Donnerstag, Juni 11, 2026
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Telefoniert hier schon die nächste Generation im Hintergrund?

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malma.ai Telefonie KI automatisierte Kommunikation Marco Jülke, Leonhard Pöppel und Anton Kirchner Bildcredits malmachen GbR @malmachen GbR

malma.ai entwickelt KI für Telefonie und automatisiert Kundenkommunikation mit skalierbaren Lösungen

Wie ist malma.ai entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?

Wir sind ein Team aus drei Gründern und beschäftigen uns seit 2021 intensiv mit dem Thema Telefon-KI. Angefangen haben wir damals ganz klassisch im Dienstleistungsgeschäft. Über die Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir sehr schnell gemerkt, wo die echten Herausforderungen in der Praxis liegen – und genau daraus sind nach und nach konkrete Use Cases entstanden. Diese Lösungen haben wir nicht nur theoretisch gedacht, sondern direkt im Markt umgesetzt, getestet und weiterentwickelt. Parallel dazu ist Schritt für Schritt eine umfassende Plattform entstanden, in der wir all diese Erfahrungen bündeln. So ist schließlich im Jahr 2025 malma.ai entstanden – als Ergebnis aus mehreren Jahren echter Marktarbeit und validierten Anwendungen.

Was war der entscheidende Moment, der euch gezeigt hat, dass KI-gestützte Telefonagenten ein relevantes Problem lösen?

Am Anfang stand für uns die zentrale Frage: Wie lässt sich künstliche Intelligenz überhaupt sinnvoll mit Telefonie verbinden? Gerade 2021 war das technisch alles andere als trivial, weil es schlichtweg noch keine ausgereiften Lösungen am Markt gab. Viele der Technologien, die heute selbstverständlich erscheinen, steckten damals noch in den Kinderschuhen. Genau da haben wir angesetzt. Wir haben früh erkannt, welches Potenzial darin steckt, und haben angefangen, eigene Ansätze zu entwickeln und zu testen. Rückblickend kann man sagen: Wir haben in diesem Bereich von Anfang an echte Pionierarbeit geleistet.

Welche Vision verfolgt malma.ai im Bereich automatisierter Telefonie und Kundenkommunikation?

Unsere Vision ist es, die Prozesse und Use Cases, die wir über die letzten Jahre gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt und optimiert haben, für eine breite Masse zugänglich zu machen. Wir haben in einem halben Jahrzehnt extrem viel Erfahrung gesammelt – in Vertrieb, HR, Kundenservice und vielen weiteren Bereichen. Dieses Wissen soll nicht nur einzelnen Unternehmen vorbehalten bleiben, sondern für jeden nutzbar sein. Das bedeutet konkret: Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihre vertrieblichen und operativen Herausforderungen effizient zu lösen; unabhängig davon, ob es sich um ein kleines Unternehmen oder eine große Organisation handelt.

Wie stellt ihr sicher, dass eure KI-Telefonagenten natürlich wirken und von Nutzern akzeptiert werden?

Unsere Systeme entstehen nicht im Labor, sondern direkt im echten Einsatz. Alles, was wir bauen, basiert auf realen Gesprächen, echten Kundenanforderungen und kontinuierlichem Feedback aus dem Markt. Dadurch entwickeln sich unsere Lösungen iterativ weiter und werden Schritt für Schritt natürlicher und besser. Genau dieser praxisnahe Ansatz sorgt dafür, dass unsere KI nicht wie ein theoretisches Produkt wirkt, sondern wie eine echte Unterstützung im Alltag.

Welche Zielgruppen sprecht ihr konkret an und welche Herausforderungen dieser Unternehmen löst malma.ai besonders gut?

Unsere Zielgruppe ist im Grunde jedes Unternehmen, das telefonische Prozesse hat – egal ob Einzelunternehmer, Mittelständler oder Großkonzern. Wir lösen vor allem Herausforderungen wie schlechte oder eingeschränkte Erreichbarkeit, langsame oder ineffiziente Leadbearbeitung sowie fehlende Zeit für wichtige, aber oft liegenbleibende Prozesse (beispielsweise beim Nachtelefonieren von Angeboten oder Bestandskundenpflege). Sowohl im Vertrieb als auch im operativen Alltag sorgen wir dafür, dass genau diese Prozesse zuverlässig und schnell abgedeckt werden.

Was unterscheidet malma.ai von klassischen Callcenter-Lösungen oder anderen KI-Tools im Markt?

Der größte Unterschied ist unser Ursprung. Unsere Plattform ist nicht aus einer reinen Idee oder einem Funding heraus entstanden, sondern aus echten Kundenprojekten. Alles, was wir heute anbieten, wurde vorher im Markt getestet und validiert. Zusätzlich kombinieren wir zwei Welten: Zum einen bieten wir eine skalierbare SaaS-Lösung, die jeder eigenständig nutzen kann. Zum anderen begleiten wir weiterhin ausgewählte Kunden aktiv im Rahmen unserer Dienstleistung und bauen individuelle Systeme. Im Vergleich zu klassischen Callcentern bietet unsere KI klare Vorteile:
• konstant hohe Gesprächsqualität
• jederzeit verfügbar (auch abends oder am Wochenende)
• extrem schnelle Reaktionszeiten
• hohe Skalierbarkeit ohne Engpässe

Welche technologischen oder operativen Hürden begegnen euch aktuell und wie geht ihr damit um?

Die größte Herausforderung lag im Anfang: Es gab keine bestehenden Standards oder Lösungen, auf die man aufbauen konnte. Deshalb haben wir vieles selbst entwickelt, getestet und iterativ verbessert. Genau dieser Prozess hat uns aber auch den entscheidenden Vorteil gegeben, heute wirklich zu verstehen, was funktioniert und was nicht.

Wie integriert sich eure Lösung in bestehende Systeme wie CRM oder Vertriebstools?

Unsere Lösung lässt sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren. Viele wichtige Anbindungen – insbesondere für Vertriebs- und Leadprozesse – sind bereits vorbereitet. Gleichzeitig bieten wir genug Flexibilität für Unternehmen oder Entwickler, die eigene Automationen und Workflows aufbauen möchten. Damit passt sich unsere Plattform an bestehende Prozesse an – und nicht umgekehrt.

Welche Rolle spielt Vertrauen, gerade wenn KI eigenständig mit Kunden telefoniert?

Vertrauen entsteht bei uns nicht durch Versprechen, sondern durch Ergebnisse. Unsere Kunden sehen sehr schnell, welchen Mehrwert die Systeme liefern, sei es durch Zeitersparnis, bessere Erreichbarkeit oder effizientere Prozesse. Genau diese Ergebnisse sorgen dafür, dass Unternehmen bereit sind, KI auch in der direkten Kommunikation mit ihren Kunden einzusetzen.

Wohin entwickelt sich malma.ai in den nächsten Jahren und welche neuen Funktionen oder Märkte sind geplant?

Wir werden unsere Plattform kontinuierlich weiterentwickeln und immer die bestmöglichen Technologien integrieren, die am Markt verfügbar sind. Gleichzeitig liegt ein großer Fokus darauf, die Lösung noch einfacher zugänglich zu machen und Unternehmen stärker dabei zu unterstützen, die richtigen Use Cases umzusetzen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Aufbau eines Partner- und White-Label-Netzwerks. Damit ermöglichen wir es Agenturen und Partnern, unsere Technologie für ihre eigenen Kunden zu nutzen und eigenständig weiterzuführen.

Welche Learnings aus eurer bisherigen Reise würdet ihr anderen Gründern mitgeben?

Unsere wichtigste Erkenntnis: Echte Erfahrung schlägt jede Theorie. Viele Lösungen klingen auf dem Papier gut, funktionieren aber in der Praxis nicht. Deshalb ist es entscheidend, früh in den Markt zu gehen, zu testen und aus echten Anwendungen zu lernen. Außerdem gilt für uns ganz klar: Qualität schlägt Quantität. Ein funktionierender Use Case ist mehr wert als zehn halbfertige Ideen.

