Donnerstag, Mai 28, 2026
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Geduld und Optimismus

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Libati app chronisch kranke

Libati ist eine App, mit der chronisch Kranke neue Orte entdecken können, passend zu ihren eigenen individuellen Bedürfnissen

Stellen Sie sich und das Startup Libati doch kurz unseren Lesern vor!

Libati ist eine App, mit der chronisch Kranke neue Orte entdecken können, passend zu ihren eigenen individuellen Bedürfnissen. Man gibt zunächst an, von welcher Krankheit/ von welchen Krankheiten man betroffen ist und welche Gegebenheiten die eigenen Symptome triggern. Danach können besuchte Orte wie Restaurants, Cafés, Hotels etc. auf die Tauglichkeit bezüglich der eigenen Krankheit/ Trigger bewertet werden und selbst kann man natürlich die von anderen Nutzern geschriebenen Bewertungen lesen. Gemeinsam mit unseren Nutzern möchten wir dafür sorgen, dass chronisch Kranke endlich mehr Transparenz und schnellen Zugriff auf notwendige Informationen haben! 

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten haben wir auch ein Hygiene-Feature implementiert, mit dem Locations auf die Einhaltung von Hygienestandards bewertet werden können.Unser Gründerteam besteht aus Katrin (CEO, M.Sc. International Business Studies), Doro (COO, Staatsexamen Zahnmedizin) und Nikhil (BA Produktdesign). Im Bereich Entwicklung werden wir fleißig unterstützt von Ben (B.Sc. Wirtschaftsinformatik) und Geo (B.Sc. Informatik).

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Heutzutage kann man Digitalisierung dazu nutzen, nicht nur Geld zu verdienen, sondern damit auch etwas Gutes zu tun – und genau diese Chance möchten wir nutzen. Unser Team hat selber im familiären Umfeld und im Freundeskreis mehrere Personen, die von chronischen Krankheiten betroffen und deshalb im Alltag eingeschränkt sind. Mit Libati können wir nicht nur ihnen, sondern dank der vielen Möglichkeiten heutzutage auch vielen anderen Menschen helfen. 

Welche Vision steckt hinter Libati?

Heutzutage können wir gesunden Menschen mit 3 Klicks im Internet entscheiden, welches Restaurant, Hotel, Café etc. wir besuchen. Betroffene von chronischen Krankheiten und Menschen mit Geheinschränkungen haben dieses Glück meist nicht, denn viel zu viele Informationen fehlen im Vorhinein: Asthmatiker fragen sich zum Beispiel: Gibt es dort Parkplätze in der Nähe? Muss ich Treppen steigen, oder gibt es einen Aufzug? – Während jemand mit Adipositas unsicher ist, ob die Toilettenkabinen groß genug sind und Allergiker im Vorhinein herausfinden müssen, ob es Gerichte gibt, die sie bestellen können. Diese Informationen sind meist im Vorhinein nur mit viel Aufwand zu bekommen. Unsere Vision ist es, chronisch Kranken wieder zu mehr Freiheit zu verhelfen – denn wir finden, dass es jeder verdient hat, frei und unabhängig unterwegs sein zu können. In Zukunft möchten wir die App auch internationalisieren und auf viele weitere Krankheiten ausweiten.

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen war definitiv, das passende Team aufzubauen. Am Anfang waren Katrin und Doro erst einmal alleine – und als BWLerin und Medizinerin konnten wir die Idee so natürlich nicht umsetzen. Deshalb sind wir dankbar, im Nachhinein unseren Designer Nikhil und unsere Entwickler Ben und Geo gefunden zu haben. Momentan ist es unsere größte Challenge, eine große Community mit vielen Nutzern aufzubauen, die die Locations in unserer App bewerten und diese somit mit Leben füllen. Deshalb würden wir uns umso mehr freuen, wenn ihr als Leser unsere App herunterladen und mit uns die Welt ein kleines Stückchen besser machen würdet!

Finanziert haben wir uns bis jetzt durch Crowdfunding und durch ein Preisgeld, das wir bei einem Startup Wettbewerb der Universität Erlangen-Nürnberg gewonnen haben. Momentan sind wir auf der Suche nach einem Investor. Wir haben auch die ersten Affiliate Partner gefunden, deren Produkte wir unseren Nutzern in einer Unterseite der App zeigen. Wir arbeiten ausschließlich mit Firmen zusammen, die Produkte/Apps/Services anbieten, die für chronisch Kranke einen Mehrwert haben.

Wer ist die Zielgruppe von Libati?

Unsere Nutzer bzw. Early Adopter sind chronisch kranke Menschen in Deutschland, die sich von ihrer Krankheit im Alltag eingeschränkt fühlen und die regelmäßig ein Smartphone benutzen. In Deutschland ist heutzutage jeder Zweite von einer chronischen Krankheit betroffen, davon ist jeder Vierte stärker im Alltag eingeschränkt.

Wie funktioniert Libati? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Libati ist eine community-basierte Plattform, mit der chronisch Kranke neue Locations passend zu ihren individuellen Bedürfnissen finden können. Die App funktioniert folgendermaßen: Zunächst registriert sich der Nutzer und vervollständigt sein Profil. Dabei ist es vor allem wichtig, dass er nicht nur die Krankheit(en) auswählt, von der/denen er betroffen ist, sondern auch die individuellen Triggerfaktoren bzw. Präferenzen. Je nach Krankheit wird der Nutzer durch eine Reihe von Screens geführt, die mögliche Präferenzen passend zur jeweiligen Krankheit abfragt. Wenn der Nutzer all diese Angaben gemacht hat, landet er auf einer Karte, auf der ihm die verschiedenen Orte in seiner Nähe angezeigt werden- markiert in den Ampelfarben rot, grün und gelb. 

Ein rot markierter Ort zeigt an, dass basierend auf den Bewertungen der anderen Nutzer diese Location mit hoher Wahrscheinlichkeit die Symptome der Krankheit triggern könnte/ nicht den eigenen Präferenzen entspricht. Orange markierte Orte haben bezüglich der ausgewählten Trigger mittelmäßige Bewertungen bekommen und ein grün markierter Ort sollte zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit für den jeweiligen Nutzer geeignet sein. Im Übrigen könnte der Nutzer auch zunächst ohne Registrierung und Angabe der Trigger fortfahren, um sich die Funktionen der App anzusehen, würde dann aber nicht die individuellen Empfehlungen für Orte bekommen. Wenn der Nutzer eine bestimmte Location anklickt, bekommt er dann detailliertere Bewertungen zu den einzelnen Triggern angezeigt, sowie gegebenenfalls hochgeladene Bilder und Kommentare, die andere Nutzer hinzugefügt haben.

Momentan gibt es unseres Wissens nach keine vergleichbare App für chronisch Kranke.

Es gibt ein paar Lösungen, die Barrierefreiheit abdecken, aber keine weiteren chronischen Krankheiten. Was unsere App außerdem einzigartig macht, ist ihre Individualisierbarkeit. Nutzer können nicht nur ihre Krankheit auswählen, sondern auch noch individuelle Präferenzen und Trigger. Denn wenn wir eins von unseren App-Testern und anderen chronisch Kranken gelernt haben, dann, dass jeder Mensch ganz unterschiedliche Symptome hat und auf unterschiedliche Gegebenheiten in Restaurants, Hotels etc. Wert legt.

Libati, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wünschen uns, dass wir in 5 Jahren Vollzeit an Libati arbeiten können, schon einige Mitarbeiter haben und fleißig mit der Internationalisierung der App beschäftigt sind! Wir glauben daran, dass Libati gut skalierbar ist und da chronische Krankheiten ein globales, vom Einkommensstatus der Länder unabhängiges Problem sind, denken wir, dass wir mit Libati noch vielen Menschen helfen können. Dazu brauchen wir aber eine starke Community, weshalb wir uns über jeden einzelnen Nutzer und jede einzelne Bewertung in der App sehr freuen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Genug Zeit, Geduld und Optimismus mitzubringen, auch wenn es mal Rückschläge gibt. Nicht jeder wird eure Idee toll oder vielversprechend finden. Und ein funktionierendes MVP hat man nicht in 2 Tagen fertig. Auch wir stehen immer noch relativ am Anfang. Aber wenn man an die eigene Idee glaubt und von Anfang an viel Arbeit in das Startup steckt, kann man alles schaffen!

