Mittwoch, März 25, 2026
Start Blog Seite 10

Steht die Zahntechnik vor einem grundlegenden Wandel?

0
Novoprint 3 D Druck Zahntechnik Plattform Robert Absmanner

Novoprint digitalisiert Zahntechnik mit 3 D Druck und optimiert Arbeitsprozesse im Dentalmarkt durch eine effiziente Plattformlösung

Novoprint war am 24. Februar 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen. Wer steht hinter dem Unternehmen und welche Expertise bringen Sie aus der Dentalbranche mit?

Robert und Thomas Absmanner sowie unser Partner Daniel Radler, wir betreiben zusammen auch ein volldigitales ZT Labor die Novolab GmbH von dem aus auch die Gründung der Novoprint GmbH entstand. Zusammen haben wir Jahrzehnte lange Erfahrung in der Dentalbranche.

Wie entstand die Idee, Zahntechnik und 3D Druck über eine digitale Plattform wie Novoprint zu verbinden?

Da wir wie gesagt auch ein ZT Labor betreiben sind uns die Herausforderungen an die ZT jetzt und in Zukunft sehr klar.Durch den massiven Fachkräftemangel in unserer Branche waren wir gezwungen neue Wege zu entwickeln um um Arbeitsprozesse zu beschleunigen und zu automatisieren dies wollten wir aber auch mit all unseren Kollegen teilen und zugänglich machen daraus ist schlussendlich das Geschäftsmodell der Novoprint entstanden.

Was genau verändert Novoprint im Arbeitsalltag von Zahntechnikerinnen, Zahntechnikern und Zahnärzten?

Sauberes sehr effizientes Arbeiten in der digitalen Welt mit vorhersehbaren Ergebnissen und wesentlich weniger Arbeitsschritten

Ihr Modell basiert auf dem Upload von CAD Datensätzen und einer anschließenden Produktion im 3D Druck. Wie effizient ist dieser Prozess im Vergleich zur klassischen Fertigung?

Hierbei kann man die manuelle Arbeitszeit um ein vielfaches reduzieren und die wichtige Ressource Arbeitszeit anderweitig nutzen sowie Arbeiten auf Knopfdruck Reproduzieren

Welche Rolle spielen biokompatible Materialien und Qualitätsstandards in Ihrer Positionierung?

Dies ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt wir verwenden natürlich ausschließlich zertifizierte zugelassene und getestete Materialien die auch den Vorteil haben mit herkömmlichen Materialien repariert werden zu können.

Der Dentalmarkt ist stark reguliert und wettbewerbsintensiv. Welche Herausforderungen mussten Sie beim Aufbau von Novoprint meistern?

Dies ist momentan unsere Haupt bzw Pionieraufgabe ZT und ZÄ davon zu überzeugen das diese Technologie bereits Alltagstauglich ist und die absolute Zukunft in diesem Bereich sein wird davon sind nicht nur wir überzeugt sondern auch sämtliche Universitäten die dies auch bereits mit Studien hinterlegen

Was unterscheidet Novoprint klar von anderen Anbietern im Bereich dentaler 3D Drucklösungen?

Unser Jahrzehnte langes know how die Branchenkenntnis aber der wichtigste Punkt wir sind selbst alle ZT und mit Novolab auch Kunden bei der Novoprint und können somit all unsere Kunden bestmöglich und individuell in allen Bereichen unterstützen

Mit Ihrem Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen suchen Sie Kapital und strategische Unterstützung. Welche nächsten Wachstumsschritte planen Sie konkret?

Wir wollen nun die Marke Novoprint in Österreich und Deutschland so schnell als möglich etablieren und natürlich auch in ganz Europa tätig werden da wir hierfür auch die Zulassungen haben.

Wie skalierbar ist Ihr Geschäftsmodell über Österreich hinaus?

Dies ist ein sehr wichtiger Punkt in unserem Businessplan hier mir der Novoprint so schnell als möglich in gans Europa tätig zu werden

Wo sehen Sie Novoprint in drei bis fünf Jahren?

Hoffentlich als etablierter Player im Bereich des dentalen 3 D Druck bzw im medizintechnischem 3 D Druck in D, Ö und CH

Welche technologischen Entwicklungen werden die Zahntechnik Ihrer Meinung nach künftig am stärksten prägen?

Ganz eindeutig und klar der 3 D Druck und die Umsetzung vieler Versorgungen im Bereich Dental bereits jetzt und in rasant steigender Geschwindigkeit in naher Zukunft

Welche drei Ratschläge würden Sie Gründerinnen und Gründern geben, die ein technologiegetriebenes B2B Modell aufbauen möchten?

Mut haben etwas aufzubauen mit einem konkreten Plan zu Arbeiten und bei Rückschlägen fokusiert weiter zu Arbeiten. Und machmal benötigt es auch etwas Geduld und einen langen Atem

Novoprint war am 24. Februar 2026 in 2 Minuten 2 Millonen

Wir bedanken uns bei Robert Absmanner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Novoprint

Kontakt:

Novoprint GmbH
B&R Strasse 4
5142 Eggelsberg
Österreich

www.novoprint.at
office@novoprint.at

Ansprechpartner: Robert Absmanner

Social Media:
Instagram
LinkedIn

Warum könnte die Natur der beste Ingenieur sein?

0
fibionic über Leichtbau und Faserstrukturen founder team bild

fibionic entwickelt bionisch inspirierte Leichtbau Technologien und nutzt gezielte Faserstrukturen, um stabile, effiziente und nachhaltige industrielle Bauteile zu ermöglichen

Was steckt hinter der Gründung von fibionic und wer sind die Menschen, die das Unternehmen aufgebaut haben?

fibionic wurde 2021 gegründet, um eine neue Generation von Leichtbautechnologien in die industrielle Anwendung zu bringen. Hinter dem Unternehmen stehen Johannes Mandler, Thomas Rettenwander und Elias Hirschbichler. Thomas Rettenwander ist promovierter Kunststofftechniker und hat sich intensiv mit bionischer Strukturoptimierung beschäftigt. Johannes Mandler bringt Expertise in Mechatronik, Automatisierung und technischer Umsetzung ein. Elias Hirschbichler ergänzt das Team mit Erfahrung in Strategie, Digitalisierung und Unternehmensaufbau. Gemeinsam verbindet das Team technologische Entwicklung mit industrieller Umsetzung.

Wie entstand die Idee, bionische Strukturen aus der Natur als Grundlage für die Technologie von fibionic zu nutzen?

Die Idee hinter fibionic entstand aus der Beobachtung, dass natürliche Strukturen oft äußerst effizient aufgebaut sind. In der Natur wird Material nur dort eingesetzt, wo tatsächlich Kräfte wirken etwa bei Pflanzen, Knochen oder Insektenflügeln. Diese Prinzipien lassen sich auch auf technische Strukturen übertragen.
Die Gründer von fibionic waren überzeugt, dass die Natur viele Herausforderungen im Leichtbau bereits gelöst hat. Inspiriert von diesen bionischen Prinzipien entwickelten sie den Ansatz, Faserstrukturen gezielt entlang der Belastungspfade auszurichten und diese Prinzipien in skalierbare industrielle Fertigungsprozesse zu übertragen. Thomas Rettenwander beschäftigte sich bereits während seiner Promotion intensiv mit den Vorteilen naturinspirierter Strukturen und deren Anwendung im Leichtbau.

Neben der technologischen Neugier stand auch ein klarer Marktbedarf im Mittelpunkt: Viele bestehende Composite Fertigungsverfahren sind für große Stückzahlen zu langsam, zu teuer oder mit hohem Materialverlust verbunden. fibionic verfolgt daher das Ziel, hochleistungsfähige Leichtbaustrukturen wirtschaftlich und nachhaltig in industriellem Maßstab herzustellen. Gemeinsam entwickelten Thomas Rettenwander und Johannes Mandler dafür die Grundlage der fibionic Fiber Placement FFP Technologie eine Hochgeschwindigkeitsmethode zur präzisen Platzierung von Fasern entlang der Lastpfade.

Welche Vision verfolgt fibionic im Bereich moderner Leichtbau Technologien?

Die Vision von fibionic ist es, Leichtbau von einer spezialisierten Nischentechnologie zu einem breit verfügbaren industriellen Standard zu machen. Durch eine Kombination aus bionischem Design und hochautomatisierter Fertigung soll es möglich werden, leistungsfähige Composite Strukturen wirtschaftlich und nachhaltig in großen Stückzahlen herzustellen.

An welche Branchen richtet sich fibionic besonders und welche Probleme dieser Industrien möchten Sie mit Ihrer Technologie lösen?

fibionic adressiert insbesondere Branchen, in denen Gewicht, Energieeffizienz und strukturelle Performance eine zentrale Rolle spielen. Dazu gehören unter anderem Sport und Freizeitprodukte, Consumer Electronics, UAVs, Robotic Anwendungen, Mobilitätsanwendungen sowie industrielle Komponenten. Viele dieser Industrien stehen vor der Herausforderung, leistungsfähige Leichtbaustrukturen wirtschaftlich zu produzieren. Genau hier setzt fibionic an.

