Montag, März 30, 2026
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Wie verändert Technologie die Zukunft der Finanzwelt?

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de:hub Berlin FinTech Startups Innovationen. Katarzyna Grajner

Der de:hub Berlin vernetzt Startups, Finanzinstitute und Investoren, um Innovationen und neue Technologien im FinTech Bereich zu entwickeln und zu skalieren

Können Sie unseren Leserinnen und Lesern den de:hub Berlin kurz vorstellen und erläutern, welche Rolle dieser Hub sowohl im deutschen Digital Hub Netzwerk als auch im internationalen Innovationsökosystem einnimmt?

Der de:hub Berlin ist Teil der bundesweiten Digital Hub Initiative und der offizielle FinTech-Hub Deutschlands. Koordiniert wird er von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, der Wirtschaftsförderung des Landes Berlin. Gemeinsam mit der Berlin Finance Initiative (BFI) als Ecosystem Builder und dem House of Finance & Tech Berlin (HoFT Berlin) als zentraler Anlaufstelle für das FinTech-Ökosystem bilden wir ein Dreieck aus Standortförderung, Community-Aufbau und konkreter FinTech-Förderung. HoFT Berlin fungiert dabei als Europas Financial-Wellbeing-Ökosystem – eine Plattform, die FinTechs, Banken, Investoren, Aufsichtsbehörden und politische Entscheidungsträger zusammenführt. International ist Berlin damit einer der wenigen Standorte, der Startup-Förderung, regulatorischen Dialog und Branchenvernetzung unter einem Dach vereint.

Was macht Berlin als Standort für einen Digital Hub besonders attraktiv und warum ist die Hauptstadt für Startups, etablierte Unternehmen, Talente und Investoren gleichermaßen relevant?

Berlin ist Deutschlands führender FinTech-Standort. Die Anzahl aktiver FinTechs variiert je nach Definition – konservative Erhebungen wie die der Investitionsbank Berlin identifizieren rund 190 aktive Unternehmen, andere Quellen zählen über 300. Klar ist: Berlin vereint mit Abstand die meisten FinTechs, die meisten Beschäftigten in der Branche und den größten Anteil am Risikokapital. Allein 2025 flossen laut EY Startup Barometer 334 Millionen Euro VC-Finanzierung in Berliner FinTech- und InsurTech-Startups – ein Marktanteil von 61 Prozent in Deutschland. Entscheidend ist aber die Dichte des Ökosystems: Von Community-Formaten wie dem FinTech Stammtisch und dem Finance & Tech BBQ über das FIBE – Europas führendes Finance & Tech Festival am 15. und 16. April – bis hin zur DigiFin, der Digital Finance Conference von Bitkom und Payment & Banking im November, findet hier ganzjährig relevanter Austausch statt.

Der de:hub Berlin deckt eine Vielzahl an Themenfeldern ab. Welche technologischen Schwerpunkte stehen aktuell im Fokus und welchen Beitrag leisten sie zur digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft?

Ein strategischer Schwerpunkt des Berliner Hubs ist Financial Wellbeing als neue Zielgröße für Finanzinnovation. HoFT Berlin hat mit dem Financial Wellbeing Score eine wissenschaftlich fundierte Messgröße für finanzielle Gesundheit etabliert, basierend auf der Methodik des US Consumer Financial Protection Bureau. Deutschland erreicht im Financial Wellbeing Score nur 52,86 von 100 Punkten. Das Ergebnis zeigt klaren Handlungsbedarf.
Der Beitrag zur digitalen Transformation liegt damit nicht nur in neuen Technologien, sondern in einer strukturellen Verschiebung: Banking wird von einem transaktionalen Modell hin zu einem wirkungsorientierten, datenbasierten Serviceansatz weiterentwickelt. KI-gestützte Empfehlungen, datenbasierte Benchmarks und Open-Finance-Infrastrukturen ermöglichen personalisierte, präventive Finanzlösungen statt reiner Produktdistribution.

Wie unterstützt der de:hub Berlin Gründer konkret bei der Entwicklung, Validierung und Skalierung ihrer Geschäftsmodelle – insbesondere in frühen Wachstumsphasen? Welche Programme, Initiativen oder Formate bieten Sie an, um Startups gezielt mit Unternehmen, Investoren und relevanten Akteuren zu vernetzen und echte Mehrwerte zu schaffen?

Die Unterstützung erfolgt auf mehreren Ebenen. Berlin Partner vermittelt als de:hub-Koordinator den Zugang zum Gesamtökosystem und verbindet Startups mit Förderprogrammen, Industriepartnern und internationalen Netzwerken. HoFT Berlin bietet mit Scale-up-Förderprogrammen gezielte Wachstumsunterstützung für FinTechs, organisiert Executive Roundtables mit der BaFin und Branchenvertretern und ermöglicht über den C-Level Club kuratierten Peer-Austausch – etwa mit dem SumUp-Mitgründer Marc-Alexander Christ. Außerdem verfügt es über eine proprietäre Datenbank mit 8000+ europäischen FinTechs mit Lösungen im Bereich Financial Wellbeing geclustert nach konkreten Bedarfsfeldern.
Die Berlin Finance Initiative (BFI) steht hinter vielen Initiativen, die Berlin heute besonders macht. Das HoFT Berlin und die FIBE zählen zu den prominentesten Beispielen. Und die BFI schließt Lücken, die außerhalb des klassischen Aufgabenbereichs von HoFT Berlin oder Berlin Partner liegen – gerade an der Schnittstelle der traditionellen und der neuen Finanzwelt.

Berlin gilt als besonders vielfältiger Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Wie gestalten Sie die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, etablierten Unternehmen, dem Mittelstand und internationalen Partnern und welche Synergien entstehen daraus?

Der de:hub Berlin agiert als Orchestrator zwischen Startups, Banken, Investoren, Politik und Wissenschaft. Im Forschungsbereich arbeitet HoFT Berlin eng mit der Financial Health Initiative zusammen und veröffentlicht aktuell die Employee Financial Wellbeing Studie. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit Roland Berger sowie akademische Partnerschaften mit der Goethe-Universität Frankfurt, dem Leibniz Institute for Financial Research SAFE, der ESMT Berlin und der HWR Berlin. Internationale Impulse kommen unter anderem durch Beiträge von Prof. Annamaria Lusardi von der Stanford University.
Etablierte Akteure wie Deutsche Bank, IBB Ventures, Scalable Capital und Luther engagieren sich als Mentoren, Speaker oder Sparringspartner. So entstehen Synergien aus Forschung, Kapital, Regulierung und unternehmerischer Praxis – mit dem Ziel, Finanzinnovation strukturell und nachhaltig im Markt zu verankern.

Zwei Trends stehen im Zentrum: das Potenzial von KI, Finanzwissen und Finanzberatung zu demokratisieren, und die zunehmende finanzielle Unsicherheit breiter Bevölkerungsgruppen. Unsere Studie mit Roland Berger zeigt: 52% geben an, sich mindestens einmal pro Woche um ihre finanzielle Situation zu sorgen. 27% haben keinen Überblick über ihre Finanzen.
KI-gestützte Tools können hier einen enormen Hebel bieten: Sie machen individuelle Finanzbegleitung erstmals für breite Bevölkerungsschichten zugänglich und schaffen neue Möglichkeiten in der Finanzbildung. Gleichzeitig integriert Embedded Finance Finanzdienstleistungen direkt in Alltagsplattformen. Im Ökosystem greifen wir diese Themen auf unterschiedlichen Wegen auf – etwa über den Financial Wellbeing Score als gemeinsame Datengrundlage, über fokussierte Roundtables und Webinare, oder über Formate wie das FIBE und die DigiFin, die Forschung, Finanzinstitute, FinTechs und Politik zusammenbringen.

Woran messen Sie den Erfolg Ihrer Arbeit – sowohl für die unterstützten Startups als auch für das Berliner Innovationsökosystem insgesamt?

Auf der quantitativen Seite betrachten wir Entwicklungen wie erfolgreiche Finanzierungsrunden, geschaffene Arbeitsplätze, erste Pilotprojekte mit etablierten Marktteilnehmern oder internationale Markteintritte von Startups. Diese Indikatoren zeigen, ob Unternehmen in Berlin nicht nur gründen, sondern auch wachsen und sich im Markt behaupten können. Ein Beispiel dafür ist die Kooperation zwischen zwei Mitgliedsunternehmen des HoFTs der Berliner Volksbank und Beatvest. Sie arbeiten gemeinsam an neuen Formaten zum Thema finanzielle Bildung. Solche Partnerschaften zeigen, dass junge Unternehmen im Austausch mit etablierten Playern echte Wirkung entfalten können.

Genauso wichtig ist jedoch die qualitative Dimension: Fühlen sich Gründerinnen und Gründer in Berlin gut aufgehoben? Wissen sie, an wen sie sich wenden können? Finden sie Sparringspartner, offene Türen, ehrliches Feedback und eine Community, die sie trägt? Ein gesundes Innovationsökosystem erkennt man nicht nur an Zahlen, sondern daran, dass Menschen sich gern und bewusst dafür entscheiden, Teil davon zu sein. Langfristig geht es für uns immer um eine Balance aus beidem: messbarer Wirkung und einem Standort, an dem Innovation aus Überzeugung entsteht.

Welche Rolle spielt die internationale Vernetzung für den de:hub Berlin und wie profitieren Startups konkret vom Austausch mit anderen de:hub-Standorten und globalen Partnern?

Internationale Vernetzung ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Über Delegationsprogramme nach Paris, London zur UK FinTech Week und in die nordischen Märkte erhalten Startups direkten Zugang zu lokalen Finanzinstituten, Investoren und Ökosystempartnern. Das FIBE 2026 setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die FinTech-Hubs Frankreichs, des UK und der Nordics und bringt über 2.000 Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern zusammen.
Der Austausch mit anderen de:hub-Standorten ermöglicht darüber hinaus branchenübergreifenden Wissenstransfer und Cross-Industrie-Kooperationen. Für Startups bedeutet das: schnellere Validierung, breitere Investorenkontakte und höhere Skalierungsfähigkeit.

Welche strategischen Ziele verfolgt der de:hub Berlin in den kommenden Jahren und wie soll sich der Hub weiterentwickeln, um noch mehr Innovations- und Startup-Potenzial freizusetzen?

