Donnerstag, Juni 11, 2026
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Bewerbungstrends im Jahr 2022

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Die Anforderungen, die heutzutage an eine Bewerbung gestellt werden, sind um einiges höher als noch zu früherer Zeit. Darum sollten sich Bewerber zu Beginn des neuen Jahres einmal damit beschäftigen, wie eine Bewerbung im Jahr 2022 aussehen sollte. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen in diesem Beitrag die Bewerbungstrends im Jahr 2022 vorstellen, damit Sie wissen, worauf Sie bei der Erstellung achten sollten. 

Die Bewerbung 2022 wird digitaler, einfacher und schneller

In diesem Jahr werden die Entwicklungen der vergangenen Jahre immer weiter vorangetrieben und ausgeweitet. Dadurch werden Bewerbungen immer digitaler, einfacher und schneller, was sowohl für Bewerber als auch für Arbeitgeber von Vorteil ist. Das äußert sich insbesondere an den folgenden Trends, die wir Ihnen einmal etwas genauer vorstellen möchten. 

Online-Bewerbung

Online-Bewerbungen verdrängen die klassische Bewerbungsmappe immer mehr und werden im Jahr 2022 von den meisten Personalern bevorzugt. Dazu zählt sowohl das Einreichen von Bewerbungsunterlagen per E-Mail sowie das Ausfüllen eines Bewerbungsformulars auf der Webseite des Unternehmens, bei dem man sich bewirbt. Während die Bewerber dabei von den geringeren Kosten profitieren, liegt der Vorteil für Unternehmen in dem Wegfall der vielen Unterlagen, die durch den Online-Versand entfallen. Um eine Chance mit der eigenen Online-Bewerbung zu haben, sollte der beigefügte Lebenslauf allerdings so aussehen wie in der Vorlage.

Eigenes Online-Profil

Um möglichst viel über zukünftige Bewerber zu erfahren, bedienen sich viele Unternehmen mittlerweile verschiedener Online-Profile. Dort können sich Bewerber ein Profil erstellen und daraufhin von Unternehmen oder Headhuntern gefunden werden. 

Alternativ können Bewerber auch eine eigene Webseite zu Bewerbungszwecken oder Profile auf beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn erstellen, um auf diese Weise in Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern zu kommen. 

bewerbung laptop geöffnet

Bewerbungsvideos

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie kommunizieren immer mehr Menschen auch zu beruflichen Zwecken über die verfügbaren Videotools. Diese Entwicklung wird durch leistungsstarke Smartphones und soziale Netzwerke noch unterstützt, weshalb Videos auch zu Bewerbungszwecken geeignet sind. 

So können die Chancen eines Bewerbers durch ein Bewerbungsvideo mitunter deutlich erhöht werden, wenngleich diese bislang lediglich von 7 Prozent der Bewerber genutzt werden. Dabei ist ein Bewerbungsvideo in der Regel deutlich aussagekräftiger als eine schriftliche Bewerbung und 90 Prozent der Personaler geben an, dass diese sich ein Bewerbungsvideo garantiert anschauen würden. 

Mobile Recruiting

Das Mobile-Recruiting spielt in diesem Jahr ebenfalls eine deutlich wichtigere Rolle als noch in den vergangenen Jahren. Während die meisten Unternehmen bereits auf Online-Bewerbungen setzen, sieht das bei dem Mobile Recruiting noch anders aus. 

Um Bewerber noch gezielter anzusprechen, sollten Unternehmen auf den eigenen Karriereseiten in der Zukunft Möglichkeiten schaffen, mit denen Bewerber die eigenen Unterlagen mit wenigen Klicks über das Smartphone einreichen können. 

Weder An- noch Motivationsschreiben

Viele Unternehmen legen mittlerweile nur noch geringen Wert auf ein Anschreiben und auch ein Motivationsschreiben wird oftmals nicht mehr benötigt. Stattdessen reicht diesen ein aussagekräftiger Lebenslauf oder ein Bewerbungsvideo bereits aus. Das soll die Anforderungen an Bewerber senken, wodurch die Unternehmen jedoch freiwillig auf einige relevante Angaben des Bewerbers verzichten.   

Recruitainment

Einige Unternehmen experimentieren immer mehr mit neuen Bewerbungsformen, zu denen auch das sogenannte Recruitainment gehört. Dabei handelt es sich um einen Mix aus Recruiting und Entertainment, wofür Bewerber einen Link erhalten und den dortigen Anweisungen folgen müssen. In der Folge werden auf spielerische Weise unterschiedliche Probleme gelöst, mit denen verschiedene Fähigkeiten der Bewerber getestet werden. 

Künstliche Intelligenz 

Bereits vor der Corona-Pandemie setzen einige Unternehmen auf eine künstliche Intelligenz, die eigenständig für den Bewerbungsprozess verantwortlich war. Dadurch entfallen unter anderem persönliche Vorstellungsgespräche, was durch die Pandemie noch weiter verstärkt wurde. Darum ist davon auszugehen, dass künstliche Intelligenzen in diesem Jahr noch viel häufiger im Rahmen des Bewerbungsprozesses zum Einsatz kommen werden. So können diese nicht nur Bewerbungsgespräche führen, sondern auch Bewerbungsunterlagen sichten und den Personalern das Leben somit deutlich erleichtern. 

Messen und Events

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden in den vergangenen beiden Jahren viele Messen abgesagt, verschoben oder fanden ausschließlich digital statt. In diesem Jahr werden physische Veranstaltungen und Events dagegen wieder eine größere Rolle spielen, da Jobmessen auch weiterhin eine gute Möglichkeit darstellen, um Bewerber und Arbeitgeber zusammenzuführen. Und auch wenn ein Bewerber nicht direkt eine Anstellung finden sollte, kann dieser sich zumindest ein Netzwerk für die Zukunft aufbauen.

Bilder: pixabay

Autor: Alexander Triesch

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

4BRO steigt mit ReelZ! in den Cerealien-Markt ein

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4BRO ReelZ! Cerealien

Mit dem Produktlaunch der ReelZ! erschließt das Start-Up 4BRO ein neues Segment und mischt nun auch den beliebten Müsli- und Cerealien-Markt mit innovativen Produktneuheiten auf. Die mit gefriergetrockneten Marshmallows angereicherten Cerealien sind in den zwei für 4BRO-typischen, ausgefallenen Geschmackssorten – „4BRO ReelZ! Bubble Gum Mix“ und „4BRO ReelZ! Choc Peanut Mix“ – jeweils in der regulären 250g-Packung wie auch im To-Go Becher erhältlich. Zu finden sind sie ab sofort in den Supermarktregalen von Edeka, Rewe, Kaufland & Co. sowie bei Großhändlern wie Lekkerland. 

Der Markt von Frühstückscerealien und Müsli birgt großes Geschäftspotential: Mehr als 50 Prozent aller Deutschen essen mindestens einmal die Woche Cerealien oder Müsli, 41,3 Prozent sogar öfter, und das zu jeder Tageszeit. Das prognostizierte jährliche Umsatzwachstum von 4,35 Prozent spricht für sich. „Wir suchen auch im Food Bereich stetig nach Innovationen für und mit unserer Community. Der Cerealien-Markt war lange etwas eingestaubt, aber mit den ReelZ! stellen wir nicht nur die Marke 4BRO  breiter auf, sondern gestalten auch den Cerealien-Markt an sich etwas „bro-mäßiger““, begründet Engin Ergün, Gründer und Geschäftsführer von 4BRO, seinen Einstieg in das beliebte Marktsegment. „Ein cooles Packaging, die kreativen Geschmackssorten, innovativen To-Go Becher und natürlich die Bro-Points auf den Packungen versprechen frischen Wind in den Regalen und zeigen, dass wir für unsere Community eine Lifestyle-Marke sind“, resümiert Ergün. 

