Montag, Mai 11, 2026
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socialbnb reisende reisen

socialbnb Online-Plattform, die Reisende mit sozialen und ökologischen Projekten auf der ganzen Welt verbindet

Stellen Sie sich und das Startup socialbnb doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Nils Lohmann und Alexander Haufschild, die  Gründer von socialbnb.

socialbnb ist eine Online-Plattform, die Reisende mit sozialen und ökologischen Projekten auf der ganzen Welt verbindet. Wir bieten deren ungenutzten Räumlichkeiten, als Übernachtungsmöglichkeit für Reisende an, die nachhaltiger und authentischer reisen möchten. Durch die Übernachtung vor Ort erhalten die Projekte eine nachhaltige Einkommensquelle abseits von Spenden und können so ihre wertvolle Arbeit finanzieren. Die Reisenden haben währenddessen die Möglichkeit, eine authentische und lokale Reiseerfahrung zu machen, in das Leben vor Ort einzutauchen und mehr über das jeweilige Projekt zu lernen. So schaffen wir eine neue Form des nachhaltigen Tourismus, von dem alle profitieren

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Auf eigenen zahlreichen Auslandsaufenthalten ist uns bewusst geworden wie viele inspirierende Ideen und Lösungsansätze es auf der ganzen Welt gibt für unsere aktuelle, globalen Herausforderungen. Zu selten werden diese Projekte mit ihren Lösungsansätzen und die motivierten Menschen dahinter aber überhaupt wahrgenommen oder finanziell unterstützt. Gemeinsam mit den Projekten vor Ort entwickelten wir die Idee, die enorme Kraft des Tourismus für die Finanzierung von solchen Projekten zu nutzen und entwickelten socialbnb. In einem Studierendenteam verfolgten wir die Idee über die Jahre nebenbei weiter. Als das Feedback sowohl von Reisenden, als auch von den Projekten sehr positiv war entschieden wir uns socialbnb als eigenständiges social Impact Start-Up zu gründen, um so eine wirkliche Veränderung im Tourismus anstoßen zu können.

Welche Vision steckt hinter socialbnb?

Wir glauben an einen nachhaltigen Tourismus von dem alle profitieren. Mit socialbnb wollen wir Reisen so gestalten, dass die Einnahmen aus dem Tourismus den Leuten vor Ort zu Gute kommen und einen positiven Mehrwert für alle Beteiligten erzielen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine große Herausforderung zu Beginn war es unser Partnernetzwerk auf der ganzen Welt aufzubauen. Dafür haben wir nach und nach einen Prozess entwickelt, um auch von Deutschland aus den Kontakt zu unseren Projektpartnern vor Ort zu halten. Unser Team ist aufgeteilt auf die verschiedenen Weltregionen und sucht online nach Projekten, die wir mit unserem Konzept unterstützen könnten. Mittlerweile können wir aber auch auf ein großes Netzwerk von Verbänden, großen NGOs oder Instituten in den jeweiligen Regionen zurückgreifen, die Kontakte weitervermitteln. Das war enorm hilfreich.

Aktuell ist sicherlich die große Unsicherheit bezüglich der sich sehr schnell veränderten Corona Situation in den jeweiligen Ländern eine große Herausforderung. Da wir mittlerweile in über 45 Ländern aktiv sind ist es schwer den Überblick über die Regularien zu behalten und die Sicherheit vor Ort für alle zu gewährleisten. Wir haben aber einen Prozess implementiert bei dem wir wöchentlich die Situationen in denen bei uns angebotenen Ländern uns anschauen und in Absprache mit den Projekten vor Ort entscheiden ob gewisse Regionen nicht gebucht werden können.

socialbnb hat sich bisher aus Eigenmitteln finanziert und wurde durch verschiedene Start-Up Wettbewerbe und Förderungsprogramme unterstützt. Aktuell finanzieren wir uns durch das Exist-Gründerstipendium.

Wer ist die Zielgruppe von socialbnb?

Unsere Hauptzielgruppe sind junge Reisende zwischen 18 – 35 Jahren, die vor allem auf der Suche nach authentischen und besonderen Erlebnissen sind. Sie haben aber auch ein großes Bewusstsein für Soziales und Nachhaltigkeit und wollen mehr über die Gegebenheiten vor Ort lernen. Für sie sind die meisten unserer Unterkünfte ausgelegt. Wir haben aber im Laufe der Zeit festgestellt, dass es auch eine ältere Zielgruppe gibt, die sich für unser Angebot interessiert. Denn auch für Alleinreisende in der Altersgruppe ab 35 oder Familien, die für Thematiken wie Nachhaltigkeit sensibilisiert sind und auf der Suche nach Begegnungen mit verschiedenen Kulturen sind, kommt eine Buchung bei socialbnb in Frage. Daher gibt es auch immer mehr familienfreundliche Unterkünfte und solche mit höherem Komfort in unserem Angebot, die ein soziales und einzigartiges Reiserlebnis versprechen.

Wie funktioniert socialbnb? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Interessierte können sich auf der neuen Plattform von socialbnb über die verschiedenen Unterkünfte informieren.

Neben der Filterung der Themenschwerpunkte, Preis und Lage, kann zudem nach zusätzlichen Merkmalen wie veganer Küche, Barrierefreiheit oder sonstigen Aktivitäten gefiltert werden. Auf den jeweiligen Profilen finden Reisende alle Informationen zu Art der Unterkunft und was sie vor Ort erleben können. Außerdem steht beschrieben, für was das Geld für die Übernachtung verwendet wird.

Sportinteressierte können beispielsweise den pädagogischen Einsatz von Skateboarding, oder Surfen in den jeweiligen Ländern kennenlernen und gleichzeitig selbst diese Sportarten erlernen. Tierfreunde können bei einem Aufenthalt bei dem Projekt Tenikwa in Südafrika, die Behandlung verletzter Wildtiere und deren Auswilderung mitfinanzieren.

Dadurch bietet ein Aufenthalt in einem socialbnb eine ganz neue Reiseerfahrung.

Lokale NGOs hingegen können mit socialbnb, fehlende staatliche Gelder in den jeweiligen Ländern ausgleichen und sich finanziell absichern. Die Nutzung ist, im Gegensatz zu vielen anderen touristischen Plattformen, für Anbieter kostenlos. Außerdem erhalten sie Kontakt zu internationalen Reisenden, die sich für das Thema der Projekte interessieren. Diese gezielte Zielgruppenansprache sorgt dafür, dass sie Reisende erhalten, die sich wirklich für ihre Thematiken interessieren und sie nicht als reine Übernachtungsmöglichkeit sehen. Wir bieten den Projekten darüber hinaus eine individuelle Betreuung und ein auf sie zugeschnittenes Angebot.

socialbnb, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es socialbnb zum größten Anbieter für nachhaltiges und verantwortungsvolles Reisen zu machen. In Zukunft wollen wir das Angebot noch weiter ausbauen und vor allem weitere einzigartige Unterkünfte auch in Europa schaffen. Aber nachhaltiges Reisen hört natürlich nicht bei der Unterkunft auf. Wir würden gerne weitere Angebote wie Aktivitäten und Transportmöglichkeiten mit aufnehmen und in Zukunft ebenfalls vermitteln.

Dann sind wir auch daran interessiert, neben der Vermittlung über unsere Plattform, Kooperationen mit anderen Reiseunternehmen einzugehen, um so noch mehr Unterstützung für die Partnerprojekte bieten zu können. Dadurch wollen wir unserem Ziel den Tourismus als solches Stück für Stück so umzugestalten, dass vor allem die lokale Bevölkerung profitiert, näherkommen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bleibt fokussiert und verliert euer Ziel nicht aus den Augen.

Sucht euch Unterstützung! Es macht viel mehr Spaß im Team zu arbeiten und schließlich kann man alleine nicht alles wissen. Holt euch Hilfe auch von extern. Uns haben dabei zahlreiche Accelerator Programme geholfen.

Immer lächeln und den Spaß behalten! Gründen ist ein auf und ab – trotzdem eine unfassbare schöne Sache, für die man dankbar sein sollte. Also immer mal wieder zurückschauen und sich vergewissern wie weit man schon gekommen ist.

Wir bedanken uns bei Nils Lohmann und Alexander Haufschild für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Denken Sie groß!

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contentful digitale produkte inhalte

Contentful – die Content-Plattform für digitale Erlebnisse von heute

Stellen Sie sich und das Startup Contentful doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, ich bin Sascha Konietzke und bin einer der Gründer von Contentful. Zusammen mit meinem Mitgründer Paolo Negri entwickelte ich die gleichnamige Content-Plattform Contentful, die es Unternehmen und Organisationen ermöglicht, digitale Inhalte und Produkte für verschiedenste Geräte und Kommunikationskanäle zu kreieren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wie bei vielen anderen Gründern begann alles mit dem starken Wunsch, ein eigenes Problem zu lösen. Ich arbeitete als Softwareentwickler und baute mobile Apps zusammen mit Agenturen. Content Management Systeme (CMS) wurden zu dieser Zeit vor allem zur Erstellung und Verwaltung von Webseiten genutzt. Sie waren allerdings nicht dafür gebaut, andere Endgeräte oder Kanäle zu bedienen, z. B. native Apps für Smartphones. Unternehmen und Entwicklerteams mussten mit großem und unverhältnismäßigem Zeitaufwand, Inhalte für die neuen Kanäle anpassen. Es musste einen besseren und einfacheren Weg geben. So versuchte ich, eine eigene Softwarelösung zu bauen und stellte schnell fest, dass mein Prototyp etwas war, das andere Entwickler enorm weiterbrachte, und das Potenzial für ein erfolgreiches Business da war. Als ich Paolo auf einem Startup Event in Berlin traf, merkten wir schnell, dass wir gemeinsam eine bessere Lösung für Entwickler schaffen könnten und entschieden uns, Contentful zusammen aufzubauen.