Wenn ihr heute drei konkrete Ratschläge an angehende Gründer geben würdet, welche wären das?

  1. Baut echte Lösungen und keine Präsentationen.
  2. Testet eure Ideen so früh wie möglich im Markt.
  3. Arbeitet eng mit echten Kunden zusammen und entwickelt eure Produkte aus deren Anforderungen heraus.

Bild:Marco Jülke, Leonhard Pöppel und Anton Kirchner Bildcredits malmachen GbR

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

David gegen Goliath: Wie junge Unternehmen ohne Markenmacht in KI-Systeme kommen 

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KI Systeme Sichtbarkeit Start ups Inhalte nutzen Magdalena Mues Bildcredits/Fotografin: Melanie Hauke

Im klassischen SEO gewinnen fast immer die Großen. Starke Domains, jahrelange Autorität, riesige Content-Teams – wer als junges Unternehmen gegen etablierte Konzerne antreten will, braucht viel Geduld und noch mehr Budget. Doch in KI-gestützten Suchsystemen wie ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Modus gelten andere Regeln. Und genau jetzt entsteht ein Zeitfenster, das Start-ups nutzen können.

Warum die alten Regeln nicht mehr gelten

Google bewertet, wie „stark“ eine Domain insgesamt ist – und zwar gemessen an Backlinks (wie viele andere Websites auf dich verlinken), Domain-Alter und technischer Qualität. Ein Konzern mit 20 Jahren Online-Präsenz und Tausenden Backlinks hat hier einen enormen Vorsprung. Wer als Newcomer mitspielen will, kämpft gegen einen fast uneinholbaren Vorsprung.

KI-Systeme funktionieren fundamental anders. Sie bewerten Inhalte nicht primär über Domainautorität, sondern über semantische Relevanz – also: Beantwortet dieser Inhalt die Frage präzise, verständlich und faktenbasiert? Gleichzeitig fließen externe Signale ein, die nichts mit klassischen Links zu tun haben. Wird eine Marke in Fachmedien erwähnt? Ist die Tonalität positiv? Sind die Botschaften über verschiedene Quellen hinweg konsistent? All das beeinflusst, ob eine KI ein Unternehmen als vertrauenswürdige Quelle einstuft – unabhängig von dessen Größe.

Das Zeitfenster ist jetzt

Die meisten Konzerne haben das Thema Generative Engine Optimization (GEO) noch nicht strategisch auf dem Radar. Ihre Marketing-Teams optimieren weiterhin für klassische Rankings, während KI-Systeme längst eigene Antworten generieren – mit eigenen Quellen, eigenen Auswahlmechanismen und eigenen Relevanzkriterien.

Für Start-ups bedeutet das: Wer heute versteht, wie KI-Systeme Inhalte auswählen und zitieren, kann sich mit vergleichsweise geringem Aufwand in den Antworten dieser Systeme positionieren. Ähnlich wie bei den frühen Tagen der Suchmaschinenoptimierung, als agile Unternehmen wie Zalando die Trägheit etablierter Händler nutzten, um überproportional zu wachsen.

Was Start-ups strukturell anders machen können

Junge Unternehmen haben in mehrfacher Hinsicht strukturelle Vorteile, wenn es um Sichtbarkeit in KI-Systemen geht:

Echte Expertise statt generischer Content

Anders als Menschen im Konzern stecken Gründer:innen selbst tief in ihrem Thema. Sie kennen die Probleme ihrer Zielgruppe aus erster Hand und haben eigene Erfahrungen, Meinungen sowie Daten. Das erzeugt Inhalte, die KI-Systeme als zitierwürdig einstufen. Denn sie sind einzigartig, erfahrungsbasiert und konkret.

Geschwindigkeit und Frequenz

Ein Großunternehmen braucht für einen Blogartikel oft: Briefing → Agentur → Entwurf → Abstimmungsschleifen → Freigabe. Das dauert Tage oder sogar Wochen.

Ein:e Start-up-Gründer:in setzt sich dagegen hin und schreibt, nimmt ein Video auf oder postet auf LinkedIn. Und zwar innerhalb weniger Stunden. Diese Geschwindigkeit ist wichtig, weil KI-Systeme aktuelle Inhalte bevorzugen. Wer regelmäßig und schnell publiziert, ist deshalb im Vorteil.

Fokus statt Breite

Ein Start-up besetzt häufig nur ein Thema oder eine klare Nische. Alle Inhalte kreisen darum. Genau dieser Fokus erzeugt das, was KI-Systeme suchen: thematische Tiefe und Konsistenz über verschiedene Quellen hinweg.

Persönlichkeit statt Corporate-Sprache

KI-Systeme können mittlerweile gut unterscheiden zwischen generischem „Wir sind der führende Anbieter für…“-Content und Inhalten mit einer echten menschlichen Stimme. Gründer:innen, die offen über Fehler, Learnings und Überzeugungen sprechen, produzieren schwer replizierbare Inhalte. Genau diese Art von Content kann ein Konzern nur selten liefern.

Sichtbarkeit entsteht nicht nur auf der eigenen Website

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass KI-Sichtbarkeit ausschließlich über die eigene Website funktioniert. Tatsächlich spielen externe Signale eine mindestens ebenso große Rolle. Dazu zählen Erwähnungen in Fachmedien, Beiträge auf Branchenplattformen, fundierte Gastbeiträge, Community-Engagement in Foren oder konsistente Thought-Leadership-Aktivitäten auf LinkedIn.

KI-Systeme aggregieren all diese Quellen, um sich ein Bild von einer Marke zu machen. Wer an vielen relevanten Stellen mit einer konsistenten Botschaft auftaucht, wird unabhängig von der Unternehmensgröße von der KI als vertrauenswürdige Quelle eingestuft.

Der Einstieg muss nicht kompliziert sein

Start-ups, die heute mit GEO beginnen wollen, brauchen keine riesigen Budgets. Drei Schritte reichen für den Anfang:

Den eigenen Status quo checken

Öffne ChatGPT, Perplexity und den Google KI-Modus. Gib Fragen ein, die deine potenziellen Kund:innen stellen würden, zum Beispiel: „Welche Anbieter gibt es für [dein Thema]?“. Taucht dein Name auf? Wenn ja, in welchem Kontext? Wenn nein – wer wird stattdessen genannt? Das dauert nur rund 30 Minuten und gibt dir ein klares Bild davon, wo du aktuell stehst.

Einen einzigen Inhalt richtig gut machen

Nicht zehn Blogartikel auf einmal, sondern ein einziger, wirklich guter Beitrag zu der einen Frage, für die du Expert:in bist. Konkret bedeutet das: klare Überschriften, ein Gedanke pro Absatz sowie eigene Erfahrungswerte statt allgemeiner Ratschläge. Außerdem helfen aktuelle Zahlen oder Beispiele. Denk beim Schreiben daran: Würde ich diese Antwort einer Kollegin genauso erklären?

Außerhalb der eigenen Website sichtbar werden

Ein LinkedIn-Post mit einem konkreten Learning aus deinem Fachgebiet kann bereits helfen. Gleiches gilt für einen Gastbeitrag in einem Fachmedium oder einen Kommentar in einem Branchenforum, der echten Mehrwert liefert. KI-Systeme bewerten nicht nur deine Website, sondern alles, was im Netz über dich zu finden ist. Je öfter dein Name im richtigen Kontext fällt und je konsistenter deine Botschaft ist, desto eher stuft die KI dich als relevante Quelle ein.

Wer früh versteht gewinnt

Die Spielregeln der digitalen Sichtbarkeit werden gerade neu geschrieben. Zum ersten Mal seit langer Zeit haben junge Unternehmen die Chance, neben den Großen genannt zu werden – nicht trotz ihrer Größe, sondern wegen ihrer Agilität, Fokussierung und Authentizität. Das Zeitfenster ist offen. Aber es wird sich schließen, sobald auch die Konzerne aufwachen.

