Samstag, März 14, 2026
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Was wäre, wenn Gehen wieder selbstverständlich wäre?

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Turn-Motion Orthesen Orthopädietechnik Orthesenversorgung Gründerteam Bild stehend

Turn-Motion entwickelt KI-basierte Orthesen, die mithilfe automatisierter Fertigung die Orthesenversorgung effizienter, individueller und für Orthopädietechnik weltweit skalierbar machen

Wie ist die Idee zu Turn-Motion entstanden und wer sind die Menschen, die hinter dem Unternehmen stehen?

Die Idee zu Turn-Motion entstand aus der persönlichen Erfahrung des Gründers Georg Popp, der als Kind durch eine Polio-Impfung an den Beinen gelähmt und deformiert wurde. Viele sagten ihm damals, er werde für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gebunden bleiben – doch das hat er nie akzeptiert. Im Laufe der Jahre testete er alle möglichen Orthesen und Exoskelette, um seinen Körper zu unterstützen, und erlangte nach jahrzehntelangen Schmerzen, Anstrengungen und Durchhaltevermögen schließlich wieder die Fähigkeit zu gehen.

Doch dabei wollte er nicht stehen bleiben: Er lernte, dass alles möglich ist, wenn man daran glaubt hart dafür arbeitet und immer wieder aufsteht. Deshalb gründete er Turn-Motion®, um die Orthopädietechnik auf ein völlig neues Niveau zu heben – damit seine Lebenserfahrung Millionen von Patientinnen und Patienten weltweit helfen kann. Neben Georg Popp steht Chien-hua Huang, ein international anerkannter Experte für Strukturoptimierung und maschinelles Lernen, als Co-Gründer hinter dem Unternehmen. Das Team vereint technische Expertise, operative Exzellenz und eine tiefe Verbindung zu den Bedürfnissen von Endnutzern.

Was hat euch motiviert, die Orthopädietechnik mit künstlicher Intelligenz und automatisierter Fertigung zu verbinden?

Die Motivation lag darin, die strukturellen Probleme der Branche zu überwinden: lange Wartezeiten, hohe Kosten, fehlende Skalierbarkeit und die fortschreitende Knappheit an qualifizierten Orthopädietechnikern. Durch KI und automatisierte Fertigung können wir individuellere, präzisere und dynamischere Lösungen schneller und effizienter bereitstellen, die echte Lebensqualität bieten und gleichzeitig die Arbeit von Orthopädietechnikern erleichtern.

Wie würdet ihr die Mission von Turn-Motion in wenigen Worten beschreiben?

Millionen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen weltweit in ihrer Bewegungsfähigkeit stärken.

Welche Vision verfolgt ihr für die Zukunft der Orthesenversorgung und welchen Beitrag leistet Turn-Motion dazu?

Wir verfolgen die Vision, die Orthesenversorgung global zu revolutionieren, indem wir durch digitale Prozesse, KI und automatisierte Fertigung die individuelle Anpassung, die Funktionalität und die Zugänglichkeit für alle verbessern. Turn-Motion trägt dazu bei, leichtere, dynamischere und individuell optimierte Hilfsmittel zu schaffen, die echte Lebensqualität bieten und die Versorgungskette entlasten.

Wie verbessert eure Technologie die Arbeit von Orthopädietechnikerinnen und Orthopädietechnikern konkret?

Unsere Technologie ermöglicht es Orthopädietechnikern, bis zu 30–40 individuelle Orthesen pro Stunde zu produzieren, statt wie bisher nur eine pro Tag. Die KI-basierte Plattform berechnet automatisch die optimale Struktur und Positionierung des Materials, wodurch manuelle Anpassungen überflüssig werden und der gesamte Prozess beschleunigt wird. Die Technologie reduziert die internen Produktionskosten signifikant und erhöht die Margen der Partnerwerkstätten deutlich.

Was unterscheidet Turn-Motion von klassischen Herstellern orthopädischer Hilfsmittel?

Der aktuelle Produktionsprozess umfasst zahlreiche manuelle Schritte – vom Schleifen des Positivmodells über das Laminieren und Tempern bis zu mehreren Anproben. Dadurch entstehen Durchlaufzeiten von Wochen bis Monaten – ein Workflow, der in Zukunft nicht tragfähig ist. Wir produzieren vollautomatisch innerhalb von nur 24 Stunden. Das erweitert nicht nur den Zugang zu hochwertiger Versorgung, insbesondere für unterversorgte Patienten, sondern eröffnet auch skalierbare Marktchancen, die mit herkömmlichen Methoden unmöglich wären.

Wie sieht der Weg von der Datenerfassung bis zur fertigen Orthese aus und welche Rolle spielt dabei die KI?

Der Prozess beginnt mit der Erfassung relevanter Patientendaten wie Gewicht, Körpermaße, Fußfehlstellung und Muskelstatus. Ein KI-Algorithmus berechnet daraufhin tausende dynamische Simulationen in nur Sekunden für die optimale Form und Materialverteilung resultierend in maximale Stabilität bei minimalem Gewicht. Die Orthese wird anschließend mit unseren eigens entwickelten Produktionsmaschinen gefertigt, wobei die KI auch die Faserplatzierung steuert.

Welche Herausforderungen begegnen euch beim Aufbau eines MedTech-Startups und wie geht ihr mit ihnen um?

eim Aufbau eines MedTech-Startups sind die größten Herausforderungen die Finanzierung, die Skalierung der Technologie und der Aufbau eines passenden Teams. Zu Beginn waren wir nicht ambitioniert genug und konzentrierten uns auf kleinere Förderprogramme, die nur begrenzte Studien abdeckten – viele wurden abgelehnt, wodurch wir fast das Momentum mit potenziellen Partnern verloren hätten. Um in dieser kritischen Phase nicht stehenzubleiben, finanzierte ich die ersten Studien schließlich aus meinem Privatvermögen. Daraufhin überdachten wir unsere Strategie grundlegend, strebten größere Förderungen und Investitionen an und erweiterten unser Team um namhafte Fachleute. So konnten wir 1,5 Millionen Euro an nicht verwässernder Förderung sichern und ein DeepTech-Team aufbauen, das in seiner Zusammensetzung einzigartig ist.

Wie wichtig ist für euch die Zusammenarbeit mit medizinischen Partnern und Patientinnen und Patienten?

Die Zusammenarbeit mit medizinischen Partnern und Patienten ist für Turn-Motion essenziell, um die Produkte kontinuierlich zu verbessern und die Bedürfnisse aller Beteiligten optimal zu berücksichtigen. Patientenfeedback und klinische Studien fließen direkt in die Produktentwicklung ein, und durch enge Kooperation mit Partnern können wir regulatorische und technische Anforderungen besser umsetzen.

Welche Entwicklungen oder Innovationen plant ihr für die kommenden Jahre, um das Angebot weiter auszubauen?

Wir planen, verschiedene Produkte zu veröffentlichen, die auf unterschiedliche Eingabedaten ausgelegt sind – von Orthesen mit Gelenken globaler Hersteller bis zu Prothesenschäften. Anschließend adressieren wir neue Märkte mit adaptiven Exoskeletten für Senioren und Arbeiter.

Was treibt euch persönlich an, die Orthopädietechnik neu zu denken und zu digitalisieren?

