Donnerstag, April 3, 2025
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Stell ein starkes Team zusammen

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hello again kundenbindung

hello again Kundenbindung einfach, mobil und digital

Stellen Sie sich und das Startup hello again doch kurz unseren Lesern vor!

hello again, ich bin Franz Tretter, CEO und einer der vier Gründer von hello again. Unser Geschäftsmotto ist: Customer loyalty made easy. 

Wir helfen Unternehmen dabei, den Wert ihrer Kunden zu steigern – und das in Form einer eigenen Kundenbindungs-Lösung, welche grundsätzlich aus zwei Säulen besteht. Zum einen gestalten wir für den Kunden eine App als Interface im jeweiligen Unternehmensdesign. Zum anderen ist innerhalb der App ein übersichtliches Dashboard für Unternehmen integriert, indem alle Informationen zusammenlaufen, analysiert und verwaltet werden können. Das Dashboard spielt automatisiert und zum richtigen Zeitpunkt relevante Vorteile und Nachrichten auf das Smartphone der Kunden aus.

Wir liefern eine mobile Lösung, damit Unternehmen ihre Kunden dort erreichen, wo sie sich aufhalten: am meistgenutzten Medium der Gesellschaft – dem Smartphone. Unsere Zielgruppe sind Unternehmen aus der Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomie-Branche. Über 350 Kunden nutzen hello again bereits – von der Bäckerei-Filiale um die Ecke, dem Restaurant in Berlin Mitte bis hin zu größeren und deutschlandweit bekannten Unternehmen wie unter anderem die Handelskette Müller. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Aus rein persönlicher Erfahrung würde ich sagen: Um ein Unternehmen zu gründen, muss man ein gewisser Typ Mensch sein. Mir liegen der Aufbau, das Planen und die Ausarbeitung von neuen Geschäftsideen einfach. Es macht mir Spaß, den kompletten Prozess zu begleiten – von der ersten Idee bis hin zum Verkauf des ersten Produkts und den darauffolgenden Schritten. Bereits mit 17 Jahren habe ich mit zwei Freunden ein Projekt gestartet, welches sich schnell zu Österreichs erfolgreichster Event-Plattform etabliert hat. Meine Leidenschaft für das Gründen und die Themen Community Building und Kundenbindung kommen bei hello again perfekt zur Geltung.

Welche Vision steckt hinter hello again?

Unsere Vision ist es, Unternehmen aus den erwähnten Geschäftsbereichen ein modernes und vor allem einfach anzuwendendes Produkt zur Kundenbindung bereitzustellen. Ziel ist dabei, ihnen neue Tools und Insights an die Hand zu geben, um den Kunden langfristig für das Unternehmen wertvoller zu machen oder sogar neue Kunden zu akquirieren. Wir haben gelernt, dass Kundenbindungskonzepte genau dann aufgehen, wenn die Vorteile des Offline-Shoppings im Einzelhandel mit neu erlernten Möglichkeiten der Online-Welt verbunden werden. Und genau da knüpfen wir mittels unserer Lösung an. Darüber hinaus ebnen wir insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen den Weg in die Digitalisierung, um im Wettbewerb mit den großen Online-Riesen mithalten zu können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung in der Gründungsphase war mit Sicherheit der Aufbau eines starken und schlagkräftigen Teams in sämtlichen Unternehmensbereichen – von der Produktentwicklung bis zum Verkauf. Weiterhin war für uns anfangs besonders entscheidend, die Marktakzeptanz unserer Lösung sicherzustellen. Deswegen haben wir in den Anfängen viel Zeit und Aufwand in die Analysephase gesteckt.

Weiter war uns eine gründliche Finanzplanung sehr wichtig, um möglichst exakt die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben vorhersagen zu können. Hello again finanziert sich bis heute über den eigenen Cashflow. 2020 hatten wir eine große Investitionsrunde, um die Expansion besser finanzieren zu können und konnten bekannte Köpfe für uns gewinnen: Neben Hansi Hansmann (Best European Early Stage Investor) und Florian Gschwandtner (ehemaliger Runtastic-CEO) haben wir auch Florian Leibert (Founder von Mesosphere) als Investor gewonnen. Darüber hinaus ist auch Alexander Kudlich (ehemaliger Vorstand der Rocket Internet AG) mit an Bord.

Wer ist die Zielgruppe von hello again?

Wir fokussieren uns auf Unternehmen, die eine hohe Kundenfrequenz in ihren Geschäften aufweisen. Meist sind es Unternehmen mit mehreren Filialen. Daraus ergeben sich im Speziellen Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, Dienstleistung, Friseure, Bäcker, Verbünde wie Einkaufszentren, Städte, … sowie der Gastronomie.

Wie funktioniert hello again? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit unserer Lösung bieten wir unseren Kunden eine Komplettlösung zum Erhöhen des Kundenwerts. Durch das Interface für die Endkonsumenten in Form einer Whitelabel-App, erhält das Unternehmen tiefe Einblicke ins Kaufverhalten und kann dieses Wissen in der integrierten, voll-automatisierten Kundenverwaltung und -kommunikation (CRM) für langfristige Kundenbindung perfekt nutzen. Neben dem Aufbau eines individuellen Treue-Clubs im eigenen Corporate Design, kann das Unternehmen durch die gesammelten Daten effektive Handlungen ableiten und ihre Kunden perfekt betreuen. Unter anderem werden durch Anreize und einer direkten Kommunikation die Kunden emotional an die Marke gebunden. Über die zufriedenen bestehenden Kunden werden Neukunden gewonnen.

Unternehmen, die hello again nutzen, lernen ihre Kunden und das individuelle Einkaufsverhalten also richtig gut und intensiv kennen und treten mit ihnen gezielt in Aktion. Und das schaffen wir in fast allen Bereichen mit umfangreicheren Funktionen als unsere Konkurrenz.

Mario Riener Fotografie

hello again, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

2017 in Österreich gegründet, haben wir in den letzten Monaten erfolgreich in Deutschland gestartet und vor Ort ein eigenes Sales-Team in München, Hamburg, Berlin und Düsseldorf aufgebaut. 

Der Digitalisierungsschub des letzten Jahres hat auch in unserem Bereich für eine extrem gestiegene Nachfrage gesorgt. Letztes Jahr konnten wir ein Umsatzplus von 110 Prozent verzeichnen, ein absolutes Rekordjahr. Als Meilenstein haben wir die Grenze der 350 Kunden in insgesamt 25 Ländern überschritten. Mittlerweile beschäftigt hello again darüber hinaus über 50 Mitarbeiter. Unser ambitioniertes Ziel ist es, das Wachstum weiter jährlich um 100 Prozent zu steigern und das Team zu verdoppeln.

Im nächsten Schritt streben wir an, die aktuell mehr als 350 zufriedenen Unternehmen auf 1.000 anzuheben. Langfristig sehen wir uns als führender Marktanbieter im Bereich digitale Kundenbindung im Mittelstand in Europa.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Unser erster Tipp: Probiert, ob Kunden für das Produkt oder die Lösung bezahlen. Auch wir haben noch vor der Unternehmensgründung mittels eines Minimum Viable Product (MVP) probiert, ob unser Produkt am Markt ankommen wird. Unser MVP haben wir noch vor der Gründung der Firma verkauft. Nachdem das Feedback positiv ausgefallen ist, die Kunden zufrieden waren und auch für die Lösung gezahlt haben, wussten wir, dass wir nun richtig starten können. 

Mein zweiter Tipp ist: Orientiert euer Produkt nah am Kunden und verliert das nicht aus dem Auge. Unsere Lösung bietet zahlreiche Funktionen. Viele davon sind im engen Austausch mit unseren Kunden entstanden und nun Teil unseres Angebots. Genau das macht unsere Lösung stark.