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei mutig und riskiere es

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MODERNMIND Psychedelika Microdosing Macrodosing

MODERNMIND Therapie mit Psychedelika als Anwendung mit Microdosing und Macrodosing

Stellen Sie sich und das Startup MODERNMIND doch kurz unseren Lesern vor!

MODERNMIND ist ein Startup im Mental Wellness / Wellbeing Bereich und steht für die moderne Gesellschaft und eine weltoffene Haltung bezüglich alternativer Substanzen mit Heilungspotenzial. Wir, die Gründer Maja Theresa Balz und Konstantin Neumann möchten Psychedelika in einem verantwortungsvollen Rahmen für Menschen zugänglicher machen und über die vielen potenziellen Vorteile auf die menschliche Psyche, das Bewusstsein und die Selbstoptimierung aufklären. Dabei arbeiten wir in Begleitung mit Chemikern, führenden Forschungsinstituten und spezialisierten Anwälten, um schneller aus dem Noch-Tabu-Thema ein öffentliches Verständnis und Bewusstsein zu erschaffen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Psychedelika werden seit hunderten von Jahren in verschiedenen Kulturen als Heilmittel mentaler Krankheiten eingesetzt. Die aktuelle Forschungslage zeigt wie viel Potential in der Therapie mit Psychedelika steckt. In manchen Ländern sind bereits Medikamente aus diesem Bereich zugelassen. 

Wir von MODERNMIND bringen 1V-LSD, eine legale Forschungschemikalie nach Europa.

Bevor wir uns für diesen Weg entschieden haben, konnten wir im engen Bekanntenkreis so viele positive Wirkungen nach der Anwendung von Microdosing und Macrodosing unserer Substanz verzeichnen, dass wir dies der breiten Masse der Öffentlichkeit zugänglich machen wollten.

Welche Vision steckt hinter MODERNMIND?

Wir sind auf einer Mission Psychedelika zugänglich und verständlich zu machen um die Anwendung zur Normalität werden zu lassen wie die Tasse Kaffee am Morgen. Hierfür legen wir neben dem reinen Verkauf ein besonderes Augenmerk auf die richtige Durchführung und Intention. So trägt MODERNMIND zur Verbesserung des Glücks und der Grundstimmung der Menschheit bei.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Am Anfang war es nicht leicht an einen zuverlässigen Hersteller zu gelangen und die Ware in der gewünschten Laborqualität zu bekommen. Zudem löst LSD in der Bevölkerung immer noch eine große Angst oder Respekt. durch falsche Publikationen und Behauptungen in den 70er Jahren, aus.

MODERNMIND ist aktuell bootstraped und wird durch einen positiven Cashflow selbst finanziert. Da wir allerdings schneller wachsen wollen sind wir aktuell auch im Gespräch mit interessierten Business Angeln.

Wer ist die Zielgruppe von MODERNMIND?

Millenials/ Young Professionals: Es sind junge und vielbeschäftigte Menschen, die sich in ihrem Job/Alltag nicht stressen lassen und Aufgaben mit Leichtigkeit und Kreativität lösen wollen.

Gesundheitsbewusste Lifestyle, Wellbeing Lover: Es sind Menschen, die vor allem Wert auf ihr Inneres legen. Sie sind belesen, ernähren sich gesund und achten auf sich und ihre Umwelt.

Wie funktioniert MODERNMIND? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

MODERNMIND bietet neben gering dosiertem 1V-LSD als Microdosing Kits auch hochdosierte Tabletten an. Hierfür ist es auch möglich geführte Zeremonien & Retreats zu buchen um den größtmöglichen Transfer der Erfahrungen zu erhalten. Jeder Kunde erhält Zugang zum Memberbereich wo nützliche Informationen zu Anwendung enthalten sind damit Missbrauch vermieden wird und ein bestmögliches Erlebnis gewährleistet werden kann.

Microdosing ist für eine Vielzahl positiver Effekte auf die eigene Effizienz und Förderung der mentalen Gesundheit bekannt. Zum einen konnte in einer Vielzahl klinischer Studien eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, Konzentration und Kreativität beobachtet werden, das besonders bei Studenten, Berufstätigen und Künstlern Beliebtheit gewinnt.

Zum anderen wird dem Microdosing auch nachgesagt, dass es einen positiven Einfluss auf die Heilung psychischer Erkrankungen wie z.B. Depressionen, Angstzuständen, Burnout und Suchterkrankungen wie Alkoholabhängigkeit haben kann. Nicht selten wird darüber berichtet, dass es das Bewusstsein erweitert, die Stimmung aufhellt und allgemein zu einer aufgeschlossenen, lebensfreudigen und entspannter Haltung im Alltag führt. 

Mögliche Vorteile einer 1V-LSD Macrodosing Zeremonie auf einen Blick:

Konfrontation mit Ängsten und inneren Blockaden 

Lösen von festverankerten Traumata z.B. aus der Kindheit

Erreichen des sogenannten Spiritual Awakening

Auflösung des Egos, auch bezeichnet als „ego death“

Herstellung einer engen Verbindung mit der Natur und sich selbst

Befreiung von Lastern und Süchten wie z.B. zu Nikotin und Alkohol

Zugang zum Unterbewusstsein & Bewusstseinserweiterung

Langfristige Unterstützung bei Heilung psychischer Belastungen

Da es sich um erklärungsbedürftige Produkte mit Heilungspotential handelt, legen wir im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern sehr großen Wert auf direkten Kundenkontakt auf allen Kanälen und bieten neben dem reinen Verkauf der Substanz einen Mitgliederbereich an, in dem Hilfestellungen und Hinweise gegeben werden. Wir geben unseren Kunden nicht nur Zugang zu einem legalen LSD Derivat, sondern eine vollständige psychedelische-Erfahrung.

MODERNMIND, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist klar. Wir wollen DIE Brand für legale Psychedelika in Europa werden. Wenn jemand an eine Bewusstseinserweiternde Reise denkt, dann an MODERNMIND. Wir möchten unseren Beitrag leisten mehrere Millionen Menschen ein Tool an die Hand zu geben sich selbst zu heilen und wieder glücklich in ihrem Geist und Körper zu sein. Das ist das Wichtigste was ein jeder hat.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als Serial Founder und Business Angel merken wir selbst wieder wie wichtig es ist bereits früh zu versuchen auf den Markt zu gehen, sein Produkt zu verkaufen und Feedback zu bekommen.

Sei mutig und riskiere es. 

Verhandeln, Verhandeln und nochmal Verhandeln. Es gibt immer Spielraum. Dadurch schaffst du es schneller zu wachsen und so wiederum mehr Kunden zu erreichen.

Wenn du ein neues Produkt launchst versuche so viel wie möglich mit deinen Kunden in Kontakt zu sein, schreibe mit ihnen auf Social Media oder telefoniere mit ihnen um mögliche Probleme zu finden oder Testimonials zu erhalten.

Wir bedanken uns bei Konstantin Neumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: MODERNMIND

Kontakt:

MODERNMIND ein Startup der
nxtlvl incubator GmbH
Quellenstraße 7a
D-70376 Stuttgart

www.modernmind.eu
konstantin@modernmind.eu

Ansprechpartner: Konstantin Neumann

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/modernmind.eu/?hl=de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/konstantin-neumann/

Es gibt kein perfektes Timing

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My Top Career Stealth Mode Factory Berlin Francesca Manganella

Das Startup My Top Career ist Teil des Stealth Mode Förderprogrammes der Factory Berlin: In diesem Interview erzählt die Gründerin Francesca Manganella mehr über sich und ihr Unternehmen

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Leser:innen vor! 

Mein Name ist Francesca Manganella und ich bin die Gründerin von My Top Career. Das Anliegen von My Top Career ist es, den Zugang zu beruflichen Netzwerken zu demokratisieren – durch die Vernetzung von Unternehmen und Talenten mithilfe von  Mentoring-Programmen. Unsere Programme bieten Berufsberatung und Einstellungsmöglichkeiten, gleichzeitig wirken sie sich positiv auf das UN-Ziel Nr. 10 „Abbau von Ungleichheiten“ aus.

Warum hast du dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

In dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin, lagen die Chancen durchweg niedriger als meine Ziele. Nur durch harte Arbeit kommt man so weit. Als ich nach Berlin zog, verstand ich, dass der Zugang zu den wichtigsten Netzwerken und deren Insights entscheidend für das berufliche Vorankommen ist.

