Freitag, März 13, 2026
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6,5 Millionen Euro Series A: happyhotel treibt KI im Revenue Management voran

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KI-Agent von happyhotel für Hotels erhält 6,5 Mio Bildcredits happyhotel Founders Sebastian Kuhnhardt, Rafael Weissmüller und Marius Müller (c)happyhotel

KI-Agent übernimmt Revenue-Management-Aufgaben im Hotel, ergänzt durch menschliche Expertise

Die Series A wird die europaweite Expansion beschleunigen
Die Finanzierungsrunde wird von Reimann Investors angeführt

happyhotel, die Revenue-Management-Software für unabhängige Hotels und Hotelgruppen in Europa, hat erfolgreich eine Series-A-Finanzierungsrunde über 6,5 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom Venture-Capital-Fonds Reimann Investors. Auch bestehende Investoren wie der Start-up BW Innovation Fonds (verwaltet von der MBG Baden-Württemberg), seed + speed Ventures sowie das Family Office Wecken & Cie haben erneut investiert.

Hotels im Wandel – happyhotel bietet die Antwort

Hotels stehen heute unter zunehmendem Druck: Steigende Kosten, volatile Nachfrage, Personalmangel, und die Abhängigkeit von Online-Buchungsportalen erschweren es vielen Hotels, profitabel zu wirtschaften. happyhotel unterstützt Hoteliers mit automatisierter Preisoptimierung, kombiniert mit Expertenwissen und künstlicher Intelligenz. Bereits heute optimiert happyhotel den Vertrieb von über 50.000 Hotelzimmern in 12 Ländern und steigert damit den durchschnittlichen Hotelumsatz um rund 15%. Damit steuert happyhotel einen jährlichen Hotelumsatz von über 1 Milliarde Euro.

Der neue Standard für Hotels: Von der Revenue-Management-Software zum KI-Agenten

Mit dem frischen Kapital beschleunigt happyhotel seine Expansion in Europa und investiert in die Weiterentwicklung seines Commercial-KI-Agenten. Der KI-Agent unterstützt die Nutzer dabei, die richtigen Preis- und Vertriebsentscheidungen zu treffen, und soll sukzessive komplexere Aufgaben übernehmen. Dabei analysiert der KI-Agent in Echtzeit eine Vielzahl an Markt- und Nachfragedaten. Ein Team an internen erfahrenen Revenue Managern ergänzt den KI-Agenten bei grundlegenden strategischen Fragestellungen.

“Wir bauen unser System nicht für den Revenue Manager – wir automatisieren die Aufgaben eines Revenue Managers“, erklärt Rafael Weißmüller, CEO von happyhotel. „Unser Ziel ist es, jedem Hotel ein professionelles Revenue Management zu ermöglichen und den Verkauf von Hotelzimmern vollständig zu automatisieren, damit sie sich voll und ganz auf ihre Gäste konzentrieren können“.

Strategische Partnerschaft für europäische Expansion

„happyhotel vereint alles, was wir in dieser Phase suchen: ein erfahrenes Gründerteam, ein skalierbares Produkt mit messbarem Kundennutzen und einen großen, bislang nur teilweise erschlossenen Markt“, sagt Hans-Christian Perle von Reimann Investors. „Rafael und sein Team haben überzeugend gezeigt, dass sie die Anforderungen im Bereich Hospitality umfassend verstehen und in eine leistungsfähige Lösung übersetzen. Wir freuen uns darauf, happyhotel als aktiver Sparringspartner in der nächsten Wachstumsphase zu begleiten.“

Bildcredits happyhotel Founders Sebastian Kuhnhardt, Rafael Weissmüller und Marius Müller (c)happyhotel

Quelle Maschmeyer Group MM Support GmbH

Warum ist Menstruation noch immer ein Tabuthema?

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Rouge Menstruation Zyklus Gründerin Tina Frey

Rouge entwickelt einen funktionalen Drink rund um Menstruation und Zyklus und setzt sich für mehr Sichtbarkeit und Enttabuisierung im Alltag ein

Wie ist Rouge entstanden und wie ist das Team heute aufgestellt?

Rouge wurde 2022 von mir und mit Unterstützung meines Partners in der Schweiz gegründet. Wir waren neugierig, ob sich meine Idee verwirklichen lässt. Mittlerweile haben wir 300’000 Rouge-Drinks verkauft, zahlreiche Projekte umgesetzt und sind seit Ende 2025 auch offiziell in Deutschland vertreten.

Ich bin als Gründerin und Geschäftsführerin zwar verantwortlich, aber im Alltag bin ich vor allem eines: Mädchen für alles. Zwei wunderbare Frauen unterstützen mich operativ, mein Partner hilft, wo immer es nötig ist und für den Markteintritt in Deutschland haben wir eine starke Partnerin im Schwarzwald gefunden.

Was war der persönliche Auslöser, sich mit Rouge so klar dem Thema Menstruation und Enttabuisierung zu widmen?

Ich habe in meinem Freundinnenkreis gemerkt, wie stark die Periode unseren Alltag beeinflusst. Gleichzeitig wird nur selten oder wenn, dann negativ darüber gesprochen. Dabei ist die Menstruation ein biologisches Wunder und hat diese Negativität und Tabuisierung sicher nicht verdient! Zumal die Hälfte der Menschheit einen Zyklus hat! Ich fragte mich also: Wie könnte man das ändern?

Ich habe Kommunikation studiert und weiss, dass Symbole mächtige Werkzeuge sind, um eine Botschaft auch emotional zu transportieren. Also sucht ich nach einem passenden Symbol und so kam ich auf Getränke. Denn heute gibt es für jede Lebenslage ein Getränk: Muskelaufbau, Energie, Konzentration, Erkältung, Fussball-WM usw. Aber für die Periode nicht. Dieser Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen.

Welche Vision verfolgt Rouge langfristig und welche konkreten Schritte sind notwendig, um diese Realität werden zu lassen?

Meine Vision ist, dass Menstruation kein Tabuthema mehr ist, sondern ein normaler Teil unserer Gesprächskultur. Dass eine Rouge-Flasche auf dem Schreibtisch keine Verwunderung auslöst, sondern vielleicht ein positives Gespräch. Und dass Frauen ihren Zyklus nicht als Schwäche, sondern als Teil ihrer Kraft sehen.

Um das zu erreichen, braucht es mehrere Ebenen: Sichtbarkeit im Alltag, nicht nur in Kampagnen. Kooperationen mit Marken und Organisationen, die ähnliche Werte vertreten. Eine starke Community, die mitträgt. Und wirtschaftliche Stabilität, denn nur ein gesundes Unternehmen kann langfristig Wirkung entfalten.

An wen richtet sich Rouge in erster Linie und welche Bedürfnisse rund um Menstruation möchtet ihr gezielt adressieren?

Rouge richtet sich in erster Linie an Frauen, die ihren Zyklus bewusster wahrnehmen möchten. Frauen, die sagen: Ich möchte in dieser Phase nicht immer leiden oder nur funktionieren, sondern gut für mich sorgen.

Wir adressieren drei zentrale Bedürfnisse: Erstens das Bedürfnis nach einem bewussten Ritual, das dich dabei unterstützt, deinen Zyklus als etwas Positives wahrzunehmen. Zweitens die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralien. Und drittens das Bedürfnis nach Normalität. Die Periode darf sichtbar sein, ohne dass man sich dafür erklären muss.

Welche Rolle spielt der Rouge Drink im Gesamtkonzept des Unternehmens und wie fügt er sich in eure Mission ein?

Der Drink ist Herzstück und Symbol zugleich. Er ist das erste coole Periodengetränk der Welt. Ein Nahrungsergänzungsmittel, das in Wasser gelöst wird und in unserer Rouge-Flasche seine charakteristische Farbe annimmt. So wird er zu einem Statement.

Wenn die Flasche auf dem Tisch steht, wird die Periode sichtbar. Und genau das ist Teil unserer Mission. Aus einem Blick wird eine Frage, aus einer Frage entsteht oft ein Gespräch. Gleichzeitig fließt ein Teil des Erlöses direkt in soziale Projekte. Der Drink verbindet also Selbstfürsorge und gesellschaftliches Engagement ganz konkret.

Was unterscheidet Rouge aus eurer Sicht von anderen Marken im Bereich Periodengesundheit und Selbstfürsorge?

Viele Marken setzen auf Diskretion. Möglichst unauffällig, möglichst funktional. Wir gehen bewusst einen anderen Weg. Rouge ist sichtbar, ästhetisch und selbstbewusst. Wir wollen nicht verstecken, sondern zeigen.

Außerdem verstehen wir uns nicht nur als Supplement Marke, sondern als Bewegung. Wir verbinden Produkt, Community und Social Impact. Diese Kombination aus Ritual, Haltung und Engagement macht Rouge für mich einzigartig.

