Donnerstag, Mai 14, 2026
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Omegga Seed Finanzierung bringt 10 Millionen Euro für KI gegen Kükentöten

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Omegga Seed Finanzierung 10 Mio Euro für KI Innovation Teamfoto omegga

Omegga sammelt 10 Millionen Euro für KI gestützte In Ovo Geschlechtsbestimmung ein

Omegga, die früheste In Ovo Geschlechtsbestimmungstechnologie von Hühnerembryonen, basierend auf KI gestützter Spektroskopie, hat heute den erfolgreichen Abschluss einer Seed Runde in Höhe von 10 Millionen Euro bekannt gegeben. Die Runde wurde co lead von IQ Capital, einem führenden DeepTech Investor aus London, und dem Kölner Investor Capnamic; als Follower beteiligt sich der EIC Fund. Das Münchner Startup verhindert das Kükentöten mithilfe KI gestützter Spektroskopie.

„Mit IQ Capital und Capnamic an unserer Seite gewinnen wir Partner, die nicht nur Kapital, sondern tiefes technologisches Verständnis mitbringen. Diese Runde ist ein starkes Signal für das enorme Potenzial unseres Ansatzes, einen neuen Standard in der Industrie zu setzen“, sagt Katharina Hesseler, CEO und Mitgründerin von Omegga.

Omegga adressiert das Kükentöten mit einer marktreifen Technologie

Omeggas erste und bereits kommerziell verfügbare Anwendung adressiert eine der drängendsten ethischen Herausforderungen der Geflügelindustrie: das Kükentöten. Jährlich werden weltweit Milliarden männlicher Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet, da sie keine Eier legen und nicht für die Masthaltung wirtschaftlich nutzbar sind. Mit seiner Technologie zur Geschlechtsbestimmung im Ei – der frühesten kommerziell verfügbaren Lösung am Markt – ermöglicht Omegga Brütereien, das Geschlecht bereits vor dem Schlüpfen zu bestimmen und so tierschutzkonform und wirtschaftlich effizient zu handeln. Die Technologie ist bereits bei Kunden im laufenden Produktionsbetrieb im Einsatz.

Plattformtechnologie mit Potenzial für weitere Industrien

Darüber hinaus eröffnet Omeggas Plattformtechnologie ein breites Spektrum weiterer Anwendungsfelder in der Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und der industriellen Qualitätskontrolle – überall dort, wo nicht invasive, hochpräzise Materialanalysen gefragt sind.

„Mit Omegga entsteht eine Plattformtechnologie mit dem Potenzial, gleich mehrere Industrien grundlegend zu verändern. Das Team verbindet wissenschaftliche Tiefe mit unternehmerischem Pragmatismus – eine seltene Kombination.“, ergänzt Christian Knott, Managing Partner bei Capnamic.

„Omeggas Kombination aus Spektroskopie und KI bewährt sich bereits in der Industrie, löst ein dringendes Problem und schafft gleichzeitig eine Plattform für die nicht invasive und branchenübergreifende Materialanalyse“, sagt Mason Sinclair, Partner bei IQ Capital.

Kapital für Wachstum und Plattformausbau

Die Mittel aus der Finanzierungsrunde werden eingesetzt, um die kommerzielle Skalierung der Lösung zur In Ovo Geschlechtsbestimmung voranzutreiben, das Team gezielt auszubauen und die Plattformtechnologie für weitere Anwendungsfelder weiterzuentwickeln.

Bild Teamfoto Bildcredits Omegga

Quelle BallouPR GmbH

LIZZY Ludwigsburg bringt neue Chancen für Startups

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LIZZY Ludwigsburg Startups Förderung Wettbewerb Max Höllen Fotograf David Klumpp

LIZZY in Ludwigsburg schafft neue Möglichkeiten für Startups im Bereich Industrie, Produktion und innovative Geschäftsmodelle.

Ludwigsburg startet mit dem LIZZY und dem Wettbewerb ein ambitioniertes Projekt – was war der konkrete Auslöser dafür?

In Ludwigsburg entsteht mit dem Ludwigsburg Industriezentrum (LIZ) gerade eines der größten privatwirtschaftlich finanzierten Industrie- und Transformationsprojekte Süddeutschlands. Wir sind schon sehr lange mit der Entwicklerin im Austausch und fördern die Entwicklung von städtischer Seite aus, wo wir können. Da kam der Vorschlag von der Entwicklerin Inbright, eine Fläche für Start-ups dort einzurichten. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass es für Städte oft nicht sinnvoll ist, in Flächen zu investieren und diese vorzuhalten – ohne Gewissheit, dass diese auch von Start-ups angemietet werden. Das konnte man sich in finanziell besseren Zeiten vielleicht noch leisten, aber heute geht das bei Kommunen eigentlich nicht mehr. Daher haben wir uns für eine andere Strategie entschieden: Wir fördern die Start-ups dann, wenn die Tinte auf dem Mietvertrag trocken ist. Ein weiterer Vorteil: Wir können flexibel auf konkreten Bedarf reagieren.

Der Wettbewerb LIZZY richtet sich gezielt an Start-ups und Scale-ups in der Wachstumsphase – welche Lücke im Markt möchtet ihr damit schließen?

Wir richten uns explizit an Hardware-Unternehmen mit leichter Produktion. Dafür gibt es aktuell nur sehr wenige Angebote. Die meisten Gründungszentren und Venture-Capital-Fonds richten sich an schnell wachsende, digitale, KI-basierte Geschäftsmodelle. Da wollen wir gar nicht mitspielen, sondern uns auf die DNA unserer Stadt fokussieren: Industrie und Produktion haben hier Tradition.

Was unterscheidet das LIZZY Konzept von klassischen Gründerzentren oder Co-Working-Spaces?

Wie gesagt, wir gehen nicht so vor, dass wir ein ausgebautes Zentrum vorhalten und dann warten, bis das jemand anmietet. Außerdem richten wir uns nicht an Start-ups mit Bedarf nach Schreibtischen und Büros. Im LIZZY gibt es eine riesige Fläche, die frei bespielt werden kann.

Mit über 100.000 Euro Mietzuschuss ist der Wettbewerb sehr attraktiv – welche Wirkung erwartest du dir davon für die Region?

Vielleicht muss man zur Transparenz erklären, wie sich der Betrag zusammensetzt: Wir als Stadt geben für zwei Jahre 4.000 Euro monatlich Zuschuss auf die reguläre Miete. Der Verband Region Stuttgart zahlt davon die Hälfte im Rahmen eines Förderprogramms. Zusätzlich geht die Vermieterin der Flächen zwei Euro im ersten und einen Euro im zweiten Jahr im Quadratmeterpreis runter. Zuschuss und Ersparnis müssen also zusammengerechnet werden und hängen am Ende auch von der Größe der Fläche ab.

Für uns lohnt sich diese Investition auf jeden Fall. Denn: Unsere Region ist gerade sehr vom Strukturwandel betroffen. Die Automobilindustrie ist nicht mehr so stark wie sie mal war. Daher brauchen wir unbedingt Unternehmen in anderen zukunftsfähigen Branchen, die Arbeitsplätze schaffen. Diese Unternehmen sind auch wichtig für unsere Wertschöpfungsketten, z. B. potenzielle Kundschaft für die hiesige Kreativwirtschaft oder Innovations-Impulse für unsere KMUs.

Welche Kriterien sind für dich bei der Auswahl der Gewinner-Start-ups besonders entscheidend?

Das haben wir transparent in unseren Teilnahmebedingungen formuliert: Innovationsgrad, Arbeitsplatzpotenzial, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Tragfähigkeit und Branche.

Viele Start-ups kämpfen mit fehlenden Produktions- und Gewerbeflächen – wie groß ist dieses Problem aktuell wirklich?

Mir müssen ganz ehrlich sein: Gewerbeflächen gehen aktuell nicht mehr so gut weg, das gilt vor allem für Büros. Bei Industrieflächen sieht es noch anders aus: Im ländlichen Raum ist hier vielleicht noch viel vorhanden, aber gerade in einer so dicht besiedelten Region wie der Region Stuttgart sind Industrieflächen verhältnismäßig dünn gesät. Hier gibt es zwar durch die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung auch immer mehr Leerstand, aber die Vermieter erwarten teilweise immer noch die Mieten von früher. Das passt sich erst sehr langsam an. Zudem sind diese Flächen dann oft nicht mehr auf dem neusten Stand und sanierungsbedürftig. Die Flächen im LIZ hingegen sind bereits modernisiert.

Welche Branchen oder Technologien möchtet ihr gezielt nach Ludwigsburg holen?

Wir sind hier noch relativ offen, da wir als Standort sehr breit und divers aufgestellt sind. Mit den Begriffen „Hardware“ oder „Light Industrial“ wird schon eine gewisse Richtung eingeschlagen. Wir freuen uns hier über Bewerbungen aus Greentech, Biotech, Robotik, Luft- und Raumfahrt – und Branchen, die wir vielleicht heute noch gar nicht kennen.

Wie wichtig ist das Netzwerk im LIZ – also die Nähe zu anderen Unternehmen aus Bereichen wie Greentech, Robotik oder Biotech?

Wir alle wissen, dass Netzwerke und Ökosysteme für Start-ups der entscheidende Faktor sein können. Das LIZ, aber auch das ganze Umfeld der Ludwigsburger Weststadt, bieten hier sehr viele Möglichkeiten, Kundschaft zu gewinnen, Partnerschaften einzugehen oder gemeinsam Technologien weiterzuentwickeln.

Ludwigsburg wurde als „gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet – was macht den Standort aus deiner Sicht so besonders?

Ludwigsburg vereint auf besondere Weise Lifestyle mit Wirtschaftskraft. Unsere Unternehmen lieben die tollen Freizeitangebote, die hübschen Plätze und die florierende Innenstadt. Gleichzeitig sind wir mit zwei Personen im Start-up-Management, einer stabilen Wirtschaftsförderung, einer modernen Verwaltung und einem Oberbürgermeister, der selbst mal Wirtschaftsförderer war, sehr stark bei der Betreuung von Unternehmen aufgestellt.

