Mittwoch, April 22, 2026
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Warum wird Angeln plötzlich digital geplant?

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FangLotse Plattform Angeln Datenanalyse Damian Todorovic FangLotse

FangLotse entwickelt eine digitale Plattform für Angeln und nutzt Datenanalyse zur Optimierung von Planung und Verwaltung

Wie ist FangLotse entstanden und wer steht hinter dem Unternehmen?

Ich bin Damian Todorovic, der Gründer von FangLotse. Die Idee entstand aus der Faszination für smarte Optimierung. Der Angelsport ist ein riesiger Markt mit einer enorm leidenschaftlichen Zielgruppe. Aber das administrative Drumherum besteht oft noch aus einem Chaos von Zetteln und unübersichtlichen Vorschriften. Ich habe das große Potenzial gesehen, hier mit kluger Technologie extrem viel Zeit und Nerven zu sparen. So ist die Idee für unser digitales Werkzeug entstanden, das wir gerade bauen.

Was hat euch persönlich dazu motiviert, den Angelmarkt mit FangLotse digital neu zu denken?

Mich motiviert es, komplexe und ineffiziente Strukturen aufzubrechen. Wir wollen die Tradition des Angelns überhaupt nicht verändern. Das Erlebnis in der Natur ist perfekt, so wie es ist. Was wir aber radikal modernisieren wollen, ist die lästige Bürokratie dahinter. Wir bauen aktuell keine weitere Social-Media-App, sondern entwickeln ein smartes System, das Verbänden und Nutzern im Hintergrund den Rücken freihält.

Welche Vision verfolgt FangLotse für die Zukunft des Angelns?

Wir wollen der unverzichtbare digitale Begleiter werden. Unser Ziel ist es, dass Nutzer und Verbände in Zukunft nahtlos miteinander vernetzt sind. Der Nutzer soll sich auf sein Erlebnis am Wasser konzentrieren können, während unsere kommende Plattform die gesamte Organisation von der Lizenzverwaltung bis zur automatisierten Statistik lautlos und fehlerfrei abwickelt.

Wie wollt ihr diese Vision konkret umsetzen. Welche Rolle spielen dabei KI und Echtzeit-Daten?

Wir bündeln in unserer Entwicklung extrem leistungsstarke Funktionen an einem einzigen Ort. Echtzeit-Daten werden jeden Ausflug deutlich berechenbarer machen. KI nutzen wir nicht nur für smarte Features unter der Haube, wie den schnellen Abgleich lokaler Vorschriften. Wir integrieren aktuell auch einen interaktiven KI-Mentor, der dem Nutzer später bei komplexen Fragen als digitaler Berater zur Seite stehen wird.

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit FangLotse aktuell an und welche Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt?

Wir fahren bei der Entwicklung einen sehr effektiven B2B2C-Ansatz. Dem Endnutzer werden wir eine hochmoderne Plattform mit spannenden Werkzeugen für die Planung bieten. Auf der anderen Seite stehen die großen Fischereiverbände im Fokus. Denen wollen wir durch digitale Verwaltung und automatisierte Datenauswertung wochenlange Handarbeit abnehmen.

Wie hilft eure Plattform dabei, den Erfolg beim Angeln planbarer zu machen?

Indem wir Daten intelligent zusammenführen, die sonst mühsam zusammengesucht werden müssen. Wir werden Gewässerkarten mit aktuellen Umweltbedingungen und smarten Insights kombinieren. Der Nutzer wird die Anwendung öffnen und sofort sehen, ob die Parameter für seinen geplanten Trip optimal sind. Das erspart in Zukunft extrem viel Frust.

Der Angelmarkt gilt als eher traditionell. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für euch?

Traditionen sind wichtig und die gilt es absolut zu respektieren. Die Herausforderung liegt vor allem im Vertrieb. Die administrativen Prozesse bei Verbänden sind oft tief verankert. Wir müssen beweisen, dass unsere Technologie die Natur schützt und die Vereinsarbeit massiv aufwertet, ohne das eigentliche Hobby zu stören.

Wie überzeugt ihr Nutzer davon, neue Technologien wie Bilderkennung in ihre Routine zu integrieren?

Technologie muss sofort funktionieren und ein echtes Problem lösen. Wenn ein smartes Feature am Wasser wertvolle Zeit erspart, wird es auch sofort adaptiert. Unser Anspruch an die Entwicklung ist, dass es absolut intuitiv sein muss und sich niemals wie ein Spielzeug anfühlen darf.

Was unterscheidet FangLotse von klassischen Angel-Apps oder reinen Informationsangeboten?

Wir bauen richtig coole smarte Features für den Endnutzer, aber unsere wahre Stärke liegt in der Tiefe. Wir entwickeln ein kompromissloses Werkzeug. Während andere versuchen, die Nutzer mit Social-Media-Elementen bei Laune zu halten, werden wir handfeste strukturelle Probleme für die Verbände im Hintergrund lösen.

Welche Rolle spielt Datenanalyse in eurem Produkt und wie verändert sie die Herangehensweise ans Angeln?

Sie wird das Fundament unserer Plattform. Für den Nutzer bedeutet sie eine präzisere Vorbereitung. Für die Verbände ist saubere Datenanalyse ein echter Gamechanger. Digitale Statistiken werden es ermöglichen, Gewässer nachhaltig und komplett datenbasiert zu bewirtschaften, ganz ohne manuelles Abtippen.

Welche nächsten Schritte plant FangLotse, um den digitalen Wandel im Angelmarkt weiter voranzutreiben?

Aktuell liegt unser voller Fokus auf der Produktentwicklung und der Fertigstellung unserer Plattform. Wir arbeiten unter Hochdruck daran, das System intelligent und marktreif zu machen. Parallel dazu bauen wir bereits jetzt Kontakte für das Onboarding großer Landesverbände auf, um das Ökosystem von Anfang an stark zu vernetzen.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Löst echte Probleme und baut keine Features, nur weil sie nett aussehen. Technologie muss Zeit oder Geld sparen. Bleibt außerdem hartnäckig, denn im B2B-Umfeld dauern Prozesse oft länger als erhofft. Und tretet authentisch auf, denn ein ehrlicher und direkter Pitch gewinnt am Ende immer das Vertrauen der Partner.

Bildrechte@privat

Wir bedanken uns bei Damian Todorovic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn jede Sekunde zählt

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Rettungswerkzeug Easy Exit Card für Sicherheitsausstattung Bild: Easy Exit Card S v.l.Bernd Lüke,Sylvain Victor,Stephan Pannhorst,Ralf Dümmel Bildcredits/Fotograf: RTL Bernd-Michael Maurer

Easy Exit Card erweitert die Notfallausstattung im Auto

Ein Unfall, verriegelte Türen, blockierter Gurt – im Ernstfall entscheiden wenige Sekunden darüber, ob man sich selbst oder anderen helfen kann. Viele kennen den Nothammer im Zug oder im Bus, doch im eigenen Auto fehlt oft eine schnelle Lösung. Genau hier setzen Bernd Lüke, Stephan Pannhorst und Sylvain Victor an.

Die Idee hinter der Easy Exit Card

Die drei Gründer kennen sich seit vielen Jahren aus gemeinsamen beruflichen Stationen und arbeiten bereits seit 2005 zusammen. In diesem Umfeld entstand die Idee für ein Rettungswerkzeug, das so kompakt wie eine Bankkarte ist und dennoch die Funktion eines Nothammers übernimmt. Das Ergebnis ist die Easy Exit Card, ein Notfalltool im Kreditkartenformat, das im Ernstfall Leben retten kann.

So funktioniert das Rettungswerkzeug im Kreditkartenformat

Die Easy Exit Card ist eine Kunststoffkarte im Bankkartenformat, die zur Selbstrettung und zur Rettung anderer aus verschlossenen Fahrzeugen entwickelt wurde. Im Notfall wird die Karte zwischen Seitenscheibe und Dichtung gesteckt, im 45 Grad Winkel gespannt und losgelassen. Die gespeicherte Energie wird über einen Hartmetall Dorn gezielt auf die Scheibe übertragen, sodass diese springt.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Anwendung. Anders als bei klassischen Nothämmern besteht kein direkter Kontakt mit dem Wirkmechanismus. Die Hand bleibt auf der sicheren Seite der Karte, der Abstand zur splitternden Scheibe ist größer und das Verletzungsrisiko sinkt deutlich.

Sicherheit durch durchdachtes Design

Die glasfaserverstärkte Karte ist robust konstruiert und funktioniert sowohl an der oberen als auch an der unteren Fensterdichtung. Ergänzt wird das System durch eine Schutzhülle mit integriertem Gurtschneider. Damit lässt sich ein blockierter Sicherheitsgurt in wenigen Sekunden durchtrennen.

Die kompakte Größe sorgt dafür, dass die Easy Exit Card jederzeit griffbereit ist – etwa in der Mittelkonsole oder hinter der Sonnenblende. Genau diese einfache Verfügbarkeit macht im Ernstfall den entscheidenden Unterschied.

Für Alltag, Beruf und Notfälle entwickelt

Die Easy Exit Card richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer. Sie ist sowohl für Autofahrer als auch für Lkw Fahrer oder Fahrradfahrer konzipiert. Besonders relevant ist sie auch für Tierliebhaber, die im Sommer schnell handeln müssen, wenn Tiere in überhitzten Fahrzeugen eingeschlossen sind.

Darüber hinaus ist das Produkt für Unternehmen interessant. Automobilhersteller, Autohäuser, Flottenbetreiber oder Autoclubs können ihren Kunden damit eine sinnvolle Ergänzung zur Sicherheitsausstattung bieten.

Dass Bernd Lüke zusätzlich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr tätig ist und dort Verantwortung übernimmt, unterstreicht die Nähe des Teams zum Thema Rettung und Vorsorge.

Der Auftritt bei Die Höhle der Löwen

Mit der Easy Exit Card wagen die Gründer den Schritt in die TV Sendung Die Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras zeigen sie eindrucksvoll, wie schnell ein scheinbar normales Alltagsszenario zur Gefahr werden kann.

Verriegelte Türen, ein blockierter Gurt oder Rauch im Innenraum – Situationen wie diese erfordern sofortiges Handeln. Die Gründer demonstrieren live, wie die Karte eine Seitenscheibe in Sekunden zum Springen bringt, ohne großen Kraftaufwand und mit mehr Sicherheit als viele herkömmliche Lösungen.

