Samstag, März 7, 2026
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connAIx für Angewandte KI gegründet

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Künstliche Intelligenz connAIx KIT stärken KI Transfer ConnAIx fördert als starke Plattform für Nachwuchsforschende den interdisziplinären Austausch und bietet Zugang zu modernster Infrastruktur. (Foto: Magali Hauser, KIT)
Kevin Daniel Kuryshev, wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsteam im Intuitive Robots Lab an der Fakultät für Informatik. Er nutzt die Holo Lens 2, ein Augmented Reality Headset, um zusätzliche Möglichkeiten für die Interaktion mit Robotern zu untersuchen. Die Holo Lens erfasst die Blickrichtung von Kuryshev, und stellt dies dem Roboter als weitere Information für sein Verhalten zur Verfügung. TT-Professor Rudolf Lioutikov ist Leiter des Teams. © copyright by Karlsruher Institut für Technologie Campus Services - Medienproduktion Abdruck honorarfrei im redaktionellen Bereich Belegexemplar erbeten

Neuer Standort des KIT soll Qualifizierung von Nachwuchsforschenden und Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft vorantreiben

Junge Forschungstalente im Bereich Künstlicher Intelligenz KI ausbilden und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen das ist das Ziel eines gemeinsamen Zentrums für angewandte Künstliche Intelligenz des Karlsruher Instituts für Technologie KIT der Universität Stuttgart und der Universität Tübingen. Im Beisein der Landesregierung Baden-Württemberg haben sie heute die Gründungsvereinbarung für das Graduiertenzentrum connAIx Research School for Applied AI unterzeichnet. Die Einrichtung entsteht in Heilbronn und fördert die praktische Anwendung von KI in Themenfeldern wie Robotik Chip Design und Cybersicherheit.

Exzellente KI Forschung als Standortfaktor für Baden-Württemberg

Wir brauchen exzellent ausgebildete Expertinnen und Experten in den Zukunftstechnologien KI Robotik Chip Design und Cybersicherheit sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann. ConnAIx verbinde Spitzenforschung mit praktischer Anwendung. Es bringt unsere exzellente KI Forschung mit den Ingenieurwissenschaften zusammen und fördert KI Talente für Wissenschaft und Wirtschaft. Das stärkt Baden-Württemberg als Land der Tüftler und Denker und als einen der führenden KI Standorte in Europa.

Land fördert connAIx ab 2029 mit rund 30 Millionen Euro jährlich

Ab dem Vollausbau im Jahr 2029 unterstützt das Land das Zentrum mit bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr. Geplant sind zehn Professuren vier davon werden durch das KIT eingerichtet 60 internationale Promovierende sowie 20 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden die gemeinsam an angewandter Künstlicher Intelligenz forschen. Die Programme richten sich an Nachwuchskräfte die KI für Produktion Mobilität Energie oder Gesundheit entwickeln und anwenden wollen. Dafür bietet connAIx vernetzte Promotionsprogramme Zugang zu moderner Infrastruktur und eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Start-ups.

Enge Verzahnung von Wissenschaft Wirtschaft und Start-ups

In der KI brauchen wir schnelle Ergebnisse um im harten internationalen Wettbewerb bestehen und auf die Bedürfnisse der Wirtschaft agil reagieren zu können sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Deshalb sei es ein starkes Signal dass die drei Landesuniversitäten eng mit Unternehmen und Start-ups zusammenarbeiten um mit maßgeschneiderten Karrierewegen KI Spitzentalente auf höchstem Niveau zu qualifizieren.

KIT übernimmt führende Rolle im neuen Graduiertenzentrum

Das KIT führt die Einrichtung des Zentrums an und gestaltet die Forschungs und Ausbildungsstrukturen mit. Die drei Universitäten bringen ihre Expertise in unterschiedlichen Forschungsfeldern ein und verknüpfen diese gezielt mit angewandter KI. Entscheidend ist einerseits den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und andererseits Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft zu übertragen sagt Professor Oliver Kraft Vizepräsident Forschung Lehre und Akademische Angelegenheiten des KIT. So werde connAIx einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zur technologischen Souveränität Europas leisten.

Bild Kevin Daniel Kuryshev, wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsteam im Intuitive Robots Lab an der Fakultät für Informatik. Er nutzt die Holo Lens 2, ein Augmented Reality Headset, um zusätzliche Möglichkeiten für die Interaktion mit Robotern zu untersuchen. Die Holo Lens erfasst die Blickrichtung von Kuryshev, und stellt dies dem Roboter als weitere Information für sein Verhalten zur Verfügung. ConnAIx fördert als starke Plattform für Nachwuchsforschende den interdisziplinären Austausch und bietet Zugang zu modernster Infrastruktur. (Foto: Magali Hauser, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie KIT

Preply wird Unicorn: 150 Millionen Dollar für KI-Lernen

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Preply wird Unicorn nach Series-D-Finanzierung Kirill Bigai, Mitbegründer und CEO von Preply Foto: Preply

Preply beschafft 150 Millionen US-Dollar für die Gestaltung der Bildung der Zukunft – durch von Menschen angeleitetes, KI-gestütztes Lernen

Series-D-Finanzierung bewertet Preply mit 1,2 Milliarden US-Dollar

Preply, die Nr. 1 unter den globalen Marktplätzen im Bereich Sprachenlernen, gab heute den Abschluss seiner Series-D-Finanzierungsrunde bekannt. Unter der Führung von WestCap, einem Strategie- und Investmentunternehmen mit einem verwalteten Vermögen von über sechs Milliarden US-Dollar, wurden für Preply 150 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln gesichert. Goldman Sachs International fungierte bei dieser Transaktion als alleiniger Platzierungsagent. Die jüngste Finanzierungsrunde bewertet das Unternehmen mit 1,2 Milliarden US-Dollar und stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Mission von Preply dar, Menschen auf der ganzen Welt eine effektive Lernumgebung zugänglich zu machen.

Preply verbindet menschliches Lernen mit KI-gestützter Technologie

Als Pionier im Bereich des Online-Sprachenlernens verbindet Preply mehr als 100.000 Lehrkräfte mit Lernenden in 180 Ländern und bietet Einzelunterricht in mehr als 90 Sprachen. Die Plattform von Preply basiert auf einer einzigartigen Kombination aus menschlicher Leitung und einem KI-gestützten Unterrichts-Copiloten – mit dem Ziel, Lernen neu zu definieren, um langfristige Fortschritte durch hochwertigen, flexiblen und individuell angepassten Unterricht zu ermöglichen.

Milliardenmarkt für Sprachenlernen wächst rasant

Die Series-D-Finanzierungsrunde von Preply findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem laut der globalen Bildungsdatenplattform HolonIQ schätzungsweise 1,8 Milliarden Menschen aktiv daran arbeiten, eine Fremdsprache zu erlernen. Prognosen zufolge wird der weltweite Direct-to-Consumer-Markt für Sprachunterricht bis 2035 ein Volumen von 227 Milliarden US-Dollar erreichen. In den letzten fünf Jahren verzeichnete er bereits ein dreifaches Wachstum, und langfristige Prognosen deuten auf ein anhaltendes exponentielles Wachstum hin.

Starkes Wachstum und verbesserte Profitabilität

Seit der Series-C-Finanzierungsrunde hat Preply die Anzahl der auf der Plattform buchbaren Lehrkräfte mehr als verdreifacht und sein Angebot um über 40 neue Sprachen erweitert. In den letzten zwölf Monaten hat das Unternehmen sein EBITDA weiter verbessert und auf einen positiven Wert gebracht.