Welche Rolle spielt die Stadt aktiv in der Förderung von Start-ups – und wo siehst du noch Verbesserungspotenzial?

Wir sind zwei Start-up-Manager*innen, die sehr aktiv die Community betreuen, Gründungsvorhaben unterstützen und Strategien und Konzepte schmieden. Neben dem Preis als gründungsfreundliche Kommune konnten wir so mehrere andere Förderungen von Region, Land und EU gewinnen. Verbesserungspotenzial sehe ich noch bei der Vernetzung von Start-ups mit unserem Mittelstand – aber das ist bei allen ein dickes Brett.

Wie wichtig sind Themen wie Community, Netzwerke und Austausch für den Erfolg eines Startup-Standorts?

Da wir einen großen Teil unserer Zeit dafür einsetzen, genau das zu fördern, muss ich sagen: Natürlich sehr wichtig! (haha) Ich komme ursprünglich aus der Kreativwirtschaftsförderung. Dort sprechen wir von informellen Netzwerk-Organisationen. Netzwerke und Austausch können Türen öffnen, Kosten sparen, neue Ideen hervorbringen und sind daher wichtige Vermögenswerte, die in keiner Bilanz stehen.

Du bist seit 2023 Start-up-Manager der Stadt Ludwigsburg – was hat dich persönlich an dieser Aufgabe gereizt?

Ich habe selbst in Ludwigsburg studiert und kannte einige Akteure schon. Durch eine Promotion im Bereich Entrepreneurship und Tätigkeiten im Start-up-Umfeld war das für mich der sinnvolle nächste Schritt.

Wie sieht dein Arbeitsalltag konkret aus – zwischen Strategie, Netzwerk und direktem Kontakt zu Gründerinnen und Gründern?

Aktuell ist es genau das: Strategien und Konzepte schmieden. Von denen gibt es aktuell jede Menge. Kreative Wege finden, wie wir das in der deutschen Bürokratie hinkriegen könnten. Mit den Akteuren im engen Austausch sein, von ihnen auch mal gepusht werden.

Was motiviert dich persönlich, dich für Start-ups und Gründerökosysteme einzusetzen?

Ich finde die Menschen hinter den Gründungen immer sehr inspirierend. Es gibt genug Strukturen, die Kreativität, Innovation und Gründungsgeist hemmen. Mich motiviert es, ein Gegengewicht dazu zu sein. Ich bekomme oft gesagt: Schön, dass du nicht direkt sagst “Das geht nicht, weil …”, sondern “Damit das geht, müssen wir …”.

Wenn du heute selbst ein Start-up gründen würdest: Welche Branche würdest du wählen – und warum?

Ich sage es ganz ehrlich: Ich bin kein Techie und auch kein Marketing-Mensch. Mein Hintergrund ist Verwaltung und BWL, daraus lässt sich eigentlich nur eine klassische Gründung als Berater aufbauen (haha). Da ich ganz gerne zeichne, bin ich schon seit 10 Jahren als Innovationsmanager und Visualisierer / Graphic Recorder freiberuflich tätig. Die Start-ups entwickle ich dann lieber hier intern in der Verwaltung.

Photocredit: David Klumpp

Wir bedanken uns bei Max Höllen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

VREY Solar Mehrfamilienhaus wird mit 3,3 Mio Euro skalierbar

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VREY Solar Mehrfamilienhaus Finanzierung 3,3 Mio Cedric Jäger

VREY Solar Mehrfamilienhaus erhält Seed Finanzierung

VREY macht Solarstrom im Mehrfamilienhaus wirtschaftlich: VREY sichert sich 3,3 Mio. € Seed-Finanzierung

  • VREY sichert sich 3,3 Mio. € Seed-Finanzierung von Rubio Impact Ventures, HTGF und Kopa Ventures
  • Neue regulatorische Rahmenbedingungen und eine integrierte Lösung aus Messstellenbetrieb und Abrechnung ermöglichen erstmals die skalierbare Umsetzung von Solarstrom im Mehrfamilienhaus
  • Immobilienbesitzer profitieren von zusätzlichen Einnahmen und regulatorischer Konformität, während Mieter günstigeren, lokal erzeugten Strom beziehen können

Berlin, 23. April 2026 – Das Berliner Climate-Tech-Start-up VREY (RE Joule GmbH) hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3,3 Mio. € abgeschlossen. An der Finanzierungsrunde beteiligen sich Rubio Impact Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie Kopa Ventures. VREY ist als zertifizierter Messstellenbetreiber und Abrechnungspartner auf die Umsetzung von Mieterstrommodellen und der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) spezialisiert – einer neuen regulatorischen Möglichkeit, die erstmals eine wirtschaftlich attraktive und operativ deutlich vereinfachte Nutzung von Solarstrom im Mehrfamilienhaus ermöglicht.

Mit der abgeschlossenen Finanzierung plant VREY sein derzeit rund 20-köpfiges Team gezielt auszubauen und seine Plattform weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Position als führender Anbieter für Energielösungen im Mehrfamilienhaus weiter zu stärken.

„Die meisten Immobilienbesitzer wollen ihre Gebäude zukunftsfähig aufstellen. Bislang fehlten dafür jedoch praktikable Lösungen. Mit VREY machen wir Solar im Mehrfamilienhaus erstmals einfach und wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar“, sagt Julius Pahmeier, Co-Founder und Geschäftsführer von VREY.

VREY Solar Mehrfamilienhaus wird wirtschaftlich umsetzbar

Solarstrom im Mehrfamilienhaus wird wirtschaftlich umsetzbar

Solar auf Mehrfamilienhäusern galt lange als regulatorisch gewünscht, jedoch operativ komplex und wirtschaftlich unattraktiv. Gerade die Rolle als Energievollversorger, teure Messtechnik und komplexe Abrechnungsprozesse galten lange als zentrale Hürden. Mit der Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung entfällt ein Großteil dieser Komplexität erstmals – insbesondere die Notwendigkeit, selbst als Energieversorger aufzutreten. Dadurch wird ein Markt von über 20 Millionen Wohneinheiten zugänglich, der bislang wirtschaftlich kaum erschließbar war.

VREY Solar Mehrfamilienhaus schafft neue Energie Infrastruktur

Infrastruktur für Energie im Mehrfamilienhaus

Genau hier setzt VREY an: Mit einer integrierten Lösung aus Smart-Meter-Infrastruktur und automatisierter Abrechnung ermöglicht das Unternehmen erstmals eine einfache und profitable Umsetzung. VREY positioniert sich damit als EnergyOS für das Mehrfamilienhaus – eine zentrale Infrastruktur für Messung, Abrechnung und Steuerung von Energieflüssen.

Damit können Immobilienbesitzer Solarstrom direkt vor Ort an ihre Mietenden verkaufen und so zusätzliche Einnahmen generieren – bei gleichzeitiger Senkung der Stromkosten für die Bewohner. VREYs Lösung ermöglicht die Integration von Speichern, Wärmepumpen und E-Mobilität. Für die Installation der Anlagen arbeitet VREY eng mit lokalen, frei wählbaren Installationsbetrieben zusammen.

Eine typische 30-kWp-Anlage auf einem Zehn-Parteien-Haus kann rund 5.500 Euro zusätzliche Einnahmen pro Jahr generieren. Gleichzeitig zahlen Mieter bis zu 20 Prozent weniger für Strom, was einer jährlichen Ersparnis von etwa 120 bis 250 Euro entspricht. Neben der direkten Ersparnis werden Stromkosten besser planbar – ein entscheidender Vorteil, da volatile Energiepreise – getrieben durch höhere Öl- und Gaspreise sowie geopolitische Krisen – erhöhen den Druck auf Eigentümer und Mieter

Kapital für Skalierung und Produktentwicklung

„Mietwohngebäude galten lange als eines der Segmente im Wohnungsmarkt, in denen Solar praktisch nicht umsetzbar war. VREY hat hierfür eine schnell skalierbare Lösung entwickelt, von der alle profitieren: Mieter senken ihre Energiekosten, Eigentümer steigern ihre Erträge – ohne die Pflichten eines Energieversorgers zu übernehmen – und gleichzeitig werden CO₂-Emissionen reduziert. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung, diese Finanzierungsrunde anzuführen, war nicht nur das Geschäftsmodell, sondern vor allem die Geschwindigkeit und Klarheit, mit der Julius und Cedric dieses umgesetzt haben. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte aktiv mitzugestalten.“, sagt Helmer Schukken, Partner bei Rubio Impact Ventures.

Jan Kätker, Investment Manager beim HTGF, ergänzt: „Solar im Mehrfamilienhaus gehört heute auf die Roadmap jedes Bestandshalters. Entscheidend ist eine Lösung, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lässt. VREY schließt diese Lücke und schafft die Grundlage für eine breite Skalierung in Bestand und Neubau. Es ist beeindruckend, was das Team um Julius Pahmeier und Cedric Jaeger bereits aufgebaut hat – wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte zu begleiten.“

„Die Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung stellt einen wichtigen regulatorischen Durchbruch in Deutschland dar und schafft ein neues Marktumfeld, das Expertise und Umsetzung erfordert. Genau hier überzeugt das Vrey-Team mit Fachwissen, Pragmatismus und Geschwindigkeit. Aus unserer Erfahrung im Immobilienbereich sehen wir eine starke Nachfrage nach Lösungen wie Vrey und freuen uns, das Team beim weiteren Wachstum zu unterstützen.“, sagt Marius Weckel, Principal bei Kopa Ventures.

