Montag, Mai 11, 2026
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Traut euch aus der Komfortzone

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Studicon arbeitswelt leader

Studicon erschafft die Arbeitswelt von morgen- Beratung mit dem Wissen der Leader von morgen

Stellen Sie sich und das Start-up Studicon doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo Welt – wir sind Gülistan und Gabriel und haben Studicon im Oktober 2020 gegründet. Als junges Gründerteam haben wir uns in der Universität kennengelernt. Wir sind bereit und mutig genug, in Zeiten des Umbruches etwas zu verändern und somit die Arbeitswelt von morgen zu erschaffen! 

Doch was genau machen wir?

Unser Geschäftsmodell baut darauf auf, dass wir Organisationen aller Branchen und Größen eine Unternehmensberatung mit hoch-qualifizierten Experten zu fairen Konditionen anbieten. Unsere Experten sind Studierende, die zeit- und ortsunabhängig Projekte für Unternehmen umsetzen, die zu 100 % ihren Talenten und Interessen entsprechen. Die jungen Talente bringen neue Ideen, ganzheitliche Konzepte und innovative Lösungen für die Unternehmen mit. Die Studierenden haben so die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse einzusetzen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Uns beiden hat so ein Geschäftsmodell, wie wir es haben, auf dem Markt gefehlt. In unseren Angestelltenverhältnissen haben wir uns eingeschränkt gefühlt und wollten unser Potenzial und unsere Ideen selbst in die Hand nehmen und die Arbeitswelt selbstständig und aktiv verändern. 

Welche Vision steckt hinter Studicon?

Wir erschaffen die Arbeitswelt von morgen. Unsere Vision ist eine Arbeitswelt, in der jeder Mensch, wo er will, wann er will, wie lange er will, völlig frei genau das arbeiten kann, was genau seinen Talenten entspricht. Wir sehen eindeutige Zeichen, dass das klassische Angestelltenverhältnis seine Attraktivität verliert. Junge Menschen wollen flexibel sein, ungebunden an einen Arbeitgeber. Sie wollen ihre Hobbys im Beruf leben, ihre Interessen voll auskosten. Das wird die Arbeitswelt von morgen sein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war tatsächlich für uns, den Unternehmen die Angst vor dem ersten Projekt zu nehmen. Da wir noch ein recht unbekanntestes Start-up sind, konnten wir die Bedenken sehr gut nachvollziehen. Jedoch haben wir es rückblickend geschafft, durch unsere Dienstleistung das Vertrauen von vielen unsere Kunden zu gewinnen, diese reichen von KMUs bis zum Dax-Konzern. Die Studierenden, mit denen wir unsere Projekte absolvieren, sind unfassbar ambitioniert und motiviert. Daher schaffen wir es einerseits unsere Kunden mit unglaublichen Insights zu überraschen und andererseits die Studierenden zu unterstützen, ihre Talente weiter auszubauen.

Wer ist die Zielgruppe von Studicon?

Zum einen sind es die Organisationen von KMUs bis hin zu DAX-Unternehmen, denen wir es ermöglichen, schon heute auf das Wissen und die Motivation der Studierenden zuzugreifen, die sonst erst in der Arbeitswelt von morgen verfügbar gewesen wären.

Zum anderen sprechen wir konkret die Studierenden an – die Leader von morgen. Wir sehen das große entfaltete Potenzial, denn wer wäre näher an dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und hat so viel Energie und Motivation wie junge, intelligente Studierende?

Wie funktioniert Studicon? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei der Zielgruppe der Unternehmen haben wir gegenüber anderen (studentischen) Unternehmensberatungen den großen Vorteil, dass wir über unsere Plattform nicht nur deutschlandweit, sondern bald internationalen Zugriff auf ein Netzwerk junger, professioneller Experten haben. Außerdem bieten wir den Unternehmen das aktuelle Fach-Know-How aus den Universitäten zu fairen Konditionen.

Gegenüber unserer Zielgruppe der Studierenden haben wir viele weitere Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Studenten-Jobs. Anstatt neben dem Studium einen ortsgebundenen, öden Nebenjob mit Mindestlohn auszuüben, bieten wir den Studierenden neben der überdurchschnittlichen Bezahlung die Möglichkeit, in eigenverantwortlich Projekte für Unternehmen durchzuführen.

Hierbei lernen sie potenzielle Arbeitgeber kennen und erreichen durch die intensive Projektarbeit eine steile Lernkurve. Außerdem bleibt durch zeitliche und räumliche Flexibilität mehr Platz für Freizeit und für die Familie. Unternehmen hingegen können mit dem Outsourcing ihre Arbeit effizienter und kostenoptimierter durchführen lassen. Eine echte Win-Win Situation.

Studicon, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Derzeit arbeiten wir am Wachstum des Start-ups. Nach der ersten erfolgreich abgeschlossenen Investorenrunde wird gerade eine komplexe Plattform programmiert. Die nächste Investorenrunde wird im Dezember 2021 stattfinden und soll dem Ausbau der Plattform dienen. Bald wird Studicon expandieren und auch international tätig sein. Die Expansion soll Unternehmen die Möglichkeit geben, auf weltweite Personalressourcen zuzugreifen.

Wir wollen unsere Vision weiter ausbauen und zielgerichtet verfolgen: Wir erschaffen die Arbeitswelt von morgen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Machen. Einfach machen.

Zweitens: OKR’s! Etabliert messbare, klar definierte Ziele und kommuniziert diese transparent im gesamten Team.

Drittens: Think big. Traut euch aus der Komfortzone und einem beschränkten Denken herauszukommen, denn dann entfalten sich große Möglichkeiten.

Wir bedanken uns bei Gülistan und Gabriel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Studicon

Kontakt:

Studicon GmbH
Ringstraße 12
DE-70794 Filderstadt

http://www.studicon.consulting
guelistan@studicon.consulting

Ansprechpartner: Gülistan Unvar

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/studicon.consulting
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/studicon/

Ein gutes Marketing ist das A und O

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smart to plan Aufmaße Außenbereich

smart to plan ermöglicht es, Aufmaße im Außenbereich aufzunehmen, ohne weitere Hilfsmittel

Stellen Sie sich und das Startup smart to plan doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sascha Bohl, ich bin mittlerweile 40 Jahre jung und komme aus Garbsen in der Nähe von Hannover. Von Beruf bin ich Meister im Garten- und Landschaftsbau, wobei ich mich seit gut einem Jahr voll auf unser Startup konzentriere. Unsere App smart to plan ermöglicht es, Aufmaße im Außenbereich aufzunehmen, ohne dass weitere Hilfsmittel nötig sind. Man braucht lediglich ein Smartphone oder ein Tablet. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Für mich stand fest, dass ich meine Idee von einem digitalen Bestandsaufmaß für den Garten- und Landschaftsbau in die Tat umsetzen wollte. Ich wusste aber auch, dass ich keine Ahnung hatte, wie ich meine Vorstellungen umsetzen konnte, da ich weder das nötige Knowhow zum Programmieren einer App hatte noch die finanziellen Mittel. Also fing ich an, auf Investorensuche zu gehen…

Schon nach kurzer Zeit hatte ich drei Investoren gefunden, die ich von meiner Idee überzeugte und die bereit waren, mit mir den Weg einer App-Entwicklung zu gehen. Einer von ihnen ist heute unser Geschäftsführer, da er bereits Erfahrung mit der Entwicklung von Apps hat. Für die Programmierung der App konnten wir das Team von THIS IS! DMG aus Hannover gewinnen, die mit uns in enger Zusammenarbeit durch Dick und Dünn gegangen sind und uns schließlich auch an unser Ziel brachten. Der Geschäftsführer der Agentur war so begeistert von der App, dass auch er sich dazu entschloss, Investor zu werden. 

Dank der Investoren konnten wir unser Unternehmen, die LUMA Landscape United Measurement App GmbH, im November 2019 gründen.