Investor Ralf Dümmel überzeugt

Die Löwen erkennen schnell, dass es sich nicht um ein einfaches Gadget handelt, sondern um ein ernstzunehmendes Sicherheitsprodukt. Besonders Ralf Dümmel zeigt sich überzeugt von der Kombination aus Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Preis Leistung.

Er entscheidet sich für einen Deal mit den Gründern, um die Easy Exit Card gemeinsam in den Handel zu bringen. Ziel ist es, das Produkt möglichst breit zu platzieren und in vielen Fahrzeugen verfügbar zu machen.

Eine Lösung die Leben retten kann

„Wer einmal gesehen hat, wie schnell in einem Auto eine Situation kippen kann, vergisst das nicht“, erklärt Bernd Lüke. „In solchen Momenten zählen Sekunden. Genau deshalb haben wir die Easy Exit Card entwickelt – ein Werkzeug, das jeder sofort versteht und einsetzen kann.“

Auch Ralf Dümmel betont die Relevanz des Produkts. Für ihn steht fest, dass es sich um einen echten Problemlöser handelt, der im Ernstfall entscheidend sein kann.

Die Easy Exit Card ist unter www.easyexitcard.de ab 9,99 Euro sowie im Handel erhältlich. Sie ist kein Gadget, sondern eine durchdachte Ergänzung der Sicherheitsausstattung, die im entscheidenden Moment den Unterschied machen kann.

Bild: Easy Exit Card S v.l.Bernd Lüke,Sylvain Victor,Stephan Pannhorst,Ralf Dümmel Bildcredits/Fotograf: RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle Easy Exit Card / DS Unternehmensgruppe

Longevity neu gedacht nach Die Höhle der Löwen von SCHARFENSTEIN

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Gesundheit neu gedacht nach Die Höhle der Löwen Tim Scharfenstein und Kai Brehmer-Scharfenstein setzen mit SCHARFENSTEIN Longevity auf wissenschaftlich fundierte Prävention und gesundes Altern. © Scharfenstein Longevity

Nach Die Höhle der Löwen Tim Scharfenstein und Kai Brehmer Scharfenstein wollen Longevity neu erzählen

Die Gründer von SCHARFENSTEIN setzen auf wissenschaftliche Präzision und ihre persönliche Mission. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer kennen Tim Scharfenstein und Kai Brehmer Scharfenstein durch ihren Auftritt bei Die Höhle der Löwen. Doch ihre eigentliche Geschichte beginnt nicht erst im TV, sondern bei der grundlegenden Frage: Wie lässt sich Gesundheit so vermitteln, dass Menschen früher anfangen, Verantwortung für sich zu übernehmen?

Mit SCHARFENSTEIN Longevity richten die Gründer daher nun ihren Fokus konsequent auf gesundes Altern, Prävention und wissenschaftlich fundierte Nahrungsergänzung. Ihr Anspruch: ein komplexes Thema verständlich machen jenseits von Hype, Heilsversprechen und Überforderung. Dabei verstehen sich Tim Scharfenstein und Kai Brehmer Scharfenstein nicht nur als Gründer einer Marke, sondern als unternehmerisches Duo, das Haltung, klare Entscheidungen und konsequente Umsetzung miteinander verbindet.

„Im Gesundheitsmarkt gibt es viel Lautstärke, aber oft zu wenig Einordnung“, sagt Tim Scharfenstein. „Unser Ziel ist es daher, Produkte und Kommunikation so aufzubauen, dass Menschen nachvollziehen können, worauf es ankommt: saubere Qualität, sinnvolle Zusammensetzung und ein Ansatz, der sich in den Alltag integrieren lässt.“

Gesundheit wurde zur persönlichen Frage

Auch für Kai Brehmer Scharfenstein ist das Thema Longevity mehr als ein Trend. Gesundheit sei für ihn eine persönliche Frage. „Wenn man erlebt, wie verletzlich das Leben ist, verändert sich der Blick auf Zeit, Verantwortung und den eigenen Körper“, erklärt er. „Mich treibt die Frage an, warum wir oft erst dann handeln, wenn es eigentlich schon weh tut. Ich möchte, dass wir früher beginnen, Gesundheit ernst zu nehmen nicht aus Angst, sondern aus Respekt vor dem Leben.“

Longevity ohne Überforderung

Zum Portfolio von SCHARFENSTEIN Longevity gehört der ALL IN ONE Longevity Zellkomplex, eine Kombination aus vier zentralen Wirkstoffen der Longevity Forschung: Spermidin, Ca AKG, Trans Resveratrol und Nicotinamid. Der Ansatz soll wichtige Prozesse des gesunden Alterns unterstützen und dabei bewusst einfach in der Anwendung sein.

„Prävention darf kein abstraktes Konzept bleiben“, so Tim Scharfenstein. „Sie muss praktikabel werden. Wir brauchen nicht noch einen unübersichtlichen Supplement Ansatz, sondern ein Produkt, das wissenschaftlich gedacht und im echten Leben sinnvoll nutzbar ist.“

Wie aus TV Aufmerksamkeit strategische Klarheit wurde

Die Aufmerksamkeit rund um Die Höhle der Löwen nutzten die Gründer nach eigener Aussage bewusst, um ihr Geschäftsmodell zu schärfen und ihre langfristige Positionierung zu prüfen. Gemeinsam mit Investorin Janna Ensthaler analysierten sie, wo ihre größte inhaltliche Relevanz und Glaubwürdigkeit liegen.

Der ALL-IN-ONE Longevity Zellkomplex von SCHARFENSTEIN kombiniert vier zentrale Wirkstoffe der Longevity-Forschung. © Scharfenstein Longevity
Der ALL-IN-ONE Longevity Zellkomplex von SCHARFENSTEIN kombiniert vier zentrale Wirkstoffe der Longevity-Forschung. © Scharfenstein Longevity

Hinzu kam, dass das frühere Produkt auf einer Technologie basierte, die infolge neuer regulatorischer Entwicklungen nicht mehr in der bisherigen Form fortgeführt werden konnte. Für die Gründer war das ein zusätzlicher Anlass, ihr Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen und neu auszurichten.

Das Ergebnis: eine klare Entscheidung für den Bereich Gesundheit, Prävention und Longevity als Thema, das ihre persönliche Motivation, ihre fachliche Nähe und ihren langfristigen Anspruch am stärksten verbindet.

„Nach der Sendung mussten wir uns ehrlich fragen, was bleibt, wenn die Kameras aus sind“, erinnert sich Kai Brehmer Scharfenstein. „Für uns war die Antwort eindeutig: Gesundheit. Weil wir dort langfristig wirklich etwas aufbauen wollen.“

Tim Scharfenstein ergänzt: „Wir haben die Zeit nach der Ausstrahlung bewusst genutzt, um unser Geschäftsmodell kritisch zu prüfen. Daraus ist die Entscheidung entstanden, unseren Fokus konsequent auf den Bereich zu legen, in dem wir inhaltlich am meisten beitragen können.“

Auch wenn es im Zuge der Neuausrichtung nicht zu einem Investment kam, blieb Janna Ensthaler den Gründern bis heute als Sparringspartnerin eng verbunden.

Eine Marke die Longevity persönlicher macht

SCHARFENSTEIN versteht sich bewusst nicht als klassische, anonyme Longevity Marke, von denen aktuell viele den Markt versuchen zu erobern. Stattdessen wollen Tim und Kai das Thema nahbarer machen und Menschen auf einer persönlicheren Ebene erreichen.

„Viele Angebote im Longevity Bereich sind schwer greifbar oder wirken distanziert“, sagt Kai Brehmer Scharfenstein. „Wir möchten das anders machen verständlicher, ehrlicher und näher an dem, was Menschen im Alltag wirklich beschäftigt.“

Dazu gehört auch der Podcast SCHARFENSTEIN Zwischen 2,02 m und 1,65 m, in dem die beiden Gründer bewusst ihre unterschiedlichen Perspektiven, Persönlichkeiten und Erfahrungen einbringen. Das Format gibt persönliche Einblicke in ihre Gedanken, Zweifel und Entscheidungen und soll Gesundheit greifbarer machen.

„Wir wollen keine perfekte Fassade aufbauen“, sagt Kai Brehmer Scharfenstein. „Uns interessiert, was im echten Leben trägt ehrliche Entscheidungen, verlässliche Qualität und die Frage, wie Gesundheit für möglichst viele Menschen verständlich und erreichbar wird.“

Bild Tim Scharfenstein und Kai Brehmer-Scharfenstein setzen mit SCHARFENSTEIN Longevity auf wissenschaftlich fundierte Prävention und gesundes Altern. © Scharfenstein Longevity

Quelle SCHARFENSTEIN Longevity c/o Counterpart Group GmbH

Was macht Kaffee wirklich aromatisch?

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MyHomeRoast Kaffee frisch rösten zu Hause erleben MyHomeRoast 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/ Fotograf PULS 4 / Gerry Frank

MyHomeRoast bringt Kaffee frisch geröstet direkt nach Hause und zeigt am 31. März bei 2 Minuten 2 Millionen, wie einfach Rösten heute sein kann

Wie ist MyHomeRoast entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

2021, die Gründer des Unternehmens, Stefan Metzenleitner, Thomas Pickhard und Gerald Steger, alle über 30 Jahre in verschiedensten Positionen, Vertrieb, Technik und Geschäftsführung der Kaffeebranche tätig.

Wir – ein Team von leidenschaftlichen Kaffee-Profis – bringen zusammen mittlerweile über 90 Jahre Erfahrung aus der internationalen Kaffeebranche mit. In all den Jahren ist uns eines immer klarer geworden: Kaffee ist mehr als nur ein Getränk. Er ist ein Kulturgut, ein tägliches Ritual – und vor allem ein echtes natürliches Be-Lebensmittel. Unsere Vision: Wir wollen Gutes noch besser machen: Kaffee in seiner gesündesten, frischesten Form die möglich ist. „The freshness makes the difference“ war unser erster Slogan. Ein Heimröstvollautomat, der erste auf dem Europäischen Markt, ist entstanden, der es wirklich allen ermöglicht, Kaffee selbst zu rösten ohne spezifische Vorkenntnisse – auf Knopfdruck, perfekt abgestimmt auf die besten Kaffees der Welt. Und endlich Kaffee in Papierpackungen statt im Plastik, Alu und Verbundstoffen. Auch eine möglichst schonende Niedrigtemperaturröstung war uns von Anfang an wichtig, damit die wertvollen Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten bleiben.

