Sonntag, August 31, 2025
Start Blog Seite 22

Wie du trotz Rückenschmerzen wieder in Bewegung kommst – und warum das auch im Büroalltag entscheidend ist

0
Rückenguru Rückenschmerzen Rückengesundheit Gründer Marc Bleisteiner

Rückenguru.de ist eine Plattform für Rückengesundheit. Sie verbindet persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichem Wissen und motiviert zu einem aktiven Umgang mit Rückenschmerzen

Was ist die Idee hinter Rückenguru und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?

Ohne ärztlichen Hintergrund, aber mit einer langen eigenen Leidensgeschichte wollten wir eine Plattform schaffen, die Menschen mit Rückenschmerzen Mut macht, selbst aktiv zu werden. Rückenguru ist aus der Überzeugung entstanden, dass es nicht immer Hightech oder teure Therapien braucht, sondern oft die richtigen Informationen und Anregungen, um den ersten Schritt zu machen. Hinter Rückenguru stehen Menschen, die selbst betroffen waren und nun ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen möchten.

Welche Vision verfolgt Rückenguru im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung?

Die zentrale Vision von Rückenguru ist es, Menschen über Wege zur Förderung der Rückengesundheit und zur Linderung von Rückenschmerzen aufzuklären – ob im privaten Alltag oder im beruflichen Kontext. Wir teilen fundiertes Wissen und persönliche Erfahrungen sowie Tipps, für Einzelpersonen ebenso wie für Entscheider im Arbeitsumfeld.

An wen richtet sich das Angebot von Rückenguru und wie stellen Sie sicher, dass die Inhalte individuell wirksam sind?

Rückenguru richtet sich an Menschen, die selbst aktiv werden möchten, um ihre Rückengesundheit zu verbessern. Die Inhalte basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, persönlichen Erfahrungen und praxisnahen Empfehlungen. Sie orientieren sich an typischen Schmerzmustern und alltäglichen Belastungen, um möglichst vielen Betroffenen verständliche und anwendbare Hilfe zu bieten.

Wichtig: Rückenguru bietet keine individuelle Beratung und ersetzt keine medizinische Diagnose oder Therapie. Bei anhaltenden, unklaren oder starken Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung selbstverständlich unerlässlich.

Was unterscheidet Rückenguru von anderen digitalen Lösungen zur Gesundheitsförderung?

Im Unterschied zu vielen anderen Gesundheitsplattformen konzentriert sich Rückenguru ausschließlich auf den Rücken. Diese klare Fokussierung erlaubt es uns, Inhalte voll auf Rückenthemen auszurichten. Auch wenn noch nicht alles fertig ist, wachsen unsere Inhalte stetig – mit dem Ziel, die besten und verständlichsten Tipps rund um einen gesunden Rücken zu bieten.

Gab es in der Anfangsphase besondere Herausforderungen? Wenn ja, wie haben Sie diese gemeistert?

Ja, absolut – gerade am Anfang gab es Selbstzweifel. Ohne ärztlichen Hintergrund haben wir uns natürlich gefragt: Dürfen wir das überhaupt? Können wir wirklich helfen? Doch je mehr wir in unser eigenes Projekt hineingewachsen sind, desto klarer wurde: Unser großer Erfahrungsschatz – weil wir selbst lange mit Rückenschmerzen zu kämpfen hatten – ist keine Schwäche, sondern unsere größte Stärke.

Gleichzeitig legen wir großen Wert auf saubere Recherche und fachlich fundierte Inhalte. Diese Mischung macht uns heute selbstbewusst: Wir bieten keine medizinische Behandlung – aber ehrliche und gut recherchierte Unterstützung auf Augenhöhe.

Wie wirkt sich der steigende Trend zu Remote-Work auf Ihre Angebote aus?

Mehr Homeoffice und Remote-Work bringen neue Herausforderungen für viele Menschen mit sich. Früher oder später steht fast jeder vor der Frage, wie man das eigene Homeoffice rückenfreundlicher und professioneller einrichten kann. Genau dabei unterstützen wir: Rückenguru liefert Tipps und gibt eigene Erfahrungen und Produktempfehlungen weiter.

Welche Entwicklungen und Erweiterungen sind für Rückenguru in den nächsten Monaten geplant?

Ganz klar: Neue, relevante Inhalte zu produzieren und zu teilen, die einen Mehrwert bringen. Vor allem interessiert uns hier auch Nutzerfeedback – jeder ist eingeladen, uns Themenwünsche mitzuteilen.

Wie stellen Sie die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit Ihrer Gesundheitsinterventionen sicher?

Wir arbeiten daran, einen klaren Prozess zu etablieren, um Nutzerfeedback systematisch zu erfassen, auszuwerten und daraus gezielte Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung abzuleiten.

Was war bisher Ihr größter Erfolg mit Rückenguru?

Wir sind erst im April 2025 mit Rückenguru gestartet, daher ist unser Anspruch an den Erfolg noch zurückhaltend. Was uns besonders freut, ist der tolle Zuspruch aus unserem näheren Umfeld. Es ist großartig zu hören, dass unsere Tipps bereits bei einigen Menschen positive Veränderungen bewirken konnten – das motiviert! Natürlich hoffen wir auch, dass sich das Projekt langfristig finanziell trägt, damit wir weiter wachsen und noch mehr Menschen helfen können. Aber wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserem Ansatz auf dem richtigen Weg sind und uns in Zukunft Erfolge erwarten.

Welchen Stellenwert hat das Feedback von Nutzerinnen und Nutzern für die Weiterentwicklung Ihres Programms?

Wie bei den vorherigen Fragen bereits geschildert, hat Nutzerfeedback einen sehr hohen, zentralen Stellenwert, um Rückenguru konsequent weiterzuentwickeln.

Welche drei Tipps würden Sie Menschen geben, die selbst ein Gesundheits-Startup gründen möchten?

Erstens: Unterschätze nicht, wie viel Arbeit in scheinbar „kleinen“ Dingen steckt. Eine Website bauen, Inhalte erstellen und sich durch Datenschutzfragen wühlen – das alles frisst mehr Zeit, als man denkt (und oft auch mehr Nerven).
Zweitens: Bleib authentisch. Du musst nicht alles wissen oder perfekt machen – wichtig ist, dass du ehrlich kommunizierst und ein echtes Anliegen hast. Die Menschen merken, ob etwas mit Herz gemacht ist.
Und drittens: Hab Geduld – auch mit dir selbst. Es dauert, bis etwas wächst. Und manchmal kommen Zweifel. Aber wenn du dranbleibst, dich weiterentwickelst und den Austausch mit anderen suchst, kann etwas richtig Gutes daraus entstehen.
Wir selbst stehen ja auch noch ganz am Anfang – aber wir lernen täglich dazu. Und genau das macht es auch irgendwie schön.

Bild: Marc Bleisteiner © privat

Wir bedanken uns bei Marc Bleisteiner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Protokolle endlich verstanden: Kann KI auch Dialekt?

0
KI-note meetings dialekte Founders Alexander Schurr und Josef Birklbauer © KI Company

KI-note ist eine Transkriptionssoftware, die auf Dialekte spezialisiert ist. Das Startup wurde am 13. Mai 2025 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen gepitcht.

Was war der Auslöser für die Gründung von KI-note und wie habt ihr zwei Gründer zueinander gefunden?

Protokolle zu schreiben kostet Zeit, macht selten Spaß – und raubt oft den Fokus im Meeting. Noch dazu fühlt es sich unnatürlich an, in internen Gesprächen plötzlich auf Hochdeutsch umzustellen, nur weil Tools Dialekt nicht verstehen. Genau das hat uns gestört: Warum gibt es keine Lösung, die unsere Sprache wirklich versteht?

Kennengelernt haben sich Alexander Schurr und ich (Josef Birklbauer) im Studium – wir teilten beide die Begeisterung für Digitalisierung, und es war schnell klar: Wir wollen gemeinsam etwas aufbauen. Den finalen Anstoß für die Relevanz von KI-note gab uns die Masterarbeit. Wir mussten Experteninterviews transkribieren und wollten dies nicht manuell, sondern automatisiert durchführen. Dabei hatten wir Online-Interviews mit Experten in ganz Österreich, die verschiedene Dialekte sprachen. Der Qualitätsstand von Transkriptionssoftware ging damals an die Grenzen und das fehlende Dialektverständnis aktueller Technologien gab uns damals den finalen Anreiz zu KI-note.
Roman Hutterer und Andreas Pointner, unsere beiden Mitgründer mit starkem Tech-Fokus, haben wir zu dieser Zeit über ein gemeinsames Networking-Event kennengelernt – wir erzählten ihnen von unserer Idee, sie waren direkt begeistert und dann ging alles sehr schnell los.

Wie funktioniert die Dialekterkennung bei KI-note konkret und was macht eure Technologie einzigartig?

Wir haben unsere KI gezielt auf regionale Sprache trainiert – mit einer breiten Datenbasis aus unterschiedlichen Regionen. Der Ablauf ist ganz simpel: Man zeichnet ein Meeting auf, lädt die Aufzeichnung in KI-note hoch – und erhält in wenigen Minuten ein transkribiertes, strukturiertes Protokoll des gesamten Meetings. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit die Struktur des Protokolls so anzupassen, wie es benötigt wird.

Was uns wirklich einzigartig macht: Wir verbinden Dialektverständnis mit intelligenter Inhaltsanalyse. Unsere KI erkennt automatisch die teilnehmenden Personen des Meetings anhand der Stimme, erkennt die Key-Points, To-dos, Entscheidungen – und fasst diese übersichtlich zusammen. Das ist weit mehr als reine Transkription.

Warum war euch das Thema Datenschutz bei der Entwicklung besonders wichtig?

Datenschutz ist für uns nicht verhandelbar. Gerade bei internen Unternehmensgesprächen muss sichergestellt sein, dass Inhalte vertraulich bleiben. KI-note ist vollständig DSGVO-konform – alle Daten werden ausschließlich auf Servern verarbeitet, die den Richtlinien des Datenschutzes entsprechen. Das schafft Vertrauen und ist für viele unserer Kunden ein entscheidendes Argument.

Welche konkreten Anwendungsfälle haben eure Kund:innen bisher am stärksten überzeugt?

Am meisten überzeugt die Zeitersparnis: Unsere intelligenten Zusammenfassungen ermöglichen es, Meetings effizient nachzubereiten – mit einem Klick hat man alle wichtigen Punkte im Blick. Besonders begeistert sind viele Unternehmen auch davon, dass KI-note endlich auch sie versteht – Dialekt inklusive. Darüber hinaus können Unternehmen davon profitieren, dass mittels KI-note immer eine gleichbleibende Struktur für die Protokolle verwendet wird.

Für welche Zielgruppen ist KI-note besonders interessant – und wie sprecht ihr diese an?

