Donnerstag, April 9, 2026
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Steigern Sie Ihre Chancen

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Wall St. Rank Aktien Wall Street

Wall St. Rank Plattform für Investoren, die es ermöglicht Informationen zu den aktuell attraktiven Aktien der Wall Street Insidern zu erhalten

Stellen Sie sich und das Startup Wall St. Rank doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Nilan Rupasinghe, und ich lebe in dem schönen Hamburg. Gemeinsam mit meinem Cousin Amrit Rupasinghe, der in Sydney, Australien lebt haben wir wallstrank.com gegründet, eine Plattform für Investoren, die es ermöglicht Informationen zu den aktuell attraktiven Aktien der Wall Street Insidern zu erhalten. Mein Cousin Amrit ist seit mehr als 7 Jahren als Produktmanager im Technologiesektor tätig. Zu vor war er im Finanzdienstleistungssektor tätig, zunächst als Analyst und dann als Associate Portfolio Manager. Er hatte außerdem damals Teile des CFA-Charta abgeschlossen, bevor er den Sprung in die Technologiebranche wagte.

Ich selber bin derzeit noch Student und studiere Ingenieurwissenschaften, habe allerdings auch während meines Studiums verschiedene Tätigkeiten und Projekte in der Industrie als auch in vielen verschiedenen Start-Ups gearbeitet. Mein Motto lautet: Wenn man noch jung und sich in einer Ausbildung befindet, kann und sollte man sich ausprobieren und einmal etwas wagen bei dem man das Risiko vorher einschätzen kann.

Wall St. Rank entstand aus einem persönlichen Interesse.

Die Entdeckung von Aktien ist eine große Herausforderung, wenn man ein Neuling bzw. Teilzeitinvestor ist. Es gibt über 7.000 Unternehmen, die auf dem US-Aktienmarkt notiert sind, und es ist ziemlich schwierig, zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Auswahlliste von Unternehmen zu erstellen, die man näher untersuchen möchte. Die meisten Menschen verlassen sich auf Nachrichten, Empfehlungen von Freunden, Reddit-Foren und dergleichen.

Wir wollten eine Auswahlliste auf der Grundlage dessen erstellen, was Insider an der Wall Street über einen Zeitraum von 12 Monaten als vorteilhaft betrachten. Ein einfaches und kostengünstiges Tool, das dies ermöglichte, gab es bislang auf dem Markt noch nicht und da kam uns die Idee ein solches Tool selbst zu entwickeln.

Der US-Aktienmarkt ist die Heimat der bahnbrechendsten Unternehmen der Welt.

Während der Pandemie stiegen Millionen von Erstanlegern in den US-Aktienmarkt ein, dank der Verbreitung von Zero-Mission-Trading-Apps, wie Trade Republic und Bux. Abgesehen von den großen Technologieunternehmen wie Meta (Facebook), Amazon und Netflix, hatten viele dieser neuen Anleger kein System, um Unternehmen mit Zukunftspotenzial zu identifizieren. Die Entdeckung von Aktien ist für Neulinge ziemlich willkürlich. 

Die Idee hinter Wall St. Rank war es, anhand von Analystenbewertungen und Kurszielen eine von Analysten geprüfte Auswahlliste von Aktien mit einem positiven 1-Jahres-Ausblick zu erstellen.

Das Konzept von Wall St. Rank ist einfach aufgebaut. Es wird täglich eine Liste von Aktien erstellt, die 1) von mindestens 5 Analysten von der Wall St. beobachtet werden und 2) insgesamt mit „Buy“ oder „Strong Buy“ bewertet werden. Der Versuch, diese Liste manuell zu erstellen, ist ziemlich mühsam, aber programmgesteuert geht es schnell und effektiv. Die Bequemlichkeit und Schnelligkeit dieser Automatisierung ist das, wofür die User bezahlen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als das Problem erkannt wurde, wandte sich mein Cousin Amrit schnell an unseren ehemaligen CTO Minindu Wirochana, der in unserem vorherigen Unternehmen tätig war.

Minindu ist ein leitender Ingenieur bei einem börsennotierten SaaS-Unternehmen und war bereit, bei uns eine Teil-CTO-Rolle zu übernehmen, bei der er Freiberufler anleitete und begleitete.

Bis heute unterstützt er uns im Unternehmen

Nachdem wir eine erste Version erstellt hatten, haben wir sie in einigen Foren veröffentlicht. Innerhalb eines Monats besuchten Nutzer aus mehr als 100 Ländern unsere Website. Da wussten wir, dass wir ein Problem für viele Menschen auf der ganzen Welt lösten.

Nachdem wir die Nutzung überwacht hatten, wurde uns klar, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis unsere Serverrechnungen steigen würden. Wir beschlossen, die Website aufzuteilen, so dass Lite-Nutzer eine kostenlose Version nutzen konnten, während Power-Nutzer mit einem kostenpflichtigen Abonnement Zugang zu mehr Funktionen hatten.

Sobald wir Umsätze geniereren konnten, haben wir in die Lizenzierung weiterer Datenströme investiert, um mehr „smart money signals (intelligente Geldsignale)“ von der Wall Street zu erhalten.

Neun Monate nach dem Start von Version 1.0 können wir mit Stolz sagen, dass wir ganz organisch auf über 10.500 Nutzer angewachsen sind, die die Website aus über 160 Ländern besuchen. Dies haben wir ohne Content Marketing geschafft. Wir sind gespannt, wie sich das weitere Wachstum entwickeln wird, wenn wir in Kürze mit Content Marketing beginnen. 

Welche Vision steckt hinter Wall St. Rank?

Unser Ziel ist es, dass Kleinanleger auf smart money signals (intelligente Geldsignale) von der Wall Street zugreifen können. Es wird ein Ort sein, an dem Anfänger und erfahrene Anleger gleichermaßen die Aktien finden können, die bei Analysten und Fondsmanagern am beliebtesten sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Für mich selber war es nicht immer einfach das Studium mit unserem Unternehmen unter einen Hut zu bringen. Gerade während der Klausurenphase. Man benötigt viel Zeit und Geduld, die man aufbringen muss, wenn man über mehrere Kontinente an der Vision arbeitet.

Für meinen Cousin Amrit war es wesentlich härter. Eine junge Familie und eine Hypothek haben ihn daran gehindert, bestimmte Risiken einzugehen. Er hatte einen Job als Produktmanager und hat die Plattform mit eigenen Ersparnissen aufgebaut. Seit wir mit der Monetarisierung begonnen haben, wird das Projekt durch die Einnahmen aus der Plattform finanziert. Das Unternehmen ist mittlerweile ‚Ramen Profitabel‘. 

Am schwierigsten ist es für ihn, Zeit und Energie unter einen Hut zu bringen. In den Nächten und an den Wochenenden arbeitet er an Wall St. Rank.

Wer ist die Zielgruppe von Wall St. Rank?

Die Plattform wurde für Einsteiger und Teilzeitinvestoren konzipiert. Dennoch haben wir leitende Analysten von Investmentfirmen und sogar Fondsmanager, die sie regelmäßig für neue Ideen nutzen.

Wie funktioniert Wall St. Rank? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Angesichts des Zielpublikums ist die Plattform minimalistisch und einfach zu bedienen.

Die Website sammelt Analystenbewertungen und Zielkurse für alle börsennotierten Unternehmen und erstellt eine Rangliste der Unternehmen, die mindestens mit „Kaufen“ bewertet werden und die auf der Grundlage der durchschnittlichen Kursziele das größte Aufwärtspotenzial aufweisen. Die Ergebnisse werden täglich auf der Grundlage von Änderungen des Aktienkurses und der Analystenschätzungen angepasst.

Die Nutzer können die Rangliste mit Hilfe von speziellen Filtern filtern und die Aktien sogar nach benutzerdefinierten Kriterien ordnen (z.B. nach Rating-Score usw.).

Wenn ein Nutzer an den Analystenprognosen für ein Unternehmen interessiert ist, das nicht in der Rangliste aufgeführt ist, kann er einfach über die Suchfunktion nach dieser Aktie suchen und erhält hierzu alle Informationen.

Unserer Meinung nach ist dies der schnellste Weg, um herauszufinden, was die Insider der Wall Street in einem 12-Monats-Zeitraum für optimistisch halten.

Unsere Nutzer haben uns immer wieder darauf hingewiesen, dass sich das Design der Plattform deutlich von den typischen Börsenseiten unterscheidet. Sie ist so optimiert, dass sie mit der geringsten Anzahl von Klicks einen Mehrwert bietet.

Wall St. Rank, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Laufe des nächsten Monats werden wir den Analyst Wire hinzufügen – einen Bloomberg – ähnlichen Nachrichten-Feed mit 50-100 täglichen Analystenmeldungen in Echtzeit.

Zudem werden wir in den nächsten Monaten neue Smart-Money-Signale (intelligente Geldsignale) wie ‚Top Hedge Funds Picks‘ und ‚Top Insider Trading Picks‘ hinzufügen.

