Montag, Februar 9, 2026
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Brenne für Deine Idee! 

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the oater hafermilch

The Oater: Maschine zur Herstellung von frischer Hafermilch ohne Zusatz von Zucker oder Süßungsmitteln

Stellen Sie sich und das Startup The Oater doch kurz unseren Lesern vor!

The Oater ist ein junges, innovatives Startup aus Aachen, welches es sich zum Ziel gesetzt hat, frische Hafermilch, mit Hilfe einer eigens entwickelten Maschine lokal zu produzieren. So können wir Verpackungsmüll vermeiden, der bei der klassischen Tetrapak-Milch anfällt. Zudem können so Transport(-emissionen) gespart werden, da Hafermilch aus 90% Wasser besteht, dass nun nicht mehr von der Fabrik zum Konsumenten transportiert werden muss.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Alles fing an damit, dass unserer Gründerin Sarah, die bereits seit 6 Jahren überzeugte Veganerin ist, sich über die Menge des Verpackungsmülls geärgert hat, die ihre WG wöchentlich mit ihrem Hafermilchkonsum produziert hat. Sie dachte sich, dass das doch besser gehen muss! 

Mit ihrem Maschinenbau-Hintergrund konnte Sarah schnell ein Konzept für eine verpackungsfreie Hafermilchmaschine entwickeln und Mitgründer für ihr Projekt begeistern. Mit der Fertigstellung des ersten Proof of Concept sowie den ersten Vorbestellungen, beschlossen wir dann im Oktober, die GmbH mit dem Geld aus einer vorherigen Unternehmung zu gründen.

Und der Zeitpunkt könnte nicht besser sein: Der Hafermilchmarkt boomt in Europa. Gleichzeitig wird er von wenigen großen Herstellern dominiert, welche zwar geschmacklich ansprechende Hafermilch anbieten, aber nicht den Nachhaltigkeitsansprüche des heutigen Konsumenten gerecht werden. Wir sehen hier eine Lücke, die wir mit The Oater schließen wollen.

Welche Vision steckt hinter The Oater?

Die Vision ist klar: Wir wollen mit unseren B2B Partnern ein Hafermilch Ökosystem aufbauen – mit frischer und lokaler Hafermilch im Mittelpunkt. Wir sagen NEIN zu überflüssigem Verpackungsmüll und Wassertransport und JA zu einem nachhaltigen Genusserlebnis für Konsumenten. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen war auf jeden Fall eine Idee in ein realistisches Konzept mit Business Case umzuwandeln. Wir mussten uns und unsere Idee in diesem Prozess wirklich viel kritisch hinterfragen, Ansätze über den Haufen werfen und die eine oder andere Sinnkrise überstehen. Zudem haben wir eine Hardware-Komponente die wir entwickeln müssen – das kommt mit einer eigenen Liste an Herausforderungen und Fragestellungen. Wie finanzieren wir den Prototypen-Bau? Welche Experten müssen wir hierfür mit an Bord nehmen und wie viel können wir selbst übernehmen?

Privat werden unsere Gründer durch das NRW Gründerstipendium finanziert. Als Unternehmen konnten wir erfreulicherweise bereits frühzeitig Business Angels als Investoren gewinnen. Gleichzeitig haben wir durch das Gewinnen von Pitch Competitions ebenfalls neue Einkommensquellen sichern können und lernen dadurch zudem laufend neue spannende und hilfreiche Menschen kennen, die wir dann zum Teil als Investoren, Experten oder Mentoren aufnehmen. Nun sind wir bereits in die nächste Finanzierungsrunde gestartet, um weiter wachsen zu können und unserer Vision den nötigen Antrieb zu geben.

Wer ist die Zielgruppe von The Oater?

Ganz grundsätzlich, jeder, der Hafermilch trinkt, aber insbesondere Menschen, die Wert auf Nachhaltigkeit, Regionalität und Frische in ihrem Konsum legen.

Vorerst wird The Oater mit unserer Maschine allerdings ein B2B Produkt sein – unsere primäre Zielgruppe sind also im engeren Sinne Cafés, Gastronomie- & Hotelbetriebe, Unverpacktläden, der Lebensmitteleinzelhandel und mehr. Wir richten unser Produkt zunächst auf den B2B Markt aus, da wir überzeugt sind, dadurch den größten Impact erzielen zu können – sowohl aufgrund der Mengen an Hafermilch die dort verwendet werden und aufgrund des Interesses, dem wir begegnet sind.

Wie funktioniert The Oater? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im Kern besteht unser Produkt aus zwei Elementen: einer Hafermilch Maschine und einem Subscription Model von Zutatenpacks für die Milchherstellung in der Maschine. Unsere B2B Partner bekommen die Maschine geliehen und erhalten eine automatisierte und personalisierte Lieferung von Zutatenpacks für die sie einen ökonomischen Literpreis zahlen. 

Für unsere B2B Partner bedeutet das ein niedriges Adoptionsrisiko, weniger Verpackungsmüll, ein nachhaltiges Image und die Chance Kunden ein einzigartiges Erlebnis anzubieten. Für The Oater bedeutet dieses Model konstante Revenuestreams, einen großen Umwelt Impact, engen Kontakt zu unseren Partnern und die Möglichkeit zusammen die Maschine weiterzuentwickeln. Und für den Endkonsumenten schafft The Oater ein besonderes Konsumerlebnis, dass von Frische, Nachhaltigkeit und Neuheit geprägt ist.

Im Vergleich zu anderen Anbietern von Hafermilch Maschinen sind wir die einzigen, die eine Fermentation des Hafers im Prozess vorsehen, die der Hafermilch ohne Zusatz von Zucker oder Süßungsmitteln eine natürliche Süße verleiht. Zudem sind wir die einzigen Anbieter, die Hafermilch weiter als die Hardware denken und durch unser Subscription Model der Zutatenpacks und dem kostenfreien Verleih der Maschine, ein Hafermilch Ökosystem schaffen.

Was uns von traditioneller Hafermilch im Tetrapak unterscheidet? Die Frische, die Verpackungsmenge, die Transportwege, die Regionalität des Hafers, das Erlebnis und vieles mehr! Im Grunde genommen alles außer dem Geschmack und der Schäumbarkeit, die mit den beliebtesten Hafermilch-Marken mithalten können.

The Oater, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren werden wir den Hafermilch Markt in der DACH Region, so wie in weiteren Europäischen Ländern revolutioniert haben. Unsere Hafermilch findet sich in Cafés und Supermärkten des Vertrauens, kann aber auch online über einen Q-Commerce Lieferservice direkt nach Hause bestellt werden. Unsere Maschine für den Heimgebrauch steht in den Startlöchern und ist bereits sehnlich von Konsumenten erwartet, denn unsere Marke und unsere Hafermilch ist bei Konsumenten bekannt und beliebt. Hafermilch im Tetrapak? Längst ein Trend der Vergangenheit. Die Gegenwart und die Zukunft gehören der frischen, lokal-produzierten Hafermilch!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Sucht Euch ein diverses Gründerteam! Verschiedene Kompetenzen aber auch Perspektiven sind unglaublich wichtig im Gründungsprozess und darüber hinaus. Ein Startup ist vielfältig in seinen Aufgaben und Herausforderungen, da braucht es verschiedene Köpfe um diese zu lösen.

Tipp 2: Dran bleiben! So simpel das auch klingen mag, ein Startup zu gründen ist eine Achterbahn mit vielen Höhen und Tiefen. Wichtig ist Beharrlichkeit, Durchhaltevermögen und Konsistenz. Und das Feiern von Erfolgen, wenn sie eintreten!

Tipp 3: Ein gutes Netzwerk ist Gold wert! Nutzt Startup Hubs, Events, bestehende Kontakte und Social Media Plattformen wie LinkedIn. Wir haben durch unser Netzwerk bereits so viele Chancen bekommen, unter anderem den Kontakt zu unserem ersten Investor und Prototypenherstellern.

Bonus Tipp: Brenne für Deine Idee! Wir glauben fest an unsere Vision und geben alles um diese umzusetzen. Leidenschaft und Spaß sind nicht nur immens wichtig um sich den Herausforderungen der Gründung zu stellen, sondern sind auch ansteckend! Wenn Du Leidenschaft für deine Vision zeigst, zeigen das andere auch.

Wir bedanken uns bei Suely Grimm Clees für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Gründung beginnt in der Ideenfindung

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COR-OMA Desinfektion Handgel Aloe Vera Gel

COR-OMA Desinfektion Handgel enthält zusätzlich pures Aloe Vera Gel, welches der Haut Feuchtigkeit spendet sie pflegt und schützt

Stellen Sie sich und das Startup COR-OMA doch kurz unseren Lesern vor!

COR-OMA ist Marke und Familienunternehmen zugleich, und wurde von meiner Frau Judith Pontow, Oma Ingrid und mir Markus Pontow im Jahr 2021 gegründet.
Während der Pandemie haben wir aus der Not heraus und mit Oma’s Hilfe (Chemielaborantin) selbst Desinfektionsmittel hergestellt. Wir vermarkten aufgrund des großen Interesses, insbesondere an den Düften die wir für unser Desinfektion Handgel verwenden, online und stationär. Bei der Herstellung verzichten wir auf Ethanol-Zusatzstoffe (sog. Vergällungsmittel) und verwenden naturbasierte Inhaltsstoffe (Aloe Vera, ätherische Öle), wenn möglich von regionalen Lieferanten.

Was bedeutet der Name „COR-OMA“ eigentlich?

Das Wort „Cor“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt „Herz“. Unser Produktname meint also „Oma mit Herz“ und ist unserer Oma, der Erschafferin von „COR-OMA“ gewidmet

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unser Produkt ist aus der Not heraus entstanden während der aktuellen Corona Pandemie. Natürlich haben wir alles Erdenkliche unternommen, um uns, unsere Freunde, Arbeitskollegen sowie alle anderen Mitmenschen vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 Virus zu schützen. So stand neben dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit, auch das empfohlene regelmäßige Händewaschen mit Seife und Wasser an der Tagesordnung.

Für unterwegs hatten wir immer ein Fläschchen Hand-Desinfektionsmitteln in der Tasche.

Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem in den Regalen der gängigen Desinfektionsprodukte eine gähnende Leere herrschte. Was nun? Als wir unserer Oma unser Leid am Telefon klagten, wusste diese wie immer sofort Rat. „Seid nicht besorgt, ich stelle uns unser eigenes Hand-Desinfektionsmittel her!“ Gesagt, getan. Man muss dazu sagen, dass Oma in ihrem Vor-Oma-Leben Chemielaborantin war und daher bestens weiß, welche Inhaltsstoffe in welchen Mengen und Konzentrationen wie angereichert und hergestellt werden.

