Donnerstag, Oktober 22, 2026
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Höhle der Löwen: Wie der DEKADOME-Silikonpömpel verstopfte Abflüsse verhindert

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Abflussreiniger: DEKADOME für die Dusche Bild Gründerbild v.l.Marius Ludwig und Anton Vrouzos Bildcredits DEKADOME

Pumpen statt Rohrstress – DEKADOME integriert die Abflusspflege direkt in die tägliche Duschroutine

Abflussreiniger neu gedacht: DEKADOME soll Ablagerungen direkt in der Dusche mechanisch lösen und Verstopfungen vorbeugen.

  • DEKADOME ist ein wiederverwendbarer Druck- und Sog-Abflussreiniger für Dusche und Waschbecken
  • Direkt beim Duschen nutzbar: auf den Abfluss setzen und mit dem Fuß sanft pumpen
  • Druck- und Sogbewegungen lösen Ablagerungen mit wenigen Bewegungen
  • Regelmäßige Anwendung kann Ablagerungen reduzieren und Verstopfungen vorbeugen
  • Reinigt rein mechanisch und ohne chemische Abflussreiniger
  • Lässt sich einfach in die normale Duschroutine integrieren
  • Haftet an glatten Oberflächen und bleibt jederzeit griffbereit
  • Flexibel, formstabil, langlebig und leicht zu reinigen
  • Entwickelt und designt in Deutschland
  • Deal in der VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ mit Ralf Dümmel

Hamburg/Stapelfeld, 22. September 2026 – Das Wasser steigt, der Abfluss gluckert und plötzlich wird aus der Dusche ein kleines Fußbad: Verstopfte oder langsam ablaufende Duschabflüsse bemerkt man meistens genau dann, wenn man bereits unter der Dusche steht. Die eigentliche Reinigung wird auf später verschoben, bis aus kleinen Ablagerungen ein größeres Problem geworden ist.

Vom verstopften Abfluss zur Produktidee

Die Idee entstand, als Anton mit seiner Ehefrau zusammenzog und der Duschabfluss plötzlich deutlich häufiger verstopfte. Statt das lästige Problem immer wieder aufzuschieben, wollte er eine Lösung entwickeln, die genau dann griffbereit ist, wenn man sie braucht. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Marius entstand DEKADOME: ein kleiner, alltagstauglicher Helfer, der die regelmäßige Abflusspflege in wenige Sekunden beim Duschen verwandelt.

Anton und Marius lernten sich 2018 bei einem Startup-Event in Düsseldorf kennen. Seitdem verbindet die beiden nicht nur eine enge Freundschaft, sondern auch ihre Begeisterung für neue Geschäftsideen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt entwickelten sie DEKADOME gemeinsam und brachten dabei ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven ein. Anton arbeitet seit zehn Jahren als Industriemeister in einem internationalen Konzern, Marius studiert Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Gemeinsam tüftelten sie an der Entwicklung und Umsetzung von DEKADOME und machten aus einer alltäglichen Herausforderung eine praktische Produktidee.

Abflusspflege direkt beim Duschen

DEKADOME soll nicht erst zum Einsatz kommen, wenn das Wasser gar nicht mehr abläuft. Bei regelmäßiger Anwendung können kleinere Ablagerungen frühzeitig gelöst und stärkere Verstopfungen vermieden werden. Besonders praktisch ist das für Haushalte mit langen Haaren, Familien, häufig genutzte Duschen oder ältere Gebäude, in denen Ablagerungen schneller entstehen können.

Nach der Anwendung lässt sich DEKADOME einfach abspülen und an einer glatten Duschwand oder Fliese befestigen. Dort bleibt der Abflussreiniger sichtbar, aber dezent, und muss nicht im Badezimmerschrank verstaut werden. Das flexible und gleichzeitig formstabile Material ist für eine langfristige Verwendung konzipiert.

Auch am Waschbecken kann DEKADOME eingesetzt werden. Dort wird der Druck- und Sog-Abflussreiniger einfach mit der Hand betätigt. So wird aus einer Aufgabe, die gerne aufgeschoben wird, ein kurzer Handgriff im Alltag.

DEKADOME in der Höhle der Löwen

Mit ihrem Auftritt in der VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ möchten Anton und Marius DEKADOME nun in möglichst viele Badezimmer bringen. Ihr Ziel: freie Abflüsse nicht erst dann zum Thema zu machen, wenn nichts mehr läuft, sondern ihnen mit wenigen Bewegungen regelmäßig vorzubeugen.

„Mit DEKADOME wird aus einem Problem, das fast jeder kennt und gerne aufschiebt, eine einfache Sache von wenigen Sekunden. Statt erst zu reagieren, wenn das Wasser schon steht, kann der Abfluss direkt beim Duschen regelmäßig gepflegt werden. Kein chemischer Reiniger, kein umständliches Hantieren mit dem Pömpel, kein zusätzlicher Aufwand. Genau das macht DEKADOME für uns so besonders: Es ist simpel, clever, jederzeit griffbereit und löst ein echtes Alltagsproblem, bevor es überhaupt zum Ärgernis wird.“

Anton Vrouzos und Marius Ludwig, Gründer von DEKADOME

Ralf Dümmel investiert in DEKADOME

„DEKADOME ist so einfach gedacht, dass man sich wirklich fragt, warum es das nicht längst gibt. Statt erst mit Chemie oder einem Pömpel anzurücken, wenn der Abfluss schon dicht ist, setzt das Produkt genau vorher an und lässt sich ganz selbstverständlich beim Duschen nutzen. Das ist nicht nur clever, sondern richtig stark entwickelt. Anton und Marius haben aus einem alltäglichen Ärgernis ein Produkt gemacht, das funktional, durchdacht und optisch richtig gut gelöst ist. Besonders beeindruckt mich, wie die beiden als Freunde über Jahre Ideen ausgetauscht und ausgerechnet mit DEKADOME gezeigt haben, was möglich ist, wenn Technikverständnis, wirtschaftlicher Blick und echter Unternehmergeist zusammenkommen. Dieses Produkt hat das Zeug, in sehr vielen Badezimmern zum festen Bestandteil zu werden.“

Ralf Dümmel, Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

DEKADOME ist aktuell unter www.dekadome.de ab 9,99 € und im Handel erhältlich.

Über DEKADOME

  • Druck- und Sog-Abflussreiniger für Dusche und Waschbecken
  • Einfach auf den Abfluss setzen und sanft pumpen
  • Löst Ablagerungen mit wenigen mechanischen Bewegungen
  • Kann bei regelmäßiger Anwendung Verstopfungen vorbeugen
  • Ohne chemische Abflussreiniger
  • Direkt während des Duschens nutzbar
  • Haftet an glatten Fliesen und Duschwänden
  • Wiederverwendbar, formstabil und leicht zu reinigen
  • Entwickelt und designt in Deutschland

Bild Gründerbild v.l.Marius Ludwig und Anton Vrouzos Bildcredits DEKADOME

Quelle DEKADOME | DS Unternehmensgruppe

US-Patent & Longevity: Wie das Startup JIKOAII Premium-Supplements neu denkt

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JIKOAII: Produkte für Gesundheit und Longevity Steve Müller Gründer JIKOAII

JIKOAII entwickelt hochwertige Produkte rund um Gesundheit, Vitalität und Longevity und verbindet dabei wissenschaftliche Erkenntnisse mit moderner Nahrungsergänzung.

Was ist die Gründungsidee hinter JIKOAII und wie ist das Unternehmen entstanden?

JIKOAII ist aus der Überzeugung entstanden, dass Nahrungsergänzung mehr sein sollte als ein einzelner Wirkstoff in einer schönen Verpackung. Wir wollten Produkte entwickeln, die sich sinnvoll in den Alltag integrieren lassen und unterschiedliche Bedürfnisse miteinander verbinden – von Vitalität und Healthy Aging über Beauty bis hin zu Performance und Regeneration.

Von Beginn an war unser Anspruch, nicht einfach bestehende Produkte zu kopieren, sondern Formulierungen und Produktkonzepte zu entwickeln, bei denen Qualität, Zusammensetzung und tatsächlicher Nutzen im Mittelpunkt stehen. Daraus ist Schritt für Schritt JIKOAII entstanden – zunächst mit einem starken Fokus auf hochwertige Kollagenprodukte und heute mit einer deutlich größeren Vision im Bereich Health, Nutrition und Longevity.

Wer steht hinter JIKOAII und welche Hintergründe bringen die Gründerinnen und Gründer mit?

Hinter JIKOAII steht heute ein Team mit unterschiedlichen Kompetenzen aus Unternehmensentwicklung, Produktentwicklung, Design, Marketing und Vertrieb sowie ein Netzwerk aus Produktion, Wissenschaft, Analytik und spezialisierten Partnern.

Steve kommt ursprünglich aus dem Leistungssport und aus einem technisch-unternehmerischen Umfeld. Diese Kombination prägt auch meine Herangehensweise an JIKOAII: Mich interessieren nicht nur Marken und Produkte, sondern vor allem die Frage, wie etwas funktioniert, wie es hergestellt wird und wie daraus ein langfristig tragfähiges Unternehmen entstehen kann.

JIKOAII wird heute gemeinsam mit einer Investorengruppe strategisch weiterentwickelt. Dadurch haben wir die Möglichkeit, langfristiger zu denken und neben dem deutschen Markt zunehmend auch internationale Märkte aufzubauen.

Welche Motivation stand am Anfang, JIKOAII im Bereich Premium-Nahrungsergänzung zu positionieren?

Premium bedeutet für uns nicht, einfach einen höheren Preis aufzurufen. Premium muss sich im Produkt wiederfinden: bei Rohstoffen, Dosierungen, Herstellung, Analytik, Geschmack, Verpackung und letztlich auch bei der Transparenz gegenüber dem Kunden.

Der Supplementmarkt ist riesig, gleichzeitig ist er für Verbraucher häufig schwer zu durchschauen. Es gibt sehr viele Produkte und noch mehr Versprechen. Unser Anspruch war deshalb von Anfang an: lieber weniger Kompromisse bei der Produktentwicklung und dafür Produkte schaffen, hinter denen wir selbst vollständig stehen können.

Welche Vision verfolgt JIKOAII im Hinblick auf ganzheitliches Wohlbefinden und bewusste Selbstfürsorge?

Wir möchten Gesundheit nicht auf einzelne Trends oder Wirkstoffe reduzieren. Wohlbefinden entsteht aus vielen Faktoren – Ernährung, Bewegung, Schlaf, Regeneration, mentale Gesundheit und einem bewussten Umgang mit dem eigenen Körper.

Supplements können diesen Lebensstil unterstützen, aber sie ersetzen ihn nicht. Genau dort sehen wir JIKOAII: als hochwertigen und unkomplizierten Bestandteil einer modernen Gesundheitsroutine.

Unsere langfristige Vision geht deshalb über einzelne Produkte hinaus. Wir möchten eine Marke und Produktwelt schaffen, die Menschen dabei begleitet, möglichst lange leistungsfähig, vital und gesund zu bleiben.

Wie setzt JIKOAII diese Vision konkret um und welche Rolle spielen wissenschaftliche Erkenntnisse und medizinische Expertise bei der Produktentwicklung?

Bei neuen Produkten beginnen wir idealerweise nicht mit der Frage: „Was können wir verkaufen?“, sondern: „Welches Problem möchten wir sinnvoll lösen?“

Darauf folgen Rohstoffauswahl, Dosierung, wissenschaftliche Datenlage, mögliche Synergien zwischen Inhaltsstoffen, Herstellbarkeit, Qualität und natürlich die regulatorischen Rahmenbedingungen.

Dabei arbeiten wir mit spezialisierten Produzenten, Rohstoffpartnern, Laboren und wissenschaftlichen beziehungsweise medizinischen Experten zusammen. Wissenschaft ist für uns kein Marketingbegriff. Gerade im Bereich Nahrungsergänzung muss man unterscheiden können zwischen einem interessanten Wirkmechanismus, ersten Forschungsergebnissen und tatsächlich belastbarer Evidenz.

An welche Zielgruppen richtet sich JIKOAII und welche Bedürfnisse stehen bei der Entwicklung der Supplements im Mittelpunkt?

Unser Kern liegt heute besonders bei Menschen, die sich bewusst mit Gesundheit, Vitalität, Beauty und Healthy Aging auseinandersetzen. Ein besonderer Schwerpunkt von JIKOAII liegt dabei auf den Bedürfnissen von Frauen und unterschiedlichen Lebensphasen.

Gleichzeitig sehen wir Gesundheit zunehmend ganzheitlicher. Themen wie Muskelerhalt, ausreichende Proteinversorgung, Regeneration und langfristige körperliche Leistungsfähigkeit werden mit zunehmendem Alter immer wichtiger.

