Sonntag, April 26, 2026
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Warum entscheidet KI gerade jetzt über den Erfolg ganzer Regionen?

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de:hub Saarbrücken KI Startups Innovation Jan Arnold

Der de:hub Saarbrücken zeigt, wie KI, Startups und Innovation gemeinsam neue wirtschaftliche Perspektiven schaffen und technologische Entwicklungen in die Praxis bringen.

Wie positioniert sich der de:hub Saarbrücken – Digital Hub Artificial Intelligence innerhalb des deutschen Digital Hub Netzwerks? Welche Rolle spielt der Hub für die digitale Transformation des Saarlands?

Der de:hub Saarbrücken steht im bundesweiten de:hub-Netzwerk für Künstliche Intelligenz, Deep Technology und nachhaltige Innovation. Seine Stärke liegt in der engen Verbindung von exzellenter Forschung, technologischer Anwendung, Unternehmertum und industrieller Praxis. Dazu kommt die grenzüberschreitende Perspektive mit enger Anbindung an Frankreich und Luxemburg.
Besonders ist, dass de:hub und Startup Factory bei uns in einer Struktur zusammenkommen. So können Innovationen schneller aus der Forschung in Startups, Kooperationen und marktfähige Anwendungen überführt werden.
Für das Ökosystem in unserer Region und besonders für das Saarland ist der Hub damit ein wichtiger Impulsgeber für digitalen und wirtschaftlichen Wandel. Er hilft dabei, neue Technologien schneller in Wertschöpfung, Wachstum und neue Zukunftsperspektiven für den Standort zu übersetzen.

Welche Bedeutung hat Künstliche Intelligenz für die wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung der Region? In welchen Anwendungsfeldern sehen Sie aktuell das größte Potenzial?

Künstliche Intelligenz hat für das Saarland eine besondere Bedeutung, weil die Region sich wirtschaftlich stark transformieren muss. Es geht dabei um weit mehr als Effizienz: KI kann neue Wertschöpfung schaffen, nachhaltige Entwicklung vorantreiben und Forschung schneller in Anwendung überführen. Gerade für ein industriell geprägtes Bundesland ist das eine echte Zukunftsfrage.
Das größte Potenzial liegt aus unserer Sicht dort, wo technologische Exzellenz auf strategische Zukunftsthemen trifft: vertrauenswürdige KI, Datensouveränität, sichere Systeme und der Transfer in marktfähige Anwendungen. In Verbindung mit Feldern wie Industrie, Cybersicherheit, Health, neuen Materialien sowie Energie- und Nachhaltigkeitstechnologien entsteht daraus ein starkes Innovationsfeld mit Wirkung weit über die Region hinaus

Wie verbindet der de:hub Saarbrücken KI-Innovation mit Nachhaltigkeit? Welche konkreten Projekte oder Initiativen treiben diese Verbindung voran?

Für uns gehört KI im Bereich Green Transformation zu den zentralen Zukunftsthemen. Es geht darum, KI gezielt dort einzusetzen, wo wirtschaftlicher Wandel und nachhaltige Entwicklung zusammenkommen — etwa in Industrie, Energie, Wasserstoff und Kreislaufwirtschaft. Mit Green Transformation Innovation (GTI) haben wir dafür einen zentralen Programmschwerpunkt geschaffen. Innerhalb dieses Rahmens entwickeln wir verschiedene Formate, die KI mit nachhaltiger Innovation verbinden und Akteure aus Industrie, Forschung und Startups zusammenführen.

Welche technologischen Schwerpunkte stehen im Fokus des de:hub Saarbrücken? Warum sind diese Themen besonders relevant für Unternehmen und Startups?

Im Fokus von SouthwestX stehen vor allem KI und Deep Tech. Hier entstehen viele der technologischen Lösungen, die für wirtschaftlichen Wandel, industrielle Erneuerung und neue Wertschöpfung entscheidend sind.
Für Unternehmen liegt der Mehrwert darin, neue Technologien schneller in Anwendung und Markt zu bringen, Prozesse effizienter zu gestalten, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Märkte sowie Geschäftsfelder zu erschließen. Für Startups sind diese Felder besonders attraktiv, weil dort ein sehr hohes Innovationspotenzial auf einen konkreten Bedarf im Markt trifft und daraus echte Wachstumschancen entstehen.

Wie unterstützt der Hub Startups und KMU bei der Entwicklung, Erprobung und Implementierung von KI-Lösungen?

Wir unterstützen Startups und KMU dabei, KI-Lösungen von der Idee bis in die Anwendung zu bringen. Startups begleiten wir nicht nur in der Entwicklung und Erprobung, sondern auch in der Weiterentwicklung hin zu marktfähigen und skalierbaren Modellen. KMU unterstützen wir dabei, konkrete Anwendungsfelder zu identifizieren und neue Technologien in ihre Prozesse und Geschäftsmodelle zu integrieren.
Mit Formaten wie Incubation-as-a-Service und Venture Clienting bringen wir Unternehmen, Startups und Forschung direkt in gemeinsamen Innovationsprojekten zusammen. Ergänzend bauen wir ein KI-Reallabor auf, um Lösungen künftig auch unter praxisnahen Bedingungen testen und weiterentwickeln zu können.

Welche Rolle spielen Daten, Datenqualität und verantwortungsvolle KI im Hub-Alltag? Wie werden Themen wie Ethik, Transparenz und Vertrauen adressiert?

Für uns spielt das im Alltag eine große Rolle, weil wir KI in reale Anwendungen bringen. Dabei geht es immer auch um die Qualität der Daten, die Nachvollziehbarkeit von Ergebnissen und die Frage, ob Lösungen in der Praxis verantwortungsvoll und vertrauenswürdig eingesetzt werden können. Gerade in der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Startups und Forschung ist das eine Grundvoraussetzung.
Dass diese Themen am Standort Saarbrücken so präsent sind, zeigt auch das Forschungsumfeld: Mit dem CERTAIN-Zentrum (Trusted AI) am DFKI und mit CISPA, das intensiv zu Cybersicherheit, Datenschutz und vertrauenswürdiger KI arbeitet, gibt es hier ein starke Kompetenz in Bereichen, die für den praktischen Einsatz von KI entscheidend sind.

Wie profitieren Startups von der engen Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen wie der Universität des Saarlandes oder dem DFKI?

Startups erhalten früh Zugang zu technologischem Know-how, Talenten, Infrastruktur und starken Netzwerken – von der Universität des Saarlandes und dem DFKI bis hin zu weiteren Hochschulen, Instituten und Transferpartnern im SouthwestX-Ökosystem. Dadurch können sie ihre Lösungen schneller weiterentwickeln, wissenschaftlich fundiert validieren und besser auf den Markt ausrichten. Gleichzeitig erleichtert dieses Umfeld den Aufbau tragfähiger und wachstumsfähiger Unternehmen aus wissenschaftlichen Ideen.

Welche KI-basierten Lösungen sehen Sie als besonders wirkungsvoll für Energieeffizienz, Ressourcenschonung oder CO₂-Reduktion?

Besonders stark ist KI überall dort, wo sie helfen kann, Energie, Material und Prozesse intelligenter zu steuern – vor allem in der Produktion, im Transport, im Energiemanagement und in der Wartung. Gerade in diesen Bereichen kann KI dazu beitragen, Verbräuche zu senken, Ressourcen effizienter einzusetzen und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Gleichzeitig wird auch die Frage wichtiger, wie KI selbst ressourcenschonender werden kann – etwa durch effizientere Modelle und weniger Rechenaufwand.

Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten für Startups, Unternehmen und die nachhaltige Entwicklung des Saarlands?

Für uns lässt sich diese Frage nicht nur auf das Saarland begrenzen. Der de:hub ist zwar hier verankert, als Träger sind wir mit SouthwestX aber ebenso in Rheinland-Pfalz fest aufgestellt. Hinzu kommen Frankreich und Luxemburg. Erfolg messen wir deshalb entlang der gesamten Wirkungskette – von Gründungen, Innovationsprojekten und Investments bis hin zu Kooperationen, Marktzugang und nachhaltiger Entwicklung.
Dafür haben wir ein klares System an Erfolgskennzahlen aufgebaut. Wir erfassen quantitative KPIs wie Startups, Investments und Innovationsprojekte und arbeiten zugleich an einem KI-gestützten Managementinstrument, das Daten in Echtzeit zusammenführt und Entwicklungen transparenter macht. Gerade mit Blick auf Green Transformation ist uns wichtig, neben klassischen Wirtschaftsindikatoren auch nachhaltige Wirkung sichtbar zu machen.

Welche Ziele verfolgt der de:hub Saarbrücken – Digital Hub Artificial Intelligence in den kommenden Jahren, um die KI-Transformation weiter voranzubringen?

In den kommenden Jahren wollen wir die KI-Transformation vor allem dort voranbringen, wo sie konkret Wirkung entfaltet: in Startups, in Unternehmen und in neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Markt. Es geht uns darum, mehr technologiegetriebene Gründungen zu ermöglichen, Innovationsprozesse mit Unternehmen zu beschleunigen und KI noch stärker in reale Anwendungen zu überführen.
Gleichzeitig wollen wir unsere Rolle als grenzüberschreitendes Ökosystem weiter ausbauen – mit starken Verbindungen nach Rheinland-Pfalz, Frankreich und Luxemburg. KI verstehen wir dabei nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Deep Tech, Green Transformation und nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung.