Welche Vision steckt hinter smart to plan?

Meine Vision ist es tatsächlich, dass wir Gärtner und Gärtnerinnen irgendwann nur noch smart to plan brauchen, um Gärten und Baustellen aufzunehmen und zu vermessen. Denn die App bedeutet eindeutig Arbeitserleichterung! Nicht nur auf der Baustelle, sondern auch in der Weiterverarbeitung der Daten. Dem Zettelchaos ist hiermit der Kampf angesagt. Warum sollte man die Möglichkeiten der heutigen Technik nicht nutzen, um den Garten- und Landschaftsbau ein klein wenig zu revolutionieren!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine Herausforderung war es auf jeden Fall, erst einmal einen Prototyp zu entwickeln, der die Flächen so aufmisst, wie ich mir das vorgestellt habe. In den Anfängen waren die Messergebnisse zum Teil so katastrophal, dass wir zwischendurch wirklich überlegten, das Handtuch zu werfen. Zum Glück haben wir das nicht gemacht und dank unseres tollen Teams haben wir es in fast zwei Jahren geschafft, die App marktfähig zu machen.

Um die Finanzierung musste ich mir zum Glück keine Gedanken mehr machen, da ich bereits vier tolle Investoren gefunden hatte, die an meine Idee glaubten und mir nicht von der Seite gewichen sind, auch wenn es mal Rückschläge gab.

Wer ist die Zielgruppe von smart to plan?

Die Zielgruppe der App war zunächst der Gärtner / die Gärtnerin im professionellen Garten- und Landschaftsbau. Aber wir haben auch schon erkannt, dass die App durchaus führ mehrere Berufsfelder geeignet ist. Auch Hobbygärtner können mit der App natürlich ihren Garten vermessen, wenn sie selber etwas umgestalten möchten.

Wie funktioniert smart to plan? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die App arbeitet mit der Tiefen-API des Gerätes, wodurch verschiedene Oberflächen erkannt werden und Entfernungen gemessen werden können. Das Herzstück der App ist der Messvorgang. Nach dem Start einer neuen Messung sieht man auf dem Display den Untergrund durch die Gerätekamera. In der Mitte befindet sich der Sucher, mit dem man die Ecken der aufzumessenden Flächen anvisiert und mit Hilfe eines Buttons einen virtuellen Messpunkt setzt. Wenn das Gerät einmal nicht korrekt gehalten wird, zeigt die App das an und man kann das Gerät neu ausrichten. Zunächst muss ein Rahmen für die Messungen gesetzt werden, dieser kann die Grundstücksgrenze oder auch nur z. B. der Vorgarten sein, je nachdem, was aufgemessen werden soll.

Nach Fertigstellung der Hauptmessung können Untermessungen hinzugefügt werden, z. B. die Terrasse, Beete, Wege etc. Damit die Messungen exakt werden, gibt es hier zwei Hilfsfunktionen. Zum einen die Winkelfunktion, die es ermöglicht, die Flächen in 45°-Schritten zu messen. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn man weiß, dass die Fläche z. B. rechtwinkelig ist. Zum anderen die Magnetfunktion, die dafür sorgt, dass es keine Überlappungen oder Lücken zwischen zwei genau nebeneinander liegenden Flächen gibt. So wird die Weiterverarbeitung in CAD-Programmen deutlich vereinfacht. Ist die Messung abgeschlossen, kann diese unter dem entsprechenden Kunden in einem Projektordner gespeichert werden. Weitere wichtige Infos, die man zum Bauvorhaben benötigt, können unter den Zusatzinformationen gespeichert werden, wie etwa Fotos und (Sprach-)Notizen. Um mit der Messung weiterzuarbeiten, exportiert man diese einfach als PDF oder DXF-Datei und versendet sie per Mail, WhatsApp oder Social Media.

Die Vorteile liegen eindeutig in der enormen Zeitersparnis, die man im Gegensatz zu einem händischen Aufmaß hat. Das sind gut 75 %, die man so für andere Arbeiten / Vorgänge nutzen kann. 

Dadurch, dass nur noch die App nötig ist, um ein Aufmaß zu erstellen, ist man viel flexibler auf der Baustelle. Um spontan etwas einzumessen, muss man keine Plangrundlage mehr erstellen, in die man dann alles händisch einträgt. Man benötigt keine Messutensilien, wie Maßband, Laufrad oder Zollstock mehr und dank der Funktion der Zusatzinformationen werden auch keine Notizzettel mehr benötigt. Man hat alles in einer App!

Der Unterschied zu anderen Anbietern ist eindeutig, dass wir selbst direkt aus der Branche kommen und wissen, wo es harkt, mit welchen Problemen man sich auf der Baustelle rumschlagen muss und was wir brauchen, um den Arbeitsalltag zu erleichtern. Mit diesen Erfahrungen konnten wir eine maßgeschneiderte App für den Garten- und Landschaftsbau entwickeln. 

smart to plan, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind gerade mal am Anfang unserer Reise und sind nach wie vor fleißig dabei, an immer neuen Weiterentwicklungen zu tüfteln. Gerade sind wir dabei, eine Nivellierfunktion zu integrieren, sodass dieser zusätzliche Schritt auch wieder entfällt und die Anschaffung teurer Laser o. ä. überflüssig wird. 

Wir wollen auf jeden Fall nicht nur im deutschsprachigen Raum bleiben, sondern die Reichweite von smart to plan erweitern. Hierfür haben wir bereits Anfang Juli den ersten Schritt gemacht und die App für die englischsprachigen Länder in die Stores gebracht. Andere Sprachen werden auf jeden Fall folgen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Immer die Nerven behalten und niemals aufgeben! Immer wenn man einen Schritt zurückgeht, dann nur um aus den Fehlern zu lernen und danach drei Schritte nach vorne zu machen.

Wenn eure Erwartungen kurz nach dem Marktstart nicht erfüllt werden, dann bleibt gelassen. Die Leute müssen erst einmal von euch erfahren. Ein gutes Marketing ist das A und O. 

Und das Wichtigste zum Schluss: Euer Team! Nichts ist wichtiger, als ein gutes Team um sich herum zu haben, das einem den Rücken stärkt, in dem jeder unterschiedliche Fachkenntnisse und Stärken hat und auf das man sich verlassen kann.

Fotograf: Marc Erwin Patzer

Wir bedanken uns bei Sascha Bohl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Eine gute Finanzplanung ist dein GPS!

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cleverly kombiniert Online-Nachhilfe mit Mentoring

cleverly kombiniert Online-Nachhilfe mit Mentoring

Stellen Sie sich und das Startup cleverly doch kurz unseren Lesern vor!

Neben der Tatsache, dass ich Unternehmer bin, bin ich auch Vater von Schulkindern. Bei der Suche nach meiner nächsten Gründungsidee hat es mich erschreckt, wie eindimensional Bildung in Deutschland oft noch gedacht wird. Mir war klar: Das muss besser gehen! Deshalb haben wir mit cleverly einen ganzheitlichen Lern-Ansatz gewählt – und kombinieren ein Online-Nachhilfe- mit einem Mentoring-Angebot. Das bedeutet: Tutor:innen unterstützen im Aufbau von Fachwissen und Mentor:innen bei der persönlichen Weiterentwicklung von Schüler:innen. 

Wie auch bei meinem vorherigen Unternehmen „BodyChange“ galt für mich: Ein erfolgreiches Digital-Unternehmen braucht volle Passion. Die bringen meine Co-Gründer und ich für dieses Thema absolut mit. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Laut einer Studie des Münchener ifo-Instituts haben Schüler:innen im zweiten Lockdown pro Tag mehr als drei Stunden weniger gelernt als zu normalen Zeiten. Natürlich gab es auch schon vor der Pandemie Lernlücken und Schüler:innen, die persönliche Unterstützung beim Lernen brauchten. Aber im Zuge von Corona ist uns wohl allen klar geworden, dass Bildung hierzulande oft in veralteten Bahnen läuft und zu häufig den Fokus nur auf Noten lenkt. Auch wir wollen für gute Schulnoten sorgen, den Kindern aber auch die Möglichkeit geben, sich persönlich weiterzuentwickeln und das Lernen zu lernen.  Dem Unternehmer in mir war klar: Für den größten Impact sorge ich, wenn ich ein Unternehmen schaffe, das an dieser Stelle Lösungen bietet.