Der persönliche Antrieb war zunächst, dass der Gründer Georg Popp in Zukunft weiterhin gehen kann, weil die Entwicklungen im Markt es vermutlich nicht mehr erlauben würden, wenn er sich nicht aktiv für Veränderung einsetzt. Doch während des Aufbaus des Unternehmens hat sich die Motivation weiterentwickelt: Unsere Technologie ist so einzigartig und spannend, dass sie sich breit anwenden lässt und jede Herausforderung innerhalb des Unternehmens extrem motivierend und faszinierend ist. Inzwischen wissen wir auch, dass wir damit weniger privilegierte Menschen versorgen können, und wir sehnen uns alle nach dem Moment, in dem wir das tatsächlich möglich machen können.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern geben, die im Gesundheits- oder MedTech-Bereich starten möchten?

Unser erster Rat lautet: Entrepreneurship ist ein Teamsport. Es reicht nicht, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben – es geht darum, die Vision am Weg nicht zu verlieren, das richtige Team, vor allem das Founder-Team, aufzubauen und darauf zu achten, dass andere an eure Vision glauben und investieren. Zweitens: Bleibt agil und flexibel, denn Sturheit und Alleingang killen ein Startup. Gebt anderen die Chance, sich damit zu identifizieren, und engagiert euch zu 100 Prozent, denn das wird euer Leben verändern. Drittens: Haltet euch nicht von Ratschlägen verunsichern, sondern nehmt sie auf, verarbeitet sie und zeigt eure Idee offen – spricht mit vielen Menschen, verfolgt mehrere Strategien gleichzeitig und seid bereit, von vorne anzufangen, hinzufallen, aufzustehen und neu zu konfigurieren.

Bildcredits @Turn-Motion

Wir bedanken uns bei Georg Popp für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Warum Bits 12 Millionen Euro einsammelt – und Europas AML vereinheitlichen will

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Compliance AML Bits und das neue Investment 12 Mio Bild: Bits Technology Founder Team vltr Robin Lantz, Fredik Eriksson und Jonatan Klintberg (c)Bits Technology

Bits sammelt 12 Mio. € Series A ein, um AML für europäische Fintechs zu vereinheitlichen

Bits, ein in Stockholm ansässiger Anbieter von Compliance- und Onboarding-Infrastruktur für regulierte Fintech-Unternehmen und Banken, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 12 Millionen Euro eingesammelt. Die Runde soll die Produktentwicklung und die Expansion in Europa beschleunigen und es regulierten Unternehmen ermöglichen, schneller in neue Märkte einzutreten – bei weniger manueller Compliance-Arbeit und gleichzeitig hoher regulatorischer Sicherheit auch im großen Maßstab.

Die Runde wurde von Alstin Capital angeführt, mit Beteiligung von Cherry Ventures, Unusual Ventures und Alliance Ventures. Auch Haval van Drumpt, Chief Executive von Tre Sweden, investierte. Das Kapital wird genutzt, um die Automatisierung in Workflows zur Bekämpfung von Finanzkriminalität weiter zu vertiefen, zusätzliche regulatorische und datenbezogene Quellen abzudecken und die kommerziellen Aktivitäten in wichtigen Märkten zu skalieren.

Bündelung fragmentierter Compliance im Kampf gegen Finanzkriminalität

Banken und Fintech-Unternehmen sind in Europa mit steigenden Betrugs- und Geldwäscherisiken konfrontiert, während gleichzeitig die regulatorische Aufsicht strenger wird. Zusätzlich stehen sie unter Druck, schnelle, vollständig digitale Onboarding-Prozesse bereitzustellen. Viele Organisationen setzen nach wie vor auf fragmentierte Systemlandschaften aus lokalen Datenanbietern, manuellen Prüfungen und marktspezifischen Compliance-Setups.

Diese Fragmentierung führt zu langsameren Onboarding-Prozessen, höheren Betriebskosten und erheblicher Verzögerung bei der Expansion in neue europäische Jurisdiktionen. Häufig sind die Teams gezwungen, die Compliance-Organisation Markt für Markt neu aufzubauen. Durch die Bündelung dieser Prozesse haben Bits-Kunden wie Walley, Qliro und Alisa Bank die manuelle Fallbearbeitung um 50 bis 70 Prozent reduziert und die Onboarding- sowie Genehmigungszeiten um das Vier- bis Sechsfache verkürzt. Was früher Wochen oder Monate dauerte, kann nun in Tagen – in manchen Fällen sogar in Stunden – erledigt werden, während sich die menschliche Prüfung weiterhin auf Kunden mit höherem Risiko konzentriert.

Bits begegnet dieser Herausforderung mit einer einzigen paneuropäischen Compliance-Plattform, die Onboarding, Risikobewertung und kontinuierliches Monitoring abdeckt. Über die Integration erhalten Kunden Zugriff auf europäische Unternehmensregister, Daten zu wirtschaftlich Berechtigten, PEP- und Sanktionslisten sowie Betrugssignale. Diese werden mit automatisierter AML- und Betrugs-Entscheidungslogik sowie einem einheitlichen Fallmanagement in einem einzigen Prozess kombiniert.

Im Gegensatz zu marktspezifischen Anbietern oder Einzellösungen ersetzt Bits komplette lokale Compliance-Stacks durch eine einzige Plattform und ermöglicht es regulierten Unternehmen, grenzüberschreitend zu skalieren – ohne maßgeschneiderte Compliance-Aufbauten.

Entwickelt von Fintech- und Infrastruktur-Operatoren

Bits wurde 2022 von ehemaligen Operatoren von Klarna, AWS und Tink gegründet, die die operative Belastung fragmentierter und manueller Compliance-Prozesse beim Skalieren regulierter Finanzprodukte in Europa aus erster Hand erlebt haben.

Investition in Automatisierung und europäische Skalierung

Das neue Kapital soll in den Ausbau der Produkt-Features fließen, die Automatisierung in Workflows zur Erkennung von Betrug und Finanzkriminalität erhöhen. Und die Abdeckung weiterer europäischer Datenquellen erweitern. Außerdem plant Bits, seine Go-to-Market-Organisation zu skalieren, während das Unternehmen die weitere Expansion in der DACH-Region und in UK vorantreibt.

Zitate

„Für regulierte Unternehmen wird Compliance zunehmend zu einer Plattform-Herausforderung, die sich nicht mit Einzellösungen lösen lässt. Bits Technology vereint AML- und Fraud-Workflows in einem System – mit konsistenter Entscheidungslogik und klarer Nachvollziehbarkeit in Audits. Das Produkt ist außergewöhnlich und zeigt, dass das Team Compliance-Operations von innen heraus versteht. Mit der AMLA und dem EU-Schritt hin zu einem einheitlichen AML-Regelwerk steigen die Erwartungen. Viele Institute werden neu bewerten müssen, ob ihre Compliance-Technologie noch zweckmäßig ist und vollständig den Anforderungen entspricht“, sagt Alexander Meyer-Scharenberg, Principal bei Alstin Capital.

