Donnerstag, April 2, 2026
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Bill Kaulitz wird Mitgründer und Gesellschafter von Glitter Spritz

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Bill Kaulitz steigt bei Glitter Spritz Aperitif ein

Bill Kaulitz steigt bei Glitter Spritz ein – Glitzer, Glamour und Celebration

Der Künstler steigt unternehmerisch bei einer der wachstumsstärksten Marken im deutschen Aperitif-Segment ein.

Bill Kaulitz wird Mitgründer und Gesellschafter der Glitter Spritz GmbH. Was als echte Begeisterung begann, wird nun zur langfristigen unternehmerischen Partnerschaft.

Glitter Spritz steht für Freiheit, Offenheit, Vielfalt und dafür, das Leben bewusst zu zelebrieren. Egal ob mit Alkohol oder alkoholfrei. Für eine funkelnde Welt, in der Individualität sichtbar sein darf. Für modernen Genuss, der ästhetisch, stilvoll und gleichzeitig zeitgemäß ist. Genau diese Haltung verkörpert Bill Kaulitz seit über zwei Jahrzehnten.

Als Frontmann von Tokio Hotel, Host des Podcasts “Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood” und Protagonist der Netflix-Serie “Kaulitz & Kaulitz” steht er für Mut zur Sichtbarkeit, internationale Popkultur und kreative Freiheit – Werte, die auch die DNA von Glitter Spritz prägen.

„Ich habe Glitter Spritz schon geliebt, bevor es um ein gemeinsames Business ging. Die Marke vereint Glitzer, Glamour und Haltung – sie steht für Freiheit, Offenheit, Vielfalt und dafür, das Leben bewusst zu zelebrieren. Für eine funkelnde Welt, in der Individualität sichtbar sein darf. Genau das spiegelt auch meinen eigenen Weg wider.“ – Bill Kaulitz

Bill Kaulitz wird Mitgründer – eine echte Partnerschaft statt Testimonial

Bill Kaulitz steigt nicht als Testimonial ein, sondern als Gesellschafter und Mitgründer. Es handelt sich nicht um eine klassische Werbekooperation, sondern um eine langfristige unternehmerische Beteiligung mit aktiver Mitgestaltung.

Glitter Spritz ist zudem keine gänzlich neu entwickelte Marke. Glitter Spritz hat sich bereits eigenständig am Markt bewiesen und in kurzer Zeit eine starke Community aufgebaut – bevor Bill offiziell Teil des Unternehmens wurde.

Laut NielsenIQ-Daten gehört Glitter Spritz in seiner Kategorie zu den wachstumsstärksten Marken im deutschen Aperitif-Segment. Im Jahr 2025 belegte die Marke Platz 2 der absatzstärksten alkoholfreien Aperitif-Marken im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Glitter Spritz erzielte im selben Jahr einen mittleren sechsstelligen Absatz und verzeichnete ein deutlich zweistelliges Wachstum – entgegen eines insgesamt rückläufigen deutschen Alkoholmarktes.

Heute ist Glitter Spritz in über 5.000 Supermärkten, Kaufhäusern und Gastronomien sowie online erhältlich und wird in mehr als 15 Länder exportiert.

Glitter Spritz und Bill Kaulitz bauen auf ein starkes Fundament

Die Marke Glitter Spritz wurde aus der Berliner Getränkemanufaktur Craft Circus ausgegründet und im Zuge des Einstiegs von Bill Kaulitz in eine eigenständige Gesellschaft überführt.

Craft Circus wurde 2014 von Lupo Porschen (33) und Basti Fischer (32) gegründet und hat sich seither als erfolgreiche Manufaktur für hochwertige Getränke der nächsten Generation etabliert. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seine Marken eigenständig und wurde ohne externes Investorenkapital aufgebaut.

Mit Glitter Spritz ist es dem Gründerteam gelungen, eine eigenständige Marke mit klarer Identität zu schaffen, die sich bereits vor dem Einstieg von Bill Kaulitz nachhaltig im Handel positioniert hatte.

Kampagne „Glitter Spritz by Bill Kaulitz“ startet im Handel

Ab dem 9. März 2026 startet die nationale Handelskampagne „Glitter Spritz by Bill Kaulitz“ mit aufmerksamkeitsstarken Displays im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel. Die Kampagne macht seine aktive Mitgestaltung der Marke sichtbar und unterstreicht seine Rolle als Mitgründer und Gesellschafter der gemeinsam gegründeten Glitter Spritz GmbH.

Der Rollout erfolgt bewusst selektiv und wird schrittweise gemeinsam mit ausgewählten Handelspartnern ausgebaut, um die Marke hochwertig und nachhaltig im Markt zu positionieren.

Der Glitter Spritz Aperitivo – jetzt mit Bill Kaulitz als Mitgründer

Glitter Spritz verbindet Bitterorange, Rhabarber und mediterrane Kräuter mit liebevoller Fertigung in Deutschland. Im Glas entfaltet sich der faszinierende und charakteristische Glitzer, der besonders im Sonnenlicht funkelnde Akzente setzt und dem Aperitivo seine ikonische Optik verleiht.

Der verwendete essbare Glitzer basiert auf dem in der EU zugelassenen Lebensmittelfarbstoff Eisenoxid – ein Inhaltsstoff, der vielen auch aus dekorativen Backprodukten oder natürlichem Mineral- und Bergsalz bekannt ist. Der Glitzer ist somit für den menschlichen Körper unbedenklich und wird ganz natürlich wieder ausgeschieden.

Geschmacklich ist Glitter Spritz fruchtiger und weniger bitter als viele herkömmliche Aperitifs – modern interpretiert und gemacht für eine neue Generation von Aperitivo-Momenten.

Glitter Spritz ist in zwei Varianten erhältlich: mit 15 % Alkohol oder alkoholfrei – für unterschiedliche Lebensstile und Anlässe. Die Marke richtet sich ausschließlich an volljährige Konsument:innen und steht für bewussten, verantwortungsvollen Genuss.

Die Marke steht für eine neue Aperitivo-Generation: ästhetisch, modern, offen und vielfältig. Für Momente, die ein bisschen mehr strahlen dürfen.

Bill Kaulitz treibt die internationale Expansion von Glitter Spritz voran

Mit dem Einstieg von Bill Kaulitz wird die nationale und internationale Expansion konsequent vorangetrieben. In diesem Zusammenhang evaluiert das Unternehmen derzeit ausgewählte Distributions- und Handelspartnerschaften im In- und Ausland, um die Marke strategisch in weiteren Märkten zu positionieren.

Bild Glitter-Spritz-by-Bill-Kaulitz-Kampagne-2026 Bildcredits Craft Circus GmbH 

Quelle Craft Circus GmbH

 

Greift hier bald ein digitaler Kollege ins Tagesgeschäft ein?

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happyhotel Revenue Management AI Agent Wachstum happyhotel founder team bild Fotograf/Bildcredits: Lena Biegert

happyhotel entwickelt eine KI gestützte Revenue Management Lösung und einen Commercial AI Agent, der Hotels bei Preisstrategie und Umsatzoptimierung automatisiert unterstützt

Wie ist happyhotel entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen, die den Aufbau bis jetzt geprägt haben?

Wir – Sebastian Kuhnhardt, Marius Müller und Rafael Weißmüller– haben happyhotel zu dritt gegründet. Was uns verbunden hat, war zum einen unsere unternehmerische Erfahrung, zum anderen ein gemeinsamer Drang, Probleme in der Hotellerie zu lösen.