Was unterscheidet die Technologie von fibionic von klassischen Verfahren zur Herstellung von Faserverbundbauteilen?

Klassische Composite Verfahren arbeiten häufig mit flächigen Materialien oder relativ langsamen Faserablageprozessen. fibionic kombiniert dagegen bionisch optimierte Faserarchitekturen mit einer sehr schnellen automatisierten Faserablage. Dadurch lassen sich Verstärkungsstrukturen effizient herstellen und direkt in industrielle Produktionsprozesse integrieren.
Traditionelle Composite Fertigungsverfahren wie Tape Laying, Thermoset Prepreg Verarbeitung, Organosheets oder robotergestützte Faserablage haben häufig Schwierigkeiten, gleichzeitig Kosteneffizienz und hohe Produktionsgeschwindigkeit zu erreichen. fibionic schließt diese Lücke, indem die Technologie skalierbare Leichtbaustrukturen für industrielle Anwendungen mit hohen Stückzahlen ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Orientierung von Fasern entlang der Belastungsrichtung für die Stabilität und Effizienz der Bauteile?

Die Ausrichtung der Fasern entlang der Hauptbelastungsrichtungen ist entscheidend für die strukturelle Effizienz eines Bauteils. Fasern können ihre mechanischen Eigenschaften am besten entlang ihrer Längsrichtung entfalten. Wenn sie gezielt entlang der Kraftpfade ausgerichtet werden, lassen sich deutlich leichtere und gleichzeitig stabilere Strukturen realisieren und folglich auch wesentlich Material einsparen.

Mit welchen Herausforderungen ist fibionic konfrontiert, wenn eine neue Produktionstechnologie in etablierten Industrien eingeführt wird?

Neue Fertigungstechnologien müssen zunächst Vertrauen aufbauen. Industriekunden erwarten stabile Prozesse, reproduzierbare Qualität und wirtschaftliche Vorteile. Deshalb ist es wichtig, die Technologie schrittweise gemeinsam mit Industriepartnern zu validieren und zu zeigen, dass sie sich zuverlässig in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lässt.
Hier sind wir aber auf einem sehr guten Weg und haben über verschiedene Anwendungen in unterschiedlichen Branchen bereits sehr gute Erfolge erreichen können.
Ein Sattelprodukt befindet sich bereits in Großserie, ein weiteres Bauteil im Drohnenbereich wird noch dieses Jahr in Serie produziert werden.

Wie reagieren potenzielle Industriepartner auf den Ansatz von fibionic, Material gezielter und effizienter einzusetzen?

Viele Unternehmen erkennen sofort das Potenzial eines effizienteren Materialeinsatzes, insbesondere im Hinblick auf Kosten, Performance und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig ist bei neuen Technologien immer auch eine gewisse Zurückhaltung vorhanden, weshalb Pilotprojekte und Prototypen eine wichtige Rolle spielen, um den Mehrwert praktisch zu demonstrieren.

Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit für die Entwicklung Ihrer Technologie?

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Treiber unserer Technologieentwicklung. Durch die gezielte Platzierung der Fasern wird nur so viel Material eingesetzt, wie tatsächlich benötigt wird. Gleichzeitig ermöglichen thermoplastische Materialien eine bessere Recyclingfähigkeit im Vergleich zu vielen klassischen Composite Systemen. Zudem konnten wir bereits sehr gute Erfolge mit Naturfaserverstärkungen, wie mit Flex erzielen.

Welche Erfahrungen aus der Aufbauphase von fibionic haben Sie als Gründerteam besonders geprägt?

Der Aufbau eines technologiegetriebenen Unternehmens erfordert Geduld und eine hohe Lernbereitschaft. Besonders prägend war für uns die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung und industrieller Umsetzung. Gleichzeitig haben wir gelernt, wie wichtig ein starkes Team und ein klarer Fokus auf die wesentlichen Ziele sind.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein Deep Tech Startup aufbauen möchten?

Erstens: Eine starke technologische Grundlage ist wichtig, aber genauso entscheidend ist das Verständnis für den Markt und die Bedürfnisse der Kunden.
Zweitens: Ein interdisziplinäres Team mit unterschiedlichen Kompetenzen beschleunigt die Entwicklung enorm.
Drittens: Geduld und Ausdauer sind entscheidend, denn technologische Innovationen brauchen Zeit, um sich im Markt durchzusetzen.

Bildcredits: fibionic

Wir bedanken uns bei Johannes Mandler, Thomas Rettenwander und Elias Hirschbichler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wer schützt das Vertrauen in unser digitales Geldsystem?

0
Feedzai über Betrug und Finanzkriminalität im Zahlungsverkehr Maximilian von Criegern Feedzai

Feedzai entwickelt KI gestützte Technologien zur Bekämpfung von Betrug und Finanzkriminalität im globalen Zahlungsverkehr und unterstützt Banken sowie Finanzinstitute dabei, Risiken in Echtzeit zu erkennen und Vertrauen in digitale Finanzsysteme zu sichern

Wie ist Feedzai entstanden und wie kam es dazu, dass aus einem Hintergrund im Raumfahrt Engineering ein Unternehmen für Fraud und Finanzkriminalitätsprävention wurde?

Maximilian von Criegern Feedzai wurde von Gründern ins Leben gerufen, die zuvor im Umfeld der europäischen Raumfahrt tätig waren. In der Raumfahrt geht es darum, enorme Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten, Muster zu erkennen und unter Unsicherheit die richtigen Entscheidungen zu treffen oft unter extremen Bedingungen. Genau diese Kompetenz ist auch im Kampf gegen Finanzkriminalität entscheidend. Jede Sekunde werden weltweit Millionen Transaktionen ausgelöst. Die Herausforderung besteht darin, in diesem Datenstrom Auffälligkeiten präzise zu identifizieren, ohne das System zu verlangsamen. Was in der Raumfahrt die Missionssicherheit ist, ist im Finanzsystem das Vertrauen. Diese technologische DNA prägt Feedzai bis heute.

Herr von Criegern, können Sie sich und Ihre Rolle als General Manager bei Feedzai kurz vorstellen und erläutern, wofür Sie in Europa verantwortlich sind?

Maximilian von Criegern Als General Manager verantworte ich das gesamte Geschäft in der Region, von der Go to Market Strategie über Kundenbeziehungen und Partnerschaften.

Was genau macht Feedzai im Kern, wenn es um die Prävention von Betrug und Geldwäsche geht?

Maximilian von Criegern Im Kern überprüfen wir zwei zentrale Fragen: 1. Ist die Person oder das Unternehmen tatsächlich diejenige Instanz, die sie vorgibt zu sein?; und 2. Hat der Kunde die Befugnis, die konkrete Transaktion oder Handlung durchzuführen? Dafür analysieren wir Identitäts, Verhaltens und Transaktionsdaten in Echtzeit und schaffen ein ganzheitliches Risikobild über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg von der Kontoeröffnung über Zahlungen bis hin zu Transaktions Monitoring.

Warum ist Finanzkriminalität heute weit mehr als ein Bankenthema und inwiefern betrifft sie die wirtschaftliche Stabilität ganzer Märkte?

Maximilian von Criegern Im Zentrum steht das Thema Vertrauen. Das Vertrauen in die Banken, die Technologie, aber auch Regierungen, die die Bürger schützen müssen. Die Welt wird immer digitaler und schneller, daher müssen auch die Schutzmaßnahmen zunehmen. Wenn Verbraucher dem digitalen Zahlungsverkehr nicht vertrauen, leidet der Handel. Wenn Unternehmen hohe Betrugsverluste tragen, sinkt ihre Innovationsfähigkeit. Und wenn staatliche Institutionen Geldwäsche nicht effektiv bekämpfen, wird die Integrität des gesamten Wirtschaftssystems infrage gestellt. Finanzkriminalität ist damit keine isolierte Bankendisziplin mehr, sondern eine Frage wirtschaftlicher Resilienz. Der Schutz finanzieller Infrastrukturen wird zur strategischen Notwendigkeit.

Welche Vision verfolgt Feedzai im Kampf gegen Finanzkriminalität und wie soll diese Vision konkret umgesetzt werden?

Maximilian von Criegern Feedzais Vision ist es, sämtliche relevanten Datenpunkte unserer Kunden in einer intelligenten Plattform zusammenzuführen, um ein konsistentes, ganzheitliches Risikobild zu erzeugen, sodass die Kunden über den gesamten Risiko und Compliance Prozess hinweg optimal geschützt werden können. Betrug und Geldwäsche finden nicht in Silos statt. Also darf auch die Verteidigung nicht siloartig organisiert sein. Durch KI basierte Entscheidungsmodelle, kontinuierliches Monitoring und transparente Governance Strukturen ermöglichen wir es Finanzinstituten, Risiken proaktiv zu steuern, statt nur reaktiv zu reagieren.