Bildcredits/Fotograf: David Huckert

Wir bedanken uns bei Jan Arnold für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kann man der Wahrheit im digitalen Raum überhaupt noch trauen?

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Neuramancer Deepfakes KI erkennen und verstehen Neuramancer Gruender Anika Gruner und Anatol Maier Fotograf @Cindy Ngo

Neuramancer entwickelt KI Lösungen zur Erkennung von Deepfakes und schützt so vor digitaler Manipulation und Desinformation

Wie ist Neuramancer ursprünglich als Neuraforge entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?

Neuramancer entstand 2024 nach Anatol Maiers Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der FAU Erlangen (Lehrstuhl für IT Sicherheit) alsgleichzeitiggenerative-KI immer besser und verfügbarer wurde. Durch seine Erfahrung und Expertise sah Anatol schon früh die Gefahr von täuschend echten manipulierten Inhalten kommen. Zusammen mit Anika Gruner, die einen Background in Medienmanagement und Onlinemarketing Praxiserfahrung hat, war der Gedanke zur Gründung der Wunsch, dem wachsenden Problem durch Deepfakes etwas entgegen zu setzen. Seit Anfang 2026 wird das Managementteam ergänzt um Martin Sondenheimer – als Experte für Start-Ups mit jahrelanger Erfahrung in der Versicherungsbranche unterstützt er die beiden Gründer als Chief Commercial Officer bei der weiteren Markterschließung.

Was hat euch damals dazu bewegt, euch mit Deepfake-Erkennung und digitaler Forensik zu beschäftigen?

Anatol interessierte sich für ein Thema an der Schnittstelle von KI und IT-Sicherheit. Das Thema „Robustheit von KI-Verfahren“, mit welchem sich Anatol dann im Rahmen seiner Forschung hauptsächlich beschäftigte, wuchs mit der Evolution von Generativer KI zu einem immer wichtigeren Thema an. „Deepfakes“ als gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem sah Anatol kommen und hat sich dementsprechend schon früh und vor dem Hype damit auseinandergesetzt. Aus diesem Forschungsvorsprung dann ein Start-Up zu machen war für uns der Versuch, dem drängenden Bedarf und Markt auch schnell eine Lösung zu präsentieren.

Warum habt ihr euch entschieden, den Namen von Neuraforge zu Neuramancer zu ändern?

Die Umbenennung war Teil einer Rebranding Kampagne, die auch eine bessere Differenzierbarkeit sicherstellen sollte.

Welche Bedeutung steckt hinter dem neuen Namen Neuramancer und was soll er ausdrücken?

Neuramancer ist eine Referenz auf klassische Fantasy bzw. Cyberpunk Genres in denen ein „mancer“ eine Person darstellt, die spezifische magische Künste beherrscht bzw. besondere Expertise besitzt (Pyromancer, Necromancer). Somit spielt der Name Neuramancer mit der „magischen“ Fähigkeit, bzw. Expertise Neuronale Netze oder KI zu entwickeln

Welche Vision verfolgt Neuramancer im Umgang mit manipulierten Medien und wachsender Desinformation?

Wir wollen als Trust Brand auf der guten Seite stehen: Medien verifizieren, Vertrauen erhalten und als Technologielieferanten eine skalierbaren „Sicherheits-Ebene“ sein.

Wie wollt ihr diese Vision konkret in den nächsten Jahren umsetzen?

In den nächsten 2–3 Jahren bauen wir die Bildanalyse aus, launchen die Videoanalyse skalierbar und arbeiten auch an einer Lösung für Audio. Neben unserem Fokusmarkt Versicherungen, wo wir uns nachhaltig platzieren möchten, explorieren und validieren wir weitere Märkte.

Welche Zielgruppen stehen aktuell im Fokus und welche konkreten Probleme löst ihr für diese?

Primär Medien (Faktenchecker, Redaktionen), Versicherer (Sachschaden, Betrug) und Anbieter von Services, bei denen es auf die Verifikation von Daten ankommt.

Was unterscheidet euren forensischen Ansatz von klassischen KI-Detektionslösungen?

Wir haben eine komplett selbstentwickelte (KI) Lösung, die für uns keine Black Box ist. Statt binärer „Fake/Echt“-Scores setzen wir auf Erklärbarkeit unserer Analysen via Heatmaps, Reports und RisikoScores für maximale Nachvollziehbarkeit.

Welche Rolle spielt Transparenz in eurer Technologie und warum ist sie für eure Kunden so wichtig?

Transparenz ist Kern: Jede Analyse endet auf Wunsch in einem forensischen Gutachten mit visuellen Erklärungen, warum die Software zu dem Schluss kommt, dass etwas manipuliert ist. Für Kunden bedeutet das eine optimale Zusammenarbeit – mit Hilfe der Hinweise, die wir geben, wird die Expertise bspw. Von Betrugsabteilungen von Versicherern ergänzt. Wir treffen keine Entscheidungen mit unserer Software, am Ende entscheidet immer noch der Mensch, und für diesen muss die Analyse nachvollziehbar sein. Mit unserer Methodik geben wir unseren Kunden eben auch die Möglichkeit an die Hand, unseren Analysen auch nicht zu vertrauen, wenn die gefundenen Manipulationsmarker unplausibel erscheinen oder einen nicht relevanten Bildbereich markieren. Wir glauben, dass man nur mit Transparenz Vertrauen schafft.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr beim Aufbau von Neuramancer konfrontiert und wie geht ihr damit um?

Ein solides und zuverlässiges Softwareprodukt braucht -vor allem im Deep-Tech Bereich- ein Expertenteam, welches dieses Produkt baut. Dafür braucht man Ressourcen „pre Revenue“ – auch wenn wir früh mit spannenden Partnern und Interessenten im Austausch standen, war die Förderung der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIN-D) nötig, um das „Gap“ zwischen Frühstadium und Investierbarkeit zu überbrücken.

Wie geht ihr damit um, dass sich Deepfake-Technologien ständig weiterentwickeln und immer schwerer erkennbar werden?

Durch kontinuierliche Forschungskooperationen mit Universitäten, agile Modell-Updates und -Erweiterungen sowie Fokus auf persistente und robuste Signale (Residuumanalyse, Frequenzraumanalyse, etc.), die auch bei neueren Generatoren greifen. Wir trainieren nicht nur auf einem breiten Spektrum von Generatoren, sondern bauen generalisierende forensische Verfahren, die auch im sogenannten out-of-distribution Bereich zuverlässige Ergebnisse liefern.

Welche nächsten Schritte und Entwicklungen plant Neuramancer für die Zukunft?

Wir arbeiten weiter kontinuierlich an dem Ausbau unseres Netzwerks, verbessern und erweitern unser Produkt, lernen aus Erfahrungen mit Kundenprojekten und rüsten uns auch für eine gesteigerte Nachfrage mit In Kraft treten der Labelpflicht nach AI Act – denn ab August 2026 müssen alle KI generierten Inhalte gelabelt werden – das betrifft jede Website und jeden Webshop.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Baut technisches Knowhow ins Gründerteam ein – vermeintlich „einfache“ Ideen sind oft hochkomplex; prüft Machbarkeit früh. Das beste Marketing und die Beste Salesstrategie hilft euch nichts, wenn das Produkt hintenraus nicht performt.

Gleiches gilt auch andersrum, ihr könnt die beste Technologie haben, wenn ihr nicht auch Marketing und Business frühzeitig in den Blick nehmt, werdet ihr vielleicht trotz bester Technik scheitern.

Scheitern ist kein Beinbruch, sondern essentieller Bestandteil und gründen ist eine Achterbahn. Adaptieren, Anpassen, weitermachen. Go with the Flow!

Bild Neuramancer Gruender Anika Gruner und Anatol Maier Fotograf @Cindy Ngo

Wir bedanken uns bei Anika Gruner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Warum kaufen immer mehr Menschen plötzlich ganz anders ein?

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Erika Rid

rebe ist eine Discovery-Plattform für kuratierte Vintage-Mode. Sie verbindet unabhängige Vintage- und Secondhand-Shops mit einem digitalen Marktplatz für 80s bis Y2K Streetwear und bewussten Konsum

Was ist rebe, wer steht hinter dem Berliner Startup und wie ist die Idee entstanden?

rebe ist eine Plattform für Secondhand-Mode, die das Angebot vieler unabhängiger Secondhand- und Vintage-Online-Shops an einem Ort bündelt. Unser Ziel ist es, Secondhand so einfach und vertrauenswürdig zu machen wie den Neukauf. Entstanden ist rebe im Unikontext aus zwei Beobachtungen: Dem eigenen Frust beim Secondhand-Shopping und dem Wissen, wie viele professionelle Shops es gibt, die hart arbeiten und kaum Sichtbarkeit haben. Hinter rebe steht heute ein kleines, remote arbeitendes Team mit Fokus auf IT, Marketing und operativer Entwicklung, vereint durch die Mission, nachhaltigen Konsum für alle zugänglich zu machen.

Ihr wollt den Secondhand-Markt technisch neu ordnen. Was bedeutet das konkret im Alltag von rebe?

Im Alltag bedeutet das vor allem, ein fragmentiertes Angebot zusammenzuführen und strukturierbar zu machen. Secondhand-Mode besteht aus Unikaten ohne einheitliche Datenstandards. Wir arbeiten daran, diese Vielfalt zu ordnen und zentral auffindbar zu machen. Technisch setzen wir auf ein Asset-light-Modell: Da wir die bestehenden Produktdaten unabhängiger Shops über Schnittstellen anbinden, bündeln wir ein unendlich skalierbares Inventar. Das ist unser größter Hebel für schnelles Wachstum.