Im Rahmen von Sebastians Abschlussarbeit an der Hotelfachschule erkannte er, wie viele Hotels mit unklaren Preisgestaltungen kämpfen. Er begann damals erste Versuche in Excel – und hat direkt erkannt, wie groß der Hebel wäre, wenn man Preisstrategien datenbasiert, dynamisch und automatisiert gestalten könnte.Im elterlichen Hotel konnte Sebastian dieses Potenzial direkt testen und schnell erste Revenue-Management-Erfolge feiern.

In dieser Zeit lernten wir drei uns in Offenburg kennen. Schnell wurde klar:
Das Problem ist riesig – und der Markt ist bereit für eine echte Lösung.

Marius und ich brachten Erfahrung aus der Softwareentwicklung und dem Startup-Umfeld mit, sodass wir gemeinsam den ersten Prototypen entwickelten. Aus diesem Prototypen wurde schließlich unser erstes Produkt – und im Oktober 2019 gründeten wir happyhotel als GmbH und stiegen alle drei in Vollzeit ein.

Was hat Sie persönlich motiviert, mit happyhotel in den Markt für Revenue Management einzusteigen, und welche Lücke wollten Sie konkret schließen?

Mich reizt es, Probleme zu lösen, die Menschen und Unternehmen wirklich weiterbringen.

Im Revenue-Management in der Hotellerie gab es eine riesige Lücke:

Die Nachfrage ließ sich kaum vorhersagen. Dadurch verpassten Hotels regelmäßig Chancen, ihren Umsatz zu steigern. Genau hier wollten wir ansetzen – mit datenbasierten Prognosen, wann die Nachfrage anzieht, und der Möglichkeit, die Preise rechtzeitig und intelligent anzupassen.

Unsere Ursprungsidee hat sich eher auf die Budgetierung von Hotels fokussiert, bis wir festgestellt haben, dass die Nachfrage viel entscheidender ist und wir herausfinden müssen, wie hoch sie zu welchem Zeitpunkt sein wird. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass es zwar Lösungen für große Hotelketten gab, aber kaum Tools für unabhängige Hotels. Genau das wollten wir ändern.

Wir wollten jedem Hotel ermöglichen, einen virtuellen Revenue Manager zu haben – unabhängig von Größe oder Budget.

happyhotel spricht von der Vision, professionelles Revenue Management für jedes Hotel zugänglich zu machen. Wie soll diese Vision in den kommenden Jahren Realität werden?

Unsere Vision wird Realität, indem wir happyhotel konsequent von einer klassischen Software hin zu einem Commercial AI Agent weiterentwickeln. Für uns bedeutet das: Hotels sollen nicht nur ein Tool nutzen, sondern einen digitalen Kollegen an ihrer Seite haben, der eigenständig denkt, bewertet und handelt.

In den nächsten Jahren werden wir immer mehr Aufgaben vollständig automatisieren – von der Nachfrageanalyse über dynamische Preisentscheidungen bis hin zu operativen Prozessen, die heute noch viel Zeit kosten.

Mit dem neuen Investment beschleunigen wir genau diesen Weg. Wir investieren in unsere Produktentwicklung, stärken unser KI-Modell und bauen unser Marketing aus, damit Hotels in ganz Europa Zugang zu dieser Technologie bekommen.

Kurz gesagt: Wir entwickeln happyhotel zu einem AI-Agenten weiter, der Hoteliers entlastet, Umsatzpotenziale hebt und professionelle Preisstrategien endlich für alle zugänglich macht.

Mit der Weiterentwicklung vom klassischen Revenue-Management-Tool hin zu einem Commercial KI Agenten geht happyhotel einen großen Schritt. Was verändert sich dadurch konkret für Hoteliers?

Hotels können sich mit unserer Lösung künftig einen eigenen AI-Agenten sichern, der Entscheidungen vorbereitet und vollständig automatisiert trifft. Langfristig übernimmt er nicht nur die Preisfindung, sondern optimiert auch den Verkauf von Zimmern – ähnlich wie ein menschlicher Revenue Manager, nur skalierbar und rund um die Uhr verfügbar. Damit können sich Hotelliers voll und ganz auf ihre Gäste konzentrieren.

Welche Zielgruppe steht für happyhotel im Mittelpunkt, und welche typischen Probleme unabhängiger Hotels lösen Sie mit Ihrer Lösung besonders effektiv?

Unsere Kernzielgruppe ist die Individualhotellerie mit durchschnittlich rund 60 Zimmern. Genau diese Häuser kämpfen häufig mit fehlendem Fachpersonal, hohen Kosten, großem manuellen Aufwand und mangelnder Datenübersicht. Mit unserer Lösung ermöglichen wir unserer Zielgruppe dynamische und vollautomatisierte Preisoptimierung, Analyse der Hotelkennzahlen und Umsatzsteigerungen von durchschnittlich 15%.

Hotels kämpfen mit steigenden Kosten, Fachkräftemangel und Abhängigkeit von Buchungsportalen. Wie hilft happyhotel dabei, unter diesen Bedingungen profitabel zu bleiben?

Wir generieren mehr Umsatz durch dynamische Preisoptimierung – und gleichzeitig reduzieren wir den Personalaufwand durch Automatisierung. So können Hotels profitabel arbeiten, auch wenn die Ressourcen knapp sind.

Sie optimieren bereits den Vertrieb von über 50.000 Hotelzimmern in 12 Ländern. Welche Herausforderungen bringt diese Skalierung mit sich, und wie stellen Sie Qualität und Verlässlichkeit sicher?

Skalierung funktioniert nur, wenn das Team wirklich gut zusammenarbeitet. Wir legen großen Wert auf klare Rollen, schnelle Entscheidungswege und eine starke interne Kommunikation, um Qualität und Verlässlichkeit auf einem hohen Niveau zu halten.

Was unterscheidet happyhotel von anderen Anbietern im Bereich Revenue Management, insbesondere im Zusammenspiel von KI Agent und menschlicher Expertise?

Viele bestehende Systeme wurden für große Hotelketten und erfahrene Revenue Manager gebaut. Die Tools umzubauen und zu automatisieren, ist komplex.
Wir hingegen haben happyhotel von Anfang an so entwickelt, dass Hotels ohne Fachwissen starten können und die Automatisierung im Zentrum steht. Was uns trotzdem – neben AI wichtig ist: das persönlicher Support und Expertise Teil des Produkts bleibt. Viele Anbieter wollen Support minimieren – wir sehen ihn als Differenzierungsmerkmal.

Die aktuelle Series A über 6,5 Millionen Euro unter der Führung von Reimann Investors soll die europäische Expansion beschleunigen. Welche Märkte stehen dabei im Fokus, und wie wollen Sie dort Fuß fassen?

Im Fokus stehen besonders der DACH Markt und UK. Unser erster Schritt führte nach UK, wo wir im Q4 2025 gestartet sind. Wir konnten bereits die ersten Kunden gewinnen und werden uns auch weiterhin auf den Markt fokussieren.

Wenn der KI Agent künftig immer komplexere Aufgaben übernimmt, wo sehen Sie die Rolle des Menschen im Revenue Management der Zukunft?

Der Mensch rückt stärker in die strategische Rolle: Entscheidungen im Kontext des Hotels treffen, Marktpositionierung gestalten, Gästeerlebnisse verbessern. Die KI übernimmt Routine – der Mensch die Richtung.

Welche Meilensteine möchten Sie mit happyhotel in den nächsten drei bis fünf Jahren unbedingt erreichen?