Wir hoffen, Teil eines Standard-Toolkits für Neulinge und Teilzeitinvestoren zu werden. Wir können uns vorstellen, dass die Plattform auf dem Campus von Hochschulen in Investitions- und Wirtschaftsclubs, in Investment-Bootcamps und bei der Vermittlung von Finanzwissen als solides Instrument für die Due Diligence (sorgfältige Prüfung) eingesetzt wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Lösen Sie ein echtes Problem

Der Hauptgrund für ein Scheitern von Start-ups ist es, dass sie kein wirklich echtes Problem lösen. Versuchen Sie, so schnell wie möglich 10 zahlende Kunden zu gewinnen. Wenn Sie es schaffen, 10 Kunden zu gewinnen, können Sie sicher auch 1.000 erreichen.

Sprechen Sie mit Ihren Nutzern

Man tappt leicht in die Falle, dass man das Problem besser scheint zu erkennen als seine Nutzer. Daher bleiben Sie nah an Ihren Kunden, denn sie unterstützen damit das frühzeitige erkennen von Problemen und deren möglichen Lösungswege.

Steigern Sie Ihre Chancen

Sie verfehlen 100% Ihre Chancen, die Sie nicht nutzen. Egal, ob es sich um einen Kunden, einen Partner oder einen potenziellen neuen Mitarbeiter handelt. Gehen Sie immer wieder auf ihn zu.

Manchmal braucht es nur eine einzige zufällige Verbindung, die zu einem explosiven Wachstum führt.

Wir bedanken uns bei Nilan Rupasinghe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Es ist wichtig, dass man Lust auf persönliche Weiterentwicklung hat 

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Xentral

Xentral: ERP-Software hilft E-Commerce-Startups und KMUs ihre Unternehmensprozesse zu automatisieren

Stellen Sie sich und das Startup Xentral doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Benedikt und Claudia Sauter, leidenschaftlicher Informatiker und studierte Mathematikerin und begeisterte Gründer von Xentral. Mit unserer ERP-Software helfen wir E-Commerce-Startups und KMUs mit 3-100 Mitarbeitern ihre Unternehmensprozesse zu automatisieren. Dabei ist uns wichtig, dass unsere Lösung Geschäftsprozesse an einem Ort bündelt – von der Bestellung über Lager und Produktion bis hin zu Fulfillment und Buchhaltung. Unsere SaaS-Lösung ist einfach, intuitiv und flexibel und hat mehr als 1.000 Funktionen und Schnittstellen zu allen gängigen Tech-Tools.

Mit der Xentral-ERP können Unternehmen ihre individuellen Prozesse schrittweise digitalisieren und automatisieren. Wir nehmen Startups und KMUs die Hürde der sich täglich wiederholenden Aufgaben ab und schaffen ein Umfeld, in dem sie sicher und nachhaltig wachsen können. Um unseren Kunden eine noch bessere Onboarding Experience zu ermöglichen haben wir kürzlich die Otaja Consulting GmbH übernommen. Mithilfe der Video-Plattform können unsere Kunden ihre ERP-Instanz einfach und schnell selbst implementieren. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unser Unternehmen Xentral ist aus einem konkreten eigenen Need entstanden und ist auch nicht unsere erste Gründung. Als studierter Informatiker hatte ich schon immer großes Interesse für Soft- und Hardware aller Art. Noch während des Studiums habe ich einen Programmieradapter entwickelt, für den Claudia und ich einen Onlineshop aufzogen. Die Nachfrage wurde immer größer und wir merkten bald, dass wir an unsere Grenzen stießen und die händischen Verwaltungsprozesse für uns zum Zeit- und Spaßkiller wurden. Unsere Erkenntnis: Die Automatisierung von Prozessen ist gerade für Startups und KMUs das A und O. 

Wir haben uns also auf die Suche nach einer passenden Software gemacht und eine einheitliche Lösung für die gesamte Abwicklung von Lieferanten, Produktion, Bestellungen, Kundenanfragen, Versand und Rechnungsstellung gesucht. Aber wir konnten keine geeignete finden – zu teuer, zu unflexibel. Kurzerhand haben wir uns dazu entschieden selbst eine maßgeschneiderte Lösung zu programmieren. Das bedeutete: früh aufstehen und an der Software arbeiten, danach unserem eigentlichen Hardwaregeschäft nachgehen. 

Nach einiger Zeit kamen immer mehr Nachfragen unserer Kunden zu unserer Software. Zuerst haben wir nur eine schlanke Form davon open source zur Verfügung gestellt. Schnell haben wir dann aber gesehen, dass das Interesse an der umfangreichen Softwareversion sehr groß war. Daraus ist Xentral entstanden. 

Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir die ERP-Lösung immer weiterentwickelt. 2017 kamen wir an den Punkt, an dem wir uns zwischen dem Hardware- und Softwaregeschäft entscheiden mussten, da beides zeitgleich nicht mehr machbar war. Letztlich haben wir uns für Xentral entschieden. 

Welche Vision steckt hinter Xentral?

Unsere Vision lässt sich in drei Worten zusammenfassen: einfach, schnell, datenbasiert. Mit unserer Lösung wollen wir Startups und KMUs weltweit die Freiheit geben, zeitraubende Prozesse zu automatisieren und sich mit Leidenschaft um ihr Business zu kümmern und zu wachsen. Auch wir wollen gemeinsam mit unseren Kunden wachsen und uns immer weiterentwickeln. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu einer der größten Herausforderungen zählt der Moment, an dem wir uns zwischen Hard- und Software entscheiden mussten. Glücklicherweise lief das Hardwaregeschäft gut und wir konnten unsere ERP-Software unabhängig von externer Finanzierung aufbauen. Unsere Software haben wir währenddessen immer gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt, was für uns ebenfalls eine angenehme Situation war. Inzwischen haben mehrere Business Angels in Xentral investiert und wir haben drei Finanzierungsrunden mit Frank Thelen, Sequoia sowie Meritech und Tiger Global erfolgreich hinter uns gebracht. Damit haben wir großartige Investoren an Bord. 

Wer ist die Zielgruppe von Xentral?

Ein Großteil unserer Kunden ist im E-Commerce-Business unterwegs und hat zwischen 3 und 100 Mitarbeiter. Wir konzentrieren uns mit Xentral also vor allem auf kleine und mittelgroße Unternehmen. Speziell der Bereich „Food“ ist im E-Commerce ein sehr spannendes und aktuell stark wachsendes Feld, in dem wir mit Unternehmen wie buah, Koro, YFood und More Nutrition schon tolle Erfolgsgeschichten geschrieben haben. 

Wie funktioniert Xentral? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Xentral bündelt und automatisiert verschiedenste Prozesse, die im E-Commerce anfallen. Durch unsere eigenen Erfahrungen als Hardwareproduzenten und Onlineshop-Betreiber verstehen wir sehr gut, was Startups und KMUs für ihr Wachstum brauchen. Gerade deshalb ist es uns auch sehr wichtig, bei der Weiterentwicklung der Software sehr genau auf die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden zu hören. Nur wenn diese bestmöglich abgebildet sind, kann ein ERP-System effizient unterstützen. Durch die Vielseitigkeit von Xentral geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und z.B. auch das Businessmodell später nochmal zu verändern oder zu wachsen, ohne eine neue Software zu benötigen. 

Xentral, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten allen kleinen E-Commerce Unternehmen die Chance geben, sich zu digitalisieren und zu wachsen – auch über Deutschland hinaus. Und wir möchten Founder dabei unterstützen, mit ihren Ideen und Gründungen erfolgreich zu werden. Gleichzeitig wollen wir als Technologievorreiter ERP neu schreiben und beispielsweise mit der Integration eines Self-Service Ansatzes Impact für die neue Gründergenerationen erreichen. Unsere Kunden sollen die Zeit haben, sich auf den Aufbau ihres Business zu konzentrieren und wir hoffen, dass sie retrospektiv auch wissen, wie die ERP von Xentral ihnen auf dem Weg geholfen hat. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Zuallererst braucht man absolute Leidenschaft für sein Produkt und muss von dem Mehrwert, den es schafft, überzeugt sein. Als Founder macht man außerdem ständig Dinge zum ersten Mal. Es ist also wichtig, dass man Lust auf persönliche Weiterentwicklung hat und bereit ist Schritt für Schritt immer Neues dazuzulernen. Zu guter Letzt ist ein gut miteinander funktionierendes Team wichtig. Gerade als junger Gründer sollte man sich mit Menschen umgeben, die Lust darauf haben etwas Neues zu machen und die Power mitbringen das Unternehmen voranzutreiben und die Mission dahinter zu unterstützen. 

Wir bedanken uns bei Benedikt und Claudia Sauter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Xentral

Kontakt:

Xentral ERP Software GmbH
Fuggerstraße 11
D-86150 Augsburg

https://xentral.com/de/
kontakt@xentral.com

Ansprechpartner: Benedikt Sauter

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Such dir die richtigen Leute für dein Team und verändere die Welt

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WHATALOCATION Location Management Plattform stationären Handel

WHATALOCATION: Location Management Plattform für den stationären Handel

Stellen Sie sich und WHATALOCATION doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Henning Haltinner, CEO von WHATALOCATION, der Location Management Plattform für den stationären Handel. Wir untersuchen täglich Milliarden Datenpunkte aus Mobilit, Demografie und vielem mehr, um unseren Kund:innen einen höchst präzisen und umfangreichen Einblick in den Fingerabdruck unserer Städte zur Verfügung stellen. 

