Sonntag, September 6, 2026
Start Blog Seite 16

1 Mio. Euro vom Bund für KI-Startup alugha

0
alugha erhält Forschungszulage für KI-Video Bernd Korz CEO at alugha

Bund fördert deutsche Videotechnologie: Rund eine Million Euro Forschungszulage für alugha

Mannheim, 6. Juli 2026 – Die alugha GmbH erhält für die Entwicklung ihrer mehrsprachigen Videoplattform eine Forschungszulage des Bundes in Höhe von rund einer Million Euro. Die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt beauftragte Bescheinigungsstelle Forschungszulage hat das Vorhaben nach dem Forschungszulagengesetz anerkannt und förderfähige Aufwendungen von insgesamt 4,74 Millionen Euro bestätigt.

Gegenstand der geprüften Forschungsarbeit ist eine vollautomatisierte Echtzeit-Dubbing-Lösung, die Videotranskription, Übersetzung, Stimmenklonung, Emotionsübertragung und Postproduktion erstmals in einem durchgängigen Prozess vereint. Das Entwicklungsvorhaben läuft seit Januar 2020 und wird im Oktober 2026 abgeschlossen. Die Zulage wird rückwirkend für bereits geleistete Entwicklungsaufwendungen gewährt.

Eine europäische Antwort auf die Dominanz der US-Plattformen

Der Markt für professionelle Videotechnologie wird international von US-Anbietern geprägt. In Mannheim entsteht seit mehreren Jahren eine europäische Alternative: alugha bündelt KI-gestützt in einer einzigen Plattform, wofür Unternehmen bislang mehrere, meist außereuropäische Dienstleister benötigten. Videos werden in beliebige Sprachen übersetzt und mit authentischen sowie geklonten Stimmen neu vertont – vollautomatisch und innerhalb von Sekunden.

Angepasst wird dabei dank Segmentierung ausschließlich der Ton; das Videomaterial selbst bleibt unverändert, was ein entscheidender Vorteil für den Datenschutz ist. Der gesamte alugha-Stack ist europäisch, vom Server bis zur KI: Anders als bei den Angeboten großer US-Konzerne verlassen die Daten Europa nicht.

Für Unternehmen in regulierten Branchen, von Finanzdienstleistern über die Industrie bis zum Gesundheitswesen, ist das mehr als eine Komfortfrage. Wer Schulungs-, Produkt- oder Kundenvideos mehrsprachig anbieten will, musste bislang entweder die Kontrolle über Inhalte und Daten an außereuropäische Anbieter abgeben oder auf Reichweite verzichten. alugha löst diesen Widerspruch auf.

Minuten statt Stunden: Rund 90 Prozent geringere Kosten

Der wirtschaftliche Nutzen ist für Anwender unmittelbar messbar. Produktionszeiten für mehrsprachige Videos, die bislang Stunden oder Tage beanspruchten, verkürzen sich auf wenige Minuten. Synchronstudios, externe Übersetzungsdienstleister und manuelle Nachbearbeitung entfallen weitgehend. Nach statistischen Erhebungen sinken die Produktionskosten dadurch um rund 90 Prozent.

Datenhoheit, Urheberrechte und ein einheitlicher Markenauftritt bleiben zugleich unter europäischer Kontrolle. Angesichts des EU AI Act und wachsender regulatorischer Anforderungen an den Umgang mit Unternehmensdaten wird genau das zunehmend geschäftsentscheidend.

Rückenwind für den Technologiestandort Deutschland

Die Forschungszulage ist für alugha mehr als eine Anerkennung – sie ist die Grundlage für die weitere Expansion. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, eine der führenden europäischen Infrastrukturen für mehrsprachige Videokommunikation im B2B-Bereich zu sein. Gründer und Geschäftsführer Bernd Korz engagiert sich zudem in der Bundesfachkommission Künstliche Intelligenz und Wertschöpfung 4.0 des Wirtschaftsrats der CDU und bringt dort die Perspektive deutscher Technologieunternehmen in die Debatte um europäische KI-Souveränität ein.

„Dass der Bund unser Vorhaben als förderfähig anerkennt, ist ein starkes Signal – nicht nur für uns, sondern für den gesamten deutschen Technologiestandort. Wir zeigen, dass Europa Weltklasse-Technologie im Bereich Video und Künstliche Intelligenz entwickeln kann, mit dem entscheidenden Unterschied, dass unsere Kundinnen und Kunden die volle Kontrolle über ihre Daten behalten. Und wir haben noch einiges vor.“

— Bernd Korz, Gründer und CEO der alugha GmbH

Abschluss des Vorhabens für Oktober 2026 geplant

Die Ergebnisse des Entwicklungsvorhabens fließen in neue und wesentlich verbesserte Produkte ein und bilden die Basis für den weiteren Ausbau der Plattform. Schon heute nutzen Unternehmen aus Industrie, Medien und Bildung die alugha-Infrastruktur, um ihre Inhalte international skalierbar zu machen, ohne ihre digitale Souveränität aus der Hand zu geben.

Die Förderung im Überblick

  • Förderinstrument: Forschungszulage nach dem Forschungszulagengesetz (FZulG)
  • Fördervolumen: Rund eine Million Euro
  • Geprüfte FuE-Aufwendungen: 4,74 Millionen Euro
  • Vorhaben: Vollautomatisierte Echtzeit-Dubbing-Lösung mit integriertem End-to-End-Workflow
  • Laufzeit: Januar 2020 bis Oktober 2026 (Förderung auch rückwirkend gewährt)

Bild Bernd Korz CEO

Quelle Alugha GmbH

Shirakawa jetzt auf Sylt

0
Shirakawa im Concept Store bei FASMAS auf Sylt

Shirakawa jetzt im Concept Store von Syltexklusiv bei FASMAS

Die Lifestyle- und Designmarke Shirakawa ist ab sofort auf Sylt erhältlich. Im neuen Concept Store von Syltexklusiv bei FASMAS in der Neuen Mitte in Westerland finden Besucherinnen und Besucher eine kuratierte Auswahl der Marke direkt auf der Insel.

Concept Store als Bühne für besondere Marken

Der Concept Store versteht sich als Plattform für besondere Marken, Manufakturen und innovative Produkte. Statt einer klassischen Verkaufsfläche entsteht ein Ort, an dem Produkte erklärt, ausprobiert und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Ziel ist es, Marken sichtbar zu machen und ihnen den direkten Kontakt zu einer anspruchsvollen Zielgruppe auf Sylt zu ermöglichen.

Shirakawa erweitert das Sortiment

Mit Shirakawa hält eine Marke Einzug, die für hochwertiges Design, sorgfältige Verarbeitung und zeitlose Lederaccessoires steht. Die Kollektion umfasst unter anderem Taschen, Reiseaccessoires und ausgewählte Home-Living-Produkte. Sie richtet sich an Menschen, die Wert auf Qualität, Langlebigkeit und stilvolle Gestaltung legen.

Gemeinsame Werte verbinden Shirakawa und FASMAS

Die Zusammenarbeit mit FASMAS liegt auf der Hand. Während FASMAS seit Jahren für hochwertige Einrichtung und skandinavisch geprägtes Design steht, ergänzt Shirakawa dieses Konzept mit langlebigen Lederaccessoires und ausgewählten Home-Living-Produkten. Gemeinsam entsteht ein Ort, an dem Qualität, Ästhetik und bewusstes Konsumieren im Mittelpunkt stehen.

Auch Jens Dybdahl von FASMAS sieht in der Kooperation eine konsequente Ergänzung des bestehenden Angebots:

„Unsere Kunden legen großen Wert auf Qualität, gutes Design und Produkte, die viele Jahre Freude bereiten. Shirakawa passt deshalb hervorragend zu unserem Sortiment und erweitert unser Einrichtungskonzept um hochwertige Accessoires, die dieselbe Philosophie verfolgen.“

Nachfrage nach weiteren Marken wächst

Das Concept-Store-Konzept wird bereits gut angenommen. Zahlreiche Besucher haben den neuen Bereich entdeckt, und auch auf Unternehmensseite wächst die Nachfrage. Die verfügbaren Regalplätze für weitere ausgewählte Marken und Manufakturen sind gefragt. Gesucht werden Produkte mit hoher Qualität, klarer Markenidentität und einer Geschichte, die zum Konzept des Stores passen.

„Wir möchten Marken nicht einfach nur präsentieren, sondern sie erlebbar machen. Der persönliche Kontakt, kompetente Beratung und das Erzählen der Geschichten hinter den Produkten sind zentrale Bestandteile unseres Konzepts“, erklären Christine Arnoldt und Stefan Kny.

Concept Store in Westerland wächst weiter

Der Concept Store befindet sich bei FASMAS, Neue Straße 6, in der Neuen Mitte von Westerland. Das Sortiment soll kontinuierlich um weitere ausgewählte Anbieter aus den Bereichen Lifestyle, Design und Manufaktur erweitert werden.