Zusätzlich war es ihr ein Anliegen, den von uns allen beklagten, typischen sterilen Desinfektionsmittel- Geruch und das Austrocknen der Hände anzugehen. So besorgte sie die Zutaten, analysierte, recherchierte und experimentierte so lange in Heimarbeit, bis das für sie perfekte Hand-Desinfektionsgel geschaffen war. Sie übergab uns stolz eine kleine, braune Apothekerflasche mit einem Pipettenverschluß zum Testen. Auf dem weißen Klebeetikett stand mit schwarzen Großbuchstaben „COR-OMA“ geschrieben. So wurde „COR-OMA“ zu unserem täglichen Begleiter.

Wir sind absolut überzeugt von Omas entwickeltem Desinfektion Handgel und möchten nun damit gerne unseren Teil zu einer besseren Handhygiene beitragen; natürlich nicht nur während der aktuell anhaltenden Pandemie, sondern weit darüber hinaus.

Welche Vision steckt hinter COR-OMA?

Bei unserem COR-OMA Hand-Desinfektionsmittel (Hergestellt in Deutschland) , setzten wir ausschließlich auf hochwertige, naturreine Inhaltsstoffe zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt. Unser Desinfektions-Handgel soll für jeden täglicher Begleiter werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Von der Idee bis zur Umsetzung hat es fast ein ganzes Jahr gedauert, bis das Produkt erfolgreich behördlich zugelassen, getestet und angemeldet worden war, dabei wurde alles ausschließlich privat finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von COR-OMA?

Frauen im Alter 30 – 65 Jahren mit Familie, die Wert auf Gesundheit und Qualität und Nachhaltigkeit legen

Was ist das Besondere an den Produkten?

COR-OMA ist ein angenehm duftendes, feuchtigkeitsspendendes, schnell einziehendes und nicht klebendes Premium Desinfektionsmittel, welches ohne die Verwendung von Wasser und Seife auskommt. Optimale Größe für Zuhause und unterwegs. COR-OMA Desinfektion Handgel ermöglicht mit einem hohen Alkoholgehalt von 69% Vol. einen hochwirksamen Schutz gegen Viren, Bakterien und Pilze und wirkt zudem hautschonend durch die Verwendung von unvergälltem Ethylalkohol (Naturalkohol).

COR-OMA Desinfektion Handgel enthält zusätzlich pures Aloe Vera Gel, welches der Haut Feuchtigkeit spendet sie pflegt und schützt. Die enthaltenen 100% naturreinen, ätherischen Ölen sorgen für ein sensationelles Duftaroma. Bei unserem COR-OMA Hand-Desinfektionsmittel (Hergestellt in Deutschland) , setzten wir ausschließlich auf hochwertige, naturreine Inhaltsstoffe zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt.

Wo liegen die Vorteile?

Wir verwenden für die Herstellung unser Produkte ausschließlich unvergällten Ethanol, welches wesentlich Hautverträglicher ist als der handelsübliche eingesetzte vergällte Ethanol (1%MEK ). Zusätzlich verbreitet „COR-OMA“ einen angenehmen Duft und wirkt pflegend und feuchtigkeitsspendend für die Hände durch die Zugabe von 100% purem Aloe Vera Gel. Somit ist endlich Schluss mit dem sterilen Desinfektionsmittel-Geruch und ausgetrockneten Händen!

COR-OMA“ Desinfektion-Handgel bietet:

einen hochwirksamen 3-fach-Schutz gegen Viren, Bakterien und Pilze, entsprechend der Empfehlung der WHO.

eine desinfizierende Wirkung durch die Verwendung von 69%igem unvergällten Ethylalkohol aus landwirtschaftlichem Ursprung.

ein angenehmes Duftaroma durch die Beigabe von 100% naturreinen ätherischen Ölen.

eine Pflegende Wirkung für die Hände durch die Zugabe von 100 % purem Aloe Vera Gel.

kein Kleben an den Händen.

eine Anwendung ohne Wasser und Seife.

mit einer Verpackungseinheit von 100 ml die optimale Größe für unterwegs.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es gibt mittlerweile unzählige Hand-Desinfektionsmitteln auf dem Markt zu erwerben. Gerade in den letzten zwei Jahren, als Desinfektionsmittel zur Mangelware wurde, ist die Anbieterzahl stark angestiegen. Allerdings unterscheidet sich unser COR-OMA Desinfektion-Handgel maßgeblich von den meisten Mitbewerber-Produkten.COR-OMA wird nämlich mit unvergällten Alkohol hergestellt und verströmt eben nicht den typisch beißenden Desinfektionsmittelgeruch. 

Ebensowenig trocknet es bei regelmäßiger Anwendung die Hände aus. Normalerweise enthalten Desinfektionsmittel Isopropanol-Alkohol (2-Propanol) oder vergällten Alkohol (Alcohol denat). Isopropanol-Alkohol wird in einem chemischen Syntheseverfahren gewonnen. Vergällter Alkohol entsteht, wenn Ethylalkohol (Trinkalkohol) mit einem Ethanol-Zusatzstoff wie z.B. Methylethylketon ungenießbar gemacht wird. Viele dieser zur Vergällung eingesetzten Mittel oder die chemisch hergestellten Substanzen, schaden der Haut und können Auslöser von Allergien sein. Auch können sie Reizungen wie trockene, juckende und rissige Haut hervorrufen oder zu Ekzembildungen führen. 

Darüber hinaus kann vergällter Alkohol die Hautbarriere schädigen und so das Auftreten von Entzündungen, Infektionen und Hauterkrankungen, wie beispielsweise Neurodermitis, begünstigen. Weil uns die Gesundheit und das Wohl der Menschheit am Herzen liegt, verzichten wir auf den Einsatz von Ethanol-Zusatzstoffen und verwenden zur Herstellung unserer Produkte, wie bereits weiter oben schon erwähnt, ausschließlich unvergällten Ethylalkohol aus landwirtschaftlichem Ursprung.

Da Nachhaltigkeit und Umweltschutz für uns nicht bloß ein aktueller Trend sind, sondern eine große Herzensangelegenheit, geben wir als COR-OMA tagtäglich unser bestmögliches, um zur Erhaltung von Rohstoffem, der Reduzierung von Müll und dem Klimaschutz beizutragen.

Wir glauben an eine nachhaltige Zukunft und arbeiten jeden Tag sukzessive daran uns zu verbessern, um unseren Planeten Erde als lebenswerten Ort erhalten zu können. So setzen wir beispielsweise bei der Herstellung unseres Desinfektion Handgels, ausschließlich auf die Verwendung von biologisch angebauten Rohstoffen. Ebenso verzichten wir auf unnötige Umverpackungen und füllen unser Hand-Desinfektionsmittel in rPET-Flaschen (=recyceltes PET) ab, anstelle in die oftmals typisch genutzten PET-Flaschen. (PET= Polyethylenterephthalat). So bietet COR-OMA durch die Verwendung von natürlichen Inhaltsstoffen, eine angenehm duftende, pflegende und hautschonende Alternative zu anderen Hand-Desinfektionsmitteln.

COR-OMA, wo geht der Weg hin?

Ziel ist es, in naher Zukunft mit unsren pflegenden und duftenden Handgel im stationären Handel ( wie z.B. LEH, Apotheken ) und im Bereich E-Commerce ( COR-OMA Online-Shop www.cor-oma.de / Amazon / Ebay usw.) zu wachsen und zu expandieren, und die Unternehmensgründung in einer GmbH.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir von COR-OMA interessieren uns leidenschaftlich für die Weiterentwicklung im Bereich der Körperhygiene. Wir sind daran interessiert, unsere eigenen Fähigkeiten und die Prozesse im Startup ständig zu verbessern. Hoher Qualitätsanspruch ist uns sehr wichtig. In den nächsten Jahren möchten wir einen eigenen Beitrag zur Entwicklung von Körperhygieneartikeln/ Desinfektionsmittel geleistet haben, und setzten deshalb auch in Zukunft auf hochwertige, naturreine Inhaltsstoffe zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der Grundstein erfolgreicher Start-ups ist eine innovative Geschäftsidee die gleichzeitig ein Problem lösen kann, und hinter der ein Bedarf steht. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Gründung beginnt also in der Ideenfindung. Dann ist das Team bei der Gründung eines Start-ups enorm wichtig.

Netzwerk aufbauen und Bekanntheitsgrad steigern. Branchenkenntnisse sind wichtig, und sollten ständig erweitern und ausgebaut werden.

Wir bedanken uns bei Markus Pontow für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: COR-OMA

Kontakt:

COR-OMA
Im Niederfeld 11
47259 Duisburg

www.cor-oma.de
info@cor-oma.de

Ansprechpartner: Markus Pontow

Social Media:
Facebook
Instagram

Ego und Befindlichkeiten immer hinten anstellen! 

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Lucas Bechtle im Interview über den Startup Inkubator DF Growth Partners, der hauptsächlich Start-ups aus dem HR-Tech-Sektor fördert

Lucas Bechtle im Interview über den Inkubator DF Growth Partners, der Start-ups aus dem HR-Tech-Sektor fördert

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Lucas Bechtle, Geschäftsführer von Digital Future aus München. Von der Ausbildung her bin ich studierter Rechtswissenschaftler und BWLer mit Schwerpunkt Internationales Management und Marketing Management. Nach Stationen bei einem bekannten Inkubator und bei unterschiedlichen Headhuntern und Personalberatungen habe ich im Jahr 2016 zusammen mit Nikolas Hoche die Executive Search Boutique Digital Future gegründet. Wir haben uns darauf  spezialisiert, digitale Führungskräfte auf Top-Management-Ebene zu vermitteln. Denn uns war früh klar, dass die digitale Transformation zwar von allen Unternehmen gewollt wird, dass aber zu oft das Know-how fehlt, die nötigen Kompetenzen zukunftsweisend einschätzen zu können.

Stellen Sie uns und unseren Lesern den Inkubator DF Growth Partners kurz vor!