Bild Cedric Jaeger 

Quelle Beilquadrat 

KEMARO Series B Finanzierung treibt Expansion von Reinigungsrobotern

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KEMARO Series B Finanzierung und USA Expansion Geschäftsleitung (von links nach rechts): Martin Gadient, Founder | Strategische Partnerschaften & Innovation; Thomas Oberholzer, Founder | CSO; Armin Koller, Founder | CEO; Nadja Gerber, CFO.

KEMARO Series B Finanzierung stärkt globale Expansion

KEMARO schließt Pre-Closing der Series-B-Finanzierungsrunde über 5 Mio. USD zur Beschleunigung der globalen Expansion autonomer, AI-nativer Industrie-Reinigungsroboter ab

Der Schweizer Robotik-Pionier KEMARO hat erfolgreich 5 Millionen USD im Rahmen eines ersten Pre-Closings seiner Series-B-Finanzierungsrunde gesichert. Das frische Kapital ist vorgesehen, um das internationale Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen, mit einem primären Fokus auf die Skalierung der Aktivitäten in den USA sowie die Erweiterung des Produktportfolios.

Gegründet im Jahr 2016 hat sich KEMARO mit seinem Flaggschiff K900 als führender Anbieter im Bereich autonomer industrieller Bodenreinigung etabliert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Reinigungssystemen bietet die Technologie von KEMARO eine Lösung, die speziell für komplexe, stark verschmutzte Industrieumgebungen wie Logistikzentren und Produktionsstätten entwickelt wurde.

KEMARO Series B Finanzierung baut auf starke Markttraktion

Bewährte Markttraktion und globale Kundenbasis

KEMARO startet diese neue Skalierungsphase aus einer starken Position heraus. Das Unternehmen hat bereits über 1’500 Roboter an mehr als 600 Industriekunden weltweit verkauft. Dazu gehören große internationale Konzerne mit erheblichem Wachstumspotenzial wie Unilever, Nestlé, BMW und Amazon.

KEMARO Series B Finanzierung fokussiert US Wachstum

Strategischer Fokus: Skalierung des US-Marktes und Atlanta-Hub

Ein zentraler Bestandteil der Series-B-Runde ist die konsequente Expansion in Nordamerika. Um die Go-to-Market-Strategie direkt vor Ort voranzutreiben, wird Mitgründer Thomas Oberholzer in die USA übersiedeln. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement von KEMARO für diese Schlüsselregion und stellt sicher, dass die Vision und Expertise des Unternehmens direkt in seinem wichtigsten Wachstumsmarkt vertreten sind.

Das Unternehmen hat offiziell seine US-Tochtergesellschaft KEMARO Inc. gegründet und die Eröffnung seines ersten US-Standorts in Atlanta bekannt gegeben. Dieser strategische Hub wird als Basis für Vertrieb, Customer Success und Marktentwicklung in ganz Nordamerika dienen.

„Die USA sind kein Experiment mehr; sie sind unser nächster großer Umsatzmotor“, so das Unternehmen. KEMARO verfügt über einen klaren Wettbewerbsvorteil im US-Markt durch seinen „Privacy by Design“-Ansatz. Da die Roboter keine visuellen Daten erfassen und auf 360°-Kameras verzichten, adressieren sie direkt Bedenken hinsichtlich Industriespionage, die bei vergleichbaren Lösungen häufig bestehen.

Bild Geschäftsleitung (von links nach rechts): Martin Gadient, Founder | Strategische Partnerschaften & Innovation; Thomas Oberholzer, Founder | CSO; Armin Koller, Founder | CEO; Nadja Gerber, CFO.

Quelle KEMARO AG

Goldman Sachs BLP Digital Investment treibt KI im Finance voran

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Goldman Sachs BLP Digital Investment treibt KI im Finance voran Alexander Lippert - Goldman Sachs Alternatives

Goldman Sachs BLP Digital Investment stärkt Agentic AI im ERP

Goldman Sachs Alternatives investiert 50 Millionen US-Dollar in BLP Digital und setzt auf Agentic AI für Finance-Kernprozesse

Die Sekundärtransaktion unterstreicht das profitable Wachstum von BLP Digital, die starke Kundennachfrage sowie die führende Position im Bereich KI-gestützter Automatisierung von Unternehmensprozessen.

Zürich, Schweiz, 22. April 2026 – BLP Digital, ein führender Anbieter für Agentic-AI-basierte Enterprise Resource Planning (ERP)-Automatisierung, hat heute bekannt gegeben, dass Goldman Sachs Alternatives sich über sein Growth Equity Geschäft mit 50 Millionen US-Dollar als Wachstumsinvestor an dem Unternehmen beteiligt. BLP Digital verfügt über eine Technologie, die manuelle Arbeit in volumenstarken Finance-Kernprozessen wie Accounts Payable signifikant reduziert, Abschlusszeiten verkürzt und messbare Effekte auf Cashflow sowie Working Capital erzielt – mit nahtloser Integration in bestehende ERP-Landschaften. Damit adressiert BLP Digital einen wachsenden Markt für KI-gestützte ERP-Automatisierung, in dem Unternehmen nach skalierbaren Alternativen zu klassischen OCR-, RPA- und Workflow-Ansätzen suchen – insbesondere im Finance-Umfeld, wo Governance, Transparenz und Steuerbarkeit entscheidend sind.

BLP Digital versteht ERP-Automatisierung nicht als isoliertes IT-Projekt , sondern verankert die Governance von KI-Agenten dort, wo das Prozesswissen sitzt: im Fachbereich. So wird inhaltliches Prozessverständnis schnell und kontinuierlich in relevanten Kontext für die KI übersetzt. BLP Digital ergänzt den bestehenden Technologie-Stack dabei nicht um einen weiteren KI-Baustein, sondern ersetzt neben dem ERP den bisherigen Mix aus OCR, Workflow, Skripten sowie Customizing durch eine einheitliche Ausführungsarchitektur. Finance-Workflows werden end-to-end in atomare Aufgaben zerlegt, die von spezialisierten Agents übernommen und durch einen Digital Twin orchestriert werden.

Goldman Sachs BLP Digital Investment adressiert Finance Kernprozesse

Dieser atomare Ansatz ist entscheidend: Er schafft die Kontrolle, Zuverlässigkeit und Revisionssicherheit, die in ERP-nahen Kernprozessen erforderlich sind. Statt auf schwer kontrollierbare Black-Box-Automatisierung zu setzen, bleibt jeder einzelne Schritt klar definiert, überprüfbar und steuerbar. Der Digital Twin bündelt dafür den relevanten Kontext aus ERP-, E-Mail- und Prozessdaten und steuert entlang des gesamten Workflows, wann ein Agent autonom handeln kann, wann ein Mensch eingebunden wird, und protokoliert versioniert, wie menschlicher Input zu Agent-Kontext und Automation wird. Für CFOs bleibt damit die Steuerbarkeit gewahrt: Ausnahmen sind transparent, Verantwortlichkeiten klar zugeordnet, und alle Schritte sind revisionssicher nachvollziehbar.

Startpunkt: Accounts Payable mit klaren KPIs

Der Einstiegspunkt in die Agentic-AI-Architektur von BLP Digital liegt bewusst dort, wo Effekte direkt messbar sind: im Accounts Payable-Prozess, da dieser bei vielen Firmen trotz seiner hohen Komplexität sowie Anforderungen von Gesetzes wegen sehr standardisiert und damit ähnlich abläuft. Unternehmen verkürzen dort Durchlaufzeiten, reduzieren Fehlerquoten und verbessern ihre Position im Working Capital, ohne dafür ihre ERP-Plattform neu aufsetzen zu müssen. Von diesem Kern aus werden die Agenten schrittweise in angrenzende Prozesse im Bereich Finanzen, Beschaffung, Logistik und Vertrieb ausgerollt.

Ermöglicht wird dieser sofort messbare Effekt durch vorgefertigte und vortrainierte KI-Agenten, die über viele Kunden hinweg als „ein Gehirn“ arbeiten und nicht erst projektspezifisch angelernt werden müssen. Über Standard-Integrationen in Systeme wie SAP, proALPHA oder Abas ist die Plattform binnen Stunden angebunden. Statt in mehrjährige Customizing-Projekte zu investieren, testen Unternehmen innerhalb weniger Tage mit Produktivdaten, ob sich die gewünschten Effekte quantitativ sowie qualitativ aufzeigen lassen.

Goldman Sachs BLP Digital Investment zeigt Skalierung von KI Automatisierung

„CFOs brauchen heute keine weiteren Technologie-Experimente, sondern zukunftsfähige Lösungen, die sich unmittelbar im Unternehmensergebnis niederschlagen“, erklärt Tim Beck, CEO von BLP Digital. „Der Einstieg von Goldman Sachs Alternatives als Wachstumsinvestor unterstreicht unsere Mission. Wir helfen großen Unternehmen, ihre ERP-getriebenen Operationen mit KI-Agenten zu betreiben, die unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Unsere Vision ist es, in volumenstarken Workflows nahezu keine manuellen Ausnahmen mehr zu haben. KI-Agenten erledigen die Arbeit über den gesamten Prozess, und bei echten Sonderfällen erklärt ein menschlicher Experte der KI nur noch den Kontext und bildet sie damit weiter aus – mit voller Transparenz und klaren Kontrollen.“

Alexander Lippert, Managing Director, Goldman Sachs Alternatives, ergänzt:

„BLP Digital adressiert eine klar definierte und bedeutende Chance an der Schnittstelle von Enterprise-Modernisierung und KI-gestützter Automatisierung. Wir sind überzeugt, dass BLP Digital sehr gut positioniert ist, um Kategorienführer zu werden und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Kernprozesse zu modernisieren, die operative Effizienz zu steigern und den Einsatz von KI in messbare Geschäftsergebnisse zu übersetzen.“

Von KI-Experimenten zu steuerbaren Ergebnissen im Finance-Bereich

Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren mit KI-Pilotprojekten experimentiert – oft ohne klaren Bezug zur Bottom Line, Abschluss-Qualität oder Cashflow. In Finance und Operations funktioniert KI jedoch nur dann nachhaltig, wenn sie in bestehende ERP-Governance eingebettet ist: mit klaren Regeln, definierten Schwellenwerten für Ausnahmen und eindeutiger Verantwortung. BLP Digital ist darauf ausgelegt, genau diesen Rahmen einzuhalten und gleichzeitig schnell messbaren Impact zu liefern.

