Wie KI die Gründerszene neu definiert
Inhaltsverzeichnis
Weniger Kapital, mehr Impact: KI-First-Unternehmen verschieben die Machtverhältnisse in der Startup-Welt. Statt Millionenrunden entscheidet zunehmend die Qualität der Umsetzung über den Erfolg.
Künstliche Intelligenz ist längst kein Feature mehr, das Startups ihrer Software hinzufügen. Sie ist das Fundament, auf dem eine neue Generation von Unternehmen aufbaut. Auf der Amazon-Konferenz AWS re:Invent in Las Vegas wurde in zahlreichen Gesprächen mit Gründern und Branchenexperten deutlich: Diese KI-nativen Startups folgen anderen Regeln als ihre Vorgänger. Die Folgen dieser Entwicklung sind weitreichend. Teams erreichen mit einem Bruchteil der bisherigen Ressourcen leistungsfähige Produkte. Die klassische Logik der Venture-Capital-Finanzierung gerät ins Wanken.
Von der Finanzierungsrunde zur Umsetzungsqualität
Kapital war bislang der entscheidende Engpass für junge Technologieunternehmen. Wer früh große Summen einsammelte, konnte schneller wachsen, mehr Talente einstellen und länger durchhalten. Diese Logik verliert zunehmend an Bedeutung, berichtet Jason Bennett, Vice President Worldwide Startups und Venture Capital der Amazon-Tochter AWS im Interview. KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge beschleunigen den Produktaufbau erheblich. Minimum Viable Products entstehen in Wochen statt Monaten, Iterationszyklen verkürzen sich, der Weg zum Product-Market-Fit wird planbarer. Prozesse, die früher manuelle Prüfungen erforderten, laufen nun automatisiert, schneller und fehlerfreier ab.
Diese Effizienzgewinne verschieben die Machtverhältnisse. Nicht die Höhe der Seed-Runde bestimmt die Erfolgsaussichten, sondern die Fähigkeit, Technologie gezielt einzusetzen. Kapital bleibt wichtig, doch seine Rolle verändert sich – von der existenziellen Notwendigkeit zum strategischen Hebel. Damit steigt der Wert von Smart Money. Investoren, die neben Kapital auch technisches Know-how, Infrastruktur-Credits und Zugang zu erfahrenen CTOs bieten, werden für Gründer interessanter. Diese Form der Unterstützung ermöglicht es Startups, technologische Hürden schneller zu überwinden und von Beginn an professionelle Strukturen aufzubauen.
Agentische KI Chance und Risiko zugleich
Während generative KI bereits vielerorts Entwicklungsprozesse beschleunigt, deutet sich schon die nächste Evolutionsstufe an: KI-Agenten. Diese Systeme kombinieren verschiedene Fähigkeiten und Werkzeuge, um vorgegebene Ziele zu verfolgen, Prioritäten zu setzen und eigenständig Handlungspläne zu erstellen. Dabei bleiben sie jedoch klar durch Sicherheitsregeln und Vorgaben eingebettet. Anders als frühere Automatisierungssysteme sind sie nicht auf einen bestimmten Anwendungsfall spezialisiert, sondern flexibel konfigurierbar. Sie sind in der Lage, Aufgaben über mehrere Domänen hinweg zu orchestrieren. Ihre zentrale Stärke ist die weitreichende Autonomie, die es ihnen erlaubt, Ziele selbstständig zu erreichen und komplexe Handlungsstränge zu bewältigen. Sie agieren somit unabhängig von permanenten menschlichen Eingriffen.
Diese tiefere Integration verspricht weitere Effizienzsprünge. Agentische Systeme können so zum Beispiel Onboarding-Prozesse drastisch beschleunigen, physische Systeme wie Gebäudetechnik autonom steuern oder in isolierten Umgebungen als digitaler Programmierer arbeiten. Gleichzeitig wächst jedoch die Komplexität der Risiken.
Die Technologie ist nicht deterministisch. Halluzinationen, Fehleinschätzungen und mangelnde Kontrollierbarkeit können bei eng verzahnten Systemen erhebliche Folgen haben. Was bei einem einfachen Chatbot ärgerlich ist, wird bei geschäftskritischen Prozessen zum Sicherheitsproblem. Besonders in regulierten Branchen wie Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen sind Zuverlässigkeit und Konsistenz von größter Bedeutung.
Startups, die KI als tragendes Element ihrer Architektur nutzen, müssen diese Risiken von Anfang an mitdenken. Bei Systemen, die mit physischer Infrastruktur interagieren, muss die Sicherheit direkt auf der Edge-Maschine gewährleistet werden. Die Verwaltung von Agenten erfordert fein abgestimmte Zugriffs- und Berechtigungskontrollsysteme, da ihre Berechtigungen nicht eins zu eins denen menschlicher Mitarbeiter entsprechen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, die Verallgemeinerungsfähigkeit der Agenten mit der notwendigen hohen, kontrollierten Leistung in Einklang zu bringen. Technische Robustheit, Transparenz und Kontrollmechanismen werden zu Wettbewerbsfaktoren.
Ein neues Erfolgsmodell
Die nächste Generation erfolgreicher Startups wird nicht daran gemessen, wie viel Geld sie eingesammelt hat. Entscheidend ist, ob es gelingt, mit intelligenten Werkzeugen maximale Wirkung zu erzielen. Startups werden schneller, schlanker und strategischer als je zuvor.
Für Gründer bedeutet das: mehr Fokus auf echte Meilensteine statt auf Finanzierungsrunden.
Für Investoren heißt es: ihre Rolle neu definieren und Mehrwert jenseits des Kapitals schaffen. Der Wandel hin zu agentischer und generativer KI demokratisiert die Gründerszene. Teamgeist und Umsetzungsgeschwindigkeit sind entscheidender denn je. Wer diese Verschiebung versteht, hat die Chance, die Startup-Landschaft der kommenden Jahre maßgeblich zu prägen.
Bild Bild: Garman Keynote Bildcredits: Amazon AWS re:Invent 2025
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Was passiert, wenn klare Vision auf pure Kreativität trifft?
SYNTARI ist ein deutsches Modeunternehmen, das minimalistische, typografisch präzise und exklusive Designs entwickelt und 2025 in Hamburg gegründet wurde
Wer steht hinter SYNTARI und wie ist die Idee entstanden?
SYNTARI [zyn ta:bi] ist ein deutsches Modeunternehmen, das 2025 in Hamburg gegründet wurde.
SYNTARI wurde von Maximilian Obert und Max Dorer gegründet, beide 19 Jahre alt. Wir wollten ein Modeprojekt starten, das minimalistische Designs, typografische Präzision und Exklusivität vereint. Unser Ziel: die nächste große Modebrand zu schaffen, die klare Ästhetik und Vision in jeder Kollektion zeigt.
Wie würdet ihr die kreative Vision von SYNTARI beschreiben?
Unsere Vision ist klar und radikal: minimalistische Linien, starke Typografie, limitierte Kollektionen. Jede Kollektion ist ein Statement, das Ästhetik, Qualität und kulturelle Relevanz vereint. Mode soll getragen und erlebt werden.
Welche Zielgruppen sprecht ihr an?
Modebewusste, Minimalismus-Liebhaber und Menschen, die Exklusivität, Qualität und klare Designs suchen. Wir sprechen alle an, die Klasse über Masse setzen.
Wie entstand SYNTARI x Inkasso Ingo?
Inkasso Ingo ist ein Influencer von der Reeperbahn, dessen kreative Vision und Reichweite perfekt zu uns passen. Die Kooperation entstand, um limitierte, auffällige Kollektionen zu kreieren, die Designästhetik und Community-Relevanz kombinieren. Und wir alle Bock drauf hatten.
Was unterscheidet SYNTARI von anderen jungen Labels?
Keine Kompromisse. Typografie, Minimalismus, limitierte Drops und volle kreative Kontrolle – wir setzen Standards, statt Trends hinterherzulaufen.
Welche Herausforderungen gibt es in der Modebranche?
