Mittwoch, April 22, 2026
Start Blog Seite 329

Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht

0
CATLABS nachhaltiges Katzenspielzeug für Katzen Höhle der Löwen

Katharina Bickel Gründerin von CATLABS, das nachhaltige Katzenspielzeug für Katzen, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Ich bin Katharina Bickel, die Gründerin von CATLABS. Bevor ich gegründet habe, war ich 13 Jahre in internationalen Agenturen und Konzernen tätig, wie Scout24, Amazon und BMW/MINI. Fünf Jahre davon habe ich in den USA gelebt und gearbeitet. Ich verließ meine sichere Konzernkarriere, um die Welt des Katzenzubehörs mit CATLABS zu verbessern und ein stilvolles und nachhaltiges Angebot zu schaffen.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Ich habe meine Katze Holly im Tierheim in Chicago adoptiert und schnell festgestellt, dass viele Produkte rund um die Katzenhaltung nicht meinen Ansprüchen an Stil, Qualität und fairer Produktion entsprechen. Viele Dinge passten nicht zu unserem Interior und gingen unheimlich schnell kaputt. Von Anfang an habe ich daher für unseren Katzenhaushalt viel selbst gemacht. Gleichzeitig kam ich durch eine schwere Krankheit zu der Erkenntnis, dass meine Lebenszeit sehr kostbar ist und ich sie mit etwas füllen möchten, was mir Freude macht, Sinn stiftet und einen Beitrag leistet. Aus der Verschmelzung dieser Komponenten ist CATLABS entstanden mit der bewussten Ausrichtung Dinge anders und die Welt ein bisschen besser zu machen.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Die CATLABS Katzenspielzeuge werden mit viel Liebe von Hand in einem sozialen Projekt in Nepal genäht und fair gehandelt. Sie bestehen aus rein natürlichen Materialien und sind langlebig konzipiert. So profitieren nicht nur die Kunden und Katzen, sondern auch die Näherinnen und die Umwelt.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

CATLABS richtet sich mit stilvollen und nachhaltigen Produkten an den wachsenden Markt der modernen Katzeneltern, die Wert auf Ästhetik und verantwortungsvollen Konsum legen und das besondere für ihren Liebling suchen: Faire Qualitätsprodukte, die das Herz berühren. Haustiere sind Familienmitglieder.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Ich hatte mit CATLABS bereits vor meiner Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ einen guten Grundstein gelegt. Die Produkte waren schon im Handel (z.B. bei dm  und Globus) erhältlich und ich hatte sehr gutes Kundenfeedback erhalten. Ich war soweit, mit CATLABS den nächsten Schritt zu gehen. Daher habe ich einen starken Partner bzw. eine starke Partnerin gesucht. Da ich die Sendung schon lange verfolge, habe ich mir immer mal wieder vorgestellt, wie es sein würde, bei „Die Höhle der Löwen“ mitzumachen. Dann habe ich mir einfach gedacht – jetzt ist der richtige Zeitpunkt mich zu bewerben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Das Team bei „Die Höhle der Löwen“ ist einfach super. Es hat mich unterstützt bei der Vorbereitung des Pitches, beim Bühnenbild usw. Auf den Pitch und das Q&A habe ich mich vorbereitet, indem ich gute Freunde mit viel Business Erfahrung im Vorfeld als meine persönliche Löwen-Jury zusammengetrommelt habe. Sie haben sich viel Mühe gegeben kritisch nachzufragen und mich zu „grillen“. Verglichen damit waren die echten Löwen viel freundlicher. Das war die Idee meines Freundes Jürgen und eine sehr gute Vorbereitung, die ich nur empfehlen kann. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Ich verfolge die Sendung schon viele Jahre und habe immer großen Respekt vor den Gründern, die teilnehmen und sich in die „Höhle“ trauen. Nun selbst Teil davon zu sein, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und viel Energie für CATLABS. Nach meinem Pitch haben die Löwen sehr gute Fragen gestellt und sich wirklich mit dem Thema beschäftigt. Ich habe CATLABS bisher alleine betrieben und während der Aufzeichnung haben sich fünf gestandene Investoren eine Stunde nur mit meinem Unternehmen beschäftigt. Ich habe viel positives Feedback bekommen. Allein das war schon eine tolle Erfahrung und eine große Ehre. Die Teilnahme war ein großer Wachstumsschritt, der mich sehr nachhaltig motiviert CATLABS weiterzuentwickeln.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf CATLABS aufmerksam werden?

Natürlich ist die Sichtbarkeit durch die Sendung für jedes Unternehmen ein tolles Sprungbrett. Ich bin habe allerdings mit der Motivation teilgenommen eine langfristige Partnerschaft mit einem Investor oder einer Investorin zu knüpfen, da ich mich als Unternehmerin weiterentwickeln möchte. Von einem Löwen oder einer Löwin und deren Teams kann ich viel lernen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Von Dagmar Wöhrl wusste ich, dass sie sich für Tierschutz einsetzt und von Nico Rossberg, dass er sich besonders für Startups aus dem Bereich Nachhaltigkeit interessiert. Beide waren daher interessante Partner für mich. Gleichzeitig habe ich bereits die Erfahrung gemacht, dass Power im Handel für meine Produkte wichtig ist, weshalb Ralf Dümmel für mich als Investor ebenfalls spannend war. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich werde mein Unternehmen weiter aufbauen und für die Katzencommunity noch mehr moderne, sowie nachhaltige Produkte entwickeln. Als nächstes sind weitere Katzenspielzeuge geplant – aber da kann ich noch nicht zu viel verraten. Derzeit konzentriere ich mich auf den deutschsprachigen Markt. In Frankreich sind Katzen noch beliebter als hier bei uns, daher kann ich mir gut vorstellen, CATLABS zunächst nach Frankreich und dann weiter innerhalb Europas zu expandieren. CATLABS wird ein Zuhause für moderne Katzeneltern mit Tipps und News rund um die Katzenhaltung. Als Katzenmama kenne ich den Alltag mit Katze und werde als Anlaufstelle für andere moderne Catmoms und Catdads fungieren. Mein Engagement in Nepal innerhalb der sozialen Projekte, wo produziert wird ist mir bei alldem sehr wichtig. Auch hier möchte ich weiterhin einen Beitrag leisten und die Näherinnen und ihre Familien unterstützen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?


1. Sei mutig und mach‘ es einfach – den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht.
2. Orientiere Dich an denen, die schon dort sind, wo Du hinwillst und suche den Austausch.
3. Arbeite nicht nur an Deinem Startup, sondern auch an Deinem persönlichen Mindset.

Katharina Bickel aus München präsentiert mit CATLABS nachhaltiges Katzenspielzeug. Sie erhofft sich ein Investment von 75.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

CATLABS ist am 11. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Katharina Bickel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Tut das, wovon ihr überzeugt seid!

0
https://abrechnungsstelle.com/

abrechnungsstelle.com: Ärzte können unterschiedliche Abrechnungsdienstleister für die Abrechnung ihrer ärztlichen Privatleistungen miteinander vergleichen.

Stellen Sie sich und das Startup abrechnungsstelle.com doch kurz unseren Lesern vor!

Gerne doch. Ich bin Christoph Lay aus Düsseldorf und betreibe die Vergleichsplattform abrechnungsstelle.com. In dem Vergleichsrechner können Ärzte unterschiedliche Abrechnungsdienstleister für die Abrechnung ihrer ärztlichen Privatleistungen miteinander vergleichen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unternehmertum ist meine Leidenschaft. Daher war mir schon früh klar, dass ich selbst gründen werde.

Welche Vision steckt hinter abrechnungsstelle.com?

Das Vergleichsportal abrechnungsstelle.com schafft eine Transparenz in einem sehr undurchsichtigen Markt. Abrechnungsstellen veröffentlichen selten ihre Konditionen. Ärzte wären für einen selbst durchgeführten Vergleich dadurch gezwungen, selbst bei mehreren Anbietern zunächst ihre Daten anzugeben und nach einem Angebot zu bitten. Der Abrechnungsstellen-Vergleich schafft hier eine zunehmende Transparenz und erleichtert Ärzten den Prozess bis zum Vertragsschluss. Und für Abrechnungsstellen bietet der Vergleichsrechner einen attraktiven zusätzlichen Vertriebskanal.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Abrechnungsstellen-Vergleich ist zu 100% eigenfinanziert. Eine große Herausforderung war es zum Beispiel, die unterschiedlichen und mitunter komplexen Berechnungslogiken der einzelnen Anbieter in einen Vergleichsrechner zu integrieren.