Unsere Software garantiert neben der Auskunft über Passantenströme und Besucherzahlen ebenfalls aktuelle und detaillierte Informationen zu Altersgruppen, Geschlechterverteilung, Verweildauer, Reisedistanzen, Anteil der Tourist:innen in einer Stadt, Typen von Tourist:innen sowie den Anteil von Pendler:innen und Anwohner:innen.

Warum haben Sie sich entschieden, das Unternehmen zu gründen?

Vor der Gründung von WHATALOCATION war ich als Senior Business Development Manager bei einem digitalen Bestattungshaus tätig. Eine meiner Aufgaben lag in der Eröffnung eines Flagship-Stores, wobei ich mich unter anderem mit der Frage auseinandersetzen musste, wie sich Beerdigungen in der Zukunft verändern werden. Aufgrund fehlender Daten war es mir damals nicht möglich, eine konkrete Standortanalyse durchzuführen, um das Potenzial eines Standortes zu bewerten. 

Die daraus resultierende Marktlücke hat letztlich unsere Idee geformt, eine Software zur Analyse von Passanten im urbanen Raum zu entwickeln, welche unter anderem auch zur Suche nach geeigneten Expansionsstandorten genutzt werden kann. In der Vergangenheit habe ich bereits zwei andere Unternehmen gegründet, sodass ich in dem Bereich schon Erfahrungen sammeln konnte. Mit einer neuen brillanten Idee im Gepäck, war ich motiviert, zusammen mit meinem Partner Stefan Georg den Schritt zurück in die Selbstständigkeit zu wagen.

Welche Vision steckt hinter WHATALOCATION ?

Die Stadtbilder sind für uns Menschen entwickelt und sollen mit ihren Geschäften, Dienstleistern, Grünanlagen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Supermärkten und vielen mehr unsere Bedürfnisse befriedigen. Diese Bedürfnisse und Ansprüche, die Menschen an ihre Heimatorte haben, verändern sich aber mit der Zeit – in der Regel schaffen es die meisten Ökosysteme jedoch nicht, schnell genug darauf zu reagieren.

Wenn wir messen können, wo es die Menschen hintreibt und was die Leute in ihrem Alltag benötigen und wollen, können wir unsere urbanen Räume dementsprechend anpassen. Dafür sind Daten, etwa über das Mobilitätsverhalten, ein wichtiges, hilfreiches Werkzeug: Sie lassen Rückschlüsse auf Bedürfnisse zu. Unsere Vision ist es, technologischer Vorreiter auf dem Feld der digitalen Analyse menschlicher Bedürfnisse im urbanen Ökosystem zu sein, um so langfristig für mehr Vielfalt im Handelsangebot zu sorgen, die Innenstädte wieder zum Leben zu erwecken und Leerstand zu senken. Mithilfe unserer Analysen wollen wir versuchen, die Menschen im urbanen Raum zu verstehen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Künstliche Intelligenzen und maschinelles Lernen sind wunderbare Hilfsmittel, die uns heutzutage dabei helfen können, mit sensiblen Daten umzugehen. Eine große Herausforderung, besonders in der EU und in Deutschland, ist natürlich der Datenschutz: Hinter den Zahlen, die wir über die anonymisierten Mobilfunkdaten generieren können, verbirgt sich viel Einfluss und Macht. Deshalb gehen wir mit dieser Herausforderung auch möglichst offen und transparent um, wodurch wir unsere Kund:innen überzeugen können. Dafür benötigen wir verantwortungsbewusste, kluge Menschen mit einer speziellen Ausbildung und einem gewissen Bewusstsein dafür, wie wir Daten gezielt, aber datenschutzkonform anwenden. Gut ausgebildete Spezialist:innen im Team zu haben, ist schon die halbe Miete. 

Seit 2019 haben wir zwei Finanzierungsrunden erfolgreich abschließen können und arbeiten aktuell an einer größeren dritten Finanzierung, um unser Angebot einer größeren Kundschaft in Europa anbieten zu können. 

Wer ist die Zielgruppe von WHATALOCATION ?

Durch die Auswertung valider und datenschutzkonformer Daten bieten wir Kund:innen aus dem Einzelhandel, der Immobilienwirtschaft, Beratungsunternehmen und auch dem öffentlichen Sektor höchst präzise Standortanalysen an. Jede Firma, entlang der gesamten Wertschöpfungskette im stationären Handel, bekommt durch unsere Dienstleistung die beste Unterstützung.

Wie funktioniert WHATALOCATION ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Um präzise Aussagen über das Verhalten von Menschen zu treffen, benötigen wir einerseits demografische Daten, andererseits Informationen über deren Mobilitätsverhalten, Wohnorte, Interessen, den Aufenthaltsgrund an bestimmten Standorten und vieles mehr. So können wir beispielsweise nicht nur die Frequenz der Besucher:innen in Einzelhandelslagen analysieren, sondern auch den Grund ihres Besuches.

Mit WHATALOCATION liefern wir diesen Umfang an Daten und können unseren Kund:innen über die tägliche Auswertung von Milliarden Datenpunkten Unterstützung bei der Standortanalyse leisten – natürlich halten wir uns dabei streng an die DSGVO und nutzen lediglich anonymisierte Mobilfunkdaten. Unsere Software bietet unseren Kund:innen den wohl genauesten Datensatz über deren potenzielle Kund:innen in unseren urbanen Ökosystemen.

WHATALOCATION, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir arbeiten stets an der Weiterentwicklung unserer Software und ihrer Einsatzmöglichkeiten, damit wir noch mehr Unternehmen von unserer Dienstleistung überzeugen können und ihnen durch unsere Analysen Vorteile auf dem Markt schaffen. Aber nicht nur Firmen sollen langfristig von unseren Standortanalysen profitieren, sondern indirekt auch Privatpersonen: Unser Ziel ist es, die leer stehenden Gebäude und ungenutzten Gewerbeflächen verschwinden zu lassen und Stadtgebiete dadurch auch für die Bewohner:innen attraktiver zu gestalten. Wir hoffen natürlich, dass durch unsere Arbeit in fünf Jahren schon signifikante Unterschiede festzustellen sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es gibt nichts Wichtigeres als den perfekten Mitgründer an seiner Seite zu haben.

Ich sorge stets für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben. Dafür braucht es neben einem guten Mitgründer auch den richtigen Partner im privaten Bereich. Wenn beides stimmt, ist das die halbe Miete.

Wenn du hundert Prozent an deine Idee glaubst, dann mach es. Einfach machen. Such dir die richtigen Leute für dein Team und verändere die Welt.

Wir bedanken uns bei Henning Haltinner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid mutig, seid transparent und konzentriert Euch auf den langfristigen Erfolg

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budbee

Budbee – Auf dem Weg zur führenden europäischen E-Commerce-Plattform 

Stellen Sie sich und das Startup Budbee doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Hendrik zu Knyphausen, General Manager Deutschland beim schwedischen Technologie-Unternehmen Budbee. Budbee wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, das bequemste und effizienteste E-Commerce-Erlebnis vom Check-out bis zur Lieferung zu schaffen und dieses nachhaltig zu verändern. Im Zentrum unseres täglichen Handelns steht der Kunde, der sowohl über ein umfangreiches Netzwerk an Paketschließfächern als auch durch direkte Hauslieferungen die Kontrolle über sein Liefererlebnis bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt behält.

Budbee ist bereits auf 2000 Webshops in 5 Märkten (Schweden, Dänemark, Finnland, Niederlande und Belgien) verfügbar. Wir sind zuverlässiger Partner für Hunderte großer Online-Händler, darunter H&M, Zalando, Zara, Asos, Bauhaus, Media Markt, Na-kd, Matsmart und viele mehr.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Der E-Commerce-Markt hat in den vergangenen Jahren ein enormes Wachstum erfahren und wir sind der festen Überzeugung, dass sich Online-Shopping aufgrund der größten Produktauswahl und niedrigsten Preisen bei gleichzeitig bequemster customer experience durchsetzen wird. Unser Gründer und CEO, Fredrik Hamilton, hat außerdem frühzeitig erkannt, dass unsere Mitbewerber die Übergabe des Pakets – den einzigen physischen Kontaktpunkt mit dem Kunden im E-Commerce – als auch den Fokus auf die Umwelt zum Leidwesen des Kunden vernachlässigt haben. Unsere Technologieplattform ermöglicht mehr Genauigkeit und Komfort auf den letzten Kilometern zum Kunden und stellt diesen in den Mittelpunkt.

Somit können wir ein Einkaufserlebnis schaffen, das flexibel, zuverlässig und gleichzeitig nachhaltig ist. Das mag trivial klingen, ist aber im Vergleich zu herkömmlichen Anbietern ein echter Game Changer. Unsere Kunden können den Unterschied erkennen.

Welche Vision steckt hinter Budbee?