Quelle Serviceplan Public Relations & Content GmbH & Co. KG

Eine gute Work-Life Balance

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Annika Götz und Natalie Steger Gründerinnen von BADESOFA

Annika Götz und Natalie Steger Gründerinnen von BADESOFA im Interview über die Höhle der Löwen und die Herausforderungen Familie und Startup sowie Wachstum unter einen Hut zu bringen

Stellen Sie sich doch kurz vor

Wir sind Annika und Natalie – die Gründerinnen von BADESOFA. Wir sind beide 42 Jahre alt und mit großer Leidenschaft Mompreneurs

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Annika Götz und Natalie Steger: Die Antwort ist einfach – die Produktidee war einfach zu gut, als dass wir nur als Erfinder davon profitieren wollten. Außerdem waren wir beide gerade nach der Geburt des jeweils dritten Kindes in der beruflichen Neuorientierung. Letztendlich haben wir ein Unternehmen gegründet, in dem wir selbst gerne angestellt wären – passend zu unsere Lebenssituation in der Arbeit und Familie/ Freizeit vereinbar sind (flexibel Arbeitszeiten und Möglichkeit zum Mobil Office).

Wir sind beide Mütter von jeweils 3 Kindern und wissen, wie wichtig es ist, neben der Arbeit und der Familie hin und wieder auch sich im Allzeit Me-Time einzubauen. Gerne haben wir es uns nach einem anstrengenden Tag, mit einem guten Buch in der Wanne gemütlich gemacht. Doch der harte Wannenrand oder der fehlende Halt in der Wanne hat immer dazu geführt, dass man sich doch nie so entspannen konnte, wie man es gern gehabt hätte.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir das BADESOFA erfunden haben. Denn dieses bequeme Unterwasserkissen revolutioniert das Baden. Die Wirbelsäule wird angenehm gestützt, der Kopf kann bequem abgelegt werden. Lästiges hin-und her Rutschen in der Badewanne gehört der Vergangenheit an. Und somit dauert nun die Badewannen-Session mitunter länger als man dies vorab geplant hat.

Dieses neue Glücksgefühl wollten wir gerne mit allen BadeliebhaberInnen teilen. Daher haben wir direkt eine breite Produktrange entwickelt und bieten unser BADESOFA mittlerweile in 6 Farben und 4 Größen an. So ist für jeden Geschmack und jede Badewanne das passende Badewannenkissen dabei. Wir freuen uns, dass unsere Produkte ein so hohe Nachfrage erfahren.

Was war bei der Gründung von BADESOFA die größte Herausforderung?

Annika Götz und Natalie Steger: Zunächst einmal haben wir sehr viel Zeit in die Entwicklung unseres Produktes gesteckt. Hier haben wir mit viel Liebe zum Detail die Materialien ausgewählt. Wichtig war es, dass die Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind und unseren besonderen Anforderungen für die Nutzung im Wasser gerecht werden.

Dann mussten wir einen Fertigungsbetrieb finden, der unseren qualitativen und sozialen Ansprüchen genügte. Außerdem ist unser Produkt sehr großvolumig, so dass wir von Anfang an viel Lagerfläche für unsere Produkte kalkulieren mussten. Letztendlich haben uns jedoch die guten Kontakte zu unseren Lieferanten geholfen, diese Herausforderungen anzugehen und gute Lösungen zu finden.

Die Skalierung ist natürlich auch immer eine Challenge, da in dem Schritt viele Prozess neugedacht werden müssen, da sie im Kleinen Funktionieren, aber nicht zwangsläufig wenn die Mengen wachsen.

Gerade aktuell stehen wir vor der Herausforderung aufgrund eines sehr schnellen Wachstums auch personell zu wachsen. In einem Start Up kann man vor allem zu Beginn viele Positionen durch Generalisten abdecken. Irgendwann kommt man aber an den Punkt, an dem echtes Expertenwissen gefragt ist. Zusätzlich müssen Strukturen aufgebaut und etabliert werden. Es wird also nie langweilig…

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Annika Götz und Natalie Steger: Unbedingt! Denn erst durchs „machen“ erfährt man, ob eine Idee auch Marktpotential entfalten kann. Auch wenn unser Produkt anfänglich noch nicht perfekt war, so hat das Feedback von Freunden und ersten Händlerkunden geholfen, BADESOFA immer weiter zu entwickeln. Am Anfang weiß man doch selten, wo einen der Weg hin führt. Und bei uns hat Mut, Unbekümmertheit und Ausdauer dazu geführt, dass aus unserem 2 -Women Team ein wunderbares, kleines Unternehmen wurde. Und wir haben viele weitere Ideen, die wir gerne zukünftig noch zum Leben erwecken wollen.

Wie bringen Sie Familie und Startup unter einen Hut?

Annika Götz und Natalie Steger: Was anfänglich als entspannter Half-Time Job angedacht war, hat sich zunehmend zu einem Fulltime-Job entwickelt. Dies war aber keine Entwicklung, die von heute auf morgen passiert ist, sondern zeichnete sich nach und nach ab, so dass wir entsprechend planen konnten. Unsere Männer wurden mehr in die Care-Arbeit eingebunden, wir haben uns zusätzliche externe Hilfe für die Betreuung unsere Kinder geholt und sind nun mittlerweile sehr happy mit einem Mix aus Mobile Working, der Arbeit im Büro und Quality Zeit mit der Familie.

Selbstverständlich ist dabei ein hohes Maß an Organisation und Struktur gefragt. Es ist auch oft stressig und nicht selten sitzen wir Abends nochmal ein paar Stündchen am Rechner. Aber insgesamt haben wir mit diesem Lebensmodell eine für uns optimale Work-Life-Balance gefunden.

Teambild bei der besprechung vor dem Tisch

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei ihnen aus?

Annika Götz und Natalie Steger: Das ist sehr unterschiedlich und hängt bei uns auch ein bisschen von der Jahreszeit ab. Da unsere Kunden in der Regel in den kalten Monaten lieber baden und saunieren, sind die Wintermonate vor allem die Monate, in denen wir sehr operativ arbeiten. Unser Customer Service ist dann stark in die Beratung und die Kommunikation mit dem Endkunden eingebunden. Unser SocialMedia Team bearbeitet Kooperationsanfragen, kümmert sich um Content für Instagram und Facebook, unser Marketing Team steuert aktiv die Kampagnen aus etc.

In den wärmeren Monaten bleibt dann mehr Zeit für strategische Themen, Planung von Shootings oder sonstigen Events etc. Bei uns verläuft seit der Gründung von BADESOFA kein Tag wie der andere und daraus ziehen wir ganz viel Freude für das tägliche Doing.

Wie sehen sie als Gründerinnen die Herausforderung als Unternehmer?

Annika Götz und Natalie Steger: Als UnternehmerIn handelt man immer aufs eigene Risiko. Das gibt ein enormes Maß an Freiheit, erfordert aber auch ein große Maß an Verantwortung. Durch unsere beruflichen Erfahrungen, die wir in unseren vorherigen Jobs sammeln durften, haben wir viele praktische Erfahrungen und fachliche Skills gesammelt. Eine Konzernstruktur erlaubt einem, in einem geschützten Rahmen zu agieren. Es gibt Guidelines, Leuchtturmprojekte und mitunter Vorgesetzte an denen man sich orientieren kann.

Die Freiheit des eigene Tuns ist jedoch durch einen festen Rahmen begrenzt. Als UnternehmerInnen müssen wir vor allem unserer eigenen Guideline folgen. Das ist zwar mit einigen Risiken verbunden aber vor allem auch mit ganz vielen Chancen. Wir haben ganz oft auf Ratschläge gehört, in Fachbereichen, in denen wir uns nicht auskannten, und waren damit sehr erfolgreich. Fragen und Wagen war für uns ein gutes Konzept.

Insbesondere mit einem innovativen Produkt wie dem BADESOFA beschreiten wir neue Wege und haben eine ganz neue Produktkategorie erschaffen. Nun gilt es all diese Potenziale auszuschöpfen. Das erfordert viel Engagement und Durchhaltevermögen und macht gleichzeitig ganz viel Spaß. Man lernt jeden Tag neu dazu und kann sich somit auch persönlich kontinuierlich weiter entwickeln.