Bildcredits/Fotografin: Melanie Hauke

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

ENVIOTECH Straßenbeleuchtung sichert sich über 1 Mio Euro

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ENVIOTECH Straßenbeleuchtung erhält Finanzierung founders LInh pham und adrian pham Bildcrdits Ivegnia Möbus

ENVIOTECH Straßenbeleuchtung steht im Zentrum einer neuen Finanzierungsrunde für intelligente urbane Infrastruktur. Das Frankfurter Startup entwickelt Lösungen, die bestehende Straßenlaternen effizient nachrüsten und Städte digital transformieren.

ENVIOTECH Straßenbeleuchtung und der Ursprung der Idee

Straßenlaternen statt Bankkarriere: Warum diese Gründer alles auf eine Karte setzten

ENVIOTECH sichert sich über 1 Mio. Euro Finanzierung für intelligente Straßenbeleuchtung

FRANKFURT AM MAIN – Als der beste Freund von Adrian Rhaese nach einem Fahrradunfall verletzt wurde, weil in einer deutschen Stadt aufgrund gestiegener Stromkosten Straßenlaternen abgeschaltet worden waren, ließ ihn ein Gedanke nicht mehr los: „Wie kann es sein, dass eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt noch immer auf veraltete öffentliche Infrastruktur angewiesen ist? Und warum zählt ausgerechnet Sicherheit zu den ersten Bereichen, an denen gespart wird, sobald der Kostendruck steigt?“

Was als persönlicher Wendepunkt begann, wurde zum Fundament von ENVIOTECH, einem Frankfurter Smart-City-Startup, das intelligente Nachrüstlösungen für Straßenbeleuchtung entwickelt.

Heute gibt ENVIOTECH den Abschluss einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von über 1 Mio. Euro bekannt. Angeführt wird die Runde von Jürgen Fitschen, ehemaliger Co-CEO der Deutschen Bank. Darüber hinaus beteiligen sich Joachim Drees, ehemaliger CEO von MAN, Alexander Eyhorn, Gründer von Bidirex, sowie Danilo Jovicic-Albrecht, Mitgründer von Vialytics.

ENVIOTECH Straßenbeleuchtung als Lösung für Städte

Für Adrian blieb es nicht bei der Frage nach dem Warum. Er entschied sich bewusst, den sicheren und angesehenen Karriereweg bei der Deutschen Bank hinter sich zu lassen, um ENVIOTECH aufzubauen. Auch Linh Pham entschied sich früh für das Unternehmertum: Bereits mit 15 gründete sie ihr erstes Unternehmen. Nach einer Station bei der Deutschen Bank kehrte sie bewusst in die Startup-Welt zurück und baut mit ENVIOTECH nun ihr zweites Unternehmen auf. Gemeinsam stehen sie für eine neue Generation von Gründerinnen und Gründern, die sich nicht von Komfort oder Konvention leiten lässt, sondern von dem Anspruch, reale Probleme mit spürbaren gesellschaftlichen Folgen zu lösen.

„Wir haben ENVIOTECH nicht gegründet, weil Smart City nach einem spannenden Trend klang“, sagt Adrian Rhaese. „Wir haben gegründet, weil wir aus nächster Nähe erlebt haben, was geschieht, wenn kritische Infrastruktur nicht intelligent genug gesteuert wird. Wenn Straßen dunkel werden, sind die Folgen unmittelbar spürbar – für Sicherheit, Lebensqualität und das Vertrauen in öffentliche Systeme. Genau dieses Problem lösen wir.“

ENVIOTECH ermöglicht es Städten, bestehende Straßenbeleuchtung intelligent nachzurüsten, anstatt sie kostenintensiv vollständig ersetzen zu müssen. Das Retrofit-System lässt sich in unter 15 Minuten in bestehende Infrastruktur integrieren und versetzt Kommunen in die Lage, Straßenleuchten bedarfsgerecht zu dimmen, zentral zu steuern und in Echtzeit zu überwachen. So können Energieverbräuche um bis zu 80 Prozent gesenkt, Kosten reduziert und gleichzeitig die öffentliche Sicherheit verbessert werden.

ENVIOTECH Straßenbeleuchtung treibt Wachstum voran

Eine frühe externe Bestätigung erhielt das Unternehmen zudem durch die Aufnahme in das EWOR Fellowship, das selektivste Founder Fellowship weltweit.

„Als Adrian mir erzählte, dass er die Deutsche Bank verlassen hat, um Straßenbeleuchtung zu verbessern, wusste ich sofort, mit welcher Art von Gründer ich es zu tun habe. Die besten Gründerinnen und Gründer, in die wir investieren, jagen keinen Trends hinterher. Sie verfolgen Probleme, die sonst niemand lösen will. Adrian und Linh sind genau solche Gründerpersönlichkeiten“, sagt Daniel Dippold, Gründer und CEO von EWOR.

Mit dem frischen Kapital will ENVIOTECH die Pilotprojekte und Rollouts mit Kommunen und Infrastrukturpartnern ausbauen, das eigene Produkt- und Technologieportfolio weiterentwickeln und die Grundlage für die nächste Wachstumsphase schaffen. Die Ambition ist klar: bestehende urbane Infrastruktur intelligenter, effizienter und einfacher steuerbar zu machen – beginnend mit der Straßenbeleuchtung.

Bild: Gründer Linh Pham und Adrian Rhaese Bildcredits  Ivegnia Möbus

Quelle ENVIOTECH GmbH

odacova Plattform Betriebskantinen erhält Investment von capacura

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odacova Plattform Betriebskantinen erhält Investment Bild: odacova Founder Team (Robin Wiebusch, li., Timo Sievernich, re.)

Die odacova Plattform Betriebskantinen steht im Fokus eines neuen Investments durch den Impact-Investor capacura. Das HealthTech-Startup will mit einer datenbasierten Lösung die Ernährung im Arbeitsalltag nachhaltig verbessern und digitalisieren.

odacova Plattform Betriebskantinen im Überblick

capacura investiert in das HealthTech-Startup odacova
Datenbasierte Plattform soll Ernährung in Betriebskantinen revolutionieren

Der Kölner Impact-Investor capacura GmbH beteiligt sich am HealthTech-Startup odacova. Das junge Unternehmen entwickelt eine datengestützte Plattform, die Mitarbeitende, betriebliches Gesundheitsmanagement und Catering-Anbieter datenbasiert miteinander vernetzt und so gesündere Ernährungsentscheidungen im Arbeitsalltag erleichtern soll. Mit dem Investment baut capacura sein Portfolio im Bereich innovativer digitaler Gesundheitslösungen weiter aus.

odacova Plattform Betriebskantinen löst Alltagsprobleme

Großer Hebel für Gesundheit im Arbeitsalltag

Allein in Deutschland essen an Werktagen mehrere Millionen Menschen in Kantinen, Betriebsrestaurants und Großküchen. Mit rund 8.000 Standorten und bis zu 17 Millionen ausgegebenen Mahlzeiten täglich stellt die betriebliche Gemeinschaftsverpflegung einen bedeutenden – bislang jedoch wenig digitalisierten – Einflussfaktor auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden von Mitarbeitenden dar.

Genau hier setzt odacova an: Die Plattform analysiert das Kantinenangebot und stellt Mitarbeitenden für jedes Gericht eine individuelle, wissenschaftlich fundierte Einordnung bereit. Grundlage ist ein personalisierter Gesundheits-Score, der Nährwerte, individuelle Präferenzen sowie mögliche Unverträglichkeiten berücksichtigt. Ziel ist es, gesündere Optionen sichtbar zu machen und so bessere Entscheidungen im Moment der Essenswahl zu ermöglichen.