Mit der Aufnahme von Shirakawa wächst das Angebot des Concept Stores weiter. Besucherinnen und Besucher können die Kollektion im Store bei FASMAS in Westerland entdecken. Wer nicht auf Sylt ist, findet eine Auswahl der Produkte auch im Onlineshop von FASMAS

Bildcredits Stefan Kny

Pressekontakt

Stefan Kny
E-Mail: redaktion@syltexklusiv.com
Internet: www.syltexklusiv.com

Max Wittrock kehrt als CEO zu mymuesli zurück

0
mymuesli: Max Wittrock setzt auf Personalisierung

Max Wittrock übernimmt erneut den Vorstandsvorsitz

Mitgründer Max Wittrock übernimmt den Vorstandsvorsitz von mymuesli. Er folgt auf Tom Mayer, der in den vergangenen Monaten wichtige Impulse für die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens sowie den Ausbau der KI-gestützten Personalisierung gesetzt hat. Mit der Rückkehr des Co-Founders knüpft mymuesli bei den nächsten Wachstumsschritten an die Stärken seiner Gründungsidee an: Pioniergeist, eine starke Markenkommunikation und die enge Verbindung zur Community. Gleichzeitig sind die digitale Kundengewinnung, CRM sowie der Ausbau von Data-&-Insights-Funktionen zentrale Bestandteile der Unternehmensstrategie.

Marke, Pioniergeist und Community im Fokus

Max Wittrock hat mymuesli 2007 gemeinsam mit Hubertus Bessau und Philipp Kraiss gegründet und das Unternehmen bis Ende 2019 als Co-CEO geprägt. Mit seiner Rückkehr übernimmt er nun erneut die operative Führungsverantwortung.

Sein Ziel ist es, die Marke im nächsten Schritt aus dem Ursprung heraus weiterzuentwickeln. Das Unternehmen fokussiert sich damit konsequent auf seine Position als führende digitale Marke für personalisierte Ernährung. Storytelling, Unternehmergeist und die direkte Beziehung zu mittlerweile mehr als einer Million aktiven Kundinnen und Kunden werden den Charakter von mymuesli noch stärker prägen.

Max Wittrock setzt auf Innovation und Wachstum

„Die Besonderheit von mymuesli liegt darin, dass wir nah an unseren Kundinnen und Kunden sind und den Mut haben, eigene und unkonventionelle Ideen umzusetzen“, sagt Max Wittrock. „Genau daran werden wir weiter anknüpfen. Mit viel Innovationskraft, denn besonders die macht mymuesli neben der Individualisierung einzigartig. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam daran arbeiten und das weiter ausbauen, was mymuesli ausmacht: Personalisierung, eine starke Markenkommunikation und digitale Exzellenz. Und vor allem wieder ins Wachstum kommen!“

Offener Dialog mit der Community

Wittrock kündigt zudem eine offene Kommunikation über die anstehenden Entwicklungsschritte an: „Wir haben einige spannende Herausforderungen zu bewältigen. Darüber wollen wir auf meinen und auf unseren eigenen Kanälen sprechen, ebenso wie im Dialog mit unserer Community. Denn Offenheit und Ehrlichkeit gehören seit der Gründung zur mymuesli-DNA.“

Aufsichtsrat unterstützt den Führungswechsel

Auch der Aufsichtsrat sieht in der Rückkehr des Mitgründers die richtige Weichenstellung für die nächste Entwicklungsphase. „Max Wittrock steht als Mitgründer für die Idee und die Werte von mymuesli. Mit seiner Rückkehr geben wir der Marke wieder das unternehmerische Gesicht, das unsere Kundinnen und Kunden und unser Team gleichermaßen verbindet“, sagt Tobias Bachmüller, Aufsichtsratsvorsitzender von mymuesli.

Bild Max Wittrock CEO mymuesli

Quelle mymuesli AG

metr sichert sich 10,5 Millionen Euro Wachstumskapital

0
metr erhält Series-B-Finanzierung für Bestandsgebäude Das Management-Team von metr (v.l.n.r.): Maximilian Thumfart, Dr. Franka Birke und Samuel Billot

Series-B-Finanzierung über 10,5 Millionen Euro abgeschlossen

Das PropTech-Unternehmen metr hat seine Series-B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und rund 10,5 Millionen Euro akquiriert. Mit der SBG-Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH gewinnt metr einen neuen Investor. Darüber hinaus beteiligen sich erneut die Kachel GmbH (Tochtergesellschaft der WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG), IBB Capital GmbH, BRAWO Capital GmbH, Next Big Thing AG sowie bestehende Business Angels an der Finanzierungsrunde.

Starkes Wachstum überzeugt Investoren

Die Finanzierung folgt auf eine Phase starken Wachstums: metr steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 80 Prozent, erreichte im selben Jahr eine Net Retention Rate von über 140 Prozent und betreut heute mehr als 80 Kunden aus den Bereichen Wohnungswirtschaft, Asset Management und Corporate Real Estate. Ausschlaggebend für das Investment waren neben starken Kennzahlen insbesondere der nachgewiesene Product-Market-Fit, die etablierte Technologie sowie das Wachstumspotenzial des Marktes.

Ausbau der Plattform und internationale Expansion

Das frische Kapital wird metr nutzen, um seine Technologie weiterzuentwickeln, seine operative Infrastruktur auszubauen und die Skalierung weiter voranzutreiben. Dazu gehört insbesondere der Aufbau eines Hubs in Sachsen, der maßgeblich zur Optimierung der Lieferketten und zu einer noch engeren Kundenbetreuung beitragen wird. Das langfristige Ziel des Unternehmens ist es, die führende europäische Plattform für energieeffiziente Bestandsgebäude zu werden.

KI-Plattform für energieeffiziente Bestandsgebäude

Steigende Energiekosten, regulatorische Anforderungen und der zunehmende Wertverlust ineffizienter Bestandsgebäude stellen Eigentümer und Bestandshalter vor große Herausforderungen. Gleichzeitig müssen sie häufig unterschiedliche Anbieter für Energiemanagement und Heizungsoptimierung koordinieren. metr vereint beides auf seiner KI-basierten Plattform. Dank der universellen Anbindung an bestehende Heizungsanlagen lassen sich Energieverbräuche senken, Energieeffizienzklassen verbessern und Immobilienwerte langfristig sichern – ohne kostenintensive Sanierungsmaßnahmen.

Das Management-Team von metr (v. l. n. r.): Maximilian Thumfart, Dr. Franka Birke und Samuel Billot.

CEO Dr. Franka Birke sieht die Weichen für weiteres Wachstum gestellt

Die Finanzierungsrunde ist für Dr. Franka Birke, Mitgründerin und CEO von metr, vor allem ein Auftrag für die kommenden Jahre:

„Mit der Series-B-Finanzierung schaffen wir die Voraussetzungen, um metr auf das nächste Level zu heben. Wir werden unsere Plattform weiter skalieren, unsere operative Exzellenz ausbauen und die Grundlage für unsere internationale Expansion legen. Dass unsere bestehenden Investoren erneut investieren und wir mit der SBG einen weiteren starken Partner gewinnen konnten, bestätigt unseren Kurs und unser langfristiges Wachstumspotenzial.“

Neuer Investor setzt auf den Innovationsstandort Sachsen

Frank Tappert, Geschäftsführer der SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH, sieht in metr großes Potenzial für den Wirtschaftsstandort Sachsen:

„metr verbindet innovative Technologie mit einem überzeugenden Geschäftsmodell und adressiert einen Markt mit erheblichem Wachstumspotenzial. Besonders freut uns, dass das Unternehmen seine Präsenz in Leipzig weiter ausbaut und damit ein klares Bekenntnis zum Innovationsstandort Sachsen abgibt. Wir freuen uns darauf, metr auf seinem weiteren Wachstumskurs als Partner zu begleiten.“

Bestehende Investoren bekräftigen ihr Vertrauen

Auch für Alexander Wiegand, Vorstand der WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, ist die weitere Beteiligung Ausdruck einer langfristigen Partnerschaft:

„Die Digitalisierung und Optimierung von Bestandsgebäuden wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. metr hat die technologische Kompetenz und die Innovationskraft, diesen Markt nachhaltig mitzugestalten. Wir freuen uns darauf, das Unternehmen auf seinem weiteren Wachstumskurs zu begleiten.“

Gregory Pitl verstärkt den Beirat

Seit dem Abschluss der Finanzierungsrunde unterstützt zudem Gregory Pitl, ehemaliger Director Innovation & Technology bei PATRIZIA, das Unternehmen mit seiner Expertise in den Bereichen Organisationsentwicklung, Wachstumsstrategie und Finanzen als erstes externes Beiratsmitglied.

Bild Das Management-Team von metr (v.l.n.r.): Maximilian Thumfart, Dr. Franka Birke und Samuel Billot Bildcredits metr

Quelle metr Building Management Systems GmbH

Pitchdeck Magic: Was nach tausenden DeckReviews wirklich überzeugt

0
Pitchdeck erstellen: So überzeugt dein Startup

Direkt ins Problem führen

Nach dem Einstieg muss sofort klar werden, worum es eigentlich geht. Eine klare Aussage reicht oft aus, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Alles, was erklärt, darf später kommen. Alles, was neugierig macht, gehört nach vorne.

