Donnerstag, April 23, 2026
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Warum kaufen immer mehr Menschen plötzlich ganz anders ein?

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Erika Rid

rebe ist eine Discovery-Plattform für kuratierte Vintage-Mode. Sie verbindet unabhängige Vintage- und Secondhand-Shops mit einem digitalen Marktplatz für 80s bis Y2K Streetwear und bewussten Konsum

Was ist rebe, wer steht hinter dem Berliner Startup und wie ist die Idee entstanden?

rebe ist eine Plattform für Secondhand-Mode, die das Angebot vieler unabhängiger Secondhand- und Vintage-Online-Shops an einem Ort bündelt. Unser Ziel ist es, Secondhand so einfach und vertrauenswürdig zu machen wie den Neukauf. Entstanden ist rebe im Unikontext aus zwei Beobachtungen: Dem eigenen Frust beim Secondhand-Shopping und dem Wissen, wie viele professionelle Shops es gibt, die hart arbeiten und kaum Sichtbarkeit haben. Hinter rebe steht heute ein kleines, remote arbeitendes Team mit Fokus auf IT, Marketing und operativer Entwicklung, vereint durch die Mission, nachhaltigen Konsum für alle zugänglich zu machen.

Ihr wollt den Secondhand-Markt technisch neu ordnen. Was bedeutet das konkret im Alltag von rebe?

Im Alltag bedeutet das vor allem, ein fragmentiertes Angebot zusammenzuführen und strukturierbar zu machen. Secondhand-Mode besteht aus Unikaten ohne einheitliche Datenstandards. Wir arbeiten daran, diese Vielfalt zu ordnen und zentral auffindbar zu machen. Technisch setzen wir auf ein Asset-light-Modell: Da wir die bestehenden Produktdaten unabhängiger Shops über Schnittstellen anbinden, bündeln wir ein unendlich skalierbares Inventar. Das ist unser größter Hebel für schnelles Wachstum.

Welche Vision verfolgt rebe für den Secondhand-Markt?

Unsere Vision ist, dass rebe für Secondhand-Fashion zur ersten Anlaufstelle wird. Wenn Menschen nach Mode suchen, sollen sie zuerst bei rebe schauen und nur dann neu kaufen, wenn sie dort nicht fündig werden. Eine Welt, in der Mode Geschichten trägt und keinen Schaden hinterlässt. Gleichzeitig wollen wir einen Markt mitgestalten, in dem unabhängige Secondhand-Shops langfristig bestehen können. rebe soll ein Ort sein, an dem Vielfalt, Fairness und gemeinsames Wachstum möglich sind, nicht nur für große Player.

An wen richtet sich rebe und welche Probleme löst ihr?

rebe richtet sich primär an die Digital Natives der Gen Z und Millennials, die bewussten Konsum ohne Kompromisse suchen. Wir lösen das Problem der Auffindbarkeit und der Unsicherheit: Während man bei Privatkäufen oft raten muss, ob ein Teil passt, bieten wir durch professionelle Shops standardisierte Qualitätsdaten und präzise Maßangaben. Durch den zentralen Checkout und das 14-tägige Rückgaberecht eliminieren wir die typischen Barrieren des Gebrauchtmarktes und machen Secondhand so verlässlich wie den Kauf von Neuware.

Wie fühlt es sich an, als Bootstrap-Startup gegen große Plattformen anzutreten?

Herausfordernd, aber motivierend. Wir beweisen gerade, dass man mit einem kleinen, fokussierten Team und einer klaren Nische eine Relevanz im Markt erzielen kann. Die Resilienz, die wir durch das Bootstrapping und den Neuaufbau des Teams entwickelt haben, erlaubt es uns, heute extrem fokussiert und nutzernah zu agieren. Wir investieren unsere Ressourcen nur in das, was unsere Nutzer wirklich brauchen. Was uns motiviert, ist der Zuspruch der Shops selbst: Viele haben Lust, gemeinsam als Community Sichtbarkeit aufzubauen, statt als Einzelkämpfer gegen Giganten anzutreten.

Was macht rebe fundamental anders als klassische Secondhand-Marktplätze?

rebe ist kein Flohmarkt, sondern ein kuratiertes System für Mode und Accessoires. Wir arbeiten ausschließlich mit professionellen Secondhand- und Vintage-Shops zusammen, um Qualität und Vertrauen zu garantieren. Unser Fokus liegt auf Vielfalt über Jahrzehnte und Stile hinweg – kuratiert statt überfordernd. Was uns fundamental unterscheidet: Wir bauen rebe als Community-Projekt. Das Feedback unserer Shops und Nutzer:innen fließt direkt in die Weiterentwicklung ein, damit die Plattform genau das liefert, was der Markt wirklich braucht.

Welche Rolle spielt KI bei eurem Ansatz?

KI ist unsere „Data Engine“, um das strukturelle Chaos des Secondhand-Marktes zu bändigen. Wir nutzen KI, um uneinheitliche Informationen in eine strukturierte, durchsuchbare Datenbank zu verwandeln – ähnlich wie man es von großen E-Commerce-Playern kennt. Etwas, das manuell nicht skalierbar wäre. Ein weiterer Anwendungsfall ist die visuelle Suche über Referenzbilder, damit Nutzer:innen Unikate finden, die nur schwer zu beschreiben sind.

Wie seid ihr mit dem Henne-Ei-Problem umgegangen?

Wir arbeiten daran, indem wir zuerst eine kritische Masse an hochwertigem Inventar sichern. Da Shops bei uns nur im Erfolgsfall Provision zahlen, war die Hürde für das Onboarding gering. Nachdem das „Henne-Problem“ (Angebot) durch über 5000 kuratierte Artikel gelöst ist, liegt unser Fokus nun voll auf dem „Ei“ – der Skalierung der Reichweite und der Conversion-Optimierung.

Welche Herausforderungen haben euch am meisten gefordert?

Neben dem Product-Market Fit war vor allem die technische Umsetzung zu Beginn herausfordernd. Nach der Förderzusage hat sich das ursprüngliche Team aufgelöst, was uns zwang, rebe komplett neu aufzubauen. Das war ein Wendepunkt: Heute vereint unser Kern-Team aus IT, Marketing und Operations genau die komplementären Fähigkeiten, die für die Skalierung eines Tech-Startups notwendig sind. Diese Phase hat uns gelehrt, dass Rückschläge oft die Chance bieten, das Team fachlich und menschlich noch stärker aufzustellen und Unterstützung von außen anzunehmen.

Wohin soll sich rebe in den nächsten Jahren entwickeln?

rebe wird zur zentralen Infrastruktur für den professionellen Secondhand-Markt. Während wir kurzfristig die Conversion für unsere Partner-Shops maximieren und das Modell im deutschen Markt validieren, ist unser Ziel die grenzüberschreitende Vernetzung. Da Mode keine Grenzen kennt und Logistikwege bereits international funktionieren, denken wir rebe europäisch. Wir skalieren nicht nur ein Sortiment, sondern ein technisches System, das bewussten Konsum skalierbar und profitabel macht.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern geben?

Erstens: „Schnelligkeit über Perfektion“. Kommt so schnell wie möglich vom Konzept in die Umsetzung. Echtes Feedback vom Markt ist wertvoller als jeder theoretische Businessplan. Zweitens: Resilienz beweisen. Rückschläge sind Teil des Prozesses. Wichtig ist es, dranzubleiben, sich anzupassen und Hindernisse als Lernkurve zu begreifen. Drittens: Das richtige Team-Fundament. Baut ein Team auf, das nicht nur fachlich, sondern auch menschlich funktioniert. Seid ehrlich zu euch selbst, wo eure Lücken sind, und nehmt Hilfe von außen an, wenn sie gebraucht wird.

Bild Erika Rid @rebe

Wir bedanken uns bei Erika Rid für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie entstehen intelligente Industriesysteme aus Zusammenarbeit statt Einzelinnovation?

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Michael Kaiser Bildcredits Timm Ziegenthaler

Der de:hub Dresden – Smart Systems Hub vernetzt Industrie, Technologieanbieter und Startups, um Innovationen in Industrieautomatisierung und Robotik schneller in industrielle Anwendungen zu überführen

Wie positioniert sich der de:hub Dresden – Smart Systems Hub innerhalb des deutschen Digital Hub Netzwerks mit Blick auf Industrieautomatisierung?

Der Smart Systems Hub positioniert sich im deutschen Digital Hub Netzwerk als zentraler Ansprechpartner für intelligente Industrieautomatisierung und vernetzte industrielle Systeme. Im Unterschied zu klassischen Accelerator-Programmen liegt unser Schwerpunkt nicht auf der Skalierung einzelner Startups, sondern auf der strukturierten Zusammenarbeit zwischen etablierten Industrieunternehmen, Technologieanbietern und jungen innovativen Unternehmen. Unser Fokus liegt auf industriellen Anwendungen, bei denen Hardware, Software und Konnektivität zu robusten, marktfähigen Systemlösungen zusammengeführt werden. Damit leisten wir einen konkreten Beitrag zur technologischen Transformation der industriellen Wertschöpfung.