Roger Niklaus, Leiter Rechnungswesen bei Migros, einem Kunden von BLP Digital, sagt:

„Um täglich derart hohe Volumina bei steigender Komplexität stemmen zu können, herrscht bei der Migros seit jeher eine Prozess- und Automations-DNA.“ Die Migros ist genossenschaftlich organisiert, der größte privatwirtschaftliche Arbeitgeber der Schweiz und erwirtschaftet mit seinen über 90.000 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von CHF 32 Mrd. „Mit BLP Digital haben wir direkt vor der Haustür die Plattform gefunden, die modernste KI aus der ETH-Forschung in unsere Finanzfunktion bringt. Innerhalb eines Jahres konnte BLP Digital über alle Genossenschaften im Rahmen der S4-Transformation erfolgreich eingeführt werden. Die Ergebnisse sind so gut und das Potenzial so groß, dass wir bereits dabei sind, BLP Digital in weiteren Firmenbereichen und zusätzlichen Prozessen auszurollen.“

Um täglich derart hohe Volumina bei weiterem Wachstum stemmen zu können, verweist das Finanz- und Rechnungswesen der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG auf eine seit jeher verankerte Prozess- und Automations-DNA bei EDEKA. EDEKA ist ein Verbund von rund 3.200 selbstständigen Kaufleuten im Lebensmittelhandel, mit über 400.000 Mitarbeitenden der größte privatwirtschaftliche Arbeitgeber Deutschlands und erwirtschaftete 2025 EUR >77 Mrd. Umsatz. Mit BLP wird hier nun erstmalig Agentic AI in die Finanzfunktion gebracht. Der erfolgreiche Go Live innerhalb von 3 Monaten hat dabei den Weg für weitere Implementierungen innerhalb des EDEKA-Verbundes geebnet. Nach Einschätzung des Unternehmens hat BLP das Potenzial ein tragender Baustein der KI-Strategie für automatisierte und effiziente Prozesse zu werden.

Bild Alexander Lippert – Goldman Sachs Alternatives

Quelle Hotwire für BLP Digital

smart concept #2: Comeback des City-Zweisitzers

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smart concept #2: Neustart für den elektrischen Zweisitzer

Key Takeaways

  • Das smart concept #2 belebt den Stadtauto-Klassiker als kompakter Zweisitzer für urbane Mobilität.
  • Mit einer Länge von 2,79 Metern bleibt das Fahrzeug wendig und parkfreundlich, ideal für enge Innenstädte.
  • Das Design verbindet Funktionalität und Ästhetik, wodurch das Fahrzeug mehr wie ein persönlicher Begleiter wirkt.
  • Die angestrebte Reichweite von 300 km und die schnelle Ladezeit erleichtern die Integration in den Alltag.
  • Das Konzept zielt auf die Bedürfnisse urbaner Mobilität und stellt die Flexibilität und Unabhängigkeit des Fahrzeugs in den Vordergrund.

Der Zweisitzer kehrt zurück: Wie smart den Stadtauto-Klassiker neu denkt

Mit dem smart concept #2 belebt die Marke eines ihrer prägendsten Konzepte neu: den ultrakompakten Zweisitzer für die Stadt. Über Jahre war der smart fortwo ein fester Bestandteil urbaner Mobilität. Kaum ein anderes Auto ließ sich so mühelos durch enge Straßen bewegen und in kleinste Parklücken stellen.

Nun zeigt smart, wie dieses Prinzip in die Gegenwart übersetzt werden kann. Statt den Klassiker einfach zu elektrifizieren, geht das Unternehmen einen Schritt weiter. Der Ansatz verbindet die bekannte Kompaktheit mit moderner Technik, einem deutlich aufgewerteten Design und einem klaren Fokus auf den Alltag in europäischen Städten.

Die Präsentation des Fahrzeugs markiert dabei mehr als nur die Vorstellung eines neuen Modells. Sie zeigt, dass der Zweisitzer weiterhin eine Rolle spielt, auch in einer Zeit, in der sich Mobilität stark verändert hat.

Kompakt wie früher – und weiterhin ein Parkplatzwunder

Die Maße machen sofort klar, worum es geht. Mit einer Länge von 2.792 Millimetern bleibt das Fahrzeug nahezu auf dem Niveau seines Vorgängers. Das bedeutet: enge Kurven, kleine Parklücken und dicht bebaute Innenstädte bleiben sein natürlicher Einsatzraum.

Das smart concept #2 übernimmt dabei ein zentrales Prinzip des Fortwo: die Räder sitzen weit außen an den Ecken des Fahrzeugs. Diese Bauweise sorgt für Stabilität und gleichzeitig für möglichst viel Platz im Innenraum.

Der Wendekreis von 6,95 Metern unterstreicht diese Ausrichtung zusätzlich. Gerade im Stadtverkehr, wo häufig gewendet oder rangiert werden muss, macht sich das sofort bemerkbar.

Während viele Konkurrenten wie der Fiat 500e oder der Mini Cooper SE über die Jahre deutlich gewachsen sind, bleibt dieses Modell bewusst unter der 3-Meter-Marke. Genau das sichert ihm seinen klaren Vorteil im urbanen Alltag.

smart concept #2 und das neue Designverständnis

Optisch geht das smart concept #2 bewusst neue Wege. Während frühere Generationen stark auf Funktion reduziert waren, rückt jetzt die Gestaltung stärker in den Vordergrund.

Klare Linien treffen auf feine Details, dazu kommen Zweifarb-Lackierungen und hochwertige Materialien. Das Fahrzeug wirkt dadurch weniger wie ein reines Nutzobjekt und mehr wie ein persönlicher Begleiter im Alltag.

Gleichzeitig bleibt das Design funktional. Die kompakte Silhouette sorgt für Übersicht im dichten Verkehr, während die Proportionen gezielt auf Wendigkeit ausgelegt sind.

Besonders interessant ist die Verbindung von Form und Funktion. Die Elektroplattform ermöglicht neue Freiheiten im Aufbau, die direkt in mehr Raum und bessere Nutzbarkeit übersetzt werden.

Technik im Alltag: Reichweite, Laden und Flexibilität

Für ein Stadtauto zählt vor allem, wie gut es sich in den Alltag integrieren lässt. Genau hier setzt das smart concept #2 an.

Die angestrebte Reichweite von rund 300 Kilometern deckt typische Fahrprofile problemlos ab. Für Pendelstrecken, Einkäufe oder spontane Fahrten reicht das mehr als aus.

Der entscheidende Punkt ist jedoch die Ladegeschwindigkeit. Eine Schnellladung von 10 auf 80 Prozent in unter 20 Minuten würde den Alltag deutlich erleichtern. Gerade für sogenannte Laternenparker, also Menschen ohne eigene Wallbox, entsteht dadurch ein echter Vorteil.

Das Auto kann während eines kurzen Einkaufs oder eines Termins geladen werden und ist danach wieder einsatzbereit. Genau diese Flexibilität macht Elektromobilität im städtischen Umfeld praktikabel.

Hinzu kommt die Möglichkeit, externe Geräte mit Strom zu versorgen. Ob Laptop, E-Bike oder kleine elektrische Geräte – das Fahrzeug wird zur mobilen Energiequelle.


Der smart #2 auf einen Blick

  • Länge: 2,79 Meter (kompakt und parkfreundlich)
  • Reichweite: ca. 300 km (Schätzung)
  • Ladezeit: 10–80 % in unter 20 Minuten
  • Wendekreis: 6,95 Meter
  • Highlight: Vehicle-to-Load (Stromversorgung für externe Geräte)
  • Premiere: Oktober 2026 in Paris

smart concept #2: Neustart für den elektrischen Zweisitzer

smart concept #2 im Kontext urbaner Mobilität

Städte verändern sich. Verkehrsflächen werden knapper, Anforderungen an Umweltverträglichkeit steigen und der Bedarf an flexiblen Lösungen wächst.

Das smart concept #2 passt genau in dieses Umfeld. Seine geringe Größe reduziert den Platzbedarf, während der elektrische Antrieb lokal emissionsfrei unterwegs ist.

Gleichzeitig bleibt das Auto unabhängig. Es ist jederzeit verfügbar, benötigt keine festen Fahrpläne und lässt sich flexibel nutzen. Gerade für Wege, die sich mit anderen Verkehrsmitteln nur umständlich abdecken lassen, spielt es seine Stärken aus.

Durch zusätzliche Funktionen wie die Stromversorgung externer Geräte erweitert sich der Einsatzbereich über das klassische Fahren hinaus.

Alltagsszenarien: Wo der neue Zweisitzer überzeugt

Im täglichen Einsatz zeigt sich schnell, wo die Vorteile liegen.

Kurze Strecken durch die Stadt, spontane Besorgungen oder das schnelle Einparken gehören zu den typischen Situationen. Hier spielt die kompakte Bauweise ihre Stärken voll aus.

Auch in engen Wohngebieten oder historischen Innenstädten bleibt das Fahrzeug beweglich. Wo größere Autos an ihre Grenzen stoßen, bleibt es flexibel.

Der kommende smart #2 eignet sich zudem gut als Ergänzung im Alltag. Er übernimmt gezielt die Wege, bei denen Wendigkeit und Einfachheit wichtiger sind als Größe.

Die technische Basis: Eine Plattform für die Stadt

Ein zentraler Bestandteil ist die neue Electric Compact Architecture. Sie wurde speziell für kleinere Elektrofahrzeuge entwickelt und bildet die Grundlage für das gesamte Konzept.

