehen.

Drittens: Bleib flexibel. Dein erstes Produkt wird nicht perfekt sein, und deine ursprüngliche Idee wird sich wahrscheinlich ändern. Höre auf deine Kunden, passe dich an und sei bereit, schnell zu pivoten, wenn nötig. Der Markt hat immer recht – auch wenn es wehtut, das zuzugeben.

Bild Bildcredits @Unternehmer – BEK Service GmbH

Wir bedanken uns bei Iman Koma für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Omegga Seed Finanzierung bringt 10 Millionen Euro für KI gegen Kükentöten

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Omegga Seed Finanzierung 10 Mio Euro für KI Innovation Teamfoto omegga

Omegga sammelt 10 Millionen Euro für KI gestützte In Ovo Geschlechtsbestimmung ein

Omegga, die früheste In Ovo Geschlechtsbestimmungstechnologie von Hühnerembryonen, basierend auf KI gestützter Spektroskopie, hat heute den erfolgreichen Abschluss einer Seed Runde in Höhe von 10 Millionen Euro bekannt gegeben. Die Runde wurde co lead von IQ Capital, einem führenden DeepTech Investor aus London, und dem Kölner Investor Capnamic; als Follower beteiligt sich der EIC Fund. Das Münchner Startup verhindert das Kükentöten mithilfe KI gestützter Spektroskopie.

„Mit IQ Capital und Capnamic an unserer Seite gewinnen wir Partner, die nicht nur Kapital, sondern tiefes technologisches Verständnis mitbringen. Diese Runde ist ein starkes Signal für das enorme Potenzial unseres Ansatzes, einen neuen Standard in der Industrie zu setzen“, sagt Katharina Hesseler, CEO und Mitgründerin von Omegga.

Omegga adressiert das Kükentöten mit einer marktreifen Technologie

Omeggas erste und bereits kommerziell verfügbare Anwendung adressiert eine der drängendsten ethischen Herausforderungen der Geflügelindustrie: das Kükentöten. Jährlich werden weltweit Milliarden männlicher Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet, da sie keine Eier legen und nicht für die Masthaltung wirtschaftlich nutzbar sind. Mit seiner Technologie zur Geschlechtsbestimmung im Ei – der frühesten kommerziell verfügbaren Lösung am Markt – ermöglicht Omegga Brütereien, das Geschlecht bereits vor dem Schlüpfen zu bestimmen und so tierschutzkonform und wirtschaftlich effizient zu handeln. Die Technologie ist bereits bei Kunden im laufenden Produktionsbetrieb im Einsatz.

Plattformtechnologie mit Potenzial für weitere Industrien

Darüber hinaus eröffnet Omeggas Plattformtechnologie ein breites Spektrum weiterer Anwendungsfelder in der Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und der industriellen Qualitätskontrolle – überall dort, wo nicht invasive, hochpräzise Materialanalysen gefragt sind.

„Mit Omegga entsteht eine Plattformtechnologie mit dem Potenzial, gleich mehrere Industrien grundlegend zu verändern. Das Team verbindet wissenschaftliche Tiefe mit unternehmerischem Pragmatismus – eine seltene Kombination.“, ergänzt Christian Knott, Managing Partner bei Capnamic.

„Omeggas Kombination aus Spektroskopie und KI bewährt sich bereits in der Industrie, löst ein dringendes Problem und schafft gleichzeitig eine Plattform für die nicht invasive und branchenübergreifende Materialanalyse“, sagt Mason Sinclair, Partner bei IQ Capital.

Kapital für Wachstum und Plattformausbau

Die Mittel aus der Finanzierungsrunde werden eingesetzt, um die kommerzielle Skalierung der Lösung zur In Ovo Geschlechtsbestimmung voranzutreiben, das Team gezielt auszubauen und die Plattformtechnologie für weitere Anwendungsfelder weiterzuentwickeln.

Bild Teamfoto Bildcredits Omegga

Quelle BallouPR GmbH

LIZZY Ludwigsburg bringt neue Chancen für Startups

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LIZZY Ludwigsburg Startups Förderung Wettbewerb Max Höllen Fotograf David Klumpp

LIZZY in Ludwigsburg schafft neue Möglichkeiten für Startups im Bereich Industrie, Produktion und innovative Geschäftsmodelle.

Ludwigsburg startet mit dem LIZZY und dem Wettbewerb ein ambitioniertes Projekt – was war der konkrete Auslöser dafür?

In Ludwigsburg entsteht mit dem Ludwigsburg Industriezentrum (LIZ) gerade eines der größten privatwirtschaftlich finanzierten Industrie- und Transformationsprojekte Süddeutschlands. Wir sind schon sehr lange mit der Entwicklerin im Austausch und fördern die Entwicklung von städtischer Seite aus, wo wir können. Da kam der Vorschlag von der Entwicklerin Inbright, eine Fläche für Start-ups dort einzurichten. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass es für Städte oft nicht sinnvoll ist, in Flächen zu investieren und diese vorzuhalten – ohne Gewissheit, dass diese auch von Start-ups angemietet werden. Das konnte man sich in finanziell besseren Zeiten vielleicht noch leisten, aber heute geht das bei Kommunen eigentlich nicht mehr. Daher haben wir uns für eine andere Strategie entschieden: Wir fördern die Start-ups dann, wenn die Tinte auf dem Mietvertrag trocken ist. Ein weiterer Vorteil: Wir können flexibel auf konkreten Bedarf reagieren.

Der Wettbewerb LIZZY richtet sich gezielt an Start-ups und Scale-ups in der Wachstumsphase – welche Lücke im Markt möchtet ihr damit schließen?

Wir richten uns explizit an Hardware-Unternehmen mit leichter Produktion. Dafür gibt es aktuell nur sehr wenige Angebote. Die meisten Gründungszentren und Venture-Capital-Fonds richten sich an schnell wachsende, digitale, KI-basierte Geschäftsmodelle. Da wollen wir gar nicht mitspielen, sondern uns auf die DNA unserer Stadt fokussieren: Industrie und Produktion haben hier Tradition.

Was unterscheidet das LIZZY Konzept von klassischen Gründerzentren oder Co-Working-Spaces?

Wie gesagt, wir gehen nicht so vor, dass wir ein ausgebautes Zentrum vorhalten und dann warten, bis das jemand anmietet. Außerdem richten wir uns nicht an Start-ups mit Bedarf nach Schreibtischen und Büros. Im LIZZY gibt es eine riesige Fläche, die frei bespielt werden kann.