Dresden gilt als wichtiger Standort für Mikroelektronik und Industrie 4.0. Welche Standortvorteile machen die Region besonders relevant für intelligente industrielle Systeme?

Dresden verfügt über eine einzigartige Kombination aus industrieller Tiefe, Forschungsstärke und Clusterstruktur. Die starke Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie bildet die Grundlage für Embedded Systems und leistungsfähige Hardwarelösungen. Gleichzeitig sorgt die Nähe zur Technische Universität Dresden für wissenschaftliche Exzellenz in Bereichen wie KI, Automatisierungstechnik und Systemarchitektur. Netzwerke wie Silicon Saxony verbinden Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Kombination ermöglicht es, nicht nur Softwarelösungen zu entwickeln, sondern vollständige intelligente Systeme, die in industriellen Produktionsumgebungen einsetzbar sind.

Welche technologischen Schwerpunkte stehen im Fokus des Smart Systems Hub Dresden? Warum sind diese für Industrieautomatisierung besonders entscheidend?

Unsere technologischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Industrial AI, Manufacturing-X und Robotik. Industrial AI ermöglicht datenbasierte Optimierungen in Produktion und Instandhaltung und schafft die Grundlage für adaptive und lernfähige Systeme. Manufacturing-X adressiert die sichere, standardisierte und skalierbare Vernetzung von Unternehmen über Datenräume hinweg und fördert damit neue Formen der kollaborativen Wertschöpfung. Robotik steht für flexible, intelligente Automatisierungssysteme, die sich dynamisch an Produktionsanforderungen anpassen können. Diese drei Themen sind entscheidend, weil sie das Fundament für die nächste Generation industrieller Automatisierung bilden und das Zusammenspiel von IT und OT neu definieren.

Wie unterstützt der Hub Unternehmen und Startups bei der Entwicklung, Erprobung und Markteinführung innovativer Automatisierungslösungen?

Wir begleiten Unternehmen entlang eines strukturierten Innovationsprozesses – von der Problemdefinition über Konzeptentwicklung und Proof-of-Concept bis hin zur Validierung unter Realbedingungen und Pilotierung. Dabei bringen wir gezielt Partner mit komplementären Kompetenzen zusammen, beispielsweise Hardwarehersteller, KI-Spezialisten oder Connectivity-Experten. Unser agiles Projektmanagement stellt sicher, dass Projekte effizient gesteuert und technisch fundiert umgesetzt werden. Ziel ist es stets, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur technologisch innovativ sind, sondern auch industriell betreibbar und wirtschaftlich tragfähig.

Welche Rolle spielen Hardware, Embedded Systems und Software im Zusammenspiel bei der Entwicklung intelligenter industrieller Systeme?

In der Industrieautomatisierung ist das Zusammenspiel dieser Komponenten entscheidend. Hardware bildet die physische Grundlage, Embedded Systems sorgen für Echtzeitfähigkeit und direkte Maschinenintegration, und Software – insbesondere KI-Algorithmen – ermöglicht datengetriebene Optimierung und intelligente Steuerung. Erst durch die enge Integration dieser Ebenen entstehen skalierbare, robuste Systeme. Wir achten daher darauf, Systemarchitekturen ganzheitlich zu denken und von Beginn an industrielle Anforderungen wie Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wartbarkeit zu berücksichtigen.

Wie fördert der Smart Systems Hub Dresden die Zusammenarbeit zwischen Startups, etablierten Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen?

Der Hub fungiert als neutraler Orchestrator innerhalb des Innovationsökosystems. In unseren Co-Innovationsformaten arbeiten Startups, Industrieunternehmen und Forschungspartner gemeinsam an konkreten industriellen Herausforderungen. Diese Zusammenarbeit erfolgt strukturiert, zielorientiert und mit klar definierten Ergebnissen. Durch die Verbindung technologischer Kompetenzen mit industrieller Erfahrung entstehen Lösungen, die sowohl innovativ als auch anwendungsnah sind. Der branchenübergreifende Austausch ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.

Welche Bedeutung haben Edge Computing, Datensouveränität und Skalierbarkeit für Industrieautomatisierung?

Edge Computing ist in industriellen Anwendungen essenziell, da es eine Echtzeitverarbeitung direkt an der Maschine ermöglicht und Latenzen minimiert. Datensouveränität gewinnt insbesondere im Kontext von vernetzten Wertschöpfungsketten an Bedeutung, da Unternehmen die Kontrolle über ihre sensiblen Produktionsdaten behalten müssen. Skalierbarkeit entscheidet darüber, ob eine Lösung vom Pilotprojekt in den produktiven Betrieb überführt werden kann. Nur wenn Architektur und Governance frühzeitig berücksichtigt werden, lassen sich Systeme nachhaltig in bestehende Produktionsumgebungen integrieren.

Wie begleitet der Hub Unternehmen bei der Integration intelligenter Systeme in bestehende Produktions- und Geschäftsprozesse?

Viele Unternehmen arbeiten mit gewachsenen Brownfield-Strukturen, die besondere Integrationsanforderungen mit sich bringen. Wir unterstützen bei der Analyse bestehender IT- und OT-Landschaften, entwickeln Integrationsarchitekturen und definieren klare Rollen- und Betriebsmodelle. Dabei verfolgen wir einen pragmatischen Ansatz: Lösungen werden zunächst unter realitätsnahen Bedingungen getestet und anschließend schrittweise industrialisiert. So stellen wir sicher, dass Innovation nicht isoliert bleibt, sondern nachhaltig in die Wertschöpfung integriert wird.

Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten – sowohl für beteiligte Unternehmen als auch für den Standort?

Den Erfolg messen wir an konkreten Umsetzungsergebnissen. Dazu zählen erfolgreich realisierte Pilotprojekte, produktive Implementierungen sowie langfristige Kooperationen zwischen Partnern. Ebenso betrachten wir die Stärkung des regionalen Innovationsökosystems und die Weiterentwicklung industrieller Kompetenzen am Standort. Entscheidend ist für uns, ob aus einer Idee ein real eingesetztes industrielles System entsteht, das messbaren Mehrwert generiert.

Welche Ziele verfolgt der de:hub Dresden – Smart Systems Hub in den kommenden Jahren, um intelligente Industrieautomatisierung weiter voranzutreiben?

In den kommenden Jahren wollen wir unsere Rolle als Plattform für Co-Innovation im Bereich intelligenter Industrieautomatisierung weiter ausbauen. Wir werden unsere Kompetenzen in Industrial AI vertiefen, konkrete Anwendungsfälle im Umfeld von Manufacturing-X weiterentwickeln und die Integration intelligenter Robotiksysteme vorantreiben. Gleichzeitig möchten wir den branchenübergreifenden Austausch intensivieren und Unternehmen noch gezielter beim Zugang zu innovativen Technologien unterstützen. Unser Ziel ist es, industrielle Transformation nicht nur konzeptionell zu begleiten, sondern praktisch umsetzbar zu machen.

Bildcredits Timm Ziegenthaler

Wir bedanken uns bei Michael Kaiser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Goodbye Laufmaschen

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Strumpfhosen schützen mit NYLAM vor Laufmaschen Nylam v.l.Ralf Dümmel,Mergim Klimenta,Arta Klimenta Bildcredit/Fotograf: RTL Stefan Gregorowius

NYLAM schützt Strumpfhosen, bevor sie reißen

Jede Frau kennt dieses Horrorszenario: Das Outfit steht, die Zeit ist knapp, ein wichtiger Termin wartet – und genau in dem Moment, in dem die Strumpfhose über das Bein gleitet, zieht sich eine feine Linie nach unten. Laufmasche. Aus einem Detail wird ein Problem: neuer Versuch, neue Strumpfhose, neue Unsicherheit. Hält sie? Reißt sie auch? Und im Hinterkopf immer der Gedanke: „Wie viele davon landen heute wieder im Müll?“

Die Idee hinter NYLAM

Für viele ein Nervmoment vor dem Kleiderschrank, für Arta Klimenta der Auslöser für eine ganz neue Produktkategorie. Eines Morgens stand sie unter Zeitdruck vor ihrem Kleiderschrank, suchte eine passende Strumpfhose und stellte fest: Zwischen vielen Paaren war kaum zu erkennen, welche heil sind und welche nicht. Die Frage, die sie nicht mehr losließ: „Warum gibt es eigentlich kein Schutzspray für Strumpfhosen?“

Aus diesem Gedanken entstand NYLAM – das erste Strumpfhosen Schutzspray, das Laufmaschen vorbeugt, bevor sie überhaupt entstehen. Gemeinsam mit ihrem Mann Mergim Klimenta entwickelte Arta ein Spray, das Feinstrumpfhosen widerstandsfähiger macht, ohne das Tragegefühl oder die Optik zu verändern.

So funktioniert das Spray

NYLAM wurde speziell für Feinstrumpfwaren ab 15 DEN entwickelt. Nach dem Aufsprühen bildet das Spray einen hauchdünnen, schnell trocknenden Schutzfilm, der die empfindliche Oberfläche der Strumpfhose glättet. Dadurch wird die Gefahr verringert, dass die Faser an rauen Stellen, Schmuck, Reißverschlüssen oder Kanten hängenbleibt. Die enthaltene Aloe Vera kann zusätzlich helfen, das Material geschmeidig zu halten – für ein angenehmes Tragegefühl und einen gepflegten Look im Alltag, im Büro, bei Events oder auf Reisen.

