Donnerstag, April 3, 2025
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Viel lesen, recherchieren und mit Erfahrenen sprechen

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HHAMBURCHS KÖPFE

HHAMBURCHS KÖPFE Mode Label mit Liebe gestaltet, lokal veredelt und individuell kontrolliert

Stellen Sie sich und das Startup HHAMBURCHS KÖPFE doch kurz unseren Lesern vor!

Moin! Ich bin John, Gründer des Mode-Labels HHAMBURCHS KÖPFE. Außerdem studiere ich und bin nebenbei als Video-Director und Produzent in sowohl Hamburg, als auch Berlin tätig. 

HHAMBURCHS KÖPFE ist aus einem Versuch entstanden. Heute ist es ein Mode-Label, welches neben Beanies und Caps auch Shirts und Jogger verkauft. Seit knapp einem Jahr gibt es zudem den Custom-Design-Service, bei dem ich eine individuelle Zusammenarbeit mit Firmen und Privatpersonen anbiete: Von der ersten unverbindlichen Kontaktaufnahme im Rahmen eines kostenlosen Zusammenkommens mit Interessierten über die Konzeption und Gestaltung bis zur Umsetzung und Lieferung. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe mir eigentlich nie vorgenommen zu gründen. Ich bin da eher reingerutscht. Und das war rückblickend wahrscheinlich auch ganz gut so. 

Im Frühjahr 2020 habe ich nämlich von Zuhause einen Versuch gestartet. Ich habe eine Mütze eingekauft, Labels selbst gestaltet und diese per Hand angenäht. Die ersten Muster habe ich dann selbst getragen. Meine Freund*innen sind darauf aufmerksam geworden und wollten plötzlich auch so eine Mütze. Als deren Freund*innen dann auch interessiert waren ist irgendwann das Mode-Label HHAMBURCHS KÖPFE entstanden. 

Welche Vision steckt hinter HHAMBURCHS KÖPFE?

Bei HHAMBURCHS KÖPFE geht es darum den schlichten lässigen Hamburger-Street-Style aufzugreifen. Dabei steht das Label für ein entspanntes und ehrliches Miteinander. Weil HHAMBURCHS KÖFPE eben aus einem Versuch entstanden ist, verstehe ich die Brand als ein „People-Projekt“. Ohne die Community gäbe es die Firma nicht und ohne sie würde es auch heute nicht funktionieren.  

Trotz entspannter Grundhaltung ist aber natürlich auch eine gewisse Ernsthaftigkeit, die z.B. durch den Einstieg in den B2B-Bereich folgte, entstanden. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist es in dem dichten, in vielerlei Hinsicht gesättigten, Social-Media-Mode-Markt Neukund*innen zu gewinnen. Es gibt so viele kleine Labels, die sich im Markt etablieren möchten und Werbekampagnen bei z.B. Instagram schalten, sodass eine starke Überreizung für die potentielle Kund*innen stattfindet. Heute weiß ich aber, dass die HHAMBURCHS KÖFPE Community aus vielen Bestandskund*innen besteht und wie so oft – Qualität über Quantität geht.

Finanziert hat sich HHAMBURCHS KÖPFE ausschließlich durch eigene Mittel. Weil ich parallel zu meiner kaufmännischen Ausbildung gegründet und zu der Zeit noch bei meinen Eltern gewohnt habe, bin ich nie in eine finanzielle Abhängigkeit geraten. Mittlerweile ist es ein geschlossener Kreislauf: Durch die besseren Kennzahlen werden natürlich Gewinnanteile reinvestiert.

Wer ist die Zielgruppe von HHAMBURCHS KÖPFE?

Auf der einen Seite haben wir viele (Hamburger) Insider*innen, welche die Brand durch Freund*innen, Bekannte oder eben Presse kennen und den Hamburger-Street-Style-Flair wertschätzen. Besonders erwähnenswert ist hier aber, dass HHAMBURCHS KÖPFE eben kein ausschließliches Hamburg-Label ist. Viele Bestellungen kommen auch aus anderen deutschen Städten! Darüber freue ich mich natürlich sehr.

Und auf der anderen Seite habe ich dieses Jahr ein starkes Partnerhotel-Netzwerk ausgebaut. Meine Partner verkaufen die Beanies und Caps im Hotel-Store an Tourist*innen, die zu Besuch in Hamburg waren. Das ist auch sehr besonders: Ein HHAMBURCHS KÖPFE Piece als Erinnerung an Hamburg. Und wer weiß wie international sich die Produkte daraufhin verbreiten…

Wie funktioniert HHAMBURCHS KÖPFE? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Jedes Piece von HHAMBURCHS KÖPFE wird mit Liebe gestaltet, lokal veredelt, individuell kontrolliert und persönlich von mir verpackt und versandt. Anstatt ständig neue Produkte zu launchen, stellt das bewusst klein gehaltene Sortiment in der alltäglichen Überreizung eine Form der Entschleunigung dar. Ein HHAMBURCHS KÖPFE Launch ist ein besonderes und unberechenbares Erlebnis. 

Abgesehen von der fairen Preisgestaltung, die von den Kund*innen geschätzt wird, würde ich HHAMBURCHS KÖPFE als eine „Underground-Brand“ bezeichnen. Mode kann, wie ich finde, dabei unterstützen, die eigene Individualität und vielleicht sogar Identität zu kommunizieren. Wenn alle aber dieselben Brands tragen, ist das eher schwierig. Mit einem HHAMBURCHS KÖPFE Piece weiß man, dass es sich dabei um eine Besonderheit handelt.

HHAMBURCHS KÖPFE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Als nächstes möchte ich den Einzelhandel erreichen. Dafür interessieren mich vor allem coole Concept-Stores. Außerdem möchte ich das Label weiter über den Hamburger Stadtrand hinaus verbreiten und auch Stores in anderen deutschen Städten erreichen. 

Da ich neben dem Unternehmertum als Video-Director sowie Produzent tätig bin und zurzeit an der Kunstuniversität studiere, träume ich langfristig davon, möglichst viele kreative Bereiche durch die Brand zusammenzuführen. HHAMBURCHS KÖPFE wäre dann nicht mehr „nur“ ein Mode-Label, sondern ein Kreativ-Raum für Mode, Film, Musik usw. Man könnte Veranstaltungen organisieren und mit lokalen Brands und Künstler*innen kooperieren um gemeinsam schöne Plattformen zu schaffen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Just do it! Einfach mal machen! Ich bin ohne Plan und Vorbereitung gestartet und habe aus einem Versuch ein kleines Mode-Label gegründet. Vielleicht wäre das irgendwann später auch noch passiert, aber dann mit Plan und vielen Monaten an Recherche und Konzeption. Auch wenn diese Vorgehensweise sicherlich sinnvoll ist, kann sie dennoch ausbremsen. Ich bin ein großer Fan von der Idee des Machens.