An welche Zielgruppen richtet sich Feedzai in erster Linie und welche konkreten Probleme dieser Kunden lösen Sie mit Ihrer Technologie?

Maximilian von Criegern Unsere primären Zielgruppen sind Banken, Zahlungsdienstleister und andere regulierte Finanzinstitute. Sie stehen vor mehreren Herausforderungen: steigende Betrugsraten, zunehmende regulatorische Anforderungen, hohe False Positive Quoten und komplexe IT Landschaften. Wir helfen ihnen, Betrug in Echtzeit zu erkennen, operative Kosten zu senken, regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen und gleichzeitig das Kundenerlebnis nicht zu beeinträchtigen.

Was unterscheidet Feedzai von anderen Anbietern im Bereich Fraud Detection und Risk Management?

Maximilian von Criegern Für Feedzai spricht, neben all den technischen Aspekten, die EU DNA, sehr starke Erfolgsgeschichten mit hoch komplexen Kunden und das sehr große Wissen über den Bereich, da wir tagtäglich weltweit viel Erfahrung sammeln.

Wie gelingt es, Betrug in Echtzeit zu erkennen und gleichzeitig die Zahl der Fehlalarme für Banken und Zahlungsanbieter gering zu halten?

Maximilian von Criegern Am Ende hat dies viel mit Datenqualität zu tun, dem Wissen, wie optimale Risikostrategien aufzustellen und ein technisches Fundament, was die benötigte Flexibilität liefert.

Welche besonderen Herausforderungen sehen Sie aktuell im europäischen Markt, etwa im Kontext digitaler Zahlungen oder eines möglichen digitalen Euro?

Maximilian von Criegern Europa kommt zunehmend unter Druck von weltweiten Betrugsnetzwerken. GenAI hat hier das Problem arg beschleunigt. Zudem treffen uns die aktuellen geopolitischen Diskussionen, wo wir auch vermerkt auf Made in EU setzen werden, besonders bei kritischer Infrastruktur, wie für Zahlungen.

Wie geht Feedzai mit der wachsenden Komplexität von Finanzkriminalität um, die durch neue Technologien und globale Vernetzung entsteht?

Maximilian von Criegern Feedzai hat schon immer auf KI gesetzt. Das Thema GenAI ist ein elementarer Bestandteil unseres Produkts. Wir arbeiten seit ein paar Jahren verstärkt mit größeren Partnern zusammen, wie zum Beispiel mit PwC oder Neterium, sodass wir die Problemstellungen ganzheitlich lösen können.

Wohin entwickelt sich Feedzai in den kommenden Jahren, welche Innovationen oder strategischen Schwerpunkte stehen auf Ihrer Roadmap?

Maximilian von Criegern Zentrale Themen sind generative KI, europäische digitale Souveränität und verstärktes Daten Sharing zwischen Organisatoren im Kontext regulatorischer Entwicklungen wie PSD3. Die Herausforderung besteht darin, Datenschutz, regulatorische Anforderungen und effektive Risikoerkennung miteinander zu verbinden. Genau hier sehen wir unsere Stärke: eine Plattform zu bieten, die Datenschutz, Compliance und Innovationsfähigkeit vereint.

Welche drei Ratschläge würden Sie als Führungskraft bei Feedzai anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein technologiegetriebenes Unternehmen aufbauen möchten?

Maximilian von Criegern Elementar ist erstens das Problem der Kunden im Detail zu verstehen. Neue Features, oder Technologie, das kann entwickelt werden. Am Ende löst Tech Probleme, und das muss im Mittelpunkt stehen. Im Zuge dessen darf man zweitens die GTM Planung und Einbindung nicht vernachlässigen. Auch das beste Produkt verkauft sich nicht von alleine. Drittens ist es essentiell, die eigenen Aktivitäten fortlaufend zu hinterfragen, gegebenenfalls einen Neustart zu wagen und neue Wege zu gehen. Das einzig beständige ist der Wandel.

Bildcredits: Maximilian von Criegern

Wir bedanken uns bei Maximilian von Criegern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum wird Leitungswasser plötzlich zum neuen Trend im Büro?

0
Wild&Water Wasser Höhle der Löwen Pitch Madlen Baetzgen (r.) und Christina Schwörbel präsentieren mit „Wild & Water“ Tee Extrakte für die Mischung mit Wasser. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wild&Water entwickelt einen natürlichen Wasserzusatz auf Tee Basis, der Leitungswasser geschmackvoll ergänzt und so gesunde Hydration im Alltag erleichtern soll. Am 9 März 2026 wird das Startup seine Lösung in der PULS 4 Sendung Höhle der Löwen präsentieren.

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Wir sind Christina Schwörbel und Madlen Baetzgen, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen von Wild&Water. Wir kennen uns seit über 20 Jahren und haben viele Jahre in der Getränkeindustrie gearbeitet, unter anderem bei Coca Cola. Aus dieser Erfahrung heraus ist Wild&Water entstanden, weil wir gute Drinks lieben, aber keine Lust mehr auf unnötig viel Zucker, künstliche Zusätze und Einwegflaschen hatten.

In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell von Wild&Water aus?

Wir sind in der Getränkebranche tätig und bauen eine moderne Kategorie rund um natürliche Hydration auf Basis von Leitungswasser auf. Wild&Water ist ein Wasserzusatz aus Tee-Extrakten, 100 Prozent natürlich, ohne künstliche Zusätze und dabei zucker- und kalorienarm. Einfach dosieren, Wasser dazu, fertig. Unser Fokus liegt bewusst im Betriebsmarkt, also Büros, Betriebsgastronomie, Coworking und Konferenzorte. Dort wird tagsüber am meisten alkoholfrei getrunken, aber die Auswahl ist oft noch erstaunlich beschränkt ist.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von Wild&Water? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Die Marktlücke war klar: Leitungswasser wird immer beliebter, aber vielen wird es auf Dauer zu langweilig. Gleichzeitig werden alleine in Deutschland jedes Jahr über 16 Milliarden Flaschen Mengen an Flaschen abgefüllt und transportiert.. Wir wollten eine Lösung, die natürlich ist, richtig lecker und im Alltag wirklich funktioniert. Da müssen Verbraucher beim Angebot von Wasserzusätzen sonst in der Regel Kompromisse machen. Wir denken, ausreichend zu trinken soll sich nicht nach Pflicht anfühlen, sondern lustvoll sein.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Für Nutzerinnen und Nutzer ist es vor allem: lecker, natürlich, unkompliziert. Ein Glas Wasser wird in Sekunden zur Erfrischung, ohne künstliche Aromen, ohne Süßstoffe, ohne unnötig viele Kalorien. Im Büro Kontext lösen wir gleich mehrere Dinge: Mitarbeitende trinken mehr, die Verantwortlichen haben ein effizientes Handling und das Konzept reduziert Flaschen und Transporte. Die Flaschen können geöffnet ungekühlt sechs Wochen stehen bleiben. In der Regel sind sie aber früher ausgetrunken.

Wie wurde das Produkt von Wild&Water entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Die Entwicklung war eine der anspruchsvollsten Etappen für uns, weil wir kompromisslos bleiben wollten: Tee als Basis, Clean Label, wenig Zucker, keine Konservierungsstoffe und trotzdem bestmögliche Stabilität des Produktes. Das hat Zeit gebraucht und war nicht trivial. Wir haben aber einen tollen Partner für die Herstellung gefunden, die mit einem patentierten Verfahren besonders schonend extrahieren können.

Getestet haben wir in einem Pilot im Büro Umfeld mit Displays und direktem Feedback der Mitarbeitenden. Das schönste Ergebnis war, dass das Produkt nicht nur rational überzeugt, sondern wirklich genutzt wird, weil es schmeckt. Da hatten wir ein Linking Score von 96%

Welche Vision verfolgt Wild&Water? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist eine Getränkeindustrie, in der Genuss nicht auf Kosten von Gesundheit oder Umwelt geht und trotzdem Spaß machen kann.Als Meilensteine stehen eine weitere Skalierung in der Betriebsgastronomie im Fokus und der Aufbau unseres D2C Geschäfts als weiteres Standbein. Dafür war es natürlich eine super Gelegenheit, dass wir bei der Höhle der Löwen dabei sein durften und uns einem breiten Publikum präsentieren konnten.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Show ist eine seltene Chance, als junges Unternehmen zur besten Sendezeit ein Millionenpublikum zu erreichen. Wir wollten diese Bühne nutzen, um zu zeigen, dass Getränke am Arbeitsplatz besser gehen: natürlicher, nachhaltiger und so, dass man sie wirklich gern trinkt.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Im Kern geht es um strategische Hebel: Reichweite, Glaubwürdigkeit und Zugang zu den richtigen Türen. Eine Zusammenarbeit würden wir nutzen, um Wachstum im Betriebsmarkt zu beschleunigen und Wild&Water als Marke weiter aufzubauen. Die Sendung ist für uns damit nicht nur Investment Zugang, sondern ein konkreter Markt Impuls.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen für Wild&Water geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Wir bauen Vertrieb und Kundenbasis im Betriebsmarkt weiter aus. Parallel sehen wir Wild&Water als Plattform für weitere Innovationen rund um natürliche Hydration, dafür haben wir bereits neue Konzepte in der Pipeline.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Unser größtes Learning: Vertrieb ist fast alles. Ein gutes Produkt und eine starke Marke reichen nicht, wenn Verfügbarkeit fehlt. Und wir haben gelernt, dass es sich lohnt, bei den Dingen hartnäckig zu bleiben, auch wenn sich manche Türen nicht immer sofort öffnen lassen.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Erstens: Starte so nah wie möglich am echten Alltag und Problemen deiner Zielgruppe und konstruiere keine Needs. Baue dann von dort aus. Gerade bei Konsumgütern ist es eine große Herausforderung, wenn man neue Gewohnheiten etablieren möchte. Und dann mach Vertrieb nicht zur Nebenaufgabe, sondern zum zentralen Teil deiner Woche als Gründerin.