Mit über 100.000 Euro Mietzuschuss ist der Wettbewerb sehr attraktiv – welche Wirkung erwartest du dir davon für die Region?

Vielleicht muss man zur Transparenz erklären, wie sich der Betrag zusammensetzt: Wir als Stadt geben für zwei Jahre 4.000 Euro monatlich Zuschuss auf die reguläre Miete. Der Verband Region Stuttgart zahlt davon die Hälfte im Rahmen eines Förderprogramms. Zusätzlich geht die Vermieterin der Flächen zwei Euro im ersten und einen Euro im zweiten Jahr im Quadratmeterpreis runter. Zuschuss und Ersparnis müssen also zusammengerechnet werden und hängen am Ende auch von der Größe der Fläche ab.

Für uns lohnt sich diese Investition auf jeden Fall. Denn: Unsere Region ist gerade sehr vom Strukturwandel betroffen. Die Automobilindustrie ist nicht mehr so stark wie sie mal war. Daher brauchen wir unbedingt Unternehmen in anderen zukunftsfähigen Branchen, die Arbeitsplätze schaffen. Diese Unternehmen sind auch wichtig für unsere Wertschöpfungsketten, z. B. potenzielle Kundschaft für die hiesige Kreativwirtschaft oder Innovations-Impulse für unsere KMUs.

Welche Kriterien sind für dich bei der Auswahl der Gewinner-Start-ups besonders entscheidend?

Das haben wir transparent in unseren Teilnahmebedingungen formuliert: Innovationsgrad, Arbeitsplatzpotenzial, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Tragfähigkeit und Branche.

Viele Start-ups kämpfen mit fehlenden Produktions- und Gewerbeflächen – wie groß ist dieses Problem aktuell wirklich?

Mir müssen ganz ehrlich sein: Gewerbeflächen gehen aktuell nicht mehr so gut weg, das gilt vor allem für Büros. Bei Industrieflächen sieht es noch anders aus: Im ländlichen Raum ist hier vielleicht noch viel vorhanden, aber gerade in einer so dicht besiedelten Region wie der Region Stuttgart sind Industrieflächen verhältnismäßig dünn gesät. Hier gibt es zwar durch die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung auch immer mehr Leerstand, aber die Vermieter erwarten teilweise immer noch die Mieten von früher. Das passt sich erst sehr langsam an. Zudem sind diese Flächen dann oft nicht mehr auf dem neusten Stand und sanierungsbedürftig. Die Flächen im LIZ hingegen sind bereits modernisiert.

Welche Branchen oder Technologien möchtet ihr gezielt nach Ludwigsburg holen?

Wir sind hier noch relativ offen, da wir als Standort sehr breit und divers aufgestellt sind. Mit den Begriffen „Hardware“ oder „Light Industrial“ wird schon eine gewisse Richtung eingeschlagen. Wir freuen uns hier über Bewerbungen aus Greentech, Biotech, Robotik, Luft- und Raumfahrt – und Branchen, die wir vielleicht heute noch gar nicht kennen.

Wie wichtig ist das Netzwerk im LIZ – also die Nähe zu anderen Unternehmen aus Bereichen wie Greentech, Robotik oder Biotech?

Wir alle wissen, dass Netzwerke und Ökosysteme für Start-ups der entscheidende Faktor sein können. Das LIZ, aber auch das ganze Umfeld der Ludwigsburger Weststadt, bieten hier sehr viele Möglichkeiten, Kundschaft zu gewinnen, Partnerschaften einzugehen oder gemeinsam Technologien weiterzuentwickeln.

Ludwigsburg wurde als „gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet – was macht den Standort aus deiner Sicht so besonders?

Ludwigsburg vereint auf besondere Weise Lifestyle mit Wirtschaftskraft. Unsere Unternehmen lieben die tollen Freizeitangebote, die hübschen Plätze und die florierende Innenstadt. Gleichzeitig sind wir mit zwei Personen im Start-up-Management, einer stabilen Wirtschaftsförderung, einer modernen Verwaltung und einem Oberbürgermeister, der selbst mal Wirtschaftsförderer war, sehr stark bei der Betreuung von Unternehmen aufgestellt.

Welche Rolle spielt die Stadt aktiv in der Förderung von Start-ups – und wo siehst du noch Verbesserungspotenzial?

Wir sind zwei Start-up-Manager*innen, die sehr aktiv die Community betreuen, Gründungsvorhaben unterstützen und Strategien und Konzepte schmieden. Neben dem Preis als gründungsfreundliche Kommune konnten wir so mehrere andere Förderungen von Region, Land und EU gewinnen. Verbesserungspotenzial sehe ich noch bei der Vernetzung von Start-ups mit unserem Mittelstand – aber das ist bei allen ein dickes Brett.

Wie wichtig sind Themen wie Community, Netzwerke und Austausch für den Erfolg eines Startup-Standorts?

Da wir einen großen Teil unserer Zeit dafür einsetzen, genau das zu fördern, muss ich sagen: Natürlich sehr wichtig! (haha) Ich komme ursprünglich aus der Kreativwirtschaftsförderung. Dort sprechen wir von informellen Netzwerk-Organisationen. Netzwerke und Austausch können Türen öffnen, Kosten sparen, neue Ideen hervorbringen und sind daher wichtige Vermögenswerte, die in keiner Bilanz stehen.

Du bist seit 2023 Start-up-Manager der Stadt Ludwigsburg – was hat dich persönlich an dieser Aufgabe gereizt?

Ich habe selbst in Ludwigsburg studiert und kannte einige Akteure schon. Durch eine Promotion im Bereich Entrepreneurship und Tätigkeiten im Start-up-Umfeld war das für mich der sinnvolle nächste Schritt.

Wie sieht dein Arbeitsalltag konkret aus – zwischen Strategie, Netzwerk und direktem Kontakt zu Gründerinnen und Gründern?

Aktuell ist es genau das: Strategien und Konzepte schmieden. Von denen gibt es aktuell jede Menge. Kreative Wege finden, wie wir das in der deutschen Bürokratie hinkriegen könnten. Mit den Akteuren im engen Austausch sein, von ihnen auch mal gepusht werden.

Was motiviert dich persönlich, dich für Start-ups und Gründerökosysteme einzusetzen?

Ich finde die Menschen hinter den Gründungen immer sehr inspirierend. Es gibt genug Strukturen, die Kreativität, Innovation und Gründungsgeist hemmen. Mich motiviert es, ein Gegengewicht dazu zu sein. Ich bekomme oft gesagt: Schön, dass du nicht direkt sagst “Das geht nicht, weil …”, sondern “Damit das geht, müssen wir …”.