Einfache Anwendung für jeden Tag

Die Anwendung ist bewusst einfach gehalten: Strumpfhose oder Feinstrümpfe vor dem Anziehen einsprühen, kurz trocknen lassen – fertig. Nach jeder Wäsche wird der Vorgang wiederholt, um den Schutzfilm zu erneuern. Das Spray verklebt nicht, verfärbt die Strumpfhose nicht und hinterlässt keine sichtbaren Rückstände. Mit seinen 75 ml passt NYLAM in nahezu jede Handtasche und ist damit auch unterwegs ein praktischer Begleiter – etwa, wenn spontan ein zweites Paar Strumpfhosen aufgefrischt werden soll.

Für Alltag, Business und besondere Anlässe

NYLAM richtet sich an alle Menschen, die Strumpfhosen tragen – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Anlass. Ob im Alltag, im Business, auf Feiern, zu besonderen Anlässen oder in der kalten Jahreszeit: Das Spray soll helfen, die Lebensdauer von Strumpfhosen, Feinstrümpfen und sogar feinen Leggings zu verlängern und so nebenbei auch einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Auftritt bei Höhle der Löwen

Für Arta und Mergim war von Anfang an klar: NYLAM ist das erste Produkt seiner Art. Bei der VOX Gründer Show Höhle der Löwen erzählt Arta ihre Kleiderschrank Geschichte, zeigt, wie schnell eine Laufmasche den Look ruiniert, und erklärt, wie NYLAM genau hier ansetzt. Gemeinsam mit Mergim präsentiert sie das erste Schutzspray für Strumpfhosen, das einen unsichtbaren Film bildet und das Material stabilisiert. Die Löwen sehen ein Produkt, das ein bekanntes Problem aufgreift, aber eine völlig neue Lösung anbietet – eine eigene Kategorie, nach der Verbraucher bislang nicht gesucht haben, die aber im Alltag sofort einleuchtet.

Deal mit Ralf Dümmel

Ralf Dümmel erkennt das Potenzial, mit NYLAM eine neue Produktkategorie im Handel zu etablieren: ein Alltagshelfer, der Mode, Komfort und Langlebigkeit verbindet. Er entscheidet sich für einen Deal mit dem Gründerpaar. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass Strumpfhosen nicht länger als Wegwerfprodukt wahrgenommen werden, sondern mit einem einfachen Spray länger schön bleiben – ob im Drogerieregal, im Modehandel oder online.

Stimmen zum Produkt

„Fast jede Frau kennt das: Man ist fertig angezogen, es eilt – und eine einzige Laufmasche ruiniert das gesamte Outfit. Genau dieses Gefühl aus Stress, Frust und Wegwerfen wollten wir nicht einfach hinnehmen. Mit NYLAM haben wir den ersten Strumpfhosen Schutzspray entwickelt, der dort ansetzt, wo das Problem entsteht: direkt am Material, bevor die Laufmasche überhaupt sichtbar wird.

Uns ist wichtig, dass NYLAM mehr ist als ein Beauty Gadget. Wir wollen erklären, wie der unsichtbare Schutzfilm funktioniert, warum Strumpfhosen dadurch länger halten können und wie sich das ganz nebenbei positiv auf Geldbeutel und Umwelt auswirkt. Unser Ziel ist, dass NYLAM irgendwann so selbstverständlich im Badezimmer steht wie Deo oder Haarspray – als kleiner Schritt mit großer Wirkung im Alltag.“

Arta und Mergim Klimenta, Gründer Nylam

„NYLAM ist für mich eine dieser Ideen, bei denen man sich fragt: Warum gab es das nicht schon längst? Laufmaschen nerven, kosten Geld und zerstören oft in Sekunden ein ganzes Outfit. Mit ein paar Sprühstößen dafür zu sorgen, dass eine Strumpfhose länger hält – das ist genau die Art Problemlöser, die ich mag: simpel in der Anwendung, aber mit einem großen Effekt im Alltag.

Man versteht in einem Satz, worum es geht: Strumpfhose einsprühen, anziehen, länger tragen. Kein Trick, kein Aufwand, sondern ein Produkt, das vielen Menschen ganz konkret hilft.

Bei Arta und Mergim merkt man, wie ernst sie das Thema nehmen und wie viel Herzblut in NYLAM steckt. Sie haben aus einem typischen Ärgernis eine starke Marke gemacht. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit den beiden NYLAM in den Handel zu bringen und dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen dieses Spray ausprobieren können.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Verfügbarkeit

Nylam ist unter www.nylam.de ab 6,99 Euro und im Handel erhältlich.

Bild Nylam v.l.Ralf Dümmel,Mergim Klimenta,Arta Klimenta Bildcredit/Fotograf: RTL Stefan Gregorowius

Quelle Klimenta / DS Unternehmensgruppe

30 März 2026: Startups und Innovation in Die Höhle der Löwen

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Investorin Janna Ensthaler unterzieht den Nothammer im Kartenformat von „Easy Exit Card“ direkt dem Praxistest. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

30 März 2026: Startups und Innovation in Die Höhle der Löwen

30 März 2026, Die Höhle der Löwen und Startups stehen im Fokus dieser Folge, in der innovative Geschäftsideen, gesellschaftliche Lösungen und spannende Investorenentscheidungen aufeinandertreffen.

Am 30 März 2026 um 20:15 Uhr läuft Folge 6 von Die Höhle der Löwen bei VOX sowie vorab im Stream auf RTL+. Die Sendung bleibt eine zentrale Bühne für Startups im deutschsprachigen Raum und zeigt auch diesmal, wie unterschiedlich Innovation interpretiert werden kann. Von sicherheitsrelevanten Produkten über Gesundheitsplattformen bis hin zu nachhaltigen Ernährungslösungen reicht die Bandbreite der präsentierten Konzepte.

Startups und Innovation in Die Höhle der Löwen am 30 März 2026

Die Folge am 30 März 2026 verdeutlicht, wie vielseitig Startups heute aufgestellt sind. Ein Beispiel ist Easy Exit Card aus Paderborn. Die Gründer präsentieren ein kompaktes Rettungswerkzeug im Kreditkartenformat, das im Notfall Autoscheiben zerstören kann, um eingeschlossene Personen zu befreien. Die Idee basiert auf praktischer Erfahrung, insbesondere aus dem Feuerwehralltag, und adressiert eine konkrete Gefahrensituation im Straßenverkehr.

Ein ganz anderer Ansatz kommt von YOGITIER aus Mönchengladbach. Hier steht nicht Technik, sondern das Wohlbefinden von Kindern im Mittelpunkt. Die Gründerin entwickelt Yogamatten mit spielerischen Elementen, die Bewegung, Achtsamkeit und Ausgleich fördern sollen. Das Konzept verbindet Produktdesign mit pädagogischem Anspruch und greift ein gesellschaftlich relevantes Thema auf.

Beide Beispiele zeigen, dass Innovation im Startup Kontext nicht zwingend technologisch sein muss, sondern auch im sozialen oder gesundheitlichen Bereich entstehen kann.

Die Höhle der Löwen und Investorenentscheidungen am 30 März 2026

Wie in jeder Folge von Die Höhle der Löwen spielen auch am 30 März 2026 die Investorenentscheidungen eine zentrale Rolle. Startups müssen ihre Ideen innerhalb kurzer Zeit überzeugend präsentieren und gleichzeitig kritische Fragen beantworten.

Besonders im Fokus steht dabei die Skalierbarkeit der Geschäftsmodelle. Während Produkte wie die Easy Exit Card vor allem durch ihren praktischen Nutzen überzeugen sollen, müssen Konzepte wie YOGITIER zusätzlich ihre Marktchancen und Zielgruppenansprache klar darlegen.

Investoren achten nicht nur auf das Produkt selbst, sondern auch auf die Gründerpersönlichkeiten. Motivation, Hintergrund und Vision fließen maßgeblich in die Entscheidung ein. Gerade diese Kombination aus wirtschaftlicher Bewertung und persönlichem Eindruck macht Die Höhle der Löwen zu einem einzigartigen Format.

Startups im Gesundheits und Tech Bereich bei Die Höhle der Löwen am 30 März 2026

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf digitalen und gesundheitlichen Lösungen. LipoCheck aus Leipzig und München präsentiert eine Plattform zur Unterstützung von Patientinnen mit Lipödem. Ziel ist es, den oft langen Weg zur Diagnose zu verkürzen und Betroffenen schneller Zugang zu medizinischer Einschätzung zu ermöglichen.

Das Startup kombiniert medizinisches Fachwissen mit digitaler Technologie und adressiert damit eine Versorgungslücke im Gesundheitssystem. Die Plattform bietet neben der Diagnose auch langfristige Unterstützung durch individuelle Empfehlungen und Begleitung.