Investitionen in KI, Produktentwicklung und globales Wachstum

Mit dem neuen Kapital und der Unterstützung neuer und bestehender Investoren, darunter die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und Horizon Capital, wird Preply seine KI- und Datenkapazitäten weiter ausbauen. Gleichzeitig sollen die Produkt- und Entwicklungsteams vergrößert und das globale Wachstum beschleunigt werden, um mehr Lernende und Lehrkräfte weltweit zu erreichen. Das WestCap-Team bringt dabei umfassende Erfahrung aus dem Aufbau globaler Marktplätze wie Airbnb und StubHub ein.

CEO Kirill Bigai über die Zukunft des Lernens

„Wir schätzen uns sehr glücklich und empfinden eine große Verantwortung dafür, die Art und Weise zu gestalten, wie Menschen in Zukunft lernen werden“, erklärt Kirill Bigai, Mitbegründer und CEO von Preply. „Schon heute verbinden wir Menschen mit den weltweit besten Lehrkräften, unterstützt durch Künstliche Intelligenz, und erreichen damit eine Lerneffizienz, die bisher nicht möglich war.“

Studie bestätigt Bedeutung menschlicher Lehrkräfte

Während andere Lernplattformen zunehmend auf Automatisierung setzen, bleibt bei Preply der Mensch im Mittelpunkt. Eine gemeinsam mit LeanLab Education durchgeführte Effizienz-Studie aus dem Jahr 2025 zeigt, dass 96 Prozent der Lernenden echte Konversation mit menschlichen Lehrkräften als entscheidend für ihren Fortschritt ansehen. Zudem erzielten Lernende mit Preply bis zu dreimal schnellere Fortschritte als der Durchschnitt.

WestCap sieht Preply als Treiber personalisierter Bildung

„Preply setzt neue Maßstäbe für personalisierte Bildung, und die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt“, erklärt Allen Mask, Partner bei WestCap. Daten zeigen, dass menschenzentrierter Unterricht in Kombination mit Technologie besonders wirksam ist und den Zugang zu hochwertiger Bildung weltweit demokratisieren kann.

Preply auf dem Weg zum globalen Bildungsmarktführer

Mit der aktuellen Finanzierungsrunde beläuft sich die Gesamtfinanzierung von Preply auf rund 299 Millionen US-Dollar. Das unterstreicht das langfristige Vertrauen der Investoren in die Mission und den Wachstumskurs des Unternehmens. Preply ist damit gut positioniert, seinen Einfluss weiter auszubauen und sich als führende Plattform für von Menschen angeleitetes, KI-gestütztes Lernen zu etablieren.

Bild Kirill Bigai, Mitbegründer und CEO von Preply Foto: Preply

Quelle LEWIS Communications GmbH

Finst sichert sich 8 Millionen Euro Series-A-Finanzierung

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Krypto-Plattform Finst erhält Series-A-Finanzierung Founders Finst Julien Vallet und Marcel Putina

DEGIRO-Gründer beteiligen sich seit Start an Finst, gegründet von ehemaligem DEGIRO-Team

Finst, eine der führenden regulierten Krypto-Plattformen in den Niederlanden, erhält acht Millionen Euro als Series-A-Finanzierung. Neben dem Lead-Investor Endeit Capital beteiligen sich an der Runde Bestandsinvestoren wie der DEGIRO-Mitgründer Mark Fransen sowie Eelko van Kooten, einer der 500 reichsten Niederländer laut Wirtschaftsmagazin Quote. Insgesamt hat das operativ profitable Fintech damit 15 Millionen Euro eingesammelt. Das Kapital fließt in die europäische Expansion nach dem kürzlichen Deutschland-Launch sowie den Ausbau des Produktportfolios.

Deutschlandstart im wachstumsstärksten EU-Krypto-Markt

Bereits die Übernahme des BaFin-regulierten Wettbewerbers Anycoin Direct aus Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024 unterstrich die ambitionierte Wachstumsstrategie. Der deutsche Krypto-Markt zählt zu den größten und dynamischsten in Europa. Laut BlackRock-Untersuchung aus 2025 ist Deutschland mit 5,8 Millionen Krypto-Anleger:innen der größte Krypto-Markt Europas, der am stärksten wächst. Für 2026 wird ein Anstieg auf 7,5 Millionen prognostiziert.

Gleichzeitig gilt der Markt für Kryptowährungen als wettbewerbsintensiv und für viele Anleger intransparent: Das liegt oft daran, dass beim Krypto-Handel hohe Gebühren sowie versteckte Spreads und Zusatzkosten auf Krypto-Plattformen leicht übersehen werden. Genau hier positioniert sich Finst: Mit Handelsgebühren von 0,15 % pro Transaktion ohne zusätzliche Spreads oder versteckte Kosten liegt die Plattform unter den günstigsten regulierten Krypto-Börsen in Europa. Damit schafft Finst eine bislang ungewohnte Kostentransparenz und liegt 90 Prozent unter dem Marktdurchschnitt in Deutschland.

Finst: eine der am stärksten wachsenden europäischen Krypto-Börsen

Finst wurde 2023 gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der am schnellsten wachsenden Krypto-Investmentplattformen Europas. Pro Jahr wickelt das Fintech ein Handelsvolumen von mehreren Milliarden Euro ab – bei mittlerweile fast 100.000 verifizierten Nutzern. Der Umsatz hat sich in weniger als drei Jahren vervierzehnfacht. Auf operativer Ebene agiert das Unternehmen bereits profitabel.

Finst kombiniert Sicherheit auf institutionellem Niveau mit einer der breitesten Abdeckungen von Krypto-Assets in Euro. Finst ist gemäß MiCAR (Markets in Crypto-Assets Regulation) mit strengen Vorgaben für Verbraucherschutz und Transparenz lizenziert und ist gemäß EU-Verordnung in allen 27 EU-Staaten zugelassen.

Neue Produkte entwickeln, Angebot erweitern – auch für institutionelle Klientel

„Unsere Mission war von Anfang an klar: Krypto-Investitionen sicherer, fairer und wesentlich transparenter zu machen. Mit der Series-A-Finanzierung wollen wir unser Angebot auf alle wichtigen europäischen Märkte ausweiten und die deutsche Marktpräsenz weiter ausbauen“, erläutert Julien Vallet, Mitgründer und CEO von Finst.

Mit dem frischen Kapital plant Finst:

die breitere Staking-Abdeckung mit marktführenden Renditen
eine erweiterte Auswahl an Vermögenswerten und neue Plattformfunktionen
zusätzliche Produktlinien für private und institutionelle Anleger:innen

Finst plant außerdem, sein institutionelles Angebot zu vertiefen. Der lizenzierte Liquiditätsanbieter und Krypto-Verwahrer entwickelt fortschrittliche Lösungen für Finanzinstitute, Fintechs, Vermögensverwalter und Unternehmen, die digitale Vermögenswerte über einen führenden Krypto-Broker regulierungskonform handeln und verwahren möchten.