Wenn du heute selbst ein Start-up gründen würdest: Welche Branche würdest du wählen – und warum?

Ich sage es ganz ehrlich: Ich bin kein Techie und auch kein Marketing-Mensch. Mein Hintergrund ist Verwaltung und BWL, daraus lässt sich eigentlich nur eine klassische Gründung als Berater aufbauen (haha). Da ich ganz gerne zeichne, bin ich schon seit 10 Jahren als Innovationsmanager und Visualisierer / Graphic Recorder freiberuflich tätig. Die Start-ups entwickle ich dann lieber hier intern in der Verwaltung.

Photocredit: David Klumpp

Wir bedanken uns bei Max Höllen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

VREY Solar Mehrfamilienhaus wird mit 3,3 Mio Euro skalierbar

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VREY Solar Mehrfamilienhaus Finanzierung 3,3 Mio Cedric Jäger

VREY Solar Mehrfamilienhaus erhält Seed Finanzierung

VREY macht Solarstrom im Mehrfamilienhaus wirtschaftlich: VREY sichert sich 3,3 Mio. € Seed-Finanzierung

  • VREY sichert sich 3,3 Mio. € Seed-Finanzierung von Rubio Impact Ventures, HTGF und Kopa Ventures
  • Neue regulatorische Rahmenbedingungen und eine integrierte Lösung aus Messstellenbetrieb und Abrechnung ermöglichen erstmals die skalierbare Umsetzung von Solarstrom im Mehrfamilienhaus
  • Immobilienbesitzer profitieren von zusätzlichen Einnahmen und regulatorischer Konformität, während Mieter günstigeren, lokal erzeugten Strom beziehen können

Berlin, 23. April 2026 – Das Berliner Climate-Tech-Start-up VREY (RE Joule GmbH) hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3,3 Mio. € abgeschlossen. An der Finanzierungsrunde beteiligen sich Rubio Impact Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie Kopa Ventures. VREY ist als zertifizierter Messstellenbetreiber und Abrechnungspartner auf die Umsetzung von Mieterstrommodellen und der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) spezialisiert – einer neuen regulatorischen Möglichkeit, die erstmals eine wirtschaftlich attraktive und operativ deutlich vereinfachte Nutzung von Solarstrom im Mehrfamilienhaus ermöglicht.

Mit der abgeschlossenen Finanzierung plant VREY sein derzeit rund 20-köpfiges Team gezielt auszubauen und seine Plattform weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Position als führender Anbieter für Energielösungen im Mehrfamilienhaus weiter zu stärken.

„Die meisten Immobilienbesitzer wollen ihre Gebäude zukunftsfähig aufstellen. Bislang fehlten dafür jedoch praktikable Lösungen. Mit VREY machen wir Solar im Mehrfamilienhaus erstmals einfach und wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar“, sagt Julius Pahmeier, Co-Founder und Geschäftsführer von VREY.

VREY Solar Mehrfamilienhaus wird wirtschaftlich umsetzbar

Solarstrom im Mehrfamilienhaus wird wirtschaftlich umsetzbar

Solar auf Mehrfamilienhäusern galt lange als regulatorisch gewünscht, jedoch operativ komplex und wirtschaftlich unattraktiv. Gerade die Rolle als Energievollversorger, teure Messtechnik und komplexe Abrechnungsprozesse galten lange als zentrale Hürden. Mit der Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung entfällt ein Großteil dieser Komplexität erstmals – insbesondere die Notwendigkeit, selbst als Energieversorger aufzutreten. Dadurch wird ein Markt von über 20 Millionen Wohneinheiten zugänglich, der bislang wirtschaftlich kaum erschließbar war.

VREY Solar Mehrfamilienhaus schafft neue Energie Infrastruktur

Infrastruktur für Energie im Mehrfamilienhaus

Genau hier setzt VREY an: Mit einer integrierten Lösung aus Smart-Meter-Infrastruktur und automatisierter Abrechnung ermöglicht das Unternehmen erstmals eine einfache und profitable Umsetzung. VREY positioniert sich damit als EnergyOS für das Mehrfamilienhaus – eine zentrale Infrastruktur für Messung, Abrechnung und Steuerung von Energieflüssen.

Damit können Immobilienbesitzer Solarstrom direkt vor Ort an ihre Mietenden verkaufen und so zusätzliche Einnahmen generieren – bei gleichzeitiger Senkung der Stromkosten für die Bewohner. VREYs Lösung ermöglicht die Integration von Speichern, Wärmepumpen und E-Mobilität. Für die Installation der Anlagen arbeitet VREY eng mit lokalen, frei wählbaren Installationsbetrieben zusammen.

Eine typische 30-kWp-Anlage auf einem Zehn-Parteien-Haus kann rund 5.500 Euro zusätzliche Einnahmen pro Jahr generieren. Gleichzeitig zahlen Mieter bis zu 20 Prozent weniger für Strom, was einer jährlichen Ersparnis von etwa 120 bis 250 Euro entspricht. Neben der direkten Ersparnis werden Stromkosten besser planbar – ein entscheidender Vorteil, da volatile Energiepreise – getrieben durch höhere Öl- und Gaspreise sowie geopolitische Krisen – erhöhen den Druck auf Eigentümer und Mieter

Kapital für Skalierung und Produktentwicklung

„Mietwohngebäude galten lange als eines der Segmente im Wohnungsmarkt, in denen Solar praktisch nicht umsetzbar war. VREY hat hierfür eine schnell skalierbare Lösung entwickelt, von der alle profitieren: Mieter senken ihre Energiekosten, Eigentümer steigern ihre Erträge – ohne die Pflichten eines Energieversorgers zu übernehmen – und gleichzeitig werden CO₂-Emissionen reduziert. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung, diese Finanzierungsrunde anzuführen, war nicht nur das Geschäftsmodell, sondern vor allem die Geschwindigkeit und Klarheit, mit der Julius und Cedric dieses umgesetzt haben. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte aktiv mitzugestalten.“, sagt Helmer Schukken, Partner bei Rubio Impact Ventures.