Learn! Wenn man einfach mal gemacht hat muss man eher früher als später auch anfangen zu lernen… viel lesen, recherchieren und mit Erfahrenen sprechen um sich so möglichst viel Know-How anzueignen. 

Be consistent! Auch in schwierigen Zeiten dranbleiben und ggf. das Business-Modell umdenken und neu strukturieren. Auf jeden Fall immer aktiv sein.

Wir bedanken uns bei John Seelandt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Vom Hobby zur Geschäftsidee

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Wie man seine Leidenschaft monetarisiert

In der heutigen schnelllebigen Welt suchen immer mehr Menschen nach Wegen, ihre persönlichen Leidenschaften in praktikable Geschäftsideen zu verwandeln. Das Bedürfnis, die Freude und Erfüllung, die ein Hobby bietet, mit einem beruflichen Unterfangen zu kombinieren, ist verlockender denn je. Es ist jedoch eine Sache, in der Freizeit einer Leidenschaft nachzugehen, und eine ganz andere, diese Leidenschaft in ein ertragreiches Unternehmen zu verwandeln.

Dies erfordert nicht nur Leidenschaft und Entschlossenheit, sondern auch Geschäftssinn, Marktforschung und einen klaren Plan. In einem Meer von Möglichkeiten, in dem Unternehmergeist und digitale Ressourcen Hand in Hand gehen, untersuchen wir, wie man den Übergang von einem geliebten Hobby zu einer florierenden Geschäftsidee erfolgreich gestalten kann.

1. Selbstreflexion und Marktforschung
Bevor Sie in die Geschäftswelt eintauchen, müssen Sie sich einige grundlegende Fragen stellen: Gibt es eine Nachfrage für Ihr Hobby? Wer sind Ihre Zielgruppen? Durch detaillierte Marktforschung können Sie herausfinden, ob Ihre Leidenschaft auch anderen gefällt und ob sie bereit wären, dafür zu bezahlen.

2. Entwicklung eines Geschäftsmodells
Jedes Hobby kann auf verschiedene Weisen monetarisiert werden. Ob durch den Verkauf von Produkten, Dienstleistungen, Schulungen oder Online-Kursen – Sie sollten ein Modell finden, das zu Ihnen passt und gleichzeitig profitabel ist.

3. Online-Präsenz aufbauen
In der heutigen digitalisierten Welt ist eine starke Online-Präsenz unerlässlich. Dies beginnt mit einer professionellen Website, die SEO-optimiert ist, und erstreckt sich über aktive Social-Media-Profile bis hin zu E-Mail-Marketing.

4. Netzwerkbildung
Verbinden Sie sich mit anderen in Ihrer Branche, nehmen Sie an Workshops teil und suchen Sie Mentoren. Ein starkes Netzwerk kann Türen zu Partnerschaften, Kollaborationen und neuen Geschäftsmöglichkeiten öffnen.

5. Kundenfeedback nutzen
Hören Sie auf Ihre ersten Kunden. Ihr Feedback wird Ihnen wertvolle Einblicke geben, wie Sie Ihr Angebot verbessern und Ihre Geschäftsidee weiterentwickeln können.

6. Skalieren und Anpassen
Wenn Sie erst einmal einen stabilen Kundenstamm und eine funktionierende Geschäftsroutine haben, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihr Unternehmen skalieren können. Dies könnte die Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen, die Expansion in neue Märkte oder die Nutzung von Werbung und Marketing umfassen.

7. Rechtliche Überlegungen
Bevor Sie Ihr Geschäft offiziell machen, informieren Sie sich über die rechtlichen Anforderungen und Vorschriften in Ihrer Region. Dies kann die Unternehmensregistrierung, Lizenzen, Steueranmeldungen und andere rechtliche Überlegungen umfassen. Die Einhaltung der Vorschriften von Anfang an kann zukünftige Probleme vermeiden.

8. Finanzplanung und Budgetierung
Ein solider Finanzplan ist unerlässlich. Schätzen Sie Ihre anfänglichen Investitionen und laufenden Betriebskosten. Erstellen Sie ein Budget, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Ressourcen optimal nutzen und finanziell tragfähig bleiben.

9. Branding und Positionierung
Ein unverwechselbares Branding hilft Ihnen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Marke im Markt positionieren möchten. Dies beinhaltet das Design, den Ton Ihrer Kommunikation und das Gesamterlebnis, das Sie Ihren Kunden bieten wollen.

10. Weiterbildung
Die Geschäftswelt verändert sich ständig, und um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Dies könnte durch den Besuch von Fachmessen, die Teilnahme an Online-Kursen oder das Lesen relevanter Fachliteratur geschehen.

11. Kundenbeziehungsmanagement (CRM)
Ein effektives CRM-System kann Ihnen helfen, Ihre Kundenbeziehungen zu pflegen und zu stärken. Durch das Sammeln und Analysieren von Kundendaten können Sie Ihre Angebote besser auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe zuschneiden und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.

Die Transformation eines Hobbys in ein florierendes Geschäft ist eine Reise voller Entdeckungen, Herausforderungen und Triumphgefühle. Während der Weg oft von Unsicherheiten geprägt sein kann, bietet er auch unglaubliche Chancen für persönliches und berufliches Wachstum. Mit einer sorgfältigen Planung, dem stetigen Drang nach Weiterbildung und der Anpassung an veränderliche Marktbedingungen können Sie nicht nur finanziellen Erfolg erzielen, sondern auch Ihre Leidenschaft mit einer größeren Gemeinschaft teilen.

Darüber hinaus ist es wichtig zu betonen, dass der Weg zur Monetarisierung nicht linear ist. Es wird Rückschläge, Lernkurven und Momente der Selbstreflexion geben. Aber gerade diese Herausforderungen sind es, die die Reise lohnenswert machen und letztlich zu einem authentischen, nachhaltigen Geschäftsmodell führen können.

In einer Zeit, in der Individualität und Authentizität immer mehr geschätzt werden, bietet die Umwandlung eines geliebten Hobbys in ein Geschäft die Möglichkeit, eine einzigartige Marktnische zu schaffen. Ein solches Unternehmen, das aus Leidenschaft und Engagement heraus geboren wird, hat das Potenzial, nicht nur profitabel, sondern auch erfüllend und inspirierend für andere zu sein. Es ist ein lebendiger Beweis dafür, dass man, mit der richtigen Kombination aus Entschlossenheit, Planung und Herzblut, wirklich das tun kann, was man liebt, und dabei erfolgreich sein kann.