Unser Schwerpunkt liegt klar darauf, happyhotel von einer Revenue-Management-Software zu einem vollwertigen AI-Agenten weiterzuentwickeln, der Hotels operativ entlastet und ergebnisorientiert steuert.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein skalierbares B2B SaaS Unternehmen im europäischen Markt aufbauen möchten?

Stellt nur ein, wenn es wirklich passt: Lieber eine Stelle länger unbesetzt lassen als eine Fehlentscheidung treffen – Teamqualität entscheidet langfristig über Erfolg.
Im Sales sind Prozesse alles: Nur strukturierte, wiederholbare Abläufe ermöglichen echte Skalierung. Das war einer unserer wichtigsten Wachstumstreiber.
Wachst nicht zu früh in zu viele Märkte: Erst ein Local Champion werden – und aus dieser Stärke heraus international skalieren.

Bildcredits/Fotograf:Lena Biegert 

Wir bedanken uns bei Rafael Weißmüller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Pemium Start-up: happyhotel

happyhotel logo blau weiss

Kontakt:

revenue cloud solutions GmbH
Im Unteren Angel 1
77652 Offenburg

happyhotel.io
invoice@happyhotel.io

Ansprechpartner: Rafael Weißmüller

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Vom Startup zum etablierten Marktteilnehmer

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Yesim eSIM und Produkt Markt Fit Strategie Bild von Tomek auf Pixabay

Viele Startups haben eine gute Idee – aber nur wenige schaffen den Sprung zum dauerhaft etablierten Unternehmen. Entscheidend ist der Übergang vom Experiment zu einer stabilen, skalierbaren Organisation.
Zu den wenigen, die es geschafft haben, gehört Yesim, ein Anbieter einer eSIM-Karte, die weltweit für Geschäftsreisen und Urlaube genutzt werden kann.
Wie hat Yesim das geschafft?

1. Produkt Markt Fit vor Wachstum

Bevor Geld massiv in Marketing und Vertrieb fließt, muss klar sein: Lösen wir ein Problem so gut, dass Kunden bleiben, wiederkaufen und uns weiterempfehlen? Wichtiger als reine Umsatz Zahlen sind Kennzahlen wie Nutzungshäufigkeit, Wiederkaufsraten und Kundenabwanderung. Erst ein belastbarer Produkt Markt Fit rechtfertigt echte Skalierung.
Das ist bei einer weltweit einsetzbarer eSIM-Karte gegeben.

2. Von Ad hoc zu klaren Prozessen

Was anfangs improvisiert funktioniert, wird später zum Risiko. Vertrieb, Onboarding, Support, Abrechnung und Reporting brauchen klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und einfache Kennzahlen. Ziel ist Reproduzierbarkeit: Das Unternehmen liefert in gleichbleibender Qualität – auch dann, wenn der Gründer nicht persönlich involviert ist.
Auch das hat Yesim bestens hinbekommen

3. Gründerrolle neu definieren

Mit wachsender Organisation verändert sich die Rolle der Gründer. Statt alles selbst zu entscheiden, bauen sie eine Führungsebene auf und arbeiten am System: Strategie, Prioritäten, Kultur, Partnerschaften und Finanzierung. Wer hier nicht loslässt, wird schnell zum Engpass des eigenen Unternehmens.

4. Positionierung und Vertrieb systematisieren

Etablierte Unternehmen haben eine klare Marktposition: Kunden wissen, wofür sie stehen und warum sie sie wählen sollten. Für Startups bedeutet das: fokussieren statt „allen alles anbieten“, ein klares Wertversprechen formulieren und wiederholbare Vertriebskanäle aufbauen – mit bekannten Kosten  und Ertragsrelationen.

5. Vertrauen, Marke und Resilienz

Etablierung ist vor allem eine Vertrauensfrage. Konsistente Markenführung, verlässlicher Service und professioneller Umgang mit Fehlern bauen dieses Vertrauen auf. Dazu kommt eine solide Finanzbasis mit sauberem Controlling und vorausschauender Liquiditätsplanung – nur so übersteht ein junges Unternehmen Markt  und Finanzierungszyklen.

Das Vertrauen in Yesim wird durch zahlreiche positive Erfahrungen mit Yesim eSIM untermauert:
So äußert sich zum Beispiel Sandra J. aus den USA:
„Sehr zufrieden! Habe Yesim auf meinen Reisen nach Usbekistan, Aserbaidschan und die Türkei verwendet – überall war die Abdeckung stabil und der Preis war wirklich gut. Eine sehr praktische Möglichkeit, aus Reisen in Verbindung zu bleiben!“
Dietrich C. aus Deutschland berichtet:
„Ich habe es in mehreren europäischen Ländern ohne Probleme verwendet. Das Internet war so schnell wie bei lokalen Anbietern möglich“
Der Startschuss  für Yesim fiel 2012 mit der Gründung der Marke Dialoq. Dialog konnte mobile Sprach- und Datendienst auf der ganzen Welt anbieten. Die Idee war ein einziger Preis pro Anrufe und Dateneinheiten (Minuten und MBs), wo auch immer man sich aufhält. Mit dieser Idee mauserte sich Yesim vom Startup zum etablierten Marktteilnehmer.

Fazit

Etabliert ist nicht der, der am längsten existiert, sondern der, der es schafft, Produkt Markt Fit, Organisation, Marktposition und finanzielle Stabilität systematisch zu entwickeln.

Bild von Tomek auf Pixabay

Autor Michael Seipelt

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn Planung Vertrauen schafft: Was macht ein gutes Event aus?

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DIONYS Events Hospitality: Eventplanung neu denken DIONYS Team Bild

DIONYS ist eine Event-Tech-Service-Plattform, die Events in der Hospitality-Branche strukturiert, transparent macht und verbindlich buchbar gestaltet

Was genau ist DIONYS und welches konkrete Problem löst ihr für Eventlocations, Gastronomie und Hotellerie?

DIONYS ist eine Event-Tech-Service-Plattform, die Event- und Gruppenbuchungen klar strukturiert, verständlich macht und verbindlich buchbar gestaltet. Unser Anspruch ist, Events so einfach, transparent und verlässlich zu machen, wie Menschen es heute aus anderen Buchungssituationen kennen. Die Realität in der Branche sieht oft anders aus: Anfragen kommen über viele Kanäle, Informationen sind unvollständig, Angebote werden manuell erstellt und mehrfach angepasst. Entscheidungen ziehen sich – und am Ende kostet ein Event häufig mehr Energie, als er zurückgibt. Genau hier setzt DIONYS an. Wir bringen Serviceangebot, Entscheidung und Buchung an einen Ort. Events werden nicht mehr nur angefragt, sondern verstanden, bewusst ausgewählt und verbindlich gebucht. Für Gäste bedeutet das Sicherheit und Orientierung. Für Betriebe bedeutet es Struktur, Planbarkeit und einen klar steuerbaren wirtschaftlichen Hebel.

Wer sind die Köpfe hinter DIONYS und wie haben eure unterschiedlichen Hintergründe die Idee und Umsetzung geprägt?

Hinter DIONYS steht ein interdisziplinäres Team aus Hospitality-Expert:innen, Unternehmer:innen und Tech-Buildern. Gegründet von Folke Mehrtens, Vincent Kerger, Ekkehard Bay, Daniel Simon und Gregor Matte, vereint DIONYS langjährige Erfahrung in Hospitality, Event-Tech, Plattformökonomie und dem Aufbau digitaler Geschäftsmodelle. Uns verbindet weniger ein klassischer Tool-Gedanke als eine gemeinsame Haltung: Wir wollen echte Entlastung schaffen – nicht zusätzliche Komplexität. Ich selbst bringe über 20 Jahre Erfahrung aus Hospitality und Plattformgeschäft mit. Ich kenne die besondere Magie dieser Branche, aber auch ihre strukturellen Schwächen: starke Abhängigkeit von einzelnen Menschen, wenig Standardisierung bei gleichzeitig hoher wirtschaftlicher Relevanz. Diese Erfahrungen prägen DIONYS. Wir entwickeln praxisnah, aus dem Alltag heraus, mit einem klaren Fokus darauf, Prozesse zu vereinfachen, ohne die menschliche Qualität von Hospitality zu verlieren.

