Donnerstag, April 3, 2025
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Den Sales-Prozess deiner Produkte verstehen

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Ingager Social Media Marketing Facebook Instagram

Ingager Agentur für Social Media Marketing mit Fokus auf Facebook und Instagram

Stellen Sie sich und das Startup Ingager doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Jimmy Jakobsson, Mitgründer und CEO von Ingager. Ingager ist die größte auf Facebook spezialisierte Agentur in Europa und einer der europäischer Branchenführer im Facebook-Marketing. Wir helfen unseren Kunden dabei, ihr Markenbewusstsein und ihre Umsätze zu steigern – und zwar durch den Einsatz datengesteuerter, digitaler Marketing-Dienstleistungen.

Dabei fokussiert sich Ingager ausschließlich auf die Plattformen von Facebook: Facebook, Instagram, Messenger WhatsApp und Workplace. Zu unseren Kunden gehören bekannte Marken wie BMW, PwC oder American Express, aber auch junge Unternehmen und Startups wie Armed Angels, MOTATOS, radinn oder Goatlane. Wir sind insgesamt 70 Kolleginnen und Kollegen an den Standorten Berlin, Stockholm und Kopenhagen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe bereits vor 15 Jahren im Online Marketing gearbeitet, damals lag mein Fokus vor allem auf Google Ads. Irgendwann bekam ich mit, dass auch Facebook Anzeigen eingeführt hatte, was ich spannend fand. Dass ein Anzeigenformat in den sozialen Medien Interesse für ein konkretes Produkt weckt, gab es bis dato nämlich nicht. Ich habe dann selbst begonnen, auf Facebook Werbung zu schalten und konnte erstaunlich gute Ergebnissen erzielen.

Ich machte also weiter, bis sich ein Jahr später Facebook meldete und unser Team darum bat, ein Werbetool für seine neue API zu entwickeln. So lernten wir das Unternehmen und viele großartige Facebook-Mitarbeiter kennen – und ich sah plötzlich die Chance, eine eigene, auf Facebook spezialisierte Agentur zu gründen. Das war im Jahr 2011. 

Welche Vision steckt hinter Ingager?

Unsere Vision ist es, Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt den Zugang zu Facebook zu vereinfachen und Ihnen dabei zu helfen, das volle Potenzial von Facebook für ihr Marketing zu erkennen und auszuschöpfen. Facebook hat das Potenzial, den Umsatz eines jeden Unternehmens anzukurbeln – egal ob groß oder klein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ein Unternehmen und sein Team in verschiedenen Märkten wachsen zu lassen, ist spannend und erfüllt einen mit Dankbarkeit, auch wenn es manchmal nicht einfach war. Große Rückschläge mussten wir bisher zum Glück nicht erleben – und wir hoffen, dass das so bleibt. 

Gegründet haben Ingager ursprünglich Henrik Almskoug und ich. Dann kam vor ein paar Jahren das Medienunternehmen Egmont als Mehrheitsgesellschafter hinzu, wodurch unser Unternehmen um ein Vielfaches professioneller und unser Netzwerk immer größer wurde.

Wer ist die Zielgruppe von Ingager?

Mit unserem Geschäftsmodell können wir nahezu alle Arten von Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren bei Ihren Social-Media-Aktivitäten unterstützen. Der B2B-Anteil ist zugegebenermaßen noch relativ klein, doch in diesem Bereich tut sich gerade einiges. In erster Linie arbeiten wir momentan also mit B2C-Kunden zusammen, die einen gewissen digitalen Reifegrad erreicht haben, darunter sowohl Startups als auch etablierte Unternehmen.

Wie funktioniert Ingager? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ingager ist eine echte Full-Service-Agentur mit weitreichender Expertise, wenn es um Social Media im Allgemeinen und bezahlte Kampagnen im Speziellen geht. Ob Strategie, Kreation oder Performance: Bei uns arbeiten Spezialisten aus allen Bereichen, weshalb wir uns als One-Stop-Shop für unsere Kunden sehen. Wir sind flexibel, lernen ständig dazu und freuen uns, neue Content- und Social-Ads-Projekte umzusetzen und dabei noch bessere Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Seit dem ersten Tag agieren wir bei Ingager ergebnisorientiert. Ich würde sogar sagen, dass dieser Ansatz Teil unserer DNA ist, von dem natürlich vor allem unsere Kunden profitieren.

Ingager, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Paid Social hat sich zu einem zentralen Treiber für Unternehmen entwickelt, die wachsen wollen. Dieser Trend wird anhalten – und deshalb sind wir davon überzeugt, dass unsere Erfahrung in Zukunft immer mehr Unternehmen zu schätzen wissen. Unser Ziel ist es, weltweit der erste Ansprechpartner für Unternehmen und Marken zu sein, wenn es um ihr Wachstum auf Facebook, Instagram und WhatsApp gehen soll. Dafür werden wir weitere Büros in neuen Märkten aufbauen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Finde einen zuverlässigen Partner, um ein Unternehmen zu gründen.

Jedes Unternehmen muss etwas verkaufen. Versuche also, den Sales-Prozess deiner Produkte zu verstehen und dir ein gewisses Know-How anzueignen. 

Sei dir darüber im Klaren, dass es mindestens fünf Jahre dauert, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

Wir bedanken uns bei  Jimmy Jakobsson für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Ingager

Kontakt:

Ingager GmbH
Brunnenstraße 181
D-10119 Berlin

https://ingager.com/de/
patricia.marquez.perez@ingager.com

Ansprechpartner: Patrícia Márquez Pérez

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/ingager
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ingager-online-marketing/?originalSubdomain=de
Instagram: https://www.instagram.com/ingager/

Geht raus und erzählt eure Ideen

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BECLAR kleidung naturfasern

BECLAR nachhaltige Kleidung (meist unisex) aus Bio Naturfasern

Stellen Sie sich und das Startup BECLAR doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Rebekka Böhm, 23 Jahre alt, gelernte Designerin/ Maßschneiderin und Gründerin des Fairfashion Labels BECLAR. Ich stelle nachhaltige Bio Kleidung her, die in meinem Atelier in der Region Stuttgart genäht werden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wusste schon sehr früh was ich mal beruflich machen möchte und habe meinen Traum vom eigenen Unternehmen in den letzten Jahren aktiv verfolgt. Nach meinen Ausbildungen arbeitete ich erstmal als Schneiderin und eine Zeit lang auch für Änderungen und Reperaturen an Kleidung. 2020 habe ich BECLAR als Nebenbeschäftigung gegründet und viel dazugelernt. Ich habe gemerkt welche Richtung ich einschlagen möchte und was mir persönlich wichtig ist. 2021 habe ich dann mein Atelier in Holzgerlingen (Region Stuttgart) aufgebaut und so ´Made in Germany´ zu meinem Fairfashion Label hinzugefügt.

Welche Vision steckt hinter BECLAR?

Mein Label steht für nachhaltige Kleidung (meist unisex) aus Bio Naturfasern wie z.B. Baumwolle, die in Deutschland von mir hergestellt werden.

Auch Upcycling Teile aus Verschnitt und Reststoff fertige ich in meinem Atelier. Durch das Zuschneiden enstehen viele Stoffreste, die zu schade sind um sie wegzuschmeißen. Mit diesen Resten nähe ich einzigartige Einzelstücke, die ich auch über meinen Online-Shop verkaufe. Die Textilbranche ist eine der schmutzigsten Branchen überhaupt. Ich möchte mit BECLAR ein Label aufbauen, das ressourcenschonend neue Kleidung entwickelt und möglichst allen Abfall wiederverwenden kann.