Das Problemfeld ist der Anker des gesamten Pitchdecks. Es sollte einfach formuliert, klar verständlich und unmittelbar relevant sein. Technische Details, abstrakte Marktannahmen oder zu frühe Produktbeschreibungen helfen an dieser Stelle selten weiter.

Entscheidend ist, dass das Publikum das Problem erkennt und innerlich zustimmt: Ja, das ist relevant. Ja, das ist teuer, langsam, ineffizient, riskant oder schlicht ungelöst. Ohne dieses Verständnis entsteht keine Dringlichkeit. Und ohne Dringlichkeit entsteht kein echtes Interesse.

Die Lösung logisch aufbauen

Die Lösung sollte unmittelbar aus dem Problem heraus entstehen. Sie darf nicht wie ein Produkt wirken, das zufällig auf ein Problem gesetzt wurde. Jeder zentrale Aspekt der Lösung muss klar auf den beschriebenen Pain Point einzahlen.

Zu viele Features, zu viele Use Cases oder zu viel Zukunftsvision verwässern die Kernbotschaft. Statt abstraktem „Mehrwert“ sollte konkret werden, was das Produkt besser macht: Spart es Zeit? Senkt es Kosten? Erhöht es Qualität? Reduziert es Komplexität? Ermöglicht es etwas, das vorher nicht möglich war?

Genau diese Effekte müssen verständlich benannt werden. Nicht als Marketingversprechen, sondern als nachvollziehbare Antwort auf ein echtes Problem.

Das Geschäftsmodell überzeugend darstellen

Spätestens beim Geschäftsmodell wird es ernst. Hier zeigt sich, ob aus einer guten Idee ein skalierbares Unternehmen werden kann.

Ein starkes Pitchdeck macht nachvollziehbar, wie Geld verdient wird, wer zahlt, wie regelmäßig Umsätze entstehen und in welcher Größenordnung das Modell funktionieren kann. Gerade in der Pre-Seed-Phase müssen Zahlen noch nicht perfekt sein. Sie müssen aber logisch, konsistent und plausibel wirken.

Unklare Monetarisierung ist einer der häufigsten Punkte, an denen Pitchdecks an Überzeugung verlieren. Nicht, weil jedes Detail schon final sein muss. Sondern weil sichtbar werden sollte, dass das Team verstanden hat, wo der wirtschaftliche Hebel liegt.

Gleichzeitig braucht es einen relevanten Markt. Zielgruppe, Marktgröße und Wachstum sollten realistisch und verständlich dargestellt werden. Besonders wichtig ist das Timing: Warum ist gerade jetzt der richtige Moment für diese Lösung? Warum ist der Markt heute aufnahmebereit?

Diese „Why now?“-Frage wird oft unterschätzt. Dabei kann sie den Unterschied machen zwischen einer spannenden Idee und einem überzeugzenden Investment Case.

Wettbewerb realistisch einordnen

Wettbewerb existiert immer. Auch dann, wenn er indirekt ist. Wer behauptet, keine Konkurrenz zu haben, zeigt selten Stärke. Meist zeigt es, dass der Markt noch nicht sauber verstanden wurde.

Ein gutes Pitchdeck zeigt deshalb, dass bestehende Alternativen bekannt sind und realistisch eingeordnet werden. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Wettbewerber aufzulisten. Entscheidend ist die eigene Positionierung.

Was unterscheidet diese Lösung konkret von bestehenden Angeboten? Und warum ist genau dieser Unterschied relevant?

Eine ehrliche Einordnung wirkt oft deutlich glaubwürdiger. Die beste Wettbewerbsfolie ist nicht die, auf der alle anderen schlecht aussehen. Es ist die, auf der klar wird, wo das Startup wirklich anders und besser ist.

Den richtigen Deck Typ für die Zielgruppe wählen

Ein Pitchdeck ist kein universelles Dokument. Es macht einen großen Unterschied, ob es eigenständig gelesen, live präsentiert, bei einem Wettbewerb eingereicht oder in einem Kundengespräch eingesetzt wird.

Ein Read Deck muss ohne Erklärung funktionieren. Es landet häufig im Posteingang von Investorinnen und Investoren. Inhalte müssen selbsterklärend sein, Zusammenhänge klar beschrieben und Zahlen sauber eingeordnet.

Ein Presentation Deck funktioniert anders. Es unterstützt einen Live-Pitch, ist visueller, reduzierter und lebt von der gesprochenen Story. Details werden erklärt, nicht gelesen.

Daneben gibt es weitere Varianten, etwa für Startup-Wettbewerbe, Förderprogramme oder Kundentermine. Die Grundlogik bleibt ähnlich. Aber wer Audience und Deck-Typ bewusst wählt, vermeidet einen der häufigsten Fehler: ein Deck für alle Situationen bauen zu wollen.

KI als Werkzeug sinnvoll einsetzen

Künstliche Intelligenz macht es heute einfacher denn je, in kurzer Zeit ein professionell wirkendes Pitchdeck zu erstellen.

Gleichzeitig entsteht dadurch ein neues Problem: Viele KI-generierte Pitchdecks sehen inzwischen erstaunlich ähnlich aus. Gleiche Layoutlogiken, ähnliche Grafiken, austauschbare Icons und Formulierungen, die zwar professionell klingen, aber wenig über das eigentliche Startup verraten.

Für Investorinnen, Investoren, Jurys oder potenzielle Partner wirkt das schnell austauschbar. Nicht weil KI genutzt wurde, sondern weil die individuelle Geschichte verloren geht.

Die eigentliche Denkarbeit kann KI jedoch nicht ersetzen. Ein starkes Pitchdeck entsteht nicht durch schöne Folien, sondern durch ein tiefes Verständnis von Problem, Markt, Kunde, Lösung und eigener Differenzierung.

Kurz gesagt: Nutze KI als Werkzeug. Aber achte darauf, dass dein Pitchdeck nicht wie das nächste generische 08/15-Template aussieht.

Die besondere Magic sichtbar machen

Jedes starke Startup hat etwas, das es besonders macht. Diese Magic ist selten ein Buzzword. Sie ist meist sehr konkret.

Das kann langjährige Forschung an genau diesem Problem sein. Tiefe Branchenexpertise aus früheren Rollen. Ein einzigartiger Zugang zu Daten, Kunden oder Infrastruktur. Ein Team, das einen Markt von innen kennt. Oder ein technologischer Vorsprung, der nicht leicht kopierbar ist.

Diese Underlying Magic sollte klar benannt werden. Nicht abstrakt, sondern greifbar. Sie ist der Teil, der erklärt, warum genau dieses Team genau dieses Problem besonders gut lösen kann.

Team, Fortschritt und der nächste Schritt

Ein starkes Team ist oft wichtiger als die ursprüngliche Idee. Ideen verändern sich. Märkte verändern sich. Produkte entwickeln sich weiter. Was bleiben muss, ist die Fähigkeit des Teams, zu lernen, Entscheidungen zu treffen und konsequent umzusetzen.

Klare Rollen, komplementäre Fähigkeiten und relevante Erfahrung schaffen Vertrauen. Ergänzt wird das durch realistische Meilensteine, erste Traction und eine nachvollziehbare Go-to-Market-Strategie.

Auch der Abschluss sollte konkret sein. Was sucht das Startup gerade? Kapital? Pilotkunden? Strategische Partner? Feedback? Introductions?

Am Ende braucht ein Pitchdeck selten mehr als zehn bis fünfzehn Folien. Fokus schlägt Vollständigkeit. Und genau diese Klarheit entscheidet oft darüber, ob aus einem ersten Interesse ein echtes Gespräch wird.

Bildcredits privat

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Startup im Nebenerwerb: Der sichere Weg zum eigenen Unternehmen?

0
Startup im Nebenerwerb: Chancen, Risiken, rechtliche Aspekte und Praxistipps für eine erfolgreiche Gründung neben dem Hauptberuf. Junge Frau sitzt auf Tisch mit einem Lapptop auf den Beinen und im Hintergrund ist einen WQeisse Backsteinwadn auf die eine Rakete gemalt ist

Tagsüber im Unternehmen arbeiten, abends am eigenen Produkt tüfteln und am Wochenende die ersten Kunden gewinnen – für viele Gründer beginnt genau so der Weg zum eigenen Startup im Nebenerwerb und damit in die Selbstständigkeit. Statt sofort alle Sicherheiten aufzugeben, setzen sie auf einen schrittweisen Einstieg. Das reduziert finanzielle Risiken und ermöglicht es, eine Geschäftsidee unter realen Marktbedingungen zu testen.

Ein Startup im Nebenerwerb verbindet wirtschaftliche Sicherheit mit unternehmerischer Freiheit. Gleichzeitig verlangt dieses Modell ein hohes Maß an Disziplin, eine realistische Planung und ein gutes Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen. Wer typische Stolperfallen kennt und den Übergang strategisch vorbereitet, schafft eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum.