Deshalb entwickeln wir unsere Produktwelt entlang konkreter Bedürfnisse und Lebenssituationen und nicht ausschließlich entlang demografischer Zielgruppen.

Wie stellt JIKOAII sicher, dass Qualität, Transparenz und geprüfte Inhaltsstoffe konsequent eingehalten werden?

Qualität beginnt für uns lange vor dem fertigen Produkt. Entscheidend sind die Auswahl der Rohstoffe und Lieferanten, nachvollziehbare Spezifikationen und eine kontrollierte Herstellung.

Unsere Produkte werden in Deutschland hergestellt beziehungsweise abgefüllt und wir arbeiten mit entsprechenden Qualitäts- und Analysedokumentationen. Dazu gehören je nach Produkt und Rohstoff unter anderem Identitäts- und Wirkstoffanalysen sowie Prüfungen auf mikrobiologische Parameter, Schwermetalle oder weitere relevante Qualitätskriterien.

Unser Ziel ist, diese Transparenz künftig noch stärker sichtbar zu machen. Verbraucher sollten nicht nur lesen können, dass ein Produkt „hochwertig“ ist – Qualität sollte nachvollziehbar und belegbar sein.

Der Markt für Nahrungsergänzung ist stark umkämpft. Wodurch hebt sich JIKOAII klar von anderen Anbietern ab?

Wir wollen nicht über die Anzahl unserer Produkte gewinnen, sondern über die Qualität und Idee dahinter.

Ein gutes Beispiel ist unsere Arbeit im Bereich Protein und Peptide. Dort beschäftigen wir uns mit einer enzymatischen Proteinverarbeitung, bei der Protein gezielt in freie Aminosäuren und unterschiedlich kurze Peptidstrukturen aufgespalten wird. Die zugrunde liegende Verarbeitungstechnologie besitzt eine US-Patentbasis.

Für uns eröffnet das völlig neue Möglichkeiten, Proteinversorgung anders zu denken – leichter, funktionaler und für unterschiedliche Anwendungsbereiche.

Genau diese Kombination aus Wissenschaft, Produktentwicklung, deutscher Herstellung und Markenaufbau soll JIKOAII langfristig differenzieren. Wir möchten nicht das hundertste austauschbare Supplement entwickeln, sondern dort Innovation schaffen, wo wir einen echten Mehrwert sehen.

Mit welchen zentralen Herausforderungen sieht sich JIKOAII im aktuellen Gesundheitsmarkt konfrontiert und wie reagieren Sie darauf?

Eine der größten Herausforderungen ist aus meiner Sicht die enorme Informationsflut. Social Media hat Gesundheitswissen zugänglicher gemacht, gleichzeitig verbreiten sich Halbwissen und überzogene Versprechen extrem schnell.

Für Unternehmen entsteht dadurch manchmal ein paradoxer Wettbewerb: Die wissenschaftlich korrekte Erklärung ist häufig komplizierter als die spektakuläre Marketingaussage.

Wir versuchen deshalb, Innovation und Kommunikation miteinander zu verbinden, ohne jede neue Entwicklung sofort als Revolution zu verkaufen. Vertrauen wird für Gesundheitsmarken langfristig eines der wichtigsten Güter sein.

Welche nächsten Schritte plant JIKOAII in Bezug auf neue Produkte, Markenaufbau oder Internationalisierung?

Wir befinden uns aktuell in einer sehr spannenden Entwicklungsphase. JIKOAII wird als Marke im Bereich Women’s Health, Vitalität und Longevity weiter geschärft. Gleichzeitig arbeiten wir an neuen Produktkonzepten rund um Protein, Peptide, Performance, Regeneration und Weight Management.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Internationalisierung. Aktuell bereiten wir insbesondere den nordamerikanischen Markt vor und haben unsere Konzepte Anfang September in den USA erstmals gezielt internationalen Einkäufern und Handelspartnern vorgestellt.

Für uns geht es dabei nicht darum, möglichst schnell überall verfügbar zu sein. Wir möchten zunächst verstehen, welche unserer Technologien und Produktkonzepte in welchem Markt den größten Mehrwert bieten – und darauf anschließend nachhaltig aufbauen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die im Bereich Gesundheit oder Nahrungsergänzung ein Unternehmen aufbauen möchten?

Erstens: Entwickelt ein Produkt, nicht nur Marketing. Eine gute Story kann den ersten Kauf erzeugen. Ob ein Unternehmen langfristig funktioniert, entscheidet aber das Produkt.

Zweitens: Hinterfragt eure eigenen Ideen genauso kritisch wie die der Konkurrenz. Gerade im Gesundheitsbereich verliebt man sich schnell in Wirkstoffe, Studien oder Trends. Entscheidend ist, was wissenschaftlich, regulatorisch und wirtschaftlich tatsächlich Bestand hat.

Drittens: Unterschätzt Ausdauer nicht. Ein Unternehmen aufzubauen verläuft selten linear. Produkte funktionieren nicht, Kampagnen scheitern, Entscheidungen stellen sich im Nachhinein als falsch heraus. Entscheidend ist, daraus schnell zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und weiterzumachen.

Bildrechte: Guido Schroeder Fotografie

Wir bedanken uns bei Steve Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: JIKOAII

Kontakt:

JIKOAII GmbH
Aachener Straße 309
50931 Köln
Deutschland

jikoaii.com
shop@jikoaii.com

Ansprechpartner: Steve Müller

Social Media:
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Gegen den Hype: Nidai baut maßgeschneiderte KI-Lösungen für den Mittelstand

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Nidai: KI und Software für Unternehmen Mohamed Shafey founder nidai

Nidai entwickelt in Berlin KI und Software für Unternehmen, die Prozesse automatisieren, eigene Anwendungen aufbauen und digitale Abläufe effizienter gestalten möchten.

Können Sie Nidai kurz vorstellen und erzählen, warum Sie sich entschieden haben, ein eigenes KI-Studio in Berlin zu gründen?

Nidai ist ein KI- und Software-Studio aus Berlin. Wir bauen nicht nur einzelne KI-Funktionen, sondern komplette Software: von der KI-Strategie über KI-Agenten, Automatisierung und Datenintelligenz bis hin zu ganzen Web- und Mobile-Apps, inklusive Design und UX, die wir vom Konzept bis zum Livegang entwickeln. Manche Kunden kommen mit einer Idee, andere mit einem angefangenen Produkt, das nicht rund läuft, und wir bringen es sauber zum Laufen. Angefangen haben wir, weil wir immer wieder gesehen haben, wie viele Unternehmen KI und moderne Software spannend finden, aber im Alltag nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Berlin war für uns naheliegend: viel Tech, viele offene Firmen und ein gutes Umfeld, um ein junges Team aufzubauen.

Wer steht hinter Nidai, und welche Erfahrungen bringen Sie persönlich in den Aufbau des Unternehmens ein?

Hinter Nidai steht ein kleines Gründerteam: Mohamed Shafey, Abdelrahman Abdelrahman, Ahmed Elmensheliny und Mohamed Mansuri. Wir kommen aus der Praxis, bauen Software und arbeiten eng mit KI. Uns verbindet der Wunsch, Technik zu bauen, die im Alltag einer Firma wirklich hilft, statt KI als Selbstzweck einzusetzen. Am Ende soll jemand konkret Zeit sparen.

Viele Unternehmen beschäftigen sich mit KI, wissen aber nicht, wo sie sinnvoll anfangen sollen. Bei welchen Problemen setzen Sie mit Nidai typischerweise an?

An ganz unterschiedlichen Stellen, je nachdem, wo es beim Kunden hakt. Oft geht es um viel wiederkehrende, manuelle Arbeit: Infos aus vielen Dokumenten zusammensuchen, Standardanfragen beantworten, Daten aus verschiedenen Systemen zusammenführen. Manchmal will eine Firma etwas Neues bauen, eine interne Plattform, ein Kundenportal oder ein ganzes SaaS-Produkt, weiß aber nicht, wo sie anfangen soll. Manchmal gibt es schon ein System, das aber nicht gut gebaut ist, und wir übernehmen, räumen auf und bauen es richtig fertig. Und manchmal geht es darum, online besser gefunden zu werden, von Google und von KI-Tools. Wir fangen bewusst mit dem konkreten Problem an, das den klarsten Nutzen bringt, statt mit einem riesigen Projekt, das keiner mehr überblickt.

Sie entwickeln unter anderem KI-Agenten und automatisieren bestehende Abläufe. Welche Prozesse eignen sich besonders gut für eine solche Automatisierung?

Gut geeignet sind Abläufe, die oft vorkommen, klaren Regeln folgen und viel Zeit fressen. Also Dinge wie Dokumente auslesen und sortieren, Standardanfragen beantworten, Daten übertragen und prüfen, oder Berichte zusammenstellen. Je klarer der Ablauf und je häufiger er passiert, desto mehr bringt die Automatisierung. Kreative oder seltene Einzelfälle lassen wir bewusst beim Menschen.

Nidai entwickelt auch Lösungen, die mit unternehmenseigenen Dokumenten und Daten arbeiten. Welchen Mehrwert bietet dieser Ansatz gegenüber allgemein verfügbaren KI-Tools?

Allgemeine KI-Tools kennen die eigene Firma nicht. Sie geben allgemeine Antworten, aber nicht die, die im konkreten Fall stimmen. Wenn ein System mit den eigenen Dokumenten und Daten arbeitet, kann es auf das antworten, was in der Firma wirklich gilt, zum Beispiel eigene Verträge, Handbücher, Preise oder Abläufe. Das macht die Antworten verlässlicher und im Alltag wirklich nutzbar, statt nur nett zu klingen.

Unternehmen müssen bei internen Daten besonders auf Sicherheit und Vertraulichkeit achten. Wie berücksichtigen Sie diese Anforderungen bei Ihren Lösungen?

Das nehmen wir ernst, weil interne Daten oft das Sensibelste sind, was eine Firma hat. Wie wir es lösen, hängt auch davon ab, was der Kunde will: Manche möchten lokale, im Haus laufende KI-Modelle, damit gar nichts nach außen geht, andere wollen die stärksten Modelle vom Markt nutzen. In beiden Fällen ist unser Anspruch derselbe: hohe Sicherheit, und die Firma behält die Kontrolle über ihre eigenen Daten. Wir achten auf Datenschutz nach deutschen und europäischen Regeln, geben nur Zugriff auf das, was wirklich nötig ist, und stimmen mit dem Kunden ab, wo und wie die Daten verarbeitet werden.

Der Markt für KI-Agenturen, Automatisierung und individuelle KI-Lösungen wächst schnell. Wodurch möchten Sie Nidai langfristig von anderen Anbietern unterscheiden?

Wir wollen nicht der Anbieter sein, der das größte Buzzword verkauft, sondern der, bei dem am Ende wirklich etwas funktioniert. Also weniger Folien, mehr Systeme, die im Alltag laufen. Wir bauen dabei die ganze Lösung, nicht nur ein Demo oder eine KI-Funktion obendrauf, und kommen auch dann, wenn ein Projekt schon feststeckt. Uns ist wichtig, ehrlich zu sagen, wo KI hilft und wo nicht, und lieber ein kleineres Projekt sauber zum Laufen zu bringen als ein großes zu versprechen, das nie ankommt.

KI entwickelt sich derzeit in sehr kurzen Innovationszyklen. Wie bauen Sie Lösungen, die nicht bereits nach wenigen Monaten technologisch überholt sind?

Indem wir die KI-Modelle austauschbar halten und nicht das ganze System um ein einzelnes Modell herum bauen. Die Technik dahinter ändert sich schnell, das Problem des Kunden meistens nicht. Wenn ein besseres Modell kommt, wollen wir es einsetzen können, ohne alles neu zu bauen. So bleibt der Nutzen stabil, auch wenn sich die Technik weiterdreht.

Als junges KI-Studio müssen Sie gleichzeitig Kunden gewinnen und Vertrauen in neue Technologien schaffen. Was ist dabei aktuell Ihre größte Herausforderung?

Ehrlich gesagt Vertrauen. KI ist neu, und viele haben gute Gründe, erst mal skeptisch zu sein. Als junges Team müssen wir gleichzeitig zeigen, dass wir es können, und realistisch bleiben, statt zu viel zu versprechen. Der beste Weg dahin sind für uns kleine, echte Ergebnisse, die man sehen kann, statt großer Ankündigungen.

Bei KI-Projekten ist die technische Machbarkeit nicht automatisch mit einem wirtschaftlichen Nutzen verbunden. Wie entscheiden Sie, ob sich ein Projekt für einen Kunden tatsächlich lohnt?