Sehen Sie Wild&Water am 09. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild: Madlen Baetzgen (r.) und Christina Schwörbel präsentieren mit „Wild & Water“ Tee Extrakte für die Mischung mit Wasser. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Madlen Baetzgen und Christina Schwörbel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum setzen plötzlich so viele Menschen freiwillig auf eiskaltes Wasser?

0
Pooldown Kältetherapie Höhle der Löwen Pitch Aurel Hampl (r.) und Nicolai Trittmann präsentieren den "Löwen" mit „pool.down“ Kältetherapie für Zuhause. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Pooldown entwickelt eine Lösung für strukturierte Kältetherapie im eigenen Zuhause und will damit den Zugang zu kontrollierten Anwendungen erleichtern. Am 9. März wird Pooldown seine Idee in der Höhle der Löwen präsentieren.

Wie ist das Startup Pooldown entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Pooldown ist aus unserer eigenen Erfahrung mit Kältetherapie entstanden, da wir beide begeisterte Eisbader sind. Wir haben festgestellt, dass zwar ein stark wachsendes Interesse an Kälteanwendungen besteht, die tatsächliche Umsetzung im privaten Umfeld jedoch mit hohen Hürden verbunden ist. Wir, Nicolai Trittmann (CTO) und Aurel Hampl (CEO), haben daraufhin die Pooldown UG (haftungsbeschränkt) gegründet. Nicolai verantwortet die Hardwareentwicklung und Systemintegration. Aurel steuert Go-to-Market, Finanzierung, strategische Positionierung und Partnerschaften.

In welcher Branche ist das Startup Pooldown tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Wir sind im Bereich Health-Tech tätig. Unser Fokus liegt auf sicherer, strukturierter Kältetherapie für den Heimgebrauch. Wir starten mit einem D2C-Modell. Parallel entwickeln wir eine B2B-Strategie mit Leasingmodellen für Fitnessstudios, Hotels und perspektivisch medizinische Einrichtungen.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Kältetherapie hat sich stark verbreitet, jedoch existieren im privaten Bereich entweder improvisierte Lösungen mit Eiswürfeln oder sehr teure professionelle Systeme. Es fehlte eine Lösung, die technisch kontrollierbar, sicherheitsseitig durchdacht und gleichzeitig alltagstauglich ist. Unsere Inspiration war daher nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Frage, wie man Kältetherapie systematisch und sicher in private Haushalte integrieren kann.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Unser Ansatz basiert auf Hardware, Software und Nutzerführung. Die Hardware ist als plug-and-play-System für Standardbadewannen konzipiert und indoor-zertifiziert (IPX4). Die Lautstärke liegt unter 45 dB, wodurch das System wohnraumgeeignet ist. Die Temperatur wird präzise geregelt und stabil gehalten.

Unsere App ergänzt die Hardware durch:
Zeit- und Temperatursteuerung,
personalisierte Anwendung
Wearable-Integration,
In-App-Coaching mithilfe von Audio-Guidance.

Wir verfolgen den Ansatz, dass sichere Kältetherapie durch klare Anleitung, feste Anwendungsprotokolle und die Berücksichtigung körperlicher Reaktionen entsteht, anstatt lediglich auf besonders niedrige Temperaturen zu setzen. Zusätzlich haben wir ein EU-Patent angemeldet, um unsere Idee zu schützen.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Die Entwicklung unseres Produkts erfolgte Abstimmung mit einem erfahrenen chinesischen Hersteller im Bereich Kühltechnologie. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, auf bestehendes industrielles Know-how zurückzugreifen und gleichzeitig unsere eigenen Anforderungen an Sicherheit, Indoor-Tauglichkeit und Systemintegration umzusetzen. Gemeinsam wurde ein DFM-Prototyp entwickelt.

In der Testphase haben wir das System unter realen Bedingungen bei verschiedenen Events mit echten Nutzerinnen und Nutzern eingesetzt, unter anderem im sportwissenschaftlichen Umfeld. Ziel war es, nicht nur subjektives Feedback einzuholen, sondern messbare technische Parameter zu überprüfen.

Dabei standen insbesondere folgende Aspekte im Fokus:

Kühlleistung: Es wurde gemessen, wie schnell die Zieltemperatur erreicht wird und ob die definierte Abkühlzeit im vorgesehenen Zeitfenster liegt

Temperaturstabilität: Entscheidend war, dass die Temperatur während der Anwendung konstant gehalten wird, ohne Schwankungen

Wärmeentwicklung im Raum: Wir haben geprüft, wie sich das System bei längerer Laufzeit auf die Umgebungstemperatur auswirkt und ob es zu einer spürbaren Erwärmung des Raumes kommt

Zuverlässigkeit von Pumpe und Steuerung: Mehrere Anwendungen hintereinander dienten der Überprüfung der Dauerbelastbarkeit

Die Ergebnisse zeigten, dass die Zieltemperatur zuverlässig erreicht und innerhalb der Toleranzen stabil gehalten werden konnte. Die Wärmeabgabe an den Raum blieb im vorgesehenen technischen Rahmen, sodass keine kritische oder störende Erwärmung der Umgebung festgestellt wurde. Auch bei wiederholter Nutzung arbeitete das System stabil.

Das qualitative Feedback der Testpersonen war ebenfalls aufschlussreich. Besonders positiv hervorgehoben wurden die konstante Temperatur, die einfache Bedienbarkeit sowie das Gefühl von Kontrolle im Vergleich zu improvisierten Eisbad-Lösungen.

Darüber hinaus haben wir gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln eine präklinische Studie beantragt. Ziel dieser Studie ist es, physiologische Parameter wie Herzfrequenzvariabilität, Blutdruck, Hauttemperatur und Sauerstoffsättigung bei definierten Kälteprotokollen zu untersuchen. Damit möchten wir sichere Temperatur- und Zeitbereiche wissenschaftlich fundiert definieren und langfristig eine medizinische Anschlussfähigkeit ermöglichen.

Welche Vision verfolgt das Startup Pooldown? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist es, eine führende Plattform für sichere Kältetherapie im Home-, B2B- und medizinischen Kontext aufzubauen.

Unsere kurzfristigen Meilensteine sind:
erfolgreicher Kickstarter-Launch mit mindestens 200 verkauften Einheiten
Abschluss der Pre-Seed-Finanzierungsrunde, für die bereits erste Investoren gewonnen werden konnten
Serienproduktion und Markteintritt

Mittelfristig planen wir internationale Expansion, Ausbau der B2B-Modelle sowie Weiterentwicklung der Softwareplattform.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ hat uns die Möglichkeit gegeben, Reichweite und Markenvertrauen aufzubauen. Im Vordergrund stehen für uns nicht ausschließlich Kapital, sondern strategische Unterstützung beim Aufbau einer Consumer-Hardware-Marke sowie operative Erfahrung.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Wir streben strategisches Kapital an. Eine mögliche Investition würden wir gezielt für Serienproduktion, Zertifizierungen, Marketing-Skalierung und internationale Expansion einsetzen.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach Höhle der Löwen konzentrieren wir uns zunächst auf den erfolgreichen Kickstarter-Launch mit dem Ziel, mindestens 200 Einheiten international zu verkaufen und die Marktnachfrage datenbasiert zu validieren.

Parallel streben wir den Abschluss unserer Pre-Seed-Finanzierungsrunde an, um Serienproduktion, Zertifizierungen abzusichern. Im nächsten Schritt wird die Produktion gemeinsam mit unserem Hersteller skaliert, wobei Qualitätskontrolle, Lieferkettenstabilität und Margenoptimierung im Vordergrund stehen.