Key Takeaways

  • Ein Startup im Nebenerwerb ermöglicht Gründern finanzielle Sicherheit und Flexibilität, während sie ihre Geschäftsidee entwickeln.
  • Das Modell erfordert sorgfältige Planung und Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen, um Risiken zu minimieren.
  • Hybride Gründungen gewinnen an Bedeutung; fast 70 Prozent der Gründer starten im Nebenerwerb, um ihre Ideen zu validieren.
  • Erfolgsfaktoren sind konsequente Marktvalidierung und die rechtzeitige Klärung von arbeitsvertraglichen Regelungen und steuerlichen Fragen.
  • Trends wie Remote Work und digitale Technologien fördern den Aufbau von Startups im Nebenerwerb.

Startup im Nebenerwerb: Definition und Grundlagen

Ein Startup im Nebenerwerb bezeichnet eine innovative Unternehmensgründung, die parallel zu einer bestehenden Festanstellung aufgebaut wird. Anders als klassische Nebengewerbe verfolgen Startups meist das Ziel, ein skalierbares Geschäftsmodell mit langfristigem Wachstumspotenzial zu entwickeln.

Besonders häufig entstehen solche Unternehmen in Bereichen wie Softwareentwicklung, Künstliche Intelligenz, E-Commerce, Plattformökonomie oder digitalen Dienstleistungen. Moderne Cloud-Infrastrukturen, No-Code-Plattformen und KI-Tools ermöglichen heute einen Markteintritt mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz.

Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Gründer können ihre Idee validieren, ohne sofort auf ihr regelmäßiges Einkommen verzichten zu müssen.

Trotzdem ersetzt der Nebenberuf keine sorgfältige Planung. Rechtsform, Gewerbeanmeldung, steuerliche Registrierung, Finanzierung und Sozialversicherung müssen ebenso früh geklärt werden wie Fragen zur Haftung oder zum Datenschutz.

Der größte Fallstrick lauert häufig im eigenen Arbeitsvertrag. Viele Unternehmen verlangen die Anzeige oder Genehmigung einer Nebentätigkeit. Zudem gilt das gesetzliche Wettbewerbsverbot. Wer seinem Arbeitgeber Konkurrenz macht oder seine Arbeitsleistung im Hauptberuf beeinträchtigt, riskiert arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Startup im Nebenerwerb im Startup-Kontext

Die Bedeutung hybrider Gründungen wächst seit Jahren. Der aktuelle KfW-Gründungsmonitor 2026 zeigt, dass 2025 rund 70 Prozent aller Existenzgründungen zunächst im Nebenerwerb entstanden – ein neuer Höchstwert. Gleichzeitig führten knapp 60 Prozent der Nebenerwerbsgründer ihre bisherige Festanstellung zunächst weiter. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass der schrittweise Unternehmensaufbau heute für viele Gründer zum bevorzugten Weg geworden ist.

Digitale Technologien haben diese Entwicklung erheblich beschleunigt. Produkte lassen sich schneller entwickeln, Kunden einfacher erreichen und Geschäftsmodelle kostengünstiger testen als noch vor wenigen Jahren.

Auch Investoren betrachten diese Entwicklung differenzierter. Venture-Capital-Gesellschaften erwarten zwar häufig den vollständigen Fokus des Gründerteams. Business Angels bewerten eine erfolgreiche Marktvalidierung dagegen zunehmend positiv. Ein funktionierendes Produkt mit zahlenden Kunden liefert häufig überzeugendere Argumente als eine Präsentation mit ambitionierten Wachstumsprognosen.

Praxisbeispiele: So gelingt der Einstieg

Erfolgreiche Gründungen beginnen selten mit einem perfekten Produkt. Meist steht zunächst die Lösung eines konkreten Problems im Mittelpunkt.

Ein Softwareentwickler entwickelt beispielsweise abends eine spezialisierte Projektmanagement-Software für Handwerksbetriebe. Erste Pilotkunden liefern wertvolles Feedback. Das Produkt wird kontinuierlich verbessert, bis wiederkehrende Umsätze entstehen. Erst danach erfolgt der Wechsel in die Vollzeitgründung.

Ähnlich gehen viele E-Commerce-Unternehmen vor. Produkte werden zunächst mit kleinen Stückzahlen getestet. Erst wenn Nachfrage und Marge überzeugen, folgen größere Investitionen in Lager, Marketing oder Personal.

Auch Beratungsunternehmen, KI-Agenturen oder B2B-Dienstleister entstehen häufig zunächst als Nebenerwerbsgründung. Berufserfahrung, bestehende Netzwerke und Branchenkenntnisse werden dabei zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen.

Der wichtigste Erfolgsfaktor ist nicht Geschwindigkeit, sondern konsequente Marktvalidierung.

Startup im Nebenerwerb: Vorteile und Herausforderungen

Das Modell verbindet wirtschaftliche Sicherheit mit unternehmerischer Flexibilität. Gleichzeitig bringt es eine doppelte Belastung mit sich.

Vorteile

  • regelmäßiges Einkommen bleibt erhalten
  • geringeres finanzielles Risiko
  • schrittweise Marktvalidierung
  • Aufbau erster Kundenbeziehungen
  • bessere Planbarkeit von Investitionen

Herausforderungen

  • Doppelbelastung durch Beruf und Unternehmen
  • begrenzte Zeit für Produktentwicklung
  • langsamere Skalierung
  • mögliche Konflikte mit dem Arbeitgeber
  • eingeschränkte Verfügbarkeit für Kunden und Investoren

Viele Gründer unterschätzen den tatsächlichen Zeitaufwand. Neben der Produktentwicklung beanspruchen Buchhaltung, Vertrieb, Marketing, Kundensupport und Administration erhebliche Ressourcen.

Ebenso wichtig ist ein realistischer Businessplan. Er schafft Transparenz über Liquidität, Finanzierung und Investitionen und erleichtert später Gespräche mit Banken oder Kapitalgebern.

Die häufigsten Fehler beim Gründen neben dem Hauptjob

Nicht die Geschäftsidee entscheidet über Erfolg oder Misserfolg, sondern häufig vermeidbare Fehler.

Zu den häufigsten gehören:

  • Kündigung des Hauptjobs vor einer erfolgreichen Marktvalidierung
  • fehlende Prüfung arbeitsvertraglicher Regelungen
  • unrealistische Umsatz- und Kostenplanung
  • Vernachlässigung steuerlicher Pflichten
  • fehlende Priorisierung der verfügbaren Zeit
  • zu spätes Kundenfeedback

Gerade in der Anfangsphase gilt: Erst validieren, dann skalieren.

Die Rahmenbedingungen für Startup im Nebenerwerb verbessern sich kontinuierlich.

Remote Work, flexible Arbeitsmodelle und digitale Kollaborationsplattformen erleichtern den Aufbau eines Unternehmens außerhalb klassischer Bürozeiten erheblich. Gleichzeitig unterstützen öffentliche Förderprogramme innovative Geschäftsideen mit Beratungsleistungen, Zuschüssen oder Gründungsstipendien.

Auch Hochschulen investieren verstärkt in Inkubatoren und Accelerator-Programme. Dadurch gelangen wissenschaftliche Innovationen schneller in den Markt.

Parallel verändert sich das Investitionsverhalten. Kapitalgeber achten heute stärker auf belastbare Kennzahlen als auf spektakuläre Geschäftsideen. Produkt-Markt-Fit, wiederkehrende Umsätze und nachweisbare Kundennachfrage gewinnen gegenüber reinen Wachstumsversprechen an Bedeutung.

Checkliste für den erfolgreichen Start

Vor der Gründung sollten folgende Punkte geklärt sein:

  • ✓ Arbeitsvertrag geprüft
  • ✓ Geschäftsidee validiert
  • ✓ Businessplan erstellt
  • ✓ Finanzierung kalkuliert
  • ✓ Zeitbudget realistisch geplant
  • ✓ Steuerliche Fragen geklärt
  • ✓ Geeignete Rechtsform gewählt

Experten-Tipp

Viele erfolgreiche Unternehmen entstehen nicht durch eine mutige Kündigung, sondern durch eine belastbare Marktvalidierung. Wer zunächst zahlende Kunden gewinnt und wiederkehrende Umsätze erzielt, reduziert das unternehmerische Risiko erheblich und verbessert gleichzeitig die Ausgangsposition gegenüber Banken und Investoren.

FAQ: Häufige Fragen zum Startup im Nebenerwerb

Muss ich meinem Chef sagen, dass ich nebenbei gründe?

In vielen Fällen ja. Zwar ist die Berufsfreiheit durch das Grundgesetz geschützt, dennoch enthalten zahlreiche Arbeitsverträge Regelungen zu Nebentätigkeiten. Entscheidend ist, dass keine Konkurrenz zum Arbeitgeber entsteht und die Arbeitsleistung im Hauptberuf nicht beeinträchtigt wird. Eine schriftliche Genehmigung schafft zusätzliche Rechtssicherheit.

Ab wann gilt mein Nebenerwerb als Hauptberuf?