Unsere Hauptzielgruppe sind Unternehmen mit hohem Meetingvolumen – etwa Agenturen, Beratungen, Recruiting-Unternehmen oder allgemein große Betriebe mit regelmäßigen Projekt- oder Teammeetings. Wir sprechen sie über gezieltes Online-Marketing, persönliche Netzwerke und Events an. Wenn man bedenkt wieviel Zeit wir jede Woche in Meetings verbringen, spart man mit KI-note eine Menge Zeit und Ressourcen für die Protokollierung dieser Besprechungen.

Dialekte gelten oft als Herausforderung für Spracherkennungssysteme. Wie habt ihr diese Hürde technisch gemeistert?

Durch konsequentes Training. Unsere KI wurde mit einer Menge an gesprochenem Dialektmaterial gefüttert – nur so lernt ein Modell wirklich zu verstehen. Das hat zwar viel Zeit und Ressourcen in der Entwicklung gekostet, aber nur so können auch Leute, die gerne im Dialekt sprechen von KI-note und automatisierter Protokollierung profitieren.

Was war für euch der größte Aha-Moment im bisherigen Entwicklungsprozess von KI-note?

Gute Qualität braucht Zeit. Vieles, was in der Theorie schnell umsetzbar scheint, erfordert in der Praxis viel Feinschliff. Auch KI ist keine Magie – sie wird nur so gut, wie die Daten, mit denen man sie trainiert. Dieses tiefe Verständnis hat uns enorm weitergebracht.

Eure Software verspricht nicht nur Transkription, sondern auch intelligente Zusammenfassungen im passenden Stil. Wie gelingt dieser individuelle Zugang?

Jedes Unternehmen tickt anders. Manche wollen eine Kurzfassung mit Entscheidungen und To-dos, andere brauchen ein detailliertes Transkript mit Gliederung und Fazit. Unser System bietet jedem Unternehmen die Möglichkeit eine eigene Struktur ihrer Protokolle zu verwenden. So entsteht ein Dokument, das sofort einsatzbereit ist – ganz ohne Nachbearbeitung.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz in eurer langfristigen Produktstrategie?

KI ist das Herzstück von KI-note – und sie wird laufend weiterentwickelt. Technologisch liegt unser Fokus darauf Dialekte noch weiter zu trainieren und weitere Dialekte hinzuzufügen. Alleine im DACH-Raum gibt es viele Abwandlungen der deutschen Schriftsprache, welche wir mit KI-note erkennen und verstehen möchten. In Zukunft möchten wir auch, dass unsere Nutzer:innen direkt mit den Aufzeichnungen interagieren können, z. B. per Chat: „Was war der Projektstand letzte Woche?“ oder „Welche offenen Punkte habe ich noch?“ – das sind Dinge, die bald Realität sein werden. Unser Ziel: Das manuelle Protokollieren komplett überflüssig machen. Wir legen in unserer langfristigen Produktstrategie sehr viel Wert auf Feedback, sowie die Inputs unserer Kunden. Denn dadurch bekommen wir relevante Inhalte direkt aus der Praxis und können diese in KI-note integrieren.

Was hat sich seit eurem Pitch bei „2 Minuten 2 Millionen“ verändert – sei es im Team, bei den Nutzerzahlen oder im Marktinteresse?

Der Pitch war ein echter Meilenstein. Die Resonanz war enorm: Unsere Nutzerzahlen sind stark gestiegen, wir haben unzählige Interview, sowie Projektanfragen erhalten – und das Feedback war durchwegs positiv. Viele haben sofort erkannt: Dieses Problem kennen wir! Das hat uns motiviert, jetzt noch schneller neue Features umzusetzen.

Wie geht ihr mit dem Spannungsfeld zwischen Innovation und regulatorischen Anforderungen im KI-Bereich um?

Wir begrüßen klare Regeln. Regulierung ist kein Widerspruch zu Innovation – im Gegenteil: Sie schafft Vertrauen und Verlässlichkeit. Deshalb setzen wir uns aktiv mit DSGVO und dem EU AI Act auseinander und gestalten unser Produkt von Anfang an so, dass es rechtlich sauber ist. Gleichzeitig lassen wir unserer Innovationskraft freien Lauf – im Rahmen der Spielregeln.

Welche drei Ratschläge würdet ihr Gründer:innen mitgeben, die KI-basierte Lösungen im deutschsprachigen Raum entwickeln möchten?

Habt Mut, auch komplexe Themen anzugehen
Plant genug Zeit ein – gute KI braucht gutes Training
Bleibt hartnäckig, denn Hürden gehören dazu. Die lohnt es sich zu überwinden – vor allem, wenn man ein echtes Problem löst.

Die Gründer Alexander Schurr und Josef Birklbauer haben am 13. Mai 2025 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen gepitcht

Bild: KI-note meetings dialekte Founders Alexander Schurr und Josef Birklbauer © KI Company

Wir bedanken uns bei Alexander Schurr und Josef Birklbauer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie erfahren andere, dass du Hilfe brauchst, wenn du es selbst nicht sagen kannst?

0
emcomy menschen notfall vorsorge founder björn walter

Warum Emcomy genau dann zählt, wenn es wirklich darauf ankommt

Emcomy ist eine Plattform zur digitalen Notfallvorsorge, die es ermöglicht, wichtige Kontakte bei kritischen Ereignissen wie Krankenhausaufenthalten oder im Todesfall automatisch zu informieren.

Wie ist die Idee zu Emcomy entstanden – und was hat euch zur Gründung motiviert?

Die Idee entstand aufgrund eines privaten Problems. Meine Mutter hatte einen Schlaganfall und musste ins Krankenhaus. Ich wusste nicht, welche Menschen in ihrem Umfeld noch wichtig sind. Da ich mich mehrere Tage mit Telefonaten und Papierlisten, die ich suchen musste, herumgequält habe, habe ich beschlossen, anderen Menschen diese Last zu ersparen und habe Emcomy gegründet und entwickelt.

Was genau bietet Emcomy, das andere Plattformen nicht leisten?

Mit Emcomy kann man seine wichtigsten Kontakte nicht nur informieren lassen, wenn man verstirbt, sondern auch bei anderen Notfällen (wie beispielsweise einem längeren Krankenhausaufenthalt). Das ist wichtig für den Privatbereich, aber auch für Unternehmen, wenn Kunden oder Lieferanten informiert werden müssen. So etwas bieten andere Plattformen nicht an.

Welche Herausforderungen wollt ihr im Gesundheitswesen konkret lösen?

Wir möchten u.a. Ärzten ihre Arbeit erleichtern, da die Patienten nun nicht mehr auf ihrer Gesundheitskarte ihren Notfallkontakt speichern müssen. Das machen die Patienten bei Emcomy.

Wir funktioniert das mit den Notfallkontakten genau?

Der Notfallkontakt, eine Vertrauensperson, kann im Bedarfsfall alle wichtigsten Kontakte des Betroffenen mit wenigen Mausklicks informieren. Sie loggt sich in Emcomy ein und alle, die zuvor bei Emcomy eingetragen wurden, bekommen dann eine Mail oder SMS zugeschickt. Der Notfallkontakt hat keine Einsicht in die Kontaktliste oder kann auf die Kontaktliste zugreifen.

Wie schaut das mit dem Datenschutz aus?

Der Datenschutz ist für uns sehr wichtig! Alle Daten werden auf deutschen Server gespeichert und sind auch verschlüsselt, um maximalen Schutz zu gewährleisten. Die Vertrauensperson hat ebenso keinen Einblick in die Kontaktlisten.

Was war bisher die größte Hürde auf dem Weg mit Emcomy – und wie habt ihr sie gemeistert?

Die größte Hürde ist das Thema Vorsorge, die im DACH-Raum nicht besonders beliebt ist. Die Menschen zu überzeugen, sich für einen Notfall abzusichern ist schwierig, auch wenn die Idee für das Produkt grundsätzlich gut angenommen wurde. Hier helfen uns u.a. Versicherungen, Ärzte und Krankenhäuser, die auf unser Produkt aufmerksam machen.

Wie erreicht ihr eure Zielgruppen – sowohl Privatpersonen, HR-Abteilungen von Unternehmen, Versicherungen?

In Deutschland und Österreich bieten wir Emcomy im B2C und B2B an. Wir arbeiten mit Versicherungen zusammen und bieten HR-Abteilungen unser Produkt als Mitarbeiter-Benefit zur Vorsorge an. In Brasilien vermarkten wir unser Produkt bisher nur im B2C. Hier haben wir auch einen eigenen Podcast, den wir mit Ärzten zusammen aufbauen.

Welche Vision verfolgt ihr mit Emcomy für die nächsten Jahre?

Wir möchten mit Emcomy möglichst viele Leute erreichen und das Bewusstsein für Notfallvorsorge weiter stärken. Wir wollen 1 Mio Menschen erreichen.

Welche drei Ratschläge würdet ihr Gründerinnen und Gründern geben, die im Gesundheitssektor etwas bewegen wollen?

Als Gründer braucht man erstens viel Durchhaltevermögen und zweitens eine große Portion Geduld haben. Zudem sollte man sich ein gutes Netzwerk aufbauen um erfolgreich werden zu können.

Bild: Björn Walter © Emcomy

Wir bedanken uns bei Björn Walter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Emcomy

emcomy logo grüne schrift weisser hintergrund

Kontakt:

Emcomy GmbH
Hardenstr. 25a
D-80935 München

kontakt@emcomy.de
https://emcomy.de

Ansprechpartner: Björn Walter

Social Media:
LinkedIn
Instagram
Facebook
YouTube

Jeder kennt das Problem – dieses Startup will es endlich lösen

0
Quozy bettwäsche technologie Nils Glagau (Team normale Bettwäsche) tritt gegen Janna Ensthaler (Team "Quozy") an. Die Gründer Kevin Busch und Tim Baceu schauen genau zu. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quozy macht das Bettbeziehen endlich einfach und wird am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen pitchen

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Wir haben uns 2022 – erst zu dritt, dann später zu viert – auf die Fahne geschrieben, ein Alltagsproblem aus dem Weg zu schaffen: Das lästige Bettbeziehen.
Clara Neunzig übernahm in diesem Zuge das Marketing. Kevin Busch, der „Macher“ im Team, leitet Einkauf und Vertrieb und baut zudem strategische Partnerschaften auf und aus. Tim Baceu, der kreative Tüftler, treibt als Kopf hinter der Technologieentwicklung die technische Perfektion der patentierten UZip®- und CornerFix-Systeme voran. Komplettiert wird das Quartett durch Patrik Szabo, der als Generalist für Finanzen und operative Prozesse die wirtschaftliche Basis sicherstellte. In dieser Konstellation hatten wir von Anfang an eine gute Ausgangslage, um das Projekt zu starten.