Welche Vision steckt hinter cleverly?

Wir wollen Schüler:innen wieder den Spaß am Lernen vermitteln und ihnen auch Dinge mit auf den Weg geben, die nicht Teil des aktuellen Lehrplans, aber dennoch eine wichtige Vorbereitung für das Leben da draußen sind.   

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Da ich mit BodyChange schon ein Unternehmen vor cleverly gegründet habe, konnte ich auf ein fundiertes Netzwerk von Gleichgesinnten zurückgreifen. Das galt für die Zusammenstellung des Gründer-Teams, aber auch die Investor:innen. In einer Pre-Seed-Runde im Mai 2021 haben sich z. B. Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder sowie die vier Flixbus-Gründer beteiligt. Jetzt ist unsere Mission natürlich, cleverly als DIE neue Online-Nachhilfeschule bekannt zu machen.

Wer ist die Zielgruppe von cleverly?

Unsere Zielgruppe sind Eltern und ihre Kinder. Dabei vor allem jene, denen es nicht nur darum geht, das perfekte Einser-Zeugnis zu haben, sondern die einen Nutzen in der persönlichen Weiterentwicklung der Kinder sehen. Aber: Einen sinnvollen Umgang mit Lampenfieber oder Prüfungsangst erlernt man nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit. Wer seinem Kind nur Wissen ohne langfristigen Mehrwert eintrichtern will, ist bei cleverly falsch.

Wie funktioniert cleverly? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir setzen auf Tutor:innen für das Fachwissen und Mentor:innen für die persönliche Weiterentwicklung – das ist auch unser großer Unterschied zu anderen Anbietern, die nur Nachhilfelehrer:innen vermitteln. 

Diese Mentor:innen – allesamt festangestellte Pädagog:innen – sind es auch, die ein Erstgespräch mit den Schüler:innen führen und auf Basis der Anforderungen sowie des Charakters geeignete Tutor:innen finden. Die Tutor:innen unterstützen dann beim Fachwissen, ob es nun Mathe, Deutsch, Physik oder Chemie ist. Wir bieten alle Fächer von Klasse 1 bis 13 an. 

Die Mentor:innen bleiben dabei auch weiterhin das Bindeglied zwischen Schüler:innen und Eltern und den Tutor:innen. Auf Wunsch entwickeln die Mentor:innen zudem gemeinsam mit den Schüler:innen und den Eltern einen Plan, um an den individuellen, nicht fachbezogenen Herausforderungen zu arbeiten, z. B. beim Umgang mit Lernproblemen oder Lampenfieber.

cleverly, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren haben wir gemeinsam mit der Politik ein neues, zeitgemäßes Setup für Bildung entwickelt. Dafür haben wir bereits in diesem Jahr die iddb., die gemeinsame Initiative der deutschen digitalen Bildungsanbieter, mitinitiiert.

Als Unternehmen wird cleverly in fünf Jahren tausenden Kindern täglich ein besseres Gefühl beim Lernen geben und ihnen helfen, Weiterentwicklung und Bildung erstrebenswert zu finden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Gründe getrieben von deiner Leidenschaft für das Thema, dann wirst du es – trotz aller Aufs und Abs – weit bringen. 

Zweitens: Suche dir starke und komplementäre Mitgründer:innen, mit denen du dein Unternehmen aufbaust.  

Drittens: Eine gute Finanzplanung ist dein GPS! Sie zeigt dir, wie viel Cash du benötigst und ob du deine Ziele triffst. Diese solltest du, bei aller Leidenschaft für dein Thema, immer im Auge behalten! 

Wir bedanken uns bei Fredrik Harkort für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Leidenschaft, der Mut einfach zu machen und der Wille dranzubleiben

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OHNE entkoffeinierter Premium Kaffee

OHNE entkoffeinierter Premium Kaffee 100% KAFFEEGENUSS

Stellen Sie sich und das Startup OHNE doch kurz unseren Lesern vor!

Moin, ich bin Flo von OHNE. Ich bin leidenschaftlicher Unternehmer, Foodie, Genießer und Kaffeeliebhaber. Leider ist es nicht allen Menschen ermöglicht, uneingeschränkt zu genießen. Das trifft insbesondere auch auf Kaffee zu. Genau aus dem Grund habe ich OHNE gegründet und biete nun entkoffeinierten Premiumkaffee an. OHNE steht für grenzenlosen Genuss und setzt dabei auf eine starke und emotional aufgeladene Lifestyle-Marke.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin bereits seit 2013 in verschiedenen Formen in der Unternehmerlandschaft aktiv und hatte immer das Ziel ein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich trage gerne die Verantwortung und liebe es Dinge aufzubauen und dabei Leute zu begeistern und mitzureißen. Eigentlich komme ich aus dem Bereich Tech und der Organisationsentwicklung und habe alle bisherigen unternehmerischen Projekte auch in den Bereichen gehabt. Food ist ganz neu für mich, doch ich liebe dieses Thema und habe unglaublich viel Lust und Energie, um jetzt diese Branche für mich zu gewinnen.

Welche Vision steckt hinter OHNE?

Dank OHNE wird zukünftig niemand aufgrund von persönlichen Lebensumständen- oder Motivationen auf vollen Kaffeegenuss verzichten müssen! Mit OHNE möchte ich zu DER Marke für entkoffeinierten Kaffee werden und anschließend den gesamten “Free-From” Markt erobern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

OHNE ist bisher komplett aus eigenen Mitteln finanziert. Die größte Herausforderung ist es einen inaktiven Markt, der vor allem durch Vorurteile belastet ist, wiederzubeleben. In Deutschland herrscht das Vorurteil, dass niemand entkoffeinierten Kaffee trinken möchte, dass es eh kein richtiger Kaffee ist und dass er durch seine Verarbeitung auch gesundheitlich negative Auswirkungen hat. 

Das ist alles nicht oder nicht mehr korrekt. Zum einen ist unser Kaffee von höchster Qualität und zudem natürlich, fair und nachhaltig. Er schmeckt genau wie Kaffee mit Koffein und ist richtig lecker!

In unserer Zielgruppe trinken fast 30% der Leute bereits bewusst entkoffeinierten Kaffee. 70% sind dem Kaffee aus bestimmten Umständen bereits zugetan. Es geht vor allem um das Konsumbewusstsein, was bei uns stark steigt. Nachmittags und Abends möchten viele keinen Koffein mehr zu sich nehmen und dann gut schlafen können, aber auf den Genuss möchte man ungern verzichten.

Wer ist die Zielgruppe von OHNE?

Grundsätzlich ist OHNE für alle. Wir haben Kunden aus allen Altersgruppen und mit jeglichen vorstellbaren Persönlichkeitseigenschaften. Im Kern ist unsere Zielgruppe jedoch zwischen 25-40 Jahren alt, lebt überwiegend Urban, ist gut aufgeklärt und hat ein überdurchschnittliches Konsumbewusstsein. Die Zielgruppe ist etwas mehr weiblich, jedoch sehen wir, dass auch Männer sehr starkes Interesse an dem Produkt zeigen. Gespannt sind wir vor allem auf die Generation Z. Hier sehen wir einen noch stärken Trend zum Konsumbewusstsein. Je mehr Leute aus der GenZ im Berufsleben angekommen sind, umso rasanter wird die Nachfrage steigen.