Dadurch lassen sich Gewicht, Platzangebot und Effizienz gezielt optimieren. Für den kommenden smart #2 bedeutet das vor allem mehr Raum im Innenraum und eine bessere Anpassung an urbane Anforderungen.

Gleichzeitig ermöglicht die Plattform moderne Ladeleistungen und eine insgesamt alltagstaugliche elektrische Performance.

Diese technische Ausrichtung zeigt, dass der Fokus klar auf der Stadt liegt und nicht auf einer universellen Lösung für alle Einsatzbereiche.

smart concept #2: Neustart für den elektrischen Zweisitzer

Ausblick: Vom Konzept zur Serie

Noch handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, doch die Richtung ist klar definiert. Viele der gezeigten Eigenschaften dürften in ähnlicher Form in die Serie übernommen werden.

Die Weltpremiere des Serienmodells ist für Oktober in Paris angekündigt. Dort wird sich zeigen, wie nah das endgültige Fahrzeug an dieser Vision bleibt.

Das smart concept #2 liefert bereits jetzt ein realistisches Bild davon, wie ein moderner Zweisitzer im Alltag aussehen kann. Die Kombination aus kompakten Abmessungen, schneller Ladefähigkeit und einem klaren Designansatz bildet die Grundlage für die nächste Generation.

Dabei deutet sich auch an, dass die technische Aufwertung ihren Preis haben wird. Die moderne Ladeleistung und die elektrische Plattform rücken das Fahrzeug voraussichtlich näher an das Premiumsegment heran als seinen früher eher schlicht positionierten Vorgänger.

Fazit: Ein Stadtauto mit klarem Fokus

Der Zweisitzer war lange ein fester Bestandteil urbaner Mobilität. Mit dem smart concept #2 zeigt sich, dass dieses Konzept auch heute noch relevant ist.

Die Verbindung aus kompakten Abmessungen, moderner Technik und hoher Alltagstauglichkeit macht den Ansatz zeitgemäß. Gleichzeitig bleibt der zentrale Vorteil erhalten: maximale Beweglichkeit auf kleinstem Raum.

Der kommende smart #2 knüpft damit direkt an das Erbe des Fortwo an und übersetzt es in eine neue, elektrische Realität.

Foto/Quelle: smart

Beast Health setzt mit innovativem Blender auf gesunde Ernährung

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Beast Health Blender Startup und Vision Ernährung Bild: Colin Sapire Gruender Beast Health Copyright Beast Health

Das Beast Health Blender Startup zeigt, wie innovative Küchentechnologie gesunde Ernährung einfacher in den Alltag integrieren kann.

Wie ist Beast Health entstanden und welche Erfahrungen haben euch dazu bewegt, ein Unternehmen rund um gesunde Ernährung und Küchentechnologie aufzubauen?

Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit den Themen gesunde Ernährung und Personal Blending. Angefangen hat alles 2003 mit der Gründung von Magic Bullet* beziehungsweise NutriBullet*. Unser Ziel war damals, vollwertige Ernährung einfacher in den Alltag zu integrieren.

Der Anstoß kam aus meinem eigenen Leben. Als Marathonläufer habe ich nach einer besseren Möglichkeit gesucht, meinen Körper mit mehr natürlichen Lebensmitteln zu versorgen. Salate waren nie wirklich mein Ding, und die Mixer, die es am Markt gab, waren mir einfach zu groß und unpraktisch für einen schnellen Smoothie für mich allein. Genau daraus ist die Idee entstanden und letztlich auch eine ganz neue Produktkategorie, der Personal Blender.

Mit Beast setze ich diese Reise fort. Es geht mir weiterhin darum, den Zugang zu gesunder, vollwertiger Ernährung zu erleichtern, heute vor allem durch durchdachtes Design und innovative Technologie, die sich nahtlos in den Alltag einfügt.

*NutriBullet® ist eine eingetragene Marke von Capbran Holdings, LLC. Zwischen Beast Health, LLC und Capbran Holdings, LLC besteht keine Verbindung.

Wer steht hinter Beast Health und wie ergänzen sich eure Hintergründe im Aufbau der Marke?

Ich habe Beast Health 2021 gegründet und seitdem ein schlankes, aber hochmotiviertes Team aufgebaut, das umfassende Erfahrung in den Bereichen Operations, Marketing und Customer Experience mitbringt.

Meine über 20-jährige Erfahrung im Bereich Personal Blending, also der Entwicklung kompakter Mixer für den einfachen, täglichen Gebrauch, gibt dem Ganzen ein solides Fundament, aber das Team ist das eigentliche Herzstück.

Wir beschäftigen uns intensiv mit den Entwicklungen im Bereich Gesundheit, Ernährung und Lifestyle und haben ein feines Gespür für die Medienlandschaft und aktuelle Trends. Das gibt uns ein gutes Verständnis dafür, was unsere Zielgruppe bewegt, was sie braucht und wie wir sie am besten erreichen.

Welche Vision verfolgt Beast Health im Bereich gesunder Ernährung und wie wollt ihr diese langfristig erreichen?

Unsere Vision bei Beast Health ist es, gesunde Ernährung für jeden so einfach und zugänglich wie möglich zu machen. Wir sind überzeugt, dass eine ausgewogene Ernährung nur dann nachhaltig funktioniert, wenn sie sich mühelos in den Alltag integrieren lässt.

Mit unseren Produkten unterstützen wir Menschen dabei, mehr natürliche und vollwertige Lebensmittel in ihre tägliche Routine einzubauen – schnell, unkompliziert und ohne Kompromisse beim Geschmack.

Wie schafft ihr es, gesunde Ernährung mit euren Produkten einfacher und alltagstauglicher zu machen?

Unser Ansatz ist es, gesunde Ernährung so unkompliziert wie möglich in den Alltag zu integrieren. Deshalb haben wir den Beast Blender bewusst auf eine einfache und schnelle Nutzung ausgelegt. Der 60-Sekunden-Mixzyklus läuft automatisch, sodass man nicht ständig danebenstehen oder etwas nachjustieren muss.

Zusätzlich liefern wir jeden Mixer mit einem Trinkdeckel und einem Strohhalm-Deckel aus. So kann der Smoothie direkt im selben Behälter konsumiert oder mitgenommen werden. Das Umfüllen entfällt und auch der zusätzliche Abwasch wird reduziert.

Auch beim Design war es uns wichtig, ein Produkt zu entwickeln, das man gerne auf der Küchenarbeitsplatte stehen lässt. Dadurch ist der Mixer jederzeit griffbereit und dient gleichzeitig als visuelle Erinnerung, gesunde Routinen in den Alltag zu integrieren.

An welche Zielgruppe richtet ihr euch und welche Rolle spielen dabei Design, Funktionalität und Nutzererlebnis?

Unsere Zielgruppe ist bewusst breit gefasst, denn gesunde Ernährung mit mehr natürlichen und vollwertigen Lebensmitteln ist für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen relevant und spielt unabhängig vom Alter eine wichtige Rolle.

Unsere Produkte sind so konzipiert, dass sie in verschiedenen Situationen unterstützen können. Sie eignen sich für die Zubereitung von Brei für die Kleinsten, für Smoothies nach dem Training oder auch für schnelle und unkomplizierte Mahlzeiten für Studierende und Berufstätige. Gleichzeitig können sie eine hilfreiche Unterstützung für ältere Menschen sein, insbesondere wenn das Kauen schwerfällt.

Design, Funktionalität und Nutzererlebnis spielen dabei eine zentrale Rolle. Wir entwickeln unsere Produkte so, dass sie intuitiv zu bedienen sind und sich nahtlos in den Alltag integrieren lassen. So verbinden wir praktische Anwendung mit einem positiven Nutzungserlebnis und unterstützen Menschen dabei, gesunde Routinen langfristig beizubehalten.

Wie stellt ihr sicher, dass eure Produkte nicht nur technisch überzeugen, sondern auch tatsächlich im Alltag genutzt werden?

Wir stellen die tatsächliche Nutzung im Alltag in den Mittelpunkt unserer Produktentwicklung. Ein wichtiger Faktor ist dabei das Design. Wir haben den Beast Blender bewusst so gestaltet, dass er gerne sichtbar auf der Küchenarbeitsplatte stehen bleibt und nicht im Schrank verschwindet. Dadurch ist er jederzeit griffbereit und wird eher regelmäßig genutzt.

Gleichzeitig achten wir auf eine einfache, zuverlässige Funktionalität und ein intuitives Nutzungserlebnis. Nur wenn ein Produkt unkompliziert zu bedienen ist und sich nahtlos in bestehende Routinen einfügt, wird es langfristig auch tatsächlich verwendet.

Der Markt für Küchengeräte ist stark umkämpft. Was macht euren Ansatz besonders und wo seht ihr euren klaren Unterschied?

Als jemand, der seit über 20 Jahren in diesem Bereich tätig ist, habe ich viel gesehen – und all diese Erfahrung ist in den Beast Blender eingeflossen. Beim Entwickeln des Produkts haben wir bewusst alles umgesetzt, was einen Blender wirklich alltagstauglich macht und dabei unterstützt, gesündere Routinen langfristig in den Alltag zu integrieren.

Dabei standen Design, Funktionalität und Langlebigkeit im Mittelpunkt. Der Blender ist ästhetisch wie ein Designerobjekt, hochwertig verarbeitet und leistungsstark, sodass er regelmäßig genutzt wird und Freude bereitet.

Damit heben wir uns deutlich von vielen Mitbewerbern ab, die oft bei Material oder Performance sparen. Unser Ansatz verbindet Design, Qualität und Alltagstauglichkeit auf eine Weise, die im Ergebnis spürbar ist.

Welche Rolle spielt Content wie Rezepte oder Ernährungstipps für eure Marke und eure Kundenbindung?