Wie ist die Vision von DIONYS für die Event- und Gruppenbuchung in der Hospitality-Branche?

Unsere Vision ist klar und zugleich ambitioniert: Events sollen sich sicher, transparent und selbstverständlich anfühlen. Ein Gast soll spüren: Dieser Ort versteht meinen Anlass. Ein Betrieb soll wissen: Dieser Event passt zu uns – wirtschaftlich, organisatorisch und kulturell. DIONYS macht Events steuerbar, ohne sie zu entmenschlichen. Im Gegenteil: Wir schaffen die Grundlage dafür, dass echte Gastfreundschaft wieder Raum bekommt.

Welche Zielgruppen sprecht ihr mit eurer Plattform an und welche Bedürfnisse stehen dabei im Fokus?

Wir adressieren bewusst zwei Seiten gleichzeitig. Auf der einen Seite Gäste – privat wie geschäftlich –, die Klarheit, Vertrauen und Orientierung suchen, wenn sie einen besonderen Anlass planen. Auf der anderen Seite Betriebe: Inhaber:innen, Geschäftsführer:innen, Eventmanager:innen und Hoteliers, die Verantwortung tragen und sich mehr Überblick, planbaren Umsatz, gesunde Teams und weniger operative Reibung wünschen. Beide Seiten suchen letztlich dasselbe Gefühl: Das passt. Das ist richtig. Das fühlt sich gut an.

Wie verändert DIONYS den Umgang mit Event- und Gruppenanfragen im Vergleich zu klassischen E-Mail- oder Telefonprozessen?

Wir drehen den Prozess grundlegend um. Nicht der Betrieb muss sich mühsam erklären – sondern das Angebot erklärt sich selbst. Gäste sehen in Echtzeit, was möglich ist. Sie wählen Räume, Services, Pakete und Zusatzleistungen bewusst aus. Entscheidungen werden schneller, klarer und verbindlicher. Für Betriebe bedeutet das weniger Rückfragen, weniger Abstimmungsschleifen und deutlich bessere Gespräche – mit mehr Zeit für den persönlichen Kontakt, der echten Mehrwert schafft.

Was war bisher die größte Herausforderung beim Aufbau von DIONYS?

Die größte Herausforderung war, die emotionale Dimension von Events ernst zu nehmen. Events sind keine Produkte. Sie sind Verantwortung, Erwartungen und oft einmalige Momente. Unsere Aufgabe war es, Struktur zu schaffen, ohne diese emotionale Qualität zu verlieren. Das war anspruchsvoll – und ist heute eine unserer größten Stärken.

Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit ersten Partnerbetrieben?

Eine zentrale. Unsere ersten Partner sind keine reinen Nutzer, sondern aktive Mitgestalter. Sie helfen uns, Prioritäten richtig zu setzen, blinde Flecken zu erkennen und Lösungen zu entwickeln, die im Alltag wirklich funktionieren. So entsteht Vertrauen – auf beiden Seiten.

Was macht DIONYS im wachsenden Event-Tech-Markt einzigartig?

Wir denken Events nicht primär als Prozess, sondern als Erlebnis – vom ersten Klick an. DIONYS verbindet Serviceangebot, Buchung, wirtschaftliche Logik und persönliche Hospitality. Wir bauen keine Software, die ersetzt. Wir bauen eine Infrastruktur, die ermöglicht.

Wie wichtig sind Struktur und Planbarkeit für wirtschaftlich erfolgreiche Events?

Ohne Struktur gibt es keine gesunden Betriebe. Keine verlässliche Auslastung. Keine klaren Entscheidungen. DIONYS hilft, Events nach Nachfrage, Zeitpunkt und Anlass zu steuern. So werden Events vom Stressfaktor zu einem strategischen Wachstumstreiber.

Welche nächsten Schritte plant ihr nach dem Kick-off zur Intergastra 2026?

Zum Kick-off öffnen wir DIONYS für die ersten 100 Pioniere aus der DACH-Region – Betriebe, die nicht nur nutzen, sondern aktiv mitgestalten wollen. Danach wachsen wir bewusst: Qualität vor Geschwindigkeit, Tiefe vor Masse.

Wie stellt ihr sicher, dass DIONYS langfristig relevant bleibt?

Indem wir uns immer wieder dieselbe Frage stellen: Schafft das mehr Zeit für Menschen? Mehr Zeit für Gäste. Mehr Zeit für Teams. Und mehr Zeit für Gesundheit, Verbindung und Freude an dieser Branche. Wenn wir darauf eine klare Antwort haben, bleiben wir relevant. Alles andere ist Beiwerk.

Bildcredits: @privat

Wir bedanken uns bei Daniel Simon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: DIONYS

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kergerundco GmbH
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80799 München

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Ansprechpartner: Daniel Simon

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Elektromobilität im Unternehmensalltag

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Elektromobilität und Ladeinfrastruktur als Erfolgsfaktoren Bildcredits pexels photo-34800675

Warum Ladeinfrastruktur und smarte Ladekarten strategische Erfolgsfaktoren sind

Die Elektromobilität hat sich in den vergangenen Jahren von einer technologischen Vision zu einem wirtschaftlich relevanten Faktor entwickelt. Unternehmen, die ihre Fuhrparks auf elektrische Antriebe umstellen, reagieren damit nicht nur auf regulatorische Vorgaben und Klimaziele, sondern auch auf steigende Energiepreise, ESG-Kriterien und das wachsende Nachhaltigkeitsbewusstsein von Kunden und Investoren. Doch mit der Elektrifizierung von Fahrzeugflotten entstehen neue organisatorische Herausforderungen – insbesondere im Bereich Ladeinfrastruktur und Abrechnung.

Elektromobilität als wirtschaftliche Notwendigkeit

Laut Daten der Europäischen Umweltagentur (EEA) steigen die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen kontinuierlich. Gleichzeitig verschärfen EU-Vorgaben wie das „Fit for 55“-Paket die Emissionsziele für Unternehmen. Für viele Betriebe bedeutet dies, ihre Mobilitätsstrategie neu auszurichten. Elektromobilität ist längst kein Imageprojekt mehr, sondern ein Bestandteil langfristiger Kosteneffizienz- und Nachhaltigkeitsstrategien.

Neben Anschaffungskosten spielen vor allem laufende Betriebskosten eine entscheidende Rolle. Studien zeigen, dass Elektrofahrzeuge bei Wartung und Energiekosten langfristig günstiger sein können als vergleichbare Verbrenner – vorausgesetzt, Ladeprozesse werden effizient organisiert.

Die Komplexität der Ladeinfrastruktur

Die größte Herausforderung im Alltag vieler Fuhrparkmanager ist nicht das Fahrzeug selbst, sondern das Laden. Mitarbeitende laden an Firmenstandorten, zu Hause oder unterwegs an öffentlichen Ladesäulen. Unterschiedliche Anbieter, Tarife, Roaming-Vereinbarungen und Abrechnungssysteme erschweren die Übersicht. Ohne zentrale Lösung entstehen administrative Mehrkosten und mangelnde Transparenz. Hier setzen professionelle Lösungen an, die Lade- und Abrechnungsprozesse bündeln. Eine zentrale Ladekarte E Auto ermöglicht es Unternehmen, Ladepunkte unterschiedlicher Betreiber mit nur einer Karte zu nutzen und gleichzeitig alle Transaktionen digital zu erfassen. Für Unternehmen bedeutet das: weniger Verwaltungsaufwand, klare Kostenstrukturen und bessere Kontrolle über Energiebudgets.