Der wichtigste Tipp für angehende Gründer ist jedoch für mich: Stell ein starkes Team zusammen. Als Einzelperson hat man nicht alle Fähigkeiten und Kenntnisse, um ein Unternehmen nachhaltig groß zu machen. Darüber hinaus: Im Team bestärkt man sich nach möglichen Misserfolgen. Gleichzeitig ist die Freude an gemeinsamen Erfolgen umso größer, wenn sie zusammen gefeiert werden.

Wir bedanken uns bei Franz Tretter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Maschinenbeschaffung für selbst produzierende Startups

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Maschinen beschaffung Startups

Wenn es um die Beschaffung von Maschinen für selbst produzierende Startups und andere neu gegründete Unternehmen geht, stehen verschiedene Anschaffungsvarianten zur Verfügung. Neben einer Neuanschaffung der Maschinen besteht auch die Möglichkeit, diese zu leasen oder gebrauchte Maschinen zu erwerben. Gerade bei neu gegründeten Unternehmen ist es sehr wichtig, genau abzuwägen, welche Beschaffungsart von Maschinen am sinnvollsten und wirtschaftlichsten ist.

Der Kauf von neuen Maschinen

Wenn Sie sich bei Ihrem selbst produzierenden Startup für die Anschaffung neuer Maschinen entschieden haben, profitieren Sie von verschiedenen Vorteilen, die neue Maschinen mit sich bringen. In diesem Fall steht immer die Frage der Finanzierung im Mittelpunkt. Wenn eine Anschaffung aus dem Eigenkapital sich als zu teuer erweist, existieren verschiedene Formen der Finanzierung: Hierzu zählen Fördergelder aus Bundes- oder Landesmitteln, spezielle Investitionskredite oder Unternehmenskredite von Banken. 

Vor- und Nachteile beim Kauf neuer Maschinen

Der größte Vorteil beim Kauf neuer Maschinen besteht darin, dass sie über die volle Herstellergarantie verfügen. Zudem lassen sich Sonderanfertigungen direkt beim Hersteller in Auftrag geben. Zu den Nachteilen zählen neben dem hohen Anschaffungspreis die möglichen langen Lieferzeiten.

Die Alternativen

Das Leasing von Maschinen

Der entscheidende Vorteil beim Leasing von Maschinen besteht darin, dass der hohe einmalige Kapitalaufwand entfällt. Stattdessen wird eine monatliche Rate für die Nutzung fällig. Zudem bleibt der Leasinggeber der rechtliche Eigentümer der Maschine und der Leasingnehmer kann die Aufwendungen steuerlich geltend machen.

Vor- und Nachteile des Leasings

Im Leasingvertrag lässt sich genau festlegen, welche Partei welche Verpflichtungen eingeht: Wer ist für die Instandhaltung und notwendige Reparaturen der Maschine zuständig? Wer haftet im Schadensfall und bei Ausfall? Darüber hinaus legen die Parteien hier fest, was nach Ende der Leasinglaufzeit mit der Maschine passiert: Soll sie zurückgegeben werden oder existiert die Möglichkeit, dass der Leasingnehmer die Maschine übernimmt?

Die Vorteile im Überblick:
  • Ausgleich von Nachfragespitzen ohne hohe Investition
  • Neuwertige Maschinen
  • Flexible Nutzungsdauer

Ein Nachteil des Leasings besteht darin, dass es auf lange Sicht teurer als ein Kauf über Finanzierung sein kann. Und natürlich ist der Leasingnehmer immer für den ordnungsgemäßen Zustand der Maschine verantwortlich, auch wenn sie ihm nicht gehört.

Die Anschaffung von gebrauchten Maschinen

Eine günstige und praktische Alternative zum Neukauf von Maschinen erhalten Sie mit der Anschaffung von gebrauchten Maschinen. Über spezialisierte Internetportale wie resale.de, auf denen Maschinen sowohl angeboten als auch erworben werden können, kommen Verkäufer und Interessenten im Stil von Amazon und Ebay zusammen.

Vor- und Nachteile von gebrauchten Maschinen

Gebrauchte Maschinen sind in der Regel deutlich günstiger als neue gleichwertige Geräte. In den meisten Fällen liegt die Preisdifferenz hier zwischen 30 und 70 Prozent. Ein weiterer großer Vorteil der gebrauchten Maschinen besteht darin, dass sie nur minimale Vorlaufzeiten aufweisen, denn sie sind oft sofort verfügbar.

Bei Neumaschinen fällt zudem die Abschreibung in den ersten 12 Monaten nach Erwerb am höchsten aus. Das heißt, hier erfolgt in der Regel ein Wertverlust von 20 bis 40 Prozent. In der Folge stabilisiert sich nun der Preis der Maschine. Beim Kauf einer gebrauchten Maschine erhalten Sie das Gerät zu dem Zeitpunkt, an dem sein Wert für einige Jahre gleich bleibt.

Die Vorteile im Überblick:
  • Günstigere Anschaffung
  • Schnellere Verfügbarkeit und schnellere Einsatzbereitschaft
  • Lange Restlebensdauer je nach Maschine
  • Möglichkeiten der Nachrüstung und Modernisierung

Aber auch verschiedene Nachteile sollten mitbedacht werden: So können etwa Kosten für den Transport oder den Auf- und Abbau der Maschine anfallen. Zudem kann es sein, dass die Herstellergarantie bereits abgelaufen ist. Der tatsächliche Zustand der Maschine sollte genau betrachtet werden. Mögliche Kosten für Instandsetzung und Ersatzteile sollten in der Kalkulation berücksichtigt werden, um in eine gebrauchte Maschine nicht mehr zu investieren als in eine neue. 

Bildquelle:  stock.adobe.com – JackF

Autor:

Thomas Grün ist Maschinenbauigenieur und hat 1996 den weltweit ersten digitalen Markplatz für Gebrauchtmaschinen resale.de gegründet. Sein Anliegen ist die Vernetzung der Käufer und Verkäufer der Branche weltweit.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Absoluter Fokus auf die gerade wichtigste Aufgabe

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Organic Labs Bio Super Hafer ein Haferdrink zum Selbermachen

Organic Labs: Bio Super Hafer ein Haferdrink zum Selbermachen

Stellen Sie sich und das Startup Organic Labs doch kurz unseren Lesern vor!

Hi, ich bin Moritz, Gründer von Organic Labs und bei Organic Labs entwickeln wir Produkte, die nicht nur gut für dich, sondern auch für unsere Umwelt sind. Unser erstes Produkt ist das Haferdrinkpulver (Bio) Super Hafer.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe Organic Labs gegründet, um einen möglichst großen positiven Einfluss auf unsere Umwelt zu haben und zugleich täglich an Aufgaben und Herausforderungen zu arbeiten, die mir Spaß machen und mich weiterentwickeln.

Welche Vision steckt hinter Organic Labs?

Mit Organic Labs entwickeln wir besonders nachhaltige Konsumgüterprodukte, die durch ein außergewöhnliches Nutzungserlebnis herausstechen – vom Kauf, über die Zubereitung bis hin zum Konsum und darüber hinaus. Für unser erstes Produkt, das Haferdrinkpulver Bio Super Hafer, heißt das ganz konkret. Keine Getränkekartons schleppen zu müssen, sich immer einen frischen Haferdrink in der individuell benötigten Menge zubereiten zu können und 70 % weniger Zucker zu konsumieren bei 100 % purem Geschmack.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, eine stabile und zuverlässige Lieferkette aufzubauen. Hier hatten wir teilweise mit unzuverlässigen Partnern zu kämpfen, nun läuft aber alles wieder sauber. Wir finanzieren uns aktuell noch aus eigener Tasche, planen dies aber bald zu ändern.

Wer ist die Zielgruppe von Organic Labs?