Welche Vision steckt hinter Contentful?

Inhalte (Content) sind die Währung der heutigen digitalen Zeit. Nur die Unternehmen werden erfolgreich sein und überleben, die ihre Produkte und Dienstleistungen in kundenorientierte, digitale Erlebnisse verpacken können. Inhalte spielen hierbei zur Differenzierung zwischen Wettbewerbern eine entscheidende Rolle. Digitale Inhalte müssen daher – wie die Unternehmen und die an sie gestellten Anforderungen – mitwachsen bzw. skalierbar sein.

Contentfuls Vision ist eine Welt, in der jedes Unternehmen, Inhalte schnell und einfach veröffentlichen kann, um so die digitalen Produkte zu entwickeln und problemlos anzupassen, die ihre Kunden von ihnen erwarten. Digitale Inhalte sind einer der wenigen Bestandteile im Entwicklungsprozess, der noch nicht auf umfassende und moderne Weise gelöst wurde, der aber einen großen Einfluss auf die Effizienz der Marke und der Entwickler hat, die ihn erstellen müssen. Contentful ist ein Unternehmen, das von Entwicklern für Entwickler geschaffen wurde. Und ich spreche nicht ausschließlich von Softwareentwicklern, aber allen Personen, die in irgendeiner Weise für die digitale Präsenz ihres Unternehmens verantwortlich sind. “Digitale Entwickler” können mit unseren Tools, besser und vor allem weitaus schneller agieren.

Darüber hinaus versteht Contentful auch, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussieht. Als eines der am schnellsten wachsenden, globalen Software-as-a-Service (SaaS) Unternehmen wissen wir um die Herausforderungen und haben diese im Design unseres neuen Berliner Büros berücksichtigt. Unser Contentful Team wird in den nächsten Jahren um ein Vielfaches wachsen und wir möchten unsere aktuellen und zukünftigen Mitarbeitenden und ihre Karriere mit auf diese Reise nehmen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu Beginn war es schwierig, Finanzmittel und Förderer unserer Idee zu finden, aber Paolo und ich glaubten an unser Produkt und konnten schließlich einen wichtigen Partner und Investor gewinnen. Balderton Capital war bereits mit Paolos technischem Können durch ein anderes Unternehmen vertraut und auch von meiner Arbeit im Content-Bereich überzeugt, sodass sie – entgegen ihrer gewohnten Series A Investment-Strategie und zusammen mit Point Nine Capital – Contentfuls Seed Investment anführten. Seitdem konnten wir andere erstklassige Investoren gewinnen, um das Kapital zu erhalten und um unsere Produktidee erfolgreich umzusetzen. 

Ende 2019 entschloss ich mich, die Rolle des Chief Strategy Officer für Contentful zu übernehmen und holte mit Steve Sloan, einen erfahrenen Executive und unseren aktuellen CEO an Bord. Steve hatte durch seine Tätigkeit bei Unternehmen wie Twilio, Amazon Web Services, Microsoft und Marketo wichtige und umfangreiche Kenntnisse im Technologiesektor gesammelt und hilft uns, mit seinen Führungsqualitäten und seiner Vision, Contentful auf die nächste Ebene zu bringen.

Paolo ist nach wie vor als Contentfuls Chief Technical Officer tätig und beide von uns sind aktiv in unserem Board of Directors.

Wer ist die Zielgruppe von Contentful?

Contentful hilft digitalen Entwicklern jeder Art und unabhängig von der Branche. Dazu zählen unter anderem Softwareentwickler, Autoren, Copywriter, Produktmanager und Kampagnenmanager im Marketing.

Wie funktioniert Contentful? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Contentful ist eine moderne Content-Plattform, die es Unternehmen aller Größen ermöglicht, ihre kompletten Inhalte – von der Zusammenstellung bis zur Veröffentlichung zu steuern. Mit Contentful können komplexe und anspruchsvolle Inhalte kundenspezifisch aufbereitet und bereitgestellt werden. Nach der Pionierarbeit im Bereich der Headless Content Management Systeme, hat es Contentful mittlerweile geschafft, weitere Herausforderungen im Content-Bereich mit einer sogenannten API-Architektur (Application Programming Interface) zu lösen. Über diese Programmierschnittstellen können angepasste Benutzeroberflächen für Redakteure erstellt, andere Software-Plattformen integriert und die Erstellung von Inhalten sogar komplett automatisiert werden. All dies ist mit existierenden Content Management Systemen (CMS) nicht oder nur schwer möglich. Contentful ist extrem anpassungsfähig und ermöglicht Unternehmen, schnell an sich ändernde Kundenanforderungen zu reagieren, ganz egal ob mit einem internen Team oder mit einem Contentful-Partner gearbeitet wird.

Contentful, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Contentful ist weltweit in einer führenden Position, um Unternehmen bei der Erstellung von digitalen Produkten zu helfen. Denn in jedem der Produkte sind auch immer viele Inhalte vorhanden. Wir können uns sehr glücklich schätzen, eine unglaubliche Community, insbesondere Softwareentwickler, zu haben, die unser Produkt beispielhaft weiterentwickeln und anpassen. Wir werden dafür sorgen, dass diese Contentful weiterhin erfolgreich nutzen, um es Unternehmen weiterhin zu ermöglichen, ihre Kundeninteraktionen in der digitalen Welt zu modernisieren.

Wie erwähnt, sind wir dabei, ein brandneues Büro in Berlin zu eröffnen, das uns – zusammen mit unseren Hubs in San Francisco und Denver – dabei helfen wird, neue und erstklassige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu finden, um unsere Reise fortzusetzen. Wir haben das Ziel, eines der einflussreichsten Technologieunternehmen mit Berliner Wurzeln zu werden und sind meiner Meinung nach auf einem guten Weg.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als erstes brauchen Sie eine größtmögliche Idee. Viele angehende Gründerinnen und Gründer, mit denen ich spreche, haben eine Lösung für ein sehr spezifisches Problem, das nicht groß genug ist, um ein gesamtes Unternehmen zu tragen. Denken Sie groß und haben Sie keine Angst vor hochgesteckten Zielen.

Zweitens müssen Sie sicherstellen, dass der Kunde bei der Problemlösung an erster Stelle steht. Das Feedback des Kunden zu verstehen und zu berücksichtigen, ist essentiell, genauso wie die ständige Verbesserung des Feedbackprozesses mit Kunden. Ihre Vision sollte sie immer führen, aber erlauben Sie auch Ihren Kunden, diese Vision zu beeinflussen.

Drittens, einfach loslegen. So viele, vielversprechende Firmen gibt es gar nicht oder nicht mehr, weil ihre Gründer Angst vor dem Risiko hatten, etwas Großes zu tun. Haben Sie keine Angst vor Misserfolg, aber gehen Sie auch nicht davon aus, dass nichts schieflaufen wird. Glauben Sie an sich und Ihre Idee, aber seien Sie bereit für Feedback von Personen, die die Dinge vielleicht nicht so sehen wie Sie selbst. So lange Sie Dinge kreieren, die die Menschen sich wünschen und brauchen, und Sie ein gutes Team um sich versammeln, lohnt es sich auf sein Gefühl zu vertrauen und nicht zurückzuschauen.

Wir bedanken uns bei Sascha Konietzke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Was habe ich zu verlieren?

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isi finance

ISI finance gibt auf Instagram und YouTube, aber auch in persönlichen Coachings, Input zu den Themen wie Aktien, Börse und Unternehmertum

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch kurz unserem Unternehmen vor!

Mein Name ist Isabell Baruth, ich bin 22 Jahre alt und gründete mittlerweile gemeinsam mit meinen Geschwistern zwei Unternehmen.

Geprägt durch die Interessen unseres Vaters sind wir frühzeitig mit dem Unternehmertum und auch mit finanzaffinen Themen in Berührung gekommen. 2017, kurz vor meinem Abitur, gründete ich mit meiner Zwillingsschwester und meinem Bruder ein Unternehmen im Bereich Daten-Research von Gewerbeimmobilien. Diese Datenbank für Büroimmobilien können Investoren und Makler gegen eine monatliche Lizenz nutzen. Mit dieser Datenbank haben wir etwas Einzigartiges geschaffen, was es zuvor auf dem deutschen Immobilienmarkt nicht gegeben hat. Momentan befindet sich unser Büro in der Innenstadt von Frankfurt in einem der begehrtesten Bürotürme. Da wir mittlerweile Angestellte haben, die uns aufwändige Recherchearbeiten abnehmen können, sind wir in der Lage uns in diesem Business auf das Wesentliche zu konzentrieren, neue Märkte zu analysieren und uns nebenbei noch um Herzensangelegenheiten zu kümmern, die uns Spaß bereiten.

In unserer Freizeit haben wir uns in Gesprächen innerhalb der Familie immer wieder intensiv mit den Themen Börse und Finanzen auseinandergesetzt. Als logische Konsequenz habe ich dann 2020 gemeinsam mit meiner Zwillingsschwester und meinem Bruder die ISI Media GmbH gegründet. Hier geben wir unter dem Namen ISI finance, sowohl auf Instagram und YouTube, aber auch in persönlichen Coachings, Input zu den Themen wie Aktien, Börse und Unternehmertum. Gerade da uns bei der Gründung des ersten Unternehmens klar wurde, wie wichtig umfassende finanzielle Kenntnisse sind, ist die Weiterbildung in dem Bereich „Finanzen“ von großer Bedeutung.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir hatten als Geschwister schon immer den Traum etwas Großes zu schaffen, etwas, was einen Mehrwert für die Menschen bringt. Aus diesem Grund haben wir uns für ein aktives Handeln, welches die Gründung eines Unternehmens voraussetzt, entschieden. Die Herausforderung Menschen in ihrer finanziellen Weiterbildung zu unterstützen, motiviert uns sehr. Gerade in der heutigen, digitalen Welt bieten sich veränderte, scheinbar grenzenlose Herangehensweisen der Kommunikation und des Lernens. Gerade meine Generation ist mit dem mühelosen Zugriff auf die digitale Welt großgeworden. Wir haben keine Hemmschwelle gegenüber digitalen Endgeräten und ihrer Einbindung in die Geschäftswelt. Aus diesem Grund ist das Onlinecoaching, welches wir bei ISI finance anbieten, für unsere Altersklasse kein Hindernis und eher Normalität. Auch mit unserer Immobilien-Datenbank sind wir in der Lage uns aktiv an der Gestaltung des Research-Prozesses zu beteiligen.