Wer ist die Zielgruppe von abrechnungsstelle.com?

Der Abrechnungsstellen-Vergleich richtet sich an Ärzte, Zahnärzte, medizinische Versorgungszentren (MVZ), Kliniken, Chefärzte und Physiotherapeuten. All diese Zielgruppen müssen sich mit der Privatliquidation auseinandersetzen und können über unser Portal schnell und unkompliziert einen passenden Dienstleister ausfindig machen und unverbindlich ein Angebot anfordern.

Wie funktioniert abrechnungsstelle.com? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Vergleichsrechner benötigt nur wenige Angaben vom Arzt. So wird beispielsweise die gewünschte Leistung (Honorarabrechnung, Vorfinanzierung oder Factoring) abgefragt, sowie das jährliche private Honorarvolumen. Auf Basis dieser Angaben werden die passenden Abrechnungsstellen aufgelistet. Der Arzt hat dann die freie Wahl und kann entscheiden, ob er zu einem speziellen Tarif oder mehreren Tarifen ein Angebot von dem jeweiligen Abrechnungsdienstleister anfordern möchte. Der gesamte Service ist für Ärzte völlig kostenlos und ohne Verpflichtungen. Zudem können die Mediziner viel Zeit gegenüber der sonst notwendigen Eigenrecherche einsparen.

abrechnungsstelle.com, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Glücklicherweise wachsen die Zugriffszahlen schon jetzt rasant. Aber wir wissen natürlich, dass wir in Bezug auf die potenzielle Zielgruppe noch am Anfang stehen. Das Ziel ist es, jeden Mediziner bei der Auswahl oder dem Wechsel seiner Abrechnungsstelle zu unterstützen und die erste Anlaufstelle für unsere Zielgruppen zu werden. Hierzu schließen wir beispielsweise derzeit auch einige Kooperationen mit Ärzte-Beratern, die uns wiederum bei Ihren Arzt-Kunden ins Gespräch bringen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Tut das, wovon ihr überzeugt seid! Der Erfolg kommt dann von ganz allein.

Groß denken! Wie kann ich einen ganzen Markt verändern?

Lasst euch nicht zu viel reinreden und zieht es so durch, wie ihr es für richtig haltet.

Wir bedanken uns bei Christoph Lay für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: abrechnungsstelle.com

Kontakt:

Layout Business GmbH
Hansaallee 321
D-40549 Düsseldorf

https://abrechnungsstelle.com/
https://abrechnungsstelle.com/unternehmen/kontakt/

Ansprechpartner: Christoph Lay

Social Media:
LinkedIn

Bleibt wie ihr seid

0
Hackboe motorhacke Mike Bökenkröger höhle der löwen

Mike Bökenkröger Gründer von Hackboe, Motorhacke für die Gartenarbeit in gesunder Körperhaltung, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Hackboe doch kurz vor!

Mike Bökenkröger (45), komme aus Coesfeld und bin selbständig.Der original Hackboe, den ich selbst entwickelt habe, steht für Gartenarbeit ( KULTIVIEREN, BÜRSTEN, REINIGEN) in gesunder Körperhaltung.

Wie ist die Idee zu Hackboe entstanden?

Die Idee entstand bei meiner persönlichen Gartenarbeit.

Welche Vision steckt hinter Hackboe?

Als Vision sehe ich die Gesundheit der Menschen, die täglich ihre Arbeit in der Gartenpflege verrichten.

Wer ist die Zielgruppe von Hackboe?

Zielgruppen von Hackboe sind Städte, Kommunen, Winzer, Gartenbaubetriebe, Landwirtschaftsbetriebe, Baumschulen, Gärtnereien, Hausmeisterservice…

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Durch meinen Angestellten. Sie hatten die Idee, dass ich mich bei der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ bewerben soll. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Mein Produkt kenne ich natürlich bis ins kleinste Detail. Daher musste ich mich nicht groß vorbereiten und da man nicht weiß, wie die Löwen tatsächlich reagieren werden, habe ich es einfach auf mich zukommen lassen. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

In der Sendung die „Die Höhle der Löwen“ dabei zu sein, ist der Wahnsinn! Das ist schon eine Bestätigung für meine Produktentwicklung und mich und auf jeden Fall ein Motivationsschub. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Hackboe aufmerksam werden?

Es ist mir persönlich sehr wichtig, in der Sendung dabei zu sein. Ich denke, dass ich nur davon profitieren kann. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Im Fokus waren Herr Dümmel sowie Herr Maschmeyer.

Hackboe, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Diese Frage kann ich momentan noch nicht beantworten, denn es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mein Tipp an die Gründer: Bleibt wie ihr seid, glaubt an eure Idee und arbeitet hart daran!

Mike Bökenkröger aus Coesfeld präsentiert mit Hackboe eine handgeführte Motorhacke. Er erhofft sich ein Investment von 150.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Hackboe ist am 11. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Mike Bökenkröger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sich früh um die Finanzierung kümmern

0
HealthMe Ernährungs-App Lebensmittel scannen Höhle der Löwen

Victoria Noack Gründerin von HealthMe, Ernährungs-App Lebensmittel einfach und schnell scannen, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Declareme doch kurz vor!

Victoria Noack, 25 Jahre, Master-Studentin am MCI Innnsbruck. Ich habe das digitale Start-up Unternehmen Declareme 2019 als UG gegründet, das hinter der App HealthMe steht. Mittlerweile ist Declareme eine GmbH und besteht aus sieben Gesellschaftern, die alle mit ihren Expertisen an der Entwicklung des Unternehmens arbeiten.

Die Ernährungs-App HealthMe funktioniert als digitaler Einkaufs-Assistent und bietet Allergikern, Menschen mit Unverträglichkeiten und Gesundheitsbewussten Transparenz und Sicherheit beim Einkauf. Die App verbindet Lebensmittel-Produktdaten mit persönlichen Gesundheitsprofilen und stellt in Sekundenschnelle dem User:in die Ergebnisse vor. Alles  was er oder sie tun muss ist, das persönliche Profil eingeben und das gewünschte Produkt mit dem Handy scannen.

Wie ist die Idee zu HealthMe entstanden?

Der Einkauf mit einer Freundin, die seit frühester Kindheit verschiedene Allergien hat, war immer kompliziert und zeitaufwändig. Sie musste bei jedem Produkt im Supermarkt das Kleingedruckte lesen und trotzdem kam es vor, dass sie nachher allergische Reaktionen hatte, weil sie etwas übersah oder weil es nicht alles auf der Packung angegeben war.

Mir wurde klar, dass Tausenden, ja Millionen Menschen genauso geht.

Deshalb habe ich mich entschlossen während meines Studiums eine App zu entwickeln, die sicherstellt, dass Menschen mit Ernährungseinschränkungen beim Einkaufen schneller und einfacher die für sie relevanten Informationen zu den jeweiligen Produkten erhalten.

Welche Vision steckt hinter HealthMe?

Menschen mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten sowie Gesundheitsbewussten eine Lösung an die Hand zu geben, wie sie schnell und transparent die für sie wichtigen Informationen bekommen. 

Wer ist die Zielgruppe von HealthMe?

Alle Menschen, die sich aufgrund von Allergien, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder aus Überzeugung mit speziellen Diäten ernähren. Das sind rund 24 Millionen Menschen in Deutschland.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Ich schaue seit langem die Sendung „Die Höhle der Löwen“ und bin immer wieder davon begeistert, wie mit der Hilfe der Löwen aus innovativen Ideen große Lösungen entstehen. Um die App HealthMe weiterzuentwickeln, mit neuen Funktionen zu versehen und damit noch viel besser zu machen, ist hoher Programmierungsaufwand und damit finanzielle Unterstützung nötig. Zudem brauchen wir mehr Marketing-Knowhow. Wer wäre dafür besser geeignet als die Löwen?

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Naja, ich habe meinen Pitch hoffentlich gut vorbereitet, damit die Botschaften richtig verstanden werden und das Potenzial der App deutlich wird.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Sehr motivierend. Vor allem zeigt es, dass der Wert der App und Ihr Nutzen für die Menschen so interessant eingeschätzt wird, dass für den Sendung sinnvoll ist. In den drei Jahren, in denen ich nun schon an der App arbeite, gab es schon den einen oder anderen Moment, in dem ich frustriert war.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf HealthMe aufmerksam werden?