Jan Kätker, Investment Manager beim HTGF, ergänzt: „Solar im Mehrfamilienhaus gehört heute auf die Roadmap jedes Bestandshalters. Entscheidend ist eine Lösung, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lässt. VREY schließt diese Lücke und schafft die Grundlage für eine breite Skalierung in Bestand und Neubau. Es ist beeindruckend, was das Team um Julius Pahmeier und Cedric Jaeger bereits aufgebaut hat – wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte zu begleiten.“

„Die Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung stellt einen wichtigen regulatorischen Durchbruch in Deutschland dar und schafft ein neues Marktumfeld, das Expertise und Umsetzung erfordert. Genau hier überzeugt das Vrey-Team mit Fachwissen, Pragmatismus und Geschwindigkeit. Aus unserer Erfahrung im Immobilienbereich sehen wir eine starke Nachfrage nach Lösungen wie Vrey und freuen uns, das Team beim weiteren Wachstum zu unterstützen.“, sagt Marius Weckel, Principal bei Kopa Ventures.

Bild Cedric Jaeger 

Quelle Beilquadrat 

KEMARO Series B Finanzierung treibt Expansion von Reinigungsrobotern

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KEMARO Series B Finanzierung und USA Expansion Geschäftsleitung (von links nach rechts): Martin Gadient, Founder | Strategische Partnerschaften & Innovation; Thomas Oberholzer, Founder | CSO; Armin Koller, Founder | CEO; Nadja Gerber, CFO.

KEMARO Series B Finanzierung stärkt globale Expansion

KEMARO schließt Pre-Closing der Series-B-Finanzierungsrunde über 5 Mio. USD zur Beschleunigung der globalen Expansion autonomer, AI-nativer Industrie-Reinigungsroboter ab

Der Schweizer Robotik-Pionier KEMARO hat erfolgreich 5 Millionen USD im Rahmen eines ersten Pre-Closings seiner Series-B-Finanzierungsrunde gesichert. Das frische Kapital ist vorgesehen, um das internationale Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen, mit einem primären Fokus auf die Skalierung der Aktivitäten in den USA sowie die Erweiterung des Produktportfolios.

Gegründet im Jahr 2016 hat sich KEMARO mit seinem Flaggschiff K900 als führender Anbieter im Bereich autonomer industrieller Bodenreinigung etabliert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Reinigungssystemen bietet die Technologie von KEMARO eine Lösung, die speziell für komplexe, stark verschmutzte Industrieumgebungen wie Logistikzentren und Produktionsstätten entwickelt wurde.

KEMARO Series B Finanzierung baut auf starke Markttraktion

Bewährte Markttraktion und globale Kundenbasis

KEMARO startet diese neue Skalierungsphase aus einer starken Position heraus. Das Unternehmen hat bereits über 1’500 Roboter an mehr als 600 Industriekunden weltweit verkauft. Dazu gehören große internationale Konzerne mit erheblichem Wachstumspotenzial wie Unilever, Nestlé, BMW und Amazon.

KEMARO Series B Finanzierung fokussiert US Wachstum

Strategischer Fokus: Skalierung des US-Marktes und Atlanta-Hub

Ein zentraler Bestandteil der Series-B-Runde ist die konsequente Expansion in Nordamerika. Um die Go-to-Market-Strategie direkt vor Ort voranzutreiben, wird Mitgründer Thomas Oberholzer in die USA übersiedeln. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement von KEMARO für diese Schlüsselregion und stellt sicher, dass die Vision und Expertise des Unternehmens direkt in seinem wichtigsten Wachstumsmarkt vertreten sind.

Das Unternehmen hat offiziell seine US-Tochtergesellschaft KEMARO Inc. gegründet und die Eröffnung seines ersten US-Standorts in Atlanta bekannt gegeben. Dieser strategische Hub wird als Basis für Vertrieb, Customer Success und Marktentwicklung in ganz Nordamerika dienen.

„Die USA sind kein Experiment mehr; sie sind unser nächster großer Umsatzmotor“, so das Unternehmen. KEMARO verfügt über einen klaren Wettbewerbsvorteil im US-Markt durch seinen „Privacy by Design“-Ansatz. Da die Roboter keine visuellen Daten erfassen und auf 360°-Kameras verzichten, adressieren sie direkt Bedenken hinsichtlich Industriespionage, die bei vergleichbaren Lösungen häufig bestehen.

Bild Geschäftsleitung (von links nach rechts): Martin Gadient, Founder | Strategische Partnerschaften & Innovation; Thomas Oberholzer, Founder | CSO; Armin Koller, Founder | CEO; Nadja Gerber, CFO.

Quelle KEMARO AG

Goldman Sachs BLP Digital Investment treibt KI im Finance voran

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Goldman Sachs BLP Digital Investment treibt KI im Finance voran Alexander Lippert - Goldman Sachs Alternatives

Goldman Sachs BLP Digital Investment stärkt Agentic AI im ERP

Goldman Sachs Alternatives investiert 50 Millionen US-Dollar in BLP Digital und setzt auf Agentic AI für Finance-Kernprozesse

Die Sekundärtransaktion unterstreicht das profitable Wachstum von BLP Digital, die starke Kundennachfrage sowie die führende Position im Bereich KI-gestützter Automatisierung von Unternehmensprozessen.

Zürich, Schweiz, 22. April 2026 – BLP Digital, ein führender Anbieter für Agentic-AI-basierte Enterprise Resource Planning (ERP)-Automatisierung, hat heute bekannt gegeben, dass Goldman Sachs Alternatives sich über sein Growth Equity Geschäft mit 50 Millionen US-Dollar als Wachstumsinvestor an dem Unternehmen beteiligt. BLP Digital verfügt über eine Technologie, die manuelle Arbeit in volumenstarken Finance-Kernprozessen wie Accounts Payable signifikant reduziert, Abschlusszeiten verkürzt und messbare Effekte auf Cashflow sowie Working Capital erzielt – mit nahtloser Integration in bestehende ERP-Landschaften. Damit adressiert BLP Digital einen wachsenden Markt für KI-gestützte ERP-Automatisierung, in dem Unternehmen nach skalierbaren Alternativen zu klassischen OCR-, RPA- und Workflow-Ansätzen suchen – insbesondere im Finance-Umfeld, wo Governance, Transparenz und Steuerbarkeit entscheidend sind.

BLP Digital versteht ERP-Automatisierung nicht als isoliertes IT-Projekt , sondern verankert die Governance von KI-Agenten dort, wo das Prozesswissen sitzt: im Fachbereich. So wird inhaltliches Prozessverständnis schnell und kontinuierlich in relevanten Kontext für die KI übersetzt. BLP Digital ergänzt den bestehenden Technologie-Stack dabei nicht um einen weiteren KI-Baustein, sondern ersetzt neben dem ERP den bisherigen Mix aus OCR, Workflow, Skripten sowie Customizing durch eine einheitliche Ausführungsarchitektur. Finance-Workflows werden end-to-end in atomare Aufgaben zerlegt, die von spezialisierten Agents übernommen und durch einen Digital Twin orchestriert werden.