„Wir sind stolz darauf, Endeit als strategischen Investor begrüßen zu dürfen, der unsere Mission und Vision nachdrücklich unterstützt“, so Vallet weiter. „Mit ihrem umfangreichen Netzwerk und ihrer Fachkompetenz möchten wir gemeinsam den Zugang zu Dienstleistungen im Bereich der digitalen Vermögenswerte demokratisieren und europäischen Anlegern dabei helfen, jedes Jahr mehrere Millionen Euro an unnötigen Gebühren einzusparen.“

„Finst hat in einem stark regulierten Markt außergewöhnliche Umsetzungsstärke und Produktinnovationen bewiesen. Ihr MiCAR-First-Ansatz und der Fokus auf Transparenz entsprechen genau unserer Überzeugung, dass Europa die nächste Phase des regulierten Wachstums im digitalen Finanzdienstleistungssektor anführen kann“, sagt Jonne de Leeuw, Partner bei Endeit Capital. „Wir sind stolz darauf, Julien und sein Team bei der europaweiten Skalierung ihrer wegweisenden Handelsplattform zu begleiten.“

Bild Founders Finst Julien Vallet und Marcel Putina @Finst

Quelle Breforth Communications GmbH

Jeder soll Ideen in marktfähige Software verwandeln können

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KI-Software treibt Emergent zur Serie-B-Finanzierung Gründer Mukund und Madhav Jha @ Emergent

Emergent erhält 70 Millionen Dollar von Khosla Ventures und Softbank

Emergents Umsatz wuchs in nur sieben Monaten von 100.000 US-Dollar auf 50 Millionen US-Dollar, angetrieben von mehr als 5 Millionen Nutzern weltweit

Emergent, eine schnell wachsende Plattform zur Erstellung von KI-Software, mit der jeder sofort einsatzbereite Full-Stack-Web- und Mobilanwendungen entwickeln kann, hat in einer Serie-B-Finanzierungsrunde über 70 Millionen US-Dollar von Khosla Ventures und Softbank eingesammelt. Zu den weiteren Investoren zählen Prosus, Lightspeed, Together und Y Combinator. Damit hat das Unternehmen seit seiner Gründung vor sieben Monaten 100 Millionen US-Dollar erhalten. Die Finanzierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem bereits über fünf Millionen Nutzer in mehr als 190 Ländern mit Emergent echte Produkte entwickeln und vermarkten.

Jahrzehntelang verhinderten technische Hürden wie lange Entwicklungszeiten, hohe Kosten und der Mangel an Entwicklern viele Gründungsideen. Emergent räumt diese Hindernisse aus dem Weg. Die Plattform bietet KI-gestützte Codierungstools, mit denen jeder Nutzer, der eine neue Geschäftsidee hat, marktfähige Anwendungen in Produktionsqualität erstellen kann.

Emergent arbeitet wie ein komplettes Entwicklungsteam mit KI-Agenten, die Software von Anfang bis Ende programmieren, testen und skalieren.

Das Ergebnis ist zuverlässige Software, die in einem Bruchteil der Zeit und zu deutlich geringeren Kosten entsteht. Sie verschafft sowohl erfahrenen als auch neuen Unternehmern die Geschwindigkeit und Effizienz weltweit führender Technologieunternehmen, ohne dass dabei zusätzliche Kosten entstehen. Gründer können ihre Produkte sofort monetarisieren und innerhalb weniger Stunden von der Idee zum Cashflow gelangen. Emergent schafft produktionsreife Software, die unmittelbar einsatzbereit und mit Stripe und anderen Abrechnungssystemen gekoppelt ist, sodass sie direkt nach der Markteinführung Einnahmen generiert.

„Die Softwareentwicklung befindet sich in einem strukturellen Wandel“, sagt Mukund Jha, Mitgründer und CEO von Emergent. „Früher konnten nur technisch versierte oder kapitalkräftige Menschen ihre Ideen in Produkte umsetzen. Emergent ändert das. Wir erleben, wie Millionen Menschen innerhalb weniger Tage Unternehmen, Arbeitsabläufe und Produkte aufbauen und auf den Markt bringen. Dadurch erschließen sich viele neue Einnahmequellen. Emergent hilft normalen Menschen, ihre Ideen zu verwirklichen und zu monetarisieren, und stärkt damit das Rückgrat der Wirtschaft: kleine Unternehmen und Gründer.“

Nur drei Monate nach der Serie-A-Finanzierung über 23 Millionen US-Dollar, die auf eine Startkapitalrunde von 7 Millionen US-Dollar folgte, markiert diese Series-B-Runde eine der schnellsten Entwicklungen von der Startfinanzierung zur nächsten in der KI-Branche. Seit der Gründung hat Emergent in nur sieben Monaten einen Jahresumsatz von 50 Millionen US-Dollar erreicht. Emergent zeigt, wie die Beseitigung technischer Barrieren eine völlig neue Generation von Softwareentwicklern hervorbringt; von Kleinunternehmern bis zu angehenden Gründern.

Die neuen Mittel sollen das Team vergrößern, die Produktentwicklung beschleunigen und die Expansion in weitere Märkte vorantreiben.

Die Nachfrage nach KI-gestützter Softwareentwicklung wächst, besonders bei Unternehmern und kleinen Unternehmen. Die Investitionen von Khosla Ventures und SoftBank unterstreichen das Vertrauen in Emergents Potenzial. Die Finanzierungsrunde folgt auf die kürzliche Unterstützung durch den AI Futures Fund von Google.

„Emergent wächst in einem Tempo, das wir selten sehen, weil es ein bisher nicht erschlossenes Segment bedient“, sagt Vinod Khosla, Gründer von Khosla Ventures. „Wenn die Hürden für Softwareentwicklung so schnell fallen, verändert sich das Verhalten in allen Branchen, nicht nur im Technologiesektor. Emergent ist dabei, die Art und Weise, wie Software in den nächsten zehn Jahren entwickelt und monetarisiert wird, zu prägen, weit über den nächsten Produktzyklus hinaus. Die Nutzer teilen ihre Erfolge in einem rasanten Tempo.“

„Emergent setzt KI ein, um eine neue Welle des Unternehmertums zu entfesseln. Es räumt technische und finanzielle Hürden aus dem Weg, die bisher viele davon abhielten, Software zu entwickeln“, sagt Sarthak Misra, Partner bei SoftBank Investment Advisers. „Wir freuen uns, mit Mukund, Madhav und dem Team von Emergent zusammenzuarbeiten, um Unternehmer weltweit dabei zu unterstützen, ihre Ideen in erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln.“

Bild Gründer Mukund und Madhav Jha @ Emergent

Quelle: YourStoryPR für Emergent

heyData sammelt 16,5 Millionen Dollar für Compliance-Software

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heyData sammelt 16,5 Millionen Dollar für Compliance-Software founder team bild

heyData schließt Finanzierungsrunde über 16,5 Millionen US-Dollar ab – Fokus auf Produkt-Erweiterung und europäisches Wachstum

Angesichts der zunehmenden europäischen Regulierung und steigender IT-Sicherheitsanforderungen – angetrieben durch den Einsatz von KI und eine wachsende Bedrohungslage – hat der Berliner Compliance-Softwareanbieter heyData in einer von Riverside Acceleration Capital angeführten Finanzierungsrunde 16,5 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Unternehmen plant, seine All-in-One-Compliance-Plattform über den Datenschutz hinaus auf den Bereich IT-Sicherheit auszuweiten und gleichzeitig sein Wachstum in Europa weiter zu beschleunigen.

heyData unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen dabei, Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz/Privacy-Compliance effizient umzusetzen.

Das Unternehmen verfolgt einen klaren Produktansatz: Komplexe Compliance-Anforderungen werden in eine einfach nutzbare und modulare Software-Lösung übersetzt. So lassen sich Compliance-Prozesse, wie z. B. digitale Datenschutz-Audits und Risk Management, automatisieren und nahtlos in das tägliche Geschäft integrieren.

heyData, 2020 mit Sitz in Berlin gegründet, nutzte eine Seed-Finanzierung von rund 3,3 Millionen Euro im Jahr 2022, um die Lösung an den Markt zu bringen. Mehr als 2.000 kleine und mittelständische Unternehmen zählen inzwischen zu den Kunden. Die Series-A-Finanzierung markiert den nächsten Wachstumsschritt und soll fokussiert für die weitere Expansion genutzt werden. Sowohl in der Produktentwicklung als auch in der geografischen Skalierung.