Gleichzeitig bauen wir unsere B2B-Strategie auf, insbesondere im Bereich Leasingmodelle für Fitness- und Hospitality-Partner. Auf Produktebene entwickeln wir unsere App weiter und führen die präklinische Studie durch, um sichere und wissenschaftlich fundierte Anwendungsprotokolle zu definieren.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Eine zentrale Erkenntnis für uns war, dass man nicht alles alleine schaffen kann. Gerade im Hardwarebereich stößt man schnell auf Themen, in denen man selbst nicht über ausreichende Erfahrung verfügt, beispielweise Produktion, Zertifizierung, Lieferkette oder Finanzierung.

Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, frühzeitig Unterstützung von Personen oder Partnern zu holen, die in bestimmten Bereichen mehr Expertise besitzen. Das betrifft sowohl technische Entwicklungspartner als auch rechtliche Beratung, Fördermittelberatung oder erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer im eigenen Netzwerk.

Diese Offenheit, sich gezielt Hilfe zu suchen, spart Zeit, reduziert Fehler und erhöht die Qualität der Entscheidungen. Rückblickend war es eine der wertvollsten Erfahrungen zu erkennen, dass unternehmerische Stärke nicht darin besteht, alles selbst zu können, sondern die richtigen Kompetenzen zusammenzubringen.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Wir empfehlen, technische Entwicklung und Marktvalidierung von Beginn an miteinander zu verbinden. Ein Produkt sollte so früh wie möglich mit echten Nutzerinnen und Nutzern getestet werden. Direktes Kundenfeedback ist aus unserer Sicht entscheidend, um Funktionen, Bedienbarkeit und Nutzenversprechen am realen Bedarf auszurichten. Anpassungen sollten nicht theoretisch, sondern unmittelbar am Produkt umgesetzt werden.

Gerade im Hardwarebereich ist es zudem wichtig, frühzeitig Themen wie IP-Strategie, regulatorische Anforderungen, Lieferkette und Produktionsskalierung mitzudenken. Diese Faktoren beeinflussen Zeitplan, Kapitalbedarf und Markteintritt wesentlich stärker als bei rein digitalen Geschäftsmodellen.

Darüber hinaus halten wir eine klare Differenzierung für zentral. Ein Produkt sollte nicht versuchen, alles gleichzeitig zu lösen, sondern ein definiertes Problem besser und strukturierter zu lösen.

Sehen Sie Pooldown am 09. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild: Aurel Hampl (r.) und Nicolai Trittmann präsentieren den „Löwen“ mit „pool.down“ Kältetherapie für Zuhause. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Aurel Hampl und Nicolai Trittmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kann eine simple Gewohnheit den Rücken dauerhaft entlasten?

0
BackDani Trainingsgerät für Wirbelsäule bei Höhle der Löwen Daniel Kappacher präsentiert den Rücken-Feinmuskulatur-Trainer „BackDani“. Seine Töchter (v.l.) Kira, Franca und Nina unterstützen ihn bei dem Pitch. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

BackDani entwickelt ein Trainingsgerät für die Wirbelsäule, das Wirbelsäulenbeschwerden im Alltag vorbeugen soll und am 09 März 2026 in der Höhle der Löwen pitchen wird

Wie ist BackDani entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Das Startup wurde im November 2024 gegründet. Mein Name ist Daniel Kappacher, ich bin 52 Jahre alt, ein „alteingesessener“ Tiroler Physiotherapeut. Mein tägliches Leben sind die Wirbelsäule und alle Beschwerden, die bei deren Dysfunktion entstehen können. Meine Praxis besteht seit 26 Jahren. Meine Motivation für die Entwicklung von BackDani war die Suche nach einem Trainingsgerät, das im Sitzen von fast jedermann, fast überall verwendet werden kann, ohne viel Anstrengung und mit zumutbarem Aufwand. BackDani erfüllt diese Anforderungen auf verblüffende Art und Weise und stellt nachhaltigen Trainingserfolg sicher. So etwas fehlt in unserem, von Stress und Fehlbelastungen geprägtem Alltag. Das musste entwickelt werden!

In welcher Branche ist BackDani tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

BackDani bedient die Sportgerätebranche für den täglichen Gebrauch.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang von BackDani? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Gängige Trainingsgeräte sind nur sehr schwer oder gar nicht in den Alltag integrierbar. Ziel ist es, eine Lösung zu bieten, die die Lebensqualität deutlich verbessert – schon mit wenig Mitwirkung des Anwenders. Die Entwicklung und Umsetzung war eine Herausforderung. Durch den zumutbaren Zeitaufwand von nur 2×2 Minuten täglich und die sanfte Übungsausführung ohne Anstrengungen ist BackDani für fast jedermann geeignet. Die Power von BackDani ist beeindruckend. Das ist eine Marktlücke, ich kenne kein Trainingsgerät, dass diese Anforderungen so wirkungsvoll erfüllt.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Nach einigen Prototypen konnte ich BackDani so weiterentwickeln, dass ein ganz einfaches Gerät dabei herausgekommen ist. So etwas gab es noch nicht. Ich habe es als Patent und Marke angemeldet. Die Übungsausführung und die technische Umsetzung von BackDani führen dazu, dass Muskelgruppen angesteuert werden, die im modernen Alltag komplett vernachlässigt werden. Es gleicht Fehlbelastungen im Alltag, die durch die Arbeit am Computer, Tablet oder Ähnlichem entstehen, sehr effizient aus. BackDani kombiniert einen klassischen Kunststoffgymnastikstab mit einer neuartigen Moosgummidoppelrolle, die eine technische Neuheit ist. Genau diese Moosgummidoppelrolle stellt sicher, dass die Übungsausführung immer sauber und risikolos ist. Der Stab ist zerlegbar und kann so mühelos überall hin mitgenommen werden.

Welche Vision verfolgt BackDani? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Meine Vision ist, dass BackDani in jedem Haushalt landet und täglich, auch prophylaktisch, verwendet wird. Ähnlich wie das beim Zähneputzen der Fall ist. Der wichtigste Meilenstein ist zu zeigen, dass die Wirkung von BackDani nicht unterschätzt wird. Dann ist alles möglich.

Das Trainieren mit BackDani ist so einfach und auch nicht anstrengend. Im ersten Moment könnte man vermuten, dass das Training nicht viel bewirken kann. Doch falsch gedacht! Bereits nach wenigen Anwendungen spürt man die Power von BackDani!

Warum fiel die Entscheidung, BackDani bei der Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die „Höhle der Löwen“ ist die ideale Plattform für BackDani. Ich habe mich nie überschätzt. Ich bin Physiotherapeut und kein Profi, wenn es um die wirtschaftliche Umsetzung meiner Idee geht. Um ein Produkt zur vollen Marktreife zu bringen, bedarf es viel Knowhow in rechtlichen Angelegenheiten, für die Massenproduktion, für die Logistik und natürlich braucht es auch Kapital. Es wird angestrebt, die Wirkungsweise von BackDani einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen und vielen Menschen das Leben mit Wirbelsäulenbeschwerden zu erleichtern. Oder noch besser: Durch Prophylaxe verhindern, dass Meschen durch die tägliche Fehlbelastung des modernen Alltags im Teufelskreis von Verspannungen und Wirbelsäulendegeneration landen. Das Knowhow der möglichen Investoren kann an der medialen und wirtschaftlichen Umsetzung des Konzeptes wortwörtlich Berge versetzen. Ich freue mich darauf!

Welche Form der Unterstützung wird für BackDani durch die Teilnahme an der Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

BackDani soll möglichst viele Menschen erreichen und ihnen den Alltag mit Wirbelsäulenbeschwerden spürbar erleichtern. Das Knowhow der möglichen Investoren kann an der medialen und wirtschaftlichen Umsetzung des Konzeptes wortwörtlich Berge versetzen. Ich freue mich darauf!

Welche nächsten Schritte sind nach der Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Es gibt noch sehr gute Ideen BackDani zu erweitern. Aber der wichtigste Schritt ist, die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und den Nutzen von BackDani aufzuklären. Es muss verstanden werden, dass BackDani in einer noch nie dagewesen Einfachheit und täglichen Anwendbarkeit funktioniert,

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg mit BackDani als besonders wertvoll erwiesen?

Alles ist möglich – mit viel Enthusiasmus, Arbeitswillen und Euphorie. Sich nicht überschätzen und für alle Bereiche, die man selbst nicht perfekt abdecken kann, Hilfe holen!

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Ich kann jedem empfehlen, den Schritt in „Die Höhle der Löwen“ zu wagen. Die erste Einreichung muss nicht perfekt sein. Nichts verheimlichen oder beschönigen. Einfach ehrlich sein und aufs Beste hoffen! Sich etwas trauen, um in der Masse der Anmeldungen aufzufallen und herauszustechen. Außerdem sollte jeder zu 100% hinter seiner Idee stehen!