Gesunde Ernährung scheitert im Arbeitsalltag häufig nicht am Wissen, sondern an der Umsetzung. Viele Mitarbeitende treffen ihre Essensentscheidungen unter Zeitdruck und ohne klare Orientierung. Gleichzeitig verursachen Krankheitstage für Unternehmen jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe. Ernährungsbedingte Faktoren können dabei eine wesentliche Rolle spielen.

odacova Plattform Betriebskantinen ermöglicht Skalierung

Digitale Lösung für die Betriebsgastronomie

odacova greift direkt im Moment der Essensauswahl ein. Statt abstrakter Ernährungsempfehlungen erhalten Mitarbeitende konkrete, personalisierte Informationen zu den angebotenen Gerichten. Die Plattform analysiert zudem kontinuierlich reale Auswahl- und Nutzungsdaten aus Kantinen und ermöglicht so eine datenbasierte Weiterentwicklung des Angebots.Das Geschäftsmodell basiert auf einer skalierbaren B2B SaaS-Lösung, darüber Catering-Partner in bestehende Kantinenstrukturen integriert wird. Unternehmen können die Plattform als Teil ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements einsetzen. Einnahmen generiert odacova über Lizenzmodelle pro Mitarbeiterrestaurant.

Frühe Partnerschaften ermöglichen schnelle Skalierung

Bereits in einer frühen Phase kooperiert das Startup mit Aramark, einem der weltweit führenden Catering-Dienstleister. Dadurch erhält odacova Zugang zu einer Vielzahl von Mitarbeiterrestaurants und kann seine Lösung in realen Betriebsgastronomie-Umgebungen einsetzen.

Der Markteintritt erfolgt in einem Umfeld mit starkem strukturellem Rückenwind: Der Markt für digitale Lösungen im Contract Catering wächst dynamisch, während gleichzeitig Themen wie personalisierte Ernährung, Corporate Health und datengetriebene Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Gründerteam mit technologischer und unternehmerischer Erfahrung

Gegründet wurde odacova von Timo Sievernich (CEO) und Robin Wiebusch (CTO). Beide verfügen über einen technischen Hintergrund mit Abschlüssen in Elektro- und Informationstechnik an der TU Dortmund und bringen Erfahrung im Aufbau datenbasierter Systeme mit.

Timo Sievernich beschäftigte sich bereits früh intensiv mit personalisierter Ernährung und war unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe „Personalisierte Ernährung“ an der DHBW Heilbronn.

Robin Wiebusch verantwortet als CTO die technische Entwicklung von odacova und bringt umfassende Erfahrung in Fullstack-Entwicklung, Machine Learning und dem Aufbau skalierbarer Softwaresysteme mit.

Bereits vor odacova entwickelten sie mit FoodBrain eine B2C-Lösung im Bereich Ernährung und Gesundheit und sammelten dort wertvolle unternehmerische Erfahrungen in Produktentwicklung, Nutzerbedürfnisse und Go-to-Market, die sie für den Aufbau von odacova nutzen konnten.

Bild: odacova Founder Team (Robin Wiebusch, li., Timo Sievernich, re.)

Quelle capacura GmbH

Ferienhaustrends Nordsee Ostsee zeigen starke Saison

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Ferienhaustrends Nordsee Ostsee 2026 Bild Ferienhaus Nordsee Credit Holidu

Die Ferienhaustrends Nordsee Ostsee zeigen für 2026 eine klare Entwicklung im deutschen Reisemarkt. Frühbuchungen, stabile Preise und eine hohe Nachfrage prägen die Saison an den Küstenregionen.

Ferienhaustrends Nordsee Ostsee im Überblick

Ferienhaustrends an Nord- und Ostsee: Gäste buchen früh, Vermieter erwarten starke Saison

• 91 % der Gastgeber rechnen mit guter Auslastung
• Nordsee-Gäste buchen rund fünf Monate im Voraus, Ostsee-Gäste vier Monate
• Die Preise für Ferienunterkünfte bleiben überwiegend stabil
• Eine Woche Urlaub ist der Standard
• Parkplatz, Balkon oder Terrasse und WLAN besonders gefragt
• 68 % der Vermieter an den deutschen Küsten haben Stammgäste

Hamburg/München, April 2026 – Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage rückt Deutschland als Reiseziel stärker in den Fokus: Laut Deutschem Tourismusverband wollen 41 % der Deutschen, die in den nächsten Monaten verreisen, ihren Urlaub im eigenen Land verbringen, 15 % planen sogar zwei bis drei Inlandsreisen.

So zählen die ohnehin beliebten Küstenregionen zu den gefragtesten Regionen für einen Ferienhausurlaub in Deutschland. Das Ferienhaus-Portal Holidu (www.holidu.de) hat Suchdaten und Buchungen ausgewertet sowie Gastgeber in den Küstenregionen befragt. Das Ergebnis: Viele Vermieter erwarten eine starke Saison und die Preise bleiben überwiegend stabil. Besonders an der Nordsee planen Gäste ihren Urlaub früh.

Ferienhaustrends Nordsee Ostsee bei Buchung und Preisen

Gastgeber rechnen mit guter Auslastung

Laut einer von Holidu durchgeführten Umfrage deuten die Erwartungen der Gastgeber an der Nord- und Ostsee auf ein starkes Reisejahr hin. 91 % rechnen 2026 mit einer stabilen oder steigenden Belegung. Als Gründe nennen die Vermieter eine höhere Nachfrage in der Region, gefolgt von besserer Online-Sichtbarkeit auf mehr Buchungsplattformen.

Für Urlauber bedeutet das: Das Angebot bleibt groß, aber die Nachfrage ebenfalls. Wer auf bestimmte Regionen oder Ferienzeiten angewiesen ist, sollte früh buchen.

Gäste an der Nordsee buchen besonders früh

Nordsee-Reisende planen ihren Urlaub deutlich langfristiger als Gäste vieler anderer Regionen. Der durchschnittliche Buchungsvorlauf beträgt 142 Tage – also fast fünf Monate. Mehr als 40 % der Suchanfragen erfolgen drei bis sechs Monate vor Reisebeginn. Weitere 28 % suchen sechs bis zwölf Monate im Voraus.

An der Ostsee buchen Gäste im Schnitt 130 Tage im Voraus, das sind rund vier Monate. Zum Vergleich: Am Bodensee buchen Gäste im Schnitt erst 115 Tage vor Anreise.

Viele Gastgeber profitieren zudem von treuen Gästen: 68 % der befragten Gastgeber an Nord- und Ostsee berichten von Stammgästen, weitere 20 % erwarten auch in diesem Jahr wiederkehrende Urlauber.

Preise bleiben überwiegend stabil

Die meisten Ferienhausvermieter planen für 2026 keine oder nur geringe Preiserhöhungen. 63 % der Gastgeber wollen ihre Preise stabil halten, während 37 % eine Anpassung planen.

Wenn Preise steigen, fallen die Aufschläge meist moderat aus: Ein Drittel der Vermieter erhöht um bis zu 3 %, rund ein Viertel um 4 bis 5 %. Preissprünge von mehr als 10 % bleiben selten.

Der wichtigste Grund für Anpassungen sind steigende Kosten für Energie, Reinigung und Instandhaltung. 81 % der Vermieter nennen diese Faktoren als Hauptursache.

Preisauswertung der fünf meistgesuchten Ziele an Nord- und Ostsee

Die fünf meistgesuchten Ziele an der Nordsee Ferienhaustrends Nordsee Ostsee 2026
Die fünf meistgesuchten Ziele an der Ostsee Ferienhaustrends Nordsee Ostsee 2026

Eine Ferienunterkunft an der Nordsee kostet im Durchschnitt 233 Euro pro Nacht, an der Ostsee 166 Euro pro Nacht. Je nach Region unterscheiden sich die Preise jedoch deutlich.

An der Nordsee liegt Sylt mit durchschnittlich 349 Euro pro Nacht an der Spitze – sowohl beim Preis als auch bei der Beliebtheit. Auf Norderney zahlen Urlauber im Schnitt 185 Euro pro Nacht. Die günstigste Region unter den fünf meistgesuchten ist Ostfriesland mit durchschnittlich 131 Euro pro Nacht in der Hauptsaison.