Wir schauen zuerst auf den Nutzen, nicht auf die Technik. Also: Wie viel Zeit oder Aufwand spart es wirklich, wie oft passiert der Fall, und steht der Aufwand für die Lösung im sinnvollen Verhältnis dazu? Wenn ein Projekt technisch möglich ist, am Ende aber kaum etwas bringt, sagen wir das auch offen. Lieber starten wir mit dem Teil, der sich klar lohnt, und bauen von dort aus weiter.

Welche Vision verfolgen Sie mit Nidai, und wie soll sich aus dem jungen Berliner KI-Studio langfristig ein Unternehmen entwickeln?

Wir wollen, dass KI und gute Software für normale Unternehmen selbstverständlich und nützlich werden, nicht nur für große Konzerne mit eigenem Tech-Team. Langfristig soll aus dem kleinen Studio ein Team werden, das Firmen über einzelne Projekte hinaus begleitet und mit ihnen wächst. Der Maßstab bleibt aber gleich: Es muss im Alltag wirklich helfen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die derzeit ein Unternehmen im schnelllebigen KI-Markt aufbauen möchten?

Erstens: Fang bei einem echten Problem an, nicht bei der Technik. Zweitens: Versprich weniger, als du halten kannst, gerade bei KI ist Vertrauen alles. Und drittens: Bau so, dass du Modelle und Werkzeuge austauschen kannst, weil sich der Markt ständig ändert. Kurz gesagt: bleib nah am Nutzen und ehrlich zu dir und deinen Kunden.

Bildrechte: privat

Wir bedanken uns bei Mohamed Shafey für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Gegen MINT-Fachkräftemangel: Fraunhofer-Spin-off bringt Coding und Robotik an Schulen

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Roberta: Open Roberta Lab bringt Robotik in Schulen Marc Tobias und Andrea Herold von Roberta

Die neue Roberta Education gGmbH bringt das das etablierte Open Roberta Lab als größte nationale digitale MINT-Bildungsplattform nun noch praxisnäher in die Schulen und weitere Lernorte sowie in Unternehmen.

Wie ist die Initiative hinter Roberta entstanden und wer sind die zentralen Köpfe, die sie heute prägen?

Die Roberta-Initiative ist innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft am IAIS in St. Augustin entstanden vor gut 20 Jahren, damals als didaktischer Ansatz, um MINT insb. Coding und Robotik an Mädchen heranzutragen, sie dafür zu begeistern. Nach einigen Forschungsprojekten, in denen die Roberta-Initiative auf der Lego-Plattform gearbeitet hat, wurde das eigene heute so erfolgreiche Open Roberta Lab gebaut. Es ist die weltweit einzige Coding und Robotik Plattform, die Hardware offen ist – wir haben 20 Hardware-Systeme integriert aktuell – die in 20 Sprachen verfügbar sind. Über 40 Sensortypen können so angesteuert werden. Robotik und Coding in allen Facetten ist möglich. Für die Verbreitung wurde ein großes Netzwerk geschaffen mit 50 Partnern die schulisch und außerschulisch sowie im Studium Roberta vermitteln.

Heute mit der Ausgründung aus der Fraunhofer-Gesellschaft wollen wir Roberta gezielt weiterentwickeln, das bestehende weiterhin zur Verfügung stellen und neue Funktionen und Service-Angebote aufbauen.

Hinter Roberta stehen nun
Andrea Herold. 20 Jahre Informatik-Erfahrung, 15 Jahre Roberta Erfahrung, selbst Roberta Coach und Leitung eines Roberta RegioZentrums, langjährige IAIS-Mitarbeiterin.

Marc Tobias, 15 Jahre Beratungserfahrung in nationalen und internationalen Beratungsprojekten, davon viele Jahre im Umfeld der Uni. St. Gallen, zu den Themen Geschäftsmodellentwicklung und Open Innovation. 10 Jahre Mitarbeiter bei Fraunhofer, davon viele Jahre in der Transfer- und Unternehmensstrategie-Entwicklung in der Zentrale.

Welche Vision verfolgt die Roberta Education gGmbH im Bereich digitale Bildung und wie soll diese konkret umgesetzt werden?

Wir wollen bis 2030 der Standard in Deutschlands Schulen für Coding und Robotik sowie innovative MINT-Bildung werden.

Gleichzeitig bauen wir unser Netzwerk auch im außerschulisch Bereich gezielt aus. Es wird eine zentrale Rolle dabei spielen, unsere Inhalte, Formate und Qualifizierungsangebote in die Breite zu bringen.

Darüber hinaus wollen wir Unternehmen dafür gewinnen in ihre zukünftigen MINT-Fachkräfte zu investieren und bieten hier individualisierbare Formate und Ausbildungsmöglichkeiten an.

Konkret planen wir:

  • Ausbau und nachhaltige Grundfinanzierung des Open Roberta Labs als Open-Source-Plattform
  • Systematische Aus und Weiterbildung der Lehrkräfte
  • Einbettung von Roberta in die Lehrpläne der Bundesländer
  • Aufbau neuer Partnerschaften
  • Entwicklung neuer technologischer Elemente im Open Roberta Lab (z.B. KI-Anwendungen, Quantencomputing, etc.)
  • Neue Fortbildungsformate
  • Individuelle Programme und Projekte mit Unternehmen für Ihre Employer Branding, Mitarbeitergewinnung und Personalentwicklung.

Was hat euch dazu motiviert, Kinder und Jugendliche frühzeitig an Programmierung und Robotik heranzuführen?

Zum einen haben wir selbst Kinder und den Wunsch, ihnen etwas mitzugeben, das ihnen hilft, die Herausforderungen ihrer Zukunft selbstbewusst zu meistern.

Zum anderen sehen wir die volkswirtschaftlichen Herausforderungen. Es fehlen MINT-Fachkräfte an allen Ecken und Enden in Deutschland.
MINT-Begeisterung in der Breite ist unser Ziel – Coding und Robotik sind für uns keine isolierten Technikthemen, sondern praktische Zugänge zu grundlegenden Kompetenzen: problemlösendes und strukturiertes Denken, Datenverständnis, Teamarbeit, kreatives Gestalten sowie Lösungen finden und diese bewerten zu können. Kinder und Jugendliche können sich dadurch auf eine andere Weise mit MINT-Themen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen – handlungsorientiert, interdisziplinär und mit sichtbaren Ergebnissen.

Ein Beispiel ist die Samenverbreitung in der Natur: Manche Samen fliegen, schweben oder werden aus Kapseln herausgeschleudert. Dabei verbinden sich Biologie, Physik und Coding ganz selbstverständlich. Kinder beobachten, experimentieren, messen, programmieren und verstehen, welche Kräfte wirken und warum Bewegung entsteht. Aus einem Naturphänomen wird so ein interdisziplinäres MINT-Erlebnis – mit Freude am Ausprobieren und Spaß daran, Flugbahnen, Daten und Kräfte zu verstehen. Genau diese Begeisterung ist für uns ein wesentlicher Antrieb.

Welche Zielgruppen sprecht ihr als Roberta Education besonders an und wie unterscheiden sich deren Bedürfnisse im Lernprozess?

Unsere Kernzielgruppe ist das Alter ca. 9-14 Jahre. Die Klassen 4-9 sind unsere „stärksten“ Klassen. Dabei sind wir in allen Schultypen unterwegs. Durch breite der integrierten Hardware-Systeme werden wir zudem bis zum Ende der Schulzeit eingesetzt.

Selbst innerhalb unserer Kernzielgruppe gibt es Unterschiede im Lernprozess. Allen gemeinsam ist jedoch, dass Begeisterung und die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, die Freude am Lernen und den Ideenreichtum fördern. Mit zunehmendem Alter interessieren sie sich stärker für das „Warum“ und „Wofür“ hinter ihrem Tun und dafür, was sie selbst bewirken können.
Da wir ja mit dem Fokus Förderung von Mädchen gestartet sind haben wir hier ebenso Erfahrung und didaktische Konzepte zu gebaut.

Wie gelingt es euch, komplexe Themen wie Coding und KI so aufzubereiten, dass sie für junge Menschen verständlich und motivierend sind?

Für das Gelingen sehen wir drei Dinge als entscheidend.

  • Es braucht Freiraum zum Ausprobieren. Gerade bei Coding, Robotik oder auch KI können Kinder unmittelbar erleben, was ihre Idee als Lösung bewirkt. Wenn etwas nicht funktioniert, ist das kein Scheitern, sondern ein Mehrwert und der nächste Schritt im Lernprozess: beobachten, verändern, erneut ausprobieren. Diese direkte Rückmeldung schafft Selbstwirksamkeit – und oft eine enorme Motivation. Wir erleben immer wieder, dass Kinder so vertieft sind, dass die Pause plötzlich weniger attraktiv ist als das Weitermachen. Genau da entsteht für uns Lernen: aus Neugier, aus eigenem Tun und aus dem Wunsch, die Lösung selbst zu finden.
  • Es braucht ein gutes didaktisches Konzept, das komplexe Themen in einen für Kinder verständlichen und relevanten Kontext setzt. Coding oder KI werden dadurch nicht isoliert vermittelt, sondern mit Fragestellungen verbunden, die Kinder aus anderen Fächern oder aus ihrem Alltag kennen. So entsteht ein Zugang über das Thema – und die Technologie wird zum Werkzeug, mit dem sich Zusammenhänge entdecken und verstehen lassen. Genau darauf sind das Open Roberta Lab und unsere Materialien ausgerichtet.
  • Und drittens braucht es gut vorbereitete Lehrkräfte. Die Kinder arbeiten häufig in Zweierteams, entwickeln gemeinsam Ideen und probieren eigene Lösungswege aus. Die Lehrkraft begleitet und moderiert diesen Prozess. Lernen entsteht dabei gemeinsam – im Team und im Zusammenspiel mit der Lehrkraft. Genau darauf bereiten unsere Roberta-Schulungen und Ausbildungsformate vor: Sie geben fachliche Sicherheit, machen die Arbeitsweise praktisch erfahrbar und unterstützen Lehrkräfte dabei, solche offenen Lernprozesse im Unterricht sicher zu begleiten.

Was macht Roberta im Vergleich zu anderen Lernplattformen im Bereich Programmieren und Robotik besonders?

Spannend ist zunächst der Begriff „Lernplattform“, weil er unterschiedlich verstanden werden kann: als klassisches Lernmanagementsystem, als Programmierplattform oder als digitaler Lernraum. Roberta verbindet hier mehrere Ebenen. Das Open Roberta Lab ist die technische Programmier- und Lernumgebung im Browser. Roberta insgesamt ist das größere Lernökosystem dahinter – mit Didaktik, Materialien, Fortbildungen, Netzwerk und Community.

Besonders macht Roberta die Kombination aus Hardware-Offenheit, didaktischem Konzept und intuitiver Nutzung. Das Open Roberta Lab integriert rund 20 unterschiedliche Robotik- und Board-Systeme, darunter LEGO, fischertechnik und Calliope. Nach unserem Kenntnisstand ist diese Breite in Europa bzw. weltweit außergewöhnlich.

Gleichzeitig bildet das Lab die gemeinsame (horizontale) Ebene über die integrierte Hardware-Systeme hinweg. Lernende müssen also nicht für jedes Gerät neu anfangen, sondern arbeiten mit einer einheitlichen Logik. Z.B. der „Fahre“ Block folgt bei passenden Robotiksystemen demselben Prinzip, auch wenn im Hintergrund jeweils anderer Code für die konkrete Hardware erzeugt wird.

Dazu kommt eine bewusst gestaltete Nutzerführung: Details wie visuelle Strukturen und die Farbgebung der Programmierblöcke helfen, Programmierlogiken – etwa Anweisungen, Bedingungen oder Schleifen – sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Für Lehrkräfte bietet das Lab außerdem unterstützende Funktionen wie die Gruppenverwaltung. Darüber können sie schulgeeignete Konten für ihre Klassen oder Lerngruppen bereitstellen, Programme teilen und gemeinsam daran arbeiten.

Und schließlich geht es im Open Roberta Lab über das reine Programmieren hinaus: Roboter und Boards können konfiguriert, simuliert, getestet und mit realer Hardware verbunden werden. So wird das Hardware-System nicht als Blackbox erlebt, sondern als verstehbares und gestaltbares System.

Zusammen mit der Verfügbarkeit in rund 20 Sprachen macht genau diese Kombination Roberta besonders: Lernende können ohne Vorkenntnisse einsteigen, direkt ausprobieren und sich Schritt für Schritt bis zu anspruchsvolleren Projekten entwickeln. Roberta verbindet niedrigschwelligen Zugang, praxisnahes und projektorientiertes Lernen mit technischer Tiefe und internationaler Anschlussfähigkeit. Gleichzeitig ist das Open Roberta Lab auf schulische Anforderungen ausgerichtet – insbesondere mit Blick auf Datenschutz, Datensparsamkeit und transparente Nutzung.