Titelfoto: Bild von Tumisu auf Pixabay

Der Zeitpunkt der Idee ist genauso wichtig, wie ihre Relevanz

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Un Upcycling Mode aus besonders hochwertigen Denim-Stoffen

Un Upcycling Mode aus besonders hochwertigen Denim-Stoffen

Stellen Sie sich und das Startup Un doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Joono Simon, und ich bin der Gründer von Un. Als jemand, der über 25 Jahre lang in der Werbebranche tätig war und dazu beigetragen hat, einige der größten Modemarken Indiens aufzubauen, wurde ich im Laufe meiner Karriere auf die umfangreichen umweltbedingten Auswirkungen der Fast-Fashion aufmerksam. Selbst als Außenstehender der Modebranche empfand ich dies als ein Problem, das einer breiteren gemeinsamen Aufmerksamkeit bedurfte, um es im großen Maßstab anzugehen. 

Der von der Fast-Fashion-Kultur bewirkte Überkonsum und die Überproduktion haben dazu geführt, dass tagtäglich Kleidungsstücke einfach so weggeworfen werden. Das ist ein Skandal. Im Einklang mit den Kernprinzipien der Kreislaufwirtschaft hilft Un daher, hochwertigen Denim zu verwerten und ihn wieder in Umlauf zu bringen. Durch das Aufwerten von langlebigen Denim können wir den Verbraucher*innen eine nachhaltigere Option zu einem erschwinglichen Preis präsentieren.  

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben uns intensiv mit dem Problem rund um Textilabfällen und der wenig nachhaltigen Modeindustrie beschäftigt. So entstand dann Un. Ich war schon immer fest davon überzeugt, dass individuelles Handeln ein Katalysator für gemeinschaftliche Veränderungen ist. Der Prozess, sich mit gleichgesinnten Menschen aus der Denim-Branche zusammenzuschließen, die wiederum an einem bewussteren Ansatz für die Gestaltung der Jeans der Zukunft arbeiten, entwickelte sich organisch.

Unsere Designleiterin Vertika Varma zum Beispiel, stieß von Arvind Mills (einem der größten Denim-Konglomerate Indiens) zu uns, wo sie jahrelang als Creative Director das Angebot für den europäischen Markt leitete. Als lebenslange Denim-Enthusiastin hatte sie einen hautnahen Blick auf dieses massive branchenweite Problem und war begeistert davon, sich auf diese Reise mit Un einzulassen. 

Welche Vision steckt hinter Un?

Die Vision von Un besteht darin, den Elitarismus der nachhaltigen Mode zu durchbrechen, indem sie zugänglich, erschwinglich und einfach zu kaufen ist. Die Idee von „Upcycling im großen Maßstab“ treibt Un an, und ich bin optimistisch, dass die neue Generation jüngerer Verbraucher*innen diese Verschiebung hin zur Upcycling-Revolution vorantreiben wird.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Un finanziert sich größtenteils selbst und hat bislang nur eine kleine Gruppe von privaten Investoren an seiner Seite,

die sich aus Überzeugung für Upcycling engagieren. Das ist natürlich eine Herausforderung. Obwohl wir viel über die Dynamik von Zweck und Gewinn sprechen, stelle ich immer noch fest, dass der „Zweck“ in den meisten Ländern noch nicht einmal einen Platz am Tisch hat. Ich sehe das als ein großes Problem für Initiativen wie unsere.

Wer ist die Zielgruppe von Un?

Unsere Zielgruppe sind in erster Linie junge, umweltbewusste Verbraucher*innen, denen die Klimakrise und die Folgen ihrer Kaufentscheidungen auf die Umwelt wichtig sind. Wir wissen, dass wir, upgecycelte Kleidungsstücke erschwinglicher machen müssen, um den Markt für gebrauchte Kleidung insgesamt zu vergrößern und attraktiver zu machen. Unsere Denim-Kollektion liegt daher preislich zwischen 79 und 159 Euro.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere USPs sind die Preisgestaltung, unsere besonders hochwertigen Denim-Stoffe, unser ausgeklügeltes Größensystem und das verbraucherfreundliche Einkauferlebnis. Wir glauben, dass gerade diese vier Faktoren unser Wachstum beflügeln werden.

Un trägt zu einem kooperativen Upcycling-Ökosystem bei, das mehr Verbraucher*innen für das Upcycling gewinnen soll. Wir glauben, dass umweltbewusste Verbraucher*innen aufgrund von Preis- und/oder Infrastrukturbarrieren bisher keine Möglichkeit hatten, sich für Upcycling-Mode zu entscheiden. Genau diese Barrieren wollen wir mit Un beseitigen. Als Zeichen unseres Upcyclings verwenden wir die GreenPocket™ – ein visuelles Symbol für den Aufbau einer Gemeinschaft von umweltbewussten Verbraucher*innen, die sich gemeinsam gegen die Auswirkungen der Wegwerfkultur einsetzen.

Un, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bei Un dreht sich alles um Denim. Als Unternehmen werden wir weiter daran arbeiten, Denim-Produkte zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Verbraucher*innen entsprechen und gleichzeitig den Planeten nicht belasten. Wir möchten Un innerhalb der nächsten fünf Jahre als die Upcycling Jeansmarke in Europa und weltweit etablieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Für angehende Gründer*innen kommen mir drei wichtige Tipps in den Sinn. Erstens, was möchtest du mit deinem Unternehmen lösen, definiere klar und deutlich den Zweck! Der zweite Tipp betrifft das Team – Angestellte mit Leidenschaft und eine gute Portion Fachwissen können dir als Gründer*in nur helfen. Zuletzt kann ich nur sagen, ein Geschäft wird nicht nachhaltig sein, wenn es im realen Leben nicht umsetzbar ist. Der Zeitpunkt der Idee ist genauso wichtig, wie ihre Relevanz.

Wir bedanken uns bei Joono Simon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Anyfin launcht Kreditübersicht

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Irfan Cütcü, Chief Product and Technology Officer bei Anyfin

Die makroökonomische Situation belastet die Geldbeutel der Menschen nach wie vor. Hohe Lebenshaltungskosten und steigende Zinssätze – nie war es wichtiger, ein umfassendes Verständnis der persönlichen finanziellen Situation zu haben. Während der Markt für Budgetierungstools weitgehend gesättigt ist, fehlt es an Lösungen, die Menschen einen Überblick und Informationen über ihre Verbindlichkeiten geben.

Das schwedische Fintech Anyfin, das Menschen dabei unterstützt, weniger für teure Konsumkredite zu zahlen, reagiert nun auf diese Nachfrage. Die Kreditübersicht bietet App-Nutzerinnen und -Nutzern erstmals ein komplettes Abbild all ihrer Kredite, vom Ratenkauf über den Dispo bis hin zum Auto- oder Immobilienkredit. Dazu wird die Anyfin-App mit dem Bankkonto verbunden; Kredite werden automatisch als solche erkannt und hinzugefügt.

Dieser Service ist nicht nur eine statische Kreditübersicht, sondern stellt zusätzlich einen detaillierten Einblick in die Kreditstruktur zur Verfügung: Die monatlichen Zahlungen werden in Zinssätze, Gebühren und tatsächliche Kreditrückzahlung aufgeschlüsselt. So können die Nutzerinnen und Nutzer nachvollziehen, wie viel Geld sie tatsächlich für die Tilgung ihrer Schulden aufwenden und welcher Anteil jeden Monat in Zinsen und Gebühren fließt.