Mit welchen gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Herausforderungen ist Rouge konfrontiert und wie geht ihr damit um?

Gesellschaftlich stoßen wir immer noch auf Unsicherheiten. Manche sind begeistert, andere irritiert. Das gehört dazu, wenn man ein Tabu berührt. Für mich ist genau das ein Zeichen, dass wir etwas bewegen.

Wirtschaftlich ist es herausfordernd, ein physisches Produkt aufzubauen. Mindestbestellmengen, regulatorische Anforderungen, unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen in Deutschland und der Schweiz. Wir sind bewusst langsam gewachsen, haben viel gebootstrappt und immer wieder priorisiert. Nicht alles gleichzeitig, sondern Schritt für Schritt.

Wie wichtig ist der Social Impact für Rouge und wie wählt ihr die Projekte aus, die ihr unterstützt?

Social Impact ist kein Marketinginstrument für uns, sondern Teil unseres Selbstverständnisses. Ein Teil jedes verkauften Produkts fließt in Projekte, die Frauen in weniger privilegierten Situationen unterstützen.

Mir ist wichtig, dass wir Projekte sorgfältig auswählen und persönlich prüfen. Es geht nicht um große Worte, sondern um konkrete Wirkung. Hilfe zur Selbsthilfe, langfristige Perspektiven und Transparenz stehen für uns im Mittelpunkt.

Welche Entwicklungen oder neuen Angebote plant Rouge für die kommenden Jahre?

Wir möchten unsere Präsenz in Deutschland weiter ausbauen und noch stärker mit Partnern vor Ort arbeiten. Außerdem beschäftigen wir uns kontinuierlich mit Produktweiterentwicklungen, neuen Geschmacksrichtungen und zusätzlichen Mehrwerten rund um den Zyklus.

Gleichzeitig wollen wir unsere Community Formate ausbauen, mehr Events, mehr Austausch, mehr Kooperationen. Rouge soll wachsen, aber auf eine Art, die zu uns passt.

Wie reagiert eure Community auf den offenen Umgang mit Menstruation und die Sichtbarkeit, die ihr schafft?

Meistens sehr positiv und oft sehr emotional. Viele Frauen schreiben uns, dass sie sich durch Rouge bestärkt fühlen. Dass sie zum ersten Mal offen über ihre Periode sprechen oder die Flasche bewusst im Büro stehen lassen. Auf der anderen Seite wurden wir im Vorfeld einer Bestellung auch schon gefragt, ob die Verpackung neutral sei, weil man nicht will, dass Briefträger oder Nachbarn davon wissen.

Ich glaube, Sichtbarkeit verändert Verhalten. Wenn etwas ästhetisch und selbstverständlich präsentiert wird, verändert sich auch die Wahrnehmung. Es braucht Zeit, aber wir erleben es «live» mit in unserer Community.

Welche drei Ratschläge würdet ihr Gründerinnen und Gründern mitgeben, die ein wertegetriebenes Startup aufbauen möchten?

Erstens: Bleib offen, aber deiner inneren Überzeugung treu. Du wirst auf Widerstand stossen, gerade wenn du in der Gesellschaft etwas verändern möchtest.

Zweitens: Wähle deine Partner sehr bewusst. Insbesondere am Anfang ist es wichtig, dass alle den persönlichen «Drive» mitbringen.

Drittens: Wachse in deinem Tempo. Es ist verlockend, schnell zu skalieren. Aber nachhaltiges Wachstum schafft Stabilität und Glaubwürdigkeit.

Bildcredits Selfspring GmbH

Wir bedanken uns bei Tina Frey für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Rouge

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Kontakt:

Selfspring Deutschland
Bonndorfer Strasse 20
DE-79853 Lenzkirch

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Kann man ein alltägliches Handwerksproblem endlich dauerhaft lösen?

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eezee macht Silikonieren mit innovativen Produkten einfacher eezee Höhle der Löwen v.l. Tom Lewis, Heiko Geffers, Sandra Geffers Credit RTL Bernd Michael Maurer

eezee entwickelt patentierte Fertigsilikonfugen und erleichtert das Silikonieren im Sanitärbereich mit innovativen Produkten für dauerhaft saubere Ergebnisse und wird am 23. Februar 2026 in der Höhle der Löwen vor den Investoren pitchen

Wie ist das Startup eezee entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Zunächst gab es nur den Anspruch, das Silikonieren im eigenen Sanitärbetrieb einfacher und weniger reklamationsanfällig zu machen. Sandra Geffers suchte bereits seit 15 Jahren nach einer Lösung, fand aber lange Zeit kein Gehör bei ihrem Mann. Als das Unternehmerpaar dann doch in die Entwicklung und Patentierung ging, stellte sich schnell heraus, dass alle Familienmitglieder zum Gelingen etwas beitragen konnten und mussten. Denn das Vorhaben wurde immer zeitintensiver und anspruchsvoller. Hinter eezee steht eine Familie mit Handwerkserfahrung: Heiko und Sandra Geffers gründeten 2023 zusammen mit ihren Söhnen Tom-Lewis und Tiago die eezee Vertriebs GmbH.

In welcher Branche ist eezee tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Das Unternehmen vertreibt Sanitärartikel, genauer beschrieben, selbst entwickelte, patentierte Fertigsilikonfugen für Sanitärporzellane. eezee Produkte schaffen einen Mehrwert durch Einsparung von Arbeitszeit, Trocknungszeit und Restmüll. Und sorgen zudem für einheitliche Optik und ein hohes Maß an Hygiene durch schimmelresistente Oberfläche und einfache Austauschbarkeit durch jedermann.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von eezee? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Es gab definitiv eine Marktlücke. Silikonfugen an WCs, Waschbecken, Bidets und Urinalen sind nach herkömmlichen Verfahren selten gleichmäßig. Oft reißt die Fuge in Benutzung schnell, vergilbt oder setzt Schimmel an. Eine einheitliche Optik ist eine Seltenheit und abhängig von der Fingerfertigkeit des Ausführenden. Und an manchen Objekten, wie z.B. den meisten Dusch-WCs ist auf herkömmliche Art überhaupt kein Silikonieren möglich, weil mit der Silikonspritze der Spalt nicht erreicht werden kann.

Was macht das Konzept oder die Technologie von eezee besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Seit eezee kann jeder Silikonieren, der Profi und Nichtprofi!

Die Produkte sind einzigartig, Form und Anwendungszweck sind geschützt. eezee Fugenringe passen sich durch Elastizität und die spezielle Formgebung ideal dem Fugenspalt an. Sie halten durch Eigenspannung ohne Klebstoffe und hinterlassen keine Rückstände beim Entfernen oder Wechseln. Für Formen, bei denen die Ringe nicht anwendbar sind, wurde das Fugenband mit porzellanseitiger Klebebeschichtung und ebenfalls patentierter Formgebung entwickelt. Auch hier entstehen bei Entfernen keine Rückstände. Das Grundmaterial der eezee Fertigsilikonfugen wird für andere Zwecke schon lange in der Lebensmittelindustrie verwendet, ist schimmelresistent und vergilbungsfrei. Durch Wegfall von Trocknungszeiten und Ausdünstungen haben eezee Produkte in Bereichen mit vorgeschriebenem Wechselturnus und bisher ärgerlichen Raumsperrzeiten einen doppelten Mehrwert.

Welche Vision verfolgt eezee? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Eine Weiterentwicklung von eezee für Anwendung über Sanitärporzellane und Waschtischkonsolen hinaus ist bereits in Arbeit. Wir gehen davon aus, dass eezee Produkte sich in absehbarer Zeit in Ausschreibungen für Haustechnik etablieren werden. Denn gerade im öffentlichen und medizinischen Bereich, sowie in großen Wohnanlagen bieten die Produkte einen hohen Mehrwert im Vergleich zum herkömmlichen Silikonieren. Darüber hinaus möchten wir eezee Produkte im 2026/2027 auch über Deutschland und Österreich hinaus etablieren.