Welche Herausforderungen begegnen euch bei der Integration solcher Bildungsangebote in Schulen und wie geht ihr damit um?

Es sind drei große Herausforderungen:

  • Ausbildung (Qualifizierung) der Lehrkräfte: Lehrkräfte brauchen eine gute Einführung in die Roberta-Didaktik, das Open Roberta Lab und die jeweiligen Hardware-Systeme. Dabei geht es nicht nur um Bedienwissen, sondern auch darum, selbst auszuprobieren, Teamarbeit zu erleben, Fehler zu analysieren und zu verstehen, wie Coding und Robotik sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden können. Gute Roberta-Schulungen leben vom praktischen Arbeiten mit dem Hardware-System und vom direkten Austausch mit Coaches und anderen Teilnehmenden. Gleichzeitig stehen Lehrkräften solche Fortbildungszeiten oft nur begrenzt zur Verfügung. Die Herausforderung besteht daher darin, flexible Formate zu entwickeln – etwa modular oder als Blended Learning –, ohne den praktischen Charakter und die Qualität der Qualifizierung zu verlieren.
  • Passende Hardware-Systeme: Aus unserer Sicht wird der Mehrwert von Roberta besonders deutlich, wenn Lernende nicht nur simulieren, sondern auch mit realen Robotern und Boards arbeiten. Für Schulen stellt sich dabei die Frage, welches oder welche Hardware-Systeme zu welchen Lernzielen, Altersgruppen und Rahmenbedingungen passt. Hier unterstützen wir Schulen, Schulträger und Medienzentren mit unserer langjährigen Erfahrung.
  • Verknüpfung und Umsetzung im Schulalltag: Eine Schulung gibt den wichtigen Startimpuls für die Umsetzung. Danach geht es um den Transfer in den eigenen Schulalltag: Wie setze ich Roberta konkret in meinem Unterricht ein – in Informatik, wo es konkrete Anknüpfungspunkte in Lehrplänen gibt, wie in anderen MINT-Fächern und fachübergreifenden Projekten? Dafür brauchen Lehrkräfte Materialien, die zu ihren Lehrplaninhalten passen und sich einfach an die eigene Klasse (Lerngruppe) anpassen lassen. Genau hier unterstützen wir mit kostenfreien Roberta-Materialien, Unterrichtsideen und praxisnahen Beispielen.
    In Zukunft wollen wir diese Unterstützung weiter ausbauen – ergänzend auch mit KI-gestützten Funktionen, die passende Vorschläge für Roberta-Unterrichtsstunden oder Projekteinheiten machen können. KI ersetzt dabei nicht die Lehrkraft, kann aber bei der Vorbereitung entlasten und neue Ideen liefern.

Wie stellt ihr sicher, dass eure Inhalte sowohl pädagogisch sinnvoll als auch technologisch aktuell bleiben?

Entscheidend für den pädagogischen Erfolg ist unser didaktisches Konzept: niedrigschwelliger Einstieg, praktisches Ausprobieren, Teamarbeit, problemlösendes Lernen und fachliche Fundierung.

Damit Roberta pädagogisch sinnvoll, aktuell und wirksam bleibt, hören wir sehr genau auf die Rückmeldungen aus der Praxis. Erfahrungen von Lehrkräften, Roberta-Coaches, Roberta-RegioZentren und Open Roberta Coding Hubs aus Unterricht, Workshops und Fortbildungen fließen direkt in die Weiterentwicklung von Methoden, Materialien und Formaten ein.

Zusätzlich entwickeln wir gemeinsam mit Hochschulpartnern konkrete Projekte weiter – aktuell etwa mit den Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Schwäbisch Gmünd zur Verbindung von Mathe und Coding (Robotik).

Welche Rolle spielt das Open Roberta Lab innerhalb eures Gesamtkonzepts und wie entwickelt es sich weiter?

Das Open Roberta Lab ist die technische Grundlage und zugleich die Basis der dafür, unser didaktisches Konzept in der Breite umzusetzen. Gestartet ist Roberta ursprünglich mit dem Robotikset LEGO Mindstorms und der dazugehörigen proprietären Entwicklungsumgebung. Erst mit dem eigenen Lab entstand die Möglichkeit, die Roberta-Didaktik unabhängiger, browserbasiert und hardwareoffen zu gestalten.

Das Lab ist zudem Zugpferd für uns. Die breite Sichtbarkeit und Nutzung ermöglichen alle sonstigen Aktivitäten und Geschäftsmodelle, die wir entwickeln. Es ist die technische Grundlage für viele Mio. Nutzer*innen in der Welt. Erst mit dem Lab und dann mit Corona ist Roberta zu dem geworden, was heute ist.

Weiterentwicklung:
Neben der Herausforderung schon erstmal das ORL auf dem aktuellen technischen Stand zu halten und zu bringen, haben wir drei grundlegende Entwicklungsrichtungen.

  • Hardware-Portfolio pflegen und erweitern: Das breite Hardware-Portfolio ist ein besonderer Mehrwert des Open Roberta Lab. Künftig wollen wir dieses Portfolio gezielt erneuern und weiterentwickeln. Dazu prüfen wir neue EdTech-Robotiksysteme ebenso wie bestehende Hardware-Lösungen – immer mit der Frage, welche Systeme didaktisch sinnvoll, technisch integrierbar, schulgeeignet und zukunftsfähig sind.
  • Nutzungsunterstützung verbessern: Wir wollen Lehrkräfte künftig noch gezielter bei der Nutzung des Open Roberta Lab unterstützen. Dazu prüfen wir KI-gestützte Assistenzfunktionen, die direkt während der Arbeit im Lab Fragen beantworten, Orientierung geben und bei der Umsetzung von Unterrichtsideen helfen können.
  • Neue Funktionen: Das Open Roberta Lab soll weiterhin als Brücke zu Zukunftstechnologien wirken. Wir entwickeln neue Funktionsbereiche, mit denen Themen wie KI, Robotik und Quantencomputing didaktisch zugänglich werden. Unser Anspruch bleibt dabei der Roberta-Ansatz: komplexe Technologien sichtbar, verständlich und gestaltbar zu machen.

Welche Entwicklungen oder neuen Formate plant Ihr mit der neuen Roberta Education gGmbH für die kommenden Jahre?

Wesentliche Themen werden neben der inhaltlichen und didaktischen Weiterentwicklung und neue Hardware-Systeme im Lab folgende:

  • Systematische Verbreitung des Roberta-Ansatzes in den Schulen in Deutschland um unsere Vision zu erreichen.
  • Neue interdisziplinäre Workshop-Formate mit Blick auf gesellschaftliche relevante Themen, z.B. Umweltschutz, Demokratie, Extremismus.
  • Berufsschulen und Azubis als neue Zielgruppe für Roberta und hierfür im Open Roberta Lab weitere industrienahe Robotik-Systeme platzieren.
  • Mehr Ansprache und Partnerschaften mit Unternehmen im Rahmen CSR, Personalentwicklung intern und Employer Branding extern.
  • Das Roberta-Netzwerk mit den Roberta RegioZentren und den Roberta Coding Hubs stärken und wieder mehr Lehrkräftefortbildungen machen.
  • International neue Kooperationen aufbauen und z.B. in Entwicklungsländern mit dem Lab insb. Frauen und Mädchen in MINT-Themen enablen, ausbilden und stärken.

Wie verändert sich aus eurer Sicht die Bedeutung von MINT-Bildung durch den zunehmenden Einsatz von KI?

KI ist im Kern selbst ein MINT-Thema, weil sie stark auf Daten, Mustern und Wahrscheinlichkeiten basiert. Gleichzeitig zeigt KI sehr deutlich, wie wichtig grundlegende MINT-Kompetenzen sind – unabhängig von einer konkreten Technologie. Dazu gehören informatisches Denken, Problemlösefähigkeit, Datenkompetenz, logisches Strukturieren und das Übersetzen von Aufgaben in präzise Handlungsanweisungen und die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch einzuordnen.

KI verändert den Blick auf Coding und Robotik. Insbesondere beim Coding steht heute stärker die Frage im Raum: Warum noch „coden“ lernen, wenn das doch vielleicht die KI genauso kann? Gerade deshalb bleibt der eigene aktive Einstieg zentral: Lernende sollten zunächst selbst ausprobieren, programmieren, testen und Fehler verstehen – dadurch entsteht die Kompetenz, KI-generierte Ergebnisse sinnvoll zu bewerten, zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

In der Robotik wird KI besonders greifbar: Roboter sind reale Hardware, die über Sensorik ihre Umgebung wahrnehmen. Durch KI entstehen neue Nutzungserlebnisse – etwa, wenn Systeme Sprache oder Bilder erkennen, auf Situationen reagieren oder Entscheidungen treffen.

Welche drei Ratschläge würdet ihr Gründerinnen und Gründern mitgeben, die im Bildungsbereich etwas bewegen möchten?

  • Reichweite ist das A und O. Da haben wir mit dem Open Roberta Lab eine besondere Chance.
  • Findet ein tragfähiges Geschäftsmodell mit einem guten Finanzierungsmix – Finanzielle Förderung ist im Bildungsbereich sehr breit aufgestellt.
  • Wir haben uns für eine not-for-profit Struktur im Kontext der open educational ressources entschieden basierend auf Open Source-Deep-Tech. Das ist ein Weg, muss aber nicht in jedem Zusammenhang der Beste sein.

Bild: Andrea Herold und Marc Tobias Bildrechte: Roberta

Wir bedanken uns bei Marc Tobias und Andrea Herold für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Ziel: 51 % der Weltbevölkerung: Wie das Experiment „Défi $2 Monde“ global durchstarten will

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Défi $2 Monde: Teilnehmer mit einer Zahlung weltweit verbinden Michael Miroulet Défi $2 Monde

Défi $2 Monde will mit einer freiwilligen Zahlung von zwei US-Dollar pro Teilnehmer testen, wie weit sich eine transparente globale Challenge verbreiten kann.

Michael, kannst du Défi $2 Monde kurz vorstellen und erklären, welche Idee hinter der weltweiten Challenge steckt?

Défi $2 Monde ist ein bewusst einfaches globales Experiment: Kann eine sehr große Zahl von Menschen freiwillig an derselben transparenten Challenge teilnehmen? Die Regel lautet: eine Person, eine freiwillige Zahlung von 2 US-Dollar, eine verifizierte Teilnahme. Kein Abonnement, keine versteckten wiederkehrenden Kosten. Entscheidend ist nicht nur das eingesammelte Geld, sondern die Zahl der tatsächlich verifizierten, einzigartigen Teilnehmer.

Wie bist du auf die Idee gekommen, Menschen weltweit mit einer freiwilligen Zahlung von jeweils 2 US-Dollar zusammenzubringen?

Mich interessiert die Frage, wie weit sich eine extrem einfache Idee verbreiten kann, wenn die Einstiegshürde sehr niedrig ist und jeder sofort versteht, worum es geht. Statt ein kompliziertes Produkt zu erklären, wollte ich eine einzige klare Handlung testen: freiwillig 2 Dollar beitragen und damit als verifizierter Teilnehmer zählen.

Warum hast du dich ausgerechnet für 2 US-Dollar entschieden und welche Bedeutung hat dieser Betrag für das Konzept?

Zwei Dollar sind absichtlich ein kleiner, leicht verständlicher Betrag. Er ist groß genug, damit eine Zahlung eine bewusste Teilnahme darstellt, aber klein genug, damit das Experiment nicht auf einem hohen Kaufpreis basiert. Die 2 Dollar sind deshalb Teil der Mechanik des Experiments und nicht nur ein Preis.

Dein Ziel ist, bis zum 1. Januar 2027 insgesamt 51 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung zur Teilnahme zu bewegen. Warum hast du diese außergewöhnlich hohe Marke gewählt?

Weil das Ziel bewusst extrem sein soll. 51 Prozent bedeutet, dass eine Mehrheit erreicht werden müsste. Ich behaupte nicht, dass dieses Ziel erreicht wird. Gerade diese Unsicherheit ist Teil des Experiments. Der Erfolg darf nicht nach Reichweite oder theoretischen Kontakten behauptet werden: Für das 51-Prozent-Ziel zählen ausschließlich verifizierte einzigartige Teilnehmer.

Was passiert mit den eingenommenen 2 US-Dollar pro Teilnahme und wie transparent können Teilnehmer nachvollziehen, wofür die Gelder verwendet werden?