Sehen Sie BackDani am 09. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild: Daniel Kappacher präsentiert den Rücken-Feinmuskulatur-Trainer BackDani. Seine Töchter (v.l.) Kira, Franca und Nina unterstützen ihn bei dem Pitch.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Daniel Kappacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Manuela Lindlbauer wird Investorin bei 2 Minuten 2 Millionen

0
Manuela Lindlbauer 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/ Fotograf PULS 4 Gerry Frank

Die Unternehmerin Manuela Lindlbauer wird erstmals als Investorin in der beliebten Startup Show 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Ab dem 10. März um 20:15 Uhr auf PULS 4 und JOYN bringt die HR Expertin ihre langjährige Erfahrung aus Unternehmertum, Recruiting und Organisationsentwicklung in die Investorenrunde ein. Damit erhält die bekannte Startup Show neue Impulse und erweitert ihr Expertenpanel um fundiertes Know how aus der Arbeitswelt und dem Bereich New Work.

Manuela Lindlbauer verstärkt die Investorenrunde bei 2 Minuten 2 Millionen

Die Gründerin der LINDLPOWER GROUP, Manuela Lindlbauer, zählt seit über 25 Jahren zu den führenden Expertinnen im Bereich Arbeitsmarkt, Recruiting und Organisationsentwicklung im DACH Raum. Mit ihrem Einstieg bei 2 Minuten 2 Millionen wird sie künftig regelmäßig den Platz von Business Angel Alexander Schütz übernehmen.

Ab dem 10. März wechseln sich die beiden Investoren bei der Startup Show ab. Diese neue Konstellation bringt frischen Wind in die Investorenrunde und erweitert das bestehende Team um eine weitere erfahrene Unternehmerin. Für die Sendung auf PULS 4 und JOYN bedeutet das eine zusätzliche Perspektive auf unternehmerische Ideen und innovative Geschäftsmodelle.

Erfolgsunternehmerin mit über 25 Jahren Erfahrung

Manuela Lindlbauer hat im Laufe ihrer Karriere bereits vier Unternehmen gegründet und begleitet heute zahlreiche Firmen im gesamten DACH Raum. Mit ihrer Unternehmensgruppe unterstützt sie Organisationen insbesondere in den Bereichen Arbeitsmarkt, Recruiting, HR Strategie und Organisationsentwicklung.

Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin ist sie auch Keynote Speakerin, Autorin und Netzwerkerin. Ihr Fokus liegt auf Themen wie moderne Arbeitswelten, Employer Branding, leistungsfähige Teams und nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Besonders bemerkenswert ist, dass sich Manuela Lindlbauer über mehr als zwei Jahrzehnte ohne Förderungen oder Investmentkapital am Markt etabliert hat. Diese Erfahrung bringt sie nun auch in die Startup Show 2 Minuten 2 Millionen ein, wo Gründerinnen und Gründer ihre Geschäftsideen präsentieren und um Investitionen kämpfen.

Warum Manuela Lindlbauer bei 2 Minuten 2 Millionen investiert

Für Manuela Lindlbauer steht modernes Unternehmertum für Zusammenarbeit auf Augenhöhe und starke Teams. Genau diese Perspektive möchte sie auch in die Startup Show einbringen.

„Drei Frauen, drei Männer, das ist für mich ein starkes Signal für modernes Unternehmertum auf Augenhöhe. Ich freue mich sehr, erstmals als Investorin bei ‚2 Minuten 2 Millionen‘ dabei zu sein. Gute Ideen sind der Anfang, nachhaltiger Erfolg entsteht durch klare Entscheidungen, starke Teams und Umsetzungskraft“, erklärt Manuela Lindlbauer zu ihrem Einstieg.

Mit ihrer Hands on Mentalität möchte sie junge Unternehmen nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch mit praktischer Erfahrung begleiten. Gerade Themen wie Teamaufbau, Unternehmenskultur und Recruiting spielen für Startups eine entscheidende Rolle.

Expertise in HR, New Work und künstlicher Intelligenz

Mit dem Einstieg von Manuela Lindlbauer gewinnt 2 Minuten 2 Millionen zusätzliche Kompetenz in wichtigen Zukunftsthemen. Dazu gehören unter anderem:

New Work und moderne Arbeitsmodelle
Recruiting und Employer Branding
Female Entrepreneurship
Innovative HR Lösungen
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Personalbereich

Diese Themen gewinnen für junge Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Viele Startups stehen früh vor der Herausforderung, leistungsfähige Teams aufzubauen und gleichzeitig eine starke Unternehmenskultur zu entwickeln. Genau hier kann Manuela Lindlbauer ihre umfangreiche Erfahrung einbringen.

Welche Startups überzeugen die neue Investorin

In der Startup Show präsentieren Gründerinnen und Gründer ihre Geschäftsideen vor einem Kreis erfahrener Investoren. Innerhalb weniger Minuten müssen sie ihre Innovation vorstellen und die Jury überzeugen.

Für Manuela Lindlbauer spielen dabei nicht nur die Idee oder das Geschäftsmodell eine Rolle. Besonders wichtig sind für sie die Menschen hinter dem Startup, ihre Vision und ihre Fähigkeit zur Umsetzung.

Spannend wird daher die Frage, welche Startups das Interesse der neuen Investorin wecken können und bei welchem Jungunternehmen sie letztlich ein Investment tätigt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen gespannt sein, welche Projekte die Unternehmerin überzeugen.

Neue Impulse für die Startup Show auf PULS 4

Mit Manuela Lindlbauer erhält die Investorenrunde von 2 Minuten 2 Millionen eine zusätzliche unternehmerische Perspektive. Ihre langjährige Erfahrung im Aufbau erfolgreicher Unternehmen sowie ihr Fokus auf Organisation, Teamarbeit und HR Strategie könnten für viele Startups entscheidende Impulse liefern.

Die neue Staffel der Startup Show startet am 10. März um 20:15 Uhr auf PULS 4 und JOYN. Dort wird Manuela Lindlbauer erstmals als Investorin auftreten und gemeinsam mit den anderen Business Angels über Investments entscheiden.

Bild Manuela Lindlbauer 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/ Fotograf PULS 4 Gerry Frank

Bill Kaulitz wird Mitgründer und Gesellschafter von Glitter Spritz

0
Bill Kaulitz steigt bei Glitter Spritz Aperitif ein

Bill Kaulitz steigt bei Glitter Spritz ein – Glitzer, Glamour und Celebration

Der Künstler steigt unternehmerisch bei einer der wachstumsstärksten Marken im deutschen Aperitif-Segment ein.

Bill Kaulitz wird Mitgründer und Gesellschafter der Glitter Spritz GmbH. Was als echte Begeisterung begann, wird nun zur langfristigen unternehmerischen Partnerschaft.

Glitter Spritz steht für Freiheit, Offenheit, Vielfalt und dafür, das Leben bewusst zu zelebrieren. Egal ob mit Alkohol oder alkoholfrei. Für eine funkelnde Welt, in der Individualität sichtbar sein darf. Für modernen Genuss, der ästhetisch, stilvoll und gleichzeitig zeitgemäß ist. Genau diese Haltung verkörpert Bill Kaulitz seit über zwei Jahrzehnten.

Als Frontmann von Tokio Hotel, Host des Podcasts “Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood” und Protagonist der Netflix-Serie “Kaulitz & Kaulitz” steht er für Mut zur Sichtbarkeit, internationale Popkultur und kreative Freiheit – Werte, die auch die DNA von Glitter Spritz prägen.

„Ich habe Glitter Spritz schon geliebt, bevor es um ein gemeinsames Business ging. Die Marke vereint Glitzer, Glamour und Haltung – sie steht für Freiheit, Offenheit, Vielfalt und dafür, das Leben bewusst zu zelebrieren. Für eine funkelnde Welt, in der Individualität sichtbar sein darf. Genau das spiegelt auch meinen eigenen Weg wider.“ – Bill Kaulitz

Bill Kaulitz wird Mitgründer – eine echte Partnerschaft statt Testimonial

Bill Kaulitz steigt nicht als Testimonial ein, sondern als Gesellschafter und Mitgründer. Es handelt sich nicht um eine klassische Werbekooperation, sondern um eine langfristige unternehmerische Beteiligung mit aktiver Mitgestaltung.

Glitter Spritz ist zudem keine gänzlich neu entwickelte Marke. Glitter Spritz hat sich bereits eigenständig am Markt bewiesen und in kurzer Zeit eine starke Community aufgebaut – bevor Bill offiziell Teil des Unternehmens wurde.

Laut NielsenIQ-Daten gehört Glitter Spritz in seiner Kategorie zu den wachstumsstärksten Marken im deutschen Aperitif-Segment. Im Jahr 2025 belegte die Marke Platz 2 der absatzstärksten alkoholfreien Aperitif-Marken im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Glitter Spritz erzielte im selben Jahr einen mittleren sechsstelligen Absatz und verzeichnete ein deutlich zweistelliges Wachstum – entgegen eines insgesamt rückläufigen deutschen Alkoholmarktes.