Bei Hochtemperatur Röstungen, langen Liefer- und Lagerzeiten geht vieles davon verloren. Frisch geröstet zu Hause, weil kein Aroma intensiver, ehrlicher und gesünder ist als das, das jeder selbst entstehen lässt. In weiterer Folge sahen wir bei unseren ersten Messeauftritten wie gut die frisch gerösteten Kakao Bohnen ankamen. Aber es gab leider kein brauchbares Gerät für Bean2Cup Kakao, Zusatzprodukte wie heißes Kakaogetränk ohne Zucker und Zusatzstoffe vor allem für Kinder. Wir freuen uns nun, dass unsere Produktfamilie demnächst komplett sein wird. Gesunde Snacks wie Haselnüsse und Mandeln abgestimmt auf die Röstprogramme runden das Sortiment ab und werden stetig erweitert.

Was hat Sie dazu motiviert, das Thema Kaffeeröstung neu zu denken und direkt in die Haushalte zu bringen?

Unsere Motivation war klar: Wir wollten Kaffee wieder auf sein bestes Niveau bringen – frisch, ehrlich und nachhaltig. In den letzten Jahren ist das Qualitätsbewusstsein stark gestiegen, doch ein zentrales Problem blieb ungelöst: Kaffee verliert bereits kurz nach der Röstung kontinuierlich an Aroma – oft noch bevor er überhaupt konsumiert wird.
Mit MyHomeRoast drehen wir diesen Prozess um. Wir ermöglichen es erstmals, Kaffee direkt in der eigenen Küche auf Knopfdruck frisch zu rösten – genau dann, wenn er gebraucht wird. So entsteht maximaler Geschmack ohne Aromaverlust. Gleichzeitig vermeiden wir unnötigen Verpackungsmüll, indem wir Rohkaffee in Papier statt in Kunststoff- oder Verbundmaterialien liefern.
Unser Anspruch geht dabei über Kaffee hinaus: Wir machen guten Kaffee noch besser und bringen auch Kakao und Snacks zurück zu echten Superfoods – frisch geröstet, ohne Zusatzstoffe und mit transparenter Herkunft. Kurz gesagt: Wir bringen Qualität, Frische und Nachhaltigkeit dorthin, wo sie hingehören – direkt nach Hause.

MyHomeRoast wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in den Pitch?

Auf Grund der sehr guten Reaktionen in der Sendung und der Aussage von Herrn Jäger erwarten eine Zusammenarbeit mit einem der Investoren – Christian Jäger – weiters hoffen
Wir unseren Bekanntheitsgrad durch die Ausstrahlung der Sendung zu erweitern und mögliche Partner und Lizenzpartner wie auch Kunden zu erreichen.

Wie bereiten Sie sich aktuell auf Ihren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Wir bereiten uns aktuell sehr intensiv und strukturiert auf unseren Auftritt vor. Im Mittelpunkt steht dabei die präzise Planung unseres gesamten Auftrittsstandes – von der Auswahl und Anordnung unserer Produkte bis hin zur klaren visuellen Darstellung unserer Marke MyHomeRoast.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Ausarbeitung unseres Pitch-Textes. Da die Zeit im Format bewusst sehr knapp gehalten ist, arbeiten wir gezielt daran, unsere Idee in wenigen Sekunden verständlich, greifbar und gleichzeitig emotional (wie auch unser Produkt) zu vermitteln. Unser Anspruch ist es, die Besonderheit von MyHomeRoast – insbesondere die Kombination aus frisch geröstetem Kaffee, zuckerfreiem Kakao und gesunden Snack-Alternativen – einfach, klar und einprägsam auf den Punkt zu bringen.

Parallel dazu feilen wir an der Story hinter unserem Unternehmen, um nicht nur das Produkt, sondern auch unsere Motivation und Vision authentisch zu transportieren. Ziel ist es, die Jury innerhalb kürzester Zeit sowohl fachlich als auch emotional zu überzeugen.
Zusammengefasst: Unsere Vorbereitung ist eine Mischung aus strategischer Planung, inhaltlicher Verdichtung und klarer Kommunikation, damit MyHomeRoast in der kurzen verfügbaren Zeit maximal verständlich und wirkungsvoll präsentiert wird.

Welche zentrale Botschaft möchten Sie mit MyHomeRoast vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Unsere zentrale Botschaft an Investorinnen und Investoren ist: MyHomeRoast steht vor dem nächsten logischen Schritt – die technologische Entwicklung und Plattform sind vollständig abgeschlossen und ausfinanziert, jetzt beginnt die skalierbare Wachstumsphase.
Mit dem Markteintritt unseres europaweit ersten haushaltsgeeigneten Röstvollautomatensystems schaffen wir eine völlig neue Kategorie: frisch gerösteter Kaffee direkt aus der eigenen Küche – einfach auf Knopfdruck. „The freshness makes the difference“ ist dabei nicht nur ein Slogan, sondern ein echter Mehrwert für Konsument:innen.
Das Investment fließt gezielt in den Vertriebsaufbau in Deutschland und Österreich sowie in Marketingmaßnahmen zur schnellen Marktdurchdringung. Gleichzeitig setzen wir auf ein fokussiertes, effizientes Produktportfolio mit ergänzenden Handelsprodukten zur Stärkung des Direktvertriebs.
Kurz gesagt: Wir verbinden Innovation, Nachhaltigkeit und ein riesiges Marktpotenzial – und machen aus Kaffee wieder das, was er sein sollte: frisch, hochwertig und ein echtes Be-Lebensmittel.

Was wäre für Sie ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

eine Zusammenarbeit mit einem der Investoren – Christian Jäger –
Wir unseren Bekanntheitsgrad durch die Ausstrahlung der Sendung zu erweitern und mögliche Partner und Lizenzpartner wie auch Kunden zu erreichen.

Welche Vision verfolgen Sie mit MyHomeRoast für die Zukunft des Kaffeekonsums?

Unsere Vision mit MyHomeRoast ist es, den Kaffeekonsum grundlegend zu verändern – hin zu maximaler Frische, Transparenz und Nachhaltigkeit. Kaffee soll nicht mehr ein lange gelagertes Industrieprodukt sein, sondern ein frisch zubereitetes Naturprodukt, das direkt in der eigenen Küche entsteht, ganz einfach auf Knopfdruck..

Gleichzeitig denken wir Genuss ganzheitlich neu: Neben Kaffee bringen wir auch 100% puren Naturkakao ohne Zucker und Zusatzstoffe sowie gesunde Snacks ohne jegliche Zusatzstoffe zurück in den Alltag – NATUR PUR. Alles basiert auf dem gleichen Prinzip: echte Rohstoffe, schonend verarbeitet und so frisch wie möglich.
Wir möchten, dass jede und jeder die Möglichkeit hat, diese Produkte in ihrer besten Form zu genießen – sortenrein, transparent in der Herkunft und frei von unnötiger Verarbeitung. Damit schaffen wir ein neues Bewusstsein für Qualität und den Wert natürlicher Lebensmittel.
Langfristig sehen wir Kaffee, Kakao und Snacks nicht nur als Konsumprodukte, sondern als echte Be-Lebensmittel – ein tägliches Ritual, das Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit vereint. MyHomeRoast steht für eine neue Generation des Konsums: frisch, bewusst und kompromisslos natürlich.

Wie ermöglicht Ihre Lösung es Nutzerinnen und Nutzern, Kaffee individuell und frisch zu Hause zu rösten?

Unsere Lösung macht es erstmals möglich, Kaffee und Kakao ganz einfach zu Hause selbst herzustellen – frisch, individuell und auf Knopfdruck. Mit dem MyHomeRoast Röstvollautomatensystem können Nutzerinnen und Nutzer ohne Vorkenntnisse hochwertige Rohkaffees exakt nach Bedarf rösten und so stets maximales Aroma genießen.
Gleichzeitig erweitern wir dieses Prinzip auf 100% puren Naturkakao: Kakaobohnen werden frisch geröstet und können anschließend mit dem speziell entwickelten Blender in nur rund 1,5 Minuten zu einem heißen, unverfälschten Kakaogetränk verarbeitet werden – ganz ohne Zucker oder Zusatzstoffe. Dieser MyHomeRoast Blender ist auch als herkömmlicher Mixer für Smoothies, Crashed Ice und weitere Mixprodukte verwendbar.
Ergänzt wird das Konzept durch frische, gesunde Snacks ohne Zusatzstoffe, ideal für Sport, Schule, Büro oder entspannte Momente zu Hause.
So entsteht ein ganzheitliches, einfaches System für natürlichen Genuss: frisch, individuell und jederzeit direkt aus der eigenen Küche und das einfachst ohne Vorkenntnisse auf Knopfdruck.

Welche Rolle spielen Qualität, Herkunft und Auswahl der Rohbohnen in Ihrem Konzept?

Qualität, Herkunft und Auswahl der Rohbohnen spielen in unserem Konzept eine zentrale Schlüsselrolle. Wir setzen konsequent auf oberste Topqualität, teilweise mit besonders innovativen Aufbereitungsweisen, und achten gleichzeitig auf faire, leistbare Preise.
Alle Rohprodukte sind optimal auf den Röstvorgang abgestimmt, sodass Nutzerinnen und Nutzer jederzeit auf Knopfdruck ein perfektes Ergebnis erzielen – einfach, zuverlässig und reproduzierbar. Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist dabei ebenso essenziell wie die sorgfältige Auswahl sortenreiner Kaffees und hochwertiger Kakaobohnen und Nusskernen.
Gleichzeitig bauen wir unsere Produktvielfalt kontinuierlich aus, um auch künftig eine kuratierte Auswahl der besten Rohstoffe weltweit für den Einsatz zu Hause zugänglich zu machen.

Wie stellen Sie sicher, dass auch Einsteiger ohne Vorkenntnisse optimale Röstergebnisse erzielen?

Wir stellen optimale Röstergebnisse durch die Kombination aus intelligenter Technologie und persönlicher Begleitung sicher. Unser Röstvollautomat ist so entwickelt, dass der gesamte Prozess vollautomatisch und perfekt auf die jeweiligen Rohbohnen abgestimmt ist – damit gelingt das Rösten auf Knopfdruck, ganz ohne Vorkenntnisse.
Ergänzend setzen wir bewusst auf Direktvertrieb: Wir erklären unsere Produkte direkt bei den Kundinnen und Kunden zu Hause, oft im Rahmen von „Kaffee-Partys“, und schaffen so ein einfaches, verständliches Einstiegserlebnis.
Zusätzlich stellen wir laufend erweiterte Röstprofile und Anleitungen auf unserer Website zum Download bereit. So kombinieren wir Technologie, persönliche Beratung und kontinuierliche Unterstützung – für konstant perfekte Ergebnisse von Anfang an.

