Freitag, Juli 10, 2026
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Was plant Docusign für die Zukunft des Vertragsmanagements?

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Docusign setzt auf Vertragsmanagement mit IAM Jakob Sprenger

Docusign entwickelt Lösungen für digitales Vertragsmanagement und setzt mit Intelligent Agreement Management auf mehr Effizienz, Transparenz und Automatisierung in Unternehmen

Wie würden Sie Docusign und Ihre Rolle als Lead Product Manager DACH kurz vorstellen?

Docusign ist vor über 20 Jahren bekannt geworden als Pionier für elektronische Signaturen – inzwischen verstehen wir uns als Plattform für Intelligent Agreement Management (IAM): Wir helfen Unternehmen dabei, Vereinbarungen Ende-zu-Ende zu erstellen, zu verhandeln, zu unterschreiben und deren Inhalte im Geschäftsbetrieb nutzbar zu machen. In meiner Rolle als Lead Product Manager DACH bin ich die Schnittstelle zwischen unseren globalen Produktteams und Kundinnen und Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich bringe Anforderungen aus dem Markt – vom StartuUp bis zum Großunternehmen – in die Produktentwicklung ein und unterstütze gleichzeitig unsere Go-to-Market-Teams dabei, neue Funktionen wie Agreement Desk oder AI-Assisted Review praxisnah in der Region zu verankern.

Welche zentralen Probleme im Vertragsmanagement adressiert Docusign aus Ihrer Sicht besonders erfolgreich?

Docusign adressiert vor allem fragmentierte Vertragsprozesse, in denen Erstellung, Prüfung, Freigabe, Unterschrift und Ablage historisch in getrennten Systemen oder Teams stattfinden. Das führt zu Medienbrüchen, manuellen Übergaben und wenig Transparenz. Ein zentrales Problem ist, dass oft unklar ist, wo ein Vertrag gerade „festhängt“, wer entscheiden muss und welche Risiken oder Sonderklauseln enthalten sind. Zusätzlich wird der Informationsgehalt von Verträgen – etwa zu Fristen, Verpflichtungen oder Umsatzrelevanz – selten systematisch erfasst und in andere Systeme zurückgespielt. Docusign positioniert sich hier mit dem Anspruch, Verträge nicht nur digital abzuwickeln, sondern sie als Datenquelle zu verstehen, die sich auswerten, automatisieren und steuern lässt.

Docusign spricht von enormen wirtschaftlichen Verlusten durch ineffiziente Vertragsprozesse. Wo liegen aus Ihrer Erfahrung die größten Pain Points in Unternehmen?

Die größten Pain Points sehen wir in drei Bereichen: Erstens in der Koordination: zu viele Abstimmungen laufen per E-Mail oder Chat, der aktuelle Stand ist unklar, und es existieren mehrere Versionen eines Dokuments parallel. Zweitens bei Freigaben und Prüfungen: Interne Genehmigungen, juristische Reviews und Rückfragen zwischen Fachbereich, Einkauf, Vertrieb und Legal ziehen sich oft über Tage oder Wochen. Drittens beim Nutzungspotenzial der Vertragsdaten: Obwohl Vertragsinhalte entscheidend für Fristen, Service-Level, Risiken oder Umsatzrealisierung sind, bleiben sie häufig in PDFs „eingeschlossen“ und werden weder analysiert noch mit anderen Systemen verknüpft. Das Ergebnis sind verlängerte Deal-Zyklen, verpasste Chancen und vermeidbare Risiken – genau hier setzt IAM (Intelligent Agreement Management) an. Statt nur das reine Unterschreiben zu digitalisieren, macht diese Technologie den gesamten Lebenszyklus von Verträgen durch Automatisierung und KI-gestützte Transparenz effizienter

Ein B2B-Vertrag dauert oft mehrere Wochen bis zur Unterschrift. Wie verändert Docusign diesen Prozess konkret?

Wir sehen den gesamten Lebenszyklus – vom ersten Vertragsentwurf bis zur Verlängerung. Standardisierte Workflows, digitale Freigaben und transparente Statusverfolgung verkürzen die Wartezeiten zwischen den beteiligten Funktionen deutlich. Als zentrales Tool der Plattform bündelt Agreement Desk alle Anfragen rund um Verträge an einem zentralen Ort, statt dass unterschiedliche Teams eigene Excel-Listen oder Postfächer pflegen. Mit AI-Assisted Review lassen sich Entwürfe schneller prüfen und anhand Playbooks, also festgelegter Prüf- und Korrekturregeln, automatisch anpassen, sodass weniger Abstimmungsschleifen zwischen Fachbereich und Legal notwendig sind. Und schließlich sorgt Docusigns e-Signature dafür, dass der eigentliche Signaturprozess rechtssicher und nutzerfreundlich in Minuten statt Tagen ablaufen kann. In Summe verkürzen viele Kunden ihre Vertragslaufzeiten deutlich – und gewinnen zudem Klarheit darüber, wo Engpässe entstehen.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz bei Docusign und warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt?

Künstliche Intelligenz ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um repetitive, fehleranfällige Aufgaben rund um Verträge zu automatisieren. Mit Docusign Iris, unserer Agreement-AI-Engine, bringen wir KI gezielt in Funktionen wie AI-Assisted Review, Agreement Preparation oder dem zentralen Agreements-Repository ein.

Gerade jetzt sehen wir zwei Trends, die zeigen, warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, KI wirklich wertstiftend zu nutzen: Zum einen steigt der Druck auf Unternehmen, effizienter zu arbeiten und trotzdem Governance und Compliance zu stärken. Außerdem können KI-Technologien juristische Texte heute sinnvoll unterstützen — vorausgesetzt, sie arbeiten mit vertragsspezifischen Daten und klar definierten Regeln. Wir glauben, dass KI bei Verträgen dort Mehrwert stiftet, wo sie Assistenz leistet: Sie beschleunigt Analysen, schlägt Anpassungen vor und macht Abweichungen sichtbar – die finale Entscheidung bleibt aber beim Menschen.

Mit dem AI Assisted Review automatisieren Sie Vertragsprüfungen. Wie genau funktioniert das im Alltag von Unternehmen?

Im Alltag sieht das oft so aus: Eine Juristin oder ein Commercial Manager öffnet den Vertragsentwurf in Microsoft Word und startet AI-Assisted Review. Die KI prüft den Vertrag gegen die hinterlegte Playbook-Logik des Unternehmens – also definierte „Do’s & Don’ts“ und bevorzugte Formulierungen – und markiert Stellen, die vom Standard abweichen. Für diese Abweichungen macht das System konkrete Redline-Vorschläge oder alternative Klauseln. In einer Chat-ähnlichen Oberfläche können Nutzende in natürlicher Sprache Fragen stellen („Welche Haftungsbegrenzung gilt?“) oder neue Klauseln generieren lassen. Besonders bei wiederkehrenden Vertragstypen wie NDAs oder Standard-MSAs reduziert das den Prüfaufwand erheblich und sorgt für konsistente Bewertungen – ohne dass man jedes Mal bei Null anfangen muss. Wichtig ist: Jede Änderung bleibt transparent, und der Prüfende behält die volle Kontrolle über Annahme oder Ablehnung der Vorschläge.

Was unterscheidet den Agreement Desk von bisherigen Lösungen im Vertragsmanagement?

Viele klassische Contract Lifecycle Management-Lösungen setzen erst an, wenn der Vertrag bereits als Dokument existiert. Agreement Desk setzt früher an: Es bündelt eingehende Anfragen zu Verträgen – etwa aus Vertrieb, Einkauf oder Fachbereichen – in einem zentralen „Request Hub“ und orchestriert den gesamten Ablauf von der Intake-Phase über die Erstellung bis zur finalen Signatur. KI-gestützte Agenten können E-Mails analysieren, automatisch die richtigen Formulare vorschlagen, Daten vorbefüllen und Redline Zusammenfassung erzeugen. Das unterscheidet Agreement Desk von vielen Lösungen, die primär als Dokumentenablage oder reines Workflow-Tool fungieren. Unser Ansatz ist, den gesamten Agreement Lifecycle zu orchestrieren – und zwar dort, wo Teams ohnehin arbeiten, etwa über Integrationen in CRM- oder Beschaffungssysteme.