Heute ist Glitter Spritz in über 5.000 Supermärkten, Kaufhäusern und Gastronomien sowie online erhältlich und wird in mehr als 15 Länder exportiert.

Glitter Spritz und Bill Kaulitz bauen auf ein starkes Fundament

Die Marke Glitter Spritz wurde aus der Berliner Getränkemanufaktur Craft Circus ausgegründet und im Zuge des Einstiegs von Bill Kaulitz in eine eigenständige Gesellschaft überführt.

Craft Circus wurde 2014 von Lupo Porschen (33) und Basti Fischer (32) gegründet und hat sich seither als erfolgreiche Manufaktur für hochwertige Getränke der nächsten Generation etabliert. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seine Marken eigenständig und wurde ohne externes Investorenkapital aufgebaut.

Mit Glitter Spritz ist es dem Gründerteam gelungen, eine eigenständige Marke mit klarer Identität zu schaffen, die sich bereits vor dem Einstieg von Bill Kaulitz nachhaltig im Handel positioniert hatte.

Kampagne „Glitter Spritz by Bill Kaulitz“ startet im Handel

Ab dem 9. März 2026 startet die nationale Handelskampagne „Glitter Spritz by Bill Kaulitz“ mit aufmerksamkeitsstarken Displays im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel. Die Kampagne macht seine aktive Mitgestaltung der Marke sichtbar und unterstreicht seine Rolle als Mitgründer und Gesellschafter der gemeinsam gegründeten Glitter Spritz GmbH.

Der Rollout erfolgt bewusst selektiv und wird schrittweise gemeinsam mit ausgewählten Handelspartnern ausgebaut, um die Marke hochwertig und nachhaltig im Markt zu positionieren.

Der Glitter Spritz Aperitivo – jetzt mit Bill Kaulitz als Mitgründer

Glitter Spritz verbindet Bitterorange, Rhabarber und mediterrane Kräuter mit liebevoller Fertigung in Deutschland. Im Glas entfaltet sich der faszinierende und charakteristische Glitzer, der besonders im Sonnenlicht funkelnde Akzente setzt und dem Aperitivo seine ikonische Optik verleiht.

Der verwendete essbare Glitzer basiert auf dem in der EU zugelassenen Lebensmittelfarbstoff Eisenoxid – ein Inhaltsstoff, der vielen auch aus dekorativen Backprodukten oder natürlichem Mineral- und Bergsalz bekannt ist. Der Glitzer ist somit für den menschlichen Körper unbedenklich und wird ganz natürlich wieder ausgeschieden.

Geschmacklich ist Glitter Spritz fruchtiger und weniger bitter als viele herkömmliche Aperitifs – modern interpretiert und gemacht für eine neue Generation von Aperitivo-Momenten.

Glitter Spritz ist in zwei Varianten erhältlich: mit 15 % Alkohol oder alkoholfrei – für unterschiedliche Lebensstile und Anlässe. Die Marke richtet sich ausschließlich an volljährige Konsument:innen und steht für bewussten, verantwortungsvollen Genuss.

Die Marke steht für eine neue Aperitivo-Generation: ästhetisch, modern, offen und vielfältig. Für Momente, die ein bisschen mehr strahlen dürfen.

Bill Kaulitz treibt die internationale Expansion von Glitter Spritz voran

Mit dem Einstieg von Bill Kaulitz wird die nationale und internationale Expansion konsequent vorangetrieben. In diesem Zusammenhang evaluiert das Unternehmen derzeit ausgewählte Distributions- und Handelspartnerschaften im In- und Ausland, um die Marke strategisch in weiteren Märkten zu positionieren.

Bild Glitter-Spritz-by-Bill-Kaulitz-Kampagne-2026 Bildcredits Craft Circus GmbH 

Quelle Craft Circus GmbH

 

Greift hier bald ein digitaler Kollege ins Tagesgeschäft ein?

0
happyhotel Revenue Management AI Agent Wachstum happyhotel founder team bild Fotograf/Bildcredits: Lena Biegert

happyhotel entwickelt eine KI gestützte Revenue Management Lösung und einen Commercial AI Agent, der Hotels bei Preisstrategie und Umsatzoptimierung automatisiert unterstützt

Wie ist happyhotel entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen, die den Aufbau bis jetzt geprägt haben?

Wir – Sebastian Kuhnhardt, Marius Müller und Rafael Weißmüller– haben happyhotel zu dritt gegründet. Was uns verbunden hat, war zum einen unsere unternehmerische Erfahrung, zum anderen ein gemeinsamer Drang, Probleme in der Hotellerie zu lösen.

Im Rahmen von Sebastians Abschlussarbeit an der Hotelfachschule erkannte er, wie viele Hotels mit unklaren Preisgestaltungen kämpfen. Er begann damals erste Versuche in Excel – und hat direkt erkannt, wie groß der Hebel wäre, wenn man Preisstrategien datenbasiert, dynamisch und automatisiert gestalten könnte.Im elterlichen Hotel konnte Sebastian dieses Potenzial direkt testen und schnell erste Revenue-Management-Erfolge feiern.

In dieser Zeit lernten wir drei uns in Offenburg kennen. Schnell wurde klar:
Das Problem ist riesig – und der Markt ist bereit für eine echte Lösung.

Marius und ich brachten Erfahrung aus der Softwareentwicklung und dem Startup-Umfeld mit, sodass wir gemeinsam den ersten Prototypen entwickelten. Aus diesem Prototypen wurde schließlich unser erstes Produkt – und im Oktober 2019 gründeten wir happyhotel als GmbH und stiegen alle drei in Vollzeit ein.

Was hat Sie persönlich motiviert, mit happyhotel in den Markt für Revenue Management einzusteigen, und welche Lücke wollten Sie konkret schließen?

Mich reizt es, Probleme zu lösen, die Menschen und Unternehmen wirklich weiterbringen.

Im Revenue-Management in der Hotellerie gab es eine riesige Lücke:

Die Nachfrage ließ sich kaum vorhersagen. Dadurch verpassten Hotels regelmäßig Chancen, ihren Umsatz zu steigern. Genau hier wollten wir ansetzen – mit datenbasierten Prognosen, wann die Nachfrage anzieht, und der Möglichkeit, die Preise rechtzeitig und intelligent anzupassen.

Unsere Ursprungsidee hat sich eher auf die Budgetierung von Hotels fokussiert, bis wir festgestellt haben, dass die Nachfrage viel entscheidender ist und wir herausfinden müssen, wie hoch sie zu welchem Zeitpunkt sein wird. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass es zwar Lösungen für große Hotelketten gab, aber kaum Tools für unabhängige Hotels. Genau das wollten wir ändern.

Wir wollten jedem Hotel ermöglichen, einen virtuellen Revenue Manager zu haben – unabhängig von Größe oder Budget.

happyhotel spricht von der Vision, professionelles Revenue Management für jedes Hotel zugänglich zu machen. Wie soll diese Vision in den kommenden Jahren Realität werden?

Unsere Vision wird Realität, indem wir happyhotel konsequent von einer klassischen Software hin zu einem Commercial AI Agent weiterentwickeln. Für uns bedeutet das: Hotels sollen nicht nur ein Tool nutzen, sondern einen digitalen Kollegen an ihrer Seite haben, der eigenständig denkt, bewertet und handelt.

In den nächsten Jahren werden wir immer mehr Aufgaben vollständig automatisieren – von der Nachfrageanalyse über dynamische Preisentscheidungen bis hin zu operativen Prozessen, die heute noch viel Zeit kosten.

Mit dem neuen Investment beschleunigen wir genau diesen Weg. Wir investieren in unsere Produktentwicklung, stärken unser KI-Modell und bauen unser Marketing aus, damit Hotels in ganz Europa Zugang zu dieser Technologie bekommen.

Kurz gesagt: Wir entwickeln happyhotel zu einem AI-Agenten weiter, der Hoteliers entlastet, Umsatzpotenziale hebt und professionelle Preisstrategien endlich für alle zugänglich macht.

Mit der Weiterentwicklung vom klassischen Revenue-Management-Tool hin zu einem Commercial KI Agenten geht happyhotel einen großen Schritt. Was verändert sich dadurch konkret für Hoteliers?

Hotels können sich mit unserer Lösung künftig einen eigenen AI-Agenten sichern, der Entscheidungen vorbereitet und vollständig automatisiert trifft. Langfristig übernimmt er nicht nur die Preisfindung, sondern optimiert auch den Verkauf von Zimmern – ähnlich wie ein menschlicher Revenue Manager, nur skalierbar und rund um die Uhr verfügbar. Damit können sich Hotelliers voll und ganz auf ihre Gäste konzentrieren.

Welche Zielgruppe steht für happyhotel im Mittelpunkt, und welche typischen Probleme unabhängiger Hotels lösen Sie mit Ihrer Lösung besonders effektiv?