Welche Vision verfolgt rebe für den Secondhand-Markt?

Unsere Vision ist, dass rebe für Secondhand-Fashion zur ersten Anlaufstelle wird. Wenn Menschen nach Mode suchen, sollen sie zuerst bei rebe schauen und nur dann neu kaufen, wenn sie dort nicht fündig werden. Eine Welt, in der Mode Geschichten trägt und keinen Schaden hinterlässt. Gleichzeitig wollen wir einen Markt mitgestalten, in dem unabhängige Secondhand-Shops langfristig bestehen können. rebe soll ein Ort sein, an dem Vielfalt, Fairness und gemeinsames Wachstum möglich sind, nicht nur für große Player.

An wen richtet sich rebe und welche Probleme löst ihr?

rebe richtet sich primär an die Digital Natives der Gen Z und Millennials, die bewussten Konsum ohne Kompromisse suchen. Wir lösen das Problem der Auffindbarkeit und der Unsicherheit: Während man bei Privatkäufen oft raten muss, ob ein Teil passt, bieten wir durch professionelle Shops standardisierte Qualitätsdaten und präzise Maßangaben. Durch den zentralen Checkout und das 14-tägige Rückgaberecht eliminieren wir die typischen Barrieren des Gebrauchtmarktes und machen Secondhand so verlässlich wie den Kauf von Neuware.

Wie fühlt es sich an, als Bootstrap-Startup gegen große Plattformen anzutreten?

Herausfordernd, aber motivierend. Wir beweisen gerade, dass man mit einem kleinen, fokussierten Team und einer klaren Nische eine Relevanz im Markt erzielen kann. Die Resilienz, die wir durch das Bootstrapping und den Neuaufbau des Teams entwickelt haben, erlaubt es uns, heute extrem fokussiert und nutzernah zu agieren. Wir investieren unsere Ressourcen nur in das, was unsere Nutzer wirklich brauchen. Was uns motiviert, ist der Zuspruch der Shops selbst: Viele haben Lust, gemeinsam als Community Sichtbarkeit aufzubauen, statt als Einzelkämpfer gegen Giganten anzutreten.

Was macht rebe fundamental anders als klassische Secondhand-Marktplätze?

rebe ist kein Flohmarkt, sondern ein kuratiertes System für Mode und Accessoires. Wir arbeiten ausschließlich mit professionellen Secondhand- und Vintage-Shops zusammen, um Qualität und Vertrauen zu garantieren. Unser Fokus liegt auf Vielfalt über Jahrzehnte und Stile hinweg – kuratiert statt überfordernd. Was uns fundamental unterscheidet: Wir bauen rebe als Community-Projekt. Das Feedback unserer Shops und Nutzer:innen fließt direkt in die Weiterentwicklung ein, damit die Plattform genau das liefert, was der Markt wirklich braucht.

Welche Rolle spielt KI bei eurem Ansatz?

KI ist unsere „Data Engine“, um das strukturelle Chaos des Secondhand-Marktes zu bändigen. Wir nutzen KI, um uneinheitliche Informationen in eine strukturierte, durchsuchbare Datenbank zu verwandeln – ähnlich wie man es von großen E-Commerce-Playern kennt. Etwas, das manuell nicht skalierbar wäre. Ein weiterer Anwendungsfall ist die visuelle Suche über Referenzbilder, damit Nutzer:innen Unikate finden, die nur schwer zu beschreiben sind.

Wie seid ihr mit dem Henne-Ei-Problem umgegangen?

Wir arbeiten daran, indem wir zuerst eine kritische Masse an hochwertigem Inventar sichern. Da Shops bei uns nur im Erfolgsfall Provision zahlen, war die Hürde für das Onboarding gering. Nachdem das „Henne-Problem“ (Angebot) durch über 5000 kuratierte Artikel gelöst ist, liegt unser Fokus nun voll auf dem „Ei“ – der Skalierung der Reichweite und der Conversion-Optimierung.

Welche Herausforderungen haben euch am meisten gefordert?

Neben dem Product-Market Fit war vor allem die technische Umsetzung zu Beginn herausfordernd. Nach der Förderzusage hat sich das ursprüngliche Team aufgelöst, was uns zwang, rebe komplett neu aufzubauen. Das war ein Wendepunkt: Heute vereint unser Kern-Team aus IT, Marketing und Operations genau die komplementären Fähigkeiten, die für die Skalierung eines Tech-Startups notwendig sind. Diese Phase hat uns gelehrt, dass Rückschläge oft die Chance bieten, das Team fachlich und menschlich noch stärker aufzustellen und Unterstützung von außen anzunehmen.

Wohin soll sich rebe in den nächsten Jahren entwickeln?

rebe wird zur zentralen Infrastruktur für den professionellen Secondhand-Markt. Während wir kurzfristig die Conversion für unsere Partner-Shops maximieren und das Modell im deutschen Markt validieren, ist unser Ziel die grenzüberschreitende Vernetzung. Da Mode keine Grenzen kennt und Logistikwege bereits international funktionieren, denken wir rebe europäisch. Wir skalieren nicht nur ein Sortiment, sondern ein technisches System, das bewussten Konsum skalierbar und profitabel macht.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern geben?

Erstens: „Schnelligkeit über Perfektion“. Kommt so schnell wie möglich vom Konzept in die Umsetzung. Echtes Feedback vom Markt ist wertvoller als jeder theoretische Businessplan. Zweitens: Resilienz beweisen. Rückschläge sind Teil des Prozesses. Wichtig ist es, dranzubleiben, sich anzupassen und Hindernisse als Lernkurve zu begreifen. Drittens: Das richtige Team-Fundament. Baut ein Team auf, das nicht nur fachlich, sondern auch menschlich funktioniert. Seid ehrlich zu euch selbst, wo eure Lücken sind, und nehmt Hilfe von außen an, wenn sie gebraucht wird.

Bild Erika Rid @rebe

Wir bedanken uns bei Erika Rid für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie entstehen intelligente Industriesysteme aus Zusammenarbeit statt Einzelinnovation?

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Michael Kaiser Bildcredits Timm Ziegenthaler

Der de:hub Dresden – Smart Systems Hub vernetzt Industrie, Technologieanbieter und Startups, um Innovationen in Industrieautomatisierung und Robotik schneller in industrielle Anwendungen zu überführen

Wie positioniert sich der de:hub Dresden – Smart Systems Hub innerhalb des deutschen Digital Hub Netzwerks mit Blick auf Industrieautomatisierung?

Der Smart Systems Hub positioniert sich im deutschen Digital Hub Netzwerk als zentraler Ansprechpartner für intelligente Industrieautomatisierung und vernetzte industrielle Systeme. Im Unterschied zu klassischen Accelerator-Programmen liegt unser Schwerpunkt nicht auf der Skalierung einzelner Startups, sondern auf der strukturierten Zusammenarbeit zwischen etablierten Industrieunternehmen, Technologieanbietern und jungen innovativen Unternehmen. Unser Fokus liegt auf industriellen Anwendungen, bei denen Hardware, Software und Konnektivität zu robusten, marktfähigen Systemlösungen zusammengeführt werden. Damit leisten wir einen konkreten Beitrag zur technologischen Transformation der industriellen Wertschöpfung.

Dresden gilt als wichtiger Standort für Mikroelektronik und Industrie 4.0. Welche Standortvorteile machen die Region besonders relevant für intelligente industrielle Systeme?

Dresden verfügt über eine einzigartige Kombination aus industrieller Tiefe, Forschungsstärke und Clusterstruktur. Die starke Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie bildet die Grundlage für Embedded Systems und leistungsfähige Hardwarelösungen. Gleichzeitig sorgt die Nähe zur Technische Universität Dresden für wissenschaftliche Exzellenz in Bereichen wie KI, Automatisierungstechnik und Systemarchitektur. Netzwerke wie Silicon Saxony verbinden Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Kombination ermöglicht es, nicht nur Softwarelösungen zu entwickeln, sondern vollständige intelligente Systeme, die in industriellen Produktionsumgebungen einsetzbar sind.

Welche technologischen Schwerpunkte stehen im Fokus des Smart Systems Hub Dresden? Warum sind diese für Industrieautomatisierung besonders entscheidend?

Unsere technologischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Industrial AI, Manufacturing-X und Robotik. Industrial AI ermöglicht datenbasierte Optimierungen in Produktion und Instandhaltung und schafft die Grundlage für adaptive und lernfähige Systeme. Manufacturing-X adressiert die sichere, standardisierte und skalierbare Vernetzung von Unternehmen über Datenräume hinweg und fördert damit neue Formen der kollaborativen Wertschöpfung. Robotik steht für flexible, intelligente Automatisierungssysteme, die sich dynamisch an Produktionsanforderungen anpassen können. Diese drei Themen sind entscheidend, weil sie das Fundament für die nächste Generation industrieller Automatisierung bilden und das Zusammenspiel von IT und OT neu definieren.

Wie unterstützt der Hub Unternehmen und Startups bei der Entwicklung, Erprobung und Markteinführung innovativer Automatisierungslösungen?