Super Hafer eignet sich vor allem für Personen, die eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Haferdrinks in Getränkekartons suchen, denen das Selbermachen aber zu aufwendig ist. Noch allgemeiner könnte man aber auch sagen. Für jede Person, die tolle Produkte genießen, ihren Alltag nachhaltig verändern und somit unsere Welt ein Stück weit besser machen möchte. Daher auch unser Motto: Gut für dich, besser für alle!

Wie funktioniert Organic Labs? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei Organic Labs vertreiben wir derzeit hauptsächlich unseren Bio Super Hafer. Bio Super Hafer ist ein Haferdrink zum Selbermachen und übrigens auch der erste Haferdrink in einer zu 100 % recycelbaren Papierverpackung. 

Das Ganze funktioniert richtig einfach. Das Haferdrinkpulver besteht aus enzymatisch aufgeschlossenem Hafermehl, das sich allein durch die Zugabe von Wasser zu Haferdrink mischen lässt. So hat man in nur wenigen Sekunden den wohl frischesten und nachhaltigsten Haferdrink der Welt.

Bio Super Hafer ist aber nicht nur unheimlich lecker und kommt ganz ohne großes Schleppen zu unseren Kund*innen, sondern ist auch richtig gut für unsere Umwelt. Durch das zu 90 % reduzierte Transportgewicht können wir einen großen Anteil an Transportemissionen einsparen. Obendrauf kommt noch der reduzierte Verpackungsmüll, den wir durch unsere Papierverpackung ebenfalls um 94 % reduzieren konnten.

Organic Labs, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Organic Labs und Super Hafer sollen als starke Marke für Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit bekannt sein. Grundbaustein hierfür ist die Entwicklung innovativer Produkte. Als transparentes und werteorientiertes Unternehmen wollen wir zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht heißen muss, sondern ganz im Gegenteil bereichernd für sowohl Mensch als auch Umwelt sein kann. In all unseren Produkten denken wir Nachhaltigkeit ganzheitlich und arbeiten bei der Produktentwicklung eng mit unseren Kund*innen zusammen. Wir sind uns bewusst, dass ein ausgezeichnetes Produkt Grundlage für den Erfolg, damit das Wachstum und den positiven Impact unseres Unternehmens hat. Wir streben an, möglichst viele Menschen mit unseren Produkten zu erreichen und gemeinsam, so abgedroschen das klingen mag, die Welt ein Stückchen besser zu machen. Ganz konkret und quantifiziert heißt das für die nächsten 5 Jahre, dass wir insgesamt 50 Millionen Getränkekartons ersetzen und damit einen riesigen Berg an Einweg-Verpackungsmüll vermeiden wollen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Absoluter Fokus auf die gerade wichtigste Aufgabe im Unternehmen.

2. Früh herausfinden, welche Marketing- und Vertriebskanäle gut funktionieren und welche nicht.

3. Entwickle das Produkt zusammen mit deinen Kund*innen, ohne die Skalierbarkeit aus dem Auge zu verlieren.

Wir bedanken uns bei Moritz Mangold für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Machen ist besser als nicht machen

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nannyly Kinderbetreuung

nannyly nach Filterkriterien eine passende Kinderbetreuung suchen und finden

Stellen Sie sich und das Startup nannyly doch kurz unseren Lesern vor! 

Hi, ich bin Anna Schneider und arbeite seit vielen Jahren nebenbei als Babysitterin. Hi, ich bin Julia Kahle und seit 10 Jahren workingmom. Kennengelernt haben wir uns bei PANDA | The Women Leadership Network. Gemeinsam sind wir nannyly – ein Tech-Start-Up zur Flexibilisierung von Kinderbetreuung. nannyly ist die digitale Lösung für kurzzeitige und sichere Babysitter-Vermittlung. Geprüft, versichert und innerhalb eines Tages buchbar.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen? 

Wir kommen beide aus HR, Employer Branding & Recruiting und einem Corporate Umfeld. Selbstbestimmt und nachhaltig unseren Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und dabei ein tragbares Business aufzubauen hat uns dabei am meisten angetrieben.

Was war bei der Gründung von nannyly die größte Herausforderung? 

Das richtige Team zusammen zu stellen und für alle wichtigen Bereiche (App, Website, Finanzen, Versicherung, Recruiting, Steuern, Marketing) die besten Anlaufstellen zu finden. Ohne unsere CTO Verena – Vollblut-Programmiererin und alleinerziehende Mutter zweier Kids – und unseren Beitrat Christian – Geschäftsführer der Kinderschutzbund Stiftung – wären wir definitiv nicht komplett. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist? 

Das ist exakt die Frage, die uns gerade beschäftigt. Wir sind noch in der Gründungsphase und dabei unsere App und Webapplication zu entwickeln. Wir hören überall, dass wir mit dem MVP raus sollen, innerlich wollen wir aber schon was Cooles und nahezu Perfektes abliefern. 

Welche Vision steckt hinter nannyly? 

Wir wollen Eltern bei der Vereinbarkeit von Job und Kids supporten, Kinderbetreuung endlich flexibel machen und dabei durch unsere Sicherheitschecks Vertrauen schaffen. Mütter und Väter, Alleinerziehende und Paare sollen sich künftig nicht mehr zwischen Kids und Karriere, zwischen Teilzeit oder Vollzeit entscheiden müssen. 

Wer ist die Zielgruppe von nannyly? 

Unsere Zielgruppe sind Mütter, Väter von Kids zwischen 0-14 Jahren, die in Großstädten zumeist ohne familiären Support leben und in der Regel berufstätig sind. Im zweiten Step dann sicher auch Unternehmen und Partner aus der Fitness- und Hotelbranche. Alle, die einen Benefit aus der Kooperation haben könnten. 

Wie funktioniert nannyly? 

Das ist ziemlich einfach erklärt. Via App oder Website können Mütter oder Väter nach ihren Filterkriterien (z.B. Nichtraucher, Haustier, Sprache, PLZ und Terminwunsch) eine passende Kinderbetreuung suchen. Auf der Shortlist sind dann alle Nanny-Profile mit einem Vorstellungsvideo einsehbar. Das ermöglicht die passende Auswahl gemeinsam mit den Kids. Gezahlt wird online bei der Buchung, bei einer Mindestbuchungszeit von 2 Stunden. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Bei uns ist die Buchung auch innerhalb des gleichen Tages noch möglich, wir wollen gerade kurzzeitige Bedarfe abdecken und im Notfall da sein. Alle Nannys durchlaufen einen eigenen Recruitingprozess und sind während der Betreuung durch nannyly versichert. Vertrauen und Sicherheit spielen für uns eine riesige Rolle. Aber auch die faire und hochwertige Bezahlung der Care-Arbeit, daher gibt es bei uns lokal einheitliche Preise. 

nannyly, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

In 5 Jahren sehen wir uns in allen deutschen Großstädten über 100.000 Einwohner, außerdem in Österreich und der Schweiz. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben? 

Machen ist besser als nicht machen. Traut euch – und wenn es nur darum geht, euch später nicht zu fragen, was gewesen wäre. 

Sichert euch gleich zu Beginn eure Markenrechte und lasst euch hier gut beraten. 

Wenn ihr nicht allein gründet, redet viel und diskutiert auch mal die beste Lösung aus. Und vor allem: Habt Spaß! 

Wir bedanken uns bei Anna Schneider und Julia Kahle für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: nannyly

Kontakt:

nannyly
Bahnhofsstraße 12
DE-85774 München

www.nannyly.de
hallo@nannyly.com

Ansprechpartner: Anna Schneider und Julia Kahle

Social Media:
LinkedIn: www.linkedin.com/company/nannyly
Instagram: https://www.instagram.com/nannyly.de/
Facebook: https://www.facebook.com/nannyly.de/

Höre Deiner inneren Stimmen zu!

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Mentessa Wissensaustausch Organisationen

Mentessa Remote Plattform für gezielten Wissensaustausch in agilen Organisationen und Communities

Stellen Sie sich und das Startup Mentessa doch kurz unseren Lesern vor!