Unser strategisches Ziel ist es, das Momentum des Berliner FinTech-Standorts weiter zu steigern und Gründerinnen und Gründern die bestmöglichen Bedingungen für Wachstum und Skalierung zu bieten. Konkret treiben wir die internationale Expansion mit Programmen in Richtung UK und Nordics voran und stärken den Austausch auf Leitformaten wie dem FIBE und der DigiFin. HoFT Berlin entwickelt seinen Space als zentralen Meetingpoint und Workspace für FinTech-Teams weiter, und mit der Employee Financial Wellbeing Study 2025 setzen wir neue inhaltliche Impulse.
Financial Wellbeing ist dabei aktuell der thematische Schwerpunkt – doch das Ökosystem ist so angelegt, dass in Zukunft weitere Innovationsfelder gezielt ausgebaut werden können. Der verbindende Gedanke: Finanzinnovation soll nicht nur wirtschaftlichen Erfolg ermöglichen, sondern auch einen messbaren Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Wenn Startups wachsen, Institutionen sich öffnen und Menschen finanziell gesünder leben, entsteht ein Gewinn für alle Beteiligten.

Bildcredits de:hub Mannheim

Wir bedanken uns bei Katarzyna Grajner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum verlieren so viele Menschen ihr Smartphone im Alltag – und gibt es endlich eine einfache Lösung?

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Easy Protect Smartphone Sicherung Sicherheit Höhle der Löwen im Battle treten "Peak Protect“ mit Gründer Christopher Czellary (Foto) gegen „Jimmy“ mit Gründer Phillip Hammerer gegeneinander an. Wer kann die „Löwen“ mit seiner Geschäftsidee überzeugen und darf weiter pitchen ? Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Easy Protect entwickelt eine Smartphone Sicherung, die Smartphones im Alltag schützt und wird am 16 März 2026 in der Höhle der Löwen pitchen

Wie ist Easy Protect entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Peak Protect wurde von mir, Christopher Czellary, gegründet. Die Idee entstand aus einer persönlichen Erfahrung beim Skifahren, als einer Freundin das Handy vom Skilift herunterfiel. Dieses Erlebnis zeigt, wie schnell ein Smartphone verloren gehen oder beschädigt werden kann. Ein solcher Sturz kann nicht nur teuer werden, sondern in manchen Situationen auch gefährlich sein. Nach diesem Vorfall suchte ich nach einer Lösung, die einfach, sicher und gleichzeitig bezahlbar ist. Da es keine passende und günstige Sicherung auf dem Markt gab, entwickelte ich selbst eine Lösung, die Sicherheit und Flexibilität verbindet. So entstand anfangs Peak Protect. Mit der Weiterentwicklung der Idee und des Produkts wurde daraus schließlich Easy Protect.
Am Anfang wurde ich von meinem Vater Rainer Czellary unterstützt, insbesondere bei organisatorischen und rechtlichen Themen. Mittlerweile führe ich Easy Protect eigenständig und trifft alle unternehmerischen Entscheidungen selbst.

In welcher Branche ist Easy Protect tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell von Easy Protect aus?

Easy Protect ist in der Smartphone-Zubehörbranche tätig und spezialisiert sich auf Sicherheitslösungen für mobile Endgeräte. Das Produkt richtet sich an Menschen, die ihr Smartphone im Alltag, beim Sport oder auf Reisen zuverlässig schützen möchten. Durch die Verbindung des Geräts mit einem Sicherungsseil bietet Easy Protect nicht nur zusätzlichen Halt, sondern reduziert auch das Risiko von Verlust oder Diebstahl. Das Geschäftsmodell basiert derzeit auf dem Direktvertrieb über digitale Kanäle, insbesondere in Verbindung mit Social-Media-Marketing. Ergänzend dazu ist der Ausbau des Einzelhandels ein wichtiger nächster Schritt für weiteres Wachstum.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von Easy Protect? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang der Gründung stand ein konkretes Problem: Smartphones sind im Alltag und bei Aktivitäten wie Skifahren, Radfahren oder Reisen ständig der Gefahr ausgesetzt herunterzufallen oder gestohlen zu werden. Der Auslöser war ein persönliches Erlebnis beim Skifahren, als einer Freundin das Handy vom Lift heruntergefallen ist. In diesem Moment wurde klar, wie schnell ein teures Gerät verloren gehen kann. Bei der anschließenden Suche nach einer einfachen und leistbaren Lösung zeigte sich, dass es keine praktische Sicherung gab, die flexibel, unauffällig und gleichzeitig zuverlässig ist. Genau hier lag die Marktlücke. Die Inspiration war also ein reales Problem aus dem eigenen Umfeld. Aus dieser Situation heraus entstand die Idee zu meinem Startup: eine einfache, sichere und bezahlbare Lösung zur Befestigung des Smartphones.

Was macht das Konzept oder die Technologie von Easy Protect besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Das Konzept von Easy Protect ist besonders, weil es aktuell keine andere Handysicherung gibt, die sich so schnell und so einfach befestigen lässt. Das Produkt kombiniert eine stabile Schutzplatte mit einem ausziehbaren Metallseil, das Sicherheit bietet und gleichzeitig volle Flexibilität bei der Nutzung des Smartphones ermöglicht.
Ein innovativer Ansatz ist die einfache Montage ohne komplizierte Installation. Zusätzlich wurde ein spezieller Clip entwickelt, mit dem die Sicherung noch leichter und bequemer an Kleidung, Rucksack oder Ausrüstung befestigt werden kann. Dadurch ist das Smartphone jederzeit gesichert und trotzdem sofort griffbereit. Easy Protect verbindet somit Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Alltagstauglichkeit in einem kompakten System.

Welche Vision verfolgt Easy Protect? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Die Vision von Easy Protect ist es, in Zukunft Marktführer im Bereich Smartphone Sicherung zu werden. Wir wollen uns als starke und bekannte Marke etablieren, die für Sicherheit, Qualität und einfache Anwendung steht.
In den nächsten Jahren soll das Geschäft deutlich erweitert werden. Geplant ist die Entwicklung mehrerer neuer Produkte und Add-Ons, um das Sortiment auszubauen und noch mehr Anwendungsbereiche abzudecken. Außerdem soll Easy Protect in verschiedene Einzelhandelsketten aufgenommen werden, um eine breite Verfügbarkeit im stationären Handel zu erreichen. Langfristig ist auch eine internationale Expansion vorgesehen.

Warum fiel die Entscheidung, Easy Protect bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Entscheidung, bei „Die Höhle der Löwen“ aufzutreten, war für uns eine bewusste Chance, Easy Protect auf einer großen Bühne zu präsentieren und das Potenzial des Produkts sichtbar zu machen. Gleichzeitig war uns klar, dass ein Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ weit mehr sein kann als nur eine Finanzierungsmöglichkeit. Im Mittelpunkt stand für uns vor allem die Aussicht, einen starken Partner zu gewinnen, der nicht nur investiert, sondern seine Erfahrung, sein Netzwerk und seine strategische Expertise einbringt. Genau diese Kombination ist für uns besonders wertvoll, um Easy Protect nachhaltig weiterzuentwickeln und die nächsten Wachstumsschritte erfolgreich zu gehen.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Höhle der Löwen für Easy Protect angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Mit der Teilnahme an der Show verbinde ich vor allem die Hoffnung, einen starken Mentor und strategischen Partner zu gewinnen. Neben Kapital geht es mir insbesondere um Erfahrung, Marktkenntnis und ein belastbares Netzwerk, das dabei hilft, Easy Protect gezielt weiterzuentwickeln. Ein zentraler Schwerpunkt ist für mich der Zugang zum stationären Handel, da hier für das Produkt großes Wachstumspotenzial liegt.
Eine mögliche Investition würde deshalb vor allem in den Ausbau des Vertriebs, die Etablierung im Einzelhandel, höhere Produktionskapazitäten sowie in professionelles Marketing investiert werden. So soll Easy Protect nachhaltig wachsen und sich langfristig erfolgreich am Markt positionieren.

Welche nächsten Schritte sind für Easy Protect nach der Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach der Show sind konkrete Wachstumsschritte geplant. Ein zentraler Punkt ist die Entwicklung neuer Produkte, um das Sortiment von Easy Protect weiter auszubauen. Geplant sind zusätzliche Varianten sowie sinnvolle Add-Ons, die das bestehende System erweitern und noch mehr Einsatzmöglichkeiten bieten.
Parallel dazu soll die Produktion skaliert werden, um größere Stückzahlen effizient herstellen zu können. Außerdem ist der Eintritt in den stationären Handel ein wichtiger nächster Schritt, um die Marke breiter zu positionieren. Ziel ist es, Easy Protect nachhaltig wachsen zu lassen und die Marktpräsenz deutlich zu steigern.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg von Easy Protect als besonders wertvoll erwiesen?

Auf meinem bisherigen Weg haben sich vor allem die praktischen Erfahrungen als besonders wertvoll erwiesen. Als Gründer lernt man, mit Unsicherheiten umzugehen, auch unter Druck klare Entscheidungen zu treffen und in schwierigen Momenten lösungsorientiert zu bleiben. Darüber hinaus habe ich gelernt, wie entscheidend Durchhaltevermögen, Marktverständnis und die Nähe zum Kunden sind. Gerade das direkte Feedback aus der Praxis liefert oft die wichtigsten Impulse für die Weiterentwicklung eines Produkts und des gesamten Geschäftsmodells. Diese Erfahrungen haben mich sowohl unternehmerisch als auch persönlich stark geprägt.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer im Kontext von Easy Protect hilfreich sein könnten?

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es als Gründer vor allem auf Durchhaltevermögen, Disziplin und Entscheidungsstärke ankommt. Da nicht immer alles planbar ist, ist es wichtig, auch in herausfordernden Phasen ruhig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und konsequent nach Lösungen zu suchen.
Ebenso entscheidend ist der Mut, ins Handeln zu kommen. Perfektion sollte gerade am Anfang nicht im Vordergrund stehen. Viel wichtiger ist es, ein relevantes Problem zu lösen, den Markt früh einzubeziehen und das eigene Produkt auf Basis von Feedback kontinuierlich weiterzuentwickeln. Wer mit Überzeugung, Ausdauer und Klarheit an seiner Idee arbeitet, legt den Grundstein für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.

Sehen Sie Easy Protect am 16. März 2026 in der Höhle der Löwen

Bild: Beim Battle treten „Peak Protect“ mit Gründer Christopher Czellary (Foto) gegen „Jimmy“ mit Gründer Phillip Hammerer gegeneinander an. Wer kann die „Löwen“ mit seiner Geschäftsidee überzeugen und darf weiter pitchen ?
Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Christopher Czellary für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum transportieren wir unsere Ski eigentlich noch immer so umständlich?

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znow-motion Skiträger Adapter Fahrradträger 2 Minuten 2 Millionen 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: PULS 4/ Gerry Frank

znow-motion entwickelt einen Skiträger-Adapter für Fahrradträger, der den Skitransport einfacher macht und am 10 März 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen gepitcht wird

Wer steht hinter znow-motion und wie hat sich euer Gründerteam formiert?