Durch unsere familiäre Situation hatten wir auch in jungen Jahren nie gegenüber dem Unternehmertum Berührungsängste. Der Glaube an unsere Idee, an unser Produkt, hat uns bestärkt unsere Unternehmen zu gründen. Jedoch war in unserem Alltag immer präsent, dass der Aufbau eines Unternehmens auch mit viel Arbeit, guter Zeiteinteilung und einer großen Menge an Enthusiasmus verbunden ist. Doch wir sind der Meinung, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um die Chance zu nutzen die Medienlandschaft eigenständig mitgestalten zu können.

Welche Vision verfolgen Sie?

Auf unseren Social-Media-Kanälen möchten wir erreichen, dass unsere Follower mit Hilfe von ISI finance zielgerichtet die richtigen Entscheidungen zum Thema „Finanzen und Geldanlage“ erlernen. Durch unsere Erfahrungen und Expertise soll es jedem Interessenten ermöglicht werden sich mit mir und meinem Team gemeinsam Schritt für Schritt ein fundiertes Wissen anzueignen. Dabei wird es uns immer wichtig bleiben, klare Fakten und Meinungen darzulegen. 

Wir möchten weiterhin fokussiert unsere Ziele erreichen, als Team flexibel die alltäglichen Anforderungen meistern und unseren Coachingteilnehmer einen Mehrwert schaffen, durch den sie sämtliche finanzielle Herausforderungen meistern werden. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass die Menschen, die mir zuhören, denken: „Das ist gut, was sie macht!“ Und das sollte unabhängig von meinem Alter und meinem Geschlecht sein. 

Auch wenn die Gründerin in mir nicht so viel anders ist als andere junge Frauen in meinem Alter, unterscheide ich mich von ihnen in der Umsetzung meiner Vision. Die Ideen und Projekte, die ich mit meinen Geschwistern vor Augen habe, setzen wir in die Tat um. Wir treffen bewusst Entscheidungen, auch wenn diese am Anfang risikoreicher erscheinen. Im Leben muss man ein gewisses Risiko eingehen, oder zumindest lernen die tatsächlichen Risiken richtig abschätzen zu können, um erfolgreich zu sein. Die Freiheit, die uns unser Erfolg eingebracht hat, ist ein Gefühl, welches wir nicht mehr missen möchten.

Von der Idee zum Startup, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Ich habe mich glücklicherweise schon früh gemeinsam mit meinen Geschwistern als Unternehmerin angesehen. Ideen und Spaß an neuen Projekten, dieses Mindset hat uns immer in unserem Familienleben begleitet. Dabei ist es jedoch essenziell wichtig, dass es nicht nur bei einer Vielzahl von Ideen bleibt, sondern dass man aktiv und zielgerichtet in die Handlung kommt. Oftmals stellt sich für Gründer nicht die Frage nach einer passenden Idee, dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt, sondern man muss sich der Konfrontation stellen: Warum habe ich meine Idee noch nicht in die Tat umgesetzt?

Als Gründer kannst du nur erfolgreich sein, wenn du für deine Idee brennst und dann mutig die ersten Schritte gehst. Hier war es aus unserer Sicht von Vorteil, dass wir uns als Geschwister gegenseitig unterstützen konnten. Gerade aufgrund meines Alters und auch in meiner Rolle als Frau muss ich immer aufpassen, dass mich mein gegenüber auf Augenhöhe betrachtet und als Persönlichkeit ernst nimmt. Es entstehen immer wieder Situationen, die man vorher noch nicht durchlebt hat. Diese Situationen muss man dann erkennen und sich den neuen Aufgaben stellen. Sonst kann man schnell in Überforderung geraten. Bleibt man aber in herausfordernden Situationen authentisch und angstfrei, kann jeder für die Zukunft lernen und zur Persönlichkeit reifen.

In diesen jungen Jahren zwei Unternehmen aufzubauen und zusätzlich berufsbegleitend zu studieren erfordert ein enormes Zeit- und Selbstmanagement. Auch wenn wir es nicht als hindernd oder belastend ansehen, liegt hier in unserem beruflichen Werdegang eine große Herausforderung. Vor lauter Organisation und Strukturierung des Tages bleibt da manchmal wenig Zeit für Privates. Doch das war uns allen ziemlich schnell klar. Familie, Freundschaft, Sport und ein eigenes Business unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer einfach, aber wenn man etwas wirklich möchte, ist alles machbar. Wichtig ist zusätzlich eine gute Aufgaben-Priorisierung, um Beruf und Privatleben einigermaßen trennen zu können. Das wird wohl für uns und unser Team rund um ISI finance für die nächste Zeit eine Herausforderung bleiben.

Wer ist die Zielgruppe?

Im Hinblick auf unsere Social Media Präsenz rund um ISI finance sind als Zielgruppe ganz klar finanzaffine Männer und Frauen zu nennen, die erkannt haben, dass es im Internet häufig eine zu große Informationsflut über das Thema „Finanzen“ gibt, die eher hinderlich ist. Unseren Followern biete ich, gemeinsam mit meinem Team, eine ausgewogene Herangehensweise, damit sie sich ein fundiertes Verständnis in der Vielzahl der Geldanlagen aufbauen können.

Gerade unter unseren Coachingteilnehmern befinden sich auch Unternehmer, die aufgrund von Zeitmangel Hilfe bei der Orientierung im Börsenalltag benötigen. Ausgereifte finanzielle Ressourcen bieten jedem Unternehmer eine gewisse Stabilität, um seine Projekte auf Erfolgskurs zu bringen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Meine Geschwister und ich haben für die kommenden Jahre noch viele spannende Projekte vor Augen. Als erstes möchten wir auf jeden Fall unsere Social Media Präsenz rund um ISI finance weiter ausbauen. Unser Ziel ist es, mit unserem gesamten Team unser Coaching zu vertiefen, um noch mehr bereitwilligen Menschen über die Themen Investment, Finanzen und Unternehmertum umfassend zu informieren. Hier ist unsere Vision der Aufbau einer Community, die sich, begleitet durch unser Unternehmen, untereinander austauscht, gegenseitig inspiriert und durch unseren Input stetig neue Kompetenzen erlernt.

Zusätzlich werden wir weiterhin unsere Research Arbeit im Hinblick auf unsere Büroimmobilien tätigen. Auch in diesem Bereich steht immer viel Arbeit an.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Hat man in einem bestimmten Lebensabschnitt erkannt, dass es nicht das Lebensziel ist für andere zu arbeiten, sollte man den Mut aufbringen und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Klar, es wird nie den perfekten Zeitpunkt zur Gründung eines Unternehmens geben. Es sprechen in verschiedenen Lebensabschnitten immer viele Gründe dagegen, aber eine 100%ige Absicherung gibt es nicht. Ich habe mir immer gedacht: „Was habe ich schon groß zu verlieren?“ Ich war 18, als wir als Geschwister gemeinsam das Immobilien-Research-Unternehmen starteten. Da war es natürlich ein Wagnis, aber aktiv eine Herausforderung anzunehmen stärkt ungemein das Selbstbewusstsein.

Gerade als jüngere Unternehmerin steht man vor großen Herausforderungen bei der Gründung eines Unternehmens. Häufig muss man, vielleicht auch besonders als Frau, fundiertes Wissen nach außen tragen, um von allen ernst genommen zu werden. Gerade in der Welt der Finanzen, in der immer noch eine starke Männerdominanz vorherrscht, ist die Quote der Gründerinnen eher gering. Frauen müssen hier stärker um ihre Position kämpfen. Aus diesem Grund sind ein kompetentes Auftreten und eine gute Vorbereitung der Termine von Bedeutung. Man sollte mit Wissen überzeugen, um keine unangenehmen Situationen aufkommen zu lassen.

Weiterhin sollte sich kein angehender Gründer von dem hohen Arbeitsaufwand abschrecken lassen. Natürlich kann die wöchentliche Arbeitszeit schnell 60 bis 70 Stunden erreichen und, wenn man dann noch, wie meine Zwillingsschwester und ich, berufsbegleitend studiert, kommt man auch an seine Grenzen. Man kann sich jedoch sicher sein, dass wenn die Gründung deines Unternehmens für dich wie eine „Berufung“ ist, dann brennst du für die Idee und befindest du dich auf deinem persönlichen Spezialgebiet und man sieht diese Arbeitszeit nicht als Belastung, sondern als Investment für eine selbstgestaltete Zukunft an.

Wichtig ist bei der Gründung eines Unternehmens, dass man nicht aufgibt. Auch wenn es mal danach aussieht, dass scheinbar nichts von den Projekten funktioniert, muss man an seinen Träumen und Visionen festhalten. Mach also dein eigenes Ding – auch wenn der Weg steiniger wird.

