Dienstag, März 24, 2026
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Warum setzen plötzlich so viele Menschen freiwillig auf eiskaltes Wasser?

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Pooldown Kältetherapie Höhle der Löwen Pitch Aurel Hampl (r.) und Nicolai Trittmann präsentieren den "Löwen" mit „pool.down“ Kältetherapie für Zuhause. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Pooldown entwickelt eine Lösung für strukturierte Kältetherapie im eigenen Zuhause und will damit den Zugang zu kontrollierten Anwendungen erleichtern. Am 9. März wird Pooldown seine Idee in der Höhle der Löwen präsentieren.

Wie ist das Startup Pooldown entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Pooldown ist aus unserer eigenen Erfahrung mit Kältetherapie entstanden, da wir beide begeisterte Eisbader sind. Wir haben festgestellt, dass zwar ein stark wachsendes Interesse an Kälteanwendungen besteht, die tatsächliche Umsetzung im privaten Umfeld jedoch mit hohen Hürden verbunden ist. Wir, Nicolai Trittmann (CTO) und Aurel Hampl (CEO), haben daraufhin die Pooldown UG (haftungsbeschränkt) gegründet. Nicolai verantwortet die Hardwareentwicklung und Systemintegration. Aurel steuert Go-to-Market, Finanzierung, strategische Positionierung und Partnerschaften.

In welcher Branche ist das Startup Pooldown tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Wir sind im Bereich Health-Tech tätig. Unser Fokus liegt auf sicherer, strukturierter Kältetherapie für den Heimgebrauch. Wir starten mit einem D2C-Modell. Parallel entwickeln wir eine B2B-Strategie mit Leasingmodellen für Fitnessstudios, Hotels und perspektivisch medizinische Einrichtungen.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Kältetherapie hat sich stark verbreitet, jedoch existieren im privaten Bereich entweder improvisierte Lösungen mit Eiswürfeln oder sehr teure professionelle Systeme. Es fehlte eine Lösung, die technisch kontrollierbar, sicherheitsseitig durchdacht und gleichzeitig alltagstauglich ist. Unsere Inspiration war daher nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Frage, wie man Kältetherapie systematisch und sicher in private Haushalte integrieren kann.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Unser Ansatz basiert auf Hardware, Software und Nutzerführung. Die Hardware ist als plug-and-play-System für Standardbadewannen konzipiert und indoor-zertifiziert (IPX4). Die Lautstärke liegt unter 45 dB, wodurch das System wohnraumgeeignet ist. Die Temperatur wird präzise geregelt und stabil gehalten.

Unsere App ergänzt die Hardware durch:
Zeit- und Temperatursteuerung,
personalisierte Anwendung
Wearable-Integration,
In-App-Coaching mithilfe von Audio-Guidance.

Wir verfolgen den Ansatz, dass sichere Kältetherapie durch klare Anleitung, feste Anwendungsprotokolle und die Berücksichtigung körperlicher Reaktionen entsteht, anstatt lediglich auf besonders niedrige Temperaturen zu setzen. Zusätzlich haben wir ein EU-Patent angemeldet, um unsere Idee zu schützen.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Die Entwicklung unseres Produkts erfolgte Abstimmung mit einem erfahrenen chinesischen Hersteller im Bereich Kühltechnologie. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, auf bestehendes industrielles Know-how zurückzugreifen und gleichzeitig unsere eigenen Anforderungen an Sicherheit, Indoor-Tauglichkeit und Systemintegration umzusetzen. Gemeinsam wurde ein DFM-Prototyp entwickelt.

In der Testphase haben wir das System unter realen Bedingungen bei verschiedenen Events mit echten Nutzerinnen und Nutzern eingesetzt, unter anderem im sportwissenschaftlichen Umfeld. Ziel war es, nicht nur subjektives Feedback einzuholen, sondern messbare technische Parameter zu überprüfen.

Dabei standen insbesondere folgende Aspekte im Fokus:

Kühlleistung: Es wurde gemessen, wie schnell die Zieltemperatur erreicht wird und ob die definierte Abkühlzeit im vorgesehenen Zeitfenster liegt

Temperaturstabilität: Entscheidend war, dass die Temperatur während der Anwendung konstant gehalten wird, ohne Schwankungen

Wärmeentwicklung im Raum: Wir haben geprüft, wie sich das System bei längerer Laufzeit auf die Umgebungstemperatur auswirkt und ob es zu einer spürbaren Erwärmung des Raumes kommt

Zuverlässigkeit von Pumpe und Steuerung: Mehrere Anwendungen hintereinander dienten der Überprüfung der Dauerbelastbarkeit

Die Ergebnisse zeigten, dass die Zieltemperatur zuverlässig erreicht und innerhalb der Toleranzen stabil gehalten werden konnte. Die Wärmeabgabe an den Raum blieb im vorgesehenen technischen Rahmen, sodass keine kritische oder störende Erwärmung der Umgebung festgestellt wurde. Auch bei wiederholter Nutzung arbeitete das System stabil.

Das qualitative Feedback der Testpersonen war ebenfalls aufschlussreich. Besonders positiv hervorgehoben wurden die konstante Temperatur, die einfache Bedienbarkeit sowie das Gefühl von Kontrolle im Vergleich zu improvisierten Eisbad-Lösungen.

Darüber hinaus haben wir gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln eine präklinische Studie beantragt. Ziel dieser Studie ist es, physiologische Parameter wie Herzfrequenzvariabilität, Blutdruck, Hauttemperatur und Sauerstoffsättigung bei definierten Kälteprotokollen zu untersuchen. Damit möchten wir sichere Temperatur- und Zeitbereiche wissenschaftlich fundiert definieren und langfristig eine medizinische Anschlussfähigkeit ermöglichen.

Welche Vision verfolgt das Startup Pooldown? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist es, eine führende Plattform für sichere Kältetherapie im Home-, B2B- und medizinischen Kontext aufzubauen.

Unsere kurzfristigen Meilensteine sind:
erfolgreicher Kickstarter-Launch mit mindestens 200 verkauften Einheiten
Abschluss der Pre-Seed-Finanzierungsrunde, für die bereits erste Investoren gewonnen werden konnten
Serienproduktion und Markteintritt

Mittelfristig planen wir internationale Expansion, Ausbau der B2B-Modelle sowie Weiterentwicklung der Softwareplattform.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ hat uns die Möglichkeit gegeben, Reichweite und Markenvertrauen aufzubauen. Im Vordergrund stehen für uns nicht ausschließlich Kapital, sondern strategische Unterstützung beim Aufbau einer Consumer-Hardware-Marke sowie operative Erfahrung.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Wir streben strategisches Kapital an. Eine mögliche Investition würden wir gezielt für Serienproduktion, Zertifizierungen, Marketing-Skalierung und internationale Expansion einsetzen.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach Höhle der Löwen konzentrieren wir uns zunächst auf den erfolgreichen Kickstarter-Launch mit dem Ziel, mindestens 200 Einheiten international zu verkaufen und die Marktnachfrage datenbasiert zu validieren.

Parallel streben wir den Abschluss unserer Pre-Seed-Finanzierungsrunde an, um Serienproduktion, Zertifizierungen abzusichern. Im nächsten Schritt wird die Produktion gemeinsam mit unserem Hersteller skaliert, wobei Qualitätskontrolle, Lieferkettenstabilität und Margenoptimierung im Vordergrund stehen.

Gleichzeitig bauen wir unsere B2B-Strategie auf, insbesondere im Bereich Leasingmodelle für Fitness- und Hospitality-Partner. Auf Produktebene entwickeln wir unsere App weiter und führen die präklinische Studie durch, um sichere und wissenschaftlich fundierte Anwendungsprotokolle zu definieren.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Eine zentrale Erkenntnis für uns war, dass man nicht alles alleine schaffen kann. Gerade im Hardwarebereich stößt man schnell auf Themen, in denen man selbst nicht über ausreichende Erfahrung verfügt, beispielweise Produktion, Zertifizierung, Lieferkette oder Finanzierung.

Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, frühzeitig Unterstützung von Personen oder Partnern zu holen, die in bestimmten Bereichen mehr Expertise besitzen. Das betrifft sowohl technische Entwicklungspartner als auch rechtliche Beratung, Fördermittelberatung oder erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer im eigenen Netzwerk.

Diese Offenheit, sich gezielt Hilfe zu suchen, spart Zeit, reduziert Fehler und erhöht die Qualität der Entscheidungen. Rückblickend war es eine der wertvollsten Erfahrungen zu erkennen, dass unternehmerische Stärke nicht darin besteht, alles selbst zu können, sondern die richtigen Kompetenzen zusammenzubringen.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Wir empfehlen, technische Entwicklung und Marktvalidierung von Beginn an miteinander zu verbinden. Ein Produkt sollte so früh wie möglich mit echten Nutzerinnen und Nutzern getestet werden. Direktes Kundenfeedback ist aus unserer Sicht entscheidend, um Funktionen, Bedienbarkeit und Nutzenversprechen am realen Bedarf auszurichten. Anpassungen sollten nicht theoretisch, sondern unmittelbar am Produkt umgesetzt werden.

Gerade im Hardwarebereich ist es zudem wichtig, frühzeitig Themen wie IP-Strategie, regulatorische Anforderungen, Lieferkette und Produktionsskalierung mitzudenken. Diese Faktoren beeinflussen Zeitplan, Kapitalbedarf und Markteintritt wesentlich stärker als bei rein digitalen Geschäftsmodellen.

Darüber hinaus halten wir eine klare Differenzierung für zentral. Ein Produkt sollte nicht versuchen, alles gleichzeitig zu lösen, sondern ein definiertes Problem besser und strukturierter zu lösen.

Sehen Sie Pooldown am 09. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild: Aurel Hampl (r.) und Nicolai Trittmann präsentieren den „Löwen“ mit „pool.down“ Kältetherapie für Zuhause. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Aurel Hampl und Nicolai Trittmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kann eine simple Gewohnheit den Rücken dauerhaft entlasten?

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BackDani Trainingsgerät für Wirbelsäule bei Höhle der Löwen Daniel Kappacher präsentiert den Rücken-Feinmuskulatur-Trainer „BackDani“. Seine Töchter (v.l.) Kira, Franca und Nina unterstützen ihn bei dem Pitch. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

BackDani entwickelt ein Trainingsgerät für die Wirbelsäule, das Wirbelsäulenbeschwerden im Alltag vorbeugen soll und am 09 März 2026 in der Höhle der Löwen pitchen wird

Wie ist BackDani entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Das Startup wurde im November 2024 gegründet. Mein Name ist Daniel Kappacher, ich bin 52 Jahre alt, ein „alteingesessener“ Tiroler Physiotherapeut. Mein tägliches Leben sind die Wirbelsäule und alle Beschwerden, die bei deren Dysfunktion entstehen können. Meine Praxis besteht seit 26 Jahren. Meine Motivation für die Entwicklung von BackDani war die Suche nach einem Trainingsgerät, das im Sitzen von fast jedermann, fast überall verwendet werden kann, ohne viel Anstrengung und mit zumutbarem Aufwand. BackDani erfüllt diese Anforderungen auf verblüffende Art und Weise und stellt nachhaltigen Trainingserfolg sicher. So etwas fehlt in unserem, von Stress und Fehlbelastungen geprägtem Alltag. Das musste entwickelt werden!

In welcher Branche ist BackDani tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

BackDani bedient die Sportgerätebranche für den täglichen Gebrauch.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang von BackDani? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Gängige Trainingsgeräte sind nur sehr schwer oder gar nicht in den Alltag integrierbar. Ziel ist es, eine Lösung zu bieten, die die Lebensqualität deutlich verbessert – schon mit wenig Mitwirkung des Anwenders. Die Entwicklung und Umsetzung war eine Herausforderung. Durch den zumutbaren Zeitaufwand von nur 2×2 Minuten täglich und die sanfte Übungsausführung ohne Anstrengungen ist BackDani für fast jedermann geeignet. Die Power von BackDani ist beeindruckend. Das ist eine Marktlücke, ich kenne kein Trainingsgerät, dass diese Anforderungen so wirkungsvoll erfüllt.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Nach einigen Prototypen konnte ich BackDani so weiterentwickeln, dass ein ganz einfaches Gerät dabei herausgekommen ist. So etwas gab es noch nicht. Ich habe es als Patent und Marke angemeldet. Die Übungsausführung und die technische Umsetzung von BackDani führen dazu, dass Muskelgruppen angesteuert werden, die im modernen Alltag komplett vernachlässigt werden. Es gleicht Fehlbelastungen im Alltag, die durch die Arbeit am Computer, Tablet oder Ähnlichem entstehen, sehr effizient aus. BackDani kombiniert einen klassischen Kunststoffgymnastikstab mit einer neuartigen Moosgummidoppelrolle, die eine technische Neuheit ist. Genau diese Moosgummidoppelrolle stellt sicher, dass die Übungsausführung immer sauber und risikolos ist. Der Stab ist zerlegbar und kann so mühelos überall hin mitgenommen werden.

Welche Vision verfolgt BackDani? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Meine Vision ist, dass BackDani in jedem Haushalt landet und täglich, auch prophylaktisch, verwendet wird. Ähnlich wie das beim Zähneputzen der Fall ist. Der wichtigste Meilenstein ist zu zeigen, dass die Wirkung von BackDani nicht unterschätzt wird. Dann ist alles möglich.

Das Trainieren mit BackDani ist so einfach und auch nicht anstrengend. Im ersten Moment könnte man vermuten, dass das Training nicht viel bewirken kann. Doch falsch gedacht! Bereits nach wenigen Anwendungen spürt man die Power von BackDani!

Warum fiel die Entscheidung, BackDani bei der Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Die „Höhle der Löwen“ ist die ideale Plattform für BackDani. Ich habe mich nie überschätzt. Ich bin Physiotherapeut und kein Profi, wenn es um die wirtschaftliche Umsetzung meiner Idee geht. Um ein Produkt zur vollen Marktreife zu bringen, bedarf es viel Knowhow in rechtlichen Angelegenheiten, für die Massenproduktion, für die Logistik und natürlich braucht es auch Kapital. Es wird angestrebt, die Wirkungsweise von BackDani einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen und vielen Menschen das Leben mit Wirbelsäulenbeschwerden zu erleichtern. Oder noch besser: Durch Prophylaxe verhindern, dass Meschen durch die tägliche Fehlbelastung des modernen Alltags im Teufelskreis von Verspannungen und Wirbelsäulendegeneration landen. Das Knowhow der möglichen Investoren kann an der medialen und wirtschaftlichen Umsetzung des Konzeptes wortwörtlich Berge versetzen. Ich freue mich darauf!

Welche Form der Unterstützung wird für BackDani durch die Teilnahme an der Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

BackDani soll möglichst viele Menschen erreichen und ihnen den Alltag mit Wirbelsäulenbeschwerden spürbar erleichtern. Das Knowhow der möglichen Investoren kann an der medialen und wirtschaftlichen Umsetzung des Konzeptes wortwörtlich Berge versetzen. Ich freue mich darauf!

Welche nächsten Schritte sind nach der Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Es gibt noch sehr gute Ideen BackDani zu erweitern. Aber der wichtigste Schritt ist, die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und den Nutzen von BackDani aufzuklären. Es muss verstanden werden, dass BackDani in einer noch nie dagewesen Einfachheit und täglichen Anwendbarkeit funktioniert,

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg mit BackDani als besonders wertvoll erwiesen?

Alles ist möglich – mit viel Enthusiasmus, Arbeitswillen und Euphorie. Sich nicht überschätzen und für alle Bereiche, die man selbst nicht perfekt abdecken kann, Hilfe holen!