Mentessa ist eine innovative Community Plattform für die neue Arbeitswelt, die gezielten Wissensaustausch in agilen Organisationen und professionellen Netzwerken ermöglicht. Nutzer können hier schnell und einfach, auf Basis von Skills, geeignete Matches für 1:1 Gespräche, Mentorings oder zielgerichteten Networking finden und so deren Wissen erweitern, sich neue Fähigkeiten aneignen und interdisziplinäre Projekte starten. Eine intelligente KI begleitet sie dabei selbst als “Mentor bei der Arbeit”.

Ein tolles Beiprodukt dabei ist, dass Austausch, Vernetzung, geteilte Erfahrung das Wir-Gefühl und so die Bindung der Teilnehmer zur Organisation steigern. Zudem werden durch die Operationalisierung von Skills ganz neue Arbeitsmodelle denkbar, wie z.B. Holacracy. Auf jeden Fall, können Organisationen mit Mentessa eine moderne Unternehmenskultur der Vielfalt und Zusammenarbeit, New Work, sowie die emotionale Bindung von Mitarbeitern fördern.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin selbst sehr interdisziplinär aufgestellt, als Medieninformatikerin mit Nebenfach Journalismus, dazu noch mit einem MBA. So war es für mich immer schwierig die künstlich aufgebauten Abteilung-Silos zwischen Tech und Marketing, oder Business und HR zu verstehen.

Als Frau in Tech, Frau in der Forschung, Migrantin, oder als junge Mutter mit 26, war ich im beruflichen Umfeld dazu noch oft verhindert, die richtigen Kontakte im Unternehmen zu finden. Zum Teil lag das an mir, da ich als frisch gekürter “High Potential”, noch kein Netzwerk hatte und die Unternehmenskultur nicht verstand. Zum Teil aber gelten bis heute im Büro viele unsichtbare Barrieren, Unconscious Bias und Diskriminierung, wenn es darauf ankommt, Wissen zu teilen. Zwar versucht man immer wieder dagegen mit Mentoring Programmen, Diversity Initiativen und Speeddatings gegenzuwirken, aber wirklich alltagstauglich sind diese nicht. 

Dazu ist mir aufgefallen, dass ich in einem Großkonzern wie Siemens oder Microsoft Tausende von smarte Kolleginnen hatte, aber jeder von uns Herausforderungen für sich gelöst hat. Das fand ich immer schade, nicht nur weil es weniger Spaß macht, sondern weil so viel Innovationspotenzial verloren geht. 

Als ich in meinem letzten Job selbst ein Matching-Format aufsetzen musste, wurde mir klar, dass die globale Workforce wenig von Top-Down-Programmen profitiert, sondern viel mehr eine “Tinder für Skills” braucht, die flexibel und selbständig den richtigen Experten zum richtigen Zeitpunkt ausfindig macht. Die Idee von einer neuen Arbeitswelt, in der das möglich ist, hat mich begeistert und ich habe losgelegt.

Was war bei der Gründung von Mentessa die größte Herausforderung?

Mentessa`s Mission ist es, die Grenzen für Know-how-Austausch und Wachstum bei der Arbeit aufzuheben. Anders als ein Tool, das bestehende Prozesse einfach ins Digitale übersetzt, unterstützt unsere Plattform eine vollkommen neue Art der Arbeitskultur. Gründungen sind an sich oft durch frustrierende Phasen geprägt, aber durch Technologie einen Mindshift zu erzielen, ist eine echte Herausforderung. Wenn Menschen in unserer Kultur etwas nicht verstehen, reagieren sie oft mit Spott, Ablehnung oder Angst. Solche Gespräche sind für mich persönlich schmerzhaft, weil ich Menschen gerne anders sehen würde – neugierig, verantwortungsvoll und selbstbewusst. Wissen vermehrt sich ja, wenn man es teilt.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall! Ich hatte beim Start von Mentessa weder ein Team, noch eine genaue Vorstellung vom Produkt, geschweige denn Kapital. Aber ich wusste, dass die Möglichkeiten für gezielten Austausch in der Arbeitswelt für 99% der Arbeitnehmer fehlen – weil sie zu jung sind, zu alt, zu introvertiert, oder zu anders. Die Vorstellung, wie es wäre, wenn wir öfter und interdisziplinärer, zusammen statt gegeneinander arbeiten würden, hat mich im Prozess geleitet. Dazu noch – war dieser deutlich formulierter Purpose hilfreich bei der Gewinnung zahlreicher Mitstreiter und Mitarbeiter.

Welche Vision steckt hinter Mentessa?

Wir glauben, dass Organisationen gewöhnliche Menschen befähigen können, außergewöhnliche Dinge zu tun. Unser Ziel ist es, Wege für Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit für alle in der Arbeitswelt zu schaffen, denn jeder verdient eine Chance für Lernen und Weiterentwicklung. Dies ist in einer durch wirtschaftliche Kaufkraft dominierten Gesellschaft nicht nur fair, sondern auch zwingend erforderlich für den Erhalt der Demokratie in einer multikulturellen Gesellschaft.

Mentessa setzt für die Zukunft der Arbeit auf die Schwarmintelligenz vieler. Denn keiner kann alles. Aber jeder kann etwas. Community ist where the future works. 

Wer ist die Zielgruppe von Mentessa?

Wir haben drei Hauptsegmente: Mentoring-Programme, Innovations-Communities und Unternehmen mit 500+ Mitarbeitern, die agiler werden wollen. Diesen ist aber einiges gemeinsam. Es handelt sich um zweckgebundene Wissensgemeinschaften, die erst durch den Austausch aktiviert werden. Sie bestehen aus einer Vielfalt an Generationen, Fähigkeiten, Berufserfahrungen und Interessen.  Als große liquide Netzwerke haben sie viele unterschiedliche Stakeholdern, die je nach Motivation sinnvoll engagiert und mit praktischen Funktionen befähigt werden müssen.  Als große liquide Netzwerke haben sie viele unterschiedliche Stakeholdern, die je nach Motivation sinnvoll engagiert und mit praktischen Funktionen befähigt werden müssen. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Diese Komplexität stellt hohe Anforderungen an die Benutzerführung und wird von bestehenden Community-Plattformen wie Slack, Discord oder Social Media Gruppen nicht adressiert. Dazu noch sind wir die einzige Plattform mit einer “No Content, No Followers Policy”, die dafür sorgt, dass Mentessa für 100% der Workforce funktioniert.

Wir vergleichen uns ja mit einem “Tinder für Skills” und Tinder wurde angeblich von introvertierten nerds entwickelt, die sich nicht getraut hätten auf andere zuzugehen. Das ist aber genau der psychologische Kontext im Büro, wenn es darauf ankommt um Hilfe zu bitten, eine Frage zu stellen oder mit anderen Abteilungen oder hierarchie übergreifend zusammenzuarbeiten.

Im Home Office fehlt vor allem die Verbindung zu den anderen und der informelle Wissensaustausch. Doch dieser macht 90% unseres Wissens aus. Wir sind der einzige Anbieter, der darauf spezialisiert ist und haben sogar unseren eigenen Begriff dazu geschaffen: “people collaboration” (im Gegensatz zu “process collaboration”). Mentessa ist außerdem äußerst benutzerfreundlich, von jedem Gerät nutzbar und kann vollständig in bestehender Infrastruktur zur Kommunikation, Personalmanagement oder Intranet integriert werden. 