Unsere Kernzielgruppe ist die Individualhotellerie mit durchschnittlich rund 60 Zimmern. Genau diese Häuser kämpfen häufig mit fehlendem Fachpersonal, hohen Kosten, großem manuellen Aufwand und mangelnder Datenübersicht. Mit unserer Lösung ermöglichen wir unserer Zielgruppe dynamische und vollautomatisierte Preisoptimierung, Analyse der Hotelkennzahlen und Umsatzsteigerungen von durchschnittlich 15%.

Hotels kämpfen mit steigenden Kosten, Fachkräftemangel und Abhängigkeit von Buchungsportalen. Wie hilft happyhotel dabei, unter diesen Bedingungen profitabel zu bleiben?

Wir generieren mehr Umsatz durch dynamische Preisoptimierung – und gleichzeitig reduzieren wir den Personalaufwand durch Automatisierung. So können Hotels profitabel arbeiten, auch wenn die Ressourcen knapp sind.

Sie optimieren bereits den Vertrieb von über 50.000 Hotelzimmern in 12 Ländern. Welche Herausforderungen bringt diese Skalierung mit sich, und wie stellen Sie Qualität und Verlässlichkeit sicher?

Skalierung funktioniert nur, wenn das Team wirklich gut zusammenarbeitet. Wir legen großen Wert auf klare Rollen, schnelle Entscheidungswege und eine starke interne Kommunikation, um Qualität und Verlässlichkeit auf einem hohen Niveau zu halten.

Was unterscheidet happyhotel von anderen Anbietern im Bereich Revenue Management, insbesondere im Zusammenspiel von KI Agent und menschlicher Expertise?

Viele bestehende Systeme wurden für große Hotelketten und erfahrene Revenue Manager gebaut. Die Tools umzubauen und zu automatisieren, ist komplex.
Wir hingegen haben happyhotel von Anfang an so entwickelt, dass Hotels ohne Fachwissen starten können und die Automatisierung im Zentrum steht. Was uns trotzdem – neben AI wichtig ist: das persönlicher Support und Expertise Teil des Produkts bleibt. Viele Anbieter wollen Support minimieren – wir sehen ihn als Differenzierungsmerkmal.

Die aktuelle Series A über 6,5 Millionen Euro unter der Führung von Reimann Investors soll die europäische Expansion beschleunigen. Welche Märkte stehen dabei im Fokus, und wie wollen Sie dort Fuß fassen?

Im Fokus stehen besonders der DACH Markt und UK. Unser erster Schritt führte nach UK, wo wir im Q4 2025 gestartet sind. Wir konnten bereits die ersten Kunden gewinnen und werden uns auch weiterhin auf den Markt fokussieren.

Wenn der KI Agent künftig immer komplexere Aufgaben übernimmt, wo sehen Sie die Rolle des Menschen im Revenue Management der Zukunft?

Der Mensch rückt stärker in die strategische Rolle: Entscheidungen im Kontext des Hotels treffen, Marktpositionierung gestalten, Gästeerlebnisse verbessern. Die KI übernimmt Routine – der Mensch die Richtung.

Welche Meilensteine möchten Sie mit happyhotel in den nächsten drei bis fünf Jahren unbedingt erreichen?

Unser Schwerpunkt liegt klar darauf, happyhotel von einer Revenue-Management-Software zu einem vollwertigen AI-Agenten weiterzuentwickeln, der Hotels operativ entlastet und ergebnisorientiert steuert.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein skalierbares B2B SaaS Unternehmen im europäischen Markt aufbauen möchten?

Stellt nur ein, wenn es wirklich passt: Lieber eine Stelle länger unbesetzt lassen als eine Fehlentscheidung treffen – Teamqualität entscheidet langfristig über Erfolg.
Im Sales sind Prozesse alles: Nur strukturierte, wiederholbare Abläufe ermöglichen echte Skalierung. Das war einer unserer wichtigsten Wachstumstreiber.
Wachst nicht zu früh in zu viele Märkte: Erst ein Local Champion werden – und aus dieser Stärke heraus international skalieren.

Bildcredits/Fotograf:Lena Biegert 

Wir bedanken uns bei Rafael Weißmüller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Pemium Start-up: happyhotel

happyhotel logo blau weiss

Kontakt:

revenue cloud solutions GmbH
Im Unteren Angel 1
77652 Offenburg

happyhotel.io
invoice@happyhotel.io

Ansprechpartner: Rafael Weißmüller

Social Media:
LinkedIn
Instagram
Facebook

Vom Startup zum etablierten Marktteilnehmer

0
Yesim eSIM und Produkt Markt Fit Strategie Bild von Tomek auf Pixabay

Viele Startups haben eine gute Idee – aber nur wenige schaffen den Sprung zum dauerhaft etablierten Unternehmen. Entscheidend ist der Übergang vom Experiment zu einer stabilen, skalierbaren Organisation.
Zu den wenigen, die es geschafft haben, gehört Yesim, ein Anbieter einer eSIM-Karte, die weltweit für Geschäftsreisen und Urlaube genutzt werden kann.
Wie hat Yesim das geschafft?

1. Produkt Markt Fit vor Wachstum

Bevor Geld massiv in Marketing und Vertrieb fließt, muss klar sein: Lösen wir ein Problem so gut, dass Kunden bleiben, wiederkaufen und uns weiterempfehlen? Wichtiger als reine Umsatz Zahlen sind Kennzahlen wie Nutzungshäufigkeit, Wiederkaufsraten und Kundenabwanderung. Erst ein belastbarer Produkt Markt Fit rechtfertigt echte Skalierung.
Das ist bei einer weltweit einsetzbarer eSIM-Karte gegeben.

2. Von Ad hoc zu klaren Prozessen

Was anfangs improvisiert funktioniert, wird später zum Risiko. Vertrieb, Onboarding, Support, Abrechnung und Reporting brauchen klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und einfache Kennzahlen. Ziel ist Reproduzierbarkeit: Das Unternehmen liefert in gleichbleibender Qualität – auch dann, wenn der Gründer nicht persönlich involviert ist.
Auch das hat Yesim bestens hinbekommen

3. Gründerrolle neu definieren

Mit wachsender Organisation verändert sich die Rolle der Gründer. Statt alles selbst zu entscheiden, bauen sie eine Führungsebene auf und arbeiten am System: Strategie, Prioritäten, Kultur, Partnerschaften und Finanzierung. Wer hier nicht loslässt, wird schnell zum Engpass des eigenen Unternehmens.

4. Positionierung und Vertrieb systematisieren

Etablierte Unternehmen haben eine klare Marktposition: Kunden wissen, wofür sie stehen und warum sie sie wählen sollten. Für Startups bedeutet das: fokussieren statt „allen alles anbieten“, ein klares Wertversprechen formulieren und wiederholbare Vertriebskanäle aufbauen – mit bekannten Kosten  und Ertragsrelationen.

5. Vertrauen, Marke und Resilienz

Etablierung ist vor allem eine Vertrauensfrage. Konsistente Markenführung, verlässlicher Service und professioneller Umgang mit Fehlern bauen dieses Vertrauen auf. Dazu kommt eine solide Finanzbasis mit sauberem Controlling und vorausschauender Liquiditätsplanung – nur so übersteht ein junges Unternehmen Markt  und Finanzierungszyklen.

Das Vertrauen in Yesim wird durch zahlreiche positive Erfahrungen mit Yesim eSIM untermauert:
So äußert sich zum Beispiel Sandra J. aus den USA:
„Sehr zufrieden! Habe Yesim auf meinen Reisen nach Usbekistan, Aserbaidschan und die Türkei verwendet – überall war die Abdeckung stabil und der Preis war wirklich gut. Eine sehr praktische Möglichkeit, aus Reisen in Verbindung zu bleiben!“
Dietrich C. aus Deutschland berichtet:
„Ich habe es in mehreren europäischen Ländern ohne Probleme verwendet. Das Internet war so schnell wie bei lokalen Anbietern möglich“
Der Startschuss  für Yesim fiel 2012 mit der Gründung der Marke Dialoq. Dialog konnte mobile Sprach- und Datendienst auf der ganzen Welt anbieten. Die Idee war ein einziger Preis pro Anrufe und Dateneinheiten (Minuten und MBs), wo auch immer man sich aufhält. Mit dieser Idee mauserte sich Yesim vom Startup zum etablierten Marktteilnehmer.

Fazit

Etabliert ist nicht der, der am längsten existiert, sondern der, der es schafft, Produkt Markt Fit, Organisation, Marktposition und finanzielle Stabilität systematisch zu entwickeln.

Bild von Tomek auf Pixabay

Autor Michael Seipelt

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Neueste Beiträge

LE CHEMISEUR® Hemden perfekte Passform online

Endlich ein Hemd, das wirklich passt?

0
LE CHEMISEUR® verbindet Technologie und Handwerk, um Hemden mit perfekter Passform ohne Maßband zu ermöglichen. Das datenbasierte Modell sorgt für präzise Ergebnisse und ein völlig neues Einkaufserlebnis.