„Hohe Zinssätze, versteckte Gebühren, fällige Zahlungstermine und mangelndes Finanzwissen – es ist für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht leicht, im Kreditdschungel den Überblick zu behalten“, so Irfan Cütcü, Chief Product and Technology Officer bei Anyfin. „Mit der Kreditübersicht geben wir Nutzerinnen und Nutzern ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie nicht nur all ihre Schulden an einem Ort einsehen, sondern auch ein tieferes Verständnis für diese entwickeln und entsprechend fundierte finanzielle Entscheidungen treffen können. Unsere Mission ist es, die Kreditbranche fairer und transparenter zu gestalten. Der Launch der Kreditübersicht ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.“

Die Kreditübersicht steht ab sofort kostenlos in der Anyfin-App unter “Meine Kredite” zur Verfügung. Alle gängigen Kreditanbieter werden unterstützt. Die Funktionalität wird kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt

Bild Irfan Cütcü, Chief Product and Technology Officer bei Anyfin

Quelle Redgert Comms GmbH

Tijen Onaran: Wie verändert die Stimme der Diversität die 14. Staffel?

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Tijen Onaran

Tijen Onaran betritt die Die Höhle der Löwen-Bühne: Welche Veränderungen erwarten die Zuschauer in der 14. Staffel?

Tijen Onaran tritt in der 14. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) im Herbst 2023 als neuestes Mitglied in das Löwenrudel ein. Doch Tijen ist keine Anfängerin im Geschäft; sie ist bereits eine Ikone der digitalen Welt, bekannt für ihre leidenschaftliche Befürwortung der Diversität und Gleichberechtigung.

Vom Verteilen von Flyern und Zeitungen in ihrer Jugend bis zur anerkannten Stimme der deutschen Wirtschaft hat Onaran eine beeindruckende Reise hinter sich. „Ich habe mich immer gefragt, was ich für Fragen stellen würde, wenn ich auf dem Sessel in der Höhle der Löwen sitzen würde“, reflektiert Tijen Onaran über ihren neuen Posten bei DHDL. Ihr Einstieg in die Show ist nicht nur eine spannende neue Wende in ihrer Karriere, sondern auch ein Traum, der wahr wird.

Mit einer Arbeitsmoral, die von einer Vielzahl von Jobs in ihrer Jugend geprägt wurde, bis hin zur Gründung von Unternehmen, die sich auf Diversität und Female Empowerment spezialisieren, hat Onaran stets das Unmögliche möglich gemacht. Ihr Engagement für die Sichtbarkeit hat ihr nicht nur Bestseller-Bücher eingebracht, sondern auch den Ruf, eine Vorreiterin in Sachen Diversität zu sein.

Doch was unterscheidet Onaran von anderen Investoren? Es ist ihre einzigartige Perspektive und Herangehensweise. Als sie gefragt wurde, wie sie den Vibe zwischen ihr und den Gründer:innen sieht, betonte sie die Bedeutung der Persönlichkeit und des Geschäfts gleichermaßen: „Für mich ist entscheidend: überzeugen die Gründer:innen mich persönlich und beruflich?“

Onaran ist nicht nur Gründerin und Investorin; sie ist eine treibende Kraft für Veränderung. Global Digital Women und ACI, ihre gegründeten Unternehmen, sind Pioniere in der Diversitätsbranche. Ihr Engagement für Frauen im digitalen Bereich hat den Digital Female Leader Award hervorgebracht, der als einer der bedeutendsten Preise für digitale weibliche Talente gilt.

Als Investorin hat sie sich zum Ziel gesetzt, mehr Frauen in der Gründerszene zu unterstützen. Mit Investitionen in innovative Unternehmen wie Pumpkin Organics und Fintech Beatvest beweist sie, dass Diversität und Erfolg Hand in Hand gehen können.

Onarans Einfluss geht über Geschäfte hinaus. Mattel ehrte sie als eines von nur zwölf Rolemodels weltweit mit einer eigenen Barbie – ein Zeugnis ihrer Wirkung und Inspiration.

Die Zukunft sieht für Tijen Onaran strahlend aus. Mit ihrem Platz im DHDL-Löwenrudel wird sie sicherlich eine neue Welle von Startups inspirieren und unterstützen, während sie weiterhin für Diversität und Gleichberechtigung eintritt. Ihre Botschaft ist klar: Glaube an dich selbst, stelle Sichtbarkeit her und mache Diversität zum Kern deiner Mission. Die Startup-Welt hat sicherlich noch viel von dieser beeindruckenden Löwin zu erwarten.

Fotocredits: RTL

Kundenakquise: Wie steigern Sie effektiv Ihre Neukundenzahlen?

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Kundenakquise

Die besten Ansätze für die Kundenakquise und Kundenbindung

In unserer modernen, von ständigem Wandel geprägten Geschäftswelt, sind Unternehmen ständig gefordert, sich anzupassen und neu zu erfinden. Der Kern jedes erfolgreichen Unternehmens bleibt jedoch unverändert: seine Kundenbasis. Ohne treue Kunden, die den Wert Ihrer Produkte oder Dienstleistungen erkennen und schätzen, wäre kein Geschäftsmodell nachhaltig. Daher sind die Gewinnung neuer Kunden und die Pflege der Beziehung zu bestehenden Kunden zwei der wichtigsten Herausforderungen, denen sich jedes Unternehmen stellen muss.

Dabei ist es nicht mehr ausreichend, nur ein qualitativ hochwertiges Produkt oder einen erstklassigen Service anzubieten. Die Unternehmen müssen strategisch denken und handeln, um sich in einem Markt voller Wettbewerber durchzusetzen. Sie müssen nicht nur die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf sich ziehen, sondern auch die Loyalität und das Vertrauen derjenigen sichern, die bereits zu ihrer Kundschaft gehören.

In diesem Artikel werden wir tief in diese Welt der Kundenbeziehungen eintauchen und einige der effektivsten Ansätze in den Bereichen Kundenakquise und Kundenbindung vorstellen. Egal, ob Sie ein neues Unternehmen gründen oder ein etabliertes Geschäft führen, diese Strategien können Ihnen helfen, eine stärkere Verbindung zu Ihrer Zielgruppe aufzubauen und Ihre Marktposition zu festigen.

Kundenakquise: Innovative Strategien

Content Marketing: Durch das Erstellen von wertvollen, relevanten Inhalten können Unternehmen Vertrauen aufbauen und potenzielle Kunden anlocken. SEO-optimierter Content erhöht die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen und zieht organischen Traffic an.

Social Media Advertising: Plattformen wie Facebook, Instagram und LinkedIn bieten präzise Zielgruppenansprache, um genau die Personen zu erreichen, die wahrscheinlich Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung haben.