An der Ostsee ist Usedom das meistgesuchte Ziel (170 Euro pro Nacht), gefolgt von Rügen (176 Euro). Ferienunterkünfte in Vorpommern kosten 167 Euro. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zahlen Urlauber durchschnittlich 175 Euro pro Nacht und Unterkunft.

Ferienhaustrends Nordsee Ostsee bei Ausstattung und Verhalten

Michelle Schwefel, Geschäftsstellenleiterin des Deutschen Ferienhausverbands:
„Die tatsächlichen Preise hängen stark von Lage, Größe und Ausstattung der Unterkunft ab. Auch auf Sylt gibt es günstigere Angebote, etwa abseits der direkten Strandlage. Durchschnittspreise dienen Urlaubern dennoch als wichtige Orientierungshilfe: Sie zeigen, auf welchem Niveau sich eine Region insgesamt bewegt und helfen dabei, die besten Angebote herauszufiltern.“

Eine Woche Urlaub ist der Standard

Bei der Suche nach Ferienunterkünften an der Nord- und Ostsee zeigt sich ein klares Muster: Die meisten Suchanfragen entfallen auf Aufenthalte von sieben Nächten (32 %). Während der Sommerferien bleiben viele Familien länger. In der Hochsaison steigt die Aufenthaltsdauer häufig auf zwei Wochen. Viele Gäste suchen zudem nach kürzeren Aufenthalten von drei bis vier Tagen.

Auch bei den Anreisetagen gibt es Unterschiede zwischen Suche und Buchung: Samstag ist der meistgesuchte Anreisetag, Freitag ist der häufigste tatsächliche Anreisetag. Die häufigste Buchungskombination lautet Anreise Freitag und Abreise Sonntag.

Parkplatz, Balkon und WLAN besonders gefragt

Viele Gäste filtern ihre Suche gezielt nach Ausstattungsmerkmalen. Besonders häufig suchen Urlauber nach Parkplatz, Balkon oder Terrasse sowie WLAN. Auffällig: Sowohl Haustiere erlaubt als auch keine Haustiere gehören zu den meistgenutzten Filtern. Für Gastgeber lohnt es sich daher, diese Angaben eindeutig im Inserat anzugeben.


Methode:

Holidu hat zwischen dem 03. und 17. Februar 2026 insgesamt 1.023 Ferienhausvermieterinnen und -vermieter in Deutschland befragt. Davon waren 99 % private Vermieter und je 0,5 % Agenturen für Ferienvermietungen oder Immobilienverwalter. Bei einigen Fragen waren Mehrfachantworten möglich. In Frankreich wurden 614, in Spanien 513 und in Italien 369 Vermieter befragt.

Die Preise für diese Studie wurden am 13. Januar 2026 aus der Holidu-Datenbank erhoben. Ermittelt wurde der durchschnittliche Preis pro Nacht für eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus für zwei bis acht Personen im Zeitraum vom 01.06.2026 bis 01.09.2026.

Die Daten für das Such- und Buchungsverhalten der Gäste wurden am 20. Februar 2026 aus der Holidu-Host-Datenbank erhoben und beziehen sich auf den Zeitraum vom 01.01.2026 bis 18.04.2026.

Holidu verwaltet mehr als 55.000 Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Europa und listet Millionen Unterkünfte weltweit. Die Website verzeichnet jährlich über 100 Millionen Besucher.

Die komplette Preis-Auswertung:
www.holidu.de/magazine/das-kosten-ferienhaeuser-und-ferienwohnungen-2026

Bild Ferienhaus Nordsee Credit Holidu

Quelle Holidu GmbH

Start-up BW Elevator Pitch Bodensee Oberschwaben Sieger gekürt

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Start-up BW Elevator Pitch Sieger Bodensee Bildcredits IHK/Photoart

Der BW Elevator Pitch Bodensee Oberschwaben bringt innovative Geschäftsideen aus Baden-Württemberg auf die Bühne. Beim Regional Cup sicherten sich Moritz Gloger und Nico Haas mit ihrer Idee KidsBox den Sieg und damit das Ticket für das Landesfinale.

Start-up BW Elevator Pitch Bodensee Oberschwaben im Überblick

Bühne frei für Innovation: Moritz Gloger und Nico Haas aus Uhldingen-Mühlhofen gewinnen den Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichern sich das Ticket fürs Landesfinale

Mit dem Gründungswettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg in der neuen Wettbewerbsrunde 2025/26 wieder nach den besten Geschäftsideen und engagiertesten Gründerinnen und Gründern im Land. In ganz Baden-Württemberg finden dazu Cups statt, die von engagierten Partnern vor Ort organisiert werden und als Vorentscheide für das Landesfinale dienen.

Start-up BW Elevator Pitch Bodensee Oberschwaben zeigt Innovationen

Der Regional Cup Bodensee-Oberschwaben fand am 21.04.2026 in Weingarten im Rahmen des Gründer- und Jungunternehmertages statt. Das Team KidsBox, setzte sich mit seiner Geschäftsidee, einer bildschirmfreien, intelligenten und sprachgesteuerten Kinderspielzeugbox gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich damit das Ticket für das Landesfinale.

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Ich freue mich, dass die IHK Bodensee-Oberschwaben Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid eine Bühne für ihre innovativen Ideen bietet. Formate wie der Start-up BW Elevator Pitch zeigen, wie viel Kreativität und Unternehmergeist in Baden-Württemberg stecken.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratuliert dem Siegerteam:
„Herzlichen Glückwunsch an Moritz Gloger und Nico Haas! Ich freue mich, dass die IHK Bodensee-Oberschwaben Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Möglichkeit bietet, ihre innovativen Geschäftsideen einem breiten Publikum zu zeigen. Gründerinnen und Gründer prägen mit ihren Ideen die Zukunft unserer Wirtschaft. Mit unserer Landeskampagne Start-up BW möchten wir sie dabei bestmöglich unterstützen – von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Geschäftsmodell.

Der Start-up BW Elevator Pitch schafft dafür eine ideale Plattform: Hier können junge Unternehmen ihre Konzepte frühzeitig präsentieren, Feedback erhalten und wertvolle Kontakte für ihre weitere Entwicklung knüpfen.“

BW Elevator Pitch Bodensee Oberschwaben als Sprungbrett

Beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben präsentierten 9 Teams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und dem Publikum.

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg richtet den Wettbewerb Start-up BW Elevator Pitch seit 2013 als Teil der Landeskampagne Start-up BW aus. Die Teilnehmenden haben wenige Minuten Zeit, Jury und Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Regional Cups qualifizieren sich für das Landesfinale, das einmal jährlich stattfindet.

Kriterien für die Teilnahme am Landesfinale:

  • Mindestalter 18 Jahre am Tag des Vorentscheids
  • Aktive Arbeit an der Geschäftsidee nicht länger als fünf Jahre
  • Reale Geschäftsidee, keine fiktive Gründung
  • Standort des Unternehmens in Baden-Württemberg
  • Teilnahme mit einer neuen Idee

Weitere Informationen:

www.startupbw.de/elevatorpitch

Bildcredits IHK/Photoart

Quelle Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Erledigt App Aufgabenmanagement Hotellerie aus Österreich

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Erledigt App für Hotellerie Aufgabenmanagement Das oberösterreichische Softwareunternehmen „Erledigt“ startet mit einer digitalen Lösung für das Aufgabenmanagement in Hotellerie und Gastronomie. Das Team rund um die Initiatoren Gerald Aigmüller (li., vorne) und Matthias Hinterberger (re., vorne) freut sich über die gemeinsam entwickelte Lösung für Tourismusbetriebe. Credit: erledigt.at

Die Erledigt App Aufgabenmanagement Hotellerie setzt neue Impulse für digitale Arbeitsprozesse im Tourismus. Das Start-up aus St. Wolfgang präsentiert eine Lösung, die speziell auf die Anforderungen von Hotels, Gastronomie und Campingbetrieben zugeschnitten ist.