Die Zahlung ist eine Teilnahme am Projekt und keine versteckte Subscription. Einnahmen und Teilnehmerzahl werden getrennt betrachtet: Zwei Dollar Umsatz allein bedeuten nicht, dass das globale Ziel erreicht ist. Das Projekt soll seine Regeln, den verifizierten Teilnehmerzähler und die tatsächlich bestätigten Einnahmen klar voneinander ausweisen. Mittel können für Betrieb, technische Infrastruktur, Sicherheit und internationale Weiterentwicklung des Projekts eingesetzt werden. Es werden keine zusätzlichen oder wiederkehrenden Abbuchungen ohne ausdrückliche Zustimmung vorgenommen.

Wie stellst du technisch sicher, dass hinter jeder gezählten Teilnahme tatsächlich eine bestätigte Zahlung steht und der öffentliche Zähler nicht manipuliert werden kann?

Die Grundregel ist strikt: Der öffentliche Teilnehmerzähler darf nur nach einer bestätigten Zahlung steigen. Eine bloße Seitenansicht, ein Klick oder ein Zahlungsversuch zählt nicht. Zusätzlich muss verhindert werden, dass dieselbe Person mehrfach als neue Teilnahme gezählt wird. Deshalb trennen wir Reichweite, Antworten, bestätigte Zahlungen und verifizierte einzigartige Teilnehmer als unterschiedliche Kennzahlen.

Défi $2 Monde soll international funktionieren. Welche Herausforderungen entstehen durch unterschiedliche Währungen, Zahlungsmethoden und rechtliche Rahmenbedingungen?

Genau darin liegt eine der größten Herausforderungen. Zwei US-Dollar sind einfach zu erklären, aber Zahlungsanbieter, lokale Währungen, Gebühren, Datenschutz, Verbraucherschutz und rechtliche Anforderungen unterscheiden sich von Land zu Land. Deshalb soll die Expansion schrittweise erfolgen und keine technische oder rechtliche Möglichkeit behauptet werden, bevor sie tatsächlich verfügbar ist.

Bei der Verbreitung setzt du auch auf KI-gestützte Recherche und mehrsprachige Ansprache. Wie genau nutzt du Künstliche Intelligenz für das Projekt?

KI hilft bei Recherche, Übersetzung, internationaler Medienansprache, Strukturierung von Rückmeldungen und der Analyse, welche Regionen und Sprachen noch nicht ausreichend erreicht werden. Sie ersetzt aber keine menschliche Zustimmung und keine Zahlung. Ein KI-System darf niemals einen Teilnehmer erfinden oder einen nicht bestätigten Vorgang als Erfolg zählen.

Bei einem globalen Projekt, bei dem Geld eingesammelt wird, spielt Vertrauen eine wichtige Rolle. Wie möchtest du dieses Vertrauen aufbauen und mögliche Zweifel an der Seriosität ausräumen?

Durch überprüfbare Regeln und bewusst konservative Kennzahlen. Eine Antwort ist keine Zusage, eine Zusage ist keine Zahlung und eine Zahlung ist erst dann ein Teilnehmer, wenn sie bestätigt und als einzigartige Teilnahme verifiziert ist. Außerdem gibt es kein Abo und keine versteckte wiederkehrende Gebühr. Wenn eine Kennzahl null ist, muss sie auch als null veröffentlicht werden.

Welche Strategie verfolgst du, damit aus den ersten Teilnehmern tatsächlich eine internationale Bewegung entsteht?

Die Strategie kombiniert direkte internationale Medienansprache, mehrsprachige Kommunikation und freiwilliges Teilen von Mensch zu Mensch. Statt sofort Geld für Werbung auszugeben, teste ich zunächst, ob die Idee organisch Interesse erzeugt. Genau deshalb ist auch ein Interview wie dieses interessant: Es zeigt, ob Menschen die Idee verstehen, diskutieren und freiwillig weitertragen.

Du sagst selbst, dass das Ziel bewusst extrem gewählt ist und möglicherweise nicht erreicht wird. Wann wäre Défi $2 Monde für dich trotzdem ein Erfolg?

Wenn das Experiment belastbare Erkenntnisse darüber liefert, wie weit eine einfache globale Idee mit transparenter Messung und freiwilliger Beteiligung tatsächlich kommen kann. Das 51-Prozent-Ziel bleibt dabei binär: Entweder die erforderliche Zahl verifizierter einzigartiger Teilnehmer wird bis zum Stichtag erreicht oder nicht. Ein kleineres Ergebnis würde ich nicht nachträglich als Erreichen dieses Ziels umdeuten.

Welche drei Tipps würdest du Gründerinnen und Gründern geben, die eine ungewöhnliche Idee verfolgen und noch nicht wissen können, ob sie tatsächlich funktioniert?

Erstens: Testet die Realität so früh wie möglich und unterscheidet Interesse von echten Ergebnissen. Zweitens: Macht eure Regeln so klar, dass auch ein negatives Ergebnis glaubwürdig bleibt. Drittens: Beginnt mit den Ressourcen, die ihr tatsächlich habt, statt Fortschritt vorzutäuschen, den es noch nicht gibt.

Bildrechte: privat / Michael Miroulet

Wir bedanken uns bei Michael Miroulet für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wo bekommt man günstige Toner für den Laserdrucker? Der Einkaufs-Check für kleine Teams

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Günstige Toner für den Laserdrucker: Der Einkaufs-Check. Nahaufnahme eines modernen Druckers mit Touchscreen in einem professionellen Büro

Das Wichtigste in Kürze: Bevor ein kleines Team Toner nachbestellt, lohnt ein Blick auf vier Punkte.

  • Bezugsquelle: Spezialisierte deutsche Fachhändler führen Original- und kompatible Toner, liefern schnell und sichern den Kauf über Garantie und Rückgaberecht ab.
  • Preis pro Seite: Nicht der Kartuschenpreis zählt, sondern der Preis pro gedruckter Seite — geprüfte kompatible Toner liegen hier oft unter der Hälfte des Originals.
  • Garantie-Rechtslage: Die Garantie erlischt durch kompatible Toner nicht automatisch; der Hersteller müsste nachweisen, dass die Kartusche einen Schaden verursacht hat. Die gesetzliche Gewährleistung bleibt ohnehin bestehen.
  • Firmware-Thema: Bei HP-Geräten mit Dynamic Security können Firmware-Updates zuvor funktionierende kompatible Kartuschen sperren. Je nach Modell können deaktivierte automatische Updates oder kompatible Kartuschen, die ausdrücklich für den vorhandenen Firmwarestand geeignet sind, helfen.

Warum ist Toner beim Originalhersteller so teuer?

Toner ist das Verbrauchsmaterial des Laserdruckers: ein feines Pulver aus Pigment und Kunststoff, das erhitzt auf das Papier aufgebracht wird. Wer einmal nachrechnet, was der Inhalt einer Kartusche im Verhältnis zum Gerät kostet, staunt — und genau dahinter steckt ein bewusstes Geschäftsmodell.

Das Geschäftsmodell hinter günstigen Druckern

Viele Laserdrucker werden nahe am Selbstkostenpreis verkauft, teils sogar darunter. Das Gerät ist der Türöffner; das eigentliche Geschäft läuft über die Verbrauchsmaterialien — ähnlich wie bei Rasierer und Klinge. Das einmalige Investment ist klein, die laufenden Käufe tragen den Ertrag. Aus Herstellersicht ist das legitim, für Käufer bedeutet es aber, dass ein vermeintlich günstiger Drucker über die Jahre ein Vielfaches seines Kaufpreises an Toner verschlingt.

Warum der Anschaffungspreis des Druckers wenig über die Kosten aussagt

Ein Gerät für 120 Euro kann über drei Jahre Betriebskosten von mehreren hundert Euro verursachen; ein teureres Modell mit günstigen Kartuschen dagegen deutlich weniger. Für die Beschaffung zählt deshalb der Preis pro gedruckter Seite, nicht der Preis auf dem Karton. Wer diesen Wert für das eigene Druckvolumen berechnet, trifft fast immer die bessere Entscheidung.

Wo bekommt man günstige Toner für den Laserdrucker?

Spezialisierte Online-Fachhändler sind für kleine Teams meist die beste Adresse: Sie führen Originalware und geprüfte kompatible Alternativen, liefern schnell und geben lange Garantien. Ein Beispiel ist der deutsche Händler Druckerpatronen.de, dessen Sortiment Original- und kompatible Ware für über ein Dutzend Druckermarken abdeckt — von HP über Brother und Canon bis zu Kyocera, Epson, Lexmark oder OKI, jeweils als Kompatibilitätsangabe zum eigenen Gerät. Wer günstige Toner für den Laserdrucker sucht, findet dort beide Welten in einem Shop und kann pro Kartusche frei zwischen Original und Alternative wählen.

Marktplätze punkten mit Auswahl, machen die Qualitätskontrolle aber schwerer, weil Händler und Ware stark variieren. Der Bürobedarf-Großhandel liefert bequem mit der nächsten Materialbestellung, ist bei Tonern aber selten die günstigste Option. Für den regulären Toner-Einkauf spricht daher vieles für den Fachhandel mit klarem Qualitätsversprechen.

Fachhändler, Marktplatz oder Bürobedarf-Großhandel — die Bezugswege im Überblick

Vier spezialisierte Anbieter stehen stellvertretend für den Online-Fachhandel. Entscheidend sind nicht nur die Preise, sondern auch Garantiedauer, Rückgabemöglichkeiten, Zahlungsarten und die Breite der Bewertungsbasis.

Bezugsquellen für Toner und Druckerpatronen im Vergleich

AnbieterPreis-/Ersparnisangabe bei AlternativproduktenGarantiedauerRückgabefristZahlung auf RechnungBewertungsbasisGesamteindruck
Druckerpatronen.deBis zu 95 % Ersparnis gegenüber Originalprodukten3 Jahre auf alle ProdukteBis zu 30 TageJa, bereits ab der ersten BestellungMehr als 84.000 ausgewiesene KundenbewertungenStarkes Gesamtpaket aus hoher beworbener Ersparnis, langer Garantie und unkompliziertem Rechnungskauf
TonerPartner.deBis zu 80 % Ersparnis laut Anbieterangaben3 Jahre14-tägiges Widerrufsrecht für VerbraucherJaRund 52.000 Bewertungen bei Trusted ShopsEtablierter Fachhändler mit breitem Sortiment und großer unabhängiger Bewertungsbasis
PrindoJe nach Produkt unterschiedlich; bei einzelnen kompatiblen Tonerlinien werden bis zu 70 % Ersparnis beworben5 Jahre auf Prindo-Produkte60 Tage RückgaberechtJa, vorbehaltlich Identitäts- und Bonitätsprüfung; bei Neukunden kann die Zahlungsart abgelehnt werdenRund 55.000 Bewertungen bei Trusted ShopsBesonders stark bei Garantie und Rückgabefrist der eigenen Alternativprodukte
tintenmarkt.deJe nach Produktlinie unterschiedlich; beim Klima-Toner werden bis zu 60 % gegenüber neuen Originalprodukten genanntProduktabhängig; beispielsweise 3 Jahre beim Klima-Toner14-tägiges Widerrufsrecht für Verbraucher; darüber hinaus sieht der Shop unter bestimmten Voraussetzungen eine Kulanzrücknahme vorJa; bei Firmen und Selbstständigen nach Legitimation und positiver BonitätsprüfungRund 34.000 Bewertungen bei Trusted ShopsEtablierter Anbieter mit Original-, kompatiblen und wiederaufbereiteten Produkten

Hinweis: Preisvorteile beziehen sich auf Eigenangaben der jeweiligen Anbieter und gelten nicht zwangsläufig für das gesamte Sortiment. Garantie- und Rückgabebedingungen können ebenfalls von Produktlinie und Kundengruppe abhängen.

Im Gesamteindruck setzt sich Druckerpatronen.de durch: Drei Jahre Garantie auf alle Produkte, Kauf auf Rechnung ab der ersten Bestellung, bis zu 30 Tage Rückgaberecht und mehr als 84.000 Kundenbewertungen ergeben ein ausgewogenes Gesamtpaket. Erwähnenswert sind auch die vereinzelt starken Kategorien bei Prindo mit 5 Jahren Garantie auf die eigenen Alternativprodukte und 60 Tage Rückgaberecht.

Über alle betrachteten Kriterien hinweg überzeugt Druckerpatronen.de durch die Kombination aus hoher beworbener Ersparnis, einheitlicher Garantie, unkompliziertem Rechnungskauf und breiter Bewertungsbasis. Beim reinen Kartuschenpreis liegen die vier Anbieter im Alltag oft nah beieinander.

Sind kompatible Toner wirklich gut genug fürs Büro?