Messen und Events: Networking-Events bieten eine hervorragende Möglichkeit, potenzielle Kunden persönlich zu treffen. Der persönliche Kontakt kann Vertrauen schaffen und den Weg für weitere Gespräche ebnen.

Empfehlungsprogramme: Mundpropaganda ist nach wie vor eine der effektivsten Werbemethoden. Durch die Einführung eines Empfehlungsprogramms, bei dem bestehende Kunden für die Gewinnung neuer Kunden belohnt werden, kann die Akquisition beschleunigt werden.

Online-Webinare und Workshops: Die Durchführung von informativen Online-Veranstaltungen zu Themen, die für Ihre Zielgruppe relevant sind, kann nicht nur Ihre Expertise im jeweiligen Bereich unter Beweis stellen, sondern auch Interessenten anlocken, die möglicherweise zu Kunden werden.

Kundenbindung: Bewährte Methoden

Kundenservice: Erstklassiger Kundenservice ist der Schlüssel zur Kundenbindung. Ein freundliches und hilfsbereites Team, das schnell auf Kundenanfragen reagiert, kann die Loyalität steigern.

Treueprogramme: Kundenbindungsprogramme mit Rabatten, Bonuspunkten oder exklusiven Angeboten fördern die Wiederkauf-Rate und schaffen einen Anreiz für den Kunden, bei Ihrem Unternehmen zu bleiben.

Personalisierte Angebote: Durch das Verstehen der Bedürfnisse und Vorlieben Ihrer Kunden können Sie personalisierte Angebote erstellen, die die Zufriedenheit und Bindung erhöhen.

Kundenfeedback-Systeme: Regelmäßiges Einholen von Feedback und das Reagieren auf Kundenwünsche und -bedenken kann das Vertrauen in Ihre Marke stärken. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass ihre Meinung zählt und dass Sie kontinuierlich danach streben, Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern.

Exklusive Events oder Webinare: Bieten Sie Ihren treuesten Kunden exklusive Veranstaltungen, Trainings oder Webinare an. Dies schafft nicht nur einen Mehrwert, sondern stärkt auch das Gefühl der Exklusivität und Zugehörigkeit zu Ihrer Marke.

Technologie als Katalysator
In einer Zeit, in der Digitalisierung und Technologie das Geschäftsumfeld rapide verändern, können moderne Technologien Unternehmen nicht nur helfen, konkurrenzfähig zu bleiben, sondern auch, sich einen entscheidenden Vorsprung zu verschaffen. Die Kraft von Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data wird immer unverzichtbarer für effektive Kundenakquise und -bindung.

Künstliche Intelligenz (KI): KI-Systeme können enorme Datenmengen analysieren und daraus Muster erkennen, die dem menschlichen Auge oft verborgen bleiben. Dies ermöglicht Unternehmen, personalisierte Marketingkampagnen zu entwickeln, die auf den individuellen Bedürfnissen und Verhaltensweisen der Kunden basieren.

Maschinelles Lernen: Durch Algorithmen, die ständig dazu lernen, können Unternehmen das Verhalten ihrer Kunden besser vorhersagen und proaktiv handeln. Sei es durch personalisierte Produktempfehlungen im Online-Shop oder durch gezielte Werbeanzeigen basierend auf dem Surfverhalten des Kunden.

Big Data: Datenanalyse ermöglicht es Unternehmen, tiefgreifende Einblicke in Markt- und Kundenverhalten zu gewinnen. Dies kann zur Optimierung von Marketingstrategien, zur Anpassung von Produkten oder Dienstleistungen oder zur Identifizierung neuer Marktchancen verwendet werden.

Chatbots und automatisierter Kundenservice: Immer mehr Unternehmen nutzen Chatbots, um Kundenanfragen in Echtzeit zu beantworten. Diese Bots, oft angetrieben von KI, können einfache Anfragen bearbeiten und so den Kundenservice beschleunigen und verbessern.

Die Integration dieser Technologien in die Strategie eines Unternehmens kann den Unterschied zwischen einem zufriedenen Kunden und einem begeisterten Botschafter der Marke ausmachen. In einer Welt, in der die Kundenerwartungen ständig steigen, ist die Nutzung moderner Technologien nicht mehr nur ein Vorteil, sondern eine Notwendigkeit.

Fazit
Die Kundenakquise und -bindung sind in der modernen Geschäftswelt entscheidende Faktoren. Innovative Ansätze wie Content Marketing und Social Media Advertising kombiniert mit bewährten Methoden wie exzellentem Kundenservice und Treueprogrammen können den Unterschied ausmachen.

Der Einsatz von Technologie, insbesondere KI und Datenanalyse, wird immer wichtiger, um sich in einem wettbewerbsintensiven Markt abzuheben. Die Unternehmen, die diese Technologien am besten nutzen, sind diejenigen, die in der heutigen dynamischen Geschäftsumgebung erfolgreich sein werden.

Für Geschäftsinhaber, die bestrebt sind, ihre Kundenbasis zu erweitern und zu festigen, bieten die hier beschriebenen Strategien einen soliden Ausgangspunkt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kombination von Innovation, Technologie und einem tiefen Verständnis der Kundenbedürfnisse und -wünsche.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Podcast Tipp: Fundscene Talk Folge 57

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Talk

Wir haben einen Podcast Tipp für Euch:

In der heutigen Folge sprechen ⁠Michael Sälzer⁠ von Racemates und Chefredakteur ⁠Stefan Kny⁠ über Coco-Cola NFTs, Adidas „Into the Metaverse“ und weitere NFT Themen.

Arbeitspapier:

Nifty News: Trader nabs 800 ETH by baiting a bot, NFT thefts slow and more https://cointelegraph.com/news/trader-baits-bot-july-nft-volume-drops-nifty-news
News Explorer — NFT Trader Admits Nabbing $1.5 Million in Ethereum After ‘Elizab.eth’ Gets Rekt on Blur https://decrypt.co/news-explorer?pinned=257071&title=nft-trader-admits-nabbing-15-million-in-ethereum-after-elizabeth-gets-rekt-on-blur

FBI Alert: Crypto Scammers are Masquerading as NFT Developers https://thehackernews.com/2023/08/fbi-alert-crypto-scammers-are.html

NFT Market Slump Hits Artists Hard: Payouts to Creators Plunge 98% as Royalties Slashed https://cryptonews.com/news/nft-market-slump-hits-artists-hard-payouts-creators-plunge-98-as-royalties-slashed.htm
3 Cheap Metaverse Stocks That Smart Investors Will Snap Up Now https://investorplace.com/2023/08/3-cheap-metaverse-stocks-that-smart-investors-will-snap-up-now/
You Can Try On Copenhagen Fashion Week’s Latest Styles in the Metaverse https://decrypt.co/151520/copenhagen-fashion-week-drest-game