Das Unternehmertum bietet auch Müttern eine tolle Möglichkeit wieder in den Beruf einzusteigen und einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen.

2021 waren Sie in der Höhle der Löwen und haben ein Investment von Ralf Dümmel erhalten1

Annika Götz und Natalie Steger: Die Bewerbung bei der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ war eher ein spontaner Impuls. Bereits nach einer kurzen Bewerbungsphase haben wir uns ganz schnell im Fernsehstudio wiedergefunden. Es war für uns eine tolle Erfahrung unser Produkt vor dieser hochkarätigen Jury zu präsentieren und dann auch noch einen Deal zu bekommen. Dies ist ja auch gleichzeitig ein toller „Proof of Concept“. Unser StartUp hat somit innerhalb kürzester Zeit enorm an Bekanntheit gewonnen und unsere Verkaufszahlen auf ein neues Level gehoben.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Eigentlich mit dem Startschuss der Bewerbung wurde uns relativ schnell klar, dass wir uns in extrem kurzer Zeit professionalisieren müssen. Zu Beginn haben Annika und ich die BADESOFAs noch selbst vernäht. Haben die Pakete händisch zur Post gebracht oder auch gerne persönlich ausgeliefert, wenn der Kunde im Umkreis von Köln wohnte. Nachdem klar war, dass wir zur Aufzeichnung eingeladen werden, haben wie verschiedenste Skalierungsprozesse angestoßen. Als erstes haben wir uns ein Logistikunternehmen gesucht, die in der Vergangenheit bereits verschiedene StartUps und JungunternehmerInnen begleitet haben und uns somit von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite standen.

Wir haben mit viel Glück und einem guten Draht zur Textilindustrie ein tolles Familienunternehmen in Polen ausfindig machen können, die unsere BADESOFAs in toller Qualität handvernähen. Darüber hinaus haben wir unserem Webshop eine neue Architektur verliehen und professionelle Unterstützung für die Shopgestaltung und -performance gesucht. Und mit diesen tollen und weiteren tollen Partnern im Hintergrund, haben wir die Skalierungsmaschine angeworfen und eine sehr große Stückzahl BADESOFAs produziert

Wie haben sie die Herausforderung des Wachstums gemeistert?

Annika Götz und Natalie Steger: Alles in allem sind wir sehr gut durch die erste Wachstumswachse geglitten. Die Unterstützung durch erfahrene Partner an unsere Seite – die ebenso wie wir – von Anfang an das Potenzial unserer Produktidee geglaubt haben, hat uns extrem geholfen. Dabei haben wir von Anfang an eher risiko-avers gehandelt. Als gebootstrapptes Unternehmen haben wir anfänglich jeden Euro den wir mit den Produktverkäufen generiert haben, in die Produktion weiterer BADESOFAs gesteckt. Und so konnten wir kontinuierlich organisch wachsen.  

Wir sind zu jeder Zeit unserer eigener Linie treu geblieben. Wir haben trotz Anraten von außen darauf bestanden, die Produktion in Europa zu halten. Unsere Materialien kommen aus Deutschland oder dem benachbarten EU Ausland. Regionalität der Waren & der Produktion ist uns aber nicht nur im Hinblick auf Qualität sondern auch auf den Umwelt- und Klimaschutz besonders wichtig. Der Transport von Rohwaren kostet nicht nur viel Geld, sondern belastet auch die Umwelt stark, und das muss nicht sein.

Ein weiterer Vorteil war es, dass wir nicht von den Lieferengpässen in Asien betroffen und jederzeit lieferfähig waren. Selbstverständlich machen uns auch die gestiegenen Preise bei Rohwaren, Energie und Logistik zu schaffen. Durch unsere schlanke Unternehmensstruktur und die Hauptausrichtung auf D2C sind wir jedoch in der Lage den Mehrpreis zu kompensieren.

Nun müssen wir sehen, dass auch die personelle Struktur von BADESOFA mit unserem Umsatzwachstum mithalten kann. Daher sind wir derzeit aktiv auf der Suche nach neuen motivierten MitarbeiterInnen.

Sie haben jetzt ein neues Produkt auf den Markt gebracht, wie lange hat die Entwicklung gedauert?

Unser neuste Produktinnovation ist das SAUNASOFA. Von der Idee bis zur Umsetzung und der ersten Testphase sind ca. 10 Monate vergangen.

Die Idee zu dem SAUNASOFA-Bundle, also einem Set aus Saunamatte und Saunakissen, welches durch einen Gurt zu einem praktischen „To-Go Paket“ geschnürt wird, spukte uns schon lange im Kopf herum. Denn ähnlich wie in der Badewanne ist auch das Liegen auf einer harten Holzbank, alles andere als gemütlich und entspannend. BADESOFA hat es sich zur Aufgabe gemacht, Produkte zu entwickeln, die den Komfort im Bereich des Home-Wellness geschmackvoll aufzuwerten. Wir fassen dies gerne mit dem englischen Claim „Re-think Design Comfort“ zusammen. Corona hat uns leider auf schmerzliche Weise bewusst gemacht, welche Wichtigkeit unser eigenen Zuhause auf unser Wohlbefinden hat. Und dies möchten wir mit unseren Produkten gerne weiter steigern.

Das SAUNASOFA ist somit eine tolle Ergänzung zu dem BADESOFA. Neben der Nutzung in der Sauna ist es auch ideal als Auflage für die Sonnenliege oder als Picknickdecke für die Wiese oder Strand geeignet. Der Oberstoff ist maschinenwaschbar und im Handling und der Pflege einfach unkompliziert. Wir sind besonders stolz darauf, dass es uns beim SAUNASOFA auch gelungen ist, das Produkt 100 % nachhaltig herzustellen. Bei unseren Verpackungen verzichten wir grundsätzlich auf den Einsatz von Plastik und sind als Unternehmen generell darum bemüht, unseren biologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Annika Götz und Natalie Steger: Wir wünschen uns, dass wir den Wachstumsprozess mit unserem Unternehmen BADESOFA weiter voran treiben können. Hier sehen wir einen wichtigen Hebel in der Internationalisierung unseres Unternehmens und einer Diversifikation der Produktpalette. Unser Hauptfokus wird auch langfristig auf unserem Badewannenkissen dem BADESOFA liegen, insofern wäre es schön, wenn in 5 Jahren in 50% der Badewannen in Deutschland ein BADESOFA liegen und eine leere Badewannen „nackt“ wirken würde. Ähnlich einem Kissen auf dem Sofa, wünschen wir uns, dass das BADESOFA ein integraler Bestandteil der Badekultur in Deutschland und Europa wird.

Was für Tipps würden sie Gründerinnen und Mamas mit auf den Weg geben?

lAnnika Götz und Natalie Steger: Dank BADESOFA haben wir lernen dürfen, dass es selten zu spät ist, seinen Träumen und Visionen eine neuen Raum zu geben. Wir sind einfach „mal losgelaufen“ und „haben gemacht“ und wurden mit viel positivem Feedback und tollen Unterstützungsangeboten belohnt. Dabei kann es durchaus ein Vorteil sein „reifer“ zu sein, denn unsere Erfahrungen als Mütter haben uns eine starke Fokussierung und Priorisierung auf das Wesentliche gelehrt.

Insofern stellen wir für unser Unternehmen mit Vorliebe Mütter und Teilzeitkräfte ein, weil wir gelernt haben, dass diese Personengruppe sehr effektiv und voller Leidenschaft ihren beruflichen Aufgaben nachgeht. Aber auch bei unseren jüngeren (Vollzeit) MitarbeiterInnen haben wir gesehen, dass Ihnen eine gute Work-Life Balance sehr wichtig ist. Dies versuchen wir mit unserer Art der Unternehmenssteuerung auch (vor) zu leben und dem Thema Self-Care mehr Raum zu geben. Dies kann auch bedeuten, dass man seinen bisherigen (Angestellten)Job an den Nagel hängt, weil man darin keine Erfüllung mehr sieht. Die Gründung eines eigenen Unternehmens gibt einem dem Freiraum, seine eigene kostbare Zeit mit einer Tätigkeit zu verbringen, die einem Freude bereitet.