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Ich kann jedem empfehlen, den Schritt in „Die Höhle der Löwen“ zu wagen. Die erste Einreichung muss nicht perfekt sein. Nichts verheimlichen oder beschönigen. Einfach ehrlich sein und aufs Beste hoffen! Sich etwas trauen, um in der Masse der Anmeldungen aufzufallen und herauszustechen. Außerdem sollte jeder zu 100% hinter seiner Idee stehen!

Sehen Sie BackDani am 09. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild: Daniel Kappacher präsentiert den Rücken-Feinmuskulatur-Trainer BackDani. Seine Töchter (v.l.) Kira, Franca und Nina unterstützen ihn bei dem Pitch.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Daniel Kappacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Manuela Lindlbauer wird Investorin bei 2 Minuten 2 Millionen

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Manuela Lindlbauer 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/ Fotograf PULS 4 Gerry Frank

Die Unternehmerin Manuela Lindlbauer wird erstmals als Investorin in der beliebten Startup Show 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Ab dem 10. März um 20:15 Uhr auf PULS 4 und JOYN bringt die HR Expertin ihre langjährige Erfahrung aus Unternehmertum, Recruiting und Organisationsentwicklung in die Investorenrunde ein. Damit erhält die bekannte Startup Show neue Impulse und erweitert ihr Expertenpanel um fundiertes Know how aus der Arbeitswelt und dem Bereich New Work.

Manuela Lindlbauer verstärkt die Investorenrunde bei 2 Minuten 2 Millionen

Die Gründerin der LINDLPOWER GROUP, Manuela Lindlbauer, zählt seit über 25 Jahren zu den führenden Expertinnen im Bereich Arbeitsmarkt, Recruiting und Organisationsentwicklung im DACH Raum. Mit ihrem Einstieg bei 2 Minuten 2 Millionen wird sie künftig regelmäßig den Platz von Business Angel Alexander Schütz übernehmen.

Ab dem 10. März wechseln sich die beiden Investoren bei der Startup Show ab. Diese neue Konstellation bringt frischen Wind in die Investorenrunde und erweitert das bestehende Team um eine weitere erfahrene Unternehmerin. Für die Sendung auf PULS 4 und JOYN bedeutet das eine zusätzliche Perspektive auf unternehmerische Ideen und innovative Geschäftsmodelle.

Erfolgsunternehmerin mit über 25 Jahren Erfahrung

Manuela Lindlbauer hat im Laufe ihrer Karriere bereits vier Unternehmen gegründet und begleitet heute zahlreiche Firmen im gesamten DACH Raum. Mit ihrer Unternehmensgruppe unterstützt sie Organisationen insbesondere in den Bereichen Arbeitsmarkt, Recruiting, HR Strategie und Organisationsentwicklung.

Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin ist sie auch Keynote Speakerin, Autorin und Netzwerkerin. Ihr Fokus liegt auf Themen wie moderne Arbeitswelten, Employer Branding, leistungsfähige Teams und nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Besonders bemerkenswert ist, dass sich Manuela Lindlbauer über mehr als zwei Jahrzehnte ohne Förderungen oder Investmentkapital am Markt etabliert hat. Diese Erfahrung bringt sie nun auch in die Startup Show 2 Minuten 2 Millionen ein, wo Gründerinnen und Gründer ihre Geschäftsideen präsentieren und um Investitionen kämpfen.

Warum Manuela Lindlbauer bei 2 Minuten 2 Millionen investiert

Für Manuela Lindlbauer steht modernes Unternehmertum für Zusammenarbeit auf Augenhöhe und starke Teams. Genau diese Perspektive möchte sie auch in die Startup Show einbringen.

„Drei Frauen, drei Männer, das ist für mich ein starkes Signal für modernes Unternehmertum auf Augenhöhe. Ich freue mich sehr, erstmals als Investorin bei ‚2 Minuten 2 Millionen‘ dabei zu sein. Gute Ideen sind der Anfang, nachhaltiger Erfolg entsteht durch klare Entscheidungen, starke Teams und Umsetzungskraft“, erklärt Manuela Lindlbauer zu ihrem Einstieg.

Mit ihrer Hands on Mentalität möchte sie junge Unternehmen nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch mit praktischer Erfahrung begleiten. Gerade Themen wie Teamaufbau, Unternehmenskultur und Recruiting spielen für Startups eine entscheidende Rolle.

Expertise in HR, New Work und künstlicher Intelligenz

Mit dem Einstieg von Manuela Lindlbauer gewinnt 2 Minuten 2 Millionen zusätzliche Kompetenz in wichtigen Zukunftsthemen. Dazu gehören unter anderem:

New Work und moderne Arbeitsmodelle
Recruiting und Employer Branding
Female Entrepreneurship
Innovative HR Lösungen
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Personalbereich

Diese Themen gewinnen für junge Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Viele Startups stehen früh vor der Herausforderung, leistungsfähige Teams aufzubauen und gleichzeitig eine starke Unternehmenskultur zu entwickeln. Genau hier kann Manuela Lindlbauer ihre umfangreiche Erfahrung einbringen.

Welche Startups überzeugen die neue Investorin

In der Startup Show präsentieren Gründerinnen und Gründer ihre Geschäftsideen vor einem Kreis erfahrener Investoren. Innerhalb weniger Minuten müssen sie ihre Innovation vorstellen und die Jury überzeugen.

Für Manuela Lindlbauer spielen dabei nicht nur die Idee oder das Geschäftsmodell eine Rolle. Besonders wichtig sind für sie die Menschen hinter dem Startup, ihre Vision und ihre Fähigkeit zur Umsetzung.

Spannend wird daher die Frage, welche Startups das Interesse der neuen Investorin wecken können und bei welchem Jungunternehmen sie letztlich ein Investment tätigt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen gespannt sein, welche Projekte die Unternehmerin überzeugen.

Neue Impulse für die Startup Show auf PULS 4

Mit Manuela Lindlbauer erhält die Investorenrunde von 2 Minuten 2 Millionen eine zusätzliche unternehmerische Perspektive. Ihre langjährige Erfahrung im Aufbau erfolgreicher Unternehmen sowie ihr Fokus auf Organisation, Teamarbeit und HR Strategie könnten für viele Startups entscheidende Impulse liefern.

Die neue Staffel der Startup Show startet am 10. März um 20:15 Uhr auf PULS 4 und JOYN. Dort wird Manuela Lindlbauer erstmals als Investorin auftreten und gemeinsam mit den anderen Business Angels über Investments entscheiden.

Bild Manuela Lindlbauer 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/ Fotograf PULS 4 Gerry Frank

Bill Kaulitz wird Mitgründer und Gesellschafter von Glitter Spritz

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Bill Kaulitz steigt bei Glitter Spritz Aperitif ein

Bill Kaulitz steigt bei Glitter Spritz ein – Glitzer, Glamour und Celebration

Der Künstler steigt unternehmerisch bei einer der wachstumsstärksten Marken im deutschen Aperitif-Segment ein.

Bill Kaulitz wird Mitgründer und Gesellschafter der Glitter Spritz GmbH. Was als echte Begeisterung begann, wird nun zur langfristigen unternehmerischen Partnerschaft.

Glitter Spritz steht für Freiheit, Offenheit, Vielfalt und dafür, das Leben bewusst zu zelebrieren. Egal ob mit Alkohol oder alkoholfrei. Für eine funkelnde Welt, in der Individualität sichtbar sein darf. Für modernen Genuss, der ästhetisch, stilvoll und gleichzeitig zeitgemäß ist. Genau diese Haltung verkörpert Bill Kaulitz seit über zwei Jahrzehnten.

Als Frontmann von Tokio Hotel, Host des Podcasts “Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood” und Protagonist der Netflix-Serie “Kaulitz & Kaulitz” steht er für Mut zur Sichtbarkeit, internationale Popkultur und kreative Freiheit – Werte, die auch die DNA von Glitter Spritz prägen.