Budbee ist ein verbraucherorientiertes Technologieunternehmen mit der klaren Vision, die führende europäische E-Commerce-Plattform zu werden, von der Online-Händler, Kunden und nicht zuletzt die Umwelt gleichermaßen profitieren. Wir glauben fest daran, dass unsere Mischung aus fortschrittlicher Technologie und der Fokus auf eine nachhaltige Lieferkette Budbee zum zuverlässigsten Online-Shopping-Partner für Millionen von Menschen in ganz Europa macht. Daran arbeiten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Um diese Frage zu beantworten möchte ich gerne unsere Grundwerte bei Budbee erwähnen. Diese leiten sich sehr stark von den Erfahrungen des Teams mit dem Umgang von Herausforderungen beim Aufbau eines Unternehmens ab und ich kann sie in meinem Job hier in Deutschland sehr gut wiedererkennen. Erstens muss man mutig sein, um ein Unternehmen in einer traditionellen Branche wie der Logistik zu gründen und zu sagen, dass man die Dinge anders machen kann. Zweitens muss man langfristig denken, weil man sonst keinen Erfolg haben wird. Es gibt so viele unerwartete Dinge, die auf dem Weg passieren können und werden, und man muss eine klare Vorstellung davon haben, wo man hin will, um nicht den Glauben zu verlieren. 

Ich würde auch sagen, dass es wichtig ist, sich mit den richtigen Leuten zu umgeben, mit Leuten, die die gleiche Vision haben und bereit sind, auch in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben. Ich denke, das gilt auch für die Wahl der Investoren. Budbee wird von Investoren aus der Branche unterstützt (u.a. Kinnevik, AMF, H&M), die langfristig denken und die Vertrauen in das Team haben, das die Vision umsetzt. Wir werden von Investoren unterstützt, die den Märkten, in denen wir tätig sind, nahe stehen, was es uns meiner Meinung nach leichter macht, die richtige Art von Beratung und Unterstützung zu erhalten. 

Wer ist die Zielgruppe von Budbee?

Budbee ist erfolgreich, weil wir den Kunden und seine individuellen Bedürfnisse und nicht die Lieferkette allein in den Mittelpunkt stellen. In der Gruppe der Endverbraucher ist die typische Budbee-Nutzerin eine Frau zwischen 25 und 45 Jahren, die mitten im Berufsleben steht. Sie könnte eine Familie mit Kindern haben. Sie ist finanzkräftig und bevorzugt Premium gegenüber dem Preis, und sie ist umweltbewusst und legt daher Wert auf fossilfreie Lieferungen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Pandemie diese Zielgruppe sowohl auf ältere als auch auf jüngere Menschen ausgeweitet hat, und wir sehen auch, dass mehr Männer als früher online einkaufen. Unsere Umsätze generieren wir über Partnerschaften mit international bekannten Online-Händlern und Marken, die über einen Kundenstamm verfügen, der online bestellt. 

Wie funktioniert Budbee? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Budbee ist absolut kundenorientiert. Deshalb liefern wir, wann und wie es für unsere Kunden am besten und einfachsten ist. Bei direkten Hauslieferungen (Budbee Home), bieten wir den Kunden eine minutengenaue Nachverfolgung der Lieferung, und eine flexible Lieferungsmethode (z. B. an die Tür klopfen statt zu klingeln, das Paket an der Tür abgeben, oder beim Nachbarn abgeben). Unsere Paketschließfächer (Budbee Box) ermöglichen eine einfache und sichere Abholung per Pin-Code – wann immer es für den Kunden zeitlich am angenehmsten ist. Die Lieferung der Pakete erfolgt fossilfrei, z.B. mit Fahrzeugtypen, die über erneuerbare Energien betrieben werden, oder Cargobikes.

Mit Budbee erhalten Kunden die Kontrolle über das Liefererlebnis und können es an ihre persönlichen Vorlieben anpassen. Über die App können Kunden angeben, wann sie ihr Paket geliefert haben möchten und wie der Fahrer sie bei der Ankunft benachrichtigen soll. So können wir die Kundenzufriedenheit einerseits und die Effizienz der letzten Meile andererseits sichern. 

Budbee, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Budbee ist auf dem besten Weg, die führende europäische E-Commerce-Plattform zu werden, bei der der Kunde im Mittelpunkt steht. Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wir mehr als 100 Millionen Menschen in Europa erreichen. Wir erreichen bereits potentielle 35 Millionen Menschen in den nordischen Ländern und den Benelux-Staaten und werden unsere Reichweite durch unseren Start in Deutschland sowohl mit unseren Heim- als auch mit unseren Box-Lieferungen erheblich erweitern. Unser Netzwerk von Paketschließfächern ist innerhalb von 1,5 Jahren auf mittlerweile fast 5000 gesicherte und 3000 aktive Standorte angewachsen und wird in den kommenden Jahren erheblich ausgebaut werden.

Erst vor Kurzem haben wir eine Partnerschaft mit Albert Heijn, der größten Supermarktkette in den Niederlanden, und bol.com, einem E-Commerce-Giganten, gestartet. In den nächsten Jahren werden wir durch Partnerschaften und darüber hinaus mit unserer digitalen Reise, bei der die Kunden über unsere App mehr Angebote erleben, noch weiter wachsen. Wir sind wirklich auf lange Sicht angelegt. Fredrik, unser CEO, sagt: „Dieses Unternehmen steht nicht zum Verkauf, wir werden ein europäischer Riese werden.“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Seid mutig, seid transparent und konzentriert Euch auf den langfristigen Erfolg.

Wir bedanken uns bei Hendrik zu Knyphausen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Budbee

Kontakt:

Budbee Germany GmbH
Potsdamer Platz 10
D-10785 Berlin

https://app.budbee.com

Ansprechpartner: Hendrik zu Knyphausen

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Geschwindigkeit sticht Gründlichkeit

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Mooji Meats vegane Steaks mit 3D-Druck- Fleisch 2.0

Mooji Meats vegane Steaks mit 3D-Druck- Fleisch 2.0

Stellen Sie sich und das Startup Mooji Meats doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Insa und ich bin gebürtige Hamburgerin. Ich habe Finanzwissenschaften und Informatik studiert. Danach habe ich fast 5 Jahre lang als Unternehmensberaterin bei der Boston Consulting Group im Healthcare- und Pharmabereich gearbeitet. Anschließend war ich bei Merck als Direktorin für das Technologie-Portfolio mitverantwortlich.

Mooji Meats entwickelt die nächste Generation von Pflanzen-basiertem Fleisch – Fleisch 2.0. Mit einem an der Harvard Universität entwickeltem 3D-Druck-Prozess stellen wir vegane Steaks her die zu 100% identisch mit richtigem Fleisch sind.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als Vegetarierin, die den Geschmack von echtem Fleisch liebt, beschäftige ich mich schon lange mit Fleischalternativen. Bisher hat mir da aber immer etwas gefehlt!

In meinen vorherigen Jobs ist mir immer wieder aufgefallen, wie viele Parallelen es zwischen Biotechnologien und der Lebensmittelherstellung gibt. Irgendwann habe ich erfahren, dass die gesamte Alternative Protein Branche derzeit nach einer Möglichkeit sucht “echtes Fleisch” herzustellen. Es gibt ja heute schon vielerlei vegane Würstchen und Burger in den Supermarktregalen, aber es hat noch niemand geschafft, gute vegane Steaks oder Filetstücke herzustellen.

Aus Harvard kannte ich meinen heutigen Mitgründer Jochen, der dort eine neue Art von 3D Druck entwickelt hat, mit der sich zum Beispiel Organe drucken lassen. An ihn musste ich dabei sofort denken! Jochen hat mir damals gleich gesagt, dass sich seine Technologie perfekt auf die vegane Fleischherstellung anwenden lässt. Daraus entstand dann die Idee Mooji Meats zu gründen!

Wir hoffen damit aktiv zum Kampf gegen den Klimawandel und zum Tierwohl beitragen zu können. Die Nachteile des momentanen Fleischkonsums liegen ja auf der Hand. Ein Investor hat mal für uns berechnet, dass jeder unserer Maschinen 4,500 Kühen im Jahr das Leben rettet. Das macht uns schon ein bisschen stolz!

Welche Vision steckt hinter Mooji Meats?

Wir wollen dem Markt veganes Fleisch anbieten, das von echtem Fleisch nicht zu unterscheiden ist – weder im Aussehen, noch im Geschmack oder in der Textur. 

Dabei werden wir uns zunächst den pflanzenbasierten Markt vornehmen. Stellt Euch vor, dass ihr in Zukunft im Supermarktregal neben den vielen veganen Burgern und Würstchen auch veganes Steak finden werdet. 

In der Zukunft wollen wir auch Laborfleisch in Angriff nehmen. Damit kommen wir dem richtigen Fleisch unfassbar nah. Letztendlich werden wir rein kultiviertes Fleisch zu einem Preis ähnlich oder sogar unter dem von konventionellem Fleisch anbieten können. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wie auch viele andere Gründer zu sagen pflegen: Hardware ist hart! Im Vergleich zu Software sind die Produktentwicklungszyklen viel länger, risikoreicher und von externen Faktoren abhängig. Die Lieferkettenverzögerungen durch Covid sind sicherlich nicht einfach für uns und andere Firmen in dem Feld. Wir reduzieren unser Risiko aber soweit es geht indem wir unser Produkt so lean und agil wie möglich entwickeln, wie eine Software. Die Hardware-Branche kann sich viel von Software-Unternehmen abgucken!