Wir begleiten Unternehmen entlang eines strukturierten Innovationsprozesses – von der Problemdefinition über Konzeptentwicklung und Proof-of-Concept bis hin zur Validierung unter Realbedingungen und Pilotierung. Dabei bringen wir gezielt Partner mit komplementären Kompetenzen zusammen, beispielsweise Hardwarehersteller, KI-Spezialisten oder Connectivity-Experten. Unser agiles Projektmanagement stellt sicher, dass Projekte effizient gesteuert und technisch fundiert umgesetzt werden. Ziel ist es stets, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur technologisch innovativ sind, sondern auch industriell betreibbar und wirtschaftlich tragfähig.

Welche Rolle spielen Hardware, Embedded Systems und Software im Zusammenspiel bei der Entwicklung intelligenter industrieller Systeme?

In der Industrieautomatisierung ist das Zusammenspiel dieser Komponenten entscheidend. Hardware bildet die physische Grundlage, Embedded Systems sorgen für Echtzeitfähigkeit und direkte Maschinenintegration, und Software – insbesondere KI-Algorithmen – ermöglicht datengetriebene Optimierung und intelligente Steuerung. Erst durch die enge Integration dieser Ebenen entstehen skalierbare, robuste Systeme. Wir achten daher darauf, Systemarchitekturen ganzheitlich zu denken und von Beginn an industrielle Anforderungen wie Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wartbarkeit zu berücksichtigen.

Wie fördert der Smart Systems Hub Dresden die Zusammenarbeit zwischen Startups, etablierten Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen?

Der Hub fungiert als neutraler Orchestrator innerhalb des Innovationsökosystems. In unseren Co-Innovationsformaten arbeiten Startups, Industrieunternehmen und Forschungspartner gemeinsam an konkreten industriellen Herausforderungen. Diese Zusammenarbeit erfolgt strukturiert, zielorientiert und mit klar definierten Ergebnissen. Durch die Verbindung technologischer Kompetenzen mit industrieller Erfahrung entstehen Lösungen, die sowohl innovativ als auch anwendungsnah sind. Der branchenübergreifende Austausch ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.

Welche Bedeutung haben Edge Computing, Datensouveränität und Skalierbarkeit für Industrieautomatisierung?

Edge Computing ist in industriellen Anwendungen essenziell, da es eine Echtzeitverarbeitung direkt an der Maschine ermöglicht und Latenzen minimiert. Datensouveränität gewinnt insbesondere im Kontext von vernetzten Wertschöpfungsketten an Bedeutung, da Unternehmen die Kontrolle über ihre sensiblen Produktionsdaten behalten müssen. Skalierbarkeit entscheidet darüber, ob eine Lösung vom Pilotprojekt in den produktiven Betrieb überführt werden kann. Nur wenn Architektur und Governance frühzeitig berücksichtigt werden, lassen sich Systeme nachhaltig in bestehende Produktionsumgebungen integrieren.

Wie begleitet der Hub Unternehmen bei der Integration intelligenter Systeme in bestehende Produktions- und Geschäftsprozesse?

Viele Unternehmen arbeiten mit gewachsenen Brownfield-Strukturen, die besondere Integrationsanforderungen mit sich bringen. Wir unterstützen bei der Analyse bestehender IT- und OT-Landschaften, entwickeln Integrationsarchitekturen und definieren klare Rollen- und Betriebsmodelle. Dabei verfolgen wir einen pragmatischen Ansatz: Lösungen werden zunächst unter realitätsnahen Bedingungen getestet und anschließend schrittweise industrialisiert. So stellen wir sicher, dass Innovation nicht isoliert bleibt, sondern nachhaltig in die Wertschöpfung integriert wird.

Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten – sowohl für beteiligte Unternehmen als auch für den Standort?

Den Erfolg messen wir an konkreten Umsetzungsergebnissen. Dazu zählen erfolgreich realisierte Pilotprojekte, produktive Implementierungen sowie langfristige Kooperationen zwischen Partnern. Ebenso betrachten wir die Stärkung des regionalen Innovationsökosystems und die Weiterentwicklung industrieller Kompetenzen am Standort. Entscheidend ist für uns, ob aus einer Idee ein real eingesetztes industrielles System entsteht, das messbaren Mehrwert generiert.

Welche Ziele verfolgt der de:hub Dresden – Smart Systems Hub in den kommenden Jahren, um intelligente Industrieautomatisierung weiter voranzutreiben?

In den kommenden Jahren wollen wir unsere Rolle als Plattform für Co-Innovation im Bereich intelligenter Industrieautomatisierung weiter ausbauen. Wir werden unsere Kompetenzen in Industrial AI vertiefen, konkrete Anwendungsfälle im Umfeld von Manufacturing-X weiterentwickeln und die Integration intelligenter Robotiksysteme vorantreiben. Gleichzeitig möchten wir den branchenübergreifenden Austausch intensivieren und Unternehmen noch gezielter beim Zugang zu innovativen Technologien unterstützen. Unser Ziel ist es, industrielle Transformation nicht nur konzeptionell zu begleiten, sondern praktisch umsetzbar zu machen.

Bildcredits Timm Ziegenthaler

Wir bedanken uns bei Michael Kaiser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Goodbye Laufmaschen

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Strumpfhosen schützen mit NYLAM vor Laufmaschen Nylam v.l.Ralf Dümmel,Mergim Klimenta,Arta Klimenta Bildcredit/Fotograf: RTL Stefan Gregorowius

NYLAM schützt Strumpfhosen, bevor sie reißen

Jede Frau kennt dieses Horrorszenario: Das Outfit steht, die Zeit ist knapp, ein wichtiger Termin wartet – und genau in dem Moment, in dem die Strumpfhose über das Bein gleitet, zieht sich eine feine Linie nach unten. Laufmasche. Aus einem Detail wird ein Problem: neuer Versuch, neue Strumpfhose, neue Unsicherheit. Hält sie? Reißt sie auch? Und im Hinterkopf immer der Gedanke: „Wie viele davon landen heute wieder im Müll?“

Die Idee hinter NYLAM

Für viele ein Nervmoment vor dem Kleiderschrank, für Arta Klimenta der Auslöser für eine ganz neue Produktkategorie. Eines Morgens stand sie unter Zeitdruck vor ihrem Kleiderschrank, suchte eine passende Strumpfhose und stellte fest: Zwischen vielen Paaren war kaum zu erkennen, welche heil sind und welche nicht. Die Frage, die sie nicht mehr losließ: „Warum gibt es eigentlich kein Schutzspray für Strumpfhosen?“

Aus diesem Gedanken entstand NYLAM – das erste Strumpfhosen Schutzspray, das Laufmaschen vorbeugt, bevor sie überhaupt entstehen. Gemeinsam mit ihrem Mann Mergim Klimenta entwickelte Arta ein Spray, das Feinstrumpfhosen widerstandsfähiger macht, ohne das Tragegefühl oder die Optik zu verändern.

So funktioniert das Spray

NYLAM wurde speziell für Feinstrumpfwaren ab 15 DEN entwickelt. Nach dem Aufsprühen bildet das Spray einen hauchdünnen, schnell trocknenden Schutzfilm, der die empfindliche Oberfläche der Strumpfhose glättet. Dadurch wird die Gefahr verringert, dass die Faser an rauen Stellen, Schmuck, Reißverschlüssen oder Kanten hängenbleibt. Die enthaltene Aloe Vera kann zusätzlich helfen, das Material geschmeidig zu halten – für ein angenehmes Tragegefühl und einen gepflegten Look im Alltag, im Büro, bei Events oder auf Reisen.

Einfache Anwendung für jeden Tag

Die Anwendung ist bewusst einfach gehalten: Strumpfhose oder Feinstrümpfe vor dem Anziehen einsprühen, kurz trocknen lassen – fertig. Nach jeder Wäsche wird der Vorgang wiederholt, um den Schutzfilm zu erneuern. Das Spray verklebt nicht, verfärbt die Strumpfhose nicht und hinterlässt keine sichtbaren Rückstände. Mit seinen 75 ml passt NYLAM in nahezu jede Handtasche und ist damit auch unterwegs ein praktischer Begleiter – etwa, wenn spontan ein zweites Paar Strumpfhosen aufgefrischt werden soll.

Für Alltag, Business und besondere Anlässe

NYLAM richtet sich an alle Menschen, die Strumpfhosen tragen – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Anlass. Ob im Alltag, im Business, auf Feiern, zu besonderen Anlässen oder in der kalten Jahreszeit: Das Spray soll helfen, die Lebensdauer von Strumpfhosen, Feinstrümpfen und sogar feinen Leggings zu verlängern und so nebenbei auch einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Auftritt bei Höhle der Löwen

Für Arta und Mergim war von Anfang an klar: NYLAM ist das erste Produkt seiner Art. Bei der VOX Gründer Show Höhle der Löwen erzählt Arta ihre Kleiderschrank Geschichte, zeigt, wie schnell eine Laufmasche den Look ruiniert, und erklärt, wie NYLAM genau hier ansetzt. Gemeinsam mit Mergim präsentiert sie das erste Schutzspray für Strumpfhosen, das einen unsichtbaren Film bildet und das Material stabilisiert. Die Löwen sehen ein Produkt, das ein bekanntes Problem aufgreift, aber eine völlig neue Lösung anbietet – eine eigene Kategorie, nach der Verbraucher bislang nicht gesucht haben, die aber im Alltag sofort einleuchtet.