Welche Zielgruppe sprechen Sie mit MyHomeRoast besonders an und welche Probleme lösen Sie im Alltag konkret?

MyHomeRoast richtet sich an alle, die Kaffee lieben und Wert auf Qualität, Frische und natürliche Lebensmittel legen – von Genussmenschen und Hobbyköch:innen bis hin zu Kakao-Liebhabern und gesundheitsbewussten Konsument:innen, die Herkunft und Inhaltsstoffe bewusst wählen.
Im Alltag lösen wir zwei zentrale Probleme: Erstens verliert Kaffee durch lange Lagerung nach der Röstung erheblich an Aroma. Zweitens erfordert herkömmlicher Kaffee aufwendige Verpackungen aus Plastik und Verbundstoffen, die unnötigen Müll verursachen.
Unsere Lösung bringt beides auf den Punkt: Mit unserem Röstvollautomatensystem wird Kaffee einfach auf Knopfdruck zu Hause frisch geröstet – genau nach Bedarf und ohne Vorkenntnisse. So entsteht maximaler Geschmack bei minimalem Verpackungsaufwand. Ergänzt durch Naturkakao und gesunde Snacks ohne Zusatzstoffe bieten wir ein ganzheitliches Konzept für frischen, bewussten Genuss im Alltag.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen beim Aufbau eines Produkts, das Hardware, Genuss und Vertriebssystem vereint?

Der Aufbau von MyHomeRoast vereint bewusst mehrere komplexe Bereiche – Hardware, Genuss und Vertrieb – und bringt damit besondere Herausforderungen mit sich.
Im Zentrum stand zunächst die Entwicklung eines vollautomatischen Röstsystems, das Kaffee, Kakao und Nüsse ohne jegliche Vorkenntnisse auf Knopfdruck perfekt verarbeitet. Ebenso entscheidend war die Entwicklung eines einzigartigen, wartungsfreien und energieeffizienten MyHomeRoast Rauchabsorbersystems, das den Einsatz erstmals wirklich küchentauglich macht.
Parallel dazu erfordert die kontinuierliche Weiterentwicklung – etwa bei Sensorik, Röstkurven und Produktergänzungen – eine enge Abstimmung mit der Produktion sowie die Sicherung von Schutzrechten. Externe Faktoren wie das veränderte Konsumklima und steigende Energiepreise haben zusätzliche Anforderungen geschaffen, denen wir mit einer konsequent energieoptimierten Lösung begegnet sind.
Nicht zuletzt ist der Aufbau eines skalierbaren Direktvertriebsnetzwerks sowie einer integrierten IT-, Shop- und Logistikplattform zeit- investitions- und ressourcenintensiv. Genau diese Kombination bildet jedoch die Grundlage für ein langfristig differenziertes und wachstumsfähiges Geschäftsmodell.

Was unterscheidet MyHomeRoast von klassischen Kaffeemarken oder bestehenden Heimröstlösungen am Markt?

MyHomeRoast unterscheidet sich grundlegend von klassischen Kaffeemarken und bestehenden Heimröstlösungen, weil wir den gesamten Prozess vom Industrieprodukt einfach zurück in den Haushalt bringen – einfach, FRISCH NATÜRLICH NACHVOLLZIEHBAR und alltagstauglich.
Während klassische Marken bereits gerösteten Kaffee mit unvermeidbarem Aromaverlust und industriellen Röstungen liefern, ermöglichen wir erstmals das frische Rösten zu Hause auf Knopfdruck. Im Unterschied zu bestehenden Heimröstgeräten, die oft komplex, schwer zu bedienen sind und durch starke Rauch- und Geruchsbelastung kaum wohnungstauglich, bieten wir ein vollautomatisches, küchentaugliches System mit integriertem, wartungsfreiem Rauchabsorber (Energie- und Servicekosten sparend) – aktuell einzigartig am Markt.
Damit schaffen wir eine neue Kategorie: maximal frischer Kaffee, Naturkakao und Snacks direkt aus der eigenen Küche – einfach, sauber und ohne Vorkenntnisse.

Welche Bedeutung hat das Thema Nachhaltigkeit und Transparenz in Ihrer Lieferkette?

Nachhaltigkeit, Transparenz und soziale Verantwortung sind zentrale Bestandteile unseres gesamten Konzepts. Wir setzen bewusst auf nachvollziehbare Herkunft – von der Plantage bis in die Küche – und arbeiten mit hochwertigen, oft bio- und fair gehandelten Rohkaffees und Kakaobohnen.
Durch die Lieferung von Rohprodukten in Papierverpackungen sowie das Rösten direkt zu Hause reduzieren wir Verpackungsmüll und vermeiden unnötige Verarbeitungsschritte. Gleichzeitig schaffen wir durch faire Preise entlang der Wertschöpfungskette und den Aufbau eines Direktvertriebsmodells zusätzliche Einkommensmöglichkeiten.
Ein wichtiger Teil unserer sozialen Verantwortung ist zudem die Partnerschaft mit BAND und GLOBAL FAMILY, mit denen wir gezielt soziale Projekte und nachhaltige Initiativen unterstützen.
So verbinden wir ökologische Verantwortung, Transparenz und soziale Nachhaltigkeit – und ermöglichen bewussten Genuss mit echtem Mehrwert für alle Beteiligten.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Mut und Ausdauer sind entscheidend: Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen – aber unterschätzen Sie nicht die Länge und Intensität des Weges. Unternehmertum ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, auch Rückschläge zu meistern, sind essenziell.
Professionell denken und die richtigen Partner wählen: Von Anfang an strukturiert und marktorientiert arbeiten. Besonders wichtig ist die sorgfältige Auswahl von Mitgründer:innen und Partnern – sie prägen die Entwicklung maßgeblich.
Den Markt verstehen und nah am Kunden bleiben: Kontinuierliche Recherche, ein wacher Blick auf den Markt und ein tiefes Verständnis dafür, welche Zielgruppen echten Bedarf haben, sind entscheidend. Wer seine Kund:innen wirklich kennt, entwickelt Lösungen mit langfristigem Erfolgspotenzial.

Sehen Sie MyHomeRoast am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bild: MyHomeRoast 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/ Fotograf PULS 4 / Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Stefan Metzenleitner und Thomas Pickhard für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein Pitch sorgt für Gänsehaut und stellt alles auf den Kopf

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6. April 2026 Die Höhle der Löwen Startups Bild Investorin Judith Williams nimmt „Tanera Skin“, die Hautpflege gegen Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris), genau unter die Lupe und macht den Praxistest. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

6. April 2026 zeigt Startups in Die Höhle der Löwen die niemand erwartet

Am 6. April 2026 wird eine neue Folge von Die Höhle der Löwen ausgestrahlt, die bereits im Vorfeld für Aufmerksamkeit sorgt. Die Kombination aus emotionalen Geschichten, überraschenden Momenten und ambitionierten Startups deutet darauf hin, dass diese Episode mehr ist als nur eine weitere Pitch Runde. Stattdessen zeigt sie, wie vielfältig Unternehmertum heute gedacht wird und welche Rolle persönliche Erfahrungen bei der Entwicklung innovativer Ideen spielen.

Schon die Vorschau macht deutlich, dass mehrere Gründerinnen und Gründer nicht nur mit starken Produkten antreten, sondern auch mit Geschichten, die weit über das reine Geschäftsmodell hinausgehen. Genau diese Mischung aus Innovation, Persönlichkeit und Unterhaltung ist es, die Die Höhle der Löwen seit Jahren zu einer der wichtigsten Plattformen für Startups im deutschsprachigen Raum macht.

6. April 2026 zeigt wie Startups in Die Höhle der Löwen echte Probleme lösen

Ein besonders eindrückliches Beispiel liefert Tanera Skin aus Berlin. Gründerin Isabelle Stortz (28) widmet sich einem Thema, das viele betrifft, aber selten offen angesprochen wird: Keratosis Pilaris, auch bekannt als Reibeisenhaut. Schätzungen zufolge sind 30 bis 40 Prozent der Menschen davon betroffen.

Isabelle Stortz kennt die Herausforderung aus eigener Erfahrung. Jahrelang suchte sie nach passenden Lösungen und entschied sich schließlich, selbst aktiv zu werden. Mit Tanera Skin entwickelt sie eine spezialisierte Hautpflegemarke, die gezielt auf dieses Hautbild eingeht. Ihr erstes Produkt ist ein Peeling Handschuh aus biologisch abbaubarer Viskose, dessen Material sich bei Kontakt mit Wasser verändert und abgestorbene Hautzellen besonders schonend entfernen soll.

In Die Höhle der Löwen bietet sie 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile an. Während Judith Williams das Produkt direkt testet, entwickelt sich eine Dynamik, mit der selbst die Gründerin nicht gerechnet hat. Auch Carsten Maschmeyer zeigt Interesse, was den Pitch zusätzlich an Spannung gewinnen lässt.

Die Höhle der Löwen macht aus Startups emotionale Erlebnisse

Neben funktionalen Lösungen sorgt diese Folge auch für emotionale Höhepunkte. Drum Revolution aus Berlin bringt nicht nur ein Produkt, sondern auch eine persönliche Geschichte mit in die Höhle. Gründer Andreas Schneid (44) verbindet Musik und Gaming auf eine Weise, die Lernen neu interpretiert.

Das Konzept basiert darauf, dass Nutzer mit echten Drumsticks auf einem elektronischen Schlagzeug spielen und so ein Computerspiel steuern. Wer die richtigen Trommeln trifft, kommt im Spiel weiter und lernt gleichzeitig Schlagzeug. Besonders für Einsteiger oder Kinder soll dieser spielerische Ansatz den Zugang zur Musik erleichtern.

Für Ralf Dümmel wird dieser Pitch zu einem besonderen Moment. Sein Kindheitstraum, Schlagzeug zu spielen, bekommt in der Höhle eine zweite Chance. Genau solche Situationen zeigen, dass Die Höhle der Löwen nicht nur eine Investoren Show ist, sondern auch Raum für persönliche Geschichten bietet.

Andreas Schneid fordert 150.000 Euro für acht Prozent der Firmenanteile, um die Entwicklung seines Produkts weiter voranzutreiben und neue Zielgruppen zu erreichen.

Startups treten im direkten Duell in Die Höhle der Löwen an

Ein weiteres Highlight ist der Battle Pitch, bei dem zwei Startups direkt gegeneinander antreten. Innerhalb von nur 60 Sekunden müssen sie die Löwen von ihrer Idee überzeugen.