Ich finde es auch schade dass die handwerklichen Berufe im textilen Bereich in Deutschland aussterben und die Produktionen lieber ins Ausland verlegt werden. Es hat aber auch einen nachhaltigen Aspekt in Deutschland zu produzieren. Das nächste große Ziel ist die Verwendung von biologischen & Upcycling Naturfasern aus Deutschland, somit entfällt ein langer Transportweg der Güter und Co² wird eingespart.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Da ich hauptberuflich noch als Schneiderin gearbeitet habe, konnte ich mit weniger finanziellen Risiko starten und hatte jeden Monat mein normales Gehalt zur Verfügung. Dadurch hatte ich aber auch weniger Zeit um an meinem Label zu arbeiten. Meist habe ich Wochenenden und die Abende dafür genutzt. 

Einer meinen größten Herausforderungen war und ist immernoch Stammkunden aufzubauen. 

Ich habe mir natürlich auch die Frage gestellt wie ich meine Kunden erreichen will. Ob ich nur Online meine Artikel vertreiben will oder auch in Boutiquen Kleidung verkaufen möchte. Durch Corona hatte sich dieses Thema aber schnell erledigt, da kein Laden neue Ware annehmen mochte. Auch dann wären wieder neue Herausforderungen aufgetreten, denn die Läden möchten natürlich auch Vorteile an dem Verkauf.

Als Gründer ist man für alles selbst zuständig und wird auch viel mit neuen Dingen konfrontiert. Dann lernt man erstmal wie Wirtschaft und Marketing funktionieren oder wie wichtig Feedback und Kundenmeinungen sind, sofern man nicht vorher schon Ahnung hatte. In meinem Fall hatte ich keine Ahnung und musste auch erstmal meine Zielgruppe finden.

Wer ist die Zielgruppe von BECLAR?

Meine Kleidung spricht die jüngeren Generationen an, die sich bewusst ist was sie unterstützen wollen und Veränderungen nicht scheuen. Sie legen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit. Kleidung von der Stange ist nicht ihr Fall. Sie mögen bequeme/ ungezwungene Kleidung mit besonderer Schnittführung.

Was ist das Besondere an der Mode? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei meinem Label wird hauptsächlich auf Bestellung genäht, dass heißt ich nähe nicht um ein Lager zu füllen. Ich schaffe einzigartige Kleidungsstücke für jedermann aus recycelten Materialien und biologischen Rohstoffen. Die meisten Artikel sind auch unisex. Wichtig ist mir dabei auch nachvollziehbare Preise anzubieten und trotzdem die Möglichkeit zu haben meine Designs individuell auszuarbeiten. Bei den meisten Unternehmen bekommt man wenig bis gar keinen Einblick hinter die Kulissen.

Bei BECLAR zeige ich den Kunden regelmäßig wie Ihre Artikel hergestellt werden auf z.B. Instagram. Auch schon in der Entwicklungsphase neuer Artikel kann man hautnah dabei sein. Ich finde es wichtig den Kunden / Interessierten zu zeigen wie viel Arbeit hinter meiner Kleidung steckt und dass ich nicht ein großes Unternehmen bin, sondern nur eine Person mit handwerklichen Talent und Ehrgeiz

BECLAR, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich denke der Weg wird mich zu meiner vollständigen Selbstständigkeit führen. In den nächsten Jahren habe ich noch einiges zu tun um mein Unternehmen regional zu vertreten und meine Zielgruppe anzusprechen. Wie jeder Gründer hoffe ich auch Wachstum und wenn BECLAR das auf meine nachhaltige Art schafft, bin ich ein ganzes Stück weiter.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

In der Anfangsphase habe ich gemerkt wie wichtig es ist sich auszuprobieren und erstmal seinen Weg zu finden. Risiken gibt es immer aber je mehr man ausprobiert umso sicherer ist man sich, was man möchte.

Für mich war es auch sehr hilfreich erstmal nebenberuflich mein kleines Label zu gründen, so ist man finanziell besser abgesichert, gerade wenn man viele oder teure Anschaffungen machen muss.

Als letztes ein kleiner Tipp für introvertierte Gründer: geht raus, erzählt eure Ideen auch fremden Leuten. Fragt nach Feedback. Wenn ihr geile Produkte habt, connected mit Menschen die es genauso feiern wie ihr! Im Moment läuft BECLAR auf Startnext, eventuell sind solche Plattformen ein guter Weg um andere auf euch und euer Projekt aufmerksam zu machen.

Wir bedanken uns bei Rebekka Böhm für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Produktives, fokussiertes und kooperatives Arbeiten

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drive & dine Restaurants Autobahn

drive & dine Restaurants entlang der Autobahn schnell und einfach finden

Stellen Sie sich und das Startup drive & dine doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Werner Frey und Victoria & Friederike Liebrecht und haben zusammen als Familie die Gastro-App drive & dine ins Leben gerufen. Mit drive & dine können Nutzer:innen, die sich auf Reisen etwas anderes wünschen als das Angebot an Autobahnraststätten, schnell und einfach Restaurantbesuche während ihrer Autofahrten einplanen. Die Restaurants liegen unweit der Autobahnausfahrten und sind leicht zu erreichen. Um das passende Angebot aus insgesamt über 1.500 Restaurants zu finden, stehen den Nutzer:innen diverse Filtermöglichkeiten zur Verfügung.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Während eines Familienurlaubs wollten wir auf dem Weg zurück in die Heimat etwas essen und irgendwo entspannt einkehren. Auf einen Rasthof direkt an der Autobahn hatten wir in dem Moment keine Lust und haben nach einer Alternative zu den Autobahnraststätten gesucht. Über allgemeine Online-Kartendienste war die Suche aufgrund der dynamischen Veränderung der Ortung sowie der ungefilterten Auswahl jedoch schwierig. Da kam uns die Idee, gemeinsam als Familie eine App zu entwickeln, über welche eine gefilterte und qualitätsgeprüfte Auswahl an Restaurants in Autobahnnähe möglich ist, die auch während der Fahrt einfach abgerufen werden kann. Nach zwei Jahren, in denen wir gemeinsam mit externen Mitarbeiter:innen an drive & dine gearbeitet haben, ist die Applikation seit Juni 2021 verfügbar.

Welche Vision steckt hinter drive & dine?

Seitdem wir mit der Entwicklung von drive & dine begonnen haben, stand ein Punkt für uns im klaren Fokus: Nutzer:innen der App sollen genau die Restaurants finden, die ihren Interessen entsprechen. Nicht nur das: Außerdem sind diese Restaurants einfach über die Ausfahrten der Autobahnen ohne großen Umweg zu erreichen. Damit wollen wir lange Autofahrten weniger stressig und eine entspannte Pause in ruhiger Atmosphäre möglich machen. Wichtig ist uns auch, eine Vielfalt an Küchen und Restaurants anzubieten.

Uns ist es dabei auch sehr wichtig, dass wir die Nutzer:innen in die weitere Entwicklung der App mit einbinden. Ob vorgeschlagene Restaurants oder Vorschläge hinsichtlich der Filter: Wir nehmen die geäußerten Interessen immer ernst und prüfen die Anregungen kontinuierlich.