Schnelle Trends, hohe Konkurrenz, Logistikprobleme. Wir reagieren mit kleinen, limitierten Kollektionen, kompromissloser Qualität und strategischer Markenführung.
Wie wichtig ist Ästhetik und Markenidentität?
Extrem wichtig. Unser Studio-Ansatz sichert konsistente Kollektionen. Ästhetik und Identität sind untrennbar – jede Kollektion repräsentiert SYNTARI klar.
Welche Rolle spielen Community und Kultur?
Community und Kultur sind zentral. Feedback, Trends und kulturelle Impulse fließen direkt in jedes neue Design.
Wie sieht die weitere Entwicklung aus?
Internationale Expansion, neue limitierte Kollektionen, weitere kreative Kooperationen. Ziel: SYNTARI als führende Premium-Modebrand etablieren, die Minimalismus, Qualität und Kultur vereint.
Welchen Stellenwert hat Exklusivität?
Maximal. Jede Kollektion ist streng limitiert, jedes Design bewusst gewählt. Exklusivität ist Kern unserer Marke.
Was habt ihr bisher gelernt? Drei Ratschläge?
Geduld, klare Vision, kompromisslose Qualität. Bleib dir selbst treu, kontrolliere deine Marke, setze auf kleine, gezielte Schritte mit langfristiger Wirkung.
Wie möchtet ihr wahrgenommen werden?
Als globale Modebrand, die Minimalismus, Kreativität und kulturelle Relevanz kombiniert. Wir wollen Trends setzen, nicht folgen.
Teambild Bildcredits SYNTARI®
Wir bedanken uns bei Maximilian Obert und Max Dorer für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Wie gelingt es, zwei scheinbar getrennte Welten sinnvoll zusammenzuführen?
AckerKapital entwickelt standardisierte Agri PV Lösungen, die Landwirtschaft und Energieerzeugung auf hofnahen Flächen miteinander verbinden und Betrieben eine zusätzliche wirtschaftliche Perspektive bieten
Wie ist die Idee zu AckerKapital entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?
Wir, Dominik und ich, haben AckerKapital 2024 gegründet, weil wir eine Lösung gesucht haben, die Landwirtschaft und erneuerbare Energien wirklich zusammenbringt. Uns war früh klar, dass klassische Freiflächen-PV oft zu einem Verlust wertvoller Agrarflächen führt. Mit Agri-PV wollten wir zeigen, dass es anders geht: Energie erzeugen und gleichzeitig Landwirtschaft erhalten. Die Möglichkeit, bis 2,5 ha hofnah privilegiert zu bauen, hat uns den Weg in die Standardisierung geöffnet.
Welche Vision verfolgt AckerKapital im Bereich der Agri-PV und welchen Beitrag soll das Unternehmen zur Energiewende leisten?
Unsere Vision ist ein deutschlandweit verteiltes Netz aus kleinen, hochqualitativen Agri-PV-Kraftwerken direkt in Hofnähe. Wir glauben, dass die Kombination aus Landwirtschaft und Energieerzeugung ein zentrales Element der Energiewende ist. Unser Ziel ist es, Agri-PV für Landwirte so selbstverständlich zu machen wie Maschinen oder Stalltechnik – ein operativer Baustein ihres Betriebs.
Wie gelingt es, Landwirtschaft und Energiegewinnung so zu verbinden, dass beide Seiten davon profitieren?
Wir setzen ausschließlich auf echte Agri-PV-Systeme (Tracker, Durchfahrbarkeit, flexible Reihenabstände). Der Acker oder das Grünland bleibt bewirtschaftbar, während die Module Strom erzeugen. Gleichzeitig verbessern Verschattung und Mikroklima in trockenen Jahren die Ertragssicherheit. So entsteht eine „Doppelte Ernte“ (so heißt übrigens auch unser Podcast gemeinsam mit feld.energy): für Landwirtschaft und Energie gleichzeitig.
Was war die größte Herausforderung beim Aufbau von AckerKapital – technisch, rechtlich oder unternehmerisch?
Die größte Herausforderung war es, ein komplett neues Marktsegment zu operationalisieren: Genehmigungen, Netzanschlüsse, Finanzierung, technische Standards, denn all das muss zusammenpassen. Gleichzeitig mussten wir Landwirten, Behörden und Investoren erklären, wie Agri-PV rechtlich funktioniert. Und unternehmerisch ist es ein klassisches Startup: lange Tage, viele Iterationen, viel Aufbauarbeit.
Wie unterscheidet sich euer Ansatz von klassischen Photovoltaikprojekten auf Freiflächen?
Wir planen keine Großparks, sondern betriebsnahe 2,5-ha-Projekte, die nach §35 BauGB privilegiert genehmigt werden können. Die Fläche bleibt landwirtschaftliche Hauptnutzung, und der Landwirt bleibt zentraler Akteur. Dadurch entfallen kommunale Bauleitplanungen, und die Fläche bleibt produktiv.
An wen richtet sich euer Angebot in erster Linie – Landwirte, Flächeneigentümer oder Investoren?
An landwirtschaftliche Familienbetriebe und Flächeneigentümer in Hofnähe. Sie können entweder selbst investieren oder über Pachtmodelle mit Investoren arbeiten. Parallel bauen wir Portfoliomodelle für professionelle Investoren auf, die standardisierte 1-MWp-Projekte suchen.
Wie geht AckerKapital mit den unterschiedlichen regionalen Genehmigungsanforderungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen um?
Wir haben ein wachsendes internes Genehmigungswissen aufgebaut: insbesondere in NRW, Niedersachsen, SH und RLP. Dort arbeiten wir eng mit Landwirtschaftskammern, Bauämtern, Planern und Juristen zusammen. Jedes Projekt wird an die regionale Praxis angepasst, obwohl die rechtliche Grundlage bundesweit ähnlich ist.
Welche Vorteile bietet die 2,5-Hektar-Anlagengröße, auf die ihr euch spezialisiert habt?
2,5 ha ist die Grenze der hofnahen Privilegierung. Gleichzeitig entspricht das ca. 1 MWp, also der EEG-relevanter Schwellen, wenn es um Fixvergütungen geht. Für Landwirte entsteht dadurch ein idealer Sweet Spot aus Wirtschaftlichkeit, Genehmigungsfähigkeit und landwirtschaftlicher Nutzbarkeit.

Wie wichtig ist euch Nachhaltigkeit über die reine Energieproduktion hinaus, zum Beispiel beim Erhalt landwirtschaftlicher Nutzung?
Sehr wichtig. Unser Ansatz basiert auf der DIN SPEC 91434, die die landwirtschaftliche Hauptnutzung definiert. Wir sehen Agri-PV als Werkzeug, Landwirtschaft resilienter zu machen: weniger Erosion, stabile Erträge, Schutz vor Trockenstress, bessere Investitionsbasis für Betriebe.
Was können wir in den kommenden Jahren von AckerKapital erwarten – gibt es neue Modelle oder Partnerschaften, an denen ihr arbeitet?
Wir entwickeln und bauen aktuell das erste dutzende Projekte und skalieren unsere Standardanlage. Parallel integrieren wir Speicherlösungen für Grünstromspeicher, testen neue Kooperationsmodelle und bauen mit unserem Podcast „Doppelte Ernte“ einen Ort, an dem unternehmensunabhängiges Wissen zu Agri-PV gemeinsam mit feld.energy gebündelt werden soll. Es gibt natürlich viele weitere geplante Themen und Partnerschaften. Vieles ist leider noch nicht spruchreif.
Wie seht ihr die Zukunft von Agri-PV in Deutschland und welche Rolle wollt ihr darin spielen?
Agri-PV wird in den nächsten Jahren zu einem der wichtigsten PV-Segmente werden. Nicht in Form riesiger Parks, sondern durch tausende kleinere Anlagen direkt an Höfen. Wir wollen der führende Anbieter für standardisierte, landwirtschaftsintegrierte 1 MWp-Projekte werden.
Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die in einem ähnlich regulierten Umfeld starten möchten?
- Regulatorik als Produktdesign und nicht als Hindernis verstehen.