BOGGL aus Dortmund, gegründet von Julia Davids (42) und Cornelia Puffer (46), trifft auf Davy Barkmo aus Winnenden von David Tenné (29) und Morice Ziegler (28). Beide Teams präsentieren innovative Lösungen für Hundehalter, die Futteraufnahme und Beschäftigung miteinander kombinieren.

Der Wettbewerb erhöht den Druck erheblich. Nur eines der beiden Startups bekommt die Chance, seinen Pitch fortzusetzen und möglicherweise einen Deal zu sichern. Diese direkte Konfrontation sorgt nicht nur für Spannung, sondern zeigt auch, wie entscheidend Präsentation und Strategie im Investmentprozess sind.

Die Höhle der Löwen zeigt wie Startups Gesundheit neu denken

Auch das Thema Gesundheit spielt in dieser Folge eine wichtige Rolle. VENTICROSS aus Stuttgart, gegründet von Ignasi Selga (46), Carolin Abraham (44) und Heidi Depner (40), widmet sich der Verbesserung der Nasenatmung.

Ihr Produkt ist ein kleiner Nasendilatator aus medizinischem Silikon, der direkt in die Nasenöffnungen eingesetzt wird. Ziel ist es, die Luftzufuhr zu erhöhen und so Schlafqualität und Wohlbefinden zu verbessern. Die Idee entstand aus eigener Betroffenheit und adressiert ein Problem, das viele Menschen im Alltag unterschätzen.

Für 50.000 Euro bieten die Gründer 15 Prozent ihrer Firmenanteile an. Die Frage wird sein, ob die Investoren das Marktpotenzial ebenso erkennen wie das Gründerteam selbst.

6. April 2026 bringt Startups die Erlebnis und Wettbewerb neu definieren

Mit Boller Battle aus Hamburg wird die Höhle schließlich zur interaktiven Spielarena. Die Gründer Philip (36) und Caroline Kirchhof (38) präsentieren ein Konzept, das klassische Bollerwagentouren neu interpretiert.

Ihr umgebauter Bollerwagen ist mit Kühlstation, Spielmodulen und einer ausziehbaren Theke ausgestattet. Gruppen können während einer Tour verschiedene Spiele gegeneinander antreten und so ein gemeinsames Erlebnis schaffen. Das Angebot richtet sich unter anderem an Junggesellenabschiede, Geburtstage oder Teamevents.

Das Geschäftsmodell kombiniert eigene Standorte mit einem Lizenzsystem, wodurch das Konzept skalierbar wird. Für 200.000 Euro bieten die Gründer 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Die Investoren müssen das Konzept direkt testen und liefern sich ein überraschend intensives Duell. Dabei zeigt sich, dass auch erfahrene Unternehmer ihren Wettbewerbsgeist nicht verlieren.

Fazit

Die Folge von Die Höhle der Löwen am 6. April 2026 macht deutlich, wie facettenreich die Welt der Startups geworden ist. Von persönlichen Problemlösungen über innovative Lernansätze bis hin zu neuen Freizeitkonzepten zeigt sich, dass erfolgreiche Gründungen heute oft dort entstehen, wo Leidenschaft auf konkrete Bedürfnisse trifft.

Gleichzeitig wird klar, dass es nicht nur um Zahlen und Bewertungen geht. Emotionen, Authentizität und die Fähigkeit, Menschen zu begeistern, spielen eine immer größere Rolle. Genau diese Mischung macht die Sendung weiterhin zu einer der spannendsten Plattformen für Startups und zu einem festen Bestandteil der deutschen Gründerszene.

Bild Investorin Judith Williams nimmt „Tanera Skin“, die Hautpflege gegen Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris), genau unter die Lupe und macht den Praxistest. Bildcredits/Fotograf:
RTL / Bernd-Michael Maurer

Warum scheitert gutes Training oft an genau diesem Detail?

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EVRVEST Gewichtsweste Training Performance Pitch 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf : PULS 4/ Gerry Frank

EVRVEST entwickelt eine innovative Gewichtsweste für effektives Training und wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist EVRVEST entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

EVRVEST ist aus meiner eigenen Trainingspraxis entstanden. Ich bin Fabian, Gründer von EVRVEST. Die Idee dazu ist schon 2019 entstanden.

Sport war für mich immer ein großer Teil meines Lebens. Ich komme ursprünglich aus der IT, arbeite dort auch heute noch und habe mich parallel viel mit Training beschäftigt. Ohne klassische Trainerlaufbahn, sondern einfach aus eigener Erfahrung und Leidenschaft heraus.

Gerade im Ausdauersport/Athletiktraining, vor allem bei Ultratrails, hat mich immer das Extreme gereizt. Und genau dort bin ich auch immer wieder mit Gewichtswesten in Kontakt gekommen. Dabei ist mir über die Zeit immer stärker aufgefallen, dass die bestehenden Lösungen einfach nicht das liefern, was man im Training eigentlich braucht.

Mein bester Freund Max hat mich von Anfang an begleitet und unterstützt. Wir haben viel gemeinsam getestet, hinterfragt und weiterentwickelt. Wir haben beide regelmäßig mit Gewichtswesten trainiert und immer wieder gemerkt, dass sie uns eher einschränken als unterstützen. Irgendwann war dann mal klar: Das geht doch besser.

Was hat Sie dazu motiviert, das Thema funktionelles Training und Gewichtswesten neu zu denken?

Funktionelles Training lebt davon, dass sich der Körper frei bewegen kann. Und genau das hat bei vielen bestehenden Westen nicht gepasst. Zu viel Bewegung im System, zu wenig Kontrolle.

Das hat uns ehrlich gesagt einfach gestört, weil man sich im Training auf die Bewegung konzentrieren will und nicht auf die Ausrüstung.

EVRVEST wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in den Pitch?

Wir gehen da relativ offen rein. Natürlich wäre es stark, Partner zu finden, die das Thema verstehen und uns beim nächsten Schritt unterstützen. Aber für uns ist es genauso wichtig, einfach zu zeigen, woran wir die letzten Jahre gearbeitet haben.

Wie bereiten Sie sich aktuell auf Ihren Auftritt vor?

Wir versuchen vor allem, das Produkt so klar wie möglich zu erklären. Nicht kompliziert, sondern so, dass man sofort versteht, wo das Problem liegt und was wir anders machen. Und wir testen natürlich weiter im Training, das ist für uns nach wie vor das wichtigste Feedback.

Welche zentrale Botschaft möchten Sie vermitteln?

Dass gutes Equipment im Training unterstützen sollte und nicht stören. Und dass oft genau die kleinen Details entscheiden, ob etwas wirklich funktioniert oder nicht.

Was wäre für Sie ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme?

Wenn Menschen das Produkt sehen und sich denken: Wow – Das macht Sinn. Und wenn sich daraus neue Möglichkeiten ergeben, egal ob Partnerschaften, Kontakte oder Feedback.

Welche Vision verfolgen Sie mit EVRVEST?

Wir wollen ein Trainingsprodukt aufbauen, das langfristig Sinn macht. Wenn Leute an eine Gewichtsweste denken, sollte ihnen als erstes EVRVEST durch den Kopf gehen. Und das nicht als Trend, sondern als Trainingsgerät, das man in verschiedene Trainingsformen integrieren kann.

Wie unterstützt Ihre Gewichtsweste konkret die Performance?

Vor allem durch Stabilität. Wenn das Gewicht ruhig am Körper bleibt, kann man sich besser auf die Bewegung konzentrieren und genau das wirkt sich direkt auf die Qualität des Trainings aus.

Welche Rolle spielen Design, Ergonomie und Materialwahl?

Eine sehr große. Design trifft hier auf Funktion. Wenn die Passform nicht stimmt, funktioniert alles andere auch nicht. Deshalb haben wir viel Zeit in Details investiert, wie das Gewicht sitzt, wie es verteilt wird, wie sich die Gewichtsplatten anpassen und wie sich das Material anfühlt.

Wie stellen Sie sicher, dass sowohl Einsteiger als auch erfahrene Athleten optimal trainieren können?

Durch die Anpassbarkeit. Man kann mit wenig Gewicht starten und sich Schritt für Schritt steigern. Das System bleibt gleich, nur die Intensität verändert sich.

Welche Zielgruppe sprechen Sie besonders an und welche Probleme lösen Sie im Trainingsalltag?

Wir sprechen alle an, die mit Zusatzgewicht trainieren. Das Problem ist meist ähnlich: Bewegung fühlt sich instabil an, die Weste sitzt nicht sauber, wackelt und man wird im Training eher gestört. Genau das wollten wir lösen.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Entwicklung eines Produkts, das hohe Performance, Komfort und Funktionalität vereint?

Die größte Herausforderung war die Kombination dieser Faktoren. Stabilität, Komfort und Bewegungsfreiheit gleichzeitig umzusetzen, ist nicht trivial. Am Ende sind es viele kleine Details, die den Unterschied machen.

Was unterscheidet EVRVEST von klassischen Gewichtswesten oder anderen Fitnesslösungen?

Viele Athleten kennen die gleichen Probleme. Sobald Gewicht ins Spiel kommt, fühlt sich Bewegung oft instabil an, gerade bei dynamischen Übungen fehlt die Kontrolle. Dazu kommen große Gewichtssprünge, die Progression unnötig schwer machen und Systeme, die die natürliche Bewegung eher einschränken.

Am Ende ist es oft der Sitz, der alles entscheidet. Wenn die Weste sich bewegt, verliert man sofort den Fokus. Genau hier setzen wir an. Das Gewicht bleibt stabil am Körper, auch bei Bewegung. Man kann in kleinen Schritten steigern und die Belastung sauber kontrollieren. Und die Last verteilt sich gleichmäßig, sodass sich das Ganze natürlicher anfühlt.

Unser Ziel war im Grunde einfach: Eine Weste zu bauen, die sich mit dem Körper bewegt, nicht gegen ihn arbeitet.

Welche Bedeutung hat das Thema Community und Markenaufbau für Ihr Wachstum?

Eine große. Gerade im Sport basiert viel auf Vertrauen und Erfahrung. Wenn jemand ein Produkt nutzt und davon überzeugt ist, ist das mehr wert als jede klassische Werbung.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

An einem echten Problem arbeiten. Die Lösung so einfach wie möglich halten. Und ganz wichtig: nie aufgeben. Ich hatte so manche Tiefs, bei denen ich alles über den Haufen werfen wollte. Es läuft nicht immer alles nach Plan. Das gehört einfach dazu. Du musst eine Vision haben, daran glauben und dein Ding durchziehen, egal was andere sagen.