Deal mit Ralf Dümmel

Ralf Dümmel erkennt das Potenzial, mit NYLAM eine neue Produktkategorie im Handel zu etablieren: ein Alltagshelfer, der Mode, Komfort und Langlebigkeit verbindet. Er entscheidet sich für einen Deal mit dem Gründerpaar. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass Strumpfhosen nicht länger als Wegwerfprodukt wahrgenommen werden, sondern mit einem einfachen Spray länger schön bleiben – ob im Drogerieregal, im Modehandel oder online.

Stimmen zum Produkt

„Fast jede Frau kennt das: Man ist fertig angezogen, es eilt – und eine einzige Laufmasche ruiniert das gesamte Outfit. Genau dieses Gefühl aus Stress, Frust und Wegwerfen wollten wir nicht einfach hinnehmen. Mit NYLAM haben wir den ersten Strumpfhosen Schutzspray entwickelt, der dort ansetzt, wo das Problem entsteht: direkt am Material, bevor die Laufmasche überhaupt sichtbar wird.

Uns ist wichtig, dass NYLAM mehr ist als ein Beauty Gadget. Wir wollen erklären, wie der unsichtbare Schutzfilm funktioniert, warum Strumpfhosen dadurch länger halten können und wie sich das ganz nebenbei positiv auf Geldbeutel und Umwelt auswirkt. Unser Ziel ist, dass NYLAM irgendwann so selbstverständlich im Badezimmer steht wie Deo oder Haarspray – als kleiner Schritt mit großer Wirkung im Alltag.“

Arta und Mergim Klimenta, Gründer Nylam

„NYLAM ist für mich eine dieser Ideen, bei denen man sich fragt: Warum gab es das nicht schon längst? Laufmaschen nerven, kosten Geld und zerstören oft in Sekunden ein ganzes Outfit. Mit ein paar Sprühstößen dafür zu sorgen, dass eine Strumpfhose länger hält – das ist genau die Art Problemlöser, die ich mag: simpel in der Anwendung, aber mit einem großen Effekt im Alltag.

Man versteht in einem Satz, worum es geht: Strumpfhose einsprühen, anziehen, länger tragen. Kein Trick, kein Aufwand, sondern ein Produkt, das vielen Menschen ganz konkret hilft.

Bei Arta und Mergim merkt man, wie ernst sie das Thema nehmen und wie viel Herzblut in NYLAM steckt. Sie haben aus einem typischen Ärgernis eine starke Marke gemacht. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit den beiden NYLAM in den Handel zu bringen und dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen dieses Spray ausprobieren können.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Verfügbarkeit

Nylam ist unter www.nylam.de ab 6,99 Euro und im Handel erhältlich.

Bild Nylam v.l.Ralf Dümmel,Mergim Klimenta,Arta Klimenta Bildcredit/Fotograf: RTL Stefan Gregorowius

Quelle Klimenta / DS Unternehmensgruppe

30 März 2026: Startups und Innovation in Die Höhle der Löwen

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Investorin Janna Ensthaler unterzieht den Nothammer im Kartenformat von „Easy Exit Card“ direkt dem Praxistest. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

30 März 2026: Startups und Innovation in Die Höhle der Löwen

30 März 2026, Die Höhle der Löwen und Startups stehen im Fokus dieser Folge, in der innovative Geschäftsideen, gesellschaftliche Lösungen und spannende Investorenentscheidungen aufeinandertreffen.

Am 30 März 2026 um 20:15 Uhr läuft Folge 6 von Die Höhle der Löwen bei VOX sowie vorab im Stream auf RTL+. Die Sendung bleibt eine zentrale Bühne für Startups im deutschsprachigen Raum und zeigt auch diesmal, wie unterschiedlich Innovation interpretiert werden kann. Von sicherheitsrelevanten Produkten über Gesundheitsplattformen bis hin zu nachhaltigen Ernährungslösungen reicht die Bandbreite der präsentierten Konzepte.

Startups und Innovation in Die Höhle der Löwen am 30 März 2026

Die Folge am 30 März 2026 verdeutlicht, wie vielseitig Startups heute aufgestellt sind. Ein Beispiel ist Easy Exit Card aus Paderborn. Die Gründer präsentieren ein kompaktes Rettungswerkzeug im Kreditkartenformat, das im Notfall Autoscheiben zerstören kann, um eingeschlossene Personen zu befreien. Die Idee basiert auf praktischer Erfahrung, insbesondere aus dem Feuerwehralltag, und adressiert eine konkrete Gefahrensituation im Straßenverkehr.

Ein ganz anderer Ansatz kommt von YOGITIER aus Mönchengladbach. Hier steht nicht Technik, sondern das Wohlbefinden von Kindern im Mittelpunkt. Die Gründerin entwickelt Yogamatten mit spielerischen Elementen, die Bewegung, Achtsamkeit und Ausgleich fördern sollen. Das Konzept verbindet Produktdesign mit pädagogischem Anspruch und greift ein gesellschaftlich relevantes Thema auf.

Beide Beispiele zeigen, dass Innovation im Startup Kontext nicht zwingend technologisch sein muss, sondern auch im sozialen oder gesundheitlichen Bereich entstehen kann.

Die Höhle der Löwen und Investorenentscheidungen am 30 März 2026

Wie in jeder Folge von Die Höhle der Löwen spielen auch am 30 März 2026 die Investorenentscheidungen eine zentrale Rolle. Startups müssen ihre Ideen innerhalb kurzer Zeit überzeugend präsentieren und gleichzeitig kritische Fragen beantworten.

Besonders im Fokus steht dabei die Skalierbarkeit der Geschäftsmodelle. Während Produkte wie die Easy Exit Card vor allem durch ihren praktischen Nutzen überzeugen sollen, müssen Konzepte wie YOGITIER zusätzlich ihre Marktchancen und Zielgruppenansprache klar darlegen.

Investoren achten nicht nur auf das Produkt selbst, sondern auch auf die Gründerpersönlichkeiten. Motivation, Hintergrund und Vision fließen maßgeblich in die Entscheidung ein. Gerade diese Kombination aus wirtschaftlicher Bewertung und persönlichem Eindruck macht Die Höhle der Löwen zu einem einzigartigen Format.

Startups im Gesundheits und Tech Bereich bei Die Höhle der Löwen am 30 März 2026

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf digitalen und gesundheitlichen Lösungen. LipoCheck aus Leipzig und München präsentiert eine Plattform zur Unterstützung von Patientinnen mit Lipödem. Ziel ist es, den oft langen Weg zur Diagnose zu verkürzen und Betroffenen schneller Zugang zu medizinischer Einschätzung zu ermöglichen.

Das Startup kombiniert medizinisches Fachwissen mit digitaler Technologie und adressiert damit eine Versorgungslücke im Gesundheitssystem. Die Plattform bietet neben der Diagnose auch langfristige Unterstützung durch individuelle Empfehlungen und Begleitung.

Im Bereich Ernährung und Nachhaltigkeit tritt MYSPIRULINA an. Das Startup entwickelt eine Lösung, mit der Nutzer Spirulina als Superfood direkt zuhause anbauen können. Die Idee verbindet Gesundheit, Nachhaltigkeit und Selbstversorgung und zeigt, wie stark der Trend zu bewusster Ernährung weiterhin ist.

Beide Startups stehen exemplarisch für eine Entwicklung, bei der Technologie gezielt eingesetzt wird, um konkrete Probleme im Alltag zu lösen.

Innovation und Konsumtrends bei Startups in Die Höhle der Löwen am 30 März 2026

Auch Konsumgüter und Lifestyle Produkte spielen in dieser Folge eine Rolle. Das Startup SCHARFENSTEIN aus Köln setzt auf eine spezielle Mikroverkapselungstechnologie, die Düfte in Textilien integriert. Durch Bewegung und Wärme werden diese freigesetzt, wodurch Kleidung länger frisch bleibt.

Das Konzept zeigt, wie Innovation auch in etablierten Branchen wie Mode stattfinden kann. Gleichzeitig wird deutlich, dass gerade in solchen Bereichen die Akzeptanz durch den Markt entscheidend ist.

Insgesamt spiegeln die vorgestellten Startups aktuelle Trends wider. Nachhaltigkeit, Gesundheit, Sicherheit und Individualisierung stehen im Mittelpunkt vieler Geschäftsmodelle. Die Vielfalt der Ideen unterstreicht, wie breit das Spektrum an Innovationen geworden ist.

Die Höhle der Löwen als Plattform für Startups am 30 März 2026

Die Folge am 30 März 2026 zeigt einmal mehr, welche Bedeutung Die Höhle der Löwen für die Startup Szene hat. Die Sendung bietet nicht nur Zugang zu Kapital, sondern auch Sichtbarkeit und wertvolles Feedback.

Startups wie Easy Exit Card, YOGITIER, LipoCheck, MYSPIRULINA und SCHARFENSTEIN nutzen diese Plattform, um ihre Ideen einem breiten Publikum vorzustellen und potenzielle Partner zu gewinnen. Gleichzeitig wird deutlich, wie anspruchsvoll der Weg zum Investment ist.

Die Höhle der Löwen bleibt damit ein wichtiges Format für Innovation und Unternehmertum. Die Ausgabe am 30 März 2026 verdeutlicht, wie unterschiedlich Startups aufgestellt sind und wie entscheidend es ist, mit einer klaren Vision und überzeugenden Strategie aufzutreten.