Wir bedanken uns bei Isabell Baruth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ausprobieren schlägt Konzeptionieren

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mytalents workshops erlebnisse

myTalents Marktplatz für einzigartige Workshops und Erlebnisse

Stellen Sie sich und das Startup myTalents doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Christian Scherer, ich bin Geschäftsführer und einer der beiden Gründer des Workshop-Marktplatzes mytalents.com. Auf mytalents.com finden unsere Kund:innen fast 300 einzigartige Workshops und Erlebnisse. Etwa 2/3 davon sind Vor-Ort-Workshops und 1/3 werden online angeboten. Mit dem Marktplatz geben wir allen Talenten in unserer Gesellschaft die Möglichkeit, ihre Leidenschaft und Kreativität in Form von Workshops mit der Welt zu teilen. Damit schaffen wir einen komplett neuen Markt mit kreativen, kulinarischen und nachhaltigen Workshop-Angeboten. Das was Airbnb mit Wohnungen und Etsy mit handgemachten Produkten aufgebaut hat, das revolutionieren wir im Markt für Workshops und Erlebnisse.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollen mit unserem Marktplatz sichtbar machen, welche unglaubliche Vielfalt, Kreativität und Leidenschaft in unserer Gesellschaft und in unseren Städten steckt. Wie oft sind wir selbst auf der Suche nach kreativen Ideen, für das Wochenende oder den Feierabend? Wir wollen etwas erleben, neue Leute kennenlernen oder neue Hobbies entdecken.

Das Problem ist, dass uns häufig ganz einfach die Inspiration fehlt. Dabei gibt es so viele einzigartige Workshop-Angebote, in Hinterhöfen oder in kleinen Ateliers. Ja manchmal finden sie sogar zuhause in der Wohnung, im Garten oder in einer WG statt. Diese Angebote sind leider oft unsichtbar und werden von zu wenigen Menschen entdeckt. Statt rauszugehen und etwas zu erleben, bleiben wir am Ende häufig zuhause auf der Couch und schauen eine weitere Netflix Serie. Das wollen wir ändern. 

Michel und ich sind beide seit Jahren in der Szene aktiv und wissen sehr genau, vor welchen Herausforderung die Anbieter:innen von Workshops heute stehen. Michel ist Hobby-Zauberer und bietet wirklich fantastische Zauberworkshops an. Ich bin Musiker und spiele mit meiner Band kleine Konzerte. Wir wissen, dass kreative Menschen für ihre Kunst, ihre Tastings oder Kochkurse brennen, aber häufig eben weniger Expertise mitbringen, wenn es um die Online-Vermarktung ihrer Angebote geht.

Wer kennt sich mit Google Ads aus oder weiß, wie man eine schnieke Webseite baut und ein Buchungs- und Abrechnungstool integriert? Michel und ich haben gegründet und den Marktplatz mytalents.com gebaut, um genau diese Probleme zu lösen. Workshops in meiner Stadt zu finden und diese zu buchen, ist jetzt genauso easy, wie die Online-Bestellung meiner Lieblingspizza.

Welche Vision steckt hinter myTalents?

Wir glauben, dass gemeinsame Erlebnisse und Workshops unsere Welt zu einem besseren und lebenswerteren Ort machen. Sie inspirieren uns dazu, etwas Neues zu lernen, unsere eigene, einzigartige Kreativität zu entdecken und stärken gleichzeitig den Zusammenhalt und die Vielfalt in unserer Gesellschaft. Deshalb unterstützen wir auf der einen Seite alle Menschen dabei, ihre Leidenschaft und Kreativität mit der Welt zu teilen und eigene Workshops und Aktivitäten anzubieten.

Auf der anderen Seite bieten wir unseren Kund:innen die größtmögliche Inspiration, um kreative und kulinarische Workshops in ihrer Stadt und online zu finden. Es ist wirklich fantastisch zu sehen, wie die Idee eines Marktplatzes nach so kurzer Zeit bereits so viele Menschen mitgerissen hat.

Wir haben auf der Angebotsseite viele klassische Workshop-Themen, wie zum Beispiel Töpferkurse oder Kochkurse. Zusätzlich kamen aber im letzten Jahr während der Corona Pandemie unglaublich viele neue Themen dazu. In den USA ist das Stichwort „Creator Economy“ bereits omnipräsent. Getriggert durch Social Media Plattformen wie YouTube, Tik Tok oder Instagram haben viele junge Menschen eine Community zu einem Thema aufgebaut.

Sie zeigen damit ihre Leidenschaft zum Beispiel für das Thema Upcycling, Handlettering, Kochen, Backen, Zaubern oder Töpfern. Und mit unserem Marktplatz können sie nun auch ganz easy ihren Follower:innen Workshop Tickets anbieten.

Etwa 2/3 aller Talente bei uns sind weiblich und unter 35. Diese Menschen sind für uns Sinnbild einer neuen selbstbewussten Generation und auch eines neuen Work-Life-Balance Modells. Wir sind überzeugt, dass die Arbeitswelt sich in den nächsten Jahren radikal wandeln wird und die Mehrheit nicht mehr 9-to-5 40 Stunden / Woche für ein Unternehmen arbeitet. Vielmehr werden wir unsere eigenen Ideen realisieren, uns selbst verwirklichen und uns damit (teil-) selbständig machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung am Anfang war es, als Nicht-Techies, die erste Version unseres Marktplatzes rauszubringen: Eine Agentur beauftragen oder eigene IT-ler einstellen konnten wir uns ja am Anfang nicht leisten. Deshalb haben wir uns hingesetzt und selbst innerhalb von zwei Monaten mit WordPress einen kleinen MVP-Marktplatz gebastelt. Rückblickend haben wir in dieser Zeit sicherlich am meisten gelernt. Über unsere Nutzer und ihre Anforderungen an den Marktplatz, aber auch über die richtigen Marketing-Kanäle zur Akquise und natürlich über guten Kundenservice. Gerade am Anfang ging dabei richtig viel schief!

Dinge ausprobieren, sehen was nicht funktioniert und dann daran weiter arbeiten, bis es klappt: Nicht aufgeben ist aus meiner Sicht die Herausforderung, die dich als Gründer:in permanent begleitet. Nur wenn du dran bleibst, wirst du auch besser. Mit der ersten Traction konnten wir dann ein Pre-Seed Investment durch das Land Baden-Württemberg gewinnen, und eigene Mitarbeiter:innen einstellen, die mit uns dafür brennen, den Marktplatz für unsere Talente und Kund:innen zu bauen. 

Wer ist die Zielgruppe von myTalents?

Unsere wichtigste Zielgruppe sind die Talente, die über unseren Marktplatz Online- und Vor-Ort-Workshops organisieren und ihre Tickets anbieten. Die meisten unserer Talente machen dies nebenberuflich oder sind solo-selbständig und freuen sich daher sehr über unsere Unterstützung.

Auf der Privatkunden-Seite haben wir viele Menschen, die nach Inspiration für die Freizeit suchen. Was machen wir am Feierabend, am Wochenende oder was schenken wir der Schwester zum Geburtstag? Gefragt sind vor allem aktive, unterhaltsame und auch lehrreiche Themen, die Gelegenheiten bieten, etwas gemeinsam zu starten.  

Und bei unseren Firmen-Kunden geht es eigentlich immer um die Frage, wie man ein Online-Event aufwerten und interaktiv gestalten kann. Ein virtuelles Wein-Tasting haben die meisten ja schon mal gemacht, aber wie wäre es mit etwas Außergewöhnlichem? Zum Beispiel einem interaktiven Pub Quiz? Einem Specialty Coffee Cupping? Einem Sri Lanka Kochkurs oder einem Craft Beer Tasting? Mit unseren fast 300 Workshops schaffen wir es eigentlich immer etwas Spannendes für die Teams oder die ganze Firma auf die Beine zu stellen.

Wie funktioniert myTalents? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

mytalents.com ist ein offener Marktplatz, der genauso funktioniert wie etwa Etsy oder Airbnb, nur eben nicht für handgemachte Produkte oder Wohnungen sondern für Workshops. Alle Nutzer können sich einen Account erstellen und in nur 10 Minuten ein Angebot veröffentlichen und Tickets anbieten. Das ist unser USP. Es gibt keine schnellere und einfachere Möglichkeit, um ein eigenes Workshop-Business zu starten. Wir sind sehr happy über das Markt-Feedback und freuen uns insbesondere, dass etwa 50% unserer Talente exklusiv bei myTalents ihre Workshops anbieten. Damit können wir unseren Kund:innen deutschlandweit die größte Vielfalt an Workshop- und Erlebnis-Angeboten bieten.

myTalents, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die myTalents Community steht heute schon für Vielfalt, Kreativität und Leidenschaft. Das ist unsere DNA und dafür stehen wir morgens auf. In den nächsten 5 Jahren werden wir unseren Wirkungskreis erweitern und den Marktplatz sowie unseren Spirit Schritt für Schritt auf der ganzen Welt bekannt machen. Bereits in 2022 steht die Internationalisierung nach Österreich, die Schweiz sowie Frankreich und Großbritannien an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Deine Mission und dein Impact tragen dich, auch wenn die Zeiten mal hart sind.

Schnelligkeit schlägt Perfektion

Ausprobieren schlägt Konzeptionieren

Wir bedanken uns bei Christian Scherer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: myTalents

Kontakt:

myTalents Community GmbH
Hafenstrasse 25
DE-68159 Mannheim

https://www.mytalents.com
hello@myTalents.com

Ansprechpartner: Christian Scherer

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/mytalents_com/
Facebook: https://www.facebook.com/myTalentscom
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/mytalents-community-gmbh

Mut, Energie und Fokus

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BRüSLi Knuspermüsli Brot Müsli

BRüSLi Knuspermüsli aus überproduziertem Brot mit natürlichen Früchten, Nüssen und Gewürzen vegan und nachhaltig

Stellen Sie sich und das Startup BRüSLi doch kurz vor!

BRüSLi ist das erste Knuspermüsli aus überproduziertem Brot und damit Müsli for future. Es kombiniert einzigartigen Geschmack mit einer einfachen Lösung für mehr Nachhaltigkeit. Überproduziertes Brot aus großen Bäckereien wird geröstet, mit Nüssen, Gewürzen und weiteren Zutaten vermengt und zu einem einmaligem Frühstückserlebnis verfeinert. Das Knuspermüsli aus hochwertigem Brot für unsere Zukunft.