Welche Zielgruppen stehen aktuell im Fokus und welche Anforderungen haben diese an moderne Vertragsprozesse?

Im Fokus stehen vor allem Unternehmen mit hohem Vertragsvolumen, komplexen Freigabestrukturen oder erhöhten Compliance-Anforderungen – typischerweise in Branchen wie SaaS, Fertigung oder Finanzdienstleistungen. Auf Fachbereichsseite sehen wir drei große Erwartungshaltungen: Sales wünscht sich schnellere Deal-Zyklen und weniger Reibungsverluste zwischen Vertrieb und Legal. Procurement braucht klare Governance für Lieferantenverträge und bessere Transparenz über Risiken und Verpflichtungen. Legal und Legal Operation wollen Kapazität für strategische Themen gewinnen, indem sie Standardfälle stärker automatisieren, ohne Kontrollverlust zu riskieren. Übergreifend wünschen sich alle mehr Self-Service, klare Workflows und nachvollziehbare Audit-Trails. Wir unterstützen aber auch viele kleine Unternehmen, die keine komplexe Systemlandschaft haben und für viele Aufgaben kein spezialisiertes Tool brauchen. Hier kann Docusign IAM viele Aufgaben übernehmen, denn alle Unternehmen haben Verträge, egal wie klein sie sind.

Was macht Docusign im Vergleich zu anderen Anbietern besonders?

Zum einen ist Docusign nach wie vor der Marktführer für e-Signature und wird von Millionen Nutzenden weltweit eingesetzt – das schafft Vertrauen in Bezug auf Sicherheit, Compliance und Benutzerfreundlichkeit. Gleichzeitig differenzieren wir uns heute über die Verbindung von Signatur, Workflow, Vertragsmanagement und KI: Docusign verfolgt den Ansatz eines durchgängigen Agreement Lifecycles, während viele Wettbewerber nur einzelne Schritte optimieren. Mit Docusign Iris setzen wir zudem auf eine KI, die speziell für Verträge trainiert ist und auf einem „Trust-first“-Ansatz basiert – inklusive strenger Datenkontrollen, Mandantentrennung und klaren AI Data Controls für Kundinnen und Kunden. Diese Kombination aus Plattformbreite, vertragsfokussierter KI und Fokus auf Vertrauen unterscheidet uns von anderen Anbietern.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Einführung von KI in einem traditionell manuellen Bereich wie dem Vertragsmanagement?

Eine der größten Herausforderungen ist Vertrauen: Nutzerinnen und Nutzer müssen nachvollziehen können, warum die KI eine Empfehlung gibt, und die Grenzen automatisierter Bewertungen müssen klar sein. Gerade Vertragsmanagement ist ein sensibler Bereich mit hohen Anforderungen an Governance, Haftung und Verantwortlichkeit. KI muss deshalb so eingeführt werden, dass menschliche Kontrolle erhalten bleibt und sich die Technologie in bestehende Regelwerke und Entscheidungsprozesse einfügt – etwa über Playbooks, Freigabestufen und klare Rollenmodelle. Praktisch bedeutet das: Wir positionieren KI explizit als Assistenzsystem, nicht als autonome Instanz. Menschen prüfen die Ergebnisse, entscheiden über Annahme oder Ablehnung und können Feedback geben, um Playbooks und Modelle kontinuierlich zu verbessern.

Wie fügt sich die Plattform Intelligent Agreement Management in die langfristige Strategie von Docusign ein?

Intelligent Agreement Management ist der Kern unserer langfristigen Strategie. Wir sehen Verträge nicht mehr als „Endpunkt“ eines Prozesses, sondern als kontinuierliche Informationsquelle, die in viele Geschäftsentscheidungen einfließt. IAM bringt dafür alle Teams an eine gemeinsame Plattform – von der ersten Anfrage über die Verhandlung bis zur Verlängerung oder Beendigung eines Vertrags. Gerade im deutschsprachigen Raum spielen Themen wie Datenschutz, digitale Souveränität und Compliance eine zentrale Rolle; hier investieren wir in transparente Governance, klare Kontrollmechanismen und ein Partnerökosystem, das diese Anforderungen versteht. Im Umgang mit KI wollen wir gemeinsam mit Kunden und Partnern messbare Ergebnisse erzielen — und die Technologie dabei verantwortungsvoll einsetzen.

Welche drei Ratschläge würden Sie Gründerinnen und Gründern mitgeben, die komplexe Prozesse digitalisieren wollen?

Starten Sie nicht mit der Frage „Welche KI setzen wir ein?“, sondern mit einer ehrlichen Analyse der größten Pain Points – beispielsweise Durchlaufzeiten, Fehleranfälligkeit oder Transparenz. Eine klare Problemdefinition hilft, Prioritäten zu setzen und den Business Case zu schärfen.

Zweitens: Klein anfangen, schnell lernen. Statt einen gesamten End-to-End-Prozess in einem Schritt zu digitalisieren, lohnt es sich, mit einem klar umrissenen Use Case zu starten – etwa einem bestimmten Vertragstyp oder einer Abteilung – und daraus zu lernen. Kurze Feedbackschleifen, Pilotkunden und iteratives Vorgehen sind oft wertvoller als der „perfekte“ Großentwurf. Wir haben auch ‘nur’ mit der Signatur angefangen.

Drittens: Governance mitdenken. Je komplexer der Prozess, desto wichtiger sind klare Rollen, Richtlinien und Kontrollen. Das gilt besonders, wenn KI im Spiel ist. Definieren Sie früh, wer Entscheidungen trifft, wie Ausnahmen behandelt werden und wie Sie Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherstellen. So schaffen Sie die Basis, um aus einem erfolgreichen Pilotprojekt eine skalierbare Plattform zu machen – und vermeiden, dass Digitalisierung nur neue Schattenprozesse produziert.

Bildcredits Docusign

Wir bedanken uns bei Jakob Sprenger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Innovationen aus Europa: KI-Start-ups auf der GITEX AI EUROPE 2026

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GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin

Gehirninspiriertes Computing, automatisierte Auftragsbearbeitung und KI für die Notfallmedizin: Diese Start-ups zeigen in Berlin, wohin sich Europas KI-Wirtschaft entwickelt

Künstliche Intelligenz war laut Crunchbase-Daten 2025 der am stärksten finanzierte Start-up-Sektor Europas. 58 Milliarden US-Dollar an Wagniskapital flossen in europäische Gründerteams in diesen Sektor. Erstmals lag KI damit an der Spitze der europäischen Start-up-Investitionen.

Diesem Trend will die GITEX AI EUROPE 2026 weiteren Schub geben. Die zweitägige Veranstaltung findet vom 30. Juni bis 1. Juli statt. Mehr als 950 Aussteller und Start-ups aus über 80 Ländern, darunter 33 europäische Nationen, treffen auf dem Gelände der Messe Berlin auf Investor:innen und andere Kapitalgeber. Die Start-up-Szene präsentiert sich über North Star Europe, die Start-up- und Investorenplattform der Messe. Laut Veranstalter werden mehr als 600 Investor:innen in Berlin erwartet, die gemeinsam ein Anlagevermögen von rund einer Billion US-Dollar verwalten.

Mit dabei sind auch Unternehmen aus Deutschland, Österreich und Italien, die mit ihren Technologien etablierte Ansätze herausfordern und neue Impulse für die europäische KI-Landschaft setzen wollen.

GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
Marina Brittner, Principal International GTM Lead, Workist Bildcredits Workist

Workist: KI-Agent übernimmt die lästige Büroarbeit

„Wir beenden die Ära der gedankenlosen manuellen Dateneingabe, indem wir Unternehmen einen autonomen digitalen Kollegen geben, der Zeit für Kundenkontakt und Wachstum schafft“, sagt Marina Brittner, Principal International GTM Lead beim Berliner Start-up Workist. Das Unternehmen hat mit WorKI einen Agenten entwickelt, der B2B-Vertriebsteams mühsame Backoffice-Arbeit abnehmen will: Sein Einsatzbereich ist das E-Mail-Postfach des Unternehmens. Dort liest er eingehende Aufträge, Rechnungen und Anfragen, prüft und validiert sie und verarbeitet sie direkt im ERP-System.

Die Zahlen, die Workist nennt, sind beachtlich: bis zu 90 Prozent weniger manuelle Bearbeitungszeit, 80 Prozent weniger Dokumentationsfehler. Insgesamt soll der Agent bereits ein jährliches Handelsvolumen von 15 Billionen US-Dollar für mehr als 100.000 Unternehmen in 60 Ländern abgewickelt haben.

Hinweise auf den Erfolg ihrer Entwicklung liefern auch mehrere internationale Auszeichnungen: Vergangenes Jahr gewann Workist den südkoreanischen NextRise Innovator Prize und schaffte es auch unter die drei Finalisten des German American Chamber of Commerce Newcomer of the Year Award.

Xephor Solutions: KI, die wie ein Gehirn denkt

GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
Isabell Kunst, CEO & Co-Founder of Xephor Solutions Bildcredits Xephor Solutions

Die meisten großen KI-Modelle beruhen auf demselben Prinzip: enorme Mengen an Rechenleistung und Daten, verteilt auf tausende Grafikkarten. Das österreichische Start-up Xephor Solutions geht einen anderen Weg. Sein System XEPHOR orientiert sich am Aufbau des menschlichen Gehirns, genauer an der Arbeitsteilung zwischen Cortex und Thalamus. Das sind die Hirnregionen, die für komplexes Denken zuständig sind und Informationen filtern.

Das Versprechen: Komplexe Probleme lösen, ohne dafür riesige Datenmengen und Rechenzentren zu brauchen. Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstriert Xephor Solutions auf der Messe an einem Beispiel aus dem Krankenhausalltag: Das System wandelt ärztliche Notizen automatisch und in Echtzeit in die Abrechnungscodes um, die Kliniken für die Dokumentation gegenüber Krankenkassen brauchen – eine Aufgabe, die bislang viel Zeit und manuelle Arbeit kostet.

Nach Ansicht von CEO Isabell Kunst könnte Europas Stärke künftig weniger in der schieren Größe von KI-Modellen liegen als in deren Effizienz. „Europa hat die einzigartige Chance, die nächste KI-Welle anzuführen“, sagt sie. Voraussetzung sei jedoch, dass sich Forschung und Industrie nicht allein daran orientieren, KI-Systeme durch immer mehr Daten und Rechenleistung weiter zu skalieren.

Mit XEPHOR verfolgt das Unternehmen einen alternativen Ansatz: Die Architektur soll komplexe Aufgaben mit deutlich geringerem Ressourcenbedarf bewältigen und gleichzeitig nachvollziehbarer arbeiten. Für Kunst sind solche Ansätze ein möglicher Baustein für KI-Systeme, die nicht nur leistungsstark, sondern auch transparent, nachhaltig und technologisch unabhängig sind.

GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
George Gesek, Founder & CEO of NOVARION Systems Bildcredits NOVARION Systems

NOVARION: Die erste souveräne KI-Kollegin Europas

Das österreichische Unternehmen NOVARION hat mit NOVARA eine KI-Plattform entwickelt, die es als Europas erste souveräne virtuelle KI-Kollegin bezeichnet. Die Begründung dafür liegt im Kern der europäischen KI-Debatte: Es geht längst nicht mehr nur darum, ob KI im Unternehmen funktioniert, sondern ob sie das nach europäischen Maßstäben tut – souverän, vertrauenswürdig und DSGVO-konform.

Genau das soll NOVARA von Beginn an sicherstellen. Die Plattform basiert auf der hauseigenen Software-Defined-Brain-Technologie. Auf der GITEX AI EUROPE stellt NOVARION zusätzlich einen KI-Agenten für E-Mail-Kampagnen vor, der laut Start-up Reichweite und Personalisierung in einer Größenordnung ermöglicht, die ein menschliches Team allein nicht leisten könnte.

„Wir zeigen, wie technologische Intelligenz und menschlicher Erfindungsreichtum in echter Symbiose zusammenwirken können“, erklärt Gründer und CEO George Gesek.

NoxAvis Tech Solutions: KI für den Noteinsatz

build! Gründungszentrum Lakesidepark klagenfurt, NoxAvis. GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
Magdalena Druml, Co-Founder & CEO, NoxAvis Tech Solutions FlexCo Bildcredits NoxAvis Tech Solutions

In der Notfallmedizin bleibt für Dokumentation oft keine Zeit. Details müssen Sanitäter und Ärzte später aus dem Gedächtnis rekonstruieren. NoxAvis Tech Solutions will das mit HeliDoc ändern: einer Software, die gesprochene Informationen während des Einsatzes direkt in strukturierte klinische Aufzeichnungen umwandelt, Daten aus medizinischen Geräten einbindet und Patientendaten schon vor der Ankunft an das aufnehmende Krankenhaus schickt. Das soll Klinikteams mehr Vorbereitungszeit für ihren Einsatz geben, den Informationsfluss zwischen Rettungsdienst und Krankenhaus verbessern und Sanitätern einen Teil der Dokumentationslast abnehmen. Laut NoxAvis ist es die erste Lösung dieser Art, die vollständig offline funktioniert.

Auf der Messe präsentiert NoxAvis das System live und spricht über die geplante Erweiterung in Richtung klinischer Traumaversorgung im Krankenhaus.

WhoTeach: Weiterbildung, die sich aus dem eigenen Unternehmenswissen speist

Während die anderen Start-ups eher Prozesse automatisieren, geht das italienische Unternehmen WhoTeach einen anderen Weg: Es nutzt generative KI, um aus dem internen Wissen eines Unternehmens – etwa Handbüchern, Dokumentationen oder Schulungsunterlagen – interaktive Lerninhalte zu erstellen. Ein Mitarbeiter lädt vorhandenes Material hoch, ein KI-gestützter Assistent macht daraus personalisierte Trainingsformate.

GITEX AI EUROPE: Innovationen für Europas Notfallmedizin
Francesco Epifania, CEO, WhoTeach (AITech4T s.r.l) Bildcredits WhoTeach

Das Ziel: Auch Unternehmen ohne großes Schulungsbudget sollen ihren Mitarbeiter:innen hochwertige Weiterbildungen bieten können. WhoTeach kann bereits mit Partnerschaften mit Microsoft, Cisco Webex und TIM aufwarten und zielt mit Corporate Training auf einen Markt, der laut eigenen Angaben weltweit 360 Milliarden US-Dollar wert ist.

Europas KI-Sektor setzt auf technologische Spezialisierung

Die vorgestellten Innovationen reichen von gehirninspirierten KI-Architekturen und souveränen digitalen Kolleg:innen bis hin zu spezialisierten Anwendungen für die Notfallmedizin und die betriebliche Weiterbildung.

Diese Vielfalt macht deutlich, dass Europas Rolle im KI-Wettbewerb künftig wohl weniger von immer größeren Standardmodellen geprägt sein wird. Stattdessen könnten neue technologische Ansätze für konkrete Herausforderungen in Medizin, Bildung und Wirtschaft zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil der europäischen KI-Branche werden.