In welcher Branche ist Quozy tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Quozy bewegt sich im Home&Living-Sektor und hat sich auf Bettwäsche spezialisiert, die sowohl über eigene Kanäle (Shop & Amazon etc.) als auch über ausgewählte Handelspartner vertrieben wird. Im Kern stehen zwei zum Patent angemeldete Technologien: Ein umlaufender Reißverschluss (UZip®) erlaubt ein komfortables Auf- und Zuschließen des Bezugs, während die CornerFix-Eckentaschen ein Verrutschen des Inlays verhindern. Durch die U-Zip-Technologie wird das Wechseln der Bettwäsche insbesondere bei großen Decken also zum Kinderspiel. Die Kombination dieser Innovationen verschafft Quozy eine klare Alleinstellung im Premiumsegment. Nachhaltigkeit ist ein weiterer Pfeiler unseres Geschäftsmodells: Für bislang alle Produkte kommt langstapelige Bio-Baumwolle zum Einsatz, die hohen Schlafkomfort und Langlebigkeit garantiert.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von Quozy?

Der Anstoß für Quozy war die Erkenntnis, dass Bettwäsche wechseln für gefühlt jeden Menschen eine absolute Hass-Aufgabe ist. „Wir können zum Mond fliegen, aber bei der Bettwäsche ist noch nie jemand auf die Idee gekommen, das Ganze einfacher zu gestalten“ – das war der Grundton des Gründerteams, der uns angetrieben hat, das Bettbeziehen zu revolutionieren. Neben der Tatsache, dass es super nervig und kompliziert ist, gibt es auch Menschen, die aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen einfach nicht in der Lage sind, auf herkömmliche Art und Weise ihr Bett zu beziehen. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dieses Problem ein für alle Mal zu beseitigen.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders?

Die UZip®-Technologie führt einen umlaufenden Reißverschluss über drei Seiten des Bezugs, sodass sich die Bettwäsche wie ein Buch aufklappen lässt. In Kombination mit den vier CornerFix-Ecktaschen, die das Inlay sicher an seinem Platz halten, entfällt jegliches fummelige Hineinfummeln. Damit werden also zwei wesentliche Schmerzpunkte adressiert und ausgemerzt:
Der extreme Aufwand, das Inlay in den Bezug zu bekommen.
Das Verrutschen der Ecken in der Nacht.

Welche Vision verfolgt Quozy und welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Quozy als etablierte Interior-Marke zu etablieren, die Design und Funktionalität verbindet. Kurzfristig soll das Sortiment um ergänzende Heimtextilien wie Bettlaken, Kissen und Decken erweitert sowie die Märkte in Österreich, den Niederlanden und Frankreich erschlossen werden. Mittelfristig planen wir die Entwicklung von Smart-Home-Textilien und den Ausbau von Vertriebspartnerschaften mit (stationären) Fachhändlern in ganz Europa. Langfristig strebt Quozy an, das Prinzip einfacher Handhabung auf weitere Wohnbereiche auszuweiten und das Thema „funktionales Design für Zuhause“ zum Standard zu machen. Der Markenname „Quozy“ soll dabei das Synonym insbesondere für die neue Art und Weise des Bettbeziehens werden.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren?

Wir sind alle langjährige Fans der Sendung. Für uns war es eigentlich schon immer der Traum, einmal selber dort vor den Investoren zu stehen und eine eigene Idee pitchen zu dürfen. Zudem ist das Produkt aufgrund seiner Alltagstauglichkeit natürlich wie gemacht für „Die Höhle der Löwen”. Jeder Zuschauer kann sich wahrscheinlich mit dem Problem, das wir adressieren, identifizieren. Wir hören außerdem immer wieder „Warum ist da vorher noch keiner draufgekommen“? Die Entscheidung, es bei der Sendung zu versuchen, musste also nicht lange diskutiert werden.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Höhle der Löwen angestrebt?

Mit einer Investition sollen zunächst vor allem die Produktions- und Logistikkapazitäten skaliert werden, um die Variantenvielfalt im Markt bedienen zu können. Gleichzeitig soll das frische Kapital in Forschung und Entwicklung fließen, um weitere innovative Textillösungen zu realisieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Mentorship durch die Investoren: Operative Prozesse, Marketingstrategien und Vertriebskanäle sollen mit deren Expertise optimiert werden, um Quozy auf die nächste Wachstumsebene zu heben.

Welche nächsten Schritte sind nach der Höhle der Löwen geplant?

Wir erhoffen uns natürlich, dass sich durch die Ausstrahlung weitere Türen für das Wachstum der Marke öffnen werden. Wir sind immer offen für neue Partnerschaften und kreative Ideen mit anderen Marken.
Im Fokus steht hier der Ausbau des Sortiments – der Bettwäschen-Markt ist getrieben durch Material- und Variantenvielfalt. Auch die Akquise neuer Handelspartner steht auf der Agenda.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Ganz klar die Erkenntnis, dass Hartnäckigkeit im Start-up-Game eine Grundvoraussetzung ist und man einen langen Atem braucht. Ich glaube, niemand kennt sich so gut mit Ups und Downs aus wie Gründerinnen und Gründer. Wir können das nur bestätigen und ganz klar ist es auch das, was den Reiz ausmacht.
Es kommt vieles anders als man ursprünglich denkt. Von daher macht eine detaillierte Planung in unseren Augen auch nur begrenzt Sinn. Viel wichtiger ist eine Strategie, die Flexibilität wahrt und nicht von äußeren Faktoren abhängig ist. Wenn man die Herausforderungen annimmt und – wie ein Boxer sagen würde – „mit den Punches rollt“, kämpft man sich seinen Weg voran.
Wir haben zudem die Erfahrung gemacht, dass dein Network tatsächlich dein „Net worth“ ist. Nichts kann dich so schnell voranbringen, wie der richtige Partner an deiner Seite – und damit meinen wir nicht unbedingt Shareholder, sondern vielmehr alle Stakeholder, die du an deiner Seite hast.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein können?

Entwickle eine resiliente, flexible Strategie statt eines starren Plans.
Im Start-up-Kontext ändern sich Rahmenbedingungen oft schneller, als man planen kann. Statt zu versuchen, jede Eventualität vorauszusehen, sollten Gründerinnen und Gründer Strategien entwickeln, die Anpassungsfähigkeit und Reaktionsvermögen fördern. Das „Mit den Punches rollen“-Prinzip hilft, Rückschläge als Teil des Weges zu begreifen.

Investiere konsequent in dein Netzwerk – es ist dein größtes Kapital.
Partnerschaften, Mentoren und Stakeholder sind oft entscheidender für Wachstum und Problemlösung als rein finanzielles Kapital. Ein starkes Netzwerk kann Türen öffnen, die allein schwer zugänglich wären. Deshalb rede immer und überall über das, was du tust. Du weißt nie, wer im Restaurant am Tisch neben dir sitzt und dir vielleicht helfen könnte.

Kevin Busch und Tim Baceu pitcht am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen

Bild: Nils Glagau (Team normale Bettwäsche) tritt gegen Janna Ensthaler (Team „Quozy“) an. Die Gründer Kevin Busch und Tim Baceu schauen genau zu. 
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Kevin Busch und Tim Baceu für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Muss Kochen wirklich immer so kompliziert sein

0
FoodDude app rezepte Sven Torner Sven Torner präsentiert mit „FoodDude“ die erste sprachgesteuerte Koch- und Rezepte-App. Er erhofft sich ein Investment von 180.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

FoodDude ist die erste App für Audiorezepte mit Sprachsteuerung und pitcht am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen

Wie ist die Idee zu FoodDude entstanden und welche Personen stehen dahinter?

FoodDude ist die erste App für Audiorezepte mit Sprachsteuerung und wurde von Sven Torner gegründet. Sven Torner ist Agenturgründer, Medienmacher und Foodie:

Erster Kochkurs mit fünf Jahren
Als Teenager mit dem späteren dreimaligen Drei-Sterne-Koch Juan Amador zusammen im Restaurant gearbeitet und gekocht
Als Objektleiter bei Gruner + Jahr Corporate Publishing verantwortlich für Food Medien von Miele Küchengeräte, Veltins und anderen
Gründer von TORNER BRAND MEDIA GMBH, einer Content Marketing Agentur mit ausgeprägter Kompetenz im Bereich Genuss, Ernährung und Gesundheit (Alnatura, Asklepios, Budni, Kaufland, Lindt, Niederegger Marzipan…)
Initiator und Macher vom Cornelia Poletto Magazin und ihrem Kochbuchbestseller „Echt Poletto!“, erschienen im Jahreszeiten Verlag und bei Gräfe & Unzer
Gründer der FoodDude Media & Technology GmbH

Es standen die Fragen permanent im Raum, beruflich und privat:
Ich will beim Kochen nicht stets den Sperrbildschirm überwinden, nicht swipen und auch keine keine Miniaturschrift der Zubereitungsschritte lesen müssen. Ich möchte keinen Laptop, kein Magazin oder Kochbuch neben dem Herd liegen haben und nichts von dem dabei verschmutzen.

Wo gibt es die besten Rezepte Ich möchte nicht 1000 Rezepte für Wiener Schnitzel, sondern glaubhaft das eine beste und dieses nicht suchen müssen
Welche Funktionalität muss das bestmögliche Koch- und Zutateneinkaufs-Erlebnis auf dem Smartphone haben Welchen Content brauchen wir von wem Wie sieht die beste Usability fürs Kochen nach Rezept mit dem Smartphone aus Das Ergebnis davon ist die App FoodDude Audiorezepte

In welcher Branche ist FoodDude tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Food & Beverage im weitesten Sinne. Die FoodDude Media & Technology GmbH ist Entwickler Publisher und Content Produzent der App FoodDude die Audiorezepte von und mit Sterne Spitzen- und TV-Köch:innen anbietet.
Herausragende und beliebte Audiorezepte der Küchenchefs sind exklusiv für FoodDude produziert und sind kostenpflichtig im Wochen Monats und Jahresabonnement erhältlich.
Häufig gesuchte Alltagsrezepte im Audioformat sind kostenlos erhältlich und werbefinanziert.

Alle Rezepte in FoodDude sind werberelevant für Lebensmitteleinzelhändler Lebensmittel-Fach und Getränkehändler sowie für Lebensmittel- und Getränkehersteller. Darüber hinaus für Hersteller und Händler von Küchengeräten und ausstattung etc. Die Bekanntheit und Reputation von TV- und Spitzenköch:innen bieten ein einzigartiges Premium-Werbeumfeld. Die minutenlange ungeteilte Aufmerksamkeit der User beim Kochen macht Audio- und Display-Ads in FoodDude einzigartig wirksam und streuverlustarm Deep Impact statt flüchtiger Impressions.