Geprüfte kompatible Ware liefert eine hohe Qualität bei deutlich niedrigerem Preis. Identisch mit dem Original ist sie nicht — für typische Bürodokumente ist der Unterschied im Alltag jedoch kaum sichtbar. Entscheidend ist, dass der Händler die Qualität prüft und dafür einsteht.

Wie Reichweite gemessen wird: ISO/IEC 19752 für Toner, ISO/IEC 24711 für Tinte

Für den Vergleich von Reichweiten gibt es standardisierte Messverfahren. Die ISO/IEC 19752 legt fest, wie die Seitenreichweite von Tonerkartuschen für monochrome elektrofotografische Drucksysteme unter definierten Bedingungen ermittelt wird. Für Tintenpatronen in Farbtintenstrahldruckern dient die ISO/IEC 24711 als entsprechendes Verfahren. Hersteller wie Brother erläutern die Ermittlung ihrer Tonerreichweiten zusätzlich in einer Erklärung zur Seitenreichweite nach ISO/IEC 19752.

Angaben wie „2.500 Seiten“ lassen sich vor allem dann sinnvoll gegenüberstellen, wenn sie auf demselben standardisierten Messverfahren beruhen. Die tatsächliche Reichweite im Büro kann je nach Seitendeckung, Druckaufträgen und Geräteeinstellungen davon abweichen. Wichtig ist außerdem: Die ISO-Verfahren messen die Seitenreichweite, nicht die Druckqualität oder Zuverlässigkeit einer Kartusche.

Kompatibel, refilled oder rebuilt — die Begriffe sauber getrennt

Drei Begriffe werden im Handel oft vermischt, meinen aber Unterschiedliches. Kompatibel heißt: Die Kartusche wurde komplett neu von einem Drittanbieter produziert, inklusive Gehäuse und Chip. Refilled bedeutet: Eine gebrauchte Kartusche wurde lediglich nachgefüllt — die Qualität hängt stark vom Anbieter ab. Rebuilt bezeichnet ein aufbereitetes Original-Leergehäuse, das gereinigt, neu befüllt und geprüft wird. Für die tägliche Büroarbeit sind neu produzierte kompatible Kartuschen geprüfter Anbieter meist die unkomplizierteste Wahl.

Wie rechnet man den echten Tonerpreis aus?

Preis pro Seite statt Preis pro Kartusche

Der Kartuschenpreis allein sagt wenig aus, weil Kartuschen unterschiedlich viel Toner enthalten. Die faire Vergleichsgröße ist der Preis pro Seite: Kartuschenpreis geteilt durch die Reichweite nach ISO-Norm. So funktioniert die Umrechnung in der Praxis:

Beispielrechnung: Preis pro Seite in drei Schritten (mit Beispielwerten)

  1. Kartuschenpreis notieren: etwa 120 Euro für einen Originaltoner, 55 Euro für den geprüften kompatiblen Toner desselben Druckermodells.
  2. Reichweite gegenüberstellen: 3.000 Seiten nach ISO/IEC 19752 beim Original, 2.850 Seiten beim kompatiblen Pendant.
  3. Preis pro Seite teilen: 120 Euro durch 3.000 Seiten ergeben 4,0 Cent pro Seite; 55 Euro durch 2.850 Seiten nur 1,9 Cent. Auf 10.000 Seiten gerechnet spart die kompatible Variante rund 210 Euro — bei nahezu gleicher Reichweite.

Hohe Kapazität, Multipacks und Mengenrabatte als zusätzlicher Hebel

Drei Hebel senken den Seitenpreis weiter. Erstens Kartuschen mit hoher Kapazität, erkennbar an Zusätzen wie „XL“ oder „High Yield“: Sie kosten mehr in der Anschaffung, liefern aber eine höhere Reichweite und damit einen niedrigeren Seitenpreis. Zweitens Multipacks, etwa Schwarz plus die drei Farbkanäle im Bundle: Pro Kartusche sind sie fast immer günstiger als Einzelkäufe. Drittens Mengenrabatte: Bei Druckerpatronen.de greifen sie schon ab zwei gleichen Kartuschen, was sich gut mit der Lagerhaltung von Ersatzware verbinden lässt.

Bei Tintenpatronen hängt die Wirtschaftlichkeit zusätzlich von der richtigen Nutzung und Lagerung ab. Längere Druckpausen, hohe Temperaturen und trockene Luft können dazu beitragen, dass Druckerpatronen austrocknen. Regelmäßiges Drucken und eine kühle, geschützte Lagerung ungeöffneter Patronen helfen, dieses Risiko zu reduzieren. Bei Tonerkartuschen besteht dieses typische Eintrocknungsproblem dagegen nicht.

Erlischt die Druckergarantie, wenn man keine Originaltoner verwendet?

Nein, nicht automatisch. Die Nutzung kompatibler Toner lässt die Herstellergarantie nicht automatisch erlöschen. Schäden, die nachweislich durch eine Fremdkartusche verursacht wurden, können allerdings von der Garantieleistung ausgenommen sein. Die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer ist davon zu unterscheiden.

Garantie und Gewährleistung sind zwei verschiedene Dinge

Die gesetzliche Gewährleistung richtet sich gegen den Verkäufer: Er haftet dafür, dass der Drucker bei Übergabe mangelfrei war — die Rechte des Käufers bei Mängeln nach § 437 BGB gelten unabhängig davon, welche Kartusche im Gerät steckt. Für Verbraucher gilt zudem innerhalb der ersten zwölf Monate die Beweislastumkehr des § 477 BGB: Ein Mangel, der in dieser Zeit auftritt, wird vermutet, schon bei Übergabe vorgelegen zu haben.

Die freiwillige Herstellergarantie ist eine Zusatzleistung des Druckerherstellers und darf nicht pauschal abgelehnt werden: Streikt etwa der Papiereinzug, hat das mit der Tonerkartusche nichts zu tun, der Anspruch besteht weiter. Nur wenn der Hersteller im Einzelfall nachweist, dass genau diese kompatible Kartusche den konkreten Schaden verursacht hat, darf er die Leistung dafür verweigern. Die Beweislast liegt bei ihm, nicht beim Nutzer.

HP Dynamic Security — was dahintersteckt und was Teams dagegen tun können

Eine praktische Hürde ist HP Dynamic Security: Bestimmte HP-Drucker sind dafür ausgelegt, nur mit Kartuschen zu funktionieren, die einen neuen oder wiederverwendeten HP-Chip beziehungsweise entsprechende HP-Elektronik enthalten. Laut den Herstellerangaben zu Dynamic Security können Firmware-Updates dazu führen, dass zuvor funktionierende Kartuschen mit Nicht-HP-Chips anschließend nicht mehr akzeptiert werden. Das betrifft bestimmte HP-Geräte, nicht Laserdrucker anderer Hersteller generell. Welche Kartuschen ein konkretes Modell unterstützt, lässt sich den jeweiligen Herstellerunterlagen entnehmen, etwa der Nutzerinformation zum HP LaserJet Enterprise.

Für Teams kommen je nach Gerät mehrere Wege infrage: automatische Firmware-Updates können bei unterstützten Modellen deaktiviert werden, teilweise lässt sich eine frühere Firmware-Version wiederherstellen, und bei kompatiblen Tonern sollte ausdrücklich auf die Eignung für den vorhandenen Firmwarestand geachtet werden. Ein aktualisierter Chip kann die Kompatibilität verbessern, garantiert sie aber nicht für jedes Gerät und jede Firmware-Version. Deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf die Kompatibilitätsangaben des Händlers genau zu prüfen.

Bild von Jakub Zerdzicki auf Pexels

Welche Toner passen zu welchem Bedarfsprofil?

Die passende Kartusche hängt sowohl vom Druckermodell als auch vom Nutzungsprofil des Teams ab. Entscheidend sind Druckvolumen, gewünschte Reichweite, Farbbedarf und mögliche technische Einschränkungen des Geräts. Fünf typische Situationen im Überblick:

Welche Kartusche passt zu welchem Bedarfsprofil?

NutzungsprofilEmpfohlene WahlBegründungSparpotenzial
Wenigdrucker mit unter 100 Seiten im MonatOriginaltoner in StandardkapazitätBei geringem Druckvolumen fällt die absolute jährliche Ersparnis durch Alternativprodukte vergleichsweise klein aus.Gering
Team mit hohem Schwarz-Weiß-VolumenGeprüfter kompatibler Toner, bei Bedarf mit hoher KapazitätBei regelmäßigem Druckaufkommen wirkt sich ein niedrigerer Preis pro Seite besonders stark auf die laufenden Kosten aus.Hoch, je nach Produkt bis zu 95 % gegenüber dem Original
Farbdrucke für Pitchdecks und AngeboteKompatibles Farbset oder MultipackSets können gegenüber dem Einzelkauf günstiger sein und vereinfachen die Bevorratung mehrerer Farben.Mittel bis hoch
Gerät mit HP Dynamic SecurityKompatible Ware, deren Eignung für Gerät und Firmwarestand ausdrücklich bestätigt wirdBei bestimmten HP-Geräten können Firmware-Updates Kartuschen mit nicht unterstützten Chips blockieren. Deshalb sollte die Kompatibilität vor dem Kauf genau geprüft werden.Je nach kompatibler Kartusche hoch
Gerät ohne verfügbare Originalware wegen ModellaltersKompatible oder Rebuilt-KartuscheFür ältere Druckermodelle können Alternativprodukte verfügbar bleiben, wenn Originalkartuschen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt angeboten werden. Rebuilt-Kartuschen nutzen dabei aufbereitete Original-Leergehäuse.Mittel bis hoch

Für Teams mit regelmäßigem Druckaufkommen ist geprüfte kompatible Ware häufig die wirtschaftlichste Wahl, weil sich ein niedrigerer Preis pro Seite über viele Ausdrucke deutlich bemerkbar macht. Bei sehr geringem Druckvolumen kann dagegen auch ein Originaltoner sinnvoll sein, wenn der mögliche Preisvorteil einer Alternative im Jahresverlauf nur wenig ins Gewicht fällt.

Welche Fehler kosten beim Tonerkauf am meisten Geld?

Die teuersten Fehler entstehen selten bei der Auswahl der einzelnen Kartusche, sondern in der Beschaffungsroutine. Fünf typische Stolpersteine:

  • Nur auf den Kartuschenpreis schauen: Eine billige Kartusche mit niedriger Reichweite kostet pro Seite oft mehr als eine teurere mit hoher Kapazität — erst den Seitenpreis rechnen.
  • Keine Ersatzkartusche lagern: Wer erst bei leerem Toner bestellt, zahlt im Ernstfall Expresszuschläge. Ein bis zwei Ersatzkartuschen pro Gerät sind sinnvoll.
  • Den Nachbestellrhythmus ignorieren: Teams mit festem Druckaufkommen bestellen gebündelt und terminiert — das spart Versandkosten und nutzt Mengenrabatte.
  • Den Shop nur nach Preis wählen: Garantiedauer, Rückgabefrist, Kauf auf Rechnung, Lieferzeit, ein deutscher Firmensitz und eine breite, echte Bewertungsbasis — etwa über unabhängige Systeme wie Trusted Shops — trennen geprüfte Ware von riskanter Billigware.
  • Leere Kartuschen wegwerfen: Für leere Tonerkartuschen gibt es Rücknahme- und Sammelsysteme von Händlern und spezialisierten Aufbereitern. Geeignete Original-Leergehäuse können anschließend gereinigt, neu befüllt und als Rebuilt-Kartuschen wiederverwendet werden.

Wer diese fünf Punkte in einer kurzen Beschaffungsregel fixiert — Seitenpreis rechnen, Ersatzkartusche lagern, nur bei geprüften Shops kaufen —, vermeidet die teuersten Fehler dauerhaft.

Häufige Fragen zu günstigen Tonern und Druckerpatronen

Wo bekommt man günstige Toner für den Laserdrucker?

Bei spezialisierten Online-Händlern, die Original und kompatible Toner führen. Druckerpatronen.de deckt beide Welten ab und sichert den Kauf über drei Jahre Garantie sowie bis zu 30 Tage Rückgaberecht ab.

Sind kompatible Toner gut?

Bei geprüfter Ware ja. Die Reichweite wird nach denselben ISO-Verfahren gemessen wie beim Original, der Preis liegt deutlich darunter.

Was ist der Unterschied zwischen kompatiblen, refillten und rebuilt Kartuschen?

Kompatibel ist neu produziert, refilled ist nachgefüllt, rebuilt ist ein aufbereitetes und neu befülltes Original-Gehäuse.

Wie viele Seiten schafft eine Tonerkartusche?

Die Reichweite wird bei monochromen Tonerkartuschen häufig nach ISO/IEC 19752 ermittelt. Je nach Modell reicht sie von einigen hundert bis zu mehreren tausend Seiten; für faire Vergleiche sollten die Angaben auf demselben Messverfahren beruhen.