Zusätzlich zu unserer Executive Search Tätigkeit haben wir Anfang des Jahres den Inkubator DF Growth Partners gegründet, um hauptsächlich Start-ups aus dem HR-Tech-Sektor zu fördern. Grundsätzlich sind wir aber allen Tech-Start-ups gegenüber aufgeschlossen. DF Growth Partners will Start-ups von der Seed- bis zur Serie-A-Finanzierung mit einem Investmentbedarf von bis zu 1 Million Euro unterstützen. Wir sehen uns dabei als unabhängigen Partner der Start-ups und verfolgen keine institutionellen Investorenziele.

Neben der finanziellen Starthilfe unterstützen wir Portfolio-Unternehmen aktiv bei der Besetzung von C-Level und Schlüsselpositionen und ermöglichen Zugang zu einem aktiven und breiten Feld an Gründerinnen und Gründern sowie High-level-Executives, die die Herausforderungen der einzelnen Wachstumsphasen bestens kennen. Wir als Personen sehen uns mittlerweile für die Start-ups auch als Mentoren – wir begleiten unsere Start-ups gerne durch alle Phasen und helfen dabei, dass sie die bestmöglichen Startvoraussetzungen haben. 

Wie können sich Start-ups bewerben? 

Der Bewerbungsprozess ist ganz klassisch strukturiert. Interessierte Start-ups können sich ganz einfach mit ihrem Pitch-Deck über unsere Webseite bewerben. Wir screenen de Unterlagen intern und treffen eine erste Auswahl. Dann kommt der wichtigste Teil: Das direkte Gespräch mit den Gründerinnen und Gründern. Denn so können wir mit den richtigen Fragen herausfinden, ob wir uns engagieren möchten, wie wir am am besten helfen können und was die nächsten Schritte sind. 

Was unterscheidet Sie von anderen Inkubatoren?

Unser Leistungspaket fokussiert sich voll und ganz auf die Themen People und  Wachstum – das unterscheidet uns aus unserer Sicht am meisten von anderen Inkubatoren. Schlussendlich sind es immer die Menschen, die die Ideen haben und die Teams, die sie umsetzen. Wachstum beinhaltet sowohl das personelle Wachstum und die Skalierung des Geschäftsmodells sowie die persönliche Weiterentwicklung der Gründer:innen und dem Leadership-Team.

Wir helfen beispielsweise von Beginn an bei der Implementierung von Diversity-Strategien, um langfristig ausgeglichene Teams zu schaffen. Diversity im Führungsteam ist essenziell, um nachhaltig erfolgreiche Start-ups aufzubauen. Leider ist der Status Quo auch im Start-up-Umfeld noch immer nicht zufriedenstellend. Ein weiterer USP von uns: Wir geben Support beim Aufbau von Beirats- und Mentorengremien und stellen Kontakt zu Vorständen und Aufsichtsräten von namhaften DAX-Konzernen sowie zu erfolgreichen Multi-Millionen Gründern her. Sie kennen das Business, geben wertvolle Insights und nehmen ihre Aufgabe als Ratgeber ernst.

Gibt es den richtigen Zeitpunkt, um ein Start-up zu gründen?

Den richtigen Zeitpunkt gibt es wohl nicht, denn es bleibt immer ein Risiko. Es gibt einfach zu viele Parameter, die den richtigen Zeitpunkt ausmachen. Bei der Gründung eines Unternehmens ist die Geschäftsidee der Schlüssel zum Erfolg und noch viel wichtiger als der Zeitpunkt ist allerdings: Hat man die richtigen Partner, die einen ergänzen, unterstützen und fördern? Löst das Produkt ein wirkliches Problem? Und gibt es für das Produkt einen Markt, der groß genug ist, um ein wirkliches Geschäft hochzuziehen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Lucas Bechtle  aus?

Morgens lese ich als erstes die Nachrichten, um aktuelle Trends im Markt zu verstehen und einzuordnen.  Vormittags stehen dann meisten Gespräche/Interviews mit Vorständen, anderen Investoren, sowie spannenden Kandidaten auf der Agenda. Nach dem Mittagessen tausche ich mich mit den Teams aus und habe Mitarbeitergespräche. Am Abend steht dann die Sichtung von Pitch-Decks an und ich beantworte jede Menge E-Mails. 

Wie sehen Sie die deutsche Start-up Szene?

Ich nehme die deutsche Start-up Szene als stark aufblühend und mit sehr viel Potenzial wahr. Gefühlt  schießen immer mehr Einhörner aus dem Boden – mit richtig guten Ideen. Durch die starke deutsche Industrie, gibt es hier nicht nur viele Investorengelder sondern auch extrem spannende Konzerne und Mittelständler für potenzielle Wachstumspartnerschaften. Die Rahmenbedingungen sind also ideal, schaut man einmal aus der Hubschrauberperspektive auf das Land.

Welches sind die größten Fehler junger Gründer?

Meist machen Gründerinnen und  Gründer strategische Fehler: Die Idee ist gut, die Umsetzung auch, doch oft sind sie zu produktverliebt und schenken dem Marketing zu wenig Beachtung. Darin liegt eine Gefahr, denn Investoren und Talente schauen erst einmal auf die Homepage, die Profile und das Medienecho. Wer hier zu stark auf das Produkt schaut, fällt bei Marketing, insbesondere bei der Kommunikation ab. Die Kommunikation ist der Weg, der schlussendlich die wichtigen nächsten Türen öffnet, sei es durch das Einwerben von Geldern, dem Eingehen von Kooperationen oder dem Einstellen von Talents und Profis. Zweites halten sie zu lange an der CEO/CFO-Rollen fest. Sie scheuen sich, diese Rollen an erfahrene Manager abgeben. Das bindet wertvolle Zeit, die die Gründerinnen und Gründer viel besser, sinnvoller und strategischer nutzen können – im Sinne der nächsten Produktentwicklungsschritte, des Designs, der Services oder der Sortimentsbreite und -tiefe. 

Welche drei Tipps haben Sie für Gründer?

Meine drei Tipps für Gründerinnen und Gründer lauten: 

1. Versuche, von Anfang an saubere Prozesse zu installieren – hol Dir dazu Rat bei Mentoren und Experten. 

2. Augen auf bei der Wahl des Gründungspartners – hierbei ist besonders wichtig: Ego und Befindlichkeiten immer hinten anstellen! 

3. Nicht zu produktverliebt sein und früh genug erfahrene Expertise und Know-how ins Boot holen – das zahlt sich langfristig aus.

Wir bedanken uns bei Lucas Bechtle für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das richtige Team aufstellen, um jeden Tag gemeinsam das Unmögliche möglich zu machen

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bezahl.de

bezahl.de, All-in-One Zahlungsmanagement-Plattform im Automotive-Bereich

Stellen Sie sich und das Startup Bezahl.de doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Lasse Diener und Ulrich Schmidt, Co-Founder des Kölner Fintechs NX Technologies. Zusammen arbeiten wir schon seit einigen Jahren erfolgreich an digitalen Zahlungslösungen im Automotive-Bereich. Unser Hauptprodukt bei NX Technologies (kurz: NXT) ist bezahl.de, die erste und führende All-in-One Zahlungsmanagement-Plattform.

Statt manueller Workarounds im Backoffice, Papier-Chaos und einem altmodischen Bezahlprozess für den Kunden, digitalisiert bezahl.de den Prozess ganzheitlich von der “Zahlungseinladung”, über die Zahlung mit omni-channel Zahlungsmethoden bis hin zu einer neuen Zuordnungs-Technologie, die erstmals eine 100% automatisierte Verbuchung aller Zahlungen und einen transparenten Live-Bezahlstatus für alle relevanten Stakeholder ermöglicht. So sparen Unternehmen viel Zeit und Geld im Zahlungsmanagement, während on top jedem Kunde das bestmögliche Zahlungserlebnis geboten wird.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben zusammen mit einem Team von Top-Leuten einen großen Pain Point im Markt identifiziert, den wir lösen wollten. Schon 2016 haben Ulrich und ich mit daran gearbeitet eine Art “PayPal für Autos” an den Markt zu bringen und festgestellt, dass die Probleme im Payment-Bereich bei Automotive deutlich weitreichender sind als ein schlichtes Ersetzen von Bargeld durch eine digitale Zahlungsabwicklung.

Um die Probleme besser zu verstehen, haben wir Workshops mit führenden Autohandelsgruppen durchgeführt und erkannt, dass hier die Digitalisierung für interne / Backoffice-Prozesse bis du diesem Zeitpunkt völlig verschlafen wurde. Digitale Lösungen für die Stärkung des Vertriebs wurden recht früh erkannt und auch genutzt, der Counterpart – das Backoffice – wurde gleichzeitig aber fortgeführt wie die Jahrzehnte davor; obwohl hier zumeist ⅔ der Kosten entstehen! Dieses riesige Potential für eine digitale Plattformlösung haben wir erkannt und schließlich die erste All-in-One Zahlungsmanagement Plattform auf den Weg gebracht, um Zahlungsprozesse ganzheitlich zu digitalisieren und einen neuen Standard zu setzen.

Welche Vision steckt hinter Bezahl.de?

Wir verstehen uns als Payment-Pioniere im Automotive-Bereich, indem wir die Prozesse rund um die Zahlung auf ein neues Level heben und damit das Zahlungsmanagement neu definieren. Unsere Philosophie: Unternehmen sollen sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren können und nicht durch Prozesse, die das Zahlungs- und Forderungsmanagement betreffen, abgelenkt werden. Wir sorgen dafür, dass Unternehmen ohne jeglichen Aufwand im Backoffice (sogar schneller) bezahlt werden und Kunden auch noch happy über einen transparenten, schnellen und modernen Prozess sind. So schlagen wir eine Brücke zwischen B2B- und B2C-Welt entlang der gesamten supply chain.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderung war es sicherlich den Autohandel als einen der größten und zugleich konservativsten Märkte Europas aufzubrechen. Gemeint ist damit den Autohandel a) vom Digitalisierungs- und insb. Investitionsbedarf für die Zukunftsfähigkeit Ihrer Unternehmungen zu überzeugen und b) in die bestehende Systemlandschaft (sogenannten Dealer Management Systemen) zu integrieren. Dies haben wir vor allem geschafft, weil wir bereits gut in der Branche vernetzt waren, die Lösungen mit dem Markt gemeinsam gedacht haben und von Beginn an tolle Business Angels und Investoren an Bord hatten, die nicht nur FinTech und Automotive verstehen, sondern auch an uns glauben. 

Wer ist die Zielgruppe von Bezahl.de?