Uns liegt die Gastronomie sehr am Herzen und wir wissen, wie viele tolle Restaurants entlang der Autobahn unentdeckt bleiben. Tagtäglich rasen tausende Autofahrer:innen an den Restaurant-Perlen vorbei. Das ändern wir mit drive & dine und zeigen unseren Nutzer:innen, wo man entspannt Pause machen kann.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Uns war es immer besonders wichtig, dass die App technisch reibungslos funktioniert und so nutzerfreundlich wie möglich gestaltet ist. Aus diesem Grund haben wir eine Vielzahl an Korrekturschleifen durchlaufen müssen, bevor drive & dine online gegangen ist. Das ist deutlich mehr Aufwand, als wir uns vorher gedacht hatten. Hinzu kamen externe Faktoren wie die Corona-Pandemie und die geschlossenen Restaurants, weshalb wir den Start der App nach hinten verschieben mussten.

Eine weitere Herausforderung ist die Kommunikation mit den Restaurants. Aufgrund der momentanen Situation mit den Nachwirkungen der Schließungen sowie des Personalmangels müssen sich viele Gastronomen:innen aktuell verschiedenen Problematiken stellen. Um sie nicht weiter zu belasten, ist die Listung der Restaurants bei drive & dine aktuell kostenfrei und benötigt nur wenige Infos, um gelistet zu werden. Jedoch ist auch das ein oft langer Prozess, bis wir tatsächlich das ersehnte Foto des Gastronoms bekommen, welches das Profil bei drive & dine so viel besser aussehen lässt.

Momentan finanzieren wir drive & dine noch privat, jedoch arbeiten wir an einem umfassenden Finanzierungsmodell, sodass unser junges Unternehmen möglichst schnell auf eigenen Beinen steht.

Wer ist die Zielgruppe von drive & dine?

Zur Zielgruppe zählen wir Familien oder sonstige Autofahrer:innen, die auf dem Weg in den Urlaub sind oder eine längere Fahrt vor bzw. hinter sich haben. Berufstätige, die regelmäßig und lange auf den Autobahnen unterwegs sind und Lust auf eine alternative Rast abseits der Autobahn haben, gehören ebenfalls zur Zielgruppe von drive & dine. Daneben können die Restaurants von der App profitieren, indem sie in der Auswahl gelistet sind und weitere Gäste auf die Gastronomiebetriebe aufmerksam werden.

Wie funktioniert drive & dine? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die drive & dine App steht kostenlos für iOS-Geräte im Apple Store zum Download zur Verfügung. Außerdem steht eine Premium-Version für einmalig 2,99 Euro zur Verfügung. Nach dem Download können Nutzer:innen ihre Route angeben und je nach Küche oder weiteren Besonderheiten wie der Verfügbarkeit von E-Ladestationen oder Tankstellen in der Nähe filtern. Außerdem können in der Premium-Version Pausen abhängig von den gefahrenen Kilometern sowie der zurückgelegten Fahrtzeit bereits vorher eingeplant werden. Ein weiteres Tool im Premium-Bereich ist die Sichtbarkeit der Fotos der Restaurants und die mögliche Speicherung von Favoriten und Routen.

Neben drive & dine existiert kein weiterer Anbieter, der diese Informationen aufbereitet und je nach Standort genau zur Verfügung stellt. Außerdem ist die Auswahl über unsere App kuratiert und dynamisch verfügbar, womit wir uns von anderen Online-Diensten unterscheiden.

drive & dine, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Natürlich ist unser grundsätzliches Ziel, unser Angebot zu erweitern und zu optimieren. Das Angebot, welches sich auf die großen Autobahnen (A1 – A9 und A10 – A98) fokussiert, soll mithilfe kontinuierlicher Recherche an geeigneten Restaurants hinzugewinnen und mittelfristig auch Restaurants in den Nachbarländern mit einbinden. Außerdem sind technische Anpassungen wie die Erweiterung für Android-Geräte in Planung, die Ende September hinzugefügt wird.

Daher streben wir an, die Marke drive & dine in drei Jahren im Bereich Gastronomie und Reisen mit einer hohen Zahl an Nutzer:innen etabliert zu haben. Es soll sich in die Richtung entwickeln, dass mehr und mehr Restaurants auf uns zukommen, um gelistet zu werden. Einige haben das jetzt schon getan und darüber freuen wir uns.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der erste Tipp, welchen wir Neugründer:innen mitgeben würden, ist zwar etwas abgedroschen, nichtsdestotrotz halten wir ihn vielleicht sogar für am wichtigsten. Man sollte stets eine Passion für die Sache haben, mit der man sich selbstständig macht. Reisen und gutes Essen sind seit Jahren Dinge, die wir als Familie äußerst gern gemeinsam machen und für die wir uns begeistern. Bisher ist es uns auch noch immer gelungen, diese Begeisterung in ein produktives, fokussiertes und kooperatives Arbeiten zu übertragen.

Zweitens: Ein Angebot lebt von seinen Nutzer:innen. Es ist zwar harte Arbeit, jedoch von wesentlicher Bedeutung, sich Anmerkungen, Ideen und Vorschlägen in der Community zu Herzen zu nehmen und die bei der Entwicklung des Unternehmens zu berücksichtigen. Umso wichtiger ist es aber auch, sich nicht aus der Bahn bringen zu lassen und die eigene Vorstellung vom Unternehmen stets im Fokus zu haben.

Ein dritter Tipp ist, Mut zu haben, Ideen gemeinsam anzugehen! Wir bringen als Familie eine gebündelte Expertise mit, die hilfreich für unser Unternehmen ist. Ob als renommierter Manager der Automobilindustrie, als erfahrene Gastronomin oder unsere Tochter als jugendliche Gründerin. Gemeinsam haben wir es geschafft, drive & dine auf die Beine zu stellen und dabei möglichst viele Facetten zu beleuchten. Zudem konnten wir bereits bis heute unglaublich viele Erfahrungen gemeinsam sammeln.

Wir bedanken uns bei Werner Frey und Victoria und Friederike Liebrecht für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der Grundbaustein für den Erfolg eines Unternehmens

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mitarbeiter motivation

Motivation der Mitarbeiter mit diesen 7 Strategien verdoppeln

Die Mitarbeitermotivation ist zum Wohle des Unternehmens, durch persönliche Motivation und eigenen Impuls, das Verhalten einer Person positiv zu beeinflussen. Das Arbeitsgefühl und die Freude an der Arbeit wirken sich direkt auf die Leistung und damit auf Ihren wirtschaftlichen Erfolg aus. In diesem Artikel zeigt die ausgewiesene Expertin Dorothee Grünbart 7 Strategien, mit denen Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter verdoppeln können. Dorothee Grünbart hat sich in den letzten Jahren darauf konzentriert, Führungskräfte und Teams zu führen, um ihre beste Motivation zu erreichen.

Experten-Tipp Nr. 1: Geben Sie Ihren Mitarbeitern Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung

Als Unternehmen ist es wichtig, in das Wachstum seiner Mitarbeiter zu investieren. Das Wachstum der Mitarbeiter wird sich positiv auf das Unternehmen und die Mitarbeiter selbst auswirken. Die Mitarbeiterentwicklung ist auch deshalb wichtig, weil sie das Engagement und die Bindung der Mitarbeiter erhöhen kann. Mitarbeiter, die das Gefühl haben, zu wachsen und zu lernen, werden sich für ihr Unternehmen engagieren und werden mit größerer Wahrscheinlichkeit mehr Motivation zeigen. Arbeitgeber können solche Möglichkeiten zum Beispiel durch das Angebot von Fortbildungskursen, Coaching-Möglichkeiten oder die Zuweisung funktionsübergreifender Rollen anbieten.