Mentessa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die globale digitale Arbeitswelt ist volatil, unsicher, komplex und ambivalent geworden – VUKA. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und globale Herausforderungen wie die Klimakrise oder die Corona-Pandemie zu bewältigen, müssen Unternehmen sich auf neue Organisationsformen umstellen. Die agiler sind, interdisziplinäre Teamarbeit ermöglichen und Menschen zu dezentraler Zusammenarbeit befähigen. Wir wollen die führende Plattform für agile Organisationen weltweit werden und Menschen in oder zwischen Organisationen für Wissensaustausch zusammenbringen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Das fällt mir persönlich immer schwer, denn Mentessa ist nicht meine erste Gründung. Ich habe selbst erst lernen müssen, mit Tipps und Ratschlägen aus Distanz umzugehen.

Auf die Erfahrung von 12 Jahren Deutsche Startups rückblickend, denke ich, dass der wichtigste aller Tipps ist. Höre Deiner inneren Stimmen zu! Man kann es Purpose nennen, Berufung, Intuition oder einfach Sturheit. Auf jeden Fall braucht man Beharrlichkeit und Überzeugung, wenn man die Welt besser machen will. Als Gründer, Elternteil oder als Mitbürger. 

Beim 2. Tipp werde ich mich auf eine bekannte Redewendung berufen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Ich kenne unzählige smarte, begeisterte Menschen, deren Visionen in der Tat einen Unterschied gemacht hätten. Enttäuschenderweise kommen die wenigsten davon in Aktion. Macht Euer Ding. Legt los! Die Zukunft braucht Eure Taten! Gedanken alleine reichen nicht aus.

Zu guter letzt – ein Frauentipp! Seid nett. Beantwortet alle E-Mails, trefft Leute auf Augenhöhe, agiert aus Liebe heraus, nicht aus Verachtung. In der Zukunft der Arbeit haben Arroganz und Eitelkeit nichts verloren – zu groß sind die Aufgaben, zu komplex die Welt. Um erfolgreich zu sein, braucht ihr eine Community. Und diese kriegt man nur mit danke, bitte und einem Follow Up.

Wir bedanken uns bei Tina Ruseva für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Diese Fehler sollten Start-ups beim Thema Finanzierung vermeiden

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fehler start-ups finanzierung

Die Finanzierung ist eine der wichtigsten Herausforderungen, die Gründer anzugehen haben – und oft sind weitere Finanzierungsrunden auch noch Jahre nach der Gründung eines Business nötig. Tatsache ist auch, dass die Finanzierung durch Business Angels, Banken, Crowdfunding oder andere private Geldgeber für Start-ups zu den größten Hürden gehört, die es bei der Aufnahme einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit zu meistern gilt. Doch wie schaffen Gründer es, ihre Chancen auf erfolgreiche Finanzierung zu erhöhen? Folgende Fehler sollten vermieden werden.

Sparen an den falschen Ecken

Ein häufiger Fehler, den Gründer begehen, ist das Sparen an den falschen Enden. Im Businessplan aufgelistet werden müssen potenzielle Einnahmen und Ausgaben – da liegt es nur in der Natur der Sache, dass man versucht, die Ausgaben möglichst weit herunterzuschrauben und optimistische Ziele bei den Einkünften angibt. Doch darauf legen Geldgeber in Wahrheit keinen Wert. Um ein Beispiel zu nennen: Ein Gastronomie-Start-up sollte in keinem Fall im Businessplan an notwendigem Personal sparen, nur um die Kosten schlank zu halten. Dafür werden Business Angels kein Verständnis haben und den Trick schnell durchschauen.

Ein anderes Beispiel wäre ein auf Software spezialisiertes Unternehmen, das versucht beim Thema Sicherheit oder Support zu sparen. Wer etwa Software für B2B-Kunden entwickelt, dann aber den Support komplett alleine stellen will, um weniger Geld auszugeben, spart eindeutig an der falschen Stelle. Remote Lösungen für On-Demand-Support wie etwa die Dameware Cloud-based Solution, bei denen Endnutzer Probleme schnell beheben können, sind inzwischen günstig erhältlich und erleichtern die Arbeit eines Software-orientierten Start-ups erheblich. Denn Funktionen wie bedienerloser Support sind gerade für kleine und junge Unternehmen wichtige Funktionen. Als Faustregel gilt: Geldgeber möchten nicht, dass Start-ups wenig Geld investieren. Sie möchten stattdessen, dass Start-ups Geld klug investieren und an der richtigen Stelle einsetzen. Intelligente Finanzierungspläne sind also das Gebot der Stunde.

Zu wenig Fachwissen

Ein weiterer wichtiger Punkt: Gründer sollten das nötige Know-how mitbringen, um ein wachsendes Unternehmen erfolgreich führen zu können. 2019 gab es 265.692 gewerbliche Existenzgründungen in Deutschland – viele davon scheiterten aber bereits in den ersten zwölf Monaten. Oftmals ist dies auf fehlendes Fachwissen des Gründerteams zurückzuführen. Egal ob Steuern, Finanzen, Management oder Detailwissen im jeweils relevanten Fachbereich: Wer eine Finanzierung durch Geldgeber möchte, muss sich rechtzeitig weiterbilden, denn Banken und Business Angels achten ganz genau darauf, wie gut das Gründerteam sich mit der Materie auskennt. Ein Unternehmen zu führen, erfordert viel Geschick. Hier sollte – neben der Produktidee – ein Schwerpunkt in der Anfangsphase gesetzt werden.

Zu wenig Einsatz

Und ein letzter wichtiger Punkt: Oft geben Gründer zu wenig Einsatz, um eine Finanzierung zu erhalten. Zwar haben sowohl das Modell Teilzeit, als auch das Modell Vollzeit ihre Vorzüge, wenn die eigene Geschäftsidee noch in den Kinderschuhen steckt. Doch spätestens wenn es bei Geldgebern um größere Summen geht, müssen junge Geschäftsführer gewillt sein, „all-in“ zu gehen und Vollzeit zu arbeiten. Ansonsten sind Investoren nicht bereit, ihr Geld einzusetzen. Zudem sollte das Engagement überzeugend gegeben werden – zögernde Gründer erfreuen keinen Investor.

Fazit

Die Finanzierung ist einer der Schlüsselmomente der Gründungsphase. Doch nur wenn gängige Fehler vermieden werden, wird das eigene Start-up eine ausreichende Finanzierung erhalten. Dabei sollten Gründer im Businessplan realistisch bleiben, sich voll zu ihrer Idee bekennen und ausreichend Fachwissen mitbringen.

Bildquellen: pexels

Autor: Dominic Wortmann

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Struggle well and enjoy the ride!

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Wilson & Oskar

Wilson & Oskar: Mit unserer W/O Innovationsberatung helfen wir unseren Kunden ihre Ideen umzusetzen

Stellen Sie sich und das Startup Wilson & Oskar doch kurz unseren Lesern vor!

Bei Wilson & Oskar glauben wir an drei Dinge: 

1 – Persönliche Beziehungen zwischen Menschen werden immer wichtig bleiben 

2 – Empathie und ein tiefes Verständnis anderer sind die beste Grundlage für langfristigen Erfolg 

3 – Ständiger Wandel ist die einzige Konstante

Und genau an diesen drei Punkten setzen wir in unseren drei Geschäftsbereichen an. Mit unserer W/O Innovationsberatung helfen wir unseren Kunden ihre Ideen umzusetzen. Unser W/O Recruiting Team hilft unseren Kunden Top Talente zu überzeugen und zu gewinnen. W/O Events und Pakete organisiert virtuelle Zusammenkünfte und verschickt dafür physische Pakete.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Der wichtigste Auslöser war und ist, dass wir überall sehen, wie Firmen dem Wandel hinterherhetzen, wenn es darum geht sich dem Markt anzupassen. Konkret haben viele Firmen sehr viel Know-How in ihren Fachbereichen. Sie stoßen nur dahingehend an Grenzen, die sich ändernden Marktbedingungen schnell genug zu erkennen. Die neuen Herausforderungen, die ihre Zielgruppen haben, schnell genug zu definieren, um dafür neue Lösungen entwickeln zu können. Sowohl wenn es darum geht ihre Angebote weiterzuentwickeln als auch bei der Mitarbeitergewinnung in jüngeren Generationen. Genau dort setzen wir an.