Aus dieser Erfahrung entstand die Idee zur Gründung von My Top Career, einer Mentoring-Plattform, die den Zugang zu Netzwerken demokratisiert und Talenten hilft, den eigenen Karriereweg zu erkennen, die passenden Branchen zu finden und das eigene Potenzial zu verwirklichen.

Was war bei der Gründung von My Top Career die größte Herausforderung?

Der Wechsel vom ersten zum zweiten MVP war für mich recht herausfordernd.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Sicher! Aus dem ersten MVP von My Top Career ist etwas ganz anderes geworden. Künftigen Gründer:innen möchte ich empfehlen, so schnell wie möglich Feedback vom Markt einzuholen und entsprechende Daten zu sammeln.

Welche Vision steckt hinter My Top Career?

Unser Ziel ist es, die Gleichberechtigung von Talenten zu fördern und die Chancengleichheit zu erhöhen.

Wer ist die Zielgruppe?

Wir richten uns an mittelständische und große Unternehmen in den wichtigsten deutschen Städten und an Studierende, die sich über ihren beruflichen Einstieg noch nicht ganz sicher sind.

Warum hast du dich für das Stealth Mode Förderprogramm beworben? 

Als Mitglied bei Factory Berlin wusste ich schon, dass es hier ein tolles Netzwerk und ein starkes Startup-Ökosystem gibt. Um mein Netzwerk von Gründer:innen und Investor:innen zu stärken, habe ich mich bei Stealth Mode beworben.

Wie ist der Ablauf des Stealth Mode Förderprogrammes? 

Im Laufe von drei Monaten nehmen Mentees an vielen verschiedenen Workshops und Mentoring-Sessions teil, was My Top Career dabei half, wertvolles Feedback zu erhalten und die ersten Kund:innen zu gewinnen.

Wie werdet ihr von den Mentor:innen unterstützt? 

Sie geben uns praktische Hinweise zu unseren Herausforderungen und helfen dabei, typische Fehler zu vermeiden sowie die nötigen Verknüpfungen und Ressourcen zu finden. Mein Mentor ist Nico Gramenz, CEO der Factory Berlin.

Wo möchtest du am Ende des Stealth Mode Förderprogrammes stehen? 

Wir möchten bereit sein, mit dem Fundraising-Prozess zu beginnen.

Wo siehst du dich und dein Startup in fünf Jahren? 

Hoffentlich bleibt mir die Möglichkeit, mit My Top Career weiterhin das zu tun, was ich liebe. Und natürlich hoffe ich, dass wir europaweit Unternehmen und Talente aktiv zusammenbringen werden.

Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Möglichst bald anfangen: Es gibt kein „perfektes Timing“, man sollte einfach loslegen und sich Feedback vom Markt einholen.

Mit möglichst vielen Menschen sprechen, um ein Feedback zu der Idee zu bekommen.

Mentor:innen suchen, d. h. Expert:innen, die mehr Erfahrung haben als man selbst, die einen durch den Prozess begleiten.

Wir bedanken uns bei Francesca Manganella für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gut zuhören, doch auch kritisch bleiben

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AquaVision Stealth Mode Factory Berlin Natalia Walentynowicz

Das Start-up AquaVision ist Teil des Stealth Mode Förderprogrammes der Factory Berlin: In diesem Interview erzählt die Gründerin Natalia Walentynowicz mehr über sich und ihr Unternehmen

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Leser:innen vor! (DE)

Hallo! Ich bin Natalia und arbeite an dem Projekt AquaVision. Als Einzelgründerin arbeite ich an dem Projekt AquaVision, das die Analyse des Fußabdrucks von Mikroplastik standardisieren soll. Entstanden ist die Idee am CERN in Genf im Rahmen meines CERN Entrepreneurship Student Programs. Mit meinem Hintergrund in den Bereichen Nachhaltigkeit, Unternehmensentwicklung und Datenwissenschaft habe ich mich entschlossen, weiter an der Idee zu arbeiten. Dank der Förderung durch das Stealth Mode Programm und der Unterstützung meiner Berater:innen sowie eines kleinen Projektteams, beginnen wir nun mit der Validierung der Technologie und der Erfassung erster Daten. Momentan bin ich übrigens noch auf der Suche nach einer, einem technischen Mitgründer:in für mein Team, um gemeinsam gegen Mikroplastik zu kämpfen und eine innovative Software mit globaler Auswirkung zu entwickeln.

Warum hast du dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Die Entscheidung, mein eigenes Startup zu gründen, basierte auf dem Glauben, dass man durch die Gründung eines Unternehmens seinen positiven Einfluss und sein Potenzial maximieren kann. Es gibt wohl kaum einen anderen Job, der einen auf eine so steile Bahn bringen kann. Seit 2018 arbeite ich an Projekten im Bereich Mikroplastik. Dabei habe ich verstanden, wie ernst das Mikroplastik-Problem ist und wie schädlich es für die Umwelt sein kann, wenn es sich kontinuierlich vermehrt. Täglich gelangen acht Mio. Plastikabfälle in unsere Ozeane und Prognosen zufolge wird sich diese Zahl bis 2040 verdoppeln. Diese enormen Zahlen und die fehlenden Tools, die uns dabei helfen würden, weltweit umsetzbare Lösungen zu finden, treiben mich dazu an, weiter an meinem Unternehmen zu arbeiten.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Definitiv. Die erste Voraussetzung ist eine Idee und eine große Leidenschaft für ein bestimmtes Thema. Es gibt zahlreiche Förderprogramme und Initiativen, die Gründer:innen in der Anfangsphase unterstützen. Diese bieten Tools zur Validierung einer Idee an, helfen beim Aufbau von Netzwerken und Partnerschaften und können sogar dabei behilflich sein, eine:n Co-Founder:in zu finden.

Welche Vision steckt hinter AquaVision?

Als ehemaliger UN-Generalsekretär sagte Kofi Annan einmal: „Ohne gute Daten sind wir im Blindflug unterwegs. Was man nicht sehen kann, kann man auch nicht lösen.“ Weltweit sind über drei Milliarden Menschen einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt, weil die Daten zur Wasserqualität nicht ausreichend sind. Über die Wasserverschmutzung wissen wir immer noch zu wenig. Das betrifft vor allem Mikroplastik – für das menschliche Auge fast unsichtbare Kunststoffpartikel. Aktuell erfordern die Erkennung und Analyse von Mikroplastik einen hohen manuellen Aufwand und dauern oft mehrere Stunden. Die Messungen basieren auf Stichproben und sind nicht genormt. Es werden dafür teure und komplexe Labormaschinen benötigt und Ergebnisse lassen sich kaum weltweit vergleichen. Was AquaVision anbieten möchte, ist eine standardisierte, skalierbare und automatisierte Erkennung und Messung von Mikroplastik. Wie können wir das erreichen? Zuerst beginnen wir mit der Entwicklung einer Software, die uns die Erkennung von Mikroplastik und die Unabhängigkeit von manuellen Prozessen ermöglicht. Durch den Einsatz von Machine Learning und Computervision möchten wir sichere Angaben zur Anzahl, Identität und Größe von Mikroplastik erstellen. 

Wer ist die Zielgruppe?

AquaVision richtet sich an Forschungsinstitute, Labore, Einrichtungen und an die Unternehmen aus der Industrie. Diese sind aufgrund kommender Vorschriften verpflichtet, Daten zu Mikroplastik zu melden.

Warum hast du dich für das Stealth Mode Förderprogramm beworben? 

Für mich war Stealth Mode eine großartige Gelegenheit, das Konzept von AquaVision voranzubringen. Der Vorteil des Programmes liegt definitiv im ausgewogenen Zusammenwirken von praktischen Workshops und großartigen Expert:innen. Auch die Zugehörigkeit zur Factory Berlin Community, an die man sich jederzeit für Unterstützung und Feedback wenden kann, ist ein großer Vorteil.

Wie ist der Ablauf des Stealth Mode Förderprogrammes? 

