Montag, April 13, 2026
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Unbedingt auch mal die kleinen Erfolge feiern und darauf anstoßen!

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Simple Drinks: Erfrischungsgetränke Canya Calamansi-Birne sowie Canya Vodka in der NFT-Edition

Simple Drinks: Erfrischungsgetränke Canya Calamansi-Birne sowie Canya Vodka in der NFT-Edition

Stellen Sie sich und das Startup Simple Drinks doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, das sind Maximilian Roch & Jonathan Harke, haben vor knapp drei Jahren unser Start-up Simple Drinks gegründet. Das Ziel war es dabei, mit besonderen Ingredienzien die alten verstaubten Marken aus dem Regal abzulösen.

Dafür haben wir nach eineinhalb Jahren Entwicklung unser erstes Produkt, das Erfrischungsgetränk Canya Calamansi-Birne gelauncht. Nach einem erfolgreichen Verkaufsstart 2021 haben wir in diesem Jahr das Canya Universum mit einem Vodka erweitert.

Unser Unternehmen ist auf dem Bereich Entwicklung, Produktion und Vertrieb von alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränken und Spirituosen spezialisiert.

Durch die jahrelange Erfahrung als Konsument können wir bestens die Wünsche und Bedürfnisse, die es auf dem Markt gibt, befriedigen. Unsere Inhaber geführte Unternehmensstruktur lässt es zu, kurze Entscheidungsprozesse zu gewährleisten. Mit unserer Marke sind wir stets am Puls der Zeit. Wir sind Entwickler und Konsument zur gleichen Zeit. Unser Slogan „Im Bestfall sitzen wir in der Bar direkt neben euch” findet hier seine treffende Bedeutung.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Der Wunsch selbstständig zu sein war bei uns schon früh verankert, obwohl es damals noch keine konkrete Vorstellung gab, wie das Ganze denn überhaupt aussehen soll.

Bei einer gemeinsamen Reise nach der Schule durch Südostasien haben Max & ich damals die Calamansi Frucht entdeckt, was im Nachhinein der Moment war, an dem das Fundament zur Gründung von „Canya“ entstand.

Das Problem, das wir wieder zurück in der Heimat erkannten und welches uns dazu bewog, Simple Drinks zu gründen, war die eintönige und langweilige Auswahl im Getränke Segment. Das Angebot von einfachen Erfrischungsgetränken wird bereits seit Jahren gut gedeckt, jedoch nicht von solchen Getränken, die sich als wahre Misch-Klassiker herausstellen. Hier stagniert die Auswahl seit geraumer Zeit. Diese Lücke wollten wir mit Canya dringend füllen.

Eine Marke mit innovativen und mutigen Ideen war gefragt. Da kam uns unsere Superfrucht Calamansi wie gerufen.

Welche Vision steckt hinter Canya Drinks?

Die Vision hinter der Marke ist, eine Community zu erschaffen, in der sich alle Mitglieder mit den Werten von Canya identifizieren können. Wir möchten dabei vor allem das Gefühl der Gemeinschaft und der Freude am Leben hervorrufen.

Mit Canya soll eine Marke etabliert werden, die Ihre Kunden versteht und dessen Erwartungshaltungen beim Kauf nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden. Wir möchten mit unseren Produkten einen kompletten Fulfillment Service anbieten, denn beim Kauf soll ein Erlebnis garantiert sein.

Wir sind der Meinung, dass die Ansprüche der Konsumenten schon längst über den reinen Genuss eines Produkts hinausgehen. Eine Marke muss Werte abbilden und diese auch praktisch umsetzen – eben einen Mehrwert bieten.

Dieses Bedürfnis stillen wir durch unseren kürzlich ins Leben gerufenen Canya Club.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine Herausforderung bestand bereits ab dem Beschluss der Gründung, da Max noch am Anfang seines Studiums und ich noch am Anfang meiner Ausbildung stand. Besonders in Lernphasen war es schwierig, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren, wenn sich parallel dazu plötzlich die so wichtige Lieferung verspätet und somit der ganze Zeitplan ins Wanken gerät. Hier hat es sich immer als praktisch herausgestellt im Tag-Team unterwegs zu sein, weil wir uns immer spontan auf den anderen verlassen können.

Da man als Gründer meistens von seiner Idee und Vision getrieben wird und nicht von seinem fachlichen Wissen, bleibt es immer spannend, welche verschiedenen Anforderungen im Tagesgeschäft auf einen zukommen. Man baut unheimlich viel Allgemeinwissen auf, weil man sich stets mit neuen Thematiken beschäftigen muss, die einem bis dato noch nie über den Weg gelaufen sind. Da dies natürlich nur beschränkt möglich ist, und man nicht den Fokus auf den Aufbau seiner Marke verlieren darf, sind Fachleute dringend notwendig. Die geeigneten Partner gilt es jedoch erst einmal in diesem Meer von Angeboten und Dienstleistungen zu finden. Ebenso ist auch eine gewisse Reputation für die Partner wichtig, die man sich zuerst hart erarbeiten muss. Vor allem als kleiner Player fühlt man sich teilweise nicht ernst genommen und wird nachrangig behandelt. Da war Beharrlichkeit gefragt. 

Wer ist die Zielgruppe von Canya Drinks?

Die Zielgruppe besteht aus jungen Menschen im Alter von 18-35 Jahren. Sie wissen mittlerweile hochwertige und außergewöhnliche Lebensmittel und Aromen zu schätzen und sind bereit, dafür etwas mehr zu bezahlen. Sie legen Wert auf Nachhaltigkeit und natürlich auf Genuss. Und sie sind individualistisch, spaßorientiert, aktiv, weltweit mobil und vernetzt. Zudem sind sie ständig auf der Suche nach neuen Erfahrungen. Sie sind immer up-to-date und begeistern sich für innovative und originelle Sachen aufgrund ihrer Neugier auf Neues. Sie legen trotzdem weiterhin sehr viel Wert auf Qualität und Mehrwert.

Was ist das Besondere an den Canya Drinks? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Den großen Unterschied zu anderen Marken in diesem Segment haben wir erneut mit unserem letzten Produkt deutlich gemacht. Wir haben den Ideenreichtum und den Mut unkonventionelle Wege zu gehen und eine Marke zu schaffen, welche sich nicht nur in einem eigenen Kosmos aufhält, sondern durchaus die Augen in alle Richtungen offenhält. Die Zielgruppe von Canya ist deckungsgleich mit den Werten und Ambitionen, die wir als Gründer mit der Marke vertreten.

Mit unserem zuletzt gelaunchten Produkt, dem Canya Vodka in der NFT-Edition haben wir ganz neue Ansprüche für den deutschen Getränkemarkt, wenn nicht sogar dem deutschen Konsummarkt, gesetzt. Hierbei haben wir neueste, innovative Technologie mit einem physischen Produkt verbunden. Dadurch haben wir verschlossene Türen geöffnet, um den Konsumenten noch näher an die Marke zu binden.

Unterstützt wird das Ganze durch die Nutzung einer gemeinsamen Community Plattform, in der sich Mitglieder untereinander, aber auch direkt mit uns, austauschen können. Damit verfolgen wir zusätzlich den Anspruch eines transparenten Unternehmens, an dem die Mitglieder teilhaben und mitbestimmen können.

Simple Drinks, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ziel ist es neben der Marke Canya noch weitere Sparten zu etablieren, womit wir das Angebot rund um unsere Vision ergänzen können. Wir möchten zur ersten Adresse für Getränke-Genuss, Lifestyle Getränke, Club Partys und Community heranwachsen und eine all-in-one-box Lösung kreieren.

Es ist geplant, im Laufe dieses Jahres die erste Canya Party zu veranstalten, auf der unsere Community gemeinsam den Genuss von Canya Produkten in einer angesagten Location genießen kann. Sämtliche Events werden selbstverständlich zusammen mit dem Canya Team gefeiert. Parallel dazu suchen wir derzeit nach einer Person des öffentlichen Lebens, welche die Werte der Marke teilt und langfristig als Gesicht der Marke auftritt.

Prinzipiell arbeiten wir am laufenden Band daran, unser Kooperationsnetzwerk in Deutschland und Österreich zu erweitern, um unseren Holdern möglichst viele verschiedene Vorteile zu ermöglichen. Hierfür gehen wir auch explizit auf die Wünsche aus der Community ein.

Es wurde z.B. der Wunsch aus der Community geäußert, eine Kollektion an Basic Klamotten zu entwickeln – mal schauen, was da im Laufe des Jahres noch so passiert.

Unsere Roadmap sieht außerdem vor, in diesem Jahr eine zweite Canya NFT Kollektion an den Start zu bringen, welche für Holder aus der ersten Kollektion free-to-mint sein wird.

In diesem Jahr möchten wir auch unseren ersten Mitarbeiter*in einstellen, was für uns persönlich einen großen Meilenstein darstellt. Neben dem Wunsch ein eigenes Unternehmen aufzubauen, war es nämlich auch immer ein Ziel einen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem Menschen gerne arbeiten und mit dem sie sich identifizieren können.