Welche Vision steckt hinter Wilson & Oskar?

Unsere Vision ist es neue Standards dafür zu setzen, wie Organisationen „Human-Centric“ agieren. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war sicherlich, dass sich in den letzten 18 Monaten die Marktbedingungen Pandemie-bedingt mehrfach so stark geändert haben, dass unsere Kunden sich erstmal selbst sortieren mussten. Allerdings haben wir damit unsere eigenen Stärken genutzt und in kürzester Zeit ein völlig neues Angebot rund um virtuelle Events und physische Care Pakete aufgebaut, das mittlerweile den größten Teil unseres Geschäfts ausmacht. 

Finanziert haben wir zum einen alles aus eigener Tasche, zum anderen haben wir gebootstrappt, d.h. von Tag Eins an darauf geachtet, Einnahmen zu generieren. Seit März diesen Jahres leben wir aus dem Cashflow.

Wer ist die Zielgruppe von Wilson & Oskar?

Unsere Kunden lassen sich in drei Kategorien einordnen:

1 – Sind Marktführer oder der Konkurrenz ein gutes Stück voraus und möchten sicherstellen, dass sie ihren Marktvorsprung halten. Dafür investieren sie gezielt in Recruiting, in die weitere Entwicklung ihrer Angebote und in die Wertschätzung ihrer MitarbeiterInnen. 

2 – Haben ein gut funktionierendes Geschäftsmodell gefunden und wachsen stark. Für diese Gruppe ist vor allem Recruiting wichtig. Um zu vermeiden, dass sie das Team um Profile erweitern, die möglicherweise nur auf den ersten Blick gut aussehen, aber sich nach einigen Monaten als unpassend erweisen und plötzlich für ernsthafte Probleme im operativen Betrieb sorgen.

3 – Sind gut etabliert aber sind sich nicht sicher wie sie sich am besten weiterentwickeln sollen und/oder erreichen die jüngeren Generationen nicht mit ihren Messages. 

Wie funktioniert Wilson & Oskar? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben über die letzten fünf Jahre als Management Consultants ein Framework entwickelt, bei dem wir grundsätzlich mit der Problemstellung und Ausgangssituation jedes einzelnen Kunden beginnen. Zunächst arbeiten wir heraus was überhaupt die Erfolgsfaktoren für den jeweiligen Kunden sind und wie genau sich für diesen Kunden ein Mehrwert definiert. Erst dann gehen wir in die Lösungsdefinition. Das unterscheidet uns in der Innovationsumsetzung von anderen Beratungen. Beim Recruiting ist es ein fundamental anderer Ansatz als am Markt üblich. 

D.h. wir stülpen nicht bestehende Methoden über unsere Kunden, sondern gehen zu 100% human-centric vor. Das gilt für ein Team Event genauso wie für Stellenbeschreibungen, die wir für Kunden erstellen, als auch für Innovationsumsetzungen, die wir begleiten. 

Wilson & Oskar, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, da wir mehrere stark wachsende Geschäftsbereiche haben und sich jeden Tag neue Möglichkeiten eröffnen. Die Crew wird auf jeden Fall ein ganzes Stück größer sein und es wird einige Dinge geben, die wir uns heute noch nicht mal vorstellen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1 – Wenn du eine Idee hast – leg einfach los! Der Tag hat 24 Stunden und „Gründen“ ist keine alles-oder-nichts Entscheidung.

2 – Man kann in quasi jedem etablierten Geschäftsmodell mit überdurchschnittlichem Einsatz und besserem Kundenservice Fuß fassen.

3 – Struggle well and enjoy the ride! Es wird auf jeden Fall viel, viel schwieriger werden als du heute zu träumen wagst. Und du wirst öfter failen als du denkst. Das Einzige was dabei zählt ist, dass du jeden Rückschlag analysierst und daraus lernst.

Wir bedanken uns bei Philipp Güth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Niemals den Glauben an sich selbst verlieren

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OTL staatlich geprüfte Online-Ausbildungen Fitness Ernährung Gesundheit

OTL staatlich geprüfte Online-Ausbildungen in den Bereichen Fitness, Ernährung und Gesundheit

Stellen Sie sich und das Start-Up OTL doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Ben Sattinger und gerade frische 32 Jahre alt geworden. Meine berufliche Laufbahn begann bei der Bundeswehr als Luftwaffenoffizier. Vor zehn Jahren entschied ich mich für die Selbstständigkeit als Fitness-Influencer auf YouTube. Vier Jahre später, also 2014, habe ich mit meinem besten Freund Sven Faltin die heutige OTL – Online Trainer GmbH gegründet. OTL ist eine TÜV-zertifizierte Online-Akademie, die staatlich geprüfte Online-Ausbildungen in den Bereichen Fitness, Ernährung und Gesundheit anbietet. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich war bereits einige Jahre zuvor als klassischer Fitness-Influencer auf YouTube selbstständig. Zu dieser Zeit gab es vielleicht zehn Fitness-Influencer in ganz Deutschland. Mir hat es schon damals gefallen nur mit einer Kamera ausgestattet von Zuhause aus arbeiten zu können. Noch wichtiger war mir, dass ich meine Arbeit mit meiner Leidenschaft dem Reisen verbinden konnte. Durch meine Einblicke in den Fitnessmarkt habe ich das Potenzial in der Digitalisierung von Fitness-Ausbildungen erkannt. Zu dem damaligen Zeitpunkt als wir OTL gegründet haben, mussten angehende Personal Trainer*innen und Sportbegeisterte noch durch ganz Deutschland fahren, um ihre Ausbildung absolvieren zu können. Aber wieso nicht digital, wenn wir auch sonst alles andere digital erledigen? Also war die Idee geboren.

Welche Vision steckt hinter OTL?

Unsere Vision ist, Bildung zeitgerechter und für jede*n einfach zugänglich zu gestalten. Dabei sollen die Möglichkeiten und Ziele des Kunden im Vordergrund stehen. Somit setzen wir als Online-Akademie auf höchste Qualität und ein modernes und zukunftsweisendes Lernsystem, das eine zeitlich und örtlich ungebundene Ausbildung ermöglicht. Damit garantieren wir maximalen Erfolg bei flexibler Zeiteinteilung und Selbstbestimmung!

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ein Punkt auf den ich besonders stolz bin ist, dass wir bis heute zu 100% eigenfinanziert sind. Wir haben schon zur Gründung ausschließlich das Bootstrapping-Verfahren verfolgt. Dadurch sind wir deutlich unabhängiger von Finanzinvestoren und können als Unternehmen gesünder wachsen. Selbstverständlich bringt eine solche Finanzierungsform auch Herausforderungen mit sich. Wir müssen vieles detaillierter evaluieren, bevor wir ein neues Produkt bzw. eine neue Ausbildung lancieren. Der Nachteil ist, dass wir uns nicht so starke Fehltritte wie Venture-Capital finanzierte Start-Ups leisten können. 

Darüber hinaus ist unsere reine Remote-Aufstellung sowie das interne Wachstum eine Herausforderung gewesen. Jede*r Mitarbeiter*in von OTL arbeitet remote. Das erfordert regelmäßiges Teambuilding im realen Leben, damit der Teamzusammenhalt nicht auf der Strecke bleibt. 

Wer ist die Zielgruppe von OTL?

Unsere Zielgruppe sind zum einen Sportbegeisterte, meist noch jüngere Personen, die ihr Hobby zum Beruf machen möchten, zum anderen Personen, die einen gänzlichen Berufswechsel anstreben. Wir haben aber auch eine immer größer werdende Anzahl von Kunden, die sich aus persönlichen Gründen in den fitness-bezogenen Themen weiterbilden möchten.