Experten-Tipp Nr. 2: Optimieren Sie das Arbeitsumfeld für Mitarbeiter

Es gibt zwei Arten von Menschen, Extrovertierte und Introvertierte, und sie haben unterschiedliche Bedürfnisse. Extrovertierte müssen von anderen umgeben sein, während Introvertierte es vorziehen, alleine zu arbeiten, wo sie sich ohne Ablenkung auf ihre Aufgaben konzentrieren können. Führungskräfte sollten sich Zeit nehmen, um diese Unterschiede zu verstehen, damit sie ein Arbeitsumfeld schaffen, das für beide Typen gut passt.

Experten-Tipp Nr. 3: Seien Sie selbst ein Vorbild und bewahren Sie eine positive Grundhaltung

Bei der Mitarbeitermotivation ist es wichtig jeden negativen Kontext so gut es geht zu vermeiden. Diese Art der Führung wirkt sich demonstrativ auf die Begeisterung der Mitarbeiter aus.

Experten-Tipp Nr. 4: Behalten Sie Ihre Menschlichkeit

Zeigen Sie echtes Interesse an Mitarbeitern, halten Sie immer die Ohren offen und haben Sie Verständnis für deren Ambitionen außerhalb der Arbeit.
Experten-Tipp Nr. 5: Richtiges Lob an richtiger Stelle
Wenn Sie Ihren Kollegen ernsthaft loben, steigt sein Selbstbewusstsein und die Motivation. Mundpropaganda kann sogar Mitarbeiter stark inspirieren und die Begeisterung steigern.

Experten-Tipp Nr. 6: Fragen Sie Ihre Mitarbeiter um Rat und binden Sie sie in Entscheidungen mit ein

Vorgesetzte können nicht immer alles wissen, daher sollten Sie das Wissen und die Expertise Ihrer Mitarbeiter nutzen. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter in die Arbeit einbeziehen, wirkt das oft Wunder und erhöht die Motivation.

Experten-Tipp Nr. 7: Ein Dankeschön für die gute Arbeit

Einige Mitarbeiter sind immer die Ersten, die eine Aufgabe erledigen und geben immer ihr Bestes. Leider haben Sie das Gefühl, dass Ihre harte Arbeit nicht geschätzt wird und Sie nie ein Dankeschön hören. Ein einfaches Dankeschön an dieser Stelle ist sehr nützlich für die Motivation.

Fazit

Grundsätzlich ist die Mitarbeitermotivation kein kurzfristiger Prozess, sondern eine Daueraufgabe, die Führungskräfte verinnerlichen sollten. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern die nötige Anerkennung, das Vertrauen und das regelmäßige Feedback geben, das sie schätzen, dann haben Sie eine gute Führungsbasis geschaffen. Darüber hinaus sollten die Mitarbeiter herausgefordert werden mit realistischer Zielsetzung, ohne Überforderung. Die Experten-Tipps in diesem Artikel von Dorothee Grünbart werden Sie bei der Umsetzung gezielt unterstützen.

Fotograf: Matthias Gottwald

Autor:

Dorothee Grünbart hat Linguistik studiert und ist von Hause aus Sprachwissenschaftlerin. Sie lebte in Argentinien, Spanien und Frankreich, studiert und arbeitete dort. Als Unternehmens- und Personalberaterin (in unterschiedlichen Unternehmensberatungen) war Sie branchenübergreifend tätig und hat weit über 1000 Auswahlgespräche geführt, vor allem für Positionen im oberen Management, und natürlich auch Kandidaten in gute Positionen vermittelt.

Frau Grünbart absolvierte eine Weiterbildung für systemische Supervision und Coaching sowie eine Ausbildung als Lehrsupervisorin. In einem international agierenden Unternehmen war Sie für über 100 Mitarbeiter an 5 Standorten als Personalmanagerin verantwortlich. Sie hat sich in den letzten Jahren darauf spezialisiert Führungskräfte und Teams zu Höchstleistungen zu führen (gute Performance, Senkung der Fluktuation, gute Unternehmenskultur, besserer Umsatz).
Ihre Vision ist, dass die Menschen gerne arbeiten und gut miteinander umgehen!

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ausdauer, Disziplin und Geduld!

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M&R Partneragentur- vertrauenswürdigen Partnervermittlung!

M&R Partneragentur- vertrauenswürdigen Partnervermittlung!

Stellen Sie sich und das Startup M&R Partneragentur doch kurz unseren Lesern vor!

Wenn es um die Liebe und um Gefühle geht dann darf es altmodisch und romantisch sein, ich bin der Meinung sensible Daten haben im Internet nichts verloren. Über einen längeren Zeitraum habe ich die Branche beobachtet, viele Gespräche geführt und ganz genau recherchiert. Was mir gar nicht gefällt die Fake Profile beim Online Dating und die Oberflächlichkeit der Menschen nehmen immer mehr zu. Das öffentliche zur Schau stellen, wenn es um Private Angelegenheiten geht und die Angabe von sensiblen, vielleicht auch privaten, intimen Themen im Netz, sind mir ein Dorn im Auge. Genau das war meine Motivation warum ich im ersten Lockdown meine Partneragentur gegründet habe.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? 

Inspiriert von einem Private Office in London im Bereich Immobilien und nach langer Recherche in der Dating Welt. Habe ich aus dem Herz heraus und mit Verstand meine eigene Agentur gegründet. Im ersten Lockdown habe ich alles auf eine Karte gesetzt, weil ich gewusst habe ich muss meine Message verbreiten, die Menschen aufklären und schützen im Auftrag der Liebe. Jetzt!

Welche Vision steckt hinter der M&R Partneragentur? 

Die meisten sind ja generell viel in der digitalen Welt unterwegs aber wenn es um die Liebe geht darf es diskret, altmodisch und romantisch sein. Offline ist der neue Luxus in der Dating Welt, diese Message muss ich in die Welt hinaustragen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?  

Die größte Herausforderung ist immer bekannt zu werden und noch mehr das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, daher habe ich das meiste Geld ins Marketing gesteckt und von meinem Ersparten mein Business aufgebaut. 

Wer ist die Zielgruppe von der M&R Partneragentur? 

Die Zielgruppe meiner Agentur sind Personen aus der DACH- Region die sich ihrer Werte bewusst sind. Aufgrund meiner zwei Pakete spreche ich junge Personen an und Personen ab dem mittleren Management, Unternehmer und gut situierte Persönlichkeiten. 

Wie funktioniert M&R Partneragentur? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Ich prüfe die Echtheit der Kandidaten und achte auf die Sicherheit meiner Klienten, man schreibt mir eine Nachricht über die Webseite oder ruft mich direkt an, dann erkläre ich wie ich arbeite und wenn Interesse an einer Zusammenarbeit besteht vereinbare ich einen weiteren Termin mit den Interessenten. Entweder ein persönliches Treffen oder ein Online Video Call. Der Unterschied zu anderen Agenturen ich arbeite noch mit Handkartei, nutze zwar die Digitale Technik und lebe bewusst die alten Werte, ich habe kein Computer System ich vernetze handverlesen, ich bin der Algorithmus mit Herz und Verstand.

M&R Partneragentur, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Meinen Weg sehe ich bei der jüngeren Generation, ich möchte Aufklärung schaffen bei den jungen Menschen. Aber auch die Personen die ihren Partner aufgrund einer Krankheit verloren haben und auch bei den Unternehmern die einfach keine Zeit und Lust auf Online Dating haben.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Mutig sein und sich etwas trauen, Sicherheit im Leben gibt es nirgendwo. Doch wenn man sein eigenes Imperium aufbaut ist es leichter an die Sicherheit zu glauben, weil der Gründer es tagtäglich selbst in der Hand hat.