Man fängt mit der Bewerbung an, indem man ein Online-Formular ausfüllen und ein Pitch Deck senden muss. Die Bewerbung ist wirklich einfach und reibungslos – ich kann allen Gründer:innen in der Frühphase nur empfehlen, sich dafür zu bewerben. Wir sind oft unsicher, ob wir alle Voraussetzungen des Programms erfüllen, doch versuchen lohnt sich. Sollte es nicht klappen, kann man sich immer noch weitere Tipps für den Bewerbungsprozess bei verschiedenen Startup-Programmen holen. So ist man besser auf den Bewerbungsprozess vorbereitet und man kann sich ein Bild davon machen, welche Fragen gestellt werden. Sobald man angenommen wurde, gibt es ein Kick-off-Event und verschiedene Workshops mit Top-Expert:innen aus der Branche. Bei Stealth Mode hat mir wirklich gut gefallen, dass der Terminplan nicht überlastet war und sich gut an die Bedürfnisse von Gründer:innen in der frühen Phase angepasst hat. Die Workshops fanden zweimal pro Woche abends statt, was sich problemlos in den vollen Terminkalender integrieren ließ.

Wie werdet ihr von den Mentor:innen unterstützt?

Die Unterstützung von Mentor:innen war wirklich großartig. Das Factory Berlin Team hat sich wirklich viel Mühe gegeben, Mentees mit den am besten passenden Mentor:innen aus der Branche und mit den besten Erfahrungen zusammenzubringen. Meine Mentorin war Lubomila Jordanova von Plan A. Ich bin Lu sehr dankbar für ihre Unterstützung und für ihren guten Rat. Es war fantastisch, eine solch großartige Expertin an der Seite zu haben, die dabei hilft, den Fokus zu behalten und die Umsetzung von Ideen schnell zu validieren.

Wo siehst du dich und dein Startup in fünf Jahren? 

Es fühlt sich an, als wären fünf Jahre eine lange Zeitspanne, wenn man sich noch in ganz früher Phase befindet. Man sollte jedoch eine anspruchsvolle Vision haben, die zuerst für einen selbst und dann für das Team bahnbrechend sein wird. Ich möchte AquaVision gerne als Pionier bei der Erkennung und Messung von Mikroplastik sehen, indem es internationale Richtlinien festlegt und Entscheidungsträger:innen und der Industrie ermöglicht, anhand unserer Daten umsetzbare Beschlüsse zu fassen.

Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Bleib resilient: Es gibt viele Höhen und Tiefen auf dem Weg zur Gründung. Auf LinkedIn erscheinen Hunderte von Beiträgen von Gründer:innen, die Erfolge feiern. Das darf dich aber nicht zu sehr überwältigen, denn hinter jedem Erfolg sind viele Fehlschläge zu finden.

Gut zuhören, doch auch kritisch bleiben: Mit möglichst vielen Menschen und Expert:innen über die Idee sprechen, doch das Feedback kritisch betrachten. Validiere und vergleiche deine Einsichten, aber ziehe nicht zu früh ein Urteil.

Schnell handeln und Produktivität messen: OKRs festlegen und regelmäßig auswerten, in kleinen Schritten vorgehen und keine Angst haben, sich umzuorientieren.

Wir bedanken uns bei Natalia Walentynowicz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nicht für das Geld, sondern von Herzen kreieren

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Zaya Stealth Mode Factory Berlin Nadeya Hassan mindfulness

Das Startup Zaya ist Teil des Stealth Mode Förderprogrammes der Factory Berlin: In diesem Interview erzählt die Gründerin Nadeya Hassan mehr über sich und ihr Unternehmen.

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Leser:innen vor! 

Ich bin Nadeya Hassan, Co-Founderin und CEO von Zaya. Zaya ist eine Plattform für das mentale Wohlbefinden, sie kombiniert die Vorteile von XR/VR und Mindfulness-Praktiken, um ein immersives, therapeutisches Erlebnis zu erzeugen, das einen nicht durch Drogen verursachten, semi-psychedelischen Effekt hat.

Warum hast du dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Meine Leidenschaft für die Körper-Geist-Verbindung, die veränderten Bewusstseinszustände und Mindfulness-Praktiken entwickelte sich, als 2012 mein Vater mit Krebs diagnostiziert wurde. Nach seinem Tod im Jahr 2017 überwältigten mich tiefe Trauer und Verlustgefühle, die mich dazu bewegten, eine therapeutische Praktik zu entwickeln, die eine Kombination aus Meditation, Kunst, Bewegung und Musik darstellt. Nach nun zehn Jahren auf der Reise durch diese Praktiken, habe ich das Potenzial für Selbst-Transzendenz und Bewusstsein entdeckt und erkannt, wie sie die mentalen, somatischen und psychologischen Zustände beeinflussen können.

In bestimmter Weise ausgeübt, ermöglichen sie semi-psychedelische und veränderte Zustände bis hin zur Ego-Auflösung. Dadurch kann die Realität mit einem ganz neuen Blick und einer anderen Denkweise wahrgenommen werden. Durch mehrere Trainings in östlichen Heilpraktiken, drei Jahre Marktforschung und mehr als hundert Interviews mit Expert:innen, von integrativen Ärzt:innen in den Vereinigten Staaten bis hin zu nepalesischen Schaman:innen im Himalaya, entstand aus meinen intensiven Recherchen und persönlichen Erfahrungen schließlich das Konzept von Zaya.

Was war bei der Gründung von Zaya die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war für mich, meine Angst zu überwinden, etwas aufzubauen, das zu 100 Prozent mit mir selbst, meinen Leidenschaften und meinem Selbstwertgefühl übereinstimmt. Es war sehr beängstigend und sensibel, mein Konzept von Zaya zu verkünden, denn es basiert rein auf meinem eigenen Leben und meinen persönlichen Erfahrungen. Und es fühlte sich an, als ob ich einen sehr bedeutenden und tiefen Teil meines Selbst vor der Welt offenlegen würde. Es war wie ein Auftritt auf der Bühne und ich wusste nicht, ob die Zuschauer:innen mich auspfeifen oder feiern würden für die Person, die ich bin. Sehr lange wusste ich, dass ich Zaya erschaffen wollte – doch ich hatte zu große Angst vor Ablehnung oder davor, dass die Investor:innen mich für verrückt halten würden, da die Idee ja etwas tabuisiert und unkonventionell ist.

Zaya ist mehr als nur eine durchschnittliche App für Meditation

Zaya verwendet wissenschaftliche Methoden und Tools und ermöglicht den Nutzer:innen etwas zu erleben, was sie bisher vielleicht noch gar nicht für möglich hielten. Ich selbst hatte damals einfach zu viel Angst, mich voll und ganz darauf einzulassen und dies mit anderen zu teilen. Das liegt daran, dass wir in einer Welt leben, in der man immer das Gefühl hat, man müsse sich der „Norm“ anpassen und sollte nicht zu sehr aus der gesellschaftlichen Norm fallen.

Um kurz zu sein: Ich musste erst lernen mich selbst zu lieben, wohlzufühlen und keine Angst vor Ablehnung zu haben, bevor ich mich ganz auf das Konzept von Zaya konzentrieren konnte. Die größte Herausforderung bestand für mich darin, mich nicht davor zu fürchten, was die anderen von meiner Idee hielten. Vielmehr ging es darum, etwas aufzubauen, was ich wirklich liebe und dem ich mich den Rest meines Lebens widmen kann! Das hat zwar eine Weile gedauert (zwei Jahre um genau zu sein), doch jetzt bin ich am Ziel!

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Man muss einfach nur etwas anfangen – und es muss nicht unbedingt ein Produkt sein. Als ich über das Konzept nachdachte, startete ich Online-Events und einen Podcast, in dem ich Gesundheitsexpert:innen zu unterschiedlichen Themen wie Neurowissenschaft, psychedelischen Substanzen und Mindfulness interviewte. So konnte ich mein Publikum und meine Mailingliste aufbauen. Das gab mir auch eine gute Validation und ein gutes Gefühl für meinen Zielmarkt. 

Welche Vision steckt hinter Zaya?

Mit der Kraft von Wissenschaft, Kunst und Mindfulness möchten wir anderen dabei helfen, tiefe Transformation und Heilung zu erfahren. Wir möchten gerne ermöglichen, dass Menschen sich mit sich selbst und anderen verbunden fühlen – und zwar weltweit. 

Wer ist die Zielgruppe?

Personen die unter Stress, Ängsten und Depressionen leiden

Personen, die nach einem holistischen, nicht-pharmazeutischen Behandlungsansatz für ihre mentale Gesundheit suchen 

High-Performer:innen, die gerne in einen Flow-Zustand kommen möchten

Fortgeschrittene Meditierende und Mindfulness-Praktizierende

Warum hast du dich für das Stealth Mode Förderprogramm beworben? 