„Ich habe Glitter Spritz schon geliebt, bevor es um ein gemeinsames Business ging. Die Marke vereint Glitzer, Glamour und Haltung – sie steht für Freiheit, Offenheit, Vielfalt und dafür, das Leben bewusst zu zelebrieren. Für eine funkelnde Welt, in der Individualität sichtbar sein darf. Genau das spiegelt auch meinen eigenen Weg wider.“ – Bill Kaulitz

Bill Kaulitz wird Mitgründer – eine echte Partnerschaft statt Testimonial

Bill Kaulitz steigt nicht als Testimonial ein, sondern als Gesellschafter und Mitgründer. Es handelt sich nicht um eine klassische Werbekooperation, sondern um eine langfristige unternehmerische Beteiligung mit aktiver Mitgestaltung.

Glitter Spritz ist zudem keine gänzlich neu entwickelte Marke. Glitter Spritz hat sich bereits eigenständig am Markt bewiesen und in kurzer Zeit eine starke Community aufgebaut – bevor Bill offiziell Teil des Unternehmens wurde.

Laut NielsenIQ-Daten gehört Glitter Spritz in seiner Kategorie zu den wachstumsstärksten Marken im deutschen Aperitif-Segment. Im Jahr 2025 belegte die Marke Platz 2 der absatzstärksten alkoholfreien Aperitif-Marken im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Glitter Spritz erzielte im selben Jahr einen mittleren sechsstelligen Absatz und verzeichnete ein deutlich zweistelliges Wachstum – entgegen eines insgesamt rückläufigen deutschen Alkoholmarktes.

Heute ist Glitter Spritz in über 5.000 Supermärkten, Kaufhäusern und Gastronomien sowie online erhältlich und wird in mehr als 15 Länder exportiert.

Glitter Spritz und Bill Kaulitz bauen auf ein starkes Fundament

Die Marke Glitter Spritz wurde aus der Berliner Getränkemanufaktur Craft Circus ausgegründet und im Zuge des Einstiegs von Bill Kaulitz in eine eigenständige Gesellschaft überführt.

Craft Circus wurde 2014 von Lupo Porschen (33) und Basti Fischer (32) gegründet und hat sich seither als erfolgreiche Manufaktur für hochwertige Getränke der nächsten Generation etabliert. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seine Marken eigenständig und wurde ohne externes Investorenkapital aufgebaut.

Mit Glitter Spritz ist es dem Gründerteam gelungen, eine eigenständige Marke mit klarer Identität zu schaffen, die sich bereits vor dem Einstieg von Bill Kaulitz nachhaltig im Handel positioniert hatte.

Kampagne „Glitter Spritz by Bill Kaulitz“ startet im Handel

Ab dem 9. März 2026 startet die nationale Handelskampagne „Glitter Spritz by Bill Kaulitz“ mit aufmerksamkeitsstarken Displays im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel. Die Kampagne macht seine aktive Mitgestaltung der Marke sichtbar und unterstreicht seine Rolle als Mitgründer und Gesellschafter der gemeinsam gegründeten Glitter Spritz GmbH.

Der Rollout erfolgt bewusst selektiv und wird schrittweise gemeinsam mit ausgewählten Handelspartnern ausgebaut, um die Marke hochwertig und nachhaltig im Markt zu positionieren.

Der Glitter Spritz Aperitivo – jetzt mit Bill Kaulitz als Mitgründer

Glitter Spritz verbindet Bitterorange, Rhabarber und mediterrane Kräuter mit liebevoller Fertigung in Deutschland. Im Glas entfaltet sich der faszinierende und charakteristische Glitzer, der besonders im Sonnenlicht funkelnde Akzente setzt und dem Aperitivo seine ikonische Optik verleiht.

Der verwendete essbare Glitzer basiert auf dem in der EU zugelassenen Lebensmittelfarbstoff Eisenoxid – ein Inhaltsstoff, der vielen auch aus dekorativen Backprodukten oder natürlichem Mineral- und Bergsalz bekannt ist. Der Glitzer ist somit für den menschlichen Körper unbedenklich und wird ganz natürlich wieder ausgeschieden.

Geschmacklich ist Glitter Spritz fruchtiger und weniger bitter als viele herkömmliche Aperitifs – modern interpretiert und gemacht für eine neue Generation von Aperitivo-Momenten.

Glitter Spritz ist in zwei Varianten erhältlich: mit 15 % Alkohol oder alkoholfrei – für unterschiedliche Lebensstile und Anlässe. Die Marke richtet sich ausschließlich an volljährige Konsument:innen und steht für bewussten, verantwortungsvollen Genuss.

Die Marke steht für eine neue Aperitivo-Generation: ästhetisch, modern, offen und vielfältig. Für Momente, die ein bisschen mehr strahlen dürfen.

Bill Kaulitz treibt die internationale Expansion von Glitter Spritz voran

Mit dem Einstieg von Bill Kaulitz wird die nationale und internationale Expansion konsequent vorangetrieben. In diesem Zusammenhang evaluiert das Unternehmen derzeit ausgewählte Distributions- und Handelspartnerschaften im In- und Ausland, um die Marke strategisch in weiteren Märkten zu positionieren.

Bild Glitter-Spritz-by-Bill-Kaulitz-Kampagne-2026 Bildcredits Craft Circus GmbH 

Quelle Craft Circus GmbH

 

Greift hier bald ein digitaler Kollege ins Tagesgeschäft ein?

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happyhotel Revenue Management AI Agent Wachstum happyhotel founder team bild Fotograf/Bildcredits: Lena Biegert

happyhotel entwickelt eine KI gestützte Revenue Management Lösung und einen Commercial AI Agent, der Hotels bei Preisstrategie und Umsatzoptimierung automatisiert unterstützt

Wie ist happyhotel entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen, die den Aufbau bis jetzt geprägt haben?

Wir – Sebastian Kuhnhardt, Marius Müller und Rafael Weißmüller– haben happyhotel zu dritt gegründet. Was uns verbunden hat, war zum einen unsere unternehmerische Erfahrung, zum anderen ein gemeinsamer Drang, Probleme in der Hotellerie zu lösen.

Im Rahmen von Sebastians Abschlussarbeit an der Hotelfachschule erkannte er, wie viele Hotels mit unklaren Preisgestaltungen kämpfen. Er begann damals erste Versuche in Excel – und hat direkt erkannt, wie groß der Hebel wäre, wenn man Preisstrategien datenbasiert, dynamisch und automatisiert gestalten könnte.Im elterlichen Hotel konnte Sebastian dieses Potenzial direkt testen und schnell erste Revenue-Management-Erfolge feiern.

In dieser Zeit lernten wir drei uns in Offenburg kennen. Schnell wurde klar:
Das Problem ist riesig – und der Markt ist bereit für eine echte Lösung.

Marius und ich brachten Erfahrung aus der Softwareentwicklung und dem Startup-Umfeld mit, sodass wir gemeinsam den ersten Prototypen entwickelten. Aus diesem Prototypen wurde schließlich unser erstes Produkt – und im Oktober 2019 gründeten wir happyhotel als GmbH und stiegen alle drei in Vollzeit ein.

Was hat Sie persönlich motiviert, mit happyhotel in den Markt für Revenue Management einzusteigen, und welche Lücke wollten Sie konkret schließen?

Mich reizt es, Probleme zu lösen, die Menschen und Unternehmen wirklich weiterbringen.

Im Revenue-Management in der Hotellerie gab es eine riesige Lücke:

Die Nachfrage ließ sich kaum vorhersagen. Dadurch verpassten Hotels regelmäßig Chancen, ihren Umsatz zu steigern. Genau hier wollten wir ansetzen – mit datenbasierten Prognosen, wann die Nachfrage anzieht, und der Möglichkeit, die Preise rechtzeitig und intelligent anzupassen.

Unsere Ursprungsidee hat sich eher auf die Budgetierung von Hotels fokussiert, bis wir festgestellt haben, dass die Nachfrage viel entscheidender ist und wir herausfinden müssen, wie hoch sie zu welchem Zeitpunkt sein wird. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass es zwar Lösungen für große Hotelketten gab, aber kaum Tools für unabhängige Hotels. Genau das wollten wir ändern.