Was ist das Besondere an den Kaffees ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

In erster Linie haben wir ein verdammt gutes Produkt. Das können andere mittlerweile jedoch auch bieten, sofern sie denn wollen. Das Besondere ist vor allem unsere Marke und die Kommunikation. OHNE verschreibt sich voll und ganze allen Menschen, die auf Koffein verzichten müssen oder wollen.

Die großen Foodkonzerne, Röster oder Kaffeebrands sehen zwar den Bedarf, aber scheuen die Aufwände in der Kommunikation und Akquise, da es für sie, noch, eine Nische ist. OHNE fängt genau da an, wo andere aufhören und hat durch eine emotionale “Wir-Marke” sowie eine brand-guided Company klare Vorteile in dieser attraktiven Nische.

OHNE Products, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wie bereits erwähnt ist es zunächst das Ziel zu DER Marke für entkoffeinierten Kaffee im deutschsprachigen Raum zu werden. In fünf Jahren ist OHNE komplett etabliert bei allen Kaffeetrinkern und wird wie selbstverständlich im verarbeitenden Gewerbe ausgeschenkt. Zudem wird es in 5 Jahren bestimmt schon weitere, hochwertige “Free-From” Produkte geben, die das grenzenlose Genusserlebnis erweitern und ein absoluter Traum sind eigene Konzept-Stores.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Für viele ist das wahrscheinlich zu abgedroschen. Doch ich bin davon überzeugt, dass Leidenschaft sowie der Mut “einfach zu machen” und der Wille dranzubleiben und sich kontinuierlich zu verbessern maßgeblich sind, wenn man ein nachhaltig und langfristig erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchte. OHNE diese drei Komponenten wird es schwer, alles andere findet oder bekommt man, wenn die anderen Punkte erfüllt sind.

Wir bedanken uns bei Florian Lemke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: OHNE

Kontakt:

OHNE Products GmbH
Neuer Kamp 3
DE-20359 Hamburg

https://ohne.coffee/
mail@ohne.coffee

Ansprechpartner: Herr Florian Lemke

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/ohnecoffee
Instagram: https://www.instagram.com/ohnecoffee/
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Pinterest: https://www.pinterest.de/OHNEcoffee/_shop/
Twitter: https://twitter.com/OHNEcoffee

Hab keine Angst vorm Scheitern!

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Not Just A Jewel

Not Just A Jewel ein IoT-fähiges Schmuck-Armband mit integriertem lautem und stillem Alarm zum gewaltfreien Selbstschutz

Stellen Sie sich und das Startup Not Just A Jewel doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Susana und lebe mit meinem Mann und meinen zwei Töchtern in Berlin. Im April 2021 habe ich zusammen mit meinen drei Mitgründerinnen Daria, Olya und Vanessa die Not Just A Jewel GmbH gegründet.

Not Just A Jewel ist eine Lifestyle-Marke für alle, die sich frei und sicher fühlen wollen. Wir verbinden Design und Technik in dem ersten IoT-fähigen Schmuck-Armband mit integriertem lautem und stillem Alarm zum gewaltfreien Selbstschutz am Markt. Über unsere angeschlossene Schutz-App können NutzerInnen Familie und Freunde dazu einladen zum Notfall-Kontakt zu werden. Im Fall einer Alarm-Auslösung geht dann direkt vom Armband aus eine SMS mit den GPS-Daten an die vorab ausgewählten Kontakte. Das Tracking funktioniert zum Schutz der Privatsphäre ausschließlich im Fall einer Alarm-Auslösung. Über unsere App können die NutzerInnen neben den privaten Kontakten auch ein angeschlossenes Service Notfall Center hinterlegen und haben somit 24/7 Zugriff auf professionelle Hilfe.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte schon immer mein eigenes Unternehmen gründen und bin nach Abschluss meines Modedesign Studiums 2007 nach Berlin gezogen und quer in die PR eingestiegen – mit dem Ziel alles über Unternehmenskommunikation zu lernen und die entsprechenden Kontakte zu JournalistInnen zu knüpfen. 2013 habe ich dann mit einer Freundin meine eigene PR-Agentur gegründet. Dabei fehlte mir aber von Anfang an der soziale Nutzen, die entsprechende Sinnhaftigkeit, nach der ich seit Jahren gesucht habe.

Anfang 2019 hatte ich dann die Idee zu unserem Schmuck-Armreif mit integriertem lautem und stillem Alarm, die mich absolut gepackt hat. Sie vereinte alles, wonach ich gesucht hatte: Das Potenzial ein echtes und dringendes Problem zu lösen, Menschen zu stärken, meine Leidenschaft für Design und schöne Dinge, ein sowohl wirtschaftlich als auch sozial sinnstiftendes Projekt!

Ich wusste sehr schnell, dass das genau das ist, was ich machen will und dass ich alles daransetze, diese Idee zu verwirklichen.

Was war bei der Gründung von Not Just A Jewel die größte Herausforderung?

Da es sich bei meiner Idee im Kern um ein technisches Produkt handelt, gab es die große Herausforderung technische MitgründerInnen zu finden. Auf der Suche bin ich zu sehr vielen MeetUps gegangen, habe extrem viele Meetings wahrgenommen, um Menschen zu treffen, mein Netzwerk auszubauen, mit ExpertInnen zu sprechen. Bei einem Pitch vor rund 250 Menschen, wurden einige auf meine Idee aufmerksam und am Ende wurde ich über die Netzwerke mit meiner heute ersten Mitgründerin Daria verknüpft. Auch unsere weiteren zwei Mitgründerinnen Olya und Vanessa haben wir über die Sache durch die ganz konkrete Suche nach dem passenden skill set gefunden.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Oh ja – allerdings! Eine große Vision hilft dabei enorm. Wenn man es schafft das Bild in den Köpfen der Menschen, mit denen man spricht zu malen, öffnet es einem ungeahnte Möglichkeiten und eine Menge Türen.

Mittlerweile habe ich das unglaublichste Team überhaupt an meiner Seite, wir haben eine GmbH gegründet, unsere Anschubs-Finanzierung gesichert, den ersten großen Kooperationspartner für uns gewonnen und starten bald in den Vorverkauf. Und unser Produkt ist noch immer nicht perfekt. Ich bin generell der Überzeugung, dass man sich und sein Produkt stetig verbessern kann und sollte. Wenn man also darauf wartet, dass alles perfekt ist, fängt man nie an. 

Welche Vision steckt hinter Not Just A Jewel?

Unsere Vision ist es, durch die Verschmelzung von hochwertigem Design und innovativer Technologie, nachhaltige und super stylische Lifestyle-Produkte zu entwickeln, die einen sozialen Mehrwert haben und das Leben unserer KundInnen weltweit bereichern.

Mit Not Just A Jewel wollen wir ein starkes, visuelles Zeichen gegen Gewalt setzen. Wer ein NJAJ Armband trägt steht auf gegen Gewalt und Belästigungen im öffentlichen Raum. Wir wollen die Menschen mit unseren Produkten stärken und es ihnen ermöglichen sich selbst und andere aktiv und vor allem selbstbestimmt zu schützen.

Wer ist die Zielgruppe von Not Just A Jewel?

Wir haben unser Armband im ersten Schritt für alle Menschen entwickelt, die Design und Schmuck lieben und mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt setzen wollen. Neben Personen, die sich gegen Übergriffe und Belästigungen im öffentlichen Raum schützen wollen, sprechen wir auch SeniorInnen und Menschen mit Erkrankungen an. Alle Gruppen haben gemeinsam, dass es für sie besonders wichtig werden kann, den Alarm schnell und unabhängig von ihrem Smartphone direkt am Handgelenk auszulösen. Manchmal entscheiden Sekunden.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Es gibt zahlreiche Einsatzbereiche für unser NJAJ Armband. Die Möglichkeit einen lauten Alarm in Sekundenschnelle körpernah am Handgelenk intuitiv auszulösen, hilft vor allem in überraschenden, unvorhersehbaren Situationen, in denen die Zeit fehlt, zuerst das Pfefferspray oder das Handy aus der Tasche zu holen. 