Hinter znow-motion stehe ich, Andreas Zitzenbacher als begeisterter Wintersportler und Vater von drei Kindern. Unterstützt werde ich von meiner Frau, meinen Kindern und einem erfahrenen Netzwerk aus Partnern in Konstruktion, Produktion und Marketing.

Die Idee begann als persönliches Projekt für uns selbst. Mein Anspruch an Qualität und Sicherheit war hoch, deshalb brauchte es mehrere Entwicklungsstufen, bis die Lösung marktreif war. Heute vereine ich technische Entwicklung, Produktstrategie und Vertrieb, bewusst schlank organisiert und mit klarer Umsetzungskraft.

Wie entstand die Idee, ein Add-on zu entwickeln, das handelsübliche Fahrradträger in sichere Skiträger verwandelt?

Die Idee entstand kurz vor einem Skiurlaub, als wir plötzlich das geplante Fahrzeug nicht zur Verfügung hatten und aus Not vor der Frage standen, wohin mit dem gesamten Ski-Equipment im normalen Familienauto? Spontan nutzten wir einen vorhandenen Fahrradträger und befestigten die Ski daran. Das funktionierte grundsätzlich super und war absolut sicher im Straßenverkehr. Die Fixierung der Ski war nicht ganz einfach und es war einfach nicht gut genug für meine Ansprüche.

Genau daraus entstand znow-motion. Wir haben diese improvisierte Idee zu einem sicheren, durchdachten Adapter weiterentwickelt und machen jetzt damit Millionen bestehender Fahrradträger wintertauglich.

Welches konkrete Problem für Wintersportler löst znow-motion?

Znow-motion löst mehrere zentrale Probleme:

Mühseliges montieren von Dachlösungen, die im Normalfall nicht einfach für einen Skitag montiert werden
das ständig mühsame Be- und Entladen der Ski/Snowboards vom Autodach, bei modernen SUV wird’s noch mühsamer
Erhöhter Kraftstoffverbrauch oder reduzierte Reichweite für Elektroautos bei einer Dachtransportlösung
Sicherheitsrisiken durch unzureichende Befestigung bei Transport im Innenraum
Erhöhen der Saison-Nutzung eines Fahrradträgers über das ganze Jahr
Reduziertes Lagervolumen über das ganze Jahr im Vergleich zu Dachboxen

Unser System ermöglicht einen komfortablen, aerodynamischen und sicheren Transport auf Auto-Heck-Höhe (=Arbeitshöhe).

Was unterscheidet euer System von klassischen Dach-Skiträgern oder separaten Winterlösungen?

Es gab über Jahrzehnte nur zwei Lösungen, um die Ski zu transportieren. Aufs Dach oder ins Auto. Wir entwickelten nun, nach jahrzehntelangem Stillstand, die Möglichkeiten des Skitransports mit einer effizienteren, praktischen und sicheren Lösung.

Dach-Skiträger oder Dach-Box:

erhöhen die Fahrzeughöhe
verschlechtern Aerodynamik
Montage ist sehr mühsam und zeitaufwendig
wiederkehrendes zusätzliches Investment bei Fahrzeugwechsel

Innenraum:

lebensgefährlich bei einem Unfall bei ungesichertem Transport
mit normalen Familien-PKW nicht möglich bei drei Kinder und teilweise schwierig bereits ab 2 Kinder
außerordentliche Verschmutzung des Innenraums

Znow Motion:

nutzt vorhandene Fahrradträger und ermöglicht dadurch eine Ganzjahresnutzung
absolut sicher in jeder Situation
einfaches und schnelles montieren und ergonomisches beladen, in wenigen Minuten montiert und demontiert.
eine Lösung passt für alle Fahrradträger und für alle Autos (kein wiederkehrendes Investment)

Wir schaffen kein weiteres Produkt – wir erweitern ein bestehendes System.

Ihr sprecht von weniger Luftwiderstand und geringerem Kraftstoffverbrauch. Wie wirkt sich euer Produkt konkret auf Effizienz und Nachhaltigkeit aus?

Dachmontierte Skiträger erzeugen signifikanten Luftwiderstand, insbesondere bei Autobahngeschwindigkeiten. Das wirkt sich direkt auf den Kraftstoffverbrauch aus.

Durch die Positionierung im Windschatten des Fahrzeugs reduziert unser System diesen Effekt deutlich. Das bedeutet:

geringerer Mehrverbrauch
reduzierte CO₂-Emissionen
Langlebigkeit durch hohe Qualität und Verwendung korrosionsgeschützten Materialien
1 Lösung für den Rest des Lebens da unser Adapter für alle Fahrradträger geeignet sind und durch die Anhängerkupplung nicht abhängig von einem Fahrzeugtypen ist

Zusätzlich vermeiden wir Doppelanschaffungen, ein Produkt für zwei Einsatzzwecke bedeutet weniger Materialverbrauch insgesamt.

Wie stellt ihr sicher, dass euer Add-on mit Millionen bestehender Fahrradträger kompatibel ist?

Bereits in der Entwicklungsphase war Kompatibilität eines der zentralen Kriterien.

Der znow-motion Skiträger-Adapter passt sich in alle Richtungen an, dadurch ist es egal welchen Fahrradträger man verwendet.
Unser System ist so flexibel aufgebaut und orientiert sich an jeden handelsüblicher Fahrradträgerhersteller.

Welche Rolle spielen Sicherheit und Zertifizierung bei der Produktentwicklung?

Sicherheit im Straßenverkehr steht natürlich an oberster Stelle.

Unser Produkt wurde unter allen realen Belastungs- und Verkehrsbedingungen getestet, inklusive Fahrdynamik, Bremsmanöver und Witterungseinflüsse.
Des weiteren entspricht unser Skiträger-Adapter allen notwendigen Anforderungen der Straßenverkehrsordnung in Europa.

Im Mobilitätsbereich gibt es keine Kompromisse, das gilt besonders für uns als technische Zubehör im Straßenverkehr.

Am 10. März 2026 wird znow-motion in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Welche Erwartungen verbindet ihr mit diesem Auftritt?

2 Minuten 2 Millionen ist für uns als Start-up eine enorme Chance. Mit unserem Skiträger-Adapter für Fahrradträger hinterfragen wir eine jahrzehntelange Gewohnheit des Skitransports und genau dafür braucht es Sichtbarkeit.

Die größte Herausforderung für junge Unternehmen ist es, mit einer neuen Idee möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Sendung bietet uns die Möglichkeit, unser Produkt einem breiten Publikum vorzustellen und zu zeigen, wie einfach, praktisch und hochwertig unsere Lösung ist.

Natürlich hoffen wir auch auf einen starken Investor, der uns mit Erfahrung, Netzwerk und strategischen Kontakten unterstützt, um znow-motion über Österreich hinaus in den Wintersportmärkten Europas zu etablieren.
Unser Ziel ist es, nationale Bekanntheit aufzubauen, neue Partnerschaften zu knüpfen und zu zeigen, dass aus einer einfachen Alltagsidee ein skalierbares Produkt entstehen kann, das einen lange unveränderten Markt neu denkt.

Welche Kernbotschaft möchtet ihr den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Unsere zentrale Botschaft ist klar: Wir verwandeln eine jahrzehntelang bestehende Skitransportlösung in eine moderne, einfache und ergonomische Lösung.

Mit znow-motion lösen wir ein Problem, das über Jahre hinweg akzeptiert, aber nie wirklich hinterfragt wurde. Wintersportler investierten doppelt, in Fahrradträger für den Sommer und separate Lösungen für den Winter. Diese Ineffizienz wurde zum Standard, weil es keine durchdachte Alternative gab.

Genau hier setzen wir an. Unser Adapter ermöglicht es, bestehende Fahrradträger ganzjährig zu nutzen. Das entspricht exakt dem realen Nutzungsverhalten unserer Zielgruppe. Im Sommer werden Fahrräder transportiert und im Winter mit demselben System die Ski. Keine neue Gewohnheit, kein Mehraufwand.

Allein in Europa sind Millionen von Fahrradträgern im Umlauf, ein vorhandener, aber unerschlossener Markt mit enormem Skalierungspotenzial.

Wir verkaufen kein isoliertes Produkt, sondern erschließen einen bestehenden Bestand neu.

Znow Motion steht dabei für:

intelligente Ressourcennutzung
hohe Sicherheitsstandards
durchdachte Ingenieursqualität
leistbare Innovation

Unser Anspruch ist es, Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit in einem Produkt zu vereinen und damit den Wintersport-Transport neu zu definieren.
Denn wir sind überzeugt: Der Skispaß beginnt nicht erst am Berg, sondern bereits bei der Anreise.

Wie ist euer Geschäftsmodell aufgebaut und über welche Kanäle vertreibt ihr euer Produkt aktuell?

Aktuell vertreiben wir znow-motion direkt über unseren eigenen Onlineshop (B2C). Unsere Kundinnen und Kunden erhalten das Produkt innerhalb weniger Tage, schnell, unkompliziert und auf dem Niveau etablierter E-Commerce-Plattformen.

Plant ihr Kooperationen mit Herstellern von Fahrradträgern oder Automobilunternehmen?

Ja, mittelfristig planen wir strategische B2B-Partnerschaften mit führenden Fahrradträgerherstellern und Automotive-Zulieferern. Unser Ziel ist es, znow-motion als intelligente Ergänzung zu bestehenden Trägersystemen in den wintersportstarken Ländern Europas zu etablieren. Wir verstehen uns nicht als Ersatz, sondern als Upgrade, damit Fahrradträger das ganze Jahr über genutzt werden können. Unser Produkt ergänzt bestehende Systeme, das macht Kooperationen wirtschaftlich sehr attraktiv.

Welche Zielgruppen sprecht ihr primär an und wie erreicht ihr diese?

Unsere Kernzielgruppen sind:

Wintersportbegeisterte Familien
umweltbewusste Skifahrer
Die typischen österreichischen Sportler die im Sommer Radfahren und Winter Skifahren
Alle Menschen die Wert auf ihr Fahrzeug legen und eine ergonomische Lösung suchen

Wir erreichen unsere Kunden über gezielte Social-Media-Kampagnen und hoffentlich Mundpropaganda.

Was unterscheidet znow-motion klar von anderen Lösungen im Bereich Transport für Wintersportausrüstung?

Wir denken nicht saisonal, wir denken systemisch.

Während Dach-Lösungen sperrig und unpraktisch sind, maximieren wir den Nutzen vorhandener Infrastruktur.
Das reduziert Kosten, Ressourcenverbrauch und Komplexität für den Kunden.

Znow-motion ist kein weiteres Zubehör, sondern ein intelligentes Upgrade.