Warum fiel die Entscheidung, sich mit eezee bei der Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Als wir auf den ersten beiden Messen im Jahr 2024 von fast jedem Besucher am Stand hörten: „Das ist ja wahnsinnig! Warum habe ich so einen Problemlöser nicht erfunden?“ war uns klar, dass unsere Produkte das Potential haben, zum Standard zu werden. Wir selbst hatten aber jahrzehntelange Erfahrung im Handwerk und nicht im Vertrieb. Für uns stellten sich zwei Fragen: Wie machen wir unsere Produkte möglichst schnell einem größeren Kreis bekannt. Und wie gewinnen wir einen Partner oder Investor mit Vertriebserfahrung, Kompetenz im Markenaufbau und entsprechenden Kontakten, damit wir Wachstum auch „wuppen“ können. Da wir „Die Höhle der Löwen“ als Unternehmer in den vergangenen Jahren auch oft mit großem Interesse verfolgt hatten, lag der Schritt auf der Hand.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Perfekt wäre, wenn eezee durch die Show an Bekanntheit gewinnt und wir einen Investor gewinnen, der zu unserer Familie und zu unseren langfristigen Plänen passt.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Im Grunde planen wir unseren Businessplan aus 2023 weiter zu verfolgen und den Absatz bis 2028 zu vervielfachen. Dafür werden wir im Produktionsprozess weiter automatisieren und investieren. Auch zu Weiterentwicklung werden wir sicher in absehbarer Zeit berichten.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Das Brennen für ein Vorhaben führt dazu, dass man jahrelang überall und mit jedem über sein Thema spricht. Dabei entstehen sehr viele Hinweise. Kritik und Zuspruch von Fremden sollte man jeweils ernst und nicht ruhen, bis man jede Kritik verstanden und bearbeitet hat und jedem Zuspruch Glauben schenken kann.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Etwas Neues zu beginnen braucht Durchhaltevermögen. Man sollte sich nicht schnell entmutigen lassen. Wenn auch Fremde Dein Produkt oder Deine Dienstleistung verstehen und sich dafür begeistern, bist Du auf dem richtigen Weg.

Sehen Sie eezee am 23. Februar 2023 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild: eezee v.l. Tom Lewis, Heiko Geffers, Sandra Geffers Credit RTL Bernd Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Sandra und Heiko Geffers für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wann beginnt Marge wirklich zu kippen?

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MARGINOS macht Margenrisiko im Bestand sichtbar Patrick und Boris

MARGINOS hilft Autohäusern, Margenrisiko im Bestand frühzeitig zu erkennen und tägliche Priorisierungen datenbasiert zu steuern

Wie ist MARGINOS entstanden und wer sind die Menschen, die hinter dem Unternehmen stehen?

Hinter MARGINOS stehen Patrick Maghazehi und Boris Panic.

Der Ursprung war kein Businessplan, sondern der tägliche Blick in Autohäuser. Schnell wurde klar, dass es kein System gibt, das hilft, den Fahrzeugbestand konsequent zu priorisieren und Margenrisiken früh zu erkennen.

Auf dieser Basis wurde MARGINOS aufgebaut und anschließend gemeinsam mit über 25 Autohäusern weiterentwickelt, validiert und perfektioniert. Die Lösung ist direkt aus realen Problemen entstanden und genau dafür gemacht.

Was war der Auslöser für die Idee, Autohäusern bei der täglichen Priorisierung ihres Bestands zu helfen?

Der Auslöser war eine einfache Erkenntnis: Autohäuser verlieren Marge nicht, weil sie schlecht arbeiten, sondern weil sie zu spät reagieren. Im Alltag fehlt ein klarer Moment, der sagt, welche Fahrzeuge heute wirklich Aufmerksamkeit brauchen. Genau diese fehlende Priorisierung im Tagesgeschäft war der Startpunkt für MARGINOS.

MARGINOS spricht von Margenrisiko im Fahrzeugbestand. Wie definieren Sie dieses Risiko und warum wird es unterschätzt?

Margenrisiko entsteht lange vor dem Verkauf. Es entsteht durch Standzeit, falsche Preisentscheidungen und fehlende Reaktion. Dieses Risiko wird unterschätzt, weil es nicht plötzlich auftaucht, sondern schleichend wächst. MARGINOS macht sichtbar, wo dieser Punkt erreicht ist, bevor tatsächlich Geld verloren geht.

Welche konkreten Datenquellen verbindet MARGINOS, und wie entstehen daraus Handlungsempfehlungen?

MARGINOS nutzt bestehende Bestandsdaten, Marktinformationen und Vermarktungsdaten.
Der entscheidende Unterschied liegt nicht in den Daten selbst, sondern in der Übersetzung. Es geht nicht darum, Zahlen zu analysieren, sondern zu verstehen, was sie konkret für ein einzelnes Fahrzeug bedeuten. Daraus entstehen klare Hinweise, ob gehandelt werden sollte oder nicht.

Mit über 25 Autohäusern wurde MARGINOS entwickelt und validiert. Wie sah diese Zusammenarbeit aus?

Die Zusammenarbeit war eng, ehrlich und sehr praxisnah. Wir haben Prototypen gezeigt, Feedback bekommen und vieles wieder verworfen. Über alle Autohäuser hinweg sind immer dieselben Probleme aufgetreten. Genau diese wiederkehrenden Muster haben MARGINOS geformt. Nicht als Theorie, sondern als Antwort auf reale Entscheidungen im Alltag.

An wen richtet sich MARGINOS konkret innerhalb eines Autohauses?

An alle, die Verantwortung für Bestand und Marge tragen. Geschäftsführung, Verkaufsleitung und Disposition. MARGINOS ersetzt keine Rollen, sondern sorgt dafür, dass alle auf Basis derselben Prioritäten entscheiden können.

Was unterscheidet MARGINOS von klassischen Reporting- oder Controlling-Tools?

Klassische Tools erklären, was bereits passiert ist. MARGINOS hilft dabei zu erkennen, was jetzt wichtig ist. Ein Blick genügt, um zu wissen, wo Handlungsbedarf besteht und wo bewusst nichts getan werden sollte. Diese Art der täglichen Priorisierung gab es im Autohandel so bisher nicht.

Wo liegen aktuell die größten Herausforderungen für MARGINOS im Markt?

Die größte Herausforderung liegt im Umdenken. Weg von monatlicher Analyse, hin zu täglicher Entscheidung. Technisch ist vieles möglich. Entscheidend ist, dass Autohäuser lernen, ihre Aufmerksamkeit gezielt einzusetzen. Wer das einmal erlebt, will nicht mehr zurück.

Wie stellen Sie sicher, dass Empfehlungen nicht nur gelesen, sondern umgesetzt werden?

Indem MARGINOS keine Entscheidungen abnimmt. Das System zeigt Konsequenzen auf, die Verantwortung bleibt beim Menschen. Genau das sorgt dafür, dass Entscheidungen ernst genommen und umgesetzt werden.

Welche Vision verfolgen Sie mit MARGINOS für die kommenden Jahre?

MARGINOS soll der tägliche Startpunkt im Autohaus werden. Ein ruhiges System, das Orientierung gibt, bevor Probleme entstehen. Langfristig geht es darum, bessere Entscheidungen im gesamten Betrieb zu ermöglichen, nicht nur im Bestand.

Wie verändert sich aus Ihrer Sicht der Umgang mit Margen und Bestandsentscheidungen im Automobilhandel?

Marge wird künftig nicht mehr im Nachhinein erklärt, sondern im Voraus gesteuert.
Wer früh erkennt, wo etwas kippt, gewinnt Zeit. Und Zeit ist heute der wichtigste Faktor im Handel.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben?

Geht tief in den Alltag eurer Zielgruppe. Baut nichts, was ihr selbst nicht täglich nutzen würdet. Und unterschätzt niemals, wie groß ungelöste Alltagsprobleme wirklich sind.

Bildcredits: @privat

Wir bedanken uns bei Patrick Maghazehi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


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Staffelauftakt mit mutigen Gründern

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23. Februar 2026: KI Startup und Gründer Battle sorgen bei Die Höhle der Löwen für Spannung, Emotionen und kontroverse Diskussionen. Die "Löwen" Janna Ensthaler und Ralf Dümmel nehmen die Kondomschutzhülle von "Concard" genau unter die Lupe. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer
Die "Löwen" Janna Ensthaler und Ralf Dümmel nehmen die Kondomschutzhülle von "Concard" genau unter die Lupe. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Am 23. Februar 2026 startet Die Höhle der Löwen mit KI Startup, Gründer Battle und Familienunternehmen in die neue Staffel bei VOX.

Wenn sich die Türen der Höhle erneut öffnen, zeigt sich direkt zum Auftakt, wie vielfältig und ambitioniert die deutsche Gründerszene 2026 ist. Die erste Folge, die bereits ab dem 16. Februar auf RTL+ verfügbar ist, verbindet technologische Innovation, emotionale Familiengeschichten und ein temporeiches Wettbewerbsformat zu einem spannenden Staffelstart.

23. Februar 2026: Ein Auftakt mit Innovationskraft

Der 23. Februar 2026 markiert den Beginn einer neuen Staffel und setzt thematisch ein klares Zeichen. Von künstlicher Intelligenz über nachhaltige Ernährung bis hin zu handwerklicher Problemlösung reicht die Bandbreite der präsentierten Geschäftsideen.

Auffällig ist die Professionalität vieler Gründerinnen und Gründer. Sie betreten die Höhle nicht mehr nur mit einer Vision, sondern mit marktreifen Produkten, validierten Geschäftsmodellen und klarer Positionierung. Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Investoren ist intensiver denn je.