Sehen Sie EVRVEST am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: PULS 4/ Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Fabian Lutz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: EVRVEST

Kontakt:

EVRVEST®
A brand of EVRACTIVE Sports e.U.
Quadernstr. 17
6824 Schlins
Österreich

www.evrvest.com
fabian@evrvest.com
+43 699 109 85 931

Ansprechpartner: Fabian Lutz

Social Media:
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Warum sprechen so viele nicht darüber, obwohl es jedes sechste Paar betrifft?

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VILAVIT Kinderwunsch Fruchtbarkeit 2 Minuten 2 Millionen VILAVIT Claudia Gessler-Zwickl

VILAVIT entwickelt wissenschaftlich fundierte Lösungen für Kinderwunsch und Fruchtbarkeit und wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist VILAVIT entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

VILAVIT ist aus einer zutiefst persönlichen Motivation heraus entstanden. Die Gründerin Claudia Gessler-Zwickl erhielt selbst die Diagnose „Unfruchtbarkeit!. Anstatt sich damit abzufinden, entschied sie sich bewusst, führende Kinderwunschexperten herauszufordern und „out of the box“ denken.

Die Erkenntnis war rasch klar: Gezielte Mikronährstoffe verbessern die weibliche und männliche Fruchtbarkeit, das ist wissenschaftlich bewiesen. Allerdings gab es kein Produkt am Markt, das überzeugte. Die Idee von VILAVIT war entstanden.

Gemeinsam mit führenden Reproduktionsmediziner:innen wurde VILAVIT entwickelt: Gezielt abgestimmte Kinderwunschpräparate zur Förderung der Eizell- und Spermienqualität. Die Präparate basieren auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, sind optimal dosiert und enthalten bioverfügbare Wirkstoffe, damit sie echte Wirkung erzeugen.

Was hat Sie dazu motiviert, sich auf das Thema Fruchtbarkeit und Mikronährstoffe zu spezialisieren?

Unsere Motivation geht weit über die Entwicklung rein wissenschaftlicher Lösungen hinaus. VILAVIT verfolgt das Ziel, Paare in einer oft sehr herausfordernden Phase ganzheitlich zu unterstützen, sowohl durch gezielte Kinderwunschpräparate als auch durch Aufklärung, Information und emotionale Begleitung.

Unerfüllter Kinderwunsch ist nach wie vor ein Tabuthema, über das häufig nur im Verborgenen gesprochen wird. Und dennoch ist jedes 6. Paar betroffen. Genau hier möchten wir ansetzen: Wir wollen dieses Schweigen durchbrechen und Raum für Offenheit schaffen. Denn nur durch einen offenen Umgang können wir Betroffenen Mut, Hoffnung und Zuversicht geben.

VILAVIT wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in den Pitch?

Unser Ziel ist es, die Plattform zu nutzen, um ein wichtiges gesellschaftliches Thema sichtbar zu machen. Unerfüllter Kinderwunsch ist noch immer ein Tabu obwohl rund jedes sechste Paar betroffen ist.

Wir möchten Aufmerksamkeit dafür schaffen, dass niemand auf dieser Reise allein ist, und gleichzeitig zeigen, dass es heute wissenschaftlich fundierte Möglichkeiten gibt, die weibliche und die männliche Fruchtbarkeit gezielt zu unterstützen.

Wenn es uns gelingt, das Thema zu enttabuisieren, Betroffenen Mut zu machen und Vertrauen in evidenzbasierte Lösungen zu stärken, dann ist das für uns bereits ein großer Erfolg.

Wie bereiten Sie sich aktuell auf Ihren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Die Vorbereitung ist sehr intensiv und umfasst mehr als den reinen Pitch. Neben einer klaren Storyline fokussieren wir uns insbesondere auf belastbare Kennzahlen, Marktpotenzial und Unit Economics für ein skalierbares Geschäftsmodell.

Gleichzeitig ist uns wichtig, authentisch zu bleiben und unsere persönliche Motivation spürbar zu machen, denn genau das macht VILAVIT aus.

Welche zentrale Botschaft möchten Sie mit VILAVIT vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Unerfüllter Kinderwunsch ist kein Randthema, sondern ein wachsendes gesellschaftliches Problem. Frauen bekommen zunehmend später Kinder, während gleichzeitig die Eizellqualität altersbedingt abnimmt. Parallel dazu ist die Spermienkonzentration seit den 1970er Jahren um mehr als 500% zurückgegangen.

Unsere zentrale Botschaft ist daher klar: Fruchtbarkeit ist weit mehr als ein wachsender Gesundheitsmarkt, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung mit tiefgreifendem Einfluss auf das Leben von Millionen Menschen.

Was wäre für Sie ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

Ein persönlicher Erfolg wäre es für uns, möglichst viele Menschen auf ihrer Reise zu erreichen und ihnen zu zeigen: Ihr seid nicht allein. Unerfüllter Kinderwunsch betrifft so viele auch wenn oft nicht darüber gesprochen wird.

Wenn wir es schaffen, Betroffenen Mut und Hoffnung zu geben und gleichzeitig einen Beitrag dazu leisten, das Thema zu enttabuisieren und eine offene gesellschaftliche Diskussion anzustoßen, haben wir bereits viel erreicht, unabhängig davon, ob daraus direkt ein Investment entsteht.

Welche Vision verfolgen Sie mit VILAVIT für die Zukunft der reproduktiven Gesundheit?

Unsere Vision ist es, die führende wissenschaftlich fundierte Fertility & Women’s Health Care Brand im DACH-Raum aufzubauen und langfristig neue Standards in Prävention, Aufklärung und persönlicher Begleitung zu setzen.

Wie unterstützen Ihre Produkte Paare konkret auf dem Weg zum Wunschkind?

Unsere Produkte fördern gezielt die Qualität der Eizellen und Spermien, um die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen.

Sie wirken antioxidativ und schützen die Zellen vor oxidativem Stress, unterstützen die mitochondriale Funktion als zentrale Energiequelle für Eizellen und Spermien, verbessern die Insulinsensitivität und helfen, entzündliche Prozesse im Körper zu regulieren.

Welche Rolle spielen wissenschaftliche Studien und Daten bei der Entwicklung Ihrer Produkte?

Wissenschaft ist die Basis von VILAVIT. Unsere Präparate basieren auf aktuellen Studien und werden gemeinsam mit führenden Kinderwunschexpert:innen entwickelt. Unser Anspruch ist es, nur Inhaltsstoffe einzusetzen, deren Wirkung evidenzbasiert nachvollziehbar ist.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Wirkstoffe optimal aufeinander abgestimmt und wirksam sind?

Wir setzen auf bioverfügbare Mikronährstoffe, die in ihrer Kombination gezielt auf die Bedürfnisse des Körpers abgestimmt sind. Dabei achten wir besonders auf Synergien zwischen den Wirkstoffen sowie auf höchste Qualitäts- und Produktionsstandards.

Welche Zielgruppe sprechen Sie mit VILAVIT besonders an und welche Probleme lösen Sie im Alltag konkret?

Unsere Hauptzielgruppe sind alle Paare mit Kinderwunsch sowohl in einer frühen Planungsphase als auch bereits in medizinischer Behandlung.

Wir adressieren ein zentrales gesellschaftliches Problem: die steigende Unfruchtbarkeit. VILAVIT unterstützt gezielt die Qualität von Eizellen und Spermien auf zellulärer Ebene und schafft gleichzeitig Orientierung in einem oft unübersichtlichen Umfeld.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen im sensiblen Bereich der Fruchtbarkeit und Gesundheit?

Die zentrale Herausforderung liegt darin, Vertrauen aufzubauen insbesondere in einem emotional sehr sensiblen Umfeld wie dem Kinderwunsch.

Gerade deshalb ist es entscheidend, konsequent auf wissenschaftlich fundierte Lösungen zu setzen und diese transparent und verständlich zu kommunizieren.

Was unterscheidet VILAVIT von klassischen Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen Kinderwunsch-Produkten am Markt?

VILAVIT setzt gezielt auf die Unterstützung der Fruchtbarkeit auf zellulärer Ebene und geht damit deutlich über klassische Nahrungsergänzung hinaus.

Unsere Präparate basieren auf klar differenzierten, wissenschaftlich untersuchten Wirkstoffen, die in optimaler Dosierung und hoher Bioverfügbarkeit eingesetzt werden. Statt standardisierter Vitaminmischungen verfolgen wir einen evidenzbasierten Ansatz, der gezielt auf die Verbesserung der Eizell- und Spermienqualität abzielt.

Zudem wurden unsere Produkte in enger Zusammenarbeit mit führenden Reproduktionsmediziner:innen entwickelt und stehen für höchste Qualität und Wirksamkeit.

Welche Bedeutung hat das Thema Aufklärung und Transparenz für Ihre Kundinnen und Kunden?

Aufklärung ist ein zentraler Bestandteil unserer Marke. Wir setzen bewusst auf Education, um Vertrauen aufzubauen und nachhaltige Entscheidungen zu ermöglichen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Ich würde drei Dinge mitgeben: Entscheidend ist, ein echtes Problem zu lösen. Gleichzeitig sollte man immer nah an seinen Kund:innen bleiben, denn sie liefern die wertvollsten Insights. Und nicht zuletzt braucht es Resilienz, denn Unternehmertum ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Sehen Sie VILAVIT am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: Fotostudio Wetzikon Yannik Scrugli

Wir bedanken uns bei Claudia Gessler-Zwickl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Rollentausch im TV: Gründer übernimmt plötzlich die Macht im Studio

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31. März 2026 Gesundheit Prävention im Fokus Bild EVRVEST 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf PULS 4 / Gerry Frank

31. März 2026 Gesundheit Prävention 2 Minuten 2 Millionen mit überraschender Wendung

Der 31. März 2026 bringt bei 2 Minuten 2 Millionen nicht nur neue Start-ups auf die Bühne, sondern auch Momente, die so noch nie zu sehen waren. Zwischen Gesundheit, Prävention und außergewöhnlichen Pitches zeigt sich, wie vielfältig und überraschend die österreichische Gründerszene aktuell ist. Doch eine Szene sorgt besonders für Gesprächsstoff und stellt das gewohnte Machtgefüge im Studio komplett auf den Kopf.

31. März 2026 Gesundheit Prävention 2 Minuten 2 Millionen mit historischem Moment

Was als klassischer Pitch beginnt, entwickelt sich schnell zu einer echten Premiere: Egon Wolf aus Weiz betritt mit seinen Easy Reitsporen die Bühne – und bringt nicht nur eine Innovation, sondern auch Pferd Olaf mit ins Studio. Damit sorgt er von Beginn an für Aufmerksamkeit.