Goldman Sachs BLP Digital Investment adressiert Finance Kernprozesse

Dieser atomare Ansatz ist entscheidend: Er schafft die Kontrolle, Zuverlässigkeit und Revisionssicherheit, die in ERP-nahen Kernprozessen erforderlich sind. Statt auf schwer kontrollierbare Black-Box-Automatisierung zu setzen, bleibt jeder einzelne Schritt klar definiert, überprüfbar und steuerbar. Der Digital Twin bündelt dafür den relevanten Kontext aus ERP-, E-Mail- und Prozessdaten und steuert entlang des gesamten Workflows, wann ein Agent autonom handeln kann, wann ein Mensch eingebunden wird, und protokoliert versioniert, wie menschlicher Input zu Agent-Kontext und Automation wird. Für CFOs bleibt damit die Steuerbarkeit gewahrt: Ausnahmen sind transparent, Verantwortlichkeiten klar zugeordnet, und alle Schritte sind revisionssicher nachvollziehbar.

Startpunkt: Accounts Payable mit klaren KPIs

Der Einstiegspunkt in die Agentic-AI-Architektur von BLP Digital liegt bewusst dort, wo Effekte direkt messbar sind: im Accounts Payable-Prozess, da dieser bei vielen Firmen trotz seiner hohen Komplexität sowie Anforderungen von Gesetzes wegen sehr standardisiert und damit ähnlich abläuft. Unternehmen verkürzen dort Durchlaufzeiten, reduzieren Fehlerquoten und verbessern ihre Position im Working Capital, ohne dafür ihre ERP-Plattform neu aufsetzen zu müssen. Von diesem Kern aus werden die Agenten schrittweise in angrenzende Prozesse im Bereich Finanzen, Beschaffung, Logistik und Vertrieb ausgerollt.

Ermöglicht wird dieser sofort messbare Effekt durch vorgefertigte und vortrainierte KI-Agenten, die über viele Kunden hinweg als „ein Gehirn“ arbeiten und nicht erst projektspezifisch angelernt werden müssen. Über Standard-Integrationen in Systeme wie SAP, proALPHA oder Abas ist die Plattform binnen Stunden angebunden. Statt in mehrjährige Customizing-Projekte zu investieren, testen Unternehmen innerhalb weniger Tage mit Produktivdaten, ob sich die gewünschten Effekte quantitativ sowie qualitativ aufzeigen lassen.

Goldman Sachs BLP Digital Investment zeigt Skalierung von KI Automatisierung

„CFOs brauchen heute keine weiteren Technologie-Experimente, sondern zukunftsfähige Lösungen, die sich unmittelbar im Unternehmensergebnis niederschlagen“, erklärt Tim Beck, CEO von BLP Digital. „Der Einstieg von Goldman Sachs Alternatives als Wachstumsinvestor unterstreicht unsere Mission. Wir helfen großen Unternehmen, ihre ERP-getriebenen Operationen mit KI-Agenten zu betreiben, die unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Unsere Vision ist es, in volumenstarken Workflows nahezu keine manuellen Ausnahmen mehr zu haben. KI-Agenten erledigen die Arbeit über den gesamten Prozess, und bei echten Sonderfällen erklärt ein menschlicher Experte der KI nur noch den Kontext und bildet sie damit weiter aus – mit voller Transparenz und klaren Kontrollen.“

Alexander Lippert, Managing Director, Goldman Sachs Alternatives, ergänzt:

„BLP Digital adressiert eine klar definierte und bedeutende Chance an der Schnittstelle von Enterprise-Modernisierung und KI-gestützter Automatisierung. Wir sind überzeugt, dass BLP Digital sehr gut positioniert ist, um Kategorienführer zu werden und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Kernprozesse zu modernisieren, die operative Effizienz zu steigern und den Einsatz von KI in messbare Geschäftsergebnisse zu übersetzen.“

Von KI-Experimenten zu steuerbaren Ergebnissen im Finance-Bereich

Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren mit KI-Pilotprojekten experimentiert – oft ohne klaren Bezug zur Bottom Line, Abschluss-Qualität oder Cashflow. In Finance und Operations funktioniert KI jedoch nur dann nachhaltig, wenn sie in bestehende ERP-Governance eingebettet ist: mit klaren Regeln, definierten Schwellenwerten für Ausnahmen und eindeutiger Verantwortung. BLP Digital ist darauf ausgelegt, genau diesen Rahmen einzuhalten und gleichzeitig schnell messbaren Impact zu liefern.

Roger Niklaus, Leiter Rechnungswesen bei Migros, einem Kunden von BLP Digital, sagt:

„Um täglich derart hohe Volumina bei steigender Komplexität stemmen zu können, herrscht bei der Migros seit jeher eine Prozess- und Automations-DNA.“ Die Migros ist genossenschaftlich organisiert, der größte privatwirtschaftliche Arbeitgeber der Schweiz und erwirtschaftet mit seinen über 90.000 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von CHF 32 Mrd. „Mit BLP Digital haben wir direkt vor der Haustür die Plattform gefunden, die modernste KI aus der ETH-Forschung in unsere Finanzfunktion bringt. Innerhalb eines Jahres konnte BLP Digital über alle Genossenschaften im Rahmen der S4-Transformation erfolgreich eingeführt werden. Die Ergebnisse sind so gut und das Potenzial so groß, dass wir bereits dabei sind, BLP Digital in weiteren Firmenbereichen und zusätzlichen Prozessen auszurollen.“

Um täglich derart hohe Volumina bei weiterem Wachstum stemmen zu können, verweist das Finanz- und Rechnungswesen der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG auf eine seit jeher verankerte Prozess- und Automations-DNA bei EDEKA. EDEKA ist ein Verbund von rund 3.200 selbstständigen Kaufleuten im Lebensmittelhandel, mit über 400.000 Mitarbeitenden der größte privatwirtschaftliche Arbeitgeber Deutschlands und erwirtschaftete 2025 EUR >77 Mrd. Umsatz. Mit BLP wird hier nun erstmalig Agentic AI in die Finanzfunktion gebracht. Der erfolgreiche Go Live innerhalb von 3 Monaten hat dabei den Weg für weitere Implementierungen innerhalb des EDEKA-Verbundes geebnet. Nach Einschätzung des Unternehmens hat BLP das Potenzial ein tragender Baustein der KI-Strategie für automatisierte und effiziente Prozesse zu werden.