Bild: Investorin Janna Ensthaler unterzieht den Nothammer im Kartenformat von „Easy Exit Card“ direkt dem Praxistest.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Warum kaufen wir immer noch neu obwohl die bessere Alternative längst da ist?

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Neworn Secondhand Kinderkleidung einfach nutzen Caroline SChober Neworn Credits_LaurenzVavrovsky

Neworn vereinfacht Secondhand Kinderkleidung durch eine digitale Plattform und wird am 24 März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist Neworn entstanden und wer sind die Menschen hinter dem Startup?

Neworn ist aus einer sehr persönlichen Beobachtung heraus entstanden. In meinem Umfeld wurden viele Babys geboren, und ich habe gesehen, wie schnell sich Kleidung ansammelt – oft kaum getragen und trotzdem neu gekauft. Gleichzeitig habe ich mich intensiv mit den Auswirkungen der Modeindustrie beschäftigt und war überrascht, wie wenig tatsächlich recycelt wird. Daraus ist die Idee entstanden, eine Lösung zu schaffen, die Secondhand so einfach und vertrauenswürdig macht wie den Neukauf. Hinter Neworn steht ein kleines, sehr engagiertes Team mit Erfahrung in Tech, Marketing und Plattformaufbau – vereint durch die Vision, Konsum nachhaltiger zu gestalten.

Was hat Sie dazu motiviert, mit Neworn eine Plattform für nachhaltige Kinderkleidung aufzubauen?

Mich hat vor allem die Diskrepanz motiviert: Kinderkleidung wird extrem kurz getragen, aber trotzdem zu über 90 % neu gekauft. Gleichzeitig verursacht die Textilindustrie enorme Umweltbelastungen. Ich wollte eine Lösung schaffen, die ökologisch sinnvoll ist, sich aber auch ökonomisch gut anfühlt und im Alltag funktioniert. Nachhaltigkeit darf kein Kompromiss sein – sie muss die einfachere und attraktivere Wahl werden.

Neworn wird am 24 März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in den Pitch?

Wir sind mit großer Vorfreude in den Pitch im November gegangen und sehen die Ausstrahlung jetzt als entscheidenden Moment. Für uns ist die Sendung eine einmalige Chance, das Thema nachhaltiger Konsum einem breiten Publikum näherzubringen und Neworn sichtbar zu machen. Natürlich freuen wir uns auch auf starke Partner, aber im Fokus steht vor allem die Reichweite und der Impact.

Wie bereiten Sie sich aktuell auf Ihren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Aktuell liegt unser voller Fokus darauf, optimal auf die Ausstrahlung vorbereitet zu sein. Das bedeutet konkret: Wir sorgen dafür, dass genügend hochwertige Ware auf der Plattform verfügbar ist, unsere Technologie stabil läuft und wir auch bei hoher Nachfrage ein reibungsloses Nutzererlebnis bieten können. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele neue Nutzer:innen direkt eine positive Erfahrung mit Neworn machen.

Welche zentrale Botschaft möchten Sie mit Neworn vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Unsere zentrale Botschaft ist: Neworn denkt Kinderkleidung neu – durch den intelligenten Einsatz von AI und die Integration von Secondhand und unverkaufter Neuware (B-Ware) in einer Plattform. So schaffen wir ein System, in dem hochwertige Kleidung länger im Umlauf bleibt und gleichzeitig so einfach und personalisiert verfügbar ist wie im klassischen Online-Handel. Unser Ziel ist es, nachhaltigen Konsum nicht nur möglich, sondern zur besten und bequemsten Option zu machen.

Was wäre für Sie persönlich ein Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

Ein persönlicher Erfolg wäre für mich, wenn wir es schaffen, die Wahrnehmung von Secondhand positiv zu verändern. Wenn mehr Eltern erkennen, dass gebrauchte Kleidung nicht nur sinnvoll, sondern auch hochwertig und stilvoll sein kann – und wenn wir dadurch einen echten Impact auf Ressourcenverbrauch und Abfall leisten.

Welche Vision verfolgen Sie mit Neworn im Bereich nachhaltiger Konsum und Kreislaufwirtschaft?

Unsere Vision ist es, den Standard für Kinderkleidung neu zu definieren. Wir möchten eine vollständig zirkuläre Infrastruktur schaffen, in der Kleidung so lange wie möglich im Umlauf bleibt – von Secondhand über B-Ware bis hin zu Upcycling. Langfristig soll nachhaltiger Konsum zur Norm werden, nicht zur Ausnahme.

Wie gelingt es Neworn, den Kauf und Verkauf von Secondhand Kinderkleidung so einfach und attraktiv wie möglich zu gestalten?

Wir setzen stark auf Einfachheit und Vertrauen. Durch smarte Technologie, Qualitätskontrollen und eine klare Nutzerführung reduzieren wir die Hürden beim Kauf und Verkauf. Unser Ziel ist es, dass sich die Nutzung von Neworn genauso intuitiv anfühlt wie das Shoppen in einem klassischen Online-Shop – nur nachhaltiger.

Welche Zielgruppe sprechen Sie mit Neworn besonders an und welche Bedürfnisse stehen dabei im Fokus?

Unsere Hauptzielgruppe sind Eltern, die Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen, aber gleichzeitig wenig Zeit haben. Wir lösen für sie vor allem zwei Probleme: den unkomplizierten Zugang zu hochwertiger Kleidung und eine einfache Möglichkeit, nicht mehr benötigte Stücke weiterzugeben.

Kinderkleidung wird oft nur kurz getragen. Wie nutzt Neworn dieses Potenzial nachhaltig und wirtschaftlich zugleich?

Genau diese kurze Nutzungsdauer sehen wir als Chance. Indem wir Kleidung mehrfach zirkulieren lassen, verlängern wir ihre Lebensdauer erheblich. Gleichzeitig schaffen wir einen wirtschaftlichen Anreiz für Eltern, Kleidung weiterzugeben und Secondhand zu kaufen – so entsteht ein funktionierender Kreislauf.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen beim Aufbau eines spezialisierten Marktplatzes und wie gehen Sie damit um?

Eine der größten Herausforderungen ist der Aufbau von Vertrauen und Liquidität auf der Plattform. Käufer möchten Auswahl und Qualität, Verkäufer Reichweite und einfache Prozesse. Wir begegnen dem mit einem klaren Fokus auf Nutzererlebnis, Community-Aufbau und gezielte Anreize, um Angebot und Nachfrage gleichzeitig zu stärken.

Was unterscheidet Neworn klar von anderen Secondhand Plattformen oder allgemeinen Marktplätzen?

Neworn ist kein klassischer Marktplatz, sondern eine kuratierte, technologiegetriebene Plattform. Wir kombinieren Secondhand mit unverkaufter Neuware nachhaltiger Marken, integrieren Qualitätschecks und schaffen durch Community-Elemente und Incentives ein Ökosystem, das über reinen Handel hinausgeht.

Welche Rolle spielen Technologie und Nutzererlebnis für die Weiterentwicklung von Neworn?

Technologie ist ein zentraler Hebel für uns. Sie ermöglicht personalisierte Empfehlungen, effiziente Prozesse und eine intuitive User Experience. Unser Anspruch ist es, die Komplexität im Hintergrund zu halten und für Nutzer:innen ein möglichst nahtloses Erlebnis zu schaffen.

Wohin soll sich Neworn in den kommenden Jahren entwickeln und welche nächsten Schritte sind geplant?

In den kommenden Jahren wollen wir Neworn als führende Plattform für zirkuläre Kinderkleidung im deutschsprachigen Raum etablieren. Der nächste Schritt ist es, unser Angebot weiter auszubauen, Partnerschaften mit nachhaltigen Marken zu stärken und unsere Technologie kontinuierlich zu optimieren.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Mein erster Rat ist, ein echtes Problem zu lösen – nicht nur eine Idee zu verfolgen. Zweitens: früh mit Nutzer:innen sprechen und Feedback ernst nehmen. Und drittens: Durchhaltevermögen. Der Aufbau eines Startups ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Sehen Sie Neworn am 24. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits : Laurenz Vavrovsky

Wir bedanken uns bei Caroline Schober für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Startups und Innovation bei 2 Minuten 2 Millionen am 24 März 2026

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24 März 2026: Startups bei 2 Minuten 2 Millionen Bild: Social Cooling 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

Startups, 2 Minuten 2 Millionen und 24 März 2026 stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe, in der innovative Geschäftsideen, spannende Pitches und kritische Investorenentscheidungen aufeinandertreffen.

Am 24 März 2026 um 20:15 Uhr wird eine neue Folge von 2 Minuten 2 Millionen auf JOYN und PULS 4 ausgestrahlt. Die Sendung zählt zu den wichtigsten Plattformen für Startups im deutschsprachigen Raum und bringt regelmäßig vielversprechende Gründerinnen und Gründer vor ein breites Publikum. Auch diese Episode zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Startup Szene ist und wie entscheidend Innovation, Differenzierung und überzeugende Pitches für den Erfolg sind.

Startups und Innovation bei 2 Minuten 2 Millionen am 24 März 2026

Im Zentrum der Folge stehen mehrere Startups, die mit unterschiedlichen Ansätzen und Technologien um die Aufmerksamkeit der Investoren kämpfen. Besonders Social Cooling sorgt für Aufmerksamkeit. Das Startup präsentiert eine installationsfreie Klimaanlage, die ohne Außeneinheit oder Schlauch auskommt und gleichzeitig deutlich energieeffizienter arbeiten soll.