Die App bietet – wie vorhin erwähnt – allen Menschen mit Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und allen Gesundheitsbewussten einen hohen Nutzen und macht ihr Leben einfacher. Insofern sollten es 24 Millionen wissen, dass es diese Möglichkeit gibt. Die Chance die App in der Höhle der Löwen vorzustellen, wird dazu einen ganz wichtigen Beitrag leisten.  

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Investoren, die auch im Gesundheitsmarkt unterwegs sind. Und das sind vor allem Nils Glagau mit Orthomol und Carsten Maschmeyer, der sich stark auf Software-Startups fokussiert.

HealthMe, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die Gesundheitsplattform der Zukunft werden und wollen mit unserer App zur Digitalisierung der Lebensmittel-Industrie und des Gesundheitsbereichs beitragen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Durchhaltevermögen, sich nicht entmutigen lassen

Früh Mentoren suchen und ein Netzwerk mit ihnen aufbauen

Sich früh um die Finanzierung kümmern.

Victoria Noack aus Weinheim präsentiert mit HealthMe eine Analyse-App für Lebensmittel. Sie erhofft sich ein Investment von 250.000 Euro für 17,5 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

HealthMe ist am 11. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Victoria Noack für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Man kann nicht zu viel kommunizieren, wenn man effektiv zusammenarbeiten will

0
debtify

debtify NPL schneller effizienter und in Echtzeit managen und verfolgen

Stellen Sie sich und das Startup debtify doch kurz unseren Lesern vor!

Jörg: debtify ist eine digitale Plattform, die die Bearbeitung von Krediten, bei denen Schuldner in Zahlungsverzug sind und diese nicht mehr freiwillig bedienen können, schneller und effizienter gestaltet. Solche zahlungsgestörten Kredite werden auch auch Non Performing Loans, kurz NPL genannt. Banken, Makler, Inkassounternehmen, Rechtsanwälte und alle weiteren Teilnehmer im Bearbeitungsprozess zahlungsgestörter Kredite treten via debtify einfach und nahtlos miteinander in Verbindung. Alle relevanten Daten, Dokumente und Bearbeitungsschritte werden verschlüsselt und in Echtzeit ausgetauscht und zur Verfügung gestellt. Damit wird die Bearbeitung nicht nur deutlich um über 20 Prozent effizienter, sondern entspricht bei Datenschutz und Datensicherheit allen Vorgaben der deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden.

Michael: Bevor Jörg und ich im Sommer 2020 mitten in der Corona-Pandemie debtify gegründet haben, habe ich zahlreiche Startup-Gründungen im Fintech-Bereich begleitet. Zuvor war ich Geschäftsführer und Vorstand von Deutschlands führenden Inkasso-Unternehmen EOS und arvato financial solutions tätig und 2007 an der Gründung des Bundesverbandes Kreditankauf & Servicing (BKS) beteiligt.

Jörg: Vor der Gründung von debtify habe ich viele Jahre in der Finanzindustrie gearbeitet und vor vier Jahren mein Unternehmen AssetGate an den Marktführer im Inkassobereich verkauft, bevor ich mich mit debtify auf den zukunftsträchtigen Plattform- und Digitalisierungsbereich in der Branche fokussiert habe.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Michael: Die Bedeutung der Digitalisierung für Banken im NPL-Bereich hat spätestens durch Corona stark zugenommen. Experten gehen davon aus, dass es im weiteren Verlauf der Pandemie zu einen deutlichen Anstieg an Zahlungsausfällen kommen wird, d.h. Kreditnehmer werden nicht im Stande sein, ihre Kredite abzuzahlen. In den letzten Jahren hat es in der Branche kaum Investition in innovative Technologien zur Bearbeitung zahlungsgestörter Kredite gegeben, Abteilungen wurden drastisch verkleinert oder ganz geschlossen. Ergebnis: Der Austausch von Daten hat sich in den letzten 20 Jahren nicht sonderlich verändert. Jede Menge physische Akten, Faxe, Anrufe und unverschlüsselte E-Mails sind die Regel. Banken und andere Marktteilnehmer tun sich schon heute schwer damit, einen Mengenanstieg bei Zahlungsausfällen zu bewältigen. Das wollen wir bei debtify mit Hilfe unserer digitalen Plattform ändern, indem wir die Bearbeitungsprozesse rund um zahlungsgestörte Kredite vereinfachen und beschleunigen.

Welche Vision steckt hinter debtify?

Jörg: Die Vision hinter debtify besteht darin, sämtliche Beteiligten auf einer Plattform zusammenzubringen und diese auch mit Ihrem Wissen dynamisch an dem Aufbau dieser Plattform zu beteiligen. Hierdurch wird der Datenaustausch und damit die Bearbeitung aller offenen Forderungen vereinfacht, mögliche Probleme bei der Kreditrückzahlung werden frühzeitig erkannt und effizient behoben. So werden kleine Störungen gar nicht erst zu größeren Problemen. Damit leisten wir einen Beitrag zur besseren Zahlungsmoral und Begrenzung unnötiger Zahlungsausfälle, die am Ende wieder von der Gemeinschaft über höhere Kreditzinsen bezahlt werden müssten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Michael: debtify ist bislang zu 100 Prozent bootstrapped und das hat jede Menge Vorteile: Wir genießen volle Entscheidungsfreiheit und können uns voll und ganz auf den Aufbau der Firma konzentrieren.

Eine der größten Herausforderung haben wir gleich zum Start von debtify erlebt: Uns war schnell klar, wie unsere Lösung aussehen soll und so haben wir 2020 ein Minimum Viable Product entwickelt, um schnell auf potenzielle Kunden zuzugehen und unsere Idee mit ihrem Feedback weiterzuentwickeln. Um mit deutschen Banken dauerhaft ins Geschäft zu kommen, war ein MVP jedoch nicht ausreichend. Wir mussten gleich von Beginn an eine eigenständige IT-Abteilung aufbauen, die den geltenden Datenschutzrichtlinien und Sicherheitsanforderungen genügt.

Jörg: Wir haben debtify während der Corona-Pandemie als Remote-only-Company gegründet. Ergebnis: Unsere Mitarbeitenden arbeiten von Hamburg, München, Budapest, Kiev und Teheran aus zusammen. Unterschiedliche Kulturen, Kalender und Zeitzonen bedürfen durchdachter Prozesse und Strukturen. Der gesamte organisatorische Aufbau ist anders, man braucht andere Tools, das mussten wir erstmal lernen und richtig aufsetzen.

Wer ist die Zielgruppe von debtify?

Michael: Im Prinzip alle, die Kredite herausgeben und Kreditportfolien kaufen sowie Dienstleister, die in die Bearbeitung dieser Portfolien involviert sind: Banken mit Hypotheken und Konsumentenkrediten, Investmentfondsgesellschaften, sowie Immobilienmakler, die bei Verkauf und Verwertung von Immobiliensicherheiten unterstützen. In Zukunft wollen wir unser Angebot für alle weiteren Dienstleister, die Services rund um Bearbeitung zahlungsgestörter Kredite anbieten, öffnen. Das können automatisierte Bewertungstools (AVM) sein, Benchmarking tools um die Effektivität und Effizienz der Dienstleister im direkten Vergleich detailliert zu bewerten, aber auch Apps um den Verkauf von Forderungsportfolien vorzubereiten und effizient abzuwickeln. Wichtig ist wir wollen die Plattform betreiben, Inhalte und Dienstleistungen werden von anderen Anbietern auf unserer Plattform angeboten und verkauft.

Wie funktioniert debtify? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Jörg: Bei der Bearbeitung zahlungsgestörter Kredite arbeiten Banken mit einer Vielzahl an Dienstleistern zusammen – von Verwertungsspezialisten, Immobilienbewertern bis zu Rechtsanwälten und Inkassogesellschaften. Dabei wird täglich eine Menge Informationen ausgetauscht und verarbeitet. Jede Seite arbeitet in eigenen Systemen und nutzt unterschiedliche Kommunikationskanäle – von Faxnachrichten über Telefonate bis hin zu unverschlüsselten Emails. Gleichzeitig wachsen durch Datenschutz, Ansprüche an Datensicherheit und immer komplexere Regulierung auf deutscher und europäischer Ebene die Anforderungen an die Kommunikation, wesentlich beeinflusst durch die Leitlinien der Europäischen Bankenaufsicht (EBA). Mit debtify haben wir eine digitale Plattform auf Basis einer offenen API-Architektur entwickelt, über die Banken nahtlos mit verschiedenen Dienstleistern kommunizieren, Datensätze austauschen und ihre Leistungen anbieten können. Damit wird nicht nur die Effizienz für beide Seiten deutlich gesteigert, sondern auch mehr Transparenz durch ein einheitliches Reporting geschaffen.