FoodDude ist attraktiv für digitale Medienanbieter und Publisher die ihre Reichweite und ihren Food Content monetarisieren wollen.
Food & Beverage Marken können eigene Kanäle für Audiorezepte in FoodDude anbieten. Als Kunden zum App Launch konnten wir z. B. den größten Pastahersteller der Welt Barilla den zweitgrößten Eishersteller der Welt mit seiner Premium-Eismarke Mövenpick sowie den größten Käsehersteller der Welt Savencia mit seiner italienischen Hartkäsemarke Giovanni Ferrari gewinnen.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Wir hatten bereits eine hervorragende crossmediale Rezept- und Einkaufslisten-App mit mehreren herausragenden Funktionen entwickelt hatten aber noch kein einzigartiges Killer Feature keinen Game Changer.
Ein ehemaliger Chef vom Apple App Store schrieb dass er die heißesten App Potenziale im Bereich Food FinTech und Audio sieht.
Food & Audio für uns sind das Audiorezepte mit Sprachsteuerung. Kein Sperrbildschirm kein Swipen kein verschmiertes Display. Als Bezahl-Modell. Mit den glaubwürdig besten Rezepten. Also von Spitzenköch:innen und TV-Köch:innen. Mit einem einzigartigen USP unserem gesuchten Killer Feature und mit Rezepten die es nirgendwo anders gibt.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Rezepte zum Hören & Nachkochen. Von TV- und Spitzenköch:innen persönlich gesprochene Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Hände frei fürs Kochen Mit Sprachsteuerung. Nach jedem Zubereitungsschritt sagt man einfach „weiter“ „nochmal“ „zurück“ etc.
Audiosynchron werden die Schritte in großen Lettern mit Mengenangaben angezeigt und können mit einem flüchtigen Blick aufs Handy erfasst werden – ohne es anfassen zu müssen.
Durch KI und Stimmen-Cloning unserer Star-Köch:innen können zukünftig beliebig viele ihrer Rezepte mit minimalem Aufwand ins Audioformat gebracht werden. Das Rezeptangebot kann dadurch massiv skaliert sowie internationalisiert werden.

Welche Vision verfolgt das FoodDude Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

FoodDude soll die benutzerfreundlichste Art bieten nach besten Rezepten einfach gut zu kochen. Zuerst in DACH und darüber hinaus.
Das regelmäßig Kochen zu Hause wieder vermehrt in den Alltag zu integrieren und sich damit gesund und lecker zu ernähren ist die persönliche Mission von Sven Torner.
Ziel für 2025 Audiorezepte als neues attraktives Rezeptformat auf dem Smartphone in einer zahlenden und werberelevanten Zielgruppe etablieren.
Meilenstein für 2027 Rezept- und App-Rollout in englischer spanischer und chinesischer Sprache.
Meilenstein für 2030 Unter den Top-5 der internationalen Premium-Food-Apps zu sein.

Warum fiel die Entscheidung sich bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

„Die Höhle der Löwen“ ist die erfolgreichste und wichtigste Gründershow im deutschsprachigen TV. Die Verbindung von aufmerksamkeitsstarker Show und Millionen-Reichweite macht DHDL zur perfekten Plattform für jedes digitale B-to-C-Produkt.
Zehn Minuten zur Prime Time sorgen für einen enormen Impact für FoodDude und einen hohen Traffic im App Store sowie eine Sichtbarkeit in der Start-up-Szene.
Der Austausch mit potenziellen Investoren im Pitches (vor allem dessen was nicht gesendet wird) und danach ist extrem wertvoll. Und macht auch Spaß.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Proof-of-concept durch den TV-Reichweiten-Effekt als sehr frühphasiges Start-up ist am wichtigsten um unseren Business Case und unser Produkt zu optimieren sowie Investitionen danach möglichst zielgerichtet und wirksam für einen umfassenden Rollout und eine Skalierung einsetzen zu können.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum Skalierung oder neue Entwicklungen?

Content erweitern und optimieren. User Experience analysieren und optimieren. Install-Kampagnen kanalübergreifend ausspielen und optimieren. Werbevermarktung initiieren und optimieren.
Spezialisierung von Content für bestimmte nicht nur genuss-orientierte Ernährungsweisen forcieren.
Internationalisierung sofern in DACH alles funktioniert und wir das notwendige Kapital einwerben können.
Erweiterung von Funktionalitäten fürs Einkaufen von Zutaten und Zubereiten von Gerichten.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

FoodDude ist die Essenz meiner beruflichen Erfahrung und persönlichen Leidenschaft für Genuss & Ernährung. Alles vom ersten Kochkurs mit fünf Jahren bis zum Pitch in DHDL hat FoodDude weitergebracht. Die Verbindung aus Leidenschaft Willen Glauben Beharrlichkeit Intuition aber ebenso Niederlagen Reflektion Flexibilität und Veränderungsfähigkeit waren und sind unverzichtbar und wertvoll. Expertise Netzwerk Überzeugungskraft und Sympathie sind ebenso unverzichtbar.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Auf DHDL bezogen Habt Spaß es ist eine tolle Show die euch in jedem Fall weiterbringt. Auf FoodDude bezogen Intuition und eigene Überzeugung müssen sich mit Expertise und Einschätzung – auch von außen – in der Waage halten. Und Daten lügen nie.

Sven Torner pitcht am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen

Bild Sven Torner präsentiert mit „FoodDude“ die erste sprachgesteuerte Koch- und Rezepte-App. Er erhofft sich ein Investment von 180.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Sven Torner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Kann Papier wirklich Kunststoff ersetzen?

0
ScaPAP kunststoff papier Rene (l.) und Jens Scafarti präsentieren mit "ScaPAP" ein Herstellungsverfahren durch das Papier von der Rolle zu dreidimensionalen Formkörpern hergestellt werden kann. Sie erhoffen sich ein Investment von 1 Million Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. RTL / Stefan Gregorowius

ScaPAP aus Sundern entwickelt eine vollständig papierbasierte Verpackungstechnologie als ökologische Alternative zu Kunststoff. Das Startup wird am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen pitchen.

Wie ist ScaPAP entstanden und welche Personen stehen hinter dem Startup?

Die Idee ist mitten im Alltag unserer Verpackungsfirma entstanden – beim täglichen Umgang mit Kunststoffblistern. wir haben früh gespürt, wie sehr sich der Markt verändert. Der Druck auf Kunststofflösungen wurde immer größer – durch Kunden, Gesetzgeber und nicht zuletzt durch das wachsende Umweltbewusstsein. Gemeinsam mit einem kleinen, innovationsgetriebenen Team entstand etwas völlig Neues. eine papierbasierte Verpackungstechnologie, die den Anforderungen der Industrie standhält und gleichzeitig wirklich nachhaltig ist.

In welcher Branche ist ScaPAP tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell des Startups aus?

Wir sind in der Verpackungsindustrie zu Hause – mit jahrelanger Erfahrung in der Herstellung von Kunststoffverpackungen. Genau daraus entstand auch unser Innovationsansatz: Wir kennen die Anforderungen, die Produktionsprozesse und die Zwänge der Industrie ganz genau. Unser Geschäftsmodell baut auf dieser Erfahrung auf – wir entwickeln und liefern nachhaltige, papierbasierte Alternativen, die sich industriell umsetzen lassen. Dabei geht es uns nicht darum, Kunststoff pauschal zu verteufeln, sondern darum, echte Alternativen zu schaffen, wo sie technisch und ökologisch sinnvoll sind.

Welches Problem wollte ScaPAP mit seiner Idee lösen? Gab es eine Marktlücke oder besondere Motivation?

Der Impuls war klar: Kunststoffverpackungen stehen massiv unter Druck, gleichzeitig gab es für viele Anwendungen keine echte Alternative. Papier wäre eigentlich perfekt – aber es lässt sich nicht wie Kunststoff tiefziehen. Wir haben diese Lücke gesehen – und sie gefüllt. Unser Ziel war es, eine Lösung zu entwickeln, die nicht nur theoretisch besser ist, sondern praktisch funktioniert – mit Maschinen, die in bestehende Produktionsumgebungen passen und Materialien, die die Umwelt spürbar entlasten.

Was macht die ScaPAP-Technologie besonders? Welche innovativen Elemente kommen dabei zum Einsatz?

Das Herzstück ist unser eigens entwickeltes Produktionsverfahren, bei dem mehrere Lagen Papier miteinander kombiniert und gezielt angefeuchtet werden. Dabei entsteht ein „Papier-Sandwich“, das sich ähnlich wie Kunststoff in Form bringen lässt – jedoch ohne Kunststoff oder chemische Zusätze. Der Prozess ist energieeffizient, schnell und industriell skalierbar. Die Papierfasern verbinden sich zu einer stabilen, formbaren Struktur – so entstehen Blisterverpackungen, die aus 100 % Papier bestehen und ganz normal im Altpapier entsorgt werden können.

Welche Vision verfolgt ScaPAP? Was plant das Startup für die kommenden Jahre?

Unsere Vision: Kunststoffverpackungen werden in vielen Bereichen verdrängt, weil papierbasierte Lösungen nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich umsetzbar sind. In den nächsten Jahren wollen wir weitere Branchenlösungen entwickeln, internationale Lizenzpartner gewinnen und mit unserer Technologie zum Standard für nachhaltige Produktverpackung werden. Wir wollen, dass Papier nicht mehr als Kompromiss, sondern als Zukunftsmaterial gesehen wird.

Warum präsentiert sich ScaPAP bei „Die Höhle der Löwen“? Welche Ziele stehen dabei im Vordergrund?

Ehrlich gesagt: Wir waren bis zuletzt unsicher, ob wir in dieses Format passen – schließlich machen wir B2B und kein klassisches Supermarktprodukt. Aber genau deshalb ist es die perfekte Bühne: Um eine Lösung zu zeigen, auf die so viele Händler, Produzenten und Kunden seit Jahren warten. Unsere Technologie ist eine echte Alternative zu den bisher bekannten Papierverpackungen – und diese Sichtbarkeit kann ein Umdenken auslösen. Wir wollen zeigen: Nachhaltigkeit muss nicht kompliziert sein – sie muss nur gut gemacht sein.

Welche Unterstützung erhoffen Sie sich durch die Teilnahme an der Show Die Höhle der Löwen?

Wir suchen einen starken Partner, der unsere Lösung mit uns groß macht – nicht nur finanziell, sondern auch strategisch. Die Investition wird in den Bau und die Skalierung unserer Produktionsanlagen fließen. Aber genauso wichtig ist uns der Zugang zu Netzwerken, Kontakten und Märkten, die den nächsten Schritt ermöglichen – von Pilotprojekten hin zu breiter Industrieanwendung.

Was planen Sie nach der Show die Höhle der Löwen? Gibt es konkrete Schritte für Wachstum oder neue Entwicklungen?

Wir befinden uns bereits in der Produktion – die ersten Serienanlagen sind in Betrieb, und unsere Technologie wird von Partnern im In- und Ausland bereits eingesetzt. Auch Lizenzen wurden bereits vergeben. Der nächste Schritt ist die gezielte Skalierung: Wir bauen unsere Produktionskapazitäten weiter aus, erschließen neue Branchenanwendungen und wollen unsere Technologie über weitere Lizenzverträge international verbreiten. Die Grundlagen sind gelegt – jetzt geht es darum, Reichweite und Wirkung zu maximieren.