Die lange überfällige Umfirmierung von der UG in eine GmbH soll auch endlich in diesem Jahr vorgenommen werden. Damit beweisen wir, dass die Idee und unsere Produkte aus den Kinderschuhen herausgewachsen und wettbewerbsfähig sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Da man als Gründer eines Start-ups natürlich nicht unendlich viele finanzielle Mittel zur Verfügung hat, sollte man diese mit Bedacht und Disziplin einsetzen. Bei Zusammenarbeiten und Kooperationen sollte man daher imstande sein, objektiv von der versprochenen und der tatsächlich erbrachten Leistung zu unterscheiden. Wenn es nicht passt, passt es eben nicht. Hier empfehlen wir im Notfall eine Zusammenarbeit rechtzeitig zu beenden und sich gegebenenfalls im Vorfeld Ziele zu setzen, die mindestens erreichbar sind.

Außerdem sollte man stets das übergeordnete Ziel und seine Kompetenz im Auge behalten. Da wir als junge Gründer lange nicht die Mittel hatten Mitarbeiter einzustellen, waren wir in erster Instanz dafür zuständig, alle Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Wir raten dazu, sich schnell ein Netzwerk von kompetenten Partnern aufzubauen, die jeweils Spezialisten auf dem Gebiet sind. Möchte man nämlich alles allein machen, verliert man in der Zeit, in der man sich das nötige Wissen aneignet, das eigentlich Ziel aus den Augen – und man verrennt sich.

Unbedingt auch mal die kleinen Erfolge feiern und darauf anstoßen! Da haben Max & ich als Getränkehersteller natürlich die besten Voraussetzungen für.

Wir bedanken uns bei Maximilian Roch und Jonathan Harke das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Simple Drinks

Kontakt:

Simple Drinks UG
Wandsbeker Chaussee 132
D-22089 Hamburg

www.canya-drinks.de
info@simple-drinks.de

Ansprechpartner: Jonathan Harke, Maximilian Roch

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Aus Machen werden Macher

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Wilhelm Frank Nivilli dem Nagelschuh in der Höhle der Löwen SChuhwerk

Wilhelm Frank Gründer von Nivilli, dem Nagelschuh das richtige Schuhwerk beim Nivellieren, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Nivilli doch kurz vor!

Ich bin Wilhelm „Willi“ Frank, gelernter Fliesenleger. Seit 2004 bin ich Inhaber und Geschäftsführer meines eigenen Sanierungsfachbetriebs „WF Fliesen“ mit mehreren Mitarbeitern.

2020 gründete ich Nivilli, ein junges Unternehmen, mit dem wir als erstes den Nagelschuh revolutioniert haben. Heute entwickelt sich Nivilli zu einem innovativen Werkzeughersteller, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, qualitativ hochwertige Werkzeuge auf den Markt zu bringen.

Wie ist die Idee zu Nivilli entstanden?

Die Idee entstand aus einem Alltagsärgernis heraus. Mit den Lösungen, die auf dem Markt angeboten wurden, war ich alles andere als zufrieden. Sie waren mir schlichtweg zu gefährlich. Den ganzen Tag konnte ich mich nur langsam auf diesen wackligen Sohlen bewegen und knickte trotzdem immer wieder mit dem Knöchel um. Zudem waren auch immer meine teuren Arbeitsschuhe voller Nivelliermasse und man musste sie nach jedem Einsatz stets aufwendig reinigen, um sie ein weiteres Mal benutzen zu können. Als ich einmal verzweifelt nach der Arbeit zuhause ankam, lehnte ich mich über den Esstisch und erblickte ein neues Paar Baby-Clogs, die meine Frau für unseren zweijährigen Sohn gekauft hatte, damit dieser einen sicheren Halt im Schwimmbad hat. Blitzartig schlug in mir die Idee ein: Wieso nicht einfach komfortable Nagelsohlen-Clogs entwickeln? Die Idee war geboren…

Welche Vision steckt hinter Nivilli?

Die Vision ist Nivilli auf dem internationalen Markt zu platzieren und als eine Marke im Bau- und Gartenbereich zu etablieren. Weltweit werden Nagelschuhe für die unterschiedlichsten Arbeitsprozesse eingesetzt – von der Großindustrie über gewöhnliche Baustellen bis hin zum privaten Familiengarten.

Des Weiteren liegt mir am Herzen, junge Leute für das Handwerk zu begeistern. In der heutigen digitalisierten Welt verliert unser Berufszweig an Interesse, obwohl der Bedarf an guten Handwerkern immens ist.

Das große Ziel ist auch eine Nivilli-Stiftung zu gründen, mit der wir soziale Projekte unterstützen können.

Wer ist die Zielgruppe von Nivilli?

Genau genommen jeder Handwerker, der am Boden Arbeiten verrichten soll. Dazu zählen beispielsweise Boden- und Fliesenleger, Estrich- und Parkettleger, Maler, Design-Epoxibodenbeschichter sowie Bauabdichter und Betonschutzbearbeiter und… natürlich Hobby- und Profi-Gärtner.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Es war schon immer eine meiner Ambitionen ein Erfinder zu sein. Eines Tages, als ich die Sendung schaute, hatte ich die Vision, dass ich irgendwann mal auch da vorne stehen würde. Einer meiner Partner, und heute guter Freund, gab mir den nötigen Stupser, mich mit Nivilli dort zu bewerben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Schon bevor man sich bewirbt beginnt ein großer Vorbereitungsprozess, um das eigene Produkt bzw. die Marke gut präsentieren zu können. Vom Design, Branding, Online-Marketing bis hin zum Vertrieb, um die ersten Verkaufszahlen aufweisen zu können. An alles muss gedacht werden. Ich recherchierte viel über andere Startups und auf was es ankommen würde. Natürlich macht man sich auch Gedanken, mit welchem Investor man gerne eine Zusammenarbeit starten würde. Das Sony Team war außerdem eine tolle Unterstützung im Umgang mit der Kamera.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Motivation ist nicht in Worte zu fassen. Man setzt alles Erdenkliche daran, um den perfekten Pitch hinzulegen. Aus 100% Einsatz werden schnell 1000%, was nichts anderes heißt wie: üben, üben und weiter üben. Alleine schon dabei zu sein, ist ein großes Kompliment und gibt einem unfassbar viel Antrieb seine Vision weiterhin umzusetzen – unabhängig davon, ob am Ende ein Deal zustande kommt oder nicht.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Nivilli aufmerksam werden?

Enorm wichtig. Die Wichtigkeit erfährt man erst, sobald man begreift, wie aufwendig es ist, unter aller Anstrengungen sein Produkt bzw. seine Brand auf dem Markt zu platzieren. Die Marketingkosten lehren das einen ziemlich rasch! Da hilft es unwahrscheinlich in so einer Sendung als Teilnehmer dabei sein zu können, um die mediale Aufmerksamkeit für das eigene Startup Unternehmen auf sich zu lenken.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Das war ganz klar der gute Ralf Dümmel.

Nivilli, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bekanntlich heißt es ja, der Weg ist das Ziel. In fünf Jahren wollen wir den internationalen Markt für uns erobern und mit vielen weiteren innovativen Produkten bereichern. Weitere Ziele sind die Marke „Nivilli“ mit starken Umsatzzahlen zu etablieren und ein wirtschaftlich nachhaltiges Unternehmen mit vielen großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufzubauen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.) Erzähle jedem von deiner Idee! Hast du es jedem erzählt, gehe sofort ins Machen über! Aus Machen werden Macher.

2.) Prüfe den Markt ausgiebig! Schau’ dir deine Mitbewerber und Konkurrenten gründlich an. Nimm alles unter die Lupe und nimm die ersten Kontakte mit möglichen Partnern auf.

3.) Work hard! 12, 14, 16 Stunden werden nicht zur Ausnahme, sondern zur Regel. Egal, wie hart du fällst, stell dich darauf ein immer wieder aufzustehen. Bist du bereit, alles zu investieren, was du hast, wird dieser Weg zu deinem Ziel und der Erfolg ist vorprogrammiert.

Bild: Investorin Judith Williams unterzieht den Nagelschuh „NIVILLI“ von Wilhelm Frank direkt einem Praxistest. 
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Nivilli ist am 16.Mai 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Wilhelm Frank für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht!

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Mijasi Beautyflash Blue Light Protectfluid Facial Fluid Höhle der Löwen

Isabel Bäring Gründerin von Mijasi, Beautyflash Blue Light Protectfluid, ein powervolles, innovatives Facial Fluid, das den Anforderungen des digitalen Zeitalters entspricht , in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup MIJASI doch kurz vor!

Mijasi® ist ein Berliner Startup, das innovative Kosmetik-Produkte entwickelt. Der Name MIJASI entstand durch ein Wortspiel bei Zusammensetzung der Buchstaben der Familienmitglieder IMI, JAN und ISI.

Ich bin die Gründerin, Isabel Bäring und erlebte mit Mitte 20 einen einschneidenden Schicksalsschlag, der mein weiteres Leben für immer verändern sollte. Mit 16 Jahren absolvierte ich in Berlin eine Ausbildung im mittleren Dienst der Schutzpolizei. Polizistin war seit Kindestagen an mein absoluter Traumberuf.

In den nächsten 13 Jahren kletterte ich die Karriereleiter kontinuierlich nach oben, von der Schutzpolizei bis hin zum LKA. Nach dem Abschluss eines zusätzlichen Diplom-Studiums wechselte ich als Kommissarin in die gehobene Laufbahn. 
Bis zu jenem Tag, der mein Leben komplett verändern sollte.
Ich hatte einen Dienstunfall und wurde angeschossen.
Dies bedeutete das vorzeitige Ende meiner Polizeikarriere.
Ich orientierte mich beruflich vollumfänglich um und begann schließlich noch einmal komplett von vorne.