Michael: Die Vorteile können sich sehen lassen: Die Anbindung externer Dienstleister und -leistungen erfolgt ohne langwierigen Programmieraufwand und ist mit den aktuellen Vorgaben der deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden konform. Für Banken und Portfolioinhaber ist die Lösung komplett kostenfrei. Anbieter, die ihre Dienstleistungen über debtify verkaufen, profitieren von einer höheren Konversion & können die Dauer von der Produktentwicklung bis zur Platzierung des Produkts am Markt deutlich reduzieren. Bislang gibt es keine andere Lösung, die diese Leistungen anbietet.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Jörg: Wir wachsen auf zwei Achsen: International werden wir in den nächsten Jahren stark über die Grenzen Deutschlands hinaus expandieren. Ab 2022 wird es debtify auch in Italien und Spanien geben und wir werden in weitere Länder ausrollen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir zu einem gesamteuropäischen Anbieter werden.

Die zweite Achse, auf der wir uns weiterentwickeln, sind unsere Dienstleistungen. Wir sind mit der Bearbeitung besicherter zahlungsgestörter Kreditforderungen gestartet und werden unser Angebot um Lösungen für unbesicherte Forderungen sowie auch das gesamte Outsourcing von Forderungsbearbeitung erweitern. Auch hier gibt es eine Vielzahl von Dienstleistern, deren Leistungen wir in Kürze digital auf unserer Plattform integrieren wollen und welche bereits starkes Interesse an einer Anbindung signalisiert haben.

Analog zu Anbietern, die alle notwendigen Dienstleistungen rund um Aufbau und Betrieb von zum Beispiel Webshops binden, werden wir über debtify alle Dienstleistungen rund um Bearbeitung von Kreditforderungen auf unserer Plattform organisieren. Was shopify im e-commerce erfolgreich umgesetzt hat, wird debtify für den Forderungsbereich aufbauen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Michael: Ihr werdet eine gute Portion Geduld brauchen: In der Regel dauert alles etwas länger, als man es sich vorstellt und plant. Ein gutes Beispiel dafür sind Recruiting und Teamaufstellung. Die Idee vom Team ist zwar im Kopf schon fertig, aber das Zusammenstellen der Teams hat länger gedauert als ursprünglich geplant.

Als Fully-Remote-Unternehmen, das an verschiedenen Standorten arbeitet und Mitarbeitende aus unterschiedlichen Ländern vereint, die verschiedene Sprachen sprechen, haben wir eines ganz sicher gelernt: Man kann nicht zu viel kommunizieren, wenn man effektiv zusammenarbeiten will. Unser CTO hat da eine ganz eigene Maßnahme gefunden, die dabei hilft, den Teamgeist der Software-Engineers zu stärken: Jede Woche blocken sie sich eine Stunde und spielen Spiele, um die Kommunikation im Team zu fördern. Dadurch hat sich die Quote der Wortmeldungen und insgesamt die Beteiligung in Meetings deutlich gebessert, weil das Vertrauen der einzelnen Teammitglieder gestärkt wurde.

Jörg: Ihr sollten im Rahmen Eures Vorhabens immer einen “Contingency Plan”, also eine Art Plan B haben, um schnell und flexibel auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren zu können und so trotz aller Widrigkeiten Eure Ziele zu erreichen.

Wir bedanken uns bei Jörg Olbing und Michael Weinreich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Suche dir Mitstreiter, die fähig sind, dir sofort zu helfen

0
MAELT Hard Seltzer

MAELT Hard Seltzer, ein leichter, spritziger und absolut frischer alkoholischer Drink

Stellen Sie sich und das Startup MAELT doch kurz unseren Lesern vor!

MAELT ist ein Hard Seltzer, ein leichter, spritziger und absolut frischer alkoholischer Drink. Hard Seltzer ist eine komplett neue Getränkekategorie auf dem deutschen Markt. Der Geschmack ist tatsächlich neu, einfach anders und nicht mit bekannten sprudelnden alkoholischen Getränken vergleichbar.

MAELT-Gründer sind wir: Oli Lemke und Martin Krotki. Oli ist leidenschaftlicher Brauer und hat 1999 Berlins erste unabhängige Craft-Brauerei gegründet. Die Brauerei Lemke Berlin ist heute weit über die Berliner Stadtgrenzen hinaus für ihre preisgekrönten Biere bekannt. Ich, Martin, bin Mitbegründer und Geschäftsführer und habe mehrere Start-ups, vor allem im Technologiebereich, groß gemacht.

Als Brauer kann Oli auf über 20 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Bieren und anderen Getränken zurückblicken. Logisch, dass ihn alles fasziniert, was mit fermentierten Getränken zu tun hat. Seit 2019 beschäftigte uns dann die Idee, selbst ein wunderbar leichtes und erfrischendes Hard Seltzer zu machen! In einem festen Team mit Profis aus Brauwesen, Getränketechnologie, Vertrieb, Marketing und Design haben wir MAELT Hard Seltzer entwickelt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Oli und ich sind beide Unternehmer – aus voller Überzeugung! Als Unternehmer hast du die Zügel in der Hand, bestimmst den Weg und lebst deinen Anspruch. Bei MAELT haben wir zum Beispiel so lange an der Rezeptur, dem Herstellungsprozess und dem Design gearbeitet, bis wir 100 % zufrieden waren. Nur im eigenen Unternehmen lassen sich diese Ansprüche kompromisslos verfolgen.

Ein zweiter Grund für die Unternehmensgründung: MAELT Hard Seltzer steht als Produkt für sich. Es ist zwar ein fermentiertes Getränk – man könnte auch sagen, es ist „gebraut“ – aber es hat nichts mit Bier oder anderen bekannten Getränkekategorien zu tun. Daher war es vollkommen klar, dass wir MAELT Hard Seltzer als eigenständiges Start-up auf den Markt bringen. 

Welche Vision steckt hinter MAELT?

Unsere Vision ist, mit MAELT Hard Seltzer einen Standard für die neue Getränkekategorie Hard Seltzer für den deutschen Markt zu setzen: im Geschmack, der Herstellung und Produktqualität. Unsere Mission ist es, für Hard Seltzer Genießer das purste und feinste Hard Seltzer mit einem besonders milden und weichen Geschmack herzustellen – ohne Kompromisse!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Sicherlich haben wir den großen Vorteil, dass wir über enorme Erfahrung in der Herstellung und Abfüllung alkoholischer Getränke verfügen. Das hat uns einige Stolpersteine, z.B. bei Genehmigungsverfahren, umschiffen lassen. Dennoch hat uns die Corona-Krise etwas ausgebremst, wie viele andere ja auch. So kam es durch die Lockdowns in viele Teilen der Welt zu Lieferengpässen bei Dosen und Verpackungsmaterial. Selbst der Druck der Etiketten hat doppelt so lange gedauert wie sonst üblich.

Wir sind zum größten Teil eigenfinanziert. Letztes Jahr haben wir eine kleine Pre-Seed-Finanzierung bekommen, die uns geholfen hat, den Markteintritt vorzubereiten.Und wir sind jetzt in einer Phase, in der wir sehen, dass der Hard Seltzer-Markt in Deutschland funktioniert und unser Produkt vielen im Wettbewerb überlegen ist. Wir haben viele Kunden, die MAELT kaufen und das war ein wichtiger Meilenstein auf unserer Reise. Und wir wollen jetzt wachsen und dafür müssen wir frisches Kapital an Bord holen. Das ist der nächste Schritt.

Wer ist die Zielgruppe von MAELT?

MAELT ist stylisch und zeitgemäß: Es steht für einen leichten und bewussten Genuss mit Stil. Mit dem puren, einzigartigen Geschmack sind wir einen ganz eigenen Weg gegangen, haben die Aromen auch absichtlich zurückhaltend dosiert. Leichtigkeit und Reinheit stehen im Vordergrund.

Wir sprechen junge Erwachsene (Young Professionals) an, die bewusst auswählen, was sie konsumieren. Sie achten auch bei alkoholischen Getränken auf Zutaten und Kalorien. Der klassische Mix-Drink mit 10 Prozent Alkohol und gesüßter Limonade ist dieser Zielgruppe schon zu heftig. Unser Produkt enthält hingegen nur knapp 5 Prozent Alkohol, ist zu 100 Prozent natürlich und zuckerfrei, braucht keine Konservierungsstoffe und enthält auch ansonsten keine Allergene.