Unser Fokusmarkt ist der Automobilhandel, bei dem wir bereits auf dem besten Weg sind den neuen Standard am Markt zu setzen und eine Branche nachhaltig entlang des Zahlungsmanagements zu verändern. Wir erhalten jedoch vermehrt Inbound-Interesse aus anderen Branchen, die die gleichen Herausforderungen mit individuellen Forderungen und Debitoren – wie z.B. dem Gesundheitsmarkt und Möbelhandel – haben. Hier starten wir bereits die ersten Showcases mit Verticals, was das Potenzial für bezahl.de noch größer macht. In nächster Zeit ist auch der internationale Rollout der Plattform geplant.

Wie funktioniert Bezahl.de? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Kurz gesagt übertragen unsere Kunden all ihre Forderungen – i.d.R. via Schnittstelle über ihr Bestandssystem – an bezahl.de. Anschließend managed unsere Plattform den restlichen Prozess vollautomatisiert. Der Kunde erhält eine “Zahlungseinladung” (so nennen wir die Forderung bei uns liebevoll, d.h. der Kunde freut sich zahlen zu dürfen ;-)) auf seinem präferierten Kommunikationskanal, z.B. via E-Mail. Anschließend werden ihm sowohl on- als auch offline Zahlungsarten angeboten, um es ihm/ ihr so einfach wie möglich zu machen zu bezahlen.

Unabhängig wie der Kunde bezahlt, ordnet unsere neue Matching-Technologie jede Zahlung 100% korrekt zur Forderung zu und stellt der Buchhaltung die Daten für die automatisierte Verbuchung zur Verfügung. Gleichzeitig hat jeder im Prozess so Transparenz über den Bezahlstatus in Echtzeit. Wird eine Forderung nicht pünktlich gezahlt, versenden wir auch automatisierte Zahlungserinnnerungen und Mahnungen im gewünschten Zyklus unserer Kunden. Der Prozess ist also zu Ende gedacht, anstatt “nur” einen Teil des Zahlungsprozesses zu lösen oder sogenannte “Insellösungen” durch manuelle Prozesse im Backoffice miteinander zu verbinden.

Bezahl.de, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind in der Pole Position, um zum neuen Standard für ganzheitliches Zahlungsmanagement in der Mobility- und Automotive-Industrie aufzusteigen und werden diesen Markt in der nächsten Zeit mit höchster Geschwindigkeit erschließen. Zusätzlich nutzen wir unseren Plattformansatz, um das #1 BNPL Produkt für den Automotive After Sales am Markt auszurollen – komplett eingebettet in unser Checkout-Modul für die Zahlungsabwicklung. In 5 Jahren haben wir zudem auch in den ersten Vertical-Märkten und international im Euro-Zahlungsverkehrsraum skaliert.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fokus, Fokus, Fokus

Das richtige Team aufstellen, um jeden Tag gemeinsam das Unmögliche möglich zu machen

“Nein” sagen – auch zu noch so spannenden Ideen, die jedoch vom Fokus ablenken – ist essentiell

Wir bedanken uns bei Lasse Diener und Ulrich Schmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kompetenzen im Team verteilen

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CoA Academy Führungskräfte Ziele Leichtigkeit

CoA Academy unterstützt Führungskräfte ihre Ziele mit mehr Leichtigkeit zu erreichen

Stellen Sie sich und das Startup CoA Academy doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Leonie Schulze Bölling, CEO der CoA Academy. Wir unterstützen Führungskräfte in schnell wachsenden Firmen dabei, ihre Ziele mit mehr Leichtigkeit zu erreichen. Wir nennen es das Prinzip der “entspannten Produktivität”. In unserem Remote Leadership Programm bieten wir eine Plattform zum gemeinsamen voneinander Lernen. Erfolgreiche Business Leader teilen ihre Erfahrungen und ihre eigene pragmatische, geheime Toolbox. Gemeinsam diskutieren unsere Teilnehmer unter Gleichgesinnten ihre täglichen Herausforderungen und finden zusammen Lösungen. So entwickeln sie sich in ihrer Leadership-Persönlichkeit weiter, verändern ihr Verhalten im Alltag und wachsen über sich hinaus.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Meine beiden Mitgründer Michael Portz und Christian Kohlhof hatten im Rahmen der Pandemie all ihr Wissen und Nicht-Wissen ihrer letzten 20 Jahre Führungserfahrung zusammengetragen und in ein Programmkonzept gegossen. Dies kam schon beim allerersten Launch total gut in unserer Zielgruppe an. Es war ein erfolgreicher Proof of Concept. Daher haben wir zu Dritt beschlossen, es als Basis zu nehmen und ein erfolgreiches Unternehmen daraus zu machen, um Führungskräften auf der ganzen Welt zu helfen, einfacher erfolgreich zu sein. Uns drei verbindet ein gemeinsamer Purpose, die Arbeitswelt zu einer besseren zu machen. Wir haben schon vorher zusammengearbeitet und auch gesehen, dass wir ein gleiches Mindset und eine gleiche Wertebasis haben. Es gab einfach keinen Grund, es nicht zu tun.

Was war bei der Gründung von CoA Academy die größte Herausforderung?

Die größte Challenge waren der Zeitpunkt und die Organisation der Gründung: Wir sind eine 100% Remote Company, die mitten in einer globalen Pandemie entstanden ist. Meine beiden Mitgründer und ich haben uns zu Beginn der Krise nur virtuell kennengelernt. Wir waren von unserer gemeinsamen Vision überzeugt und wollten loslegen. Allerdings leben wir in drei verschiedenen Städten und mussten also den gesamten Papierkram asynchron erledigen. Jeder von uns ist zu einem anderen Notar gegangen. Die Verträge wurden zig mal durch die Republik geschickt. Am Ende hat zum Glück alles funktioniert. Unser erstes Treffen in persona hat erst stattgefunden, als schon alles unter Dach und Fach war. Zum Glück hat uns das erste Treffen nur noch mehr bestärkt, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen wollen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Na klar. Wenn nicht, würde nie jemand mit einer Idee starten, oder? Wann ist schon alles perfekt? Ich komme aus der agilen Innovationsentwicklung. Je früher ich echtes Kundenfeedback erhalte, desto bedürfnisgerechter kann ich das Produkt weiterentwickeln. Schnell ins Tun zu kommen, ist aus meiner Sicht der Erfolgsgarant für gute Ideen, Produkte und Services.

Welche Vision steckt hinter CoA Academy?

In den nächsten 3 Jahren wollen wir die #1 Marke für Leadership Development bei multinationalen Startups werden, also Wachstumsfirmen, die Mitarbeiter in verschiedenen Ländern haben. Es ist unser Purpose, Führungskräften auf der ganzen Welt zu helfen, mit mehr Leichtigkeit erfolgreich zu sein. Wenn wir dies schaffen, wird unsere Arbeitswelt zu einer sehr viel besseren. So wollen wir dafür sorgen, dass die vielen grandiosen Visionen von innovativen Firmen, die ebenfalls einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten, auch tatsächlich Erfolg haben. Wir wollen verhindern, dass sie, wie leider oft, am Thema Führung scheitern. Viele gravierenden Fehler im Management können früher verhindert werden. Gründerinnen, Führungskräfte und deren Teams sparen durch unser Programm sehr viel Zeit, Energie und Geld.

Wer ist die Zielgruppe von CoA Academy?

Grundsätzlich richten wir uns an alle Führungskräfte dieser Welt, die als wahre Leader agieren wollen, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Einen besonderen Mehrwert leisten wir zudem für multinationale Startups und Wachstumsfirmen. Also Firmen, die sehr hohe Ziele haben, wo Teamaufbau ein entscheidender Erfolgsfaktor ist und deren Mitarbeiter an verschiedenen Orten dieser Welt leben. Bei diesen Unternehmen passt das Mindset sehr gut zu unserem: Austausch auf Augenhöhe und Offenheit für andere Perspektiven. Unser Programm ist mehrsprachig verfügbar. Unsere Coaches bedienen aktuell 5 verschiedene Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Russisch.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet euch von anderen Anbietern?

Ich würde sagen, es ist unsere Art. Unsere Art und Weise, wie wir Inhalte vermitteln, wie wir mit unseren Teilnehmerinnen interagieren und die Art, wie wir sind. Die Atmosphäre in unserer Community und unseren Sessions ist sehr entspannt, vertraulich und familiär. Wir alle – unabhängig von Alter, Herkunft, Erfahrung – agieren immer auf Augenhöhe und tauschen sehr persönliche Erfahrungen miteinander aus. Unsere Art ist manchmal etwas unkonventionell, wir nehmen uns nicht immer so ernst.

Gleichzeitig ist uns Professionalität sehr wichtig. Das spiegelt sich alles auch in der technologischen Basis unseres Programms wieder. Die verschiedenen Lernformate sorgen dafür, dass unsere Mitglieder nicht nur Input vermittelt bekommen, sondern sie in ihrem Alltag wirklich etwas verändern. Sie verändern sich und ihren Führungsstil. Das ist uns wichtig und macht für die Menschen und Firmen den Unterschied. Daher ist unser Programm bewusst nicht als Inhouse-Training konzipiert, wie es viele andere anbieten. Für uns ist der Austausch mit Menschen aus anderen Firmen und der Blick über den Tellerrand entscheidend.

CoA Academy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn alles richtig, richtig gut läuft, haben wir in fünf Jahren unsere Vision erreicht. Es werden bis dahin definitiv weitere Lerninhalte und Formate entstehen. Noch stärker softwarebasiert und mit einer außergewöhnlichen Lernerfahrung verknüpft. Wenn ich mir anschaue, welche Innovationen sich in der gesamten EdTech Branche entwickeln, bin ich sicher, wird uns das Lebenslange Lernen und über uns Hinauswachsen zunehmend leichter gemacht. Das werden auch wir für unsere Kunden erreichen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Erstens: Einfach machen. Wenn du schon drüber nachdenkst, ist der richtige Zeitpunkt.

Zweitens: Austausch mit anderen suchen. Und gleichzeitig auf sich selbst vertrauen. Hole dir Input von anderen und stehe zu deinen eigenen Entscheidungen.

Drittens: Kompetenzen im Team verteilen. Wir alle wirken dann am besten, wenn wir das tun, was wir gerne tun und gut können. Es gibt für nahezu jede notwendige Aufgabe jemanden, der sie gerne übernimmt. So wird die Aufgabe von demjenigen erledigt, die sie auch am besten kann und der Erfolg ist vorprogrammiert.