Welche nächsten Entwicklungsschritte plant ihr nach einem möglichen Investment?

Nach einem Investment fokussieren wir uns auf:

Professionalisierung von Marketing und Vertrieb
Produktionsskalierung
Produktweiterentwicklungen und zusätzlichen Anwendungsbereichen

Wo seht ihr znow-motion in drei bis fünf Jahren im europäischen und internationalen Markt?

In drei bis fünf Jahren sehen wir znow-motion als:

etabliertes Zubehörsystem im europäischen Wintersportmarkt
strategischen Partner führender Fahrradträgerhersteller
skalierbare Marke mit internationaler Distribution

Sehen Sie znow-motion am 10. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: PULS 4/ Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Andreas Zitzenbacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: znow-motion

Kontakt:

znow-motion e.U.
Blindenmarkter Straße 56
3300 Amstetten
Österreich

www.znow-motion.at
mail@znow-motion.at

Ansprechpartner: Andreas Zitzenbacher

Social Media:
Instagram
Facebook

Kann KI wirklich Gespräche führen wie ein Mensch?

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HoloLogix.AI KI MIA für intelligente Kommunikation salim sahi credit holologix.ai

HoloLogix.AI entwickelt mit KI und MIA eine intelligente Plattform für automatisierte, menschlich wirkende Unternehmenskommunikation

Wie ist HoloLogix.AI entstanden, und welche Erfahrungen bringen die Gründerinnen und Gründer in den Bereichen KI und Voice Technologie mit?

HoloLogix.AI entstand auf ungewöhnliche Weise: Nach einem Skateboard-Unfall traf ich meinen behandelnden Arzt Dr. Thomas Fuchs. Die Genesung wurde von intensiven Gesprächen über KI im Gesundheitswesen begleitet – daraus entstand die Idee für unser Unternehmen. Dr. Fuchs wurde Mitgründer und leitet den Health-Care-Bereich. Unterstützt werden wir im Aufsichtsrat von Dr. Christof Kautzsch, ein erfahrener Rechtsexperte, und Dr. Marcel Klinge, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Hospitality-Profi. Ergänzt wird das Team durch einen multidisziplinären Beirat, der strategisches Know-how mit Begeisterung für KI und Voice Technology vereint.

Ich selbst bringe über 25 Jahre Erfahrung als CEO eines führenden deutschen Travel-Tech-Unternehmens mit und konzentriere mich seit vergangenem Jahr vollständig auf HoloLogix.AI. Meine Passion gehört der AI und meine Motivation ist es, moderne KI-Tools zu kreieren, mit einer neuen Generation von Entwicklern zusammenzuarbeiten, und die Interaktion mit Voice Technology neu zu gestalten. Mit HoloLogix.AI wollen wir greifbare KI-Lösungen schaffen, den Kunden eine Welt ohne Warteschleifen ermöglichen, dem Personalmangel entgegenwirken und den Service in vielen Bereichen spürbar verbessern.

Was genau macht die Plattform von HoloLogix.AI, und welches Problem in der Unternehmenskommunikation wollten Sie damit ursprünglich lösen?

Mit unserer MIA Service KI haben wir eine holistische KI-Plattform geschaffen, also ein Tool, das ganzheitlich agiert und eingesetzt werden kann. Mit MIA unterhalten sich die Anrufer wie mit einem Menschen. MIA versteht Gespräche, erledigt parallel dazu Aufgaben und verbindet Systeme – und zwar rund um die Uhr, in mehreren Sprachen und branchenübergreifend.

Dabei liegt unser Schwerpunkt derzeit auf den Bereichen Gesundheitswesen, Hospitality sowie allgemein auf Unternehmen und Institutionen. MIA ist nahezu überall einsetzbar, wo Kunden- oder Patientenkontakt herrscht.

MIA ist mehr als nur ein weiterer Chatbot: Mit universeller KI-Infrastruktur löst sie Probleme in Unternehmen und Organisationen, die damit ihren Service – vor allem in der Kommunikation – sowie interne Prozesse optimieren und dadurch unter anderem dem Personalmangel entgegenwirken können.

Ein wichtiger Teil unserer KI-Plattform ist MIA Protect, die die mit verschiedenen Health Watches wie z.B. auch Apple Watch kompatibel ist. Sie ist ein Assistenz- und Companion System und erkennt beispielsweise Stürze.

Was unterscheidet HoloLogix.AI von klassischen Chatbots oder anderen Anbietern im Bereich Sprach KI?

Unser Ansatz ist ein anderer: Statt starrer Skripte bieten wir echte Gesprächsintelligenz durch Conversational AI an. Unser System ist eine KI, die im Gespräch Aufgaben erledigt. Dies kann nur durch die Integration in bestehende Systeme erfolgen. Hier gehen wir ganz tief rein und verarbeiten Daten in Echtzeit. Wie dies funktioniert, zeigt die persönliche Live-Demo auf unserer Website.

Es werden über unser System jegliche Art von Aufgaben ausgeführt und damit wird auch das Zeitmanagement optimiert. Die Kommunikation kann über viele Kanäle erfolgen: Telefon, Website, Email, eine Watch oder bald auch über Robotik.

Gerade in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen spielen Datenschutz und Vertrauen eine große Rolle. Wie geht HoloLogix.AI mit diesen Anforderungen um?

Datenschutz und Integration in bestehende Systeme sind für uns absolute Kernpunkte. Wir orchestrieren auf die gängigen sowie auf eigene Modelle auf deutschen Servern, die in Europa bereits genutzt werden. Zudem arbeiten wir seit Beginn mit dem Frauenhofer Institut zusammen und lassen unsere Infrastruktur regelmäßig durch deren Experten prüfen.

Gerade im Bereich KI ist Vertrauen entscheidend. Genau deshalb stehen Transparenz, Datenschutz und verantwortungsvolle Entwicklung für uns an erster Stelle.

Wohin soll sich HoloLogix.AI in den kommenden Jahren entwickeln, und welche neuen Funktionen oder Märkte haben Sie dabei im Blick?

Wir streben eine schnelle Internationalisierung unserer KI-Plattform an, da wir ein enormes Potenzial für den globalen Einsatz unserer Lösungen sehen. Mit unserem UK-Sales-Team in London haben wir die Präsenz auf dem britischen Markt bereits ausgebaut. Diese Expansion ist Teil unserer internationalen Wachstumsstrategie und soll helfen, unsere Technologien gezielt bei Partnern, Kunden und Entscheidern im Vereinigten Königreich zu positionieren.

Gleichzeitig entwickeln wir unsere Plattform kontinuierlich weiter, um sie flexibel in unterschiedlichen Branchen, Regionen und Ländern einsetzen zu können. Unser Ziel ist es, HoloLogix.AI langfristig als international skalierbare Voice- und KI-Lösung zu etablieren, die über einzelne Märkte hinaus echten Mehrwert schafft. Wer uns auf dieser spannenden Reise begleiten möchte, sollte unser Investor Deck besuchen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern im KI-Umfeld mitgeben?

Wenn ich auf unsere bisherige Reise zurückblicke, sind es folgende:

Richtet Euren Fokus auf den echten Mehrwert: Entwickelt KI-Lösungen, die reale Probleme lösen, nicht nur Technologien, die cool klingen. Der Erfolg hängt davon ab, wie gut eure KI die Prozesse der Kunden tatsächlich unterstützt.

Umgebt euch mit Menschen, die euch fachlich ergänzen und verschiedene Perspektiven einbringen – sei es im technischen, rechtlichen oder strategischen Bereich. Gerade bei KI ist multidisziplinäres Know-how entscheidend.

Habt Mut zur Iteration und zum Lernen, denn KI-Projekte erfordern Geduld, Testen und kontinuierliches Anpassen. Scheut euch nicht, Hypothesen zu prüfen, Fehler zu machen und daraus schneller zu lernen als andere.

Kurz gesagt: Probleme lösen, das richtige Team aufstellen und agil bleiben – das sind die Schlüssel zum Aufbau einer erfolgreichen KI-Plattform.

Bildcredits: @HoloLogix.AI

Wir bedanken uns bei Salim Sahi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: HoloLogix.AI

HoloLogix.AI logo

Kontakt:

HoloLogix.AI SE
Europäische Aktiengesellschaft | Societas Europaea
Mollstraße 32
10249 Berlin
Germany

www.holologix.ai
salim@holologix.ai

Ansprechpartner: Salim Sahi, Chairman of the Board (CEO)

Social Media:
LinkedIn

Was hilft Menschen wirklich, wenn im Notfall jede Sekunde zählt?

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Heartbeat Revivel Erste Hilfe Notfall Pitch Höhle der Löwen Nicole Oudes präsentiert mit „Heartbeat Revivel“ den Erste-Hilfe Schlüsselanhänger mit Stimme. Investor Ralf Dümmel macht den Praxistest. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Heartbeat Revivel entwickelt eine Lösung für Erste Hilfe im Notfall und will Menschen dabei unterstützen, in kritischen Situationen sicher zu handeln. Das Startup wird am 16. März 2026 in der Sendung Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das Startup Heartbeat Revivel entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Ich bin Nicole Oudes und habe die Marke aus meiner bestehenden Firma „Nicht Helfen geht nicht!“ heraus gegründet. Als Dozentin für Erste Hilfe erlebe ich tagtäglich, wie groß die Unsicherheit vieler Menschen in Notfallsituationen ist obwohl sie helfen möchten. Die entscheidende Idee entstand nach einem Kundentermin. Ich saß auf meiner Terrasse und ließ den Kurs Revue passieren. Dort hatten Teilnehmende zu mir gesagt, sie wünschten sich im Ernstfall, ich würde ihnen auf der Schulter sitzen und ihnen sagen, was zu tun ist. Genau dieser Satz hat mich nicht mehr losgelassen. So wurde aus einem Gedanken Schritt für Schritt ein konkretes Konzept und schließlich die Marke „Heartbeat Revivel“. Hinter der Marke stehe ausschließlich ich mit meiner Erfahrung, meiner Überzeugung und meiner klaren Mission, Menschen die Angst vor dem Helfen zu nehmen und ihnen Sicherheit in entscheidenden Momenten zu geben.