Content spielt für uns eine zentrale Rolle, sowohl für die Marke als auch für die Bindung zu unseren Kundinnen und Kunden. Rezepte und Ernährungstipps gehören zu unseren wichtigsten Formaten, weil sie zeigen, wie unsere Produkte im Alltag wirklich genutzt werden können.

Viele denken zunächst nur an Smoothies, dabei kann der Beast Blender viel mehr: Salatdressings, Saucen, Dips und vieles andere lassen sich genauso einfach zubereiten. Mit unseren Inhalten wollen wir genau diese Vielseitigkeit zeigen, inspirieren und dazu beitragen, dass unsere Produkte regelmäßig genutzt werden und fest in die täglichen Routinen unserer Kundinnen und Kunden integriert werden.

Wie möchtet ihr Beast Health in den kommenden Jahren weiterentwickeln und welche Ziele habt ihr euch gesetzt?

Uns gehen die Ideen definitiv nicht aus – von neuen Produktentwicklungen bis hin zu spannenden, wissenschaftlich fundierten Marketingansätzen ist vieles geplant. Unser übergeordnetes Ziel ist nachhaltiges Wachstum. Wir möchten Beast in immer mehr Märkte bringen und 2026 werden wir in dieser Hinsicht besonders große Schritte nach vorne machen.

Wenn ihr auf eure Gründung blickt: Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben?

Erstens: Bau nur etwas auf, für das du wirklich brennst, denn ohne diese Leidenschaft wird es schwer. Zweitens: Rückschläge gehören dazu, aber mit Ausdauer und dem richtigen Mindset findet man seinen Weg. Und drittens: Hol dir Menschen ins Team, denen du vertraust und die deine Vision wirklich mittragen wollen. Leidenschaft, Durchhaltevermögen und Vertrauen – das sind für mich die drei Grundpfeiler erfolgreicher Gründungen.

Bild: Colin Sapire Gruender Beast Health Copyright Beast Health

Wir bedanken uns bei Colin Sapire für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Beast Health

Kontakt:

Summit Brands B.V.
Begijneweide 1
4891 TR Rijsbergen
The Netherlands

beasthealth.de
info@beasthhealth.de

Ansprechpartner: Friso Bosma, Marketing Manager Beast Health

Social Media:
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Decade Energy erhält 22 Millionen Euro für Elektrifizierung Logistikdepots in Europa

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Decade Energy: 22 Mio. für Elektrifizierung Logistikdepots

Elektrifizierung Logistikdepots als Wachstumsmarkt in Europa

Decade Energy sichert sich 22 Millionen Euro für den Ausbau der Energieinfrastruktur an Logistikdepots zur Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs in Europa

Unterstützt von SET Ventures und Eiffel Investment Group positioniert diese Finanzierung Decade Energy an der Spitze des Ausbaus elektrifizierter Depots in Europa und ermöglicht dem Unternehmen, sowohl die Projektumsetzung als auch seine Plattform deutlich zu skalieren.

Paris, Frankreich, 23. April 2026 – Decade Energy, ein Unternehmen, das Energieinfrastruktur für Logistikdepots entwickelt, hat eine Finanzierungsrunde über 22 Millionen Euro abgeschlossen. Die Mittel fließen in den Ausbau des Frankreich-Geschäfts, die Erweiterung des Produktportfolios sowie die Expansion in neue internationale Märkte. Die Finanzierung wird von der Eiffel Investment Group und SET Ventures angeführt, gemeinsam mit den bestehenden Investoren.

Während die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs zunehmend an Fahrt gewinnt, schränken nicht mehr die Verfügbarkeit von Fahrzeugen den Betrieb ein, sondern der Zugang zu Energie. Netzengpässe, lange Anschlusszeiten und die Komplexität von Energiesystemen vor Ort bremsen den Ausbau an vielen Logistikstandorten.

Decade Energy treibt Elektrifizierung Logistikdepots mit neuer Finanzierung voran

Decade Energy löst dieses Problem, indem es die integrierte Energieinfrastruktur entwickelt, finanziert und betreibt, die an Depots für den Betrieb elektrischer Lkw-Flotten erforderlich ist. Dazu gehören neue Netzanschlüsse, Batteriespeichersysteme (BESS), Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Solaranlagen sowie Software zur Optimierung des Energieverbrauchs. Mit einem CapEx-freien Ansatz unterstützt Decade Energy Eigentümer von Logistikimmobilien dabei, Stromkapazitäten zu sichern. Gleichzeitig schaffen sie planbare Mieteinnahmen sowie zusätzlichen Mehrwert durch die Teilnahme der Batteriespeicher an den Energiemärkten.

„Diese Finanzierung ermöglicht es uns, Decade Energy von einem reinen Umsetzungsmodell zu einer umfassenden Plattform für die Elektrifizierung von Depots weiterzuentwickeln. Wir bauen Software, Energieprodukte und Teams auf, um Logistikstandorte ganzheitlich zu bedienen und unser Modell in weitere europäische Märkte zu bringen. Wir verfügen nun über das Kapital und die Plattform, um Logistikdepots in die Energieinfrastruktur zu verwandeln, die der elektrische Straßengüterverkehr benötigt.“
— Casper Norden, CEO & Co-Founder, Decade Energy

Ein neues Modell für zukunftsfähige Depots

Der dezentrale Portfolio-Ansatz – der Ausbau an vielen Standorten statt an wenigen zentralisierten Anlagen – bereitet Depots auf elektrische Lkw-Flotten vor und steigert den langfristigen Vermögenswert. Damit wird Decade Energy zum Wegbereiter für eine neue Infrastruktur-Kategorie für den elektrischen Straßengüterverkehr: das mit Strom versorgte, flexible und zukunftsfähige Depot.

„Diese Finanzierungsrunde bestätigt sowohl unsere Strategie als auch die Stärke unseres Teams. Wir haben ein Modell entwickelt, das sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Depots orientiert: Zugang zu Energie, passende Infrastruktur und ein pragmatischer Weg zur Elektrifizierung. Nun können wir den Ausbau skalieren und mehr Kunden dabei unterstützen, ihre Standorte auf elektrische Flotten vorzubereiten.“

Alexandre Cleret, COO & Co-Founder, Decade Energy

Skalierung der Elektrifizierung Logistikdepots durch Infrastruktur und Software

Die bisherige Entwicklung von Decade Energy zeigt bereits eine starke Marktnachfrage. Bis heute hat das Unternehmen:

seit seiner Gründung mehr als 1.500 Machbarkeitsstudien zur Depot-Elektrifizierung in ganz Europa durchgeführt,
mehr als 100 Projekte mit einer Kapazität von über 500 MW in die Entwicklung gebracht und
eine Pipeline von 50 Projekten aufgebaut, deren Bau in diesem Jahr beginnen soll.

Die Finanzierungsrunde markiert Decade Energys Übergang von der Entwicklungsphase zur großangelegten Umsetzung.

Gemeinsam bringen die beiden neuen Investoren, die Eiffel Investment Group und SET Ventures, komplementäre Kompetenzen für die nächste Entwicklungsphase von Decade Energy ein.

Das Investment von 16 Millionen Euro der Eiffel Investment Group, das über den von ihr verwalteten Fonds Eiffel Transition Infrastructure eingebracht wird, ist für die Umsetzung der Projekte bestimmt. Ziel ist der Ausbau eines Portfolios von mindestens 100 MW an Batteriespeicherprojekten in ganz Frankreich bei einem Gesamtfinanzierungsvolumen von rund 50 Millionen Euro. Diese Projekte werden mehrere Megawatt an Stromkapazität hinzufügen und die Energieunabhängigkeit stärken.

Die restlichen Mittel, angeführt von SET Ventures – mit fortgesetzter Unterstützung durch die bestehenden Investoren Contrarian Ventures und Ananda Impact Ventures – sind der nächsten Phase der Produkt-Roadmap von Decade Energy gewidmet. Ziel ist es, die Software zur Energieoptimierung sowie neue Lade- und PV-Produkte für Lkw voranzutreiben und das Team in neue Märkte zu expandieren.

„Vor dem aktuellen geopolitischen Hintergrund war die Argumentation für den Ausbau von Batteriespeichern und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen nie stärker. Decade Energy geht eines der kritischsten Nadelöhre der Energiewende an: die Netzrestriktionen an Logistikdepots. Das Team vereint tiefgreifende Transportexpertise mit starken Kompetenzen im Bereich der Energieinfrastruktur und kann beeindruckende frühe Erfolge vorweisen. Das hat uns überzeugt, dass Decade Energy in einer einzigartigen Position ist, eine führende Plattform aufzubauen, die Europas Energieresilienz nachhaltig beschleunigen kann.“

— Julia Padberg, Partner, SET Ventures

„Batteriespeicher sind keine Nischentechnologie mehr. Sie entwickeln sich zur Kerninfrastruktur und vereinen ein notwendiges Flexibilitätsinstrument für eine stärkere Integration erneuerbarer Energien mit dem Potenzial, Logistikdepots zu elektrifizieren. Der bewährte Infrastrukturausbau von Decade Energy verwandelt die fragmentierte Nachfrage auf Standortebene in ein skalierbares Modell und schafft langfristigen Mehrwert sowohl für Kunden als auch für das Stromsystem.“

— Laurent Coubret, Investment Director, Eiffel Investment Group

Wachstum auf europäischer Ebene

Frankreich war Decade Energys erster Kernmarkt und hat die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells unter Beweis gestellt. Die Lösung des Unternehmens ist jedoch nicht auf den französischen Markt beschränkt, sondern spiegelt einen gesamteuropäischen Trend wider. Decade Energy hat den Anspruch, Eigentümer von Logistikimmobilien in ganz Europa zu bedienen. Mit der aktuellen Finanzierungsrunde expandiert das Unternehmen nach Deutschland, in die nordischen Länder, nach Polen und andere europäische Länder und passt sein Modell dabei an die jeweiligen Marktgegebenheiten und Kundenbedürfnisse an.