Gründer Philippe Schmit, ursprünglich Jurist, hat die Idee aus einem persönlichen Bedarf heraus entwickelt und sich bewusst für einen Neuanfang entschieden. Die Technologie basiert auf einer thermischen Speicherlösung, die Wärme aufnimmt und zeitversetzt abgibt. Erste Reaktionen im Studio sind positiv, auch ein Konsumententest bestätigt das Potenzial.

Doch genau hier zeigt sich eine typische Dynamik von 2 Minuten 2 Millionen: Innovation wird nicht nur gefeiert, sondern auch kritisch hinterfragt.

2 Minuten 2 Millionen und Investorenentscheidungen am 24 März 2026

Im weiteren Verlauf der Folge bringt Eveline Steinberger eine entscheidende Perspektive ein. Sie hat bereits in ein ähnliches Startup investiert und stellt die Einzigartigkeit von Social Cooling infrage. Diese Situation verdeutlicht, wie schnell sich die Stimmung in einem Pitch verändern kann.

Für Startups ist genau das eine der größten Herausforderungen: Nicht nur die eigene Innovation zählt, sondern auch die klare Abgrenzung vom Wettbewerb. Investoren achten bei 2 Minuten 2 Millionen besonders darauf, ob ein Geschäftsmodell tatsächlich neu ist oder sich bereits in einem gesättigten Markt bewegt.

Die Entscheidungen fallen dabei oft unter hohem Zeitdruck. Gründer müssen ihre Argumente präzise formulieren und gleichzeitig flexibel auf kritische Fragen reagieren. Genau diese Mischung macht die Sendung so spannend und relevant für die Startup Szene.

Wettbewerb und Differenzierung von Startups bei 2 Minuten 2 Millionen am 24 März 2026

Neben Social Cooling treten weitere Startups an, die zeigen, wie breit das Spektrum an Innovationen ist. Loxovet bringt Tierpflegeprodukte auf Basis hypochloriger Säure in die Sendung. Der Ansatz: effektive Reinigung und Regeneration der Haut ohne aggressive Inhaltsstoffe. Unterstützt wird der Pitch durch eine emotionale Komponente, denn Gründerin Valeria bringt ihre Hündin Cookie mit ins Studio.

Auch hier zeigt sich, wie wichtig neben dem Produkt die Persönlichkeit hinter dem Startup ist. Die Investoren reagieren positiv und würdigen sowohl die Idee als auch die Gründerin selbst.

Mit Neworn ist zudem ein Startup vertreten, das auf eine KI basierte Plattform für Secondhand und unverkaufte Kinderartikel setzt. Das Unternehmen greift damit gleich mehrere Trends auf: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft. Ergänzt wird die Runde durch Agai Bodenpapst, das ein KI gestütztes Entscheidungs und Wissenssystem für Landwirte entwickelt und damit die Landwirtschaft digital unterstützt.

Diese Vielfalt macht deutlich, wie unterschiedlich Startups heute aufgestellt sind und wie wichtig es ist, sich klar im Markt zu positionieren.

Die Folge von 2 Minuten 2 Millionen am 24 März 2026 zeigt deutlich, welche Themen aktuell die Startup Szene prägen. Nachhaltige Technologien, künstliche Intelligenz und datengetriebene Geschäftsmodelle stehen weiterhin im Fokus.

Startups wie Social Cooling oder Neworn greifen genau diese Entwicklungen auf und verbinden sie mit konkreten Anwendungsfällen. Gleichzeitig wird klar, dass Investoren zunehmend Wert auf Skalierbarkeit und Marktreife legen.

Die Sendung fungiert damit nicht nur als Bühne für einzelne Startups, sondern auch als Spiegel aktueller Markttrends. Zuschauer erhalten einen Einblick in die Dynamik der Gründerszene und sehen, welche Ideen das Potenzial haben, sich langfristig durchzusetzen.

2 Minuten 2 Millionen als Plattform für Startups am 24 März 2026

Auch in dieser Ausgabe bestätigt 2 Minuten 2 Millionen seine Rolle als zentrale Plattform für Startups im deutschsprachigen Raum. Die Sendung verbindet Innovation mit kritischer Prüfung und bietet Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit, ihre Ideen unter realen Bedingungen zu präsentieren.

Für Startups wie Social Cooling, Loxovet, Neworn oder Agai Bodenpapst geht es dabei nicht nur um ein mögliches Investment, sondern auch um Sichtbarkeit und Feedback. Gleichzeitig zeigt sich, wie anspruchsvoll der Weg von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen ist.

Am 24 März 2026 wird erneut deutlich, dass sich nur die überzeugendsten Konzepte durchsetzen können. 2 Minuten 2 Millionen bleibt damit ein wichtiger Impulsgeber für die Startup Szene und ein spannendes Format für alle, die sich für Innovation, Unternehmertum und Investoren interessieren.

Bild: Social Cooling 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

Deine kleinsten Gefäße steuern Deine größte Energie – Warum Allergien Deine Karriere bremsen

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Mikrozirkulation Allergien Entzündung besser verstehen Heike Melzer

Was passiert eigentlich bei einer Allergie?

Stell Dir vor: Es ist ein herrlicher Frühlingstag. Die Bäume blühen, die Sonne scheint und die Vögel zwitschern. Die Pollensaison hat begonnen. Du spürst es sofort: verstopfte Nase mit Niesattacken im Wechsel, brennende Augen, die typische Müdigkeit, die sich wie Blei über Deinen Tag legt. Du kämpfst Dich durch Meetings, Deine Konzentration schwankt, und am Feierabend bist Du erschöpft, ohne wirklich viel geleistet zu haben. Klingt vertraut? Du bist nicht allein. In Deutschland leiden Millionen unter Allergien, die nicht nur das Privatleben, sondern auch die berufliche Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Heute nehme ich Dich mit auf eine Reise ins Innere Deines Körpers. Genauer gesagt in Deine kleinsten Gefäße, die Mikrozirkulation. Hier liegt ein Schlüssel, um Deine Energie zurückzuerobern und fokussiert durch die Allergiezeit zu navigieren.

Dein Immunsystem ist wie ein überempfindlicher Wachhund: Es reagiert auf harmlose Stoffe, wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaub mit einem Alarm, weil es meint, sie stellen eine Gefahr dar. Innerhalb von Minuten setzt es Histamin frei, das Entzündungen auslöst. Die Folge? Deine Schleimhäute schwellen an, Deine Augen tränen, Dein Atem wird schwer. Das ist die akute Phase. Bleibt der Kontakt über eine längere Zeit oder dauerhaft bestehen, werden die Beschwerden chronisch: Dein Körper ist in Daueralarmbereitschaft. Entzündungsmediatoren zirkulieren stunden- oder tagelang, was zu anhaltender Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen führt. Studien zeigen: Allergiker haben mehr Fehltage und ihre Produktivität sinkt messbar in der Saison.

Welche Rolle spielt die Mikrozirkulation?

Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Die Mikrozirkulation sind die winzigsten Gefäße in Deinem Körper mit einem Durchmesser kleiner 150 Mikrometer. Hier findet der eigentliche Austausch statt: Sauerstoff und Nährstoffe gelangen in Deine Zellen, Abfallprodukte und Entzündungsstoffe werden abtransportiert. Stell Dir die Mikrozirkulation als perfekten Liefer- und Entsorgungsdienst Deiner Zellen vor. Wenn er stockt, verhungern Deine Zellen quasi. Es steht weniger Energie zur Verfügung, die Regeneration ist schlechter und mehr Entzündungsstoffe sind im Körper vorhanden.

Wie hängen Allergien und Mikrozirkulation zusammen?

Bei einer allergischen Reaktion weiten sich die Kapillaren, werden durchlässiger und füllen sich mit Flüssigkeit. Das führt zu Schwellungen (rote Augen, verstopfte Nase) und Rötungen. Gleichzeitig verlangsamt sich der Fluss: Entzündungsstoffe werden nicht mehr effizient abtransportiert, sammeln sich an, verstärken die Reaktion. Es entsteht ein Teufelskreis: Allergie → Entzündung → gestörte Mikrozirkulation → längere Beschwerden → noch mehr Entzündung. Besonders perfide: Dieser Kreislauf raubt Dir Energie genau dann, wenn Du sie am meisten brauchst.

Welchen Einfluss hat Stress?

Der ultimative Verstärker. Als Führungskraft, Unternehmer, Unternehmerin oder Selbständige kennst Du das: Deadlines, Meetings, ständige Erreichbarkeit. Stresshormone wie Cortisol verengen Deine Gefäße, reduzieren die Mikrozirkulation weiter und setzen das Immunsystem unter Dauerdruck. Ergebnis: Deine Allergiesymptome werden heftiger, dauern länger, und Deine Resilienz schwindet. Du fühlst Dich nicht nur körperlich erschöpft, sondern auch mental ausgelaugt. Der perfekte Nährboden für Burnout-Risiken.

Wie kann ich gegensteuern?