KI Startup admark.ai sorgt für Diskussionen

Für besondere Aufmerksamkeit sorgt ein außergewöhnlich junger Gründer. Christopher Luis Zoellner, 18 Jahre alt, präsentiert mit admark.ai eine KI gestützte Plattform für datenbasiertes Social Media Marketing Made in Germany.

Entwickelt wurde das Tool nach eigenen Angaben im Kinderzimmer. Die Idee entstand aus persönlicher Erfahrung: Als Teenager baute Zoellner mehrere erfolgreiche Instagram Accounts mit bis zu 200.000 Followern auf. Aus dieser Praxis entwickelte er ein skalierbares Analyse Tool für Unternehmen.

admark.ai bewertet Inhalte auf Instagram, Facebook und LinkedIn, vergibt Erfolgsscores und liefert Optimierungsvorschläge für Texte, Emojis sowie Bild und Videoinhalte. Ziel ist es, Social Media Marketing messbar erfolgreicher zu machen. In der Höhle sorgt der KI Ansatz für intensive Diskussionen. Während einige Investoren die technologische Tiefe und Marktpositionierung kritisch hinterfragen, zeigen sie sich zugleich beeindruckt von der unternehmerischen Reife des jungen Gründers.

Gründer Battle bringt Tempo in die Höhle der Löwen

Ein zentrales Element der Auftaktfolge ist das Gründer Battle. Zwei Startups treten direkt gegeneinander an und haben jeweils nur 60 Sekunden Zeit, um das Interesse der Investoren zu wecken. Nur wer überzeugt, darf seinen Pitch fortsetzen.

Im direkten Duell stehen sich Bierbommel und LUBELL gegenüber. Bierbommel präsentiert eine Lösung für sicheren Bechertransport im Stadion und adressiert damit ein alltagsnahes Problem mit großer Zielgruppe. LUBELL hingegen setzt auf ein duftspendendes Armband, das Lifestyle und Funktionalität verbindet.

Das Gründer Battle verdeutlicht, wie entscheidend Klarheit, Storytelling und Bühnenpräsenz sind. In nur einer Minute muss eine Geschäftsidee verständlich, relevant und investierbar erscheinen. Das Format erhöht den Druck und bringt zusätzliche Dynamik in die Verhandlungen.

Familienunternehmen eezee setzt alles auf eine Idee

Für einen der emotionalsten Momente sorgt das Familienunternehmen eezee aus der Nähe von Freiburg. Sandra und Heiko Geffers treten gemeinsam mit ihrem Sohn Tom Lewis an. Über zwei Jahrzehnte führten die Eltern einen erfolgreichen Heizungs und Sanitärbetrieb mit rund 50 Mitarbeitenden.

Die Idee zu eezee entstand direkt aus dem Arbeitsalltag. Ungleichmäßige oder rissige Silikonfugen führten regelmäßig zu unzufriedenen Kunden. Die Familie entwickelte eine flexible Fertigfuge, die sowohl Profis als auch Heimwerkern saubere Ergebnisse ermöglicht.

Um sich vollständig auf das neue Produkt zu konzentrieren, verkaufte die Familie ihren Handwerksbetrieb. eezee ist bereits am Markt etabliert und verzeichnet starke Verkaufszahlen. In der Höhle wird schnell deutlich, dass es sich nicht um ein Nischenprodukt handelt, sondern um einen universellen Problemlöser mit breitem Marktpotenzial. Die Verhandlungen entwickeln sich emotional und intensiv.

Nachhaltige Ernährung mit Andenkraft

Mit Andenkraft bringt Justinian Gomez Moreno eine natürliche Zuckeralternative auf Basis der Yaconwurzel aus den peruanischen Anden in die Höhle. Die Wurzel ist für ihre präbiotischen Eigenschaften bekannt und wird seit Jahrhunderten traditionell genutzt.

Gemeinsam mit Kleinbauern in Peru verarbeitet das Unternehmen die Yaconwurzel zu Sirup und Haselnusscreme, ohne Industriezucker und palmölfrei. Der Pitch erhält eine besondere emotionale Note, da die Familie des Gründers sichtbar hinter dem Projekt steht.

Die Investoren würdigen Geschmack und gesundheitlichen Ansatz, stellen jedoch kritische Fragen zur Marktaufklärung und Positionierung. Andenkraft steht exemplarisch für den wachsenden Trend zu funktionalen Lebensmitteln mit nachhaltigem Anspruch.

Kontroverse Reaktionen auf CONCARD

Für hitzige Diskussionen sorgt schließlich CONCARD, eine flache Kondomschutzhülle für das Portemonnaie. Gründer Patrick Beyer will damit sicherstellen, dass Kondome im Alltag tatsächlich geschützt bleiben und Safer Sex nicht an falscher Aufbewahrung scheitert.

Der provokante Pitch polarisiert. Während einige Investoren das Produkt kritisch beurteilen, erkennen andere das Potenzial hinter einem alltäglichen, aber sensiblen Thema. Auch hier zeigt sich, wie unterschiedlich Geschäftsmodelle bewertet werden können.

Der Staffelauftakt zeigt deutlich: Zwischen KI Startup, Gründer Battle und Familienunternehmen präsentiert sich die neue Runde von Die Höhle der Löwen vielfältig, emotional und innovationsgetrieben.

Bild Die „Löwen“ Janna Ensthaler und Ralf Dümmel nehmen die Kondomschutzhülle von „Concard“ genau unter die Lupe. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie sicher ist Rodeln wirklich – und warum unterschätzen so viele das Bremsen?

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Rodelsport Björn mit Iron Brakes beim Rodeln

Rodelsport Björn e.U. entwickelt mit den Iron Brakes eine innovative Lösung für mehr Sicherheit beim Rodeln und wird am 17. Februar 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Können Sie Rodelsport kurz vorstellen und erklären, welches Problem Sie im Bereich Rodeln und Sicherheit im Wintersport lösen möchten?

Der Rodelsport hat in Österreich eine lange Tradition und ist eigentlich ein niederschwelliger Sport „draufsetzen und los geht’s“. Er bekommt auch immer mehr Beliebtheit speziell bei Familien, doch leider wissen viele nicht wie man richtig lenkt und vor allem bremst. Damit alle beim Rodeln Spaß haben und sicher ins Ziel kommen, habe ich die patentierten Iron Brakes entwickelt. Iron Brakes sind Bremshilfen zum Rodeln, die man sich einfach um den Schuh schnallt und mit den Spikes kann man sofort sicher bremsen. Denn wer „sicher“ bremst gewinnt und kommt sicher ins Ziel!

Welche Vision steht hinter Rodelsport und welches langfristige Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Startup?

Die Vision ist, den Rodelsport sicherer zu machen und allen die Möglichkeit zu geben diesen coolen und rasanten Wintersport sicher ausüben zu können.

An wen richtet sich Ihr Produkt konkret und warum spielt das Thema Sicherheit beim Rodeln für diese Zielgruppe eine so zentrale Rolle?

An alle die sicheren Rodelspaß wollen. Speziell auch an Rodelverleiher, die wollen, dass ihre Kunden immer wieder sicher ins Ziel kommen.

Mit den Iron Brakes haben Sie ein eigenes Sicherheitsprodukt entwickelt. Wie funktionieren die Iron Brakes konkret und welches Sicherheitsproblem lösen sie beim Rodeln?

Iron Brakes sind Bremshilfen, die man sich einfach um den Schuh schnallt. Mit den integrierten Spikes kann man speziell auf Hartschnee und Eis sicher bremsen. Die Iron Brakes passen auf fast alle Schuhe in den Größen 30 bis 47 und sind daher geeignet für Jung und Alt.

Welche Erfahrungen oder Rückmeldungen aus der Praxis haben Sie bisher zu den Iron Brakes erhalten, etwa von Freizeitrodlern, Familien oder Profis?

Diejenigen die es probiert haben, waren sofort überzeugt, dass man sicher bremst! Die schönste Rückmeldung war bisher „jetzt habe ich endlich das gefunden, was ich schon jahrelang gesucht habe“.

Rodelsport Björn mit Iron Brakes beim Rodeln @rodelsport.at

Was unterscheidet die Iron Brakes von bestehenden Brems oder Sicherheitslösungen im Rodelsport?

Meist wird kommuniziert, dass festes Schuhwerk wichtig ist zum Rodeln. Das stimmt, aber oft braucht es mehr als dass, nämlich Spikes, mit denen man auch auf eisigem Untergrund rechtzeitig bremsen kann.

Was hat Sie dazu bewogen, Rodelsport am 17. Februar in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu präsentieren?

Die Überzeugung, dass der Rodelsport generell mehr ins Rampenlicht gehört und dass Rodeln mit „Sicherheit“ noch mehr Spaß macht!

Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die Sendung und welche Ziele verbinden Sie mit Ihrem Auftritt vor den Investoren?

Ich bin überzeugt, dass mein Produkt „Iron Brakes“ nicht nur für Rodler, sondern auch für Investoren eine sichere Investition sind.