„Unsere Kunden müssen gleichzeitig skalieren, konvertieren und compliant bleiben“, sagt Jonatan Klintberg, CEO und Mitgründer von Bits. „Wir haben Bits gebaut, um Compliance zu einem Wachstumstreiber statt zu einem Engpass zu machen. Indem wir Onboarding-, Fraud- und AML-Workflows in einer einzigen Plattform zusammenführen, gewinnen Teams die Geschwindigkeit, Kontrolle und Sicherheit, die sie brauchen, um in Europa zu expandieren.“

Bild: Bits Technology Founder Team vltr Robin Lantz, Fredik Eriksson und Jonatan Klintberg (c)Bits Technology

Quelle Maschmeyer Group/ MM Support GmbH

Travel Technology auf der ITB Berlin 2026

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Travel Technology auf der ITB Berlin 2026
Travel Technology auf der ITB Berlin 2026: KI, Agentic Commerce und globale Innovationen prägen die Zukunft des Reisens. © ITB Berlin Amadeus Germany GmbH

Key Takeaways

  • Die ITB Berlin 2026 präsentiert neue Technologien im Reisebereich mit globalen Ausstellern und einem Fokus auf innovative Lösungen.
  • Sechs Hallen sind für Travel Tech reserviert, darunter Hotelsoftware, Zahlungslösungen und Housekeeping-Technologien.
  • Die neue eTravel Stage beinhaltet einen Travel Tech Track, der moderne Technologien mit traditionellen Reisevertriebssystemen verbindet.
  • Networking und Guided Tours bieten Fachbesuchern die Möglichkeit, sich über aktuelle Trends und Innovationen auszutauschen.
  • Die Sessions sind auch im Livestream verfügbar, um eine breitere Audience zu erreichen.

Sechs ausgebuchte Tech-Hallen, globale Aussteller und ein neuer Travel Tech Track im Kongressprogramm: Bei der ITB Berlin 2026 auf der weltweit führenden Tourismusmesse zeigen internationale Player, wie zukunftsweisende Technologien Reisen verändern – von Payments bis Hospitality- und Distribution-Lösungen.

Vom 3. bis 5. März 2026 bringt die internationale Tourismusleitmesse ITB Berlin 2026 in zahlreichen Hallen und auf der eTravel Stage führende Technologieanbieter, Start-ups und Vordenker zusammen, die zeigen, wie Künstliche Intelligenz, neue Distributionsmodelle und datengetriebene Ökosysteme die Reiseindustrie nachhaltig verändern – und unterstreicht damit ihre Rolle als wichtige internationale Plattform für Travel Technology.

Im Mittelpunkt stehen dabei die vollständig ausgebuchten Travel-Tech-Hallen 5.1, 6.1, 7.1c, 8.1, 9 und 10.1 sowie das Kongressprogramm der ITB Berlin 2026 Convention. Ziel ist es, Ausstellern und Besucher:innen Orientierung in einem sich rasant wandelnden Markt zu geben, Innovationen erlebbar zu machen und konkrete Antworten auf die technologischen Herausforderungen der Branche zu liefern.

Internationalität, Wachstum und starke Ausstellerpräsenz auf der ITB Berlin 2026

In Halle 5.1 präsentieren sich erneut globale Player wie Travelsoft und AmadeusGIATA feiert sein 30-jähriges Jubiläum und unterstreicht damit drei Jahrzehnte technologischer Kompetenz im Tourismus. Der Start-up-Bereich des VIR (Verband Internet Reisevertrieb) vereint ein dynamisches Netzwerk deutscher Travel-Tech-Start-ups, die mit frischen Ideen und innovativen Lösungen neue Impulse für die Branche setzen.

Hotelsoftware-Lösungen sind breit gefächert in den Hallen 7.1c, 8.1 und 10.1 zu finden, ergänzt durch einen neuen inhaltlichen Schwerpunkt in Halle 9, wo Planet mit einem größeren Stand vertreten ist und sich der neu platzierte Aussteller Access Workspace befindet. Housekeeping-Technologien spielen auch in diesem Jahr eine zentrale Rolle, insbesondere in Halle 7.1c, wo digitale Tools zur Effizienzsteigerung im Hotelbetrieb im Fokus stehen.

Der Payment-Bereich konzentriert sich 2026 wieder in Halle 10.1: Neben VISA und Stripe präsentieren sich hier auch neue Player wie Revolut, die innovative Zahlungs- und Finanzlösungen für die Reisebranche vorstellen. Internationale Vielfalt zeigt sich auch in den Länder- und Gemeinschaftsständen: Spain Travel Tech by ICEX bündelt Travel-Tech-Unternehmen aus Spanien, während Aussteller wie TravelportSabre oder Phocuswright ihre globale Perspektive auf Distribution, Daten und Marktentwicklung einbringen. Travelport zeigt Plattformen und Lösungen, die Fluggesellschaften, Hotels, Mietwagenanbieter und Reisebüros intelligent miteinander vernetzen. Sabre präsentiert sich als globales Technologie- und Softwareunternehmen mit einem breiten Portfolio von GDS-, Retailing- und Netzwerkplattformen bis hin zu KI-gestützten Tools zur Optimierung von Preisen und operativen Abläufen. Phocuswright begleitet die ITB Berlin erneut als enger Partner und liefert fundierte Marktforschung zur globalen Reiseindustrie.

Weitere Aussteller wie Vernost Marketing mit Software für Loyalty- und Customer-EngagementAiralo/Airgsm als führende Anbieter von eSIM-Lösungen oder Babylon Booking als Reiseportal für OTAs und Reisebüros unterstreichen die thematische Breite der Travel-Tech-Hallen.

Neben dem Ausstellungsbereich steht der persönliche Austausch im Fokus. Fachbesucher treffen sich in den Networking-Areas auf dem ITB-Gelände, etwa in der ITB eTravel Lounge powered by Travelport in Halle 6.1 oder im ITB Travel Tech Café powered by GIATA in Halle 5.1.

Ergänzend eröffnen die ITB Guided Tours Einblicke in aktuelle Trends und Innovationen. Unter den verschiedenen Touren widmen sich zwei – „Hotel Tech Ecosystem“ und „AI Industry Innovations“ – gezielt dem Bereich Reisetechnologie und führen Besucher:innen zu ausgewählten Ausstellern.

Auch bei den ITB Innovators 2026 präsentieren Aussteller Technologien, die neue Impulse für die Branche setzen. Dazu zählen myclimate’s „Cause We Care“, die offene Property-Management-Plattform von Apaleo, der KI-gestützte Voice Agent von DerbySoft, das “KI Brain” von The Trip Boutique sowie Qualidays KI-basierte Live-ÜbersetzungStart-up Valley ist einer der Medienpartner im Bereich Travel Tech.

“Travel Technology auf der ITB Berlin ist stärker denn je. Die gute Buchungslage spiegelt die enorme Nachfrage und das hohe Innovationstempo wider, das den Sektor aktuell prägt. Übergreifend zeigt sich: Technologie ist längst kein Spezialthema mehr, sondern integraler Bestandteil der gesamten Customer Journey”, sagt Sabine Bierlein, Product Managerin, ITB Berlin 2026.

Zukunftstechnologien auf der eTravel Stage auf der ITB Berlin 2026: Neuer Travel Tech Track und AI Track

Die eTravel Stage in Halle 6.1 bleibt 2026 das inhaltliche Herzstück für technologische Zukunftsthemen. Neu ist der Travel Tech Track, der klassische Reisevertriebssysteme mit modernen Technologien verknüpft und aufzeigt, wie sich Travel Technology zu datengetriebenen, autonomen und identitätsbasierten Ökosystemen wandelt. Innovatoren demonstrieren praxisnah, wie KI, Self-Sovereign Identities und Blockchain Distribution, Mobilität und digitale Inhalte verändern – mit Fokus auf Automatisierung, Interoperabilität und Transparenz entlang der Customer Journey.

Travolution (Eventiz from Travelsoft) ist Track Sponsor des AI Tracks. Hier rückt unter anderem das Thema Agentic Commerce in den Fokus. Künstliche Intelligenz entwickelt sich zur neuen Infrastruktur der Tourismuswirtschaft: Von agentischem Marketing über dynamische Distribution bis hin zu autonomer Entscheidungsfindung zeigen die Sessions, wie KI die gesamte Wertschöpfungskette neu gestaltet und einen vorausschauenden, nachhaltigen Tourismus ermöglicht.