Wie funktioniert OTL? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im Gegensatz zu anderen Anbietern sind wir ein TÜV-zertifizierter Bildungsträger. Unsere Fitness-Ausbildungen werden von der ZFU staatlich geprüft. Bei uns gibt es eine State-of-the-Art Online-Akademie mit einem Mitgliederbereich, der ständig verbessert wird. Darüber hinaus sind alle unsere Lernmaterialien digital aufbereitet. Wir haben einen extrem hohen Qualitätsanspruch an jede unserer Ausbildungen und wurden dafür schon vielfach ausgezeichnet. Ich möchte an dieser Stelle unsere Wahnsinns-Community nicht unerwähnt lassen, die stetig wächst und sich auch untereinander supported.

OTL, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Als Online-Akademie für Fitnesstrainer- und Ernährungs-Ausbildungen sind wir vor sieben Jahren gestartet und sehen bis heute keinen Rückgang was das Interesse bei den Themen Sport, Gesundheit & Ernährung angeht. Jedoch sehen wir selbstverständlich auch andere Bereiche mit großem Potenzial, in denen Bildung noch sehr wenig digital präsent ist. In fünf Jahren werden wir mit Sicherheit immer noch die führende Online-Akademie in der DACH-Region für Fitnesstrainer- und gesundheitsbezogene Ausbildungen sein, aber vermutlich auch weitere Bereiche erschlossen haben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich bin der festen Überzeugung, dass Gründer und Gründerinnen die Stärke besitzen müssen, mit Rückschlägen umzugehen und immer wieder aufstehen zu können. Für ein Gründungsvorhaben ist grundsätzlich ein klares Konzept mit definierten Zielen notwendig. Fehlt das, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Projekt scheitern wird. Jede*r Gründer*in, der die schwierigen Phasen schon einmal durchgemacht und nicht aufgegeben hat, wird mir beipflichten: Als Gründer darf man niemals den Glauben an sich selbst verlieren – egal in welcher Phase man sich befindet.

Wir bedanken uns bei Ben Sattinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kraft tanken: 7 Tipps, wie Führungskräfte wieder mehr Energie bekommen!

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Führungskräfte Energie

Sicher führen heißt: Begeistern. Sind Sie selbst aber ohne Schwung und Energie, kann das nicht funktionieren. Doch Erschöpfung zu vermeiden, fällt nicht immer leicht, denn Führungskräfte wie Sie arbeiten am Limit. Leidet erst die eigene Motivation, sollten Sie innehalten: Wie lässt sich Ihr inneres Gleichgewicht wiederherstellen? Sandra Feldmann erklärt als Expertin für Hypnose und Mentaltraining, was Sie tun können, um Ihre Rolle als Führungskraft wieder ganz auszufüllen. 

1) Abschalten lernen

Führungskräften fällt es oft schwer, abzuschalten. Kein Wunder, verfügen sie doch über ein hohes Verantwortungsgefühl. In jeder freien Minute wird weiter nach Lösungen gesucht, während echte Erholung und Entspannung zu kurz kommen. Lernen Sie, wie Sie abschalten können! Die Kraft dazu finden Sie in sich selbst.

Dabei helfen Ihnen bewährte Entspannungstechniken. Geeignet sind Methoden wie autogenes Training oder auch progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Mit etwas Übung lassen sich diese Methoden überall durchführen, zudem sind sie hilfreich für aktives Entspannen zwischendurch. So lässt sich vor einem Meeting wertvolle Energie mobilisieren oder während einer Fahrt im Taxi rasch einmal komplett abschalten. Auch Ihr Körper sowie Ihr Geist regenerieren sich.

2) Mentaltraining nutzen, um Ängste und Sorgen zu bewältigen

Ängste und Sorgen blockieren Energie. Selbst bei Verdrängung beanspruchen sie somit einen Teil Ihrer wertvollen Kraft. Machen Sie Ihr belastetes Gehirn frei! Mentaltraining ist diesbezüglich eine große Hilfe. Dabei stellen Sportler sich intensiv konkrete Trainingsabläufe vor. In der Folge lernt das Gehirn die Abläufe, obwohl der Mensch sie gar nicht real ausführt. Auch Führungskräfte können davon profitieren. Zum Beispiel lassen sich persönliche Eigenschaften dadurch verbessern oder bestimmte Situationen so lange durchspielen, bis man sie auch im wirklichen Leben gut bewältigt.

Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen Fantasie und Wirklichkeit, jedenfalls nicht in diesem Training. Es wird lernen, die häufig durchlebte Situation als weniger bedrohlich einzuschätzen. So sorgt Ihre pure Vorstellungskraft dafür, dass Sie wieder mehr Kraft haben für wirklich wichtige Dinge.

3) Stress verstehen und abbauen

Wie Stress wirkt, ist individuell. Die gleiche Ursache kann also eine vollkommen andere Wirkung erzielen. Blüht der eine vor vielen Menschen förmlich auf, fällt es anderen auch nach Jahren noch schwer, in der Öffentlichkeit frei zu sprechen. Diese negative Form von Stress nennen wir Distress. Er belastet Sie und mindert somit Ihre Kraft. Verhindern Sie dies, indem Sie Distress reduzieren. Aber wie geht das? Eine Führungskraft kann sich dem Stress doch nicht einfach entziehen!

Analysieren Sie einmal grundlegend, welche Tätigkeiten bei Ihnen welche Art von Stress erzeugen. Je mehr Sie darüber wissen, desto besser können Sie damit umgehen. An dieser Stelle eine Empfehlung: Nutzen Sie die Fähigkeiten eines persönlichen Coaches. Er oder sie kann Ihnen helfen, nicht nur zu analysieren, sondern auch zu ändern, was Ihnen Kraft entzieht. Wer weniger Stress hat, wird mehr Energie für die Kernaufgaben seiner Tätigkeit als Führungskraft aufbringen können!

4) Potenziale freilegen: Richtige Ernährung für mehr Leistung

Viele Führungskräfte sind sicher der Meinung, sie ernährten sich gut. Doch wie sieht es wirklich aus? Ist das Geschäftsessen im Fünf-Sterne-Hotel tatsächlich so gut und woher kommen die Magenschmerzen während der Mahlzeit? Stress resultiert oft in Ernährung, die dem Körper nicht guttut. Zu schnell, zu wenig oder zu wenig Abwechslung – auch abwechslungsarme Ernährung führt zu Mangel oder Fehlernährung.

Die Umstellung der Ernährung bedeutet die Aktivierung eines riesigen Potenzials. Denn das Gehirn funktioniert nur dann richtig, wenn es ausreichend mit Energie versorgt wird. Energie braucht aber nicht nur Kalorien, sondern auch abwechslungsreiche, vitaminhaltige Kost. Ausreichend trinken hilft übrigens auch dabei, die Konzentration den Tag über zu behalten.

5) Sport für mehr Fitness

Dieser Tipp ist vor allem bei akuten Erschöpfungszuständen nützlich. Bei mentaler Erschöpfung hilft nachweislich, sich körperlich anzustrengen, um wieder mehr Kraft zu haben. Ob Yoga, Radfahren, Schwimmen oder Joggen: Beim Sport verausgaben Sie sich nicht nur. Sie sorgen auch dafür, dass Sie wieder Ihre gewohnte Leistung bringen können. Das geschieht auf mehreren Wegen. Die körperliche Betätigung hilft Ihnen, abzuschalten. Gleichzeitig aktivieren Sie regelmäßig Endorphine, was Gehirn und Körper zugutekommt.

Sie steigern Ihre Muskelkraft, werden insgesamt fitter, und wenn Sie dann noch im Freien trainieren, stärken Sie auch Ihr Immunsystem. All das hilft Ihnen bei Ihrer Aufgabe als Führungskraft. Mehr noch: Es wird Ihnen neue Kraft geben, wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Akkus seien erschöpft.