Leonardo’s $450m Salvator Mundi returns as an NFT https://www.theartnewspaper.com/2023/08/08/leonardos-450m-salvator-mundi-returns-as-an-nft

Gala Games Shifts NFTs to GalaChain; Partners with Elixir Games https://nftnow.com/news/gala-games-migrating-nft-items-to-gala-chain/

Grimes, who once banked $5.8 million in 20 minutes by selling crypto art, says she’s made more from NFTs than from her entire music career https://www.insider.com/grimes-nfts-millions-music-career-2023-8

Crypto applications need to focus on attracting new people, says trader Ansem https://blockworks.co/news/web3-ansem-attracting-new-people

From the Page to the Stage: Metaverse expert Matthew Ball to Keynote at SBC Summit Barcelona https://finance.yahoo.com/news/page-stage-metaverse-expert-matthew-104200349.html?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmNvbS8&guce_referrer_sig=AQAAAMElBWXb860bftxRnIzVsJhS7ZBLBOocULhkPtWTjKnFaL4bk_cxBTgKL5fVedfgftk1p_boqTG9M6zMKJN1nCK4qOkrABFGgO2z5i73lE76YQma-1vePJkBLwQpV9rgUZANREdYzUyIDUljgXhvx2OTKkf-oPzuRC2MuM-XpxdB
Vandals messing up your metaverse? Apple’s new patent lets you delete virtual graffiti https://www.zdnet.com/article/vandals-messing-up-your-metaverse-apples-new-patent-lets-you-delete-virtual-graffiti/

What is the Metaverse and What Can You Do in it? https://www.financemagnates.com/cryptocurrency/what-is-the-metaverse-and-what-can-you-do-in-it/

News Explorer — CocaCola Launches Masterpiece NFT Collection on Coinbase’s Ethereum Layer-2 Network https://decrypt.co/news-explorer?pinned=266349&title=cocacola-launches-masterpiece-nft-collection-on-coinbases-ethereum-layer-2-network

Solana Dominates NFT Scene, Leaving Cardano in Dust https://u.today/solana-dominates-nft-scene-leaving-cardano-in-dust

Shiba Inu surges; DeGods Season 3 unveiled; risk sentiment improves for US stocks https://forkast.news/shiba-inu-surges-degods-season-3/

NFT 101: Your Guide for Navigating NFTs in 2023 and beyond https://www.nftculture.com/guides/nft-101-your-guide-for-navigating-nfts-in-2023-and-beyond/

Metaverse Summit 2023 to Light up Paris with Support from NFT Plazas https://nftplazas.com/metaverse-summit-2023/

Coca-Cola launches NFT’s on Coinbase’s Base https://crypto.news/coca-cola-launches-nfts-on-coinbases-base/

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Metaverse project The Sandbox unlocks $133M worth of tokens https://cointelegraph.com/news/metaverse-project-the-sandbox-unlocks-133m-worth-of-tokens

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Mehr im Bereich web3.

Fundscene NFT Talk Folge 57 – Coca-Cola, Adidas und mehr

Datensicherheit: Ist Ihr Start-up für die digitale Zukunft gerüstet?

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datensicherheit

Die Auswirkungen von Datenschutz und Datensicherheit auf Start-ups

In der rasanten Welt der Technologie und Innovation spielen Start-ups oft die Hauptrolle als Pioniere neuer Ideen und Lösungen. Doch inmitten dieses Sturms von Fortschritt und Potential lauern Herausforderungen, die den Kern eines jeden Geschäftsmodells prüfen können: Datenschutz und Datensicherheit. In der heutigen Gesellschaft, in der Daten oft als das „neue Gold“ bezeichnet werden, sind Fragen rund um den Schutz und die Sicherheit dieser wertvollen Ressource in den Vordergrund gerückt.

Für Start-ups, die sich am Anfang ihrer Reise befinden, können diese Aspekte besonders einschüchternd sein. Nicht nur, weil sie die Rechtskonformität sicherstellen müssen, sondern auch, weil die Art und Weise, wie sie mit Daten umgehen, ihren Ruf, ihr Wachstum und ihre Beziehung zu Kunden und Investoren maßgeblich beeinflussen kann. Dieser Artikel beleuchtet die zentrale Rolle, die Datenschutz und Datensicherheit für Start-ups spielen, und wie diese beiden Elemente ihren Weg zum Erfolg beeinflussen können.

Vertrauen aufbauen in einer digitalen Welt

Datenschutz und Datensicherheit sind für Kunden zu entscheidenden Faktoren geworden. Start-ups, die von Anfang an in robuste Sicherheitssysteme investieren und transparente Datenschutzrichtlinien verfolgen, positionieren sich als vertrauenswürdige Akteure auf dem Markt. Ein Vertrauensverlust durch Datenpannen oder mangelnde Transparenz kann für ein junges Unternehmen katastrophale Folgen haben.

Regulatorische Anforderungen

Mit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union und ähnlichen Gesetzen weltweit müssen Start-ups sicherstellen, dass sie die regulatorischen Anforderungen erfüllen. Nicht-Einhaltung kann zu schweren Strafen führen, die die finanzielle Stabilität eines Start-ups gefährden können.

Kostenfaktor Sicherheit

Während Investitionen in Datensicherheit und Datenschutz unerlässlich sind, stellen sie auch einen bedeutenden Kostenfaktor für Start-ups dar. Die Einrichtung von sicheren Servern, Schulung von Mitarbeitern und Einhaltung von Best Practices erfordert Ressourcen. Doch diese Investitionen können sich langfristig auszahlen, da sie einen Wettbewerbsvorteil darstellen und potenzielle Strafen oder Reputationsschäden vermeiden.

Anlocken von Investoren

In einem wettbewerbsintensiven Umfeld suchen Investoren nach Start-ups, die nicht nur innovative Ideen haben, sondern auch Risiken effektiv managen. Ein solides Verständnis von Datenschutz und Datensicherheit kann Investoren überzeugen, dass ein Start-up verantwortungsbewusst geführt wird und auf zukünftige regulatorische und marktbedingte Herausforderungen vorbereitet ist.

Zukunftsaussichten

Es ist unbestreitbar, dass Datenschutz und Datensicherheit für Start-ups eine zentrale Rolle spielen werden, da die digitale Landschaft weiter wächst und sich entwickelt. Start-ups, die diese Aspekte ernst nehmen, werden nicht nur rechtlich auf der sicheren Seite stehen, sondern können sich auch positiv von der Konkurrenz abheben und das Vertrauen ihrer Kunden und Investoren stärken.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Start-ups müssen agil und anpassungsfähig sein, um in einem sich ständig verändernden Markt erfolgreich zu sein. Dies gilt auch für Datenschutz und Datensicherheit. Die Gesetze und Best Practices ändern sich ständig, und Start-ups müssen in der Lage sein, ihre Strategien entsprechend anzupassen. Diese Flexibilität ermöglicht es ihnen, auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben und das Vertrauen der Kunden zu behalten, ohne das Wachstum zu beeinträchtigen.