Sich einen Mentor suchen

Ausdauer, Disziplin und Geduld! Es werden Tage kommen wo nicht alles so läuft wie man möchte und gerade am Anfang läuft man Gefahr sich zu verlieren und alles aufzugeben. 

Wir bedanken uns bei Cornelia Rieger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleibt hartnäckig und lasst euch nicht von Rückschlägen entmutigen

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DiGastro Digitalisierungslösungen gastronomie

DiGastro bietet skalierbare Digitalisierungslösungen für die Gastronomie

Stellen Sie sich und das Startup DiGastro doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind DiGastro, ein Berliner Tech-Unternehmen, das seit  2018 schon mehreren hundert Gastronomiebetrieben bei der Digitalisierung geholfen hat. Wir bieten skalierbare Digitalisierungslösungen für die Gastronomie. Dazu gehören eine digitale Speisekarte, Online-Bestellsysteme und Automation-Anwendungen für Online-Marketing und SEO. 

Unser Alleinstellungsmerkmale sind leistungsfähige Produkte, die sich leicht anpassen lassen und ein transparentes Abomodell mit günstigen Fixpreisen. In der Gastronomie sind sonst hohe Umsatzbeteiligungen üblich. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Bei uns stand zu Beginn die Idee – nicht der Wunsch. Wir saßen in einem Neuköllner Imbiß und hatten eine fürchterliche Service-Erfahrung: Nicht das Produkt selbst. Dort gab es leckeres Essen. Aber der Bestellprozess war nicht nur analog sondern auch noch schlecht. Nach dieser Erfahrung haben wir erkannt, dass dies kein Einzelfall ist. Als nächstes haben wir uns hingesetzt und programmiert. Unsere Garage waren unsere Studentenzimmer. Die Erkenntnis, dass sich damit auch Geld verdienen lässt, kam uns erst später. 

Welche Vision steckt hinter DiGastro?

Wir wollen Gastronomen ermöglichen, an den Vorteilen der Digitalisierung zu partizipieren und dabei unabhängig zu bleiben. Wir wollen damit zu einer vielfältigen Gastrokultur beitragen. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir waren Studenten und haben DiGastro nebenbei gemacht. Das war schon eine große Herausforderung, alles unter einen Hut zu bringen. Wenn andere feiern waren, haben wir ganze Wochenenden lang programmiert. Später kam die Zeit, als wir gesehen haben, wie gut unsere Lösungen funktionieren und wir immer mehr Kunden gewonnen haben. Diese Professionalisierung mit einem eigenen Büro und dem Aufbau eines Teams hat dann ganz neue Fähigkeiten von uns gefordert: Wir leiten nun ein Unternehmen mit allem was dazu gehört. Bei der Finanzierung hat uns geholfen, dass wir schon sehr früh Produkte am Markt hatten und steigende Umsätze generiert haben. 

Wer ist die Zielgruppe von DiGastro?

Unter vielen Gastronomen herrscht immense Unsicherheit in Sachen Digitalisierung. Dadurch sind sie Plattformen wie Lieferando ausgeliefert. Wir helfen Gastronomen mit einem transparenten und fairen Angebot, ihre eigenen Schritte zu gehen und unabhängig zu bleiben. Denn Unabhängigkeit ist die Grundlage für eine vielfältige Gastrokultur, die ansonsten unterzugehen droht. 

Und deshalb richten wir uns sowohl an kleine Gastronomieanbieter, als auch auch große Unternehmen, wie etwa unsere Kunden Asiagourmet mit mehr als 70 Filialen oder das Grand Casino Basel.

Wie funktioniert DiGastro? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Als Software-as-a-Service-Lösung ist alles modular aufgebaut und leicht zugänglich. Es gibt eine monatliche Fee und fertig. Und da liegt schon einer der wichtigsten Unterschiede zum Wettbewerb: In der Gastronomie sind sonst happige Umsatzbeteiligungen üblich. Dabei liefern sich die Restaurants den Plattformen vollkommen aus. Das wollen wir ganz bewusst nicht. Außerdem ist unsere technische Lösung skalierbar und kann mit dem Bedarf des Kunden mitwachsen. 

Und dann unterscheiden wir uns noch bei der Kommunikation: Jeder Kunde hat bei uns einen festen Ansprechpartner. Das macht es persönlich und ist für den Erfolg in der von Vertrauen und Persönlichkeiten getrieben Gastronomiebranche entscheidend. Dies wird übrigens gerade auch von unseren Großkunden geschätzt. 

DiGastro, wo geht der Weg hin? 

Als nächstes steht das Thema Finanzierungsrunde an. Zudem wollen wir wachsen. Mit einer größeren Kundenbasis wird unsere Lösung immer effizienter. Deshalb wollen wir sobald wie möglich 1.000 Kunden und das Umsatzziel von 1 Mio. Euro schaffen. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Da wollen wir die Nummer eins in Sachen Gastronomie-Digitalisierung in Deutschland und Europa sein. Unser Angebot ist um weitere Module, wie etwa im Bereich Waste-Management gewachsen. In diesem Bereich ist noch so viel zu tun. Das ist sowohl ökonomisch wie ökologisch ein enorm spannendes Projekt!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens lasst Geld nicht eure Motivation sein. Das Verdienen kommt später. Am Anfang sollte die Lust am Ausprobieren stehen. Wenn wir nur ans Geld gedacht hätten, hätten wir wahrscheinlich gar nicht angefangen, sondern uns als Informatiker anstellen lassen. 

Zweitens bleibt hartnäckig und lasst euch nicht von Rückschlägen entmutigen.

Und drittens seid offen und denkt immer über Ratschläge nach. Das heißt übrigens nicht, dass ihr das dann unbedingt auch alles auch genau so machen müsst. 

Bild: Barkin Baksel (links) und Samir Schafii (rechts)

Wir bedanken uns bei Barkin Baksel und Samir Schafii für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Durchhalten, weiter machen und nicht beirren lassen!

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StayInAKite Kites Surfsegeln

StayInAKite Upcycling-Mode aus ausgediente Kites und Surfsegeln

Stellen Sie sich und das Startup StayInAKite doch kurz unseren Lesern vor!

Die Idee aus alten Kites und Surfsegeln Mode zu machen hatte ich tatsächlich in einem Kitekurs. Dem ging ein langer Entwicklungsprozess voraus, den ein festes Fundament ökologischen Denkens und Handelns trägt und nährt, weil das meine tiefe Überzeugung ist. 

Mich hat die Power und Farbenfreude dieses Materials förmlich umgehauen und ich musste daraus einfach konsequent nachhaltige Mode machen. Mode, die Spaß macht und die Geschichten erzählt. Mode, die cool ist und die einen Mehrwert hat. Denn ich bin überzeugt davon, dass Nachhaltigkeit und Ökologie einfach cool und trendy sein muss!

Und in diesen Kites und Surfsegeln habe ich gefunden, was meine Vorstellungen übertraf! Darum wollte ich diesen Rohstoff im Kreislauf halten; auch weil ich an die Wiederverwendung von Dingen glaube. Und ganz nebenbei geht es mir auch darum, Plastikmüll zu vermeiden. Darum verfolge ich das Ziel Zero-Waste für mein Unternehmen und verarbeitet meinen textilen Verschnitt komplett!