Ausgewählte Highlights des Bühnenprogramms auf der eTravel Stage

Am ITB-Dienstag, 3. März 2026, eröffnet die eTravel Stage mit dem “Executive Forecast 2026: What Really Matters in Travel Tech Now”Chinmai Sharma, SVP & Global Head – Lodging, Ground and Sea bei Sabre Corporation, gibt einen strategischen Ausblick darauf, welche Technologien und Entwicklungen die Branche aktuell wirklich bewegen und welche Weichen jetzt gestellt werden müssen.

Am Nachmittag steht der Hospitality Tech Track auf der ITB Berlin 2026 im Fokus. Das Opening Panel “Check-in 2026 and beyond – Technology Trends and Developments shaping Hospitality” beleuchtet mit Pedro Colaco, CEO & Co-Founder bei Guestcentric und Dan Ogen, Chief Digital and Marketing Officer bei Leonardo Hotels Central Europe, wie digitale Lösungen den Hotelbetrieb, das Gästeerlebnis und operative Prozesse in den kommenden Jahren verändern werden.

Der ITB-Mittwoch, 4. März 2026, beginnt mit einem Schwerpunkt auf Touren und Aktivitäten. In der Session “Purpose and Profit: Scaling Community Tourism in a Tech-Driven World” zeigt Bruce Poon Tip, Founder von G Adventures, wie sich gemeinwohlorientierter Tourismus mithilfe von Technologie skalieren lässt, ohne lokale Werte und Nachhaltigkeit aus dem Blick zu verlieren.

Am Nachmittag rückt der AI Track auf der ITB Berlin 2026 in den Mittelpunkt. In der Session “Balancing Destinations Through AI-Driven Insights” erläutert Wendy Olson Killion, CEO von Rome2Rio, wie KI-gestützte Datenanalysen Destinationen dabei helfen können, Besucherströme besser zu steuern und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nachfrage, Infrastruktur und Lebensqualität zu schaffen.

Am ITB-Donnerstag, 5. März 2026, startet das Programm mit allgemeinen Tech-Themen. Ein Highlight ist die Google Masterclass “How to drive discovery in the era of AI”, die praxisnah zeigt, wie Sichtbarkeit, Inspiration und Buchungsimpulse in einer von KI geprägten Such- und Content-Landschaft funktionieren. Am Nachmittag schließt der neue Travel Tech Track die eTravel Stage ab.

Alle Sessions sind nicht nur vor Ort, sondern vollständig im Live-Stream über den ITB Navigator sowie im Anschluss auf dem YouTube-Kanal der ITB Berlin verfügbar.

Foto/Quelle: ITB Berlin – Amadeus Germany GmbH

300 Millionen US Dollar für Mews: Warum diese Runde mehr ist als nur Wachstum

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Mews erhält 300 Millionen US Dollar im Gastgewerbe. Mews Founder Richard Valtr und CEO Matt Welle

Mews sichert sich Investition von 300 Millionen US Dollar und festigt Position als weltweit führendes Betriebssystem für das Gastgewerbe

Mews das Betriebssystem für das Gastgewerbe hat den Abschluss einer Serie D Finanzierungsrunde in Höhe von 300 Millionen US Dollar bekannt gegeben. Die Runde wurde von EQT Growth angeführt mit Beteiligung der neuen Investoren Atomico und HarbourVest Partners sowie der bestehenden Investoren Kinnevik Battery Ventures und Tiger Global. Die Investition bewertet Mews mit 2,5 Milliarden US Dollar und markiert einen Meilenstein für die Technologieentwicklung im Gastgewerbe. Nach einem Jahr mit starkem nachhaltigem Wachstum darunter ein Anstieg des Bruttogewinns aus dem SaaS Geschäft um 55 Prozent etabliert sich Mews als führender Technologieanbieter für Hotels jeder Größe.

Starkes Wachstum und zentrale Kennzahlen aus dem Jahr 2025

Im Jahr 2025 erzielte Mews einen Kundenstamm von 15.000 Hotels mit über 132.000 monatlich aktiven Nutzerinnen und Nutzern. In 85 Ländern sowie 42,3 Millionen eingecheckte Reservierungen davon 3,2 Millionen über Mews Kiosk. Über die Plattform wurde ein Transaktionsvolumen von 19,7 Milliarden US Dollar abgewickelt. Der Bruttogewinn aus dem SaaS Geschäft wuchs um 55 Prozent. Zusätzlich generierte das Feature Mews Spaces 537 Millionen US Dollar Umsatz für Hotels mit über zwei Millionen nicht zimmerbezogenen Reservierungen.

Investition beschleunigt technologische Weiterentwicklung

Mit EQT Growth und den neuen Investoren Atomico und HarbourVest an Bord haben wir die Rückendeckung um uns schneller weiterzuentwickeln als jedes andere Unternehmen in der Branche sagt Matt Welle CEO von Mews. Wir entwickeln ein Betriebssystem das die Art und Weise verändert wie Hoteliers mit ihren Gästen interagieren. Mews übernimmt die operative Komplexität damit sich Gastgeberinnen und Gastgeber auf das konzentrieren können was wirklich zählt Gastfreundschaft profitabler erfüllender und inspirierender zu gestalten.

Künstliche Intelligenz als zentraler Wachstumstreiber

Die Finanzierung ermöglicht es Mews seine Investitionen in künstliche Intelligenz massiv auszuweiten. Agentengestützte Systeme werden tief in die Plattform integriert, um komplexe Abläufe zu automatisieren die kognitive Belastung für Mitarbeitende zu reduzieren das Gasterlebnis deutlich zu verbessern. Und die Entwicklung sowie Einführung neuer Produkte zu beschleunigen.

Neue Möglichkeiten für Gastgeber durch intelligente Automatisierung

Das soll Gastgeber in die Lage versetzen Betriebsabläufe in Echtzeit intelligent zu steuern. Umsatz und Profitabilität durch tieferes Gästeverständnis zu optimieren ohne Altlasten veralteter Technologien effizienter zu arbeiten und Arbeitsabläufe radikal zu vereinfachen wodurch sich die Einarbeitungszeit für Mitarbeitende deutlich verkürzt.

Mews will neue Maßstäbe in der Hotellerie setzen

Gastfreundschaft ist das Geschäft mit Erlebnissen sagt Richard Valtr Gründer von Mews. Die Resonanz aus dem Markt sowohl in den USA als auch in Europa ist eindeutig. Es ist großartig zu sehen wie wir anderen Unternehmen in der Branche in Bereichen wie KI und agentenbasierter Gastfreundschaft deutlich voraus sind. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt unsere Vision zu bekräftigen Hotels die mit Mews arbeiten sollen die profitabelsten der Branche werden.

Ein neuer Standard für eine globale Branche

Ich hatte über mehrere Jahre hinweg das Vergnügen das Mews Team kennenzulernen. Und mitzuerleben wie sich das Unternehmen von einer mutigen Vision zu einer Organisation mit echter Wachstumsdynamik entwickelt hat sagt Kirk Lepke Partner bei EQT Growth. Mews setzt einen modernen Technologiestandard ein KI gestütztes Betriebssystem für Hotels das die bestehende Fragmentierung der Branche auflöst.

Ausbau von Fintech Infrastruktur und internationale Expansion

Mews wird den Ausbau von Mews Payments und der Fintech Infrastruktur vorantreiben um Zahlungsverkehr und kommerzielle Prozesse tief in die Betriebsabläufe zu integrieren. Zudem setzt das Unternehmen seine internationale Expansion in den Kernmärkten Nordamerika und Europa fort und erschließt gezielt neue Märkte.