Und Dinge, die man gerne macht, macht man in der Regel gut, so dass am Ende – in einer idealen Welt – auch der finanzielle Outcome passt. Wir würden die Entscheidung zum Gründen auf jeden Fall immer wieder treffen. Vielleicht nur etwas früher…

Wir bedanken uns bei Annika Götz und Natalie Steger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: BADESOFA

Kontakt:

BADESOFA TM Interior Design GmbH
Roonstraße 11
50674 Köln

https://badesofa.de
goetz@badesofa.de
steger@badesofa.de

Ansprechpartner: Annika Götz und Natalie Steger

Social Media:
Instagram
Facebook
Pinterest

Der Kunde entscheidet über Erfolg oder Niederlage

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picco pocket Nasensauger für Babys und Kleinkinder 2 Minuten 2 Millionen

Corinna und Thomas Seeberger Gründer picco pocket, mechanischer Nasensauger für Babys und Kleinkinder im Hosentaschenformat, waren in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup picco pocket doch kurz vor!

Wir sind Corinna und Thomas Seeberger aus Hörbranz in Vorarlberg und seit 2015 verheiratet. Wir haben eine 5-jährige Tochter und einen 2-jährigen Sohn. Der picco pocket ist ein rein mechanischer Nasensauger für Babys und Kleinkinder im Hosentaschenformat. Mit ihm kann effizient, fast geräuschlos und dazu noch besonders sanft unangenehmes Nasensekret entfernt und dadurch ein freies Atmen ermöglicht werden. Durch seine kleine Baugröße und der Flüssigkeitsdichtheit ist er sowohl zu Hause als auch unterwegs  immer einsatzbereit. Thomas hat unseren picco pocket entwickelt. Er hat ihn entworfen, konstruiert und kümmert sich um alle technischen Belange. Corinna macht als gelernte Grafikerin alles im Bereich Design, Web und Social Media.

Wie ist die Idee zu picco pocket entstanden?

Als unsere Tochter Mona im Herbst 2019 mit der Spielgruppe startete, begann auch gleichzeitig ein neues Zeitalter – nennen wir es einfach das Zeitalter der rinnenden Nase. Sie hatte fast durchgehend eine Rotznase. Unser Sohn war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 4 Monate alt und nahm jeden Infekt seiner Schwester mit. Allen Eltern ist wahrscheinlich gut bekannt, was das für uns bedeutet hat. Schlaflose Nächte, da unsere Tochter schlecht Luft bekommen hat. Unser Sohn konnte auf Grund seiner Rotznase nicht gut gestillt werden und weinte viel. Tagsüber waren wir gefühlt nur noch am Nasen abwischen. Und täglich sammelten sich Berge von Papiertaschentücher in sämtlichen Hosen-, Handtaschen und in Mülltüten an.

In unserer Verzweiflung testeten wir etliche Nasensauger am Markt aus aber keines dieser Hilfsmittel konnte uns zu 100 % überzeugen. Wir wünschten uns einen einfach zu bedienenden, geräuscharmen, effektiven Nasensauger, der immer und überall einsatzbereit ist. So entstand die Idee zu unserem picco pocket Nasensauger.

Welche Vision steckt hinter picco pocket?

Da wir genau wissen, was es bedeutet, wenn unsere Kinder unter ihren rinnenden Nasen leiden, möchten wir allen Eltern mit unserem picco pocket einen Problemlöser an die Hand geben. Es ist uns eine Herzensangelegenheit mit unserem portablen Nasensauger in Hosentaschengröße den Alltag von Mamas und Papas und den vielen kleinen Rotznäschen zu erleichtern.

Wer ist die Zielgruppe von picco pocket?

Eltern von Babys, Kleinkindern und Kindern bis ca. 5 Jahre.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Wir hatten einen Punkt mit unserem Start-Up erreicht, an dem uns bewusst wurde, alleine kommen wir nicht mehr weiter. Wir benötigen ein Investment, und vor allem einen Partner an unserer Seite, der uns mit seinem Wissen hilft in den Handel zu kommen. Wir verfolgen die PULS 4 Start-Up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ schon sehr lange und da war uns schnell klar, wir probieren es auf jeden Fall und bewerben uns mit unserer Erfindung.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben sofort nach der Zusage unseren Pitch geschrieben und gleich angefangen zu üben. Und das haben wir jeden Abend, nachdem die Kinder im Bett waren, gemacht. Sobald wir etwas sicherer waren, haben wir vor unserer Familie gepitcht und sie Fragen stellen lassen. Auch im Wirtschaftsstandort Vorarlberg bekamen wir die Möglichkeit unseren Pitch zu üben. Diese vielen Testläufe haben uns sehr geholfen mit einem guten Gefühl nach Wien zu fahren und unsere Idee den Business Angels auf PULS 4 zu präsentieren.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war ein riesiger Motivationsschub. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten noch nicht sehr viele Menschen von unserer Erfindung. Und dann die Zusage für „2 Minuten 2 Millionen“ und damit das Gefühl zu bekommen “hey ihr habt da was wirklich interessantes entwickelt“, das hat uns Bestätigt.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf picco pocket aufmerksam werden?

Uns ist bewusst, was für eine einmalige Chance die Teilnahme bei „2 Minuten 2 Millionen“ ist. Unser Start-Up ist bisher komplett unbekannt, und es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, um ins Gespräch zu kommen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unser Wunschinvestor war von Anfang an Katharina Schneider, da sie mit dem Mediashop eine enorme Kompetenz und Erfahrung im Bereich Vertrieb hat. Dieser Aspekt spielte für uns eine noch größere Rolle als das Investment. Ein Produkt kann noch so toll sein. Wenn es das Produkt nicht in den Handel schafft, war die ganze Arbeit umsonst.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Wir haben weitere 100 Prototypen unseres Nasensaugers produzieren lassen und dann einen Feldtest mit 80 Familien gestartet. Aktuell läuft die Auswertung dazu.

picco pocket, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In naher Zukunft möchten wir unseren picco pocket zum Verkauf anbieten können. In fünf Jahren ist unser picco pocket dann hoffentlich für sehr viele Familien schon ein fester Begleiter und vor allem Helfer in der Schnupfenzeit.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ihr dürft euch von Niederlagen nicht unterkriegen lassen, bleibt fokussiert und ehrgeizig.

Jede Kritik und jeder Rückschlag bietet eine weitere Chance sich zu verbessern.

Lernt den Markt genau kennen den ihr bedienen wollt. Denn am Ende entscheidet der Kunde über Erfolg oder Niederlage.

Bildquelle: (c) PULS 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Corinna und Thomas Seeberger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Testen und Lernen

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sensoo sofas komfort

Sensoo: Sofas und Polstermöbel die im Komfort verstellbar sind

Stellen Sie sich und das Startup Sensoo doch kurz unseren Lesern vor!

Wir entwickeln, produzieren und verkaufen Sofas und Polstermöbel, die perfekt auf den Online-Handel ausgerichtet sind.

Denn unsere Sofas sind im Komfort verstellbar. Man muss sich also nicht die Frage stellen „Ist das bequem? Ich kann es nicht mal testen…“. Denn man passt die Sitzhärte und Sitzposition anhand von 3 Funktionen nach Aufbau an sich und die Situation an. Dabei ist die Möglichkeit, die Härte der einzelnen Sitze individuell mittels Stellschraube anzupassen, einzigartig.

Darüber hinaus sind unsere Sofas in handlichen Boxen verpackt. So können sie schnell und günstig geliefert werden, können von einer Person durch jedes Treppenhaus manövriert werden und sind auch ohne Probleme alleine aufzubauen.