Was war für Sie persönlich die größte Herausforderung bei der Vorbereitung auf den Pitch?

Dass ich auf die Fragestellungen möglichst gut vorbereitet bin.

Welche Reaktionen oder Fragen der Investoren erwarten Sie insbesondere in Bezug auf die Iron Brakes und deren Marktpotenzial?

Für die Investoren sind Zahlen natürlich sehr wichtig. Ich kann ihnen sagen, dass jährlich in Österreich leider ca. 2200 Rodelunfälle im Spital landen und 2 sogar tödlich enden. Der Markt rund um den Rodelsport hat noch sehr viel Potential, denn es werden allein in Österreich jährlich ca. 2,5 Mio Rodeln verliehen.

Welche Bedeutung hätte ein Investment für die Weiterentwicklung der Iron Brakes, etwa in Bezug auf Weiterentwicklung, Produktion oder neue Einsatzbereiche?

Natürlich eine sehr große Bedeutung. Wir können die Produktion besser automatisieren und weitere Adaptierungen sind schon in Planung.

Was sind die nächsten Schritte für Rodelsport nach der Ausstrahlung der Sendung und welche Meilensteine möchten Sie in den kommenden Monaten erreichen?

Die Bekanntheit der Iron Brakes wird sicher steigen und hoffentlich auch das Bewusstsein, dass sicher Rodeln noch viel mehr Spaß macht. Das Ziel ist es, dass zukünftig jede(r) ganz selbstverständlich mit Helm und Iron Brakes rodeln geht.

Welche Tipps würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die darüber nachdenken, ihr Startup in einer TV Startup Sendung zu präsentieren?

Wer den Mut hat ein Startup zu gründen, braucht unbedingt auch den Mut sein Produkt oder Innovation zu präsentieren. Puls4 bietet mit 2 Minuten 2 Millionen eine große Bühne für die Unternehmen, die für ihre Innovation brennen und davon 100% überzeugt sind. Ich bin sehr dankbar, dass mir diese Bühne zur Verfügung gestellt wurde und kann nur jedem empfehlen glaubt an euch und eure Ziele! Denn es ist alles schaffbar, weil wie eine bekannte österreichische Sängerin Die Mayerin singt „Du host ollas in dir“.

Sehen Sie Rodelsport am 17. Februar 2026 in 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits: Rodelsport

Wir bedanken uns bei Björn Kierspel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Rodelsport Björn e.U.

rodelsport Björn logo grün weiss

Kontakt:

Rodelsport Björn e.U.
Oberweg 123
6145 Navis

www.rodelsport.at
info@rodelsport.at

Ansprechpartner: Björn Kierspel

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Warum scheitern so viele Unternehmen an der Finanzierung?

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finmid integriert Finanzierung in B2B Plattformen finmid max schertel

finmid ermöglicht B2B Plattformen integrierte Finanzierungslösungen und verbindet Plattformen mit datenbasierter Finanzierung für KMUs in ganz Europa.

Wie würden Sie finmid heute beschreiben und wer sind die Menschen hinter dem Unternehmen?

finmid hat sich zum Haupt-Ansprechpartner für globale B2B-Plattformen entwickelt, die mehr bieten wollen. Mit unserer leicht integrierbaren Infrastruktur ermöglichen wir es diesen Plattformen, ohne dass sie im Bankengeschäft tätig sind, maßgeschneiderte Finanzierungsprodukte für ihre Kunden in 30 europäischen Märkten anzubieten. So haben wir schon das Vertrauen der führenden Plattformen Europas in den Bereichen Gastronomie, Zahlungsdienstleistung, E-Commerce und Mobilität, wie etwa Wolt oder FREENOW, gewonnen.

Alexander Talkanitsa, Co-Founder von finmid, und ich haben uns bei N26 kennengelernt, wo wir fünf Jahre lang eng im Bereich Business Operations zusammengearbeitet haben. Dann haben wir eine Chance gesehen, die Marktlücke in der Unternehmensfinanzierung zu schließen – indem wir Plattformen, die schon über die Daten und Beziehungen verfügen, mit dem nötigen Kapital verbinden, das Unternehmen brauchen. Heute haben wir ein Team von rund 45 Mitarbeitern aus 23 Nationen.

Welche Idee oder welches spezifische Marktproblem war der Ausgangspunkt für die Gründung von finmid?

Unsere Kernthese ist: Jedes Unternehmen braucht Geld. Hier besteht eine fundamentale Diskrepanz zwischen was der Markt braucht, und was er bedient: Millionen von KMUs benötigen Kapital, um zu wachsen, aber traditionelle Banken können ihnen dies nicht effizient verschaffen. Diese Finanzierungslücke wird auf 400 Milliarden Euro geschätzt.

Banken fehlen drei Dinge:
Vertrieb, um diese Unternehmen in großem Umfang zu erreichen,
Zugang zu Echtzeitdaten, und
Bestehende Vertrauensbeziehungen.

Plattformen hingegen verfügen bereits über alles drei: Sie haben Zugang zu Tausenden von Unternehmen, sitzen auf massig Transaktionsdaten und haben bereits Vertrauen im Rahmen ihrer bestehenden Geschäftsbeziehungen aufgebaut. Aufgrund der regulatorischen und operativen Komplexität wollen Plattformen jedoch nicht selbst zu Banken werden.

finmid wurde gegründet, um genau diese Lücke zu füllen: Wir stellen die Infrastrukturlösung, die es Plattformen ermöglicht, integriert Finanzierung anzubieten, während wir uns um die „unangenehmen“ Teile wie regulatorische Anforderungen, Underwriting und operative Abläufe kümmern.

Welche Vision verfolgt finmid im Bereich der KMU-Finanzierung und wie wollen Sie diese Schritt für Schritt umsetzen?

Wir wollen in den nächsten Jahren der Unternehmensfinanzierung und der europäischen Wirtschaft einen Aufschwung verleihen.

Unsere Mission ist es, der führende Embedded-Lending-Anbieter für B2B-Plattformen zu sein und 32 Millionen europäischen Unternehmen Zugang zu Wachstumskapital direkt über die Plattformen zu gewähren, die sie ohnehin täglich nutzen. Wir skalieren Schritt für Schritt und erweitern unser Modell über drei Dimensionen – auf weitere geografische Gebiete, Branchen und Finanzierungsformen.

Schon heute sind wir in 30 europäischen Märkten aktiv und arbeiten mit Plattformen aus Bereichen wie Payments, Hospitality und Commerce sowie mit Marktplätzen und SaaS-Plattformen zusammen. Zudem decken wir unterschiedliche Finanzierungsformen ab, etwa umsatzbasierte oder asset-basierte Modelle.

An wen richtet sich Ihr Angebot konkret und welche Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe stehen im Mittelpunkt?

Unsere Partner sind B2B-Plattformen Handelsmarktplätze, Zahlungsdienstleister, vertikale SaaS-Unternehmen, Mobilitätsdienstleister und andere. Ihre Prioritäten sind Wachstum, Kundenbindung und Kapitalvermittlung ohne weitere Umstände.

Am Ende der Wertschöpfungskette stehen die Unternehmen auf den Plattformen, die Kapital für kurzfristigen Cashflow und langfristiges Wachstum benötigen. Sie wollen Schnelligkeit und Komfort durch vorab-genehmigte Finanzierung, verfügbar über ihre bereits vertrauten Plattform-Anbieter.

Wie unterscheidet sich Ihr plattformbasierter Finanzierungsansatz von herkömmlichen Kreditlösungen?

Bei herkömmlichen Krediten müssen Unternehmen Finanzierungen suchen und unzählige Anträge ausfüllen, nur um wochenlang auf eine Genehmigung zu warten, die am Ende an Bonität oder Sicherheitsleistungen scheitert. Der Prozess ist bürokratisch, langsam und am Ende werden viele rentable Unternehmen abgelehnt.

Wir drehen dieses Modell um, indem wir direkt in die Plattformen integrieren, auf denen Unternehmen bereits tätig sind. Auf Grundlage der breiten auf der Plattform schon vorhandenen Datenmasse können wir kontinuierlich verfügbare Finanzierungsangebote für das individuelle Unternehmen konfigurieren, mit Geld das sofort bereitgestellt wird, wenn das Unternehmen Kapital benötigt. Und das alles ganz ohne langwierige Anträge oder Wartezeiten.

Dies hat drei Vorteile:
Distribution zu Grenzkosten von nahezu null.
Risk Assessment auf der Grundlage von Echtzeitdaten an Stelle von rein historischen Finanzdaten.
Weg von Unternehmen, die Kapital suchen müssen, hin zu sofortiger Verfügbarkeit von Kapital bei Bedarf.

Welche Rolle spielen Echtzeitdaten bei Ihren Finanzierungsentscheidungen und welchen Mehrwert schaffen sie für Unternehmen?