- Validiert Lösungen so früh wie möglich mit echten Kunden auf der Fläche.
- Baut Wissen offen auf: das schafft Vertrauen in komplexen Märkten.
Bildcredits: Jonas Kaczmarczyk
Wir bedanken uns bei Jonas Kaczmarczyk für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Premium Start-up: AckerKapital

Kontakt:
AckerKapital GmbH
Neue Weyerstraße 6
D- 50676 Köln
https://www.ackerkapital.com/
info@ackerkapital.com
Ansprechpartner: Jonas Kaczmarczyk
Wie verändert ein kleines Trainingsgerät den Alltag vieler Menschen?
Reflexit hat am 08. Dezember 2025 um 20:15 einen Wiederauftritt in der Höhle der Löwen und wird in der Folge Die Höhle der Löwen Endlich Weihnachten den Spinball vorstellen
Seit eurem Auftritt in der Höhle der Löwen: Wie hat sich Reflexit entwickelt und welche Meilensteine habt ihr seitdem erreicht?
Einfach eine unglaubliche Reise! 15 Minuten nach der Ausstrahlung haben die Zuschauer der Sendung mehrere tausend Produkte gekauft, weswegen wir erstmal komplett ausverkauft waren. Das war wohl der erste Meilenstein und für uns einfach nur unfassbar. Mit Unterstützung von Ralf Dümmel und seinem Team konnten wir aber sehr schnell neue Ware produzieren und haben parallel bis zur Ankunft der Ware schon den Vorverkauf geöffnet. Wir hätten niemals damit gerechnet, dass auch wenn keine Ware verfügbar ist und das Lieferdatum nicht konkret benannt werden kann (nur auf den Monat genau), die Interessenten trotzdem weiterhin täglich bei uns eingekauft haben und bereit waren, auf den Reflexit zu warten. Auch in den Werbeanzeigen, die wir geschaltet haben, hatten wir so günstige Kosten pro Käufer wie noch nie zuvor. Das hat uns noch einmal gezeigt, dass wir mit unserer Produktidee scheinbar einen wirklichen Bedarf rund um das Thema Handgelenke, Ellenbogen und Unterarme decken können.
Was war der Impuls für die Entwicklung des Spinball und welches Problem löst das neue Produkt?
Wir denken Handgelenks- und Unterarmgesundheit ganzheitlich. Durch unsere jahrelange Arbeit als Personaltrainer, bei denen wir eins zu eins ganz nah mit Menschen arbeiten und daher auch aus erster Hand Feedback bekommen, wussten wir zum Beispiel von Anfang an, dass das simple Zusammendrücken der Hände nicht ausreicht, um die Unterarmmuskulatur ganzheitlich zu stärken. Der Reflexit hat einen großen Teil schon abgedeckt, da wir durch die Supinations- und Pronationsbewegung der Hände die Unterarmmuskulatur im vollen Bewegungsumfang gut erreichen.
Zeitgleich wird hier die Beweglichkeit des Handgelenks geschult, was insgesamt zu einem positiven Gefühl beitragen kann. Der Spinball setzt genau da an, was uns bisher noch gefehlt hat und sich nicht in einem Gerät allein abbilden lässt. Durch die kreisende Bewegung werden Flexion, Extension, Radialabduktion und Ulnarabduktion im Wechsel trainiert. So fordern wir die ergänzende und tief liegende Muskulatur, die teilweise direkt am Handwurzel- und Mittelhandknochen ansetzt. In Kombination trainieren Reflexit und Spinball die Muskulatur ganzheitlich, federn Alltagsbelastungen besser ab, fördern die Durchblutung und stärken nachhaltig die Griffkraft.
Welche Unterschiede und Neuerungen bringt der Spinball im Vergleich zu eurem bisherigen Unterarm- und Handgelenktrainer?
Die Unterschiede liegen hauptsächlich in den Bereichen der Unterarmmuskulatur, die beide Produkte ansprechen. Der Reflexit trainiert vor allem die großen Muskelgruppen sowie die Mobilität des Handgelenks. Der Spinball ergänzt dies durch das Training kleinerer, tiefer liegender Muskelgruppen, wodurch Stabilität, Durchblutung und Griffkraft zusätzlich gefördert werden.
Für welche Zielgruppen wurde der Spinball konzipiert und in welchen Anwendungsbereichen seht ihr das größte Potenzial?
Die Zielgruppe ähnelt der des Reflexit. Beide Produkte können jederzeit genutzt werden – beim Fernsehen, im Büro oder auf der Baustelle. Menschen, die viel mit Maus und Tastatur arbeiten, profitieren genauso wie Handwerkerinnen, die starke Belastungen auf dem Handgelenk haben. Auch Tennis- und Golfspielende, Kletternde und Kampfsportler gehören zur Zielgruppe. Zudem erhalten wir Feedback älterer Kundinnen, die berichten, dass Aufgaben wie das Aufschrauben einer Wasserflasche oder Gartenarbeit leichter geworden sind.
Welche Erkenntnisse habt ihr aus Tests mit Physiotherapeutinnen, Sportexpertinnen oder Nutzerfeedback gewonnen?
Fovads tägliche Arbeit im Personal-Training-Studio liefert wertvolle Erkenntnisse. Zwei bis fünf Minuten Training mit Reflexit und Spinball jeden zweiten Tag reichen aus, um spürbare Veränderungen zu erzielen. Viele Physiotherapiepraxen und Orthopäden empfehlen die Geräte, um konservative Behandlungsstrategien zu unterstützen und im besten Fall Operationen zu vermeiden. Eine starke und flexible Unterarmmuskulatur kann viele Beschwerden im Bereich von Handgelenk und Ellenbogen präventiv abwenden.
Welche Rolle spielt Ralf Dümmel in der Weiterentwicklung eurer Produkte und in eurem aktuellen Wachstum?
Ralf Dümmel und sein Team spielen eine zentrale Rolle. Ohne ihn wäre der Handelserfolg von zwei Millionen Euro deutlich später erreicht worden. Seine Expertise im Handelsbereich ist für uns immens wertvoll. Ein Beispiel ist der Spinball: Die Idee entstand gemeinsam. Während die Entwicklung des Reflexit drei Jahre dauerte, konnten wir den Spinball dank des Know-hows des gesamten Teams innerhalb weniger Monate fertigstellen.
Was bedeutet euch der Wiederbesuch in Die Höhle der Löwen – Endlich Weihnachten und welche Erwartungen habt ihr an die Präsentation des Spinball?
Wir haben uns riesig gefreut, erneut teilnehmen zu dürfen. Der Dreh bot die Möglichkeit, einen privateren Einblick in Reflexit und unser Unternehmen zu geben. Das Team um Ralf Dümmel besuchte uns im Personal-Training-Studio und wir konnten dort in weihnachtlicher Atmosphäre zeigen, wie der Spinball funktioniert und eingesetzt werden kann.

Welche Vision verfolgt ihr für Reflexit in den nächsten Jahren und sind weitere Produktinnovationen geplant?
Fovad Karimi arbeitet bereits an der nächsten Produktinnovation, während Adrian Göldner das Online-Marketing weiter ausbaut. Die Vision bleibt, ganzheitlich zu helfen. Langfristig wünschen wir uns, dass Reflexit genauso selbstverständlich mit Handgelenk und Ellenbogen assoziiert wird wie die Faszienrolle mit dem Rücken. Zusätzlich wollen wir weitere Fitness-Standardprodukte in verbesserter Form entwickeln und arbeiten an einem Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Gelenkgesundheit. Unser Ziel ist es, den ganzheitlichen Ansatz stetig weiterzuentwickeln.
Bild Ralf Dümmel (links) Adrian Göldner (mitte) Fovad Karimi(rechts) Credit RTL BERND-MICHAEL MAURER
Wir bedanken uns bei Fovad Karimi und Adrian Göldner für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Wie gelingt jungen Menschen heute ein erfolgreicher Start ins Berufsleben?