Zugang zu globalen Märkten

In einer globalisierten Welt können Start-ups ihre Dienstleistungen und Produkte oft über Ländergrenzen hinweg anbieten. Die Einhaltung von Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen in verschiedenen Jurisdiktionen kann jedoch komplex sein. Die Beachtung der spezifischen Gesetze und Regelungen jedes Marktes ist entscheidend, um Strafen zu vermeiden und das Vertrauen der internationalen Kunden zu gewinnen.

Cybersicherheit als Markenimage

Für viele Start-ups kann der Fokus auf Cybersicherheit Teil der Markenidentität werden. Kunden legen Wert auf ihre Privatsphäre und möchten wissen, dass ihre Daten sicher sind. Start-ups, die dies als Teil ihrer Marke betonen und durch robuste Sicherheitsmaßnahmen untermauern, können sich von der Konkurrenz abheben. In einer Zeit, in der Datenschutzverletzungen häufig Schlagzeilen machen, kann diese Positionierung als sicherheitsbewusstes Unternehmen das Markenimage stärken und die Kundenbindung erhöhen.

Datenschutz und Datensicherheit sind weit mehr als rechtliche Hürden; sie sind integraler Bestandteil des Geschäftsmodells und der Markenidentität von Start-ups in der modernen Geschäftswelt. Die Investition in diese Bereiche ist nicht nur eine Frage der Compliance, sondern beeinflusst auch das Wachstum, die Anpassungsfähigkeit, die globale Reichweite und das Markenimage. Start-ups, die diese Aspekte ernst nehmen und integrieren, positionieren sich für langfristigen Erfolg in einem zunehmend datengetriebenen Markt.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Seid schnell und flexibel

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linetrack

Linetrack browserbasierte Trackingplattform für unternehmensübergreifende Projekte im Manufacturing

Stellen Sie sich und das Startup Linetrack doch kurz unseren Lesern vor!

Hey, ich bin Michael, einer der Co-Founder von Linetrack. Mein Hintergrund liegt im technischen Bereich mit einem Abschluss in Maschinenbau und Technologiemanagement. Die Beschreibung „extrovertierter Techi“ trifft wohl auf mich zu, wie meine Mitgründer sagen. Daher trage ich bei uns die Verantwortung für Sales und Fundraising. Linetrack könnte man als schwäbisches Familienstart-up bezeichnen, was historisch gesehen keine schlechten Voraussetzungen sind.

Mit Linetrack entwickeln wir eine browserbasierte Trackingplattform für unternehmensübergreifende Projekte im Manufacturing. Aktuelle Projektinformationen werden automatisiert bei Lieferanten und Dienstleistern eingesammelt, compliance-gerecht aufbereitet und dem Projektleiter zur Verfügung gestellt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Der entscheidende Faktor, der unser Team vereint, ist der gemeinsame Wunsch, einen nachhaltigen Einfluss zu hinterlassen und etwas Bedeutendes zu bewegen. Diese Ambitionen finden in der Gründung eines eigenen Unternehmens eine optimale Plattform.

Für mich persönlich gab es verschiedene Wege, meine berufliche Leidenschaft auszuleben – darunter auch die Möglichkeit einer Anstellung unter den richtigen Rahmenbedingungen. Doch letzten Endes wurde die Idee für Linetrack aus einer konkreten Herausforderung geboren, die ich während meiner Tätigkeit in der Industrie erlebt habe – die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen in einem Projekt. Trotz intensiver Suche fand ich keine vorhandene Lösung auf dem Markt. Unser Ziel war es von Anfang an, Projektleiter, Projekteinkäufer und Bauteilverantwortliche zu entlasten.

Welche Vision steckt hinter Linetrack?

Mit Linetrack wollen wir eine Plattform zur resilienten Projektzusammenarbeit in der Industrie schaffen, die nicht nur eine Effizienzsteigerung des OEM zur Folge hat, sondern ebenfalls KMU miteinbezieht. Das soll den Wertschöpfungsnetzwerken helfen sich vom internationalen Wettbewerb zu differenzieren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Rückblickend hatten wir trotz Studium und Co. keinen Plan, was es heißt, ein Unternehmen aufzubauen. Damit meine ich weitverbreitete Denkansätze wie:

„Erzähle niemandem von deiner Idee, sonst wird sie gestohlen.“

„Ein ausführlicher Businessplan ist Pflicht – und damit meine ich so ein Ding mit 60 Seiten.“

„Der Vertrieb startet, wenn das Produkt fertig ist.“

Das richtige Wissen, das bei erfahrenen Gründern bereits vorhanden ist, anzueignen, war definitiv eine Herausforderung. Die Kompetenzen zur Umsetzung hatten wir.

Momentan werden wir durch das Förderprogramm „Junge Innovatoren“ vom Land Baden-Württemberg unterstützt. Ab September finanzieren wir uns über das Finanzierungsprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ und natürlich über erste Umsätze.

Wer ist die Zielgruppe von Linetrack?

Die Zielgruppe von Linetrack sind OEMs (Original Equipment Manufacturers) in der Industrie mit einer projektbezogenen Wertschöpfung sowie deren Wertschöpfungsnetzwerk. Dies umfasst beispielsweise Sondermaschinenbauer. Unser Fokus liegt dabei auf den Projektleitern und Projekteinkäufern in diesen Unternehmen.

Wie funktioniert Linetrack? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit Linetrack haben wir die Möglichkeit, individuelle Projekte zu konfigurieren oder über eine Schnittstelle auf die Plattform zu laden. Innerhalb des erstellten Projekts werden Zuständigkeiten für verschiedene Projektabschnitte klar verteilt. Alle beteiligten Akteure werden auf die Plattform eingeladen. Lieferanten erhalten über eine compliance-gerechte Kollaborationslizenz kostenfreien Zugang und können zudem von einer kurzen Videoschulung profitieren. Zum Zeitpunkt der Fälligkeit erfolgt die automatisierte Datenerhebung im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk. Die aufbereiteten Informationen stehen sowohl dem Projektleiter als auch dem Management zur Verfügung.

Durch die Reduzierung von Mail-Ping-Pong sorgen wir für eine Zeitersparnis und erhöhen die Planungssicherheit für den gesamten Projektverlauf. Besonders in Bezug auf größere Projekte verhindert dies das Ausufern der Kosten.

Im Gegensatz zu internen Projektmanagementtools wurde Linetrack speziell dafür entwickelt, komplexe Anforderungen unternehmensübergreifender Industrieprojekte in beherrschbare Teilpakete zu unterteilen. Uns ist es wichtig, den Technologiezugang für alle Unternehmen schnell und super einfach zu gestalten. Dies ermöglicht ein automatisiertes Tracking im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk.