Klar: MAELT ist und bleibt ein alkoholischer Drink – unsere Zielgruppe sind nicht die Asketen, sondern die wachen und neugierigen Genießer!

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hard Seltzer lässt sich auf verschiedenen Wegen herstellen – und das hat auch enormen Einfluss auf den Geschmack. Manche Hard Seltzer sind eigentlich ein Mischgetränk aus Alkohol und karbonisiertem Wasser plus Aromen. Der Alkohol kann ein Destillat oder auch Wein sein. Oder – andere Variante – das Hard Seltzer entsteht durch Fermentation und wird anschließend aromatisiert. So wie unser MAELT.

MAELT besteht im Grunde nur aus drei Zutaten: Wasser, Traubenzucker und Hefe. Durch Fermentation entsteht auf natürlichem Wege unser aufregendes, unvergleichliche Getränk mit feinem Geschmack. Dabei können wir den Fermentationsprozess so steuern, dass unser fertiges Produkt keinen Zucker, Säuerungs- oder Konservierungsmitteln enthält. Es ist komplett naturbelassen, ungesüßt, vegan, gluten- und laktosefrei.

Kurz vor Abfüllung veredeln wir unser „raw“ MAELT Hard Seltzer noch mit natürlichen Aromen aus echten Früchten und Pflanzen. So können wir MAELT in den vier Geschmackssorten Guarana, Limette, Ingwer-Grapefruit und Holunder anbieten.

MAELT, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

MAELT ist in Geschmack und Style das beste und meistgekaufte unabhängige Hard Seltzer in Deutschland!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Kalkuliere Fehler und Rückschläge von Anfang ein – sie werden kommen, das ist normal!

Finde raus, welche Aufgaben zum Aufbau deines Unternehmens entscheidend sind und suche sofort die richtigen Personen, die diese Aufgaben übernehmen können. Du kannst dich dann um die nächsten Baustellen kümmern.

Suche dir Mitstreiter, die fähig sind, dir sofort zu helfen. Erfahrene und kompetente Leute verlangen häufig etwas mehr, aber du hast nicht die Zeit andere auszubilden.

Wir bedanken uns bei Oli Lemke und Martin Krotki für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Think big!

0
Fram.d Gallery kunstfotografie kunst

Fram.d Gallery ist eine exklusive Premium-Plattform für Kunsfotografie/ Kunst, welche hochwertig gerahmte Fotografien in 37 Ländern anbietet

Stellen Sie sich und das Startup Fram.d Gallery doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind die Gründer von Fram.d Gallery: Frederik Walz (Co-Founder & CEO), Eric Garsleitner (Co-Founder & Creative Director) und Benjamin Buthmann (Co-Founder & CFO).

Fram.d Gallery ist eine exklusive Premium-Plattform für Kunst(-fotografie), welche hochwertig gerahmte Fotografien in 37 Ländern anbietet. Die Plattform vereint die Kunstfotografien von internationalen KünstlerInnen, welche meist nur in großen Galerien oder digital zu sehen sind und macht diese für jeden zugänglich. Dabei steht die Besonderheit am Werk der KünstlerInnen und die hohe Qualität des Produkts im Vordergrund.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als wir uns 2018 kennenlernten, haben wir schnell gemerkt, dass wir die selben Interessen haben und beschäftigen uns alle bereits seit Jahren mit dem Thema Gründen. Wir haben uns immer über spannende Geschäftsmodelle und Ideen ausgetauscht. Wir alle haben unsere Studium im Bereich BWL/International Management abgeschlossen, und haben verschiedene Erfahrungen in Unternehmen gesammelt. 

Ich, Frederik Walz, bringe verschiedene Erfahrungen aus Unternehmen wie Siemens, Daimler, PwC und Simon-Kucher & Partners mit, und habe dabei einen Fokus auf Geschäftsentwicklung, Pricing und Strategie für innovative Geschäftsmodelle. Eric Garsleitner, ist der Kreative Part von unserer Plattform. Er arbeitet einerseits seit einigen Jahren als Fotograf und hat andererseits sechs Monate an der Draper University im Silicon Valley verbracht und sammelte viele Erfahrungen in der Geschäftsentwicklung und im unternehmerischen Wissen. Benjamin Buthmann, ist sehr zahlenorientiert und übernimmt die Finanzplanung von Fram.d Gallery. Er hat bereits in mehrere Jahre in einer Unternehmensberatung gearbeitet mit Fokus auf den Bereich Verhandlungsmanagement.

Unser Gründerteam vereint Kreativität, Finanzkenntnis, Marketing und Sales, sodass wir uns in den Kernbereichen des Geschäftsmodells sehr gut ergänzen können.

Welche Vision steckt hinter Fram.d Gallery?

Fram.d Gallery soll Kunst wieder zu etwas besonderem machen. Aktuell gibt es so viele Möbelhäuser oder Online-Poster Unternehmen, welche Kunst zu etwas schnelllebigen machen. Etwas das schnell gekauft und ersetzt werden kann. Dabei wird die Arbeit und Idee der KünstlerInnen zu seinem Kunstwerk total vergessen. Unsere Ansatz ist es Kunst wieder erlebbar zu machen und Wertschätzung zu geben. Unsere Vision ist es, Kunst mit Wertschätzung und hoher Qualität, für jeden zugänglich zu machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das ist super vielseitig, unsere Herausforderungen verändern sich von Woche zu Woche und sind wie ein Rollercoaster. Uns als Gründerteam, würde ich als Macher und Problemlöser beschreiben, weshalb wir lieber machen und testen, als lang zu diskutieren. Wir haben zu Beginn einfach losgelegt und von Woche zu Woche hat sich das Geschäftsmodell verändert und detailliert. Die Fortschritte und Erfolge waren super motivierend für uns!

Zu Beginn lagen die größten Herausforderung darin namenhafte KünstlerInnen von uns und unserer Plattform zu überzeugen. Wir haben über mehrere Wochen Tag und Nacht an der Auswahl und der individuellen Ansprache einmaliger KünstlerInnen gearbeitet. Das hat glücklicherweise sehr gut geklappt, da die KünstlerInnen vom Konzept überzeugt waren. Mittlerweile ist aus der Herausforderung eher das Gegenteil geworden, da die KünstlerInnen uns weiterempfehlen und wir deshalb die Pipeline auch schon mit den nächsten internationalen KünstlerInnen voll haben.

Unsere Herausforderungen schauen mittlerweile ganz anders aus. Da wir nun online sind, liegt es an uns nun Marketing und Brandbuilding voranzutreiben und die gerahmten Kunstfotografien an KäuferInnen zu bringen. Da wir noch nicht so viel Expertise in diesen Bereichen haben, müssen wir uns Unterstützung von erfahrenen BeraterInnen holen.

Wer ist die Zielgruppe von Fram.d Gallery?

Die Hauptzielgruppe der KäuferInnen befindet sich im Alter zwischen 18 und 60 und ist von jeglichem Geschlecht. Die KäuferInnen haben durchschnittliches- bis überdurchschnittliches Einkommen, legen Wert auf Qualität und können als innovativ und offen sowie mit einem bewussten Lebensstil beschrieben werden. Die Zielgruppe ist interessiert an Wanddekoration, Fotografie und Kunst, ist aber kein klassischer Gast von klassischen Ausstellungen und Galerien.

Aufgrund der vier Produktionsstandorten in England, Niederlande, USA und Australien befinden sich die KäuferInnen in Nordamerika, Europa und Australien.

Wie funktioniert Fram.d Gallery? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Zu Beginn unserer Start-ups haben wir mit vielen KünstlerInnen gesprochen, welche auf Wettbewerbsplattformen vertreten sind oder waren. In diesen Gesprächen konnten wir immer dieselben Probleme identifizieren. Im Kunstfotografie Markt sehen wir eine starke Entwicklung in Richtung, ich nenne es mal „Fast Fashion 2.0“ für Kunst. Billige Produkte, ohne besonderen Qualitätsanspruch, werden als kurzlebige Ware behandelt.

Durch tausende Produkte auf Plattformen, findet eine Überflutung der Auswahl statt. Die KäuferInnen können nicht mehr unterscheiden zwischen „Ist das Kunst oder kann das Weg“? KünstlerInnen mit wenigen, aber hochwertigen Produkten, werden von KünstlerInnen mit vielen Produkten überschwemmt. Die Sichtbarkeit der KünstlerInnen verschwimmt. Durch viele niedrige Verkaufspreise und geringe KünstlerInnen-Beteiligung, ist der Verdienst mit einem verkauften Werk sehr überschaubar.