Investoren sehen Mews als zentralen Enabler der Hotellerie

Die ambitioniertesten Akteure der Branche wollen ihren Gästen kontinuierlich bessere Erlebnisse bieten. Und brauchen dafür Technologie die mit steigenden Erwartungen Schritt halten kann sagt Laura Connell Partnerin bei Atomico. Mews ist der zentrale Enabler für die Zukunft der Hotellerie und auf dem besten Weg ein branchenprägendes Unternehmen aufzubauen.

Weitere Übernahmen und Auszeichnungen stärken Marktposition

Die Investition folgt kurz nach der vierzehnten Übernahme von Mews DataChat einer Plattform für generative KI gestützte Analysen. Im Januar 2026 wurde Mews zum dritten Mal in Folge als weltweit bestes Property Management System sowie als bestes Kassensystem für Hotels ausgezeichnet.

Hinweise zur Finanzierung

Die Finanzierungsrunde steht unter Vorbehalt der üblichen regulatorischen Abschlussbedingungen.

1 Mews Spaces ermöglicht es Gastgebern, unterschiedlichste Flächen und Räume (nicht nur Zimmer) direkt im Property-Management-System (PMS) zu verwalten und zu verkaufen.

2 Mews Kiosk: Ein Self-Service-Modul für Check-in und Check-out, mit dem Gäste An- und Abreise eigenständig abwickeln können.

Bild: Mews Founder Richard Valtr und CEO Matt Welle

Quelle Mews

OBI investiert in 42watt

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OBI übernimmt 42watt für energetische Sanierungsprojekte Für OBI CEO Dr. Sebastian Gundel ist die Integration von 42watt ins Serviceportfolio von OBI ein wichtiger Schritt in der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens.

OBI übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Clean-Tech-Pionier 42watt

Wermelskirchen 30.01.2026 Die OBI Group Holding vertieft ihre erfolgreiche Partnerschaft mit dem Münchener Clean-Tech-Unternehmen 42watt. Deutschlands bekannteste Baumarktmarke hat zum 27. Januar die Mehrheit der Anteile an der Eigentümerin von 42watt der Enovato GmbH übernommen. Mit diesem Schritt unterstreicht OBI seine strategische Weiterentwicklung zum ganzheitlichen Lösungsanbieter für Kund:innen bei allen Fragen und Projekten rund um das eigene Zuhause.

Sebastian Gundel CEO OBI Group Holding sagt: Wir haben 42watt seit November 2023 begleitet und gesehen mit welcher Leidenschaft das Team an Lösungen für die Energiewende arbeitet. 42watt passt strategisch optimal zu OBI. Gemeinsam definieren wir neu was Home Improvement im 21. Jahrhundert bedeutet OBI verkauft mehr als Produkte wir ermöglichen ein nachhaltiges Zuhause. Die Integration von 42watt ist ein klares Signal für unsere Transformation von OBI zum Lösungsanbieter.

42watt will Klimaschutz im Gebäudesektor skalieren

Marcus Dietmann Gründer und Geschäftsführer von 42watt sagt: Mit OBI im Rücken können wir unsere Technologie noch breiter zu den Menschen bringen. Für uns ist das die Chance genau den Hebel für den Klimaschutz im Gebäudesektor anzusetzen den wir schon immer im Blick hatten einfach digital und für jede:n machbar. Wir freuen uns riesig darauf mit OBI in die nächste Phase unserer Mission zu gehen.

One Stop Shop für energetische Sanierungsprojekte

Der Vorteil für OBI Kund:innen ist bei energetischen Sanierungsprojekten der universelle One Stop Shop Ansatz von 42watt. Anders als bekannte Hyper Scaler ist das Münchener Clean-Tech-Unternehmen nicht auf fixe Komponenten Anbieter festgelegt arbeitet mit einem eigenen Netzwerk an lokalen Fachwerkbetrieben zusammen und betreut jedes Vorhaben von der ersten Kontaktaufnahme bis zum erfolgreichen Abschluss. Neben der Beratung zu Fördermöglichkeiten und der Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans macht dieser Rundum Ansatz jedes Projekt komfortabel und individuell insbesondere durch die nicht auf eine definierte Auswahl beschränkte Produktrange von Wärmepumpe und Co.

Mehrheitsbeteiligung als strategischer Schritt

Mit der starken Marke OBI im Rücken und der flächendeckenden Präsenz in Deutschland schafft OBI für 42watt die optimale Plattform um den branchenführenden Ansatz zur Energiewende weiter voranzutreiben sagt Felix Weber Head of Innovation bei OBI. Nach dem Frühphasen Invest 2023 ist die Mehrheitsbeteiligung der nächste logische Schritt. Sie zeigt wie OBI über sein Corporate Venture Capital Team gezielt Lösungen identifiziert fördert und entwickelt die auf strategische Wachstumsfelder einzahlen und sich in einem führenden Ökosystem entfalten lassen.

Start energetischer Sanierungsprojekte

Ab sofort kann online über obi.de oder die heyOBI App und künftig auch vor Ort in einem der deutschlandweit mehr als 350 OBI Märkte ein energetisches Sanierungsprojekt gestartet werden kompetent begleitet von 42watt und Deutschlands bekanntester Baumarktmarke.

Quelle Brand Performance Studie 2024 im Auftrag von OBI

Bild FürCEO Dr. Sebastian Gundel ist die Integration von 42watt ins Serviceportfolio ein wichtiger Schritt in der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens.Credits OBI

Quelle FAKTOR 3 AG

RobCo erhält 100 Millionen US Dollar – was dahintersteht

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Physische KI: RobCo erhält 100 Millionen US Dollar Roman Hölzl

RobCo sammelt 100 Millionen US Dollar für den Ausbau autonomer Industrierobotik ein

Lightspeed und Lingotto als Leitinvestoren RobCo erweitert Robotik mit physischer KI für industrielle Anwendungen

Serie C Finanzierung über 100 Millionen US Dollar

RobCo ein Robotikunternehmen mit Fokus auf physischer KI gibt eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US Dollar bekannt. Das Unternehmen will damit seine Roadmap für physische KI beschleunigen und seine Präsenz in den USA ausbauen.

Die Serie C wird gemeinsam von Lightspeed Venture Partners und Lingotto Innovation angeführt. Beteiligt sind außerdem Sequoia Capital Greenfield Partners Kindred Capital und Leitmotif. Die Risikokapitalgeber bringen ihre Erfahrung beim Aufbau führender Technologieunternehmen ein während die Industrieinvestoren ihre engen Kontakte in die Branche nutzen um Wachstumsfirmen langfristig zu unterstützen.

Mit der zusätzlichen Finanzierung über 100 Millionen US Dollar wollen wir RobCo zum führenden Anbieter von KI gestützter Robotik für die industrielle Fertigung in den USA und Europa entwickeln sagt Roman Hölzl CEO und Gründer von RobCo. Unser klares Ziel ist es repetitive Aufgaben zu automatisieren damit Menschen sich auf anspruchsvollere Tätigkeiten konzentrieren können.

Plattform für autonome Anwendungen

RobCo wurde 2020 in München gegründet und setzt auf eine modulare Roboter Architektur mit der sich unterschiedliche industrielle Arbeitsabläufe abdecken lassen. Diese Modularität ermöglicht einen schnellen Einstieg da Kinematik und Hardware gezielt an die jeweilige Aufgabe angepasst werden können.