Ich fand es toll, dass der Fokus bei dem Stealth Mode Programm auf Frauen, nicht-binäre und andere unterrepräsentierte Gründer:innen gesetzt wird. Statistisch gesehen kann es sehr schwierig sein, als Woman of Color mit einem Early-Stage-Startup Unterstützung zu bekommen. Das Programm hat mir die Hoffnung gegeben, die ich brauchte, um etwas über die Gründung eines Startups zu lernen, was mir sonst nie beigebracht wurde. Zuvor musste ich immer alles googeln, um herauszufinden, welche Prozesse ich beachten oder worauf ich mich konzentrieren sollte. 

Wie ist der Ablauf des Stealth Mode Förderprogrammes? 

Erst bewirbt man sich online und nachdem das Factory Berlin Team alle Bewerbungen sorgfältig überprüft hat, entscheidet es sich für teilnehmende Startups. Dann folgt ein Onboarding-Event, bei dem wir alle anderen Gründer:innen (Mentees) und Mentor:innen kennenlernen. Drei Monate lang werden Workshops abgehalten und am Ende dieser Zeit haben wir unsere Projekte vor einer Investor:innen-Jury gepitched. 

Wie werdet ihr von den Mentor:innen unterstützt? 

Sie begleiten uns in allen Bereichen, von OKRs bis zum Branding, und bringen uns bei, wie wir staatliche Förderungen beantragen und unsere Pitchdecks verbessern können. Daneben wurden uns individuell Mentor:innen zugewiesen, die in den entsprechenden Bereichen tätig sind. Mit ihnen können wir uns regelmäßig treffen.

Wo möchtest du am Ende des Stealth Mode Förderprogrammes stehen? 

Nach unserem Stealth Mode 4.0 Demo Day haben mich viele interessierte Menschen kontaktiert, die mit mir zusammenarbeiten oder potenziell investieren möchten, was wirklich toll ist! In den nächsten Monaten werde ich alle Kenntnisse, die ich im Programm erworben habe, nutzen, um meine Pre-Seed Runde zu starten. Nach der Erstellung unseres MVP steht auch noch viel Forschung an. Wir werden also in den nächsten Monaten viel mit Fundraising und R&D zu tun haben.

Wo siehst du dich und dein Start-up in fünf Jahren? 

Ich sehe eine sehr starke Marke, die wir weltweit etabliert haben. Sobald VR durch die Einführung des Metaverse mit seinem prognostizierten Marktwachstum zugänglicher wird, sehe ich uns in der VR angekommen. Aktuell möchten wir Zaya so zugänglich wie möglich machen und dabei die VR-Komponenten in ein 2-D-Erlebnis mit Sound und Visual Art einbinden.

Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Nicht für das Geld, sondern von Herzen kreieren.

Kümmere dich in erster Linie um deine Grundbedürfnisse. Als Leader musst du dafür sorgen, dass deine finanzielle Sicherheit, deine mentale und emotionale Gesundheit sowie deine Beziehungen im Einklang stehen, um grounded führen zu können.

Je früher die Investor:innen in dein Projekt involviert sind, desto größer ist ihre Kontrolle und ihre Beteiligung pro Euro. Wenn du wirklich an dein Start-up glaubst, solltest du zuerst in deine Kasse schauen, noch bevor du nach einer Außenfinanzierung suchst.

Wir bedanken uns bei Nadeya Hassan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

An den Erfolg der Idee zu glauben

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durakstars durak kartenspiel

Auf Durakstars spielt man das  russische Kartenspiel Durak (deutsch „Dummkopf) online um Echtgeld

Stellen Sie sich und das Startup Durakstars doch kurz unseren Lesern vor!

Ich heiße Waldemar Kutsch und bin der Gründer und Inhaber von Durakstars. Bei uns spielt man das russische Kartenspiel „Durak“ (deutsch „Dummkopf) online um Echtgeld. Die User haben die Möglichkeit jederzeit eins gegen eins zu spielen. Zusätzlich veranstalten wir täglich Turniere.

(Wir veranstalten täglich Turniere und es gibt jederzeit die Möglichkeit eins gegen eins zu spielen. Unsere User sind ausschließlich natürliche Personen, d.h. wir verzichten auf die Nutzung von Bots.)

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Mit der Gründung von Durakstars habe ich mir die Träume erfüllt, etwas Eigenes zu erschaffen und mein eigener Chef zu sein. Seit klein auf spiele ich das Kartenspiel „Durak“. Durch die Gründung von Durakstars, habe ich die Möglichkeit unabhängig an einer Sache zu arbeiten, die mir Spaß macht.

Welche Vision steckt hinter Durakstars?

Unsere Vision ist es eine globale Plattform für das Spiel Durak zu sein, wo die Mitspieler durch Logik und Spaß Geld dazuverdienen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung für einen einfachen Angestellten wie mich, war natürlich das nötige Startkapital zu beschaffen. Keine der angefragten Banken wollte mein Geschäftsmodell mit einem Gründerkredit fördern. Denn sobald man erfuhr, dass es sich um ein Kartenspiel mit Echtgeld handelt, wurde kein Kredit gewährt. Aus diesem Grund war ich gezwungen einen privaten Kredit aufzunehmen, um mir meinen Traum erfüllen zu können.

Eine weitere Herausforderung war, einen Programmierer zu finden, der meine Idee realisieren konnte. Zum einen wurden spezielle Kenntnisse gebraucht und zum anderen hatte ich ein begrenztes Budget, sodass ich mir keine Agentur für Programmierung leisten konnte.

Aktuell sind wir mit der Problematik konfrontiert, dass unsere User nicht immer einen Mitspieler haben, da diese nicht zeitgleich online sind.

Wer ist die Zielgruppe von Durakstars?

Jede Person ab 18 Jahren, die das Kartenspiel „Durak“ um Echtgeld spielen möchte.

Wie funktioniert Durakstars? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Nach der kostenlosen Registrierung bei „Durakstars“, zahlt man Echtgeld auf sein Spielerkonto ein und kann sofort durchstarten, entweder nimmt man an den Turnieren teil oder spielt einfach gegen einen anderen Spieler. Dabei kann man den Spieleinsatz zwischen 0,00 € und 100,00 € festlegen.

Zurzeit sind wir das einzige Unternehmen, welches das Kartenspiel „Durak“ online um Echtgeld anbietet. Es handelt sich um ein Geschicklichkeitsspiel, sodass beim Spielbeginn die Gewinnchancen gleich hoch sind. Jeder Gewinn ist in Deutschland zu 100% steuerfrei.

Im Unterschied zu anderen online Kartenspielanbietern verzichten wir auf Bots. Jedes Spiel bzw. Turnier findet nur zwischen realen Personen statt. Die Spieler brauchen nicht auf Glück zu hoffen, denn ihr Können entscheidet über Sieg oder Niederlage. Die Gewinner können sich jederzeit die Gewinne kostenlos auszahlen lassen.

Durakstars, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es ein globales und börsennotiertes Unternehmen zu werden. In fünf Jahren haben wir eine große Spielercommunity, sodass wir unsere Turniere stündlich veranstalten können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es ist nicht nur wichtig hinter der Geschäftsidee zu stehen, sondern auch an den Erfolg der Idee zu glauben.

Je detaillierter der Businessplan ausformuliert ist, desto einfacher wird die Umsetzung der Geschäftsidee.

Man sollte sich nicht von anderen Personen „Kritikern“ davon abhalten, die eigene Idee in die Realität umsetzen zu lassen.

Titelbild: pixabay

Wir bedanken uns bei Waldemar Kutsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Investiert in eure Resilienz

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not less but better stealth mode factory berlin christina roitzheim

Das Startup not less but better ist Teil des Stealth Mode Förderprogramm der Factory Berlin: In diesem Interview erzählt die Gründerin Christina Roitzheim mehr.

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Lesern vor! 

Ich bin Christina, Psychologin, Design Thinker und Co-Founderin von not less but better. Wenn sich nichts an unserer Smartphone-Nutzung ändert, werden wir im Durchschnitt 17 Jahre unseres Lebens an unseren Handys verbringen. Das ist mehr Zeit und Aufmerksamkeit als den meisten lieb ist. Deshalb haben wir mit not less but better die erste wissenschaftlich validierte App für gesunde Handynutzung entwickelt. In fünf Minuten am Tag lernst du, deine ungesunden Smartphone-Gewohnheiten zu erkennen und zu verbessern. Und das mit der Hilfe von AI zukünftig auch in Echtzeit. Also genau in den Momenten, in denen du dich im Handy verlierst. Unser diverses, internationales Team vereint Technologie und Psychologie, damit wir alle gesund online sein können.