Echtzeitdaten sind für unser Modell von grundlegender Bedeutung. Wir betrachten das tägliche Transaktionsvolumen, den Bruttowarenwert, Kundenbewertungen und andere Kennzahlen.

Dies schafft Mehrwert in zweierlei Hinsicht:
Erstens ermöglicht es uns, Unternehmen zu finanzieren, die von traditionellen Banken abgelehnt würden. Wir können erkennen, dass ein Unternehmen gesund ist und wächst, auch wenn es nicht über umfangreiche Finanzdaten verfügt.

Zweitens ermöglichen sie eine präzisere Risikobewertung und schnellere Entscheidungen. Ein Unternehmen kann innerhalb weniger Minuten auf der Grundlage von Daten, die bereits über die Plattform vorliegen, für Finanzierung genehmigt werden. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie effizienter an Geld kommen, aber noch wichtiger ist, dass Kapitalzugang für zahlreiche Unternehmen geschaffen wird, für die dies über traditionelle Wege niemals möglich gewesen wäre.

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie derzeit in dem stark regulierten Finanzumfeld?

Bereits innereuropäisch zu expandieren ist komplex. Die Rechtsordnungen weisen oft unterschiedliche regulatorische Nuancen auf. Aber genau das ist mittlerweile zu einem unserer wichtigsten Wertversprechen geworden: Wir haben die Infrastruktur aufgebaut, um diese Komplexität zu bewältigen, sodass die Plattformen dies nicht tun müssen.

Wir haben die notwendige regulatorische Struktur aufgebaut, um in unseren Zielmärkten europaweit agieren zu können, ohne von fragilen Drittanbieter-Strukturen oder externen Faktoren abhängig zu sein. Die Einhaltung der auch kontinuierlich Veränderungen unterliegenden Vorschriften in allen Märkten und die Verwaltung grenzüberschreitender Aktivitäten erfordern jedoch ständige Investitionen von Zeit und Geld.

Genau diese regulatorische Komplexität hindert Plattformen daran, dies selbst aufzubauen, und ist der Grund, warum sie stattdessen lieber mit uns zusammenarbeiten.

Was macht Finmid aus Ihrer Sicht für Plattformpartner besonders attraktiv?

Zwei Dinge: das vereinfachte Anbieten von Finanzierungslösungen und wirtschaftliche Anreize.

Wir nehmen Ihnen die gesamte regulatorische und operative Komplexität ab, die mit dem Betrieb eines Kapital-produkts einhergeht. Plattformen können in diesen Bereich mittels einer einzigen Integration vordringen, ohne selbst zu Banken zu werden.

Der Business Case ist ebenso überzeugend. Unsere Partner verzeichnen einen GMV-Anstieg um 20 %, erhöhte Kundenbindung durch um 70 % verringerte Abwanderung und 85 % erneute Inanspruchnahme von Finanzierung. Dies stärkt ihr Kerngeschäft und schafft zudem eine zusätzliche Einnahmequelle.

Wie entwickeln sich Nachfrage und Akzeptanz für Embedded Finance bei kleinen und mittleren Unternehmen?

Die Akzeptanz steigt rapide. KMUs erwarten zunehmend, dass Finanzdienstleistungen in Plattformen integriert sind, die sie bereits täglich nutzen. Diese Entwicklung spiegelt wider, was im Bereich Verbraucherfinanzierung mit Produkten wie „Buy Now, Pay Later” geschehen ist. Im B2B-Bereich ist dieser Trend jedoch noch stärker ausgeprägt, da die Datengrundlage umfangreicher ist Besonders starke Nachfrage sehen wir in Branchen mit hoher Cashflow-Volatilität: Lebensmittellieferung, Transport. 85 % unserer Händler nehmen nach dem ersten Mal weitere Finanzierungen in Anspruch. Dies zeigt deutlich, dass Unternehmen, sobald sie einmal vorab genehmigte, in bestehende Arbeitsabläufe integrierte Finanzierung erlebt haben, dies gegenüber traditionellen Wegen deutlich bevorzugen.

Die Chance ist enorm: Zum einen bedienen wir einen Bereich, der zuvor nicht bedient wurde, zum anderen erfüllen wir den Bedarf nach effizienterer Zurverfügungstellung von Kapital.

Was sind die nächsten Entwicklungsschritte oder strategischen Prioritäten für finmid?

Unser aktueller Fokus liegt auf dem Aufbau der Kerninfrastruktur und dem Ausbau von Partnerschaften. Wir erweitern unsere geografische Abdeckung, vertiefen unsere Kompetenzen in verschiedenen Finanzierungsprodukten, von Merchant Cash Advances bis hin zu befristeten Darlehen, und zeigen, dass unser Modell plattformübergreifend funktioniert.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründern geben?

Erstens: Ein echtes Problem identifizieren und dies lösen. Wir haben finmid gegründet, weil Millionen von Unternehmen keinen Zugang zu dem Kapital haben, das sie für ihr Wachstum benötigen. Wenn man kein dringendes und wichtiges Problem löst, wird der Weg deutlich herausfordernder.

Zweitens: Etwas aufbauen, das komplex ist. Expansion in 30 Märkte ist nicht glamourös, schafft aber Markteintrittsbarrieren. Keine Scheu vor operativen Herausforderungen, wenn dies zu dauerhafter Wertschöpfung führt.

Drittens: Nicht aufgeben. Ein Infrastruktur-Layer für Finanzierungsvermittlung zu entwickeln ist kein Wachstums-Hack. Diese Arbeit hängt von vielen externen Faktoren, wie Regulierung und Beziehungen zu Kapitalgebern sowie Vertrauenswürdigkeit der Plattformen ab. Als Gründer muss man seine Überzeugung bewahren, auch wenn der Fortschritt schleppend scheint. Unternehmen, deren Gründung sich lohnt, starten selten vom ersten Tag an durch.

Bild Bildcredits/Fotograf: Maurizio Sorvillo

Wir bedanken uns bei Max Schertel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Hamburg Innovation Summit 2026

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Hamburg Innovation Summit 2026 stärkt Innovation Fotocredit ©Hamburg Innovation Summit / Andreas Schwarz Photography

Der Hamburg Innovation Summit HHIS kehrt am 18. Juni 2026 ins Oberhafenquartier zurück.

In der elften Ausgabe des HHIS kommen am 18. Juni 2026 im Oberhafenquartier in Hamburg einen Tag lang Menschen zusammen, die Innovation nicht nur denken, sondern aktiv gestalten wollen. Gründerinnen, Unternehmen, Vordenkerinnen sowie Vertreter*innen aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Der HHIS schafft Raum für Dialog, neue Perspektiven und konkrete Impulse für die Zukunft der Metropolregion und darüber hinaus.

Innovationsvielfalt auf über 1.800 Quadratmetern

Auf mehr als 1.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche und mindestens fünf parallel bespielten Bühnen bietet der Hamburg Innovation Summit 2026 ein dichtes Programm aus Best Practices, Innovationen zum Erleben und Ausprobieren sowie inspirierenden Diskussionen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen, marktfähige Innovationen und neue Denkansätze zu zentralen Zukunftsfeldern, die sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen KMUs sowie das Handwerk richten.

Thematisch reicht das Spektrum von Künstlicher Intelligenz und Data Science über Handwerk 4.0, Advanced Material und Social and Impact Innovation bis hin zu Mobilität, Klima und Energie, Gesundheit, Entrepreneurship sowie Talent und Bildung.

Botschafter*innen setzen Impulse für Innovationskultur

Der HHIS versteht sich auch 2026 als offene Plattform für alle Innovationsinteressierten, die die Zukunft aktiv mitgestalten und nachhaltigen Impact schaffen wollen. Ziel ist es, durch Vernetzung, Kollaboration und Mitgestaltung praxisnahe Lösungen für lokale Herausforderungen zu entwickeln und zugleich positive globale Impulse zu setzen. Hamburg unterstreicht mit dem Summit seine Rolle als Innovationshub mit internationaler Ausstrahlung und verbindet Visionen mit konkretem Praxisnutzen.

Begleitet wird der HHIS erneut von renommierten Stimmen der Innovationsszene als Botschafter*innen. Die Corporate Tech Influencerin und Voice for Innovation bei Deloitte, Lara Sophie Bothur, steht für das Thema Innovation groß denken. Die Professorin für Nachhaltiges Wirtschaften und Chief Sustainable Officer CSO der Universität Hamburg, Prof. Dr. Laura Marie Edinger Schons, repräsentiert eine mutige, wertebasierte Innovationskultur. Die Handwerksbrüder und Influencer Yannes und Laurin Bock, die sich mit ihren Instagram Kanälen dermoebelbock.official und derholzbock.official zu einem wichtigen Sprachrohr des Handwerks entwickelt haben, stehen für starkes Commitment und unternehmerische Haltung.