Im Bereich Ernährung und Nachhaltigkeit tritt MYSPIRULINA an. Das Startup entwickelt eine Lösung, mit der Nutzer Spirulina als Superfood direkt zuhause anbauen können. Die Idee verbindet Gesundheit, Nachhaltigkeit und Selbstversorgung und zeigt, wie stark der Trend zu bewusster Ernährung weiterhin ist.

Beide Startups stehen exemplarisch für eine Entwicklung, bei der Technologie gezielt eingesetzt wird, um konkrete Probleme im Alltag zu lösen.

Innovation und Konsumtrends bei Startups in Die Höhle der Löwen am 30 März 2026

Auch Konsumgüter und Lifestyle Produkte spielen in dieser Folge eine Rolle. Das Startup SCHARFENSTEIN aus Köln setzt auf eine spezielle Mikroverkapselungstechnologie, die Düfte in Textilien integriert. Durch Bewegung und Wärme werden diese freigesetzt, wodurch Kleidung länger frisch bleibt.

Das Konzept zeigt, wie Innovation auch in etablierten Branchen wie Mode stattfinden kann. Gleichzeitig wird deutlich, dass gerade in solchen Bereichen die Akzeptanz durch den Markt entscheidend ist.

Insgesamt spiegeln die vorgestellten Startups aktuelle Trends wider. Nachhaltigkeit, Gesundheit, Sicherheit und Individualisierung stehen im Mittelpunkt vieler Geschäftsmodelle. Die Vielfalt der Ideen unterstreicht, wie breit das Spektrum an Innovationen geworden ist.

Die Höhle der Löwen als Plattform für Startups am 30 März 2026

Die Folge am 30 März 2026 zeigt einmal mehr, welche Bedeutung Die Höhle der Löwen für die Startup Szene hat. Die Sendung bietet nicht nur Zugang zu Kapital, sondern auch Sichtbarkeit und wertvolles Feedback.

Startups wie Easy Exit Card, YOGITIER, LipoCheck, MYSPIRULINA und SCHARFENSTEIN nutzen diese Plattform, um ihre Ideen einem breiten Publikum vorzustellen und potenzielle Partner zu gewinnen. Gleichzeitig wird deutlich, wie anspruchsvoll der Weg zum Investment ist.

Die Höhle der Löwen bleibt damit ein wichtiges Format für Innovation und Unternehmertum. Die Ausgabe am 30 März 2026 verdeutlicht, wie unterschiedlich Startups aufgestellt sind und wie entscheidend es ist, mit einer klaren Vision und überzeugenden Strategie aufzutreten.

Bild: Investorin Janna Ensthaler unterzieht den Nothammer im Kartenformat von „Easy Exit Card“ direkt dem Praxistest.
Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Warum kaufen wir immer noch neu obwohl die bessere Alternative längst da ist?

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Neworn Secondhand Kinderkleidung einfach nutzen Caroline SChober Neworn Credits_LaurenzVavrovsky

Neworn vereinfacht Secondhand Kinderkleidung durch eine digitale Plattform und wird am 24 März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist Neworn entstanden und wer sind die Menschen hinter dem Startup?

Neworn ist aus einer sehr persönlichen Beobachtung heraus entstanden. In meinem Umfeld wurden viele Babys geboren, und ich habe gesehen, wie schnell sich Kleidung ansammelt – oft kaum getragen und trotzdem neu gekauft. Gleichzeitig habe ich mich intensiv mit den Auswirkungen der Modeindustrie beschäftigt und war überrascht, wie wenig tatsächlich recycelt wird. Daraus ist die Idee entstanden, eine Lösung zu schaffen, die Secondhand so einfach und vertrauenswürdig macht wie den Neukauf. Hinter Neworn steht ein kleines, sehr engagiertes Team mit Erfahrung in Tech, Marketing und Plattformaufbau – vereint durch die Vision, Konsum nachhaltiger zu gestalten.

Was hat Sie dazu motiviert, mit Neworn eine Plattform für nachhaltige Kinderkleidung aufzubauen?

Mich hat vor allem die Diskrepanz motiviert: Kinderkleidung wird extrem kurz getragen, aber trotzdem zu über 90 % neu gekauft. Gleichzeitig verursacht die Textilindustrie enorme Umweltbelastungen. Ich wollte eine Lösung schaffen, die ökologisch sinnvoll ist, sich aber auch ökonomisch gut anfühlt und im Alltag funktioniert. Nachhaltigkeit darf kein Kompromiss sein – sie muss die einfachere und attraktivere Wahl werden.

Neworn wird am 24 März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in den Pitch?

Wir sind mit großer Vorfreude in den Pitch im November gegangen und sehen die Ausstrahlung jetzt als entscheidenden Moment. Für uns ist die Sendung eine einmalige Chance, das Thema nachhaltiger Konsum einem breiten Publikum näherzubringen und Neworn sichtbar zu machen. Natürlich freuen wir uns auch auf starke Partner, aber im Fokus steht vor allem die Reichweite und der Impact.

Wie bereiten Sie sich aktuell auf Ihren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Aktuell liegt unser voller Fokus darauf, optimal auf die Ausstrahlung vorbereitet zu sein. Das bedeutet konkret: Wir sorgen dafür, dass genügend hochwertige Ware auf der Plattform verfügbar ist, unsere Technologie stabil läuft und wir auch bei hoher Nachfrage ein reibungsloses Nutzererlebnis bieten können. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele neue Nutzer:innen direkt eine positive Erfahrung mit Neworn machen.

Welche zentrale Botschaft möchten Sie mit Neworn vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Unsere zentrale Botschaft ist: Neworn denkt Kinderkleidung neu – durch den intelligenten Einsatz von AI und die Integration von Secondhand und unverkaufter Neuware (B-Ware) in einer Plattform. So schaffen wir ein System, in dem hochwertige Kleidung länger im Umlauf bleibt und gleichzeitig so einfach und personalisiert verfügbar ist wie im klassischen Online-Handel. Unser Ziel ist es, nachhaltigen Konsum nicht nur möglich, sondern zur besten und bequemsten Option zu machen.

Was wäre für Sie persönlich ein Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

Ein persönlicher Erfolg wäre für mich, wenn wir es schaffen, die Wahrnehmung von Secondhand positiv zu verändern. Wenn mehr Eltern erkennen, dass gebrauchte Kleidung nicht nur sinnvoll, sondern auch hochwertig und stilvoll sein kann – und wenn wir dadurch einen echten Impact auf Ressourcenverbrauch und Abfall leisten.

Welche Vision verfolgen Sie mit Neworn im Bereich nachhaltiger Konsum und Kreislaufwirtschaft?

Unsere Vision ist es, den Standard für Kinderkleidung neu zu definieren. Wir möchten eine vollständig zirkuläre Infrastruktur schaffen, in der Kleidung so lange wie möglich im Umlauf bleibt – von Secondhand über B-Ware bis hin zu Upcycling. Langfristig soll nachhaltiger Konsum zur Norm werden, nicht zur Ausnahme.

Wie gelingt es Neworn, den Kauf und Verkauf von Secondhand Kinderkleidung so einfach und attraktiv wie möglich zu gestalten?

Wir setzen stark auf Einfachheit und Vertrauen. Durch smarte Technologie, Qualitätskontrollen und eine klare Nutzerführung reduzieren wir die Hürden beim Kauf und Verkauf. Unser Ziel ist es, dass sich die Nutzung von Neworn genauso intuitiv anfühlt wie das Shoppen in einem klassischen Online-Shop – nur nachhaltiger.

Welche Zielgruppe sprechen Sie mit Neworn besonders an und welche Bedürfnisse stehen dabei im Fokus?

Unsere Hauptzielgruppe sind Eltern, die Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen, aber gleichzeitig wenig Zeit haben. Wir lösen für sie vor allem zwei Probleme: den unkomplizierten Zugang zu hochwertiger Kleidung und eine einfache Möglichkeit, nicht mehr benötigte Stücke weiterzugeben.

Kinderkleidung wird oft nur kurz getragen. Wie nutzt Neworn dieses Potenzial nachhaltig und wirtschaftlich zugleich?

Genau diese kurze Nutzungsdauer sehen wir als Chance. Indem wir Kleidung mehrfach zirkulieren lassen, verlängern wir ihre Lebensdauer erheblich. Gleichzeitig schaffen wir einen wirtschaftlichen Anreiz für Eltern, Kleidung weiterzugeben und Secondhand zu kaufen – so entsteht ein funktionierender Kreislauf.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen beim Aufbau eines spezialisierten Marktplatzes und wie gehen Sie damit um?

Eine der größten Herausforderungen ist der Aufbau von Vertrauen und Liquidität auf der Plattform. Käufer möchten Auswahl und Qualität, Verkäufer Reichweite und einfache Prozesse. Wir begegnen dem mit einem klaren Fokus auf Nutzererlebnis, Community-Aufbau und gezielte Anreize, um Angebot und Nachfrage gleichzeitig zu stärken.

Was unterscheidet Neworn klar von anderen Secondhand Plattformen oder allgemeinen Marktplätzen?

Neworn ist kein klassischer Marktplatz, sondern eine kuratierte, technologiegetriebene Plattform. Wir kombinieren Secondhand mit unverkaufter Neuware nachhaltiger Marken, integrieren Qualitätschecks und schaffen durch Community-Elemente und Incentives ein Ökosystem, das über reinen Handel hinausgeht.