Dieser laute Alarm mit gleichzeitigem Versand der Standortdaten in einem Stand-Alone Wearable verschafft den KundInnen die Möglichkeit AngreiferInnen abzuschrecken oder Andere in der Umgebung auf die Situation aufmerksam zu machen und somit die Situation zu entschärfen. Gleichzeitig werden unabhängig vom Smartphone die Notfall-Kontakte über den Standort informiert, so dass sie entweder selbst schnell vor Ort sind oder die Polizei zu Hilfe rufen können. Das Tracking funktioniert zum Schutz der Privatsphäre nur im Fall einer Alarmauslösung. 

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Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Durch die tiefgreifende technische Miniaturisierung und Anpassung der elektrischen Komponenten, einschließlich der eingebetteten Software, haben wir es geschafft, das allererste Stand-Alone-Armband mit integriertem lautem Alarm am Markt zu sein.

Anstatt Ängste zu schüren, konzentrieren wir uns darauf Aufmerksamkeit zu schaffen und unsere NutzerInnen zu stärken. Wir bieten mehr persönliche Sicherheit in Form eines modernen, stylischen Accessoires. Keine Stigmatisierung und Schutz der Privatsphäre inbegriffen.

Not Just A Jewel, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Not Just A Jewel ist in fünf Jahren eine international bekannte Lifestyle Marke, die Gewaltprävention aktiv fördert. Zusammen mit unserer Community setzen wir ein starkes Zeichen gegen Gewalt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Hab keine Angst vorm Scheitern! Ich kann persönlich kaum in Worte fassen, was ich seit Anfang 2019 alles gelernt habe. Das kann mir niemand nehmen. Ganz egal was passiert und wie sich Not Just A Jewel weiterentwickelt. Ich kann schon jetzt weniger verlieren als ich gewonnen habe. Ich betrachte die Gründung als mein ultimatives Studium fürs Leben.

Niemand ist perfekt! Als GründerIn solltest du dich von dem eigenen Anspruch perfekt zu sein verabschieden. Es werden so viele neue Aufgaben auf dich zukommen, in die du dich reindenken, die du von Grund auf lernen darfst. Und für alle Themen, zu denen du so gar keinen Zugang findest, wird es Menschen in deinem Umfeld geben, die dir dabei helfen. Lass dich einfach darauf ein!

Erzähle Jedem von deiner Idee! Je mehr du über deine Idee mit Freunden und vor allem auch mit fremden Menschen sprichst, desto konkreter und verbindlicher wird sie sich für dich anfühlen. Das Feedback wird extrem unterschiedlich ausfallen und dich mit Sicherheit immer wieder überraschen und inspirieren. Und ganz nebenbei wirst du Menschen kennen lernen, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen wollen.

Wir bedanken uns bei Susana Gomez für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei nicht zu perfektionistisch

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Purpose Career Development und Mentoring

Purpose Career Development und Mentoring Plattform

Stellen Sie sich und das Startup Purpose doch kurz unseren Lesern vor! 

Sehr gerne! Mein Name ist Julian und ich bin Co-Founder & CEO von Purpose. Bei Purpose sind wir davon überzeugt, dass es lebensverändernd ist, sich in einer Karriere zu finden, in der man aufgeht. Gleichzeitig kann es aber zu einer großen Herausforderung werden, für einen den richtigen Weg zu finden. Deshalb befähigen wir Menschen, erfüllende Karrieren zu finden und zu verfolgen. Dies tun wir durch eine Career Development und Mentoring Plattform. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor ein paar Jahren in der Oberstufe saß und der Lebensabschnitt Schule bald zu Ende sein sollte. Damals wussten einige Freunde und Klassenkameraden nicht so genau, wie es nach der Schule weitergehen soll. “Studium? Wenn ja, welches?”, “Welcher Beruf passt am besten zu mir?” Oder “Wohin will ich in meiner Karriere?”

Waren alles Fragen, die im Raum standen. Aber auch während dem Studium, einer Ausbildung oder im Beruf sieht es nicht anders. So bricht beispielsweise fast jeder dritte Student sein Studium ab und über 60 % der Millennials beschreiben ihren Job als nicht zufriedenstellend. 

Die Mission nachhaltig zu verändern, wie wir unsere Karrieren bestreiten, hat uns dazu motiviert Purpose zu gründen. 

Welche Vision steckt hinter Purpose? 

Um bei unserer Mission anzuknüpfen: Eine Welt, in der jede Person einer erfüllenden Karriere nachgeht. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Vor Purpose hatte ich bereits ein anderes Startup in einem ähnlichen Bereich gegründet, das aufgrund eines Gesellschafterkonflikts in die Brüche gegangen ist. Zu diesem Zeitpunkt war Souhaiel, unserem damaligen CTO, und mir klar, dass wir die Mission weiterverfolgen. Komme was wolle. Und so haben wir uns dazu entschieden Purpose zu gründen. Loszulassen und Distanz zum alten Start-up zu gewinnen war alles andere als einfach. Gleichzeitig hat es uns aber die Möglichkeit gegeben kritisch zu reflektieren, sich Fehler einzugestehen und aus diesen zu lernen. Die weiße Leinwand nochmal gleich zu bemalen war für uns keine Option. 

In den letzten Monaten habe ich Purpose privat sowie durch die Realisierung von Softwarelösungen für andere Unternehmen mit hatchstudio.de finanziert. Derzeit befinden wir uns in der ersten Finanzierungsrunde. 

Wer ist die Zielgruppe von Purpose? 

Aktuell liegt unser Fokus auf Schulabgängern, die noch nicht so genau wissen, was der nächste Karriereschritt für sie ist. Mit der nächsten Version unserer Plattform werden wir den Job-Matching-Bereich erschließen, wodurch auch Hochschulabsolventen und Jobsuchende zu unserer Zielgruppe werden. 

Wie funktioniert Purpose? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Im Zentrum der Plattform steht unsere Karriere-Analyse, die Psychometrie und Machine Learning miteinander verbindet, um Nutzer mit passenden Karrieren zu “matchen”. Neben den Karriere-Matches erfährt der Nutzer in den Ergebnissen mehr über sich, seine Persönlichkeit, Stärken sowie Schwächen und vieles mehr. Was uns von anderen Anbietern abhebt, ist, dass wir durch unseren Ansatz qualitative Berufsberatung kostenlos digital zugänglich machen und hierbei direkt konkrete Job- bzw. Studienangebote, abhängig von der Karrierephase, aufzeigen. 

Auf der anderen Seite schaffen wir so eine Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, automatisiert Bewerber zu screenen und so mit einem Klick die Top Talente zu identifizieren. Dadurch können wir Recruiting-Prozesse drastisch beschleunigen. 

Purpose, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Nachdem wir Anfang Juni diesen Jahres mit Purpose live gegangen sind, konnten wir durch das Feedback unserer ersten 10.000 Nutzer einige spannende Erkenntnisse für die weitere Produktentwicklung gewinnen. Allem voran das Bedürfnis nach dem Austausch mit Personen, die bereits den angestrebten Karriereweg bestreiten. 

Deshalb wird Purpose künftig sozial interaktiv. Unser Ziel ist es einen generationsübergreifenden Austausch zu schaffen indem wir junge Talente mit Fachkräften und Experten, unsere “Karriere Influencer”, zusammenbringen. 

In 5 Jahren werden wir weltweit die größte Career Development und Mentoring Plattform sein und über eine Milliarde Nutzer dabei unterstützt haben eine erfüllende Karriere zu finden und diese zu verfolgen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Sein nicht zu perfektionistisch. Wir haben in unserem ersten Start-up viel zu lange gebraucht, um live zu gehen. Geh schnell auf die Straße und hol dir Feedback ein. Es wird dir Zeit, Energie und Geld sparen. Als Gründer ist die Ungewissheit ein ständiger Begleiter. Du kannst oft nicht kontrollieren, was passiert aber wie du darauf reagierst.
Und abschließend eine Sache, die ich mir immer wieder in Gedächtnis rufe: Verliere die Leichtigkeit nicht in dem, was du tust. Du hast Zeit.