In welcher Branche ist das Unternehmen rund um Heartbeat Revivel tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Mein Unternehmen ist in der Aus und Fortbildung im Bereich der Ersten Hilfe tätig. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die reine Wissensvermittlung, sondern vor allem die nachhaltige Befähigung von Menschen, in Notfallsituationen sicher und handlungsfähig zu bleiben. Was mein Geschäftsmodell besonders macht, ist die Verbindung aus langjähriger Praxiserfahrung, moderner Wissensvermittlung und einem klaren Fokus auf Selbstvertrauen. Ich lege großen Wert darauf, Hemmschwellen abzubauen und Teilnehmenden die Angst vor dem Helfen zu nehmen. Erste Hilfe soll nicht kompliziert oder einschüchternd wirken, sondern verständlich, greifbar und umsetzbar sein.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Entwicklung von Heartbeat Revivel? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand eine ganz einfache, aber wichtige Frage: Wie kann ich den Wunsch meiner Kundinnen und Kunden erfüllen, auch in einer realen Notsituation bei ihnen zu sein? In meinen Erste Hilfe Kursen habe ich immer wieder gehört: „Wir wünschten, Sie würden im Ernstfall auf unserer Schulter sitzen und uns sagen, was wir tun sollen.“ Dieser Satz hat mich tief berührt denn er zeigt, dass Wissen allein oft nicht ausreicht. In Stresssituationen fehlt vielen Menschen die Sicherheit, das Gelernte auch wirklich abzurufen. Mir wurde klar: Genau hier gibt es eine Lücke. Es gab kein Gerät, das Menschen im entscheidenden Moment unterstützt, anleitet und ihnen das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Also habe ich diese Marktlücke genutzt und meine Idee selbst umgesetzt. Die Gründung entstand somit aus echter Praxiserfahrung, einem konkreten Bedürfnis meiner Zielgruppe und dem starken Wunsch, Menschen auch dann Sicherheit zu geben, wenn jede Sekunde zählt.

Was macht das Konzept oder die Technologie von Heartbeat Revivel besonders und welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Es ist ein Gerät, das den potenziellen Ersthelfer dabei unterstützen soll, in einer Notsituation nicht in Panik zu verfallen. Es soll begleiten und unterstützen, die nötigen Schritte einer Erste Hilfe Maßnahme zu gehen, um dem Patienten die Möglichkeit zu geben, zu überleben.

Welche Vision verfolgen Sie mit Heartbeat Revivel und welche Meilensteine möchten Sie in den nächsten Jahren erreichen?

Ich möchte, dass dieses Gerät weltweit zum Einsatz kommt. Mein Wunsch wäre, dieses Gerät als Pflichtprodukt in jedem Erste Hilfe Kasten zu haben.

Warum fiel die Entscheidung, Heartbeat Revivel bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren und welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Ich erhoffe mir mit der Hilfe von „Die Höhle der Löwen“, das Produkt bestmöglich am Markt zu platzieren und das Thema der Ersten Hilfe mehr in den Fokus zu stellen. Denn jeder von uns kann diese Hilfe einmal nötig haben.

Welche Form der Unterstützung erhoffen Sie sich für Heartbeat Revivel durch die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ und wie soll eine mögliche Investition genutzt werden?

Ich wünsche mir vor allem mehr Aufmerksamkeit für die enorme Bedeutung der Ersten Hilfe in unserer Gesellschaft. Jeder kann plötzlich in eine Situation geraten, in der schnelles und richtiges Handeln Leben rettet und dennoch wird dieses Thema im Alltag oft unterschätzt oder verdrängt. Mein Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu stärken und Menschen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und sich sicher genug zu fühlen, um im Ernstfall zu handeln. Gleichzeitig wünsche ich mir einen starken Partner an meiner Seite, der meine Vision nicht nur versteht, sondern sie mitträgt und weiterentwickelt. Jemanden, der erkennt, welches Potenzial in der Idee steckt gesellschaftlich wie unternehmerisch.

Welche nächsten Schritte sind für Heartbeat Revivel nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Ich erhoffe mir Wachstum und Vertrieb europaweit. Mehr Aufmerksamkeit in der Politik für die Unterstützung der Thematik der Ersten Hilfe. Schon Schulen und Kitas sollten die Möglichkeit haben, sich mehr mit dem Thema der Ersten Hilfe auseinandersetzen zu dürfen durch spezielle Förderungen der Politik.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg mit Heartbeat Revivel als besonders wertvoll erwiesen?

Das Feedback der Personen, die den „Heartbeat Revivel“ bereits gekauft haben, war durchweg positiv und hat mich bestärkt, das Projekt weiterzuführen. Ebenso hat es mich auf die Idee gebracht, ein weiteres Projekt zu starten. Ich möchte einen Weltrekord aufstellen mit mindestens 14.000 Menschen, die gleichzeitig eine Reanimation im Olympiastadion durchführen. Ich sehe es als meine Aufgabe, so viele Menschen wie möglich mit Freude und Leichtigkeit an das Thema Erste Hilfe heranzuführen, damit sie in Notsituationen nicht von Angst, sondern von Mut getragen werden.

Welche Ratschläge lassen sich aus Ihren Erfahrungen mit der Entwicklung von Heartbeat Revivel ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Mein wichtigster Rat ist: Habt den Mut, an euch selbst und an eure Ideen zu glauben. Oft entstehen die besten Konzepte aus einem echten Bedürfnis heraus aus Gesprächen, Erfahrungen oder Momenten, die einen nicht mehr loslassen. Wenn euch eine Idee wirklich überzeugt, dann lohnt es sich, ihr nachzugehen. Natürlich wird es Herausforderungen, Zweifel und auch Rückschläge geben. Aber genau darin liegt Wachstum. Man kann auf diesem Weg nur gewinnen entweder an Erfahrung, an Klarheit, an Stärke oder im besten Fall auch unternehmerisch. Wer gründet, entwickelt sich persönlich enorm weiter. Und selbst wenn nicht alles sofort perfekt läuft, ist jeder Schritt eine Investition in die eigene Entwicklung. Deshalb: Traut euch, groß zu denken, bleibt dran und vertraut darauf, dass eure Idee einen Wert hat.

Sehen Sie Hearbeat Revivel am 16. März 2026 in der Höhle der Löwen

Bild: Nicole Oudes präsentiert mit „Heartbeat Revivel“ den Erste-Hilfe Schlüsselanhänger mit Stimme. Investor Ralf Dümmel macht den Praxistest.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Nicole Oudes für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Höhle der Löwen am 16. März 2026: Diese Startups sorgen für Aufsehen

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16. März 2026: Startups in der Höhle der Löwen Bild Die „Löwen“ (v.l.) Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Janna Ensthaler, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen den auswaschbaren Textildruck von "RE-SHIRT" genau unter die Lupe. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Der 16. März 2026, Höhle der Löwen und Startups stehen im Mittelpunkt einer neuen Folge der beliebten Gründershow. Mehrere Teams präsentieren ihre Ideen vor den Investorinnen und Investoren Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel. Von nachhaltigen Textillösungen über innovative Food Konzepte bis hin zu lebensrettender Technologie zeigt die Episode, wie vielfältig und ambitioniert die aktuelle Gründerszene ist.

Der 16. März 2026 bringt in der Höhle der Löwen eine Reihe spannender Unternehmenskonzepte auf die Bühne. Die Gründerinnen und Gründer kommen aus unterschiedlichen Branchen, verfolgen jedoch ein gemeinsames Ziel: mit ihren Ideen neue Märkte zu erschließen und Investoren von ihrem Potenzial zu überzeugen.

RE-SHIRT aus München denkt Textildruck neu

Ein besonders nachhaltiger Ansatz kommt aus München. Das Startup RE-SHIRT wird von Anna Hadzelek (36) und Emmy Schumacher (36) gegründet. Die beiden Unternehmerinnen haben sich mit einer ungewöhnlichen Frage beschäftigt: Was passiert eigentlich mit all den Event T Shirts, die nur einmal getragen werden?

Bei vielen Veranstaltungen entstehen Kleidungsstücke mit speziellen Aufdrucken für Messen, Abschlussfeiern oder Junggesellenabschiede. Häufig landen diese Shirts anschließend im Schrank oder werden kaum noch getragen, weil der Aufdruck zu spezifisch ist. Genau hier setzt das Konzept von RE-SHIRT an.

Die Gründerinnen haben eine Druckfarbe entwickelt, die sich nach dem Waschen vollständig aus dem Stoff entfernen lässt. Das bedeutet: Ein T Shirt kann zunächst für einen bestimmten Anlass bedruckt werden und danach wieder als normales Kleidungsstück im Alltag dienen.

Der Ansatz verbindet Nachhaltigkeit mit einem klaren geschäftlichen Nutzen. Unternehmen könnten künftig Event Shirts produzieren lassen, ohne dass diese anschließend unbrauchbar werden. Das reduziert Ressourcenverbrauch und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für Marketingaktionen oder Veranstaltungen.

Gerade im B2B Bereich sehen viele Beobachter Potenzial für solche Lösungen. Immer mehr Unternehmen achten darauf, wie ihre Werbematerialien produziert und genutzt werden. Ein Konzept, das Einweg Produkte vermeidet und gleichzeitig flexibel bleibt, könnte deshalb auf großes Interesse stoßen.

Heartbeat Revivel will Erste Hilfe einfacher machen

Ein ganz anderes Thema bringt Nicole Oudes (38) aus Berlin in die Höhle der Löwen. Mit ihrem Startup Heartbeat Revivel beschäftigt sie sich mit einer Frage, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann: Wie können Menschen im Notfall schneller und sicherer Erste Hilfe leisten?

Nicole Oudes arbeitet als Rettungssanitäterin und Erste Hilfe Ausbilderin. In ihrer täglichen Arbeit erlebt sie immer wieder, dass viele Menschen bei einem Herzstillstand zögern, weil sie unsicher sind, was genau zu tun ist.

Dabei ist schnelle Hilfe entscheidend. Jede Minute ohne Wiederbelebung verringert die Überlebenschance erheblich. Genau an dieser Stelle setzt ihre Entwicklung an.

Das von ihr entwickelte Gerät ist klein genug, um am Schlüsselbund getragen zu werden. Im Notfall gibt es klare, gesprochene Anweisungen, die Ersthelfer Schritt für Schritt durch die Wiederbelebung führen.

Die Anleitung umfasst unter anderem die Kontrolle der Atmung, den Notruf und die Durchführung der Herzdruckmassage. Ein integriertes Metronom sorgt dafür, dass der richtige Rhythmus eingehalten wird. Zusätzlich gibt es spezielle Einstellungen für Babys und Kinder.

Besonders bemerkenswert ist, dass Nicole Oudes viele Komponenten ihres Produkts bisher selbst produziert. Von der Entwicklung der Elektronik bis zum Gehäusebau arbeitet sie intensiv an der Weiterentwicklung ihres Geräts.

purora setzt auf moderne Bio Ernährung

Auch das Thema Ernährung spielt in dieser Folge der Höhle der Löwen eine Rolle. Mit purora präsentiert Heinz Pöttinger (38) ein Konzept, das gesunde Lebensmittel und Küchentechnologie miteinander verbindet.