Transparenz und Datenanalyse als Wettbewerbsvorteil

Moderne Mobilitätslösungen bieten weit mehr als nur Bezahlfunktionen. Digitale Plattformen ermöglichen detaillierte Auswertungen zu Ladeverhalten, Stromverbrauch und Kostenverteilung. Diese Daten sind für Unternehmen strategisch wertvoll: Sie helfen, Einsparpotenziale zu identifizieren, Ladezeiten zu optimieren und Investitionsentscheidungen datenbasiert zu treffen.

Gerade in größeren Flotten kann die Analyse von Ladeprofilen erhebliche Kosteneffekte haben. Beispielsweise lassen sich Fahrzeuge gezielt in Zeiten mit günstigeren Stromtarifen laden oder Lastspitzen vermeiden. In Verbindung mit intelligentem Energiemanagement und eigener Photovoltaik entstehen zusätzliche Synergieeffekte.

Regulatorische Rahmenbedingungen und Förderprogramme

Die politische Unterstützung für Elektromobilität ist weiterhin hoch. Die Europäische Kommission fördert im Rahmen verschiedener Programme den Ausbau von Ladeinfrastruktur. Informationen dazu finden sich unter anderem auf der offiziellen Website der Europäischen Kommission zur nachhaltigen Mobilität (https://transport.ec.europa.eu/transport-themes/sustainable-transport_de). Solche Initiativen schaffen Planungssicherheit und erleichtern Unternehmen den Einstieg in elektrische Flotten.

Zudem schreiben viele öffentliche Ausschreibungen inzwischen Nachhaltigkeitskriterien vor. Eine elektrifizierte Fahrzeugflotte kann somit Wettbewerbsvorteile bei der Auftragsvergabe schaffen.

Sicherheit, Compliance und internationale Einsatzfähigkeit

Für international tätige Unternehmen ist die grenzüberschreitende Nutzung von Ladeinfrastruktur entscheidend. Unterschiedliche nationale Systeme und Anbieter erfordern interoperable Lösungen. Ladekarten mit europaweiter Akzeptanz vereinfachen Geschäftsreisen und internationale Logistikprozesse erheblich.

Darüber hinaus gewinnen Themen wie Datenschutz, sichere Zahlungsabwicklung und steuerkonforme Abrechnung zunehmend an Bedeutung. Professionelle Anbieter integrieren diese Aspekte standardmäßig in ihre Systeme und reduzieren damit Compliance-Risiken.

Nachhaltigkeit als strategisches Signal

Neben operativen Vorteilen sendet eine professionelle Elektromobilitätsstrategie auch ein klares Signal an Mitarbeitende, Kunden und Investoren. Nachhaltige Mobilität ist heute Teil moderner Unternehmensidentität. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) (https://www.iea.org) wird die Elektrifizierung des Verkehrssektors entscheidend sein, um globale Klimaziele zu erreichen. Unternehmen, die frühzeitig handeln, positionieren sich langfristig als verantwortungsbewusste Marktteilnehmer.

Elektromobilität im Unternehmenskontext ist weit mehr als die Anschaffung neuer Fahrzeuge. Sie erfordert strategische Planung, transparente Kostenstrukturen und digitale Steuerungsinstrumente. Eine zentral organisierte Ladekarte E Auto kann dabei zum entscheidenden Bindeglied zwischen Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Abrechnung werden.

Unternehmen, die Ladeprozesse effizient managen und datenbasiert optimieren, schaffen nicht nur Kostenvorteile, sondern stärken ihre Nachhaltigkeitsstrategie und Wettbewerbsfähigkeit. Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch – und sie beginnt mit intelligenten Lösungen im Alltag.

Bildcredits pexels photo-34800675

Autor Dino Bozzi

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Primetime für ein Tabuthema

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Streamcheck Höhle der Löwen urologische Vorsorge Founder Team Bild

Smarte Männergesundheit statt Tabu

Statt „Finger im Po“ platziert ein Startup smarte Männergesundheit im TV und stellt 1.000 Geräte kostenfrei zur Verfügung.

Das Health Tech Startup Streamcheck bringt ein Tabuthema auf die größte Gründer Bühne Deutschlands: die urologische Vorsorge bei Männern. Bei Höhle der Löwen auf VOX präsentiert das Startup eine Lösung, die die Früherkennung so einfach machen soll wie Zähneputzen. Gleichzeitig startet das Unternehmen parallel zur Ausstrahlung eine beispiellose Aktion: Gemeinsam mit der neu gegründeten Initiative Früherkennung Deutschland werden 1.000 smarte Messgeräte kostenfrei zum heimischen Selbsttest zur Verfügung gestellt.

Präventionsland Deutschland auf dem vorletzten Platz

Dass in der deutschen Vorsorge etwas fundamental schiefläuft, ist nicht nur ein Gefühl, sondern inzwischen belegt. Der neue Public Health Index von AOK Bundesverband und Deutschem Krebsforschungszentrum zeigt: Deutschland belegt Rang 17 von 18 europäischen Staaten bei der Umsetzung wissenschaftlich empfohlener Präventionsmaßnahmen.

Die Zahlen sind alarmierend: Nur 22 Prozent der Männer ab 45 Jahren nutzen die urologische Vorsorge. Fast 9 Millionen Männer in Deutschland leben mit einer vergrößerten Prostata, die meisten ahnen nichts. Dabei ist Prostatakrebs die mit Abstand häufigste Krebsdiagnose bei Männern in Deutschland. „Die Realität ist: Männer lassen sich ungern anfassen. Warnsignale wie nächtlicher Harndrang oder Potenzprobleme werden ignoriert. Und anstatt das Thema an der Wurzel zu packen, hat man über Jahrzehnte mit erhobenem Zeigefinger darauf gezeigt“, erklärt Sebastian Heidrich, Gründer und CEO von Streamcheck. Als smarte Lösung hat das Team ein CE zertifiziertes Medizinprodukt entwickelt, das ab sofort die Kontrolle in die eigenen Hände legt.

So funktioniert Streamcheck

Anwender urinieren zuhause in einen speziellen Messbecher. Das Gerät kombiniert eine Harnflussmessung mit einer Biomarker Urinanalyse unter anderem pH Wert, Blut und Proteine.

Eine App liefert per Ampelsystem sofort Klarheit und im Bedarfsfall einen qualifizierten Fachbericht für den Arzt. „Mit Streamcheck können wir potenzielle Erkrankungen bereits im Entstehen erkennen und frühzeitig handeln. Das kann viel Leid verhindern“, betont Prof. Dr. Stefan Siemer, Urologe und Mitgründer.

Das patentierte Device kombiniert Harnflussmessung mit Biomarker Urinanalyse wie pH Wert, Leukozyten, Nitrit, Glukose, Protein und Blut und liefert die Ergebnisse per App inklusive Trendanalysen und qualifizierter Fachberichte für Ärztinnen und Ärzte. Zwölfmal im Jahr statt einmal, dabei diskret und bequem zu Hause. Regulär kostet das System 199 Euro für das Gerät plus eine monatliche Mitgliedschaft.