Die gesetzliche Krankenkasse beurteilt anhand der Grundsätze des GKV-Spitzenverbandes, ob eine Selbstständigkeit haupt- oder nebenberuflich ausgeübt wird. Wichtige Kriterien sind insbesondere der zeitliche Aufwand, die wirtschaftliche Bedeutung der Tätigkeit und die erzielten Einkünfte. Als Orientierung gilt häufig eine regelmäßige Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden pro Woche. Maßgeblich bleibt jedoch immer die Gesamtbetrachtung des Einzelfalls.

Kann ich auch neben dem Hauptjob Investoren überzeugen?

Ja. Venture-Capital-Fonds erwarten häufig den vollständigen Fokus des Gründerteams. Business Angels sehen eine erfolgreiche Marktvalidierung dagegen oft als Vorteil. Entscheidend ist, dass ein klarer Plan für den späteren Wechsel in die Vollzeitgründung besteht.

Gilt für mein Startup auch die Kleinunternehmerregelung?

Grundsätzlich ja, sofern die jeweils geltenden Voraussetzungen des § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG) erfüllt werden. Die Regelung reduziert den bürokratischen Aufwand, schließt jedoch den Vorsteuerabzug aus. Gerade technologieorientierte Startups sollten daher sorgfältig prüfen, ob diese Option wirtschaftlich sinnvoll ist.

Fazit

Ein Startup im Nebenerwerb ist heute für viele Gründer der strategisch sinnvollste Einstieg in die Selbstständigkeit. Das Modell verbindet finanzielle Stabilität mit der Möglichkeit, Geschäftsideen unter realen Marktbedingungen zu entwickeln und schrittweise zu skalieren.

Langfristiger Erfolg entsteht jedoch nicht zufällig. Entscheidend sind eine realistische Planung, ein belastbares Zeitmanagement, rechtliche Klarheit und die konsequente Validierung des Geschäftsmodells. Wer erst den Markt überzeugt und anschließend den Schritt in die Vollzeitgründung wagt, reduziert Risiken und schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum.

Die erfolgreichsten Startups beginnen oft nicht mit einer Kündigung – sondern mit den ersten zahlenden Kunden.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – peshkova

Batteriegarantie für E-Autos: AVILOO startet in Norwegen und Dänemark

0
Batteriegarantie für E-Autos Tisch mit abegbildeten Batterie Garantie Zertifikat

AVILOO erweitert seine Batteriegarantie für E-Autos auf Norwegen und Dänemark. Käufer gebrauchter Elektrofahrzeuge erhalten damit Zugang zur AVILOO Batteriegarantie, einer unabhängigen und finanziell abgesicherten Batteriegarantie, die vollständig auf objektiven Diagnosedaten basiert. Die Expansion stärkt das Vertrauen in den Gebrauchtwagenmarkt, erweitert die Präsenz von AVILOO in zwei der führenden E-Auto-Märkte Europas und zeigt die Bedeutung der E Auto Batteriegarantie für den Markt.

Key Takeaways

  • AVILOO erweitert seine Batteriegarantie für E-Autos auf Norwegen und Dänemark für Käufer gebrauchter Elektrofahrzeuge.
  • Die Garantie basiert auf unabhängigen Diagnosedaten, nicht auf Herstellerangaben, und bietet finanzielle Sicherheit.
  • Käufer erhalten beim Unterschreiten des Grenzwertes für den State of Health eine Entschädigung sowie Erstattung der FLASH Test-Kosten.
  • Der AVILOO FLASH Test ist für etwa 96 Prozent der E-Auto-Modelle verfügbar und bewertet die Batteriekapazität und -leistung.
  • Mit dieser Expansion festigt AVILOO seine Präsenz in wichtigen E-Auto-Märkten Europas.

Batteriegarantie für E-Autos jetzt auch in Norwegen und Dänemark verfügbar

AVILOO Batteriegarantie jetzt in Norwegen und Dänemark verfügbar

Branchenweit erste finanziell abgesicherte Batteriegarantie für E-Autos wird auf zwei weitere europäische Märkte ausgeweitet – und damit wächst die Bedeutung dieser Batteriegarantie für E-Autos europaweit.

Oslo/Kopenhagen, 20. Juli 2026 – AVILOO, weltweit führender Anbieter unabhängiger Batteriediagnostik für Elektrofahrzeuge, gab heute bekannt, dass seine AVILOO Batteriegarantie ab sofort für Käufer gebrauchter Elektrofahrzeuge in Norwegen und Dänemark verfügbar ist. Zudem sorgt die E Auto Batteriegarantie dort für mehr Vertrauen beim Gebrauchtwagenkauf. Hinzu kommt: Viele Autobesitzer interessieren sich zunehmend für eine Batteriegarantie für E-Autos, die ihnen Sicherheit auf dem Markt bietet.

Die AVILOO Batteriegarantie bietet Käufern gebrauchter Elektrofahrzeuge eine echte, finanziell abgesicherte Garantie auf den Gesundheitszustand der Batterie. Grundlage sind ausschließlich unabhängige Diagnosedaten und keine Angaben oder Prognosen der Fahrzeughersteller.

Batteriegarantie basiert auf unabhängigen Batteriedaten

Für jedes Fahrzeug berechnet AVILOO mithilfe seiner globalen Diagnosedatenbank einen individuellen Grenzwert für den State of Health. Dieser Wert beschreibt den Mindestzustand, den die Batterie nach bis zu 20.000 gefahrenen Kilometern innerhalb des einjährigen Garantiezeitraums aufweisen muss. Gerade für die Bewertung der Batteriegarantie für E-Autos sind diese exakten Diagnosedaten entscheidend.

Fällt der State of Health der Batterie unter diesen Grenzwert, erhalten Käufer in Dänemark eine Entschädigung in Höhe von 23.000 dänischen Kronen beziehungsweise in Norwegen 34.000 norwegische Kronen. Zusätzlich werden die Kosten für den FLASH Test vollständig erstattet. Auch hierbei wird der Fokus stets auf der Batteriegarantie für E-Autos gehalten.

Die Garantie basiert auf dem AVILOO FLASH Test, einem dreiminütigen, herstellerunabhängigen Batterietest. Dieser überprüft die tatsächlich verfügbare Batteriekapazität, das Thermomanagement und die Ladeleistung. Der Test deckt derzeit 96 Prozent der Elektrofahrzeugmodelle ab, die sich auf den Straßen befinden und unterstützt so die E Auto Batteriegarantie im Alltag. Im Kontext einer Batteriegarantie für E-Autos ist diese Testabdeckung von großem Vorteil.

Norwegen und Dänemark ergänzen die wachsende Liste europäischer Märkte, in denen die AVILOO Batteriegarantie bereits verfügbar ist. Dazu zählen das Vereinigte Königreich, Deutschland, die Niederlande, Finnland, Österreich, Belgien, Irland, die Schweiz, Frankreich und Schweden. Die Batteriegarantie für E-Autos macht dadurch einen entscheidenden Sprung in der Marktabdeckung.

Batteriegarantie schafft mehr Sicherheit beim Kauf gebrauchter Elektroautos

Marcus Berger, CEO von AVILOO, erklärt: Die E Auto Batteriegarantie sorgt für ein neues Sicherheitsniveau auf dem Markt. Dies verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die Batteriegarantie für E-Autos beim Fahrzeugkauf heute ist.

„Norwegen und Dänemark gehören zu den am weitesten entwickelten E-Auto-Märkten der Welt. Daher ist die Einführung unserer Batteriegarantie in diesen Ländern ein logischer nächster Schritt. Käufer verdienen echte Sicherheit bei der teuersten Komponente ihres Fahrzeugs – auf der Grundlage von Daten und nicht von Vermutungen. Unser Ziel ist es, nordischen Händlern und Fahrern dasselbe Maß an Schutz und Vertrauen zu bieten, das wir bereits in anderen Teilen Europas aufgebaut haben.“

Wie funktioniert die Batteriegarantie für E-Autos von AVILOO?

Was ist die AVILOO Batteriegarantie?

Die AVILOO Batteriegarantie ist eine unabhängige und finanziell abgesicherte Batteriegarantie für E-Autos für gebrauchte Elektrofahrzeuge. Sie basiert auf objektiven Diagnosedaten des AVILOO FLASH Tests und nicht auf Schätzungen oder Angaben der Fahrzeughersteller. Käufer erhalten dadurch mehr Transparenz über den tatsächlichen Zustand der Antriebsbatterie.

Wie funktioniert die E Auto Batteriegarantie von AVILOO?

Für jedes Fahrzeug wird mithilfe der globalen AVILOO-Diagnosedatenbank ein individueller Mindestwert für den State of Health berechnet. Unterschreitet die Batterie diesen Grenzwert innerhalb des einjährigen Garantiezeitraums und einer Fahrleistung von bis zu 20.000 Kilometern, erhält der Käufer eine finanzielle Entschädigung gemäß den Garantiebedingungen.

Für welche Elektrofahrzeuge ist der AVILOO FLASH Test verfügbar?