Fram.d Gallery hat ihr Geschäftsmodell anhand der erkannten Probleme und offenen Potentiale ausgerichtet.

All unsere verfügbaren Werke sind etwas einzigartiges. Alle Werke werden auf Kunstdruckpapier gedruckt, von einem weißen dicken Passepartout umrandet und mit Echtholz gerahmt. Zudem steht das Werk und der Künstler, durch Beschreibungen, Behind the Scenes Inhalten, im Mittelpunkt. Die KäuferInnen haben von der ersten Sekunde an ein Erlebnis, das nachhaltig andauert.

Wir ermöglichen unseren KünstlerInnen bis zu zwölf ihrer ausschließlich besten Werke exklusiv bei uns anzubieten. Dadurch stellen wir sicher, dass nur die besten Werke angeboten werden. Die Auswahl der KünstlerInnen erfolgt wie Cherry-Picking. Nur einmalige KünstlerInnen können mit uns zusammenarbeiten.

Durch hohe Beteiligungsmodelle für die KünstlerInnen, geben wir diesen erstens die Wertschätzung, die sie verdienen und schaffen zweitens die Motivation für eine verstärkte Eigenvermarktung der Produkte. Die Schaffung ein exklusiven und qualitativ hochwertigen Plattform steht bei uns immer im Hintergrund, sodass die Schnelllebigkeit von Werken ausbleibt.

Fram.d Gallery, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen zu einer bekannten Premium-Plattform für Kunst(-fotografie) werden. Unser Ziel ist es insbesondere Wanddekoration für jedermann zugänglich zu machen. Dafür wollen wir in fünf Jahren zahlreiche namenhafte KünstlerInnen auf unserer Plattform vertreten haben.

Zudem möchten wir schnellstmöglich unsere Online-Galerie auch mit Offline-Präsenz ergänzen. In ausgewählten Metropolen möchten wir Galerien eröffnen und unsere Werke erlebbar machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründe niemals alleine!

Einfach machen! Der erste Schritt ist der schwerste

Think big! Mut groß zu denken

Wir bedanken uns bei Frederik Walz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Machen Sie sich nicht klein

0
ShareSpace büroflächen

ShareSpace verfügbare Büroflächen finden und vergleichen

Stellen Sie sich und das Startup ShareSpace doch kurz unseren Lesern vor!

ShareSpace wurde 2017 von Robert Chmielewski, einem Immobilienprofi, und Marcin Dyszyński, einem erfahrenen Technologieführer, gegründet, um die globale Immobilienbranche zu digitalisieren. Gemeinsam als CEO bzw. CTO haben sie das Wachstum von ShareSpace vorangetrieben, indem sie ihre komplementären Fähigkeiten kombiniert haben, um den altertümlichen Gewerbeimmobilienmarkt zu revolutionieren.

ShareSpace bietet einen reibungslosen und einfachen Bürovermietungsprozess in 5 Schritten anstelle langwieriger Verfahren und erfüllt die Bedürfnisse moderner Unternehmer. Unternehmen können Leasingbüros von mehreren Anbietern in mehreren Regionen verwalten – alles über eine digitale Plattform. Dank ShareSpace ist die Anmietung eines Büros ein problemloses, papierloses und nahtloses Erlebnis.

In diesem Jahr haben wir die mobile App “ShareSpace On-Demand” eingeführt, mit der Benutzer, Schreibtische und Besprechungsräume innerhalb von Sekunden buchen können.


Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir waren immer von zwei Ideen angetrieben: den Status Quo zu durchbrechen und sicherzustellen, dass unser Handeln direkt das gewünschte Ergebnis beeinflusst.

Wir befanden uns mitten im Office- und Coworking-Boom in Polen. Also mussten wir mitmachen und starteten mit der Einführung einer einfachen Buchungsplattform für Schreibtische und Besprechungsräume für Coworking Spaces. Wir erkannten schnell, wie kleine Start-ups zu uns strömten, die eher auf der Suche nach kleinen Büros waren anstatt stundenweise für Schreibtische oder Besprechungsräume zu bezahlen. Da wir zu potenziellen Einnahmen nicht „Nein“ sagen wollten, zogen wir unsere Anzüge und Stiefel an, wurden Makler und arbeiteten uns in unseren Job ein.

Wir haben sofort alles erkannt, was mit der Branche nicht stimmt. Wir haben uns nie vorgenommen, eine Büroagentur zu werden, also sind wir mit einer Frage zurück ans Reißbrett gegangen: Wie strukturieren wir den Bürovermietungsprozess und machen ihn digital? Nach Monaten des Brainstormings und der Entwicklung wurde der ShareSpace von heute geboren, der die Art und Weise, wie Unternehmen an die Anmietung eines Büros herangehen, völlig veränderte. Während der gesamten Reise hatten wir keine Angst davor, mutige Ideen vorzubringen, und dies war eine Quelle der großen Befriedigung.

Welche Vision steckt hinter ShareSpace?

Mittelfristiges Ziel ist es, den gesamten Bürovermietungsprozess zu digitalisieren. Wir bieten jetzt den gesamten Bürovermietungsprozess an, der Unternehmen bei der Suche nach Büros unterstützt, aber auch bei der Verwaltung von Vermietungsprozessen für große und komplexe Büroprojekte.

Langfristig denken wir, dass der größte Wert, den wir bieten können darin besteht, Unternehmen zu optimieren und sogar zu schulen, wie sie ihre Flächen nutzen sollten. Die ultimative Vision besteht darin, alles zu beheben, was mit der gewerblichen Immobilienbranche nicht stimmt, und ihre konservativen Gewohnheiten mit der digitalen Disruption zu ändern. Sie soll das Maklergeschäft in seiner jetzigen Form veralten lassen und zu einem globalen, volldigitalen Immobiliendienstleistungsunternehmen werden.


Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind seit fast 4 Jahren ein Bootstrapping-Unternehmen und wachsen weiterhin aus Gewinnen. Dies hat uns gelehrt, bei unserer Finanzierung sehr streng und bei kritischen Entscheidungen sorgfältig vorzugehen, was unserer Meinung nach für jeden Gründer eine unglaublich hilfreiche Fähigkeit ist. Es hat uns auch gelehrt, uns nie klein zu machen, uns immer wieder auf das Hauptziel zu konzentrieren und nach bedeutenden Gelegenheiten zu suchen, die das Unternehmen exponentiell wachsen lassen. Im 4. Quartal 2020 haben wir bei der Immofinanz unsere erste Finanzierungsrunde über 2,5 Mio. EUR erworben.

Die größten Herausforderungen waren für uns definitiv identisch mit der „unordentlichen Mitte“. Das schnelle Wachstum des Unternehmens bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer gesunden und motivierten Kultur hat sich als Herausforderung erwiesen und erforderte von uns, unsere Rollen schnell vom Macher zum Manager zu verlagern.

Darüber hinaus müssen wir bei jeder Entwicklung unseres Produkts, da wir immer mehr Firmenkunden bedienen, die Anforderungen an Beachtung, Sicherheit und Unternehmensqualität berücksichtigen. Das bedeutet, dass unsere Entwicklungszyklen länger sind und wir uns immer noch daran gewöhnen, länger in die Zukunft zu planen und nicht innerhalb von Tagen oder Stunden auf Ideen reagieren können.

Trotz der Rezession von COVID sind die Auswirkungen auf die Wirtschaft bis heute sichtbar. Die Suche nach Qualitätstalenten erweist sich als sehr schwierig. Studien zeigen große Engpässe in vielen hochqualifizierten Talentpools, was die Planung des Unternehmenswachstums sehr schwierig und kostspielig macht.

Darüber hinaus hat sich die Immobilienbranche nicht vollständig erholt, da viele Unternehmen ihre Immobilienentscheidungen aufgrund der Ungewissheit über zukünftige Sperrungen verschoben haben.


Wer ist die Zielgruppe von ShareSpace?

Wir glauben, dass unser Produkt und unsere Botschaft die junge Generation von Wirtschaftsführern anspricht. Nicht nur Gründer, sondern auch Unternehmensleiter, die die Digitalisierung in erster Linie wegen ihrer Zeitersparnis, Bequemlichkeit und Transparenz schätzen.

Mit dem Aufkommen der hybriden Arbeit und der unvermeidlichen, schnellen Digitalisierung moderner Unternehmen werden Manager, datengesteuerte Entscheidungen treffen und wichtige Prozesse wie die Anmietung eines Büros aus der Ferne kontrollieren und einsehen wollen. ShareSpace ermöglicht das.