Uniwunder unterstützt Studierende und Absolventinnen dabei, ihr persönliches Erfolgspotenzial zu entfalten, indem das Unternehmen Orientierung, Wissen und praxisnahe Angebote rund um Studium, Thesis, Finanzen und Karriere bündelt.
Wie entstand die Idee zu Uniwunder und wer steht als Team hinter dem Unternehmen?
Uniwunder entstand 2016. Das damalige Gründungsteam befand sich selbst noch im Studium oder war gerade damit fertig und bemerkte, dass es außerhalb der Universität zu wenig Unterstützung gibt. Viele hilfreiche Aspekte für Studium und Karriere werden nicht vermittelt. Aus dem eigenen Bedarf heraus entstand die Idee, Studierende und Absolventinnen über das Uni-Angebot hinaus zu ihrem vollen Erfolgspotenzial zu führen.
Heute besteht das Team aus knapp 50 Personen. Uniwunder ist Tochter der MLP Finanzberatung SE und damit Teil der MLP Gruppe, die früh als Investor einstieg und die Vision des Unternehmens aktiv unterstützt.
Welche Lücke im Alltag von Studierenden möchte Uniwunder mit seinen Angeboten konkret schließen?
Uniwunder bündelt auf einer Plattform alles, was Studierende für ihren Erfolg benötigen – Finanzen, Thesis, Jobsuche. Die Plattform macht wichtige Themen zugänglich, in denen Studierende häufig wenig Erfahrung haben, und schafft Orientierung in der Informationsflut. Nutzerinnen finden alles an einem Ort und profitieren von einer kuratierten Auswahl statt unübersichtlicher Recherche.
Wie beschreibt Uniwunder die eigene Vision und welche Schritte sind geplant, um sie zu erreichen?
Uniwunder möchte Studierende zu ihrem vollen Erfolgspotenzial führen. Dafür wird ein digitaler Anlaufpunkt geschaffen, der alle relevanten Themen abdeckt, die Universitäten nicht bieten können. Das Unternehmen geht aktiv auf Studierende zu, um sie für wichtige Themen zu begeistern.
Mit dem Launch von uniwunder.de wurde ein großer Meilenstein erreicht. Die Plattform wird nun validiert und optimiert. Als nächstes stehen der Ausbau der Karriereangebote, der frühzeitige Kontakt zu Arbeitgebern sowie Erweiterungen in den Bereichen Ausland, Lernen, Self-Growth und das Partnerprogramm an.
Welche Rolle spielt die Unterstützung bei Thesis und Studium im Gesamtkonzept von Uniwunder?
Ein erfolgreiches Studium ist ein wichtiger Faktor beim Jobeinstieg. Deshalb unterstützt Uniwunder Studierende besonders intensiv bei der Thesis. Künftig soll der Bereich Lernen erweitert werden, wobei die inhaltliche Gestaltung weiter bei den Universitäten bleibt.
Worin unterscheidet sich Uniwunder von klassischen Career Services an Hochschulen und anderen Plattformen?
Uniwunder ist ein One-Stop-Shop für Erfolg im Studium und Berufseinstieg. Während andere Anbieter ein oder zwei Themen abdecken, vereint Uniwunder sämtliche relevanten Inhalte und Leistungen an einem Ort. Als Plattform werden viele Leistungen nicht selbst durchgeführt, sondern mit professionellen Partnern umgesetzt, die über besondere Expertise oder Kapazitäten verfügen.
Welche Herausforderungen begegnen euch im direkten Kontakt mit Studierenden und Berufsstarterinnen und wie geht Uniwunder damit um?
Uniwunder möchte nahbar und verständnisvoll sein, gleichzeitig klare Botschaften vermitteln und Studierende motivieren. Wichtig ist es, die Zielgruppe dort abzuholen, wo sie steht. Oft wissen Absolventinnen weniger über den Arbeitsmarkt, als Recruiter erwarten. Diese Lücken zu identifizieren und zu schließen gehört zu den zentralen Aufgaben von Uniwunder.
Wie stellt Uniwunder sicher, dass die Bedürfnisse von Studierenden und Absolventinnen wirklich verstanden und abgedeckt werden?
Durch große Reichweite und zahlreiche Nutzerinnen kann Uniwunder regelmäßig quantitative und qualitative Umfragen durchführen. Zusätzlich werden Feedbacks zu zentralen Angeboten analysiert und Marktrecherchen betrieben. So können relevante Themen identifiziert und passende Inhalte entwickelt werden. Auch wenn dieser Prozess aufwendig ist, bildet das Verständnis der Zielgruppe die Grundlage der Arbeit.
Welche Bedeutung hat der Bereich Karriere und Jobeinstieg für die langfristige Ausrichtung von Uniwunder?
Der Jobeinstieg ist das große Finale der User-Journey und daher strategisch sehr wichtig. Mit Jobwunder schafft Uniwunder eine Plattform, die Einsteigerjobs, Coachings und Bewerbungsunterstützung vereint. Da Studierende sich zunehmend früher orientieren, sollen Angebote zu Praktika, Werksstudierendenjobs und Firmenkontakten weiter ausgebaut werden.
Wirtschaftlich ist der Bereich relevant, da der Studierendenmarkt wenig skalierbare Modelle bietet. Die Arbeitsmarktlage macht es herausfordernd, doch Jobwunder bietet Berufseinsteigenden großen Mehrwert – unterstützt durch starke Partner.
Inwiefern spielen Themen wie Finanzen, Selbstorganisation und Weiterbildung eine zentrale Rolle für das Wachstum von Uniwunder?
Alle genannten Themen tragen zum Erfolg von Studierenden bei und sind daher wichtig für das Wachstum. Über die MLP Gruppe bietet Uniwunder ein umfassendes Finanzangebot und zahlreiche Weiterbildungen. Selbstorganisation fällt unter den Bereich Self-Growth, der künftig stärker ausgebaut werden soll.
Welche Entwicklungen oder Erweiterungen plant Uniwunder in den kommenden Monaten, um das Angebot noch breiter aufzustellen?
Kurzfristig soll das Karriereangebot auf der neuen Plattform weiterwachsen, damit Studierende früher mit Arbeitgebern in Kontakt treten können. Aufgrund der Arbeitsmarktentwicklung wird dieser frühe Austausch immer wichtiger.
Mittelfristig werden die Bereiche Ausland, Lernen und Self-Growth ausgebaut. Parallel soll das Partnerprogramm gestärkt werden, um bestehende Leistungen sichtbarer zu machen und Studierenden zugänglich zu halten.
Was können andere Gründerinnen aus eurer Erfahrung im Aufbau von Uniwunder für ihren eigenen Weg mitnehmen?
Wachstum braucht Fokus. In den letzten neun Jahren hat Uniwunder viel erreicht, hätte aber noch mehr erreichen können, wenn nicht zu viele Dinge gleichzeitig angegangen worden wären. Fokus im Team und in der Organisation ist entscheidend.
Kein Wachstum ohne Risiko. Der größte Schritt war zugleich der mutigste: der Aufbau einer nutzerzentrierten Plattform ohne belastbare wirtschaftliche Kalkulation. Dieser Leap-of-Faith war notwendig, um weiterzukommen. Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte beim bestehenden Geschäftsmodell bleiben.
Welche drei Ratschläge würden Sie jungen Menschen geben, die selbst ein Startup gründen möchten?
Ihr braucht eine Idee, von der ihr wirklich überzeugt seid. Die Anfangsphase bringt Unsicherheiten, daher muss die Grundidee stabil bleiben, auch wenn sie sich weiterentwickelt. Strategische Diskussionen sollten nicht mit operativen Problemen vermischt werden.
Evaluiert euren Business Case ständig und seid ehrlich, wenn etwas nicht funktioniert. Visionen sind gut, aber es braucht realistische Zwölfmonatsziele. Wenn schon der nächste Schritt nicht klappt, ist der große Erfolg kaum erreichbar.
Baut ein fachlich komplementäres Team auf, das ihr menschlich schätzt. Gründung bedeutet lange Wochen, Unsicherheit und Herausforderungen. Streit gehört dazu – entscheidend ist, produktiv zu streiten. Ein guter Mitgründer ergänzt das eigene Skillset und ermöglicht konstruktive Diskussionen.