Millionenpublikum statt Millionen Deal

Am Ende der Sendung kommt kein Investment der Löwen zustande. Das war für die Gründer jedoch ein bewusst einkalkuliertes Risiko. Anstatt sich zu rechtfertigen, nutzt das Team die Primetime gezielt als Sprachrohr. „Wir waren nicht nur auf der Bühne, um einen Deal zu machen. Wir waren da, um das größte Versagen der Gesundheitskommunikation in Deutschland vor Millionen Menschen zu benennen“, so Heidrich.

Bildcredits Streamcheck GmbH

Quelle Streamcheck GmbH

Aus Hamburg in die Höhle der Löwen: KOYI Micro Spirits

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Höhle der Löwen KOYI Micro Spirits begeistern.KOYI Fotograf Frank Loeschke

Bewusst trinken statt zu verzichten

Das Hamburger Gründerduo Yuka Suzuki und Dr. Hauke Günther hat mit seiner Weltneuheit KOYI Micro Spirits in der aktuellen Folge der VOX Erfolgssendung Höhle der Löwen alle Juroren geschmacklich begeistert.

Doch dann die überraschende Wende: Kein Deal für KOYI, aber ein Pitch der Löwin Janna Ensthaler. Die Gründerin und Unternehmerin sieht in KOYI das Potenzial, eine neue Getränkekategorie zu prägen für alle, die Genuss und einen gesunden Lebensstil miteinander verbinden möchten. Gemeinsam mit den Hamburger Gründern will sie einen Ready to Drink aus der Dose auf den Markt bringen und unterstützt mit Ressourcen und ihrem Netzwerk.

Gin Rum und Co Voller Geschmack mit weniger Alkohol

KOYI ist eine Innovation aus der kleinsten Destille Hamburgs. Die sogenannten Micro Spirits sind hochkonzentrierte Destillate, die nur mit wenigen Tropfen aus einem Filler wie Tonic Water einen vollwertigen Gin oder Rum Drink zaubern aber mit bis zu 90 Prozent weniger Alkohol und ohne Zusatzstoffe, Zucker oder Ersatzaromen.

„Wir glauben an eine Zukunft, in der Genuss und Verantwortung kein Widerspruch mehr sind“, sagt Yuka Suzuki. „Dass ausgerechnet Janna Ensthaler, die für nachhaltige Consumer Brands und gesellschaftlichen Mehrwert steht, an uns glaubt, macht uns sehr stolz.“

Von der Elternzeit in die Prime Time

Das Hamburger Gründerteam ist in der Szene kein unbeschriebenes Blatt: Mit ihrer Marke Hamburg Zanzibar gewannen sie gleich zwei Mal den World Gin Award für den besten Gin der Welt bisher als einzige Destille weltweit. Was als Küchenexperiment in ihrer vierten Elternzeit begonnen hatte, entwickelte sich zu einer wahren Erfolgsgeschichte und erlebt mit KOYI nun den nächsten Evolutionsschritt.

„Micro Spirits ermöglichen Genuss mit gutem Gewissen und ohne Kompromisse“, erklärt Hauke Günther. „Gemeinsam mit Janna Ensthaler möchten wir bewussten Konsum zur neuen Selbstverständlichkeit machen und es auf ein neues Level heben“, so der Biologe, der die Rezepte der kleinen Destille entwickelt.

Emotionaler Pitch in der Sendung

„Ihr könnt so oft anstoßen, wie ihr wollt ihr bekommt keinen Kater.“ Mit diesem Satz und ihrem leckeren Produkt konnten die vierfachen Eltern in der Höhle der Löwen überzeugen. Die Löwen konnten sich in der TV Sendung selbst ihre Drinks mixen und waren vom Geschmack begeistert. Dann bot Janna Ensthaler einen Deal an und die Tränen flossen.

„Wir waren so bewegt von der Empathie der Löwen und der Möglichkeit, zukünftig mit Janna arbeiten zu können, dass ich die Tränen nicht zurückhalten konnte“, berichtet Yuka Suzuki. Nun geht es an die Arbeit und an das gemeinsame Projekt mit der Power Seriengründerin.

Bild KOYI Höhle der Löwen Fotograf/Bildcredits: Frank Löschke

Quelle Stadtrand & Co. GmbH

Warum hatte bisher niemand diese einfache Lösung im Werkzeugkoffer?

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klemab Klebemassband für Handwerk Höhle der Löwen Vick de Froz Jorge Manuel präsentiert das Klebemaßband „Klemab“. Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

klemab entwickelt ein innovatives Klebemassband für präzises Arbeiten im Handwerk und pitcht am 09. März 2026 in der Höhle der Löwen

Wie ist klemab entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Hinter klemab steht der 32-jährige Gründer Vick Manuel aus Leipzig. Nach meiner wirtschaftlichen Ausbildung war ich vorwiegend in Startups sowie im Handwerk tätig und bin heute selbstständig an verschiedenen Projekten beteiligt. Das Startup entstand aus der persönlichen Erfahrung im professionellen Arbeitsumfeld und dem Handwerk. Mein Ziel ist es, Arbeitsabläufe durch einfache, aber effektive Hilfsmittel spürbar zu verbessern und den Arbeitsalltag effizienter zu gestalten.

In welcher Branche ist klemab tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Das Unternehmen ist in der DIY- und Handwerksbranche tätig. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung von praktischen Problemlösern für den Alltag. Das Hauptprodukt klemab-Klebemassband ist bereits online erhältlich und richtet sich an eine breite Zielgruppe von Heimwerkern, Profis und kreativen Köpfen.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Ich bin selbst oft bei Projekten – ob zu Hause oder im Beruf – zwischen Zollstock, Bleistift und Malerband verzweifelt. Man hat oft eine Hand zu wenig, um gleichzeitig zu messen, zu halten und zu markieren. Da ich auf dem Markt kein passendes Hilfsmittel finden konnte, das diese Schritte effizient kombiniert, entschied ich mich, das perfekte Klebemassband für den Praxiseinsatz selbst zu entwickeln.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Das Besondere an klemab ist die Verbindung von hochwertigem Abdeckband und einer Zentimeterskala, die durch ein spezielles Design kontinuierliches Messen ermöglicht. Durch den Aufdruck von abwechselnden Blöcken in Schwarz und Weiß und einer Skala von 0 bis 9 kann man das Band ohne Unterbrechung fortlaufend verwenden – egal wie lang die Strecke ist. Das vereinfacht das Abmessen und Markieren direkt am Werkstück enorm. Man spart sich das Hantieren mit mehreren Werkzeugen wie Zollstock und Stift und erledigt alles in einem Schritt, was die Effizienz im Arbeitsalltag deutlich steigert.