Wir bedanken uns bei Leonie Schulze Bölling für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: CoA Academy

Kontakt:

CoA Academy GmbH
Leonie Schulze Bölling
Sudermanplatz 1
D-50670

https://CoA.Academy
info@coa.academy

Ansprechpartner: Leonie Schulze Bölling

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Setze das Ziel und lasse den Weg offen

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Suely Vida Mode beachwear brasilien

Suley Vida Mode Beachwear in limitierter Handarbeit aus Brasilien

Stellen Sie sich und das Startup Suely Vida Mode doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin gebürtige Brasilianerin und in einfachen Verhältnissen in Brasilien aufgewachsen. Mit Anfang 20 bin ich dann nach Deutschland gekommen. In Brasilien hatte ich es nicht immer einfach. Bereits mit acht Jahren bin ich zu meiner Tante in die Stadt gezogen. Ich habe früh gelernt, an Träume zu glauben und mich an den eigenen Zielen zu orientieren. Aufgeben war nie eine Option für mich. Meine Oma war mein großes Vorbild, sie hat immer für die Familie genäht und mir bereits in jungen Jahren die Grundlagen vom Nähen beigebracht. Sie sagte immer: „Lern nähen, mit Kreativität bist du anderen immer einen Schritt voraus.“ Schon in der Zeit ist die Idee, irgendwann mit meiner eigenen Marke Geld zu verdienen bereits geboren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

2021 hat sich die Gelegenheit ergeben, mein eigenes Modelabel zu gründen. Den Wunsch dazu hatte ich bereits seit meiner Kindheit. Wie das so im Leben ist, kamen immer wieder unvorhergesehene und vorhergesehene Dinge dazwischen. Es gab einfach Situationen, die bisher immer wichtiger waren, dazu gehören z. B. meine Kinder. Ich habe selbst hohe Ansprüche an mich, daher mussten erst alle Faktoren wirklich stimmen. Durch Corona hat sich ergeben, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist und ich konnte den richtigen Partner für das Projekt gewinnen.

Welche Vision steckt hinter Suely Vida Mode?

Brasilien steht für Sexyness und Leidenschaft. Im brasilianischen Karneval erkennt man die Lebensfreude der Brasilianer. Genau diese Ausstrahlung wollte ich in meinen Produkten umsetzen. Mir war schnell klar, dass ich mich auf Beachwear spezialisieren will. Denn bei welchem Produkt kommt diese Leidenschaft besser zur Geltung als bei Bikinis? Die ersten Entwürfe sind bei einem Aufenthalt in Brasilien entstanden, hier ließ ich mich von dem Land und den Menschen inspirieren. Noch vor Ort habe ich die ersten Muster produzieren lassen. Zurück in Deutschland wurde die Qualität mit Fachleuten überprüft und der Markt analysiert. Nun musste ich nur noch die bürokratischen Hürden überwinden und mein Mode Label war geboren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ich bin Designerin und somit bezeichne ich mich als Kreativer, was mir fehlte ist jemand, der sich um die Geschäfte, den Vertrieb und das Marketing kümmert. Die erste Herausforderung bestand also darin, jemand zu finde, der mich gut ergänzt und der geschäftlich zu mir passt. Nachdem ich dies gelöst hatte, kam gleich die zweite Herausforderung. Die Brasilianer sind ein freiheitsliebendes Volk und so arbeiten Sie auch. Nicht alles kam so, wie ich das geplant hatte. Ich war also gezwungen, auch bei der Produktion Strukturen und Richtlinien einzuführen, damit mein hoher Qualitätsanspruch auch vollwertig erfüllt wird. Die nächste Hürde war dann der Transport nach Deutschland und der Zoll, auch hier mussten erst Hindernisse überwunden werden. Die Firma ist privat finanziert, mein Geschäftspartner und ich finanzieren alles aus eigener Tasche vor.

Wer ist die Zielgruppe von Suely Vida Mode

Unsere Zielgruppe sind Frauen zwischen 25 und 60, die etwas Besonderes wollen. Die sich von der breiten Masse abheben.  Frauen die Qualität schätzen, dafür aber nicht unendlich viel ausgeben wollen.

Was ist das Besondere an der Mode? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Produziert wird per Handarbeit in Brasilien. Mir ist wichtig, dass ich die Menschen in ihrem Land unterstütze. Ich fühle mich als Deutsche, bin meinem Geburtsland jedoch immer noch sehr verbunden. Mein Ziel ist es, etwas Besonderes zu schaffen, keine Ware von der Stange, meine Kunden sollen Exklusivität zu einem erschwinglichen Preis erhalten. Die Produktion wird im Land von einer Vertrauensperson begleitet. Ich reise selbst mehrfach im Jahr nach Brasilien, um die Situation vor Ort zu kontrollieren. Mit den Schneiderinnen halte ich stetig einen engen Kontakt. Bei uns ist alles wie in einem Familienunternehmen, mir ist das Verhältnis und der Umgang mit den Näherinnen sehr wichtig.

Ich will nicht in großen Fabriken produzieren, jedes Kleidungsstück soll mit Herzblut und Fingerspitzengefühl produziert werden, daher suche ich die Schneiderinnen selbst aus. Die Stoffe werden von ihr persönlich in Brasilien ausgewählt. Ich will mich hier nicht auf andere verlassen. Wenn ich einen Stoff in der Hand halte, dann spüre ich, ob dieser ins Sortiment passt und den eigenen Ansprüchen genügt. Manchmal finde ich auf diese Weise besondere Einzelstücke, auf die ich sonst nie gekommen wäre. Wir brauchen viele unterschiedliche Stoffe, denn ich will nichts von der Stange, bei uns gibt es nur streng limitierte Ware.

Kein Modell gibt es mehr als 5-mal im gleichen Design. Mir ist wichtig, dass meine Kundinnen wirkliche Exklusivität erhalten. Viele Modelle sind sogar reine Unikate.  Das ist Aufwand, denn auch Einzelstücke müssen kategorisiert, beschrieben und fotografiert werden. Mir geht es jedoch nicht um den Gewinn, sondern um meine eigene Lebensfreude und die Freude in den Gesichtern meiner Kundinnen. Massenware gibt es genug auf dem Markt. Ich möchte limitierte Handarbeit den ganz normalen Menschen zugänglich machen.

Suely Vida Mode, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das ist eine sehr schwere Frage, denn bei mir steht nicht der Gewinn im Vordergrund. Natürlich muss ich kostendeckend arbeiten und die Investition muss auch wieder rein, aber ich will ein überschaubares Unternehmen, in dem wir familiär arbeiten können. Mir geht es also nicht um Masse, sondern vielmehr um das, was wir als kleines Unternehmen schaffen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Wenn du einen Traum hast, dann glaube daran und gebe nicht auf. Bei mir hat es sehr lange gedauert, bis ich meinen Traum in die Tat umsetzen konnte, aber ich habe es geschafft hast. 2. Wenn die Grundlagen da sind, dann starte, auch wenn noch nicht alles bis zu Ende durchdacht ist. Wenn du nicht irgendwann einfach den ersten Schritt machst, dann ist der Traum oft schon vorbei, bevor du begonnen hast, 3. Erstelle eine gute Planung. Strukturiere dein Unternehmen, was willst du wann erreicht haben und welche Schritte sind dazu erforderlich. Lege alles mit einem Zeitplan fest. Nicht alles lässt sich im Detail festlegen, setze das Ziel und lasse den Weg offen, den wirst du immer wieder mal ändern müssen, aber ohne das Ziel aus dem Auge zu verlieren.

Wir bedanken uns bei Suely Grimm Clees für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Jeder kann Unternehmer sein

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Boksnok

Boksnok die innovative App schafft ein angenehmeres Leseerlebnis

Stellen Sie sich und das Startup Boksnok doch unseren Lesern vor!

Boksnok ist ein schwedisches Technologieunternehmen, das die Leselust von Kindern in einer digitalen Welt weckt. Mit fesselnden Geschichten und innovativer Technologie schafft unsere innovative App ein angenehmeres Leseerlebnis, das die kognitive Entwicklung von Kindern fördert und sie zu einem Leben als Leser inspiriert. Gemeinsam mit den besten Verlagen, Autoren und Machern bietet Boksnok unbegrenzten Zugang zu einer magischen Welt mit Tausenden von spannenden Titeln. Das Angebot reicht von neuen Hits wie „Coolman und ich“ und „Handbuch für Superhelden“ bis hin zu Klassikern wie „Die Olchis“ und „Das Sams“. Laden Sie die Boksnok-App herunter und wecken Sie die Lust am Lesen auf Boksnok.de.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wie kann man das Interesse für das Lesen wecken, wenn es so viele andere Inhalte gibt, die die Kinder ablenken? Als Eltern und Ingenieure haben wir beschlossen, das herauszufinden. Wir lieben Technologie und glauben, dass sie ein mächtiges Werkzeug sein kann, um gesunde Lesegewohnheiten bei Kindern zu etablieren und zu fördern, indem sie das Geschichtenerlebnis verbessert und es überall verfügbar macht.

Was war die größte Herausforderung bei der Gründung von Boksnok?

Die neue Situation durch Covid zu managen, das nur wenige Wochen nach unserer Gründung zuschlug. Wir waren ehrlich gesagt nicht sicher, ob wir es schaffen würden, aber am Ende haben wir es geschafft.

Ebenso eine große Herausforderung: Ein großartiges Gründerteam zu finden, das zu dem Markt passt, in dem man tätig ist. Zuerst waren es nur ich und ein Freund, aber wir brauchten erfahrene Entwickler, da wir ein technisches Unternehmen aufbauen. Dann sprachen wir mit zwei Freunden aus unserem Studium am Royal Institute of Technology, die die gleiche Vision hatten, und so ging es Anfang 2020 los.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall! Ich würde sogar sagen, dass es so etwas wie eine perfekte Idee zu Beginn nicht gibt. Ich konzentriere mich lieber darauf, ein großes Problem zu finden und klare Gedanken darüber zu haben, wie man es lösen kann. Der Aufbau eines Unternehmens verläuft nie geradlinig. Es geht eher darum, mit den tatsächlichen Nutzern zu sprechen und offen dafür zu sein, wie man neue Lösungen für bestehende Probleme finden kann. Am Ende kann es sein, dass man ein fantastisches Unternehmen aufbaut, das ganz anders ist als das, an das man zuerst gedacht hat.

Welche Vision steckt hinter Boksnok?