Bild: @Uniwunder
Wir bedanken uns bei Matthias Auer für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Kann eine einfache Idee den Spaß am Backen völlig neu entfachen?
Streuselade wird am 08. Dezember 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen in der Folge Die Höhle der Löwen Endlich Weihnachten pitchen und seine neuartige Idee einem großen Publikum vorstellen.
Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?
Vor und hinter der Kamera, der Kücheninsel, den Rezepten und den Produkten stehe ich, Jennifer Kraus, Kommunikationsdesignerin und leidenschaftliche Hobbybäckerin aus Frankfurt. Hinter dem Startup stehe ich als Gründerin – unterstützt von einem kleinen Team fantastischer Mitarbeiterinnen und einer treuen Community, die mich seit vielen Jahren begleitet. 2017 habe ich Meine Backbox gegründet, eine Überraschungsbox rund ums Backen. Daraus ist eine tolle Back-Community entstanden, die mich letztlich auch ermutigt hat, eigene Produkte zu entwickeln. So entstand Streuselade – bunte Schokostreusel, die es vorher nicht gab.
In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?
Wir sind im Food- und Backsegment zuhause. Meine Backbox ist die Überraschungsbox rund ums Backen mit überraschenden Zutaten, nützlichem Zubehör und dazu passenden Rezepten. Mit Streuselade ergänzen wir nun eigenes Produkt, das Backdekoration neu denkt: farbenfrohe, zartschmelzende Schokostreusel. Was uns auszeichnet ist die Kombination aus Kreativität, Marketing und Innovation im Backmarkt.
Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?
Die Idee entstand in der Adventszeit 2023, bei einer Tradition, die ich seit Jahren pflege: Ich mache jedes Jahr Pralinen für Freunde und Familie. Als ich Rumkugeln in dunklen Schokostreuseln gewälzt habe, dachte ich plötzlich: „Die Kugeln sehen so langweilig aus… Warum gibt es das eigentlich nicht auch in bunt?“ Zuckerstreusel sind hübsch, schmecken aber nicht und sind hart zu kauen. Schokostreusel sind zartschmelzend lecker, aber immer nur braun. Genau da lag die Marktlücke – und aus diesem Moment in meiner Küche heraus entstand die Idee zu Streuselade.
Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?
Die Innovation liegt darin, zwei Welten zu verbinden: die Optik klassischer Zuckerstreusel mit dem Geschmack zartschmelzender Schokolade. Das gab es vorher schlicht nicht. Dazu kommen saisonale Editionen mit kleinen Schokomotiven wie Tannenbäumchen, Herzen oder Perlen – alles aus Schokolade, aber modern und farbenfroh.
Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?
Man muss sich nicht mehr entscheiden zwischen „schön“ oder „lecker“. Unsere Streuselade sieht aus wie herkömmliche Zuckerstreusel, schmecken aber nach Schokolade. Sie sind zart, schmelzen im Mund und passen zu Kuchen, Plätzchen, Desserts oder Eis. Das macht Backdeko alltagstauglicher und gleichzeitig besonders.
Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?
Die Entwicklung hat über ein Jahr gedauert und war sehr herausfordernd. Ich habe mit so gut wie allen Zucker- als auch Schokostreusel-Produzenten aus ganz Europa gesprochen, doch jeder sagte mir, dass das nicht möglich sei oder man nicht die Maschinen dafür hätte. Zum Glück habe ich am Ende einen tollen Produzenten gefunden, der sich mit uns zusammen dieser Herausforderung gestellt hat. Wir haben viele Monate getestet und ausprobiert, bis Geschmack, Schmelz und Farbe perfekt zusammengepasst haben. Die ersten Kundentests liefen über die Community von Meine Backbox – und die Resonanz war überwältigend: „Warum gibt es das nicht längst?“ und „Endlich schmeckt Deko auch nach etwas!“ Dieses Feedback hat uns bestätigt, dass wir eine echte Lücke schließen.
Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?
Meine Vision ist, dass Streuselade irgendwann als Synonym für bunte Schokostreusel verstanden wird. Während der Entwicklungsphase hatten wir zusätzlich eine Variante vorgestellt, die komplett ohne Kakao auskommt und auf Johannisbrot basiert. Die Idee war spannend, aber letztlich haben wir sie verworfen, weil wir uns vollständig auf das Wichtigste konzentrieren wollten: Geschmack und Genuss.
Ein großer Meilenstein ist bereits erreicht:
Wir stehen mit Streuselade bei REWE in den Regionen Ost und Süd sowie bundesweit bei HIT im Regal und natürlich in unserem Onlineshop unter www.streuselade.de
Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?
Ich habe die Sendung viele Jahre verfolgt und mir vorgenommen: „Irgendwann traue ich mich hin.“ Mit Streuselade war dieser Moment gekommen. Es ist ein Produkt, das man wunderbar im Handel platzieren kann und worin ich großes Potential sehen. Aber auch, was man erklären muss, weil es völlig neu ist. Die Plattform, die die Show bietet, ist für solche Innovationen ideal. Und die Chance auf einen Deal sowie ehrliches Feedback von Expertinnen und Experten zu bekommen, wollte ich unbedingt nutzen.
Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?
Mir ging es vor allem um strategische Unterstützung, den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten und Zugang zum Handel. Ein Investment könnte uns ermöglichen, größere Chargen zu produzieren und schneller flächendeckend verfügbar zu werden.
Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?
Wir fokussieren uns klar auf unsere schokoladigen Streuselade-Sorten, bauen die Produktion aus und arbeiten an neuen saisonalen Mischungen. Außerdem möchten wir unsere Präsenz im Lebensmitteleinzelhandel weiter ausbauen. Meine Backbox bleibt weiterhin unsere kreative Plattform – Streuselade ist die ideale Ergänzung dazu.
Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?
Die wichtigste Erkenntnis ist, wie wertvoll eine ehrliche und engagierte Community ist. Ihr Feedback und das der Löwen hat Streuselade in entscheidenden Momenten geformt. Und ich habe gelernt, wie viel Mut, Geduld und Ausdauer eine Gründung wirklich erfordert. Höhen und Tiefen gehören dazu – und man wächst an beiden.
Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?
Startet, bevor ihr glaubt, bereit zu sein. Testet früh, hört zu, verbessert. Lasst euch nicht entmutigen, wenn etwas nicht sofort klappt. Und sucht die Nähe zu eurer Community – sie ist oft der ehrlichste und beste Kompass.
Sehen Sie Streuselade am 8. Dezember 2025 in der Höhle der Löwen – Endlich Weihnachten
Bild: Jennifer Kraus präsentiert mit Streuselade bunte Streusel aus Schokolade. Sie erhofft sich ein Investment von 75.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer
Wir bedanken uns bei Jennifer Kraus für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Wie entsteht aus einer einfachen Idee ein Erlebnis, das Menschen berührt?
TannTastisch wird am 08. Dezember 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen in der Folge Die Höhle der Löwen Endlich Weihnachten pitchen und stellt dabei seine besondere Idee einem großen Publikum vor.
Wie ist TannTastisch entstanden und welche Personen stehen dahinter?
Christian Mai: Mein Vater verkauft seit über 30 Jahren Weihnachtsbäume. Ich habe die Firma übernommen und baue diese weiter aus. Mein Ziel ist es nicht mehr nur Weihnachtsbäume zu verkaufen, sondern die Werte von Weihnachten zu vermitteln: Gemeinschaft, Familie, Liebe und Hoffnung. Außerdem möchte ich die Tanne mit allen Sinnen erlebbar machen. Daraus ist die Marke fantastisch entstanden, mit den Produkten in den Bereichen Kosmetik, Feinkost und Spirituosen.
In welcher Branche ist TannTastisch tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?
Wir sind innerhalb der Landwirtschaft und der Direktvermarktung tätig. Die Produkte gibt es mittlerweile auch im Einzelhandel, lokale Händlerinnen und Händler, beispielsweise Rewe und Edeka, haben unsere Produkte mit in das Sortiment aufgenommen.