Welche Vision verfolgt klemab? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Meine Vision ist es, klemab als festen Bestandteil in jedem Werkzeugkoffer zu etablieren – vom Hobbykeller bis zum professionellen Betrieb. In den nächsten Jahren möchte ich das Sortiment um weitere kreativ-handwerkliche Hilfsmittel erweitern, die Arbeitsprozesse im Gewerbe und im privaten Bereich spürbar erleichtern.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Ich bin langjähriger Fan der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“. Für mich war es wichtig, meine Produktidee von echten Profis validieren zu lassen. Die Löwen sind ein echter Härtetest für den Erfolg eines Produkts, und diese Herausforderung wollte ich annehmen, um klemab auf das nächste Level zu heben.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Als Einzelgründer ist vor allem das Wissen und die Erfahrung der Löwen sehr wertvoll für mich, um die verschiedenen Märkte – vom Einzelhandel bis zum Baumarkt– zu erschließen. Eine langfristige Partnerschaft wäre eine super Grundlage, um klemab großflächig bekannt zu machen und die Skalierung voranzutreiben.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Unabhängig vom Ausgang des Pitches ist das Ziel, die Verfügbarkeit von klemab im Handel und für das Handwerk weiter auszubauen. Ich möchte die Marke stärken und das Feedback von Profis nutzen, um weitere Produkte zu entwickeln, die derzeit noch als Ideen in meiner Schublade liegen.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Besonders wertvoll war für mich die Erkenntnis, dass Produkte zwingend aus der Praxis heraus entwickelt werden müssen. Wenn man im harten Arbeitsalltag ein Problem beim Messen oder Markieren hat, ist eine einfache Lösung Gold wert. Das direkte Feedback derer, die das Produkt im täglich nutzen, ist die beste Bestätigung.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Man sollte jede Möglichkeit nutzen, um Investment und Bekanntheit zu erzielen – so wie die Teilnahme an der Sendung. Aber man sollte sein Produkt immer für den echten Einsatz testen und optimieren. Als Gründer ist es wichtig, flexibel zu bleiben und alle verfügbaren Wege zu gehen, denn eine einzelne Show ist ein starker Startpunkt, aber die Rückmeldung der Kunden entscheidet über den langfristigen Erfolg.

Sehen Sie klemab am 09. März 2026 um 20:15 Uhr auf VOX in der Höhle der Löwen

Bild: Vick de Froz Jorge Manuel präsentiert das Klebemaßband „Klemab“. Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Vick de Froz Jorge Manuel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum legen immer mehr Menschen ihr Smartphone freiwillig aus der Hand?

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Zenbox Digital Detox mit NFC für Fokus Founder Konstantin

Zenbox entwickelt einen physischen App Blocker für bewussten Digital Detox per NFC und stärkt damit fokussierte Smartphone Nutzung

Bitte stellen Sie The Zenbox kurz vor und erzählen Sie, wer hinter dem Startup steht

Zenbox ist ein physischer App-Blocker für bewusste Smartphone-Nutzung.
Statt nur eine App zu installieren, berührt man mit dem Handy ein kleines NFC-Device – und ausgewählte ablenkende Apps und Webseiten werden blockiert oder wieder freigeschaltet.

Hinter dem Startup stehe Ich, Konstantin Singer. Ich beschäftige mich seit Jahren mit UI/UX, Verhaltensdesign und der Frage, wie Technologie uns stärken statt schwächen kann. Die Zenbox ist aus einem sehr persönlichen Bedürfnis entstanden: weniger Scrollen, mehr Fokus: ohne komplizierte Tools oder Abo-Modelle.

Wie ist die Idee entstanden, ein physisches NFC Device mit einer App für Digital Detox zu verbinden?

Ich habe viele Screen-Time-Apps getestet – und gemerkt:
Alles, was rein digital ist, lässt sich auch rein digital wieder umgehen.

Der entscheidende Gedanke war:
Wenn Ablenkung digital ist, muss Fokus physisch werden.

NFC ermöglicht eine bewusste Handlung:
Ich muss aufstehen, zur Zenbox gehen und aktiv entscheiden.
Dieser Moment der Reibung verändert alles.

Welche Vision verfolgt The Zenbox im Umgang mit Smartphone Nutzung und digitaler Ablenkung?

Unsere Vision ist kein Smartphone-Verbot. Ich glaube an bewusste Nutzung statt radikale Abstinenz.

Das Smartphone soll wieder ein Werkzeug sein und keine Ablenkungsmaschine.
Die Zenbox schafft eine kleine Hürde zwischen Impuls und Handlung.
Genau dort entsteht Selbstkontrolle.

Langfristig möchte ich eine neue Kultur etablieren:
Digitale Selbstbestimmung statt Algorithmus-Fremdsteuerung.

An welche Zielgruppen richtet sich Ihr Produkt besonders, und welche konkreten Probleme möchten Sie für diese Menschen lösen?

Besonders relevant ist die Zenbox für:

Berufstätige mit hoher mentaler Belastung

Gründerinnen und Gründer

Studierende

Eltern

Menschen mit Konzentrationsproblemen

Digital bewusste Menschen, die weniger scrollen wollen

Konkrete Probleme:

Doomscrolling

Prokrastination

Ständige Unterbrechung

Schlafprobleme

Fehlende klare Trennung zwischen Fokus und Freizeit

Was unterscheidet The Zenbox von reinen App Lösungen zur Bildschirmzeit Reduktion?

Reine Apps sind Teil des Problems, denn der Schlüssel liegt immer auf dem Gerät. Diese können leicht umgangen werden.

Die Zenbox ist:

physisch

offline nutzbar

ohne Account

ohne Abo

und ohne Cloud

Und vor allem:
Sie zwingt zu einer bewussten Entscheidung statt zu einem schnellen „Ach komm, nur kurz…“.

Die bewusste Entsperrung per NFC ist ein zentraler Bestandteil Ihres Konzepts. Welche psychologischen Überlegungen stecken dahinter?

Das Konzept basiert auf drei Prinzipien:

Reibung erzeugen
Schon kleine Hürden reduzieren impulsives Verhalten drastisch.

Ritualisierung
Das Scannen wird zu einem bewussten Akt, ähnlich wie ein Schlüssel für Fokus.

Verkörperte Entscheidung
Eine physische Bewegung verstärkt die mentale Intention.

Zenbox unterbricht den Autopilot-Modus.

Wie wichtig sind Datenschutz, Offline Nutzung und der Verzicht auf Abonnements für Ihre Positionierung am Markt?

Extrem wichtig. Alle Kernfunktionen bleiben für immer im Einmalkauf inkludiert.

Die Zenbox:

sammelt keine Nutzerdaten

funktioniert offline

braucht keinen Account

hat kein Abo

Gerade im Digital-Detox-Kontext wäre es widersprüchlich, ein datengetriebenes, cloudbasiertes Modell aufzubauen.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Entwicklung und Vermarktung eines physischen Produkts im Digitalbereich?

Hardware ist komplex:

Produktion & Qualitätssicherung

Margenkalkulation

Logistik

CE-Themen

Lieferketten

Kapitalbindung

Im Marketing kommt hinzu:
Das Produkt muss erklärt werden. Es ist neu: viele kennen nur Apps.

Aber genau diese physische Komponente ist auch unser größter Vorteil.

Wie reagieren Nutzerinnen und Nutzer auf die Kombination aus physischer Barriere und digitaler Steuerung?

Die häufigste Reaktion:
„Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen?“

Viele berichten:

Mehr Fokus

Weniger impulsives Entsperren

Besserer Schlaf

Klarere Arbeitsphasen

Interessant ist:
Die Nutzer empfinden die Zenbox nicht als Einschränkung, sondern als Befreiung.

Wo sehen Sie The Zenbox in den kommenden Jahren, und welche Weiterentwicklungen sind geplant?

Ich sehe drei Richtungen:

Weiterentwicklung der Software und App-Logik (z. B. Routinen-Funktionen)

Neue Use-Cases für Familien, Schulen und Unternehmen

Positionierung als europäische Alternative zu US-Lösungen

Langfristig soll Zenbox für Digital Detox stehen, wie Tempo für Taschentücher.

Gab es in Ihrer bisherigen Reise einen Moment, der für die strategische Ausrichtung besonders prägend war?

Ja – und ironischerweise passierte er genau dort, wo das Problem entsteht: auf Social Media.

Zenbox war noch in der Beta-Phase, als ich einen eher scherzhaft gemeinten LinkedIn-Post veröffentlicht habe. Der Beitrag erreichte über eine Million Impressionen. Innerhalb weniger Tage kamen rund 200 Bestellungen – obwohl das Produkt noch nicht einmal offiziell gelauncht war.