Warum hast du dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich möchte einen aktiven Beitrag zur Gestaltung unserer Zukunft leisten. Das steckt in mir, seit ich ein Kind bin. Bereits mit sechs Jahren bin ich als Einzige in meiner Familie Vegetarierin geworden. Unternehmertum sehe ich als einzigartige Möglichkeit, dringende Probleme zu lösen. Dass “Handysucht” ein solches Problem ist, wurde mir klar, als ich 2017 im durch-digitalisierten Shanghai lebte. Ich möchte eine Zukunft mitgestalten, in der die vielen Vorteile der Digitalisierung wirken können, jedoch nicht unsere mentale Gesundheit kostet.

Was war bei der Gründung von not less but better die größte Herausforderung?

“Handysucht” ist ein sehr neues Phänomen. Das mobile Internet, wie wir es kennen, ist keine 15 Jahre alt. Damit steckt auch die Forschung, insbesondere zu Langzeiteffekten, noch in den Kinderschuhen. Wir konnten kaum auf bestehende Behandlungen oder Lösungen zurückgreifen, als wir anfingen, unser psychologisches Training zu entwickeln. Das wäre anders gewesen, hätten wir bspw. eine App gegen Depression entwickeln wollen. Deshalb haben wir es selbst in die Hand genommen: Mit Hilfe von Design Thinking entwickelten wir die psychologische Intervention neu und publizierten dazu eine Studie mit der Freien Universität Berlin. Wir konnten zeigen, dass drei Wochen unseres Trainings die Bildschirmzeit signifikant um 20% reduziert.

Eine weitere Herausforderung war es, auch bei der Arbeit eine gesunde Balance zu finden, á la “practice what you preach”. Den Satz “Der Aufbau eines Unternehmens ist kein Sprint, sondern ein Marathon” hatte ich bereits gehört, verstand aber erst später, was er im Kern bedeutet. Gründer:innen haben ein um 50% erhöhtes Risiko, mentale Krankheiten zu entwickeln. Das erscheint mir insbesondere als Gründerin im Bereich Mental Health wie ein wichtiges Dilemma, über das wenig gesprochen wird.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Die Idee wird sich weiterentwickeln. Aus meiner Arbeit mit Design Thinking weiß ich: Um eine gute Idee zu haben, brauche ich erstmal 100 Ideen. Und dann geht es darum, so schnell wie möglich raus zu gehen und diese zu testen. Es ist wichtig, ständig und schnell zu lernen. Deshalb strukturieren wir unsere Arbeit in Hypothesen und Projekte behandeln wir als Experimente. Immer unter der Frage: Wie können wir am schnellsten unter Einsatz von wenigen Ressourcen am meisten lernen?

Welche Vision steckt hinter not less but better?

Die Zukunft unserer Gesellschaft ist digital. Diese Zukunft möchten wir mitgestalten und dabei helfen, die Vorteile der Digitalisierung für unsere Gesellschaft zu nutzen, ohne mit unserer mentalen Gesundheit dafür zu zahlen. Wir möchten Menschen dazu befähigen, selbst zu regulieren, wie viel Zeit und Aufmerksamkeit sie online verbringen möchten.

Wer ist die Zielgruppe?

Die 200 Millionen Smartphone-User:innen, die aktiv etwas an ihrer Handy-Nutzung verändern wollen, aber mit den existierenden Lösungen daran scheitern. Das heißt Menschen, die ihre Handynutzung besser regulieren wollen, dann jedoch im Bett nur noch kurz etwas am Handy checken und sich dann in “Mindless Scrolling” verlieren.

Warum hast du dich für das Stealth Mode Förderprogramm beworben?

Anfang 2021 schrieb ich die Worte “Female Founders Tribe” auf mein Vision Board. Mir war klar: Ich wünsche mir Peers! Frauen, mit denen ich mich auf Augenhöhe über meine Herausforderungen als Gründerin austauschen kann. Dieser Austausch kam mit Stealth Mode in mein Leben. Weiterhin habe ich verstanden: Um ein Kind groß zu ziehen braucht es ein Dorf. Genau so ist es auch mit einem Startup. Ich wollte wichtige Kontakte in der Szene knüpfen und von den Besten lernen.

Wie ist der Ablauf des Stealth Mode Förderprogramms?

Das dreimonatige Accelerator-Programm bietet den idealen Rahmen, um sich auf die erste Finanzierungsrunde vorzubereiten. Das “Handwerkszeug” gibt es in Inputs von Branchenexpert:innen zu Themen von Funding Deck zu Cap Table Design. Panel-Diskussionen mit namhaften Vertreter:innen der Szene bieten wertvolle Einblicke und Kontakte. In vier Accountability Sessions konnten wir viel voneinander lernen. Mein persönliches Highlight war der Demo Day am 15. Dezember 2021. Auf der Factory Berlin Bühne vor einer Jury, Presse, Investor:innen und über 300 Menschen im Livestream zu pitchen war ein einmaliges Gefühl.

Wie werdet ihr von den Mentor:innen unterstützt?

Mein Mentor Matthias Laug (CTO von TIER Mobility) und ich haben uns freitags zum Lunch getroffen. Von sehr operativen Herausforderungen in der Produktentwicklung, bis hin zu strategischem Sparring hat er mich großartig unterstützt. Auch persönliche Themen wie “Wann weiß ich als Gründer:in, wann ich genug gearbeitet habe” kamen auf. Durch die großzügige Verbindung mit seinem Netzwerk war Matthias ein echter Hebel und Beschleuniger während des Zeitraums von Stealth Mode.

Wo möchtest du am Ende des Stealth Mode Förderprogramms stehen? 

Wir stehen nun kurz vor dem Abschluss unserer Pre-Seed Runde mit großartigen Partner:innen, die unseren Weg begleiten werden, gestärkt mit einem fantastischen Netzwerk für alle Herausforderungen der Zukunft.

Wo siehst du dich und dein Startup in fünf Jahren? 

In fünf Jahren sind wir die Go-to-Brand für digitales Wohlbefinden und haben eine leicht zugängliche und effektive Lösung für Millionen von Smartphone-Nutzer:innen weltweit entwickelt. Wir kombinieren Psychologie und AI auf diversen digitalen Geräten, um Menschen zu helfen, gesunde Entscheidungen zu treffen. Wir haben ein gesundes Unternehmen aufgebaut, das den Wert der mentalen Gesundheit nicht nur nach außen trägt, sondern auch nach innen lebt.

Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Sucht euch Unterstützer:innen, die den Weg bereits gegangen sind. Das hilft, Abkürzungen zu nehmen und nicht jede (schmerzhafte) Erfahrung selbst machen zu müssen.

Findet euren Tribe! Von und mit anderen Lernen macht den Weg nicht nur angenehmer, sondern auch effektiver.

Investiert in eure Resilienz. Lernt euch selbst und eure (Denk-)Muster kennen. Startups sind eine rasante Achterbahnfahrt. Die Komplexität und Geschwindigkeit sind hoch. Übt, euch gut um euch selbst zu kümmern und gesunde Gewohnheiten aufzubauen.

Wir bedanken uns bei Christina Roitzheim für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lasst euch nicht durch andere unterkriegen

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knowunity lernplattform schulalltag

Knowunity digitale Lernplattform für Schüler:innen erleichtert den Schulalltag

Stellen Sie sich und das Startup Knowunity doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Gregor, Yannik, Julian, Benedict und Lucas, die fünf Gründer von Knowunity. Knowunity ist derzeit mit über 1,4 Millionen Nutzer:innen nach nur einem Jahr Deutschlands beliebteste und schnellst wachsende Schulapp. Mit Knowunity können Schüler:innen jedes Lernproblem in nur einer App lösen. Die App umfasst mehr als 130.000 kostenlose und auf Qualität geprüfte Lerninhalte von und für Schüler:innen, wie beispielsweise Lernzettel und zu allen Fächern, Themen und Klassenstufen ab der 5. Klasse. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind selbst teilweise noch zur Schule gegangen und haben schlichtweg keinen Weg gefunden, unseren Schulalltag auf dem Handy einfacher zu gestalten. Knowunity ist sozusagen aus unseren eigenen Problemen heraus entstanden. Wir wollten unbedingt an einer Lösung arbeiten, die allen Schüler:innen einen digitalen Schulalltag ermöglicht.