Der Unternehmer stammt aus einer Familie mit landwirtschaftlichem Hintergrund. Aufgewachsen auf einem Biobauernhof entwickelte er früh ein Bewusstsein für frische und natürliche Lebensmittel.

Mit purora verfolgt er die Idee, gesunde Ernährung im Alltag einfacher zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht ein Gerät namens ThermoTwist, das Lebensmittel sowohl kalt mixen als auch schonend erwärmen kann.

Dazu kommen vorbereitete Bio Mahlzeiten im Glas. Das Sortiment umfasst verschiedene Smoothies, Porridges, Suppen und Proteinshakes. Die Produkte sollen ohne zugesetzten Zucker und ohne künstliche Zusatzstoffe auskommen.

Neben dem Verkauf an Endkunden richtet sich purora auch an Geschäftskunden. Büros, Hotels oder Fitnessstudios könnten solche Angebote nutzen, um ihren Mitarbeitern oder Gästen gesunde Mahlzeiten bereitzustellen.

BUTJER – DAS GRILLBRETT bringt ein neues Tool für Grillfans

Auch im Bereich Freizeit und Outdoor wird in der Höhle der Löwen gepitcht. Das Team hinter BUTJER – DAS GRILLBRETT besteht aus Enrico Krüger (50), Udo Mammone (38) und Tim Gollenstede (40).

Die Idee für das Produkt entstand aus einer improvisierten Situation bei einem Grill Event. Als plötzlich das passende Werkzeug fehlte, musste spontan eine Alternative gefunden werden. Aus dieser Erfahrung entwickelte sich schließlich ein eigenständiges Produkt.

Das Grillbrett vereint mehrere Funktionen in einem einzigen Werkzeug. Es kann zum Wenden von Grillgut, zum Servieren und auch zur Reinigung des Grillrosts eingesetzt werden.

Das Produkt besteht aus Holz und enthält eine integrierte Edelstahlkomponente. Ziel ist es, Grillfans ein praktisches Werkzeug zu bieten, das mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt.

Unterstützt wird das Team von Boxer Axel Schulz, der das Produkt bereits bei verschiedenen Grillveranstaltungen eingesetzt hat und das Projekt begleitet.

Junge Gründer sorgen für besondere Dynamik am 16. März 2026 in der Höhle der Löwen

Neben den etablierten Gründerteams sorgt auch ein Gründer Battle für Aufmerksamkeit. Dabei treten zwei sehr junge Unternehmer gegeneinander an.

Christopher Czellary (17) aus A Leobendorf präsentiert Peak Protect, eine ausziehbare Sicherung für Smartphones. Sein Konkurrent Philipp Hammerer (16) aus Königsmoos stellt mit Jimmy eine Plattform vor, die sich mit Ausbildungsmöglichkeiten beschäftigt.

Solche Duelle gehören zu den besonderen Momenten der Sendung, weil sie zeigen, wie früh unternehmerisches Denken entstehen kann. Gleichzeitig geben sie Einblick in die Ideen der nächsten Gründer Generation.

Höhle der Löwen zeigt am 16. März 2026 erneut die Vielfalt der Startup Szene

Die Folge der Höhle der Löwen am 16. März 2026 zeigt einmal mehr, wie breit das Spektrum der Startup Szene geworden ist. Nachhaltige Materialien, Gesundheitslösungen, Ernährungskonzepte und praktische Alltagsprodukte stehen nebeneinander und verdeutlichen, wie unterschiedlich Innovation entstehen kann.

Für die Gründerinnen und Gründer bedeutet der Auftritt vor den Investorinnen und Investoren vor allem eine große Chance. Neben Kapital können sie hier auch von Erfahrung, Netzwerken und strategischer Unterstützung profitieren.

Für das Publikum bietet die Sendung wiederum einen spannenden Einblick in neue Ideen, die möglicherweise schon bald Teil unseres Alltags werden könnten.

Bild Die „Löwen“ (v.l.) Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Janna Ensthaler, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen den auswaschbaren Textildruck von „RE-SHIRT“ genau unter die Lupe.
Bildcredits/ Fotograf: RTL / Stefan Gregorowius

Führung ist genauso wichtig wie das Produkt

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Führung im Startup: Autorität und klare Entscheidungen Annette dold

Startups starten mit Tempo. Entscheidungen fallen schnell. Gründerinnen und Gründer sind nah am Produkt und oft auch nah am Team. In dieser Phase trägt Vision. Energie und Begeisterung reichen, um andere mitzuziehen.

Doch ab einer bestimmten Größe verändert sich die Dynamik. Neue Mitarbeitende kommen hinzu. Rollen entstehen erst im Prozess. Erwartungen steigen. Spätestens dann reicht Gründercharisma nicht mehr aus. Jetzt trägt Führung.
Viele junge Unternehmen scheitern nicht am Produkt, sondern an Führung. Talente gehen. Konflikte bleiben ungelöst. Entscheidungen werden aufgeschoben oder informell getroffen. Wachstum erzeugt Reibung statt Klarheit.

Vom Gründer zur Führungskraft

Der Übergang passiert meist schleichend. Aus fünf werden zehn Mitarbeitende. Aus einem Kernteam wird eine Organisation.
Operative Stärke wird häufig mit Führungskompetenz verwechselt. Wer fachlich gut ist, führt nicht automatisch gut. Führung ist eine eigene Aufgabe. Sie bedeutet, Prioritäten zu setzen, Verantwortung klar zu verteilen und auch unbequeme Gespräche zu führen.

Viele Gründerinnen und Gründer möchten die Kultur der Nähe bewahren. Doch Führung verlangt Rollenklarheit. Wer führt, ist nicht mehr nur Kollegin oder Kollege. Nähe bleibt möglich. Verantwortung bleibt verbindlich.

Autorität ohne Hierarchie?

Gerade in flachen Strukturen fehlt oft die formale Hierarchie. Das kann befreiend wirken. Gleichzeitig entstehen Unsicherheiten. Wer entscheidet im Zweifel? Wer trägt die letzte Verantwortung?

Gerade in hierarchiearmen Organisationen entsteht ein Paradox. Formal gibt es wenig Gefälle. Informell wächst der Orientierungsbedarf.
Es geht nicht nur um Entscheidungen, sondern vielmehr auch um die Fragen, wie wollen wir künftig zusammenarbeiten? Was heißt Erfolg für uns und wie wird Leistung gemessen?

Autorität entsteht nicht durch Titel oder Ownership. Sie entsteht durch Haltung.
In meiner eigenen Führungsverantwortung für 22 Mitarbeitende habe ich erlebt, wie sensibel Teams auf Inkonsistenz reagieren. Wenn Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind oder Erwartungen nicht klar formuliert werden, sinkt das Vertrauen.

Autorität wächst aus drei Faktoren:
Klarheit in Entscheidungen.
Transparenz in Kommunikation.
Verlässlichkeit im Handeln.

Scaling ohne Führungsprinzipien?

Informelle Absprachen funktionieren nur bis zu einer bestimmten Teamgröße. Sobald das erste Führungsteam entsteht, braucht es gemeinsame Leitplanken.

Wie geben wir Feedback?
Wie gehen wir mit Konflikten um?
Wer entscheidet was?

Fehlen diese Standards, entwickeln Mitarbeitende und Führungskräfte ihren eigenen Stil. Für das Team entsteht Widersprüchlichkeit. Reibungsverluste sind die Folge.

Struktur bedeutet nicht Bürokratie. Struktur bedeutet Orientierung.

Talente halten statt verlieren

Gerade jüngere Mitarbeitende erwarten Klarheit und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie wollen wissen, woran sie gemessen werden und wie sie wachsen können.

Unklare Führung erzeugt Frust. Wenn Feedback nur situativ erfolgt oder Leistung nicht eingeordnet wird, entsteht Unsicherheit.

Führung heißt, regelmäßig Gespräche zu führen. Erwartungen konkret zu formulieren. Konflikte frühzeitig anzusprechen.

Autorität zeigt sich nicht in Dominanz. Sie zeigt sich in der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn es unangenehm wird.

Führung im Dauerwandel

Startups befinden sich selten im stabilen Zustand. Neue Märkte, neue Investoren, neue Anforderungen. Veränderung ist Normalität.

Führungskräfte müssen Unsicherheit aushalten. Sie dürfen offen benennen, was noch unklar ist. Gleichzeitig müssen sie Richtung geben.

Diese Balance ist keine Frage des Typs. Sie ist lernbar. Führung ist kein Talent. Sie ist eine Kompetenz.

Gerade in wachsenden Organisationen lohnt es sich, einige Grundlagen früh bewusst zu klären. Fünf Schritte können dabei helfen:

  1. Rollen klären, bevor Konflikte sie erzwingen
    Definieren Sie schriftlich, wer wofür verantwortlich ist – nicht nur operativ, sondern auch auf Entscheidungsebene.
  2. Entscheidungsprinzipien festlegen
    Gerade in flachen Strukturen hilft es, transparent zu machen, wie entschieden wird: Konsens, Mehrheitsentscheid oder klare Letztverantwortung. Entscheidend ist nicht das Modell, sondern seine Klarheit.
  3. Führungsdialoge etablieren
    Regelmäßige Gespräche zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden schaffen Orientierung. Erwartungen, Prioritäten und Entwicklung werden dadurch sichtbar.
  4. Feedback professionalisieren
    Feedback sollte nicht situativ oder aus dem Bauch heraus erfolgen. Ein gemeinsames Verständnis darüber, wie Leistung eingeordnet und Kritik formuliert wird, schützt vor persönlichen Verletzungen und stärkt die Professionalität im Team.
  5. Die eigene Rolle bewusst annehmen
    Wer führt, gestaltet Rahmenbedingungen. Nähe zum Team bleibt möglich. Verantwortung bleibt unverzichtbar.

Autorität durch Haltung bedeutet, die eigene Rolle bewusst anzunehmen. Klarheit vor Beliebtheit zu stellen. Und Verantwortung nicht an Hierarchie zu knüpfen, sondern an innere Haltung.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie entsteht aus Forschung, Startups und Industrie ein echtes Innovationsökosystem?

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de:hub Leipzig Startups Energie Innovationen Martin-Richter Bildcredits/Fotograf SpinLab/ Fabian Thürhoff

Der de:hub Leipzig vernetzt Startups, Industrie und Wissenschaft, um Innovationen rund um Energie, Infrastruktur und digitale Technologien schneller in marktreife Anwendungen zu überführen

Können Sie unseren Leserinnen und Lesern den de:hub Leipzig kurz vorstellen und erläutern, welche Rolle dieser Hub innerhalb des deutschen Digital Hub Netzwerks sowie im regionalen Innovationsökosystem einnimmt?