Welche Erkenntnisse waren für Sie auf dem bisherigen Weg besonders wertvoll?

Eine unserer wichtigsten Erkenntnisse: Man braucht Geduld – und gleichzeitig absolute Konsequenz. Es reicht nicht, eine gute Idee zu haben. Man muss sie durchdenken, weiterentwickeln und vor allem: zeigen. Unser erster Pitch war erfolgreich, weil die Leute das Ergebnis anfassen konnten. Wir haben gelernt, dass Nachhaltigkeit nur dann funktioniert, wenn sie verständlich, greifbar und sofort einsetzbar ist.

Welche Tipps kann ScaPAP anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Sucht euch ein echtes Problem – und löst es so einfach wie möglich. Hört nie auf, an eurer Idee zu arbeiten, auch wenn die ersten Versionen noch nicht überzeugen. Und denkt groß – gerade dann, wenn ihr etwas entwickelt, das wirklich gebraucht wird. Denn die Welt wartet nicht auf das perfekte Produkt – sondern auf eins, das endlich funktioniert.

Rene und Jens Scafarti pitchen am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen

Bild: Rene (l) und Jens Scafarti präsentieren mit „ScaPAP“ ein Herstellungsverfahren durch das Papier von der Rolle zu dreidimensionalen Formkörpern hergestellt werden kann. Sie erhoffen sich ein Investment von 1 Million Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
RTL / Stefan Gregorowius

Wir bedanken uns bei Rene und Jens Scafarti für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie aus Frust eine globale Plattform entstand

0
airfocus: Plattform für Produktmanagement-Tools Gründer Malte Scholz

airfocus hilft Produktteams, strategisch zu arbeiten – entstanden ist die Plattform aus der Not eines Produktmanagers. Heute nutzen sie Unternehmen weltweit.

Was hat dich persönlich zur Gründung von airfocus motiviert und wie hat sich deine Rolle seitdem verändert?

airfocus ist als Lösung auf ein Problem entstanden, das ich als Produktmanager selbst erlebt habe: Roadmaps und Prioritäten mithilfe von Excel-Tabellen und PowerPoint-Präsentationen sinnvoll zu strukturieren – was weder effizient noch skalierbar war. Ich habe viele Tools getestet, aber keines hat das eigentliche Problem gelöst. Also haben wir angefangen, ein eigenes Tool zu bauen. Das Ziel war, bessere Entscheidungen treffen zu können. So entstand airfocus, zunächst als simples Priorisierungstool.

Daraus haben wir über die Jahre Schritt für Schritt eine modulare Plattform für strategisches Produktmanagement aufgebaut. Mit dieser Entwicklung hat sich auch meine Rolle verändert: Heute verantworte ich als CEO und CPO nicht nur das Produkt, sondern auch die strategische Weiterentwicklung und Skalierung des Unternehmens.

Wie würdest du die Vision von airfocus heute beschreiben und was sind die nächsten Schritte, um sie Wirklichkeit werden zu lassen?

Unsere Vision ist es, das erste „Product Operating System“ zu schaffen – eine Plattform, die Produktteams durch alle Phasen begleitet: von der Idee bis zur Umsetzung mit KI-gestützten Erkenntnissen, integrierten Arbeitsabläufen und speziell entwickelten Produktmanagement-Tools. Diese Vision habe ich aktiv vorangetrieben, mit einem klaren Fokus auf Wachstum.

Durch die Übernahme von Lucid Software, einem führenden Anbieter von Lösungen für visuelle Zusammenarbeit und Prozessoptimierung, eröffnen sich nun jedoch neue Möglichkeiten, diese Ziele schneller und wirkungsvoller zu erreichen. Lucids Stärke in der visuellen Aufbereitung komplexer Themen und der Optimierung von Arbeitsabläufen ergänzt den Schwerpunkt von airfocus in der Planung, Priorisierung und Umsetzung. Der nächste Schritt ist, beide Plattformen noch enger zu verzahnen und so einen durchgängigen Workflow zu ermöglichen – alles an einem Ort, flexibel und skalierbar.

airfocus hat sich von einem Priorisierungstool zu einer umfassenden Plattform entwickelt – was war der entscheidende Wendepunkt?

Der Wendepunkt war die Erkenntnis, dass Produktteams sehr unterschiedlich arbeiten – je nach Größe, Struktur oder Branche. Wir haben deshalb früh auf eine extrem flexible Architektur unserer Lösung gesetzt. Statt ein fixes Framework vorzugeben, ermöglichen wir Teams, ihre eigene Arbeitsweise abzubilden und gleichzeitig strategisch verbunden zu bleiben.

Diese Flexibilität war für uns ein echter Gamechanger und hat airfocus von einem fokussierten Tool zu einer breit aufgestellten Plattform gemacht: Sie unterstützt Produktteams in ihrer ganzen Vielfalt und hilft ihnen, mit sich ändernden Anforderungen und Prozessen umzugehen.

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit airfocus an und wie stellt ihr sicher, dass eure Plattform ihren Bedürfnissen gerecht wird?

Unsere Zielgruppe sind Produktteams, die in dynamischen und oft komplexen Strukturen arbeiten – etwa über mehrere Teams, Standorte oder Produktlinien hinweg. Viele Tools stoßen hier an ihre Grenzen, weil sie zu starr oder nicht anpassbar genug sind. Unsere Plattform haben wir deshalb so konzipiert, dass sie zu den unterschiedlichsten realen Herausforderungen im Berufsalltag passt. Dabei hat uns auch unsere eigene praktische Erfahrung im Produktmanagement sehr weitergeholfen.

Was war für euch die größte Herausforderung beim Skalieren eurer Lösung für einen globalen Markt?

Eine der größten Herausforderungen war es, ein Produkt zu entwickeln, das sich an sehr unterschiedliche Teams und Märkte anpassen lässt und trotzdem klar strukturiert bleibt. Gerade im Enterprise-Umfeld variieren Prozesse stark. Manche arbeiten klassisch, andere agil – und airfocus muss für beides funktionieren.

Gleichzeitig war es entscheidend, eine nahtlose Integration in bestehende Tech-Stacks zu ermöglichen – ob Jira, Azure DevOps oder andere Tools. Teams sollten airfocus dort nutzen können, wo sie ohnehin schon arbeiten. Wir haben deshalb früh und gezielt in unsere Produktarchitektur investiert, um genau diese Flexibilität zu schaffen. Diese Grundlage war entscheidend dafür, dass wir überhaupt global skalieren konnten.

Wie wichtig war die Internationalisierung für euer Wachstum und welche Learnings nimmst du aus diesem Prozess mit?

Internationalisierung war für uns von Anfang an ein zentraler Bestandteil der Strategie. Wir haben airfocus nie als rein deutsches Produkt verstanden, sondern immer für den globalen Markt gedacht – und auch entsprechend positioniert. Das hat sich ausgezahlt, insbesondere in Nordamerika, wo wir heute einen großen Teil unseres Wachstums sehen.

Was ich aus dem Prozess definitiv mitnehme: Es lohnt sich, früh in Beziehungen zu potenziellen Partnern zu investieren – auch wenn nicht sofort ein konkreter Nutzen erkennbar ist. Die Übernahme durch Lucid war letztlich das Ergebnis einer Beziehung, die wir über zwei Jahre hinweg aufgebaut und gepflegt haben. Ohne dieses Vertrauen im Vorfeld wäre der Schritt in dieser Form kaum möglich gewesen.

Der Einstieg von Lucid markiert einen großen Schritt – wie kam es zu dieser Übernahme und was bedeutet sie strategisch wie kulturell?

Die Verbindung zu Lucid ist über einen längeren Zeitraum gewachsen. Wir hatten immer wieder regelmäßige Check-ins. Irgendwann wurde daraus ein strategisches Gespräch: Lucid stand vor der Entscheidung, ein eigenes Produkt aufzubauen oder ein bestehendes zu übernehmen. Weil es auf persönlicher und produktseitiger Ebene bereits eine gute Basis gab, wurde schnell klar, dass es passt.

Strategisch bringt der Schritt enorme Chancen. airfocus bleibt eigenständig, profitiert aber von Lucids Kundenbasis, Infrastruktur und internationaler Reichweite. Gleichzeitig teilen wir ein ähnliches Verständnis davon, wie modernes Produktmanagement funktioniert – kollaborativ, visuell und strukturiert. Es fühlt sich nicht wie ein klassischer Exit an, sondern wie der nächste logische Schritt, um unsere Vision weiter voranzubringen.

Was unterscheidet airfocus heute ganz konkret von anderen Lösungen im Bereich Produktmanagement?

Viele Tools sind entweder zu starr und prozesslastig oder zu locker und unstrukturiert. airfocus geht einen anderen Weg: Unsere Plattform ist modular aufgebaut und lässt sich flexibel an die Arbeitsweise unterschiedlicher Teams und Organisationen anpassen, ohne dabei den strategischen Blick zu verlieren.

Was uns besonders wichtig ist: Wir verbinden kreative Ideen mit klarer Priorisierung und strukturierter Planung.

Wie bleibt ihr innovativ in einem Umfeld, in dem sich Anforderungen und Tools rasant verändern?

Indem wir unsere Ansätze regelmäßig hinterfragen und sehr genau zuhören. Unsere Nutzer:innen arbeiten in hochdynamischen Umfeldern, deren Anforderungen sich ständig ändern. Deshalb investieren wir gezielt in Bereiche, die unserer Meinung nach zukünftig den größten Mehrwert schaffen werden, wie etwa KI-gestützte Empfehlungen und Insights.

Gleichzeitig verstehen wir Innovation nicht nur als neue Features, sondern als grundsätzliche Haltung. Ein gutes Produktmanagement-Tool soll nicht nur beim Organisieren helfen, sondern auch beim Denken – indem es Komplexität reduziert, Orientierung gibt und bessere Entscheidungen ermöglicht.

Welche Rolle spielt Teamkultur bei eurem Erfolg – gerade in Zeiten schnellen Wachstums?

Teamkultur zeigt sich für mich vor allem dann, wenn es herausfordernd wird. Während der Gespräche mit Lucid haben wir sehr viel parallel gestemmt – mit engem Zeitrahmen, komplexen Entscheidungen und ohne externe M&A-Beratung. Dass das als Team funktioniert hat, war kein Zufall, sondern das Ergebnis von Vertrauen, Klarheit und einer guten Abstimmung über viele Monate hinweg.

Wir haben gelernt, Verantwortung zu teilen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und uns auch unter Druck aufeinander verlassen zu können. Diese Art der Zusammenarbeit hat uns nicht nur durch intensive Phasen getragen, sondern war auch ein wichtiger Erfolgsfaktor. Wir haben immer wieder festgestellt, wie gut die Unternehmenskultur und Werte von Lucid und airfocus zusammenpassen. Die Übernahme und Integration war dann der nächste logische Schritt.