Der AVILOO FLASH Test ist derzeit für rund 96 Prozent der Elektrofahrzeugmodelle verfügbar, die sich auf europäischen Straßen befinden. Er analysiert unter anderem die nutzbare Batteriekapazität, das Thermomanagement und die Ladeleistung – unabhängig vom jeweiligen Fahrzeughersteller.

BLÆK Decaf: Voller Genuss, ohne Koffein

0
BLÆK Decaf: Instant Kaffee ohne Koffein BLAEK Decaf Mood

Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee gehört für viele zu den schönsten Genussmomenten des Tages. Doch wer abends entspannen möchte, ohne den Schlaf zu gefährden, oder bewusst auf Koffein verzichten will, muss oft Abstriche beim Geschmack machen.

Mit dem BLÆK Instant Kaffee NØ.4 Decaf schließt sich diese Lücke. Die Hamburger Marke, bekannt für ihren kompromisslosen Anspruch an Qualität und Geschmack, hat einen entkoffeinierten Instantkaffee kreiert, der sich aromatisch nicht hinter seinen koffeinhaltigen Varianten verstecken muss. Das Ergebnis ist ein ausgewogener Medium Roast mit feinen Noten von Kakao, Hafer und roten Beeren, der auch ohne Wachmacher-Effekt ein vollwertiges Kaffeeerlebnis bietet.

Schonende Entkoffeinierung für vollen Geschmack

BLÆK NØ.4 Decaf wird schonend mit CO₂ entkoffeiniert – einer umweltbewussten Methode, die ohne chemische Zusätze auskommt. Damit ist der Kaffee der ideale Begleiter für alle, die ihren Kaffeekonsum bewusst steuern möchten.

Schwangere und stillende Mütter müssen nicht länger auf ihren geliebten Kaffeemoment verzichten, um sich und ihr Kind zu schonen. Menschen mit einer hohen Koffeinempfindlichkeit finden in NØ.4 einen vollmundigen Genuss, der zugleich magenfreundlich ist. Und wer den Tag gerne mit einer Tasse Kaffee ausklingen lässt, ohne anschließend hellwach im Bett zu liegen, findet im koffeinfreien Instantkaffee von BLÆK die passende Alternative.

Schnell zubereitet – jederzeit genießen

Wie alle BLÆK-Produkte überzeugt auch der NØ.4 Decaf durch seine besonders einfache Zubereitung. Technisches Equipment oder lange Wartezeiten sind nicht nötig. Einfach das Pulver mit heißem Wasser aufgießen, kurz umrühren und genießen.

Die passende Vorratsdose im BLÆK Design

Für alle, die ihren Kaffee stilvoll aufbewahren möchten, bietet BLÆK die passende Vorratsdose aus 100 Prozent Edelstahl an. Sie fasst genau eine 150-Gramm-Packung BLÆK Kaffee – das entspricht rund 50 Tassen.

Der Edelstahldeckel mit abnehmbarem Silikondeckel verschließt die Dose luftdicht und sorgt dafür, dass das Aroma lange erhalten bleibt.

Produktinformationen

BLÆK Instant Kaffee NØ.4 Decaf (aus Bio- und Fairtrade-zertifiziertem Anbau)

  • Mild und rund
  • Aromen von Kakao, Hafer und roten Beeren
  • Koffeinfreier Genuss mit voller Aromentiefe

Preise:

  • Box (7 Sachets × 3 g): 4,79 €
  • 60-g-Beutel: 10,49 €
  • 150-g-Beutel: 22,99 €

BLÆK Vorratsdose

  • 100 % Edelstahl (304)
  • Spülmaschinenfest
  • Luftdicht verschließbar
  • Für 150 g Kaffee (ca. 50 Tassen)
  • Abnehmbarer Silikondeckel

Preis: 29,95 €

Weitere Informationen:
www.blaek.coffee

Bild: BLAEK Decaf Mood BildcreditsBLÆK

Quelle Blume PR GmbH & Co. KG

meelo: Smarte Audiobox unterstützt Menschen mit Demenz

0
meelo im Interview: Audiobox für Menschen mit Demenz meelo Teambild

Mit einer Kombination aus haptischen Bedienelementen und digitaler Biografiearbeit möchte das Startup meelo die Begleitung von Menschen mit Demenz nachhaltig verändern und Angehörigen im Pflegealltag echte Entlastung bieten.

Wie entstand die Idee zu meelo, und welcher persönliche Antrieb hat Sie dazu bewegt, sich mit dem Thema Demenz auseinanderzusetzen?

Die Idee zu meelo entstand während meines Masterstudiums in Strategischer Gestaltung. Dabei erkannte ich, dass wirksame nichtmedikamentöse Ansätze wie Biografiearbeit und musikalische Aktivierung im Pflegealltag häufig zu spät oder gar nicht eingesetzt werden. So bleibt wertvolles Potenzial ungenutzt: Menschen mit Demenz zu aktivieren, ihre Identität zu stärken und Familien zu verbinden. Obwohl die positive Bedeutung vertrauter Musik, Stimmen und Erinnerungen gut untersucht ist, fehlt bislang eine einfache Lösung für das häusliche Umfeld. Genau dort setzt meelo an.

Welche Erfahrungen und Kompetenzen bringen die Gründerinnen in den Aufbau von meelo ein?

Wir sind ein interdisziplinäres Women-Power-Team mit einem gemeinsamen Antrieb: mit meelo einen echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Elodie bringt Erfahrung aus der Innovationsberatung sowie Expertise in Strategie, Kommunikation und Geschäftsaufbau ein. Magdalena ergänzt das Team mit langjähriger Erfahrung in Produktmanagement und Service Design – und kennt das Thema Demenz aus persönlicher Betroffenheit. Divya verantwortet als CTO die technologische Umsetzung und bringt Expertise in Informatik, Embedded Software und Machine Learning mit.

Welche Vision verfolgen Sie mit meelo, und wie möchten Sie die Begleitung von Demenz langfristig verändern?

Unsere Vision ist eine hochgradig personalisierte Aktivierung auf Basis der eigenen Biografie. Technologie und KI machen persönliche Inhalte einfach und nutzerorientiert zugänglich, bleiben dabei aber bewusst im Hintergrund. Langfristig soll meelo zum Standard für personalisierte, nichtmedikamentöse Begleitung zu Hause und in Pflegeeinrichtungen werden – mit echtem Mehrwert für Betroffene, Angehörige und Pflegekräfte.

Welche Bedürfnisse von Angehörigen standen bei der Entwicklung von meelo besonders im Fokus?

Viele Angehörige erleben, wie der geliebte Mensch zunehmend hinter der Diagnose verschwindet. Gemeinsame Zeit wird von Organisation und Pflege bestimmt, während Gespräche, Nähe und unbeschwerte Momente verloren gehen. Gleichzeitig fehlen oft Wissen und Sicherheit, um angemessen zu reagieren. Der zentrale Need ist deshalb nicht nur Beschäftigung, sondern echte Verbindung. meelo macht Persönlichkeit und Biografie wieder zugänglich, schafft individuelle Kommunikations- und Aktivierungsimpulse und hilft Angehörigen sowie Pflegenden, den Menschen hinter diversen Verhaltensweisen besser zu verstehen beziehungsweise gezielt zu beruhigen.

Wie gelingt es Ihnen, Technologie so zu gestalten, dass sie auch im Alltag älterer Personen leicht zugänglich bleibt?

Innovation bedeutet für uns, moderne Technologie so einzusetzen, dass sie sich vertraut anfühlt. meelo ist eine intuitive Audiobox, die an ein klassisches Radio erinnert: Erinnerungsscheibe auflegen und zuhören. Wir entwickeln sie gemeinsam mit Menschen mit Demenz, damit sich die Technologie ihrem Alltag anpasst und nicht umgekehrt.

meelo setzt auf die Verbindung von haptischen Elementen und digitalen Erinnerungen. Warum war dieser Ansatz für Sie der richtige Weg?

Dieser Ansatz war für uns der richtige, weil beide Welten ihre eigenen Stärken haben: Digital lassen sich biografische Inhalte einfach sammeln, strukturieren und aufbereiten. Haptische Elemente schaffen dagegen einen vertrauten, niedrigschwelligen Zugang. Schließlich bilden die Erinnerungsscheiben die Brücke zwischen dem digitalen Erinnerungsarchiv und dem analogen Erleben. Ihre Formen und Oberflächen setzen sensorische Impulse und machen digitale Erinnerungen greifbar. So wird aus Technologie ein realer, gemeinsamer Moment.

Welche Bedeutung haben persönliche Erinnerungen, Fotos und Stimmen für das Wohlbefinden von Betroffenen?

Persönliche Erinnerungen geben Orientierung, schaffen emotionale Sicherheit und machen den Menschen hinter der Diagnose sichtbar. Zusätzlich fördern vertraute Klänge, Stimmen und Inhalte das Wohlbefinden, regen die Kommunikation an und schaffen Nähe. Wichtig ist es zu sagen, dass es nicht darum geht, Erinnerungen korrekt abzurufen, sondern um das Gefühl, das sie auslösen. Denn das Gehirn wird dement – nicht das Herz.

Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich beim Aufbau von meelo und der Entwicklung neuer Lösungen konfrontiert?

Neben den typischen Herausforderungen einer Gründung bringt das Thema Demenz ganz eigene Anforderungen mit sich. Jede Erkrankung und jede Familie erlebt den Verlauf anders. Gleichzeitig wird häufig erst darüber gesprochen, wenn die Belastung bereits groß ist, wodurch der Zugang zur Zielgruppe besonders behutsam erfolgen muss. Unsere wichtigste Aufgabe ist es deshalb, Vertrauen zu schaffen, zuzuhören und den Mehrwert biografischer Aktivierung verständlich und ohne Druck erlebbar zu machen und in die Welt zu kommunizieren.

Welche Rolle spielen Pflegeeinrichtungen bei der Weiterentwicklung Ihres Angebots?

Pflegeeinrichtungen sind für uns zentrale Entwicklungspartner. Sie wissen aus der Praxis, welche Aktivierungen funktionieren, welche Inhalte gebraucht werden und wie sich meelo in den Betreuungsalltag integrieren lässt. Dieses Wissen möchten wir von Anfang an einbeziehen, damit meelo Menschen vom häuslichen Umfeld bis in die professionelle Pflege begleiten kann. Denn das gemeinsame Ziel bleibt überall gleich: Betroffene zu aktivieren und zu beruhigen sowie Angehörige und Pflegekräfte zu entlasten.

Was macht meelo aus Ihrer Sicht einzigartig im Vergleich zu anderen digitalen Lösungen im Pflege- und Gesundheitsbereich?

meelo ist ein personalisiertes Begleitsystem, das kontinuierlich unterstützt, statt erst reaktiv einzugreifen. Aus biografischem Wissen entstehen individuelle Aktivierungsimpulse, die zu Hause und in Pflegeeinrichtungen einfach zugänglich sind, ohne digitale Hürden und weitgehend unabhängig von verfügbaren Personalressourcen. meelo schafft Verbindung, entlastet Angehörige und Pflegekräfte und bewahrt etwas, das im Verlauf der Erkrankung zunehmend verloren zu gehen droht: die Identität des Menschen hinter der Diagnose.

Welche nächsten Schritte und Entwicklungen stehen bei meelo in den kommenden Monaten im Mittelpunkt?

Aktuell befinden wir uns mitten in der Pilotphase mit 20 Familien. Mit ihrem Feedback validieren wir die letzten Produktannahmen und entwickeln Box und App iterativ weiter. Parallel bauen wir unsere Community auf, kümmern uns um Themen rund um die Produktion und suchen nach passenden Investoren und Finanzierungsmöglichkeiten. Unser klares Ziel: Bis Ende des Jahres machen wir aus dem pilotfähigen Prototyp ein marktreifes Produkt, das überzeugt und wirkt.

Welche drei Ratschläge würden Sie Gründerinnen und Gründern geben, die mit ihrem Startup eine gesellschaftliche Herausforderung lösen möchten?

Zuhören, ausdauernd sein und nicht versuchen, das gesamte Problem von Anfang an zu lösen. Eine große Vision gibt Orientierung und hält die Motivation lebendig. Aber man sollte sie Schritt für Schritt umsetzen. Dabei sollte man sich Unterstützung holen und Menschen ins Team oder Netzwerk aufnehmen, die fehlende Perspektiven und Kompetenzen ergänzen. Oft beginnt die Wirkung schon viel früher als gedacht: Allein die Sichtbarmachung eines wichtigen Themas kann das Denken einzelner Menschen verändern und einen kleinen Stein ins Rollen bringen.

Bildcredits meelo

Wir bedanken uns bei Elodie Keller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Promptwatch: Wie das Startup Unternehmen in die KI-Suche bringt

0
Promptwatch Founder v.l.n.r. Klaas Foppen und Gijs de Groot Bildcredits: Jordi Sloots/TheCreatorsHub Promptwatch: Bessere Sichtbarkeit in der KI-Suche

Mit einem Jahresumsatz von über 2 Millionen Euro nach nur zwölf Monaten zeigt das Startup Promptwatch, wie entscheidend die Sichtbarkeit in der KI-Suche für moderne Unternehmen geworden ist.

Können Sie Promptwatch kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee zur Gründung des Unternehmens entstanden ist?

Als Klaas und ich Promptwatch gründeten, stellten wir fest, dass Unternehmen keine Möglichkeit hatten, zu verstehen, wie KI-Modelle über ihre Marken sprachen. Herkömmliche SEO-Tools waren einfach nicht für die KI-Suche ausgelegt, also beschlossen wir, etwas zu entwickeln, das genau darauf zugeschnitten war.

Wir haben Promptwatch im April 2025 auf den Markt gebracht und helfen heute Tausenden von Unternehmen dabei, ihre Präsenz in KI-generierten Antworten auf Plattformen wie ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity zu verstehen, zu messen und zu verbessern. Derzeit gewinnen wir jeden Monat mehr als 150 neue Kunden aus verschiedenen Branchen und Märkten hinzu, was die wachsende Nachfrage nach KI-Suchoptimierung unterstreicht.

Welche Vision verfolgen Sie mit Promptwatch, und warum wird KI-Suchoptimierung aus Ihrer Sicht zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen?

Unsere Vision bei Promptwatch ist einfach: Wir möchten Marken dabei helfen, selbst zu bestimmen, wie und wann KI sie empfiehlt.

Die KI-Suche entwickelt sich rasant zum wichtigsten Kanal für die Kundenakquise und Umsatzgenerierung von Unternehmen. Da sich immer mehr Menschen bei ihren Entscheidungen auf KI-Modelle verlassen, wird die Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten mittlerweile sogar noch wichtiger als das Ranking in der traditionellen Suche, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Seit der Einführung von Promptwatch haben wir festgestellt, dass Marken, die von KI-Modellen verstanden, als vertrauenswürdig eingestuft und empfohlen werden, einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber denen haben, bei denen dies nicht der Fall ist.

Und unsere Mission ist es, Unternehmen die Sichtbarkeit, die Einblicke und die Automatisierung zu bieten, die sie benötigen, um in dieser neuen Ära der Suche erfolgreich zu sein.

Promptwatch hat innerhalb von nur zwölf Monaten einen Jahresumsatz von über 2 Millionen Euro erreicht und jetzt eine Seed-Finanzierung über 6 Millionen Euro abgeschlossen. Welche Faktoren haben dieses schnelle Wachstum ermöglicht?

Erstens spielte das Timing eine entscheidende Rolle. Der Markt durchläuft derzeit einen grundlegenden Wandel hin zur KI-gesteuerten Auffindbarkeit, und die Unternehmen begannen, dies zu erkennen.

Zweitens haben wir uns darauf konzentriert, ein echtes Kundenproblem zu lösen. Viele Unternehmen stellten Veränderungen beim Traffic und bei den Marktanteilen fest, die sich mit herkömmlichen SEO-Kennzahlen nicht mehr erklären ließen. Sie mussten verstehen, wie KI-Modelle ihre Marke darstellten, wie sie im Vergleich zu Wettbewerbern abschnitten und wie sie ihre Sichtbarkeit verbessern konnten. Wir haben Promptwatch entwickelt, um genau dieses Problem zu lösen.

Auch bei der Produktentwicklung sind wir unglaublich schnell vorangekommen. Im Laufe des letzten Jahres haben wir eine Plattform aufgebaut, die nicht nur KI-basierte Sichtbarkeitsüberwachung, Zitationsanalyse und Wettbewerbsrankings vereint, sondern auch agentische Workflows, die Unternehmen dabei helfen, Erkenntnisse in Maßnahmen umzusetzen.

Unsere Fähigkeit, uns in einem so schnelllebigen Markt rasch anzupassen, war einer der wichtigsten Wachstumsmotoren, und wir verzeichnen eine starke Akzeptanz bei Unternehmen, die erkennen, dass die KI-Suche zu einem wichtigen Kanal für die Auffindbarkeit und den Umsatz wird.

Viele Unternehmen beschäftigen sich noch mit klassischer Suchmaschinenoptimierung. Warum reicht SEO allein Ihrer Meinung nach künftig nicht mehr aus?

Traditionelles SEO konzentriert sich darauf, einzelne Seiten für bestimmte Suchbegriffe zu optimieren. Die KI-Suche funktioniert anders. Nutzer stellen komplexe Fragen, und KI-Modelle synthetisieren Informationen aus verschiedenen Quellen, um eine einzige Antwort zu generieren, anstatt eine Liste von Links anzuzeigen.

Infolgedessen kann ein Unternehmen bei Google ganz oben ranken und dennoch nicht von der KI empfohlen werden. Ein Unternehmen, das nicht in den Top-Suchergebnissen erscheint, kann dennoch von der KI genannt werden, wenn seine Inhalte maßgeblich, gut strukturiert und im gesamten Web häufig referenziert sind.

Dies zeigt, dass SEO allein nicht mehr ausreicht. Unternehmen müssen sich nun auf KI-Modelle optimieren, die entscheiden, welche Marken in dialogorientierten Sucherlebnissen empfohlen werden.