Der Smart Infrastructure Hub Leipzig ist das Zentrum für die Digitalisierung und Automatisierung kritischer Infrastrukturen. Als Teil der bundesweiten Digital Hub Initiative (25 Standorte) agieren wir als nationaler Ankerpunkt für Energie, Smart City, E-Health und Bauwirtschaft. Wir fungieren als strategischer Matchmaker, der über 200 Startups mit Industrie und Wissenschaft vernetzt, um technologische Konzepte in marktreife, industrielle Anwendungen zu überführen.

Was macht Leipzig als Standort für einen Digital Hub besonders attraktiv und welche wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder strukturellen Stärken bringt die Region mit, die für Startups und digitale Innovation relevant sind?

Leipzig bietet die ideale Kombination aus akademischer Exzellenz (u.a. HHL Leipzig Graduate School of Management) und industrieller Anwendungsreife. Die Region ist ein historischer Knotenpunkt der Energie- und Logistikwirtschaft und entwickelt sich aktuell zum Zentrum für modernes Bauen. Dieses Umfeld dient als industrielles Reallabor, in dem Startups ihre Lösungen, insbesondere in der Robotik – unter Realbedingungen mit Partnern wie der VNG oder der Leipziger Gruppe validieren können.

Auf welche technologischen Schwerpunkte und Branchen fokussiert sich der de:hub Leipzig und warum sind diese Themen für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gerade hier von Bedeutung?

Unser Fokus liegt auf Sektoren mit dem größten Hebel für Effizienzgewinne: Energie, Smart City, E-Health und Bauwirtschaft. Angesichts von Fachkräftemangel und Kostendruck ist Effizienz hier die zentrale Währung. Wir setzen auf Technologien, die Prozesse nicht nur digitalisieren, sondern durch Automatisierung und Robotik physisch beschleunigen und Fehlerquoten drastisch senken.

Wie unterstützt der de:hub Leipzig Gründerinnen und Gründer konkret bei der Entwicklung, Validierung und Skalierung ihrer Geschäftsmodelle – etwa in Bezug auf Markteintritt, Kundenakquise und Finanzierung?

Mit SpinLab – The HHL Accelerator bieten wir ein 6-monatiges, Equity-Free Programm und Themenchallenges an. Der Fokus liegt auf zwei Säulen: Venture Clienting: Direkter Marktzugang durch Pilotprojekte mit Ökosystem Partnern wie Porsche, VNG AG, Leipziger Gruppe, oder AOK PLUS. Finanzierung: Zugang zum SI Ventures Fonds und einem Netzwerk aus über 200 Investoren für die Skalierung von Hard- und Software.

Welche Angebote, Programme oder Vernetzungsformate bieten Sie Startups, um echte Fortschritte zu erzielen, strategische Partnerschaften zu schließen und Wachstum zu beschleunigen?

Zentral ist unser Venture Clienting Modell, das Startups zu Lieferanten etablierter Unternehmen macht. International agieren wir als Brücke: Durch Softlanding-Programme, etwa mit Kanada (z. B. Hydrogen oder PropTech Challenge), forcieren wir den globalen Technologietransfer und bringen internationale Expertise in die regionale Bau- und Energiewirtschaft.

Wie arbeiten Sie mit etablierten Unternehmen, dem Mittelstand, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region zusammen und welche Synergien entstehen daraus für alle Beteiligten?

Wir transformieren Forschung in industrielle Produktivität. Wir moderieren den Austausch zwischen Hochschulen, Mittelstand und Startups. Ein Beispiel: Eine an der Hochschule entwickelte Lösung für autonome Baumaschinen wird im SpinLab geschäftlich skaliert und bei einem regionalen Bauunternehmen direkt im operativen Betrieb implementiert.

Wir beobachten den Durchbruch von Agentic AI in Verbindung mit Robotik. Es geht weg von reiner Datenanalyse hin zu autonomen Systemen, die Aufgaben selbstständig ausführen, ob bei der dynamischen Steuerung von Energienetzen oder durch Roboter auf der Baustelle. Diese „handelnde Intelligenz“ ist der Schlüssel, um bestehende Infrastrukturen ohne massiven Personalaufwand höher auszulasten.

Woran messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten – sowohl im Hinblick auf die unterstützten Startups als auch auf die Entwicklung des regionalen Innovationsökosystems?

Unser Erfolg misst sich an der Marktdurchdringung: Über 200 Startups, eine Survival-Rate von fast 90 % und mehr als 650 Millionen Euro eingeworbenes Kapital sprechen für sich. Der wahre Gradmesser ist jedoch der messbare ROI bei unseren Partnerunternehmen durch die implementierten Innovationen.

Wie profitieren Startups vom Austausch und der Vernetzung mit anderen de:hub Standorten und internationalen Partnern und welchen konkreten Mehrwert bringt dieses Netzwerk für die Akteure in Leipzig?

Das Netzwerk ist eine nationale Skalierungs-Plattform. Ein Startup findet über die 25 Hubs sofort Anschluss an Experten für zum Beispiel Fintech in Frankfurt oder Logistik in Hamburg. International wirkt die Marke „de:hub“ als deutsches Qualitätssiegel, das Vertrauen bei globalen Investoren und Kunden schafft.

Abschließend gefragt: Welche strategischen Ziele verfolgt der de:hub Leipzig für die kommenden Jahre und wie soll sich der Hub weiterentwickeln, um noch mehr Innovations- und Startup-Potenzial freizusetzen

Wir etablieren Leipzig als führenden europäischen Standort für Smart Infrastructure. Ziel ist es, das Venture Clienting Modell so weit zu skalieren, dass jede bauliche oder energetische Herausforderung in der Region durch eine automatisierte Technologielösung beantwortet werden kann. Wir bauen das Ökosystem für die hochproduktive Infrastruktur der Zukunft.

Bildcredits SpinLab/ Fabian Thürhoff

Wir bedanken uns bei Martin Richter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bewegung in die Wirbelsäule – sanft, einfach, alltagstauglich 

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Wirbelsäule trainieren mit BackDani für einen starken Rücken BackDani v l Daniel Kappacher Ralf Dümmel Bildcredit/Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden unserer Zeit: langes Sitzen, Bildschirmarbeit, Handy, Tablet – die Wirbelsäule leidet im modernen Alltag fast pausenlos. Genau hier setzt BackDani an. Der speziell entwickelte Rückentrainer hilft dabei, die Wirbelsäule in nur wenigen Minuten am Tag zu mobilisieren, die Rückenmuskulatur zu lockern und die Beweglichkeit zu fördern – sanft, einfach und ohne Vorkenntnisse.

Ein Rückentrainer für wenige Minuten tägliche Bewegung

BackDani ist ein ergonomisch geformtes Trainingsgerät, mit dem im Sitzen präzise Rotationsbewegungen der Wirbelsäule ausgeführt werden. In aufrechter, korrekter Haltung werden alle drei Wirbelsäulenabschnitte angesprochen, ohne dass das Training anstrengend oder unangenehm ist. Schon zwei Einheiten von jeweils nur zwei Minuten täglich – ideal morgens und abends, etwa direkt nach dem Zähneputzen im Querbettsitz – reichen aus, um die Feinmotorik der Wirbelsäule zu aktivieren und chronischen Fehlbelastungen entgegenzuwirken.

Das Prinzip: In sitzender Position werden saubere Rumpfrotationen ausgeführt, die die tief liegende Rückenmuskulatur entspannen – genau jene Muskulatur, die so häufig zu schmerzhaften Verspannungen und Blockaden führt.

Training, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt

Das Training mit BackDani ist alltagstauglich und flexibel: Es findet im Sitzen statt, auf einem normalen Stuhl oder der Bettkante, braucht kein zusätzliches Equipment und lässt sich im Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Büro durchführen. Ideal auch für zwischendurch oder nach einem langen Bürotag: BackDani bringt Bewegung in den Rücken und unterstützt dabei, fit und beweglich zu bleiben.

Rutschfeste Moosgummigriffe gewährleisten sicheren Halt, die ergonomische Form ermöglicht eine präzise und kontrollierte Anwendung. Das Training ist sanft und effektiv zugleich und eignet sich für jedes Alter und jedes Fitnesslevel. Ein praktisches Trainingsposter mit „Danis täglichen 5“ liefert fünf Übungsideen für den direkten Einstieg.

Entwickelt von einem Physiotherapeuten aus der Praxis

Entwickelt wurde BackDani von Daniel „Dani“ Kappacher aus Völs. Der Physiotherapeut ist seit vielen Jahren Fitnessenthusiast und Wirbelsäulenspezialist. In seiner Praxis begleitet er täglich Menschen mit Rückenproblemen – von akuten Schmerzen bis hin zu chronischen Beschwerden.

Immer wieder sah er dasselbe Muster: Der moderne Alltag mit seiner einseitigen Belastung macht die Wirbelsäule steif, und vielen fällt es schwer, zu Hause regelmäßig zu üben. Ein einfaches, wirksames Hilfsmittel, das fast jeder anwenden kann, fehlte. Also erfand er es selbst.

In einer mehrmonatigen Testphase mit Anwenderinnen und Anwendern zeigte sich die Wirkung: Mit seinem eigens entwickelten Moosgummi Mittelteil setzt BackDani einen klaren Unterschied zu klassischen Gymnastikstäben. Das Element hält den Stab zuverlässig in der optimalen Position und unterstützt Übungen in physiologisch korrekter Wirbelsäulenstreckung.

Entscheidend ist dabei die präzise Führung des Auflagepunkts: Bei jeder Rotation liegt er paravertebral – abwechselnd am linken und rechten Querfortsatz des jeweiligen Wirbels. Dadurch lässt sich das jeweilige Wirbelsegment angenehm, gezielt und sehr effektiv mobilisieren.

Eine derart exakte Segmentansprache ist mit herkömmlichen Gymnastikstäben nicht erreichbar – und bildet das funktionale Alleinstellungsmerkmal von BackDani. Der speziell konzipierte Fitnessstab unterstützt gezielt den Aufbau einer starken Rückenmuskulatur, erhält die Beweglichkeit der Wirbelsäule und trägt zu mehr Stabilität sowie gesteigertem Wohlbefinden im Alltag bei.

Der Auftritt in der Höhle der Löwen

Mit dieser Idee wagt Dani den Schritt in die VOX Gründer Sendung Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras zeigt er, wie leicht BackDani in den Alltag integrierbar ist: 2 x 2 Minuten täglich, im Sitzen, ohne Umziehen, ohne Studio – verblüffend einfach, verblüffend wirkungsvoll.