Zeit zu lernen, Zeit zu scheitern, Zeit Erfahrungen zu sammeln. Erzwinge es nicht. Gehe die Dinge spielerisch an.

Wir bedanken uns bei Julian Willner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Purpose

Kontakt:

Purpose GmbH
Rheinsberger Str. 76-77
DE-10115 Berlin

https://purpose.app
hello@purpose.app

Ansprechpartner: Julian Willner

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/purpose-app/

Fokussiert arbeiten und sich selber treu bleiben

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Retail.me Trade Marketing und Vertriebsplattform Händler Hersteller

Retail.me zentrale Trade Marketing und Vertriebsplattform für Händler, Hersteller und Lieferanten.

Stellen Sie sich und das Startup Retail.me doch kurz unseren Lesern vor! 

Retail.me ist die zentrale Trade Marketing und Vertriebsplattform für Händler, Hersteller und Lieferanten. Mit Retail.me können Produkte und Aktionen zielgerichtet an Händler vermarktet werden. Mit über 1.700 Lieferanten und einem Netzwerk von über 800 Händlern ist Retail.me nicht nur die größte Plattform für Vertriebs- und Marketingmaßnahmen ihrer Art, sondern auch die einzige im deutschsprachigen Raum.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Ich hatte schon immer den Antrieb etwas Nachhaltiges aufzubauen, wovon der Markt und auch die Branche langfristig profitieren können. Veränderung haben mich schon immer angetrieben und durch meine jahrelange Vertriebserfahrung bei Red Bull und Warsteiner habe ich bemerkt, dass sich hier in den alten Vertriebsstrukturen etwas ändern muss. An meinem aller schlechtesten Vertriebstag, ist mir dann die Idee zu Retail.me gekommen. Mir war bewusst, dass sich hier vor allem in den Vertriebs- und Trade Marketingprozessen etwas ändern muss um den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Ich wollte konkrete Mehrwerte schaffen von denen alle Hersteller und Händler neutral und unabhängig profitieren können.

Welche Vision steckt hinter Retail me? 

Wir haben Retail.me aus der Überzeugung heraus gegründet, dass der Informationsaustausch zwischen Herstellern und dem Lebensmittelhandel zukünftig digital durchgeführt wird. Wir verfolgen das Ziel, die zentrale Informationsplattform für alle Mitarbeiter im LEH zu werden um einen einfachen und effizienten Austausch im Handel zu ermöglichen. Für Hersteller und Lieferanten wollen wir der relevanteste und einfachste Kanal zu den Händlern werden, der Trade Marketing und Vertriebsmaßnahmen schnell, effizient und zielgerichtet ermöglicht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Unsere größte Herausforderung liegt momentan im Fachkräftemangel. Schlüsselpositionen zu besetzen, bezahlbare Mitarbeiter mit Erfahrung zu bekommen. Natürlich war auch die Coronakrise ein Herausforderung, denn obwohl unser Produkt von Corona profitiert hat, war unsere geplante Finanzierungsrunde letzten Sommer schwierig. Aufgrund der neuen Situation haben sich Investoren zurück gehalten und auch wir mussten schauen wie wir mit dieser neuen Situation umgehen. Glücklicherweise konnten wir die Runde aber trotzdem mit Erfolg abschließen. Ansonsten sind wir wir klassisch über Business Angels finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von Retail.me?

Retail.me richtet sich an Hersteller, Lieferanten und Händler und möchte hier die Kommunikationswege und Prozessabläufe auf beiden Seiten optimieren und digitalisieren. Auf Hersteller und Lieferantenseite richten wir uns insbesondere an Trade Marketeers, da Retail.me die erste und einzige Plattform ist wo Trade Marketing Aktionen direkt und digital an den POS gesteuert werden können. Dies war bis jetzt noch nicht möglich und ging nur offline über Vertrieb. Hier bieten wir natürlich auch zahlreiche Vorteile für Trade Marketing und den Vertrieb selbst um Kosten zu sparen, zusätzliche Frequenz am POS zu erreichen, Reichweite zu generieren und Aufwand zu reduzieren.

Für Händlerseiten sind wir der relevante Informationskanal um Einkaufsprozesse zu optimieren, sich digital mit Herstellern auszutauschen und dabei Kosten zu sparen. Zusätzlich bieten wir Möglichkeiten wie Flächenvermarktung und digitale Freiware um so den Flächenumsatz zu steigern und die Einkaufsmarge zu optimieren.

Wie funktioniert Retail me – Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Retail.me ist eine Plattform die für Hersteller ein direktes Targeting zum POS ermöglicht. Dies ermöglicht es schnell und direkt viele Märkte zu erreichen und so zeitsparend, digital und vorallem kostengünstig die Reichweite und Markenbekanntheit aufzubauen.
Für die Handelsseite sind wir die kostenlose Plattform um den Umsatz zu steigern, die Kosten zu senken und Zeit zu sparen, in dem wir höhere Margen und Flächenrentabilität schaffen, Einkaufsprozesse der Händler optimieren.
Aus unserer Perspektive gibt es keine direkten Wettbewerber, natürlich gibt es Benchmarks für Teile unserer Plattform wie beispielsweise der Markenwelt (Discovery Plattformen) aber in dem Bereich der Trade Marketing und Vertriebslogik, im Targeting und der direkten Adressierung von Angeboten und Aktionen sehen wir keinen neutralen und unabhängigen Mitbewerber.

Retail me, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Retail.me wird europaweit der relevanteste digitale Kanal zum POS der Trade Marketing Aktionen und Vertriebsmaßnahmen zielgerichtet mit einer hohen Reichweite ermöglicht 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

1. Durchhalten. Es lohnt sich dran zu bleiben auch wenn es mal schwierig ist. Die Erfahrungen aus den Tiefpunkten bringen einen sowohl beruflich als auch persönlich weiter. 

2. Fokussiert arbeiten und sich selber treu bleiben. Man darf sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, sollte an seinen Zielen festhalten und sich nicht ablenken lassen.
3. Mutig sein. Sich nicht scheuen ein gewisses Risiko einzugehen und zu investieren, sei es in Personal, Räumlichkeiten oder Ideen. 

Wir bedanken uns bei Matthias Schulz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Learnings für die Zukunft sammeln!

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zweidigital teamfoto

ZweiDigital: Performance-Kampagnen auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest und TikTok

Stellen Sie sich und das Startup ZweiDigital doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Philipp Reittinger und ich bin Co-Founder von ZweiDigital. ZweiDigital ist eine Social-Ads-Agentur mit Sitz in Frankfurt am Main, die ich 2018 gemeinsam mit Andreas Arndt gegründet habe. Mit unserem 16-köpfigen Team konzipieren und verwirklichen wir für unsere Kunden Performance-Kampagnen auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest und TikTok. Zu unseren Kunden gehören Unternehmen wie Connox, Fitvia, Longines und SportSpar.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Angefangen hat alles mit ein paar Gefallen für Freunde und Bekannte, nach dem Motto: “Hey, kannst mir helfen, meine Veranstaltung zu bewerben?” oder “Ich habe einen Onlineshop, aber keinen Traffic. Kannst du mir helfen?”. Das hat sich rumgesprochen und nach ein paar Monaten hatte ich damit mehr Workload als bei meinem eigentlichen Job. Das, zusammen mit dem inneren Drang mich selbstständig zu machen, hat mich gemeinsam mit Andreas dazu gebracht, ZweiDigital zu gründen. 

Welche Vision steckt hinter ZweiDigital?