Bildcredits Titelbild: GITEX AI EUROPE

Quelle PIABO PR GmbH

EnBW startet Treueprogramm für das Laden von E-Autos

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EnBW collect für E-Mobilitätskund*innen mit Ladeguthaben Mit dem neuen Treueprogramm EnBW collect können E-Mobilitäts-Kund*innen der EnBW beim Laden Punkte sammeln und diese in Ladeguthaben umwandeln. Bild: EnBW

Mit EnBW collect können E-Mobilitätskund*innen beim Laden Punkte sammeln und in Guthaben umwandeln

Karlsruhe. Die EnBW führt mit EnBW collect ein neues, kostenloses Treueprogramm für das Laden von E-Autos ein. Es gehört zu den ersten Treueprogrammen seiner Art für E-Mobilität am Markt. Private E-Mobilitätskundinnen der EnBW sammeln automatisch Punkte bei jedem Ladevorgang an EnBW-Ladestationen und können diese in Ladeguthaben umwandeln. Das Programm ermöglicht es B2C-Kundinnen, durch das Sammeln von Punkten ihre Ladekosten zu reduzieren.

Lars Jacobs, Chief Commercial Officer E-Mobility bei der EnBW: „Treueprogramme sind in vielen Branchen etabliert. Mit EnBW collect übertragen wir dieses Prinzip auf die E-Mobilität und ergänzen unser Angebot um einen weiteren Baustein. Damit verzahnen wir Ladeinfrastruktur, Tarife und digitale Services noch stärker miteinander und entwickeln unser Angebot systematisch weiter.“

Funktionsweise des Treueprogramms

Mit EnBW collect profitieren B2C-Kund*innen direkt von ihrem Ladeverhalten und können dies einfach in ihren Alltag integrieren. Bei jedem Ladevorgang an EnBW-Ladepunkten werden zwei Punkte pro geladene Kilowattstunde gesammelt. Für eine Akkufüllung von 60 kWh werden also 120 Treuepunkte auf das Punktekonto gutgeschrieben. Ab 500 Punkten ist die Umwandlung in Ladeguthaben direkt in der EnBW mobility+ App möglich. Das entspricht fünf Euro, die für den nächsten Ladevorgang genutzt werden können.

Die Teilnahme steht allen EnBW-Kund*innen mit gebuchtem EnBW mobility+ Ladetarif offen. Dabei erfolgt die Registrierung einmalig mit dem Login, der bereits für die EnBW mobility+ App verwendet wird. Das Sammeln der Punkte läuft automatisch, der Punktestand ist jederzeit über ein Online-Portal einsehbar und wird regelmäßig per E-Mail kommuniziert. In der Startphase können die Punkte ausschließlich in Ladeguthaben umgewandelt werden. Künftig sind auch zeitlich begrenzte Aktionen für Teilnehmende geplant, zum Beispiel mehr Punkte zu bestimmten Uhrzeiten oder an ausgewählten Standorten.

Lars Jacobs: „EnBW collect hat bereits eine Testphase mit rund 5.000 Nutzerinnen durchlaufen. In dieser Zeit haben wir Feedback gesammelt, das Programm optimiert und besser auf die Anforderungen der Nutzerinnen zugeschnitten. Jetzt freuen wir uns, dass wir EnBW collect und damit das automatische Punktesammeln für alle E-Mobilitätskund*innen ausrollen können.“

Punkte sammeln im größten Schnellladenetz Deutschlands

Die EnBW betreibt mit dem EnBW HyperNetz das größte Schnellladenetz Deutschlands mit mehr als 8.000 Schnellladepunkten. Im Schnitt steht damit alle 50 Kilometer ein Schnellladepunkt der EnBW zur Verfügung. Alle Ladepunkte werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Mit dem neuen Treueprogramm unterstreicht die EnBW ihren Anspruch, als verlässliche Partnerin die Bedürfnisse ihrer Kund*innen in den Mittelpunkt zu stellen und alltagstaugliche, qualitativ hochwertige Lösungen für die Elektromobilität zu bieten.

Bild Mit dem neuen Treueprogramm EnBW collect können E-Mobilitäts-Kund*innen der EnBW beim Laden Punkte sammeln und diese in Ladeguthaben umwandeln. Bild: EnBW

Quelle EnBW Energie Baden-Württemberg AG

INMerge feiert Europapremiere und startet in Berlin

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INMerge feiert Europapremiere im Berliner Startup-Ökosystem

Europapremiere in Berlin und expandiert nach Europa

INMerge Summit in Berlin bringt Gründer:innen, Investor:innen, Unternehmen und Innovationsführer im Herzen des europäischen Startup-Ökosystems zusammen

INMerge, eine führende Innovationsplattform, feiert mit INMerge Berlin 2026 seine Europapremiere und setzt damit einen wichtigen Meilenstein in seiner internationalen Expansion.

Berlin wird zum Treffpunkt für Startups und Investoren

Die Veranstaltung im AXICA Convention Center in Berlin bringt Gründer:innen, Investor:innen, Unternehmensvertreter:innen sowie Akteur:innen des Berliner und europäischen Startup-Ökosystems und aufstrebender Innovationsmärkte zusammen.

Als offizielles Side-Event von GITEX Europe und Teil der INMerge 2026 Roadshow verfolgt das Event das Ziel, neue Verbindungen, Partnerschaften und Investitionsmöglichkeiten über Länder- und Marktgrenzen hinweg zu schaffen.

Fokus auf Innovation, KI und internationale Zusammenarbeit

Im Rahmen des Programms diskutieren führende Branchenexpert:innen zentrale Zukunftsthemen der Innovation. Dazu zählen grenzüberschreitende Investitionen, Vertrauen und finanzielle Vernetzung zwischen Europa und aufstrebenden Märkten, die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf wirtschaftliches Wachstum sowie die Rolle von Unternehmenskultur und Wellbeing für nachhaltigen Geschäftserfolg.

Startup Showcase bietet Zugang zu Investoren

Ein weiterer Höhepunkt ist das Startup Showcase, bei dem ausgewählte Gründer:innen ihre Unternehmen Investor:innen und Branchenexpert:innen präsentieren. Gleichzeitig können sie sich für die INBattle Startup Competition im Rahmen des INMerge Innovation Summit in Baku qualifizieren.

INMerge stärkt globale Innovationsökosysteme

Mit der Veranstaltung in Europa unterstreicht INMerge seine Mission, globale Innovationsökosysteme miteinander zu verbinden, internationale Zusammenarbeit zu stärken und neue Wachstumschancen zwischen etablierten und aufstrebenden Märkten zu schaffen.

Quelle: Pasha Holding für InMerge Summit

crowdfoods startet New Food Zone auf dem IMPACT FESTIVAL 2026

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IMPACT FESTIVAL mit crowdfoods und NEWFOOD X Bild IF26 - INNOVATION STAGE Bildquelle: IMPACT FESTIVAL / Techquartier

crowdfoods ist Partner des IMPACT FESTIVALS 2026

NEWFOOD X erhält eigene Messezone für nachhaltige Food-Innovationen

Zweiter großer Auftritt für NEWFOOD X auf der wichtigsten deutschen B2B-Messe für digitale und nachhaltige Transformation: crowdfoods, der Verband für Startups und Innovatoren in Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, in Gastronomie und Handel, organisiert erstmals eine eigene Messezone für New Food auf dem IMPACT FESTIVAL.

Auf der Intergastra im Februar 2026 feierte das Eventformat NEWFOOD X Premiere, nun kommt es auf dem IMPACT FESTIVAL in Frankfurt am Main zum Einsatz. Als Partner der größten Messe für digitale und nachhaltige Transformation legt crowdfoods seine NEWFOOD X Area im Rahmen des IMPACT FESTIVALS am 25. und 26. November 2026 in Frankfurt am Main zum zweiten Mal auf.