Sein Produkt basiert auf einer persönlichen Erfahrung. Nach einem Unfall im Reitsport entwickelte Wolf ein System, das Sicherheit neu definieren soll. Die Easy Reitsporen werden direkt im Stiefelabsatz fixiert, verzichten vollständig auf Bügel oder Lederriemen und lösen sich im Notfall automatisch.

Doch der eigentliche Wendepunkt kommt unerwartet. Investor Alexander Schütz verlässt während des Pitches das Studio. Eine Situation, die so noch nie vorgekommen ist. Kurzerhand wird Egon Wolf selbst auf den Investorenstuhl gebeten und wechselt damit die Perspektive.

Dieser Moment zeigt eindrucksvoll, wie flexibel und dynamisch das Format geworden ist. Gleichzeitig wirft er eine spannende Frage auf: Wie verändert sich die Sicht auf ein Geschäftsmodell, wenn Gründer plötzlich selbst in die Rolle der Investor:innen schlüpfen?

31. März 2026 Gesundheit Prävention 2 Minuten 2 Millionen wird körperlich

Neben dieser außergewöhnlichen Szene bringt ein weiteres Start-up Bewegung ins Studio. EVRVEST aus Feldkirch setzt auf eine völlig andere Art der Präsentation – nämlich durch direkte körperliche Erfahrung.

Die Gründer Fabian Lutz und Max Schnetzer präsentieren eine modulare Trainingsweste, die sich individuell an den Körper anpasst und speziell für dynamische Bewegungen entwickelt wurde. Das Besondere: Die Weste wurde unter realen Bedingungen mit Athlet:innen getestet und soll sowohl im Leistungs- als auch im Alltagstraining eingesetzt werden können.

Im Studio bleibt es nicht bei theoretischen Erklärungen. Investorin Eveline Steinberger probiert die zehn Kilogramm schwere Weste selbst aus. Auch Mathias Muther lässt sich auf den Test ein. Schnell wird klar: Dieses Produkt muss man erleben, um es zu verstehen.

Hier zeigt sich ein klarer Trend in Richtung erlebbare Innovationen. Gerade in den Bereichen Gesundheit und Prävention gewinnen Produkte an Bedeutung, die unmittelbar spürbar machen, welchen Mehrwert sie bieten.

31. März 2026 Gesundheit Prävention 2 Minuten 2 Millionen zeigt neue Markttrends

Neben den auffälligen Präsentationen stehen auch zwei Wiener Start-ups im Fokus, die mit inhaltlicher Tiefe überzeugen wollen.

VILAVIT adressiert ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt, aber zunehmend gesellschaftliche Relevanz erhält: Fruchtbarkeit. Das Unternehmen entwickelt Präparate für Frauen und Männer und setzt dabei auf wissenschaftlich fundierte Ansätze. Im Kontext von Gesundheit und Prävention trifft das auf eine wachsende Nachfrage, da immer mehr Menschen ihre Lebensplanung aktiv gestalten wollen.

MyHomeRoast hingegen bringt Innovation in den Alltag. Mit einem vollautomatischen Haushaltsröster für Kaffee, Kakao und Nüsse ermöglicht das Start-up, Produktionsprozesse nach Hause zu holen. Individualisierung und Kontrolle über die eigene Ernährung stehen hier im Mittelpunkt.

Diese Bandbreite zeigt, wie unterschiedlich Geschäftsmodelle heute gedacht werden – von hochsensiblen Gesundheitsthemen bis hin zu Lifestyle und Genuss.

31. März 2026 Gesundheit Prävention 2 Minuten 2 Millionen als Spiegel der Startup Szene

Die Folge am 31. März 2026 macht deutlich, dass es längst nicht mehr nur um klassische Produktpräsentationen geht. Vielmehr stehen Geschichten, persönliche Motivation und echte Problemlösungen im Mittelpunkt.

Der ungewöhnliche Rollentausch von Egon Wolf, die körperliche Erfahrung mit Evrvest und die thematische Tiefe bei Vilavit zeigen, wie vielfältig Unternehmertum heute interpretiert wird. Gesundheit und Prävention bilden dabei einen roten Faden, der sich durch mehrere Geschäftsmodelle zieht.

Gleichzeitig wird sichtbar, wie wichtig Authentizität geworden ist. Gründer:innen überzeugen nicht mehr nur durch Zahlen, sondern durch nachvollziehbare Beweggründe und klare Visionen.

2 Minuten 2 Millionen entwickelt sich damit immer stärker zu einer Plattform, die nicht nur Investments vermittelt, sondern auch gesellschaftliche Trends sichtbar macht. Der 31. März 2026 liefert dafür ein besonders eindrückliches Beispiel.

Und am Ende bleibt genau die Frage hängen, die diese Folge so spannend macht: Was passiert, wenn sich Perspektiven verschieben und plötzlich die Regeln neu geschrieben werden? Genau darin liegt die besondere Dynamik, die Formate wie 2 Minuten 2 Millionen so relevant für die Startup Szene macht.

Bild EVRVEST 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf PULS 4 / Gerry Frank

Was passiert mit all dem Wissen, wenn plötzlich niemand mehr da ist?

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wingmaite Wissen in Unternehmen sichern Oliver Diekmann wingmaite ceo Bildrechte Viktor Strasse

wingmaite sichert Wissen in Unternehmen mit KI und macht Erfahrungswissen langfristig digital nutzbar

Wie ist wingmaite entstanden? Wer steht hinter dem Unternehmen und welche Rollen habt ihr im Team übernommen?

Als Gründer und Angel Investor habe ich immer wieder erlebt, wie viel Wissen verloren geht, wenn Schlüsselpersonen ein Unternehmen verlassen. Der Auslöser für die Gründung waren dann aber die Fortschritte in Sachen KI. 2025 habe ich gemeinsam mit Christian Zacharias wingmaite gestartet. Christian verantwortet als Co-Founder die technologische Seite, ich kümmere mich als CEO um Strategie, Positionierung und Vertrieb. Inzwischen sind wir ein Team von 15 Leuten, verteilt über Deutschland und Portugal, vollständig remote.

Welche Erfahrungen aus euren bisherigen Stationen haben euch zur Gründung von wingmaite geführt?

Ich habe Unternehmen aufgebaut, abgegeben und neu aufgebaut. In meiner Zeit als Gründer mehrerer Unternehmen, wie z. B. dem heutigen JobRad Loop habe ich hautnah erlebt, wie abhängig Organisationen von einzelnen Menschen und ihrem Wissen sind. Wenn diese Menschen gehen, geht nicht nur Fachwissen verloren, sondern auch Kontext, Beziehungen und gelebte Erfahrung. Das hat mich nie losgelassen. Als ich dann als Investor gesehen habe, wie oft Unternehmensübernahmen genau an diesem Punkt scheitern, war klar: Hier braucht es eine Lösung.

Welche Vision verfolgt wingmaite für den Umgang mit Wissen in Unternehmen. Wie soll sich dieser langfristig verändern?

Wir glauben, dass Wissen der entscheidende Standortfaktor für die deutsche und europäische Wirtschaft ist – und dieses Wissen ist in Gefahr: In den kommenden fünf Jahren gehen mehr als 6 Millionen Babyboomer in Rente, 190.000 Familienunternehmen suchen eine Nachfolge. In dem Zusammenhang ist unser Ziel, dass kein Unternehmen mehr kritisches Wissen verliert, nur weil Menschen in Rente gehen, kündigen oder ein Unternehmen übergeben wird. Langfristig soll jedes Unternehmen über ein lebendiges digitales Gedächtnis verfügen, das Erfahrungswissen bewahrt und für alle Mitarbeitenden und KI nutzbar macht.

Wie wollt ihr diese Vision konkret erreichen. Welche Schritte sind dafür entscheidend?

Zuerst müssen wir Bewusstsein schaffen. Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie viel ihres Wissens ausschließlich in den Köpfen der einzelnen Mitarbeitenden steckt. Man schätzt, dass das rund 70 Prozent ausmacht. Dann setzen wir technologisch an: Unsere KI-basierte Plattform erfasst dieses implizite Wissen niedrigschwellig und macht es durchsuchbar und nutzbar. Wir starten zunächst dort, wo der Handlungsdruck am größten ist, nämlich bei Unternehmensnachfolgen und dem bevorstehenden Ausscheiden der Babyboomer-Generation.

Welche Zielgruppen adressiert wingmaite aktuell. Welche konkreten Probleme löst ihr für diese Unternehmen im Alltag?

Wir richten uns an kleine und mittlere Unternehmen im deutschsprachigen Raum, insbesondere an solche vor oder in einer Unternehmensnachfolge. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit professionellen Käufern aus dem Private-Equity- und Search-Fund-Umfeld, die bei Übernahmen sicherstellen müssen, dass das Wissen im Unternehmen bleibt. Im Alltag lösen wir ein ganz konkretes Problem: Wissen, das bisher nur in den Köpfen einzelner Personen existiert hat, wird gesichert, strukturiert und für das gesamte Team und KI zugänglich gemacht.

Warum scheitert Wissensmanagement in vielen Unternehmen noch immer. Wo setzt ihr mit eurer Lösung an?

Ich würde nicht sagen, dass Wissensmanagement gescheitert ist – aber manche bisherigen Lösungen haben nicht so richtig zu den Menschen gepasst. Man hat versucht, Mitarbeitende in starre Strukturen und Eingabemasken zu pressen. Das hat oft nicht funktioniert, weil niemand nach einem langen Arbeitstag noch Formulare ausfüllen möchte. Durch KI können wir das erstmals anders lösen. Wir passen uns der Arbeitsweise der Menschen an, nicht umgekehrt.

Was macht wingmaite im Vergleich zu anderen Lösungen im Bereich Wissensmanagement wirklich besonders?

Wir bauen den Kontext-Layer eines Unternehmens, erfassen also nicht nur explizites Wissen aus Dokumenten und Datenbanken, sondern gezielt auch das implizite Wissen, also Erfahrungswerte, Routinen und Zusammenhänge, die nirgendwo aufgeschrieben sind. Unsere Plattform macht dieses Wissen für Mensch und KI gleichermaßen nutzbar. Kontext ist das neue Gold, und genau darauf konzentrieren wir uns.

Wie gelingt es euch, auch implizites Wissen aus den Köpfen von Mitarbeitenden zugänglich zu machen?