Was würdest du anderen Gründer:innen raten, die gerade an einer B2B-Lösung für den internationalen Markt arbeiten?

Denkt international – und zwar von Anfang an, nicht erst, wenn sich ein klarer Product-Market-Fit abzeichnet, also wenn das Produkt echten Bedarf im Markt sichtbar erfüllt. Viele starten mit dem Heimatmarkt und kommen später nur schwer aus dieser Perspektive heraus. Für uns war früh klar: Wenn das Produkt global relevant ist, muss man es auch so denken.

Etwas, das auch nie schaden kann: sehr früh Beziehungen zu potenziellen Partnern aufbauen. Sei es für Austausch, Zusammenarbeit oder, wie in unserem Fall, den letztendlichen Exit. Vor der Übernahme haben wir über zwei Jahre hinweg regelmäßige Gespräche mit Lucid geführt, die später die Grundlage für unsere Überzeugung in Sachen Product- und Cultural-Fit gelegt haben. Gerade im B2B-Bereich zahlt sich das aus. Vertrauen entsteht nicht über Nacht – aber es kann später entscheidend sein in der Entscheidung für oder gegen einen Exit.

Wenn du heute nochmal gründen würdest – was würdest du ganz anders machen und was würdest du genauso wieder tun?

Ich würde wieder damit starten, ein reales Problem zu lösen. Die Idee für airfocus entstand damals aus meiner eigenen Frustration mit ineffizienten Priorisierungsprozessen – und genau dieser Fokus auf ein reales Problem aus der Praxis hat uns über die Jahre geholfen, das Produkt weiterzuentwickeln.

Was ich heute anders machen würde: Unseren Go-to-Market-Ansatz früher überdenken. Wie viele in der Branche haben auch wir stark auf einen Product-Led-Growth-Ansatz (PLG) gesetzt. Rückblickend mussten wir jedoch feststellen, leider etwa ein Jahr zu spät, dass der Vertrieb an mittelständische und große Unternehmen mehr erfordert als nur ein starkes Produkterlebnis. Diese Kunden erwarten echte Gespräche und eine persönliche Begleitung durch den Kaufprozess.

Hätten wir früher begonnen, PLG mit einem strukturierten Vertriebsmodell zu kombinieren, also eine produktgestützte Vertriebsstrategie aufzubauen, hätten wir unser Wachstum beschleunigen und deutlich früher tiefere Kundenbeziehungen aufbauen können.

Bild: Teambild © It’s Complicated

Wir bedanken uns bei Malte Scholz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Kann Grillen jetzt noch geiler werden?

0
Flavourizer Grill Höhle der Löwen die Gründer Lars Kliefoth (r.) und Jan Bastian Schacht präsentieren mit Flavourizer einen Geschmackszerstäuber für den geschlossenen Grill in der Höhle der Löwen. Sie erhoffen sich ein Investment von 75.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.

Flavourizer ist ein Startup, das ein innovatives Grill-Zubehör entwickelt hat, mit dem sich Aromen gezielt in den Grill-Garraum sprühen lassen. Das Startup wird am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen pitchen.

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Entstanden 2021 bei einer feucht-fröhlichen Wasserpistolen-Schlacht im Garten, als Lars und Basti – inspiriert vom Opa’s Hopfen-Regen-Ritual – kurzerhand mit Sprühflasche, Baumarkt-Pumpe und Klebeband ihren ersten Prototyp-Flavourizer bastelten. Aus dieser Bastel-Session wuchs der Flavourizer perfekt besetzt mit Lars als Marketing-Entertainer und Basti als Technik-Tüftler. Seither feuern die beiden Freunde gemeinsam den Grill an – und sorgen dafür, dass dein Steak vor lauter Aroma fast das Grillrost vergisst!

In welcher Branche ist Flavourizer tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Aktuell adressieren wir den deutschen Grill-Zubehör Markt mit einem Must-Have-neuen Grill-Zubehör. Im Rahmen der Gründung haben wir den Markt angeschaut und kein vergleichbares Produkt gefunden. Also füllen wir hier die Lücke und die stetige Nachfrage von Grillbegeisterten, nach neuer Ausrüstung für den Grill.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Ja – während die meisten Grills munter auf den Zufall setzen und herabtropfende Säfte einfach „irgendwo“ verdampfen lassen, gab es keinen einfachen Weg, gezielt Aromen und Feuchtigkeit dorthin zu bringen, wo sie am meisten zählen. Genau diese Lücke schließt der Flavourizer: Er sprüht dein Lieblingssud punktgenau in den Garraum und verwandelt Zufalls-BBQ in kontrollierte Geschmacksexplosion!

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

Wir haben das Prinzip der Grillhersteller übernommen, Aromen entstehen durch das Verdampfen von herabtropfenden Grill-Säften, Rauch und Geschmacksstoffen. Mit dem Flavourizer vernebeln wir genau solche Stoffe aktiv in den Gar-Raum und verstärken so das gewünscht Grill-Erlebnis.

Welche Vision verfolgt Flavourizer ? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Wir möchten, dass „Flavourizen“ eine neue Art des Grillens wird, die neben dem klassischen Grillen, Smoken oder Oberhitze-Grillen im Markt etabliert ist. Hierfür haben wir einen entsprechenden Markt-Eintritt und Wachstumsplan vorgesehen.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Die Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Vordergründig steht für uns der Spaß. Wir sind sehr praktisch orientiert und da war es naheliegend, unsere Idee auch umzusetzen. Lars hatte schon ein StartUp in 2014 und Basti hat sich auch schon mit seinen zwei Handwerkbetrieben selbstständig gemacht. Die Planungen hierbei haben wir auch gemeinsam gemacht. Die Höhle der Löwen kam mehr zufällig dazu, da im Entwicklungszeitraum immer mehr Menschen in diese Richtung gefragt hatten. Nach einem kurzen, ersten Kontakt mit der Redaktion, haben wir uns dann auch mit vollem Engagement auf die Bewerbung und die entsprechenden Prüfungen des Geschäftsmodells konzentriert.

Wir tun, was wir tun, weil wir es können und mögen die Herausforderung, aus einer Idee ein Geschäftsmodell zu machen und dies auch in die Umsetzung zu bringen. „Die Höhle der Löwen“ hat bei der Fokussierung auf das Wesentliche sehr geholfen. Es war keine Zeit sich um „nicht wichtige Dinge“ zu kümmern. Der Marketing-Aspekt einer Teilnahme ist natürlich auch von Interesse und wir freuen uns, dass der Plan soweit sehr gut funktioniert hat.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Die Zusammenarbeit im Marketing und Online-Auftritt steht für uns im Vordergrund.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Die Weiterentwicklung der Lösung sowie des Angebotes ist schon geplant und in Vorbereitung. Auch eine wesentliche Ausweitung über die Teilnahme an BBQ-Veranstaltungen und die Onlinepräsenz mittels Partnern ist vorgesehen. Entsprechende Gespräche laufen hier bereits oder sind schon in der Umsetzung, wie beispielsweise das Thüringer Grill Battle 2025.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Die Fokussierung auf das Produkt und Unternehmens-Themen sind das Wichtigste in der Gründung und Produkt-Entwicklung. Es ist immer wieder herausfordern sich nicht ablenken zu lassen und die notwendigen Dinge in einem geplanten Zeitrahmen abzuarbeiten. Besonders hilfreich ist es für uns über unsere Ideen und die Planungen mit Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern zu sprechen. Hierbei entstehen die besten Ideen zur Umsetzung und man erhält direktes Feedback zu den eigenen Themen.

Dies war bisher immer am hilfreichsten, um die Idee in die Wirklichkeit zu bringen. Da Basti und ich sonst auch im Berufsleben stehen, sind die Erfahrungen hiervon natürlich auch sehr hilfreich was die finanzielle Planung und Umsetzung angeht. Wenn man zu früh auf Investoren angewiesen ist, geht das immer mit Einschränkungen und Zeitdruck einher, was sich aus der eigenen Erfahrung auf die Qualität der Lösungen/Produkte und auch die eigene Gesundheit geht. Man muss im Gleichgewicht sein um erfolgreich gründen und umsetzen zu können.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Eine gute, einfache Idee haben, einen Plan machen, welche Schritte in welcher Reihenfolge zu tun sind und dann nicht ablenken lassen. Viel reden und sich mit anderen austauschen, um den eigenen Plan immer wieder auf Schwachstellen zu prüfen und zu justieren.

Die Gründer pitchen am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen

Bild: Flavourizer Grill Höhle der Löwen die Gründer Lars Kliefoth (r.) und Jan Bastian Schacht präsentieren mit Flavourizer einen Geschmackszerstäuber für den geschlossenen Grill in der Höhle der Löwen. Sie erhoffen sich ein Investment von 75.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.

Wir bedanken uns bei Lars Kliefoth und Jan Bastian Schacht für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Was macht deinen Duschmoment jetzt völlig anders?

0
HornyFeet Fußpflege Dusche Peter Michael Fedor Kreitmeir präsentiert die Duschfußfeile HornyFeet. Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

HornyFeet wird am 19. Mai 2025 in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ pitchen. Das Startup bietet eine innovative Lösung für einfache und hygienische Fußpflege unter der Dusche.

Wie ist das Startup entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Ich bin Peter Kreitmeir, 39 Jahre alt, verheiratet, zweifacher Familienvater, leidenschaftlicher Handballer – und seit fast 20 Jahren als Digitalisierungsexperte im Bereich Dokumentenmanagement tätig. Als Chief Operating Officer (COO) bei der OPTIMAL SYSTEMS GmbH in München unterstütze ich mit meinem Team von rund 30 Mitarbeitenden Unternehmen und Organisationen auf dem Weg zum papierlosen Büro und der optimalen Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.

Parallel war ich zehn Jahre lang als freiberuflicher Moderator unter dem Künstlernamen Peter Fedor auf Messen und Events im Einsatz – unter anderem für Kunden wie BMW, Siemens oder Rohde & Schwarz. Die Bühne, das Präsentieren und Verkaufen vor Menschen haben mir schon immer Freude gemacht – und genau diese Erfahrung konnte ich nun in mein eigenes Gründungsprojekt einbringen.

Hinter HornyFeet stehe ich als Solo-Gründer – mit dem festen Willen, ein echtes Alltagsproblem smart zu lösen. Als großer Fan der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ habe ich jahrelang fast jede Folge verfolgt und dabei oft überlegt, mit welcher Idee ich es selbst einmal in die Sendung schaffen könnte.

Am 15. Mai 2023 war es dann so weit: Während einer DHDL-Folge erinnerte ich mich an eine typische Alltagssituation – ich hatte kurz zuvor wieder einmal selbst und per Hand mühsam mit einem Bimsstein meine Fersen bearbeitet. Umständlich, unbequem, mühsam. Und da war sie plötzlich – die Problemlöser-Idee: Warum nicht ein fest installierter Hornhautentferner für die Ecke der Dusche, um ganz einfach nebenbei während des Duschens die Füße pflegen zu können?