6) Wieder gut schlafen lernen

Guter Schlaf lässt sich lernen! Dass dies besonders Führungskräften schwerfällt, versteht sich von selbst. Häufig vernachlässigen sie den Schlaf oder meinen, nicht so viel davon zu brauchen. Doch im Schlaf verarbeiten wir auch die Erlebnisse des Tages und regenerieren uns. Wer also gut schläft, darf mit besserer Leistung rechnen.

Sorgen Sie für eine dunkle, reizarme Umgebung beim Schlafen. Schalten Sie Ihr Smartphone ab und überfliegen Sie auch kurz vor dem Zubettgehen nicht noch einmal Ihre Nachrichten. Versuchen Sie, Ihren festen Schlafrhythmus zu finden, den Sie auch am Wochenende beibehalten können.

7) Eine Auszeit nehmen

Falls es schon so weit ist, dass Sie mit diesen Tipps keine Kraft mehr tanken können: Nehmen Sie sich Zeit für sich. Es muss nicht gleich ein ganzes Sabbatjahr sein, ein paar Tage reichen manchmal aus. Ob Urlaub am Strand, Berghütte oder Wochenende am See, Hauptsache keine Verpflichtungen! Entziehen Sie sich vor allem dem Druck, ständig präsent sein zu müssen. Nur wer mag, nutzt die Zeit auch für ein Nachdenken über das, was im eigenen Leben noch besser laufen könnte.

Fazit: Endlich wieder gern Führungskraft sein!

Autor:

Sandra Feldmann ist ausgebildete Betriebswirtschaftlerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Diese einzigartige Kombination erlaubt es ihr, mithilfe intuitiver Entscheidungen Kunden zu ihrer alten Kraft zu verhelfen. Im Beitrag gibt sie hilfreiche Tipps, wie Führungskräfte wieder mehr Energie für ihre anspruchsvolle Arbeit bekommen. Wichtig ist vor allem, sich wieder auf sich selbst zu konzentrieren, um sein Leben zum Positiven zu verändern.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Traut euch aus der Komfortzone

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Studicon arbeitswelt leader

Studicon erschafft die Arbeitswelt von morgen- Beratung mit dem Wissen der Leader von morgen

Stellen Sie sich und das Start-up Studicon doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo Welt – wir sind Gülistan und Gabriel und haben Studicon im Oktober 2020 gegründet. Als junges Gründerteam haben wir uns in der Universität kennengelernt. Wir sind bereit und mutig genug, in Zeiten des Umbruches etwas zu verändern und somit die Arbeitswelt von morgen zu erschaffen! 

Doch was genau machen wir?

Unser Geschäftsmodell baut darauf auf, dass wir Organisationen aller Branchen und Größen eine Unternehmensberatung mit hoch-qualifizierten Experten zu fairen Konditionen anbieten. Unsere Experten sind Studierende, die zeit- und ortsunabhängig Projekte für Unternehmen umsetzen, die zu 100 % ihren Talenten und Interessen entsprechen. Die jungen Talente bringen neue Ideen, ganzheitliche Konzepte und innovative Lösungen für die Unternehmen mit. Die Studierenden haben so die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse einzusetzen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Uns beiden hat so ein Geschäftsmodell, wie wir es haben, auf dem Markt gefehlt. In unseren Angestelltenverhältnissen haben wir uns eingeschränkt gefühlt und wollten unser Potenzial und unsere Ideen selbst in die Hand nehmen und die Arbeitswelt selbstständig und aktiv verändern. 

Welche Vision steckt hinter Studicon?

Wir erschaffen die Arbeitswelt von morgen. Unsere Vision ist eine Arbeitswelt, in der jeder Mensch, wo er will, wann er will, wie lange er will, völlig frei genau das arbeiten kann, was genau seinen Talenten entspricht. Wir sehen eindeutige Zeichen, dass das klassische Angestelltenverhältnis seine Attraktivität verliert. Junge Menschen wollen flexibel sein, ungebunden an einen Arbeitgeber. Sie wollen ihre Hobbys im Beruf leben, ihre Interessen voll auskosten. Das wird die Arbeitswelt von morgen sein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war tatsächlich für uns, den Unternehmen die Angst vor dem ersten Projekt zu nehmen. Da wir noch ein recht unbekanntestes Start-up sind, konnten wir die Bedenken sehr gut nachvollziehen. Jedoch haben wir es rückblickend geschafft, durch unsere Dienstleistung das Vertrauen von vielen unsere Kunden zu gewinnen, diese reichen von KMUs bis zum Dax-Konzern. Die Studierenden, mit denen wir unsere Projekte absolvieren, sind unfassbar ambitioniert und motiviert. Daher schaffen wir es einerseits unsere Kunden mit unglaublichen Insights zu überraschen und andererseits die Studierenden zu unterstützen, ihre Talente weiter auszubauen.

Wer ist die Zielgruppe von Studicon?

Zum einen sind es die Organisationen von KMUs bis hin zu DAX-Unternehmen, denen wir es ermöglichen, schon heute auf das Wissen und die Motivation der Studierenden zuzugreifen, die sonst erst in der Arbeitswelt von morgen verfügbar gewesen wären.

Zum anderen sprechen wir konkret die Studierenden an – die Leader von morgen. Wir sehen das große entfaltete Potenzial, denn wer wäre näher an dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und hat so viel Energie und Motivation wie junge, intelligente Studierende?

Wie funktioniert Studicon? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei der Zielgruppe der Unternehmen haben wir gegenüber anderen (studentischen) Unternehmensberatungen den großen Vorteil, dass wir über unsere Plattform nicht nur deutschlandweit, sondern bald internationalen Zugriff auf ein Netzwerk junger, professioneller Experten haben. Außerdem bieten wir den Unternehmen das aktuelle Fach-Know-How aus den Universitäten zu fairen Konditionen.

Gegenüber unserer Zielgruppe der Studierenden haben wir viele weitere Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Studenten-Jobs. Anstatt neben dem Studium einen ortsgebundenen, öden Nebenjob mit Mindestlohn auszuüben, bieten wir den Studierenden neben der überdurchschnittlichen Bezahlung die Möglichkeit, in eigenverantwortlich Projekte für Unternehmen durchzuführen.

Hierbei lernen sie potenzielle Arbeitgeber kennen und erreichen durch die intensive Projektarbeit eine steile Lernkurve. Außerdem bleibt durch zeitliche und räumliche Flexibilität mehr Platz für Freizeit und für die Familie. Unternehmen hingegen können mit dem Outsourcing ihre Arbeit effizienter und kostenoptimierter durchführen lassen. Eine echte Win-Win Situation.

Studicon, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Derzeit arbeiten wir am Wachstum des Start-ups. Nach der ersten erfolgreich abgeschlossenen Investorenrunde wird gerade eine komplexe Plattform programmiert. Die nächste Investorenrunde wird im Dezember 2021 stattfinden und soll dem Ausbau der Plattform dienen. Bald wird Studicon expandieren und auch international tätig sein. Die Expansion soll Unternehmen die Möglichkeit geben, auf weltweite Personalressourcen zuzugreifen.

Wir wollen unsere Vision weiter ausbauen und zielgerichtet verfolgen: Wir erschaffen die Arbeitswelt von morgen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Machen. Einfach machen.

Zweitens: OKR’s! Etabliert messbare, klar definierte Ziele und kommuniziert diese transparent im gesamten Team.

Drittens: Think big. Traut euch aus der Komfortzone und einem beschränkten Denken herauszukommen, denn dann entfalten sich große Möglichkeiten.

Wir bedanken uns bei Gülistan und Gabriel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Studicon

Kontakt:

Studicon GmbH
Ringstraße 12
DE-70794 Filderstadt

http://www.studicon.consulting
guelistan@studicon.consulting

Ansprechpartner: Gülistan Unvar

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/studicon.consulting
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