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Weil ich etwas bewegen will, das ich anders nicht umzusetzen vermag. Weil meine Familie und meine Freund hinter mir stehen und weil ich überzeugt davon bin, dass meine Entscheidungen, die ich mit diesem Unternehmen FÜR Menschen und FÜR Natur treffe nur richtig und erfolgreich sein können.

Welche Vision steckt hinter StayInAKite?

Ich mache sozusagen ein „Upcycling-Extreme“: Alte Kites und Surfsegel bekommen ein zweites Leben eingehaucht und können als Bekleidung oder Tasche neue Abenteuer erleben. Das Ganze verbinde ich mit ausschließlich nachhaltigen Werkstoffen aus Bio-Anbau, recycelt PET und Eco-Stahl..Und am Ende meiner Produktion habe ich das Ziel eines Zero-Waste! Das bedeutet, der anfallende textile Verschnitt wird sortenrein getrennt nach Bio-Baumwolle und Upcyclingmaterial, das aus PES oder Nylon besteht. Ein Partnerunternehmen wird aus der Bio-Baumwolle neue Fasern herstellen und betriebsintern lasse ich den textilen Verschnitt des Upcyclingmaterials weiterverarbeiten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Meine größte Herausforderung war, dass ich neben meiner beruflichen Qualifikation, auf der meine Firmenidee gründet,  so viele zusätzliche Felder und Sachverhalte schlagartig souverän meistern sollte, die für mich jedoch unbekanntes Terrain waren. Social Media beispielsweise oder die Vorbereitung meiner bis zum 26. September laufenden Crowdfunding Kampagne auf Startnext.

Gemeistert habe ich diese Hürden, indem ich unglaublich viel recherchierte, las und offen an Neues heranging. Aber allein schaffst Du manches trotzdem nicht in einer angemessenen Zeit oder weil Du nicht die richtigen Fragen kennst. Also suchte ich kontinuierlich nach freier Unterstützung und kam darüber mit vielen, vielen Menschen ins Gespräch, was meinem Verständnis immer ungeheuren Anschub gab.

Über eine Crowdfunding Kampagne auf der Plattform Startnext will ich meine erste Serienfertigung finanzieren und zugleich einen Proof of Concept erreichen.

Wer ist die Zielgruppe von StayInAKite?

Jeder, der Spaß an einmaligen, unverwechselbaren und durchdachten Produkten hat und der so nette, kleine Features liebt. Jeder, der in Kreisläufen denkt und will, dass dieses tolle Material mit all seiner Freude und Farbe ein zweites Leben bekommen muss. Und für jeden, der nachhaltige und hochwertig verarbeitete Alternativen sucht … und jeder, der auch ein bisschen die Welt retten will.

Was ist das Besondere an der Mode? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Besondere, glaube ich, ist echt sehr leicht zu beobachten: Denn wenn Menschen meine Teile zum ersten mal sehen, dann schaue ich IMMER in freudig strahlende Gesichter: Es ist also Mode, die glücklich macht! Und ehrlicherweise geht es mir hier ganz genauso: Jedes Mal, wenn ein neues Teil fertig wird habe ich dieses Strahlen im Gesicht. 

Aber es gibt noch etwas Besonderes, das ich selbst immer wieder erlebe: Ich trage meine Jacke, meine Weste oder den Mantel und es dauert nicht lang und ich werde gefragt, woher ich das Teil habe, ob es wasserdicht ist, was die Geschichte dahinter wäre. Diesen Aspekt finde ich insbesondere im Urlaub immer richtig gut, weil ich richtig schnell viele nette Leute kennen lerne.

Bei den Vorteilen fällt mir einiges ein: Ein Vorteil meiner Produkte ist sicher, dass sie bequem und kuschelig zu tragen sind. Dann natürlich nicht zu vergessen, dass gerade die Taschen fast kein Eigengewicht auf die Waage bringen und dabei unglaublich stabil sind. Der nächste Vorteil ist, dass jedes Teil immer in Unikat ist und nicht verwechselt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass es tragbarer Umweltschutz ist: Upcycling spart unglaublich viel Energie und Ressourcen, der Einsatz von Biomaterialien und Recyclaten tut sein übriges hinzu und der Einsatz von weniger Verpackung aus Graspapier und CO2 neutraler Versand rundet den gesamten ökologischen Vorteil ab.

Im Vergleich zu anderen Anbietern verwende ich neben dem Upcycling Material ausschließlich nachhaltige Rohstoffe und zwar vom Faden bis zur Verpackung.

StayInAKite, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mein Traum ist es, ein Purpose Unternehmen erwachsen zu lassen mit dem Ziel aus Beach-Clean-Ups-Plastics neue Produkte für den Textilbereich herzustellen und damit in armen Regionen Menschen in Lohn und Brot zu bringen. Die Idee und das Grundkonzept eines Purpose Unternehmens überzeugt mich vollständig und ich sehe hier die Zukunft gesunden Wirtschaftens!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Durchhalten, weiter machen und nicht beirren lassen! Als Gründer darfst Du auf Deinem Weg niemals starr sein, musst in Deiner Vision aber immer fokussiert bleiben und stets gut abwägen. Aber der wichtigste Tipp ist wohl, mit Menschen zu sprechen!

Wir bedanken uns bei  Doris Ivanschitz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Suche Dir ein umsetzungsstarkes, begeistertes Team!

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Tasty Plant Food Snacks für aktive Menschen bio, vegan, ballaststoffreich

Tasty Plant Food abwechslungsreiche und gesunde Snacks für aktive Menschen – bio, vegan, ballaststoffreich und natürlich lecker

Stellen Sie sich und das Startup Tasty Plant Food doch kurz unseren Lesern vor!

„Gemeinsam mit meinen drei Partnern habe ich Tasty Plant Food im Frühjahr 2021 gegründet. Mitten im Lockdown und komplett remote. Wir haben alle großen Spaß daran, kreative Ideen umzusetzen und starke Produkte in die Welt zu bringen. Als Foodies setzen wir uns bewusst mit gesunder Ernährung auseinander. Unsere Mission ist es, mit Tasty Plant Food abwechslungsreiche und gesunde Snacks für aktive Menschen zu entwickeln – bio, vegan, ballaststoffreich und natürlich lecker!“

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

„Weil wir von unserer Idee total überzeugt sind. Wir beobachten, dass sich Menschen heute nachhaltiger und gesünder ernähren wollen. Es gibt immer mehr Flexitarier, Vegetarier und Veganer. Wer sich unterwegs gut ernähren will, braucht im Moment allerdings viel Zeit in der Vorbereitung. Die fehlt uns aber im Alltag häufig zwischen Terminen, Sport und Familie. Ich kenne das von mir selbst. Gerade wenn es eng wird, greifen wir zu dem, was da ist: Das schnelle Weißmehlbrötchen am Bahnhof, die Snacksalami an der Tankstelle oder der zuckerreiche Müsliriegel im Büro. In solchen Situationen fehlte mir und uns bisher ein herzhafter Snack für die Tasche, der lecker schmeckt, satt macht und eine sehr gute Nährstoffbilanz bietet. Also haben wir ihn selbst entwickelt: SpiceBit, der erste herzhafte Snack mit Hafer, Cashews, Mandeln, Quinoa und leckeren Kräutern und Gewürzen!“

Welche Vision steckt hinter Tasty Plant Food?