Noch in derselben Nacht begann ich mit der Recherche, sicherte passende Domains, skizzierte erste Ideen und skizzierte erste Prototypen. Was als spontaner Einfall begann, wurde innerhalb weniger Monate zu einem echten Herzensprojekt und einem Business. Im Februar 2024 habe ich dann schließlich die HornyFeet GmbH gegründet.

In welcher Branche ist HornyFeet tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

HornyFeet ist im Bereich Entwicklung und Vertrieb von Geräten und Mitteln für die Fuß-, Körper- und Schönheitspflege angesiedelt – genauer gesagt im Segment smarter Alltagslösungen für die Fußpflege unter der heimischen Dusche. Unser Produkt ist kein klassisches Kosmetiktool, sondern ein patentierter Problemlöser, der Komfort, Design und Funktion vereint.

Was unser Geschäftsmodell besonders auszeichnet, ist die Kombination aus Direktvertrieb über unseren eigenen Webshop, einer starken Onlinepräsenz auf allen relevanten Plattformen und strategischen Partnerschaften im Einzelhandel. Wir setzen bewusst auf klaren Markenaufbau, hohe Sichtbarkeit und eine einfache Erreichbarkeit für unsere Zielgruppe – sowohl online als auch stationär.

HornyFeet richtet sich an alle, die ihre Fußpflege bequem, hygienisch und ohne zusätzlichen Aufwand in den Alltag integrieren möchten. Unser Geschäftsmodell basiert auf einem durchdachten Mix aus Onlinevertrieb und Handelskooperationen – mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen einen einfachen Zugang zu einer modernen Art der Fußpflege zu ermöglichen.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Am Anfang stand ein ganz alltägliches Problem: Hornhaut und Schrunden an den Füßen. Herkömmliche Bimssteine, Hobel oder Feilen sind allesamt handbetrieben – man muss sich dafür Zeit nehmen, hinsetzen oder sogar knien. Das ist unbequem, umständlich und ehrlich gesagt ziemlich mühsam. Genau solche Situationen hatte ich selbst schon unzählige Male im Badezimmer erlebt, wenn ich versuchte, meine Füße von überschüssiger Hornhaut zu befreien.

Meine Inspiration war tatsächlich die Sendung „Die Höhle der Löwen“ – und der feste Wille, selbst einen echten Problemlöser zu entwickeln. Und als ich mich, motiviert durch die Sendung, fragte: Warum gibt es eigentlich keine smarte Alternative zur klassischen Hornhautentfernung? Eine Lösung, mit der man sich bequem im Stehen und ganz nebenbei unter der Dusche die Füße pflegen kann – sicher, hygienisch und effizient? Da war die Idee plötzlich da – und sie ließ mich nicht mehr los.

So entstand HornyFeet: Aus einem ganz persönlichen Erlebnis heraus, kombiniert mit dem Wunsch, eine smarte, alltagstaugliche Lösung für ein weit verbreitetes Problem zu schaffen. Und ja – auch mit dem klaren Ziel, damit eines Tages in „Die Höhle der Löwen“ zu stehen. Heute ist HornyFeet nicht nur Realität, sondern auch eine mittlerweile patentierte Innovation.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen zum Einsatz?

HornyFeet ist ein fest installierbarer Dusch-Hornhautentferner für die Ecke jeder Dusche – eine echte Innovation im Bereich der Fußpflege. Die Grundidee: Fußpflege soll endlich so selbstverständlich und einfach werden wie das Duschen selbst. Statt sich mit Bimsstein, Hobel oder elektrischen Geräten mühsam im Sitzen oder mit akrobatischen Verrenkungen zu behandeln, funktioniert HornyFeet ganz einfach im Stehen – direkt unter der Dusche, bequem, hygienisch und ganz nebenbei.

Das System besteht aus einem stabilen Basiskörper, der mithilfe von zwei wasserfesten Nanoklebepads sicher in der Ecke der Dusche fixiert wird – ganz ohne Bohren, ohne Werkzeug und mit starkem Halt auf fast allen Oberflächen. Die austauschbare Trägerplatte ist mit einem spezialbeschichteten Feilenblatt ausgestattet, das sanft, aber effektiv Hornhaut entfernt – ideal für Fersen, Ballen und Zehen und erhältlich in zwei unterschiedlichen Härtegraden. Die Anwendung erfolgt durch einfache Auf- und Abbewegungen des Fußes über das Feilenblatt – ganz ohne Bücken oder zusätzliches Fußbad, denn unter der Dusche sind die Füße bereits aufgeweicht.

Hygienische Materialien und eine lufttrocknende Konstruktion sorgen dafür, dass HornyFeet langlebig, wasserfest und pflegeleicht ist. Einfach nach der Anwendung mit der Handbrause abspülen – fertig.

Auch an Nachhaltigkeit wurde gedacht: Im Gegensatz zu klassischen Einweg-Hornhautentfernern ist HornyFeet wiederverwendbar, ressourcenschonend und zeitsparend. Die Trägerplatte ist austauschbar – ideal für Haushalte, in denen mehrere Personen das System gemeinsam nutzen wollen.

Mit seinem modernen, funktionalen Design fügt sich HornyFeet nahtlos in jedes Badezimmer ein. Der Flamingo im Logo bringt dabei ein sympathisches Augenzwinkern und Markencharakter ins Spiel: Der Vogel hebt – genau wie der Nutzer bei der Anwendung – ein Bein. Eine clevere Analogie, die Funktion mit Wiedererkennung verbindet.

Welche Vision verfolgt HornyFeet? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision ist klar: Wir wollen Fußpflege aus der Tabuzone holen und so selbstverständlich machen wie das tägliche Duschen oder Zähneputzen. HornyFeet soll zeigen, dass Körperpflege auch bequem, hygienisch und sogar unterhaltsam sein kann – ohne Aufwand, ohne Schamgefühl, ohne altmodische Hilfsmittel.

In den kommenden Jahren möchten wir HornyFeet als festen Bestandteil moderner Badezimmer etablieren – sowohl im Onlinehandel als auch im stationären Vertrieb. Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen für dieses einfache, aber wirkungsvolle Pflegekonzept zu begeistern und HornyFeet flächendeckend verfügbar zu machen.

Darüber hinaus arbeiten wir bereits an Produktweiterentwicklungen, wie etwa ergänzenden Aufsätzen für Massage und Reinigung. Perspektivisch denken wir auch über internationale Märkte nach. Kurz: Wir möchten aus einer cleveren Idee eine langfristig starke Marke rund um smarte Fußpflege entwickeln.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Ich bin seit vielen Jahren großer Fan der Sendung – fast jede Folge habe ich gesehen. Mich haben schon immer diese einfachen, aber genialen Ideen begeistert, mit denen Gründerinnen und Gründer echte Alltagsprobleme gelöst haben. Und tief in mir war schon lange der Wunsch, irgendwann selbst mit einem smarten Produkt auf dieser Bühne zu stehen.

Als ich schließlich die Idee zu HornyFeet hatte, war für mich sofort klar: Das ist mein persönlicher Problemlöser – und genau damit will ich in „Die Höhle der Löwen“. Für mich war das nicht nur eine Bewerbung bei einer TV-Show, sondern ein ganz konkretes Ziel, auf das ich mit voller Energie hingearbeitet habe.

Im Vordergrund stand dabei nicht nur die mediale Sichtbarkeit, sondern vor allem die Chance, ehrliches Feedback zu bekommen, potenzielle Investoren zu überzeugen – und zu zeigen, dass man mit einer klaren Idee, Herzblut und Umsetzungsstärke wirklich etwas bewegen kann.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an der Show angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Mein Ziel ist es, mit HornyFeet möglichst viele Menschen zu erreichen – und dafür braucht es nicht nur eine gute Idee, sondern auch die richtigen Partner. Ich wünsche mir von einem Löwen oder einer Löwin vor allem Unterstützung im Bereich Serienproduktion und beim Zugang zu einem starken Vertriebsnetzwerk.

Gerade bei einem Konsumprodukt wie HornyFeet ist es entscheidend, schnell lieferfähig zu sein, skalieren zu können und das Produkt genau dort zu platzieren, wo die Zielgruppe einkauft – sei es online oder im stationären Handel.

Ein Investment würde es mir ermöglichen, die Produktion weiter hochzufahren, Varianten und Zubehör gezielt weiterzuentwickeln und HornyFeet als Marke weiter auszubauen. Gleichzeitig erhoffe ich mir auch strategisches Know-how, um die nächsten Schritte strukturiert und mit Rückendeckung zu gehen.

Welche nächsten Schritte sind nach der Show geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Ich habe bis hierher alles allein aufgebaut – von der ersten Idee, dem Produktdesign, über die Prototypen bis zum serienreifen Modell. Parallel habe ich die Erfindung patentieren lassen und begonnen eine eigene GmbH gegründet. Was jetzt ansteht, ist aber der wohl wichtigste Schritt: der Übergang von der Idee zum fertigen Serienprodukt und einer echten Marke am Markt.

Bisher existierten funktionsfähige, serienreife Prototypen. Doch um HornyFeet in die Regale und dann in die Duschen der Menschen zu bringen, müssen wir jetzt in den Werkzeugbau investieren und die Serienproduktion starten. Das bedeutet: Produktion hochfahren, Prozesse aufsetzen, Qualität sichern – und parallel dazu die Vertriebswege aufbauen.

Der Markteintritt muss professionell begleitet werden – mit einem klaren Markenauftritt, gezieltem Marketing und einem starken Onlineauftritt. HornyFeet soll nicht nur ein Produkt sein, sondern eine Marke, die für smarte, hygienische und moderne Fußpflege steht.

Außerdem arbeite ich bereits an Erweiterungen, wie unterschiedlichen ergänzenden Aufsätzen für Reinigung und Massage. Die Basis steht – jetzt geht es darum, das volle Potenzial zu entfalten. Und genau dafür braucht es jetzt die richtigen Partner, Strukturen und Investitionen.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Der Weg mit HornyFeet war – und ist – eine der intensivsten und zugleich motivierendsten Erfahrungen meines Lebens. Ich habe gelernt, dass es nicht den einen perfekten Plan braucht, sondern den Mut, anzufangen. Die Dinge entwickeln sich mit jedem Schritt weiter, wenn man bereit ist, offen zu bleiben, zuzuhören und auch mal loszulassen, was nicht funktioniert.

Was mir enorm geholfen hat, ist mein stabiles privates Umfeld. Meine Frau unterstützt mich mit vollem Rückhalt – sowohl emotional als auch ganz praktisch. Unsere beiden Kinder inspirieren mich jeden Tag neu. Sie sind einer der Gründe, warum ich mir wünsche, ein gutes Vorbild zu sein: Jemand, der nicht nur redet, sondern Dinge wirklich anpackt. Der zeigt, dass man für eine Idee brennen darf – und dass es sich lohnt, dran zu bleiben, auch wenn es mal anstrengend wird.