Erledigt App Aufgabenmanagement Hotellerie im Überblick

Hotellerie-Start-up aus St. Wolfgang: Neue App für Aufgabenmanagement

Das oberösterreichische Softwareunternehmen „Erledigt“ startet mit einer digitalen Lösung für das Aufgabenmanagement in Hotellerie, Gastronomie und Campingbranche

(30.04.2026, St. Wolfgang) – Am Wolfgangsee ist mit „Erledigt“ ein neues Start-up an den Markt gegangen, das eine digitale Lösung für das Aufgabenmanagement in der Hotellerie, Gastronomie und Campingbranche bietet. Hinter dem oberösterreichischen Softwareunternehmen steht ein Team mit direktem Bezug zum Tourismus. Die App wurde vor dem Start für den Branchenpreis Tourismusstar 2026 in der Kategorie „Smart Tourism“ nominiert und erhielt dort kürzlich eine Auszeichnung.

Erledigt App Aufgabenmanagement Hotellerie aus der Praxis

Aus der Praxis für den Alltag in Hotellerie, Gastronomie und Campingbranche

Die Software entstand aus konkreten Anforderungen des Arbeitsalltags in Tourismusbetrieben. Zu den Initiatoren zählen neben Tourismus-Marketing-Experte Gerald Aigmüller auch Matthias und Benita Hinterberger, die in St. Wolfgang unter anderem das Hotel Schwarzes Rössl betreiben. Gemeinsam entwickelten sie eine praxisnahe Lösung, die die Koordination von Aufgaben über Abteilungen und Standorte hinweg effizient strukturiert und die Organisation von Mitarbeitenden erleichtert.

„Wir haben bewusst eine Lösung entwickelt, die Arbeitsprozesse klar strukturiert und die interne Kommunikation deutlich vereinfacht. Arbeitsorte, Teams und tägliche Abläufe können zentral verwaltet werden. Das sorgt für mehr Übersicht und weniger Chaos. Obwohl die Anwendung aus der Hotellerie und Gastronomie heraus entstanden ist, sehen wir auch großes Potenzial in anderen Branchen“, erklären die Unternehmensgründer.

Erledigt App Aufgabenmanagement Hotellerie mit smarten Funktionen

Mobile Erfassung, KI-gestützte Sprachfunktion und Bilddokumentation

Zu den zentralen Funktionen der Software gehört die mobile Erfassung von Aufgaben durch Mitarbeitende, die im Hintergrund automatisch den zuständigen Abteilungen zugeordnet werden und sich im Büro über eine Desktop-Oberfläche übersichtlich steuern lassen. Wiederkehrende Aufgaben lassen sich automatisiert anlegen, während Zeitpläne und Checklisten eine strukturierte Tagesplanung ermöglichen. Aufgaben können zudem direkt mit Bildern dokumentiert werden. Eine besondere Innovation ist die KI-gestützte Funktion für 20 Sprachen, die Aufgaben automatisch in die jeweilige Muttersprache der Mitarbeitenden übersetzt.

Die App „Erledigt“ strukturiert Arbeitsprozesse, vereinfacht die Kommunikation und ist branchenübergreifend für Unternehmen mit mobilen Teams von bis zu 100 Mitarbeitenden einsetzbar. Schnittstellen zu bestehenden Systemen wie Gastmanager oder C1 Manager sind vorgesehen. Die Nutzung kostet monatlich 5,90 Euro netto pro Nutzer. Die Datenverarbeitung erfolgt über europäische Serverstandorte mit hoher Datensicherheit und einer zuverlässigen Cloud-Lösung.

Bild Das oberösterreichische Softwareunternehmen „Erledigt“ startet mit einer digitalen Lösung für das Aufgabenmanagement in Hotellerie und Gastronomie. Das Team rund um die Initiatoren Gerald Aigmüller (li., vorne) und Matthias Hinterberger (re., vorne) freut sich über die gemeinsam entwickelte Lösung für Tourismusbetriebe. Credit: erledigt.at

Quelle Erledigt GmbH/PrBüro.at

JuliaHub Series B Finanzierung über 65 Millionen Dollar

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JuliaHub Series B Finanzierung 65 Mio Dollar Product Screenshot-JuliaHub-Dyad

Die JuliaHub Series B Finanzierung markiert einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung agentenbasierter KI im industriellen Umfeld. Mit Dyad 3.0 bringt das Unternehmen eine Plattform auf den Markt, die digitale Zwillinge und Engineering-Prozesse grundlegend verändert.

JuliaHub Series B Finanzierung für Dyad 3.0

JuliaHub schließt Series-B-Finanzierung über 65 Millionen Dollar ab und bringt mit Dyad 3.0 agentenbasierte KI in industrielle Digitale Zwillinge

Dyad, die weltweit erste agentenbasierte KI-Plattform für Hardware-Engineering, bringt Physical AI in den Entwurf und Test komplexer Systeme. F&E-Zyklen, die bisher Monate dauerten, schrumpfen auf Tage.

JuliaHub gibt heute den Start von Dyad 3.0 und den Abschluss einer Series-B-Finanzierungsrunde über 65 Millionen US-Dollar bekannt. Angeführt wird die Runde von Dorilton Capital, beteiligt sind General Catalyst, AE Industrial Partners sowie der Technologieinvestor und ehemalige Snowflake-CEO Bob Muglia. Dyad verändert grundlegend, wie physische Systeme entworfen und gebaut werden: Autonome KI-Agenten übernehmen den digitalen Entwurf und Test industrieller Maschinen. Von der Wärmepumpe über den Satelliten bis zum Halbleiter können Ingenieurteams Entwicklungszyklen von Monaten auf Minuten verkürzen. Mehrere Fortune-100-Unternehmen setzen Dyad und Julia bereits in der Luft- und Raumfahrt, der Verteidigung, der Automobilindustrie, der Gebäudetechnik und der Versorgungswirtschaft ein.

„Systemmodellierung ist eine der strategisch wichtigsten Schichten im KI-nativen Engineering-Stack – dort, wo Physik, Regelungslogik und KI zusammentreffen. JuliaHub hat mit Dyad etwas Außergewöhnliches geschaffen: eine Plattform, die Systeme nicht nur modelliert, sondern kompiliert. Ingenieure gelangen vom Konzept bis zum produktionsreifen Steuerungscode in einer einzigen Umgebung. Wir glauben, dass JuliaHub das Potenzial hat, eines der prägenden Unternehmen im Bereich Physical AI zu werden, und unterstützen das Team mit Überzeugung auf dem Weg zur Marktreife von Dyad.“

– Daniel Freeman, Dorilton Capital

JuliaHub Series B Finanzierung und das Problem im Engineering

Das ungelöste Problem der Hardware-Innovation

Der Maschinenbau und die physische Produktentwicklung gehören zu den größten Wirtschaftssektoren, die von der KI-Revolution bisher kaum profitiert haben. Während Werkzeuge wie Claude Code, Codex und Gemini die Softwareentwicklung transformiert haben, arbeiten Ingenieure in der Industrie weiter mit veralteten Werkzeugen. McKinsey schätzt, dass bis 2040 kumulierte Investitionen von 106 Billionen US-Dollar nötig sind, um den Bedarf an neuer und modernisierter Infrastruktur zu decken. Die Ingenieure, die diese Projekte planen und umsetzen, brauchen Werkzeuge, die mit dem Tempo KI-gestützter Software mithalten. Genau hier setzt Dyad an.