Obwohl eine größere Finanzierung erst für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant war, legten das überdurchschnittliche Wachstum und das attraktive Marktpotenzial nahe, die Finanzierungsrunde vorzuziehen. Riverside Acceleration Capital (RAC), Teil des US-amerikanischen Private Equity-Investors The Riverside Company, fungiert als Lead Investor.

Miloš Djurdjević, Managing Director und Mitgründer von heyData:

„Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen seitens der Investoren und werden nun mit Vollgas die nächsten Schritte angehen. Der Fokus des Investments liegt auf der signifikanten Erweiterung unserer Lösung, insbesondere im Bereich IT-Security. Sowohl die Anforderungen an Compliance als auch an IT-Security wachsen ständig. Wir wollen kleinen, mittelständischen und zunehmend auch großen mittelständischen Unternehmen eine All-in-One-Lösung für diese Herausforderungen bieten, die einfach zu bedienen ist und die anfallenden Maßnahmen weitgehend automatisiert. Datenschutz und Datensicherheit dürfen keine Frage von Unternehmensgröße sein oder nur mit riesigen IT-Budgets umgesetzt werden können.“

Ausbau der Plattform und Wachstum in Europa

heyData wird seine Lösung in den kommenden Monaten deutlich erweitern:

Geplant sind die Erweiterung des Produkts in Richtung IT-Security, zusätzliche Compliance-Frameworks, mehr Schnittstellen für Integrationen sowie eine noch stärkere Ausrichtung auf unterschiedliche Anforderungen verschiedener Unternehmensgrößen.

Neben dem Produkt-Ausbau wird heyData mit dem frischen Kapital seine Expansion in Europa beschleunigen. Vor allem im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) kann heyData einen stabilen Kundenstamm vorweisen. Diese Präsenz soll weiter gestärkt und international ausgebaut werden.

Christian Stein, Partner bei Riverside Acceleration Capital:

„Der Bedarf an praxistauglichen Compliance- und IT-Security-Lösungen wächst rasant – nicht zuletzt durch den breiten Einsatz von KI und eine immer komplexere Bedrohungslage. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Sicherheit und Compliance nicht nur intern verlässlich zu organisieren, sondern sie auch gegenüber Kundinnen und Kunden glaubwürdig nachzuweisen. heyData bewegt sich damit in einem hochattraktiven Wachstumsmarkt und adressiert diesen mit einem skalierbaren, praxisnahen Ansatz. Entscheidend ist dabei auch das Team. Mit tiefem fachlichem Know-how und einem klaren Verständnis für die Realität in Unternehmen schafft heyData Lösungen, die im Markt echten Anklang finden.“

Bild @heyData

Quelle PIABO Communications

Recare holt 37 Millionen Euro für KI im Gesundheitswesen

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KI-Agent für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Recare Leadership Team

Recare sichert sich 37 Millionen Euro für Ausbau seines KI-Agenten für Kliniken und Pflegeeinrichtungen – mit DNV als Lead-Investor

Die neue Finanzierung soll die Markteinführung des Recare KI-Agenten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beschleunigen

DNV wird größter Anteilseigner von Recare, weiterhin beteiligt ist CIBC Innovation Banking

Die Beteiligung fördert die internationale Expansion von Recare und stärkt die Position von DNV auf dem deutschen Gesundheitsmarkt

Das Berliner Unternehmen Recare, Anbieter von Technologie-Lösungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, hat eine Finanzierungsrunde über 37 Millionen Euro abgeschlossen, einschließlich einer Option von 7 Millionen Euro. Die Finanzierungsrunde wird angeführt von DNV, einem unabhängigen Versicherungs- und Risikomanagementanbieter. Weiterhin an der Finanzierungsrunde beteiligt sind CIBC Innovation Banking und andere Investoren.

Recare wurde 2017 gegründet und versorgt mittlerweile zwei Drittel der deutschen Krankenhäuser und mehr als 26.000 Pflegekräfte mit einer Software-as-a-Service-Plattform, die das Entlassmanagement und die Nachsorge digital vereinfacht. Das neue Kapital wird vor allem in die Einführung eines neuen KI-Agenten sowie in den Ausbau des internationalen Geschäfts des Unternehmens fließen.

KI-Agent ermöglicht Automatisierung und Koordination über verschiedene Systeme hinweg

Der KI-Agent von Recare unterstützt medizinische Einrichtungen dabei, administrative Aufgaben zu automatisieren und Arbeitsabläufe über verschiedene Systeme hinweg zu steuern. So kann die Arbeitsbelastung von Mitarbeitenden im Gesundheitswesen deutlich verringert werden, insbesondere in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels.

„Krankenhäuser stehen unter enormem operativen Druck, weil medizinisches Fachpersonal immer mehr Zeit mit Verwaltungsaufgaben verbringt. Dadurch bleibt weniger Zeit für das Wesentliche: die Versorgung der Patienten. Unser KI-Agent übernimmt einen Großteil dieser Verwaltungsaufgaben, indem er unstrukturierte Daten nutzt, um Arbeitsabläufe schnell zu koordinieren. Mit dem neuen Kapital werden wir die Einführung des KI-Agenten in Deutschland und international beschleunigen und Gesundheitseinrichtungen so dabei helfen, ihre Teams deutlich zu entlasten”, sagt Maximilian Greschke, CEO von Recare.

Der KI-Agent fungiert als smarter Hub: Er koordiniert klinische und administrative Arbeitsabläufe über Abteilungen hinweg, automatisiert Dokumentation und Routineaufgaben, wie Arztbriefe und Übergabeprotokolle, und extrahiert und strukturiert Daten aus PDFs, Scans und Freitext automatisch in interoperable Formate. Dadurch werden Datensilos aufgebrochen und Arbeitsabläufe von Anfang bis Ende reibungslos gestaltet.

„Recare zeigt, dass intelligentere Arbeitsabläufe zu einer messbaren Verbesserung im deutschen Gesundheitswesen führen können. Mit unserem Investment wollen wir diesen Beitrag international verfügbar machen. Die Marktposition von Recare und die ambitionierten KI-Pläne des Unternehmens passen perfekt zum Fokus von DNV auf Lösungen, die durch sichere, genaue und interoperable Daten die Effizienz und Zuverlässigkeit im Gesundheitswesen steigern“, sagt Daniel Holth Larsen, Managing Director, Digital Health, DNV.

DNV ist seit fast vier Jahrzehnten im Gesundheitswesen tätig und hat in vielen Ländern Vertrauen entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgebaut. Die Investition in Recare erweitert das wachsende Portfolio des Unternehmens an digitalen Gesundheitsunternehmen, zu denen der Anbieter von Echtzeit-Datenintegrationstools DNV Imatis, der Spezialist für Produktivität und Datensicherheit im Gesundheitswesen MBI Health und Patients Know Best, ein führender Anbieter von patientengesteuerten Gesundheitsakten, gehören.