Die Besonderheit der Produkte besteht darin, dass wir unsere eigenen Nadeln in den verschiedenen Produkten weiterverarbeiten. Außerdem sind die Kosmetikprodukte durch die Düfte unserer verschiedenen Tannen Sorten inspiriert.
Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?
Das größte Problem bestand darin, gute Partner zu finden, die auf den jeweiligen Gebieten Spezialisten sind und sich der Produktion unserer Produkte annehmen. So haben wir einen ausgezeichneten Hersteller in Sachsen gefunden, der unsere Spirituosen produziert. Wir haben ein hervorragendes Unternehmen in Österreich gefunden, welches sich mit unserem Signaturduft aus den Tannen beschäftigt hat und uns die ganzen Produkte im Bereich Kosmetik produziert.
Die Bio-Zertifizierung von TannTastisch im weiteren Verlauf war dann einfach.
Zur Initialen Inspiration: der rote Eierlikör von Erdbeer Karl, aus der Erdbeere, hat mich immer schon inspiriert. Ich wollte danach schon immer einen grünen Eierlikör mit Tannengeschmack.
2020 bin ich durch unsere Tannenplantage spaziert, und habe die jungen beitriebe der Norman seine probiert. Diese haben fruchtig, leicht Zitrone nicht geschmeckt. Daraus ist dann Initial die Tannen Orangenmarmelade entstanden. Aus meiner Erfahrung bei Lidl wusste ich, dass der Absatz von Orangenmarmelade im Winter stark ansteigt. Die Kombination aus orange und Tanne erschien mir danach passend.
Was macht das Konzept oder die Technologie von TannTastisch besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?
Der innovative Ansatz besteht darin, aus der Tanne mehr zu machen als nur den Baum für das Wohnzimmer. Die jungen Mai-Triebe werden beim Austrieb geerntet. Sie sind ohnehin Abfallprodukt, weil die Tonnen schlank, gehalten werden, und dafür werden die Triebe gekürzt.
Wir haben außerdem erstmalig in diesem Jahr die Nadeln der Nordmanntanne destilliert. Das Destillat hat auch heilende Wirkungen nachgewiesen bekommen, wir haben es entsprechend untersuchen lassen. Aus diesem Destillat werden wir in Zukunft selbstständig Kosmetikprodukte und Düfte zusammenstellen.
Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?
Die Produkte von uns bieten auf jeden Fall Abwechslung. Sie passen ausgezeichnet in die Zeit in die Zeit von Weihnachten, werden aber auch unterjährig gut gekauft.
Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?
Es gibt insgesamt 41 verschiedene Produkte. Aus den Bereichen Kosmetik, Feinkost und Spirituosen. Alle Produkte sind marktreif, und es befinden sich aktuell vier Produkte in der Testphase.
Welche Vision verfolgt TannTastisch? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?
Wie als Unternehmen verfolgt die Strategie die Werte von Weihnachten, Gemeinschaft, Familie, Liebe und Hoffnung, auch ganzjährig, mit den Produkten von fantastisch und dem Erlebnis auf unseren Höfen zu vermitteln. Dabei ist wichtig, dass die immer grüne Nadel von der Tanne für die Hoffnung steht. Auch das ist etwas, was wir transportieren möchten. Unsere Vision ist daher sehr werteorientiert.
Wir planen für unser Unternehmen, den Bau eines kleinen Erlebnishofes. Außerdem ist der Ausbau des Onlineshops geplant.
Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?
Nachdem ich aus der Organisation Pallen Welt ausgestiegen bin und jetzt im Familienbetrieb arbeite, gibt es nicht mehr so viele Einflüsse von außen. Mein größtes Ziel war es über die Höhle der Löwen einen Mentor zu finden beziehungsweise ein Mentor. Außerdem hatten wir zum damaligen Zeitpunkt die Möglichkeit im Bereich des Einzelhandels zu skalieren, dafür wäre eine Investition nötig gewesen. Diese wollte ich gerne gemeinsam mit den Löwen umsetzen.
Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?
Die 100.000 € zu 25 % waren deshalb vor allem auch mit den 25 % versehen, weil es mir mehr auch um eine Partnerschaft geht. Mir ist wichtig einen Mentor beziehungsweise ein Mentor zu finden, mit der ich neue Ideen, verschiedene Ansätze und meine Vision diskutieren kann und zudem oder der ich auf blicken kann.
Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen für TannTastisch?
Es geht vor allen Dingen darum, die vielen Produkte zu stabilisieren, die Produktionskette zu festigen, den Onlineshop auszubauen und dann schlussendlich auch weiter im Einzelhandel präsenter zu werden.
Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?
Meine Erfahrung bei Lidl in Deutschland und in den USA ist auf jeden Fall richtungsweisend für das Handeln unserer Firma.
Die Erfahrung, die Senior und die Bodenständigkeit meines Herrn Vaters mit dem bodenständigen Produkt Tannenbaum, sind außerdem prägen für das Handeln in der Firma.
Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?
Nie aufgeben, immer weitermachen, neu justieren, anpassen und in der Umsetzung bleiben. Wenn man lange genug und diszipliniert an den verschiedenen Themen dranbleibt, werden die allermeisten sicherlich auch erfolgreich sein. Auch bei den Bewerbungsprozess zu den Löwen, war es ein mehrstufiger Prozess, an dem man dranbleiben musste, damit es am Ende erfolgreich wird.
Sehen Sie TannTastisch am 8. Dezember 2025 in der Höhle der Löwen – Endlich Weihnachten
Bild: Christian Mai präsentiert mit Tanntastisch Genuss aus der Tanne. Er erhofft sich ein Investment von 100.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.
RTL / Bernd-Michael Maurer
Wir bedanken uns bei Dr Christian Mai für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Wie kann ein kleines Ritual unseren mentalen Alltag spürbar verändern?
ÆR verbindet Aromatherapie, Design und bewusste Atmung zu modernen Ritualen, die Menschen im Alltag mentale Balance und spürbare Klarheit ermöglichen.
Wie ist die Idee zu ÆR entstanden und welche persönlichen Erfahrungen oder Überzeugungen haben zur Gründung geführt?
Vielen Dank! Die Idee zu ÆR wurde von einem Produkt aus Thailand inspiriert. Dort sind Gersuchstifte weit verbreitet – doch wir sahen in dem Produkt mehr Potenzial, als wie es das Produkt aus Thailand umsetzt.
Ich wusste aus meinem Studium in der Psychologie, wie stark Düfte unsere Emotionen berühren können. Sie sind wie kleine Schlüssel zu unserem Innersten – sie öffnen Türen zu Erinnerungen, Stimmungen und Bewusstheit. Dieses Wissen haben wir genutzt, um etwas Neues zu schaffen: ein Tool, das Körper, Geist und Emotion miteinander verbindet.
Seit meinem Psychologiestudium glaube ich fest daran: Wir haben die Wahl. Wir können entscheiden, wie wir uns fühlen, was wir denken, und wie wir auf die Welt reagieren. Doch die meisten lassen ihre Gedanken einfach treiben – ohne zu bemerken, dass sie die Richtung selbst bestimmen könnten.
Mit ÆR vereinen wir die Kraft der Aromapsychologie mit den tiefen, klärenden Praktiken des Breathworks.
So entsteht mehr als nur ein Produkt – es ist eine Einladung, wieder bei sich selbst anzukommen. Wir kombinieren dies mit unseren Partnern und bieten zusätzlich noch Breathwork an. Es ist mehr als ein Produkt. Es ist ein tägliches Ritual, fast wie eine Therapie, die man sich selbst verschreibt.
Was steckt hinter dem Konzept der tragbaren Aromatherapie und wie unterscheidet sich ÆR von klassischen Duft- oder Wellnessprodukten?
ÆR ist durch sein mobiles Design eine kleine Routine für unterwegs – ein Ritual, das man überall ausführen kann. Der Reset, den man manchmal zwischendurch braucht.