Das und vieles mehr macht das Kauf- und Produkterlebnis bei Sensoo besonders.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als „Inhouse-Startup“ der Rom AG möchten wir mit Sensoo vor allem zwei Dinge tun: Eine jüngere Zielgruppe ansprechen und erforschen, was es heißt, Polstermöbel online zu verkaufen – sowohl aus Produktsicht, als auch aus Service-Sicht. Denn bislang blickt die Rom AG auf über 60 Jahre Unternehmensgeschichte in der Entwicklung und Fertigung von Polstermöbeln ohne Online-Handel.

Welche Vision steckt hinter Sensoo?

Wir möchten die glücklichsten Kunden der Branche haben. Das werden wir erreichen, indem wir die wertvollen Sofamomente durch unsere Produkte verbessern. Eine Vision, die wir mit unserer Muttergesellschaft teilen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es gab einige Herausforderungen zu meistern, vor allem, weil wir nach über 60 Jahren nun das erste Mal in den Online-Handel einsteigen – das war Neuland für uns. Die Finanzierung erfolgt vollständig durch unsere Muttergesellschaft.

Wer ist die Zielgruppe von Sensoo?

Ursprünglich dachten wir an Großstadtbewohner, die unter 40 Jahre alt sind. Mit Freude bemerken wir, dass Sensoo nicht nur diese Zielgruppe anspricht. Sondern alle, die risikofrei ein Sofa online bestellen möchten – ohne vorher im Möbelhaus Probe zu sitzen. Sensoo passt für jeden, der einfachen Zugang zu einem wirklich qualitativ guten Sofa sucht.

Wie funktioniert Sensoo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Komfort: Unser USP ist klar der verstellbare Komfort. Die Sitzhärte ist durch einen geschützten Mechanismus verstellbar. Darüber hinaus kann unser Kunde die Sitzposition und Sitzhöhe immer wieder und ganz einfach an die Person und Situation anpassen.

Qualität: Wir bieten 5 Jahre Garantie auf das gesamte Sofa – nicht nur wie üblich auf das Gestell. Die Sofas werden von unseren Fachleuten entwickelt und  in unseren eigenen Produktionsstätten hergestellt. Unsere Muttergesellschaft blickt auf über 60 Jahre Erfahrung in der Polstermöbel-Branche. Davon profitiert Sensoo.

Service: Wir versenden kostenlose Stoffmuster und bieten Video-Beratungen. In unserem Showroom in verschiedenen deutschen Großstädten ermöglichen wir unseren Kunden jetzt auch, das Sofa zu sehen. Hinzu kommt eine schnelle Lieferung, die Option nach Lieferung zu bezahlen und die Möglichkeit, das Sofa 30 Tage lang zu testen. Bei Nichtgefallen holen wir das Sofa kostenfrei ab. Die Sofas sind in handliche Boxen verpackt und der Aufbau in 10-15 Minuten erledigt. Das macht den Kauf besonders einfach!

Nachhaltigkeit: Wir verwenden keinen Kunststoff in unserer Verpackung, pflanzen einen Baum pro Sofa, haben sehr gute Emissionswerte und gleichen den transportbedingten CO2-Ausstoß unserer Lieferungen aus.

Sensoo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren möchten wir definitiv die zufriedensten Kunden haben. Wir werden unsere Sofas weiter entwickeln und deren Designs erweitern sowie weitere Produkte anbieten, die zu wirklich guten Sofamomenten gehören. Bis dahin möchten wir auch in andere Märkte eingestiegen sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Zusammen.

Testen.

Lernen.

Fotograf Christian Charlier Xact Production

Wir bedanken uns bei Petra Mira Kargl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Behaltet Euren Optimismus und Glauben an Euch

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GTS Live Pro Vision

Digitales Trainingssystem für Indoor & Outdoor-Sportler:
Deutsches Startup GTS Live Pro Vision unterwegs zur Serienreife

Stellen Sie sich und das Startup GTS Live Pro Vision doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Fabian Gladigau. Gemeinsam mit Oliver Lück und Selihada Krupic habe ich GTS Live Pro Vision gegründet.

GTS Live Pro Vision ist ein Performance-System für Sportler und Reiter. Dazu gehören eine Sport-Datenbrille, ein Pulsgurt für Sportler und Pferde sowie eine passende App.

Mit dem System können Nutzer ihre Vitalwerte und Trainingsdaten in Echtzeit verfolgen. Dazu zählen Geschwindigkeit, Distanz, Höhenmeter, Zeit und Kalorienverbrauch. Die Daten erscheinen live in der Datenbrille. Dadurch trainieren Sportler ohne Ablenkung.

Außerdem speichert das System alle Daten in der Cloud. Nutzer können ihre Ergebnisse direkt in der App analysieren und mit Trainern oder Fans teilen. Trainer verfolgen das Training dadurch live und können direkt eingreifen. Zusätzlich überträgt eine HD-Kamera Bilder aus der Sicht des Sportlers. Über Mobilfunk lassen sich außerdem Anweisungen senden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Geschichte von GTS Live Pro Vision begann mit meinem Wunsch nach einem modernen Trainingssystem für den Galopprennsport. Ich arbeite selbst als Profi-Jockey und Assistenztrainer.

Mein Ziel war es, Höchstleistungen und den Schutz der Pferdegesundheit besser miteinander zu verbinden. Deshalb entwickelte ich 2013 die Idee für ein neues Trainingssystem für Pferd und Reiter. Dabei inspirierten mich moderne Technologien und der wachsende Markt für Wearables.

2015 entstand der erste funktionierende Prototyp. Danach testete ein erfolgreicher deutscher Pferderennstall das System intensiv und optimierte es weiter.

Seit 2018 unterstützt mich Oliver Lück als erfahrener Berater. Er arbeitete viele Jahre als Managementberater und war außerdem Mitarbeiter der Serviceplan Group. Zusätzlich ist er selbst Reiter und erfolgreicher Pferdezüchter.

Erweitert wird das Team durch Dennis Dickmann und Kai Kölsch von Seedbox Ventures. Beide bringen Erfahrung aus der Daimler AG sowie Wissen aus dem Aufbau von Inkubatoren mit. Außerdem verfügen sie über viel Know-how im Bereich digitale Innovationen.

Welche Vision steckt hinter GTS Live Pro Vision?

Unsere Vision lautet: „Creating Passion for Performance“.

Wir möchten Leistungs-, Amateur- und Freizeitsportlern neue Möglichkeiten für intelligentes Training bieten. Gleichzeitig sollen Sportler ihre Leistung steigern und gesund bleiben.

Deshalb entwickeln wir innovative Systeme und Produkte für den Sportmarkt. Dabei setzen wir auf hohe Qualität und moderne Technologien. Unser Ziel ist es, echten Nutzen für die Anwender zu schaffen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wer eine Idee in die Realität umsetzen möchte, steht immer vor großen Herausforderungen. Besonders schwierig war es, aus der Idee ein funktionierendes und marktreifes Produkt zu entwickeln.

Außerdem mussten wir das System immer weiter verbessern und gleichzeitig für potenzielle Kunden interessant machen. Dieser Weg kostet viel Zeit, Geld und Energie. Trotzdem motivierten uns Leidenschaft und der Glaube an die Idee.

Bis heute finanzierten wir die Entwicklung vollständig mit privaten Mitteln. Aktuell suchen wir zusätzlich nach Investoren. Damit möchten wir die weitere Entwicklung und Vermarktung vorantreiben.

Wer ist die Zielgruppe von GTS Live Pro Vision?

Unsere Zielgruppe umfasst vor allem Profi-, Leistungs- und Freizeitsportler. Dabei richten wir uns an Nutzer auf der ganzen Welt.

Besonders möchten wir Menschen ansprechen, die ihre sportliche Leistung mit moderner Technik verbessern wollen. Gleichzeitig richtet sich das System an alle, die fit bleiben und gesund trainieren möchten.