Von Beginn an entwickelt RobCo Hardware und Software als integrierte Plattform. Die Roboter erlernen aufgabenspezifische Fähigkeiten durch Vormachen und selbständiges Lernen statt durch manuelle Programmierung. Das ermöglicht schnellere Inbetriebnahmen erleichtert Anpassungen und unterstützt den Einsatz in komplexen oder variablen Prozessen. Für Kunden fungiert RobCo dabei als zentraler Ansprechpartner für das gesamte System.

Ausbau des Geschäfts in den USA

RobCo ist seit 2025 in den USA aktiv und betreibt Standorte in San Francisco und Austin. Der US Markt ist für RobCo strategisch wichtig da viele Hersteller ihre Automatisierungsinitiativen hochfahren. Gründe dafür sind unter anderem der Fachkräftemangel die Rückverlagerung von Produktionskapazitäten und eine zunehmende operative Komplexität.

Die Roboter von RobCo sind in unterschiedlichen industriellen Umgebungen im Einsatz unter anderem bei globalen Herstellern wie BMW T Systems und Rosenberger sowie bei Unternehmen wie DynaEnergetics und Fabricated Extrusion Company.

Einordnung der Runde durch Investoren

Nachdem wir bereits die Serie B angeführt haben freuen wir uns auch diese Finanzierungsrunde über 100 Millionen US Dollar erneut aktiv mitzugestalten meint Alexander Schmitt von Lightspeed. Unser Anspruch ist hoch und RobCo hat die Messlatte dafür was moderne Robotik in realen Produktionsumgebungen leisten kann weiter angehoben. RobCo hat das Zeug dazu ein globaler Marktführer zu werden Systeme die heute bereits in industriellen Umgebungen zuverlässig im Einsatz sind ebenso wie eine auf physischer KI basierende Plattform die sich über Anwendungsfälle und Regionen hinweg skalieren lässt. Diese Investition unterstützt das weitere Wachstum von RobCo mit einem klaren Fokus auf den US Markt sowie die konsequente Weiterentwicklung einer Roadmap bei der Lernen und Leistungsfähigkeit Schritt für Schritt weiter wachsen.

Die Industrie steht an einem Punkt an dem Autonomie zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird ergänzt Morgan Samet Co Head von Lingotto Innovation. RobCo sticht hervor weil das Unternehmen physische KI direkt in reale Produktionsumgebungen integriert und dabei bereits heute erprobte Implementierungen mit einem klaren schrittweisen Weg zu höherer Autonomie verbindet. So können lernende Systeme Menschen dort unterstützen wo es in der Produktion am wichtigsten ist.

Bildcredits: Robco

Quelle Tyto Public Relations

Bayern Kapital beteiligt sich erstmals an Twogee Biotech

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Twogee Biotech entwickelt Rohstoffe zweiter Generation Die Gründer von Twogee Biotech: Helge Jochens (links) und Frank Wallrapp (rechs). Bilddownload hier. Copyright: Twogee Biotech GmbH

Rohstoffe zweiter Generation für effektive Kreislaufwirtschaf

Bayern Kapital die Venture und Growth Capital Gesellschaft des Freistaats Bayern beteiligt sich erstmals an Twogee Biotech einem Münchner Biotechnologie Startup das maßgeschneiderte Enzymlösungen zur Umwandlung von Biomasseresten in nachhaltige Rohstoffe entwickelt. An der Seed Finanzierungsrunde in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro waren gemeinsam mit Bayern Kapital ebenfalls der High Tech Gründerfonds HTGF die AgriFood Tech Venture Alliance Heinz Recycling sowie mehrere Business Angels beteiligt. Twogee Biotech wird die Mittel aus der Finanzierungsrunde nutzen um die Weiterentwicklung seiner Enzym und Stammplattform sowie den Markteintritt voranzutreiben und erste Lizenzvereinbarungen abzuschließen.

Seed Finanzierung für Markteintritt und Skalierung der Technologie

Die Gründer von Twogee Biotech verfügen über langjährige Branchenerfahrung. Das Unternehmen hat nicht nur bereits erste MVPs Minimum Viable Products realisiert und eigene Labore und Bioreaktoren aufgebaut sondern auch erste Pilotprojekte mit Industriepartnern umgesetzt und ein Lizenzmodell für potenzielle Kunden entwickelt. Diese umfassen zum Beispiel Biomasseverarbeiter Bioethanol und Biochemikalienhersteller sowie Recycling Unternehmen. Mit den Mitteln aus der Finanzierungsrunde plant Twogee Biotech seine Plattform weiterzuentwickeln und den Markteintritt sowie die Kommerzialisierung seiner Technologie voranzutreiben.

Enzymlösungen für wirtschaftliche Nutzung von Biomasseresten

Biomassereste bieten enormes Potenzial für weitere Wertschöpfung in zweiter Generation. Mit unserer Plattform zur Enzymentwicklung bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit dieses Potenzial mit minimalen Integrationsaufwand und klarer wirtschaftlicher Perspektive zu erschließen. Wir freuen uns dass wir mit diesem Potenzial ebenfalls ein namhaftes Investorenkonsortium überzeugt haben. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde nutzen wir zur Sicherstellung dass unsere Enzymlösungen reproduzierbar und wirtschaftlich in den Produktionsmaßstab unserer Kunden übertragbar sind sagt Frank Wallrapp CEO von Twogee Biotech.

Bayern Kapital sieht großes Potenzial für nachhaltige Bioökonomie

Twogee Biotech verbindet industrielle Biotechnologie mit einem klaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft indem biologische Rest und Nebenströme mithilfe maßgeschneiderter Enzymlösungen wirtschaftlich in hochwertige Rohstoffe der zweiten Generation überführt werden. Bayern Kapital verfügt über langjährige Erfahrung und umfassende Expertise im Life Science und Biotech Umfeld und hat bereits verschiedene aufstrebende Unternehmen aus diesen Bereichen nachhaltiges Wachstum ermöglicht. Twogee Biotech erweitert unser Portfolio damit ideal um ein Unternehmen mit Fokus auf weiße Biotechnologie und Bioökonomie und einen Ansatz der Ressourceneffizienz Nachhaltigkeit und industrielle Skalierbarkeit überzeugend zusammenbringt. Wir sehen hier ein großes Potenzial und freuen uns darauf das Unternehmen auf seinem Wachstumspfad zu begleiten sagt Monika Steger Geschäftsführerin von Bayern Kapital.

Rohstoffe der zweiten Generation als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft

Im Kontext tatsächlich effektiver Kreislaufwirtschaft spielen Rohstoffe der zweiten Generation eine Schlüsselrolle. Es handelt sich dabei um Rohstoffe die nicht primär neu gewonnen sondern aus bestehenden biologischen Restströmen zurückgewonnen werden beispielsweise durch Recycling Wiederaufbereitung oder Verwertung bereits genutzter Produkte Nebenprodukte oder Produktionsabfälle. Ihre Nutzung reduziert die Notwendigkeit des Abbaus von Primärrohstoffen und senkt damit unter anderem Energiekosten und CO₂ Emissionen.