Charlotte Goggin, Direktorin von CIBC Innovation Banking, sagt:

„Wir freuen uns, Recare im Rahmen seiner jüngsten Finanzierungsrunde zu unterstützen. Für Gesundheitseinrichtungen sind Verwaltungsaufgaben zeitaufwändig und nehmen wertvolle Zeit in Anspruch, die für die Betreuung von Patienten genutzt werden könnte. Recare begegnet diesem Problem mit seiner Plattform, die Patienten, die Nachsorgelösungen benötigen, maximale Wahlmöglichkeiten bietet und die Entlassungs- und Nachsorgeprozesse optimiert.“

Bild Recare Leadership Team, (v.l.n.r.): Jono van Deventer (Interim Director of Product), Miguel Pereira (Director of Engineering), Christian Lenski (Director of Growth/Revenue), Christian Degenhardt (Director of Finance), Maximilian Greschke (CEO, Gründer), Moritz Küpper (Chief of Staff)

Quelle PR & Comms @ Recare (extern)

metergrid sammelt 10 Millionen Euro für die urbane Energiewende

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Mieterstrom im Mehrparteienhaus treibt die Energiewende founder team bild

metergrid erhält 10 Millionen Euro – größte Wachstumsfinanzierung für Mieterstrom in Deutschland

Series-A-Finanzierung mit 10 Mio. Euro

Lead Investor: SET Ventures, Re-Investments von LBBW Ventures und Hager

metergrid entwickelt sich zum Anbieter ganzheitlicher Energie- und Gebäudeversorgung für Mehrparteienhäuser

Die Energiewende in deutschen Städten entscheidet sich dort, wo die Mehrheit der Menschen lebt: im Mehrparteienhaus. Rund 44 Millionen Menschen in Deutschland leben in Mehrparteienhäusern, ausgerechnet dort bleibt das Potenzial lokal erzeugter erneuerbarer Energie bislang weitgehend unerschlossen.

Das Stuttgarter Energy-Tech-Startup metergrid beendet dieses strukturelle Versagen und hat dafür eine überzeichnete Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 10 Millionen Euro abgeschlossen, die größte Wachstumsfinanzierung im deutschen Mieterstrom-Markt. Der auf Energiethemen spezialisierte Investor SET Ventures führt die Series-A-Finanzierung an. Die Bestandsinvestoren Hager, LBBW Venture Capital, Mätch VC und mehrere Business Angels beteiligen sich erneut und senden ein starkes Vertrauenssignal in das Geschäftsmodell von metergrid.

Vom Mieterstrom-Anbieter zum zentralen Energie-Ökosystem des Mehrparteienhauses

Ziel ist es, Gebäude jeder Größe und jeder Eigentümerstruktur – ob Vermieter, Wohnungseigentümergemeinschaft, institutionelle Immobiliengesellschaft oder Energieversorger – erstmals einfach, wirtschaftlich und skalierbar in die Energiewende einzubinden.

Mit dem Risikokapital entwickelt sich metergrid von der spezialisierten Mieterstrom-Lösung zum Energie-Ökosystem für Mehrparteienhäuser. Im Kern entsteht ein Operating System – eine Plattform, die Services, Software und Abrechnung kombiniert. metergrid verbindet lokal auf dem Gebäudedach erzeugte Solarenergie, ergänzende Stromlieferung aus dem Netz, Abrechnung und operative Steuerung. Gleichzeitig schafft die Plattform die Grundlage, um auch Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, Energiemanagementsysteme, Speicherlösungen und zukünftige Hardware-Komponenten nahtlos zu integrieren.

Zu den nächsten Ausbaustufen zählt ein Partner Portal für unsere Installationspartner, die automatisierte Reststromversorgung, perspektivisch die Integration von Heiz- und Nebenkostenabrechnungen sowie weitere Energie- und Gebäudeservices über eine zentrale Plattform. Bis 2030 will das Unternehmen eine Million Menschen in Mehrparteienhäusern mit erneuerbarer Energie versorgen.

„Ohne Lösungen für das Mehrparteienhaus bleibt die Energiewende ein Versprechen für wenige – wir ändern das“, sagt Johannes Mewes, Co-Founder und Geschäftsführer von metergrid, der zuvor die Mobilitätsplattform FREE NOW mitgegründet und skaliert hat. Er überträgt diese Plattformlogik nun auf den Gebäudesektor: „Wir machen Energieversorgung im Mehrparteienhaus erstmals automatisiert, wirtschaftlich und massentauglich. Unser Ansatz verbindet Software, Services und operative Umsetzung und befähigt Gebäude, selbst Teil des Energiesystems zu sein.“

Starkes Investoren-Setup für die nächste Wachstumsphase

Mit SET Ventures gewinnt metergrid den führenden europäischen Energytech-VC als Lead-Investor. Der 2007 in Amsterdam gegründete Fonds zählt zu den erfahrensten Investoren für digitale Lösungen für ein klimaneutrales Energiesystem. Aktuell investiert SET Ventures aus einem €200m Fonds, somit unterstreicht der Einstieg von SET Ventures die strategische Relevanz und Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells.

„Mehrparteienhäuser konnten bisher noch praktisch gar nicht an der Energiewende teilnehmen – metergrids Lösung sorgt hier für eine ganzheitliche, voll-digitalisierte Lösung, mit der sich dieser Markt erschließen lässt, und Millionen von Menschen an der Energiewende teilhaben lässt. Das Team kombiniert tiefes Branchenverständnis mit einer klaren technologischen Vision und einem skalierbaren Geschäftsmodell. Wir sehen hier das Potenzial für eine Plattform mit europäischer Relevanz“, so Dr. Till Stenzel, Partner bei SET Ventures.

Der Partner für die Energieinfrastruktur von morgen

metergrid betreibt und digitalisiert heute bereits mehrere tausend Mieterstromprojekte in Deutschland und konnten die Zahl der versorgten Bewohner mit lokal erzeugtem Solarstrom vom letzten Jahr ca. 10.000 auf über 53.000 Bewohner steigern. Damit entwickelt sich Mieterstrom vom Nischenprodukt zum skalierbaren Infrastrukturbaustein der urbanen Energiewende.

Gestartet als Abrechnungslösung, ist metergrid heute eine vollintegrierte Plattform für Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung. Sie deckt dabei alle Schritte ab, von der Wirtschaftlichkeitsanalyse über Strombelieferung und operative Prozesse bis hin zur automatisierten Abrechnung.

„Mit über 53.000 Bewohnerinnen und Bewohnern, die über metergrid mit Mieterstrom versorgt werden, entwickelt sich das Modell vom Nischenprodukt zum Massenphänomen – ein entscheidender Schritt, damit die Energiewende auch in städtischen Gebieten gelingt“, erklärt Julian Schulz, Co-Founder und Geschäftsführer von metergrid, der als einer der profiliertesten Vordenker für Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung in Deutschland gilt. „Die notwendige Technologie zur Skalierung ist vorhanden. Durch metergrid wird die Energieversorgung in Mehrparteienhäusern so unkompliziert wie nie zuvor, wodurch wir einen echten Beitrag zu Kostenreduktion, Klimaschutz und Versorgungssicherheit leisten.“

Bild metergrid Geschäftsführer Johannes Mewes & Julian Schulz / metergrid

Quelle metergrid GmbH

Wie viel Intelligenz braucht Automatisierung, um wirklich zu funktionieren?

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Wandelbots Robotik KI intelligente Automatisierung teambild

Wandelbots entwickelt eine herstellerunabhängige Softwareplattform für Robotik, die mithilfe von KI den Einsatz intelligenter Automatisierung für Unternehmen jeder Größe zugänglich macht

Wie würden Sie Wandelbots und das Team dahinter vorstellen?

Wandelbots ist eines der weltweit führenden Scale-ups im Bereich Softwareplattformen für Robotik. Wir entwickeln eine herstellerunabhängige Softwareplattform – im Grunde ein Betriebssystem für Roboter –, die mit allen gängigen Robotertypen kompatibel ist. Unser Team verbindet tiefes Software-Engineering-Know-how mit dem Anspruch, eine sehr traditionelle, hardwaregetriebene Industrie technologisch ins 21. Jahrhundert zu führen. Unser Fokus liegt darauf, Roboter intelligent, flexibel und zukunftsfähig zu machen – etwa durch die Fähigkeit, ihre Umgebung zu verstehen, Entscheidungen zu treffen und mit KI zusammenzuarbeiten.