Die Teilnehmerinnen des Hamburg Innovation Summit 2026 dürfen sich unter anderem auf spannende Impulsvorträge der Botschafterinnen freuen.

Termin im Überblick

Datum Donnerstag, 18. Juni 2026
Uhrzeit ab 9:00 Uhr Einlass, ab 10:00 Uhr Programmstart
Ort Oberhafenquartier, Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg

Eintritt frei mit vorheriger Anmeldung über
www.hamburg-innovation-summit.de

Bild Fotocredit ©Hamburg Innovation Summit / Andreas Schwarz Photography

Quelle Hamburg Innovation Summit c/o WILKENWERK GmbH

Video KI 2026: Markt, Tools und Regulierung

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Video KI 2026: Markt, Tools und Regulierung

Key Takeaways

  • Die Video KI 2026 revolutionieren Marketing und E-Learning durch Automatisierung und steigende Produktionseffizienz.
  • Markttreiber sind Faktoren wie Skalierungsdruck, technologische Reife und Zugang zu Cloud-GPU-Infrastruktur.
  • Fünf Plattformen bieten unterschiedliche Lösungen: HeyGen für Avatar-Produktion, Synthesia für Unternehmensvideos, Runway für kreative Umsetzungen, DeeVid für Social-Creator und Kling AI für fotorealistische Videos.
  • Mit dem EU AI Act 2026 benötigen Anbieter klare Kennzeichnung für KI-generierte Inhalte – Compliance wird zum Wettbewerbsfaktor.
  • Chancen liegen im wachsenden Bedarf an Videoproduktion, während Risiken in hohem Kapitalbedarf und regulatorischer Unsicherheit bestehen.

Ein Milliardenmarkt unter Beobachtung

Bewegtbild ist 2026 das dominierende Kommunikationsformat in Marketing, E-Learning und Unternehmenskommunikation. Gleichzeitig steigen Tempo und Produktionsvolumen. In diesem Zusammenhang gewinnt das Thema Video KI 2026 zunehmend an Bedeutung. Klassische Videoproduktion stößt hier wirtschaftlich an Grenzen.

Die Video KI 2026 schließen genau diese Lücke. Sie automatisieren Skript, Sprecher, Szenen und Schnitt – teils vollständig. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der globale Markt für KI-gestützte Videoproduktion inzwischen ein Volumen im Milliardenbereich erreicht hat.

Doch mit wachsender Verbreitung verschieben sich auch die regulatorischen Rahmenbedingungen. Produktion allein reicht nicht mehr – Compliance wird zum Wettbewerbsfaktor.

Markttreiber Video KI 2026: Effizienz trifft Infrastruktur

Die Dynamik hinter den Video KI 2026 basiert auf fünf klaren Faktoren:

  • Skalierungsdruck im Performance-Marketing
  • Globale Lokalisierung von Video-Content
  • Technologische Reife von Text-to-Video-Modellen
  • Breiter Zugang zu Cloud-GPU-Infrastruktur
  • Wachsende Akzeptanz synthetischer Sprecher im Business

Parallel steigt die Kapitalintensität des Marktes. Hochauflösende Modelle benötigen enorme Rechenleistung. Damit werden Finanzierung und Infrastruktur strategische Kernfragen.

Fünf Plattformen im Detail

HeyGen – Skalierbare Avatar-Produktion

HeyGen setzt auf digitale Sprecher und mehrsprachige Lokalisierung. Über 175 Sprachen sind möglich, die Produktion erfolgt kreditbasiert.

Preisstruktur:
Free-Version mit Wasserzeichen, Creator ab 29 Euro pro Monat, Enterprise ab etwa 149 Euro.

Positionierung:
B2B-orientiert, stark im Marketing- und Schulungsumfeld.

Chancen:
Wachsende Nachfrage nach international einsetzbaren Videoinhalten.

Risiken:
Austauschbarkeit von Avatar-Stilen, zunehmender Wettbewerb.

HeyGen steht exemplarisch für den funktionalen Ansatz vieler KI-Video-Tools.

Synthesia – Standardisierung für Unternehmen

Synthesia fokussiert sich klar auf strukturierte Business-Videos.

Preismodell:
Kostenloser Einstieg, Starter ab 16 Euro monatlich, Enterprise individuell.

Stärken:

  • Über 120 Sprachen
  • Corporate Templates
  • Screen-Recording

Strategische Rolle:
Im Kontext der Video KI 2026 verkörpert Synthesia den Effizienzgedanken im Unternehmensumfeld.

Risiken:
Begrenzte kreative Tiefe im Vergleich zu generativen High-End-Modellen.

Runway – Kreative Produktionsumgebung

Runway adressiert Kreativschaffende und Studios. Mit Gen-3-Technologie bietet das Unternehmen Text-to-Video auf hohem visuellen Niveau.

Preis:
Ab rund 12 Euro monatlich, skalierend nach Leistungsbedarf.

Besonderheiten:

  • 4K-Upscaling
  • Rotoscoping
  • Hohe Szenenkonsistenz

Runway ist kapitalstark finanziert und investiert stark in Forschung.

Im Wettbewerb der Video KI 2026 steht Runway für Qualität und professionelle Anwendungen.

DeeVid – Creator-zentrierte Integration

DeeVid kombiniert Video-, Bild- und Musikgenerierung in einer Oberfläche.

Modell:
Freemium mit Zusatzoptionen.

Zielgruppe:
Social-Media-Creator und kleinere Teams.

Stärken:
Schnelle Produktion, integrierter Musikgenerator.

Risiken:
Starke Konkurrenz, Differenzierung schwierig.

Kling AI – Fokus auf visuelle Präzision

Kling AI setzt auf fotorealistische 4K-Videoerstellung inklusive nativem Audio.

Funktionen:

  • Multi-Character-Support
  • Verschiedene Qualitätsmodi
  • Ausgeprägte VFX-Fähigkeiten

Im Premiumsegment der Video KI 2026 spielt Kling AI vor allem im Werbeumfeld eine Rolle.

Vergleich Video KI 2026 Plattformen

ToolFokusPreis abAuflösungZielgruppe
HeyGenAvatar & Lokalisierung29 €1080p/4KMarketing
SynthesiaBusiness-Videos16 €1080pHR & Corporate
RunwayKreativ & Film12 €bis 4KStudios
DeeVidAll-in-One CreatorFreeFull-HDSocial Creator
Kling AIFotorealistische Videosvariabelbis 4KWerbung

Regulatorischer Rahmen & Kennzeichnungspflicht Video KI 2026

Mit dem vollständigen Inkrafttreten des EU AI Act am 2. August 2026 verändern sich die Spielregeln für KI-gestützte Videoproduktion grundlegend.

Kennzeichnungspflicht (Art. 50 AI Act):
Anbieter und Betreiber müssen sicherstellen, dass KI-generierte oder manipulierte Videoinhalte eindeutig als solche gekennzeichnet sind.

Technische Umsetzung:

  • Sichtbare Hinweise (Wasserzeichen, Banner, Disclaimer)
  • Maschinenlesbare Metadaten
  • Kryptografische Herkunftsnachweise
  • Implementierung von C2PA-Standards

C2PA gilt branchenweit als technischer Referenzrahmen zur Sicherung von Herkunftsinformationen.

Ausnahmen:
Eine Kennzeichnung kann entfallen, wenn Inhalte signifikant redaktionell überarbeitet wurden oder klar satirisch/künstlerisch sind – dennoch bleibt Transparenz ratsam.

Sanktionen:
Bußgelder von bis zu 15 Millionen Euro oder bis zu 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Urheberrecht:
Rein KI-generierte Inhalte ohne wesentliche menschliche Schöpfungshöhe genießen in der EU und den USA keinen urheberrechtlichen Schutz. Für Unternehmen entsteht hier ein erhebliches wirtschaftliches Risiko.

Journalistischer Merksatz:
2026 entscheidet nicht die Nutzung von KI über Wettbewerbsfähigkeit – sondern ihre rechtssichere Deklaration.

Gesamtanalyse

Die Video KI 2026 zeigen eine klare Segmentierung:

  1. Standardisierte Business-Lösungen
  2. Kreativ- und Premium-Modelle
  3. Integrierte Creator-Plattformen

Neu ist 2026 jedoch der regulatorische Druck. Compliance wird Teil der Produktarchitektur. Anbieter, die Transparenz technisch integrieren, verschaffen sich einen strategischen Vorteil.

Chancen und Risiken für Gründer und Investoren von Video KI 2026 Plattformen

Chancen:

  • Wachsender Bedarf an skalierbarer Videoproduktion
  • Neue Geschäftsmodelle im Lokalisierungsmarkt
  • Integration in bestehende Marketing-Stacks

Risiken:

  • Hoher Kapitalbedarf
  • Technologischer Wettbewerb
  • Regulatorische Unsicherheit
  • Fehlender Urheberrechtsschutz bei rein KI-generierten Inhalten

Für Investoren bleiben die Video KI 2026 attraktiv – allerdings nur bei klarer Positionierung und belastbarer Compliance-Strategie.