Bild Alexander Lippert – Goldman Sachs Alternatives

Quelle Hotwire für BLP Digital

smart concept #2: Comeback des City-Zweisitzers

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smart concept #2: Neustart für den elektrischen Zweisitzer

Key Takeaways

  • Das smart concept #2 belebt den Stadtauto-Klassiker als kompakter Zweisitzer für urbane Mobilität.
  • Mit einer Länge von 2,79 Metern bleibt das Fahrzeug wendig und parkfreundlich, ideal für enge Innenstädte.
  • Das Design verbindet Funktionalität und Ästhetik, wodurch das Fahrzeug mehr wie ein persönlicher Begleiter wirkt.
  • Die angestrebte Reichweite von 300 km und die schnelle Ladezeit erleichtern die Integration in den Alltag.
  • Das Konzept zielt auf die Bedürfnisse urbaner Mobilität und stellt die Flexibilität und Unabhängigkeit des Fahrzeugs in den Vordergrund.

Der Zweisitzer kehrt zurück: Wie smart den Stadtauto-Klassiker neu denkt

Mit dem smart concept #2 belebt die Marke eines ihrer prägendsten Konzepte neu: den ultrakompakten Zweisitzer für die Stadt. Über Jahre war der smart fortwo ein fester Bestandteil urbaner Mobilität. Kaum ein anderes Auto ließ sich so mühelos durch enge Straßen bewegen und in kleinste Parklücken stellen.

Nun zeigt smart, wie dieses Prinzip in die Gegenwart übersetzt werden kann. Statt den Klassiker einfach zu elektrifizieren, geht das Unternehmen einen Schritt weiter. Der Ansatz verbindet die bekannte Kompaktheit mit moderner Technik, einem deutlich aufgewerteten Design und einem klaren Fokus auf den Alltag in europäischen Städten.

Die Präsentation des Fahrzeugs markiert dabei mehr als nur die Vorstellung eines neuen Modells. Sie zeigt, dass der Zweisitzer weiterhin eine Rolle spielt, auch in einer Zeit, in der sich Mobilität stark verändert hat.

Kompakt wie früher – und weiterhin ein Parkplatzwunder

Die Maße machen sofort klar, worum es geht. Mit einer Länge von 2.792 Millimetern bleibt das Fahrzeug nahezu auf dem Niveau seines Vorgängers. Das bedeutet: enge Kurven, kleine Parklücken und dicht bebaute Innenstädte bleiben sein natürlicher Einsatzraum.

Das smart concept #2 übernimmt dabei ein zentrales Prinzip des Fortwo: die Räder sitzen weit außen an den Ecken des Fahrzeugs. Diese Bauweise sorgt für Stabilität und gleichzeitig für möglichst viel Platz im Innenraum.

Der Wendekreis von 6,95 Metern unterstreicht diese Ausrichtung zusätzlich. Gerade im Stadtverkehr, wo häufig gewendet oder rangiert werden muss, macht sich das sofort bemerkbar.

Während viele Konkurrenten wie der Fiat 500e oder der Mini Cooper SE über die Jahre deutlich gewachsen sind, bleibt dieses Modell bewusst unter der 3-Meter-Marke. Genau das sichert ihm seinen klaren Vorteil im urbanen Alltag.

smart concept #2 und das neue Designverständnis

Optisch geht das smart concept #2 bewusst neue Wege. Während frühere Generationen stark auf Funktion reduziert waren, rückt jetzt die Gestaltung stärker in den Vordergrund.

Klare Linien treffen auf feine Details, dazu kommen Zweifarb-Lackierungen und hochwertige Materialien. Das Fahrzeug wirkt dadurch weniger wie ein reines Nutzobjekt und mehr wie ein persönlicher Begleiter im Alltag.

Gleichzeitig bleibt das Design funktional. Die kompakte Silhouette sorgt für Übersicht im dichten Verkehr, während die Proportionen gezielt auf Wendigkeit ausgelegt sind.

Besonders interessant ist die Verbindung von Form und Funktion. Die Elektroplattform ermöglicht neue Freiheiten im Aufbau, die direkt in mehr Raum und bessere Nutzbarkeit übersetzt werden.

Technik im Alltag: Reichweite, Laden und Flexibilität

Für ein Stadtauto zählt vor allem, wie gut es sich in den Alltag integrieren lässt. Genau hier setzt das smart concept #2 an.

Die angestrebte Reichweite von rund 300 Kilometern deckt typische Fahrprofile problemlos ab. Für Pendelstrecken, Einkäufe oder spontane Fahrten reicht das mehr als aus.

Der entscheidende Punkt ist jedoch die Ladegeschwindigkeit. Eine Schnellladung von 10 auf 80 Prozent in unter 20 Minuten würde den Alltag deutlich erleichtern. Gerade für sogenannte Laternenparker, also Menschen ohne eigene Wallbox, entsteht dadurch ein echter Vorteil.

Das Auto kann während eines kurzen Einkaufs oder eines Termins geladen werden und ist danach wieder einsatzbereit. Genau diese Flexibilität macht Elektromobilität im städtischen Umfeld praktikabel.

Hinzu kommt die Möglichkeit, externe Geräte mit Strom zu versorgen. Ob Laptop, E-Bike oder kleine elektrische Geräte – das Fahrzeug wird zur mobilen Energiequelle.


Der smart #2 auf einen Blick

  • Länge: 2,79 Meter (kompakt und parkfreundlich)
  • Reichweite: ca. 300 km (Schätzung)
  • Ladezeit: 10–80 % in unter 20 Minuten
  • Wendekreis: 6,95 Meter
  • Highlight: Vehicle-to-Load (Stromversorgung für externe Geräte)
  • Premiere: Oktober 2026 in Paris

smart concept #2: Neustart für den elektrischen Zweisitzer

smart concept #2 im Kontext urbaner Mobilität

Städte verändern sich. Verkehrsflächen werden knapper, Anforderungen an Umweltverträglichkeit steigen und der Bedarf an flexiblen Lösungen wächst.

Das smart concept #2 passt genau in dieses Umfeld. Seine geringe Größe reduziert den Platzbedarf, während der elektrische Antrieb lokal emissionsfrei unterwegs ist.

Gleichzeitig bleibt das Auto unabhängig. Es ist jederzeit verfügbar, benötigt keine festen Fahrpläne und lässt sich flexibel nutzen. Gerade für Wege, die sich mit anderen Verkehrsmitteln nur umständlich abdecken lassen, spielt es seine Stärken aus.