Die gute Nachricht: Du hast den Hebel in der Hand. Kleine, alltagstaugliche Maßnahmen können Deine Mikrozirkulation spürbar verbessern und den Allergie-Teufelskreis durchbrechen. 
Beginne mit bewusster Atmung: 5 Minuten täglich tief Einatmen und länger Ausatmen als Einatmen. Das beruhigt Dein Nervensystem und optimiert den Sauerstofffluss. 
Bewegung im Alltag aktiviert die Muskelpumpe: Nimm Treppen statt Aufzug. Deine Kapillaren profitieren sofort. 
Flüssigkeitsbalance ist essenziell: 2 Liter Wasser täglich verdünnt Entzündungsmediatoren und hält den Fluss in Gang. 
Ergänze mit entzündungsarmer Ernährung: Weniger Zucker und Alkohol, mehr grünes Gemüse und Omega-3-reiche Lebensmittel. 
Beachte auch Deine Schlafhygiene: 7–8 Stunden erholsamer Schlaf regeneriert Deine Gefäße über Nacht.

Erfahrungen aus der Praxis

Eine Klientin, 45, Führungskraft, kam mit Heuschnupfen und chronischer Erschöpfung. Nach 3 Wochen konsequenter Atempausen, ausreichend Schlaf, Entspannungsübungen und Aktivierung der Mikrozirkulation berichtete sie: „Ich bin wieder klar im Kopf, Meetings laufen flüssiger, die Nase ist frei.“ Solche Erfolge zeigen: Kleine Anpassungen haben große Wirkung.

Allergien sind kein Schicksal, sondern ein Warnsignal Deines Körpers. Indem Du ihn verstehst und aktiv stärkst, holst Du Dir Deine Energie, Fokus und Resilienz zurück. Fang heute an: Mit einer 5-Minuten-Atemübung. Dein Körper wird es Dir danken und Dein Business auch.

Bildcredits: @Heike Melzer

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Digitale Souveränität statt Plattform-Abhängigkeit: Warum 2026 eine eigene Infrastruktur zählt

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Social Media digitale Souveränität Infrastruktur richtig nutzen Bild STRATO Digitale Souveränität

Social Media als einfacher Start mit begrenzter Kontrolle

Viele Startups beginnen mit Social Media – aus gutem Grund: Profile sind schnell erstellt, Inhalte lassen sich sofort veröffentlichen, erste Reaktionen kommen oft direkt. So lässt sich schnell eine Community als interessierten Followern aufbauen und aktivieren. Für den Start ist das praktisch. Sobald es aber um Wachstum geht, wird ein Punkt entscheidend: Plattformen sind nicht dein Besitz. Sichtbarkeit entsteht dort über Mechanismen, die du nur begrenzt beeinflussen kannst. Und Regeln, Formate sowie Reichweitenlogiken können sich ändern. Wer vor allem auf Social Media setzt, baut damit auf eine Infrastruktur, die anderen gehört. Und riskiert, die gerade mühsam aufgebauter Followerschaft im Zweifelsfall über Nacht abgeschnitten zu bekommen.

Digitale Souveränität als strategischer Wendepunkt

Spätestens dann stellt sich die strategische Frage: Wo liegt dein eigener, verlässlicher Steuerungspunkt – unabhängig davon, wie sich Plattformen entwickeln? Darum geht es bei digitaler Souveränität. Sie heißt nicht „weg von Social“, sondern: eine eigene Basis schaffen, auf der du Inhalte, Kontaktwege und Weiterentwicklung selbst steuerst – und das auch noch datengeschützt und rechtssicher. .

Reichweite ist Nutzung – Infrastruktur ist Eigentum

Plattformen können wertvolle Werkzeuge für Aufmerksamkeit, Community und schnellen Austausch sein. Aber sie bleiben „gemietete“ Räume: Layout, Funktionen, Ausspielung und Rahmenbedingungen werden vorgegeben. Das kann effizient sein, solange es um Reichweite und erste Touchpoints geht.
Eine eigene Domain dagegen ist Teil eines unternehmerischen Fundaments. Man entscheidet selbst, wie man sich präsentiert, welche Inhalte auf einer dazu erstellten Webpräsenz wo stehen, wie Nutzerinnen und Nutzer durch Inhalte geführt werden und wie man die Kommunikation aufbaut.

Was digitale Souveränität praktisch bedeutet

Für junge Unternehmen lässt sich digitale Souveränität sehr praktisch abbilden. Eine eigene Website ist die zentrale Anlaufstelle, Informationsraum und Vertrauensbasis. Hier kann man Leistungen und Angebote klar erklären, Orientierung geben, Fragen vorwegnehmen und Kontaktwege so gestalten, dass sie zum eigenen Geschäftsmodell passen. Anders als auf Plattformen ist man nicht an feste Vorgaben gebunden, sondern kann Struktur und Tonalität an der eigenen Marke ausrichten.

Eigene Kommunikation und Infrastruktur stärken

Dazu passt eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain. Eine professionelle Absenderadresse wirkt im Geschäftsalltag professioneller als eine generische Freemail-Adresse und stärkt die Wiedererkennung. Gleichzeitig verankert sie Kommunikation in der eigenen Identität, statt sie an ein einzelnes Plattformprofil zu koppeln.
Zur Infrastruktur-Frage gehört außerdem, wo Daten verarbeitet werden und welchem Rechtsraum die eingesetzten Dienste unterliegen. Für Unternehmen ist ein europäischer Serverstandort ein Vorteil, weil sich Datenschutz- und Compliance-Anforderungen leichter einordnen und dokumentieren lassen – vor allem, wenn personenbezogene Daten oder geschäftskritische Kommunikation betroffen sind.

Newsletter und direkte Kanäle als unabhängige Verbindung

Ein Newsletter ergänzt die direkte Kommunikation als direkter Kanal zur Community. Mit E-Mail-Marketing-Tools und vermehrt auch KI-Unterstützung leicht erstellt, landen die gewählten Inhalte im Postfach der Abonnentinnen und Abonnenten – nicht in einem Feed, dessen Sichtbarkeit von externen Faktoren abhängt. So entsteht eine direktere Verbindung, weil Informationen planbar in einer selbstgewählten Frequenz ausgespielt werden und Beziehungen nicht nur über kurzfristige Reichweite entstehen. Auch die Rückmeldungen landen bei einem selbst, nicht auf einer Plattformstruktur, die vielleicht morgen die Zugriffsmöglichkeiten verändert.

Content als langfristiger Wachstumstreiber

Ein Blog oder eigene Inhalte können diese Basis zusätzlich stärken, weil sie über Suchmaschinen langfristig auffindbar sind und nicht der Logik von Klickbait-Beiträgen folgen müssen. Im Gegenteil: Hier ist der Ort, um Spezialwissen detaillierter aufzubereiten und vertrauensbildende Werthaltigkeit von Inhalten abzubilden – was bei KI-Suchen in die Bewertung von Inhalten einfließt. Während Social Media stark von Aktualität lebt, können detaillierte und erklärende Inhalte zudem über Monate oder Jahre hinweg relevant bleiben, Vertrauen aufbauen und wiederkehrend neue Kontakte bringen.

Infrastruktur schafft mehr Planbarkeit

Sobald ein Geschäftsmodell wachsen soll, wird Planbarkeit zur wichtigen Grundlage. Maßnahmen müssen wiederholbar sein, Kanäle vergleichbar, Ergebnisse nachvollziehbar. Eine eigene digitale Infrastruktur unterstützt genau das: Inhalte, Landingpages, Kontaktstrecken und E-Mail-Kommunikation lassen sich systematisch aufbauen, messen und schrittweise verbessern. Statt Reichweite nur zu „haben“, entstehen stabile Prozesse – vom ersten Kontakt bis zur Anfrage oder Anmeldung.

Gerade für junge Teams ist das ein Vorteil, weil Lernen schneller wird: Welche Botschaft funktioniert? Welche Inhalte werden gesucht? Welche Seiten führen zu Kontaktaufnahmen? Eine eigene Website mit klaren Wegen und direkte Kanäle wie E-Mail oder Newsletter schaffen dafür die nötige Struktur. So werden Marketing und Vertrieb weniger vom Zufall abhängig und stärker steuerbar.

Plattformen als Verstärker statt Fundament

Das bedeutet nicht, dass Social Media an Bedeutung verliert. . Der Unterschied liegt in der Rolle, die die entsprechenden Plattformen im eigenen System spielen:Wenn Social Media das Fundament bildet, hängt Wachstum stärker von externen Regeln ab. Wenn Plattformen dagegen als Verstärker genutzt werden, stärken sie eine Basis, die einem selbst gehört. In der Praxis heißt das: Social Posts und smartes Storytelling wecken Interesse und bringen Menschen in Kontakt mit deinem Thema. Die vertiefende Information, das konkrete Angebot und der Aufbau einer nachhaltigen Beziehung finden dann auf der eigenen Website oder über direkte Kanäle statt. So nutzt man Reichweite, ohne von ihr abhängig zu werden. Und du erhältst selbst weitere Daten, die dir bei der Kampagnensteuerung helfen können.

Fazit: Die richtige Balance entscheidet

Digitale Souveränität lässt sich am Ende an einer einfachen Frage prüfen: Was passiert, wenn sich die Spielregeln der Plattform ändern? Wenn die Antwort „kritisch fürs Geschäft“ lautet, gehört der nächste Ausbauschritt nicht in den Feed, sondern in die eigene Infrastruktur. Denn dort liegen die Voraussetzungen, die Wachstum planbar machen: klare Wege zur Kontaktaufnahme, Inhalte, die dauerhaft auffindbar bleiben, und direkte Kanäle, die nicht von einer externen Logik gefiltert werden.

Bild STRATO Digitale Souveränität

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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