Welche Rolle spielen Technologie und Nutzererlebnis für die Weiterentwicklung von Neworn?

Technologie ist ein zentraler Hebel für uns. Sie ermöglicht personalisierte Empfehlungen, effiziente Prozesse und eine intuitive User Experience. Unser Anspruch ist es, die Komplexität im Hintergrund zu halten und für Nutzer:innen ein möglichst nahtloses Erlebnis zu schaffen.

Wohin soll sich Neworn in den kommenden Jahren entwickeln und welche nächsten Schritte sind geplant?

In den kommenden Jahren wollen wir Neworn als führende Plattform für zirkuläre Kinderkleidung im deutschsprachigen Raum etablieren. Der nächste Schritt ist es, unser Angebot weiter auszubauen, Partnerschaften mit nachhaltigen Marken zu stärken und unsere Technologie kontinuierlich zu optimieren.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Mein erster Rat ist, ein echtes Problem zu lösen – nicht nur eine Idee zu verfolgen. Zweitens: früh mit Nutzer:innen sprechen und Feedback ernst nehmen. Und drittens: Durchhaltevermögen. Der Aufbau eines Startups ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Sehen Sie Neworn am 24. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits : Laurenz Vavrovsky

Wir bedanken uns bei Caroline Schober für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Startups und Innovation bei 2 Minuten 2 Millionen am 24 März 2026

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24 März 2026: Startups bei 2 Minuten 2 Millionen Bild: Social Cooling 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

Startups, 2 Minuten 2 Millionen und 24 März 2026 stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe, in der innovative Geschäftsideen, spannende Pitches und kritische Investorenentscheidungen aufeinandertreffen.

Am 24 März 2026 um 20:15 Uhr wird eine neue Folge von 2 Minuten 2 Millionen auf JOYN und PULS 4 ausgestrahlt. Die Sendung zählt zu den wichtigsten Plattformen für Startups im deutschsprachigen Raum und bringt regelmäßig vielversprechende Gründerinnen und Gründer vor ein breites Publikum. Auch diese Episode zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Startup Szene ist und wie entscheidend Innovation, Differenzierung und überzeugende Pitches für den Erfolg sind.

Startups und Innovation bei 2 Minuten 2 Millionen am 24 März 2026

Im Zentrum der Folge stehen mehrere Startups, die mit unterschiedlichen Ansätzen und Technologien um die Aufmerksamkeit der Investoren kämpfen. Besonders Social Cooling sorgt für Aufmerksamkeit. Das Startup präsentiert eine installationsfreie Klimaanlage, die ohne Außeneinheit oder Schlauch auskommt und gleichzeitig deutlich energieeffizienter arbeiten soll.

Gründer Philippe Schmit, ursprünglich Jurist, hat die Idee aus einem persönlichen Bedarf heraus entwickelt und sich bewusst für einen Neuanfang entschieden. Die Technologie basiert auf einer thermischen Speicherlösung, die Wärme aufnimmt und zeitversetzt abgibt. Erste Reaktionen im Studio sind positiv, auch ein Konsumententest bestätigt das Potenzial.

Doch genau hier zeigt sich eine typische Dynamik von 2 Minuten 2 Millionen: Innovation wird nicht nur gefeiert, sondern auch kritisch hinterfragt.

2 Minuten 2 Millionen und Investorenentscheidungen am 24 März 2026

Im weiteren Verlauf der Folge bringt Eveline Steinberger eine entscheidende Perspektive ein. Sie hat bereits in ein ähnliches Startup investiert und stellt die Einzigartigkeit von Social Cooling infrage. Diese Situation verdeutlicht, wie schnell sich die Stimmung in einem Pitch verändern kann.

Für Startups ist genau das eine der größten Herausforderungen: Nicht nur die eigene Innovation zählt, sondern auch die klare Abgrenzung vom Wettbewerb. Investoren achten bei 2 Minuten 2 Millionen besonders darauf, ob ein Geschäftsmodell tatsächlich neu ist oder sich bereits in einem gesättigten Markt bewegt.

Die Entscheidungen fallen dabei oft unter hohem Zeitdruck. Gründer müssen ihre Argumente präzise formulieren und gleichzeitig flexibel auf kritische Fragen reagieren. Genau diese Mischung macht die Sendung so spannend und relevant für die Startup Szene.

Wettbewerb und Differenzierung von Startups bei 2 Minuten 2 Millionen am 24 März 2026

Neben Social Cooling treten weitere Startups an, die zeigen, wie breit das Spektrum an Innovationen ist. Loxovet bringt Tierpflegeprodukte auf Basis hypochloriger Säure in die Sendung. Der Ansatz: effektive Reinigung und Regeneration der Haut ohne aggressive Inhaltsstoffe. Unterstützt wird der Pitch durch eine emotionale Komponente, denn Gründerin Valeria bringt ihre Hündin Cookie mit ins Studio.

Auch hier zeigt sich, wie wichtig neben dem Produkt die Persönlichkeit hinter dem Startup ist. Die Investoren reagieren positiv und würdigen sowohl die Idee als auch die Gründerin selbst.

Mit Neworn ist zudem ein Startup vertreten, das auf eine KI basierte Plattform für Secondhand und unverkaufte Kinderartikel setzt. Das Unternehmen greift damit gleich mehrere Trends auf: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft. Ergänzt wird die Runde durch Agai Bodenpapst, das ein KI gestütztes Entscheidungs und Wissenssystem für Landwirte entwickelt und damit die Landwirtschaft digital unterstützt.

Diese Vielfalt macht deutlich, wie unterschiedlich Startups heute aufgestellt sind und wie wichtig es ist, sich klar im Markt zu positionieren.

Die Folge von 2 Minuten 2 Millionen am 24 März 2026 zeigt deutlich, welche Themen aktuell die Startup Szene prägen. Nachhaltige Technologien, künstliche Intelligenz und datengetriebene Geschäftsmodelle stehen weiterhin im Fokus.

Startups wie Social Cooling oder Neworn greifen genau diese Entwicklungen auf und verbinden sie mit konkreten Anwendungsfällen. Gleichzeitig wird klar, dass Investoren zunehmend Wert auf Skalierbarkeit und Marktreife legen.

Die Sendung fungiert damit nicht nur als Bühne für einzelne Startups, sondern auch als Spiegel aktueller Markttrends. Zuschauer erhalten einen Einblick in die Dynamik der Gründerszene und sehen, welche Ideen das Potenzial haben, sich langfristig durchzusetzen.

2 Minuten 2 Millionen als Plattform für Startups am 24 März 2026

Auch in dieser Ausgabe bestätigt 2 Minuten 2 Millionen seine Rolle als zentrale Plattform für Startups im deutschsprachigen Raum. Die Sendung verbindet Innovation mit kritischer Prüfung und bietet Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit, ihre Ideen unter realen Bedingungen zu präsentieren.

Für Startups wie Social Cooling, Loxovet, Neworn oder Agai Bodenpapst geht es dabei nicht nur um ein mögliches Investment, sondern auch um Sichtbarkeit und Feedback. Gleichzeitig zeigt sich, wie anspruchsvoll der Weg von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen ist.

Am 24 März 2026 wird erneut deutlich, dass sich nur die überzeugendsten Konzepte durchsetzen können. 2 Minuten 2 Millionen bleibt damit ein wichtiger Impulsgeber für die Startup Szene und ein spannendes Format für alle, die sich für Innovation, Unternehmertum und Investoren interessieren.

Bild: Social Cooling 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

Deine kleinsten Gefäße steuern Deine größte Energie – Warum Allergien Deine Karriere bremsen

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Mikrozirkulation Allergien Entzündung besser verstehen Heike Melzer

Was passiert eigentlich bei einer Allergie?

Stell Dir vor: Es ist ein herrlicher Frühlingstag. Die Bäume blühen, die Sonne scheint und die Vögel zwitschern. Die Pollensaison hat begonnen. Du spürst es sofort: verstopfte Nase mit Niesattacken im Wechsel, brennende Augen, die typische Müdigkeit, die sich wie Blei über Deinen Tag legt. Du kämpfst Dich durch Meetings, Deine Konzentration schwankt, und am Feierabend bist Du erschöpft, ohne wirklich viel geleistet zu haben. Klingt vertraut? Du bist nicht allein. In Deutschland leiden Millionen unter Allergien, die nicht nur das Privatleben, sondern auch die berufliche Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Heute nehme ich Dich mit auf eine Reise ins Innere Deines Körpers. Genauer gesagt in Deine kleinsten Gefäße, die Mikrozirkulation. Hier liegt ein Schlüssel, um Deine Energie zurückzuerobern und fokussiert durch die Allergiezeit zu navigieren.