Wie ist die Idee zu BRüSLi entstanden?

Die Idee aus Brot Müsli herzustellen ist ganz zufällig entstanden, bei einem Spiel mit unserem Sohn. Dann kam uns gleich die Aussage aus dem Film „We feed the World“ in den Kopf: Wien entsorgt täglich so viel Brot, wie die Stadt Graz konsumiert. Das sind ganze 70 Tonnen täglich! Dies motivierte uns, BRüSLi zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, um eine einfache Lösung zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung zu bieten. 

Welche Vision steckt hinter BRüSLi?

Unsere Vision ist eine Veränderung unseres Umgangs mit Ressourcen und Lebensmitteln zu schaffen. Deshalb bieten wir einfache Lösungen um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, bei denen jeder ohne großen Aufwand einen Beitrag leisten kann. Denn mit jedem Kilo BRüSLi rettet man ein Kilo Brot, und spart noch dazu 1410 l Wasser.

Wer ist die Zielgruppe von BRüSLi?

Wir stehen für einzigartigen Geschmack, Qualität und Nachhaltigkeit. Diese Werte sind auch unseren KundInnen bei ihrer Kaufentscheidung wichtig. Unser KundInnen wollen etwas ändern, etwas Gutes tun und einen nachhaltigen Beitrag leisten. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

2 Minuten 2 Millionen bietet eine tolle Möglichkeit dein Produkt einem großen Publikum in Österreich vorzustellen. Und darüber hinaus, ermöglicht es viele Kooperationen und Partnerschaften, die sich durch die Sendung ergeben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Für die Sendung haben wir unsere Pitch viel geübt, zusammen mit Experten aber auch vor größerem Publikum um in der Show zu überzeugen. Die Vorbereitungen waren intensiv, aber wir wollten die Möglichkeit so gut als möglich nutzen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Möglichkeit bei der Show teilzunehmen war für uns mehr als motivierend, es eröffnete uns viele Möglichkeiten und gab uns die Chance die Idee von BRüSLi einem großen Publikum vorzustellen. Als wir von unserer Teilnahme erfuhren, starteten wir sofort mit der Vorbereitung, erzählen durften wir es leider noch keinem.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf BRüSLi aufmerksam werden?

Die Show brachte uns nicht nur viel Aufmerksamkeit von Kunden und anderen Medien, sondern auch von Partnern. Durch die Show bekamen wir auch das Start-Up Ticket für die REWE, was uns den Schritt in den Einzelhandel zu Billa und Billa Plus ermöglichte. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Als der Unternehmer und Investor für Nachhaltigkeit in Österreich war es unser Ziel Martin Rohla zu überzeugen, was uns auch gelang. Er ist bekannt für seine eigenen nachhaltigen Unternehmenskonzepte, und für seine Investitionen in nachhaltige Start-Ups.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Nach der Sendung bekamen wir enorm viel positives Feedback von KundInnen, aber auch viele Anfragen von möglichen Kooperationen und Partnerschaften und weiteren Medien wie ORF, und Puls4. Zugleich bereiteten wir uns in der Produktion und Logistik für den Einzelhandel, und den Start des Pop-Up Shops in der Shopping City Süd vor.

BRüSLi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

BRüSLi bietet einfache Lösungen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung. Einfach für Partner die mit uns arbeiten, aber auch einfach für den Kunden einen Beitrag zu leisten, da unsere Produkte eine direkte Auswirkung haben. Neben dem Müsli gibt es nicht nur einen Müsliriegel, sondern auch eine breite Produktpalette verschiedener non-food Artikel. BRüSLi ist die Lifestyle Marke, die mit coole nachhaltige Produkten etwas verändert.

In 5 Jahren sind wir nicht nur in Österreich, sondern auch Deutschland, Schweiz und im Norden Europas vertreten, Online und im Einzelhandel. Und bis Ende dieses Jahres retten wir gemeinsam mit euch über 100 Tonnen Brot. Müsli For Future eben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Um etwas zu bewegen und zu ändern braucht es nicht nur Mut, sondern auch Energie und Fokus für die eine Sache. Ebenso ist es wichtig, die Vision nicht aus dem Blick zu verlieren und langfristig zu denken. Der Weg dahin führt über gute Beziehungen, mit Partnern und Kunden, und einen Mehrwert für diese zu bieten. 

Wir bedanken uns bei Sarah Lechner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: BRüSLi

Kontakt:

BRüSLi GmbH
Mariahilfer Str. 167/9
1150 Wien
Austria

https://www.bruesli.com/
hello@bruesli.com

Ansprechpartner: Sarah Lechner

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Instagram: https://www.instagram.com/knusper.bruesli/
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Sucht euch frühestmöglich Mentoren und Coaches, die euch unterstützen

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driverhero

DriverHero: Finde jetzt schnell und einfach einen Job als Lieferfahrer

Stellen Sie sich und das Start-up DriverHero doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein Münchner Start-up, das Jobsuchende unterstützt, schnell, einfach und sicher einen Job als Lieferfahrer zu finden. Wir stellen uns hierbei bewusst auf die Seite der Bewerber und geben denen eine Stimme, die aktuell keine haben. 

Das erreichen wir durch unseren Marktplatz, der Jobsuchenden durch volle Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten hilft, den idealen Job zu finden. Zusätzlich vereinfachen wir durch zentralisierte Bewerbungstools den Bewerbungsprozess auf Bewerber- und auch Unternehmensseite und unterstützen Jobsuchende zukünftig durch unseren DriverHero Club und die DriverHero Acadamy.

Zu unseren Kunden zählen namhafte Paket-, Essen-, Lebensmittel- bis hin zu Micro Mobility Lieferdienste.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind alle seit Jahren miteinander befreundet und es gab, nicht selten bei einem Feierabendbier, zahlreiche Gespräche über ein eigenes Start-up. Doch so schnell, wie Ideen kamen, so schnell wurden sie meist auch wieder verworfen, bis DriverHero geboren wurde. Wir waren sofort von unserem Konzept begeistert und haben uns innerhalb weniger Tage dafür entschieden, die Idee auch in die Tat umzusetzen. 

Welche Vision steckt hinter DriverHero?

Die Vision von DriverHero ist es, den Fahrer in den Mittelpunkt zu stellen! Durch diesen umgekehrten Ansatz im Bewerbungsprozess erhalten unsere Job-suchenden Angebote von Lieferunternehmen und können vergleichen, welcher am besten zu ihnen passt. Doch auch nach der Vermittlung möchten wir mit den Fahrern in Verbindung bleiben und bieten zukünftig einen Mehrwert durch weitere Angebote wie unserem DriverHero Club (Benefit Program) oder unserer DriverHero Academy (z.B. Training, Zertifikate).

Gleichzeitig treten wir mit den Lieferunternehmen in engen Dialog und unterstützen sie datenbasierend, die optimale Lohnstruktur zu definieren. Hierbei greifen wir auf Erkenntnisse aus Befragungen von Fahrern, als auch auf Analysen tausender Stellenanzeigen zurück. Unser Ziel ist es, eine Plattform für Fahrer aller Art zu werden!

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ehrlich gesagt, die größte Herausforderung war es, den ersten Schritt zu tun und unsere sicheren Vollzeitjobs zu kündigen! Wir wussten, dass wir unsere Idee nur gut umsetzen können, wenn wir uns zu 100% auf unser Start-up konzentrieren. 

Glücklicherweise haben wir schon in einer sehr frühen Phase Business Angels gefunden, die sofort an uns und unsere Idee geglaubt haben. Der Support unserer Business Angels hat uns die Bestätigung gegeben, dass es der richtige Schritt ist, mit DriverHero durchzustarten.

Wer ist die Zielgruppe von DriverHero?

Unsere Zielgruppen sind Fahrer und Lieferunternehmen gleichermaßen!

Für Lieferunternehmen bieten wir verschiedene Pakete mit unterschiedlichen Funktionen an. Somit eignet sich unser Programm, sowohl für kleine Lieferunternehmen, die z.B. ihr Unternehmen digitalisieren wollen, als auch für Großkonzerne, die einen hohen Fahrerbedarf haben und unseren Marktplatz hauptsächlich als Sourcing-Lösung für qualifizierte Fahrer nutzen.   

Auf der anderen Seite stehen die Fahrer. Bei uns finden sowohl Studierende, Mini- und Teilzeitjobber, als auch Berufserfahrene den passenden Job – völlig unabhängig von Herkunft, Alter oder Geschlecht. 

Wie funktioniert DriverHero? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Ziel ist es, den Bewerbungsprozess für beide Parteien so einfach und effizient, wie möglich zu gestalten. Der größte Vorteil von DriverHero für unsere Jobsuchenden ist – im Gegensatz zu anderen Anbietern, dass sie sich nicht bewerben müssen. Direkt nach der einfachen und schnellen Registrierung können sie alle wichtigen Informationen und ihre Präferenzen für den neuen Job hinterlegen. Dann heißt es erstmal zurücklehnen und auf das passende Jobangebot warten.

Auf Unternehmensseite können unsere Partner Jobangebote einstellen. Dabei werden ihnen sofort potenzielle Kandidaten angezeigt, die auf die Anforderungen zutreffen. Im nächsten Schritt kann mit nur einem Klick eine Interviewanfrage versendet werden. Unser Algorithmus ist ‚machine-learning‘ gestützt und hilft dabei, die richtigen Fahrer mit den richtigen Unternehmen zu vernetzen. Das spart Zeit, Geld – und steigert die Zufriedenheit auf beiden Seiten. Wir haben die Lösung geschaffen, komplizierte und langwierige Bewerbungsabläufe abzuschaffen!