Dabei überzeugt er nicht nur mit seiner langjährigen Erfahrung als Physiotherapeut, sondern auch mit seiner ruhigen Art und seiner klaren Botschaft: „Trainierst du schon – oder leidest du noch?“

Dieser Mix aus Fachwissen, Alltagstauglichkeit und echter Leidenschaft für die Wirbelsäule überzeugt schließlich auch Investor Ralf Dümmel. Er erkennt in BackDani einen Problemlöser für Millionen Rücken und entscheidet sich für ein Investment. Gemeinsam wollen sie dafür sorgen, dass wirksames Wirbelsäulentraining so selbstverständlich wird wie Zähneputzen.

BackDani steht damit für eine neue, einfache Art, Verantwortung für den eigenen Rücken zu übernehmen – direkt zu Hause, im Büro oder wo immer zwei Minuten Zeit sind.

Die Vision hinter BackDani

Sein Ziel ist klar: Menschen dabei zu unterstützen, selbst Verantwortung für ihren Rücken zu übernehmen – mit einem Hilfsmittel, das so einfach in den Alltag passt, dass es wirklich genutzt wird. Oder wie Dani es formuliert: „Trainierst du schon – oder leidest du noch?“

„Die Wirbelsäule ist mein Leben – seit über 20 Jahren begleite ich Menschen mit Rückenschmerzen. Immer wieder habe ich gesehen, wie sehr der moderne Alltag mit Sitzen, Handy und Laptop unserem Rücken zusetzt – und wie schwierig es vielen fällt, regelmäßig etwas dagegen zu tun. Mit BackDani wollte ich ein Trainingsgerät entwickeln, das wirklich in den Alltag passt: 2 x 2 Minuten am Tag, im Sitzen, ohne Umziehen, ohne Studio – verblüffend einfach und verblüffend wirkungsvoll. Mein Wunsch ist, dass möglichst viele Menschen ihren Rücken wieder selbst in die Hand nehmen. Trainierst du schon – oder leidest du noch?“

Daniel Kappacher, Physiotherapeut und Entwickler von BackDani

„Was mich an BackDani sofort begeistert hat, ist die Klarheit der Lösung: zwei Mal zwei Minuten im Sitzen – das kann wirklich jeder in seinen Alltag einbauen. Wir reden hier nicht von einem Hightech Gerät, das im Eck verstaubt, sondern von einem einfachen Trainingsstab, der die Wirbelsäule gezielt in Bewegung bringt und der tiefen Rückenmuskulatur guttut.

Man merkt bei jeder Erklärung, dass Dani seit über 20 Jahren mit Menschen arbeitet, die unter Rückenproblemen leiden. Diese Erfahrung, verbunden mit einem bezahlbaren, alltagstauglichen Produkt – das hat mich überzeugt. Ich bin sicher, dass BackDani für viele Menschen der Einstieg in ein neues Rückengefühl wird.“

Ralf Dümmel Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

BackDani ist unter www.backdani.com ab 19,99 € und im Handel erhältlich.

Bild BackDani v l Daniel Kappacher Ralf Dümmel Bildcredit/Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Quelle DS Produkte GmbH/BackDani GmbH

Nie wieder krumme Kanten

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Klebemaßband klemab macht Maßband Arbeit einfacher Klemab v l Vick De Froz Jorge Manuel Ralf Dümmel Bildcredit/ Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Wenn das Maßband endlich dort bleibt, wo man es braucht

Ein Werkzeug, das Heimwerken einfacher machen soll

Ein Bild, das viele Heimwerker kennen: Zollstock in der einen Hand, Bleistift irgendwo verschwunden, Kreppband am Ärmel, das Maßband rollt von selbst wieder ein – und am Ende ist die Linie trotzdem schief. Genau solche Momente wollte Vick Manuel nicht länger hinnehmen. Der Gründer, der in Startups und im Handwerk gearbeitet hat, suchte nach einer Lösung, die Messen, Markieren und Abkleben in einem Schritt verbindet.

Die Idee entstand 2018: Vick stellte fest, dass sich ein klassischer Zollstock oder ein normales Maßband nur bedingt eignen, wenn es um komplexe Formen, Rundungen oder ungerade Flächen geht. Gerade bei Umfangmessungen, Säulen, Möbelkanten oder schrägen Wänden stößt man schnell an Grenzen. Also entwickelte er einen Zollstock und Maßband Ersatz, der sich wie ein flexibles Lineal an nahezu jede Form anpasst – und gleichzeitig klebt. So wurde das klemab Klebemaßband geboren: ein Maßband zum Aufkleben.

Das klemab Klebemaßband verbindet mehrere Arbeitsschritte

Das klemab Klebemaßband vereint die Vorteile eines flexiblen Lineals mit der Funktion eines Abdeckbands. Auf der 50 Meter Rolle befindet sich eine fortlaufende 10 cm Blockskala, mit der sich millimetergenau arbeiten lässt – bei minimalem Verschnitt. Die beschreibbare Oberfläche bietet Platz für Notizen direkt auf dem Band: Maße, Markierungen, Hinweise oder Schnittkanten können einfach aufgeschrieben werden.

Die Anwendung ist bewusst einfach gehalten: Rolle in den mitgelieferten Abroller mit Klingenschutz einsetzen, gewünschte Länge abziehen, aufkleben, bei Bedarf markieren – und nach der Arbeit wieder abziehen. klemab haftet zuverlässig auf Untergründen wie Holz, Beton, Metall, Glas, Folie oder Stoff und lässt sich rückstandslos entfernen. Ideal für Mietwohnungen, wechselnde Arbeitsflächen oder temporäre Projekte.

Für Heimwerker, Kreative und Profis gedacht

Ob beim Bilder aufhängen, Regale montieren, Tapeten anbringen, Stoffe zuschneiden, Böden verlegen, Möbel bauen oder Bastel und Nähprojekten: klemab dient gleichzeitig als Lineal, Abstandsband und Umfangmaß. Selbst runde Objekte, Säulen oder unregelmäßige Formen lassen sich damit leicht vermessen und markieren, ohne dass das Maßband verrutscht.

Praktisch: Beim Sägen oder Bohren kann direkt durch das Band gearbeitet werden – das spart zusätzliche Markierungsschritte und Zeit.

klemab richtet sich an Heim und Handwerker, DIY Fans, Kreative und Profis, die präzise arbeiten wollen, ohne ständig zwischen Maßband, Klebeband und Stift zu jonglieren. Vom gelegentlichen Heimwerker, der endlich gerade Bilder aufhängen möchte, bis zum Profi, der täglich mit exakten Abständen und Zuschnitten arbeitet: Das Klebemaßband soll überall dort unterstützen, wo viel gemessen, markiert und abgeklebt wird.

Für Vick ist klemab auch ein Symbol für seine Art zu arbeiten: wirtschaftlicher Hintergrund, kombiniert mit praktischer Erfahrung im Handwerk und einem Blick für Alltagssituationen, in denen es „einfacher gehen müsste“. Anstatt sich über unhandliche Werkzeuge zu ärgern, hat er ein Produkt entwickelt, das viele einzelne Arbeitsschritte in einem Band bündelt: abreißen, aufkleben, messen, markieren – fertig.

Der Auftritt in der Höhle der Löwen

Der nächste große Schritt: der Auftritt in der VOX Gründer Sendung Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras zeigt Vick, wie aus dem Frust über Zollstock und Maßband eine einfache, aber geniale Lösung geworden ist. Er demonstriert, wie schnell sich das Klebemaßband abreißen, aufkleben und direkt zum Messen, Markieren, Bohren oder Sägen nutzen lässt – ohne Jonglieren mit verschiedenen Werkzeugen.

Für die Löwen ist sofort klar: Hier geht es um ein alltägliches Problem, das viele Heimwerker kennen – und um ein Tool, das man sich rückblickend schon viel früher gewünscht hätte.

Ralf Dümmel erkennt das Potenzial von klemab als echten Alltagshelfer für Millionen von Hobby und Profi Handwerker:innen: ein Produkt, das simpel zu erklären ist, vielseitig einsetzbar und zu einem fairen Preis im Handel funktionieren kann. Er entscheidet sich für einen Deal mit Vick.

Mit Dümmels Erfahrung im Handel und seinem starken Netzwerk hat klemab nun den idealen Partner, um vom kreativen Nischenprodukt zum festen Begleiter in Werkstatt, Bastelzimmer und auf Baustellen zu werden.

Gründerstimme

„Ich habe viele Jahre gebaut, geschraubt, renoviert und an kreativen Projekten gearbeitet – und mindestens genauso lange über Zollstock, Maßband und Kreppband geflucht. Ständig musste ich zwischen Werkzeugen hin und herwechseln, und je komplexer die Form war, desto größer wurde die Fehlerquelle. Aus der Praxis weiß ich: Die klassischen Messwerkzeuge passen oft nicht zu dem, wie wir heute wirklich arbeiten.

Mit klemab wollte ich ein Werkzeug entwickeln, das sich genau an diese Realität anpasst: ein Band, das dort bleibt, wo gearbeitet wird, und direkt an der Stelle misst, wo ich klebe, säge, bohre oder streiche. Du reißt ein Stück ab, klebst es hin und hast auf einen Blick Maß, Linie und Notizfläche. Für mich ist klemab das Maßband, das endlich so flexibel ist wie unsere Projekte im Alltag – auf geraden Wänden, um Säulen, an Möbelkanten oder auf Stoff. Einfach abreißen, aufkleben, loslegen – und am Ende stimmt das Ergebnis.“

Vick Manuel, Gründer von klemab

Investorstimme

„Bei klemab sehe ich einen Problemlöser, der unglaublich klar ist: Eine Rolle, ein Produkt, unzählige Einsatzmöglichkeiten. Du musst niemandem lange erklären, was es macht – man sieht es, reißt ein Stück ab und versteht sofort den Mehrwert. Genau so muss ein Produkt sein, wenn es im Handel funktionieren soll.

Was mich an Vick beeindruckt, ist seine Konsequenz: Er hat nicht das nächste Gimmick gebaut, sondern ein Werkzeug, das Abläufe vereinfacht – vom Heimwerker bis zur professionellen Baustelle. klemab spart Zeit, reduziert Fehler und macht präzises Arbeiten für viele Menschen leichter.

Ich bin überzeugt, dass dieses Klebemaßband das Potenzial hat, ein Standardprodukt in Werkstatt, Haushalt und Kreativbereich zu werden – etwas, das man einmal kauft und danach nicht mehr missen möchte.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

klemab ist aktuell unter www.klemab.de ab 7,99 Euro – und im Handel – erhältlich. 

Bild Klemab v l Vick De Froz Jorge Manuel Ralf Dümmel Bildcredit/ Fotograf: RTL Bernd Michael Maurer

Quelle DS Produkte GmbH/ VM Produkt UG (haftungsbeschränkt)

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