In Punkto Finanzierung hatten wir das Glück direkt zur Firmengründung im prestigereichen Y Combinator Programm in San Francisco aufgenommen zu werden. Y Combinator hat uns nicht nur eine kleine finanzielle “Starthilfe” gegeben, sondern uns auch einem großen Investoren Netzwerk vorgestellt. So konnten wir innerhalb von wenigen Wochen 3 Millionen USD einsammeln. 

Wer ist die Zielgruppe von Mooji Meats?

In Kürze: jeder einzelne Mensch und möglicherweise sogar fleischfressende Tiere!

Etwas ausführlicher: Wir zielen auf B2B Geschäftskunden ab. Das bedeutet, dass wir unsere Leistungen zunächst als Service für etablierte Firmen wie Beyond Meat und Impossible Foods anbieten. Diese können durch unsere Technologie erhöhte Qualität und schnellere Durchlaufzeiten erzielen, und damit preiseffizienter arbeiten und eine größere Bandbreite an Produkten anbieten. 

Insbesondere peilen wir dabei hochwertige Produkte, wie Lachsfilet und Rindssteak an, wo höhere Margen gegeben sind. Am Ende schaffen wir eine Win-Win-Win Situation für unsere Kunden, für uns selbst, und vor allem für die Endkunden, die Tiere, und die Umwelt.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es gibt zurzeit noch keine geeignete Methode um vegane “Whole Cuts” – also zum Beispiel Steaks oder Filets – herzustellen. Momentane müssen sich Anbieter auf dem Markt zwischen Qualität und Preispunkt entscheiden. 

Ein paar von Euch haben vielleicht schon einmal sogenannte vegane Steaks probiert. Diese kommen aber im Geschmack, Aussehen und Bissgefühl nicht annähernd an echte Steaks heran. Daher gibt es kaum solche Produkte bisher kaum im Ladenregal. Bei Burgern und Co ist die Entwicklung deutlich weiter, da hier keine hochwertige Textur benötigt wird.

Es lassen sich zwar heute schon sehr authentische Steaks 3D drucken. Die Preise liegen dabei aber Vielfaches über dem was Verbraucher bezahlen würde. Unser Vorteil liegt darin, dass wir das Beste aus beiden Welten verbinden: hochwertige Texturen schnell und günstig zu erstellen.

Mooji Meats, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir arbeiten mit verschiedenen Firmen an Pilotprojekten, um unsere Technologie weiter auszureifen, um die Technologie vom Labor in die reale Welt zu bekommen. 

Unsere Partnerfirmen, die möglicherweise auch unsere Kunden sein werden, liefern dabei kritische prozess- und materialspezifische Einblicke. Damit werden wir in den nächsten ein bis zwei Jahren konkrete Dienstleistungen anbieten und Umsätze generieren können. 

Bis in fünf Jahren sehen wir eine ausgedehnte Nutzung unserer Technologie von den meisten großen Spielern im Bereich alternatives Fleisch. Dabei freuen wir uns darauf, sagen zu dürfen, dass eine große Anzahl der bis dahin erscheinenden Produkte in den Supermärkten, sowohl in pflanzenbasierten, hybriden, wie auch kultivierten Fleisch, mit unserer Technologie ermöglicht wurde.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

In unbestimmter Reihenfolge:

Erst das Team, dann die Idee. Eine Idee ist oft dynamisch und ändert sich mit der Zeit. Das Team ist jedoch was wirklich zählt und diese Zyklen hoffentlich unverändert durchlaufen muss. Nicht nur aus beruflicher, sondern auch aus persönlicher Sicht.

Geschwindigkeit sticht Gründlichkeit. Gerade wir Deutschen haben eine sehr starke Tendenz dazu alles gründlich zu beleuchten. Und im Zweifel entscheiden wir uns gerne für die Risiko ärmere Variante. Das kann sich ein Startup nicht leisten! Seid schnell, lean und agil!

Lasst euch nicht entmutigen. Es warten viele Hürden und Niederschläge auf euch. Das Wichtigste ist, dass ihr daraus positiv herausgeht, eure Lehren zieht, und es beim nächsten Mal besser macht.

Wir bedanken uns bei Insa Morh für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Man kann nie wissen, wo und wann die nächste Hürde auftaucht. 

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Auk Eco AS indoor garten

Auk Eco AS smarter Indoor Garten einfach zu bedienen und äußert effizient

Stellen Sie sich und das Startup Auk Eco AS doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Didrik Dege Dimmen und ich bin CEO und Co-Founder von Auk Eco AS. Wir sind ein stetig wachsendes Team aus derzeit zwölf Serienunternehmern, Ingenieuren und Designern aus Norwegen. Zusammen haben wir Auk entwickelt, einen aus unserer Sicht revolutionären Indoor-Garten. Denn durch die automatische Steuerung der Licht-, Wasser- und Nährstoffbereitstellung schafft Auk stets die idealen Wachstumsbedingungen für beispielsweise Kräuter oder Chillies. Allein in Norwegen haben wir bereits mehr als 8.000 Auk-Systeme verkauft. Nun sind wir dabei, unser Produkt in die ganze Welt zu bringen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben so ziemlich alle Indoor-Gardening-Systeme, die es auf dem Markt gibt, getestet. Dabei haben wir festgestellt, dass sie entweder zu einfach, nicht gut genug oder viel zu kompliziert und schwer zu bedienen sind. Also haben wir uns entschieden, selbst ein Produkt zu entwickeln: Einen schönen, einfach zu bedienenden und äußert effizienten, also eine Menge Pflanzen produzierenden, smarten Indoor-Garten. Das Ergebnis ist Auk. 

Welche Vision steckt hinter Auk Eco AS?

Unserem Planeten geht es zunehmend schlechter. Das Ackerland erodiert aufgrund von Verschmutzung und Kontaminierung. Wir verbrauchen viel zu viel Energie für die Verpackung, den Transport, die Lagerung und die Abfallentsorgung von Lebensmitteln. Das ist ein großes Problem. Viele Menschen wollen zwar ihre eigenen Lebensmittel anbauen und sich selbst versorgen –, aber sie haben nicht die richtigen Werkzeuge dafür. Auk ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zur vertikalen Landwirtschaft als generellem Trend. Und jeder Schritt, der diesen Prozess beschleunigt, lohnt sich.  

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ganz klar: die Produktion. Denn Auk besteht aus einer ganzen Reihe verschiedener Komponenten; zwei Platinen, 13 LED-Leuchten, drei Schrittmotoren, eine Zylinderspule, maßgefertigte mechanische Kunststoffteile und viele mehr. Alles muss perfekt harmonieren. Hinzu kommt, dass die Entwicklung der Hardware nicht nur komplex, sondern bekanntermaßen auch teuer ist. Das Schwierigste war jedoch, das Ventil des Wassertanks so zu gestalten, dass es einerseits richtig funktioniert und andererseits unabhängig vom Wasserstand eine bedarfsgerechte Menge an Flüssigkeit ausgibt. Letztlich mussten wir sogar einen neuen Druckausgleicher erfinden, der speziell auf Auk zugeschnitten ist. Das alles hat viel Zeit beansprucht. 

Wer ist die Zielgruppe von Auk Eco AS?

Alle, die eigene Kräuter, Salate, Tomaten und andere Nutzpflanzen für den alltäglichen Bedarf anbauen möchten. Zwei Gruppen stechen allerdings besonders hervor: Junge Familien und ältere Generationen, deren Kinder bereits aus dem Haus sind. Sie eint die Wertschätzung für besonders schmackhafte Kräuter und die Freude am eigenen Anbau. 

Wie funktioniert Auk Eco AS? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Eines der größten Probleme mit traditionellen Indoor-Gardening-Systemen ist, dass die zum Einsatz kommenden Samen eine begrenzte Menge an Nährstoffen enthalten. So wachsen die Pflanzen zwar anfangs gut heran, zerfallen oder sterben sogar ab, wenn die Nährstoffe aufgebraucht sind. Daraufhin gilt es, von vorne anzufangen: neue, teure Schoten pflanzen und weitere vier bis fünf Wochen warten, bevor es wieder etwas zu ernten gibt. Das ist äußert ineffizient und ist einfach eine schreckliche Benutzererfahrung. 

Wir aber wollten ein System, dass Anwendern einen ständigen Nachschub an Kräutern, Salaten und Gemüse liefert –, das nie aufhört zu gedeihen und eine kontinuierliche Ernte sicherstellt. Um das zu erreichen, haben wir unser EverGrow-System entwickelt. 

Die wichtigste Komponente des EverGrow-Systems ist der Nährstoffmischer. Je nachdem, welche Pflanzen gedeihen sollen, führt er einen individuell angepassten Nährstoffmix in der richtigen Menge zu. Und da der Nährstoffmischer nachfüllbar ist, müssen die Pflanzen nie hungern. Die Vollspektrum-LED-Lampe passt darüber hinaus die Intensität und Farbe des Lichts an, je nachdem, in welchem Lebensstadium sich die Pflanzen befinden. Daher ist es möglich, die Entwicklung von Blüten gezielt zu fördern oder zu verhindern. Das EverGrow-System schafft nahezu perfekte Bedingungen für seine pflanzlichen Bewohner – und das automatisch. 