Welche Vision steckt hinter Knowunity?

Der Name Knowunity setzt sich zusammen aus den Wörtern “Knowledge” und “Community”. Wir möchten allen Schüler:innen mit unserer Plattform Zugang zur digitalen Bildung ermöglichen und zugleich ihren Schulalltag einfacher und digitaler gestalten. Außerdem ist es uns wichtig, zu jedem Problem oder jeder Frage eine passende Antwort zu haben sowie den Schüler:innen zu jeder Zeit Unterstützung anzubieten. Durch die sozialen Komponenten soll so auch der Spaß und das Interesse an Schule gefördert werden. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Organisation und Finanzierung waren wohl die beiden größten Herausforderungen. Zu Beginn (2019) haben wir Gründer selbst unser ganzes gespartes Geld eingebracht. Jetzt, zwei Jahre später, sind wir sehr glücklich darüber, unsere Vision mit namhaften Investoren wie u.a Project A, Mario Götze, Verena Pausder und vielen weiteren weiter vorantreiben zu können.

Wer ist die Zielgruppe von Knowunity?

Unsere App ist vor allem für Schüler:innen von der 5. bis zur 13. Klasse und soll hier die perfekte Möglichkeit zum Lernen bieten.

Wie funktioniert Knowunity? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Knowunity bietet die erste kostenlose all-in-one Plattform für Schüler:innen, auf der sie die Lerninhalte auf eine moderne und gewohnte Art und Weise erhalten, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen laden dafür ihre geprüften Materialien, wie z. B. Lernzettel oder Präsentationen hoch, teilen sie mit anderen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig – eben eine Plattform von und für Schüler:innen. Neben digitalen Lerninhalten in unzähligen Formaten gibt es auch viele weitere Features, wie z. B. den Q&A Bereich oder die Möglichkeit, Nachhilfe innerhalb von wenigen Minuten digital zu erhalten. Durch mehr als 15.000 Bewertungen mit durchschnittlich 4,7 von 5 Sternen ist Knowunity damit die beliebteste Lernapp unter Schüler:innen.

Knowunity, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten die größte digitale Lernplattform in Europa aufbauen, um somit noch mehr Schüler:innen einen digitalen und effektiven Schulalltag ermöglichen zu können. Wir arbeiten jeden Tag daran, unsere App noch besser zu machen und auf die Bedürfnisse der Schüler:innen einzugehen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Holt euch für Bereiche, in denen ihr wenig versteht, Hilfe dazu und arbeitet immer im Team.

Lasst euch nicht durch andere unterkriegen, aber beachtet Kritik und beschäftigt euch vor allem mit Feedback.

Startet kein Unternehmen nur mit dem Ansporn Geld zu verdienen, sondern mit der wirklichen Leidenschaft, ein Problem zu lösen.

Wir bedanken uns bei Gregor, Yannik, Julian, Benedict und Lucas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Vieles ergibt sich von alleine

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Econos Zugang zu alternativen grünen Investmentmöglichkeiten

Econos ermöglicht den Zugang zu alternativen grünen Investmentmöglichkeiten

Stellen Sie sich und die Plattform Econos doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Theresa Hauck, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Econos. Mit Econos ermöglichen wir Privatanlegern Zugang zu alternativen grünen Investmentmöglichkeiten, die traditionell nur professionellen Investoren zugänglich sind. Dabei setzen wir auf Blockchain-basierte Technologien und tokenisieren die Investmentmöglichkeiten. Der Investmentprozess ist für Investoren vollständig digital und lässt sich online innerhalb von wenigen Minuten abschließen.

Das Besondere ist, dass unsere Investmentmöglichkeiten natur- oder technologiebasierte Lösungen für den Klimaschutz darstellen. Damit vereinen wir finanzielle und ökologische Interessen und Erwartungshaltungen unserer Anleger. Das kann beispielsweise ein Venture Capital Fonds mit Fokus auf Klimatechnologie sein. Aber auch ein Waldinvestment oder die Projektentwicklung von erneuerbaren Energien, wie beispielsweise Solar- oder Batteriespeicheranlagen, stehen bei Econos zur Auswahl.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Für mich stand sehr früh fest, dass ich Unternehmerin werden möchte. Mit der Gründung von Econos konnte ich meine Leidenschaft fürs Investieren mit meinem Sustainability-Hintergrund vereinen. Dabei steht für mich aber besonders das große Ganze im Zentrum: Investments sind ein enorm großer Hebel für nachhaltige Wirkung. Die großen Investoren dieser Welt haben die finanziellen Möglichkeiten der Energiewende bereits erkannt. Es war an der Zeit, neueste Technologien zu nutzen, um diese Möglichkeiten auch Privatanlegern zu eröffnen und noch mehr Kapital in die richtige Richtung zu lenken.

Was war bei der Gründung von Econos die größte Herausforderung?

Mit der Verwaltung von (privatem) Kapital geht enorm viel Verantwortung einher. Unser Fokus liegt darauf, die finanziellen Ziele unserer Anleger zu erreichen und gleichzeitig die besten Investments zu finden und zu tätigen, die unserem Nachhaltigkeitsanspruch entsprechen. Das Vertrauen unserer ersten Anleger zu gewinnen war eine große Herausforderung. Gleichzeitig mussten wir so von Anfang an extrem professionell arbeiten und haben uns schnell ein starkes Partnernetzwerk (u.a. Pelion Green Future, Pacifico Energy Partners und der World Fund) aufgebaut, um die nötige Expertise und Infrastruktur abzudecken.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, auf jeden Fall! Das muss man sogar, denn oft ist Schnelligkeit gefragt. Wir lernen täglich dazu. Ständiges Feedback und Verbesserungen sind für einen frühen Erfolg unermesslich wichtig. Gleichzeitig muss man in der Gründungsphase wissen, bei welchen Faktoren man von Anfang an keine Abstriche machen darf. Hierzu zählen bei uns: Das Vertrauen der Kunden, regulatorische Sauberkeit und Compliance sowie eine Klarheit bei unserer Investmentstrategie sowie Definition von Nachhaltigkeit.

Welche Vision steckt hinter Econos?

Econos soll im Kapitalmarkt der Zukunft die zentrale Anlaufstelle für nachhaltige Investments werden, sowohl für private als auch für professionelle Anleger. Wir merken schon heute, dass die Erwartungshaltung von Investoren weit über finanzielle Faktoren hinausgeht. Wir wollen die Investitionen über Econos als Hebel für nachhaltige Veränderung nutzen und einen signifikanten Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten. Traditionelle Finanzinstitute werden es aufgrund von fehlender Innovationskraft schwer haben, die Paradigmenwechsel unserer Zeit bzgl. Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der nötigen Geschwindigkeit und mit der nötigen Glaubwürdigkeit mitzugehen. Diese Lücke werden wir füllen.

Wer ist die Zielgruppe von Econos?

Jeder Anleger, unabhängig von seiner Investment-Erfahrung und der Größe seines Portfolios, findet bei uns die passende Investmentmöglichkeit. Was alle unsere Anleger verbindet, ist, dass sie mit ihrem Vermögensaufbau mehr als finanzielle Rendite verfolgen. Bei uns investieren Anleger ab 100 Euro bis zu siebenstelligen Beträgen.

Viele Anleger sind auf der Suche nach besonderen Investmentmöglichkeiten. Eines unserer beliebtesten Investmentmöglichkeiten ist zum Beispiel der größte Venture Capital Fonds Europas mit Fokus auf Klimatechnologien. Solch ein Investment bietet ein attraktives ‘upside potential’, da jungen Unternehmen extrem schnell wachsen und damit an Wert gewinnen können. Gleichzeitig werden Technologien finanziert, die potenziell bahnbrechend für unser Klima sein werden.

Wie funktioniert Econos?

Zunächst wählt Econos anhand von ökonomischen und ökologischen Kriterien eine Investmentmöglichkeit aus, welche anschließend mittels Tokenisierung in kleine Stücke geteilt wird. Die Token sind dabei nicht, wie etwa bei Aktien, physisch als Urkunde verbrieft, sondern ausschließlich digital auf der Blockchain gespeichert. Anleger wählen eine beliebige Höhe für ihr Investment aus und zeichnen vollständig digital. Die zu den erworbenen Tokens gehörigen Rechte und Informationen werden dann sicher auf der Blockchain gespeichert. 