Wir wollten jedem Hotel ermöglichen, einen virtuellen Revenue Manager zu haben – unabhängig von Größe oder Budget.

happyhotel spricht von der Vision, professionelles Revenue Management für jedes Hotel zugänglich zu machen. Wie soll diese Vision in den kommenden Jahren Realität werden?

Unsere Vision wird Realität, indem wir happyhotel konsequent von einer klassischen Software hin zu einem Commercial AI Agent weiterentwickeln. Für uns bedeutet das: Hotels sollen nicht nur ein Tool nutzen, sondern einen digitalen Kollegen an ihrer Seite haben, der eigenständig denkt, bewertet und handelt.

In den nächsten Jahren werden wir immer mehr Aufgaben vollständig automatisieren – von der Nachfrageanalyse über dynamische Preisentscheidungen bis hin zu operativen Prozessen, die heute noch viel Zeit kosten.

Mit dem neuen Investment beschleunigen wir genau diesen Weg. Wir investieren in unsere Produktentwicklung, stärken unser KI-Modell und bauen unser Marketing aus, damit Hotels in ganz Europa Zugang zu dieser Technologie bekommen.

Kurz gesagt: Wir entwickeln happyhotel zu einem AI-Agenten weiter, der Hoteliers entlastet, Umsatzpotenziale hebt und professionelle Preisstrategien endlich für alle zugänglich macht.

Mit der Weiterentwicklung vom klassischen Revenue-Management-Tool hin zu einem Commercial KI Agenten geht happyhotel einen großen Schritt. Was verändert sich dadurch konkret für Hoteliers?

Hotels können sich mit unserer Lösung künftig einen eigenen AI-Agenten sichern, der Entscheidungen vorbereitet und vollständig automatisiert trifft. Langfristig übernimmt er nicht nur die Preisfindung, sondern optimiert auch den Verkauf von Zimmern – ähnlich wie ein menschlicher Revenue Manager, nur skalierbar und rund um die Uhr verfügbar. Damit können sich Hotelliers voll und ganz auf ihre Gäste konzentrieren.

Welche Zielgruppe steht für happyhotel im Mittelpunkt, und welche typischen Probleme unabhängiger Hotels lösen Sie mit Ihrer Lösung besonders effektiv?

Unsere Kernzielgruppe ist die Individualhotellerie mit durchschnittlich rund 60 Zimmern. Genau diese Häuser kämpfen häufig mit fehlendem Fachpersonal, hohen Kosten, großem manuellen Aufwand und mangelnder Datenübersicht. Mit unserer Lösung ermöglichen wir unserer Zielgruppe dynamische und vollautomatisierte Preisoptimierung, Analyse der Hotelkennzahlen und Umsatzsteigerungen von durchschnittlich 15%.

Hotels kämpfen mit steigenden Kosten, Fachkräftemangel und Abhängigkeit von Buchungsportalen. Wie hilft happyhotel dabei, unter diesen Bedingungen profitabel zu bleiben?

Wir generieren mehr Umsatz durch dynamische Preisoptimierung – und gleichzeitig reduzieren wir den Personalaufwand durch Automatisierung. So können Hotels profitabel arbeiten, auch wenn die Ressourcen knapp sind.

Sie optimieren bereits den Vertrieb von über 50.000 Hotelzimmern in 12 Ländern. Welche Herausforderungen bringt diese Skalierung mit sich, und wie stellen Sie Qualität und Verlässlichkeit sicher?

Skalierung funktioniert nur, wenn das Team wirklich gut zusammenarbeitet. Wir legen großen Wert auf klare Rollen, schnelle Entscheidungswege und eine starke interne Kommunikation, um Qualität und Verlässlichkeit auf einem hohen Niveau zu halten.

Was unterscheidet happyhotel von anderen Anbietern im Bereich Revenue Management, insbesondere im Zusammenspiel von KI Agent und menschlicher Expertise?

Viele bestehende Systeme wurden für große Hotelketten und erfahrene Revenue Manager gebaut. Die Tools umzubauen und zu automatisieren, ist komplex.
Wir hingegen haben happyhotel von Anfang an so entwickelt, dass Hotels ohne Fachwissen starten können und die Automatisierung im Zentrum steht. Was uns trotzdem – neben AI wichtig ist: das persönlicher Support und Expertise Teil des Produkts bleibt. Viele Anbieter wollen Support minimieren – wir sehen ihn als Differenzierungsmerkmal.

Die aktuelle Series A über 6,5 Millionen Euro unter der Führung von Reimann Investors soll die europäische Expansion beschleunigen. Welche Märkte stehen dabei im Fokus, und wie wollen Sie dort Fuß fassen?

Im Fokus stehen besonders der DACH Markt und UK. Unser erster Schritt führte nach UK, wo wir im Q4 2025 gestartet sind. Wir konnten bereits die ersten Kunden gewinnen und werden uns auch weiterhin auf den Markt fokussieren.

Wenn der KI Agent künftig immer komplexere Aufgaben übernimmt, wo sehen Sie die Rolle des Menschen im Revenue Management der Zukunft?

Der Mensch rückt stärker in die strategische Rolle: Entscheidungen im Kontext des Hotels treffen, Marktpositionierung gestalten, Gästeerlebnisse verbessern. Die KI übernimmt Routine – der Mensch die Richtung.

Welche Meilensteine möchten Sie mit happyhotel in den nächsten drei bis fünf Jahren unbedingt erreichen?

Unser Schwerpunkt liegt klar darauf, happyhotel von einer Revenue-Management-Software zu einem vollwertigen AI-Agenten weiterzuentwickeln, der Hotels operativ entlastet und ergebnisorientiert steuert.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein skalierbares B2B SaaS Unternehmen im europäischen Markt aufbauen möchten?

Stellt nur ein, wenn es wirklich passt: Lieber eine Stelle länger unbesetzt lassen als eine Fehlentscheidung treffen – Teamqualität entscheidet langfristig über Erfolg.
Im Sales sind Prozesse alles: Nur strukturierte, wiederholbare Abläufe ermöglichen echte Skalierung. Das war einer unserer wichtigsten Wachstumstreiber.
Wachst nicht zu früh in zu viele Märkte: Erst ein Local Champion werden – und aus dieser Stärke heraus international skalieren.

Bildcredits/Fotograf:Lena Biegert 

Wir bedanken uns bei Rafael Weißmüller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Pemium Start-up: happyhotel

happyhotel logo blau weiss

Kontakt:

revenue cloud solutions GmbH
Im Unteren Angel 1
77652 Offenburg

happyhotel.io
invoice@happyhotel.io

Ansprechpartner: Rafael Weißmüller

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Vom Startup zum etablierten Marktteilnehmer

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Yesim eSIM und Produkt Markt Fit Strategie Bild von Tomek auf Pixabay

Viele Startups haben eine gute Idee – aber nur wenige schaffen den Sprung zum dauerhaft etablierten Unternehmen. Entscheidend ist der Übergang vom Experiment zu einer stabilen, skalierbaren Organisation.
Zu den wenigen, die es geschafft haben, gehört Yesim, ein Anbieter einer eSIM-Karte, die weltweit für Geschäftsreisen und Urlaube genutzt werden kann.
Wie hat Yesim das geschafft?

1. Produkt Markt Fit vor Wachstum

Bevor Geld massiv in Marketing und Vertrieb fließt, muss klar sein: Lösen wir ein Problem so gut, dass Kunden bleiben, wiederkaufen und uns weiterempfehlen? Wichtiger als reine Umsatz Zahlen sind Kennzahlen wie Nutzungshäufigkeit, Wiederkaufsraten und Kundenabwanderung. Erst ein belastbarer Produkt Markt Fit rechtfertigt echte Skalierung.
Das ist bei einer weltweit einsetzbarer eSIM-Karte gegeben.