In diesem Moment wurde mir klar:
Zenbox ist kein „Nice-to-have“, sondern löst ein echtes, akutes Problem.

Noch wichtiger war das direkte Feedback aus den Kommentaren und Nachrichten. Innerhalb kürzester Zeit konnte ich verstehen, welche Funktionen wirklich relevant sind, wo die größten Schmerzpunkte liegen und wie Menschen Digital Detox tatsächlich leben wollen – nicht theoretisch, sondern im Alltag.

Dieser Moment hat unsere Strategie nachhaltig geprägt:

Community-getrieben entwickeln.

Schnell testen.

Direktes Feedback ernst nehmen.

Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis:
Die Menschen wollen Lösungen: sie warten nur darauf, dass jemand sie einfach genug macht.

Welche drei konkreten Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein Hardware Produkt im Tech Bereich aufbauen möchten?

  1. Mach’s einfach!
    Ich hatte auch keine Hardware-Erfahrung. Mein erster Prototyp war aus billigen Alibaba-Cases zusammengeklebt. Ich habe dann ein eigenes Design entwickelt, dass ein Freund 3-D gedruckt hat.
    Ich konnte so flexibel produzieren und testen.
    Marge wird erst wichtig, wenn klar ist, dass konstante Nachfrage da ist. Zuerst zählt Validierung.
  2. Das Produkt muss sexy sein.
    Nicht nur funktional. Denk an Apple.
    Hardware ist ein Design-Objekt. Etwas, das man gerne jeden Tag benutzt und nicht etwas, das in der Schublade verschwindet.
  3. Qualität unterschätzen viele.
    Material, Haptik, Zuverlässigkeit: das entscheidet über Vertrauen.
    Die eigentliche Arbeit beginnt nach der ersten Version.

Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Konstantin Singer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

SMARTWAXX revolutioniert die Haarentfernung

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Haarentfernung mit SMARTWAXX für Nasen und Ohrenhaare Bild: Smartwaxx v.l.Ralf Dümmel,Samuel Kirchberger Credit RTL Bernd-Michael Maurer

Für viele ist es ein kleines, aber unangenehmes Detail im Alltag: Nasen- und Ohrhaare. Die Entfernung ist oft umständlich, unhygienisch oder schlicht schmerzhaft. Genau hier setzt SMARTWAXX an. Gründer Samuel Kirchberger Puechlong, der von allen nur Sam genannt wird, hat aus einer simplen Idee eine marktreife Innovation entwickelt: ein Haarentfernungssystem, das speziell für Nasen und Ohrenhaare konzipiert ist – einfach, hygienisch und für ein deutlich angenehmeres Waxing Erlebnis.

Die Idee hinter SMARTWAXX

Die Idee entstand direkt aus der Praxis: Ein befreundeter Barbier berichtete Sam, warum die Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren in vielen Barbershops bewusst kein Teil des Angebots ist. Nicht, weil es keine Nachfrage gäbe – sondern weil Aufwand, zusätzliches Equipment und komplexe Abläufe in keinem sinnvollen Verhältnis stehen. Für viele Unternehmer lohnt es sich schlicht nicht, diese Dienstleistung anzubieten. Genau hier setzte Sams Denkweise an.

Als global aufgestellter Vertriebs und E Commerce Spezialist, der Prozesse konsequent hinterfragt, war für ihn schnell klar: Es braucht eine radikal smartere Lösung, die es Barbieren und Friseuren überhaupt erst ermöglicht, diese Leistung unkompliziert ins Portfolio aufzunehmen.

So funktioniert das System

Das Ergebnis ist SMARTWAXX – ein Stick, der aussieht wie ein kleiner Lolli, aber ein großes Problem löst. Jeder Stick wird nur 15 Sekunden mit einem herkömmlichen Föhn aus circa 10 cm Entfernung erwärmt, anschließend in Nase oder Ohr platziert, bleibt dort 1,5 bis 2 Minuten im Haarbereich und wird dann wieder herausgezogen.

Das Besondere: Das speziell entwickelte Wachs haftet an den Haaren, nicht an der Haut. Dadurch ist die Anwendung deutlich angenehmer und besonders hautschonend – ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlichen Methoden. Mit dem einfachen Erwerb einer SMARTWAXX Box können Betriebe eine neue Dienstleistung anbieten und dadurch zusätzlichen Umsatz generieren und das bei minimalem Zeit und Kapitaleinsatz. Ein Argument, das aus unternehmerischer Sicht kaum stärker sein könnte.

Der Auftritt in der Höhle der Löwen

Der nächste große Schritt war der Auftritt in der VOX Gründer Show Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras präsentierte Sam seine Vision von einer neuen, smarten Art der Haarentfernung. Die Löwen erkannten das Potenzial sofort – es geht um ein alltägliches, globales Problem, das mit einem einfachen Tool gelöst wird.

Als der Deal mit Ralf Dümmel stand, konnte Sam seine Freude kaum bremsen: Er hob den Investor kurzerhand in die Luft – ein einmaliger Augenblick in der Geschichte der Sendung und ein starkes Bild dafür, wie viel Leidenschaft in SMARTWAXX steckt. Am Ende war klar: Mit Dümmels Erfahrung im Handel und seinem starken Netzwerk im Retail hat SMARTWAXX den perfekten Partner gefunden, um aus einer Nischenlösung ein Produkt für die breite Öffentlichkeit zu machen.

Eine neue Generation der Haarentfernung

SMARTWAXX steht damit für eine neue Generation der Haarentfernung: entwickelt aus der Praxis, gedacht für Profis – und so einfach, dass sie auch zu Hause funktioniert.

„Mich treibt als Unternehmer vor allem der Anspruch an, Prozesse zu hinterfragen, die oft wenig Beachtung finden und sie mit smarten, durchdachten Lösungen besser zu machen. Ich habe eine große Affinität, die Dinge zu vereinfachen, effizienter zu gestalten und echten Mehrwert zu schaffen. Genau aus diesem Mindset heraus ist SMARTWAXX entstanden. Ohne teure Geräte, ohne unnötigen Aufwand und ohne Angst vor Schmerzen. Dass die Haarentfernung dadurch deutlich angenehmer wird, ist für mich nicht der Ausgangspunkt, sondern die konsequente Folge eines intelligent konzipierten Produkts. SMARTWAXX ist schnell, hygienisch und genau so, wie ich mir moderne Haarentfernung immer gewünscht habe.“

Samuel Kirchberger Puechlong
Gründer von SMARTWAXX

„SMARTWAXX ist genau die Art Problemlöser, die ich liebe: simpel in der Anwendung, aber extrem durchdacht. Das Wachs haftet an den Haaren, nicht an der Haut – dadurch ist die Anwendung nahezu schmerzfrei. Besonders beeindruckt hat mich, wie Sam mit seiner Geschichte, seiner Klarheit und seinem Auftritt in der VOX Gründer Show Höhle der Löwen gezeigt hat, wie viel Herzblut in SMARTWAXX steckt. Ich bin überzeugt, dass SMARTWAXX zur neuen Lösung bei Nasen und Ohrenhaaren wird. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit Sam diese smarte Innovation groß zu machen.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

SMARTWAXX ist ab sofort unter www.smartwaxx.de ab 7,99 Euro und im Handel erhältlich.

Bild: Smartwaxx v.l.Ralf Dümmel,Samuel Kirchberger Credit RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle SMARTWAXX/DS Unternehmensgruppe

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