„Unser Claim „Love Life: Eat better“ bringt es auf den Punkt – wir wollen dafür sorgen, dass sich Menschen mit unseren Produkten besser ernähren können, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Mich persönlich nervt es, dass sich viele Snack- und Riegelhersteller ein vermeintliches „gesund“ auf die Fahne schreiben, ihre Produkte am Ende aber viel Zucker und/oder gesättigtes Fett und kaum Ballaststoffe enthalten. Da fühle ich mich als Konsument veralbert. Bei anderen Produkten, die gute Nährwertprofile haben, passt der Geschmack häufig nicht und sie sind einfach zu trocken, um kulinarisch zu sein. Genau da setzen wir an: Mit unseren Produkten schlagen wir die Brücke zwischen tollem Geschmack und super Nährwerten. Wir sehen Tasty Plant Food daher als Mitgestalter der Zukunft von pflanzlicher To Go-Nahrung!“

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

„Eine Unternehmensgründung ist für mich wie eine lange Reise mit vielen aufregenden, bunten und schönen aber auch verrückten, anstrengenden und nervigen Momenten. Schon allein die Tatsache, dass wir uns aufgrund der Pandemie noch nicht im Gründerkreis persönlich zu einem Workshop physisch an einem Ort zusammengefunden haben, wäre vor zwei Jahren undenkbar gewesen. Auf der anderen Seite hat diese sehr besondere Situation bei uns allen die Kreativität und Energie freigesetzt, um Tasty Plant Food auf die Reise zu bringen und dafür bin ich sehr dankbar.
Zum Thema Finanzierung: Bisher sind wir zu 100% eigenfinanziert. In den kommenden drei Jahren sieht unser Businessplan aufgrund des hohen Innovationsgrades unserer Produkte ein ambitioniertes Wachstum vor – auch über Deutschland hinaus. Wir stehen strategischen Investoren daher grundsätzlich offen gegenüber und führen bereits die ersten Gespräche.“

Wer ist die Zielgruppe von Tasty Plant Food?

„Wir sprechen ernährungsinteressierte und gesundheitsbewusste, aktive Menschen an. Das Alter ist bei unseren Produkten eher nachrangig zu betrachten. Die typischen Konsumanlässe für SpiceBit sind zwischen zwei Meetings, auf Reisen, nach dem Sport, beim Wandern… Immer wenn man das Gefühl hat, schnell einen guten, herzhaften Sattmacher-Snack zu brauchen, ist SpiceBit die perfekte Lösung!“

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

„Uns ist in der Produktentwicklung etwas wirklich Tolles gelungen. Wir haben mit SpiceBit durch viel Forschung und die richtigen Ingredients eine völlig neue, herzhafte Snack-Gattung kreiert. Der Geschmack unserer veganen Bio-Snacks ist dabei genauso überzeugend wie die Nährwerte. Wir haben uns den Spaß gegönnt, die Nährwerte von Müsliriegeln, Snacksalamis, belegten Brötchen und SpiceBit nebeneinander zu legen – das Ergebnis ist erstaunlich. Mit 27 Prozent Ballaststoffen und unter vier Prozent Fruchtzucker aus Datteln haben wir einen sehr guten glykämischen Index vorzuweisen. Kurz gesagt: SpiceBit macht lange satt und glücklich zugleich. Wir sprechen hier von einem hohen Return on Calory. Das bestätigt auch die positive Resonanz des Handels. Die ersten Bioketten und Supermärkte, wie Alnatura, Edeka und Bio Company, werden SpiceBit bereits im November anbieten. Unseren eigenen Onlineshop starten wir Ende Oktober

Tasty Plant Food, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

„Jetzt freuen wir uns erst einmal auf den offiziellen Launch von SpiceBit in diesem Herbst. Es wird SpiceBit zunächst in vier Sorten geben: „Tuscan Pure Italy“, „Alpine Mountain Love“, „Marrakech Oriental Delight“ und „Indian Soul Curry“. Wir werden uns im ersten Jahr auf den deutschen Markt konzentrieren und an weiteren Geschmacksrichtungen arbeiten. Wenn wir gute Erfahrungen in Deutschland gesammelt haben, sind wir bereit für das Ausland. Wichtig für uns, neben der DACH-Region, sind: Skandinavien, UK und Spanien. Wir sind in diesen Märkten jeweils stark vernetzt. Parallel dazu werden wir an weiteren Produkten arbeiten, über die wir jetzt noch nicht zu viel verraten wollen!“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1 – Nicht verunsichern lassen – wenn Du eine gute Idee hast, an die Du glaubst, dann arbeite weiter daran!
2 – Suche Dir ein umsetzungsstarkes, begeistertes Team!
3 – Baue Dir ein gutes Netzwerk auf, sprich viel mit Menschen und lerne von ihren Erfahrungen!

Wir bedanken uns bei  Pia Struck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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Plug Fix Dosenadapter Dose Flasche 2 Minuten 2 Millionen

Robert Draxler Erfinder von Plug Fix, macht die Dose zur Flasche, in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Plug Fix doch kurz vor!

Mein Name ist Robert Draxler bin Inhaber einer MultiMedia Agentur in Oberösterreich und einer der Erfinder von Plug Fix. Der zweite Erfinder ist Bernhard Schorm Inhaber einer Kunststoffverarbeitung in St.Valentin. Bei der Schorm GmbH wird der Plug Fix nach einem umfangreichen Produkt-Design Prozess in seiner jetzigen Form produziert.

Wie ist die Idee zum Plug Fix entstanden?

Die Idee zum Plug Fix ist in geselliger Runde an einem Männerstammtisch beim Bier trinken entstanden. Hier hat sich heraus gestellt dass Bier in Dosen extrem viele Vorteile hat. (Frische, Haltbarkeit, kein Sauerstoff und Licht kann eindringen – was für den Biergeschmack sehr entscheiden ist, bruchsicher, besser stapelbar im Kühlschrank etc…) Nur direkt aus einer Dose trinken will niemand so wirklich gerne. Da ist der Trinkgenuss direkt aus der Flasche unschlagbar. Und da entstand die Idee zu einem Adapter der das beste aus beiden Welten vereinen sollte.

Welche Vision steckt hinter Plug Fix?

Kurz gesagt: Das Beste aus beiden Welten zu vereinen! Den Trinkgenuss wie aus einer Flasche mit den Vorteilen der Dose.

Wer ist die Zielgruppe vom Plug Fix?

Unser Plug Fix ist perfekt für Outdoor, Camping, Wandern, Fischen, im Schrebergarten, Segeln, Yachting, am Badesee oder am Pool, Skaten, und einfach überall dort wo man keine Lust auf Scherben oder Leergutschleppen hat.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Da ich die Sendung schon lange sehr interessiert verfolge war das von Anfang an klar.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Da ich die Sendung ja schon länger kenne war mir der Ablauf gut bekannt. Wir haben einen Text geschrieben, wieder verworfen und neu geschrieben und das ging einige male so…Den fixierten Text haben wir dann ein paar mal durchgesprochen bis alles gepasst hat.

Mein Partner Bernhard und ich sind ja schon länger Unternehmer und da ist uns das Pitchen und Sprechen vor „Publikum“ nicht fremd. Darum haben wir den Pitch auch locker genommen und versucht möglichst natürlich und authentisch rüber zu kommen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es klingt vielleicht jetzt überheblich aber ich bin eigentlich immer fix davon ausgegangen dass wir in die Sendung kommen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Plug Fix aufmerksam werden?