Mit unserer Agentur wollen wir für unsere Kunden, die sowohl aus dem B2C- als auch dem B2B-Umfeld kommen, das Beste aus ihren Marketingaktivitäten herausholen. Wir wollen im Rahmen performanter Kampagnen auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest und TikTok die Sichtbarkeit von Marken stärken und auf diese Weise messbar zu ihrem Business-Erfolg beitragen. Vor allem wollen wir jedoch auf Augenhöhe mit unseren Kunden zusammenarbeiten und sicherstellen, dass alle Beteiligten – Kunden und Mitarbeiter – Spaß an der Umsetzung des jeweiligen Projektes und der Partnerschaft haben. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bestand sicherlich in der Tatsache, dass wir noch nie eine Agentur gegründet haben und somit auch die damit verbundenen Aufgaben – Gründung, internes Controlling, Vertragserstellung, Recruiting, People Management – zu meistern. Genau das macht jedoch den Reiz einer Gründung aus! Was die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angeht, sind wir von Anfang an selbstfinanziert – das war und ist uns extrem wichtig.

Wer ist die Zielgruppe von ZweiDigital?

Einer unserer Leitsätze bei ZweiDigital lautet, dass für uns kein Kunde zu klein ist. Uns kommt es bei einer möglichen Zusammenarbeit sehr auf die Idee sowie das Team dahinter an. Vom Dax-Konzern bis zum jungen Startup mit kleinem Team, ob B2C oder B2B, sind alle Unternehmen herzlich willkommen. So bekommen wir auch immer wieder einen Einblick in die unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen, was uns immer wieder hilft, über den Tellerrand hinauszuschauen. 

Wie funktioniert ZweiDigital Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

ZweiDigital ist auf Social-Media-Ads mit einem Fokus auf Facebook und LinkedIn spezialisiert. Durch die Zusammenführung der Einzelkomponenten Tracking-Integration, Anzeigenerstellung und Kampagnenmanagement entwickelt ZweiDigital individuelle Konzepte und setzt diese ganzheitlich um. 

Unser Pricing-Modell ist sicherlich ein zentraler Aspekt, in dem wir uns von anderen Agenturen unterscheiden. Unser Ansatz besteht darin, gemeinsam mit unseren Kunden eine feste monatliche Pauschale festzulegen. Somit ist unsere Arbeit ein Kostenfaktor, den der Kunde von Anfang fix einkalkulieren kann. Dabei gehen wir ganz bewusst unabhängig von Marketingbudgets vor, sondern berechnen unseren Aufwand im Hinblick auf ein klares Ziel. 

ZweiDigital, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen weiter wachsen und uns zu einer der führenden Social-Media-Agenturen im deutschsprachigen Raum entwickeln. Der entscheidende Faktor, um dieses Ziel zu erreichen, ist das Team. Entsprechend ist es uns extrem wichtig, dass ZweiDigital ein sehr guter Arbeitgeber ist, mit allem, was dazu gehört. Nur so können wir tolle Mitarbeiter für uns gewinnen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Ganz konkret wird der nächste große Schritt unser Umzug in ein fast fünfmal so großes Büro sein, der im Oktober ansteht. Und wir werden bald eine neue Dienstleistung anbieten, unsere Conversion Rate Optimierung.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Team steht an erster Stelle!

Einfach starten und nicht zu viel Zeit in die theoretische Planung stecken. Lieber mit 80 Prozent loslegen, aber umso schneller Learnings für die Zukunft sammeln!

Möglichst viel selbst machen. So können Änderungen am schnellsten umgesetzt werden und es entstehen keine Abhängigkeiten!

Wir bedanken uns bei Philipp Reittinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ZweiDigital

Kontakt:

ZweiDigital GmbH
Speicherstraße 1
DE- 60327 Frankfurt am Main

https://www.zweidigital.de/
philipp@zweidigital.de

Ansprechpartner: Philipp Reittinger

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/zweidigital/
Facebook: https://www.facebook.com/ZweiDigital/
Instagram: https://www.instagram.com/zweidigital/
Pinterest: https://www.pinterest.de/ZweiDigital/

Nicht zu viel nachdenken

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Saros Lab: SEEon180° Rucksack mit Kamera und KI

Saros Lab: SEEon180° Rucksack mit Kamera und KI- und Bluetooth-Technologie

Stellen Sie sich und das Startup Saros Lab doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Nassim Al-Khalil, ich komme aus Damaskus, Syrien bin verheiratet und ein 33 Jahre alter Vater von zwei Kindern. Darüber hinaus habe ich die Saros Lab GmbH gegründet, den intelligenten SEEon180° Rucksack entwickelt und bin der Chefprogrammierer des Bag Projekts. Die Saros Lab GmbH ist ein Produktentwicklungs- und Handelsunternehmen, in dem ich meinen Hauptberuf als Großhändler ausübe.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als Flüchtling konnte ich auf dem deutschen Arbeitsmarkt kein passendes Jobangebot finden. Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist groß, sodass die Gründung einer Firma und das selbstständige Arbeiten für mich deutlich erfolgversprechender waren. 

Welche Vision steckt hinter SEEon180°? 

Sicherheit ist eines der Dinge, die mir aufgrund meiner Historie fehlen. Daher wollte ich etwas bieten, das den Menschen mehr Sicherheit bietet. Der innovative Rucksack ist mit einer Frontkamera ausgestattet, die Bilder analysiert und Gefahren erkennt. Droht Gefahr, wird der Träger gewarnt. Damit wird der SEEon180° zum dritten Auge.

Da ich aus einem unsicheren Land komme, liegt mein Fokus darauf, so viele Menschen wie möglich zu beschützen und zu versuchen, all das Schlechte von ihnen abzuwenden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Herausforderungen sind vielfältig. Selbstverständlich spielt die Finanzierung bei der Gründung die entscheidende Rolle. Glücklicherweise konnte ich bereits bevor ich nach Deutschland kam Erfahrungen mit der Gründung von Unternehmen sammeln, was mir das gesamte Thema wesentlich vereinfacht hat. Am wichtigsten ist es, erst einmal anzufangen. Es dauerte gar nicht lange, da bekam ich das erste Darlehen von meinem Nachbarn. Es war zwar nur ein kleiner Betrag, aber er hat mir geholfen, über die Runden zu kommen. Sechs Monate später konnte ich mir den ersten Auftrag sichern.

Zu Beginn der Firmengründung lag der Fokus auf dem Handel. Auf diese Weise wurde die Produktentwicklung ermöglicht. Wer ein Start-up gründet, sollte flexibel sein, dann lässt sich auch das nötige Kapital aufbringen, um die Unternehmung zu starten. Als ich ein Kind war, sagte mir mein Vater immer, ich soll früh aufstehen und handeln bis ich wieder ins Bett gehe – so habe ich es immer gehalten.  

Wer ist die Zielgruppe von SEEon180°?

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die in Großstädten leben, Frauen und Männer mittleren Alters, die bis spät in die Nacht arbeiten, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen und am anfälligsten für Übergriffe sind.

Wie funktioniert der SEEon180°? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Der SEEON180° ist ein intelligenter Rucksack mit einem KI-Warnsystem und einer integrierten Kamera, die Bilder in Echtzeit analysiert, Risiken erkennt und den Träger davor warnt, was hinter ihm passiert. Auf Basis einer intelligenten Technologie bietet die Tasche umfassenden Schutz vor unsicheren Ereignissen auf Reisen, allein zu Fuß in der Nacht, mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der SEEON180° ist viel mehr als nur ein Rucksack mit Kamera. Mit KI- und Bluetooth-Technologie bietet er eine 180-Grad-Sicht von hinten, erkennt und warnt mit Bewegungssensor-Technologie und einem Alarmsystem vor Gefahren und bietet Live-GPS-Tracking. So weiß man immer, wo sich die eigenen Sachen befinden, wenn sie verloren gehen oder gestohlen werden. Für diejenigen, die sowohl auf Funktionalität als auch auf Mode Wert legen, ist SEEON180° das Produkt, welches italienisches Design mit deutscher Technologie vereint. Der elegante Rucksack ist in sechs verschiedenen Farben erhältlich. 