Durch zusätzliche Funktionen wie die Stromversorgung externer Geräte erweitert sich der Einsatzbereich über das klassische Fahren hinaus.

Alltagsszenarien: Wo der neue Zweisitzer überzeugt

Im täglichen Einsatz zeigt sich schnell, wo die Vorteile liegen.

Kurze Strecken durch die Stadt, spontane Besorgungen oder das schnelle Einparken gehören zu den typischen Situationen. Hier spielt die kompakte Bauweise ihre Stärken voll aus.

Auch in engen Wohngebieten oder historischen Innenstädten bleibt das Fahrzeug beweglich. Wo größere Autos an ihre Grenzen stoßen, bleibt es flexibel.

Der kommende smart #2 eignet sich zudem gut als Ergänzung im Alltag. Er übernimmt gezielt die Wege, bei denen Wendigkeit und Einfachheit wichtiger sind als Größe.

Die technische Basis: Eine Plattform für die Stadt

Ein zentraler Bestandteil ist die neue Electric Compact Architecture. Sie wurde speziell für kleinere Elektrofahrzeuge entwickelt und bildet die Grundlage für das gesamte Konzept.

Dadurch lassen sich Gewicht, Platzangebot und Effizienz gezielt optimieren. Für den kommenden smart #2 bedeutet das vor allem mehr Raum im Innenraum und eine bessere Anpassung an urbane Anforderungen.

Gleichzeitig ermöglicht die Plattform moderne Ladeleistungen und eine insgesamt alltagstaugliche elektrische Performance.

Diese technische Ausrichtung zeigt, dass der Fokus klar auf der Stadt liegt und nicht auf einer universellen Lösung für alle Einsatzbereiche.

smart concept #2: Neustart für den elektrischen Zweisitzer

Ausblick: Vom Konzept zur Serie

Noch handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, doch die Richtung ist klar definiert. Viele der gezeigten Eigenschaften dürften in ähnlicher Form in die Serie übernommen werden.

Die Weltpremiere des Serienmodells ist für Oktober in Paris angekündigt. Dort wird sich zeigen, wie nah das endgültige Fahrzeug an dieser Vision bleibt.

Das smart concept #2 liefert bereits jetzt ein realistisches Bild davon, wie ein moderner Zweisitzer im Alltag aussehen kann. Die Kombination aus kompakten Abmessungen, schneller Ladefähigkeit und einem klaren Designansatz bildet die Grundlage für die nächste Generation.

Dabei deutet sich auch an, dass die technische Aufwertung ihren Preis haben wird. Die moderne Ladeleistung und die elektrische Plattform rücken das Fahrzeug voraussichtlich näher an das Premiumsegment heran als seinen früher eher schlicht positionierten Vorgänger.

Fazit: Ein Stadtauto mit klarem Fokus

Der Zweisitzer war lange ein fester Bestandteil urbaner Mobilität. Mit dem smart concept #2 zeigt sich, dass dieses Konzept auch heute noch relevant ist.

Die Verbindung aus kompakten Abmessungen, moderner Technik und hoher Alltagstauglichkeit macht den Ansatz zeitgemäß. Gleichzeitig bleibt der zentrale Vorteil erhalten: maximale Beweglichkeit auf kleinstem Raum.

Der kommende smart #2 knüpft damit direkt an das Erbe des Fortwo an und übersetzt es in eine neue, elektrische Realität.

Foto/Quelle: smart

Beast Health setzt mit innovativem Blender auf gesunde Ernährung

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Beast Health Blender Startup und Vision Ernährung Bild: Colin Sapire Gruender Beast Health Copyright Beast Health

Das Beast Health Blender Startup zeigt, wie innovative Küchentechnologie gesunde Ernährung einfacher in den Alltag integrieren kann.

Wie ist Beast Health entstanden und welche Erfahrungen haben euch dazu bewegt, ein Unternehmen rund um gesunde Ernährung und Küchentechnologie aufzubauen?

Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit den Themen gesunde Ernährung und Personal Blending. Angefangen hat alles 2003 mit der Gründung von Magic Bullet* beziehungsweise NutriBullet*. Unser Ziel war damals, vollwertige Ernährung einfacher in den Alltag zu integrieren.

Der Anstoß kam aus meinem eigenen Leben. Als Marathonläufer habe ich nach einer besseren Möglichkeit gesucht, meinen Körper mit mehr natürlichen Lebensmitteln zu versorgen. Salate waren nie wirklich mein Ding, und die Mixer, die es am Markt gab, waren mir einfach zu groß und unpraktisch für einen schnellen Smoothie für mich allein. Genau daraus ist die Idee entstanden und letztlich auch eine ganz neue Produktkategorie, der Personal Blender.

Mit Beast setze ich diese Reise fort. Es geht mir weiterhin darum, den Zugang zu gesunder, vollwertiger Ernährung zu erleichtern, heute vor allem durch durchdachtes Design und innovative Technologie, die sich nahtlos in den Alltag einfügt.

*NutriBullet® ist eine eingetragene Marke von Capbran Holdings, LLC. Zwischen Beast Health, LLC und Capbran Holdings, LLC besteht keine Verbindung.

Wer steht hinter Beast Health und wie ergänzen sich eure Hintergründe im Aufbau der Marke?

Ich habe Beast Health 2021 gegründet und seitdem ein schlankes, aber hochmotiviertes Team aufgebaut, das umfassende Erfahrung in den Bereichen Operations, Marketing und Customer Experience mitbringt.

Meine über 20-jährige Erfahrung im Bereich Personal Blending, also der Entwicklung kompakter Mixer für den einfachen, täglichen Gebrauch, gibt dem Ganzen ein solides Fundament, aber das Team ist das eigentliche Herzstück.

Wir beschäftigen uns intensiv mit den Entwicklungen im Bereich Gesundheit, Ernährung und Lifestyle und haben ein feines Gespür für die Medienlandschaft und aktuelle Trends. Das gibt uns ein gutes Verständnis dafür, was unsere Zielgruppe bewegt, was sie braucht und wie wir sie am besten erreichen.

Welche Vision verfolgt Beast Health im Bereich gesunder Ernährung und wie wollt ihr diese langfristig erreichen?

Unsere Vision bei Beast Health ist es, gesunde Ernährung für jeden so einfach und zugänglich wie möglich zu machen. Wir sind überzeugt, dass eine ausgewogene Ernährung nur dann nachhaltig funktioniert, wenn sie sich mühelos in den Alltag integrieren lässt.