Wir sind stolz darauf, Unternehmen jeder Größe bei der Verwaltung ihrer Bürosuche unterstützt zu haben. Von Start-ups, die ein paar Schreibtische suchen, bis hin zu großen Unternehmen, die ein Team von über 300 Mitarbeitern beherbergen möchten.


Wie funktioniert ShareSpace? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

ShareSpace ermöglicht es Benutzern, Büroflächen vollständig online auf einer digitalen Plattform zu finden, zu vergleichen und zu mieten. Es ist wortwörtlich ein Marktplatz, der jede Interaktion des Benutzers mit Büroräumen abwickelt. Vom Kennenlernen des Marktes, bis hin zur Sicherstellung, dass dieser seinen Bedürfnissen entspricht und sich im Laufe der Zeit anpasst. Unser Fokus liegt darauf, nutzerzentrierte Lösungen zu entwickeln, von denen nur unsere Kunden profitieren

Unsere Suchmaschine ermöglicht es Mietern, verfügbare Büroflächen zu finden und zu vergleichen. Dank der Tatsache, dass die Verwaltung der Büroanbieter vollständig erledigt ist, bieten wir qualitativ hochwertige Inserate sowie Preis- und Verfügbarkeitsaktualisierungen in Echtzeit. ShareSpace ermöglicht es Mietern auch, ihren gesamten Transaktionsprozess online zu verwalten. Sie können auf ShareSpace direkt mit Büroanbietern kommunizieren. Die Plattform führt sie durch eine strukturierte Büroreise vom ersten Kontaktpunkt, über die Planung von Besichtigungen, Preisverhandlungen und die Online-Unterzeichnung der Vereinbarung.

Darüber hinaus bieten wir Mietern mit komplexeren Anforderungen oder anspruchsvollen Marktanalysen und Insights eine kostenlose Beratung.

Durch die Überbrückung der Kommunikationslücke zwischen dem Mieter und dem Büroanbieter beseitigen wir einige der chinesischen Gerüchte und das Chaos, die die Einbeziehung eines Maklers in den Prozess mit sich bringen kann. Wir lassen die Technologie das Projektmanagement und den Papierkram übernehmen und ermöglichen unserem Vertriebsteam, als echte Geschäftsberater für unsere Kunden zu fungieren.

Durch eine 5-stufige Prozessstruktur garantieren wir schnelle Transaktionszeiten und unvergleichliche Transparenz. So können beide Seiten vertrauensvoll verhandeln und ohne langes Zögern Entscheidungen treffen.

Der Mehrwert unserer Plattform besteht darin, dass Mieter mehrere Mietprozesse über mehrere Anbieter hinweg in mehreren Städten auf einer digitalen Plattform verwalten können. Wir hoffen, für alle Unternehmen weltweit die Lösung für Bürobedarf zu sein.

Wir glauben wirklich, dass es keinen anderen Anbieter wie ShareSpace gibt. Unsere Plattform ermöglicht ein umfassendes End-to-End-Erlebnis, das es jedem Mieter ermöglicht, Büros jeder Größe vollständig online zu mieten.


ShareSpace, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir konzentrieren uns auf 3 Wachstumssäulen – Produkt, geografische Expansion und Mitarbeiter. In erster Linie wollen wir unser aktuelles Produkt in eine Software der Enterprise-Klasse umwandeln. Wir möchten Funktionen und Integrationen entwickeln, die diesen zusätzlichen Wert und diese Raffinesse bieten, damit jedes Unternehmen einen Fortune 500-Dienst ohne zusätzliche Kosten erhalten kann.

Und wir möchten, dass unsere Kunden überall auf der Welt Niederlassungen finden können. Wir gehen über Ungarn und Polen hinaus und setzen uns voll und ganz dafür ein, ShareSpace in ganz Europa auszubauen, mit vollem Fokus auf Deutschland und Großbritannien. In den nächsten fünf Jahren wollen wir ein europaweites Unternehmen sein und in die Kernmärkte der USA wie New York, Austin und San Francisco, nur um einige zu nennen, vordringen.

ShareSpace stellt auch hochqualifizierte Talente ein, die uns helfen werden, unser Geschäft in anderen Märkten auszubauen und unserem Unternehmen eine echte Hauptsitzstruktur zu verleihen. Wir wollen uns auch darauf konzentrieren, einen Arbeitsplatz des Wachstums und der Möglichkeiten zu schaffen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Schnell scheitern und drehen – Wir glauben, dass echte Innovation durch ständigen Prozess entsteht. Es ist notwendig, die Dinge zu verkomplizieren, um das Gleichgewicht zwischen komplexen und einfachen Lösungen zu finden. Sie müssen Ideen hin und her schwenken und wissen, wann Sie selbst überinvestierten Projekte verwerfen müssen. Sie sollten mit Fehlern absolut im Reinen sein, dabei so viele Informationen wie möglich sammeln und radikale Wendungen nehmen, von denen Sie glauben, dass sie Ihr Unternehmen voranbringen. In jedem Scheitern steckt eine Lektion, Sie sollten versuchen, sie zu finden und nicht in der Vergangenheit zu verweilen.

Pflegen und investieren Sie in Ihre Mitarbeiter, sie sind Ihr größtes Kapital – Es ist einfach, sich auf die Idee zu konzentrieren, Ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen. Insbesondere nach einer umfangreichen Finanzierungsrunde. Und es ist einfach den Fokus darauf zu richten die Kompetenzen Ihres Teams zu erweitern, die Kultur aufrechtzuerhalten und ein Unternehmen zu gründen, das Wachstum für Mitarbeiter anheizt. Egal ob für Junior oder Senior Mitarbeiter. Sie sollten auf jeden Fall einen Bildungs- und Wachstumsplan haben, selbst wenn Sie auf nur 15-20 Personen skalieren.

Machen Sie sich nicht klein – Als Gründer werden Ihnen ständig Ideen in den Sinn kommen und der Drang, neue Wege zu gehen, sehr stark sein. Wir glauben jedoch, dass es in solchen Situationen immer wichtiger ist, den Ausblick auf Ihre Gründung beizubehalten. Eine Sache mit dem höchsten Maß an Qualität und Professionalität zu tun und sich darauf zu konzentrieren, diesen Mehrwert zu bieten, ist der Weg, ein wirklich wertvolles Geschäft aufzubauen. Die Verwirklichung anderer Ideen wird Realität, wenn Ihr Unternehmen reif ist.

Wir bedanken uns bei Robert Chmielewski und Marcin Dyszynski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ShareSpace

Verantwortungsbewusstsein, Mindset und Leidenschaft

0
HR Bank Ltd banking

HR Bank Ltd. modernes Bankinstitut, das Dienstleistungen des klassischen High Street Banking und gleichzeitig digitale Dienstleistungen anbietet

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen HR Bank Ltd. doch kurz unseren Lesern vor

„Ich bin in Albanien aufgewachsen und habe dort ein klassisches Musikstudium an der Kunstakademie von Tirana absolviert. Danach war ich als Kunst- und Kulturredakteurin und Popsängerin in meiner Heimat aktiv. Nachdem ich Albanien verlassen hatte, absolvierte ich ein MBA-Diplom in Betriebswirtschaft in der Schweiz und konnte zusätzlich in Österreich drei Diplome im Bereich der internationalen Wirtschaft ergattern. Heute bin ich im Banken-, Investment- und Finanzsektor tätig und investiere gerne in die Tech-Branche und in Immobilien. Ich bin Mitgründerin der HR Bank Ltd, die im Prinzip ein modernes Bankinstitut ist, das Dienstleistungen des klassischen High Street Banking und gleichzeitig digitale Dienstleistungen anbietet.“

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

„Aufgrund meiner zahlreichen Erfahrungen merkte ich bereits früh, dass ich unabhängig und selbstständig werden möchte. Der Entschluss, ein eigenes Unternehmen zu gründen erfordert, dass man aus seiner Komfortzone heraustritt und etwas Neues ausprobiert. Es ist eine Menge Arbeit und birgt einige Risiken, aber das Potenzial an Belohnungen ist enorm. Daher motiviert es mich, meine Träume und Visionen mit meinem eigenen Unternehmen verfolgen zu dürfen. Die Gewissheit, dass jeder Tag neue Herausforderungen, aufregende Möglichkeiten und die Chance bietet, sich seiner Leidenschaft zu widmen, ist Grund genug, sich selbstständig zu machen. Zu wissen, dass man sich entschieden hat, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, gibt einem Kraft.“

Welche Vision steckt hinter HR Bank Ltd.?