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Neben dem deutschen Markt gibt es noch viele weitere Länder, in die wir in den nächsten Jahren expandieren wollen. Der Liefermarkt wächst konstant und Fahrer werden überall benötigt. Hier wollen wir die zentrale Plattform für alle Fahrer und Lieferunternehmen werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.      Wenn ihr euch entschieden habt, einen Start-up zu gründen, fokussiert euch vollkommen darauf! Neben einem Vollzeitjob ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist sicherlich möglich, aber das nimmt euch garantiert die Schnelligkeit und Effizienz, die Ihr gerade am Anfang dringend braucht.

2.      Sucht euch frühestmöglich Mentoren und Coaches, die euch unterstützen. Das hat uns einige Schleifen erspart und unser Produkt enorm vorangebracht.

3.      Nichts Neues, aber: Das Team. Neben Kompetenzen, die gut verteilt sein sollten, müsst ihr euch komplett vertrauen und vor allem wohl fühlen. Das setzt die Energie frei, die Ihr für die Umsetzung braucht.

Wir bedanken uns bei Steven Miller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: DriverHero

Kontakt:

Simpmatch GmbH
Innsbrucker Ring 15
DE-81673 München

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Ansprechpartner: Steven Miller

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Die Gesundheit ist enorm wichtig

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Didomi consent

Stellen Sie sich und das Startup Didomi doch kurz unseren Lesern vor!

Didomi entwickelt Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, die Kundeneinwilligung (Consent) in das Zentrum ihrer Unternehmensstrategie zu stellen. Indem Unternehmen die Einwilligungen und Präferenzen ihrer Kunden leicht zugänglich machen, profitieren sie von rechtskonformen Nutzerdaten, einem höheren Engagement und einem steigenden Kundenvertrauen. Dabei können die Verbraucher jederzeit selbst bestimmen und auswählen, welche Daten sie teilen möchten und wie sie mit ihren Lieblingsmarken in Verbindung bleiben wollen. Zu unseren Produkten zählen eine weltweit führende Consent Management-Plattform (CMP), die monatlich Milliarden Einwilligungen sammelt, eine beliebte Preference Management-Plattform (PMP), und verschiedene Lösungen, um die Einwilligungen und Präferenzen besser zu verwalten.

Welche Vision steckt hinter Didomi?

Die Vision von Didomi ist es, Datenschutz für Unternehmen einfacher zu machen. Didomi hat von Anfang an verschiedene Lösungen entwickelt, die sich leicht in die technische Infrastruktur (Websites, Apps, Werbepartner, das eigene CRM usw.) integrieren lassen und die sowohl von Experten als auch von Laien nutzbar sind. Ist der Datenschutz für Unternehmen verständlicher und einfacher gestaltet, dann können sich auch die Nutzer automatisch an einer besseren Transparenz erfreuen. Apple hat das bereits vor einigen Jahren erkannt und so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz etabliert.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das Gründerteam hat mit einer Eigenfinanzierung angefangen. Einige Business Angels sind wenige Monate später eingestiegen, doch die Gründer haben immer auf ein gesundes und ausgewogenes Geschäftsmodell bestanden, das durch den Cash Flow der Kunden finanziert wird, und nicht ausschließlich von Kapitalspritzen abhängig ist. Das Modell ist auf Rentabilität ausgerichtet. Die Series A Finanzierungsrunde über 5 Millionen Euro von Anfang 2020 hat es Didomi ermöglicht, stark in Europa zu wachsen. Die kürzliche Series B Finanzierungsrunde über 34 Millionen Euro dient u.a.  dazu, Didomi in der DACH-Region und in Nordamerika weiterzuentwickeln. Die größte Herausforderung besteht darin, in einem so schnell wachsenden Startup unsere Unternehmenskultur aufzubauen und zu erhalten.

Wer ist die Zielgruppe von Didomi?

Didomi war ursprünglich eher für Medienunternehmen konzipiert, deren Webseiten und Apps durch personalisierte Werbung finanziert werden (wofür eine Einwilligung notwendig ist). Hier wurden v.a. Programmatic Advertising- und Ad-Ops Profis sehr aufmerksam auf uns. Heute ist das immer noch der Fall, jedoch sprechen wir mittlerweile eine breitere Zielgruppe und weitere Branchen an, z.B. den Head of Compliance einer internationalen Bank oder den CRM Manager eines Autoherstellers, bis hin zum Digital & Analytics Manager eines E-Commerce Stores. Alle wissen und sehen aus ihrem täglichen Geschäft, wie wichtig personenbezogene Daten sind, und warum die Einwilligung essenziell ist, um Vertrauen in der Kundenbeziehung aufzubauen. 

Wie funktioniert Didomi? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Didomi kann einfach und schnell auf jede Webseite, Mobile App oder im CTV (Connected TV) installiert werden. Dazu wird ein SDK bereitgestellt, dass von unseren Kunden oder Partnern an ihre Anforderungen angepasst werden kann: vom Design bis zu spezifischen Funktionen, wie z.B. die Auswahl der Cookies oder Datenverwendungszwecke. Danach können unsere Kunden ohne weiteren Aufwand die Einwilligungsplattform in ihrer  digitalen Umgebungen integrieren. Was uns von anderen Anbieter unterscheidet, ist die Flexibilität unserer Plattform, die Expertise unserer Mitarbeiter, die Verlässlichkeit unserer Technologie und die Qualität unserer Kundenbetreuung.

Didomi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist Didomi der weltweit führende Anbieter von Lösungen für das Einwilligungsmanagement bei mittelgroßen und großen Unternehmen auf der ganzen Welt. Wir wollen die beliebteste Software für Entwickler, Datenschutz- und Marketingprofis sein, denn diese sprechen wir mit unsere Consent- und Preference-Technologie an. Wir wollen der bevorzugte Partner aller Marken und Firmen sein (Consulting-Unternehmen, Design-Agenturen usw.), die durch ein besseres Einwilligungsmanagement die Kundenbindung stärken. In fünf Jahren wird es keine Dark Patterns mehr geben, durch die Verbraucher ihre Daten abgeben, ohne es zu merken oder davon zu wissen. Alle Marken werden die Transparenz und die Kundeneinwilligung ins Zentrum ihrer Unternehmensstrategie stellen.  

Zum Schluss: Welche 4 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als Startup-Gründer habe ich die Höhen und Tiefen selbst miterlebt. Die vier wichtigsten Punkte, die ich anderen Gründern auf den Weg geben möchte, sind:

Bringt eure Produkte so schnell wie möglich auf den Markt.

Dadurch lernt ihr die Probleme der Kunden vollständig zu verstehen und erkennt, ob das Produkt ihren Bedürfnissen gerecht wird. Erfahrungsgemäß ist es viel besser, ein gutes Produkt so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen und dann mit den Kunden zu sprechen und zu iterieren, als zu warten, bis das „perfekte“ Produkt gebaut ist.

Erzielt euren ersten Kunden mit allen Mitteln, auch mit viel manueller Arbeit, die für mehr als zehn, geschweige denn 100 oder 1000 Kunden nicht zu bewältigen wäre (siehe “Do Things That Don’t Scale” von Paul Graham). In diesem Stadium geht es immer noch darum herauszufinden, was für den Kunden wichtig ist. Und der beste Weg, das herauszufinden, ist das direkte Gespräch mit dem Kunden. Zum Beispiel boten die Airbnb-Gründer ursprünglich an, die Häuser und Wohnungen ihrer ersten Kunden „professionell“ zu fotografieren, um ihre Angebote für Mieter attraktiver zu machen. Dann gingen sie aber hin und machten die Fotos selbst. Die Angebote auf ihrer Website verbesserten sich, die Conversions verbesserten sich, und sie hatten dazu ganz erstaunliche Gespräche mit ihren Kunden. Das war nicht skalierbar, erwies sich aber als essenziell, um zu lernen, wie man einen lebendigen Marktplatz aufbaut.

Als Gründer hat man immer eine unendliche Liste von Dingen, die man tun könnte. Es ist wichtig, dass Gründer sehr früh ein oder zwei KPI definieren mit denen sie ihren Erfolg messen wollen. Dann sollten Gründer die Dinge so priorisieren, wie sie diese Metriken beeinflussen. Wenn das Produkt in der Frühphase nicht funktioniert, ist es oft verlockend, sofort neue Funktionen zu bauen, um jedes Problem zu lösen, das der Kunde zu haben scheint, anstatt mit dem Kunden zu sprechen und sich nur auf sein akutestes Problem zu konzentrieren.

Die Gesundheit ist enorm wichtig:

Gründer sollten während des intensiven Startup-Lebens darauf achten, gesund zu bleiben. Entscheidend ist es, zwischen den Phasen außergewöhnlich intensiver, fokussierter Arbeit auch Pausen einzulegen, Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen, genügend Schlaf zu bekommen und Sport zu treiben.

Foto Gründerteam: Romain Gauthier, Co-Founder & CEO, Raphaël Boukris, Co-Founder & VP Sales, Jawad Stouli, Co-Founder & CTO.

Wir bedanken uns bei Romain Gauthier für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut, Kreativität und Selbstvertrauen sind die Schlüssel

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Kerberos

Kerberos Experte für die digitale Geldwäscheprävention

Stellen Sie sich und das Startup Kerberos Compliance doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Christian Tsambikakis. Stellvertretend für unser gesamtes Gründer- und Management-Team wollen Günter und ich heute Kerberos Compliance vorstellen. Als Jurist und Mitgründer gilt mein Interesse schon immer den Bereichen Compliance, Legal Affairs und Geschäftsentwicklung durch digitale Innovation. Bevor wir mit Kerberos im Dezember 2017 gestartet sind, war ich u.a. Leiter des deutschen Büros der BBC Studios. 