2. Von Ad hoc zu klaren Prozessen

Was anfangs improvisiert funktioniert, wird später zum Risiko. Vertrieb, Onboarding, Support, Abrechnung und Reporting brauchen klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und einfache Kennzahlen. Ziel ist Reproduzierbarkeit: Das Unternehmen liefert in gleichbleibender Qualität – auch dann, wenn der Gründer nicht persönlich involviert ist.
Auch das hat Yesim bestens hinbekommen

3. Gründerrolle neu definieren

Mit wachsender Organisation verändert sich die Rolle der Gründer. Statt alles selbst zu entscheiden, bauen sie eine Führungsebene auf und arbeiten am System: Strategie, Prioritäten, Kultur, Partnerschaften und Finanzierung. Wer hier nicht loslässt, wird schnell zum Engpass des eigenen Unternehmens.

4. Positionierung und Vertrieb systematisieren

Etablierte Unternehmen haben eine klare Marktposition: Kunden wissen, wofür sie stehen und warum sie sie wählen sollten. Für Startups bedeutet das: fokussieren statt „allen alles anbieten“, ein klares Wertversprechen formulieren und wiederholbare Vertriebskanäle aufbauen – mit bekannten Kosten  und Ertragsrelationen.

5. Vertrauen, Marke und Resilienz

Etablierung ist vor allem eine Vertrauensfrage. Konsistente Markenführung, verlässlicher Service und professioneller Umgang mit Fehlern bauen dieses Vertrauen auf. Dazu kommt eine solide Finanzbasis mit sauberem Controlling und vorausschauender Liquiditätsplanung – nur so übersteht ein junges Unternehmen Markt  und Finanzierungszyklen.

Das Vertrauen in Yesim wird durch zahlreiche positive Erfahrungen mit Yesim eSIM untermauert:
So äußert sich zum Beispiel Sandra J. aus den USA:
„Sehr zufrieden! Habe Yesim auf meinen Reisen nach Usbekistan, Aserbaidschan und die Türkei verwendet – überall war die Abdeckung stabil und der Preis war wirklich gut. Eine sehr praktische Möglichkeit, aus Reisen in Verbindung zu bleiben!“
Dietrich C. aus Deutschland berichtet:
„Ich habe es in mehreren europäischen Ländern ohne Probleme verwendet. Das Internet war so schnell wie bei lokalen Anbietern möglich“
Der Startschuss  für Yesim fiel 2012 mit der Gründung der Marke Dialoq. Dialog konnte mobile Sprach- und Datendienst auf der ganzen Welt anbieten. Die Idee war ein einziger Preis pro Anrufe und Dateneinheiten (Minuten und MBs), wo auch immer man sich aufhält. Mit dieser Idee mauserte sich Yesim vom Startup zum etablierten Marktteilnehmer.

Fazit

Etabliert ist nicht der, der am längsten existiert, sondern der, der es schafft, Produkt Markt Fit, Organisation, Marktposition und finanzielle Stabilität systematisch zu entwickeln.

Bild von Tomek auf Pixabay

Autor Michael Seipelt

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn Planung Vertrauen schafft: Was macht ein gutes Event aus?

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DIONYS Events Hospitality: Eventplanung neu denken DIONYS Team Bild

DIONYS ist eine Event-Tech-Service-Plattform, die Events in der Hospitality-Branche strukturiert, transparent macht und verbindlich buchbar gestaltet

Was genau ist DIONYS und welches konkrete Problem löst ihr für Eventlocations, Gastronomie und Hotellerie?

DIONYS ist eine Event-Tech-Service-Plattform, die Event- und Gruppenbuchungen klar strukturiert, verständlich macht und verbindlich buchbar gestaltet. Unser Anspruch ist, Events so einfach, transparent und verlässlich zu machen, wie Menschen es heute aus anderen Buchungssituationen kennen. Die Realität in der Branche sieht oft anders aus: Anfragen kommen über viele Kanäle, Informationen sind unvollständig, Angebote werden manuell erstellt und mehrfach angepasst. Entscheidungen ziehen sich – und am Ende kostet ein Event häufig mehr Energie, als er zurückgibt. Genau hier setzt DIONYS an. Wir bringen Serviceangebot, Entscheidung und Buchung an einen Ort. Events werden nicht mehr nur angefragt, sondern verstanden, bewusst ausgewählt und verbindlich gebucht. Für Gäste bedeutet das Sicherheit und Orientierung. Für Betriebe bedeutet es Struktur, Planbarkeit und einen klar steuerbaren wirtschaftlichen Hebel.

Wer sind die Köpfe hinter DIONYS und wie haben eure unterschiedlichen Hintergründe die Idee und Umsetzung geprägt?

Hinter DIONYS steht ein interdisziplinäres Team aus Hospitality-Expert:innen, Unternehmer:innen und Tech-Buildern. Gegründet von Folke Mehrtens, Vincent Kerger, Ekkehard Bay, Daniel Simon und Gregor Matte, vereint DIONYS langjährige Erfahrung in Hospitality, Event-Tech, Plattformökonomie und dem Aufbau digitaler Geschäftsmodelle. Uns verbindet weniger ein klassischer Tool-Gedanke als eine gemeinsame Haltung: Wir wollen echte Entlastung schaffen – nicht zusätzliche Komplexität. Ich selbst bringe über 20 Jahre Erfahrung aus Hospitality und Plattformgeschäft mit. Ich kenne die besondere Magie dieser Branche, aber auch ihre strukturellen Schwächen: starke Abhängigkeit von einzelnen Menschen, wenig Standardisierung bei gleichzeitig hoher wirtschaftlicher Relevanz. Diese Erfahrungen prägen DIONYS. Wir entwickeln praxisnah, aus dem Alltag heraus, mit einem klaren Fokus darauf, Prozesse zu vereinfachen, ohne die menschliche Qualität von Hospitality zu verlieren.

Wie ist die Vision von DIONYS für die Event- und Gruppenbuchung in der Hospitality-Branche?

Unsere Vision ist klar und zugleich ambitioniert: Events sollen sich sicher, transparent und selbstverständlich anfühlen. Ein Gast soll spüren: Dieser Ort versteht meinen Anlass. Ein Betrieb soll wissen: Dieser Event passt zu uns – wirtschaftlich, organisatorisch und kulturell. DIONYS macht Events steuerbar, ohne sie zu entmenschlichen. Im Gegenteil: Wir schaffen die Grundlage dafür, dass echte Gastfreundschaft wieder Raum bekommt.

Welche Zielgruppen sprecht ihr mit eurer Plattform an und welche Bedürfnisse stehen dabei im Fokus?

Wir adressieren bewusst zwei Seiten gleichzeitig. Auf der einen Seite Gäste – privat wie geschäftlich –, die Klarheit, Vertrauen und Orientierung suchen, wenn sie einen besonderen Anlass planen. Auf der anderen Seite Betriebe: Inhaber:innen, Geschäftsführer:innen, Eventmanager:innen und Hoteliers, die Verantwortung tragen und sich mehr Überblick, planbaren Umsatz, gesunde Teams und weniger operative Reibung wünschen. Beide Seiten suchen letztlich dasselbe Gefühl: Das passt. Das ist richtig. Das fühlt sich gut an.

Wie verändert DIONYS den Umgang mit Event- und Gruppenanfragen im Vergleich zu klassischen E-Mail- oder Telefonprozessen?

Wir drehen den Prozess grundlegend um. Nicht der Betrieb muss sich mühsam erklären – sondern das Angebot erklärt sich selbst. Gäste sehen in Echtzeit, was möglich ist. Sie wählen Räume, Services, Pakete und Zusatzleistungen bewusst aus. Entscheidungen werden schneller, klarer und verbindlicher. Für Betriebe bedeutet das weniger Rückfragen, weniger Abstimmungsschleifen und deutlich bessere Gespräche – mit mehr Zeit für den persönlichen Kontakt, der echten Mehrwert schafft.

Was war bisher die größte Herausforderung beim Aufbau von DIONYS?

Die größte Herausforderung war, die emotionale Dimension von Events ernst zu nehmen. Events sind keine Produkte. Sie sind Verantwortung, Erwartungen und oft einmalige Momente. Unsere Aufgabe war es, Struktur zu schaffen, ohne diese emotionale Qualität zu verlieren. Das war anspruchsvoll – und ist heute eine unserer größten Stärken.

Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit ersten Partnerbetrieben?