Mit der neuen Zone bietet der Verband eine Bühne für Startups und Innovatoren, die sich nachhaltigen Produkten und Konzepten entlang der Nahrungsmittelkette verschrieben haben – von Herstellern neuer Lebensmittel und Getränke über No-Food-Waste-Konzepte bis hin zu digitalen Lösungen für die Agrar- und Lebensmittelbranche, Gastronomie und den Handel.

Bühne für Startups, Investoren und Entscheider

Die ausstellenden Startups präsentieren ihre innovativen Produkte und Lösungen einem branchenübergreifenden Fachpublikum der Geschäftsleitungs- und Entscheiderebene von Konzernen und Mittelstand sowie rund 350 Investor:innen.

Ausstellende und Teilnehmende können neue Geschäfts- und Investmentkontakte knüpfen und den Austausch mit Startups und Lösungsanbietern aus anderen Bereichen pflegen. Für Inspiration mit Impact stehen weitere Innovation Areas der B2B-Messe sowie Masterclasses, Panels und Keynote-Speaker wie Robert Habeck oder Prof. Dr. Johan Rockström.

NEWFOOD X auf dem IMPACT FESTIVAL

Das IMPACT FESTIVAL findet am 25. und 26. November 2026 in der Messe Frankfurt statt. Die Veranstaltung im Vorjahr zählte über 330 Aussteller und mehr als 4.000 Teilnehmende, davon rund zehn Prozent Investorinnen und Investoren.

Das Programm komplettierten 45 Masterclasses und über 280 Speaker. Durch die Partnerschaft mit crowdfoods unterstreicht das IMPACT FESTIVAL die Bedeutung neuer Technologien und nachhaltiger Ansätze für zukunftsfähige Agrar- und Ernährungssysteme, die einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen fördern.

Letztlich handelt es sich um einen Transformationsprozess, der die Wirtschaftskreisläufe und das Konsumverhalten der Zukunft entscheidend prägen wird.

crowdfoods sieht Startups als Treiber der Transformation

Dazu erklärt Mark Leinemann, Gründer und Präsident von crowdfoods:

„Wir freuen uns sehr, erstmals als Partner beim IMPACT FESTIVAL mit einer eigenen Zone für Food Startups und Innovationen präsent sein zu dürfen. Auch im Foodsektor sind Startups der wesentliche Treiber einer nachhaltigen Transformation der Nahrungsmittelwertkette.

Egal ob pflanzenbasierte Proteine, gesündere und funktionale Lebensmittel, alternative Rohstoffe oder smarte Technologien in der Gastronomie und dem Foodhandel – Startups bieten innovative Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Nahrungsmittelsektor. Sei es nun bei Kostenexplosionen durch Ernteausfälle und Lieferengpässe, bei Personalmangel in der Gastronomie oder für effizientere und nachhaltigere Arbeitsabläufe sowie Logistik- und Beschaffungsprozesse.“

Bild IF26 – INNOVATION STAGE Bildquelle: IMPACT FESTIVAL / Techquartier

Quelle crowdfoods

KOYI bringt Lemon Gin mit 90 Prozent weniger Alkohol

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KOYI Lemon Gin erweitert die Micro Spirits Familie Neu bei KOYI: Der Lemon Gin verbindet die Frische sonnengereifter Zitronen mit dem Micro-Spirits-Prinzip: voller Geschmack bei zehn Mal weniger Alkohol.

Gin-Weltmeister bringen Sommer ins Glas: Neuer KOYI Lemon Gin mit zehn Mal weniger Alkohol

Frische Zitrone, voller Geschmack, minimaler Alkohol: Die Hamburger Innovationsmarke KOYI erweitert ihr Sortiment um eine neue Sorte. Mit dem neuen KOYI Lemon Gin bringen die Gründer Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther die spritzige Frische sonnengereifter Zitronen in die Welt der Micro Spirits.

Erst vor wenigen Wochen hatte das Gründerduo mit KOYI in der Höhle der Löwen überzeugt. Nun folgt der nächste Schritt: Mit dem KOYI Lemon Gin erweitert die Marke ihre Micro-Spirits-Familie um eine sommerliche neue Sorte.

Der KOYI Lemon Gin verbindet intensive Zitrusnoten mit dem bewährten KOYI-Prinzip: voller Geschmack bei minimalem Alkoholkonsum. Bereits wenige Dashes genügen, um Tonic Water oder andere Filler in einen aromatischen Longdrink zu verwandeln.

„Mit dem Lemon Gin wollten wir einen Geschmack entwickeln, der nach Sommer schmeckt – leicht, frisch und unkompliziert“, sagt Yuka Suzuki. „Viele Menschen wünschen sich heute bewussten Genuss, möchten aber nicht auf Geschmack oder besondere Momente verzichten. Genau dafür haben wir KOYI entwickelt.“

Sommerlicher Genuss mit zehn Mal weniger Alkohol

KOYI steht für eine neue Generation von Spirituosen. Die sogenannten Micro Spirits werden hochkonzentriert hergestellt und nur in minimalen Mengen dosiert. Dadurch enthalten fertige Drinks bis zu 90 Prozent weniger Alkohol als klassische Longdrinks, ohne auf den charakteristischen Geschmack einer Spirituose zu verzichten.

Der neue KOYI Lemon Gin setzt dabei auf die natürliche Frische sonnengereifter Zitronen. Das Ergebnis ist ein lebendiger, fruchtig-herber Geschmack, der sich besonders für sommerliche Drinks eignet.

„Zitrone gehört zu den beliebtesten Aromen überhaupt. Uns hat gereizt, daraus etwas Eigenständiges zu entwickeln, das nicht künstlich schmeckt, sondern authentisch und erwachsen“, erklärt Dr. Hauke Günther. „Der KOYI Lemon Gin zeigt zudem, wie vielseitig das Konzept unserer Micro Spirits sein kann.“

Vom Weltmeister-Gin zur neuen Getränkekategorie

Hinter KOYI stehen die Gründer der Hamburger Destille Hamburg-Zanzibar. Mit ihren Gins gewannen Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther bereits zwei Mal die World Gin Awards und wurden als einzige Destille weltweit sowohl in der Kategorie „Flavoured Gin“ als auch „Classic Gin“ zum Weltmeister gekürt.

Mit KOYI verfolgen die beiden nun eine neue Mission: bewussteren Genuss ohne Verzicht. Die Micro Spirits verzichten auf Zusatzstoffe, Zucker und künstliche Aromen und ermöglichen Drinks mit deutlich weniger Alkohol bei vollem Geschmack.

Bild Neu bei KOYI: Der Lemon Gin verbindet die Frische sonnengereifter Zitronen mit dem Micro-Spirits-Prinzip: voller Geschmack bei zehn Mal weniger Alkohol.

Quelle Stadtrand & Co. GmbH

Bielefeld startet Gründung in 24 Stunden für Startups

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Bielefelder Shortcut macht Startups in 24 Stunden fit Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts bei der offiziellen Verkündung auf der Hinterland of Things Konferenz am 18.06.2026 (v.l.n.r.): Thomas Mühlhausen (Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG), Dominik Gross (Mitgründer und CEO der Founders Foundation), Dr. Christiana Bauer (Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld), Hanna Drabon (Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets), Francesca Seidensticker (Co-Lead von The Trailblazers) und Marek Lehmann (Vorstand des Teuto Seed Clubs). © Founders Foundation

Bielefeld startet den Shortcut für Startups

Zum operativ handlungsfähigen Startup in nur 24 Stunden – einmaliges Modell stärkt den Wirtschaftsstandort Bielefeld

Bielefeld, 18. Juni 2026 – Während Gründungen in Deutschland häufig mehrere Tage oder sogar Monate dauern, soll es in Bielefeld künftig schon in 24 Stunden gehen. Auf der heutigen Hinterland of Things Konferenz haben fünf Partner des Bielefelder Startup-Ökosystems erstmals den „Bielefelder Shortcut“ vorgestellt – ein deutschlandweit einzigartiges Modell, das Startups innerhalb eines Tages operativ handlungsfähig macht.