Die zunehmende Bildschirmzeit von Kindern ist ein Trend, der sich fortsetzt. Das Hauptproblem ist jedoch nicht die Zeit am Bildschirm selbst, sondern das, was die Kinder dort machen. Leider verbringen sie die meiste Zeit am Bildschirm mit Videos und Spielen, mit vielen schnellen Eindrücken, die nicht zuletzt für kleine Kinder schädlich sein können. Gleichzeitig zeigen mehrere Studien, dass Kinder weniger lesen als je zuvor, was besorgniserregend ist, nicht zuletzt, weil Lesen wichtig für die Entwicklung von Sprache und Wortschatz ist.

Hier kommt Boksnok ins Spiel – unser Ziel ist es, Kindern mit unserer App für Kinderbücher qualitative Unterhaltung auf eine neue, unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Auf diese Weise schaffen wir eine sinnvolle Bildschirmzeit und steigern die Lust am Lesen.

Wir wollen die nächste Generation von Lesern heranziehen und eine treibende Kraft bei der Umkehrung des negativen Trends in Bezug auf das Lesen von Kindern sein. Die Bildschirmzeit ist der neue Normalzustand und nimmt weiter zu, aber gleichzeitig lesen die Kinder heute weniger als je zuvor.

Wer ist die Zielgruppe von Boksnok?

Wir richten uns an Privathaushalte mit Kindern im Alter von bis zu acht Jahren.

Wie funktioniert Boksnok?

Boksnok bietet Tausende von fesselnden Bilderbüchern mit Stimmen, Geräuschen und Animationen für ein noch angenehmeres Leseerlebnis.

Tausende von fesselnden Büchern für jede Gelegenheit, alles an einem Ort, jederzeit und überall (offline).

Selbst lesen, zuhören oder sich das Buch mit einer Erzählerstimme vorlesen lassen – und unbegrenzte Fantasiewelten auf eigene Faust erkunden, egal man lesen kann oder nicht.

Geschichten genießen, die durch Texthervorhebungen, Animationen und Interaktionen zum Leben erweckt werden.

Vor dem Schlafengehen den „Go-to-Bed“-Modus nutzen, um die Routine des Zubettgehens reibungsloser zu gestalten.

Gemeinsam lesen mit den Lieben aus der Ferne per Videoanruf direkt über die App (HINWEIS: Wird in unserer nächsten Version enthalten sein.)

Was sind die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir konkurrieren mit der Bildschirmzeit, wobei Youtube der Hauptkonkurrent ist, aber auch Spiele wie Roblox. Im Gegensatz dazu bieten wir sinnvolle Unterhaltung mit fröhlich animierten Illustrationen – für ein neues und unterhaltsames Leseerlebnis. Auf diese Weise geben wir den Eltern ein beruhigendes Gefühl und den Kindern gleichzeitig eine unterhaltsame Unterhaltung, die mit Videos und Spielen konkurrieren kann. Damit unterscheiden wir uns auch von digitalen Lesediensten, denen die fortschrittliche Technologie und die hochwertigen Inhalte fehlen. Unser Ziel ist es, einen benutzerfreundlichen, zuverlässigen Dienst selbst für die jüngsten neugierigen Leser zu bieten.

Wir tauschen die Zeit, die auf Youtube verbracht wird, gegen das Lesen aus und fördern so auch den Wortschatz und die Fantasie.

Und wir bieten sinnvolle Bildschirmzeit anstelle der schnellen Eindrücke, die Video und Spiele vermitteln.

Wir entlasten die Eltern von ihrem schlechten Gewissen bezüglich der Bildschirmzeit und verbringen gleichzeitig Zeit mit Ihrem Partner.

Und wir bieten ein neues und unterhaltsames Leseerlebnis.

Boksnok ist eine App, die nur für Kinder und das Lesen von Kindern entwickelt wurde, in Zusammenarbeit mit führenden Experten für Kinder, Bildschirme und Lesen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Plan ist es, die größte Lese-App für Kinder in der Welt zu werden und Kinder auf der ganzen Welt mit der nächsten Generation großartiger Geschichten zu erreichen. In fünf Jahren werden wir unsere App in zahlreichen Ländern auf den Markt gebracht haben und sehen, dass sich der rückläufige Trend zum Lesen bei Kindern zu wenden beginnt. Unsere App spielt eine wichtige Rolle dabei, dass mehr Kinder ihre Lust am Lesen entdecken.

Zum Schluss: Welche drei Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen geben?

Jeder kann Unternehmer sein. Wenn man ein Mensch mit viel Tatendrang und einem kreativen Geist ist, dann ist man perfekt für diese Aufgabe geeignet. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das begriffen habe. Ich hatte einfach angenommen, dass man dieser coole Typ sein muss, der gerade von der Wirtschaftsfakultät kommt. Bei einem eigenen Unternehmen geht es darum, etwas zu erreichen, nicht nur darum, visionäre Folien zu zeichnen (obwohl ich das auch ganz gut kann).

Viele Leute sagen mir, ich sei so mutig, mein Unternehmen zu gründen, das habe ich nie verstanden. Wenn Sie ein talentierter Mensch sind, wird sich alles zum Guten wenden, auch wenn Sie auf dem Weg dorthin ein paar Hindernisse überwinden müssen. Überschätzen Sie also nicht die Risiken, die mit der Gründung eines eigenen Unternehmens verbunden sind, sondern stellen Sie sich das Risiko vor, dass Sie es bereuen, nicht versucht zu haben, Ihren Traum zu leben. Das war für mich viel wichtiger.

Seien Sie nett zu sich selbst. Sie werden auf jeden Fall Fehler machen, aber das Wichtigste ist, dass Sie weitermachen und das Ziel vor Augen haben.

Außerdem: Vergessen Sie nicht, auf dem Weg Spaß zu haben und ihre Siege zu feiern, die großen und die kleinen. Und noch eines: Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Gründer und einer Gründerin.

Wir bedanken uns bei Monica Fagraeus Lundström für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das richtige Team um sich zu haben ist das A und O für uns als Gründer

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hepster

Hepster: API-gesteuertes Ökosystem, dass es Unternehmen ermöglicht, bedarfsorientierte und individuelle Versicherungen in ihre Angebote zu integrieren

Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen Hepster unseren Lesern kurz vor.

Mein Name ist Hanna Bachmann und gemeinsam mit meinen Kollegen Alexander Hornung und Christian Range habe ich 2016 das InsurTech-Unternehmen Hepster in Rostock gegründet. Unser Unternehmen bietet ein API-gesteuertes Ökosystem, dass es Unternehmen aller Branchen ermöglicht, bedarfsorientierte und individuelle Versicherungen in ihre Angebote zu integrieren.

Dabei verfolgen wir den Ansatz der sogenannten Embedded Insurance. Unser Portfolio umfasst Mobilitäts-, Elektronik-, Ausrüstungs-, Reise-, Tier- und Unfallversicherungen. Damit konnten wir seit 2017 bereits über 1.600 Partner und mehr als 150.000 Kunden mit über 300 maßgeschneiderten Versicherungsprodukten überzeugen. Für unsere Versicherungsleistungen und unseren herausragenden Kundenservice erhielten wir bisher mehr als 15 Auszeichnungen, unter anderem von TÜV Saarland und namhaften Magazinen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind 2016 mit der Intention gestartet, die Versicherungsbranche aufzumischen – eine Branche, die auch noch heute weitestgehend auf veraltete Technologien und Vertriebsansätze zurückgreift und die es bisher versäumt hat, sich parallel zu neuen, spannenden Möglichkeiten digitaler Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln. Mittels vom Endkunden gedachter Versicherungslösungen, welche dank unserer API-getriebenen Plattform komplett digital und auf den jeweiligen Usecase zugeschnitten ist, wollen wir diese Lücke schließen.

Welche Vision steckt hinter Hepster?

Wir verfolgen die Vision, für unsere Kunden und Partner die beste Erfahrung im Bereich der digitalen Versicherungen zu schaffen. Darum entwickeln wir Versicherungen für eine neue Generation von Kunden und fokussieren uns hierbei auf ihre unterschiedlichen Bedürfnisse. Dabei machen wir Versicherungen für jeden zugänglich, indem wir eine passende Lösung für unsere Partner und Kunden entwickeln und diese in bestehende Prozesse so nahtlos integrieren, dass die Versicherungen zu jeder Zeit und an jedem Touchpoint problemlos verfügbar sind. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung zu Beginn von hepster war – neben der Suche nach Kapital – die Suche nach passenden Risikoträgern für die Vision der situativen Versicherungsprodukte. 2016 sprach noch niemand über Add-On-Versicherungen geschweige denn über Embedded Insurance. Sämtliche für die Berechnung der Policen relevanten Marktdaten fehlten – es kostete uns beinahe 18 Monate, mit der Gothaer einen ersten Partner zu finden und zu überzeugen, mit uns gemeinsam auf diese Zukunftsvision zu setzen. 

Bezüglich der Finanzierung hatten wir großes Glück, dass die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern sehr früh nicht nur an uns als Gründerteam, sondern auch an unsere Geschäftsidee geglaubt hat. 

Wer ist die Zielgruppe von Hepster?

Unser Geschäftsmodell ist komplett auf B2B2C ausgerichtet. Wir sprechen tradierte und wachsende Unternehmen unter anderem in den Branchen E-Commerce und stationärer Handel, Leasing, Renting, Sharing, aber auch Hersteller bzw. OEMs mit unserem Geschäftsmodell an. 

Was sind die Vorteile bei Hepster? Wodurch unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern?

Dank volldigitaler Prozesse gelingt es uns, maßgeschneiderte Versicherungen einfach in die jeweilige Customer Journey und Servicewelten von unseren Kooperationspartnern zu integrieren. Dabei bilden wir die gesamte Wertschöpfungskette der Versicherung, sowohl digital als auch automatisiert, ab: Von der Produktentwicklung und Buchung einer Versicherung, bis hin zur Vertragsverwaltung, der Dokumentenerstellung in Echtzeit und der Schadenregulierung. 

Somit bieten wir mit unserem vollintegrativen Ansatz der Embedded-Insurance-Lösungen neue Vertriebsmöglichkeiten und Lösungen für Händler, Hersteller und Service Anbieter, insbesondere aus den Bereichen Mobilität, Smart-Home und IoT, aber auch für Versicherungsunternehmen und weitere InsurTechs an. Unser Alleinstellungsmerkmal am Markt ist dabei die individuelle, maßgeschneiderte Entwicklung von Versicherungsprodukten für den jeweiligen Business Case und die Bedürfnisse der Endkunden unserer B2B-Partner. 