Promptwatch versteht sich als End-to-End-Plattform für KI-Suchoptimierung. Was unterscheidet Ihren Ansatz von Lösungen, die lediglich Sichtbarkeit oder Rankings messen?

Viele Lösungen auf dem Markt konzentrieren sich in erster Linie auf die Messung der KI-Sichtbarkeit, von Rankings und der Leistung von Mitbewerbern. Diese Erkenntnisse sind zwar wertvoll, geben jedoch lediglich Aufschluss darüber, wie sichtbar ihre Marke im KI-Bereich ist – nicht aber darüber, wie sie diese Sichtbarkeit verbessern können.

Unser Ziel ist es, Unternehmen von der Messung zur Optimierung zu führen. Anstatt wie andere Tools auf dem Markt lediglich aufzuzeigen, wo sie stehen, helfen wir bei Promptwatch ihnen dabei, ihre KI-Sichtbarkeit kontinuierlich zu verbessern, indem wir KI-optimierte Inhalte generieren, umsetzbare Empfehlungen geben und die Umsetzung durch direkte Integrationen mit Websites und CMS automatisieren.

Ihre Plattform analysiert täglich Millionen realer KI-Datenpunkte und verzichtet dabei auf klassische Backend-APIs. Welche Vorteile bietet dieser Ansatz für Unternehmen?

Die meisten Plattformen stützen sich bei der Analyse von KI-Antworten auf Backend-APIs, doch APIs spiegeln nicht vollständig wider, was Endnutzer tatsächlich erleben.

Bei Promptwatch erfassen wir Daten direkt aus den KI-Schnittstellen selbst. So können wir die tatsächlichen Antworten erfassen, die Nutzer auf Plattformen wie ChatGPT sehen und die Einfluss darauf haben, wie Marken entdeckt werden.

Das Ergebnis sind Daten, die die tatsächliche Nutzererfahrung deutlich repräsentativer widerspiegeln. Unternehmen können so nicht nur nachvollziehen, was ein KI-Modell generieren kann, sondern auch, was Kunden tatsächlich in Echtzeit sehen und womit sie interagieren.

APIs sind für bestimmte Anwendungsfälle nach wie vor nützlich, liefern jedoch nur einen Teil des Gesamtbildes.

Mit Ihrer agentenbasierten Technologie identifiziert Promptwatch Optimierungspotenziale, erstellt Inhalte und veröffentlicht diese automatisiert. Welche Rolle spielt diese Automatisierung für das Marketing der Zukunft?

Automatisierung wird in der Zukunft des Marketings eine große Rolle spielen. Und Unternehmen, die diesen Wandel aktiv vorantreiben, werden in der Lage sein, schneller zu agieren, sich zügiger an Veränderungen in der KI-Suche anzupassen und ihre Marketingmaßnahmen in einer Weise zu skalieren, die mit manuellen Arbeitsabläufen allein einfach nicht möglich ist.

Bei Promptwatch analysieren wir täglich mehr als 100 Millionen echte KI-Datenpunkte, um zu verstehen, was KI-Empfehlungen beeinflusst. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse identifiziert unsere Plattform automatisch Optimierungspotenziale, generiert KI-optimierte Inhalte und veröffentlicht diese über Website-Integrationen.

Mit unserer „Agentic AI Search Optimization“-Plattform müssen Unternehmen Optimierungspotenziale nicht mehr manuell identifizieren, Inhalte erstellen und selbst veröffentlichen. Intelligente Agenten können einen Großteil dieses Workflows kontinuierlich übernehmen – basierend darauf, was in der KI-Suche zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich funktioniert.

Bereits heute vertrauen Unternehmen wie Duolingo, Fireflies und Monks auf Promptwatch. Welche Herausforderungen beobachten Sie derzeit bei Marken, wenn es darum geht, in KI-generierten Antworten sichtbar zu bleiben?

Die größte Herausforderung besteht darin, dass die meisten Unternehmen immer noch nicht verstehen, wie KI-Systeme entscheiden, welche Marken sie empfehlen, oder was sie tun müssen, um in diese Empfehlungen aufgenommen zu werden.

Unternehmen benötigen Einblick darin, wie KI ihre Marke darstellt, und sie benötigen anschließend eine Möglichkeit, diese Erkenntnisse in Maßnahmen umzusetzen.

Genau hier setzt Promptwatch an. Unternehmen verstehen, wie sie von KI-Modellen wahrgenommen werden, identifizieren die Faktoren, die ihre Sichtbarkeit beeinflussen, und optimieren kontinuierlich ihre Inhalte, damit sie mit höherer Wahrscheinlichkeit in KI-generierten Antworten zitiert und empfohlen werden.

Mit dem neuen Kapital möchten Sie international expandieren und ein Büro in New York eröffnen. Welche Bedeutung hat der US-Markt für die weitere Entwicklung von Promptwatch?

Der US-Markt ist für uns einer der wichtigsten Märkte. Dort findet sich eine der größten Konzentrationen an Technologieunternehmen, globalen Marken und Anwendern von KI.

Die Eröffnung eines Büros in New York ermöglicht es uns, näher an unseren Kunden, Partnern und dem Technologie-Ökosystem zu sein. Gleichzeitig bleibt Europa eine wichtige Grundlage für Promptwatch, und wir beobachten ein rasantes Wachstum der weltweiten Nachfrage nach KI-Suchoptimierung.

Studien gehen davon aus, dass der organische Suchverkehr durch KI-gestützte Suche deutlich zurückgehen wird. Wie verändert diese Entwicklung die Arbeit von Marketing-, SEO- und Content-Teams?

Marketingteams müssen ihre Erfolgsmessung überdenken, da im Zeitalter der KI-Suche die Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten zu einer neuen, entscheidenden Kennzahl geworden ist.

Marketing-, SEO- und Content-Teams müssen Inhalte erstellen, die strukturiert, maßgeblich und nützlich genug sind, um von KI-Systemen herangezogen zu werden – und mit einer Plattform wie Promptwatch ist das ganz einfach.

Die Rolle des Marketings wird sich von der Optimierung von Seiten für Suchmaschinen hin zur Optimierung der gesamten digitalen Präsenz einer Marke für die Erkennung durch KI weiterentwickeln.

Welche nächsten technologischen Entwicklungen und Wachstumsziele stehen bei Promptwatch aktuell im Fokus?

Unser Fokus liegt darauf, die führende End-to-End-Plattform für KI-Suchoptimierung weiter auszubauen.

Auf der Produktseite erweitern wir unsere KI-Agenten, treiben die Automatisierung voran und erhöhen unsere Datenabdeckung über verschiedene KI-Plattformen hinweg, um Unternehmen dabei zu unterstützen, über das bloße Verständnis ihrer KI-Sichtbarkeit hinauszugehen und diese durch intelligente, automatisierte Workflows kontinuierlich zu verbessern.

Die Einführung unserer „Agentic“-Plattform für KI-Suchoptimierung ist ein wichtiger Schritt in Richtung dieser Vision.

Vor der Einführung haben wir Funktionen wie „Content Agent“ und „Actions“ veröffentlicht, die es Unternehmen ermöglichten, Erkenntnisse zur KI-Sichtbarkeit in konkrete Optimierungs-Workflows umzusetzen. Diese Produkte legten den Grundstein für eine Plattform, die nun Chancen identifizieren, KI-optimierte Inhalte generieren und die Umsetzung in großem Maßstab automatisieren kann.

Aus geschäftlicher Sicht konzentrieren wir uns auf die internationale Expansion, den Ausbau unseres Kundenstamms und die weitere Definition der Kategorie „KI-Suchoptimierung“.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein KI-Startup in einem sich rasant entwickelnden Markt erfolgreich aufbauen möchten?

Schnell handeln, aber stets nah am Kunden bleiben und auf dessen Feedback hören.

KI-Märkte entwickeln sich rasant, daher ist Schnelligkeit entscheidend. Erfolgreich sind jedoch jene Unternehmen, die echte Kundenprobleme lösen und ihre Plattform kontinuierlich verbessern, um den sich wandelnden Bedürfnissen gerecht zu werden.

Dort entwickeln, wohin sich der Markt bewegt, nicht dort, wo er heute steht.

Die größten Chancen ergeben sich oft während großer technologischer Umbrüche. Gründer sollten über das aktuelle Verhalten hinausblicken und vorausschauend einschätzen, wo Nutzer und Unternehmen in den nächsten Jahren stehen werden.

Fokus auf Umsetzung und Aufbau eines außergewöhnlichen Teams.

Ideen sind wichtig, aber erfolgreiche Unternehmen entstehen durch konsequente Umsetzung, die Einstellung der richtigen Mitarbeiter und die Schaffung einer Kultur, in der Teams schnell handeln und Eigenverantwortung übernehmen können.

Promptwatch Founder v.l.n.r. Klaas Foppen und Gijs de Groot Bildcredits: Jordi Sloots/TheCreatorsHub

Wir bedanken uns bei Gijs de Groot für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Neueste Beiträge