Mein Neustart brachte mich in meiner Genesungsphase über die Medizin zur Heilkunde und schließlich zur Kosmetik. Und da bin ich seither zu Hause. Ich absolvierte erneut eine Ausbildung, wurde staatlich anerkannte Heilpraktikerin und arbeite seit zehn Jahren im Bereich der Anti-Aging-Medizin.
Ich unterrichte als Dozentin für Hautverjüngung an einer Akademie in Berlin und führe zudem meine eigene Praxis für Ästhetische Medizin im Zentrum der Hauptstadt.
Täglich beschäftige ich mich mit dem Thema der Hautalterung.

Wie ist die Idee zu MIJASI Beautyflash entstanden?

Nun spielt das Blaulicht tatsächlich wieder eine große Rolle! Allerdings diesmal nicht das Martinshorn, sondern als Blaulichtstrahlung von digitalen Bildschirmen, dem sog. Blue Light (=HEV-Light, high energy visible light). Von jedem digitalen Bildschirm strahlt Blaulicht ab. Vom PC, Handy, Tablet, Laptop, sogar vom Fernseher. Und leider sitzen wir fast den ganzen Tag vor einem dieser Geräte. Wissenschaftlich wurde bekannt, dass Blue Light für unsere Augen schädlich sein kann. 

Ich habe mich gefragt: Wie wirkt sich denn Blaulichtstrahlung auf unsere Haut aus? 

Die Wissenschaft zeigt: Auch unsere Haut kann bei übermäßiger Blaulichtbestrahlung negativ beeinflusst werden. Und so entschied ich mich zur Entwicklung eines Fluids, welches die Hautzellen vor oxidativem Stress bei Blaulichtbestrahlung, Umweltbelastungen sowie Sonnenbestrahlung schonen kann.

Zudem sollten weitere Pflegestoffe sowie Niacinamide und Hyaluronsäure als Feuchtigkeitsbooster in der Rezeptur enthalten sein. Es entstand Mijasi® Beautyflash Blue Light Protectfluid, ein powervolles, innovatives Facial Fluid, das den Anforderungen des digitalen Zeitalters entspricht.

Welche Vision steckt hinter MIJASI?

Jeder MIJASI ®Artikel enthält neben pflegenden und hautschonenden Inhaltstoffen stets auch die Anti Blue Light Formula. Das ist der USP der Marke.

Wer ist die Zielgruppe von MIJASI?

Alle Nutzer von Handys, Tablets, Computerbildschirmen, TV, digitale Screens mit Blaulichtstrahlung. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Die Sendung Höhle der Löwen war für mich die Riesenchance, mein Produkt bekannt zu machen und ich versprach mir zudem Unterstützung im Bereich Vertrieb und Marketing. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich habe meinen Pitch natürlich diverse Male daheim trainiert und mich auf eventuelle Fragen vorbereitet. Bei aufkommender Nervosität habe ich meditiert und bin mit meiner Hündin in der Natur und an den Feldern spazieren gegangen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Diesen Moment werde ich nie vergessen, als ich die Einladung für die Sendung erhielt. Ich habe mich riesig gefreut! Ich fühlte mich in meinem Vorhaben noch mehr bestätigt, mit MIJASI® Beautyflash und weiteren MIJASI® Produkten ein immer stärker werdendes Problem unseres digitalen Zeitalters lösen zu können.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf MIJASI aufmerksam werden?

Sehr wichtig! Ich verspreche mir durch den Auftritt bei DHDL natürlich, den Bekanntheitsgrad von MIJASI® Beautyflash zu erhöhen dann mit einem Deal und der Unterstützung der Löwin oder des Löwen im Bereich Vertrieb und Marketing mein Startup MIJASI® nachhaltig aufzubauen und groß zu machen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Judith Williams und Nils Glagau waren meine Wunschlöwen.
Judith verfügt über unvergleichliche Expertise im Bereich der Kosmetik und Nils verfügt über ein hervorragendes Apotheken-Netzwerk.

MIJASI, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Schauen wir in die Zukunft:
Die TV-Ausstrahlung bei Die Höhle der Löwen war der finale Auslöser für die überwältigende Nachfrage nach meinen Produkten und hat alle meine Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. Es ist ein Traum, der sich hier für mich erfüllt hat. In fünf Jahren ist wirklich jeder zum Thema Digital Aging informiert und ich habe dann mit MIJASI® ein etabliertes Produktportfolio aufgebaut, mit dem ich zur Hautgesundheit beitragen kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

If you can dream it you can do it!

Sei mutig und fang an! Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht!

Vernetze dich, knüpfe Geschäftskontakte und tausche Erfahrungen mit anderen Gründern aus.   

Bild: Isabel Bäring aus Berlin präsentiert mit „Mijasi“ eine Anti-Blaulicht Gesichtspflege. Sie erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Mijasi ist am 16.Mai 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Isabel Bäring für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

New work needs inner work

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Die Gründer von Aivy, Karriere App die Talente erkennt und passende Teammitgleider findet , in der Höhle der Löwen

Die Gründer von Aivy, Karriere App die Talente erkennt und passende Teammitglieder findet , in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Aivy doch kurz vor!

Hallo zusammen! Ich bin Florian Dyballa, studierter Wirtschaftspsychologe, und neben Boas Bamberger, David Biller und Arbnor Raci, Gründer von Aivy – der Assistent, der Talent erkennt!

Mit Aivy erkennen HR-Verantwortliche passende Teammitglieder auf den ersten Blick.

Dadurch gewinnen sie mehr Effizienz, Gewissheit und Objektivität für ihre Personalauswahl. Talente entdecken in unserer kostenlosen App ihre versteckten Potentiale und erhalten ihr individuelles Stärkenprofil. 

Wie ist die Idee zu Aivy entstanden?

Von der Abschlussarbeit zum Startup: Die Idee zu Aivy entspringt meiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit und wurde durch Boas Forschungserfahrung bereichert. Dazu kamen David und Arbnor, die das Produkt technisch entwickelten und Aivy war geboren.

Auslöser waren der hohe Bedarf für Selbstreflektion und Berufsorientierung bei jungen Talenten auf der einen Seite und das dringende Bedürfnis von HR-Verantwortlichen nach mehr Gewissheit auf der anderen Seite. Wir sind ja selbst noch Teil der jungen Zielgruppe und haben diese Schwierigkeiten erlebt. Als wir in der psychologischen Eignungsdiagnostik den stärksten Prädiktor für die Personalauswahl, fanden, dachten wir uns: Das geht ansprechender, unkomplizierter und effizienter!

Welche Vision steckt hinter Aivy?

Unsere Vision ist eine Arbeitswelt, in der es um den Menschen hinter dem Lebenslauf geht!
Für uns ist klar, individuelle Stärken sollten im Recruiting im Mittelpunkt stehen, denn sie haben die stärkste Vorhersagekraft für Arbeitserfolg und -zufriedenheit. Wenn wir das umsetzen, landet jedes Talent an der passenden Stelle und kann sich entfalten.

Wer ist die Zielgruppe von Aivy?

Unsere Zielgruppe sind zum einen Unternehmen, die Objektivität und Effizienz in ihren HR-Prozess bringen wollen. Mit uns finden und erkennen sie die passenden Talente auf den ersten Blick basierend auf den individuellen Stärken bzw. Future Skills. So wird Diversität gesteigert und es entstehen erfolgreiche Teams. 

Zum anderen sprechen wir auch alle Talente an, die ihre Karriere-DNA entschlüsseln wollen. In max. 20 Minuten bekommen sie kostenlos ihr individuelles Stärkenprofil.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir stehen so hinter unserer Mission, dass wir sie am liebsten von allen Dächern rufen möchten. Da bietet die Sendung eine super Möglichkeit unsere Zielgruppe anzusprechen und ihr Empowerment durch Selbstreflektion zu ermöglichen. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ganz klassisch natürlich, indem wir den Pitch perfektioniert und eingeübt haben. Auch das Bühnenbild samt passenden T-Shirts war Teil der Vorbereitung, genauso wie das Abstimmen der Konditionen, die wir annehmen würden. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Super motivierend! Es ist eine schöne Bestätigung für unsere Mission und deren gesellschaftliche Relevanz. Der Rückenwind hat uns darin bestärkt, unsere App für Talente wieder kostenlos zur Verfügung zu stellen und sogar nochmal zu verbessern.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Aivy aufmerksam werden?

Dieser Schritt gibt uns nochmal einen Push und ein positives Signal an alle, die uns schon seit der Gründung unterstützen. Über 40 Unternehmen nutzen Aivy bereits. Die Lösung ist also bereit! Sie kann von Unternehmen aller Größen und Branchen ohne IT-Aufwand eingesetzt werden. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unsere Traum-Investor*innen waren Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer. Deren Expertise z.B. im Bildungsbereich und im Aufbau von erfolgreichen Tech-Startups passt perfekt zu uns. 

Florian, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren haben wir mit Aivy den neuen Standard neben dem Lebenslauf geschaffen. Unternehmen betreiben stärkenbasiertes Recruiting und haben somit glücklichere, aber auch produktivere Mitarbeitende. Talente wissen, wo ihre Stärken liegen und kein Potenzial wird mehr verschwendet. Kurz: Wir haben eine Arbeitswelt geschaffen, in der die individuellen Stärken im Fokus stehen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer*innen mit auf den Weg geben?