Die Werbewirksamkeit und Breitenwirkung von einer österreichweiten Sendung wie 2M2M ist natürlich extrem wichtig. Es gab auch gleich nach der Sendung Anfragen von unterschiedlichsten Firmen aus ganz Österreich.Da wir den Plug Fix auch individuell mit Firmenlogos bedrucken können, haben wir auch in diesem Bereich viele Anfragen. Besonders als Werbeträger für Kunden, Partner oder auch als Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter ist unser Plug Fix ideal.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Da unser Fokus auf Vertriebsaufbau liegt waren Frau Schneider von Mediashop und Herr Kuntke von Billa+ unsere Wunschinvestoren. Da wir komplett eigenfinanziert sind war für uns von Anfang an klar dass wir eigentlich keine Beteiligung oder Investment benötigen. Und Frau Schneider hat uns dann auch ein Angebot gemacht das perfekt für uns gepasst hat.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Es gab unzählige Glückwunsch Nachrichten von Freunden, Kunden und Partnern. Auch viele Anfragen von den unterschiedlichsten Unternehmen die den Plug Fix bestellen und vertreiben möchten. Das wird jetzt alles abgearbeitet.

Plug Fix, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zur Zeit arbeiten wir an einer Skalierung um den Plug Fix noch günstiger ohne Qualitätsverluste produzieren zu können. Das wollen wir dann natürlich auch an unseren Kunden weiter geben. Neben dem Onlineshop www.dosenadapter.com wir der Verkauf im Handel auf ganz Europa und auch auf Korea ausgeweitet. Unser Ziel ist es den Plug Fix im kompletten Handel erhältlich zu machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Die Idee fertig denken

2. Dran bleiben

3. Nicht aufgeben

Wir bedanken uns bei Robert Draxler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kenne deine Schwächen

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Eckhardt Weber Gründer Heal Capital, HealthTech VC

Eckhardt Weber Co Gründer von Heal Capital, HealthTech VC, im Interview

Stellen Sie uns und unseren Lesern Heal Capital kurz vor!

Heal Capital ist ein early stage Venture Capital Fonds mit einem Volumen von 100 Millionen Euro. Wir investieren ausschließlich in Healthtech, also softwaregetriebene Gesundheitsunternehmen. Warum so speziell? Wir sind uns sicher: Schon in den nächsten 5 bis 10 Jahren werden Innovationen aus diesem Bereich dafür sorgen, dass sich die Art, wie wir Gesundheitsversorgung wahrnehmen, radikal verändert.

In welche Startups investiert Heal Capital?

Wir investieren meist um die Seed und Series A-Runde, also nicht in der frühesten, so doch aber in einer frühen Phase. Dabei sind uns Unternehmen am liebsten, die bereits ein Produkt am Markt haben und wenn möglich auch erste Anzeichen für Product-Market-Fit liefern können.
Die Unternehmen sollten im Idealfall eine Kombination aus Technologie und Verbesserung der Patientenversorgung bieten. Am Ende sind wir aber natürlich flexibel. Die Hauptsache ist, dass Rocket-Fuel Venture Capital das Richtige für das Unternehmen ist und das Team nachhaltig große, positive Veränderungen für den Gesundheitsmarkt schaffen will. 

Wie können sich Startups bewerben?

Am besten sollten sie zunächst schauen, wo Überschneidungspunkte zu uns vorliegen. Entweder über ein persönliches Intro oder in Bezug auf unsere Investmentthesen — die wir immer wieder öffentlich kommunizieren auf Linkedin und Medium. Per Onlineformular auf unserer Homepage ist natürlich auch eine Option.

Wie läuft das dann ab?

Wir versuchen, schnellstmöglich klare Zeichen zu geben. Insbesondere, wenn etwas nicht zu uns passt. Ansonsten sollte es auch im positiven Falle schnell gehen. Ich würde sagen, wir benötigen in der Regel nicht länger als 2 Wochen bis zur Klarheit, ob ein Termsheet zustandekommt. 

Was unterscheidet Sie von anderen Venture Capital Fonds?

Heal Capital ist stark auf einen Sektor – HealthTech – fokussiert. Das hilft uns, wirklich alles für uns relevante im Gesundheitsbereich anzuschauen. Dadurch haben wir einen sehr guten Marktüberblick. Gleichzeitig haben wir ein extrem breites Netzwerk an Gesundheitsentscheider:innen – unseren Innovation Council – und über unsere Fondsinvestoren (PKV) einen direkten Zugang zum Markt.

Gibt es den richtigen Zeitpunkt, um ein Startup zu gründen?

Jetzt. 

Aber im Ernst: Das ist sehr individuell. Vielen hilft es sicherlich, erst einmal Erfahrung in einem Start-up zu sammeln, das durch die relevanten Phasen von Gründung, Suche nach Product-market-fit und Skalierung geht. Das sind Dinge, die man sich auch nicht anlesen kann. Aber natürlich gibt es auch die Ausnahmen: Gründer:innen, die einfach loslegen und instinktiv vieles richtig machen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Eckhardt Weber aus?

Morgens erstmal Team-Huddle. Wir arbeiten primär remote und bringen uns so alle auf denselben Stand. Außerdem gibt das allen Energie für den Tag. Dann meist Telefonate mit Gründer:innen und anderen Investor:innen. Dazwischen bleibt Zeit für die aktive Suche nach neuen Start-ups, verbunden mit der Weiterentwicklung unserer Investment-Thesen. Dazu kommen natürlich noch Portfolio-Themen. Insgesamt leben wir als Team außerdem eine starke Diskussionskultur. VC bedarf stetigem Austausch von Argumenten, um nicht den eigenen (Vor-)Urteilen und Tendenzen zum Opfer zu fallen.

Eckhardt Weber Gründer Heal Capital, HealthTech VC

Im Vergleich zur internationalen Startup Szene wie sehen Sie die deutsche Startup Szene ?

In Europa sind wir gut aufgestellt – jedenfalls, was die Seite der Gründer:innen betrifft. Aber auch auf der Seite der Investor:innen wird es Stück für Stück besser. Das Ökosystem könnte sicherlich besser sein, hier könnte die Politik sicherlich einen stärkeren Fokus setzen. Wir haben soviel gute unternehmerische Talente, die müssen wir mehr fördern, wenn wir nicht wollen, dass sie in andere Länder abwandern. Schweden und England sind uns hier zum Beispiel noch ein gutes Stück voraus. Ein Vergleich mit den USA wäre müßig, auch wenn wir in Europa insgesamt aufholen.

Welches sind die größten Fehler junger Gründer?

Hier kommt mir, was unsere Investmentphase betrifft, besonders ein Thema in den Sinn: Hiring – und zwar sowohl zu schnelles, als auch zu langsames. Wer zu schnell zu viel neues Personal einstellt, verbrennt rasch große Mengen Kapital, die Burnrate steigt also stark. Das Wachstum zieht vielleicht nicht angemessen mit, um diese Kosten abzudecken. Wenn man dann wieder Personal abbauen muss, kommen Prozesse des Change-Managements. Das hat direkt Auswirkung auf die Firmenkultur und vieles mehr – was ebenfalls zu Schwierigkeiten führen kann. Zu langsames Wachstum ist ebenfalls ein Problem: Momentan ist es extrem schwer ist die besten Talente anzuziehen. Um eine angemessene Wachstumskurve zu erzielen, braucht es aber genau diese. Ein Unternehmen muss also ausstrahlen, dass es als Arbeitsplatz der perfekte Ort für genau diese Talente ist.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?

Starte heute, es gibt selten bessere Zeiten zu gründen. 

Es gibt keine wichtigere Entscheidung als den richtigen Partner bei der Gründung zu wählen. Also: Choose wisely!

Kenne deine Schwächen und hole dir immer Hilfe, diese auszugleichen. 

Wir bedanken uns bei Eckhardt Weber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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