Lohnen sich Kartuschen mit hoher Kapazität?

Fast immer, weil der Preis pro Seite mit steigender Füllmenge sinkt. Voraussetzung ist ein regelmäßiges Druckaufkommen.

Erlischt die Garantie bei kompatiblen Tonern?

Nicht automatisch. Der Hersteller müsste nachweisen, dass genau diese Kartusche einen konkreten Schaden verursacht hat. Die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer bleibt ohnehin bestehen.

Was tun, wenn der HP-Drucker die Kartusche nach einem Firmware-Update nicht mehr erkennt?

Bei betroffenen HP-Geräten kann Dynamic Security die Ursache sein. Je nach Modell lassen sich automatische Updates deaktivieren; bei kompatiblen Tonern sollte die Eignung für den vorhandenen Firmwarestand geprüft werden.

Kann man Toner als Unternehmen auf Rechnung bestellen?

Ja, seriöse Fachhändler bieten das an. Bei Druckerpatronen.de ist der Kauf auf Rechnung schon ab der ersten Bestellung möglich, was die Beschaffung in kleinen Teams vereinfacht.

Woran erkennt man geprüfte Ware?

An genormten Reichweitenangaben, langer Garantie, klaren Rückgabebedingungen und einer breiten, echten Bewertungsbasis des Händlers.

Fazit: So kaufen Sie Toner ein, ohne zweimal zu zahlen

Der teuerste Toner ist nicht der mit dem höchsten Preis, sondern der mit dem schlechtesten Verhältnis aus Preis, Reichweite und Risiko. Wer den Preis pro Seite rechnet, auf genormte ISO-Angaben achtet und bei einem Händler mit langer Garantie, Rechnungskauf und echter Bewertungsbasis kauft, spart nachhaltig — ein Baustein, mit dem junge Unternehmen ihre laufenden Betriebskosten im Griff behalten.

Tinte und Toner bei Druckerpatronen.de gibt es als Original- und als kompatible Ware, mit drei Jahren Garantie auf alle Produkte und über 84.000 Kundenbewertungen. Für Teams mit regelmäßigem Druckbedarf zählt der Händler damit zu den empfehlenswerten Fachhändlern in Deutschland.

Titelbild Bild von Jakub Zerdzicki auf Pexels

Autor: Simon Peters

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Über 100 Bewerbungen: Diese Startups überzeugen beim MEXI 2026

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Mannheim: MEXI 2026 vergibt Gründungspreis

Mannheimer Existenzgründungspreis (MEXI) 2026 verliehen

15 Start-ups und Scale-ups stehen für die Innovationskraft und Vielfalt des Gründungsstandorts Mannheim.

Bühne frei für die mutigsten und kreativsten Gründer*innen: Im Hangar des City Airport Mannheim wurde gestern Abend der Mannheimer Existenzgründungspreis (MEXI) 2026 verliehen. Die Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim vergab den renommierten Gründungspreis in Kooperation mit NEXT MANNHEIM. Vor mehr als 350 geladenen Gästen präsentierten sich 15 Start-ups und Scale-ups im Finale und zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig, innovativ und zukunftsorientiert Unternehmertum aus Mannheim und der Region ist.

Aus mehr als 100 Bewerbungen wurden in den fünf Kategorien Technologie, Dienstleistung, Impact, Textile und Scale Up jeweils die drei besten Gründungsideen von einer unabhängigen Jury ausgewählt und prämiert. Damit macht der MEXI sichtbar, was den Standort Mannheim auszeichnet: Menschen, die Verantwortung übernehmen, neue Wege gehen und aus ihren Ideen konkrete Lösungen für die Zukunft entwickeln.

„Mannheim ist ein Ort des Erfindergeists. Hier wurden Innovationen entwickelt, die heute selbstverständlich zu unserem Alltag gehören. Die vielen Bewerbungen um den Gründerpreis geben uns einen spannenden Blick in die Zukunft: Sie zeigen, welche Technologien und Geschäftsmodelle das Potenzial haben, die Wirtschaftskraft unserer Stadt weiter zu stärken. Als einer der führenden Innovationsstandorte schafft Mannheim dafür attraktive Rahmenbedingungen“, erklärte Oberbürgermeister Christian Specht.

„Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen steht der Mut, einen ersten Schritt zu gehen. Wir sind stolz darauf, ein Gründungsstandort zu sein, der Menschen auf diesem Weg umfassend unterstützt. Der heutige Gründerpreis ist eine verdiente Anerkennung für unternehmerischen Einsatz und zugleich ein starkes Signal: Gute Ideen finden bei uns die besten Bedingungen, um zu wachsen und erfolgreich zu werden“, so Thorsten Riehle, Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur.

Fünf Kategorien zeigen die Breite des Mannheimer Gründungsgeschehens

Der MEXI zählt zu den bedeutendsten regionalen Gründungspreisen in Deutschland und wurde 2026 in insgesamt fünf Kategorien vergeben. Neu hinzugekommen ist die Kategorie Scale Up. Sie zeichnet innovative Unternehmen ab dem dritten Geschäftsjahr aus, die überdurchschnittliches Wachstum und besondere Zukunftsfähigkeit zeigen.

Die Kategorie Textile löste die bisherige Kategorie Fashion ab. Sie wurde erstmals überregional ausgeschrieben und richtete sich an Gründer*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit trägt der MEXI der Entwicklung Mannheims als Standort für innovative textile Konzepte, nachhaltige Materialien und neue Geschäftsmodelle in der Mode- und Textilwirtschaft Rechnung.

Über 50.000 Euro Sponsoren-Preisgeld und besondere Zusatzpreise

Die Erstplatzierten in den Kategorien Technologie, Dienstleistung, Impact und Scale Up erhielten jeweils 10.000 Euro Preisgeld. Gestiftet wurde das Preisgeld von den Sponsoren Roche Diagnostics GmbH, Sparkasse Rhein Neckar Nord, Essity GmbH und Zodiac Vermögens-Verwaltungs GmbH.

In der Kategorie Textile wurde ein Medienpreis in Höhe von 10.000 Euro sowie ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro durch das Fachmagazin „TextilWirtschaft“ der DFV-Mediengruppe vergeben. Für den ersten Platz gab es darüber hinaus ein kostenloses Atelier für drei Monate mit Zugang zu den hauseigenen Werkstätten im Mannheimer Gründungszentrum Textilerei sowie eine kostenfreie, teilmöblierte Wohnung in der Mannheimer Innenstadt.

Letztere wird von der Hildebrandt & Hees GmbH gesponsert. Alle drei Finalisten erhielten in dieser Kategorie außerdem eine Jahresmitgliedschaft im Fashion Council Germany e.V. sowie ein Jahres-Abonnement für das Fachmagazin TextilWirtschaft.

Experten-Jury wählte aus über 100 Bewerbungen

Mit mehr als 100 eingegangenen Bewerbungen wurde in diesem Jahr ein neuer Höchststand erreicht. Über die Vergabe der MEXI-Preise entschied eine hochkarätige Jury aus Vertreterinnen der IHK und HWK, erfahrenen Gründerinnen, ehemaligen MEXI-Gewinnerinnen, Business Angels, Investorinnen, Coaches sowie den Sponsor*innen der jeweiligen Kategorien.

Pro Kategorie wurden drei Finalist*innen ausgewählt. In 15-minütigen Pitch-Sessions traten sie um die Plätze eins bis drei gegeneinander an. Die Vorbereitung auf die Endrunde erfolgte durch einen Pitch-Workshop der Agentur dreivondrei, die den MEXI bereits zum dritten Mal begleitete.

Der MEXI ist damit weit mehr als eine Preisverleihung: Er bringt Gründerinnen, Investorinnen, Unternehmen, Fördernde und Partner*innen zusammen, schafft Sichtbarkeit für neue Geschäftsmodelle und stärkt die Verbindungen innerhalb des Mannheimer Start-up-Ökosystems. Der Abend im Hangar des City Airport Mannheim hat einmal mehr gezeigt, dass Innovation am Standort nicht nur in Ideen steckt, sondern in Menschen, die sie mit Mut, Ausdauer und viel Energie umsetzen.

Bild Foto-Credit: Sebastian Weindel

Quelle mg: mannheimer gründungszentren gmbh

24 Türchen, 24 Snacks: NEOH macht Advent anders

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NEOH Adventkalender: 24 Produkte ohne zugesetzten Zucker

NEOH Adventkalender 2026: 24 Tage, 24 Lieblingssnacks ohne zugesetzten Zucker

Wenn Vorfreude jeden Tag ein kleines bisschen anders schmeckt: Mit dem NEOH Adventkalender 2026 bringt die österreichische Food-Tech-Marke ihre beliebtesten Snacks in eine neue Form der Adventtradition. Hinter jedem Türchen wartet eine andere NEOH Überraschung – von bekannten Klassikern bis zu Produkten, die es neu zu entdecken gilt.

Für die Ausgabe 2026 hat NEOH das Konzept des Adventkalenders weiterentwickelt und dabei vor allem auf Rückmeldungen aus der Community gesetzt. Entstanden ist ein Kalender, der die Vielfalt des Sortiments stärker in den Mittelpunkt rückt und durch seine Zusammenstellung einen kleinen Querschnitt durch die NEOH Produktwelt bietet.

Ein Adventkalender, der das Sortiment entdecken lässt

24 Tage, 24 unterschiedliche Genussmomente: Der Kalender lädt dazu ein, sich im Dezember Stück für Stück durch das NEOH Sortiment zu probieren. Dabei geht es weniger um die klassische Frage, was hinter dem nächsten Türchen steckt, sondern vielmehr um die Möglichkeit, bekannte Favoriten wiederzuentdecken und neue Produkte kennenzulernen.

Gemeinsam ist allen enthaltenen Snacks ein zentraler Bestandteil der NEOH Produktphilosophie: Sie kommen ohne zugesetzten Zucker aus. Grundlage dafür ist die von NEOH entwickelte ZERO+ Technologie, mit der Zucker 1:1 ersetzt werden kann, ohne dabei auf Geschmack und typische Produkttexturen verzichten zu müssen.

Vom Adventskalender zum täglichen Entdeckungsmoment

Gerade in der Weihnachtszeit gehören süße Kleinigkeiten für viele Menschen zur täglichen Vorfreude. Der NEOH Adventkalender greift dieses Ritual auf, interpretiert es aber aus der Perspektive des modernen Snackens neu. Statt einer einzelnen Schokolade in 24 Variationen steht die Produktvielfalt im Vordergrund.

Damit eignet sich der Kalender gleichermaßen als Geschenk für NEOH Fans und als Möglichkeit, die Marke und ihre unterschiedlichen Produkte kennenzulernen. Und natürlich bleibt die wichtigste Adventsregel bestehen: Erst am richtigen Tag öffnen.

Der NEOH Adventkalender 2026 ist exklusiv im NEOH Webshop erhältlich und erscheint in limitierter Auflage.

Key Facts

  • NEOH Adventkalender 2026
  • 24 unterschiedliche NEOH Überraschungen
  • Zusammenstellung aus beliebten Klassikern und weiteren Produkten des Sortiments
  • Alle enthaltenen Produkte ohne zugesetzten Zucker
  • Weiterentwickelte Ausgabe auf Basis von Kundenfeedback
  • Exklusiv im NEOH Webshop erhältlich
  • Limitierte Auflage
  • Erhältlich ab Herbst 2026
  • UVP: 39,90 €

Zum NEOH-Adventkalender im Webshop

Quelle Bild und Text: NEOH by Alpha Republic GmbH

Mit Bäumen zum Business: Wenn Umweltschutz zum Erfolgsmodell wird

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Unternehmen: Click A Tree unterstützt Weltrekord Chris Kaiser Gründer

Click A Tree-Gründer Chris Kaiser verbindet Nachhaltigkeit und Unternehmertum

Vom Aufforstungsprojekt zum Impact-Unternehmen: Am 24. Oktober unterstützt der Heidelberger Gründer einen Weltrekordversuch mit 67 Nationen.

Heidelberg, September 2026 – Bäume pflanzen und damit ein Unternehmen aufbauen? Für Chris Kaiser ist das kein Widerspruch. Mit Click A Tree verfolgt der Gründer einen Ansatz, der Nachhaltigkeit und Unternehmertum bewusst miteinander verbindet: Firmen integrieren ökologische Projekte in ihre Geschäftsprozesse und finanzieren damit unter anderem Aufforstung.

Am 24. Oktober 2026 bekommt diese Idee eine ungewöhnliche Bühne. Initiiert von der Waldfreunde gGmbH unterstützt Click A Tree einen Weltrekordversuch im hessischen Dietzenbach: Menschen aus mindestens 67 Nationen sollen gleichzeitig im Eulerwald Bäume pflanzen.