Der Bielefelder Shortcut überspringt bürokratische Hürden und bündelt zentrale Schritte einer Unternehmensgründung in einem Prozess. Statt sich durch Termine, Formalitäten und Abstimmungen zu arbeiten, erhalten Gründer:innen innerhalb eines Arbeitstages eine einsatzbereite Unternehmensstruktur inklusive operativer Gesellschaft, Geschäftskonto und Haftungsschutz in Form einer geförderten Vorratsgesellschaft.

Von der Idee zum handlungsfähigen Unternehmen

Innerhalb eines Termins wird die Holdingstruktur aufgesetzt, mit Gesellschaftsverträgen für Investments die passende Grundstruktur gelegt und am selben Tag die Zusage für eine langfristige Förderung erteilt.

Für Startups bedeutet das vor allem eines: weniger Bürokratie und mehr Zeit für Produktentwicklung, Kund:innen und Wachstum. Zugleich werden sie auch noch kostenseitig unterstützt.

Der Start des Projektes wurde auf der Hinterland of Things Konferenz in Bielefeld verkündet.

„In Bielefeld wollen wir, dass Gründerinnen und Gründer sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: ihre Idee, ihre Kunden, ihr Unternehmen. Nicht auf Bürokratie. Mit der Förderung im Bielefelder Startup Paket sorgen wir heute schon dafür, dass Startups nachts besser schlafen können. Mit dem Bielefelder Shortcut gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter und nehmen weiteren Stress rund um die Gründung ab“, sagt Hanna Drabon, Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets.

Weniger Bürokratie und langfristige Förderung

Der Bielefelder Shortcut reduziert den organisatorischen Aufwand einer Gründung erheblich. Während klassische Gründungsprozesse häufig mehrere Tage bis Wochen Abstimmung zwischen Bank, Notariat und weiteren Beteiligten erfordern, sind in dem Bielefelder Modell Steuernummer und Konto bereits ab Tag eins verfügbar.

Gleichzeitig entsteht eine professionelle Unternehmensstruktur mit Vertragswerk, die von Beginn an auf Wachstum und spätere Finanzierungsrunden ausgelegt ist. Auch die sonst langwierige Zusage zu einem Förderprogramm erfolgt am selben Tag.

Startups im Shortcut werden im Anschluss mit einem Mietkostenzuschuss von bis zu 64.000 Euro auf die nächsten vier Jahre unterstützt und erhalten so eine langfristige Perspektive am Standort.

Fünf koordinierte Partner für eine praxisnahe Lösung

Möglich wird der Bielefelder Shortcut durch die Zusammenarbeit zentraler Akteure des Bielefelder Startup-Ökosystems: Die Volksbank in Ostwestfalen stellt die operative Gesellschaft und das kostenlose Geschäftskonto, die Founders Foundation unterstützt die Startups in den standardisierten Abläufen.

Der Teuto Seed Club konzipiert den Prozess, das Bielefelder Startup Paket der WEGE mbH fördert Kauf- und Mietkosten mit bis zu 64.000 Euro, während The Trailblazers die Kommunikation und Sichtbarkeit der Startups unterstützen.

Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Baustein, sondern das Zusammenspiel aller Beteiligten. Erst dadurch entsteht ein Prozess, der Gründer:innen innerhalb von 24 Stunden operativ handlungsfähig macht.

Bielefelder Modell setzt neue Maßstäbe

„Der Bielefelder Shortcut ist das Ergebnis von zehn Jahren konsequentem Ökosystem-Aufbau. Gemeinsam haben wir gezeigt: Durch Kollaboration, den Willen neue Wege zu gehen und Geschwindigkeit lassen sich auch schwierige Rahmenbedingungen verändern“, sagt Dominik Gross, Mitgründer und CEO der Founders Foundation.

Der Bielefelder Shortcut ist ein weiterer Baustein eines Startup-Ökosystems, das in den vergangenen Jahren weit über die Region hinaus Strahlkraft entwickelt hat.

Startup-Ökosystem in OWL wächst weiter

Aktuelle Zahlen des OWL Startup Monitors 2025 der Founders Foundation und des Startup Verbands zeigen, dass sich die Zahl der Startup-Neugründungen in OWL in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat. Insbesondere das Startup-Ökosystem in OWL wird von Gründer:innen positiv bewertet.

Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts verstehen das Projekt als konsequente Weiterentwicklung des Standorts. Gründungen sollen nicht nur gefördert, sondern konkret beschleunigt werden – mit weniger Bürokratie, geringeren Kosten und einer Struktur, die vom ersten Tag an auf Wachstum ausgelegt ist.

Stimmen der Projektpartner

„Weniger Bürokratie, einfache und schnelle Abläufe sowie echte Wertschätzung für unternehmerisches Engagement bringen einen Standort voran. In Bielefeld entwickeln wir mit klugen Ideen, Fachwissen und Ehrgeiz Lösungen für Start-ups, die nur in einem starken, in sich greifenden Ökosystem möglich sind“, sagt Dr. Christiana Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld.

Marek Lehmann, Vorstand des Teuto Seed Clubs, betont: „Für Investoren ist entscheidend, dass Startups von Beginn an sauber strukturiert sind. Der Bielefelder Shortcut schafft genau das: eine standardisierte, investorenfähige Grundlage innerhalb kürzester Zeit.“

Thomas Mühlhausen, Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG, erklärt: „Wer gründen will, braucht Tempo. Wir wollen, dass Menschen mit einer guten Idee direkt ins Machen kommen.“

Francesca Seidensticker, Co-Lead von The Trailblazers, ergänzt: „Fünf Partner aus Bielefeld bündeln ihre Stärken und schaffen gemeinsam etwas, das keiner allein hätte aufbauen können. Das ist gelebtes Ökosystem – und aus unserer Sicht ein Modell, von dem auch andere Startup-Standorte in Deutschland lernen können.“

Bild Die Initiatoren des Bielefelder Shortcuts bei der offiziellen Verkündung auf der Hinterland of Things Konferenz am 18.06.2026 (v.l.n.r.): Thomas Mühlhausen (Vorstandsmitglied der Volksbank in Ostwestfalen eG), Dominik Gross (Mitgründer und CEO der Founders Foundation), Dr. Christiana Bauer (Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld), Hanna Drabon (Projektleiterin des Bielefelder Startup Pakets), Francesca Seidensticker (Co-Lead von The Trailblazers) und Marek Lehmann (Vorstand des Teuto Seed Clubs). © Founders Foundation

Quelle The Trailblazers GmbH

ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards 2026: Das sind die Gewinner

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Young Entrepreneurs Awards 2026: Die Gewinner Bild Bild aller Award-Gewinner, sowie Vertretern von ODDO BHF und der Jury @ODDO BHF Gruppenbild

ODDO BHF prämiert die Sieger der Young Entrepreneurs Awards 2026

Frankfurt am Main, 18. Juni 2026. 100 deutsche Startups – unterstützt durch die Startup-Factories sowie UnternehmerTUM – haben sich im Oktober 2025 beworben. In zehn Städten fanden von Februar bis April 2026 vor insgesamt 100 Expertinnen, Experten, Unternehmerinnen und Unternehmern die Vorausscheidungen statt. Zehn junge Unternehmen haben es ins Finale geschafft und dort eine hochkarätige Jury aus Business Angels und hochrangigen Wirtschaftsführern überzeugt.

Am Dienstagabend wurden zum dritten Mal in Deutschland die Sieger der ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards (OYEA) vor etwa 400 geladenen Gästen in Frankfurt am Main gekürt und Preisgelder in Höhe von 50.000 Euro vergeben.