Saros Lab, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Ich hoffe, dass wir in Zukunft noch viele weitere nützliche Produkte für die Menschen entwickeln können. Vielleicht sind fünf Jahre etwas zu kurz dafür, aber wir beabsichtigen, eines der führenden Unternehmen in der Produktentwicklung zu werden. 

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Steh früh auf.

Stelle ein gutes Team zusammen, mit der du die Rakete startest.

Nicht zu viel nachdenken. 

Wir bedanken uns bei Nassim Al-Khalil für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sucht euch Partner*innen mit unterschiedlichen Kompetenzen


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plexipeople Fotofiguren Acrylglas

Plexipeople stellt individuelle Fotofiguren aus recyceltem Acrylglas her, die Schnappschüsse und besondere Momente für die Ewigkeit festhalten

Stellen Sie sich und das Startup Plexipeople doch kurz unseren Lesern vor!

Plexipeople stellt individuelle Fotofiguren aus Acrylglas her, die Schnappschüsse und besondere Momente für die Ewigkeit festhalten. Um die Ewigkeit nicht unnötig zu belasten, hat Plexipeople sich der Nachhaltigkeit verschrieben und produziert die Fotofiguren deshalb ausschließlich aus 100% recyceltem Acryl. Außerdem werden nachhaltige Rohstoffe wie Holz genutzt und bei der Verpackung vollständig auf Folien und Kunststoffe verzichtet. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Aus der langjährigen Erfahrung im Grafik- und Druckbreich, spezialisiert auf Prototypenbau und Einzelanfertigungen, wollten wir mit Plexipeople etwas Langlebiges erschaffen. Wir möchten unseren Kund*innen die Möglichkeit geben, echte Momente in physischer Form als Fotofiguren festzuhalten, dabei legen wir besonderen Wert auf Hochwertigkeit und Nachhaltigkeit. Ein solches Produkt wurde auf dem Fotomarkt für den/die Endverbraucher*in bis dahin nicht angeboten, deswegen haben wir uns mit Plexipeople darauf spezialisiert. 

Etwas Neues schaffen, Lösungen finden, Prozesse optimieren, das bestmögliche Resultat erzielen, nachhaltig in einem ganz und gar nicht nachhaltigen Segment zu werden und damit unsere Kund*innen glücklich zu machen, ist auch heute noch mein Antrieb. 

Welche Vision steckt hinter Plexipeople?

Plexipeople soll aus der Flut an Fotos, die man heutzutage in allen möglichen Momenten macht, das wichtigste hervorheben und ihnen eine Bühne geben. Dieses Ziel verfolgen wir, indem wir unsere Kund*innen durch einen einfachen Bestellprozess durch unseren Onlineshop führen. Man kann also ganz einfach seine Fotofigur vom Sofa aus bestellen, wir übernehmen dann die professionelle grafische Bearbeitung der Bilder. Darüber hinaus hat es uns wahnsinnig gereizt, ob man nicht aus dem wenig Ressourcen schonenden Fotodruckmarkt nicht auch mit einem nachhaltigen Produkt Erfolg haben kann. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Eine immer wiederkehrende Herausforderung ist das fehlende Verständnis für die Qualität unseres Produktes und seine Nachhaltigkeit. Zulieferer und Banken haben uns dazu geraten, weniger Wert auf die Qualität zu legen und günstigere Materialien einzukaufen. Mein erster Banktermin endete mit den Worten des Bankers: „Warum machen Sie denn so eine aufwendige Verpackung ohne Folie? Wickeln Sie es doch in Luftpolsterfolie ein und dann ab in einen Standardkarton. Machen die bei Amazon ja auch so. Da müssen Sie noch einiges lernen!“ Das alles, um eine Ersparnis von vielleicht 0,30 € pro Verpackung zu erreichen. Heute sind wir nach Optimierung der Prozesse und Lieferketten günstiger als wir es mit standardisierten Karton und Folien je hätten werden können. 

Nach dem Termin bei dem Bankberater, der für Startups und Gründungen zuständig war, wurde mir klar, wie wichtig unsere Ziele sind und ich entschied mich, es selber zu finanzieren, um unabhängig zu sein und die Werte von Plexipeople weiter verfolgen zu können. Die nächste Hürde war dann das richtige Team zusammen zu stellen und den bequemen Pfad der letzten Jahre zu verlassen, um alles neu zu denken und einer von denen zu sein, die es besser machen möchten. 

Wer ist die Zielgruppe von Plexipeople? 

Plexipeople spricht zu 70% eine weibliche Zielgruppe zwischen 25 und 45 Jahren an. Unser Produkt wird aber auch viel verschenkt, daher ist der/die Käufer*in nicht unbedingt der/die Nutzer*in. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass unser Produkt sehr vielfältig ist, wir lernen von der Kreativität unserer Kund*innen, die immer wieder neue Ideen für die Verwendung unserer Fotofiguren haben. So bieten wir neben den Fotofiguren auch personalisierte Cake-Topper oder Dekoaufsteller an. Zusätzlich bauen wir den B2B-Markt weiter aus, indem wir Auszeichnungen, Iso-Zertifikate, Preise, Ehrungen oder Hinweise für Firmen herstellen. Alles aus demselben Material und einem stark automatisierten Herstellungsprozess. 

Wie funktioniert Plexipeople? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Wir stellen außergewöhnlichen Fotofiguren aus recyceltem Acrylglas her, um damit außergewöhnliche Momente für die Ewigkeit festzuhalten und die durch ihren freigestellten Charakter besonders lebendig wirken zu lassen. Durch den einfachen Bestellprozess im Onlineshop, kann man zu jeder Zeit und an jedem Ort seine Bestellung durchführen. Das Foto wird bearbeitet, das gewünschte Motiv freigestellt, Feinheiten ausgebessert und in der eigenen Produktion hinter sechs Millimeter starkes, recyceltes Acryl gedruckt. Durch ein 3-lagiges Druckverfahren gewinnt das Bild an Brillanz und die Farben an Leuchtkraft. Auch ist es durch das Druckverfahren von beiden Seiten sichtbar. Ist die Figur produziert, bekommt sie einen Motivsockel aus Nussbaumholz oder weißem American Whitewood, der je nach Größe der Figur in verschiedenen Breiten erhältlich ist. Mit einer 100% recycelbaren und stoßsicheren Karton-Verpackung kommt die fertige Fotofigur innerhalb von wenigen Tagen sicher zu einem nach Hause. 

Damit haben wir ein Produkt entwickelt, das meinem persönlichen Qualitätsanspruch zu 100% entspricht, nachhaltig aber trotzdem erschwinglich ist und bereits unzähligen Menschen mindestens ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen in der People-Fotografie die bessere Alternative zum klassischen Bilderrahmen werden und weitere Produktvarianten von freigestellten Fotoprodukten anbieten. Des Weiteren möchten wir Marktführer in Europa für den personalisierten Fotodruck werden. 

Langfristig arbeiten wir an einer KI, die den kompletten Arbeitsablauf und die Bearbeitung der Bilder, bis auf wenige Ausnahmen, automatisiert.
Da uns das Thema Nachhaltigkeit wirklich wichtig ist und uns persönlich am Herzen liegt, möchten wir in fünf Jahren vollständig auf eine energie- und ressourceneffiziente Produktion mit erneuerbaren Energien umgestellt haben, um unserem ökologischen Fußabdruck noch kleiner zu machen als er jetzt schon ist. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

1. Macht es im Team – sucht euch Partner*innen mit unterschiedlichen Kompetenzen.
2. Hört zu was andere euch sagen, aber geht euren eigenen Weg. Niemand hat sich, im besten Fall, so viele Gedanken dazu gemacht wie ihr selbst.
3. Sucht euch starke Kooperationspartner*innen und kalkuliert ausreichend Geld für das Marketing. 

Wir bedanken uns bei Kristof Zander für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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