Eine zentrale. Unsere ersten Partner sind keine reinen Nutzer, sondern aktive Mitgestalter. Sie helfen uns, Prioritäten richtig zu setzen, blinde Flecken zu erkennen und Lösungen zu entwickeln, die im Alltag wirklich funktionieren. So entsteht Vertrauen – auf beiden Seiten.

Was macht DIONYS im wachsenden Event-Tech-Markt einzigartig?

Wir denken Events nicht primär als Prozess, sondern als Erlebnis – vom ersten Klick an. DIONYS verbindet Serviceangebot, Buchung, wirtschaftliche Logik und persönliche Hospitality. Wir bauen keine Software, die ersetzt. Wir bauen eine Infrastruktur, die ermöglicht.

Wie wichtig sind Struktur und Planbarkeit für wirtschaftlich erfolgreiche Events?

Ohne Struktur gibt es keine gesunden Betriebe. Keine verlässliche Auslastung. Keine klaren Entscheidungen. DIONYS hilft, Events nach Nachfrage, Zeitpunkt und Anlass zu steuern. So werden Events vom Stressfaktor zu einem strategischen Wachstumstreiber.

Welche nächsten Schritte plant ihr nach dem Kick-off zur Intergastra 2026?

Zum Kick-off öffnen wir DIONYS für die ersten 100 Pioniere aus der DACH-Region – Betriebe, die nicht nur nutzen, sondern aktiv mitgestalten wollen. Danach wachsen wir bewusst: Qualität vor Geschwindigkeit, Tiefe vor Masse.

Wie stellt ihr sicher, dass DIONYS langfristig relevant bleibt?

Indem wir uns immer wieder dieselbe Frage stellen: Schafft das mehr Zeit für Menschen? Mehr Zeit für Gäste. Mehr Zeit für Teams. Und mehr Zeit für Gesundheit, Verbindung und Freude an dieser Branche. Wenn wir darauf eine klare Antwort haben, bleiben wir relevant. Alles andere ist Beiwerk.

Bildcredits: @privat

Wir bedanken uns bei Daniel Simon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: DIONYS

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Ansprechpartner: Daniel Simon

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Elektromobilität im Unternehmensalltag

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Elektromobilität und Ladeinfrastruktur als Erfolgsfaktoren Bildcredits pexels photo-34800675

Warum Ladeinfrastruktur und smarte Ladekarten strategische Erfolgsfaktoren sind

Die Elektromobilität hat sich in den vergangenen Jahren von einer technologischen Vision zu einem wirtschaftlich relevanten Faktor entwickelt. Unternehmen, die ihre Fuhrparks auf elektrische Antriebe umstellen, reagieren damit nicht nur auf regulatorische Vorgaben und Klimaziele, sondern auch auf steigende Energiepreise, ESG-Kriterien und das wachsende Nachhaltigkeitsbewusstsein von Kunden und Investoren. Doch mit der Elektrifizierung von Fahrzeugflotten entstehen neue organisatorische Herausforderungen – insbesondere im Bereich Ladeinfrastruktur und Abrechnung.

Elektromobilität als wirtschaftliche Notwendigkeit

Laut Daten der Europäischen Umweltagentur (EEA) steigen die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen kontinuierlich. Gleichzeitig verschärfen EU-Vorgaben wie das „Fit for 55“-Paket die Emissionsziele für Unternehmen. Für viele Betriebe bedeutet dies, ihre Mobilitätsstrategie neu auszurichten. Elektromobilität ist längst kein Imageprojekt mehr, sondern ein Bestandteil langfristiger Kosteneffizienz- und Nachhaltigkeitsstrategien.

Neben Anschaffungskosten spielen vor allem laufende Betriebskosten eine entscheidende Rolle. Studien zeigen, dass Elektrofahrzeuge bei Wartung und Energiekosten langfristig günstiger sein können als vergleichbare Verbrenner – vorausgesetzt, Ladeprozesse werden effizient organisiert.

Die Komplexität der Ladeinfrastruktur

Die größte Herausforderung im Alltag vieler Fuhrparkmanager ist nicht das Fahrzeug selbst, sondern das Laden. Mitarbeitende laden an Firmenstandorten, zu Hause oder unterwegs an öffentlichen Ladesäulen. Unterschiedliche Anbieter, Tarife, Roaming-Vereinbarungen und Abrechnungssysteme erschweren die Übersicht. Ohne zentrale Lösung entstehen administrative Mehrkosten und mangelnde Transparenz. Hier setzen professionelle Lösungen an, die Lade- und Abrechnungsprozesse bündeln. Eine zentrale Ladekarte E Auto ermöglicht es Unternehmen, Ladepunkte unterschiedlicher Betreiber mit nur einer Karte zu nutzen und gleichzeitig alle Transaktionen digital zu erfassen. Für Unternehmen bedeutet das: weniger Verwaltungsaufwand, klare Kostenstrukturen und bessere Kontrolle über Energiebudgets.

Transparenz und Datenanalyse als Wettbewerbsvorteil

Moderne Mobilitätslösungen bieten weit mehr als nur Bezahlfunktionen. Digitale Plattformen ermöglichen detaillierte Auswertungen zu Ladeverhalten, Stromverbrauch und Kostenverteilung. Diese Daten sind für Unternehmen strategisch wertvoll: Sie helfen, Einsparpotenziale zu identifizieren, Ladezeiten zu optimieren und Investitionsentscheidungen datenbasiert zu treffen.

Gerade in größeren Flotten kann die Analyse von Ladeprofilen erhebliche Kosteneffekte haben. Beispielsweise lassen sich Fahrzeuge gezielt in Zeiten mit günstigeren Stromtarifen laden oder Lastspitzen vermeiden. In Verbindung mit intelligentem Energiemanagement und eigener Photovoltaik entstehen zusätzliche Synergieeffekte.

Regulatorische Rahmenbedingungen und Förderprogramme

Die politische Unterstützung für Elektromobilität ist weiterhin hoch. Die Europäische Kommission fördert im Rahmen verschiedener Programme den Ausbau von Ladeinfrastruktur. Informationen dazu finden sich unter anderem auf der offiziellen Website der Europäischen Kommission zur nachhaltigen Mobilität (https://transport.ec.europa.eu/transport-themes/sustainable-transport_de). Solche Initiativen schaffen Planungssicherheit und erleichtern Unternehmen den Einstieg in elektrische Flotten.

Zudem schreiben viele öffentliche Ausschreibungen inzwischen Nachhaltigkeitskriterien vor. Eine elektrifizierte Fahrzeugflotte kann somit Wettbewerbsvorteile bei der Auftragsvergabe schaffen.

Sicherheit, Compliance und internationale Einsatzfähigkeit

Für international tätige Unternehmen ist die grenzüberschreitende Nutzung von Ladeinfrastruktur entscheidend. Unterschiedliche nationale Systeme und Anbieter erfordern interoperable Lösungen. Ladekarten mit europaweiter Akzeptanz vereinfachen Geschäftsreisen und internationale Logistikprozesse erheblich.

Darüber hinaus gewinnen Themen wie Datenschutz, sichere Zahlungsabwicklung und steuerkonforme Abrechnung zunehmend an Bedeutung. Professionelle Anbieter integrieren diese Aspekte standardmäßig in ihre Systeme und reduzieren damit Compliance-Risiken.

Nachhaltigkeit als strategisches Signal

Neben operativen Vorteilen sendet eine professionelle Elektromobilitätsstrategie auch ein klares Signal an Mitarbeitende, Kunden und Investoren. Nachhaltige Mobilität ist heute Teil moderner Unternehmensidentität. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) (https://www.iea.org) wird die Elektrifizierung des Verkehrssektors entscheidend sein, um globale Klimaziele zu erreichen. Unternehmen, die frühzeitig handeln, positionieren sich langfristig als verantwortungsbewusste Marktteilnehmer.

Elektromobilität im Unternehmenskontext ist weit mehr als die Anschaffung neuer Fahrzeuge. Sie erfordert strategische Planung, transparente Kostenstrukturen und digitale Steuerungsinstrumente. Eine zentral organisierte Ladekarte E Auto kann dabei zum entscheidenden Bindeglied zwischen Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Abrechnung werden.