Linetrack, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell befinden wir uns in den finalen Schritten, um Entwicklungskollaborationen mit OEMs zu starten. In diesen Kooperationen passen wir die Plattform an die individuellen Anforderungen des Unternehmens und des Wertschöpfungsnetzwerks an. Gleichzeitig erweitern wir unser Entwickler- und Sales-Team.

Unsere Vision für die nächsten fünf Jahre ist es, Linetrack als festen Bestandteil unternehmensübergreifender Projekte zu etablieren.

Falls Unternehmen innerhalb unserer Zielgruppe Interesse daran haben, Linetrack einzusetzen oder die Plattform mitzugestalten, sind sie herzlich eingeladen, sich direkt an uns zu wenden. Wir freuen uns auf den Austausch und die Zusammenarbeit!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • „Be like Water“: Seid schnell und flexibel und beharrt nicht auf eurer Ursprungsvorstellung.
  • „Netzwerken, Netzwerken, Netzwerken“: Ihr müsst nicht alles selbst können. Oft reicht es aus, die richtigen Leute zu kennen. 
  • „Tu Gutes und rede darüber“: Matcht eure Idee und euer MVP schon sehr früh mit der Zielgruppe und Investoren.

Wir bedanken uns bei Michael Sindlinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sucht den Austausch mit anderen

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flyla

Flyla macht durch das Identifizieren von Ineffizienzen, Reisen für Studierende so erschwinglich wie möglich

Stellen Sie sich und Flyla doch kurz unseren Lesern vor!

In einer Welt, in der vernetzt sein soviel bedeutet wie noch nie, wird Reisen immer teurer und das trifft vor allem die, die am wenigsten Geld haben: Studierende. Unser Ziel bei Flyla ist es durch das Identifizieren von Ineffizienzen, Reisen für Studierende so erschwinglich wie möglich zu machen.

Nach meinem Informatikstudium arbeitete ich länger im Innovationsfeld: erst bei einer globalen Bank in London und New York, anschließend in München bei einem nonprofit Verein und zuletzt in einer Unternehmensberatung. Nach soviel Interaktion mit Gründern und gemeinsamen Projekten war es an der Zeit mein eigenes Unternehmen mit aufzubauen; und so fand ich meinen Weg zu Fabian und Frederic, die bereits vor Corona mit dem Projekt Studierenden-Flüge angefangen hatten, und nun nach einer erfolgreichen Gründung im Gesundheitswesen gemeinsam mit mir dieses Thema weiter ausbauen.

Warum haben Sie sich entschieden, dieses Unternehmen mit zu gründen?

Ich selbst habe unter teuren Reisepreisen gelitten während meines Bachelors in Schottland. Der vierteljährliche Heimflug war mit viel Nachtbussen und Umsteigen verbunden, und wenn dann aus zeitlichen Gründen doch einmal sehr viel mehr Geld für den Direktflug ausgegeben wurde, war die Maschine fast leer.

Global bleiben circa 1,5 Millionen Sitze jeden Tag in Flugzeugen leer. Das liegt vor allem daran, dass ein Großteil der Airlines nach Umsatz und nicht gefüllten Sitzplätzen optimieren. Somit bleiben Sitze übrig bei denen die Airline bereits damit kalkuliert, kein Geld an ihnen zu verdienen. Gleichzeitig steigen die Reisekosten durch Inflation, Kerosinkosten und die Nachfrage und so können die Leute, die irgendwann einmal unsere Welt reformieren und voranbringen sollen, die Welt gar nicht erst sehen.

Welche Vision steckt hinter Flyla?

Wir wollen das Reisen für Studierende erschwinglich machen – und das so klimabewusst wie möglich gestalten; während wir Ineffizienzen im Reisebereich bekämpfen.

Zwar gibt es seit Jahren Studierenden-Tarife, die nur schwer wenn überhaupt auffindbar sind, aber Studierende als Zielgruppe für Ladefaktor-Optimierung, einfach gesagt: Restplätze, in Erwägung zu ziehen, ist neu. Wir bündeln beide Herangehensweisen und bieten den Studierenden die besten Flüge für sie.

Dabei spielt der Schutz des Klimas für uns eine wichtige und alltägliche Rolle. Um das Fliegen und nachhaltiges Umweltbewusstsein zu kombinieren, geben wir automatisch mit Hilfe mehrere Partner zurück, in dem wir in Klimaprojekte investierten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Von dem Zusammenkommen des jetzigen Gründerteams vor 9 Monaten bis heute haben wir bereits viele Hürden überwunden. Für exklusive Deals brauchten wir exklusive Partnerschaften mit Airlines. Für einen vereinfachten Buchungsprozess brauchten wir klares und schnelles Design und UX. Und um unsere Kundinnen und Kunden erst einmal zu erreichen benötigen wir exzellente Marketingskills für alle Bereiche in denen sich reiselustige Studierende tümmeln.

Finanziert haben wir den Neustart aus eigener Hand.

Wie funktioniert Flyla? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir ermöglichen Airlines ihre leerbleibenden Sitzplätze für einen sehr viel günstigeren Preis an Studierende zu verkaufen. So können Airlines extra Umsatz generieren, Studierende günstig fliegen und wir verdienen ebenfalls an der Buchungsgebühr, die vor allem für die Studi-Authentifizierung und die Investitionen in Klimaprojekte erhoben wird.

Direkte Wettbewerber in Europa gibt es keine. In den USA gibt es Online-Reiseanbieter, die etwas sehr ähnliches machen. Die eigentliche Konkurrenz sind andere Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen. Wir bieten den Studierenden mit unserem Angebot eine extra Möglichkeit zu verreisen.

Flyla, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser jetziges Ziel ist im Flugsegment so zielgenau wie möglich die Nummer 1 für Studierende zu werden und daran arbeiten wir sehr fokussiert und zielgerichtet. Aber natürlich denken wir Flyla noch weiter: Unsere derzeitigen Kundinnen und Kunden haben nicht nur an günstigen Flügen Interesse, sondern generell an allem, was zu einer Reise dazugehören könnte. Das eröffnet uns zahlreiche Möglichkeiten auch in andere Bereiche zu wachsen und diese werden wir bestmöglichst ausschöpfen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Einfach machen. “Analysis Paralysis” entsteht, wenn man viel zu sehr über den richtigen Weg grübelt. Meistens kann man die beste Herangehensweise sowieso erst nach einigen Anlaufen entdecken.

Gebt nicht auf. Für das Gründen muss man selbst die Steine aus dem Weg räumen, das macht keiner für einen. Was am Anfang unmachbar klingt, kann häufig doch gelingen.

Sucht den Austausch mit anderen – mit eurer Zielgruppe, euren Kundinnen und Kunden, mit Industrieexperten, möglichen Partnern, und und und. Jedes Gespräch bietet neue Inspiration und Motivation, weiterzumachen.

Wir bedanken uns bei Ben Shaw für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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