Wo geht der Weg von Hepster hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Laufe des nächsten Jahres werden wir unsere Internationalisierung vorantreiben und in weitere europäische Märkte expandieren. Im Zuge dessen werden wir natürlich auch unsere Produkte diversifizieren und – basierend auf den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden und Partner – weiterentwickeln. Wir sehen uns in fünf Jahren als europäischer Markführer für Embedded Insurance Lösungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern geben?

Das richtige Team um sich zu haben ist das A und O für uns als Gründer. Denn wenn einem die richtigen Leute fehlen, nützt auch die beste Planung und Strategie nichts! Wir bei Hepster merken immer wieder, wie viel wir durch unser starkes und vor allem engagiertes Team und deren vielfältige Erfahrung und Expertise erreichen konnten und können. Jedes Startup durchläuft immer dieselben Phasen (Gründung und Pilotphase, Markteintritt, Marktdurchdringung, Internationalisierung).

Diese Phasen folgen im Grunde einer klaren Struktur, die bestimmte Ergebnisse erwarten und mit sich bringen müssen. Solche Ergebnisse erreicht man nur mit dem richtigen Team. Zudem sind viele Probleme und Herausforderungen in vielen Startup identisch – auch diese lassen sich in jeder Phase des Wachstums durch das entsprechende Know-How und die Teamleistung erfolgreich meistern. Gründern muss daher bewusst sein, worauf es in den jeweiligen Phasen ankommt. Zusammen lassen sich viele große und kleine Herausforderungen im Startup-Alltag sehr viel leichter und schneller meistern. 

Wir bedanken uns bei Hanna Bachmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lieber natürlich wachsen als versuchen, alles zu kontrollieren

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Urban Hochbeet macht Heimgärtnern mit Komplettpaketen

Urban Hochbeet macht Heimgärtnern mit Komplettpaketen einfach

Stellen Sie sich und das Startup Urban Hochbeet doch kurz unseren Lesern vor!

Christian und ich, zwei Freiburger Studenten, konnten einfach keine grauen Balkone mit vertrockneten Basilikumpflanzen mehr sehen. Wir fragten uns, warum sich gerade in unser heutigen Zeit wenige mit dem Eigenanbau beschäftigen. Gerade jetzt, wo eine vegane und nachhaltige Ernährung wichtiger denn je ist. Da wir passenderweise Nachbarn sind, konnten wir schon seit längerer Zeit auf Chris’ Stadtbalkon anbauen und hatten eine Menge Spaß und eine noch größere Ernte. 

Urban Hochbeet soll diese nachhaltige Freude einfach und unkompliziert allen Interessierten ermöglichen, insbesondere denjenigen mit begrenztem Platz, zwei braunen Daumen oder anderen Sorgen. Dies erreichen wir mit unserem Kernkonzept, dem Komplettpaket. In diesem ist alles enthalten, was die Kundin für den Start in die Heimgärtnerei braucht. Ein Hochbeet, ein erwachsenes Pflanzenset nach Wahl, angepasste Erdsorten, Dünger und eine Pflegeanleitung. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Da wir keine andere Lösung auf dem Markt fanden, welche den Einstieg in die Heimgärtnerei wirklich einfach macht, entschieden wir uns, es selbst in die Hand zu nehmen. Vor der Gründung fragten wir in unserem Freundes- und Bekanntenkreis nach den größten Sorgen und Hürden, die einem städtischen Balkongarten im Weg stehen. Dabei erhielten wir Antworten wie den “braunen” Daumen, fehlende Expertise, oder einfach die Zeit, um zum Baumarkt zu fahren. All diesen Problemen wollen wir mit der Gründung von Urban Hochbeet begegnen. 

Welche Vision steckt hinter Urban Hochbeet?

Da wir alle Probleme des eigenen kleinen Stadtgartens aus dem Weg räumen möchten, lautet unsere Vision knapp und simpel: Wir machen Heimgärtnern einfach. Mit Urban Hochbeet wollen wir den Bewohnern der Stadt es selbst ermöglichen, ihre Stadt zur “Green City” zu verändern. Der Start in die Heimgärtnerei bringt nämlich nicht nur ein eigenes Ernteerlebnis, sondern setzt auch einen ersten Schritt in Richtung der modernen Stadt. Das Stadtklima wird durch mehr Pflanzen verbessert, die Bienen freuen sich über mehr Blüten, und die Nachbarn erfreuen sich beim Anblick der grünen Balkonreihen.

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unser anfänglich größtes Problem war das Produkt als solches. Es ist schließlich nicht allzu einfach, einen perfekten Minigarten im Paket zu entwerfen. Gewichtsprobleme, Platzprobleme und auch einige biologische Faktoren standen im Weg. In Kooperation mit unserer Partnergärtnerei konnten wir diese aber lösen. 

Beim Marketing bleibt die zielgruppenspezifische Ansprache ein Problem. Da wir Kunden von jung bis alt haben, fällt es uns manchmal schwer, der Marke treu zu bleiben und gleichzeitig die eher älteren Kundinnen passend anzusprechen. 

Auch die starke Saisonalität unseres Geschäfts ist von Natur aus gegeben. Mit dem Winter gehen manche Pflanzen ein und andere wachsen langsamer. Nichtsdestotrotz haben wir auch spezielle Wintersets für das Heimgärtnern in der grauen Jahreszeit konzipiert, sodass man für ein eigenes Hochbeet nicht zwangsläufig den Frühling abwarten muss.

Finanziert haben wir uns zu 100% aus privaten Ersparnissen. Da wir vor jeder Saison aber einen größeren Einkauf tätigen müssen, steht diese Finanzierungsform einer schnellen Skalierung im Weg. Da müssen wir nach der Saison 2022 einen anderen Weg finden.

Wer ist die Zielgruppe von Urban Hochbeet?

Unsere Zielgruppe sind in erster Linie all diejenigen, die in urbanen Ballungsräumen leben und sich trotzdem für Natur und Pflanzen interessieren. Unsere Kunden kommen daher meistens aus den Großstädten. Außerdem haben wir beobachtet, dass insbesondere jüngere Frauen bei uns bestellen. Sie legen einen großen Wert auf einen gesunden Lebensstil legen und fokussieren sich auf eine möglichst nachhaltige und lokale Ernährung. Überraschenderweise findet unser Produkt auch großen Anklang bei Frauen mittleren Alters, welche sich hauptsächlich wegen der Bequemlichkeit für unser Produkt entscheiden. 

Wie funktioniert Urban Hochbeet? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Konzept in dieser Form ist in Deutschland tatsächlich einzigartig. Ein Komplettpaket, in dem ein ganzer Minigarten steckt, gibt es höchstens in Form von Growboxen. Diese werfen lediglich mal ein paar Kräuter oder Tomätchen ab. Mit unseren Balkonhochbeeten kann jedoch richtiges Gemüse wie Gurken, Zucchini und Auberginen geerntet werden. Außerdem sehen wir uns als aktive Begleiter in der Gartenreise unserer Kundinnen. Deswegen bieten wir neben großzügigen Garantien auch einen schnellen Kundenservice vor und nach dem Kauf an.

Urban Hochbeet, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Hauptziel ist es das führende Unternehmen für alle Stadtgarteninteressierten und Neugierigen zu werden. Dafür wollen wir mit unserer Marke den Eigenanbau “entstauben” und lifestyle-tauglich machen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir daran arbeiten, auch international zu verkaufen. Dafür hören wir uns bereits nach Partnergärtnereien im europäischen Ausland um. Außerdem wollen wir unser Geschäftsfeld auch um eine Sparte für das “Bürogärtnern” erweitern, also Nutzgärten mit Rundum-Service für innerstädtische Büros. Eine grüne Atmossphäre verschönert immerhin nicht nur die eigenen vier Wände, sondern auch das Arbeitsumfeld – wir beiden Gründer merken das jeden Tag aufs Neue.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der wichtigste (und gleichzeitig einfachste) Tipp zuerst: anfangen! Eine Idee kann nur wachsen, wenn man sie in die Tat umsetzt. Vor Fehlern sollte man währenddessen keine Angst haben, sie passieren sowieso. Zweitens ist ein gutes Zeitmanagement ratsam. Vor allem wenn man nebenher noch arbeitet oder studiert (oder beides zusammen) ist es wichtig, seinen Tagesplan gut zu strukturieren. Da muss ab und an auch mal ein Wochenende für die Arbeit geopfert werden. Drittens muss man bei aller Arbeit aber auch gelassen bleiben, denn wenn man versucht, alles zu kontrollieren, geht der Spaß an der Sache schnell verloren. Wir sehen an unseren Pflanzen, wie die Natur ihren eigenen Willen hat und man sich oft nach ihr richten muss. Deshalb auch unser Tipp: lieber natürlich wachsen als versuchen, alles zu kontrollieren.

Wir bedanken uns bei Christian Allié und Leon Hensler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Urban Hochbeet

Kontakt

Urban Hochbeet GbR
Gerberau 8
79098 Freiburg im Breisgau

www.urbanhochbeet.de
info@urbanhochbeet.de

Ansprechpartner: Christian Allié

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Carevallo pferdefütterung 2 minuten 2 millionen

Isabel Atzinger Gründerin Carevallo, bedarfsgerechten Pferdefütterung, war in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Carevallo doch kurz vor!

Carevallo ist eine junge Marke, mit der wir es uns zum Ziel gesetzt haben, die Pferdefütterung für Reiter einfacher, die Pferde gesünder und die Umwelt nachhaltiger zu gestalten. Wir, das sind mein Partner Benjamin Knaus und ich, Isabel Atzinger. 

Mein Partner bringt das technische Know How mit, das wir vor allem in unserer eigenen Produktion benötigen und kümmert sich außerdem um dem Bereich der strategischen Finanzen. Da wir bei unserem Geschäftsmodell stark auf Digitalisierung setzen, leitet er zudem unsere IT-Projekte, die wir gemeinsam mit externen Partnern umsetzen. Den Bezug zu Pferden hatte Benjamin schon seit Kindesbeinen an. Seine Eltern sind beide begeisterte Reiter und haben Jahrzentelang eine eigene Reitschule geführt. So kam es, dass auch Benjamin das Reiten erlernt hat und auch wenn er heute lieber am Boden bleibt, die Liebe zum Pferd ist ihm geblieben. 