Die Schulleiterin meiner Kinder nutzt ihren ÆR zum Beispiel jeden Tag, nachdem alle Eltern ihre Kinder zur Schule gebracht haben. In dieser Zeit begrüßt sie unzählige Menschen – hört zu, tröstet, löst kleine Probleme und ist für alle da. Nach 30 Minuten, ca. 300 Kindern und ebenso vielen Eltern – ist ihre soziale Batterie leer.
Kerzen anzünden oder einen Raum mit Duft erfüllen? Dafür bleibt keine Zeit.
Doch mit ÆR kann sie kurz innehalten, tief durchatmen und sich selbst einen Moment schenken.
Unser Aroma-Pen hilft ihr, einen schnellen Reset zu machen – ein paar Atemzüge, ein vertrauter Duft – und sie ist wieder bei sich.
Welche Menschen möchte ÆR mit seinen Produkten erreichen und wie gelingt es, deren Bedürfnisse im Alltag zu unterstützen?
Wir sprechen Menschen an, die jeden Tag viel zu tun haben – und kaum Zeit finden, sich die Auszeit zu nehmen, die sie eigentlich bräuchten. Menschen, die gefordert sind, weil andere sich auf sie verlassen und Verantwortung für ihre Mitmenschen tragen.
Ein typisches Beispiel sind Entrepreneure, Gründer:innen oder Selbstständige, die gleichzeitig mehrere Projekte, ihre Familie und ihr Privatleben unter einen Hut bringen müssen.
Für Pausen bleibt oft kaum Zeit – dabei sollten gerade sie ein fester Bestandteil der Erfolgsstrategie sein.
In einer Zeit, die von Krisen und Unsicherheit geprägt ist, nehmen die mentalen Belastungen stetig zu. Wir alle müssen immer mehr leisten – und genau hier setzt ÆR an: ÆR ist der schnelle mentale Reset für unterwegs.
Wie wichtig ist wissenschaftliche Fundierung im Entwicklungsprozess der verschiedenen ÆR-Düfte und wie werden die Rezepturen ausgewählt?
Für uns ist dieser Aspekt sehr wichtig. Ich würde fast sagen, der wichtigste für unsere nächsten Schritte. Wir haben zum Beispiel alle relevanten Studien zur Wirkung der Aromatherapie zusammengetragen und uns bei der Entwicklung unserer Formulierungen so nah wie möglich daran orientiert.
Auch in Zukunft ist es uns ein großes Anliegen, weitere Forschungen durchzuführen und neue Erkenntnisse in die Entwicklung kommender Produkte einfließen zu lassen.
Dafür arbeiten wir eng mit verschiedenen Hochschulen zusammen und planen derzeit auch eine eigene Studie mit der Hochschule Rhein-Waal (Hochschule für Angewandte Wissenschaften). Hier werden wir die Produkte mit den Studenten in der stressigen Prüfungsphase durch eine EEG-Studie testen.
Welche Rolle spielen Farben und Design bei der Wirkung der Produkte und wie beeinflussen sie das emotionale Erlebnis?
Die Farben spiegeln den emotionalen Nutzen unserer Produkte wider. Jede Nuance wurde bewusst gewählt, um das Gefühl zu verstärken, das sie repräsentiert. PEAK steht zum Beispiel für mentale Aktivierung – dafür haben wir eine aktivierende Farbe wie Orange gewählt. Sie vermittelt Energie, Fokus und Wachheit. Blau hingegen steht für Ruhe und Ausgeglichenheit – genau deshalb haben wir diese Farbe für unsere beruhigenden Varianten ausgewählt.
So entsteht eine klare visuelle Sprache, die die emotionalen Wirkungen der Produkte schon vor der Anwendung fühlbar macht. Farbe wird damit zu einem Teil der Erfahrung – sie begleitet, steuert und verstärkt das, was das Produkt auf mentaler und sensorischer Ebene auslöst.
Mit welchen Herausforderungen war ÆR auf dem Weg von der Produktidee bis zur Markteinführung konfrontiert?
Auf dem Weg von der Produktidee bis zur Markteinführung stand ÆR vor mehreren Herausforderungen – insbesondere darin, ein neuartiges Produkt und seine Wirkung verständlich und glaubwürdig zu vermitteln.
Unsere Produkte basieren auf Aromatherapie in Kombination mit Farbe, Design und bewusster Atmung. Sie sollen mentale Zustände wie Fokus, Ruhe oder Klarheit aktiv unterstützen. Doch genau das macht die Kommunikation anspruchsvoll: Für viele Menschen klingt das zunächst nach „Hokuspokus“, nach etwas Esoterischem, schwer Greifbarem.
Einige waren anfangs wirklich skeptisch. Doch durch unsere ersten Erfahrungen und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Wirkmechanismen konnten wir zeigen, dass die Effekte tatsächlich real sind.
Die größte Herausforderung lag also darin, Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufzubauen.
Wir sprechen eine Zielgruppe an, für die Produkte wie ÆR neu sind – Menschen, die sich zwar für Achtsamkeit, Performance und Wohlbefinden interessieren, aber klare, faktenbasierte Argumente brauchen.
Deshalb investieren wir viel in Aufklärung: Wir erklären, wie Aromatherapie funktioniert, welche Rolle Farben und Design spielen und wie bewusste Atmung die Wirkung verstärkt.
Zudem ist es uns wichtig, diese Wirkung nicht nur zu behaupten, sondern wissenschaftlich zu untermauern. Darum arbeiten wir ja mit Hochschulen zusammen. So schaffen wir Schritt für Schritt das, was für uns am wichtigsten ist: Vertrauen durch Transparenz, Erfahrung und wissenschaftliche Evidenz.
Wie gelingt es euch, in einem wachsenden Markt für mentale Gesundheit und Achtsamkeit authentisch zu bleiben?
Was macht ÆR aus eurer Sicht einzigartig und warum glauben Sie, dass sich euer Ansatz langfristig durchsetzen kann?
Was ÆR einzigartig macht, ist unser ganzheitlicher Ansatz, der wissenschaftlich fundierte Aromatherapie mit Design, Farbe und bewusster Atmung verbindet – um mentale Balance im Alltag spürbar zu fördern.
Wir entwickeln keine Wellness-Produkte, sondern Werkzeuge für mentale Gesundheit, die Menschen helfen, in einer zunehmend reizüberfluteten und unsicheren Welt wieder zu sich selbst zu finden.
Die Relevanz dieses Ansatzes wächst rasant. Krisen, Unsicherheiten und Dauerstress prägen unseren Alltag – die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt seit Jahren kontinuierlich.
Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, dass wir mentale Prävention genauso ernst nehmen müssen wie körperliche Fitness.
Genau hier setzt ÆR an: Wir schaffen einfache, ästhetisch ansprechende Rituale, die spürbar wirken – jederzeit, überall, ohne digitale Ablenkung.
Zudem ist wissenschaftlich belegt, dass Gerüche unmittelbar das limbische System aktivieren, also den Teil des Gehirns, der Emotionen und Stressreaktionen steuert. Psychologen nutzen Düfte längst zur Burnout-Prävention und zur Regulation emotionaler Zustände.
Wir kennen alle die Wirkung eines vertrauten Geruchs – wie ein Duft Erinnerungen, Ruhe oder Energie auslösen kann. ÆR übersetzt dieses uralte, intuitive Prinzip in ein modernes, wissenschaftlich begleitetes Konzept für mentale Gesundheit.
Wir glauben, dass sich unser Ansatz langfristig durchsetzen wird, weil er genau die Brücke schlägt, die unsere Zeit braucht: zwischen Technologie und Natürlichkeit, Design und Wissenschaft, Funktion und Gefühl.
ÆR steht für eine neue Art von Selfcare – klar, reduziert, wirksam. Ein ehrliches Werkzeug für mehr mentale Stabilität in einer Welt, die immer schneller wird.
Welche nächsten Schritte oder neuen Produktentwicklungen sind bei ÆR geplant?
Zuallererst arbeiten wir an unseren ersten Studien, und parallel dazu möchten wir Jahreskollektionen herausbringen – damit Nutzer besondere Momente jedes Jahres im Duft verankern können.