Twogee Biotech entwickelt prädiktive Enzymentwicklungsplattform

Twogee Biotech gegründet im Jahr 2024 mit Hauptsitz in Martinsried bei München hat sich darauf spezialisiert die wirtschaftliche Erschließung nachhaltiger Rohstoffe zweiter Generation aus Biomasserestströmen zu ermöglichen. Dafür hat das Unternehmen eine prädiktive Enzymentwicklungsplattform entwickelt die auf Enzym Screening Stamm Engineering und Fermentation setzt. Die auf Basis dieser Plattform entwickelten maßgeschneiderten Enzym Lösungen ermöglichen die effiziente und wirtschaftliche Umwandlung bislang nur wenig genutzter Biomasserest und Nebenströme in vor Ort produzierte Rohstoffe zweiter Generation beispielsweise Zucker für die industrielle Nutzung in verschiedenen Anwendungsbereichen und Industrien.

Bild Die Gründer von Twogee Biotech: Helge Jochens (links) und Frank Wallrapp (rechs) Copyright: Twogee Biotech GmbH

Quelle Schwartz Public Relations GmbH

1,8 Millionen Euro für Sipfront: Wachstumskurs wird beschleunigt

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Sipfront stärkt Voice AI mit tecnet equity Bild Die Sipfront-Gründer Andreas Granig, Markus Seidl und Daniel Tiefnig.Bildcredits/Fotografin: Carolin Bohn 

Airbridge Equity Partners steigt neben tecnet equity als neuer Investor ein

Ausbau der Lösung für Qualitätssicherung und Compliance bei Voice AI Systemen im Unternehmenseinsatz

Sipfront sichert sich 1,8 Millionen Euro für nächste Wachstumsphase

Schwechat am 27 Jänner 2026 Das niederösterreichische Startup Sipfront spezialisiert auf die Überwachung und Qualitätssicherung von Telekommunikationsnetzen sichert sich frisches Kapital für die nächste Wachstumsphase. In der aktuellen Finanzierungsrunde fließen rund 1,8 Millionen Euro in das Unternehmen. Neben dem bestehenden Investor tecnet equity der weitere 500.000 Euro als Co Lead Investor investiert steigt mit Airbridge Equity Partners AEP aus Amsterdam ein neuer internationaler Investor ein und beteiligt sich mit rund 1,25 Millionen Euro. Auch die bestehenden Business Angels Gernot Singer Jan Trionow und Markus Buchner ziehen erneut mit. Mit dem Kapital wird Sipfront seinen strategischen Fokus auf Voice AI weiter ausbauen und seine Lösungen für Enterprise Kunden weiterentwickeln.

Qualitätssicherung für moderne Voice AI

Sipfront reagiert damit auf einen Markt der sich rasant verändert denn Unternehmen setzen zunehmend auf Voicebots und KI gestützte Kommunikationssysteme. Damit wächst auch die Notwendigkeit deren Qualität Genauigkeit und Belastbarkeit zu testen. Genau hier setzt Sipfront an. Die Plattform prüft automatisiert ob Voicebots richtige Inhalte liefern korrekt handeln und auch bei vielen gleichzeitigen Anfragen verlässlich funktionieren.

Wir schon einmal mit einem schlecht funktionierenden Voicebot gesprochen hat weiß wie schnell die Kundenerfahrung leidet sagt Andreas Granig CEO und Co Founder von Sipfront. Unternehmen brauchen deshalb belastbare Tools um sicherzustellen dass ihre Voice AI präzise leistungsfähig und skalierbar bleibt. Genau dafür entwickeln wir unsere Technologie weiter mit zunehmendem Fokus auf Enterprise Anforderungen.

Airbridge als neuer strategischer Investor neben tecnet equity

Mit Airbridge holt Sipfront einen neuen strategischen Investor an Bord der auf wachstumsstarke Technologieunternehmen spezialisiert ist. Und den Ausbau von KI Anwendungen in der Unternehmenskommunikation gezielt unterstützt. Das Investment unterstreicht den steigenden globalen Bedarf an automatisierten Qualitätssicherungs Lösungen im Bereich Voice AI und zeigt das Vertrauen in das technologische Fundament des österreichischen Startups.

Sipfront adressiert einen enorm wachsenden Markt denn KI gestützte Kundenkommunikation wird für Unternehmen weltweit zum strategischen Kernprozess betont Rutger Delhaas Partner bei Airbridge. Wir investieren weil Sipfront nicht nur technologisch überzeugt sondern ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen moderner Enterprises mitbringt.

tecnet equity bekräftigt die langfristige Zusammenarbeit mit Sipfront. Ein erfahrenes Gründerteam eine klare technologische Weiterentwicklung und die steigende Nachfrage nach verlässlicher Voice AI Qualitätssicherung im Enterprise Umfeld waren die maßgeblichen Gründe für unsere erneute Investitionsentscheidung sagen Doris Agneter und Jürgen Milde Ennöckl von tecnet equity.

Wachsende Nachfrage im Enterprise Bereich

Sipfronts Lösungen kommen bereits heute in Unternehmen mit hohen Anforderungen an Kommunikationsqualität zum Einsatz. Neben der Analyse von Sprachqualität und Verbindungssicherheit bietet Sipfront KI gestützte Testbots die reale Kundendialoge simulieren und Voicebots oder Contact Center Systeme auf Herz und Nieren prüfen. Durch den verstärkten Fokus auf Voice AI adressiert Sipfront besonders große Unternehmen die steigende Anrufvolumina komplexe Dialogstrukturen und hohe Serviceansprüche vereinen. Dynamische Gesprächsflows Inhaltsverifikation und Stress Tests gehören dabei zu den zentralen Technologiebereichen die Sipfront mit der Finanzierung weiter ausbauen wird.

Bild Die Sipfront-Gründer Andreas Granig, Markus Seidl und Daniel Tiefnig Bildcredits/Fotografin: Carolin Bohn 

Quelle Reiter PR

Voyager Ventures sammelt 275 Mio. US-Dollar ein

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Voyager Ventures Fund II investiert in Grundlagentechnologien Bild: Sarah Sclarsic und Sierra Peterson Bildcredits@Voyager Ventures

Fund II setzt auf Grundlagentechnologien für Schlüsselindustrien der Zukunft

Der neue Fonds investiert in fortschrittliche Energiesysteme Materialproduktion und angewandte KI um industrielles Wachstum zu fördern.

Voyager Ventures kündigt Fund II mit über 275 Millionen US Dollar an

San Francisco New York und London 28 Januar 2026 Das Venture Capital Unternehmen Voyager Ventures kündigt Fund II mit über 275 Millionen US Dollar an. Der Fonds richtet sich an Gründer:innen die grundlegende Technologien für die nächste Phase des wirtschaftlichen Wachstums entwickeln. Mit dem neuen Fonds verwaltet Voyager nun 475 Millionen US Dollar in Nordamerika und Europa. Investiert wird in Technologien zur Modernisierung zentraler Wirtschaftsstrukturen darunter Energieerzeugung und Verteilung fortschrittliche Fertigung in der Industrie kritische Materialien physische KI und Computing.

Grundlagentechnologien als Fundament für langfristige Wettbewerbsfähigkeit

Wir haben Voyager im Jahr 2021 gegründet um in Unternehmen zu investieren die grundlegende Technologien für belastbares Wirtschaftswachstum entwickeln sagt Sarah Sclarsic Mitgründerin und General Partner bei Voyager Ventures. Heute sehen wir dass der Markt die Nachfrage und Skalierbarkeit von Technologien wie Energie kritischen Materialien fortschrittlicher Fertigung sowie KI zur Optimierung physischer Systeme validiert also genau jener Technologien die das Fundament der globalen Wirtschaft bilden. Mehr denn je erkennen Unternehmen und Staaten dass sie entscheidend für langfristige Wettbewerbsfähigkeit sind.