Auk ist außerdem aus nachhaltigen Materialien hergestellt, hat ein einzigartiges Design, verfügt über ein dimmbares Licht für mehr Komfort in der Nacht und die Möglichkeit, buchstäbliches jedes beliebige Saatgut zu verwenden. Wer möchte, kann sich unseren smarten Indoor-Garten nicht nur in Weiß, sondern nun auch in Schwarz mit Walnussstäben bestellen.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sammelt Geld, wann immer ihr könnt. Versucht aber nicht, den Zeitpunkt des Fundraisings zu optimieren, sondern besorgt euch einfach das Geld und fertigt das Produkt. Man kann nie wissen, wo und wann die nächste Hürde auftaucht. 

Stellt immer neue Leute ein –, aber die richtigen. Das Einstellen von Mitarbeitern ist mühsam und Abkürzungen sind daher sehr verlockend. Kompromisse sind aber keine Lösung, ihr werdet es bereuen. 

Habt eine große Sicherheitsmarge für alles parat. Alles wird dreimal länger dauern, dreimal mehr kosten oder ihr werdet nur ein Drittel so viel verkaufen wie ursprünglich geplant. Eine Sicherheitsmarge ist notwendig, um für die „bekannten Unbekannten“ gewappnet zu sein. 

Wir bedanken uns bei Didrik Dege Dimmen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Offen sein für Input und Veränderungen

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Buycycle ist ein online Marktplatz für gebrauchte Fahrräder

Buycycle ist ein online Marktplatz für gebrauchte Fahrräder

Stellen Sie sich und das Startup Buycycle doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Theo, einer der Gründer von Buycycle. Buycycle ist ein online Marktplatz für gebrauchte Fahrräder. Bei uns kann man einfach und sicher ein Bike verkaufen und kaufen. Damit wollen wir den Gebrauchtmarkt für Fahrräder attraktiver machen und mehr Menschen zum Radfahren motivieren, sowie den Fahrrad Kreislauf ankurbeln.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Besonders 2 Faktoren waren dafür entscheidend: 

Zusammen mit Jonas und Flo waren wir unzufrieden mit dem gebrauchten Fahrrad Markt. Als begeisterte Rennradfahrer haben wir nach sicheren Möglichkeiten für den Verkauf und Kauf von gebrauchten Bikes gesucht. Existierende Plattformen haben dabei entweder nur ein kleines Angebot oder ein großes Angebot mit einer selbstorganisierten Abwicklung. Diese Abwicklung birgt spätestens bei einem Versand große Risiken. Genau diese Risiken wollten wir minimieren – als managed Marktplatz bietet Buycycle ein großes Angebot bei stressfreier und sicherer Abwicklung.

Außerdem wollte ich eigene Ideen als Gründer verwirklichen und umsetzen.

Welche Vision steckt hinter Buycycle?

Wir wollen den gebrauchten Fahrrad Markt umkrempeln. Also mehr Menschen vom Radfahren begeistern und dabei eine nachhaltige Alternative zu neuen Bikes bieten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind mit eigenem Kapital gestartet und haben noch vor Launch unserer Website einen KFW-Gründerkredit aufgenommen. So haben wir die ersten Monate finanziert. Seit diesem Jahr haben wir auch externe Investoren an Bord, welche uns nicht nur finanziell, sondern auch inhaltlich unterstützen. 

Die erste Finanzierungsrunde war eine spannende Zeit mit vielen Learnings. Die größte größte Herausforderung ist sicherlich die permanente Priorisierung von Schwerpunkten und Aufgaben. 

Wer ist die Zielgruppe von Buycycle?

Wir sind mit Rennrädern und Gravel Bikes gestartet. Seit einigen Wochen haben wir Mountainbikes im Angebot. Aufgrund von unserem Sortiment sprechen wir zur Zeit vor allem Sportbegeisterte an – dabei häufig User, welche schon ein oder mehrere Sport Bikes haben und bereit sind einen größeren Betrag für das Hobby auszugeben. Dabei kommen ca. 25% unser User bereits aus dem europäischen Ausland. Über die Erweiterung der Segmente auf Commuter (E-) Bikes und den stärkeren Fokus auf Services für Erstkäufer*innen, wie einen Buyers Guide und das Angebot von refurbished Bikes, wollen wir in Zukunft eine breitere Zielgruppe ansprechen.

Was ist das Besondere an den Bikes? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Grundsätzlich überzeugen unsere gebrauchten Bikes natürlich den einen günstigeren Preis als ein neues Rad. Dabei sind die Bikes teilweise 70% günstiger. Außerdem haben wir mit über 2500 Bikes nur im Sportbereich eines der größten Fahrrad Sortimente in Europa, welches stetig weiter wächst. Dabei sind wir herstellerunabhängig und bieten den Usern das bestmögliche Bike für die spezifischen Anforderungen. 

Ein großer Unterschied liegt auch in unserer Abwicklung. Bei einem Verkauf bzw. Kauf eines Bikes läuft die Bezahlung und Logistik über uns. So sind Käufer- und Verkäuferseite zu gleichen Maßen abgesichert und der Aufwand für den Versand eines Bikes wird auf ein Minimum reduziert. 

Außerdem starten wir mit einem Refurbishment von Bikes. Wir bereiten also gebrauchte Bikes auf und verkaufen sie mit 2 Jahren Garantie, Rückgaberecht etc. So hat man ein Onlineshop Feeling auch bei gebrauchten Bikes.

Buycycle, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen in 5 Jahren die größte Fahrrad Plattform in Europa sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es zu tun – für mich führte das Gründen zu einer großen persönlichen und fachlichen Entwicklung. 

Offen sein für Input und Veränderungen. Der Austausch mit anderen Gründern, Investoren etc. hat uns geholfen unsere Strategie ständig zu verbessern und zu verfeinern.

Räumliche Nähe! Wir konnten trotz Pandemie meistens zusammen arbeiten. Die physische Nähe und die Gespräche “Zwischendurch” haben in wichtigen Entscheidungsfindungsprozessen geholfen.

Wir bedanken uns bei Theodor Golditchuk für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Buycycle 

Kontakt:

TFJ Buycycle GmbH
Atelierstraße 12
D- 81671 München

https://buycycle.de/de
theo@buycycle.de

Ansprechpartner: Henri und Theodor Golditchuk

Social Media:
Instagram
Facebook
LinkedIn

Glückliche Kunden sind das beste Marketing

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kolibri boards: Balance Boards

kolibri boards: Balance Boards für alle Fitnesslevel und Altersklassen- verbessere deine Fitness und Beweglichkeit -handgefertigt Made in Germany

Stellen Sie sich und das Startup kolibri boards doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Jonas (32 J.) & Angie (31 J.) und leben aktuell gemeinsam in Angie´s Heimatstadt Bielefeld. Hauptberuflich ist Jonas als Ingenieur im Bereich der eneuerbaren Energien tätig, Angie arbeitet als Assistentin im Bereich Baumanagement. Wir sind beide absolut begeistert in verschiedensten Funsport. Jede freie Minute genießen wir an der frischen Luft, egal ob beim Longboarden, Wakeboarden oder einfach nur mit Freunden im nächsten Park – gemeinsame Momente bestimmen unser Leben und bedeuten uns sehr viel. Wir sind leidenschaftliche Sportler und Weltenentdecker. Genauso schätzen wir jedoch auch die Stille und die bewusste Wahrnehmung unseres Daseins. Im Herzen sind wir absolut bodenständig – das ist uns sehr wichtig. 

Zu unserem Team gehören natürlich noch der Papa von Jonas, mit der eigenen Schreinerei in Schwäbisch Hall, die Heimatstadt von Jonas, und seine großartigen Mitarbeiter, die unsere Balance Boards herstellen. Außerdem haben wir tatkräftige Unterstützung von sehr guten Freunden, die sich um Fotos und Webdesign kümmern. Unser Team ist besteht also aus Familie und sehr guten Freunden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Entscheidung war zu Beginn unserer Geschichte absout nicht geplant. Anfang 2020 wollte sich Angie endlich selbst ein Balance Board zulegen. Da sie aber keins finden konnte, das genau ihren Wünschen entsprach, fing sie an, das eigene Balance Boards zu zeichnen. Zu erst mit Kreide auf den Terrassenplatten, später dann digital. Jonas Papa als Schreinermeister musste also ans Werk und die erste Version vom eigenen Balance Board wurde in der familieneigenen Schreinerei hergestellt. Schon mit dem zweiten Versuch war Angie absolut zufrieden.

Das Balance Board wurde von Jonas und Angie in der Freizeit überall mitgenommen, das Board war also in Dauerbetrieb. Im Freundeskreis wurde das Balance Board immer beliebter, sodass wir nach kürzester Zeit schon einige Balance Boards nachordern mussten. Und dabei blieb es nicht. Die Nachfrage wurde immer größer, also hat Jonas sich aktiv mit dem Thema „ Wie gründe ich ein Unternehmen“ beschäftigt. Kurz danach war es dann soweit. Wir freuen uns so sehr über positive Rückmeldungen von unseren Kunden, es ist ein unbeschreibliches Gefühl und erfüllt uns jedes Mal mit Stolz. Ein Unternehmen zu gründen war bisher mit die beste Entscheidung unseres Lebens.

Welche Vision steckt hinter kolibri boards?