In unserem Gründerteam kümmere ich mich als Geschäftsführer schwerpunktmäßig um die Entwicklung des operativen Geschäfts. Seit Kurzem unterstützt auch Andreas Engels Kerberos als Co-Geschäftsführer. Nach verschiedenen Führungspositionen bei Daimler war er zuletzt als CIO bei der FEV Group tätig. Gemeinsam mit unserem Team wird er nun die Digitalisierung unserer Compliance-Lösungen noch innovativer vorantreiben. Wir freuen uns sehr, dass er an Board ist.

Ich bin Günter Schmid, als Mitgründer treibt mich bei Kerberos vor allem die technische Umsetzung und Skalierung von digitaler Compliance um, daher bringe ich mich mit meiner Expertise insbesondere bei den Themen Produkt, Technologie und Finanzen ein.

Christian Tsambikakis: Die Kerberos Compliance-Managementsysteme GmbH, so unser vollständiger Name, ist Experte für die digitale Geldwäscheprävention. Das „RegTech“-Startup haben wir gemeinsam mit unserem hochklassigen Gründerteam auf die Beine gestellt. Unseren Kunden nehmen wir weitgehend die Erfüllung ihrer Verpflichtungen rund um die Geldwäscheprävention ab. Ich weiß, dass klingt erst einmal ziemlich abstrakt. Die gesetzlichen Verpflichtungen in diesem Bereich sind aber sehr real und werden seit Jahren immer weiter verschärft.

Für das Gros der Firmen ist die Einhaltung aller Vorgaben des Geldwäschegesetzes kaum noch aus eigener Kraft zu stemmen. Bei jeder zweiten Vor-Ort-Prüfung 2019 haben die Behörden in Deutschland Pflichtverletzungen festgestellt. Dabei sind Bußgelder von bis zu 145.600 Euro verhängt worden. Dies ist erst der Anfang einer weitreichenden, europaweiten Regulatorik, die bei vielen Unternehmen zu Herausforderungen führen wird.

Unser Team besteht aus erstklassigen IT- und Produktexperten, Prozessspezialisten, Datenanalysten, Juristen und Compliance-Managern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Geldwäscheprävention einfach, unkompliziert und bezahlbar zugänglich zu machen – und zwar für jedes Unternehmen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Günter Schmid: Das Thema Geldwäsche ist seit Jahren weltweit ein riesiges Problem – nur durch Geldwäsche kann sich Verbrechen schließlich auch „lohnen“. Allein in Deutschland sollen jährlich 100 Milliarden Euro gewaschen werden. Wir wissen, wie Unternehmer den Missbrauch ihrer Geschäfte durch Geldwäscher verhindern können. Als wir erkannt haben, dass wir dabei schneller, besser und günstiger als andere sind, gründeten wir spontan Kerberos.

Das ist mittlerweile knapp vier Jahre her. Unser Ansatzpunkt ist: Kriminelle sollen bereits dann auffliegen, wenn sie versuchen, Erlöse aus illegalen Aktivitäten wie z.B. dem Drogenhandel in den regulären Wirtschaftskreislauf zu einzubringen, bevor durch Verschleierung und Einbringung in legitime Geschäfte der Nachweis unmöglich geworden ist. Gleichzeitig sollen sich unsere Kunden voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wir nehmen ihnen im Wesentlichen alles ab.

Christian Tsambikakis: Der Kampf gegen Geldwäsche setzt sich sukzessive auch auf politischer Ebene durch. Seit 2008 wurde allein das deutsche Geldwäschegesetz 30-mal überarbeitet. Mit jeder Novelle werden die Vorgaben verschärft und ausgeweitet. Das Gesetz hat in seiner vollen Komplexität aber auch völlig unvorbereitete Gruppen getroffen. Entsprechend groß war die Aufregung in den verpflichteten Branchen wie z.B. bei Immobilienmaklern und Versicherungsvermittlern. 

Uns war schnell klar: Gerade kleine und mittlere Unternehmen würde es im Tagesgeschäft lähmen, würden sie alle gesetzlichen Anforderungen auf eigene Faust umsetzen. Hohe Budgets und eigene Compliance-Abteilungen sind ja nur in Großkonzernen die Regel. Wir haben also eine Art „Super-Verpflichteten“ geschaffen, der alle Anforderungen auf sich nehmen kann, ohne horrende Kosten zu verursachen. 

Denn niemand darf vor die Wahl zwischen Compliance oder Geschäft gestellt werden – mehr Compliance muss auch besseres Geschäft bedeuten. Wir glauben: nur wer schnelle und digitalisierte Prozesse zur Einhaltung seiner Compliance-Verpflichtungen nutzt, kann sich einen Wettbewerbsvorteil sichern.

Welche Vision steckt hinter Kerberos?

Günter Schmid: Kerberos will die Einhaltung der Vorschriften unter dem Geldwäschegesetz allen Unternehmen, egal wie groß oder klein, ermöglichen. „Compliance for all“ ist unser Leitmotiv. Jeder soll sich einen sicheren Compliance-Service leisten können. Denn Geldwäscheprävention betrifft uns alle.

Günter Schmid

Christian Tsambikakis: Unsere Vision ist es, langfristig eine europaweite Plattform für rechtssichere Geschäfte zu schaffen. Die europäische Regelung erlaubt es Unternehmen, Maßnahmen, die sich aus den Verpflichtungen zur Geldwäscheprävention ergeben, an Dritte auszulagern.

Auf unserer Plattform für rechtssichere Geschäfte soll jedes teilnehmende Unternehmen ohne lange Wartezeiten Geschäfte mit anderen teilnehmenden Partnern tätigen können. Einfach, sicher und ohne Verzug. Kurz gesagt: „Schnelle Geschäfte ohne Risiken und Sorgen“.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Christian Tsambikakis: Bootstrapped. Wir haben das Unternehmen mit eigenem Geld an den Start gebracht und sind stolz darauf, dass wir bereits im zweiten Jahr relativ substanzielle schwarze Zahlen geschrieben haben.

Im Bereich der Geldwäscheprävention müssen wir mit den sich rapide wandelnden und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Schritt halten. Die Grundvoraussetzung dafür ist es, mithilfe von technischer Innovation eine Geschwindigkeit zu erreichen, die die menschlichen Möglichkeiten übersteigt. Dieser Herausforderung stellen wir uns jeden Tag und sind dabei bisher sehr erfolgreich.

Wer ist die Zielgruppe von Kerberos?

Christian Tsambikakis: Unsere Zielgruppe kommt aus den unterschiedlichsten Branchen. Während lange nur Unternehmen aus dem Finanzsektor nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet waren, sind es nun z.B. auch Immobilienmakler, Autohändler, Fondmanager, Glücksspielanbieter oder Juweliere. Aktuell wurden im letzten Jahr auch Anbieter von digitalen Geldbörsen oder Kunstvermittler verpflichtet, die nötigen Geldwäsche-Anforderungen zu erfüllen. Das bedeutet, sie müssen z.B. einen Geldwäschebeauftragten benennen, ein internes Risikomanagement betreiben, ihre Kunden identifizieren und den zuständigen Behörden Verdachtsmeldungen übermitteln.

Im Kern decken wir bereits heute fast alle Verpflichteten des Geldwäschegesetzes und der Europäischen Geldwäscherichtlinie ab und erfüllen für sie die gesetzlichen Auflagen. 

Wie funktioniert Kerberos? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Günter Schmid: Im Bereich der Geldwäsche dominieren derzeit technische Insellösungen oder konventionelle Beratungsangebote den Markt. Das ist teuer, umständlich und zeitintensiv. Kerberos bietet eine Compliance-Lösung und keine Softwaremodule, die langwierig konfiguriert und integriert werden müssen. Dazu rechnen wir unsere Lösung in einem Abo-Modell ab – ähnlich wie es bei Streamingdiensten oder Cloud-Software gängig ist. Mit uns können Kunden sofort zum Festpreis compliant werden.

Christian Tsambikakis: Wir bieten unseren Kunden eine 360-Grad-Compliance ab dem Moment der Aufnahme. Zu unserem Service gehört es, Transaktionen auf Auffälligkeiten hin zu untersuchen und Verdachtsfälle unmittelbar den zuständigen Behörden zu melden. In Deutschland ist das die Financial Intelligence Unit (FIU). Auch bei anderen Pflichten, wie der Eintragung von Unternehmen in das neue Transparenzregister, unterstützten wir.

Hinzu kommen Risikoanalysen, Mitarbeiterschulungen und die Überprüfung von Kunden oder Geschäftspartnern der Kundenunternehmen. Wir sorgen so dafür, dass sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Alles andere erledigen wir.

Kerberos, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Christian Tsambikakis: Geldwäscheprävention muss zu einer “Commodity” werden, die der Komplexität der Geldwäscherichtlinien mit Einfachheit begegnet und die auch als App in jede Hosentasche und jeden Geldbeutel passt. Wir werden daher insbesondere die Produkt- und Systementwicklung weiter ausbauen und weiterhin mit Innovationen überraschen. Da ist Musik drin.

Zusätzlich ist unser Wachstum hochdynamisch. Es macht definitiv Sinn, insbesondere beim Eintritt in neue Märkte, auch über externe Finanzierung nachzudenken. Hier befinden wir uns in einer ersten Phase der weiteren Evaluierung. NRWalley kann uns gegebenenfalls helfen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Christian Tsambikakis: Mut, Kreativität und Selbstvertrauen sind die Schlüssel, um zu gründen, durchzuhalten und irgendwann erfolgreich zu werden. Versucht das Unerwartete zu tun. Überrascht euch selbst und eure Wettbewerber. Es lohnt sich!