Diese Expansion erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Regierungen die Elektrifizierung weiter vorantreiben, unter anderem durch neue Maßnahmen in Frankreich zur Unterstützung der Transformation von Flotten und Infrastruktur. Dies unterstreicht den steigenden Bedarf an skalierbaren Energielösungen für Logistikdepots.

Bild Leadership Decade Energy

Quelle Ballou PR

Round Finanzmanagement Automatisierung für Unternehmen

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Round automatisiert Finanzmanagement Bild Round Treasury Hayyaan Ahmad und Pac O´Shea Bildrechte Round Treasury

Round Finanzmanagement Automatisierung vereinfacht komplexe Finanzprozesse und entlastet moderne Finance Teams durch intelligente Systeme

Wie ist Round entstanden und wer sind die Köpfe hinter der Round Finanzmanagement Automatisierung?

Wir haben Round gegründet, nachdem wir uns bei Entrepreneur First kennengelernt hatten. Die Idee entstand, weil wir beide Seiten des Problems aus erster Hand kannten: etablierte Banken, die durch langsame Produktzyklen eingeschränkt sind, und moderne Unternehmen, die gezwungen sind, ihre Finanzen über fragmentierte Systeme hinweg zu verwalten. Auf der Grundlage unserer Erfahrungen in den Bereichen Fintech, Produktentwicklung und Infrastruktur machten wir uns daran, ein System zu entwickeln, das die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Finanzen verwalten und Geldbewegungen abwickeln, vereinheitlicht und automatisiert.

Welche konkrete Herausforderung im Finanz und Treasury Management wolltet ihr mit Round von Anfang an lösen?

Von Anfang an haben wir uns zum Ziel gesetzt, zwei zentrale Zielkonflikte im Finanzwesen zu lösen. Der erste betrifft das Spannungsfeld zwischen Vertrauen und Benutzerfreundlichkeit: Unternehmen vertrauen auf etablierte Banken, wenn es um Sicherheit geht, müssen dafür aber Abstriche bei der Benutzererfahrung und der Automatisierung machen. Der zweite betrifft das Spannungsfeld zwischen Liquidität und Rendite: Um Renditen zu erzielen, muss man in der Regel Geld binden oder den Betriebsablauf komplexer gestalten. Round wurde entwickelt, um beide Zielkonflikte zu beseitigen und Unternehmen eine Möglichkeit zu bieten, ihre Finanzen auf vertrauenswürdige und benutzerfreundliche Weise zu verwalten, während die Mittel gleichzeitig liquide und rentabel bleiben.

Anfangs haben wir uns auf zwei Zielkonflikte konzentriert, mit denen Finanzteams täglich konfrontiert sind.

Der erste ist Vertrauen versus Benutzerfreundlichkeit. Unternehmen verlassen sich aus Sicherheitsgründen auf etablierte Banken, doch das bedeutet in der Regel langsame Benutzeroberflächen, manuelle Arbeitsabläufe und nur sehr wenig Automatisierung.

Der zweite ist Liquidität versus Rendite. Wer Renditen erzielen will, muss in der Regel Geld binden oder den Betrieb komplexer gestalten, wofür die meisten Teams keine Zeit haben.

In der Praxis bedeutet dies, dass Finanzteams sich in mehrere Systeme einloggen, Geld manuell transferieren und ständig Salden überprüfen müssen, nur um den Überblick zu behalten. Round wurde entwickelt, um diese Kompromisse zu beseitigen und diesen gesamten Prozess automatisch ablaufen zu lassen.

Wie würdet ihr die Vision von Round beschreiben und welche Schritte sind entscheidend, um diese zu erreichen?

Unsere Vision ist es, dass Finanzvorgänge autonom ablaufen. Heute sind Unternehmen noch darauf angewiesen, dass sich Mitarbeiter in Systeme einloggen, Geld transferieren und Arbeitsabläufe über verschiedene Banken und Tools hinweg koordinieren. Wir glauben, dass sich dies hin zu KI Systemen verlagern wird, die Finanzvorgänge durchgängig verwalten und ausführen können.

Um dies zu erreichen, bauen wir sowohl die Infrastruktur als auch die Intelligenzebene auf. Das bedeutet, dass wir die Grundlagen für den Geldtransfer und die Geldverwahrung bereitstellen und gleichzeitig KI Systeme entwickeln, die darauf aufsetzen und nach klaren Regeln und Genehmigungen arbeiten. Kurzfristig konzentrieren wir uns auf die Automatisierung hochfrequenter Arbeitsabläufe in den Bereichen Treasury, Zahlungsverkehr und Gehaltsabrechnung. Im Laufe der Zeit entwickelt sich daraus ein System, in dem Finanzteams von der Ausführung der Arbeit zur Überwachung derselben übergehen.

An wen richtet sich eure Lösung konkret und welche Bedürfnisse dieser Zielgruppe stehen im Fokus?

Unsere Lösung richtet sich an moderne Finanzteams in wachstumsstarken Unternehmen. Diese Teams sind für die Abwicklung immer komplexerer Finanzvorgänge verantwortlich, verfügen jedoch nicht über die dafür erforderliche Personalstärke.

Wir konzentrieren uns darauf, die manuelle Arbeit zu eliminieren, die hinter Treasury, Zahlungsverkehr und Gehaltsabrechnung steckt, Dinge wie Geldtransfers zwischen Konten, die Finanzierung von Zahlungsläufen und systemübergreifende Abstimmungen. Das Ziel ist es, diesen Teams eine Möglichkeit zu geben, ihre Finanzen mit dem gleichen Maß an Kontrolle zu verwalten, jedoch ohne den operativen Aufwand.

Wie verändert die Round Finanzmanagement Automatisierung den Alltag von CFOs und Finance Teams?

Traditionell arbeiten Finanzvorstände und Finanzteams reaktiv und verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit manuellen Aufgaben wie Geldtransfers, der Abwicklung von Zahlungen und dem Abgleich von Daten zwischen verschiedenen Systemen. Mit Round wird diese Arbeit automatisiert. Die Teams legen die Regeln und Genehmigungswege einmalig fest, und die Plattform übernimmt die Ausführung im Hintergrund.

Dadurch müssen sich die Finanzteams nicht mehr mit Verwaltungsaufgaben herumschlagen, sondern können proaktiv handeln. Sie konzentrieren sich auf Entscheidungsfindung, Planung und die Steuerung des Unternehmens, anstatt Prozesse abzuwickeln.

Was unterscheidet Round von traditionellen Banken und bestehenden Treasury Tools am deutlichsten?

Was Round auszeichnet, ist die Kombination von Finanzinfrastruktur und Ausführung. Traditionelle Banken bieten Treuhand und Verwahrungsdienste, lassen jedoch in puncto Benutzerfreundlichkeit und Automatisierung zu wünschen übrig. Tools bieten Transparenz und Einblicke, führen jedoch keine tatsächlichen Geldtransfers durch und verwalten auch keine Gelder.

Round vereint beides. Es fungiert als Schnittstelle zwischen Banken, Zahlungssystemen und Buchhaltungssystemen und zeigt nicht nur an, was gerade geschieht, sondern führt Workflows durchgängig aus. Es bewegt Gelder, wickelt Zahlungen ab und verwaltet die Liquidität automatisch. So können Finanzteams von einem einzigen System aus arbeiten, anstatt mehrere Tools miteinander zu verknüpfen.

Welche Rolle spielt Automatisierung im Produkt von Round und wie autonom kann Finanzmanagement heute werden?

Automatisierung ist ein zentraler Bestandteil unseres Produkts. Heute kann Round große Teile der Finanzverwaltung, des Zahlungsverkehrs und der Lohn und Gehaltsabrechnung automatisieren, Geldtransfers, Kontoauffüllungen und die Ausführung von Arbeitsabläufen auf der Grundlage von Regeln, die vom Finanzteam festgelegt wurden.

Allerdings ist das Finanzmanagement noch nicht vollständig autonom und das sollte es auch nicht sein. Die Rolle der Automatisierung besteht heute darin, die Ausführung zu übernehmen, während die Finanzteams die Regeln, Genehmigungen und Sicherheitsvorkehrungen festlegen. Mit der Zeit, wenn sich diese Systeme verbessern, kann ein größerer Teil des Workflows automatisiert werden, jedoch stets unter menschlicher Aufsicht.

Welche Herausforderungen begegnen euch aktuell beim Aufbau und der Skalierung von Round?

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, sowohl die Infrastruktur als auch die intelligente Ebene gleichzeitig aufzubauen. Um Finanzabläufe durchgängig zu automatisieren, benötigt man zuverlässige Grundlagen für den Geldtransfer und die Geldverwahrung sowie Systeme, die darauf aufbauen können.

Hinzu kommt die Komponente des Vertrauens. Wir bitten Unternehmen, sich bei der Verwaltung kritischer Finanzvorgänge auf Software zu verlassen, daher sind Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kontrolle unerlässlich. Während wir skalieren, liegt der Fokus darauf, dieses Vertrauen zu wahren und gleichzeitig das Produkt und seine Funktionen weiter auszubauen.

Wie geht ihr bei Round mit dem Thema Sicherheit und Vertrauen um?

Sicherheit und Vertrauen sind von grundlegender Bedeutung, insbesondere wenn es um Unternehmensgelder geht. Round verwahrt oder hält Kundengelder nicht direkt; die Vermögenswerte werden bei erstklassigen Finanzinstituten wie HSBC und BlackRock verwahrt. Dadurch profitieren Unternehmen vom Vertrauen und der Sicherheit etablierter Anbieter.

Auf der Produktseite wird KI eingesetzt, um Workflows aufzubauen und zu optimieren, doch die Ausführung erfolgt deterministisch. Sobald ein Workflow, der Geldbewegungen beinhaltet, genehmigt ist, läuft er auf kontrollierte und vorhersehbare Weise ab. In Kombination mit Genehmigungen, Berechtigungen und lückenlosen Prüfpfaden erhalten Finanzteams so jederzeit vollständige Transparenz und Kontrolle.