Dein Immunsystem ist wie ein überempfindlicher Wachhund: Es reagiert auf harmlose Stoffe, wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaub mit einem Alarm, weil es meint, sie stellen eine Gefahr dar. Innerhalb von Minuten setzt es Histamin frei, das Entzündungen auslöst. Die Folge? Deine Schleimhäute schwellen an, Deine Augen tränen, Dein Atem wird schwer. Das ist die akute Phase. Bleibt der Kontakt über eine längere Zeit oder dauerhaft bestehen, werden die Beschwerden chronisch: Dein Körper ist in Daueralarmbereitschaft. Entzündungsmediatoren zirkulieren stunden- oder tagelang, was zu anhaltender Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen führt. Studien zeigen: Allergiker haben mehr Fehltage und ihre Produktivität sinkt messbar in der Saison.

Welche Rolle spielt die Mikrozirkulation?

Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Die Mikrozirkulation sind die winzigsten Gefäße in Deinem Körper mit einem Durchmesser kleiner 150 Mikrometer. Hier findet der eigentliche Austausch statt: Sauerstoff und Nährstoffe gelangen in Deine Zellen, Abfallprodukte und Entzündungsstoffe werden abtransportiert. Stell Dir die Mikrozirkulation als perfekten Liefer- und Entsorgungsdienst Deiner Zellen vor. Wenn er stockt, verhungern Deine Zellen quasi. Es steht weniger Energie zur Verfügung, die Regeneration ist schlechter und mehr Entzündungsstoffe sind im Körper vorhanden.

Wie hängen Allergien und Mikrozirkulation zusammen?

Bei einer allergischen Reaktion weiten sich die Kapillaren, werden durchlässiger und füllen sich mit Flüssigkeit. Das führt zu Schwellungen (rote Augen, verstopfte Nase) und Rötungen. Gleichzeitig verlangsamt sich der Fluss: Entzündungsstoffe werden nicht mehr effizient abtransportiert, sammeln sich an, verstärken die Reaktion. Es entsteht ein Teufelskreis: Allergie → Entzündung → gestörte Mikrozirkulation → längere Beschwerden → noch mehr Entzündung. Besonders perfide: Dieser Kreislauf raubt Dir Energie genau dann, wenn Du sie am meisten brauchst.

Welchen Einfluss hat Stress?

Der ultimative Verstärker. Als Führungskraft, Unternehmer, Unternehmerin oder Selbständige kennst Du das: Deadlines, Meetings, ständige Erreichbarkeit. Stresshormone wie Cortisol verengen Deine Gefäße, reduzieren die Mikrozirkulation weiter und setzen das Immunsystem unter Dauerdruck. Ergebnis: Deine Allergiesymptome werden heftiger, dauern länger, und Deine Resilienz schwindet. Du fühlst Dich nicht nur körperlich erschöpft, sondern auch mental ausgelaugt. Der perfekte Nährboden für Burnout-Risiken.

Wie kann ich gegensteuern?

Die gute Nachricht: Du hast den Hebel in der Hand. Kleine, alltagstaugliche Maßnahmen können Deine Mikrozirkulation spürbar verbessern und den Allergie-Teufelskreis durchbrechen. 
Beginne mit bewusster Atmung: 5 Minuten täglich tief Einatmen und länger Ausatmen als Einatmen. Das beruhigt Dein Nervensystem und optimiert den Sauerstofffluss. 
Bewegung im Alltag aktiviert die Muskelpumpe: Nimm Treppen statt Aufzug. Deine Kapillaren profitieren sofort. 
Flüssigkeitsbalance ist essenziell: 2 Liter Wasser täglich verdünnt Entzündungsmediatoren und hält den Fluss in Gang. 
Ergänze mit entzündungsarmer Ernährung: Weniger Zucker und Alkohol, mehr grünes Gemüse und Omega-3-reiche Lebensmittel. 
Beachte auch Deine Schlafhygiene: 7–8 Stunden erholsamer Schlaf regeneriert Deine Gefäße über Nacht.

Erfahrungen aus der Praxis

Eine Klientin, 45, Führungskraft, kam mit Heuschnupfen und chronischer Erschöpfung. Nach 3 Wochen konsequenter Atempausen, ausreichend Schlaf, Entspannungsübungen und Aktivierung der Mikrozirkulation berichtete sie: „Ich bin wieder klar im Kopf, Meetings laufen flüssiger, die Nase ist frei.“ Solche Erfolge zeigen: Kleine Anpassungen haben große Wirkung.

Allergien sind kein Schicksal, sondern ein Warnsignal Deines Körpers. Indem Du ihn verstehst und aktiv stärkst, holst Du Dir Deine Energie, Fokus und Resilienz zurück. Fang heute an: Mit einer 5-Minuten-Atemübung. Dein Körper wird es Dir danken und Dein Business auch.

Bildcredits: @Heike Melzer

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Digitale Souveränität statt Plattform-Abhängigkeit: Warum 2026 eine eigene Infrastruktur zählt

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Social Media digitale Souveränität Infrastruktur richtig nutzen Bild STRATO Digitale Souveränität

Social Media als einfacher Start mit begrenzter Kontrolle

Viele Startups beginnen mit Social Media – aus gutem Grund: Profile sind schnell erstellt, Inhalte lassen sich sofort veröffentlichen, erste Reaktionen kommen oft direkt. So lässt sich schnell eine Community als interessierten Followern aufbauen und aktivieren. Für den Start ist das praktisch. Sobald es aber um Wachstum geht, wird ein Punkt entscheidend: Plattformen sind nicht dein Besitz. Sichtbarkeit entsteht dort über Mechanismen, die du nur begrenzt beeinflussen kannst. Und Regeln, Formate sowie Reichweitenlogiken können sich ändern. Wer vor allem auf Social Media setzt, baut damit auf eine Infrastruktur, die anderen gehört. Und riskiert, die gerade mühsam aufgebauter Followerschaft im Zweifelsfall über Nacht abgeschnitten zu bekommen.

Digitale Souveränität als strategischer Wendepunkt

Spätestens dann stellt sich die strategische Frage: Wo liegt dein eigener, verlässlicher Steuerungspunkt – unabhängig davon, wie sich Plattformen entwickeln? Darum geht es bei digitaler Souveränität. Sie heißt nicht „weg von Social“, sondern: eine eigene Basis schaffen, auf der du Inhalte, Kontaktwege und Weiterentwicklung selbst steuerst – und das auch noch datengeschützt und rechtssicher. .

Reichweite ist Nutzung – Infrastruktur ist Eigentum

Plattformen können wertvolle Werkzeuge für Aufmerksamkeit, Community und schnellen Austausch sein. Aber sie bleiben „gemietete“ Räume: Layout, Funktionen, Ausspielung und Rahmenbedingungen werden vorgegeben. Das kann effizient sein, solange es um Reichweite und erste Touchpoints geht.
Eine eigene Domain dagegen ist Teil eines unternehmerischen Fundaments. Man entscheidet selbst, wie man sich präsentiert, welche Inhalte auf einer dazu erstellten Webpräsenz wo stehen, wie Nutzerinnen und Nutzer durch Inhalte geführt werden und wie man die Kommunikation aufbaut.

Was digitale Souveränität praktisch bedeutet

Für junge Unternehmen lässt sich digitale Souveränität sehr praktisch abbilden. Eine eigene Website ist die zentrale Anlaufstelle, Informationsraum und Vertrauensbasis. Hier kann man Leistungen und Angebote klar erklären, Orientierung geben, Fragen vorwegnehmen und Kontaktwege so gestalten, dass sie zum eigenen Geschäftsmodell passen. Anders als auf Plattformen ist man nicht an feste Vorgaben gebunden, sondern kann Struktur und Tonalität an der eigenen Marke ausrichten.

Eigene Kommunikation und Infrastruktur stärken

Dazu passt eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain. Eine professionelle Absenderadresse wirkt im Geschäftsalltag professioneller als eine generische Freemail-Adresse und stärkt die Wiedererkennung. Gleichzeitig verankert sie Kommunikation in der eigenen Identität, statt sie an ein einzelnes Plattformprofil zu koppeln.
Zur Infrastruktur-Frage gehört außerdem, wo Daten verarbeitet werden und welchem Rechtsraum die eingesetzten Dienste unterliegen. Für Unternehmen ist ein europäischer Serverstandort ein Vorteil, weil sich Datenschutz- und Compliance-Anforderungen leichter einordnen und dokumentieren lassen – vor allem, wenn personenbezogene Daten oder geschäftskritische Kommunikation betroffen sind.

Newsletter und direkte Kanäle als unabhängige Verbindung

Ein Newsletter ergänzt die direkte Kommunikation als direkter Kanal zur Community. Mit E-Mail-Marketing-Tools und vermehrt auch KI-Unterstützung leicht erstellt, landen die gewählten Inhalte im Postfach der Abonnentinnen und Abonnenten – nicht in einem Feed, dessen Sichtbarkeit von externen Faktoren abhängt. So entsteht eine direktere Verbindung, weil Informationen planbar in einer selbstgewählten Frequenz ausgespielt werden und Beziehungen nicht nur über kurzfristige Reichweite entstehen. Auch die Rückmeldungen landen bei einem selbst, nicht auf einer Plattformstruktur, die vielleicht morgen die Zugriffsmöglichkeiten verändert.