Wir bedanken uns bei Christian Tsambikakis und Günter Schmid für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Kerberos

Kontakt:

Kerberos Compliance-Managementsysteme GmbH
Im Zollhafen 24
DE-50678 Köln

www.kerberos-compliance.com
info@kerberos-compliance.com

Ansprechpartnerin: Tanja Wolf

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/kerberos-compliance/
XING: https://www.xing.com/pages/kerberos-compliance
Twitter: https://twitter.com/kerberosaml

Mit Elimba zu mehr Lebensfreude für kleine Leukämie Patienten in Peru

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Elimba Gives Back Joy

Strahlende Kinderaugen, kurze fröhliche Fluchten aus dem tragischen Alltag, Unterstützung und neuer Mut – dafür sorgt die Corporate Social Responsibility-Initiative “Elimba Gives Back Joy ”. Das junge Kölner Startup Elimba unterstützt diese ab jetzt mit fünf Prozent des gesamten Umsatzes. Die Spende geht an die Leukämie-Abteilung des Krankenhauses Alta Complejidad in Trujillo in der Region La Libertad in Peru. 

Die jungen Patienten kommen aus dem ganzen Land in das Krankenhaus an der Küste im Norden Perus. Kinder und Eltern brauchen Hilfe und Unterstützung auf mehreren Ebenen. Oft fehlen die elementarsten Dinge, wie Schutzkleidung, Hygienemasken und Medikamente. Die wichtige Arbeit von Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeitern muss finanziert werden, um den Betroffenen Mut, Hoffnung und Beistand in dieser schweren Zeit zu geben. Das größte Highlight für die Kinder ist jedoch der Klinik-Clown, der für ein paar Stunden pure Lebensfreude herbeizaubert. 


Genau da möchte Elimba mit unternehmerischer Verantwortung ansetzen und die Menschen im Herkunftsland des Rohkakaos unterstützen. Gründer und Elimba- Geschäftsführer Elias El Gharbaoui: „Vom Anbau bis zur Herstellung unserer Kakaoprodukte sind viele Menschenhände beteiligt. Genau diese machen unser Produkt und unser Unternehmen so besonders. Für uns ist es deshalb elementar, den Menschen vor Ort etwas zurückgeben. Wir wollen leukämiekranken Kindern in Peru helfen, wieder Mut im Leben zu fassen und ihre kindliche Freude wiederzugewinnen.“ 


Zusammen mit dem deutsch-peruanischen Kulturverein Chasqui schlägt Elimba nun eine weitere Brücke zwischen Deutschland und Peru. Die Initiative des Vereins „Wir contra Leukämie“ weiß exakt, wo anzusetzen ist und welche Hilfe benötigt wird. Die ehrenamtlichen Helfer in Trujillo kennen die Bedürfnisse des Krankenhauses, der Patienten und ihrer Angehörigen genau. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der neben den grundlegenden medizinischen Hilfen auch nachhaltig und langfristig unterstützt bis hin zu Organisation und Finanzierung von Selbsthilfegruppen für Eltern und Kinder. 

Margot Rodriguez, Vorsitzende von Chasqui freut sich über die neuen Sponsoren:

„Mit der Initiative “Elimba Gives Back Joy“ machen wir einen großen Schritt nach vorne. Mit den Spendengeldern aus Deutschland können wir die dringend benötigte Hilfe in Peru ausbauen und die Lebensqualität der leukämiekranken Kinder erheblich verbessern.“ 

So trägt „Elimba – Das Kakaoritual“ nicht nur zum Genuss und Wohlbefinden seiner Konsumenten bei. Mit jedem Kakao, der hier getrunken wird, freut sich ein an Leukämie erkranktes Kind im Krankenhaus Alta Complejidad wieder mehr am Leben: Give Back Joy! 

Quelle Elimba GmbH

Hol dir einen Mentor

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Berlin Cuisine event catering

Berlin Cuisine innovatives und nachhaltiges Event Catering mit frischen Zutaten

Stellen Sie sich und das Startup Berlin Cuisine doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Max Jensen, ich bin Gründer und Geschäftsführer des Event-Catering Start-ups Berlin Cuisine. Zusammen mit meinem damaligen Geschäftspartner Felix Metzger habe ich Berlin Cuisine 2013 gegründet. Unsere Mission? Die besten Event-Caterer der Welt zu werden. Wir haben uns zudem ein zweites Standbein mit virtuellen Events (wir nennen sie Virtual Taste) aufgebaut, unser Anspruch: surprise and excite, unser Motto: Vollgas.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Eigentlich wollte ich immer ein eigenes Restaurant betreiben. Zunächst habe ich beim Sternekoch Kolja Kleeberg kochen gelernt. Danach bin ich mit Felix durch Asien gereist,, um meinen kulinarischen Horizont zu erweitern. Wir wollten den perfekten Geschmack entdecken und in unserem Restaurant-Konzept umsetzen. Unsere Reise wurde übrigens von einem Kamerateam begleitet, 2013 entstand der Kinofilm Guerilla Köche.

Zurück in Deutschland haben wir dann nach Investoren für unser Restaurant gesucht und in vielen privaten Küchen Probeessen gekocht. Geld für unser Restaurant wollte uns keiner so richtig geben, aber kochen sollten wir ständig für alle. Es entstand ein Event-Catering-Konzept. Berlin Cuisine war geboren. 

Welche Vision steckt hinter Berlin Cuisine?

Wir wollen zur absoluten Nummer eins im deutschen Event-Catering-Markt werden! Neben Berlin planen wir auch alle anderen großen Städte in Deutschland abzudecken und internationale Kunden national betreuen. Unsere Vision ist eigentlich ganz bescheiden: Wir wollen der erste Event-Caterer auf dem Mars werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten schon zu Beginn eine klare Vorstellung davon, was wir anbieten wollen und dass dafür die perfekte Qualität der Speisen von entscheidender Bedeutung ist. Wir hatten jedoch gleichzeitig keine Ahnung davon, wie man eine Organisation aufbaut. Am Anfang haben wir zum Beispiel ohne Prozesse gearbeitet, quasi “abgearbeitet was reinkam” und unsere Veranstaltungen so durchgeführt. Da ging es dann immer wieder drunter und drüber. Heute wissen wir natürlich, dass es ohne Prozesse nicht geht. 

Wir sind damals komplett eigenfinanziert gestartet, haben also auf externes Kapital verzichtet und unseren Fokus auf ein dynamisches und natürliches Wachstum gesetzt. Im Endeffekt finanzieren wir uns natürlich über unsere Leistungen und die Empfehlungen der zufriedenen Kunden. 

Die letzte große Herausforderung war, wie in der gesamten Gastro-Szene: Die Corona Pandemie. Wir kamen aber ziemlich gut durch die Krise. Wie genau? Einerseits konnten wir einige Mitarbeiter vorübergehend in Clärchens Ballhaus einsetzen, ein Restaurant in Berlin, das wir zusätzlich betreiben. Zudem haben wir unser Catering-Geschäftsmodell zunächst radikal umgestellt, dann erweitert und bieten seit Dezember 2020 Koch-Events per Livestream für Unternehmen an. Das Produkt heißt Virtual Taste.

Wer ist die Zielgruppe von Berlin Cuisine?

Wir erstellen Konzepte für jegliche Art von Live-Events. Dabei kann es sich beispielsweise um Teamevents, Sommerfeste oder Hochzeiten handeln. Für die Virtual Taste Events sprechen wir primär Unternehmer an. Unser Anspruch dabei: Die Message des Produkts bzw. des Kunden in unserem Menü zu verarbeiten. Beispielsweise haben wir für die Vorstellung des Elektro Porsches Taycan Cross Tourismo ein Zero Waste Konzept ausgearbeitet und erfolgreich umgesetzt.

Darüber hinaus sind wir fester Partner von Hertha BSC und kümmern uns bei jedem Heimspiel um das VIP-Catering im Berliner Olympiastadion. Das größte bisherige Event der Berlin Cuisine Geschichte war die Leichtathletik EM 2018 in der gleichen Location. In Zahlen: Bei einem Heimspiel sind es etwa 400 Special Guests, bei der EM haben wir für über 6000 Gäste das Catering übernommen. 

Wie funktioniert Berlin Cuisine? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Nachhaltigkeit ist für Berlin Cuisine kein Trend, sondern wesentliches Element der Unternehmensstrategie. Sustainable Catering ist für uns super wichtig. Die gesamte Event-Szene steht hier in der Verantwortung und unser Ansatz, um Berlin Cuisine jeden Tag grüner zu machen, heißt Umweltmanagement: Dazu haben wir eine Umweltstrategie entwickelt und stehen kurz vor der ISO 14001 Zertifizierung.

Was uns noch von anderen Anbietern abhebt? Durch uns kann ein Kunde seine Botschaft kommunizieren. Wenn ein großes Unternehmen sich z.B. komplett für veganes Catering entscheidet, hat das einen großen impact und sendet Signale an die Stakeholder. Umdenken ist angesagt. Mit uns können Unternehmen ein Ausrufezeichen hinter ihre Veranstaltung setzen. Und unsere große Stärke liegt natürlich in der Anpassbarkeit unseres Konzepts. Egal, ob für 10 oder 1000 Personen, ob Catering mit oder ohne Fleisch oder komplett vegan: Der Geschmack bleibt immer gleich gut und einzigartig.

Berlin Cuisine, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden die Taste Experience für unsere Kunden unvergleichbar machen. Wenn Unternehmen eine Veranstaltung planen wollen, buchen sie uns. Berlin Cuisine wird DIE Adresse für nachhaltiges Event-Catering und die unangefochtene Nummer 1 auf dem deutschen Event-Catering Markt sein.

Am meisten wird uns die Antwort auf den Megatrend New Work fordern und welche Aufgabe Catering für Mitarbeiter im Home-Office und virtuelle Veranstaltungsformate haben wird. Hier arbeiten wir gerade an zwei Produkten/Formate, die wir national und vielleicht auch international ausrollen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Arbeite hart und viel.

Hol dir einen Mentor.

Verzichte nicht auf Urlaub (habe selbst verzichtet, hat nichts gebracht).

Wir bedanken uns bei Max Jensen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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