Mit unseren Produkten unterstützen wir Menschen dabei, mehr natürliche und vollwertige Lebensmittel in ihre tägliche Routine einzubauen – schnell, unkompliziert und ohne Kompromisse beim Geschmack.

Wie schafft ihr es, gesunde Ernährung mit euren Produkten einfacher und alltagstauglicher zu machen?

Unser Ansatz ist es, gesunde Ernährung so unkompliziert wie möglich in den Alltag zu integrieren. Deshalb haben wir den Beast Blender bewusst auf eine einfache und schnelle Nutzung ausgelegt. Der 60-Sekunden-Mixzyklus läuft automatisch, sodass man nicht ständig danebenstehen oder etwas nachjustieren muss.

Zusätzlich liefern wir jeden Mixer mit einem Trinkdeckel und einem Strohhalm-Deckel aus. So kann der Smoothie direkt im selben Behälter konsumiert oder mitgenommen werden. Das Umfüllen entfällt und auch der zusätzliche Abwasch wird reduziert.

Auch beim Design war es uns wichtig, ein Produkt zu entwickeln, das man gerne auf der Küchenarbeitsplatte stehen lässt. Dadurch ist der Mixer jederzeit griffbereit und dient gleichzeitig als visuelle Erinnerung, gesunde Routinen in den Alltag zu integrieren.

An welche Zielgruppe richtet ihr euch und welche Rolle spielen dabei Design, Funktionalität und Nutzererlebnis?

Unsere Zielgruppe ist bewusst breit gefasst, denn gesunde Ernährung mit mehr natürlichen und vollwertigen Lebensmitteln ist für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen relevant und spielt unabhängig vom Alter eine wichtige Rolle.

Unsere Produkte sind so konzipiert, dass sie in verschiedenen Situationen unterstützen können. Sie eignen sich für die Zubereitung von Brei für die Kleinsten, für Smoothies nach dem Training oder auch für schnelle und unkomplizierte Mahlzeiten für Studierende und Berufstätige. Gleichzeitig können sie eine hilfreiche Unterstützung für ältere Menschen sein, insbesondere wenn das Kauen schwerfällt.

Design, Funktionalität und Nutzererlebnis spielen dabei eine zentrale Rolle. Wir entwickeln unsere Produkte so, dass sie intuitiv zu bedienen sind und sich nahtlos in den Alltag integrieren lassen. So verbinden wir praktische Anwendung mit einem positiven Nutzungserlebnis und unterstützen Menschen dabei, gesunde Routinen langfristig beizubehalten.

Wie stellt ihr sicher, dass eure Produkte nicht nur technisch überzeugen, sondern auch tatsächlich im Alltag genutzt werden?

Wir stellen die tatsächliche Nutzung im Alltag in den Mittelpunkt unserer Produktentwicklung. Ein wichtiger Faktor ist dabei das Design. Wir haben den Beast Blender bewusst so gestaltet, dass er gerne sichtbar auf der Küchenarbeitsplatte stehen bleibt und nicht im Schrank verschwindet. Dadurch ist er jederzeit griffbereit und wird eher regelmäßig genutzt.

Gleichzeitig achten wir auf eine einfache, zuverlässige Funktionalität und ein intuitives Nutzungserlebnis. Nur wenn ein Produkt unkompliziert zu bedienen ist und sich nahtlos in bestehende Routinen einfügt, wird es langfristig auch tatsächlich verwendet.

Der Markt für Küchengeräte ist stark umkämpft. Was macht euren Ansatz besonders und wo seht ihr euren klaren Unterschied?

Als jemand, der seit über 20 Jahren in diesem Bereich tätig ist, habe ich viel gesehen – und all diese Erfahrung ist in den Beast Blender eingeflossen. Beim Entwickeln des Produkts haben wir bewusst alles umgesetzt, was einen Blender wirklich alltagstauglich macht und dabei unterstützt, gesündere Routinen langfristig in den Alltag zu integrieren.

Dabei standen Design, Funktionalität und Langlebigkeit im Mittelpunkt. Der Blender ist ästhetisch wie ein Designerobjekt, hochwertig verarbeitet und leistungsstark, sodass er regelmäßig genutzt wird und Freude bereitet.

Damit heben wir uns deutlich von vielen Mitbewerbern ab, die oft bei Material oder Performance sparen. Unser Ansatz verbindet Design, Qualität und Alltagstauglichkeit auf eine Weise, die im Ergebnis spürbar ist.

Welche Rolle spielt Content wie Rezepte oder Ernährungstipps für eure Marke und eure Kundenbindung?

Content spielt für uns eine zentrale Rolle, sowohl für die Marke als auch für die Bindung zu unseren Kundinnen und Kunden. Rezepte und Ernährungstipps gehören zu unseren wichtigsten Formaten, weil sie zeigen, wie unsere Produkte im Alltag wirklich genutzt werden können.

Viele denken zunächst nur an Smoothies, dabei kann der Beast Blender viel mehr: Salatdressings, Saucen, Dips und vieles andere lassen sich genauso einfach zubereiten. Mit unseren Inhalten wollen wir genau diese Vielseitigkeit zeigen, inspirieren und dazu beitragen, dass unsere Produkte regelmäßig genutzt werden und fest in die täglichen Routinen unserer Kundinnen und Kunden integriert werden.

Wie möchtet ihr Beast Health in den kommenden Jahren weiterentwickeln und welche Ziele habt ihr euch gesetzt?

Uns gehen die Ideen definitiv nicht aus – von neuen Produktentwicklungen bis hin zu spannenden, wissenschaftlich fundierten Marketingansätzen ist vieles geplant. Unser übergeordnetes Ziel ist nachhaltiges Wachstum. Wir möchten Beast in immer mehr Märkte bringen und 2026 werden wir in dieser Hinsicht besonders große Schritte nach vorne machen.

Wenn ihr auf eure Gründung blickt: Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben?

Erstens: Bau nur etwas auf, für das du wirklich brennst, denn ohne diese Leidenschaft wird es schwer. Zweitens: Rückschläge gehören dazu, aber mit Ausdauer und dem richtigen Mindset findet man seinen Weg. Und drittens: Hol dir Menschen ins Team, denen du vertraust und die deine Vision wirklich mittragen wollen. Leidenschaft, Durchhaltevermögen und Vertrauen – das sind für mich die drei Grundpfeiler erfolgreicher Gründungen.

Bild: Colin Sapire Gruender Beast Health Copyright Beast Health

Wir bedanken uns bei Colin Sapire für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Beast Health

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Ansprechpartner: Friso Bosma, Marketing Manager Beast Health

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