Content als langfristiger Wachstumstreiber

Ein Blog oder eigene Inhalte können diese Basis zusätzlich stärken, weil sie über Suchmaschinen langfristig auffindbar sind und nicht der Logik von Klickbait-Beiträgen folgen müssen. Im Gegenteil: Hier ist der Ort, um Spezialwissen detaillierter aufzubereiten und vertrauensbildende Werthaltigkeit von Inhalten abzubilden – was bei KI-Suchen in die Bewertung von Inhalten einfließt. Während Social Media stark von Aktualität lebt, können detaillierte und erklärende Inhalte zudem über Monate oder Jahre hinweg relevant bleiben, Vertrauen aufbauen und wiederkehrend neue Kontakte bringen.

Infrastruktur schafft mehr Planbarkeit

Sobald ein Geschäftsmodell wachsen soll, wird Planbarkeit zur wichtigen Grundlage. Maßnahmen müssen wiederholbar sein, Kanäle vergleichbar, Ergebnisse nachvollziehbar. Eine eigene digitale Infrastruktur unterstützt genau das: Inhalte, Landingpages, Kontaktstrecken und E-Mail-Kommunikation lassen sich systematisch aufbauen, messen und schrittweise verbessern. Statt Reichweite nur zu „haben“, entstehen stabile Prozesse – vom ersten Kontakt bis zur Anfrage oder Anmeldung.

Gerade für junge Teams ist das ein Vorteil, weil Lernen schneller wird: Welche Botschaft funktioniert? Welche Inhalte werden gesucht? Welche Seiten führen zu Kontaktaufnahmen? Eine eigene Website mit klaren Wegen und direkte Kanäle wie E-Mail oder Newsletter schaffen dafür die nötige Struktur. So werden Marketing und Vertrieb weniger vom Zufall abhängig und stärker steuerbar.

Plattformen als Verstärker statt Fundament

Das bedeutet nicht, dass Social Media an Bedeutung verliert. . Der Unterschied liegt in der Rolle, die die entsprechenden Plattformen im eigenen System spielen:Wenn Social Media das Fundament bildet, hängt Wachstum stärker von externen Regeln ab. Wenn Plattformen dagegen als Verstärker genutzt werden, stärken sie eine Basis, die einem selbst gehört. In der Praxis heißt das: Social Posts und smartes Storytelling wecken Interesse und bringen Menschen in Kontakt mit deinem Thema. Die vertiefende Information, das konkrete Angebot und der Aufbau einer nachhaltigen Beziehung finden dann auf der eigenen Website oder über direkte Kanäle statt. So nutzt man Reichweite, ohne von ihr abhängig zu werden. Und du erhältst selbst weitere Daten, die dir bei der Kampagnensteuerung helfen können.

Fazit: Die richtige Balance entscheidet

Digitale Souveränität lässt sich am Ende an einer einfachen Frage prüfen: Was passiert, wenn sich die Spielregeln der Plattform ändern? Wenn die Antwort „kritisch fürs Geschäft“ lautet, gehört der nächste Ausbauschritt nicht in den Feed, sondern in die eigene Infrastruktur. Denn dort liegen die Voraussetzungen, die Wachstum planbar machen: klare Wege zur Kontaktaufnahme, Inhalte, die dauerhaft auffindbar bleiben, und direkte Kanäle, die nicht von einer externen Logik gefiltert werden.

Bild STRATO Digitale Souveränität

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bühne frei für Innovation

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Start up BW Elevator Pitch Fibryx GmbH Sieg Bildcopyright/Fotograf: Ann Kristin Fischer, Stadtverwaltung Winnenden

Fibryx GmbH aus Stuttgart Vaihingen gewinnt den Regional Cup START UP GROW REMS MURR des Start up BW Elevator Pitch 2025 26 und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale

Mit dem Gründungswettbewerb Start up BW Elevator Pitch sucht das Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Tourismus Baden Württemberg in der neuen Wettbewerbsrunde 2025 26 wieder nach den besten Geschäftsideen und engagiertesten Gründerinnen und Gründern im Land. In ganz Baden Württemberg finden dazu Cups statt die von engagierten Partnern vor Ort organisiert werden und als Vorentscheide für das Landesfinale dienen.

Regional Cup in Waiblingen

Der Regional Cup START UP GROW REMS MURR fand am 18.03.2026 in Waiblingen statt. Das Team Fibryx GmbH setzte sich mit seiner Geschäftsidee nachhaltige Naturfaser Verbundwerkstoffe zu entwickeln zu produzieren und deren industrielle Anwendung zu ermöglichen gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich damit das Ticket für das Landesfinale.

Stimmen aus der Politik

Dr. Nicole Hoffmeister Kraut Ministerin für Wirtschaft Arbeit und Tourismus erklärt: „Ich freue mich dass die Initiative START UP GROW REMS MURR Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid eine Bühne für ihre innovativen Ideen bietet. Formate wie der Start up BW Elevator Pitch zeigen wie viel Kreativität und Unternehmergeist in Baden Württemberg stecken.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut gratuliert dem Siegerteam:
„Herzlichen Glückwunsch an die Fibryx GmbH Ich freue mich dass die Initiative START UP GROW REMS MURR Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Möglichkeit bietet ihre innovativen Geschäftsideen einem breiten Publikum zu zeigen. Gründerinnen und Gründer prägen mit ihren Ideen die Zukunft unserer Wirtschaft. Mit unserer Landeskampagne Start up BW möchten wir sie dabei bestmöglich unterstützen von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Geschäftsmodell.

Der Start up BW Elevator Pitch schafft dafür eine ideale Plattform Hier können junge Unternehmen ihre Konzepte frühzeitig präsentieren Feedback erhalten und wertvolle Kontakte für ihre weitere Entwicklung knüpfen.“

Wettbewerb mit elf Teams

Beim Regional Cup START UP GROW REMS MURR präsentierten elf Teams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und dem Publikum.

Zum Start up BW Elevator Pitch

Das Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Tourismus Baden Württemberg richtet den Wettbewerb Start up BW Elevator Pitch seit 2013 als Teil der Landeskampagne Start up BW aus. Die Teilnehmenden haben wenige Minuten Zeit Jury und Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Regional Cups qualifizieren sich für das Landesfinale das einmal jährlich stattfindet.

Kriterien für die Teilnahme am Landesfinale

Mindestalter 18 Jahre am Tag des Vorentscheids

Aktive Arbeit an der Geschäftsidee nicht länger als fünf Jahre

Reale Geschäftsidee keine fiktive Gründung

Standort des Unternehmens in Baden Württemberg

Teilnahme mit einer neuen Idee

Bild: Siegerehrung EP Vorentscheid STARTUP & GROW REMS-MURR 2026 Bildcopyright/Fotograf: Ann Kristin Fischer, Stadtverwaltung Winnenden

Quelle Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

Zahlen Unternehmen längst für ihre eigene Abhängigkeit?

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bonster Reisekosten KI Abrechnung Ronald Bankowsky Bildcredits Foto-und Bilderwerk

bonster automatisiert Reisekosten mit KI und vereinfacht die digitale Abrechnung für Unternehmen und Selbstständige

Wie ist bonster entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

Im Zuge einer Mobilitätsbudget Software Entwicklung haben wir in jedem zweiten Interessenten Gespräch die Nachfrage erhalten: Bietet ihr auch Reisekosten an?

Somit war es naheliegend hier sich den Markt genauer anzuschauen und ein Produkt zu entwickeln, dass Marktpotenzial hat.

Die meisten Business-Software-Anbieter lösen kein Problem mehr. Sie verkaufen Abhängigkeit. Ich habe beschlossen, das anders zu machen.

Ich bin Ronald Bankowsky, Gründer von bonster und Geschäftsführer der fast2work GmbH aus Oldenburg. Unternehmen gründen ist für mich kein Ausnahmezustand, sondern eine Art Grundzustand. Mit mein-dienstrad.de und der Markenagentur Baron Trademarkting Sales GmbH habe ich zwei Unternehmen aufgebaut, die heute ohne mich laufen. Was mich nicht loslässt, ist die Ungeduld. Über Jahre habe ich beobachtet, wie Anbieter im Wettbewerb um Features immer weiter aufrüsten, obwohl das eigentliche Problem längst gelöst ist. Was dabei herauskommt, kennen viele aus eigener Erfahrung: steigende Abokosten, monatelange Implementierungsprojekte, Verträge, aus denen man kaum noch herauskommt. Irgendwann zahlt man nicht mehr für ein Tool, sondern für die Abhängigkeit von ihm. Das ist kein Zufall, das ist Strategie. Irgendwann habe ich aufgehört, das als Naturgesetz zu akzeptieren, und begonnen, darauf selbst eine Antwort zu bauen: einfach, gut und günstig, und wer keinen Vertrag will, nutzt Pay-per-Use.

Was war der konkrete Auslöser, eine KI-gestützte Lösung für die Reisekostenabrechnung zu entwickeln?