Welche Motivation führte zur Gründung von Wandelbots und wie hat sich Ihr Ansatz seit den frühen Forschungen an der TU Dresden entwickelt?

Das Gründerteam kommt ursprünglich aus dem Software-Engineering und hatte zu Beginn nur wenig Berührungspunkte mit klassischer Robotik. Gerade dieser Blick von außen war entscheidend: Während unserer Forschungsarbeit an der TU Dresden wurde schnell klar, wie veraltet viele robotische Technologien noch immer sind – in weiten Teilen stammen sie aus den 1980er-Jahren. Diese technologische Stagnation ist einer der Hauptgründe, warum Robotik bis heute nur begrenzt eingesetzt wird. Unsere Motivation war und ist es, Robotik zu demokratisieren und den Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie für Unternehmen und Menschen zu öffnen, die bisher davon ausgeschlossen waren.

Welche Vision verfolgen Sie für die Demokratisierung der Robotik und wie möchte Wandelbots diese Vision erreichen?

Unsere Vision ist es, allen Unternehmen – unabhängig von Größe, Branche oder technischer Expertise – den Einsatz von Robotik zu ermöglichen. Robotik soll kein exklusives Werkzeug für Großkonzerne mehr sein. Gleichzeitig glauben wir, dass Roboter einen ähnlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Impact haben werden wie Computer und Smartphones in den letzten Jahrzehnten. Mit unserer Softwareplattform schaffen wir die technologische Grundlage dafür, dass Roboter einfach, flexibel und intelligent eingesetzt werden können – mit einem positiven Effekt auf Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und letztlich auch auf unseren Planeten.

Für welche Unternehmen oder Branchen ist Ihre herstellerunabhängige Robotikplattform besonders relevant und wie erfüllen Sie dort konkrete Bedürfnisse?

Traditionell arbeiten wir viel mit Fertigungsunternehmen wie Automobilherstellern, Zulieferern oder Elektronikproduzenten, die Robotik bereits seit Jahren einsetzen. Gleichzeitig sehen wir zunehmend Nachfrage aus völlig neuen Bereichen, etwa dem Handwerk oder dienstleistungsnahen Branchen. Der Treiber dafür ist vor allem der massive Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel. Unternehmen müssen heute mehr Output mit weniger Menschen erzeugen. Automatisierung wird damit für nahezu alle Branchen relevant. Unsere Plattform senkt die Einstiegshürden erheblich und ermöglicht auch Unternehmen ohne tiefe Robotikexpertise den Einsatz von Automatisierung.

Ihr Ansatz ermöglicht Roboterprogrammierung ohne tiefe technische Kenntnisse. Wo liegt darin der größte Vorteil für Ihre Kunden?

Der größte Vorteil liegt darin, dem Mitarbeitermangel aktiv zu begegnen. Unternehmen können mit weniger Personal mehr leisten, ohne auf hochspezialisierte Robotikprogrammierer angewiesen zu sein. Mitarbeitende vor Ort werden befähigt, Roboter selbst anzulernen und anzupassen. Das steigert die Flexibilität, reduziert Abhängigkeiten und erhöht die Produktivität nachhaltig.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Integration Ihrer Software in sehr unterschiedliche industrielle Umgebungen und wie gehen Sie damit um?

Eine zentrale Herausforderung ist der Brückenschlag zwischen einer sehr alten, hardwarezentrierten Industrie und einer modernen, softwaregetriebenen Welt. Technisch ist vieles lösbar, aber die größere Aufgabe liegt im Change Management. Viele Industrieunternehmen arbeiten stark wasserfallorientiert, mit langen Planungszyklen. Unsere Lösungen sind deutlich agiler angelegt. Deshalb begleiten wir unsere Kunden intensiv dabei, neue Arbeitsweisen zu etablieren und schrittweise Vertrauen in diese neue Form der Automatisierung aufzubauen.

Was macht Wandelbots einzigartig im Vergleich zu klassischen Robotik- oder Automatisierungslösungen?

Unser klarer Fokus liegt auf dem Menschen. Das ist in der Robotikbranche nach wie vor ungewöhnlich. Für uns ist Robotik ein Werkzeug, um Menschen zu befähigen – sei es bei der Programmierung, der Wartung oder der Zusammenarbeit mit Robotern. Wir denken Robotik konsequent aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer und nicht primär aus Sicht der Maschine. Sicherheit, Entlastung und Zugänglichkeit stehen dabei immer im Vordergrund.

Wie verändert der No-Code/Low-Code-Ansatz den Umgang mit Robotik in Unternehmen, die bisher wenig Automatisierungserfahrung hatten?

In vielen Unternehmen sind zentrale Prozesse bis heute vollständig manuell, obwohl sie theoretisch automatisierbar wären. Gründe dafür sind fehlende Fachkräfte und hohe Einstiegshürden. Durch No-Code- und Low-Code-Ansätze können diese Unternehmen erstmals Roboter sinnvoll einsetzen. Gleichzeitig beobachten wir eine stark gestiegene Offenheit, neue Wege zu gehen – nicht zuletzt, weil der Fachkräftemangel für viele existenzbedrohend geworden ist. Krisen schaffen hier auch Chancen für Veränderung.

Wandelbots Robotik KI intelligente Automatisierung  Wandelbots Leadership Christian Piechnick  (C) Pavel Becker
Wandelbots Leadership Christian Piechnick Fotograf Pavel Becker

Welche Weiterentwicklungen oder neuen Funktionen planen Sie für Ihre Plattform in den kommenden Monaten?

Künstliche Intelligenz ist aktuell der zentrale Treiber unserer Weiterentwicklung und ermöglicht echte Quantensprünge in der Robotik. Darüber hinaus verändern sich auch die Robotertypen und Einsatzszenarien stark. Zu konkreten neuen Funktionen möchten wir noch nicht zu viel verraten, aber es wird in diesem Jahr in mehreren Bereichen spannende Neuerungen geben.

Wie beobachten Sie die künftige Rolle von KI-gestützten Automatisierungslösungen und welche Position möchte Wandelbots darin einnehmen?

In der Vergangenheit wurden Roboter klassisch programmiert. In Zukunft werden sie Aufgaben zunehmend durch KI-Modelle erlernen. Das Schreiben von Code wird durch das Trainieren von Modellen ersetzt, oft zunächst in Simulationen. Wandelbots sieht sich dabei nicht als Entwickler eigener KI-Modelle, sondern als Enabler. Unsere Plattform bildet die Brücke zwischen modernster KI – etwa von Partnern wie Microsoft, NVIDIA oder OpenAI – und industrietauglicher Robotik. Unser Anspruch ist es, diese Technologien zuverlässig und skalierbar in die industrielle Praxis zu bringen.

Welche Bedeutung hat es für euch, dass Wandelbots Teil des de:hub Netzwerks ist und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Für uns hat die Mitgliedschaft im de:hub Netzwerk eine große strategische Bedeutung. Wir befinden uns aktuell in einer Phase, in der technologische Souveränität für Europa immer wichtiger wird – gerade in Schlüsseltechnologien wie Robotik, KI und industrieller Software. Kein einzelnes Unternehmen kann diese Herausforderungen alleine lösen. Es braucht starke Netzwerke, in denen Start-ups, etablierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politische Akteure gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Der de:hub schafft genau diesen Rahmen: Er ermöglicht den Austausch auf Augenhöhe, fördert Kooperationen und hilft dabei, Themen schneller voranzubringen. Besonders wertvoll ist dabei die Vernetzung über Branchen- und Ländergrenzen hinweg. Für uns ist der de:hub ein wichtiger Katalysator, um gemeinsam mit anderen Akteuren Europas Rolle als Innovationsstandort zu stärken und langfristig unabhängiger von außereuropäischen Technologieanbietern zu werden.

Würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern empfehlen, ihr Startup ebenfalls im Umfeld des de:hub aufzubauen, und welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht?

Ja, absolut. Der de:hub bietet unkomplizierten Zugang zu relevanten Kontakten, Wissen und Möglichkeiten. Er wirkt als echter Boost und Beschleuniger für Themen, an denen man ohnehin arbeitet, und hilft dabei, schneller voranzukommen.

Welche drei Ratschläge möchten Sie Gründerinnen und Gründern geben, die im Bereich Robotik, Automatisierung oder industrieller Software starten möchten?

Erstens: Finde so früh wie möglich progressive Kundinnen und Kunden, die bereit sind, gemeinsam mit dir zu lernen und neue Technologien zu erproben. Ohne diese frühen Partner ist es extrem schwer, Produkte zur notwendigen Reife zu bringen.
Zweitens: Entwickle ein dickes Fell und gib nicht auf. Die Branche ist sehr konservativ, Entscheidungsprozesse dauern lange und Rückschläge gehören zum Alltag. Durchhaltevermögen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Drittens: Sei von Tag eins an extrem nah am Kunden. Technologische Exzellenz allein reicht nicht aus. Wirklicher Erfolg entsteht erst dann, wenn du die realen Probleme, Arbeitsweisen und Entscheidungsstrukturen deiner Kundinnen und Kunden wirklich verstehst und deine Lösung genau darauf ausrichtest.

Titelbild Teambild Wandelbots

Wir bedanken uns bei Christian Piechnick für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sind Datenräume der fehlende Baustein für Zusammenarbeit?

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sovity macht Daten in Data Spaces nutzbar teambild

sovity ermöglicht die Nutzung von Daten in Data Spaces für Unternehmen

Wie würden Sie sovity und das Team dahinter vorstellen?

sovity ist ein hochmotiviertes, professionelles und zugleich extrem agiles Team, das den Kunden konsequent in den Mittelpunkt stellt. Uns verbindet die gemeinsame Überzeugung, dass Data Spaces der Schlüssel für die nächste Stufe der digitalen Wertschöpfung sind. Diese Vision wird nicht nur von einzelnen getragen, sondern vom gesamten Team zu 100 %. Genau das macht unsere Geschwindigkeit, unsere Qualität und unseren Anspruch aus.

Welche Motivation stand hinter der Gründung von sovity und wie prägt sie Ihre Arbeit heute?

Unsere Motivation war von Anfang an klar: Wir wollen den Wert industrieller Daten in Europa wirklich nutzbar machen. Viele Unternehmen sind über Jahre daran gescheitert, Daten sicher auszutauschen, Standards zu nutzen und gemeinsam mit Partnern echten Mehrwert aus Daten zu generieren. Genau hier setzen wir an. Seit Tag eins treibt uns der Anspruch, eine Lösung zu bauen, die einfach nutzbar ist und Unternehmen befähigt, Daten endlich produktiv einzusetzen – ohne technologische Hürden.

Welche Vision verfolgen Sie für datensouveräne Zusammenarbeit und welche Rolle spielt Ihre Technologie dabei?

Wir wollen Unternehmen aktiv bei ihrer digitalen Transformation unterstützen und ihnen ermöglichen, echten Wert aus ihren Daten zu schaffen – sei es durch Effizienzgewinne, Kostensenkungen oder neue datenbasierte Geschäftsmodelle. Gleichzeitig behalten Unternehmen jederzeit die volle Kontrolle darüber, wer welche Daten nutzen darf. Unsere Technologie ist dabei ein essenzieller Baustein: Sie nimmt die Komplexität des Datenaustauschs vollständig ab. Unternehmen müssen sich nicht mehr mit dem „Wie“ beschäftigen, sondern können sich voll auf die Wertgenerierung mit Daten konzentrieren.

Für welche Unternehmen ist Ihre Connector- und Data-Space-Lösung besonders relevant und wie erleichtern Sie diesen den Einstieg?

Unser Fokus liegt auf Industrien mit komplexen Produkten und vielschichtigen Wertschöpfungsketten. Aktuell arbeiten wir vor allem mit großen Unternehmen zusammen, etwa OEMs oder Tier-1-Zulieferern in der Automobilindustrie, die über ein breites Partnernetzwerk verfügen. Langfristig soll jedoch jeder Akteur in der Lieferkette von unserer Lösung profitieren – ausdrücklich auch kleine und mittelständische Unternehmen. Deshalb setzen wir stark auf Self-Service: Unsere Produkte sind intuitiv nutzbar und werden durch AI-Agents, Chatbots, Tutorials und umfassende Dokumentation unterstützt.

Viele Firmen scheuen komplexe Data-Space-Standards. Wie helfen Sie, Hürden wie technische Anforderungen oder fehlendes Know-how zu reduzieren?

Unsere Philosophie ist einfach: Unternehmen sollen sich mit Data-Space-Standards gar nicht beschäftigen müssen – das übernehmen wir. Wir machen die Standards nutzbar, ohne sie sichtbar zu machen. Der Fokus unserer Kunden liegt auf der Anwendung der Daten, zum Beispiel für Qualitätsanalysen oder die Berechnung von CO₂-Fußabdrücken. Die technische Komplexität läuft vollständig im Hintergrund.

Was unterscheidet sovity von anderen Anbietern, die ebenfalls an Data-Space-Infrastrukturen arbeiten?

Wir liefern industrie-reife Produkte. Unsere Software wird bereits heute für produktkritische Daten eingesetzt – nicht in Pilotprojekten, sondern im operativen Betrieb. Dazu kommt unsere flexible und professionelle Kundenunterstützung sowie eine echte Ende-zu-Ende-Begleitung über alle Themenfelder hinweg. Gemeinsam mit unserem Partnernetzwerk decken wir nicht nur Technologie, sondern auch Prozesse, Integration und Betrieb ab.

Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell bei der Etablierung interoperabler Datenräume und wie gehen Sie damit um?

In der aktuell wirtschaftlich angespannten Lage zögern viele Unternehmen, weitere Investitionen in neue Technologien zu tätigen. Gleichzeitig entstehen in verschiedenen Industrien weiterhin individuelle Data-Space-Konzepte, die nicht immer auf gemeinsamen Standards basieren. Das erschwert Interoperabilität und führt zu isolierten Datensilos. Unser Ansatz ist es, konsequent auf Standardisierung, Praxisnähe und klaren Mehrwert zu setzen – und genau diesen Mehrwert sichtbar zu machen.

Ihre Lösung richtet sich explizit auch an kleine und mittelständische Unternehmen. Welche Bedürfnisse dieser Zielgruppe stehen für Sie im Fokus?

KMUs müssen heute oft standardisiert Daten an ihre Kunden liefern – sei es aufgrund vertraglicher Vorgaben oder technischer Anforderungen. Wir ermöglichen genau das: einfach, schnell und kosteneffizient. Unser Ziel ist es, KMUs eine Lösung an die Hand zu geben, mit der sie professionell und standardkonform Daten austauschen können, ohne eigenes Spezial-Know-how aufbauen zu müssen.

Wie entwickeln Sie Ihr Angebot weiter und welche Funktionen oder neuen Einsatzfelder stehen als Nächstes an?

Aktuell liegt unser Fokus auf der Entwicklung konkreter Use-Case-Applikationen auf Basis des Datenaustauschs, sodass Unternehmen den Mehrwert unmittelbar erkennen können. Diese Anwendungen bauen wir weiter aus und vertiefen sie für unterschiedliche Industrien. Parallel dazu machen wir die zugrunde liegende Datenintegration und -transformation kontinuierlich einfacher und leistungsfähiger.

sovity macht Daten in Data Spaces nutzbar Sebastian Kleff CEO und Co Founder sovity
Sebastian Kleff CEO und Co-Founder sovity

Wie verändert sich der Markt für sichere Datenökosysteme aus Ihrer Sicht und welche Rolle soll sovity künftig darin spielen?