Ich habe auch gelernt, wie wichtig echtes Feedback ist – von Menschen, die ehrlich sagen, was gut ist und was noch nicht passt. Und wie viel man als Einzelner bewegen kann, wenn man sich mit den richtigen Menschen vernetzt und offen für Unterstützung ist.

Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Hinter jedem erfolgreichen Schritt stecken viele kleine, vorher kaum sichtbare Entscheidungen. Es ist okay, wenn nicht alles sofort klappt – entscheidend ist, dass man weitermacht. Mit Leidenschaft, Geduld und einem klaren Ziel vor Augen.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Mein wichtigster Rat: Warte nicht auf den perfekten Moment – fang einfach an. Ideen entstehen oft aus kleinen Alltagssituationen. Wenn du das Gefühl hast, da steckt Potenzial drin, dann hör auf dieses Bauchgefühl. Recherchiere, sprich mit Menschen, mach die ersten Schritte – und bleib flexibel.

Perfektion blockiert, Mut bringt dich voran. Nicht alles muss sofort ausgereift sein. Was zählt, ist die Bereitschaft, Dinge auszuprobieren, Feedback ernst zu nehmen und Schritt für Schritt besser zu werden. Und: Du musst nicht alles allein können. Such dir Menschen, die dich ergänzen – fachlich wie menschlich.

Gleichzeitig ist ein stabiles Umfeld Gold wert. Ohne meine Familie – insbesondere meine Frau und unsere Kinder – wäre ich diesen Weg nicht mit derselben Energie gegangen. Ihr Rückhalt gibt mir Kraft und ihr Zuspruch motiviert mich, auch in schwierigen Momenten weiterzumachen. Und genau das wünsche ich auch anderen Gründerinnen und Gründern: eine Idee, für die man brennt, und Menschen, die dieses Feuer mittragen.

Gründen ist kein Sprint – es ist ein Marathon mit vielen Kurven. Aber wenn du es wirklich willst und dranbleibst, dann wird aus einer Idee irgendwann Realität.

Peter Kreitmeier pitcht am 19. Mai 2025 in der Höhle der Löwen

Bild: Peter Michael Fedor Kreitmeir präsentiert die Duschfußfeile HornyFeet. Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Peter Kreitmeir für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Für alle die mehr von Hautpflege erwarten

0
KAMI Hautpflege Neurodermitis Gründerin  Dr. Kerstin Schallaböck © Caro Strasnik

KAMI bietet natürliche Hautpflegeprodukte für Menschen mit Neurodermitis und präsentierte sich am 29. April in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen.

Wie entstand die Idee zu KAMI und wer steht hinter der Entwicklung des natürlichen Pflegeprodukts?

Als Ärztin sehe ich viele Menschen mit entzündlichen Hauterkrankungen, mit Ekzemen, die oft sehr stark jucken. Als Konstantin, mein jüngstes von vier Kindern, ein Jahr alt war, war ich dann selbst damit konfrontiert. Er hatte Neurodermitis, kratzte sich wund und die ganze Familie litt mit ihm, als er nachts deswegen nicht schlafen konnte. In der Regel wird in so einem Fall Kortison verschrieben. Es wirkt rasch und zuverlässig. Ebenso zuverlässig sind jedoch auch die Nebenwirkungen: Die Haut wird dünner und kann sich immer weniger selbst verteidigen. Also habe ich mich auf die Suche nach einer kortisonfreien Alternative begeben.

Welche Vision verfolgt KAMI im Bereich der Hautpflege speziell für Menschen mit Neurodermitis?

Entzündliche Hauterkrankungen sind oft mit unschönen Ekzemen und nervenaufreibendem Juckreiz verbunden. Wir wollen mit unseren Pflegeprodukten dazu beitragen, die physische – und damit die psychische – Gesundheit der Menschen zu fördern.

Was hat Sie inspiriert, gerade auf traditionelle europäische Medizin zu setzen und Murmeltieröl als zentrales Element einzubauen?

Murmelöl wird seit Jahrhunderten in der traditionellen europäischen Medizin bei Entzündungen eingesetzt – bisher vor allem bei Gelenksbeschwerden. Unser innovativer Ansatz ist es, die natürlichen Kortikosteroide im Murmelöl bei Hauterkrankungen zum Einsatz zu bringen. Die entzündungshemmende Wirkung des Murmelöls wurde auch in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Stellen Sie es sich so vor: Durch seine chemische Bauart ist es, als ob das Murmelöl das Beste mehrerer unterschiedlicher Kortisonsalben in ihrer Wirkung bündelt – dabei aber nur in 1/80-tel der Konzentration handelsüblicher Cremen.

Welche Zielgruppe möchten Sie mit KAMI besonders ansprechen und wie treffen Sie die Bedürfnisse dieser Menschen?

Die KAMI-Produkte sind speziell für die Bedürfnisse entzündeter, trockener und juckender Haut entwickelt. Sie bestehen zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen. Sie können daher vom Säugling über den Jugendlichen bis hin zum Erwachsenen von allen Menschen verwendet werden. Da es sich um eine Hautpflege handelt, ist es rezeptfrei erhältlich.

Gab es Momente in der Entwicklung von KAMI, in denen Sie an der Umsetzung gezweifelt haben?

KAMI Hautpflege Neurodermitis Gründerin  Dr. Kerstin Schallaböck © Caro Strasnik

Ja, denn das pure Murmelöl stinkt. Es stinkt sehr. Wir haben lange tüfteln und viele Ressourcen aufwenden müssen, um die perfekte Mischung mit anderen Ölen und ätherischen Ölen zu finden, damit eine wohlriechende Hautpflege entsteht, die dank Aromatherapie auch die Seele verwöhnt. Neben dem Murmelöl sind in unserem Hauptprodukt, dem SOS Hautpflegeöl, aber mehr als zehn weitere, hochwertige Pflanzenöle und -extrakte enthalten. Das ist zwar in der Produktion teurer, aber notwendig, damit sie synergetisch wirken können – das Ganze ist also mehr als die Summe seiner Teile. Die einzelnen Öle ergänzen und verstärken einander.

Was unterscheidet KAMI von anderen Produkten auf dem Markt, die ebenfalls auf natürliche Hautpflege setzen?

Unsere Produkte können sowohl in der Akutphase – also bei akuten Ekzemen – als auch zur Pflege zum Beispiel zwischen Neurodermitisschüben verwendet werden. Wenn man mit unserer Waschlotion mild reinigt und mit dem SOS Öl die Haut pflegt, regeneriert sich die Hautschutzbarriere. KAMI skincare ist damit sowohl eine Ergänzung als auch eine Alternative zu den üblichen Kortisontherapien.

Wie haben Sie den Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen erlebt und was hat sich danach für KAMI verändert?

Es war für uns sehr aufregend, vor allem für meinen Sohn Konstantin – von der Familie liebevoll Kami genannt –, der ja der Namensgeber unseres Unternehmens ist. Daher hatten wir uns minutiös vorbereitet, hatten sämtliche mögliche Fragen aus unterschiedlichen Themenkomplexen vorweggenommen. Dass uns dann nur drei Fragen gestellt wurden, für die keine Vorbereitung notwendig gewesen wäre, hat uns fast enttäuscht. Wir hätten gerne ausführlicher präsentiert, was unser Produkt kann und wie weit KAMI skincare schon ist. Die Reaktionen der Kundinnen und Kunden auf die Ausstrahlung haben dann unsere Erwartungen dafür weit übertroffen.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen aktuell am stärksten und wie gehen Sie und Ihr Team damit um?

Wir haben uns strategisch vom stationären Vertrieb etwas wegbewegt und arbeiten nur mehr mit einer Handvoll langfristiger Partner zusammen. In den vergangenen Monaten ist für uns E-Commerce immer wichtiger geworden. Wir versuchen uns gerade durch den Dschungel der Beratungsunternehmen in den Bereichen E-Commerce-Strategie und -Technologie sowie Performance Marketing zu arbeiten. Wir erhalten sehr viele diesbezügliche Angebote und möchten natürlich bei der Auswahl von Partnerunternehmen keinen Fehler machen – weil wir uns keinen leisten können. Unsere Sichtbarkeit durch 2 Minuten 2 Millionen ist nun zwar deutlich größer, doch müssen wir jetzt zusehen, dass wir dieses Momentum am Laufen halten.

Wie sehen die nächsten Schritte für KAMI aus – sind neue Produkte oder Kooperationen geplant?

Ja, wir überlegen, eine Crowdfunding-Kampagne für die Entwicklung einer Körpercreme bzw. Bodylotion zu starten. Die fehlt in unserem Produktportfolio nach dem Reinigungsprodukt, dem SOS Öl, dem SOS Balsam und dem 2-Phasen-Spray mit Aloe Vera noch.

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Kontext von KAMI und welche Rolle spielt sie in Ihrer Produktentwicklung?

KAMI wird lokal in Wien von einem von einem von Frauen geführten Kleinunternehmen hergestellt. Wir beziehen unsere Rohstoffe fast zur Gänze aus Europa. Als „Gamechanger bei Neurodermitis“ bezeichnen wir uns auch deshalb, da unsere Produkte auf das üblicherweise eingesetzte Kortison verzichten, wodurch keine Nebenwirkungen zu erwarten sind und Gewässer nicht mit Steroidhormonen wie Kortison belastet werden.

Welche drei wichtigsten Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Du brauchst einen Traum, aber auch einen Plan und Geld. Zweitens: Wenn viel Geld da ist, investiere es trotzdem sehr umsichtig, denn es ist schneller weg, als man sich vorstellen kann. Drittens: Höre keinesfalls auf die Pessimisten – vor allem, wenn sie sich in Deiner Branche nicht auskennen. Wenn sie sich auskennen, filtere die lessons learned aus ihren Fehlern. Ansonsten höre nicht auf sie.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft von KAMI und dem Thema natürliche Hautpflege insgesamt?

Wir möchten kontinuierlich, in für uns vertretbaren Schritten wachsen, sodass KAMI möglichst vielen Menschen helfen kann.

Bild: Gründerin Dr. Kerstin Schallaböck © Caro Strasnik

Wir bedanken uns bei Dr. Kerstin Schallaböck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: KAMI skincare

Kami skincare logo grüne schrift schwarzer hintergrund

Kontakt

KAMI skincare GmbH
Suppégasse 12
1130 Wien
Österreich

www.kami-skincare.com
info@kami-skincare.com

Ansprechpartner: Dr. Diana Neumüller-Klein

Social Media:
Instagram
Facebook

Neueste Beiträge

Onepage Webseiten: Schnell erstellen, individuell gestalten macel knopf vor onepage stand

Kann eine einzige Seite wirklich den Unterschied machen?

0
Onepage wurde gegründet, um die Erstellung von Webseiten einfacher, schneller und qualitativ hochwertiger zu machen. Mit KI und No-Code verbindet die Plattform Effizienz mit maximaler Kontrolle für ihre Nutzer:innen.