Econos kümmert sich außerdem auch um die gesamte Bürokratie und Verwaltung des Investments. Während der Haltedauer informiert Econos alle Anleger regelmäßig über ihr Investment. Anleger erhalten außerdem Rückflüsse und Renditezahlungen, je nach Investment laufend oder endfällig. Durch unsere mittelbaren Investments bilden wir so die Charakteristiken der Rückflüsse von institutionellen Investoren nach.

In Zukunft wird es außerdem die Möglichkeit geben, Tokens über einen Zweitmarkt zu handeln. Die Chancen der Blockchain-Technologie sind enorm.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Econos ist nicht ‘nur’ Investment-Plattform, sondern stellt als Assetmanager auch sicher, dass die Qualität der Investments höchsten Standards entspricht. Wir erheben vorrangig erfolgsbasierte Gebühren und stellen so sicher, dass wir dieselben Interessen wie unsere Anleger verfolgen. Außerdem bietet Econos durch sein breites Netzwerk den Zugang zu besonders attraktiven Investmentmöglichkeiten. Wir sind beispielsweise die einzige Plattform, die ein mittelbares Investment in den World Fund, den größten Climate Tech VC Fonds in Europa, anbietet. Unsere Anleger schätzen genau diese Exklusivität und Besonderheit.

Welche Tipps findet man noch auf der Webseite?

Anleger finden auf der Econos Webseite vor allem alle Informationen zu den einzelnen Anlageklassen und unseren Investmentprodukten. Wir treten extrem gerne in persönlichen Kontakt mit unseren Anlegern, weshalb wir individuelle Fragen auch per Chat, E-Mail und in persönlichen Gesprächen adressieren. Derzeit arbeiten wir außerdem daran, noch mehr Inhalte und Hintergrundwissen zu Themen rund um nachhaltige Investments, Tokens und Blockchain, Vermögensaufbau, etc. bereitzustellen und unseren Erfahrungsschatz zu teilen.

Warum ist das Thema Finanzen gerade für Frauen für Sie so wichtig?

Finanzen beziehungsweise Vermögensaufbau ist grundsätzlich für jeden und jederzeit wichtig. Insbesondere die aktuelle makroökonomische Situation bzgl. Negativzinsen und steigender Inflation verdeutlicht, wie wichtig es ist, sein Geld zu investieren.

Frauen investieren im Durchschnitt viel weniger als Männer – leider. Am deutschen Aktienmarkt stehen 7,9 Millionen Investoren nur rund 4,5 Millionen Investorinnen gegenüber.

Wie verändert sich die Finanzbranche in den kommenden 12 Monaten?

Der Kapitalmarkt wird weiter digitalisiert und demokratisiert werden. Dadurch wird sich insbesondere der private Kapitalmarkt weiter öffnen. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird eine immer stärkere Rolle spielen. Regulatorische Neuerungen werden die großen Player vor enorme Herausforderungen stellen und tiefgreifende Veränderungen erfordern, insbesondere um Greenwashing zu vermeiden. Außerdem werden makroökonomische Faktoren wie Zinsen und Inflation die Finanzbranche weiter stark beeinflussen.

Econos, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen mit Econos die Möglichkeiten neuer Technologien ausschöpfen und in absehbarer Zeit weitere Funktionen und neue Features schaffen. Dazu zählt auch die Möglichkeit, gekaufte Anteile künftig digital und flexibel an einem Zweitmarkt handeln zu können und damit die Liquidität von klassischerweise illiquiden Investments entstehen zu lassen. Außerdem wollen wir immer mehr Menschen und Kundengruppen den Zugang zu alternativen grünen Anlageprodukten ermöglichen, unseren Beitrag zum Klimaschutz maximieren und die Finanz- und Investmentbranche weiter nachhaltig verändern. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Wenn es ums Gründen geht, gibt es für mich nur einen zentralen ‘Tipp’. Einfach starten und machen. Vieles ergibt sich von alleine.

Wir bedanken uns bei Theresa Hauck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Glaubt an eure Idee und brennt dafür!

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VIGOROUS

VIGOROUS innovative, nachhaltige und vegane Zahnpasta

Stellen Sie sich und das Startup VIGOROUS doch kurz unseren Lesern vor!

Das Alleinstellungsmerkmal von VIGOROUS liegt in einer Serie hochwertiger, innovativer und nachhaltiger Zahnpasten. Wir – das sind Maiko, Hannes und Jannik – sind davon überzeugt, dass Zahnpasta noch viel mehr kann als nur Zähneputzen. Bisher haben wir eine Vitaminzahnpasta herausgebracht, die sehr gut von den Leuten angenommen wurde. Jetzt sind eine Koffeinzahnpasta und eine Melatoninzahnpasta in Arbeit.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Der Auslöser war, dass Maiko im Schulunterricht erfahren hat, dass die Mundschleimhaut Nährstoffe aufnehmen kann. Damals war er davon so fasziniert, dass er sich gegen ein Medizinstudium entschieden und VIGOROUS gegründet hat. Hannes und ich fanden die Idee von Zahnpasta, über die auch Vitamine, Koffein oder Melatonin aufgenommen werden kann, genauso spannend und waren schnell mit vollem Einsatz dabei.

Welche Vision steckt hinter VIGOROUS?

Wir wollen den Alltag und die Gesundheit der Menschen durch hochwertige, innovative und nachhaltige Kosmetikprodukte verbessern. VIGOROUS soll aber auch auf gesamtgesellschaftliche Probleme wie den Klimawandel und die soziale Ungerechtigkeit eine Antwort haben, denn Unternehmen haben auch eine über den Umsatz hinausgehende Verantwortung

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, zuverlässige, hochqualifizierte Partner zu finden, mit denen wir gerne zusammenarbeiten. Denn obwohl wir uns mittlerweile durchaus als Experten für Zahnpasta bezeichnen können, gibt es immer wieder ungeklärte Fragen, für die wir auf Expertise von außen angewiesen sind. Die Entwicklung der Rezeptur übernimmt natürlich auch ein darauf spezialisiertes Entwicklerunternehmen.

Was die Finanzierung angeht, so haben wir uns vollständig selbst finanziert, wobei Maiko das Geld aus einem größeren privaten Darlehen eingebracht hat. Außerdem veranstalten wir gerade ein Crowdfunding auf Startnext unter dem Namen “Zahnpasta Next Level” zur Finanzierung der beiden neuen Zahnpasten. Das Geld aus der Crowdfunding-Kampagne kann uns einen Boost geben und dafür sorgen, dass wir auch für die beiden neuen Zahnpasten keinen Kredit aufnehmen müssen. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Wer ist die Zielgruppe von VIGOROUS?

Die Zielgruppe sind Vegetarier und Veganer sowie alle, die gerne den Wachmach-Effekt von Koffein oder die erhöhte Schlafqualität durch Melatonin genießen und die es cool oder praktisch finden, dies durchs Zähneputzen zu erreichen. Auch ein gewisses Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein zeichnet unsere Zielgruppe aus.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es gibt bisher kaum Konkurrenzprodukte und die, die es gibt, haben klare Nachteile. Wir stehen deshalb mit einer recht neuen Idee erstmal alleine da und können Leute für uns gewinnen. Außerdem kommunizieren wir klare Werte wie Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit und setzen dies auch um. Unsere Tuben und Verpackungen bestehen zum Beispiel aus recycelten Materialien und wir versenden klimaneutral.

VIGOROUS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen uns als Kosmetikunternehmen etablieren, das hochwertige, innovative und nachhaltige Produkte zu fairen Preisen anbietet und den Leuten eine echte Verbesserung ihrer Gesundheit und Lebensqualität bietet.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Glaubt an eure Idee und brennt dafür! Wenn ihr selbst nur halb davon überzeugt seid, wird auch der Unternehmenserfolg entsprechend ausfallen.

Zweitens: Bleibt hartnäckig! Zweifel und Probleme gibt es immer und immer wieder und die sehen am Anfang oft unüberwindbar aus. Wenn ihr aber beharrlich bleibt, gelingt irgendwann der Umschwung.

Drittens: Arbeitet wie die Besessenen! Es gibt so Vieles zu erledigen und selbst wenn ihr Einiges mit wenig Aufwand erreicht, wärt ihr mit noch mehr Anstrengung weiter gekommen.

Wir bedanken uns bei Maiko, Hannes und Jannik für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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