Unternehmen, die Ladeprozesse effizient managen und datenbasiert optimieren, schaffen nicht nur Kostenvorteile, sondern stärken ihre Nachhaltigkeitsstrategie und Wettbewerbsfähigkeit. Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch – und sie beginnt mit intelligenten Lösungen im Alltag.

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Autor Dino Bozzi

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Primetime für ein Tabuthema

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Streamcheck Höhle der Löwen urologische Vorsorge Founder Team Bild

Smarte Männergesundheit statt Tabu

Statt „Finger im Po“ platziert ein Startup smarte Männergesundheit im TV und stellt 1.000 Geräte kostenfrei zur Verfügung.

Das Health Tech Startup Streamcheck bringt ein Tabuthema auf die größte Gründer Bühne Deutschlands: die urologische Vorsorge bei Männern. Bei Höhle der Löwen auf VOX präsentiert das Startup eine Lösung, die die Früherkennung so einfach machen soll wie Zähneputzen. Gleichzeitig startet das Unternehmen parallel zur Ausstrahlung eine beispiellose Aktion: Gemeinsam mit der neu gegründeten Initiative Früherkennung Deutschland werden 1.000 smarte Messgeräte kostenfrei zum heimischen Selbsttest zur Verfügung gestellt.

Präventionsland Deutschland auf dem vorletzten Platz

Dass in der deutschen Vorsorge etwas fundamental schiefläuft, ist nicht nur ein Gefühl, sondern inzwischen belegt. Der neue Public Health Index von AOK Bundesverband und Deutschem Krebsforschungszentrum zeigt: Deutschland belegt Rang 17 von 18 europäischen Staaten bei der Umsetzung wissenschaftlich empfohlener Präventionsmaßnahmen.

Die Zahlen sind alarmierend: Nur 22 Prozent der Männer ab 45 Jahren nutzen die urologische Vorsorge. Fast 9 Millionen Männer in Deutschland leben mit einer vergrößerten Prostata, die meisten ahnen nichts. Dabei ist Prostatakrebs die mit Abstand häufigste Krebsdiagnose bei Männern in Deutschland. „Die Realität ist: Männer lassen sich ungern anfassen. Warnsignale wie nächtlicher Harndrang oder Potenzprobleme werden ignoriert. Und anstatt das Thema an der Wurzel zu packen, hat man über Jahrzehnte mit erhobenem Zeigefinger darauf gezeigt“, erklärt Sebastian Heidrich, Gründer und CEO von Streamcheck. Als smarte Lösung hat das Team ein CE zertifiziertes Medizinprodukt entwickelt, das ab sofort die Kontrolle in die eigenen Hände legt.

So funktioniert Streamcheck

Anwender urinieren zuhause in einen speziellen Messbecher. Das Gerät kombiniert eine Harnflussmessung mit einer Biomarker Urinanalyse unter anderem pH Wert, Blut und Proteine.

Eine App liefert per Ampelsystem sofort Klarheit und im Bedarfsfall einen qualifizierten Fachbericht für den Arzt. „Mit Streamcheck können wir potenzielle Erkrankungen bereits im Entstehen erkennen und frühzeitig handeln. Das kann viel Leid verhindern“, betont Prof. Dr. Stefan Siemer, Urologe und Mitgründer.

Das patentierte Device kombiniert Harnflussmessung mit Biomarker Urinanalyse wie pH Wert, Leukozyten, Nitrit, Glukose, Protein und Blut und liefert die Ergebnisse per App inklusive Trendanalysen und qualifizierter Fachberichte für Ärztinnen und Ärzte. Zwölfmal im Jahr statt einmal, dabei diskret und bequem zu Hause. Regulär kostet das System 199 Euro für das Gerät plus eine monatliche Mitgliedschaft.

Millionenpublikum statt Millionen Deal

Am Ende der Sendung kommt kein Investment der Löwen zustande. Das war für die Gründer jedoch ein bewusst einkalkuliertes Risiko. Anstatt sich zu rechtfertigen, nutzt das Team die Primetime gezielt als Sprachrohr. „Wir waren nicht nur auf der Bühne, um einen Deal zu machen. Wir waren da, um das größte Versagen der Gesundheitskommunikation in Deutschland vor Millionen Menschen zu benennen“, so Heidrich.

Bildcredits Streamcheck GmbH

Quelle Streamcheck GmbH

Aus Hamburg in die Höhle der Löwen: KOYI Micro Spirits

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Höhle der Löwen KOYI Micro Spirits begeistern.KOYI Fotograf Frank Loeschke

Bewusst trinken statt zu verzichten

Das Hamburger Gründerduo Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther hat mit seiner Weltneuheit KOYI Micro Spirits in der aktuellen Folge der VOX Erfolgssendung Höhle der Löwen alle Juroren geschmacklich begeistert.

Doch dann die überraschende Wende: Kein Deal für KOYI, aber ein Pitch der Löwin Janna Ensthaler. Die Gründerin und Unternehmerin sieht in KOYI das Potenzial, eine neue Getränkekategorie zu prägen für alle, die Genuss und einen gesunden Lebensstil miteinander verbinden möchten. Gemeinsam mit den Hamburger Gründern will sie einen Ready to Drink aus der Dose auf den Markt bringen und unterstützt mit Ressourcen und ihrem Netzwerk.

Gin Rum und Co Voller Geschmack mit weniger Alkohol

KOYI ist eine Innovation aus der kleinsten Destille Hamburgs. Die sogenannten Micro Spirits sind hochkonzentrierte Destillate, die nur mit wenigen Tropfen aus einem Filler wie Tonic Water einen vollwertigen Gin oder Rum Drink zaubern aber mit bis zu 90 Prozent weniger Alkohol und ohne Zusatzstoffe, Zucker oder Ersatzaromen.

„Wir glauben an eine Zukunft, in der Genuss und Verantwortung kein Widerspruch mehr sind“, sagt Yuka Suzuki. „Dass ausgerechnet Janna Ensthaler, die für nachhaltige Consumer Brands und gesellschaftlichen Mehrwert steht, an uns glaubt, macht uns sehr stolz.“

Von der Elternzeit in die Prime Time

Das Hamburger Gründerteam ist in der Szene kein unbeschriebenes Blatt: Mit ihrer Marke Hamburg Zanzibar gewannen sie gleich zwei Mal den World Gin Award für den besten Gin der Welt bisher als einzige Destille weltweit. Was als Küchenexperiment in ihrer vierten Elternzeit begonnen hatte, entwickelte sich zu einer wahren Erfolgsgeschichte und erlebt mit KOYI nun den nächsten Evolutionsschritt.

„Micro Spirits ermöglichen Genuss mit gutem Gewissen und ohne Kompromisse“, erklärt Hauke Günther. „Gemeinsam mit Janna Ensthaler möchten wir bewussten Konsum zur neuen Selbstverständlichkeit machen und es auf ein neues Level heben“, so der Biologe, der die Rezepte der kleinen Destille entwickelt.

Emotionaler Pitch in der Sendung

„Ihr könnt so oft anstoßen, wie ihr wollt ihr bekommt keinen Kater.“ Mit diesem Satz und ihrem leckeren Produkt konnten die vierfachen Eltern in der Höhle der Löwen überzeugen. Die Löwen konnten sich in der TV Sendung selbst ihre Drinks mixen und waren vom Geschmack begeistert. Dann bot Janna Ensthaler einen Deal an und die Tränen flossen.

„Wir waren so bewegt von der Empathie der Löwen und der Möglichkeit, zukünftig mit Janna arbeiten zu können, dass ich die Tränen nicht zurückhalten konnte“, berichtet Yuka Suzuki. Nun geht es an die Arbeit und an das gemeinsame Projekt mit der Power Seriengründerin.

Bild KOYI Höhle der Löwen Fotograf/Bildcredits: Frank Löschke

Quelle Stadtrand & Co. GmbH

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