Vernachlässigt vor lauter Shareholder Value Maximierung und Finanzierungsrunden nicht euer Recruiting. Jedes weitere Teammitglied bestimmt den Unternehmenserfolg mit. Hier zählt die Passung zur Mission, ins Team und die individuellen Stärken!

Kümmert euch um euer Team und die Unternehmenskultur. Was wie vermeintlich softe Faktoren wirkt, ist am Ende das, was euer Unternehmen zum Erfolg führt. Das Team ist die wertvollste Ressource!

New work needs inner work: Betreibt regelmäßig Selbstreflektion. Die Entwicklung des Startups und der Persönlichkeiten geht oft Hand in Hand und so profitieren alle davon!

Bild: V.l.: David Biller, Arbnor Raci, Florian Dyballs und Boas Bamberger aus Berlin präsentieren mit „Aivy“ eine spielbasierte Karriere-App. Sie erhoffen sich ein Investment von 450.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Aivy ist am 16.Mai 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Florian Dyballs für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Genießt euren Auftritt

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VapoWesp, die Räucherbox hält Wespen auf natürliche Weise fern, in der Höhle der Löwen

Claudia und Leslie Eckert Gründerinnen von VapoWesp, die Räucherbox hält Wespen auf natürliche Weise fern , in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Wir sind Claudia (49j.) und Leslie (17j.) und haben als Mutter-Tochter-Konstellation unser Unternehmen gemeinsam gegründet.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Abends auf dem Sofa – als wir „Die Höhle der Löwen“ gesehen haben – kam uns die zündende Idee für unser Produkt. Es war mitten im ersten Corona-Lockdown, eine aufreibende Zeit und wir wollten nicht nur unser Produkt an den Start bringen, sondern auch zeigen und beweisen, dass man immer etwas an initiieren kann, wenn man vom Sofa aufsteht, ehrgeizig und zielstrebig an einer Idee arbeitet.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Wir ermöglichen, Wespen auf natürliche Weise zu vertreiben und bieten Menschen damit ungestörte wespenfreie Momente im Freien. Damit bieten wir eine umwelt- und insektenfreundliche Alternative. Wir nutzen ein altes Hausmittel, denn der aufsteigende Rauch von glimmendem Kaffeepulver signalisiert Wespen „Gefahr“ und sie drehen ab – ein jahrtausendalter Instinkt, den bspw. auch Imker nutzen.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Alle Menschen, die wespenfreie ungestörte Momente im Freien genießen wollen. Ob im Garten, auf dem Balkon, beim Camping, bei Festlichkeiten im Freien aber auch Restaurantbesitzer mit Terrasse, die ihren Gästen einen Mehrwert bieten möchten, damit sie ungestört im Freien essen und trinken können.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Wir sind seit der ersten Staffel Fan der Sendung und fiebern mit jedem Produkt und Gründer mit. Die Gründer, die sich dort vorstellen, haben alle eines gemeinsam: Sie haben viel Herzblut und Energie in eine Idee bzw. eine Dienstleistung oder ein Produkt gesteckt und das finden wir absolut großartig – ganz egal, ob einem der Gründer oder das Produkt zusagt.
Durch die Expertise eines Investors kann ein großer Mehrwert durch dessen Portfolio und Netzwerk entstehen 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben Zahlen, Daten und Fakten recherchiert, unseren Pitch so lange auswendig gelernt, bis wir ihn im Schlaf runterbeten konnten und die Familie schreiend weggelaufen ist, wenn wir ihn wieder aufgesagt haben. Dann hat uns der Rest der Familie in ein unternehmerisches Kreuzverhör genommen, sie haben die Löwen „gespielt“ und wir mussten auf unbequeme Fragen antworten liefern können und uns der internen Kritik stellen, was ziemlich knackig war. Aber es war gut und hat uns mit Selbstbewusstsein durch den Löwengang laufen lassen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Als wir die Zusage erhalten haben, haben wir uns sehr lange umarmt und es sind einige Freudentränen geflossen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf VapoWesp aufmerksam werden?

Es geht uns darum, diese Methodik nach vorne zu bringen, damit zukünftig Wespenfallen und Wespensprays reduziert werden – denn wir brauchen jedes einzelne Insekt für unsere Umwelt. Wespen bestäuben genau wie Bienen Pflanzen und Blumen und dienen Vögeln als Nahrungsquelle, sie beseitigen Aas und reduzieren Mückenplagen.

Wir sind keine Wespenfans und wissen aus eigener Erfahrung, wie gefährlich Wespenstiche werden können – aber wir müssen lernen, von der Natur zu lernen, anstatt gegen sie zu arbeiten. Und genau das kann unsere VapoWesp Räucherbox.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir haben jedes Portfolio ausgiebig recherchiert und wollten allen Löwen den gleichen Respekt zollen – daher haben wir uns nicht festgelegt. Wir wollten auf das Feedback der Löwen nicht voreingenommen reagieren.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben die VapoGroup GmbH gegründet – der Claim des Unternehmens lautet „Nachhaltige Produkte für Haus und Garten“. In diesem Umfeld möchten wir weitere Produkte entwickeln, viele Ideen dafür sind bereits in unseren Köpfen vorhanden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

1. Bereitet Euch gut vor, lernt Eure Kennzahlen und seid selbstkritisch aber auch selbstbewusst.
2. Haltet Euch nicht an Prozenten fest – der richtige Löwe bietet so viel Mehrwert.
3. Genießt euren Auftritt – es geht so schnell vorbei und dieser Moment kommt nur einmal im Leben.

Bild: Claudia (r.) und Leslie Eckert aus Stuttgart präsentieren mit „VapoWesp“ eine Anti-Wespen-Box. Sie erhoffen sich ein Investment von 75.000 Euro für 35 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

VapoWesp ist am 16.Mai 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Claudia und Leslie Eckert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Flexibilität und Beharrlichkeit

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Bauster treuhandbasierte Zahlungslösung für Dienstleister

Bauster treuhandbasierte Zahlungslösung für Dienstleister

Stellen Sie sich und das Start-up Bauster kurz unseren Lesern vor!

Bauster schafft gegenseitiges Vertrauen im Dienstleistungssektor. Mit unserer treuhandbasierten Zahlungslösung können Auftraggeber und Dienstleister jetzt beidseitig sicher zusammenarbeiten. Somit bieten Dienstleister maximale Kundensicherheit und sind gleichzeitig vor Zahlungsausfällen geschützt. Hinter Bauster steht ein Zweierteam mit gleichen Vornamen:  Dennis Hain und ich, Dennis Betzing.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unternehmerinnen und Unternehmer aus unserem Umfeld hatten mir in der Vergangenheit immer wieder von Problemen bei der Auftragsabwicklung berichtet: Durch die gängige Praxis der Vorleistung werden Arbeiten bereits ausgeführt, ohne zu wissen, ob der Auftraggeber diese Dienstleistung überhaupt bezahlen kann. Dies führte immer wieder zu Zahlungsausfällen mit teils schwerwiegenden Folgen.

Deshalb verlangen viele Unternehmer von ihren Kunden Anzahlungen oder sogar komplett Vorkasse. Doch Auftraggeber können häufig nicht einschätzen, wie seriös der jeweilige Dienstleister ist und leisten Vorabzahlungen deshalb nur sehr ungern. Denn wird nach der Zahlung dann kein oder ein mangelhaftes Produkt geliefert oder die beauftragte Arbeit nicht adäquat ausgeführt, kommt man als Kunde nur sehr schwer wieder an sein Geld – diese Erfahrung musste ich leider auch schon persönlich machen! Bislang gab es keine einfache Möglichkeit, diese Problematik zu umgehen. Deshalb haben wir beschlossen, mit Bauster eine beidseitig passende Lösung anzubieten.

Welche Vision steckt hinter Bauster?

Unsere Vision ist eine vertrauensvolle und dadurch fruchtbare und zufriedenstellende Zusammenarbeit ohne finanzielle Risiken für beide Parteien, ganz nach dem Motto: Vorkasse oder auf Rechnung? Bauster!
Wenn ein Auftraggeber bei der Vergabe von Projekten Angst haben muss, sein Geld zu verlieren oder ein Dienstleister Aufträge mit einem unguten Gefühl annimmt, weil die Bezahlung ungewiss ist, dann ist dies keine gute Basis für eine einvernehmliche Zusammenarbeit.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Leider begann direkt nach der Gründung die Corona-Pandemie. Die Entwicklung und die Abstimmungsprozesse wurden somit deutlich schwieriger. Auch Bearbeitungszeiten dauerten erheblich länger, da wir viele regulatorische Auflagen erfüllen mussten. Das hat uns insgesamt sehr viel mehr Zeit gekostet als zuvor angenommen. Nach abgeschlossener Entwicklung haben wir über mehrere Tests die Abläufe schließlich optimiert und Bauster bezüglich Information, Transparenz und Sicherheit bestmöglich an den Kundennutzen angepasst.

Das Unternehmen wurde mit Eigenkapital sowie einen KFW-Kredit finanziert. Aktuell beschäftigen wir uns mit dem Marketing und schauen uns zusätzlich nach Investoren um, damit wir die neue Zahlungslösung schnellstmöglich im Dienstleistungssektor bekannt machen und etablieren können.

Wer ist die Zielgruppe von Bauster?