SaaS hat ein Versprechen gegeben, das viele Anbieter längst nicht mehr halten: Software, die das Leben einfacher macht. Was daraus geworden ist, kennt jeder, der ein mittelständisches Unternehmen führt: ein Flickenteppich aus Abonnements, Jahresverträgen und Tools, die sich gegenseitig voraussetzen. Ich habe über Jahre beobachtet, wie Anbieter im Wettbewerb um Features immer weiter aufrüsten, obwohl das eigentliche Problem längst gelöst ist. Was dabei herauskommt, kennen viele aus eigener Erfahrung: steigende Abokosten, monatelange Implementierungsprojekte, Verträge, aus denen man kaum noch herauskommt. Irgendwann zahlt man nicht mehr für ein Tool, sondern für die Abhängigkeit von ihm. Das ist kein Zufall, das ist Strategie. Irgendwann habe ich aufgehört, das als Naturgesetz zu akzeptieren, und begonnen, darauf selbst eine Antwort zu bauen.

Welche Vision verfolgt bonster im Hinblick auf die Digitalisierung von Geschäftsreisen und administrativen Prozessen?

Unsere Positionierung ist bewusst schmal: Wir digitalisieren nicht die Geschäftsreise als Ganzes, also keine Buchungsplattform, kein Reisemanagement, kein Concur-Klon. Wir übernehmen den Teil, der für die meisten Unternehmen der größte Zeitfresser ist: die Abrechnung selbst. Vom Foto des Belegs bis zum finanzamtskonformen Export, vollständig automatisiert, ohne manuelle Eingabe.

Was noch kommt: die native Mobile App mit Offline-Funktion für die Erfassung direkt unterwegs, und schrittweise die Integrationen, die unsere Nutzer tatsächlich anfragen. Kein Wunschkatalog, sondern eine Roadmap, die aus echtem Feedback entsteht. Wir folgen dabei dem Discounter-Prinzip: nicht alles anbieten, sondern das Wesentliche so gut machen, dass es keinen Grund gibt, woanders hinzugehen.

An welche Zielgruppe richtet sich bonster primär und welche typischen Probleme dieser Nutzer lösen Sie ganz konkret?

Primär sprechen wir Selbstständige, Freelancer und kleine bis mittelständische Teams an. Ich würde das aber nicht zu eng fassen: Auch in größeren Unternehmen gibt es Abteilungen, die ein schlankes Tool wollen, ohne ein IT-Projekt dafür starten zu müssen. Der gemeinsame Nenner ist nicht die Unternehmensgröße, sondern die Erwartung: Ich will das in fünf Minuten am Laufen haben, ohne Vertrag, ohne Schulung. Das konkrete Problem, das wir lösen: Beleg fotografieren, KI erkennt automatisch Datum, Betrag, Kategorie und Mehrwertsteuer, Kilometerpauschalen werden automatisch berechnet. Bewirtungsbelege werden mit allen Pflichtangaben korrekt erfasst, Belege lassen sich zur Weiterberechnung an Kunden markieren. Am Ende kommt ein finanzamtskonformer PDF-Export raus. Keine manuelle Eingabe, keine Zettelwirtschaft, direkt weiter an den Steuerberater oder die HR.

Viele Selbstständige arbeiten noch mit Excel oder Papierbelegen. Wie überzeugt bonster diese Zielgruppe vom Umstieg?

Gar nicht durch Überreden. Mein Ansatz ist: einfach ausprobieren lassen. Keine Vertragsbindung, keine Mindestnutzerzahl, kein Setup-Gespräch. Wer einmal sieht, dass eine Abrechnung in drei Minuten fertig ist statt in einer halben Stunde, braucht keine weiteren Argumente. Und wer es nicht mag, geht wieder, ohne Konsequenzen. Das klingt wie ein Risiko für uns. Es ist aber unser stärkstes Argument: Wir können uns keinen Lock-in leisten, also müssen wir einfach gut sein.

Was unterscheidet bonster von klassischen Reisekosten-Tools oder Buchhaltungslösungen am Markt?

Fokus und Freiheit. Fokus bedeutet: Wir lassen konsequent weg, was die meisten Nutzer nie brauchen werden. Freiheit bedeutet: kein Jahresvertrag, keine Mindestnutzerzahl, und ein Pay-per-Use-Modell, das es in dieser Form im deutschen Markt nicht gibt. Wer nur gelegentlich abrechnet, zahlt nur dann. Das ist ein grundlegend anderes Prinzip als das, was die meisten Wettbewerber verfolgen. Die bauen auf Abhängigkeit: tiefe Verankerung, teurer Ausstieg. Wir bauen auf Überzeugung: Wer bleibt, bleibt weil es funktioniert.

bonster screenshot smartphone app

Welche technologischen Herausforderungen bringt die automatisierte Belegerkennung mit sich?

Der schwierigste Beleg ist nicht das strukturierte Restaurant-PDF, sondern der zerknitterte Kassenzettel mit Thermopapier, der nach drei Tagen in der Jackentasche kaum noch lesbar ist. Dafür braucht man kein OCR, das Text erkennt, sondern KI, die Kontext versteht.

Die eigentliche Herausforderung liegt aber woanders: wann fragt man den Nutzer, wann korrigiert man stillschweigend. Zu viele Rückfragen kosten den Zeitvorteil, der das Produkt rechtfertigt. Zu wenige erzeugen Fehler, die spätestens beim Steuerberater auffallen. Diese Balance ist keine einmalige Entwicklungsleistung, sondern eine, die sich mit jedem neuen Belegtyp weiterentwickeln muss.

Wie stellen Sie sicher, dass bonster DSGVO- und GoBD-konform bleibt?

DSGVO-Konformität ist für uns als deutsches Unternehmen keine Kür. Wir haben unsere KI-Infrastruktur bewusst auf Server in Deutschland umgestellt, damit Nutzerdaten gar nicht erst das Land verlassen. GoBD bedeutet konkret: Alle steuerlich relevanten Pflichtangaben werden automatisch erfasst und revisionssicher dokumentiert. Der Nutzer muss gar nicht wissen, was GoBD bedeutet. Er muss nur wissen, dass er damit beim Finanzamt sicher ist.

Welche Rolle spielen Automatisierung und KI in der langfristigen Produktstrategie?

Das Ziel ist der vollständig digitale Ablauf: kein Mensch, der irgendwo eine Zahl einträgt, zwischen dem Moment, in dem ein Beleg entsteht, und dem Moment, in dem die Abrechnung fertig aufbereitet in der Buchhaltung oder bei der HR landet. KI ist das Werkzeug, das diese Lücke schließt. Langfristig denken wir das konsequent weiter: digitale Zahlung, automatische Auswertung, direkte Weiterberechnung an Buchhaltungssysteme wie DATEV. Nicht als Beiwerk, sondern weil es in den Kern einzahlt: den manuellen Eingriff vollständig eliminieren. Das Prinzip bleibt dabei immer dasselbe: Komplexität im Hintergrund, Einfachheit für den Nutzer.

Wie soll sich bonster in den kommenden Jahren weiterentwickeln?

Der nächste konkrete Schritt ist die native App für iOS und Android, mit Offline-Funktion für die Belegerfassung direkt unterwegs, also genau dort, wo Belege entstehen. Danach entwickeln wir schrittweise weiter, aber immer auf Basis dessen, was unsere Nutzer tatsächlich anfragen. Dafür haben wir den Club 500, unser Pilotprogramm für die ersten 500 Nutzer mit Lifetime-Rabatt und direktem Einfluss auf die Roadmap. Das ist kein Marketing-Gag, sondern unser Produktentwicklungsprozess.

Was haben Sie als Gründer bisher über den Aufbau eines Software-Startups gelernt?

Ich habe mit mein-dienstrad.de und Baron Trademarkting Sales GmbH beides erlebt: Märkte, in denen das Produkt fast von selbst läuft, und Märkte, in denen man jeden Schritt erkämpfen muss. Die wichtigste Erkenntnis daraus: Ein gutes Produkt reicht nicht, und harte Arbeit allein auch nicht. Was zählt, ist ob man die richtigen Menschen dazu bringt, die ersten drei Minuten zu investieren. Distribution ist mindestens so wichtig wie das Produkt. Bei bonster bauen wir beides von Anfang an parallel.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben?

Erstens: Entscheidet früh, was ihr bewusst nicht baut. Die Versuchung, jeden Nutzerwunsch umzusetzen, ist groß und gefährlich. Ein fokussiertes Produkt ist stärker als ein vollständiges. Das mussten wir bei der Fast2work mit dem Mobilitätsbudget selber erleben.

Zweitens: Macht den Einstieg so einfach, dass eine Ablehnung egal ist. Wer nichts riskiert, probiert euch aus. Wer sich erst committen muss, tut es meistens gar nicht.

Drittens: Geht immer „All-in“ mit den ganzen Ressourcen, die ihr habt: Zeit, Geld & verwertbare Assets wie „Haus & Hof“, etc. Es gibt keine Teilzeitgründungen und ihr könnt auch nicht Gründungen delegieren- habe ich selbst versucht und bin daran gescheitert.

Geht voran und zieht Interessenten & Mitarbeitende auf euren Weg, bietet Unterstützung bei steilen oder holprigen Wegen an. Was auch notwendig ist: Eine Portion Glück & gutes Timing für eure Gründung.

Bildcredits : Foto-und Bilderwerk

Wir bedanken uns bei Ronald Bankowsky für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


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