Eines steht jedoch fest: Wir bleiben analog und konzentrieren uns weiterhin auf natürliche Öle und die Psychologie ihrer Wirkung.
Wie sieht die langfristige Vision des Unternehmens aus – wohin soll sich ÆR in den kommenden Jahren entwickeln?
Wir wollen definitiv wachsen. Wenn man dieses Ziel jedoch qualitativ beschreibt, dann ist es unser Anspruch, dass unsere Produkte – ähnlich wie beim iPhone – eines Tages allen bekannt sind und selbstverständlich genutzt werden.
Menschen gehen zur Entspannung ins Kino, hören Musik oder gehen essen. Doch für den olfaktorischen Sinn – also den Geruchssinn – wird bislang noch nichts bewusst getan. Unsere Vision ist es, dass der Geruchssinn dieselbe Bedeutung erlangt wie etwa der Geschmackssinn.
By the way: Rund 70 % des Geschmackssinns basiert tatsächlich auf dem Geruchssinn.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in eurer Produktstrategie und in der täglichen Arbeit?
Eine sehr große Rolle. Wir wurden durch ein Produkt aus Thailand inspiriert – doch dieses enthielt chemische Zusatzstoffe und bestand aus Plastik. Wir dagegen haben Plastik weitgehend vermieden, und unsere Inhaltsstoffe sind rein natürlich.
Das Aluminiumgehäuse kann durch nachkaufbare Glasampullen wiederverwendet werden. Nachhaltigkeit und Purpose stehen für uns an erster Stelle.
Rund um Weihnachten werden wir Organisationen im Bereich mentaler Gesundheit durch Spendenaktionen unterstützen. Außerdem suchen wir nach weiteren Partnern, mit denen wir eng zusammenarbeiten können.
Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die ebenfalls ein bewusstes und werteorientiertes Unternehmen aufbauen möchten?
Tatsächlich nur die Klassiker, die man überall und immer wieder hört – aber selbst das setzt viel voraus und ist einfacher gesagt als getan.
Testen, testen, testen – und schnell lernen. Es ist wichtig, sich dabei wirklich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Wir Menschen denken häufig in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Als Gründer denkt man sogar noch viel häufiger in der Zukunft. Die entscheidende Frage ist: Wie gut gelingt es mir, im Hier und Jetzt zu sein – und wirklich umzusetzen?
Daher mein Tipp: Klarer Fokus und Ruhe im Moment.
Wir bedanken uns bei Fabian Hans für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Premium Start-up: ÆR

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Ansprechpartner: Fabian Hans
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Dieses Gefährt bringt Action auf den Schnee
Bobsla wird am 08. Dezember 2025 um 20:15 in der Höhle der Löwen in der Folge Die Höhle der Löwen Endlich Weihnachten auftreten, wo die Gründer ihr elektrisches Winterfahrzeug vorstellen.
Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?
Bobsla entstand 2018 in Österreich, als wir – Sergey Ignatyev und Werner Kirchner-Höffer – nach einer sicheren, modernen und elektrischen Aktivität für den Schnee suchten. Wir bringen Erfahrung aus Technik, Produktentwicklung und der Zusammenarbeit mit alpinen Destinationen mit.
In welcher Branche ist das Unternehmen tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?
Wir sind in der Wintertourismus- und Light-Electric-Mobility-Branche tätig. Wintersportorte ziehen heute nicht nur Skifahrer an, sondern auch Gäste, die nach neuen Aktivitäten suchen.
Unser Geschäftsmodell basiert auf der Lieferung elektrischer Bobsla-Snowkarts und dem Aufbau kleiner Bobsla Fun Parks in Österreich, der Schweiz und Lappland. Die Resorts erhalten ein schlüsselfertiges Angebot, das zusätzliche Einnahmen ohne komplexe Infrastruktur ermöglicht.
Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?
Klassische Schneemobile sind laut, belasten die Luftqualität und müssen langfristig elektrifiziert werden. Eine reine Motorumrüstung funktioniert jedoch nicht – herkömmliche Schneemobile benötigen zu viel Energie.
Deshalb haben wir ein vollständig neues Konstruktionsprinzip entwickelt, das wesentlich weniger Energie verbraucht. Dieses technische Prinzip haben wir 2025 patentiert.
Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?
„Bobsla fährt nicht – er gleitet über den Schnee.“
Durch den niedrigen Schwerpunkt, den kurzen Radstand und den Kettenantrieb lässt sich das Fahrzeug intuitiv und sicher steuern. Die Konstruktion benötigt deutlich weniger Energie als ein herkömmliches Schneemobil und bietet gleichzeitig ein kartähnliches Fahrgefühl auf Schnee. Zwei 48-Volt-Motoren sorgen für unmittelbaren Antrieb, während das Fahrwerk stabile und kontrollierte Manöver ermöglicht.
Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?
Bobsla bietet ein intensives Geschwindigkeits- und Steuerungsgefühl, aber in einem vollständig kontrollierten und sicheren Umfeld.
Im Gegensatz zu Schneemobilen sind keine Vorkenntnisse oder großen Flächen nötig. Im Vergleich zum Karting entsteht ein besonderes Erlebnis durch den Kettenantrieb, das Gleiten und das charakteristische Driften. Für Resorts ist es eine ganzjährige Winterattraktion, die sowohl auf natürlichem als auch auf technischem Schnee funktioniert.
Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?
Die Entwicklung erstreckte sich über mehrere Saisons mit umfassenden Tests in Österreich und der Schweiz.
Gäste berichten von einem überraschenden Mix aus Geschwindigkeit und Sicherheit, während Betreiber die einfache Wartung und hohe Rentabilität schätzen. Resorts merken, dass Bobsla besonders Gäste anspricht, die nicht Ski fahren, aber trotzdem ein Wintererlebnis suchen.
Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?
Wir entwickeln wintertaugliche elektrische Freizeit- und Arbeitsfahrzeuge:
– wir liefern unsere aktuelle Maschine an immer mehr Resorts,
– wir bringen Bobsla 4 Kids auf den Markt,
– wir entwickeln neue Lösungen für die Resort-Betreiber selbst: die kleinen Schneescooter Alpsla und autonome Transportplattformen Snowsla.
Unser Ziel ist es, ein wichtiger Anbieter für leichte elektrische Winterfahrzeuge in Europa zu werden.
Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?
Wir wollten zeigen, dass ein neues, sicheres und elektrisches Wintererlebnis möglich ist – und Partner finden, die uns beim schnellen Wachstum unterstützen können. Die Sichtbarkeit der Sendung bietet dafür eine besondere Chance.
Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?
Wir suchen neben der finanziellen Unterstützung vor allem strategische Partnerschaften. Eine Investition soll in die Skalierung unserer Produktion und in die Weiterentwicklung unserer Produkte – Bobsla 4 Kids, Alpsla und Snowsla – fließen.
Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?
Wir erweitern unsere Produktion, bauen neue Bobsla Fun Parks auf und bringen zwei weitere Produktlinien voran:
– die Kinderversion Bobsla 4 Kids,
– die kompakten Schneescooter Alpsla.
Gleichzeitig arbeiten wir weiter an der autonomen Transportplattform Snowsla.
Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?
Der wichtigste Faktor war das kontinuierliche Testen auf echtem Schnee. Erst durch das direkte Feedback von Gästen und Betreibern konnten wir das Fahrzeug Schritt für Schritt optimieren.
Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?
So früh wie möglich echte Prototypen testen und offen für schnelle Änderungen bleiben. Entscheidungen sollten sich an realen Nutzern orientieren, nicht an Präsentationen. Und auch scheinbar kleine Nischen können den Beginn einer neuen Produktkategorie bilden.
Sehen Sie Bobsla am 8. Dezember 2025 in der Höhle der Löwen – Endlich Weihnachten
Bild: Sergey Ignatyev (r.) und Werner Kirchner-Höffer präsentieren das Elektro-Schneemobil „Bobsla“. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer
Wir bedanken uns bei Sergey Ignatyev und Werner Kirchner-Höffer für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


