Wie funktioniert GTS Live Pro Vision? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Schon die ersten Tests zeigten, dass das System weit mehr Möglichkeiten bietet als nur im Galopprennsport. Deshalb eignet sich GTS Live Pro Vision auch für andere Reitsportarten wie Springreiten, Dressur oder Distanzreiten.

Zusätzlich profitieren auch Radrennfahrer, Mountainbiker und Langstreckenläufer vom System. Sie können ihr Training besser kontrollieren und gezielt optimieren.

Wir verbinden Datenbrille, Smartphone, HD-Sportkamera und Fitness-Tracker in einem System. Dadurch entsteht ein digitaler Trainingspartner für Sportler. Genau das macht GTS Live Pro Vision besonders. Moderne Technologien arbeiten intelligent zusammen und unterstützen den maximalen Trainingserfolg.

GTS Live Pro Vision: Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die technischen Möglichkeiten von Wearables und digitalen Geräten entwickeln sich sehr schnell weiter. Deshalb möchten wir unsere Plattform flexibel erweitern. So können wir auf neue Anforderungen und Bedürfnisse reagieren.

Zusätzlich planen wir neue Produkte und weitere Systemlösungen. Außerdem wollen wir neue Zielgruppen erschließen. Besonders das Thema künstliche Intelligenz wird für uns in Zukunft wichtig werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Habt Geduld, verliert euer Ziel nicht aus den Augen und glaubt immer an euch selbst.

Wir bedanken uns bei Fabian Gladigau für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Pausen machen ist wichtig

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Modality Group lex gillon stealth mode

Das Startup Modality Group war Teil des Stealth Mode Förderprogrammes 2020 und ist jetzt ein Alumni-Startup: In diesem Interview erzählt die Gründerin Lex Gillon mehr über sich und ihr Unternehmen

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Leser:innen vor! 

Howdy! Ich heiße Lex und ich bin die CEO von Modality Group. Unser Startup gibt Unternehmen im Bereich der sexuellen Wellness Einblicke bezüglich ihrer Kund:innen sowie weiterer Möglichkeiten im Markt.

Warum hast du dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Gemeinsam mit meinen Mitgründer:innen entwickelte ich 2018 das Konzept der Modality Group. Schon in den Jahren 2010 und 2011 überlegte ich, in den Bereich der sexuellen Wellness einzusteigen, konnte aber noch nicht genau bestimmen, wo ich hinpassen würde. Nachdem ich mehrere internationale Handelsmessen in Shanghai und Hongkong besucht hatte, fiel mir auf: Viele beteiligte Personen der Branche, d. h. Hersteller:innen von Sextoys, entwickelten ihre Produkte nicht nach verlässlichen wissenschaftlichen, verifizierten Studien, sondern nach eigener Intuition und persönlicher Anatomie. So beschlossen wir, etwas dagegen zu unternehmen.

Was war bei der Gründung von Modality Group die größte Herausforderung?

*seufzt* Es ist ziemlich schwierig, sich in der Sexspielzeug-Branche zurechtzufinden. Es gibt eine recht eingeschworene Community der alten Hersteller:innen, die keine Notwendigkeit für Forschung und Innovation sieht. Die neuen Akteur:innen haben wiederum nicht unbedingt die finanziellen Mittel, um die Kosten für beispielsweise die Forschung zu tragen. Das sind natürlich nur allgemeine Bemerkungen. Doch der Punkt ist: Wer sind eigentlich die Kund:innen? Wir bemühen uns derzeit, die richtige Positionierung zu finden. Wir nähern uns diesem Ziel auf jeden Fall… Das nennt man wohl die Suche nach dem Produkt-Markt-Fit. *lacht*

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Das ist der einzige Weg. Wenn man mit einer Idee beginnt, die bereits vollständig ausgearbeitet ist, verliert man die Flexibilität, das Feedback der Nutzer:innen zu berücksichtigen und riskiert, dass man zu sehr an dem ursprünglichen Konzept festhält. Man kann nur testen, wie gut das Angebot, die Produkte ankommen, wenn man etwas verkauft und sieht, ob die Käufer:innen bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen.

Welche Vision steckt hinter Modality Group?

Hinter den Fragen, die uns antreiben, stehen zwei Aspekte:

Erstens, wie können wir einvernehmliches Sexvergnügen verstärken und gleichzeitig die von der Sexindustrie verursachten Schäden (soziale Auswirkungen, Probleme in der Lieferkette, Umweltschäden usw.) reduzieren? Mit Modality Group möchten wir die Transparenz in unserer Lieferkette erhöhen und die Entwicklungen und Dynamiken in der Industrie kritisch hinterfragen.

Zweitens, wie können wir auf die spezifischen sexuellen Bedürfnisse der oft nicht berücksichtigten Communities eingehen? Dabei geht es darum, die Bedürfnisse der LGBTQ+-Community, der konservativen und religiösen Gruppen sowie der Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen. Die zweite Welle der Sexspielzeugentwicklung richtete sich an Cis-Frauen. Die dritte Welle, in der wir uns jetzt befinden, zielt auf das Individuum ab und ist viel inklusiver. Wir fragen unsere Kund:innen was sie möchten und geben damit den bisher oft ignorierten Stimmen eine Plattform. Das Recht auf Vergnügen ist schließlich ein Menschenrecht.

Wer ist die Zielgruppe?

Unser Hauptmarkt sind bislang Hersteller:innen von Sextoys, aber wir hoffen, dass wir uns bald auch im akademischen Bereich etablieren können.

Warum hast du dich für das Stealth Mode Förderprogramm beworben? 

Die Gelegenheit kam zu einem Zeitpunkt, in dem ich mich einsam fühlte. Ich wünschte mir eine Community und Anerkennung, deshalb meldete ich mich für das Förderprogramm an.

Wie ging es nach dem Stealth Mode Förderprogramm weiter?

Stealth Mode hat mir geholfen, meine ersten Kund:innen zu gewinnen und das Berliner Start-up-Stipendium zu sichern. 

Inwieweit hat dich das Programm in deiner Entwicklung weitergebracht?

Durch Stealth Mode fühlte ich mich selbstbewusster und konnte mich mit neuen Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Wie das möglich war? Durch den Austausch mit Gründer:innen, die so viele unterschiedliche Unternehmen aufbauen und aus den verschiedensten Branchen kommen. Des Weiteren wurde ich herausgefordert, öfter vor der Kamera zu sprechen, was mich wachsen ließ

Hast du Veränderungen an deinem Start-up vorgenommen?

Ab Februar testen wir ein neues Geschäftsmodell, also drückt uns die Daumen!

Würdest du anderen Gründer:innen die Teilnahme empfehlen?

Unbedingt. Das ist doch klar.

Wo siehst du dich und dein Startup in fünf Jahren? 

Wir werden eine vollständig digitale Plattform sowie ein expandierendes Beratungsgeschäft haben und auch einen erfolgreichen Thinktank. Wir werden Vorträge bei den Vereinten Nationen halten und Regierungen in politischen Fragen beraten.

Welche drei Tipps würdest du angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

1 – Einfach loslegen. Ganz bestimmt wisst ihr genug und das, was ihr noch nicht wisst, lernt ihr auf dem Weg. 

2 – Pausen machen ist wichtig. Burn-out ist real.

3 – Sucht euch eine Community, bevor ihr loslegt. Dieser Weg wird nicht einfach sein.

Wir bedanken uns bei Lex Gillon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Reinstürzen und dann daran wachsen!

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moodie stilleinlagen

moodie nachhaltige, waschbare und milchdichte Stilleinlagen

Stellen Sie sich und das Startup moodie doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, wir sind Romy und Kimi. Zusammen haben wir moodie gegründet. Wir machen nachhaltige, waschbare und milchdichte Stilleinlagen mit Swag, Message und sogar Social Impact. Und das alles vereint in wunderschönen Designs. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind der Meinung, dass der Markt für Mütter sehr auf die Babys ausgerichtet und so Vieles sehr kindlich gestaltet ist. Und das obwohl viele Dinge eigentlich im Gebrauch der Mutter sind. Wir selbst sind nicht so die Typen für Pünktchen und Blümchen, da wollten wir einfach ein bisschen mehr Design und besonders mehr Realtalk in diesen Bereich bringen. 