Philippe Oddo, geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der ODDO BHF Gruppe, betonte bei seiner Begrüßungsrede: „Erfolg ist kein Zufall. Wir alle sind aufgerufen, ein starkes Ökosystem für Startups in Deutschland, Frankreich und Europa zu schaffen. Mit den OYEA Awards möchten wir zur Förderung der Startups aktiv beitragen und nicht nur herausragende Leistungen anerkennen, sondern die Startups auch ein Stück auf ihrem Weg begleiten.“

Vier Auszeichnungen für innovative Startups

Insgesamt wurden vier Awards vergeben.

Jury’s Award geht an Linque

Der mit 20.000 Euro dotierte Jury’s Award geht an Linque aus München. Linque ist ein DeepTech-Startup, das energieeffiziente photonische Chips entwickelt, um Cloud- und KI-Infrastrukturen für nächste Generationen von Algorithmen schneller, skalierbarer und nachhaltiger zu machen.

„Linque entwickelt photonische Hardware, die Licht statt Elektronen für die Datenverarbeitung nutzt und so KI- und Cloud-Infrastrukturen deutlich schneller und energieeffizienter macht als klassische Chip-Architekturen“, sagt Gründer Dr. Samarth Vadia von Linque.

Purpose and Impact Award für Vivalyx

Vivalyx aus Köln erhält den mit 10.000 Euro dotierten Purpose and Impact Award. Vivalyx ist ein MedTech-Unternehmen, das eine neuartige, synthetische und blutfreie Lösung zur Erhaltung und Revitalisierung von Spenderorganen entwickelt.

„Mit unserer patentierten, blutfreien Perfusionslösung adressieren wir einen der zentralen Engpässe in der Transplantationsmedizin – die Organerhaltung – und schaffen die Grundlage dafür, mehr Spenderorgane in besserer Qualität für Patientinnen und Patienten verfügbar zu machen“, erläutert Gründer Dr. Andreas Schumacher.

Innovation and Disruption Award für VitaSeq

Das Hamburger Startup VitaSeq ist Sieger des ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten Innovation and Disruption Awards. VitaSeq entwickelt präventive Diagnostik, indem frühe molekulare und epigenetische Veränderungen analysiert werden, um Krankheitsrisiken lange vor dem Auftreten klinischer Symptome zu erkennen.

„Wir entwickeln präventive Diagnostikansätze, indem wir die biologischen Signale entschlüsseln, die Krankheiten lange vor ihrem Ausbruch ankündigen und eine frühzeitige Risikobewertung ermöglichen“, sagt Mitgründerin und CEO Dr. Sanaz Bahari Javan.

People’s Choice Award für Histomography

Der vom Publikum am Abend direkt gewählte People’s Choice Award, ebenfalls mit 10.000 Euro dotiert, geht an Histomography aus Göttingen.

Histomography macht biologische Gewebeproben erstmals schnell, zerstörungsfrei und automatisiert in 3D sichtbar. Die Technologie erweitert die klassische Gewebeanalyse um eine digitale dritte Dimension und ermöglicht bessere Forschung, präzisere Diagnosen und wirksamere Therapien.

„Krankheiten sind dreidimensional. Diagnosen in der Pathologie und Entscheidungen in der Medikamentenentwicklung basieren jedoch bis heute meist auf zweidimensionalen Gewebeschnitten. Wir machen die dritte Dimension für Forschung und Medizin nutzbar und helfen damit langfristig, Krankheiten besser zu verstehen und präziser zu behandeln“, sagt CEO Dr. Matthias Bartels.

50.000 Euro Preisgeld für die Startup-Szene

Mit den ODDO BHF Young Entrepreneurs Awards werden junge Unternehmen ausgezeichnet, die mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen adressieren. Die diesjährigen Gewinner zeigen die Bandbreite der europäischen Startup-Szene – von DeepTech über MedTech bis hin zu Biotechnologie und digitaler Diagnostik.

Bild Bild aller Award-Gewinner, sowie Vertretern von ODDO BHF und der Jury @ODDO BHF

Quelle NewMark Finanzkommunikation GmbH

Sächsischer Gründerpreis 2026: Das sind die Gewinner

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Sächsischer Gründerpreis 2026 auf Sächsische Innovationskonferenz 2026

Die Sieger des Sächsischen Gründerpreises 2026 stehen fest

Am 17. Juni 2026 wurde die Messe Dresden erneut zum zentralen Treffpunkt für das gesamte sächsische Innovationsökosystem. Zur Sächsischen Innovationskonferenz 2026 kamen über 2.000 Innovationsbegeisterte aus Start-ups, Mittelstand, Wissenschaft, Kapital, Politik, Verwaltung, Partnerökosystemen und der NextGen zusammen, um #InnovationmadeinSaxony sichtbar zu machen und die nächste Stufe der Transformation zu diskutieren. Highlight war die Prämierung des Sächsischen Staatspreises für Gründen am Abend.

Next Level Transformation im Fokus der Innovationskonferenz

Unter dem Motto „Next Level Transformation“ richtete die #IK26 den Blick auf aktuelle und künftige Entwicklungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Auf sechs Bühnen erwartete die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm mit Keynotes, Panels, Pitches, Deep Talks und Workshops in deutscher und englischer Sprache. Mehr als 100 Speakerinnen und Speaker gaben Impulse zu Zukunftstechnologien, unternehmerischer Transformation, Innovations- und Transfernetzwerken, Wachstum, Kapital und internationaler Vernetzung. Rund 200 Ausstellende machten Innovationen aus Sachsen unmittelbar erlebbar.

Zu den Programmhöhepunkten gehörten unter anderem Beiträge von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wirtschaftsminister Dirk Panter, Staatssekretär Sebastian Scheel, Brainlab-CEO Rainer Birkenbach, TRUMPF-CIO Thomas Speck, Tech-Leaderin und Autorin Annahita Esmailzadeh, SPRIN-D-Podcast-Host Dr. Thomas Ramge sowie weiteren Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kapital und Gründungsszene.

Vernetzung als Schlüssel für Innovation

Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf der Verbindung unterschiedlicher Innovationsökosysteme. Mit dem Partnerökosystem Bayern, internationalen Impulsen und zahlreichen Vernetzungsformaten zeigte die Sächsische Innovationskonferenz, wie Transformation durch Zusammenarbeit über Branchen-, Disziplin- und Landesgrenzen hinweg beschleunigt werden kann.

Sächsischer Gründerpreis 2026 als Höhepunkt des Abends

Höhepunkt des Abends war die Prämierung des Sächsischen Gründerpreises 2026. Der Freistaat Sachsen zeichnete zum 26. Mal die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte aus. Der branchen- und technologieoffene Wettbewerb würdigt Gründerinnen und Gründer, die mit ihren Ideen das Potenzial haben, die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Sachsen mitzugestalten.

Wirtschaftsminister Panter würdigt Sachsens Innovationskraft

Dazu Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter: „Innovation entsteht dort, wo Menschen den Mut haben, neue Ideen in konkrete Lösungen zu übersetzen. Genau diese Gründerinnen und Gründer brauchen wir für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Sachsens. Unser diesjähriger Gründerpreis zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft, Unternehmergeist und technologisches Know-how in Sachsen steckt. Der Staatspreis macht Erfolgsgeschichten sichtbar und würdigt Menschen, die mit Mut, Ausdauer und Kreativität die wirtschaftliche Zukunft Sachsens mitgestalten.“

Susanne Stump, Geschäftsführerin der futureSAX GmbH, ergänzt: „Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sächsischen Gründerpreises 2026 stehen stellvertretend für eine Gründungsszene, die mit Kreativität, technologischem Know-how und großem unternehmerischem Engagement die Zukunft gestaltet. Besonders beeindruckend ist die Qualität und Vielfalt der Geschäftsideen – von wissenschaftsbasierten DeepTech-Innovationen bis hin zu praxisnahen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft.“

Die Preistragenden des Sächsischen Staatspreises für Gründen 2026

Den Preis gab es in den Kategorien Newcomer des Jahres, Start-up des Jahres und erstmals Scale-up des Jahres. Daneben wurde erneut der NextGen-Sonderpreis für junge Gründende unter 18 Jahren vergeben. Aus 116 eingegangenen Bewerbungen wählte eine Fachjury die Nominierten sowie in einer zweiten Wertungsrunde die Preistragenden aus.