Unser Service kann grundsätzlich von jedem Dienstleister genutzt werden, um bestmögliche Kundensicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig vor Zahlungsausfällen geschützt zu sein.

Unser branchenspezifischer Fokus:

Handwerker: Hier geht es oftmals um höhere Auftragssummen und es muss nahezu immer vorab Material für die Produktion beschafft werden.

Transporteure: Nicht selten sind die Auftragsparteien einander zuvor unbekannt. Wenn die Lieferung schon erfolgt ist und dennoch die Bezahlung ausbleibt, ist es in der Regel schwer, an das Geld zu kommen, denn als Auftraggeber hat man so gut wie kein Druckmittel mehr.

Softwareentwickler: Oftmals vergeht viel Zeit, bis etwas für den Kunden Nachvollziehbares präsentiert werden kann. Vorkasse wiederum kann in vielen Fällen dazu führen, dass mögliche Aufträge verloren gehen.

Wie funktioniert Bauster? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der große Vorteil unserer Innovation ist die einfache und eigenständige Nutzung. Anstatt zuerst eine Bonitätsprüfung durchzuführen, lässt sich nach der Auftragszusage direkt im Beisein des Kunden ein sicheres Treuhandkonto eröffnen und somit die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schaffen.

Ohne Mindestumsatz können Dienstleister und Auftraggeber jederzeit sicher zusammenarbeiten. Der Treuhandschutz garantiert dabei die sorgenfreie Abwicklung während des gesamten Auftrags: Mit dem Echtzeit-Geldtransfer können Waren und beauftragte Dienstleistungen unmittelbar nach der Lieferung oder der Ausführung bezahlt werden. Somit wird keine Zeit mehr für die Überprüfung von Zahlungseingängen verschwendet und die Liquidität gesichert bzw. gesteigert.

Im Unterschied zu gängigen Absicherungsmethoden ist Bauster bequemer, schneller und sicherer. Im Vergleich schlechtere Alternativen wären folgende: 

● Bonitätsprüfung
Eine Bonitätsprüfung verschafft durchaus einen ersten Eindruck vom Kunden. Das heißt aber nicht, dass dieser den Auftrag auch bezahlen kann, denn ob er zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung noch Kapital hat, ist ungewiss – mitunter hat er es einfach anderweitig eingesetzt.

● Warenkreditversicherung
Hier wird der Forderungsausfall durchaus abgedeckt, allerdings mit Einschränkungen! Denn oftmals sind nur geringe Summen abgesichert und in den jeweiligen Beschreibungen finden sich Formulierungen wie „wenn die Forderung nicht bestritten ist“. Zahlt der Kunde also nicht, tritt die Versicherung meist gar nicht in Kraft und selbst in einem Versicherungsfall dauert es bis zu 90 Tage, bis die Versicherung auszahlt.

● Factoring
Factoring wird für viele Dienstleistungsbereiche oftmals gar nicht oder nur eingeschränkt angeboten. Da es nicht um einen Austausch von Waren gegen Bezahlung geht, ist ein richtiger Nachweis über die Ausführung meist nur über einen Sachverständigen zu klären. Hinzu kommt, dass jeder Kunde vorab vom Factoringpartner geprüft wird und somit auch mal abgelehnt werden kann. Auch die Kosten sind hier meist beachtlich.

Bauster, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, die Marke „Bauster“ als sichere Zahlungslösung in Deutschland zu etablieren. Auch wenn wir uns zunächst auf den Markt in Deutschland konzentrieren, ist ein Rollout in internationale Wirtschaftsräume sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU in Planung. Die regulatorischen Anforderungen hierfür sind bereits erfüllt: Während der Entwicklung haben wir auf eine skalierbare Lösung mit der Möglichkeit auf Mehrsprachigkeit geachtet.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Flexibilität und Beharrlichkeit: Gründer sollten Änderungen als Chance sehen und auch bei Unwägbarkeiten und den damit nötigen Anpassungen ihr Ziel fest im Auge behalten.

Kundenzentriertheit: Fragt Euch, ob Ihr als Kunde Euer Produkt gerne selbst kaufen würdet, weil es mit einem hohen Nutzwert verbunden ist. Entwickelt für Eure potenziellen Kunden Angebote, die nicht nur Probleme lösen, sondern auch ohne Hintergrundwissen von Euren Zielgruppen verstanden werden.

Kein Risiko: Vermeidet so gut es eben geht finanzielle Risiken. Vom Prinzip „Vorkasse“ bei unbekannten Unternehmern kann ich beispielsweise nur abraten!

Wir bedanken uns bei Dennis Hain und Dennis Betzing für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Bauster

Kontakt:

Bauster GmbH
Breslauer Straße 2
D-65366 Geisenheim

https://www.bauster.de
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Ansprechpartner: Dennis Betzing

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Steigern Sie Ihre Chancen

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Wall St. Rank Aktien Wall Street

Wall St. Rank Plattform für Investoren, die es ermöglicht Informationen zu den aktuell attraktiven Aktien der Wall Street Insidern zu erhalten

Stellen Sie sich und das Startup Wall St. Rank doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Nilan Rupasinghe, und ich lebe in dem schönen Hamburg. Gemeinsam mit meinem Cousin Amrit Rupasinghe, der in Sydney, Australien lebt haben wir wallstrank.com gegründet, eine Plattform für Investoren, die es ermöglicht Informationen zu den aktuell attraktiven Aktien der Wall Street Insidern zu erhalten. Mein Cousin Amrit ist seit mehr als 7 Jahren als Produktmanager im Technologiesektor tätig. Zu vor war er im Finanzdienstleistungssektor tätig, zunächst als Analyst und dann als Associate Portfolio Manager. Er hatte außerdem damals Teile des CFA-Charta abgeschlossen, bevor er den Sprung in die Technologiebranche wagte.

Ich selber bin derzeit noch Student und studiere Ingenieurwissenschaften, habe allerdings auch während meines Studiums verschiedene Tätigkeiten und Projekte in der Industrie als auch in vielen verschiedenen Start-Ups gearbeitet. Mein Motto lautet: Wenn man noch jung und sich in einer Ausbildung befindet, kann und sollte man sich ausprobieren und einmal etwas wagen bei dem man das Risiko vorher einschätzen kann.

Wall St. Rank entstand aus einem persönlichen Interesse.

Die Entdeckung von Aktien ist eine große Herausforderung, wenn man ein Neuling bzw. Teilzeitinvestor ist. Es gibt über 7.000 Unternehmen, die auf dem US-Aktienmarkt notiert sind, und es ist ziemlich schwierig, zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Auswahlliste von Unternehmen zu erstellen, die man näher untersuchen möchte. Die meisten Menschen verlassen sich auf Nachrichten, Empfehlungen von Freunden, Reddit-Foren und dergleichen.

Wir wollten eine Auswahlliste auf der Grundlage dessen erstellen, was Insider an der Wall Street über einen Zeitraum von 12 Monaten als vorteilhaft betrachten. Ein einfaches und kostengünstiges Tool, das dies ermöglichte, gab es bislang auf dem Markt noch nicht und da kam uns die Idee ein solches Tool selbst zu entwickeln.

Der US-Aktienmarkt ist die Heimat der bahnbrechendsten Unternehmen der Welt.

Während der Pandemie stiegen Millionen von Erstanlegern in den US-Aktienmarkt ein, dank der Verbreitung von Zero-Mission-Trading-Apps, wie Trade Republic und Bux. Abgesehen von den großen Technologieunternehmen wie Meta (Facebook), Amazon und Netflix, hatten viele dieser neuen Anleger kein System, um Unternehmen mit Zukunftspotenzial zu identifizieren. Die Entdeckung von Aktien ist für Neulinge ziemlich willkürlich. 

Die Idee hinter Wall St. Rank war es, anhand von Analystenbewertungen und Kurszielen eine von Analysten geprüfte Auswahlliste von Aktien mit einem positiven 1-Jahres-Ausblick zu erstellen.

Das Konzept von Wall St. Rank ist einfach aufgebaut. Es wird täglich eine Liste von Aktien erstellt, die 1) von mindestens 5 Analysten von der Wall St. beobachtet werden und 2) insgesamt mit „Buy“ oder „Strong Buy“ bewertet werden. Der Versuch, diese Liste manuell zu erstellen, ist ziemlich mühsam, aber programmgesteuert geht es schnell und effektiv. Die Bequemlichkeit und Schnelligkeit dieser Automatisierung ist das, wofür die User bezahlen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als das Problem erkannt wurde, wandte sich mein Cousin Amrit schnell an unseren ehemaligen CTO Minindu Wirochana, der in unserem vorherigen Unternehmen tätig war.

Minindu ist ein leitender Ingenieur bei einem börsennotierten SaaS-Unternehmen und war bereit, bei uns eine Teil-CTO-Rolle zu übernehmen, bei der er Freiberufler anleitete und begleitete.

Bis heute unterstützt er uns im Unternehmen

Nachdem wir eine erste Version erstellt hatten, haben wir sie in einigen Foren veröffentlicht. Innerhalb eines Monats besuchten Nutzer aus mehr als 100 Ländern unsere Website. Da wussten wir, dass wir ein Problem für viele Menschen auf der ganzen Welt lösten.

Nachdem wir die Nutzung überwacht hatten, wurde uns klar, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis unsere Serverrechnungen steigen würden. Wir beschlossen, die Website aufzuteilen, so dass Lite-Nutzer eine kostenlose Version nutzen konnten, während Power-Nutzer mit einem kostenpflichtigen Abonnement Zugang zu mehr Funktionen hatten.