Was war bei der Gründung von moodie die größte Herausforderung?

Die Zeit! Wir sind beide Mamas und haben einen komplett unterschiedlichen Tagesablauf. Während Romy tagsüber immer wieder etwas Arbeit unterbekommt, bin ich die totale Nachteule und arbeite immer erst Abends. Noch dazu lässt sich mit so vielen kleinen Kindern nichts so wirklich gut planen, und schon gar nicht während einer Pandemie in der ständig irgendjemand in Quarantäne ist. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Das geht mit Sicherheit aber gerade unsere perfektionistische Art hat uns davon abgehalten die nachhaltigen Stilleinlagen frühzeitig auf den Markt zu bringen. 

Welche Vision steckt hinter moodie?

Wir finden: Mamas und Papas haben so viel „good mood“ verdient, wie es nur irgendwie geht. Deshalb haben wir ein Produkt entwickelt das die gute Laune und den Swag zurück gibt, die der letzte Milchstau genommen hat.

Kinder bekommen ist das Beste auf der ganzen Welt. 9 Monate lang Vorfreude. Und dann ist das Baby endlich da. Pure Freude und Glück. Ab Tag 1. Leider nicht immer.

Ein Cocktail der Gefühle, der schnell dazu führt, dass die Stimmung kippt: bis zu 20% aller Mütter zeigen im Laufe der ersten Wochen nach der Entbindung Symptome des so genannten „Baby Blues“. Die Zeit ist anstrengender als erwartet.

Schreien. Wenig Schlaf. Wochenfluss. Abpumpen. Tränen. Kaum Schlaf. Und auch „Stillen“ ist eher „Dauerstillen“.

Läuft bei dir… Schnell gewinnen frisch gewordene Mütter (und da sprechen wir (Romy und Kimi) – als selbst vor kurzem gewordene Mütter aus Erfahrung) – den Eindruck: nichts läuft bei mir. Außer die Milch. Die läuft. Und läuft. Und läuft… Aber so sollte es doch nicht sein.

In diese, eigentlich so schöne Phase des Lebens, möchten wir mehr good mood bringen. Mehr Spaß, mehr Motivation und mehr Swag. Mit kleinen Alltagshelfern, die aufheitern und diese doch so nervenaufreibenden Momente zu freudigeren Momenten machen. Und die Dinge beim Namen nennen, statt schönzureden.

Auf der anderen Seite haben wir die Vision Konsum sozialer zu gestalten. Wir alle stehen doch irgendwie auf Konsum. So ganz ohne geht es dann irgendwie doch nicht und da haben wir uns gedacht, dann versuchen wir damit wenigstens was Gutes zu tun. Daher spenden wir einen Teil  unserer Einnahmen an eine soziale Organisiation die Frauen mit Wochenbettdepressionen unterstützt.

Wer ist die Zielgruppe von moodie?

Tja, das ist das Tolle an moodie. Theoretisch machen wir ein Produkt für frisch gebackene Mütter. Es gibt aber kaum eine andere Zeit im Leben in der man so viel geschenkt bekommt wie zu der Geburt der Kinder. Und weil wir selbst die Erfahrung gemacht haben dass vielen Leuten hier leider die gute Idee fehlt, haben wir unsere Stilleinlagen so entwickelt, dass sie das perfekte Geschenk sind. Super praktisch und gleichzeitig total schön und vor allem: man tut beim Kauf sogar noch was Gutes.  Heißt also: 

Muddis die stillen. Muddis die nicht stillen aber trotzdem den Milcheinschuss haben, Muddis die pumpen, Freund*innen die ihrer Busenfreundin was Gutes tun wollen, Partner*innen die der Muddi ihre Anerkennung zeigen wollen, Uropas die freshe Geschenke machen wollen, Schwiegermütter die ihrer Schwiegertochter was Nettes sagen wollen es aber nicht in Worten können oder Muddis die ihrer Tochter ein Lächeln schenken wollen.

Kurz gesagt:

Alle die der firschgewordenen Muddi all ihren Respekt zeigen und dabei den swag nicht verlieren wollen.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Unsere nachhaltigen Stilleinlagen sind ein Designprodukt. Moodies sind die Stilleinlagen die Frau zeigen will. Adieu peinliche Momente in Café! Free the Nippel and show you‘re Stilleinlagen! Wir haben 12 verschiedene homegrown Designs mit denen du das gut machen kannst.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Stilleinlagen sind aus Stoff und waschbar. Somit produziert die Nutzerin wesentlich weniger Müll und trägt einen kleinen aber wichtigen Teil für eine gesunde Mama Erde bei. Und sie sind welche von den Guten! Jede Nutzerin auch – denn mit jedem Kauf wird pro Stilleinlagenpaar ein Betrag von 0,50€ an die Organisation Schatten und Licht e.V. gespendet! Und sie sind vegan! 

moodie, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Hach, da sehen wir uns in den weiten Sphären einer respektvollen Elterncommunity. Mit Meet-ups, vielen bunten Produkten und einem Instagramkanal der allen Spaß macht und mit Tabuthemen bricht! 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Reinstürzen, sich daran reiben und dann daran wachsen! 

Wir bedanken uns bei Romy Maria Hesse und Kimberly Jobson für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der Traum vom eigenen Unternehmen zu Hause mit tollen Geschäftsideen

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zuhause

Viele junge Gründer und Arbeitnehmer träumen davon, sich in den eigenen vier Wänden selbstständig zu machen. Es gibt einige Möglichkeiten, bei entsprechendem Knowhow und Qualifikationen, diesen Traum in die Tat umzusetzen. In unserem Beitrag erklären wir jungen Gründern, welche Geschäftsfelder es gibt, die man ideal von Zuhause aus ausführen kann und welche Formalitäten bei der Gründung für das Unternehmen von Zuhause wichtig sind. Vordergründig sollte man vor jedem Gründungsvorhaben, welches mit Internetdienstleistungen zu tun hat, auf eine sichere deutsche VPN achten, um ein sicheres Surfen und Arbeiten zu gewährleisten. 

Geschäftsideen für das eigene Unternehmen im Homeoffice

Es gibt eine Reihe an Dienstleistungen und Tätigkeiten, die man im Homeoffice mit einem Personal Computer und einem sicheren Internetzugang ausführen kann, ohne das Haus zu verlassen. Die besten Homeoffice-Berufe, die sich aktueller Beliebtheit erfreuen, sind wie folgt aufgelistet:

  • Marketing- und SEO-Texter
  • Akademischer Ghostwriter
  • Staatlich geprüfter Übersetzer
  • Unternehmens- und Karriereberater (mit Außendienst eventuell verbunden)
  • Webdeveloper- und Webdesigner
  • Grafiker
  • Content Creator für Text, Musik und Video
  • Influencer
  • Korrektor und Lektor für Texte und wissenschaftliche Arbeiten
  • Dropshipping
  • Online-Shop-Betreiber
  • Virtueller Assistent

6 Schritte für die Selbstständigkeit im eigenen Homeoffice

Bevor man zum Gewerbeamt geht, sollte man sich gründlich überlegen, welche Schritte für die eigene Unternehmensgründung notwendig sind. 

1 Unternehmensberatung

Im ersten Schritt ist es ratsam, sich mit Gründern zu unterhalten, die bereits ein Unternehmen im Homeoffice gegründet haben. Will man ein Startup von Zuhause aus gründen, benötigt man eine innovative Geschäftsidee, ein Produkt oder eine Dienstleistung, die eine Marktlücke schließt. Zudem sollte man an Gründerseminaren teilnehmen und sich umfassend beraten lassen. In derartigen Beratungsseminaren erhält man zudem wichtige Informationen zu Fördermitteln und Finanzierungsmaßnahmen. 