„Unsere Vision ist es, ein modernes Finanzinstitut zu sein, das alle Dienstleistungen anbietet, die in der heutigen Zeit benötigt werden, einschließlich digitaler Bankgeschäfte und Kryptowährungen, und eine Welt zu schaffen, in der sich Finanzdienstleistungen problemlos in das Leben integrieren. Wir glauben, dass in diesem Jahrzehnt Finanzdienstleistungen nahtlos in den Alltag integriert sein werden – so zugänglich und einfach, dass wir manchmal beinahe vergessen, dass sie da sind.“

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

„Unsere größten Herausforderungen hatten wir dabei, ein skalierbares Geschäftsmodell zu schaffen und einen passenden Business-Plan aufzubauen. Diese beiden Aufgaben mit den Zielen zu vereinen, stellt vor allem zu Beginn große Komplikationen dar. Die Finanzierung ist entscheidend für die Verbesserung der Technologie, die Einstellung der richtigen Mitarbeiter und die Einführung einer umfassenden Marketingstrategie, um auf dem Markt Fuß zu fassen. In meinem Fall hatten meine Partner und ich bei der Gründung aus vielen Gründen Glück: Wir verfügten über eigene Mittel, die wir durch jahrelange Arbeit und frühere Investitionen angesammelt hatten, und wir wurden durch ein gutes Bankdarlehen unterstützt.“

Wer ist die Zielgruppe von HR Bank Ltd.?

„Die Zielgruppe unserer Bank sind alle Personen, die von den klassischen und modernen Finanzdienstleistungen profitieren möchten. Von Studenten über Berufstätige, die persönliche Finanzdienstleistungen suchen, bis hin zu KMU und großen Unternehmen/Konzernen sowie vermögenden Privatpersonen stellen wir unsere Dienstleistungen und unser Fachwissen zur Verfügung.“

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

„Als Bankinstitut und als Unternehmen, das demnächst mit einem Technologieunternehmen mit EU-Lizenz fusioniert, sind wir optimal in der Lage, die regulatorischen und technologischen Komplexitäten des Bankwesens zu bewältigen. Deshalb vertrauen uns innovative Unternehmen, von Start-ups bis hin zu führenden multinationalen Konzernen.“

„Wir bringen das Bankwesen in neue Dimensionen, indem wir die Möglichkeiten der Technologie nutzen und die Barrieren für Unternehmen, die ihre eigenen Finanzlösungen anbieten wollen, beseitigen. Unsere Banking-as-a-Service-Plattform wurde von Grund auf neu entwickelt, um Finanzdienstleistungen in neue Kontexte zu bringen, die zuvor unvorstellbar waren. Mit unserer API-basierten Banking-as-a-Service-Plattform können Kunden ihr eigenes digitales Bankprodukt mit einem hohen Maß an Flexibilität und einer kurzen Markteinführungszeit entwickeln. Unabhängig davon, ob Sie eine Lösung für Unternehmen oder für Privatkunden entwickeln, können Sie mit unseren APIs digitale Bankkonten mit einer Reihe von ansprechenden Funktionen anbieten. Darüber hinaus sind unsere APIs White-Label-fähig, so dass Sie Ihr Bankprodukt in Ihrem eigenen Branding anbieten können.“

HR Bank Ltd., wo geht der We hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

„Wir befinden uns im Fusionsprozess mit einem anderen Fintech-Unternehmen, das unsere Bank ergänzen wird und alle Dienstleistungen auf den neuesten Stand bringt, die in das neue Finanzzeitalter passen. Wir planen, zu expandieren und unsere Dienstleistungen den Kunden weltweit zur Verfügung zu stellen. Unser großes Ziel ist es, im Jahr 2024 an die Börse zu gehen. Dies wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Karriere.“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

„Verantwortungsbewusstsein, Mindset und Leidenschaft sind die drei Geheimnisse des unternehmerischen Erfolgs, die ich angehenden Gründern ans Herz legen möchte. Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmer die Verantwortung für jede Entscheidung ihres Unternehmens übernehmen. Unsere Denkweise prägt unser Leben. Dieser Grundsatz ist sogar noch wichtiger, wenn es darum geht, wie wir uns selbst sehen und wohin wir unser Unternehmen entwickeln wollen. Menschen mit einer positiven Einstellung sind in der Lage, erstaunliche Dinge zu vollbringen. Der Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens hängt davon ab, ob Sie genug an sich selbst glauben können, um die Pessimisten zu ignorieren und die unvermeidlichen Misserfolge, die vor Ihnen liegen, zu überleben oder nicht. Die Leidenschaft für das, was Sie tun, wird Ihren zukünftigen Erfolg begünstigen und Ihrer Vision zum Durchbruch verhelfen.“

Wir bedanken uns bei Denada Bare Rauch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit Kreativität und Spaß an die Sache herangehen

0
Fritz Stibor krenblem 2 minuten 2 millionen

Fritz Stibor Gründer von KrenBlem, Kren-Spirituose aus regionalen Zutaten, war in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup KrenBlem doch kurz vor!

Ich bin Fritz Stibor und bin seit über 20 Jahren Getränkefachhändler im steirischen Almenland.

Wie ist die Idee zu KrenBlem entstanden?

Beim Experimentieren mit meinem kleinen Hobby-Brennkessel, bin ich zufällig auf den Kren gestoßen. Nach 2 Jahren Entwicklungsarbeit, hatte ich den Original KrenBlem Geschmack gefunden.

 Welche Vision steckt hinter KrenBlem?

Mit regionalen Zutaten ein kreatives neues Getränk zu entwickeln, das bei keiner Brotzeit fehlen darf.

Wer ist die Zielgruppe von KrenBlem?

Einerseits ist der „KrenBlem“ ein wirkungsvolles Verdauungsschnapserl, aber zusammen mit einer Apfelspalte und etwas Senf genossen, wird aus einem einfachen KrenBlem ein „KrenQuila“, der es in sich hat! 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

In einer Zeitschrift habe ich von der Möglichkeit einer Bewerbung gelesen und 2 Monate später bin ich bereits im Studio gestanden.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Zuerst habe ich das Produkt verfeinert und skalierbar gemacht. Danach habe ich meinen Business Plan geschrieben. Vor den Fragen eines Herrn Dr. Haselsteiner hatte ich großen Respekt.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es macht mich natürlich schon ein wenig stolz, wenn man einen Auftritt in so eine Sendung schafft. Für mich war und ist der gesamte Prozess irrsinnig aufregend und spannend. Vieles war für mich absolutes Neuland und das Tempo und die Dynamik der Entwicklungen hat mich doch ein wenig überrascht.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf KrenBlem aufmerksam werden?

So eine Werbung ist unbezahlbar. So viele Fernsehzuseher zu erreichen ist ansonsten für ein Startup nicht finanzierbar.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

REWE Billa war immer mein Wunschpartner, eine Listung in den Märkten von Billa und Billa Plus, ADEG und Sutterlüty erreicht man nicht so einfach. Und als Draufgabe wurde der „KrenBlem“ auch noch in den Billa Onlineshop aufgenommen.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Ich habe einen eigenen Onlineshop eröffnet und dieser wurde ab dem Start super angenommen, die Bestellungen kommen laufend herein. Als nächsten Schritt mache ich mich auf die Suche nach dem richtigen Partner für den Absatz in der Gastronomie.

KrenBlem, wo geht der Weg hin?

„KrenBlem“ soll eine starke Marke werden, welche als österreichische Spezialität erkannt wird. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Neben Österreich ist Deutschland das bevorzugte Absatzgebiet des „KrenBlem“. Ob man da dann auf das Etikett statt Kren „Meerrettich“ schreiben muss, wird sich noch weisen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Mit Kreativität und Spaß an die Sache herangehen.
  2. Anfangs mache ich gerne vieles selbst, so verstehe ich die Abläufe und halte die Kosten niedrig. Danach suche ich eine Lösung, welche das Kaufmännische mit dem Rationellen verbindet.
  3. Nur zu träumen ist zu wenig, man muss es auch machen. Der erste Schritt ist der Wichtigste, danach passiert alles step by step.

Titelbild/ Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Fritz Stibor für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Neueste Beiträge

Sara Nadja en barbara. SARA Magazin Frauen 50+ Print Geschichten

Wird diese Zielgruppe endlich so gesehen, wie sie es verdient?

0
SARA bringt ein Magazin für Frauen 50+ auf den deutschen Markt und setzt bewusst auf Print statt digitaler Abhängigkeit. Im Fokus stehen authentische Geschichten, die eine oft unsichtbare Zielgruppe sichtbar machen.