Welche Weiterentwicklungen oder neuen Funktionen plant ihr für Round in der Zukunft?

Wir setzen verstärkt auf unsere agentenbasierten Workflows und unseren Workflow Builder, damit Finanzteams leichter festlegen können, was geschehen soll, und das System dies dann ausführt. Das Ziel ist eine autonomere Finanzfunktion, bei der ein größerer Teil der täglichen Arbeit im Hintergrund abläuft.

Welche Rolle spielt Kapitaloptimierung für eure Kunden und warum wird dieses Thema immer wichtiger?

Kapitaloptimierung ist theoretisch eine zentrale Priorität, doch in der Praxis setzen die meisten Unternehmen sie nicht um. Der Grund dafür ist, dass sie einen hohen manuellen Aufwand für Geldtransfers, die Kontoverwaltung und die systemübergreifende Überwachung von Kontoständen erfordert.

Wir haben erkannt, dass Kapitaloptimierung nur dann wirklich funktioniert, wenn die zugrunde liegenden Arbeitsabläufe automatisiert sind. Indem wir die operativen Aufgaben rund um Liquidität und Geldbewegungen übernehmen, ermöglichen wir es Unternehmen, ihre Mittel produktiv einzusetzen, ohne die Komplexität zu erhöhen.

Welche drei konkreten Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Sprich mit deinen Kunden. Das ist die beste Investition deiner Zeit, die du als Gründer tätigen kannst.
  2. Entwickle Lösungen für die Aufgaben, die die Leute hassen, und nicht für das, womit sie angeblich Hilfe brauchen.
  3. Dein Produkt sollte einfach zu kaufen sein.

Bild Round Treasury Hayyaan Ahmad und Pac O´Shea Bildrechte Round Treasury

Wir bedanken uns bei Hayyaan Ahmad und Pac O´Shea für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

VinciFi KI Finanzanalyse im Interview: Bessere Entscheidungen an der Börse

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VinciFi KI Finanzanalyse im Interview Gründerteambild

Die VinciFi KI Finanzanalyse zeigt im Interview, wie datenbasierte Entscheidungen an der Börse für Privatanleger zugänglich werden

Wie ist VinciFi entstanden und wer sind die Köpfe hinter der VinciFi KI Finanzanalyse?

Der Auslöser war eine konkrete Beobachtung. Mitte 2024 erzählte uns unser Mitgründer Daniel Pasternak, dass bekannte Finfluencer in ihren Discord-Gruppen Short-Positionen teilten und vor Bärenmärkten warnten – mitten im KI-Boom und einem der stärksten Bullenmärkte der letzten Jahre. Angst verkauft sich eben gut. Das hat uns gezeigt, dass es nicht an Informationen fehlt, sondern an verlässlicher Einordnung.

Ich selbst habe zuvor in einem Family Office gearbeitet und dort täglich mit professionellen Datenquellen, Finanzmodellen und APIs gearbeitet. Schon vor 2022 haben wir Machine-Learning-Modelle entwickelt, um Finanzdaten besser auszuwerten. Als LLMs dann den nächsten Entwicklungssprung gemacht haben, war für uns klar: Wir wollen dieses institutionelle Know-how für Privatanleger zugänglich machen.

Mitte 2025 habe ich dann gemeinsam mit meinem besten Freund Luca Ziegler und Daniel Pasternak VinciFi gegründet. Unterstützt wurden wir zunächst von einem Business Angel, später auch von Felix Porsche und seinem Family Office.

Was hat Sie dazu motiviert, KI gezielt für die VinciFi KI Finanzanalyse von Aktien einzusetzen?

Die Motivation kam direkt aus der Praxis. In meiner Zeit im Family Office habe ich gesehen, wie stark datengetrieben professionelle Investmententscheidungen sind und wie groß die Lücke zu Privatanlegern ist.

Wir haben bereits früh Machine Learning eingesetzt, um Finanzdaten besser zu strukturieren und analysierbar zu machen. Mit den Fortschritten im Bereich generativer KI wurde dann klar, dass sich diese Prozesse nicht nur verbessern, sondern auch massiv skalieren lassen.

KI ermöglicht es, komplexe Analysen zu vereinfachen und so aufzubereiten, dass sie für deutlich mehr Menschen nutzbar werden. Genau dieses Potenzial wollten wir nutzen.

Welche Vision verfolgen Sie mit der VinciFi KI Finanzanalyse im Bereich Finanzbildung und Investmententscheidungen?

Unsere Vision ist es, evidenzbasierte Kapitalmarktinformationen für jeden zugänglich zu machen. Wir wollen dazu beitragen, dass sich das Verständnis von Aktien grundlegend verändert, also weg vom kurzfristigen Spekulationsobjekt und hin zu einem Werkzeug für langfristigen Vermögensaufbau und Altersvorsorge.

Langfristig möchten wir, dass VinciFi zur ersten Anlaufstelle wird, wenn sich jemand fundiert über Finanzmärkte informieren will.

Wie ermöglicht die VinciFi KI Finanzanalyse Privatanlegern Zugang zu professionellen Analysen?

Indem wir institutionelle Daten und Analysen in ein Format übersetzen, das verständlich und nutzbar ist. Statt komplexer Research-Reports arbeiten wir mit Scores, Visualisierungen und KI-Agenten, die Inhalte einordnen und erklären.

Ein wichtiger Punkt ist außerdem die Nutzerführung: Unsere Plattform hilft dabei, die richtigen Fragen zu stellen. Nutzer müssen also nicht mit Vorwissen starten, sondern werden strukturiert durch den Analyseprozess geführt.

Welche Zielgruppe spricht die VinciFi KI Finanzanalyse besonders an?

Unsere Hauptzielgruppe sind Privatanleger, die sich für den Kapitalmarkt interessieren, aber keinen Zugang zu professioneller Infrastruktur haben.

Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Bedürfnisse: der Zugang zu verlässlichen, fundierten Informationen und die Fähigkeit, diese Informationen auch wirklich zu verstehen und sinnvoll anzuwenden.

Wie unterstützt VinciFi Nutzer konkret dabei, bessere Entscheidungen an der Börse zu treffen?

Wir verbessern die Entscheidungsgrundlage. Dafür arbeiten wir mit Datenanbietern wie S&P Global sowie Medien- und alternativen Datenquellen zusammen, sodass unsere Nutzer auf institutionelle Daten zugreifen können.

Unsere spezialisierten KI-Agenten aggregieren Fundamentaldaten, Analystenschätzungen und Echtzeitnachrichten und bereiten diese je nach Analyseansatz unterschiedlich auf.

Zusätzlich integrieren wir alternative Daten, die über klassische Kennzahlen hinausgehen und eine tiefere Bewertung ermöglichen. So entsteht ein umfassenderes und fundierteres Gesamtbild eines Unternehmens.

Wie geht VinciFi mit der Verantwortung um, wenn KI Finanzanalyse Einfluss auf Investmententscheidungen hat?

Wir ziehen hier eine klare Grenze: VinciFi gibt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Unser Fokus liegt ausschließlich auf Information und Einordnung.

Die Entscheidung bleibt immer beim Nutzer. Unsere Aufgabe ist es, die Qualität dieser Entscheidung zu verbessern, nicht sie zu ersetzen.

Technologisch stellen wir das über unsere eigene, kuratierte Knowledge Base sicher. Unsere KI-Agenten arbeiten mit geprüften Daten und strukturierten Analysen, wodurch wir Qualität und Nachvollziehbarkeit deutlich besser kontrollieren können als bei generischen KI-Lösungen.

Was unterscheidet die KI Finanzanalyse von klassischen Börsen-Apps oder Analyse-Tools?

VinciFi ist weder Neobroker noch Robo Advisor. Während Neobroker den Handel optimieren und Robo Advisors Entscheidungen automatisieren, konzentrieren wir uns ausschließlich auf Research und Verständnis.

Der zentrale Unterschied liegt in unserem Multi-Agenten-System und der eigenen Knowledge Base. Dadurch können wir große Datenmengen nicht nur aggregieren, sondern auch strukturiert analysieren und verständlich aufbereiten – mit deutlich höherer Kontrolle über die Qualität der Ergebnisse.

Welche Rolle spielt die Verständlichkeit von Daten in der Finanzanalyse?

Eine entscheidende Rolle. Daten entfalten ihren Wert erst, wenn sie verstanden werden.

Deshalb legen wir großen Wert auf visuelle Aufbereitung, klare Strukturierung und erklärende Komponenten durch unsere KI-Agenten. Unser Ziel ist, dass Nutzer nicht nur Daten sehen, sondern deren Bedeutung und Relevanz wirklich nachvollziehen können.

In welche Richtung möchten Sie die VinciFi KI Finanzanalyse in den kommenden Jahren weiterentwickeln?

Kurzfristig erweitern wir die Plattform um zusätzliche Assetklassen wie Immobilien sowie weitere Analysebereiche, etwa technische Analyse und Optionsmärkte.

Parallel entwickeln wir unsere KI-Agenten kontinuierlich weiter, um noch individuellere und tiefere Analysen zu ermöglichen.

Langfristig planen wir auch eine Depotanbindung, um den Übergang von Information zu Handlung direkt in der Plattform abzubilden.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Nicht ständig nach links und rechts schauen. Zweitens: Investoren finden, die eure Vision teilen und mit denen ihr auf Augenhöhe zusammenarbeiten und wachsen könnt. Drittens: Mit guten Freunden zu gründen kann enorm helfen, schwierige Phasen zu überstehen. Ich bin sehr dankbar, diesen Weg mit meinem besten Freund Luca gehen zu dürfen. Außerdem habe ich ein großartiges Team und großartige Menschen um mich herum – allen voran unseren Kollegen und Freund Valon Rexhepi.

Photocredit: VinciFi

Wir bedanken uns bei Daniel Inselmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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