Connectivität wird zunehmend zur Commodity. Heute zahlt niemand mehr bewusst für das Versenden von E-Mails oder SMS – und ähnlich wird es sich auch im Datenbereich entwickeln. Der entscheidende Faktor wird der Mehrwert sein, der auf den Daten aufsetzt. Genau dort sehen wir unsere Rolle: als Enabler für echte datenbasierte Wertschöpfung.

Welche Bedeutung hat es für euch, dass sovity Teil des de:hub Netzwerks ist und welche Vorteile ergeben sich daraus für eure Entwicklung?

Das de:hub-Netzwerk bietet uns enormen Mehrwert – durch Kontakte, Austauschformate und Veranstaltungen. Besonders wertvoll ist für uns das regelmäßige Feedback von externen Perspektiven, das hilft, den eigenen Blick zu schärfen und neue Impulse mitzunehmen.

Würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern empfehlen, ihr Startup ebenfalls im de:hub Umfeld zu verankern, und welche Erfahrungen haben Sie dort selbst gemacht?

Definitiv. Das Angebot ist breit und vielfältig – von Coaching über Co-Working bis hin zu Netzwerk und Events. Gerade in der Anfangsphase sind genau diese Dinge entscheidend, um schnell zu lernen, zu wachsen und die richtigen Menschen kennenzulernen.

Welche drei Ratschläge möchten Sie Gründerinnen und Gründern mitgeben, die im Bereich Data-Tech oder digitale Infrastruktur starten möchten?

Von Tag eins an konsequent auf den Kundenmehrwert fokussieren.
Schnell validieren und den Kurs anpassen, wenn es nötig ist.
Nicht zu komplex denken – lieber eine klare Nische wählen und diese exzellent besetzen.

Bildcredits © privat

Wir bedanken uns bei Sebastian Kleff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie wird aus kreativer Leidenschaft ein selbstbestimmter Beruf?

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Freedom Filmmaker Filmmaking Ausbildung kreativ Freedom Filmmaker Jannis Riebschläger

Freedom Filmmaker praxisnahe Filmmaking Ausbildung für kreative Menschen, die Filmmaking lernen und ein eigenes Business aufbauen wollen

Was ist Freedom Filmmaker und welche Personen stehen hinter dem Unternehmen?

Freedom Filmmaker ist eine Online-Ausbildung für angehende Videografen, die lernen möchten, mit Filmmaking Geld zu verdienen. Hinter dem Unternehmen stehe ich, Jannis Riebschläger, professioneller Filmemacher und Unternehmer, gemeinsam mit einem kleinen Team aus Coaches, Editoren und Marketing-Experten.

Wie ist die Idee zu Freedom Filmmaker entstanden und welche persönliche Motivation steckt dahinter?

Ich habe selbst als Reiseblogger gestartet und schnell gemerkt, dass Schreiben nicht mein Medium ist. Erst als ich meinen ersten eigenen Reisefilm ins Kino gebracht habe, habe ich verstanden, wie stark Bewegtbild Menschen erreichen kann. Meine ersten bezahlten Jobs habe ich mit minimalem Equipment umgesetzt und dabei erlebt, wie viel Potenzial in diesem Skill steckt. Daraus entstand der Wunsch, dieses Wissen weiterzugeben und anderen einen schnelleren Weg zu ermöglichen.

Welche Vision verfolgt Freedom Filmmaker im Bereich Filmmaking und kreatives Arbeiten?

Meine Vision ist, Filmmaking als realistische Karriereoption zu etablieren, nicht als unerreichbaren Traum. Menschen sollen mit kreativer Arbeit ein selbstbestimmtes Leben führen können, unabhängig von Ort, klassischen Arbeitgebern oder starren Strukturen. Filmmaking soll Freiheit schaffen, nicht Frust.

An wen richtet sich das Angebot von Freedom Filmmaker und welche Bedürfnisse dieser Zielgruppe stehen im Fokus?

Das Angebot richtet sich an Menschen, die Lust auf kreatives Arbeiten haben, oft schon erste Erfahrungen mit Kamera oder Smartphone, aber keine klare Struktur oder Perspektive. Viele kommen aus der Fotografie, aus klassischen Jobs oder befinden sich im Umbruch. Im Fokus stehen Sicherheit, Orientierung, Praxisnähe und die Frage, wie man aus Leidenschaft ein funktionierendes Business macht.

Wie unterstützt Freedom Filmmaker Menschen konkret dabei, Filmmaking zu lernen und daraus ein Business aufzubauen?

Die Ausbildung kombiniert wöchentliche Lernmodule, praktische Aufgaben und Live-Calls. Teilnehmer lernen Technik, Storytelling und Schnitt, aber genauso Akquise, Angebotsstruktur und Kundenkommunikation. Ziel ist, dass die ersten bezahlten Projekte bereits während der Ausbildung entstehen.

Was unterscheidet Freedom Filmmaker von klassischen Filmhochschulen oder anderen Onlinekursen?

Wir sind nicht akademisch, sondern praxisorientiert. Es geht nicht um Filmtheorie, sondern um reale Aufträge, echte Kunden und marktfähige Ergebnisse. Gleichzeitig bieten wir persönliche Betreuung und eine Community, die viele klassische Kurse nicht haben.

Welche Herausforderungen bringt es mit sich, kreative Weiterbildung und Unternehmertum zu verbinden?

Viele Menschen wollen kreativ sein, haben aber Angst vor Verkauf und Geldthemen. Die größte Herausforderung ist, diese Blockaden zu lösen und zu zeigen, dass Kreativität und Business kein Widerspruch sind, sondern sich ideal ergänzen können.

Wie geht Freedom Filmmaker mit dem Anspruch um, Einsteiger ohne Vorkenntnisse abzuholen und gleichzeitig professionelles Arbeiten zu vermitteln?

Wir arbeiten mit klaren Lernpfaden und einfachen Einstiegen, steigern aber schnell das Niveau. Anfänger starten mit Smartphone oder Einsteigerkamera und wachsen Schritt für Schritt in professionelle Workflows hinein. Entscheidend ist nicht das Equipment, sondern das Verständnis für Bild, Story und Wirkung.

Welche Rolle spielen neue Technologien wie KI im Angebot und in der Weiterentwicklung von Freedom Filmmaker?

KI wird im Filmmaking zunehmend integriert, daher lehren wir die Nutzung ebenfalls in der Ausbildung, zum Beispiel für Ideenfindung, Schnittprozesse, Marketingtexte oder Content-Planung. Ziel ist nicht, Kreativität zu ersetzen, sondern Prozesse zu beschleunigen und den Einstieg noch einfacher zu machen.

Wohin soll sich Freedom Filmmaker in den nächsten Jahren entwickeln und welche neuen Formate oder Angebote sind geplant?

Neben der Online-Ausbildung entstehen mehr Live-Events, Filmreisen und Community-Formate. Langfristig soll Freedom Filmmaker eine Plattform für kreative Selbstständige werden, mit Austausch und Weiterbildung online, wie offline.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben, die ein kreatives Bildungsunternehmen aufbauen möchten?

Starte mit echter Praxis, nicht mit Theorie. Baue zuerst Ergebnisse für andere, bevor du sie lehrst. Und bleib selbst Lernender, denn nur wer sich ständig weiterentwickelt, bleibt relevant.

Bildcredits: Jannis Riebschläger

Wir bedanken uns bei Jannis Riebschläger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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