JuliaHub hat Dyad als KI-native Umgebung, in der Ingenieurteams industrielle Systeme modellieren, testen und validieren können, im Juni 2025 erstmals veröffentlicht. Man kann es sich vorstellen wie Claude Code für die physische Welt. Dyad verbindet autonome Agenten mit skalierbaren Physiksimulationen, Regelungstechnik, Sicherheitsanalysen und der Fähigkeit, Code für eingebettete Systeme zu erzeugen. So schließt es die Lücke zwischen Software und realer Welt. Ob Kläranlage oder Automobil: Für die Entwicklung detaillierter Digitaler Zwillinge, die Anpassung von Reglern an spezifische Einsatzszenarien und die Iteration von Hardware-Entwürfen braucht es keinen Doktortitel mehr.

„Es geht nicht darum, Ingenieuren bei einer Aufgabe nach der anderen zu helfen. Es geht um agentenbasiertes Engineering im großen Maßstab: Teams geben eine vollständige Spezifikation in Dyad ein, und die Plattform entwirft das komplette System. Spezifikation rein. Entwurf raus.“

– Viral Shah, CEO von JuliaHub

JuliaHub Series B Finanzierung treibt Physical AI voran

Digitale Zwillinge mit Scientific Machine Learning

Dyads cloudbasierte Agenten durchsuchen kontinuierlich das wissenschaftliche Wissen der Welt, um Modelle stetig zu verbessern. KI-automatisiertes Labortesting wächst, um sicherzustellen, dass Modelle der physischen Realität entsprechen. Streaming-Daten in Verbindung mit Scientific Machine Learning (SciML) ermöglichen es, dass Modelle automatisch dazulernen, während das System Erfahrungen aus der realen Welt sammelt. Dyads Simulationsumgebung und Modellierungssprache bilden das Fundament, auf dem all diese Erkenntnisse an die Ingenieure zurückfließen. Sie prüfen die Prozesse, gleichen Annahmen mit Kundenanforderungen ab und bleiben als Mensch in der Schleife, der die Sicherheit des Endprodukts gewährleistet. Dyads Architektur bedeutet: Ingenieure müssen nicht jede Zeile Code selbst schreiben, um Millionen von Designvarianten zu testen – und behalten trotzdem die Werkzeuge in der Hand, die sicherstellen, dass Flugzeuge in der Luft bleiben.

„Im Engineering-Softwaremarkt findet gerade ein disruptiver Umbruch statt, und Dyad ist an vorderster Front. Frühere Werkzeuggenerationen konnten weder die versprochene Produktivität liefern noch die Integration, um den Wert von KI freizusetzen. Mit Dyad kann man die Physik modellieren, Regelungsalgorithmen mit automatischer Codegenerierung entwickeln und präzise Digitale Zwillinge und Surrogatmodelle für Deep-Learning-Inferenz erstellen – alles KI-gestützt. Dyad arbeitet dort, wo Physik auf Analytik trifft. Davon profitieren Kunden und Aktionäre gleichermaßen.“

– David Joyce, ehemaliger CEO von GE Aviation und Vice Chair von GE

Physical AI im industriellen Einsatz

Allgemeine KI-Systeme können nicht garantieren, dass ein Modell den Gesetzen der Physik gehorcht. Im Maschinenbau ist ein Fehler kein Bug, den man behebt – sondern ein Brückeneinsturz oder ein Batteriebrand. Genau das hat bisher verhindert, dass KI im Hardware-Engineering eine tragende Rolle spielt. Bei einem kürzlich veröffentlichten Benchmark für die Modellierung chemischer Prozesse kamen allgemeine LLM-Systeme wie Codex, Claude Code (Opus) und Gemini kaum über die Grundkonfiguration hinaus. Dyad automatisierte die Erstellung modellprädiktiver Regler zur Optimierung der Ausbeute einer Chemieanlage nahezu vollständig – eine Aufgabe, die manuell Wochen dauert.

Dyads Modellierungssprache ist so gebaut, dass KI-Agenten sie verstehen können. Die zugrundeliegende Logik fußt auf physikalischen Gesetzen: Die Agenten können nachvollziehen, wie Flüssigkeiten durch Maschinen strömen, wie Windgeschwindigkeit und Temperatur Bauteile beeinflussen und wie Grundkräfte wie die Schwerkraft das Design bestimmen. Das Ergebnis sind physikalisch valide Modelle, denen Ingenieure vertrauen können. So hat etwa Binnies – ein Unternehmen mit über 100 Jahren Erfahrung in der Wasserwirtschaft – in Zusammenarbeit mit Williams Grand Prix Technologies und JuliaHub einen SciML-gestützten Digitalen Zwilling entwickelt, der mit nur vier Sensoreingaben Pumpenausfälle in Wasserverteilungssystemen mit über 90 Prozent Genauigkeit vorhersagt.

„Dyad bedeutet einen Paradigmenwechsel für die Wasserwirtschaft: weg vom reaktiven Betrieb, hin zu vorausschauenden, systemweiten Entscheidungen. Es hat das Potenzial, grundlegend zu verändern, wie Unternehmen reale Komplexität modellieren, Ausfälle vorhersagen und ihre Leistung täglich optimieren.“

– Tom Ray, Director of Digital Products & Services, Binnies

Dyad 3.0 Launch-Event

Dyad 3.0 wird am 19. Mai bei einem Live-Event offiziell vorgestellt. Erleben Sie Produktdemonstrationen und hören Sie von Kunden, wie sie Dyad branchenunabhängig einsetzen – von der Luft- und Raumfahrt über Gebäudetechnik und Versorgungswirtschaft bis zur Robotik. Zur Anmeldung: juliahub.com/events/dyad-3.0-launch

Bild Product Screenshot JuliaHub-Dyad

Quelle Milk & Honey PR GmbH für JuliaHub

Legora Series D Finanzierung erreicht 600 Millionen Dollar

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Legora Series D Finanzierung auf 600 Mio Dollar

Die Legora Series D Finanzierung unterstreicht das starke Wachstum im Markt für Legal AI und markiert einen weiteren Meilenstein für das Unternehmen. Mit zusätzlichen 50 Millionen Dollar baut Legora seine Position als führende Plattform für KI-gestützte juristische Arbeit weiter aus.

Legora Series D Finanzierung erreicht neue Dimensionen

Legora erweitert Series D um weitere 50 Millionen US-Dollar und begrüßt Atlassian und NVentures als Investoren
NEW YORK, 30. April 2026 – Legora gibt heute eine Aufstockung der zuvor angekündigten Series-D-Finanzierung um 50 Millionen US-Dollar bekannt. Damit beläuft sich das Gesamtvolumen der Runde auf 600 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 5,6 Milliarden US-Dollar nach der Finanzierung. Die Aufstockung bringt Atlassian und NVentures, den Venture-Capital-Arm von NVIDIA, als strategische Investoren hinzu. Ebenfalls neu beteiligt sind unter anderem Adams Street Partners, Airtree, Barclays, Geodesic Capital, Insight Partners, Liberty Global und Nikesh Arora.

Legora Series D Finanzierung treibt Wachstum und Nutzung

„Als führendes Unternehmen im Bereich Legal AI zeigt Legora, wie tief integrierte, kontextbewusste KI komplexe Arbeitsabläufe transformieren kann. Wir sehen eine starke Übereinstimmung mit Atlassians Vision für KI-gestützte Teamzusammenarbeit und freuen uns darauf, die weitere Expansion zu unterstützen“, sagt Sarah Hughes, Head of Corporate Development and Product Partnerships bei Atlassian.

Die erweiterte Finanzierungsrunde folgt auf eine Phase rasanten Wachstums. Legora hat kürzlich die Marke von 100 Millionen US-Dollar Jahresumsatz überschritten und gehört damit zu den am schnellsten wachsenden Enterprise-Software-Unternehmen überhaupt. Im vergangenen Jahr ist Legora von 40 auf 400 Mitarbeitende gewachsen und hat seinen Kundenstamm von 200 auf mehr als 1 000 Organisationen in über 50 Märkten ausgebaut. Inzwischen nutzen Zehntausende Juristinnen und Juristen in großen Rechtsabteilungen wie bei Barclays sowie in führenden internationalen Kanzleien wie White & Case, HSFK und Linklaters die Plattform.