Sobald wir Umsätze geniereren konnten, haben wir in die Lizenzierung weiterer Datenströme investiert, um mehr „smart money signals (intelligente Geldsignale)“ von der Wall Street zu erhalten.

Neun Monate nach dem Start von Version 1.0 können wir mit Stolz sagen, dass wir ganz organisch auf über 10.500 Nutzer angewachsen sind, die die Website aus über 160 Ländern besuchen. Dies haben wir ohne Content Marketing geschafft. Wir sind gespannt, wie sich das weitere Wachstum entwickeln wird, wenn wir in Kürze mit Content Marketing beginnen. 

Welche Vision steckt hinter Wall St. Rank?

Unser Ziel ist es, dass Kleinanleger auf smart money signals (intelligente Geldsignale) von der Wall Street zugreifen können. Es wird ein Ort sein, an dem Anfänger und erfahrene Anleger gleichermaßen die Aktien finden können, die bei Analysten und Fondsmanagern am beliebtesten sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Für mich selber war es nicht immer einfach das Studium mit unserem Unternehmen unter einen Hut zu bringen. Gerade während der Klausurenphase. Man benötigt viel Zeit und Geduld, die man aufbringen muss, wenn man über mehrere Kontinente an der Vision arbeitet.

Für meinen Cousin Amrit war es wesentlich härter. Eine junge Familie und eine Hypothek haben ihn daran gehindert, bestimmte Risiken einzugehen. Er hatte einen Job als Produktmanager und hat die Plattform mit eigenen Ersparnissen aufgebaut. Seit wir mit der Monetarisierung begonnen haben, wird das Projekt durch die Einnahmen aus der Plattform finanziert. Das Unternehmen ist mittlerweile ‚Ramen Profitabel‘. 

Am schwierigsten ist es für ihn, Zeit und Energie unter einen Hut zu bringen. In den Nächten und an den Wochenenden arbeitet er an Wall St. Rank.

Wer ist die Zielgruppe von Wall St. Rank?

Die Plattform wurde für Einsteiger und Teilzeitinvestoren konzipiert. Dennoch haben wir leitende Analysten von Investmentfirmen und sogar Fondsmanager, die sie regelmäßig für neue Ideen nutzen.

Wie funktioniert Wall St. Rank? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Angesichts des Zielpublikums ist die Plattform minimalistisch und einfach zu bedienen.

Die Website sammelt Analystenbewertungen und Zielkurse für alle börsennotierten Unternehmen und erstellt eine Rangliste der Unternehmen, die mindestens mit „Kaufen“ bewertet werden und die auf der Grundlage der durchschnittlichen Kursziele das größte Aufwärtspotenzial aufweisen. Die Ergebnisse werden täglich auf der Grundlage von Änderungen des Aktienkurses und der Analystenschätzungen angepasst.

Die Nutzer können die Rangliste mit Hilfe von speziellen Filtern filtern und die Aktien sogar nach benutzerdefinierten Kriterien ordnen (z.B. nach Rating-Score usw.).

Wenn ein Nutzer an den Analystenprognosen für ein Unternehmen interessiert ist, das nicht in der Rangliste aufgeführt ist, kann er einfach über die Suchfunktion nach dieser Aktie suchen und erhält hierzu alle Informationen.

Unserer Meinung nach ist dies der schnellste Weg, um herauszufinden, was die Insider der Wall Street in einem 12-Monats-Zeitraum für optimistisch halten.

Unsere Nutzer haben uns immer wieder darauf hingewiesen, dass sich das Design der Plattform deutlich von den typischen Börsenseiten unterscheidet. Sie ist so optimiert, dass sie mit der geringsten Anzahl von Klicks einen Mehrwert bietet.

Wall St. Rank, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Laufe des nächsten Monats werden wir den Analyst Wire hinzufügen – einen Bloomberg – ähnlichen Nachrichten-Feed mit 50-100 täglichen Analystenmeldungen in Echtzeit.

Zudem werden wir in den nächsten Monaten neue Smart-Money-Signale (intelligente Geldsignale) wie ‚Top Hedge Funds Picks‘ und ‚Top Insider Trading Picks‘ hinzufügen.

Wir hoffen, Teil eines Standard-Toolkits für Neulinge und Teilzeitinvestoren zu werden. Wir können uns vorstellen, dass die Plattform auf dem Campus von Hochschulen in Investitions- und Wirtschaftsclubs, in Investment-Bootcamps und bei der Vermittlung von Finanzwissen als solides Instrument für die Due Diligence (sorgfältige Prüfung) eingesetzt wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Lösen Sie ein echtes Problem

Der Hauptgrund für ein Scheitern von Start-ups ist es, dass sie kein wirklich echtes Problem lösen. Versuchen Sie, so schnell wie möglich 10 zahlende Kunden zu gewinnen. Wenn Sie es schaffen, 10 Kunden zu gewinnen, können Sie sicher auch 1.000 erreichen.

Sprechen Sie mit Ihren Nutzern

Man tappt leicht in die Falle, dass man das Problem besser scheint zu erkennen als seine Nutzer. Daher bleiben Sie nah an Ihren Kunden, denn sie unterstützen damit das frühzeitige erkennen von Problemen und deren möglichen Lösungswege.

Steigern Sie Ihre Chancen

Sie verfehlen 100% Ihre Chancen, die Sie nicht nutzen. Egal, ob es sich um einen Kunden, einen Partner oder einen potenziellen neuen Mitarbeiter handelt. Gehen Sie immer wieder auf ihn zu.

Manchmal braucht es nur eine einzige zufällige Verbindung, die zu einem explosiven Wachstum führt.

Wir bedanken uns bei Nilan Rupasinghe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Es ist wichtig, dass man Lust auf persönliche Weiterentwicklung hat 

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Xentral

Xentral: ERP-Software hilft E-Commerce-Startups und KMUs ihre Unternehmensprozesse zu automatisieren

Stellen Sie sich und das Startup Xentral doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Benedikt und Claudia Sauter, leidenschaftlicher Informatiker und studierte Mathematikerin und begeisterte Gründer von Xentral. Mit unserer ERP-Software helfen wir E-Commerce-Startups und KMUs mit 3-100 Mitarbeitern ihre Unternehmensprozesse zu automatisieren. Dabei ist uns wichtig, dass unsere Lösung Geschäftsprozesse an einem Ort bündelt – von der Bestellung über Lager und Produktion bis hin zu Fulfillment und Buchhaltung. Unsere SaaS-Lösung ist einfach, intuitiv und flexibel und hat mehr als 1.000 Funktionen und Schnittstellen zu allen gängigen Tech-Tools.

Mit der Xentral-ERP können Unternehmen ihre individuellen Prozesse schrittweise digitalisieren und automatisieren. Wir nehmen Startups und KMUs die Hürde der sich täglich wiederholenden Aufgaben ab und schaffen ein Umfeld, in dem sie sicher und nachhaltig wachsen können. Um unseren Kunden eine noch bessere Onboarding Experience zu ermöglichen haben wir kürzlich die Otaja Consulting GmbH übernommen. Mithilfe der Video-Plattform können unsere Kunden ihre ERP-Instanz einfach und schnell selbst implementieren. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unser Unternehmen Xentral ist aus einem konkreten eigenen Need entstanden und ist auch nicht unsere erste Gründung. Als studierter Informatiker hatte ich schon immer großes Interesse für Soft- und Hardware aller Art. Noch während des Studiums habe ich einen Programmieradapter entwickelt, für den Claudia und ich einen Onlineshop aufzogen. Die Nachfrage wurde immer größer und wir merkten bald, dass wir an unsere Grenzen stießen und die händischen Verwaltungsprozesse für uns zum Zeit- und Spaßkiller wurden. Unsere Erkenntnis: Die Automatisierung von Prozessen ist gerade für Startups und KMUs das A und O. 

Wir haben uns also auf die Suche nach einer passenden Software gemacht und eine einheitliche Lösung für die gesamte Abwicklung von Lieferanten, Produktion, Bestellungen, Kundenanfragen, Versand und Rechnungsstellung gesucht. Aber wir konnten keine geeignete finden – zu teuer, zu unflexibel. Kurzerhand haben wir uns dazu entschieden selbst eine maßgeschneiderte Lösung zu programmieren. Das bedeutete: früh aufstehen und an der Software arbeiten, danach unserem eigentlichen Hardwaregeschäft nachgehen. 

Nach einiger Zeit kamen immer mehr Nachfragen unserer Kunden zu unserer Software. Zuerst haben wir nur eine schlanke Form davon open source zur Verfügung gestellt. Schnell haben wir dann aber gesehen, dass das Interesse an der umfangreichen Softwareversion sehr groß war. Daraus ist Xentral entstanden. 

Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir die ERP-Lösung immer weiterentwickelt. 2017 kamen wir an den Punkt, an dem wir uns zwischen dem Hardware- und Softwaregeschäft entscheiden mussten, da beides zeitgleich nicht mehr machbar war. Letztlich haben wir uns für Xentral entschieden. 

Welche Vision steckt hinter Xentral?