Aufbau einer resilienteren Wirtschaft von Grund auf

Wir sehen sowohl die Chance als auch die Notwendigkeit eine resilientere Wirtschaft von ihren Grundlagen her aufzubauen sagt Sierra Peterson Mitgründerin und General Partner bei Voyager Ventures. Die Wirtschaft der Vergangenheit basierte auf endlichen Energieträgern und ineffizienten Prozessen die den Wohlstand langfristig bremsen. Wir investieren in Technologien die schlicht besser funktionieren.

Fokusbereiche von Voyager Ventures Fund II

Voyager Ventures Fund II investiert in die folgenden Sektoren:

Energie und Effizienz

Technologien zur Erzeugung Speicherung und Nutzung von Energie die Effizienz steigern Kapazitäten erweitern Resilienz erhöhen und Kosten senken.

Materialproduktion

Technologien die die Herstellung zentraler Materialien schneller präziser und effizienter ermöglichen sowohl in industriellem Maßstab als auch mit lokaler Wertschöpfung.

Software und KI

Softwareunternehmen die Intelligenz in physische Systeme integrieren und so Effizienz Verfügbarkeit und operative Präzision in Energie Logistik und Fertigung verbessern.

Mobilität

Lösungen für leistungsfähige Mobilität in Luft Land und Seeverkehr sowie die zugrunde liegenden Daten und Steuerungssysteme.

Gebäudebestand

Software und Hardwarelösungen die Planung Bau und Betrieb langlebiger Gebäude und Infrastrukturen unterstützen um so Leistung und Wirtschaftlichkeit an entscheidenden Stellen zu verbessern.

Carbon Management

Software und Hardwarelösungen zur Nutzung von Kohlenstoff als wertvoller industrieller Input.

Erfahrung und Expertise der Gründerinnen

Sarah Sclarsic und Sierra Peterson bringen gemeinsam mehr als 30 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Führung von Unternehmen sowie in der Entwicklung von Energie Industrie und Mobilitätspolitik mit. Sarah Sclarsic forschte am MIT im Bereich synthetische Biologie und war Teil des Gründungsteams von Modern Meadow dem weltweit ersten Unternehmen für biobasiertes Leder. Sierra Peterson entwickelte CO₂ Märkte bei der Internationalen Energieagentur IEA arbeitete an Energie und Industriepolitik im Weißen Haus unter Präsident Obama und leitete später Corporate Development Teams von Fintech Unternehmen die über 3 Milliarden US Dollar an Energieprojekten in Nordamerika finanzierten.

Portfolio und erste Investitionen aus Fund II

Zu Voyagers Portfolio gehören unter anderem Allie Anthro Energy Arbor Energy und Astro Mechanica. Fund II hat bereits mit Investitionen begonnen darunter ENAPI Leeta Materials und Electroflow Technologies. Weitere Beteiligungen sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

Bild: Sarah Sclarsic und Sierra Peterson Bildcredits@Voyager Ventures

Quelle Harpswood

connAIx für Angewandte KI gegründet

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Künstliche Intelligenz connAIx KIT stärken KI Transfer ConnAIx fördert als starke Plattform für Nachwuchsforschende den interdisziplinären Austausch und bietet Zugang zu modernster Infrastruktur. (Foto: Magali Hauser, KIT)
Kevin Daniel Kuryshev, wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsteam im Intuitive Robots Lab an der Fakultät für Informatik. Er nutzt die Holo Lens 2, ein Augmented Reality Headset, um zusätzliche Möglichkeiten für die Interaktion mit Robotern zu untersuchen. Die Holo Lens erfasst die Blickrichtung von Kuryshev, und stellt dies dem Roboter als weitere Information für sein Verhalten zur Verfügung. TT-Professor Rudolf Lioutikov ist Leiter des Teams. © copyright by Karlsruher Institut für Technologie Campus Services - Medienproduktion Abdruck honorarfrei im redaktionellen Bereich Belegexemplar erbeten

Neuer Standort des KIT soll Qualifizierung von Nachwuchsforschenden und Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft vorantreiben

Junge Forschungstalente im Bereich Künstlicher Intelligenz KI ausbilden und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen das ist das Ziel eines gemeinsamen Zentrums für angewandte Künstliche Intelligenz des Karlsruher Instituts für Technologie KIT der Universität Stuttgart und der Universität Tübingen. Im Beisein der Landesregierung Baden-Württemberg haben sie heute die Gründungsvereinbarung für das Graduiertenzentrum connAIx Research School for Applied AI unterzeichnet. Die Einrichtung entsteht in Heilbronn und fördert die praktische Anwendung von KI in Themenfeldern wie Robotik Chip Design und Cybersicherheit.

Exzellente KI Forschung als Standortfaktor für Baden-Württemberg

Wir brauchen exzellent ausgebildete Expertinnen und Experten in den Zukunftstechnologien KI Robotik Chip Design und Cybersicherheit sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann. ConnAIx verbinde Spitzenforschung mit praktischer Anwendung. Es bringt unsere exzellente KI Forschung mit den Ingenieurwissenschaften zusammen und fördert KI Talente für Wissenschaft und Wirtschaft. Das stärkt Baden-Württemberg als Land der Tüftler und Denker und als einen der führenden KI Standorte in Europa.

Land fördert connAIx ab 2029 mit rund 30 Millionen Euro jährlich

Ab dem Vollausbau im Jahr 2029 unterstützt das Land das Zentrum mit bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr. Geplant sind zehn Professuren vier davon werden durch das KIT eingerichtet 60 internationale Promovierende sowie 20 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden die gemeinsam an angewandter Künstlicher Intelligenz forschen. Die Programme richten sich an Nachwuchskräfte die KI für Produktion Mobilität Energie oder Gesundheit entwickeln und anwenden wollen. Dafür bietet connAIx vernetzte Promotionsprogramme Zugang zu moderner Infrastruktur und eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Start-ups.

Enge Verzahnung von Wissenschaft Wirtschaft und Start-ups

In der KI brauchen wir schnelle Ergebnisse um im harten internationalen Wettbewerb bestehen und auf die Bedürfnisse der Wirtschaft agil reagieren zu können sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Deshalb sei es ein starkes Signal dass die drei Landesuniversitäten eng mit Unternehmen und Start-ups zusammenarbeiten um mit maßgeschneiderten Karrierewegen KI Spitzentalente auf höchstem Niveau zu qualifizieren.

KIT übernimmt führende Rolle im neuen Graduiertenzentrum

Das KIT führt die Einrichtung des Zentrums an und gestaltet die Forschungs und Ausbildungsstrukturen mit. Die drei Universitäten bringen ihre Expertise in unterschiedlichen Forschungsfeldern ein und verknüpfen diese gezielt mit angewandter KI. Entscheidend ist einerseits den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und andererseits Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft zu übertragen sagt Professor Oliver Kraft Vizepräsident Forschung Lehre und Akademische Angelegenheiten des KIT. So werde connAIx einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zur technologischen Souveränität Europas leisten.

Bild Kevin Daniel Kuryshev, wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsteam im Intuitive Robots Lab an der Fakultät für Informatik. Er nutzt die Holo Lens 2, ein Augmented Reality Headset, um zusätzliche Möglichkeiten für die Interaktion mit Robotern zu untersuchen. Die Holo Lens erfasst die Blickrichtung von Kuryshev, und stellt dies dem Roboter als weitere Information für sein Verhalten zur Verfügung. ConnAIx fördert als starke Plattform für Nachwuchsforschende den interdisziplinären Austausch und bietet Zugang zu modernster Infrastruktur. (Foto: Magali Hauser, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie KIT

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