Rechtsabteilungen gehören mittlerweile zu den am schnellsten wachsenden Kundensegmenten von Legora. Die Akzeptanz von KI in Rechtsabteilungen hat sich im vergangenen Jahr beschleunigt, da Inhouse-Teams dieselben KI-Funktionen nutzen möchten, die ihre externen Berater:innen bereits einsetzen. Über alle Einsatzbereiche hinweg zeigen sich messbare Effekte: Befragte Kanzleien berichten im Durchschnitt von 4,3 eingesparten nicht-abrechenbaren Stunden pro Anwalt bzw. Anwältin und Woche. 42 Prozent geben an, dass sie durch den Einsatz von Legora neue Mandate gewonnen haben.

KI-Agenten entwickeln sich von passiven Assistenten zu Systemen, die im Auftrag von Nutzer:innen handeln, Tools verwenden und Arbeitsabläufe eigenständig abschließen können. Das Softwaremodell beginnt sich dadurch von Software-as-a-Service (SaaS) hin zu Agent-as-a-Service (AaaS) zu verschieben. Für juristische Teams bedeutet das den Übergang von isolierten Anwendungsfällen zu integrierten Systemen, die Kanzleidaten, spezifisches Wissen entsprechend der Jurisdiktion und intelligente Agenten kombinieren.

„Enterprise-KI tritt jetzt in eine neue Phase ein“, sagt Max Junestrand, CEO und Mitgründer von Legora. „Foundation-Modelle verbessern sich schnell, aber der eigentliche Durchbruch liegt in ihrer Anwendung – dort, wo KI nicht nur unterstützt, sondern mit der richtigen menschlichen Kontrolle autonom handelt. Mit der Unterstützung unserer Investoren und Kunden bauen wir ein vollständig agentenbasiertes Betriebssystem für juristische Arbeit.“

Bild Legora

Quelle Adel & Link Public Relations GmbH & Co. KG

Ebury Finanzierung über 550 Millionen Pfund für Expansion

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Ebury Finanzierung über 550 Millionen Pfund Bild von Links nach Rechts: Juan Lobato (CEO, Ebury), Ana Botín (Executive Chairman, Santander Group), and Ana Muñoz (CFO, Ebury).

Die Ebury Finanzierung markiert einen wichtigen Schritt für die internationale Expansion der Fintech-Plattform im Bereich grenzüberschreitender Zahlungen. Mit rund 550 Millionen Pfund stärkt das Unternehmen seine Marktposition und treibt Innovationen im globalen Zahlungsverkehr voran.

Ebury Finanzierung stärkt globale Plattform

Ebury, Santanders Fintech für internationale Zahlungen, sichert sich rund 550 Millionen Pfund zur Beschleunigung von Wachstum und globaler Expansion

Die von Centerbridge angeführten Finanzierungsrunden, an denen sich Santander und weitere Bestandsinvestoren beteiligen, stärken Eburys Position als führende globale Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen und Handelslösungen.
Santander investiert 50 Mio. £ und bleibt mit 55 % Mehrheitsaktionär. Die Transaktionen sollen die CET1-Quote auf Konzernebene um rund +4 Basispunkte erhöhen.
London/Madrid, 30. April 2026

Santander beteiligt sich an Finanzierungsrunden für Ebury in Höhe von rund 550 Millionen Pfund. Ebury ist die globale Fintech-Plattform der Bank für grenzüberschreitende Zahlungen und Lösungen im internationalen Handel. Eine Investorengruppe unter Führung von Centerbridge setzt die Mittel ein. Zu ihr gehören außerdem die bestehenden Investoren Santander, Vitruvian Partners und 83North, die erneut investieren.

Ebury Finanzierung treibt Wachstum und Innovation

Santander bringt 50 Millionen Pfund ein und hält weiterhin 55 Prozent der Anteile. Damit bekräftigt die Bank ihr langfristiges Engagement und stärkt zugleich Eburys Rolle als strategische Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen im KMU-Segment sowie als Treiber für Produktinnovationen. Die Finanzierung erfolgt in zwei separaten Transaktionen, die beide unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen stehen.

Ebury ist in 30 regulierten Märkten tätig und bedient weltweit mehr als 27.000 Unternehmen. Das Unternehmen ermöglicht Zahlungen in über 140 Währungen in 160 Ländern. Die technologiegestützte Plattform erlaubt es Kunden, internationale Zahlungen zu senden und zu empfangen, Fremdwährungsrisiken zu steuern, Mittel in Echtzeit zwischen Tochtergesellschaften zu transferieren und sich in ihre Finanzsysteme zu integrieren. Seit dem Einstieg von Santander im Jahr 2020 wächst der Umsatz von Ebury jährlich um über 30 Prozent.

Ebury setzt die Mittel gezielt für weiteres Wachstum ein. Das Unternehmen entwickelt neue Produkte und expandiert in zusätzliche Märkte. Gleichzeitig baut es seine KI-Fähigkeiten aus. Ziel ist es, Zahlungsprozesse zu verbessern, Devisenlösungen zu optimieren und das Kundenerlebnis weiter zu steigern.

Ebury Finanzierung im Kontext der Santander Strategie

Ana Botín, Executive Chair von Banco Santander, sagte:

„Diese Transaktionen stärken das weitere Wachstum von Ebury und unterstützen gleichzeitig Santanders Fokus auf disziplinierte Kapitalallokation und Wertschöpfung. Mit den zusätzlichen Investitionen kann Ebury schneller skalieren und sein Angebot für KMU weltweit ausbauen. Die neuen Partner bringen zudem erheblichen strategischen Mehrwert ein. Sie ergänzen die bestehende Expertise und helfen, das Wachstum zu beschleunigen und das langfristige Potenzial der Plattform auszuschöpfen.“

Juan Lobato, CEO von Ebury, sagte:

„Wir begrüßen Centerbridge als neuen Investor neben unseren bestehenden Anteilseignern. Gleichzeitig setzen wir unsere bestehende Partnerschaft mit Santander fort. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass wir durch die Kombination der Stärken einer führenden europäischen Bank mit einem schnell wachsenden Fintech eine weltweit führende Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen für Unternehmen aufbauen können. Diese Investitionen erfolgen zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Die Weiterentwicklung der digitalen Geldinfrastruktur und agentenbasierter Zahlungsabläufe bieten starken Rückenwind und beschleunigen unser Wachstum weiter.“

Nach Abschluss bilanziert Santander seinen Anteil von 55 Prozent nach der Equity-Methode, was zur Entkonsolidierung der Umsätze und Kosten von Ebury aus der Berichterstattung von Santander führt. Die Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung sind vernachlässigbar. Diese Transaktionen sollen – vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen – rund +4 Basispunkte zur CET1-Quote beitragen. Der Abschluss wird spätestens im ersten Quartal 2027 erwartet.

Alle Ziele für 2026 bis 2028, die Santander am 25. Februar in London vorgestellt hat, bleiben unverändert.

Bis 2028 will die Bank mehr als 210 Millionen Kunden erreichen, ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen und die Gesamtkosten jährlich senken. Dies gilt unabhängig von der Herausnahme der Kostenbasis von Ebury. Daraus sollen ein Gewinn von über 20 Milliarden Euro und eine Eigenkapitalrendite (RoTE) von mehr als 20 Prozent resultieren. Ebury ist Teil des globalen Geschäftsbereichs Payments Solutions von Santander. Dieser Bereich peilt für 2026 bis 2028 ein jährliches Umsatzwachstum von über 15 Prozent an (in konstanten Euro und auf vergleichbarer Basis). Zudem soll die EBITDA-Marge bis 2028 rund 45 Prozent erreichen.

Bild von Links nach Rechts: Juan Lobato (CEO, Ebury), Ana Botín (Executive Chairman, Santander Group), and Ana Muñoz (CFO, Ebury).

Quelle ebury/ edelman Smithfield

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