Unsere Vision lässt sich in drei Worten zusammenfassen: einfach, schnell, datenbasiert. Mit unserer Lösung wollen wir Startups und KMUs weltweit die Freiheit geben, zeitraubende Prozesse zu automatisieren und sich mit Leidenschaft um ihr Business zu kümmern und zu wachsen. Auch wir wollen gemeinsam mit unseren Kunden wachsen und uns immer weiterentwickeln. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu einer der größten Herausforderungen zählt der Moment, an dem wir uns zwischen Hard- und Software entscheiden mussten. Glücklicherweise lief das Hardwaregeschäft gut und wir konnten unsere ERP-Software unabhängig von externer Finanzierung aufbauen. Unsere Software haben wir währenddessen immer gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt, was für uns ebenfalls eine angenehme Situation war. Inzwischen haben mehrere Business Angels in Xentral investiert und wir haben drei Finanzierungsrunden mit Frank Thelen, Sequoia sowie Meritech und Tiger Global erfolgreich hinter uns gebracht. Damit haben wir großartige Investoren an Bord. 

Wer ist die Zielgruppe von Xentral?

Ein Großteil unserer Kunden ist im E-Commerce-Business unterwegs und hat zwischen 3 und 100 Mitarbeiter. Wir konzentrieren uns mit Xentral also vor allem auf kleine und mittelgroße Unternehmen. Speziell der Bereich „Food“ ist im E-Commerce ein sehr spannendes und aktuell stark wachsendes Feld, in dem wir mit Unternehmen wie buah, Koro, YFood und More Nutrition schon tolle Erfolgsgeschichten geschrieben haben. 

Wie funktioniert Xentral? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Xentral bündelt und automatisiert verschiedenste Prozesse, die im E-Commerce anfallen. Durch unsere eigenen Erfahrungen als Hardwareproduzenten und Onlineshop-Betreiber verstehen wir sehr gut, was Startups und KMUs für ihr Wachstum brauchen. Gerade deshalb ist es uns auch sehr wichtig, bei der Weiterentwicklung der Software sehr genau auf die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden zu hören. Nur wenn diese bestmöglich abgebildet sind, kann ein ERP-System effizient unterstützen. Durch die Vielseitigkeit von Xentral geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und z.B. auch das Businessmodell später nochmal zu verändern oder zu wachsen, ohne eine neue Software zu benötigen. 

Xentral, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten allen kleinen E-Commerce Unternehmen die Chance geben, sich zu digitalisieren und zu wachsen – auch über Deutschland hinaus. Und wir möchten Founder dabei unterstützen, mit ihren Ideen und Gründungen erfolgreich zu werden. Gleichzeitig wollen wir als Technologievorreiter ERP neu schreiben und beispielsweise mit der Integration eines Self-Service Ansatzes Impact für die neue Gründergenerationen erreichen. Unsere Kunden sollen die Zeit haben, sich auf den Aufbau ihres Business zu konzentrieren und wir hoffen, dass sie retrospektiv auch wissen, wie die ERP von Xentral ihnen auf dem Weg geholfen hat. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Zuallererst braucht man absolute Leidenschaft für sein Produkt und muss von dem Mehrwert, den es schafft, überzeugt sein. Als Founder macht man außerdem ständig Dinge zum ersten Mal. Es ist also wichtig, dass man Lust auf persönliche Weiterentwicklung hat und bereit ist Schritt für Schritt immer Neues dazuzulernen. Zu guter Letzt ist ein gut miteinander funktionierendes Team wichtig. Gerade als junger Gründer sollte man sich mit Menschen umgeben, die Lust darauf haben etwas Neues zu machen und die Power mitbringen das Unternehmen voranzutreiben und die Mission dahinter zu unterstützen. 

Wir bedanken uns bei Benedikt und Claudia Sauter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Xentral

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Xentral ERP Software GmbH
Fuggerstraße 11
D-86150 Augsburg

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Ansprechpartner: Benedikt Sauter

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WHATALOCATION Location Management Plattform stationären Handel

WHATALOCATION: Location Management Plattform für den stationären Handel

Stellen Sie sich und WHATALOCATION doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Henning Haltinner, CEO von WHATALOCATION, der Location Management Plattform für den stationären Handel. Wir untersuchen täglich Milliarden Datenpunkte aus Mobilit, Demografie und vielem mehr, um unseren Kund:innen einen höchst präzisen und umfangreichen Einblick in den Fingerabdruck unserer Städte zur Verfügung stellen. 

Unsere Software garantiert neben der Auskunft über Passantenströme und Besucherzahlen ebenfalls aktuelle und detaillierte Informationen zu Altersgruppen, Geschlechterverteilung, Verweildauer, Reisedistanzen, Anteil der Tourist:innen in einer Stadt, Typen von Tourist:innen sowie den Anteil von Pendler:innen und Anwohner:innen.

Warum haben Sie sich entschieden, das Unternehmen zu gründen?

Vor der Gründung von WHATALOCATION war ich als Senior Business Development Manager bei einem digitalen Bestattungshaus tätig. Eine meiner Aufgaben lag in der Eröffnung eines Flagship-Stores, wobei ich mich unter anderem mit der Frage auseinandersetzen musste, wie sich Beerdigungen in der Zukunft verändern werden. Aufgrund fehlender Daten war es mir damals nicht möglich, eine konkrete Standortanalyse durchzuführen, um das Potenzial eines Standortes zu bewerten. 

Die daraus resultierende Marktlücke hat letztlich unsere Idee geformt, eine Software zur Analyse von Passanten im urbanen Raum zu entwickeln, welche unter anderem auch zur Suche nach geeigneten Expansionsstandorten genutzt werden kann. In der Vergangenheit habe ich bereits zwei andere Unternehmen gegründet, sodass ich in dem Bereich schon Erfahrungen sammeln konnte. Mit einer neuen brillanten Idee im Gepäck, war ich motiviert, zusammen mit meinem Partner Stefan Georg den Schritt zurück in die Selbstständigkeit zu wagen.

Welche Vision steckt hinter WHATALOCATION ?

Die Stadtbilder sind für uns Menschen entwickelt und sollen mit ihren Geschäften, Dienstleistern, Grünanlagen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Supermärkten und vielen mehr unsere Bedürfnisse befriedigen. Diese Bedürfnisse und Ansprüche, die Menschen an ihre Heimatorte haben, verändern sich aber mit der Zeit – in der Regel schaffen es die meisten Ökosysteme jedoch nicht, schnell genug darauf zu reagieren.

Wenn wir messen können, wo es die Menschen hintreibt und was die Leute in ihrem Alltag benötigen und wollen, können wir unsere urbanen Räume dementsprechend anpassen. Dafür sind Daten, etwa über das Mobilitätsverhalten, ein wichtiges, hilfreiches Werkzeug: Sie lassen Rückschlüsse auf Bedürfnisse zu. Unsere Vision ist es, technologischer Vorreiter auf dem Feld der digitalen Analyse menschlicher Bedürfnisse im urbanen Ökosystem zu sein, um so langfristig für mehr Vielfalt im Handelsangebot zu sorgen, die Innenstädte wieder zum Leben zu erwecken und Leerstand zu senken. Mithilfe unserer Analysen wollen wir versuchen, die Menschen im urbanen Raum zu verstehen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Künstliche Intelligenzen und maschinelles Lernen sind wunderbare Hilfsmittel, die uns heutzutage dabei helfen können, mit sensiblen Daten umzugehen. Eine große Herausforderung, besonders in der EU und in Deutschland, ist natürlich der Datenschutz: Hinter den Zahlen, die wir über die anonymisierten Mobilfunkdaten generieren können, verbirgt sich viel Einfluss und Macht. Deshalb gehen wir mit dieser Herausforderung auch möglichst offen und transparent um, wodurch wir unsere Kund:innen überzeugen können. Dafür benötigen wir verantwortungsbewusste, kluge Menschen mit einer speziellen Ausbildung und einem gewissen Bewusstsein dafür, wie wir Daten gezielt, aber datenschutzkonform anwenden. Gut ausgebildete Spezialist:innen im Team zu haben, ist schon die halbe Miete. 

Seit 2019 haben wir zwei Finanzierungsrunden erfolgreich abschließen können und arbeiten aktuell an einer größeren dritten Finanzierung, um unser Angebot einer größeren Kundschaft in Europa anbieten zu können. 

Wer ist die Zielgruppe von WHATALOCATION ?

Durch die Auswertung valider und datenschutzkonformer Daten bieten wir Kund:innen aus dem Einzelhandel, der Immobilienwirtschaft, Beratungsunternehmen und auch dem öffentlichen Sektor höchst präzise Standortanalysen an. Jede Firma, entlang der gesamten Wertschöpfungskette im stationären Handel, bekommt durch unsere Dienstleistung die beste Unterstützung.

Wie funktioniert WHATALOCATION ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Um präzise Aussagen über das Verhalten von Menschen zu treffen, benötigen wir einerseits demografische Daten, andererseits Informationen über deren Mobilitätsverhalten, Wohnorte, Interessen, den Aufenthaltsgrund an bestimmten Standorten und vieles mehr. So können wir beispielsweise nicht nur die Frequenz der Besucher:innen in Einzelhandelslagen analysieren, sondern auch den Grund ihres Besuches.

Mit WHATALOCATION liefern wir diesen Umfang an Daten und können unseren Kund:innen über die tägliche Auswertung von Milliarden Datenpunkten Unterstützung bei der Standortanalyse leisten – natürlich halten wir uns dabei streng an die DSGVO und nutzen lediglich anonymisierte Mobilfunkdaten. Unsere Software bietet unseren Kund:innen den wohl genauesten Datensatz über deren potenzielle Kund:innen in unseren urbanen Ökosystemen.