Der bestehende Weltrekord liegt bei 66 Nationalitäten und wurde 2021 in Katar aufgestellt.

Umweltschutz als Geschäftsmodell

Die Idee hinter Click A Tree entstand nicht am Schreibtisch. Kaiser verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Kamerun und Tansania und entwickelte früh eine enge Verbindung zu Natur und Umwelt. Später lebte und arbeitete er mehrere Jahre in Thailand, wo ihn die Folgen der Abholzung und der damit verbundene Verlust von Lebensraum für Elefanten zur Gründung von Click A Tree inspirierten.

Aus ersten Aufforstungsaktivitäten entwickelte sich schließlich Click A Tree.

Der entscheidende Gedanke: Ökologisches Engagement muss sich wirtschaftlich für Unternehmen rechnen. Bis heute hat das Unternehmen rund 300.000 Bäume gemeinsam mit renommierten Partnern wie der Best Western-Hotelgruppe oder den Marriot-Hotels gepflanzt.

„Damit wir ökologische Wirkung langfristig skalieren können, finden wir Wege, bei denen Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand arbeiten“, sagt Kaiser. „Unternehmen haben eine enorme Hebelwirkung. Genau diese wollen wir nutzen.“

Heute realisiert Click A Tree Projekte unter anderem in Ghana, Thailand, auf den Philippinen und in Deutschland. Das Unternehmen ist als B Corp zertifiziert und arbeitet mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zusammen.

Von der Geschäftsidee zum Weltrekordversuch

Als Kaiser vom geplanten Rekordversuch der Waldfreunde erfuhr, sagte er spontan seine Unterstützung zu. Die gemeinnützige Organisation forstet geschädigte Wälder in Hessen auf, darunter den 2019 durch einen Sturm stark beschädigten Eulerwald.

Am 24. Oktober pflanzen dort Menschen unterschiedlichster Herkunft gemeinsam Setzlinge. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus etwa 20 Nationen haben sich bereits angemeldet. Benötigt werden mindestens 67 Nationalitäten.

„Im Wald spielt es keine Rolle, woher ein Mensch kommt, welcher Religion er angehört, welchem Kulturkreis er sich verbunden fühlt oder welche Sprache er spricht. Jeder Mensch besitzt die gleiche Würde. Wir stehen auf demselben Boden, pflanzen gemeinsam und übernehmen Verantwortung für dieselbe Zukunft“, erklärt Jürgen Graf, Geschäftsführer der Waldfreunde gGmbH.

„Keine Nation wird den Klimawandel alleine stoppen“, ergänzt Kaiser. „Dafür braucht es uns alle. Der Weltrekord macht genau diesen Gedanken auf eine sehr einfache und emotionale Weise sichtbar.“

Der Versuch wird nach den Kriterien des Rekord-Instituts für Deutschland durchgeführt und anschließend offiziell geprüft. Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Vorab-Anmeldung unter https://clickatree.com/weltrekordversuch-2026-gemeinsam-baeume-pflanzen/ wird von Seiten der Veranstalter zwecks genauerer Planbarkeit gebeten.

 Fotocredit: Veranstalter

Quelle SEE PR

Gegen den Zettelkram: PrüfCheck vereinfacht die Betriebsmittel-Prüfung

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PrüfCheck: Software vereinfacht Prüfungen Tomislav Miulic prüfcheck

PrüfCheck ist eine Software, mit der kleine und mittelständische Betriebe Geräte, Prüfungen und Prüffristen zentral verwalten und dokumentieren können.

Können Sie PrüfCheck kurz vorstellen und erzählen, welches konkrete Problem Sie zur Entwicklung der Software gebracht hat?

PrüfCheck ist eine Software zur Verwaltung von Geräten, wiederkehrenden Prüfungen und Prüffristen. Die Idee war, eine einfache Lösung für kleine und mittelständische Betriebe zu entwickeln, die diese Themen heute noch mit Excel, Papier oder eigenen Erinnerungen organisieren. Je mehr Geräte und Standorte dazukommen, desto schwieriger wird es, den Überblick darüber zu behalten, was bereits geprüft wurde, was demnächst fällig ist und wo sich die entsprechende Dokumentation befindet. Ich wollte all das an einem Ort zusammenführen, ohne daraus ein kompliziertes System zu machen, das ein kleiner Betrieb erst wochenlang lernen muss.

Hinter PrüfCheck steht aktuell eine One-Man-Show. Was hat Sie dazu bewegt, Entwicklung, Website und Vertrieb zunächst komplett selbst zu übernehmen?

Am Anfang war es für mich am sinnvollsten, so viel wie möglich selbst zu machen. Dadurch habe ich die volle Kontrolle über das Produkt und kann Dinge schnell verändern, ohne lange Abstimmungen und hohe Kosten. Natürlich bedeutet das auch, dass ich an einem Tag an der Software arbeite, am nächsten an der Website und danach mit potenziellen Kunden spreche. Das ist nicht immer einfach, aber in dieser Phase hilft es mir sehr schnell zu lernen, was wirklich sinnvoll ist und was nicht.

Viele kleine und mittelständische Betriebe arbeiten bei Prüffristen noch mit Excel, Papier oder manuellen Erinnerungen. Warum hält sich diese Arbeitsweise so hartnäckig?

Weil sie bei einer kleinen Anzahl von Geräten oft tatsächlich gut funktioniert. Wenn ein Betrieb zehn oder zwanzig Geräte hat und eine Person genau weiß, wo sich was befindet, kann Excel völlig ausreichen. Das Problem entsteht meistens schrittweise, wenn die Zahl der Geräte wächst, verschiedene Standorte dazukommen, mehrere Prüfarten verwaltet werden müssen oder mehrere Personen mit den Daten arbeiten. Dann beginnt das, was vorher einfach war, immer mehr Zeit zu kosten und es wird leichter, etwas zu übersehen.

PrüfCheck soll Geräte, Prüfungen und anstehende Termine zentral zusammenführen. Welcher Teil des bisherigen Prozesses verursacht bei Ihren potenziellen Kunden den größten Aufwand?

Aus meiner Sicht ist häufig nicht die eigentliche Prüfung das größte Problem, sondern alles, was organisatorisch darum herum passiert. Man muss wissen, welches Gerät wann zuletzt geprüft wurde, wann der nächste Termin ansteht, wo sich das Gerät befindet und wo der passende Nachweis oder die Prüfhistorie zu finden ist. Bei einer größeren Anzahl von Geräten geht viel Zeit genau für das Suchen und Pflegen dieser Informationen verloren. PrüfCheck soll diesen administrativen Aufwand so weit wie möglich reduzieren.

Gerade kleinere Betriebe haben häufig wenig Zeit für die Einführung neuer Software. Wie einfach muss eine Lösung sein, damit sie im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt wird?

Für mich muss eine Lösung so einfach sein, dass der Nutzer keine lange Einführung oder besondere Schulung benötigt. Wenn jemand zuerst ein 50-seitiges Handbuch lesen muss, um ein Gerät anzulegen und eine Prüfung zu dokumentieren, ist das Ziel verfehlt. Deshalb ist mir wichtig, dass Nutzer schnell starten können. Wenn bereits eine Excel-Liste vorhanden ist, soll diese möglichst einfach in PrüfCheck übernommen werden können. Software sollte Zeit sparen und nicht zusätzliche Arbeit verursachen.

Der Markt bietet bereits unterschiedliche Möglichkeiten zur digitalen Verwaltung von Betriebsmitteln. Was soll PrüfCheck für kleine und mittelständische Unternehmen besonders machen?

Ich versuche nicht, das größte oder komplizierteste System am Markt zu bauen. Der Fokus von PrüfCheck liegt darauf, die wichtigsten Dinge möglichst einfach zu machen: Geräte, Prüfungen, Fristen, Erinnerungen und Dokumentation. Gerade bei kleineren Betrieben halte ich es für wichtig, dass eine Software nicht mit Funktionen überladen ist, die im Alltag gar nicht benötigt werden. Mein Ziel ist, dass ein Nutzer PrüfCheck öffnet und direkt versteht, was zu tun ist.

Sie befinden sich aktuell in der Phase, erste Unternehmen auf PrüfCheck aufmerksam zu machen. Was ist beim Gewinnen der ersten Kunden die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist, die richtige Person zu erreichen und sie überhaupt dazu zu bringen, sich ein paar Minuten Zeit für ein neues Produkt zu nehmen. Viele Betriebe haben bereits ihre eigene Arbeitsweise, die vielleicht nicht ideal ist, aber funktioniert und an die sie sich gewöhnt haben. Deshalb reicht es nicht zu sagen, dass es eine neue Software gibt. Ich muss zeigen, dass der Umstieg nicht kompliziert sein muss und PrüfCheck im Alltag tatsächlich Zeit sparen kann. Deshalb biete ich interessierten Unternehmen auch Unterstützung beim Onboarding und bei der Übernahme bestehender Daten an.

Als alleiniger Gründer müssen Sie gleichzeitig das Produkt entwickeln und verkaufen. Wie entscheiden Sie, welche Aufgabe gerade Vorrang hat?

Das ist etwas, das ich ständig dazulerne. Es ist leicht, in die Falle zu geraten und immer neue Funktionen entwickeln zu wollen, weil es natürlich immer noch etwas gibt, das man verbessern könnte. Momentan versuche ich Aufgaben den Vorrang zu geben, die den praktischen Nutzen von PrüfCheck erhöhen oder den Vertrieb und die Weiterentwicklung des Unternehmens voranbringen. Wenn eine Funktion interessant klingt, aber aktuell keinen klaren Mehrwert bringt, kann sie auch warten.

Feedback der ersten Nutzer kann für ein junges Softwareprodukt entscheidend sein. Wie stark soll dieses Feedback die weitere Entwicklung von PrüfCheck beeinflussen?

Sehr stark. Ich kann natürlich meine eigene Vorstellung davon haben, wie ein bestimmter Prozess funktionieren sollte. Aber jemand, der täglich mit Geräten und Prüfungen arbeitet, kann sehr schnell zeigen, wo etwas unnötig kompliziert ist oder noch etwas fehlt. Ich möchte nicht jeden einzelnen Wunsch sofort umsetzen. Wenn aber mehrere Nutzer auf dasselbe Problem stoßen, ist das für mich ein sehr klares Signal, dass ich mir diesen Bereich genauer ansehen sollte.

Ein One-Man-Startup stößt mit zunehmendem Wachstum irgendwann an Grenzen. Wann wäre für Sie der Zeitpunkt gekommen, ein Team aufzubauen?

Wenn die Zahl der Nutzer und der Arbeitsaufwand einen Punkt erreichen, an dem ich Produktentwicklung, Kundensupport und Vertrieb nicht mehr gleichzeitig in der gewünschten Qualität abdecken kann. Ich möchte kein Team aufbauen, nur um sagen zu können, dass das Unternehmen Mitarbeiter hat. Solange ich die Dinge sinnvoll und zuverlässig selbst steuern kann, ist das für mich in Ordnung. Wenn das Wachstum aber darunter leidet, dass eine Person nicht mehr alles abdecken kann, wäre der richtige Zeitpunkt für den nächsten Schritt gekommen.

Welche Vision verfolgen Sie mit PrüfCheck, und wo soll das Unternehmen in den kommenden Jahren stehen?

Ich möchte, dass PrüfCheck zu einer bekannten und einfachen Lösung für kleine und mittelständische Betriebe wird, die ihre Prüfverwaltung nicht mehr mit Excel und Papier organisieren möchten. Mein erstes Ziel ist nicht, möglichst schnell ein riesiges Unternehmen aufzubauen, sondern ein Produkt zu schaffen, das Betriebe wirklich nutzen und für das sie bereit sind zu bezahlen, weil es ein konkretes Problem löst. Wenn das in Deutschland funktioniert, möchte ich PrüfCheck langfristig auch im gesamten DACH-Raum weiter aufbauen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die allein mit einer B2B-Softwareidee in den Markt starten möchten?

Erstens sollte man von Anfang an klar definieren, welches konkrete Problem das Produkt löst und für wen es gedacht ist. Zweitens sollte man im engen Austausch mit den Nutzern bleiben, denn erst in der tatsächlichen Anwendung zeigt sich, was ihnen wirklich wichtig ist. Und drittens sollte man Vertrieb und Marketing nicht unterschätzen. Man kann ein gutes Produkt haben, aber man muss auch einen Weg finden, die richtigen Menschen zu erreichen und ihnen zu zeigen, warum die eigene Lösung für sie hilfreich sein kann.

Bildrechte: privat / Tomislav Mikulić

Wir bedanken uns bei Tomislav Mikulić für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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