2 Konzept in Form eines fundierten Businessplans erstellen

Der Businessplan verdient zu Beginn der Gründung die meiste Aufmerksamkeit, da man seine unternehmerischen Ziele in Daten und Fakten aufstellt, die Geschäftsidee beschreibt und den Finanzierungsbedarf erörtert. Für den Betrieb eines Unternehmens im Homeoffice wird der Kapitalbedarf vermutlich gering ausfallen, dennoch sind wichtige Preiskalkulationen für die geplanten Dienstleistungen nicht zu unterschätzen. 

3 Gewerbeanmeldung

Für die meisten Tätigkeiten im Homeoffice ist eine Gewerbeanmeldung nötig. Die freien Berufe unterliegen keiner Gewerbeanmeldung. Hierbei sollte man sich beim eigenen Finanzamt erkundigen, ob man als Freiberufler oder als Gewerbetreibender eingestuft wird.

4 Geschäftskonto anlegen

Man sollte private Konten von Geschäftskonten trennen. Beachtenswert ist, dass man genügend Geld für Rechts- und Beratungsaufwand zu Beginn der Eröffnung eines Geschäftskontos einplant. Die Kosten für die Gründung sollten nicht vom Privatkonto abgebucht werden. Plant man als Gründer, seinen Kunden gebührenpflichtige Zahlungssysteme anzubieten, müssen diese Kosten in der Preisplanung berücksichtigt werden.

5 Einrichtung des Arbeitsplatzes im Homeoffice

Wer ein ruhiges, separates Arbeitszimmer zur Verfügung stehen hat, sollte seinen Arbeitsplatz ergonomisch einrichten und diesen vom privaten Wohnbereich abgrenzen. Dies spielt auch in Sachen steuerlicher Abschreibung eine wichtige Rolle. Mit Regalen, Raumtrennern oder Pflanzen kann man sich seine eigene Arbeitsoase schaffen. 

6 Internetpräsenz und Zielgruppenanalyse

Mit einer optimierten Website erreicht man, von seiner Zielgruppe auch gefunden zu werden. Dabei ist es wichtig, dass man auf Onpage-Optimierung und Offpage-Optimierung achtet. Im Zweifelsfall sollte man sich an eine Marketingagentur wenden, wenn man noch keine eigene Website hat. Offlinemarketing könnten Flyer, Inserate in regionalen Zeitungen sein. Man sollte sich auch fragen, wer die Zielgruppe ist, die man ansprechen möchte.

Ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren macht die eigene Selbstständigkeit von Zuhause möglich. 

Bild pixabay

Autor: Catharina Erdogan

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nicht durch Probleme entmutigen lassen

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Area One Suchmaschine Immobilie künstlicher Intelligenz

AreaOne Suchmaschine: Die passende Immobilie mittels künstlicher Intelligenz finden

Stellen Sie sich und das Startup AreaOne doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Julian Müller und Johannes Haßler und kennen uns von unserem Masterstudium der Wirtschaftsinformatik an der TU Berlin. Julian ist hauptsächlich für die kaufmännischen Tätigkeiten bei AreaOne verantwortlich, während Johannes die technische Seite übernimmt. Mit AreaOne haben wir eine innovative Immobiliensuchmaschine erschaffen, die anhand sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Aspekte, Immobilienangebote verschiedener Portale auf unserer Seite bewertet. Dem Immobiliensuchenden wird somit eine zeitsparende, einfache und individuell an seine Anforderungen angepasste Suche ermöglicht. AreaOne´s Künstliche-Intelligenz-basiertes Technologiekonzept lernt dabei mit und passt sich während der Suche an die veränderten Prioritäten des Suchenden an. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir hatten beide immense Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche in Berlin, es haben immer irgendwelche Faktoren nicht gepasst und außerdem hat die Durchforstung von verschiedenen Immobilienportalen viel Zeit in Anspruch genommen. Durch etliche Gespräche mit Freunden, die ähnliche Probleme hatten bei der Wohnungssuche, ist uns schnell klar geworden wie wir unseren Wunsch nach der beruflichen Selbstständigkeit mit dem Wunsch anderen Leuten zu helfen kombinieren können: Ein eigenes Unternehmen gründen welches die Mankos anderer Immobiliensuchmaschinen aufhebt. 

Welche Vision steckt hinter AreaOne?

Unsere Vision für AreaOne ist es die marktführende Suchmaschine mittels KI-basierter Nutzwertoptimierung für Immobilien in Europa zu werden. Dies können wir aber nur erreichen, wenn wir so viele Immobiliensuchende wie möglich zufrieden stellen. Wir möchten, dass die Immobiliensuche durch AreaOne wieder etwas aufregendes und positives wird und dass jeder einzelne Suchende die Immobilie findet die zu seinem Leben passt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere bisher größten Herausforderungen aus technischer Sicht waren die Entwicklung der Applikation, die die Bewertung der Immobilien in Echtzeit je nach Nutzerpräferenzen ermöglicht. Aus ökonomischer Sicht war die Gewinnung erster Pilotkunden und ersten Investoren, die an die Idee geglaubt haben, herausfordernd. Bisher haben wir uns aus einer Kombination aus eigenem Investment und dem Startup Stipendium der Technischen Universität Berlin finanziert.  

Wer ist die Zielgruppe von AreaOne?

Im Prinzip ist unsere Zielgruppe jeder der sich für die Anmietung oder den Kauf einer Immobilie interessiert. Jedoch denken wir, dass besonders junge Menschen und junge Familien das meiste aus unserer KI-basierten Suchmaschine herausholen können, da sie durch unsere entwickelte Technologie Zeit bei der Wohnungssuche sparen. Außerdem sind für sie Filter wie die Nähe zu einer Kita oder einer guten Schule bei der Wahl des Lebensstandortes entscheidend. 

Was ist das Besondere an AreaOne? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Unterschiede zu anderen gängigen Immobiliensuchmaschinen sind zum Einen die personalisierte Lage – und Objektbewertung. Nutzer können dadurch ihre Suche mit bestimmten Lagepräferenzen wie die Nähe zu einer Kita oder zum Arbeitsplatz bereits eingrenzen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal bietet die auf KI-basierte Erkennung von Ausstattung, Schäden und Risiken, welche wir in naher Zukunft implementieren werden. Somit können Nutzer schon im Vorfeld gewisse Objekte aufgrund eines mangelhaften Wohnungszustandes oder eines fehlenden Tageslichtbads ausschließen. Mit unserem intelligenten und neuartigen Suchansatz fokussieren wir uns auf Faktoren wie z.B. die maximale Pendelzeit zur Arbeit oder zum Partner, anstatt auf bestimmte Bezirke. Derzeit ist AreaOne die einzige Seite mit solch ausgiebigen Daten zu Kultur und Soziales, Infrastruktur, Umwelt, Sport, Wirtschaft und Demografie. Da wir in einer globalisierten Welt leben, ist unsere Webseite auf Mehrsprachigkeit ausgerichtet, sodass auch Ausländern die Wohnungssuche erleichtert wird. 

AreaOne, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In naher Zukunft wollen wir AreaOne in die DACH-Region bringen. In den nächsten fünf Jahren ist die Erschließung ausländischer Märkte in ganz Europa vorgesehen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Einfach mal anfangen. Natürlich sollte man nicht ohne einen soliden Plan an die Sache rangehen, aber sich in zu vielen hypothetischen Sorgen zu verlieren, blockiert den Fortschritt. Es ist immens wichtig, dass man sich nicht durch Probleme entmutigen lässt, sondern sie als Lernkurve ansieht. Für uns ist es aber das allerwichtigste ein gutes Team an unserer Seite zu haben welches mindestens genauso überzeugt von unserer Vision ist wie wir.

Wir bedanken uns bei Julian Müller und Johannes Haßler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up:AreaOne

Kontakt:

AreaOne Technologies GmbH
c/o Technische Universität Berlin
Ackerstr. 76, 384
13355 Berlin, GERMANY

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Ansprechpartner: Julian Müller

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