WHATALOCATION, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir arbeiten stets an der Weiterentwicklung unserer Software und ihrer Einsatzmöglichkeiten, damit wir noch mehr Unternehmen von unserer Dienstleistung überzeugen können und ihnen durch unsere Analysen Vorteile auf dem Markt schaffen. Aber nicht nur Firmen sollen langfristig von unseren Standortanalysen profitieren, sondern indirekt auch Privatpersonen: Unser Ziel ist es, die leer stehenden Gebäude und ungenutzten Gewerbeflächen verschwinden zu lassen und Stadtgebiete dadurch auch für die Bewohner:innen attraktiver zu gestalten. Wir hoffen natürlich, dass durch unsere Arbeit in fünf Jahren schon signifikante Unterschiede festzustellen sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es gibt nichts Wichtigeres als den perfekten Mitgründer an seiner Seite zu haben.

Ich sorge stets für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben. Dafür braucht es neben einem guten Mitgründer auch den richtigen Partner im privaten Bereich. Wenn beides stimmt, ist das die halbe Miete.

Wenn du hundert Prozent an deine Idee glaubst, dann mach es. Einfach machen. Such dir die richtigen Leute für dein Team und verändere die Welt.

Wir bedanken uns bei Henning Haltinner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid mutig, seid transparent und konzentriert Euch auf den langfristigen Erfolg

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budbee

Budbee – Auf dem Weg zur führenden europäischen E-Commerce-Plattform 

Stellen Sie sich und das Startup Budbee doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Hendrik zu Knyphausen, General Manager Deutschland beim schwedischen Technologie-Unternehmen Budbee. Budbee wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, das bequemste und effizienteste E-Commerce-Erlebnis vom Check-out bis zur Lieferung zu schaffen und dieses nachhaltig zu verändern. Im Zentrum unseres täglichen Handelns steht der Kunde, der sowohl über ein umfangreiches Netzwerk an Paketschließfächern als auch durch direkte Hauslieferungen die Kontrolle über sein Liefererlebnis bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt behält.

Budbee ist bereits auf 2000 Webshops in 5 Märkten (Schweden, Dänemark, Finnland, Niederlande und Belgien) verfügbar. Wir sind zuverlässiger Partner für Hunderte großer Online-Händler, darunter H&M, Zalando, Zara, Asos, Bauhaus, Media Markt, Na-kd, Matsmart und viele mehr.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Der E-Commerce-Markt hat in den vergangenen Jahren ein enormes Wachstum erfahren und wir sind der festen Überzeugung, dass sich Online-Shopping aufgrund der größten Produktauswahl und niedrigsten Preisen bei gleichzeitig bequemster customer experience durchsetzen wird. Unser Gründer und CEO, Fredrik Hamilton, hat außerdem frühzeitig erkannt, dass unsere Mitbewerber die Übergabe des Pakets – den einzigen physischen Kontaktpunkt mit dem Kunden im E-Commerce – als auch den Fokus auf die Umwelt zum Leidwesen des Kunden vernachlässigt haben. Unsere Technologieplattform ermöglicht mehr Genauigkeit und Komfort auf den letzten Kilometern zum Kunden und stellt diesen in den Mittelpunkt.

Somit können wir ein Einkaufserlebnis schaffen, das flexibel, zuverlässig und gleichzeitig nachhaltig ist. Das mag trivial klingen, ist aber im Vergleich zu herkömmlichen Anbietern ein echter Game Changer. Unsere Kunden können den Unterschied erkennen.

Welche Vision steckt hinter Budbee?

Budbee ist ein verbraucherorientiertes Technologieunternehmen mit der klaren Vision, die führende europäische E-Commerce-Plattform zu werden, von der Online-Händler, Kunden und nicht zuletzt die Umwelt gleichermaßen profitieren. Wir glauben fest daran, dass unsere Mischung aus fortschrittlicher Technologie und der Fokus auf eine nachhaltige Lieferkette Budbee zum zuverlässigsten Online-Shopping-Partner für Millionen von Menschen in ganz Europa macht. Daran arbeiten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Um diese Frage zu beantworten möchte ich gerne unsere Grundwerte bei Budbee erwähnen. Diese leiten sich sehr stark von den Erfahrungen des Teams mit dem Umgang von Herausforderungen beim Aufbau eines Unternehmens ab und ich kann sie in meinem Job hier in Deutschland sehr gut wiedererkennen. Erstens muss man mutig sein, um ein Unternehmen in einer traditionellen Branche wie der Logistik zu gründen und zu sagen, dass man die Dinge anders machen kann. Zweitens muss man langfristig denken, weil man sonst keinen Erfolg haben wird. Es gibt so viele unerwartete Dinge, die auf dem Weg passieren können und werden, und man muss eine klare Vorstellung davon haben, wo man hin will, um nicht den Glauben zu verlieren. 

Ich würde auch sagen, dass es wichtig ist, sich mit den richtigen Leuten zu umgeben, mit Leuten, die die gleiche Vision haben und bereit sind, auch in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben. Ich denke, das gilt auch für die Wahl der Investoren. Budbee wird von Investoren aus der Branche unterstützt (u.a. Kinnevik, AMF, H&M), die langfristig denken und die Vertrauen in das Team haben, das die Vision umsetzt. Wir werden von Investoren unterstützt, die den Märkten, in denen wir tätig sind, nahe stehen, was es uns meiner Meinung nach leichter macht, die richtige Art von Beratung und Unterstützung zu erhalten. 

Wer ist die Zielgruppe von Budbee?

Budbee ist erfolgreich, weil wir den Kunden und seine individuellen Bedürfnisse und nicht die Lieferkette allein in den Mittelpunkt stellen. In der Gruppe der Endverbraucher ist die typische Budbee-Nutzerin eine Frau zwischen 25 und 45 Jahren, die mitten im Berufsleben steht. Sie könnte eine Familie mit Kindern haben. Sie ist finanzkräftig und bevorzugt Premium gegenüber dem Preis, und sie ist umweltbewusst und legt daher Wert auf fossilfreie Lieferungen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Pandemie diese Zielgruppe sowohl auf ältere als auch auf jüngere Menschen ausgeweitet hat, und wir sehen auch, dass mehr Männer als früher online einkaufen. Unsere Umsätze generieren wir über Partnerschaften mit international bekannten Online-Händlern und Marken, die über einen Kundenstamm verfügen, der online bestellt. 

Wie funktioniert Budbee? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Budbee ist absolut kundenorientiert. Deshalb liefern wir, wann und wie es für unsere Kunden am besten und einfachsten ist. Bei direkten Hauslieferungen (Budbee Home), bieten wir den Kunden eine minutengenaue Nachverfolgung der Lieferung, und eine flexible Lieferungsmethode (z. B. an die Tür klopfen statt zu klingeln, das Paket an der Tür abgeben, oder beim Nachbarn abgeben). Unsere Paketschließfächer (Budbee Box) ermöglichen eine einfache und sichere Abholung per Pin-Code – wann immer es für den Kunden zeitlich am angenehmsten ist. Die Lieferung der Pakete erfolgt fossilfrei, z.B. mit Fahrzeugtypen, die über erneuerbare Energien betrieben werden, oder Cargobikes.

Mit Budbee erhalten Kunden die Kontrolle über das Liefererlebnis und können es an ihre persönlichen Vorlieben anpassen. Über die App können Kunden angeben, wann sie ihr Paket geliefert haben möchten und wie der Fahrer sie bei der Ankunft benachrichtigen soll. So können wir die Kundenzufriedenheit einerseits und die Effizienz der letzten Meile andererseits sichern. 

Budbee, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Budbee ist auf dem besten Weg, die führende europäische E-Commerce-Plattform zu werden, bei der der Kunde im Mittelpunkt steht. Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wir mehr als 100 Millionen Menschen in Europa erreichen. Wir erreichen bereits potentielle 35 Millionen Menschen in den nordischen Ländern und den Benelux-Staaten und werden unsere Reichweite durch unseren Start in Deutschland sowohl mit unseren Heim- als auch mit unseren Box-Lieferungen erheblich erweitern. Unser Netzwerk von Paketschließfächern ist innerhalb von 1,5 Jahren auf mittlerweile fast 5000 gesicherte und 3000 aktive Standorte angewachsen und wird in den kommenden Jahren erheblich ausgebaut werden.

Erst vor Kurzem haben wir eine Partnerschaft mit Albert Heijn, der größten Supermarktkette in den Niederlanden, und bol.com, einem E-Commerce-Giganten, gestartet. In den nächsten Jahren werden wir durch Partnerschaften und darüber hinaus mit unserer digitalen Reise, bei der die Kunden über unsere App mehr Angebote erleben, noch weiter wachsen. Wir sind wirklich auf lange Sicht angelegt. Fredrik, unser CEO, sagt: „Dieses Unternehmen steht nicht zum Verkauf, wir werden ein europäischer Riese werden.“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Seid mutig, seid transparent und konzentriert Euch auf den langfristigen Erfolg.

Wir bedanken uns bei Hendrik zu Knyphausen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Budbee

Kontakt:

Budbee Germany GmbH
Potsdamer Platz 10
D-10785 Berlin

https://app.budbee.com

Ansprechpartner: Hendrik zu Knyphausen

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