Fazit

Die Video KI 2026 stehen für einen strukturellen Wandel in der Medienproduktion. Rechenleistung ersetzt nicht Kreativität, verändert aber ihre ökonomischen Rahmenbedingungen.

Mit dem EU AI Act wird Transparenz zur Pflicht. Wer KI-Videos einsetzt, muss Herkunft, Kennzeichnung und Rechtefragen sauber klären.

Der Markt wächst – aber er professionalisiert sich zugleich. Für Unternehmen zählt 2026 nicht nur Innovationsgeschwindigkeit, sondern rechtliche und strategische Souveränität.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Framestock

Wem gehören unsere privatesten Erinnerungen im digitalen Zeitalter wirklich?

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zeitkapsl schützt Kinderfotos mit Datenschutz Teambild

zeitkapsl bietet einen verschlüsselten Cloud Speicher für Kinderfotos mit Fokus auf Datenschutz und wird am 17. Februar 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Können Sie zeitkapsl kurz vorstellen und erläutern, welches Problem Sie im Umgang mit Fotos, Videos und digitalen Erinnerungen lösen möchten?

Wir schützen Fotos und Videos vor den neugierigen US Tech-Konzernen, mit einer sicheren europäischen Alternative zu Google Fotos oder iCloud.
Heute speichern die meisten Menschen ihre Erinnerungen bei großen Tech-Konzernen. Was für uns emotionale Momente sind, sind für Big-Tech-Unternehmen extrem wertvolle Datenquellen. Aus Fotos und Videos lassen sich mithilfe moderner KI sehr präzise Rückschlüsse auf den sozialen Hintergrund, die psychische Gesundheit, Kaufinteressen sowie politische oder religiöse Zugehörigkeiten ziehen.

Hinzu kommt, dass durch den US Cloud Act unter bestimmten Umständen auch US-Behörden Zugriff auf diese Daten erhalten können. Das bedeutet: Unsere privatesten Erinnerungen sind technisch und rechtlich nicht unter unserer vollständigen Kontrolle.
zeitkapsl verfolgt deshalb einen radikal anderen Ansatz:
Alle Bilder und Videos werden bereits auf dem Endgerät verschlüsselt – also bevor sie überhaupt hochgeladen werden. Dadurch wird garantiert, dass niemand außer den Nutzerinnen und Nutzern selbst auf die Inhalte zugreifen. Weder Tech-Konzerne, noch Hacker, noch KI-Systeme, auch wir als Anbieter nicht.

Welche Vision steht hinter Zeitkapsl und welches langfristige Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Startup im Bereich Datenschutz und digitale Selbstbestimmung?

Wir möchten die Kontrolle über Fotos und Videos zurück in die Hände der Menschen holen – und bewusst zurück in die Europäische Union, wo Datenschutz ein Grundrecht ist und kein Geschäftsmodell.
Heute sind persönliche Bilder längst mehr als nur Erinnerungen. Sie sind hochsensible Datenquellen. Gleichzeitig sind viele Menschen faktisch abhängig von großen Cloud-Anbietern, bei denen sie weder technische noch rechtliche Kontrolle über ihre Inhalte haben. Echte Alternativen gab es bisher vor allem für Expert:innen, die ihre eigene Infrastruktur betreiben können.

Unser langfristiges Ziel ist es deshalb, digitale Selbstbestimmung radikal zu vereinfachen. Datenschutz darf kein Privileg für Technikaffine sein. Er muss alltagstauglich sein.
Besonders wichtig ist uns dabei der Schutz von Kinderfotos. Kinder können nicht selbst entscheiden, wo ihre Fotos gespeichert oder analysiert werden. Eltern tragen hier eine enorme Verantwortung. Und wir alle wissen: Was einmal im Netz landet, lässt sich nicht mehr vollständig zurückholen.
Digitale Selbstbestimmung soll kein Ideal bleiben, sondern gelebte Realität für jede Familie werden.

An wen richtet sich Ihr Produkt konkret und warum ist ein verschlüsselter, europäischer Cloud-Speicher für diese Zielgruppe besonders relevant?

zeitkapsl richtet sich an Jungfamilien im europäischen Raum.

Gerade Eltern speichern tausende Fotos und Videos ihrer Kinder – vom ersten Ultraschallbild bis zum Kindergartenalltag. Gleichzeitig sind genau diese Inhalte extrem sensibel. Kinder können nicht selbst entscheiden, wo ihre Bilder landen, wie sie analysiert werden oder ob sie möglicherweise in KI-Trainingsdaten einfließen.

Darüber hinaus bieten wir speziell für Kindergärten das „zeitkapsl Kit“ an – ein Rundum-Sorglos-Paket für den sicheren Umgang mit Kinderfotos. Es umfasst: rechtssichere Einverständniserklärungen für Eltern, Informationsfolder zum verantwortungsvollen Umgang mit Kinderfotos im Netz und einen persönlichen QR-Code für jedes Kind
So können Eltern die schönen Momente aus dem Kindergartenalltag miterleben – sicher und ohne Datenschutzrisiko.

Was hat Sie dazu bewogen, Zeitkapsl am 17. Februar in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu präsentieren?

Wir wollten die Bühne von 2 Minuten 2 Millionen bewusst nutzen, um ein Thema sichtbar zu machen, das oft unterschätzt wird: Datenschutz bei Kinderfotos – insbesondere im KI-Zeitalter.
Noch nie war es technisch so einfach, aus Bildern umfangreiche Informationen zu gewinnen oder sie für Trainingszwecke zu verwenden. Gleichzeitig posten wir so viele Kinderfotos wie nie zuvor.
Hinzu kommt die aktuelle geopolitische Situation. Sie zeigt deutlich, wie abhängig Europa von großen US-Technologiekonzernen ist. Wir sind überzeugt, dass es echte europäische Alternativen braucht.
Die Sendung war für uns daher nicht nur eine Investoren-Chance, sondern vor allem eine Plattform, um Bewusstsein zu schaffen.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die Sendung und welche Ziele verbinden Sie mit Ihrem Auftritt vor den Investoren?

Unsere Technologie steht, unser Produkt ist marktreif, jetzt geht es darum, das Thema in die Breite zu tragen. Dafür suchen wir strategische Partner.

Was war für Sie persönlich die größte Herausforderung bei der Vorbereitung auf den Pitch?

Die größte Herausforderung war, ein komplexes Thema wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, digitale Souveränität und geopolitische Abhängigkeiten in nur wenigen Minuten verständlich und emotional greifbar zu machen.
Datenschutz ist kein Produkt, das man „sieht“. Es geht um Vertrauen. Und Vertrauen lässt sich nicht über technische Details verkaufen, sondern über Haltung und Klarheit. Die Kunst war, die technische Tiefe hinter zeitkapsl auf eine Botschaft zu reduzieren: Eure Erinnerungen gehören euch, und sonst niemandem.

Peter Spiess-Knafl
Co-Founder zeitkapsl
Peter Spiess-Knafl Co-Founder Fotograf: https://agentur-stifter.at/

Welche Reaktionen oder Fragen der Investoren erwarten Sie insbesondere in Bezug auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Geschäftsmodell?

Glaubt ihr wirklich mit Google und Apple konkurrieren zu können?
Skaliert die Technik dahinter?
Wie wollt ihr das verkaufen?
Wer ist bereit dafür zu zahlen und warum?

Welche Bedeutung hätte ein Investment für die Weiterentwicklung von zeitkapsl, etwa im Hinblick auf Produktfunktionen, Reichweite oder internationales Wachstum?

Ein Investment wäre ein massiver Beschleuniger im Bereich Marketing und Markenaufbau. Vor allem für unseren geplanten Markteintritt in Norddeutschland und den Niederlanden dieses Jahr.

Was sind die nächsten Schritte für zeitkapsl nach der Ausstrahlung der Sendung und welche Meilensteine möchten Sie in den kommenden Monaten erreichen?

Aktuell optimieren wir unsere Supportprozesse und arbeiten an Performance-Verbesserungen, um unsere Infrastruktur noch kosteneffizienter und skalierbarer zu machen.
Im Sommer wollen wir weitere Kindergärten in Österreich an Bord holen und unser „zeitkapsl Kit“ weiter ausrollen.

Welche Tipps würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die überlegen, ihr Startup in einer TV-Startup-Sendung zu präsentieren?

Seid glasklar in eurer Kernbotschaft. In wenigen Minuten entscheidet sich, ob euer Thema verstanden wird. Bereitet euch extrem gut vor, aber bleibt authentisch. Perfektion überzeugt weniger als Leidenschaft, Haltung und Überzeugung.

zeitkapsl ist am 17. Februar 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Teambild: Bildcredits @privat

Wir bedanken uns bei Peter Spiess-Knafl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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