Kategorie Newcomer des Jahres

Gewinner: Oxaphil GmbH aus Dresden

Projekt: Das Team entwickelt und produziert Polyoxazoline als neuartige Lösungsvermittler für Pharma und Kosmetik. Die Materialien verbessern die Löslichkeit und Stabilität von Inhaltsstoffen und ermöglichen leistungsfähigere Produkte.

Kategorie Start-up des Jahres

Gewinner: Meliodays Medical GmbH aus Leipzig

Projekt: Das Start-up entwickelt eine lokal wirkende, nicht-hormonelle Therapie, die starke Menstruationsschmerzen langfristig lindert und Betroffenen eine wirksame Behandlung direkt am Entstehungsort bietet.

Kategorie Scale-up des Jahres

Gewinner: DEMECAN GmbH aus Ebersbach

Projekt: Das Unternehmen produziert in Sachsen medizinisches Cannabis in pharmazeutischer Qualität und sorgt für eine unabhängige, verlässliche Versorgung.

Sonderpreis NextGen

Gewinner: Elbklar GmbH aus Coswig

Projekt: Elbklar bietet professionelle Reinigungen von Fassaden, Fenstern, Solaranlagen und Schildern mit modernster Drohnentechnologie an. Das spart Zeit, ist sicher und beeinträchtigt den Alltagsbetrieb kaum.

Bildcredits: mio motion GmbH

Quelle futureSAX GmbH

Porsche Taycan erhält virtuelles Getriebe und bis zu 700 km Reichweite

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Taycan mit Porsche Update und Manthey Kit ab Werk

Virtuelles Getriebe, bis zu 700 km Reichweite und Manthey Kit erstmals ab Werk

Mit allen Sinnen erlebbar: E-Shift mit virtuellen Gangwechseln und noch emotionalerem Porsche Electric Sport Sound

Erstmals für einen Elektro-Sportwagen und nun auch direkt ab Werk erhältlich: Manthey Kit mit Aerodynamik-, Fahrwerks- und Antriebsmodifikationen

Intuitiv bedienbar: Neue Infotainment-Generation mit KI-Sprachsteuerung, intelligenter Navigation und Themes-App

Zum neuen Modelljahr intensiviert Porsche das Fahrerlebnis aller Taycan-Modelle: Das neue E-Shift-System mit virtuellen Gangwechseln und der noch emotionalere Electric Sport Sound sorgen für eine intensive Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug. Für das Topmodell Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket steht ein Manthey Kit mit tiefgreifenden Modifikationen bereit, auf Wunsch erstmals auch direkt ab Werk. Eine neue Infotainment-Generation mit modernem Bedienkonzept, erweiterter Smartphone-Integration und Sprachsteuerung mit künstlicher Intelligenz ergänzt das Update.

Stuttgart. „Zum Modelljahreswechsel stärken wir den Taycan mit umfassenden Neuerungen in allen relevanten Dimensionen: So bieten die jüngsten Modelle mehr Emotionalität im Fahrerlebnis, mehr Performance auf der Rundstrecke sowie eine intuitivere und personalisierbare Bedienung“, sagt Kevin Giek, Leiter der Modellreihe.

Fahrspaß für alle Sinne: neue E-Shift-Option

Mit der neuen Option E-Shift erweitert Porsche das emotionale Fahrerlebnis aller Taycan-Modelle. Virtuelle Gangwechsel mit spürbaren Schaltrucken, ein neu interpretierter Porsche Electric Sport Sound und ein virtueller Drehzahlmesser garantieren ein multisensorisches Fahrgefühl. Über Paddles am GT-Sportlenkrad kann zwischen acht virtuellen Gängen gewechselt werden.

Alternativ zum Automatik-Modus können Fahrer über die Paddles des GT-Sportlenkrads zwischen insgesamt acht virtuellen Gängen wechseln. Die Gangwechsel werden dabei realitätsnah simuliert: Spürbare Schaltrucke, ein gangspezifisches Schleppmoment sowie ein virtueller Drehzahlbegrenzer sorgen für eine authentische Rückmeldung. Parallel passt sich der Innen- und Außensound des Porsche Electric Sport Sound last- und drehzahlabhängig der jeweiligen Fahrsituation an. Ergänzt wird das System durch einen virtuellen Drehzahlmesser sowie eine Ganganzeige mit Schaltempfehlung im Kombiinstrument.

Manthey Kit erstmals für einen Elektro-Sportwagen

Porsche bietet seit Längerem für zahlreiche GT-Modelle Manthey Kits für die Rundstrecke an. Nun wird das Angebot erstmals auch auf einen Elektro-Sportwagen ausgeweitet. Das neue Manthey Kit mit umfangreichen Aerodynamik-, Fahrwerks- und Antriebsoptimierungen steigert die Performance des Porsche Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket nochmals deutlich.

Auf der Nordschleife des Nürburgrings erzielte Lars Kern damit eine neue Bestzeit für Elektrofahrzeuge der Oberklasse von 6:55,533 Minuten. Das Manthey Kit ist entweder als Nachrüst-Satz oder direkt ab Werk erhältlich.

Bis zu 700 Kilometer WLTP-Reichweite

Auch in puncto Effizienz erreicht der Taycan eine neue Bestmarke: Für die heckgetriebenen Modelle stehen nun besonders rollwiderstandsarme Sommerreifen zur Verfügung. In Kombination mit der Performance-Batterie Plus ermöglichen sie erstmals bis zu 700 Kilometer WLTP-Reichweite. Damit wird der Taycan langstreckentauglicher denn je.

Die 20-Zoll-Reifen sind für die Langstrecke und die Stadt optimiert. Die Option „Sommerreifen Reichweite Plus“ ist in Europa sowie den EU-Anwenderstaaten erhältlich.

Mehr Intuition und Personalisierung mit Porsche Digital Interaction

Abgerundet wird der Modelljahreswechsel durch die Einführung der neuen Infotainment-Generation. Das Bedien- und Anzeigeerlebnis Porsche Digital Interaction bietet ein modernes Design, ein 3D-Fahrzeugmodell in der tatsächlichen Farbe des Kundenfahrzeugs, frei konfigurierbare Widgets sowie eine verbesserte Sprachsteuerung mit KI-gestütztem Voice Pilot.

Die Integration von Apple CarPlay® und Android Auto wurde erweitert. Die Navigation setzt mit präziser Online-Routenberechnung, 3D-Gebäudedarstellung und optimiertem Charging Planner neue Maßstäbe. Zudem können Updates für das Infotainmentsystem vollständig over the air installiert werden.

Neue Sprachsteuerung und digitale Funktionen

Die erweiterte Sprachsteuerung erlaubt die Bedienung von Navigation, Fahrzeugfunktionen, Medien und ausgewählten Apps. Ergänzt wird sie durch den KI-unterstützten Voice Pilot mit natürlicher Konversation, Google-gestützter POI-Suche und der Möglichkeit, Folgefragen ohne erneutes „Hey Porsche“ zu stellen.

Smartphones lassen sich in der Ablage kabellos rund 1,5-mal schneller als bisher laden. Die Ladeleistung beträgt nun bis zu 25 Watt.

Taycan Modelljahr 2027 ab sofort bestellbar

Der Taycan des Modelljahres 2027 ist ab sofort in allen Porsche Zentren bestellbar. Mit virtuellem Getriebe, bis zu 700 Kilometern Reichweite, Manthey Kit ab Werk und einer neuen KI-gestützten Infotainment-Generation erhält der Elektro-Sportwagen ein umfassendes Technologie-Update.

Quelle Bild und Text: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

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