Ich selbst reite seit meinem 5. Lebensjahr, war über 25 Jahre Pferdebesitzerin, bin geprüfte Trainerin und Ernährungsberaterin für Pferde. Neben all meinem Fachwissen und Erfahrungen im Bereich der Pferdehaltung, habe ich außerdem ein Studium im Bereich Wirtschaft & Management abgeschlossen, sodass ich die nötigen Kenntnisse der Unternehmensführung mitbringe. Ursprünglich tätig im Tourismus, anschließend im Marketing war mir schnell klar, mein Herz schlägt für die Pferde und ihre Gesunderhaltung. Mit Carevallo konnte ich mich genau in diesem Bereich selbständig machen. 

Mit Carevallo sind wir der einzige Futtermittelhersteller am Markt der eine individuelle, bedarfsgerechte All-in-One Futterlösung für das Pferd bietet.

Wie genau unterscheiden wir uns von anderen Futtermittelherstellern? Bisher musste der Pferdebesitzer verschiedene Komponenten wählen um sein Pferd in Ergänzung zum Heu, Gras zu versorgen. Der Markt ist unüberschaubar groß und bietet eine Vielzahl an Müslis, Einzelfuttermitteln, Mineralfutter und etliche Ergänzungsfuttermittel. Das Problem daran ist, dass der durchschnittliche Pferdebesitzer kaum Fachwissen im Bereich der Pferdefütterung besitzt und die Versorgung dementsprechend in den meistn Fällen nicht optimal passt. Es gab bisher zwar die Möglichkeit einen Futterberater vor Ort zu beauftragen, allerdings war das Ergebnis für den Pferdebesitzer ein Ähnliches – er kennt zwar den Nährstoffbedarf seines Pferdes, nicht aber welche Produkte perfekt passen. Wenn er Produkte empfohlen bekommt, muss er dennoch täglich im stall die Ration mischen. 

Bei Carevallo erhält der Kunde zu Beginn eine ausführliche Futterberatung in Form eines Ernährungsplans, basierend auf einem digitalen Pferdeprofil, das er auf unserer Website ausfüllt. Die Leistungeserbringung erfolgt digital, sodass wir alle Pferdebesitzer ortsunabhängig unterstützen können. Im nächsten Schritt kann der Kunde die optimale Futtermischung für sein Pferd, die allen Bedürfnissen entspricht und den gesamten Nährstoffbedarf in Ergänzung zu Heu, Gras etc. deckt über uns beziehen. Das bedeutet, der Pferdebesitzre hat künftig nur noch einen Ansprechpartner in Sachen Fütterung und nur noch ein Futter. Das erleichtert die tägliche Fütterung, spart Zeit und Geld. Möglich wird das erst durch unsere Investitionen in eine eigene Software, Webshop etc. Unser Unternehmen ist also stark Tech-lastig, auch wenn wir ein produzierender Betrieb sind und jeden Futtersack in unserer eigenen Manufaktur in Tirol zubereiten. 

Neben unserem großen Anliegen, die Fütterung für den Pferdebesitzer zu vereinfachen und die Pferdegesundheit zu fördern ist die Nachhaltigkeit unser großes persönliches Anliegen. Wir achten sehr auf einen ressourcenschonenden Umgang, verwenden ausschließlich Papierverpackungen und haben mittlerweile sogar ein eigenes Aufforstungsprojekt im Stubaital gestartet. 

Wie ist die Idee zu Carevallo entstanden?

Bildquelle @photosarti.at

Die Idee zu Carevallo ist klassisch aus dem eigenen Bedarf heraus entstanden – meine Irish Tinker Stute Mandy hatte sich vor über 10 Jahren am ganzen Körper wund gescheuert. Zahlreiche Allergietests, Blutanalysen, Futterzusätze und Lotionen brachten keine Ergebnisse und kaum Erleichterung. Als Pferdebesitzerin war ich jedoch bestrebt, meiner Stute – einem Familienmitglied – langfristig Linderung zu verschaffen. Daher war ich stets darum bemüht, die Ursache für den Juckreiz zu finden, auch wenn es aussichtslos erschien. Nach Jahren der Verzweiflung, habe ich schließlich durch meine Recherchetätigkeiten im Bereich der Pferdefütterung, meiner Weiterbildung die Ursache für das Leiden meiner Stute gefunden. Die Nährstoffversorgung und damit die Gestaltung der täglichen Futterration war nicht optimal auf meine Stute abgestimmt. Nach einigen Versuchen, etlichen Stunden der Recherche nach passenden Futtermitteln am Markt konnte ich meiner Stute schlußendlich durch eine optimale Futterration helfen und ihr den Juckreiz nehmen. 

Die Zusammenstellung der täglichen Futterration war allerdings sehr aufwändig. Ich musste zig Futtermittel kaufen, täglich abwiegen und mischen. War ich mal nicht da, war es für meinen Partner eine Herausforderung, alle Komponenten richtig zu mischen, um unsere Stute optimal zu versorgen. Als nach einigen Jahren dann auch noch eine Futterkomponente vom Hersteller nicht mehr vertrieben wurde, begann die Recherche nach einer perfekten Ergänzung erneut. Nach unzähligen Stunden, ging ich schließlich zu meinem Partner und beklagte mich, „Warum gibt es nicht das eine perfekt passende Futter für mein Pferd?“. Und er meinte nur so „Dann machen wir es doch einfach selbst.“ Gesagt getan, begannen wir ab diesem Zeitpunkt am Aufbau eines Geschäftsmodells zu arbeiten, einen Proof of Concept zu starten etc.

So kam es dann 2018 zur Gründung unseres Unternehmens ThinkA GmbH und der Marke Carevallo. 

Welche Vision steckt hinter Carevallo?

Wir wollen mit Hilfe der Digitalisierung die Pferdefütterung auf ein neues Level heben und DER Ansprechpartner im Bereich der bedarfsgerechten Pferdefütterung werden. Damit können wir aktiv zur Gesunderhaltung der Pferde beitragen. 

Wer ist die Zielgruppe von Carevallo?

Unsere Zielgruppe sind Pferdebesitzer/innen zwischen 25 und 55 Jahren, die ihr Pferd als Familienmitglied und Partner sehen. Außerdem legen unsere Kunden sehr viel Wert auf höchste Qualität, sei es in Hinblick auf unsere Expertise im Bereich Pferdefütterung als auch in Hinblick auf die verwendeten Rohstoffe im Pferdefutter.  

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Als Gründer kennt man die Show aus dem TV und verfolgt sie auch immer wieder mit Spannung. Da liegt es Nahe, sich auch selbst dafür zu bewerben, wenn man offen für ein Investment ist und Unterstützung sucht. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Um uns optimal zu präsentieren und die Chance auf ein Investment zu erhöhen, haben wir viel Zeit in die Erstellung unseres Pitchtextes und die dazugehörige Produktpräsentation gesteckt. Wir haben an einem Pitchtraining teilgenommen und den Pitchtext in mehreren Bearbeitungsschlaufen immer weiter optimiert. Als der Text fixiert war gings natürlich ums auswändig lernen. Warum auswändig? Weil man in den 2 Minuten alle wichtigen USP’s unterbringen möchte und natürlich Ziel immer die Einhaltung der Zeit ist. Parallel dazu hatten wir ja passend zum Text auch im Studio gezeigt, wie bisherige Pferdefütterung aussieht und wie einfach es mit Carevallo ist. Das war in Hinblick auf die Zeit auch eine Herausforderung in der Vorbereitung. 

Neben dem Pitch an sich haben wir natürlich sämtliche Unternehmenskennzahlen aufbereitet, zusammengetragen und uns um die Deko im Studio gekümmert. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir haben uns wirklich sehr über die Teilnahme gefreut! Es motiviert uns als Team natürlich sehr, dass wir gemeinsam solche Schritte schaffen und erfolgreich meistern. Neben der Motivation bringt es auch eine Herausforderung mit sich, aber Herausforderungen dieser Art nehmen wir im Team immer mit viel Freude an. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Carevallo aufmerksam werden?

Wir haben in der medialen Aufmerksamkeit eine große Chance gesehen und haben auch mediale Aufmerksamkeit erhalten. Leider war es für uns sehr schade, dass die Sendung nicht in Deutschland ausgestrahlt wurde, weil wir in Deutschland bereits gut vertreten sind und zugleich noch sehr großes Potential haben. Außerdem ist Deutschland vielmehr Reiter-Nation als wir Österreicher es sind. Die mediale Aufmerksamkeit seitens pferdeorientierter Medien war leider sehr gering. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Da unser Unternehmen viel stärker im Tech-Bereich verankert ist, als man auf den ersten Blick meinen möchte, hatten wir Herrn Ohswald im Blick. Er hätte das nötige digitale Know How gehabt um uns im IT-Bereich unterstützen und fördern zu können. Herr Maderthanner wäre auch ein interessanter Partner gewesen, von dem wir uns Expertise im Bereich Sales & Marketing erhofft hatten – nachdem er in der Show aber offen gesagt hatte, dass er null Berührungspunkte mit Pferde bisher hatte, war eine Zusammenarbeit für uns dann doch nicht erstrebenswert. (Wir hatten ja von Herrn Maderthanner ein Angebot erhalten).

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Die Zugriffszahlen unserer Website sind während der Ausstrahlung natürlich extrem angestiegen. Nach der Sendung haben wir einen deutlichen Anstieg an Anfragen seitens potentieller Kunden, Medien und potentieller Kooperationspartner verzeichnet.

Carevallo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen nachhaltig wachsen und unser Unternehmen im DACH Raum bekannter machen, unseren Marktanteil erhöhen. Außerdem wollen wir weiterhin auf innovative Ideen und Digitalisierung setzen um unseren Innovationsvorsprung im Bereich der Pferdefütterung zu halten. In diesem Bereich wird es immer wieder Neuigkeiten von uns geben.

Unser Ziel ist es, DER Ansprechpartner für bedarfsgerechte Pferdefütterung in Europa zu sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Brenne für deine Idee und setze sie um, wenn du es aus vollem Herzen tust – dann wirst du erfolgreich sein

2. Umgib dich mit Personen, die auch den Unternehmer-Spirit in sich tragen, die Freude an Veränderungen haben. Das gibt dir Rückenwind! 

3. Such dir ein starkes Team – denn im Team ist vieles leichter, erfolgreicher und macht mehr Spaß!  

Titelbild:Bildquelle/Fotograf @Tobias Knaus

Wir bedanken uns bei Isabel Atzinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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