Der Schlüssel liegt in der Niedrigschwelligkeit. Wir nutzen unter anderem Voice-to-Voice-Technologie. Mitarbeitende können ihr Wissen einfach aussprechen, im Gespräch, beiläufig, ohne extra Zeit einplanen zu müssen. Unsere KI verarbeitet das im Hintergrund, strukturiert es und macht es durchsuchbar. Es fühlt sich nicht nach Dokumentation an, sondern passiert fast nebenbei. Das ist der große Unterschied zu allem, was es vorher gab.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr beim Aufbau von wingmaite konfrontiert. Wie geht ihr damit um?

Die größte Herausforderung ist natürlich Vertrauen. Unternehmen vertrauen uns ihr sensibelstes Asset an: ihr Wissen. Das erfordert Überzeugungsarbeit, wobei die Gespräche bisher alle ausgesprochen aufgeschlossen und positiv waren. Gleichzeitig bewegen wir uns auch in einem KI-Markt, der gleichzeitig überhitzt und übersättigt ist. Wir reden deshalb nicht über Technologie, sondern über das Problem. Wenn Entscheider:innen verstehen, was für sie auf dem Spiel steht, öffnen sich Türen.

Wie entwickelt ihr eure Plattform weiter. Welche Funktionen oder Ansätze stehen aktuell im Fokus?

Wir konzentrieren uns voll darauf, unsere Plattform so zugänglich für unsere Nutzenden zu machen wie nur möglich. Zusätzlich arbeiten wir an vielen weiteren Features, die den Value für unsere Nutzer:innen erhöhen – aber das lasse ich mal so als Cliffhanger stehen.

Wohin soll sich wingmaite in den nächsten Jahren entwickeln. Welche Rolle wollt ihr im Markt einnehmen?

Wir wollen die führende Wissensinfrastruktur für den europäischen Mittelstand werden – als unverzichtbare Grundlage, auf der Unternehmen ihre KI-Strategie aufbauen. Kurzfristig starten wir im DACH-Raum mit dem Fokus auf Unternehmensnachfolge. Mittelfristig wollen wir überall dort sein, wo Unternehmen vor der Herausforderung stehen, ihr Wissen zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Welche drei konkreten Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Fangt beim Warum an. Wenn ihr nicht erklären könnt, warum es euch geben muss, wird es schwer, andere zu überzeugen. Zweitens: Hört nie auf, mit euren Kund:innen zu sprechen. Die besten Produkte entstehen nicht im stillen Kämmerlein, sondern im echten Austausch mit den Menschen, für die ihr baut. Drittens, wenn mal was nicht so läuft wie geplant: Mund abwischen und weitermachen. Es wird Rückschläge geben. Das gehört dazu. Entscheidend ist, dass ihr daraus lernt und morgen besser seid als heute.

Bildrechte/Fotograf: Viktor Strasse

Wir bedanken uns bei Oliver Diekmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie entstehen aus Innovationen in Logistik und Handel echte Marktlösungen?

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de:hub Hamburg Logistik Startups Innovationen Julian Kakarott

Der de:hub Hamburg vernetzt Unternehmen und Innovationstreiber, um Startups und neue Technologien gezielt in Lösungen für die Logistik zu überführen

Können Sie den de:hub Hamburg kurz vorstellen und erläutern, welche Rolle er innerhalb der bundesweiten de:hub Initiative einnimmt?

Der de:hub Hamburg ist Teil der bundesweiten Digital Hub Initiative. Unser klarer Schwerpunkt liegt auf Open Innovation und Venture Clienting. Wir arbeiten eng mit Corporate Partnern aus Logistik und Commerce zusammen. Ziel ist es, Innovationsbedarfe aus der Industrie aufzunehmen und gezielt mit passenden Scale-ups oder Startups zu lösen. So treten wir als treibende Kraft für marktorientierte Umsetzung auf.

Warum ist Hamburg aus Ihrer Sicht der ideale Standort für einen Digital Hub mit dem Schwerpunkt Logistik und Commerce und wo genau ist der Hub angesiedelt?

Hamburg ist einer der wichtigsten Logistik- und Handelsstandorte Europas. Der Hafen, internationale Handelsbeziehungen und starke Industrie prägen die Stadt. Das hanseatische Denken steht für Verlässlichkeit, Pragmatismus und langfristige Partnerschaften. Genau das passt zu unserem Ansatz. Zudem befindet sich der Hub zentral in der Hamburger Speicherstadt.

Welche thematischen Schwerpunkte und technologischen Spezialisierungen prägen die Arbeit des Hubs besonders?

Im Zentrum stehen Open Innovation und Venture Clienting. Wir fokussieren uns auf marktreife Technologien und reale Anwendungsfälle. Themen sind unter anderem künstliche Intelligenz, datengetriebene Geschäftsmodelle, Automatisierung und nachhaltige Lösungen. Entscheidend ist nicht die Technologie an sich, sondern ihr konkreter Mehrwert für Unternehmen.

Wie unterstützt der de:hub Hamburg konkret Startups bei der Entwicklung und Skalierung ihrer Geschäftsmodelle?

Wir bringen Startups direkt mit zahlenden Unternehmenskunden zusammen. Co-Creation spielt dabei eine zentrale Rolle. Produkte werden gemeinsam mit Corporates entwickelt und weitergedacht. Zusätzlich haben wir 20026 eine eigene Scale-up-Mitgliedschaft eingeführt. Sie adressiert gezielt organisatorische und strukturelle Skalierungsfragen. Ziel ist nachhaltiges Wachstum statt kurzfristiger Pilotprojekte.

Welche Rolle spielen etablierte Unternehmen, Mittelstand und Forschungseinrichtungen im Ökosystem des Hubs?

Etablierte Unternehmen spielen eine zentrale Rolle. Sie liefern den Market Pull aus der Branche. Ihre Herausforderungen bilden den Ausgangspunkt für Innovation. Der Mittelstand profitiert von neuen Lösungen und schneller Umsetzung. Forschungseinrichtungen sind aktuell weniger im Fokus als die direkte Marktperspektive.

Wie fördern Sie den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Startups und Industriepartnern in der Praxis?

Wir arbeiten mit klaren Connect-Formaten. Dazu gehört der HubDay, Match Days und themenspezifische Workshops. Entscheidend ist der persönliche Austausch. Vertrauen entsteht durch direkte Begegnung und gemeinsames Arbeiten. Unser Ziel ist nachhaltige Zusammenarbeit statt punktueller Kontakte.

Im vergangenen Jahr stand die Umsetzung konkreter KI-Projekte im Mittelpunkt. KI ist inzwischen allgegenwärtig und ein zentraler Hebel, um Effizienzpotenziale zu realisieren und operative Herausforderungen zu adressieren. Smart-Admin-Ansätze reduzieren Overhead und administrative Aufwände, während Bilderkennung das Verifizieren, Identifizieren und Klassifizieren von Waren automatisiert. Entsprechende Use Cases sind insbesondere im Retourenmanagement, bei Abnahmeprozessen und in der Inventur fest etabliert.

Auch Robotics in Kombination mit KI gewinnt weiter an Relevanz – nicht zuletzt als Antwort auf den Fachkräftemangel im Lager.

Während humanoide Roboter aktuell noch auf belastbare Business Cases geprüft werden, liefern pragmatische Zwischenlösungen bereits konkrete Mehrwerte: Halbhumanoide Systeme oder Greifarme auf autonomen Plattformen, kombiniert mit KI-gestützter Bild- und QR-Code-Analyse, steigern Effizienzen im Lager.

Im Handel entwickelt sich „Agentic Commerce“ zu einem zentralen Zukunftsfeld. Insbesondere im B2C-Bereich treten Startups mit KI-basierten Geschäftsmodellen als Herausforderer etablierter Vertriebsstrukturen auf.

Die Handlungsfelder von Handel und Logistik überschneiden sich: Robotics im Shopfloor, Echtzeitdaten für Produkt- und Preissteuerung, Transparenz durch Mitarbeiter-Apps in globalen Vertriebseinheiten sowie Experience-driven Shopping mit digitalen Touchpoints wie Smart Windows.

Insgesamt zeigt sich in diesem Jahr eine stärkere Fokussierung: Unternehmen priorisieren Lösungen mit unmittelbarem Impact, klaren Kosteneinsparungen und schneller Implementierbarkeit. Geschwindigkeit wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor und Scale-ups gewinnen als Umsetzungspartner weiter an Bedeutung.

Woran messen Sie den Erfolg des Hubs und welchen Mehrwert schafft er für die Region Hamburg?

Erfolg messen wir an wirtschaftlicher Wirkung. Etablierte Unternehmen müssen zukunftsfähiger werden. Startups müssen wiederkehrende Umsätze aufbauen. Beides stärkt den Standort Hamburg nachhaltig. Gleichzeitig fördern wir den Dialog mit Politik und Verwaltung. So entsteht ein belastbares Innovationsökosystem.

Wie ist der de:hub Hamburg mit anderen Digital Hubs in Deutschland vernetzt und welchen Nutzen haben Startups von diesem Netzwerk?

Die de:hub Initiative ist unser strategischer Vorteil für die Community in Logistik und Handel. Sie ermöglicht Corporates, Startups und Scale-ups den Zugang zu branchenübergreifenden Lösungen für komplexe Problemstellungen.

Hubs wie Dresden (Smart Systems), Jena (Jena Photonics & Digital Experience Hub) oder Lübeck (Erneuerbare Energien) erschließen Innovationsfelder mit hoher Relevanz für Logistik und Commerce, die nicht immer durch rein branchenfokussierte Startups und Scale-ups adressiert werden.

Unsere Rolle ist es, Potenziale zwischen Branchen zu erkennen, zu übersetzen und marktfähige Cross-Industry-Anwendungen zu ermöglichen.

Durch die enge Vernetzung im de:hub Netzwerk erweitern wir den Lösungsraum für Corporates und schaffen zusätzliche Markt- und Wachstumsmöglichkeiten für Startups – bei gleichzeitig gesteigerter internationaler Sichtbarkeit.

Abschließend gefragt: Welche Ziele verfolgen Sie mit dem de:hub Hamburg in den kommenden Jahren und wie soll sich der Standort weiterentwickeln?

Wir wollen die führende Plattform für Logistik und Commerce werden. Unser Fokus liegt klar auf Open Innovation und Venture Clienting. Ziel ist es, starke Unternehmen und skalierbare Startups aufzubauen. Der de:hub Hamburg soll als Umsetzungsplattform international sichtbar sein. Wirkung steht dabei immer vor Reichweite.

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Wir bedanken uns bei Julian Kakarott für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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