Wir wollen mehr Bewegung in den Alltag bringen und die Menschen aller Alters- und Fitnessklassen für Sport begeistern. Ein gesunder Körper ist ein hohes Gut, mit dem man verantwortungsvoll umgehen muss. Mit unserem Balance Board vereinen wir Ruhe und Kraft. Volle Konzentration auf sich selbst, die eigene Körperwahrnehmung und dabei die Muskulatur stärken. Eine Bereicherung für jung und alt! Dass wir dabei an unseren Planeten denken, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Uns ist es unglaublich wichtig, dass die Produkte nachhaltig hergestellt werden, zu 100 % plastikfrei sind und unserer Umwelt nicht schaden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größen Herausforderungen war, der Schritt vom ersten Prototypen bis zur Serienfertigung. Das war ein hartes Stück Arbeit und wir mussten sehr viel dazulernen und die einzelnen Schritte perfektionieren. Während der ersten Wochen und Monate wurden wir sehr häufig vor neue Herausforderungen und Probleme gestellt, von der Logistik bis hin zum Webdesign – aus der gesamten Anfangszeit haben wir am meisten mitgenommen und sehr viel dazugelernt. 

Unser Unternehmen ist zu 100 % selbstfinanziert. Unser Wachstum haben wir durch günstige Zahlungsbedingungen bei unseren Lieferanten gesichert.

Wer ist die Zielgruppe von Kolibri boards?

Unsere Zielgruppe ist breit gefächert. Im Großen und Ganzen sind es fitnessbegeisterte Personen, die Lust auf mehr Bewegung im Alltag haben. Unsere Zielgruppe lebt bewusst und ist sehr interessiert an einem gesunden Leben und Umfeld. Unsere Kunden wissen nachhaltige Produkte zu schätzen, außerdem haben sie Lust auf neue Erfahrungen. 

Wie funktioniert Kolibri boards? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir agieren als reiner Onlineshop und sind hauptsächlich eine direct to consumer brand. Wir sind eine authentische und vertrauensvolle Marke. Und wir fokussieren uns auf die Belange unserer Zielgruppe, also qualitativ hochwertige Produkte zu einem fairen Preis mit nachhaltiger Produktion. Wir sind ein verantwortungsvolles junges Unternehmen und legen besonderen Wert auf einen fairen Umgang mit unseren Kunden. Und sind immer bestrebt, die beste Qualität zu liefern.

Unser Balance Board selbst sind nachhaltig, zu 100 % aus Holz und wir verwenden ebenfalls bei der Verpackung kein Plastik. Außerdem werden die Balance Boards in unserer familieneigenen Schreinerei in Schwäbisch Hall hergestellt, also made in Germany. Unsere Balance Boards mit Grip sind durch die direkt eingearbeiteten Rillen in das Holz einzigartig. Egal ob mit Schuhen, barfuß oder sogar in Socken, auf unserem Balance Board hast du immer den perfekten Halt und ein sicheres Gefühl.

Als Highlight haben wir auch eine Mini Variante, perfekt für unterwegs. Die Mini Variante passt an jeden handelsüblichen Rucksack und auch hier ist der original Grip vorhanden. 

Kolibri boards, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen auf jeden Fall weiter machen! Wir wollen unsere Vision, mehr Bewegung in das Leben der Menschen zu bringen, weiter nach vorne treiben.

Unser Balance Board wurde am Markt super angenommen und wir genießen bereits heute ein hohes Markenvertrauen.

Entsprechend haben wir weitere Ideen für neue Produkte, die unsere Vision erfüllen. Darauf wollen wir uns in der Zukunft fokussieren und unsere Produktpalette erweitern. Wir wollen mehr Kunden von unserem Balance Board begeistern und glücklich machen. Und wir freuen uns auf die kommenden Jahre und ihr dürft gespannt auf weitere Produkte sein. Wir können es kaum erwarten, sie zu präsentieren! 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Machen!!! Nicht zu zaghaft sein. Das ist auf jeden Fall unser Tipp Nummer 1. Man hat viele Ideen und grübelt wochenlang, monatelang, manchmal sogar jahrelang ohne etwas umzusetzen. Aus unserer Anfangszeit haben wir gelernt, dass man nicht immer alles perfekt machen kann, egal wie lange man sich darüber Gedanken macht. Learning by Doing und immer das Beste für den Kunden wollen. Damit kann man absolut nichts falsch machen.

Außerdem haben wir gelernt, dass man selbst nicht alles perfekt können muss. Man braucht zuverlässige und gute Partner, die in ihrem Gebiet die Experten sind.

Zu guter Letzt wollen wir euch auf den Weg mitgeben, dass glückliche Kunden das beste Marketing sind. Gerade zu Beginn muss man keine Mengen an Geld in das Marketing, also in bezahlte Werbung stecken. Sorgt dafür, dass die Kunden dein Produkt lieben und denkt immer daran, dass sich in jeder negativen Rezension eine Möglichkeit zum besser verbirgt.

Wir bedanken uns bei Jonas Meyer und Angie Weiss für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: kolibri boards

Kontakt:

Kolibri Boards
Wilbrandstr. 103
D-33604 Bielefeld

www.kolibri-boards.de
info@kolibri-boards.de

Ansprechpartner: Jonas Meyer und Angie Weiss

Social Media:
Facebook

Nimm Dir auch in Zeiten von totalem Stress Auszeiten für Dich selbst!

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greenling minigarten

Greenling fertig-bepflanzter Minigarten für Balkon und Terrasse

Stellen Sie sich und das Startup Greenling doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Johanna Leisch und ich bin die Gründerin von Greenling.

Greenling ist ein Münchner Start-up, welches den ersten fertig-bepflanzten Minigarten für Balkon und Terrasse entwickelt hat. Unser Produkt besteht aus einer eigens entwickelten Hardware inklusive smarter Tankbewässerung, Hochbeet- und Tischfunktion, vorgetopften und vorgezüchteten Pflanzen aus lokalen Gärtnereien sowie einem Abosystem für den automatischen Pflanzenaustausch und die Minigartenfreude über das ganze Jahr hinweg.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe in den vergangenen Jahren sehr eng mit der Geschäftsführung zusammengearbeitet und dabei gemerkt, dass mich die Beraterrolle, die ein Unternehmensjurist regelmäßig einnimmt, nicht mehr ausfüllt. Vielmehr wollte ich selbst mehr mitwirken und die Strategie eines Unternehmens aktiv mitgestalten. Zunächst habe ich daher entschieden, nebenberuflich einen Executive MBA an der Mannheim Business School zu absolvieren.

Die Geschäftsidee hinter Greenling entstand dann während dieses Studiums im Mai 2020 – mitten im Corona Lockdown. Ich saß auf meiner Terrasse und habe auf meine traurige Bepflanzung geschaut. Eigentlich liebe ich Pflanzen und unseren Garten, aber ich verliere sehr schnell die Geduld bei der Gartenarbeit. Daher habe ich angefangen, nach fertig-bepflanzten Lösungen zu suchen. Allerdings bin ich lediglich auf ein sehr kleines Angebot gestoßen, welches nicht meinen Vorstellungen entsprach. Daraus ist die Idee eines fertig-bepflanzten Minigartens entstanden: Ein Produkt, welches man bequem online bestellt, und das auf einen Schlag Schönheit und Lebensfreude bringt und einfach zu erhalten ist. Zudem sollte es auch auf minimalem Raum maximal überzeugen können und irgendwie etwas „Smartness“ sein.

Was war bei der Gründung von Greenling die größte Herausforderung?

Am Anfang war es schwierig, neben dem Job und der Familie die notwendige Zeit und Fokussierung aufzubringen. Eine Gründung erfordert viel Kraft und ohne full-time Commitment ist es oftmals eine längere Reise bis zu den ersten Zielen und man muss realisieren, dass man in seinen persönlichen Ansprüchen eingebremst wird. Zeitgleich tendiert man dazu, schnell in seinem eigenen Tunnel zu verschwinden und jede freie Sekunde in das „neue Projekt“ zu stecken.

Prinzipiell schön und sinnvoll – und man spürt förmlich sein eigenes Herzblut, mit dem man sich zu mehr als 100% fokussieren möchte. Doch oftmals ist es dann das direkte Umfeld, das die fehlende Präsenz der eignen Person und das vermeintlich schwindende Interesse an anderen Themen beklagt. Wiederum zu Recht. Zum Glück – und dafür bin ich dankbar – gibt mir meine Familie dann relativ zeitig ehrliches Feedback. 

Hinzukommt, dass die Finanzierung sicherlich immer eine der größten Herausforderungen ist. Man muss mit seinen Mitteln haushalten und zielgenau einsetzen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich denke, anders kann man gar nicht starten. Man lernt so viel auf dem Weg und vom Feedback anderer, dass man nicht zu lange am vermeintlich perfekten Produkt feilen sollte. Außerdem sind sowohl das Produkt als auch die Kundenerwartungen vermutlich immer im Wandel. Perfektion ist also allenfalls eine Momentaufnahme.

Welche Vision steckt hinter Greenling?

Wir schaffen einzigartige, mühelose Naturerlebnisse für jeden Tag – dort wo Menschen ihre meiste Zeit verbringen.

Wer ist die Zielgruppe von Greenling?

In unserer Zielgruppe sehen wir insbesondere Stadtmenschen, die trotzdem die Schönheit eines Gartens erleben wollen und das am liebsten mühelos, hochwertig und nachhaltig produziert. 

Wie funktioniert Greenling? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Greenling ist so besonders, weil wir Menschen jeden Tag zu Gartenmomenten verhelfen, die sie ohne uns nicht hätten. Warum? Aus Mangel an Zeit, Platz, Energie oder auch oftmals aufgrund der fehlenden Pflanzenkenntnisse. Außerdem macht uns unsere agile Arbeitsweise und der partnerschaftliche Umgangen mit Geschäftspartnern und Mitarbeitenden so besonders. Ich bin zudem sehr stolz auf unseren Ansatz, ständig nach Nachhaltigkeit zu streben und Prozesse sowie Lieferketten ganzheitlich zu durchdenken.

Greenling, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir stehen mit unserem ersten Produkt, welches wir Ende Mai ausliefern, vor einem großen Meilenstein. Zunächst soll uns unser Weg also zu begeisterten Greenling-Kunden führen! Unsere weiteren Pläne sehen sowohl Innovationen an unserem Minigarten vor (App-Entwicklung, Beleuchtung, Weiterentwicklung der Bewässerung), aber auch neue Produkte, die uns unserer Vision näherbringen, sowie regionales Wachstum. In fünf Jahren wollen wir sagen können, dass Greenling die Art und Weise, wie Menschen in der Stadt Natur erleben, maßgeblich mitgestaltet.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Hab einen langen Atem! Man muss seine Idee und Vision immer und immer wieder kommunizieren – sei es gegenüber Partnern, Kunden, Investoren oder seinen sonstigen Unterstützern.

Nimm Dir auch in Zeiten von totalem Stress Auszeiten für Dich selbst! Deinem Unternehmen ist nicht geholfen, wenn Du psychisch oder physisch ausbrennst.

Lass Dich von Fehlern nicht unterkriegen! War der Pitch ein Flopp, die Kampagne hat nicht gezogen oder Du wirst auf Facebook angegriffen? So schwer es in der Situation fällt, versuche aus jener zu lernen und stürze Dich dann wieder auf die positiven Dinge!

Wir bedanken uns bei Johanna Leisch  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Baue ein gutes Kernteam auf

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Motobit App die das Fahrverhalten analysiert 2 Minuten 2 Millionen

Die Gründer von Motobit, App die das persönliche Fahrverhalten analysiert, waren in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup motobit doch kurz vor!

Mein Name ist Alessio Sevarin, ich bin Maschinenbauer, leidenschaftlicher Motorradfahrer und gemeinsam mit meinen Gründerkollegen Nikolaus Mikschofsky und Luca Menato haben wir Mitte 2020 Motobit, mit dem Ziel das Motorradfahren sicherer zu machen ins leben gerufen. Dabei haben wir mit unserem Team eine App entwickelt, die in der Lage ist das persönliche Fahrverhalten abzubilden und so vor herausfordernden Situationen wie Kurven oder Unfallhäufungspunkten oder Radarkontrollen hinzuweisen. Dabei informiert die App während der Fahrt u.a. akustisch über das Headset oder über ein eigens von uns entwickeltes Wearable namens Sentinel mittels einer starken Vibration. Die App stellt dabei den zentralen Baustein unserer Lösung  dar und ist bereits der stetige Begleiter zehntausender Motorradfahrer:innen in ganz Europa.

Wie ist die Idee zu motobit entstanden?

Die Idee entstand im Jahr 2019 an der Technischen Universität Graz im Zuge von Forschungsarbeiten im Bereich Fahrzeugsicherheit. Dabei mussten wir als Motorradfahrer feststellen, dass es kein wirklich gutes System gibt um als Fahrer vor persönlich relevanten Gefahrenstellen informiert zu werden. Dabei entstand die Idee Fahrverhalten zu analysieren und es mit dem Streckenprofil zu „matchen“.  Das Smartphone hat sich dabei aufgrund der zahlreichen Sensoren als ideale Plattform herausgestellt. Zudem gab es zu dieser Zeit einen Todesfall eines befreundeten Motorradfahrers im Freundeskreis einer unserer Gründer, was uns natürlich auch dazu beigetragen hat gemeinsam aktiv zu werden.

Welche Vision steckt hinter motobit?

Unsere Vision ist es, das Motorradfahren genauso sicher wie das Bewegen eines PKWs zu machen.

Wer ist die Zielgruppe von motobit?

Die Zielgruppe von Motobit ist jeder Motorradfahrer und jede Motorradfahrerin, vom Einsteiger mit wenig Erfahrung bis zum Profi mit hunderttausenden Kilometern im Fahrtenbuch.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Es war weniger eine Idee sondern eher Zufall. Wir haben uns bei einem Pitch-Wettbewerb mit der Möglichkeit unsere Idee einem großen Publikum mit mehreren hundert Gästen vorstellen zu können beworben. Dabei haben wir nicht nur die Teilnahme selbst sondern auch den Pitch gemeinsam mit einem anderen Grazer Startup gewonnen. Als wir davon erfahren haben obendrein durch eine Wildcard an 2M2M teilnehmen zu können, waren wir natürlich positiv überrascht, frei nach dem Motto „Unverhofft kommt oft“!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns zahlreiche vergangene Pitches aus der PULS 4-Show angesehen, an Text und Bühnenbild gearbeitet und den gesamte Pitch mehrmals vor Freunden präsentiert. Das positive Feedback hat uns wirklich sehr bestärkt, dadurch waren wir vor unserem Auftritt ziemlich gelassen. Auch eine Art „Fragenkatalog“ darf natürlich nicht fehlen.  Sehr hilfreich war es auch unseren gesamten Pitch beim Üben mitzufilmen, da das Timing durch das Format bedingt natürlich sehr wichtig ist.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wie gesagt waren wir wirklich ziemlich baff als wir erfahren haben in der aktuellen Staffel von „2 Minuten 2 Millionen“ dabei sein zu können, denn ein TV-Auftritt ist wirklich etwas Besonderes. Uns hat es natürlich wahnsinnig motiviert, da wir damit die Möglichkeit haben der Welt zu zeigen, dass in Österreich begeisterte Motorradfahrer neben abwechslungsreichen Passstraßen auch ein einzigartiges Tool bietet um diese sicher und voller Fahrspaß erleben zu können.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf motobit aufmerksam werden?

Ich denke über die Bedeutung für ein Startup an der PULS 4-Show teilzunehmen muss nicht viel gesagt werden. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und ein bewegtes Bild stellt natürlich die Superlative für jedes Jungunternehmen dar, den Zusehern das eigene Produkt präsentieren zu können. Wenn man dann als Startup noch in der Lage ist, auch noch so kritische Fragen beantworten zu können, hat man vieles richtig gemacht und so Vertrauen geschaffen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Einen Fokus hatten wir nicht direkt, allerdings hatten wir Herrn Ohswald durch seinen Background im App-Bereich als auch Herrn Piëch mit seinem starken Netzwerk etwas stärker im Auge.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Ganz einfach, wir werden weiter Gas geben! Das Bewegen eines Motorrades ist im nördlicheren Europa stark saisonal, dadurch haben wir die Nebensaison intensiv damit verbracht auf das gesammelte Feedback unserer Nutzer der vorherigen Saison zu hören. Dabei konnten wir beliebte Funktionen der Motobit APP verbessern so wie zahlreiche, neue Ideen einfließen zu lassen. Neben der Tourenplanung und Navigation kann man nun auch spannende Videoclips von jeder Tour direkt in der App erstellen und sie mit befreundeten Fahrer:innen teilen. So bieten wir unseren Nutzern auch nach der Fahrt neben der Tourenaufzeichnung und unseren Analysen einen wirklichen Mehrwert. Auch das Feedback der Jury war sehr wertvoll und wurde in Teilen bereits umgesetzt.

motobit, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten unseren Nutzern in Zukunft einen einzigartigen, app-basierten Mix an Funktionen bieten um die eigene Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig das Fahrerlebnis zu maximieren. Einfach und mit nur einem Klick, immer und überall. 5 Jahre sind eine wirklich lange Zeit, bis dorthin möchten wir unsere Warnmethode mit dem zugrundeliegende Algorithmus in Schutzausrüstungen namhafter Hersteller sehen. Eine Integration direkt ins Motorrad gemeinsam mit den Motorradherstellern ist ein weiterer, wichtiger Meilenstein den wir uns bereits gesetzt haben und eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Und ein persönliches Ziel von mir: Mindestens einen Fahrer kennenlernen, den wir mit unseren Warnhinweisen vor einem Unfall bewahrt haben. Damit ist für mich alles erreicht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1) Baue ein gutes Kernteam auf, in dem die Rollen klar verteilt sind und auf das du dich verlassen kannst. 

2) Es wird eine Achterbahnfahrt: Feiere jeden Höhepunkt, aber lass dich von den Tiefpunkten nicht demotivieren.

3) Planung ist wichtig, aber das Produkt sollte so bald wie möglich mit echten Nutzern (und am besten potenziellen Käufern) getestet werden, auch wenn es noch unvollständig ist und nicht zu 100% funktioniert!

Wir bedanken uns bei Alessio Sevarin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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